greenhome Magazin

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Mit unserem „Designhaus am Berg“ haben wir einen Haustypen für besondere Gegebenheiten, wie etwa Hanglagen, entwickelt . Das Einfamilienhaus im Landhausstil erstreckt sich über drei Ebenen und bietet somit der ganzen Familie auf rund 185 m 2 viel Raum zum Leben und Wohlfühlen und fügt sich durch seine besondere Architektur problemlos in unebene Gelände ein. Erfahren Sie jetzt mehr und sichern Sie sich Ihren persönlichen Jubiläumsrabatt auf unser Designhaus! QR-Code scannen für weitere Infos

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« EDITORIAL »

BRINGTS er Winter steht vor der Tür und in den meisten greenhomes wird wieder der Ofen angemacht. Das Heizen mit Holz gehört zu den beliebtesten Heizarten und dient – so auch bei mir Zuhause – als punktgenaue Methode schnell und effizient das Haus (CO2-neutral) zu beheizen. Doch selten hatte

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Scheitholz einen schlechteren Ruf als aktuell. Dabei hat die EU erst kürzlich bestätigt, dass Brennholz weiterhin als erneuerbarer Energieträger einzustufen ist. Kurz darauf hat das deutsche Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz dann auch verlauten lassen, dass es ein „Verbot von Holzheizungen“ nicht gebe und der Einbau von Holzheizungen weiterhin gefördert werden solle. Der große Vorteil von Brennholz gegenüber den fossilen Brennstoffen ist die Klimafreundlichkeit. Bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid freigegeben, wie der Baum in den Jahrzehnten zuvor der Atmosphäre entzogen hat. Außerdem ist es oftmals ein Nebenprodukt der heimischen Holzernte, das automatisch anfällt und nicht anders genutzt werden kann. Um Holz, wenn auch nicht zum verfeuern, geht es in dieser Ausgabe übrigens an vielen Stellen. Beispielsweise in unserem kleinen Blockhaus-Special ab Seite: 110. Viel Spaß beim Lesen, vielleicht ja sogar vor dem Kamin. Bauen Sie schlau! IHR

HEIKO HEINEMANN CHEFREDAKTEUR

IMPRESSUM & Kontakt zu uns

Titelbild: Bien Zenker

TELEFONISCH Abo: 02225/7085-331 Redaktion: 089/4570960

E-MAIL Abo: bt@aboteam.de Anzeigen: da@bt.de

INTERNET www.greenhome.de Verlag: www.bt.de

IMPRESSUM: Das greenhome Magazin erscheint in der BT Verlag GmbH. Chefredakteur > Heiko Heinemann (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt, Anschrift siehe Verlag). V Redaktion: Andreas Frank, Aline Müller, Stella Johanson; Objekt-/Anzeigenleitung > Daniel Ahlmann (da@bt.de), (verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen, Anschrift siehe Verlag); Artdirector: Marian Joachims; Herstellung: Michaela Joachims; Spezial Vetrieb > Special Places; Nationalvertrieb > IPS Pressevertrieb GmbH; Bezugspreis > 3,80 €; Jahresabonnement 19 € (EU-Ausland 29 €). Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26, 33100 Paderborn. Es gilt die Anzeigenpreisliste 14 vom 01.10.2022. Adresse > BT Verlag GmbH, Aidenbachstr. 52 a, 81379 München, Tel. 089/4570960, E-Mail Verlag: info@bt.de, Web-Verlag: www.bt.de.

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« INHALT »

>> | START 003 │ Editorial Holz bringts Impressum & Kontakt

006 │ greenhome des Monats Eigenheim mit klaren Linien

008 │ Aktuelles Musterhaus Nachhaltig, innovativ, smart

010 │ Wir sind die Guten Tipps für einen energieeffizienten Lebensstil

012 │ FAQs Schutz von Holz

>> | HAUS

[022 [0 2]

014 │ Ein Zuhause mit Vision Ein Vorbild für ökologisches und nachhaltiges Bauen

022 │ Vom Familienerbe zum Traumhaus Von traditionellen Wurzeln zu einem zukunftsorientierten, ökologischen Zuhause

030 │ Leben im Einklang Moderne Ästhetik mit ökologischen Bauprinzipien

038 │ Zuhause für die Zukunft Die Hausherren sehen ihr Eigenheim durchaus als Wertanlage

046 │ Familienbande Eine Rückkehr zu familiären Wurzeln

054 │ Oben angekommen Ein außergewöhnliches Domizil mitten in den Bäumen

064 │ Plusenergiehäuser

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[054]


HEFT 06/2023

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>> | BAU 074 │ Kleine Tipps, große Wirkung So können Sie effektiv Kosten senken und gleichzeitig auch helfen, CO2-Emissionen zu senken

082 │ Mit gedacht, gut bedacht Clever und nachhaltig für die Zukunft: Es lohnt sich bei der Dacheindeckung auf ökologische Aspekte zu achten

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>> | SCHLAU 088 │ Energiewende im Doppelpack Zwei innovative Doppelhäuser im Schwarzwald setzen ein Zeichen für die Energiewende

096 │ Smart im Nachgang Geht nicht gibt’s nicht. Mittlerweile

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lassen sich Wohnungen und Häuser nachträglich in vielen Facetten smart machen. Welche Möglichkeiten es gibt, lesen Sie hier

110 │ SPEZIAL: Naturnah en bloc: Das Blockhaus verkörpert den Wunsch vieler, sich wieder mit der Natur zu verbinden und gleichzeitig nachhaltig zu leben

126 │ SPEZIAL: Auf Holz gebaut 138 │ GREENZONE

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« GREENHOME DES MONATS » MODE MO DERN RN U UND ND E EFF FF F IZ I ZIE IENT IE NT:: NT In K Kom mbi bina nati tion on mitt ein iner er Phot Ph otov ovol olta taik ik kan anllage lage und d einem Ba att tter erie iesp sp pei eich ch her k kön önne ön nen n di die e hoh ho hen An Anfo ford rder erun unge gen n an ein ei n Effi ffizi z en zi enzh zhau auss 40 P au Plu us erfüllt we w rd den en..

» ZUM HAUS: Die Fassadengestaltung besteht aus einem Greigeton, eine Mischung aus Grau und Beige, und einer hellen Holzverschalung. So greift der Kubus die Farben der Natur auf und fügt sich harmonisch in die Umgebung ein www.weberhaus.de

EIGENHEIM MIT KLAREN LINIEN

I

DIE HIGHLIGHTS Das Eigenheim ist mit der Haussteuerung „WeberLogic 2.0“ ausgestattet. Das System, welches bei WeberHaus bereits im Standard inbegriffen ist, basiert auf der etablierten, kabellosen „EnOcean“Funktechnologie. Bequem und zentral lassen sich zum Beispiel Licht und Beschattung über ein Tablet oder Smartphone steuern

m Sessel genießt Ingo Fransen die Ruhe in seinem neuen Zuhause. „Von hieraus habe ich einen wunderbaren Blick in den Garten mit den 20 Meter hohen, naturdenkmalgeschützten Buchen“, schwärmt er. Aber auch sonst fühlt sich die vierköpfige Familie in ihrem WeberHaus äußerst wohl. „Wir haben unsere Erfahrungen aus dem Bau des ersten Hauses einfließen lassen und wussten daher ganz genau, was wir wollten und was nicht“, erzählt Heike Fransen. Nach über zehn Jahren hatten sich die Ansprüche an die eigenen vier Wände geändert, weshalb sich Heike und Ingo Fransen dazu entschlossen, ein zweites Mal zu bauen.

Da sie sich zeitlich nicht um die einzelnen Gewerke kümmern konnten, suchten die beiden nach einem Baupartner, der eine Komplettlösung anbietet. Fündig wurden sie beim Fertighaushersteller WeberHaus. Heike und Ingo Fransen wünschten sich ein Haus mit klaren Linien und einem Flachdach, dennoch sollte es Wärme und Gemütlichkeit ausstrahlen. Das Einfamilienhaus basiert auf der Baureihe „generation5.5“

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und verfügt über zwei Vollgeschosse sowie einen Keller. Den Weberith-Keller haben die Bauherren ebenfalls über WeberHaus bezogen. Hier befinden sich ein Abstellraum, ein Hauswirtschaftsraum mit der Haustechnik sowie ein großes Mehrzweckzimmer zum Spielen, Musikhören oder zum Übernachten für Gäste. Betritt man das Haus findet man sich in einem großzügigen Flur wieder. Bodentiefe Glaselemente bringen reichlich Tageslicht in den Raum und öffnen das Erdgeschoss zum Garten. Die Küche in einem angesagten Anthrazitgrau wird durch eine Speisekammer ergänzt, welche direkt mit der Garage verbunden ist. Den Eltern selbst steht ein eigener Bereich mit Schlafzimmer, begehbarer Ankleide und Badezimmer zur Verfügung. Neben dem Wunsch nach mehr Platz und Staufläche stand eine zeitgemäße Haustechnik weit oben auf der Wunschliste. So kann zum Beispiel mit dem eigenen Öko-Strom die Kühlung des Hauses umsonst betrieben oder ein E-Auto aufgeladen werden.


WAHRER WEICHTUM. Weniger Kalk durch Enthärtungsanlagen


« NEUES MUSTERHAUS »

➜ Highlights im Musterhaus [1] KEINE EINBLICKE: Der gemütliche Schlafbereich im Obergeschoss

KL K LEI LEI E N, N ABE BER R FE FEIN IN N Das Da as „S „Sma m rt r Cot o ta age““ v n LG vo LG und un nd d Dan anwo w od wo o auf au uf de d r IIF FA 20 2023 23

[2] ALLES DRIN: Das toll ausgestattete Bad

NACHHALTIG, INNOVATIV, SMART: DAS „SMART COTTAGE“ uf der IFA Berlin, der weltweit größten Messe für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte, präsentierte das koreanische Unternehmen LG Electronics und der Fertighaus-Hersteller Danwood S.A. ihr zukunftsweisendes Projekt: das LG „Smart Cottage“. Das Hauskonzept in Sachen Smart Home und innovativem Wohnen in Modulbauweise wurde von führenden koreanischen Architekten entworfen und bei Danwood im polnischen Bielsk Podlaski gefertigt. Mit einer Größe von etwa 33 Quadratmetern verbindet das „Smart Cottage“ modulare Bautechnologien mit LGs neuester Hausgeräteinnovation und führt Energieeffizienz, hochwertige Ausstattung, technologische Raffinesse und intelligentes Design zusammen. Es verfügt über einen zweistöckigen Grundriss im StudioStyle, der eine funktionale, komfortable Wohnumgebung bei maximaler Raumeffizienz bietet. Zu den innovativen, hocheffizienten LG Küchen-, Wohn- und Luftlösungen, die im LG „Smart Cot-

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tage“ installiert sind, gehören der WashTower Compact, der QuadWash-Geschirrspüler, verschiedene Kücheneinbaugeräte, ein Wasseraufbereiter, die Therma V Monobloc Luft-Wasser-Wärmepumpe (AWHP), VierKilowatt-Solarpaneele, die bis zu 15 Kilowatt Strom pro Tag erzeugen und ein entsprechendes Energiespeichersystem (EES). Mit seinen Ausstattungsmerkmalen zeigt das Smart Cottage, wie Wohnen im 21. Jahrhundert aussehen kann – nachhaltig und zukunftsorientiert. Es stellt konsequent die Energieeffizienz in den Fokus. Die Wahl von Danwood als Produzent des Hauses unterstreicht die hohe Qualität und das Vertrauen, das in die Fachkompetenz und das Potenzial des Unternehmens, das seit 2020 zum koreanischen Baukonzern GS Engineering & Construction gehört, gesetzt wird. GS Engineering & Construction ist auf den Fertigbau spezialisiert und in der Lage, werkseitig hergestellte Komponenten zu einem Gebäude zusammenzusetzen.

[3] CLEVER: Der kleine Flur beherbergt Haustechnik und Haushaltsgeräte

[4] SMART: In der Küche werkeln, wie im Rest des Hauses auch, smarte Geräte von LG


© ALBERTO FRANCESCHI PHOTOGRAPHY

LEBENSRAUM. A U S D R U C K D E I N E R W E LT.

Mit rund 25.000 gebauten Holzhäusern und mehr als 55 Jahren Erfahrung steht das Südtiroler Unternehmen für maßgeschneiderte Lösungen im Holzhausbau und bietet maximale Gestaltungsfreiheit bei der Realisierung Ihres nachhaltigen Lebensraumes aus Holz.

Rubner Haus München, Senator-Gerauer-Str. 25, 85586 Poing/Grub, T (+49) 089 94384250, E haus.muenchen@rubner.com, W rubner.com/haus


« NEWS »

WIR SIND DIE GUTEN FÜR EINEN ENERGIEEFFIZIENTEN UND KLIMAFREUNDLICHEN LEBENSSTIL REICHEN OFT SCHON WENIGE VERÄNDERUNGEN, OHNE AUF DEN GEWOHNTEN KOMFORT VERZICHTEN ZU MÜSSEN. DAS SIND DIE NEUESTEN TRENDS, TIPPS UND EVENTS RUND UM DAS THEMA GREENLIVING.

PHOTOVOLTAIK IN ELEGANT AUTARQ SOLARDACHZIEGEL VEREINEN ÄSTHETIK UND FUNKTION, INDEM SIE STANDARD-TONDACHZIEGEL IN KRAFTVOLLE SOLAREINHEITEN VERWANDELN. Dieses innovative System ermöglicht eine gebäudeintegrierte PV-Lösung ohne Leistungselektronik auf dem Dach, wodurch die Optik des Gebäudes nahezu unberührt bleibt. Die Technologie eignet sich auch für komplexe Dachlösungen und eröffnet somit neue Möglichkeiten für PV-Anlagen, die bisher baulich unmöglich waren. Autarq verwendet hochwertige Solarzellen und Solarglas und bietet die gleiche Effizienz, Lebensdauer und Garantie wie herkömmliche PVAnlagen. Das System wird über Partnerbetriebe im Dachhandwerk vertrieben und ist in Rot und Schwarz erhältlich. Mehr dazu unter Autarq, autarq.com

FÜR JEDES GEBÄUDE DIE RICHTIGE SMART-HOME-LÖSUNG

NACHHALTIGKEIT AUCH BEIM WEIHNACHTSBAUM EGAL, OB MAN SEINEN WEIHNACHTSBAUM AM STRASSENSTAND, IM GARTENCENTER ODER DIREKT BEI DEN ERZEUGERN KAUFT: Maximale Freude bringt er, wenn er aus nachhaltiger Herkunft stammt. Dabei können sich alle, die sich auf Weihnachten freuen, am PEFC-Siegel orientieren. Unabhängige Gutachter überwachen einen vorbildlichen Anbau. PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft. Mehr dazu unter PEFC, www.pefc.de

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FUNKBASIERTE LÖSUNGEN PUNKTEN DURCH EINEN GERINGEREN INSTALLATIONSAUFWAND UND DAS KEINE WÄNDE AUFGESCHLAGEN WERDEN MÜSSEN. Auch an die Flexibilität von Funksystemen kommen drahtgebundene Anlagen nicht ran. Bei einem Neubau hat die Bustechnik aber durchaus ihre Vorzüge. Busch-Jaeger bietet mit Busch-flexTronics® eine optimale Lösung – das ist die neue Generation für Elektronikeinsätze und -aufsätze. Das vielseitige Sortiment ist modular konzipiert und besteht aus sechs verschiedenen Unterputz-Einsätzen. Nur 25 Millimeter flach, passen sie in jede Unterputzdose und können in Kombination mit intelligenten Schaltern oder Sensoren Licht schalten, dimmen oder die Jalousien und Rollläden steuern. Die Funk-Geräte können entweder einzeln per Bluetooth verwendet werden oder bis zu 32 Geräte über das Mesh-Netzwerk untereinander vernetzt werden. Mehr dazu unter Busch-Jaeger, www.busch-jaeger.de


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FENNEN DESIGNTÜREN IST DIE PREMIUM-MARKE AUS DEM HAUSE KOWA UND BASIERT AUF MEHR ALS 70 JAHREN ERFAHRUNG IM HAUSTÜRENBAU, echter Leidenschaft für den Naturwerkstoff Holz und dem Spirit der dritten Generation. RAL Gütezeichen, DIN EN ISO überwachte Fertigung sowie Prüfzeugnisse zur bestmöglichen Formstabiltät und RC 2 Einbruchhemmung belegen die hohe Produktqualität. Komfortausstattung, Wärmedämmung, Lärmschutz auf höchstem Niveau sind die Basics jeder Fennen, grundsätzlich entspricht die Verriegelung der einbruchhemmenden Widerstandsklasse RC2 und die Ausstattung mit zusätzlichen Sicherheitskomponenten ist selbstverständlich möglich. Mehr dazu unter Fennen Design, www.fennen-design.de

UMWELTSCHONEND BAUEN MIT LEICHTBETON-MAUERWERK ANGESICHTS DES KLIMAWANDELS UND SCHWINDENDER RESSOURCENVORRÄTE HAT NACHHALTIGKEIT AUCH BEIM HAUSBAU OBERSTE PRIORITÄT. Da unter anderem die Rohstoffgewinnung sowie die Herstellung von Baumaterialien mit erhöhten CO2-Emissionen verbunden sein können, sind umweltverträgliche Baustoffe gefragt. Mit Mauerwerk aus Leichtbetonsteinen können Familien ihren Traum vom Eigenheim auf besonders nachhaltige Weise verwirklichen: Möglich machen es die ressourcenschonende Produktion sowie natürliche Beschaffenheit der aus vulkanischen Rohstoffen hergestellten Mauersteine. Dabei sind diese so hochwärmedämmend, dass sie den klimafreundlichen Bau von Eigenheimen nach höchsten Energiestandards sicherstellen. Mehr dazu unter KL, www.klb-klimaleichtblock.de

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Willkommen im Barefoot Home, willkommen zu Hause. Nachwachsende Rohstoffe, ehrliche Materialien, klare Raumstrukturen, Funktionalität, Wohlfühlen – das ist Barefoot Home designed by Til Schweiger. Dazu sagt der bekannte Schauspieler und Filmemacher: “Für mich ist es schön, wenn ich die Stimmung aus meinen Filmen weitergeben kann. Es geht darum, mit Freunden und Familie eine entspannte Zeit zu haben.“ Besuchen Sie unser Musterhauszentrum in 72531 Hohenstein-Oberstetten und erleben Sie das Barefoot Home und viele weitere Hauskonzepte. Täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

FAIRSTER zum 11. Mal in Folge

SCHWÖRERHAUS 11 weitere Anbieter erhielten die Note Sehr Gut Im Test: 35 Fertighaus-Anbieter in Deutschland


« FAQ » WARUM IST DER SCHUTZ VON HOLZELEMENTEN IM AUSSENBEREICH WICHTIG? Holzelemente im Außenbereich sind verschiedenen Wetterbedingungen wie Regen, Sonnenlicht, Wind, Frost und Hitze ausgesetzt. Ohne ausreichenden Schutz können diese Faktoren das Holz beschädigen, es ausbleichen, verziehen, reißen oder schimmeln lassen. Ein geeigneter Schutz verlängert die Lebensdauer des Holzes, bewahrt seine Ästhetik und verhindert kostspielige Reparaturen.

WELCHE SCHUTZMITTEL SIND FÜR HOLZHÄUSER UND -FASSADEN VERFÜGBAR? Lasuren: Diese dringen tief ins Holz ein und schützen es vor UV-Strahlung und Wettereinflüssen, ohne die Holzmaserung zu verdecken. Holzschutzmittel: Sie schützen vor Insekten, Pilzbefall und Fäulnis. Farbanstriche: Sie bilden eine schützende Schicht auf der Oberfläche und können dem Holz gleichzeitig eine neue Farbe geben.

WIE OFT SOLLTE MAN EINEN SCHUTZANSTRICH ERNEUERN? Die Häufigkeit der Erneuerung hängt vom gewählten Produkt und den Wetterbedingungen ab, denen das Holz ausgesetzt ist. Im Allgemeinen wird jedoch empfohlen, alle 2-5 Jahre eine Inspektion durchzuführen und gegebenenfalls den Schutzanstrich zu erneuern.

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oft dichtere und robustere Schutzmittel als Fassaden.

FAQ

HOLZ IST EIN ORGANISCHER WERKSTOFF. SEINE ZELLEN KÖNNEN FEUCHTIGKEIT AUFNEHMEN UND ABGEBEN. DAS HOLZ ATMET. ES IST DAHER VON ENTSCHEIDENDER BEDEUTUNG, HOLZELEMENTE WIE HÄUSER, FASSADEN UND TERRASSEN RICHTIG ZU SCHÜTZEN, UM IHRE LEBENSDAUER ZU VERLÄNGERN UND IHRE SCHÖNHEIT ZU BEWAHREN. HIER EINIGE DER WICHTIGSTEN FRAGEN UND ANTWORTEN DAZU:

SCHUTZ VON

HOLZ WELCHE BESONDEREN ANFORDERUNGEN HABEN HOLZTERRASSEN IM VERGLEICH ZU FASSADEN? Bodenkontakt ausgesetzt

und häufig stehendem Wasser oder Feuchtigkeit, was das Risiko von Fäulnis und Schimmel erhöht. Sie sind zudem stärkerem mechanischem Verschleiß durch Begehen ausgesetzt. Daher benötigen Terrassen Ein geeigneter Schutz verlängert die Lebensdauer des Holzes.

WELCHE PRODUKTE EIGNEN SICH BESONDERS FÜR DEN SCHUTZ VON HOLZTERRASSEN? Terrassenöle: Diese dringen tief ins Holz ein, schützen es vor Feuchtigkeit und verleihen ihm eine wasserabweisende Eigenschaft. Spezielle Terrassenlasuren: Sie bieten UV-Schutz und sind oft robuster als herkömmliche Lasuren. Holzschutzmittel: Besonders solche, die vor Feuchtigkeit und Insekten schützen.

GIBT ES ÖKOLOGISCHE SCHUTZMITTEL FÜR HOLZ? Ja, es gibt ökologische Schutzmittel, die auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren und keine schädlichen Chemikalien enthalten. Diese sind oft biologisch abbaubar und frei von Lösungsmitteln. Beispiele sind natürliche Öle (z.B. Leinöl) oder Bienenwachsbasierte Produkte. Es ist jedoch wichtig, beim Kauf auf entsprechende Zertifikate und Siegel zu achten, die die Umweltverträglichkeit bestätigen. Unser Tipp: Osmo Anstriche basieren auf natürlichen Ölen und Wachsen. Das Öl dringt in das Holz ein und schützt es von innen. Das Wachs bildet eine elastische, atmungsaktive Oberfläche und schützt das Holz von außen. Das Holz bleibt auf Dauer schön und elastisch. MEHR DAZU UNTER www.osmo.de


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« HAUS »

Mitten im Stadtgebiet von Hamburg bietet das Grundstück der Familie Evers einen naturnahen Rückzugsort, durchzogen von einem plätschernden Bach. 014 greenhome Dezember | Januar


EIN ZUHAUSE MIT VISION

EIN ZUHAUSE MIT VISION DIESES GREENHOME IST NICHT NUR EIN ORT DER ENTSPANNUNG, SONDERN AUCH EIN VORBILD FÜR ÖKOLOGISCHES UND NACHHALTIGES BAUEN. IM FOKUS DABEI: EINE MISCHUNG AUS NATÜRLICHEN BAUSTOFFEN, INNOVATIVEN ENERGIESYSTEMEN UND DURCHDACHTER ARCHITEKTUR.

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« HAUS »

F ür Familie Evers könnte der Tag nicht besser starten: Die vier Familienmitglieder haben es sich auf dem großen Balkon ihres neuen Eigenheims gemütlich gemacht und genießen beim gemeinsamen Frühstück den Ausblick ins Grüne. Das dichte Blätterdach der alten Bäume, die hoch über das Haus hinausragen, spendet wohltuenden Schatten an diesem sonnigen Morgen. Im Garten herrscht bereits emsiges Treiben: Zwischen Wildblumen, Gräsern und Sträuchern, die sich hier ungehindert ausbreiten dürfen, tummeln sich zahlreiche Insekten und andere Tiere. Mitten durch das Grundstück plätschert ein kleiner Bach, über den ein hölzerner Steg führt. Kaum zu glauben, dass man sich noch mitten im Stadtgebiet von Hamburg befindet. „Wir haben den Garten sehr wild und naturnah gelassen“, berichtet Hausherr Daniel Evers. „Wir wollten so wenig wie möglich eingreifen.“

DAS GENAUE GEGENTEIL Das neue Familiendomizil ist bereits das zweite Haus, das das Ehepaar Evers gebaut hat. „Im Prinzip ist unser neuer Wohnsitz das genaue

016 greenhome Dezember | Januar

HEUTE GENIESSEN WIR DAS RIESIGE PLATZANGEBOT UND DIE EINMALIGE ATMOSPHÄRE IN UNSEREM INDIVIDUELL GEPLANTEN FERTIGHAUS.


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Durchdacht: Das Untergeschoss präsentiert sich dank der Hanglage und der großen Fenster ebenso hell und freundlich, wie die oberen Geschosse.

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« HAUS »

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Einrichtung: Geprägt wird das Szenario von erdigen Farbtönen und warmen Holzoberflächen, die zusammen eine gemütliche Atmosphäre schaffen.

Viel Platz: Im Innern steht der vierköpfigen Familie ein riesiges Platzangebot von rund 280 Quadratmeter zur Verfügung, das sich auf drei Ebenen verteilt.

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Zusammen wohnen: Im Erdgeschoss finden sich die offen angelegten Gemeinschaftsräume, die den Mittelpunkt des Familienalltags bilden.

» Der Bauherr: „Wir lieben die Weitläufigkeit unseres Wohn-, Essund Kochbereichs. Man ist zwar beieinander, tritt sich aber nicht gegenseitig auf die Füße.“

018 greenhome Dezember | Januar


EIN ZUHAUSE MIT VISION Gegenteil von unserem ersten Haus“, betont Daniel Evers. „Vorher haben wir in einem konventionell gebauten Reihenendhaus in einem Neubaugebiet gewohnt. Heute genießen wir das riesige Platzangebot und die einmalige Atmosphäre in unserem individuell geplanten Fertighaus.“ Die Familie hat sich für ein Fertighaus von Bien-Zenker entschieden. „Zum einen geht der Bau schnell vonstatten. Zum anderen bestehen diese Häuser zu einem großen Teil aus natürlichen Materialien – allen voran Holz. Während bei der Herstellung von Beton CO2 freigesetzt wird, bindet der Naturbaustoff Holz CO2“, erklärt Daniel Evers. „Und hinsichtlich der Nutzungsdauer können Fer-

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« HAUS »

» Selbst die Kinder der Familie durften ihre Vorstellungen für die eigenen Zimmer aufmalen.

» Design und Funktion: „Das Interieur könnte man als nüchtern und naturnah bezeichnen“, resümiert der Bauherr.

» Letzter Blick: Zwischen alten Bäumen und moderner Technik: Das umweltfreundliche Eigenheim der Evers in Hamburg ist ein echtes greenhome.

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tighäuser längst mit Steinhäusern mithalten.“

MILLIMETERPAPIER ZUR HAND Den Grundriss des Hauses hat Familie Evers weitgehend selbst entwickelt: „Wir haben uns Millimeterpapier zur Hand genommen und all unsere Wünsche festgehalten. Bis auf wenige Ausnahmen konnte die Zeichnung genauso umgesetzt werden.“ Auch die Kinder durften ihre Ideen für die Kinderzimmer aufmalen. „Das war zwar nicht immer zielführend, aber sie hatten viel Spaß daran“, lacht der zweifache Familienvater. Eine Herausforderung war nicht nur die steile Hanglage des Grundstücks, sondern auch die baulichen Auflagen. „Zum einen mussten wir um den alten Baumbestand herumplanen, zum anderen sollte ein gewisser Abstand zum Gewässer eingehalten werden“, erinnert sich Daniel Evers. Mit viel Fingerspitzengefühl wurde das Haus in den Hang eingepasst, sodass es eine perfekte Verbindung mit dem weitgehend naturbelassenen Garten eingeht. Unterstrichen wird die Einheit von Haus und Garten durch die partiellen Fichtenholzverschalungen an den Giebelseiten. Eine Besonderheit ist der 10 Meter lange und 2,50 Meter breite Balkon, der auf Stelzen gestellt wurde. „Vom Wohnzimmer aus, das sich auf Straßenniveau befindet, wollten wir unbedingt ebenerdig hinaus ins Freie gehen können. Dieser Wunsch wurde uns erfüllt.“ Der Balkon dient zugleich als praktische Überdachung für die darunterliegende Terrasse.


EIN ZUHAUSE MIT VISION

WIR WOLLTEN UNS EIGENTLICH NOCH EIN FERIENHAUS KAUFEN. DIESE IDEE HABEN WIR VERWORFEN. IN UNSEREM NEUEN ZUHAUSE FÜHLT SICH JEDER TAG WIE URLAUB AN.

- Bauherr Daniel Evers

EIN HAUS MIT ZUKUNFTSOPTION Für angenehme Temperaturen und ein gesundes Raumklima sorgt die WohlfühlKlima-Heizung+. Sie beheizt das Haus nicht nur, sondern tauscht zudem die verbrauchte Raumluft automatisch und völlig zugfrei gegen Frischluft aus. Schadstoffe, Pollen, Staub und Schmutz werden dabei zuverlässig herausgefiltert. Im Winter bleibt die Wärme da, wo sie hingehört: im Innern des Hauses. Im Sommer übernimmt das System die Kühlung der Räume. In Kombination mit der hoch wärmedämmenden Gebäudehülle verbraucht Familie Evers nur sehr wenig Energie für den Betrieb ihres neuen Hauses. Den benötigten Strom möchte sie zu-

künftig selbst erzeugen. Eine Photovoltaik-Vorbereitung ist bereits vorhanden: „Die Bäume sind sehr dicht und verschatten das Dach. Wenn die Solarpanels irgendwann so leistungsfähig sind, dass sie auch bei wenig Licht noch gute Erträge erzielen, dann können wir sofort nachrüsten“, berichtet Daniel Evers. Mittlerweile lebt Familie Evers schon seit drei Jahren in ihrem neuen Eigenheim. „Wir wollten uns eigentlich noch ein Ferienhaus kaufen. Diese Idee haben wir verworfen. In unserem neuen Zuhause fühlt sich jeder Tag wie Urlaub an“, so das positive Fazit. MEHR INFORMATIONEN UNTER www.bien-zenker.de

grreencheck Was dieses Haus zu einem greenhome macht: ✔ Das Haus ist größtenteils aus natürlichen Materialien, insbesondere Holz, gebaut. besteht. Holz bindet CO2. ✔ Diese Heizung sorgt nicht nur für angenehme Temperaturen, sondern tauscht auch die verbrauchte Raumluft automatisch gegen Frischluft aus und filtert sie. ✔ Dank der wärmedämmende Gebäudehülle verbraucht Familie Evers sehr wenig Energie für den Betrieb ihres Hauses. ✔ Obwohl das Dach derzeit durch dichte Bäume verschattet wird, hat die Familie vorausschauend eine Vorbereitung für Photovoltaik installiert.

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« HAUS »

VOM FAMILIENERBE ZUM TRAUMHAUS TAUCHEN SIE MIT UNS EIN IN DIE GESCHICHTE DIESER BAUFAMILIE, DIE SICH AUF EINE REISE VON TRADITIONELLEN WURZELN ZU EINEM ZUKUNFTSORIENTIERTEN, ÖKOLOGISCHEN ZUHAUSE GEMACHT HAT.

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VOM FAMILIENERBE ZUM TRAUMHAUS

Modern und zeitlos: Das Ökohaus fügt sich mit seiner klaren, geradlinigen Architektur, den anthrazitfarbenen Fensterrahmen und der silbergrauen Holzfassade in die gewachsene Umgebung ein.

www.greenhome.de 023


« HAUS » ieben lange Jahre haben die Gerlachs im Familienerbe gelebt – „ein Fass ohne Boden“, wie Kerstin Gerlach das einstige Haus aus den 1920-er-Jahren heute bezeichnet. Die Innenarchitektin konnte das wunderschöne Grundstück in begehrter Halbhöhenlage von ihrer Mutter übernehmen und wollte es mit ihrer Familie bewahren. Dennoch: „Haben wir an einer Stelle einen Riss geschlossen, hat sich an anderer Stelle ein neuer gezeigt“, erinnert sich Thilo Gerlach, Geschäftsführer einer Treppenbau-Firma, an die Zeit der unendlichen Reparaturen. Eine energetische Sanierung wäre extrem teuer geworden. Die ererbte Immobilie schien Tag für Tag sichtbar an Wert zu verlieren und wurde immer mehr zur Belastung. Also abreißen und den Altbau durch ein Fertighaus ersetzen? Das wurde erst zur realistischen Option, als man eine Fertighausausstellung besucht hatte und bei einem Tag der Offenen Tür in ein Baufritz-Kundenhaus geschaut hatte. Schnell war die Entscheidung für einen Ersatzneubau und den Abriss des alten Hauses gefallen. Vorübergehend zog die Familie innerhalb der eigenen Wohnstraße in die Nachbarschaft um, auf 70 Quadratmeter, und überließ Baufritz die Errichtung des zukünftigen Zuhauses. Größte Herausforderung: die Bewahrung einer uralten Eiche im Garten. Sogar ein Baumgutachter wurde hinzugezogen, um entsprechend des Wurzelwerks zu planen und es während der Bauphase zu schützen. „Wie ein einsamer Held stand der Baum da“, erinnert sich Kerstin Gerlach. War der Garten früher vom Haus aus kaum zu sehen, sollte sich das beim neuen Haus ändern – einer der erklärten Wünsche der Familie.

REDUKTION ALS LEBENSPRINZIP Heute wohnt das Ehepaar Gerlach mit Kaya, Liam und Anna auf 155

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VOM FAMILIENERBE ZUM TRAUMHAUS

(1) Blick von oben: Eine Solaranlage sorgt für zusätzliche Erträge und eine positive CO2-Bilanz. (2) Praktisch gedacht: Die luftige Galerie ist das verbindende Element des Familienlebens. „Ideal, um Essenswünsche zu äußern!“, lacht Kerstin Gerlach.

