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r e l i w s n e d ä W A

r e g i nze

Monatszeitung für Wädenswil und Umgebung. 2. Jahrgang / Nr. 3 / März 2012

Für einen guten Zweck im Renault 4 nach Marrakesch ben gerufen wurde. Die Rallye kann ausschliesslich von Studenten-Teams, bestehend aus zwei Teilnehmern mit einem original Renault 4L bestritten werden. 2012 fand sie mit 1365 Teams vom 16. bis 26. Februar zum 15. Mal statt. Mit dabei war auch das Wädenswiler Team sowie ein Gespann aus Einsiedeln. Sportabenteuer und humanitäre Hilfsaktion zugleich Angelehnt an die berühmte Rallye Paris–Dakar liessen sich 1998 erstmals sechs französische Studenten auf ein Abenteuer im Wüstensand ein.  Sie hatten sich zwei Ziele gesetzt: Sportliche Das Wädenswiler Gespann auf ihrem Gefährt. Abenteuer erleben, verbunZum Abschluss ihrer Marokko, die im Jahre 1998 den mit humanitärer Hilfe. Studien­zeit wagten sich die von der École Supérieure de Die 4L Trophy war geboren. Fortsetzung auf Seite 3 beiden Wädenswiler Micha- Commerce de Rennes ins Leel Meyer und Silvio Hauser an eine Herausforderung der besonderen Art: in einem Renault 4, vollbeladen mit Schulmaterial, machten sie sich auf den langen Weg von Paris nach Marrakesch. Die 4L Trophy ist eine 7 000 Kilometer lange humanitäre Rallye von Frankreich nach

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Heute auch zu lesen: Alles zu den ver­ schiedenen Frühlings­ ausstellungen  ab Seite 6 Das Wädenswiler Strahlenprojekt   Seite 14 Serie: Berühmte Wättischwiler  Seite 18


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W Ä D I A KTU E LL mit einem Renault 4L Schulmaterialien für marokkanische Kinder von Paris nach Marrrakesch transportieren. Humanitärer Zweck

Das Team Wädenswil: Michael Meyer, Jahrgang 1985, Wirt­ schaftsstudent an der Hochschule St. Gallen (links); Silvio Hauser, Jahrgang 1988, Jura-Student an der Uni Zürich Inzwischen sind es über tausend Teams und neben Franzosen mehr und mehr auch Teilnehmer aus anderen europäischen Ländern, welche

Im Vordergrund der Trophy steht der  humanitäre Zweck. Jedes Auto  transportiert  Schul- und Sportmaterial nach Marokko. Diese werden vor Ort von der etablierten Organisation «Enfants du Désert», die eng mit UNICEF zusammenarbeitet, entgegengenommen und an verschiedene Schulen verteilt. Zudem unterstützt jedes Team durch die Teilnahme an der diesjährigen Ausgabe den Bau einer neuen Schule, die den Namen «15ème 4L Trophy» tragen wird.  Unzähligen Kindern wird damit eine Grundaustattung und eine Infrastruktur für Bildung geboten. Das Schul-

Road-Book und Kompass waren unentbehrlich.

Nachtlager in der Wüste. und Sportmaterial sowie auch die neue Schule erlauben es, den Kindern sich sowohl geistig wie auch physisch zu entfalten.

und sind zentrale Bestandteile für den Erfolg.

Die Route führt vom Startpunkt in Paris nach Algeciras in Spanien, von wo die Autos mit einer Fähre nach Der sportliche Aspekt Tanger in Marokko übersetDas sportliche Ziel besteht zen. Nach der Überquerung nicht darin, so schnell wie Fortsetzung auf Seite 4 möglich von Paris nach Die Strecke. Marrakesch zu fahren, sondern mit den geringsten gefahrenen Kilometern zum nächsten  Kontrollpunkt zu gelangen. Hierfür werden die Teams mit einem Road Book, einer Landkarte und einem Kompass ausgestattet. Andere Hilfsmittel sind nicht zulässig. Teamgeist, Durchhaltevermögen  und interkulturelle Kommunikation rücken dadurch ins Zentrum

Panne in der Wüste: freischaufeln aus dem Sand.

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W ÄD I AK T UEL L Fortsetzung von Seite 1 der Meerenge von Gibraltar startet die eigentliche Rallye. Es folgen nun 1 500 km durch die Wüste bis zum Endziel Marrakesch. Die Teams müssen  sich an gegebene Kontrollpunkte halten. Während die genauen Strecken zwischen den einzelnen Etappen bis zum Tages-Briefing am jeweiligen Lager geheim bleiben, ist das Endziel dasselbe

wie in den vorangegangenen Jahren: Marrakesch! Doch die Wüstenetappen hatten es in sich und das Wädenswiler Team hatte mit einigen Problemen zu kämpfen. Der für die Orientierung überlebenswichtige Kompass funktionierte nicht richtig und der Kilometerzähler registrierte die gefahrenen Kilometer mit Faktor 1,1 – ein nicht zu korrigierendes Handicap, wie sich herausstellen

sollte. In der vierten Etappe stellten sich plötzlich Probleme ein, das Gaspedal reagierte nicht mehr richtig. Die zum Begleittross gehörenden Mechaniker orteten das Problem beim Vergaser, der sich mit Sand füllte. Das Problem schien behoben. Doch am nächsten Tag und schon nach 15 gefahrenen Kilometern schien die Rallye endgültig zu Ende zu sein: das gleiche Problem stellte sich wieder

ein und die Wädenswiler mussten abgeschleppt werden. Bocciaspielen in der Wüste Bis der Abschleppwagen allerdings eintraf, mussten sich die beiden Abenteurer die Wartezeit in der Wüste mit Bocciaspielen vertreiben. Glücklicherweise konnte der Vergaser nun aber so repariert werden, dass er auch die

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W Ä D I A KTU E LL Renault 4 Der Renault 4 − kurz R4 − wurde von Sommer 1961 bis Ende 1992 hergestellt. Er war eines der ersten Grossserienfahrzeuge mit einer «fünften Tür» (Heckklappe) und Renaults erstes Serienfahrzeug mit Frontantrieb. Während der 31-jährigen Produktionszeit wurde der R4 über acht Millionen mal verkauft. (Quelle: Wikipedia)

bevorstehende Mara­thon­ etappe über 2 Tage verteilt und mit biwakieren in der Wüste dichthielt. So erreichten die Wädenswiler das Ziel in Marrakesch mit 8 500 km auf dem Zähler, was Rang 1175 von 1365 Teilnehmern bedeutete. Berücksichtigt man nun aber den 1,1erFaktor des km-Zähler und weiss man, dass das Team aus Einsiedeln, mit dem das Wädenswiler Team ein Grossteil der Strecke zurückgelegt hat, auf dem sensationellen 15. Platz der Gesamtwertung und damit Sieger der Nichtfranzösischen Teams wurde, ist die Rangierung in einer gewissen Relation zu sehen. Die beiden Wädenswiler sind nun seit einigen Tagen wieder zurück in der Heimat, voll beladen mit Eindrücken und reich an neuen Erfahrungen.

