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buch.macher v or .or vor or.or .ortt band 5

Uwe Rieger wurde 1958 in Greifswald geboren. Über viele Jahre bestimmte die Schreiberei fast jede Minute seiner Freizeit. Er veröffentlichte in Zeitschriften, Anthologien und Heft-Serien. Das Erscheinen des ersten Romans stand 1990 unmittelbar bevor. Aber daraus wurde nichts ... Ein kurzer Besuch- Science-Fiction von damals ist ein etwas wehmütiger Blick zurück, denn mit den Veränderungen im Osten musste auch der Traum von einer Schriftsteller-Karriere begraben werden. 1


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Bei buch.macher sind bisher folgende Titel von Uwe Rieger erschienen: Schwarze Windflüchter Der Krimi vom Darß Letzte Gnade? Ein Fischland-Darß-Krimi Theodor Schultze-Jasmer Der Maler des Darß Grafik und Fotografie (Hsg.) Geboren in Greifswald Literarische Protokolle zusammen mit I.Lange und H.J.Schumacher

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Uwe Rieger

EiN KurzeR BesucH Science–Fiction von damals

buch.macher 3


buch.macher v or .or vor or.or .ortt band 5 ISBN 978-3-935039-05-5 buch.macher autoren.verlag www.buchmacher-autorenverlag.de Die Texte wurden f체r diese Ausgabe noch einmal durchgesehen, mit den Originalillustrationen erg채nzt und ein Nachwort angef체gt.

Die dargestellten Personen und Handlungen haben mit aktuellen Ereignissen selbstverst채ndlich keinerlei Verbindungen.

Alle Rechte beim Autor

Satz/Layout Umschlagillustration Druck

: buch.macher : Uwe Rieger : printmanufaktur Dassow 4


Inhalt Ein kurzer Besuch

7 Biertischgeschichten

15 Alter Mann auf SB 493 A

45 Außergewöhnliche Begegnung geschäftlicher Art

59 Der Pfad durch die Zeit

70 Die Wiese

147 Nur ein kurzer Besuch? Der Versuch eines Rückblicks

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Die Wiese Ich erkannte sie sofort wieder. Und ich reagierte genau wie damals, genauso wie vor zwanzig Jahren, als wir plötzlich davor standen. Wieder zog ich die Schultern ein und wich einen Schritt zurück. Ein kalter Lufthauch schien mir über den Rücken zu streichen. Meinen Kameraden ging es nicht anders. Erschrocken starrten wir auf die Wiese, auf ein Stückchen 6


Vegetation, das so ungewöhnlich und unheimlich wirkte. Dabei war alles an dem Planeten ungewöhnlich und unheimlich, diesen kahlen, zerklüfteten Stein, umschlossen von einer mit Wasserdampf übersättigten Atmosphäre, die unsere Lungen strapazierte und uns den Schweiß aus den Poren trieb. Und dann die Wiese. Sie bewegte sich, das Gras wallte, auf und nieder, schlängelnd und kreisend nach rechts und links, wieder und wieder, zeitlupengleich. Und es war, als übertrage sich die Bewegung auf einen selbst, schlängelnd und kreisend, und nur ein harter Stoß in den Rücken befreite mich von diesem eigentümlichen Zwang. „Reiß dich zusammen!“ schimpfte der Commander. „Was ist das für ein Teufelszeug?“ fragte ich entsetzt. Erst jetzt spürte ich den leichten Wind, zum erstenmal auf diesem Planeten. Die Wiese erzeugte ihn, schlängelnd und kreisend. Die fingerdicken Halme waren etwa einen halben Meter hoch, und sie sahen auf den ersten Blick wie alte knorrige Äste aus, denen die Seitentriebe abgefallen waren. Aber sie bewegten sich, geschmeidig weich, wie von unsichtbarer Hand geführt. Auf jedem Halm prangte eine rötlich schimmernde, knospenförmige Kuppe. Das Gras stand eng beieinander, die Wiese selbst 7


mochte vielleicht zweihundert Quadratmeter groß sein. Wir Männer standen da und starrten... Halme, Gras, Wiese? Stimmte das überhaupt? „Gefällt Ihnen das Bild?“, hörte ich hinter mir ein Stimme. Mühsam riss ich mich los und drehte mich unwillig um. „Wie bitte?“ Der Mann erschrak. „Oh, entschuldigen Sie“, murmelte er, „ich wollte nicht stören. Ich bin der Leiter der Galerie, und ich dachte, ich könnte Ihnen einige Informationen zu diesem Bild geben.“ „Informationen?“, fragte ich. Der Mann zögerte, meine Schroffheit schreckte ihn ab. „Nun, die Wiese...“ Ich drehte mich zu dem Gemälde um. „Ich kenne diese... Wiese!“ Irgendwie wollte mir das Wort nicht über die Lippen. Wiese, Gras, Halme – schlängelnd und kreisend... „Ich würde das Bild gerne kaufen.“ „Das tut mir leid.“ Der Mann huschte um mich herum. „Es ist unverkäuflich.“ Er vollführte eine bedauernde Geste. „Warum unverkäuflich?“, fragte ich und starrte schon wieder auf die Wiese. „Das ist doch eine Verkaufsausstellung, nicht wahr?“ „Sicher“, entgegnete der Mann ein wenig hilflos. „Aber wir haben den Künstler gebeten, es uns zur 8


