greenhome Magazin

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« EDITORIAL »

IM BLICK in Punkt, der bei der Planung neuer Gebäude oftmals vernachlässigt wird, ist der gesamte Lebenszyklus des Hauses. Denn die Klima- und

Nie zuvor wurden Innovationen so schön verpackt.

Umweltbelastung einer Immobilie liegt nicht nur bei dem Faktor eines möglichst energieeffizienten Betriebs, auch der Verbrauch von Ressourcen oder die Recyclingfähigkeit der Baumaterialien sind wichtige Bestandteile einer nachhaltigen Baustrategie. Kaum zu glauben aber 53 Prozent des gesamten Abfallaufkommens in Deutschland entsteht im Bausektor. Eine Lösung sind hier nachhaltige Bau- und Rohstoffe. Während das Baumaterial Beton beispielsweise CO2 verursacht, bindet Holz schädliche Emissionen – in einem Einfamilienhaus aus Holz sind es zwischen 40 und 80 Tonnen CO2. Genau dafür machen wir greenhome. Denn wer heute baut oder modernisiert, kann durch verantwortungsvolle Entscheidungen einen wichtigen Beitrag zur Zukunft leisten – und (nicht zu vergessen) wohngesund Leben. Zwei Artikel in diesem Heft werden dieser Philosophie besonders gerecht. Ab Seite 66 erfahren Sie vieles zu ökologischen Baustoffen, was Sie bei Ihrem eigenen Projekt umsetzen können und ab Seite 56 ist das Thema „Heizung modernisieren“ genau richtig für alle, die ein Heizungs-make-over planen.

IHR

HEIKO HEINEMANN CHEFREDAKTEUR

Titelbild: Sonnleitner Holzbauwerke

IMPRESSUM & Kontakt zu uns

TELEFONISCH Abo: 02225/7085-331 Redaktion: 089/4570960

E-MAIL Abo: bt@aboteam.de Anzeigen: da@bt.de

INTERNET www.greenhome.de Verlag: www.bt.de

Das greenhome Magazin erscheint in der BT Verlag GmbH. Chefredakteur > Heiko Heinemann (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt, Anschrift siehe Verlag). V Redaktion: Gregor Torinus, Andreas Frank, Stella Johanson; Objekt-/Anzeigenleitung > Daniel Ahlmann (da@bt.de), (verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen, Anschrift siehe Verlag); Artdirector: Marian Joachims; Herstellung: Michaela Joachims; Spezial Vetrieb > Special Places; Nationalvertrieb > IPS Pressevertrieb GmbH; Bezugspreis > 3,80 €; Jahresabonnement 19 € (EU-Ausland 29 €). Druck: Bonifatius GmbH, Karl-Schurz-Str. 26, 33100 Paderborn. Es gilt die Anzeigenpreisliste 13 vom 23.09.2021. Adresse > BT Verlag GmbH, Aidenbachstr. 52 a, 81379 München, Tel. 089/4570960, E-Mail Verlag: info@bt.de, Web-Verlag: www.bt.de.

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« INHALT »

>> | START

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03 │ Editorial Zukunft im Blick Impressum & Kontakt

06 │ greenhome des Monats Zu Hause angekommen!

08 │ Aktuelles Musterhaus Urlaub zu Hause

10 │ Wir sind die Guten Tipps für einen energieeffizienten Lebensstil

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│ FAQ Energiekosten runter, so geht’s

>> | HAUS 14 │ Natur nah Heimatverbundene Architektur kombiniert mit moderner Technik und nachhaltiger Bauweise

22 │ Mietfrei wohnen Lieber jetzt in die eigene Zukunft investieren dachten sich diese Bauherren

28 │ Auf Holz gebaut Dieses Blockhaus ist CO2-neutral

34 │ Familienstadthaus Mit der Familienplanung sind Sabrina und Patrick Plickert auch den Hausbau angegangen

42 │ Hang zur Höhe Dieser Bungalow ist eigentlich kein Bungalow, schließlich hat er ein zweites Stockwerk

50 │ KfW-Effizienzhäuser In unserer Hausparade

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HEFT 01/2022

>> | BAU 56 │ Heizung modernisieren Alles, was Sie zum Thema Heizungsmodernisierung wissen müssen

66 │ Ökologische Baustoffe Wir präsentieren Ihnen von Lehmfarben und Putzen über Naturdämmstoffe bis hin zu natürlichen Bodenbelägen ein breites Spektrum an ökologischen Baustoffen

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>> | SCHLAU 76 │ Ein Haus mit Zukunft Es ist das ideale Heim für junge Familien. Das WeberHaus Sunshine ist bis unters Dach vollgepackt mit smarten Ideen und Technologien. Wir führen Sie durch dieses mit

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Preisen ausgezeichnete Ausstellungshaus

86 │ Von Grund auf vernetzt Oft sind es Kabel, die in neu gebauten Smart-Homes die smarten Geräte miteinander verbinden. Doch für welche der vielen Kabel-Lösungen entscheiden? Wir helfen bei der Suche nach dem System

94 │ SPEZIAL: Bauen 50 plus 111 │ GREENZONE: Nachhaltige Produkte und Konzepte

www.greenhome.de 05


« GREENHOME DES MONATS » B AU UH H ER E RR R TH T OMAS S RÖH ÖHL LE L E R: R: „W Was a hier entsta tan nden ist nd st, is ist vi viel el meh hr al a s nu ur ei en Haus Haus Ha us.. Es iist stt uns nserr gem emeiinssam amer mer e Rüc ü kz kzug gso s rtt.“ .“

» ZUM HAUS: Schon das Hausdesign mit rustikalem Pfettendach und der Mixfassade mit zart getöntem Putz im Erd- und Holzschalung im Dachgeschoss weist das schmucke Eigenheim als kleines Landhaus aus. www.kampa.de DIE HIGHLIGHTS Der mehrschalige, optimal aufeinander abgestimmte Wandaufbau steht für höchste Energieeffizienz. Er setzt konsequent auf ökologische Baustoffe. Das Haus ist als Effizienzhaus-40-Plus geplant und gebaut. Es verbraucht also weniger Energie für Heizung, Lüftung, Warmwasser, Haushaltsgeräte und Beleuchtung, als die Photovoltaikanlage pro Jahr regenerativ und nachhaltig erzeugt.

06 greenhome März | April

ZU HAUSE ANGEKOMMEN!

E

r ist Olympiasieger und Europameister im Speerwerfen. Und er hat mit Kampa gebaut. Vor zwei Jahren ist Thomas Röhler mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn eingezogen. Ein sehr zufriedener und auch stolzer Bauherr hat uns jetzt sein neues Zuhause gezeigt.

„Kampa hat mit diesem Haus eine perfekte Verbindung zwischen dörflichem Leben, Nachhaltigkeit und modernem Komfort geschaffen. Unser kleiner Bauerngarten macht uns beim Obst und Gemüse zu Selbstversorgern. Und auch unsere Energie produzieren wir größtenteils selbst dank photovoltaischer Stromversorgung und digitalem Energiemanagement“, schwärmt der Bauherr. Mit seinen knapp 30 Jahren gehört der Bauherr zu der digitalen Generation und ist begeistert, dass er sein Haus digital verfolgen kann – egal ob er zu Hause oder im Trainingslager ist. Stundenaktuell kann er via Smartphone sehen, wie viel Strom sein Haus gerade erzeugt. „Das gibt ein gutes Gefühl. Weil wir unabhängig sind und gleichzeitig die Umwelt schonen“.

