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Nr. 28 | 4. Jahrgang

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Regionalauflage: 50.600 Exemplare | wöchentliche Gesamtauflage: 290.936 Exemplare

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Kultur

Gesundheit

Internationale Architekten besuchten Bayreuth, um sich über die Konzeption eines neuen Museumsbaus neben dem Haus Wahnfried zu informieren. Wie groß darf ein moderner Zweckbau sein? Seite 3 .

In der vergangenen Woche sind wir mit Temperaturen bis 37 Grad Celsius verwöhnt worden. So angenehm die Hitze für viele auch sein mag, sie hat auch Nachteile: Es kann zu Ozonalarm kommen. Seite 3

Gemeinsame Apotheke in Scheßlitz „Medical Order-Center“ für Kliniken Bayreuth und Bamberg – ver.di protestiert BAYREUTH. Gesundheitslogistik ist eine der Säulen, die das künftige Logistikzentrum auf dem Gelände der früheren Markgrafenkaserne tragen soll. Eine erste Keimzelle soll jetzt geschaffen werden: In einem gemeinsamen „Medical Order-Center“ wollen das Klinikum Bayreuth und die Sozialstiftung Bamberg, die das dortige Klinikum trägt, künftig ihre hauseigenen Krankenhausapotheken auslagern. Das neue „Medical Order-Center“ soll dabei vorerst in Scheßlitz in Hallen der dort an der Autobahn A70 befindlichen Firma BI-LOG angesiedelt werden. Mittelfristig, nach Fertigstellung der Erschließungsmaßnahmen auf dem Kasernengelände , ist jedoch ein Umzug nach Bayreuth geplant, erklärte Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl im Gespräch mit dem Bayreuther SONNTAG. Die Pläne für die Zusammenlegung der Krankenhausapotheken in Scheßlitz müssen zunächst die relevanten Gremien der beiden Kliniken passieren. Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, steht das Thema in dieser Woche auf der Tagesordnung einer Sitzung des Klinikum-Aufsichtsrates in Bayreuth. Im Bamberger Stiftungsrat wurde bis heute noch keine Entscheidung getroffen. Das Thema soll dort zwar bereits einmal auf der Tagesordnung des Stiftungsrates gestanden haben, wurde allerdings wieder herunter genommen. Heftige Kritik an den Plänen kommt von der Gewerkschaft

ver.di. Wie die Bayreuther Vertrauensleute der Dienstleistungsgewerkschaft gegenüber dem Bayreuther SONNTAG betonten, wird alleine im Bayreuther Klinikum der Wegfall von 30 Arbeitsplätzen befürchtet. In der Krankenhaus-Apotheke selbst seien zwar nur 13 Personen beschäftigt, hinzu kämen jedoch die Versorgungsassistenten, die die Medikamente auf den einzelnen Stationen verteilen sowie Holund Bringdienste. Laut ver.di soll das neue Logistikzentrum

nämlich die benötigten Medikamente direkt bis auf die Stationen liefern. Ob dies in der Praxis allerdings so umsetzbar ist, daran haben die Vertrauensleute erhebliche Zweifel. Sicherlich werde das Klinikum in der Produktwahlfreiheit eingeschränkter sein als bislang. Außerdem gebe es gerade in einem Krankenhaus der Maximalversorgung wie Bayreuth immer wieder

Bedarf für Medikamente, die den Patienten innerhalb einer bestimmten Zeit verabreicht werden müssen, die aber angesichts der beschränkten Lagerkapazitäten im Krankenhaus nicht vor Ort sind und erst aus Scheßlitz angefordert werden müssen. Zudem verstärke das neue Zentrum den Trend, dass durch das Klinikum als grö ßtem Arbeitgeber in der Stadt immer weniger in Bayreuth selbst eingekauft wird. Die Gewerkschaft ver.di ruft die Entscheidungsträger der beiden Kliniken dazu auf, die Pläne zu überdenken. Für das neue „Medical OrderCenter“ wurde mittlerweile das Netzwerk „BayGLog – Bayreuther Gesundheitslogistik“ mit Akteuren der Gesundheitswirtschaft in Bayreuth und Umgebung gegründet.

Beteiligt sind daran unter anderem die Universität, das Klinikum, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Spedition Wedlich, das RehaTeam und die Firma TMT. Netzwerkmanagerin ist Dr. Gitte Händel. Dr. Händel erklärte auf Nachfrage, dass in dem neuen „Medical Order-Center“ alle Beteiligten der Gesundheitsbranche zusammengeführt werden, um gemeinsam Synergien zu nutzen und Vorteile zu erzielen. Die Aufbauarbeit des neuen Logistikzentrums werde sicher einige Jahre dauern, auf längere Sicht sei auch denkbar, weitere Partner neben dem Klinikum Bayreuth und der Sozialstiftung Bamberg zu integrieren. Die Bedenken der Gewerkschaft kann die Netzwerkmanagerin zum großen Teil nicht teilen. „Gesundheitslogistik ist ein noch relativ neues und unbekanntes Feld. Ein ähnliches Medical OrderCenter in Aalen, das seit längerem besteht, zeigt aber beispielsweise, dass das Ganze gut funktioniert“, so Dr. Händel. Strecken wie von Scheßlitz nach Bayreuth oder Bamberg seien heutzutage für die Logistik keine Entfernungen. In der Automobilindustrie sei das Ganze viel weiter entwickelt, wenn dort ein Teil benötigt werde, könne dies über das vorhandene Logistiknetz binnen einer Stunde geliefert werden. Eine viel wichtigere Frage als die Bereitstellung durch die Logistik sei in der Regel die rechtzeitige Anmeldung des Bedarfs, erklärte die Netzwerkmanagerin. rs

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Bayreuther SONNTAG |

BAYREUTH / SONDERTHEMA

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Afrika mitten in Bayreuth

Ihr persönlicher Kontakt zu uns: Das Bayreuther Afrika-KaribikFestival findet heuer zum fünften mal statt und ist eine Plattform, den kulturellen Reichtum und die Lebensfreude des afrikanischen Kontinents mitzuerleben. Seit

Freitag sind die zahlreichen Marktstände, das afrikanische Essensangebot und die Musik in der Kanzleistraße und im Ehrenhof, ein Beispiel, wie Völkerverständigung praktisch aussehen kann.

Der afrikanische Basar ist heute ab 11 Uhr geöffnet. Außerdem gibt es den ganzen Tag Live-Konzerte, Workshops sowie diverse Tänze zum Anschauen und Mitmachen. gmu

☎ 09 21/162 72 80 – 40

ô 09 21/162 72 80 – 60

✉ info@bayreuthersonntag.de Tickets & Kleinanzeigen: Liane Rabenstein

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Typisierungsaktion bei der Regierung

Aktuelle Leukämie-Erkrankungen waren Anlass für die Regierung von Oberfranken beim diesjährigen Gartenfest eine Typisierungsaktion durchzuführen. Die Kosten wurden durch einen Flohmarkt, eine Gemäldeversteigerung und durch den Verkauf von Kuchen und Getränken finanziert. Der Personalrat organisierte die erfolgreiche Aktion. gmu

Mediaberater:

Klatschspalte Vor einem Millionen-Publikum wurde TV-Moderator Stefan Mross reingelegt! Der Showstar wurde „Opfer“ der versteckten Kamera. Die MrossReinfall wird am heutigen Samstag in der Samstagabendshow „Verstehen Sie Spaß?“ (20.15 Uhr) ausgestrahlt. Ein Hochzeitsantrag auf der Showbühne – ein solches Ereignis lässt die Herzen aller Romantiker höher

l.rabenstein@bayreuthersonntag.de

Susan Schirmer

ckenmähne entwickelt. Wie der „Daily Star“ im Web meldet, setzt die 34-Jährige auf die positive Kraft körpereigener Ausdünstungen. Sie verrät: „Ich wasche mein Haar zweimal die Woche und benutze über Nacht einen Conditioner als Haarmaske, der meine Kopfhaut zum Das ehemalige Spice Girl Mel B Schwitzen bringt. So bekommt hat wohl eine ganz eigene Metho- man all seine eigenen Fette wiede zur Pflege ihrer schwarzen Lo- der zurück.“ schlagen! Dachte sich auch Stefan Mross. In seiner Unterhaltungssendung „Immer wieder sonntags“ wollte die blonde Katarina ihrem Lebensgefährten Timo einen Heiratsantrag machen. Doch dann: Timo lehnt den Antrag nicht nur vehement ab, das Paar liefert sich vor laufenden Kameras auch noch ein hitziges Wortgefecht! Das Stefan Mross völlig entgeistert dem Geschehen folgte, war verständlich.

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✉ s.schirmer@bayreuthersonntag.de Jürgen Distler

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✉ j.distler@bayreuthersonntag.de Redaktion: Roland Schmidt

☎ 09 21/162 72 80 – 40

✉ r.schmidt@bayreuthersonntag.de Bayreuther SONNTAG – total lokal GmbH Richard-Wagner-Str. 36 · 95444 Bayreuth Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 8–17 Uhr

Saaser Waldfest BSC Saas lädt vom 23. bis 26. Juli ein

Vier Tage feiern in der Saas Großes Programm – am Montag, 26. Juli, ist Kinderfest Der BSC Saas feiert vom 23. bis 26. Juli sein traditionelles Waldfest. Der Festbetrieb beginnt am Freitag um 18 Uhr. Für Musik sorgen „Tina und Gerd“. Wie an allen Festtagen gibt es Bratwürste, Steaks, Fisch- und Lachsbrötchen, verschiedene Käsevariationen und die ungarische Spezialität Langos. Am Samstag startet der Festbetrieb um 17 Uhr. Für Musik sorgen die „Nightflowers“. Als besondere Spezialität werden ab Samstag Heringe und Makrelen vom Holzkohlengrill offeriert. Das Programm am Sonntag beginnt um 9.30 Uhr mit einem Waldgottesdienst. Es schließt sich um 10.30 Uhr der traditionelle Weißwurst-Frühschoppen an. Am Nachmittag spielt auf dem Fußballplatz um 15 Uhr die Reserve des BSC Saas gegen des TSV Donndorf.Gleichzeitig ist Festbetrieb, für Musik sorgt „BSE“. Am Abschlusstag des Waldfes-

Idyllische Stimmung herrscht beim Saaser Waldfest.

tes, dem Festmontag, beginnt um 15 Uhr ein Kinderfest. Ab 17 Uhr startet dann der Festbetrieb, für Musik sorgen „Tina und Gerd“. Um

Foto: red

18.30 Uhr wird außerdem ein Fußballspiel zwischen der ersten Mannschaft des BSC Saas und dem VfB Kulmbach angepfiffen. red

Bahnhofstr. 15 95463 Bindlach Tel. 0 92 08/5 74 42

In Bayreuth sind wir für Sie da: Mittwoch und Samstag am Wochenmarkt Dienstag und Donnerstag am Viktualienmarkt


