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Neueröffnung Unser Grundsortiment umfasst:

• Modellbausätze & Zubehör • Modellautos • Bücher • ausgesuchte Spielsachen Weiterhin führen wir:

• Spezialartikel Bürobedarf (z.B.: Toner) • Versandmaterial (Kartons u.a.) • diverse Artikel (z.B.: DVDs) Spezielle Reparaturanleitungen (Autos und Motorräder)

Annahme von Schneiderarbeiten (aller Art), auch Leder

Zahlreiche Eröffnungsangebote

Pottensteiner Str. 21a · 95447 Bayreuth Telefon 09 21 / 50 70 96 38 Öffnungszeiten: Mi.-Fr. 10-18 Uhr • Sa. 10-14 Uhr Jeden letzten Samstag vom Monat geschlossen

ehemals Wasserbetten-Trunk

Nr. 40 | 4. Jahrgang

Regionalauflage: 50.600 Exemplare | wöchentliche Gesamtauflage: 290.936 Exemplare

Miteinander

Haus Wahnfried

Bayreuth soll sich um das Attribut „Gewaltfreie Stadt“ bemühen. Dr. Peter Kuhn von der Universität Bayreuth will Beteiligte wie Eltern, Schulen und Kommunen auffordern, Netzwerke zu knüpfen. Seite 3

Der europaweit ausgeschriebene Architektenwettbewerb für den geplanten Anbau an das Richard Wagner-Museum ist entschieden. Das Siegerentwurf überzeugt die Verantwortlichen. Seite 7

Museum oder Barocktheater Welche Schwerpunktnutzung erhält das Opernhaus nach der Sanierung? Bayreuth. Das Markgräfliche Opernhaus wird ab heuer einer mehrjährigen Sanierung unterzogen und daher für die Zeit der Bauarbeiten komplett geschlossen. Wie die Öffnung nach Vollendung der Sanierungszeit aussehen wird, ist derzeit nicht bekannt. Sicher ist, dass das Opernhaus künftig, wenn überhaupt, nur noch in den Sommermonaten als Theater genutzt wird. Der Schwerpunkt des einzigartigen Barocktheaters wird dann wohl eher eine museale Nutzung sein. Der Pressesprecher der Bayerischen Schlösserverwaltung, Dr. Jan Björn Potthast, bestätigte diese Angaben im Gespräch mit dem Bayreuther SONNTAG und sprach von einem entscheidenden Schritt. Zirka 17 Millionen Euro werde die grundlegende Sanierung dieses herausragenden Kulturguts nach ersten Schätzungen kosten. Diese Mittel seien vom Bayerischen Finanzministerium auch zugesagt. Da der Antrag auf die Aufnahme in die Weltkulturerbe-Liste unverändert auf dem Tisch liege, sei die Sanierung auch eine „Herzensangelegenheit“ des Freistaats Bayern. Wenn das Theater künftig nur noch im Sommer bespielt werden kann, wird es Veranstaltungen wie das Osterfestival, das Festival Bayreuther Barock oder die Fränkische Festwoche, alles wichtige Bestandteile des Kulturlebens, an diesem Aufführungsort wohl nicht mehr geben.

Die Nutzung des Markgräflichen Opernhauses als Theater wird künftig nur noch eingeschränkt möglich sein. Foto: Munzert

Derzeit ist das Staatliche Bauamt Bayreuth dabei, die Sanierungsarbeiten im Auftrag der Schlösserverwaltung zu projektieren. Der Bereichsleiter Hochbau Johann Hanfstingl ist ebenfalls davon überzeugt, dass eine zu schnelle Aufheizung in den Wintermonaten eine extreme Belastung für das Haus sei. Dennoch ist er davon überzeugt, dass es mit den heutigen technischen Mitteln möglich wäre, nach der Sanierung eine Winterbespielung zuzulassen. „Bei den erforderlichen Arbeiten werden wir fundamental in die Bausubstanz des Gebäudes eingreifen. Man muss sich jetzt

Gedanken machen, welchen Schwerpunkt das Haus künftig haben soll: Will die Stadt über ein einzigartiges bespielbares barockes Theater verfügen oder möchte man den Touristen ein Museum anbieten? Geld darf bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen“. Noch heute zeigt das Opernhaus die künstlerischen Neigungen seiner Erbauerin Markgräfin Wilhelmine, die zu ihrer Zeit aus der Residenzstadt Bayreuth eine strahlende Kulturmetropole formte. Der Verein Perspectiv – Gesellschaft der historischen Theater Europas, dessen Ehrenpräsident

Außenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher ist, macht es sich zur Aufgabe, bedeutsame Theater in Europa von Italien bis Norwegen künstlerisch zu verbinden. Hintergrund der Initiative ist die Erkenntnis, dass Theaterbauten der zurückliegenden 400 Jahre bei aller Verschiedenheit auf eine gemeinsame Wurzel zurückgehen und somit einen wichtigen Teil des gemeinsamen europäischen Kulturerbes darstellen. Das Markgräfliche Opernhaus ist derzeit in die Deutschland-Route der „Europastraße Historische Theater“ integriert. Auch Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl würde sich eine ganzjährige Bespielbarkeit wünschen. „Schließlich hat das Opernhaus einen unschätzbaren Wert für den Tourismus und als Veranstaltungsort in Bayreuth. Dennoch ist uns selbstverständlich klar, dass es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt. Letztendlich muss die Bayerische Schlösserverwaltung die Entscheidung treffen, wie das Haus in Zukunft genutzt wird.“ Für MdL Walter Nadler (CSU) hat der Erhalt des Gesamtkunstwerkes oberste Priorität. In Zeiten knapper Kassen sei er froh, dass die Sanierung erfolgen könne wie geplant. Den Einbau barocker Bühnentechnik im Rahmen der Sanierungsarbeiten sieht Nadler als interessanten Aspekt, sich von anderen historischen Theatern deutlich abzugrenzen. gmu

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Bayreuther SONNTAG | 10. Oktober 2010

BAYREUTH

Der Anwaltverein informiert

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Gewaltopfer sind nicht rechtlos

Martin Strecker, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Verkehrsrecht

Zunächst ist es ein Schock, Opfer einer Gewalttat zu sein, unabhängig davon, ob es ein Raubüberfall war, Vergewaltigung oder Schlägerei. Man steht der Situation ohnmächtig gegenüber und fühlt

sich wehrlos. Wenn sich jedoch die Schockstarre löst, erkennt man schnell, dass das Deutsche Recht einem Gewaltopfer zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung stellt, sich aktiv zu wehren und insbesondere auf Wiedergutmachung des erlittenen Schadens zu klagen. In dem Strafverfahren gegen den Täter ist das Opfer nicht darauf beschränkt, bei Gericht nur als Zeuge seine Aussage zu machen. Es besteht auch die Möglichkeit sich als Nebenkläger dem Strafverfahren anzuschließen. Dies bietet zahlreiche Vorteile, zum Beispiel die Möglichkeit, das gesamte Strafverfahren verfolgen, aktiv Beweisanträge stellen zu können und wie ein Staatsanwalt zum Beispiel auch die Zeugen zu befragen. Daneben kann das Opfer auch einen sogenannten Adhäsionsantrag stellen, das heißt Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche bereits im Strafverfahren geltend machen.

Kommt es zu einer Verurteilung, hat der Täter auch die Anwaltskosten zu erstatten. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit, dass der Staat diese Kosten übernimmt. Im Einzelfall sollte man sich von einem erfahrenen Anwalt beraten lassen. Dieser hat auch die Möglichkeit, bereits frühzeitig Akteneinsicht zu beantragen. Dann kann sich das Opfer über die bei der Polizei gemachten Aussagen des Täters und der Zeugen informieren und gegebenenfalls hierauf Stellung nehmen. Der Anwalt berät auch über weitere Möglichkeiten, die das Gesetz dem Opfer im Strafverfahren zur Verfügung stellt oder über Ausnahmen, wann diese Rechte nicht zur Verfügung stehen. Dies gilt zum Beispiel bei einem Strafverfahren gegen einen Jugendlichen, der das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht hat. Auch im sogenannten Zivilverfahren kann auf Schmerzensgeld beziehungsweise Schadenersatz

geklagt werden. Dabei kann man die Erstattung der Heilbehandlungskosten ebenso verlangen, wie Ersatz für verschmutzte Kleidung, der beschädigten Brille oder Zahnarztkosten für eingeschlagene Zähne. Zu einer Entschuldigung kann der Täter vom Gericht aber nicht verpflichtet werden, im Zivilrecht entschuldigt sich der Täter „nur“ mit Geld. Daneben ist es auch wichtig, Ansprüche im Rahmen des sogenannten Opferentschädigungsgesetzes geltend zu machen. Hier hilft der Staat dem Verbrechensopfer, in dem er Heil- und Krankenbehandlungskosten übernimmt oder dem Beschädigten für gesundheitliche Dauerschäden eine Rente zahlt oder sonstige Fürsorgeleistungen gewährt. Schmerzensgeld zahlt der Staat hingegen nicht. Hierzu ist nur der Täter verpflichtet. Wichtig ist es, möglichst frühzeitig einen Antrag bei den zuständigen Versorgungsämtern zu stellen. Dies sollte nicht

später als ein Jahr nach der Tat erfolgen. Da sich das Versorgungsamt hinsichtlich der gewährten Leistungen wieder an den Täter hält, ist es auch wichtig, in diesem Fall einen eigenen Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft zu stellen. Der Anwalt Ihres Vertrauens kann Ihnen zudem auch weitere Stellen und Institutionen empfeh-

len, die Sie unterstützen. Dies kann z. B. der Weiße Ring sein oder die Stiftung „Deutscher Anwaltverein contra Rechtsextremismus und Gewalt“. Den richtigen Anwalt finden Sie im Bayreuther Anwaltverein. www.bayreuther-anwaltverein.de

An Samstagen in Bayreuth in besonderem Ambiente heiraten BAYREUTH. Auch im Jahr 2011 bietet das Standesamt Bayreuth die Möglichkeit, sich in einem besonderen Ambiente an einem

Samstag das Jawort zu geben. Folgende Termine und Orte stehen zur Auswahl: Am 19. März, 16. April, 14. Mai, 18. Juni und 15.

Oktober im ehemaligen Sitzungssaal des Alten Rathauses, Maximilianstraße 33; am 16. Juli, 13. August und 17. September in der

Eremitage. Die Trauungen im Alten Rathaus und in der Eremitage finden in der Zeit zwischen 10 und 11.30 Uhr statt. Für eine Trauung

an diesen Orten fallen zusätzlich zu den üblichen Anmeldegebühren noch aufwandsbedingte Sonderkosten an. red


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Bayreuther SONNTAG

BAYREUTH

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Innovation „made in Bayreuth“ Firma Grundig Business Systems wurde vielfach für ihre Produkte ausgezeichnet Bayreuth. Innovation und hochwertige Produkte „made in Germany“ - dafür steht die in Bayreuth beheimatete Firma Grundig Business Systems. „Kernkompetenz“ ist die Fertigung professioneller Diktiersysteme im hochwertigen Segment - Kunden sind vor allem Arztpraxen, Anwaltsund Steuerbüros oder die Öffentliche Verwaltung. Aber auch im internationalen Geschäft ist die Firma tätig. So arbeitet seit kurzem die thailändische Justiz mit Diktiergeräten aus Bayreuth. Ein stetig wachsender Bereich ist zudem die Auftragsfertigung. So hat Grundig Business Systems sämtliche Scanner, die am Flughafen London-Heathrow sowie am Airport von Bangkok genutzt werden, im Auftrag der ebenso in Bayreuth beheimateten Firma DESKO gefertigt. „Wir sind der einzige Hersteller, der Diktiersysteme noch wirklich in der gesamten Wertschöpfungskette in Deutschland fertigt“, erklärte Roland Hollstein, der Geschäftsführer von Grundig Business Systems, im Gespräch mit dem Bayreuther SONNTAG. Die Produktion von Diktiergeräten am Standort Bayreuth hat für Grundig eine über 50jährige Tradition. Im Jahr 2001 wurde die Grundig Business Systems als eigenständige GmbH aus der Grundig AG ausgegliedert und war damit auch nicht von der Insolvenz der AG betroffen. Im Jahr 2003 wurde die Firma dann von der auf Restrukturierungsfälle spezialisierten INDUC AG übernommen. Die Zahl der Mitarbeiter wurde im Rahmen der Restrukturierung von ehedem knapp 300 auf 120 zurückgefahren. Heuer nahm die Mitarbeiterzahl in der mittlerweile konsolidierten Firma erstmals wieder auf 160 weltweit – davon 140 in Bayreuth – zu.

Die Produktion innovativer Diktiersysteme im hochwertigen Segment ist die Kernkompetenz der Bayreuther Firma Grundig Business Systems.

Das Hauptgeschäft der Firma ist nach wie vor die Produktion von analogen Diktiergeräten. Hiervon verlassen pro Tag etwa 250 das Bayreuther Werk. Dieser Markt wird nach den Worten von Fertigungsleiter Martin Halwas für die Zukunft kon-

stant bleiben. Wachstumsmarkt ist die Produktion digitaler Diktiergeräte. Hier werden derzeit 90 bis 100 pro Tag im Werk an der Weiherstraße gefertigt. Die hochwertigen Diktiergeräte kosten zwischen 300 und 500 Euro.