Alle Fenster sind bodentief; eine Giebelseite ist sogar fast komplett verglast. „Wir haben extrem viel Tageslicht im Haus. Trotzdem ist es auch im Sommer dank der Lüftungsanlage nie heiß. Außerdem kann unsere Fußbodenheizung auch kühlen, sodass wir immer ein frisches, angenehmes Klima im Haus haben“, freut sich Thomas Röhler. Die geräumige Diele, ein etwa gleich großes Homeoffice und das Gäste-WC vervollständigen das Raumprogramm im Erdgeschoss. Das Dachgeschoss verfügt dank seines Kniestocks von 160 Zentimetern über gut möblierbare, vollwertige Räume. Die bieten darüber hinaus firsthoch ausgebaut – wichtig bei einem Bauherrn von stattlichen 1,91 Metern Körpergröße – eine geradezu luxuriöse Kopffreiheit. Dem Elternbereich mit offener Ankleide und den beiden Kinderzimmern sind praktischerweise zwei getrennte Trakte zugewiesen. Diese verbindet das geschickt in Funktionszonen aufgeteilte Familienbad.


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« NEUES MUSTERHAUS »

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Highlights im Musterhaus

VOR ORT UNGER PA ARK AR P

[1] BEPFLANZT: Der Indoor-Miniaturgarten is echter Hingucker

LEIPZIG 04435 SCHKEUDITZ

URLAUB ZU HAUSE

H

uf Haus erweitert sein Musterhaus-Angebot rund um die Metropolregion Leipzig und lädt Bauinteressierte ab sofort in das neuen Huf-Haus-Musterhaus in die Ausstellung Unger-Park im Ortsteil Dölzig ein.

Für die Gestaltung und Grundrissplanung hat Architekt Alexander Huf das Thema Offenheit in den Fokus gerückt. Lufträume, weite Sichtachsen in den Garten, Huf typische bodentiefe Glasfronten und die beeindruckende Firstverglasung sorgen für ein Maximum an Tageslicht und schaffen die perfekte Wohlfühlatmosphäre für Körper und Geist. Die Einrichtung des Hauses widmet sich ebenfalls der Idee, nachhaltige Erholung zu schaffen und kleine Alltagspausen zu etwas Besonderem zu machen. Schon im Eingangsbereich erwartet die Besucher ein Indoor-Miniaturgarten mit Sukkulenten, der an die letzte Fernreise erinnert, während in der edlen StilART Küche kulinarische

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[2] GROSSE FENSTER: Die offene Wohnraumgestaltung holt quasi die Natur ins Haus

Köstlichkeiten aus aller Welt zubereitet werden. Auch in den anderen Wohnbereichen helfen ästhetische Möbel mit cleveren Funktionen, inspirierende Kunstwerke und ein großzügiges Wellnessbad bestens dabei, das geliebte Urlaubsgefühl dauerhaft zu konservieren. Natürlich darf auch eine intuitive Gebäudesteuerung im Musterhaus mit KfW-Effizienzklasse 55 nicht fehlen. Ganz nach Belieben der Nutzer können Funktionen wie Licht, Jalousien, Heizung oder Multimedia klassisch per Taster, über einen Touchscreen an der Wand, das eigene Smartphone oder mittels Sprachbefehl gesteuert werden. Einlass ins Haus gewährt ein Fingerprintsystem. Über diese Standardfunktionen hinaus verspricht das smarte Gebäude mit integrierter Photovoltaikanlage noch viele Highlights, die für Komfort im Allgemeinen und eine flexible Raumnutzung mit Szenenprogrammierung im Speziellen sorgen.

➥ Das neue Huf-HausMusterhaus „Art 4“ kann im Unger Park Leipzig besichtigt werden.

[3] DESIGNERKÜCHE: Hochwertige Materialien wurden für Böden und Fronten verwendet

[4] HOTEL-FEELING: Das Wellnessbad hilft dabei Urlaubsgefühl zu konservieren

Hier präsentieren gerade 20 renommierte Bauunternehmen auf 20.000 Quadratmetern Fläche ihre Ausstellungshäuser. Jedes der 21 Musterhäuser hat das „Zeug“ zum Traumhaus: ob klassisches Einfamilienhaus, Winkelhaus, Stadtvilla oder barrierefreier Bungalow. Stilistisch zeigt die Ausstellung eine große Vielfalt und gibt jedem seiner Gäste viel Raum zum Träumen, Entdecken, Erleben, Wohlfühlen und Pläne schmieden. Kontakt vor Ort: Musterhausausstellung Leipzig/Dölzig, Döbichauer Straße 13 04435 Schkeuditz OT Dölzig Tel. 01 57/73 81 81 50 leipzig@huf-haus.com www.huf-haus.com


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« NEWS »

WIR SIND DIE GUTEN FÜR EINEN ENERGIEEFFIZIENTEN UND KLIMAFREUNDLICHEN LEBENSSTIL REICHEN OFT SCHON WENIGE VERÄNDERUNGEN, OHNE AUF DEN GEWOHNTEN KOMFORT VERZICHTEN ZU MÜSSEN. DAS SIND DIE NEUESTEN TRENDS, TIPPS UND EVENTS RUND UM DAS THEMA GREENLIVING.

SCHLUSS MIT KALK – ABER AUF NATÜRLICHE WEISE SCHÄDEN DURCH KALK, DER SICH IN DEN WASSERLEITUNGEN UND HAUSHALTS GERÄTEN ABLAGERT, sind an manchen Orten in Deutschland ein Problem. Tratson bietet Kalkschutzgeräte für Ein- und Mehrfamilienhäuser mit umweltschonender und effizienter Technologie auf der Basis von elektromagnetischen Feldern. Ohne die Wasserleitung zu öffnen, können Sie das Kalkschutzgerät nachrüsten. Alle Tratson Kalkschutzgeräte sind absolut wartungsfrei und benötigen weder Salz noch Chemie, welche die Gesundheit und die Umwelt unnötig belasten. Schützen Sie jetzt Ihr Zuhause vor Kalk mit einem Tratson Kalkschutzgerät. Mehr unter Tratson, www.tratson.de

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WIR SIND DIE GUTEN

BIMS GEGEN „BUMS“ MASSIVES MAUERWERK AUS LEICHTBETON SCHÜTZT VOR LÄRM: Das menschliche Gehör ist jederzeit unterschiedlichsten Geräuschen ausgesetzt – sei es durch den Fön am Morgen, Telefonate am Mittag oder den Fernseher am Abend. Hinzu kommt nicht selten stadttypischer Lärm durch Baustellen oder den Straßenverkehr. Diese Dauerbeschallung kann zu schwerwiegenden Folgen für Schlaf und Gesundheit führen. Clevere Bauherren achten daher bereits bei der Planung des Eigenheimes auf den notwendigen Schallschutz. Experten empfehlen zu diesem Zwecke den Einsatz massiven Mauerwerks aus Leichtbeton: Denn aufgrund poriger Zuschläge wie Bims oder Blähton sowie winziger Lufteinschlüsse gelten Leichtbetonsteine als wahre „Schallschlucker“. Mehr unter KLB, www.klb-klimaleichtblock.de