Entdeckt: neuer Bahnübergang Spaziergänger dem Seeweg vom Bahnhof Wädenswil in Richtung Au entlang oder Benützer des Parkplatzes Weinrebe dürfte er auch schon aufgefallen sein: der neue Mini-Bahnübergang mit Schlüsselbedienung. Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass die Schranken für gewöhnlich geschlossen sind und für die Bedienung der Anlage ein Schlüssel gebraucht wird. Eine Nachfrage bei der Pressestelle der SBB brachte Interessantes zu Tage: Grundsätzlich müssen sämtliche ungesicherten Bahnübergänge schweizweit bis ins Jahr 2014 gesichert oder aufgehoben werden. Entsprechend wurde die SBB vom Bund mit der Ausführung beauftragt. Da an dieser Stelle ein ungesicherter Übergang zu den beiden Parzellen Konzessionsland bestand und ein Wegrecht verbrieft ist, musste der bisherige, ungesicherte

Übergang durch den neuen, sogenannten Bedarfsbahnübergang ersetzt werden. Die Kosten dazu übernehmen die SBB. Auf der viel befahrenen Strecke zwischen Au und Richterswil befanden sich sechs ungesicherte Übergänge, wie im beschriebenen Fall meist zu am See gelegenen Grundstücken, die durch das Schienentrassee von der landseitigen Verbindung gekappt wurden. Die Sanierung eini-

ger dieser Übergänge stand in Abhängigkeit zur Erstellung des geplanten ZürichseeUferweges, für die anderen unbewachten Bahnübergänge wurde das Plangenehmigungsverfahren eingeleitet bzw. wurden bereits erstellt wie jener Bedarfsbahnübergang bei der Weinrebe. Ein weiterer solcher Übergang ist in Richterswil auf der Höhe der ehemaligen «Carfa / Selcop».

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E DI T O R I AL

Bild: mä

Gemütsverfassung der Antwortenden oder des Antwortenden blicken.

Lust und Frust Gehören Sie auch zu den regelmässigen Zuschauern von «Sonntalk» auf Tele Züri? Schön. Ich nicht. Die einleitende Frage nach Lust und Frust der Woche aber lässt manchmal tief in die jeweilige

Meine (geschäftliche) Lust ist, dass sich der Wädenswiler Anzeiger von Mal zu Mal steigert. Sowohl Quantitativ wie auch Qualitativ. Von anfänglich 16 über 20 auf nun 24 Seiten Umfang können Sie spannende Berichte, Neuigkeiten, Reportagen und allerlei Wissenswertes, auch Über­raschendes, über Wädenswil und die nähere Region lesen. Mein Frust hat viel mit meiner Tätigkeit als Inseratverkäufer zu tun. (Eine Tätigkeit, die ich auch nur ausübe, weil sie für mich überlebenswichtig geworden ist.) Zum Beispiel, wenn ich potenzielle Geschäftspartner, die mir zum Teil auch noch persönlich bekannt sind, anschreibe – und einfach keine Antwort bekom-

me. Oder am Telefon – die moderne Technik macht‘s möglich – abgeklemmt werde. Aber im Wissen darum, dass die Spezies «Inseratverkäufer» in der Regel bei Gewerbe­treibenden nicht sonderlich beliebt ist (und ich daneben ja auch noch Texter, Texterfasser, Layouter, Webmaster, Reporter, Bild- und Textredaktor und Verleger bin), kann ich mich damit arrangieren. Übrigens: Wenn Sie in dieser Ausgabe keine näheren Angaben über die Frühlingsausstellung Ihrer bevorzugten Wädenswiler Garage lesen, liegt das nicht an mir. Herzlich, Stefan Baumgartner

Übersicht Frühlingsausstellungen am 23./24./25. März Fr, 23.3.12

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Sa, 24.3.12

So, 25.3.12

PaBa-Markt di alt Fabrik, Wädenswil

14.00-18.30 Uhr 08.00-16.00 Uhr

Engel + Bengel Kindermode Zentrum Oberdorf, Wädenswil

13.30-18.30 Uhr 09.00-17.00 Uhr

Seegarage Müller Seestrasse 340, 8810 Horgen

10.00-18.00 Uhr 10.00-18.00 Uhr 10.00-18.00 Uhr

Auto-Wädi diverse Standorte

10.00-17.00 Uhr 10.00-17.00 Uhr

Velo Reichmuth Unt. Schwandenstr. 28, 8805 Richterswil

10.00-18.00 Uhr 10.00-17.00 Uhr

Zwei-Radsport Staub Dorfstrasse 42, 8816 Hirzel

10.00-18.00 Uhr 10.00-16.00 Uhr


W Ä D I A KTU E LL

Frühjahrskonzert mit Franzosen, Russen und Kanonen Der Musikverein Harmonie Wädenswil lädt am 23. März zu seinem diesjährigen Früh­jahrs­konzert, mit welchem neue Wege beschritten werden. Erstmals wurde ein musikalisch kompromissloses Blas­orchesterprogramm zusammengestellt, welches als spektakulär bezeichnet werden kann. So werden Werke wie «The March of 1941» von John Williams und Sinfonische Tänze aus «Fiddler on the Roof» von Jerry Bock aus Film und Musical, ein Tuba­ solo und kammermusikalische Werke des Trompeten-, Klarinetten- und Flötenregisters aufgeführt. Krönender Abschluss des Konzerts wird die Ouverture 1812 von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Das Werk beschreibt den Sieg Russlands über Napoleon 1812 vor Moskau. Feierliche Klänge, welche an Gottesdienste in russischen Kirchen nach der Kriegserklärung erinnern sollen, leiten das Werk ein. Die französische Marseillaise spiegelt die anfänglichen französischen Siege im Krieg und die Besetzung von Moskau im Oktober 1812 wider. Der Rückzug wird durch ein langes Diminuendo ausgedrückt. Die vom Komponisten vorgeschriebenen «Kanonenschüsse» stellen den Angriff der russischen Artillerie auf die französische Armee dar. Mit Glockengeläut werden schliesslich der Sieg und die Befreiung von der französischen Besatzung gefeiert. Unter den Kanonen und

Hörnern hört man die russische Zarenhymne «Gott erhalte den Zar». Die Harmonie Wädenswil wagt es, diese musikalische Herausforderung anzuge-

hen und ist – ebenso wie der Komponist – keine Kompromisse eingegangen. So werden vier Celli, ein Kontrabass, ein grosser Blech-, Holz- und Perkussionsapparat und sogar eine Kontrabassklarinette zum Einsatz kommen. Lassen Sie sich dieses einmalige Musik­ ereignis mit dem Musikverein Harmonie Wädenswil am 23. März 2012 um 20.00 Uhr in der Reformierten Kirche nicht entgehen und kommen Sie mit auf diese spannende musikalische Reise. Eintritt frei, Kollekte.