Abrundung der Exposition leihweise zur Verfügung zu stellen. Es war nicht einfach, Herrn Winkler zu überreden.“ „Winkler?“ wiederholte ich. „Carsten Winkler?“ Der Mann nickte und folgte meinem Blick. Die Wiese, das Gras, die Halme – ich hatte sie sofort erkannt. Carsten Winkler, na klar. Er gehörte damals zu der Mannschaft, langsam erinnerte ich mich: Bürstenschnitt und Sommersprossen, etwa mein Alter. Man konnte mit ihm auskommen. Er war einer von den Leuten, die nie besonders auffielen, ihren Dienst versahen, mir denen man sich ganz einfach vertragen musste. Ich konnte mich nicht entsinnen, bemerkt zu haben, dass er künstlerisch veranlagt war. „Sind die anderen Bilder hier auch von Carsten Winkler?“ Der Galerieleiter nickte. „Wenn Sie eines kaufen wollen...“ Ich winkte ab. Es war die Wiese, die mich interessierte. Die übrigen Bilder gefielen mir ohnehin nicht. Sie hatten etwas Abstruses, Verworrenes und wirkten teilweise sogar chaotisch. Postmodern nannte man so etwas, falls ich das überhaupt einschätzen konnte. Die Wiese dagegen lebte. Lebte? Wie kam ich nur darauf, dass die Wiese lebte? Alte, knorrige Äste, mir rötlich schimmernden 9


Knospen, die sich bewegten. Schlängelnd und kreisend... Carsten Winkler erkannte mich zuerst nicht. Damit musste ich rechnen, auch dass er mit meinem Namen nichts anzufangen wusste. Schließlich war unser einziger gemeinsamer Flug über zwanzig Jahre her. Die Zeit ging nicht spurlos an einem vorüber. Um so größer war mein Erstaunen, als Carsten Winkler die Haustür öffnete. Auf den ersten Blick schien er kaum fünf Jahre älter geworden zu sein. Ich glaubte einen Moment lang, vielleicht seinem Sohn gegenüberzustehen. „Sie wünschen?“ Es war seine Stimme, dieser leicht singende Tonfall, der mich eines Besseren belehrte. Eigenartig, was einem so in Erinnerung bleibt. Ich stellte mich vor. Carsten Winkler überlegte, und es war, als tasteten sich seine Augen über meine Gesichtszüge. Dann ein kurzes Nicken, und er streckte mir seine Hand entgegen. „Na, das ist vielleicht eine Überraschung“, sagte er ohne Begeisterung, bat mich aber hinein. „Störe ich?“ Er zögerte. „Nun, ich lebe zwar allein und ein wenig zurückgezogen, aber bei einem Bekannten aus alten Tagen...“ Er brach den Satz ab und sah mir erneut forschend ins Gesicht. „Ich habe gute Erinnerungen an dich“, fügte er dann leise hinzu. 10


Es klang wie ein Kompliment, und ich versuchte die Situation zu überspielen. „Du lebst hier wirklich zurückgezogen. Ich hatte Schwierigkeiten, dein Haus überhaupt zu finden.“ „Woher hast du meine Adresse?“, erkundigte sich Carsten Winkler . „Ich habe sie mir in der Galerie geben lassen.“ „Du bist in meiner Ausstellung gewesen?“ Der verborgene Stolz in der Frage war mir nicht entgangen. Zum erstenmal lächelte Carsten Winkler. „Ich wusste gar nicht, dass du eine künstlerische Ader hast“, hakte ich ein. „Hast du damals auch schon gemalt?“ „Damals?“ Erneut dieser bohrende Blick. „Nun, auf unserer gemeinsamen Reise.“ Er schüttelte den Kopf. „Das kam erst ein paar Jahre später“, entgegnete er sinnend. „Wie hat dir die Ausstellung gefallen?“ „Ich fand sie bemerkenswert“, log ich und versuchte, seinem Blick standzuhalten. Er gelang. „Hast du etwas gekauft?“ Ich zuckte mit den Schulter. „Ich hätte es gern getan, aber die Preise...“, antwortete ich ausweichend. „Tut mir leid für dich, aber ich brauche das Geld.“ Carsten Winkler sah sich um. „Wollen wir ins Atelier gehen?“ „Gern“, sagte ich und versuchte mich zu konzent11