Herbstsammlung der Diakonie vom 11. bis 17. Oktober Vom 11. bis 17. Oktober läuft die diesjährige Herbstsammlung der Diakonie. Wohnungslosigkeit ist häufig die Folge von längerfristigen Verarmungs- und Ausgrenzungsprozessen benachteiligter Menschen. In Bayreuth ist die Beratungsstelle Kirchliche Allgemeine SozialArbeit eine erste Anlaufstelle für Menschen in existenziellen Notlagen. Durch Hilfsangebote soll

vor drohender Obdachlosigkeit bewahrt werden. Beim Projekt „Chance Herzogmühle“ bietet die Projektstelle in einem Büro direkt in der Obdachlosensiedlung den Bewohnern Hilfe und Unterstützung bei der Vermittlung einer Wohnung auf dem regulären Wohnungsmarkt an. Auch findet allgemeine soziale Beratung statt. Für diese wichtigen und notwendigen Angebote

Kein Platz für Gewalt Neues präventives Netzwerk: Bayreuth soll sich um Attribut „Gewaltfreie Stadt“ bemühen BAYREUTH. Bayreuth ist Kulturund Universitätsstadt, wir sind „Genussregion“ und die Region verfügt über die höchste Brauereidichte. Nun sei es an der Zeit, dass sich die Stadt um ein neues Attribut bemüht. Dr. Peter Kuhn hat an der Uni Bayreuth ein Projekt aus der Taufe gehoben, dessen Ziel es ist, ein Netzwerk zur Prävention jeglicher Form von physischer, psychischer und struktureller Gewalt zu bilden, das möglichst viele beteiligte Institutionen und Verbände einschließt und sowohl Täter als auch Opfer im Blick hat. Neben all den anderen Vorteilen, welche die Stadt auf sich vereint, kann der Titel „Gewaltfreie Stadt“ für manchen Besucher interessant genug sein, sich für einen Besuch hier zu entschieden oder vielleicht für Familien einen Anreiz bieten, hier zu leben. Gewalt ist allgegenwärtig und macht auch vor dem Lebensraum Schule nicht Halt. Die Formen von Gewalt in der Schule sind vielfältig und reichen

von Mobbing, Bedrohung, Erpressung, Vandalismus bis hin zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Um bestehende Gewaltkreisläufe zu durchbrechen, will Dr. Peter Kuhn, der an der Universität Bayreuth Ausbildungsleiter für das Lehramt Sport ist, Beteiligte wie Eltern, Schulen und Kommunen auffordern, Netzwerke zu knüpfen. „Jetzt ist es an der Zeit, unseren Kreis zu erweitern“, so Dr. Kuhn. Mit OB Dr. Michael Hohl hat er bereits Kontakt aufgenommen. Dieser hat seine Unterstützung zugesagt. An dem Bündnis „Gewaltfreie Stadt Bayreuth“ sind bislang die Bayreuther Turnerschaft, die Judoabteilung des Post-SV, die KarateMinis, Okinawa Bayreuth, der BoxClub, der Athletik-Club, die Sportschule Gröger, 3R Bushido Kampfkünste, der Fight-Club Oberfranken, das Zanshin- Projekt und die Bayreuther Notruf- und Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt Avalon beteiligt. gmu www.gewaltfreie-stadt.de

für Wohnungslose ist die Diakonie jedoch mehr denn je auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen, da nahezu alle Bereiche von Zuschuss-Kürzungen von Kirche und Staat betroffen sind. Spendenkonto: Sparkasse Bayreuth, Konto 9034406, BLZ 773 501 10, Stichwort: Herbstsammlung 2010

Im Jahr 2002 produzierte die Firma das erste digitale Diktiergerät der Marke digta. Im Laufe der Jahre folgten viele neue Innovationen. So wurde Grundig Business Systems unter anderem im vergangenen Jahr auf der CeBIT mit dem „Innovationspreis-IT“ der Initiative Mittelstand für das weltweit erste kabellose Diktiermikrofon, das Digta CordEx, ausgezeichnet. Heuer gab es für das gleiche Gerät den iF product design award. „Wir sehen uns mit mehr als vier Millionen verkauften Diktiersystemen nicht nur als einen der führenden Hersteller weltweit, sondern auch als Innovationsführer der Branche“, so Martin Halwas. Derzeit werden etwa 50 Prozent des Umsatzes am deutschen Markt erzielt. Für die Zukunft sieht man deutliches Wachstumspotenzial vor allem in England, Frankreich, Schweden und den USA. In diesen Märkten ist man zur Unterstützung der Expansionsbestrebungen auch mit eigenen Niederlassungen präsent. "Wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, setzen wir weiter auf Wachstum, auch im Bereich der industriellen Auftragsfertigung für Drittunternehmen", erklärte Roland Hollstein. Die Umsatzdelle, die durch die Wirtschaftskrise zu verzeichnen war, ist mittlerweile ausgebügelt, das Jahr 2010 schaut deutlich besser aus. Es werden ständig neue Mitarbeiter mit technischer Fachausbildung gesucht. Im Jahr 2008 wurde Grundig Business Systems zu einem der 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen ernannt. Darüber hinaus erhielt das Unternehmen 2009 das Gütesiegel "TOP JOB" für herausragende Personalarbeit. rs

Oktoberfest auf dem Viktualienmarkt

Der jeweils dienstags und donnerstags stattfindende Viktualienmarkt, der aufgrund der Baumaßnahmen am Marktplatz immer wieder umziehen musste, hat nun seinen vorläufig endgültigen Standort gefunden: Auf dem Stadtparkett. Künftig werden neben dem üblichen Frischesortiment aus der Region auch wieder regelmäßig Aktionen stattfinden. Auftakt dieses Veranstaltungsreigens auf dem Stadtparkett war ein Oktoberfest am vergangenen Donnerstag. Jeder Fierant hatte eine ganz besondere Spezialität im Angebot. Dazu gehörten unter anderem Federweißer, Zwiebelkuchen und Becknbier. Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl (l.) ließ es sich natürlich nicht nehmen, beim Oktoberfest auf dem Stadtparkett den Bieranstich durchzuführen. Foto: Munzert


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Bayreuther SONNTAG | 10. Oktober 2010

BAYREUTH

Was Sie kommende Woche nicht versäumen sollten:

Bayreuth Lust auf Singen?

Bayreuth Wüstenreise

Bayreuth Bayreuth Opportunity International Kulinarische Lesung

Bayreuth Bayreuther Diabetestag

Bayreuth Irische Geschichten

Unter dem Motto „Lust auf Singen? – Ja freilich!“ laden der Bayerische Landesverband für Heimatpflege und die Beratungsstelle für Volksmusik in Franken mit ihrer Leiterin Carolin Pruy zusammen mit dem Seniorenkreis der Pfarrei St. Johannes Nepomuk zum „Liederkaffee“ ins Pfarrheim St.Nepomukplatz in Laineck ein. Die Leitung des “Liederkaffees“ hat Carolin Pruy. Wichtig ist nicht eine gute Stimme, sondern der Spass am Singen. Musikanten, die aufspielen wollen, sind willkommen.

Das Evangelischen Bildungswerk lädt zu einer Bilderschau einer Wüstenreise ein. Das Pfarrersehepaar der Stadtkirche, Hans-Helmut und Kathrin Bayer, hat heuer im Frühjahr eine besondere Reise unternommen: Zusammen mit Beduinen und Kamelen wanderten sie durch die Wüste zwischen Rotem Meer und Hochgebirge, schliefen unterm Sternenhimmel und nahmen sich eine echte Auszeit. An diesem Abend werden sie von ihren Erfahrungen berichten und eindrucksvolle Bilder zeigen.

Der Leitsatz von Opportunity International lautet: „Wir geben dem Menschen nicht den Fisch zum Überleben. Wir geben ihm die Angel und bringen ihm bei, damit Fische zu fangen!“ Die Hilfsorganisation reicht in Afrika und Asien Kleinkredite und Mikrofinanzierungen aus, damit die Menschen eigenverantwortlich handeln können. Um die Arbeit von Opportunity International geht es bei einer Ausstellung, die ab Freitag, 15. Oktober, in der Sparkasse Bayreuth zu sehen ist.

Gregor Weber spielt auf vielen Bühnen: Er ist ARD-Tatort- Kommissar Stephan Deininger aus Saarbrücken, er schreibt zur Zeit an seinem ersten Roman und er ist gelernter Koch. Mit 36 Jahren ließ er sich in Kolja Kleebergs Berliner Gourmet-Tempel Vau ausbilden und tingelte danach zehn Monate durch zehn deutsche Küchen. So entstanden zehn Geschichten von Höhen und Tiefen hinter den Töpfen. Heiner Herpich serviert zur Lesung ein Drei-Gänge-Menü der saarländischen Küche.

Im Klinikum Bayreuth findet am Samstag, 16. Oktober, von 9 bis 13 Uhr, zum vierten Mal der Bayreuther Diabetestag statt. Die Klinik für Gastroenterologie unter der Leitung von Privatdozent Dr. Steffen Mühldorfer, thematisiert Diabetes auch in diesem Jahr wieder für Betroffene, Fachpublikum und Interessierte. Informationen zu den neuesten Behandlungsmöglichkeiten in der Diabetologie sowie Erfahrungsberichte und hilfreiche Tipps runden das Programm ab.

Bei seinen fünf Reisen durch Irland hat Robert Rausch eine Vielzahl irischer Geschichten gehört. In Pubs oder an Torffeuern sitzend, faszinierte ihn stets, wie eng Sagen und Wahrheiten beieinander liegen: Wenn in der Realität Not herrscht, sind es meist die Fabelwesen, die mit ihren guten Gaben helfen. Robert Rausch nimmt Sie mit auf eine Reise in diese Zwischenwelten. Freunde der irischen Geschichte, der Elfen und zauberhaften Wesen kommen auf ihre Kosten.

Mittwoch, 13.10., 16 Uhr Pfarrheim Laineck

Mittwoch, 13.10., 19.30 Uhr Ev.-Luth. Dekanat, Kanzleistr. 11

ab Freitag, 15.10. Sparkasse, Opernstraße 12

Do., 14.10./Fr., 15.10, jew. 19.30 Uhr Jean Paul Salon, Friedrichstraße 10.

Samstag, 16.10., 9 – 13 Uhr Klinikum Bayreuth

Samstag, 16.10., 20 Uhr Confiserie Klein, R.-W.-Straße 22

Samstag: Party-Nacht der Extraklassein14Locations „First Night“ zum Semesterstart: Feiern und Kennenlernen der Kneipenwelt nicht nur für Studenten BAYREUTH. Den Termin sollten sich alle – ob Studenten oder nicht – im Terminkalender schon mal dick anstreichen: Am 16. Oktober startet die erste First Night in der Bayreuther Innenstadt. In 16 Kneipen und Lokalen in der Innenstadt wird dann gefeiert, bis den DJs die Luft ausgeht. Zusammen mit den Gastronomen präsentiert der Verein Bayreuth Event und Festival e.V. diese Party-Nacht der Extraklasse. Bayreuther Trichter, Cafe Luis, Shine Lounge, Backsta, Rosenau, Engins Ponte, Friedrichs, Kanapee, Suite, Roxy, Sophies Danceclub, Cafe Journal, Kilians Irish Pub, Winkellosalm und Dschäblin heißen an diesem ersten Semester-Samstag die heißesten Locations in Bayreuth. Dort legen 16 DJs in den verschiedensten Musikrichtungen auf und da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Feiern, Tanzen, Party machen – und dabei erleben, dass in Bayreuth richtig was los ist. Die lange Partynacht ab 21 Uhr gibt es im Vorverkauf schon für fünf Euro. Der Clou dabei: Die Karten gibt es beim Media-Markt und der legt auf jede gekaufte Karte einen Einkaufsgutschein im Wert von fünf Euro drauf. Einmal zahlen und an 16 Locations Spaß haben: Das ist die First Night, die übrigens zum

Entspannung trotz Erkrankung BAYREUTH. Das Evangelische Bildungswerk bietet am Samstag, 16. Oktober, von 10 bis 13 Uhr einen Kurs für Menschen mit chronischen und kritischen Erkrankungen an. Denn chronische, aber auch plötzliche schwere Erkrankungen verursachen tiefe Veränderungen der Lebensumstände und der Lebensgestaltung. Hier kann Jin Shin Jyutsu helfen. Diese Therapieform ist eine Art Akkupressur, die ohne Druck ausgeführt wird. Durch das Berühren und Halten von bestimmten Körperpunkten bzw. Körperregionen (über der Kleidung) tritt tiefe Entspannung und Wohlgefühl

ein. Dadurch kann Loslassen von Schmerz, Angst und Anspannung möglich werden. Das Seminar ist für Begleitende, aber auch für Betroffene selbst gedacht. Sie lernen praktisch und theoretisch einfache und wirkungsvolle Sequenzen aus dem Jin Shin Jyutsu kennen. Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Veranstaltungsort ist die Praxis Martina Hellmuth, St.-Nikolaus-Str. 5, Bayreuth. Weitere Informationen und Anmeldung direkt bei Seminarleiterin und Jin Shin Jyutsu-Therapeutin Martina Hellmuth, Tel. 0921 / 26 15 0 69. Weitere Infos unter www.ebw-bayreuth.de. rs

Regionaler Künstlermarkt ersten Mal stattfindet, aber zu einer Dauereinrichtung im Partykalender der Stadt werden soll. Besser, schneller kann man die Stadt nicht kennen lernen, schöner kann eine Partynacht in den angesagtesten Plätzen gar nicht sein. Ein besonderes Highlight steigt dabei in der Suite: HURRICAN SOUND, IVI & ICE presents. DANCEHALL X_PLOSION, Spezial Guest SILLY WALKS (Hamburg) kommen nach Bayreuth und legen an diesem Abend im angesagten Club an der Stadtkirche auf. Dieser Top-Act beginnt um 22 Uhr und ist im Eintrittspreis der First Night enthalten. Infos: www.f1rstnight.de

HUMMELTAL. Am kommenden Sonntag, 17. Oktober, öffnet der Achte Regionale Künstlermarkt in der Volksschule Hummeltal seine Pforten für die Besucher. Künstler aus der Region stellen ihre Arbeiten aus – Bilder in verschiedenen Techniken, Tiffanyglasarbeiten, Schals und Tücher, Getöpfertes für Innen und Außen, Schmuckunikate, Gedrechseltes aus heimischen Hölzern, Filzschmuck und vieles mehr. Für Jung und Alt werden wieder Vorführungen und Mitmachaktionen angeboten – wie zum

Beispiel das Filzen eines Igels. Das nahegelegene Museum Hummelstube lädt zum Tag der offenen Tür und freut sich ebenfalls auf Ihren Besuch! Dort ist auch eine Ausstellung der Künstlerin Evi Remer zu sehen (Näheres unter www.eviremer.de). Der Eintritt ist frei. Der Markt ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Information für interessierte Künstler: Es stehen noch einige Standplätze zur Verfügung. Kontakt: Telefon 09279/923241 oder per E-Mail: info@neubuerg.de . rs

Jetzt anmelden BAYREUTH. Nur noch wenige Tage, dann endet die Bewerbungsfrist für die Vorausscheidungsphase von R.I.O.!Rock in Oberfranken. Nachwuchsbands, die sich für die R.I.O.!- Clubtour im kommenden Frühjahr qualifizieren möchten, können sich bis zum 15. Oktober bewerben. In Bamberg, Bayreuth, Hof und Coburg finden im Herbst die vier Vorausscheidungen statt. Wer sich jetzt noch anmeldet, hat dort die Chance, die Jury zu überzeugen, dass man auf der R.I.O.!- Clubtour nicht fehlen darf. Die Bewerbungsunterlagen und alle Informationen gibt es unter www.rockinoberfranken.de oder auf der neuen FacebookSeite von R.I.O.!.

