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EASY BUSINESS Betriebswirtschaft anschaulich erkl채rt


Impressum

Redaktion: Wissenschaftl. Beratung: Lektorat:

Dipl. Kfm. Michael Gebel Dipl. Kfm. Thomas Walter Prof. Dr. Ottmar Schneck Stephanie Trautmann, B. A.

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Copyright 2013 BTI Business Training International GmbH Lindenspürstr. 22 D–70176 Stuttgart Telefon: +49–(0)711–664637-0 Telefax: +49–(0)711–664637-99 E-Mail: info@bti-online.com Internet: www.bti-online.com

Illustration, Layout, Satz: Kai Mussler – Grafik für alles www.grafik-fuer-alles.de ISBN-Nr.:

978-3-00-041243-1

Alle Rechte vorbehalten. Dieses Handbuch darf nur in Übereinstimmung mit den Lizenzbedingungen, die durch die Nutzung des Planspieles „Easy Business“ akzeptiert wurden, benutzt werden. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung der BTI Business Training International GmbH darf kein Teil dieser Dokumentation reproduziert, in Datenbanken gespeichert oder in irgendeiner Form (elektronisch, fotomechanisch, auf Tonträger oder auf irgendeine andere Weise) übertragen oder anderweitig inhaltlich genutzt oder verändert werden. Die enthaltenen Illustrationen sind urheberrechtlich geschützt (§§ UrhG). Sie dürfen weder im Ganzen noch in Teilen nachgeahmt, kopiert, verändert, entfremdet oder ohne Zustimmung von BTI Business Training International GmbH verwendet werden.

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Inhalt

Inhalt   1. Die Lerninhalte von Easy Business BASIC™ 1.1  Die Methode Planspiel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

1.2  Das Planspiel Easy Business BASIC™ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

  2. Der Wirtschaftskreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6   3. Die Interessengruppen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8   4. Die Rahmenbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9   5. Die Spielsituation von Easy Business BASIC™ 5.1  Bevor es los geht... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 5.2  Spielaufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10   6. Das Jahr 1 6.1  Anfangsbilanz – Aktiva/Passiva . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 6.2  Checkliste A für Jahr 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 6.3  Aufträge Jahr 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 6.4  Checkliste B am Ende von Jahr 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 6.5  Lineare Abschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 6.6  Degressive Abschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 6.7  Jahresabschluss für Jahr 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 6.8  Gewinn- und Verlustrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 6.9  Bilanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 6.10 Jahresabschlussanalyse für Jahr 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 6.11 Cash Flow und Kapitalflussrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 6.12 Rentabilitätskennzahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 6.13 Kennzahlensystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 6.14 Wie erfolgreich war das Jahr 1? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27   7. Das Jahr 2 7.1  Maßnahmen vor Beginn von Jahr 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 7.2  Checkliste A am Ende von Jahr 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 7.3  Aufträge Jahr 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 7.4  Checkliste B am Ende von Jahr 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 7.5  Jahresabschluss für Jahr 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 7.6  Jahresabschlussanalyse für Jahr 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 7.7  Wie erfolgreich war das Jahr 2? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36   8. Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37   9. Die Wahl der Rechtsform . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 10. Glossar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 11. BTI im Profil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

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Kapitel 1: Lerninhalte

1. Lerninhalte von Easy Business BASIC™ 1.1 Die Methode Planspiel 4 %

10 %

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Know-how

Planspiele sind Modelle, mit denen komplexe Zusammenhänge in einfacher Form abgebildet und dargestellt werden können. Mit dieser didaktischen Methode, die in abstrakter aber doch realitätsnaher Weise Abläufe und Zielkonflikte simuliert, sammeln die Teilnehmer nach dem Prinzip „Learning by Experimenting“ in sehr kurzer Zeit und ohne Risiken viele Erfahrungen.

100 %

LERNERFOLG

80 %

60 %

40 %

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Hören

Sehen

Hören und sehen

Planspiel

Simulationen und Planspiele

Die Methode Planspiel sichert einen maximalen Lernerfolg und garantiert einen nachhaltigen Lerntransfer.