rieren. Ich durfte nicht andauernd an die Wiese denken. Carsten Winkler ging vor. Auch körperlich hatte er sich kaum verändert, neidisch vermisste ich den Speck auf seinen Hüften, den die Männer in unserem Alter ansetzen. Ich bildete da keine Ausnahme. Der Bauch kam bei mir noch hinzu. Carsten Winkler hatte nicht einmal einen Ansatz. Sein Gang war weich, ich wunderte mich, dass mir diese außergewöhnliche Geschmeidigkeit nie aufgefallen war. Aber ich hatte keine Zeit, weiter darüber nachzudenken, denn als ich das Atelier betrat, war sie wieder da: die Wiese. Nicht nur einmal, sie war an allen Wänden, übergroß, in verschiedenen Variationen, Perspektiven, kleinformatig, teilweise nur skizzenhaft. Erneut spürte ich den Zwang zurückzuweichen, und ich stockte im Schritt. Carsten Winkler beobachtete mich. „Du erinnerst dich?“ „Es gibt Dinge, die man nie vergisst.“ Raumfahrermelancholie? Vielleicht. Der Gedanke, ausrangiert zu sein, muss erst einmal bewältigt sein. Über ein Jahr quälte ich mich schon damit herum. „Es gibt Dinge, die man nicht vergisst.“, wiederholte Carsten Winkler meine Worte. „Du glaubst an diese Floskel?“ Sein spöttischer Tonfall störte mich. „Warum nicht? 12


Wir verdrängen sie vielleicht, aber ganz los werden wir sie doch nie.“ Carsten Winkler kicherte. „Ich habe mal gelesen, Erinnerungen wären wie Fliegen auf einem Kuchen. Verjagen könne man sie allemal, aber wenn man sie totschlüge, wäre auch vom Kuchen nicht mehr viel übrig.“ Ich wunderte mich, dass er so intensiv auf das Thema eingegangen war. Die Frage, wegen der ich eigentlich gekommen war, lag mir bereits auf den Lippen, doch ich hielt mich noch zurück. Langsam wanderte ich an den Wänden entlang, und bemühte mich, Interesse für alle Bilder zu zeigen. Aber es war die Wiese, die mich immer wieder in ihren Bann zog. Die anderen Gemälde erschienen mir noch verworrener als die zur Ausstellung gehörenden. Ich weiß nicht, aber sie wirkten wie Fieberphantasien, leuchtend und grell. Dann wiederum ein Bild von der Wiese. Halm, Gras, Wiese – schlängelnd und kreisend... „Erinnerst du dich noch an Berger?“ fragte ich nebenbei. „Berger?“, Carsten Winkler sah an mir vorbei. „Unser Commander“, versuchte ich nachzuhelfen. „Wir nannten ihn doch nur das Ekel.“ „Das Ekel“, sprach Carsten Winkler langsam nach. Seine Augenlider zuckten. „Nein, ich erinnere mich nicht. Aber wenn du sagst, dass wir ihn als Ekel 13


bezeichneten, dann ist es ganz normal, dass ich ihn vergessen habe. Ich verdränge schlechte Erinnerungen.“ Er machte eine kleine Pause. „Ich lösche sie aus, ein für allemal“, fügte er dann leise hinzu. „Soll das heißen, du hättest mich gar nicht erkannt, wenn ich das Ekel gewesen wäre?“, fragte ich schmunzelnd. „Sicherlich.“ Carsten Winkler nickte. Doch dann wechselte er das Thema. „Was hast du seit damals gemacht?“ „Ich bin weitergeflogen, zuletzt war ich auf einem Frachter im Abschnitt drei. Seit einem Jahr bin ich pensioniert.“ Ich bemühte mich, die Wehmut in meiner Stimme zu unterdrücken. „Und du?“ „Ich war noch fünf Jahre dabei, dann bin ich abgestiegen. Das Haus war billig zu bekommen. Seitdem lebe ich hier.“ Die Antwort überraschte mich. „Nur noch fünf Jahre? Ich dachte, die Fliegerei hätte dir Spaß gemacht?“ „Du hast dich wohl in mir getäuscht“, sagte Carsten Winkler bitter. „Ich habe nur noch wenige gute Erinnerungen an jene Zeit.“ Wir schwiegen. Für Carsten Winkler schienen gute Erinnerungen das Maß aller Dinge zu sein. Eine merkwürdige Methode, die Vergangenheit zu bewältigen. „Warst du noch einmal dort?“ fragte er plötzlich. Ich verstand nicht. 14