Exklusives Whisky-Dinner

BAYREUTH. Am Samstag, 16. Oktober, gibt es schottische Kultur im RAMADA Hotel Residenzschloss Bayreuth zu erleben: Ein Sechs-Gänge-Menü mit der Verkostung von sechs schottischen Whiskysorten wartet auf die Gäste. Beim „Whisky-Dinner“ dreht sich einen ganzen Abend lang alles um kulinarische Genüsse aus Schottland. Im Mittelpunkt des Dinners steht daher neben einem traditionell-schottischen 6-Gänge-Menü eine umfassende Whisky-Verkostung, die den Gästen nach jedem Gang einen ausgesuchten Single-Malt-Whisky bietet. Der Whisky-Experte Stefan Vogel von der „Süßen Quelle“ wird dabei über Herkunft und Tradition der schottischen Whiskys berichten und unterhaltsame Anekdoten und Geschichten erzählen, während Jimi O’Locklin an der Gitarre und Mick Davis an der Fiddle mit keltischer Musik für den passenden Rahmen sorgen. Stefan Vogel, bereits seit 1983 in der Süßen Quelle tätig, ist Filialleiter

im Geschäft Maximilianstraße 5 und dort für den Einkauf von Weinen und Spirituosen verantwortlich. Seit mittlerweile 20 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Whisky, vor allem Single Malt aus Schottland. Auch privat hat der Experte eine Vorliebe für das traditionsreiche Getränk und besitzt eine kleine Sammlung echter Raritäten. Die Gäste des Whisky-Dinners dürfen sich also auf eine Auswahl außergewöhnlicher Whiskys freuen, die der Kenner auf der Grundlage langjähriger Erfahrung getroffen hat. Bei der Zusammenstellung des exklusiven Menüs wurde viel Wert auf Originalität gelegt. So gibt es sechs Gänge mit verschiedenen Fleisch- und Fischgerichten sowie einem leckeren Dessert. Der Preis für das WhiskyDinner enthält neben den MenüGerichten einen Aperitif, die Whiskys und Mineralwasser. Tickets gibt es im Vorverkauf unter Telefon 0921/7585-0 sowie in den „Süße Quelle“-Filialen Maximilianstraße 5 und Carl-Schüller-Straße 5a und im Internet unter www.bayreuth-ticket.de . rs


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BAYREUTH

Klatschspalte

Verkehrsbehinderungen auf der B 85 zu erwarten

Der Fernsehkult lebt, die Intrigen gehen weiter: Die legendäre US-Serie „Dallas“ wird neu aufgelegt. Und zwar nicht als „Remake“ sondern als Fortsetzung. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die Söhne von Bobby und J.R. Ewing. Bei der Besetzung wird geklotzt statt gekleckert: „Lost“Frauenschwarm Josh Holloway (Foto) spielt den Sohn von Bobby, Ali Larter ist als seine Frau im Gespräch. „24“Superstar Kiefer Sutherland darf wahrscheinlich als Sohn von J.R. so richtig fies werden. Als seine Filmpartnerin ist Jennifer Love Hewitt im Gespräch. Hardcore-Fans des Originals dürfen sich auch freuen: Larry Hagmann (79), Patrick Duffy (61) und Linda Gray (70) werden gelegentlich in ihren alten Rollen wieder mitspielen.

BAYREUTH. Wegen Kanal- und WasserleitungsBauarbeiten kann es ab dem morgigen Montag, 11. Oktober, auf der Bundesstraße B 85 auf Höhe der Kreuzung Kulmbacher Straße/Am Bauhof zu Verkehrsbehinderungen kommen. Zunächst wird nach Auskunft des städtischen Straßenverkehrsamtes die B 85 in diesem Bereich verschmälert, sodass nur jeweils eine Fahrspur in stadtaus- und stadteinwärtiger

Die europäische Rockwelt trauert: Steve Lee, 47-jähriger Sänger der Schweizer Hardrock-Band Gotthard, ist bei einem Motorradunfall in den USA ums Leben gekommen. Zwei Wochen lang wollte der Schweizer auf seiner Harley Davidson mit Freunden durch das Land reisen. Am Dienstag kam es 50 Kilometer vor Las Vegas zu dem folgenschweren Unfall: Medienberichten zufolge geriet ein Anhänger eines vorbeifahrenden Lastwagens auf der rutschigen Straße ins Schleudern. Der Anhänger erwischte fünf der am Wegesrand parkenden Motorräder, eines davon traf Steve Lee. Der 47-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

dieser Zeit über eine Baustellenampel. Das städtische Straßenverkehrsamt rechnet besonders während des Berufsverkehrs mit Verkehrsbehinderungen auf der B 85. Die Arbeiten an der Straße „Am Bauhof“ dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember. Danach sollen die Bauarbeiten auf der B 85 in Richtung der Himmelkronstraße weitergehen. rs

Platzhirsch-Golfturnier in zünftigen Trachten

Zu einem ganz besonderen Golfturnier in privater Runde lud Iris Koch (Bildmitte) auf das Gelände des Bayreuther Golfplatzes ein. Beim „Iris for friends – Platzhirschturnier“ ging es in zünftiger Tracht zur großen Jagd auf das Green. Neben der golferischen Leistung wurde natürlich auch die vorbildliche und umfangreiche Ausstattung der jeweiligen Tracht gebührend bewertet. Die Damen auf unserem Bild waren da natürlich ohne Frage von haus aus Kandidatinnen für die vorderen Plätze. Foto: Dörfler

Sudoku

Lösung Sudoku

Richtung zur Verfügung steht. Das Linksabbiegen in die Straße „Am Bauhof“ beziehungsweise in die Peter-Henlein-Straße ist nicht möglich, ebenfalls das Linksabbiegen aus der PeterHeinlein-Straße beziehungsweise aus der Straße „Am Bauhof“. Die Verschmälerung der B 85 dauert zirka drei bis vier Wochen, danach wird die Straße „Am Bauhof“ halbseitig gesperrt. Die Verkehrsregelung erfolgt in

Lösung Rätsel

Viel Erfolg!

Bayreuther SONNTAG | 10. Oktober 2010


10. Oktober 2010 |

Bayreuther SONNTAG

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BAYREUTH

LithiumwirdsobegehrtwieÖl Der Siegerentwurf steht fest Bayreuther Chemiker über die so wertvollen „seltenen Erden“

Museumsleiter Dr. Sven Friedrich, Professor Anne Beer, die Vorsitzende des Preisgerichtes, und Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl (von links) vor der Fotomontage und dem Lageplan des Siegerentwurfs. Foto: Schmidt

BAYREUTH. Der europaweit ausgeschriebene Architektenwettbewerb für den geplanten Anbau an das Richard WagnerMuseum im Haus Wahnfried ist entschieden: Wie Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl am Freitag Abend bekannt gab, hat ein Entwurf des renommierten Berliner Museumsarchitekten Volker Stab das Rennen unter 23 Bewerbern gemacht. Eingeschossig, aus einer Stahl- und Glaskonstruktion bestehend, wird sich der Anbau im Anschluss an das Gärtnerhaus nach hinten in den Park ziehen. Dabei wird die eigentliche historische Parkfläche, wie sie zur Zeit Richard Wagners zur Villa Wahnfried gehörte, nicht tangiert. Der Anbau wird, wie Museumsleiter Dr. Sven Friedrich erklärte, auf einem später hinzu-

gekommenen Erweiterungsgrundstück entstehen. Aller Voraussicht nach werden sogar die dortigen großen Ahornbäume erhalten bleiben können. Durch die breite Glasfront des Anbaues soll quasi „der Park in das Gebäude hineingeholt werden“, erläuterte der OB, der sich ebenso wie Dr. Friedrich „sehr glücklich“ über den Siegerentwurf zeigte. Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaues, der nach den Worten des OB bis zum Wagner-Jubiläumsjahr 2013 fertig gestellt sein soll, werden künftig Wechselausstellungen stattfinden, im darunter liegenden Untergeschoss wird die Dauerausstellung des Richard Wagner-Museum eingerichtet. Das neue Museumsdepot soll unterirdisch unter dem Vorplatz

des Hauses Wahnfried eine neue Heimstatt finden. Das Haus Wahnfried selbst soll künftig wieder mehr als „genius loci“ den Wohnhaus-Charakter aus der Zeit Wagners zeigen. Nach den Vorprüfungen liegt der Siegerentwurf des Wettbewerbs innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens für die Sanierung und Erweiterung des Museums von rund zwölf Millionen Euro. Die Finanzierungsgespräche stehen an, Ende Oktober wird der Stadtrat über das Projekt beraten. Das in Berlin-Kreuzberg beheimatete Büro Staab Architekten hat unter anderem die Erweiterung des Maximilianeums in München, den Bau des Neuen Museums Nürnberg und des Museums Schäfer in Schweinfurt geplant. rs

Hochspannung im Hussengut Bürgerinitiative hatte Fotowettbewerb ausgelobt

Hinten v. l. Lena Remmert, Hanna Dannhäuser, Maria Griensteidl, Initiator Stadtrat Gerhard Gollner. Vorne v. l. Juror Axel Luther, Robert Dannhäuser, Kathrin Vogel, Christian Hofmann, Jurorin Brigitte Wehrfritz. Foto: Munzert

BAYREUTH. Seit achteinhalb Jahren kämpft eine Bürgerinitiative im Stadtteil Hussengut darum, dass die quer durch das Wohngebiet führende 2x 110-KilovoltStromleitung unterirdisch verkabelt wird. Mit einem Fotowettbewerb für

Kinder und Jugendliche hat die Bürgerinitiative erneut auf ihre Ziele hingewiesen. Aus den zahlreich eingesandten Fotos wählte nun eine Fachjury die Bilder aus, die mit einem hohen künstlerischen Anspruch die Problematik am besten herausstel-

len. Der erste Preis wurde mit 300 Euro prämiert und ging an 20-jährige Studentin Kathrin Vogel. Alle Fotos sind zusammen mit anderen Bildern vom Hussengut ab Januar in Form einer Ausstellung in der Galerie I-Kuh , Nürnberger Straße 5, zu sehen. gmu

BAYREUTH. Cerium, Neodym, Yttrium – so exotisch die Namen für den Nicht-Chemiker klingen, so allgegenwärtig sind diese Elemente in Hybridautos, Windkraftanlagen und iPods. Die „seltenen Erden“ sind 17 metallische Grundstoffe, die vor allem in China abgebaut werden. „Ohne die seltenen Erden ist unser Leben nicht vorstellbar, man findet sie auf Geldscheinen, in Autoreifen und in Magneten“, sagt Rhett Kempe, der den Lehrstuhl für anorganische Chemie an der Uni Bayreuth innehat. „Die Chemiker-Community befasst sich schon lange mit diesen faszinierenden Elementen.“ Vergangene Woche leitete Kempe in Bayreuth eine Tagung, auf der sich 120 Teilnehmer aus aller Welt über seltene Erden austauschten. „Eigentlich sind sie gar nicht so selten“, sagt Kempe. Die seltensten Erden kämen weltweit so häufig vor wie Silber, die häufigsten wie Zink. Weil sie aber aus China so billig zu bekommen waren, lieferte das Reich der Mitte bislang etwa 97 Prozent dieser speziellen Rohstoffe. Dass China jetzt die Ausfuhr drastisch drosselt, weckt Befürchtungen in Europa, den USA und in Japan. Schon ist von einer neuen Rohstoffkrise die Rede. Allein dieses Jahr verbraucht die Welt rund 115.000 Tonnen seltene Erden. Und der steigende Einsatz von grüner Technologie treibt die Nachfrage weiter hoch. Das auf Rohstoffe spezialisierte Marktforschungsunternehmen Roskill rechnet für 2012 mit 185.000 Tonnen. „Der Nahe Osten hat sein Öl, China hat seltene Erden“, sagte schon 1992 der chinesische Staatsführer Deng Xiaoping. Nun nutzt das Reich der Mitte den bislang wenig beachteten Ressourcenvorteil, um wirtschaftspolitischen Druck auszuüben. Es galt als ein Weckruf, dass China für die

zweite Jahreshälfte seine Ausfuhrquote um 72 Prozent auf 8.000 Tonnen beschränkte. Als Gründe wurden ein zu niedriger Preis, nationale Sicherheitsinteressen und der Kampf gegen illegale Förderung genannt. Kempe weiß aber auch von nennenswerten Vorkommen seltener Erden außerhalb Chinas, etwa in den USA, Australien und Grönland. Wenn sich das wieder rechnet, wird auch dort der Abbau vorangetrieben“, ist Rhett Kempe Kempe überzeugt. Weil die Förderung in den westlichen Ländern wesentlich teurer ist, würde das auch den Preis der seltenen Erden deutlich nach oben treiben. Dass deshalb bald alles vom Handy bis zum Elektroauto viel mehr kosten könnte, glaubt Kempe aber nicht: „Auf die Gesamtpreiseentwicklung wirkt sich das wohl eher untergeordnet aus.“ Aber einige deutsche Unternehmen würden

die Veränderung deutlich spüren, etwa der Glühlampen-Hersteller Osram. Über 60 Prozent ihrer 4,6 Milliarden Euro Umsatz macht die Firma mit energieeffizienten Produkten. Um moderne Beleuchtungstechnik herzustellen, braucht die SiemensTochter seltene Erden wie Dysprosium, Holmium und Thulium. Der weltweite Lithiummarkt ist nicht so stark von der chinesischen Exportpolitik abhängig, doch der Rohstoff ist nicht weniger begehrt. Um etwa sechs Prozent stieg der weltweite Verbrauch in den Jahren 2000 bis 2008, insgesamt 20 Prozent davon entfallen auf die Batterieindustrie. Dieser Anteil wird sich in den nächsten zehn Jahren mindestens verdoppeln. Rund 17.000 Tonnen Lithium wurden 2008 weltweit gefördert. Aber schon für die 20-Kilowattstunden-Batterie eines Plug-in-Hybridfahrzeugs oder eines batteriebetriebenen Elektroautos werden drei Kilogramm reines Lithium benötigt. Noch ehe das Zeitalter der Elektroautos richtig anbrechen kann, droht bereits eine Lithium-Lücke zu klaffen. fö


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„Bayreuther StattGeld“ Gutscheine im Scheckkartenformat für den Einzelhandel Bayreuth. Mit dem „Bayreuther StattGeld“, einem handlichen Gutschein im Scheckkartenformat steht ab dem letzten Oktoberwochenende die ganze Vielfalt der Einkaufsstadt Bayreuth offen. Ob shoppen, schlemmen, sich verschönern lassen oder nur herumschlendern. Mit dem „Bayreuther StattGeld“ können Kunden in allen teilnehmenden Geschäften einkaufen. Auf Initiative des Citymanagements ist in der vergangenen Woche die neue „Währung“ vorgestellt worden. „Rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft wollen wir diesen neuen Gutschein den Bayreuthern bekannt gemacht haben“, so Peter Fritsch von der Bayreuther Marketing & Tourismus GmbH (BMTG). In allen Filialen der Sparkasse, im Bayreuth Shop und der TouristInfo sind künftig die Gutscheine im Scheckkartenformat, die sich hervorragend als Präsent eignen, im Wert von 10 Euro käuflich zu erwerben. Der Beschenkte hat die

