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Alter Bach Neue Br端cke Neues Wasser Vietnam Fotografieworkshop BTK-FH 2010


Alter Bach, neue Brücke, neues Wasser berliner technische kunsthochschule hochschule für gestaltung

Wie eine Wand kam den Neuankömmlingen aus Berlin auf dem Flughafen in Hanoi die feuchtwarme Luft entgegen. Mit Fotoapparaten und der Vietnam-Fotobibel von Philip Jones Griffiths ausgerüstet, bereisten wir zwei Wochen das langgestreckte Land am Südchinesischen Meer. Eine ganze Reihe herausragender buddhistischer, konfuzianistischer und taoistischer Tempel und Pagoden wurde besucht, im Mittelpunkt des fotografischen Interesses stand jedoch der Alltag der Menschen in Vietnam. Nach mehreren Fotografie-Workshops in Manhattan in den vergangenen Jahren schien es mir eine angemessene Bereicherung, mit den Studenten nach Asien zu reisen. Der jungen Generation in Deutschland diesen entfernten Kontinent sowie ein Stück seiner vielfältigen Kultur näher zu bringen und Menschen aus Vietnam und Deutschland miteinander bekanntzumachen, sind zwei der Ziele dieser Bemühungen. Zwischen Deutschland und Vietnam gibt es vage oder auch gegenläufige Parallelen: Die Teilung des Landes, die besondere Beziehung Nordvietnams zur ehemaligen DDR, der Sieg des kommunistischen Nordvietnams und die Situation nach der Zusammenführung der getrennten Gebiete. Die daraus resultierenden wirtschaftlichen Entwicklungen in Vietnam sind inzwischen bedeutsam genug, um sich eingehender mit diesem Land zu beschäftigen. Die diesjährige Tour wurde von den beiden Reiseführern Vu in Hanoi und Thu in Südvietnam begleitet. Nach einigen Tagen in Hanoi flogen wir nach Hue, der ehemaligen Hauptstadt Vietnams und fuhren von dort mit unserem Bus auf der Nationalstraße Nr. 1 über die Stationen Da Nang, My Son, My Lai in der Provinz Quang Ngai, Phan Thiet und Na Trang nach Ho Chi Minh City. Diese vielleicht bedeutsamste und deshalb stärkste Verkehrsader Vietnams verbindet den Norden mit dem Süden. Während der ersten Tage der Reise in Hanoi nahmen wir eine Vielzahl bewundernswerter religiöser Bauten und landschaftlicher Sehenswürdigkeiten in Augenschein, darunter den berühmten Literaturtempel Van Mieu und die Halong-Bucht nördlich der Hauptstadt. Wir besuchten an einem Nachmittag das Waisenhaus der Pagode „Chua Bo De“ in der näheren Umgebung, fotografierten die Kinder und sprachen mit den dort arbeitenden Frauen, die sich über Jahre hinweg aufopferungsvoll und engagiert für die über 100 Kinder in diesem Waisenhaus einsetzen.  Nachdem wir das Gelände des „Palastes der Harmonie“ in der alten Königsstadt Hue am Parfümfluss durchstreift und anschließend den Wolkenpass nach Südvietnam überschritten hatten, zeigte sich immer deutlicher, dass wir für authentische Fotos vom gewöhnlichen Programm einer durchschnittlichen Reisegruppe abweichen mussten.

Herausgeber Berliner Technische Kunsthochschule GmbH Hochschule für Gestaltung (FH) Bernburger Str. 24-25 10963 Berlin Tel : +49 (0) 30 - 25 35 86 98 Fax: +49 (0) 30 - 26 94 96 05 Mail: info@btk-fh.de Web: www.btk-fh.de Titelfotografie Christiane Ludena Lektorat Anne Silberhorn Konzept/Gestaltung Lukasz Kus