MIET MICH, KAUF MICH SOLTE Q WILL LAUT UNTERNEHMENSANGABEN EINEN BEITRAG ZUM KLIMASCHUTZ LEISTEN UND HAT, neben hochwertigen und ästhetischen Solardächern, nun auch eine Möglichkeit entwickelt, bei der der Bauherr überhaupt keine Kosten hat, keine Finanzierung aufnehmen muss, kein Grundbucheintrag und auch kein Geld ausgeben muss. Im Grunde ist das Mietkauf-Prinzip von Solte Q ganz einfach: Der Bauherr stellt lediglich seine Dachfläche zur Verfügung, zahlt nur eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 2.500 Euro und einen monatlichen MietkaufBetrag, der nur etwas über seinen derzeitigen Stromkosten liegt. Dafür bekommt er ein schickes Solardach von Solte Q auf sein Haus installiert und braucht sich kein Dach vom Dachdecker kaufen. Mehr unter Solte Q, www.DasSolardach.eu

Nachhaltige Bauweise, Holz aus heimischen Wäldern und die Energieversorgung zu 100% aus erneuerbaren Energien: Ein Haus ist nicht nur ein Ort zum Leben. Sondern Ihr ganz persönlicher Beitrag zum Klimaschutz. Gemeinsam mit SchwörerHaus hat sich Familie Wohlfarth den Wunsch vom klimafreundlichen Einfamilienhaus schon erfüllt. Wann sprechen wir über Ihre Träume?

FAIRSTER

FERTIGHAUSANBIETER zum 9. Mal in Folge

8 weitere Anbieter erhielten die Note sehr gut Im Test: 30 Fertighaushersteller in Deutschland Ausgabe 37/2021

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« FAQ » ALTE HEIZUNG AUSTAUSCHEN Die Heiztechnik ist der größte Hebel für Energieeinsparungen im Gebäude. Alternativen gibt es viele: Gas-Therme mit Solarunterstützung, Biomasseanlage oder Wärmepumpe? Je nach Typ des neuen Heizsystems bezuschusst die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) den Austausch einer Ölheizung derzeit mit 30 bis 45 Prozent der Kosten für die Neuanschaffung, Installation und Inbetriebnahme – bis maximal 60.000 Euro.

DIE AUSSENFASSADE DÄMMEN Die gedämmte Fassade verbessert die Energiebilanz deutlich, steigert den Immobilienwert und kann je nach Material Brand- und Schallschutz verbessern. Wer die klassischen Dämmplatten aus Polystyrol vermeiden will, greift auf mineralische Stoffe wie Glas- oder Steinwolle, Schaumglasschotter, Kalziumsilikatplatten oder ökologische Materialien wie Holzfasern, Hanf oder Kork zurück.

FAQ

DIE VIER WICHTIGSTEN HEBEL FÜR EIN ENERGIEEFFIZIENTES ZUHAUSE: ANGESICHTS STEIGENDER ENERGIEKOSTEN UND DER BESCHLOSSENEN KLIMAWENDE STEHT DIE ENERGETISCHE SANIERUNG DER EIGENEN VIER WÄNDE BEI VIELEN IMMOBILIENBESITZERN HOCH IM KURS. DOCH WELCHE MASSNAHMEN HELFEN BEI DER ENERGIEKOSTENSENKUNG?

ENERGIE-

KOSTEN

RUNTER,

SO GEHT’S Gut in mehrerlei Hinsicht: Neue Fenster können nicht nur die Energiebilanz verbessern, sondern gleichzeitig auch für einen hohen Einbruchschutz sorgen.

Mit der Dachdämmung lassen sich zwischen 20 und 30 Prozent der Heizwärme sparen. Am kostengünstigsten ist es, die oberste Geschossdecke anstelle des gesamten Dachs zu dämmen. Oft bietet sich aber das bisherige Kaltdach als zusätzliche Wohnfläche an. Dämm- und Ausbauarbeiten lassen sich so gut kombinieren. Vorsicht ist beim Anschluss der Dach- oder Deckendäm-

12 greenhome März | April

Foto Fot Fo F oto ot o tto o: K Kn ne eer ee err Sü e Südf Süd S üdf üd ü dffen d enst ens e nst ns n sstte err

WÄRMEDÄMMUNG FÜR DAS DACH

mung an die Wanddämmung geboten: Verläuft dieser nicht nahtlos oder ist schlecht abgedichtet, entstehen Wärmebrücken.

ALTE FENSTER AUSTAUSCHEN Jährlich 12 Millionen Tonnen CO2 stünden weniger in der CO2-Bilanz Deutsch-

lands, wenn man alle sanierungswürdigen Fenster austauschen würde (Verband Fenster und Fassade und Bundesverband Flachglas, 2021). „Meine Faustregel: Alle Fenster, die vor 1995 eingesetzt wurden, sollte man gründlich prüfen, denn durch die simple Zweifachverglasung, mangelnde Isolierung und schlecht dämmende Rahmen geht bis zu 20 Prozent an Wärme verloren“, so Schwäbisch Hall-Experte Thomas Billmann. Wichtig bei der Fensterauswahl ist neben energetischen Gesichtspunkten für viele Bauherren auch das Rahmenmaterial: Aluminium-Holz-Kombi, Kunststoff oder Holz sind die gängigsten. Immobilienbesitzer, die ihre Fenster erneuert haben, müssen ihr Lüftungsverhalten an die neuen Gegebenheiten anpassen. „Mit der Fenstererneuerung verringert sich der Luftaustausch und mit ihr – bei falschem Lüftungsverhalten – die Schimmelgefahr im Innenraum“, klärt Billmann auf.

ANSCHUBHILFE BEIM SANIEREN Die KfW fördert diese Maßnahmen mit einem Wohngebäude-Kredit bis zu 60.000 Euro. Alternativ unterstützt die BEG das Vorhaben mit 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben (max. 60.000 Euro). Werden die Sanierungsvorhaben mit der Heizungserneuerung gekoppelt und somit eine Effizienzhausstufe erreicht, ist der KfW-WohngebäudeZuschuss 461 von bis zu 75.000 Euro eine Option. Aber aufgepasst: Die Fördermittel für das Effizienzhaus 55 laufen zum 01.02.2022 aus.



« HAUS » Man sieht es gleich: Hier wurde ein echtes greenhome gebaut. Die Holzfassade aus Lärche in Kombination mit weißem Putz wirkt naturnah und modern zugleich.

14 greenhome März | April


NATUR NAH

Wie man heimatverbundene Architektur mit moderner Technik und nachhaltiger Bauweise und Materialien umsetzt, zeigt uns dieses greenhome im oberbayrischen Mühldorf. www.greenhome.de 15


« HAUS » »

Apropos naturnah: Die Übergänge zwischen der üppigen Natur und dem Garten zum Haus hin, scheinen fließend zu sein.

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In the mix: In der offenen Küche fällt gleich die Steinwand ins Auge. Sie harmoniert perfekt mit dem Bodenbelag und setzt gleichzeitig einen Gegenpunkt zur Holzoptik.

» Kochen, essen, leben: Die Bereiche sind zwar offen geplant, der Bodenbelag trennt sie jedoch gekonnt optisch voneinander ab.

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Ein Gefühl von Weite: Die große Echtholzterrasse ist über Eck geplant und umschließt das Haus bis zum Eingang und dessen stilvollem Steinboden.

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Großzügig und hell: Das gesamte Erdgeschoss umfasst knapp 74 qm. Alleine der WohnEss- und Küchenbereich nimmt davon fast 40 Quadratmeter in Anspruch.

