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r e l i w s n e d ä W A

r e g i nze

Monatszeitung für Wädenswil und Umgebung. 2. Jahrgang / Nr. 5 / Mai 2012

Wie und wo Wädenswil künftig plant und baut

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Heute auch zu lesen:

So könnte sich Wädenswil einst präsentieren: Gerbeplatz mit Solitär als Schranke gegen die Seestrasse hin. Gleich zwei gewichtige Planstudien veröffentlichte die Stadt Wädenswil in den letzten Wochen: einerseits die kommunale Raumentwicklungsstrategie (RES), die über die grundlegende Stadtentwicklung in den nächsten Jahren Auskunft gibt, andrerseits präsentierte die Stadt an einer Ausstellung in der Kulturhalle das Projekt «Zentrumsplanung». Bei beiden Projekten geht es um wegweisende Zukunftsplanung, wie sich Wädenswil mittel- bis langfristig präsentieren soll. Neubauten im Bereich Gerbeplatz und -strasse

sowie im Bereich Poststrasse/ Coop werden die Wahrnehmung der Stadtbevölkerung und auch der Durchfahrenden nachhaltig ändern. Mit der Zentrumsplanung-Ausstellung wurden Denkanstösse vermittelt. Wie Wädenswil

die Abwanderung von Gewerbebetrieben verhindern möchte, wo noch Landreserven bestehen und wo Wädi gebaut ist, soll die kommunale Raumentwicklungsstrategie (RES) aufzeigen. Bericht auf Seite 8

IG Weihnachts­ beleuchtung: Sammel­ aktion angelaufen Seiten 6/7 Die schönsten Grillplätze in der Um­gebung  Seiten 12/13 Rednecks-Night 2012 Seite 20


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E DI T O R I AL

W Ä D I A KTU E LL

Wädi soll auch wischen

Bild: mä

Wädenswil plant ... ... und alle planen mit. Zen­ trums­planung für Gerbestras­ se und -platz; Zentrumspla­ nung für die Poststrasse und den Coop; der Kanton plant die Zugerstrasse neu und ir­ gendwo sollte auch die künfti­ ge Entwicklung der Stadt Wä­ denswil selbst geplant werden. Trotz Schulstadt-Image soll auch Gewerbe und Industrie weiterhin Platz haben. Aber wo? Und bis wann?

Die Gemeinderatsfraktion der SVP und des Bürgerlichen Forums Positives Wädenswil lädt den Stadtrat ein zu prüfen, ob analog des erfolgreichen Projektes «Wädi rollt» des HEKS (Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz) auch ein Projekt «Wädi wischt» möglich wäre. Das seit mehreren Jahren von der Stadt und weiteren Sponsoren unterstützte Projekt «Wädi rollt» wird allseits gelobt. Die Möglichkeit, Erwerbslosen eine sinnvolle Tagesstruktur zu bieten, ihnen Arbeit und die Chance für einen beruflichen Wiedereinstieg zu geben, ist begrüssenswert. Die Debatte über die Laubbläser im Herbst 2011 und

die laufende Diskussion über Littering und Vandalismus haben gezeigt, dass in unserer Stadt ein grosses Betätigungsfeld offen ist, welches nicht allein durch Mitarbeiter der Abteilung Planen

und Bauen bewältigt werden kann. Einsatzmöglichkeiten er­gä­ben sich vor allem im Zentrum am Samstag- und Sonntagmorgen, teilen die Initianten mit.

Projekt «Wädi rollt» Von Mai bis Ende Oktober werden in Wädenswil Velos gegen Hinterlegung eines Depots tageweise gratis ausgelie­ hen. Alle Informationen sind in der Velostation beim Coop in Wädenswil erhältlich. Die Ausleihe und Wartung der Velos sind den Erwerbslosen anvertraut. Wädi rollt bietet 14-16 Beschäftigungsplätze mit bis 4 Tagesschichten a 4 Einsatzstunden an. Im Sommer wird das Angebot samstags mit einem Hauslieferdienst ergänzt. Im Winter finden 12 Erwerbslose eine sinnvolle und nützliche Hilfstätigkeit bei der Eisbahn und Skaterhalle und können ihre Fähigkeiten betreffend Velomechanik und Nähen (hauptsächlich für Frauen) entwickeln.

Zu viele Köche verderben den Brei, lautet eine alte Weisheit. Was für die Küche gilt, sollte auch bei Stadtplanern gelten. Wer sich an der Ausstellung zur Zentrumsplanung in der Kulturhalle umgesehen hat, hat neben ganz vernünf­ tig aussehenden Projekten manch gar abstruse Idee an­ sehen müssen. Doch dürfen die meisten planenden Köche ihre Suppe so (ver-)salzen, wie sie mögen, denn wahr­ scheinlich wird ihre Suppe nie ausgelöffelt. Bleibt zu hoffen, dass die Bauherren sich auf Am vergangenen 15. Mai wurden in der St.-Anna-Kapelle im Wädenswiler Berg Dominique die vernünftigen Lösungsvor­ Roulin sowie Michael Häberli als neue Mitglieder des Stadtpolizeikorps vereidigt. schläge besinnen. Stadtpräsident Philipp Kutter, Thomas Largiadèr als Stadtrat Sicherheit und Gesundheit sowie der Chef Stadtpolizei, Paolo Mikus, wünschten den neuen Mitglieder der Stadtpolizeit Glück In diesem Sinne: «En Guete» und Erfüllung in Ihrer Aufgabe. Auf dem Bild sind die neu vereidigten Polizisten mit dem Chef Ihr Stefan Baumgartner Stapo (Mitte) zu sehen.

Zwei neue Angehörige der Stadtpolizei vereidigt

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W Ä D I A KTU E LL

Schaffung von Wahlkreisen beantragt Die Gemeinderäte Rahel Son­ der­ eg­ ger und Tobias Mani (beide EVP) möchten die Wädenswiler Gemeindeordnung dahin gehend ändern, dass die Schaffung von Wahlkreisen ermöglicht wird. Eine entsprechende Motion wurde eingereicht. Bis anhin werden die 35 Gemeinderäte Wädenswils in einem einzigen Wahlkreis gewählt. Mit der Schaffung von Wahlkreisen würde Wädenswil die Voraussetzungenschaffen, dass allenfalls eingemeindete Nachbarorte ein garantiertes Mitspracherecht hätten.

Ein etwas zu kleines Segelrevier

Dort, wo sich der herabstürzende Giessbachfall zu einem Seeli sammelt, liegt seit ein paar Tagen eine Segeljolle auf Grund, zerschellt an den hohen Klippen der Umfassung. Die Gründe, wieso das havarierte Boot mit Luzerner Kennzeichen dort liegt, sind unbekannt. Die Stadtpolizei versucht mit dem Eigner in Kontakt zu treten.

«Rääbe» wird mit Solartechnik ausgerüstet Feuerbrand-Resistenz-Gen lokalisiert Die Dächer der Alterssiedlung «Bin Rääbe» an der Schlossbergstrasse haben ihr technisches Alter erreicht. Die Dachhaut macht zunehmend Probleme, so dass ein Ersatz unumgänglich geworden ist. Bei dieser Gelegenheit wird eine verbesserte Wärmedämmung angebracht. Die Dachsanierung ist eine gute Gelegenheit, um die Dächer anschliessend mit Solartechnik auszurüsten. Die grossen Dachflächen und die Stellung der Bauten nach Südosten und Südwesten bieten sich dafür an. Auf dem Wohntrakt Schlossbergstr. 13 entsteht eine FotovoltaikAnlage zur Stromerzeugung, auf dem Trakt Schlossbergstr. 15 sind Kollektoren für die Warmwasseraufbereitung der 66 Wohnungen vorgesehen. Die Planung ist durch den

Wädenswiler Energiefachmann Bernhard Brechbühl erfolgt. Der Stadtrat hat Kredite von Fr. 715  000.– gesprochen, nämlich Fr. 340 000.– als gebundene Ausgabe für die Dachsanierung, Fr. 170 000.– für die Fotovoltaik-Anlage und Fr. 205 000.– für die solare Warmwassererzeugung. Mit der Dachsanierung wird Ende Mai begonnen, fertig gestellt sind die Anlagen voraussichtlich Mitte August 2012. Bis 2018 soll die Stadt Wädenswil das EnergiestadtLabel «Gold» erreichen. Eine Anlage der Grösse, wie sie auf der Alterssiedlung «Bin Rääbe» entsteht, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Energiestadt «Gold». Mit der solaren Warmwasseraufbereitung wird nicht nur Gas gespart, sondern im Nebeneffekt auch der CO2-Ausstoss reduziert.