In My Son hatten wir die Gelegenheit, alte Ruinen der vietnamesischen Cham-Kultur (etwa 2. bis 15. Jh., Königreich etwa im Zentrum des heutigen Vietnams) zu besichtigen. Auf dem Weg zu dieser Tempelstadt überquerten wir eine Brücke. Lächelnd wiederholte Thu die folgende Formel immer wieder: „Alter Bach, neue Brücke, neues Wasser“ Dieses Zitat birgt, so scheint mir, verschiedene alte asiatische Weisheiten, unter anderem die Überlegung, dass alles wiederkehren wird, aber auch den Gedanken der Erneuerung. Die Brücke, Zeichen der Verbindung, wurde hier von uns betreten als eine Geste des Aufeinanderzugehens. Von nun an ließen wir den Bus an verschiedenen Stellen halten und fragten die Personen, die uns begegneten, ob wir Fotos von ihnen aufnehmen könnten. Thu übersetzte den Vietnamesen unser Anliegen. So fotografierten wir z. B. auf einer Stadion-Baustelle in Nha Trang, Provinz Khanh Hoa, die Arbeiter in Werkstätten an der Straße, die Handwerker und ebenso die Menschen in den Städten und Dörfern. An manchen Tagen begannen wir die erste Fotoexkursion noch vor dem Frühstück – um vier Uhr früh beobachteten wir die Fischer in Phan Thiet, Provinz Binh Thuan, beim Ausladen ihres Fangs. Riesige gelbe Muscheln, Tintenfische und tausende Meerestiere wurden in Windeseile meist von Frauen an Land gehievt und flugs in frisch gestoßenes Eis verpackt, verkauft oder auf hochbepackten Wägelchen in die Stadt gefahren. An anderer Stelle hörten wir von der Gründung des Dorfes Xa Juan Hung, in welchem malaysische Glaubensflüchtlinge in Vietnam ihre neue Heimat fanden und hier eine Moschee mit materieller Hilfe des vietnamesischen Staates errichten durften. Wie wir später erfuhren, verdient ein Lehrer in Vietnam umgerechnet etwa 80 Euro im Monat. Eine vietnamesische Familie mit zwei Kindern (mehr werden nicht toleriert) teilt sich im Durchschnitt neun Quadratmeter Wohnfläche. Das Leben spielt sich deshalb zum großen Teil auf der Straße ab und kann damit fast im Vorübergehen fotografisch festgehalten werden. Aus dem Bus heraus entdeckten wir auffallend schöne Strände in der Nähe von Phan Thiet, Südvietnam, deren weißer Sand durch lange hohe Mauern durchschnitten wurde. Etwas abseits von der vielbefahrenen Fernverkehrsstraße stießen wir auf das auf keiner Landkarte verzeichnete Dorf Pho Hai mit Fischern und Familien – einen Ort, an dem es schien, als lebten die Menschen dort noch im Einklang mit Natur und Schicksal. Fast jede Hütte bot den faszinierenden Blick auf das Südchinesische Meer und die Palmen der natürlichen Uferpromenade aus Felsen. Eine Frau kochte am Abend für das ganze Dorf Muscheln