Information

„Ich höre und vergesse, ich sehe und erinnere mich, ich tue und verstehe.“ Konfuzius

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Kapitel 1: Lerninhalte

1. Lerninhalte von Easy Business BASIC™ 1.2. Das Planspiel Easy Business BASIC™ – Aufbau und Ziele 4 %

QQ  

Simulation wirtschaftlicher Grundlagen Das Planspiel Easy Business BASIC™ ist speziell für die Vermittlung betriebswirtschaftlicher Grundlagen in kurzer Zeit konzipiert worden. Die Teilnehmer simulieren den Produktionsprozess eines Fertigungsbetriebes und erleben die Auswirkungen ihrer Handlungen und Maßnahmen in der jährlichen Rechnungslegung.

QQ  

Anlage- und Umlaufvermögen Bereits beim Aufbau des Planspieles wird durch die Verteilung der Werteinheiten auf die verschiedenen Positionen des Anlage- und Umlaufvermögens die Dimension eines Betriebes deutlich.

QQ  

Wertschöpfungsprozess Die Teilnehmer erfahren in der Simulation einen Wertschöpfungsprozess in einem Produktionsunternehmen mit Zulieferung, Fertigung und Verkauf von Produkten.

QQ  

Rationalisierungsmaßnahmen Die Auswirkungen von Rationalisierungsmaßnahmen wie Bestandsreduktion und Automatisierung von Fertigungsprozessen werden veranschaulicht.

QQ  

Rentabilitätskennziffern Die Erwartungen der Anteilseigner des Unternehmens werden diskutiert und mit Rentabilitätskennziffern verdeutlicht.

QQ  

Gemeinkosten Die Problematik von Gemeinkosten im Betrieb wird durch die Bereiche Verwaltung, Vertrieb, Forschung und Entwicklung verstanden.

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Know-how

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Kapitel 2: Der Wirtschaftskreislauf

2. Der Wirtschaftskreislauf Der Wirtschaftskreislauf 4 %

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Know-how

Der Wirtschaftskreislauf ist ein Modell einer Volkswirtschaft, in dem die Güter- und Geldbewegungen zwischen den Wirtschaftssektoren Unternehmen, private Haushalte, Staat, Kapitalsammelstellen und Ausland als Ströme dargestellt werden. Ziel ist es die Zusammenhänge in einer arbeitsteiligen Volkswirtschaft zu verstehen und zu veranschaulichen.

Ausland

S t e ue Einko

Staat

Investieren Sparen

Kredite u. Zinsen Sparen = Geldstrom

Steuern, Gebühren, Be Ausgaben Güter/Subve Investieren

Sparen

Haushalte

Öffentliche Güter

ge iträ ntionen

Gebühren, Beiträge rn, mmen, Sozialleistungen

Export Güter

Arbeit

Öffentliche Güter

Importzah lun Exportzah g lu ng

ausgaben um s on inkommen re Import

Fak to

K

Im Modell des einfachen Wirtschaftskreislaufs einer geschlossenen Volkswirtschaft werden nur die Unternehmen und die Haushalte berücksichtigt, was keiner existierenden Wirtschaft tatsächlich entspricht. Im folgenden Modell hingegen, werden alle Zusammenhänge dargestellt, die auch in der Realität zu finden sind:

Bankensystem

= Güterstrom

Unternehmen

Faktoreinkommen (Arbeitslohn, Gehälter) Konsumausgaben Konsumgüter Arbeit Bei dieser Betrachtungsweise stellen die privaten Haushalte den Produktionsfaktor Arbeit den Unternehmen zur Verfügung. Dafür erhalten sie Faktoreinkommen – Entgelt für den Faktor Arbeit. Unternehmen produzieren Konsumgüter, die wiederum von den privaten Haushalten gekauft werden. Da jedoch selten das ganze Einkommen von den Haushalten konsumiert wird, schließt der Wirtschaftskreislauf auch ©

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Kapitel 2: Der Wirtschaftskreislauf

2. Der Wirtschaftskreislauf Kapitalsammelstellen ein, wo ein Teil des Geldes gespart werden kann. Aus den Ersparnissen fließen Gelder sowohl an die Unternehmen in Form von Krediten für Investitionen als auch an die Haushalte.