„Bei der Wiese“, setzte er langsam hinzu. Unsere Blicke begegneten sich. Die Wiese, immer wieder die Wiese! „Aber ich“, fuhr er fort, ohne meine Erwiderung abzuwarten. „Auf meinem letzten Flug. Ich bin einfach nicht mehr von ihr losgekommen.“ Erneut zögerte ich mit meiner Frage. Irgendwie spürte ich, dass er sie mir jetzt nicht mehr ehrlich beantworten würde. Also versuchte ich nochmals abzulenken. „Du hast dich erstaunlich gut gehalten. Wenn ich uns so vergleiche, bin ich beinahe schon ärgerlich, dass ich nicht auch schon früher abgestiegen bin.“ Carsten Winkler ließ mich nicht mehr aus den Augen. „Daran liegt es nicht“, sagte er. „Es sind die schlechten Erinnerungen, die dich älter gemacht haben. Du hast zu viele davon.“ „Und du? Du hast wohl keine?“ fragte ich behutsam. Er fuhr sich mit der Hand übers Gesicht. Einen Moment lang stand alles auf der Kippe – doch dann öffneten sich seine Lippen. „Nein, ich habe keine schlechten Erinnerungen. Ich lösche sie aus.“ Seine Stimme suchte nach einem Halt. „Und die Wiese hilft mir dabei.“ Carsten Winkler verlor plötzlich an Festigkeit, und er ließ sich auf einen Stuhl fallen. „Gib mir bitte einen Schluck Wasser.“ Er deutete auf eine Karaffe neben der Staffelei. 15


Ich zog mir einen Stuhl heran und setzte mich neben Carsten Winkler. Er trank das Glas in einem Zug aus. „Warum nennst du sie die Wiese des Vergessens?“ Jetzt war die Frage heraus, ich konnte sie nicht mehr zurücknehmen. Carsten Winkler stand auf. Wortlos langte er nach der Karaffe. Als er trank, sah ich, wie seine Hand zitterte. Was hatte ich bloß angerichtet? War es ein Fehler, hierher zukommen und Carsten Winkler in seiner Abgeschiedenheit aufzustören? Doch als ich in der Galerie den Titel des Bildes gelesen hatte, war es wie ein Zwang, nach Carsten Winkler zu suchen und ihn danach zu fragen. Wiese des Vergessens... Warum? „Komm.“ Carsten Winkler hatte sich nach einer Weile wieder völlig unter Kontrolle. Wir gelangten durch eine Seitentür in einen kleinen Nebenraum, in dem ein Gebläse zischte. Ich sah mich um. Dieser Raum war zweifellos eine Schleuse. Der Luftzug fuhr mir unangenehm in Hosenbeine, Jackenärmel und Nasenlöcher. Ich hatte Schleusen noch nie gemocht. Carsten Winkler öffnete eine Stahltür und bedeutete mir, ihm zu folgen. Mir schlug wasserdampfartige Luft entgegen und ließ mich schwer atmen. Aber das war plötzlich völlig nebensächlich, denn zum zweitenmal in meinem 16


Leben stand ich einem außergewöhnlichen Phänomen gegenüber: der Wiese. Sie wirkte auch diesmal auf mich. Carsten Winkler schob mich trotz meines Widerstands vorwärts und schloss die Tür. Ich befand mich in einem Gewächshaus, die Wiese füllte es fast vollständig aus. Es mochten etwa tausend Halme sein. Tausend alte, knorrige Äste mit roten Kuppen bewegten sich langsam, aber außergewöhnlich geschmeidig. Schlängelnd und kreisend... Ich wich bis an die Stahltür zurück. „Du brauchst keine Angst zu haben. Sie tut dir nichts“, sagte Carsten Winkler fast liebevoll. Ein Luftstrom zog mir über das Gesicht. „Sie lebt“, flüsterte ich mit heiserer Stimme. „Vielleicht“, erwiderte Carsten Winkler achselzuckend. „Es waren genau zwanzig Halme, mehr konnte ich damals nicht ins Schiff schmuggeln. Neun von ihnen haben den Flug zur Erde überstanden.“ Er machte eine weitausholende Geste. „Aber es ist mir hier gelungen, optimale Bedingungen zu schaffen, und eines Tages begannen die neun sich zu vermehren. Das war ein tolles Ereignis, aber frag mich nicht, was mich das Ganze gekostet hat.“ „Aber wozu der Aufwand?“ fragte ich und wagte immer noch nicht, mich von der Tür zu lösen. Carsten Winkler kniete nieder und strich mit der flachen Hand vorsichtig über die roten Kuppen. „Es 17


war ein Zufall, dass ich bei der zweiten Expedition allein zur Wiese durfte. Was dann geschah, ist mir heute noch schleierhaft. Die Bewegung der Halme macht mich schwindelig, und ich fiel in die Wiese.“ Carsten Winkler kicherte. Die Kuppen glitten durch seine Finger. „Aber der Schreck währte nur kurz und wurde sogleich von einem wärmenden, wohlig- berauschenden Gefühl verdrängt. Es war, als fiele der Ärger, alles was mich bis dahin an Sorgen und schwermütigen Gedanken bedrückt hatte, plötzlich von mir ab. Auch der täglicher Kleinkram, den man so mit sich herumschleppt, schien mir auf einmal von den Schultern genommen. Ich hörte ein leises Zirpen der Halme, die sich eng an meinen Körper drängten. Nach ein paar Minuten gaben mich die Pflanzen frei. Zwei Tage später, ich hatte mich einfach abgesetzt, probierte ich es noch einmal – mit dem gleichen Ergebnis! Das Gefühl war einfach unbeschreiblich.“ Die Pflanzen legten sich um Carsten Winklers Arm. „Und dann hast du dir einfach welche mitgenommen?“ „Nun, ganz so einfach war das natürlich nicht.“ Carsten Winkler ließ kein Auge von den Halmen, die sich immer enger um seinen Arm schlossen. „Aber ich habe es geschafft.“ Ich hatte Mühe, das alles zu begreifen. Carsten Winkler beachtete mich nicht mehr und fuhr 18


