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Wohlfühlen ist einfach. Wenn man einen Partner hat, der von Anfang bis Eigentum an alles denkt. In 2020 noch bauen oder kaufen und alle staatlichen Förderungen* sichern!

*Es gelten Fördervoraussetzungen und teilweise Einkommensgrenzen. Die staatliche Förderung Baukindergeld und das Bayerische Baukindergeld Plus werden nur gewährt, wenn die Kaufvertragsunterzeichnung/Baugenehmigungserteilung bis spätestens zum 31.12.2020 erfolgt. Die Bayerische Eigenheimzulage kann bis spätestens 31.12.2020 beantragt werden.

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« EDITORIAL »

INNEN S

chon klar, in diesem Magazin geht es ums Bauen. Getreu unserem Motto „Haus. Bau. Schlau.“ zeigen wir in jeder Ausgabe, wie Bauherren energieeffizient,

nachhaltig und klimafreundlich bauen können. Trotzdem schauen wir natürlich auch immer darauf, was sich in den eigenen vier Wänden tut, nachdem sie stehen. Also bei den Möbeln und der Einrichtung. Und dort tut sich gerade eine Menge in Sachen greenliving.

Die Möbelhersteller zeigten dies gerade auf der wichtigsten Branchenmesse, der IMM in Köln. Beim Gang durch die Messehallen fiel besonders ein Material ins Auge: Holz. Der Werkstoff erlebt ein echtes Comeback. Ob unbehandelt, grob behauen oder mit starker Maserung, ob als kompletter Stamm, der für Tischbeine genutzt wird oder mit Eichenrinde, die hinter verglasten Hochschränken in Szene gesetzt ist.

Diese Zurschaustellung ist kein Zufall. Immer mehr Kunden interessieren sich dafür, wie nachhaltig die Möbelstücke sind, die sie erwerben wollen. Die Nachfrage nach natürlichen Materialien wie Holz, Filz oder Baumwolle steigt. Und da wären wir auch wieder bei unserem Magazin und dem Bauen. Denn auch hier sind es die nachhaltigen Materialien wie Holz oder Stein, die aktuell im Trend sind.

Ein echtes greenhome ist also außen wie innen energieeffizient, nachhaltig und klimafreundlich. Übrigens auch bei der Auswahl des Stromanbieters. Ein paar Tipps zum Thema Ökostrom finden Sie daher auf Seite 12.

BIO?

„ICH WILL EIN HAUS, DAS GARANTIERT GESUND IST, ABER NICHT SO AUSSIEHT.“

IHR

HEIKO HEINEMANN CHEFREDAKTEUR

Titelbild: Martin Duckek für Regnauer Hausbau

IMPRESSUM & Kontakt zu uns

TELEFONISCH Abo: 02225/7085-331 Redaktion: 089/4570960

E-MAIL Abo: bt@aboteam.de Anzeigen: da@bt.de

INTERNET www.greenhome.de Verlag: www.bt.de

IMPRESSUM: Das greenhome Magazin erscheint in der BT Verlag GmbH. Chefredakteur > Heiko Heinemann (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt, Anschrift siehe Verlag). Redaktion: Gregor Torinus, Andreas Frank, Stella Johanson; Objekt-/Anzeigenleitung > Daniel Ahlmann (da@bt.de), (verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen, Anschrift siehe Verlag); Artdirector: Marian Joachims; Herstellung: Michaela Joachims; Spezial Vetrieb > Special Places; Nationalvertrieb > IPS Pressevertrieb GmbH; Bezugspreis > 3,80 €; Jahresabonnement 19 € (EU-Ausland 29 €). Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26, 33100 Paderborn. Es gilt die Anzeigenpreisliste 11 vom 01.09.2019. Adresse > BT Verlag GmbH, Aidenbachstr. 52 a, 81379 München, Tel. 089/4570960, E-Mail Verlag: info@bt.de, Web-Verlag: www.bt.de.

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NACHWEISLICH UNERREICHTE WOHNGESUNDHEIT UND PREISGEKRÖNTES DESIGN – DAS KANN NUR BAUFRITZ.

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« INHALT »

>> | START

[14]

03 │ Editorial Außen wie Innen

│ Impressum & Kontakt 06 │ greenhome des Monats Ein Haus mit Weitblick

08 │ Aktuelles Musterhaus Wohnkomfort der Extraklasse

10 │ Wir sind die Guten Tipps für einen energieeffizienten Lebensstil

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│ FAQ Ökostrom

>> | HAUS 14 │ Gute Aussichten Die Bauherren werden oft auf ihr Haus angesprochen

22 │ Nachhaltig gut aussehen! An dieses private Wohnhaus wurden hohe Ansprüche an Design und Funktionalität gestellt

28 │ Nordic by Nature Eine junge Familie wohnt jetzt in ihrem neuen Haus mit nordic approach

36 │ Natur, Stein, Licht Großzügig, hochwertig und ästhetisch anspruchsvoll

42 │ In Szene gesetzt Dieses greenhome besitzt echte Tiefenwirkung

50 │ Effizienzhäuser in unserer Hausparade

04 greenhome März | April

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HEFT 01/2020

>> | BAU 56 │ 20 praktische Tipps zum Baurecht Die ersten zehn Tipps rund um das Grundstück gab es in der letzten Ausgabe, heute geht es um das Bauen an sich

62 │ Warm-up Nur ein Zahnarztbesuch ist unbeliebter: der Heizungstausch. Wir helfen Ihnen, den Austausch Ihrer Heizanlage ohne Probleme zu meistern und dabei Geld,

[36]

Nerven und CO2 zu sparen

>> | SCHLAU 72 │ Smart durchatmen Möglichst gesund in den eigenen vier Wänden leben: mit intelligenter Haustechnik, die für ein gesundes Raumklima sorgt und die Elektro-

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smog-Belastung auf ein Minimum reduziert

80 │ Komfortabel wohnen mit Köpfchen Bequeme Möbel, großzügige Räume und stilvolle Einrichtung schön und gut. Wer richtig komfortabel wohnen möchte, kommt um ein Smart Home nicht herum

88 │ SPEZIAL: Bauen 50 Plus – Die besten Tipps und Tricks der Haushersteller

www.greenhome.de 05


« GREENHOME DES MONATS »

ECHTES URLAUBSFEELING: Die klare und definierte Architektur des kubistischen FlachdachBungalows vermittelt den Charme maritimer Ferienhäuser.

» ZUM HAUS: „Nivo 140 F“ ist ein ideales Hauskonzept für die zweite Lebenshälfte. Der FlachdachBungalow in Fertigbauweise bietet viele Freiheiten, um das Eigenheim zu individualisieren – die großen Bullaugenfenster und die riesigen, bodentiefen Fensterflächen beispielsweise sind Details, die dem Haus eine einzigartige Note verleihen. www.fingerhaus.de DIE HIGHLIGHTS Die Energiebilanz des in Holzrahmenbauweise erstellten Fertigbaus ist hervorragend, denn es handelt sich dank der Thermo+ Außenwand von FingerHaus mit 0,123 W/m2K um ein KfW-Effizienzhaus 40 plus mit einem tatsächlichen Jahresprimärenergiebedarf von nur 36 kWh/m2

06 greenhome März | April

EIN HAUS MIT WEITBLICK

N

ach dem Auszug der flügge gewordenen Kinder verließen Lutz und Ilka Lehmann ihr kleines Reihenhäuschen, um in großzügigerer Umgebung noch mal ganz neu anzufangen – mit dem Hauskonzept „Nivo“, vom Frankenberger Fertighaushersteller FingerHaus, das perfekt auf die nächsten Jahrzehnte der beiden ausgerichtet ist. Spricht man die Lehmanns darauf an, was sie als Erstes mit ihrem neuen Haus verbinden, dann fällt schnell die Bemerkung: „Urlaub daheim“, denn in den neuen vier Wänden können sie so richtig die Seele baumeln lassen. Zum Urlaubsfeeling mag die klare, definierte Architektur ihres kubistischen Flachdach-Bungalows beitragen, der den Charme maritimer Ferienhäuser ausstrahlt. Bereits vom Eingang aus blickt man durch den Wohn-Essbereich hindurch unmittelbar in den

Garten. Ebenso von der Küchennische hinter dem Essbereich, wobei Herd und Spüle in einer Insel installiert sind, die an ihrem Kopfende eine weitere Sitzgelegenheit für fleißige Küchenhelfer oder zur Unterhaltung des Küchenchefs/der Küchenchefin bereithält. Das offene Wohnkonzept mit hellen, lichtgrau getönten Wänden, Böden und Möbeln, die obendrein von filigraner Gestalt sind, unterstreicht diesen Eindruck. Obwohl das Ehepaar mit jeweils 50 und 57 Lebensjahren gefühlt „in den besten Jahren“ ist, spielte das Thema „altersgerechtes Wohnen“ bei ihrem Bauprojekt durchaus eine Rolle. Schließlich sollte ihnen das Haus für die nächsten Jahrzehnte als Heim dienen. Dies war mit ein Grund für die barrierefreie eingeschossige BungalowBauweise, ein charakteristisches Merkmal des Hausmodells „Nivo“.


« NEUES MUSTERHAUS »

DAS MUSTERHAUS: Bei der Architektur von „Concept-M 163“ fällt die gelungene Kombination von modernen und traditionellen Elementen ins Auge

Highlights im Musterhaus

VOR ORT MUSTERHAUSAUS-

[1] LEBENSMITTELPUNKT: Der über 50 Quadratmeter große Koch-Ess-Wohnbereich.

ST E L LU NG DR E S DE N 01458

[2] MASTER BEDROOM: Mit separater Ankleide und direktem Zugang zum Badezimmer.

Das Musterhaus „Concept-M 163“ von Bien-Zenker können Sie in der „Musterhausausstellung Dresden“ besichtigen.

WOHNKOMFORT DER EXTRAKLASSE

M

it dem Entwurf „Concept-M 163 Musterhaus Dresden“ setzt Bien-Zenker ein Highlight in der Unger-Park Musterhausausstellung Dresden. Das Eigenheim demonstriert mit seiner modernen Architektur, viel Tageslicht und dem familienfreundlichen Raumkonzept, wie komfortables Leben heute aussehen kann. Die Räume im Erdgeschoss gruppieren sich um eine innenliegende Treppe und werden über die zentrale Diele erschlossen. Den Lebensmittelpunkt bildet der über 50 Quadratmeter große Koch-EssWohnbereich, in dem der Tisch vor der Kochinsel zum gemeinsamen Essen einlädt. Für ganz spezielle Momente sorgt ein zweiseitig offener „Möbelkamin“. Weitere Funktionsräume sowie ein Arbeitszimmer

08 greenhome März | April

mit separatem Zugang komplettieren das bestens ausgestattete Erdgeschoss. So lichtdurchflutet wie das Erdgeschoss präsentieren sich auch die Räume des Dachgeschosses mit Fenstern auf mehreren Seiten. Hier oben wird auch nochmals deutlich, wo in diesem Musterhaus die annähernd 200 Quadratmeter Wohnfläche herkommen. Dank 1,60 Meter hohem Kniestock wirkt es wie ein zweites Vollgeschoss mit toller Raumhöhe. Den Blicken weitgehend verborgen bleibt in dem Smart Home die Haustechnik mit Gebäudeautomation und einer sogenannten Wohlfühl-Klima-Heizung+ mit Kühlfunktion, die eine Luft-LuftWärmepumpe mit einer automatischen Wohnraum-Be- und Entlüftung kombiniert.

[3] ÜPPIG AUSGESTATTET: Das Badezimmer mit Badewanne, Dusche und Sauna.

[4] IM ERDGESCHOSS: Das praktische Gäste-WC mit Urinal und herkömmlicher Toilette.

Auf einem Areal von 20.000 Quadratmeter präsentieren sich derzeit 14 Musterhäuser für die unterschiedlichsten Ansprüche: für Singles, Paare, die Familie XS oder die Familie XXL. Ob wohnökologische Baustoffe, innovative Haustechnik, Smart Home oder Barrierefreiheit – beim Rundgang durch die Musterhäuser wird die Zukunft erlebbar. Dabei stehen den Besuchern jederzeit erfahrene Fachberater zur Seite und beantworten alle Fragen. Kontakt vor Ort: Musterhausausstellung Dresden im Gewerbepark, Zur Kuhbrücke 11, 01458 Ottendorf-Okrilla, Parzelle 04, Tel.: 03 52 05/5 22 10, info@bien-zenker.de www.bien-zenker.de


Bauen Sie genau das Haus, das zu Ihnen passt – wohngesund und individuell! Massivholzbau ist wertstabil, hochwertig und langlebig. Bauen mit Holz ist wirksamer Klimaschutz. Wir bauen konsequent diffusionsoffen ganz ohne Folien und Zwangsbelüftung. Unsere Häuser überzeugen ein Hauslebenlang mit einem fantastischen Raumklima.

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« NEWS »

WIR SIND DIE GUTEN FÜR EINEN ENERGIEEFFIZIENTEN UND KLIMAFREUNDLICHEN LEBENSSTIL REICHEN OFT SCHON WENIGE VERÄNDERUNGEN, OHNE AUF DEN GEWOHNTEN KOMFORT VERZICHTEN ZU MÜSSEN. DAS SIND DIE NEUESTEN TRENDS, TIPPS UND EVENTS RUND UM DAS THEMA GREENLIVING.

KLIMASICHER BAUEN

MEHR GELD FÜR NEUBAUTEN GUTE NACHRICHTEN FÜR GREENHOMEBAUHERREN: Für den Bau eines neuen KfW-Effizienzhauses erhöht sich der Tilgungszuschuss ab sofort deutlich. So ist bei einem KfW-Effizienzhaus 40 Plus ein Tilgungszuschuss von bis zu 30.000 Euro möglich. Damit hat sich die Förderung verdoppelt. www.kfw.de

STARKREGEN, ORKANE UND SCHWERE ÜBERSCHWEMMUNGEN BESTIMMEN ZUNEHMEND DIE WETTEREREIGNISSE IN DEUTSCHLAND: Allein 2019 entstanden laut Naturgefahrenbilanz des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft Versicherungsschäden von über drei Mrd. Euro durch solche Wetterkapriolen. Wie Hauseigentümer ihre eigenen vier Wände davor schützen können, erklärt der „Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen“ des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu). Den Ratgeber gibt es kostenlos als Download unter www.schwaebisch-hall.de

SIE W WOLLEN OLLEN EIN MODERNES ZUHAUSE SMARTER TECHNIK? ZUHA USE MIT SM ARTER TE CHNIK? DAS GENAU D AS IST GEN AU UNSER DING. WILLKOMMEN BEI DER CONRAD SOURCING PLATFORM. W I L LKO M M E N B EI D ER C ONRAD S OU RCI NG P L AT F O R M . Entdecken E nt d e c k e n Sie S i e unser un s e r umfangreiches um f an g r e i c h e s Sortiment, S o r t im e nt , um ihr smartes s m ar t e s Heim H e im Wirklichkeit Wirkli c hk e i t werden w e r d e n zu zu la s s e n auf a u f conrad.de/smarthome. c o n r ad . d e / s m a r t h o m e . lassen


WIR SIND DIE GUTEN

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IM TREND: SEHNSUCHT NACH NATÜRLICHEM WOHNEN IMMER MEHR MENSCHEN VERSUCHEN ERNSTHAFT, IHR KONSUMVERHALTEN ZU VERÄNDERN, UM EINE TRENDWENDE ZU EINER NACHHALTIG AGIERENDEN GESELLSCHAFT ANZUSTOSSEN. In den eigenen vier Wänden sind Holz und Naturmaterialien, aber auch Leichtbauund Recycling-Werkstoffe angesagt. Bambus wird als Holzalternative genauso ausprobiert wie kunststoffverstärktes Papier als lederartiger Bezugsstoff. Flechtwerk aus Rattan, Weide oder Bambus bringt Wintergarten-Feeling ins Haus.

Foto: Istockphoto/35007

Hier bin ich daheim. Nachwachsende Rohstoffe, geprüfte Materialien, frische Luft, hoher Komfort und Wohngesundheit – so individuell wie unsere Lebensentwürfe sind auch die Anforderungen an das eigene Haus und die Erwartungen in Bezug auf gesundes Leben. Wir bieten Ihnen Ihr Traumhaus „Made in Germany“ aus einer Hand und in höchster Qualität. Damit Sie schon bald über die Türschwelle Ihres neuen Heims treten, sich in Ihren vier Wänden umschauen, durchatmen und spüren: Hier bin ich daheim.

SMARTE APP FÜSSE HOCH, ENTSPANNEN! Nach einem anstrengenden Arbeitstag möchte man den verdienten Feierabend ganz in Ruhe genießen. Perfekt, wenn das komfortabel eingerichtete Zuhause gleich „mitdenkt“. Mit smarter Haustechnik der neuesten Generation lässt sich das Leben daheim deutlich angenehmer gestalten. Die innovative Steuerung „Domovea“ von Hager zum Beispiel bündelt und visualisiert sämtliche Funktionen eines intelligenten Zuhauses in einer Anwendung. Per App lassen sich so alle Komponenten wie Licht, Jalousien und Sound einstellen und sogar miteinander verbinden. Weitere Informationen zur App gibt es unter www.das-intelligente-zuhause.de

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« FAQ » WAS IST ÜBERHAUPT ÖKOSTROM?

WIE FANGE ICH AN? Suchen Sie zunächst Ihre Stromrechnung heraus. Man benötigt unter anderem die Angabe des bisherigen Jahresverbrauchs in Kilowattstunden. Mit diesem bisherigen Jahresverbrauch kann man dann einen Tarifrechner benutzen, um den passenden Ökostrom-Anbieter zu finden. Typisch sind Werte zwischen 1.500 (Single) bis 4.000 kWh (Familie) pro Jahr.

WELCHER ANBIETER IST WIRKLICH ÖKO? Im Vergleich zum Prädikat Bio bei Lebensmitteln ist Öko beim Strom kein geschützter Begriff. In vielen ÖkostromTarifen ist daher in Wirklichkeit gar kein echt grüner Strom drin. Möglich macht das vor allem der Handel mit Zertifikaten. Diese Zertifikate dürfen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verkauft, aber jeweils nur einmal verwendet werden. Das ist bei vielen der über 10.000 Ökostrom-Tarifen der Fall, die direkt oder über Tochterunternehmen, Beteiligungen und ähnliches zu den größten deutschen Stromproduzenten gehören.

12 greenhome März | April

FAQ MIT EINEM ZERTIFIZIERTEN ÖKOSTROM-TARIF KÖNNEN STROMKUNDEN EIN ANGEBOT WÄHLEN, DAS EINEN NACHWEISBAREN BEITRAG ZUR ENERGIEWENDE LEISTET. SIE SOLLTEN JEDOCH AUF GÜTESIEGEL ACHTEN UND SICH ÜBER DEN ANBIETER INFORMIEREN. BEI EINEM DURCHSCHNITTLICHEN JAHRESVERBRAUCH VON 3.000 KWH BEI EINEM VIER-PERSONEN-HAUSHALT LIEGT DAS CO2-SPARPOTENZIAL BEI ÜBER 1,4 TONNEN CO2.

ÖKO-

STROM Es kann so einfach sein: Wer zu Hause auf Ökostrom, der aus Wind-, Wasser- oder Solarkraftanlagen erzeugt wird, setzt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

Die vom Bundesumweltamt empfohlenen Label sind das „ok-Power-Label“ sowie das „Grüner-Strom-Label“. Diese beiden Label garantieren Verbrauchern, dass der Anbieter eines Ökostrom-Tarifs den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützt. Zum Beispiel, indem sie ihren Strom von Anlagen regenerativer Energien beziehen, die jünger als sechs Jahre sind oder indem sie einen Teil ihrer Einnahmen in den Ausbau der regenerativen Stromerzeugung investieren.

MUSS ICH ANGST VOR STROMAUSFALL HABEN? Nein, wenn Sie Ihren Stromanbieter wechseln, brauchen Sie keinen Blackout im Haushalt befürchten. Selbst wenn es Probleme bei der Ummeldung geben sollte, ist der lokale Versorger verpflichtet, Sie weiter mit Strom zu versorgen. Das gilt übrigens auch, wenn ein Anbieter pleitegeht.

WAS IST NOCH BESSER ALS ÖKOSTROM?

Foto: Istockphoto/zhongguo

Ökostrom ist elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen – beispielsweise Wind-, Solaroder Wasserkraftanlagen – stammt. In Deutschland betrug dessen Anteil im ersten Halbjahr 2019 schon 44 Prozent des Stromverbrauchs. Im Gegensatz zu Strom aus Kohle oder Erdgas entsteht bei der Erzeugung von Ökostrom weniger CO2, deshalb ist die Verwendung von Ökostrom zu Hause ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz.

GIBT ES LABEL AN DENEN ICH ERKENNEN KANN, WELCHER ANBIETER WIRKLICH ÖKO IST?

Nun. die klimafreundlichste Kilowattstunde Strom ist immer noch die, die nicht verbraucht wird. Der Umstieg auf Ökostrom kann die persönliche Klimabilanz zwar deutlich verbessern, aber aus der Steckdose fließt faktisch noch so lange Graustrom, bis die gesamte deutsche Stromproduktion auf erneuerbare Energien umgestellt ist. Denn geliefert wird meist vom nächstgelegenen Kraftwerk.


Klar lebst Du digital. Wir auch. Trotzdem lieben wir es, ein gedrucktes Magazin in Händen zu halten. Du auch? www.btverlag.de/crema

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« HAUS »

14 greenhome März | April


GUTE AUSSICHTEN

Zeitenwechsel: „Wir überprüfen unser Handeln zunehmend auf Umweltverträglichkeit“, sagt der Bauherr im Gespräch. Dies galt auch und gerade beim Hausbau.

GUTE AUSSICHTEN DAVID HELFENBERGER UND ANJA BÜHLER WERDEN OFT AUF IHR HAUS ANGESPROCHEN. DIE HOLZLAMELLENFASSADE MIT SPEZIELLER VERGRAUUNGSLASUR HAT ETWAS BESONDERES UND PASST PERFEKT ZUM NACHHALTIGEN LEBENSSTIL DER BEIDEN.

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« HAUS »

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Ausblick inklusive: Der Balkon vor dem Schlafzimmer ist geschickt über einem kleinen Vorsprung platziert, der den Wohnbereich erweitert. Fernost: Die schmalen Steinterrassen zum Eingang hin haben beinahe etwas japanisches. Einem Zen-Garten gleich führen sie in das neue Domizil der sympathischen Schweizer.

16 greenhome März | April


GUTE AUSSICHTEN

W eil ich den ganzen Tag über Metall rede, war es mir wichtig, ein Holzhaus zu bauen“, sagt David Helfenberger, „wir wollen gesund wohnen.“ Er vertreibt als technischer Kaufmann im Außendienst Dächer, Decken und Fassaden aus profiliertem Blech für Industrie und Gewerbebau. Ebenso wie seine Lebensgefährtin ist er auf dem Land in einem Eigenheim mit Garten aufgewachsen. Das wollte das Baupaar auch für sich selbst erreichen.

Preis-Leistungs-Verhältnis von SchwörerHaus war am besten. Und es bestand die Möglichkeit der individuellen Planung. Der Bauberater legte den Bauaspiranten einen Prospekt mit Entwürfen speziell für Schweizer Kunden vor, die alle in den Budgetrahmen passten – darunter auch viele Beispiele von in der Schweiz realisierten Kundenhäusern. Für die individuelle Grundrissplanung hat David Helfenberger die innere Einteilung der Vorlage komplett ausradiert und angefangen, alles selbst einzuzeichnen. Als gelerntem Metallbauer fiel ihm das nicht schwer. Viele hundert Stunden hat er sich mit den Plänen beschäftigt. Als Referenz für den Platzbedarf hat er immer wieder in der alten Wohnung gemessen – Flurbreite, Zimmergröße, vernünftige Abstände zwischen den Möbeln.

Die Küche stand für den passionierten Hobbykoch Helfenberger bei der PlaViele Jahre haben nung im Mittelsie nach Bestandspunkt. Als ihm ein immobilien gesucht. tolles AusstellungsAber in der Schweiz, modell zu einem wo die beiden leben, sensationellen Preis ist der Markt für Geangeboten wurde, brauchthäuser übermusste er einfach hitzt, die Häuser sind zuschlagen. Dafür teuer. „Entweder wurden sogar nochman muss dann bei mals die Innender Sanierung Abwände verschoben, striche machen - Bauherr David Helfenberger damit das gute oder das Budget Stück ins Haus passt. „Nur am Badezimmer schießt durch die Decke. Und das Haus habe ich mir wegen der Dachschrägen beiwäre nie so geworden, wie man es nahe die Zähne ausgebissen“, erinnert sich wirklich will.“ der Bauherr. Die Mühe hat sich gelohnt: das Bad mit der frei stehenden Wanne, Die beiden hatten sich bei einem Makler der großen Walk-In-Dusche und der registriert. Der hatte zwar kein passendes geschickten Anordnung des Dusch-WC Haus für sie, aber irgendwann ein Aqua clean ist eines der schönsten interessantes Grundstücksangebot im Zimmer geworden. Nachbarkanton Thurgau. „Wir haben eine Kalkulation gemacht: Parzelle, Baunebenkosten, für Haus und Garten blieben uns SO NACHHALTIG WIE MÖGLICH 400.000 Schweizer Franken“, erzählt der Auch andere Ausstattungsdetails wurBauherr. Das war knapp, aber realistisch, den von Anfang an eingeplant – die Holzwenn man all inklusive mit einem Fertigfenster in Anthrazitgrau zum Beispiel. haushersteller baut. Denn das Holzhaus sollte so nachhaltig wie möglich gebaut sein. Zunächst wollte David Helfenberger und Anja Bühler David Helfenberger daher auch gar keine haben sich auf dem Markt umgeschaut. Beschichtung für die Holzfassade, das Zwei regionale Anbieter und SchwörerMaterial sollte selbstständig versilbern. Haus kamen in die engere Wahl. Das Die Techniker haben ihn darauf hin-

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« HAUS »

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Offen wohnen: So geht großzügige Raumplanung. Alle Bereiche gehen nahtlos ineinander über. Die rote Küche signalisiert gleich: hier wird gerne gekocht. »Schlafzimmer: Der Raum im Obergeschoss ist nicht groß aber mit seinem Balkon und dem schönen Parkett eine optimale Ruheoase. Schräglage: Die Dachschräge im Badezimmer wird mit ihrem Dachfenster kurzerhand als Bühne für die freistehenden Wanne genutzt. Das Baupaar findet, dass es eines der schönsten Zimmer geworden ist. Schmuckstück: David Helfenberger ist ein begeisterter Hobbykoch. Als ihm ein tolles Ausstellungsmodell zu einem sensationellen Preis angeboten wurde, musste er einfach zuschlagen. Viel Licht: Zum offenen Wohncharakter trägt auch die Tageslichtplanung bei. Kleine Durchgänge und Türen würden hier nur stören.