4 %

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Der Staat erhält, auf der einen Seite, von den Haushalten Steuern, wie z.B. die Lohnsteuer, die KfzSteuer oder die Grundsteuer. Auf der anderen Seite aber bekommen die Haushalte die sogenannten Transferzahlungen vom Staat, wie z.B. Rente, Kindergeld oder Wohngeld. Auch die Unternehmen müssen Steuern, wie z.B. die Mehrwertsteuer oder die Körperschaftssteuer, an den Staat zahlen, der Staat wiederum tätigt bei den Unternehmen Käufe (staatlicher Konsum) oder leistet ggf. Subventionen.

Know-how

Das Ausland hat Einfluss auf jeden Sektor. Die Haushalte können beispielsweise ihr Einkommen von einem ausländischen Arbeitgeber erhalten oder umgekehrt, der ausländische Saisonarbeiter nimmt seinen Verdienst wieder mit in die Heimat. Die Kapitalsammelstellen können Spareinlagen aus dem Ausland aufnehmen, genauso wie die Inländer ihr Geld im Ausland anlegen können. Durch die Öffnung der Weltmärkte sind zwei Ströme besonders wichtig: der Export und der Import. Inländische Unternehmen exportieren und importieren die Güter, Waren und Dienstleistungen ins und aus dem Ausland. Wenn der Export den Import übersteigt, entsteht im Inland ein positiver Außenbeitrag, d.h. es fließt zusätzlich Geld vom Ausland ins Inland. Gibt es aber weniger Exporte als Importe ist von einem negativen Außenbeitrag die Rede.

Aufgabe 1 Sie die folgenden Institutionen den Wirtschaftssektoren Unternehmen, private Haushalte, ÎÎOrdnen Staat, Banken und Ausland zu. Aufgabe Institution

Sektor

Städte und Gemeinden Stuttgarter Volksbank eG Rotes Kreuz e.V. Deutsche Post AG AOK Berlin Verdi Heinz Huber, Flaschnermeister Freistaat Bayern Tennisverein Meißen Zahnarztpraxis Dr. Bohr

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Kapitel 3: Die Interessensgruppen

3. Die Interessengruppen Aufgabe 2 Sie im Team die verschiedenen Interessen der Beteiligten. Welche Interessengruppen ÎÎErarbeiten sind für ein Unternehmen wichtig? In welcher Weise beeinflussen diese ein Unternehmen? Aufgabe

Staat

Anteilseigner

Kunden

Öffentlichkeit

Mitbewerber

Unternehmen

Banken

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Lieferanten

Mitarbeiter


Kapitel 4: Die Rahmenbedingungen

4. Die Rahmenbedingungen Aufgabe 3 Sie im Team die Auswirkungen der folgenden Themen. Welche Rahmenbedingungen ÎÎDiskutieren beeinflussen das Unternehmen? Aufgabe

Preisverfall bei vielen Produkten Die Verkaufspreise sind in den letzten Jahren gesunken und ein Preisbonus ist selbst bei Markenprodukten kaum noch aufrecht zu halten.

Globalisierung Neue Anbieter aus dem Ausland – zum Teil mit großen Kostenvorteilen – machen das Leben schwer. Die Erschließung eigener neuer Marktpotentiale im Ausland erfordert hohe Investitionen.

Steigende Rohstoffkosten Rohstoffe und Energien werden knapper. Daher steigen die Kosten seit einigen Jahren stetig an.

Kundenverhalten Es bedarf großer Anstrengungen, die Kunden an ein Unternehmen zu binden.

Zunehmendes Investitionsrisiko Immer kürzere Produktlaufzeiten und immer weniger vorhersehbare Trends lassen das Risiko steigen.