18. Juli 2010 | Bayreuther SONNTAG

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BAYREUTH

VorsichtbeiOzonundSommersmog BAYREUTH. In der vergangenen Woche sind wir mit viel Sonne und Temperaturen bis 37 Grad Celsius verwöhnt worden. So angenehm die Hitze für viele auch sein mag, sie hat auch Nachteile: Es kann zu Ozonalarm kommen. Denn die Konzentration des gefährlichen Umweltgiftes in unserer Atemluft nimmt von Hitzetag zu Hitzetag zu. Der Grenzwert von 180 µg/m³ (Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft) wurde bisher jedoch noch nicht erreicht. In der vergangenen Woche wurden in Erlangen 148 µg/m, in Nürnberg 122 µg/m, in Hof 121 µg/m³ und in Kulmbach 118 µg/m³ gemessen. Bayreuth betreibt keine eigene Messstelle. Auch im Landkreis werden keine Ozonwerte ausgewertet. Die nächste Messstation steht in Kulmbach. Auf Nachfrage des Bayreuther SONNTAG, warum die Stadt über keine Messanlage verfügt, teilt Pressesprecher Joachim Oppold mit: „1993 hat der Stadtrat beschlossen, eine eigene Ozonmessanlage anzuschaffen, nachdem langjährige Bemühungen gescheitert waren, das Landesamt für Umweltschutz zu einer entsprechenden Erweiterung der örtlichen Messstation zu bewegen. Die Anlage war beim Amt für Umweltschutz (LfU) installiert und

Grafik: ddp

Sommer-

RÄUMUNGSVERKAUF bei

Alles radikal bis

von 1994 bis 2007 während der Sommermonate in Betrieb. Im Oktober 2007 wurde das Gerät auf dem Postweg zur Eichung irreparabel beschädigt. Daraufhin wurde die Verwaltung vom Umweltausschuss beauftragt, an das LfU mit der Bitte heranzutreten, Ozonmessungen in Bayreuth im Sommer 2008 vorzunehmen. Bevor über eine Ersatzbeschaffung befunden wurde, sollte das hierbei gewonnene Datenmaterial mit den Werten der LfU-Stationen in

Kulmbach, Hof oder Arzberg verglichen werden. Tatsächlich haben die Messungen des LfU dann belegt, dass die lufthygienische Situation in Bayreuth bei einem Vergleich durch die Werte der benachbarten LfUMessstationen hinreichend repräsentiert wird. Der Umweltausschuss hat daher im Juni 2009 beschlossen, vom Kauf eines neuen Messgerätes Abstand zu nehmen.“ Erhöhte Ozonwerte treten vor al-

lem im Sommer bei austauscharmen Wetterlagen auf. Atembeschwerden, Kopfschmerzen, Tränen- und Hustenreiz sowie vermehrt Asthmaanfälle sind typische Beschwerden bei zu hohen Ozon-Werten. Da Ozon ein kaum wasserlösliches Gas ist, wird es nicht von den Schleimhäuten abgefangen und dringt so tief in die Lungen ein. Dort reizt es die Bronchien und kann bei längerer Einwirkung auch Entzündungen auslösen. gmu

ter Dr. Sven Friedrich und Baufachleuten aus der Stadtverwaltung im Haus Wahnfried zu einem ersten Gedankenaustausch. Die „Interessengemeinschaft Wahnfried“ favorisiert eine reduzierte Lösung, die auf den Baumbestand und den Erhalt des Ensembles besser Rücksicht nimmt. Vertreter der Gemeinschaft übergaben den Architekten eine „Wunschliste“. gmu

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft v.l. Philipp Hausser, Uwe-Bernd Vogel, Uta Vogel, Jürgen Kohnert, Helmut Beran haben bereits 1.000 Unterschriften gegen die „große Lösung“ gesammelt. Die Eigentümer der benachbarten Wohnanlage wollen ihre Interessen, wenn nötig bis vor dem Bundesgerichtshof vertreten. Foto: Munzert

werbungen ausgewählte Teilneh- darunter auch international remer des europaweit ausgeschrie- nommierte Architekturbüros, mit benen Architektenwettbewerbs, OB Dr. Michael Hohl, Museumslei-

Die Magistrale elektrifizieren SPD-Bahnexpertesiehtsonst„denZugfürBayreuthabgefahren“ BAYREUTH. „Wenn der Bundestag im September über die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans entscheidet, muss alles dafür getan werden, dass im vordringlichen Bedarf eine Elektrifizierung der Bahnlinie von Nürnberg über Marktredwitz nach Hof beinhaltet ist – sonst ist für Bayreuth in Sachen Bahnanbindung an den Fernverkehr auf absehbare Zeit der Zug abgefahren“. Diese deutliche Einschätzung gab Martin Burkert, der bahnpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, bei einem Pressegespräch in Bayreuth. Als weiteren Schritt müsse sich Bayreuth für den Fall der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale über Marktredwitz „ernsthaft“ die Errichtung eines neuen Bayreuther ICE-Südbahnhofes, der einige Kilometer außerhalb der Stadtgrenze bei Schnabelwaid entstehen könnte, überlegen. Die Elektrifizierung der Trasse Nürnberg – Marktredwitz – Hof in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes zu bringen, werde schwer. Hier müssten die örtlichen Abgeordneten sowie die Vertreter der Stadt in den kommenden Wochen noch

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Architektenwettbewerb gestartet BAYREUTH. Im November vergangenen Jahres stimmte der Stadtrat mit großer Mehrheit dafür, nicht nur das in die Jahre gekommene Haus Wahnfried zu sanieren, sondern gleichzeitig bis zum Jubiläumsjahr 2013 auch das Richard-Wagner-Museum baulich und konzeptionell zu erweitern. Ein Architektenwettbewerb soll nun klären, ob ein Neubau im Park durchführbar ist oder ob es geeignete Alternativen rund um das Gelände gibt. Die „große Lösung“ sieht vor, dass ein mehrere hundert Quadratmeter großes Gebäude erstellt wird, das Platz für Sonderausstellungen und ein Foyer mit Cafe bietet. Diese Version soll ersten Schätzungen zufolge rund zwölf Millionen Euro kosten. Am vergangenen Donnerstag trafen sich 25 aus den mehr als 100 Be-

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deutliche Lobbyarbeit beim für die Anmeldung zuständigen Bayerischen Wirtschaftsministerium leisten. Zusätzlich werde nämlich auch eine Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof – Regensburg diskutiert. Die Bahn präferiere die vorrangige Elektrifizierung dieser Trasse wegen deren großer Bedeutung für den Güterverkehr. „Sicherlich ist diese vorraussichtlich 230 Millionen Euro teure Maßnahme auch wichtig, ein Quantensprung für den Personenverkehr wäre jedoch die inklusive des Streckenabschnittes zwischen Hof und Reichenbach 467 Millionen Euro teure Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale über Marktredwitz. Vielleicht gelingt es, trotz angespannter Finanzen, auch beide Maßnahmen im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes unterzubringen“, so Burkert. Dies hänge letztlich auch davon ab, wie weit das Bayerische Wirtschaftsministerium den Fokus der kurz- und mittelfristig geplanten Baumaßnahmen für den Schienenverkehr wegen der beabsichtigten Olympiabewerbung Münchens auf Südbayern legt. Keine Chance auf eine Elektrifizierung hat die Bahnstrecke zwi-

schen Bayreuth und Hof über die Schlömener Kurve und die Schiefe Ebene. „Hier entstehen einfach durch die topographischen Verhältnisse speziell an der Schiefen Ebene zu hohe Kosten. Schätzungen gingen von 500 Millionen Euro aus und somit ist dieses Projekt nicht im Bundesverkehrswegeplan unterzubringen“. Die Strecke zwischen Bayreuth und Hof über die Schlömener Kurve würde damit, falls die Strecke über Marktredwitz elektrifiziert würde, vom bahntechnischen her nur zweite Wahl sein, im Hinblick auf die Bedienung im Rahmen der FrankenSachsen-Magistrale. Es würde hier aber wohl weiterhin einen Verkehr mit dieselgetriebenen Neigetechnikzügen, etwa im ZweiStunden-Takt, geben. Zum Thema Neigetechnik hatte Burkert eine gute Nachricht im Gepäck. Wegen technischer Probleme verkehren seit vergangenem Jahr über Bayreuth keine Neigetechnikzüge mehr auf der Franken-Sachsen-Magistrale, was zu längeren Fahrzeiten führt. Nach neuesten Auskünften der Bahn sollen auf der Strecke über Bayreuth zum Winterfahrplanwechsel 2010 wieder Neigetechnikzüge eingesetzt werden. rs

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Bayreuther SONNTAG |

BAYREUTH

18. Juli 2010

Was Sie kommende Woche nicht versäumen sollten:

Bayreuth Orchesterverein

Bayreuth Botanischer Garten

Bayreuth Cosi fan tutte

Bayreuth Raissa Venables

Bayreuth WWG-Schulfest

Trebgast Beach Clubbing

Vor 13 Jahren, 1997, wurde die Bayreuther Kunstausstellung in der Eremitage erstmalig mit einem Konzert des Bayreuther Orchestervereins eröffnet. Seitdem ist diese jährliche Matinée vor dem Sonnentempel zur Tradition geworden. Zur 60. Bayreuther Kunstausstellung in diesem Jahr wird Musik des Provenzalen Darius Milhaud, von Wolfgang Amadeus Mozart sowie von Carl Maria Weber zu hören sein. Die Leitung des Konzertes hat Professor Dr. Uwe Reinhardt.

Am Sonntag, 18. Juli, lädt Professor Helmut Zwölfer, ehemaliger Leiter des Lehrstuhls Tierökologie an der Uni Bayreuth, um 10.30 Uhr zu einer spannenden Entdeckungsreise ein. Die Führung „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft: Tiere im Botanischen Garten“ findet im Rahmen der Ausstellung „Tierisch viel los!“ statt und spürt der Lebensweise verschiedener „Garten“-Tiere nach. Treffpunkt ist der Eingang des ÖkologischBotanischen Gartens der Universität Bayreuth.

Im 15. Jahr seit Gründung des Bayreuther ”Opernstudio Oberfranken” dürfen sich die Zuhörer auf eine besondere Sommerproduktion freuen: Mozarts Oper „Cosi fan tutte“. Am heutigen Sonntag findet um 14 Uhr in der Stadthalle eine kostenlose Veranstaltung für die Senioren der Stadt, finanziert über die Hans und Martha FrischAltenstiftung, statt. Am 24. Juli ist um 19 Uhr eine Aufführung in der Aula der Uni am GeschwisterScholl-Platz. Hier haben Studenten mit Ausweis freien Eintritt.