Bayreuther SONNTAG | 10. Oktober 2010

BAYREUTH

Ausgezeichnete Reiter

V. l. Peter Fritsch (BMTG), Siegmund Schiminski (Sparkassendirektor), Dr. Manuel Becher (BMTG), OB Dr. Michael Hohl. Foto: Munzert

freie Auswahl und kann die Karte nach Lust und Laune bei allen teilnehmenden Unternehmen einlösen, wodurch der Schenkende bei der Auswahl für das passende Geschenk kein Risiko eingeht. „Wir haben den Betrag eines Einzelgutscheines niedrig gewählt, damit die Teilnahme für möglichst viele

Peter J. Osswald: Unterm Schattenbogen

Seit Anfang 2001 kuratiert der Bayreuther Künstler und Kulturmanager Peter J. Osswald (rechts) zusammen mit seiner Ehefrau Karin (links) ehrenamtlich die Kunstausstellungen im Rahmen von „Kultur im Klinikum“. Die Jubiläumsausstellung zum Abschluss des Dezenniums gestaltet Osswald selbst unter dem Motto „Unterm Schattenbogen“ mit einer Auswahl seiner im Zeitraum von 2001 bis 2010 entstandenen Bilder. In diesen neueren Arbeiten auf Papier paart sich Farbtemperament mit betonter grafischer Diktion zu innenweltlichen Kompositionen von eigenwilliger Prägung, Aussagen mit einem Mischcharakter aus Seelenlandschaft und Emotionsportrait. Foto: Dörfler

Geschäfte interessant ist“, so Peter Fritsch. Aufkleber werden künftig darauf hinweisen, in welchen Läden der Gutschein eingelöst werden kann. Bisher sind zirka 50 Bayreuther Händler dabei. Mit dem Kauf des Gutscheins gibt es auch eine Liste aller angeschlossenen Geschäfte. gmu

Tolles Wetter und gute Stimmung herrschten vergangenen Sonntag am Reithof in Forst: Viele junge Teilnehmer hatten nämlich die Prüfungen für ihre Leistungsabzeichen abgelegt. Basispass Pferdekunde: (v. l.) Katja Voß, Birgit Jakob, Larissa Fuchs, Larina Zimmermann, Frie-

derike Popp, Stefanie Ziegler, Jonas Bergmann, Lisa Schmeußer, Tony Schneider, Janine Roppelt, Evelyn Ziegler, Lucas Raithel, Christine Raithel. Deutsches Reitabzeichen Klasse IV: Janine Roppelt, Evelyn Ziegler, Tony Schneider, Jonas Bergmann, Katja Voß, Larissa

Fuchs, Lisa Schmeußer, Friederike Popp, Larina Zimmermann; Deutsches Longierabzeichen: Christine Raithel, Birgit Jakob. Links: Lisa-Madlen Kühlein mit ihrem Pferd Koreal, rechts: Beate Silbermann mit dem Schulpferd Sammy Joe. Foto: red

Studiobühne:„BunteszumRunden“ BAYREUTH. Im Herbst 1980 wurde die Studiobühne Bayreuth von Regisseur Werner Hildenbrand zusammen mit einer Handvoll Theaterbegeisterter gegründet und entwickelte sich zum größten und bekanntesten Theater in Bayreuth. Inzwischen stellen ein professionelles Team, zusammen mit einem über 100 ehrenamtliche Mitglieder umfassenden Ensemble, einen spannenden Spielplan auf die Beine, mit zwölf bis 14 Neuproduktionen und über 220 Vorstellungen pro Jahr. In den drei Jahrzehnten standen rund 500 Mitwirkende auf der Bühne, unter der Regie von rund 30 Regisseuren und mit der Hilfe von 200 Aktiven hinter den Kulissen. Die Studiobühne ist stolz auf sich und auf ihr Publikum, das sie in all den Jahren begleitet und im-

mer wieder herausgefordert hat, spannendes Theater zu machen. Als Geschenk zum Geburtstag gibt es nun „Buntes zum Runden“ – eine Theatershow zum 30. Jubiläum der Studiobühne Bayreuth. In einer einzigartigen Theatershow werden die lustigsten und schönsten, verrücktesten und dramatischsten Momente aus 30 Jahren Studiobühne gezeigt: in über 30 Szenen aus über 30 Produktionen der letzten 30 Jahre, mit fast 30 Mitwirkenden in 70 Rollen und 70 Kostümen und der Musik von Hans Martin Gräbner. Es gibt ein Wiedersehen mit den Beissingers, den beiden Bayern, den Schievelbuschs, Romeo und Pater Lorenzo, Mime und Siegfried, Isolde und Marke, Lenz und Muffel, den Präsidentinnen, dem Traumfresserchen, der Markgräfin Wilhelmine, der Marquise von Merteuil, und und und… man darf

gespannt sein! Aufführungstermine sind der 22. und 30. Oktober, der 13., 20., 24. und 26. November, sowie der 4., 11., 18., 29. und 31. Dezember, jeweils um 20 Uhr.

Karl Heinz Beer.

Ferner ist am 5. Dezember um 17 Uhr eine Aufführung. Vor der Premiere am 17. Oktober um 17 Uhr wird bereits um 16 Uhr im Foyer der Studiobühne die Ausstellung „Farben. Räume“ von Karl Heinz Beer eröffnet. Karlheinz Beer ist Bühnenbildner der ersten Stunde – seit 30 Jahren begleitet er die Studiobühne Bayreuth. Er lebt als bildender Künstler in Bamberg, schafft aber auch immer wieder farbensprühende Räume für Oper und Schauspiel an verschiedenen Theatern. Eine seiner ersten Arbeiten bei der Studiobühne war „Der Ring des Liebesjungen“ (1982), seine aktuellsten Produktionen sind „Clavigo“, „Stundenplan einer Rache“, „Geschichten aus dem Wiener Wald, „Thannreuther, Meistersinger“, „Herr Bello und das blaue Wunder“ und die Jubiläumsshow „Buntes zum RunFoto: red den“. rs


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BOULEVARD

DIE BAYREUTHER KLINIKUMZWERGE

Wer liebt mich, wer nimmt mich? Ein Kanarienvogel wurde in der Tiefgarage an der AugustRiedel-Straße gefunden. Der Vogel befindet sich seit 30. September im Bayreuther Tierheim. Das Tier sucht einen neuen Besitzer und ein liebevolles neues Zuhause.

In der vergangenen Woche kamen am Klinikum Bayreuth 25 Kinder zur Welt. Von links: Thea Susanne Bär (05.10.), Damian-Lennox Waletko (03.10.), Lindsay-Sidney Graichen (05.10.), Felix Barnick (07.10.), Max Görl (05.10.), Jernando Jerome Bügler (07.10.), Noah Beyer (07.10.) und (vorne) Laurenz Leonhard Söhnlein (01.10.). Der Bayreuther SONNTAG wünscht den Neugeborenen und allen Kindern, die zum Fototermin bereits zu Hause waren, alles Gute auf ihrem Lebensweg und gratuliert den stolzen Eltern zur Geburt.

tag n n o S n i e „M

widmet. Da ich in meinem Elternhaus wohne, kochen wir in der Regel alle zusammen. Wenn es noch einmal möglich ist, werden wir sogar in Erwägung ziehen, den Grill vielleicht ein letztes Mal in diesem Jahr anzuwerfen. Den Nachmittag verbringe ich gerne in unserem Garten, natürlich auch zusammen mit der ganzen Familie. Manchmal unternehme ich einen Spaziergang in der nahe gelegenen Eremitage. Ganz wichtig: Ein Plausch mit den Nachbarn darf natürlich auch nicht fehlen. Abends genieße ich gerne ein gutes Glas Rotwein und lasse den Tag mit meinem Freund in Ruhe ausklingen.

Bettina Hofmann

Leiterin des First Reisebüros

Viele weitere Tiere werden im Tierheim Bayreuth vermittelt. Tierheim Bayreuth Tel. 0921/62634 www.tierheim-bayreuth.de

Es ist für mich wichtig, auch am Sonntag zeitig aufzustehen, um so viel wie möglich vom Tag genießen zu können. Ich hoffe, es sind uns noch einige schöne warme Herbsttage vergönnt, so dass ich viel Zeit auf meinem Lieblingsplatz im gemütlichen Strandkorb auf dem Balkon verbringen kann. Dort genieße ich meine erste Tasse schwarzen Kaffee des Tages und vertiefe mich in meine

Lieblingszeitschriften. Das verschafft mir Ruhe und viel Entspannung – so kann ich den Sonntag hervorragend beginnen. Gefrühstückt wird dann allerdings erst etwas später. Zu einem ausgiebigen guten Frühstück gehört für mich frisch auf gebrühter Kaffee, ein Vollkornbrötchen, Käse und ein gekochtes Ei. Die Mittagszeit ist der Familie ge-

In Teilen unserer heutigen Ausgabe finden Sie Beilagen der Firmen KiK, Nahkauf, Clear Energy und Auto-Scholz. Wir empfehlen die Beilagen Ihrer freundlichen Beachtung!

… diesmal im Gespräch mit Gabriele Munzert

Simon Nüssel, Staatsminister a.D. Simon Nüssel war von 1954 bis 1958 für die Bayernpartei sowie von 1958 bis 1994 für die CSU Mitglied des Bayerischen Landtags. 1970 wurde er Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, 1987 Staatsminister in diesem Ministerium. Heute ist er 86 Jahre alt und lebt auf seinem elterlichen Bauernhof in Rimlas bei Bad Berneck. Simon Nüssel ist Ehrenbürger der Stadt Bad Berneck, Träger der Ehrenmedaille in Gold des Landkreises Bayreuth und Träger des Ehrenrings der Stadt Bayreuth.

Kontakt zur Kommunalpolitik. Mein Vater gehörte dem damaligen Kreisgremium Bad Berneck an und war Mitglied des Bayerischen Landbundes, einer berufsständischen Organisation mit Verbindungen zur Politik. Wegen seiner seiner demokratischen Gesinnung wurde er 1935 von den Nationalsozialisten, mitten im Winter und ohne Gerichtsbeschluss, ins Gefängnis St. Georgen gebracht. Damals war ich elf Jahre alt. Der Gefängnisaufenthalt war für mich beschämend. Freunde der Familie befürchteten sogar eine Verlegung meines Vaters aufgrund seiner offenen kritischen Haltung gegenüber den Nationalsozialisten in das Konzentrationslager Dachau. Diese schreckliche Zeit berührte mich nachhaltig und hat mich zu einem demokratisch orientierten Menschen werden lassen.

Bayreuther SONNTAG: Ihr Vater Adam Nüssel war für die CSU 1946 Mitglied der Bayerischen Verfassungsgebenden Landesversammlung und von 1946 bis 1950 Mitglied des Bayerischen Landtages. Wurde so ihr Interesse an der Politik geweckt? Simon Nüssel: Ich bin in einer Bayreuther SONNTAG: Zunächst bäuerlichen Familie aufgewach- galt Ihr Interesse aber der Landsen und bekam sehr frühzeitig wirtschaft.

Mit 40 Jahren im Landtag und Ämtern als Staatssekretär und Staatsminister hat Simon Nüssel eine einzigartige Politikerlaufbahn in Oberfranken. F.: rs

Simon Nüssel: Meine Kindheit verlief ähnlich wie die anderer Kinder aus Familien mit landwirtschaftlichen Betrieben. Zunächst Schule, dann Fremdlehre und allgegenwärtig die stetige Mitarbeit auf dem elterlichen Bauernhof. Ich durfte jedoch die Höhere Landbauschule besuchen, die ich wegen der Einberufung zum Kriegsdienst abbrach. Bei der damaligen Wehrmacht kam ich zur Luftwaffe. Nach einer Schnellausbildung erwarb ich den Pilotenschein, auch für Blindflug II, auf der JU 88. Mit viel Glück blieb mir bei Kriegsende eine lange Gefangenschaft erspart. Danach war ich fest entschlossen, mir als Landwirt eine Existenz aufzubauen, eine Familie zu gründen und mich in der Gesellschaft zu engagieren. Der Verband der ehemaligen Landwirtschaftschüler brauchte einen Vorsitzenden und die Raiffeisenkasse Bad Berneck ebenfalls, die Mitgliedschaft im Bayerischen Raiffeisenverband war in dieser Zeit selbstverständlich. 1956 übernahm ich dann den oberfränkischen Verbandsvorsitz, den ich bis 1980 inne hatte. Dieses Amt brachte auch weitere Aufgaben mit sich. Mir war es wichtig, bäuerliches Kulturgut zu pflegen und zu erhalten. Was mir nicht passte, waren die konfessionellen Vorbehalte innerhalb der landwirtschaftlichen Verbände. Ich organisierte den Kauf eines Hotels in Grainau bei Garmisch-Partenkirchen durch die Jungbauernschaft. Von dieser zentralen Bildungs- und Schulungsstätte sollten bis heute wichtige Impulse für die bayerische Landwirtschaft ausgehen.