Quadratmeter Wohnfläche plus Einliegerwohnung. Man hat sich ganz bewusst verkleinert, von vorher drei Etagen plus Kellergeschoss auf zwei Etagen, plus einer separaten WohnEbene von rund 77 Quadratmeter im Untergeschoss. Reduktion gehört mittlerweile zum Lebensprinzip der Familie. „Wir wollten ein Haus, das jetzt für uns passt. Aber auch noch in 10 Jahren“, erklärt Innenarchitektin Kerstin Gerlach: „Wer will schon später in einem zu großen, leeren Haus wohnen?“ Das Familienhaus mit seinem Satteldach präsentiert sich zur Straßenseite hin geschlossen und öffnet sich stattdessen mit der architektonisch prägenden, zweigeschossigen Pfosten-Riegel-Verglasung vor dem Koch- und Ess-Bereich bis hoch zur Galerie in Richtung des herrlichen Gartens. Die großzügige Süd-Terrasse über zwei Ebenen erschließt sich aus dem Wohnbereich mit seinem heimeligen Holzboden und der horizontalen Wandverkleidung aus Holz. Über Eck angebrachte Fenster und Fenstertüren holen mit dem Licht auch den Blick in die prächtige Natur ins Haus. Das obere Geschoss mit Galerie, Elternschlafzimmer mit integrierter Ankleide, den Zimmern von Kaya und Liam und dem Wellnessbad erreicht die Familie über eine geradläufige Treppe. Der Luftraum über dem Essbereich schafft die Verbindung zwischen dem offenem Erdgeschoss und dem Obergeschoss mit Galerie und Glasgeländer und bringt mit dem weiten Raumgefühl zugleich viel Tageslicht in die Räume.

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Ganz bewusst hat sich die Familie gegen einen Keller im eigentlichen Sinne entschieden. Stattdessen ergibt sich dank der Hanglage heller Wohnraum in der unteren Etage. Eine kleine Einheit mit Gästezimmer und Bad und eine etwas größere Wohnung - Annas Reich, mit offenem Koch-, Ess- und Wohnbereich, sowie Schlafzimmer und Bad, sind über eine Außentreppe erreichbar, teilen sich einen gemeinsamen Eingang und haben jeweils eigene Terrassen. „Baufritz hat direkt verstanden, was wir designtechnisch wollten“, loben die Gerlachs die

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« HAUS » umfassende Berücksichtigung von Lebensqualität und Gesundheit, Raumaufteilung und Design. Es sind die vielen kleinen Details, die sich im Alltag so liebenswert bemerkbar machen. So gibt es etwa ein Lichtband auf Augenhöhe, das den Ausblick ermöglicht, wenn man im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzt. Es gibt eine sehr behagliche Holzvertäfelung im Wohnbereich. Und Kaya hat für ihr Kinderzimmer in der oberen Etage das Sitzfenster bekommen, das sie sich gewünscht hat.

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Mit ihrem beruflichen Hintergrund haben die Gerlachs sich die Planung nicht leicht gemacht. Der Anspruch an gutes Design ist hoch, an hochwertige Materialien ebenso. Das Resultat aus „rund 1 Mio. Ideen“, die die beiden Gestaltungs-Profis mitbrachten? Trotz der gezielten Reduktion wirkt das Haus einladend geräumig, mit vielen nachahmenswerten Lösungen, die die Bauherrin teils selbst erdacht hat. Versteckt hinter der Küchenfront etwa verbirgt sich der Zugang zu einer Speisekammer. Das individuell gefertigte Küchenmöbel fließt ganz unauffällig in die anschließende Garderobe über. Unter der eigens geplanten Treppe verbirgt sich der Technik- bzw. Abstellraum. Die Ankleide beim Elternschlafzimmer ist mit ihrer raumhohen Schranklösung so großzügig dimensioniert, das selbst Koffer gut Platz finden. Waschmaschine und Trockner sind praktischerweise im Bad untergebracht. Hier befindet sich auch die Sauna, die die Familie so liebt. Auf das frühere Dachgeschoss und Lagermöglichkeiten im Keller verzichten die Gerlachs gerne: „Hier häuft man unnötig Dinge an – heute überlegen wir, bevor wir Neues anschaffen“. Auch das empfindet die Familie als nachhaltiges Handeln. Dass die Terrassendielen aufbewahrt und für die neue Terrasse übernommen wurden, ist Teil des bemerkenswerten Prinzips. „Wir haben die Reihenfolge einfach vertauscht, bereits vor Baubeginn mit der Gartengestaltung begonnen und konnten mit Schlüsselgabe direkt wohnen, ohne durch den Schlamm zu steigen“, lobt Thilo Gerlach den reibungslosen Bauablauf.


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6 (3) Modern wohnen: Die Galerie ist aber auch eine gewaltige Aufwertung der Architektur. Sie setzt einen gekonnten Akzent. (4) Holz auch Innen: Der Wohnbereich setzt das naturnahe Baukonzept mit seiner behaglichen Holzvertäfelung fort. (5) Kluge Fenster: Die anthrazitfarbenen Fensterrahmen verfügen über eine hocheffiziente Verglasung, die Wärme im Inneren hält und im Sommer eine Überhitzung verhindert. (6) Mann vom Fach: Der Hausherr ist Geschäftsführer einer Treppenbau-Firma. (7) Blick nach Außen: Der traumhafte Garten ist gefühlt Teil des lichten Hauses mit den zur Südseite üppig verglasten Räumen.

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« HAUS » DIE GESUNDHEIT PROFITIERT Selbst wenn Baubiologie und gesundes Leben, wie in vielen Familien, ein wichtiger Aspekt war: Mit dem Abriss des Altbaus offenbarten sich Mängel, die die Familie mit ihren heranwachsenden Kindern viele Jahre unwissentlich akzeptiert hatte: So war Asbest verbaut worden, das einstige Fachwerk war mit einem PCB-haltigen Anstrich versehen. „Seien Sie froh, dass Sie das los sind“, diese Aussage des Abrissunternehmens gab Kerstin Gerlach sehr zu denken. Viele Jahre war sie morgens mit Kopfschmerzen und einem Schnupfen aufgestanden, der sich erst nach vier bis fünf Stunden besserte. „Das ist völlig weg“, erzählt sie. „Man fühlt sich komplett anders.“

8 (8) Im Spiegel zu sehen: Die Sauna im modernen Badezimmer ist ein echtes Highlight im Haus der Gerlachs. (9) Letzter Blick: Als wir gehen wird es bereits dunkel. Das Haus der Familie Gerlach zeigt sich nochmal in seiner ganzen Coolness.

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grreencheck greencheck Was dieses Haus zu einem greenhome macht: ✔ Die Verwendung von nachhaltigen, natürlichen Baumaterialien. ✔ Die großzügige Verglasung zur Südseite des Hauses ermöglicht die maximale Nutzung von natürlichem Licht, wodurch der Bedarf an künstlicher Beleuchtung reduziert wird. ✔ Ein durchdachtes Lüftungssystem ermöglicht eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. ✔ Die bewusste Entscheidung, sich zu verkleinern und die Wohnfläche effizienter zu nutzen, reduziert den Energiebedarf des Hauses.

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Mittelpunkt: Die integrierte Küche im 47 Quadratmeter großen Wohn- und Esszimmer ist nicht nur funktional, sondern durch die offene Gestaltung auch ein geselliger Mittelpunkt des Hauses.

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Hanglage: Dank der Hanglage des Grundstücks bietet das Haus nicht nur atemberaubende Ausblicke, sondern auch die Möglichkeit für einen natürlich belichteten Keller mit direktem Zugang zur Terrasse.

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Sicher und schön: Die beleuchteten Holzstufen setzen ein gestalterisches Highlight und sorgen für zusätzliche Sicherheit.

Holz im Inneren: Die Verwendung von Eichenparkett und sichtbaren Holzbalken im Inneren des Hauses schafft eine warme und gemütliche Atmosphäre.

amilie Schmitt-Kern liebt Musik – und wünschte sich ein Eigenheim, in dem nicht nur ihr großer Flügel, sondern auch ein Klavier Platz finden würde. Dazu sollte das Haus modernsten Ansprüchen an ein wohngesundes und nachhaltig gebautes Ökohaus genügen. Zum Bau entschied sich die Familie schließlich für das badische Familienunternehmen Frammelsberger. „Die Kommunikation war von Anfang an ausgezeichnet“, so Familie SchmittKern. „Der Berater hat unsere Ideen und Anliegen ernst genommen und uns schnell Entwürfe präsentiert, die uns super gefielen.“

In bester Hanglage ist so auf drei Stockwerken ein individuell auf die Familie zugeschnittenes Wohnhaus entstanden, das nicht nur jede Menge Platz, sondern auch fantastische Ausblicke bietet. Vom Eingangsbereich auf der Straßenseite aus gelangt man zunächst in eine Diele, die linker Hand in einen Hauswirtschaftsraum und rechter Hand zu einem kleinen WC führt. Geradeaus erreicht man das gemütliche Herz des Hauses: ein 47 Quadratmeter großes Wohn- und - Familie Schmitt-Kern Esszimmer mit integrierter Küche. Hier sorgt nicht nur der elegante Kaminofen für viel Behaglichkeit: Auch die sichtbare Holzdecke und der Parkettboden aus Eichenholz erzeugen sommers wie winters ein wohlig-warmes Wohn-

Gut gelöst: Die großzügige Raumhöhe im Treppenhaus, ergänzt durch ein Oberlicht, sorgt für ein luftiges Raumgefühl und lässt zusätzliches Tageslicht in die Innenräume fließen.

gefühl. Dank bodentiefer Fenster und Glastüren fällt viel natürliches Licht in den Raum und lässt ihn auch an trüben Tagen hell und freundlich wirken. Hier macht das Üben am großen schwarzen Flügel besonders viel Spaß! Über Schiebetüren erreicht man schließlich den großzügigen, teils überdachten Balkon, der sich über die gesamte Längsseite des Hauses erspannt und fantastische Blicke in die Umgebung bietet.

AUF HOLZ NACH OBEN Über eine Holztreppe in der Diele geht es weiter ins Dachgeschoss. Von einem Flur aus gelangt man hier von links aus in ein Gästezimmer, einen Arbeitsraum, das Schlafzimmer der Familie sowie das Badezimmer mit Badewanne und ebenerdiger Dusche. Besonders das Arbeitszimmer zieht hier alle Blicke auf sich: Es beherbergt neben zwei Arbeitsplätzen nicht nur das Klavier der Familie, sondern auch eine herrliche Sitzecke mit freier Sicht auf die umliegenden Gärten und Felder. Warme Erdtöne sowie sichtbare Holzbalken erzeugen auch hier viel Gemütlichkeit und Wärme.

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Der Keller schließlich wartet mit einem Technikraum sowie zwei Kellerräumen auf. Was ihn besonders macht: Dank der Hanglage liegen weite Teile des Kellers komplett frei und bie-


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grreencheck Was dieses Haus zu einem greenhome macht: ✔ Die Familie hat sich bewusst für Wände entschieden, die "atmen" können und nicht mit synthetischen Materialien wie Folien oder Mineralwolle umschlossen sind. ✔ Die Nutzung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ist eine umweltfreundliche Option, um das Haus zu heizen. Sie betreibt unter anderem die Fußbodenheizung und ist somit ein Bestandteil des energieeffizienten Heizsystems. ✔ Durch die bodentiefen Fenster und Glastüren wird viel natürliches Licht ins Innere des Hauses gelassen. Dies reduziert den Bedarf an künstlicher Beleuchtung.

ten der Familie einen direkten Zugang zur Terrasse und ihren überdachten Sitzmöglichkeiten. Daran anschließend erstreckt sich ein weitläufiger, terrassenförmig angelegter Garten, der mit seinen vielen Ebenen und Treppchen zum Entdecken und Verweilen einlädt.

NACHHALTIG GUT Doch was macht das Haus zum greenhome? Fangen wir mit der Wand an. Hier hat sich Familie Schmitt-Kern für Öko-Wände entschieden. „Wir wollten, dass unser Holzhaus auch atmen kann und natürlich ist, und nicht mit Folien oder Mineralwolle umschlossen wird“, so die Familie. Denn nach dem gesunden Bauen kommt das gesunde Wohnen. Deshalb kamen nur ökologischen Dämmsysteme ausschließlich aus natürlichen Baustoffen in Frage. Neben ihren exzellenten Dämmeigenschaften reduzieren sie schließlich auch den Energieverbrauch. So haben sich die Schmitt-Kerns in ihrem energieeffizienten Haus auch für die Nutzung erneuerbarer Energien entschieden: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe betreibt unter anderem die Fußbodenheizung des Hauses. Ihr Fazit? „Wir fühlen uns rundum wohl in unserem Haus und können Frammelsberger nur wärmstens empfehlen!“ MEHR INFORMATIONEN UNTER: www.frammelsberger.de

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Ton für Ton: Auch im Obergeschoss wird musiziert. Dazu passend die Musikbücher und die CD-Sammlung.

Letzter Blick: Zwischen Hanglage und Hochkultur zeigt uns das Haus der Familie Schmitt-Kern eine Symbiose aus nachhaltiger Bauweise und modernem Wohnkomfort.


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Christiane und Heiko Hüftle sehen ihr Eigenheim durchaus als Wertanlage. Vo V r al a le lem m ab aber er wil illl si sich ch d das as Ehehehe paar pa a iin ar n se sein nem m neu e en e Zuh uhau au use s w woh oh hlffüh ühle len le n un und d se s in inen en iind ndiv nd ivid iv idue id u ll ue llen en n L be Le bens nssst stil i pfle il flege ge gen. en n.. Daz azu u ge gehö hört hö rt a auc uch uc h da dass Th Them ema em a Na Nach chha ch halt ha ltig lt igke ig keit ke it.. it

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achdem Christiane und Heiko Hüftle das Zusammenwohnen als Paar eine Weile lang in einer geräumigen Mietwohnung mit Erfolg erprobt hatten, stand für sie fest: Lieber in ein Eigenheim investieren anstatt dem Vermieter weiterhin „Geld zu schenken“.

Nur ein Bauplatz war nicht in Sicht. „Wenn man allerdings in der Gemeinde gut vernetzt ist, dann bekommt man schnell entscheidende Infos“, sagt der Bauherr. So erfuhr er, dass die Gemeinde den Kauf einer großen Bestandsimmobilie in zentraler Lage plante, die abgerissen werden sollte, um im Rahmen einer Nachverdichtungsmaßnahme innerorts vier Bauplätze zu schaffen. Ohne lange nachzudenken, bewarb sich das Paar für einen davon und bekam den Zuschlag – ruhige Lage, kaum Verkehr, eine Sackgasse erschließt die Parzellen. Fast so schnell wie die Entscheidung für das Grundstück fiel die Entscheidung, dass sie ein Fertighaus bauen wollten. „Wir haben im Bekanntenkreis Familien, die Fertighäuser gebaut und damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben“, erzählt Christiane Hüftle. Da beide bei einem großen Bauunternehmen tätig sind - sie im Bereich Personal, er arbeitet in der Logistik - lagen für sie die Vorteile auf der Hand: ein Ansprechpartner, ein Bauleiter und auch die Handwerker werden zentral vom Haushersteller koordiniert. Mit der Bewerbung um das Grundstück hatte das Baupaar bereits begonnen mögliche Anbieter zu sichten. Zunächst waren sie auf der Hausbaumesse in Sindelfingen und haben ersten Kontakt zu drei namhaften Herstellern aufgenommen. SchwörerHaus hat ihnen gut gefallen, insbesondere das Nachhaltigkeitskonzept des Hausherstellers hat es dem Baupaar angetan: Ökologischer Produktionskreislauf, regionale Wertschöpfungskette, angefangen beim Baustoff Holz aus zertifizierter lokaler

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Waldwirtschaft mit Verarbeitung im eigenen Sägewerk. Als Bauprofi hat Heiko Hüftle gemerkt, dass da einiges an Substanz in der gesamten Organisation ist. „Als Immobilienbesitzer sollte man auch an den Klimaschutz denken und alles dafür tun, dass das eigene Haus die Umwelt nicht belastet, sondern da wo möglich CO2 bindet und

einspart, wie eben die Holzhäuser von Schwörer“, sagt er. Zusammen mit einer PV-Anlage auf dem Dach und einem E-Auto passe die Klimabilanz und auch die ökonomische Seite sei langfristig gedeckelt. Herzstück im Erdgeschoss ist der offene Wohn-/Ess-/Koch-Bereich. Die

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Küche ist ausgestattet mit einer Theke fürs Frühstück unter der Woche und einen schnellen Kaffee zwischendurch. In der angeschlossenen Speisekammer lassen sich Vorräte und Küchenmaschinen verstauen, sodass in der Küche selbst immer alles aufgeräumt ist. Vom Essplatz führt eine Schiebetür auf die Terrasse. „Die kurzen Wege zwischen Küche, Essplatz und Terrasse sind toll“, sagt Heiko Hüftle. „So haben wir die Wahl, ob wir Gäste am großen Esstisch bewirten wollen, oder lieber auf der Terrasse grillen.“

KAMINOFEN FÜR KUSCHELIGE ABENDE Der Wohnbereich mit einer gemütlichen Sofalandschaft ist für den privaten Rückzug gedacht. Das i-Tüpfelchen ist hier die Wandverkleidung mit Lamellenstruktur an der Medienwand mit besonderen HolzWandpaneelen von einem befreundeten Raumausstatter. Den Kaminofen hat sich das Baupaar nicht als Heizung, sondern für kuschelige Abendstunden gegönnt.

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« HAUS » und verweist auf die Ruhe, auch dank des guten Schallschutzes, dazu das warme, wohngesunde Raumklima dank schadstoffgeprüfter Bau- und Ausbaumaterialien und der kontrollierten Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Dieser Aspekt war dem Baupaar besonders wichtig, da beide auf ihre Gesundheit achten.

Umweltfreundliche Mobilität: Eine Ladestation für das E-Auto rundet das nachhaltige Konzept des Hauses ab und macht es zukunftssicher.

Intelligent: Die SmartHomeLösung im Haus ermöglicht eine zentrale Steuerung der Rollläden, was besonders im Sommer für eine optimale Verschattung sorgt.

Im Obergeschoss verteilen sich auf 68 Quadratmeter Wohnfläche drei Zimmer plus Bad und Ankleide. Direkt an das Hauptschlafzimmer schließt die begehbare Ankleide an. Von dort gelangt man weiter ins Bad, ebenso wie vom Flur aus. „Dieser Rundgang hat sich im Alltag absolut bewährt“, sagt Christiane Hüftle. Highlight ist

die individuelle Fotowand im Schlafzimmer mit einem Nebelwald im Morgenlicht als Motiv, die dem Raum mit dem hochgelegenen Bandfenster eine friedliche Atmosphäre verleiht.

„In die Frischluftheizung mussten wir uns zwar erstmal eindenken, aber seit wir alles verstanden haben, sind wir sehr zufrieden damit“, sagt der Bauherr. „Bisher hat uns die Stromrechnung jedenfalls nicht umgehauen“, fügt er in seiner lockeren Art hinzu. Erfreut zeigt er sich auch über die SmartHome Lösung, die unter anderem eine zentrale Steuerung der Rollladen möglich macht – ein komfortables Detail besonders im Sommer, wenn bei viel Fensterfläche auf die Verschattung geachtet werden muss. Ein besonderes Lob möchte das Baupaar schließlich dem Montagetrupp aussprechen: „Die Hausmontage bleibt uns als besonderes Highlight in Erinnerung: Der Bauleiter war schon super, aber der Trupp war der Wahnsinn.“

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Was dieses Haus zu einem greenhome macht:

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Letzter Blick: In einer ruhigen Sackgasse gelegen, haben Christiane und Heiko ihren Traum vom nachhaltigen Wohnen mit modernem Design verwirklicht.

✔ Man hat sich für ein Haus von SchwörerHaus entschieden, das mit nachhaltigen Baustoffen wie Holz aus zertifizierter lokaler Waldwirtschaft und Verarbeitung im eigenen Sägewerk punktet. ✔ Das Haus ist mit einer PVAnlage auf dem Dach ausgestattet, was zur Gesamtklimabilanz positiv beiträgt. ✔ Dank der Verwendung von schadstoffgeprüften Bau- und Ausbaumaterialien bietet das Haus ein gesundes Wohnklima. ✔ Das Haus ist mit einer energieeffizienten Luft-WasserWärmepumpe und einer Frischluftheizung ausgestattet.


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Ein Familienhaus: Das greenhome zeigt sich in einer modernen Holzverbundkonstruktion, die sowohl hohe Energieeffizienz als auch nachhaltige Aspekte berücksichtigt. 046 greenhome Dezember | Januar


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FAMILIENBANDE

Vom Garten aus zu sehen: Das Satteldach des Hauses trägt zur klassischen Anmutung bei, die Dachfenster tragen zu einer natürliche Beleuchtung bei.

glück: Marvin und Janica Schulz sind ein junges Ehepaar, das ihr neues Zuhause auf dem Land mit der kleinen Tochter und einer Katze genießt.

M eine Frau und ich planten ein Einfamilienhaus auf dem Land. Nachdem ein passendes Neubaugebiet gefunden war, mussten wir nicht lange überlegen, wer unser Haus bauen sollte. Für meine Frau Janica kam nur Fingerhut Haus in Frage“, erklärt der Bauherr Marvin Schulz. Janica Schulz ist im Westerwald aufgewachsen und kam mit Fingerhut Haus früh in Berührung. Ihr Vater arbeitete im Unternehmen, und während ihrer Schulzeit nahm sie einen Ferienjob bei dem Fertighaushersteller aus Neunkhausen an. Dieser hat sie nachhaltig geprägt. „Die kurze Zeit dort hat mir so gut gefallen, dass ich seither von einem Eigenheim des Anbieters geträumt habe. Für unseren Hausbau war es die perfekte Lösung. Nicht nur aus nostalgischen Gründen. Uns haben besonders die hohe Qualität und Flexibilität bei der Gestaltung überzeugt“, sagt Janica Schulz. Die Wünsche der Familie Schulz mündeten in dem Hausmodell „Filino“. Es sollte klassisch in der Anmutung sein, aber viel Individualität bieten und ausstrahlen. „Bereits bei der Planung wurden all unsere Vorstellungen berücksichtigt. Nun freuen wir uns täglich über unser modernes Zuhause, das gleichzeitig im Stil zeitlos ist. Hier fühlen wir uns alle – auch unser kleines Kind und unsere Katze – rundum wohl", erklärt Marvin Schulz.

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« HAU US » Schick kochen: Die Küche zeigt ein modernes Design und eine praktische Anordnung, die durch eine angrenzende Abstellkammer für Lebensmittel ergänzt wird.

Offen wohnen: Der Essbereich befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Küche und bietet der Familie genügend Raum für gemeinsame Mahlzeiten.

Modern: Der Wohnbereich ist hell und geräumig, mit einem Fokus auf Komfort und Ästhetik, ergänzt durch eine gemütliche Sofalandschaft.

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KLAR UND LICHTDURCHFLUTET Familie Schulz gefallen beim Haus „Filino“ die klaren Formen. Diese tragen auch dazu bei, dass viel Tageslicht das Haus durchdringen kann. Die Räume im Erdgeschoss sind hell und lichtdurchflutet. Große Dachfenster sorgen dafür, dass sich dieses Konzept im Dachgeschoss fortsetzt. Die Fenster im verfügen Dachgeschoss über eine architektonische Besonderheit: sie besitzen Querkämpfer. Janica Schulz sagt: „Dieses Architekturelement schätzen wir sehr. Auch die Giebelseite mit der Haustür ist mit ihrer nahezu symmetrischen Ausrichtung wunderbar gelungen.“ Der Grundriss ist auf die Bedürfnisse der Familie zugeschnitten und ermöglicht eine optimale Flächenausnutzung. Das Haus ist mit dunklen Fenstern und Türen ausgestattet. Diese edle Optik wirkt sowohl nach außen als auch nach innen in die Räumlichkeiten. Im Interieur findet sich ein modernes Farbkonzept aus weiß, anthrazit und schwarz. „Eines meiner persönlichen funktionalen Highlights im Innern des Hauses ist die Abstellkammer unter der Treppe. Wir lagern dort Lebensmittel. Da sich die Küche direkt nebenan befindet, stellt dies für uns eine praktische Lösung dar, die wir nicht missen möchten“, sagt Marvin Schulz. Das Ehepaar nutzt sein Haus nicht nur zum Leben, sondern gelegentlich auch zum Arbeiten. Auch dieser Aspekt wurde bei der Planung und Umsetzung berücksichtigt. Im Dachgeschoss befindet sich


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« HAUS » BadDesign: Das Badezimmer ist modern gestaltet und bietet durch die große begehbare Dusche auch einen hohen Komfort.

Innengestaltung: Mit einem Farbkonzept aus weiß, anthrazit und schwarz vereint die Innengestaltung des Hauses Eleganz mit moderner Einfachheit.

Letzter Blick: Die Türen und Fenster im Haus sind in einem edlen Dunkelton gehalten, der die moderne und zeitlose Ästhetik des Haus-Stils unterstreicht.

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ein Raum, der als Gästezimmer dient, aber gleichzeitig als praktisches Homeoffice eingesetzt werden kann.

NACHHALTIG GEBAUT Das Eigenheim der Familie Schulz verkörpert aber auch in vielerlei Hinsicht den modernen, ökologisch verantwortungsvollen Bau. Eines der Hauptmerkmale ist die Verwendung von Konstruktionsvollholz aus heimischen Wäldern. Dieses nachwachsende und langlebige Material sorgt nicht nur für eine nachhaltige Bauweise, sondern bietet auch ausgezeichnete Wärmedämmeigenschaften. Das trägt zu einem effizienten Energiehaushalt des Hauses bei und ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer ökologischen Lebensweise. Ein weiterer innovativer Ansatz ist das ThermLivingAußenwandkonzept des Hauses. Es kombiniert unterschiedliche wärmeschützende Bauteile zu einer ganzheitlichen, thermisch optimierten Außenhülle. Diese nicht nur energieeffiziente, sondern auch umweltfreundliche Konstruktion minimiert den Wärmeabfluss im Winter und hält das Haus in den heißen Sommermonaten länger kühl. Zur weiteren Steigerung der Energieeffizienz ist das Haus mit einer modernen Zehnder Lüftungsanlage ausgestattet. Diese Anlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für eine kontrollierte Raumbelüftung, bei der die Wärme der Abluft zur Vorwärmung der frischen Zuluft genutzt wird. Dies spart nicht nur Energie, sondern


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Durchdacht: Die Treppe im Haus ist nicht nur funktional, sondern dient dank der Abstellkammer darunter auch als praktischer Stauraum.

trägt auch zu einem gesunden und angenehmen Raumklima bei. Insgesamt bietet das Haus der Familie Schulz ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie moderne Bauweisen und Technologien dazu bei-

tragen können, sowohl den Energiebedarf zu reduzieren als auch ein ökologisch nachhaltiges Wohnen zu ermöglichen. MEHR INFORMATIONEN UNTER www.fingerhuthaus.de

grreencheck Was dieses Haus zu einem greenhome macht: ✔ Die Verwendung von nachwachsendem, langlebigem Holz aus lokalen Quellen sorgt für eine ökologische Bauweise. ✔ Das spezielle Konzept der ThermLiving-Außenwand kombiniert verschiedene wärmeschützende Bauteile zu einer ganzheitlich optimierten, thermischen Außenhülle. ✔ Die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung spart Energie und sorgt für ein gesundes Innenklima. ✔ Der Einsatz von Mineralwolldämmstoffen mit EcoseTechnologie (ausgezeichnet mit dem Blauen Engel) ist besonders schadstoffarm.

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angekommen Eins werden mit der Natur – für viele ein Traum, für die Hausherren dieses außergewöhnlichen Domizils mitten in den Bäumen gelebter Alltag. 054 greenhome Dezember | Januar


OBEN ANGEKOMMEN

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Mitten im brasilianischen Regenwald schmiegt sich das luxuriöse Wohnhaus um die Baumstämme und füllt die Lichtungen dazwischen aus. Dank der rasenverkleideten Gründächer fügt es sich bestens in seine natürliche Umgebung ein.

» Der Großteil des weitläufigen Domizils ‚schwebt‘ in der Luft über dem Hanglagegrundstück. Die tragenden Säulen gleichen gekonnt die unterschiedlichen Höhenniveaus aus.

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Die stilgebende Dreiecksterrasse spendet der Hausherrensuite darunter Schatten – und ist selbst überdacht.

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OBEN ANGEKOMMEN

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Die breite Vorterrasse verbindet das ‚Baumhaus‘ mit seinem geerdeten Teil, zudem führt sie links zum Pool. Dank ihrer großzügigen Dimensionen kann sie als vollwertiges Outdoorwohnzimmer genutzt werden. Küche, Essbereich und Wohnzimmer sind in dem weitläufigen Raum zusammengefasst. Die Sichtscheiben neben der Küche geben den Blick auf umbaute Bäume frei.

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enn Hanglagegrundstücke bebaut werden, wird meist ein Teil des Hanges ausgehoben, um auf der entstandenen Ebene dann das Gebäude zu errichten. Mal wird der Hang mit Abstand befestigt, mal ‚verschwindet‘ ein Teil des Hauses nach Aufschüttung einfach unter der Erde. Beim ‚Casa Açucena‘ wurde ein ganz anderer Ansatz gewählt. Es wurde in einer anspruchsvollen Topographie auf einem steilen Hanglagegrundstück errichtet, das charakteristisch für die Region Nova Lima im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais ist. Dort wurde das außergewöhnliche Domizil vom Architekturbüro Tetro auf spezielle Art mitten in die üppige Natur des atlantischen Regenwaldes mit seinen großen Laubbäumen, Blattpflanzen, Sträuchern, Vögeln und wilden Tieren eingegliedert.

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Das weltweit tätige Architekturbüro Tetro mit Sitz im brasilianischen Belo Horizonte wurde von den Architekten Carlos Maia, Débora Mendes und Igor Macedo gegründet. Es hat sich auf die Fahnen geschrieben, Gelände und Gegebenheiten eines Anwesens wie auch den jeweiligen Kunden selbst zunächst genau unter die Lupe zu nehmen, um auf Basis dieser Erkenntnisse maßgeschneiderte und einzigartige Entwürfe zu erstellen. Natürlich werden dabei aber auch immer die fundamentalen Grundsätze der Architektur angewandt, etwa die Erschließung neuer Räume, die Verwendung augenfälliger Materialien und selbstverständlich auch die harmonische Integration in die Natur. Gerade letztere konnte in diesem Fall in beeindruckender Weise erzielt werden,

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Der offen gestaltete Hauptwohnbereich wird über eine breite Vorterrasse erreicht. Von oben leitet ein modernes Gaubenfenster Tageslicht in sein Zentrum. Auch der Verbindungsgang zu den Gästezimmern hat solch eine verglaste ‚Polygonalerhebung‘.


OBEN ANGEKOMMEN

sogar ohne einen großen Fußabdruck zu hinterlassen. Das Wohnhaus entstand auf Basis einer sensiblen Auseinandersetzung mit dem Grundstück, bei dem schon die Erstbesichtigung ergab, dass seine natürlichen Eigenschaften bewahrt bleiben sollten. Der Blick gen Himmel, oder mancherorts auch nur vom Boden bis hinauf in die etwa 15 Meter hohen Baumkronen, war ausschlaggebend für die Entwicklung des speziellen Konzepts. Durch dieses ließ sich aber nicht nur an einem derart steilen Hang bauen und gleichzeitig die Umgebung bewahren, sondern auch den Hausherren die nötige Sicherheit bieten. Und das tägliche Erlebnis, nach oben zu schauen und den Himmel durch die Baumwipfel-Spitzen zu sehen.

Habitat R – die Mehrfamilienhäuser von RENSCH-HAUS Die Mehrfamilienhäuser von RENSCH-HAUS verbinden durchdachte und optimierte Wohnkonzepte mit höchster Flexibilität, um auf die unterschiedlichen Anforderungen unserer Baupartner optimal eingehen zu können. Investieren Sie jetzt in die Zukunft und lassen Sie uns gemeinsam Ihr ganz individuelles Bauprojekt planen und gemeinsam umsetzen. Informieren Sie sich auf unserer Website über unsere intelligenten Wohnkonzepte sowie über bereits finalisierte Bauprojekte: www.rensch-haus.com


Die ursprüngliche Auffassung war also, dass sich die Architektur an das Gelände anpassen soll und nicht umgekehrt. Das segmentierte Gebäude erhebt sich größtenteils über dem Boden, während sich darunter das Tier- und Pflanzenleben unbeschwert (wenngleich geringfügig in Form gebracht) entwickeln kann. Der architektonische Entwurf sollte schließlich ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Kunst und Natur schaffen. Die Wohnräume besetzen nun die leeren Räume zwischen den Bäumen, ohne, dass dafür welche entfernt werden mussten und ohne die Topographie zu verändern. Die bestehende Natur gab also die grundsätzliche Richtung vor und so konnten alle Designentscheidungen auf Basis und zur Unterstützung dieses Konzepts getroffen werden.

Der geräumige Esstisch wurde zentral unter dem Dachfenster platziert. Er greift die Länge der Kücheninsel im Hintergrund auf, wodurch optisch eine harmonische Einheit gebildet wird. Vom Schreibtisch aus eröffnet sich ein toller Blick auf den smaragdgrünen Pool, aber natürlich auch auf die große Vorterrasse.

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Zwischen dem offenen Hauptwohnraum und den beiden Gästezimmern befindet sich ein beidseitig verglaster Durchgang. Diese Funktion greift allerdings zu kurz – in ihm fand ein aussichtsreiches Homeoffice seinen Platz.

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Das Gebäude überrascht die Gäste der Hausherren zwangsläufig. Es sticht mit seiner weißen Farbe hervor, während die wie zufällig platziert scheinenden schwarzen Tragsäulen kaum zu sehen sind, ja regelrecht mit den Baumstämmen rundherum verschmelzen. Dadurch

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zudem dieser Schlafbereich im großen Gästezimmer, wenngleich aufgrund des fehlenden Geländers hier erhöhte Vorsicht walten muss. Daher ist die Schiebetür auch abschließbar. Die Wanne im Hausherrenbad thront direkt vor der Regenwaldkulisse.