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in einem großen Topf auf offenem Feuer. Man spürte, dass diese Idylle nicht von Dauer sein würde. Nicht weit davon entfernt, dort, wo der gleißende Sandstrand kommerziellen Erfolg verspricht, wuchsen die kilometerlangen Baustellen und es entstanden immer umfangreichere Hotel-Ressorts aus Beton. Nach 1300 km Busfahrt in Ho Chi Minh City (bis 1976 Saigon) endlich angekommen, fielen uns zuerst die vielen Händler und Leihstationen für große gelbe Baumaschinen am Straßenrand auf. Nach wenigen Kilometern wurde uns klar: Dies ist die wohlhabendste Stadt Vietnams. In den 60er und 70er Jahren fungierte sie als Stützpunkt der Amerikaner – was folgte, war der Aderlass nach Übernahme durch die kommunistische Regierung Nordvietnams. Alle USA-Sympathisanten verließen fluchtartig das Land und nahmen ihr Kapital mit, sofern das möglich war. Noch heute wird jeder zweite vietnamesische Dong, der in Ho Chi Minh City ausgegeben wird, von Familienangehörigen aus dem Ausland in die Heimat überwiesen. Die Verkehrsdichte in Ho Chi Minh City stieg auf ein Vielfaches an. Es schien für uns zunächst unmöglich, die Hauptstraßen zu überqueren. Deshalb geleiten an den touristischen Punkten eigens dafür bestellte Polizisten den Ortsunkundigen durch den dichten Verkehr über die Straße. Die Gehwege sind für Fußgänger oft unbenutzbar, da diese als „erweiterte Ladenfläche“ oder gar als Parkplatz verwendet werden. Um schneller voranzukommen benutzen Fußgänger auch die Fahrbahnen, vermeiden dabei ruckartige Bewegungen, damit die Mopeds ausweichen können. Wer stehen bleibt, verursacht Chaos. Alles befindet sich im stetigen Fluss. Ein Auto kann sich kaum jemand leisten. Die meisten Wege werden daher mit dem Moped erledigt, oft mit der gesamten Familie, vom Säugling bis zum Greis. Die Vietnamesen scheinen ihr halbes Leben auf dem Zweirad zu verbringen. Viele tragen während der Fahrt Atemmasken, um keinen aufgewirbelten Staub zu schlucken. Auf den Mopeds wird Zeitung gelesen, telefoniert, eingekauft und geschlafen. Nahezu alles wird damit transportiert, sperrige Güter, selbst Hühner, Schweine, Kühe. Handel und Bautätigkeit sind in der tropischen Sieben-MillionenMetropole Ho Chi Minh City gebündelt. Alle großen westlichen Marken sichern sich hier unübersehbar ihren Platz. Im Hotel fragte uns ein amerikanischer Geschäftsmann aus Chicago in akzentfreiem Deutsch nach unserer Herkunft. Zurück in Hanoi hatten wir Glück. Direkt am Hotel Golden Key fand eine Geburtstagsfeier für Buddha statt. Von morgens um halb sechs bis in die Nacht waren die Straßen mit Menschen verschiedenen Alters in traditioneller Kleidung bevölkert. Sie musizierten und beteten gemeinsam, es herrschte eine volksfestartige Stimmung.