16 greenhome März | April


NATUR NAH

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»

« HAUS »

Offenes Bad: Ein ähnliches Konzept wie im Schlafzimmer findet sich im Bad. Hier trennt eine Wand die begehbare Dusche vom restlichen Badezimmer.

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Schön natürlich: Als wir im Sommer das Haus besuchen begrüßen uns Sonnenblumen und die überbordende Natur. Alles hier scheint zu sagen: Willkommen in der Natur. A

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Stilvoll schlafen: Im Obergeschoss finden wir das Elternschlafzimmer mit einem begehbaren Schrank der gleichzeitig auch die Rückwand zum Bett bildet.

18 greenhome März | April


iel Holz, überdachter Eingang, weit auskragendes Dach und zukunftsweisende Technik. Alles über Eck und somit platzsparend und sinnvoll angeordnet: Ein schlicht anmutendes Einfamilienhaus mit moderner, dem Zeitgeist entsprechender Inneneinrichtung, ganz nach den Wünschen der Bauherrenfamilie. Entschieden haben sich die Bauherren für den regional ansässigen Holzhauspionier Sonnleitner aus Ortenburg, dessen Spezialgebiet individuell geplante, wohngesunde und nachhaltig produzierte Ein- und Mehrfamilienhäuser in „echter“ Holzbauweise sind.

zutage gewünschten und so liebgewonnenen Komfort samt Haustechnik eines modernen Neubaus bietet“, so die Bauherrin zu ihrem Eigenheim in Holzbauweise. Dass diese Wünsche in Erfüllung gingen, liegt sicherlich daran, dass der Haushersteller über eine eigene Architektur- und Planungsabteilung verfügt und so bei jedem seiner Bauprojekte voll und ganz auf die persönlichen Anforderungen der Baufamilien eingeht.

REGIONAL MODERN

Gründe genug, dieses Öko-Holzhaus mal genauer unter die Lupe zu nehmen: Schon äußerlich ist zu erkennen, dass es sich um ein sehr planungsintensives

„Uns schwebte ein Eigenheim vor, das regional übliche, traditionelle Stilelemente aufgreift, trotzdem den heut-

Das Haus selbst beschreibt man am besten mit Modern trifft Vintage, gepaart mit natürlichen, atmungsaktiven Oberflächen, viel sichtbarem Holz an Decken und Böden – alles in Allem sehr gemütlich und funktionell zugleich. Ein echtes Holzhaus, das jede Menge Charme versprüht und an dem es Vieles zu entdecken gibt.

8IJƊĖƶƏòƵ÷ƒƬ ĉƋƖƬơIJƚ÷ ĉƖ ŞIJƍƇƬƯŶƙ ƶĺIJ ƋƩƒƨÜōƠ Wohnen und Leben auf einer Ebene mit allem Komfort

NATUR NAH

EBENFALLS EIN WUNSCH DER BAUHERRENFAMILIE WAR EINE ÜBER ECK ANGELEGTE, GROSSZÜGIGE HOLZTERRASSE, NATÜRLICH PASSEND ZUM HAUS – IN LÄRCHE.

Wohnhaus handelt, denn der optisch und funktional gelöste Carport wurde so überdacht, dass nicht nur Auto und Fahrräder geschützt sind, sondern auch eine zusätzlich gewünschte Abstellkammer samt anschließendem Weg zum Hauseingang. Ebenfalls ein Wunsch der Bauherrenfamilie war eine über Eck angelegte, großzügige Holzterrasse, natürlich passend zum Haus – in Lärche.

Beilharz erfüllt den großen Traum vom eigenen Haus – ökologisch, nachhaltig und wertbeständig. Ein individuell geplanter Bungalow ermöglicht ein sicheres und komfortables ebenerdiges Wohnen und die Bewohner profitieren von den herausragenden Eigenschaften des Naturbaustoffs Holz. Weitere Infos: www.beilharz-haus.de

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« HAUS »

Blick von oben: Aus der Vogelperspektive sieht man gut, wie das Pultdach-Carport mit einem überdachten Weg zum Haus verbunden ist.

Die zentral gelegene Diele erschließt im Erdgeschoß gleich mehrere wesentliche Bereiche: Das Treppenhaus mit halb gewendelter Treppe, die Gästetoilette, den Technikraum, einen Büroraum sowie den über die gesamte Hausbreite reichenden Wohn-/Ess- und Küchenbereich mit Speis. Vor allem letzteres ist mit insgesamt fast 40 Quadratmetern sehr großzügig dimensioniert.

PRIVATSPHÄRE GARANTIERT Im Oberschoss befinden sich die privaten Rückzugsräume wie Kinder- bzw. Gästezimmer mit rund 11 Quadratmetern, das Schlafzimmer mit ganzen 25 Quadratmetern, eine räumlich getrennte Ankleide sowie das barrierefreie Wellnessbad (12,5 Quadratmeter) und ein zusätzlicher Hauswirtschaftsraum, der

20 greenhome März | April

TECHNISCH IST DIESES HOLZHAUS ALS KFW 55 HAUS AUSGEWIESEN, SOMIT GILT ES AUCH NACH DEM NEUEN GEBÄUDEENERGIEGESETZ (GEG) ALS FÖRDERFÄHIG.

barem Balkenlager im Erdgeschoss und der firsthohen Holzdecke im Obergeschoss fast ausschließlich weiße Wände gewünscht wurden. Ein schöner Mix, der durch die Kombination der beiden setzungsfreien Klimawände „Monoligna“ und „Twinligna“ ermöglicht wurde.

bei Bedarf auch als Kinderzimmer genutzt werden könnte.

Technisch ist dieses Holzhaus als KfW 55 Haus ausgewiesen, somit gilt es auch nach dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) als förderfähig. Bezüglich Energieversorgung kamen eine Luftwärmepumpe, Solaranlage sowie eine Teil-Fußbodenheizung zum Einsatz, wodurch die Bauherrenfamilie energietechnisch für die Zukunft bestens aufgestellt ist.

Bleibt noch zu erwähnen, dass im Haus außer den Massivholzböden, dem sicht-

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« HAUS »

MIETFREI

22 greenhome März | April


MIETFREI WOHNEN

WOHNEN LIEBER JETZT IN DIE EIGENE ZUKUNFT INVESTIEREN ALS NOCH LÄNGER JEDEN MONAT MIETE ZAHLEN, FANDEN JASMIN UND MARCO UND ENTSCHIEDEN SICH FÜR DEN BAU EINES EIGENEN GREENHOMES.

Angekommen: Das Bauherrenpaar freut sich jeden Tag nach der Arbeit darauf, ins eigene Haus zurückzukommen. www.greenhome.de 23


« HAUS »

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MIETFREI WOHNEN (1) Passt: Das Hauskonzept mit Satteldach, einstöckigem Erker und rund 145 Quadratmeter Wohnfläche gefiel den Bauleuten auf Anhieb. (2) Eigeninitiative: Der Bauherr übernahm mit familiärer Unterstützung selbst den Ausbau des Hauses und die Anlage des Außenbereichs. (3) Gut geplant: Durch die Fenster in der Küche strahlt die Morgensonne. „Die Küche ist überhaupt unser Lieblingsplatz im Haus…“, sagt Jasmin. (4) Offener Grundriss: Direkt an die Küche schließt sich der Essplatz im sonnigen Erker an. Automatisch gesteuerte Jalousien schützen im Sommer vor zu viel Wärme. (5) Viel Platz: Das geräumige Wohnkonzept bekommt durch den schönen Holzboden nochmal zusätzlichen Charme. Der Scheitholzofen sorgt für Wohlfühlwärme.