ungerührt fort: „Die Entschlackung ist wirklich total. Ich habe es erst allmählich bemerkt. So unglaublich es auch klingen mag, aber seitdem ich mich regelmäßig hierher lege, altere ich kaum noch.“ Er drehte sich um, starrte mich an und murmelte: „Womöglich werde ich einhundert Jahre alt.“ Die Pflanzen angelten nach seinem anderen Arm. Die ganze Wiese schlängelte und kreiste ihm entgegen. „Bitte, Carsten, ich möchte hier raus“, stammelte ich und suchte nach dem Türgriff. „Die Wiese ist gut. Und völlig ungefährlich“, beteuerte Carsten Winkler. Sein Blick wanderte unstet zwischen mir und den immer heftiger wogenden Halmen hin und her. „Ich mache dir ein Angebot ...“ Ich unterbrach ihn. „Lass uns draußen weiterreden. Ich vertrage die Luft nicht mehr so gut.“ Ich war froh, dass mir diese Ausrede gerade noch rechtzeitig eingefallen war. „Gut.“ Carsten Winkler richtete sich auf. Die Wiese wogte zurück. „Nun beruhige dich doch erst einmal.“ Wieder im Atelier, goss mir Carsten Winkler einen Kognak ein. „Du müsstest auch einmal entschlacken.“ „Etwa mir Hilfe der Wiese?“ fragte ich entsetzt. Carsten Winkler kam zu mir. „Warum nicht? Ich 19


biete dir die einzigartige Möglichkeit, sämtliche schlechten Erinnerungen auslöschen zu lassen und damit dem Alter ein Schnippchen zu schlagen.“ Ich sah die Halme wieder vor mir, wie sie sich bewegten und nach Carsten Winklers Arm suchten, schlängelnd und kreisend... „Wie oft gehst du...?“ Ich suchte nach einem Wort deutete mit dem Kopf in Richtung des Gewächshauses, „ ... nun, dorthin?“ „Jeden Tag.“ „So oft?“ Carsten Winkler lächelte unsicher. „Ich kann nicht mehr anders. Aber ich wehrte mich schon lange nicht mehr, dazu ist es einfach zu schön“, beeilte er sich hinzuzufügen. „Ich kann es mir ohne die Wiese einfach nicht mehr vorstellen.“ So sehr ich mich auch bemühte, es gelang mir nicht mehr, mich zu konzentrieren. Das Atelier verschwamm vor meinen Augen. „Entschuldige, Carsten, aber ich muss nach Hause.“ „Es ist schon spät“, wandte er ein. „Hier draußen fährt um diese Zeit kein Bus mehr, und ein Taxi zu bekommen ist aussichtslos. Bleib doch die Nacht über hier. Du kannst drüben im Wohnzimmer schlafen.“ Ich ließ mich nicht lange bitten, dazu war es einfach zuviel, was an diesem Abend auf mich eingestürzt war. 20


„Schlaf gut, und morgen früh unterhalten wir uns über meinen Vorschlag.“ Carsten Winkler schloss die Tür und ließ mich allein. Doch ich konnte trotz Müdigkeit keinen Schlaf finden. Die Wiese des Vergessens. Erinnerungen auslöschen. Dem Alter ein Schnippchen schlagen... Wiese, Gras, Halme – schlängelnd und kreisend... War Carsten Winkler süchtig? Abhängig von der Wiese? Ich ging auf die Terrasse hinaus und zündete mir eine Zigarette an, eigentlich wollte ich mir noch die Beine vertreten und versuchen, ein wenig zur Ruhe zu kommen. Das Giebelfenster im Erdgeschoss war erleuchtet. Ich sah hindurch. Carsten Winkler stand in der Mitte des Zimmers. Er war mit einer kurzen Schlafanzughose bekleidet. Die Arme hatte er eng an den Körper gepresst. Eine Lampe, wie ich sie schon im Gewächshaus gesehen hatte, strahlte ihn an, und das harte Licht zeichnete das schreckliche Bild überdeutlich. Carsten Winkler war über und über mit einem borkenähnlichen trockenem Schorf bedeckt, lediglich Gesicht, Hals und Arme waren davon nicht befallen. Sein Oberkörper begann sich unvermittelt zu bewegen, ganz allmählich, langsam, aber überaus geschmeidig, schlängelnd und kreisend... Die Beine eng beieinander, rührte er sich trotz der 21