In Zusammenarbeit mit der B.A.T. CampusGalerie zeigt das RichardWagner-Museum im Haus Wahnfried eine Preview mit Werken der New Yorker Künstlerin Raissa Venables. Ihre Fotografien zum Haus Wahnfried sind 2010 entstanden und werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung ist in der Zeit von Samstag, 24. Juli, bis Dienstag, 31. August, zu sehen. Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstag sogar jeweils bis 20 Uhr.

Am Samstag, 24. Juli, findet ab 15 Uhr das Schulfest des Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasiums (WWG) statt. Geboten werden unter anderem Theaterstücke, sportliche Aktivitäten, ein Flohmarkt, ein Quiz, Musik der Schulband, Tanzeinlagen sowie Reitvorführungen. Der Elternbeirat baut ein Kuchenbuffet auf. Höhepunkt ist der Abschluss des Projektes „WWG – da bewegt sich was“, bei dem Schüler durch sportliche Aktivitäten Geld für die Schule gesammelt haben.

Am Samstag, 24. Juli, findet am Trebgaster Badesee das Beach Clubbing, eine der größten Sommerpartys der Region, statt. Vom Parkplatz bis zu den Bootsstegen verwandelt sich das Areal in eine aufwändig dekorierte Partyzone. Auf drei Areas werden von Partymusik über House bis Hip-Hop sämtliche Musikrichtungen zu hören sein, die eine Party braucht. Wir verlosen drei mal zwei Karten, die schnellsten Anrufer am Dienstag, 20. Juli, ab 15 Uhr unter Telefon 0921/162728044 gewinnen.

Sonntag, 18.07., 10.15 Uhr Neues Schloss der Eremitage

Sonntag, 18.07., 10.30 Uhr Ökol.-Bot. Garten Uni Bayreuth

18.07., 14 Uhr/24.07., 19 Uhr Stadthalle/Uni Geschw.-Scholl-Platz

ab Samstag, 24.07. Haus Wahnfried

Samstag, 24.07., ab 15 Uhr WWG Bayreuth

Samstag, 24.07., 21 Uhr Badesee Trebgast

Klassik pur BAYREUTH. Unter dem Motto „Kindercamp in Concert 2010“ feiert die internationale Kinderstiftung Villa Sans Souci auch in diesem Jahr ihr eigenes Klassikfestival am Rande der Wagner-Festspiele. Wer zum alljährlichen Opern-Highlight nach Bayreuth reist, kann am Vortag der Premiere, Samstag, 24. Juli, um 17.30 Uhr in der Schlosskirche schon einmal Klassik pur genießen und dabei Gutes tun. Die „Kindercamp in Concert“-Reihe präsentiert in diesem Jahr „The Priests“ aus Nordirland. Schirmherrin 2010 ist Stephanie zu Guttenberg. Neben „The Priests“ wirken auch das „Boulanger Trio“ aus Berlin, die polnische Solistin Katarzyna Mycka gemeinsam mit den Hofer Symphonikern, das Nachwuchstalent Lukas Höfner und Bayreuths Kirchenorganist Christoph Krückl mit. Mit einer Hommage ehrt die Stiftung den im Dezember 2009 verstorbenen Begründer der Musikgruppe „The Alan Parsons Project“, Eric Woolfson. Seine Kindercamp-Ballade „Along the road together“ singt erstmalig Musicalstar Thomas Borchert, begleitet von 80 kleinen Sängern des Bayreuther Kinder- und Spatzenchors. Tickets sind im Internet erhältlich. red www.kindercamp-in-concert.de

Ambros und Stelter Zwei Top-Acts beim Hainbad-Geburtstag in Bamberg BAMBERG. Mitten in der Stadt im Fluss baden – und das vor malerischer Kulisse, unter historischem Baumbestand. In Bamberg gibt’s eine der romantischsten Badegelegenheiten Bayerns: an der Hainbadestelle, die in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag feiert. Am kommenden Wochenende wird das mit einem großen Kulturfest unter freiem Himmel gefeiert: mit dem Sänger und Liedermacher Wolfgang Ambros am Freitag, 23. Juli, sowie einem Gastspiel des TV-Kabarettisten Bernd Stelter („7 Tage, 7 Köpfe“) am Samstag, 24. Juli. Ambros, der als Gründervater des Austro-Pops gilt, wird am 23. Juli mit seinem Keyboader Günter Dzikowski sein Duoprogramm „Ambros pur“ zeigen. Bernd Stelter kommt mit seinem Programm „Mittendrin“ in die Hainbadestelle. Der Titel ist Programm: „Ich bin 49 Jahre, mitten im Leben. Da wird es Zeit, sich mit den Problemen des Älterwerdens zu beschäftigen“, sagt Stelter, der vor allem aus der RTL-Comedy-Serie „7 Tage, 7 Köpfe“ bekannt ist.

gramm geschrieben und das Programm war toll, dann bin ich zufrieden.“ red

Infos

Bernd Stelter.

Foto: red

Stelters letztes Programm haben mehr als 250.000 Menschen gesehen. Wenn Stelter in die Hainbadestelle kommt, passen nur wenige Hundert rein: „Das ist super. Die Leute sollen was sehen und nicht das Gefühl haben, der Künstler ist weit weg“, sagt Stelter. „Wenn die Leute nach Hause gehen und sagen, ich war hautnah dran, der hat danach noch Auto-

Termine: Freitag, 23. Juli: Wolfgang Ambros „Ambros pur“. Samstag, 24. Juli: Bernd Stelter „Mittendrin“. Konzertbeginn ist jeweils um 20 Uhr. Karten: Vorverkauf für Wolfgang Ambros und Bernd Stelter beim Kartenkiosk Bamberg (www.kartenkiosk-bamberg.de), Kartentelefon: 0951/23837. Weitere Infos: www.stadtwerke-bamberg.de Kartenverlosung: Wir verlosen 1x2 Eintrittskarten für das Programm von Bernd Stelter am 24. Juli. Die schnellsten Anrufer am Dienstag, 20. Juli, ab 15 Uhr unter Telefon 0921/162728044 gewinnen.

Die „Pfingstreise“ auf CD BAYREUTH. Mit der „Pfingstreise“ setzt der Berliner Verlag Auricula seine erfolgreiche Hörbuchreihe „Der Literatur(ver)führer“ fort, die parallel zur Reihe „Der Klassik(ver)führer“ herausgegeben wird.

CD-Vorverkauf Die CD ist zum Preis von 22,50 Euro im Shop des Bayreuther SONNTAG erhältlich.

Die „Pfingstreise“, gesprochen beschreibungen sind sehr detailvom Schauspieler Hans-Jürgen liert, amüsant und unterhaltsam gmu Schatz, beschreibt die Wanderung vorgetragen. zweier Berliner Studenten, Wilhelm Heinrich Wackenroder und Ludwig Tieck, im ausgehenden 18. Jahrhundert von Erlangen ins Fichtelgebirge. Die Beschreibungen der zehntägigen Reise befassen sich auch ausführlich mit dem Aufenthalt in Bayreuth. Dabei handelt es sich nicht nur um Landschaftsbeschreibungen, sondern um konkrete Erlebnisse der beiden Studenten. Die Reise-

Pegnitzer Brettl: „Wellküren“ und „Zither Manä“ PEGNITZ. Beim diesjährigen Loheplatz-Open Air am 24. Juli um 20 Uhr bieten die Siedlerund Eigenheimer mit Unterstützung des Pegnitzer Brettls mit den „Wellküren“ aus Oberbayern und Ihrem aktuellen Programm „Beste Schwestern“ wieder ein Kabarett-Open Air vom Feinsten an. Depression, Geburtenrückgang, Übergewicht und Anarchie in Bayern. Allesamt

ernste Themen, die die drei Frauen auf der Bühne diskutieren wollen. Wenig erquicklich könnte dieser Abend werden, wären die Drei nicht die Well-Schwestern, die als „Wellküren“ seit über zwanzig Jahren auf Tour sind. Weiter tritt beim Straßenfest der Körbeldorfer Feuerwehr am 31. Juli um 19.30 Uhr der Vollblutmusiker und Liedermacher „Zither

Manä“ auf dem Dorfplatz auf. Dabei handelt sich aber nicht um Volksmusik, vielmehr werden Liebhaber von Rock und Blues, von Jimi Hendrix bis Chuck Berry, auf ihre Kosten kommen. Karten für die „Wellküren“ und „Zither Manä“ gibt es im Vorverkauf beim Bayreuther SONNTAG. rs


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BAYREUTH

Das HussengutunddieStromleitung Bürgerinitiative startet Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche BAYREUTH. Seit achteinhalb Jahren kämpft eine Bürgerinitiative im Stadtteil Hussengut darum, dass die quer durch das Wohngebiet führende 110-KilovoltStromleitung unter die Erde kommt und verkabelt wird. Neuerdings wird in einer Arbeitsgruppe zusammen mit Vertretern der Stadtverwaltung, den Stadträten und der E.ON versucht, das Problem zu lösen.

Fotowettbewerb

für Kinder und Jugendliche 10 – 20 Jahre (Jahrgänge 1990 – 2000)

Thema: „Das Hussengut und die

Hochspannungsleitung“ Tolle Preise! Erster Preis: 300,– € Ihr habt noch bis zum 28. Sept. 2010 Zeit, um Fotos von der Hochspannungsleitung und den Hochspannungsmasten im Hussengut und den angrenzenden Gebieten zu machen. Die Ausschreibungsunterlagen könnt Ihr Euch unter www.hochspannunghussengut.de herunterladen oder bei Gerhard Gollner, Siegmundstr. 11, abholen. Bürgerinitiative Hussengut unter Hochspannung e.V.

