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Franken aktuell

Bayreuther

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Nr. 7 l 5. Jahrgang

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Integration

Namensbilanz

Der Internationale Zirkel ist ein Zusammenschluss von an ausländischer Kultur und Lebensweise interessierten Bürgern und Zuwanderern. Heuer feiert die Organisation ihr 10-jähriges Bestehen. Seite 3

Welchen Namen soll mein Kind tragen? Diese Entscheidung ist für viele Eltern nicht einfach. Die Bayreuther bevorzugen Sofia bei Mädchen und Maximilian bei Jungen. In Pegnitz schaut es anders aus. Seite 5

AufgesundemFundamentnachoben SpVgg Bayreuth will mittelfristig in den Profifußball – Nachwuchsarbeit im Fokus BAYREUTH. Die Spielvereinigung Bayreuth strebt mittelfristig den Aufstieg in die Dritte Liga und damit die Rückkehr in den Profifußball an. Damit dies geschehen kann, muss, wie Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Mathias Fleischmann und Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Gruber im Gespräch mit dem Bayreuther Sonntag betonten, als wesentlicher Punkt die Jugendarbeit weiter intensiviert werden, um viele eigene Talente rekrutieren zu können. Als erster wichtiger Schritt soll hierzu zusammen mit dem BSC Saas ein NachwuchsLeistungszentrum aus der Taufe gehoben werden. Am Dienstag, 22. Februar, stehen ab 19.15 Uhr für die SpVgg bei einer Mitgliederversammlung im Becher-Saal in der Altstadt wichtige Weichenstellungen auf der Tagesordnung. Die erste Mannschaft soll das Aushängeschild des Vereins bleiben, so Dr. Fleischmann. Um das wirtschaftliche Risiko für den Gesamtverein herauszunehmen, soll das Team in absehbarer Zeit in eine GmbH ausgegliedert werden. Durch die in der jüngeren Vergangenheit zustande gekommene Kooperation mit Bauunternehmer Alois Dechant, dem früheren Präsidenten des einstigen Regionalligisten SC Weismain, möchte man die Suche nach Sponsoren auf eine breitere Basis stellen und verspricht sich insbesondere auch mehr Chancen auf Sponsorengelder aus der gesamten Region. „Ohne den Standort nach Weismain zu verlegen, wollen wir uns doch auch ein Stück weit als oberfränkischer Verein begreifen.

Auf dem angestrebten Weg in die Dritte Liga sind für die SpVgg Bayreuth die richtigen Spielzüge und taktischen Manöver gefragt. Foto: ddp

Die SpVgg ist aber ein Bayreuther Verein mit Heimat in Bayreuth“, erklärte Dr. Fleischmann. Davon unbenommen werde in Zukunft die Reserve der SpVgg ihre Punktspiele in der Bezirksliga Ost im Waldstadion in Weismain austragen. Probleme, etwa seitens der Spielleitung, da Weismain geografisch eigentlich zum Gebiet der Bezirksliga West gehört, gebe es nicht. Darüber hinaus würden auch ausgewählte Spiele der ersten Mannschaft künftig in Weismain ausgetragen. Am 6. Mai etwa soll die Partie gegen Eintracht Bamberg abends unter Flutlicht in Weismain steigen. „Ich bin fest überzeugt, dass wir dort für diese Begegnung mehr Zuschauer haben als in Bayreuth. Außerdem wird das Spiel in voller Länge live auf OberfrankenTV gezeigt. Dies wäre in Bayreuth auch nicht passiert“, betonte Dr. Wolfgang Gruber. Wenn in der kom-

war. Die Jakobshöhe bleibt uns also erhalten und kann für den Nachwuchsbereich genutzt werden“, so Dr. Gruber. Bedauerlich fand es der Vorstandsvorsitzende, dass nicht auch der FSV Bayreuth als dritter Partner mit ins Boot für das Nachwuchs-Leistungszentrum geholt werden konnte. Kein Verein verliere durch die neue Einrichtung seine Eigenständigkeit. Um Geld für die Altstadt zu akquirieren, soll demnächst durch vier Mitglieder aus Vorstand und Aufsichtsrat auf der Autobahneinhausung bei Laineck eine Photovoltaikanlage errichtet werden, die kontinuierlich Einspeisungsvergütungen abwirft. Nachdem von den Mitgliedern im vergangenen Jahr ein Solidarbeitrag erbeten wurde, wollen Vorstand und Aufsichtsrat auch bei der Mitgliederversammlung am Dienstag an die Spendenbereitschaft der Mitglieder appellieren, um den schon gut fortgeschrittenen finanziellen Konsolidierungsprozess des Vereins noch weiter voranzubringen. Guter Dinge sind Dr. Fleischmann und Dr. Gruber auch, dass bald mit der Stadt der angestrebte Nutzungsvertrag für das Hans Walter Wild-Stadion abgeschlossen werden kann. Auch will man bereits im März durch den Abschluss von neuen 400 Euro-Arbeitsverträgen frühzeitig ein Kernteam von 13 bis 15 Spieler für die Spielzeit 2011/12 an den Verein binden. rs

menden Bayernliga-Saison ein Platz unter den ersten zehn und damit die Qualifikation für die neue, viertklassige Regionalliga Bayern geschafft wird, dürfte laut Dr. Gruber die Diskussion über den Bau einer Flutlichtanlage im Hans Walter Wild-Stadion wieder akut werden. „Da wir nicht unbedingt davon ausgehen können, hierzu kurzfristig vom Stadtrat eine positive Entscheidung zu bekommen, werden wir in dem Fall Weismain als zweite Spielstätte angeben. Flutlichtspiele können dann ohne Probleme dort ausgetragen werden“, so der Vorstandsvorsitzende. Das neue Nachwuchs-Leistungszentrum für die D-, C- und B-Jugend soll auf den Sportanlagen auf der Jakobshöhe sowie auf den Plätzen des BSC Saas eine Heimstatt finden. „Die Brauerei Glenk hat näm- Lesen Sie zum Thema auch das lich dementiert, dass die Jakobshö- „Sonntagsfrühstück“ mit Alois he je zum Verkauf angestanden Dechant auf Seite 6.

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Franken aktuell Bayreuther Sonntag | 20. Februar 2011

BAYREUTH

Gottschalks Debüt im Bild BAYREUTH. Besonders medienwirksam rauscht seit Samstag Abend der von „Wetten dass…?“Moderator Thomas Gottschalk angesagte Rücktritt durch den Blätterwald. Auch zum Debüt am Samstag, den 26.9.1987, in Hof verstand es das ZDF geschickt, die Sendung über die Printmedien in höhere Einschaltquoten zu heben. Diesen Samstag hat Klaus-Peter Volke in guter Erinnerung. Als Hobby-Sportfotograf lieferte er Dias der Proben am Freitag am Airport in Nürnberg

mit Ziel Hamburg ab, damit in der BILDamSONNTAG Farbbilder erscheinen konnten. Um aktuelle Fotos aus der Abendsendung am Samstag in der Hofer Freiheitshalle einfügen zu können, erhielt er den Auftrag, Fotos der ersten Minuten, besonders vom Auftreten des ersten Gastes per Bildfunk ab seinem Labor in Bindlach nach Hamburg zu senden. Durch schlechte Erfahrungen aus vorherigen Übertragungen aus Hof bei „Einer wird gewinnen“ verzichtete er auf einen Presseparkplatz. Knapp eintreffende Pro-

minente parkten nämlich das Auto ein. Um den Absendetermin in Bindlach einhalten zu können, musste, wie damals oft praktiziert, unterwegs der Film entwickelt und getrocknet werden. Um keine Minute nach dem Fotografieren zu verlieren, wartete seine Frau bereits mit laufendem Motor vor der Halle. Damals, vor über 23 Jahren, zeigte Thomas Gottschalk auf der berühmten Showtreppe leichte Nervosität. Auch der erste Gast war im Gegensatz zu den internationalen Künstlern heutiger Shows we-

niger spektakulär: Rateonkel Robert Lembke. Nach den ersten Wortwechseln zwischen Gottschalk und Lembke machte ich mich auf den Rückweg. Während meine Frau steuerte, entwickelte ich im Fond des Wagens die Bilder. Der Film trocknete auf einer Leine über dem Rücksitz. 50 Minuten nach Sendebeginn begann die Übertragung der Fotos ab Bindlach nach Hamburg sowie nach Zürich an BLICK, der größten Die erste Show von „Wetten dass …?“ wurde in Hof aufgezeichnet. Damals Sonntagszeitung der Schweiz. empfing Moderator Thomas Gottschalk in erster Linie nationale Gäste. Klaus-Peter Volke Foto: Klaus-Peter Volke

Gegen die „Rosinenpickerei“ Stadt und Landkreis Bayreuth gegen Novellierung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes – Landkreis befürchtet „Aus“ für die kommunalen Recyclinghöfe – Wertstofftonne abgelehnt BAYREUTH. Mit der Novelle des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes soll die europäische Abfallrahmen-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt werden. Ein hierzu vom Bundesumweltministerium vorgelegter Referentenentwurf stößt bei den Kommunen auf deutliche Ablehnung. Befürchtet wird, dass sich gewerbliche Abfallsammler durch die angestrebte zunehmende Liberalisierung des Marktes die „Rosinen“ herauspicken. In der Folge wären eine Erhöhung der Müllgebühr und im Landkreis Bayreuth das „Aus“ für die kommunalen Wertstoffhöfe zu befürchten. Sowohl der Bayreuther Stadtrat als auch der Kreistag unterstützen daher eine von den kommunalen Spitzenverbänden vorgelegte Resolution gegen die Gesetzesnovellierung. „Die Wertstofferfassung muss in kommunaler Hand bleiben und die Kommunen müssen selbst entscheiden können, wie ihre Sammelpraxis gestaltet wird beziehungsweise wie die Vorgaben aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz erfüllt werden“, lautet hierzu die klare Aussage aus dem Bayreuther Rathaus. Deutlich sprechen sich Stadt und Landkreis auch gegen die geplante Einführung einer „einheitlichen Wertstofftonne“ aus. „Für die meisten Haushalte im Landkreis wäre dies die vierte Mülltonne. Dies würde nicht nur in städtischen Bereichen zu Platzproblemen führen, sondern wäre auch das sichere Aus für die vom Landkreis mit hohem Aufwand in allen Kommunen eingerichteten Wertstoffhöfe, die sich bei der Bevölkerung einer ho-

Die Wertstoffe sind in der Abfallwirtschaft ein hart umkämpftes Wirtschaftsgut.

hen Akzeptanz erfreuen“, erklärte hierzu kürzlich Dr. Peter-Michael Habermann, der Leiter der Abfallwirtschaft im Landkreis Bayreuth, vor dem Kreisausschuss. Die Wertstofferfassung müsse in jedem Fall in kommunaler Hand bleiben. Gewerbliche Sammler hätten nur Interesse daran, kurzfristig an erzielbaren Erlösen zu partizipieren. Sobald die mit den jeweiligen Wertstoffen zu erzielenden Gewinne wieder zurückgingen und die Preise sinken, würden sich Private wieder zurückziehen und das Feld der öffentlichen Hand, sprich den Kommunen, überlassen. Die Stabilität der Müllgebühren wiederum hängt zu einem großen Teil davon ab, dass die Kommunen manche Wertstoffe auch wirtschaftlich entsorgen können. Eine ähnliche Entwicklung wie jetzt bei

der Diskussion über die Einführung einer Wertstofftonne konnte bereits vor wenigen Jahren, als für Altpapier am Markt Höchstpreise zu erzielen waren, beobachtet werden. Damals wollten plötzlich etliche private Sammler ihre Altpapiersammelsysteme etablieren, um kurzfristig an den zu erzielenden Gewinnen zu partizipieren. Von vielen Gebietskörperschaften wurde dieses Ansinnen damals abgelehnt, der Landkreis installierte vielmehr selbst die „Blaue Papiertonne“ als neues Instrument für die Altpapierentsorgung. Im Landkreis Bayreuth werden derzeit alle in den Recyclinghöfen gesammelten Verpackungen ebenso wie andernorts durch Gelbe Säcke gesammelte Wertstoffe über die Dualen Systeme zu Verwerterbetrieben weitergeleitet. Folgende

