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r e l i w s n e d ä W A

r e g i nze

Monatszeitung für Wädenswil und Umgebung. 8. Jahrgang 

Nr.

3 – März 2019

«Hermann» gewinnt Schreibwettbewerb der Lesegesellschaft Im September 2018 lancierte die Lesegesellschaft einen Schreibwettbewerb zum Thema «Haut und Haare». Am 15. März wurde nun im reformierten Kirchgemeindehaus die beste Geschichte erkoren – es gewann «Hermann», geschrieben von Annette Frommherz.

Vom Wettbewerb angesprochen fühlen durften sich alle schreibfreudigen Personen aus Wädenswil und Umgebung oder mit Bezug zur Region. 30 Kurzgeschichten – maximal 9000 Zeichen war die Vorgabe – wurden der Lesegesell-

Schauspieler Peter Zimmermann trug die Kurzgeschichten vor.

schaft bis Mitte Dezember des vergangenen Jahres eingereicht und anschliessend von einer

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hinzugezogen, und schliesslich standen sechs Autoren als Finalteilnehmer fest. So trafen sich die Autoren am 15. März im reformierten Kirchgemeindehaus zur «Finalissima». Sonja Wolter von der Lesegesellschaft begrüsste nebst den Schreiberinnen und Schreibern auch zahlreiche Literaturfreunde, der Stadtpräsident – selbst von der schreibenden Zunft – sprach einige Worte und übergab schliesslich die Moderation seiner Frau Anja Kutter. Wer schliesslich den Literaturwettbewerb gewinnen würde, wurde durch das anwesende Publikum mittels Applaus er-

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WÄDENSWIL mittelt. Die sechs Geschichten wurden von Schauspieler ­Peter Zimmermann vorgetragen; immer zwei Geschichten wurden ausgelost, nacheinander vorgelesen und anschliessend anhand Applauslautstärke ein Sieger erkoren – der Sieger kam in die finale Ausmarchung der letzten drei. Nur knapp nicht in diese Runde schaffte es die berührende Geschichte von Ben und Tara, die ihren letzten Kampf gegen den Krebs führt. Geschrieben hat die Geschichte die 14-jährige Nina Hausmann. Sie wurde inspiriert durch ein Buch, das von einer krebskranken Jugendlichen handelte; mit

der geschriebenen Geschichte konnte sie ihre Betroffenheit verarbeiten. Unter den letzten drei war die Entscheidung denkbar knapp, mit leichtem Vorteil für Annette Frommherz’ «Hermann». Ihr Hermann ist das Hirngespinst einer psychisch beeinträchtigten Frau, nur in ihrer Vorstellung vorhanden, aber doch omnipräsent. Die Autorin freute sich sichtlich über ihren Erfolg und meinte zu ihrem «Hermann», dass er eigentlich ein Mann sei, wie ihn sich die Frauen wünschen. Zu ihrem Werdegang befragt, erklärte Frommherz, dass sie seit ihrem 18. Lebensjahr schreibe und

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gab es jeweils viele Tote – mittlerweile überleben die Figuren», meinte sie schmunzelnd.

Annette Frommherz' «Hermann» wurde als beste Geschichte gewählt.

auch schon freiberuflich journalistisch tätig gewesen sei. «In meinen früheren Geschichten

«Hermann» liess die Geschichten «Allerleirauh» von Irene Albrecht und die titellose Geschichte von Sandro Biagio Saldutto hinter sich. Der Wädenswiler Anzeiger wird die Siegergeschichte in der nächsten Ausgabe veröffentlichen. 20 der eingereichten Geschichten wurden in einem Booklet zusammengefasst, das in den Wädenswiler Buchhandlungen oder bei der Lesegesellschaft erhältlich ist. ( stb) lesegesellschaft.org

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La Compagnia Rossini gastierte in Wädenswil Am Sonntag, 17. Februar, führte die Compagnia Rossini in der reformierten Kirche Wädenswil die komische Oper «Il Campanello» von Gaetano Donizetti auf.

Alle paar Jahre kommen die Wädenswilerinnen und Wädenswiler in der Genuss einer Aufführung der Bündner Formation. Das Solistenensemble aus der Bündner Surselva wurde im Jahr 1980 von Armin Caduff gegründet. Bekannt wurde das Ensemble als «Trubadurs Sursilvans» mit Volksliedern im Barockstil. Das Repertoire weitete sich bereits nach wenigen Jahren auf die klassische Musik aus, und somit wurde auch der Name entsprechend angepasst. Musikalische Vorbilder waren für den in Italien ausgebildeten Belcanto-Bass Armin Caduff nebst vielen anderen die beiden grossen Opernkomponisten

der verschmähte junge Liebhaber mit aller Macht und mit jedem Trick versuchen, die schöne Serafina zurückzugewinnen. Die Nachtglocke (il campanello) des Apothekers spielt dabei eine besondere Rolle; Enrico macht sich den Bereitschaftsdienst des Apothekers zunutze. Enrico hält den Apotheker mit endlosem Geschwätz und schwer herzustellenden Arzneien vom Schlafzimmer fern. Schliesslich finden die Paare zusammen, die zusammen gehören. Rossini und Verdi, die über die Musik hinaus auch die Geselligkeit und Festfreude in hohem Masse zu pflegen wussten. Im musikalischen Gepäck hatte die Compagnia dieses Jahr aber nicht Verdi und auch nicht Rossini, sondern Donizetti. Aus dem Einakter «Il campanello» machte Armin Caduff einen Zweiakter, der jedoch in

Wädenswil an einem Stück gespielt wurde. Das Werk spielt im tiefsten Süden Italiens, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der ältere Apotheker Don Annibale Pistacchio hat dem Herzensbrecher Enrico die junge und hübsche Serafina ausgespannt und geheiratet. Noch ist die Ehe jedoch nicht vollzogen, und so muss

Das zahlreich erschienene Publikum in der reformierten Kirche fand grossen Gefallen an der Aufführung und verabschiedete die Compagnia mit stehenden Ovationen. Die aktuelle Aufführung der Bündner wurde durch Sponsoren ermöglicht; der Erlös der Kollekte ging zugunsten der Stiftung Bärenmoos, Oberrieden. (stb)

«Chlaushüüsli» vollständig niedergebrannt Beim Brand einer Holzbaracke direkt hinter der Reitanlage Geren in Wädenswil ist in der Nacht auf Montag, 25. Februar 2019, ein Sachschaden von über 100 000 Franken entstanden. Die Baracke grenzt unmittelbar an ein Waldstück und wurde vom Kavallerieverein wie auch von den «Samichlausfründe Wädi» genutzt. Verletzt wurde niemand. Die Brandermittler gehen von menschlichem Fehlverhalten aus, so dass immer noch Zeugen gesucht werden.

Kurz vor 00.30 Uhr gingen mehrere Meldungen von Autofahrern ein, die neben der A3 bei Wädenswil ein brennendes Gebäude beobachten konnten. Die Rettungskräfte rückten umgehend an den genannten Ort aus und fanden dort auf der Reitanlage eine Holzbaracke in Vollbrand vor. Dank den sofort eingeleiteten Löscharbeiten konnte ein Übergreifen der Flammen auf die übrigen Gebäude der Reitanlage und den unmittelbar angrenzenden Wald verhindert werden. Die Baracke brannte jedoch vollständig nieder. Beim Brandausbruch befanden sich keine Personen oder Tiere auf der Anlage, so dass niemand verWädenswiler Anzeiger 03-2019

Der Samichlaus empfing dort jeweils die Kinder. Christian Winkler von den «Samichlausfründe» ist traurig: «Das liebevoll eingerichtete Chlaushüsli ist uns über die Jahre ans Herz gewachsen. Wir möchten die Besuche beim Samichlaus zuhause auf jeden Fall weiterhin anbieten können. Wir sind natürlich sehr betroffen und überlegen uns bereits, wo und in welcher Form wir die schöne Tradition weiterführen können.» Nur noch Schutt und Asche bleibt nach dem Vollbrand von der Holzbaracke hinter der Reitanlage Geren übrig.

letzt wurde. Der Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden, dürfte aber 100 000 Franken übersteigen. Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehr Wädenswil sowie vorsorglich zwei Rettungswagen des Seespitals Horgen im Einsatz. Der Kavallerieverein nutzte die Baracke unter anderem als Bar oder für Empfänge. Zudem hatten die «Samichlausfründe Wädi» Anfang Dezember dort Gastrecht.

Laut Aussage der Kantonspolizei haben Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich die Brandursache abgeklärt; es steht menschliches Fehlverhalten, also Fahrlässigkeit oder Brandstiftung, im Vordergrund.  (stb)

Zeugenaufruf Passanten, welche vor der Brandmeldung um circa 00.30 Uhr Personen auf der Reitanlage gesehen oder sonst verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, zu melden.

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Das Am 6. März organisierte die Transition-Wädenswil-Bewegung eine Podiumsdiskussion mit zwei Inputreferaten zum Thema «Genial lokal – Geld & Gemeinwohl». Thema war «eine zukunftsfähige, solidarische und partizipative Regionalentwicklung, frei von den Zwängen des globalen Geldsystems». Chancen und Möglichkeiten wurden rege diskutiert – wie zum Beispiel eine eigene Lokalwährung. Durchgeführt wurde der Abend von der Transition-Projektgruppe Oikonomia, deren Ziel es ist, konkrete Impulse für den ökologisch-sozialen Wandel zu geben und reale Projekte für eine lebenswerte und «enkeltaugliche» Region umzusetzen.

Statt destruktiver Wachstumszwang in einer globalisierten Wirtschaft eine zukunftsfähige, selbstbestimmte Regionalentwicklung. Geht das? Zwei Referenten erzählten vor etwa 60 interessierten Gästen, wie bürgergetragene Initiativen die lokalwirtschaftliche Entwicklung demokratisieren und solidarischer gestalten können und warum dabei das Geld eine zentrale Funktion einnimmt. Die im Rahmen der Zürcher Nachhaltigkeitswoche durchgeführte Veranstaltung begann mit dem Referat von Jens Martignoni, Autor des Buches «Das Geld neu erfinden». Martignoni, Jahrgang 1963, ist Dozent für Innovationsmanagement und Mathematik an verschiedenen Fachhochschulen und arbeitet seit vielen Jahren an der Entwicklung von alternativen Wirtschaftsformen und neuen Geldsystemen. Martignoni erklärte in seinem Referat, wieso seiner Meinung nach eine Region eine eigene Währung, abgelöst vom globalen Geldsystem, braucht. Er führt wirtschaftliche, soziale und Umweltprobleme auf ein Wädenswiler Anzeiger 03-2019


WÄDENSWIL

Geld neu erfinden – geht das? «falsches» Geldsystem zurück und bezeichnet dieses als «Monokultur». Preise für Waren oder Dienstleistungen würden in eine falsche Richtung zeigen, Martignoni führte als Beispiel sinkende Flugpreise und steigende Immobilienpreise an. «Je billiger etwas ist, umso höher sind die externen unbezahlten Kosten und der Energieverbrauch», meinte der Ökonom. Als anschauliches Beispiel führte er das fiktive Dorf «Immerwil» an, zeigte ein funktionierendes und ein nicht funktionierendes System der Geldflüsse auf und wie Immerwil mittels Nachhaltigkeitsprozess

Jens Martignoni.

zu einer Region im ökonomischen Gleichgewicht werden könnte. Ausserdem führte Martignoni Beispiele von Regionen an, die sich bereits intensiv mit sich und ihrer ökonomischen Zukunft auseinandergesetzt haben; so etwa Langenegg oder Sardinien. Die Vorarlberger Gemeinde hat mit den «Talenten» ihre eigene Währung. Die Talente fördern das Einkaufen im Ort, womit ein möglichst geschlossener Kreislauf entsteht. Auf Sardinien rollt statt des Euro der Sardex. Auf der italienischen Insel haben kreative Unternehmer mit der Ersatzwährung Sardex ein Rezept gegen die Folgen der Euro- und Bankenkrise gefunden. Sardex ist alternatives Zahlungsmittel, das der von der Rezession gebeutelten sardischen Wirtschaft wieder auf die Sprünge Wädenswiler Anzeiger 03-2019

helfen soll. Dabei haben sich Unternehmen auf der Insel zu einem Netzwerk zusammengeschlossen und zahlen für Dienstleistungen sowie Güter in Sardex statt in Euro. «Eine Region braucht eine eigene Währung, um sich im globalen System Eigenständigkeit zurückzuerobern», meinte Martignoni abschliessend. Sein Fazit: «Wir müssen ganz neu zusammenarbeiten!» Das zweite Referat hielt Uwe Burka. Burka ist ausgebildeter biodynamischer Entwicklungshelfer und internationaler Berater und Planer für sozial-ökologische Landschafts-, Siedlungsund Stadtentwicklungen. Er ist Mitbegründer von zwei sozial-ökologischen Dorfgemeinschaften (Camphill) mit neuen Geld- und Wirtschaftssystemen in England und Thüringen und ausserdem Autor des Buches «Jeder kann die Zukunft mitgestalten». Burka ist überzeugt, dass unser globales Geldsystem zusammenbrechen wird. Er erinnerte an die letzte grosse globale Finanzkrise und meinte, dass die Blase wieder platzen könne und deshalb Parallelwirtschaften installiert werden sollen. Burka machte auch darauf aufmerksam, dass bis 1980 anteilsmässig mehr Geld in der Realwirtschaft als

in der Spekulationswirtschaft im Umlauf war. Heute habe sich das verschoben: jetzt würden 60 bis 70 Mal mehr Geld in der Spekulationswirtschaft gehandelt. «Wir handeln mit Mitteln, die wir gar nicht haben», stellt er fest. Burka ist sich aber bewusst, das eine grundlegende Veränderung nicht einfach wird: «Es ist nicht so einfach, mit einer Lokalwährung zu beginnen, weil wir noch zu viel Geld haben.» Für einen Sinneswandel brauche es Bewusstsein und Betroffenheit. Den Ansatz dazu sieht er auch in unserem Bildungssystem: «Wir müssen ein Bildungssystem stärken, das die intuitiven Fähigkeiten mehr fördert.» Schliesslich stellten sich die beiden Referenten den Fragen des Publikums. Zu ihnen gesellten sich noch Raphael Bünter und Lucas Meile von Transition sowie Ralf Nacke, Diplom-Volkswirt und vertraut mit den Herausforderungen in den Themenbereichen Ökologie, Umweltschutz und Organisationsentwicklung. Die Fragen betrafen vor allem die praktische Umsetzung einer möglichen Lokalwährung und wie man überhaupt beginnen solle. Uwe Burka meinte dazu, dass man einerseits

Uwe Burka.

Konsumenten und Produzenten brauche – und andererseits den Handel, der mitzieht. Auch Ralf Nacke bestätigte: «Es braucht Unternehmer, die das überhaupt anpacken!» Jens Martignoni machte darauf aufmerksam, dass der Schweizer Franken weiter nebenher bestehen würde, dass die genaue Umsetzung im Vorfeld bei der Planung geklärt werden müsse. Transition Wädenswil schliesslich warb noch für ihre Anliegen, insbesondere die Projektgruppe Oikonomia, die Ideen konzeptioniert und konkrete Umsetzungsmassnahmen für eine zukunftsfähige Entwicklung der regionalen Wirtschaftskreisläufe gestaltet. Sie sucht noch weitere «Visionäre» für ihre Anliegen.  (stb)

Im Dialog mit dem Publikum entwickelte sich eine spannende Diskussion.

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Speed-Dating mal anders Passend zum Valentinstag organisierte der claro Weltladen Wädenswil zusammen mit dem Verein «Transition Wädenswil» eine spezielle Art des Speed Datings. Engagierte Persönlichkeiten aus der Region konnten dabei ihr Projekt vorstellen und brennende Fragen der Gäste beantworten.

In der gemütlichen «fabrikbeiz» hiess Ursula Burnand im Namen des claro Weltladens Wädenswil die Anwesenden willkommen und erklärte, dass die Veranstaltung im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts beider Gastgeber stattfindet. «Die Alten schliessen sich mit den Jungen zusammen», beschrieb es Burnand. Es sei heutzutage nicht möglich Reis, Kaffee und Schokolade nur lokal zu bewirtschaften. Sie aber trotzdem fair zu produzieren hingegen schon. In dieser Denkweise sind sich Lucas Meile von der «Transition Wädenswil» und Ursula Burnand einig und können sich so gegenseitig unterstützen. An neun Tischen waren Stationen vorbereitet, bei denen je einer der Vereine vertreten war. Pro Tisch konnte jeweils eine Handvoll Gäste sieben Minuten lang einen Einblick in das jeweilige Projekt oder den Verein werfen und ihre Fragen dazu stellen. Eine Station belegte Raffael, der im Jahr 2009 mit «Auras» den ersten 100% nachhaltigen Modeladen in der Schweiz eröffnete. Er bietet nicht nur Fairtrade-Kleidung an, sondern nimmt auch gebrauchte Kleidung entgegen, die entweder als secondhand verkauft oder für andere Produkte weiter verwendet werden. Auch zu kaufen sind spezielle Waschsäcke, die verhindern, dass Mikroplastikteile in unser Abwasser gelangen. Das meiste in seinem Laden wird aus Bio-Baumwolle oder Leinen produziert.

Ursula Burnand und Lucas Meile begrüssen die interessierten Anwesenden. Wädenswiler Anzeiger 03-2019

Viele Fragen der Gäste wurden an den verschiedenen Tisch-Stationen beantwortet.

Fairtrade-Kleider können ebenfalls im Claro Weltladen Wädenswil erstanden werden, aber auch nachhaltig produzierte Lebensmittel. Zum Beispiel wird die Schokolade im Angebot ausschliesslich aus Kakaobohnen aus Bolivien hergestellt. Der direkte Kontakt mit den Kooperativen vor Ort garantiert einen nachhaltigen und fairen Ablauf der Herstellung und des Verkaufs. Es wird ausserdem nicht nur Kaffee auf den jeweiligen Flächen angepflanzt, sondern auch Früchte, um der Erde eine möglichst natürliche Kultivierung zu gewährleisten. Genau so macht es auch die Genossenschaft «Wädichörbli». Viele kennen ihre Dienste schon: Regional angebautes Bio-Gemüse wird wöchentlich in verschiedenen Gebieten zum Abholen bereitgestellt. Der respektvolle Umgang mit der Natur, unterstützt durch die saisonale und schonende Bewirtschaftung der Flächen, kurbelt die lokale Landwirtschaft an.

Die Genossenschaft «Wädichörbli» baut regionales Bio-Gemüse an.

Ein weiteres Projekt stellte Tom Porro von der Energie Genossenschaft Zimmerberg vor. Sie produziert mit verschiedenen Partnern zusammen regionalen, grünen Strom und bieten neutrale Beratungen für Installationen, wie beispielsweise eine neue Heizung, an. «Leider kennen sich die Leute viel zu wenig über die Herkunft ihrer Elektrizität aus, weil sie so günstig ist», erklärte Porro. Tatsächlich wird der Strom teilweise aus dem Ausland geholt. Eine Alternative hierfür wäre, den Strom teils von der EKZ und teils von der EGZ zu beziehen. Eine weitere Lösung führte Christian Bärtschi vor. Als gelernter Elektriker wollte er den eigenen Energieverbrauch seines Bauernhofes mittels Selbstproduktion decken und errichtete ein eigens gebautes Windrad auf dem Gelände. Auch das mobile Häuschen «Tilla» erzeugt für die gemütliche 33 m2 kleine Wohnfläche mit Hilfe von Solarzellen seinen eigenen Strom, welcher via Handy reguliert und kontrolliert werden kann. Die dreiköpfige Familie kann dank Rädern den Standort ihres nachhaltigen Zuhauses beliebig wechseln, ohne der Umwelt zu schaden. Die sieben Minuten pro Station gingen oft viel zu schnell vorbei. Schon klingelte das Glöckchen und die Gruppen wanderten gemäss dem klassischen Speed-Dating-Konzept an den nächsten Tisch. Zum Abschluss gab es einen köstlichen Apéro, zubereitet von drei Asylsuchenden aus Afghanistan der «Gemüsestube Gwad». (lim)

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Stadt erwartet Konzept für Eisbahnbetrieb Die Eisbahn fehlt, nicht nur der Jugend (siehe Bericht unten). In den sozialen Medien forderten Vereinzelte, dass die Stadt entweder die Eisbahn betreiben, oder aber den Verein Eisbahn Wädi grosszügig finanziell unterstützen müsse. Und auch die CVP-Gemeinderatsfraktion fragte in einer Interpellation an den Stadtrat nach, wie er die Zukunft der Eisbahn sieht. Ende Februar hat der Stadtrat darauf geantwortet.

Die Antwort des Stadtrates ist ein Bekenntnis zur Eisbahn mit einem «aber». Aus Sicht des Stadtrats ist die Eisbahn nach wie vor ein sehr geschätztes Freizeitangebot im Winter, das Jung und Alt zu erfreuen vermag. «Allerdings könnte die kontinuierlich rückläufige Besucherzahl in den vergangenen Jahren auf ein abflauendes Interesse der Bevölkerung hindeuten», schreibt er in seiner Antwort. Bereits bis jetzt leistete die Stadt Wädenswil einiges, damit die Eisbahn betrieben werden

konnte: Seit 2003 gewährte die Stadt verschiedene rückzahlbare Darlehen in Höhe von CHF 60 000 bis CHF 75 000, leistete 2009 und 2010 zwei Investitionsbeiträge in Höhe von CHF 50 000 bzw. CHF 100 000. Ausserdem unterstützte die Stadt den Verein mit Personal und Material, etwa zum Aufbau und zur Bedienung der Bahnschranke. Die Platzgebühr für den Seeplatz wurde für die ganze Zeit erlassen. Aufgrund der aktuellen Probleme des Vereins wurde die Rückzahlung der gewährten Darlehen gestundet und drei Stadträte unterstützen den Verein bei der Suche nach neuen Zukunftsmodellen. Ausserdem wurden dem Verein, befristet auf drei Jahre, jeweils CHF 20 000 bei Vorliegen eines überzeugenden Betriebskonzepts in Aussicht gestellt. Damit der Stadtrat entscheiden kann, ob und wie eine zukünftige Unterstützung geleistet wird, ist ein solches Betriebskonzept erforderlich. Nebst der finanziellen

Machbarkeit müsste sichergestellt sein, dass für den Auf- und Abbau ein Bauleiter sowie genügend Helfer zur Verfügung stehen, und einerseits der ganze Betrieb der Eisbahn, andererseits aber auch die Organisation des Vereins für mehrere Jahre gewährleistet sind. Unter diesen Voraussetzungen ist für den Stadtrat eine finanzielle Unterstützung in Form von Darlehen oder einem Investitionsbeitrag weiterhin denkbar. Ausgehend von verschiedenen Situationsanalysen sollte ein solches Konzept Trägerschaft, Organisation, Betrieb, Businessplan sowie Ziele für die nächsten Jahre aufzeigen. Zudem sind für den Stadtrat auch andere Standorte eine regionale Lösung oder die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern denkbar. Der Verein Eisbahn Wädi hat in der Zwischenzeit die erforderlichen Dokumente zusammengestellt und dem Stadtrat vorgelegt. Der Verein berät Anfang April an einer Vorstandssitzung über das weitere Vorgehen.  (stb)

Schülerinnen und Schüler vermissen die Wädenswiler Eisbahn Die im Dezember während lediglich dreier Wochen vom WäSchPa, dem Wädenswiler Schülerinnenund Schülerparlament der beiden Oberstufenschulhäuser Fuhr und Rotweg, lancierte Unterschriftensammlung zur Unterstützung der Wädenswiler Eisbahn hat ein sehr erfreuliches Resultat ergeben.

zu lassen. «Zusammen mit dem Verein Eisbahn soll die Stadt Wädenswil für die kommenden Jahre wieder ein Eisfeld in Wädenswil ermöglichen und den nötigen Betriebsbeitrag sprechen.» Die Eisbahn bietet nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und eine willkommene Abwechslung im Schulunterricht, sondern ist auch Teil

Insbesondere auch dank enormer Unterstützung der Primarschülerinnen und Primarschüler haben in kurzer Zeit 2570 Personen die Petitionslisten unterzeichnet. Die Jugendlichen wie auch die sie unterstützenden Lehrpersonen freuen sich über diesen Erfolg. Sie fordern damit die verantwortlichen Stellen in der Stadt auf, verpflichtend nicht nur für ein Jahr, sondern verbindlich für längere Zeit dem Verein Eisbahn die grösstmögliche Unterstützung, finanziell wie auch personell, zukommen

Nach der Gemeinderatssitzung übergaben die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die gesammelten Unterschriften der von Präsident Philipp Kutter angeführten Delegation des Stadtrats.

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eines belebten Zentrums und steigert die Attraktivität der Gemeinde. Ohne lange Reisewege können sich Jung und Alt daran erfreuen und sich auf dem Seeplatz treffen. Übergabe der Unterschriften

Im Anschluss an die gemeinsam besuchte Februar-Sitzung

des Gemeinderats im Untermosen-Saal konnten die Vorstandsmitglieder des WäSchPa, sekundiert von ihren Kolleginnen und Kollegen aus dem Schulhaus Steinacher (AuSchPa), einer Viererdelegation des Stadtrats die gesammelten Unterschriften übergeben. Stadtpräsident Philipp Kutter zeigte sich beeindruckt von der grossen Zahl und versicherte, dass sich der Stadtrat natürlich auch schon einige Gedanken zur Eisbahn gemacht habe. Bei der Übergabe zugegen war nebst OSW-Präsidentin Verena Dressler und Schulleiterin Vanessa Peng der Präsident des Vereins Eisbahn, Sebastian Epp. Er bedankte sich für das Engagement des WäSchPa, das ihn darin bestärke, sich auch weiterhin für dieses Projekt einzusetzen. Wie schon Stadtpräsident Kutter betonte auch er, dass es nebst den finanziellen Mitteln insbesondere Unterstützung auf der personellen Ebene brauche.  (e)

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WÄDENSWIL

Viele Podestplätze für Wädi-Schützen Nicht weniger als sieben Winterschiessen hat der Schützenverein Wädenswil im Januar und Februar besucht und gewann im Feld D Ordonnanzwaffen dank der herausragenden Leistungen der Gruppen «Zimmerberg» und «Zürichsee» fast durchwegs Silber.

So belegten die Wädenswiler am Bächteli-Schiessen in Rafz, wo 105 Gruppen angetreten sind, den 2. Rang; ebenso am Örliker Winterschüüsse sowie am Winterschiessen Pfäffikon ZH, wo beide Male 47 Gruppen wetteiferten. Gleichermassen Silber gab es am Zürcher Oberländer Gruppenschiessen Gossau ZH, wo 68 Mannschaften um den Sieg kämpften. Etwas bescheidener, nämlich mit dem vierten von 29 Schlussrängen, schlossen die Wädi-Schützen am Godsiegelschiessen Gächlingen ab. Einzig die widrigen Wetterverhältnisse am Berchtoldschiessen in Thundorf mit stürmischen Seitenwinden und dichtem Schneegestöber lehrten die erfolgsverwöhnten Wättischwyler, dass auch für sie die Bäume nicht in den Himmel wachsen; mussten sie sich hier doch mit dem 25. von 82 Gruppenplätzen begnügen. Dafür resultierten einige Licht-

blicke in der Einzelwertung: Hans Ruedi Leinsmer und Ernst Spiess schossen sehr gute 94 von 100 möglichen Punkten, gefolgt von Sandra Berchem mit 93 und Urs Hauser mit 91 Punkten. Am Winterschiessen in Wallisellen haben acht Vereine bzw. Sektionen teilgenommen. Mit einem Vereinsresultat von 92,455 von 100 Punkten rangierte der SVW auf Platz 2. Massgeblich dazu beigetragen haben Ernst Spiess (96 Punkte), Heinz Sonderegger und Peter Hürlimann (je 94 Punkte), Sandra Berchem und Peter Schneeberger (je 93 Punkte), Pierre Hegi und Hans Ruedi Leinsmer (je 92 Punkte) sowie Martin Hug und Oberriedner «Gastschütze» Antonio Firrone (je 90 Punkte). Vom Bezirkswinterschiessen BSVA in Bonstetten wurde keine Vereinsrangliste veröffentlicht. Doch brillierte der SVW hier ebenfalls in der Einzelwertung mit sieben 90er-Schützen, nämlich Martin Hug (95 Punkte), Michael Suter (94 Punkte), Pierre Hegi (93 Punkte), Dölf Zellweger (92 Punkte) sowie Peter Schneeberger, Ernst Spiess und Trudi Hegi (je 91 Punkte). Stolzer Kranzgewinner ist auch Junior Aaron Frei mit 84 Punkten.  (e)

Sandra Berchem erfolgreichste Wädenswiler Schützin An der diesjährigen 118. Generalversammlung konnte der Schützenverein Wädenswil zwei neue Tausender-Schützen ehren, darunter zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Frau. Mit Präsidentin Sandra Berchem hat erstmals eine SVW-Dame die magische Grenze von 1000 Auszeichnungen überschritten. Insgesamt über 1080 Kränze zieren den Palmares der erfolgreichen und stets diszipliniert trainierenden Sportlerin, welche auch schweizweit immer wieder unter den Top Ten in den Ranglisten figuriert. Der zweite, neue «Tausendsassa» des SV Wädenswil heisst Bruno Kaufmann. Nicht weniger als 76 Kranzresultate schoss der zielstrebige Seniorveteran während der vergangenen Saison, sodass er heute einen Palmares von über 1020 Auszeichnungen präsentieren kann. Kräftig am Aufholen ist Hans Ruedi Leinsmer. Mit einem Zuwachs von 89 Auszeichnungen allein in der letzten Saison, weist er einen Zwischenstand von 547 Kränzen aus und hat damit schon mehr als die Hälfte des Weges hin zur Tausender-Grenze zurückgelegt.  (e) Weitere Resultate und Berichte im Internet unter www.svwaedenswil.ch

Clientis Sparcassa 1816 erzielt höheren Jahresgewinn und baut Kundengeschäft und Eigenmittel aus Die Clientis Sparcassa 1816 blickt erneut auf ein positives Geschäftsjahr zurück. Sie hat den Jahresgewinn um 2,7% gesteigert, das Kundengeschäft ausgebaut und die Eigenmittel weiter gestärkt. Bei leicht rückläufigen Erträgen konnte dagegen der Geschäftsaufwand erheblich gesenkt werden. Die Bilanzsumme nahm um 1,3% auf CHF 1,38 Mrd. zu. Die Kundengelder erhöhten sich dabei um 0,6% auf CHF 1,13 Mrd., und die Ausleihungen sind um 1,8% auf CHF 1,11 Mrd. gestiegen. Der Deckungsgrad der Ausleihungen durch Kundengelder beträgt 101,2%. Die wichtigs-

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te Ertragsquelle, das Zinsengeschäft, verharrte aufgrund der rekordtiefen Zinsen und des hohen Wettbewerbsdrucks mit CHF 12,75 Mio. fast auf Vorjahreshöhe. Die starken Zahlen aus dem Vorjahr für Kommissionserträge aus dem Anlagegeschäft sowie aus dem Handelsgeschäft konnten nicht ganz erreicht werden. Der Gesamtertrag reduzierte sich leicht um 0,4% auf CHF 19,16 Mio. Gleichzeitig konnte der Geschäftsaufwand nochmals deutlich um 8,9% auf CHF 9,05 Mio. reduziert werden, dies vor allem aufgrund von tieferen Informatikkosten. Nach einer wiederum sehr grosszügigen Einlage in die

Bankreserven konnte der Jahresgewinn um 2,7% auf CHF 3,76 Mio. gesteigert werden. Eine der substanzstärksten Retailbanken

Dank diesem guten Ergebnis und der dadurch möglichen Zuweisung an die Bankreserven konnte die bereits äusserst starke Eigenkapitalbasis um weitere 5,1% auf CHF 132,40 Mio. erhöht werden. Die Clientis Sparcassa 1816 gehört damit zu den substanzstärksten schweizerischen Retailbanken und verfügt über einen der besten Eigenfinanzierungsgrade. Diese Kennzahl steht für den

Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme und demzufolge für die finanzielle Stabilität der Bank. Kundennah, transparent, stabil

Zum Geschäftserfolg beigetragen haben wiederum die regionale Ausrichtung und die ausgesprochene Kundennähe. Die Clientis Sparcassa 1816 verfolgt eine klar verständliche, transparente und nachhaltig stabile Geschäftspolitik. Neben den Bereichen Anlageberatung und Immobilien sind Spargelder und Hypotheken dabei die Hauptpfeiler.  (e) Wädenswiler Anzeiger 03-2019


WÄDENSWIL

Geschäftsübergabe bei der Rota AG Nach bald fünf Jahrzehnten, davon über 30 Jahre in der Geschäftsführung, hat sich Paul Rota entschlossen das Ruder an die nächste Generation weiter zu geben. Es waren spannende Zeiten, die er zusammen mit seinen Brüdern Stephan und Michael sowie den rund 30 Mitarbeitern erlebte. Er konnte einen wichtigen Teil des Lebens in seinem Geschäft gestalten und mit viel gegenseitigem Vertrauen meistern. Mit dem nahenden Pensionsalter übergab Paul Rota Anfang 2019 den Betrieb und die Geschäftsleitung seinem Geschäftspartner und Bruder Stephan. Es freut ihn sehr, den durch ihre Grosseltern und

Eltern vor bald 100 Jahren gegründeten Familienbetrieb innerhalb der Familie in gute Hände weiterzugeben. «Natürlich werde ich meinen Nachfolgern nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite stehen», bekräftigt Paul Rota. Stephan Rota wird den Betrieb zusammen mit seinen drei Kindern, Sef, Jasmin und Carim,

Die Gewinner des GlücksradWettbewerbes Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten an der Standaktion der SVP vom vergangenen Samstag in Wädenswil die Gelegenheit, das Glücksrad zu drehen und sich damit die Chance auf ein Mittagessen mit Regierungsrat Ernst Stocker zu sichern. Spontan entschied er sich, noch einen zweiten Preis auszugeben und zwar in Form eines Kaffee-Termins mit ihm. Als Glücksbringer amteten seine Enkel Leonie und Corsin und als Sieger wurden erkoren: 1. Preis: Ernst Hitz – Ein Mittagessen für 2 Personen mit Regierungsrat Ernst Stocker. 2. Preis: Maira Aschwanden – Ein Kaffee-Termin mit Regierungsrat Ernst Stocker. Die SVP Wädenswil gratuliert den Gewinnern ganz herzlich und dankt allen Besuchern für die rege Teilnahme.  (e)

weiterführen. Diese wirken bereits seit mehreren Jahren in der Ausführung oder im Büro mit. Paul Rota wünscht ihnen dabei viel Glück und ganz besonders die notwendige Ausdauer, Energie und beste Gesundheit. Die Nachfolger freuen sich sehr den Familienbetrieb in der vierten Generation weiterzu-

Es wird für sie weiterhin das wichtigste Anliegen sein, die ihnen anvertrauten Arbeiten fachlich kompetent und in höchster Qualität für ihre geschätzte Kundschaft umzusetzen. Gerne nehmen sie die grosse Herausforderung an, das vielseitige Handwerk der Plattenlegerkunst in unzähligen Häusern und unterschiedlichen Gebäuden umzusetzen. Damit führen sie die Tradition in ihrer Familie fort und tragen zur Verschönerung vieler Bereiche bei.  (wa)

GV des Tennisclubs Neubüel Vor knapp 50 Mitgliedern eröffnete der neue Präsident des TC Neubüels, Richard Illi, am 7. März seine erste Generalversammlung. Er präsentierte den Anwesenden viele erfreuliche Fakten: Auch 2018 verzeichnete der Club ein Wachstum und zählt mit 351 Mitgliedern zu den grössten Clubs in der Region. Besonders erfolgreich entwickelt sich die Tennisschule Boris und der Juniorenbetrieb. So wurden insgesamt 43 Kurse für alle Altersgruppen und vier Sommercamps mit einem neuen Teilnehmerrekord durchgeführt. Die Rückmeldungen der Kinder und Eltern waren äusserst positiv. Aus diesem Grund werden 2019 in den FrühlingsSommer- und Herbstferien fünf Camps durchgeführt. Dank des schönen Frühlings und Sommers konnte auch die Interclubsaison reibungslos abgewickelt werden. Vier Teams gelang der Aufstieg, nur eines musste absteigen. 2019 tritt der TC mit 14 Mannschaften an. Die finanzielle Basis des Clubs ist solid, obwohl 2018 viel Geld

Wädenswiler Anzeiger 03-2019

führen. Sie werden zukünftig in der Geschäftsleitung mitarbeiten oder in den Verwaltungsrat nachrücken.

in die Instandhaltung der Plätze und die Renovation der Garderoben investiert wurde. Der Vorstand wurde bestätigt: Richard Illi (Präsident), Andreas Murr (Finanzen), Dana Frei und Edith Brunner (Mitgliederwesen/Kommunikation), Boris Grbic (Leiter Tennisschule), Flo Frei (Interclub), Bart Hendriks (Spielleiter/Webmanager). Neu ins Team gewählt wurde Andrew Szatmari als technischer Leiter. Der Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, mit bewährten und auch innovativen Angeboten und Spielmöglichkeiten neue Mitglieder zu gewinnen und diese besser im Club zu integrieren. Dabei soll der Fokus auf den Familien und dem Breitensport liegen. Interessenten können sich auf der neu gestalteten Homepage des Clubs (www. tc-neubuel.ch) informieren.  (e) Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums des Clubs findet am 17. August ein grosses Fest statt.