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scheint das Domizil zu schweben – über seinen kompletten fließenden Grundriss hinweg, der durch die Platzierung der Wohnräume zwischen den Bäumen vorgegeben ist. Auch beeindruckt es durch seine nach oben ‚gefalteten‘ Dachgauben, die aus dem begrünten Flachdach hervorstechen und Tageslicht von oben in die Räume bringen. Gleichzeitig ermöglichen sie auch vom Wohnraum aus den Blick in die Baumwipfel und vergrößern sogar noch den Raum. Trotz der reinweißen Farbgebung fügt sich die Architektur in ihrer Gesamtheit harmonisch in die natürliche Vegetation ein und behält dabei ihre Präsenz. Oder gerade deshalb – Casa Açucena präsentiert sich wie eine weiße Lilienblüte inmitten der Natur, hoch oben und dennoch gut behütet.

Das moderne, außergewöhnliche Domizil ist mitten in den Regenwald gebaut und dadurch von allen Seiten von Natur umgeben.

grreencheck Was dieses Haus zu einem greenhome macht: ✔ Beim Bau des Hauses wurden die natürlichen Eigenschaften des Grundstücks bewahrt. ✔ Die Architektur wurde an die Umgebung angepasst ✔ Unter dem Haus kann sich Tier- und Pflanzenleben unbeschwert entwickeln

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BH ARCHITEKTUR In einem idyllischen Dorf im Landkreis Forchheim erhebt sich ein charmantes Holzhaus mit einem besonderen Knick. Dieses Haus ist ein Paradebeispiel für energieeffizientes Wohnen und demonstriert eindrucksvoll, wie ein Gebäude nicht nur wenig Energie verbrauchen, sondern darüber hinaus mehr Energie erzeugen kann, als es benötigt. Die Hauptmaßnahmen zur Energieeinsparung beinhalten eine hochdämmende Gebäudehülle und innovative Heiztechnologien. Die Außenwände, das Dach und die Fenster wurden sorgfältig mit hochwertigem Dämmmaterial ausgestattet, um Wärmeverluste auf ein Minimum zu reduzieren. Die Beheizung erfolgt über eine äußerst effiziente Luftwärmepumpe, die zudem einen hohen Wirkungsgrad aufweist. Zusätzlich ist das Dach mit einer Solarstromanlage ausgerüstet, die nicht nur für den Eigenverbrauch, sondern auch für die Einspeisung überschüssigen Stroms ins öffentliche Netz sorgt.

» www.bh-architektur-innenarchitektur.de

ISARTALER HOLZHAUS Das „Moorsee“-Haus im oberbayerischen 5-Seen-Land ist ein bemerkenswertes KfW-40 „EE“ Holz Plus Haus, das durch eine gezielte Reihe von Maßnahmen eine außergewöhnliche Energieeffizienz aufweist. Diese Maßnahmen gewährleisten, dass das Haus nicht nur einen äußerst geringen Energieverbrauch aufweist, sondern darüber hinaus mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Das Haus „Moorsee“ zeichnet sich durch einen Jahresprimärenergiebedarf von nur 20,34 kWh/m2/a aus, was deutlich unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts von 64,50 kWh/m2/a für KfW-40 Häuser liegt. Die Beheizung erfolgt mithilfe einer höchst effizienten Pellet-Brennwertheizung mit einem beeindruckenden Wirkungsgrad.

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066 greenhome Dezember | Januar


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VIEBROCKHAUS Das Viebrockhaus „Maxime 410 II” wird wie alle Viebrockhäuser als Effizienzhaus 40 gebaut. Es verfügt über ein Wärmepumpensystem, eine Photovoltaikanlage zur Sonnenstromproduktion, eine Hausbatterie, ein intelligentes Energiemanagementsystem und vieles mehr. Je nach Ausstattung sind einige der effizientesten Viebrockhäuser um bis zu 50 Prozent effizienter als die Mindestanforderungen der Energieeffizienzklasse A+ gemäß dem aktuellen Gebäudeenergiegesetz (GEG). » www.viebrockhaus.de

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LUXHAUS Das Satteldach „modern 164“ von Luxhaus ist ein stilvolles Plusenergiehaus, das mehr Energie produziert als es verbraucht. Mit erneuerbaren Energien versorgt, speist es sogar Strom ins Netz ein. Die energieeffiziente Bauweise basiert auf einem diffusionsoffenen Wandaufbau mit Installationsebene für maximale Flexibilität. Das Dach ist mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die Sonnenenergie in Strom umwandelt, während eine Wärmepumpe die Erdwärme nutzt, um das Haus zu heizen und zu kühlen. Neben der Energieeffizienz bietet das Satteldach „modern 164“ ein komfortables Wohnen mit offenem Grundriss, viel Licht und Raum. Die Dachterrasse im Obergeschoss ermöglicht einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung. Der moderne und puristische Stil des Hauses, geprägt von hochwertigen Materialien, natürlichen Tönen und viel Holz, schafft ein zeitlos elegantes Ambiente. Die Bauherren haben dem Haus ihre persönliche Note verliehen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Satteldach „modern 164“ von Luxhaus ein Plusenergiehaus mit Stil ist, das Energieeffizienz, Komfort und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten vereint. » www.luxhaus.de

TECHWOOD HOMES Das Haus „Typ 0” von Techwood Homes zeichnet sich durch eine zweigeteilte Fassade aus. Während das Erdgeschoss von vertikalen Lamellen aus hellem Holz geprägt ist, beeindruckt das Obergeschoss mit einem umlaufenden Rahmen und Wandscheiben in Metallicoptik, die dem Gebäude ein äußerst futuristisches Erscheinungsbild verleihen. Diese Futuristik findet sich auch in den zahlreichen smarten Features des Gebäudes wieder, darunter der FingerprintZugang, vernetzte Sicherheitskameras sowie eine automatische Beschattung und Bewässerung. Gleichzeitig legt der Hersteller großen Wert auf Nachhaltigkeit, was sich in einem Wandaufbau aus Holz, Schafswolle und Lehm widerspiegelt. » techwoodhomes.com 070 greenhome Dezember | Januar


INDIVIDUELLE EIN- UND MEHRFAMILIENHÄUSER › ZUKUNFTSFÄHIGE ENERGIEKONZEPTE › QUALITÄTSSIEGEL NACHHALTIGES GEBÄUDE (QNG) › VORHANDENE FÖRDERMÖGLICHKEITEN NUTZEN

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TALISHAUS In der heutigen Zeit gewinnen nachhaltige Wohnlösungen zunehmend an Bedeutung. Ein besonders innovatives Konzept ist das, das potenziell mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Die Solartechnologie wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie um, die gespeichert und für den Eigenverbrauch

genutzt oder ins Stromnetz eingespeist wird. Eine effektive Isolierung minimiert Wärmeverluste, sorgt für angenehme Temperaturen im Haus und reduziert den Energieverbrauch. Energiesparende Geräte und Beleuchtungssysteme tragen zusätzlich zur Effizienz bei. Das Haus kann auch andere erneuerbare Energiequellen wie Wind oder Geothermie nut-

zen, was ökologische und finanzielle Vorteile durch Energieeinsparungen und die Möglichkeit, überschüssige Energie zu verkaufen, bietet. Diese Wohnlösung ist eine wegweisende Option, die nicht nur unseren ökologischen Fußabdruck reduziert, sondern auch nachhaltiges Wohnen ermöglicht.

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KITZLINGER HAUS Das Mehrgenerationenhaus der Holzbaufirma KitzlingerHaus in Gurtweil im Südschwarzwald erzeugt mehr Energie, als es verbraucht. Die energieeffiziente Bauweise aus Holz und die Photovoltaikanlage auf dem Dach, die jährlich rund 15.000 Kilowattstunden Strom erzeugt, sind Schlüsselmaßnahmen. Die Wärmepumpe nutzt die Erdwärme, um das Haus zu heizen und zu kühlen. Der Strombedarf des Hauses liegt bei rund 10.000 Kilowattstunden, während die Photovoltaikanlage 5.000 Kilowattstunden ins Netz einspeist.

» kitzlinger.de

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Foto ot : Is Istock tockphot tock phot photo hoto / Hisp His anol a istic an

Kinderleicht: Wer es schafft, die Raumtemperatur um ein Grad Celsius zu verringern, kann dadurch bereits Energie sparen und den Energiebedarf um rund sechs Prozent senken.

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KLEINE TIPPS, GROSSE WIRKUNG

KLEINE TIPPS, GROSSE WIRKUNG DIE STROMPREISE STEIGEN UND DAS GANZ ALLTÄGLICHE LEBEN WIRD IMMER TEURER. DOCH ES GIBT EINFACHE TIPPS, MIT DENEN SICH ENERGIE SPAREN LÄSST. SO KÖNNEN SIE EFFEKTIV KOSTEN SENKEN UND GLEICHZEITIG AUCH HELFEN, CO 2-EMISSIONEN ZU SENKEN.

enn uns im Herbst der Wind um die Ohren pfeift oder wir plötzlich im Regen stehen, sehnen wir uns nach einem wohlig-warmen Zuhause. Nach einer heißen Dusche oder einem warmen Bad, das wir am liebsten stundenlang genießen möchten. Doch sobald die Heizung wieder ihre Winterarbeit leistet, laufen die Kosten nur so durch. Das gilt nicht nur für das Badezimmer, sondern auch für alle anderen Wohnräume sowie für Elektrogeräte und Co. Die beste Energie ist die, die wir gar nicht erst verbrauchen. In den Läden werden und Sparduschköpfe angeboten und neue Elektrogeräte mit Energiesparmodus sollen helfen, die Stromrechnung nicht mehr in die Höhe schießen zu lassen. Tag für Tag verbrauchen wir Energie und sind uns häufig gar

nicht bewusst über die versteckten „Energiefresser“. Hier können bereits kleine Handgriffe eine große Wirkung zeigen und einfache Tricks helfen, die Stromkosten im eigenen Haushalt zu senken. Dabei zählt jeder scheinbar noch so kleine Beitrag. So macht es zum Beispiel auf das Jahr gerechnet wirklich etwas aus, ob Elektrogeräte ständig im Standby-Modus laufen oder wie wir uns in Küche und Bad verhalten. Auch die Art der Beleuchtung und der Umgang damit schlägt sich auf die Jahresabrechnung nieder. Wer Energie spart, hilft auch den Bedarf an Gas, Öl oder Kohle zu verringern, das Klima zu schützen und energiepolitisch unabhängiger zu werden. Besonders für Privathaushalte lohnt sich ein sparsamer Umgang mit Strom. Mit den folgenden Tipps und Tricks können Sie Energie sparen.

App jetzt alles im Blick Sie kennen Ihren Energieverbrauch nicht? Dann wird es Zeit, sich Überblick zu verschaffen. Mit dem kostenlosen Energiesparkonto können Sie Ihren Energieverbrauch erfassen und ihn mit dem Durchschnitt anderer Haushalte vergleichen. So geht’s: [1] Gehen Sie auf die Website www.energiesparkonto.de und eröffnen Sie Ihr Energiesparkonto. [2] Anschließend können Sie regelmäßig Zählerstände für Strom, Heizenergie und Wasser eingeben. Ebenso die Daten aus alten sowie aktuellen Stromrechnungen. [3] Jetzt können Sie Ihren Verbrauch ganz einfach mit dem anderer Haushalte vergleichen. Das hilft Ihnen zu erkennen, wo Sie noch Energie einsparen können. [4] Einen guten Überblick bietet zudem die kostenlose EnergieCheck-App. Hier können Sie Ihre Verbraucherdaten direkt am Zähler eingeben. Daraufhin synchronisiert die App alle Daten mit Ihrem Energiesparkonto und wertet diese aus. [5] Mit den Zusatzfunktionen der App decken Sie weitere Sparpotentiale auf und entdecken vielleicht Aspekte in Ihrem Haushalt, die Ihnen vorher nicht aufgefallen wären.

www.greenhome.de 075


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HEAT OF THE MOMENT

TIPP 5

➜ Halten Sie Heizkörper frei und verdecken Sie diese nicht durch Vorhänge, Möbel oder Verkleidungen.

TIPP 6

➜ Ein Thermostat kann Ihnen helfen,

Foto: Bosch Smart Home

Räume effektiver und gezielter zu heizen. Mittlerweile gibt es viele Modelle, die sich sogar (aus der Entfernung) per Smartphone steuern lassen. So können Sie die Heizung zum Beispiel ausschalten oder herunterfahren, wenn Sie länger nicht zu Hause sind und die Räume kurz vor Ihrer Ankunft wieder aufheizen.

TIPP 7

➜ Super einfach, aber sehr effizient: Achten Sie darauf, Türen zu schließen. So bleibt die Wärme im jeweiligen Zimmer.

TIPP 8

➜ Wer es schafft, die Raumtemperatur um ein Grad Celsius zu verringern, kann dadurch bereits Energie sparen und den Energiebedarf um rund sechs Prozent senken. Das ist eigentlich gar nicht so schwer, erfordert nur Konsequenz. Achten Sie darauf, wann Sie die Heizung höher drehen und es eigentlich zu warm im Innenraum ist. Es soll natürlich nicht ungemütlich werden, aber wir müssen im Herbst und Winter auch nicht in sommerlichen Outfits durchs Haus laufen.

TIPP 2

➜ Hinzu kommt, dass viele schnell ver-

Foto: Kostal

gessen, wie viel Energie regelrecht aus dem Fenster geschmissen wird. Drinnen läuft die Heizung vor sich hin und irgendwie ist das Bedürfnis nach frischer Luft da. Also werden die Fenster gekippt oder sogar weit geöffnet. Das

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macht auf Dauer keinen Sinn. Lüften ist wichtig, aber dann lieber ein paar Minuten Stoßlüften, am besten mit Durchzug, damit die verbrauchte Luft ausgetauscht wird.

➜ Mit wassersparenden Duschköpfen und Armaturen können Sie den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken.

TIPP 3

➜ Legen Sie Wert auf gute Fenster mit einer entsprechenden Dichtung. Zieht es durch die geschlossenen Fenster, geht Energie verloren. Zudem kommt es auch auf die Verglasung an. Zusätzlich können Rollos oder Vorhänge helfen, die Kälte ein wenig in Schach zu halten.

TIPP 4

➜ Durch regelmäßiges Entlüften der Heizkörpern sparen Sie Energie. Blubbert es in der Heizung, dann kann das Wasser in der Anlage nicht richtig zirkulieren und der Energieverbrauch steigt.

SMART METER Mithilfe eines digitalen Stromzählers können Sie herausfinden, wie viel Strom Ihre Haushaltsgeräte verbrauchen. Ein so genantes „Smart Meter“ misst täglich Ihren Stromverbrauch und übermittelt die Daten elektronisch an Ihren Netzbetreiber. Dadurch haben Sie Ihr Verbrauchsverhalten immer im Blick und können sich gezielter mit effizienten und nachhaltigen Energiesparmaßnahmen beschäftigen.

Foto: Oknoplast

TIPP 1


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KITCHEN SECRETS

Backen mit Umluft rund 15 Prozent Energie im Vergleich zu Ober- und Unterhitze sparen.

TIPP 13

➜ Sowohl Backofen, als auch Herdplatte können Sie etwas früher ausschalten und so die Restwärme noch ausnutzen.

TIPP 14

➜ Place to be: Ihr Kühlschrank sollte nicht direkt neben einem Heizkörper oder anderen Geräten, die Wärme abstrahlen stehen.

TIPP 15

➜ Bereits beim Kauf eines Kühl-

TIPP 9

TIPP 12

➜ Hand aufs Herz: Stellen Sie die

➜ Verwenden Sie beim Kochen und

Temperatur Ihres Kühlschranks auch irgendwie nach Gefühl ein? Wer die Getränke gerne kalt mag, übertreibt es manchmal auch mit der Temperatur. Auch hier gilt: Wenn Sie die Temperatur um nur ein Grad Celsius anheben, sinkt Ihr Stromverbrauch bereits um etwa sechs Prozent. Im oberen Fach des Kühlschranks reichen sieben Grad Celsius vollkommen aus.

Braten wenn möglich immer einen Deckel. Das spart Zeit und Energie. Wer nur kurz mal etwas Wasser erhitzen möchte, kann dafür ganz einfach den Wasserkocher nutzen. Achten Sie außerdem auf die Größe des Topfes oder der Pfanne. Muss es wirklich XXL sein, oder reicht auch die kleinere Version? Wenn Sie den Ofen nutzen, dann können Sie beim

TIPP 10

➜ Schauen Sie nicht stundenlang in den Kühlschrank oder das Gefrierfach, sondern schließen Sie die Türen möglichst schnell wieder. Eine Grundordnung hilft dabei, alle gesuchten Lebensmittel schnell zu finden.

TIPP 11

➜ Wenn der Herd oder Ofen einmal an sind, lohnt es sich, ruhig auch mal mehr zu kochen und für die nächsten Tage aufzubewahren. Lassen Sie die warmen Reste, die Sie in den Kühlschrank stellen jedoch zuerst immer auskühlen.

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TIPP 16

➜ Nach dem Essen kommt das Spülen. Meist übernimmt das dankbarerweise eine Spülmaschine für uns. Wer diese allerdings nur halb gefüllt anwirft, verbraucht unnötig viel Energie. Räumen Sie die Spülmaschine daher so voll wie möglich und verzichten Sie auf Kurzsparprogramme. Auch wenn der Name verlockend klingt, verbrauchen Sie meist mehr Wasser und Strom, da in kürzerer Zeit höhere Temperaturen benötigt werden. Bei der maximalen Füllmenge können Sie Umweltprogramme wie zum Beispiel „Eco-Programme“ nutzen, um Strom und Wasser zu sparen. Foto: Gaggenau

Foto: Smeg

schranks oder von anderen Elektrogeräten sollten Sie auf die Energieeffizienzklasse achten, die Auskunft über den Energieverbrauch gibt.



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Foto: Bauknecht

SAVE IT

WLAN oder können Sie den Router abstellen? Dieser muss nicht unbedingt vom Netz. Schauen Sie nach, ob Sie in den Einstellungen eine Zeitsteuerung einrichten können, mit der die WLANFunktion nachts deaktiviert wird.

TIPP 23

➜ Fly away: Schalten Sie Smartphone, Tablet und Co. Nachts in den Flugmodus. So müssen Sie die Geräte auch weniger aufladen.

TIPP 24

➜ Machen Sie vor dem Zu-Bett-Gehen

TIPP 17

➜ Schnell die Wäsche in die Waschmaschine gestopft und ein Programm ausgewählt. Nicht selten waschen wir Kleidung viel zu heiß. Bei normaler Alltagswäsche, die nicht stark verschmutzt ist, reichen 30 bis 40 Grad Celsius vollkommen aus.

TIPP 18

➜ Die Wäsche können Sie einfach an der Luft trocknen lassen. Das kann sogar das Raumklima verbessern.

TIPP 19

➜ Auch beim Bügeln können Sie Energie sparen. Fragen Sie sich, welche Kleidungsstücke wirklich unter das heiße Eisen gehören und welche Sie auch ohne bügeln in den Schrank räumen

können. Vielleicht reicht auch einfach ein kurzes Quick-Bügelprogramm aus.

TIPP 20

➜ Wenn Sie das Bügeleisen ausstecken, können Sie die Restwärme noch für weitere Kleidungsstücke oder andere Textilien nutzen.

TIPP 21

➜ Ein ganz anderes Thema sind Elektrogeräte. Auch hier lässt sich allerhand Energie sparen. Grundsätzlich verbrauchen zum Beispiel Laptops weniger Strom als Desktop-Computer. Nicht nur bei der Arbeit, sondern auch beim Streamen oder Surfen.

noch eine Runde und schalten Sie Geräte ganz aus, statt sie im StandbyModus zu lassen. Zum Beispiel den Fernseher. Nicht selten läuft dieser über 20 Stunden täglich in diesem Modus.

TIPP 25

➜ Hilfreich sind Verteilerstecker, die Sie ausschalten können. So genügt ein Fingertippen und die elektronischen Geräte haben Nachtruhe.

TIPP 26

➜ Bei manchen Geräten können Sie zudem wiederaufladbare Akkus statt Batterien verwenden. Allerdings ist es unter dem Strich meist immer noch besser, Geräte mit einem Netzteil zu betreiben.

TIPP 27

➜ Stecken Sie auch Ihre Ladegeräte

TIPP 22

➜ Brauchen Sie in der Nacht wirklich

aus und lassen Sie diese nicht einfach am Stromnetz.

STROMBERATUNG Nicht immer ist es leicht, beim Thema Stromsparen den Überblick zu behalten und genau die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Hier kann ein Experte helfen. Online können Sie ganz einfach mit Ihrer Postleitzahl nach einer Strom- beziehungsweise Energieberatung vor Ort suchen. Ein Experte kann Ihnen genau die Energiespartipps geben, die zu Ihnen und Ihrem Haushalt passen. Zusätzlich beantwortet er Ihnen offene Fragen. Auch bei den Verbraucherzentralen in ganz Deutschland und bei regionalen Klimaschutzagenturen ist eine Beratung möglich. Bei einem Termin vor Ort können dann detaillierte Fragen geklärt werden. Es ist aber auch teilweise eine Beratung per Videochat möglich.

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KLEINE TIPPS, GROSSE WIRKUNG

LIGHT IT UP

Foto: WiZ Connected

lampen durch sparsame LEDs. Diese verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom und sind mittlerweile in allen möglichen Ausführungen erhältlich. Wenn Sie gerade kein Licht benötigen, dann machen Sie es aus. Ein schönes, warmes Licht können zudem Kerzen schenken. Achten Sie hier jedoch immer auf die Sicherheit. Eine weitere Option sind solarbetriebene Lampen, die sich tagsüber aufladen und nachts ein sanftes Licht verbreiten. So sorgen zum Beispiel Lampions im Garten dafür, dass uns das Sommergefühl noch ein kleines bisschen erhalten bleibt und wir einen entspannten Ausblick in den Garten genießen können.

TIPP 28

➜ Wenn die Tage im Herbst kürzer und schneller dunkler werden, lieben wir es, in gemütlichem Licht zu sitzen und den Abend ausklingen zu lassen.

TIPP 30

Dabei können Sie mit der richtigen Beleuchtung ganz schön Energie sparen.

TIPP 29

➜ Ersetzen Sie Glüh- und Halogen-

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➜ Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder sind ebenfalls eine sinnvolle Alternative. Sie helfen, Strom zu sparen und Räume nicht unnötig zu beleuchten.

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Umweltfreundlich: Holzfaserdämmplatten (im Bild von Steico) geben die gespeicherte Wärme verzögert wieder ab und bieten somit eine Art Heizfunktion.

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MIT GEDACHT, GUT BEDACHT

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in Blick über die Dächer der Stadt bietet ein ganz unterschiedliches Bild. Glänzende Ziegel reihen sich in begrünte Flächen ein, die immer beliebter werden. Zudem sind heutzutage auf vielen Dächern Solaranlagen zu sehen. Diese müssen nicht unbedingt wuchtig erscheinen, sondern können sich auch in das gesamte Stadtbild eingliedern und bieten einen Mehrwert für Hausbesitzer und -bewohner. Effizientes und nachhaltiges Bauen bedeutet also auch, ein Augenmerk auf das Dach zu werfen. Das beginnt bereits bei einer nachhaltigen Dämmung bis hin zu einem niedrigeren Energiebedarf in den kalten Monaten. Es gilt sowohl für einen Neubau, als auch für die Sanierung beziehungsweise den Umbau.

ÖKOLOGISCHES WUNDERWERK Bevor es an die Außenansicht geht, widmen wir uns den „inneren Werten“. Bei der Auswahl umweltfreundlicher Dämmstoffe für das Dach sollte verstärkt auf ökologische Gesichtspunkte geachtet werden. Als besonders nachhaltig haben sich neben der Holzfaserdämmung auch die Seegras- oder Hanfdämmung herausgestellt. Die Holzfaserdämmung ist ein kleines ökologisches Wunderwerk, denn Holz verfügt ohnehin über starke wärmedämmende Eigenschaften. Diese Art der Dämmung besteht zu mindestens 85 Prozent aus Holzfasern, die oftmals aus Restholz von Nadelbäumen gewonnen werden. Als Vorteile sind die gute Wärmedämmung sowie der erstklassige Schallschutz zu nennen. Die Holzfasern geben die gespeicherte Wärme verzögert wieder ab und bieten somit eine Art Heizfunktion. Im Sommer werden Innenräume angenehm kühl gehalten. Als Dämmplatten sind Holzfasern flexibel und lassen sich einfach in Zwischenräumen verarbeiten. Sie sind feuchtigkeitsregulierend, beugen einer möglichen Schimmelbildung vor und sorgen für ein gesundes Raumklima.

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« BAU » (1) Miet mich: Photovoltaikanlagen sind eine exzellente Möglichkeit, Dachflächen effektiv zu nutzen – insbesondere auch als Sanierungsmaßnahme. Neben dem Neukauf können die Module mittlerweile auch gemietet werden. (2) Gut und günstig: Betondachsteine haben aufgrund ihrer Fertigungsweise eine bessere CO2-Bilanz als Dachziegel. Ein Klassiker hier ist beispielsweise die „Finkenberger Pfanne“ von Nelskamp. (3) Solar 2.0: Solardachziegel sind ideal für alle, denen die Optik besonders wichtig ist. Die Ziegel sind im Vergleich zur herkömmlichen Photovoltaikanlage deutlich dezenter.

Foto: Enpal

DIE KOSTEN IM BLICK Allerdings hat die Holzfaserdämmung auch ihren Preis. Damit sie feuerfest ist, müssen Zusätze wie Ammoniumsulfat oder Borsalz zugeführt werden. Eine andere Option ist die Seegrasdämmung. Der Baustoff wird aus dem Meer gewonnen und ist daher salzhaltig. Daher bringt Seegras recht gute Brandschutzeigenschaften mit sich. Als Baustoff zugelassen wurde Seegras 2010. Ähnlich wie Holzfasern ist Seegras ein guter Wärmespeicher und bietet an Sommertagen Schutz gegen die Hitze. Von Natur aus ist dieser Baustoff gegenüber Schimmel resistent und leistet seinen Beitrag zu einem ökologischen Raumklima. Diskutiert wird allerdings die Nachhaltigkeit von Seegras, da es zumeist aus dem Mittelmeerraum importiert werden muss. Jedoch erzeugt die Herstellung lediglich einen geringen CO2-Ausstoß, was zu einer guten Gesamtbilanz dieses Dämmstoffes führt. Die Kosten sind allerdings relativ hoch.

NACHWACHSENDER DÄMMSTOFF

DIE AUSSENWIRKUNG Dacheindeckungen sollen nur der Aufgabe nachkommen, die Bewohner vor Wind und Wetter zu schützen? Von

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wegen. Der Nachhaltigkeitsgedanke betrifft auch die äußerste Hülle des Daches. Wie ökologisch die Dacheindeckung ist, hängt dabei vor allem von dem Energieaufwand ab, der für 2 die Produktion nötig ist. Aber auch Aspekte wie die Langlebigkeit, Wiederverwertbarkeit sowie Verfügbarkeit der Rohstoffe spielen eine entscheidende Rolle. Wenn Sie auf der Suche nach einem ökologischen Dach sind, lassen Sie sich am besten auch von Foto s: N elsk amp

Eine dritte Alternative ist die Hanfdämmung. Dafür werden Stängel und Teile THC-armer Hanfsorten verwendet. Unter den richtigen Bedingungen ist Hanf ein sehr schnell nachwachsender Dämmstoff, dessen grob gepresste Fasern hervorragende Dämmeigenschaften aufweisen. Wärme wird gespeichert und anschließend langsam wieder abgegeben. Auch die CO2-Bilanz ist gut. Hanfdämmungen helfen bei der Regulierung der Luftfeuchtigkeit und schaffen ein gutes Raumklima. Sie sind beispielsweise auch gut für die Sanierung von Altbauten geeignet. Hervorzuheben ist außerdem die Schalldämmungsfähigkeit. Hanffasern sind robust und schimmelfrei. Da es auf die richtige Belüftung ankommt, ist eine fachgerechte Verarbeitung besonders wichtig. Ebenso wie bei der Holzfaserdämmung müssen auch hier Zusatzstoffe verarbeitet werden, um einen ausreichenden Brandschutz zu gewährleisten.

Experten beraten. Wir stellen Ihnen einige nachhaltige Dacheindeckungen vor. Beginnen wir mit Betondachsteinen. Sie werden im Gegensatz zu ssischen Dachziegeln nicht gebrannt, sondern einfach bei 60 Grad Celsius ausgehärtet. Das führt zu einer deutlich besseren CO2-Bilanz. Durch ihr Gewicht liegen die Betondachsteine gut auf und bieten auch Schutz bei stärkeren Winden. Durch die recht glatte Oberfläche wird ein Absetzen von Moos und


MIT GEDACHT, GUT BEDACHT

Lassen Sie sich auf dem gesamten Weg der Planung und Umsetzung gut beraten. Wenn Sie neue Rohstoffe benötigen, tref-

Aus alt mach neu Recycling ist ein Kreislauf. Wenn Sie sich für ein neues Dach entscheiden, denken Sie an die Ressourcen und schauen Sie in die Zukunft, aber werfen Sie auch einen Blick in die Vergangenheit. fen Sie eine passende Auswahl. Woher stammen die Rohstoffe, wie ist die CO2-Bilanz und wie sieht es mit Aspekten wie der Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit aus?

Können die Baustoffe bei einem möglichen Abriss getrennt werden? Beschäftigen Sie sich auch mit der Herstellung der Ma-

terialien. So ist der Energieaufwand bei der Produktion von Dachsteinen beispielsweise deutlich geringer als beim Brennen von Dachziegeln.

Vermehrte Starkregenereignisse führen immer häufiger zu Problemen. Sogenannte Retentionsdächer, also Dächer mit Wasserrückhalt können Regenwasser in angelegten Stauräumen speichern und es zeitverzögert in die Kanalisation abfließen lassen.

Foto: Autarq

Schauen Sie sich an, welche bereits bestehenden Baustoffe Ihres alten Daches wiederverwendet werden können.

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anderem Schmutz weitestgehend verhindert. Der Baustoff an sich ist recht günstig, dabei aber sehr robust und bruchfest. Allerdings handelt es sich bei Betondachsteinen nicht um ein Naturprodukt. Das Material kann mit der Zeit porös werden. Zudem muss die Dachkonstruktion besonders tragfähig sein, da die Steine ein gewisses Grundgewicht mitbringen. Das wiederum kann sich bei den Kosten des Baus bemerkbar machen.

DÄCHER MIT TRADITION Ein hundertprozentiges Naturprodukt mit einer sehr guten Ökobilanz bei der

Herstellung ist das Schieferdach. Für den direkt im Bergwerk abgebauten Schieferstein sind keine Bindemittel oder Ähnliches erforderlich. Die Lieferwege für Schiefer sind in der Regel eher kurz, da es in vielen europäischen Ländern Schiefervorkommen gibt. Es müssen auch keine Zwischenschritte bei der Verarbeitung erfolgen. Schieferdächer zeichnen sich durch eine besondere Langlebigkeit aus. Hat das Dach ausgedient, ist die Entsorgung zudem recht leicht, da Schiefer ein reiner Naturstoff ist. Schieferschindeln können als Schiefermehl oder -splitt weiterverwendet werden. Zu bedenken ist jedoch, dass

oftmals eine Verschalung notwendig ist, um ein Schieferdach eindecken zu können. Dabei kann die nachhaltige Dacheindeckung je nach Deckart vergleichsweise teuer werden.

ANDERE OPTIK, GLEICHE TECHNIK Eine weitere nachhaltige Art der Dacheindeckung sind Solardachziegel. Ähnlich gestaltet wie Photovoltaikanlagen kommen sie jedoch in der Größe von Dachziegeln daher. Die Solardachziegel sorgen für eine gute Stromversorgung des Haushaltes. Dabei sind sie optisch deutlich unauffälliger als klassische

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Foto: Rathschek Schiefer

« BAU » Photovoltaikanlagen. Bei Bedarf lassen sich die Ziegel einzeln austauschen. Solardachziegel können auch für denkmalgeschützte Immobilien verwendet werden. Jedoch kann auch jede einzelne Solarzelle gegebenenfalls eine Störung aufweisen, denn die Steckverbindungen sind anfälliger. Geht es darum, den Fehler zu finden, kann das Ganze unter Umständen zeitaufwändig und teuer werden. Sollen Solarziegel an einem bereits bestehenden Bau eingesetzt werden, ist der Preisunterschied in der Regel wegen der zusätzlichen Umbauten am Dachstuhl deutlich größer.

GRÜNE DÄCHER

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(4) Naturmaterial: Schieferdächer zeichnen sich durch eine besondere Langlebigkeit aus. Durch die regionalen Vorkommen weist das Material ebenfalls eine tolle Ökobilanz auf. (5) greenroof: Ein grünes Dach hilft, die Luftqualität zu verbessern, filtert Feinstaub, kühlt das Gebäude und schafft nebenbei Lebensraum für Insekten und Co.

Lebensraum schaffen, Heizkosten senken und einen positiven Beitrag zur Klimabilanz leisten: Wir könnten der Natur bis zu zwei Drittel der versiegelten Flächen zurückgeben, wenn wir alle Dächer in den deutschen Städten nachträglich bepflanzen würden. Gründächer werden nicht umsonst immer beliebter. Ein bepflanztes Dach bietet sogar Schutz vor extremen Temperaturen, Wetterschwankungen und anderen Witterungseinflüssen, was die Lebensdauer des Daches deutlich erhöhen kann. Ein grünes Dach hilft, die Luftqualität zu verbessern, filtert Feinstaub, kühlt das Gebäude und schafft nebenbei Lebensraum für Insekten und Co. Tiere und Pflanzen brauchen ungestörte Grünflächen. Während der

Foto: Adobe Stock/Martina Berg

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Trend zu Grassodendächern beispielsweise in Skandinavien oder Island schon seit Jahrhunderten Tradition hat, wird die grüne Haube bei uns auch immer beliebter. In den 1970er Jahren begannen einzelne Umweltschützer damit, Dächer zu begrünen. Heute sind es Architekten, Städteplaner aber auch Industrieverbände, die auf Grün setzen und entweder direkt beflanzte Dächer planen, oder sie im Nachhinein bepflanzen. Grüne Dächer können einen hohen Anteil an Regenwasser speichern, das langsam wieder verdunstet und für ein angenehmes Klima sorgt. Pflanzen sind zudem echte Klimaprofis: Sie filtern nicht nur verschmutzte Luft, sondern produzieren auch Sauerstoff. Durch die Wärmedämmung wirken sie temperatur- ausgleichend und lärmdämpfend. Vor der Planung eines Gründaches sollten die Standortbedingungen geklärt werden. Dazu gehören neben der Statik des Gebäudes auch Faktoren wie die Entwässerung sowie der Brandschutz. Vor allem bei größeren zu bepflanzenden Flächen darf das Gewicht nicht unterschätzt werden.