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In den vierzehn Tagen überschritten wir 41,55 Breitengrade, von 52° in Berlin, 21° in Hanoi und 10.45° in Ho Chi Minh City, sind über den Roten Fluss, den Saigonfluss sowie den Mekong gefahren. Wir tranken etwa 687 Liter Wasser, Bier, Coca Cola und andere Soft-Drinks und haben 38-mal traditionell vietnamesisch gegessen; zum Frühstück gab es die obligatorische Hühnersuppe „Pho“. In diesen zwei Wochen nahmen wir die großen Mühen und Anstrengungen der Vietnamesen wahr, den Fleiß der Menschen, besonders den der zahlreichen Frauen, die von morgens um vier bis spät am Abend lächelnd, mit federnden Schritten auf ihren Schultern schwerste Lasten über weite Distanzen transportierten. Jeder Quadratmeter wird genutzt (auf dem Flughafen fielen uns schon bei der Ankunft Bauern auf ihren kleinen Reisfeldern auf); jede Ressource wird versucht, nutzbar zu machen, ganz gleich, ob es sich nun um Grund und Boden oder sorgsam aufgehobene, abgelaufene Telefonkarten handelt. Vietnam ist inzwischen einer der fünf größten Reiseexporteure der Welt. Das rasante Wachstum wirft eine ganze Reihe von Fragen auf: Über Jahrhunderte hinweg war Vietnam gewaltsam in das chinesische Reich eingegliedert worden. Es folgten Franzosen und Japaner, die das Land samt seiner Bodenschätze plünderten. Der Krieg der Amerikaner forderte Millionen Opfer. Es grenzt nach wie vor an ein Wunder, dass dieses arme Volk sich gegenüber der wirtschaftlichen Übermacht der USA in den 70er Jahren behaupten konnte. Schon 1986, früher als in Osteuropa, öffneten Vietnams Machthaber das Land der freien Marktwirtschaft, bis heute existiert de facto aber keine Reisefreiheit. Der Kommunismus kann die Bevölkerung wahrscheinlich nicht mehr auf lange Zeit ideell halten oder gar begeistern. In diesem Bewusstsein beginnt die vietnamesische Regierung unterdessen, die Religionen, insbesondere den Buddhismus, zu unterstützen. Offen bleibt, wohin der Weg des vietnamesischen Volkes führt. Wie findet es in den nächsten Jahren seine eigene Identität? Und welche Identität wird es sich geben, wie wird diese konkret aussehen? Die kommunistische Utopie wirkt veraltet im Vergleich zu den westlichen Hochglanzklischees von Luxus und Schönheit. Weder die eine noch die andere Bildwelt scheint mit dem alltäglichen Leben etwas gemein zu haben. Im Fernseher liefen die Werbespots aller großen westlichen Marken und Hersteller. Als Folge dessen trugen viele Frauen auf den Mopeds Tücher vor ihren Gesichtern, weil sie ihre Hautfarbe derjenigen von amerikanischen Schauspielerinnen und blassen westlichen Werbemodels angleichen wollen. Über den Straßen hingen zahlreiche rot-gelbe Banner mit kommunistischen Losungen. Die alten Kulturen, beispielsweise die der ChamKultur, geraten dagegen nahezu in Vergessenheit. Offensichtlich sind in der Wahrnehmung die wirtschaftlichen Belange viel bedeutsamer für den harten Alltag, so auch die unmittelbare Nachbarschaft und die damit verbundene Konkurrenz zu China und dessen Unternehmen.

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Vietnamesische Firmen müssen, wenn sie bestehen wollen, die im Vergleich zu Europa oder den USA schon sehr billigen chinesischen Arbeitslöhne noch unterbieten. Innerhalb einer ersten Ausstellung werden die bildnerischen Ergebnisse der btk-Studenten zum Europäischen Monat der Fotografie 2010 erstmals öffentlich in Berlin präsentiert. Ich empfinde diese Reise als einen vielversprechenden Anfang. Wir werden vietnamesische Studenten und Kollegen zu Kooperationen einladen und für die nahe Zukunft weitere Fotografie-Workshops, Ausstellungen und gemeinsame Projekte entwickeln. In Hanoi gelang es uns, im Rahmen dieser Reise mit der University of Fine Arts einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Ich beglückwünsche die Studenten Christiane, Kamila, Laura und Jonas zu ihren eindrucksvollen fotografischen Ergebnissen, von denen hier nur ein kleiner Ausschnitt publiziert werden kann, und wünsche ihnen und dieser Ausstellung viel Erfolg. Matthias Leupold

Ha Noi

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Gräber von Märtyrern des Vietnamkrieges auf dem Friedhof Sa Huynh in der Nähe von My Lai

Wellenbrecher Nationalstraße Nr. 1 (Südchinesisches Meer)

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Pho Hai

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Wasserbüffel an der Strasse zwischen My Lai und Phan Thiet, Provinz Bình Thuan 12

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Markt in Ha Noi

Saigon

Hoteldach in Ha Noi

Blick hinter das Waisenhaus der Pagode Chua Bo De

Dass das Leben hier einem ganz anderen Rhythmus folgt, wird einem direkt klar, wenn man durch die Straßen von Hanoi streift. Man könnte das Gefühl vielleicht am besten als eine Synthese der ganz besonderen Art beschreiben. Dieses Besondere manifestiert sich in einer Flut aus Lärm, Verwesung und unbarmherziger, drückender Hitze. Diese Flut lässt dich durch die Straßen treiben und umgibt dich mit ihrer ganz eigenen Ästhetik. Sie bewegt dich, wenn du die schmutzigen, abgemagerten Kinder in den Gassen siehst. Sie verängstigt dich in Form von schleimiger Hühnersuppe und lebensgefährlichen Verkehrssituationen. Sie macht dich neugierig, weil hinter jeder Kurve etwas anders ist. Sie verwirrt dich, weil du nicht nur die Sprache nicht verstehen kannst. Jonas Brinker