Neue Apfelsorten sollen sich in Zukunft besser gegen den Feuerbrand-Erreger wehren können. Weltweit arbeiten verschiedene Teams an der Entwicklung feuerbrandresistenter Sorten. Nun haben Fachleute von Agroscope und der ETH Zürich gemeinsam einen weiteren Meilenstein erreicht: Sie haben das Resistenz-Gen des Wildapfels

Malus x robusta 5 genau lokalisiert. Dank dieses Wissens können die Forschenden effizienter als bisher diejenigen Sämlinge zur weiteren Züchtung auswählen, die das Gen in sich tragen. Feuerbrand ist eine meldepflichtige Pflanzenkrankheit, die durch Bakterien verursacht wird. Die Gegend um Wädenswil gehört zur Feuerbrand-Befallszone.

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W ÄD I AK T UEL L

IG Weihnachtsbeleuchtung: Sammelaktion angelaufen Die IG Weihnachtsbeleuchtung hat ihre Tätigkeit aufgenommen und die Sammelaktion gestartet. In einer ersten Welle wurden rund 500 Briefe an ausgewählte Gewerbebetriebe, Handelsketten und Privatpersonen versandt. Über den Stand der Aktion gibt Beat Wiederkehr von IG in einem Interview mit der Redaktion des Wädenswiler Anzeigers Auskunft:

nun aktiv. Welche Reaktionen haben Sie erfahren, sowohl von den Behörden, als auch von den Gewerbetreibenden und der Bevölkerung?

Beat Wiederkehr: Ich habe praktisch ausschliesslich po­ sitive Reaktionen gehört. Mit den Sponsoringzusagen trafen auch die ersten ermutigenden Rückmeldungen ein, wie etwa «vielen Dank für das Engage­ ment dem gesamten Team», Wädenswiler Anzeiger: die «gute Idee!», «wir finden es IG hat sich formiert und ist wichtig, mit den Fachgeschäf­

ten zusammen zu arbeiten», «solidarisch für Wädenswil», «für mich als Urwädenswiler ist es eine Ehrensache, meinen Beitrag zu leisten». Neben den finanziellen Zusicherungen bedeuten auch diese Kom­ mentare eine schöne Moti­ vation für die IG. Vereinzelt hören wir aber auch Stim­ men, die der Stadt die allei­ nige Finanzierung überlassen wollen. Die IG ist hier anderer Meinung: Wir wollen Eigen­ verantwortung übernehmen und partnerschaftlich mit der Stadt zusammenwirken. Die­

Echte Liebe wird in unseren Schweizer-Betten noch schöner sche teewä d Frot Kissen n u d - Ba uvets und her -D intüc rt. - Fixle ion reduzie t a id u in Liq

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se Zusammenarbeit ist bis­ lang sehr erfreulich, ermuti­ gend und unkompliziert. WA: in einem ersten Schritt wurden die Gewerbetreibenden in Wädenswil für einen Sponsoringbeitrag angeschrieben. Wie beurteilen Sie den Rücklauf, wie hoch ist der zugesicherte Betrag im Moment? bw: Die Generalversamm­ lung des Handwerker- und Ge­wer­be­vereins hat bekannt­ lich bereits CHF 20  000.00

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W Ä D I A KTU E LL für das Vorhaben budgetiert. Darüber hin­aus sind der IG bis Mitte Mai CHF 28 000.00 zugesichert worden. Viele verschiedene Unternehmer, nicht nur die Fachgeschäfte im Zentrum, haben spontan grosszügige Unterstützungen zugesagt. Ich bin beeindruckt über diese konkrete Solidarität. Es ka­ men auch völlig unerwartete Zusicherungen von Privaten und nicht gewinnstrebigen Organisationen. Sie alle zie­ hen am gleichen Strick. Die Zusagen verschiedenster Sei­ ten zeigen mir, dass es bei der Weihnachtsbeleuchtung nicht nur um eine schöne Stimmung für den weihnachtlichen Ein­ kaufsbummel geht. Es geht vor allem um die festliche Ge­ staltung des Stadtzentrums während dem wichtigsten Fest im Jahr überhaupt. Die Weih­ nachtsbeleuchtung ist für die ganze Bevölkerung. Viele spü­ ren auch: Ich muss nicht auf eine umfassende Zentrums­ planung warten, damit Wä­ denswil attraktiver wird. Mit meinem Beitrag kann ich jetzt ein Zeichen setzen, ganz kon­ kret. WA: in Wädenswil gibt es auch einige potente Handelsketten, die zum Teil – da an der Zugerstrasse gelegen – direkt von einem attraktiven Zentrum in der Adventszeit profitieren. Wurden diese auch angeschrieben und wie waren die Reaktionen?

bw: Auch die «Grossen» wur­ den angeschrieben. Bis heute habe ich eine Absage eines der genannten Anbieter erhalten; die restlichen haben sich noch nicht gemeldet. Ich kann mir vorstellen, dass die Handels­ ketten wegen ihrer internen Abläufe nicht so unkompliziert und rasch entscheiden können wie die Kleinen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich letztlich vor einem Sponsoring drücken wollen. Denn gerade auch sie profitieren doch von einem attraktiven Zentrum vor Weihnachten. WA: In einem zweiten Schritt soll auch die Bevölkerung Wädenswils Ihren Beitrag leisten. Welche Aktionen sind da geplant?

bw: Die Wädenswiler Detail­ listen starten ab Juni mit einer zusätzlichen Aktion in ihren Fachgeschäften. Dabei soll es nicht nur ums Geld sammeln gehen; der IG und den Detail­ listen ist auch ein Austausch mit der Bevölkerung über das Projekt wichtig. Weiter führt die IG Ende Juni am Samstag­ markt eine Standaktion durch. Denkbar, aber noch nicht konkret geplant, ist ferner ein Sponsorenlauf der Bevölke­ rung nach den Sommerferien.

WA: Bis Ende Juni sollen ca. 70 000 Franken gesprochen sein, damit die Bestellung der Beleuchtung ausgelöst werden kann. Ein realistisches Ziel? bw: Trotz dem erfreulichen Zwischenstand von heute rund CHF 48 000 ist das Finanzie­ rungsziel noch nicht erreicht. Ich werde in den nächsten Tagen persönlich ausgewählte Adressaten angehen, die sich bis jetzt noch nicht gemeldet haben. Nur wenn wir jetzt alle zusammenstehen, schaffen wir es. Die Sponsorenbeiträge werden natürlich erst in Rech­ nung gestellt, wenn die Finan­ zierung steht. Gönnerinnen und Gönner ab CHF 500 wer­ den in einem Dankesinserat

und auf einer Tafel an der Gerbestrasse genannt. Sobald das Ziel in die Nähe rückt, wird die IG dem Stadtrat ein formelles Beitragsgesuch für die restlichen Kosten unter­ breiten.

Jeder Franken zählt Spendenwillige können sich auch direkt mit der IG Weih­ nachtsbeleuchtung in Verbin­ dung setzen: IG Weihnachtsbeleuchtung, c/o Beat Wiederkehr, wieder­ kehr@argoconsilium.ch, Telefax 044 258 40 61, Telefon 044 258 40 62 meinsam einig, dass die Be­ leuchtung besser von einem spezialisierten Hersteller ge­ liefert werden soll, denn eine solche Anlage ist nicht frei von technischen Tücken. Vertreter der IG haben mit möglichen Anbietern Bemusterungen an­ geschaut und Konzepte disku­ tiert. Bald schon werden kon­ krete Angebote auf dem Tisch liegen. Der Entscheid soll ge­ rade auch mit der Stadt als «Hauptsponsor» abgestimmt werden. WA: Zuletzt eine persönliche Einschätzung: Bleibt Wädenswil im Advent dunkel?

bw: Aufgrund der vielen po­ sitiven Rückmeldungen kann ich mir das nicht vorstellen. Doch nur mit vereinten Kräf­ WA: Liegen schon konkrete ten werden wir unsere Vision Angebote möglicher Liefe- umsetzen. Der Countdown ranten vor? läuft. bw: Wir haben mit möglichen Der Wädenswiler Anzeiger lokalen Anbietern gesprochen. bedankt sich für dieses GeDabei wurden wir uns ge­ spräch.