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WÄDENSWIL

45 Jahre Betriebstreue bei Buchmann Metallbau AG Ende März 2019 geht der langjähriger Mitarbeiter Richard Wagner nach annähernd 46 Jahren Betriebstreue in seine wohlverdiente Pension.

Nach Abschluss seiner Lehre als Metallbauschlosser trat Richard Wagner im Oktober 1973 in den Betrieb ein. Bald bildete sich der ausserordentlich geschickte junge Berufsmann in Fachkursen des Berufs-Verbandes weiter und erwarb dadurch den Titel als Eidg. Dipl. Werkstattleiter. Von seinem handwerklichen Können, verbunden mit seinen fundierten Branchenkenntnissen, durften zahlreiche Auszubildende profitieren und erhielten

durch ihn das nötige Rüstzeug, um in ihrem Beruf bestehen zu können. Einige dieser damaligen «Stifte» führen noch heute erfolgreich eigene Betriebe. Auch bei den Kunden wurde seine zuverlässige und solide Arbeitsweise während all den Jahren sehr geschätzt. Noch heute überzeugen unzählige

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Polizeiliche Ermittlungen ergaben einen Verdacht auf illegalen Hanfanbau in einem Werkgebäude. Bei der Hausdurchsuchung stiessen die Polizisten auf eine professionell betriebene Anlage. Dabei wurden über 1200 erntereife Pflanzen sichergestellt. Die Anlage wie auch die Pflanzen mussten fachgerecht entsorgt werden. Der Betreiber, ein 39-jähriger Schweizer, wurde verhaftet und der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis zugeführt.  (kapo)

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Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochmorgen, 28. Februar 2019, eine Hanf-Indooranlage mit über 1200 Pflanzen ausgehoben. Der Betreiber wurde festgenommen.

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von Richard Wagner ausgeführte Arbeiten in der näheren und weiteren Umgebung durch Qualität und Dauerhaftigkeit. Richard Wagner war stets ein treuer, netter und vor allem ein allseits geschätzter Freund und Kollege. Die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter der Buchmann Metallbau AG wünschen ihm für den wohlverdienten Ruhestand alles Liebe und Gute: «Viel Genuss im Pensionsalter bei hoffentlich immer bester Gesundheit im Kreise der Familie und von Herzen alles Gute!» Seine liebenswürdige Art sowie sein Humor wird der Buchmann Metallbau AG zukünftig im Betrieb sehr fehlen.  (e)

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FDP Wädenswil lud ein zum Thema: Zürich und die Schweiz, Weltklasse heute – und morgen? Unter dem Titel «Zürich und die Schweiz, Weltklasse heute – und morgen?» lud die FDP Wädenswil anlässlich ihrer diesjährigen Parteiversammlung ihre Mitglieder und Interessenten ins Hotel Du Lac zu einem spannenden Referat ein. Der Referent Mario Senn, Leiter der Wirtschaftspolitik bei der Zürcher Handelskammer, verstand es ausgezeichnet, mit interessanten wie auch zum Teil überraschenden Fakten und Zahlen zur besagten Frage eine anschliessende Diskussion in Gang zu bringen. Um die diversen Spitzenplätze in verschiedenen Disziplinen in der Wirtschaft – Zürich

wie auch in die Schweiz betreffend – auf zum Teil sehr hohem Niveau mindestens halten zu können, bedarf es auch künftig Anstrengungen von Wirtschaft und Politik – ganz nach dem Motto: Ohne Fleiss kein Preis! Mario Senn, Gemeinde-

Fitness-Club Wädenswil ehrt Jubilare Obmann Christian «Nufi» Nufer begrüsste 21 der 27 Mitglieder zur 32. Generalversammlung. Aus dem humorvoll vorgetragenen Jahresbericht wurde deutlich, dass dem Vereinsmotto «sich mit Spass fit halten und Kameradschaft pflegen» eifrig nachgelebt wurde. Neben den regelmässigen Fitnessstunden standen gesellige Anlässe auf dem Programm, beispielsweise ein Besuch bei der «Schutz und Rettung» Zürich, ein Minigolfturnier und der Herbsthöck mit Eisshotschiessen. Highlight trotz misslichem Wetter war klar die Turnerfahrt aufs

Schilthorn auf den Spuren von James Bond. Die statutarischen Geschäfte wurden zügig abgearbeitet und einstimmig gutgeheissen. Die bewährten Mitglieder des Vorstands, Christian «Nufi» Nufer (Obmann) sowie Roger Wymann, Martin Stahl, Beat Ulmi, Reto Casutt und Beat Wiederkehr wurden wiedergewählt. Benno Graf, Viktor Miuzzo und Christian «Nufi» Nufer wurden für ihre runden Vereinsjubiläen mit einem kleinen Präsent geehrt.  (e)

rat in Adliswil und gleichzeitig auch Präsident der FDP Bezirk Horgen sowie Kandidat für den Kantonsrat, streute immer wieder praxisbezogene Beispiele ein, was sein Referat kurzweilig und sehr aktuell machte. Anwesend waren fünf der sechs

ENILLO

FDP-Spitzen-Kantonsratskandidaten. So nutzen die Herren Hans-Peter Brunner (Horgen), Fabian Müller (Rüschlikon), Hansruedi Kölliker (Thalwil), der Referent selber sowie Reto Grau (Langnau a. A) die Gelegenheit vor Ort, sich kurz und bündig mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen am 24. März vorzustellen und sich zu ihren Wahlthemen zu äussern. Einzig die Lokalmatadorin, Astrid Furrer, musste sich ferienbedingt entschuldigen. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung zu einem äusserst aktuellen Thema, die ein wenig mehr Publikum verdient gehabt hätte. (e)

Französisch für Anfänger: Lektion 1 Pas De Baguette

La Baguette

Die Jubilaren (von links nach rechts): Christian «Nufi» Nufer (10 Jahre), Benno Graf (30 Jahre), Viktor Miuzzo (20 Jahre).

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Männerchor Eintracht Wädenswil im Wandel «Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder» – so ein bekanntes Sprichwort. Dies gilt auch für die 168. Generalversammlung des Männerchors Eintracht, die mit einem Lied eröffnet und abgeschlossen wurde. Dazu kommt, dass das Sängerjahr der «Eintracht» mit einigen Wandeln behaftet war.

Als neuer Präsident hat sich Ernst Peter zur Verfügung gestellt, der mit sympathischen Worten die Annahme der Wahl erklärte. Die Amtsübergabe selbst erfolgte mit einem überdimensionierten Notenschlüssel in Gebäckform, wobei die Dirigentin bei der Übergabe als Vermittlerin zwischen «bisher» und «neu» wirkte.

Bis zum ersten Wechsel- oder Wandeldatum sind zwar fast neun Monate vergangen, wie Präsident Peter Strickler in seinem Jahresbericht aufführte. Die Auftritte in der Fuhr und die Serenade im Rosenmattpark gehörten zum üblichen Jahresprogramm und haben dem Publikum viel Freude bereitet. Hingegen bedeutete die gesangliche Mitwirkung an den Erntedankgottesdiensten in der katholischen und reformieren Kirche auch den ersten Wandel im Vereinslebens. Damals stand der Chor zum letzten Mal unter der Leitung von Peter Gross. Er hatte den Chor während über zwölf Jahren geleitet und ihn zu einem gut harmonisierenden Ensemble geformt. Er sass am Flügel und leitete gleichzeitig den Chor. Mit verschiedenen Gospels und auch anderen Werken gelang es immer wieder, beim Publikum wahre Beifallsstürme auszulösen. Das war auch an den Erntedankgottesdiensten nicht anders: Mit einer Standing Ovation wurden Chor und Dirigent verabschiedet.

Weitere Wechsel sind auch im Vorstand zu verzeichnen: Nach dreizehn Jahren gibt René Killer sein Amt als Aktuar ab. Nachfolger ist Kurt Schreiber. Ebenso ist Christian Roggli als Beisitzer zurückgetreten und wird durch Rolf Wanner ersetzt. Neu ist als Revisor Werner Honegger gewählt worden, der auch das Amt des Reiseleiters ausübt. Auch hier wird der Einsatz der Zurückgetretenen verdankt und auch sie werden mit einer Stärkung versehen. Christian Roggli wird als Passivmitglied dem Verein erhalten bleiben, und die übrigen Zurückgetretenen werden es schätzen, ohne Verpflichtungen an die Proben zu kommen.

Ab Oktober hat Barbara Picenoni die Leitung des Chores übernommen und bewiesen, dass sie am Erfolg gut anknüpfen und den Chor weiterbringen kann. Auch hier war ein Wandel zu verzeichnen. War es vorher vor allem Gesang mit Musikbegleitung, steht nun das alleinige Singen im Vordergrund. Der Wechsel wurde aber gut aufgenommen, wie der Probenbesuch zeigt, der als Gradmesser dient. Er hatte nicht gelitten und lag auch nach dem Wechsel bei über 85%, was als sehr guter Wert bezeichnet werden darf. Die neue Chorleiterin ist also im Chor gut aufgenommen worden, und auch sie hat ausgeführt, dass sie sich in der «Eintracht» sehr wohl fühle. Damit sind die Weichen für eine gute Zukunft gestellt. Neben dem Probenbesuch darf auch das Gesellige nicht zu kurz kommen. So treffen sich nach jeder Probe die meisten Sängerkollegen noch zu einem Umtrunk und pflegen so Wädenswiler Wirtschaftsgeografie. Einmal im Jahr geht der Chor auf eine grosse Reise. Dieses Mal war das MuWädenswiler Anzeiger 03-2019

Der neue Präsident Ernst Peter (links) und der abtretende Peter Strickler nehmen Dirigentin Barbara Picenoni in ihre Mitte.

sikautomatenmuseum in Seewen das Ziel, und gegen Ende Jahr treffen sich die Sängerkollegen im Neubüel zu einem Nachtessen, verbunden mit einem Kegelschub oder einer Jasspartie. Während dreizehn Jahren hat Peter Strickler den Verein umsichtig und mit viel Engagement geleitet. Er musste seinerzeit den Verein als Vizepräsident in recht turbulenten Zeiten übernehmen, und er war während seiner Amtszeit ein sehr guter Steuermann. Kein Aufwand war ihm zu gross, um beispielsweise neue Sänger zu finden. Leider haben aber die jeweiligen Aktionen nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Darob liess er sich nicht entmutigen – bei nächster Gelegenheit wurden neue möglichen Interessenten angeschrieben. Er hat den Verein umsichtig und sehr gut geführt. Dafür durfte er viel Applaus und auch noch ein stärkendes Getränk aus den Rebbergen mit nach Hause nehmen.

Die finanzielle Situation des Vereins ist zufriedenstellend, und die übrigen statutarischen Traktanden gaben zu keinen Diskussionen Anlass. Dafür wurden sie in ungezwungener Form während eines «Spaghettiplauschs» umso intensiver geführt. Nach wie vor ist der Verein auf neue Sänger angewiesen und zwar auf solche, die hoch (1. oder 2. Tenor) oder tief (1. oder 2. Bass) singen können. Probe ist jeden Donnerstag um 19.30 Uhr im ehemaligen Berufsschulhaus an der Schönenbergstr. 4a, Wädenswil. Der Männerchor Eintracht freut sich auf neue Kollegen und heisst sie schon heute herzlich willkommen.  (e)

Arbeiten für die neue Lärmschutzwand an der Schönenbergstrasse Im Rahmen der kantonalen Lärmsanierung entlang von Staatsstrassen realisiert das kantonale Tiefbauamt in der Gemeinde Wädenswil entlang der Schönenbergstrasse auf der Höhe der Liegenschaften Schönenbergstrasse Nr. 82–88 eine Lärmschutzwand. Die Arbeiten für die neue Lärmschutzwand begannen am Montag, 11. März, und dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2019. Die Bauarbeiten werden

in zwei Etappen ausgeführt. Der Verkehr wird einspurig mit einer Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung durch die Baustelle geführt. Die Installation der schallabsorbierenden Holzverkleidung sowie die Gartenarbeiten finden erst im Frühsommer 2019 statt. Während diesen Arbeiten wird der Verkehr durch einen Verkehrsdienst geregelt. (bd zh)

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Teilhaben an grossartigen Aussichten Die Bedeutung der privaten Vorsorge nimmt zu. Wer Ersparnisse der Säule 3a in Swisscanto Vorsorgelösungen anlegt, verbessert seinen Ausblick auf einen komfortablen Ruhestand. 3. Säule voll im Schuss Während die 1. und 2. Säule seit Jahren im Reformstau stecken, schätzen immer mehr Anleger die Bedeutung der privaten Vorsorge in der 3. Säule. Die Aussicht auf einen komfortablen Ruhestand lässt sich so kontinuierlich verbessern. Tiefe Zinsen adé! Das Wertschriftensparen in der Säule 3a wird immer beliebter, weil tiefe Zinsen den Ertrag der traditionellen 3a-Sparkonten Richtung Null drücken. Mit 3a-Vorsorgefonds bleiben hingegen die Aussichten auf die gute Kombination

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WÄDENSWIL

Louis Flepp will es nochmals wissen

Louis Flepp während eines Vorbereitungsrennens im Herbst 2018. Im Mai 2014 pedalte sich der damals 59-jährige Louis Flepp mit seinem ehrgeizigen Projekt auf die Titelseite des Wädenswiler Anzeigers: Flepp wollte im härtesten Extremradrennen Europas in 6 Tagen Österreich umrunden. Fünf Jahre später präsentiert Flepp nun sein neustes Projekt: Einmal um seinen Heimatkanton – natürlich mit dem Velo!

800 Kilometer, 16 000 Höhenmeter, zwei Tage und Nächte auf dem Rennrad. So präsentiert sich Flepps aktuelles Ultra-Cycling-Projekt. Er nennt es «Tour des Grisons 2019» und soll vom 19. bis 21. Juli dauern. «Raus aus der Komfortzone»

Doch was bringt einen 64-jährigen dazu, sich derart aus der Komfortzone zu bewegen und sich nochmals ein solches Extremprojekt anzutun? Immerhin ist seine Teilnahme am Race Around Austria mit 2200 abgestrampelten Kilometern und 30 000 überwundenen Höhenmeter kaum zu überbieten. Louis Flepp: «Seither ging ich es etwas ruhiger an, verlegte mich auf ausgedehnte TagesWädenswiler Anzeiger 03-2019

touren von maximal acht bis zwölf Stunden Fahrtzeit. Nun ist dieses Verlassen der Komfortzone für mich die grosse mentale Herausforderung. Wird es mir nochmals gelingen, mich auf das Wesentliche zu fokussieren und mich in jeder Situation, zu jeder Tagesund Nachtzeit zu motivieren und das Projekt auch zu Ende fahren zu können?» Das Abenteuer war eigentlich schon für 2017 geplant, aus gesundheitlichen Gründen musste das Projekt damals kurz vor dem Start abgesagt werden. Im Herbst 2018 wagte sich Flepp nochmals an ein 24-Stunden-Rennen und merkte «ich schaffe das immer noch!». Jetzt, 2 Jahre später und kurz vor seiner Pen-

sionierung, möchte er es mit der Umrundung Graubündens nochmals versuchen. Späte Berufung

Dabei ist Flepp eigentlich ein «Spätberufener»: Erst im Alter von 48 Jahren machte er das Velo zu seinem bevorzugten Sportgerät. Eine schwierige Lebensphase, beruflich bedingt, führte dazu, dass er auf dem Rad einen Ausgleich fand. Rückblickend sagt er, der Österreich pedalend umrundete: «Die Sattelegg war damals noch die ganz grosse Herausforderung!» Fünf Jahre also nach seinem letzten Grossprojekt sammelt

Die anspruchsvolle Streckenführung.

(Bilder: zvg)

er erneut sein Team um sich, das vor allem aus seiner Familie besteht: Seine Söhne Christian und Simon werden ihn wieder begleiten, zusammen mit voraussichtlich sechs weiteren Helferinnen und Helfern. Zwei bis drei Crewmitglieder übernehmen jeweils eine Pace-CarSchicht und betreuen den Fahrer während 12 bis maximal 16 Stunden aus dem Begleitfahrzeug. Sie sind über Funk verbunden und kümmern sich neben Verpflegung, Navigation, Kleiderwechsel und Massagen auch um Dinge wie Musik und Unterhaltung, damit es dem Fahrer nicht langweilig wird. So wird auch der Crew einiges abverlangt: Wenig Schlaf, volle Konzentration und die Bereitschaft, die eigenen Begehrlichkeiten dem Projekt unterzuordnen. Das neue Konzept sieht vor, dass neben dem Pace-Car noch ein Motorhome im Einsatz sein wird. Hier kann sich die Crew zwischen den Schichten erholen. Als Wechselpunkte und Basis für das Motorhome sind Splügen, La Punt und Zernez vorgesehen. Die Strecke umrundet Flepps Heimatkanton Graubünden und führt auch über Italien und Österreich. Dazu müssen 14 Pässe, 800 Kilometer und 16 000 Höhenmeter überwunden werden. Die Strecke ist kürzer als am Race around Austria. Trotzdem: viel länger als 2 Tage und Nächte auf dem Rennrad sind nicht vorgesehen. Dies, obwohl es diesmal keine Leidensgenossen, keine Rangliste, keinen Zieleinlauf geben wird. Flepp aber weiss: «Ich weiss aus Erfahrung, dass bei Ausdauerprojekten die persönliche Grenze dort ist, wo das Vorstellungsvermögen des Athleten endet. Diese Erkenntnis soll mein Antrieb für das Projekt sein.»  (stb) www.teamflepp.ch

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beruf vor und gaben den inteIm Schulhaus Rotweg in ressierten Schülerinnen und Wädenswil fand am SamsSchülern bereitwillig Auskunft tagvormittag, 9. Februüber ihr Fachgebiet. Wie auch ar 2019, die Berufsmesletztes Jahr war die Berufsmesse der Oberstufenschulen Wädenswil und Richterswil se sehr gut besucht und vermittelte Einblicke in rund 50 Bestatt. Sie richtete sich vor rufsfelder. Viele Fragen wurden allen an die Schülerinnen gestellt und Gelegenheiten geund Schüler der 1. und 2. nutzt, um sich mit Lernenden Sekundarschulklassen und zu unterhalten und mehr über deren Eltern und hatte unterschiedlichste Tätigkeizum Ziel diverse Berufsten zu erfahren. An den einlarichtungen näher zu brindend gestalteten Messeständen gen und so in der BerufsDie Spitex sorgt mit über 36 000 Mitarbeitenden für professionelle Pflege und Betreuung. Damit Sie auch in Zukunft möglichst lange in Ihrer konnte man sich mit Unterlawahl ein Stücklein weiter gewohnten Umgebung leben können, bildet die Spitex Fachkräfte in allen relevanten Berufen und Stufen aus. gen eindecken oder zum Teil zu kommen. Die Spitex sorgt mit über 36 000 Mitarbeitenden für professionelle PflVerband ege Kanton Zürich Die Spitex sorgt mit über 36 000 Mitarbeitenden für professionelle Pflege www.spitexzh.ch | Telefon 044 291 54 50 | SpitexMagazin gleich selber tätig werden, wie und Betreuung. Damit Sie auch in Zukunft möglichst lange in Ihrer und Betreuung. Damit Sie auch in Zukunft möglichst lange in Ihrer gewohnten Umgebung leben können, bildet die Spitex Fachkräfte in allen gewohnten Umgebung leben können, bildet die Spitex Fachkräfte in allen beim Bau einer zum Beispiel Rund 100 Lernende aus lokalen relevanten Berufen und Stufen aus. relevanten Berufen undstellten Stufen aus.ihren Lehrkleinen Backstein-Mauer. Betrieben www.spitexzh.ch | Telefon 044 291 54 50 |

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e ressante Einblicke hiedliche Berufsrichtungen

Die städtische Jugendarbeit Wädenswil war auch dieses Jahr an der Messe vertreten und stellte ihr Angebot vor, sowie auch das BIZ Horgen, das Fragen beantwortete und viele Unterlagen bereithielt. Erfolgreiche Berufsmesse

In der Aula startete um 10 Uhr ein einstündiges Podiumsgespräch mit fünf regionalen Ausbildnern aus unterschiedlichen Branchen. Dabei wurde über den Bewerbungsprozess diskutiert, und am Schluss durften Fragen gestellt werden. Der Event wurde von JugendWädenswiler Anzeiger 03-2019

lichen und Eltern sehr gut besucht und der Raum war bis fast auf den letzten Platz besetzt. Souverän moderiert wurde der Anlass von Thomas Alpiger, Sekundarlehrer der Oberstufenschule Wädenswil. Das Interesse an verschiedenen Berufen und einen ersten Eindruck in unterschiedliche Berufsrichtungen konnte bei vielen Jugendlichen an diesem Samstag sicherlich gegeben und erste Kontakte geknüpft werden. So war die Berufsmesse auch dieses Jahr ein grosser Erfolg und inzwischen ein fester Bestandteil auf dem Weg in die spannende Berufswelt.  (ott)

Die Besucher erfreuten sich an den schön dekorierten Messeständen.

Rassige Frisuren wurden vor den Augen des Publikums geschnitten.

Gut besucht war die Berufsmesse auch dieses Jahr wieder.

Viel anschauliches Infomaterial lag an den Ständen zur Ansicht bereit.

Die motivierten Lernenden gaben den interessierten Schülerinnen und Schülern gerne Auskunft über ihr Fachgebiet.

Das Podiumsgespräch über den Bewerbungsprozess lockte wie jedes Jahr viele interessierte Zuhörer an.

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WÄDENSWIL

Der grosse Fasnachtsrückblick Man wartet ein ganzes Jahr darauf – und schon sind sie wieder vorbei: die närrischen Tage.

Mit der Konfettibar-Eröffnung am Mittwoch vor dem Schmutzigen Donnerstag begann die Wädenswiler Fasnacht offiziell. Kurz darauf, am Freitag – heuer am ersten Tag im März – fand in der Kulturhalle die Premiere des Schnitzelbankfestes statt. Nein, Sprüche werden wir hier nicht zum Besten geben – doch einiges anzumerken gibt es schon: So führte «Bademeister» und Alt-Stadtpräsidentskandidat Brauni Cogliati souverän und humorvoll durch das Programm. Die stark verjüngten Jungtambouren, die den musikalischen Auftakt machten, wussten mit ihrer Show ebenso zu gefallen wie die Alttambouren, die den Schlusspunkt setzten. Dazwischen unterhielten die Halbedlen und die Luggebüesser ebenso aufs Beste, genau so wie die Wädibüezer, die ihrem Namen Ehre machten und unter dem Jahr auch an sich arbeiteten und eine tolle Show mit träfen Sprüchen ablieferten. Zum zweitletzten Mal traf man die Wüelmüüs auf der Glärnisch-Bühne an; die beiden begeben sich in den wohlverdienten Schnitzelbank-Ruhestand. Weitere musikalische Farbtupfer setzten die Wadin-Schränzer und besonders die Trubadix, die beide im Anschluss an ihre Auftritte weiterreisten; die Tru-

badix nach Sitten, die Wadin-Schränzer gar in die Fasnachtshochburg Düsseldorf! Die «Grande Dame» des Schnitzelbankfestes jedoch ist ohne Zweifel Annekäthi Huuser: Ihr Programm war auch dieses Jahr unbestrittener Höhepunkt; lokale Themen wie das Weltgeschehen sind der betagten Dame nicht fremd. Sie und ihr Pfleger Gilbert: einfach grossartig! An der Beizenfasnacht tags darauf unterhielten in den Wädenswiler Fasnachtshochburgen verschiedene musikalische Kleinformationen wie die «Golden Oldies», die «Rumelbächler» oder die «Fleischvögel» ihr Publikum, ebenso gaben die «Wüelmüüs» und die «Söi-Affe» ihre Schnitzelbänke zum Besten. Seit einigen Jahren kann man im Hotel Engel auch die «Schöneggler» aus Horgen bestaunen – sie bieten Schnitzelbänke der Sonderklasse und wurden musikalisch begleitet von den «Benissimos». Das eigentliche Fasnachtswochenende läuteten die Trychler vom Wädenswiler Berg – begleitet durch Geisslechlöpfer – auf ihrem Rundgang durch die Wädenswiler Quartiere ein, während gleichzeitig in der Kulturhalle die Reprise des Schnitzelbankfestes mit dem allerletzten Auftritt der «Wüelmüüs» über die Bühne ging. «D Fasnacht wird au ooni Wüelmüüs wiiter gaa – s gitt Platz, jetzt sind die Junge

draa», war ihr letzter Vers. Bleibt zu hoffen, dass es der NFG gelingt, guten Nachwuchs auf die Glärnisch-Bühne zu bringen! Der Fasnachtssamstag gehörte dann wie immer zuerst den Musikanten. In der Türgass gaben sich acht Guggenmusiken sowie die Tambouren den Notenschlüssel zu den schrägen Tönen in die Hand, ehe der vierte Nachtumzug in der Geschichte der NFG seine Runde drehte. 46 Gruppen aus nah und fern nahmen Teil; viele Einheimische, aber auch Musikformationen aus Freiburg einerseits und aus der anderen Ecke, dem Bündnerland andrerseits. Besonders schön anzusehen waren die extra für den Nachtumzug illuminierten Umzugswagen, wie zum Beispiel jener der Alpägschiirer Clique aus Näfels, die mit ihrem Motto «Im Europapark häts brännt, mir händ d Ersatzbahn!» gefielen. Was ein richtiger Fasnächtler ist, besuchte dann im Anschluss den Turnermaskenball in der Kulturhalle Glärnisch. Ein schöner Auftakt in den Fasnachtssonntag ist der Frühschoppen an selber Stelle, ehe dann der 47. Grosse Umzug auf die Route ging. Auch hier machten sich nochmals 42 Gruppen auf dem Weg. Den Abschluss eines tollen Fasnachtswochenendes machte die Kinderfasnacht am Montag. Doch – man glaubte es kaum:

Die Wädi-Büezer, Annekäthi Huuser und zum letzten Mal die Wädi-Wüelmüüs unterhielten am Schnitzelbankfest.

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WÄDENSWIL Noch kurz vor Umzugsstart fielen dicke weisse Flocken vom Himmel. Doch mit dem Böllerschuss, der den Umzugsstart ankündete, versiegte der Schneefall und so konnte auch der letzte der drei Umzüge trocken durchgeführt werden. Mit dem Kindermaskenball in der Kulturhalle endeten die offiziellen Fasnachts-

veranstaltungen. Für viel Aufregung sorgte am Montagnachmittag ein medizinischer Notfall, der eine Patientenübergabe von einem Ambulanzfahrzeug in einen Rega-Helikopter erforderte. Diese Übergabe fand auf dem Rasenspielfeld des Schulhauses Glärnisch statt, in Sichtwei-

te der Kulturhalle. Wie die Kantonspolizei Zürich jedoch bestätigte, hatte der Vorfall nichts mit den Fasnachtsaktivitäten zu tun. Insgesamt kann die Neue Fasnachtsgesellschaft auf eine erfolgreiche, unfallfreie Fasnachtszeit zurückblicken.  (stb)

Vor em Rössli

Beizenfasnacht

Frühschoppen Uf de Gass

Nachtumzug

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Grosser Umzug

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WĂ„DENSWIL

Nach em Umzug

Kinderfasnacht

Abschlusskonzert

chal / Fotos Grosser Umzug: bis Dolder / ter Pe t: ach Fotos Kinderfasn Weitere: stb Wädenswiler Anzeiger 03-2019

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LESERMEINUNG

WÄDENSWIL

50 Jahre Curling Club Wädenswil-Zimmerberg

Beschädigung von Wahlplakaten Am 24. März wählen die Stimmberechtigten die Mitglieder von Kantons- und Regierungsrat. Die Kandidatinnen und Kandidaten und ihre Parteien repräsentieren eine bunte, vielfältige Palette unterschiedlichster politischer Ausrichtungen und sorgen zusammen mit anderen Interessengruppen für eine lebendige Demokratie. Ihr Engagement für unsere Gesellschaft verdient Anerkennung und Respekt. In Wädenswil haben sich Parteien von links bis rechts (BFPW, CVP, EDU, EVP, FDP, GP, GLP, SP, SVP) zur Interparteilichen Konferenz (IPK) zusammengeschlossen. Sie sind miteinander in regelmässigem Austausch, bekennen sich zu Anstand und Fairness in der demokratischen Auseinandersetzung und verzichten auf anonyme Propaganda. In den letzten Tagen ist leider augenfällig geworden, dass dieses selbstverständliche Gebot des Anstands von ein paar Wenigen nicht eingehalten worden ist: Zahlreiche Wahlplakate verschiedener Parteien wurden mit ehrverletzenden Sprüchen beschmiert, beschädigt, zerstört oder entwendet. Die Interparteiliche Konferenz ist besorgt über diese stillosen und feigen Vandalenakte gegenüber politisch anders Denkenden und verurteilt diese aufs Schärfste. Beat Wiederkehr, Präsident IPK

Am Wochenende vom 9. und 10. Februar feierte der Curling Club Wädenwil-Zimmerberg sein 50-Jahr-Jubiläum mit einem zweitägigen Jubiläumsturnier sowie einem Gala-Abend im Bocken Horgen.

dem ersten Tag eine Aufteilung in den Wädi-Cup (Ränge 1–10) und den Zimmerberg-Cup (Ränge 11–20) erfolgte. Die Entscheidung um den Wädi-Cup war denkbar knapp, erspielten sich doch gleich vier Teams aus den fünf Partien 8 Punkte. Dank mehr gewonneDer Wädi-Cup der Curler hat nen Ends ging der Sieg an die in vielen Agenden von Curlern «Zuger Bärg Curler» mit Skip aus der ganzen Schweiz einen Keiser. Schon auf dem zweifesten Platz. Die Jubiläumsaus- ten Platz findet sich das beste gabe wurde als zweitägiges Tur- Team der Einheimischen; das nier durchgeführt, wobei nach Team «CCWZ Silverstone» mit dem Oberriedner Skip Thomas Die siegreichen Zuger Bärg Curler. Hess liess ein weiteres Zuger Team sowie die Vertreter des Curling Clubs Wetzikon hinter sich. Insgesamt meldeten sich gleich drei Teams vom Curling Club Chiasso an – mit diesem Verein verbindet der CCWZ eine schöne Freundschaft, die die beiden Clubs letztes Jahr

sogar nach Kanada führte. So freuten sich auch die Wädenswiler, dass das «Apéro Team» vom CC Chiasso den Zimmerberg-Cup, also den Cup des unteren Turniertableaus, für sich entscheiden konnte. Am Samstagabend feierten die Curler zusammen mit Gästen wie etwa ehemaligen Präsidentinnen und Präsidenten des Clubs und Vertretern der Stadt Wädenswil. Stapi Philipp Kutter überbrachte Grussworte der Stadt. In seiner Rede zeigte er sich tief beeindruckt vom «Spirit of Curling», den auf und neben dem Eis gelebten Verhaltensregeln. Musikalisch umrahmt wurde der stimmungsvolle Jubiläumsabend von einem Dudelsackspieler und den Wädenswiler Tambouren, die das Publikum mit ihrer Show zu begeistern vermochten. www.ccwz

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P u b li rep ort

Frauen verein W ä d e n swi l

Frauenverein Wädenswil: Präsidentin gesucht Frauenverein? Bestimmt haben alle Wädenswilerinnen und auch Wädenswiler schon mal von diesem Verein gehört. Was aber machen die organisierten Frauen genau? Bei genauerem Hinsehen merkt man (und frau): Das breite Angebot des Vereins ist aus dem Zusammenleben in Wädenswil nicht mehr wegzudenken. Aktuell sucht der Verein mit über 400 aktiven Frauen eine neue Präsidentin.

Hier wechseln Sportbekleidung und -geräte für alle Altersschichten die Besitzerin, den Besitzer und der erzielte Erlös wird an eine wohl­tätige Or­gani­sation in der Region, die sich für Familien, Kinder und Jugendliche engagiert, überwiesen. So wurden etwa der Tageselternverein, die Kinderspitex, Pfadi, Cevi, Jubla oder die Jugendmusik Wädenswil-Richterswil unterstützt.

Der Frauenverein Wädenswil, das sind engagierte Frauen, die sich für alle Aspekte von Familie, Gesellschaft und Bildung interessieren und diese Aspekte auch gerne weitergeben. Bekanntester und beliebtester Anlass ist die Sportartikelbörse, die der Frauenverein jeden November in der Glärnischhalle organisiert.

Teilnehmerinnen für Spanischkurs gesucht Das Engagement des Frauenvereins geht aber noch tiefer: Seit je her ist ein wichtiger Punkt die Altersarbeit: Seniorenessen, Spielnach­mittage, Stubeten, oder auch Weihnachtsfeiern werden vom Verein organisiert. Ebenso will-

Ein vielfältiges Kurs- und Ausflugsprogramm – wie hier der Besuch der Flyer-Fabrik – bereichern das Vereinsleben.