» » 18 greenhome März | April


GUTE AUSSICHTEN

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« HAUS » » Glücklich: David Helfenberger und Anja Bühler haben ihre Vorstellung vom naturnahen und gesunden Wohnen mit diesem Haus perfekt umgesetzt. Beide sind auf dem Land in einem Eigenheim mit Garten aufgewachsen. Ein letzter Blick auf das Haus der beiden zeigt uns nochmal, hier wohnen kreative moderne Menschen mit einem Gefühl für die Einheit von Stil und Natur.

» gewiesen, dass die Verwitterung bei einem Haus mit großen Dachüberständen sehr ungleichmäßig passiert und am Ende sehr unruhig aussehen würde. Sie haben ihm stattdessen eine sogenannte Vergrauungslasur empfohlen. „Wir hatten uns die Farbe ursprünglich heller vorgestellt und mussten uns erst an das Ergebnis gewöhnen“, gibt David Helfenberger zu. „Aber wir werden so oft positiv darauf angesprochen, da haben wir gemerkt: Die Fassade ist der Hit“ und Anja Bühler erzählt: „Eigentlich wollten wir auch überall Parkett haben, aber wegen unserem Hund Sancha, einem langhaarigen Elo, haben wir uns dann für pflegeleichte Fliesen entschieden.“ „Im Schlafzimmer habe ich aber auf Parkett bestanden“, ergänzt ihr Lebenspartner. Der nachhaltige Baustoff passt gut zum Lebensstil des Paares. Die beiden befinden sich in einem Prozess, der sie immer ökologischer ausrichtet. „Wir überprüfen unser Handeln zunehmend auf Umweltverträglichkeit“, bestätigt David Helfenberger. „Früher sind wir einfach mal so in den Flieger gestiegen, aber heute überlegen wir uns das genau.“ Umweltbewusst zu leben ohne auf Komfort zu verzichten – dazu passen die weiteren Pläne der beiden für ihr Haus: Die Investition in eine

20 greenhome März | April

Photovoltaikanlage, einen Energiespeicher und ein Elektroauto – ein in sich geschlossener nachhaltiger Kreislauf.

ÖKOLOGISCH SAUBEREN SOLARSTROM GENERIERT OPTIONAL EINE PHOTOVOLTAIKANLAGE AUF DEM DACH

Bei diesem Kreislauf greifen auch die Komponenten der Haustechnik Hand in Hand – ein in sich schlüssiges System, das den Bewohnern ein Maximum an Wohnkomfort und Energieersparnis bietet. Die hoch wärmegedämmte und luftdichte Gebäudehülle vermeidet Wärmebrücken. Grundlage dafür ist neben der sorgfältigen Planung vor allem die Präzision in der Ausführung. Die zur Basisausstattung gehörende Frischluftheizung mit Kleinstwärmepumpe und elektrischen Direktheizelementen beinhaltet eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung und Ankühleffekt im Sommer als zentrales Element – auf Wunsch mit Pollenfilter für Allergiker. Sie bietet

neben frischer Luft ein Energierecycling von ca. 90 Prozent. Ökologisch sauberen Solarstrom generiert optional eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

HAUS MIT URKUNDE Beim Haushersteller setzt man zudem auf konstruktiven, nicht auf chemischen Holzschutz. Der natürliche Rohstoff Holz, PEFCzertifiziert aus heimischen Wäldern, wird im eigenen Holzwerk am Firmensitz im schwäbischen Hohenstein-Oberstetten zu hochwertigen Bau- und Werkstoffen verarbeitet. Dazu passt auch eine Raumluftmessung nach einem genormten Verfahren, welches die sehr strengen Qualitätskriterien des Sentinel Haus Instituts für Baustoffe, Materialien und Bauteilsysteme zugrunde legt. Dessen Grenzwerte liegen ein Drittel unter den international anerkannten Vorsorgewerten des Bundesumweltamts, sind also noch strenger. Durch eine Urkunde und die Prüfbescheinigung mit Sentinel Seriennummer können David Helfenberger und Anja Bühler sicher sein, ein wohngesundes Haus nach den Richtlinien des Sentinel Haus Instituts zu besitzen. Und wer hat schon ein Haus mit Urkunde? MEHR INFORMATIONEN UNTER: www.schwoererhaus.de


« HAUS »

Der Produktdesigner Marco A. Mueller prägt das Aussehen elektronischer Stilikonen. Seine Entwürfe wurden mehrfach mit Designpreisen ausgezeichnet. Kein Wunder, dass er beim Bau seines privaten Wohnhauses ebenso hohe Ansprüche an Design und Funktionalität stellt.

gut aussehen

22 greenhome März | April


NACHHALTIG GUT AUSSEHEN

Moderne Architektur: Viel Glas, Metall und Holz – in Form einer stilvollen Lärchenverkleidung – steht inmitten eines alten Weinbergs. Für die Eigentümer: „der ideale Bauplatz“.

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« HAUS »

M

arco A. Mueller ist gerade nach Hause, ins oberfränkische Burgkunstadt, zurückgekehrt. Der Flug von Qingdao, dem chinesischen Stammsitz des Elektronikgiganten Hisense, für den Mueller als Design-Director tätig ist, war lang. „Ich genieße es, nach Hause zu kommen, zumal, wenn alles angenehm temperiert ist“, sagt Marco A. Mueller und deutet lächelnd auf sein iPhone. „Meine Wunschtemperatur habe ich mit der App schon vor dem Abflug eingegeben. Das geht spielend leicht und macht richtig Spaß.“ Marco A. Mueller ist viel in der Welt unterwegs. Meistens jedoch pendelt er zwischen China und der deutschen Dependance von Hisense in Kronach. Der Designer macht sich eine Flasche fränkisches Bier auf und setzt sich in sein großzügiges Wohnzimmer. Hier stehen einige der Stilikonen, die er als langjähriger Produktdesigner für einen deutschen UnterhaltungselektronikHersteller entworfen hat. Gut 30 hochrangige Awards, darunter der IF Design Award in Gold, der German Design Award in Gold und der Red Dot Best of the Best Award haben Mueller und sein Team für ihre klaren, reduzierten Produktdesigns abgeräumt. Im vergangenen Jahr hat sich Marco A. Mueller gemeinsam mit seiner Frau Eva, einer Event-Managerin, ein Wohnhaus in Burgkunstadt gebaut. „Ich liebe die Beschaulichkeit und Ruhe, das Echte und Bodenständige als reizvollen Gegensatz zu der schnellen Betriebsamkeit in den Metropolen, in denen ich mich beruflich oft aufhalte.“ Hier, inmitten einer Gegend, die aus gutem Grund „Gottesgarten“ genannt wird, inmitten einer alten Weinbergregion, findet er den idealen Bauplatz. „Als Designer hatte ich natürlich klare Vorstellungen von einem Haus.“ Im nächsten Schritt findet er den passenden Architekten, der seine Denkweise rund um Funktion und Form sofort versteht: André Rösch, wie Marco A. Mueller ein urbaner Kosmopolit mit Liebe für das fränkische Landleben.

WÄNDE NUR DORT, WO SIE EINE FUNKTION HABEN Marco A. Mueller und sein Architekt entwickelten einen schlichten, rechteckigen Baukörper, zweigeschossig, in Holzständerbauweise. Holz, Metall, Glas, offene Räume. Vorsprünge, Ecken und unnötige Winkel findet man in dem Haus nicht. Wände gibt es nur dort, wo sie eine wichtige Funktion haben, und dann sind sie glatt und weiß. Schränke und Türen sind bündig eingebaut. Hier ist nichts zu viel. Exterieur und Interieur fügen sich zu einem harmonischen Ganzen. Dort, wo sich die Familie vor fremden Blicken schützen möchte, hat der Architekt eine Lärchenholzfassade eingeplant und umgesetzt. Den Blick zum Garten und zu den weiten Streuobstwiesen hat er ganz offen gelassen und so die Natur optisch ins Haus geholt. „Bei der Architektur des Hauses sind wir so vorgegangen, wie man es bei gutem Produktdesign auch tut. Wir haben das

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BEI DER ARCHITEKTUR DES HAUSES SIND WIR SO VORGEGANGEN, WIE MAN ES BEI GUTEM PRODUKTDESIGN AUCH TUT.


(1) Arbeitsplatz am Fenster: Die Fußbodenheizung wärmt im Winter, kann im Sommer aber auch verwendet werden. Dazu werden die Leitungen im Fußboden genutzt.

2 (2) Stilvoll: Beim Bau seines privaten Wohnhauses stellte Designer Marco A. Müller hohe Ansprüche an Design und Funktionalität.

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(3) Designer mit Anspruch an die Technik: Marco A. Müller. Seit vielen Jahren prägt der Produktdesigner das Aussehen elektronischer Stilikonen. (4) Harmonisches Ganzes: Wände gibt es nur dort, wo sie eine wichtige Funktion haben, und dann sind sie glatt und weiß. Schränke und Türen sind bündig eingebaut – wie die Küche, die cooler nicht sein könnte.

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« HAUS » (5) Gut gesteuert: Der Designer hat sein Haus mit Smart RTCRaumreglern ausgestattet. So läuft das gesamte System noch effizienter. (6) Gut platziert: Bei der Wärmepumpe kam für den Designer nur Glen Dimplex infrage. Die Außeneinheit mit Lärchenverkleidung passt perfekt zu den Holzlamellen an der Hausfront.

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(7) Das System ist besonders leise konstruiert worden: Geräusche treten zur Seite aus, nicht in Richtung Nachbargrundstück. Dorthin sind auch keine Lüftungsgitter und vor allem kein sich drehendes Lüfterrad sichtbar. (8) Smarte Steuerung: Die Bedienung der Wärmepumpe erfolgt über ein Farb-Touchdisplay am Gerät oder über das Tablet oder Handy mit der GDTS Home App.

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NACHHALTIG GUT AUSSEHEN Haus von innen, von der Funktion her gedacht. Gutes Design muss mehr sein, als nur ästhetisch. Es muss innovativ, verständlich, ehrlich, unaufdringlich, zeitlos, konsequent, aber auch funktional und umweltfreundlich sein. Und selbstverständlich lege ich als Designer einen besonderen Wert auf echte Materialien, Qualität und Nachhaltigkeit.“

HEIZMEDIUM DER ZUKUNFT Die offene Bauweise stellt allerdings auch besondere Herausforderungen an das Heizsystem. „Fossile Brennstoffe kamen auch angesichts der aktuellen Klimadebatte nicht infrage. Die Wärmepumpe ist für mich das Heizmedium der Zukunft, nachhaltig und umweltfreundlich. Außerdem reizvoll: Man kann damit auch kühlen. Bei der Auswahl des Herstellers fiel meine Wahl sehr schnell auf System M von Glen Dimplex. Nicht nur, weil es eine Empfehlung meines Architekten war. Mich hat das Gesamtpaket einfach überzeugt.“ Für 210 Quadratmeter Wohnfläche hat Marco A. Mueller System M Comfort Cooling, mit 12 kW Leistung eingebaut. Das System nutzt er zum Heizen über Fußbodenheizung, zur Warmwasserbereitung und auch zum Kühlen im Sommer, ebenfalls über die Leitungen im Fußboden. Die schlichte, kompakte Inneneinheit hat er in einem Wirtschaftsraum untergebracht. Die Außeneinheit mit Lärchenverkleidung passt perfekt zu den Holzlamellen an der Hausfront.

INTELLIGENTES DETAIL Marco A. Mueller hat sein Haus mit Smart RTC-Raumreglern ausgestattet. „Die Regler sorgen für einen Abgleich der Soll-IstTemperatur und melden diese an die Wärmepumpe zurück. In Abhängigkeit von der Temperaturdifferenz wird die Heizkurve der Wärmepumpe angepasst. Die vorhandene Energie im Haus wird auf die Räume, die Wärmebedarf haben, verteilt, ohne die Wärmepumpe dazu zu schalten, diese arbeitet erst, wenn die vorhandene Energie nicht mehr ausreicht. So läuft das Gesamtsystem noch effizienter.“ Mittelfristig plant der Designer, am Hang hinter dem Haus eine Photovoltaikanlage zu installieren. „So können wir noch mehr Energie einsparen und völlig CO2-neutral heizen.“ Marco A. Mueller ergänzt: „Das Touchdisplay und auch die Bedienoberfläche der App sind funktional und gestalterisch richtig gut. Man malt mit dem Finger ein ‚M‘ auf das Display und schon ist man drin. Die Bedienung erfolgt intuitiv und ist kinderleicht. Und egal, wo ich gerade auf der Welt bin: Ich kann mit meinem Smartphone jederzeit und überall die Parameter meiner Wärmepumpe zuhause kontrollieren und programmieren. So funktioniert für mich zeitgemäße, smarte Heiztechnik. Konsequent anspruchsvoll in Funktion und Design – und mit jeder Menge Mehrwert.“ MEHR INFORMATIONEN UNTER: gdts.one

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NORDIC BY NATURE

Schön zu sehen: wir besuchen an diesem schönen Spätsommertag ein Haus mit drittem Giebel. Mitten in die Natur gebaut.

NORDIC BY NATURE MITTEN IM GRÜNEN WOHNT DIESE JUNGE FAMILIE IN IHREM NEUEN HAUS MIT NORDIC APROACH. DABEI SETZT SIE EIN GLEICHSAM MODERNES WIE NATÜRLICHES LEBENSGEFÜHL UM. NICHT NUR DESHALB EIN ECHTES GREENHOME.

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Oben dunkler: Das Satteldach mit seinen dunklen Tonpfannen setzt einen schönen Kontrast zum üppigen Grün der Landschaft. An diesem Tag stehen zudem die Büsche in voller Blüte.

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NORDIC BY NATURE

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WIR BAUEN IHR TRAUMHAUS MIT IHNEN UND D E R N AT U R

odernes Wohnen mit Bezug zur Natur liegt im Trend. Der Nordic Style dieses Hauses einer jungen Familie greift die Aspekte des skandinavischen Ursprungs auf. Ihr neues Domizil fasziniert mit klarem Design, konzentriert sich auf das Wesentliche und strahlt dabei eine ganz besondere Natürlichkeit und Gemütlichkeit aus. Dahinter steht der Haushersteller Fingerhut Haus mit seinem Hausmodell „Lando“. Das sympathische Paar mit Baby war von dem Modell von Anfang an überzeugt. Auch, weil das Effizienzhaus 55 dabei nachhaltig, energiesparend und für das umweltfreundliche Leben ausgelegt ist. Das Haus bietet skandinavisch geprägte Ästhetik auf knapp 150 qm Wohnfläche, die sich individuell gestalten lässt. Geradlinige Formen, zahlreiche Holzelemente sowie zarte Farben schaffen Ruhe und Behaglichkeit. Der helle Wohn-, Ess- und Küchenbereich ist einladend offen und gleichzeitig behaglich. Das Einfamilienhaus punktet zudem durch den direkten Zugang und einem Blick von der Küche in den Garten. Ein großer Hauswirtschaftsraum direkt neben der Küche ermöglicht den Zugang zur Garage bzw. zum Carport. Dies bietet viele praktische Aspekte, gerade für Familien: Neben der Heizung (Wärmepumpe), einer Waschmaschine und Trockner bietet dieser Raum ausreichend Platz zum Abstellen von Kinderwagen, Spielgeräten und vielem mehr. Zu einem aktiven Tag gehört auch die Entspannung danach. Drei Räume, die als Schlaf- und Kinderzimmer genutzt werden können, und das Familienbadezimmer befinden sich auf einer Etage. So sind Rückzugsorte und gleichzeitig familiäre Nähe gegeben.

Zufrieden: Das junge Paar mit Nachwuchs hat gut lächeln. Sowohl die Planung als auch der Bauprozess gingen ohne Stress und Ärger über die Bühne. Auch das ist Wohnqualität.

Natürlich ökologisch - Umweltschutz braucht intelligente Lösungen

Terrasse mit Wohlfühlfaktor: Hier wird schon im nächsten Sommer der Nachwuchs der beiden spielen. Natürlich gibt es auch hier, einen Holzboden.

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« HAUS » Raumwirkung: Auch wenn es sich hier nicht um ein großes Haus handelt, der Eingangsbereich vermittelt ein weites Raumgefühl. Die Tür mit ihren lichtspendenden Einsätzen verstärkt diesen Effekt.

Verbindung: Der Essbereich stellt eine Brücke zwischen Küche und Wohnzimmer her. Trennende Wände gibt es hier nicht, zwischen den Bereichen ist alles ist offen.

Gute Nacht: Das Elternschlafzimmer befindet sich im Obergeschoss. Der wunderschöne Holzboden bringt auch dort die Natur ins Haus. Pfiffig: die indirekte Beleuchtung hinter dem Bett.

Skandinavisch kochen: Beim Blick aus der Küche über die einladende Arbeitsinsel wird deutlich, dass die Bauherren nicht nur außen den skandinavischen Stil lieben, auch die Einrichtung ist nordisch geprägt.

Verwendung offen: Im Obergeschoss befindet sich neben dem Schlafzimmer noch Platz für zwei Kinderzimmer und ein kleines Büro.

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NORDIC BY NATURE

POROTON®-T6,5®, -T7®, -S8® und -S9®

DIE ERSTEN KLIMA NEUTRALEN ZIEGEL Schlagmann Poroton ist der führende Anbieter von Mauerziegeln in Süddeutschland. Wir wollen als Marktführer auch in puncto Nachhaltigkeit unserer Verantwortung gerecht werden. In enger Zusammenarbeit mit Klimaschutz-Experten haben wir eine 3-Säulen-Strategie entwickelt. Mit den Maßnahmen dieser Strategie sind unsere Top-Produkte, die perlitgefüllten POROTON®-T7® und -T6,5® sowie POROTON-S9® und -S8® die ersten klimaneutralen Ziegel.

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DIE JUNGE FAMILIE WUSSTE, JE NIEDRIGER DER ENERGIEBEDARF DER IMMOBILIE IST, DESTO HÖHER FÄLLT DIE BEZUSCHUSSUNG AUS. Hersteller dieses Konzept. Es soll „Hightech und Handwerk“ im Rahmen des umweltfreundlichen Bauens kombinieren. Bei dem Konzept werden verschiedene wärmeschützende Bauteile eines Hauses zu einer ganzheitlichen, thermisch optimierten Außenhülle verbunden. Auch schön: Gebaut wurde ausschließlich mit streng qualitätsgeprüftem Konstruktionsvollholz aus heimischen Wäldern. Nachwachsend, langlebig und perfekt in der Wärmedämmung.

HEIZUNG MIT KÖPFCHEN Beim Heizkonzept setze das Paar auf eine Wärmepumpe. Diese wandelt die in Luft, Wasser und Erdreich gespeicherte Energie in Heizwärme um. Dazu wird die vorhandene Wärme, die in Wasser, Erdreich, Außenluft oder Abluft enthalten ist, zunächst mit einem Wärmeübertrager (Verdampfer) dem Kältemittel zugeführt. Das Kältemittel bringt diese Energie mit Hilfe des Verdichters auf ein höheres Temperaturniveau, damit es über einen weiteren Wärmeübertrager (Verflüssiger) für das Heizsystem oder die Warmwasserbereitung nutzbar gemacht werden kann.

Formensprache: Die Grundfläche des Hauses ist quadratisch. Der Wohn-, Ess- und Kochbereich ist dabei in L-Form angeordnet. Etwas mehr als 50 qm in diesem Bereich sind genug für die junge Familie.

Schick: Auch beim Bad wurde das Thema „Natur“ wieder aufgenommen. Der Boden und die Wandverkleidung in der ebenen Duschkabine sind allerdings aus wasserresistentem Material.

55 PROZENT SPARSAMER Überzeugt hat die beiden aber auch das Energiekonzept. Als Effizienzhaus 55 steht die Zahl 55 dabei für den prozentualen Energieverbrauch im Vergleich zu einem vergleichbaren Neubau. Die junge Familie wusste, je niedriger der Energiebedarf der Immobilie ist, desto höher fällt die Bezuschussung aus. Ein KfW 55Haus hat einen jährlichen Bedarf an Primärenergie, der nur 55 Prozent eines vergleichbaren Neubaus beträgt. Der

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Tilgungszuschuss für ein KfW 55-Haus beträgt bis zu 2.500 Euro, was für die Bauherren eine lohnende Unterstützung bei der Rückzahlung der Darlehenssumme darstellte. Zu den guten Werten trägt auch das Dämmkonzept des Hauses bei. Die Holzverbundkonstruktion mit durchgehender Wärmedämmputzfassade lässt im Winter keine Kälte durch und kühlt im Sommer angenehm. „ThermLiving“ nennt der

Je nach Energiequelle können bis zu fünf Anteile Umweltenergie je Anteil elektrischer Energie als Heizenergie bereitgestellt werden. Die vorliegende Umweltenergie von -20 °C bis +35 °C (Luft) muss einem für die Heizung (Warmwasser) nutzbares Temperaturniveau angepasst werden. In diesem Vorgang wird bei niedriger Temperatur das Warmwasser auf das entsprechende Niveau „gepumpt“. Und nicht nur das, in Kombination mit einem Warmwasserspeicher stellt diese Art Heizung zusätzlich die Warmwasserversorgung sicher. Die in den drei Elementen gespeicherte Energie ist damit permanent vorhanden. So ist aus dem Haus im Grünen auch ein grünes Haus geworden. MEHR INFORMATIONEN UNTER: www.fingerhuthaus.de


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Natur, Licht

Großzügig, hochwertig, ästhetisch anspruchsvoll – so lässt sich das Einfamilien-

haus mit Gäste- und Poolhaus in zweischaliger Ziegelbauweise errichtet, beschreiben. Die exklusive Ziegelarchitektur besticht aber auch durch klare Strukturen und Nachhaltigkeit.

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NATUR, STEIN, LICHT

Fotos: Wienerberger/Arnt Haug

Moderne Formensprache und natürliche Haptik: Bei diesem Einfamilienanwesen kamen gleich drei Tonbaustoff-Produkte zum Einsatz: für die Gebäudehülle Hinter- und Vormauerziegel, für die Außenanlagen Pflasterziegel.

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Gerade Linien: Klare Strukturen und kubisch versetzte Bauweise bestimmen die Architektur. Vor- und Rücksprünge schaffen geschützte Bereiche sowie großzügige Terrassen und Balkone.

» Traumhafter Ausblick: Der exklusive Terca Wasserstrichziegel Polaris im Langformat verleiht Gebäuden einen unverwechselbaren und edlen Charakter.

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Wunderbar offen: Großzügig und durch offene Bauweise auch im Zentrum des Hauses lichtdurchflutet präsentiert sich die Innengestaltung des Wohnhauses.

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Sonne im Haus: Mehr Tageslicht geht fast nicht. Lichtdurchflutet ist ebenfalls das offene Esszimmer – dank großer Glasflächen, Oberlichter und Luftraum.

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NATUR, STEIN, LICHT

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« HAUS » lare Strukturen bestimmen die Architektur der drei Gebäudeeinheiten von Wohn-, Pool- und Gästehaus. Die kubische, versetzte Bauweise wirkt leicht und kontrastiert mit der schieren Größe des Anwesens. Geschickt gesetzte Vorund Rücksprünge schaffen einen geschützten Eingangsbereich sowie großzügig überdachte Terrassen und Balkone. Jeder Blick fällt unmittelbar auf ein prägendes Element in den Baukörpern. Hellgraue Klinkerfassaden empfangen Bewohner und Besucher beim Betreten des Grundstücks. Der „Terca Vormauerziegel“ Polaris von Wienerberger dominiert gestalterisch und verleiht dem Anwesen einen sehr edlen und hochwertigen Charakter. Der extravagante Wasserstrichziegel im modernen Langformat (510 mm Länge) unterstreicht die klaren, geraden Formen und Linien aller drei Bauten. Er ist hellgrau nuanciert gedämpft, mit einer sehr dünnen, zurückgesetzten Lagerfuge vermauert und korrespondiert mit der Farbgebung der dunkelgrauen Fenster und Fassadentafeln.