Bayreuther SONNTAG: Wie starteten Sie Ihre politische Karriere? Simon Nüssel: 1954 erhielt ich über die Oberfrankenliste der Bayernpartei ein Mandat als Abgeordneter des Bayerischen Landtags. Die bayerischen Politiker Hanns Seidel und Franz Josef Strauß ebneten mir dann den Weg in die CSU, zu der ich wechselte, nachdem dort die konfessionellen Schranken gefallen waren. Ich wurde stv. Fraktionsvorsitzender der CSU im Landtag, Vizepräsident des Landtags und 1969 Vorsitzender des Landwirtschaftsausschusses. 1970 kam die Berufung als Staatssekretär ins Bayerische Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten. In dieser Funktion brachte ich auch das Landwirtschaftsförderungsgesetz in Bayern mit auf den Weg. Die bayerische Landwirtschaft musste sich durch die Europäische Union und dem damit verbundenen Wettbewerb großen Herausforderungen stellen. Zu meinen wesentlichen Aufgaben zähle ich in der Legislaturperiode 1974 bis 1978 den Aufbau der Universität Bayreuth. 1981 wurde mein Einsatz deshalb auch mit der Ehrensenatorwürde belohnt. Als eine besonders schöne Aufgabe werte ich heute die Mitarbeit in der Gesellschaft der Freunde von Bayreuth. Mich freut es auch, das Schaffen von Wolfgang Wagner unmittelbar miterlebt zu haben. Bayreuther SONNTAG: In ihrer 40-jährigen Zeit im Landtag erlebten sie sieben Ministerpräsidenten. Wer hat Sie am meisten beeindruckt? Simon Nüssel: Zweifelsohne

Franz Josef Strauß. Er verfolgte eine klare politische Linie, gab entscheidende Impulse für Bayern und auch Deutschland, die auch Lösungen für die landwirtschaftlichen Probleme brachten. Ich hatte auch ein sehr gutes menschliches Verhältnis zu Alfons Goppel. Bayreuther SONNTAG: Hat sich der Stil und Umgang in der Politik in den letzten Jahr geändert, oder warum treten so viele Politiker wie Ole van Beust, Roland Koch oder Jürgen Rüttgers, plötzlich von ihren Ämtern zurück? Simon Nüssel: Dem Zweiten Weltkrieg folgte eine stetige und auf Vorwärtskommen ausgerichtete Aufbauarbeit in Deutschland und später in der Europäischen Union. Die totalitären Staaten im Osten erforderten ein enges Zusammenrücken aller demokratischen Parteien. Die Anforderungen an die Volksparteien, die sich in dieser Zeit bewährten, waren hoch. Zwar stehen die Parteien auch heute vor großen Herausforderungen, jedoch sind diese anders als in der Nachkriegszeit. Heute leben wir in einem Wohlfahrtsstaat mit sozialer Absicherung für alle. Der Bankenskandal mit der folgenden weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch uns getroffen. Wir müssen sparen und dafür sorgen, dass der europäische Einigungsprozess weiter optimiert wird. Darin liegt unsere Zukunft. In den Parteien herrscht natürlich immer weniger Disziplin. Früher ging man auch mit mehr Achtung und Respekt miteinander um. Deshalb zeigen sich heute vermehrt

In seinen Memoiren blickt Simon Nüssel auf sein Schaffen zurück.

Zermürbungserscheinungen bei unseren Politikern. Bayreuther SONNTAG: Sie sind jetzt 86 Jahre und pflegen ihren politischen „Unruhestand“! Simon Nüssel: Seit dem 80. Lebensjahr versuche ich nur noch Beobachter zu sein, obwohl ich natürlich regelmäßige Kontakte zu den Politikern pflege, die Stadt- und Landkreis Bayreuth vertreten. Ich freue mich über Karl-Theodor zu Guttenberg, der mit mittlerweile hohem Ansehen auf den politischen Ebenen arbeitet. Ich bringe auch bei Ministerpräsident Horst Seehofer oberfränkische Anliegen vor. Ansonsten denke ich, tragen jetzt jüngere in der Politik die Verantwortung und ich will mich nicht aufdrängen. Im Übrigen bin ich ganz zufrieden. So feierte ich erst kürzlich mein 63. Hochzeitsjubiläum und freue mich heute stets über das Schaffen meiner Kinder und Enkel.


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SPORT

SVB-Schwimmfest: Heute zweiter Tag

Ab morgen Sport-Schnupperwoche BAYREUTH – Die Sport-Schnupperwoche für Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klassen der Bayreuther Grund- und Förderschulen geht in ihre 13. Runde: Von Montag, 11. Oktober, bis Freitag, 15. Oktober, beteiligen sich 17 Bayreuther Sportvereine mit 24 verschiedenen Sportarten an der Aktion, die unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl steht. In diesem Jahr haben wieder rund 1.300 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, kostenlos an der Schnupperaktionswoche teilzunehmen. Die Organisatoren hoffen, dass das Ergebnis vom letzten Jahr überboten werden kann. 2010 hatten rund 300

BAYREUTH. Seit gestern Nachmittag läuft das traditionelle, bereits zum 14. Mal stattfindende Internationale Schwimmfest des SV Bayreuth im vereinseigenen Hallenbad. Insgesamt nehmen an der Veranstaltung rund 250 Aktive mit knapp 1.100 Einzelstarts aus Deutschland, der Schweiz und Tschechien teil. Bekanntester Teilnehmer ist der amtierende Kurzbahneuropameister über 1.500 Meter Freistil, Jan Wolfgarten vom SV Würzburg 05, der in Bayreuth über 100, 200 und 400 Meter Freistil sowie die 400-Meter-Lagendistanz an den Start geht. Aus Genf kommt Swann Oberson nach Bayreuth, die bei Olympia 2008 in Peking einen beachtlichen sechsten Platz über die Zehn-Kilometer-Freiwasserdistanz erreichte. Am heutigen Sonntag beginnt um 9.30 Uhr der zweite Wettkampftag. Foto: Dörfler

BAYERNLIGA

Schülerinnen und Schüler an dem Sportangebot teilgenommen. Alle Bayreuther Grundschulen, vier Förderschulen, und die Montessori-Schule haben sich bereit erklärt, die in Frage kommenden Schülerinnen und Schüler zu ermuntern, die Schnupperangebote wahrzunehmen. Jedes Kind hat die Möglichkeit, an drei verschiedenen Kursen teilzunehmen. Die Kurseinteilung in den einzelnen Sportarten sowie die Gutscheine, die die Kinder von ihren Sportlehrern oder Klassenleitern erhalten, müssen jeweils zu Kursbeginn bei den Übungsleitern abgegeben werden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. red

ì NEUES AUS DER SPORTMEDIZIN

LANDESLIGA NORD

28:27-Zittersieg für HaSpo Bayreuth gegen Ottobeuren

... dass die Anwendung der sog. ACP-Therapie bei Sportverletzungen in den USA und auch bei uns immer mehr in den Fokus der Behandlungs-Optionen rückt?

Einen 28:27-Zittersieg schafften die Handballer von HaSpo Bayreuth gestern Abend im Bayernliga-Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren. Zur Halbzeit führte Bayreuth mit 15:12. In der zweiten Hälfte kamen die Gäste aber, begünstigt durch Fehler des HaSpo-Teams, nochmals stärker auf und gingen wenige Minuten vor Schluss sogar mit 24:26 in Führung. Mit einem finalen Kraftakt wendeten die Bayreuther jedoch noch das Blatt. Bester Werfer bei HaSpo waren Michael Neumaier und Wilhelm Becker mit je acht Treffern. Unser Bild zeigt einen Wurf von Hannes Zerrenner. Foto: Dörfler

EHC startet mit 6:3-Erfolg Arbeitssieg zum Bayernliga-Auftakt gegen den EV Pfronten

Bekannte Sportler wie der Golfer T. Woods wurden nach langer Verletzungspause mit dieser Methode innerhalb kurzer Zeit wieder voll einsatzfähig. ACP steht für – Autologes Conditioniertes Plasma – also für die spezielle Aufbereitung von Eigenblut zur Gewinnung einer kleinen Menge thrombozytenreichen Plasmas, das direkt anschließend lokal in die verletzte Struktur injiziert wird. Hintergrund dieser Maßnahme ist die Erkenntnis, dass die in dem Plasma vorhandenen konzentrierten Wachstumsfaktoren zu einer deutlichen Beschleunigung der Ausheilung und Regeneration von geschädigtem Gewebe führt. Thrombozytenkonzentrate werden bereits seit Jahren mit Erfolg in der Kieferchirurgie zur Verbesserung der Einheilung von Transplantaten eingesetzt und nun zeigt sich, dass diese Wachstumsfaktoren auch den Heilungsprozess von Muskeln, Sehnen, Bändern und Knorpel signifikant beschleunigen. So berichten Forschungsgruppen aus verschiedenen Ländern z.B. von einer schnelleren Regeneration eines Sehnendefekts und einer erhöhten Festigkeit der Sehne nach 2-3 Wochen durch die Gabe von autologen Wachstumsfaktoren. Wie läuft das Ganze nun in der Praxis ab? Der Patient bekommt eine kleine Menge Blut abgenommen (20ml), aus dem in einem speziellen Trennverfahren das thrombozytenreiche Plasma gewonnen (ca. 5 ml) und sogleich in die verletzte Stelle infiltriert wird. (6-8 Behandlungen ) Die Methode ist effektiv, nebenwirkungsfrei und noch kostengünstig. Nach ersten positiven Ergebnissen bei uns lautet mein Ratschlag:

erhöhten auf 4:1. In der Folge gingen die Gastgeber zwar recht fahrlässig mit ihren Chancen um, als Bartosch aber in der 37. Minute das 5:1 markierte, dachten die 564 Zuschauer an die sichere Entscheidung. Plötzlich machte sich beim EHC jedoch ein unerklärlicher Schlendrian breit und die Gäste kamen in der 38. Minute durch zwei Treffer von Umbreit und Poirier auf 5:3 heran.

Im Schlussdrittel blieb der EHC am Drücker und der gute Pfrontener Torwart Kaps verhinderte mehrfach mit Paraden einen höheren Rückstand. Letztlich war es dann der von Mikesz glänzend frei gespielte Geigenmüller, der in der 52. Minute den 6:3-Endstand für Bayreuth herstellte. Heute gastieren die Tigers um 18.30 Uhr im zweiten Punktspiel beim ECDC Memmingen. rs

ì Bei anhaltenden Sehnen-, Band- und Muskelverletzungen ist die ACP-Therapie eine vielversprechende Behandlungsoption. ZIN-WI EDI TT K TM Ihr Dr. Reinhard Wittke

SPO R

6:3 gewann der EHC Bayreuth gegen den EV Pfronten. Auf unserem Bild zog Brahmer ab, die Scheibe landete aber nicht im Gästetor. Foto: Arth

DVV Coburg – Bayern Kitzingen 1:1 SV Memmelsdorf – FC Sand 0:2 Kick. Würzburg – ASV Rimpar 1:0 SpVgg Selbitz – SV Haibach 1:1 FT Schweinfurt – VfL Frohnlach 0:3 TSV Aubstadt – TuS Frammersbach 1:1 FC Kahl – FC Burgkunstadt 3:1 ASV Hollfeld – DJK Bamberg 15.00 1. VfL Frohnlach 14 39:14 36 2. SpVgg Selbitz 14 27:13 30 3. Kick. Würzburg 14 31:17 28 4. FT Schweinfurt 14 35:25 27 5. SV Haibach 14 30:22 27 6. FC Sand 14 31:12 26 7. TG Höchberg 13 21:10 22 8. DJK Bamberg 13 31:23 20 9. SV Memmelsdorf 14 21:19 20 10. Neudrossenfeld 13 26:24 18 11. FC Burgkunstadt 14 19:28 15 12. ASV Rimpar 14 23:39 15 13. Bayern Kitzingen 14 18:21 14 14. FC Kahl 14 18:36 12 15. DVV Coburg 14 19:30 10 16. TuS Frammersbach 14 7:19 9 17. ASV Hollfeld 13 12:28 9 18. TSV Aubstadt 14 10:38 3

BEZIRKSOBERLIGA OFR.

Kurpromenade 2 95448 Bayreuth B AY Telefon: 0921 - 50 73 74 444 REUTH Fax: 0921 - 50 73 74 175 E-Mail: kontakt@sportmedizin-wittke.de www.sportmedizin-wittke.de

DE E.

BAYREUTH. In einer weitgehend kämpferisch geprägten Begegnung setzte sich der EHC Bayreuth am Freitag Abend zum Auftakt der Punkterunde in der Eishockey-Bayernliga mit 6:3 (2:1,3:2,1:0) gegen den EV Pfronten durch. Die Tigers taten sich mit den erwartungsgemäß recht defensiv stehenden Gästen lange schwer. Letztlich war es in der 8. Minute Bartosch, der nach einer schönen Einzelaktion von Geigenmüller über fast die gesamte Eisfläche per Nachschuss die 1:0-Führung für Bayreuth markierte. Wer jetzt dachte, dass sich das Spiel des EHC etwas flüssiger gestalten würde, sah sich getäuscht. Nach einem kapitalen Scheibenverlust markierte Poirier in der 14. Minute nämlich den 1:1-Ausgleich. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels markierte der konsequent nachsetzende Mikesz jedoch die erneute 2:1-Führung für die Gastgeber. Im zweiten Abschnitt lief es dann deutlich besser für die Tigers. Erneut Mikesz mit einem eiskalt abgeschlossenen Angriff in der 23. Minute und Potac, der in der 25. Minute eine Unordnung in der Abwehr der Allgäuer nutzte,

SV Heimstetten – TSV Buchbach 1:1 SV Seligenporten – SpVgg Bayern Hof 2:2 SV Schalding-H. – FC Ismaning 2:2 TuS Regensburg – Schweinfurt 05 1:1 FC Ingolstadt II – Würzburger FV 2:1 1. FCE Bamberg – SpVgg Bayreuth (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) 1. SV Seligenporten 14 29:24 26 2. TSV Großbardorf 13 29:20 25 3. Unterhaching II 13 23:14 24 4. FC Ismaning 14 29:22 24 5. 1. FCE Bamberg 13 23:21 24 6. FC Ingolstadt II 14 31:21 22 7. FSV Erl.-Bruck 13 28:22 21 8. Würzburger FV 14 23:23 20 9. TSV Rain/Lech 13 21:15 18 10. Schweinfurt 05 14 19:20 18 11. SpVgg Bayreuth 13 19:23 17 12. SV Schalding-H. 14 21:27 17 13. TSV Rosenheim 13 14:16 16 14. TSV Aindling 13 16:16 15 15. SV Heimstetten 14 17:22 13 16. TuS Regensburg 14 13:20 12 17. TSV Buchbach 14 14:29 11 18. SpVgg Bayern Hof 14 18:32 9

FC Strullendorf – TSV Meeder 5:0 Vorw. Röslau – ASV Gaustadt 1:2 SV Mitterteich – SpVgg Lettenreuth 1:2 FC Trailsdorf – TSV Thiersheim 1:1 FC Trogen – FSV Bayreuth 0:0 SV Friesen – FC Mitwitz 3:1 Saas Bayreuth – Neustadt-Wildenh. 15.00 1. SV Pettstadt 12 43:16 29 2. FSV Bayreuth 12 20:6 28 3. ASV Gaustadt 13 21:11 28 4. FC Trogen 12 28:9 27 5. SV Mitterteich 12 29:14 25 6. SpVgg Lettenreuth 13 29:17 25 7. SV Friesen 12 26:14 21 8. Vorw. Röslau 12 31:22 19 9. Saas Bayreuth 11 17:13 18 10. FC Strullendorf 12 26:33 13 11. FC Trailsdorf 13 19:36 12 12. TSV Thiersheim 12 23:26 11 13. Neustadt-Wildenh. 12 18:23 11 14. SG Regnitzlosau 11 11:25 10 15. TSV Mönchröden 11 16:28 7 16. FC Mitwitz 12 8:23 6 17. TSV Meeder 12 5:54 0