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Kapitel 5: Die Spielsituation von Easy Business BASIC™

5. Die Spielsituation von Easy Business BASIC™ 5.1 Bevor es los geht... 4 %

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Know-how

Vor Ihnen haben Sie das Modell des Produktionsunternehmens Easy Business. Dieses Unternehmen war in der Vergangenheit sehr erfolgreich und erwirtschaftete gute Gewinne. Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren jedoch verändert. Der zunehmend härter werdende Konkurrenzkampf hat zu einem Rückgang der Geschäftsergebnisse geführt. Diese Situation zwingt Sie als Management von Easy Business Maßnahmen zu ergreifen, um das Überleben des Unternehmens zu sichern. Sie haben die Aufgabe, das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Umsatz Erwirtschafteter Gewinn Gesamtkosten

Jan.

Feb.

Mrz.

Apr.

Mai.

Jun.

Jul.

Aug.

Sep.

Okt.

Nov.

Dez.

5.2 Spielaufbau Aufgabe 4 Sie das Unternehmen wie auf der Abbildung dargestellt auf. Verwenden Sie für den AufÎÎBauen bau die silbernen Wertmünzen. Einzige Ausnahme: Für das Fremdkapital nutzen Sie bitte die orangenen und roten Wertmünzen.

0

Aktiva Anlagevermögen

Grundstücke und Gebäude Maschinen und Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung

GuV

Gemeinkosten

BILANZ

15 20

1.Quartal 1. Quartal

0

2. 2.Quartal Quartal

0

(Gewinn- und Verlustrechnung)

0

3. 3.Quartal Quartal

Umsatzerlöse

Jahr 1

4. 4.Quartal Quartal

Q1

Q2

Q1

Q2

Jahr 2

Q3

Q4

Q1

Q2

Q3

Q4

Herstellungskosten Jahr 1

Forschung + Entwicklung

Verwaltung

Jahr 2

Q3

Q4

Q1

Q2

Q3

Q4

Bruttoergebnis

Vertrieb

Jahr 1

Jahr 2

Umlaufvermögen

Gemeinkosten

Materiallager Fertigung Fertigwarenlager

Vorräte

• F&E Kosten

Fertigung

Forderungen

• Vertriebskosten

Kasse + Bankguthaben

3

3 3

Passiva Eigenkapital

6 6

Materiallager

60

0

0

Zinsen

Ergebnis vor Steuern

BILANZ Eigentümer Ausschüttung

Betriebsergebnis

Fertigung

Fremdkapital

6 6

Jahresüberschuss/ -fehlbetrag

Lieferanten

Kunden Betriebsergebnis Jahr 0

12

Umsatzrendite

Kunden

Lieferanten

in %

Jahr 0

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10

0

Ertragsteuern

Kennzahlen

© 2013 BTI GmbH, Stuttgart Tel.: +49(0)711/66 46 37- 0 E-Mail: info@bti-online.com