Mit einem Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche von zehn bis 20 Jahren startet die Bürgerinitiative nun eine weitere Aktion,

um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen. Wie Gerhard Gollner, der Sprecher der Bürgerinitiative, im Gespräch mit dem Bayreuther SONNTAG erläuterte, lautet der Titel des Wettbewerbes „Das Hussengut und die Hochspannungsleitung“. Die Fotos können nach eigenen Vorstellungen bearbeitet und sogar am PC künstlerisch verfremdet werden. Die eingereichten Bilder sollen in einer Sonderausstellung einem breiten Publikum gezeigt werden. „Die Bilder sollen den Betrachtern bei der Fotoausstellung bewusst machen können, wie sehr der Stadtteil Hussengut gewinnen würde, wenn es die Freileitung nicht mehr gäbe“, betonte Gollner. Der Wettbewerb läuft bis zum 28. September. Die Teilnahmeunterlagen können im Internet heruntergeladen oder bei Gerhard Gollner, Siegmundstraße 11, Telefon 0921/22450 abgeholt werden. Die Teilnahme lohnt sich. Das Siegerbild wird mit 300 Euro prämiert, außerdem gibt es noch eine Reihe weiterer toller Preise. rs Die 110-Kilovolt-Stromleitung im Hussengut geht mitten durch das dortige Foto: Schmidt www.hochspannunghussengut.de Wohngebiet. Anzeige

Das „Superkid“ ist gefunden

Media Markt-„Superkid“ Katja Fischer aus Himmelkron in voller Aktion. Foto: Dörfler

BAYREUTH. Katja Fischer aus Himmelkron hat sich am vergangenen Sonntag beim Spinnereifest auf dem Media Markt-Parkplatz unter 10 Konkurrenten als „Superkid 2010“ durchgesetzt. Die Neunjährige hat das Lied „Wenn ich ein Teenie wär’“ komponiert, getextet, und von ihrem Vater auf der Gitarre begleitet, auf der Bühne vorgetragen. Das Applausometer hat die Schülerin dann als Siegerin festgestellt. Die junge Sängerin erhielt aus der Hand von Media Markt-Chef Peter Borgmann eine Nintendo Wii überreicht. Außerdem tritt die Nachwuchskünstlerin am 31. Juli beim Sommernachtsfest in der Eremitage auf. Das Spinnereifest war auch heuer wieder ein toller Erfolg und wird im kommenden Jahr eine Wiederholung finden. gmu

Schultheater

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Die Theatergruppe der Privaten Montessori-Schule bringt am heutigen Sonntag um 18 Uhr die Stücke „Ein Stück vom Glück“ und „Kirschkerne spucken und Purzelbäume schlagen“ auf die Bühne im Gemeindesaal der Christuskirche am Wilhelmsplatz. rs

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Bayreuther SONNTAG |

SONDERTHEMA

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Nach der bestandenen Prüfung So geht es für junge Fahrer weiter – Tipps von TÜV SÜD Pluspunkt Gerade ist der Führerschein bestanden und schon geht es auf zur ersten Ausfahrt mit dem Auto. Doch Jugendliche, die noch über wenig Erfahrung am Steuer verfügen, können unverhofft in gefährliche Situationen geraten. Bis aus jungen Fahrern routinierte Könner werden, dauert es mehrere Jahre. Die Mehrzahl der Führerscheinneulinge fährt vorsichtig, Fehler entstehen mehr aus Unerfahrenheit als Unbesonnenheit. Denn Jugendliche wollen frei sein und stecken voller Lebenslust. Spaß haben, Partys feiern und auch mal kräftig auf den Putz hauen – das gehört für viele dazu. Dennoch muss der junge Fahrer wissen, was er aufs Spiel setzt, wenn er seinen Übermut am Steuer austobt: Das Risiko der 18- bis 24-jährigen Kraftfahrer, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, ist viermal so hoch als das der anderen Altersgruppen. Unfallforscher haben herausgefunden, dass insbesondere Wochenenden, vor allem die nächtlichen Stunden, unfallträchtig sind. Denn da rollen die Disco- und FetenRallyes, oftmals mit Konkurrenzkämpfen auf der Straße – und ab

Leider kommen nicht alle problemlos durch die zweijährige Probezeit. Je nach dem Schweregrad des Verstoßes und dem Punktestand in der Verkehrssünderkartei ist das Sichern oder Wiedererlangen des Führerscheins dann an bestimmte Auflagen gebunden. Das kann zum Beispiel ein Aufbauseminar oder eine verkehrspsychologische Beratung sein. Auch eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) ist in verschiedenen Fällen erforderlich. Die eben erst gewonnene Unabhängigkeit in punkto Mobilität Nach der erfolgreichen Fahrprüfung heißt es: Üben, üben, üben. Foto: djd rückt dann erst einmal wieder in weite Ferne. und zu mit ein paar Bier zuviel. schwer wiegen: Zwei Jahre ProbeUnterstützung auf dem Weg Ecstasy oder andere Drogen sind zeit muss der frischgebackene zurück zum Steuer dabei auch immer häufiger im Führerscheininhaber ohne größeSpiel: Im vergangenen Jahrzehnt re Auffälligkeiten überstehen. „Jugendliche brauchen in solchen hat sich die Zahl derjenigen, die Wenn in dieser Zeit zum Beispiel Situationen Unterstützung, um so bei Drogenunfällen ums Leben ka- zwei dicke Temposünden oder ei- schnell wie möglich wieder ans men, mehr als verdreifacht. „Gera- ne Disco-Tour mit Promille oder Steuer zu kommen und Fehler de hier trifft es fast ausschließlich Drogen entdeckt werden, dann nicht zu wiederholen“, betont die junge Generation“, weiß Nor- wackelt der Führerschein und die Norbert Girisch. bert Girisch, Gebietsleiter Bayern Probezeit wird um weitere zwei Weitere Tipps für Fahranfänger Nord bei der TÜV SÜD Pluspunkt Jahre verlängert. Auch ein Unfall sind im TÜV SÜD-Ratgeber „Junge GmbH in Nürnberg. mit Verletzten hat Konsequenzen. Fahrer: Wie kommen Sie sicher Die Experten der TÜV SÜD Plus- ans Ziel?“ nachzulesen. Den TÜV In der Probezeit Verantwortungspunkt GmbH raten deshalb, gera- SÜD-Tipp gibt es unter www.tuevbewusstsein schärfen de nach dem Discobesuch am Wo- sued.de im Bereich „Auto & FahrDazu kommt, dass Regelverstöße chenende besonders verantwor- zeuge“ kostenlos zum Runterfür Führerscheinneulinge doppelt tungsbewusst zu fahren. laden. red

Pauken mit dem iPhone App für Führerschein-Theoriefragen erhältlich Wer motorisiert unterwegs sein möchte, kommt an der Führerscheinprüfung nicht vorbei. Fahren muss er können und die Verkehrsregeln kennen. Das erforderliche Wissen lässt sich nun auch auf ganz neuem Wege erlangen. Der iPhone-App iDriver bietet sich an, immer dann eine Übungseinheit zu starten, wenn dafür ein paar Minuten Zeit zur Verfügung stehen. Die App für die FührerscheinTheorieprüfung ist mit allen amtlichen Prüfungsfragen ausgestattet – und zwar für sämtliche gängigen Fahrerlaubnis-Klassen. Der iDriver bittet zunächst darum, die Führerscheinklasse zu wählen, für die geübt werden soll. Anschließend geht es im Übungsmodus weiter. Hier stellt die App real existierende Fragen aus dem offiziellen Prüfungskatalog. Mehrere mögliche Antworten werden

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vorgegeben. Die App merkt sich die Zeit, die zur Beantwortung der Aufgaben aufgewendet werden muss. Der Lernende erhält ein umgehendes Feedback auf seine Eingaben, sodass er sofort weiß, ob er richtig gelegen hat oder nicht. Eine Statistik zeigt den Fortschritt der Anwender auf und gibt bekannt, ob der Proband bereits „Prüfungsreife" erlangt hat. Das Programm kostet 9,99 Euro und ist im Appstore erhältlich. auto-reporter.net/wr

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18. Juli 2010 | Bayreuther SONNTAG

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BOULEVARD

DIE BAYREUTHER KLINIKUMZWERGE

Wer liebt mich, wer nimmt mich? Ein weiblicher Wellensittich, der vor wenigen Tagen in der Egerländer Straße zugeflogen ist, wartet im Tierheim auf seinen Besitzer. Das Tier wird vorerst nicht an einen neuen Eigentümer vermittelt. In der vergangenen Woche kamen im Klinikum Bayreuth 31 Kinder zur Welt. V.l.: Dennis Narbucci (14.07.), Mila und Lenja Saalfrank (beide 10.07.), Sebastian Beierlein (13.07.), Tamino Dippold (13.07.), Benedikt Schatz (14.07.) sowie Xenia Schatz (13.07.). Der Bayreuther SONNTAG wünscht allen Neugeborenen, auch allen Kindern, die zum Fototermin bereits zu Hause waren, alles Gute auf ihrem Lebensweg und gratuliert den stolzen Eltern zur Geburt.

tag n n o S n i e „M

diese herrlichen Blumen wachsen, halten wir ganz geheim, damit diese Pracht nicht zerstört werden kann. Wenn wir wieder daheim sind, wird gekocht, bevorzugt frischen Lachs, mit Gemüse, und zur Nachspeise frisches Obst. Da ich leidenschaftlich gerne lese, oft auch holländische Autoren, verbringe ich meinen Abend meistens mit einem Buch. Mein Mann guckt Tatort oder einen Film auf DVD. Damit ich mich ungestört meinem Buch widmen kann, trägt er Kopfhörer. Hoffentlich müssen wir beide am Abend nichts mehr für die kommende Woche vorbereiten. Wir bemühen uns, den Sonntag von aller Arbeit frei zu halten.

Will Meijer

Freiberufliche Lehrerin

Viele weitere Tiere werden im Tierheim Bayreuth vermittelt. Tierheim Bayreuth Tel. 0921/62634 www.tierheim-bayreuth.de

Am Sonntag stehe ich so zwischen 7 Uhr und 8.30 Uhr auf. Der erste Weg meines Mannes geht in den Keller, dort steht sein Ergometer. Mit diesem Sportgerät beginnt er den Tag. Ich backe uns in der Zwischenzeit ein Ciabattabrot. Frischer Tee und Marmelade ergänzen unser Frühstück. Danach machen wir uns fertig für unsere sonntägliche Wanderung. Wie es für Holländer typisch ist, packen wir uns Brot mit

Schinken oder Käse für unterwegs für ein Picknick ein. Wir schätzen den Frankenwald, den Veldensteiner Forst, das Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz für unsere Wanderungen. Inzwischen ist die Orchideenblüte ja vorbei. Aber so bis Ende Juni haben wir auf unseren Streifzügen gerne die wilden Orchideen, die reichlich in der Gegend wachsen, angesehen und fotografiert. Die Plätze, an denen

Sie finden uns auch online: www.bayreuthersonntag.de

… diesmal im Gespräch mit Roland Schmidt

Hans Dötsch, Heinersreuther Bürgermeister Seit 1996 ist Hans Dötsch Bürgermeister der Gemeinde Heinersreuth. Am kommenden Freitag, 23. Juli, feiert der Sozialdemokrat seinen 65. Geburtstag. Mit 65 Jahren geht Hans Dötsch aber noch nicht in Pension, schließlich ist er noch bis zum 30. April 2014 gewählt. Bayreuther SONNTAG: Sie sind vor 14 Jahren aus der freien Versicherungswirtschaft auf den Heinersreuther Bürgermeistersessel gewechselt. Würden Sie aus heutiger Sicht diesen Schritt noch einmal genauso machen? Hans Dötsch: Ja, ich würde wieder als Bürgermeister kandidieren. Ich war 1996 schon etliche Jahre im Gemeinderat und wusste in etwa, was als Bürgermeister auf mich zukommt. Folglich bin ich nicht überrascht worden. Aus meinem vorherigen beruflichen Wirken – ich war über 27 Jahre bei der Vereinten Krankenversicherungs AG beschäftigt – konnte ich einige Erfahrungen mit in das

Bürgermeisteramt einbringen. Vor allem ging es dabei um die Organisation des Bürobetriebes sowie um Kenntnisse, die ich bei Führungskräfteschulungen der Versicherung erworben hatte. Bayreuther SONNTAG: Haben sich Ihre Erwartungen an das Bürgermeisteramt im Laufe der vergangenen 14 Jahre erfüllt? Hans Dötsch: Ja, im Endeffekt konnte in meiner bisherigen Amtszeit sogar mehr gemacht werden, als ich mir ursprünglich vorgestellt hatte. Natürlich kamen im Laufe der Jahre auch nicht vorhersehbare Dinge dazu. Ich hatte zum Beispiel ursprünglich nicht damit gerechnet, dass in meiner Amtszeit zwei Brücken saniert werden müssen.