Wohngesunde Polsterschönheiten Wir sind Wunscherfüller

Foto: ddp

Wertstoffe können in den Recyclinghöfen des Landkreises Bayreuth abgegeben werden: Kunststoff-Becher, Kunststoff-Flaschen, Kunststoff-Folien, Styropor-Formteile, sonstige Kunststoffverpackungen (Mischkunststoffe), Getränkekartons, Weißblech- und Aluminiumverpackungen, PURMontageschaumdosen, Naturkorken sowie CD`s und DVD`s. Im Jahr 2009 wurden 870 Tonnen Wertstoffe zu Verwerterbetrieben weitergeleitet, dies entspricht im Durchschnitt 8,2 Kilogramm pro Einwohner. Die sortenreine Kunststoffsammlung über Recyclinghöfe ist eine „Sammelphilosophie“, die sich von der vermischten Sammlung über Gelbe Säcke grundsätzlich unterscheidet. Seit der Errichtung der Recyclinghöfe vor mehr als 20 Jahren ver-

folgt der Landkreis die Zielsetzung, möglichst kostengünstig hochwertige Sekundärrohstoffe für ein sinnvolles Recycling zu sammeln und dadurch die Restmüllmenge zu verringern. Bei der Anlieferung der Kunststoffverpackungen am Recyclinghof fallen für den Bürger keine Kosten an. Die Bürger sind auch nicht daran gebunden, nur den Recyclinghof ihrer Gemeinde zu nutzen, sondern können Wertstoffe an allen Recyclinghöfen im Landkreis Bayreuth abgeben. Die Abfallbilanzen der vergangenen Jahre im Landkreis zeigen eine stete Mengenzunahme vor allem bei Altelektrogeräten. Im Bayreuther Stadtgebiet wurden im Jahr 2010 nach Auskunft der städtischen Pressestelle 2.111 Tonnen Altglas, 3.930 Tonnen Altpapier, 218 Tonnen Dosen und Aluminium, 1.698 Tonnen Leichtverpackungen aus den Sammlungen des Gelben Sack, 274 Tonnen Eisenschrott, 55 Tonnen Bauschutt und 2.219 Tonnen Gartenabfälle aus den Wertstoffhöfen zu Recyclingfirmen gebracht. Einig sind sich die Kommunen und Landkreise auch darin, dass das künftige Gesetz keine Schlupflöcher öffnen darf, damit sich Gewerbe und Industrie vollständig von der kommunal verantworteten Entsorgung verabschieden können. Abfallverbrennungsanlagen wie die des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf müssten auch weiterhin von Gewerbe und Industrie genutzt und über Abfallgebühren mitfinanziert werden. Sonst zahlten die Bürger die Zeche über steigende Müllgebühren. rs

Fränkischer Abend GOLDKRONACH. Beim sechsten Fränkischen Abend lädt Entertainer Siggi Stadter am Samstag, 26. März, um 20 Uhr wieder zum Lachen und Mitsingen in die Aula der Alexander-von-Humboldt-Schule ein. Neben Siggi Stadter

„Das Eich“ Stefan Eichner.

und seiner Band Franken Quartett wirken die „Swing Ladies“ und als Stargast „Das Eich“ Stefan Eich aus Kulmbach mit. Die Moderation des Abends übernimmt Bernd Rasser. Karten für den Fränkischen Abend gibt es im Vorverkauf beim Bayreuther Sonntag. rs

Bayreuth baut den Bücherturm

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Mitglieder des Fördervereins der Stadtbibliothek Bayreuth freuen sich über ihren Bücherturm (links im Bild). Er schmückt im RW21, der neuen Stadtbibliothek, das Foyer. Der Förderverein gibt alle Spenden ungekürzt an die Stadtbibliothek weiter und unterstützt damit Sortiment und Sonderprojekte. Der Spendenstand beträgt bereits rund 9000 Euro. Wer 50 Euro spendet, dessen Name steht auf einem der Bücher im Bücherturm. Firmenlogos werden ab einer Spende in Höhe von 500 Euro angebracht. Das Spendenkonto: Förderverein der Stadtbibliothek Bayreuth e.V., Sparkasse Bayreuth, Kontonummer 20869574, Bankleitzahl 77350110. Foto: Munzert


20. Februar 2011 |

Franken aktuell Bayreuther Sonntag

BAYREUTH

„Gemeinsam sind wir stark!“

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Internationaler Zirkel vereint Interessen verschiedener Nationalitäten BAYREUTH. Rund 15 Millionen Zuwanderer leben in Deutschland. Private und staatliche Angebote helfen diesen Neubürgern sich in die Gesellschaft zu integrieren. Damit dies gelingt, müssen alle, Zuwanderer und Einheimische, an einem Strang ziehen – denn Integration geht uns alle an – und hängt von uns allen ab. Bereits in den 1970er Jahren wurde, unterstützt vom damaligen Bayreuther Oberbürgermeister Hans Walter Wild, die DeutschFranzösische Gesellschaft aktiv. Der Traum von einem „Haus Annecy“, getragen durch die Partnerschaft mit der Stadt in Savoyen, kam zwar nicht zustande, dafür aber ein Zusammenschluss von an ausländischer Kultur und Lebensweise interessierten Bayreuthern und Zuwanderern aus anderen Ländern. So etablierten sich die Deutsch-Englische, die DeutschItalienische und die Deutsch-Hispanische Gesellschaft. Alle zusammen gründeten den Internationalen Zirkel mit Sitz in der Schulstraße 5 in Bayreuth. In diesem Jahr feiert die Organisation, die ein Portal sein möchte, um den Integrationsprozess zu unterstützen, ihr zehnjähriges Jubiläum. Man blickt auf eine Erfolgsgeschichte zurück, davon sind die Mitglieder überzeugt. Vor allem gilt dies, da durch die Öffnung der Grenzen nach Osten sowohl die Deutsch-Tschechische wie auch die Deutsch-Polnische Gesellschaft Mitglied im Internationalen Zirkel wurden. Derzeit laufen Anfragen der Deutsch-Türkischen Gesellschaft und der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für eine Mitgliedschaft im Internationalen Zirkel. „Gemeinsam sind wir stark“, sagt der Vorsitzende der DeutschFranzösischen Gesellschaft, Peter Schmidt, und meint damit nicht nur, dass aufgrund des Zusammenschlusses der einzelnen Gesellschaften, die Möglichkeit geschaffen wurde, die Räume in der Schulstraße 5 anzumieten. „Hier

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11.11.11. ca. 6-7 Tage An diesem Tag wollen wir in Las Vegas sein. Wer mit uns dorthin will sollte uns anrufen!

Bei den Feierlichkeiten zum 10-jährigen Zirkeljubiläum, von links : Hermann Metzner (DEG), OB Dr. Michael Hohl, Catia Lomma (DIG), Barbara Sabarth (DPG), Peter Schmidt (DFG), Irma Ochoa-Nebel (DHG), Xin Nie-Audetat (Deutsch-Chinesische Gesellschaft), Kristina Jurosz (DTG), Levent Civan (Deutsch-Türkische Gesellschaft). Foto: gmu

haben wir eine Anlaufstelle für unsere Mitglieder“, so Renate Kraus von der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft, „und natürlich Räume für Veranstaltungen, Ausstellungen, Sprachkurse und unseren ,Aperitif’ – eine regelmäßige Veranstaltung, bei der auch Gäste ausdrücklich erwünscht sind.“ Zuwanderer, interessierte Bürger und Akteure der Integrationsarbeit finden beim Internationalen Zirkel alles Wissenswerte zum Thema Einbürgerung. Er ist eine Anlaufstelle, bei der man Kontakt, Hilfe, aber auch viel Interessantes aus den Ländern der Mitglieder erfährt. „Was mich immer wieder beeindruckt ist, welches Netzwerk wir durch bürgerschaftliches Engagement inzwischen geknüpft haben“, erzählt Catia Lomma von der Deutsch-Italienischen Gesellschaft. Für Barbara Sabarth von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft ist derzeit vor allem die Hilfestellung für junge polnische Frauen wichtig, die immer mehr nach Bayreuth kommen, um eine Arbeit im

Pflegebereich aufzunehmen. „Es ist inzwischen ein richtig florierender Geschäftszweig geworden“, so Barbara Sabarth, „in Polen nach privaten Pflegekräften zu suchen. Diese meist jungen Frauen haben allerdings kaum deutsche Sprachkenntnisse und dadurch sehr wenig Möglichkeiten, sich in Bayreuth zu integrieren. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, hier Hilfestellung zu leisten und realisieren so für Menschen mit Migrationshintergrund eine aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben vor Ort “. Natürlich spielt auch die Geselligkeit beim Internationalen Zirkel ein große Rolle. „Wenn wir Feste vorbereiten, herrscht hier ein Stimmengewirr wie beim Turmbau zu Babel,“ scherzt Peter Schmidt. „Es ist einfach toll, wie sich alle dennoch verstehen“. Seit vielen Jahren ist der Internationale Zirkel Partner bei den Neudrossenfelder Europatagen, das traditionelle Weinfest im ZENTRUM ist ein Selbstläufer. Erstmals beteiligt sich auch die

Deutsch-Italienische Gesellschaft heuer am Faschingsumzug am Sonntag, 6. März, durch die Bayreuther Innenstadt. „Wir werden den venezianischen Karneval nach Bayreuth bringen“, verrät Catia Lomma. Um die Angebote und Möglichkeiten in den Räumen des Internationalen Zirkels in der Schulstraße zu optimieren, wünschen sich die Mitglieder die Möglichkeit, eine fest angestellte Person beschäftigen zu können. Dazu fehlt derzeit jedoch das Geld, da sich die Gesellschaften ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge finanzieren. „Die eine oder andere Spende, wäre da schon hilfreich“, meinte Peter Schmidt. Wer sich für den Internationalen Zirkel interessiert, hat die Möglichkeit, beim nächsten „Aperitif“ am 18. März ab 18 Uhr in der Schulstraße 5 Kontakt aufzunehmen. Weitere Infos auch unter: www.dfg-bayreuth.de. gmu

So geht Urlaub.

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Fiddler’s Green im ZENTRUM BAYREUTH. Bevor sich Fiddler's Green im Herbst 2011 einem neuen Longplayer widmen, macht die Band sich und ihren Fans ein ganz besonders Geschenk: Im Rahmen ihrer Akustik-Tour kommen die Folkrocker am 11. März 2011 auch im Bayreuther ZENTRUM vorbei. 20 Jahre Bandbestehen, über 1.300 Konzerte im In- und Ausland und elf Studioalben – für manche Band wäre eine solche Bilanz Grund genug für den Ruhestand. Dass bei Fiddler’s Green noch lange nicht die Luft raus ist, bewiesen sie erst im Januar 2010 in der ausverkauften Halle des Bayreuther Herzogkellers. Mit ihrem mitreißenden „Speedfolk“ ließen sie wie

eh und je ein reichlich verschwitztes Publikum zurück und manifestierten einmal mehr ihren Ruf als exzellente Live-Band. Im Zuge der DVD-Produktion „Folk's Not Dead“ im Erlanger

E-Werk trat die Band als ihre eigene Vorband auf und gab verschiedene Stücke unplugged zum Besten. Inspiriert von der Begeisterung des Publikums über die Aktion wurde schnell der Plan gefasst,

dieses Konzept auszubauen und im Rahmen einer kleinen Tour zu präsentieren. Wie vor 20 Jahren, als sich die sechs Musiker am heimischen Küchentisch versammelten, um den rohen Charme der irischen Musik ungefiltert zu zelebrieren, werden Fiddler's Green in intimem Rahmen ungewöhnliche Versionen ihrer Songs zum Besten geben. Mit Kontrabass, reduziertem Stehschlagzeug, Barhockern und ausschließlich akustischen Instrumenten darf man sich auf Authentizität pur freuen. Karten im Vorverkauf beim Bayreuther Sonntag. rs

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BAYREUTH

Franken aktuell Bayreuther Sonntag | 20. Februar 2011

Was Sie kommende Woche nicht versäumen sollten:

Bayreuth on3-Südwild

Bayreuth Festival „über Mut“

Eckersdorf Klettern lernen

Stockau Geistliche Abendmusik

Bayreuth Maskenfest

Bayreuth 90 Jahre Stadtbibliothek

on3-südwild, das Jugend-Fernsehen des Bayerischen Rundfunks, kommt im Rahmen einer bayernweiten Tour nach Bayreuth. Vom 12. bis 15. April sendet on3-südwild täglich von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr live aus Bayreuth. Für die Vorbereitung der Sendung werden junge Leute gesucht, die ihre Geschichten und Ideen gemeinsam mit der Redaktion umsetzen möchten. Hierzu findet am Montag, 21. Februar, um 17 Uhr, im Café Engin's Ponte ein Treffen für alle Interessierten statt.

Ab Donnerstag, 24. Februar, macht das bundesweite Filmfestival „über Mut. Engagiert. Couragiert. Kontrovers", initiiert von der Aktion Mensch, in Bayreuth halt. Zum Festivalauftakt am Donnerstag ab 19 wird nach der Eröffnung durch Schirmherrin Dr. Beate Kuhn der Auftaktfilm „Antoine“ – die Geschichte eines sechsjährigen Jungen, der – obwohl blind – malt, Korbwürfe übt und Schlittschuh fährt, gezeigt. Ein Filmgespräch zum Thema mit Fachleuten und Betroffenen schließt sich an.

Die Fachgruppe Bergsport in der Ortsgruppe Bayreuth der Natur Freunde bietet einen Kurs im Jugendklettern an. Angesprochen werden Jungs und Mädels zwischen acht und 13 Jahren, die Lust haben mit dem Klettern anzufangen, es schon können oder einfach gemeinsam Spaß und Freude an Bewegung haben möchten. Geübt wird jeden zweiten Freitag von 14.30 bis 16 Uhr in den Kletterkatakomben in Eckersdorf. Erster Termin ist am 25. Februar. Nähere Infos unter Tel. 0176/23459812.

Unter dem Motto „…und über denen, die im Finstern wandeln, scheint es hell“ wird am Samstag, 26. Februar, um 19.30 Uhr in der Matthäuskirche Stockau geistliche Abendmusik mit Werken für Orgel und Blockflöte dargeboten. Sandra Blaß (Orgel/Klavier) und Andreas Timme auf der Blockflöte musizieren Fröhliches und Besinnliches zu „Licht und Finsternis“, unter anderem von Bach und Mozart. Den liturgischen Teil mit Gebeten und Texten gestaltet Pfarrerin Dörthe Hirschberg.