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W ÄD I AK T UEL L

Wädenswil plant für die nächsten Jahre Wädenswil bewegt sich: im Zentrum stehen Neubauten an, die das Gesicht Wädenswils nachhaltig verändern werden. Klar, dass da keine Schnellschüsse gewünscht sind. Wo und wie auch noch gebaut werden kann, zeigt die kommunale Raumentwicklungsstrategie (RES).

Grundeigentümern präsentiert und von einem Beurteilungsgremium begutachtet. In einer zweiten Phase haben pro Teilgebiet je drei Architektenteams ihre Ideen konkretisiert. Die Schlussergebnisse der Machbarkeitsstudien für die beiden Teilgebiete wurden vom 4. bis am 6. Mai 2012 in Im Rahmen der Zentrums- der Kulturhalle öffentlich ausplanung haben je fünf Archi- gestellt. tektenteams für die beiden Teilgebiete «Gerbestrasse und Gerbestrasse Umgebung» und «Poststrasse und Umgebung und Umgebung» Ideen zur städtebaulichen Entwicklung Die Architekten im Teilgebiet erarbeitet. Erste Resulta- «Gerbestrasse und Umgete wurden im Mai 2011 den bung» befassen sich mit der

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Aufgabe, inwiefern das historisch wertvolle Stadtzentrum baulich verdichtet werden kann. Dabei wurde der Fokus auf das Gebiet rund um den Gerbeplatz gelegt. Praktisch alle Architektenteams sehen anstelle des Hause «Zum Zyt» einen mehr oder weniger länglichen Riegel vor, der den Gerbeplatz von der vielbefahrenen Seestrasse abtrennt und je nach Team etwas grösser oder kleiner dimensioniert ist. Auch das «Plätzli» bietet Möglichkeiten zur Verdichtung und auch das jetzige Credit-Suisse-Gebäude könnte in eine übergreifende Planung miteinbezogen werden;

die Bank wäre einem Neubau gegenüber aufgeschlossen. Das Beurteilungsgremium leitete daraus folgende Empfehlungen für die Gerbestrasse und Umgebung ab: Eine massvolle Verdichtung ist an zwei Orten möglich: • Parzelle zwischen Seestrasse / Eintrachtstrasse / Friedbergstrasse • Bereich des Hauses «Zum Zyt». Der räumliche Bezug Ger­be­ stras­se – Bahnhof soll gewahrt bleiben. Wegen seiner prominenten Lage innerhalb des geschützten Ortsbildes muss dem Neubau hohe Beachtung geschenkt werden.


W Ä D I A KTU E LL kehrsaufkommen macht eine zweiseitige Erschliessung erforderlich. Parkgarage: Die Zahl der unterirdischen Geschosse ist möglichst klein zu halten. Eckparzelle Zuger-/Flor­hof­ stras­ se: Die Eckparzelle liegt in unmittelbarer Nähe des Hauses «Zur Treu» (Florhofstr. 2). Dieses ist wegen seiner Bedeutung für das Ortsbild als schutzwürdig eingestuft.

So könnte sich das Gebiet Coop / Poststrasse dereinst präsentieren. Empfehlenswert ist ein länglicher Baukörper, der die Flucht der bestehenden Gebäude an der Seestrasse aufnimmt, seeseits den Bahnhofplatz abschliesst, bergseits einen neuen Raum mit Platzcharakter schafft und den räumlichen Bezug für Passanten zwischen Gerbestrasse und Bahnhofplatz wahrt. Nicht zur Diskussion stand eine Untertunnelung der Seestrasse, da dies wegen unter der Seestrasse durchführenden Bachfassungen, Leitungen und Rohren mit (zu) hohen Kosten verbunden sei. Dabei gäbe gerade diese nicht beachtete Variante mit einem Wurf einen grossen Zusammenhängenden Platz, der bestimmt nicht nur für die Chilbi ein grosser Gewinn wäre. Poststrasse und Umgebung Im Teilgebiet «Poststrasse und Umgebung» untersuchten die Architekten in erster Linie die Machbarkeit für einen Coop-Neubau an der Post­ stras­se. Dabei wurden für die Coop-Verkaufsfläche sowohl eine oberirdische als auch eine unterirdische Lösung sowie die Verlegung an den Alternativstandort zwischen der

Poststrasse und der Seestrasse geprüft. Hier zeigten alle beteiligten Architektenteams durchaus gangbare Lösungen auf, die auch ein Pluspunkt für das Stadtbild darstellen würden. Das Beurteilungsgremium leitet daraus folgende Empfehlungen für die Poststrasse und Umgebung ab: Neubau Coop: Ein hoher Bau als städtebaulicher Akzent wird an diesem Ort nur in Kombination mit einer möglichst öffentlichen Nutzung als angemessen betrachtet. Empfehlenswert ist ein der Situation angepasster, ca. zwei bis vier Meter hoher Sockelbau, der teilweise versenkt ist, verbunden mit einem neuen Vorplatz zur Zugerstrasse und mit Aufbauten die Traufhöhe des ZKB-Gebäudes nicht übersteigt. Vorplatz Coop: Auf der Seite Zugerstrasse ist als Vorplatz ein Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität erwünscht, der die Funktion eines Begegnungsraumes übernimmt und einen gut gestalteten Eingangsbereich zum Grossverteiler bildet. Zufahrt Coop: Das bereits vorhandene, relativ hohe Ver-

Für beide Entwicklungsgebiete, also sowohl Gerbe- wie Poststrasse, sind dies lediglich Empfehlungen. Was die jeweiligen bauwilligen Grundeigentümer schliesslich daraus machen, bleibt abzuwarten. Kommunale Raumentwicklungsstrategie

Driving-Range vor (Spickel Zuger-/Steinacherstrasse). Mit Planungshorizont 2030 besteht auch im angrenzenden Gebiet Fuchsenbüel Potenzial für künftige Einzonungen zu Industriegebiet. Weiter schwebt auch nach wie vor das Da­ mok­les­schwert «Neuer Deponiestandort» über dem Gebiet Hinter Rüti. Sollte dort jedoch bis 2030 keine Deponie gebaut werden, würde dieses Gebiet wieder zur Disposition frei. Stärkung der Au Die Au soll wohnlicher gemacht werden. Dies soll einerseits durch eine Aufwertung der Seestrasse passieren, andrerseits könnte das Gebiet der ehemaligen Alcatel eine Zentrumsfunktion übernehmen. Stadt und Eigentümerin des Areal haben erste Gespräche geführt. Die Eigentümerin kann aber zum Zeithorizont keine näheren Angaben machen. Eine Umnutzung weg von einer Industrienutzung bedarf in jedem Fall einer Umzonung.

Der Stadtrat hat zu Beginn der Legislatur 2010-2014 die Raumplanung zu einem Schwerpunkt erklärt und die Stadtentwicklungskommission beauftragt, eine «räumliche Entwicklungsstrategie» zu erarbeiten. Nun wurde das Ergebnis präsentiert, worin der Stadtrat zu Fragen der Raum- Stärkung des Zentrums sowie planung Auskunft gibt. Positionierung Schulstadt

Entwicklungsgebiet Neubüel/ Die Zugerstrasse wird aufgeHinter Rüti wertet, so dass das Gewerbe im Zentrum gestärkt werden Dieses Gebiet bietet für die sollte. Ebenso soll den Bedürfgewerbliche / industrielle Nut- nissen der Schulen in Wädenszung die meisten Chancen und wil-Ost, sprich Tuwag-Areal Möglichkeiten. Baureifes Land und ehemaliges Seifen-Sträuliegt bei der ehemaligen Golf- li-Areal, entsprochen werden.

Potenzial für die Au: Au-Center.