Der Stadtrat zur Sicherheit im Bahnhofquartier Als Antwort auf eine Interpellation von Albert A. Stahel (GLP) betreffend Sicherheit im Bahnhofquartier bestätigte der Stadtrat in seiner Antwort, dass für die Gebiete der Bahnhöfe Wädenswil und Au wirksame Konzepte bestehen. Dabei kooperieren Stadtpolizei, Kantonspolizei, Jugendarbeit und sip Wädi eng zusammen. Zusätzlich agieren im Bereich der Bahnhöfe und in den Zügen Sicherheitsorgane der SBB. Auf die Frage Stahels nach Einsatz von Videoüberwachungsanlagen beschied der Stadtrat erneut, dass er Videoüberwachungen ausserhalb des SBB-Gebietes nicht als sinnvoll erachtet. Um aber auf künftige Änderungen der Beurteilungslage reagieren zu können, hat der Stadtrat vor, noch dieses Jahr in die neue Polizeiver-

ordung einen Artikel zur Videoüberwachung aufzunehmen, damit die entsprechende rechtliche Grundlage geschaffen werden kann. Den Unternehmen des öffentlichen Verkehrs steht es frei, Videoüberwachung in ihren Fahrzeugen, Bauten, Anlagen und Einrichtungen vorzunehmen. Auch den letzten Punkt in Stahels Interpellation, der Frage, ob der Stadtrat bereit sei, die Polizeipräsenz von 22.00 – 00.30 Uhr im Bahn­hof­ areal zu intensivieren, beantwortete der Stadtrat positiv. Im Herbst 2011 wurden der Stadtpolizei zwei zusätzliche Stellen bewilligt. Der Stadtrat will die dadurch erhaltene grössere Handlungsfreiheit dazu nutzen, die Präsenz im Stadtzentrum, insbesondere am Wochende und in den Randstunden auszudehnen.

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Wir zeigen Ihnen die neusten Modelle der Marken Spiegelburg – ergobag – Sammies – Step by Step – Big Box – Funke – Sigikid Schultheks, Kindergartentäschli, Turnsäcke, Znüniböxli, Trinkflaschen Schulrucksäcke für die Mittel- und Oberstufe In der Mall, di alt Fabrik, Wädenswil 23. März, 14.00–18.30 h; 24. März, 08.00–16.00 h

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Geld und Geist

Wirtschafts- und Finanzkrise – eine Zwischeneinschätzung Seit Jahresbeginn zeigen uns die Finanzmärkte eine bessere Welt auf als wir sie noch 2011 erlebt haben. Ist dies berechtigt? Nach der Finanzkrise im Jahre 2008 und der darauffolgenden Wirtschaftskrise 2009 kriselte es seit der Feststellung der Überschuldung Griechenlands und weiterer europäischer Staaten munter weiter. Noch Mitte 2011 herrschte grosse Unruhe an den internationalen Märk-

denberg in Europa und Amerika ist riesig und kann nur durch eine gewinnbringende Wirtschaft abgebaut werden. Doch die Rezession ist in manchen Ländern schon angekommen. Die Unternehmensergebnisse waren für

zu vorsichtig, scheint doch die Konjunktur und insbesondere der Arbeitsmarkt in den USA wieder an Fahrt zu gewinnen – und was in den USA einmal begonnen hat, wird auch auf Europa überschwappen.

ten, die Tätigkeit der Ratingagenturen wurde mit Argusaugen verfolgt. Jeder Ratingabstufung, jeder politischen Entscheidung folgte eine heftige Reaktion an den Börsen; meist negativ. Ratlosigkeit, auch angesichts der trägen politischen Schritte, machte sich breit. Trotz positiven Entscheiden zur Rettung Griechenlands, Schuldenschnitt und Finanzhilfe und einer neuen, technokratischen Ausrichtung europäischer Regierungen, sind die Probleme die Gleichen geblieben. Der Schul-

Bild: bischal

von Marco Heldner

Griechenlands Wirtschaft bleibt in Schräglage. das vergangene Jahr noch positiv, für das neue Jahr sind die Einschätzungen aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage nur noch vorsichtig optimistisch. Vielleicht etwas

In diesem Zusammenhang fällt auf, dass im Vergleich zum Vorjahr positive Wirtschaftsnachrichten heute wieder stärker beachtet werden. In einem insgesamt

negativen Umfeld genügen oftmals ein paar «besser als erwartet»-Nachrichten, um eine Stimmungswende einzuleiten. Nein, die Krise ist noch nicht ausgestanden – die Wahrnehmung hat sich aber verändert. Man hat sich mit dem aktuellen wirtschaftlichen Umfeld abgefunden und bricht nicht mehr in Panik aus, sondern erkennt positive Ansatzpunkte in den von Politik und Wirtschaft getroffenen Massnahmen. Wie sonst ist zu erklären, dass die Konsumenten immer noch guter Laune sind und beispielsweise die Autobranche einen Rekordabsatz erzielt hat ? Es besteht die berechtigte Hoffnung eines Auftauchens aus dem konjunkturellen Wellental. Heute schon vom Wiedereinstieg in risikobehaftete Anlagekategorien zu sprechen scheint verfrüht, kann sich aber für den geduldigen Investor auf längere Frist auszahlen. Marco Heldner ist eidg. dipl. Bankfachmann und betreibt in Wädenswil ein Vermögensverwaltungs- und Treuhandbüro

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frühlingsfest wir begrüssen sie gerne am freitag, 23. märz von 13.30–18.30 und am samstag, 24. märz von 09.00–17.00 uhr zentrum oberdorf 8

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Marktrundschau – Frühlingsevents

PaBa Schulthek-Parties Auch in diesem Sommer werden wieder viele Kinder mit strahlenden Augen in ihre Schulkarriere starten. Da darf ein Schulthek mit passender

Optik nicht fehlen. Damit auch sicher jedes werdende Schulkind und Kindergartenkind den passenden Schulthek oder das herzige «Chindsgitäschli» zur Schule oder in den Chindsgi tragen kann, führt die PaBa Markt AG und die Papeterie Theiler bereits zum siebten Mal die tolle Schulthek-Party durch. Sie können aus über 60 Schultheks der Marken ergobag, Sammies, Step by Step,

Funke, Big Box und Spiegelburg wählen. Auch eine grosse Auswahl an Kindergartentäschli dürfen die Kinder nach Lust und Laune anprobieren und zur Probe  getragen werden. Erstmals zeigen wir Ihnen die neuen er­ go­bag-Theks. Alle ergobag Schultheks folgen dem Prinzip der optimalen Lastenverteilung und haben eine stufenlose Rückenlängenanpassung. Es wird auch besonders Wert auf die Ergonomie des Körpers und den optimalen Tragkomfort gelegt. Unser Fachpersonal steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Um die Zeit bis Schulbeginn ein wenig zu verringern, erhält jedes Kind ein Erinnerungsfoto mit dem ausgesuchten Schulthek/Kindergartentäschli. Für die Mittel- und Oberstufe zeigen wir Ihnen eine vielfältige Auswahl an Schulrucksäcken. Das Team der PaBa Markt AG und der Papeterie Theiler freut sich auf viele angehende Kindergärtler und Erstklässler mit ihren Eltern, Grosseltern, Gotti oder Götti.