Am Samstag, 26. Februar, ab 19.30 Uhr lädt das Projektmanagement „Straßenmarkt St. Georgen“ der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH zu einem venezianischen Maskenfest in das Prinzesinnenhaus in St. Georgen ein. Auf dem Programm steht ein künstlerisch-historisches Spektakel mit Tanz und Musik aus der Zeit der Renaissance. Karten gibt es im Vorverkauf bei der TouristInformation in der Opernstraße. Die schönsten venezianischen Masken werden prämiert.

Bis einschließlich 10. März ist im ersten Obergeschoss von RW21 – dem neuen gemeinsamen Domizil von Stadtbibliothek und Volkshochschule in der Richard-Wagner-Straße 21 – die Ausstellung „90 Jahre Stadtbibliothek Bayreuth“ zu sehen. Die Ausstellung zeigt einen Rückblick und Utensilien aus dem Bibliotheksalltag vergangener Jahrzehnte. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek, Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr, zu besichtigen.

Vorgespräch Mo., 21.02., 17 Uhr Engin’s Ponte, Opernstraße 24

Donnerstag, 24.02., 19 Uhr Cineplex

ab Freitag, 25.02., 14.30 Uhr Kletterkatak. Schule Eckersdorf

Samstag, 26.02.,19.30 Uhr Stockau, Matthäuskirche

Samstag, 26.02., 19.30 Uhr St. Georgen, Prinzessinnenhaus

noch bis Donnerstag, 10.03. RW21, Obergeschoss

„Die 12 Tenöre“ in Bayreuth Am Mittwoch, 23. Februar, um 20 Uhr in der Stadthalle

Alles fürs Kind MISTELBACH. Am Samstag, 26. März, findet von 14 bis 16 Uhr der Flohmarkt „Alles fürs Kind“ des Elternbeirates der Kindertagesstätte Mistelbach im Sportheim des TSV Mistelbach, Jahnstraße 10, 95511 Mistelbach, statt. Weitere Informationen und Verkaufsnummern gibt es unter Telefon 0151/12131163. rs

Chiemgauer Volkstheater Am Samstag, 26. Februar, in der Bayreuther Stadthalle

Snowmasters BAYREUTH. Die „12 Tenöre“ kommen am Mittwoch, 23. Februar, um 20 Uhr im Rahmen ihrer aktuellen Tournee mit 22 Welthits und einer tollen Show in die Bayreuther Stadthalle. In den vergangenen Jahren ersangen sich „The 12 Tenors“ vor allem in China, Japan und Deutschland einen hervorragenden Ruf. Nun sind sie zurück und das besser als je zuvor. Aus den unterschiedlichsten Nationen zusammen gekommen, kennen sie nur ein Ziel: ihr Publikum anzustecken. Anzustecken mit ihrer mitreißenden Leidenschaft für Musik. Von ernsthaften klassischen Arien wie „Nessun Dorma“, über Pop-Hymnen wie „Music“, bis hin zum aufregend choreografierten „You can leave your hat on“ von Joe Cocker: nie war Musik von einer einzigen Stimmlage so vielfältig. Denn Tenöre können mehr als

nur Opern singen. Sie können spektakulär tanzen, charmant moderieren und treffsicher zwischen den Stilen wechseln... und sie sehen dazu noch umwerfend aus – Ein Leckerbissen für Augen und Ohren. „The 12 Tenors“ verbinden durch ihren unverwechselbaren klassischen und dennoch modernen Sound den Geschmack von mehreren Generationen. Wenn es eine Boygroup gibt, die jung und alt vereint, dann sind es „The 12 Tenors“. Begleitet von einer rein weiblichen Live-Band beweisen die stimmgewaltigen Ausnahmesänger, dass kein Genre vor Ihnen sicher ist und kein Publikum ihrem Charme widerstehen kann. Die aufwendig inszenierte Lichtshow setzt ein weiteres Ausrufezeichen. Auf eigenen Wunsch interpretieren die Sänger auf dieser Tournee zum ersten Mal ein völlig neu

arrangiertes Michael-JacksonMedley, mit dem sie dem 2009 verstorbenen King of Pop eine ganz spezielle Ehre erweisen wollen. Auch die Tradition fortzuführen, beliebte einheimische Lieder des Gastgeberlandes neu zu interpretieren und auf die Bühne zu bringen, ist für „The 12 Tenors“ selbstverständlich, damit verneigen sie sich vor ihrem Publikum ! red

Kartenverlosung Der Bayreuther Sonntag verlost drei mal zwei Eintrittskarten für das Konzert mit den „12 Tenören“ am Mittwoch, 23. Februar, um 20 Uhr in der Bayreuther Stadthalle. Die schnellsten Anrufer am morgigen Montag, 21. Februar, ab 10 Uhr unter Telefon 0921/162728044 gewinnen.

BISCHOFSGRÜN. Die BullheadSnowmasters, ein Alpin- und Freestyle Wettbewerb für Snowboarder, Freeskier und Tourengeher, steigt am Samstag, 26. Februar, am „3DSnowpark“ in Bischofsgrün. Bei der „Parkmaster Session“ können sich die Fahrer ab 10 Uhr im Park ihre Lines und Tricks einstudieren, bevor es in zwei Wertungsläufen mit anschließendem Finale zur Sache geht. Beim „Inferno Race“ um 18 Uhr wird gemeinsam an der Talstation Ochsenkopf Nord gestartet, um schnellstmöglich zur Kontrollstation am Gipfel und wieder zurück zu sein. Erlaubt sind Ski, Schneeschuhe und Snowboard. Der Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl aus beiden Wettbewerben wird „Bullhead Snowmaster“. Für Musik sorgen ab 16 Uhr die „Demograffics“. rs

BAYREUTH. Das aus dem Fernsehen weithin bekannte Chiemgauer Volkstheater ist mit neuem Programm auf Tournee und gastiert am Samstag, 26. Februar, um 20 Uhr in der Bayreuther Stadthalle. „Alles in Ordnung“ heißt das Stück, in dem die Schauspieler des Theaters in altbewährter Weise brillieren. Wie kein anderes Volkstheater verstehen es die „Chiemgauer“, die Besucher zu wahren Lachsalven zu animieren. In dem Stück geht es um Markus, den Bauer in der Au, einen eingefleischten Junggesellen. Trotzdem hält er auf größte Ordnung und Sauberkeit und er leitet seine Dienstboten streng, aber gerecht. Mit seinem Altknecht Kilian verbindet ihn eine besondere Freundschaft, denn dieser hat ihm vor Jahren einmal das Leben gerettet.

Alles scheint auf diesem Hof seinen alltäglichen Gang zu gehen. Die Wirtschafterin und die Magd aber wetteifern um die Gunst „ihres Bauern“, was dieser geflissentlich übersieht. Doch dann wird wegen der strengen Erntearbeit eine junge Magd eingestellt und schlagartig ändert sich so manches... . red

Kartenverlosung Der Bayreuther Sonntag verlost drei mal zwei Eintrittskarten für den Auftritt des Chiemgauer Volkstheaters am Samstag, 26. Februar, um 20 Uhr in der Bayreuther Stadthalle. Die schnellsten Anrufer am morgigen Montag, 21. Februar, ab 10 Uhr unter Telefon 0921/162728044 gewinnen.

Abwasch! am 27. Februar Bayreuther Oldie-Nacht BAYREUTH. Revolution. Die Welt ist im Aufruhr und Oberfranken mittendrin! Das RW21 macht Bayreuths Bürger klug und ist damit der gefährlichste Feind der Lokalpolitik. Oberfranken bekommt einen eigenen Zukunftsrat, dessen Kompetenz vor allem darin besteht, dass er seine Zukunft schon hinter sich hat. OB Hohl mutiert zum KT von der Saas und das größte Kongresszentrum aller Zeiten wird umgebaut zum Trainingscenter für Hochleistungsrollatorfahrerinnen und -fahrer, während in der theatergerecht umgebauten Stadthalle keine Aufführungen mehr stattfinden, weil nach all den Investitionen kein Geld mehr für die Kulturförderung übrig geblieben ist. Wer

zu alle diesen und noch vielen anderen revolutionären Entwicklungen Fakten will, der soll bleiben, wo der Pfeffer wächst. Wer dazu scharf gewürzte Satire will, der sollte sich am Sonntag, 27. Februar, um 18.30 aufmachen zum Abwasch! mit Klaus Wührl „Hausmann“ Klaus Wührl in den Bechersaal. Am Spültisch dabei ist Dr. Sven Friedrich, der Direktor des Richard-Wagner-Museums. Für musikalische Unterhaltung sorgt die Band „Broken Feelings“. rs

BAYREUTH. Samstag, 2. April, ab 21.30 Uhr ist ein Pflichttermin für alle Liebhaber der Pop-, Rockund Beatmusik der 60er- und 70er-Jahre. Bei der Bayreuther Oldie-Nacht in der Mall des Rotmain-Centers werden weltbekannte Stars das Publikum verzaubern. Live zu hören sind unter anderem „Yesterday Man“ Chris Andrews und The Equals mit ihrem Hit „Baby Come Back“.Nachdem The Equals schon seit Beginn der Oldiewelle Ende der 80er Jahre zu den erfolgreichsten Original-Oldie-Bands gehörten, sorgte das internationale Nummer-Eins-Comeback ihres Superhits „Baby Come Back“ seit 1994 für einen ungeahnten Run auf die Band. Ein überaus erfolgreiches musikalisches Multitalent ist Sänger und Songwriter Chris Andrews.

Chris Andrews

Sein wohl bekanntester eigener Hit, „Yesterday Man“, schoss 1965 an die Spitze der deutschen Charts. Den nächsten Meilenstein setzte Chris Andrews 1969/70 mit seiner „Pretty Belinda“. Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen. rs


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Die Namens-Charts 2010 Die Standesämter Bayreuth und Pegnitz ziehen eine Namensbilanz

Ob das Baby später mit der Namenswahl seiner Eltern zufrieden sein wird?

BAYREUTH. Die Entscheidung, wie das eigene Kind heißen soll, ist für viele Eltern nicht einfach. Die Auswahl an Namen ist groß, und die Geschmäcker der Elternteile können sehr unterschiedlich sein. Laut dem Standesamt Bayreuth haben sich die meisten Eltern auf Sofie bzw. Sofia bei Mädchen, und Maximilian bei Jungen geeinigt. In Pegnitz dagegen liegen mit Marie und Lukas Namen vorne. Schon die Entscheidung, wann der richtige Zeitpunkt für Nachwuchs ist, ist heutzutage für viele nicht einfach. Außerdem wollen viele Frauen, anders als noch vor 50 Jahren, ihren Job nicht dauerhaft aufgeben. Und so bleibt die Frage: wie lassen sich berufliche und private Ziele vereinen? Hat man sich einmal für ein Baby entschieden, steht schon die nächste Entscheidung an: Wie soll der Sprössling heißen? Um die Namenswahl zu erleichtern, kaufen sich viele werdende Eltern Namensbücher oder

recherchieren im Internet. Dort stößt man auch auf Namenscharts. Deutschlandweit stand im vergangenen Jahr bei den Mädchen Mia an der Spitze, gefolgt von Hanna(h) ( Platz 2), Lena (Platz 3), Lea(h) (Platz 4) und Emma (Platz 5). Bei den Jungs war Leon auf der Pole Position, auf den folgenden Plätzen rangieren Luc/kas, Ben, Fy/inn und Jonas. Zu beachten ist allerdings, dass diese Statistiken nicht immer repräsentativ sind, weil auch die zweiten Vornamen in die Auswertung einbezogen werden. Manch ein Name kann also nur deswegen in den Top 5 sein, weil er auch häufig als zweiter Name oder Vornamensbestandteil verwendet wird. Blickt man rund 100 Jahre zurück auf das Jahr 1910, sieht die Hitliste der Vornamen ganz anders aus als heute: Mädchen wurden am häufigsten Gertrud genannt, auf den Plätzen zwei bis fünf lagen Erna, Mart(h)a, Hert(h)a und Margaret(h)e. Bei

Foto: djd

den Jungennamen waren Walt(h)er, Carl, Hans, Wilhelm und Otto am beliebtesten. Hier hat sich also durchaus einiges getan. Beide Sieger von 1910 befinden sich 100 Jahre später nicht einmal mehr in den Top 500 der beliebtesten Mädchen- und Jungennamen. Der Bayreuther Sonntag hat sich erkundigt, was für Favoriten im Landkreis Bayreuth die Namensranglisten anführen: Die Top 5 im Standesamt Bayreuth sind bei den Mädchennamen Sofie/Sofia, Marie/Maria, Anna, Leonie und Mia. Die deutschlandweite Nummer 1 ist also nur Nummer 5 im Standesamt Bayreuth, obwohl Mia 2010 in ganzen 14 Bundesländern an der Spitze stand. Nummer 1 bei den Jungennamen ist Maximilian, gefolgt von Alexander, Jonas, Ben und Julian. Hier ist also ein Name auf der Pole Position, der deutschlandweit nicht einmal in den Top 5 ist.Das Standesamt Bayreuth stellt außerdem fest, dass oft Namen von Schauspie-

Literaturforum „Über Kunst und Altertum“ BAYREUTH. Die Katholische Erwachsenenbildung Bayreuth lädt am Donnerstag, 24. Februar, zum Literaturforum „Über Kunst und Altertum“ in den Schlossturmsaal ein. Beginn ist um 15 Uhr.