DAS SPIEL DER NATUR Eine (pflege)leichtere Variante ist die sogenannte extensive Begrünung, die aufgrund des geringeren Gewichts vor allem für dünnere Dächer wie Garagen oder Hallen mit leichten Dachkonstruktionen zu empfehlen ist. Dadurch isoliert sie jedoch auch weniger. Hier wachsen gerne echte Überlebenskünstler der Natur, wie Moose oder verschiedene Sukkulenten. Sie können Wasser in ihren Sprossen und Blättern speichern und deshalb auch sehr sonnige Standorte vertragen. Moose geben sich mit wenig zufrieden und benötigen zum Wachsen nur ein bis zwei Zentimeter Substratdicke. Pflegeaufwändiger sind höher wachsende Pflanzen und Gräser. Sie gedeihen auf Intensivschichten. Dafür bringen sie recht gute Isoliereffekte. Wer sich für ein Staudendach entscheidet, muss in regenarmen Zeiten daran denken, die Pflanzen zu gießen. Dafür können Bienen, Schmetterlinge und andere Tiere beobachtet werden und man hat Natur pur direkt auf dem Dach. Ein Geheimtipp ist eine Kräuterwiese auf dem Dach.


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ENERGIEWENDE IM DOPPELPACK VON ANDREAS FRANK

ZWEI INNOVATIVE DOPPELHÄUSER IM SCHWARZWALD SETZEN EIN ZEICHEN FÜR DIE ENERGIEWENDE. DIE PLUS-ENERGIEHÄUSER ERZEUGEN MEHR ENERGIE, ALS SIE VERBRAUCHEN, UND KOMBINIEREN MODERNSTE TECHNOLOGIEN MIT UMWELTFREUNDLICHEN BAUSTOFFEN. EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT DES NACHHALTIGEN WOHNENS.

ür das Gelingen der Energiewende müssen alle Beteiligten ihren Teil beitragen. Politik, Wirtschaft und Bürger im Allgemeinen und ganz konkret Architektur, Materialien und Technik bei Gebäuden. Unter diesen Voraussetzungen können

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Plus-Energiehäuser entstehen – Häuser, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen.

nander zu unterscheiden. Verbunden sind die beiden Gebäude mit 220 Quadratmeter Wohnfläche nur über die Garage.

In Loßburg-Wittendorf, einem idyllischen Eintausend-Einwohner-Ort eine Autostunde südwestlich von Stuttgart, stehen zwei solcher Plus-Energiehäuser. Seite an Seite und äußerlich kaum vonei-

Die Idee gemeinsam zu bauen entstand, weil Michael Silzle und Sergej Rube zusammen als Softwareentwickler arbeiten. Michael Silzle erzählt: „Die Idee mit den Doppelhäusern kam uns tatsäch-


Foto: NIBE Systemtechnik GmbH

SMART PROJECTS Wir präsentieren Hausobjekte, die bereits smart sind oder sich mit wenig Aufwand in ein intelligentes Zuhause verwandeln lassen. Finden Sie in den blauen Boxen neun clevere Ideen, die sich in diesem Haus befinden oder sich einfach nachrüsten lassen.

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EINE EINHEIT: Die Häuser von Michael Silzle und Sergej Rube im Schwarzwald sind über die Garage miteinander verbunden.

lich recht kurzfristig, das war nicht von langer Hand geplant. Wir haben eine Möglichkeit darin gesehen, Kosten zu sparen, und für mich und meinen Geschäftspartner ist es grundsätzlich praktisch, nah beieinander zu wohnen."

MODERN UND NACHHALTIG Um ihr Vorhaben umzusetzen, suchten sie einen kompetenten Partner für die Planung und wurden bei "lehmann_holz_bauten" in St. Georgen fündig. Gemeinsam realisierten sie ihre Vision von

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Foto: NIBE Systemtechnik GmbH

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Die Garage bringt die beiden Häuser zusammen und ermöglicht es, auch bei Regen trocken bei den Nachbarn anzukommen.

RELAXEN MIT AUSSICHT: Der großzügige Balkon lädt zum Entspannen ein.

Foto: NIBE Systemtechnik GmbH

Holzhäusern, die sowohl energieeffizient als auch ästhetisch ansprechend sind. Das Ergebnis sind zwei Gebäude, die einen modernen Kontrapunkt zu den üblichen Backsteinbauten in der Umgebung setzen.

PASSIV WÄRMEN Die große Fensterfront erlaubt nicht nur eine wunderbare Aussicht. So kann die Sonne auch beim Erwärmen der Innenräume helfen.

Um maximale Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu erreichen, installierten die beiden Familien mit insgesamt 12 Personen auf dem Dach eine PhotovoltaikAnlage. Dazu gesellen sich an der Südseite großflächige Fensterfronten, welche die Sonne nutzen, um die Räume zu erwärmen und Heizenergie zu sparen.

ler hat uns versichert, dass wir mit zwei Nibe Luft/Wasser-Wärmepumpen ein optimales Ergebnis erzielen.“ So habe man sich den Aufwand für die Bohrung sparen können. Konkret fiel die Wahl auf die Nibe Luft/Wasser-Wärmepumpe F2120 und die Inneneinheit VVM 500. Sie kümmern

Während des Bauprozesses standen außer der Energiebilanz auch die verwendeten Materialien im Fokus. Die Familien legten Wert auf baubiologisch unbedenkliche Materialien, die ein wohngesundes Raumklima garantieren. Die Lösung fanden sie in regionalen und naturbelassenen Hölzern.

STARKES DOPPEL Je eine Luft/Wasser-Wärmepumpe des Typs F2120 kümmert sich pro Haus ums Heizen, Kühlen und Erwärmen des Brauchwassers.

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Foto: NIBE Systemtechnik GmbH

INNOVATIVE KLIMALÖSUNG Um die optimale Heizlösung zu finden, arbeiteten die Familien mit der Firma Hitzler & Söhne aus Seitingen zusammen, die auf Heizung und Sanitär spezialisiert ist. Ihre Empfehlung: eine Wärmepumpe für die Heizung und Brauchwassererzeugung. Michael Silzle erinnert sich: „Wir hatten zunächst überlegt, Erdwärme für unsere Häuser zu nutzen, aber Herr Hitz-


ENERGIEWENDE IM DOPPELPACK sich nicht nur ums Heizen und die Brauchwassererwärmung, sondern übernehmen auch das Kühlen im Sommer. Besonders effizient arbeiten sie, da sie mit einer Fußbodenheizung kombiniert wurden. „Wir haben uns für besonders Wärmepumpen effiziente entschieden, damit können wir die Betriebskosten dauerhaft auf einem niedrigen Niveau halten,“ erklärt Michael Silzle. Das sei gerade bei großen Familien ein wichtiger Aspekt. „Außerdem wurden die Investitionskosten durch die Förderung abgemildert.“

PHOTOVOLTAIK UND WÄRMEPUMPEN ARBEITEN ZUSAMMEN Positiv auf die laufenden Kosten wirkt sich auch die Photovoltaik-Anlage aus, da sie zu einem erheblichen Teil die Wärmepumpe mit Strom versorgt. Besonders hoch ist der Anteil dank des Energiema-

nagers „NIBE PV-Smart“, den die Wärmepumpe mitbringt. Bei überschüssigem PV-Strom im Sommer kann etwa tagsüber die Wärmepumpe selbständig zu laufen beginnen und das Haus kühlen, sodass bei Ankunft nach der Arbeit bereits angenehme Temperaturen herrschen. Genauso kann im Winter die Wärmepumpe bei Sonnenschein verstärkt arbeiten und die Temperatur der Fußbodenheizung erhöhen. Später gibt die Fußbodenheizung die Wärme zeitversetzt an die Räume ab. Der Fußboden wird dadurch zur Speichermasse. Als thermischer Speicher dient auch der 500 Liter Warmwasserspeicher. Bei Stromüberschuss wird das Wasser erwärmt, damit es später zum Duschen oder Baden bereitsteht. Die Leistung der Wärmepumpe lässt sich dabei exakt an den überschüssigen PV-Strom anpassen.

Mein Beitrag ... ... zum Klimaschutz.

SELBSTVERSORGER: Durch PV-Anlage, konsequente Dämmung und effiziente Wärmepumpe erzeugen die beiden Häuser mehr Energie, als sie verbrauchen.

Nachhaltig leben. In rundum ökologischen und energieeffizienten Häusern, in denen man gut, gern und gesünder wohnt. Und sich jeden Tag über eine ausgezeichnete Raumluftqualität freut, die weit über den Standard hinausgeht.

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Foto: NIBE Systemtechnik GmbH

Foto: NIBE Systemtechnik GmbH

SMARTER WASSERSPEICHER Die Inneneinheit Nibe VVM 500 besitzt einen 500 Liter-Tank, der sich auch dafür nutzen lässt, den selbstproduzierten PV-Strom thermisch zwischenzuspeichern.

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Foto: NIBE Systemtechnik GmbH

DER NATUR SO NAH: Das Esszimmer erlaubt mit seiner großen Fensterfront eine wunderbare Aussicht auf den Schwarzwald.

Es braucht also nicht unbedingt eine Batterie, um die selbstproduzierte Energie zwischenzuspeichern. Aber auch sie ließe sich in den Energiemanager von Nibe integrieren. In diesem Fall könnte der Batteriespeicher bis zu einem gewünschten Wert geladen werden und die restliche Energie fließt zur Wärmepumpe.

KOMMUNIKATION MIT DEM INTERNET PV-STROM OPTIMAL NUTZEN Die Funktion PV-Smart erlaubt es, die Wärmepumpe von Nibe in Abhängigkeit vom selbstproduzierten PV-Strom zu regeln.

STEUERUNG PER SMARTPHONE Über die App myUplink lassen sich Nibe-Wärmepumpen per App steuern und überwachen – sogar von unterwegs.

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Ist die Wärmepumpe mit dem InternetRouter verbunden, eröffnen sich noch weitere Möglichkeiten. Verantwortlich dafür ist der Dienst Uplink, der in Kürze von myUplink abgelöst wird. Mit der myUplink App haben Besitzer alle Einstellungsoptionen der Wärmepumpe direkt zur Hand. Ob gemütlich vom Sofa aus oder unterwegs – sie sehen alle aktuelle Daten, können die Heiztemperatur justieren und bekommen sofort eine Meldung bei Problemen. Ein besonderes Highlight ist die Wettersteuerung. Dadurch orientiert sich die Wärmepumpe an der Online-Wettervorhersage. Steht also eine frostige Nacht an, dreht die Heizung automa-

GESUND UND GEMÜTLICH: Die vielen Fenster und naturbelassenen Hölzer lassen Wohlfühlatmosphäre entstehen.


ENERGIEWENDE IM DOPPELPACK

GUTE CONNECTIONS

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So lange alle Produkte von einem Hersteller stammen, ist es einfach. Bei einem intelligenten Energiemanagement müssen jedoch häufig Produkte verschiedener Hersteller kombiniert werden. Einen Anbieter zu finden, der vom PV-Wechselrichter über die Wärmepumpe bis hin zur Wallbox und der Waschmaschine alles im Portfolio hat, ist so gut wie unmöglich. Es braucht also Standards, welche die verschiedenen Produkte zusammenbringen. Die meisten Wärmepumpen verfügen heute über die SGready-Schnittstelle (Smart Grid ready). Sie ermöglicht es, die Wärmepumpe in vier verschiedene Betriebszustände zu versetzen: aus, Standard, günstiger Strom und maximale Abnahme. In allen vier Zuständen wird die Wärmepumpe auf feste Sollwerte eingestellt. Bei „günstigem Strom“ erhöht die Wärmepumpe etwa die Wassertemperatur im Brauchwasserspeicher um 5 Grad. SGready hat jedoch Grenzen. Graduelle Anpassungen an die tatsächlich produzierte Menge an PV-Strom sind nicht vorgesehen. Das verschenkt Potential. Das lässt mit dem SunSpecProtokoll ausschöpfen. Auch dieser Standard überwindet Herstellergrenzen und ermöglicht die Kommunikation mit PV- Wechselrichtern und Energiemanagern. Er erlaubt es aber zusätzlich, die Sollwerte der Wärmepumpe flexibel an die PV-Produktion anzupassen. Nibe-Wärmepumpen der S-Serie bringen beispielsweise diese Möglichkeit mit. Und als wären das noch nicht genug Vernetzungsmöglichkeiten, erlaubt der Dienst myUplink die Kommunikation mit Produkten anderer Hersteller über das Internet, zum Beispiel von Sonnen, Fronius, SMA, Kostal oder Solaredge.

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Foto: Tado

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GÜNSTIGEN STROM NUTZEN Wärmepumpen von Nibe stimmen sich auf Wunsch mit variablen Stromtarifen ab, deren Preise sich stündlich ändern. So kann die Wärmepumpe vor allem dann laufen, wenn der Strom günstig ist.

Foto: sonnen

DURCHGÄNGIGES KONZEPT: Selbst im Bad wurden für Boden und Waschschrank Holz verwendet.

EIGENBRAUCH OPTIMIEREN Damit noch mehr vom selbstproduzierten Strom im Haus bleibt, besteht die Möglichkeit, NibeWärmepumpen mit Batteriespeicher verschiedener Hersteller zu kombinieren.

tisch auf. Bei angesagtem Sonnenschein wird die Heizleistung wiederum bereits im Vorfeld heruntergeregelt oder im Extremfall die Kühlung aktiviert. Dank der Funktion „Smart Control“ lernt die Brauchwasserbereitung zusätzlich das Verhalten der Bewohner. So stellt sie nur wenn nötig Warmwasser zur Verfügung. Eine andere Funktion namens "Smart-Price-Adaption" richtet sich an Sparfüchse. Mit ihr können sie von variablen Stromtarifen profitieren. Dadurch läuft die Wärmepumpe hauptsächlich dann, wenn der Strom günstig ist.

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VERSCHIEDENE HERSTELLER KOMBINIEREN INTELLIGENTER RAUMCONTROLLER Mit dem Nibe RMU S40 lässt sich im Wohnraum die Wärmepumpe einfach überwachen und bedienen. Der integrierte Temperatursensor hilft zusätzlich bei der Heizungsregelung.

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Der Dienst myUplink steuert nicht nur Nibe-Produkte, sondern erlaubt es auch, eine Verbindung zu Herstellern wie sonnen, Fronius, SMA, Solaredge, Huawei, Kostal oder Uponor herzustellen. Dadurch können Nibe-Wärmepumpen etwa in die Energiemanager von Sonnen oder Fronius integriert werden. Alternativ lassen sich Standards wie

Modbus oder SGready nutzen (mehr dazu im Kasten „Gute Connections“). Darüber können Nibe-Wärmepumpen auch in ein übergeordnetes SmartHome-System eingebunden werden. Der Vorteil: Die Bewohner können die gesamte Haus-Technik inklusive Wärmepumpe über eine App zentral überwachen und steuern. Die Vernetzung erlaubt es auch, dass sich die gesamte Haustechnik untereinander abstimmt. Bei überschüssigem PV-Strom entscheidet das Smart-Home etwa, ob zuerst der Geschirrspüler oder die Wärmepumpe anspringen soll. Von all dieser komplexen Technik bekommen die Bewohner nichts mit. Die beiden Doppelhäuser Loßburg-Wittendorf zeigen, wie einfach die Bedienung smarter Technik sein kann. Michael Silzle schwärmt von der unkomplizierten Handhabung seiner Wärmepumpe: „Wir müssen nichts einstellen, wir regeln eigentlich nur nach und lesen die Werte ab.“ Schön, wenn sich die Energiewende so einfach umsetzen lässt.


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ENERGIEWENDE IM DOPPELPACK

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Zum Zeitpunkt des Hausbaus 2019 war die neueste Wärmepumpen-Generation von Nibe, die S-Serie, noch nicht erhältlich. Sie bringt in puncto Vernetzung noch mehr Möglichkeiten mit als die im Haus installierte F-Serie. Die S-Serie lässt sich einfach per WLAN mit dem Router verbinden und unterstützt bereits ab Werk den Dienst myUplink. Außerdem lassen sich die Wärmepumpen um das Raumthermostat RMU S40 erweitern. An der Wand montiert dient das Touch-Display als zentrale Bedienstelle für die Wärmepumpe. Mit dem integrierten Temperaturfühler lässt sich zudem die Effizienz der Wärmepumpe verbessern. So kann die Heizung außer dem Wetter die Raumtemperatur bei der Regelung berückFoto to o: NI N BE BE S Syste yste s mtec st mt hnik ikk G Gm Gmb mb m bH sichtigen.

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FIT FÜR DIE ZUKUNFT: Die Luft/Wasser-Wärmepumpe S2125 und die Inneneinheit VVM S320 der S-Serie überzeugen durch umfassende Energiemanagement- und Vernetzungsoptionen.

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SMART IM NACHGANG as Eigenheim ist noch nicht wirklich alt. Genau wie das des Bekannten, der einem gerade voll Stolz sein KNX-Smarthomesystem in aller Ausführlichkeit vorgeführt hat. Wie schön wäre es, ebenfalls die ganze Haustechnik smart steuern zu können. Doch da war diese eine Entscheidung, die jetzt im Wege steht – beim Hausbau wurde darauf verzichtet, Datenkabel gleich direkt mit der Stromversorgung verlegen zu lassen. Sei es aus Kostengründen oder weil der Wert einer Hausautomation ‚damals‘ noch nicht erkannt wurde. Tja, blöd gelaufen, kann man nichts machen. Und ob. Jede Menge sogar. Dass nichts mehr ohne große Umbaumaßnahmen geht, galt vielleicht früher einmal. Heute gibt es diverse Nachrüstlösungen, die einzelne Teilbereiche eines Smarthomes abdecken oder sogar ziemlich umfangreiche Systeme darstellen, die sich wiederum mit einigen kompatiblen Einzellösungen ergänzen lassen. Die Palette des Machbaren reicht bis hin zum umfangreichen KNX-System. Eine Auswahl an Möglichkeiten möchten wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

STÜCK FÜR STÜCK ZUM SMARTHOMEGLÜCK Am Anfang steht der erste Schritt. Das gilt auch in Sachen Smarthome. Oft wird Nachrüstlösungen nachgesagt, dass sie meist nicht alle Bereiche an smarter Haustechnik abdecken, man also beispielsweise für die Beleuchtung das eine System und für die Verschattungstechnik das andere benötigt. Das kann durchaus sein. Ob das allerdings immer ein Nachteil ist, steht auf einem anderen Blatt. Die Bedienung der smarten Komponenten ist sicherlich einfacher, wenn diese zentral gesteuert werden können. Ist das aufgrund unterschiedlicher Systeme aber nicht von Anfang an möglich, gibt es viele Mittel und Wege, diese zu vereinen (wir empfehlen dazu den ausführlichen Artikel in der greenhome 05/2023). Man kann den häppchenweisen Aufbau aus verschiedenen Systemen auch als Vorteil ansehen, schließlich lässt sich dadurch immer die beste Lösung für den eigenen Bedarf aussuchen. Generell kann das nachträg-

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Ein Display-Smartspeaker wie der „Echo Show 8“ von Amazon, hier in der brandneuen dritten Gerätegeneration, macht jede Menge Spaß, informiert – und wird nach und nach zur umfassenden Steuerzentrale. So lässt sich etwa in Verbindung mit einem angebundenen smarten Thermostat die Raumtemperatur einstellen – per Fingertipp und Sprachbefehl. www.amazon.de

liche Smarthomesystem nach und nach zusammengestellt werden, was auch finanziell von Vorteil sein kann, da die Investitionen nicht von vornherein komplett getätigt werden müssen. Das gilt allerdings auch für nachträglich installierte umfassende Systeme. Etwa lässt sich mit der Beleuchtung beginnen, im Folgejahr dann die Verschattung angehen und als i-Tüpfelchen können bei guter Finanzlage schließlich noch die Steckdosen durch smarte Modelle ersetzt werden. Ganz nach Belieben.

SMARTE STEUERZENTRALE Und wie startet man nun sein nachträgliches Smarthome? Ebenfalls ganz nach Belieben. Eine Möglichkeit wäre ein Smartspeaker wie der „Echo“ von Amazon. Warum? Weil mit ihm schon einmal ein umfassendes smartes Produkt Einzug hält, das auf unkomplizierte, spielerische Weise an das Thema smarte Steuerung heranführt. Klar, ohne eine Rollladensteuerung lassen sich damit auch die Rollläden nicht schließen, aber immerhin antwortet Alexa auf Fragen, liest den Wetterbericht vor und spielt Musik auf Abruf. Und frischt das Flach-

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witzrepertoire wieder auf. Später, mit steigender Anzahl an smarten Komponenten im Eigenheim, wird der Smartspeaker aber zu einem deutlich ernsthafteren Tool, nämlich zur umfassenden Steuerzentrale. Vor allem natürlich, weil er sich mit einer Vielzahl an smarten Einzelkomponenten und Komplettsystemen versteht. Die wächst stetig an, nicht zuletzt durch den neuen Verbindungsstandard Matter. Einen integrierten Matter-Controller bieten heute selbst die „Echo“-Einstiegsgeräte. Natürlich spricht nichts dagegen, klein anzufangen, etwa mit einem preisgünstigen „Echo Pop“ oder „Echo Dot“. Empfehlenswert sind allerdings auch Modelle mit Bildschirm wie etwa der gerade in der dritten Gerätegeneration erschienene „Echo Show 8“. Mit ihnen ist es nicht nur möglich, abgerufene Informationen auch bildlich darzustellen, sondern zudem smarte Komponenten per Fingertipp über den Touchscreen zu steuern. Durch die perspektivischen Möglichkeiten, die ein Smartspeaker bietet, wäre er unsere erste Wahl für den Start in ein Smarthome.

KLEIN UND FEIN Doch bei dem Smartspeaker alleine wird es in der Regel nicht lange bleiben. Zu stark ist die Neugierde, es soll endlich etwas smart gesteuert werden. Der ‚Einstiegsdroge‘ folgt nur allzu oft ein Smartplug, das ist ein smarter Zwischenstecker, mit dem sich Elektrogeräte und herkömmliche Leuchten wie Stand- und Tischleuchten (de-)aktivieren lassen. Er wird dazu einfach nur zwischen Stecker und Steckdose eingebunden und schon lässt er sich steuern. Theoretisch. Denn er muss zunächst auch installiert und in ein Funknetz eingebunden werden. Wer von Grund auf startet, sollte hier ein Wi-Fi-Modell wählen, das ins heimische WLAN eingeklinkt wird – letzteres hat ja heute sicherlich jeder schon zu Hause. Per App-geführter Installation ist die smarte Steckdose dann ganz schnell einsatzbereit. Hingegen gibt es auch noch Smartplugs, die das Zigbee-Protokoll nutzen – und da wird es dann schon komplizierter. Sie benötigen einen Zigbee-Controller (es gibt auch schon die ersten Matterfähigen Geräte, die das Funkprotokoll

Thread nutzen und deshalb zwangsläufig einen Matter-Controller brauchen) für ihren Betrieb. Das kann eine ZigbeeBridge sein, die es von verschiedenen Herstellern gibt, oder aber der integrierte Controller eines Smartspeakers. Steht ein solches kompatibles ‚Empfangsgerät‘ bereit, können die Smartplugs via Suchlauf angebunden werden. Und schon lässt sich die Leseleuchte smart schalten. Oder die Kaffeemaschine.

SMARTER HAUSHALT Apropos Kaffeemaschine. Die gibt es natürlich auch in direkt smarter Version. Und dazu noch jede Menge weiterer Haushaltsgeräte vom kleinen Wasserkocher bis zum großen Side-by-SideKühlschrank. Der gesamte Kosmos des Internet of Things (IoT) gehört selbstverständlich mit dazu, wenn es darum geht, ein Zuhause smart zu machen. In Kombination mit verbindenden Elementen wie etwa Apps oder Sprachassistenten erschließt sich eine riesige Vielfalt an smart bedienbaren bis automatisierbaren

Smartplugs bieten einen schnellen und unkomplizierten Einstieg ins smarte Schalten. Und sind auch später unverzichtbare Begleiter, wenn es darum geht, nicht-smarte Geräte auf moderne Art zu (de-)aktivieren. Dank Matter-Support ab Werk können die neuen Versionen der „Energy“-Smartplugs von Eve nun mit den großen SmarthomeÖkosystemen Apple Home, Google Home, Amazon Alexa und Samsung Smartthings gesteuert werden. www.evehome.com


SMART IM NACHGANG Produkten, erneut lassen sich auf den persönlichen Bedarf optimierte Lösungen zusammenstellen. Es gibt jedoch bei den großen Haushaltswarenherstellern zudem sehr umfassende Sortimente, mit denen es möglich ist, weitgehend in einem, dann natürlich perfekt aufeinander abgestimmten, Eigensystem zu bleiben. Ein Beispiel wären hier die Haushaltsgeräte von Miele. Sie sind über die hauseigene Plattform „Miele @ home“ vernetzt und können über die zugehörige App bedient werden. Das beginnt bei den automatischen Saugrobotern „Scout RX 3“ und reicht über Elektro- sowie Induktionskochfelder bis hin zu den Waschmaschinen und Trocknern im Hauswirtschaftsraum. Backöfen, Dampfgarer, Wärmeschubladen, Dunstabzüge, Geschirrspüler, Kaffeemaschinen und natürlich Kühl- und Weinschränke – sie alle sind miteinander verbunden und stellen ihre individuellen smarten Funktionalitäten bereit. So bieten Geschirrspüler mit der „Auto Dos“-Funktion etwa einen erhöhten Bedienkomfort, da nur noch eine soge-

Eine neue Designserie von Miele, die ab Februar 2024 erhältlich ist, umfasst nicht nur diverse vernetzte Top-Haushaltsgeräte, sondern hüllt sie auch noch in den attraktiven Trendfarbton Mattschwarz. Der Clou: Sichtbare Griffe gibt es nicht – die Gerätetüren öffnen sich von selbst, entweder nach Betätigung einer Sensortaste oder nach einem zweimaligen Klopfen auf die Geräteoberfläche (Einbauspülmaschine). Ein Kühlschrank mit „Active Door“ lässt sich sogar sprachgesteuert öffnen. www.miele.de

nannte „Powerdisk“ alle zwanzig Spülgänge eingelegt werden muss, anstatt bei jedem Spülvorgang ein eigener Tab. Und das Induktionskochfeld schaltet bei

Betrieb automatisch die Dunstabzugshaube zu. Natürlich informieren die Geräte obendrein via App, etwa wenn Reinigungsmittel nachgekauft werden muss.

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Der Premiumfernseher „QN900C“ aus der „Neo QLED“-Kollektion von Samsung bietet nicht nur 8K-Auflösung, sondern auch von künstlicher Intelligenz gesteuerte Qualitätsbooster. Und – er ist eine großformatige Smarthome-Steuerzentrale (Smart Things), die dank Zigbee und Matter eine Vielzahl von Drittanbieterprodukten direkt anbinden kann. www.samsung.com

GUCKST DU! Im Bereich der smarten Elektrogeräte rückt natürlich zudem der Couchpotatoes liebstes Stück in den Vordergrund – der Fernseher. Längst ist er als SmartTV schon mit diversen Internetservices verbunden, liefert Streamingvideos auf Knopfdruck oder Sprachbefehl, lässt lineares Fernsehen allmählich in den Hintergrund geraten. Zu schön ist der Direktzugriff auf eine Sendungsvielfalt in den Mediatheken der Sendervielfalt, das Lieblingsprogramm lässt sich individuell zusammenstellen. Auch nicht ganz unwichtig ist dabei die Bildqualität des TVs. Die erreicht beim „Neo QLED“-Spitzenmodell von Samsung, dem „QN900C“, 8K. Und das auch bei Inhalten, die nicht in solch hoher Auflösung bereitgestellt werden, da das vom im Vergleich zu Vorgängerversionen nochmals verbesserten „Neural Quantum Processor 8K“ bereitgestellte AI-Upscaling diese hochrechnet. Eine weitere KI-unterstützte Technologie, das „Auto HDR Remastering“, hebt automatisch den Kontrast, die Farben und die Helligkeit von SDR-Videos auf HDR-Niveau an. Und beim Thema Smarthome mischt der Edel-TV dann auch noch mit – das Samsung-eigene Smarthome namens Smart Things bleibt über ihn ebenfalls im Griff. Es ist sogar kein separater Dongle mehr erforderlich, um weitere IoT- und Drittanbietergeräte anzubinden,

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ein entsprechendes Modul ist direkt im Fernseher integriert. Das kann sowohl mit Zigbee als auch Thread funken und bietet damit nativen Matter-Support.

SMARTE WÄRME Damit es beim allabendlichen HighClass-Filmgenuss aber auch kuschlig warm ist, lässt sich das heimische Heizsystem in so gut wie allen Fällen nachträglich aufsmarten. Ganz gleich, ob eine Zentralheizung, Fernwärme oder Etagenheizung zum Einsatz kommt. Bestehende Heizkörperthermostate werden dazu einfach gegen neue smarte Modelle ausgetauscht. Und

So g gut ut wie all lle e He H iz izun un ngs gsar arrte ten n la lass ssen ss e sic en ich h im N Nac achh achh hhin inei in eiin no ein n ch sma mart rt m mac ache ac hen he n – un u d dami da mitt ka mi kann nn ein nk kos o te os tens nsen ns enke en kend ke nder nd er,, en er ener er-er giiee eeffiz ffizie ffiz ient ie nte nt nter errer Bet etri rriieb e err rrei rr eich ei chtt we ch werd rden rd en n. Ob nun n sma mart rtte Th Ther e mo er mo-stat st attve vent n ille od nt der e ein n smar sm arrte a es Ra R um mth her ermo mo-mo stat st a wie diese at ie ese s s na name m nss me „Sma „S Sma mart rtes rt es T The h rm he mosta ossta tatt V +“ von V3 o Tad do im m Tre rend nd-nd fa arb rbto ton to n Sc Schw hwar hw a z zu ar zum m Eins Ei Eins nsat a z ko at omm mmen en n–o ode derr be de beid ide id e – be est stim immt im mt die di e vo vorh rhan rh ande an dene de ne Hei ne eizu zung zu ngsa ng sa sanl anl nlag age e und/ un d od d/ oder er der per e sö sönl nllicche Wär ärme mepe me pe erf rfek ektiion nismu issmu mus. s. w s. www ww.t ww .tad .t ad a do. o co om

schon wird eine grundlegende individuelle Temperaturregulierung je Wohnraum möglich. Ging vorher auch manuell? Klar, aber nicht gradgenau und aus der Ferne steuerbar. Selbst wenn mit dieser ‚Ferne‘ nur die Wohnzimmercouch gemeint sein sollte. Ist es darauf etwas kühl, kann einfach die Temperatur erhöht werden, ohne dazu aufstehen zu müssen. Den eigentlichen großen Vorteil spielen die smarten Temperaturregler aber beim Lüften sowie bei Abwesenheit der Hausherren aus. Wird ein Fenster geöffnet, kann etwa ein installierter Tür-/Fensterkontakt das smarte Gehirn der Heizanlage darüber informieren, das wiederum das entsprechende Heizkörperthermostat deaktiviert. Vorübergehend. Bis eben das Fenster wieder geschlossen ist. Einige smarte Thermostate können aber auch selbst ein geöffnetes Fenster erkennen, aufgrund einer plötzlichen Änderungen der Raumtemperatur oder der Luftfeuchtigkeit, und dann für einen vordefinierten Zeitraum abschalten. Bei Abwesenheit kann die smarte Heizungsanlage die Temperatur in allen Räumen herunterregeln und rechtzeitig vor der Rückkehr wieder hochheizen. Damit nicht genug – das smarte Temperieren lässt sich auch noch perfektionieren. Oft ist es so, dass im Bereich des Heizkörpers die wohlige Wunschtemperatur bereits erreicht ist, auf der gegenüberliegenden Raumseite – oder eben an der Couch – aber noch nicht. Hier lässt sich vollkommen unkompliziert, weil batteriebetrieben, ein zusätzliches Raumthermostat aufstel-


SMART IM NACHGANG

Im Zuge der Leuchtmittelerneuerung aus Energieeffizienzgründen, aber auch im Hinblick auf den Bedienkomfort, empfiehlt sich der Einsatz von smarten Leuchten und/oder Leuchtmitteln. Verbunden mit einer Zigbee-Bridge bekommt die heimische Beleuchtung dann smarte Kompetenz. Unter Umständen mit dem besonderen Flair von Farblicht, das nun sogar dekorative Filamentlampen verströmen können, etwa die neuen „RGBW Filament Leuchtmittel“ von Paulmann. www.paulmann.de

len – das sich auch noch individuell (um-)platzieren lässt. Dadurch wird die Temperatur dort gemessen, wo sie benötigt wird und der/die Heizkörper erst deaktiviert, wenn sie erreicht wurde. Auch dieses Zusammenspiel mit FunkRaumthermostaten ist ein wesentliches Differenzierungsmerkmal zu manuellen Thermostaten. Wer eine Etagenheizung mit zentraler Steuereinheit sein Eigen nennt, kann diese ebenfalls in den meisten Fällen durch eine smarte, in diesem Fall eben verkabelte Steuereinheit ersetzen, die dann die zentrale Steuerung übernimmt. Hier funktioniert die Perfektionierung wiederum mit zusätzlichen Heizkörperthermostaten oder weiteren Raumthermostaten.