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S c h a u fen st er

Tag der offenen Tür bei Langendorfs Mit einem Tag der offenen Tür im neuen Lager in Horgen-Arn beendete die tradionsreiche Firma H.J. Langendorf AG eine Phase des Umbaus. Umbau im übertragenen wie wörtlichen Sinn. Ende 2011 schied Peter Langendorf aus der Firma aus und machte

Genügend Platz für Mineralwasser, Bier und Wein: das neue Lager in Horgen-Arn.

sich in Richterswil auf dem Areal der ehemaligen Garage Palm selbstständig. Gleichzeitig suchte die H.J. Langendorf AG nach geeigneten Lagerräumen, da der bisherige Abholmarkt auf dem SeifenSträuli-Areal einem Neubau Platz machen musste. Fündig wurden Sie in Horgen-Arn, wo mit etwa 350 Palettenplätzen genügend Lagerkapazität vorhanden ist. Umzug mit Tag der offenen Tür gefeiert So wurden Kunden und Freunde – nach erfolgtem Umzug – am Samstag, 28. April, durch die grosszügigen, neuen Räumlichkeiten geführt. Eine Weindegustation, die durch das ebenfalls bei Langendorf erhältliche Rutishauser-Barossa-Sortiment führte, oder aber das gemütliche Beisammensein bei einem Glas Wein oder Bier, mit

Die dritte und vierte Generation der H.J. Langendorf AG. einer Wurst vom Grill rundeten den Anlass ab. Untermalt wurde der Anlass mit lüpfigen Blasmusikklängen. Am Sitz der Firma an der Zugerstrasse 27 in Wädenswil, oberhalb des Rösslis, kann nun das ganze Sortiment bestellt und auch abgeholt werden – oder wie gewohnt bequem nach Hause geliefert werden lassen. Im Büro an der Zugerstrasse wartet auch eine kleine, aber feine Aus-

wahl an Spirituosen auf den Kenner. Mit Frank Langendorf ist nun die vierte Generation in die 1908 von Hans Julius Langendorf gegründete Firma eingetreten. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 11 Personen, davon drei Familienmitglieder. H.J. Langendorf AG, Zugerstrassse 27, 8820 Wädenswil Tel. 044 780 31 66, www.langendorf.ch

Siam-Asia-Shop im Haus zur Schmiedstube unter neuer Führung Seit dem 1. Mai ist der bekannte Siam-Asia-Shop an der Kreuzung Schönenberg-/Oberdorfstrasse im Haus zur Schmiedstube unter neuer Führung. Poo Tandler führt neu das Lokal mit Take away, Restaurant und Lebensmittelmarkt. Mit einer Zeremonie, gehalten vom Abt und zwei Novizen aus dem Buddhistischen Zentrum Wat Srinagarindravararam in Gretzenbach SO wurden die Geschäftsräume gesegnet und den neuen Inhabern mit den besten Wünschen für die Zu10

Links: Gebete für eine erfolgreiche Zukunft – Geschäftsführerin Poo Tandler (rechts) mit Köchin Na. kunft übergeben. Der SiamAsia-Shop bietet als Restaurant Platz für 16 Gäste, ist aber vor allem als beliebter Take away sowie als Lebensmittelhandel für die Thai-Küche bekannt. Dass die bis anhin

schon hohe Qualität von Food und Service gehalten wird, dafür bürgen neben der Geschäftsfüherin Poo auch die Köchin Na, die sich ihre Sporen in den besten Thaiküchen Zürichs abverdient hat und

nun nach Wädenswil gelotst werden konnte. Siam Asia Shop & Take Away, Schönenbergstr. 24, 8820 Wädenswil. Öffnungszeiten: Mo–Fr 10:30 – 19:30 h, Sa 10:30 – 17:00 h


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Was ist eigentlich Ju-Jitsu (Tschiu)?

Ju-Jitsu ist eine alte asiatische Kampfkunst aus der viele andere Sportarten, wie unter anderem Judo und Aikido, entstanden sind. Ursprünglich zur Selbstverteidigung gedacht, sind heutzutage viele andere Aspekte für unsere neuzeitliche Welt wichtiger geworden. Es sind die täglichen Dinge im Leben, die von grossem Nutzen sind. In den Trainings werden diese speziell trainiert und gefördert, wie zum Beispiel besseres Gleich-

gewicht, schnellere Reaktion (gut im Verkehr), sicheres Auftreten (Stellensuche, Vorsprechen etc.) Zielstrebigkeit und Entscheidungsfreudigkeit (berufliche Karriere). Dies ein paar wenige Eigenschaften, die einem das Leben wirklich einfacher machen. Sicher ist auch der sportliche Effekt nicht wegzudenken. Durch die ethischen Grundsätze ist es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern möglich, in einer angenehmen Umgebung miteinander zu lernen

und zu wachsen. Durch den Umstand, dass in allen asiatischen Kampfsportarten Anfänger und Fortgeschrittene, Männer und Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten miteinander trainieren, wächst das soziale Verständnis untereinander. Das Selbe gilt auch bei Kindern und Jugendlichen. Ju-Jitsu tut nicht weh und Unfälle gibt es eigentlich keine. Viele grosse Meister trainieren diese Sportart bis ins hohe Rentenalter. Welche Sportart bietet schon eine solche Gelegenheit? Ju-Jitsu bedeutet in unserer Sprache «der sanfte Weg». Das heisst aber auch mitei-

nander auf sanfte Art Techniken zu erlernen. Hier ist man weit davon entfernt von aggressivem Verhalten, Heldentum und Spitzensport. Ju-Jitsu ist die intelligente Kunst, um sich gesund zu verhalten, zu leben und miteinander zu gedeihen. Das haben auch schon viele «neue» Fitness-Trendsportarten festgestellt und arbeiten sehr erfolgreich mit den ursprünglichen Gedanken der Kampfkunst. Es ist für alle Menschen möglich, Ju-Jitsu zu betreiben; von 9 Jahren bis ins hohe Rentenalter. Viele Menschen haben ein völlig falsches Bild durch Kinofilme, bei denen man stets Fighter und Helden sehen will. Meistens können Schauspieler den Sport gar nicht und werden gedoubelt. Die Budo Schule Wädenswil bietet Ihnen die Möglichkeit, diese attraktive Sportart kennen zu lernen durch einen speziellen Einführungs- und Schnupperkurs. Lesen Sie bitte das Inserat oder unsere Website; www.budoschule.ch.

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Die schönsten Grillp

Schliere

Gemeinde: Wäd Koordinaten: 68998

Gerenholz Gemeinde: Wädenswil Koordinaten: 693457 / 229218

Weitläufige Anlage, abe Dafür immer genü vorhande

Weite Aussicht zum Obersee und Alpen. Robidog / Abfallkübel sind unglücklich platziert (Geruchsemissionen).

Bachgadenweiher Gemeinde: Wädenswil Koordinaten: 690523 / 230947 Grosszügige, gepflegte Grillgelegenheiten mit Tischen und Bänken.

Teufenbachweiher Gemeinde: Schönenberg Koordinaten: 690950 / 226225 Idyllisch gelegen mit 3 verschiedenen Grillplätzen. Keine direkten Nachbarn.

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plätze der Umgebung

egg

denswil 84 / 230087

Reidbachweiher Gemeinde: Wädenswil Koordinaten: 694457 / 230523

er ohne Tische. ügend Holz en.

Leicht zu erreichen, entsprechend sieht die Anlage ziemlich «gebraucht» aus.

Burgruine Alt-Wädenswil Gemeinde: Richterswil Koordinaten: 694371 / 229889 Wunderschön gelegen mit vielen Grillmög­ lichkeiten auf den Türmen und beim ehemaligen Zwinger

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Geld und Geist

Altgold – Wollen Sie verkaufen ? Kürzlich sass ich mit Freunden zusammen. Wie immer bei solchen Treffen war auch die politische und wirtschaftlich schwierige Situation ein Thema. Erwähnt wurde dabei der zur Zeit, im Vergleich zu den Vorjahren, hohe Goldpreis – wenn er auch heute nicht mehr von Marco Heldner auf dem Höchst wie vor Monaten noch notiert. In diesem Zusammenhang war allen aufgefallen, dass fast täglich in Zeitungsinseraten und Flugblättern in Briefkästen für den Ankauf von Altgold geworben wird. Dies müsse ein einträgliches Geschäft sein, meinten einige, sonst würde dafür nicht soviel Werbung gemacht werden. Tatsächlich haben einige Altgoldankäufer alle Hände voll zu tun. Was hat es damit auf sich ? Der Preis für 1 Kilo Barrengold (999,9) ist tatsächlich sehr hoch – vergleicht man mit den Preisen von vor 10–15 Jahren. Tatsache ist das wir heute wieder auf dem Niveau von 1980 sind. Bis Ende 70er Jahre herrschten goldene Zeiten. Gold boomte und der Preis stieg in nie gekannte Höhen. Gründe dafür waren eine starke Ausweitung der Staatsverschuldung in den USA, die Ölkrise und eine allgemein schwache Wirtschaftsentwicklung. Diese Faktoren führten zu einem Run auf Sachwerte wie Gold und das trieb den Preis in die Höhe. Mit der Irankrise und dem Einmarsch der