VERBINDENDES ELEMENT Der Polaris prägt und verbindet optisch das gesamte Ensemble aus Wohn-, Pool- und Gästehaus auf einer Fläche von insgesamt mehr als 1.000 Quadratmetern. Abhängig von der Perspektive des Betrachters, von Tageszeit und Lichteinfall werden an den

Klinkerfassaden stetig neue, vorübergehende Strukturen und Muster sichtbar. Auch Garagen und Gartenbeete wurden in das umfassende Gestaltungskonzept integriert und mit dem exklusiven Wasserstrichziegel verkleidet. „Der Auftraggeber wollte etwas Besonderes“, erzählt Architekt Jochen Engelshove. „Also haben wir Ziegeleien besucht und viele Referenzobjekte besichtigt.“ Doch die Suche blieb erfolglos – bis die beiden am Privathaus der Familie Engelshove vorbeikamen: „Es war purer Zufall, ich wollte nur etwas abholen.“ Die Fassadengestaltung des Architektenhauses überzeugte den Bauherrn auf Anhieb. Innerhalb eines Augenblicks fiel die Entscheidung. „Wäre ich gleich mit dem Bauherrn bei mir vorbeigefahren, hätten wir uns die restliche Tour sparen können“, meint Engelshove schmunzelnd und ergänzt: „Dass wir massiv mit Ziegeln bauen, war von Anfang an klar. Die Frage war nur, was kommt drauf, denn der Kunde war gegen eine Putzfassade.“

WOHNGESUND UND WERTBESTÄNDIG Das Ergebnis der zweischaligen Bauweise aus Hinter- und Vormauerziegeln überzeugt nicht nur optisch. Die Kombination aus dem Poroton-Ziegel „Plan-T18-24,0“ und dem Fassadenziegel Polaris von Wienerberger punktet auch mit inneren Werten. „Das zweischalige Ziegelmauerwerk mit Kerndämmung ist zum einen sehr wirtschaftlich, wertbeständig und wartungsarm“, erklärt Engelshove, „zum anderen nachhaltig und wohngesund.“

» Lichtspiele: Abhängig von der Perspektive des Betrachters, von Tageszeit und Lichteinfall variiert die Optik des extravaganten Mauerziegels von modernem Hellgrau bis zu einem warmen Sandbeige-Ton.

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Details: Der Pflasterziegel ist hier im doppelten und wechselseitigen Fischgrätverband verlegt. Die gebrochenen Kanten entstehen durch „Trommeln“ oder „Rumpeln“ nach dem Brennvorgang und tragen zum Retrostil des Ziegels bei.

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Wellnesstraum: Der Spa-Bereich des Poolhauses mit Ausblick auf den Garten. Durch die großzügig verglasten Fensterflächen verschwimmt die Grenze zwischen Innen und Außen.

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NATUR, STEIN, LICHT

netz abfließen. Sie sind zudem langlebig und äußerst robust, wartungsfrei, rutsch- und stoßfest sowie dauerhaft farbecht. Diese positiven Eigenschaften überzeugten den Eigentümer.

AUCH BEI DER GESTALTUNG DER FREIFLÄCHEN UND WEGE AUF DEM GRUNDSTÜCK SETZTE JOCHEN ENGELSHOVE AUF TONBAUSTOFFE, VON DENEN ER DEN BAUHERRN AN DIESER STELLE ERST ÜBERZEUGEN MUSSTE.

Sämtliche Gebäude erreichen den herausragenden KfW-Effizienzstandard 40 Plus. Die energieeffiziente Bauweise wird durch modernste Smart-Home-Technik ergänzt. „Aber selbst ohne Gebäude-Automationslösung ließe sich ein Energiestandard von KfW-40 Plus erzielen“, so Engelshove, „allein aufgrund der Bauweise und der ausgezeichneten Eigenschaften des Poroton-Ziegels.“

*Schalldruckpegel im reduzierten Nachtbetrieb (in 3 Meter Entfernung, frei aufgestellt).

Auch bei der Gestaltung der Freiflächen und Wege auf dem Grundstück setzte Jochen Engelshove auf Tonbaustoffe, von denen er den Bauherrn an dieser Stelle erst überzeugen musste. Pflasterklinker bleiben lebenslang schön und haben diesbezüglich eine gute Ökobilanz: Ihre Fugen vermeiden eine Flächenversiegelung und lassen einen Teil des Regenwassers in den Boden und nicht in das Kanal-

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RETRO MIT UNVERWECHSELBARER OPTIK Das Design war ein weiteres wichtiges Argument für Architekt und Bauherr. „Der Penter Pflasterklinker Eros getrommelt passt gestalterisch ideal zum Terca Vormauerziegel Polaris“, betont Engelshove. „Mit dem modernen Schwarz-Anthrazit des Retro-Pflasterziegels setzen wir die exklusive Anmutung der Fassade bei Freiflächen und Wegen nahtlos fort.“ Um die gewünschte unregelmäßige, rustikale Anmutung im Retro-Stil zu erzeugen, werden die Ziegel nach dem Brennen „getrommelt" oder „gerumpelt". So entstehen die unverwechselbaren, gebrochenen Kanten. „Der Eros getrommelt im Format 200 x 50 x 65 mm wurde im doppelten und wechselseitigen Fischgrätverband verlegt“, erklärt Engelshove. „Dies erzeugt räumliche Dynamik und der Boden ist sehr widerstandsfähig gegenüber Horizontallasten – besonders wichtig bei befahrenen Flächen.“ Um einzelne Gartenbereiche zu akzentuieren wurden auf dem weitläufigen Grundstück weitere Bodenbeläge eingesetzt: Holzdielen, Natursteinplatten und Kies ergeben in Kombination mit dem Pflasterziegel ein stimmiges Gesamtbild, das immer wieder mit neuen optischen Reizen überrascht. MEHR INFORMATIONEN UNTER: www.wienerberger.com

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Moderne Fachwerkarchitektur: Das dunkle Holzskelett zeichnet die klaren Linien der Fassade, in der sich die dominierenden Glasflächen mit hellen Wandfeldern abwechseln. 42 greenhome März | April


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IN SZENE GESETZT DIESES GREENHOME HAT ECHTE TIEFENWIRKUNG. ZUM EINEN BEEINDRUCKT DIE OFFENE ARCHITEKTUR MIT VIEL GLAS UND EIN- SOWIE AUSBLICKEN, ZUM ANDEREN WOHNEN HIER SYMPATHISCHE SAMMLER VON COOLEN EINZELSTÃœCKEN, DIE SICH IHREN MODERNEN HAUSTRAUM VERWIRKLICHT HABEN.

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IN SZENE GESETZT ertvoll – dieses Attribut wird nicht selten im immateriellen Sinne gebraucht, wenn es um persönliche Erfahrungen oder emotionale Erlebnisse geht. Besonders Lieblingsstücke verdienen den Titel wertvoll, weil sie es vielleicht sogar sind, oder weil man einfach eine Leidenschaft für sie entwickelt hat, durch die eine persönliche Bindung zustande gekommen ist. Wie schön, wenn es einen Ort gibt, an dem man seine Lieblingsstücke perfekt in Szene setzen kann: das eigene Zuhause. Einen solchen Ort haben sich Tim und Marcel aus Nürnberg geschaffen, die ursprünglich einen ganz anderen Hausbauplan verfolgten: „Wir waren auf dem Weg in die FertighausWelt in Erlangen, um mit unserem favorisierten Haushersteller tiefer in die Planung einzusteigen. Wir sind noch ein wenig herumspaziert und auf Huf Haus gestoßen. Das Haus hat uns direkt in seinen Bann gezogen, die hohen Räume und der offene Galeriebereich waren beeindruckend. Kurzerhand haben wir dann umdisponiert“, erinnern sich die Bauherrn. Trotz klarer Vorstellungen über die Raumaufteilung, verbrachte Bauingenieur Tim viele Abende mit der Durchsicht verschiedener Grundriss-Inspirationen. „Wir haben es dem Architekten leicht gemacht, glaube

ich. Natürlich wurden noch Feinheiten besprochen, aber grundsätzlich hatten wir uns bestens vorbereitet“, lacht er.

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Die größere Herausforderung bestand in der Zufahrt zu dem ca. 650 Quadratmeter großen Grundstück, das sich in dritter Reihe eines gewachsenen Wohngebiets befindet und nur über eine schmale Zufahrt erreicht werden kann. „Ein logistisches Meisterwerk“, fassen die Hausbesitzer zusammen. „Jeder Zentimeter wurde ausgenutzt. Das Team von Huf hat das hervorragend gemanagt und der Aufbau konnte pünktlich starten.“ Während die beiden so oft wie möglich auf der Baustelle waren, um den Fortschritt zu verfolgen, nutzten auch die neuen Nachbarn die Gelegenheit, um sich das „Spektakel“ anzuschauen und die Neuankömmlinge kennenzulernen. „Die technische Präzision des Montageteams war nach der Logistik das nächste Highlight für uns! Ein Nachbar war so fasziniert, dass er die Baustelle täglich unter die Lupe nahm. Die Abläufe und Arbeitsschritte kannte er zu dieser Zeit fast besser als wir selbst“, resümiert das Paar.

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Mit dem Ergebnis sind die Hobby-Motorradfahrer überaus zufrieden. Das Haus „Modum“ vom Hersteller Huf Haus in ebenholzfarbener Fachwerkarchitektur passt sich harmonisch in die umliegende

(1) Puristische Aussicht: Stilgebende Elemente der Architektur sind die großen Fensterfronten. Das Haus ist lichtdurchflutet und gewährt spannende Ein- und Ausblicke. (2) Licht und Weite: Schwer zu sagen, was beeindruckender ist, die offene Architektur der Küche oder die Einbauten aus Kochinsel, Geräten und Schränken, die sich der Raumform anpassen. (3) Interessante Idee: Den Ofen gleichsam in den Schrank zu integrieren und einen Teil davon darüber hinaus zu bauen, haben wir so auch noch nicht gesehen.

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« HAUS » Umgebung ein und bietet den perfekten Rahmen für die ausgewählte Inneneinrichtung. Die Basistöne in Grau und Schwarz werden um Farbakzente ergänzt, beginnend mit der Haustür in kräftigem Rot. Das Erdgeschoss mit einer Raumgrundfläche von über 115 Quadratmeter bietet ausreichend Platz für den offenen Küchenbereich mit angrenzendem Essplatz, der durch den Erker fast in den Garten rückt. Die bodentiefen Verglasungen sorgen überall für grüne Ausblicke, die Oberlichtebene hebt als architektonische Besonderheit die Raumhöhe optisch an und schafft eine zusätzliche Belichtungsebene. „Das Haus ist wunderbar hell, der Galeriebereich lässt alles luftig und leicht wirken. Auch während der heißen Sommertage waren wir von dem angenehmen Klima begeistert“, erzählt Tim.

DIE TECHNISCHE PRÄZISION DES MONTAGETEAMS WAR NACH DER LOGISTIK DAS NÄCHSTE HIGHLIGHT FÜR UNS!

– Das Bauherrenpaar

ROTER FADEN Wie ein roter Faden leitet die Akzentfarbe weiter in das gemütliche Wohnzimmer. Von hier aus gelangt man auch zu den Außensitzplätzen und direkt in den Garten. Dritte Reihe mit Logenplatz – was auf den ersten Blick wie kompakte Bebauung aussieht, hat sich für die beiden als Glücksgriff entpuppt, denn durch das Naturschutzgebiet, das unmittelbar an das rückseitige Grundstück anschließt und bequem über eine Steintreppe erreicht werden kann, genießen die Bauherrn den täglichen Blick in die Natur. Warum das Schlafzimmer im Obergeschoss auch als Ausstellungsraum bezeichnet werden kann, wird schnell deutlich, wenn man die Sammlerstücke der sportbegeisterten Bewohner entdeckt: Turnschuhe – oder modischer

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(4) Blick von oben: Der Ausblick von der Galerie auf den mit Glas umbauten Essplatz zeigt, hier sind die Übergänge vom Wohnbereich zum Garten fließend. (5) Wellnessoase: Beim Blick in das Bad fällt natürlich zuerst die coole Glassauna auf. Von wegen, eine Sauna ist ein Holzverschlag im Keller: Quod erat demonstrandum. (6) Platz für Ideen: Die Bauherren nutzen den freien Platz, denn es gibt ausreichend Raum. So hat das Haus Raum zum Atmen.

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« HAUS » Sneaker – stapeln sich hier ordentlich in Regalen und auf Sideboards. Unter ihnen auch Raritäten, das heißt, seltene Ausgaben aus limitierten Editionen, die so schnell vergriffen sind, dass sie einen beträchtlichen Wiederverkaufswert haben. „Uns geht es um die Freude an Sneakern – es sind zwar manche dabei, die wir tatsächlich nur ausstellen aber grundsätzlich behalten und tragen wir unsere Lieblingssneaker auch regelmäßig“, erklären die Sammler.

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– Bauherr Marcel

Ein weiterer Lieblingsgegenstand befindet sich im angrenzenden Badezimmer: Eine „Stilart“-Sauna mit Ausblick in die unberührte Natur lädt zum Relaxen ein. Ein absoluter Komfortfaktor, millimetergenau in die Fachwerkarchitektur integriert. Noch mehr Wohnkomfort bietet die smarte Haussteuerung von Jalousien, Licht oder den elektrischen Oberlichtern. „Wir bedienen das Haus kinderleicht per Knopfdruck über das Smartphone. Wenn wir unterwegs sind und vergessen haben, die Jalousien herunterzufahren, holen wir das schnell über die App nach“, berichtet Marcel. Wo sich die zwei schlussendlich am liebsten aufhalten? „Da können wir uns nicht entscheiden! Wir blicken gerne von der Galerie nach draußen, sitzen an der Bar in unserer Küche oder finden ein neues Plätzchen, wo wir wieder mal feststellen, wie toll alles geworden ist!“ Zwar möchten beide beim SneakerSammeln bleiben, in Sachen Haus ist man sich aber sicher: Hier gibt es nur ein Lieblingsstück: das Haus selbst. MEHR INFORMATIONEN UNTER www.huf-haus.com

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(7) Ausstellungsraum: In den Regalen und Sideboards finden sich auch echte Sneaker-Raritäten. Grundsätzlich tragen die Bauherren ihre Lieblingssneaker aber lieber als sie nur zu bewundern. (8) Schöner Ausblick: Die bodentiefen Panoramafenster sorgen für ungehinderte Blicke ins Grüne. Der Heizwert ist zudem vorbildlich – dank modernster Verarbeitung. (9) Naturnah leben: So zu wohnen, ist eine perfekte Mischung aus modernem Wohnen und der Natur. Das Grundstück mit seiner üppigen Vegetation ermöglicht dies ebenso wie das viele Glas.


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KITZLINGER ÖKOLOGISCH: Das Haus Kitzlinger Vario zeigt sich von außen mit einer kompletten Holzverschalung und großen Fenstern. Innen gefallen die großen lichtdurchfluteten Räume und der großzügige Küche-Essen-Wohnbereich. Ein zusätzliches Plus ist die Kitzlinger Ökokomfort-Wand. Der ökologische Wandaufbau ist von dem Institut für Baubiologie in Rosenheim zertifiziert. Zudem hat der Hersteller darauf geachtet, dass im gesamten Haus keine allergieauslösenden Stoffe zum Einsatz kamen. Außerdem trägt das Konstruktionsholz das FSC Siegel aus kontrolliert-nachhaltiger Forstwirtschaft. In diesem Effizienzhaus verbinden sich Wohnkomfort und Baubiologie zu einer überzeugenden Einheit. » www.kitzlinger.de

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« HAUS »

LUXHAUS TOPMODERN: Das Haus Flachdach 300 besticht mit Modernität und Offenheit. Ganz in Weiß, mit großen Fenstern und auskragenden Dächern wirkt es äußerst einladend. Im Inneren überzeugen das offene Wohnkonzept und die topmoderne Ausstattung. Das KfW-Effizienzhaus 55 verfügt zudem über die Luxhaus Climatic-Wand-Technologie. Diese wurde von den Ingenieuren des Herstellers in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Holzforschung entwickelt und ist vom Institut für Baubiologie in Rosenheim geprüft und empfohlen. Darüber hinaus ist das Haus Flachdach 300 mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgestattet. Das KfW-Effizienzhaus ist somit in jeder Hinsicht topmodern. » www.luxhaus.de

FULLWOOD WOHLFÜHLATMOSPHÄRE: Das Holzhaus am Sonnensee ist ein klassisches Holzhaus, das allerdings modern interpretiert ist. Im Inneren verbreiten das Holz und die offenen Räume ein hohes Maß an Behaglichkeit. Außerdem ist Holz von Natur aus ein guter Isolator. Diese Eigenschaft reduziert bei diesem Blockhaus im Winter den Wärmeverlust nach außen und schützt im Sommer die Wohnräume vor hohen Außentemperaturen. Der minimierte Heizenergiebedarf wird sinnvoll mit modernsten Heizungssystemen kombiniert. So können zum Beispiel Solar-, Erdwärme- oder AbluftwärmeRückgewinnungs-Systeme eingesetzt werden. Das Ergebnis ist ein Effizienzhaus, in dem man sich rundum wohlfühlen kann.

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« HAUS »

WEBERHAUS AUSKRAGEND: Ein eigenes Zuhause, um Kraft zu tanken, ist dieses topmoderne Wohngebäude von WeberHaus. Über einem weißen Sockel erhebt sich ein auskragender Bauteil in schöner Holzoptik. Große Fenster und fließende Grundrisse sorgen für eine hohe Offenheit. Die Firma WeberHaus hat bereits 1991 die Niedrigenergie-Bauweise zum Standard für ihre Häuser gemacht. Die neuste Entwicklung ist die hochdämmende ökologische Gebäudehülle ÖvoNatur Therm. Die ökologische Gebäudehülle schützt effektiv vor Hitze, Kälte, Lärm und Feuer. Sie spart so viel Energie ein, dass das Gebäude die Voraussetzungen für ein KfW-Effizienzhaus 40 erfüllt. » weberhaus.de

RENSCH HAUS STIMMUNGSVOLL: Das Haus Ambiente17143T präsentiert sich von außen in schlichter Modernität und mit großen Fenstern. Eine überdachte Terrasse stellt die Verbindung zum Garten her. Innen gefällt der großzügige offene KücheEssen-Wohnbereich. Das Effizienzhaus besitzt ausgezeichnete Dämmwerte in Dach, Fußboden, Fenstern und Wänden. Diese sorgen langfristig für einen minimalen Wärmebedarf und wirken sich positiv auf die Heizkosten aus. Aufgrund des niedrigen Energiebedarfs können kleinere und somit günstigere Heizsysteme eingesetzt werden. Das Gebäude ist ein Effizienzhaus in dem man sich wirklich rundum wohlfühlen kann.

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´œ§Šċ´œĂ?Ä‹ĂƒÂ…Ă?Ă? ĂŒÂ…Ă?Ă?´’¹ÎĂ?ÂœĂłÂœĂŁÂŠĂ?˜œĂ?ÄĽ Eine Wärmepumpe schon.        Konsequentes Design macht System M nicht nur schĂśner, sondern auch kleiner und leiser als alle andere Wärmepumpen. Zusätzlich haben Sie           Dank modernster Regelungstechnik heizt und kĂźhlt System M immer und automatisch so sparsam !  " #

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« BAU » TEIL 2

Foto: Istockphoto/Kritchanut

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PRAKTISCHE TIPPS ZUM BAURECHT

NACH WIE VOR TEILEN ZAHLREICHE PAARE UND FAMILIEN DEN WUNSCH VOM EIGENHEIM. DAMIT DER EINSTIEG IN PLANUNG UND GENEHMIGUNG IHRES WOHNHAUSES GELINGT, HABEN WIR FÜR SIE 20 HILFREICHE TIPPS RUND UM DAS THEMA BAURECHT UND GENEHMIGUNG ZUSAMMENGESTELLT. DIE ERSTEN ZEHN TIPPS RUND UM DAS GRUNDSTÜCK GAB ES IN DER LETZTEN AUSGABE, HEUTE GEHT ES RUND UM DAS BAUEN AN SICH.

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20 PRAKTISCHE TIPPS ZUM BAURECHT

NATÜRLICH GESUND WOHNEN

Foto: Istockphoto/ArtyFree

Chiemgauer Holzhaus steht wie keine andere Marke für gesunden und ökologischen Hausbau.

Die meisten Menschen bauen einmal im Leben. Verständlicherweise soll das Ergebnis daher möglichst perfekt werden und alle Wünsche und Vorstellungen umsetzen. Aber auch wenn es etwa Abstriche bei einer stringenten Formensprache oder der von Ihnen als ideal empfundenen Raumaufteilung bedeutet, gewähren Sie den beteiligten Fachleuten die Freiräume, die sie zur Erfüllung der gesetzlichen Forderungen aus ihren Themenbereichen heraus benötigen. Natürlich benötigen Sie ein zur Personenrettung geeignetes Fenster nur im Brandfall

TIPP 12

ENTWURF UND BAUANTRAG Für eine gute Vorstellung von Ihrem Haus bedient sich der Planersteller einer Vielzahl grafischer Techniken. In der Folge erhalten Sie aussagekräftige und zugleich lebhafte Darstellungen Ihres zukünftigen Lebensumfelds. Für Sie steht dabei unter anderem die Gestaltung und die ästhetische Umsetzung Ihrer Wünsche ganz oben auf der Liste der bei der Betrachtung angesetzten Kriterien. Der Beurteilungskatalog der Baurechtsbehörde sieht dagegen völlig anders aus. Hier zählen rechtliche und mitunter technische Aspekte, aus denen sich die Übereinstimmung mit geltendem Recht und die sichere Nutzbarkeit des Objekts ergeben. Um diese Anforderungen prüfen zu können, unterscheidet sich eine Genehmigungsplanung in vielen Belangen deutlich

und somit idealerweise nie. Anschauen müssen sie das nach strikten Regeln bemessene Fenster dagegen täglich. Dennoch sollten Sie sich frühzeitig mit dem Gedanken anfreunden, die erforderlichen Regeln in Ihre Planung aufzunehmen und möglichst verträglich zu integrieren, anstatt sich möglichst lange dagegen zu sträuben und zur Wehr zu setzen. Im Endergebnis werden Sie um die Erfüllung der Anforderungen nie gänzlich herumkommen. Fließen sie erst spät in die Planung ein, wird das Ergebnis aber noch weit weniger Ihren Wünschen entsprechen, als es bei einer von Beginn an umfassenden Planung der Fall ist.

• Leim- und metallfreie Wandkonstruktionen aus massivem Holz ohne Bauchemieeinsatz • Kein Einsatz von Folien, Dampfbremsen oder Dampfsperren in unseren Wandkonstruktionen • Diffusionsoffen und sparsam im Energieverbrauch • Keine Verwendung von allergieauslösenden Materialien • Heimische und natürliche Baumaterialien • Gesundes und angenehmes Wohnraumklima • Schutz vor Elektrosmog

von der mit Ihnen erarbeiteten Entwurfsplanung. Machen Sie sich daher bei der Durchsicht Ihres Bauantrags von optischen Belangen frei und vergegenwärtigen Sie sich, dass die Baugenehmigung letztlich keine Rücksicht auf Optik und Ästhetik nimmt. Grafische Ansprüche Ihrerseits bringen den Planer dagegen in eine Zwickmühle zwischen formalen Anforderungen an den Bauantrag und Ihren Wünschen, die sich kaum zu aller Zufriedenheit auflösen lassen.

Foto: Istockphoto/Mr_Twister

TIPP 11

ENTWURF VERSUS TECHNIK

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Chiemgauer Holzhaus LSP Holzbau GmbH & Co. KG Tel. - Kostenlos: 0800 - 723 88 14 Tel. - Kostenpflichtig: 0861 - 16 6 19 20 verkauf@chiemgauer-holzhaus.de www.chiemgauer-holzhaus.de Zentrale: Seiboldsdorfer Mühle 1a, 83278 Traunstein Niederlassung Bayern Nord: Geisleithen 9, 95703 Plößberg Niederlassung NRW: Bundesstraße 124, 52159 Roetgen


TIPP 13

ANZAHL PLANHEFTE

Foto: Istockphoto/mokee81

Viele Planer richten sich bei der Erstellung Ihres Bauantrags nach den gesetzlichen Mindeststandards. Dazu gehört die Erstellung von drei Planheften, anhand derer die Bearbeitung durch die beteiligten Behörden durchgeführt wird. Gehen Sie hier einen Schritt voran und fragen Sie vor der Einreichung Ihres Antrags bei der Behörde nach, wie viele Planhefte ideal

TIPP 14

DIE NACHBARN Im baurechtlichen Verfahren werden Angrenzer, also Nachbarn, Ihres Bauvorhabens angehört. Sie erhalten die Möglichkeit, Vorbehalte gegen Ihre

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wären. Sind mehrere Träger öffentlicher Belange involviert, benötigt jeder einzelne einen eigenen Plansatz für die Prüfung. Sind mehr Fachstellen im Prozess aktiv als Planhefte vorhanden, kann die Bearbeitung nur nacheinander erfolgen. Da übliche Bearbeitungsfristen bei rund vier Wochen liegen, bedeutet eine zu geringe Anzahl an Planheften schnell eine zeitliche Verzögerung um einen, in seltenen Fällen sogar mehrere Monate!

Planung vorzubringen und ihre im Baurecht verankerten Rechte gegebenenfalls geltend zu machen. Vergegenwärtigen Sie sich, dass Ihre neuen Nachbarn ebenso Laien sind, wie es bei Ihnen der Fall ist. Zwar kann es immer passieren, dass sich ein Nachbar tatsächlich durch Ihre Planung gestört fühlt und Einwände formuliert, weit häufiger dürfte es sich aber schlicht um Verständnisprobleme handeln. Diese im laufenden Verfahren zu klären, bedeutet in aller Regel einen weiteren Zeitverlust. Sie sind zwar nicht dazu verpflichtet, aber wie wäre es, wenn Sie mit Ihrer Entwurfsplanung einfach bei den Nachbarn vorstellig werden und die Gelegenheit nutzen, sich selbst und Ihre Ideen einmal persönlich zu erläutern. So ist die Grundlage für eine gute Nachbarschaft gelegt und ein „Störfaktor“ im Genehmigungsverfahren Ihres Einfamilienhauses eliminiert.