Der mit ein wenig Ironie bei Johann Wolfgang Goethe entliehene Titel umschließt vorwiegend humorvoll Mythisches und Menschliches, wenn der Autor Dr. Wolfgang Jahn Kurzgeschichten und Gedichte vorträgt.

Sozusagen unter dem Motto „Fingerfood schwarz-weiß“ zeigt Referent Dr. Wolfgang Jahn darüber hinaus seine sehenswerten, illustrierenden Scherenschnitte. rs

TUI ReiseCenter Bayreuth im „Club der Besten“ BAYREUTH. Auch im Jahr 2010 wurde die Dienstleistungsqualität der TUI ReiseCenter vom TÜV Süd ganz genau unter die Lupe genommen. Testkäufe sowie detaillierte Untersuchungsverfahren in ausgewählten Reisebüros, unter anderem im TUI ReiseCenter Bayreuth, sowie die Befragung von fast 12.000 Kunden bestätigten zum fünften Mal in Folge, dass die TUI ReiseCenterMitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zu den Besten gehören. So prangt das TÜV-Gütesiegel ein weiteres Jahr an der Eingangstür des TUI ReiseCenters - Reisebüro FTS am Hohenzollernring 65 in Bayreuth. Das positive Ergebnis ist umso erfreulicher angesichts der Tatsache, dass Reisebüros nahezu perfekt sein müssen, um die Kundenerwartungen zu erfüllen. „Die Ansprüche der Kunden an die Fachkompetenz des Reisebüros steigen von Jahr zu Jahr. Wir tun gerne etwas mehr, um diese Erwartungen voll zu erfüllen“, erklärt Geschäftsführer Dieter Kruse das Engagement seiner BeraterMannschaft. Wie verbunden sich zufriedene Urlauber mit ihrem TUI ReiseCenter fühlen, zeigt auch die hohe Beteiligung bei der Kundenbefragung. Außerdem wurde das TUI ReiseCenter - Reisebüro FTS Bayreuth

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Verleihung der „Club der Besten“- Auszeichnung auf Fuerteventura: Dirk Hansel (Geschäftsleitung TUI Leisure Travel), Anja Kruse, Dieter Kruse, Hasso von Düring (Vertriebschef TUI Deutschland).

für das Jahr 2011 in den „Club der Besten“ aufgenommen. Im bundesweiten Wettbewerb der TUI ReiseCenter belegte das Team um Herrn Kruse und Herrn Kirsch einen hervorragenden 9. Platz. TUI ReiseCenter – eine erfolgreiche Marke unter dem starken Dach der TUI, Europas größtem Touristikkonzern. Das vielfältige Leistungsspektrum umfasst nicht nur Urlaubs-, Städte- und Studienreisen jeglicher Art, sondern auch den Verkauf von Flug-, Zug und Veranstaltungstickets sowie Mietwagen- und Geschäftsreiseservice.

Ein Angebotsvergleich sorgt für beste Konditionen, renommierte Reiseveranstalter und Fluggesellschaften garantieren eine sichere Reise. Die gut geschulten Urlaubsprofis vom TUI ReiseCenter - Reisebüro FTS erwarten alle Urlaubsfreudigen mit umfassendem Knowhow, jeder Menge Insider-Tipps und den nagelneuen Sommerkatalogen 2011. red P.S.: Bei einer Robinson-ClubBuchung vom 15.2. bis 15.3.2011 erwartet unsere Kunden eine kleine Überraschung!

lern, Popstars oder Sportlern ausgesucht werden. Zum Beispiel Shania (wie Sängerin Shania Twain), Colbie (wie Sängerin Colbie Callait) oder Frodo (nach der Figur Frodo aus der Film-Triologie “Herr der Ringe“). 2010 hat das Standesamt Bayreuth 1260 Geburten beurkundet. Im Standesamt Pegnitz liegt die Zahl bei 399 Beurkundungen. Auch dort gibt es eine NamensHitliste. Bei den Mädchen wird sie von Marie, angeführt, es folgen Emma, Hannah, Johanna und Maria. Bei den Jungs siegte im letzten Jahr Lukas. In den Top 5 sind außerdem Simon, Thomas, Jakob und Jonas. Aber im Standesamt Pegnitz gab es im vergangenen Jahr auch Namen, die nur ein einziges Mal beurkundet wurden und außergewöhnlicher sind als die Top 5: Jungs wurden zum Beispiel Cortez, Aslan, Jaydon Talih oder Tonalli genannt; Mädchen Zoey, Ilayda, Quentina, Dingy, Ashanti und Nastja. Bei der Namensgebung müssen sich werdende Eltern also nicht unbedingt an Hitlisten orientieren. Sie dürfen durchaus kreativ sein – der ausgesuchte Vorname dann aber auch nicht zu individuell. Wichtig ist, dass er auch als solcher ausgewiesen ist. Eltern sind lediglich gebeten, dies nachzuweisen. Dabei helfen zum Beispiel Vornamensbücher oder Seiten im Internet wie www.firstname.de. Dann steht auch einem etwas selteneren, ungewöhnlicherem Namen nichts im Wege. Im Standesamt Bayreuth ist zumindest in den letzten 15 Jahren kein von den Eltern gewünschter Vorname abgewiesen worden. df

In Teilen unserer heutigen Ausgabe finden Sie Beilagen der Firmen Nahkauf, ARO und „Die bunte Gesundheitswelt“.


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BOULEVARD

Franken aktuell Bayreuther Sonntag | 20. Februar 2011

DIE BAYREUTHER KLINIKUMZWERGE

Wer liebt mich, wer nimmt mich? Da sein Herrchen gestorben ist, sucht Oskar dringend ein neues Zuhause. Er ist ungefähr elfeinhalb Jahre alt. Außerdem ist er ein lieber, anhänglicher Hund und darüber hinaus ein sehr lustiger Geselle, der gut erzogen und mit anderen Artgenossen sozialisiert ist.

In der vergangenen Woche kamen am Klinikum Bayreuth 23 Kinder zur Welt. Links: Milow Marin (16.02.), rechts: Nelly Marlene Schmidt (16.02.2011), mit Hebamme Karin Stieglbauer. Der Bayreuther Sonntag wünscht den Neugeborenen und allen Kindern, die zum Fototermin bereits zu Hause waren, alles Gute auf Ihrem Lebensweg und gratuliert den stolzen Eltern zur Geburt.

tag n n o S n i e „M

es oft auf dem sonntäglichen Speiseplan. Dann ist Mittagsruhe angesagt. Am Nachmittag besuchen wir öfters meine Eltern in Bad Berneck. Wir trinken dort Kaffee, machen Spaziergänge und bleiben manchmal zum Abendessen. Gegen 19 Uhr ist Bettzeit für meinen Sohn. Danach nutze ich die freie Zeit, um in einem Fantasyroman zu schmökern oder ich bereite meine Arbeitswoche vor. Da gilt es oft, berufliche Termine mit denen des Kindergartens abzustimmen. Außerdem erfordert mein Friseursalon reichlich Büroarbeit. Anschließend hoffe ich zur Entspannung nur noch auf einen romantischen Film in Fernsehen.

Dilek Riedelbauch

Inhaberin MODUS Haare und Schönheit

Viele weitere Tiere werden im Tierheim Bayreuth vermittelt. Tierheim Bayreuth Tel. 0921/62634 www.tierheim-bayreuth.de

Als alleinerziehende Mutter widme ich den Sonntag meinem dreieinhalbjährigen Sohn Fynn. Während der Woche lässt mir meine Arbeit nicht genug Zeit, mich um seine Bedürfnisse zu kümmern, das möchte ich am freien Tag nachholen. Deshalb startet unser Tag auch relativ früh – länger als sieben Uhr ist mein Sohn nicht im Bett zu halten. Nach dem Aufstehen gehen wir, bei jedem Wetter, zum Bä-

cker und kaufen frische Brötchen. Anschließend bereiten wir gemeinsam unser Frühstück zu. Wir braten Eier und streichen Marmeladenbrote. Für mich koche ich Kaffee, für Fynn gibt es Milch oder Kakao. Danach unternehmen wir einen Spaziergang. Aktivitäten an der frischen Luft sind für meinen Sohn und mich wichtig. Wieder daheim, bereiten wir gemeinsam das Mittagessen. Fynn liebt Omlett, deshalb steht

… diesmal im Gespräch mit Roland Schmidt

Alois Dechant, Aufsichtsrat SpVgg Bayreuth „Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden“. Diesen Ausspruch von John F. Kennedy hat sich der Weismainer Bauunternehmer Alois Dechant als Wahlspruch auserkoren. Der fußballbegeisterte 70-Jährige war Präsident des SC Weismain, der nach einem kometenhaften Aufstieg von 1996 bis 1999 der damaligen Regionalliga Süd angehörte und unter anderem in der Saison 1996/97 den 1. FC Nürnberg zu einem Punktspiel vor 17.000 Zuschauern empfing. Materielles Überbleibsel dieser großen Zeit des später in Insolvenz gegangenen SC Weismain ist das schmucke Waldstadion, das von der Infrastruktur her absolut tauglich für professionellen Fußball wäre, aber außer dem unterklassigen SCW Obermain keinen regelmäßigen, adäquaten Nutzer hat.

sichtsrat der SpVgg Bayreuth. Wie kam es zu dem Engagement für die Altstadt? Alois Dechant: Mein Traum ist eine oberfränkische Fußball-Profimannschaft, die sich „FC Oberfranken“ nennen könnte und die von allen oberfränkischen Spitzenvereinen – also Bayreuth, Hof, Bamberg und möglicherweise auch Coburg – gemeinsam getragen wird. Diese Mannschaft könnte sich im Profifußball in der dritten Liga oder vielleicht sogar in der Zweiten Bundesliga etablieren. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es nie eines der oberfränkischen Teams geschafft hat, langfristig und nachhaltig Profifußball auf die Beine zu stellen. Bei der neuen Führungsmannschaft der SpVgg Bayreuth um Vorstandsvorsitzenden Dr. Wolfgang Gruber, Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Mathias Fleischmann und Teammanager Wolfgang Mahr habe ich den EinBayreuther Sonntag: Seit kur- druck, dass sie es schaffen könzem engagieren Sie sich im Auf- nen, den Verein wieder nach

oben zu bringen. Ich habe mich bereit erklärt, den Verein zu beraten und durch meine vielfältigen Kontakte bei der Sponsorensuche zu helfen. Hierbei hilft aber nicht der Fokus auf Bayreuth alleine, es muss vielmehr die gesamte Region ins Visier genommen werden. Im Gegenzug spielt künftig die Reserve der SpVgg ihre Heimspiele in Weismain und auch die erste Mannschaft wird ausgesuchte Partien, etwa am 6. Mai unter Flutlicht gegen Eintracht Bamberg, in Weismain bestreiten.

Bayreuther Sonntag: Wie könnte man sich den Weg zu einem FC Oberfranken konkret vorstellen? Alois Dechant: Es handelt sich hier um ein langfristiges Konzept. Mein Ziel ist, dass die SpVgg Bayreuth in die dritte Liga und die zweite Mannschaft der Altstadt in die künftige Regionalliga Bayern aufsteigt. Die erste Mannschaft der SpVgg könnte dann als „FC Oberfranken“ antreten, wobei die besten Spieler der oberfränkischen Clubs in diesem Team zentriert würden. Die ideale Spielstätte für diese Auswahlmannschaft wäre das Weismainer Waldstadion. Weismain liegt zentral in Oberfranken und wir haben alle notwendige Infrastruktur. Die zweite Mannschaft der Altstadt könnte dann unter dem Namen SpVgg Bayreuth wieder in Bayreuth in der Regionalliga spielen. Auch die anderen am FC Oberfranken beteiligten Mannschaften blieben mit ihren Teams eigenständig und spielten an ihDie Etablierung eines „FC Oberfranken“ in der dritten Liga oder gar Zweiten ren Heimatorten nach MöglichBundesliga ist der Traum von Alois Dechant. Fotos: Adam Schmidt keit in der Regionalliga. Auch

sollten Spieler während der Saison von ihren Stammteams in den FC Oberfranken auf- oder auch aus dessen Kader quasi absteigen können. Hier wären entsprechende Abklärungen mit dem DFB und dem BFV erforderlich. Mein Ziel ist, das Oberfranken-Bewußtsein und die Gemeinsamkeit der Bevölkerung zu schärfen, die Fußball-Fans für diese Idee zu begeistern und langfristig Profifußball in der Region zu etablieren. Bayreuther Sonntag: Wie sind die Besitzverhältnisse am Weismainer Stadion? Alois Dechant: Das Stadion ist eine KG und befindet sich in Privatbesitz. Wenn es wirklich zu einem FC Oberfranken kommen sollte, könnten alle an dem Projekt beteiligten Vereine Anteile am Weismainer Stadion bekommen, um das Bewusstsein, dass es sich hier um das gemeinsame oberfränkische Stadion handelt, zu fördern. Bayreuther Sonntag: Eintracht Bamberg hat ja vor wenigen Jahren schon in der Regionalliga im Weismainer Stadion gespielt – mit recht mäßigen Zuschauerzahlen. Wie erklären Sie sich das? Alois Dechant: Eintracht Bamberg hat einige Fehler gemacht. So wurde etwa in den Zeitungen zu wenig für die Spiele geworben. Es fehlten Aktionen wie die Verteilung von Freikarten an Jugendliche, die dann im Regelfall automatisch erwachsene Begleitpersonen mitgebracht hätten. Außerdem waren die üblichen Spieltermine an Samstagen um 14 Uhr

äußerst ungünstig. Für die Fans aus dem ländlichen Raum ist dies eine tödliche Zeit, die arbeiten da im Garten oder sind anderweitig beschäftigt. Optimale Spielzeit wäre Freitag Abend um 19 Uhr unter Flutlicht gewesen. Bayreuther Sonntag: Wie kamen Sie zu Ihrer großen Fußballbegeisterung? Alois Dechant: Ich habe früher selber gespielt, war aber kein großer Fußballer. Als Schiedsrichter habe ich im Lauf der Jahrzehnte über 700 Spiele bis zur Landesliga geleitet. In meiner Zeit als Vereinspräsident schaffte der SC Weismain 1996 den eigentlich so gar nicht angestrebten Aufstieg in die Regionalliga Süd. Dies war damals eine sehr interessante Klasse, unter anderem ging es gegen den Nürnberger Club, Greuther Fürth, Offenbach, Mannheim oder den SSV Ulm mit Trainer Ralf Rangnick. Die jetzige Regionalliga ist nur noch eine Todesliga. Die beschlossene Reform, bei der die Bayernliga faktisch zur Regionalliga erhoben wird, war zwingend erforderlich. Bayreuther Sonntag: Als Unternehmer haben Sie persönlich, aber auch mit dem Blick auf die Region, die Höhen und Tiefen des Wirtschaftslebens in Oberfranken mit erlebt. Was sagen Sie zu den Thesen des Bayerischen Zukunftsrates, der weiten Teilen Oberfrankens eine Orientierung nach Sachsen oder Tschechien empfiehlt? Alois Dechant: Solche Vorschläge sind ein Wahnsinn. Ich bin der

Über den Tellerrand hinausschauen und gemeinsam mehr erreichen – dies ist eine Devise von Alois Dechant.