Sowjet-Truppen in Afghanistan erlebte die Goldpreisentwicklung dann einen Höhepunkt mit über 850 USD/oz, dies sind inflationsbereinigt 2 100 USD. Heute führten ähnliche und mehr Gründe dazu, dass der Goldpreis in den letzten Monaten neue Preisrekorde erreichte. Kein Wunder also, dass jemand, der keine Goldbarren, aber Goldschmuck besitzt, für den er keine Verwendung hat, von dieser Preisentwicklung profitieren

will. Seit es in der Schweiz keine Bewilligung mehr für den Edelmetallhandel braucht, tummeln sich viele Händler in der Branche «Altgoldankauf». Und wo es keine Bewilligung braucht, ist auch keine Aufsicht da – und wie ist es dann mit dem Vertrauen? Unzählige Artikel und Fernsehsendungen haben sich in den letzten Jahren mit diesem Thema befasst. Allen gemeinsam ist, dass die Unwissenheit des Verkäufers oftmals schamlos ausgenutzt wird – mit falschen Preisen und ungenauen Metallwaagen. Was kann man dagegen tun ?

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Die meisten Ankäufer bezahlen die Schmuckstücke nach Gewicht und Goldgehalt; das Aussehen spielt dabei keine Rolle. Es ist wichtig, dass der Verkäufer weiss, wieviel der Schmuck ungefähr Wert ist. Dazu muss er den aktuellen Goldpreis kennen – heute z.B. Fr. 47 280.– für reines Gold 999,9 oder 24 Karat. Der Preis für Altgold ist niedriger, da ist der Aufwand für die Rückgewinnung des in Altschmucks enthaltenen Edelmetalls zu berücksichtigen. Für Goldschmuck von 18 Karat, 750, muss ein Einschlag von ca. 25 % gerechnet werden. Ein Vergleich von Schweizer Anbietern im Internet zeigt auf, dass die Preisunterschiede noch immer hoch sein können. Ausgangspunkt sind die Goldpreise einer Grossbank: 1 kg Barren 999,9 fein, Fr. 47 200.–, 50 g Fr. 2 350.–, 20 g 838.25. Die Händler zahlen für 1 kg Gold zwischen Fr. 39.91 und 44.10 pro Gramm. Kleiner dagegen sind die Unterschiede für 18 Karat Gold, 750 fein. Hier beträgt das kleinste Angebot Fr. 30.90 und das höchste 32.60 pro Gramm. Wer sich von seinem Goldschmuck trennen will, muss vergleichen. Es lohnt sich, die Angebote verschiedener Ankäufer zu prüfen – auch wenn ein Kaffee und ein Stück Kuchen offeriert werden. Marco Heldner ist eidg. dipl. Bankfachmann und betreibt in Wädenswil ein Vermögensverwaltungs- und Treuhandbüro.

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NEUER ANFÄNGERKURS JU-JITSU Wann: Mittwoch, 30. Mai 2012, von 19.30–21.00 Uhr (ab 18 Jahren) Ort: Budoschule Wädenswil, Oberdorfstrasse 27, 8820 Wädenswil (Untergeschoss Migros) Trainer: Rudi Kaufmann, 6. Dan, dipl. Lehrer Preis: 7 Lektionen vom 30. Mai – 12. Juli 2012 inkl. Unterlagen Fr. 100.— Anmelden: E-Mail oder Telefon an rudi@budoschule.ch oder 079 402 52 43 Siehe Artikel in dieser Ausgabe! Bei Nichtgefallen – Geld zurück! (Wir können es uns leisten – weil wir so gut sind!)


Geniesser-Seiten     Luck Bug 2009 - Bio-Marienchäferli-Wein Der Luck Bug ist der kleine Marienkäfer-Wein von Laibach. Die Assemblage ist die eines Cape Blend mit 58% Cabernet Sauvignon, 32% Pinotage, 10% Petit Verdot, mit Ansätzen klassischer Struktur versehen. Zugänglich, fruchtbetont, parfümierter, mit viel Pflaume auf Nase und Gaumen. Runder, mittlerer Körper, elegant, balanciert, saftig, mit schöner Frucht. Dieser Bio-Wein kostet in der Aktion CHF 10.– anstelle CHF 13.90. Die Familie Laibach hat diese Farm im Jahre 1994 übernommen. Innert weniger Jahren hat der Weinmacher Stefan Dorst dieses Gut an die Spitze der neuen, modernen südafrikanischen Produzenten geführt. Er arbeitet beim

Weingut Becker in Schweigen/Pfalz und auch für Venta D‘Aubert in Spanien. Die Zeitschrift Vinum hat ihm den Deutschen Rotweinpreis verliehen. Tatkräftig unterstützt wird er vom jungen, talentierten François van Zyl. Bei den Rotweinen wird eher der traditionelle «Alte Welt»-Stil verfolgt. Es werden fast ausschliesslich französische Eichenfässer eingesetzt. Die Weine sind gut strukturiert und werden nur ganz leicht gefiltert, um deren ursprünglichen, vollen Charakter zu behalten. Selten sind die Weine schon kurz nach der Abfüllung zugänglich, lassen sich aber gut 5 bis 15 Jahre lagern und werden dadurch geschmeidiger. Der

Luck Bug unterstreicht den biologischen Anbau. Man kann sich als einer der Top-Merlot-Produzenten rühmen und mit der Dreier-Top-Linie Widows Block, Claypot und dem Founders Blend spielt man in der Südafrikanischen Champions League mit!

KapWeine, Rütibüelstrasse 17, 8820 Wädenswil. Telefon 043 888 21 21, www.kapweine.ch Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–12 und 13.30–18.00 Uhr, Sa 10–14 Uhr

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PUBLIREPORTAGE

Warum Gleitsichtgläser? Zwischen 40 und 55 machen sich die ersten Anzeichen der Alterssichtigkeit bemerkbar. Das äusserst sich durch Probleme bei der Nahsicht, lässt sich aber dank immer leistungsstärkerer Gläser sehr gut korrigieren. Was ist Alterssichtigkeit? Es handelt sich um den natürlichen Alterungsprozess der Augen und nicht um eine Krankheit. Die Linse ist für die Scharfeinstellung der verschiedenen Distanzen zuständig. Ihre Funktion ist vergleichbar mit dem Autofokus der Kamera, die für die Scharfeinstellung zuständig ist, indem sie ihre Wölbung je nach Distanz schnell verändert. Im Laufe der Zeit verdickt sich die Linse, verliert an Elastizität und kann sich nicht mehr genügend auf die Nahsicht einstellen. Welches sind die ersten Zeichen der Alterssichtigkeit? In der Regel beginnt es damit, dass Sie beim Lesen das Licht heller stellen und die Zeitung weiter weg halten. Wenn Sie häufig Kopfschmerzen haben, bestätigt Ihnen möglicherweise ein Sehtest, dass Ihre Augen eine Korrektur benötigen. Wann sollten Sie zur Brille greifen? Die mangelnde Anpassungsfähigkeit der Linse führt zur Ermüdung. Die Verschlechterung des Sehvermögens wird so noch beschleunigt. Den Zeitpunkt einer Brille hinauszuzögern nützt also nichts, sondern führt lediglich zu stärkerer Ermüdung und Desinteresse beim Lesen und Arbeiten. Welche Lösungen bieten sich an? Die Korrektur der Alterssichtigkeit ist einfach: Es geht darum mit passenden Gläsern wieder eine gute Nahsicht herzustellen. Unter den verschiedenen Möglichkeiten