widernatürlichen Rhythmik nicht von der Stelle. Sein Kopf lief rot an. Halme, Gras, Wiese – schlängelnd und kreisend... Ich biss mir in die Hand, um nicht loszuschreien. So wie ich war, rannte ich auf die Straße und lief, bis mir die Beine den Dienst verweigerten. *** Etwa zwei Wochen später erhielt ich mit der Post ein Päckchen. Es enthielt mein Jackett und die Brieftasche. Obenauf lag ein Zettel. „Bis gestern habe ich geglaubt, dass sie mich jeden Augenblick holen kommen. Aber jetzt weiß ich, dass Du niemanden etwas davon sagen wirst. Danke, Dein Freund Carsten Winkler. P.S. Ich habe viele gute Erinnerungen an Dich.“

veröffentlicht in Der lange Weg zum Blauen Stern, Verlag Neues Leben Berlin 1989, Illustration von Burkhardt Labowski 22


Nur ein kurzer Besuch? Der Versuch eines Rückblicks „Seltsam“, murmelte er verwundert. „Sehr seltsam, wirklich...Vielleicht ein Raumanker...?“(*)

Ich bin in Greifswald, und damit in einer Gegend aufgewachsen, in der man zu DDR-Zeiten kein Westfernsehen empfangen konnte. Diese Gegenden nannte der Volksmund Täler der Ahnungslosen. „Die Bewohner dieser Gebiete, die vom West-Fernsehen (*)

aus: Fred Saberhagen Der lange Weg nach Hause in Raumschiff ahoi!- Phantastische Erzählungen, Volk und Welt 1969 23


und -UKW-Rundfunk nicht erreicht wurden, galten in der DDR als schlecht informiert, weil sie nur über Informationen aus den zensierten DDR-Medien verfügten.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Tal der Ahnungslosen) Wenn Sie dann noch in einem Elternhaus groß werden, in dem alles Westliche, sei es Klamotten, Musik, Film, Literatur, Zeitschriften und natürlich auch Comics verpönt ist, weil Ihr Vater der felsenfesten Meinung ist, solcher Kram würde den Aufbau des Sozialismus gefährden, dann hat das schon eine gewisse Tragik. Aber es kann daraus auch ein Nährboden für Phantasie und Kreativität entstehen, der ein Leben lang halten kann - das behaupte ich jetzt mal. Die beschriebene Situation beflügelte auch die Phantasie anderer. Und sie konnte auch schon ziemlich irre Blüten treiben. Hierzu gehörten beispielsweise abgepauste und mit Filzstift akribisch colorierte Micky-Maus-Hefte, zerfledderte BRAVOs für 50 Ost-Mark (ohne Poster!), selbst genähte Jeans, die mit von alten West-Hosen abgetrennten Labels versehen waren, oder auch Udo-Lindenberg-LPs, für die 130 Ost-Mark und mehr fällig waren - und auch gezahlt wurden. Bei mir entwickelte sich in den 70ern aus alldem eine heute schwer zu erklärende Sehnsucht nach Western- und Science-Fiction-Fernseh-Serien, von 24


denen ich einige wenige bei meinen Großeltern in den Ferien gesehen hatte. Westlich von Santa Fe hieß die eine, Die Männer von der Shiloh-Ranch die andere. Und natürlich Raumschiff Enterprise. Captain Kirk und Mister Spock. Und Uhura selbstredend - ich denke, Sie wissen, was ich meine. Nun, da ich nicht das Glück hatte, ständig an diesen zweifach fremden (Fernseh-)Welten teilzuhaben, blieb mir nichts weiter übrig, mir meine eigenen zu schaffen. Ich begann Comics zu zeichnen und Geschichten zu schreiben. Die Comic-Zeichnerei war irgend-wann vorbei, doch die Schreiberei blieb. Die wichtigste Ermutigung, dran zu bleiben - oder besser: überhaupt weiterzumachen -, war ein schmales Bändchen aus der Spektrum-Reihe des Verlages Volk und Welt mit dem Titel Raumschiff ahoi! Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke mal, dass das 1969 erschienene Buch eine der ersten Veröffentlichungen (relativ) aktueller amerikanischer ScienceFiction in der DDR war. Eine Geschichte hatte es mir ganz besonders angetan, so sehr, dass ich sie bis heute nicht vergessen habe. Es war Der Lange Weg nach Hause von Fred Saberhagen. Schon nach dem ersten Lesen wusste ich, dass ich genau solche Geschichten schreiben wollte, ganz genau solche. In Der Lange Weg nach Hause bringen Marty und Laura 25