ES WERDE FARBLICHT! Weiter geht es mit einem der beliebtesten Ansatzpunkte für smartes Nachrüsten – mit der Beleuchtung. Es empfiehlt sich, nicht nur aus Energieeffizienzgründen bestehende alte Glühwendel- oder Halogenlampen durch stromsparende LED-Lampen zu ersetzen, sondern direkt den Einsatz smarter Leuchtmittel in Erwägung zu ziehen. Sie sind zwar etwas teurer, aber in der Regel dann auch nicht auf einen einzigen Weißton beschränkt (Kaltweiß, Tageslichtweiß, Warmweiß). Vielmehr bilden sie das gesamte Spektrum ab, das je nach Lust und

Laune verwendet werden kann. Und – sie lassen sich smart steuern, solange sie mit Strom versorgt sind. An- und Ausschalten gelingt nun via App oder per Sprachbefehl über den Smartspeaker. Auch von unterwegs. Es lassen sich zudem unkompliziert und flexibel batteriebetriebene Bewegungsmelder installieren, wodurch die Lichtschaltung automatisiert werden kann. Um diese Funktionen bereitzustellen und generell die gesamte smarte Beleuchtung zu koordinieren ist meist (abgesehen von WLAN-Leuchtmitteln) eine Zigbee-Bridge erforderlich, die am heimischen Router hängt und somit auch die Verbindung mit dem Internet (etwa für die Bedienung aus der Ferne, die Verknüpfung mit Sprachassistenten und für Firmwareupdates) herstellt. Ein solches Zigbee-Gateway bietet der Beleuchtungsspezialist Paulmann mit seinem „Smik“-System an. Damit lassen sich bis zu 50 Zigbee-3.0-Leuchten, Leuchtmittel und Smartplugs sowie fünf Zigbee-3.0-Zubehörteile wie etwa Wandschalter bedienen. Welche Leuchten und Lampen das dann im Einzelnen sind, ist natürlich individuell – es gibt für die meisten Leuchtmittel smarten Zigbee-Ersatz. Das Portfolio reicht von der klassischen E14-Kerze über GU10-Reflektoren bis zur farbfähigen FilamentDesignlampe. Noch größer wird die Auswahl, da sie sich nicht auf einen

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« SCHLAU » Hersteller beschränkt – nur Zigbeefähig muss die Leuchte oder Lampe sein. Das i-Tüpfelchen bilden dann selbstverständlich die smarten farbfähigen Lampen, Leuchten, LED-Strips & Co. Mit ihnen lassen sich auch noch verschiedene Lichtszenarien kreieren, die einen Mood nach Wunsch erzeugen. Was die Zukunftsfähigkeit angeht, bieten Systeme mit Zigbee-Bridge einen weiteren Vorteil – sie kann Matter-Funktionalität per Softwareupdate erlangen und somit die angebundenen Zigbee-Leuchten auch für den Matter-Kosmos verfügbar machen. Ob und wann dies von den verschiedenen Herstellern realisiert wird, liegt natürlich in deren Ermessen.

WIND UND WETTER Wie wird eigentlich das Wetter? Das kann einem der Smartspeaker sagen. Allerdings nur basierend auf den Vorhersagen für den jeweiligen Wohnort. Und die treffen das tatsächliche Wetter oftmals nur annähernd, um es wohlwollend auszudrücken. Zeit für ein smartes Extra, das sich wunderbar unkompliziert nachrüsten lässt. Zumindest weitgehend, denn der Windsensor sollte hoch oben angebracht werden, optimalerweise einen Meter über dem Dach. Die Rede ist von einer privaten Wetterstation, die immer Auskunft über die tatsächlichen Gegebenheiten am Aufstellort gibt. Im Falle der „Smarten Wetterstation“ von Netatmo sogar über die des Innenraums, sie besteht nämlich aus

zwei Teilen. Zumindest die Basiseinheit. Sie misst die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit im Innen- und Außenbereich, ergänzt durch Messungen des atmosphärischen Drucks, Geräuschpegels und der Luftqualität im Innenraum. Ergänzt werden die gemessenen Daten durch Wetterinformationen von Wetterbüros. Neben der zweiteiligen Basiseinheit gibt es allerdings noch sinnvolle Zubehörprodukte wie den smarten Regenmesser sowie den zuvor erwähnten smarten Windmesser. Zudem können weitere smarte Innenmodule zugekauft werden, die dann noch die Luftqualität in weiteren Wohnräumen überwachen. Auch hier ist es wieder der modulare Aufbau, der hohe Flexibilität bei der Anschaffung und Zukunftsorientierung bietet – man kann klein starten und das System nach und nach weiter ausbauen. Netatmo hat nebenbei bemerkt auch noch smarte Produkte aus dem Sicherheitsbereich wie Außen- und Innenkameras sowie Sensoren im Portfolio und ist in Sachen smarter Heizungsund Klimaanlagensteuerung unterwegs.

TELEFONFUNK Einfach nachrüstbar sind zudem die smarten Komponenten des „Fritz!“-Universums. Ja, genau, ein bekannter Name. Die Chancen stehen hoch, dass der heimische Internetzugang über eine der bekannten „Fritz! Boxen“ abgewickelt wird, schließlich erfreut sich das Unternehmen eines riesigen Marktanteils im

Die modular aufgebaute „Smarte Wetterstation“ von Netatmo ergänzt das Eigenheim nachträglich fix um eine Quelle für eigene Klimadaten, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich gesammelt werden (Wetter und Wohnraum). Diese stellt sie via App bereit, auch per Sprachbefehl via Smartspeaker kann man sich informieren. Wind- und Regenmesser ergänzen die smarte Wetterstation, ebenso wie zusätzliche Innenmodule. www.netatmo.com

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Der heimische AVM-Router „Fritz! Box“ lässt sich unkompliziert mit smarten Beleuchtungs- und Heizungskomponenten ergänzen. Sie funken selbst über das stromsparsame DECT ULE. Mithilfe des neuen „Fritz! Smart Gateway“ können sogar Zigbee-Leuchtmittel an das System angebunden werden – ganz einfach, indem das Zusatzgerät in eine Steckdose gesteckt wird. Es erweitert zudem die Anzahl verwendbarer DECT-ULE-Geräte, hat aber keine Repeaterfunktion. www.avm.de

deutschsprachigen Raum. Und mit dem Router steht auch schon die Zentrale für die smarten Produkte bereit. Bei denen handelt es sich allerdings nicht um WLAN-Komponenten, wie nun vermutet werden könnte – sie funken über DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications), seit der Einführung von schnurlosen Funktelefonen ebenfalls ein allgemein bekannter Begriff. Genauer gesagt nutzen sie den Substandard DECT ULE, wobei der Zusatz für Ultra-low Energy steht. Was dann auch schon den Grund für die Wahl dieses Funkstandards liefert – er ist sehr stromsparend, was speziell bei batteriebetriebenen smarten Produkten von großem Vorteil ist. Zu denen zählen Fernbedienungen etwa für eine smarte Beleuchtung sowie Heizkörperthermostate. Dazu kommen farbfähige Lampen, Smartplugs, DECT-Repeater, die die Funkreichweite erhöhen sowie das „Fritz! Smart Gateway“, das es ermöglicht, Zigbee-Lampen und Leuchten und noch mehr DECT-ULE-Geräte ins System zu integrieren, die zwar direkt mit Stromquellen verbunden sind, aber dennoch durch den niedrigen Stromverbrauch erfreuen.


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Der smarte Playground des „Tahoma“-Smarthomes von Somfy beginnt schon an der Grundstücksgrenze – das Gartentor öffnet sich via App, ebenso wie das Garagentor dahinter. Und damit nicht genug – Beleuchtung, Verschattung, Sicherheitstechnik sowie Zugangslösungen umfasst das System obendrein. www.somfy.de

SESAM, ÖFFNE DICH! Bis zu dieser Stelle im Artikel gab es schon ziemlich viele Anregungen, ein Zuhause nachträglich mit smarter Technik auszustatten. Der Clou: Das meiste davon kann ohne großen Aufwand und ohne fremde Hilfe umgesetzt werden, einmal von den Küchengroßgeräten abgesehen, sei es aus Gewichts- oder Starkstromanschlussgründen. Doch die smarte Nachrüstbarkeit geht natürlich noch viel weiter, mit deutlich umfangreicheren Systemen. Damit geht aber meist auch der Bedarf eines Handwerkers einher, etwa eines Elektrikers, um 230-V-Komponenten zu installieren. Oder eines Spezialisten, der etwa smarte Hof- und Garagentorantriebe anbringen kann. Die gibt es im Sortiment von Somfy, dessen „Tahoma“-Smarthome die smarte Steuerungsmöglichkeit bereitstellt. Es lässt sich so gut wie jedes Hof- oder Garagentor auch im Nachhinein noch mit einem motorisierten Antrieb versehen, ganz gleich, um welche Öffnungsart es sich handelt – eventuell muss dazu aber ein Stromkabel neu verlegt werden. Tore sind bei weitem nicht alles, was Somfy nachträglich smart machen kann – der Bereich Verschattung ist noch deutlich umfangreicher. Rollläden, Raffstoren, Fensterläden, Markisen jeglicher Ausprägung, Vorhänge – sie alle lassen sich motorisieren und dann auch smart bedienen. Und schließlich gibt es auch

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noch Gegensprechanlagen, ein smartes Türschloss, Heizkörperthermostate, Unterputz-Lichtsteuerungen, smarte Innenkameras und Tür-/Fenstersensoren.

SMART & SIMPLE Ein weiteres umfangreiches und ziemlich neues Smarthomesystem, das auf dem Erfahrungsschatz der SmarthomeUnternehmen Rademacher und Deltadore beruht, nennt sich „Homepilot“. Es ersetzt dabei nicht das Stammsortiment der Firmen – die Rademacher-Produkte werden weiterhin als Fachhandelslinie geführt – sondern ergänzt das Portfolio

um eine einfach handzuhabende Endkundenlösung. Viele der Systemkomponenten lassen sich dann auch direkt selbst installieren, wie etwa eine Vielfalt elektrischer Gurtwickler, die Rollläden im Nachhinein smart bedienbar machen – sie verfügen über einen Eurostecker und benötigen lediglich eine freie Steckdose. Generell ist der Sonnenschutz einer der großen Schwerpunkte des Systems und umfasst daher zudem Rollladenmotoren, Sensoren und Steuerungen, die im Nachhinein installiert werden können, zum Großteil aber einen direkten 230-V-Anschluss benötigen. Im Bereich der Beleuchtung bietet das System smarte, farbfähige Lampen ebenso wie einen Smartplug. Ergänzt werden diese durch Schalter, Mehrfachtaster, Bewegungsmelder und Schaltaktoren für den Unterputzeinbau, also als Ergänzung oder zum Austausch bestehender Schalter. Smarte Heizthermostate, Raumthermostate, Tür-/Fenstersensoren und ein smarter Garagentorantrieb runden das System ab. Starterpakete für unterschiedliche Anwendungsbereiche unterstützen den Einstieg in das „Homepilot“-System. Gesteuert werden die Systemkomponenten, die natürlich auch nach und nach anwachsen können, mit einer systemeigenen Basisstation, dem „Gateway Premium“.

Das relativ neue Smarthomesystem „Homepilot” baut auf bewährten Komponenten auf und schreibt sich eine Plug-and-Play-Funktionalität auf die Fahnen. Ein großer Teilbereich des Systems ist die Verschattung, wobei speziell die „Rollotron“-Gurtwickler eine simple und komplett selbstinstallierbare Lösung darstellen, Rollladen im Nachhinein smart bedienen zu können. www.homepilot-smarthome.de


SMART IM NACHGANG

SMARTE VIELFALT Richtig facettenreich zeigen sich die Komponenten im Smarthome „Homematic IP“ von Eq3. Beispielsweise im Bereich Licht – da gibt es nicht nur einen Schalter und einen Unterputzaktor, sondern jeweils mehrere Schalter, Taster und Aktoren für jeden Einsatzbereich. Schaltereinsätze mit Adaptern für gängige Markenschalter, mit denen man bestehende Lichtschalter zumindest in der Optik behalten kann und ein eigener LED-Controller gehören ebenso zum Angebot wie Bewegungsmelder mit Dämmerungssensoren für innen und außen. Aber auch Präsenzmelder sind erhältlich. Und das war jetzt nur eine kleine Aufzählung der smarten Beleuchtungsprodukte. Im Sicherheitsbereich lassen sich komplette smarte Alarmanlagen aus diversen Produkten individuell zusammenstellen – es stehen beispielsweise alleine drei verschiedene Arten von Tür-/Fensterkontakten sowie ein Fenstergriffsensor zur Auswahl – was auch hier dafür sorgt, dass so gut wie jeder Anwendungsbereich abgedeckt

Mit einer großen Vielfalt an smarten Nachrüstprodukten, speziell in den Bereichen Verschattung, Sicherheit und Beleuchtung, wartet das „Homematic IP“-Smarthome auf. Dadurch stehen für verschiedenste Anforderungen passende smarte Nachrüstlösungen bereit. Zum Sortiment gehört etwa der „LED Controller – RGBW“, mit dem Lightstrips smart bedienbar werden. www.homematic-ip.de

werden kann. Zwar gibt es im „Homematic IP“-Sortiment keine eigenen Rollladenmotoren, jedoch lassen sich welche beliebiger Hersteller mit smarten Tastern und Unterputzaktoren ins smarte System einbinden. Ebenfalls in großer Sortimentstiefe. Zusatzprodukte wie Wetter-, Lichtund Temperatursensoren helfen bei der Automation. Bei den Heizungssteuerungen sind neben den designpreisprämier-

ten Thermostatventilen vor allem die Fußbodenheizungscontroller zu nennen, die selbst Fußbodenheizungen ohne bereits vorhandene Einzelraumthermostate nachträglich smart machen – und das je nach verbauter Fußbodenheizung bei 24 oder 230 Volt Betriebsspannung. Ein smartes Türschloss gibt es auch noch, das ist wiederum mit wenigen Handgriffen selbst einbaubar.


« SCHLAU » bringt Schellenberg unter anderem seine Rollladenmotoren, Gurtwickler und Markisenantriebe mit in das System ein. Die überwiegende Anzahl der Systemprodukte lässt sich selbst einbauen.

FUNKT AUF VIELEN WELLENLÄNGEN

Mit den Nachrüstmöglichkeiten, die das herstellerübergreifende „Smart Friends“System bietet, werden Rollläden und Innen- sowie Außenbeleuchtung funkfähig. Außerdem lässt sich ein Zuhause unkompliziert mit smarter Sicherheitstechnik ausstatten. www.smart-friends.com

VIER FREUNDE Nicht immer sind es nur Einzelunternehmen, die ihre smarten Nachrüstlösungen in einem eigenen System anbieten. So haben etwa vier Hersteller smarter Technik aus unterschiedlichen Sparten ihre Kompetenzen im Smarthomesystem „Smart Friends“ gebündelt – Abus, Steinel, Müller Licht und Schellenberg. Den Sicherheitsbereich deckt Abus mit seinen smarten, modular aufgebauten Alarmanlagen ab, die neben Tür-/Fensterkontakten und Bewegungsmeldern auch eine Funksirene mit 100 Dezibel Output für den Außenbereich hat. Rauch- und Wassermelder, Smartplugs, Kameras, Türsprechanlagen, smarte Türschlösser und mehr funken über das Protokoll Z-Wave und sind direkt mit der „Smart Friends Box“, dem Gateway des Systems, verbunden. Ebenfalls über Z-Wave-Funk kommunizieren die Sensor-LED-Strahler und Bewegungsmelder von Steinel mit der herstellerübergreifenden Zentrale. Per Zigbee 3.0 wird hingegen das Lampen- und Leuchtensortiment „Tint“ von Müller Licht angebunden, das Leuchtmittel in allen Variationen enthält – manche bilden das Weißspektrum ab, andere den gesamten

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Farbbereich, wieder andere verströmen mit Birnenform und warmem Farbton angenehmes Retroflair. Steh-, Ambiente- und Wegeleuchten sind aber auch im Portfolio zu finden, ebenso wie dekorative Moodlights. Schließlich

Eine etwas andere Möglicheit, viel smarte Technik nachzurüsten, bietet die Telekom mithilfe ihrer „Smart Home Home Base 2“. Die Besonderheit dieser Lösung ist, dass sich die Smarthomezentrale mit diversen Funksystemen versteht. Und damit eine riesige Anzahl an smarten Komponenten verschiedenster Hersteller anbinden kann, die sich dann über eine App zentral steuern lassen. Einige der hier zuvor genannten smarten Nachrüstprodukte gehören auch dazu, etwa die „Homematic IP“Produkte und die von Schellenberg. Zu den Funkstandards zählen WLAN, Zigbee, DECT ULE und die beiden von Homematic. Außerdem stehen zwei USB-Steckplätze für Funksticks bereit. Dank dieser Bandbreite an Funkstandards lassen sich nach und nach Produkte aus allen Smarthomebereichen ins System einbinden, es stehen alleine auf der Smarthome-Website der Telekom mehrere Hundert zur Auswahl.

Die Smarthomezentrale „Smart Home Home Base 2“ der Telekom versteht sich dank verschiedener integrierter Funkprotokolle mit einer schier unüberschaubaren Anzahl an smarten Nachrüstprodukten. www.smarthome.de


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Smarte Bedienbarkeit in exklusiver Eleganz zieht mit dem Smarthomesystem „Jung Home“ in die eigenen vier Wände ein. Unter anderem umfasst es Taster, Steckdosen, Bewegungsmelder und Raumthermostate, die die bestehende 230-V-Elektroinstallation nutzen. Und die gibt es in verschiedenen Designlinien und Farbtönen, wodurch eine Anpassung an den persönlichen Einrichtungsstil möglich ist. www.jung-group.com

SMARTE ELEGANZ NACHRÜSTEN Ein ebenfalls noch junges Smarthomesystem ist „Jung Home“ und ergänzt nun die breite Produktpalette des etablierten Markenherstellers Jung, die vom einfachen Lichtschalter bis zum vollumfänglichen KNX-Großprojekt reicht. Die Besonderheit des neuen Smarthomesystems ist, dass es komplett auf der vorhandenen 230-Volt-Verkabelung eines Hauses oder einer Wohnung aufsetzt. Für die Kommunikation der Komponenten ist kein Datenkabel notwendig, es verwendet die Funktechnologie Bluetooth Mesh. Die wäre theoretisch sogar in der Lage, hunderte wenn nicht gar tausende Geräte miteinander kommunizieren zu lassen. Reicht also definitiv selbst für das große Zuhause. Neben den Datenleitungen verzichtet das System auch ganz auf einen steuernden Server – bedient wird es einfach via App. Ohne Internetanbindung, zumindest in der Grundkonfiguration. Dann aber auch nur zu Hause, denn die Steuergeräte, also Smartphones und Tablets, müssen ebenfalls in Bluetoothreichweite sein. Gegebene Befehle werden dann zwischen den System-

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komponenten weitergereicht, bis sie ihr Ziel erreicht haben und dort die gewünschte Funktion ausführen. Zu diesen Systemkomponenten zählen neben Tastern, Raumthermostaten, Bewegungs- und Präsenzmeldern auch Steckdosen. Letztere sind besonders interessant, da sie jegliche Smartplugs obsolet machen, aber trotzdem erhöhten Bedienkomfort bei reduziertem Stromverbrauch bieten. Taster gibt es für Licht gleichermaßen wie für die Verschattung, mit verschiedenen Schalteinsätzen für unterschiedliche Anwendungsfälle, etwa auch ein „Power-DALI-Taststeuergerät“. Und wenn man gerne noch einen weiteren Taster an einem bestimmten Platz ohne Stromanschluss hätte, ist auch das dank batterieversorgter Exemplare möglich. Das alles lässt sich via App zu Hause steuern, wie bereits erwähnt funktioniert dies ohne Verbindung ins Internet. Auf Fernsteuerung und die Bedienung via Smartspeaker muss in diesem Fall aber verzichtet werden. Wer deshalb gerne eine Internetverbindung hätte, kann diese mit dem „Jung Home Gateway“ realisieren – dieses verbindet die heimische Bluetooth-Mesh-Installation dann mit der vom Hersteller abgesicherten und VDE-zertifizierten (Siegel „Smart Home – Informationssicherheit geprüft”) Cloud. Eleganz nach eigenem Gusto kommt dann noch durch die große Auswahl an Designlinien hinzu – es gibt alle Taster, Aufsätze und Steckdosen im Design der Jung-Serien „A“, „CD“ und „LS“. Farbe bringt dabei das Design „LS 990“ mit den beeindruckenden 63 Tönen des „Les Couleurs Le Corbusier“-Programms an die Wand.

KABELLOSES KNX Für alle, die nun aber noch immer den eingangs erwähnten Bekannten mit seinem tollen KNX-Smarthomesystem im Kopf haben, gibt es zum Schluss auch noch eine gute Nachricht. Denn KNX geht mittlerweile auch kabellos. Und lässt sich somit ebenfalls noch nachrüsten. KNX RF nennt sich das funkbetriebene Highend-Smarthome, das es etwa von Gira gibt. Auch in diesem Fall dient die vorhandene 230-V-Verkabelung des Wohnhauses als Versorgung für die smarte Steuerung, mit der bei-

spielsweise die Raumbeleuchtung und die Verschattung bedient, aber auch individuell programmierte Szenen per Knopfdruck abgerufen werden können. Die „Gira System 3000“-Systemeinsätze bilden wiederum die Basis für die funkenden KNX-RF-Bedienaufsätze, den Tastsensor gibt es zudem in einer batteriebetriebenen Variante. Die smarte Steuerung per App inklusive einer KNXVisualisierung kommt dann mit dem Server „Gira X1“ hinzu, wie bei klassischen verkabelten Installationen – nur muss er zunächst ebenso funkfähig gemacht werden, was ein Zusatzmodul namens „KNX RF/TP Medienkoppler“ erledigt. Dann können über die „Gira Smart Home App“ eigenhändig umfangreiche Anpassungen am System oder neue Szenen ohne professionelle Hilfe umgesetzt werden. Sie sehen, es ist nie zu spät – nachträglich kann noch richtig viel in Sachen smarter Technik getan werden. Beginnen Sie einfach mit dem ersten Schritt!

Selbst auf ein KNX-System muss bei einer nachträglichen Smarthomeintegration nicht verzichtet werden – die „Gira KNX RF“-Komponenten nutzen Funk anstatt der Datenkabel einer herkömmlichen KNX-Installation. In Verbindung mit dem Server „Gira X1“ kommt dann eine KNXVisualisierung und damit die AppFunktionalität hinzu. www.gira.de


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DAS BLOCKHAUS VERKÖRPERT DEN WUNSCH VIELER, SICH WIEDER MIT DER NATUR ZU VERBINDEN UND GLEICHZEITIG NACHHALTIG ZU LEBEN. ES IST EIN STATEMENT FÜR EINEN UMWELTBEWUSSTEN LEBENSSTIL UND EINE HOMMAGE AN TRADITIONELLE BAUKUNST.

Echt solide: Blockhäuser sind durch ihre Bauweise aus massiven Holzstämmen nicht nur optisch beeindruckend, sondern auch besonders stabil und langlebig. grre gre ree enh en nh n hom ome me D 110 1 11 10 1 0 g Dez De ezze e em emb mber mb er | Janu an a nu nuar ar


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Annehmlichkeiten, wie Fußbodenheizungen, energiesparende Beleuchtung und smarte Home-Technologien. Die Art und Weise, wie Tradition und Moderne im Blockhausbau verschmelzen, ist ein Beweis dafür, dass Vergangenheit und Gegenwart nicht nur koexistieren, sondern auch in einer harmonischen und sinnvollen Weise interagieren können. Ein modernes Blockhaus zelebriert diese Verbindung, indem es das rustikale Flair und die Robustheit der traditionellen Bauweise mit dem Komfort und den Bequemlichkeiten eines zeitgenössischen Zuhauses kombiniert. Es steht als Zeugnis dafür, dass trotz rasanter technologischer Entwicklungen unsere Wertschätzung für bewährte Traditionen ungebrochen bleibt.

NACHHALTIGE MATERIALAUSWAHL Die Wahl der Materialien spielt bei Blockhäusern eine entscheidende Rolle. Blockhäuser sind von Natur aus nachhaltig, da sie in erster Linie aus Holz bestehen – einem erneuerbaren Rohstoff. Doch nicht jedes Holz ist gleich, und die Auswirkungen der Holzauswahl auf die Umwelt und die Langlebigkeit des Hauses können erheblich sein. Die Herkunft des Holzes ist ein wesentlicher Faktor. Lokales Holz, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt, ist vorzuziehen. Es minimiert den CO2-Fußabdruck, den der Transport verursachen würde, und unterstützt zudem die lokale Wirtschaft und den Erhalt der Wälder in der Umgebung. Die Art des Holzes beeinflusst nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Funktionalität und Langlebigkeit des Blockhauses. Bestimmte Holzarten, wie z.B. Lärche oder Douglasie, sind wegen ihrer natürlichen Beständigkeit gegen Schädlinge und Fäulnis besonders beliebt. Andere Holzarten, wie z.B. Zeder, bieten natürliche Isoliereigenschaften, die zur Energieeffizienz des Hauses beitragen. Auch die Behandlung des Holzes vor und nach dem Bau ist entscheidend. Es gibt ökologische Holzschutzmittel, die das

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Foto: Chiemgauer Holzhaus

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Foto: Rubner Haus

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Trotz ihrer robusten Konstruktion können Blockhäuser mit modernster Technik ausgestattet werden, ohne dass dies ihre charakteristische Ästhetik beeinträchtigt.

In der Kombination von Tradition und Moderne können Blockhäuser sowohl klassisch rustikal als auch mit modernen Designelementen gestaltet werden.

Mit der richtigen Pflege und Instandhaltung können Blockhäuser über Jahrhunderte hinweg Bestand haben und Generationen beherbergen.

Holz vor äußeren Einflüssen schützen, ohne schädliche Chemikalien in die Umwelt abzugeben. Es ist wichtig, Produkte zu wählen, die das Holz atmen lassen und die natürlichen Eigenschaften des Materials bewahren. Schließlich sollte die Wiederverwendung und Recycling von Holzabfällen berücksichtigt werden. Bei der Konstruktion eines Blockhauses fallen unweigerlich Holzreste an. Diese können für andere Bauprojekte, als Brennholz oder zur Herstellung von Holzprodukten wiederverwendet werden. Ein nachhaltiger Ansatz in der Materialauswahl umfasst nicht nur die ursprüngliche Quelle, sondern auch die Endverwertung. Zusammengefasst zeigt die nachhaltige Materialauswahl bei Blockhäusern eine tiefe Wertschätzung für die Umwelt. Es geht darum, verantwortungsvoll und respektvoll mit den Ressourcen umzugehen und ein Heim zu schaffen, das nicht nur schön, sondern auch ökologisch verantwortungsvoll ist.

NATÜRLICHE DÄMMUNG Die Wärmedämmung ist ein Schlüsselelement im Hausbau, das oft mit synthetischen Materialien und Techniken erreicht wird. Blockhäuser bieten jedoch den Vorteil einer natürlichen Dämmung, die in den Eigenschaften des Holzes selbst verankert ist. Aber was bedeutet das genau, und wie funktioniert diese Dämmung? Einzigartige Zellstruktur des Holzes: Holz besitzt eine zellulare Struktur, die von Natur aus isolierend wirkt. Diese kleinen Hohlräume in der Zellstruktur des Holzes verlangsamen den Wärmeübergang, was zur thermischen Isolierung des Gebäudes beiträgt. Es bedeutet, dass im Winter die Wärme im Haus bleibt und im Sommer draußen gehalten wird. Holzdicke und -art: Die Dicke der verwendeten Holzblöcke beeinflusst die Isolationsfähigkeit. Dickeres Holz bietet eine bessere Isolierung. Des


NATURNAH EN BLOC Weiteren variiert die Dämmleistung je nach Holzart. Einige Holzarten, wie Zeder oder Fichte, haben eine höhere Dichte und können so für zusätzliche Dämmeigenschaften sorgen. Zusätzliche Dämmoptionen: Obwohl Blockhäuser bereits eine natürliche Dämmung bieten, entscheiden sich manche Bauherren dafür, zusätzliche Dämmmaterialien zu verwenden, um noch bessere Energieeffizienz zu erreichen. Dabei kann es sich um natürliche Dämmstoffe handeln, wie z.B. Schafwolle, Hanf oder Zellulose. Diese Materialien sind umweltfreundlich, nachhaltig und fügen sich nahtlos in das natürliche Konzept eines Blockhauses ein. Atmungsaktivität von Holz: Eine weitere bemerkenswerte Eigenschaft von Holz ist seine Fähigkeit zu "atmen". Es kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Dies trägt zu einem gesunden Raumklima bei, da es die Feuchtigkeitsniveaus im Haus ausgleicht. In Kombination mit der natürlichen Dämmung sorgt dies für ein angenehmes Wohnklima, das sowohl warm als auch feuchtigkeitsreguliert ist.

GESUNDES RAUMKLIMA IN BLOCKHÄUSERN Das Holz, aus dem das Blockhaus gebaut ist, bringt von Natur aus erstaunliche feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften mit sich. Es kann Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Dieser Prozess ist nicht nur faszinierend, sondern stellt auch sicher, dass die Luftfeuchtigkeit in einem Blockhaus konstant und auf einem optimalen Niveau bleibt. Der Verzicht auf synthetische Baustoffe im traditionellen Blockhausbau trägt weiterhin zu diesem gesunden Raumklima bei. Synthetische Materialien können oft Chemikalien oder Lösungsmittel ausdünsten, die langfristig schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. In einem Blockhaus hingegen wird der Einsatz solcher Materialien minimiert

Blockhäuser im greencheck DAS MACHT SIE SO UMWELTFREUNDLICH

WIR BAUEN IHR TRAUMHAUS ALS KLIMAFREUNDLICHES WOHNGEBÄUDE

Nachhaltiger Rohstoff: Holz, das Hauptmaterial von Blockhäusern, ist ein nachwachsender Rohstoff. Für jeden gefällten Baum können neue Bäume gepflanzt werden, die beim Wachsen CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und so aktiv zum Klimaschutz beitragen. Energieeffiziente Dämmung: Durch die natürliche Dämmung von massivem Holz benötigen Blockhäuser weniger externe Energiequellen zum Heizen im Winter und Kühlen im Sommer, was den Energieverbrauch und damit auch die CO2-Emissionen reduziert. Reduzierte Umweltauswirkungen: Im Vergleich zu konventionellen Bauweisen erzeugt der Bau von Blockhäusern weniger Abfall und verwendet weniger wasser- oder energieintensive Materialien, wodurch der ökologische Fußabdruck geringer ist. Langlebigkeit und Beständigkeit: Ein gut gebautes und gepflegtes Blockhaus kann mehrere Generationen überdauern. Diese Langlebigkeit bedeutet, dass seltener Neubauten notwendig sind, wodurch Ressourcen und Energie gespart werden. Biologische Innenraumgestaltung: Viele Blockhausbesitzer wählen ökologische und natürliche Materialien für den Innenbereich, wie z.B. Lehmputz oder natürliche Öle und Wachse für die Holzpflege. Dies reduziert die Belastung der Innenraumluft mit schädlichen Chemikalien und fördert ein gesundes Wohnklima.

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« SPEZIAL »

Dank der natürlichen Dämmung des Holzes bieten Blockhäuser ein angenehmes Raumklima, das zu jeder Jahreszeit für Wohlbehagen sorgt.

oder ganz vermieden. Das Ergebnis ist eine saubere, frische Raumluft, die frei von schädlichen Emissionen ist. Ein weiterer Aspekt, der das gesunde Raumklima in Blockhäusern unterstützt, ist die Temperaturregulierung. Holz hat hervorragende isolierende Eigenschaften, die dazu beitragen, die Innentemperatur eines Blockhauses konstant zu halten. Dies vermeidet extreme Temperaturschwankungen und sorgt dafür, dass es im Sommer kühl und im Winter warm bleibt. In Kombination mit den feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften des Holzes schafft dies ein Raumklima, das sich positiv auf das Wohlbefinden der Bewohner auswirkt. Es ist kein Zufall, dass viele Menschen von einem Gefühl der Ruhe und Erholung berichten, wenn sie in einem Blockhaus verweilen. Das natürliche Material, die

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Foto: Chiemgauer Holzhaus

Durch ihre Bauweise fördern sie ein gesundes Raumklima, indem sie die Luftfeuchtigkeit regulieren und für eine natürliche Luftzirkulation sorgen.


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Foto: Polar Life Haus

Foto: Chiemgauer Holzhaus

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Der Bau von Blockhäusern stellt eine umweltfreundliche Option dar, da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist und beim Wachsen CO O2 bindet.

Die harmonische Einbindung in die Natur macht Blockhäuser zu einem perfekten Rückzugsort für Menschen, die der Hektik des Alltags entfliehen möchten.

Die Flexibilität im Design ermöglicht es, dass Blockhäuser in unterschiedlichsten Landschaften und Kulturen weltweit zu finden sind.

klare Architektur und das ausgewogene Raumklima spielen alle zusammen und bieten ein Wohnerlebnis, das in unserer modernen Welt immer seltener wird. Es ist ein Rückzugsort, der Körper und Geist gleichermaßen erfrischt.