TIPP 15

GUTE ZUSAMMENARBEIT Trotz gründlicher Planung Ihrerseits kann die Baurechtsbehörde immer wieder zu einem Punkt gelangen, an dem sie weitere Unterlagen oder Erläuterungen zur Klärung offener Sachverhalte einfordert. Von Natur aus ist der Mensch geneigt, solche „Angriffe“ zunächst zu parieren und sich auf die Frage zu stürzen, ob die Forderung gerechtfertigt ist und ob eine Nachlieferung weiterer Unterlagen tatsächlich erledigt werden muss. Halten Sie sich in diesem Fall klar vor Augen, dass das Amt nicht gegen Sie arbeitet! Eine künstliche Verkomplizierung Ihres Vorhabens hat keinerlei Vorteil. Stattdessen ist ein rasch erledigter Antrag sowohl für Sie als auch die Behörde optimal und effizient. Arbeiten Sie daher mit der Baurechtsbehörde zusammen und konzentrieren Sie sich auf die Klärung der inhaltlichen Fragen, anstatt die Rechtmäßigkeit der gestellten Forderungen zu hinterfragen.

Foto: Shutterstock/Stock-Asso

Foto: Istockphoto/kiddy0265

« BAU »


20 PRAKTISCHE TIPPS ZUM BAURECHT TIPP 16

ÄNDERUNGEN KOMMUNIZIEREN

Foto: Istockphoto/Geber86

Auch die beste Planung kann an einen Punkt gelangen, an dem Änderungen erforderlich werden, sei es durch veränderte Voraussetzungen oder durch technische Belange, die erst im Rahmen der Weiterentwicklung Ihres Bauantrags zur Ausführungsplanung auftreten. Haben Sie bereits einen Bauantrag gestellt, kann eine Veränderung Ihres Vorhabens dann zum Problem werden, wenn die Änderung einen Einfluss auf

die baurechtliche Prüfung nimmt. Zwar ist es im Baurecht gang und gäbe, Veränderungen erst nach Erstellung des Gebäudes nochmals abschließend mit dem Amt abzustimmen und zu legitimieren. Jedoch sind damit meist Kompromisse und Nacharbeiten verbunden, wenn die Änderungen nicht mit rechtlichen Forderungen harmonieren. Nehmen Sie daher im Falle von Planänderungen immer Kontakt mit der Behörde auf und informieren Sie sich, zu welchem Zeitpunkt das Amt die veränderte Planung in das Verfahren einbinden möchte.

„Ein Haus mit dem wunderbaren Werkstoff Holz schenkt seinen Bewohnern ein unnachahmliches Raum-

BRANDSCHUTZ UND KOSTEN Immer wieder taucht in den Medien der mittlerweile weit verbreitete Spruch auf, dass der Brandschutz das Bauen nur verteuere. Bis zu einem gewissen Maß ist es sicherlich so, dass brandschutztechnische Maßnahmen Geld kosten. Besonders teuer sind sie aber vor allem dann, wenn Probleme nachträglich gelöst werden müssen. Wird der bauliche Brandschutz dagegen von vornherein in die Planung einbezogen, lassen sich teure technische Lösungen meist gut vermeiden oder zumindest auf ein Minimum reduzieren. Denken Sie bei der Abwägung Sicherheit gegen Kosten daran, dass es hierbei letztendlich um Ihre Sicherheit geht. Sie halten brandschutztech-

klima, eine Quelle der

nische Anforderungen nicht ein, um dem Amt einen Gefallen zu tun, sondern um Ihr Leben im Brandfall zu schützen. Nicht umsonst sinkt die Zahl der Brandtoten in Deutschland von Jahr zu Jahr weiter und liegt heute auf einem verschwindend geringen Stand.

Kraft, und einen Ort, an den man sich sicher und geborgen fühlt.” INFOS: Tel.: +49 2247 9172-30 www.stommel-haus.de

Foto: KS Original

TIPP 17

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« BAU »

TIPP 19

DIE FRISTEN

TIPP 18

DIE BAUABNAHME Die meisten kleinen Bauvorhaben, wozu zweifelsohne auch Ihr Einfamilienhaus zählt, werden heute erst gar nicht mehr im Rahmen einer förmlichen Abnahme kontrolliert. Sollte es dennoch so kommen, betrachten Sie den die Abnahme durchführenden Baukontrolleur nicht als Gegner, sondern vielmehr als Partner. Im Idealfall stellt er ohnehin nur fest, dass Sie Ihr

Gebäude gewissenhaft und entsprechend der erteilten Baugenehmigung errichtet haben. Sollte er dagegen fündig werden und Nachbesserungen fordern, können Sie sicher sein, dass es sich dabei um relevante Sachverhalte handelt, die entweder die sichere Nutzung einschränken oder zumindest einem weniger wohlgesonnenen Nachbarn einen Ansatzpunkt für sein Wirken gegen Sie als neuen Bewohner des Gebiets liefern.

TIPP 20

FLEXIBLES BAURECHT

Foto: Shutterstock/microstock3D

Viele Bauwillige erkennen in den baurechtlichen Festsetzungen ein Korsett, das sie einengt und in der Umsetzung ihrer Ideen behindert. Tatsächlich definiert das Baurecht einen Rahmen an Möglichkeiten und verhindert zugleich Planungen, die einer geordneten städtebaulichen Entwicklung entgegenstehen, oder schlicht die Nutzbarkeit und Sicherheit eines Gebäudes beeinträchtigen. Trotzdem gibt es kaum einen anderen Rechtsbereich, der eine solche Fülle an Alternativen und Kompromissmöglichkeiten bietet, wie das Baurecht.

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Üblicherweise werden Ihnen im Verlauf der Bearbeitung Ihres Bauantrags durch die Baurechtsbehörde immer wieder Fristen begegnen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn Sie über die Vollständigkeit Ihrer Unterlagen informiert werden und erfahren, bis wann Sie mit einer Entscheidung rechnen können. Aber auch bei Nachfragen nach dem Stand werden Sie vermutlich häufig hören, dass die eine oder andere Anhörungsfrist noch läuft, oder diese und jene Frist noch nicht überschritten ist. Vermeiden Sie es, hier mit der Behörde in die Diskussion um Fristen einzusteigen. Fristsetzungen, Friststopps und Fristverschiebungen sind im Baurecht so vielfältig und teilweise undurchsichtig enthalten, dass Sie in dieser Diskussion nur unterliegen können. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Frage, wie Sie das Amt bei einer zügigen und problemlosen Bearbeitung unterstützen können. Denn letztlich zählt für Sie die Baugenehmigung, nicht die Einhaltung einzelner Fristen.

Wenn Sie bei der Vorbesprechung oder im Rahmen Ihres Baugenehmigungsverfahrens also eine negative Auskunft erhalten, ziehen Sie sich nicht auf ein schlichtes: „Ich will das aber so“ zurück. Stellen Sie stattdessen die Frage nach alternativen Lösungsansätzen, die einerseits Ihren Kerngedanken mittragen, andererseits aber auch die Konformität mit geltendem Baurecht herstellen. Keine Behörde wird sich auf diese Frage hin verweigern, sondern Ihnen die Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie trotzdem zu einem guten Planungsergebnis gelangen.


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Umweltfreundlich: Wärmepumpen nutzen ein einfaches Prinzip, um Energie für Heizung und Warmwasser zur Verfügung zu stellen. Sie entziehen der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Energie, komprimieren sie und geben sie an das Heizungssystem ab.

NUR EIN ZAHNARZTBESUCH IST UNBELIEBTER ALS DER HEIZUNGSTAUSCH. WIR HELFEN IHNEN, DEN AUSTAUSCH IHRER HEIZANLAGE OHNE PROBLEME ZU MEISTERN UND DABEI GELD, NERVEN UND CO 2 ZU SPAREN. LOS GEHT’S ZUM HEIZUNGSTAUSCH 2020.

WARM-UP 62 greenhome März | April


WARM-UP

I

st ein Gebäude erst einmal errichtet, sind die erforderlichen Baumaßnahmen lange nicht abgeschlossen. Ganz im Gegenteil. Mit zunehmendem Gebäudealter werden immer wieder Modernisierungen, Instandsetzungen und andere Veränderungen erforderlich. Zudem können Änderungen der Nutzung auch Auswirkungen auf Haus und Technik nach sich ziehen. Eines der komplexesten und zugleich aufwendigsten Themen ist hierbei der Heizungstausch. Denn eine Vielzahl an rechtlichen und technischen Anforderungen, sowie verschiedenste Optionen hinsichtlich deren Erfüllung, lassen die Erneuerung der Heizung für Laien schnell als unüberwindbaren Berg erscheinen. Doch mit den richtigen Informationen lichtet sich das Dickicht schnell zu einer umfassenden, aber gut überschaubaren Aufgabenstellung.

WANN SOLLTEN SIE IHRE HEIZUNG TAUSCHEN?

Foto: Buderus

Warum eine Heizungsanlage der Erneuerung bedarf, kann vielerlei Gründe haben. Obwohl man zunächst annehmen könnte, dass sie dann ausgetauscht wird, wenn sie nicht mehr funktioniert, sind die Hintergründe deutlich vielschichtiger. Man könnte auch vereinfacht sagen, es gibt verschiedene Gründe, warum die Anlage nichts mehr taugt. DEFEKTE Am offensichtlichsten sind sicherlich technische Defekte an einzelnen Komponenten. Sind große, systemrelevante Bauteile oder gar ganze Baugruppen betroffen, kann der gesamte Heizungstausch technisch und ökonomisch betrachtet sinnvoller erscheinen, als lediglich die Erneuerung des defekten Bauteils. Auch absehbare Folgeschäden – etwa wegen des Alters – können den Einzel-

tausch des defekten Teiles zugunsten eines Gesamttausches der Heizung in den Hintergrund treten lassen. Zuletzt besteht bei besonders alten Systemen auch immer wieder die Gefahr, dass ein Heizungstausch auf Grund nicht mehr verfügbarer Einzelkomponenten der Bestandsanlage erforderlich wird. ÜBERSCHRITTENE GRENZWERTE Neben unmittelbaren Schäden können aber auch schleichende Veränderungen einer Heizungsanlage Grund für ihren Austausch sein. Zwar kann ein System augenscheinlich noch vollständig funktionieren, die Ausbeute an Heizwärme, oder aber die Abgabe schädlicher Stoffe über die Abgase verändern sich zusehends. Leicht werden durch alternde Technik insbesondere bei den Abgaswerten gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte überschritten, sodass die bestehende Heizung nicht mehr weiter betrieben werden darf. DAS ALTER Zuletzt kann aber auch schlicht und einfach das Alter einer Heizungsanlage als Grund für ihren Austausch benannt werden. Zwar spielt das Alter stark in die bereits benannten Bereiche Schäden und Grenzwertüberschreitungen hinein. Allerdings kann auch bei voller Funktionstüchtigkeit das Alter alleinig für eine Austauschpflicht stehen. Gemäß aktuell geltender Energieeinsparverordnung müssen Heizungsanlagen, bis auf einige wenige Ausnahmen, nach spätestens 30 Jahren ausgetauscht werden – und das ohne Bezug zu technischen Mängeln oder Veränderungen der Leistungsparameter!

GEMÄSS AKTUELL GELTENDER ENERGIEEINSPARVERORDNUNG MÜSSEN HEIZUNGSANLAGEN, BIS AUF EINIGE WENIGE DIE NEUE HEIZUNG – AUSNAHMEN, ART, GRÖSSE UND BRENNSTOFF NACH SPÄ- Nun ist also klar, dass die Heizung TESTENS einer Erneuerung bedarf. Bevor 30 JAHREN es an die praktische Umsetzung geht, stellen sich zu Beginn AUSGEeinige grundlegende Fragen zu TAUSCHT Art und Dimensionierung der WERDEN. Heizungsanlage, sowie zu dem-

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« BAU »

RECHTLICHE VORGABEN ZUM HEIZUNGSTAUSCH Vor allen weiteren Überlegungen lohnt zunächst ein Blick auf die rechtlichen Gegebenheiten. Denn sie definieren eindeutig den Rahmen, in dem sich die sonstigen Erwägungen bewegen dürfen. Während die Energieeinsparverordnung – wie bereits angesprochen – den Zeitpunkt eines Austausches definiert, ergeben sich die Anforderungen an die neuen Heizsysteme nicht universell aus Bundesrecht, sondern durch individuelle Anforderungen der Bundesländer. Im Zuge einer zunehmenden Harmonisierung der einzelnen Landesgesetze weichen vor allem die Formulierungen noch deutlich ab. Inhaltlich sind dagegen im gesamten Bundesgebiet nahezu indentische Anforderungen zu erfüllen: Üblicherweise muss eine durch Austausch neu eingebaute Heizung zu mindestens 15% regenerative Energien für die Erzeugung der erforderlichen Heizwärme einsetzen. Um diese Anforderung zu erfüllen, definieren die Regelwerke dann eine große Vielfalt unterschiedlicher Varianten. Neben vollständig mit regenerativen Brennstoffen arbeitenden Systemen sind Kombinationen aus fossilen Brennstoffen mit regenerativer Unterstützung ebenso möglich, wie die komplett abweichende Erfüllung der Forderung über die allgemeine Reduzierung des Verbrauchs mittels der Übererfüllung der bestehenden Anforderungen an die Gebäudedämmung.

Foto: Bosch

wählenden Brennstoff. Neben technischen Aspekten spielen auch hier wieder rechtliche wie ökonomische Gesichtspunkte eine mindestens ebenso gewichtige Rolle.

Wieviel Leistung ist wirklich nötig? Stellen sich zu Beginn einige grundlegende Fragen zu Art und Dimensionierung der Heizungsanlage sowie zum zu wählenden Brennstoff. Im Bild: Gasbrennwertheizung „Condens 7000i W“

DIE NEUE HEIZUNG RICHTIG DIMENSIONIEREN Noch einen Schritt vor dem Sturz in die unüberschaubar scheinende Fülle an Heizsystemen sollte die Dimensionierung der Heizung stehen. Die Dimension bezieht sich dabei auf die erforderliche Leistung, die die Anlage zu bringen in der Lage sein muss. Denn diese Größe bewegt sich noch außerhalb der individuellen Eigenheiten einzelner Techniken und definiert nach den rechtlichen Gegebenheiten einen weiteren, dieses Mal technischen Rahmen, in dem sich die neue Heizung in allen Fällen bewegen wird. Nun wäre es einfach anzunehmen, dass alte und neue Anlage ja dasselbe Haus versorgen und daher auch die gleiche

Auslegung erhalten müssen. Denn bereits innerhalb der Heizung selber ergeben sich durch höhere Anforderungen an Leitungsdämmungen etc. schon erhebliche Einsparpotenziale. Möglicherweise wurden außerdem innerhalb des vergangenen Lebenszyklus der Heizung am Gebäude Veränderungen vorgenommen, die sich auch auf den Energieverbrauch auswirken. Auch möglicherweise in den kommenden Jahren anstehende Maßnahmen sollten hier nicht vergessen werden. Denn selbst reine Sanierungsmaßnahmen ohne das Ziel einer Energieeinsparung führen heute nahezu zwangsläufig durch die gesetzlichen Vorgaben zu einer Reduzierung des Heizwärmebedarfs. Zuletzt sei nun auch noch die Nutzung des Gebäudes erwähnt.

Foto: obs/Zukunft ERDGAS e.V./ Zukunft ERDGAS/Luca Abbiento

GIBT DIE ALTE ANLAGE DIE TECHNIK DER NEUEN HEIZUNG VOR?

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Ein immer wiederkehrendes Argument für eine fehlende Auseinandersetzung mit verschiedenen technischen Möglichkeiten zum Heizungstausch ist die Annahme, dass das alte System ohnehin technisch wie wirtschaftlich bereits die Weichen für die neue Anlage stellt. Da zwischen

alter und neuer Technik ohnehin in aller Regel zwei bis drei Jahrzehnte Abstand liegen, sind die Übereinstimmungen aber meist geringer, als angenommen. Fortschritte bei Dämmungen, Übergabetechnik und Wärmeerzeugung an sich führen dazu, dass moderne Heizungsanlagen ohnehin

neu auf das zu versorgende Gebäude angepasst werden müssen. Was zunächst als Aufwand wahrgenommen wird, bietet jedoch auch enorme Freiheiten bei der Auswahl der zukünftigen technischen Lösung, insbesondere bei der Wahl des Brennstoffes und der Gesamtkonfiguration.


Foto: Vaillant

WARM-UP

ES GIBT KEINEN PLAN(ETEN) B Steigen Sie jetzt auf erneuerbare Energien um. Mit den cleveren Heizungslösungen von Paradigma profitieren Sie von bis zu 45 % Förderungen. Ökologisch. Konsequent. Heizen. Bis

Gute Kombination: „Auro-Compact“ von Vaillant ist ein umweltschonendes Solar-Gas-Brennwertsystem zur Nutzung der Sonnenenergie im Ein- und Zweifamilienhaus – inklusive Solarspeicher und Solarregler.

Eine Veränderung der Bewohnerzahl, neue technische Einbauten und nicht zuletzt der allgemeine Drang zu energiesparenden Produkten kann die Energiebilanz in Sachen Heizung – und damit auch die erforderliche Heizungsgröße – beeinflussen. Um bei diesem vielschichtigen und komplexen System unterschiedlichster Einflüsse den Durchblick zu behalten, kann es sinnvoll sein, durch fachkundige Personen eine Energieberatung durchführen zu lassen, um den tatsächlichen Heizungsbedarf konkret zu ermitteln.

DIE VIELFALT MODERNER HEIZSYSTEME Steht die Größe der zukünftigen Heizung fest, geht es an den dritten Schritt, der aus praktischer Sicht die Weichen für die zukünftige Heizung stellt: die Entscheidung über das eigentliche Heizsystem. Die Wahlmöglichkeiten umfassen hier vor allem die Verwendung unterschiedlicher Brennstoffe. Denn bezüglich Verbrennungsprozess und technischer Umsetzung ähneln sich ohnehin alle Heizungen wegen des angestrebten Optimums zu Wirkungsgrad und Schadstoffausstoß. Das Maß aller Dinge heißt hier Brennwerttechnik, bei der nach einem optimierten Verbren-

45% rung

Förde ! nutzen

nungsvorgang auch die in den Abgasen enthaltene Wärme weitestmöglich entzogen und genutzt wird. Wo diese Technik nicht anwendbar ist, das sind vor allem Feststoffkessel für Stückholz, Hackschnitzel oder Pellets, kommt dagegen ein zumindest in seinem Wirkungsgrad optimierter Verbrennungsprozess zum Einsatz. Obwohl immer wieder auch exotischere Heizsysteme erprobt und genutzt werden, haben sich heute einige wenige Funktionsweisen etabliert: GAS UND ÖL Sowohl Gas als auch Öl gelten heute als die Inbegriffe fossiler Brennstoffe und sind damit vielerseits verpönt. Doch immer noch haben die bewährten und effizienten Anlagen ihre Berechtigung. Rechnerisch weisen optimal eingestellte Heizungen mit Brennwerttechnik sogar Wirkungsgrade über 100% aus, wovon konkurrierende Techniken weit entfernt sind. Wichtig beim Griff zu Gas oder Öl ist das Wissen, dass die rechtliche Machbarkeit immer an die Kombination mit regenerativen Energien geknüpft ist, sodass ohne Heizungsunterstützung oder andere Ersatzmaßnahmen, wie Dämmungen, eine Nutzungsfreigabe durch die Behörden nicht erfolgen kann.

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www.paradigma.de


« BAU » STÜCKHOLZ, HACKSCHNITZEL UND PELLETS Holz und Holzprodukte gelten dagegen als optimaler Brennstoff aus verschiedener Hinsicht. Regenerativ erzeugt schont er die Ressourcen und wächst idealerweise am Verbrauchsort nach. Aufwendige Importe mit langen Transportwegen entfallen. Wichtig ist hierbei das Wissen um die unterschiedlichen Verarbeitungsgrade. Während Stückholz nahezu unverändert aus dem Wald in die Heizung wandert, durchlaufen Hackschnitzel und vor allem Pellets mehrere Bearbeitungsschritte, die energiebilanziert betrachtet den Wirkungsgrad dieses Brennstoffes reduzieren. Auch der Wartungsaufwand für Anlagen mit Holzbrennstoffen liegt weit über den Gas- und Ölanlagen, da die Verbrennungen unsauberer vonstatten gehen und Ruß- und Ascheanfall zu begegnen ist.

MÖGLICHKEITEN ZUR HEIZUNGSUNTERSTÜTZUNG Neben den Heizsystemen an sich besteht heute auch ein breites Sortiment an Möglichkeiten, eine Heizung durch untergeordnete Systeme zu ergänzen und zu unterstützen. Bekannt sind hierbei vor allem die Solarthermie, also die Warmwasserbereitung mittels Sonnenenergie, sowie der Holzkaminofen mit Wassertasche zur Unterstützung der Zentralheizung. Besonders positiv hierbei ist neben

WICHTIG BEIM GRIFF ZU GAS ODER ÖL IST DAS WISSEN, DASS DIE RECHTLICHE MACHBARKEIT IMMER AN DIE KOMBINATION MIT REGENERATIVEN ENERGIEN GEKNÜPFT IST.

der Einsparung möglicher fossiler Energieträger die Anrechenbarkeit auf die Forderungen nach anteiligem Einsatz regenerativer Energien. Darüber hinaus können solche Unterstützungen bei sommerlicher Abschaltung der Zentralheizung den Wiederanschaltzeitpunkt im Herbst deutlich verzögern, was sich ebenfalls günstig auf den Energieverbrauch auswirken kann. DIE WAHL DES BRENNSTOFFES Mit diesem Wissen gilt es nun, die „richtige“ Entscheidung für die eigene Heizung zu treffen. Essenziell bei der Entscheidungsfindung ist sicherlich die Abwägung aller Gesichtspunkte sowie die Würdigung der individuellen Eigenheiten des zu beheizenden Gebäudes. In den Hintergrund treten sollten dagegen gesellschaftliche Aspekte, wie der „Trend“ zu ökologischen Heizsystemen. Zwar hat jeder Betreiber die Pflicht, Umwelt und Ressourcen möglichst zu schonen. Wird dieser

Hoher WIrkungsgrad: Der innovative Pellematic Condens Brennwertkessel von Ökofen kann auch bei höheren Rücklauftemperaturen, wie es in der Sanierung oft der Fall ist, flexibel eingebaut werden.

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Foto: Viessmann

Foto: Ökofen

WÄRMEPUMPEN Eine Wärmepumpe nutzt ohnehin vorhandene Energie aus Luft, Grundwasser oder Boden und macht sie für ein Wohngebäude verfügbar. Was zunächst ideal

klingt, sollte aber in gewisser Weise relativiert werden. Vor allem Luftwärmepumpen versprechen saubere Heizwärme für wenig Aufwand. Gerade dann, wenn im Winter Wärme benötigt wird, ist die Ressource Außenluft stark abgekühlt, sodass der Wirkungsgrad enorm sinkt. Die Folge ist eine deutliche Steigerung der elektrischen Energie als anteiliger Brennstoff.

Kann heizen und kühlen: Die Vitocal 222-A Monoblock-Wärmepumpe nutzt die in der Außenluft enthaltene Wärme. Das Kompaktgerät verfügt über einen integrierten 220-Liter-Speicher-Wassererwärmer.


WARM-UP Wunsch jedoch zum alleinigen Entscheider über die zukünftige Technik, wird die Heizungsanlage an anderer Stelle für die erzwungenen Aspekte nachteilig in Gegenleistung treten.

systeme unserer Zeit, also eine sinnvolle Kombination aus bewährten Techniken mit Holz, aber auch Gas oder Öl in Kombination mit unterstützenden Systemen das Maß der Dinge darstellen.

REGENERATIV UM JEDEN PREIS?

BRENNSTOFFE UND HEIZUNGSUNTERSTÜTZUNGEN – RICHTIG SPAREN MIT DER PASSENDEN KOMBINATION Soll aus technischen wie ökonomischen Gründen eine Heizanlage installiert werden, die die Hauptlast um unterstützende Techniken ergänzt, sollte die Sinnhaftigkeit dieser Kombination im Vordergrund stehen. Ideal ist dabei eine Kombination von Hauptheizsystem und Unterstützungssystemen, die auf möglichst gegensätzliche Grundvoraussetzungen baut. Eine Luftwärmepumpe, deren Effizienz bei hohen Außenlufttemperaturen am besten ist, lohnt kaum in Verbindung mit einer Solaranlage, deren Leistung bei Sonnenschein ideal ausfällt. Beide Systeme erreichen ihr Optimum unter ähnlichen Bedingungen und sind kaum in der Lage, die jeweils anderen Tiefphasen aufzufangen. Anders sieht es dagegen

Foto: Paradigma

Eine wichtige, weil heute vielfach diskutierte Frage ist daher die nach der regenerativen Heizenergie. Muss sie um jeden Preis erzwungen werden, oder erscheint nicht vielfach eine anteilige Umsetzung weit zielführender? Obwohl die rechtlichen Vorschriften bei den Vorgaben zu Heizungen zunächst nur das fertige Gebäude mit der fertig installierten Heizung betrachten, sollte man in der Abwägung auch den Aufwand für die Installation der Heiztechnik nicht unberücksichtigt lassen. Stellt man sich ehrlich die Frage, ob eine Heizung überhaupt in der Lage ist, den Mehraufwand bei der Installation durch die erzielten Einsparungen während ihrer Lebensdauer auszugleichen, wird die optimale Lösung nur selten im technisch möglichen Randbereich zu finden sein. Stattdessen wird sich zeigen, dass die gängigsten Heiz-

NACHHALTIGKEITSMESSEN 2020

Ideal zum Kombinieren mit einem anderen System: Dank des wasserbasierten Betriebs lässt sich das „Aqua-SolarSystem“ einfach und schnell an Ihre Heizung anschließen, in der Regel ist kein Speichertausch nötig, es ist flexibel einsetzbar.