I

ch freue mich jeden Tag über unser Haus. Wenn ich abends von der Arbeit nach Hause komme, gehe ich am liebsten erst einmal durch alle Räume und bin stolz auf unser Zuhause“, erzählt

Jasmin (29) mit strahlendem Gesicht. „Wir dachten, dieses Gefühl lässt irgendwann nach“, ergänzt ihr Partner Marco (32), „aber es wird mit der Zeit sogar stärker!“ Wer das Bauherrenpaar auf einem Hausrundgang begleitet, teilt diese Begeisterung sofort. Das individuell gestaltete Haus vom Hersteller FingerHaus (Model: VIO 221 S130) wirkt hell, freundlich und einladend. Die natürliche Holzfarbe des Fußbodens, viel Weiß in der Einrichtung und einzelne Akzente in Grau an Wänden und Möbeln bilden ein Farbkonzept, dass sich wie ein Leitmotiv durch das gesamte Haus zieht. Wer hier die Handschrift von Profis vermutet, liegt richtig, denn Bauherr Marco ist selbstständiger Raumausstatter. Auch Jasmin, die als Textilbetriebswirtin in einem Modehaus in der Region arbeitet, kennt sich bei Farb- und Stilfragen bestens aus. Die Bauleute wählten für ihr Haus die Ausbaustufe „Technikfertig“, bei der Elektroarbeiten, Heizungsinstallation sowie die Sanitärvorinstallation bereits enthalten waren. Den gesamten weiteren Innenausbau

hat Marco mit tatkräftiger Unterstützung der Familie selbst übernommen.

NIE MEHR MIETE ZAHLEN

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Vor dem Hausbau hatte das Paar sieben Jahre in einer Mietwohnung gelebt. „Statt weiter jeden Monat Miete zu zahlen, wollten wir das Geld lieber in unsere Zukunft investieren“, erklärt Marco die Entscheidung der beiden für ein eigenes Haus. Nachdem das geeignete Grundstück in der Region Unterfranken gefunden war, fiel auch die Entscheidung für den Baupartner nicht schwer. „Ich hatte schon viele Häuser von dem Hersteller gesehen“, berichtet Marco, „aus Handwerkersicht kann ich beurteilen, dass die Qualität von Materialien und Verarbeitung stimmen. Genauso wollten wir das auch für unser Haus!“ Nachdem die Entscheidung für das Hauskonzept gefallen war, ging es im nächsten Schritt darum, den Entwurf an die Gegebenheiten des Bauplatzes und die individuellen Wünsche der Bauherren anzupassen. „Ich wusste vorher gar nicht, dass man bei einem Fertighausentwurf so viel verändern kann“, sagt Jasmin, „am Ende der Anpassungen hatten wir ein Haus, dass es kein zweites Mal gibt.“ Immer wieder saßen sie mit der Architektin in ihrer damaligen Mietwohnung am Esstisch und besprachen, welche Anpassungen notwendig

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MIETFREI WOHNEN (6) Schöner Weg nach oben: Auf Empfehlung der Architektin wurde ein zusätzliches Dachfenster eingebaut. So wirkt das Treppenhaus besonders hell und freundlich. (7) Genau richtig: Nicht zu groß, dafür aber gemütlich wünschten sich Jasmin und Marco ihr Bad. Die Dusche ist begehbar. (8) Baupaar: Jasmin und Marco entschieden sich für den Bau eines eigenen greenhomes und damit dafür, nie mehr Miete zu zahlen. (9) Hauswirtschaftsraum: Von hier aus versorgt die Wärmepumpe über eine Fußbodenheizung das Haus. Der Raum wurde etwas größer geplant, um ihn auch zum Waschen und Trocknen zu nutzen. (10) Letzter Blick: Der Bauherr übernahm mit familiärer Unterstützung selbst den Ausbau des Hauses und die Anlage des Außenbereichs.

oder gewünscht waren und ob sie funktionieren würden. „Für die Hinweise unserer Architektin waren wir immer dankbar“, sagt Jasmin.

MIT DER MORGENSONNE FRÜHSTÜCKEN Eine grundlegende Änderung am Entwurf im Katalog wurde den Bauherren vom Bebauungsplan vorgegeben. Der Grundriss musste spiegelverkehrt umgesetzt werden, sodass der Rechteckerker im Erdgeschoss auf der linken statt der rechten Hausseite liegt. Ein Gewinn, finden die Bauleute, denn jetzt können sie das Frühstück am Essplatz in der Küche mit Morgensonne genießen. „Die Küche ist überhaupt unser Lieblingsplatz im Haus, denn wir kochen sehr gern – zu zweit oder mit Freunden“, erzählen Jasmin und Marco beim Hausrundgang. Zu den individuellen Wünschen der Bauleute gehörte, dass der Hauswirtschaftsraum mit fast 13 Quadratmetern etwas größer ausfällt als im Entwurf des Hausmodells vorgesehen. Hier finden jetzt neben der Haustechnik mit Wärmepumpe und Lüftungsanlage auch Waschmaschine und Trockner ihren Platz. Außerdem wurde in diesem Raum die Garderobe untergebracht. Warum hier? „Wir sind viel draußen unterwegs, wir laufen, fahren Fahrrad oder gehen im Spessart wandern“, sagt Marco zu dieser Entscheidung, „wenn

wir nach Hause kommen, können wir unsere Sportkleidung dann gleich im Hauswirtschaftsraum ablegen. Das ist für uns praktischer als eine Garderobe im Flur.“ Von der Architektin kam die Anregung, ein zusätzliches Dachfenster einzubauen, um noch mehr Licht ins Treppenhaus zu leiten. Heute freuen sich die beiden jeden Tag beim Treppensteigen über den guten Tipp. Ein weiteres Highlight ihres Hauses ist für Jasmin und Marco das Badezimmer im Dachgeschoss. Auch hier haben sie eigene Ideen verwirklicht. Ihr Bad sollte nicht zu groß, dafür aber umso behaglicher sein. Auf knapp zehn Quadratmeter Fläche war Platz für eine Badewanne und eine Dusche. Diese ist geschickt hinter der Trennwand mit dem Waschtisch platziert und ohne Glasabtrennung offen begehbar. Für die modebegeisterte Jasmin ist auch der ans Schlafzimmer angeschlossene Ankleideraum ein persönlicher Lieblingsort im Haus. Inzwischen ist auch der Außenbereich des Hauses angelegt und bepflanzt. „Es ist schön, zu sehen, wie alles wächst“, freuen sich die Bauleute, „wenn wir zusammen auf der Terrasse sitzen, dann sagen wir uns jedes Mal: Das ist unser Haus! Wir hätten es nicht besser treffen können.“

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« HAUS » Kurze Wege in die Natur: Sowohl vom Wohnbereich als auch von der offenen Küche kann man auf die große Holzterrasse hinaustreten.

Holz pur: Ohne Kompromisse wurde hier das Konzept des naturnahen Wohnens umgesetzt.

Raum zum Wohnen: Alles geht hier ineinander über. Von der Küche zum Essbereich, weiter in den Wohnbereich und den Garten.