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die sich anbieten, sind die Gleitsichtgläser die wirksamste und komfortabelste Lösung. Was gibt es Neues bei den Gleitsichtgläsern? Seit der Herstellung der ersten Gleitsichtgläser in den 60er-Jahren hat sich die Technologie beträchtlich weiterentwickelt und verbessert, um so immer besser auf die Bedürfnisse der Alterssichtigen eingehen zu können. Die heutigen Gleitsichtgläser korrigieren sowohl die Nah- und Weitsicht als auch die Sicht auf die mittleren Distanzen. Sie ermüden die Augen nicht mehr, denn die Anpassung auf die verschiedenen Distanzen erfolgt fliessend. Der Effekt der Schaukelbewegung ist kaum noch vorhanden. Mit dem vielseitigen Gleitsichtglas sehen Sie beim Autofahren sowohl die Strasse als auch den Tachometer und das Steuerrad scharf und im Restaurant sowohl die Menükarte als auch Ihr Gegenüber. Die Technologien bei der Herstellung von Gleit-

sichtgläsern der neusten Generation, die Messtechnik zur Gläserzentrierung sowie die Wahl des individuell abgestimmten Glä­ ser­typs garantieren in praktisch allen Fällen einen Erfolg zu 100%. Deshalb ist Nicole Diem Brillenmoden auch in der Lage eine Angewöhnungsgarantie und Zu­frie­den­ heits­ga­ran­tie in allen Fällen zu gewähren. Was soll man also tun? Wenn Sie Ihre Augen schonen möchten, sollten Sie möglichst rasch für eine optimale Sicht bei allen Tätigkeiten sorgen. Die Nicole Diem Brillenmoden Optikerinnen und Optiker bieten eine grosse Auswahl an Lösungen und finden die perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Variante, damit Sie von maximalem Sehkomfort und optimaler Leistungsfähigkeit profitieren. NICOLE DIEM BRILLENMODEN Zugerstrasse 2, 8820 Wädenswil 044 780 33 32, www.nicolediem.ch

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Abstimmung vom 17. Juni 2012

Abstimmung am 17. Juni 2012: Ja zum Wohneigentum

Die neue Studie «Bausparmodell Schweiz» von Rütter + Partner und pom+ ermittelt die volkswirtschaftlichen und steuerlichen Wirkungen des Bausparens in der Schweiz. Wissenschaftlich begleitet wurde die Studie durch Prof. Pascal Gantenbein von der Universität Basel. Bei der Analyse des heute im Kanton Basel-Landschaft angewendeten Bausparmodells wurde nachgewiesen, dass 71% aller Bausparenden über ein steuerbares Einkommen 71 %

Verteilung Bausparer nach Einkommensklassen 2007 – 2009

21 %

22 %

12 %

11 %

16 % 12 %

6 %

29 %

Steuerbares Einkommen (in Tausend) 0 – 39 40 – 59 60 – 79 80 – 99 100 – 119 120 – 139 140+ Quelle: Steuerverwaltung BL

Verteilung Bausparer nach Familiensituation, 2008 18 % 44 % 38 %

Alleinstehend Ehepaar Familie mit Kind(ern) Quelle: Steuerverwaltung BL

1 % 13 % 33 %

15 %

38 %

Aufteilung der jährlichen Bruttowertschöpfung nach Branchen Industrie Bau Unternehmensorientierte DL (Architektur u. Ingenieurarb.) übrige DL Landwirtschaft Quelle: Studie Rütter & Partner 2012

Mehr Aufträge Erstmals liegen gesicherte Zahlen zu den Wirkungen der HEV-Initiative vor. Durch das Bausparen werden pro Jahr zusätzlich 1 220 – 1 260 Wohneinheiten im Eigentum ermöglicht. Dies generiert für die Schweiz jährlich eine Bruttowertschöpfung von jährlich 500 – 600 Mio. Franken und eine Beschäftigungswirkung von rund 4 600 – 5 500 vollzeitäquivalenten Stellen. Aufgrund der höheren wirtschaftlichen Aktivität kann der Bund mit Mehreinnahmen von 22–26 Mio. Franken pro Jahr rechnen. Sämtliche Kantone und Gemeinden haben zusammengenommen Steuerausfälle von 6–9 Mio. Franken jährlich zu tragen. Nicht berücksichtigt sind jedoch die zusätzlichen Erträge aus der Grundstückgewinnsteuer. Für die Kantone und Gemeinden resultiert daher eine «rote Null».

gibt es in der Schweiz nach wie vor keine echte Förderung von Wohneigentum. Bezüge aus der 2. und 3. Säule sind keine echte Alternative, da sie im Vorsorgefall die Versicherungsleistung beschneiden. Deswegen will der Bundesrat die Vorbezugsmöglichkeit stark einschränken. Damit wird aber das Wenige an Wohneigentumsförderung zunichte gemacht. Umso mehr braucht es die HEVInitiative. Das Bausparen ermöglicht auch künftigen Generationen den Erwerb von Wohneigentum und animiert die Jungen zum Sparen statt zum Konsumieren. Auch für bestehende Wohneigentümer. Auch Wohneigentümern bie-

tet die Initiative viele Vorteile. Denn das Eigentum gerät zunehmend unter Druck. Sei es in der Raumplanung, dem Mietrecht oder beim Gläubigerschutz. Von diversen Seiten wird versucht, das Eigentum zu beschränken oder es vermehrt zu besteuern. Um diesen Angriffen Stand zu halten, ist ein breit gestreutes Eigentum unabdingbar. Die Initiative verdient daher am 17. Juni 2012 Ihr Ja. www.bausparen-Ja.ch Der obenstehende Artikel wurde vom Hauseigentümer­ verband Schweiz zur Verfü­ gung gestellt. Komitee «Eigene vier Wände dank Bausparen», Postfach, 3001 Bern

Wohneigentum für den Mittelstand

von unter 100 000 Fr. verfügen. In diese Kategorie fallen 85% aller Steuerpflichtigen des Kantons. Das Bausparen wird insbesondere von Familien mit Kindern in Anspruch genommen, sie machen 44% aller Bausparer aus. 38% der Bausparer sind ledig und 18% verheiratet ohne Kinder. Über 50% der Bausparer verfügen über kein steuerbares Vermögen, weitere 23% weisen ein steuerbares Vermögen unter 100 000 Franken aus.

Martin Arnold, Kantonsrat SVP, Oberrieden

«Ja zum Bausparen – damit sich auch der Mittelstand die eigenen vier Wände leisten kann.»

Förderung dringend nötig Trotz Verfassungsauftrag zur Wohneigentumsförderung gzd_120516_1043_testi_103x142_martin_arnold.indd 1

17. Juni

JA

BAUSPAREN

www.bausparen -JA.ch

Die neue Studie «Bausparmodell Schweiz» beweist, dass vorwiegend der Mittelstand vom Bausparen profitiert, und dass der Bund aufgrund des Bausparens mit Mehreinnahmen rechnen kann. Für die Kantone resultiert eine «rote Null». Die HEV-Initiative «Eigene vier Wände dank Bausparen» verdient daher am 17. Juni 2012 ein Ja an der Urne.

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16.05.2012 10:44:25


R E P O RT

Bücher für Nicaragua Bertold Brecht (1898–1956) fand zeit seines Lebens nie wirklich ein Zuhause. Getrieben von unruhigen Zeiten, zog er in der ganzen Welt herum. In Nicaragua fand sein Geist einen fixen Platz im Projekt «Biblióbus Bertold Brecht», das im März 2012 sein 25-Jahr-Jubiläum feierte. Frühmorgens rüstet Reybil Curesma, der Fahrer des Biblióbus «Bertold Brecht» und gleichzeitiger Bibliothekar, Aufpasser, Mechaniker und gute Seele für alle Problemchen, die Bücher in der «Deutsch-Nicaraguanischen Bi­ blio­ thek» in Managua für die anstehende Tour des Tages. Er ist schon seit Beginn des Projektes mit dabei, das vor 25 Jahren von der deutschen Bibliothekarin Elisabeth Zilz ins Leben gerufen wurde. Um 06:30 Uhr geht es los mit dem 1995 gekauften Kleinlastwagen, der in aufwändiger Handarbeit zum Bibliotheksbus umgebaut wurde. Die Fahrt geht zuerst in Richtung Granada, 18

der drittgrössten Stadt in Nicaragua die im Südosten von Managua liegt. Die ersten 50 km kommt das vierköpfige Team im Biblióbus auf den breiten asphaltierten Strassen zügig voran. Kurz vor Granada biegt der Bus rechts ab ins südwestlich gelegene Hinterland, das sich in die grünen Täler zwischen den Vulkanbergen ausbreitet. Auf den holprigen Naturstrassen ist ein Fortkommen schwierig und erfordert die volle Aufmerksamkeit von Reybil Curesma. Die ihn begleitende deutsche Volontärin Sophia Tepper, die während eines Jahres im Projekt mitarbeitet, beschreibt den Zustand der Strassen als «ganz passabel». «Wenn es in der Nacht geregnet hat,» erklärt sie, «ist ein Durchkommen manchmal kaum mehr möglich». Nach knapp einer Stunde Fahrt ist die erste Schule erreicht. In einfachen Schulzimmer mit Wellblechdach und fensterlosen Öffnungen in den Wänden sitzen bis zu 40 Kinder auf selbstgezimmerten Stühlen und kleinen Bänken