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kommen ist die Babysittervermittlung, die Eltern und Babysitter zusammenbringt. Der Frauenverein vermittelt aber nicht nur, er koordiniert für interessierte Babysitter und Babysitterinnen das Kursangebot. Beliebt sind auch die Sprach­kurse, die jeder Frau offenstehen: Kurse in Englisch, Italienisch und Spanisch, Anfänger bis Fortgeschrittene. Die Gruppen von maximal 12 Teilnehmerinnen stehen unter der Leitung einer ausgebildeten Sprachlehrerin. Die Lektionen finden morgens oder abends von Dienstag bis Freitag im Kirchgemeindehaus Rosenmatt statt. Aktuell werden für einen Spanisch-Anfängerkurs noch Teilnehmerinnen gesucht. Spannendes Kurs- und Ausflugsprogramm Selbstverständlich kommt auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Monatliche Ausflüge mit interessanten Besichtigungen oder Vorträgen zu spannenden Themen erfreuen sich grosser Beliebtheit. Ein ausgewogenes Angebot an Kulturellem, Sozialem, Informellem, Sport und Gesundheit trägt dem breiten Interesse der Mitgliedsfrauen Rechnung. An der letzten Generalversammlung wurde die Präsi-

dentin verabschiedet. Seither werden die präsidialen Aufgaben unter den Vorstandsfrauen aufgeteilt. Trotzdem würden sich die Frauen freuen, eine neue Kollegin in ihrer Mitte zu begrüssen, die sich um die Führung des Vereins kümmern würde. Anfragen diesbezüglich wären also sehr willkommen. Der Frauenverein könnte sich auch ein Co-Präsidium vorstellen. Auch sonst sind neue Kolleginnen willkommen – eine Mitgliedschaft oder Mitarbeit hilft, den Einsatz des Frauenvereins in Wädenswil weiterführen zu können. Der Frauenverein Wädenswil ist ein politisch und konfessionell neutraler, gemeinnütziger Verein und zählt rund 400 Mitglieder. Er kann auf eine über 100-jährige Geschichte zurück­blicken. Der Frauenverein ist ausserdem Mitglied des Bundes Schweizerischer Frauenorganisationen sowie der Zürcher Frauenzentrale. Die Zürcher Frauenzentrale verfügt über eine ausgezeichnete Rechts- und Budgetberatung, die den Mitgliedern zu günstigen Konditionen offen steht. Wir hoffen, Sie so auf unsere vielfältigen Aktivitäten «gluschtig» gemacht zu haben! Weitere Infomationen: www.frauenvereinwaedenswil.ch

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SCHÖNENBERG

Die Bretter, die die We Die Bretter, die die Welt bedeuten werden auch in Schönenberg bespielt. Dafür sorgt der Theaterverein Schönenberg. Jedes Jahr im Herbst – zwischenzeitlich war es auch einmal im Frühling – wird ein neues Stück aufgeführt.

Esther Bachmann ist seit dem Jahr 2000 die Präsidentin des Theatervereins. Noch! Bald will sie ihr Amt abgeben, die Verantwortung soll jetzt jemand anderer tragen. Sie hofft auf frischen Wind. Esther ist schon mit 17 Jahren dem Theaterverein beigetreten, wie zuvor schon ihre Mutter, ihr Vater, wie auch der Bruder, die Nichte und einige mehr aus der Familie. Das Theaterspielen scheint eine Familientradition zu sein. Schade findet sie es, dass ihre Eltern mit 60 ausgetreten sind. Warum, weiss sie eigentlich nicht so genau. Wohl, weil alles moderner geworden ist, mutmasst sie. Doch Esther, die Präsidentin, findet, dass es sich bewährt hat offener und moderner zu sein, auch bei der Stückwahl. In den letzten Jahren hat man weniger Heimatstücke gespielt, dafür mehr Krimikomödien und Komödien, sogar Uraufführun-

Esther Bachmann leitet seit bald 20 Jahren als Präsidentin den Theaterverein Schönenberg.

gen gab es. Dabei hätten sich die «Alten» vielleicht nicht mehr so wohl gefühlt. Zuerst hat Esther Bachmann das Vizepräsidium im Verein übernommen, dann 2000 von Thomas Büchi das Präsidium.

«Eigentlich war ich damit anfangs nicht so glücklich. Die erste GV hätte ich am liebsten abgesagt», erinnert sie sich. «Eigentlich stand ich da ja auch auf der Bühne, aber das war schon etwas anderes. Da war ich nicht Schauspielerin, sondern Präsidentin.» Mit der Zeit ist sie hineingewachsen in ihre Aufgabe. Dabei hat sie immer wieder auch Theater gespielt, auch jetzt noch, wenn die Zeit es zulässt. Manchmal lässt ihr ihre Arbeit kaum Zeit zum Proben. Esther Bachmann arbeitet in der Privatpflege – schon seit 12 Jahren. Das heisst, sie macht 24- und 48-Stunden-Einsätze, während denen sie Menschen betreut und begleitet, eben auch nachts. Da nun auch privat immer mehr Belastungen dazu gekommen sind, wurde es zuviel und sie hat beschlossen, das Präsidium abzugeben. Ein Nachfolger ist auch schon gefunden. Es ist Fabio Gulino. Esther brennt aber weiter für den Theaterverein. Ohne Engagement kann sie sich das Leben in der Gemeinde kaum vorstellen. «Die gemeinnützige Arbeit ist ein Familiending. Wir haben offenbar ein Gen, das sich engagieren will. Alle helfen ir-

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SCHÖNENBERG

e lt bedeuten gendwie mit bei einer Aufführung, sei’s hinter dem Büffet, im Service, beim Bühnenaufbau oder eben bei der Aufführung. Auch meine Schwiegertochter ist im Verein.» Solches Engagement ist auch dringend notwendig, weil der Verein nur wenig Mitglieder zählt. «In der Regel sind es etwa 19. Darum suchen wir Nachwuchs», meint Esther Bachmann und beginnt die tollen Seiten des Vereinslebens und des Theaterspielens aufzuzählen: «Mit jedem neuen Stück, jedes Jahr also, kann man in eine andere Rolle schlüpfen. Man sollte diese voll ausleben und darf auch improvisieren. Also, wenn zum Beispiel eine Figur einen Tick hat, dann zieht sich das irgendwie durchs ganze Stück, und das muss dann zum Tragen kommen. Zudem sollte man gut auswendig lernen können. Aber man muss nicht Schauspieler sein, um im Theaterverein mitzumachen. Man muss auch nicht unbedingt spielen. Der Spass am Theater ist entscheidend. Wir brauchen ja auch immer Leute für den Bühnenbau, die Programmgestaltung, für die Tombola, Leute in der Küche, im Service, einfach Menschen, die sich einbringen. Zudem machen wir auch einen Vereinsausflug und sehen uns dann gemeinsam ein Theaterstück an, wie zum Beispiel Karls Kühne Gassenschau. Manchmal gehen wir zusammen Würste braten. Wir sind eine lustige Truppe mit einem guten Zusammenhalt.» Bald ist wieder Frühling. Dann wird ein neues Stück ausgewählt. Vor den Sommerferien bekommen alle ein Büchlein vom Stück, damit sie schon vorbereitet sind, wenn es nach den Ferien los geht mit den Proben. Die Vorbereitung läuft ziemlich professionell ab. Sepp Lagler, der jeweils Regie führt, hat sich mit Regiekursen auf seine Aufgabe vorbereitet. Yvonne Cantaffa hat Schminkkurse genommen. Auch die Kostüme sind wichtig, die man bei Bedarf auch bei einem Verleih mietet. Der Verein ist Mitglied des Theaterverbandes Glarus, welcher immer wieder Kurse zur Weiterbildung anbietet. Man will ein gutes Stück aufführen und nimmt seine Aufgabe ernst. Dafür hat die ganze Crew auch schon mal einen Improvisationskurs gemacht. Nach einer wöchentlichen Übungszeit, nach den Sommerferien, kurz vor den Aufführungen sogar zweimal wöchentlich, wird dann im Oktober das Stück Wädenswiler Anzeiger 03-2019

zur Aufführung kommen: Es gibt jeweils fünf Aufführungen, am Samstag, Sonntag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Für diese Woche Theaterspielen übt man lange, und jeder muss sich reinhängen. Aber die Freude über das gespielte Stück und der Applaus sind den Aufwand allemal wert, findet Esther Bachmann. «Das Publikum ist immer super! Ausserdem haben wir immer tolle Helfer hinter und neben den Kulissen. Da darf jeder gerne mithelfen ohne Mitglied im Verein zu sein.» Natürlich ist man auch um Nachwuchs besorgt. Darum führt der Theaterverein Schönenberg diesen Frühling für Interessierte einen Improvisationskurs durch. An zwei Abenden im April und an einem Samstag für Kinder, wird den Teilnehmern von Zora Heinricht von Storylabor, einer professionellen Theaterregisseurin, die Theaterimprovisation nähergebracht. Vielleicht kommt so ja der eine oder andere auf den Geschmack!  (iel)

Fabio Gulino Fabio Gulino (47) aus Wädenswil, ist der Nachfolger von Ester Bachmann. Auch wenn er nie mit dem Gedanken gespielt habe dieses Amt zu übernehmen, wie er sagt. Denn Esther habe es immer gut gemacht. Da komme man nicht auf solche Gedanken. Doch vor ein paar Wochen wurde er angefragt, was ihn zuerst sprachlos machte und dann nachdenklich. «Ja, vielleicht würde ein frischer Wind dieser Truppe gut tun», dachte er und sagte zu. «Ich bin sicher, Esther und die restlichen Mitglieder werden mich dabei unterstützen. Nur so können wir im Oktober in voller Frische wieder wie gewohnt auf der Schönenberger Theaterbühne stehen und zukünftig auch Menschen dazu motivieren, sich fürs Theater zu engagieren.» Fabio Gulinos Theaterlaufbahn: 1995–1996 Caritas Zürich «Camaleonti» 1999 Caritas Zürich «Alteisen» 2003 Theater Rohrbruch Zürich «Tanzmarathon» 2007– Theater Schönenberg

Bitte keine Diskriminierung von «Eidgenossinnen» Ich verlasse gerade unseren Volgladen in Schönenberg und will in mein Auto steigen, da parkiert ein blauer Kleinwagen neben meinem. Eine junge Frau mit langen braunen Haaren steigt aus. Als ich aus meiner Parklücke fahre sehe ich die Aufschrift auf ihrer Heckscheibe. Da steht «Eidgenossin». Ich bin ein wenig konsterniert, weiss spontan nicht genau, was ich davon halten soll. Irgendwie tut sie mir jetzt leid, weil dieses «Eidgenossin» irgendwie altertümlich anmutet, und ich mich frage, ob sie der rechten Szene angehört. Das fände ich schade! Eigentlich ist es wohl wahr, dass diese Frau Schweizerin, also Eidgenossin, ist. Vielleicht ist sie einfach nur patriotisch. Oder gehört sie tatsächlich zu diesen Rechtsradikalen, die sich gerne auf alte Werte berufen, um die Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen, Juden und generell Ausländern zu legitimieren? Ich bin mir nicht sicher und konsultiere – wie immer in einem solchen Fall – Google. Auf die Schnelle finde ich nichts, ausser einem Online-Anbieter solcher Eidgenossen-Aufkleber. Ich frage mich weiter: Würde ich mir einen solchen Sticker aufs Auto kleben? Eher nicht, weil ich finde, dass solche Bezeichnungen schon ein bisschen nach Populismus riechen. Doch eigentlich bin ich auch der Meinung, dass uns manchmal ein wenig Patriotismus nicht schaden würde. Nur, wie weit soll er gehen? Was sind die Konsequenzen? Sind wir überhaupt noch Eidgenossen, also «Genossen», die einen Eid geschworen haben? Aber das ist dann doch wohl eher Wortklauberei. Mein Mann kann an diesem Aufkleber nichts finden und hat auch keine «rechten» Assoziationen. Ich meinerseits finde keine schlüssige Antwort. Darum komme ich zu dem Schluss, dass ich einmal mehr davon absehen will Menschen einzutüten. Vor allem nicht aufgrund eines Klebers auf der Autoscheibe. Was auch immer dieser evozieren kann, er soll mich nicht dazu provozieren Vorurteile zu pflegen und Diskriminierung zu akzeptieren. Sicher sind Sie meiner Meinung! Oder? Ihre Ingrid Eva Liedtke

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Sagen vom Berg Im Rahmen der Ausstellung «Wädenswil–Schönenberg–Hütten, 900 Jahre gemeinsame Geschichte» der Historischen Gesellschaft fand am Valentinstag ein «sagenhafter» Abend in der Kulturgarage Wädenswil statt.

Sagen und Geschichten, mündliche Überlieferungen von unerklärlichen Naturphänomenen und geheimnisvollen Orten, von Generation zu Generation weitererzählt und schliesslich aufgeschrieben, wurden von der Schauspielerin Michaela Wendt vorgetragen und rhythmisch untermalt vom Schlagzeuger und Klangkünstler Julian Sartorius. Die Sagen und Geschichten um den Hüttnersee, von der Chrungelifrau, die in

Schlagzeuger Julian Sartorius und Schauspielerin Michaela Wendt trugen die geheimnisvollen Sagen und Geschichten vor.

Schönenberg umging, vom Schatz auf der Burg zu Wädenswil und einiges mehr zogen das Publikum in ihren Bann. Das leise

Schaudern, das die Zuhörer erfasste, wenn der «holde Jüngling» der Wasserjungfer vom Hüttnersee verfiel und mit ihr im tiefen Wasser des Sees verschwand, wurde verstärkt durch ungewöhnliche Klänge, die der Klangkünstler Sartorius auf seinem Schlagzeug und mit zusätzlichem Gerät zauberte. Das reiche kulturelle Erbe unserer Region ist geprägt durch Glauben und Aberglauben, Ängste, aber auch Lebensweisheiten, die die Zeiten überdauert haben. Noch heute basieren gewisse Bräuche auf diesen alten Mythen und üben immer noch eine grosse Faszination aus.  (iel) Wem nach mehr Geschichten gelüstet, der findet diese auch im Büchlein: «Sagen und Legenden rund um den Zürichsee» von Peter Ziegler, erschienen im Th. Gut Verlag.

Skilager HüttenSchönenberg-Wädenswil

Vom 24.2. bis 1.3. war wieder Skilager in Splügen. 32 Jugendliche aus Hütten, Schönenberg und Wädenswil machten sich mit ihren acht Betreuerinnen und Betreuern am Sonntagmorgen auf in den Schnee. Be-

reits in Pistenmontur ging es in den Car. Es galt vor Ort in Splügen so wenig Zeit wie möglich beim Lunch aus dem Rucksack zu verlieren, um schnell auf die Ski oder auf das Snowboard zu kommen. Die Gruppe erwartete ein fabelhaftes Wetter mit Temperaturen, die um die 30 Grad wärmer sein sollten als im Vorjahr! Das ehemalige «Wädenswiler Haus» bot als «Hüschera Lodge» ein Zuhause direkt an der Piste. Nach bester Verpflegung vom Frühstück bis zum Abendessen gab es je-

den Abend ein abwechslungsreiches Abendprogramm. Ein gewisser Höhepunkt war sicher die nächtliche Fackelwanderung mit anschliessender Rutschpartie auf LKW-Pneus über die Piste direkt am Haus vorbei. Sportlich galt es dann beim traditionellen Skirennen sein Können unter Beweis zu stellen. Der Kurs drehte dieses Jahr deutlich mehr als auch schon. Es brauchte also Mut und Können. Wurde zum Einen der schnellste Durchlauf ermittelt, so war es zum Anderen auch mit Geschicklichkeit

möglich, den Preis für die geringste Zeitdifferenz zwischen den beiden Durchläufen zu erkämpfen. Am letzten Abend bekam bei der Rangverkündigung jeder eine Medaille als Erinnerung an das Skilager 2019. Vor allem die letzte Nacht wird manchem als Freinacht neben den vom vielen Ski- und Snowboardfahren schweren Oberschenkeln noch ein paar Tage in den Knochen gesteckt haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Skilagerteam Splügen II 2019

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SCHÖNENBERG

Honigduft und Pulverdampf Die Historische Gesellschaft lädt im Rahmen ihrer Ausstellung «Wädenswil – Schönenberg – Hütten» zu unterhaltsamen Veranstaltungen ein. Beim Besuch in der Tirggelbäckerei und dem Spaziergang im «Kriegsgebiet» von Hütten erlebten die Teilnehmenden Geschichte hautnah.

Am 9. Februar trafen fast 50 Personen, darunter 14 Kinder, am Tirggelweg 1 in Schönenberg ein, um mehr über den Namensgeber der Adresse zu erfahren – der originale Züri-Tirggel wird hier produziert. Nachdem alle mit Überziehern für die Schuhe, Haube und Schürze eingekleidet waren, begrüsste der Inhaber der Biscuits-Suter AG, Carlo Magnano, die Gruppe und erzählte über die Geschichte des wahrlich historischen Gebäcks. 1840 hatte Johann Suter in Wädenswil mit der Tirggelherstellung begonnen; der Tirggel selbst ist noch wesentlich älter. Seit 1958 befindet sich die Firma in Schönenberg. Im Innern der Backstube fallen insbesondere zwei grosse Maschinen auf. Die eine ist eine Verpackungsmaschine, die andere ist so etwas wie das Herzstück und Heiligtum der Tirggel-Produktion. Sie wurde einst aus England importiert – es handelt sich natürlich um eine Einzelanfertigung – Die Teilnehmenden versammelten sich an der Sternenschanze und nahmen den Marsch nach Hütten unter die Füsse.

Bei Wurst und Apéro liess sich die schöne Aussicht hervorragend geniessen.

Wädenswiler Anzeiger 03-2019

Auf dem Förderband fahren die ausgestanzten Tirggel in den langen Ofen und erscheinen goldgelb und herrlich duftend wieder.

und erfordert einiges Fingerspitzengefühl bei der Bedienung. «Als ich neu hier war, übte ich mehrere Wochen, bis ich die Maschine einigermassen im Griff hatte», erinnerte sich Magnano. Der zähe Teig wird oben eingefüllt und kommt unten ausgewallt hervor. Hier presst nun die Walze die Motive in den Teig und stanzt zugleich die Formen aus. Auf dem Förderband fahren die Tirggel anschliessend in den langen Ofen, wo sie von oben kurz «geflämmt» werden, wie es in der Fachsprache heisst. Am Ende des Tunnels erscheinen heisse, goldgelbe Tirggel, die einen herrlichen Honigduft verbreiten. Neben dem Zuschauen durften die Teilnehmenden auch selbst in Aktion treten und ihre eigenen Tirggel herstellen. Das war gar nicht so einfach, musste doch der dünn ausgewallte Teig von Hand in die filigran geschnitzten Holzmodel gedrückt werden. Nach dem Backen zeigte sich, wer dies geschickt geschafft hatte. Alle hatten zum Schluss den persönlichen Tirggel im Gepäck und viele frische Tirggel im Bauch – und dass auch der rohe Teig gut schmeckt, stellten nicht nur die Kinder fest. Etwas weniger friedlich ging es – wenigstens thematisch – am 3. März zu und her. Rund 40 Personen versammelten sich bei der Sternenschanze, um einen Marsch nach Hütten unter die Füsse zu nehmen und Interessantes über die kriegerische Geschichte des Gebiets zu erfahren. Unterstützt durch die Chronik-Gruppe aus Hütten unter der Leitung von Mark Dressler tauchten die Anwesenden tief ins damalige Kriegsge-

tümmel zwischen den Territorialmächten Schwyz und Zürich ein. Ausschnitte aus Erlebnisberichten aus den Villmergerkriegen von 1656 und 1712, die hier stattfanden, boten eindrückliche Einblicke in das kriegerische Geschehen. Michael D. Schmid, Mitkurator der Ausstellung der Historischen Gesellschaft, erzählte über den Kontext der Auseinandersetzungen. Mitten im Gelände war die Geschichte besonders greifbar. Das Publikum konnte sich bildlich vorstellen, wo die Schanzen, die damaligen Befestigungsanlagen, gebaut worden waren und ihre Überreste besichtigen. In der Landschaft war es erfahr- und erlebbar, wo sich die Truppen bewegten und welche Gebiete man von den strategischen Stützpunkten überblicken konnte. Untermalt von Marschmusik auf dem Piccolo wanderte die Gruppe über die Laubegg zur Hüttner-Schanze, wo die Chronik-Gruppe einen Apéro und eine Wurst vom Grill organisiert hatte. Mit einem Knall wurde der Abschluss des Anlasses signalisiert, als ein Mörser abgefeuert wurde – an diesem Sonntagnachmittag zum Glück mit friedlichen Absichten. Christian Winkler Die Historische Gesellschaft bietet noch zwei weitere Gelegenheiten, Geschichte hautnah in der Landschaft zu erleben: Am 24. März auf der Burgruine Alt-Wädenswil und am 7. April auf einer Wanderung von Schönenberg über Hütten nach Wädenswil. Weitere Informationen gibt es unter www.historische.ch.

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SCHÖNENBERG

Frühlingsdegustationen der

WeinFreunde Zürichsee im Haus Sonne in Wädenswil Mittwoch, 3. April 2019, 16:00 bis 21:00h Donnerstag, 4. April 2019, 16:00 bis 21:00h Haus Sonne, Schönenbergstrasse 4, 8820 Wädenswil

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Kurs für Kinder: Samstag, 13. April 2019 10.00 Uhr – 16.00 Uhr Spielen ohne vorbereiteten Text, spontan aus dem Moment heraus, ohne doppelten Boden und trotzdem eine Geschichte mit Inhalt auf die Bühne zaubern? Vorderseite Möchtest du einmal ausprobieren, wie Improvisations-Theater funktioniert, wie es sich anfühlt und welche neuen Seiten du dabei an dir entdeckst? Kursleitung: Zora – www.storylabor.ch/team Kosten: CHF 30.00 pro Kurs Bei Belegung von zwei Kursen: CHF 50.00 Bei Belegung von drei Kursen: CHF 70.00 Anmeldungen an Andrea Keller per Mail, SMS oder WhatsApp: an.ke@bluewin.ch / 079 392 47 34 Die Teilnehmerzahl ist begrenzt

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Neues vom Chillout-Umbau Damit der Raum schon bald in neuem Look erstrahlt wurden verschiedene Gruppen gebildet, die für das Bemalen der das dem Schreinern Spielen ohne vorbereiteten Text, Wände, spontan aus Moment der neuen Bar oder die Wahl des heraus, ohne doppelten Boden und trotzdem eine Geschichte Farbkonzeptes und der Dekomit Inhalt auf die Bühne zaubern? rationen zuständig sind. Neben Möchtest du einmal ausprobieren, wie Improvisations-Theater Schalldämmungsplatten, funktioniert, wie es sich anfühlt und welche neuen Seiten du die besprayt werden, sollen auch dabei an dir entdeckst? die alten Sofas und Sitzsäcke Kursleitung: Zora: www.storylabor.ch/team ersetzt werden. Kosten: CHF 30.00 pro Kurs Bei Belegung von zwei Kursen: Bei Belegung von drei Kursen:

Damit

Beisammensein

un-

CHF 50.00 ter den Jugendlichen nicht zu CHF 70.00

kurz kommt, finden die Chill-

im zweiten Anmeldungen an Andrea Keller perout-Treffs Mail, SMS weiterhin oder WhatsApp: an.ke@bluewin.ch / 079 392 47 34Raum statt. Die WiedereröffDie Teilnehmerzahl ist begrenzt

nung des neuen Raumes findet am 6. Juni 2019 statt. Da sind alle Neugierigen herzlich willkommen.

Wo zuvor noch dunkle Holz-Rückseite schwarten die Wände bedeckten, zeigt sich nun der graue Beton. Auch die grosse hölzerne Bar wurde auseinandergenommen und das Holz beiseite gestellt, um es für die neue Bar zu verwenden. Der Umbau des einen von zwei Chillout-Räumen ist in vollem Gange und die Jugendlichen aus Schönenberg und Hütten helfen tatkräftig mit. Dabei werden sie von Michelle Tenger und Samuel Eggenberger von der Dienststelle Soziokultur begleitet.

Wädenswiler Anzeiger 03-2019


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40 Jahre Wagner Haustechnik AG Am Samstag, 13. April, öffnet die Firma Wagner Haustechnik AG in Schönenberg ihre Türen, um mit ihren Kunden und allen, die kommen wollen, ihr 40-Jahre-Jubiläum zu feiern.

Hansueli Wagner ist seit Geburt wohnhaft in Schönenberg und konnte sich deshalb schon früh ein grosses Beziehungsnetz aufbauen. Nach abgeschlossener Lehre als Spengler-Sanitärinstallateur und einigen Jahren Erfahrung in einer grossen Firma beschloss er, sich 1979, mit 27 Jahren, selbständig zu machen. Schon damals legte er grossen Wert auf den persönlichen Kontakt und die Nähe zu den Kunden. Bereits 1980 kam der erste Mitarbeiter dazu. Sepp Kälin unterstützte die Firma bis zu seiner Pensionierung. Jürg Strickler, der 1987 in die Firma eintrat, gehört nach wie vor zu den ältesten und erfahrensten Mitarbeitern. Besonders stolz war Hansueli Wagner, als seine Söhne in die Firma einstiegen und kurz darauf die Verantwortung in ihren jeweiligen Bereichen übernahmen (2005 Philip Wagner, eidg. dipl. Sanitärmeister, 2007 Andreas Wagner, eidg. dipl. Spenglermeister). Dass beide in der Familienfirma arbeiten bezeichnet der Vater als Glücksfall. Beide Jungs arbeiteten schon von klein auf gerne mit den Händen, beim Grossvater auf dem Bauernhof und auch beim Onkel in der Schreinerei. Aber keiner der beiden fühlte sich gezwungen beim Vater einzusteigen. Es habe sich so ergeben. Die neuen Chefs sind sich einig: Der gute Kontakt zu ihren Mitarbeitern

ist ihnen ebenso wichtig wie der zu ihrer Kundschaft. «Wenn unsere Handwerker gut arbeiten und eine gute Kommunikation mit unseren Kunden pflegen, dann kommt das allen zugute.» Schon 1995 wurde im Stollen für das private Wohnhaus mit Werkstatt eine erste Solarthermieanlage für Warmwasser installiert. 2010 konnte die Wohn- und Gewerbeliegenschaft saniert werden. Mit einer neuen, grösseren Solarthermieanlage und neuer Pelletheizung erreicht die Liegenschaft das zertifizierte Minergielabel für hocheffiziente Gebäude. Drei Jahre später wurde die alte Scheune zur Haustechnikwerkstatt umgebaut. Endlich waren die engen Verhältnisse im Untergeschoss des Wohnhauses Geschichte. Ein Jahr darauf wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Im Januar diesen Jahres schliesslich wurde eine 60-kWP-Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Werkstattgebäudes erstellt. Die beiden Gebäude wurden zur Erhöhung

des Eigenstromverbrauchs zusammengeschlossen. Zur Kompensation des Nachtstromverbrauchs durch den Tagesüberschuss wird eine Batterieanlage installiert. Auch die Firmenfahrzeuge werden nun sukzessive auf Batteriebetrieb umgerüstet. Im Frühling wird das erste Service-Fahrzeug an die Solar-Ladestation angeschlossen. Philip und Andreas Wagner sind wie ihr Vater Hansueli engagierte Unternehmer. Sie sehen sich auf persönlicher Ebene ihren Kunden verpflichtet, wie auch dem Fortschritt und innovativen Techniken. Sie gehen mit gutem Vorbild voran, um ihren Kunden jederzeit authentisch gegenüberzutreten und sie in diesem Sinne zu beraten. Heute hat die Firma Wagner Haustechnik AG 12 Mitarbeiter, wovon 3 Lernende sind. Tag der offenen Tür am 13. April

Am Tag der offenen Tür, der am 13. April stattfindet, wird Einblick in den Firmensitz und die verschiedenen Geschäftsbereiche gewährt. Verschiedene Fachleute sind vor Ort, um Fragen jederzeit kompetent zu beantworten. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. (iel)

Wagner Haustechnik AG Stollen 1, 8824 Schönenberg Telefon: 044 788 10 26 www.wagner-haustechnik.ch

Wie die Zeit vergeht: Das Foto links wurde 1996 aufgenommen; das Bild rechts zeigt die heutige Belegschaft mit (v.l.n.r.) Atef Salim, Philip Wagner, Roman Hegglin, Andreas Wagner, Mauro Reichlin, Raffael Zehnder, Adrian Ulrich, Philipp Wälchli, Jürg Strickler, Markus Herter, Hans­ ueli Wagner, Brigitte Wagner und Daniela Wagner.

Wädenswiler Anzeiger 03-2019

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Wädenswiler ig Anze

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Impressum Unabhängige Monatszeitung für Wädenswil und Umgebung

Herausgeberin: Buchstabenfabrik GmbH 8820 Wädenswil Telefon 044 680 22 26 Verleger: Stefan Baumgartner (stb)

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Ständige Mitarbeit: Lea Imhof, Sarah Ott (ott), Susanna Valentin Redaktion Richterswil: Reni Bircher (rb) reni.bircher@ waedenswiler-anzeiger.ch

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Redaktion Schönenberg: Ingrid Eva Liedtke (iel) ingrid.liedtke@ waedenswiler-anzeiger.ch

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Mailadressen:  verlag inserate redaktion wettbewerb @waedenswiler-anzeiger.ch Auflage: 19 200 Ex. Druck: Theiler Druck AG, Wollerau Verteilung: DMC AG, 6341 Baar Die Rubriken «Schaufenster», «Life & Style», «Auto & Motor», «Xund und Fit» sowie «Gartenfreuden» können nicht speziell gekennzeichnete Publireportagen enthalten. Erscheint monatlich in allen Haushaltungen in Wädenswil mit Au, Hütten und Schönenberg sowie in Richterswil und Samstagern. Zusätzlich liegen die Zeitungen in Wädenswil im Hotel Engel, bei Engel + Bengel sowie in Schönenberg im Volg auf.

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FCW-NEWS

Rückblick Vorrunde – Ausblick Rückrunde 1. Mannschaft

Unsere 1. Mannschaft startet mit Tabellenplatz 8 aus dem Mittelfeld in die Rückrunde. Das Team hat in der Vorrunde geniale Spiele und ebenso miserable Auftritte gezeigt. Die erfreuliche Erkenntnis ist: Spielerisch hat dieses Team grosses Potential nach oben. Das Trainerteam Rainer Bieli und Luigi Trazza ist fokussiert, dieses Potential auszuschöpfen. Der Teamgeist soll wieder im Vordergrund stehen. Zwei primäre Zielsetzungen sind vorgegeben: Erstens: Der Teamzusammenhalt oder Teamspirit, ein zentraler Erfolgsfaktor, wird mit verschiedenen Massnahmen gefördert. So werden organisatorische Rahmenbedingungen für das Team angepasst und langjährige verdienstvolle Spielerpersönlichkeiten übernehmen Leader-Verantwortung. Zweitens: An der Integration von jungen Spielern aus den A-Junioren oder der 2. Mannschaft halten wir konsequent fest. Für junge ambitionierte Spieler ist es ein grosser Schritt, in ein Aktivteam überzutreten. Einige A-Junioren haben die Herausforderung im letzten Sommer angenommen. Sie wurden kollegial ins Team integriert und haben erfreuliche Leistungsfortschritte gezeigt. Es ist toll mitzuerleben, wie die gestandenen Spieler die «Jun-

gen» ins Team integrieren und mit positivem Beispiel vorangehen! Veränderungen im Kader, Zuzuge: Simon Feusi (Rückkehr nach Abwesenheit), Pascal Wenger (bisher 2. Mannschaft), Alessandro Calabrese (bisher 2. Mannschaft), Abgänge: Rafael Moreira (zu Wollishofen), Danilo Felix (zu Ägeri), Oliver Bachmann (zu Freienbach), Dimitros Chassanidis (zu Thalwil); Carlos Coelho (Transfer offen). Zum neuen Team-Captain wurde Jonas Frick gewählt, Stellvertreter ist Reto Mühlemann. 2. Mannschaft

Unsere 2. Mannschaft hat sich schnell in der 3. Liga zurechtgefunden. Der Auftakt in der neuen Liga ist gelungen! Die beiden Trainer Daniel Gurt und Thomas Krauer haben ihre grosse Erfahrung ausgespielt und das Team erfolgreich auf Drittligakurs gebracht. Der Tabellenrang 6 ist eine gute Ausgangslage für die Rückrunde. Es war spannend mitzuerleben, wie die Jungs nach nicht gewonnenen Spielen unzufrieden waren. Nach ersten Frustreaktionen wurde im Team rege diskutiert über mehr Cleverness und Leistungswillen, um auch die starken Teams zu schlagen. Als primäres Ziel für die Rück-

runde gilt, diesen sechsten Tabellenrang zu behaupten und Ehrgeiz für noch mehr zu entwickeln. Die Teamzusammensetzung bleibt grösstenteils unverändert. Wie oben bereits erwähnt, erhalten Pascal Wenger und Alessandro Calabrese ihre Chance in der 1. Mannschaft. Frauen 1

Unser Frauen 1 hat uns die vergangenen Jahre stets mit dem Tabellenplatz 1 oder 2 verwöhnt. Zur Halbzeit ist es in dieser Meisterschaft für den Moment Rang 3. Umso mehr wird diese gute Rangierung unterstützt durch die Tatsache, dass das Kader lediglich 19 Frauen umfasst. Für die Rückrunde werden 4–5 Spielerinnen aus privaten und geschäftlichen Gründen zusätzlich fehlen, was eine realistische Anpassung der Zielsetzung notwendig macht. Die Trainer Chrigel Geiger und Bruno Frick betrachten aus den erwähnten erschwerenden Faktoren diese Meisterschaft als «Zwischensaison». Der Teamgeist ist hoch, und darauf baut auch die Zuversicht, diesen dritten Tabellenrang halten zu können. Der Austausch mit dem Frauen 2 klappt bestens und lässt Sondersituationen gemeinsam regeln. Der Anspruch, den Aufstieg in die 1. Liga zu packen, steht für die nächste Saison wieder im Fokus. Frauen 2

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Unser neues Frauen 2 startete mit noch sehr jungen und einigen erfahrenen Frauen aus dem Team Frauen 1 in die neue Saison. Dank dem Pooltraining der beiden Frauenteams unter der Leitung der erfahrenen Trainern Bruno Frick und Chrigel Geiger konnten sowohl die Spielerinnen wie auch die früheren Juniorinnen-Trainer Angelo Sepe, Ivan Belenchia und Sergio Eichenberger intensive und teambildende Trainingseinheiten erleben. Schnell

stellten sich gute Resultate ein. Das Team steht auf Rang 4, lediglich 3 Zähler hinter der Spitze. Das Team hat sich auf Anhieb für die 1. Stärkeklasse qualifiziert, mit der erklärten Zielsetzung, in der Rückrunde wiederum vorne dabei zu sein. Unser Kompliment an das Team und die Trainer. Mit Freude und Einsatz wächst ein neues FCW-Team zusammen.