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ls Familie Görlitz beschloss, ein Haus zu bauen, träumte Bianca Görlitz schon lange von Blockhäusern. Nachdem klar war, dass auch moderne Blockhäuser heutzutage den aktuellen Energieeinsparverordnungen gerecht werden und darüber hinaus aktiven Klimaschutz leisten, konnte sie auch ihren Mann für ein massives Blockhaus begeistern. „Unser Haus ist nicht nur durch und durch aus massivem Holz gebaut, sondern wir heizen auch mit Holz.“, sagt Patrik Görlitz. Er schlägt das Brennholz selbst, mit dem er jeden 2. bis 3. Tag den modernen, wasserführenden Holzofen im Keller füttert. Daran angeschlossen sind 2 Wasserspeicher à 1000 Liter, die auch die im ganzen Haus verlegte Fußbodenheizung speisen. Unterstützend wirkt in den Übergangszeiten und an sonnigen Wintertagen eine solare Warmwasseranlage auf dem Hausdach. „Wir heizen zu 100% CO2-neutral, und „grünen“ Strom produzieren wir mit unserer Photovoltaikanlage ebenfalls selbst.“, betont der Hausherr zufrieden.

AUSSERGEWÖHNLICHES WOHNKLIMA Bianca schwärmt besonders von dem einzigartigen Raumklima, das die Massivholzwände drinnen erzeugen: „Den zarten Holzduft nehmen wir zwar nur noch wahr, wenn wir länger nicht im Haus waren, aber über das gemütliche und warme Ambiente, das die sinnlichen Holzwände erzeugen, freuen wir uns jeden Tag! Besonders im Winter kommt uns die höher gefühlte Innentemperatur in unserem Blockhaus sehr zugute, und im Sommer sind wir hier drinnen noch nie ins Schwitzen geraten.“ Die 22 cm dicken Außenwände besitzen zwei verschiedene Schichten: außen bestehen


AUF HOLZ GEBAUT

CO2 IJ÷ƛƚƲơī Holz für vier: Die ganze Familie ist mit dem neuen Haus mega zufrieden. Übrigens täuscht der Eindruck, nicht das Haus ist klein, Patrik Görlitz ist wirklich groß!

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Abendstimmung: Die naturbelassenen, in der Abendsonne honig-gold leuchtenden Massivholzwände und die wunderbar zur Sonne geplanten Balkongeländer erstrahlen bei unserem Besuch förmlich.

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« HAUS » Sicht- und Klimaschutz: Eine Trennwand zwischen WohnEss-Zimmer und Flur schützt vor Zugluft und unerwünschten Eiblicken von der Haustür aus.

Imposant: Der historische Kachelofen stammt aus der ehemaligen Gastwirtschaft von Biancas Eltern. Schon ihr Urgroßvater hat davorgesessen.

sie aus besonders wetterfestem Lärchenholz, das auf Wunsch der Familie vergrauen darf und soll, innen handelt es sich um besonders helles Fichtenholz, das mit UV-Schutz am Nachdunkeln gehindert wird. Denn ein dem (falschen!) Klischee entsprechendes düsteres Blockhaus wollte Familie Görlitz auf keinen Fall, weshalb sie auch zahlreiche, teils bodentiefe Fenster einbauten. Selbst die imposanten Sichtbalkendecken und der beeindruckende (sehr hohe) Sichtdachstuhl erzeugen kein einengendes oder drückendes Gefühl. „Da wir beide den traditionellen alpenländischen Stil lieben, wollten wir unbedingt die klassische Eckverbindung „Tiroler Schloss“ an prominenter Stelle im Haus integrieren.“, benennt Bianca Görlitz eins der Auswahlkriterien bei der Suche nach dem passenden Blockhaushersteller.

GELD SPAREN MIT DER MUSKELHYPOTHEK

So geht Holzbau: Die einzelnen Holzbohlen gehen perfekt ineinander über. Ganz ohne Leim und Dämpfe – ausgenommen natürlich, der zarte Holzduft.

Letzter Blick: Als wir gehen fällt unser Blick noch auf die Solar- und Photovoltaikanlage auf dem Dach. Hier wohnen Menschen, denen die Natur wichtig ist.

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Um die Baukosten trotz hohem Qualitätsanspruch so gering wie möglich zu halten, suchte das Ehe-Team einen Fertighaushersteller mit viel Erfahrung im Blockhausbau, der in der Lage war, seinen Kunden eine „Richtmeistermontage“ anzubieten. Nach Vergleich verschiedener Hersteller entschied man sich für ein Traditionsunternehmen, das die individuellen Bedürfnisse und Wünsche seiner Kunden ganz selbstverständlich bei der Hausplanung berücksichtigt. Zuvor durften die Bauinteressenten sogar unverbindlich bereits existierende Kundenhäuser besichtigen, deren zufriedene Eigentümer dann das letzte Fünkchen Unsicherheit beseitigten. „Wo heute unser Haus steht befand sich früher eine Scheune. Deren Grundriss mussten wir übernehmen und gingen damit zu unserem Berater. Zusammen mit ihm und dem Architekten der Hausfirma entwarfen wir dann unser Haus.“, beschreibt Patrik Görlitz die unkomplizierte Planungsphase. „Unser Haus wurde dann in einzelnen Wandteilen im Werk produziert, inklusive naturheller Holzfenster, und termingetreu zur Baustelle geliefert.


MIT VIEL LIEBE ZUM DETAIL UND SPASS AN DER FREUD HAT DIE DAME DES HAUSES IHR HEIM LIEBEVOLL IM LANDHAUSSTIL EINGERICHTET UND DEKORIERT.

Der Kran, der alle Bauteile an Ort und Stelle hievte, war 2 Tage vor Ort. Unterstützt und angeleitet wurden wir 14 Tage lang vom Richtmeister der Firma. Zusammen mit ihm, meinem Vater, meinem Schwiegervater und unserem Schwager habe ich unser Haus eigenhändig aufgebaut, das Dach gedeckt und die Trennwände aufgestellt.“, berichtet er stolz. Sogar

AUF HOLZ GEBAUT den Innenausbau machte die Familie selbst, lediglich die Installation der Heizungsanlage inklusive Fußbodenheizung überließ man einer lokalen Fachfirma. „Die Elektrik mussten wir uns im Vorfeld sehr gut überlegen, da die Kabelkanäle in den Außenwänden bereits im Werk vorgebohrt werden mussten. Im Nachhinein hätte man nur noch auf der Innenwandfläche Leitungen anbringen können – kein schöner Anblick.“, ergänzt Bianca Görlitz.

VIEL HOLZ UND ALTE ERINNERUNGEN Mit viel Liebe zum Detail und Spaß an der Freud hat die Dame des Hauses ihr Heim liebevoll im Landhausstil eingerichtet und dekoriert. Die meisten Möbel sind aus Holz, ebenso die Treppe ins Dachgeschoss (Buchentritte mit Fichtengeländer) und die Zimmertüren, die durch eine Lasierung mit wenigen weißen Pigmenten einen Tick heller sind als die Wände. Die Böden wurden wegen der Haus-