Neugestaltung des Schlossplatzes in Heinersreuth. Dieses Thema hatte schon meinen Vorgänger Arnold Gebelein und die früheren Gemeinderäte über Jahrzehnte begleitet. Am Schlossplatz herrschten ganz komplizierte Grundstücksverhältnisse und die erforderlichen Verhandlungen gestalteten sich daher extrem schwierig. Ursprünglich wollte die Gemeinde das gesamte Areal aufkaufen, letztlich kamen wir aber nur über Grundstücks-Tauschgeschäfte ans Ziel. Der Schlossplatz, eine Fläche in der Ortsmitte und Stück von Uralt-Heinersreuth, war eine meiner ersten Aufgaben und hat sich so richtig in meine Seele eingebrannt. Die Einweihungsfeier war letztlich einer der schönsten Momente in meiner bisherigen Amtszeit. Heute herrscht auf dem Platz, vor allem auch wegen der dort angesiedelten Apotheke, stets reges Leben.

Bayreuther SONNTAG: Was war für Sie persönlich das interessanteste Projekt, das in den vergangenen 14 Jahren in der Gemeinde durchgeführt wurde? Hans Dötsch: Die Sanierung und Bayreuther SONNTAG: Sie sind noch bis Ende April 2014 gewählt. Welche Ziele und Projekte haben Sie als Bürgermeister in den kommenden fast vier Jahren noch vor? Hans Dötsch: Zunächst gilt es, die laufenden Projekte fertig zu stellen. An erster Stelle ist hier die neue Mehrzweckhalle in Altenplos-Dürrwiesen zu nennen, die voraussichtlich im Oktober eingeweiht werden soll. Wichtig ist ferner die Erweiterung der Kinderbetreuungseinrichtungen in Altenplos und Heinersreuth um Kinderkrippen inklusive jeweils der energetischen Sanierung der Am kommenden Freitag feiert der Heinersreuther Bürgermeister Hans Gebäude. Wir profitieren hier Dötsch seinen 65. Geburtstag. Fotos: Dörfler vom Konjunkturpaket des Bun-

des und vom Krippenförderungsprogramm des Landes. Vor dem Abschluss steht auch die in mehreren Schritten durchgeführte Gebäude- und Anlagensanierung der gemeindlichen Wasserversorgung. Als ein Zukunftsprojekt soll, wenn es irgendwie finanzierbar ist, ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr Unterwaiz angeschafft werden. Sukzessive ist geplant, wo erforderlich, das Wasserleitungsnetz zu erneuern. Auch das Straßennetz muss schrittweise qualifiziert saniert werden. Ein Wunschprojekt wäre der Anbau von zwei weiteren Kegelbahnen an die Heinersreuther Sporthalle. Insgesamt wären dann vier Kegelbahnen vorhanden. Nur so könnten die derzeit in der Oberfrankenliga agierenden Heinersreuther Kegeldamen weiter vor Ort spielen, wenn sie nochmals aufsteigen sollten. Auch die Verbesserung der Breitbandversorgung für das Gemeindegebiet ist ein Dauerthema. Bayreuther SONNTAG: Neben dem Bürgermeisteramt waren Sie über 17 Jahre von 1991 bis 2008 auch Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Bayreuth-Land. Wie beurteilen Sie den derzeitigen Zustand der SPD? Hans Dötsch: Es hat in den vergangenen Jahren Zeiten gegeben, wo man als überzeugter Sozialdemokrat nicht wegen der in der Bundesregierung praktizierten Politik, sondern nur aus der Hoffnung heraus, dass sich diese Politik hoffentlich wieder ändert, zur Stange gehalten hat. Dinge wie die Rente mit 67 oder Hartz IV stellen sich immer mehr als Ver-

rat an den sozialdemokratischen Grundprinzipien dar. Alte, gute Grundsätze wie Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Solidarität müssen wieder in den Vordergrund rücken, ansonsten wird die Sozialdemokratie von der Geschichte abgemeldet. Der Neoliberalismus als absoluter Irrweg hat leider auch manchen Sozialdemokraten angesteckt gehabt. Die Antwort auf die Wirtschaftsund Finanzkrise muss sein, dass demokratisch legitimierte Mandatsträger in der Politik mindestens genauso viel Macht haben müssen wie das Kapital. Wenn die SPD den Weg der vergangenen Monate weiter verfolgt, macht dies Mut. Die Option der Zukunft heißt Rot-Grün, nicht Rot-Rot-Grün. Wenn die SPD zu ihren eigentlichen Wurzeln zurückkehrt, wird die Akzeptanz ihrer Politik in der Bevölkerung weiter steigen und die Linken werden überflüssig. Bayreuther SONNTAG: Die verschiedenen Heinersreuther Gemeindeteile sind seit 1978 in vielen Bereichen zusammengewachsen. Eine gewisse Rivalität gibt es aber schon noch, etwa im Sport. In der neuen Saison sind zwei Vereine aus dem Gemeindegebiet, der SV Heinersreuth und der SC Altenplos, in der FußballKreisliga vertreten. Wer von den beiden Vereinen wird am Ende in der Tabelle die Nase vorne haben? Hans Dötsch: Ich freue mich zunächst, dass wir zwei Kreisligisten haben, das habe ich über Jahre bei den Versammlungen der Sportvereine immer als Wunsch-

Seit 14 Jahren ist Hans Dötsch Chef im Heinersreuther Rathaus.

vorstellung geäußert. Es wird zwei hoffentlich wunderschöne Derbys geben, bei denen jeweils der Bessere gewinnen soll. Außerdem hoffe ich, dass beide Teams den Klassenerhalt schaffen. Im Jugendbereich arbeiten die beiden Vereine ja zusammen, wenn bei den Fußballspielen der ersten Mannschaften ein gewisses Konkurrenzdenken existiert, steigert dies sicher die Leistung. Bayreuther SONNTAG: Welche Hobbys pflegen Sie in der Freizeit? Hans Dötsch: Ich wandere gerne oder walke im Wald. Außerdem lese ich alles Mögliche, zuletzt das Buch ,Macht und Mißbrauch’ eines früheren Ministerialbeamten unter Franz Josef Strauß. Ab und zu höre ich auch recht vielseitig Musik, auch Nischengenres wie Klezmer, sowie Klassik, die inhaltlich etwas bietet.


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SONDERTHEMA

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3. Fränkisches Genussfest am Sa. 24. und So. 25. Juli auf dem La-Spezia-Platz

„Diesmal so bunt wie nie“ Bewerbungen zum Bierkönig werden entgegen genommen „Noch nie war unsere Veranstaltung so bunt, noch nie gab es soviele Spezialitäten!“ Handwerkskammerpräsident Thomas Zimmer, der gleichzeitig Inhaber der Bäckerei Lang ist, kommt ins Schwärmen, wenn er vom Programm des diesjährigen Genussfestes auf dem La-Spezia-Platz spricht. Auch heuer wieder soll, wenn sich am Hügel die Prominenz im Rahmen der Eröffnung der Richard-Wagner-Festspiele sich ein Stelldichein gibt, gleichzeitig die Genussfestspiele eröffnet werden. Nach den Schwerpunktthemen Bratwurst und Brot dreht sich heuer im Rahmen des Genussfestes alles um das Bier. Dafür steht der Ausschankwagen von Bierland Oberfranken auf dem La-Spezia-Platz. Dort werden Biere aller Bayreuther Brauereien ausgeschenkt – Maisel, Bayreuther Aktien, Becher und Glenk. Juniorchef Johannes Hacker von der Brauerei Becher baut außerdem ein kleines Sudhaus auf, mit dem auf dem Genussfest live Bier gebraut wird. Der „Kreit’n Büttner“, eine Vorzeige-Büttnerei aus Hirschaid, wird live vorführen, wie man Holzfässer macht, und die Liebhaber seltener oberfränkischer Biersorten werden an der Flaschenbierstraße des Getränkemarkts Keil 100 verschiedene Biere von mehr als 50 oberfränkischen Brauereien probieren und natürlich auch mit nach Hause nehmen können. Dazu gibt es Infos rund um das Maisel’s Brauerei- & Büttnereimuseum mit seinen Katakomben. Als Höhepunkt des Rahmenpro-

Sie sorgen dafür, dass das Genussfest ein Genuss wird: V.l. Stefan Linß (Brauerei Maisel), Innungsobermeister Michael Rindfleisch (Bäckerei Fuhrmann), Klaus Wiesenmüller (Metzgerei Wiesenmüller), Sylvia Schatz-Seidel (Bäckerei Schatz), Engin Gülyaprak (Engins Ponte), Handwerkskammerpräsident Thomas Zimmer (Bäckerei Lang), Bernd Sauer (HWK) und Anna Hacker (Mann’s-Bräu). Foto: Munzert

Firmen, Vereinen und Organisationen gegeneinander antreten, um mit verbundenen Augen drei Bayreuther Biersorten zu erschmecken. Anmeldungen nehmen die Organisatoren noch entgegen. An beiden Festtagen werden neben Bier natürlich auch andere fränkische kulinarische Köstlichkeiten geboten. Bratwürste und Steaks dürfen natürlich nicht fehlen, aber auch fränkische Braten mit Klößen und Brotzeitspezialitäten wie Wurstsalat und Ziebeleskäs. Eingeladen sind auch Spezialitätenbäcker aus Annecy, aus Italien und Luxemburg, um die Vielfalt zu ergänzen. Zu probiern sind auch edle Wässer, Brände und Liköre der Destillerie Sack aus Weißenstadt, Pralinen und Fruchtaufstriche der Confiserie Schlemmer aus Bayreuth, die, wenn das Wetter es zulässt, für die großen und kleinen Gäste Fruchtspieße mit Schokolade überziehen wird. gmu