auf der Suche nach Mineralien irgendwo in den Weiten des Alls das Wrack eines irdischen Raumschiffs auf. Es ist zweitausend Jahre alt. Deutet anfangs nichts auf Leben an Bord hin, finden die beiden zu ihrer großen Überraschung heraus, dass sich das Wrack bewegt, unsäglich langsam zwar, aber dafür auf schnurgeradem Kurs in Richtung Erde. Am Ende der Erzählung stellt sich heraus, dass im Innern des Wracks Nachfahren der Überlenden bereits in -zigster Generation und mit festen Ritualen einen Magnetanker ziehen und damit das Schiff in Richtung Erde bewegen - Schritt für Schritt, zu Fuß durch den Weltraum. Das Bild von den interstellaren Wolga-Treidlern, die ihr Schiff mit eigener Kraft in quasi religiösem Tun durch das All in Richtung Erde ziehen, beflügelt meine Phantasie noch heute. Damals war es Anlass, immer weiter Geschichten zu schreiben, trotz oder gerade wegen schlimmer Wehrdienst-Zeit, des Studiums in Berlin und später als Wieder-Greifswalder in einer mehr oder weniger langweiligen Büroarbeit. Irgendwann in dieser Zeit hatte ich damit begonnen, meine Geschichten zu verschicken. Wie jeder Autor träumte auch ich davon, zu veröffentlichen und gedruckt zu werden. Die Chancen, durch die Einsendung unverlangter Manuskripte etwas zu er26


reichen, waren allerdings schlecht. Es gab viel zu wenige Verlage und kaum Magazine oder Zeitschriften, die Kurzgeschichten veröffentlichten. Man brauchte - und da unterscheidet sich früher kaum von heute - Beziehungen. Und die hatte ich nicht. Also blieb und half mir nur Ausdauer. Wieder und wieder verschickte ich meine Geschichten, überarbeitete sie, fügte neue hinzu. Und täglich gab es einen erwartungsfrohen Gang zum Briefkasten, immer in der Hoffnung, eine Antwort zu bekommen. Und kam dann irgendwann eine, dann war es eine Ablehnung. Viele Jahre ging das so. Doch dann passierte das, was in diesem Büchlein dokumentiert ist. Die erste Kurzgeschichte erschien im Magazin neues leben, dem einzigen Monatsmagazin für Jugendliche in der DDR. Die Auflagenhöhe war gigantisch, das Honorar war es allerdings nicht. Aber das war mir so was von egal! Ich war drin, ich hatte es geschafft! Auch ohne Beziehungen. Und wirklich zog die erste Veröffentlichung weitere nach sich. Der Verlag NEUES LEBEN wurde auf mich aufmerksam und ganz langsam kam etwas in Gang, was wie eine Schriftstellerkarriere aussah. Und der Verlag kümmerte sich: Der Pfad durch die Zeit erschien in der Heft-Reihe DAS NEUE ABEN27


TEUER. Zum ersten Mal wurde ein längerer Text von mir durch ein professionelles Lektorat betreut. In einer Heftreihe zu veröffentlichen war seinerzeit so etwas wie das Öffnen einer Tür und überhaupt nichts Ehrenrühriges. Ganz im Gegenteil: Man war jetzt richtig drin, man war dabei. Ich war damals 29 Jahre alt und der glücklichste Mensch auf Erden. Und nicht zu vergessen: Selbst geschafft aus eigener Kraft! Auch das ist ein gutes Gefühl, das können Sie mir glauben. Die Illustrationen kamen von Karl Fischer, ein äußerst erfahrener und sehr bekannter Illustrator - ein weiterer großer Grund zur Freude. Als nächstes folgte die Veröffentlichung von zwei Erzählungen in der Anthologie Der lange Weg zum Blauen Stern, die von Michael Szameit betreut wurde. Szameit war damals der erfolgreichste jüngere Autor im Science-Fiction-Bereich und veröffentlichte in regelmäßigen Abständen Romane, die sich nicht nur hervorragend verkauften, sondern auch richtig gut waren. Die an der Anthologie beteiligten Autoren trafen sich 1988 mit Herausgeber Michael Szameit und Lektor Helmut Fickelscherer zu einem Schreibwochenende bei Berlin. Wir Autoren waren alle um die Dreißig und jünger, hatten mehr oder weniger bereits Erfahrungen gesammelt und waren zuversichtlich ob einer künftigen Schriftstellerlaufbahn. Einige beäugten sich zwar ein wenig misstrauisch, 28


aber Science-Fiction-Literatur verkaufte sich damals so gut, dass Konkurrenzdenken gar nicht notwendig war. Wichtig war vor allem, dass der Verlag wollte. Und NEUES LEBEN wollte. Noch im gleichen Jahr schlug mir der Verlag ein Romanprojekt vor. Ich hatte ein Exposé vorgelegt, das die verlagsinternen Instanzen erfolgreich durchlaufen hatte und konnte an meinem Manuskript weiterschreiben. Ich erhielt einen Lektor - Dr. Ulrich Gerber - und gemeinsam sollten wir die Veröffentlichung meines ersten Sciene-Fiction-Romans mit dem Titel Tödliche Sonnensplitter vorbereiten. Der Erscheinungstermin würde der Herbst/Winter 1989 sein. Den Verlagsvertrag unterschrieb ich mit zitternder Hand. Im Gespräch hieß es, dass die erste Nachauflage bereits innerhalb eines Jahres nach Erscheinen gedruckt werden sollte. Das war auch finanziell sehr interessant und eine Freiberuflichkeit als Autor schien plötzlich möglich… Ich wusste überhaupt nicht mehr, wie mir geschah. Wenige Wochen später signalisierte mir der Schriftstellerverband der DDR, dass er sich durchaus vorstellen könnte, mich in den Kreis zukünftiger Mitglieder aufnehmen zu wollen und lud mich nach Berlin ein. 29