Warum wir mit Holz bauen. Holz ist ein natürliches Wohlfühlmaterial und anderen Baustoffen zum Bau eines hochgradig energieeffizienten Hauses überlegen: • hohe Wärmedämmeigenschaft • sehr belastbar und langlebig • energetisch nachhaltig • schnell nachwachsend • frei von Bauchemie • speichert Luftfeuchtigkeit • gesundes Raumklima • bindet CO2 • vergleichsweise energiesparend • erstklassiger Schallschutz Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Baustoff Holz und ein Effizienzhaus aus unserer Haus-Manufaktur. Jetzt informieren: www.rensch-haus.com

tiere zwar mit unempfindlichem Laminat ausgelegt – nur im Bad wurde gefliest -, aber zumindest doch in täuschend echter Holzoptik. Prunkund Herzstück im Haus ist der historische Kachelofen aus der ehemaligen Gastwirtschaft von Biancas Eltern: „Mein Urgroßvater hat schon auf der Ofenbank gesessen!“ Der Ofen dient heute aber mehr der Zierde und wird nicht mit Holzscheiten angestochen, sondern über den großen Holzofen im Keller erwärmt. „Uns ist offenes Wohnen sehr wichtig, denn das fördert die Kommunikation innerhalb der Familie und den Bewegungsfluss. Außerdem wirken die Flächen dadurch großzügiger. Deshalb gehen im Erdgeschoss Eingangsbereich mit Garderobe, Flur, Küche, Esszimmer und Wohnzimmer fließend und unverschlossen ineinander über“, erläutert Bianca Görlitz zufrieden. MEHR INFORMATIONEN UNTER www.frammelsberger.de


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FAMILIENSTADTHAUS MIT DER FAMILIENPLANUNG SIND SABRINA UND PATRICK PLICKERT AUCH DEN HAUSBAU ANGEGANGEN. DAS ZIEL: GENAUSO ZU WOHNEN UND SICH EINZURICHTEN, WIE MAN MÖCHTE.

Familie Plickert und ihr Stadthaus: Die beiden kleinen Kinder wachsen nun in einer modernen Stadtvilla mit viel Platz und schönem Garten auf.

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Innen angekommen: Die Küche ist zweckmäßig dimensioniert und geht gleich hinter der Herdplatte in eine kleine Theke mit Sitzgelegenheit über. Hier stimmt alles: Der große Holztisch ist das Zentrum des großzügigen Wohn- und Essbereiches. Er ist der Dreh- und Angelpunkt für die vierköpfige Familie. Gut geplant: Für Licht und einen direkten Zugang zur Terrasse sorgt die große Terrassentüre. Während das Fenster neben der Couch für Sichtschutz sorgt. Schöner Wohnen: Offen und hell geht es auch im Obergeschoss weiter. Neben der Raumplanung sorgen dafür auch die hellen Wandfarben. » Wellnessbad: Die Dusche in dem großzügigen Bad ist bodeneben und hinter einer Trennwand platziert. Helle Farben sorgen auch hier für eine freundliche Atmosphäre.

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Strahlend weiß: Bei unserem Besuch scheint zwar die Sonne, doch dieses Haus hat auch Strahlkraft, wenn mal schlechtes Wetter ist. Imposant: Zu einer modernen Villa gehört natürlich auch eine opulente Terrasse. Deren Holzbelag rundet das Haus von zwei Seiten ab und bildet einen schönen Kontrast zur weißen Fassade. » Durchdacht: Das Zeltdach bietet nicht nur Schutz vor Sonne und Regentropfen, es ist auch ein gelungene Gestaltungselement vor dem Haus.

abrina und Patrick Plickert haben beide ihre Kindheit in einem Einfamilienhaus verbracht. Sie hatten immer die klare Vorstellung, dass auch der kleine Sohn und die Tochter einmal in einem freistehenden Haus aufwachsen sollten - in einer sicheren Umgebung, mit eigenem Kinderzimmer, ohne direkte Nachbarn Wand an Wand, auf die man Rücksicht nehmen muss. Am Anfang seiner Beziehung genießt das junge Paar aber erst einmal das Stadtleben in Aalen, wo es in einer zusammenlebt. 2-Zimmer-Wohnung Doch allmählich werden die begrenzten Möglichkeiten ihrer Wohnsituation offensichtlich. Die beiden freuen sich auf ein eigenes Zuhause, in dem Sabrina Plickert ihre kreative Ader ausleben kann und Patrick Plickert eine Bastelwerkstatt im Keller bekommt. „Ein eigenes Heim bietet mir die Chance, mich zu verwirklichen“, beschreibt es die Bauherrin.

Für den eigentlichen Hausbau machten sich die Bauwilligen auf die Suche nach einem Baupartner, der möglichst viele Aufgaben übernehmen würde. „Wir wollten den Hausbau möglichst stressfrei erleben“, sagt Patrick Plickert. „Wir wollten Zeit haben, diesen wichtigen Schritt in unserem Leben zu genießen“, ergänzt seine Frau. Zeit, die bei zwei Vollzeitjobs knapp bemessen ist. Ein Fertighaus lag da auf der Hand: relativ kurze Bauzeit, ein fixer Einzugstermin und ein Ansprechpartner, der alles organisiert.

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GLÜCK BEIM GRUNDSTÜCK Doch zunächst stehen das Grundstück und der Hauskauf auf der Agenda. Als die beiden erfuhren, dass in ihrer Heimatgemeinde ein Baugebiet erweitert werden sollte, haben sie sich beworben - zur Sicherheit gleich für drei Parzellen. Da sich das Bauland in

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Gemeindebesitz befand, kamen bei der Bauplatzvergabe auch soziale Kriterien zum Tragen. Das Ehepaar Plickert konnte seinen Kinderwunsch einbringen. Die Tatsache, dass beide in dem Ort aufgewachsen sind und die Eltern immer noch dort leben, brachte ihnen weitere sogenannte Sozialpunkte – und am Ende die Zusage.

Sabrina Plickert ist in einem großen Unternehmen für das Qualitätsmanagement tätig. Sie weiß, wo sie diesbezüglich hinschauen muss, und sie legte die Latte hoch. Ein Holztafelbau sollte es sein, aus natürlichen Materialien, ausschließlich in Deutschland gefertigt und so regional wie möglich. Hier kam der renommierte Haushersteller SchwörerHaus ins Spiel. Die Firma war den Bauwilligen bereits ein Begriff, deshalb war der schwäbische Haushersteller einer


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Letzter Blick: Das Haus der Familie Plickert ist so viel mehr als die Summe seiner Teile. Es ist zum Lebensraum und Lebenstraum geworden.

der ersten, den sie sich angeschaut haben. Was sie dort sahen, gefiel ihnen: das firmeneigene Sägewerk, in dem Holz aus heimischen Wäldern zu Bauprodukten verarbeitet wird, der ökologische Produktionskreislauf mit Biomasse-Heizkraftwerk, die präzise Fertigung in der modernen Werkshalle. Begeistert hat sie der innovative Spirit des Familienunternehmens.

WIE AUS EINER WOHNZEITSCHRIFT Im Musterhauspark Fellbach besichtigte das Paar dann zwei Schwörer-Häuser, um sich direkt am Objekt von der Qualität und Architektur zu überzeugen. „Ein wichtiger Aspekt war für mich der mehrschichtige Wandaufbau. Da gibt es große Unterschiede zwischen den Hausherstellern“, erklärt die Bauherrin. Sabrina Plickert hat sich viele Gedanken über ihr zukünftiges Zuhause gemacht. Sie hat in Prospekten die Raumaufteilung studiert und sich aus Wohnzeitschriften und auf Instagram viele Anregungen für die Einrichtung geholt. Das Haus sollte modern sein, pflegeleicht und familienfreundlich. Das Erdgeschoss offengehalten, mit einem Home-Office und Platz sparenden Einbaumöbeln. Im Obergeschoss sollten Eltern- und der Kinderbereich getrennt sein, dazu ein eigenes Kinderbad. Architekt Mario Boss hat die Ideen der Familie sehr gut aufgenommen und in ein stimmiges Konzept gegossen.