Bezirksliga Ost TSC Mainleus – SpVgg Oberkotzau 0:2 SV Gesees – SV Mistelgau 1:0 SC Hummeltal – FC Türk Hof 15.00 SSV Kasendorf – SpVgg Bayreuth II 15.00 1. SpVgg Oberkotzau 13 32:19 28 2. FC Tirschenr. 12 31:16 24 3. TV Selb-Plößberg 12 28:22 23 4. SV Gesees 13 19:15 23 5. SSV Kasendorf 12 35:23 22 6. Kirchenl.-Speich. 12 31:24 22 7. SpVgg Wiesau 12 31:29 21 8. SpVgg Bayreuth II 12 36:22 20 9. TSC Mainleus 13 25:21 16 10. TSV Stadtsteinach 12 14:14 16 11. SV Mistelgau 13 22:24 16 12. SpVgg Bayern Hof II 12 21:32 14 13. SpVgg Selb 12 18:27 13 14. FC Wüstenselb. 12 32:42 13 15. SV Froschbachtal 12 28:34 12 16. SC Hummeltal 12 19:25 11 17. FC Türk Hof 12 23:36 11 18. VfB Kulmbach 12 14:34 3


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GESUNDHEIT

Bayreuther SONNTAG | 10. Oktober 2010

Ein Jahr Tumorzentrum Oberfranken BAYREUTH. Seit gut einem Jahr gibt es das Tumorzentrum Oberfranken – das sechste in Bayern. Es soll die flächendeckende Versorgung aller Krebspatienten in ganz Oberfranken garantieren. Die Keimzelle des neuen Tumorzentrums ist das Krebsregister für Oberfranken. Hier werden sämtliche Daten (Verteilung, Alterstruktur, Krankheitsverläufe) von Krebserkrankten gesammelt, um daraus wichtige Erkenntinisse zu gewinnen. „Diese Aufgabe gelingt uns sehr gut. Die Erfassungsrate liegt bei fast 100 Prozent“, erklärt Dr. Alexander Kiani (Bayreuth), Leiter des Krebsregisters. Das Register ist somit die Basis des Tumorzentrums Oberfranken. Aus den anfangs 28 Gründungsmitgliedern des Turmorzentrums wurden schnell über 100 Mitglieder. „Sehr viele große und mittelgroße Kliniken und auch niederge-

lassene Ärzte sind im Beirat oder als Mitglieder vertreten“, berichtet Prof. Dr. Markus Sackmann (Bamberg), stellvertretender Sprecher des Tumorzentrums. Im Laufe der Zeit haben sich sieben Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit speziellen Gebieten – wie Magen-Darm, Gynäkologie oder Pathologie – befassen. Hier ist die Zusammenarbeit genauso wichtig, wie zwischen den einzelnen Kliniken. „Über Tumorkonferenzen können wir das Wissen in die Fläche bringen“, informiert Sprecher Dr. Bernd Greger (Lichtenfels). Dazu bedienen sich die Ärzte moderner Technik, etwa Videokonferenzen. So können Patienten wohnortnah behandelt werden und genießen trotzdem die bestmögliche Versorgung. „Wir haben auch ohne Uniklinik eine genauso gute Versorgung wie an-

dere Bezirke“, sagt Regierungspräsident Wilhelm Wenning. Die Finanzierung läuft zum Teil über Spenden. Die aktuelle Spende der Oberfrankenstiftung fließt vor allem in die Personalkosten. „Dafür bedanken wir uns und freuen uns gleichzeitig über weitere Spenden – auch aus privater Hand“, so Schatzmeister Dr. Markus Ewald (Kulmbach). Im März 2011 soll eine Informationstagung zur Tumordokumentation der Krebsregister Deutschland in Bayreuth stattfinden. „Auch für diesen Zweck könnte die Oberfrankenstiftung Geld zuschießen“, stellte Geschäftsführer Eckhard Wiltsch in Aussicht. Die Stiftung bezuschusst unterschiedliche Vorhaben. Hier im Besonderen die Forschungsarbeit und das soziale Engagement des Tumorzentrums Seit Juni 2009 gibt es das Tumorzentrum Oberfranken. Unser Bild zeigt (v. l. ) Dr. Markus Sackmann, Dr. Bernd Greger, Oberfranken. js Wilhelm Wenning, Tanja Maisel, Dr. Markus Ewald, Dr. Alexander Kiani und Eckhard Wiltsch. Foto: Janina Selig

Woche des Sehens vom 8. Oktober bis zum 15. Oktober – Augen im Blickpunkt nendrucks, die den Sehnerv schädigt und zur Zerstörung von Nervenfasern führt. Ab 40 sollte man sich daher alle ein bis zwei Jahre einer Früherkennungsuntersuchung unterziehen. In den meisten Fällen kann mit Medikamenten der Verlauf der Erkrankung gestoppt und der Sehnerv vor weiteren Schäden bewahrt werden. Die gesetzlichen Kassen übernehmen solche Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt grundsätzlich nicht.

Auf die Bedeutung von gutem Sehvermögen, auf die Ursachen vermeidbarer Erblindung sowie auf die Situation sehbehinderter Menschen will die „Woche des Sehens“ aufmerksam machen. Sie findet bereits zum neunten Mal statt. Die acht Trägerorganisationen führen bundesweit eine Vielzahl von Aktionen durch. Alle Infos: www.woche-des-sehens.de Die schleichende Gefahr Allein am Grünen Star erkranken nach Angaben des "Initiativkreises zur Glaukomfrüherkennung" bundesweit pro Jahr rund 800.000 Menschen. Der Name geht auf eine Verfärbung der Regenbogenhaut des Auges zurück, die gelegentlich mit der Erkrankung einhergeht. Etwa jedem zehnten Betroffenen droht mit zunehmendem Lebensalter die Erblindung. Das Tückische an der chronischen

Ab 40 sollte man sich alle ein bis zwei Jahre einer Früherkennungsuntersuchung unterziehen. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen Sehnervenkrankheit ist, dass sie Funktionsverlust zunächst nicht schleichend verläuft, so dass die bemerken. Ausgelöst wird sie Betroffenen den beginnenden durch eine Erhöhung des Augenin-

Gefragte Zusatzversicherungen Daher haben die Deutschen auch Interesse an Zusatzversicherungen. Von den Ergo Direkt Versicherungen etwa gibt es eine Augenzusatzpolice ohne Gesundheitsfragen. Der Basistarif beinhaltet die Erstattung augenärztlicher Vorsorgeuntersuchungen bis zu einem Betrag von 100 Euro pro Versicherungsjahr. Wer eine Sehschärfenkorrektur mittels Laseroperation durchführen lassen will, erhält dafür während der Vertragslaufzeit einen Zuschuss von bis zu 1.000 Euro. Aufwendungen für Sehhilfen, die dem Ausgleich einer Fehlsichtigkeit dienen, werden zu 100 Prozent erstattet, höchstens jedoch bis zu einem Betrag von 150 Euro innerhalb von zwei Versicherungsjahren.

Liebe Patienten, wir laden Sie recht herzlich zu unserer

Informationsveranstaltung am 14. 10. 2010 um 18.00 Uhr in der Maximilianstr. 66 / 1. OG ein. Themen:

• Operation des grauen Star mit Videovorführung

„Woche des Sehens 8. 10. – 15. 10. 2010“

– Dr. med. Hans Krehn –

• Ernährung und Behandlungsmöglichkeiten bei der altersbedingten Makuladegeneration – Dr. med. Edith Krehn –

Schau mir in die Augen zahlreiche Allgemeinerkrankungen im Auge sichtbar Das Auge ist ideal für die schonende Diagnostik – mit geübtem Blick und innovativen Untersuchungsmethoden kann der Augenarzt Anzeichen vieler Allgemeinerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen in einem frühen Stadium erkennen. Ein Blick auf die Hornhaut kann Aufschluss geben, wie es um den Fettstoffwechsel eine Patienten bestellt ist: Sind hier ringförmige Ablagerungen zu sehen (Arcus lipoides, Fettbogen), kann dies ein Zeichen für eine erhebliche Fettstoffwechselstörung sein. Diese Fettablagerungen beeinträchtigen das Sehen nicht und sind vor allem bei Patienten in höherem Alter nicht selten. Schon mit einem seit mehr als 150 Jahren bewähr-

ten Hilfsmittel, dem Augenspiegel, kann der Augenarzt Auswirkungen von Diabetes oder Bluthochdruck sehen. Nicht selten stellt der Augenarzt als erster die Diagnose. „Die heute üblichen Untersuchungsmöglichkeiten erlauben dem Augenarzt, die Netzhautgefäße ohne Belastung des Patienten genauestens zu untersuchen. Er beurteilt die Netzhautgefäße nach ihrem Verlauf und ihrem Kaliber und stellt bereits eingetretene Schädigungen an der Netzhaut fest. Er kann damit einen Hinweis geben, wie lange und wie stark ein hoher Blutdruck, eine Zuckerkrankheit oder Nikotinkonsum das Gefäßsystem bereits belasten – um nur einige gefäßschädigende Faktoren zu nennen. red


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GESUNDHEIT

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Die aktuelle Sonntagssprechstunde Nuklidengpässe in der Nuklearmedizin von Erwin Bärschneider, Facharzt für Nuklearmedizin In den letzten zwei Jahren ist es wiederholt zu Engpässen im Bereich der nuklearmedizinischen Versorgung gekommen, da bestimmte nuklearmedizinische Medikamente für die Diagnostik und die Therapie zeitweise nicht oder nur in geringem Umfang verfügbar waren. Diese Engpässe bestanden weltweit und betrafen praktisch alle nuklearmedizinischen Einrichtungen in Kliniken und Praxen. Viele Untersuchungen und auch Behandlungen mussten verschoben oder gar abgesagt werden.

die nuklearmedizinischen Kliniken und Praxen häufig Generatoren mit geringerer Aktivität erhielten, aber auch immer wieder mit kompletten Lieferausfällen konfrontiert wurden. Viele der etwa 60000 nuklearmedizinischen Untersuchungen, die in Deutschland im Regelfall wöchentlich durchgeführt werden, waren hiervon betroffen.

Erwin Bärschneider, als Facharzt für Nuklearmedizin in der Radiologie-Praxis im Dürerhof tätig, erläutert die Hintergründe. Um welche Medikamente handelt es sich? Es handelt sich hierbei um Radioisotope. Die Mehrzahl der nuklearmedizinischen Anwendungen dienen der Diagnose. Hierfür ist insbesondere das radioaktive Nuklid Technetium 99m zu nennen, das für 80 bis 90 % aller nuklearmedizinischen Untersuchungen benötigt wird. Es wird als radioaktiver Markierungsstoff für die meisten Untersuchungssubstanzen eingesetzt oder wie bei der Schilddrüsenszintigraphie direkt als Radiopharmakon verwendet. Weshalb traten Engpässe auf?

Untersuchungsabläufe in der Nuklearmedizin.

Ich möchte dies am Beispiel des Technetium 99m erklären. Es entsteht durch den radioaktiven Zerfall des Mutternuklids Molybdän 99. Dieses wird weltweit im Wesentlichen in fünf Forschungsreaktoren gewonnen. Nach spezieller Aufbereitung wird das Molybdän 99 dann in den nuklearmedizinischen Einrichtungen als Generator für Technetium 99m verwendet. Da Technetium 99m eine Halbwertszeit von nur

sechs Stunden hat, kann es nicht bevorratet werden. Auch die Molybdän 99-Generatoren verlieren durch radioaktiven Zerfall ständig an Aktivität, sodass eine regelmäßige wöchentliche Belieferung der nuklearmedizinischen Einrichtungen mit Molybdän-Generatoren erfolgen muss. In den letzten beiden Jahren ist es nun aber immer wieder zu Ausfällen von bis zu vier Forschungsreaktoren gleichzeitig gekommen.

Diese Ausfälle entstanden sowohl durch geplante Wartungsarbeiten, aber auch durch nicht vorhersehbare technische Störungen, da die Reaktoren bereits Betriebszeiten von über 40 Jahren aufweisen. Was bedeutet dies für die Nuklearmedizin? Die Ausfälle der Forschungsreaktoren führten zu weltweiten Lieferengpässen insbesondere der Molybdän-Generatoren, sodass

Gibt es Lösungsmöglichkeiten? Medizinisch dringliche Untersuchungen müssen bei Lieferengpässen unter optimaler Nutzung der Restaktivitäten bevorzugt werden. Für bestimmte Untersuchungen, wie z. B. Herzuntersuchungen, gibt es alternative Radiopharmaka, die in einem Zyklotron erzeugt werden. Allerdings bringen diese teils auch Nachteile hinsichtlich der Strahlenbelastung und der Bildqualität mit sich. Dringliche Skelettszintigraphien, z. B. im Rahmen der Tumorabklärung, können unter Umständen durch eine aufwendigere und teuerere Positronen-Emissioms –Tomographie ersetzt werden. Seit zwei Wochen besteht zunächst wieder eine stabile Liefersituation. Jedoch ist es für die Zukunft wichtig, die Radionuklidversorgung z. B. durch Umrüstung bestehender Forschungsreaktoren zu sichern, wie für den Reaktor Garching II im Gespräch.

Erwin Bärschneider

In unserer nächsten Sonntagssprechstunde ist Dr. med. Stephan Fuchs mit einem Thema aus seinem medizinischen Fachgebiet zu Gast.