DESIGN VON BLOCKHÄUSERN Blockhäuser stehen oft im Zeichen der Tradition, doch das bedeutet keineswegs, dass sie sich in puncto Design nicht weiterentwickeln können. Tatsächlich bieten Blockhäuser eine beeindruckende Flexibilität im Design, die es ermöglicht, sowohl klassische als auch moderne ästhetische Ansprüche zu erfüllen. Die traditionelle Vorstellung von Blockhäusern mag rustikale Designs und Holzstrukturen beinhalten, aber moderne Blockhäuser gehen weit über diesen Rahmen hinaus. Durch innovative Bauweisen und -techniken können Blockhäuser mit offenen Grundrissen, großflächigen Fenstern und anderen zeitgemäßen Designelementen gestaltet werden. Dies erlaubt es den Bewohnern, einen nahtlosen Übergang zwischen Innen- und Außenbereichen zu erleben und die Schönheit der umgebenden Natur voll auszukosten. Zusätzlich können die natürlichen Eigenschaften des Holzes genutzt werden, um einzigartige Oberflächen, Muster und Akzente zu schaffen. Unterschiedliche Holzarten, Bearbeitungstechniken und Finish-Optionen ermöglichen eine breite Palette von Designästhetiken, von schlicht und minimalistisch bis hin zu komplex und detailreich. Damit können Blockhäuser so gestaltet werden, dass sie sowohl in alpine Landschaften als auch in städtische Umgebungen passen. Des Weiteren erlaubt die solide Konstruktion von Blockhäusern auch die Integration von modernen Annehmlichkeiten und Technologien. Egal ob es sich um fortschrittliche Heimautomation, energieeffiziente Systeme oder luxuriöse Ausstattungsmerkmale handelt, ein Blockhaus kann sie alle beherbergen, ohne seine charakteristische Ästhetik zu verlieren.


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«P PR R ROF OFIIL OF L LE E » LÉONWOOD

ZEITGEMÄSS UND ELEGANT BLOCKHAUS „CLASSIC 150“ VON LÉONWOOD®

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as Massivholzhaus „Classic 150“ lädt ein, ohne aufdringlich zu wirken. Moderne Elemente sorgen hier für eine zeitgemäße Optik und werden mit gestandener Handwerkskunst kombiniert. Mit seinem roten Satteldach, den blauen Fenstern und der blauen Hauseingangstür ist das Blockhaus bereits von außen ein Blickfang, der niemandem entgeht. Die Edelstahlbrüstung am Balkongeländer setzt optisch einen modernen Kontrast zum

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Landhausstil während die bodentiefen Balkonfenster viel Licht ins Innere des Hauses fallen lassen. In diesem Fall wurde die äußere der beiden Bohlen in robustem Lärchenholz gefertigt. Dieses ist besonders langlebig und pflegeleicht. Die edle rötliche Färbung setzt mit der Zeit eine charmante Patina an, die LéonWood®-Bauherren besonders natürlich finden. Holz ist hier nicht nur der Hingucker von außen,

denn auch im Inneren spielt das Naturmaterial Holz eine große Rolle durch die sichtbare Holzbalkendecke im Erdgeschoss und den Sichtdachstuhl im Dachgeschoss. Beide Elemente machen das ursprüngliche Wohngefühl durch ihre dicken Balken besonders schön erlebbar. Das ist Natur pur! Von der Diele im Eingangsbereich gelangt man direkt in das großzügig angelegte Wohnzimmer mit Küche und Essbereich, das dank der vielen Fenster hell und freundlich erscheint. Da der Wohn-Ess-Bereich die meiste Fläche im Erdgeschoss einnimmt, spielt sich hier die Musik ab. Daran grenzt eine kleine Vorratskammer. Vom Flur aus gelangt man in ein Ankleidezimmer, das auf der einen Seite in das Schlafzimmer führt und auf der anderen in das Badezimmer. Eine Abstellkammer und ein WC vervoll-


«P PR ROF OFIIL LE » LÉONWOOD

ständigen das Wohnkonzept im Erdgeschoss. Das Dachgeschoss beherbergt weitere Räumlichkeiten. Eine großflächig angelegte Galerie führt auf einen Balkon. Von dort aus kann man jeden Tag eine tolle Aussicht ins Grüne erhaschen und bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang genießen. Das ist pure Romantik! Das Highlight des Dachgeschosses ist die Sauna, die zum Entspannen einlädt. Daneben befindet sich ein WC mit Dusche zum Abkühlen. Mit LéonWood® bauen, heißt nachhaltig bauen. Die Wandausführung BIO-Doppelwand® besteht aus einem mehrschaligen Aufbau: zwei parallel liegende Blockbohlen umschließen die innenlie-

gende Korkdämmung. Damit verfügt sie über hervorragende Wärmedämmeigenschaften. Kork ist einer der nachhaltigsten und vielseitigsten Rohstoffe der Welt, vor allem aber eignet sich Kork bestens als Isoliermaterial. LéonWood® bezieht den Kork aus Portugal, dem größten Korkproduzenten der Welt. Auch der optionale Polar-Fußboden enthält Kork: durch die 200mm Dämmebene mit Korkschüttung entsteht ein angenehmes Wärmeempfinden. Kork bringt viele Vorteile mit sich, beispielsweise ist er extrem widerstandsfähig gegen Abnutzung und Rissbildung und er ist unempfindlich gegen Temperaturschwankungen, aber vor allem kann hier

getrost auf einen nassen Aufbau mit Estrich und auch auf eine Fußbodenheizung verzichtet werden. Die Bauherren brauchen nicht mal Hausschuhe, denn dieser Fußboden sorgt stets für warme Füße. Im Sommer kann man hier sogar Barfuß laufen. Was gibt es Schöneres? Das Massivholzhaus „Classic 150“ von LéonWood® präsentiert sich zeitgemäß und elegant. Aus diesem Ursprungstyp sind weitere Haustypen entstanden, beispielsweise das gleichermaßen beliebte „Vikkinghus“. Das „Classic 150“ überzeugt als Klassiker mit modernem Charakter. Hier lässt es sich leben!

KONTAKT: LéonWood® Holz-Blockhaus GmbH • Mauster Dorfstraße 78 • 03185 Teichland - OT Maust (Landkreis Spree-Neiße) Tel.: +49 (0) 3 56 01/8 88 88 • Fax: +49 (0) 3 56 01/8 88 89 • E-Mail: leonwoodzentrale@leonwood.de • www.leonwood.de

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« PROFILE » RUBNER HAUS

DIE GANZE WELT IN EINEM HAUS RUBNER HAUS VERBINDET EINFACHSTE LEBENSWEISE MIT HÖCHSTEM WOHNGEFÜHL.

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er Schriftsteller Italo Calvino hat einst gesagt: „Poesie ist die Kunst, in einem Wasserglas das Meer rauschen zu lassen.“ In diesem Sinne kann man durchaus von Poesie sprechen, wenn man es geschafft hat, die ganze Welt in ein Haus zu integrieren. Dieses poetische Meisterstück ist Bauherrin Cristina Pellacini auf ihrem 30.000 m2 großen Grundstück in den Wäldern bei Stresa gelungen. Ihr Haus mit direktem Blick auf den Lago Maggiore beheimatet eine ganze Welt, die natürlichen Einflüssen offensteht und sich deshalb laufend weiterentwickelt. Ihr Wohntraum basiert auf Kindheitserinnerungen, als sie in Österreich mit ihren Eltern die Sommer in einem Chalet neben einem Wald verbrachte, der voller Schwammerl und Pilze war. Cristinas Wunsch war es, in einem solchen Haus zu leben, das in völligem Einklang mit der umgebenden Natur steht, und das alles bietet, was Körper und Geist benötigen – Rubner Haus konnte diese Vorgabe in die Realität umsetzen.

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PERMAKULTUR ALS BASIS Die nachhaltige Holzbauweise von Rubner Haus spiegelt eine Lebensphilosophie wider, die unmittelbaren Einfluss auf Cristinas Denken und Handeln hat: die Grundlagen der Permakultur – ein integrierter Prozess der Schaffung, der bewussten und ethischen Erhaltung produktiver Ökosysteme, der Biodiversität, Stabilität, aber auch Flexibilität. „Ich habe lange Zeit Permakultur studiert“, erklärt Cristina, „und seit einiger Zeit versuche ich, die Flächen um mein Haus herum nach den Grundsätzen dieser Art zu gestalten und zu erhalten: einen Gemüsegarten, einen Obstgarten mit über hundert Bäumen wie z. B. Kiwi, Apfel, Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren. Es gilt eine Art zu kultivieren, die sich aus der Beobachtung des spontanen Geschehens und der Nachahmung des Modells von Mutter Natur ergibt, indem man ohne Aggression interagiert“.

NATÜRLICHE ABLÄUFE IM HAUS Das Haus – 120 m2 Wohnfläche im Erd-

geschoss und ebenso viel im Obergeschoss – ist so konzipiert, dass die Bewohner einen ständigen Dialog mit der sie umgebenden Natur führen können. Diese Interaktion findet durch die großdimensionierten Fenster und die vielen Öffnungen statt, die wie Augen auf den Wald und den See blicken. Gleichzeitig lassen sich die Räume optimal einrichten und bewohnen, denn Funktionalität und Zweckmäßigkeit sind für ein ausgeglichenes Leben unerlässlich. Dinge und Bereiche, die für die Bewohner Teil des täglichen Lebens sind, wurden bewusst in der unmittelbaren Nähe platziert, z. B. die Gemüsebeete und der Garten. Alles andere, das nicht ständig benötigt wird, findet seinen Platz abseits des Hauses, z. B. das Holz für den Kamin. „Das Erdgeschoss ist der am häufigsten frequentierte Raum“, berichtet Cristina, „gerade weil ich von hier aus unmittelbaren Zugang zur Natur, zu meinem Garten und zu meinen Tieren habe: drei Esel – meine Gärtner, die den Rasen pflegen – Enten und Hühner, die alle ihren eigenen Namen haben, fünf Perserkatzen sowie meine


« PROFILE » RUBNER HAUS Hunde. Gleichzeitig empfinde ich diesen Raum als einen Zufluchtsort, der mich vor allem schützt.“

WOHNLICHES MIKROKLIMA Das große Wohnzimmer bildet mit der Küche eine räumliche Einheit. Hier kocht Cristina gerne gemeinsam mit ihrer Tochter Federica, empfängt gemeinsame Freunde und teilt diese freie, intelligente und respektvolle Art des Lebens und Wohnens. „Es ist ein Haus für wahre Freunde“, betont sie, „nicht für zufällige Gäste. Denn wer kommt, muss diese einfache Lebensweise akzeptieren, die dem Rhythmus der Natur folgt. Und tatsächlich betritt man mit großem Vergnügen dieses Haus, weil man sich einfach willkommen fühlt, vor allem wegen des erstaunlichen Mikroklimas, das das Holz garantiert.“ Die Isolierung dieses Holzbauprojekts ist so hervorragend, dass Cristina trotz Photovoltaik und Sonnenkollektoren und einer Höhe von 750 Metern über dem Meeresspiegel keine Heizung benötigt. Die Temperatur liegt im Winter immer bei 23 °C, ein Sonnenstrahl genügt, um das ganze Haus – die Massivholzgebäudehülle sowie die vielen anderen Bauelemente aus dem Naturrohstoff Holz – auf natürliche Weise gleichmäßig zu erwärmen.

FAMILIENBASIERTE PLANUNG In diesem Projekt spielt der Holzbau seine Stärken aus, weil die Grundidee, der menschliche Bezug und die architektonischen Umsetzungen von Rubner Haus bis ins kleinste Detail perfekt zusammenspielen. Cristina berichtet stolz: „Es war mein Vater, ein Ingenieur, der in Zusammenarbeit mit meinem Sohn Luca, diese ideale Lösung entworfen hat. Er hat unsere Bedürfnisse erfasst und stellte sich vor, was uns glücklich machen würde. Dank seiner planerischen Fähigkeiten ließ er nichts aus, er kümmerte sich um jeden einzelnen Aspekt. Ich denke gerne daran, dass er das letzte von Tausenden Projekten, denen er sich in seinem Leben gewidmet hat, mir gewidmet hat.“

EINFACH UND RAFFINIERT Für Rubner Haus gilt die Realisierung dieses Wohnprojekts als Paradebeispiel des naturnahen Planens und Bauens, denn dieses Projekt vereint eine nachhaltige Lebensweise, detailreiche Planung und professionelle Umsetzung. Der Naturbaustoff Holz spielt seine Stärken voll aus, um dieses Haus wortwörtlich zu einem „Lebensraum“ zu machen. Hier konnte das Südtiroler

Holzbauunternehmen als Spezialist für individuelle Projekte und Umsetzungen – vom Einfamilienhaus über Wohnanlagen bis hin zu Real-EstateEnsembles – mit viel Leidenschaft und Know-how beweisen, wie einfach und gleichzeitig raffiniert nachhaltiges Bauen und Wohnen in Holzbauweise realisiert werden kann.

UNTERSTÜTZUNG FÜR AUFTRAGGEBER UND PLANER Der Sinn für Design und Innovation in Verbindung mit der Sorgfalt und Präzision von Qualitätsarbeit hat Rubner Haus zur Nummer eins in Italien gemacht. Technologisch führend, ökologisch nachhaltig und qualitativ auf höchstem Niveau hat Rubner Haus bislang über 25.000 beispielgebende Projekte umgesetzt. Mehr noch, mit der Rubner Haus Boutique unterstützt das Unternehmen sowohl Auftraggeber als auch Planer mit einem vielseitigen Showroom für die Innen- und Außengestaltung. Auf einer Gesamtfläche von 700 m2 stehen verschiedenste Fassadenverkleidungen, Fliesen, Fenster, Türen, Parkett- und Holzböden, Badeinrichtung und diverse Einrichtungsgegenstände zur Auswahl – selbstverständlich inklusive projektspezifischer Fachberatung.

KONTAKT: Rubner Haus GmbH • Handwerkerzone 4 • I-39030 Kiens (BZ) • Italien Tel.: +39 0474 563 333 • E-Mail: haus@rubner.com • www.rubner.com/haus

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« PROFILE » CHIEMGAUER HOLZHAUS

EIN MEISTERWERK ÖKOLOGISCHER BAUWEISE DAS MASSIVHOLZHAUS PASSAU STEHT NICHT NUR FÜR EINE ÄSTHETISCH ANSPRECHENDE ARCHITEKTUR, SONDERN VOR ALLEM FÜR EINEN UMWELTFREUNDLICHEN ANSATZ.

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n einer Zeit, in der die Notwendigkeit nachhaltigen Bauens immer drängender wird, erstrahlt das Massivholzhaus Passau von Chiemgauer Holzhaus als herausragendes Beispiel für ökologisches Bauen in seiner schönsten Form. Mit seiner innovativen, CO2-speichernden Bauweise und einem Fokus auf Wohngesundheit setzt dieses Haus neue Maßstäbe für nachhaltiges Wohnen.

Die Grundlage dieses Konzepts bildet die Verwendung von Massivholz in seiner reinsten Form. Chiemgauer Holzhaus hat es verstanden, die natürlichen Eigenschaften des Holzes optimal zu nutzen. Als nachwachsender Rohstoff überzeugt Holz durch seine geringe CO2-Bilanz und seine Fähigkeit, Kohlenstoff langfristig zu speichern. Dadurch leistet das Massivholzhaus Passau aktiv einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen.

WOHNGESUNDHEIT IM FOKUS Die Bewohner des Massivholzhauses Passau dürfen sich nicht nur über die Umweltfreundlichkeit ihres Heims freuen, sondern auch über ein Höchstmaß an Wohngesundheit. Dies wird durch die Verwendung leim- und metallfreier Massivholzwände erreicht. Während viele herkömmliche Bauprojekte aufgrund des Einsatzes von Chemikalien und Kunststoffen eine potenzielle Quelle für Schadstoffe und Allergene darstellen, bietet das Massivholzhaus Passau eine komplett natürliche Umgebung, die frei von schädlichen Emissionen ist.

FAZIT: EIN VORZEIGEBEISPIEL FÜR NACHHALTIGES BAUEN Das Massivholzhaus Passau zeigt, dass ökologisches Bauen und höchster Wohnkomfort Hand in Hand gehen können. Mit seinem Fokus auf CO2-Speicherung und Wohngesundheit setzt es einen inspirierenden Standard für zukünftige Bauvorhaben. In einer Zeit, in der die Baubranche vermehrt nach umweltfreundlichen Lösungen sucht, erweist sich das Massivholzhaus Passau als Wegweiser in eine nachhaltigere und gesündere Zukunft.

CHIEMGAUER HOLZHÄUSER STEHEN FÜR: ✔ Heimische & natürliche Baumaterialien ✔ Leim- & Metallfreie Wandkonstruktion ✔ Hohe Dichtigkeit & Energieeffizienz ✔ Gesundes Wohnraumklima Individuell geplant

KONTAKT: Chiemgauer Holzhaus Holzhaus GmbH & Co. KG • Seiboldsdorfer Mühle 1a • 83278 Traunstein info@chiemgauer-holzhaus.de• www.chiemgauer-holzhaus.de

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« PROFILE » HONKA BLOCKHAUS

EIN MODERNES BLOCKHAUS FÜR DIE FAMILIE DAS ZUHAUSE VON SARA, LAURI UND IHREN KINDERN

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ara und Lauri wussten bereits, dass sie ein Blockhaus bauen möchten, bevor sie mit dem Entwurf eines solchen begannen. Bei einer Baumesse verliebte sich das Paar in den Designvorschlag Honka Ink, auf dessen Grundlage ihr Massivholzhaus entworfen wurde. Dabei lag ihr Fokus auf einem umweltfreundlichen Haus, das von einer Generation zur nächsten Bestand haben würde. Geradlinig und zeitlos - so skizzierte die Familie dem Architekten ihren Wunsch. Sie hatten das perfekte Eckgrundstück in Jyväskylä (Finnland) gefunden, mussten aber ein Jahr auf die Genehmigung des Bebauungsplans warten. Sie begannen dennoch, die Anbieter von Blockhäusern zu vergleichen und mit vier Unternehmen zu verhandeln. Sie kannten Honka, weil Lauris Eltern schon ein Honka-Haus gebaut hatten und sehr zufrieden sind. „Wir haben uns letztendlich auch für Honka entschieden, weil es ein zuverlässiges, finanziell solides und schon lange im Baugewerbe tätiges Unternehmen ist.“

KONZIPIERT FÜR EINE FAMILIE MIT KINDERN Auf der Suche nach Inspiration für das Design stöberte das Paar auf Instagram und in Innenarchitekturmagazinen. Neben vier Schlafzimmern und einem Arbeitszimmer wünschten sie sich eine große Wohnküche mit hoher Decke im Wohnteil. Sara bestand auch auf eine gerade Treppe, die vielleicht den Raum nicht bestmöglich ausnutzt, aber schön aussieht und ein Einrichtungselement ist, in das es sich zu investieren lohnt. „Um den Alltag reibungsloser zu gestalten, wollten wir Duschen auf beiden Etagen und eine „Alltags“-Lobby mit direktem Zugang zum Carport. Bei Kindern in der Familie ist ein Vorraum mit einer Toilette äußerst nützlich.“ Die Schlafzimmer verfügen zudem über begehbare Kleiderschränke, in denen sie schnell Ordnung schaffen können.

MODERN, ABER WARM UND GEMÜTLICH Die Familie gibt dem Endprodukt die Note neun von zehn. „Wir sind wirklich

zufrieden, denn wir haben bekommen, was wir wollten. Allerdings gibt es immer etwas Kleines zu reparieren oder man merkt erst im Alltag, dass man diese oder jene Kleinigkeit hätte anders machen sollen. Aber es ist nahezu perfekt, ich glaube eine 10 könnte ich einfach nie vergeben. Viele Lösungen haben sich dafür auch als sehr gut und clever herausgestellt, beispielsweise Schiebetüren anstelle herkömmlicher Türen in den meisten Räumen.“ Das Paar freut sich besonders über die großen Fenster und das viele Licht im Haus - der Bereich rund um das Haus ist gewissermaßen eine Erweiterung des Innenraums. Die offene Wohnküche ist zu einem beliebten Treffpunkt für die ganze Familie geworden. „Wir haben eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung und genießen es, viel Licht durch die Fenster zu bekommen. Wir bewundern jeden Tag die Holzoberflächen. Sie beweisen, dass auch ein modernes Zuhause warm und gemütlich sein kann.“

KONTAKT: HONKA Blockhaus GmbH • Lazarus-Mannheimer Str. 2 • 77694 Kehl Tel.: +49 (0) 78 51/620 92-0 • E-Mail: info@honka.de • honka.com/de

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« PROFILE » HUF HAUS

KUNSTWERK IM GRÜNEN DREIGESCHOSSIGE FACHWERKVILLA MIT KASKADENGARTEN

den existierenden Pool – harmonisch zusammenzuführen“, erklärt der Architekt. Der Plan ist aufgegangen: Zur Gartenseite hin ist das Haus über drei Etagen voll verglast – mit Blick auf die historischen Gebäude der Stadt und die ländliche Idylle. Die Steinterrasse schmiegt sich sanft an das Wohnhaus an und führt zum glitzernden Outdoor-Pool, der in den Abendstunden die Konturen des Fachwerks nachzeichnet. Die Wohnbereiche sprechen dieselbe Sprache: Die Übergänge zwischen den Räumen sind fließend, die Ausblicke in die Natur überall erlebbar. Eine große Deckenöffnung über dem Essplatz sorgt für maximale Weite bis unter das Dach.

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ie eine Skulptur im Garten – so beschreibt Architekt Peter Huf das gläserne Traumhaus aus Holz und Glas, das er buchstäblich in die wunderschöne Hügellandschaft von Guilford, Surrey hineingeplant hat. Durch die topografische Lage des Grundstücks ist ein dreigeschossiges HUF Haus entstanden, das sich vollständig zur Gartenseite hin öffnet und so das tägliche Leben zum Naturerlebnis macht. Die großzügig verglaste Fassade, der umlaufende Balkon und das imposante

Doppelpultdach lassen bereits erahnen, dass Offenheit und Licht ganz oben auf der Wunschliste der Bauherren Charles und Anna standen. Um den Hanggarten bestmöglich zur Geltung zu bringen und das besprochene Raumprogramm umsetzen zu können, wurde die untere Etage des Hauses als Gartengeschoss konzipiert. „Ein HUF Haus hat die Fähigkeit, ein Grundstück zum Leuchten zu bringen, es besser und schöner zu machen. Die Herausforderung ist, die Komponenten Haus, Garten, Natur – und in diesem Fall

Für Privatsphäre oder die passende Lichtstimmung sorgen flexible Außenjalousien, die sich bequem per SmartHome-Steuerung bedienen lassen. Genauso wie die Alarmanlage, Multimediageräte, die Beleuchtung oder die Temperaturen über die umweltschonende Luft-Wasser-Wärmepumpe. Per Taster oder Smartphone kann das Ehepaar – sogar aus der Ferne – auf das intelligente Haus zugreifen, Szenen abrufen oder Zentralbefehle steuern. Für die architektonische Planung hat das „Holly Blue House“ – benannt nach dem Vierbeiner von Charles und Anna – den Guilford Design Award 2021 gewonnen, der hervorragendes Design und eine nachhaltige Bauweise auszeichnet.

KONTAKT: HUF HAUS GmbH & Co. KG • Franz-Huf-Straße 1 • 56244 Hartenfels Tel.: +49 (0) 26 26/7 61-200 • E-Mail: huf-dorf@huf-haus.com • www.huf-haus.com

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« PROFILE » VÖMA

KLIMAFREUNDLICH & ZERTIFIZIERT NACHHALTIG BAUEN EINZIGARTIGES DESIGN UND GESUNDES RAUMKLIMA

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as eineinhalbgeschossige Musterhaus Pro Lifestyle von Vöma Biobau ist ein echter Hingucker. Das versetzte Pultdach und die ausgewählten ökologischen Materialien verleihen dem Haus einen modernen und eleganten Look. Doch das Musterhaus ist nicht nur schön, sondern auch gesund und zertifiziert nachhaltig. Es ist konsequent mit natürlichen Baumaterialien gefertigt, die für ein gesundes Raumklima sorgen. Die atmungsaktive Bio-Haus-Wand mit natürlichen Dämmmaterialien lässt Feuchtigkeit regulieren und schafft ein angenehmes Wohnklima.

HELL, GERÄUMIG UND BARRIEREFREI Das Musterhaus Pro Lifestyle ist ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlt. Die hellen Räume, die großzügigen Fenster und die natürliche Bauweise sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Auch älteren Menschen bietet das Musterhaus Pro Lifestyle hohen Komfort. Die schwellenlosen Übergänge machen das Haus barrierefrei und sorgen für einen sicheren und komfortablen Zugang zu allen Räumen.

ENERGIEEFFIZIENT UND ZERTIFIZIERT NACHHALTIG Das Musterhaus Pro Lifestyle ist nicht nur wohngesund, sondern auch energieeffizient. Die hervorragende Wärmedämmung sorgt dafür, dass Sie viel weniger heizen müssen. Das spart Ihnen nicht nur Geld, sondern ist auch gut für die Umwelt. Das Musterhaus ist nach dem Passivhausstandard gebaut. Das bedeutet, dass es sehr energieeffizient ist und nur sehr wenig Heizenergie benötigt.

INDIVIDUELLE GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN Vöma Bio Bau ist ein Familienunternehmen, das sich seid über 40 Jahren auf den Bau von ökologischen Holzhäusern spezialisiert hat. Das Unternehmen verwendet ausschließlich natürliche Baustoffe, die für ein gesundes Raumklima und eine zertifiziert nachhaltige Bauweise sorgen. Das Musterhaus Pro Lifestyle ist individuell gestaltbar und kann an die Bedürfnisse der Bauherren angepasst werden. So können Sie sich Ihr Traumhaus ganz nach Ihren Vorstellungen bauen lassen.

KONTAKT: Vöma-Bio-Bau Handels- und Vertriebs GmbH • Kellerweg 4 • 35641 Schöffengrund-Laufdorf Tel.: 0 64 45 612 05 21 • info@voema.de • www.voema.de

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« PROFILE » STREIF HAUS

EIN HAUS IN HOLZTAFELBAUWEISE NACHHALTIGKEIT BEGINNT MIT DEM PERFEKTEN GRUNDRISS

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icht nur das gewählte Material und das Herstellungsverfahren des Hauses spielen eine große Rolle. Es ist auch wichtig und richtig, das Haus genauso zu konzipieren, dass es nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel Wohnfläche bietet. Denn jeder realisierte Quadratmeter kostet Geld und verbraucht Ressourcen. Nachhaltig ist es, den Grundriss genau auf den Bedarf abzustimmen. Baufamilie Mietas ist genau das gelungen. Ein Haus mit einem perfekten Grundriss, das auf einer Netto-Raumfläche von 125 m2 alle Wünsche erfüllt. Der Grundriss kann beim

Haushersteller STREIF kostenfrei heruntergeladen werden. Die Holztafelbauweise zeichnet sich im Besonderen durch die QDF-zertifizierte Qualität aus. Die eingesetzten Hölzer stammen beim Haushersteller STREIF aus nachhaltiger, deutscher, PEFC-zertifizierter Forstwirtwirtschaft und alle weiteren im Haus verbauten Materialien unterliegen Qualitätsprüfungen vom TÜV-Rheinland „Gesünderes Bauen – Regelmäßige Überwachung“ und der unabhängigen, bautechnischen Überwachung für das „RAL Gütezeichen“ für den Holz-

hausbau. Das bietet Baufamilien maximale Sicherheit und Wertbeständigkeit. Als KfW-Energieeffizienzhaus 40 Plus punktet das Haus mit einem Endenergiebedarf von 9 kWh/(m2a). Die Architektur der Stadtvilla ist maßgeblich von den gewählten Fensterformaten geprägt. Besonders auffällig ist das elegante Haustürvordach an der Vorderseite. Die geschickte Anordnung der Fenster und der Haustür mit GlasSeitenteil verleiht dem Gebäude eine zeitlose Eleganz, die der Familie lange Freude bereiten wird. An der Seite der

Hier gelangen Sie zum Grundriss des Hauses

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« PROFILE » STREIF HAUS Stadtvilla befindet sich ein großer Carport, der einen praktischen Zugang zum Garten bietet. Sollte es bei einer geplanten Gartenfeier einmal regnen, bietet der Carport ausreichend Platz für die gesamte Gesellschaft. Auf der Gartenseite des kompakten Stadtvillengebäudes gibt es im Erdgeschoss eine Panorama-Hebeschiebetür und Terrassentüren in einer Eckanordnung. Im Obergeschoss ist ebenfalls in der Mitte eine doppelflügelige Terrassentür geplant, um das Gartenambiente in das Haus zu integrieren. Die Grundrissplanung der Stadtvilla basiert auf einem quadratischen Grundriss, der sich durch eine effiziente Gestaltung auszeichnet. Die Wohnräume sind in optimaler Größe gestaltet, und entsprechen exakt den Bedürfnis-

sen der Familie. In einer gut durchdachten Anordnung erstrecken sich der Küchen-/Essbereich und der Wohnbereich über knapp 40 m2. Die Küche bietet viel Platz und ist so geplant, dass sie weder vom Flur noch vom Wohnbereich aus direkt einsehbar ist, was besonders praktisch ist für diejenigen, die gerne kochen und die Küche als Arbeitsbereich nutzen. Vier Terrassentüren übereck, eine Panorama-Hebeschiebetüre und zwei Fenster fluten den Wohnbereich von drei Seiten mit Tageslicht. Die Fenstergrößen und -anordnung bringen die Natur ins Haus, und vom Wohnraum aus hat man das Gefühl, im Einklang mit dem Garten und der Natur zu sein, was das Wohlbefinden erheblich steigert. Das Erdgeschoss wird durch ein Gäste-WC und einen Haustechnik-/Hauswirt-

schaftsraum ergänzt. Die gerade Treppe im Mittelbereich des Hauses ist stilvoll und transparent gestaltet. Im Obergeschoss gibt es zwei gleich große Kinderzimmer, einen Elternschlafbereich mit Ankleide und ein großes Familienbad. Das Raumgefühl ist in jedem Zimmer großzügig. Und alle Wohn-/Schlafräume bieten mindestens zwei Fenster. Eine gute Versorgung mit Tageslicht bietet ebenfalls Wohnkomfort. Das Innendesign spiegelt die Vorlieben der jungen Familie wider, die ein stilvolles und gemütliches Zuhause geschaffen hat. Der charmante Mix aus Retro-, Hygge- und Industrial-Style verleiht dem Haus eine behagliche Atmosphäre. Die Baufamilie hat ihren Traum vom eigenen Zuhause verwirklichen können.

KONTAKT: STREIF Haus GmbH • Josef-Streif-Straße 1 • 54595 Weinsheim / Eifel Tel.: +49 (0) 65 51/12 00 • E-Mail: info@streif.de • www.streif.de

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« PROFILE » WEBERHAUS

MODERNE WOHLFÜHL-OASE FÜR DIE GANZE FAMILIE WEBERHAUS STELLT GEMÜTLICHES AUSSTELLUNGSHAUS IN DER FERTIGHAUSWELT SCHWARZWALD VOR

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infach rundum wohlfühlen! Das ist das oberste Ziel im Ausstellungshaus des badischen Fertighausherstellers WeberHaus in der Fertighauswelt in Kappel-Grafenhausen. Das frei geplante Architektenhaus zeigt, wie Familien sich einen modernen Wohntraum erfüllen können und punktet dabei mit stilvoller Architektur, modernem Design, Funktionalität, nachhaltiger Bauweise und zahlreichen individuellen Highlights. „Der Trend zum Haus als Lebensmittelpunkt und sicherer Rückzugsort hat sich in unsicheren Zeiten weiter verstärkt. Geselligkeit und Wohlfühlen im eigenen Zuhause sind dabei genauso wichtig wie die individuellen Bedürfnisse der ganzen Familie“, erklärt Wolfgang Weber, Geschäftsführer bei WeberHaus. „Deshalb haben wir das Ausstellungshaus ganz bewusst von innen nach außen entworfen – angepasst an die Wünsche einer Familie, die ihr Traumhaus mit vielen besonderen Wohnmomenten gestalten möchte.“

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LANDHAUS-STIL MODERN INTERPRETIERT Das Architektenhaus präsentiert sich als zeitlos stilvolles, zweigeschossiges Landhaus mit einem Walmdach. Besondere Akzente setzt es durch klassische, aber modern umgesetzte Elemente und einen originellen Grundriss: So wird der quaderförmige Baukörper durch Anbauten mit Schrägdach erweitert, die das Haus optisch bereichern und gleichzeitig funktional durchdacht sind. Die beiden Anbauten sind über Eck platziert – vorne für einen überdachten Hauseingang mit Veranda und einen seitlichen Technikraum, sowie der Küchenanbau mit überdachter Terrasse an der gegenüberliegenden Seite bzw. Rückseite des Hauses. Aufgelockert wird die Putzfassade durch eine Holzschalung. Die unterschiedlichen Höhen und Breiten der Hölzer sorgen für ein dynamisches Schalungsbild. Auch die Sprossenfenster sind ein Klassiker, die im Industrie-Look modern interpretiert sind. Zudem schaffen sie eine gelungene Verbindung zwischen

der Außengestaltung und dem Innenbereich des Hauses.