Neuer Hauptschiedsrichter

Unser Schiedsrichter Antonio Martic wurde am 1. Januar 2016 Assistent in der 2. Liga und nun per 1. Januar 2019 zum Hauptschiedsrichter in der 2. Liga befördert. Freude am Hobby und Hartnäckigkeit zahlen sich aus. Der FC Wädenswil gratuliert Toni Martic! Nick Schertenleib, Spiko-Vorsitz

Reinigungskraft gesucht Für unsere sechs Garderoben auf der Sportanlage Beichlen in Wädenswil suchen wir per sofort oder ab April 2019 eine Reinigungskraft für Samstag und Sonntagmorgen. Arbeitsaufwand jeweils ca. je 2 Stunden! Sie sind eine erfahrene Raumpflegerin und bereit, an Wochenenden einzuspringen, wohnen in der Umgebung von Wädenswil und besitzen vorzugsweise ein eigenes Auto. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche oder elektronische Bewerbung mit Lebenslauf unter info@fcwaedenswil.ch. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter der Telefonnummer 079 782 88 20. Frau Monika Mühlemann gibt Ihnen gerne Auskunft. Wädenswiler Anzeiger 03-2019


INFO 

TV WÄDENSWIL

171. Generalversammlung

Turnerlied Wer kennt es noch, wer kennt es noch nicht? Das traditionelle «Turnerlied». Es wird heute noch in der ganzen Schweiz bei den Turnvereinen gesungen, sei es auf Turnerfahrt, bei Versammlungen oder einem anderen Turnanlässen. Anbei der Text zum Üben für solche, die nicht mehr ganz sattelfest mit dem Text sind. Der heutigen Zeit sei Dank können im Internet zahlreiche Aufnahmen gefunden und zum üben angehört werden. Viel Spass beim Üben oder beim Schwelgen in alten Erinnerungen. Turnerlied Was ziehet so munter das Tal entlang? Eine Schar in weissem Gewand. Wie mutig brauset der volle Gesang, die Töne sind mir bekannt. Sie singen von Freiheit und Vaterland, ich kenne die Scharen in weissem Gewand. Hurrah, hurrah, hurrah, hurrah! Du fröhliche Turnerschar! Es ist kein Graben zu tief, zu breit, hinüber mit flüchtigem Fuss! Und trennt die Ufer der Strom so weit, hinein in den tossenden Fluss! Er teilt mit den Armen der fluten Gewalt, und aus den Wogen der Ruf noch erschallt: Hurrah, hurrah, hurrah, hurrah! Du fröhliche Turnerschar! So wirbt der Turner mit Kraft und Mut mit frührots freundlichem Strahl, bis spät sich senket der Sonne Glut und Nacht sich bettet im Tal. Und klingt der Abendglocken Klang, dann ziehen mir nach Hause mit fröhlichem Sang: Hurrah, hurrah, hurrah, hurra! Du fröhliche Turnerschar. Wädenswiler Anzeiger 03-2019

Am Freitag, 15. März, fand die 171. Generalversammlung des Turnvereins Wädenswil in der Wirtschaft Neubüel statt. Der Verein zählt 712 Mitglieder. Die Mitgliederanzahl bei den Kindern war im letzten Jahr leicht rückläufig, dafür konnten neue Aktivmitglieder gewonnen werden. Der Verein darf auf ein intensives Jahr mit erfolgreichen Veranstaltungen und aussergewöhnlichen Leistungen einzelner Turnerinnen und Turner zurückschauen. Einige Anträge sind eingegangen und wurden behandelt. Neu werden Turnfeste vom Verein stärker unterstützt, um

das Vereinsleben zu fördern. Im Vorstand gab es einige Änderungen. Neu wurde das Amt Digitales gegründet, welches von Marilena Palmisano ausgeübt wird. Im Beisitz stiess Marvin Häberle dazu. Andrea Schürmann besetzt neu noch das Amt des Vizepräsidenten. Der Präsident Mathias Schinzel kündete an, sich für sein Amt nur noch eine begrenze Zeit zur Verfügung stellen zu können. Ein grosser Dank wurde nochmals an alle Helfenden ausgesprochen und beim offerierten Dessert ging es dann zum gemütlichen Teil des Abend über.

Skiweekend 2019

Turnermaskenball

Am Wochenende vom 16. und 17. März fanden sich schneebegeisterte Turnerinnen und Turner für das Ski- und Snowboardweekend zusammen ein. Das hiess für die Teilnehmenden, nicht zu lange an der GV zu «verhöckeln». Traditionsgemäss wurde am zweiten Tag das Ski- und Snowboardrennen durchgeführt. Wir danken Adrian und Thomy für die Organisation des Anlasses.

Am Samstagabend, 9. März, führte der Turnverein den Maskenball in der Glärnischturnhalle durch. Nicht zuletzt aufgrund des etwas feuchten und kühlen Wetters wärmten sich gerne viele Fasnachtsbesucher in der Halle auf. Die Guggenmusigen und der DJ sorgten für gute Stimmung. Herzlichen Dank an das OK, die vielen Helferinnen und Helfer für ihre unermüdlichen Einsätze. Herzlichen Dank auch an alle Fasnächlerinnen und Fasnächtler … und bis zum nächsten Jahr.

«Turne für alli» und «Mach mit, bleib fit» Neben den vielen Riegen, die der Turnverein anbietet, in denen man Mitglied des Vereines sein muss, gibt es für solche, die entweder nur sporadisch kommen möchten oder nicht zum Verein beitreten möchten, die Gruppe «Turne für alli». Die Schwerpunkte werden da auf Ausdauer, Koordination, Kraft und Stretching gelegt. Zudem ist dieses vielseitige Training so aufgebaut, dass ihr eure Leistungsgrenze selber bestimmen könnt. Das Training findet – ausser während den Schulferien – jeden Mittwoch von 19 bis 20 Uhr in der Turnhalle Untermosen statt. Der Unkostenbeitrag wird pro Lektion gezahlt. Neu seit dem 24. Januar 2019 gibt es zur Ergänzung unserer Angebote ab 16 Jahren die neue Riege «Mach mit, bleib fit». Die Schwerpunkte sind Zumba, Yoga, BauchBeine-Po, Kraft- und Ausdauertraining. Die Gruppe ist für bestehende Mitglieder wie auch für neue Interessierte. Das Training findet jeweils am Donnerstag von 20.00 bis 21.30 Uhr – ausser in den Schulferien – in der Turnhalle Ort in der Au statt. Weitere Infos zu beiden Riegen findet ihr auf unserer Homepage.

Papiersammeln am 6. April Der Turnverein darf am 6. April Altpapier in Wädenswil und der Au sammeln. Herzlichen Dank schon mal an die fleissigen Helferinnen und Helfer, die Papier einsammeln, die Organisation für die ganze Planung und den lokalen Geschäften, die uns Ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Wir freuen uns auf viel Altpapier von Ihnen!

40. Ausgabe von «de schnällscht Wädischwiler» Es dauert noch etwas bis zum Anlass hin. Wir möchten aber gerne an dieser Stelle schon mal erwähnen, dass am 29. Juni die 40. Ausgabe von «de schnällscht Wädischwiler» für Mädchen und Knaben der Jahrgänge 2004 bis 2013 stattfinden wird. Neu kann man sich dabei für den UBS-Kids Cup und Swiss Athletic Sprint qualifizieren. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Weitere Infos findet ihr unter www.tv-waedenswil.ch.

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News aus dem HCW

Erfolgreiches Wochenende für die SG Zürisee

Am Sonntag, 17. Februar, fanden im Handball die Regio Cup Finalspiele 2019 in der Saalsporthalle Zürich statt. Gleich mit zwei Teams waren die Handballerinnen von der SG Zürisee vertreten.

Bereits um 9 Uhr mussten die Juniorinnen FU14-1 antreten. Ihr Gegner in diesem Finalspiel war der TV Witikon. Schon in der Garderobe sorgte eine gute Stimmung dafür, dass wir wach und konzentriert in dieses Spiel gingen. Wir wollten diesen Pokal unbedingt an das linke Zürichsee Ufer holen. Zu Beginn wirkten beide Teams nervös, und so gab es auf beiden Seiten technische Fehler und diverse Ballverluste. Nach 3 Minuten gingen wir dann erstmals in Führung. Bis zum Spielstand von 5:3 gestaltete sich das Spiel noch ausgeglichen. Dann aber konnte die

SG Zürisee bis zur Halbzeit auf 15: 8 davonziehen. Nach der Pause kamen wir gestärkt zurück auf das Feld. Mit schönen Spielzügen schossen wir Tor um Tor und konnten dieses Spiel mit 38:21 für uns entscheiden. Voller Stolz durfte die Mannschaft aus den Händen des Tur-

nierverantwortlichen den Pokal übernehmen. Das zweite Team, die FU16-1, durfte dann am Mittag ins Geschehen eingreifen. Sie trafen auf die Red Dragons aus Uster, die bereits aus der Meisterschaftsrunde bekannt waren. Die Partie verlief zu Beginn wie

erwartet sehr ausgeglichen. Zur Halbzeit stand es noch 13:13. Die Nervosität war jedoch auf beiden Seiten spürbar und führte zu einigen technischen Fehlern in der ersten Hälfte. Der Start in die zweite Halbzeit verlief nicht nach Wunsch, konnten die Red Dragons doch gleich mit zwei Toren davonziehen. Dies hat die Mädchen der SG Zürisee jedoch wachgerüttelt. Mit einer konsequenten Verteidigungsarbeit aller Spielerinnen, einer starken Abwehrleistung der beiden Torhüterinnen und vielen schön herausgespielten Toren im Angriff konnte der Rückstand aufgeholt und sogar der Vorsprung laufend ausgebaut werden. Mit einer tollen Mannschaftsleistung gewannen die FU16-Spielerinnen der SG Zürisee verdient auch dieses Finalspiel mit 28:21. Die Freude war gross, schliesslich konnte nun bereits ein weiteres Saisonziel des Teams erfolgreich erfüllt werden.

Die weiteren NLB-Spiele finden wie folgt statt: Sa, 23.03.19 So, 31.03.19 Mi, 03.04.19 Mi, 10.04.19 Sa, 27.04.19 Sa, 04.05.19

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19.30 Uhr 14.00 Uhr 20.30 Uhr 20.30 Uhr 18.30 Uhr 18.00 Uhr

BSV Stans – SG Wädenswil/Horgen Handball Emmen – SG Wädenswil/Horgen SG Wädenswil/Horgen – HC KTV Altdorf SG Yellow/Pfadi Espoirs – SG Wädenswil/Horgen SG Wädenswil/Horgen – HS Biel Lakers Stäfa – SG Wädenswil/Horgen

Stans Eichli Emmen Rossmoos Horgen Waldegg Winterthur AXA Arena Horgen Waldegg Stäfa Frohberg Wädenswiler Anzeiger 03-2019


chileglüüt

März 2019 bis November 2019

Informationen aus der Pfarrei Wädenswil

Grabtuch von Turin, Original.

(Bild: gedankenfotografie.ch)

Fastenzeit: Innerlich Fasten ist in unserer Zeit weltweit, für viele Menschen, zum grossen Thema geworden. Mit dem Fasten wird nicht unbedingt etwas Religiöses verbunden, sondern man tut es einfach für seine Gesundheit. Man will sich und dem Körper etwas Gutes tun. Tatsächlich liegen Berichte und medizinische Untersuchungen vor, die diese heilende Wirkung z.B. des Heilfastens auf den Körper und die Psyche bestätigen. Ganzheitlich auf Körper und Geist blickend, wollen sich die Menschen etwas Gutes tun zweifellos, bewusst auf das Laster verzichten. Man könnte es als ein Suchen nach dem Guten, im Ein-

klang mit dem was in mir und über mir ist, beschreiben. Im Christentum hat die Fastenzeit in erster Linie eine spirituell religiöse Grösse, weniger ist da die Gesundheit im Vordergrund. Das Fasten betrifft nicht einfach die gesunde Ernährung, sondern es hat unser Innerstes im Fokus. Es ist die Zeit, wo wir ganz bewusst unser Innerstes auf Jesus Christus ausrichten, auf den Herrn. Wir werden uns in dieser geprägten Zeit bewusst, dass wir eingespannt sind zwischen Himmel und Erde, dass wir als Geschöpf auf Jesus Christus hin leben im Kontext unserer Vergänglichkeit. Für Christen

ist das ganze Leben «Fastenzeit», denn unser Leben ist die Vorbereitung auf den Himmel, auf das ganz andere, auf die Herrlichkeit Gottes. Wir sterben, um zu Leben. Von dieser Herrlichkeit Gottes dürfen wir an Ostern schon im hier und jetzt Anteil haben, am Sieg über den Tod und am ewigen Leben. Mit der Freude, Liebe und Hoffnung im Herzen, die von Jesus Christus kommt, wünsche ich Ihnen und Ihren Liebsten eine gesegnete Fastenzeit und ein schönes Osterfest! Andreas Neira, Diakon

Katholisches Pfarramt St. Marien Etzelstrasse 3, 8820 Wädenswil

www.kath-waedenswil.ch

Katholisches Pfarramt 044 783 87 67 Begegnungsort Au 044 781 45 45 Sozialdienst 044 783 87 60

pfarramt@kath-waedenswil.ch Reservieren: christine.baumgartner@kath-waedenswil.ch sozialdienst@kath-waedenswil.ch


pfarreiprogramm Sa 20.4.

MÄRZ So 24 .3. 3. Fastensonntag 10:00 Uhr Eucharistiefeier Mi 27.3. 12:00 Uhr Spaghetteria Sa 30.3. 4. Fastensonntag, Laetare 18:00 Uhr Eucharistiefeier mit Lyra Chor So 31.3. 8:45, 10:00 und 19:00 Uhr Eucharistiefeiern mit Lyra Chor

APRIL Di 2.4. Fr 5.4. So 7.4. Di 9.4.

Fr 12.4. Sa 13.4. So 14.4. Di 16.4.

Do 18.4.

Fr 19.4.

14:00 Uhr Handarbeitstreff 18:00 Uhr Via Crucis, spanischer Kreuzweg 9:15–18:45 Uhr Stille Anbetung 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt 5. Fastensonntag 10:00 Uhr Eucharistiefeier 10:00 Uhr Zischtigskaffi 18:00 Uhr Via Crucis, spanischer Kreuzweg 19:30 Uhr Meditation in der Kapelle Bruder Klaus 19:30 Uhr ital. Bussfeier 12:00 Uhr Wähenzmittag mit Frauenverein Ort, Au 14:00–17:00 Uhr Schnuppernachmittag Jungwacht Blauring, Rosenmattpark Palmsonntag 10:00 Uhr Eucharistiefeier, Einzug mit Esel, Chinderchile 14:30 Uhr Diskussion über Gott und die Welt, Bin Rääbe 18:00 Uhr Via Crucis, spanischer Kreuzweg 19:00 Uhr Bussfeier Hoher Donnerstag 17:00 Uhr Wädenswiler Kreuzweg 19:00 Uhr Messe vom Letzten Abendmahl mit Fusswaschung 19:30 Uhr Ital. Messe, Kapelle Bruder Klaus Au Karfreitag 10:00 Uhr Kreuzweg Andacht 15:00 Uhr Karfreitagsliturgie mit Schola Gregoriana

16:00 Uhr Messa per i Bambini, Kapelle Bruder Klaus 21:00 Uhr Osternachtsfeier 22:30 Uhr Veglia Pasquale mit Apéro, Au So 21.4. Ostern, Auferstehung des Herrn 10:00 Uhr Festgottesdienst mit Kirchenchor Mo 22.4. Ostermontag 9:00 Uhr Eucharistiefeier 11:00 Uhr Morgenmahl am See Mi 24.4. 14:30 Uhr Kaffi-Kueche-Träff mit CH-Filmklassiker Fr 26.4. 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt So 28.4. Weisser Sonntag 8:30 Uhr 1. Kommunion (1. Gruppe) 10:30 Uhr 1. Kommunion (2. Gruppe) 18:30 Uhr Dankandacht Di 30.4. 19:30 Uhr Konzert «Freiheit – Mini Gschicht mit Gott» Toby Meyer, grosser Saal

MAI Fr 3.5. So 5.5. Di 7.5.

So 12.5.

9:15–18:45 Uhr Stille Anbetung 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt 3. Sonntag der Osterzeit 10:00 Uhr Firmung 10:00 Uhr Zischtigskaffi 14:00 Uhr Handarbeitstreff 18:00 Uhr spanischer Rosenkranz 19:00 Uhr Maiandacht Muttertag 16:00 Uhr Segnung Schwangere und Kleinkinder

Mo 13.5.– Fr 17.5. Pfarreireise nach Rom Di 14.5. 14:30 Uhr Diskussion über Gott und die Welt, Bin Rääbe 18:00 Uhr spanischer Rosenkranz 19:00 Uhr Maiandacht Fr 17.5. 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt So 19.5. 5. Sonntag der Osterzeit 10:00 Uhr Eucharistiefeier mit Chinderchile Di 21.5. 18:00 Uhr spanischer Rosenkranz 19:00 Uhr Maiandacht 20:00 Uhr Kirchgemeindeversammlung Etzelzentrum

Mi 22.5. Do 23.5. So 26.5. Di 28.5. Mi 29.5.

Do 30.5.

8:00 Uhr Ökum. Seniorenreise 19:00 Uhr Maigottesdienst Kath. Frauenverein, St. Anna 6. Sonntag der Osterzeit 10:00 Eucharistiefeier 19:00 Uhr Maiandacht 12:00 Uhr Spaghetteria Etzelzentrum 14:30 Uhr Kaffi-Kueche-Träff 19:00 Uhr Eucharistiefeier zu Auffahrt Christi Himmelfahrt 11:15 Uhr Regionales Auffahrtstreffen, kath. Kirche Hirzel 19:00 Uhr Christi Himmelfahrt, St. Anna

JUNI 7. Sonntag der Osterzeit 10:00 Uhr Eucharistiefeier Di 4.6. 14:00 Uhr Handarbeitstreff Fr 7.6. 9.15–18.45 Uhr Stille Anbetung 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt Sa 8.6. 9:00 Uhr Tauftreffen Etzelzentrum So 9.6. Pfingsten 10:00 Uhr Eucharistiefeier mit Schola Gregoriana Mo 10.6. Pfingstmontag Pfarreireise Di 11.6. 10:00 Uhr Zischtigskaffi 19:30 Uhr Meditation Kapelle Bruder Klaus, Au So 16.6. Dreifaltigkeitssonntag 10:00 Uhr Eucharistiefeier mit Chinderchile Di 18.6. 14:30 Uhr Diskussion über Gott und die Welt, Bin Rääbe Mi 19.6. 14:30 Uhr Kaffi-Kueche-Träff mit CH-Filmklassiker Fr 21.6. 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt So 23.6. 10:00 Uhr Nachfeier Fronleichnam «insieme» mit Prozession und eucharistischem Segen So 30.6. 8:45 Uhr Eucharistiefeier mit Kirchenchor, St. Anna

So 2.6.

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JULI Di 2.7. Fr 5.7. So 7.7. Di 9.7.

Mo 15.– Sa 27.7. Fr 19.7. So 28.7.

14:00 Uhr Handarbeitstreff 9:15–18:45 Uhr Stille Anbetung 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt 10:30 Uhr Ökum. Open-AirGottesdienst im Rosenhofpark 10:30 Uhr Chinderchile 14:30 Uhr Diskussion über Gott und die Welt, Bin Rääbe 19:30 Uhr Meditation in der Pfarrkirche Sommerlager Jungwacht Blauring 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt 8:45 Uhr Patrozinium in der St. Anna

Di 10.9. Mi 11.9. So 15.9. Fr 17.9. Fr 20.9. Mo 23.– Fr. 27.9. Mi 25.9.

So 29.9.

AUGUST Do 1.8. Fr 2.8. Do 15.8. Fr 16.8. Sa 17.8. So 18.8. Di 20.8. Mi 28.8.

19:00 Uhr Eucharistiefeier zum Bundesfeiertag, St. Anna 9.15–18.45 Uhr Stille Anbetung 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt Maria Himmelfahrt 19:00 Uhr Eucharistiefeier St. Anna 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt 14.00–18.00 Uhr Symposium «Spiritualität heute» 10:00 Uhr Patrozinium St. Marien mit Kräutersegnung, Chinderchile 14:30 Uhr Diskussion über Gott und die Welt, Bin Rääbe 12:00 Uhr Spaghetteria Etzelzentrum

SEPTEMBER Di 3.9. Do 5.9. Fr 6.9.

14:00 Uhr Handarbeitstreff 8:00 Uhr Seniorenausflug, Kath. Frauenverein 9:15–18:45 Uhr Stille Anbetung 16.00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt

9:00 Uhr Tauftreffen Etzelzentrum 10:00 Uhr Erntedankgottesdienst mit Männerchor Hütten, Chinderchile 10:00 Uhr Zischtigskaffi 14:30 Uhr Kaffi-Kueche-Träff Eidg. Dank-, Buss- und Bettag 10:00 Uhr Eucharistiefeier mit Kirchenchor 14:30 Uhr Diskussion über Gott und die Welt, Bin Rääbe 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt Seniorenferien in Schlanders 12:00 Uhr Spaghetteria Etzelzentrum 19:00 Uhr Gedenkgottesdienst Kath. Frauenverein, Kapelle Bruder Klaus 19:00 Uhr Patrozinium mit Chor, Kapelle Bruder Klaus, Begegnung am Feuer mit Jungwacht Blauring, Festapéro

OKTOBER Di 1.10. Fr 4.10.

14:00 Uhr Handarbeitstreff 9:15–18:45 Uhr Stille Anbetung 12:00 Uhr Wähenzmittag mit Frauenverein Ort, Au 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt

Mo 7.– Fr 11.10. Ministrantenlager in Rot an der Rot Sa 12.– Sa 19.10. Familienferien in Cefalu Fr 18.10. 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt Di 22.10. 14:00 Uhr ökum. Seniorennachmittag Theater Etzelbühne Di 29.10. 14:30 Uhr Diskussion über Gott und die Welt, Bin Rääbe Mi 30.10. 14:30 Uhr Kaffi-Kueche-Träff mit CH-Filmklassiker Do 31.10. 13:30 Uhr Besinnungsnachmittag – Stunden für mich, Kath. Frauenbund Zürich

Gottesdienste an Wochenenden: Pfarrkirche St. Marien Eucharistiefeier Eucharistiefeier in Italienisch Kapelle Bruder Klaus, Au in Spanisch St. Anna-Kapelle Eucharistiefeier Kapelle Bruder Klaus, Au Eucharistiefeier

NOVEMBER Allerheiligen 9:15–18:45 Uhr Stille Anbetung 16:00 Uhr Gedenkgottesdienst in der Frohmatt Sa 2.11. 18:00 Uhr Eucharistiefeier mit Totengedenken So 3.11. 10:00 Uhr Eucharistiefeier zu Allerheiligen mit Schola Gregoriana 14:30 Uhr Gräbersegnung Friedhof Di 5.11. 14:00 Uhr Handarbeitstreff So 10.11. 10:00 Uhr Tag der Völker «insieme», anschliessend Völker-Apéro im Etzelsaal Di 12.11. 10:00 Uhr Zischtigskaffi Fr 15.11. 16:00 Uhr Eucharistiefeier in der Frohmatt Sa 16.11. 18:00 Uhr Schwestergemeinde So 17.11. 10:00 Uhr Schwestergemeinde Di 19.11. 14:30 Uhr Diskussion über Gott und die Welt, Bin Rääbe 20:00 Uhr Kirchgemeindeversammlung Etzelzentrum Mi 20.11. 14:30 Uhr Kaffi-Kueche-Träff So 24.11. Christkönigssonntag 10.00 Uhr Eucharistiefeier mit Neuminiaufnahme Mo 25.11.– Do 28.11. Chranzete Etzelzentrum Fr 29.11. 14:00 Uhr Adventsmarkt Etzelzentrum

Fr 1.11.

Samstag 18.00 Uhr Sonntag 10.00 Uhr Sonntag 11.15 Uhr 1. und 3. Sonntag des Monats 11.15 Uhr Sonntag 8.45 Uhr Sonntag 19.00 Uhr


Sakrament der Versöhnung Beichtgelegenheit Jeden Samstag

17.15–18.00 Uhr

Karfreitag, 19. April

9.00–10.00 Uhr

Karsamstag, 20. April

9.00–10.00 Uhr

Persönliche Beichtgespräche können gerne auch ausserhalb der Beichtzeiten unter Tel. 044 783 87 67 vereinbart werden.

Versöhnungsfeiern Dienstag, 9. April

19.30 Uhr, Ital. Bussfeier, Pfarrkirche

Dienstag, 16. April

19.00 Uhr, Pfarrkirche

Die Liturgie von Palmsonntag bis Ostern Palmsonntag (alle Gottesdienste mit Palmweihe) 14. April 10.00 Uhr Eucharistiefeier mit feierlichem Einzug in die Pfarrkirche, mit Esel, Chinderchile 11.00 Uhr Chilekafi mit Theateraufführung «Bibeltheater» mit Thomas Lüdi und Unti-Kindern, Etzelsaal

Hoher Donnerstag 18. April 17.00 Uhr Wädenswiler Kreuzweg, 19.30 Uhr ökum. Messe vom Letzten Abendmahl mit Fusswaschung, anschliessend Anbetung im kleinen Etzelsaal

Karfreitag 19. April 10.00 Uhr Kreuzweg Andacht 15.00 Uhr Die Feier vom Leiden und Sterben Christi mit Schola Gregoriana

Osternacht 20. April 16.00 Uhr Messa per i Bambini, Bruder Klaus, Au 21.00 Uhr Osternachtfeier, Pfarrkirche 22.30 Uhr Ital. Osternachtfeier, Bruder Klaus

Ostersonntag 21. April Auferstehung des Herrn 8.45 Uhr St. Anna 10.00 Uhr Festgottesdienst mit Kirchenchor, Pfarrkirche 19.00 Uhr Bruder Klaus

Ostermontag 22. April

9.00 Uhr Eucharistiefeier, Pfarrkirche 11.00 Uhr Morgenmahl am See, Tiefenhofwiese

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APRIL

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Jetzt ist Pflanzzeit – auf in den Garten Auf geht's in die neue Pflanzsaison! Endlich kann man wieder loslegen. Bestimmt braucht auch Ihr Balkon, Ihre Terrasse oder der Garten einen grösseren Service. Der April als bester Pflanzmonat für das komplette Blumensortiment, bietet auch all denen eine grandiose Auswahl, welche einfach ein paar Farbtupfer in Schalen, Töpfen oder Balkonkasten pflanzen möchten.

Täglich werden die Verkäuferinnen im blühenden Paradies gefragt, ob denn die blühenden Pflanzen über den ganzen Sommer blühen. Dies ist bei vielen Frühlingsblühern nicht der Fall. Sie dienen als stimmungsvolle Farbtupfer, bis dann Mitte Mai das eigentliche Sommerflor-Sortiment gepflanzt wer-

den kann. Dafür haben diese Blumen die Eigenschaft, dass ihnen auch kalte und frostige Temperaturen nichts anhaben können. Wir erinnern uns: Das letzte Jahr lag Ende April plötzlich eine weisse Schneedecke im Garten. Somit sind Sie mit diesem Frühlingssortiment aus unserer eigenen Gärtnerei bestens gerüstet. Gelb passt perfekt in die Jahreszeit. Schliesslich ist diese Farbe ein Symbol für Sonne, Wärme und Energie. Ausserdem liegen im Frühjahr eine Reihe von Feiertagen. Nicht zu-

letzt Ostern ist ja der Inbegriff von Gelb. Mit dem Frühling flirtet ein tolles Sortiment, welches aus Gräsern, Blattschmuckpflanzen und leuchtenden Stauden besteht. Natürlich passen auch noch Primeln und Zwiebelpflanzen in allen möglichen Varianten dazu. Unser Top-Favorit bei den Violen ist im April die Sorte «Etain», welche sich durch ihre grossen Blüten und die zarten Farben deutlich vom restlichen Sortiment abhebt. Immer wie-

der berichten uns Kundinnen und Kunden, wie lange ihre Müllerblümchen (Bellis) blühen, als wollten sie Ende Mai den Platz für ihre Nachfolger gar nicht frei geben. Mit anderen zarten Farbtönen in Rosa kombiniert oder auch als Tischdekoration in einem Übertopf machen sie eine gute Figur. Für ungeduldige, blütenhungrige Pflanzenliebhaber, welche einfach einen schönen, preiswerten Farbakzent vor dem Eingang möchten, denen können wir im April die grösste Auswahl an Margeriten bieten. Durch stetiges Ausschneiden des Verblühten und regelmässige Gabe von Dünger werden Sie sich bis im Sommer an Büschen, Stämmen oder Ampeln erfreuen. Garten-Center Meier Kreuzstrasse 2, 8635 Dürnten www.meier-ag.ch

Frühlingserwachen bei OTTO’S: So wird Ihr Platz im Freien zur persönlichen Outdoor-Oase Von der coolen Lounge aus Kunststoffgeflecht bis zum robusten Aluminium-Tisch: Dank den aktuellen Gartenmöbeln von OTTO’S macht es diesen Frühling noch mehr Spass, Zeit im Freien zu verbringen. In unserem Beitrag erfahren Sie, welche Trends dieses Jahr aktuell sind – und worauf Sie beim Kauf Ihrer neuen Möbelgarnitur achten sollten.

Endlich werden die Tage wieder länger und die Sonnenstrahlen stärker. Der Frühling ist (bald) da – und mit ihm die vielleicht schönste Zeit des Jahres. Nichts geht doch über einen erfrischenden Feierabend-Drink auf dem Balkon oder eine Grillparty mit den besten Freunden. Damit die Stunden im Freien in vollen Zügen genossen werden können, braucht es nicht nur einen erfrischenden Drink und die passende Gesellschaft, sondern auch die richtige Möbelausstattung. Das Gartenmöbel-Angebot bei OTTO’S ist dabei so vielseitig wie die Geschmäcker der Schweizerinnen und Schweizer. Die Stilrichtungen der Gartenmöbel reichen von Shabby Chic bis urban, von knallig bis schlicht. Auch bei den verfügWädenswiler Anzeiger 03-2019

baren Materialien gibt es kaum Grenzen: Während Keramik besonders robust und witterungsbeständig ist, verlangen Terrassenmöbel aus Holz eine intensive Pflege. Es lohnt sich deshalb, sich im Netz unter www.ottos.ch durch die verschiedenen Angebote zu klicken oder sich vor Ort im Laden die unterschiedlichen Optionen aufzeigen zu lassen. Seit längerer Zeit hoher Beliebtheit erfreuen sich Garten-Lounges aus Kunststoffgeflecht. Sie verleihen dem heimischen Outdoor-Bereich einen urbanen Touch und gelten zudem als besonders bequem. Bei OTTO’S sind die coolen und preisgünstigen «Moretta»-Lounges in Rattanoptik in zwei Farben sowie in ganz unterschiedlichen Grössen lieferbar. Nebst dem Kunst-

stoffgeflecht ist bei den Gartenmöbeln dieses Jahr ein weiterer Trend erkennbar: robuste und besonders wetterfeste Aluminium-Garnituren. Die Gartenmöbel aus der «Moresco»-Linie rosten nicht und sind garantiert auf jeder Terrasse ein Blickfang. Dass die leichten Möbel aus Alu problemlos mit anderen Materialien kombiniert werden können und ausserdem sehr pflegeleicht sind, sind weitere Pluspunkte. Bei OTTO’S finden Sie nicht nur komplette Garnituren, sondern auch viele attraktive Einzelmöbel für das gewisse Etwas. Wie wärs zum Beispiel mit einem bequemen Relaxstuhl und dem passenden Sonnenschirm? Oder planen Sie, Ihre individuelle Paletten-Lounge zu errichten? OTTO’S hat auch die passenden Kissen dazu. Viel Mehrwert für wenig Geld bieten auch die innovativen Solarleuchten: Diese sorgen auch zu später Stunde für eine angenehme Atmosphäre in Ihrer Outdoor-Oase – und das ganz ohne Stromverbrauch und lästiges Kabelverlegen. Sind die neuen Gartenmöbel erst einmal ausgesucht, braucht es nur noch etwas für das perfekte Outdoor-Glück: möglichst viele Sonnentage. Daumen drücken!

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2019

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Auto & Motor

Genfer Autosalon: vom Grosszum Spezialitätenmarkt Vergangenen Sonntag schloss die «Geneva International Motor Show» ihre Pforten. Rund 180 Aussteller füllten auch dieses Jahr die sieben Hallen des Palexpo-Messegeländes. Verschiedene grosse Marken fehlten in Genf, so auch Jaguar als Hersteller des I-Pace, Preisträger des Titels «Auto des Jahres 2019».

Im Einzugsgebiet des Wädenswiler und Richterswiler Anzeigers verdienen weit über 50 Betriebe ihr Geld mit Autohandel, Service- oder Reparaturdienstleistungen oder Autoveredelung. Das Schweizer Autogewerbe umfasst etwa 5200 Garagen. Jeder 8. Arbeitsplatz in der Schweiz hängt direkt oder

indirekt vom Auto ab und die Fiskalabgaben aus dem Strassenverkehr lagen im Jahr 2012 bei über 12 Mrd. Franken. Die Schweizerinnen und Schweizer fahren pro Jahr total 102 Milliarden Kilometer auf Strassen. Da lohnt es sich schon, einen Blick nach Genf auf Trends und Neuheiten zu werfen. Bundesrat Ignazio Cassis, der den Genfer Salon eröffnet hat, wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, dass viele Besucher mit der Absicht an den Automobil-Salon kamen, ein neues Auto zu kaufen – aber der grösste Teil der Besucher die jüngsten Neuheiten in Sachen Automobil und Technologie entdecken wollten. Die Besucher waren sich denn auch einig: von praktischen Alltags-Autos über fantasti-

Jaguar-Design-Direktor Ian Callum präsentiert die Auto-des-Jahres-Trophäe. (Bild: GIMS)

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sche Konzeptstudien bis hin zu Traum-Boliden hatte der Genfer Automobil-Salon die ganze Bandbreite an Fahrzeugen zu bieten. Schon längst kein Trend mehr: die Elektromobilität

Nebst ausgefallenen Designs und den neusten Features wurde auch die Vielfalt an energieeffizienten Fahrzeugen präsentiert, die einen geringen Verbrauch und Schadstoffausstoss vorweisen. Um diese ­positiven Entwicklungen hervorzuheben, ist EnergieSchweiz mit co2tieferlegen an der Geneva International Motor Show 2019 zum vierten Mal in Folge Presenting Partner. Energie 360°, erstmals Aussteller am Salon, ist eine Aktienge-

Bugatti präsentierte das Einzelstück «La Voiture Noire», also schlicht «das schwarze Auto».

sellschaft im Besitz der öffentlichen Hand, Haupteigentümerin ist die Stadt Zürich. In Genf präsentierte das Unternehmen zusammen mit Partnern Lösungen für schlaues und fortschrittliches Laden von Elek­ tro­autos. Wie schon erwähnt, wählten die Automobiljournalisten ausserdem mit dem Jaguar I-Pace ein Elektroauto zum «Auto des Jahres 2019». Das erste vollelektrische Fahrzeug des britischen Herstellers steht bereits bei den Händlern und kann dort genauer angeschaut werden. Das 2,2 Tonnen schwere SUV mit rassigen 400 PS macht bestimmt Eindruck – ist aber mit Preisen ab 82 800 Franken auch nicht ganz günstig! Auch weitere grosse und bekannte Marken bekennen sich

Elektromobilität war in verschiedenen Formen überall anzutreffen.