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Foto: Wolf GmbH

« BAU »

Tolles Team: Solaranlage und Gasbrennwerttherme ergänzen sich perfekt und zählen deshalb zu den beliebtesten Systemkombinationen. beispielsweise bei der Kombination Gasheizung mit Solaranlage aus. Die Solaranlage ist auf Sonnenschein angewiesen. Steht dieser nicht zur Verfügung, greift die wetterunabhängige Gasheizung ein und kann durch ihre kurze Reaktionszeit lückenlos anknüpfen. Weitere gängige Systemkombinationen sind beispielsweise Holzeinzelöfen mit fossilen Zentralheizsystemen oder Wärmepumpen.

WARUM HEIZUNGEN IMMER KLEINER WERDEN Bereits bei den allgemeinen Voraussetzungen für die neue Heizung wurde angesprochen, dass der technische Fortschritt der Heizungen diese mit jeder Generation schrumpfen lässt. Nicht vergessen sollte man aber auch, dass noch andere Gründe das

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Heizungsvolumen zusätzlich schrumpfen können.

DÄMMUNG, LUFTDICHTHEIT UND NUTZUNGSVERHALTEN Eine anerkannte und vielfach praktizierte Möglichkeit, die gesetzliche Forderung nach anteiligem Einsatz regenerativer Energien abzudecken ist die Durchführung von ausgleichenden Dämmmaßnahmen. Anstatt regenerative Energie miteinzubeziehen, wird der Wärmebedarf zusätzlich gesenkt, um diesen Energieanteil vollständig einzusparen. Greift man zu dieser Lösung, sollte von Beginn an planerisch berücksichtigt werden, dass die energetischen Verbesserungen ebenfalls zu einer Reduzierung des Wärmebedarfs und somit einer neuen,

verminderten Heizungsgröße führen. Wer also in diese Richtung denkt, sollte diese Ersatzmaßnahme frühzeitig in die Planung miteinbeziehen. Übrigens führen auch sonstige Maßnahmen am Gebäude in aller Regel zum selben Effekt. Wer ohne energetischen Hintergedanken beispielsweise Fenster erneuert, wird heute immer energetisch bessere Fenster erhalten, als dies noch vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten der Fall war. Wer also anderweitige Baumaßnahmen plant, tut gut daran, auch diese in die Überlegungen zum Heizungstausch einfließen zu lassen. Die Dämmmaßnahmen verursachen eine ständig steigende Dichtheit der Gebäude. Bauphysikalisch dürfen die Leckagen bei immer wärmeren Gebäuden nur noch minimal ausfallen, um Tauwasser und Schimmel in den Bauteilen zu verhindern. Aber auch ein verändertes Nutzungsverhalten mit immer längeren Abwesenheiten durch Arbeit und Schule trägt dazu bei, Lüftungsverluste bei der Raumwärme zu verringern. Auch hier zeigen sich ohne eine gezielte Einflussnahme auf die Heizung deutlich spürbare Effekte hin zu schrumpfenden WER Heizsystemen.

ANDERFOLGEN FÜR WEITIGE BAUMASS- DIE HAUSTECHNIK Gerade beim HeizungsNAHMEN tausch stellt dieser Trend die Planer regelmäßig vor PLANT, TUT GUT nicht immer einfach zu lösende Aufgaben. Denn DARAN, während das Kernstück AUCH des Systems, also die Heizanlage selbst, einDIESE IN fach vollständig erneuert DIE ÜBERwerden kann, sollen in LEGUNGEN den meisten Fällen HeizZUM HEI- leitungen durch das und Heizflächen im Gebäude ZUNGSweiterverwendet TAUSCH werden. Schrumpft die Heizung, können diese EINFLIELeitungen aber – früher SSEN ZU optimal ausgelegt und LASSEN. dimensioniert – plötzlich überdimensioniert er-


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ZUSÄTZLICHE FÖRDERMITTEL DURCH ALTERNATIVE HEIZMETHODEN Denken Sie beim Thema Förderung Ihres Heizungstauschs nicht nur an die Heizung selbst, sondern behalten Sie unbedingt auch sonstige

Maßnahmen im Blick! Ersetzen Sie den regenerativen Energieanteil durch Dämmmaßnahmen am Gebäude, können auch diese Fördergelder ak-

scheinen. Wichtig ist daher, durch geeignete Maßnahmen, wie Querschnittsverminderungen etc. diesem Umstand Rechnung zu tragen. Da diese Heizungsperipherie ähnlich individuell ausfällt wie Heizung und Gebäude an sich, ist hier immer eine gezielte Einzelfallbetrachtung erforderlich. Ein allgemeingültiger Maßnahmenkatalog ist dagegen kaum anwendbar.

HEIZUNGEN IM IT-ZEITALTER – BEIM AUSTAUSCH DEN SCHRITT IN DIE ZUKUNFT WAGEN

rater aber unbedingt prüfen, ob die erreichbaren Fördergelder nicht einen gewissen Mehraufwand an dieser Stelle rechtfertigen.

nur schwer in eine immer vernetztere Gebäudetechnik integriert werden können, lassen sich, sofern der Wunsch besteht, bei einer Neuanlage von vornherein die Weichen für den angestrebten Grad der Digitalisierung stellen. Seit Funkvernetzung zum Standard gehört, lassen sich Fernüberwachungen, aber auch Fernsteuerungen und sogar Fernwartungen einfach und mit nur minimalem Aufwand an Hardware realisieren.

DURCHBLICK IM FÖRDERDSCHUNGEL Eine neue Heizung kostet Geld. Daran lässt es sich nicht rütteln. Umso wichtiger ist eine angepasste Planung mit den optimalen Lösungen für die individuellen Anforderungen. Aber noch andere Wege können zu einer finanziellen Entlastung führen. Ob bundesweit, länderbezogen oder sogar regional bzw. kommunal – eine Vielfalt unterschiedlicher Fördermöglichkeiten bietet Chancen, die

Belastung des eigenen Geldbeutels zu senken. Gerade wegen der Fördervielfalt, aber auch wegen der regen Veränderungen der Förderprogramme, lassen sich auch hier kaum allgemeingültige Aussagen zur optimalen Förderung treffen. Stattdessen sollte dieses Thema frühzeitig in den ersten Stadien der Planung durch fachkundige Personen gewürdigt werden. In aller Regel sind die ausführenden Unternehmen, also die Heizungsbauer, viel mehr aber noch die Energieberater, zu Aussagen über Fördermöglichkeiten in der Lage. Wird im Rahmen des Heizungstauschs eine energetische Gesamtbetrachtung des Gebäudes durchgeführt, sind Aussagen zu geeigneten Fördermöglichkeiten sogar ein zwingender Bestandteil dieser Energieberatung. Nicht vergessen sollte man, dass selbst für die Durchführung dieser Beratung immer wieder Fördergelder abgerufen werden können.

Experten fragen: Ein Energieberater hilft bei der Planung und zeigt Ihnen, welche Fördermöglichkeiten bei einem Heizungstausch für Sie in Betracht kommen.

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Foto: Ökofen

Foto: Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH)

Ein Augenmerk soll an dieser Stelle auch dem Thema Vernetzung und IT gewidmet werden. Obwohl er mit enormem Aufwand verbunden ist, kann der Heizungstausch auch als Chance für technische Veränderungen genutzt werden. Der Begriff des Smarthomes ist seit einiger Zeit geläufig und hält auch im Einfamilienhaus Einzug. Wo bestehende Heizanlagen

tivieren. Im Einzelfall kann ein Mehraufwand an Dämmarbeit nötig sein, um die Förderschwelle zu überschreiten. Lassen Sie durch Ihren Energiebe-

Foto: Isover

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Steuerung per Smartphone und Tablet: Kann bei einer Neuanlage einfach geplant werden.


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Gesünder wohnen: Smarte Luftsensoren wie der Airthings Wave Plus (an Wand, ca. 240 Euro) helfen dabei, die Luft zu analysieren und sauber zu halten.

VON ANDREAS FRANK

durchatmen

Möglichst gesund in den eigenen vier Wänden leben, diesen Wunsch haben die meisten. Doch nur wenige reizen das Potenzial voll aus: mit intelligenter Haustechnik, die für ein gesundes Raumklima sorgt und die Elektrosmog-Belastung auf ein Minimum reduziert.

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Foto: Airthings

SMART DURCHATMEN er heutzutage baut, hat es nicht einfach – man löst ein Problem und fängt sich ein neues ein. Optimal gedämmte Neubauten sorgen für minimale Wärmeverluste über die Gebäudehülle, doch sie ersticken jedwede Luftzirkulation nach außen. Die Folge ist eine schlechte Luftqualität, die zu Schäden an der Bausubstanz und der Gesundheit führen kann. Dagegen hilft nur regelmäßiges Lüften. Doch: „Wer hat denn die Möglichkeit, wie empfohlen, alle zwei Stunden eine Stoßlüftung zu realisieren?“, fragt Günther Mertz berechtigterweise, Geschäftsführer vom Fachverband Gebäude-Klima e. V., und fügt hinzu: „Ist es sinnvoll, aus Energieeffizienzgründen das Gebäude mit teurer Dämmung auszustatten, um hinterher bei Minusgraden das Fenster zu öffnen und somit den Energiespareffekt im wahrsten Sinne des Wortes zum Fenster hinauszublasen?“ Nicht nur in Neubauten besteht das Problem mit dem Lüften, ebenfalls in bestehenden Gebäuden, nur in geringerem Maße. Denn auch hier wird generell zu wenig gelüftet.

DIE LUFTQUALITÄT ANALYSIEREN Ein erster Schritt zu gesünderer Raumluft, ist, sie zu analysieren. Dabei sind vor allem drei Werte interessant: der Kohlendioxidgehalt, die Luftfeuchtigkeit und der Anteil flüchtiger organischer Verbindungen (oft VOC genannt für Volatile Organic Compounds).

WER HAT DENN DIE MÖGLICHKEIT, WIE EMPFOHLEN, ALLE ZWEI STUNDEN EINE STOSSLÜFTUNG ZU REALISIEREN?

Maßgebliche Führungsgröße bei der Raumluftqualität ist nach Auskunft von Mertz das ausgeatmete Kohlendioxid. Die Kohlendioxidkonzentration sollte dabei den Wert von 1000 ppm (parts per million, also ein Millionstel) möglichst nicht überschreiten. „Viele Messungen haben aber gezeigt, dass gerade im Wohnhausbereich dieser Wert häufig drastisch überschritten wird“, erklärt Mertz. Die Folge: Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und Schläfrigkeit. Das Problem der Luftfeuchtigkeit ist nicht nur, dass sie zu Bauschäden führt. Der durch hohe Luftfeuchtigkeit entstehende Schimmel kann ebenfalls Gesundheitsprobleme verursachen. Auch zu trockene Luft, zu der es vor allem im Winter kommt, ist bedenklich. Sie steigert das Infektionsrisiko von Erkältungen, Infekten und einer Grippe, da sich Viren in trockener Luft besonders wohlfühlen. Außerdem führt sie zu trockenen Schleimhäuten, die Viren schlechter abwehren. Aus diesen Gründen sollte die relative Luftfeuchtigkeit in Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer idealerweise zwischen 40 und 60 Prozent liegen.

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Wie Kohlendioxid und Feuchtigkeit sammeln sich auch flüchtige organische Verbindungen in geschlossenen Räumen an. Produzenten sogenannter VOCs sind außer Gegenstände wie Möbel und Teppiche ebenfalls Kosmetik- und Reinigungsprodukte. Allgemein kann man sagen, dass Gegenstände, die riechen, meist auch VOCs produzieren. Das Problem an diesen organischen Verbindungen: Sie können außer zu Augen-, Nasen- und Rachenreizungen im Extremfall auch zu Schäden an Leber und Nieren sowie zu Krebs führen. In letzter Zeit hat ein weiterer Stoff in der Bewertung der Luftqualität zunehmend Bedeutung erlangt: das radioaktive Element Radon, das sich ebenfalls in geschlossenen Räumen ansammeln kann. Atmen Menschen das giftige Edelgas über einen längeren Zeitraum in erhöhten Mengen ein, kann das zu Lungenkrebs führen.

SMARTE MESSGERÄTE

Schalter im Vergleich Leistungsflussdichte in μW/m2

1.600 1.400 1.200 1.000 800 600 400 200 0 EnOcean Funkschalter

Konvent. Lichtschalter

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Quelle: ECOLOG-Institut im Auftrag von EnOcean GmbH

Um diese Werte zu überwachen, gibt es ein reichliches Angebot smarter Sensoren. Oft erhält man Kombisensoren für CO2-Konzentration und Luftfeuchtigkeit. Zum Beispiel den smarten Raumluftsensor von Netatmo (Healthy Home Coach, ca. 100 Euro), der zusätzlich Temperatur und Lärm misst. Über die zugehörige

DIE WAHREN ELEKTROSMOG-SÜNDER IM HAUS Im Auftrag der Firma EnOcean hat das unabhängige Prüfinstitut ECOLOG eine Studie durchgeführt, welche die Elektrosmog-Belastung der EnOcean-Funktechnik untersucht. Das Ergebnis: Bei einem konventionellen Lichtschalter beträgt die elektromagnetische Strahlung in

Foto: Pluggit GmbH

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Smartphone-App lassen sich die Werte einfach überprüfen und über die Diagramme sieht man, wie das Öffnen eines Fensters die Luftqualität im Detail beeinflusst. Außerdem zeigt der Raumluftsensor über einen Fingertipp auf die Oberseite des Geräts, ob die Luftqualität in Ordnung ist, indem er seine Farbe wechselt. Der Luftsensor Eve Room (ca. 90 Euro) kann außer Luftfeuchtigkeit und Temperatur auch den Anteil der VOCs überwachen. Über das integrierte Display muss man nicht mal das Smartphone zur Hand nehmen, um die Luftqualität schnell zu überprüfen. Wer zusätzlich den Radon-Gehalt messen will, erhält von AirThings die passende Lösung. Der Wave 3 Plus (ca. 240 Euro) hat gleich sechs Sensoren integriert für Radon, CO2, VOCs, Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftdruck. Noch mehr Sensoren besitzt der uHoo (ca. 290 Euro), der Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, VOC, Feinstaubpartikel, Kohlendioxid, Stickstoffdioxid, Kohlenmonoxid und Ozon überwacht. Foto: Beurer

Foto: Photos Masaki Okumura, M-Agency, Marion Leflour, FredRaynaud and 1988/Netatmo

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DIE LUFTQUALITÄT VERBESSERN Ist die Luft schlecht, ist die erste Maßnahme, die Fenster zu öffnen. Doch Sie können die Arbeit auch an Geräte abgeben. Das können

einem Meter Abstand 0,0015 Watt/m2, bei einem EnOceanFunkschalter sind es dagegen nur 0,000013 Watt/m2. Das ist um den Faktor 100 weniger. Nicht untersucht wurden in der Studie Schalter anderer Funkstandards. Den Herstellerangaben folgend dürften sie sich jedoch in einem ähnlich niedrigen Bereich befinden.

Noch deutlicher sind die Unterschiede, wenn es um den Vergleich mit anderen funkenden Geräten im Haus geht. Laut der ECOLOG-Studie sind es bei einem WLAN-Router bereits 0,01 Watt/m2 in zwei Meter Abstand. Das ist auch noch gering im Vergleich zu einem Handy, das während des Telefonats 12–42 Watt/m2 direkt am Ohr strahlt.


zum Beispiel mobile Luftbe- und -entfeuchter sein, die sich der Luftfeuchtigkeit annehmen. Eine andere Möglichkeit sind Luftreiniger, die es in verschiedensten Varianten gibt, die je nach Modell VOCs, Pollen, Staub und andere allergene Stoffe aus der Luft filtern. Sie sollten vor dem Kauf also auf jeden Fall überprüfen, dass der Reiniger auch den gewünschten Stoff aus der Luft entfernt. Doch selbst die Luftreiniger können nichts machen, wenn die Luft verbraucht und die CO2-Konzentration zu hoch ist. Hier hilft nur Lüften. Das Problem beim Lüften ist nur, dass es meist nicht ausreicht, das Fenster zu öffnen. „Mit nur manuellem Lüften schafft man es normalerweise gar nicht, ausreichend oft und richtig zu lüften“, erklärt Jasmin Schardt, Produktmanagerin Ventilation bei Glen Dimplex Thermal Sulotions. „Und richtiges manuelles Lüften heißt, kurzes und kräftiges Querlüften durch die gesamte Wohnung.“ Ein Ausweg ist eine kontrollierte Lüftungsanlage, die sich um den nötigen Luftaustausch kümmert. Bei Lüftungsanlagen unterscheidet man grundsätzlich zwischen zentralen und dezentralen Systemen. Bei einer zentralen Lüftungsanlage gibt es einen zentralen Ventilator, der über Rohre die Räume mit Frischluft versorgt und die verbrauchte Luft nach außen abtransportiert. Bei einer dezentralen Anlage gibt es Ventilatoren in den einzelnen Räumen, die in der Außenwand montiert werden. Dezentrale Anlage sind vor allem im Nachrüstbereich interessant, da hier keine Rohre durch das gesamte Haus verlegt werden müssen.

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Foto: Glen Dimplex Thermal Solutions

SMART DURCHATMEN

(1) Mit dem gewissen Touch: Indem Sie auf den smarten Raumluftsensor von Netatmo (ca. 100 Euro) tippen, zeigt er über seine Farbe die Luftqualität an. (2) Manuelles Lüften überflüssig: Mit einer intelligenten Wohnraumlüftung, wie sie etwa Pluggit anbietet, kommen Sie immer in den Genuss gesunder und angenehmer Luft. (3) Mobiler Luftreiniger: Der Beurer LR 310 (ca. 160 Euro) filtert Hausstaub, Tierhaare, Gerüche, Pollen, Feinstaub sowie diverse Bakterien und Viren aus der Luft. (4) Gut kombiniert: Das zentrale Lüftungsgerät M Flex Air von Glen Dimplex kann bodenstehend oder liegend auf dem Innenteil der Wärmepumpe platziert werden.


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INTELLIGENT ENERGIE SPAREN Smart wird eine Lüftungsanlage, wenn sie nicht stur mit der gleichen Stufe läuft, sondern sich nach dem Bedarf orientiert. Dafür sind häufig Sensoren mit der Anlage verbunden, welche den CO2-Gehalt und die Luftfeuchtigkeit ermitteln. Einige Hersteller bieten auch VOC-Sensoren an. So regelt sich die Anlage zum Beispiel automatisch herunter, wenn niemand daheim ist und der CO2-Gehalt konstant niedrig ist. Zusätzlich lassen sich häufig Zeitpläne definieren, wann die Lüftungsanlage auf welcher Stufe arbeiten soll. Im Alltag läuft dann die Anlage selbstständig im Hintergrund, sodass sich die Bewohner normal nicht um die Lüftung kümmern müssen.

5 (5) Wärmepumpe nachrüsten: Die Daikin Altherma 3 H HT lässt sich auch mit konventionellen Heizkörpern kombinieren und kann so einen vorhandenen Heizkessel einfach ersetzen. (6) Cleveres Upgrade: Über einen intelligenten Heizkörperthermostat wie Eve Thermo (ca. 65 Euro) wird die Heizung Teil des Smart-Homes.

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Wollen Sie dennoch eingreifen, ist eine App für die Lüftungsanlage praktisch. So können Sie einfach von der Wohnzimmercouch aus per Smartphone oder Tablet Einstellungen vornehmen, ohne

KEIN EINGREIFEN NÖTIG

Interview mit Jasmin Schardt, Produktmanagerin Ventilation bei Glen Dimplex Thermal Sulotions Guten Tag, Frau Schardt! Was macht ein intelligentes Lüftungssystem aus? Das Ziel vom Lüften ist es, eine hygienische und angenehme Raumluft bereitzustellen und gleichzeitig Heizenergie zu sparen. Das passiert durch Sensorik, die jederzeit die richtige Luftmenge ermittelt, die durch

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die Anlage zur Verfügung gestellt wird. Möchte der Nutzer mehr eingreifen, kann er über eine Smartphone-App oder eine Zeitsteuerung zusätzliche Abstufungen im Luftvolumenstrom einstellen, zum Beispiel ein kurzes Stoßlüften kurz vor der Ankunft zu Hause. Eine gute Lüftungsanlage läuft aber eigentlich

Foto: Daikin

SMART WIRD EINE LÜFTUNGSANLAGE, WENN SIE NICHT STUR MIT DER GLEICHEN STUFE LÄUFT, SONDERN SICH NACH DEM BEDARF ORIENTIERT.

Foto: Eve Systems

Sowohl zentrale als auch dezentrale Lüftungsanlagen gibt es mit verschiedener Ausstattung. Ein wichtiges Merkmal ist die Fähigkeit zur Wärmerückgewinnung. Bei der Rückgewinnung wird die Wärme der Abluft an die Zuluft übertragen, was erhebliche Mengen an Heizenergie spart. Außerdem lassen sich Lüftungsanlagen mit Filtern ausstatten, die Pollen, Staub und Gerüche aus der Außenluft entfernen. Um trockener Luft im Winter entgegenzuwirken, gibt es auch Anlagen mit Luftbefeuchtung.

so, dass sie durch die Nutzer kaum wahrgenommen wird und somit das Bedürfnis einzugreifen, gar nicht aufkommt. Wie lässt sich eine Lüftungsanlage automatisieren? Hier bietet und fordert die ErP-Richtlinie (ÖkodesignRichtlinie, Anm. d. Verf.)

verschiedene Möglichkeiten, die Art der Regelung in die Anlageneffizienz einzurechnen. Einfachste Automatikregelung ist das Hinterlegen von Zeitprogrammen, was seit vielen Jahren gemacht wird. Eine bedarfsgeführte Regelung mittels Luftqualitätssensor ist zusätzlich bewährte Praxis. Grundsätzlich sollte der Luftwechsel zur Hygiene und zum Bautenschutz sehr kontinuierlich laufen. Eine Einzelraumregelung würde in einer zentralen Lüftungsanlage in ihrer Konsequenz ein erhöhtes Maß an Verrohrung bedingen, was den Aufwand für Installation


SMART DURCHATMEN dass Sie in den Keller zur LĂźftungsanlage laufen mĂźssen. Genauso hilft eine App, wenn Sie vor der Ankunft daheim noch einmal die LĂźftung hochregeln wollen, damit Sie ein frisch gelĂźftetes Zuhause erwartet.

DanwoodD anwoodHäuser Häus er sind wie... si nd w ie...

Ideal ist es, wenn die LĂźftungsanlage nicht nur mit dem Smartphone, sondern auch mit anderen Geräten im Haus verbunden ist, insbesondere der Heizung. Beispielsweise ist die neue LĂźftungsanlage M Flex Air von Glen Dimplex bereits dafĂźr vorbereitet, sich mit bestimmten Wärmepumpen aus dem eigenen Haus zu verbinden. Dadurch ist in etwa ausgeschlossen, dass die Wärmepumpe das Zuhause aufheizt, während die LĂźftungsanlage die warme Luft ohne WärmerĂźckgewinnung aus dem Haus bläst (siehe auch Interview). Wärmepumpen kĂśnnen auch allein einen wichtigen Beitrag fĂźr ein angenehmes und gesundes Raumklima leisten. Sie Ăźbergeben die Wärme häufig Ăźber Flächenheizungen (oft FuĂ&#x;bodenheizungen) an die Räume, die fĂźr angenehme Strahlungswärme sorgen. Und nicht nur das. Wärmepumpen sind immer häufig auch dazu in der Lage, das Zuhause im Sommer zu kĂźhlen.

SMARTER HEIZEN UND KĂœHLEN Damit Wärmepumpen und allgemein Heizungen mĂśglichst sparsam laufen, ist eine intelligente Steuerung notwendig. So wird das Zuhause nur gewärmt (und gekĂźhlt), wenn Bedarf besteht. Das passiert unter anderem Ăźber Zeitpläne und Ăźber eine Anwesenheitserkennung. Um den grundsätzlichen Klimatisierungs-Bedarf zu reduzieren, helfen vernetzte Rollläden und Jalousien. Beispielsweise wenn

und die Kosten massiv erhÜht. Hier wären dezentrale Geräte eine mÜgliche Wahl, um einzelne Räume unabhängig zu be- und entlßften.

Flex Air, was bodenstehend neben oder liegend auf den System M- oder M Flex Wärmepumpen-Innenteilen und Warmwasserspeichern installiert werden kann.

Wie kann ein intelligentes Gesamtkonzept aus Lßften, Heizen, Kßhlen und Warmwasserbereitung aussehen? Hier liegt der Fokus auf mÜglichst wenig Platzverbrauch der Haustechnik in immer kleiner werdenden Technikräumen. Diesem Trend begegnen wir mit unserem sehr flexibel installierbarem Lßftungsmodul M

Wichtig ist, dass die Lßftungsanlage und die Wärmepumpe nicht gegeneinander arbeiten. Zum Beispiel, dass ein geÜffneter Bypass die Wärmerßckgewinnung der Lßftungsanlage umgeht, während die Wärmepumpe im Heizbetrieb ist. Dafßr kommuniziert unsere neue M Flex Air-Lßftungsanlage mit den Systemrn M- oder M FlexWärmepumpen.