Ich arbeitete fleißig an meinem Roman, nach Feierabend und während meines Urlaubs. Mit dem Lektor kam ich gut klar, wir hielten alle Termine, nahmen gemeinsam alle Hürden und das Manuskript war auf den Punkt fertig gestellt... Tja, und dann machte mir die große Weltpolitik einen Strich durch sämtliche Rechnungen. Die Mauer fiel und plötzlich war alles anders. Die Veränderungen betrafen auch das berufliche und persönliche Umfeld. Selbstverständlich dachte ich noch an mein fertiges Buch, aber ich musste mich auch um Frau, Kinder und Beruf kümmern. Niemand wusste, wohin die Reise ging. Als NEUES LEBEN zum dritten Mal den Sonnensplitter-Termin verschob, wurde mir klar, dass ich meine Schriftstellerkarriere wohl vorerst vergessen konnte. Wie überall, standen auch die Verlage vor großen Umbrüchen und kurz darauf gerieten auch sie ins Visier der Treuhand. Mein Lektor begann sich bereits nach anderer Arbeit umzusehen und wurde wenige Monate später Bürgermeister einer Kleinstadt bei Berlin. Im Frühsommer 1990 kündigte NEUES LEBEN den Verlagsvertrag. Ich saß zu Hause und heulte. Insgeheim war ich zwar froh, nicht bereits meine Arbeit wegen der „drohenden“ Schriftstellerkarrie30


re aufgegeben zu haben - aber das ist nicht mehr als ein schwacher Trost. Nach Jahresfrist habe ich dann doch noch versucht, meine Tödlichen Sonnensplitter bei den einschlägigen Westverlagen unterzubringen. Ohne Erfolg. Später ärgerte ich mich, zumindest bei Heyne nicht noch einmal nachgefasst zu haben und mich viel zu schnell von der etwas flapsigen Antwort abschrecken ließ - die (blödsinnige) Reaktion eines Ossis halt. Die Veröffentlichung 1990 in Alien Contact war dann auch schon so was wie der Abgesang und mehr auch eine Geste in Richtung Gerd Frey und Hardy Kettlitz. Beide hatte ich im Zusammenhang mit der Szameit-Anthologie kennen gelernt. Sie waren SFAktivisten und sind es noch heute. Dafür meine Hochachtung! Ich selbst habe seitdem keine Sciene-Fiction mehr geschrieben, in den 90ern allerdings sehr viel von dem Zeugs gelesen. Und auch die Fantasy hatte es mir eine Zeit lang wirklich angetan. Heute bin ich weg davon. An Harry Potter kam ich niemals ran, Cornelia Funke bewundere ich vor allem wegen ihrer Biographie. Im Jahr 2000 habe ich buch.macher als kleinen 31


Selbstverleger-Verlag gegründet und dort neben 70 Büchern von etwa 45 Autoren auch meine eigenen Texte veröffentlicht. Hierzu gehören Krimis, eine Künstlermonografie und ein wenig Regionales. Ich würde gern wieder mehr schreiben, aber mir fehlt die Ruhe, nicht unbedingt die Zeit. Ein kurzer Besuch ist deshalb so was wie ein Geschenk an mich selbst - schwierige persönliche Zeiten liegen hinter mir und da hab ich mir das mal gegönnt. das musste sein. Die Texte habe ich in die schöne antiqierte Garamond gebracht und die Original-Illustrationen hinzugefügt. Uwe Rieger Mesekenhagen, im Juli 2011 Ach so: Die alten Enterprise-Folgen hab ich mir selbstverständlich inzwischen auf DVD zugelegt, das sind die mit Captain Kirk und Mister Spock. Und Uhura selbstredend - ich denke, Sie wissen, was ich meine.

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Schwarze Windflüchter Der Krimi vom Darß Roman von Uwe Rieger 185 Seiten illustriert ISBN 978-3-935039-14-7

„Es ist auch überflüssig, immer mit dem Verstande alles ergründen zu wollen; es gibt Dinge, die nur dem Gefühl vorbehalten sind.“ Theodor Schultze-Jasmer

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Letzte Gnade? Ein Fischland-Darß-Krimi Roman von Uwe Rieger 212 Seiten illustriert ISBN 978-3-935039-69-7

„Alles verschwindet, man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will.“ Paul Cezanne

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buch.macher Leseprobe Ein kurzer Besuch issuu  
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Leseprobe DIE WIESE

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