Farbige Kindermode bei Engel+Bengel Am diesjährigen Frühlingsfest am 23. und 24. März zeigt Engel + Bengel die aktuelle Frühjahrs- und Sommermode für Kinder, welche vor allem durch frische Farben auffällt. Farbige Hosen, auch für Knaben, und die dazu passenden, coolen T-Shirts. Für die grossen Mädchen präsentieren wir eine neue spanische Marke: Smash – viele bunt bedruckte Kleider und T-Shirts. Tolle Softshelljacken, die für die Zwischensaison genau das Richtige sind! Funktionelle Regenbekleidung, falls die Sonne mal nicht da ist und eine grosse Auswahl an

Bikinis und Badehosen für die heissen Tage. Dies und viel mehr – lassen Sie sich von unserem Angebot überraschen! Das Team von Engel und Bengel verwöhnt sie auch dieses Jahr mit Leckerbissen aus der Backstube.

Wädenswil in der Mall der alten Fabrik, 23. März, 14.00-18.30 h / 24. März, 08.00-16.00 h Wollerau in der Papeterie Theiler, 31. März 12, 08.30h16.00h www.pabamarkt.ch 9


Marktrundschau – Frühlingsevents

Velo Reichmuth, Richterswil: mit Tradition in die Zukunft

Zwei-Radsport Staub im Bike-Eldorado Hirzel Das mitten im Bike-Eldorado zwischen Gottschalkenberg und Zimmerberg gelegene Zweirad-Fachgeschäft von Christine und Dani Staub bietet auf 290 Quadratme-

tern und auf 2 Etagen alles, was das Bikerherz höher schlagen lässt. Bei Zwei-Radsport Staub Hirzel werden dem Kunden alle Wünsche auf zwei Räder erfüllt. Wer‘s eher gemütlich angehen will

und lieber mit Motor unterwegs ist, wird ebenso fündig wie der ambitionierte Rennfahrer. Ob Roller, Elektro-, Mountain- oder Strassenbike – die Auswahl ist riesig. Auch sind keine Altersgrenzen gesetzt. Eine grosse Auswahl an Kindervelos geht über in das Erwachsenenangebot bis hin zu Seniorenfahrzeugen. Ein grosses Sortiment an Zubehör und Kleidern rundet das Sortiment ab. Als besonderen Service wird eine kompetente Ernährungsberatung in Verbindung mit Aktivsport angeboten. Frühlingsausstellung am Samstag 24. März 2012 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und Sonntag 25. März 2012 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr mit Festwirtschaft

Zu Jahresbeginn haben Thomas und Ruedi Reichmuth die Leitung des traditionsreichen, seit 1932 bestehenden Velogeschäftes Reichmuth von ihrem Bruder Martin übernommen, der sich beruflich neu ausrichten will. Geblieben ist der gewohnt prompte, zuverlässige und freundliche Service. Zweiradfahrer können von der langjährigen Erfahrung und grossen Auswahl an Fahrrädern und Zubehör profitieren. Damit das Wunschrad auch optimal passt, können anhand einer Ausmessanlage die Körperdaten der Kunden bestimmt

werden. Mit einem Top Service- und Reparaturangebot für Fahrräder aller Marken steht man bei Velo Reichmuth auch nach dem Kauf den Kunden zur Verfügung. An der Frühlingsausstellung vom Wochenende vom 24./25. März werden über 300 neue Velos gezeigt. EBikes sind nach wie sehr gefragt, daher kann man anlässlich der Ausstellung eine Proberunde drehen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Frühlingsausstellung am Samstag, 24. März 10.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag, 25. März, 10.00 bis 17.00 Uhr

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Marktrundschau – Frühlingsevents

Bild: pd

Der neue Peugeot 208.

Seegarage Müller, Horgen: 2 Marken, 1 Ausstellung Sommer AG Motorräder und Roller, dem Schmuckatelier Pergbach kann der interessierte Gast live bei der Glasperlenherstellung über die Schulter schauen und Stefania De Luca von Art of Angel Nail & Beauty kümmert sich um kunstvolle Fingernägel. Für das leibliche Wohl sorgt Martha‘s Snacks.

Die Seegarage Müller an der Seestrasse 340 in Horgen präsentiert an ihrer Frühlingsausstellung die am Salon in Genf vorgestellten Neuheiten, allen voran den neuen Peugeot 208. Aber auch die aktuelle Palette von Ford wird am Standort der Peugeot-Garage gezeigt. Der Star der Ausstellung wird der neue 208 sein. Die neuste Nummer aus dem Hause Peugeot soll den Geist des legendären 205 und des 206 mit der Funktionalität des 207 in einer neuen Nummer vereinen. Grundwerte wurden neu definiert, die Erfolgsformel der Bestseller 205, 206, 207 neu erfunden und eine «Re-generation» eingeläutet, aus der ein neues Löwenmodell mit Referenz-Charakter hervorgehen sollte: der Peugeot 208. Dazu gehören auch neue Höchstleistungen bei der CO2-Bilanz des Peugeot 208 durch Gewichtseinsparung, Verbesserung der Aerody-

Bild: pd

Frühlingsausstellung täglich vom Freitag, 23. März, bis namik und neue 3-Zylinder- traktionen geboten. So zeigt Sonntag, 25. März; jeweils etwa die 2-Rad-Sport Peter 10–18 Uhr. Benzinmotoren. Neben dem neuen 208 wird auch der 3008 HY4 gezeigt – der erste Diesel-Vollhybrid. Und wer‘s gerne luftig mag, wird sich das 308 CoupéCabriolet näher anschauen wollen.

Ford Kuga.

Von Ford werden die bewährten Modelle Focus, CMax, Fiesta und der Kuga zu sehen sein. Neben Autos werden den Besuchern noch weitere At11


82. Internationaler Auto-

Was Sie an den in diesen Tagen aktuellen Ausstellungen der Autoh채ndler der Region an Neuheiten sehen, wurde ein paar Tage vorher am 82. internationalen Auto-Salon in Genf gezeigt. Zudem wurden auch ein paar Exponate gezeigt, die den Weg zu den H채ndlern oder auch auf die Strasse nicht finden werden ... ... und nat체rlich fanden auch viele Promis den Weg an den Salon ... ... geniessen Sie ein paar Impressionen aus Genf!