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SONDERTHEMA

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Auto im Herbst Ausreichende Beleuchtung und die richtige Bereifung sorgen für zusätzliche Sicherheit auf herbstlichen Straßen

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Sehen und gesehen werden! Dieser Satz gilt besonders im Straßenverkehr. Ganz besonders wichtig ist er, wenn es um die Beleuchtungsanlage des Kraftfahrzeuges geht. Zu Beginn der „dunklen Jahreszeit“ sollten alle Autofahrer die Beleuchtung an ihrem Fahrzeug überprüft haben. Als zusätzlichen Sicherheitsfaktor hat die EU-Kommission für den generellen Einsatz von Tagfahrleuchten die Weichen gestellt. Die Richtlinie sieht vor, dass ab Februar 2011 alle neu auf den Markt kommenden Modelle im Pkw- und Kleintransporterbereich Tagfahrleuchten haben müssen. Ab dem August 2012 gilt dies dann für alle neuen Nutzfahrzeuge. Bei der Nachrüstung von Tagfahrlicht sollten wesentliche Dinge beachtet werden: Lichttechnische Anlagen sind sogenannte bauartgenehmigungspflichtige Teile und sind mit einem Genehmigungszeichen, ein großes E mit kleiner Ziffer daneben im Kreis, gekennzeichnet. Veränderungen dieser Anlagen, etwa die Verwendung ei-

nes anderen Leuchtmittels, sind nicht zulässig. Tagfahrleuchten dürfen nur alleine betrieben werden und auf keinen Fall mit dem Abblendlicht. Wird die Leuchteinheit fürs Tagfahrlicht beim Einschalten des Abblendlichts auf Standlichtniveau abgedimmt, so gilt es rechtlich dann auch als solches. Ein wichtiger Punkt bei der Nachrüstung mit Tagfahrlicht ist die Anbringung am Fahrzeug. Mindestens 250 mm, höchstens aber 1.500 mm über dem Boden dürfen die Leuchten angebracht sein. Die Innenränder müssen mindestens 600 mm Abstand voneinander haben. Dieser darf auf 400 mm verringert werden, wenn die Gesamtbreite des Fahrzeuges kleiner als 1.300 mm beträgt. Angeboten zur Nachrüstung wird auch eine Kombination aus Tagfahr- und Positionslicht (Standlicht). Bei der Verwendung als Positionslicht muss die Mindestbauhöhe 350 Millimeter betragen und der Außenrand der Leuchtfläche darf nicht mehr als 400 mm vom Außenrand des Fahrzeuges entfernt sein. red

Sicherheit durch Reifen Optimales Material hilft den Bremsweg zu verkürzen Sommerreifen im Winter sind etwa so sinnvoll wie Flip-Flops bei Eis und Schnee. In der kalten Jahreszeit sollte daher nicht nur die Kleidung gewechselt werden. Mit sinkenden Temperaturen sind Fahrer klug beraten, auch ihre Sommerreifen gegen winterliche Pendants zu tauschen - und zwar nicht nur, weil Fahrern, die im Winter mit Sommerreifen unterwegs sind, ein Bußgeld droht. Der Wechsel auf Winterpneus ist vor allem wichtig, weil die Sommerreifen schon bei unter zehn Grad Celsius stark an Sicherheit verlieren. „Der Sommerreifen verhärtet bei niedrigen Thermometerwerten“, erklärt Christoph Kalla, Kautschukexperte beim Spezialchemie-Konzern Lanxess. „Die Folge ist der sogenannte Bobbycar-Effekt: Autofahrer mit Sommerpneus rutschen im Winter auf ihren Reifen fast wie auf Plastikrädern.“ Anders bei Winterreifen: Die haben eine thermoelastische Gummimischung, die verglichen mit Sommerreifen bei Kälte deutlich mehr Haftung aufbaut.“ Dadurch bieten sie bei Schnee und Matsch mehr Stabilität auf der Straße und kürzere Bremswege.

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Tests bestätigen, dass die Reifen gut auf trockener und nasser Fahrbahn haften, ohne dass der Reifengummi auf kaltem und glattem Untergrund verhärtet. Heutige Hightechkautschuke tragen zudem dazu bei, dass moderne Hochleistungsreifen energiesparender und umweltfreundlicher sind. Nur sie sind auf die jeweiligen Anforderungen optimal abgestimmt: Dazu zählt neben guter Nassrutschfestigkeit (Sicherheit) und wenig Abrieb (Haltbarkeit) auch ein geringer Rollwiderstand (weniger Spritverbrauch und CO2-Ausstoß). Die Gummimischung spielt hierbei eine besondere Rolle: „In unseren Laboren entwickeln wir ständig neue Kautschuktypen, um die Qualität der Reifen zu verbessern“, so Christoph Kalla von Lanxess. „Hierzu gehören auch innovative Zusätze wie unser Kautschukadditiv Nanoprene, mit dem wir die Lebensdauer der Reifen deutlich steigern können.“ Für Fahrer bedeuten die verbesserten Reifeneigenschaften mehr Sicherheit und weniger Kosten: Die Reifen halten länger, sparen Sprit und schonen so den Geldbeutel. djd/pt

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SONDERTHEMA

Leben im Wintergarten Wohnen mit Wohlfühlgarantie – Wintergärten erleben neue Renaissance Dass Hausbesitzer zurzeit wieder zunehmend in ihre Objekte investieren, um Wert und Wohnqualität zu steigern, wundert Dipl.-Ing. Franz Wurm, 1. Vorstand des Wintergarten-Fachverbandes e.V., in Rosenheim nicht. Auch der Bau von Wintergärten gehört dazu – nicht zuletzt unter dem Aspekt die Energieeffizienz des Haupthauses zu verbessern. Wo Sonne reinkommt ins Gebäude, muss Wärme nicht künstlich erzeugt werden, und umgekehrt sollte das Gebäude möglichst wenig von der innen vorhandenen Wärme nach außen durchlassen. Das aktuelle Maß der Dinge ist hier, neben einer hoch wärmedämmenden Rahmenkonstruktion, das Dreifachisolierglas, mit dem ein moderner Wintergarten auch auf der Nordseite eines Hauses die Anforderungen der gültigen Energieeinsparverordnung erfüllen kann. Die Kennzahlen für die Energieeffizienz einer Verglasung sind der U-Wert und der g-Wert. Der UWert bezeichnet die Wärmemenge, die von innen nach außen dringt – je niedriger der Wert, desto besser. Der g-Wert bezeichnet

die Menge der Gesamtenergie die sie als kurzwellige Strahlung ins Haus hineinlässt. Dort kann man diese Sonnenenergie dann als Wärmestrahlung nutzen – je höher der Wert, desto besser. Eine weitere Steigerung in Sachen Energieeffizienz bedeutet die so genannte Low-E-Beschichtung. Diese Schicht reduziert den Wärmedurchgang in Verbindung mit dem dreifachen Wärmedämmglas derart, dass sich auf der äußeren Scheibe beispielsweise im Winter Eisblumen bilden könnten, während die innere Scheibe nahezu Raumtemperatur aufweist. An hoch entwickelten Materialien fehlt es also nicht, um mit dem modernen Wintergarten einen solaren Gewinn zu erzielen und den Wohnkomfort erheblich zu verbessern. Dazu zählen qualitativ hochwertige Verarbeitung, passende Übergänge zum Haus, dichte Anschlussfugen oder Öffnungsflügel sowie idealerweise eine Rahmenkonstruktion in Holz/AluBauweise. Die Wintergarten-RatgeberBroschüre „Wintergärten – Information und Faszination“ bietet hierzu weitere Infos und Expertentipps.

Foto: Wintergarten-Fachverband e.V./akz-o Zu beziehen per E-mail: info@wintergarten-fachverband.de oder unter Tel. 08031-8099845. akz-o

Flexibel in der Form Die Anzahl der Lichtschienen und damit die Intensität der Sonneneinstrahlung – ist beispielsweise bei den Rollläden von Schanz individuell gestaltbar. Empfehlenswert für Fenster ist es, jede dritte oder vierte Lamelle damit auszustatten, während Experten bei Glasdächern eines Wintergartens zu jeder vierten bis sechsten Lamelle raten. Die Rollläden machen nahezu jede Form mit, denn sie werden nach Maß gefertigt. Das gilt sogar dann, wenn ein Dach mehr als 45 Grad Neigung hat.

Krank durch zu wenig Licht Der Zusammenhang zwischen Versorgung von Wohnhäusern mit ten dar, der bei jedem Wetter als ausreichender Tageslichtversor- natürlichem Licht stellt ohne Zwei- Lichtoase genutzt werden kann. Bundesverband Wintergarten gung und dem menschlichen fel ein moderner Wohn-WintergarWohlbefinden ist allgemein anerkannt. Das Licht steuert nicht nur den Zyklus der Natur, sondern lenkt auch den menschlichen Tagesrhythmus. Dabei wird das Licht nicht nur über die Augen, sondern auch über die Haut aufgenommen. Licht- und Farbtherapien sind heute anerkannte und bewährte Heilmethoden. Diese Erkenntnis findet auch in der Architektur ihren Niederschlag. Die beste Lösung für eine maximale


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SONDERTHEMA

Energie sparen … Preise für fossile Brennstoffe machen energetische Sanierung notwendig

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Die sogenannte Energieeffizienzklasse – erkennbar an den Buchstaben A bis G – gilt als wichtiger Hinweis für den Energieverbrauch von Haushaltsgeräten. Doch die Kennzeichnungen sind nur innerhalb einer Gerätegruppe vergleichbar, wie die Fachleute der Verbraucherzentrale Sachsen er-

läutern. "Während das A bei Waschmaschinen für die sparsamste Klasse steht, ist es bei Kühl- und Gefriergeräten vor allem ein Hinweis auf Energieschlucker", informiert Energieexperte Roland Pause: „Hier sind die AGeräte die Schlusslichter.“ Kühl- und Gefriergeräte seien bei

der Senkung des Energieverbrauchs führend: Schon vor Jahren habe man eine Erweiterung der Energieeffizienzklasse A auf A+ und A++ vorgenommen. Seit 2010 gebe es eine weitere Verbesserung, denn Geräte der energieintensiveren B-Klasse dürften nicht mehr im Handel angeboten

werden. Nach Schätzungen der Verbraucherzentrale Sachsen sind derzeit rund 10 Prozent der Kühl- und Gefriergeräte in der Klasse A ausgewiesen, fast 60 Prozent gehören zu den A+-Geräten und über 30 Prozent können auf die sparsamste Effizienzklasse A++ verweisen. dapd

Energetisches Sanieren Umstieg auf erneuerbare Energien wird auch im privaten haushalt immer wichtiger Was künftig Heizöl oder Erdgas kosten werden, weiß niemand genau. Aber die meisten Hausbesitzer sind sich sicher, dass die Preise für fossile Brennstoffe weiter steigen und möchten deshalb unabhängiger vom Energiemarkt werden. Für alle diejenigen Haushalte, deren Wohneigentum aus den Jahren 1949 bis 1990 stammt, und für alle, deren Eigenheim vor 1949 erbaut wurde, ist der zukünftige Handlungsbedarf besonders groß. Auf www.lbs-ht.de gibt es Informationen zum typischen Modernisierungsbedarf, sortiert nach Hausbaujahren und anderen Themen rund ums Energiesparen und Modernisieren. Energetisch sanieren Zum Ziel, Heizkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen, führen vor allem zwei Wege: Ein geringerer Verbrauch fossiler Brennstoffe oder der Umstieg auf erneuerbare Energien. Wer weniger hei- Die Solarthermieanlage auf dem Dach kann auch beim Heizen unterstützen.

Foto: djd

zen möchte, setzt auf eine gute Dämmung. Vor allem Fenster, Außenwände und der Dachstuhl bieten meist erhebliches Sanierungspotenzial. Auch der Einbau eines Brennwertkessels kann ein sinnvoller Schritt sein. Diese modernen Kessel nutzen im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkesseln auch die Abwärme. So wird die Energie, die in den Brennstoffen steckt, fast vollständig verwertet. Eine wichtige Alternative sind neue Technologien wie eine Solarthermieanlage oder Holzpelletheizungen. Sie gelten mittlerweile als erprobt und haben sich deshalb etabliert. Den Umstieg finanzieren „Auch wenn sich eine Investition in moderne Heiztechnik recht schnell bezahlt macht, muss sie erst einmal finanziert werden. Und wer gerade sein Eigenheim abgezahlt hat, dem stehen oft keine ausreichenden Mittel zur Verfügung“, erklärt Peter Marc Stober, Sprecher der Geschäftsleitung der Landesbausparkasse (LBS) Hessen-Thüringen: „Gut beraten sind Hausbesitzer, die frühzeitig einen Bausparvertrag abschließen. Ein Bausparer, der monatlich 136 Euro auf seinen Bausparvertrag einzahlt, kann bereits in zehn Jahren Auch Wasser wird in Zukunft mit Moderne Fenster tragen ganz wesentlich dazu bei, die Heizkosten zu auf eine Bausparsumme von alternativen Wärmequellen erhitzt Foto: djd reduzieren. Foto: djd 40.000 Euro zurückgreifen. djd werden.


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SONDERTHEMA

… Umwelt schonen Einsparungen durch neue Energiestandards möglich Vielen Hausbesitzern ist nicht bekannt, dass im Falle einer Beheizung der Kellerräume zugleich eine Wärmedämmung verpflichtend ist. So schreibt es die Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. Bei unbeheizten Kellern empfiehlt sich eine Mindestdämmung. Das Infozentrum Pro Keller e.V. hat dazu eine aktuelle Broschüre veröffentlicht, die kostenlos unter 0385 20794014 bestellt werden kann. Schwitzwasser verhindern Gerade im Keller leistet eine Dämmung wertvolle Dienste: Sie senkt die Heizkosten und verhindert Schwitzwasser, eine der Hauptursachen für Schimmel und Rost. Bei Lagerräumen verhindert eine Mindestdämmung, evetuell zu-

sammen mit leichter Beheizung, dass sich kein Wasserdampf aus der Luft niederschlägt. Generell sind die Wärmeverluste eines Kellers gering, da das Erdreich wie eine natürliche Dämmung wirkt. Moderne Energiestandards Bei beheizbaren Kellern muss der Wärmeschutz im Keller in jedem Fall in das Energiekonzept des Hauses integriert werden. Die Planung sollte dabei stets durch den Fachmann erfolgen. Er kann den tatsächlichen Bedarf exakt berechnen. Als Berechnungsgröße gilt die Wärmedurchlässigkeit, früher als k-Wert geläufig und heute als U-Wert bekannt. Berechnet wird dabei die Wärmemenge, die durch ein Bauteil transportiert

wird. Bei Kellerwänden sollte der Wert nicht über 0,35 liegen (Details unter www.prokeller.de). Mit Wärmedämmsteinen z.B. Wärmedämmziegeln oder Leichtbetonsteinen ist dieses leicht einzuhalten. Bei Betonkellern oder Kellerwänden aus schweren Betonsteinen oder Ziegeln empfiehlt es sich, eine mindestens zwölf Zentimeter dicke Dämmung einzubauen. Sind die Kellerwände von außen genügend gedämmt, ist eine zusätzliche Isolierung der Kellerdecke und offener Treppenhäuser meist unnötig.Zu jeder guten Planung gehören ebenso Kellerfenster mit Wärmeschutzverglasung Privates Fitnesscenter, Heizungsraum und Abstellbereich: Kellerräume werden vielfältig genutzt – eine Besowie Kellerlichtschächte, die kei- heizung und Dämmung sollte daher bei Neubau oder Modernisierung nicht vergessen werden. ne Wärmebrücken bilden. djd/pt Foto: djd/Vissmann