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Auto & Motor

Subaru zeigte die Studie Viziv Adrenaline.

zum Elektromotor. So präsentierte Peugeot die überarbeitete Erfolgsnummer 208. Die französische Marke mit dem Löwen im Emblem liefert weiterhin mit Benzin- und Dieselmotoren, aber auch mit dem e-208 ein reines Elektrofahrzeug. Dank dem Grössenzuwachs auf mittlerweile 4,02 Meter finden in der Erfolgsnummer 208 vor allem die hinteren Passagiere mehr Platz; ausserdem wird’s den 208 nur noch als Fünftürer geben. Die 100-kW-Elektroversion mit einer WLTP-Reichweite von 340 Kilometern ist erhältlich direkt ab Marktstart, der in der Schweiz auf Mai/Juni angesetzt ist. Renault zeigte die neuen Versionen von Clio und Twingo. Wie beim 208 des Konkurrenten Peugeot sorgt beim Clio ein längerer Radstand für einen geräumigeren Innenraum, der Kofferraum fasst sogar grosszügige 391 Liter. Trotzdem wurde das Auto sogar etwas kürzer. Im Cockpit fallen vor allem der vertikale, zentrale Touchscreen auf, der 9,3 Zoll misst. Auch die Instrumente wurde digitalisiert. Ein überarbeitetes Design mit einer neuen Nase samt in die Scheinwerfer integriertem Tagfahrlicht kennzeichnen das Facelift des Twingo. Im InnenMazda enthüllte den neuen CX-30.

Peugeot springt mit dem e-208 auf den E-Zug.

raum wurde das Infotainmentsystem verbessert, welches nun Smartphone-Integration unterstützt. Subaru reiste mit einer Fülle an Neuheiten nach Genf: erstmals wurde der XV Hybrid, der Forester Hybrid und der geliftete Levorg präsentiert. Star am Stand war aber zweifellos der Viziv Adrenaline Concept. Die Studie soll zeigen, wie ein kompaktes Crossover-Modell der Marke in Zukunft aussehen könnte. Das Design zeigt dabei eine Weiterentwicklung der aktuellen Designlinie und besticht mit markanten Kanten und einem eigenständigen Look. Die Studie könnte durchaus einen Hinweis bringen, wie der XV dereinst auf unseren Strassen unterwegs sein könnte. Mit dem Kompakt-SUV CX30, der in Genf Premiere feierte, schliesst Mazda die Lücke zwischen CX-3 und CX-5. Der CX-30 ist ein 4,40 Meter langes und 1,80 Meter breites SUV mit einem Radstand von 2,66 Meter, das ein bisschen braver aussieht als die zuletzt neu gezeigten Mazdas. Der CX-30 ist als Fronttriebler und Allradler zu haben. Der Allradantrieb verteilt die Kraft elektronisch ge(Bild rechts: GIMS)

Renault zeigte den neuen Twingo.

steuert zwischen den Achsen. Dazu hilft Mazdas G-Vectoring Control Plus, verbessert mit kleinen Bremseingriffen zum Beispiel das Herauslenken aus Kurven und stabilisiert das Fahrverhalten bei schnellen Ausweichmanövern. Neben den Alltagstauglichen Fahrzeugen – und das macht auch einen grossen Teil des Reizes aus – stehen an vielen Ständen unverschämt schöne, unverschämt leistungsstarke und auch unverschämt teure Autos. So etwa Bugatti:

die Edelschmiede in Volkswagen-Händen präsentierte «La Voiture Noire», also schlicht «das schwarze Auto». Der Bugatti ist nicht nur schwarz, sondern auch teuer, leistungsstark und soll ein Einzelstück bleiben. Etwa 19 Millionen Franken soll der glückliche Käufer für die Karosse auf den Tisch legen. Aber genau wegen solchen Einzelstücken bleibt Genf eine Reise wert. Ihr nächstes Fahrzeug finden interessierte Käufer jedoch wohl eher an der Frühlingsausstellung ihrer bevorzugten Marke. (stb)

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SERIE

GRENZGESCHICHTEN

Geschichte und Geschichten – eine Grenzwanderung / Teil 2: Und hier geht es weiter durch die neuen «Bergquartiere» von Wädenswil, wo sich in der Vergangenheit viel Spannendes ereignet hat. Wir wollen Ihnen diese Geschichte und Geschichten nicht vorenthalten. Wir nehmen Sie weiter mit auf unserer Grenzwanderung und beginnen an der Sihl.

Das Wiesland geht steil hinunter zum Wald, über Nagelfluhfelsen bis zur Sihl. Der Name des Flusses scheint sehr alt zu sein, aus der Zeit vor der Entstehung der indogermanischen Einzelsprachen herzurühren. Möglicherweise bedeutet der Name schlicht «Fluss». Wikipedia sagt, «Sihl» sei keltisch und bedeute «die Starke». Es scheint, dass der Flussname nicht näher gedeutet werden kann. Auf jeden Fall gehören die Flussnamen zu den ältesten einer Landschaft. Die Sihl entspringt am Nordosthang des Druesbergs. Bei Einsiedeln wird sie zum Sihlsee gestaut, dem flächenmässig grössten Stausee der Schweiz. Wo heute der Sihlsee liegt, gab es bereits vor 15 000 Jahren einen Natursee von sogar noch grösserer Fläche. Etwas unterhalb von Schindellegi verlässt die Sihl den Kanton Schwyz, fliesst ein Stück weit durch den Kanton Zürich und begrenzt ihn dann von Hütten bis Sihlbrugg gegen den Kanton Zug. In diesem Abschnitt liegen bei Schönenberg Stromschnellen, der sogenannte Sihlsprung. Ich bin zu ungelenk, um der Grenze nach im steilen Waldstück hinunter zu kletWädenswiler Anzeiger 03-2019

tern und nehme deshalb den Weg entlang der Sihl zweimal unter die Füsse: einmal hin zum Sihlsprung, unserem Startpunkt, und einmal zurück. Mein Hund dankt es und apportiert wie wild Stöcke aus der im Sommer nicht allzu wasserreichen Sihl oder erschnüffelt mit Inbrunst an jedem Grasbüschel die Markierungen seiner Artgenossen. Der Wanderbericht unserer Stella würde wohl ganz olfaktorischer Natur sein. Am Sihlsprung befinden wir uns in der Wildnis. Hier kann die Sihl mit einem Sprung von Fels zu Fels überquert werden. Daher der Name. Die Nagelfluh türmt sich beidseitig hoch und lehnt sich schwer gegen Wiesenhänge und steil abfallende Bewaldungen. Der Wald steht dunkel in der Schattendämmerung, fein durchwirkt mit einzelnen Sonnenfäden und Lichtpunkten. Ein magischer Ort der Naturwunder und der schauerlich schönen Geschichten und Sagen. Lugt da nicht gerade ein Troll

hinter diesem Stein hervor? Und wispern nicht die Elfen leise aus feuchtem Moos? Als ob ein Riese beim Spiel Kieselsteine in den nahen Bach geworfen hätte, liegen mannshohe Findlinge im Flussbett, umfangen vom dunkelgrünen Gewässer, das in kleinen Strudeln um die Gesteinsriesen wirbelt. Ihr dickes Mooskleid tragen sie hier unten in der dunklen feuchten Kühle auch im Sommer. Allerhand Treibgut staut sich und baut sich auf zu eigenartigen Formationen. Mächtige Laubbäume säumen das Ufer, neigen ihre Äste übers schäumende Wasser, dessen Gischt auch ihre Stämme in moosgrüne Samtmäntel kleidet. Sand- und Strandbänke haben sich gebildet und laden zu Abenteuern in dieser Dschungelidylle ein. Die Sihl hat sich hier tief in die Molasse eingefressen. Von der schmalen Gitterbrücke aus staunen wir hinunter in tosende Urgewalten, während es unser Vierbeiner vorzieht sich möglichst schnell auf die andere Seite zu begeben und da auf uns zu warten. Wir folgen der Sihl auf der Zuger Seite hinauf bis zur Sihlmatt. Der Wanderweg führt durch eine natürliche und eine in den Fels gehauene Galerie sowie einen Tunnel. In kleinen ausgewaschenen Felshöhlen nisten Vögel. Von weit oben fällt ein im Sommer zahmer Wasserfall ins Gelände neben dem Weg. Im Winter gefriert er bei entsprechenden Temperaturen zu einem wunderbar imposanten Eisschloss. Beim Durchqueren des dunklen und feuchten Tunnels zieht man automatisch

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GRENZGESCHICHTEN 

SERIE

immer den Kopf ein, weil er zu niedrig für den aufrechten Gang scheint. Vorsichtig setze ich einen Fuss vor den andern. Nach dem Tunnel eröffnet sich eine Ebene wie Schwemmland zur Sihlmatt. Das gleichnamige Restaurant ist ein beliebtes Ausflugsziel für Forellenliebhaber – es gibt den Fisch blau oder gebraten. Es liegt bereits auf Zuger Boden. Flarzhäuser und stattliche Bauernhöfe

Nach der Sihlmatt queren wir nach einem kurzen Waldstück die Sihl wieder über den Suhnersteg. Die zwei Bauernhäuser links oben sind altehrwürdig. Das eine gut erhalten und gepflegt, das andere ist am Zerfallen, das Dach schon halb eingestürzt, obwohl es immer noch bewohnt ist. Die Bauernhäuser der Zimmerberg-Gegend sind meistens mächtige Riegelbauten mit separater Scheune oder kleinere Flarz­ ensembles. Der Flarz besteht aus mehreren zusammengebauten Wohnhäusern. Das Dach läuft parallel zur Zufahrtsstrasse. Es ist wenig geneigt. «Flarz» war ursprünglich eine verächtliche Bezeichnung für das durch sein fast flaches Dach gekenn-

zeichnete, bescheidene Kleinbauern- und Arbeiterhaus. Die besser begüterten Mittellandbauern und die gutgestellten Weinbauern schauten auf diese zusammengebauten Häuschen herab und verglichen sie – mit Fladen. Von den früher üblichen Holzkonstruktionen kam man ab, als die frühindustrielle Heimarbeit im ausgehenden 18. Jahrhundert aufkam und damit auch die Bevölkerung zunahm. In der Folge wurden neue Häuser gebaut und man ging zum holzsparenden Fachwerkbau über. Wenn wohlhabende Bauern für ihre Neubauten diese neue Wandkonstruktion wählten, dann spielten dabei auch psychologi-

sche Faktoren eine Rolle. Man wollte auf gleicher Rangstufe stehen, wie die reichen Weinbauern am See. Im 19. Jahrhundert wurde der Steinbau Mode. Es entstanden eine Reihe von steinernen Wohnhäusern, die nicht selten mit der Scheune zusammengebaut waren. Vielfach wurden auch die Wände älterer Riegel- oder Ständerbauten übertüncht, um ein vornehmeres Erscheinungsbild zu erzeugen. Darin widerspiegelt sich der Einfluss der reichen Seegemeinden. Bei vielen Häusern des Zimmerberg-Gebietes ist festzustellen, dass man Rücksicht auf klimatische Begebenheiten nahm. Wenn möglich orientierte man die Stube nach Süden. Die Mauer der Wetterseite wurde oft um etwa einen Meter über die anstossende Wand hinausgebaut, sodass ein Windschutz entstand. Häufig kommen Klebdächer und Stirnbretter vor. Auch schöne Bauerngärten sind ab und an noch auszumachen. Sie erleben immer wieder mal ein Revival. Ihr Sortiment ist seit Jahrhunderten dasselbe: Sonnenblumen, Phlox, Salbei, Wermut, Basilikum, Lavendel, Rosmarin, Fenchel, Dill, Minze und Kamille – alles Küchenkräuter. Ferner gehören Gemüserabatten mit Schnitt-

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SERIE lauch, Peterli, Stangenbohnen, diversen Kohlarten und Salaten dazu. Mitte des 19. Jahrhunderts hat die Freude an schönen Gärten zugenommen und es kamen Blumen- und Rosengärten dazu. Oft sieht man auch die typischen Buchsumrandungen der Beete, denen momentan allerdings der Zünsler den Garaus macht. Die Gärten waren immer durch den Lebensstil und die Bedürfnisse ihrer Besitzer geprägt. Am Teufenbachweiher

Nachdem wir nun den Suhnersteg überquert und die Flussseite gewechselt haben, folgen wir der Sihl weiter bis zum Elektrizitätswerk. Das Kraftwerk Waldhalde wurde 1893 bis 1895 erbaut durch die AG Elektrizitätswerk an der Sihl. Die junge aufstrebende Industrie am linken Seeufer brauchte dringend billige Energie. Die Dorfbäche von Wädenswil waren zu wenig ergiebig. So kam man auf die Sihl: Das Gefälle zwischen der Hüttner Säge und dem Sihlmätteli von rund 70 Metern müsste sich nutzen lassen. Wädenswiler Industrielle gründeten eine Gesellschaft, um bei der Waldhalde ein Kraftwerk zu bauen. Der damalige Glaube an die Zukunft war gross und die 1400 Aktien zu 500 Franken für die Gründung der Aktiengesellschaft waren schnell verkauft. Zum Betrieb der Anlage wird Sihlwasser von Hütten her durch einen 2,2 km langen Stollen in den dafür ausgehobenen Teufenbachweiher geleitet. Das Kraftwerk nutzt dann die 72 Meter Höhenunterschied zum Turbinenhaus in der Waldhalde. Das entspannte Wasser wird anschliessend wieder der Sihl zugeleitet. 1908 ging das Werk im neu gegründeten Elektrizitätswerk des Kantons Zürich (EKZ) auf. 1965/66 wurde das Maschinenhaus total umgebaut und eine Turbine mit 2700 Kilowatt Leistung mit Drehstromgenerator für automatischen Betrieb eingebaut. Von der Waldhalde aus führt die Grenze direkt durch den Wald und das Unterholz weiter der Sihl entlang. Wir folgen dem

GRENZGESCHICHTEN Strässchen hinauf zum Teufenbachweiher. Der Weiher ist ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger und Hundehalter und hat, obwohl künstlich angelegt, durchaus seine idyllischen Ecken. Seit 2013 gibt es einen Naturlehrpfad. Baden allerdings ist ausdrücklich verboten und wohl auch gefährlich. Über die Schönau zum höchsten Punkt

Vom Teufenbachweiher aus müssen wir uns zur Finsterseebrugg begeben, um ab da wieder der Grenze zu folgen. Wir befinden uns jetzt auf Hüttner Boden. Flaches Gewässer, Kiesweg durch den Wald der Sihl entlang. Irgendwann überquert die Grenze nach rechts die Sihl und steigt den Wald hoch Richtung Höhronen. Mehrere Wege führen hinauf zum Hohen Ronen. Wir folgen dem Weg bis zur Hüttnerbrücke, wo wir den Fluss auch wieder queren und Richtung Schönau und Mistlibühl weiterwandern. Würde man nach der Schönau links weitergehen, käme man hinauf ins Mistlibühl. Das Mistlibühl, von «Bühl» für einen Hügel mit Aussicht und Rundsicht und der «Baummistel», die auf Bäumen wuchs, wird 1508 erstmals als Hof erwähnt. 1910 erwarb die Gemeinde Richterswil den Hof. Fortan gab es einen Pächter, und im Sommer wurde das hintere Mistlibühl als Ferienkolonie genutzt. 1922 brannte der Hof ab. 1923 wurde das heutige grosse Haus nur noch als Ferienhaus erbaut und eingeweiht. Man nennt es das hintere Mistlibühl. Das alte Försterhaus und das Bauernhaus, das seit 2010 einen neuen Besitzer hat, nennt man das vordere Mistlibühl. Auch ich, im Säuliamt aufgewachsen, war in der 4. Klasse im Klassenlager im Mistlibühl. Die für jedes Kind beeindruckenden Feuerrutschen sind mir in lebendiger Erinnerung geblieben. Die steilen Wiesenhänge in der Schönau sind eingezäunt. Auf dem Gelände befindet sich eine Hirschzucht. Oberhalb der Schönau zweigen wir in der Links-Kehre rechts ab und gelangen zum Kohlplatz mit einer schön renovierten Hütte. Bei dieser nehmen wir den Weg links hinauf und über die Hüttner Egg geht es im Zick-Zack hoch über den Sparenfirst bis zum höchsten Punkt dieser Bergkette zwischen Gubel ZG und Rossberg SZ, dem 1229 Meter hohen Namensgeber Höhronen. Von da verläuft der Weg in ständigem Auf und Ab. Chrungelifrau und Haagerimaa

Hier im märchenhaften Waldesdickicht treffen wir wieder auf zwei Sagengestalten, Wädenswiler Anzeiger 03-2019

die noch heute im Volksbrauch verankert sind: Die Chrungelifrau und der Haaggerimaa. Die Chrungelifrau, das Wintergespenst, galt als Spinnstubendämonin. Sie hauste in einem Felsen beim Sihlsprung, dem «Chrungelichaschte». Von dort stammten auch die neugeborenen Kinder. Eheleute, die nie den «Chrungelichaschte» besuchten, erhielten «nur» Mädchen als Nachkommen. Soviel zum damaligen Stand der Gleichberechtigung ... Man stellte sich die «Chrunglerin» als alte Frau mit zerzaustem Haar, Krallennägeln, zwei Höckern, je einer auf Brust und Rücken, und grausig zerlumpt vor. Ihre giftigen Augen hatten den «bösen Blick». Sie verknäuelte faulen Spinnerinnen zur Strafe das abgesponnene Garn, «verchrungelte» es. Wöchnerinnen schlug sie mit Birkenruten, hockte Mann und Frau als zentnerschweres «Schrätteli» auf die Brust und würgte sie bis beinahe zum Ersticken. Sie war der Kinderschreck, mit dem man Unfolgsamen drohte. Um der Unholdin den Wind aus den Segeln zu nehmen, kam der Brauch auf, dass in der «Chrungelinacht» – kurz vor Weihnachten – vermummte Burschen in die Häuser eindrangen und mit den Spinnerinnen Schabernack trieben, mit Ketten und Treicheln ein Höllenspektakel vollführten, natürlich auch den Kindern in ihren Betten Angst einjagten. Zu besänftigen waren diese «Chrungeler» mit Most, Schnaps und Kaffee oder gar einer «Nidlete in der Gelt». Oft kam es aber auch zu Prügeleien, wenn verschiedene Burschenschaften aufeinandertrafen und es zu Rivalitäten kam. Der Brauch ist nach wie vor lebendig, auch wenn es vielleicht ein wenig zahmer zu und her geht. War die Chrungelifrau eine Winterdämonin, so war der «Haaggerimaa» eigentlich ein Wasserdämon, von dem man sagte, dass er vor Neujahr herumwüte, vor allem in Hütten und Samstagern. Mit einer langen Hakenstange lauerte er auch im Hüttnersee Kindern auf und zog sie, wenn sie unvorsichtig waren, unerbittlich hinab in den Grund. Um ihn zu bannen zogen und ziehen noch heute die Burschen in der «Haagerinacht» kurz vor Silvester durch die Winternacht und tragen einen Rossgrind auf einer langen Stange, dessen Augen und Gebiss erleuchtet sind und dessen Maul sich auf- und zuklappen lässt. Zum Vertreiben des Dämons gehören Treicheln, Glocken und Peitschen. Die Haaggeri-Burschen lassen den Rossgrind durch Fenster blecken und erwarten als Lohn Tranksame oder klingende Münze. Der Text wurde im Jahrbuch der Stadt Wädenswil 2018 veröffentlich. Es ist erhältlich in den Wädenswiler Buchhandlungen, bei Stutz Medien und in der Kulturgarage.

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Xu nd u n d f it

Die Hörberatung Lehmann schenkt Ihnen Gehör Seit Oktober 2018 befindet sich an der Zugerstrasse 11 in Wädenswil das Geschäft der Hörberatung Lehmann. «Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Partnerschaft liegt in der kompetenten und individuellen Beratung der Kunden», ist sich Geschäftsführer und Inhaber Falko Lehmann sicher. Als Hörgeräte­akustikMeister mit mehr als 20 Jahren Erfahrung bietet er einen persönlichen und umfassenden Service an.

Als kleines, inhabergeführtes und herstellerunabhängiges Unternehmen nutzt die Hörberatung Lehmann die Vorteile der einfachen und schnellen Strukturen. Das Familienunternehmen hat sich dem guten Ton verschrieben und sich auf modernste Hörsysteme spezialisiert, die einen Schritt weiter gehen und die Hör- und Lebensqualität neu erleben lässt. Durch Falko Lehmanns langjährige Erfahrung als Produktmanager bei einer grossen und renommierten Firma weiss er genau, welche Produkte am besten zum Ziel führen und kann den Kunden somit kompetent und individuell beraten. Hörverlust ist oft ein schleichender Prozess

Das Gehör zählt zu den komplexesten Organen des Körpers und ist äusserst sensibel. Die meisten Menschen machen sich wenig Gedanken darüber, was es bedeutet, gut zu hören, solange sie keine Hörminderung haben. Ein schönes Konzert zu geniessen, die Geräusche in der Natur zu hören, sich mit Freunden zu unterhalten – all

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das scheint selbstverständlich. Doch etwa ab dem 50. Lebensjahr nimmt die Hörleistung ab, etwa 40% der über 65-Jährigen haben einen Hörverlust. Da das Ohr täglich 24 Stunden arbeiten muss, erfährt es ganz natürliche Verschleisserscheinungen im Innenohr durch die lärmige Umwelt. Meistens merken es die Familienangehörigen als erste, wenn sich ein Hörverlust anbahnt. Der Fernseher wird lauter eingestellt, und es wird öfters nachgefragt. Auch die Kommunikation in lauten Umgebungen wie zum Beispiel einem gut besuchten Restaurant wird schwieriger. Um einem sozialen Rückzug und dadurch entstehender Isolation vorwegzugreifen ist es wichtig auch das Gehör ab und zu kontrollieren zu lassen. Ein kostenloser Hörtest bei der Hörberatung Lehmann und die Überprüfung durch den Experten in nur 20 Minuten bietet sich demzufolge an. «Ich möchte wieder hören wie früher»

Solche Sätze hört Falko Lehmann öfters von seinen Kunden. Deswegen bietet er eine in der Schweiz einzigartige Hörgeräteanpassung an. Dem Kunden werden Töne und Geräusche vorgespielt, die er miteinander vergleichen kann und aus denen die richtige Hörgeräteeinstellung erarbeitet wird. Das Hörgerät wird auf Basis eines Normal-Hörenden ausgerichtet und hat zum Ziel, so nah wie möglich an das frühere Hören heranzukommen. Kaum ein anderes Verfahren erreicht solch eine Präzision. «Durch die richtige Einstellung des Hörgerätes ermöglichen wir dem Hörgeräteträger wieder das Wahrnehmen ei-

nes natürlichen Klanges und ein optimales Verstehen in verschiedensten Hörsituationen», sagt Falko Lehmann. Hörgeräte sind kleine Wunder der Technik

Die Hörberatung Lehmann kann sich auf ein breites Sortiment abstützen und verkauft eine Vielzahl an Hörgeräten von verschiedensten Herstellern und in allen Preisklassen. Viele Hörgeräte bekommen sie in Wädenswil auch nur bei der Hörberatung Lehmann. Die Hörgeräte können unverbindlich ausprobiert werden, damit das optimale Produkt für Sie gefunden werden kann. Jedes Hörgerät wird an Ihr Ohr angepasst – individuell und einzigartig, auf Ihre Wünsche abgestimmt. Neu im Sortiment der Hörberatung Lehmann gibt es die brandneue Audéo-Marvel-Technologie von Phonak. Hören Sie sich das an und erleben Sie aussergewöhnliche Klangqualität, bestes Sprachverstehen, auch im lärmigen Umfeld, und maximaler Hörkomfort. Zögern Sie nicht! Vereinbaren Sie einen Termin und überzeugen Sie sich selbst! Hörberatung Lehmann Zugerstrasse 11 8820 Wädenswil Tel. 044 440 44 55 www.hoerberatung-lehmann.ch info@hoerberatung-lehmann.ch Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 08.30 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.30 Uhr Samstag nach Vereinbarung

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Xu nd u n d f it

Den Körper von Ballast befreien Die Schulmedizin kennt normalerweise keine «Verschlackung», da nach ihrer Auffassung die Leber und Nieren den Körper ausreichend von Schadstoffen befreien. Im naturheilkundlichen Denken hingegen ist seit Langem klar, dass es solche «Verschlackungen» gibt und dass eine Entschlackung unserer Gesundheit dient. Erfahren Sie hier mehr darüber.

«Warum sollte ich entschlacken?», fragen Sie sich vielleicht. Ständige Müdigkeit, Probleme mit der Verdauung (Magen, Darm und Stuhlgang), gesteigerte Verletzungsanfälligkeit, höhere Entzündungsbereitschaft oder längere Erholungszeiten – das sind allesamt mögliche Folgen eines verschlackten Stoffwechsels. Auch wenn beim Versuch überflüssige Kilos zu verlieren einfach gar nichts geht, kann das ein Hinweis auf eine Stoffwechselschwäche durch Verschlackung sein. Wenn sich der Abfall türmt

Verschlackt wird in erster Linie das Bindegewebe. Abfallprodukte unseres Körpers werden vorerst hier zwischengelagert und gelangen nicht sofort in unsere Organe, welche auf solche Störungen schnell reagieren. Das ist ein natürlicher Abwehrmechanismus unseres Körpers. Stellen Sie sich ein Häuschen mit Garten an einer Strasse vor. Oft wird der Abfallsack nicht bis zur Entsorgung auf die Strasse geschafft, sondern im Garten zwischengelagert. Der eine Sack stört im Grunde niemanden. Mit der Zeit aber schütten wir unseren Garten stetig mit weiteren Abfallsäcken zu, bis irgendwann der Weg von der Strasse zum Häuschen (Zufuhr) und umgekehrt (Abfuhr) nicht mehr frei ist. Das Häuschen steht hier für die Zellen der Organe wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Muskeln usw. Die heranführenden Arterien (diese versorgen die Organe mit Nährstoffen und Sauerstoff) sowie die abführenden Venen und Lymphen (sie bringen das Verarbeitete weg) stellen die Strasse dar. Der Garten um das Häuschen ist in diesem Bild das Bindegewebe. Ist dieses nun mit Müll überschüttet, kann das zu Reizungen (vermehrte Entzündungen) und weiteren Störungen führen. Ist das Bindegewebe überfüllt, werden die Organe (das Häuschen) zugeschlackt, was dann zu deutlichen Problemen führen kann. Dr. med. M. Worlitschek kommt in seinem Buch «Praxis Säure-Basen-Haushalt» zum Schluss, dass ein Herzinfarkt die finaWädenswiler Anzeiger 03-2019

le Spitze der Übersäuerung ist. Oft spricht man von Entschlacken und meint damit das Entsäuern. Aber nicht nur! Es gibt auch spezielle Formen der Verschlackung, beispielsweise durch toxische Metalle wie Aluminium, Cadmium, Blei, Quecksilber, Silber u.a.m. Das sind alles Metalle, die unser Körper definitiv nicht braucht, die aber leider oft in Umweltkreisläufe und somit in unsere Nahrungskette gelangen. Wie wird entschlackt?

Um überflüssige Abfallstoffe aus dem Körper zu schaffen, braucht es Ausgänge. Die Leber, die Nieren, der Darm, die Haut und die Lungen sind die «Ausgangspforten» unseres Körpers. Unsere Leber reagiert gut auf bittere Stoffe, deshalb bieten sich hier bittere Tees wie Wermut, Artischocke oder Tausendgüldenkraut an. Bitterstoffe stellen aber eine Reiztherapie dar, und über längere Zeit stumpft die Wirkung ab. Deshalb ist es ratsam, mit den Pflanzen und somit auch mit der Intensität der Bitterstoffe zu variieren und auch Mischungen auszuprobieren. Die Bitterstoffpflanzen können sehr gut auch als Urtinkturen- oder Spagyrikmischungen eingesetzt werden. Wobei in der Spagyrik die Bitterkeit weniger zum Tragen kommt, dafür die Wirkung umfassender sein kann. Bitterstoffe aktivieren die Gallensaftproduktion in der Leber und somit die «reinigende» Wirkung. Daneben sollte auch die Leberregeneration – die Pflege der Leber – beachtet werden. Hier kommt mit Vorteil die Mariendistel zum Einsatz, denn sie stärkt den Leberzellschutz am besten.

Die Nieren können sehr gut mit entsprechenden Tees angeregt werden. Mit dem Tee wird auch gleich vermehrt Flüssigkeit zugeführt, das ist unabdingbar. Wer den Boden reinigen will (und entschlacken ist im Grunde reinigen) erreicht mit Putzmitteln alleine nur eine Schmiererei. Es braucht Wasser dazu als Lösungs- und Abspülmittel. Ähnlich verhält es sich in unserem Körper. Wer entschlackt, sollte täglich mindestens 2,5 Liter Wasser und ungezuckerten Tee trinken. Der Tee stellt die Funktionsanregung sicher, deshalb muss längst nicht die ganze Tagesmenge als Tee getrunken werden. Harntreibende Pflanzen sind zum Beispiel der Schachtelhalm, Maisbart oder der Löwenzahn (ist auch ein gutes Lebermittel). Speziell erwähnenswert sind die Goldraute und Birkenblätter. Beide stärken auch die Nierenenergie. Die Brennnessel regt die Nieren an und entlastet das Bindegewebe – sie gehört auch in das Entschlackungskonzept. Um den Darm zu entlasten, kann zu Beginn der Entschlackung ein gehäufter Esslöffel Glauber- oder Bittersalz mit 3 dl Wasser getrunken werden. Während der Entschlackung sollte dies einmal pro Woche wiederholt werden. Daneben stärkt auch eine gesunde Darmflora, die mit Probiotika aufgebaut wurde, den Darm, was wiederum dem Immunsystem hilft. Die Haut wird auch als die «dritte Niere» bezeichnet und weist einen starken Bezug zur Lunge auf. Deshalb können Basenbäder viel tiefer wirken als bis zur Haut. Basenbäder sollten mindestens 30 Minuten dauern. Neben dem Baden wirkt auch das morgendliche Trockenbürsten positiv auf den Hautstoffwechsel. Eine Massage mit einer harten Rolle hilft dem Bindegewebe auf die Sprünge. Es spielt eine grosse Rolle, was genau das Ziel einer Entschlackung ist. Wer einfach ein- bis bis zweimal im Jahr den Stoffwechsel «durchputzen» will, kann sich an rund acht Wochen halten. Die beste Zeit ist der Frühling, die zweitbeste der Herbst. In den ersten Tagen kann es zu körperlichen Reaktionen kommen wie zum Beispiel Kopfschmerzen oder auch Hautunreinheiten. Das legt sich aber schnell wieder. Selbstredend spielt in dieser Zeit auch die Ernährung eine entscheidende Rolle. Die Nahrung sollte in dieser Zeit deshalb gesund und ausgewogen sein. Also weniger Beilagen (Kohlenhydrate), weniger Wurstwaren und Fleisch, dafür mehr Buntes (nicht im Sinne von Tomatensauce, sondern von Gemüse und Salat) gehören auf den Teller. Achtung: Rohkost nur verzehren, wenn sie keine Blähungen verursacht. Ansonsten

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Xund und f i t lieber auf gekochtes Gemüse und Suppen wechseln. Ebenso wichtig wie das Essen ist auch dessen Zubereitung: frisch und ohne Konservierungs-, Farb-, Süss- oder synthetische Geschmacksstoffe.

Life & Style

Mit perfektem Augenaufschlag in den Frühling deshalb sehr, dass wir Ihnen nun eine Alternative dazu anbieten können: Das sogenannte Wimpern-Lifting. Dabei werden die Wimpern – wie bei einer Dauerwelle – dauerhaft gestreckt und nach oben gebogen. Das Ergebnis ist ein perfekter Augenaufschlag, der bis zu acht Wochen hält. Genau so lange also, wie auch das natürliche Wimpernwachstum andauert. Danach wachsen neue Härchen nach – und das Lifting kann problemlos wiederholt werden. Ein grosses Plus ist, dass die Wimpern während des Liftings auch gleich gefärbt werden können. Dadurch wirken sie noch dichter und länger. Und Sie müssen sich beim Sport oder in der Badi keine Gedanken mehr machen über verschmiertes Make-Up.

Mit dem Entschlackungsprozess regen wir unseren Stoffwechsel zu mehr Arbeit an. Daher müssen wir ihm auch vermehrt «Werkzeuge» bereitstellen. Die Werkzeuge des Stoffwechsels sind Enzyme. Bestandteile der Enzyme sind oft Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente (Vitalstoffe). Deshalb bietet es sich an, in diesen zwei Monaten dem Körper gezielt die entsprechenden Vitalstoffe in höheren Dosen zuzuführen, damit er auch zuverlässig arbeiten kann. Dabei handelt es sich zum Beispiel um die ganzen B-Vitamine, aber auch um Zink oder Magnesium. Richtig Entschlacken

Entschlacken kann durchaus als «Gesundheitsvorsorge von innen» und als reinigende Therapieform betrachtet werden, denn oft lindert es aktuelle Zivilisationsbeschwerden. Und noch viel mehr ist es eine sinnvolle Investition von Zeit und Aufwand in die eigene Gesundheit. Eine richtige Entschlackung schafft überflüssige Abfallstoffe aus dem Körper. Dazu braucht es Ausgänge. Die Leber, die Nieren, der Darm, die Haut und die Lungen sind die «Ausgangspforten» unseres Körpers. Wählen Sie ein Zeitfenster im Frühling und allenfalls im Herbst von rund zwei Monaten mit möglichst wenig Geburtstagsfeiern und Festessen. Hier können Sie Ihre Entschlackungskur einplanen. Planen Sie Ihre Ernährung sorgfältiger und somit bewusster. Dazu gehört auch die Zeit, die Sie sich für die Zubereitung und das Essen nehmen. Geniessen Sie bewusst. Trinken Sie genügend (mindestens 2,5 Liter Wasser und ungesüssten Tee verteilt auf den Tag). Wir beraten Sie gerne! Drogerie Süess, Julius Jezerniczky

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Wünschen Sie sich wunderschön lange und geschwungene Wimpern? Das ist jetzt möglich! Und zwar ganz ohne Wimpernzange oder künstliche Härchen. Mit einem professionellen Wimpern-Lifting und einem Serum, welches das Wachstum fördert, verleihen Sie Ihrem Blick sofort den passenden Rahmen.