und trotzen der schwülen Hitze. Unterrichtet wird von Morgens 10 Uhr bis Mittags 14 Uhr. Die Kinder sind bis zu einer Stunde zu Fuss unterwegs und müssen am Nachmittag vor dem grossen Tropenregen wieder zuhause sein. In dieser gedrückten Stimmung kommt der Biblióbus gerade recht. Er bringt etwas Abwechslung in den Alltagstrott des Schülerdaseins. Klasse um Klasse stellt sich unter der heissen Sonne in Reih und Glied, um jeweils zu fünft in den Bus herein zu dürfen. Nach kurzer Zeit kommen sie mit strahlenden Gesichtern und einem Buch in den Armen wieder heraus und machen Platz für die nächsten fünf. Sofort wird mit Lesen begonnen, oder die ausgewählten Bücher werden ausgiebig mit denen der Kameraden verglichen. «Die Kinder sind so diszipliniert», erklärt Sophia Tepper, «dass kaum je ein Buch verloren geht». Bis der Bus in einem Monat wieder kommt wird jedes der ausgeliehenen Bücher von drei bis vier Kinder gelesen sein. Dem entsprechend


R E P O RT

Der Biblióbus Bertold Brecht unterwegs. «vergriffen» sehen die Bücher schon nach kurzer Zeit aus und müssen ausgewechselt werden. Bücher aus der Frankfurter Buchmesse Für den Nachschub sorgt Elisabeth Zilz, die inzwischen 89-jährige Initiantin des Projektes. In Deutschland besucht sie jedes Jahr die Frankfurter Buchmesse und bittet die spanischen Verlage, ihre Ansichtsexemplare und Remittenden am Ende der Messe ihr zu überlassen. So kommt jährlich eine schöne Zahl von neuen Bücher zusammen, die in einem Container nach Managua verschifft werden. In Nicaragua angekommen, sorgt die Deutsch-Ni­ ca­ ra­ gua­ ni­ sche Bibliothek seit 1993 für die Aufbereitung und Verwaltung der Bücher. Zuvor führte diese Arbeit die Handbuchbinderei «Sophia Scholl» in Managua aus. Doch schnell einmal überstieg die zunehmende Zahl von Bücher ihre Kapazitäten. Die Buchbinderei ist heute noch in Betrieb und hilft bei der Restaurierung der Bücher. Bis 2001 mietete sich die Bibliothek in den Räumen der Friedrich-EbertStiftung in Managua ein, bevor sie in ihre eigenen Räume im Stadtteil «Linda Vista» umziehen konnte. Auf 463 Quadratmeter finden neben den Lagerräumen für den inzwischen 14 000 Bücher umfassenden Bestand, auch ein fast bescheiden wirkender Ausleihschalter, der Lesesaal für 65 Benutzer, eine in diesem Jahr neu dazu gekommene Internet-Ecke und die Büroräume für die Verwaltung platz. Heute besuchen jeden Tag durchschnittlich mehr als 150 Kinder und

Jugendliche die Bibliothek und machen mit Hilfe der ausgeliehenen Bücher ihre Schulaufgaben, bereiten sich auf Prüfungen vor oder lesen und basteln im Kindersaal. Auf diese Art kann der Mangel an fehlenden Schulbücher wenigstens für einen Teil der Schulkinder ausgeglichen werden. Die Deutsch-Ni­ca­ra­gua­ni­sche Bi­ blio­thek ist die einzige Bibliothek im Lande und weit darüber hinaus, die einen umfassenden Bestand deutscher Literatur in spanischer Sprache führt, bestehend aus Belletristik, Philosophie, Psychologie, Religion, Geschichte, Biographien, Jugendliteratur und anderen Sachbuchthemen. Weiterer Ausbau dank Wädenswiler Unterstützung Für den weiteren Ausbau der Bibliothek spendet das Projekt «Buchstationen» des Buch-Antiquariats «Buch und Bild» aus Wädenswil einen festen Anteil des jährlichen Erlöses aus dem Verkauf von gelesenen Bücher, die in über 100 Freiluftund Hallenbäder in der Schweiz ausgestellt sind. Im Sommer vergangenen Jahres konnten für die Beschaffung von geeigneten Tischen und Stühlen zur Einrichtung eines Kindergartens von Alice und Beat Siegrist, den Betreibern des Buch-Antiquariats, 1  500.00 USDollars an die Bibliothek in Managua übergeben werden. Sophia Tepper meint dazu: «Wir sind dankbar für jede

Der Wädenswiler Beat Siegrist mit der Bibliotheksleiterin Madeline Mendieta und den deutschen Praktikantinnen Sophia Tepper und Ricarda Schäfer.

Buchstationen

Das Buchantiquariat Buch und Bild von Beat und Alice Siegrist an der Hafenstrasse 4 in Wädenswil unter­ hält in über 100 Badis, Strand- und Hallenbäder in der Deutschweiz Büchergestelle oder -kisten. Badegäste können so gegen ein geringes Entgelt gebrauchte Bücher erwerben. Mit dem Erlös aus dem Bücherverkauf unterstützt «Buch und Bild» den Bibliotheksbus in Nicaragua. Spende, um mit dem weiteren Ausbau der Infrastruktur der Bibliothek fortfahren zu können, zumal wir selber keinerlei Einkommen generieren». Auf seiner Tour in den Süden Nicaraguas hat Reybil Curesma, der Fahrer des Biblióbuses, auch die zweite Schule in der Region mit neuem Lesestoff versorgt und ist auf dem Rückweg zur Schnellstrasse. Doch noch steht ein Stopp bei einer mittelgrossen Landbäckerei an. Die An­ge­stell­ten der Bäckerei unterbrechen kurz ihre Produktion der typischen nicaraguanischen «Panes» und tauschen die vor einem Monat ausgeliehenen Bücher gegen neue aus. Extra für diesen Zweck hat Reybil Curesma auch einige Bücher für Erwachsene mitgebracht. Im Gegenzug deckt sich das Bus-Team mit frischem Brot für das Abendessen ein. Nähere Informationen zu den beschriebenen Projekten in der Schweiz und Nicaragua sind erhältlich beim BuchAntiquariat Buch und Bild, Beat E. und Alice Siegrist, 8820 Wädenswil, e-Mail: info@buchundbild.ch. rws 19


V ER AN S TALTUNGEN

Rednecks-Night 2012: Country vom Feinsten

bi s 30 .0 5 .2 0 12

Auch diese Band bringt neben den bekanntesten Hits internationaler Countrygrössen zusätzlich eigene Songs aus mittlerweilen 7 Tonträgern.

Auch dieses Jahr können die Organisatoren nationale Countrygrössen ansagen. Bereits zum neunten Mal findet am Samstag, 2. Juni 2012, in der Reithalle Geren die Rednecks-Night statt. Wer fetzige Country Music mag oder wieder einmal das Tanzbein schwingen möchte, muss sich diesen Anlass rot und fett in der Agenda markieren. Auch dieses Jahr haben die Rednecks Wädischwyl als organisierender Verein ein interessantes Line-up auf die Beine gestellt. Pepi Hugs‘ Firewall spielen einen groo-

vigen Sound, wo sich eigene Songs mit Titeln von Country,- Blues- und Rockgrössen wie Lynyrd Skynyrd, Jerry Lee Lewis oder Bruce Springsteen abwechseln. Pepi Hug und seine Band sind im Geren auch keine unbekannten, spielten sie doch das letzte Mal 2010 an der Rednecks Night. Als weiteren Höhepunkt konnten die Organisatorem um Rogero Luchsinger die Rolf Raggenbass & Country Hearts Band verpflichten.