0

Abschreibungen

6

Fertiwarenlager

Spielaktion

• Verwaltungskosten

Fertiwarenlager

Materiallager

Kasse + Bankguthaben

4

Forderungen

22

13,5

Jahr 1

Jahr 2

Eigenkapitalrendite in %

Jahr 0

10

Jahr 1

Jahr 2

Jahr 1

Jahr 2

Gesamtkapitalrendite in %

Jahr 0

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Jahr 1

Jahr 2

Eigenkapitalquote in %

Jahr 0

40

Jahr 1

Jahr 2


Kapitel 10: Glossar

10. Glossar durch seine Elemente Gut/Gütergruppe, Anbieter, Nachfrager, ökonomische Beziehungen, Gebiet und Zeitraum. Kombinationen aus der Anzahl der Anbieter und der Nachfrager führen zu verschiedenen Marktformen. Passiva Die rechte Seite der Bilanz, auf der die Mittelherkunft des Unternehmens aufgelistet wird. Man unterscheidet zwischen Eigen- und Fremdkapital. Rechnungswesen System zur zahlenmäßigen, d. h. mengen- und wertmäßigen Erfassung, Aufbereitung und Darstellung der wirtschaftlichen Situation eines Unternehmens (= betriebliches Rechnungswesen) oder einer Volkswirtschaft (= volkswirtschaftliches Rechnungswesen). Rentabilität Eine der bedeutendsten Kennzahlen zur Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolgs eines Unternehmens, in dem der Gewinn in Relation zum eingesetzten Kapital (Investment) gesetzt wird. Abhängig von der Art des eingesetzten Kapitals (Eigenkapital, Fremdkapital) lassen sich verschieden Rentabilitätskennziffern unterscheiden. Rücklagen Bestandteile des Eigenkapitals. Dabei wird entsprechend dem Ausweis in der Bilanz in offene Rücklagen und stille Rücklagen (Reserven) unterschieden. Offene Rücklagen als eigenständige Bilanzposition werden nur bei Kapitalgesellschaften gezeigt. Personengesellschaften und Einzelunternehmen kennen diese Eigenkapitalposition nicht, da hier die nicht ausgeschütteten Gewinne den Eigenkapitalkonten zugeschrieben werden. Die Rücklagen bei einer Kapitalgesellschaften setzen sich gem. § 266 II HGB wie folgt zusammen: QQ   Kapitalrücklage QQ   Gewinnrücklage

In die Kapitalrücklage gehen die von den Anteilseignern über das Nominalkapital (Gezeichnetes Kapital) hinaus von außen zugeführten Eigenkapitalbeträgen ein. Die Gewinnrücklagen umfassen die Teile, die aus im Unternehmen erwirtschafteten Gewinnen in die Rücklagen eingestellt wurden. Rückstellungen Verpflichtungen, die dem Grunde und/oder der Höhe sowie dem Zeitpunkt nach noch nicht sicher feststehen. Rückstellungen werden u. a. für Pensionen, Garantien, Kulanz und Risiken aus schwebenden Geschäften (z.B. Währungsschwankungen) gebildet.

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Stakeholder Koalitionspartner und Anspruchsnehmer (beispielsweise Anteilseigner, Kunden, Banken, Sponsoren, Staat), deren Interessen das Unternehmen mitberücksichtigen muss. Bekannt geworden ist in den letzten Jahre hingegen der Begriff Shareholder als Teil der Stakeholder, denen im Rahmen einer wertorientierten, den Investorenzielen gerecht werdende Unternehmensführung viel Beachtung geschenkt wurde. Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen ist keine einheitliche Vermögensmasse. Es umfasst die Vermögensteile, die nur kurz im Betrieb verbleiben. Man unterscheidet Vorräte, Forderungen, Wertpapiere und flüssige Mittel. Umsatz Summe der mit den Verkaufspreisen bewerteten Absatzmengen oder Dienstleistungen eines Unternehmens während einer Abrechnungsperiode. Der Umsatz wird im Rahmen der handelsrechtlichen GuV der Kapitalgesellschaften als sog. Umsatzerlöse bezeichnet und stellt i.d.R. die erste Position in der GuV gem. § 275 HGB dar. Umsatzkostenverfahren Verfahren der GuV zur Ermittlung des Periodenerfolgs. Im Unterschied zum Gesamtkostenverfahren werden dabei die Aufwendungen nicht nach Aufwandsarten (Material, Personal, Abschreibungen), sondern nach Funktionsbereichen (Herstellung, Verwaltung, Vertrieb) unterteilt, und den Umsatzerlösen nur die Herstellungskosten gegenübergestellt, die ursächlich für die Umsätze waren. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten bestehen aus nicht bezahlten Rechnungen von Lieferanten und Dienstleistern, Krediten und ähnlichen Schulden. Sie werden in der Bilanz als Fremdkapital ausgewiesen. Wertschöpfung Beitrag, den ein Unternehmen zum Bruttoinlandsprodukt beiträgt. Es handelt sich um den (ideologisch missbrauchten) Begriff des Mehrwertes, der durch die Produktion im Betrieb geschaffen wird. Dies ist eine volkswirtschaftliche Betrachtung, wenngleich das Wertschöpfungsdenken zunehmend auch in der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere i.R. der strategischen Planung an Bedeutung gewinnt.