Oft ist es der erste Blick, der entscheidet. Kein Wunder also, dass viele Frauen – und immer öfter auch Männer – ihren Wimpern besondere Aufmerksamkeit schenken. Verführerisch lang und geschwungen sollen sie sein, und unsere Augen betonen, öffnen und schmücken. Sechs Wochen wunderschöne Wimpern

Die feinen Wimpernhärchen aber jeden Tag mit der Zange zu formen, kann ganz schön lästig und mitunter auch schmerzhaft sein. Und künstliche Wimpern sind für viele keine Option. Wir freuen uns

Wimpernserum für noch mehr Länge

Das Lifting ist aber nicht die einzige Möglichkeit, um die Wimpern zu verschönern. Zusätzlich bieten wir unseren Kundinnen und Kunden ein Serum an, das die Wimpern nachweisbar länger und dichter werden lässt. Der «BeautyLash Eyelash Growth Booster» aktiviert das Wimpernwachstum mit dem natürlichen Wirkstoff Black Sea Rod Oil. Dieser in der karibischen Koralle Plexaura Homomalla vorkommende Wirkstoff verlängert die Wachstumsphase der Wimpernwurzel und unterstützt das Wachstum. Das Serum wird täglich abends wie ein Eyeliner aufgetragen und ist sehr gut verträglich. Erste Effekte sind schon nach sechs Wochen sichtbar. Das Ergebnis nach rund zehn Wochen sind deutlich längere und dickere Wimpern. Haben Sie Fragen zum Wimpern-Lifting oder zum Wimpern-Serum? Dann kommen Sie bei uns im Salon an der Oberdorfstrasse vorbei. Wir geben Ihnen gerne Auskunft.  Intercoiffure Les Artistes

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VERANSTALTUNGEN

Save the Date: Jubiläumsfest 40 Jahre Ferienpass Wädenswil Der Wädenswiler Ferienpass feiert seinen 40. Geburtstag! Zum Jubiläum gibt’s am Samstag, 1. Juni 2019, von 10.00 bis 16.00 Uhr auf dem Glärnisch-Areal ein grosses Fest für Klein und Gross voller Spiel, Spass, Kulinarik und Abenteuer.

Der berühmte Kinderliedermacher Andrew Bond wird das Publikum mit einem Mitsing-Konzert begeistern. Fünf Ponys des Reitstalls Chalfont sorgen für ein unvergessliches Reitvergnügen, und die beiden Clowns Roli (aus dem Zirkus Conelli bekannt) und Hausi sorgen für leuchtende Augen und humorvolle Momente. Die Film-Jugendgruppe WädiWOOD und das Schloss Cinéma präsentieren die spannende Welt der Spielfilmproduktion und das ZELA ermöglicht lustige Momente auf den Hüpfburgen. Einen Einblick in die Polizeiwelt arrangiert die Stadtpolizei Wädenswil, und der

Kennen Sie unsere neue Website? Erfassen Sie Ihre Veranstaltunghinweise online auf der Homepage des Wädenswiler Anzeigers im Servicebereich unter https://waedenswiler-anzeiger.ch/kommende-veranstaltung-formular/

Wädenswiler Anzeiger 03-2019

019 2 i n u J . 1 Sa

T H C S Ä F s s a p n Ferie 40

Jahre

JUBILÄUM

10 bis 16 Uhr

IM GLÄRNISCH

fer ienpass faesch t.jim dos ite.com Handball-, Fussball-, Tischtennis- und See-Club aus Wädenswil bieten verschiedene Challenges an. Die Tanzgruppen Jazzercise sowie Bewegung und Begegnung und Orientalischer Tanz Wädenswil werden mit den Besuchern eine kleine Tanzshow veranstalten und zahlreiche Ferienpass-Anbieterinnen und -Anbieter werden sich den kleinen Wädenswilerinnen und

Wädenswilern an Infoständen präsentieren. Neben einer Darbietung mit Hunden des Kynologischen Vereins Zürisee linkes Ufer, einem coolen Graffiti-Workshop der Dienststelle Soziokultur und verschiedenen Wettbewerben, unter anderem der Jungwacht Blauring und den Bädern Wädenswil, wartet noch vieles mehr auf die Festbesucherinnen und -besucher. Für Speis und Trank sorgen die Gastro-Teams der Fabrikbeiz,

der Tankstell Seegüetli und von Martha’s Snacks. Der Ticket-Vorverkauf startet am 15. April bei folgenden Verkaufsstellen in Wädenswil: Stadthaus, Abteilung Sicherheit und Gesundheit, Bücherparadies, im Hallenbad und im Strandbad (ab Saisoneröffnung) sowie in den Volg-Läden Schönenberg und Hütten. Wädenswiler Kinder, die zum Bezug des Ferienpasses berechtigt sind, erhalten das Festticket im Vorverkauf für 24 Franken (anstatt regulär 30 Franken) und dürfen zwei Begleitpersonen gratis ans Fest mitnehmen. Das Ticket wird am Fest in einen Ferienpass umgewandelt. Selbstverständlich sind Kinder und Eltern von ausserhalb Wädenswils ebenfalls eingeladen am Fest teilzunehmen. Das Einzelticket kostet 8 Franken. Die Anzahl Fest-Tickets ist limitiert. Die Abteilung Sicherheit und Gesundheit der Stadtverwaltung Wädenswil steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

Theatergruppe «Bühne frei»: Mosca und Volpone «Mosca und Volpone» (zu Deutsch «Schmeissfliege und Fuchs») heisst die neue Inszenierung der Theatergruppe «Bühne frei». Es handelt sich dabei um eine Komödie in der Tradition der Commedia dell'arte. Damit schliesst sich ein Kreis. Denn die erste Aufführung der Gruppe vor 25 Jahren war ebenfalls ein Stück nach Commedia dell’arte. 1606 verfasste Bühnenautor Ben Jonson, ein Zeitgenosse von William Shakespeare, die Komödie «Volpone». Später wurde das Stück als «Mosca und Volpone» von Stefan Zweig überarbeitet. «Bühne frei» spielt es in einer eigenen, neuen Fassung. Volpone, ein vermeintlich reicher Venezianer, ledig und ohne Nachkommenschaft, lässt durch seinen Diener Mosca informieren, dass er im Sterben

liege. Bald schon stellen sich «alte Freunde» ein, die sich ihm durch kostbare Geschenke in Erinnerung rufen. Die Erbschleicher wollen sich gegenseitig mit ihren Zuwendungen übertrumpfen. Alle wollen ihn beerben und Volpone nimmt sie aus. Jedem Einzelnen verspricht er, ihn zum Alleinerben zu machen und lässt Mosca die Fäden ziehen. Turbulenzen sind unvermeidlich: Eifersucht, Rache, Gericht, Zähneklappern und Todesangst. Mosca versucht zu retten, was zu retten ist, aber Volpone bekommt den Hals nicht voll. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf. «Mosca und Volpone» ist eine witzige Komödie ganz nach dem Motto: Wie dumm sind Menschen, welche ihr Leben aufs Geld setzen und dabei vergessen zu leben! Auf die Zu-

schauer wartet ein Abend voller heiterer, aber auch geistreicher Momente, welche man nicht so schnell vergisst. Untermalt wird das Stück durch Livemusik. Verbleibende Aufführungsdaten: Freitag, 22.03.2019; Samstag, 23.03.2019; Sonntag, 24.03.2019; Freitag, 29.03.2019; Samstag, 30.03.2019. Die Vorstellungen finden im Etzelsaal in Wädenswil statt. Beginn ist jeweils 20.00 Uhr (Sonntag 15.00 Uhr). Tür- und Kassenöffnung ist eine halbe Stunde vor Beginn. Weitere Informationen und Online-Billette-Reservationen unter www.buehne-frei.ch und info@buehne-frei.ch.

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VERANSTALTUNGEN

«Events & Live Concerts» in der Studio Bar Wädenswil «Sugar Box», die Pop-Band aus Wädenswil, spielt auf verschiedenen Bühnen – am Freitag, 29. März, um 21 Uhr funken sie in der Studio Bar by Sir Colin in Wädenswil. «Sugar Box» haben eine grosse Spannweite an Erfahrung gesammelt und mit der Zeit ist ihr persönlicher, unverkennbarer Sugar-BoxSound entstanden. Ihre selbst geschriebenen und englisch gesungenen Songs enthalten Elemente aus vielen unterschiedlichen Stilrichtungen wie Pop, Reggae, Rock, Ska und Jazz, welche konsequent in ein farbiges Netz von gefühlvollem und tanzbarem Pop eingewoben sind. Der Klang der keltischen Elektro-Harfe und der zweistimmige Gesang erschaffen ein spannendes Klangbild und machen «Sugar Box» zu einem

Copyright © Barbara Vigini for Studio Bar

unvergesslichen Erlebnis. «Wilcox» aus Hausen a.A. zelebrieren am Freitag, 12. April, ab 21 Uhr Rock und Alternative Rock. Obwohl es sich bei «Wilcox» um eine Schweizer Band handelt, startete ihre mu-

Mordgedanke– oder schnarcht Ihri Frau au? Komödie in vier Nächten von Andreas Heck Dialektbearbeitung: Leo von Wyl

Eintrittspreise

Erwachsene Fr. 20.– Lehrlinge/Studenten Kinder Fr. 10.–

Reservationen

Online ab Montag, 18. März 2019, 8.00 Uhr www.freizeitvolksbuehne.ch Telefonisch am Montag, 18. März 2019, 8.00 – 12.00 Uhr, 18.00 – 20.00 Uhr nachher jeweils Dienstag, 18.00 – 20.00 Uhr Tel. 079 270 22 12

Daten Freitag, Samstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag, Mittwoch, Freitag, Samstag,

29. 30. 03. 05. 06. 07. 10. 12. 13.

März 2019 März 2019 April 2019 April 2019 April 2019 April 2019 April 2019 April 2019 April 2019

20.00 20.00 20.00 20.00 20.00 14.00 20.00 20.00 20.00

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Aufführungen im Hotel Sternen in Pfäffikon SZ

sikalische Karriere in Übersee, genauer gesagt in L.A. 2012 – sie schwebten in die Lüfte, um sich von neuem Sound inspirieren zu lassen. Bereits kurze Zeit nach ihrer Rückkehr in die Schweiz ging es Stück um Stück weiter – «Wilcox», die Band mit Drive im Sound und Charisma auf der Bühne. Nach diversen Streifzügen durch Keller, Clubs und Festivals rückte das Quartett letztes Jahr bereits erneut ein weiteres Album hervor mit ehrlichen Songs, geraden Linien ohne jeglichen Firlefanz und jeder Menge Spass. Die Hörer dürfen sich auf ein authentisches Album und einen unvergesslichen Abend, mit schweisstreibenden und intensiven Momenten, freuen. Für die nötige Leichtigkeit und Wärme sorgt die Studio Bar mit leckeren Menüs, kühlem Bier und feinen Drinks. «Smack!»: Rock und Hard Rock am Freitag, 19. April ab 21 Uhr! Bei «Smack!» geht es Schlag auf Schlag. Über 100 Konzerte von der Beiz bis zum Stadion und

etliche gewonnene Bandwettbewerbe gehen auf das Konto der vier jungen Musiker aus Freienbach. Der jüngste Sieg ist hierbei auch der bisher wertvollste: «Smack!» haben 2017 beim renommierten MyCokeMusic-Soundcheck das Rennen gemacht. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren Faktoren wie Präzision und Authentizität, was unter anderem Jurymitglied Stress sehr beeindruckt hat. Aus den anfänglichen Coversongs von «Smack!» sind eigene Riffs und Songs entstanden, die es in sich haben. Im Alter von gerade einmal zwölf Jahren gewinnen die vier Musiker – damals noch unter dem Namen Night Prowler – den NewBandContest 2012. Zwei Jahre später stehen sie wieder auf dem Siegerpodest des Schwyzer Nachwuchsfestivals BandXsz 2014. Im Jahre 2015 bekommen sie zusätzlich den kleinen Prix Walo. Wichtige Schritte für eine grosse Musikkarriere. Trotzdem: Dass dieser nicht einfach zu begehen ist, wissen die vier Freunde aus Pfäffikon SZ und nehmen einen Schritt nach dem anderen. Aber immerhin mit einer gesunden Portion Ehrgeiz: Das aktuelle Ziel sind die Schweizer Openair-Bühnen – «Smack!» ist bereit für den nächsten Schlag! Rocken auch Sie mit uns in den Freitagabend mit Live Musik und vibrieren am Samstag dann zu House, Tech und Party Tunes mit bekannten DJs. Weitere Events und Daten auf www.studiobar.ch

Wettbewerbslösungen von Nr. 02 / 2019: Wer beim Sudoku «795» einsandte, lag richtig.

www.freizeitvolksbuehne.ch

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30 Jahre lang – von 1986 bis 2018 – bereicherte der SC Wadin die Wädenswiler Fasnachtsumzüge. Wädenswiler Anzeiger 03-2019


VERANSTALTUNGEN

RÄTSEL

WeinFreunde Zürichsee: Frühlingsdegustationen «Wo kann ich aus einer überblickbaren Auswahl alle Weine unverbindlich nach Lust und Laune degustieren und vergleichen?» Genau diese Chance bieten die WeinFreunde Zürichsee seit über 20 Jahren an den Frühlingsdegustationen im Haus zur Sonne mitten in Wädenswil an. Diesen Frühling finden diese Degustationen am Mittwoch, 3. April, und Donnerstag, 3. April, von 16 bis 21 Uhr, statt und stehen allen Weininteressierten offen. Mittlerweile zählen die WeinFreunde Zürichsee in Wädenswil und Umgebung als Geheimtipp unter Weininteressierten. Durch eine strenge Selektion und professionelle Auswahl schaffen es nur wirklich ausgewählte Weine in das Angebot der WeinFreunde Zürichsee, die mit einem guten Genuss-Preis-Verhältnis überzeugen müssen. Dabei setzen die WeinFreunde Zürichsee auf Bewährtes und immer wieder auch Neuentdeckungen. So gibt es auch diesen Frühling wieder einige neue Trouvaillen, zum Beispiel aus kleineren Weinregionen aus Spanien, zu entdecken. Zu den Klassikern im Angebot der WeinFreunde Zürichsee zählen in erster Linie die Eigenimporte von kleinen, aber feinen Weingütern aus den Nachbarländern. Ein leuchtender Fixstern ist dabei die Azienda Agricola Roero aus dem Piemont, welche sowohl bei den Rotweinen als mittlerweile auch bei den Weissweinen Qualität und vernünftige Preise in idealer Weise verknüpft. Dies ist sicher auch der Grund, dass Franco Roero 2016 als

Winzer des Jahres in der Region Piemont ausgezeichnet wurde. Neben seiner Leidenschaft, grosse Barberaweine zu erzeugen, gefallen auch sein aromatischer Weisswein aus Chardonnay und sein fruchtiger Grignolino sehr. Weitere bewährte Eigenimporte sind die Weine des Bioweingutes Ettl aus dem Burgenland im Westen von Österreich, der Fattoria Colle Verde aus der Toscana, des Bioweinguts Pix aus dem badischen Kaiserstuhl oder der Domaine Pero Longo aus dem Südwesten Korsikas. Selbstverständlich dürfen einheimische Weine nicht fehlen. Die Weinfreunde Zürichsee pflegen seit Jahren gute Beziehungen zu Schweizer Topwinzern in mehreren Weinregionen. So zum Beispiel Gianfranco Chiesa aus Rovio im Tessin, der am Grand Prix du Vin Suisse 2016 mit dem besten Tessiner Merlot ausgezeichnet wurde. Die WeinFreunde Zürichsee freuen sich sehr, die Weine der Vini Rovio von Gianfranco Chiesa vertreten zu dürfen. Auch weitere Schweizer Spitzenwinzer wie die Familie Schwarzenbach vom Zürichsee, Jürg Biber der Cave Biber aus Salgesch oder die Familie Richli der Weinkellerei zum Hirschen aus Osterfingen im schaffhausischen Klettgau zählen zum WFZ-Sortiment. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an den Frühlingsdegustationen und wünschen genussvolle Weinerlebnisse! Alle Informationen zu den Degustationen und den WeinFreunden Zürichsee finden sich im Web unter www.weinwelten.ch

Auf dem Grund des Hüttnersees lebt der Sage nach

o ein Seeungeheuer   o eine Nixe   o die Chrungelifrau

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Ein Sudoku besteht aus 9 x 9 Feldern, die zusätzlich in 3 x 3 Blöcken mit 3 x 3 Feldern aufgeteilt sind. Jede Zeile, Spalte und Block enthält alle Zahlen von 1 bis 9 jeweils genau einmal. In einigen Feldern sind bereits Zahlen vorgegeben. Bei einem Sudoku darf es nur eine mögliche Lösung geben, und diese muss rein logisch gefunden werden können! Als Wettbewerbslösung gelten die Ziffern in den rosa Kreisen.

Und das können Sie gewinnen mit der richtigen Lösung (Sudoku und Bildrätsel): 2 «Rain-Map-Schirme», offeriert von der Buchstabenfabrik GmbH, Wädenswil. Wädenswiler Anzeiger 03-2019

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LESERWETTBEWERB

Wettbewerbstalon

VERANSTALTUNGEN Zweiter Wädenswiler Kleidertausch

Nachhaltigkeit ist als Schlag- Abgesehen von der blossen wort in bald aller Munde, doch klimatischen Notwendigkeit was bedeutet es denn ganz uns in den mitteleuropäischen Lösung Sudoku:   praktisch im Bezug auf unser Breitengraden entsprechend zu alltägliches Leben? Kurz lässt kleiden, gibt's ja auch das BeLösung Bildrätsel:   es sich übersetzen mit bewuss- dürfnis nach Selbstausdruck tem, schonungsvollem Um- und die Lust auf Veränderung. Schneiden Sie die Seite aus und senden Sie diese in einem Kuvert an: gang und sparsamem Einsatz Kaufen ist eine Art, dem nachVerlag Wädenswiler Anzeiger, Buchstabenfabrik GmbH, von Ressourcen (z.B. Material, zukommen. Doch die TransiSchönenbergstrasse 17, 8820 Wädenswil Knowhow, Personal, Räum- tion-Bewegung möchte zu eilichkeiten), die möglichst vor ner nachhaltigeren Form einlaDie Lösungen können auch auf Ort bereits vorhanden sind. den. Wieso sollen guterhaltene wettbewerb@waedenswiler-anzeiger.ch eingesandt werden. Unser Kleiderschrank ist eine Kleider noch einmal eine weite solche Quelle. Wenn wir ihn Reise antreten via AltkleiderVorname / Name:   wiedermal «durchforsten» wird sammlung? Wie wär's, wenn er zur regelrechten Fundgrube, die Stücke nochmals vor Ort Adresse:   neue Trägerinnen finden? Zu gar zu einer Schatztruhe. dieser Möglichkeit des freiDie meisten Kleidungsstücke PLZ / Ort:   haben bereits eine lange Rei- en Holens und Bringens lase quer über den Globus hin- den wir dieses Jahr zusammen Telefon / Mail:    ter sich, bis sie in unseren Gar- mit der Reformierten Kirche deroben einquartiert werden. Wädenswil zum zweiten KleiDie Gewinner werden nicht namentlich in der Zeitung erwähnt, ausser Viele von ihnen erhalten nur dertausch in der Freizeitanlader Verlag erhält ein Dankesschreiben (gerne mit Foto) zur Veröffentli- wenig Chancen für einen Auf- ge Untermosen am Samstag, 6. chung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden vom tritt in der Öffentlichkeit. Mo- April 2019 von 13–16 Uhr. de-Shopping wird zur FreizeitVerlag schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine beschäftigung, und die Qualität Es kommt hoffentlich auch diese Korrespondenz geführt. der erstandenen Stücke sinkt Jahr wieder eine bunte Auswahl Einsendeschluss: Montag, 8.4.2019 (A-Post oder E-Mail). kontinuierlich. Dabei ist die zusammen. Zweite Haut, die wir uns überziehen, doch recht bedeutungs& voll, bringt sie doch unsere Befindlichkeit, unseren ästhetischen Sinn, unsere Gesinnung und nicht zuletzt auch unseren sozioökonomischen Status zum Ausdruck und ist somit kommunikativ wichtig. Auf der vorhergehenden Seite dieser Ausgabe finden sich zwei Wettbewerbe, bei denen es tolle Preise zu gewinnen gibt.

ABONNEMENT

Heimwehwädenswilerin?

Wohnen Sie ausserhalb des Verteilgebietes? Sind Sie HeimwehWädenswiler oder -Schönenberger? Wohnen Sie in Samstagern, Hütten, oder Hirzel und haben einen Stoppkleber an Ihrem Brief­ kasten? Hier haben Sie die Möglichkeit, den «Wädenswiler Anzeiger» zu abonnieren. Kosten: CHF 49.00 /12 Ausgaben. Mit der ersten Ausgabe erhalten Sie einen Einzahlungsschein, die folgenden 12 Ausgaben erhalten Sie bequem ins Haus geliefert. Füllen Sie das Onlineformular auf http://www.waedenswiler-anzeiger. ch/wa/Abonnieren.html aus oder schneiden Sie diese Seite aus und senden Sie diese in einem Kuvert an: Verlag Wädenswiler Anzeiger, Buchstabenfabrik GmbH, Schönenbergstrasse 17, 8820 Wädenswil Vorname / Name:   Adresse:   PLZ / Ort:   Telefon / Mail:  

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13. Chinderbörsemärt Fehlt Ihnen zum Wandern eine Rückentrage für das Baby? Möchten Sie die Spielsachen oder Kleider Ihrer Sprösslinge ergänzen? Oder brauchen Sie für die zu hütenden Enkel Bilderbücher, einen Puppenwagen oder gar ein Reisebett? Und dies alles zu günstigen Preisen?

Dann sind Sie bei uns auf dem Chinderbörsemärt genau richtig. An rund 30 Ständen verkaufen Mütter und Väter im Frühling und Herbst unzählige gebrauchte Kindersachen . Dieser kunterbunte Markt ist aus Wädenswil nicht mehr wegzudenken und lädt Gross und Klein, Jung und Alt zum Stöbern, Entdecken und Verweilen ein. Im Beizli können Sie die Einkaufstour bei Leckereien und einem Schwatz abrunden. Samstag, 13. April, von 9 – 13.30 Uhr auf dem Eidmattplatz Wädenswil; bei Regen in der Turnhalle. Weitere Infos: www.chinderboersemaert.ch Wädenswiler Anzeiger 03-2019


VERANSTALTUNGEN Modeschau im Rosenmattpark Wädenswiler Fachgeschäfte freuen sich, Ihnen die neuste Frühlings- und Sommermode präsentieren zu dürfen! Coole Outfits für Gross und Klein, Alt und Jung, Frau und Mann werden Ihnen in einem speziellen Ambiente im Rosenmattpark präsentiert. Lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie das eine oder andere tolle Bekleidungsteil oder modische Accessoire. Anschliessend an die Modeschau können bei einem Apéro die Models, die beteilgten Fachgeschäfte und sich

selbst gefeiert werden. Mit dabei sind Claro Fair Trade, Bonato Pepper Fashion, Engel + Bengel Kindermode, Les Artistes Intercoiffure, Le Cocorico und Raschle Gartencenter, Gerne verteilen wir auch attraktive Gutscheine dieser Geschäfte. Jürg Hauser Eventtechnik und der Wädenswiler Anzeiger unterstützen den Anlass. Die Modeschau startet am Samstag, 30.03.2019 um 14.00 Uhr, im Kirchgemeindehaus Rosenmattpark – der Eintritt ist frei.

Wädensville Skyline: Menoncle Jason Jason LeBlanc ist in Memramcook, einem Kaff der ostkandischen Provinz New Brunswick, aufgewachsen. Er spielte in einer Prog­rock-Band. Und dann endeckte er den Charme des alten Rock­abilly der 50er-Jahre, also die trockene Gitarre, den kurzen Hall und den schmalzigen Bariton à la Sun-Records. Er liess sich einen üppigen Bart wachsen, setzte einen Stetson auf und eine grosse Sonnenbrille und nannte sich fortan Menoncle Jason. Und er begann über die kleinen Wunder seiner Heimat zu singen, über versoffene Dachdecker und brennende Scheunen, über Bärenfallen und Elchenfleisch. Und dies al-

les in seinem Chiac-Dialekt, einem fast unverständlichen, mit englischen und indianischen Floskeln versetzten Französisch. Ein wahres Bühnentier und in New Brunswick mittlerweile zum Kultstar avanciert. Jetzt erstmals auf Europatour. Menoncle Jason Samstag (ausnahmsweise), 6. April 2019; Konzert: 21 Uhr, Bar: ab 20 Uhr. Preis: 25.–, Legi/ Kulturlegi: 10.–, bis 20 Jahre: 10.–, AHV, IV: 20.– Kein Vorverkauf – Tickets an der Türe. Fabrikbeiz, Einsiedlerstrasse 33, 8820 Wädenswil www.waedensville-Skyline.com

Aktive Senioren: Heiterkeit als Eigenschaft Humor ist – wenn man trotzdem lacht. Humor und Gelassenheit ist eine Lebenseinstellung, die eine heitere Sicht auf die Widrigkeiten des Lebens ermöglicht. Humor, oder eben die Heiterkeit, bieten eine Hilfe an, wenn es auch wenig zu lachen gibt. Nebst Weisheit und Lebenserfahrung, gilt so eine heitere Grundeinstellung als wichtige Ressource bei der Stressbewältigung. Was besteht für ein Zusammenhang zwischen Heiterkeit und Lebenszufriedenheit? Wie entwickelt sich Humor im Alter? Sind wir Wädenswiler Anzeiger 03-2019

von Natur aus mit einem heiteren Gemüt ausgestattet, oder was können wir selber lernend dazu beitragen? Auf diese und andere Fragen wird unsere Referentin eingehen. Humor und Gelassenheit als Möglichkeit eines reifen Umganges mit den Widrigkeiten des Lebens. Vortrag von Dr. Jennifer Hofmann. Donnerstag, 11. April 2019, 14.30 Uhr. Gemeinderatsaal Untermosen, Gulmenstrasse 4, Wädenswil Unkostenbeitrag von CHF 10.– inkl. Kaffee.

Wädenswil 20.03.2019 Konzert: Feigenwinter-Oester-Pfammatter Wadin Jazz Bar und Kasse ab 19.30 Uhr Ticketreservation über www.wadinjazz.ch www.wadinjazz.ch Theater Ticino, Seestrasse 57, 8820 Wädenswil 21.03.2019 Jassnachmittag mit Irène und Paul Anderegg Aktive Senioren Wädenswil Wirtschaft zum Neubüel, Anmeldung erforderlich www.aktivesenioren-waedenswil.ch 22/23.03.19 Mosca und Volpone Komödie, Theatergruppe Bühne frei 20.00 Uhr, Etzelsaal, Etzelstrasse 3 23.03.2019 Repair Café – Reparieren statt wegwerfen 10.00–16.00 Uhr, Freizeitanlage Wädenswil Frühjahrskonzert Musikverein Harmonie Wädenswil 17.00 Uhr, reformierte Kirche Selected-Party 22 Uhr, Eintritt frei www.studiobar.ch Studio Bar by Sir Colin, Zugerstrasse 162, Wädenswil 23./24.03.19 Gemeinschaftsausstellung «Auto Wädi» 2019 Diverse Betriebe in Wädenswil 24.03.2019

Mosca und Volpone Komödie, Theatergruppe Bühne frei 15.00 Uhr, Etzelsaal, Etzelstrasse 3

27.03.2019

Eine Reise durch Tansania und Sambia Filmvortrag, Aktive Senioren Wädenswil Referent: Hanspeter Lüthi, Pens. Informatiker, Hobbyfotograf und Ferienreisender 14.30 Uhr, Gemeinderatsaal Schulhaus Untermosen

28.03.2019 Jazz Night 2019 Engel-Bar 20.00–23.00 Uhr, Eintritt frei Engelstrasse 2, 8820 Wädenswil 29.03.2019 Sugar Box live in Concert Pop, Reggae, Rock, Ska, Jazz 21 Uhr, Eintritt frei www.studiobar.ch Studio Bar by Sir Colin, Zugerstrasse 162, Wädenswil Live-Band: The Reel (bekannte Hits aus den 70's und 80's) Engel-Bar 20.00–23.00 Uhr, Eintritt frei Engelstrasse 2, 8820 Wädenswil 29/30.03.19 Mosca und Volpone Komödie, Theatergruppe Bühne frei 20.00 Uhr, Etzelsaal, Etzelstrasse 3

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VERANSTALTUNGEN Wädenswil (Forts.) 30.03.2019

Frühlingsmarkt Gerbe-, Friedberg-, Merkurstrasse; Plätzli

Modenschau Fachgeschäfte Wädenswil 14.00 Uhr, Rosenmattpark (bei schlechter Witterung im ref. Kirchgemeindehaus) 30.03.2019 Ü40-Party 2019 Engel-Bar Beginn um ca. 20.30 Uhr, Eintritt frei Engelstrasse 2, 8820 Wädenswil 30.03.2019 Studio 162-Party 22 Uhr, Eintritt frei www.studiobar.ch Studio Bar by Sir Colin, Zugerstrasse 162, Wädenswil 31.03.2019

«Nach Mozart das grösste Genie». Chorkonzert mit dem Requiem von Joseph Eybler Tablater Konzertchor St.Gallen Ein grossartiges und gross angelegtes, zu Unrecht vergessenes Werk: Das ist das Requiem von Joseph Eybler aus dem Jahr 1803. Eybler war ein enger Freund Mozarts und seinerzeit hochgeschätzt als Hofkapellmeister in Wien. Vorverkauf: Papeterie Köhler AG, Zugerstrasse 26, Wädenswil, 044 789 89 50. 17.00 Uhr, ref. Kirche Wädenswil

31.03.2019 02/03.04.19

Wädenswil in der Anstaltslandschaft Schweiz Unabhängige Expertenkommission (UEK) Administrative Versorgungen Vortrags- und Diskussionsabend «Das Waisenhaus und Jugendheim Wädenswil», Referat von Bruno Frick (Sozialpädagoge) Anschliessend Gespräch von Loretta Seglias (Mitglied UEK/Historikerin) mit Ernst Guggisberg (wiss. Mitarbeiter UEK/Staatsarchivar Zug) über die Anstaltslandschaft Schweiz 15.30 Uhr, Etzelzentrum, kleiner Saal Boccia spielen mit Beatrice und Fredy Rähle Aktive Senioren Wädenswil, 14.00 Uhr, Anmeldung erforderlich, Bocciodromo Richterswil

05.04.2019

Nachhall «Zwingli» Wort und Musik 19.30 bis 20.45 Uhr, ref. Kirche Wädenswil

06.04.2019

Velobörse Grüne Partei 8 bis 14 Uhr, Eidmattareal

06.04.2019 Fever-Party 22 Uhr, Eintritt frei www.studiobar.ch Studio Bar by Sir Colin, Zugerstrasse 162, Wädenswil 10.04.2019

Kasperlitheater Tüpflirund «S Jonny Pony» Freizeitanlage Wädenswil 15.30–16.00 Uhr Tobelrainstrasse 25, 8820 Wädenswil

11.04.2019

Tanz-Café Pro Senectute Kanton Zürich, Ortsvertretung Wädenswil Eintritt: Frei 14.30–16.30 Uhr, Hotel du Lac, Wädenswil

11.04.2019

Heiterkeit als Eigenschaft Aktive Senioren Wädenswil Humor und Gelassenheit als Möglichkeit eines reifen Umganges mit den Widrigkeiten des Lebens Dr. Jennifer Hofmann, Psychologisches Institut UZH Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik 14.30 Uhr, Gemeinderatsaal Schulhaus Untermosen

11.04.2019 Jazz Night 2019 Engel-Bar 20.00–23.00 Uhr, Eintritt frei Engelstrasse 2, 8820 Wädenswil 12.04.2019

Vortrag: Die Flussseeschwalbe – elegante Rückkehrerin am Zürichsee Naturschutz Wädi 20.15 Uhr, Träffpunkt Kafi, Freizeitanlage Wädenswil, Tobelrainstrasse 25. Dauer: ca. 1 Std GV um 19.00 Uhr, Vortrag ab ca. 20.15 Uhr. Mathias Ritschard berichtet über diesen faszinierenden Vogel und von seinen Beobachtungen.

Live-Band: Bony Maronie Engel-Bar 20.00–23.00 Uhr, Eintritt frei Engelstrasse 2, 8820 Wädenswil 12.04.2019 Wilcox live in Concert 21 Uhr, Eintritt frei www.studiobar.ch Studio Bar by Sir Colin, Zugerstrasse 162, Wädenswil 13.04.2019

13. Chinderbörsemärt Eltern verkaufen gebrauchte Kindersachen. Info und Anmeldung: www.chinderboersemaert.ch 09.00 bis 13.30 Uhr, Oberer Eidmattplatz, Wädenswil, bei Regen in der Turnhalle

Tag der offenen Tür Musikschule Wädenswil-Richterswil, Schönenberg und Hütten 10.00–14.00 Uhr Altes Gewerbeschulhaus, Schönenbergstrasse 4a

Kleidertausch 13.00 bis 16.00 Uhr, TräffpunktKafi, Freizeitanlage Wädenswil

Disco Night 2019 Engel-Bar Beginn um ca. 20.30 Uhr, Eintritt frei Engelstrasse 2, 8820 Wädenswil

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Saisonstart im Stadthausgarten Essbares Wädenswil Gemeinsam säen und pflanzen. 13 bis 16 Uhr, Floraweg

Wädenswiler Anzeiger 03-2019


VERANSTALTUNGEN 13.04.2019

Bailando-Party 22 Uhr, Eintritt frei Studio Bar by Sir Colin, Zugerstrasse 162, Wädenswil

18.04.2019 Film: Zeit für Utopien, Transition Wädenswil / Reformierte Kirche Anschliessend Apero und Diskussion. 19 Uhr, ref. Kirche 18.–21.04.19 14. Osterfestival Pâqu’son Theater Ticino, Wädenswil Konzerte 20.30 Uhr, Bar und Kasse 20 Uhr Weitere Infos unter www.theater-ticino-paquson.ch 19.04.2019 «SMACK!» live in Concert 21 Uhr, Eintritt frei www.studiobar.ch Studio Bar by Sir Colin, Zugerstrasse 162, Wädenswil 20.04.2019 Selected-Party 22 Uhr, Eintritt frei www.studiobar.ch Studio Bar by Sir Colin, Zugerstrasse 162, Wädenswil 24.04.2019 Wanderung zur Blüemlisalp Aktive Senioren Wädenswil 9.00 Uhr, Bahnhof Wädenswil, Anmeldung erforderlich 26.04.2019 Snout Snails live in Concert Rock Covers 21 Uhr, Eintritt frei www.studiobar.ch Studio Bar by Sir Colin, Zugerstrasse 162, Wädenswil

16.05.2019

Exkursion in unsere Vergangenheit Aktive Senioren Wädenswil Führung im Museum der Anthropologie, Irchelpark Zürich, Museum der Anthropologie ganzer Tag, Anmeldung erforderlich

18.05.2019 maimai Fest 14.00–18.00 Freizeitanlage Wädenswil, Tobelrainstr. 25 24.05.2019 Live-Band: Colours (Mischung aus R&B, Funk und Soul) Engel-Bar 20.00–23.00 Uhr, Eintritt frei Engelstrasse 2, 8820 Wädenswil

Au 07.04.2019 Saisoneröffnung Weinbaumuseum am Zürichsee mit einer öffentlichen Führung von Dr. Andres Altwegg. 14.30 Uhr, Weinbaumuseum 12.04.2019 Generalversammlung Quartierverein Au 19.30 bis ca. 20.30 Uhr Gasthof Oberort, Familie Brändli, alte Landstrasse 29

Schönenberg

27.04.2019 Studio 162-Party 22 Uhr, Eintritt frei www.studiobar.ch Studio Bar by Sir Colin, Zugerstrasse 162, Wädenswil

23.05.2019

08.05.2019

SWISS – eine schweizerische Erfolgsgeschichte Aktive Senioren Wädenswil Vortrag von Dr. Werner Vogt, Buchautor und Journalist 14.30 Uhr, Gemeinderatsaal Schulhaus Untermosen

14.07.2019 Bevölkerungs- und Begegnungsfeste 2019 Gemeindezusammenschluss Wädenswil – Schönen berg – Hütten Ortsteil Schönenberg

09.05.2019

Tanz-Café Pro Senectute Kanton Zürich, Ortsvertretung Wädenswil Eintritt frei 14.30–16.30 Uhr Hotel du Lac, Wädenswil

Hütten

10.05.2019 Live-Band: 2nd Spring (Sound aus den 60er-bis 80er- Jahren) Engel-Bar 20.00–23.00 Uhr, Eintritt frei Engelstrasse 2, 8820 Wädenswil 12.05.2019 Muttertags-Brunch Freizeitanlage Wädenswil 09.00–12.00 Uhr mit Anmeldung, Tel. 044 780 71 31 Mit Angeboten in den Werkstätten: Teelichter dekorieren 10.00–14.00 Uhr und Raku Brand 11.00–13.00 Uhr Wädenswiler Anzeiger 03-2019

Spitex Generalversammlung 19.30 Uhr, Chilenstube Schönenberg

29.03.2019

Mittagstisch Pro Senectute Hütten / Ref. Kirche Schönenberg Hütten 12.00 Uhr, Chilestube Hütten neben der Kirche

26.04.2019

Eröffnung Wandersaison zum kath. Pfarreisaal Schönenberg Pro Senectute OV Hütten Ab Schulhaus Hütten Wanderer 10.15 Uhr, mit Auto 11.00 Uhr

16.06.2019 Bevölkerungs- und Begegnungsfeste 2019 Gemeindezusammenschluss Wädenswil – Schönen berg – Hütten Ortsteil Hütten

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r e l i w s iR chter

An

r e g i ze

Seiten für Richterswil und Samstagern im Wädenswiler Anzeiger. 