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« SCHLAU »

7 sie im Sommer bei viel Sonne automatisch nach unten fahren, damit sich die Räume nicht unnötig aufheizen. Im Winter hilft die Beschattung wiederum dabei, das Haus warm zu halten. So fährt sie bei Abwesenheit automatisch nach unten, wenn keine Sonne scheint. Das verhindert ein übermäßiges Auskühlen. Kommt die Sonne zum Vorschein, fahren die Rollläden nach oben, damit die Sonne die Innenräume aufwärmt.

DAS HAUS EINFACHER BEDIENEN So angenehm sich Lüftungsanlage, Heizung und vernetzte Rollläden auch auf unser Wohlbefinden auswirken, mit immer mehr Haustechnik und den steigenden Möglichkeiten nimmt ebenfalls die Komplexität zu. Um die Haustechnik einfacher bedienbar zu machen, hilft ein Smart-Home-System, das die verschiedenen Geräte miteinander verbindet. So haben Sie eine Bedienoberfläche für die gesamte Haustechnik und alle eingebundenen Geräte stimmen sich untereinander ab.

ean Foto: EnOc

Außerdem können Sie die Sensoren im Smart-HomeSystem für mehrere Aufgaben nutzen. Ein Öffnungssensor am Fenster meldet nicht nur bei Abwesenheit Einbrüche. Er kann etwa auch bewirken, dass Sie eine Benachrichtigung verschickt wird, wenn jemand ein Fenster öffnet und die Heizung im 9 selben Raum läuft. Oder es

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Foto: Wibutler/ Connectivity Solutions GmbH

Foto: Elero

(7) Effiziente Klimatisierung: Über vernetzte Jalousien und Rollläden, zum Beispiel von Elero, können Sie die Innenräume im Sommer vorm Überhitzen bewahren. (8) Eine Zentrale für alles: Der Wibutler verbindet Lüftungsanlage, Heizung, Beleuchtung und Beschattung zu einem Gesamtsystem. (9) Gesünder schalten: Taster mit EnOcean-Funk zeichnen sich nicht nur durch eine geringe Funkstrahlung aus, sie kommen auch komplett ohne Batterien und Kabel aus. (10) Übergreifende Haussteuerung: Bei einem Smart-Home-System wie domovea von Hager lassen sich Geräte wie Heizung, Licht und Jalousien über eine App auf dem Smartphone steuern.

regelt sich beim Öffnen des Fensters die Heizung im Raum gleich automatisch herunter.

ELEKTROSMOG REDUZIEREN Trotz dieser Möglichkeiten stehen einige Menschen dem Smart-Home eher skeptisch gegenüber. Ein Grund: Sie haben Angst, dass das Smart-Home Elektrosmog produziert, welcher der Gesundheit schadet, insbesondere bei Systemen, die auf Funk setzen. Die Angst ist allerdings unbegründet. Smart-Home-Geräte senden nur kurze Befehle im Millisekunden-Bereich alle paar Minuten. Das heißt, die meiste Zeit senden sie überhaupt nicht. Ganz anders sieht es dagegen bei Smartphone und Tablet aus. Nach Auskunft von Christian Kruppa, Produktmanager Busch-free@home bei Busch-Jaeger, besitzen mobile Endgeräte mit Mobilfunk und WLAN eine deutlich höhere Sendeleistung von bis zu 2 Watt (2000 Milliwatt). „Verglichen damit senden Busch-free@home Wireless Geräte mit nur 20 Milliwatt.“ Zudem trage man vor allem Smartphones nahe am Körper, wohingegen sich Smart-Home-Geräte in einigem Abstand zum menschlichen Körper befinden. „Dies hat einen erheblichen Einfluss auf die Belastung. Schon in einem Abstand von einem Meter reduziert sich die Strahlung um 40 dB, also auf ein Zehntausendstel des Ursprungswertes“, so Kruppa. Auch Dirk Geschwentner vom Bundesamt für Strahlenschutz, Fachgebiet Elektrische, Magnetische und Elektromagnetische Felder, gibt Entwarnung. Zwar erhöhe die Installation eines Smart-Home-Systems zwangsläufig die Zahl der Quellen hochfrequenter elektromagnetischer Felder in einer


SMART DURCHATMEN

SO WIRD GEBAUT

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EINE GEFAHR FÜR DIE GESUNDHEIT DER BEWOHNER BESTEHT DAHER NACH AKTUELLEM WISSENSCHAFTLICHEM KENNTNISSTAND NICHT.

Foto: Hager Vertriebsgesellschaft

KLB-Mauersteine: messbar nachhaltig

Wohnung. „Allerdings sind die Strahlungsleistungen vieler Smart-Home-Produkte niedrig. Dies gilt für die maximalen als auch für die zeitlich gemittelten Leistungen. Eine Gefahr für die Gesundheit der Bewohner besteht daher nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht.“ Zudem müssten laut Geschwentner Smart-Home-Systeme wie andere mit Funk ausgestattete Geräte rechtliche Bestimmungen erfüllen, die den Schutz der Gesundheit gewährleisten. Dr. Michael Krödel, Professor für Gebäudeautomation und -technik an der Hochschule Rosenheim, geht noch weiter. Seine Einschätzung: „Ein Smart-Home-System produziert weniger Elektrosmog als eine konventionelle Elektroverkabelung.“ Zu dieser Einschätzung gelangt er, da ein Smart-Home dazu in der Lage ist Funkstrahlen zu reduzieren. Zum einen, weil man Funktaster verwenden kann, die weniger strahlen als konventionelle Schalter (siehe auch Kasten). Zum anderen benötigen Funktaster keine Stromkabel, die ebenfalls Elektrosmog produzieren. Über die Gesundheitsgefahr eines SmartHomes muss man sich deshalb wahrlich keine Gedanken machen. Stattdessen können Sie in vollen Zügen seinen Beitrag zu einem noch gesünderen Zuhause genießen.

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Entspannen im Smart-Home: mit atmosphärischer Beleuchtung, Wohlfühltemperaturen und digitalem Wellness-Bad.

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KOMFORTABLER WOHNEN MIT KÖPFCHEN

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m Gespräch mit Smart-Home-Experten kommt meist früher oder später das Thema Auto auf. So auch mit Enrico Löhrke, erfahrener Smart-Home-Spezialist und Geschäftsführer der inHaus GmbH. Seine Meinung: „Das Smart-Home sollte die Bewohner so in ihrem Alltag unterstützen, wie es das Auto schon heute tut.“ Im Auto muss kaum noch jemand das Fenster von Hand herunterkurbeln. Im Auto geht das Scheinwerferlicht selbstständig an, wenn es dunkel wird. Und im Auto greift das ABS-System automatisch ein, wenn es brenzlig wird. „Ein Auto ist so komfortabel, weil ich in jeder Situation so entspannt und so sicher wie möglich fahren kann und in kritischen Situationen unterstützt werde“, erklärt Enrico Löhrke. Das Gleiche müsse auch für modernes Wohnen gelten. Und das bedeutet häufig zunächst einmal, Komplexität zu reduzieren. In vielen Lebensbereichen unterstützt uns digitale Technik bereits häufig. In der Arbeit muss man sich nicht mehr mit Schlüsseln herumschlagen, sondern nutzt Chips oder Codes. Wir können mit Bankkarten zahlen, ohne dass wir Bargeld brauchen. Und wir sind es mittlerweile gewohnt, mit Computern zu arbeiten, damit wir uns nicht mehr mit Schreibmaschine, Taschenrechner und zig Stapeln Papier herumschlagen müssen.

100 JAHRE ALTE TECHNIK

Foto: Ulrich Beuttenmüller/Gira

Doch in den eigenen vier Wänden, wo wir es eigentlich besonders komfortabel haben wollen, greifen wir oft auf Technik zurück, die bereits seit hundert Jahren existiert. Man denke nur an die Lichtschalter an der Wand. Dazu kommt, dass Häuser heute weitaus komplexer sind als früher. Es gibt nicht mehr nur eine Deckenleuchte, sondern mehrere Lampen im Raum. Das führt nicht selten zu einer Armada an Schaltern neben der Tür. Das Ergebnis: Selbst die Bewohner wissen oft nicht

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« SCHLAU » mal mehr, welcher Schalter was bedient.

DIE KONTROLLE BEWAHREN Dabei verlieren die Bewohner niemals die Kontrolle über Ihr Haus. „Alle Auto-

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Intelligenz in der Wand: Schlaue Taster (hier von Jung) steuern im SmartHome Beleuchtung, Jalousien, Heizung und Musik.

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Foto: Sonos

Gute Unterhaltung: Vernetzte Lautsprecher von Sonos spielen per Tastendruck, Sprachbefehl oder Smartphone die Lieblingsmusik ab. Sicher und smart: Leuchten weisen in einem intelligenten Zuhause über Bewegungsmelder nachts den Weg.

Foto: Hager Vertriebsgesellschaft

Um das zu ermöglichen, verbindet ein Smart-Home die verschiedenen Hausbereiche miteinander: Beleuchtung, Rollläden, Heizung, Musikanlagen, Fernseher – je nachdem, was gewünscht ist. Je vernetzter das Haus, desto mehr Aufgaben kann es einem abnehmen. Bei einem weitreichend vernetzten Smart-Home kann ein Tastendruck beim Schlafengehen beispielsweise bewirken, dass das Licht überall ausgeht, die Rollläden nach unten fahren und die Heizung in den Sparmodus wechselt. Das Sicherheitssystem gibt zudem über einen Lautsprecher eine Mitteilung aus, ob noch ein Fenster offensteht, und aktiviert anschließend das Sicherheitssystem.

Foto: Jung

ALLE AUTOMATIKFUNKTIONEN KÖNNEN DIE BEWOHNER PER FINGERTIPP EINUND AUSSCHALTEN.

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Um diese Komplexität aus dem Haus zu nehmen, arbeitet Enrico Löhrke bei seinen Smart-Home-Installationen mit Lebenssituationen bzw. stimmungen. Über einen Tastendruck schaltet man keine einzelne Lampe mehr ein, sondern ruft Lebenssituationen auf. Eine solche Lebenssituation kann beispielsweise im „Abendessen“ bestehen und bewirken, dass sich die Lampen im Essbereich mit der gewünschten Helligkeit und Farbe einschalten und Musik zu spielen beginnt. Genau das, was man sich als Ambiente für ein entspanntes Abendessen wünscht.

matik-Funktionen können die Bewohner per Fingertipp ein- und ausschalten“, erklärt Löhrke. Dafür bietet sich ein Tablet oder ein spezielles Touch-Display an, das an der Wand montiert ist. Außer der Schlafengehen-Automation können die Bewohner über das Tablet zum Beispiel auch die automatische Beschattung ein- und ausschalten. Sie kümmert sich

darum, dass die Rollläden abends nach unten und morgens nach oben fahren. Außerdem hält sie das Haus im Sommer kühl, indem sie bei starker Sonneneinstrahlung automatisch nach unten fährt. Eine weitere aktivierbare Funktion ist die Anwesenheitssimulation. Sie sorgt dafür, dass bei Abwesenheit das Zuhause bewohnt aussieht, indem sie Lampen und


KOMFORTABLER WOHNEN MIT KÖPFCHEN

KOMFORT IM ALTER

Die oft größte Annehmlichkeit ist für viele ältere Menschen jedoch, dass sie länger zu Hause wohnen können. Dafür sind häufig Sicherheitsvorkehrungen notwendig. Zum Beispiel, dass der Herd automatisch abgeschaltet wird, wenn er längere Zeit nicht benutzt wird. Auch das Unfallrisiko gilt es zu minimieren. So kann sich das Nachtlicht automatisch einschalten, wenn jemand nachts vom Bett aufsteht. Und sollte es zu einem Sturz kommen, wird er vom Smart-Home erkannt. Es registriert etwa, wenn Aktivitäten ausbleiben. Kommt beispielsweise nach dem Badbesuch in der Nacht niemand mehr ins Schlafzimmer oder es betritt morgens

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niemand das Bad, alarmiert das Smart-Home die Angehörigen oder einen Pflegedienst. Neuanschaffungen sind für die Vorbereitung aufs Alter für Smart-Home-Besitzer teilweise nicht einmal nötig. Sie besitzen mit Bewegungsmeldern und Öffnungssensor für Fenster und Türen bereits die Produkte, sie müssen nur anders konfiguriert werden.

Foto: innogy

Ein Smart-Home kann ältere Menschen unterstützen, indem es ihnen im Alltag hilft und für mehr Sicherheit sorgt. Bei der Hilfe geht es häufig um Dinge, die im Alter zunehmend beschwerlich werden. Zum Beispiel das Öffnen und Schließen der Rollläden oder das Aufsperren der Tür. All das ist in einem Smart-Home im Sitzen möglich, per Tablet, Fernbedienung oder Sprache. Genauso hilft ein Smart-Home, wenn im Alter das Hörvermögen abnimmt. So können zum Beispiel die Lampen blinken, wenn jemand an der Tür klingelt.

Das Haus vom Sessel aus bedienen: Systeme wie innogy SmartHome machen es möglich.

Beilharz erfüllt den großen Traum vom eigenen Haus – ökologisch, nachhaltig und wertbeständig. In einem individuell geplanten Architektenhaus von Beilharz fühlt man sich ein Leben lang rundum wohl und profitiert von den herausragenden Eigenschaften des Naturbaustoffs Holz. Weitere Infos: www.beilharz-haus.de

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« SCHLAU » ganz automatisiert haben will, muss nicht einmal eine Taste betätigen, um den Anwesenheitsmodus zu aktivieren. Die Bewohner lassen sich über Ihr Smartphone orten, sodass das SmartHome selbstständig weiß, ob jemand zu Hause ist und wechselt automatisch in den Abwesenheitsmodus. Kommt jemand nach Hause, aktiviert das Smart-Home den Anwesenheitsmodus, der die die Heizung hochregelt, die Alarmanlage deaktiviert und vielleicht individuelle Lichtstimmung und die Lieblingsmusik einschaltet.

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Foto: Busch-Jaeger

All das lässt sich den individuellen Wünsche anpassen. „Und wenn den Bewohnern eine Einstellung nicht mehr gefällt, können sie sie jederzeit ändern“, fügt Enrico Löhrke hinzu. Dafür verwendet man einfach die Visualisierung auf dem Tablet.

Das Haus im Griff: Über spezielle Wanddisplays (hier von Busch-Jaeger) und Tablets lässt sich das gesamte Haus bedienen und überwachen.

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Party auf Knopfdruck: Per Fingertipp beginnt bei Telekom Magenta SmartHome Musik zu spielen, die Beleuchtung wechselt die Stimmung und die Heizung sorgt für angenehme Temperaturen.

Lautsprecher zufällig ein- und ausschaltet und die Rollläden in Gang setzt. Selbstverständlich lässt sich anstatt eines Wanddisplays auch das Smartphone verwenden. Es hat jedoch den Nachteil eines kleineren Displays. Ein Hausgrundriss, der alle vernetzten Geräte an ihrem Ort zeigt, kann deshalb auf einem Smartphone schnell unübersichtlich werden. Dagegen besitzt ein Smartphone den Vorteil, dass man es nahezu immer griffbereit hat. So kann

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Foto: Somfy

Foto: Telekom Deutschland

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Kinderleichte Bedienung: Vernetzte Rollläden von Somfy sind außer manuell auch automatisch steuerbar, sodass sie sich morgens und abends von selbst in Gang setzen.

man beispielsweise unterwegs schnell checken, ob zu Hause alles in Ordnung: ob alle Fenster geschlossen sind, der Ofen aus ist oder man vergessen hat, die Heizung herunterzuregeln.

DAS ZUHAUSE DENKT MIT Im Idealfall muss man sich über solche Sachen überhaupt keine Gedanken machen, denn das Smart-Home übernimmt es für einen. Es erinnert die Bewohner beim Verlassen des Hauses etwa daran, dass noch ein Fenster offen steht. Wer es

EIN SYSTEM FÜR DAS GESAMTE HAUS Außer der Konfiguration des SmartHomes hat ein Display einen weiteren großen Vorteil: Es stellt Informationen über das Haus zur Verfügung. Sind alle Fenster geschlossen? Ist irgendwo noch Licht an? Wer befindet sich vor der Haustür? Außerdem liefert die Visualisierung den Bewohnern Transparenz beim Energieverbrauch. Nicht nur wie viel Strom gerade wo im Haus verbraucht wird, sondern etwa auch, wie sich das Öffnen eines Fensters auswirkt. Hier herrscht bei den Bewohnern häufig Ungewissheit. Die Bewohner wissen beispielsweise, dass sie wegen der Passivhaus-Bauweise eigentlich keine Fenster aufzumachen  brauchen. Dennoch würden sie im Sommer gerne eins öffnen, wissen jedoch nicht, ob sie das dürfen. „Diese Frage existiert überhaupt nur, weil ich als Bewohner keine Transparenz habe, was zum Beispiel das Öffnen der Fenster möglicherweise bewirkt“, erklärt Löhrke. „Wenn ich jedoch Informationen habe, wie sich mein Energieverbrauch zusammensetzt, kann ich möglicherweise mein Nutzungsverhalten ändern.“ Auch bei der Heizung hilft Transparenz weiter. Ein Smart-Home zeigt an, wann das Haus auf welche Temperatur er-


KOMFORTABLER WOHNEN MIT KÖPFCHEN

ASSISTENZSYSTEM FÜR MODERNES WOHNEN

Interview mit Enrico Löhrke, Geschäftsführender Gesellschafter der inHaus GmbH. Bereits seit 2003 plant und installiert er Assistenz- und Smart-Home-Lösungen.

Guten Tag, Herr Löhrke. Was macht ein komfortables Smart-Home aus? Wir sehen ein Smart-Home als Assistenzsystem für modernes Wohnen. Smart ist für uns die Unterstützung im Alltag und die Anpassung an die Tages- und Lebensabläufe. Wir sprechen hier konkret zum Beispiel von Lebensstimmungen, welche das Smart-Home kreiert. Das SmartHome sorgt also immer für die optimale Unterstützung in einer Situation mit einer ganz individuellen Kombination aus Musik, Klima, Verschattung und Beleuchtung. Ich muss also nicht alles einzeln einstellen, sondern das Haus übernimmt das für mich. Dadurch muss ich mir um gewisse Dinge keine Gedanken mehr machen. Eine Lebenssituation kann beispielsweise darin bestehen, dass ich abends nach Hause komme und etwas Ruhe haben will. Das SmartHome schafft dann das richtige Ambiente, damit ich abschalten kann mit optimaler Musik, Beleuchtung und Temperatur. Wie bedient man ein komfortables Smart-Home? Wir verfolgen das Konzept, dass es Taster im Haus gibt, die auf ein Minimum reduziert sind und die Grundfunktionen abdecken. Dabei gilt immer: Egal, wer in der Immobilie ist, ob Freunde oder Familie, jeder muss wissen, wo er drücken muss, damit das Deckenlicht angeht. Über die Taster in den einzelnen Räumen sind außerdem Lebens-

stimmungen aufrufbar. Diese Lebensstimmung können die Kunden über die Visualisierung selbst einstellen. Die Visualisierung ist auch dafür da, um übergeordnete Funktionen sowie Automatikfunktionen zu- und abzuschalten. Zum Beispiel, ob bei Abwesenheit eine Anwesenheitssimulation stattfinden soll. Welche Bereiche lassen sich mit einem Smart-Home steuern? Wir sprechen immer von einer integrierten Lösung, sodass man keinen technischen Flickenteppich besitzt mit zig Apps für Heizung, Beleuchtung, Rollläden und Lüftungsanlage. Auch wenn man vielleicht im ersten Schritt noch nicht die komplette Haustechnik in das Smart-Home integriert, sollte man zumindest im Vorfeld überlegen: Gibt es die Möglichkeit, die Integration vorzubereiten? Meistens ist dafür ein bisschen Infrastruktur nötig und das Überprüfen einiger technischer Schnittstellen. Wie sieht es mit der Sprachsteuerung vom Smart-Home aus? Ich persönlich finde das Thema sehr sinnvoll. Aber bei vielen unserer Kunden kommt die Sprachsteuerung nicht zum Tragen, obwohl sie eigentlich interessiert sind. Sie haben Bedenken bezüglich des Datenschutzes und dass die Daten in die USA übertragen werden könnten. Lösungen ohne Internetzugang sind hier zukünftig hilfreich.

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Foto: TechniSat

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Steuerzentrale im Wohnzimmer: Bei TechniSat SmartHome können Sie Ihr Haus auch über den Fernseher bedienen.

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Lichtstimmung schaffen: Mit vernetzten Lampen von Philips Hue, die sich in Farbe und Helligkeit regeln lassen.

wärmt wurde. So wird schnell deutlich, wann die Heizung unnötig läuft.

Foto: Signify

Sie sollten bei der Planung des SmartHomes aber eines nicht vergessen: Es hilft das beste Smart-Home-System nichts, wenn es falsch installiert und konfiguriert wird. So entsteht schnell Frust und von Komfort muss man erst gar nicht sprechen. Systeme zur Selbstinstallation gibt es viele, zum Beispiel von innogy, eQ-3, TechniSat und der Telekom. Sie sind auf eine besonders einfache Einrichtung und Bedienung optimiert. So können Sie selbst smarten Komfort schaffen. Sie sollten jedoch bedenken: Das System ist vielleicht schnell eingerichtet. Bis das System aber richtig läuft und an Ihre Wünsche angepasst ist, vergehen nicht selten einige Wochen, wenn nicht Monate.

Je mehr Technik in Ihrem Haus installiert Die einfache Installation bedeutet auch, ist, desto mehr werden Sie dass die Systeme nicht alle Funksich über ein Smart-Home tionen mitbringen, die man bei freuen, das all diese Technik professionellen Lösungen integriert. Wärmepumpe, von Herstellern wie Gira, Wohnraumlüftung, PhotoJung, Busch-Jaeger, Hager voltaikanlage, Rollladenoder Loxone erhält. So ist bei steuerung – all diese Geräte ihnen häufig die Integration einzeln über eine eigene App einer Lüftungs- oder PhotoJE MEHR oder ein eigenes Bedienfeld voltaikanlage möglich im TECHNIK zu überwachen und zu konfiGegensatz zu den meisten IN IHREM gurieren, ist nicht nur umSelbstinstallationssystemen. ständlich, sondern kann auch HAUS INineffizient sein. Zum Beispiel Professionelle Systeme STALsollte die Wärmepumpe zur installiert in aller Regel ein LIERT IST, Warmwasserbereitung am Experte, ein sogenannter besten dann laufen, wenn Systemintegrator, der die DESTO Strom von der Photovoltaik Lösungen auch den individuMEHR zur Verfügung steht und nicht ellen Wünsche anpasst. Um WERDEN wenn es gerade bewölkt ist. den richtigen Integrator zu SIE SICH finden, gibt Löhrke den Tipp: Mit dieser Abstimmung haben „Wenn ein Betrieb sagt: «MaÜBER EIN die Bewohner im Idealfall gar chen Sie sich mal keine GeSMARTnichts zu tun. Sie drücken bei danken. Wir machen ihnen HOME der Fahrt nach Hause einfach schon Smart-Home. Das wird auf ihr Smartphone oder toll.» Das kann nur schief FREUEN, geben einen Sprachbefehl, gehen.“ Man müsse dagegen DAS ALL damit die Lebenssituation den Kunden zuhören und DIESE „Nach Hause kommen“ aktiFragen stellen, um ein Gefühl viert wird. Die Lüftungsanlage zu entwickeln und die pasTECHNIK wechselt dann nochmals die sende Lösung zu finden. Nur INTELuft und die Heizung wärmt dann wird das Haus so intelliGRIERT. das Zuhause bereits auf gent, wie Sie wollen, und es angenehme Temperaturen muss den Vergleich mit dem für die Ankunft. Auto nicht mehr scheuen.

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DAS SMART-HOME RICHTIG KONFIGURIEREN


Gle B r ic h osc die hü ko re ste bes nlo tell se en!

Klima und Schutz nach Maß Die Firma Schanz Rollladensysteme ist Ihr kompetenter Ansprechpartner für Rollläden in allen Formen. Sie regulieren das Raumklima auf natürliche Weise, schützen vor Sonnenstrahlung, Hitze, Unwetter, Lärm, wirken einbruchshemmend und gestalten Sonnenlicht. Rollläden für alle Fensterformen Die Rollläden, ob symmetrisch oder asymmetrisch, sind von vertikal bis horizontal einsetzbar. Ob spitze, schräge, halbrunde oder runde Fenster, unsere Aluminium-Spezialrollläden kennen keine Grenzen und beschatten natürlich auch gerade Fenster. Der Rollladen läuft von unten nach oben und der Rollladenkasten ist der kleinste seiner Art. Ein nachträglicher Einbau ist problemlos möglich. Wintergartenbeschattung Für die Außenbeschattung vom Wintergarten mit Rollladen oder anderen Sonnenschutzprodukten stehen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Eine besonders harmonische Lösung, die sich der Gesamtarchitektur anpasst, bietet der Wintergarten-Rollladen Wiga Star. Diese Beschattung eignet sich für jede Dachneigung und Dachform und kann auch nachträglich ohne Aufwand installiert werden. Die Aluminium-Rollläden verhindern, dass aus dem Wintergarten ein ungemütlicher „Backofen“ wird, da sie bis zu 92 Prozent der Sonnenstrahlen reflektieren, bevor diese überhaupt aufs Glas treffen.