Gut für Klima und Umwelt

Innungs

sern, die schon ein Produktleben als Zeitung, Schreibpapier oder Wellpappenverpackung hinter sich haben. Wellpappenrohpapier aus Frischfasern schlägt mit durchschnittlich 20 Prozent zu Buche. Dieser Rohstoff stammt von dem bei der Waldbewirtschaftung anfallenden Bruch- und Durchforstungsholz aus überwiegend nachhaltiger Forstwirtschaft. Dass die so gewonnenen Rohstoffe und die entsprechenden Papiererzeugnisse sehr effektive Kohlendioxidspeicher sind, belegen Untersuchungen im Auftrag des Internationalen Rates der Forst- und Papierverbände ICFPA: Danach enthält eine Tonne Papier etwa 1,3 Tonnen CO2 in gebundener Form. Weiteres Umwelt-Plus von Packstoffen auf pflanzlicher Rohstoffbasis: Sie schonen die zur Neige gehenden fossilen Ressourcen – besonders die Ölvorkommen – und lassen sich nach Herstellung und Gebrauch mehrmals wirtschaftlich recyceln. Wellpappenkartons sind beispielhaft, was ein vom Verband der Wellpappen-Industrie herausgegebenes Öko-Signet auf den Punkt bringt: „Verpackungen aus Wellpappe: nachwachsende Rohstoffe – vollständiges Recycling“. Eine nachhaltige Unternehmensstrategie braucht nachhaltige Verpackungen. Damit die Wälder weiter wachsen. akz

Qualität

Bei den Mitgliedern der

INNUNG SPENGLER-, SANITÄR-, HEIZUNGS- u. KLIMATECHNIK BAYREUTH

Wellpappe lässt Wälder wachsen Von wegen Waldsterben. Heute wissen wir, dass die Befürchtungen aus den 80er-Jahren übertrieben waren, denn in Europa waren die Waldflächen noch nie so groß wie heute. Das jedenfalls hat die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, herausgefunden. Nach den FAO-Berechnungen sind zwischen Hammerfest und Palermo allein in den Jahren 2000 bis 2005 eine halbe Million Hektar Wald neu hinzugekommen. Das entspricht etwa der zweifachen Fläche des Saarlands. Wesentlich beigetragen zu dieser Entwicklung hat neben der erhöhten Sensibilität der Bevölkerung für den ökologischen Wert der grünen Lunge besonders die wirtschaftliche Nutzung der nachwachsenden Rohstoffe durch die Papier- und die Papier verarbeitende Industrie. Sie ist eine Basis des Baum-Booms. Damit leisten Unternehmen, die ihre Waren in Wellpappe verpacken, indirekt einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz. Denn der Stoff, aus dem Obststeigen, Umzugskisten und Transportverpackungen hergestellt werden, hat seinen natürlichen Ursprung wie alle Papiererzeugnisse im Wald. Das Papier für Wellpappe hat in Deutschland mit rund 80 Prozent einen sehr hohen Anteil an Recycling-Rohstoffen, also Zellstoff-Fa-

-IQ-

Auflistung aller Betriebe als Merkzettel. ( H = Zentralheizungs- u. Lüftungsbau, I = Gas, Wasser, Sanitäranlagen, S = Spengler/Klempner

Stadtgebiet Bayreuth Bechert GmbH Böhm & Lienemann Döring & Reuth GmbH Einsiedel & Bernt GmbH Fischer Haustechnik GmbH GEWOG Hacker Hans Hopf Karl GmbH Jung Helmut Kasel Stefan Knab GmbH Leopold Helmut Linhardt Gerhard Nickl Rainer Okelmann Helmut GmbH Preiss Willi W. Schlenck GmbH Weber Hugo GmbH Wehrfritz Adolf Wernecke GmbH Zahn Gerhard Bad Berneck Engelbrecht Peter Engelbrecht Markus Hartung Hermann e.K. Krug Norbert Pargent Friedrich GmbH Bindlach Maisel Gerd Bischofsgrün Haas Jörg Creußen Fassold Haustechnik GmbH & Co. KG Vogtmann Hans GmbH Fichtelberg Ney Richard Wagner Werner Zutter Eduard GmbH Gesees Schiller GmbH Goldkronach Hagen-Haustechnik GmbH Hollfeld Kaupper Gerhard Teufel Roland Wolf Hermann Heinersreuth Weiß Matthias Mistelbach Seiter Dieter Mistelgau Töpfer Haustechnik e.K. Nagel Köstler Hans GmbH Pegnitz Failner Oskar Lothes Karl Seifert Gottfried GmbH Plech Kroder Wilhelm GmbH Pottenstein Eckert Harald Löhr Franz Speichersdorf Nachtmann e. Kfm. Zetlmeisel Gerd GmbH Waischenfeld Linhard Stefan Bezold Robert Weidenberg Haug Fritz u. Helmut GBR Lippolt GmbH Wachs Karl-Heinz Weiss Peter

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Ludwig-Thoma-Str. 15 Rich.-Wagner-Str. 64 Fantaisiestraße 22a Leuschnerstraße 40 Grüner Baum 17 Gutenbergstraße 8 Am Bauhof 13 Ritt. v. Eitzenbergerstr. 4 Schöne Aussicht 17 Rosestr. 25 Himmelkronstraße 4 Holländerstraße 14 St. Nikolausstr. 15 Markgrafenallee 24 Gabelsbergerstr. 7 Brandenburgerstr. 38-40 Ludw.-Thoma-Str. 36 a Am Pfaffenfleck 5 Nürnberger Str, 5 Dammallee 5 Brandenburger Str. 27

Tel.: 0921/7561-0 Tel.: 0921/64179 u. 64720 Tel.: 0921/66612 Tel.: 0921/64547 Tel.: 0921/20201 Tel.: 0921/89652 Tel.: 0921/41484 Tel.: 0921/799960 Tel.: 0921/2305517 Tel.: 0921/1502686 Tel.: 0921/74690 Tel.: 0921/22188 Tel.: 0921/68992 Tel.: 0921/21171 Tel.: 0921/7262626 Tel.: 0921/20095 Tel.: 0921/75712-0 Tel.: 0921/970616 Tel.: 0921/64449 Tel.: 0921/64840 Tel.: 0921/23127

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Wunsiedler Str. 22

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Bayreuther SONNTAG | 10. Oktober 2010

BBC will heute gewinnen Der Aufsteiger in die Basketball-Bundesliga gastiert um 17 Uhr beim Liga-Urgestein LTi Gießen 46ers BAYREUTH. Nach der knappen 61:68-Auftaktniederlage bei den New Yorker Phantoms Braunschweig am vergangenen Sonntag steht für den BBC heute in der Basketball-Bundesliga erneut ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Das Team von Trainer Andreas Wagner gastiert dabei beim Bundesliga-Urgestein LTi Gießen 46ers, das mit zwei Siegen – am vergangenen Sonntag in eigener Halle gegen die Telekom Baskets Bonn und vor zwei Tagen auswärts mit 64:58 in Ludwigsburg – in die Saison gestartet ist. Die Hessen, Gründungsmitglied der Bundesliga, spielen ununterbrochen in der 45. Saison in Folge erstklassig. Durch die lange Tradition beider Standorte wird das Spiel das bereits 64. Aufeinandertreffen sein. In bislang 56 Liga-, fünf Pokal- und zwei Ligapokalspielen stehen 37 Bayreuther Siegen (20 Heim- und 17 Auswärtserfolge) 26 Gießener Siege (15/11) gegenüber. Nur gegen Hagen (80 Spiele) und Leverkusen (64) spielten die Bayreuther Basketballer häufiger. Das letzte Aufeinandertreffen beider Clubs war am 22. November 2006, als es in der ersten Hauptrunde im BBL-Pokal eine knappe 71:79 Heimniederlage des BBC gab. Aus dem Gießener Vorjahresteam, das Tabellen-Vierzehnter der BekoBBL wurde, sind, abgesehen von einigen Jugendspielern, nur noch drei Akteure übrig: Center Jannik Freese , Shooting Guard Mathias Perl sowie Center Elvir

Ovcina. Ziehen lassen musste man unter anderem die starken US-Amerikaner Maurice Jeffers, Kevin Johnson, Joe Werner und Lorenzo Williams sowie den Kanadier Osvaldo Jeanty, der sich bekanntlich dem BBC Bayreuth angeschlossen hat. Auch Eigengewächs Johannes Lischka, der viele Jahre für Gießen beziehungsweise den Kooperationspartner Lich auflief, hat den Club verlassen und spielt künftig in Ludwigsburg. 46ers-Coach Vladimir Bogojevic musste also, ebenso wie sein BBC-Pendant Andreas Wagner, einen Schwung neuer Spieler ins Team integrieren. Dass dies vorerst gelungen ist, zeigt der 75:70Heimsieg über die Telekom Baskets Bonn am vergangenen Sonntag. Dabei gab es allerdings auch einen schmerzhaften Ausfall. Shooting Guard Chase Griffin erlitt einen Außenbandanriss. Gießen reagierte schnell und verpflichtete den 23-jährigen Kanadier Tyler Kepkay nach. Vorerst hat Kepkay einen vierwöchigen Vertrag. Im Spielaufbau vertraut das Bundesliga-Urgestein auf den Georgier Giorgi Gamqrelidze , der im Vorjahr für den Mitteldeutschen BC auflief. Ebenfalls neu sind Shooting Guard Anthony Smith, Small Forward Ryan Brooks sowie Power Forward Zachery Peacock. Alle drei spielen zum ersten Mal in Deutschland, Smith und Peacock führten das Team mit je 21 Punkten gegen Bonn zum Sieg. Der einzige deutsche Neuzugang mit Spielzeit gegen die Telekom Baskets war Center Dirk Mädrich.

„Man hat am vergangenen Wochenende gesehen, wie Heimstark Gießen ist“, analysiert BBCTrainer Andreas Wagner den nächsten Gegner seiner Mannschaft. „Es ist sehr unangenehm in der Halle zu spielen, in der es sehr laut werden kann. Das Team ist sehr solide. Wir wollen nach der Niederlage in Braunschweig unbedingt gewinnen. Dafür müssen wir gut in die Partie kommen. Es wird keine Leichte Aufgabe für uns werden, auch durch die Nachverpflichtung von Tyler Kepkay werden wir es nicht leichter haben. Er kennt die Liga und hat im letzten Jahr in der Pro A gezeigt was er kann. Zudem hat er die Vorbereitung über weite Strecken in Braunschweig absolviert. Auch ist es in dieser frühen Phase der Saison noch kein Vor- oder Nachteil für uns, dass Gießen am Freitag gespielt hat und wir pausieren konnten.“ Spielbeginn in der Sporthalle Gießen-Ost, einer der „Kulthallen“ der Liga, ist heute um 17 Uhr. Erneut setzt der BBC-Fanclub Bayreuth BATS einen Fanbus ein. Am kommenden Freitag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr findet dann das erste Heimspiel der Saison statt. Tickets für die Partie gegen die BG Göttingen gibt es unter tickets.bbc-bayreuth.de. Bereits jetzt herrscht nach Auskunft des BBC eine große Nachfrage für das erste Bundesliga-Spiel in Bayreuth seit elf Jahren, bei dem es auch zum Wiedersehen mit Christoph Tetzner und Jermain Raffington kommt. rs

Ziel ist der dritte Sieg Brose Baskets empfangen heute um 17 Uhr Bremerhaven BAMBERG. Mit einem 70:59-Arbeitssieg gegen ratiopharm Ulm am vergangenen Sonntag in eigener Halle und einem letztlich hart erkämpften 71:65-Auswärtssieg bei Phönix Hagen am Freitag sind die Brose Baskets Bamberg mit zwei Auftakterfolgen in die neue Saison der Beko Basketball-Bundesliga gestartet. Am heutigen Sonntag um 17 Uhr steht für den Deutschen Meister und Pokalsieger bereits die dritte Partie an: In der heimischen Stechert-Arena Halle empfangen die Schützlinge von Headcoach Chris Fleming die Eisbären Bremerhaven. Wenn die Bamberger abermals die Oberhand behalten wollen, werden sie sich allerdings gegenüber der Leistung vom Freitag im Spiel gegen Hagen deutlich steigern müssen. In der Dortmunder Westfalenhalle, in der Phönix Hagen das Heimspiel gegen den Double-Gewinner austrug, gab es nämlich eine sehr zerfahrene und unansehnliche erste Halbzeit. Nach vielen Fehlwürfen und Ballverlusten führte Bamberg zur Halbzeit zwar mit 26:21, wirklich überzeugen konnten jedoch nur die Youngsters Tibor Pleiß sowie Maurice Stuckey, der aufgrund der Verletzung von John Goldsberry viel Spielzeit erhielt. Im dritten Viertel überzeugten die Brose Baskets eher und bauten ihre Führung schnell auf 40:25 aus. Maurice Stuckey baute den Vorsprung beim Stand von 51:31 sogar zwischenzeitlich auf 20 Punkte aus. Wer nun allerdings glaubte, dass die Brose Baskets den Sieg im letzten Viertel sicher und routiniert nach Hause spielen, sah sich getäuscht. Die Hagener gaben sich nämlich keineswegs geschlagen, kamen wie Phönix aus der Asche zurück und waren nach einem 13:2-Lauf plötzlich wieder in Schlagdistanz zu den Bambergern. Zweieinhalb

Minuten vor dem Ende kam Hagen gar auf 58:62 heran. Letztlich behielten die Bamberger in der Schlussphase zumindest an der Freiwurflinie die Nerven und schaukelten letztlich einen Sieg mit sechs Punkten Differenz über die Zeit. Der heutige Gegner aus Bremerhaven kam in den Playoffs der vergangenen Saison bis ins Halbfinale und schalteten dabei die BG Göttingen aus. Verantwortlich für den Höhenflug war neben dem Geschick von Head Coach Doug Spradley vor allem das Spielertrio

Louis Campbell, Jeff Gibbs und Andrew Drevo. Allerdings blieb in der neuen Saison nur Playoff-Held Drevo in Bremerhaven. Zusammen mit dem ebenfalls BBL-erfahrenen Craig Callahan formt er eines der stärksten Powerforwardduos der Liga. Die Fäden zieht der neue Point Guard Donald Copeland, dessen Fähigkeit zu punkten die Brose Baskets bereits einmal schmerzlich erfahren mussten. Satte 25 Punkte markierte der Guard im November 2008, damals im Dress von PGE Turow, im Eurocup gegen die Bamberger. rs


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Bayreuther SONNTAG

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Bayreuther SONNTAG vom 10.10.2010