Sie repräsentiert das Bierland Oberfranken: Julia Winkler. Foto: Munzert

gramms treten am Sonntag um 12 Uhr die Scheffler des Büttnervereins aus Kulmbach mit einem typischen Schefflertanz auf. Natürlich möchten die Organisatoren auch wissen, wieviele Bierkenner es in der Stadt gibt – das soll in einem Biertest herausgefunden werden. Dazu forderten die Handwerker bereits die Stadtverwaltung heraus, die Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl schon angenommen hat: Am Samstag ab 12 Uhr können Abordnungen von


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GESUNDHEIT

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Die Sonntagssprechstunde Verletzungen von Sehnen und Bändern am Sprunggelenk Von Prof. Dr. Klaus Fritsch Bänder- und Sehnenverletzungen am Sprunggelenk gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Prof. Dr. Klaus Fritsch, Arzt für Orthopäde und Unfallchirurgie, erklärt die wichtigsten Verletzungsformen. Die häufigsten Bänderrisse am Sprunggelenk betreffen die Außenbänder. Von den drei Außenbändern reißt am häufigsten das vordere Außenband (Lig fibulotalare anterius). Der Verletzungsmechanismus ist ein Supinationstrauma, d.h. man knöchelt nach außen um. Danach zeigt sich eine Schwellung und Druckschmerz über den Bändern. Bei der Untersuchung zeigen sich eine vordere Schublade mit Vorwärtsschub des Rückfußes, und eine vermehrte Aufklappbarkeit in Supination. Die Diagnose des Bänderrisses kann durch Streß-Röntgenaufnahmen oder MRT gesichert werden. Die Therapie der Bänderrisse ist meist nicht operativ, zunächst mit Ruhe, Kühlung, Kompression, Hochlagern des Fußes. Es gilt die Grundregel: Je schneller die Gelenksschwellung gestoppt wird, desto kürzer ist die Rehabilitation

für den Patienten. Eine Knöchelschiene sollte für 6 Wochen getragen werden, um die gerissenen Bänder zum Verheilen zu bringen. Bei chronischer Außenbandinstabilität kommen Schienen und Bandagen zum Einsatz und spezielle krankengymnastische Therapie (Propriozeptionstraining). Bei anhaltenden Beschwerden kann eine operative Stabilisierung durchgeführt werden. Z.B. eine Algren-Operation, bei der die Bänder gestrafft werden. Treten nach einer Pronationsverletzung (Umknöcheln nach Innen) hinter dem Außenknöchel Schmerzen und Schwellungen auf, sollte an eine Verletzung der Peronealsehnen (Riß oder Luxation) gedacht werden. Innenbandrisse sind wesentlich seltener als Außenbandrisse und treten auch nach einer Pronationsverletzung auf. Sie erfordern eine Orthese und Teilbelastung mit Krücken von 6 Wochen. Wir empfehlen danach für mindestens 3 Monate feste Einlagen zur Stützung des Rückfußes und des Längsgewölbes. Bei nicht therapierten Innenbandrissen kann es

zu einer irreversiblen Fehlstellung schen Schienbein und Wadenbein sollte eine operative Stabilisieim Sprunggelenk kommen. rung durchgeführt werden. Die Häufigkeit von Achillessehnenrissen nimmt zu. Dies hängt damit zusammen, dass die Anzahl von Menschen zunimmt, die einen Bürojob haben und relativ untrainiert in der Freizeit Spielsport betreiben („weekend-warriors“). Männer sind sechsmal häufiger betroffen als Frauen. Der Häufigkeitsgipfel ist um das vierzigste Lebensjahr. Die Risszone ist meist in dem Areal mit der schlechtesten Gefäßversorgung (mittleres Drittel der Sehne). Die meisten Verletzungen treten nach mehr als 30 Minuten sportlicher Belastung auf, wahrscheinlich durch VersaSprunggelenksorthese. Foto: red gen neuromuskulärer Schutzreflexe aufgrund von Ermüdung und Syndesmosenrisse betreffen schlechtem Trainingszustand. Die Patienten bemerken ein die Bandverbindung zwischen den beiden Unterschenkelkno- hörbares Schnappen und drehen chen. Der Unfallmechanismus ist sich häufig um, da sie das Gefühl eine Überstreckung des Sprung- haben, es hätte sie jemand in die gelenks oder eine Außenrotati- Ferse getreten. Typisch ist der onsverletzung des Sprungge- Thompson-Test: Kompression der lenks. Bei Hinweis auf eine frische Wade in Bauchlage löst keine Syndesmoseninsuffizienz mit Ver- Beugung des Fußes aus. Eine tastbreiterung des Abstandes zwi- bare Lücke und Ultraschall oder

MRT können die Diagnose sichern. Die nicht operative Therapie kann mit Gips oder Lauforthese durchgeführt werden, wenn keine sportlichen Ansprüche und keine erhöhte berufliche Belastung vorliegen. Die Operation sollte bei sporttreibenden Patienten durchgeführt werden. Die Vorteile im Vergleich zur nichtoperativen Therapie: bessere Rekonstruktion der Sehnenlänge, geringere Rerupturrate, besseres funktionelles Ergebnis. Die meisten Patienten haben Angst davor, dass sich die Achillessehne rasch zurückzieht (wie ein gerissenes Gummiband), und nach einigen Tagen inoperabel wird. Die Achillessehnen-Operation ist jedoch keine zwingende Notfall-Operation, sondern kann in den nächsten Tagen nach dem Riss ohne Zeitdruck als Wahleingriff erfolgen. Hilfreich ist dabei, wenn der Patient sich vom Zeitpunkt des Risses bis zur Operation schont, damit die Verletzungsregion nicht sehr aufgeschwollen ist. Dies erleichtert die Operation und Rehabilitation.

Prof. Dr. Klaus Fritsch.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.oc-bayreuth.de In unserer nächsten Sonntagssprechstunde ist Dr. med. Ralf Nastvogel mit dem Thema „Strahlenbelastung in der medizinischen Diagnostik“ zu Gast.

Gesunde Kinder – Gesunde Zukunft

Im Rahmen eines großen, spaßigen Mitmach-Events der AOK in der vergangenen Woche auf dem Volksfestplatz, wurden die großen und kleinen Besucher spielerisch an die Themen Gesundheit, Ernährung und Bewegung herangeführt. Zirkus-Helden und bunte Figuren zeigten mit vielseitigen Zirkustricks und witzigen Liedern, wie die richtige Ernährung und Bewegung neuen Schwung und Energie bringt. Auch das Thema Zahnpflege wurde ins Rampenlicht gerückt. gmu

Kentnisse auffrischen Verbandkästen und Erste-Hilfe Know-how überprüfen BAYREUTH. Der Verbandkasten ist seit über 30 Jahren Pflichtbestandteil eines jeden Autos. Doch in der Regel fristet er ein eher kümmerliches Dasein, irgendwo, beinahe vergessen, deponiert in der Mulde des Reserverades oder im Kofferraum. Daher empfehlen die Malteser: Vor der Fahrt in den Urlaub sollte auf jeden Fall der Verbandkasten – der lebensrettende Begleiter im Auto – auf Vollständigkeit und Verfallsdaten des Inhalts überprüft werden. Was in den Verbandkasten gehört, ist nach DIN 13164 genau festgelegt: Heftpflaster, ErsteHilfe-Schere, Rettungsdecke, Einmalhandschuhe und Verbandpäckchen gehören unter anderem dazu. In jeden Verbandkasten befindet sich auch eine kleine Informationsbroschüre über lebensrettende Sofortmaßnahmen. „Viele Exemplare befinden sich in einem bemitleidenswerten Zustand“, weiß Michael Danner, Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter der Malteser in Bayreuth. „Wer seinen Verbandkasten noch nie benutzt

hat und deshalb denkt, er sei auf der sicherten Seite, der irrt. Bereits seit mehr als 15 Jahren trägt jeder Verbandkasten ein Verfallsdatum. Kästen ohne dieses Datum sollten unbedingt ersetzt werden. Gleiches gilt bei abgelaufenem Datum.

Bei sterilem Verbandmaterial wie Wundkompressen oder Verbandtüchern sollte im eigenen Interesse ebenfalls auf das Verfallsdatum geachtet werden. Die Daten sind auch auf allen Verpackungen abgedruckt. Ist das Datum überschritten, sollte das Material ausgetauscht werden. Man sollte auch darauf achten, dass die Klebeflä-

che des Heftpflasters noch funktionstüchtig ist.“ Deshalb sollte der Verbandkasten regelmäßig überprüft werden. Gerade bei Urlaubsreisen kann es vorkommen, dass der Verbandkasten tief unter dem Reisegepäck verstaut ist. Ihn herauszuholen kostet im Notfall lebenswichtige Minuten. Am besten legt man den Verbandkasten griffbereit unter den Fahrersitz. Damit wird zugleich verhindert, dass der lebensrettende Begleiter direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt und durch Hitze beschädigt wird. „Zu einem vollständigen Verbandskasten und dem Entschluss, helfen zu wollen, gehört aber auch das regelmäßige Auffrischen der Erste-Hilfe-Kenntnisse“, darauf weist Michael Danner ganz besonders hin. Möglichkeiten hierzu bietet der Malteser Hilfsdienst in Bayreuth regelmäßig an, so z.B. während der Erste-Hilfe-Projektwoche mit kostenlosen Workshops und Verbandkastencheck vom 23.-28. August. www.malteser-kurse.de red

Das Landhaus Bindlacher Berg ist ein Haus mit Charakter und persönlichem Flair. 16 Doppel- und 12 Einzelzimmer, umsäumt mit hohen Pappeln und Birken sowie herrlichem Blick auf das Fichtelgebirge. Das Haus auf dem Lande ermöglicht das Leben wie in der Großfamilie – jeder kennt jeden und jeder achtet auf jeden. Eine professionelle und transparente Handlungsweise, in der die Pflege und die Würde des Menschen an erster Stelle steht, ist für unser Team oberstes Gebot. Wir orientieren uns selbstverständlich bei den Leistungen an den Vereinbarungen mit dem Bezirk Oberfranken und den Pflegekassenverbänden. Wichtig ist uns auch die Abstimmung und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Angehörigen. Wir helfen Ihnen bei Behördengängen und auch die Organisation eines Umzuges ist für uns kein Problem sowie das Einrichten des Zimmers. Wir sind da für Ihre Wünsche. Wir bieten unseren Bewohnern spezielle, auf den Einzelnen mit seinen Bedürfnissen zugeschnittene Therapiekonzepte. Im Vordergrund steht die aktivierende Pflege mit Unterstützung der Ergotherapeuten in Zusammenarbeit mit der gerontopsychatrischen Fachkraft, der Betreuungsassistentin, den Pflegekräften unter Einbeziehung von Fachpersonal im Bereich Physiotherapie und Krankengymnastik. Heimentgelt z. B. Pflegestufe III Pflege: 58,36 €, Unterkunft und Verpflegung 15,09 € Investitionsbetrag: 8,79 €, bei 31 Tagen Eigenanteil: 1039,47 € Depser Rain 15 95463 Bindlach

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SONDERTHEMA

18. Juli 2010

Das moderne Büro Organisation am Arbeitsplatz und auf dem PC ist wichtig Bewegungstraining am Schreibtisch Regelmäßige Bewegung auch am Schreibtisch macht leistungsfähiger. Denn die Durchblutung von Körper und Geist funktioniert so besser, und es werden umfassende biochemische Prozesse ausgelöst. Büroarbeiter sollten daher regelmäßig die Sitzposition wechseln und auch öfter mal im Stehen arbeiten. Telefonate werden am besten grundsätzlich im Stehen oder Gehen abgewickelt. Dauerhaftes Sitzen im Büro ist ein Belastung für den Rücken.