Rufen Sie uns kostenlos an: 0800/900 50 55 Deutschlandweite Beratung, Montage und Service. www.rollladen.de Schanz Rollladensysteme GmbH Forchenbusch 184 72226 Simmersfeld Tel.: 07484/9291- 0 Fax: 07484/9291- 36 info@schanz.de, www.rollladen.de


« PROFILE » BAUFRITZ

SCHÖN WOHNEN OHNE BARRIERE ES GIBT LEBENSUMSTÄNDE, DIE NEUE DENKANSÄTZE ERFORDERN: KAROLINE SCHWEIGER ERKRANKTE AN MULTIPLER SKLEROSE. WEIL SICH IHR ALTES HAUS NICHT BEHINDERTENGERECHT UMBAUEN LIESS, BAUTE SIE MIT IHREM MANN EIN GESUNDHEITLICH UNBEDENKLICHES ZUHAUSE BEI PASSAU. IN IHREM BARRIEREFREIEN DOMIZIL VON BAUFRITZ HAT SIE IHRE FREIHEIT UND SELBSTSTÄNDIGKEIT ZURÜCKGEWONNEN!

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ie Diagnose MS stellte das Leben von Karoline Schweiger auf den Kopf. 2009 erhielt die Physiotherapeutin die niederschmetternde Nachricht. Es dauerte lange, bis die Ärzte feststellten, warum die sympathische Niederbayerin immer so erschöpft war. „Burn out“ war der erste Versuch, die dauerhafte Müdigkeit zu erklären. Bis dann Magnetresonanztomographien keinen Zweifel mehr zuließen. Immer wieder wird sie mit Cortison behandelt, um die Krankheitsschübe so lange wie möglich hinauszuzögern. Aber es wird klar, dass Karoline Schweiger irgendwann in einem Rollstuhl sitzen wird. Zusammen mit ihrem Mann Albert und ihren beiden Kindern lebte sie in einem Haus in Kitzingen auf drei Ebenen mit Keller. Der erste Gedanke war, einen Treppenlift montieren zu lassen. Weil das Treppenauge zu klein war, fiel dieser Plan flach. Das bau-

erfahrene Paar dachte dann an einen Aufzug, der an der Giebelseite angebracht werden sollte. Ein verglaster Wintergarten über zwei Ebenen hätte ihn vor Wind, Regen und Kälte geschützt. Als beide den Kostenvoranschlag sahen – ca. 150. 000 Euro –, dachten sie lange über mögliche Optionen nach, und kamen zu dem Schluss neu zu bauen. Schweigers spielten mit dem Gedanken, wieder in Karolines Heimat, nordöstlich von Passau zu ziehen. Durch einen glücklichen Zufall fanden sie schnell ein optimales Grundstück mit einer Größe von 900 Quadratmetern: Ideal, um darauf ein Haus mit möglichst großer Grundfläche ohne Keller zu erstellen. Mit ihren Wunschvorstellungen eines behindertengerechten Domizils ging das Paar zum Ökohaus-Pionier. Schon der zweite Entwurf mit einer naturbelassenen

horizontalen „Credo“ Holzverschalung und einem klassischen Satteldach entsprach exakt ihren Vorgaben. Das Paar lebt jetzt auf einer Ebene mit knapp 160 Quadratmetern im Erdgeschoss, die Tochter und der Sohn, beide erwachsen, haben im Obergeschoss ihren eigenen Bereich. Die Hauseingangstür ist mit einer Breite von 1,45 m besonders großzügig gestaltet, sie lässt sich elektrisch öffnen und schließen. Der Gemeinschaftsbereich mit Küche, Esstisch und Relaxzone wurde offen geplant, und durch viele Fenster lichtdurchflutet gestaltet. Eine breite, schwellenarme HebeSchiebeanlage verbindet ihn mit der neun Meter breiten Terrasse. Eine exklusive Designmarkise über die komplette Breite beschattet sie. Die Küche ist konventionell im 60erRastermaß ausgestattet. Backofen und

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« PROFILE » BAUFRITZ Dampfgarer lassen sich vom Sitzen aus bedienen. „Zum Schnippeln finde ich den kleinen Tisch ideal“, sagt die Bauherrin. Nicht missen möchte das Paar den Weinkühlschrank für ihre edlen Tropfen aus dem Frankenland, denn hier können sie nichts mehr im Untergeschoss lagern. Besonders großen Wert legten Schweigers auf den Schlaftrakt und Wellnessbereich. Neben dem Bett sind jeweils 1,45 cm Platz, damit sich Karoline mit ihrem Rollstuhl auch bequem drehen kann. Das höhenverstellbare Waschbecken lässt sich unterfahren. Die Dusche ist extra groß, damit sich die Bauherrin auch in einem kleineren Rolli aus Kunststoff darunter stellen kann. Für die Körperpflege eignet sich die beheizte Sitzbank.

WOHNGESUND LEBEN IN EINEM BIO-DESIGNHAUS! Der Gesundheitspionier und Biohausbau-Spezialist Baufritz aus Erkheim bei Memmingen, forscht und entwickelt seit mehr als 30 Jahren für den Gesundheitsschutz. So entstanden einzigartige innovative Gesundheitsprodukte wie die natürliche Biodämmung aus Holzspänen, gesunde Innenraumfarben, Fassadenlasuren,

ein maximal schadstofffreier Parkettkleber, Bio-Leuchtmittel etc., die in den Bio-Architektenhäusern von Baufritz eingesetzt werden.

Wert entspricht dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß eines MittelklasseFahrzeuges in 20 Jahren bei 10.000 km Jahresleistung.

Mit jedem Baufritz Haus erhält der Kunde die Garantie für wohngesundes Raumklima. Hierfür werden in jedem fertig gestellten Haus Luftschadstoffmessungen vorgenommen und sorgfältig ausgewertet. Kein anderes Bau-Unternehmen in Europa kann bessere Gesundheitswerte vorweisen. „Gut für Mensch und Natur“ zu bauen, entspricht unserer Firmenphilosophie und der Verantwortung für unseren Planeten und unseren Kunden, so die Baufritz-Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer.

Mit 37 cm starken Klimaschutz-Wänden, welche mit geringster Primärenergie gefertigt werden, sind die Holzhäuser ressourcenschonend und zukunftsweisend. Der Jahresenergieverbrauch wird auf wenige hundert Liter reduziert. Für innovativen Wärmeschutz sorgen energieeffiziente Fenstermodule, ein detailliertes Luftdichtigkeitskonzept und die eigens entwickelte und weltweit patentierte Holzspäne-Dämmung, die aus natürlichen Holzsägespänen besteht, natureplus-zertifiziert ist und von Öko-Test empfohlen wird. Modernste Heiztechnik, nach Kundenwunsch mit den Energieberatern von Baufritz abgestimmt, wie Wärmepumpen, Erdkollektoren, Tiefensonden, Solar- und Photovoltaikanlagen nutzen effizient die natürlichen Energieressourcen.

GRÜNE ZUKUNFTSHÄUSER, DIE DAS KLIMA SCHÜTZEN Für die Produktion der Häuser verwendet Baufritz ausschließlich nachwachsende und natürliche Rohstoffe aus der Region. Diese entziehen der Erdatmosphäre durch ihre hohe CO2-Speicherkapazität klimaschädigendes Kohlendioxid. Durchschnittlich werden über 50 Tonnen CO2 mit dem Bau jedes Baufritz-Einfamilienhauses langfristig reduziert – dieser

Mehr Informationen über gesundes und barrierefreies Bio-Bauen mit der Natur sowie die kostenlose Architekturbroschüre erhalten Sie unter www.baufritz.com.

KONTAKT: Bau-Fritz GmbH & Co. KG • Alpenweg 25 • 87746 Erkheim Tel.: +49 (0) 83 36/900 0 • Fax.: +49 (0) 83 36/900-2 22 • E-Mail: info@baufritz.com • www.baufritz.com

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(1) WOHNEN AUF EINER EBENE Die Schweigers wohnen jetzt barrierefrei auf 160 Quadratmeter Wohnfläche im Erdgeschoss des Hauses. (2) FREI BEWEGLICH Das Haus ist an allen Ecken und Enden behindertengerecht gestaltet – so kann sich Karoline Schweiger problemlos im Rollstuhl durch das Haus bewegen. (3) + (4) FÜR JEDEN GESCHMACK Unter verschiedenen Entwürfen von Baufritz, findet jeder Interessent einen passenden Bungalow.

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« PROFILE » DANHAUS

KLASSIKER BLEIBEN IMMER IN MODE DER BAUHAUS-STIL IST AUCH NACH SEINEM 100-JÄHRIGEN JUBILÄUM STARK GEFRAGT

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s gibt zeitlose Dinge, die immer modern wirken. Der Architektur- und Designstil der Bauhaus-Epoche gehört ohne Zweifel dazu. Im Jahr 2019 feierte das Bauhaus sein 100-jähriges Jubiläum – und bleibt auch in diesem Jahr in Form verschiedenster Hausentwürfe bei Bauherren beliebt wie eh und je. Gegründet 1919 in Weimar, erlebte das Bauhaus von 1925 bis 1932 seine Blütezeit und

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gilt als Ursprung der klassischen Moderne. Aktuell, pünktlich zum 100. Geburtstag, erlebt die BauhausArchitektur viel mehr als ein Comeback.

BAUHAUS-LOOK REALISIERT MIT MODERNEN MATERIALIEN Bautechniken und -materialien haben sich in dem vergangenen Jahrhundert natürlich grundlegend verändert.

Daher überrascht es nicht, dass sich klassische Bauhaus-Formen heute mit hoher Energieeffizienz, guter Wärmedämmung und einer einfachen, zeitsparenden Bauweise verwirklichen lassen. Der Flensburger Fertighausanbieter Danhaus beispielsweise hat zum Bauhaus-Jubiläum eine neue Eigenheim-Serie entwickelt, die sich, gemäß dem späten Funktionalismus der Architektur, am bekannten Leit-


« PROFILE » DANHAUS

spruch „form follows function“ orientiert. Funktionalität, nachhaltiges und energieeffizientes Wohnen stellen die inneren Werte des Neubaus in klassischer Optik dar. Dabei fiel die Wahl auf ein modernes, zweigeschossiges Haus mit Flachdach. Es ist als KfW-40 Plus Effizienzhaus ausgelegt, wird umweltfreundlich und energiesparend mit einer Luft-Direktwärmepumpe mit zusätzlicher Kühlfunktion beheizt sowie klimatisiert und verfügt über eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Zur attraktiven Optik trägt auch die pflegeleichte Vollklinker-Fassade bei, mit zusätz-

lichen farblichen Akzenten zwischen den Fenstern.

NEUBAU INDIVIDUELL AN DIE EIGENEN WÜNSCHE ANPASSEN Gleichzeitig arbeitet der Anbieter an einer neuen Serie, die vom Bungalow bis zur Stadtvilla fünf verschiedene Haustypen umfasst. Alle haben gemeinsam, dass sich der BauhausStil individuell an die Bedürfnisse und Wünsche der Bauherren anpassen lässt. Insbesondere auch für vorrausschauendes Bauen bzw. Bauen 50Plus. Zum Beispiel mit einer Ein-

liegerwohnung: Denn wenn die Kinder aus dem Haus sind, kann die Wohnung später von einer Pflegekraft bezogen werden. Ein Bungalow ist beispielsweise perfekt für ein barrierefreies Leben auf einer Ebene. Fachberater informieren in einem der bundesweit 17 Musterhausausstellungen und Verkaufsrepräsentanzen ausführlich über die Möglichkeiten. In der Musterhaus-Ausstellung „Eigenheim und Garten“ in Bad Vilbel bei Frankfurt können Sie die hier gezeigte Stadtvilla in natura erleben, mehr Informationen zu einem Besuch und den weiteren Ausstellungen gibt es unter: www.danhaus.de.

KONTAKT: Danhaus GmbH • Heideland-Ost 7 • 24976 Flensburg Tel.: +49 (0) 4 61/95 05 0 • Fax.: +49 (0) 4 61/95 05 55 • E-Mail: info@danhaus.de • www.danhaus.de

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« PROFILE » DAN-WOOD HOUSE

ROMANTISCHES REFUGIUM KOMPAKTER BUNGALOW „PERFECT 82“ VON DAN-WOOD HOUSE

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in schönes Zuhause im ländlichen Stil war der Wunsch der Bauherrin. Ebenerdig und pflegeleicht sollte es sein und Platz für geerbte Möbelstücke und gelegentliche Gästerunden bieten. Ein Muss war außerdem ein separates Arbeitszimmer für ihre freiberufliche Tätigkeit. Der kleinste Danwood-Bungalow „Perfect 82“ passte in Größe und Preis genau in diese Vorstellungen, so dass der Standardgrundriss ohne Änderungen übernommen wurde. Schlaf- und Arbeitszimmer sind mit reichlich 11 Quadratmeter ausreichend bemessen, zumal der Flur davor eine kleine Ankleide bietet. Das Bad lädt mit Dusche und Badewanne zum Entspannen ein. Wohnen, Essen und Küche sind offen konzipiert, aber dank guter Platzierung und einer trennenden Wandscheibe in gewisser Eigenständig-

keit und gut einzurichten. Die Bauherrin fand in diesem Bereich, der durch den einheitlichen Belag aus hellen Landhausdielen noch großzügiger wirkt, ausreichend Stellfläche für Ihre Möbel und Dekorationen. Förderlich war auch die Entscheidung für eine Fußbodenheizung, so dass keine Heizkörper kostbaren Platz wegnehmen. Auch auf Besucher ist der kleine Bungalow bestens eingestellt: Die offene Küche und der luftige und helle Essplatz lassen die Bewirtung einer größeren Gästeschar zu. Möglicherweise wird die sich dann auf die lauschigen Plätze im und um das Haus zurückziehen: in die gemütliche Sofaecke, auf eine der drei blumengesäumten Terrassen oder an die hintere Giebelseite, wo man geschützt hinter dem stilvollen Gerätehäuschen klönen kann. Das Arrangement aus grünen und blühenden Pflanzen und

Dekoartikeln kommt vor der weißen Hausfassade gut zur Geltung. Das Haus tritt dennoch nicht in den Hintergrund, denn vor allem die großen Fenster mit ihren anthrazitfarbenen Rahmen sind schöne Blickpunkte. Ein Extra und kleines Highlight gönnte sich die Bauherrin mit dem runden Giebelfenster, das Richtung Straße ein optisches Ausrufezeichen setzt. Ein romantisches Refugium schuf sich die Dame des Hauses mit diesem soliden Danwood-Bungalow, Ihrem Händchen für eine Wohlfühl-Einrichtung und einem liebevoll angelegten Garten. Bei aller Romantik sei noch ein Wort zur Technik vermerkt: Dank Wärmepumpe und Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist das Haus ein energiesparendes KfW-Effizienzhaus 55 und schont den Geldbeutel der Bauherrin in Bezug auf die Heizkosten.

KONTAKT: DAN-WOOD House • Justus-von-Liebig-Str. 7 • 12489 Berlin Tel. +49 (0) 30/67 82 39 80 • E-Mail: info@danwood.de • www.danwood.de

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« PROFILE » DAN-WOOD HOUSE

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« PROFILE » FRAMMELSBERGER

SCHLÜSSELFERTIGES BAUEN GEHT AUCH ÖKOLOGISCH FAMILIE ZERRER VERWIRKLICHTE IHREN TRAUM VOM EIGENHEIM MIT DEN HOLZHAUSPEZIALISTEN VON FRAMMELSBERGER

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amilie Zerrer wollte unbedingt schlüsselfertig bauen, gleichzeitig war aber auch eine ökologische Bauweise mit Holz wichtig. „Zum Glück kannten wir unseren Bauberater bereits persönlich und hatten auch innerhalb der Verwandtschaft von guten Erfahrungen mit unserem Haushersteller gehört. Deshalb mussten wir nicht mehr nach dem passenden Baupartner für uns suchen.“, erzählt Herr Zerrer. Neben der nachhaltigen Bauweise mögen die Zerrers auch die spezielle ökologische Dämmung ihres Hausherstellers und die Verwendung natürlicher Materialien insgesamt. „Wir sind beruflich sehr eingespannt und keine Bauspezialisten. Deshalb war uns ein kompetenter Generalunternehmer für unser Bauprojekt wichtig.“, ergänzt Frau Zerrer. Die Rechnung ging auf, denn die Familie musste sich während der gesamten Produktions- und Bauzeit um nichts kümmern und konnte sich ganz auf die Handwerker der Firma verlassen.

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DETAILLIERTE PLANUNG, REALISTISCHE KOSTENBERECHNUNG, KURZE BAUZEIT In die Planungsphase ihres Hauses wurde Familie Zerrer selbstverständlich eng mit einbezogen, schließlich wurde Holzhaus „Design 216“ ganz auf ihre Bedürfnisse und Vorstellungen abgestimmt. „Wir haben unser Haus selbst geplant und dann mit dem Architekten der Baufirma Punkt für Punkt besprochen. Er hatte gute Ideen, wo wir uns noch unschlüssig waren, und alles perfekt für uns umgesetzt.“, sagt der Hausherr. Überhaupt lobt Familie Zerrer die sehr gute Zusammenarbeit und Erreichbarkeit ihres Bauleiters sowie den gut funktionierenden Zeitplan und das Zusammenspiel der verschiedenen Gewerke. Von ihrem Kundenberater fühlten sie sich bestens betreut, und: „Wichtig zu erwähnen ist auch die gemeinsame Bemusterung unseres Hauses. Die zielgenauen Preis-

berechnungen trafen auf den Euro genau zu, so dass es keine bösen finanziellen Überraschungen am Ende gab!“, betont die Hauseigentümerin. Überhaupt gab es keinerlei ungeplante Vorkommnisse und die Bauzeit verlief reibungslos, so dass pünktlich zum anvisierten Termin eingezogen werden konnte. „Nur knapp viereinhalb Monate dauerte es von der Wandmontage bis zum Einzug!“, fährt sie fort.

BARRIEREFREI UND WOHNGESUND IM ENERGIEEFFIZIENTEN EIGENHEIM Auch hinsichtlich der Eigenschaften ihres eingeschossigen Holzhauses hat Familie Zerrer viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Alles, was ihnen wichtig ist, haben sie bekommen: „Mit Blick aufs spätere Alter wollen wir jetzt schon barrierefrei wohnen. Das Grundstück hatten wir schon, es ist dreieckig, da passte ein Winkelförmiger Grundriss


« PROFILE » FRAMMELSBERGER

perfekt.“, so der Hausherr, und weiter: „Natürliche und hochwertige Baumaterialien sowie ein geringer Energieverbrauch haben für uns oberste Priorität.“ Das sind auch die Gründe, warum sich die Familie so wohl fühlt in ihrem naturnahen Holzhaus mit dem angenehmen Raumklima. Geheizt wird mit einer Ressourcen schonenden Luft-Wärmepumpe (Fußbodenheizung), und bald wird auch der Strom selbst erzeugt: die Anschlüsse für die geplante Solaranlage sind bereits vorbereitet.

GERADLINIGE FORMEN MIT SÜDAUSRICHTUNG Für ihr ökologisches Haus wünschte sich Familie Zerrer eine schnörkellose Architektur mit klarem Grundriss und hoher Funktionalität im Wohnalltag – auch diese Ansprüche konnte der Holzhausspezialist erfüllen. Holzhaus „Design 216“ besitzt einen kompakten Baukörper in Form eines schlanken, flachen Kubus mit relativ flach geneigtem Satteldach on top. Dem Ganzen ist straßenseitig eine Flachdachgarage angebaut und zur Gartenseite springt ein eingeschossiger Quader mit Pergola hervor, beides ebenfalls mit einem flachen Dach. Die weiß verputzte,

glatte Hausfassade wird von braunen Holzelementen in waagerechter Schalung akzentuiert, und von Alufenstern in Anthrazit kontrastreich gegliedert. Im Hausinnern sind die Fensterrahmen aus sehr hellem Holz um das helle Ambiente nicht zu stören. Einen weiteren warmen Akzent erhält das Haus durch rote Dachziegel. Da das Haus, besser gesagt Terrasse und Wohnbereich, nach Süden ausgerichtet ist und über große, teils bodentiefe Fenster verfügt, ließen die Eigentümer Rollläden und Jalousien als Sicht- und Hitzeschutz einbauen.

HELLE UND GROSSZÜGIGE RÄUME Im Hausinnern setzt Familie Zerrer auf Helligkeit und offenes Wohnen. Die Wände sind allesamt weiß gestrichen und reflektieren das Tageslicht, welches durch die zahlreichen, teils großflächigen Fenster hereinströmt. Für schnörkellose Behaglichkeit sorgen sehr helle, sichtbare Brettstapeldecken; im Wohn-/ Essbereich und den Schlafzimmern fußwarme Holzdielenböden; eine moderne, geradlinige Holzküche sowie verschiedene Massivholzmöbel. Ansonsten läuft

man auf pflegeleichten, schicken Fliesen in marmoriertem Anthrazit, die dank der Fußbodenheizung im Winter ebenfalls warm sind. Tritt man ins Haus ein, gelangt man in eine geräumige Diele mit Flur zum Gästezimmer und zum GästeBad/WC. Der Zugang von der Diele zum Wohnbereich ist offen, genau wie die Übergänge zwischen Wohnzimmer, Esszimmer und Küche, die sich alle in einem großen Raum befinden. Ein zweiter Flur verbindet den Wohnbereich mit dem L-förmigen Schlafzimmer, dem außerdem ein eigenes Wohn-Bad angeschlossen ist. Ein direkter Zugang befindet sich vom Schlafzimmer zur überdachten Terrasse. Komplettiert wird das Haus von einer Speisekammer gegenüber der Küche und einem Technik- und Hauswirtschaftsraum, die jeweils von Flur 2 zugänglich sind, sowie von einem Spitzboden, den man vom Technikraum aus über eine breite Treppe erreicht. Auf dem Spitzboden kann Wäsche aufgehängt (Wäscheleine über fast die gesamte Hauslänge) und Allerlei verstaut werden.

REIBUNGSLOSER WOHNALLTAG Die Funktionalität ihres Hauses weiß Familie Zerrer tagtäglich zu schätzen: Von der Garage aus gibt es sowohl einen direkten Zugang zum Garten als auch ins Haus, genauer gesagt in den Technikraum. So gelangt man bei jedem Wetter trocken vom Auto ins Haus vice versa und hat kurze Wege um beispielsweise Einkäufe zu transportieren. Auch der offizielle Hauseingang ist vor Regen geschützt, da der Baukörper dort einen Einschnitt besitzt, wodurch sich eine überdachte, rechtwinklige Nische ergibt. Dank der offenen Flächen im Hausinnern und den gut erreichbaren Fenstern ist alles pflegeleicht. „Wir fühlen uns rundum wohl in unserem neuen Zuhause und würden jederzeit wieder ein Holzhaus bauen - und jederzeit wieder mit unserem Holzhaushersteller!“, ist Familie Zerrer überzeugt.

KONTAKT: Frammelsberger R. Ingenieur-Holzbau GmbH • Esperantostraße 15 • 77704 Oberkirch Tel.: +49 (0) 78 02/92 77-0 • Fax: +49 (0) 78 02/92 77-50 • E-Mail: info@frammelsberger.de • www.frammelsberger-holzhaus.de

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« PROFILE » KEITEL HAUS

MODERNER TRADITIONALIST EINERSEITS ORIENTIERT SICH HAUS MIESBACH VON KEITEL HAUS KLAR ERKENNBAR AN REGIONALTYPISCHEN VORBILDERN AUS SÜDDEUTSCHLAND, BIETET ABER ANDERERSEITS AUCH ZEITGEMÄSSE STANDARDS WIE TRANSPARENTE ÜBERGÄNGE ZWISCHEN INNEN UND AUSSEN.

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ie geschaffen für ein voralpenländisches Panorama, weist Haus Miesbach viele Attribute eines typisch bayerischen Landhauses auf. Stilbildend sind der lang gezogene Baukörper mit breitem Giebel, zwei Vollgeschosse und ein flaches Satteldach, dessen Überstand Haus und Bewohner vor Wind und Wetter schützt. Hinzu kommen sichtbare Sparren- und Pfettenköpfe und ausladende Balkone mit rustikalen Geländern, die sich sehr gut in das regionaltypische Erscheinungsbild einfügen. Und auch die Farben sind so, wie es sich für ein Landhaus in Bayern gehört: Oben eine rote Eindeckung mit kleinteiligen Ziegeln, darunter eine Holzschalung, im Erdgeschoss geweißte Wände.

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Betrachtet man jedoch die Fenstergeometrie, gibt sich Haus Miesbach als regionaltypischen Vertreter der zeitgemäßen Art zu erkennen: Symmetrisch angeordnete, großzügige Glasflächen mit schlichten Holzrahmen sorgen für transparente Übergänge, wo bei den voralpenländischen Vorbildern kleine Sprossenfenster mit Klappläden den Ton angeben. In den Giebeln reichen die Fenster bis hinauf in den Dachfirst und versprechen luftige, bis unters Dach offene Räume im Obergeschoss.