Maler7, eine bunt gemischte Gruppe von Malerinnen und Malern, präsentieren Bilder und Objekte auf Leinwand, Stein, Holz und Jute. Die ausgestellten Werke entstanden in gemeinsamen WorkNeben den musikalischen shops. Leckerbissen dürfen sich die Hotel Engel, Wädenswil Besucher auch auf zwei Tanzbühnen austoben: je 1 Bühne steht für Paar- und Linedan- 2 5 .0 5 .2 0 12 cer bereit. Und weil tanzen auch hungrig macht, steht Der Pumuckl zu Besuch in der Grill für die Verpflegung der Wädenswiler Kirche. bereit. Familienkonzert. Eine Pfeife Die legendäre Bar im obe- der Wädenswiler Orgel ren Stock der Reithalle ist bis spuckt schon die ganze 04.00 Uhr geöffnet, und nach Woche ganz grässlich. Zum den Konzerten der beiden Glück kann sich der OrgelHauptacts legt DJ Rockin- bau-Meister Eder kurzfrisRuedi auf. tig Zeit für die Reparatur nehmen. Dass er Pumuckl Tickets sind im Vorverkauf mitbringen würde, war zwar für CHF 25.00 bei Web­elec nicht geplant, aber vorherGmbH, Seestrasse 105, 8820 sehbar. Aber alles weitere: Wädenswil, oder an der ziemlich unvorhersehbar ... Abendkasse für CHF 30.00 18.00 Uhr, Reformierte Kirerhältlich che, Wädenswil

Ihre Einträge für die Rubrik 02 ./ 0 3.0 6.2 0 12 Veranstaltungen erreichen den Wildnis-Safari beim BesuWädenswiler Anzeiger unter verlag@waedenswiler-anzeiger.ch cherzentrum Sihlwald und im Tierpark Langenberg.

Wildnis Safari

Kurt Aeschbacher Bremer Stadtmusikanten

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V E R ANS TALTU NGEN Weder Nashörnern noch Elefanten werden Sie an dieser Safari im Wildnispark Zürich begegnen – doch staunen Sie stattdessen über die Lebensweise des Bachflohkrebses oder ergeben Sie sich der Faszination der Metamorphose eines Schmetterlings. Tappen Sie als Wildtier in eine echte Fotofalle oder lauschen Sie den spannenden Geschichten, welche die Steine der Sihl erzählen. Mit internationalen Musikern erzählt Kurt Aeschbacher die in einem wundervollen Musikmärchen verpackte Geschichte der Bremer Stadtmusikanten. Der Muotathaler Wetterschmöcker Martin Horat teilt im Sihlwald seine Kniffs und Tricks und im Langenberg lässt Steven Diethelm seine atemberaubenden Greifvögel wieder in die Lüfte steigen. Detailprogramm unter www.wildnispark.ch

0 2 .0 6. 20 1 2 9. Rednecks-Night Country mit Pepi Hug‘s Firewall und Rolf Raggenbas & Country Hearts Band. Barbetrieb bis 04.00 Uhr 19.00 Uhr Türöffnung, 20.00 Uhr Konzertbeginn, Reithalle Geren, Wädenswil

09.06.2012 Feuerwehr Wädenswil: Demonstration neue Autodrehleiter 09.30 – 16.00 Uhr Einsatzdemos an verschiedenen Standorten in Wädenswil 11.00 – 16.00 Uhr Oldtimerfahrten ab Stegstrasse 11.00 – 16.00 Uhr Feuerwehrpinte an der Stegstrasse

16./ 17.06.201 2 Musical «Das Dorf» mit den Kindern und Jugendlichen des Kindermusiktheaters von Léa Blumer-Comfort. 16.6., 17.00 Uhr, Kulturhalle Glärnisch, Wädenswil 17.6., 15.00 Uhr, Kulturhalle Glärnisch, Wädenswil

Wettbewerbsgewin­ ner von Nr. 4/2012: Die richtige Lösung beim Sudoku lautete «975», die richtige Lösung bei «Wo befinden wir uns» lautete «Edinburgh». Den Familieneintritt in Knies Kinderzoo in Rapperswil hat gewonnen: Herr Ueli Hofmann, 8820 Wädenswil Den Familieneintritt ins Sauriermuseum Aathal hat gewonnen: Frau Ruth Schilling, 8824 Schönenberg Die Gewinner wurden persönlich benachrichigt

Herzliche Gratulation!

Wädenswiler Anze

iger

Impressum Unabhängige Monatszeitung für Wädenswil und Umgebung Herausgeberin: Buchstabenfabrik GmbH, 8820 Wädenswil Telefon 044 680 22 26 Telefax 044 680 22 28 Verleger: Stefan Baumgartner Mailadressen:  verlag inserate redaktion wettbewerb @waedenswiler-anzeiger.ch Erscheint monatlich in allen Haushaltungen in Wädenswil und in der Au sowie in den Haushaltungen ohne Stoppkleber in Schönenberg, Hütten, Samstagern und Hirzel. Zusätzlich liegen die Zeitungen in Wädenswil im Hotel Engel, im Zen­trum Oberdorf bei Engel + Bengel, im PaBa-Markt in der alten Fabrik sowie beim Feld-Beck auf.

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Scenario-Projektchor präsentiert Opus 7 Chormusik aus Pop - Mundart - Folk - Klassik: von Herz und Schmerz bis zu einem grandiosen Hallelujah. Eintritt frei - Kollekte 20.00 Uhr, Schloss Au

Druck: Druckzentrum Zürich, Tamedia AG, 8021 Zürich Verteilung: DMC AG, 6341 Baar

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Wädenswiler Chronik 20.04.2012 Der Stadtrat präsentiert die Studie zum Räumlichen Entwicklungskonzept für Wädenswil 03.05.2012 Mit einer «Tour de Wädi»-Velofahrt wird die 6. «Wädi rollt»-Saison offiziell eröffnet. Stadträtin Felicitas Taddei (FDP) und Stapi Philipp Kutter (CVP) traten in die Pedalen. 04.–06.05.2012 Ergebnisse zur Zentrumsplanung wurden in der Kulturhalle Glärnisch präsentiert (siehe auch Bericht) 09.05.2012 Mit einer Führung durch die Villa Abendstern sowie einer würdigen Feier im Singsaal der Schulhauses Rotwegwird der Erstaugabetag der neuen Pro-Patria-Markenserie «Kleinbauten» mit dem Pavillon der Villa Abendstern als eines der Sujets begangen. Auf den Bilder sind Bernhard Echte, Verleger und Bewohner der «Villa Abendstern» (rechts) sowie die Markengestalterin Bernadette Baltis.

12.05.2012 Der «Spezialitätenmarkt – der Frühlingsmarkt für spezielle Pflanzen» wird bei regnerischem Wetter auf dem Campus Grüental abgehalten. Trotz Huddelwetter deckten sich viele Hobbygärtner mit Pflanzen ein und informierten sich über allerlei Wissenswertes, zum Beispiel auch über Bienen.

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Wettbewerbstalon Auf der letzten Seite (einmal umblättern) dieser Ausgabe finden sich 2 Wettbewerbe, bei denen es jeweils 2 Eintritte für die Rednecks Night in der Reithalle Geren in Wädenswil zu gewinnen gibt. Darum ist bereits am 31. Mai Einsendeschluss; die Gewinner werden am Freitag, 1. Juni orientiert, die Tickets werden überbracht. Schneiden Sie diese Seite aus und senden Sie diese in einem Kuvert an: Verlag Wädenswiler Anzeiger Buchstabenfabrik GmbH Glärnischstrasse 39 8820 Wädenswil Vorname / Name: Adresse: PLZ / Ort: Telefon / Mail: Die Lösungen können auch auf wettbewerb@waedenswiler-anzeiger.ch eingesandt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden vom Verlag schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Einsendeschluss Donnerstag, 31. Mai 2012 (A-Post).

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Wo befinden wir uns?

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Ein Sudoku besteht aus 9 x 9 Feldern, die zusätzlich in 3 x 3 Blöcken mit 3 x 3 Feldern aufgeteilt sind. Jede Zeile, Spalte und Block enthält alle Zahlen von 1 bis 9 jeweils genau einmal. In einigen Feldern sind bereits Zahlen vorgegeben. Bei einem Sudoku darf es nur eine mögliche Lösung geben, und diese muss rein logisch gefunden werden können!

Und das gewinnen Sie mit der richtigen Lösung:

2 Eintritte für die Rednecks-Night 2012

Die nächste Ausgabe erscheint am Und das gewinnen Sie mit der richtigen Lösung:

21. Juni 2012

2 Eintritte für die Rednecks-Night 2012

(Redaktions-/Inserateschluss 11.6.2012)

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Waedenswiler Anzeiger Mai 2012  

Wädenswils meistbeachtete Zeitung mit Lokalnews, Bildstrecke zu den schönsten Grillplätzen.

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