Meinung, dass Oberfranken selbst eine Metropolregion bilden sollte. Mit Nürnberg zusammen sind wir immer nur das fünfte Rad am Wagen. Wir haben wirtschaftlich so viel Know-how zu bieten, verfügen über eine riesige Zahl an versteckten Weltmarktführern in allen möglichen Branchen, haben viele herausragende kulturelle und museale Einrichtungen, Kulturwelterbestätten in Bamberg und hoffentlich bald auch in Bayreuth, eine hervorragende Klinik-Infrastruktur und viele Thermalbäder. Wir haben zusammen gut eine Million Einwohner und in der Summe mehr zu bieten als München. Treibende Kraft des Fortschritts ist der ländliche Raum mit seinen motivierten Bewohnern. München ohne das Land Bayern würde veröden, verhungern und verdursten, aber dem Land Bayern ohne München ginge es nochmal so gut.


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BAYREUTH

Kuba und ein Prinz zum 50. Klassikfestival „Musica“ mit anspruchsvollem Programm im Jubiläumsjahr BAYREUTH. Nein, ans Aufhören denkt Viktor Lukas kein bisschen. So wenig, wie er vor 50 Jahren daran zweifelte, dass das Bayreuther Musikfestival zur Dauereinrichtung werden könnten. Auf die Idee brachte ihn damals Konrad Pöhner, der Staatssekretär im Kultusministerium war. Lukas hatte 1961 einen Zuschuss für die Bayreuther Orgel- und Musikwoche bekommen, mit der die Einweihung der neuen Orgel in der Stadtkirche begangen wurde. Für den Fall einer Fortsetzung versprach Pöhner, das Festival auch für die Folgejahre in den Haushalt aufzunehmen. Denn das Bayreuther Kulturleben hatte neben den Wagner-Festspielen nur wenig zu bieten. In den ersten Jahren nahm Lukas nur geistliche Musik, vor allem Orgelstücke, ins Programm. Heute erstreckt sich das Festival, das den Namen „Musica Bayreuth“ erhielt, über die gesamte Bandbreite klassischer Musik. 600 Konzerte und Veranstaltungen hat es gegeben, besucht von Hunderttausenden Zuschauern. Victor Lukas „Wir haben immer vor, ein Klassikfestival zu bleiben, auch wenn das heute nicht mehr so leicht ist“, sagt der Festivalleiter, Organist, Dirigent und Verfasser des in Fachkreisen bekannten „Orgelmusikführers“. Gerade junge Musikfreunde will Lukas mit „Classic meets Cuba“ ansprechen. Die Klazz Brothers & Cuba Percussion führen am 10. Mai klassische Musiktradition und

Classic meets Cuba – die Echo-Preisträger Klazz Brothers & Cuba Percussion spielen auf der diesjährigen „Musica Bayreuth“. Foto: Mirko Jörg Kellner

Werke von Mozart, Beethoven oder Wagner mit kubanischen Rhythmen zusammen. „Da freue ich mich besonders drauf“, sagt Lukas über „Orpheus in der Unterwelt“ in einer kabarettistischen Version von Michael Quast und Rhodri Britton, zu sehen am 12. Mai in der Stadthalle Bayreuth. „So unterhaltsam er das auch macht, nimmt Quast die Materie überaus ernst“, sagt Lukas. Gleich zugesagt hat ihm ein echter Prinz, Asfa-Wossen Asserate von Äthiopien, der am 8. Mai in der Stadthalle einen Festvortrag über „Interkultur im 21. Jahrhundert“ halten wird. Der Prinz hat in Deutschland studiert und in Büchern wie „Draußen nur Kännchen“ die deutsche Mentalität analysiert. „Er wird wohl eine unterhaltsamere Rede halten als irgendwelche Musikbeamten“, ist Lukas überzeugt. Am selben Tag wird er selbst das Festkonzert „50 Jahre Musica

Bayreuth“ dirigieren, Johann Sebastian Bachs Messe in H-Moll, deren Erstaufführung in Bayreuth 1975 zu den persönlichen Höhepunkten für den Festivalgründer zählt. Beim Festkonzert wird sein Sohn Ralf als Basssolist zu hören sein, unter anderem neben Daniela Zanger (Sopran), Tenor Clemens Bieber, dem Philharmonischen Chor Brünn und dem BachTrompetenensemble München. Gern erinnert sich Lukas an die „Klang/Licht/Duftspiele“ im Bayreuther Rathaus, Mitte der 1970er muss das gewesen sein. Oberbürgermeister Hans Walter Wild hatte das Gebäude der Kunst überlassen und so erklang in drei Stockwerken avantgardistische Musik, wurden die unterschiedliche Düfte versprüht und viele Besucher durften sich einen überdimensionierten Luftballon mitnehmen. „Der künstlerische Ertrag der Aktion hat sich allerdings in Grenzen gehalten“, räumt Lukas ein.

R.I.O. am 12. März im KOMM BAYREUTH – Es wird wieder gerockt! Fans hochwertiger, handgemachter Rockmusik sollten sich diesen Termin dick im Kalender anstreichen: an den Wochenenden im März touren die R.I.O.!Bands gemeinsam durch sieben Clubs in Oberfranken - darunter das Kommunale Jugendzentrum KOMM an der Hindenburgstraße. Dort macht die R.I.O.!-Tour am 12. März Station. Der Startschuss für die Rock-inOberfranken-Tour fällt am 4. März

in Helmbrechts. Mit dabei sind in diesem Jahr „Alice wants Revenge“ aus Lichtenfels, „Senores Cabrones“ aus Bamberg, „Deadbeat Hero“ aus Hof und die „Backbeavers“ aus Bayreuth. Am Samstag, 12. März, um 21 Uhr (Einlass 20 Uhr), rocken sie das Publikum im KOMM. Der Eintritt beträgt vier Euro. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm: von rockigen Sounds bis hin zu einem Stilmix aus Hard-,

Melodic- und Moshcore, vom Punk bis hin zu Pop und Rock. Für die Bands bietet die R.I.O.!-Clubtour die Möglichkeit, sich einem neuen Publikum zu präsentieren und oberfrankenweit neue Fans hinzuzugewinnen. Jede der vier Bands hat sich in einem der regionalen Vorentscheidungsfestivals durchgesetzt und sich so einen Platz bei der R.I.O.!-Clubtour erspielt. Mehr Infos im Internet unter www.rockinoberfranken.de . rs

Wohnen,BauenundAmbiente Info- und Verkaufsmesse am kommenden Wochenende BAYREUTH. Die Messe „Wohnen, Bauen, Ambiente“ bietet am Samstag, 26. und Sonntag, 27. Februar, in der Oberfrankenhalle Bayreuth tolle Inspirationen und die neuesten Trends in perfektem Ambiente. Über 65 Top-Firmen aus der Region beraten exklusiv und fachkundig. Ob Neubau, Renovierung, Energieeinsparung, Gartengestaltung oder Inneneinrichtung – hier findet der Besucher alle Informationen auf engstem Raum. Auch kleine, exklusive Accessoires zum Mitnehmen werden nicht fehlen. Je kälter die Winter, desto höher die Heizkosten. Gerade ältere Häuser haben keinen ausreichenden Wärmeschutz, weil Energieeinsparung zur damaligen Bauzeit noch kein Thema war. Das ist heute anders. Die Ressourcen werden knapp und die Energiekosten steigen immer mehr. Mit neuen Methoden können Kältebrücken aufgedeckt und behoben werden.

Die Messe bietet hierzu umfassende Informationen und Vorschläge im Bereich Wärmedämmung, Solarenergie und Wärmepumpen. Nicht nur für Renovierer, sondern auch für alle, die bauen möchten, ist gesorgt. Verschiedene Hausbaufirmen bieten unterschiedliche, energiesparende Bauweisen an. Satteldach oder Pultdach, modern oder klassisch – für jeden Geschmack findet sich das richtige Häuschen. Mit Kompetenz und fachkundiger Beratung sind Bauträger vor Ort und geben ihr Wissen weiter. Geschmäcker sind verschieden – so wie wir Menschen auch – und doch findet jeder seine ideale Wohnungseinrichtung. Dank der ambitionierten Aussteller auf der Messe „Wohnen Bauen, Ambiente“ können Wohnträume wahr werden. Offene Wohnräume, großzügige Glaselemente und auch fließende Übergänge zwischen den

Wohnbereichen sind im Trend. Exklusives und geradliniges Design ist in – ob im Küchen- oder im Wohnbereich. Der nächste Sommer kommt bestimmt – deshalb kann man jetzt schon den Garten planen. Ob Sonnenschutz, Gartenmöbel, Gartenzäune, Carports oder eine komplette Neugestaltung ihres Gartens – ausgewählte Aussteller freuen sich auf ihren Besuch.

Infos Die Messe „Wohnen, Bauen, Ambiente“ findet am 26. und 27. Februar in der Oberfrankenhalle Bayreuth statt. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag jeweils 10 bis 18 Uhr. Eintritt pro Erwachsener und Tag 5 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei. www.bubmann-messen.de

Gerade bei zeitgenössischer Musik wisse er oft nicht, was Bestand habe. „Man muss aber manches Risiko eingehen und junge Leute aufführen – in 50 Jahren wird man sehen, was daraus geworden ist.“ Die „Musica“ feiert nicht nur sich selbst. So wurde zum 200. Geburtstag von Franz Liszt die Hommage „Pilgerfahrt zu Petrarca – Liszt trifft Carlo Gesualdo“, mit den Echo-Preisträgern Ragna Schirmer (Klavier) und dem Amarcord Vokalsolistenensemble (11. Mai), ins Programm genommen. Viktor Lukas’ Gedanken gehen aber längst auch in die Zukunft: „2013 begeht die Stadt Richard Wagners 200. Geburtstag, wir werden unseren Beitrag dazu leisten.“ Konkret denkt er an die „Liebesnacht der Apostel“. Wagners einziges geistliches Werk hatte er schon 1976 ausgewählt – als die Bayreuther Festspiele 100 wurden. fö

Stadtführung mit Nachtwächter Am Freitag, 25. Februar, findet um 19 Uhr eine nächtliche Führung durch das mittelalterliche Bayreuth statt. Gäste können den Nachtwächter auf seiner Tour durch verschiedene, geschichtsträchtige Epochen begleiten und erfahren darüber hinaus mehr aus der Zeit, als Jean Paul, Franz Liszt und

Richard Wagner in der Stadt lebten und wirkten. Der Abschluss ist ein Blick über das nächtliche Bayreuth. Interessierte treffen sich auf dem Stadtparkett am Neptunbrunnen auf dem neu gestalteten Markt. Ticketvorverkauf im Touristinfo Bayreuth, Opernstraße 22, Tel. 0921 /885 88. red


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BAYREUTH

Franken aktuell Bayreuther Sonntag | 20. Februar 2011

Entlang der Via Regia nach Krakau BAYREUTH. Unter dem Motto „Polen ErFahren“ organisiert die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bayreuth eine viertägige Bildungsreise nach Polen. Die deutsch-polnische Stadt Görlitz/Zgorzelec ist der Ausgangspunkt der diesjährigen DPGReise nach Polen. Als Leitmotiv fungiert die antike Via Regia, die königliche, halb Europa durchquerende Straße von Santiago de Compostella bis nach Kiew. Die ihr gewidmete Landesausstellung „via regia – 800 Jahre Bewegung und Begegnung“ in Görlitz und die wunderbar renovierte Europastadt selbst besuchen die Reiseteilnehmer am ersten Tag.