Nr.

03 – März 2019

Seestrasse 158 Postfach 8820 Wädenswil

Telefon 044 783 96 00 www.deltagarage.ch Familien Zanetti & Talenta mit Team

150 Jahre auf dem Buckel – und kein bisschen leise Sie marschieren an jeder Räbenchilbi mit, begleiten feierliche Anlässe und füllen die Kirche bei ihren Konzerten: die Mitglieder des Musikvereins Richterswil-Samstagern. Seit nunmehr 150 Jahren verbindet der Verein die Menschen generationenübergreifend mit seiner Musik.

de, mache ich das gerne», erläutert er zufrieden. Vor knapp einem Jahr übernahm Carina Eschbach den Taktstock, das ist immer ein Zeitpunkt, bei dem neue Ideen und Inputs Einzug halten. Dazu Büchi: «Ich persönlich finde das Engagement der neuen Dirigentin sensationell; ihre Begeisterung für die Musik ist total ansteckend».

Nur ein Richterswiler Verein vermag den Geburtstag des Musikvereines Richterswil-Samstagern (MRS) zu überbieten, und diese Jahreszahl trägt der Verein mit Stolz. 1869 von Kantor Conrad Lüthi und musizierenden Mitbürgern ins Leben gerufen, wuchs die damals genannte «Musikgesellschaft Richtersweil» mitgliederund bekanntheitsmässig rasch und konzertierte bald in zahlreichen Gemeinden. Mit den Jahren und dank diverser inno-

Korps mit grossem Repertoire

Der Musikverein Richterswil-Samstagern verfügt über ein grosses und attraktives Repertoire an unterschiedlichsten Stilrichtungen.  (zvg)

vativer Kapellmeister erweiterte sich das Repertoire der engagierten Musiker immer weiter. Der Verein überstand Namenswechsel und Kriegsjahre, wurde Anfang des letzten Jahrhundert von der Blech- zur Harmoniemusik. 2012 erlebte der MRS mit der Fusion der Jugendmusik einen erneuten Wandel.

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Das Jubiläumsjahr dürfte für den MRS ein besonders aufregendes werden. Präsident Werner Büchi war von 2003–2012 bereits in diesem Amt, nun stellt er sich erneut dieser Aufgabe. «Ich fühle mich wohl in dem Verein, und in Anbetracht der Tatsache, dass ich in anderthalb Jahren pensioniert wer-

Die derzeit 33 Mitglieder des Musikvereins beherrschen ein grosses Repertoire verschiedenster Stilrichtungen, von Marsch über Polka zu Pop- und Filmmusik. Das macht sie für diverse Anlässe attraktiv. Für das Frühlingskonzert im April haben sie sich für einen Querschnitt aus den letzten zwanzig Jahren entschieden, so dass für jedermann bzw. jedefrau etwas

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RICHTERSWIL dabei sein wird. Üblicherweise tritt das gesamte Korps an, man denkt aber auch über eine Kleinformation nach, die dann bestimmte Anlässe wahrnehmen kann. Wie viele andere Vereine der Region hat auch der MRS Probleme damit, Nachwuchs zu finden. Das zeigt sich auch an den wenigen Schülern bei Blasinstrumenten bei der Musikschule Wädenswil-Richterswil. Ein besonderes Ereignis aus den letzten Vereinsjahren wahr wohl die Aufführung 2008 des Musicals «Freude», ein Grossprojekt mit elf Richterswiler Primarschulklassen. So auch die Blasorchester-Urauf-

führung des Schnittke-Requiems vor fünf Jahren. Für MRS-Präsident Werner Büchi ist ein Auftritt fest im Gedächnis haften geblieben: «Ich nahm 2016 das erste Mal am Eidgenössischen Musikfest in Montreux teil. Das war für mich ein persönlicher Höhepunkt in meiner Laufbahn.» Das Jubiläumsjahr wird streng werden, da ist sich Bariton-Saxophonist Büchi sicher, aber auch eines mit wunderbaren Erlebnissen. «Ich freue mich sehr darauf, dieses besondere Jahr mit den Zuhörerinnen und Zuhörern unserer Konzerte zu begehen.»

Nächste Konzerte des Musikvereins Richterswil-Samstagern: Veteranenehrung, 12. April, 19.00 Uhr, Haaggeri-Saal Samstagern, gemeinsam mit den Musikvereinen Schönenberg und Thalwil; Jubiläums-Frühlingskonzert, 13. April, 20.00 Uhr, Haaggeri-Saal Samstagern; Einweihung «WohnenPlus», 29. Juni, gemeinsam mit den Egger Musikanten (Musikverein Egg an der Günz im Allgäu); Kirchenkonzert, 8. Dezember, 16.00 Uhr, ref. Kirche, gemeinsam mit dem Konzertchor Richterswil.

Gut gelaunte Gäste am Public Viewing im Kulturkeller Geladene Gäste lassen die Gläser klirren, geniessen das (Käse-)Buffet und warten gespannt auf die neuste Ausgabe von «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» aus Richterswil, welche Beat Meier via Beamer an die Wand projeziert.

Keiner hier weiss, was das Schweizer Fernsehen aus dem vielen Material, welches in den acht Stunden des Filmtages gedreht worden war, zusammengeschnitten hat. Auch nicht die Leute, welche aktiv am Gelingen des Drehs mitgewirkt haben. Viele der Protagonisten haben die Einladung des Bistrobesitzers Beat Meier angenommen: Hans und Hansueli Preisig (Käse und Wein), welche auch das Buffet ausgerichtet und offeriert haben, Dr. med. Ueli Bachmann (Präsident der Gesellschaft historischer Springbrunnen Richterswil), Gemeindepräsident Marcel Tanner, Dölf Rusterholz und Hans Reiffer (Armbrustschützenverein Richterswil) sowie Udo Kleinert und Kurt Zgraggen (Richti-Chöch). Eines haben sie gemeinsam: es wusste keiner, was auf sie zukommen würde am Drehtag. So liess sich nur das Nötigste vorbereiten und als das Kamerateam auffuhr, wurde nur noch agiert und reagiert. So erzählte Marcel Tanner der jubelnden Menge, wie er zuerst Richterswiler Anzeiger 03-2019

einmal die Hosen runterlassen musste auf dem Gottfried-Keller-Plätzli (von den Einheimischen nur «Känzeli» genannt), weil er verkabelt werden musste. Und dann hätte er vor laufender Kamera etwas erzählt – Schnitt – die Anwesenden wurden umplatziert und er sei aufgefordert worden, genau dasselbe nochmals zu sagen. «Da kam ich kurz ins Schwitzen; was habe ich denn eigentlich alles gesagt?», erklärt Tanner der lachenden Gemeinde. Es sei aber spannend gewesen und er hätte viel Spass gehabt bei diesem Projekt. Mithilfe von überall

Beat Meier hat den Springbrunnen-Präsidenten an diesem Abend das erste Mal gesehen, vorher gab es nur telefonischen

Kontakt. Selbst am Drehtag rief er ihn vom «Känzeli» aus erneut an und gab den Befehl «Wasser marsch», so dass die Gäste die herrliche Fontäne vor den Toren Richterswils bewundern konnten. Hans Reiffer von den Armbrustschützen erklärte, wie sie die Gäste der Sendung genauestens instruieren mussten, und das unter Zeitdruck. Es sei aber toll gewesen, dass ihre Disziplin ausgewählt worden war. «Ich wurde doch ziemlich nervös, weil während dem Rühren des Fondues ständig gefilmt wurde und es musste zwischendurch wieder aufgehört und angefangen werden, das hat dem Fondue nicht wirklich gut getan», erzählt Hans Preisig. «Wir haben wohl doppelt so lange gebracht wie üb-

Haben zum Gelingen der Vorstellung von Richterswil am TV mitgewirkt: (hinten v.l.) Hans Preisig, Ueli Bachmann, Marcel Tanner, Dölf Rusterholz, Udo Kleinert, Hansueli Preisig; (vorne v.l.) Kurt Zgraggen, Beat Meier, Hans Pfeiffer.  (rb)

lich! Das war für mich wirklich nervenaufreibend. Aber sonst war’s toll.» Sohn Hans­ueli erklärt, dass es schön gewesen sei, den Leuten etwas von der Preisig-Geschichte zu erzählen. Es sei für ihn das erste Mal am TV gewesen und somit sehr spannend, einmal den Ablauf eines Filmdrehs zu erleben. «Natürlich war das auch eine gute Werbung für uns», meinte er erfreut. Alle Gemeinderäte bis auf einen waren an diesem Abend anwesend. Da schwellte vor Stolz schon ein wenig die Brust des Gastgebers. Beat Meier fand erneut lobende Worte für das Dorf und seine Bewohner: «Als ich die Möglichkeiten durchging, was es in Richterswil-Samstagern alles zu präsentieren gibt, war ich ob der Anzahl und Vielfalt überrascht – es gibt so vieles hier!» 13 hat er schliesslich zusammengetragen, drei wurden vom Redaktionsteam des SRF ausgewählt. Und: «Alle, die mich unterstütz haben: nochmals ein herzliches Dankeschön, denn ohne die Mithilfe des Dorfes wäre es nicht möglich gewesen, Richterswil vorzustellen und zu präsentieren». Was in den 23 Filmminuten von Richterswil und den Akteuren gezeigt worden ist, hat wohl die Zustimmung der Anwesenden gefunden und wurde mit lauten Händeklatschen goutiert.  (rb)

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RICHTERSWIL

Sofortmassnahmen sollen künftig Unterschlagungen verhindern Die Taten des Ex-Polizeichefs von Richterswil haben Mitarbeiter der Gemeindepolizei, Gemeindeverwaltung und Bürger schockiert. Nebst dem Strafverfahren wurden auch Sofortmassnahmen eingeleitet.

Die Medienmitteilung betreffend der entwendeten Gelder lag beim Gemeindeschreiber Roger Nauer schon länger parat, denn ihm war klar, dass spätestens bei der Veröffentlichung des Gerichtstermines Anfragen seitens der Medien kommen würden. «Wir sahen aber keinen Grund, weshalb wir aktiv etwas nach aussen tragen sollten», sagt Nauer. Einerseits dürfen laufende Ermittlungen nicht gefährdet werden, andererseits stand der Schutz der eigenen Leute im Vordergrund. «Wenn das grossartig in den Medien breitgetreten wird, dann haben Menschen darunter zu leiden, die nichts mit der Sache zu tun haben». Die Ge-

fahr eines Generalverdachtes bei Bekanntwerden von Straftaten ist gross, und dies konnte dank des vorläufigen Stillschweigens verhindert werden. Die Exekutive wollte diesen Kurs beibehalten, auch wenn es darum ging, dass eventuell Gelder des Steuerzahlers hinterzogen worden sein könnten; ob dem wirklich so ist, steht erst fest, wenn die Untersuchung abgeschlossen und das Gerichtsurteil rechtskräftig ist. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung. Neue Parkuhren angeschafft

Die Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft Limmattal Albis war sehr umfangreich und dauerte in der Folge lange an. Der Beschuldigte P.R.* ist geständig, die Untersuchung abgeschlossen und das Ausmass der Veruntreuung abschliessend bekannt. Am 2. April kommt es zur Hauptverhandlung im Bezirksgericht

Horgen, dessen Aufgabe es sein wird, über die Schuld des Angeklagten zu urteilen. Die Gemeinde Richterswil tritt im Verfahren als Privatklägerin auf, und es ist daher ebenfalls Sache des Gerichtes, über die Forderungen der Gemeinde zu befinden. Einen erheblichen Teil des entwendeten Geldes konnte durch die Staatsanwaltschaft auf einem Konto von P.R. blockiert werden. Um künftig schneller Auffälligkeiten feststellen zu können, hat die Verwaltung diverse Massnahmen eingeleitet. So werden etwa die Zentralen Parkuhren ersetzt, denn die neuen Modelle verfügen über eine Elektronik, die fortlaufend das eingeworfene Geld zählt und einen entsprechenden Beleg bei deren Leerung ausdruckt. Zudem erliess die Sicherheitskommission verpflichtende Weisungen zum Umgang mit den Parkuhrengeldern.  (rb) * Name der Redaktion bekannt.

Neu im

Velofahrerin verletzt sich bei Verkehrsunfall – Zeugenaufruf Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagenlenker und einer Velofahrerin hat sich am Mittwochabend, 6. März 2019, in Samstagern die Zweiradlenkerin Verletzungen zugezogen.

Kurz nach 18 Uhr fuhr ein 68-jähriger Personenwagenlenker auf der Beichlenstrasse von Wädenswil Richtung Samstagern. Auf Höhe des Moosweges kam es aus noch zu ermittelnden Gründen zu einer Kollision mit einer vor ihm fahrenden 20-jährigen Velofahrerin. Durch den Zusammenprall wurde die Zweiradlenkerin mehrere Meter weit weg geschleudert. Sie erlitt mittelschwere Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen ins Spital transportiert werden. Die Unfallursache ist zurzeit unklar und wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis abgeklärt. Die Beichlenstrasse wurde wegen des Unfalls während rund zweieinhalb Stunden durch die Feuerwehr Samstagern für den Verkehr gesperrt. Neben der Kantonspolizei Zürich sowie der Feuerwehr Samstagern standen die Stadtpolizei Wädenswil, der Rettungsdienst See-Spital sowie ein Notarzt des Spitals Lachen im Einsatz.  (kapo)

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RICHTERSWIL

Wirtewechsel in der Jugendherberge im Horn Ab der Saison 2019 steht der gelernte Koch und Familienvater Mike Nordmann in der «Jugi» und dem Beizli am See am Steuer.

Für viele kam der Wirte- bzw. Betriebsleiterwechsel nach sieben Saison-Jahren mit Daniel Walser überraschend. Der eidgenössisch diplomierte Küchenchef, der den Betrieb in der Jugendherberge und dem Beizli am See am Laufen hielt, hat sich eine neue Herausforderung gesucht. Diese fand er in der Leitung der Gastronomie der Baarer Altersheime. «In dieser Branche ist es gut, wenn man möglichst viele Erfahrungen hat, und wir wollten jetzt noch etwas anderes ausprobieren». Walser und seine Frau bleiben jedoch in Richterswil wohnhaft. Was ihm fehlen wird, ist die einmalige Lage des Arbeitsplatzes, die Abwechslung im Betrieb und die vielen verschiedenen (Stamm-)Gäste. Neue Ufer ansteuern

Es sind kaum zwei Monate her, dass Mike Nordmann aus Mexiko zurückgekommen ist. Elf Jahre hat er dort gelebt und in den letzten Jahren erfolgreich eine Kochschule betrieben. Zuvor hat der gelernte Koch aus dem Baselbiet unter anderem in New York, Davoser Gourmettempeln und einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet und diverse Weiterbildungen absolviert. Irgendwann zog es ihn nach Mexiko, doch aus den geplanten zwei, drei Wochen Ferien wurde ein ganzer Lebensabschnitt: «Ich verliebte mich in die dortige Lebensweise, in die Stadt, das Land, und schliesslich lernte ich dort meine Frau kennen und gründete eine Familie». Den Schritt zurück in die Schweiz hat er seiner Familie zuliebe gewagt. «Es war vor allem meine Frau, die in die Schweiz woll-

Mike Nordmann in seinem neuen Arbeitsbereich.

te, um den Kindern die Lebensart hier zu zeigen und ihnen die Möglichkeiten zu geben, das Heimatland ihres Vaters kennen zu lernen.» Mitte Februar war Nordmann nochmals für eine Woche in Mexiko, um dort endgültig seine Zelte abzubrechen und mit seiner Familie nach Richterswil in die Jugendherberge zu ziehen. Die beiden Kinder haben in Mexiko eine deutsche Schule besucht, und dies hat ihnen den Einstieg hier nach den Ferien leichter gemacht. «Sie können jetzt ihre Sprache perfektionieren.» Nach den Jahren in einer riesigen, pulsierenden Stadt ist es eine Umgewöhnung am Zürichsee zu leben und zu arbeiten. Nordmann mag aber den dörflichen Charakter Richterswils und die Nähe zu Zürich, eine gute Mischung, wie er es nennt. «Es ist herrlich dem See entlang und durch die Gassen zu gehen, wenn ich unsere Tochter in den Kindergarten begleite.» Das einzige, was dem nimmermüden Gastronomen generell etwas fehlt in der Schweiz sind die Wochenmärkte. Vorfreude auf Beizlibetrieb

Daniel Walser. Richterswiler Anzeiger 03-2019

(rb)

Als grosse Unbekannte bezeichnet Mike Nordmann den Betrieb im Beizli. Da dies noch länger in der Winterpause ist als der Betrieb in der Jugendherberge, weiss er noch gar nicht, wie es dort läuft. «Das werden lange Tage werden, aber ich bin froh, wenn April ist und der Betrieb im Beizli los geht. Dann sehe ich relativ rasch, wie alles funktioniert, wo ich den Einsatz verstärken muss und was die Leu-

te mögen; das wird spannend!» Die Hälfte der Besatzung ist ebenfalls neu im Team, aber Nordmann weiss, dass er sich auf die langjährigen Mitarbeiter und deren Erfahrung stützen kann. «Sowieso sind die meisten Kunden sehr kulant, und wenn das Essen und der Service stimmt, dann drücken sie gerne auch mal ein Auge zu», ist er sich sicher und freut sich auf die Interaktion mit den Gästen. Im Beizli wird es sicher mal etwas Mexikanisches auf der Menütafel haben. Der Küchenprofi hat aber nicht vor, alles auf den Kopf zu stellen und setzt auf Bewährtes. Abgesehen davon schätzt er die Kreativität, welche in einem solchen Betrieb möglich ist: «Es ist nicht einfach Standard vorgeschrieben». Noch immer sind Anmeldungen für private Anlässe willkommen, so sind schon mehrere Bankette geplant, eines davon hat Mike Nordmann mit seiner Crew bereits ausgerichtet. Nebst der Betreuung des riesigen Hauses – wo er sich erst mal in die Administration und in das System einarbeiten musste – und der Betreuung der Gäste von frühmorgens bis spätabends, sind diese privaten Anlässe ein kulinarisches Highlight. «Essen ist Emotion», weiss der leidenschaftliche Koch. (rb) Jugendherberge Richterswil, Hornstrasse 5, Telefon 044 786 21 88, E-Mail: richterswil@youthhostel.ch. Saisonschluss Jugi am 1. Dezember. Das Beizli am See öffnet am 30. April 2019.

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RICHTERSWIL Nasse, bunte Fasnachtszeit Petrus meinte es nicht gut mit den Zelebranten der fünften Jahreszeit: es herrschte Samstag und Sonntag Regen und Sturm. Die Cliquen zogen trommelschlagend durch das Dorf, dem schlechten Wetter zum Trotz, und man kann nur hoffen, dass ihre in stundenlanger Arbeit gefertigten Kostüme einigermassen dicht hielten. Glücklicherweise war es in den Restaurants und Altersresidenzen trocken, dann liess sich das Schnitzelbanksingen doch gut vortragen. Die Teilnehmer der Kinderfasnacht genossen das Konzert auf dem Wisshusplatz bei wechselhaftem Aprilwetter, wo die Kinder gratis verpflegt wurden. Derweil hatte die örtliche Feuerwehr das Areal zur Sicherheit der Schaulustigen rund um den Böögg abgesperrt. Deren Entzündung fand mit umhertanzenden Zürisee-Häxe statt, und schon bald stand das mit Holzwolle gefüllte Ungetüm in Flammen. Ein Raunen ging durch die Menge und die Gugge gab den Abgesang. Nach und nach versammelte sich die teilweise verkleidete Menge dann für den Marsch um den Freihof Richtung Drei Könige, angeführt von den Mülitobelchrosern, der Bergföhn-Clique und deren Umzugswagen. Im Chüngesaal fand dann der Maskenball mit Prämierung der Einzelund Gruppenmasken statt.  (rb)

Wenn das Bellenlie  Zu Ehren des kürzlich verstorbenen Hans Peter Treichler hat das Ortsmuseum eine besondere Ausstellung auf die Beine gestellt, um den vielseitig begabten Richterswiler Bürger zu würdigen.

Auf dem Plattenteller kreist eine schwarze Scheibe und die Stimme von Hans Peter Treichler schwebt in Bardenmanier durch den Raum. Diverse Schallplatten mit Minnegesängen, Volksliedern und Erzählungen mit Musik liegen auf. Des weiteren gibt es auch CDs mit Lesungen aus seinen Büchern, auf einem grossen Tisch liegen zahlreiche Bücher und Bildbände zur Ansicht auf, welche vom Historiker verfasst worden waren. Die Wände sind voll mit Zeitungsartikeln, historischen Dokumenten, die ihm bei seinen Büchern als Recherchehilfe dienten und natürlich eine Auflistung aus Treichlers Werdegang und seines Schaffens. Einige der zahlreichen Besucher sind erstaunt über die Breite des Spektrums, in welchem sich der am 19. Januar 2019 Verstorbene bewegt hat – und das mit Leidenschaft und Talent. Manche erinnern sich an Begegnungen mit Hans Peter Treichler oder erzählen davon, wie sie ihn an einem Anlass erlebt haben und würdigen seine Romane. In einem weiteren Raum geniessen die Besucher den Dokumentarfilm über das Leben in Richterswil von 1925– 2015, bei dem Treichler auch als Sprecher fungierte. Anno 1914

Seine unverkennbare Stimme scheint allgegenwärtig zu sein im Ortsmuseum, denn

Treichlers Stimme erklingt durch die Räume des Bäre

auch im dritten Ausstellungsraum erklingt sein Gesang. Diesmal ist es das Bellenlied, welches 1712 verfasst, jedoch nie vertont worden war. Es erzählt in 31 Strophen à je 6 Zeilen von 50 Richterswiler Männern, welche bei der Bellenschanze beim Sternenweiher vor dem Einfall der Schwyzer während des zweiten Villmergerkrieges mitgewirkt hatten. Hans Peter Treichler gelang es, eine Melodie dafür zu kreieren, denn Noten zum Bellenlied gab es keine. Anlässlich dem 300-Jahr-Erinnerungsanlass der Schlacht an der Bellenschanze hat

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Öffnungszeiten Montag bis Freitag 08:30 – 12:00 Uhr und 13:30 – 18:00 Uhr Samstag 08:30 – 12:00 Uhr Richterswiler Anzeiger 03-2019


RICHTERSWIL

 d im Bären erklingt Börse im kath. Pfarreiheim Richterswil

Hans Peter Treichler fand im Ortsmuseum unzähliges Material zu Recherchezwecken.

en.

der Sänger das Lied eingespielt und 2012 im Bärenkeller vorgetragen. Auf den Ablagen stehen Gegenstände, welche vom Schweizer Fernsehen für «Anno Dieser Kerzenleuchter stand bei «Anno 1914» in der Fabrikantenvilla.

1914 – Die Fabrik» ausgeliehen wurden, eine sogenannte «Scripted Living History»-Produktion. Hans Peter Treichler hatte das Richterswiler Ortsmuseum empfohlen, um den Film mit Requisiten auszustatten, und das SRF nahm diese Chance wahr. Treichler hatte damals dem Redaktions- und Produktionsteam des SRF als historischer Berater zur Seite gestanden. «Eine ganze Wagenladung voll haben sie mitgenommen dafür», erzählt Anita Pfister stolz. Noch immer kleben die Nümmerchen an den Sammelstücken, eine genau geführte Liste liegt zur Durchsicht auf. «Wir sind jedenfalls x-mal in den Estrich rauf geklettert, um die Teile zusammenzutragen», erinnert sich Trudi Faes genau. Aus besonderem Anlass wurde die Ausstellung im Bären eine ganze Woche lang gezeigt – eine Rückblende auf das ereignisreiche, vielschichtige und produktive Leben eines Mannes, der Richterswil 1979 zu seiner Wahlheimat gemacht hat. Die Familie hat privates Material zur Vervollständigung der Präsentation beigetragen. Die Besucher wussten das durchaus zu schätzen.  (rb) 22. März 2019, 14.00 Uhr: Hans Peter Treichler: Gemeinsames Erinnern mit einer Lesung aus seinem letzten Werk, mit Grazielle Rossi und Helmut Vogel, ref. Kirche Richterswil

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Punkt 10 Uhr, Dienstag, 9. April 2019: Es werden wieder Dutzende von Müttern und Vätern ins katholische Pfarreiheim in Richterswil strömen, um sich die besten Schnäppchen am Morgen zu ergattern. Die Kinderkleider- und Spielwarenbörse öffnet ihre Türen. In den am Montagnachmittag liebevoll arrangierten Kleidern, T-Shirts, Pullis, Jacken, Regenbekleidungen, Puzzles, Büchern, Playmobil, Lego und vielem mehr, kann gestöbert werden. Ebenso findet man Badekleider, Kinderwagensäcke, Schuhe und Sonnenbrillen. Auf Tischen liegen Hosen und alles, was die Allerkleinsten brauchen. Auch Kinderwagen, TrippTrapp und Autositze warten auf ihre neuen Eigentümer. So bilden sich bald lange Schlangen an den Kassen. Gegen Mittag ist das grösste Gedränge vorbei. In den ruhigeren Mittags-, Nachmittags- und Abendstunden wechselt so mancher Artikel noch seinen Besitzer. Um 19 Uhr wird die Börse geschlossen. Danach arbeiten emsige Helferinnen daran, die nicht verkauften Artikel zu sortieren, welche am Mittwoch zurück zu den Verkäuferinnen gelangen. Wie jede Börse wurde im Vorfeld eine geeignete Organisation gesucht, welche mit 25% des gesamten Verkaufserlöses unterstützt werden kann. So gehen gut 1000 Franken pro Börse an eine Schweizerische Organisation, welche Kinder oder Familien unterstützt. Im letzten Jahr konnten so die beiden Organisationen «Lindenbaum.ch» und die Rehaklinik des Kinderspitales berücksichtigt werden. Wer ebenfalls an der Kinderkleider- und Spielwarenbörse seine gut erhaltenen Frühlings- und Sommerartikel der Bevölkerung anbieten möchte, benötigt eine Anbieternummer und kann seine Artikel im Voraus zuhause anschreiben.  (e) Anmeldung und genaue Infos zur Börse vom 8.–10. April 2019: kinderkleiderboerse@gmx.ch, www.frauenrisa.info

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RICHTERSWIL

Visualisierung des neuen Seeufers: Zu sehen sind nebst der Sitzbänke dem Ufer und der Hecke entlang der Aussichtsturm l auf der Wiese, die über das Wasser gebaute Aussichtsplattform l zwischen den beiden Schilfpartien, der Seesteg l, welcher vor das Schilf gebaut wird, eine Badetreppe l und das neu gestaltete «Känzeli» mit einer zweiten Aussichtsplattform. (zvg)

Neue Seeufergestaltung vorgestellt Am Dienstag, 19. März, informierte der Gemeinderat Richterswil und die kantonale Baudirektion über die neu geplante Seeufergestaltung.

Bei einem Extremhochwasser der Sihl sind das untere Sihltal und die Stadt Zürich akut überschwemmungsgefährdet. Darum projektiert der Kanton Zürich den «Entlastungsstollen Thalwil» zur Überleitung von Hochwasserspitzen der Sihl bei Langnau am Albis in den Zürichsee bei Thalwil. Das Projekt wurde mit einem kurzen Film vorgestellt. Der Bau des Stollens hat Auswirkungen auf die Umwelt, die eine gesetzliche Pflicht für ökologische Ersatzmassnahmen an der Sihl und am Zürichsee nach sich ziehen. Bei der Suche nach einer geeigneten Stelle am Zürichsee kam eine 15 Jahre alte Schuld zum Vorschein, welche die Gemeinde Richterswil noch immer nicht beglichen hatte: sie ist verpflichtet, ein Stück Seeufer zu renaturieren im Gegenzug für den damals neu errichteten Hafen. Am weitestgehend zugebauten Zürichseeufer ist es schwierig,

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eine geeignete Stelle dafür zu finden. Es bot sich an, die Renaturierung im Bereich der Garnhänki, zwischen Seebadi und dem «Känzli» an der Ortsgrenze zu Bäch, zu realisieren, wo die nötigen Voraussetzungen dafür gegeben sind. Das Vorhaben würde es dem Kanton und der Gemeinde erlauben, ihre jeweiligen Verpflichtungen gemeinsam zu erfüllen. Gemeinderat Christian Stalder steht seit über einem Jahr in Verhandlungen mit dem Kanton, um eine bestmögliche Ausführung für Richterswil und seine Bevölkerung zu erarbeiten. Er ist überzeugt, dass die nun vorgestellte Variante eine gute Lösung für alle bietet. Die Kosten von deutlich unter einer Million Franken, welche die Gemeinde zu tragen hat, dürften weitaus geringer sein, als wenn sie das Projekt «Renaturierung» alleine stemmen müsste. Geplant sind auf der Ausbuchtung neben der Badi Sitzbänke und Bäume, auf der Wiese gleich dahinter ein Aussichtsturm (wie der am Seeweg Richtung Wädenswil). Der zurückversetzte Seeweg wird erhöht, so dass der Blick über das auf Seespiegelhöhe

gepflanzte Schilf geht. Den Bahngleisen entlang wird eine Hecke gepflanzt, die für zusätzliches Grün und Lärmschutz sorgt. Dieser Hecke nach gibt es Sitzbänke und kleinere Spielemöglichkeiten wie Klangspiele oder Schaukeltiere für Kinder. Mittig des Seeweges wird eine Aussichtsplattform über das Wasser gebaut mit Sitzplätzen und einer Abstufung, um näher ans Wasser zu gelangen. Die Aussicht dort wird mit einer Kiesbank im Wasser geschützt, damit sie nicht zuwachsen kann. Nach der zweiten Schilfbepflanzung Richtung Bäch ist ein kleiner Holzsteg geplant, welcher um das Schilf aufs Wasser geführt wird und den Blick Richtung Badi und Horn freigibt. Eine anschliessende Badetreppe mit flachem Einstieg ins Wasser, wie es sie auch im Horn gibt, soll zum Verweilen und Baden einladen. Das bestehende «Känzeli» wird aufgewertet und der Betonbunker erfährt eine Umgestaltung mit einer zweiten Aussichtsplattform im gleichen Stil wie derjenigen mittig des Seeweges über dem Wasser. Die Abstimmung über das Projekt findet im Dezember 2019 statt.  (rb)

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RICHTERSWIL

Bärenkeller platzte aus allen Nähten Zwei sechste Klassen haben kopierte oder verfälschte Werke alter Meister im Bärenkeller sowie in drei oberen Räumen des Ortsmuseums ausgestellt und für Erstaunen und Begeisterung bei den Besuchern gesorgt.

Ununterbrochen strömten am 12. Februar die Besucher zur Vernissage der Bilderausstellung der Klassen Albertin und Zysset, so dass es fast kein Durchkommen mehr gab. Nachdem vier Schüler/-innen auf Tischen stehend die Besucher begrüsst und die Idee hinter ihren Arbeiten vorgestellt hatten, erklomm auch Gemeinderätin Bernadette Dubs die improvisierte Bühne und fand bewundernde Worte für die Werke der Kinder. Sie ermunterte sie aber auch, ihrem weiteren Lebensweg mit soviel Offenheit und Interesse zu begegnen, wie sie sich den Kunstwerken gewidmet hätten. «Denn wer bereit ist für Neues, dem stehen viele Türen offen». In die Ausstellung entlassen, wurden Besucher von den jungen Künstlern herumgeführt, die zahlreichen Bilder bewundert und Portraits gelesen, welche unter die entsprechenden Gemälde geklebt worden waren. Jede Wand oder Vitrine wurde einem bestimmten Künstler gewidmet, so dass eine gewisse Harmonie im Raum entstand. Wie es zu diesem Projekt kam beantworten die beiden Klassenlehrerinnen: Richterswiler Anzeiger 03-2019

Ihr habt mit Euren Klassen eine Kunstausstellung auf die Beine gestellt. Vor ein paar Jahren wurde das schon mal gemacht; wie kam es dazu? Christine Zysset: 2001 habe ich ein ähnliches Projekt mit meiner IF-Partnerin, einer Künstlerin, gemacht, aber nur mit einer Klasse. Wir haben ein Wochenende lang im Bären ausgestellt. 2013 habe ich es mit Ruth Merkli, meiner damaligen Parallellehrerin, auch gemacht, aber in viel kleinerem Rahmen. Fabienne Albertin: Für mich war es die erste Ausstellung. Was war der Anlass für die «Wiederholungstat»? Zysset: Ich wollte in meiner Abschlussklasse vor der Pensionierung einige Projekte, die mir früher schon Spass gemacht haben, noch einmal verwirklichen. Unter anderem haben wir schon zwei grössere Theater aufgeführt, und nun schreibt jedes Kind an einem Buch, das Ende Schuljahr von einem Buchbinder gebunden wird. Albertin: Im Sommer kam bei uns der Wunsch auf, zusammen ein Projekt zu machen. Ich habe die letzte Kunstausstellung zweier Klassen besuchen dürfen und war begeistert. Daher fiel unsere Wahl schnell auf dieses Projekt. Wann haben die Schülern angefangen mit ihren Bildern?