Regelmäßige Bewegungspausen vermeiden Fehlhaltungen. Eine „aktive Pause“ kann beispielsweise der Gang zum Drucker, das Telefonieren im Stehen oder der Weg zum Büro des Kollegen sein. Entlastet wird der Körper aber auch durch sogenanntes dynamisches Sitzen, bei dem die Position häufig verändert wird. Vor allem die Bandscheiben brauchen regelmäßige Be- und Entlastung, um mit Nährstoffen versorgt zu werden. mag

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Hausputz auf der Festplatte Computer im Büro und zu Hause von unnötigem Ballast befreien Wenn der Computer lahmt, kann der genervte Nutzer entweder einen neuen kaufen oder aufrüsten. Die einfachste Lösung aber lautet: Entrümpeln. Wer seine Festplatte aufräumt, erreicht eine Beschleunigung von bis zu 15 Prozent. Die Liste der Überflüssigkeiten beginnt bereits mit dem Hochfahren: Programme, die automatisch mit dem Betriebssystem starten, können es ausbremsen. Anders als Virenscanner haben beispielsweise Office-Anwendungen und Mediaplayer wie Quicktime oder WinAmp im Autostart-Ordner nichts zu suchen. Mit der WindowsAnwendung „msconfig“ können diese Programme vom automatischen Starten abgehalten werden.

Manche Programme schreiben von Registry-Cleaner genannten auch nur einen Wert in die Regist- Programmen – wie etwa dem kosry, die zentrale Datenbank des Be- tenlosen „Crap Cleaner“ – lassen sich unnötige Programme entfernen. Entschlacken lässt sich der PC auch, wenn definitiv überflüssige Systemdienste deaktiviert werden. Sie sind in der Systemsteuerung einsehbar. Auch defekte oder schlecht programmierte Hardware-Treiber sind eine Bremse: Versucht das System, auf sie zuzugreifen, entstehen sogenannte Timeout-Prozesse, die mit Wartezyklen verbunden sind. Sie bremsen nicht nur das System, sondern könnten Windows sogar abstürzen lassen. Abhilfe schafft triebssystems, wodurch diese un- ein Treiber-Update über den Winbemerkt aufgebläht wird. Mit Hilfe dows-Gerätemanager.

Ebenso kann der Rechner durch eine stark fragmentierte Festplatte lahmen. Denn bei Programm-Installationen werden die Daten in kleinen Fragmenten verteilt auf die Festplatte gespeichert. Beim anschließenden Programmstart muss Windows die Teilstücke auf der Festplatte suchen. Da im Laufe der Zeit immer mehr Daten die Platte füllen, muss diese gelegentlich defragmentiert, also neu angeordnet werden. Unter Windows XP kann dafür das Windows-Tool „defrag.exe“ oder ein „Defraggler“ verwendet werden. In Vista und Windows 7 läuft die Defragmentierung dagegen permanent im Hintergrund. mag

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Die flache Alternative CULV-Rechner: Die flache Alternative Netbooks bekommen Konkurrenz: Neuerdings sind auch günstigere Notebooks mit sogenannten ULV- oder CULV-Prozessoren auf dem Markt zu haben. Doch was können diese Geräte? Bis vor kurzem wurden solche Prozessoren ausschließlich in Subnotebooks für den Geschäftsbereich verbaut. Die neuen Rechner, die zwischen 600 und 800 Euro kosten, richten sich aber an den Privatnutzer – auf Neudeutsch: Consumer. Deshalb werden die Prozessoren auch „Consumer Ultra Low Voltage“-Chips (CULV) genannt. CULV-Prozessoren sind allemal leistungsfähiger als die in den meisten Netbooks eingesetzten Atom-Prozessoren. Außerdem arbeiten sie mit recht geringer Spannung und mit niedrigerer Temperatur, erklärt Hersteller Intel in München. Dadurch müssen die Prozessoren nicht so stark ge-

Der Einsatz von CULV-Prozessoren ermöglicht eine flache Bauweise. Foto: Acer/dpa/mag

kühlt werden, was den Strombedarf des Rechners weiter verringert. Weil der Kühler kleiner ausfällt, können ULV-Notebooks außerdem sehr flach gebaut werden.

Ein großes Plus der CULV-Rechner ist zudem ihre lange Unabhängigkeit von der Steckdose: In jeder Größenklasse haben die Geräte im Vergleich zu gleichgroßen Notebooks mit anderen Prozessoren eine deutlich längere Laufzeit. In der Regel sind das fünf bis acht Stunden. Für CULV-Notebooks spricht außerdem, dass sie anders als Netbooks auch in größeren Formaten zu haben sind – in 15 Zoll beispielsweise. Bei der Darstellung von Office-Dokumenten auf einem Zehn-Zoll-Netbook heißt es dagegen scrollen, scrollen und nochmals scrollen. Ansonsten gehört zur Ausstattung eines CULV-Notebooks meist eine Festplatte mit 320 Gigabyte (GB) sowie 4 GB Arbeitsspeicher. Doch jetzt kommt das große Aber: CULV-Rechner sind nur eingeschränkt spieletauglich – und schon gar nicht für aufwendige 3D-Spiele gedacht. Darüber hin-

aus besitzen viele der ultraflachen Notebooks kein CD- oder DVDLaufwerk. Auch die Leistung des Grafikchips ist nicht mit der eines modernen PCs zu vergleichen. Deshalb sollten sich Käufer im Klaren darüber sein, dass ein Rechner mit CULV-Chip ein ausgewachsenes Notebook oder gar einen Desktop-PC wiederum nicht vollständig ersetzen kann. mag

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SONDERTHEMA

Das moderne Büro Auch am Arbeitsplatz auf die Gesundheit achten

Mobiles Internet Nicht jeder Tarif taugt für jeden Surfen im Netz funktioniert mittlerweile nicht mehr nur von zu Hause aus oder im Büro. Die Provider bieten eine fast unübersichtliche Fülle an Tarifen für das mobile Internet an. Die Wahl des passenden Angebots hängt – ähnlich wie beim Telefonieren auch – vom eigenen Surfverhalten ab. Billig ist die neue Freiheit im Vergleich zum stationären DSL-Anschluss aber nicht. Angeboten werden neben Verträgen mit zweijähriger Mindestlaufzeit auch Tagestarife und Monatsangebote. Gelegenheitssurfer greifen am besten zu Tagestarifen, empfiehlt Alexander Zollondz vom Online-Magazin „Netzwelt“. Die getesteten Angebote für 24 Stunden lägen zwischen 2,50 Euro und 4,95 Euro, sind also relativ teuer. Monatliche Flatrates kosten zwischen 9,90 und 25 Euro. Vorteil beider Tarifvarianten ist, dass – in der Regel – keine Grundgebühr und Mindestvertragslaufzeit anfällt. Der Nachteil: Übersteigt die tatsächliche Nutzung ein bestimmtes Datenvolumen,

kann es passieren, dass der Anwender plötzlich nur noch mit ISDN-Geschwindigkeit surft – und nicht mehr über das schnelle UMTS-Netz. Bei den Tagesflatrates liegt das Freivolumen in der Regel bei einem Gigabyte, bei den Monatsflats bei bis bis zu zehn

tern wie Tchibo, Simyo oder Blau.de gibt es sie. Die SIM-Karte des Providers ist in den Stick eingesetzt und kann leicht ausgetauscht werden, wenn der Kunde den Mobilfunkanbieter wechseln möchte. Einfach geht es auch mit einem Smartphone. Um damit

Internet (fast) überall: Mit einem USB-Surfstick kann man auch beim Sonnenbaden im Park im World Wide Web surfen. Foto: ddp

Gigabyte. Meistens 24 Monate laufen dagegen die Flatrate-Verträge, in deren Lieferumfang noch ein UMTS-fähiges Netbook enthalten ist. Diese Verträge lohnen sich vor allem für solche Menschen, die täglich viel im Internet arbeiten. Eine weitere Alternative für Monats- und Tagesflatrates sind USB-Surfsticks für den mobilen Internetzugang. Die bietet jeder Provider an. Aber auch bei Anbie-

mobil zu surfen, braucht der Kunden nur den entsprechenden Internet-Tarif seines Anbieters hinzuzubuchen. Allerdings gibt es in der Welt des mobilen Surfens noch viele Freiheitsbeschränkungen: So laufen beispielsweise die Surfverträge für Handy und Net- oder Notebooks getrennt. Und auch nicht jeder Surfstick ist beliebig einsetzbar, da die Anbieter sie zumeist für andere Netze sperren. mag

Fachhandel hat wichtige Bedeutung Gerade im Bereich kleinerer und mittlerer Telefonanlagen für Privathaushalte und Büros oder Praxen hat der Fachhandel eine wichtige Bedeutung. Hier kann der Fachhändler sein Know-how und seine besondere Stärke, nämlich die Kundennähe, besonders gut einsetzen. Grundsätzlich entwickeln sich die

kleinen TK-Anlagen immer mehr zu Alleskönnern, die sich einfach über den Webbrowser einrichten lassen und neben den Analog-/ ISDN- oder IP-Telefonanschlüssen auch den Internetzugang und / oder die interne Vernetzung managen. Im gezielten Verkaufsgespräch kann der Fachhandel umfassende

Beratung anbieten und den Kunden so eine optimal auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösung verkaufen. Wer vor der Entscheidung steht, eine neue Telekommunikationsanlage anzuschaffen, sollte daher als Alternative zum Direkt- und Internetvertrieb der Anbieter auch den Fachhändler vor Ort ins Kalkül ziehen. rs

Organisation ist alles Ordentlicher Schreibtisch heißt schnellere Arbeit Ein ordentlicher und übersichtlicher Schreibtisch erleichtert die Arbeit. Und er spart Zeit. Denn wer sich an seinem Arbeitsplatz nicht mehr zurechtfindet, verliert auf Dauer viele Stunden mit dem Suchen nach den nötigen Unterlagen. Also öfter mal aufräumen und Unnötiges entrümpeln, rät der Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn. Wichtigste Leitfrage sollte lauten: „Brauche ich das wirklich noch?“. Doch vielen Menschen fällt gerade Wegwerfen von Unterlagen schwer – immer schwingt die Angst mit, dass die Schriftstücke gerade dann wieder gebraucht werden, nachdem sie im Papierkorb verschwunden sind. Dann sollte man sich fragen, wie leicht sie wieder zu beschaffen sind, etwa über das Internet. Und Dokumente, die als Datei gekommen sind, werden vernünftigerweise