-Salon Genf 2012


R E P O RT

Das Wädenswiler Strahlen-Projekt

Am 11. März 2011 begann die Katastrophe in Fukushima und führte der Weltbevölkerung wieder einmal deutlich die Gefahren der Atomkraftnutzung vor Augen. Viele Staaten änderten daraufhin ihr Atomprogramm, auch die Schweiz. Aber was wurde eigentlich aus der Wädenswiler Strahlenanlage? Was sich wie ein Artikel aus dem unlängst zur Fasnachtszeit erschienenen «Anlüger vom Zürichsee» anhört, ist mitnichten ein Scherz, der wie die alte Fasnacht hintendrein kommt. Die Wädenswiler Strahlenanlage existierte tatsächlich. An der damaligen Forschungsanstalt Wädenswil, heute Agroscope Changins-Wädenswil wurde 1973 eine Be14

strahlungseinrichtung gebaut, die mit 30 000 Curie Cobalt-60 geladen wurde. Cobalt-60 ist ein radioaktives Isotop (60Co). Es entsteht, wenn man natürlich vorkommendes Kobalt-59 mit Neutronen bestrahlt. Das so erzeugte Kobalt-60 zerfällt in Nickel-60, wobei zugleich Beta- und Gammastrahlen ausgesendet werden. Kernumwandlungen können damit nicht hervorgerufen werden, doch würde die Strahlendosis ausreichen, eine erwachsene Person innert Minuten zu töten. Versuchsbetrieb zur Lebensmittelbestrahlung Aufbau und Betrieb der Bestrahlungsanlage leitete der heute pensionierte Wädenswiler Hansjürg Zehnder, der als Lebensmittelingenieur von der FAW

zuerst nach Wien geschickt wurde, um die Schweiz in einem internationalen Projekt zur Entwicklung der Strahlenkonservierung zu vertreten und danach mit dem damals prestigeträchtigen Projekt betraut wurde. Mit der Bestrahlungsanlage sollte der Forschung Gelegenheit gegeben werden, den Einsatz von Gammastrahlen auf den verschiedensten Gebieten der Biologie kiritisch zu prüfen. Zu diesem Zweck wurde ein strahlensicherer Raum gebaut, der die Möglichkeit einer «nassen» Lagerung des radioaktiven Guts bot. So lagerten die Strahlenquellen während des Nichtgebrauchs aus Sicherheitsgründen auf dem Grund eines Wassertanks. Die Baupläne sahen eine Versenkung der gesamten Anlage in den Boden vor. Bei den Bauarbeiten stiess man auf Fels, so dass der künftige Wassertank in den Fels eingesprengt werden musste. Nach Beendigung der Bauarbeiten, am 13. März 1973 wurde die Beladung mit radioaktivem Material vorgenommen, unter Aufsicht des Eidg. Gesundheitsamtes, des Eidg, Institutes für Reaktorforschung sowie der FAW. Die Bestrahlungsanlage in der FAW diente verschiedenen Versuchszwe-

Anlage im Bau


R E P O RT derung von Schädlingsbefall herbeigeführt durch Überschwemmung einer Schädlingspopulation durch sterile Insekten. Hauptaugenmerk wurde aber auf die Lebensmittelbestrahlung und danach auf die Erkennung von bestrahlten Lebensmitteln gelegt. Bei der Lebenmittelbestrahlung kann mittels ionisierenden Strahlen die Haltbarkeit verbessert werden. Zwiebeln oder Kartoffeln als Beispiel keimen während der Lagerung nicht aus.

Beladen : Unter Wasser werden die Cobalt-60 – Stäbe in den Quellenbehälter geladen. cken. So wurde zum Bespiel die Insektensterilisation untersucht, eine auch heute gängige Methode zur Vermin-

Doch auch Lohnaufträge für die Industrie wurden ausgeführt: die ersten erhältlichen künstlichen Hüftgelenke, die sogenannten «Sulzergelenke» wurden in Wädenswil mittels Bestrahlung sterilisiert. In der Schweiz benötigt die Bestrahlung von Lebensmitteln ausser von Kräutern oder Gewürzen eine Bewilligung durch das Bundesamt für Gesundheit. Zudem müssen alle bestrahlten Lebensmit-

1 Bestrahlungsraum 2 Quellenlagerbassin 3 Gamma-Quellen in Bestrah­ lungssituation 4 Exponate, Bestrahlungsgut 5 Quellen in abgeschirmter Position 7 Labyrinthgang 8 Überwachungs- und Betriebs­ raum 9 Quellenlager

Nuklearkatastrophe von Fukushima Als Nuklearkatastrophe von Fukushima werden eine Reihe von kata­ strophalen Unfällen und schweren Störfällen im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi (Fukushima I) und deren Auswirkungen bezeichnet. Die Unfallserie begann am 11. März 2011 um 14:47 Uhr (Ortszeit) mit einem Erdbeben und lief gleichzeitig in vier von sechs Reaktorblöcken ab. In Block 1 bis 3 kam es zu Kernschmelzen. Grosse Mengen an radioaktivem Material – rund 10 bis 20 Prozent der radioaktiven Emissionen von Tschernobyl – wurden freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung. Ungefähr 100 000 bis 150 000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen. Aufgrund einer Abschätzung der Gesamtradioaktivität der freigesetzten Stoffe ordnete die japanische Atomaufsichtsbehörde die Ereignisse auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse mit der Höchststufe 7 ein. Die Entsorgungsarbeiten werden voraussichtlich 30 bis 40 Jahre lang dauern. Die Berichterstattung über die Katastrophe führte in vielen Ländern zu einer grösseren Skepsis oder einem Stimmungsumschwung zulasten der zivilen Nutzung der Kernenergie. Mehrere Länder gaben ihre Kernenergieprogramme auf. (Quelle: Wikipedia) 15