GEMÜTLICHER LEBENSMITTELPUNKT „Mit diesem Architektenhaus folgen wir keinem schnelllebigen Trend. Unser oberstes Ziel ist es, dass Familien sich rundum zuhause fühlen. Schon beim Eintreten soll jeder das Gefühl haben: Hier möchte ich wohnen, hier will ich bleiben“, sagt Weber. Die Gestaltung des Hauses mit einer Wohnfläche von circa 190 m2 hat WeberHaus gemeinsam mit den Innenarchitekten von Geplan Design aus Stuttgart entwickelt. Im Mittelpunkt stehen viel Raum für geselliges Beisammensein mit Familie und Freunden, die verschiedenen Bedürfnisse von Erwachsenen und Kindern, aber auch funktionaler Komfort, der auf den Lebensalltag einer modernen Familie abgestimmt ist. Einladend und lebensnah präsentiert sich schon der überdachte Hauseingang, der wohnlich als Veranda gestaltet ist: Hier kann man im Trockenen ankommen,


« PROFILE » WEBERHAUS Gäste empfangen oder im Hängesofa Kindern beim Spielen zusehen. Das Interieur des Hauses ist durchgängig geprägt von Gemütlichkeit – unterstützt durch natürliche Materialien und haptisch angenehme Oberflächen wie Steinfliesen, Holzparkett und warme Farben. Diese Gemütlichkeit empfängt den Besucher bereits in der Diele mit integrierter Garderobe. Von dort gelangt man in das Herzstück des Hauses: den offenen, großzügigen Koch-, Ess- und Wohnbereich, der voll und ganz auf Geselligkeit ausgerichtet ist. Hier lassen der originelle Grundriss, eine durchdachte Raumaufteilung und raumbildende Highlights besondere Wohnwünsche Wirklichkeit werden: Die offene Küche im Anbau ist durch vier Dachflächenfenster und eine asymmetrische seitliche Verglasung vom Licht umhüllt. Die zentrale Kochinsel ist in den Wohnbereich integriert und bildet mit dem großzügigen Wohn-Essbereich den geselligen Mittelpunkt. Und wer einfach nur entspannen möchte, für den gehört zum Wohnbereich zudem ein über drei Stufen abgesenkter TV- und Medienbereich. Die Inneneinrichtung setzt zahlreiche Highlights durch einen vielseitigen Stilmix. Das warme Holzparkett in Kombination mit stilvollen Einbauelementen – wie einer

modernen Eckbank im Essbereich und einer gemütlichen Sitzlandschaft im Medienbereich – schaffen ein ganz besonderes Wohnerlebnis. Ergänzt werden die Einbauelemente durch eine lose Möblierung aus modernen und rustikalen Möbeln. Auch in der Beleuchtung setzt sich der Stilmix aus Klassikern und modernen Elementen fort. Neben dem Wohnbereich findet sich im Erdgeschoss ein Technikraum, eine Gästetoilette, ein Hauswirtschaftsraum und ein separates Büro, das variabel auch als Gästezimmer genutzt werden kann. Der Aufgang zum Obergeschoss ist mit einer Podesttreppe mit Metallgeländer in einem filigranen grafischen Muster gestaltet und schafft einen lichtdurchfluteten Übergang in den privaten Bereich des Hauses. Für den Lichteinfall sorgen vier hochwertige Dachflächenfenster von Velux über der Treppe.

INDIVIDUELLE WOHNERLEBNISSE Das Obergeschoss ist geprägt von einem großzügigen Raumgefühl, das durch die teilweise offene Gestaltung bis zum First entsteht. In den separaten Bereichen für Eltern und Kinder ist der Grundgedanke von Gemütlichkeit und

Wohlfühlen konsequent, mit Liebe zum Detail und entsprechend den individuellen Bedürfnissen umgesetzt. Das Schlafzimmer der Eltern ist ein Rückzugsort mit besonderen wohnlichen und funktionalen Highlights. Von dort führt eine große Glasschiebetür zu einer Loggia. Hinter einer Wand verbirgt sich die Ankleide mit einem praktischen Wäsche-Abwurfschacht in den Hauswirtschaftsraum. Gegenüber dem Bett schließt sich das geräumige und helle „en Suite“-Elternbad an – abgetrennt durch eine Doppelglasdrehtür im Industrie-Look, die die Sprossenoptik der Fenster wieder aufnimmt. Bei Bedarf schafft ein Vorhang Sichtschutz. Das coole Kinderzimmer nutzt die volle Raumhöhe für ein besonderes Wohnerlebnis mit einer Plattform zum Spielen, Lesen oder Chillen. Altersgerechte Hingucker sind die Deko-Elemente im SC FreiburgDesign, die zudem die von gemeinsamen Werten geprägte Partnerschaft zwischen WeberHaus und dem sympathischen Bundesligisten zeigen. Auch ein eigenes Duschbad gehört zum Kinderbereich. Ein zweites Kinderzimmer ist im Grundriss vorgesehen – der Raum kann aber auch als Gästezimmer genutzt werden. Im Ausstellungshaus dient er als Büro.

KONTAKT: WeberHaus GmbH & Co. KG • Am Erlenpark 1 • 77866 Rheinau Tel.: +49 (0) 78 53/83 830 • E-Mail: info@weberhaus.de • www.weberhaus.de

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« PROFILE » BEILHARZ HAUS

WOHNEN IM GRÜNEN: DAS IDYLLISCHE SATTELDACHHAUS MIT CHARM SCHNELL UND EINFACH ZUM TRAUMHAUS – MODULHÄUSER VON BEILHARZ-HAUS

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as Satteldachhaus 772.545 ist ein wahrer Traum für alle Naturliebhaber! Die Holzverschalung und der Nutzgarten verleihen dem Haus einen ökologischen Charme, der seinesgleichen sucht. Doch das ist noch lange nicht alles: Die Gaube und der freistehende Balkon bieten nicht nur einen schönen Ausblick, sondern lassen auch jede Menge Licht ins Dachgeschoss. Hier fühlt man sich wohl und kann die Natur in vollen Zügen genießen. Ein Haus, das nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch ein positives Lebensgefühl vermittelt. Das Modulhaus von Beilharz-Haus ist die perfekte Wahl für alle, die auf der Suche

nach einem modernen und flexiblen Wohnkonzept sind. Mit diesem innovativen Hauskonzept können Sie Ihre Wohnträume verwirklichen und dabei von zahlreichen Vorteilen profitieren. Egal ob als Ferienhaus, Büro oder als dauerhafte Wohnlösung – das Modulhaus von Beilharz-Haus ist vielseitig einsetzbar und lässt sich individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen. Dabei überzeugt es nicht nur durch seine hohe Qualität und Langlebigkeit, sondern auch durch seine schnelle und unkomplizierte Bauweise. Dank der vorgefertigten Module können Sie Ihr neues Zuhause in kürzester Zeit beziehen und sofort in eine neue Ära des Wohnens starten.

Worauf warten Sie noch? Machen Sie jetzt den entscheidenden Schritt und wählen Sie das Modulhaus von Beilharz Haus – ein Haus, das Ihnen Freiheit, Flexibilität und modernes Wohnen auf höchstem Niveau bietet! Als in vierter Generation geführtes Familienunternehmen mit über 85-jähriger Holzbautradition und mehr als 1.600 gebauten Häusern steht Beilharz Haus für Kontinuität und Beständigkeit. Auf Basis unserer Philosophie „Ökologie, Architektur, Qualität und Sicherheit – von Menschen für Menschen“ verwirklichen wir den Traum vom Eigenheim: Als individuell geplantes Architektenhaus oder Modulhaus im Baukastensystem.

KONTAKT: Beilharz GmbH & Co. KG • Rosenfelder Straße 100 • 72189 Vöhringen Tel.: 0 74 54/95 88-0 • www.beilharz-haus.de • Instagram: beilharzhaus

130 greenhome Dezember | Januar


« PROFILE » DANWOOD

ELEGANTER HOCHSTAPLER ALS „HOUSE TO GO“ DAS MUSTERHAUS NEXT145 IM MUSTERHAUSPARK FELLBACH BEI STUTTGART ZEIGT EIN MODULHAUS IN AUSSERGEWÖHNLICHEM DESIGN. WOHNEN, ESSEN UND KOCHEN KONZENTRIEREN SICH IM GROSSZÜGIGEN ERDGESCHOSS DER MODULAREN STADTVILLA VON DANWOOD. SCHLAFZIMMER, ANKLEIDE UND EN-SUITE-BAD, BÜRO, BALKON UND EIN ANGESAGTES SITZFENSTER SIND ÜBER EINE NAHEZU SCHWEBENDE TREPPE ERREICHBAR.

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ie Modulhäuser der NEXT-Linie von Danwood lassen sich perfekt Modul an Modul zum kleinen oder großzügigen Bungalow aneinanderreihen. Aber auch übereinandergestapelt, ergeben sich tolle Wohnraumlösungen mit ansprechender Architektur. Bestes Beispiel ist das Musterhaus „NEXT 145“ in der Ausstellung „Eigenheim & Garten“ in Fellbach bei Stuttgart. Sein Design wird durch die NEXT-typischen wandhohen Verglasungen bestimmt. Die fallen besonders ins Auge, wenn die Besucher in der Dämmerung durch den Musterhauspark spazieren. Dann erlaubt der warme Lichtschein, der aus dem Inneren dringt, vollen Einblick ins moderne Interieur. Umgekehrt – und das ist für Bauherren wichtiger – genießen Bewohner eines solchen Designhauses nicht nur taghelles Ambiente, sondern auch ungetrübte Ausblicke von fast jedem Standort im Haus.

Da solche Ein- und Ausblicke nicht in jeder Situation gewünscht sind, lassen sich diese mittel Raffstores minimieren bzw. gänzlich wegblenden. Diese Funktion ist auch bei zu viel Sonnenschein hilfreich. Bei Hitze lässt sich zudem die Klimaanlage in Betrieb nehmen. Dank eigener Stromerzeugung auf dem Dach kann man das ruhigen Gewissens tun. Auch das das elektrische Kaminfeuer darf so Romantik in den modernen Wohnraum bringen. Für die Wärme sorgt eine Luftwasserwärmepumpe mit Fußbodenheizung. Im Fellbacher Musterhaus wird im Obergeschoss auch eine Infrarot-Heizung als Alternative gezeigt. Sämtliche Technik im smart ausgestatteten NEXT-Haus mit dem Energieeffizienz-Label 40 Plus kann in das Smart Home-System eingebunden und auch per App gesteuert werden. Auffällig und attraktiv ist die hohe Haustür. Auch sie kann aus der Ferne per App geöffnet werden – zum Beispiel, wenn

der Fensterputzer, dessen Dienste hier angebracht sind – kommt, und keiner zu Hause ist. Sind Design und Haustechnik schon beeindruckend, ist es erst recht die kurze Bauzeit: Länger als zwei bis drei Wochen besteht die Baustelle nicht (ausgenommen Bodenplatte, die extra gefertigt wird.) Das Haus wird in komplett ausgestatteten Modulen geliefert, die auf der Baustelle montiert und inklusive technischen Installationen verbunden werden. Dann wird das Dach dicht gemacht, und schon können die Bauherren einziehen. Ein „house to go“ sozusagen. Die Wände sind bereits gespachtelt, gestrichen und auf Wunsch tapeziert, ein moderner Designboden bedeckt den Boden und Waschbecken, Dusche und Badewanne sind wie die Fliesen schon im Werk, eingebaut worden. Die Materialen sind nicht von der Stange, sondern die Bauherren bemustern vorab ihr Haus – auf Wunsch auch mit voll ausgestatteter Einbauküche.

KONTAKT: Danwood S.A. • Zweigniederlassung Berlin • 12489 Berlin • Justus-von-Liebig-Straße 7 Tel.: 0 30/67 82 39 80 • E-Mail: next@danwood.de • www.danwoodnext.de

www.greenhome.de 131


« PROFILE » FINGERHAUS

ZUKUNFTSSICHERES BAUEN MIT FINGERHAUS DIE FAMILIE AUSTINAT HAT SICH IHR INDIVIDUELLES TRAUMHAUS AUF 143 M2 VERWIRKLICHT.

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er Traum vom eigenen Zuhause wird heute durch hohe Energiekosten und steigende Bauzinsen erschwert. FingerHaus bietet für diese Probleme mit seinen energieeffizienten Fertighäusern in Holzständerbauweise eine innovative Lösung. Das nordhessische Unternehmen setzt auf modernste Hauskonzepte, die nicht nur energieeffizient sind, sondern auch den Nachhaltigkeitsanforderungen staatlicher Förderprogramme entsprechen. So wird das Bauen nicht nur greifbar, sondern auch zukunftsfähig. Denn, wer mit Holz baut, macht ein Stück Natur zum Mittelpunkt seines Lebens. Holz hat als nachwachsender Rohstoff eine hervorragende Ökobilanz und ist als Baustoff in besonderem Maße geeignet, da er zu einem behaglichen und wohngesunden Raumklima beiträgt. Die Familie Austinat hat sich ihr individuelles Traumhaus auf 143 m2 verwirklicht. Ein durchdachter Grundriss, präzise Raumgestaltung und modernes Design waren Grundpfeiler der Planung. Dank der hochgedämmten THERMO+Gebäudehülle, regenerativer Heizsysteme und einer klimaneutralen Produktion von FingerHaus zeichnet sich das Haus durch eine beeindru-

ckende Energieeffizienz aus, wodurch es dem energetischen Standard eines Effizienzhaus 40 entspricht.

uns fühlt es sich wärmer an, in einem Holz- statt in einem Steinhaus zu leben“, sagt Sarah Austinat ganz klar.

Da sie sich vor dem Hausbau als absolute „Bau-Laien“ bezeichneten, überzeugte sie das Konzept Fertighaus schnell. „Uns war Transparenz sowohl bei den Kosten als auch bei der Realisierbarkeit unserer Wünsche von Anfang an sehr wichtig“, so Marvin Austinat. Die Entscheidung, ein Haus in Holzständerbauweise zu bauen, war schnell getroffen. Denn das Paar bevorzugt modernes Fachwerk mit einem angenehmen Wohngefühl. „Für

FingerHaus legt höchsten Wert auf Qualität ohne Kompromisse, die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung und absolute Verbindlichkeit. Dies geht einher mit transparenten Kosten und einer 24-monatigen Festpreisgarantie. Obwohl zahlreiche Hauskonzepte als Inspirationsquelle dienen, erfolgt die Planung jedes Hauses durch einen Architekten, der die Wünsche der Bauherren maßgeschneidert umsetzt.

KONTAKT: FingerHaus GmbH • Auestraße 45 • 35066 Frankenberg/Eder Tel.: 0 64 51/504-560• E-Mail: hausbau@fingerhaus.de • www.fingerhaus.de

132 greenhome Dezember | Januar


« PROFILE » GUSSEK HAUS

OFFENHEIT ALS GESTALTUNGSPRINZIP EIN TRAUMHAUS IN TRAUMLAGE AM FLUSS. NAHE DER NIEDERLÄNDISCHEN GRENZE HAT GUSSEK HAUS FÜR BERNHARD MEYER EIN IN VIELEN BELANGEN AUSSERGEWÖHNLICHES HAUS ERRICHTET.

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an muss schon eine Drohne aufsteigen lassen, um die 54 der Photovoltaik-Module auf dem Flachdach des Einfamilienhauses zu zählen. Von der Straße aus kann man sie nur erahnen. „Das ist gut so“, sagt Bauherr Bernhard Meyer. Für sein ästhetische Empfinden ist dieses Nicht-Sehen der Idealzustand. Das Gesamtbild seiner luxuriösen Villa am Stadtrand von Nordhorn erstrahlt im hellsten Weiß und kommt ohne PV-Farbnuancen aus. „Ich wollte ein Haus nach BauhausVorbild“, erklärt er. Das hat geklappt!

SCHMALES GRUNDSTÜCK, SCHLANKES HAUS Bernhard Meyer ist begeisterter Segler: „Vielleicht gefällt mir die schmale, lange Form des Hauses deshalb so gut, weil sie mich an den Rumpf eines Bootes erinnert.“ 8,60 Meter breit, fast 20 Meter lang. Das ergibt im Erdgeschoss knapp 140 Quadratmeter Wohnfläche. Wegen der Galerie sind es oben 25 Quadratmeter weniger.

FLEXIBILITÄT BEI GUSSEK HAUS Das Innere lässt sich ganz im Sinne der bevorzugten Bauhaus-Stilrichtung mit den Adjektiven geometrisch, puristisch, funktional umreißen. Klarheit und Luxus widersprechen sich nicht. Hier folgt jemand seinen eigenen Vorstellungen. Alles in Weiß, aufgeräumt bis in den letzten Winkel – und das nicht nur zum Fototermin. „Das ist nicht jedermanns Sache“, weiß Meyer. Aber das spielt zum Glück keine Rolle. Denn, und jetzt folgt der Satz, der jedem GUSSEK-Bauherrn auf den Lippen liegt: „Uns muss es gefallen. Uns!“ – Und das tut es.

ÜBER DIE SKYBRIDGE IN DEN PRIVATBEREICH Die bodentiefen Fenster eröffnen großartige Perspektiven für das Homeoffice. Der Blick von der Galerie nach unten und vice versa hat es in sich. Das nahezu rahmenlose Glasgeländer erinnert an einen vertrauten Spruch: „Die Mauer muss weg!“ – Es wirkt immer wieder

faszinierend, wenn Offenheit zum Gestaltungsprinzip avanciert! Gleichzeitig flankiert das Geländer einen Übergang. – Übergang? – Ja tatsächlich! Einfamilienhäuser sind zwar per se privat. Aber hinter der Skybridge wird es noch privater, falls diese Steigerungsform erlaubt ist. Die „Brücke“ signalisiert auf elegante Weise, dass man ohne exklusive Zutrittsberechtigung hier besser Halt macht.

HAUSKRAFTWERK IM KELLER ERMÖGLICHT KLIMANEUTRALEN BETRIEB Die 23,4KWp-PV-Anlage auf dem Flachdach produziert rund 17.000 Kilowattstunden im Jahr. „Wir sind bei Heizung und Strom zu mehr als 80 Prozent autark.“ Sonnenlicht vorausgesetzt, ist die Notstromversorgung des Hauskraftwerkes in der Lage, bei Bedarf und im Notfall das komplette Haus dauerhaft mit Strom zu versorgen. Miteingerechnet der Pool und das Betanken der zwei Elektroautos.

KONTAKT: Gussek-Haus Franz Gussek GmbH & Co. KG • Euregiostraße 7 • 48527 Nordhorn Tel.: +49 5921 174-0 • E-Mail: hausinfo@gussek.de • www.gussek-haus.de

www.greenhome.de 133


« PROFILE » KEITEL HAUS

BESSER ALS GLEICH GUTE SCHON VON AUSSEN SIEHT MAN HAUS BUCHENHAIN VON KEITEL HAUS AN, DASS ES MIT HOHEM PROFESSIONELLEM ANSPRUCH GEPLANT WURDE.

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ass Haus Buchenhain im Kreis seiner Nachbarn besonders angenehm ins Auge fällt, ist kein übertriebenes Lob. Allen gemeinsam ist die zweigeschossige Bauweise mit flachem Satteldach, alle prägt ein Farbund Materialmix aus roter Dacheindeckung, weißer Putzfassade und Holz, aber bei Haus Buchenhain hat man einfach mehr daraus gemacht. Gelungen ist dies zum Beispiel durch den kreativen Umgang mit dem Thema Holzschalung: Statt einer Giebelschalung, die der Giebelfassade die Höhe und Luftigkeit genommen hätte, wählten die Planer hier eine Holzschalung im Obergeschoss – ein Stilelement, das auf den ersten Blick an regionaltypische Vorbilder erinnert und als Hommage an den ländlichen Standort verstanden werden kann. Dass Haus Buchenhain aber dennoch jugendlich und modern wirkt, ist unter anderem der Entscheidung für eine zeitgemäß schlichte, horizontale Leistenschalung und für einen weiß verputzten Giebel zu verdanken. So erfüllt sich mit Haus Buchenhain dank großem planerischem Geschick der Wunsch junger Baufamilien, trotz regionaltypischer Vorgaben in einem ländlichen Baugebiet ein modernes Haus zu bauen. Das Fenster im Giebelspitz kann als Zeichen dafür gelten, dass auch beim Raumprogramm Außergewöhnliches zu erwarten ist.

WOHNEN ALS ERLEBNIS So erschließt der an ein gerades Faltwerk mit Glas-Seitenwand anschließende Flur nicht nur die üblichen Individualräume für eine vierköpfige Familie, sondern auch ein Gästezimmer, ein Kinderbad und ein Familienbad mit Sauna.

Dies in einem Baukörper, der mit Außenmaßen von 8,66 x 11,25 m eher kompakt ausfällt So bestätigt sich auch hier der Eindruck, dass bei Haus Buchenhain alle Möglichkeiten ausgeschöpft wurden, um der Baufamilie angesichts der gestalterischen und räumlichen Vorgaben ein zeitgemäßes Leben mit viel Komfort zu ermöglichen. Letzteres zeigt auch die Ausstattung des individuellen Entwurfs: eine hochwertige

Haushülle und eine Luft-WasserWärmepumpe mit integrierter Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung sorgen für hervorragende Energiewerte, die Photovoltaikanlage auf dem Dach macht aus Haus Buchenhain ein lupenreines Plusenergiehaus. So bietet es seinen Bewohnern auch in Zeiten schnell steigender Energiepreise eine sichere Basis für ein unbeschwertes Leben.

KONTAKT: Keitel-Haus GmbH • Reubacher Straße 23 • 74585 Rot am See – Brettheim Tel.: +49 (0) 79 58/98 05 - 0 • E-Mail: info@keitel-haus.de • www.keitel-haus.de

134 greenhome Dezember | Januar


« PROFILE » REMS-MURR-HOLZHAUS

EIN HAUS ZUM AUFATMEN NEUBAU EINES WOHNHAUSES NACH ABRISS AUF BESTEHENDEM KELLER

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as ursprünglich auf dem Grundstück stehende Gebäude war in einem schlechten Zustand. Die Räumlichkeiten hatten auch nicht gepasst, da noch eine kleine Einliegerwohnung notwendig war. Ausschlag zum Kauf der Immobilie war das traumhafte Grundstück. Das Bestandsgebäude wurden zum Großteil abgerissen. Auf der Ost- und Südseite waren aber noch gemauerte Wände in einem guten Zustand vorhanden, die erhalten wurden. Die Herausforderung war, diese Bestandwände in die Neukonstruktion mit einzubeziehen. Um genaue Maße zu erhalten, wurde mit einem 3 D Laserscanner gearbeitet. Die neuen Wände wurden mit unseren massiven Holzmauerwänden erstellt. Zusätzlich wurden diese von außen mit Holzfaserplatten gedämmt. Auch der Studiodachstuhl wurde vollflächig mit Holzfaserplatten gedämmt. Dach und Wand sind ohne irgendwelche Folien gedämmt und zu 100 % diffusionsoffen. Somit kann auf eine technische Lüftungsanlage verzichtet werden.

Ein weiterer Vorteil der Holzfaserplatten ist die hohe Phasenverschiebung bei Wärmeeinstrahlung. Daraus ergibt sich ein perfekter sommerlicher Hitzeschutz. Das alte Haus wurde mit Öl beheizt. Jetzt übernimmt dies in Verbindung mit einer Fußbodenheizung eine Luft-/Wasserwärmepumpe, die auch für das warme Wasser sorgt. Unterstützt wird diese durch eine PV-Anlage mit einer Leistung von ca. 10 KW.

Eine weitere Herausforderung war die Lage des Hauses in einem alten Wohngebiet mit starkem Gefälle. Auch war die Baustelle 30 m von der Zufahrtsstraße entfernt. Da wir über eigene LKW`s und Autokräne verfügen war auch dies für uns kein großes Problem. Auch alle zur Baugenehmigung notwendigen Unterlagen wie Genehmigungspläne, Abrissgenehmigung, Statik, Wärmebedarfsberechnung wurden auch von uns komplett übernommen.

KONTAKT: Rems-Murr-Holzhaus GmbH • Wiesenstraße 9 • 71577 Großerlach-Grab Tel.: +49 (0) 7 19 22 02 44 • E-Mail: service@remsmurr-holzhaus.de • www.remsmurr-holzhaus.de

www.greenhome.de 135


« PROFILE » SONNLEITNER

ARCHITEKTURHIGHLIGHT IN LÄRCHE WOHNEN VON MORGEN – DIESEM THEMA HAT SICH DER ARCHITEKT DER BAUHERREN GEWIDMET. WAS DARAUS WURDE UND WIE ZUFRIEDEN DIESE NEUEN HOLZHAUSBESITZER SIND, MÖCHTEN WIR IHNEN HIER KURZ VORSTELLEN. und dem architektonischen Ansprüchen des Architekten und der Bauherrenfamilie mehr als gerecht werden. Bewusst ökologisch gelöst durch die von Sonnleitner patentierte Twinligna-Bauweise hat dieser Hausentwurf eine durchgängig nachhaltige Handschrift. Wohngesund das Raumklima, hell die beiden vollgeschossigen Räume – alles bestens geschützt durch ein Satteldach mit einem Meter Traufüberstand. Alle Fenster und Fenstertüren wurden mit Vorsatzschalen aus Aluminium versehen, ideal um Wetterkapriolen zu widerstehen.

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ahlreiche Details der aktuell beliebten Architektursprache griff der Architekt Reiner Roth, Freising im Auftrag der Bauherren auf und schuf bereits auf Papier, was später der Holzbaupionier Sonnleitner in gewohnter, hochwertiger Holzbauweise realisierte. Viele Köche verderben den Brei? Das möchten wir bei diesem zeitlos schönen Ökohaus so nicht unterschreiben. Zahlreiche Ideen und optisch sehr gelungene Akzente verleihen dem fast ausschließlich aus Holz gefertigten Einfamilienhaus ein harmonisch ausgeglichenes Erscheinungsbild.

SMART IN DER ERSCHEINUNG, ZUKUNFTSWEISEND IN DER TECHNIK Optimale Raumnutzung – gepaart mit intelligenter Grundrisslösung ermöglichte auch bei diesem Architektenhaus kreative Wohnraumnutzungen genauso wie durchdachte Wohndetails.

Dieses ca. 8,8 Meter breite und 13,00 Meter lange Einfamilienhaus wurde kostenoptimiert als „Ausgebautes Haus“ geordert.

Fazit: Ein konsequent durchdachtes Holzhaus auf höchstem Qualitätsniveau, bei dem nicht nur der ökologische Fußabdruck positiv ist, sondern auch dessen Ausstrahlung.

Als KfW-55 konzipiertes Holzhaus bezieht es seine Energie aus einer modernen Luftwärmepumpe, gepaart und gespeist durch eine leistungsstarke Photovoltaikanlage. Temperiert werden die Räume über eine Fußbodenheizung.

STIMMIGES GANZES Anthrazitfarbene Fassadenplatten zwischen den Fensterfronten im Obergeschoss stehen in bester Harmonie mit der längsgefrästen Fassadengestaltung aus Lärchenholz, die mit der Zeit eine farblich angepasste Symbiose in Grau erreichen wird.

HOLZ UND GLAS BALANCE HAT STIL Zwei Materialien, die sinnvoll, ökologisch einwandfrei, pflegeleicht sind

KONTAKT: Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG • Afham 5 • 94496 Ortenburg Tel.: +49 (0)85 42/96 11-0 • E-Mail: info@sonnleitner.de • www.sonnleitner.de

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« PROFILE » TALIS HOLZHÄUSER

NULL ABHÄNGIGKEIT – MAXIMALER KLIMASCHUTZ HELL, GROSSZÜGIG UND AUSGESPROCHEN HYGGELIG – DIESES EINFAMILIENHAUS VON TALIS® HOLZHÄUSER IST NICHT NUR WUNDERSCHÖN, SONDERN VOR ALLEM ENORM ENERGIEEFFIZIENT. DANK INNOVATIVER HAUSTECHNIK IST DARIN EIN NAHEZU ENERGIEAUTARKES LEBEN MÖGLICH. teste Stelle des Raumes nun die wärmste. Eine möglichst große Photovoltaikanlage auf dem Dach mit Speicher vervollständigt das Konzept vom energieautarken Leben. So gelingt es den Hausbesitzern, einen großen Teil des benötigten Stroms für Haushalt, Wohnklima und Mobilität selbst zu erzeugen. Die hervorragende Effizienz in Kombination mit erneuerbaren Ressourcen ermöglicht eine drastische Minderung von CO2-Emissionen gleich auf mehreren Wegen.

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edes Talishaus – egal ob Tiny-, Einoder Mehrfamilienhaus – ist vom Scheitel bis zur Sohle so konstruiert, dass es kaum Energie benötigt und im Winter mollige Wärme bietet. Ein komplexes Heizsystem ist nicht erforderlich, z.B. genügt eine kleine Lösung wie die optional erhältliche InfrarotFensterheizung. In Kombination mit der von Talis® entwickelten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung lässt es sich kaum energiesparender heizen. Ein Null-

energiehaus von Talis® hat einen durchschnittlichen Jahreswärmebedarf von ca. 30 kWh/qm. Deutlich weniger also als die meisten aktuellen Neubauangebote. Zudem ist das Heizsystem im Vergleich zu einer Wärmepumpe um einiges günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt. Keine meterlangen Rohre, keine Heizkörper, freier Platz im Technikraum, keine Wartungsarbeiten und kein kostenintensiver Austausch nach Verschleiß. Noch dazu ist das Fenster als bisher käl-

Das deutschlandweit tätige Unternehmen Talis® Holzhäuser geht seit über 20 Jahren alternative Wege, setzt auf selbstentwickelte Technologien und ist Teil wegweisender Forschungsprojekte. Das Unternehmen testet Eigenentwicklungen ausgiebig in eigenen Wohnanlagen, bevor sie als ausgereifte Produkte angeboten werden. Die letztjährige Auszeichnung als Top100 Innovator und zahlreiche positive Rezensionen bestärken Talis® auf dem Weg in die klimaneutrale Zukunft des Hausbaus.

KONTAKT: Talis® Holzhäuser • Johannes-Mejer-Straße 20 • 25813 Husum Tel.: +49 (0) 48 41/9 61 41 0 • E-Mail: info@talishaus.de • www.talishaus.de

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ffrre eu un nd dli lich ch mit it der er Lu ufftt--Wa Wass sse errr-Wä W ärrm mep epu um mpe pe Da aiiiki kin A ki Alltth he errma ma 3 H HT. T.

HEIZKESSEL RAUS – WÄRMEPUMPE REIN BEISPIELE AUS DER PRAXIS ZEIGEN DEN WEG ZUR UMWELTFREUNDLICHEN HEIZUNG OHNE AUFWENDIGE HAUSSANIERUNG

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ie Nutzung von Wärmepumpen ist heute in nahezu allen Gebäudetypen möglich und sinnvoll – vom neuen Einfamilienhaus bis zu Gewerbegebäuden und sogar im unsanierten Altbau. Wärmepumpen sind europaweit millionenfach im Betrieb und auch in Deutschland werden immer mehr Häuser mit einer Wärmepumpe beheizt. Dank moderner Luft-Wasser-Wärmepumpen wie der Daikin Altherma 3 H HT ist der Einsatz nicht nur in Neubauten, die mit niedrigen Vorlauftemperaturen auskommen, sondern auch in älteren Gebäuden mit Baujahr vor 1990 möglich. Hier sind meist höhere Vorlauftemperaturen von bis zu 70 °C nötig, die die Daikin Altherma 3 H HT bereitstellen kann. Eine Wärmepumpe kann innerhalb von nur zwei bis drei Tagen gegen einen alten Öl- oder Gas-Heizkessel getauscht werden. Alle anderen Komponenten wie bereits vorhandene Heizkörper, Konvektoren

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oder Fußbodenhei- zungen können weiterhin verwendet werden.

ABKEHR VON FOSSILEN BRENNSTOFFEN GANZ OHNE MODERNISIERUNGSMASSNAHMEN Das Ehepaar Freiburger aus der Nähe von Heilbronn hat sich bereits vor drei Jahren von seiner Ölheizung getrennt und die moderne Wärmepumpe in ihrem 1996 gebauten Haus installieren lassen. Der Heizungstausch hat nur drei Tage gedauert. „Schon seit Jahren wollten wir unsere Ölheizung ersetzen und weg von fossilen Brennstoffen kommen. Bisher gab es aber keine befriedigende Lösung, bei der wir nicht das ganze Haus hätten renovieren müssen“, berichten die Hauseigentümer. Dank der Wärmepumpe Daikin Altherma 3 H HT ECH2O werden die Bedürfnisse des Ehepaars nun erfüllt. „Die Wärmepumpe hält, was sie verspricht. Selbst im Winter bei -13 °C Außentemperatur ist es im Haus wohlig

warm“, freut sich Marc Freiburger. Das Außengerät ist mit nur 35 dB(A) (in drei Metern Abstand) besonders geräuscharm und eignet sich für dichtbesiedelte Wohngebiete und kleine Grundstücke. „Wir haben nicht viel Fläche ums Haus und die Nachbargrundstücke grenzen direkt an. Deshalb war es uns wichtig, dass das Außengerät sehr leise ist. Wir wollen ja keinen Ärger mit den Nachbarn und das Außengerät steht auch noch direkt unter dem Schlafzimmerfenster”, sagt Marc Freiburger.

AUTARK HEIZEN MIT WÄRMEPUMPE UND PHOTOVOLTAIK-ANLAGE Auch Hartmut Mihm hat sich von seiner alten, störanfälligen Öl-Heizung verabschiedet und beheizt sein 28 Jahre altes Haus nun mit einer wartungsarmen Wärmepumpe. Dabei wurde lediglich die Heizungsanlage ausgetauscht. Ergänzt wird die Wärmepumpe von einer Photovoltaik-Anlage.


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Marc Ma rc F Fre reib ibur urge ge er ((llin inks ks) mi m t de dem m Heizun Heiz ungs gsin inst stal a lla ate teu eur ur O Oli liiv ve er Fl F ei eg am Innen nge gerä rätt de er Wärm Wä W ärm rmep e um ep mpe p .

Beruflich verbaut Hartmut Mihm schon seit 14 Jahren Wärmepumpen von Daikin in den Neubauten seiner Kunden. Als Geschäftsleitung der Mihm Thermobau GmbH, Spezialist für schlüsselfertiges Bauen, weiß er, dass Wärmepumpen eine effiziente, ausgereifte Technologie sind, die viele Vorteile mit sich bringt. „Mit unserer Öl-Heizung waren wir sehr unzufrieden. Die Wärmepumpe war unsere erste Wahl“, sagt Hartmut Mihm. Jetzt heizt er seit einem Jahr mit zwei Daikin Altherma 3 H HT Wärmepumpen. „Da unser Haus mit einer zu beheizenden Fläche von 430 m2 sehr groß ist, haben wir zwei Wärmepumpen installiert“, erklärt er. Die bestehenden Heizkörper beheizen auch weiterhin das Haus. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach sowie auf dem Terrassendach produziert Strom, der zu einem signifikanten Teil der Eigennutzung dient: „Diese Kombination macht absolut Sinn, denn so sind wir nicht nur unabhängig von fossilen Energien, sondern auch unabhängiger von den sich ständig ändernden Strompreisen“, so Hartmut Mihm.