Kabellose Eingabegeräte tragen mit dazu bei, dass es auf dem Schreibtisch aufgeräumt bleibt. Foto: mag

im PC abgelegt. Allerdings sollte es dort eine überschaubare Struktur von Ordnern und Unterordnern geben. Ist der überflüssige Ballast vom Schreibtisch verschwunden, muss

der Rest sortiert werden. Am besten wird er thematisch gebündelt: Alles Material zu einem Vorgang wandert in eine Klarsichthülle. Dann ist das Thema auch schnell wieder zur Hand. mag

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SONDERTHEMA

Biergärten Schattige Plätze bei heißen Temperaturen

Bierland Oberfranken Das Frankenland ist besonders reich an Bierkultur. Oberfranken hat mit mehr als 200 Betrieben die größte Brauerei-Dichte der Welt. Rund 170 dieser Unternehmen sowie 138 regionale Braugaststätten wurden mittlerweile sogar in einer Brauerei-Datenbank im In-

ternet erfasst. Die multifunktionale, serviceorientierte Brauereidatenbank hat eine Suchfunktion, mit der Bierliebhaber oder Interessierte ihre Lieblingsbrauerei sehr schnell finden können. Sie zeigt auf, welche Brauerei Brauereiführungen oder Bierverkostun-

gen anbietet. Sie beschreibt, welche Brauerei ein Brauereiwirtshaus hat, welche Brauerei Übernachtungen im Brauereigasthof anbietet oder wer einen Bierschnaps im Angebot hat. Unter www.bierland-oberfranken.de wird nicht nur über das Bier-Angebot sondern auch über ServiceLeistungen und Events informiert. Auch in diesem Jahr hat die heimische Gastronomie wieder einiges zu bieten. Also nichts wie hin zu den schönsten Biergärten in Bayreuth und Umgebung. red

Vielfältige Landschaft – vielfältiges Bier So vielfältig die Landschaft, so vielfältig auch das Bier. Etwa 1.000 verschiedene Biere werden in Oberfranken, der bayerischen Toskana, gebraut. Über das Pils und die dunklen Biere zum Rauchbier, zu den unfiltrierten und ungespundeten Bieren, den Zwickelbieren bis hin zu den Saison- und Festbieren, die nur zu besonderen Anlässen gebraut werden. Unsere oberfränkischen Brauer machen einfach mit, wenn es etwas Besonderes zu feiern gibt.

führungen mit anschließender Verkostung an. Dazu kommen zahlreiche landschaftliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten, die das kleinstrukturierte Oberfranken zu bieten hat. Die Rohstoffe für die oberfrän-

kischen Brauereien wachsen direkt vor der Haustür in Franken. Oberfranken ist eines der größten Anbaugebiete für Braugerste, die in den zahlreichen oberfränkischen Mälzereien zur Braumalz erster Güte veredelt wird. red

Bierkultur erleben Dazu kommen die vielen Brauereigasthöfe, Biergärten, Bierkeller und Kirchweihen, in denen fränkische Bierkultur gelebt wird. Eine ganze Reihe von oberfränkischen Brauereien bieten Brauerei-

Gemütlich, schattig und in jedem Fall gutes Bier: In den oberfränkischen Biergärten wird das Leben in vollen Zügen genossen. Foto: Bierland Oberfranken

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SONDERTHEMA

Biergärten Traditionelle Treffpunkte für Genießer

Biergartenspezialität Weißwurst Bayern ist deutlich mehr als Schweinsbraten mit Knödeln, Weißwurst, Brezen und Bier. Ein Streifzug durch den Freistaat offenbart aus der Not geborene kulinarische Spezialitäten, aber auch deftige und süße Anleihen beim Nachbarn. Je nach Region unterscheiden sich die Geschmäcker. „In Schwaben gibt es Spätzle und Maultaschen, in Franken Schäufele und Bratwürste“, sagt Monika Poschenrieder, Gastronomie-Expertin beim Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband in München. Von der einen, typisch bayerischen Küche könne man daher gar nicht sprechen. In Franken habe jede Stadt außerdem ihre eigene Bratwurst-Spezialität, erläutert Ulrike Schillo, Produktmanagerin von Bayern Tourismus Marketing in München. Der Urtyp der bayerischen Regionalküche stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Eine bäuerli-

Der Legende nach füllte der Wirt Joseph Moser im Februar 1857 als erster Brät in Schweinedärme und brühte sie – geboren war die Weißwurst. Foto: www.food-from-bavaria.de

che und sehr arme Küche sei das gewesen, erklärt Schillo. Fleisch gab es nur am Sonntag, in armen Familien sogar nur an hohen Feiertagen – und dann nicht gerade die Filets. Die Tiere wurden von Kopf

bis Fuß verwertet, auf den Tisch kamen auch Euter, Kälberfüße oder Kutteln. Armenspeisen wie Kalbszunge oder Beuschel, ein saures Lungenragout mit Knödel, sind inzwischen in den Gourmet-

tempeln des Freistaats chic. Was die Nachbarn in Österreich und Böhmen in der Küche zauberten, übernahmen zum Teil auch die Bayern: Mehlspeisen wie Apfelstrudel und Rohrnudeln. Seit napoleonischer Zeit war auch die französische Küche en vogue. Bis heute findet sich auf Speisekarten das Böfflamott, eine Verballhornung des französischen „boeuf à la mode“. Dafür wird Rind- oder Schweinefleisch mehrere Tage in Rotweinbeize eingelegt, scharf angebraten und zwei bis drei Stunden im Kochtopf geschmort. Als Beilage gibt es Spätzle oder Semmelknödel. Doch dann kam sie, die Weißwurst. Sie wurde der Legende nach 1857 in einem Wirtshaus am Münchner Marienplatz erfunden. Bis heute wird sie vor allem vormittags gegessen – genauer gesagt gezuzelt, also aus der Haut gesaugt. Dazu gibt es süßen Senf, Brezen und Bier. mag

Beruf mit Zukunftsaussichten Die Zeiten der Mönche sind lange vorbei: Bier wird heute nicht mehr per Hand sondern mit Hightech gebraut. Entsprechend haben sich die Anforderungen an Brauer und Mälzer gewandelt. Dennoch bietet die Brauindustrie gute Berufschancen. Die Ausbildung zum Brauer und Mälzer dauert drei Jahre. Neben technischem und naturwissenschaftlichem Interesse brauchen Bewerber ein hohes Maß an Sorgfalt. Auch analytisches Denken, eine rasche Beobachtungsgabe und eine schnelle Reaktion sind Grundvoraussetzungen. Gute Chancen auf eine Lehrstelle haben Schüler mit einem sehr guten Abschluss von der Hauptschule, der Realschule oder mit Abitur. Vom Einkauf der Rohstoffe bis zum Abfüllen des Biers ist der Brauer für den gesamten Herstellungsprozess zuständig. Dabei geht es vor allem um die Produktund Produktionsüberwachung. Bierbrauer müssen technische Anlagen und größere Maschinen be-

dienen, mit denen der Brauprozess gesteuert wird. Außerdem hat der Brauer die Verantwortung für die Hygiene der Rohre und Tanks, in denen das Bier gebraut wird. Bewerber für den Beruf sollten daher fit in Mathematik, Chemie und Physik sein. Neben EDV-Kenntnissen werden den Auszubildenden die Rohstoffe der Bierproduktion vermittelt. Sie üben sich im Bereiten von Malz sowie dem Bedienen und Warten von Brau- und Abfüllanlagen. Auch stehen betriebswirtschaftlicher Unterricht, Mikrobiologie, Botanik, Biochemie und Analytik auf dem Lehrplan. Die breitgefächerte Ausbildung zahlt sich aus: Neben den klassischen Sparten Brauerei und Mälzerei haben Bierbrauer anschließend die Möglichkeit in der Zulieferer-Industrie zu arbeiten. Sie verdienen dort zwischen 2.000 und 2.500 Euro im Monat. Und mit Gesellenbrief gibt es auch gute Jobchancen im Ausland. Nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich als Brauer selbstständig zu mag machen und eigenen Gerstensaft zu kreieren. Foto: Bierland Oberfranken

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Bayreuther SONNTAG |

SPORT / UNTERHALTUNG

„SV Pfosten“ und „Pfosten rettet“ sind die besten Bolzer

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Neuzugang aus Übersee Der BBC verpflichtet Small Forward Marcus Ginyard BAYREUTH. Der Bundesliga-Aufsteiger BBC Bayreuth hat für seine Premierensaison den inzwischen dritten Kontingentspieler unter Vertrag genommen. Neu im

Team von Trainer Andreas Wagner ist der 23-jährige Small Forward Marcus Ginyard, der zuletzt für die University of North Carolina spielte. Dort galt der 196 cm große Basketballer als einer der defensivstärksten Spieler, erhielt für seine Verteidigungskünste mehrere Auszeichnungen. Doch auch offensiv soll Ginyard, der 2009 mit

seinem College das renommierte NCAA-Turnier gewann, im BBCTeam eine große Rolle spielen. Nicht mehr für den Neuling auflaufen wird hingegen Christoph Tetzner. Nach sechs Jahren im Bayreuther Dress sucht der 29jährige eine neue sportliche Herausforderung. Insgesamt spielte der Sympathieträger in 178 Punktspielen für den BBC. mb

Sudoku

Fast drei Monate lang haben beim Bayreuther Bolzplatzturnier 14 Fußball-Mannschaften mitgekickt. Mitmachen konnten Jungs und Mädels unter 19 Jahren. Und in den insgesamt 30 Spielen fielen satte 265 Tore. Im Hans Walter Wild-Stadion spielten jetzt die die besten Teams um die Titel. Das Duell der Altersklasse U13 gestaltete sich äußerst spannend. Mit 4:1 führte der „SV Pfosten“ bereits gegen den „1.FC Homer“. Dann gab es jedoch in der Schlussphase noch drei Treffer zum 4:4-Ausgleich nach der regulären Spielzeit. Im Siebenmeterschießen behielt der SV Pfosten dann aber doch mit 8:6 die Oberhand. Nicht minder spannend das U19-Duell: In der Schlussminute gewinnt das Team „Pfosten rettet“ vom MWG mit 5:4 gegen die Kicker der „MC Altstädter“. Foto: Dörfler

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Defensivspezialist Marcus Ginyard kommt von der University of North Carolina nach Bayreuth. Foto: red

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Bayreuther SONNTAG vom 18.07.2010