Der nächste Halt auf der Via Regia ist die Stadt der Bunzlauer Keramik, Bolesławiec, wo auch die erste Übernachtung geplant ist. Von Niederschlesien führt jetzt die Straße nach Oberschlesien und ins Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit in Gleiwitz/Gliwice. Nach dem Zusammenbruch der Montanindustrie in dieser Region entwickelt sich die Stadt in eine andere wirtschaftliche Richtung, unter anderem als Standort der Opel-Werke. Aber die Geschichte soll auch hier nicht vergesen werden. Geplant ist ein Besuch des Gleiwitzer Sender mit dem höchsten Holz-

turm der Welt. Hier war der Ort der „Gleiwitzer Provokation“, die den Vorwand für den Zweiten Weltkrieg lieferte. Und dann fahren wir schon direkt in die schönste Stadt Polens, nach Krakau, wo unser Hotel in Zentrum der Stadt interessante und ausgiebige Spaziergänge durch die mittelalterlichen Gassen und Plätze zu jeder Tages- und Nachtzeit ermöglicht. Krakau ist eine der ersten 12 Objekte auf der UNESCO Weltkulturerbe-Liste und diesem Rang entsprechend groß ist das kulturelle Angebot der Stadt, von dem die Reiseteilnehmer den wichtigsten Teil sehen werden.

Ein UNESCO-Objekt wartet auf die Reisenden auch noch am letzten Tag der Reise, die Friedenskirche in Schweidnitz/Swidnica, bevor die Reisegruppe wieder nach Oberfranken zurückkehrt. Anmeldungen für die Reise, die bei Übernachtung im Doppelzimmer 310 und bei Übernachtung im Einzelzimmer 350 Euro kostet, nehmen Barbara Sabarth, Telefon 0921/45947, E-Mail: bsabarth@yahoo.de oder Helga Reinhard, Telefon 0921/64437, E-Mail: pe.reinhard@t-online.de, entgegen. Nähere Informationen auch auf der Internetseite der Deutsch- Krakau mit seinen mittelalterlichen Gassen und Plätzen steht auf der WeltkulPolnischen Gesellschaft unter der turerbeliste der UNESCO. Unser Bild zeigt den Wawel, die ehemalige Residenz der polnischen Könige. Foto: red Adresse www.dpg-bayreuth.de.


20. Februar 2011 |

Franken aktuell Bayreuther Sonntag

präsentiert die Tabelle und Statistik der

1. Bor. Dortmund 2. FC Bay. München 3. Bayer Leverkusen 4. Hannover 96 5. FSV Mainz 6. SC Freiburg 7. Hamburger SV 8. 1. FC Nürnberg 9. 1899 Hoffenheim 10. FC Schalke 04 11. FC St. Pauli 12. Eintr. Frankfurt 13. 1. FC Köln 14. Werder Bremen 15. VfL Wolfsburg 16. 1. FC Kaiserslautern 17. VfB Stuttgart 18. Bor. Mönchengladb.

23 23 22 23 23 23 23 23 23 22 23 23 23 23 23 23 22 22

49:13 49:27 44:30 33:31 35:29 31:30 34:31 33:31 40:33 27:26 27:37 24:32 30:42 28:48 27:33 32:41 38:43 32:56

55 42 42 41 37 37 36 35 33 29 28 27 26 24 23 23 19 16

Statistik Hoffenheim – Köln 1: 1 Tore: 1:0 Novakovic (48.), 1:1 Mohamad (69.) Zuschauer: 30.000 Dortmund – St. Pauli 2:0 Tore: 1:0 Barrios (39.), 2:0 Gunesch (49) Zuschauer: 80.720 Freiburg – Wolfsburg 2:1 Tore: 0:1 Helmes (28.), 1:1 Reisinger (43.), 2:1 Cissé (70.) Zuschauer: 19.200 HSV – Bremen 4:0 Tore: 1:0 Petric (42.), 2:0 Guerrero (64.), 3:0 Guerrero (79.), 4:0 Ben-Hatira (87.) Zuschauer: 54.121 Hannover – K’lautern 3:0 Tore: 1:0 Schlaudraff (17), 2:0 Abdellaoue (45.), 3:0 Schlaudraff (57.) Zuschauer: 35.412 Nürnberg – Frankfurt 3:0 Tore: 1:0 Schieber (67.), 2:0 Mak (87.), 3:0 Cohen (90.) Zuschauer: 40.853 Mainz – Bayern 1:3 Tore: 0:1 Schweinsteiger (9.), 0:2 Müller (50.), 0:3 Gomez (77.), 1:3 Allagui (84.) Zuschauer: 20.300 Heute spielen: Leverkusen – VfB: 15.30 Uhr Gladbach – Schalke: 17.30 Uhr

Bolzplatzturnier BAYREUTH – Auch in diesem Jahr lädt das Stadtjugendamt wieder zu einem Bolzplatzturnier ein, das vom 14. April bis 18. Juli stattfindet. Teilnehmen können Straßen- und Stadtteilmannschaften sowie möglichst gleichaltrige Schülergruppen mit Mädchen und Jungs im Alter von 6 bis 18 Jahren. Das Stadtjugendamt im Rathaus II, Dr.-Franz-Straße 6, Zimmer 042, nimmt ab sofort Anmeldungen entgegen. Dort gibt es auch die entsprechenden Formulare, die außerdem unter der Adresse www.bayreuth.de im Internet heruntergeladen werden können. Anmeldeschluss für die Mannschaften ist der 8. April. Weitergehende Informationen sind unter der Telefonnummer (09 21) 25 14 42 erhältlich. red

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SPORT

Bayern gewinnt 3:1 in Mainz

Bundesliga aktuell

Drei wichtige Punkte für Champions-League-Qualifikation

Übersicht über die Spiele von gestern

MAINZ. Mit dem 3:1 (1:0)-Sieg beim FSV Mainz 05 holte der FC Bayern München gestern Abend drei wichtige Punkte im Kampf um den sicheren ChampionsLeague-Qualifikationsplatz zwei. Bereits in der 9. Spielminute brachte Bastian Schweinsteiger die Bayern per Kopfball nach Zuspiel von Robben mit 1:0 in Führung. Die Bayern hatten das Spiel in der Folge fest im Griff. Die Gastgeber wachten erst nach recht langer Anlaufzeit auf, hatten aber noch vor der Pause gute Möglichkeiten – etwa einen Heber von Schürrle in der 27. Minute, der nur ganz knapp am Tor vorbei ging oder in der 41. Minute ein Schuss aus der Drehung, erneut durch Schürrle, den der Münchner Keeper Kraft nur mit einer Glanzparade entschärfen konnte. Zur Pause musste Kraft wegen

Der Club stürmt weiter von Sieg zu Sieg. Die Verlierer des 23. Spieltages waren die Frankfurter. Mit 0:3 gingen sie am Freitag vom Platz und bleiben weiter ohne Tor in der Rückrunde. Nach dem Derbysieg gegen den HSV hatte St. Pauli der Borussia aus Dortmund nichts entgegen zu setzen. Die Schützlinge von Jürgen Klopp legten vor ausverkauftem Haus ein hohes Tempo vor und holten sich mit zwei Toren souverän den siebten Heimsieg. Auch Hannover 96 schwimmt weiter auf der Erfolgswelle! Die Niedersachsen gewannen zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 3:0 und blieben da-

Franck Ribery (Bayern, rechts) im Zweikampf mit dem Mainzer Andre Schürrle.

einer Schädelprellung und Ver- zweiten Hälfte hütete Butt das dacht auf Gehirnerschütterung Bayern-Gehäuse. In der 50. Minute war es dann ausgewechselt werden, in der Thomas Müller, der nach Zuspiel von Gomez und Robben mit einem Rechtsschuss das 2:0 für den Deutschen Meister und Pokalsieger erzielte. In der 60. Minute hatte Gomez dann das 3:0 auf dem Fuß, traf mit einem satten Schuss aber nur den linken Innenpfosten. Die Mainzer waren zwar bemüht, produzierten jedoch weitgehend Stückwerk und fanden nie richtig zu ihrem aus der Hinrunde der Saison bekannten Spielrhythmus. Stattdessen machte Gomez nach Zuspiel von Thomas Müller in der 77. Minute noch das 3:0. Der 3:1-Anschlusstreffer von AllaTorschütze Bastian Schweinsteiger (zweiter von rechts) beim kollektiven Bay- gui (84.) hatte nur noch kosmetirs ern-Jubel nach dem 1:0-Führungstreffer. Fotos: ddp schen Charakter.

Hallenfußballturnier für Behinderte KULMBACH. Am Donnerstag, 10. März, veranstaltet die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in Kulmbach/Melkendorf in der Zeit von 9.30 bis 15 Uhr ein Hallenfußballturnier für Menschen mit Behinderung. Veranstaltungsort ist die Dreifachturnhalle der Carl-von-Linde-Realschule in Kulmbach/Weiher.

Die WfbM, die zur Diakonie Bayreuth gehört, veranstaltet dieses Turnier bereits zum sechsten Mal. Insgesamt zehn Mannschaften aus ganz Oberfranken, darunter auch Teams der WfbM Bayreuth und der IdA Bayreuth, beteiligen sich. Schirmherr der Veranstaltung ist der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner. rs

EHC verliert gegen Weiden nach Penaltyschießen BAYREUTH. Nach der 3:4 (2:1,0:1,1:1)- Niederlage nach Penaltyschießen gegen den EV Weiden am Freitag Abend steht die vom EHC Bayreuth angestrebte Qualifikation für das Halbfinale in der Eishockey-Bayernliga auf der Kippe. Vor 1.696 Zuschauern erwischten die Tigers einen Auftakt nach Maß. Bereits in der zweiten Spielminute erzielte Geigenmüller die 1:0-Führung. In der 9. Minute schaffte Schreier den Ausgleich für Weiden. Vier Minuten später hätte Zellner die Führung für die Gäste erzielen können, traf jedoch nur die Latte. Stattdessen war es Brahmer, der den ECH in der 18. Minute kurz vor der Schlusssirene des ersten Drittels mit 2:1 in Führung brachte. Im zweiten Drittel ging den Tigers die spielerische Linie verloren und es offenbarten sich zunehmend Schwächen in der Defensive. Auch kam es vermehrt zu Fehlpässen. Logische Konsequenz war der 2:2-Ausgleich für die Gäste durch Schreier in der 31. Minute.

Im Schlussdrittel sah es nach einer Niederlage des EHC aus, als Kirchberger in der 49. Minute das 2:3 für die Oberpfälzer erzielte. In der vorletzten Spielminute war es jedoch Jozef Potac, der mit einem Schuss aus halbrechter Position noch den 3:3-Ausgleich erzielte und damit eine Entscheidung durch Penaltyschießen erzwang. Spielentscheidend war letztlich möglicherweise, dass die Weidener vor dem Penaltyschießen den Torwart austauschten. Der für Oliver Engmann gekommene Christian Hamberger wurde nur von Jiri Mikesz überwunden, für Weiden trafen hingegen der frühere DELAkteur David Musial und Marcel Waldowsky. In der Tabelle der Zwischenrundengruppe B liegt Bayreuth mit vier Punkten jetzt hinter Weiden (6) und Schweinfurt (5 Punkte) an dritter Stelle. Revanche für die Niederlage vom Freitag können die Tigers bereits heute beim Rückspiel in Weiden nehmen. Eröffnungsbully ist um 18.30 Uhr. rs

mit im dritten Spiel in Folge ungeschlagen. Nachdem sich Wolfsburg gestern mit 2:1 gegen Freiburg, obwohl man in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne warf, geschlagen geben musste, steckt der VfL endgültig im Abstiegskampf fest. Der 1. FC Köln kommt beim bei der TSG Hoffenheim zu einem glücklichen und wichtigen Punktgewinn im Abstiegskampf. Nachdem sich Werder in der Offensive harmlos präsentierte und große Schwächen in der Defensive zeigte, gelang Hamburg ein hochverdienter Heimsieg. red

Basketball-Nachwuchs-Bundesliga BAYREUTH. Die beiden Nachwuchs-Basketball-Bundesligamannschaften von CYBEX Bayreuth, der Jugendabteilung des BBC, absolvieren am heutigen Sonntag, 20. März, in der Oberfrankenhalle ihre nächsten Punktspielaufgaben. Um 11 Uhr tritt zunächst in der Relegationsrunde der JBBL die U16-Auswahl von CYBEX Bayreuth gegen den FC Bayern München an. Es handelt sich dabei um das Spitzenspiel des Tabellenersten gegen den Zweiten, sowohl die Bayreuther als auch die Bayern haben bislang

nämlich ihre beiden ersten Relegationsrundenspiele für sich entschieden. Um 16 Uhr empfängt in der Gruppe Mitte der NBBL die U18 von CYBEX Bayreuth die in Mainz beheimatete SG Rheinhessen. Die Bayreuther haben bislang vier Siege und sechs Niederlagen auf dem Konto. Die SG Rheinhessen hat bereits drei Partien mehr ausgetragen und fünf Siege sowie acht Niederlagen vorzuweisen. Die Gäste aus Mainz sollten für den BBCNachwuchs also zu schlagen sein. rs


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Franken aktuell Bayreuther Sonntag | 20. Februar 2011