R E P O RT

Abtransport : Der Quellenbehälter mit den ausgebauten Cobalt-60-Stäben wird auf den Lastwagen zum Abtransport nach Deutschland geladen. tel mit dem Hinweis «bestrahlt» oder «mit ionisierenden Strahlen behandelt» gekennzeichnet werden, um dem Verbraucher eine sachkundige Entscheidung zu ermöglichen. In Wädenswil wurde zur Kontrolle dieser Regelungen Prüfverfahren ausgearbeitet, die bestrahlte Lebenmittel erkennen. In der EU ist die Bestrahlung von getrockneten aromatischen Kräutern und Gewürzen – Tee zählt nicht dazu – generell erlaubt. Das «kalte» Entkeimen mit ionisierenden Strahlen bietet sich hier an, da bei der alternativen Behandlung mit Hitze Aroma verloren geht. Kräuter und Gewürze müssen behan-

delt werden, da sie häufig mit Salmonellen, Schimmelpilzen und anderen gesundheitsschädlichen Mikroorganismen befallen sind. Zwar vermehren sich die Krankheitserreger in den trockenen Produkten kaum, werden sie aber übers Essen gestreut oder anderen Lebensmitteln, etwa Frischkäse oder Dressings, zugesetzt, schnellt die Mikrobenzahl in die Höhe. Einige EU-Staaten, allen voran Belgien, bestrahlen auf der Grundlage nationaler Zulassungen weitere Produkte von Käse über Fleisch bis zu Fertiggerichten. Im August 2006 genehmigte das deutsche Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit einer niederländischen Firma die Einfuhr bestrahlter Froschschenkel. Bestrahlte Zutaten in Nahrungsmitteln müssen aber ebenso wie als Ganzes bestrahlte Produkte immer die Kennzeichnung «bestrahlt» oder «mit ionisierenden Strahlen behandelt» tragen. Die Bestrahlung von Lebensmittel konnte sich in Europa nicht durchsetzen, nicht zuletzt auch wegen der Vorbehalte gegenüber Radioaktivität. Andrerseits bestehen mittlerweile weitere, leistungsfähigere Anlagen zur Bestrahlung, auch in der Schweiz. Das Wädenswiler Projekt endete im Dezember 2001. Die Bestrahlungsanlage wurde still gelegt und die Strahlenquelle nach Deutschland verkauft. Die Räumlichkeiten existieren noch und werden heute als Lager verwendet.

Wädenswiler Anze

iger

Impressum Herausgeberin: Buchstabenfabrik GmbH, 8820 Wädenswil Telefon 044 680 22 26 Telefax 044 680 22 28 Verleger: Stefan Baumgartner Mailadressen:  verlag inserate redaktion wettbewerb @waedenswiler-anzeiger.ch Erscheint monatlich in allen Haushaltungen in Wädenswil und in der Au sowie in den Haushaltungen ohne Stoppkleber in Schönenberg, Hütten, Samstagern und Hirzel Auflage: 13 500 Ex. Druck: Tamedia Druckzentrum, 8021 Zürich Verteilung: DMC AG, 6341 Baar

Schützenmatt R E S T A U R A N T

Sonntag und Montag geschlossen 16

Schützenmatt 2

8824 Schönenberg

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Wädenswiler Chronik 16.02.2012 Stapi Philipp Kutter und seine Frau Anja werden stolze Eltern ihrer Tochter Lisa. 17.02.2012 In der gut gefüllten Kulturhalle Glärnisch geht die Schnitzelbankfest-Première über die Bühne 24.02.2012 Die Fasnacht wird eingeschellt. 25.02.2012 In der reformierten Kirche spielen die Lozärner Wäsmali-Chatze zusammen mit Organist Wolfgang Sieber zur Fasnachtsmusig auf und reissen das Publikum von den Sitzen. Anschliessend findet der erste Wädenswiler Nachtumzug statt.

26.2.2012 Der Grosse Fasnachtsumzug lockt wieder tausende Zuschauer auf die Umzugsroute. 27.02.2012 Der Fasnachtsmontag mit dem Kinderumzug gehört den Kleinsten. 02.03.2012 Der Bezirksrat hat den am 30. Januar 2012 vom Gemeinderat durchgewunkenen Umsetzungsvorschlag zur Volksinitiative «Günstiger Wohnraum für Familien» im Rahmen seiner Aufsichtstätigkeit aufgehoben. Der Bezirksrat begründet die Aufhebung des gemeinderätlichen Beschlusses damit, dass es sich bei der Einlage in den «Fonds für die Finanzierung von günstigem Wohnraum für Familien» im Gegensatz zur stadträtlichen Meinung nicht um eine freiwillige Zuwendung handle, die gesondert verwaltet werden könnte. Weil der Bezirksrat einen Entscheid des Gemeinderates aufgehoben hat, muss der Gemeinderat in der nächsten ordentlichen Sitzung über einen Weiterzug an den Regierungsrat beschliessen. Eine entsprechende Vorlage (Weisung) wird vorbereitet. Um die Rechtsmittelfrist nicht zu verpassen, reicht der Stadtrat einen vorsorglichen Rekurs ein. 05.03.2012 Jürg Wuhrmann (SVP) übernimmt von Tobias Mani (EVP) das Wädenswiler Gemeinderatspräsidium. Astrid Furrer (FDP) wird zur Vizepräsidentin gewählt. 17


B E R Ü H MT E WÄTTI SC H WI L ER

Von der Natur überlistet Hermann Müller aus dem thurgauischen Tägerwilen war der erste Direktor der neugegründeten Forschungsanstalt Wädenswil, der heutigen Agroscope ChanginsWädenswil und züchtete hier den (vermeintlichen) Riesling × Sylvaner, die erfolgreichste Neuzüchtung der Weinwelt.

denswil, die heutige Agroscope Changins-Wädenswil (ACW), deren Leitung er übernahm. Müller ist heute vor allem bekannt durch die nach ihm benannte Rebsorte Müller-Thurgau, die er als Züchtung aus den Sorten Riesling und Silvaner vorstellte. Erfolgreichste Neuzüchtung

Hermann Müller war ein Schweizer Pflanzenphysiologe, Botaniker, Önologe und Rebzüchter. Er nannte sich nach seinem Heimatkanton Müller-Thurgau. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet «Müll.-Thurg.». Müller stammte aus einer Bäcker- und Winzerfamilie, sein Vater war weit herum als «Büürlibeck» bekannt. Hermann Müller besuchte zunächst das Lehrerseminar in Kreuzlingen bei Konstanz und wurde bereits 1869 Lehrer in Stein am Rhein. Anschliessend studierte er am Polytechnikum in Zürich, der heutigen ETH, wo er im Herbst 1872 mit dem Fachlehrer-Diplom für Naturwissenschaften abschloss. Nach Studium an der Universität Neuenburg wechselte er 1872 auf Einladung des zu dieser Zeit bestbekannten Pflanzenphysiologen Julius Sachs an das damalige Botanische Institut der Universität Würzburg. Dort promovierte Müller 1874 mit dem Prädikat «Summa Die «Müller-Thurgau»-Rebe ist eindeutig die erfolgreichste Neuzüchtung der Welt. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie in fast allen Weinbauländern der Erde verbreitet. Bei der Müller-Thurgau handelt es sich um eine mittelkräftige, ertragsreiche Sorte, die leicht 100 hl pro Hektar erreichen kann. Die Widerstandskraft gegen Falschen und Echten Mehltau und Botrytis ist gering. Die Rebe liebt nährstoffreiche Böden und kühle La18

cum laude» und arbeitete weitere zwei Jahre als Sachs‘ Assistent. Berufung nach Wädenswil Von 1876 bis 1890 arbeitete er als Leiter des neu geschaffenen Institutes für Pflanzenphysiologie an der Preussischen Lehr- und Forschungsanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Geisenheim. Bereits dort beschäftigte er sich mit der Kreuzung von Traubensorten. 1891 erhielt er eine Berufung an die deutschschweizerische Versuchsstation für Obst-, Wein- und Gartenbau in Wägen. Die Klimaansprüche sind gering. Die Blätter sind mittelgross, 5-lappig und tief eingeschnitten; der Rand gesägt, die Stielbucht überlappend. Die Traube ist eher gross, konisch und meist geschultert. Der Wein ist in der Regel von mittlerer Güte und sein Duft erinnert etwas an Muskat. Der Muskatton ist aber bei Weinen aus wärmeren Lagen kaum mehr feststellbar. Die Fruchtigkeit nimmt in Richtung Süden zu. Der Al-