CIRCA 1.000 € WENIGER ENERGIEKOSTEN NACH HEIZUNGSTAUSCH MIT WÄRMEPUMPE Wie ein in den 1960er Jahren erbautes Haus nachhaltig und effizient beheizt werden kann, zeigt das Beispiel von Familie Freitag. Das Haus mit einer Wohn-

Karin und Udo Scholl freuen sich: Sie können jetzt klimafreundlich heizen und sparen Heizkosten ein.

fläche von 140 m2 wurde 2013 von den jetzigen Besitzern gekauft. Im selben Jahr wurde das Haus auch teilweise renoviert und neue Heizkörper wurden eingebaut. Das alte Heizsystem, eine 22 Jahre alte Gas-Brennwertheizung wurde im November 2020 gegen eine Daikin Altherma 3 H HT getauscht. Auch hier wurden beim Heizungstausch keine weiteren Modernisierungsmaßnahmen am Haus vorgenommen und die bestehenden Heizkörper werden weiterhin genutzt. Die Hauseigentümer haben in den vergangenen Heizperioden sowohl den Gasverbrauch als auch den Wärmepumpenverbrauch aufgezeichnet: Dem Verbrauch der Gasheizung mit 18.600 kWh/Jahr stehen 5.300 kWh/Jahr Stromverbrauch der Wärmepumpe gegenüber. Rechnet man die Verbräuche mit den Grundversorgungspreisen (Preise Stand Januar 2022) um, so ergibt sich eine deutliche Kosteneinsparung. Durch die Photovoltaik-Anlage sind die gesamten Stromkosten für den Haushalt auf jährlich 800 € reduziert.

Die Warmwasseraufbereitung erfolgt durch die thermische Solaranlage Daikin Solaris und rund ein Viertel des benötigten Stroms wird von der eigenen Photovoltaikanlage erzeugt. „Mit der neuen, modernen Gebäudetechnik haben wir unser Haus aufgewertet und sparen jährlich etwas mehr als 1.000 € im Vergleich zur alten Öl-Heizung. Hinzukommt, dass wir jetzt schon vorbereitet sind auf die technischen und gesetzlichen Anforderungen, die zukünftig kommen werden“, freut sich Udo Scholl.

FAMILIE SCHOLL HAT IHR 25 JAHRE ALTES HAUS FIT FÜR DIE ZUKUNFT GEMACHT

Das Einfamilienhaus im hessischen Kloster Haina wurde 1998 gebaut. Bis zum Einbau der Wärmepumpe wurde mit einer Öl-Heizung geheizt. Jetzt versorgt eine Daikin Altherma 3 H HT das Einfamilienhaus mit Heizungswärme und Warmwasser. „Wir hatten uns von einigen Herstellern Wärmepumpen angeschaut. Da wir aber mit Heizkörpern heizen und keine Fußbodenheizung haben, brauchten wir eine Hochtemperatur-Wärmepumpe. In diesem Bereich gibt es sehr wenige geeignete Produkte, daher haben wir uns für die Daikin Wärmepumpe entschieden“, erklärt Udo Scholl.

Als Elektrotechnik Meister weiß Udo Scholl, was heute technisch möglich ist, um das eigene Haus fit für die Zukunft zu machen: Seit September 2022 beheizt auch er sein 25 Jahre altes Haus klimafreundlich mit einer Wärmepumpe.

Diese und viele andere zufriedene Wärmepumpenbesitzer zeigen, dass Wärmepumpen auch im Altbau effizient und zuverlässig heizen. Weitere Geschichten finden Sie auf www.daikin.de

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SAKRET – UNSER WEG ZU MEHR NACHHALTIGKEIT UND KLIMASCHUTZ DIE BAUBRANCHE STEHT VOR DER GROSSEN HERAUSFORDERUNG, IHREN BEITRAG ZUR RETTUNG DES KLIMAS ZU LEISTEN. SAKRET STELLT SICH DIESER UNTERNEHMENSVERANTWORTUNG FÜR NACHHALTIGKEIT UND CO 2 -REDUZIERUNG UND SETZT KONKRETE MASSNAHMEN UM.

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(1) SAKRET hat mit dem Fliesenkleber GreenLight Fast eine großen Schritt für den Klimaschutz erreicht. Im Herstellungsprozeß wurden die CO2 Emissionen um ca. 22 % reduziert und mit dem Einsatz von recyceltem Glasperlengranulat als Zuschlagstoff gilt dieser Fliesenkleber als der derzeit nachhaltigste. Im Foto (2) sieht man links den Quarzsand und im Vergleich rechts das Glasperlengranulat.

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und setzt bereits Maßnahmen für eine effizientere Nutzung der Ressourcen und zur Reduzierung der CO2-Emissionen um.

die Ergiebigkeit um etwa 35 % erhöht werdend. GreenLight Fast gilt als der derzeit nachhaltigste Fliesenkleber.

SAKRET hat diese Unternehmensverantwortung angenommen, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren

Ein Beispiel ist die neue Produktentwicklung der SAKRET Bausysteme mit dem Fliesenkleber GreenLight Fast. Bei der Herstellung wird ein Zement mit einer ca. 22 % CO2-Emissionen Reduzierung verwendet und der Zuschlagstoff Quarzsand durch ein Glasperlengranulat aus 100 % recyceltem Glas ersetzt. Damit konnte gleichzeitig

SAKRET hat mit seinen Lizenznehmern eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um Klimaschutz und die Reduzierung der CO2Emissionen in alle Unternehmensbereiche zu integrieren. Dazu gehören unter anderem folienfreie Säcke und Materialien aus CO2-Emissionen reduzierten Herstellungsprozessen, Energieeinsparungen auch durch Photovoltaik-Anlagen, Rückführung

ie Baubranche ist für ca. 38 % der CO2-Emissionen verantwortlich, davon macht die Zementindustrie ca. 8 % aus. Der europäische Materialverbrauch wird zu 50 % der Baubranche zugeschrieben. Angesichts dieser Zahlen hat die Baustoffbranche begonnen, sich mit dem Thema Klimaschutz auseinander zu setzen.

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« GREENZONE » SAKRET in Deutschland: Maßnahmen für den Klimaschutz (Auswahl) MASSNAHME

THEMA

EINSPARUNG

WER

Folienfreie Säcke

Entsorgung als Papier

ca. 4 t Plastik

SAKRET München

Aus recyceltem Material

ca. 1,5 t CO2 Einsparung

RYGOL Baustoffwerk

Im Einsatz

In der Umstellungsphase

SAKRET Bausysteme

Eigenerzeugung von ca. 1 Mio kWh/Jahr

RYGOL Baustoffwerk

Eigenerzeugung von ca. 485.000 kWh/Jahr

ca. 330 t CO2 Emissionen

SAKRET Sachsen

Rückführung Rohstoffe

Reststoffe aus der Produktion

ca. 500 t

SAKRET München

Abwärme-Nutzung

Erzeugung von ca. 1.7 Mio kWh, und einer thermischen Leistung von ca. 350 KW

PCR Gebinde

Photovoltaik

Von Drucklufterzeugern

Regionale Rohstoffe

Großgeräte

RYGOL Baustoffwerk SAKRET München

ca. 97 % aus regionalen Rohstoffen

RYGOL Baustoffwerk

2/3 aller Stapler

SAKRET München

2 Stück in 2023 und 4 Stück in 2024

SAKRET Sachsen

im Einsatz

SAKRET Bausysteme

E-Autos

55% der Fahrzeugflotte

SAKRET Sachsen

Großbagger und Muldenkipper Kraftstoffersparnis+Leistungssteigerung

ca. 100 t CO2 Emissionen Einsparung

RYGOL Baustoffwerk

ca. 181 kg CO2 je Tonne Zement

SAKRET München

4,5 % CO2 Einsparung sind 718 t in 2022, Ziel 31,5 % sind 5.000 t

SAKRET Sachsen

Produkt GreenLight Fast

Spezialzement CEM II und Ersatz von Sand durch Glasperlengranulat mit 35% höherer Ergiebigkeit

SAKRET Bausysteme

Überprüfungen und Auszeichnungen der Produkte gemäß unabhängigen Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards

Viele Produkte mit Blauer Engel, EMICODE, ibr-Zertifizierung, etc.

SAKRET Gruppe

Einsatz von E-Staplern

Einsatz von Spezialzement CEM II

CO2 reduzierte Produktherstellung

Zertifizierungen

ca. 80 % der Gebäude-Wärmeversorgung, ca. 1.458 m2 Grundfläche

Radius bis 60 km ca. 90 % aller Rohstoffe Produkt RegioFlex XL

E-Mobilität

RYGOL Baustoffwerk

von Rohstoffen in den Herstellungsprozess und Nutzung der Abwärme bis hin zur Regionalität des RohmaterialienBezugs und Nutzung der E-Mobilität.

Bei allen Klimaschutz-Maßnahmen stehen die gleichbleibende Qualität und die kontinuierliche Verbesserung der Produkte im Mittelpunkt.

Besonderer Wert wird auf Qualitätszertifikate und Auszeichnungen der Produkte und Herstellungsprozesse gelegt. Viele Produkte sind mit dem Blauen Engel und anderen Zertifizierungen wie dem EMICODE oder ibrZertifizierungen ausgezeichnet.

SAKRET setzt auch zukünftig mit gestärktem Bewusstsein und Engagement klimaschonende Maßnahmen effektiv um, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Dafür wird auch finanziell in die nachhaltige Zukunft im Sinne eines Wertstoff-Kreislaufes investiert. Das Beispiel des nachhaltigen Fliesenklebers GreenLight Fast ist ein gelungener Schritt von vielen Maßnahmen, die innerhalb der SAKRET Gruppe bereits unternommen wurden und dem weitere folgen.

Nächste Maßnahmen von SAKRET sind in der Entwicklung und Planung, z.B.: Die Erhöhung der Recycling-Quote in Produktrezepturen, der möglicher Einsatz von wasserlöslichen Verpackungen, die Umstellung weiterer Gebinde auf nachhaltigere Alternativen sowie eine stetig steigende Energieeffizienz.

Weitere Informationen unter: www.sakret.de

GreenLight Fast Der nachhaltigste Fliesenkleber im Markt ✔ CEM II Zement CO2reduziert ✔ Quarzsand ersetzt durch Glasperlengranulat aus 100 % recyceltem Glas ✔ CO2-Emissions-Reduzierung um 22 % ✔ Ergiebigkeits-Steigerung um ca. 35 % ✔ Im 15 kg Gebinde mit Tragegriff ✔ Geprüft nach C2 FTE S1, AgBB, zertifiziert durch EMICODE EC 1 Plus, etc.

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HOLZHEIZUNGEN BLEIBEN ZUKUNFTSFÄHIG HEIZEN MIT HOLZ IST EINE KLIMANEUTRALE OPTION, AUCH LAUT GEBÄUDEENERGIEGESETZ (GEG). DER NIEDERBAYERISCHE PREMIUMHERSTELLER BRUNNER BIETET EINE REIHE NACHHALTIGER HEIZLÖSUNGEN AN.

Ursprünglich sollten im Zuge der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) keine reinen Holzheizungen mehr zugelassen werden. Das wurde aber geändert, Holz und Pellets gelten als klimaneutrale Option. Wenn Holz sauber verbrennt, wird nämlich nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum beim Wachsen aus der Atmosphäre zuvor aufgenommen hat. Das ist einer der großen Vorteile gegenüber fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas. Außerdem ist Holz regional verfügbar und der Zuwachs in Deutschland größer als der Verbrauch.

b Januar 2024 muss unter bestimmten Voraussetzungen jede neueingebaute Heizung zu 65 Prozent regenerative Energien nutzen. Die BRUNNER Heizlösungen erfüllen uneingeschränkt die Vorgaben des GEG. Dabei werden reine Holzheizungen wie die Pellet- und Scheitholzheizungen als Heizung auf Basis erneuerbarer Energien anerkannt, genauso wie die Wärmepumpe und Wärmepumpen-Ofenheizungen.

AUCH WEITERHIN MIT HOLZ HEIZEN Die Regelungen des GEG sind technologieoffen gestaltet. Das heißt wer umsteigt, kann zwischen mehreren Optionen wählen. Wenn man eine davon nutzt, ist die Vorgabe des regenerativen EnergieAnteils bereits erfüllt, beispielsweise mit einer BRUNNER Pelletbrennwertheizung. Mit ihrem kleinsten CO2–Abdruck stellt sie die wohl effizienteste Möglichkeit zu heizen dar. Außerdem funktioniert sie äußerst komfortabel. Die Pellets werden automatisch vom Heizkessel angesaugt. Zündung, Steuerung, Kesselreinigung

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und Entaschung erfolgen ebenfalls vollautomatisiert. Mit einem Maximum an Effizienz und Emissionswerten gehören auch die BRUNNER Scheitholzkessel zu den besten ihrer Art. Sie eignen sich insbesondere für Gebäudebesitzer, die über einen eigenen Wald verfügen. Das Scheitholz wird per Hand in den Kessel gefüllt, die Zündung erfolgt automatisch. Beide Biomassenheizungen sind kombinierbar mit Photovoltaik oder Solarthermie und ideal für Ein- und Mehrfamilienhäuser.

WÄRMEPUMPEN CLEVER KOMBINIEREN In Neubauten ist die Wärmepumpe bereits die am häufigsten verbaute Heizungsart, wird aber auch in vielen Bestandsgebäuden realisiert. BRUNNER Wärmepumpen sind besonders „green“, denn die Modelle nutzen mit Propangas ein völlig natürliches Kältemittel. Propan ermöglicht höhere Vorlauftemperaturen und eine größere Energieausbeute. Von staatlicher Seite werden ab 2028 nur noch Wärme-

pumpen mit solch natürlichen Kältemitteln gefördert. Wärmepumpen von BRUNNER sind darüber hinaus auch Basis einzigartiger Systemlösungen. Sie können beispielsweise mit einer BRUNNER Ofenheizung gekoppelt werden, um an Frosttagen, an denen viel Strom benötigt wird, die Belastungsspitzen reduzieren. Der Ofen wärmt dann nicht nur den Aufstellraum, sondern die restliche Energie wird einem Systemspeicher zugeführt. Der sorgt bei niedrigen Temperaturen für ein konstantes Heizlevel. Diese Systemlösung spart Strom, entlastet die Wärmepumpe und verlängert ihre Lebensdauer. Wahlweise können auch weitere Wärmeerzeuger in ein Gesamtheizkonzept eingebunden werden, beispielsweise eine PV-Anlage und eine Ladesäule. Ein zentraler Schichtladespeicher sammelt alle Erträge, speichert sie und verteilt sie optimal je nach Bedarf. So sieht ein perfektes Energiemanagement aus. Weitere Informatieonen unter: www.brunner.de



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HEIZUNG FÜR DEN NEUBAU: DIE INFRAROTHEIZUNG SO ANPASSUNGSFÄHIG IST EINE INFRAROTHEIZUNG VON DIGEL HEAT B ispielhaft Be ft ein Muste erhaus: s Wird effizient und mode dern mit Infrarotheizungen beheizt.

Nicht nur der Preis spricht für die Infrarotheizung sondern auch die ✔ Flexibilität ✔ Langlebigkeit ✔ Wartungsfreiheit ✔ Designvielfalt

Badezimmerheizung von DIGEL HEAT.

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er Neubau eines Hauses ist eine Investition in die Zukunft. Jede Entscheidung sollte daher wohlüberlegt sein, vor allem, wenn es um das Heizsystem geht. In den Medien wird die Wärmepumpe immer wieder als das einzig wahre Heizsystem hervorgehoben. Doch die Infrarotheizung ist gerade in Neubauprojekten deutlich kostengünstiger, effizienter, flexibler und vor allem nachhaltiger. Doch der Hauptanreiz vieler Hausbauer ist wohl die deutliche Kosteneinsparung und die bessere Planbarkeit.

Technologien wie Photovoltaik und Energiespeicher Jetzt informieren! zu investieren, um das Haus noch umweltfreundlicher und zukunftssicherer zu gestalten.

Mit Investitionskosten von 40.000 bis 60.000 Euro für eine Wärmepumpe steht dem Bauherren bei der Wahl einer Infrarotheizung ein merklicher finanzieller Spielraum zur Verfügung. Denn hier bewegen sich die Kosten lediglich zwischen 10.000 und 15.000 Euro. Dieser Puffer ermöglicht es, in zusätzliche

Die Produkte der Marke DIGEL HEAT stechen in Sachen Qualität besonders heraus. Mit Sitzt in Pfullingen nahe Stuttgart werden alle Modelle in Deutschland nach höchsten Qualitätsansprüchen produziert und entwickelt. Die Infrarotheizungen überzeugen durch höchste Effizienz, Zuverlässigkeit

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Im täglichen Gebrauch punktet die Infrarotheizung durch ihre Anpassungsfähigkeit. Je nach Wetterbedingung und persönlichem Empfinden kann sie flexibel eingestellt werden. Auch das Erweitern weiterer Heizelemente stellt dank des modularen Systems kein Problem dar.

und erfüllen mit hervorragendem Ergebnis die DIN NORM IEC 60675-3:2020. Insbesondere die neue Deckenheizung des Unternehmens eignet sich optimal für Neubauprojekte. Diese lässt sich bereits in der Bauplanungsphase berücksichtigen und fügt sich nahtlos in die Raumgestaltung ein. Für alle, die auf Nachhaltigkeit, Komfort und Kostenersparnis setzen, bietet die DIGEL HEAT Infrarotheizung eine innovative und zukunftsorientierte Lösung. Das Produktportfolio von DIGEL HEAT stellt dabei sicher, dass Bauherren ein nachhaltiges und zukunftssicheres Eigenheim schaffen können. Weitere Informationen zur Infrarotheizung, spannende Berechnungstools und viele weitere Details wie den Langzeittest vom TÜV SÜD finden Sie auf www.digel-heat.de.


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DIE GOLDGRUBE IM KELLER FÜNF GRÜNDE WARUM SICH EIN UNTERGESCHOSS LOHNT.

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SICHERHEIT GEWINNEN GELD SPAREN [1] Mehr als ein Viertel der bis zu 25Jährigen wohnen laut Statistischem Bundesamt bei den Eltern. Während Ausbildung und Studium lassen sich so bis zu 6.000 Euro an Miete sparen.

Foto to o: KNECHT ECH HT K Ke eller e erb er r au a

[2] Wer den Sprung in die Selbstständigkeit wagt, ist mit Keller auf der sicheren Seite, Büro oder Werkstatt im eigenen Haus stehen sofort bereit, ohne Mietausgaben.

Arbeitsplatz im hellen Untergeschoss.

Ein gut ausgebauter Wohnkeller lässt sich gut vermieten.

[3] Wir leben immer länger. Wenn die eigenen Eltern oder Großeltern im Alter auf fremde Hilfe oder Pflege angewiesen sind, besteht die Möglichkeit, sie in den eigenen vier Wänden aufzunehmen. Eine Pflegekraft zieht in den ausgebauten Keller, die Älteren wohnen barrierefrei im Erdgeschoss. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

GELD VERDIENEN MIT DEM EIGENEN UNTERGESCHOSS [4] Vermieten ist eine lukrative Einnahmequelle. Wohnungen sind gefragter denn je und wer es flexibler mag, vermietet an Urlauber oder Montagetrupps.

PLATZ FÜR DIE GROSSE FAMILIE Patchwork-Familien nehmen zu. Beim Wohnen ist dannFlexibilität gefragt – und vor allem ausreichend Platz. Ein Wohnkeller bietet hier Pluspunkte. Beim Zusammenziehen kann er dazu beitragen, dass die Miete für eine zweite Wohnung eingespart wird. Die Beispiele zeigen, das Untergeschoss ist eine krisensichere Investition – sie kostet nicht nur Geld, sondern kann auch helfen, Ausgaben zu sparen oder neue Einkommensquellen zur erschließen. Weitere Informationen bei KNECHT unter: www.fertigkeller.de Foto: KNECHT Kellerb l bau au

Wir Menschen werden künftig noch stärker auf uns gestellt sein, als heute. Die sozialen Sicherungssysteme greifen weniger. Damit wächst die Verantwortung für sich und die Familie – gerade bei so langfristigen Entscheidung wie dem Hausbau. Hier will alles gut kalkuliert sein, damit die Investition krisensicher ist und auf die eigene Zukunft einzahlt. Unter diesem Blickwinkel ist der Keller für ganz verschiedene Lebensentwürfe interessant, so Bernd Hetzer von KNECHT Fertigkeller.

Foto: KNECHT Kellerbau

ber die Hälfte der Deutschen träumt vom Wohnen im Eigenheim (Statista 2023). Wer heute das Abenteuer Hausbau wagt, spart angesichts aktueller Unwägbarkeiten und Krisen gerne mal am Keller. Auf den ersten Blick scheint dies verlockend, doch oft erweist sich die Entscheidung bereits nach wenigen Jahren als Fehler – gerade in finanzieller Hinsicht.

Start in die Selbstständigkeit mit eigenem Atelier.

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MIT ODER OHNE FÖRDERUNG: DAS PREMIUM-KOMPLETTPAKET FÜR IHR ZUHAUSE SETZEN SIE BEI IHRER ENERGIESELBSTVERSORGUNG AUF FRONIUS-QUALITÄT.

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it der steigenden Anzahl an Elektroautos auf unseren Straßen wächst auch der Wunsch nach einer intelligenten Ladelösung. Fronius hat mit dem Wattpilot die Ladebox entwickelt, die alle weiterbringt. Der Wattpilot macht jeden E-Autofahrer maximal unabhängig und ermöglicht es, immer zu den geringstmöglichen Kosten zu laden.

Nicht nur beim Laden des Autos sparen Sie nun bares Geld: Der Fronius Wattpilot ist eine der geförderten Ladestationen für die aktuelle KfW-Förderung 442 „Solarstrom für Elektroautos“, bei der Sie für die Anschaffung von Photovoltaikanlage, Stromspeicher und Ladestation einen Zuschuss bis zu einer Höhe von 9600€ erhalten. Unabhängig davon, ob Sie eine Zusage für die Förderung erhalten haben oder vielleicht beim nächsten Mal mehr Glück haben - das österreichische Familienunternehmen Fronius stellt 2 Ihnen ohnehin das perfekt aufeinander abgestimmte Energiepaket für Ihr Eigenheim bereit. Mit dem jahrelang bewährten und mehrfach ausgezeichneten System aus PV-Wechselrichter, Batterie und Ladebox nutzen Sie Ihren selbst produzierten Solarstrom optimal. Der Wechselrichter Fronius GEN24 Plus besticht durch Qualität – Made in Europe. Aufgrund seiner aktiven Kühlung und des integrierten Schattenma-

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(1) Der Fronius Wattpilot ist eine der geförderten Ladestationen für die aktuelle KfW-Förderung 442. (2) Der GEN24 Plus und die Battery Box HVS/HVM von BYD.

nagements maximiert er die Performance der PV-Anlage und kann den gesamten Haushalt mit Notstrom versorgen. Zudem werden sowohl Ihre persönlichen Daten als auch die Ihrer Anlage auf europäischen Servern verarbeitet sowie getrennt voneinander gespeichert, sodass bei einem möglichen Cyberangriff nicht unmittelbar auf alle Informationen zugegriffen werden kann. In Kombination mit dem GEN24 Plus erreicht die Battery Box HVS/HVM von BYD bei der Stromspeicherinspektion der HTW Berlin die Effizienzklasse A und erzielt dort schon seit Jahren Top Platzierungen. Dieses System ist somit nachweislich eines der effizientesten auf dem Markt. Der Fronius Wattpilot ist schließlich dafür zuständig, dass das Maximum des

durch die eigene PV-Anlage erzeugten Stroms im Elektroauto landet. Die intelligente Ladebox optimiert die Menge an PV-Strom im Auto mittels automatischer 1-/3- Phasen Umschaltung und der Regelung in 1-Ampere Schritten. So laden Sie früher und länger den selbst produzierten Solarstrom in Ihr E-Auto. Zudem kann das Laden rein auf den überschüssigen PV-Strom begrenzt werden. Mit den Produkten von Fronius sowie der BYD Battery Box erhalten Sie die volle Sonnenkraft für Ihre private Energiewende. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Energieselbstversorgung auf zuverlässige, nachhaltige und vielfach prämierte Beine zu stellen. Finden Sie den passenden Fronius Installateur in Ihrer Nähe unter www.fronius-installateur.de


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REKORD-MONAT BEI KOSTAL WALLBOX ENECTOR DIE NEUESTE ERHEBUNG ZUR NUTZUNG DER KOSTAL WALLBOX UNTERSTREICHT DEN TREND ZUR SOLAREN E-MOBILITÄT. IN KEINEM MONAT ZUVOR HABEN SICH SO VIELE KUNDEN FÜR DIE INTELLIGENTEN ZUSATZFUNKTIONEN DER WALLBOX ENECTOR ENTSCHIEDEN.

VOLLE KONTROLLE UND HOHE NUTZERFREUNDLICHKEIT Der ENECTOR bietet schnelles Laden bei hoher Nutzerfreundlichkeit mit dem 7,5 Meter langen Ladekabel und dem LED-Display für wichtige Statusmeldungen und dem aktuellen Ladebetrieb. Im Zusammenspiel mit dem KOSTAL Smart Energy Meter und den zubuchbaren Komfortfunktionen stehen den Nutzer verschiedenen Lademodi zur Verfügung: 1. Power Modus: Der ENECTOR lädt schnell und mit dem Maximum an verfügbarer Energie. 2. Lock Modus: Die Ladefunktion wird vor ungewollter Nutzung gesperrt. 3. Solar Pure Modus: Der ENECTOR lädt das Fahrzeug mit ausschließlich selbst produziertem Solarstrom. 4. Der Solar Plus Modus erlaubt es dem Nutzer, das Verhältnis zwischen Solarund Netzstrom manuell einzustellen.

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ndverbraucher und Installateure sind sich einig, dass die Wallbox zum unverzichtbaren Standard einer jeden PhotovoltaikAnlage gehört. Wie vormals der Batteriespeicher etabliert sich der ENECTOR sukzessive mit seinen intelligenten Lademodi als essenzieller Bestandteil der solaren Energienutzung. Somit gehört eine Wallbox zusehends zu jeder PV-Anlage. Und mit der Möglichkeit, zusätzliche Komfortfunktionen direkt nach der Installation oder bei Bedarf später zu nutzen, bietet KOSTAL die ideale Lösung für ein Maximum an Flexibilität und Zukunftssicherheit.

MEHRFACH AUSGEZEICHNET. MEHRFACH CLEVER. Mit der Einführung der mittlerweile mehrfach prämierten Wallbox

ENECTOR ergänzte KOSTAL Solar Electric sein bis dato aus Wechselrichtern und Energiezähler bestehendes Portfolio. Der ENECTOR leistet einphasig bis 3,7 kW und dreiphasig bis 11 kW mit einer Stromstärke von 16 Ampere pro Phase. Eine der Besonderheiten der Wallbox ist die Möglichkeit der Erweiterbarkeit um intelligente Lademodi. Diese verleihen dem Anwender die volle Kontrolle und Übersicht über den zur Verfügung stehenden Strom. Gekoppelt mit dem KOSTAL Smart Energy Meter, dem Hybrid-Wechselrichter PLENTICORE plus und der Option auf einen anschließbaren Batteriespeicher schafft KOSTAL somit die idealen Voraussetzungen für die maximale Nutzung solarer Energie.

JETZT THG-QUOTE ABTRETEN UND EXTRAGARANTIE SICHERN Mit der Treibhausgasquote (THG-Quote) erhalten E-Auto-Besitzer mehrere hunderte Euro Förderung im Jahr. In Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner enomo ist es nun möglich, den Betrag einer einjährigen THG-Prämie in eine Extra-Garantieleistung für den ENECTOR einzutauschen. Damit sichern sich KOSTAL Kunden eine Garantieverlängerung um fünf Jahre, die nur im Rahmen einer prämienbezogenen Leistung erhältlich ist. Somit vergibt KOSTAL insgesamt eine zehnjährige Gesamtgarantie für die Wallbox ENECTOR. Wie dies funktioniert, erfahren Sie unter: www.kostal-solar-electric.com

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FILIGRAN UND STARK ZUGLEICH INNOVATIVE SCHIEBEFENSTER FÜR MAXIMALEN DURCHBLICK UND WÄRMESCHUTZ

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it ihren innovativen Schiebefenstern SF60 und SF80 bringt die SUNFLEX Aluminiumsysteme GmbH Transparenz, Offenheit und klare, puristische Formen in die moderne Wohnkultur. Ihre besonders filigranen Profile und schmalen Ansichtsbreiten schaffen eine homogene Optik, die durch maximale Transparenz und optimalen Lichteinfall bestimmt wird. Mit einem Mittelstoß von nur 30 mm Breite und einem sichtbaren Flügelrahmen von nur 21 mm erzeugen die dezenten Systeme ein offenes Raumgefühl mit fließenden Übergängen zwischen drinnen und draußen. Der Clou dabei: Trotz ihres schlanken Designs und der weiten Glasfronten verfügen das SF60 und das SF80 über hervorragende Wärmedämmwerte auf höchstem Niveau. Mit UwWerten ab 0,8W/m2K eignen sie sich nicht nur bestens für Fassaden und Wintergärten, sondern auch für Passivhäuser mit einem besonders geringen Energiebedarf. Dabei erfüllen die Systeme höchste Anforderungen an Windlasten und Schlagregen dank Glasstärken von bis zu 54 mm und optionalen Stahlverstärkungen im Mittelstoß. Trotzdem lassen sie sich durch kugelgelagerte Laufrollen und Laufschienen aus hochwertigem Edelstahl leichtgängig schließen und öffnen und schaffen so große Öffnungsbreiten für ein entspanntes Outdoorfeeling. Hoher Bedienkomfort und schnelle Handhabung überzeugen bei diesen Trendsystemen. Integrierte Mitnehmer ziehen den nächsten Flügel automatisch beim Schließen mit. Durch 180°-Drehung des Drehknaufs lassen sich die Systeme fest verriegeln. Dabei sorgen bis zu drei Pilzkopfverriegelungen im Senkrechtrahmen für einen erhöhten Einbruchsschutz. Dank ihrer flachen, kubischen Form schmiegen sich die Griffe sanft an den Rahmen und unterstreichen so das dezente, homogene Design. Jedes System fertigt der Experte aus Wenden-Gerlingen nach Bedarf an. Schieberichtung, Glasstärke, Höhe und Breite der Schiebeelemente sind bis zu einem Maximalgewicht von 800 kg pro Flügel individuell wählbar. Weitere Informationen unter www.sunflex.de

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LECKAGE(N)FINDER FÜR ZUHAUSE SCHUTZ VOR WASSERSCHÄDEN UND ROHRBRUCH

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ederzeit volle Kontrolle über die Hauswassertechnik, Verbrauchswerte und umfassender Schutz vor Schäden durch Wasser – das kompakte Leckageschutzgerät BIOCAT LS von WATERCryst punktet mit vielen Funktionen, die das Bedürfnis nach Sicherheit von Hausbesitzern nutzerfreundlich abdecken. Die wichtigste Schutzfunktion des DVGW zertifizierten BIOCAT LS: Selbst kleinste Leckagen werden zuverlässig identifiziert. Falls Schaden droht, wird der Hauswasseranschluss sofort gesperrt. Abwesenheit, Urlaub oder vermietetes Eigentum, die Einsatzgebiete sind vielfältig. Die Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) gibt an, dass Leitungswasserschäden einen traurigen Spitzenplatz einnehmen: Seit den 1980er Jahren haben sich die Zahlen verdreifacht. Der GdV bringt es auf den Punkt: Je moderner die Ausstattung, desto größer der finanzielle Schaden. Fußbodenheizungen, hoch2 wertige Badausstattung, Traumküche – wenn ein Leitungsleck die Wohnung flutet, wird es schnell teuer. Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich deshalb für einen automatischen Leckageschutz, der unmittelbar hinter dem Haus3 wassereingang installiert wird. Das modernste Kompaktgerät, das derzeit am Markt verfügbar ist, ist der BIOCAT LS Leckageschutz von WATERCryst. Das T Technologieunternehmen mit Produktions- und Entwicklungsstandort

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(1) Sicherheit für Ein- bis Dreifamilienhäuser: Mit LeckageErkennung und einer dezentralen Leckage-Ortung über Bodensensoren schützen Hausbesitzer ihr Eigentum jetzt bequem und zuverlässig vor Wasserschäden. (2) Einfach guter Leckageschutz: Der BIOCAT LS Leckageschutz informiert Hausbesitzer bequem über die App und eignet sich auch für Ferienimmobilien. (3) Für alle, denen sicher nicht sicher genug ist: Sie können bis zu 10 mobile Bodensensoren an kritischen Stellen in Ihrem Haushalt anbringen.

in Tirol ist ein führender Anbieter chemiefreier Kalkschutzanlagen. Jetzt bringt WATERCryst mit dem BIOCAT LS eine neue Produktlinie heraus, die bequem, nutzerfreundlich und zuverlässig vor Wasserschäden schützt.

IMMER EINSATZBEREIT ZUM SCHUTZ DES EIGENTUMS Der BIOCAT LS eignet ich für Neubau, Sanierung oder die Integration in den Gebäudebestand. Die Installation erfolgt über den Fachhandwerker in kürzester Zeit. Alle Prozesse lassen sich

über die myBIOCAT App steuern und kontrollieren. Kleinste Leckagen, ein Druckverlust in der Leitung oder erhöhter Wasserverbrauch: Der BIOCAT LS informiert sofort am Display des Gerätes und über die App – selbst bei Stromausfall ist der Leckageschutz weiter sicher. Besonderes Highlight: Ist die Wasserzufuhr unterbrochen, schließt der BIOCAT LS auch bei Stromausfall weiter zuverlässig ab. Über Funk-Bodensensoren, die z.B. in der Waschküche oder an der Spülmaschine ausgelegt werden, sind Eigentümer sofort über einen möglichen Wasseraustritt informiert. Weitere Informationen finden Sie unter: www.watercryst.com

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weil mir die Zukunft unter die Haut geht.

und Voraussetzungen unter: www.stiebel-eltron.de/foerderung

In meiner neuen Wärmepumpe stecken über 45 Jahre Erfahrung! STIEBEL ELTRON ist der richtige Partner für eine Sanierung. Ich baue jetzt auf Green-Tech für Warmwasser, Wärme und Kühlung. Unabhängigkeit, eine bessere Klimabilanz und Förderung vom Staat* gibt es on top! So geht nachhaltiges Wohlfühlen an meinem Lieblingsort.

* Es besteht kein Rechtsanspruch auf Fördermittel. Weitere Informationen

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