ZEITGEMÄSSES WOHNKONZEPT Auch innen geben Holz- und Putzoberflächen den Ton an, doch verschiebt sich der Stil des Hauses hier eindeutig in Richtung Moderne. Dies liegt zum einen

an den ergänzenden Grautönen, wie man sie zum Beispiel an den Küchenmöbeln und am schlichten Kaminofen findet. Letzterer steht außerdem für eine puristische Beschränkung aufs Wesentliche, die nicht nur die Möblierung, sondern auch die Gliederung der Räume durchdringt. So entsteht ein geradliniges, aufgeräumt wirkendes Wohnambiente, dessen Modernität in einen reizvollen Dialog mit den alten Bauernmöbeln tritt. Dieses spannungsreiche Miteinander von Alt und Neu erfahren Besucher gleich beim Betreten des Hauses, wenn sie in der offenen Diele einer Treppe gegenüberstehen, die gleichzeitig rustikales, an Ästen reiches Holz und modernes Faltwerk ist. Während die Diele als zentraler Erschließungsbereich das Haus in zwei Hälften


« PROFILE » KEITEL HAUS teilt, gruppieren sich Wohnbereich, Essplatz und Küche im Süden und Osten des Baukörpers. Im Fokus stehen hier lange Blickachsen, die bis nach draußen reichen und bei 69 m2 Gesamtwohnfläche ein Gefühl der Weite und Offenheit vermitteln – gebrochen nur durch die Gliederung übereck, die eine angenehme Distanz zwischen Wohnbereich und Küche schafft. Der Essplatz liegt am Schnittpunkt beider Raumachsen, wodurch er zum kommunikativen Zentrum des Hauses wird, der Wohnbereich wird durch den ausladenden Kaminofen etwas abgeschirmt. Den gemütlichen, warmen Feuerschein kann man in beiden Bereichen genießen. Bemerkenswert sind auch die Nebenräume von Haus Miesbach, für die angesichts der imposanten Außenmaße von 7,65 x 13,20 m reichlich Platz bleibt. Da wäre zum ersten ein Gästezimmer, das mit 16,5 m2 Wohnfläche im Alter zum komfortablen Schlafzimmer umgewandelt werden könnte. Ein Bad mit Dusche macht dann das Wohnen auf einer Ebene perfekt, auch ein Keller ist nicht

erforderlich, weil die Haustechnik sich in einem Technikraum direkt gegenüber befindet. Erschlossen werden beide über eine weitläufige Garderobe, die an ihrem hinteren Ende einen direkten Zugang in den Garten hat. Da sich die Waschmaschine im Technikraum befinden dürfte, fallen also beim Wäscheaufhängen im Freien nur sehr kurze Wege an. Eine Speisekammer neben der Küche rundet das Raumangebot im Erdgeschoss ab. Mit über 5 m2 gut dimensioniert, bietet sie viel Raum für alles, was den schlichten Charakter der Wohnräume stören könnte.

KOMFORTABLES FAMILIENDOMIZIL Im Obergeschoss offenbart sich Haus Miesbach als Familiendomizil, das mit drei praktisch identischen, gut geschnittenen Kinderzimmern Raum für eine fünfköpfige Familie bietet. – Und nicht nur Raum, sondern auch jede Menge Komfort. Der beginnt bei rund 16,5 m2 Wohnfläche für jedes Kind, setzt sich in einem Kinderbad mit Badewanne fort und findet schließlich seinen Höhepunkt in einem Elterntrakt, zu dem ein 10 m2 großes Schlafzimmer

mit begehbarem Schrank im Eingangsbereich, ein 28,5 m2 großes Elternbad und zwei Balkone gehören. Highlights im Elternbad sind eine Saunalandschaft und – wieder ganz zeitgemäß – eine Wanne mit Ausblick ins Grüne. Für wohltuende Distanz zwischen Elternund Kinderbereichen sorgt eine Galerie, die auch auf dieser Ebene den Baukörper in zwei Hälften teilt. An der Giebelseite endet sie in einem gemeinsamen Spielund Aufenthaltsbereich. Firstoffen und mit Fenstern bis unters Dach, gehört er zu den besonders gelungenen Gestaltungsideen in Haus Miesbach und dürfte sich schnell zu einem Lieblingsplatz für alle Bewohner entwickeln. Energetisch liegt der individuelle Entwurf auf der sicheren Seite, verspricht seinen Bewohnern als Effizienzhaus 55 langfristig niedrige Heizkosten. Um dieses Ziel zu erreichen, musste die bei Keitel Haus übliche, hoch gedämmte Haushülle lediglich durch eine LuftWasser-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung ergänzt werden.

KONTAKT: Keitel Haus GmbH • Reubacher Straße 23 • 74585 Rot am See - Brettheim Tel.: +49 (0) 79 58/98 05-0 • Fax: +49 (0) 79 58/98 05-25 • E-Mail: info@keitel-haus.de • www.keitel-haus.de

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« PROFILE » LÉONWOOD®

URBAN UND BODENSTÄNDIG „ENZTAL“ VON LÉONWOOD® IST EIN VORSTADTHAUS MIT RAFFINESSE

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an muss schon ein guter Beobachter sein, um sich in dieses Haus einzufühlen. Zunächst ist man geneigt, diesem bodenständigen und unaufgeregten Eigenheim weniger Beachtung zu schenken. Doch weit gefehlt! Wer beim Blockhaus „Enztal“ nicht genauer hinschaut, ist selbst schuld. In dieses Haus verliebt man sich erst auf den zweiten Blick, dann aber richtig! Urban kommt das Blockhaus daher, ein Vorstadthaus mit Raffinesse. Über Eck angelegt, finden sich in diesem Massivholzhaus überraschende 185m2 Wohn-

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fläche wieder. Helle, freundliche Räume warten auf den Bewohner. Zentrum dieses Einfamilienhauses ist der Wohn-, Ess- und Kochbereich mit Austritt zur überdachten Terrasse. Hier trifft sich die Familie, hier verbringen sie gemeinsame Stunden in gemütlichem Ambiente. Die hohe, offene Räumlichkeit spricht nicht nur das Bedürfnis nach Freiheit an, sie vermittelt auch eine gewisse Großzügigkeit, die man im stressgeplagten Alltag doch gerne mal vergisst zu genießen. Warme Holztöne harmonieren mit den weißen Giebel- und Kniestockwänden im Obergeschoss. Farblich passend sind auch die Fensterrahmen

ohne Sprossenkreuz, die straigte Moderne mit sich bringen. Eine freundliche Einrichtung in pastelligen Tönen vervollständigt das familiäre Ambiente. Insgesamt kann das Erdgeschoss in drei etwa gleich große Trakte aufgeteilt werden: den angesprochenen Wohn-/Koch/Essbereich, der durch ein verstecktes Gästezimmer ergänzt wird, sowie je einen Bereich für die Erwachsenen und die Kinder. Der Bereich für die Jüngsten ist durch einen separaten Flur betretbar. Zwei Kinderzimmer und ein eigenes Bad finden sich hier wieder. Auch das Schlafzimmer der Eltern verfügt über ein eigens


« PROFILE » LÉONWOOD®

begehbares Badezimmer. Ankleide und Besucher-WC vervollständigen das Erdgeschoss, das im Hinblick auf das Älterwerden komplett barrierefrei genutzt werden kann. Die großzügige Galerie im Obergeschoss steht mit ihren 55m2 zu vielerlei Nutzung zur Verfügung. Ein großzügiges Tobeparadies für die Kinder ist genauso möglich, wie eine Lounge mit Chill-OutCharakter oder auch zwei weitere Zimmer.

Alles geht, nichts muss – eine angenehm unkomplizierte Flexibilität, die das Blockhaus „Enztal“ mit sich bringt.

sowie im Sichtdachstuhl im Obergeschoss. Das heimelige Wohngefühl kommt ganz von alleine.

Wie bei allen LéonWood®-Blockhäusern, spielt der Baustoff Holz auch beim „Enztal“ die Hauptrolle. Dem urbanen Lebensgefühl entsprechend, ist der Naturstoff hier aber dennoch nicht allzu dominant. Das Holz leitet die Blicke und mündet in der sichtbaren Holzbalkendecke im Erdgeschoss

Mit dem Blockhaus „Enztal“ gelingt es LéonWood® schlichte Eleganz mit großzügigem Ambiente und viel Wohnraum zu kombinieren. Es ist ein Haus für Realisten mit bodenständigen Ansprüchen, die keine Statussymbole benötigen. Mit der BIO-Doppelwand® gebaut, erfüllt es zudem das Bedürfnis

KONTAKT: LéonWood® Holz-Blockhaus GmbH • Mauster Dorfstraße 78 • 03185 Teichland - OT Maust (Landkreis Spree-Neiße) Tel.: +49 (0) 3 56 01/8 88 88 • Fax: +49 (0) 3 56 01/8 88 89 • E-Mail: leonwoodzentrale@leonwood.de • www.leonwood.de

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« PROFILE » REMS-MURR-HOLZHAUS

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« PROFILE » REMS-MURR-HOLZHAUS

EIN MASSIVES HOLZHAUS ZUM AUFATMEN SEIT 30 JAHREN WERDEN IN GROSSERLACH-GRAB HOLZHÄUSER INDIVIDUELL NACH DEN BEDÜRFNISSEN DER BAUHERREN ODER AUCH ALS KOSTENGÜNSTIGERES TYPENHAUS GEPLANT UND GEBAUT.

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ier handelt es sich um ein einschaliges, massives in klassischer Blockbohlenbauweise (Balken auf Balken) errichtetes Wohnblockhaus. Außenwände massive 20 Zentimeter, Innenwände massive 10 Zentimeter Blockwände. Eine Besonderheit sind die Außenwände. Sie bestehen aus Trilambohlen, außen aus Lärche und innen aus Fichte, die sogenannte Kombibohle. Diese Außenwand ist für Bauherren interessant, die ihr Haus nicht streichen wollen. So kann man die Außenwand sorglos vergrauen lassen, muss nie mehr streichen, während die Innenseite der Außenwand die helle Fichte zeigt und somit für eine helle und freundliche Atmosphäre sorgt.

litäten von Rems-Murr-Holzhaus ohne die Kosten explodieren zu lassen. Alle vereinbarten Preise sind Festpreise und ein Jahr gültig.

Das Blockhaus ist als Bau-mit-Haus mit Richtmeister, als Ausbauhaus und im näheren Umkreis auch schlüsselfertig mit Direktvergabe erhältlich.

Die Zwischendecke ist als sichtbare Holzbalkendecke ausgeführt. Immer auf die Tragfähigkeit für einen Estrich ausgelegt. Natürlich ist bei RemsMurr-Holzhaus der Dachstuhl als sichtbarer Studiodachstuhl mit Aufdachdämmung aus Holzfaserplatten ausgeführt. Sehr gute Wärme- und Schalldämmung und einen sehr guten sommerlichen Hitzeschutz zeichnen diese Konstruktion aus. Selbstverständlich sind die Holzfenster in 3-fach Verglasung ausgeführt. Sicherheitsstufe WK1 (z. B. Pilzkopfverriegelung) ist bei allen Fenstern und Terrassentüren Standard! Auch dieses Haus trägt die individuelle Handschrift des Bauherrn. Diese umzusetzen ist eine der vielen Spezia-

KONTAKT: Rems-Murr-Holzhaus GmbH • Wiesenstraße 9 • 71577 Großerlach-Grab Tel.: +49 (0) 71 92/2 02 44 • Fax.: +49 (0) 71 92/85 40 • E-Mail: service@remsmurr-holzhaus.de • www.remsmurr-holzhaus.de

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« PROFILE » CHIEMGAUER HOLZHAUS

MODERNES BLOCKHAUS IN TRADITIONELLEM LOOK DAS NEU GEPLANTE UND VON CHIEMGAUER HOLZHAUS GEBAUTE BLOCKHAUS SOLLTE PASSEND ZU DEN TRADITIONELLEN, ÄLTEREN NACHBARHÄUSERN MIT GEFLAMMTEN BALKEN REALISIERT WERDEN

TRADITION UND MODERNE

AUF DIE WAND KOMMT ES AN

Die Blockbohlen wurden aufwendig in alter Zimmermanntradition gehackt und geflämmt. Entstanden ist ein modernes KFW 55 Energieeffizienshaus mit LuftWasser-Wärmepumpe und traditionellem alpenländlichen Aussehen.

Der Wandaufbau, wie die außenliegende Blockbohle, Dämmung, Installationsebene und Massivholz-Innenbeplankung, ist gekoppelt mit einer effizienten Dachdämmung und einer Luft-WasserWärmepumpe so dass leicht die Anforderungen für ein Energieeffizienzhaus 55 erreicht werden.

Holz – innen wie außen. Das Blockhaus Tirol garantiert einen gesunden Lebensraum…und das für Generationen.

INTELLIGENT GEPLANT FÜRS ALTER Zum Erdgeschoss gehören ein großer offener Wohn-Ess- und Kochbereich sowie ein Bad. Über eine Holztreppe, natürlich breit genug für einen eventuell später benötigten Treppenlift gelangt man ins Obergeschoss mit 2 Schlafzimmern, jeweils mit Zugang zum Balkon und 2 Badezimmern.

HOLZ ALS KLIMAKONTROLLE Die Wände sind diffusionsoffen, sie atmen. Und das spüren die Bewohner. Sie empfinden das Raumklima als natürlich und angenehm. Die im Haus entstehende Luftfeuchte, zum Beispiel durch Kochen oder Du-

schen, wird von der Blockbohlenwand aufgenommen. Bei trockeneren Perioden im Haus gibt die Wand die Feuchtigkeit wieder ab. So können die Luftfeuchte natürlich reguliert und große Temperaturschwankungen verhindert werden.

WARM IM WINTER – KÜHL IM SOMMER Chiemgauer Holzhäuser weisen einen hohen Wärmeschutz und eine langsame Auskühldauer des Baukörpers im Winter und einen hohen sommerlichen Hitzeschutz auf. Daraus resultieren minimale Energiekosten. Chiemgauer Holzhäuser werden immer individuell für jeden Bauherrn und seine persönlichen Bedürfnisse geplant und gefertigt.

KONTAKT: Chiemgauer Holzhaus LSP Holzbau GmbH & Co. KG • Seiboldsdorfer Mühle 1a • 83278 Traunstein Tel.: +49 (0) 8 61/16 61 920 • Fax.: +49 (0) 8 61/16 61 9220 • E-Mail: info@chiemgauer-holzhaus.de • www.chiemgauer-holzhaus.de

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« PROFILE » FINGER HAUS

SMART HOME MEDLEY 3.0 IN FRANKENBERG VORGESTELLT INNOVATIV, PFIFFIG UND MIT PERFEKTEM PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS: NEUE STADTVILLA MIT KNX-SMART-HOME-STANDARD

M

it dem neuen MEDLEY 3.0 hat FingerHaus am Unternehmensstandort Frankenberg eine imposante Stadtvilla im KfW-Effizienzhaus-Standard 40 eröffnet. Das neue Musterhaus ist ein waschechtes Smart Home mit fabelhaften Komfortmerkmalen sowie Multiroom-Audio und innovativer Lichtsteuerung. Das MEDLEY 3.0 bietet auf rund 161 Quadratmetern Wohnfläche reichlich Platz für eine Familie und beeindruckt mit einer frischen und geradlinigen Architektur. Es ist eine wahre Freude, das MEDLEY 3.0 zu besichtigen – und erst recht, darin zu wohnen. FingerHaus hat hier smarte Wohntechnik verbaut, die den Eigentümern ein ganz besonders komfortables Leben ermöglicht. Kostprobe gefällig? Ein Tipp aufs Tablet und die intelligente Beleuchtungssteuerung taucht das Wohnzimmer in Wohlfühlatmosphäre, Smart-TV und Surround-Anlage schalten sich ein und die elektrische Rollladensteuerung der Schiebeläden verdunkelt den Raum. Rauf aufs Sofa – und genießen!

ARCHITEKTUR: INNOVATIVE UND ELEGANTE STADTVILLA Das MEDLEY 3.0 präsentiert sich als elegante Stadtvilla. Die schneeweiß verputzte Fassade setzt sich wunderbar ab von den anthrazitfarbenen, bodentiefen Holz-Aluminium-Fenstern, der Haustür sowie dem ebenfalls dunkel gedeckten Walmdach. Ein echter Hingucker ist der Flachdacherker, der den Raum im Wohnzimmer spürbar vergrößert. Das MEDLEY 3.0 krönt ein Walmdach mit einer flachen Neigung von nur 16°. So entsteht ein zweites, großzügiges Vollgeschoss.

VIEL RAUM UND LUXUS AUF 161 QUADRATMETERN Die Wohnfläche von 161,58 Quadratmetern (EG: 87,67 Quadratmeter, OG: 73,91 Quadratmeter nach DIN 277) ermöglicht eine familienfreundliche Raumaufteilung. Hinzu kommt ein gut 81 Quadratmeter großer Bodenraum im Dachgeschoss. Links neben der Eingangstür erfüllt der 10,22 Quadratmeter große Raum alle Anforderungen an ein Home Office oder Gästezimmer. Der 37,80 Quadratmeter große Wohnraum

bietet einen grandiosen Blick durch die bodentiefen Fenster in den Garten. Als königlicher Stellplatz für die L-förmige Sofalandschaft dient der Erker. Alles ist sehr lässig und modern eingerichtet, mit hellen Möbeln und Wandfarben. Das gilt auch für die Küche, die optisch vom Wohnbereich getrennt liegt.

OBERGESCHOSS MIT WELLNESS-OASE PLUS DUSCHBAD Im Obergeschoss gibt es zwei gleich große Kinderzimmer und ein kuschlig eingerichtetes Schlafzimmer. Alle Räume bieten dank der geringen Dachneigung hohe Decken und entsprechend viel Platz. Der Clou im Obergeschoss ist das große Wellnessbad: Mitten im Raum steht die Badewanne vor einer T-Wand, dahinter liegen auf der einen Seite das WC, auf der anderen die bodengleiche Dusche im XXL-Format. Dunkle Fliesen, großformatige Bilder und Licht von zwei Seiten machen den Raum zum Wohlfühlbad. Gleich nebenan gibt es noch ein Duschbad für den Nachwuchs: Zwei Bäder sind die beste Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf am Morgen.

KONTAKT: Finger Haus GmbH • Auestraße 45 • 35066 Frankenberg/Eder Tel.: +49 (0) 64 51/5 04-0 • Fax: +49 (0) 64 51/5 04-100 • E-Mail: info@fingerhaus.de • www.fingerhaus.de

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« PROFILE » RENSCH-HAUS

GEL(I)EBTE FREIHEIT MIT „LIBERTY“ HAT RENSCH-HAUS EINEN EXTRAVAGANTEN BUNGALOW ENTWICKELT, DER DEM PRINZIP DER GELEBTEN FREIHEIT FOLGT.

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reiheit – warum sollte etwas, das uns vom Grundgesetz zugesichert wird, nicht auch „wohnbar“ sein? RENSCH-HAUS hat einen Bungalow entworfen, der das Gefühl von Freiheit in den eigenen vier Wänden erlebbar macht und dem Haus den passenden Namen „Liberty“ gegeben. Charakteristisch für die Architektur des Hauses sind die beiden symmetrisch zur Hausmitte hin ansteigenden Pultdächer und das mittig liegende Walmdach. Alle drei Dächer umschließen die Terrasse, die windgeschützt zwischen den Seitenflügeln liegt. Die angedeutete weitere Umbauung erweckt den Eindruck eines Patios.

Weißer Putz und Naturstein bieten dazu einen effektvollen Fassadenkontrast. Im Inneren des Hauses setzt sich der leichte Stil fort. Der geschickte Grundriss teilt die beiden Hausflügel in einen Wohn- und Arbeitsbereich sowie einen Privatbereich mit Schlafräumen und Bad. Durch den überdachten Hauseingang betritt man zunächst die Diele mit Gäste-WC und Abstellraum, durch den der außen angebaute Haustechnikraum begehbar ist. Im linken Hausflügel liegen ein Bürozimmer und der über 41 m2 große Wohn- und Essbereich. Mittig platziert ist die separate Küche, die durch eine Schiebetür zum Essbereich zu öffnen ist. Abgeschirmt durch einen kleinen Flur befinden sich

im rechten Hausflügel das großzügige Schlafzimmer, ein Gästezimmer und ein voll ausgestattetes Bad mit Eckbadewanne, Dusche, WC und Doppelwaschbecken. Sowohl von Wohnbereich und Küche als auch vom Schlafzimmer aus öffnen sich mehrere Zugänge zur Terrasse, die teilweise durch Flügeltüren und teilweise durch Glas-Schiebetüren realisiert sind. Mit seiner eingeschossigen Bauweise eignet sich der Bungalow für die junge Familie ebenso wie zum altersgerechten Wohnen. Mehr noch, durch die geschickte Raumaufteilung ist eine hohe Flexibilität gegenüber wechselnden Lebenslagen oder Familienkonstellationen möglich.

KONTAKT: RENSCH-HAUS GMBH • Mottener Straße 13 • 36148 Kalbach-Uttrichshausen Tel.: +49 (0) 97 42/91-0 • E-Mail: info@rensch-haus.com • www.rensch-haus.com

104 greenhome März | April


« PROFILE » SONNLEITNER

BAUEN MIT ANSPRUCH BEI DIESEM EINFAMILIENHAUS AM HANG IST AUF ANHIEB ERKENNBAR, DASS NEUE WEGE GESUCHT UND GEFUNDEN WURDEN. ES GEHT UM EIN EINFAMILIENHAUS, DAS JEDOCH FORMAL UND KONSTRUKTIV NEULAND AUSLOTET. ABSEITS DER ÜBLICHEN WOHNHAUS-IDYLLE!

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on welcher Seite man dieses Haus auch immer betrachtet: Es präsentiert sich sehr unterschiedlich und stets spannend. Die Erklärung ist schnell gefunden. Der Blick von oben zeigt, dass das Objekt aus drei Baukörpern besteht. Zwei Nebengebäude mit Flach-/Kiesdach sind angedockt an das Haupthaus, zweigeschossig und mit einem leicht geneigten (drei Grad) Dach in Stahlblech ausgestattet. Talseits geht’s sehr ruhig und offen zu, während auf der Terrasse der Hauptbaukörper das optische Geschehen dominiert. Eine Wirkung, die von den beiden Fassadenlösungen noch unterstrichen wird. Unten hat man sich für eine klassische Putzbeschichtung entschieden, im Obergeschoss dagegen ist eine Holzfassade aus Massivholzbohlen (Fichte) zu entdecken. Letztere übrigens in einem edlen Grauton gehalten, rustikal geht’s somit zweifellos nicht zu. Passend zum gesamten Formenverständnis! Fügt man noch hinzu, dass es sich hierbei um eine Öko-Konstruktion handelt, so kommt man dem „Geheimnis“ schnell näher. Dahinter verbirgt sich nämlich eine „Twinligna“-Bauweise der niederbayerischen Firma Sonnleitner Holzbauwerke aus Ortenburg, in der Nähe von Passau.

Die Firma hat sich auf Holzbau pur spezialisiert. Sie verwendet eine Tragkonstruktion aus Holz, ökologisch holzfasergedämmt, diffusionsoffen usw. Vorteil dieser ungewöhnlichen Bauweise: Innen und außen kann zweigleisig gefahren werden, also mit Holz und/oder Putz. Erschlossen wird der KfW-Entwurf-55 (Gasheizung, thermische Solaranlage) über das Untergeschoss. Doppelgarage, zwei Carports und mehrere Abstellplätze auf dem großen Vorplatz (für Besucher) verdeutlichen, dass es an Platzbedarf nicht mangeln soll. Die untere Ebene beinhaltet einen Gästetrakt mit Minibad sowie die üblichen Technikbzw. Abstellräume. Eine Etage höher, der eigentliche Zugang zum Wohntrakt. Erstaunlich hell dieser Bereich: Bedingt durch den hohen Fensteranteil im Treppenhaus und den beiden raumhohen Glaselementen im Flurbereich. Ungewöhnlich: Schiebelemente in Glas – ebenso praktisch wie schön! Außerdem: Hier befindet sich ein zweiter Zugang, sodass das Haus auch von der mittleren Ebene aus zugänglich ist! Der winkelförmige Grundriss erinnert ein bisschen an die Raumaufteilung

früherer Bungalows. Auf einer Ebene: Rechts der Individualbereich, zwei Schlafzimmer mit Bad und Ankleide, links der Wohnbereich mit offener Küche, Speisekammer und Kaminofen. Schiebetüren in Glas ermöglichen Sichtkontakt und Trennung zugleich, ein mächtiger Küchenblock prägt das Geschehen. Über die freitragende Podesttreppe erreicht man die letzte Ebene mit Fitnessbereich, Sauna, Arbeitszimmer und Loggia. Auf der Loggia-Seite ist der Wellnessbereich vollflächig verglast. Bei schöner Aussicht lässt sich bekanntlich angenehmer die Seele baumeln. Bleibt noch nachtragen, dass Sonnleitner zu den wenigen Holzhaus-Herstellern gehört, die über eine eigene Möbelfertigung verfügen. Vom Möbeldesign bis zum Einbau – alles aus einer Hand. Eine Leistung, auf die immer mehr Baufamilien zurückgreifen, denn zu einem individuellen Hausentwurf gehören vielfach auch persönliche Möbellösungen, besonders wenn es um Einbauten geht. Bei diesem ungewöhnlichen Entwurf war Sonnleitner auch zuständig für Einbauschränke, Badmöbel, Schiebetüren, Garderoben usw.

KONTAKT: Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG • Afham 5 • 94496 Ortenburg Tel.: +49 (0) 85 42/96 11-0 • Fax: +49 (0) 85 42/96 11-50 • E-Mail: info@sonnleitner.de • www.sonnleitner.de

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« VORSCHAU »

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greenhome Magazin  

Wir sind die Guten – bei Bau, Planung, Leben. Denn wer heute ein Haus baut oder eine Immobilie modernisiert, kommt an den Themen Nachhaltigk...

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