Aus Geisenheim liess er sich 1891 an die 150 der wertvollsten Sämlinge nachschicken, aus denen später die Müller-Thurgau selektiert wurde. 1894 wurden die ersten zwei Reben des Sämlings Nr. 58 angepflanzt. Müller wurde dabei durch Heinrich Schellenberg (1868-1967) unterstützt. Eine Neuzüchtung, die von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Obst- und Weinbau in Wädenswil vervollkommnet wurde. Als «Mutter» wurde Riesling und als «Vater» Silvaner angenommen. Deshalb auch die Synonyme Riesling × Silvaner, Rivaner, Thorkes, Rizling-Szilváni etc. Müller lehnte es immer ab, die neue Rebe Müller-Thurgau zu nennen. Aus diesem Grunde wird die Traube in der Schweiz immer noch mehrheitlich unter Riesling × Silvaner geführt. Erst nachdem der bayerische Züchter August Dern (1858-1930) um 1913 die Rebe in Deutschland einführte, erhielt sie den Sortennamen Müller-Thurgau. koholgehalt ist gut, die Säure schwach – leichter bis mittelkräftiger Körper. Farbe: blass- bis hellgelb. Aromen: grüner Apfel, Zitrone, Muskat, grüne Pepperoni. Die Müller-Thurgau-Weine werden jung getrunken.  Als Riesling × Sylvaner ist MüllerThurgau die Hauptrebsorte der deutschsprachigen Ostschweiz. In dieser gemässigten Klimazone liefert er elegante, aromatische Weine.


BERÜHM TE WÄ TTIS C HW ILE R

Bilder: acw

Schon Hermann Müller selbst war skeptisch gegenüber der Elternschaft. Es wurden später immer mehr Zweifel an der Kombination Riesling × Silvaner laut. Die Kreuzung liess sich nie wieder nachvollziehen. Eine Zeit lang nahm man sogar eine Selbstkreuzung Riesling × Riesling an. Chasselas war‘s, kein Silvaner Dr. Ferdinand Regner von der Klosterneuburger Weinbauschule in Österreich klärte den Sachverhalt 1998 mit einer gentechnischen Untersuchung. Dabei stellte sich heraus, dass zwar Spuren von Riesling erkennbar sind, aber das Erbmaterial von Silvaner fehlte. Anstatt dessen wurde Chasselas als möglicher Vater-Kandidat festgestellt. Und Wissenschaftler der Deutschen Bundesanstalt für Züchtungsforschung im pfälzischen Siebeldingen konnten den Ahnennachweis noch verfeinern. Sie erkannten die Rebsorte Madeleine Royal als Vater. Eine Züchtung aus dem Formenkreis des Chasselas (Gutedel). Auch wenn hier Hermann Müller von der Natur überlistet wurde: Sein Wer-

ken und Wirken für die Forschung auf dem Gebiet des Rebbaus war wegweisend. Weiter arbeitete Hermann Müller an bahnbrechenden Forschungsarbeiten auf den Gebieten Physiologie der Rebe (unter anderem zur Blütenbiologie sowie zu Assimilations- und Stoffwechselvorgängen), zur Phytopathologie der Reben (vor allem am Falschen Mehltau, an der Botrytis, Roter Brenner). Müller erkannte und erforschte als erster die Zusammenhänge zwischen Klimaeinflüssen und Ruheperioden bei Reben, Blumenzwiebeln und Obstbäumen. Im Kellereiwesen erforschte er Möglichkeiten zur Steuerung der alkoholischen Gärung, den biologischen Abbau von Säuren sowie Fehlentwicklungen bei Gärung und Reifung des Weins. Er züchtete Gärhefestämme mit speziellen Eigenschaften und arbeitete an Methoden zur Herstellung alkoholfreier Traubensäfte. Auf Anregung seines Freundes Auguste Forel, einer der wichtigsten Vertreter der Abstinenzbewegung in der Schweiz, weitete Müller diese Versuche auch auf Methoden zur Herstellung unvergärter Obstsäfte, insbeson-

dere von Apfel- und Birnensäften, aus. Müller gilt weltweit als Pionier auf dem Gebiet der unvergorenen pasteurisierten Fruchtsäfte. Müller war in seiner Freizeit aktiv im Schweizer Alpen-Club. Mit seiner Ehefrau Bertha Biegen aus Oestrichim Rheingau, die er 1881 heiratete, hatte er drei Töchter. Der Ehemann seiner ältesten Tochter wurde sein Nachfolger in Wädenswil.

Berühmte Wättischwiler In der losen Serie «Berühmte Wättischwiler» portraitiert der «Wädenswiler Anzeiger» Personen, die in enger Bindung zu Wädenswil stehen. Heute lesen Sie das Portrait von Hermann Müller (* 21. Oktober 1850 in Tägerwilen; † 18. Januar 1927 in Wädenswil). Hermann Müller war erster Direktor der Forschungsanstalt Wädenswil. Bereits erschienen: Robert Walser in Ausgabe 01-2012. Walser schrieb in Wädenswil den berühmten Roman «der Gehülfe». 19


Geniesser-Seiten     Wein des Monats März: Rainbow’s End – Ein Cabernet Franc der Spitzenklasse zum Sonderpreis Man verbindet den Namen Rainbow’s End (das Ende des Regenbogens, wo bekanntlich ein Topf mit Gold wartet) mit Versprechen, dass die Sonne nach dem Regen wieder scheint oder mit den Verpflichtungen, die man gegenüber der Erde, einem Ziel oder einem Topf Gold hat. Es erfordert Ausdauer, eine Vision und einen Traum. Genau den hat Anton und sein Bruder, welche beide bodenständige Weinfarmer sind und sich mit den Rainbow’s End Weinen innert kürzester Zeit einen Namen geschaffen haben. Das Weingut Rainbow‘s End liegt in Stellenbosch und gehört der Familie Malan, wo der Vater das Grundstück vor etwa 50 Jahren erworben hatte. Auf Rainbow’s End sind 23