SONDERTHEMA

Bernecker Straße Eine der wichtigsten Ein- und Ausfallstraßen nach Bayreuth mit buntem Branchenmix Die Bernecker Straße ist eine der am meisten befahrenen Ein- und Ausfallstraßen Bayreuths. Wer aus Richtung Fichtelgebirge oder aus dem Raum Himmelkron in die Wagnerstadt fährt, kommt hier entlang. Am westlichen Ende der Bernecker Straße befindet sich das stattliche Sankt Georgener Schloss, dessen Mittelteil als Ordensschloss in seiner heutigen Form im Jahr 1727 entstand. Zunächst war es sommerliches Lustschloss der Markgrafen, die in dem Bereich früher auch auf einem im Bereich des heutigen Industriegebietes Sankt Georgen eigens angelegten Gewässer ihre Seefeste feierten. Nach 1810 diente das Schloss als Militärlazarett und seit 1897 schließlich ist das historische Gebäude Teil der Bayreuther Justizvollzugsanstalt. Daher ist das Schloss auch nicht für Besichtigungen geöffnet. Entlang der Bernecker Straße befindet sich ein vielfältiger und bunter Branchenmix an Dienst-

Die Bernecker Straße ist eine der meistbefahrenen Ein- und Ausfallstraßen Bayreuths. leistungsbetrieben, Tankstellen, Gaststätten und Geschäften. Seit neuestem ist auch in das an der Straße gelegene Haus der früheren Sankt Georgener Filiale der HypoVereinsbank wieder Leben

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Viel Erfolg!

eingezogen, dort befindet sich jetzt eine Tankstelle für Druckerpatronen. Das nordöstliche Ende der Bernecker Straße führt ins Industriegebiet Bayreuth-Ost. Ein archi-

Foto: Schmidt

tektonisch besonders markanter Bau ist dort das Verwaltungsgebäude der bundesweiten Unternehmensleitung der E.on-Netz GmbH , die im Jahr 2003 ihren Sitz nach Bayreuth verlegte. rs


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Franken aktuell Bayreuther Sonntag

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GESUNDHEIT

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Die aktuelle Sonntagssprechstunde Meniskusverletzungen Von Prof. Dr. med. Klaus Fritsch Meniskusverletzungen gehören zu den häufigsten Knieproblemen. Betroffen davon sind nicht nur Breiten- und Leistungssportler sondern auch ältere Patienten mit degenerativen Schäden der Menisken. Fragen zu diesem Problem beantwortet: Prof. Dr. Klaus Fritsch, Facharzt Meniskusnaht für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin. vorwiegend der Innenmeniskus geschädigt, da er mit dem InnenWelche Funktion haben die band fest verwachsen ist, wähMenisken? rend der Außenmeniskus besser Die Menisken sind C-förmige, beweglich ist. faserknorpelige Gewebescheiben, die im Knie als Puffer zwi- Welche Beschwerden verursacht schen Oberschenkel und Unter- ein Meniskusschaden? schenkel dienen. Sie verringern Die Patienten klagen über eindie direkte Last auf den Gelenk- schießende Schmerzen an der Inknorpel, dienen als Stoßdämpfer nen- oder Außenseite des Knies, und Stabilisatoren. vor allem bei Drehbewegungen oder in der Hocke. Die BeschwerWie kommt es zu einem Menis- den kommen und gehen, abhänkusschaden? gig davon, ob der angerissene MeEine Verdrehung im Knie bei Be- niskusanteil zwischen den Gelastung mit dem ganzen Körperge- lenkflächen einklemmt oder nicht. wicht kann zu einem Einriss füh- Es kann bedingt durch diese Einren, v.a. bei kniebelastenden klemmungen zu Blockierungen Sportarten oder bei häufigen Ar- des Knies kommen, sowie zur beiten in der Hocke. Dabei wird Schwellung des Gelenks.

Wie kann ein Meniskusriss sicher diagnostiziert werden? Die Kernspintomographie kann mit sehr großer Sicherheit (zirka 90 Prozent) einen Meniskusriss feststellen, falls nach einer klinischen Untersuchung noch Zweifel bestehen. Wann muss ein Meniskusriss operiert werden? Kleinere Meniskusrisse, oder Meniskusrisse, die keine Beschwerden verursachen, können oft nichtoperativ behandelt werden. Meniskusrisse, die Schmerzen und Einklemmungen verursachen, sollten arthroskopisch operiert werden. Dies wird unter Voll- oder Teilnarkose durchgeführt. Dazu werden in der Regel zwei kleine Zugänge gelegt und das Knie mit einer Videokamera untersucht. Die Operation erfolgt mit Mikroinstrumenten. Degenerative Meniskusveränderungen wie sie zum Beispiel bei Arthrose oft in der Kernspintomographie gesehen werden, erfordern häufig kein operatives Vorgehen.

Der plötzliche Herztod BRK Bayreuth erhält Spendenscheck für Defibrillator Der plötzliche Herzstillstand tritt ohne Vorwarnung ein, überall und jederzeit. Jedes Jahr trifft er unzählige Menschen aller Altersstufen auf der ganzen Welt. Nach einem Herzinfarkt entscheidet jede Minute über Leben und Tod. International anerkannte Studien haben längst bewiesen, dass der frühzeitige Einsatz eines Defibrillators für die Überlebenschance ausschlaggebend ist. Mittlerweile gibt es sogar Defibrillatoren, die für kaum ausgebildete Ersthelfer in den verschiedensten Umfeldgegebenheiten ausgelegt wurden. Sie wurden für alle Personen konzipiert, die bei einem plötzlichen Herzstillstand als Erste zugegen sind. Helfer werden von einem automatischen, externen Defibrillations-Modus genau angewiesen – jeweils einen Schritt nach dem anderen und mit ruhiger und klarer Stimme. Auch der Telefon- und Internetanbieter M-net engagiert sich im Kampf gegen den plötzlichen Herztod, verzichtete 2010 auf persönliche Weihnachtsgeschenke an Kunden und Geschäftspartner und spendete unter anderem an das Bayerische Rote Kreuz, welches mit seinen rund 330 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Stadt und Landkreis Bayreuth hilfebedürftigen Menschen zur Seite steht. Peter Herzing, Kreisgeschäftsführer des BRK Kreisverbands Bayreuth, freute sich sehr über den Spendenscheck in Höhe von 1.000 Euro. Der Betrag wird für die Anschaffung eines weiteren moder-

Kindern sollte unter allen Umständen versucht werden, den Meniskus zu erhalten. Eine echte Altersbegrenzung nach oben besteht jedoch nicht. Entscheidend sind die Rissform und eventuelle Begleitschäden. Trotz moderner Nahtund Rekonstruktionstechniken liegt das Risiko, dass der Meniskusriss nicht zusammenwächst, bei 15 Prozent. Wie schnell ist man wieder fit? Das hängt von Typ der arthroskopischen Operation ab: wenn eine Teilentfernung durchgeführt wird, soll der Patient einige Tage Gehstützen benützen und ist nach wenigen Wochen wieder sportfähig. Bei einem degenerativ vorgeschädigtem Knie kann es jedoch deutlich länger dauern, bis eine Beschwerdefreiheit erreicht ist. Bei Meniskusrekonstruktionen dauert die Sportpause wesentlich länger. da der Meniskus erst wieder zusammenwachsen muss. In der Regel kann man erst nach circa sechs Monaten wieder Ballspielsportarten durchführen.

Prof. Dr. med. Klaus Fritsch

In unserer nächsten aktuellen Sonntagssprechstunde in der Ausgabe am 27. Februar ist Martina Remshardt, Fachärztin für Radiologie, mit einem Thema aus Weitere Informationen finden Sie ihrem medizinischen Fachgebiet zu Gast. unter www.oc-bayreuth.de

Gesunder Darm Bei unserer Ernährung ist es besonders wichtig, auf die Darmgesundheit zu achten. Denn dort befinden sich 80 Prozent unseres Immunsystems. Es wird von den "guten" Darmbakterien in Gang gehalten. Diese können nur ganze Arbeit leisten, wenn sich die Darmflora in Balance befindet. Gerät diese durch Störfaktoren wie schadstoffbelastete Nahrungsmittel oder Stress aus dem Lot, leiden außer der Verdauung meist auch Wohlbefinden und Gesundheit. Deshalb ist es sinnvoll, unseren Darm mit einer probiotischen Nahrungsergänzung natürlich zu unterstützen. Entsprechende Präparate sind in den Apotheken erhältlich.

Der Scheck über 1.000 Euro, den Richard Zebisch (rechts) an Peter Herzing überreichte, wird für einen neuen Defibrillator verwendet. Foto: Meister

nen, halbautomatischen Defibrillators verwendet. „M-net hat uns durch ihre Spende ein wesentliches Hilfsmittel im Kampf gegen den plötzlichen Herztod an die Hand gegeben“, betonte Herzing. Für M-net war Ziel ihres Engagements, eine nachhaltige gesellschaftliche Verantwortung für die Region zu übernehmen. „Der verantwortungsvolle und gezielte Einsatz unserer Spendengelder stand im Vordergrund der Spendenvergabe“, so Richard Zebisch, Vertriebsleiter der M-net Telekommunikations GmbH für die Region Franken. In Bayreuth stehen mittlerweile fast 100 solcher Geräte für die Erste Hilfe bei einem Herzinfarkt bereit – in allen größeren Firmen

Fasching in der Hohen Warte BAYREUTH. Während der Närrischen Zeit hält der Fasching auch in der Klinik Hohen Warte Einzug. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur im Klinikum“ lädt die Klinikum Bayreuth GmbH alle Patienten, Angehörige, Mitarbeiter und Freunde am heutigen Sonntag, 20. Februar, zu einem Auftritt der Faschingsge-

Meniskusrisse entfernen oder nähen? Da die Menisken eine wichtige Pufferfunktion haben, sollte bei einer Operation möglichst viel Meniskusgewebe erhalten bleiben. Ob ein Riss genäht wird oder ob ein Teil des Meniskus entfernt werden muss, hängt von der Lage und der Form des Risses ab. Der größte Teil der Menisken ist nicht durchblutet. Nur der Bereich, der nahe an der Gelenkkapsel liegt, hat eine Blutzufuhr. Nur in diesem schmalen Areal ist eine Meniskusnaht sinnvoll, da ein rekonstruierter Meniskus nur zusammenwächst, wenn eine Blutzufuhr gegeben ist. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche neue Fixationstechniken zur Verbesserung der Meniskusrefixation entwickelt. Die Implantate zeigen jedoch eine etwas geringere Kraft gegenüber einer Nahtversorgung. Meist bestehen diese Implantate aus bioresorbierbarem Material und werden zunehmend in Kombination zusammen mit Nähten eingesetzt. Bevorzugt werden Meniskusrefixationen beim jungen aktiven Patienten durchgeführt. Bei

sellschaft Dresdensia Nürnberg ein. Die Faschingsgesellschaft Dresdensia möchte mit einem Auszug aus ihrem aktuellen Programm für Abwechslung und Fröhlichkeit im Krankenhausalltag sorgen. Die Darbietung findet im Speisesaal der Klinik Hohe Warte, Hohe Warte 8, um 14 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenlos. rs

und den verschiedensten Einrichtungen, wie z. B. Rathaus, Freizeiteinrichtungen oder Busbahnhof. Im Notfall ist das schnelle Handeln von uns allen gefragt. Da diese Defibrillatoren f��r Laien konzipiert sind und alle Anweisungen geben, muss man keine Angst haben, etwas falsch zu machen. Falsch ist nur, nicht zu helfen – denn Erste Hilfe ist erste Pflicht! Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.m-net.de und www.kvbayreuth.brk.de sm

Das Landhaus Bindlacher Berg ist ein Haus mit Charakter und persönlichem Flair. 16 Doppel- und 12 Einzelzimmer, umsäumt mit hohen Pappeln und Birken sowie herrlichem Blick auf das Fichtelgebirge. Das Haus auf dem Lande ermöglicht das Leben wie in der Großfamilie – jeder kennt jeden und jeder achtet auf jeden. Eine professionelle und transparente Handlungsweise, in der die Pflege und die Würde des Menschen an erster Stelle steht, ist für unser Team oberstes Gebot. Wir orientieren uns selbstverständlich bei den Leistungen an den Vereinbarungen mit dem Bezirk Oberfranken und den Pflegekassenverbänden. Wichtig ist uns auch die Abstimmung und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Angehörigen. Wir helfen Ihnen bei Behördengängen und auch die Organisation eines Umzuges ist für uns kein Problem sowie das Einrichten des Zimmers. Wir sind da für Ihre Wünsche. Wir bieten unseren Bewohnern spezielle, auf den Einzelnen mit seinen Bedürfnissen zugeschnittene Therapiekonzepte. Im Vordergrund steht die aktivierende Pflege mit Unterstützung der Ergotherapeuten in Zusammenarbeit mit der gerontopsychatrischen Fachkraft, der Betreuungsassistentin, den Pflegekräften unter Einbeziehung von Fachpersonal im Bereich Physiotherapie und Krankengymnastik. Heimentgelt z. B. Pflegestufe III Pflege: 58,36 €, Unterkunft und Verpflegung 15,09 € Investitionsbetrag: 8,79 €, bei 31 Tagen Eigenanteil: 1039,47 € Depser Rain 15 95463 Bindlach