Albertin: Bereits nach den Sommerferien haben wir mit ein paar Vorübungen angefangen und einige Künstler kennen gelernt. Zysset: Nachdem sie auch ein bisschen über diese Epoche und den Künstler recherchiert haben, haben wir ihnen unser Projekt mit der Ausstellung vorgeschlagen. Zuerst war in vielen Augen Unglaube zu spüren, ob sie das schaffen. Wie wurden die Vorlagen ausgewählt? Zysset: Nachdem ich Fabienne in den Sommerferien mit der Idee angesteckt habe, haben wir gezielt Künstler und deren Bilder ausgesucht, die sich für Kinder eignen. In der ersten Woche der 6. Klasse sind wir mit den Kindern zuerst in die Bilder eingetaucht, die nach Künstler geordnet waren. Sie mussten sich dann für einen Künstler entscheiden, wo es ihnen wohl ist, und von diesem Künstler drei Bilder aussuchen, die ihnen gefallen. Sie haben sich dann ein definitives Bild ausgewählt, und lustigerweise war das in fast allen Fällen das Bild, welches sie von Anfang an ausgewählt hatten. Albertin: Christine hatte bereits Vorlagen vom letzten Projekt. Ich habe zu den einzelnen Künstlern jeweils noch ein paar Bilder gesucht, die ich für das Verfälschen geeignet hielt. Jedes Kind konnte dann ein Bild auswählen. Teilweise haben sie auch zwei, drei Bilder ausgewählt und miteinander kombiniert.

Gab es beim Arbeitsprozess Schwierigkeiten? Zysset: Wir haben mit der Rastertechnik die Bilder auf DIN A2 mit Bleistift vergrössert und uns dann an die Übungen für die Farben gemacht. Das bereitete den Schülern am Anfang grosse Schwierigkeiten, obwohl sie die Mischtechniken schon früher im Zeichnungsunterricht geübt hatten. Es war für mich wichtig, dass sie zuerst auf Übungsblättern Farben und Techniken ausprobierten. Wir haben auch immer wieder getüftelt, wie man mit verschiedenen Pinseln, Schwämmchen, Zahnbürsten, den Fingern usw. die verschiedenen Maltechniken der Künstler hinbekommt. Albertin: Es gab immer wieder Hürden. Die waren aber für den Arbeitsprozess nötig, um weiter zu kommen. Die Klasse hat dies mehrheitlich wirklich gut gelöst. Beim Malen war das genaue Arbeiten und das «Dran-bleiben-können» eine Herausforderung. … Überraschungen? Zysset: Für mich war es faszinierend zuzuschauen, mit welcher Hingabe und Ausdauer die Schüler mit der Zeit dranwaren, und es immer nochmals ein bisschen besser machen wollten, nochmals drüber malten, sich Tipps holten. Ich forderte die Schüler mehrfach auf, einen bestimmten Ausschnitt besser anzuschauen, und sie haben meine Tipps mit viel Eifer umgesetzt. Man merkte schon bald, wie stolz sie auf ihr Werk sind.

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RICHTERSWIL Albertin: Überrascht haben mich gewisse Kinder, die während längerer Zeit sehr vertieft am Arbeiten waren. Auch solche, deren Stärken sonst nicht in diesem Bereich liegen. Ebenfalls war ich anfangs überrascht, dass das Verfälschen für die Klasse gar nicht so einfach war. Wir haben bei den Vorübungen verschiedene Sachen ausprobiert: Collagen, ein Gemisch aus Collage und Malen, Durchpausen… bei der abschliessenden Bildwahl haben sich dann alle für das Malen entschieden. Welche Farben wurden verwendet? Albertin: Mehrheitlich Gouache- und Wasserfarben. Wenige haben sich für Filzstifte, Farbstifte oder Neocolor entschieden. Zysset: Gegen Ende des ersten Bildes haben die Schüler mit anderen Farben wie Filzstifte, Farbstifte, Kreiden ausgebessert und vervollständigt, bis sie zufrieden waren. Was hat den Schülern am meistens Spass gemacht bei diesem Projekt? Zysset: Viele Kinder haben sich an ein zweites, etwas kleineres Bild gewagt, oder einen Ausschnitt aus einem Bild gewählt, um ihr Erlerntes völlig selbständig und mit grosser Sicherheit nochmals anzuwenden. Ich glaube, im Nachhinein waren die Kinder meistens stolz, so schöne Bilder gemalt zu haben. Mit grosser Freude haben sie sich danach noch an

die Künstlerportraits, an die eigenen Portraits und an die Vorbereitungen für die Führungen und die Vernissage gemacht. Sie haben sich am Schluss sogar zugetraut, Oberstufenklassen ihre Bilder und die Künstler nahezubringen, was eine super Leistung war. Am meisten Spass gemacht hat den Schülern wohl, dass ihre Bilder gerahmt und ausgestellt wurden und dass sie Führungen machen durften. Albertin: Wohl das selbständige Entscheiden mit all den Freiheiten, die sie hatten. Jeder konnte das machen, was er gerne wollte. Einerseits machte das Arbeiten dann doppelt so viel Spass, andererseits ist das auch immer eine Herausforderung. Und Euch? Zysset: Für mich war das Ganze ein riesiger Erfolg – zu sehen, was Sechstklässler imstande sind zu leisten, auch in Bezug auf Selbständigkeit, Engagement, Durchhaltevermögen und Klassenzusammenhalt. Mir selber hat die ganze Arbeit Spass gemacht, vor allem, dass ich miterleben durfte, wie sich die Schüler in ein Kunstwerk einfühlen konnten, sich mit dem Bild und dem Künstler auseinandergesetzt haben. Zudem ha ben sie im Bären sehr viel Verantwortung übernommen (Ausstellung einrichten, Führungen organisieren und Vernissage vorbereiten) und das mit grossem Engagement durchgezogen, das hat mich persönlich stolz gemacht.

Die beiden 6. Klassen aus dem Schulhaus Boden präsentierten ihre Werke im Ortsmuseum.

Albertin: Mir hat es besonders gefallen, die Entwicklung zu sehen. Plötzlich wurden viele kritischer, haben miteinander über die Bilder gesprochen und einander Tipps gegeben. Wie viele Bilder wurden geschaffen? Zysset: Im Ganzen haben wir 64 Bilder ausgestellt. Albertin: Puh, das weiss ich gar nicht so genau. Jedes Kind hat sicher ein Bild gemacht. Ein paar haben auch zwei, drei Bilder gemacht. Teilweise wurden dann diese auch ausgestellt. Andere Bilder wiederum sind in der Zeichnungsmappe verschwunden. Der Bärenkeller war an der Vernissage propenvoll; was war das für ein Gefühl? Zysset: Nebst den Familien der Schüler kamen auch Interessierte aus dem Dorf und einige Künstler von Richterswil. Ich selber war überwältigt von so viel Interesse und positiven Feedbacks. Albertin: Ein absolut schönes Gefühl. Das Interesse der Besucherinnen und Besucher hat mich enorm gefreut, und ich möchte allen dafür herzlich danken. Für die Künstlerinnen und Künstler ein schöner Dank für die geleistete Arbeit. Reaktionen der Kinder darauf? Zysset: Die Kinder haben mit sehr viel Stolz ihren Angehörigen die Bilder gezeigt und Erklärungen dazu abgegeben. Der Stolz auf das, was sie erreicht haben, war jederzeit spürbar. Es war auch für sie ein überwältigendes Gefühl, im Mittelpunkt des Interesses zu stehen. Albertin: Ich denke, sie haben diesen Abend auch sehr genossen. Leider hatte ich wegen gesundheitlichen Problemen noch nicht die Möglichkeit, mit der Klasse zu sprechen. Haben Besucher die Besichtigungsvormittage unter der Woche genutzt? Zysset: Unter der Woche haben sich einige Besucher nach telefonischer Anmeldung bei mir auch unter die Schulführungen

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Christine Zysset erklärt den Kindern ihre Aufgaben an der Ausstellung.  (rb)

gemischt. Spontan sind aber auch noch einige erschienen, die gesehen haben, dass offen ist. Ihr habt Spendenkässeli aufgestellt; wofür wird das Geld verwendet? Zysset: Das Geld im Spendenkässeli wird zuerst mal für die Kosten der Vernissage verwendet. Der grosse Rest wird unter den beiden Klassen verteilt, die selber entscheiden werden, ob sie sofort etwas machen wollen damit (z.B. Pizza essen), oder ob sie das Geld in die Klassenkasse stecken, um Ende der 6. Klasse einen Ausflug machen zu können. Albertin: Das Geld, das nach allen Abzügen übrig bleibt, wird auf beide Klassen verteilt. Was wir genau damit machen, werden wir nach den Ferien noch besprechen. Was passiert jetzt mit den Gemälden? Zysset: Die Bilder durften alle Kinder gerahmt mit nach Hause nehmen. Der überwiegende Teil wird sie bei sich zuhause aufhängen, nur ein kleiner Teil wird sie verschenken oder hat sie verkauft. Das Tüpfelchen auf dem i war… Zysset: … dass so viele positive Reaktionen von allen Seiten her kamen. Albertin: … neben dem Arbeiten an den Bildern die vielen positiven Rückmeldungen der Klassen, die eine Führung gemacht haben. Richterswiler Anzeiger 03-2019


RICHTERSWIL

Aus dem «Pub» an der Chüngengasse wird die Ale Agency Craft Beer Bar Noch sind die Handwerker zugange an der Chüngengasse 1, doch bald entsteht an dieser Stelle ein Bierparadies: Der Biersommelier Daniel Egli eröffnet am 28. März zusammen mit seiner Partnerin Dorthe Kristensen die Ale Agency Craft Beer Bar.

Bierliebhaber werden also neu in Richterswil auf ihre Kosten kommen: Die Ale Agency wird sowohl gemütliche Bar wie auch Verkaufsladen sein. Ein Konzept, das die beiden neben dem Bierspezialitäten-Verkaufsladen in Pfäffikon ZH schon länger planen. In der Ale Agency werden etwa 60 bis 70 verschiedene Biere erhältlich sein, ausschliesslich von internationalen oder nationalen Klein- bis mittleren Brauereien – sogenannte Craft Beers. Diese Klein- und Mikrobrauereien erleben zur Zeit einen wahren Boom, und gerade in der Schweiz ist die Brauereidichte wieder stark angestiegen. Trend zu kleinen und lokalen Brauereien

Rund 1000 Bierbrauereien buhlen aktuell um die Durstigen. Und dies bei abnehmendem Pro-Kopf-Bierkonsum.

und vieles mehr.» So wird es also in der neuen Ale Agency Craft Beer Bar viel zu entdecken geben. Nebst den Bieren werden auch Accessoires wie Gläser angeboten, und auch den Männergeschenkekorb kriegt man dort.

Noch sind die Handwerker an der Chüngengasse 1 mit Ausbesserungsarbeiten beschäftigt.

Doch Biersommelier Daniel Egli weiss: «Der Trend geht ganz klar weg von den Angeboten der Grossbrauereien hin zu kleinen nationalen oder gar lokalen Anbietern.» Gerade rund um den Zürich-

Dorthe Kristensen und Daniel Egli freuen sich auf ihr neues Lokal in Richterswil.

see besteht eine grosse Vielfalt an solchen Mikro-, Klein- und Mittleren Brauereien, allen voran natürlich mit den Wädenswiler Bieren, die in der ersten Zürcher Gasthausbrauerei gebraut werden und als erste voll auf «Bio» setzten. Doch auch Richterswil erscheint mit dem «Richtersweiler Bier» wieder auf der Landkarte – wenn auch das Bier in Einsiedeln gebraut wird. Biervielfalt

Biersommelier Egli erwarb seinen Titel durch verschiedene Kurse, sowohl in der Schweiz wie auch in Deutschland. Ihm ist es ein Anliegen, seinen Gästen und Kunden die Vielfalt der Biere aufzuzeigen: «Jedes Bier hat seinen eigenen Geschmack, und es gibt zahlreiche Geschmacksrichtungen wie Hopfen, Frucht, Malz, Kaffee, Karamell, Honig, Gewürze Richterswiler Anzeiger 03-2019

Im Barbereich werden sieben Bier vom Fass ausgeschenkt, wechselnd nach Angebot und Saison. Ebenso kann das gesamte Flaschen-Verkaufssortiment erworben und gleich getrunken werden. Abgerundet wird das Barsortiment mit einer Auswahl an Ciders, Biercocktails, alkohol- oder glutenfreien Bieren sowie Softgetränken und je einem Rot- und Weisswein. Und was, wenn sich der kleine Hunger meldet? Dorthe Kristensen verrät, dass auf der Speisekarte Flammkuchen, Toasts und warm oder kalt geniessbare Hopfenwürste zu finden sein werden. Für den Servicebereich inklusive Beratung suchen die beiden Betreiber im übrigen auch noch eine Kraft, die helfend zur Seite steht – Interessierte dürfen sich gerne direkt bei ihnen melden. Eröffnung der Ale Agency Craft Beer Bar ist am Donnerstag, 28. März. Ab 16 Uhr und an den folgenden beiden Tagen steigt die Eröffnungsparty, an der nebst den angebotenen Bieren auch kulinarische Häppchen genossen werden können. Und vielleicht gewinnen die Besucher beim Bierdeckellotto ja mit etwas Glück eine Preisreduktion für ein Bier vom Fass!  (stb) Eröffnung: 28. März 2019, ab 16.00 Uhr. Normalöffnungszeiten: Di–Do 16–24 h; Fr/Sa 14–24 h. Ale Agency Craft Beer Bar Chüngengasse 1 8805 Richterswil www.aleagency.ch

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LESERMEINUNGEN Die Interessengemeinschaft Baumfreunde Richterswil will die Kastanienallee für alle erhalten Die geplante Uferabflachung im Seegebiet zwischen Badeanstalt und der Grenze zum Kanton Schwyz wird auch Renaturierung genannt, offenbar weil die künstliche Uferverbauung bis zum Känzeli verschwinden würde. Ein Schilfanbau an einem Ort, der die Rodung von vitalen 39 Kastanienbäumen verlangt, ist unseres Erachtens widersinnig und kein wirklicher Gewinn für den Naturschutz. Im Gegenteil! Schon das jetzige Dorfbild vom See aus gesehen zeigt ein wunderbar harmonisches Bild. Mit der Baumallee vom denkmalprämierten Bahnhof bis zur wunderschönen Badi als rechtem Flügel, der weiterführenden Baumallee, deren Rodung eben droht, als linkem Flügel mit der einzigartigen Fontäne in der Mitte, entsteht da die Figur eines Engels, der allen ankommenden Gästen und vorbeifahrenden Betrachtern sagt: Die Richterswiler heissen Sie herzlich Willkommen. Ausserdem ist die imposante Baumreihe eine der längsten im Kanton. Biologisch gesehen ist festzuhalten, wie vielfältig die Fauna am Ufer jetzt schon ist. Die grosse und sehr differenzierte Vogelwelt auf dem Wasser, aber auch in den Bäumen würde sich nicht jedes Jahr von neuem dort so wohl fühlen, wenn nicht auch die Insektenpopulation ein vielfältiges Nahrungsangebot für sie hergäbe. Die stabilen Kastanien sind Heimat vieler, nicht zuletzt der Bienen. Jede ist ein kleines Biotop, und als Allee ergeben sie eine einmalige Schattenpromenade für alle. Wir verfügen über ein unabhängiges professionelles Baumgutachten von der Firma Robinia Baumpflege, Thomas Hinze, 8522 Häuslenen, über den vitalen und guten Zustand der Bäume. Dieses Gutachten wider-

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lern geschützt werden. Mit Zäunen könnten die Nistplätze der Vögel vor dem Wellengang nicht geschützt werden. Wir sind für eine Schilfaufforstung in Richterswil, aber gegen diesen Standort. Richterswil schuldet dem Kanton seit 2004 einen Renaturierungsanteil für die Lizenz des Yachthafens. Die Schuld ist aber einiges kleiner als die vielen Ufermeter zwischen Badi und Känzeli. spricht demjenigen der Gemeinde. Der augenfällige Pilzbefall einzelner Astlöcher ist lokal und äusserlich und dient dem Abbau von Totholz. Das Wurzelwerk und die Stämme sind davon nicht betroffen. In naher Zukunft ist eine solche Oase der Frische in der Nähe von Dorfzentren, auf baumarmen, grösseren Plätzen und auf Hauptstrassen, wo die Sommerhitze unerträglich werden kann, unerlässlich und von unschätzbarem Wert für das Wohlbefinden aller Lebewesen. Das beweisen all die fröhlichen Menschen, welche beim kleinsten Sonnenstrahl dieses wirklich nahe Erholungsgebiet bevölkern. Jeder Meter ist rollstuhlgängig und äusserst kinderfreundlich. Ein Schilfgürtel in diesem Gebiet hat eigentlich nur Nachteile. Im Sommer würde es ohne Bäume unerträglich heiss. Die wenigen neuen Sitzbänke am Bahntrassee wären unbeschattet und fast ohne Seesicht. Für Spaziergänger würde der Pfad einem Schnelldurchlauf ähneln und hätte den Namen Seeuferweg nicht mehr verdient. Der als Naturschutzgürtel gedachte Ruheraum für Brutvögel müsste intensiv vor Schwimmern (die Badi ist gleich nebenan), und vor allem vor motorisierten Wassersport-

Frühlingsaustellung

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Unser Vorschlag ist der Standort vis-à-vis der Kläranlage. Dann ist die Kastanienalleeabholzung kein Thema mehr. Dort kann der Verpflichtung gegenüber dem Kanton entsprochen werden. Der bestehende Schilfgürtel entlang des Seeuferwegs Richterswil – Wädenswil kann, mit schmalen Strandabschnitten für Schwimmer durchsetzt, nahtlos weitergeführt werden. Dort hat es weniger Schwimmer, und die Ruderer schlagen keine hohen Wellen und halten sich eh immer an Uferabstände. Auf der Wiese neben der Baumallee bliebe Raum zum Spielen und Verweilen. Zusätzlich würde sie auch Raum bieten für eine Neubepflanzung mit weiteren Bäumen, welche die Gemeinde als Ersatz für die gefällten Bäume beim Busbahnhof zu setzen versprochen hat. Das ergäbe so – zusammen mit den am Leben gelassenen Kastanienbäumen – eine noch bessere CO2-Bilanz für Richterswil! Pius Marbach IG- Baumfreunde Richterswil (ohne politische und religiöse Ausrichtung) Info-Veranstaltung zum Thema durch die IG Baumfreunde: Sonntag, 14. April, um 14 Uhr, bei der Kastanienbaumallee

Sonntag, 07. April 2019, 10.00 – 17.00 Uhr

Postfach

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Garten- und Forstgeräte

Die neuen Rasenmähermodelle sind eingetroffen ! Oder doch lieber einen Mähroboter? Unverbindliche Beratung vor Ort.

Ostern, Geburtstage, Muttertag ? Diverse Handmade Deko-Gebrauchsartikel in unserem Lädeli werden Sie auf jeden Fall inspirieren.

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Der Grill wird angeheizt und der Kühlschrank bestückt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Richterswiler Anzeiger 03-2019


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Frühlingsausstellung bei bamag Samstagern Die Natur erwacht und alles fängt langsam an zu spriessen. Die neuen Rasenmähermodelle, Garten- und Forstgeräte in der aktuellen Ausstellung des Grundstückspflegespezialisten lassen das Gärtnerherz höher schlagen.

Seit 21 Jahren führt das Ehepaar Hartmann das Geschäft der bamag Garten- und Forstgeräte. Sie haben ihr Sortiment sorgfältig auf Marken wie Stihl, Kärcher und Husquarna spezialisiert. Die Ausstellung zeigt eine Vielfalt an Spezialgeräten, gerade zu Saisonbeginn sind die Rasenmähroboter interessant. Wer mit einem solchen Gerät liebäugelt, den besucht Walter Hartmann gerne zu Hause, sieht sich das Gelände an und berät die Rasenbesitzer professionell und unverbindlich. Möglicher-

weise braucht es nur eine kleine Anpassung am Gelände, und schon ist es mährobotertauglich. Ein solches Gerät ist nicht nur für ältere Leute spannend, sondern auch für jüngere Generationen, die ihren Rasenmäher per Smartphone in Betrieb setzen können. Eine gute Beratung ist bei der bamag selbstverständlich, denn die Hartmanns wollen vor allem zufriedene Kunden. Eine weitere Stärke der Firma ist der Reparaturservice. So gut wie

alle Geräte dürfen dem Fachmann in kundige Hände übergeben werden, auch wenn sie nicht bei bamag gekauft wurden oder zu deren «Hausmarken» gehören. Walter Hartmann ist ein absoluter Profi darin, die Motoren und Geräte auf Vordermann zu bringen und die passenden Ersatzteile aufzutreiben und einzubauen. «Mein Mann bringt einfach (fast) jedes Gerät wieder zum laufen», erklärt Sonja Hartmann stolz.  (rb)

Frühlingsausstellung: 7. April, 10.00–17.00 Uhr, mit Grilladen und Getränken. bamag Garten- und Forstgeräte, Bruggetenstrasse 8, 8833 Samstagern, www.bamag-samstagern.ch Öffnungszeiten: Mo–Fr 7.30–12.00 Uhr, 13.30–17.30 Uhr, Sa 8.00–12.00 Uhr. Nach telefonischer Vereinbarung auch ausserhalb der Öffnungszeiten: Tel. 044 784 03 73

Eine Oase der Handwerkskunst in der Galerie Kreative Frauen und Männer aus der Region erschaffen Schönes für Mensch und Heim – eine gute Gelegenheit, sich umzusehen und inspirieren zu lassen.

Der Raum oberhalb der bamag-Ausstellung ist voller kleiner handgefertigter Kunstwerke, welche von Sonja Hartmann liebevoll arrangiert und zum Verkauf bereit sind. Schmuckstücke, Kuscheltiere, Wärmekissen, Handtaschen, Fensterdeko, Kinderlätzchen, Karten und unzählige Aufmerksamkeiten mehr gibt es hier zu entdecken. Bei «MuSo & sälbergmacht» darf auf Entdeckungsreise gegangen werden. Die qualitativ hochstehenden Gebrauchs- und Ziergegenstände dürfen die Richterswiler Anzeiger 03-2019

motivierten Handwerkskünstler bei Sonja Hartmann ausstellen. Sie selber ist ebenfalls leidenschaftliche Näherin und bietet ihre Produkte an.  (rb) «MuSo & sälbergmacht», Öffnungszeiten: Di und Mi 13.30–17.00 Uhr, Sa 9.00–12.00 Uhr, oder nach telefonischer Vereinbarung: Tel. 079 341 31 01, sonja@muso-saelbergmacht, www.muso-saelbergmacht

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RICHTERSWIL

Aufmarsch von Regierungsund Kantonsratskandidaten auf dem Wisshusplatz aktionen sind immer positiv zwischen den Parteien».

Regierungs- und Kantonsratskandidaten auf dem Wisshusplatz. Von links: Hansruedi Kölliker (FDP), Reto Grau (FDP), Ernst Stocker (SVP), Astrid Furrer (FDP), Thomas Vogel (FDP), Carmen Walker Späh (FDP), Silvia Steiner (CVP), Farid Zerounal (CVP), Hans-Peter Brunner (FDP).  (rb) Der Gemeindeverein Richterswil-Samstagern hat beim Stelldichein den Bürgern Gespräche mit bisherigen und möglichen zukünftigen Kantons- und Regierungsräten ermöglicht.

Nebst dem Festzelt, in dem gut schweizerisch Hörnli und Ghackets serviert wird, haben die bürgerlichen Parteien ihre Stände aufgestellt, von weitem an den bekannten Logos zu erkennen. Sie werben für ihre Kantonsratsund Regierungsratskandidaten. Einige von ihnen sind persön-

lich anwesend, bereit der Bevölkerung ihre Werte und Ziele zu erläutern, welche sie in der kommenden Amtszeit 2019–2023 erreichen wollen. Etwas abseits an der Strasse hat sich die SP aufgebaut. Dies, weil sie nicht zu den bürgerlichen Parteien gehört, aber trotzdem ihre Kandidaten vorstellen möchte. Dass die SP sich bei einer späteren Veranstaltung den anderen anschliessen darf, halten Bernadette Dubs und Hansjörg Germann für möglich: «Wir haben keine Berührungsängste, und die Inter-

Der Kantonsrat besteht aus 180 Mitgliedern. Der Wahlkreis Horgen bekommt davon 15 Sitze. Allein aus Richterswil-Samstagern haben sich zehn Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen lassen: Peter Theiler (CVP), Peter Doderer (FDP), Renato Pfeffer, Susann Schnegg und Nicolas Dudler (alle EVP), Bernadette Dubs und Alessandro Barbon (beide SP), Rolf Gloor (Grüne), Lukas Stiefel und Sandra Bizzarri (beide Grünliberale). Für einen Sitz im Regierungsrat gibt es keine ortsansässigen Kandidaten. Trotzdem haben am Samstag, 9. Februar, einige bisherige wie neu aufgestellte Politiker (siehe Foto) den Weg nach Richterswil zur Werbekampagne gefunden. So wurde auf dem Wisshusplatz eifrig diskutiert sowie für Partei und Kandidatinnen und Kandidaten geworben. Die Wahl für die Amtsdauer 2019–2013 wird am 24. März durchgeführt. (rb)

Was Mädchenherzen erfreute und erfreut Ein Seidenwarenlädeli aus Grossmutters Zeiten, aber so detailreich und kunstvoll gearbeitet, dass es auch die Erwachsenen begeistert. Ein Kunstwerk ebenfalls der Bäckerladen, auf den schlicht ein nicht mehr oft gebrauchtes Wort zutrifft: entzückend! Diese beiden Bijoux, kürzlich erhaltene Geschenke, zeigt das Ortsmuseum zusammen mit weiteren Puppenhäusern aus der Nachkriegszeit, deren Möbel zum Teil Miniaturausgaben von Originalen sind. Ein Puppenkoffer mit der Garderobe einer eleganten Dame um 1900 und andere passende Objekte ergänzen die kleine Ausstellung.  (e) Offene Türen und Apéro: Sonntag, 7. April, 10.00–12.00 Uhr, Ortsmuseum Richterswil, Dorfbachstrasse 12

Männerchor Frohsinn Samstagern ehrt Sänger Höhepunkt an der Generalversammlung war die Ehrung von Martin Uhr für 50 Jahre Sängermitgliedschaft und von Walter Imlig als Ehrenmitglied.

An der 88. Generalversammlung freute sich Präsident Josef Uhr jun. über einen Grossaufmarsch von 25 Sängern. Für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren wurden im Vorstand wiedergewählt: Josef Uhr jun. Präsident, Sepp Gyr, Kassier, und Hansruedi Rhyner, Beisitzer. Eine verdiente Auszeichnung erfuhr Martin Uhr für seine 50-jährige Sängertätigkeit. 1969 ist er als 17-Jähriger in den Männerchor Frohsinn eingetreten. Ein treuer, engagierter Sänger, der auch im Vorstand und sonstigen Aufgaben seine Vielseitigkeit zur Verfügung stellte. Mit einer schmucken Holz-

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uhr wurde ihm sein grosser Einsatz verdankt. Seit 20 Jahren ist Walter Imlig ein hilfsbereiter und wertvoller Sänger. Als Vizepräsident und als Präsident während acht Jahren und heute als Festwirt setzt er sich für den Männerchor ein. Für sein verdienstvolles Wirken wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Im Mittelpunkt des Tätigkeitsprogramms steht die Abendunterhaltung am Samstag 30. März, Freitag, 5. und Samstag, 6. April im Haaggerisaal. Das Chränzli 2019 steht unter dem Motto Oldies im gesanglichen Teil. Bekannte und erfolgreiche Titel wie Papagei-Jodel, Hulapalu oder Oh, mein Papa werden die Besucher gesanglich und darstellerisch erfreuen. Die Theaterequipe hat das Lustspiel «Schön wärs» einstudiert. Der Männerchor steht vor einem

intensiven Vereinsjahr: Auftritte am Sängerfest Zimmerberg, Jodlertreffen Zürichsee, in der reformierten Kirche Richterswil, Weinfest Malans und an privaten Anlässen sind vorgesehen. Sodann wird der Männerchor das Sujet an der Räbechilbi für die Bergvereine Samstagern gestalten. Die Sängerkameradschaft hat einen speziellen Stellenwert, sie wird insbesondere gepflegt nach den Proben bei geselligem Beisammensein. Für guten Probenbesuch wurden ausgezeichnet: 1. Sepp Gyr, 2. Edi Hohl, 3. Martin Uhr, 4. Peter Uhr, 5. Alois Ulrich. (dä) Probeabend: Donnerstag von 20 bis 22 Uhr im Singsaal des neuen Schulhauses. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen, Präsident Sepp Uhr jun., 078 647 60 38, gibt gerne Auskunft. Richterswiler Anzeiger 03-2019


V E R A N S TA LT U N G E N Richterswil / Samstagern 24.03.2019 «Gemeinsam für starke Frauen – gemeinsam für eine gerechte Welt» 10.45 Uhr, Ökumenischer Familiengottesdienst in der kath. Pfarrkirche Richterswil mit separatem Kinderprogramm. Anschliessend Suppenzmittag im kath. Pfarreisaal, Stände des Claroladens und der ökumenischen Lismigruppe. Kuchenspenden sind herzlich willkommen! Messias – neu gehört 17.00 Uhr, ref. Kirche 27.03.2019 Entdeckungen. Wie entdecke ich das Wesentliche im Leben? Offenes Forum Ein Polizist trifft eine Frauenchorpräsidentin. Mit Stefan Oberlin und Liza Sulzer 20.00 Uhr, Mehrzwecksaal Schulhaus Feld 2 29.03.2019 «Wie wir Kirche sein können» Vortrag und Diskussion mit Christiana und Thomas Wallimann-Sasaki 19.30 Uhr, kath. Pfarrheim 30.03.2019

Tansraus.ch – Tanzparty für Jung und Alt Infos unter: www.tanzraus.ch 20.30 bis ca. 03.33 Uhr. Bürgi Richterswil, Gerbestrasse 19

03.04.2019 Kurs «mobil sein & bleiben» unterwegs zu Fuss und mit dem öffentlichen Verkehr (u.a. Billetautomat); Sie erhalten praktische Tipps Besammlung: Gemeindehaus, Seestr. 19. Anmel dung bis 21.03. an ZVV-Contact, Tel. 0848 988 988 oder contact@gmail.com 04.04.2019 Mittagessen Pro Senectute An- und Abmeldungen unter Tel. 044 784 25 14 12.00 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Rosengarten, Velosaison-Eröffnungstour Pro Senectute Route offen, ganztags, Kontakt: Werner Wäfler, Tel. 079 437 70 87 oder sg.zimmerberg@gmail.com 05.04.2019

Jubiläumsfest «10 Jahre Richtibistro» Fiirabigmusig mit Anja & Chris ab 18.00 Uhr, Richtibistro, Freiestrasse 4

Film im Dorftreff 20.00 Uhr, Dorftreff GZ Drei Eichen, Samstagern

06.04.2019 Jubiläumsfest «10 Jahre Richtibistro» Frühschoppen mit Weisswurst und Brezeln, Musikalische Unterhaltung mit dem Alphornbläser Walti Siegrist ab 9.00 Uhr, Richtibistro, Freiestrasse 4 06.04.2019 Tag der offenen Tür Musikschule Wädenswil-Richterswil 10.00–14.00 Uhr Schulhaus Boden, Göldistrasse 19, 8805 Richterswil Richterswiler Anzeiger 03-2019

07.04.2019

Puppenhäuser – Offene Türen mit Apéro 10.00–12.00 Uhr Ortsmuseum Richterswil, Dorfbachstrasse 12

08.–10.04.19 Kinderkleider- und Spielwarenbörse für Frühling und Sommer kath. Pfarreiheim, Annahme: Mo 14.00–19.00 Uhr, Verkauf: Di 10.00–19.00 Uhr, Rückgabe: Mi 17.00–19.00 Uhr, Montag und Dienstag mit Café Anbieternummern per Mail erhältlich, www.frauenrisa.info 09.04.2019 Wanderung: Uster–Mönchaltdorf–Uster Pro Senectute Wandergruppe Kontakt: Walti Krüsi, Tel. 044 780 24 33 oder sg.zimmerberg@gmail.com Clochard-Stadtführung Zürich Frauen Ri/Sa Eine Führung der ganz anderen Art. Nachmittags, Anmeldung bis 25.03. an K. Baumgartner, Tel. 044 780 39 61 oder baumgartner.erka@gmail.ch 11.04.2019 Velo-Kurztour Pro Senectute Velogruppe Route offen, nachmittags,Kontakt: Werner Wäfler, Tel. 079 437 70 87 oder sg.zimmerberg@gmail.com 12.04.2019 Veteranenehrung Musikverein Richterswil-Samstagern mit den Musik vereinen Schönenberg und Thalwil 19.00 Uhr, Haaggeri-Saal Samstagern 13.04.2019 Jubiläums-Frühlingskonzert 150 Jahre Musik verein Richterswil-Samstagern mit Festwirtschaft und Tanzmusik (nach dem Konzert) mit der Band «ZugVögel» 20.00 Uhr, Türöffnung 19.00 Uhr. Haaggeri-Saal Samstagern 17.04.2019 Kommunikation. Wie kann ich besser kommunizieren? Offenes Forum Eine Asylbetreuerin trifft einen Radiojournalisten. Mit Karin Clerc & Peter Walt. Und mit Musikverein. 20.00 Uhr, Mehrzwecksaal Schulhaus Feld 2 30.04.2019

Erzählcafé – Wahre Geschichten: Mode und Mödeli Moderation Gabriela Giger Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich 14.15–16.00 Uhr, Gemeindebibliothek Richterswil,

Weitere Gemeinden 25.–26.05.19 Freiraum – Ein Kunstexperiment des See-Spitals Horgen mit Kunstschaffenden aus Richterswil, Wädenswil und Umgebung Öffentliche Ausstellung, am Samstag mit Volksfest Sa von 10–19 Uhr, So von 10–13 Uhr. Seespital Horgen, Asylstrasse 19, 8810 Horgen

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Profile for Baumgartner Stefan

Wädenswiler Anzeiger 19-03 / Richterswiler Anzeiger  

Der Wädenswiler Anzeiger / Richterswiler Anzeiger im März 2019.

Wädenswiler Anzeiger 19-03 / Richterswiler Anzeiger  

Der Wädenswiler Anzeiger / Richterswiler Anzeiger im März 2019.

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