Hektar mit Reben bepflanzt. Darunter: Shiraz, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot und Malbec. Die Weine liegen irgendwo im Mittelfeld von Klassischer Struktur gepaart mit fruchtiger Expression. Der Cabernet Franc ist einzigartig, aber auch die übrigen Weine müssen sich nicht verstecken wie die diversen Resultate im Wine Magazine und der Blick in die Weinkarten der besten Restaurants in Cape Town beweisen! Sie können diese Weine an unserem Reise-Info- und Degustations-Event vom Samstag, 31. März, probieren und zu Spezialkonditionen einkaufen. Kommen Sie von 10.00 bis 16.00 Uhr in unserem Showroom vorbei. Treffen Sie dort den Inhaber Bernhard Hess von der Mimosa Lodge - Montague und verkosten Sie auch seine Weine. Der Cabernet Franc 2009 hat eine jugendliche, dunkel rot-violette Farbe. Rote Beeren und ein bisschen Trüffel in der Nase. Auf dem Gaumen intensive erdige, fleischige mit Schokolade durchsetze Noten. Samtig, vollmundig mit fein eingearbeiteten Eichenfassnoten und schön integrierten Gerbstoffen, welche in den

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V ER AN S TALTUNGEN 23.03.201 2 ( Fort s. )

Ihre Einträge für die Rubrik Seegarage Müller FrühlingsVeranstaltungen ausstellung erreichen uns unter verlag@waedenswiler-anzeiger.ch 10.00–18:00 Uhr, Seestrasse

1 9 .0 3 . –3 0 . 0 5 .2012 Maler7, eine bunt gemischte Gruppe von Malerinnen und Malern, präsentieren Bilder und Objekte auf Leinwand, Stein, Holz und Jute. Die ausgestellten Werke entstanden in gemeinsamen Workshops. Hotel Engel, Wädenswil

2 3. 0 3 . 20 1 2 Engel+Bengel Frühlingsfest mit aktueller Kindermode 13.30–18:30 Uhr, Zentrum Oberdorf, Zugerstrasse 37, Wädenswil PaBa-Markt Schulthekparty 14.00–18:30 Uhr, di alt Fabrik, Wädenswil

2 5. 03 . 2 01 2

Rumpelstilzli. Dialektmärchen frei nach den Gebrüdern Grimm, von Jörg 340, 8810 Horgen Christen, aufgeführt vom Reisetheater Zürich. Harmonie Wädenswil Vorverkauf über starticket, Frühlingskonzert mit Fran- Tageskasse ab 13.30 Uhr. zosen, Russen und Kanonen. 14.00 Uhr, Kulturhalle GlärEintritt frei; Kollekte nisch, Wädenswil 20.00 Uhr, Reformierte Kirche, Wädenswil

24.03.2012 «Schön war die Zeit» Chränzli Jodelklub Hirzel, 20.00 Uhr Gemeindesaal Schützenmatt, Dorfstrasse 47, 8816 Hirzel Engel+Bengel Frühlingsfest mit aktueller Kindermode 09.00–17:00 Uhr, Zentrum Oberdorf, Zugerstrasse 37, Wädenswil PaBa-Markt Schulthekparty 08.00–16:00 Uhr, di alt Fabrik, Wädenswil

Seegarage Müller Frühlingsausstellung 10.00–18:00 Uhr, Seestrasse 340, 8810 Horgen

3 1 .0 3.2 0 12 «Schön war die Zeit» Chränzli Jodelklub Hirzel, 20.00 Uhr Gemeindesaal Schützenmatt, Dorfstrasse 47, 8816 Hirzel

Das Schnuppertraining mit dem Curling-Club Wädenswil-Zimmerberg hat gewonnen: Frau Sonya Hertach, 8833 Samstagern Den Einkaufgutschein von Erb Liquidationen, Bettwaren und Matratzen, in Wädenswil, Meilen und Dübendorf hat gewonnen: Frau Karin Barth, 8804 Au Die Gewinner wurden persönlich benachrichtigt. Die richtige Lösung beim Sudoku lautete «456».

Velo Reichmuth Frühlingsausstellung 10.00–18.00 Uhr, Untere Schwandenstrasse, 8805 Richterswil Zwei-Radsport Staub Frühlingsausstellung 10.00–18.00 Uhr, Dorfstrasse 42, 8816 Hirzel

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Zwei-Radsport Staub Frühlingsausstellung 10.00–16.00 Uhr, Dorfstrasse 42, 8816 Hirzel

Gewinner der Wettbewerbe von Nr. 2 / 2012:

Seegarage Müller Frühlingsausstellung 10.00–18:00 Uhr, Seestrasse 340, 8810 Horgen

Heinz de Specht – Lieder aus der Vogelperspektive 20:00 Uhr, Chüngensaal, 8805 Richterswil

Velo Reichmuth Frühlingsausstellung 10.00–17.00 Uhr, Untere Schwandenstrasse, 8805 Richterswil

Herzliche Gratulation!


LESERW E TTB E W E R B

Wettbewerbstalon Auf der letzten Seite (einmal umblättern) dieser Ausgabe finden sich 2 Wettbewerbe, bei denen es jeweils einen tollen Preis zu gewinnen gibt: Für die richtigen Lösungen offeriert das Restaurant Schützenmatt in Schönenberg den Gewinnern einen Geschenkgutschein im Wert von CHF 50.00. Schneiden Sie diese Seite aus und senden Sie diese in einem Kuvert an: Verlag Wädenswiler Anzeiger Buchstabenfabrik GmbH Glärnischstrasse 39 8820 Wädenswil Vorname / Name: Adresse: PLZ / Ort: Telefon / Mail: Die Lösungen können auch auf wettbewerb@waedenswiler-anzeiger.ch eingesandt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden vom Verlag schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Einsendeschluss Donnerstag, 5. April 2012.

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DI E L E TZTE Sudoku 5

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Wo befinden wir uns? Dieses Bild wurde in einer europäischen Metropole aufgenommen. In welcher? o Lugano o Rom o Madrid

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Und das gewinnen Sie mit der richtigen Lösung:

Ein Sudoku besteht aus 9 x 9 Feldern, die zusätzlich in 3 x 3 Blöcken mit 3 x 3 Feldern aufgeteilt sind. Jede Zeile, Spalte und Block enthält alle Zahlen von 1 bis 9 jeweils genau einmal. In einigen Feldern sind bereits Zahlen vorgegeben. Bei einem Sudoku darf es nur eine mögliche Lösung geben, und diese muss rein logisch gefunden werden können! Und das gewinnen Sie mit der richtigen Lösung:

1 Gutschein vom Restaurant Schützenmatt in Schönenberg im Wert von CHF 50.00

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Die nächste Ausgabe erscheint am

19. April 2012

(Redaktions-/Inserateschluss 10.4.2012)

Autowaschanlage

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Wädenswiler Anzeiger 03-12  

März Ausgabe des Wädenswiler Anzeigers.

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