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Fischerdorf Pho Hai in der N채he von Phan Thiet

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Friedhof am Stadtrand von Hue, der ehemaligen Kaiser- und Haupstadt, Mittelvietnam

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Junge auf einem Wasserbüffel auf der Nationalstraße Nr. 1 18

Buddhistischer Mönch in Ha Noi 19


Das Leben in Vietnam spielt sich oftmals auf der Straße ab, denn hier wird gekocht, gegessen und verkauft. Alle Häuser sind zur Straße hin offen und deren Wohnräume werden oft auch als Verkaufsräume genutzt. Neben den vielen unterschiedlichen Eindrücken und Schauplätzen wird man von den lauten Motoren der Mopeds abgelenkt. Diese ziehen an einem vorbei wie ein lauter Bienenschwarm. Während man über die Märkte und durch die Straßen schlendert, steigt einem an jeder Ecke ein neuer Geruch in die Nase. Laura Bussmann

Ha Noi 20

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Fischerdorf Pho Hai in der N채he von Phan Thiet

Pagode in Da Nang 22

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Straßensituation in Ha Noi

Unsere Reise durch Vietnam war eine Begegnung mit einer für uns fremden und neuen Kultur. Eine in der Gesamtheit kaum zu erfassende Vielzahl von Impressionen prasselte tagtäglich auf uns ein. Schon native Gesten und kulturelle Verhaltensweisen sind beim genaueren Betrachten so anders als diejenigen, die wir aus Deutschland gewohnt sind. Diese genauer zu erforschen gelingt einem nur, wenn man seiner Wahrnehmung freien Lauf lässt und sich dem Rhythmus Vietnams anpasst. Meine subjektiv ersten Eindrücke von Hanoi waren, dass das Alltagsleben sich mehrheitlich auf den Straßen abspielt. Die Unterschiedlichkeit und Vielzahl der Menschen boten immer neue Einsichten. Am Straßenrand kochte eine Frau für ihre Kunden, die auf kleinen, bunten Plastikstühlen in ihrer Nähe saßen, Abendessen. Andere liefen mit Körben auf den Schultern, aus denen sie Gebäck, Getränke oder Nüsse verkauften, durch Hanois Innenstadt. Christiane Ludena

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Ha Noi 26

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Fischerdorf Pho Hai

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Fischerdorf Pho Hai 30

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Ha Noi

Xu Juan Hung 32

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Mekong Delta

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NationalstraĂ&#x;e Nr. 1 SĂźdvietnam 36

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Reisfelder in Nordvietnam

Hoi An 38


Xa Xuang 41


Impressum

Reisedokumentation Fotografieworkshop Vietnam 2010 13. - 29. Mai 2010 ReiseBegleitung Prof. Christian Mahler Prof. Matthias Leupold Fotografien im Katalog Jonas Brinker 08 / 09 / 14 / 15 / 16 / 17 Laura Bussmann 20 / 28 / 29 / 30 / 32 / 34 Christiane Ludena 12 / 22 / 23 / 24 / 26 / 40 Kamila Smechowski 10 / 18 / 19 / 33 / 36 / 38 / 39 Dank Claus Bennefeld, Berlin Phoung Nguyen, Asia-Discovery, Berlin Anh Nguyen, Berlin Tran Anh Vu, Ha Noi Ngo Minh Thu, Nha Trang Picture Point, Michael Hoyer, Berlin Katja Heddinga, Kรถln Prof. Volker Pook, Berlin Anne Silberhorn, Berlin Cedric Vilim, Berlin Prof. Dr. Simone Mahrenholz, Berlin Lilian Leupold, Berlin

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