Kapitel 11: BTI im Profil

11. BTI im Profil Die BTI Business Training International GmbH wurde 1997 von Dipl. Kfm. Michael Gebel und Dipl. Kfm. Thomas Walter gegründet. Seit 1998 sichert Prof. Dr. Ottmar Schneck, bekannt durch seine Bücher zur betriebswirtschaftlichen Grundausbildung, die inhaltliche und didaktische Qualität der BTI Produkte. BTI steht für interaktive innovative Lernsysteme, die schnell und nachhaltig die gewünschten Lernergebnisse erzielen und Spaß machen! Was macht BTI? Die BTI entwickelt und trainiert haptische Planspiele und Simulationen zu den Themen: Betriebswirtschaft QQ   Projektmanagement QQ   Teamentwicklung QQ   Führung QQ   Unternehmerisches Denken QQ   KVP QQ   Verkaufs- und Vertriebs-Know-how QQ  

Was ist das Besondere an BTI Planspielen und Simulationen? BTI Planspiele sind haptische Planspiele ohne PC-Unterstützung, die die Interaktion der Teilnehmer in den Vordergrund stellen. Durch die haptische und visuell ansprechende Gestaltung in Kombination mit dem hohen Erlebnischarakter der Planspiele wird ein hoher Lerntransfer erzielt. Zudem bietet BTI auch webbasierte Simulationen an, die den Teilnehmern wirtschaftliche Inhalte durch eigenes Denken und Handeln vermitteln. Durch den Einsatz von Computern sind die Simulationen unabhängig von Ort und Zeit einsetzbar. BTI Planspiele ermöglichen es, eine große Anzahl von Teilnehmern in kurzer Zeit zu schulen. BTI entwickelt Planspiele und Simulationen, die genau auf die Bedürfnisse der Aus- und Weiterbildung abgestimmt sind. Für den Einsatz an Hochschulen und im Bereich Aus- und Weiterbildung vergibt BTI Campus- und Schullizenzen. Zur Unterstützung der Fremdsprachenkompetenz sind BTI Planspiele auch in vielen Sprachen erhältlich.

BTI Planspiele (Auszug) Global Strategy Global Strategy ist eine zweitägige General Management Simulation, in deren Verlauf die Teilnehmer ein Unternehmen während einer Geschäftsperiode von sechs Jahren intensiv führen. Dabei konkurrieren sie gruppenweise um Kunden, Märkte und Gewinne. Sie treffen Entscheidungen über Herstellung, Verkauf, Marketing, Finanzen, Forschung und Entwicklung – und bekommen die Folgen ihrer eigenen strategischen und finanziellen Beschlüsse zu spüren.

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Kapitel 11: BTI im Profil

Know-how Limited Das Wissen der Mitarbeiter ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor eines Unternehmens. Und genau um dieses Know-how geht es in diesem wettbewerbsorientierten Planspiel. Die Teilnehmer schlüpfen in die Rolle des Managements und versuchen die besten Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu gewinnen und zu halten. Ziel des Planspiels ist es, den Zusammenhang zwischen Unternehmensergebnissen und den Investitionen in die Gewinnung und Entwicklung der Mitarbeiter aufzuzeigen. Wasser Marsch! – Projektmanagement und Teambuilding live Dieses Planspiel simuliert ein Projekt. Die Teilnehmer schlüpfen dabei in die Rolle des Projektteams. Aufgabe ist es, ein Brandbekämpfungssystem mit verschiedenen Flüssigkeiten zu konstruieren, zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Dabei wird Projektmanagement praktisch erlebt, denn die Teilnehmer erleben, welche Faktoren den Projekterfolg beeinflussen und lernen Instrumente und Systeme des Projektmanagements kennen.

Der BTI-Onlineshop

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