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SONDERTHEMA

Franken aktuell Bayreuther Sonntag | 20. Februar 2011

Laineck/St. Johannis Der Eingemeindungsvertrag aus dem Jahr 1972 bedeutet eine Bestandsgarantie für die Lainecker Grundschule Seit 1972 ist die einstmals selbständige Gemeinde Laineck Teil der Stadt Bayreuth. Damals wurde hierzu ein Eingemeindungsvertrag geschlossen. Dass dieser Vertrag auch heute noch seine Bedeutung hat, erwies sich erst dieser Tage. Die Wirtschaftsprüfer von Rödl und Partner hatten in ihren im vergangenen Jahr vorgestellten Vorschlägen zur Haushaltskonsolidierung der Stadt Bayreuth dafür plädiert, die Grundschule in Laineck zu schließen. Die Stadträte Karin Heimler, Heinz Hofmann und Jörg Grieshammer hatten daraufhin die Stadtverwaltung um eine rechtliche Prüfung der Situation gebeten. Stadtdirektor Ulrich Pfeifer erklärte hierzu in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses des Stadtrates, dass im Zuge des Eingemeindungsvertrages ein Bestandsschutz für die Lainecker Schule gegeben worden war. Nach Auskunft des Bayerischen Innenministeriums könne von dieser Festlegung im Nachhinein, auch 39 Jahre nach der Eingemeindung, nur abgewichen werden, wenn sich eine „grundlegende Än-

Auch wenn die Wirtschaftsprüfer von Rödl und Partner eine Schließung des Lainecker Schulhauses (Bild) vorgeschlagen haben, muss die Schule aufgrund der Festlegungen des Eingemeindungsvertrages von 1972 aufrecht erhalten werden. derung der Situation ergeben hat, die ein Festhalten an den früheren vertraglichen Vereinbarungen rechtswidrig und unzumutbar machen würde“. Die Bevölkerungsentwicklung in Laineck zeigt laut Pfeifer seit

1972 einen Zuwachs, die Lainecker Schule ist aber nur noch eine Grundschule und nicht mehr wie früher eine Grund- und Teilhauptschule. Gleichzeitig stellten sinkende Schülerzahlen einen allgemeinen Trend dar. „Unter dem Strich findet sich kein Anhalts-

punkt, der es erfolgversprechend erscheinen lassen würde, wenn der Stadtrat an die Regierung von Oberfranken einen Antrag auf Widerruf der Verbindlichkeitserklärung der Schulpassage im Eingemeindungsvertrag stellen würde“, fasste Pfeifer zusammen – dem Eingemeindungsvertrag ist es also zu verdanken, dass die Lainecker Schule Bestandsgarantie genießt. Der historische Kern von Laineck befindet sich im Bereich des „Schlosses“, einem eher unspektakulären Gebäude, das heute die Heimstatt für die Evangelische Kindertagesstätte bietet. Historisch war das seit dem 14. Jahrhundert urkundlich belegte Schloss ein Rittergut, das mehrfach den Besitzer wechselte, dazwischen auch einmal Armenhaus war und ab 1851 von Sophian Kolb als Wohnhaus für seine Industriearbeiter in der Friedrichsthaler Flachsfabrik genutzt wurde. Die an die Autobahn A9 angrenzende „Siedlung Laineck“ wurde in den Jahren 1932 und 1933 als Wohnanlage für Handwerkerfamilien aus Mitteln des Reichsheimstättenwerkes finanziert. Im Laufe der Jahre wurde an viele der

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Die im Zuge des sechsspurigen Ausbaues der Autobahn A9 errichtete Einhausung auf Höhe der Siedlung Laineck ist ein „modernes Wahrzeichen“ dieses Bayreuther Stadtteiles. Fotos: Schmidt

ursprünglich einheitlichen Häuser umfangreich angebaut und es kam zu Modernisierungen. Das historische, einheitliche Bild der Siedlung ist heute nur noch schwer auszumachen. Wichtig wurde die Historie der Siedlung aber nochmals, als es im Zuge des sechsspurigen Ausbaues der Au-

tobahn A9 darum ging, einen optimalen Lärmschutz für die Siedlung zu erreichen. Die umfangreiche und kostenintensive Einhausung der Autobahn war nur möglich, da die Siedlung bereits bestanden hatte, als die Autobahn in der Zeit des Dritten Reiches gebaut wurde. rs

Die historischen Ursprünge der Siedlung Laineck gehen auf die Jahre 1932/33 zurück.


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SONDERTHEMA

Laineck/St. Johannis St. Johannis – das Pfarrdorf, das früher Altentrebgast hieß, ist einer der ältesten Siedlungsplätze im „Bayreuther Becken“

„Bayreuther Gartenkunst“ in der Eremitage In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstanden unter den Markgrafen von BrandenburgBayreuth eine Reihe origineller Gartenanlagen, die sich durch eine Vielzahl von Staffagebauten in Form von künstlichen Ruinen, Grotten und Pavillons sowie eine kleinteilige, abwechslungsreiche Gliederung auszeichneten. Man spricht daher von einer spezifischen „Bayreuther Gartenkunst“. Die hierfür typischen Rokokogärten sind der Bayreuther Hofgarten, der Schlosspark Fantaisie in Donndorf, Sanspareil und insbesondere die zu St. Johannis gehörende Eremitage. Bei seinem Regierungsantritt im Jahr 1735 schenkte Markgraf Friedrich seiner Gattin Wilhelmine die Eremitage, ein kleines Sommerschloss mit Garten. Mit großer Begeisterung ließ die Markgräfin insbesondere die

Gartenanlage nach ihren persönlichen Vorstellungen ausbauen. Zu den faszinierendsten Bauwerken zählt dabei die aufwändig gestaltete Orangerie, das sogenannte Neue Schloss. Es besteht aus einem freistehenden Mittelpavillon und zwei flankierenden Arkadengängen auf viertelkreisförmigem Grundriss. Treillagen und Volieren schließen die Anlage zu einem Oval, in dessen Mitte das große, mit Statuen geschmückte Bassin liegt. Die Wasserspiele an der Orangerie der Eremitage sind in der wärmeren Jahreszeit ein großer Besuchermagnet.Im Jahr 2016 wird die Eremitage Die Architektur ist mit bunten auch Teil der in Bayreuth ausgerichteten Landesgartenschau. Glassteinen inkrustiert, die, durch den Wasserschleier der Fontänen betrachtet, zu glitzern beginnen. Der fantastische Charakter der Anlage wird nicht zuletzt durch die Figur des Apoll auf der Kuppel des Justiz nutzt nach Sanierung das Schlossgut St. Johannis Mittelbaues betont, der auf die Verherrlichung des Markgrafen anspielt. (Quelle: Museumsführer Gartenkunstmuseum Fantaisie). rs

Schlossgut im neuen Glanz

Das Schlossgut St. Johannis hat eine wechselvolle Geschichte. Das Schlossgut St. Johannis, das heute von der Justizvollzugsanstalt genutzt wird, war zur Mitte des 16. Jahrhunderts ein Edelhof, Idylle am Wasserwehr der Hölzleinsmühle kurz nach dem Zusammen- bewirtschaftet von burggräflichen Beamten, den Imhofs. fluss von Rotem Main und Steinach. Aus dieser Zeit stammt das 1531 erbaute Alte Herrenhaus. 1617 entstand der westliche Hauptflügel mit seinem schönen Renais-

sancegiebel. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Schlossgut zu einer Brauerei umgewandelt. 1952 erwarb es der Freistaat Bayern, um daraus ein landwirtschaftliches Mustergut für die „Strafanstalt St. Georgen-Bayreuth“ zu machen. Tatsächlich verzeichnet die Justizvollzugsanstalt beachtliche Zuchterfolge bei

Fotos: Schmidt Schweinen und Rindern. Heute werden in St. Johannis 120 Hektar landwirtschaftliche Fläche mit etwa 40 Strafgefangenen der Justizvollzugsanstalt St. Georgen-Bayreuth bewirtschaftet. Von 1989 bis 2001 wurde das Anwesen mit hohem finanziellen Aufwand saniert. Ein Mustergut wurde zum Schmuckstück. red

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Auto und Verkehr Was die Deutschen am Steuer tun – und was erlaubt ist

Selbst alltägliche und vermeintlich einfache Verkehrssituationen werden von vielen Autofahrern falsch beurteilt. Beim Autofahren wird von vielen Menschen eine ganze Menge nebenbei erledigt: Telefonieren, CD wechseln, rauchen, essen und trinken. Und sogar die Körperpflege gehört zu den Aktivitäten, die manche hinterm Steuer ausführen: Nach einer aktuellen Studie der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung rasiert oder schminkt sich immerhin jede(r) zehnte Bundesbürger während der Fahrt. Die Nutzung des Handys am Steuer ist regelrecht zu einem Massenphänomen geworden, jeder deutsche Autofahrer erlebt dies täglich aus eigener Anschauung. Da wird auf dem Heimweg von der Arbeit noch schnell ein Kinobesuch verabredet, oder per SMS geht man mit der Liebsten rasch die Einkaufsliste durch. Das alles beeinträchtigt allerdings die Konzentration aufs Wesentliche. Und viele Autofahrer wissen nicht, was in Sachen Handy am Steuer erlaubt, und was verboten ist. Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG ging der Sache auf den Grund und stellte 500 Bundesbürgern ab 18 Jahren die "Handy-Frage". Nur rund die Hälfte (54 Prozent) der Befragten wusste, dass die Nutzung des Mobiltelefons im wartenden Zustand bei laufendem Motor strikt verboten ist. In die-

sem Punkt kannten sich die 18- bis 29-Jährigen (70 Prozent) deutlich besser aus als etwa die über 60Jährigen (42 Prozent). Allerdings gibt es Fälle, wo man sein Mobiltelefon am Steuer offiziell nutzen darf: Steht ein Fahrer längere Zeit im Stau, etwa wegen einer Vollsperrung, gilt das Handy-Verbot nicht. Bei ausgeschaltetem Motor darf man es verwenden. Gut ist es, wenn sich Autofahrer regelmäßig über die Verkehrsregeln und die aktuellen Entwicklungen informieren. Selbst alltägliche und vermeintlich einfache Sachverhalte werden oft falsch beurteilt. Hier sitzen viele Bundesbürger Irrtümern auf, die schnell zu großem Ärger mit enormen finanziellen Folgen führen können. Es ist also hilfreich, in einer Rechtsschutzpolice einen Verkehrsrechtsschutz zu integrieren. Er sichert alle rechtlichen Streitigkeiten rund um Auto und Straßenverkehr ab. Außerdem sollte Autofahrer stets ein bekanntes Motto berücksichtigen: Andere Länder, andere Sitten. Das gilt auch für die Verkehrsregeln. Deshalb sollte man sich vor Auslandsfahrten gründlich informieren, was im entsprechenden Land auf den Straßen erlaubt und was verboten ist. Europa wächst zusammen. Spätestens an den Grenzen, die man heute fast überall ohne

Schlagbaum und ohne Passkontrolle überqueren kann, ist dies unübersehbar. Dennoch gibt es auch heute noch eine ganze Reihe von unterschiedlichen Regeln, die Autofahrer bei Reisen ins benachbarte europäische Ausland berücksichtigen müssen. Zum einen sollten sie das Auto vor der Auslandsfahrt unbedingt checken. Warndreieck und Verbandskasten gehören unbedingt in den Kofferraum. Vor der Reise sollte man außerdem das Verfallsdatum des Erste-Hilfe-Sets kontrollieren und es gegebenenfalls ersetzen – sonst können Bußgelder drohen. Auch eine Warnweste ist unverzichtbar. In etlichen Ländern ist sie sogar Pflicht, für mehr Sicherheit bei einer Panne sorgt sie auf jeden Fall. Das Mitführen eines Feuerlöschers ist beispielsweise in Bulgarien, Griechenland, Lettland, Litauen und der Türkei zwingend vorgeschrieben, ein Set mit Ersatzlampen muss in Spanien, in den meisten Balkanländern und Russland mit an Bord sein. Vor Reiseantritt empfiehlt sich auf jeden Fall ein Urlaubs-Check im Kfz-Meisterbetrieb. Die Profis kontrollieren Reifenprofil, Bremsbeläge, Beleuchtungsanlage und Flüssigkeitsstände und überprüfen auch die Ausrüstung. Unter www.kfz-gewerbe.de gibt es viele Adressen sowie weitere Tipps und

Foto: djd

Informationen. In Italien, Bulgarien und den meisten anderen Balkanländern, auf dem Baltikum und in Skandinavien muss das Fahrzeuglicht auch am Tag eingeschaltet sein. Informieren sollte man sich zudem rechtzeitig über Mautpflichten, denn in vielen Ländern ist das Befahren der Autobahnen kostenpflichtig. Einige Länder kassieren direkt an der mautpflichtigen Strecke. In Österreich und der Schweiz, Tschechien, Ungarn, Slowenien, der Slowakei, Rumänien und Bulgarien besteht dagegen eine Vignettenpflicht, die Vignette muss also im Vorfeld besorgt werden. Wer ohne erwischt wird, zahlt teilweise saftige Bußgelder. Zum Teil deutlich teurere Strafen als in Deutschland drohen auch bei Geschwindigkeitsüberschreitungen im Ausland. Da die Geschwindigkeitsbegrenzungen von Land zu Land unterschiedlich sind, sollte man sich vorher genau informieren oder auf die Beschilderungen achten, die in der Regel an jeder Grenze zu finden sind. Größte Vorsicht ist generell beim Genuss alkoholhaltiger Getränke geboten. In Tschechien, der Slowakei, Rumänien und Estland gilt sogar ein striktes Alkoholverbot am Steuer, in einigen anderen Ländern liegt die Promillegrenze mit 0,2 deutlich niedriger als in Deutschland. red

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Bayreuther Sonntag vom 20.02.2011