Haus von zwei Seiten umfängt und einen schönen Kontrast zur weißen Fassade bildet. Ein Hingucker ist die Pergola, ein multifunktionaler Stahlrahmen, in den man flexibel Sonnen- und Sichtschutz einhängen kann. Sabrina Plickert hat sich die Optik überlegt, ihr Mann, der im technischen Vertrieb eines Stahlbaubetriebs arbeitet, hat an der Ausführung getüftelt. So halten es die beiden immer. „Meine Frau hat einen guten Geschmack und ich bastle zur Entspannung gerne in meiner Werkstatt“, sagt Patrick Plickert. Das neueste Produkt dieser kreativen Gemeinschaft ist das Holzboard in der Küche für Pflanzen, Postkarten und andere Erinnerungsstücke. Auch das Parkett hat der Bauherr in Eigenleistung eingebracht: „Früher hat man das ganze Haus selbst gebaut, da wollte ich wenigstens den Fußboden legen.“

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GESUNDES RAUMKLIMA

Im Vergleich zu ihrer alten Wohnung genießt die Familie die frische Luft. Denn eine kontrollierte Be- und Entlüftung sorgt für einen regelmäßigen Luftwechsel und ein gesünderes Raumklima. „Ich kann die Fenster aufmachen, muss aber nicht. Das ist eine tolle Sache. Denn manchmal ist es draußen laut, dann habe ich im Haus Ruhe“, sagt Sabrina Plickert. Wenn sie die Filter der Anlage wechselt, ist sie immer wieder erstaunt, wie viel Staub und Pollen sich in den Filtermatten angesammelt haben. „Früher ist das einfach ungehindert in die Räume gekommen“, staunt sie – und ist froh ob der modernen Technik, die für frische Luft und Wohlbefinden sorgt.

Heute wohnt die Familie in einer modernen Villa mit grauem Zeltdach und vielen Türen auf die Terrasse, deren Holzbelag das

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« HAUS » Flachdach: Von wegen Bungalows sind flach. Hier steht ein Haus mit 250 qm Wohnfläche und einer Raumhöhe von bis zu 3,14 Metern.

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Dieser Bungalow ist eigentlich kein Bungalow, schließlich hat er ein zweites Stockwerk. Möglich macht dies die Lage am Hang und ein Baupartner, der auf individuelle Lösungen spezialisiert ist.

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Zufrieden: Das glückliche Baupaar hatte neben dem herausfordernden Grundstück an einem Hang auch genaue Vorstellungen zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. www.greenhome.de 43


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Kommunikativ: Die Küche wurde so geplant, dass auch beim Kochen die Geselligkeit nicht zu kurz kommt.

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Bequem und wohnlich: Gleich hinter der Küche beginnt der Essund Wohnbereich. Trotz der 250 qm Wohnfläche sind die Wege hier kurz.


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Während der Eingang ein Stockwerk tiefer zur Straßenseite ist, liegt die Terrasse mit ihren zwei Zonen (chillen und essen) auf der Rückseite des Bungalows.

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Smile e / Lo L ve: Alles, was man zu diesem Bild sagen muss, steht hinter den beiden an der Wand.

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anglagen stellen Architekten, Bauherren und ausführende Hausbaufirmen immer vor besondere Herausforderungen. Doch richtig umgesetzt bietet eine solche Lage auch wunderbare Chancen für die Gestaltung der Wohnund Lebensräume. Wie im Fall dieses Baupaares. Ihr greenhome sollte nicht nur am Hang stehen, es musste auch den modernsten Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gerecht werden. Und die Chance? Die lag in diesem Fall in der außergewöhnlichen Raumhöhe, die durch das flache Pultdach erzielt werden konnte. Denn 3,14 Meter sind wirklich erstaunlich und schaffen ein tolles loftartiges Ambiente. Zudem wünschte sich das junge Paar bei ihrem neuen Eigenheim eine Architek-

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tur in elegantem, modernem Design, mit lichtdurchfluteten Räumen und einer einzigartigen Behaglichkeit durch erstklassige, natürliche Baustoffe.

KOSTEN IM BLICK Der ursprüngliche Plan, mit einem separaten Architekten das Eigenheim umzusetzen, wurde letztlich aufgrund der Kosten verworfen, da so der gewünschte Budgetrahmen nicht einzuhalten war. Schnell kam man danach auf die Vorteile eines individuell geplanten Fertighauses. Letztlich durch einen glücklichen Zufall fand man den Kontakt zu einem Handelsvertreter und Architekten von Griffner. Rasch zeigte sich, dass individuelles Bauen bei einem renommierten Fertigteilhaushersteller problemlos machbar ist. Mittels bewusst gewählter Komponenten wurden in der Planung die Bereiche visuell und haptisch verbunden und dennoch wichtige Rückzugsorte ge-

DIE GROSSE BESONDERHEIT BEI UNSEREM BAUVORHABEN WAR NEBEN DER HANGLAGE DES GRUNDSTÜCKS AUCH DIE VORSCHRIFT NUR IM VORDEREN TEIL DES GRUNDSTÜCKS BAUEN ZU DÜRFEN.

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« HAUS » schaffen. So gelang es, dass sich gemeinschaftliche Zonen wie der weitläufige, offen gestaltete WohnEssbereich, aber auch privatere Räumlichkeiten, wie etwa das Schlafzimmer, auf ein und derselben Gebäude-Etage befinden. Ganz Bungalow eben. Apropos Bungalow. Geht sowas überhaupt an einem Hang? Das fragte sich auch das Baupaar. „Die große Besonderheit bei unserem Bauvorhaben war neben der Hanglage des Grundstücks auch die Vorschrift nur im vorderen Teil des Grundstücks bauen zu dürfen.“, erklärt Bauherrin Bettina. In einer wohlüberlegten Planungsphase wurde der Grundstein für das Eigenheim nach Wunsch gelegt. Es entstand ein extravaganter Bungalow mit

bodentiefen Fenstern für viel Licht und hohen Räumen für extra viel Platz. Durch die gegebene Hanglage bildet der Keller des Hauses neben Garage und Technikräumen auch den Eingang in das individuelle Wohnobjekt. Durch eine wunderschöne Holztreppe mit Glaselementen gelangt man direkt in den großzügigen Wohn- Essbereich. Die Raumhöhe erreicht durch die Dachschräge bis zu 3,14 Meter, wodurch dieser besondere Bereich eine unbeschreibliche Offenheit vermittelt, welche durch die bodentiefen Fenster auch perfekt in den Gartenbereich fließt.

ÖKOLOGISCH? LOGISCH! Ein Wunsch stand bei dem sympathischen Baupaar ganz oben auf der Liste der Anforderungen. Es sollte ein Fertighaus sein, das den höchsten Standards

Letzter Blick: Als wir das Haus wieder verlassen wird noch einmal deutlich, wie gut hier die Hanglage für ein Maximum an Privatsphäre und Wohnlichkeit genutzt wurde.

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im ökologischen Wohnbau entspricht. Der Einsatz innovativer Wandsysteme in Kombination mit natürlichen Rohstoffen waren mit unter kaufentscheidend. Für das Haus wurde dann auch ausschließlich Holz aus nachhaltig bewirtschafteten, heimischen Wäldern verwendet. Kombiniert mit den Dämmstoffen Kork und Holzfaser wurde ein Lebensraum voller Natürlichkeit geschaffen. Zur Zufriedenheit der Auftraggeber, wie uns Bettina bestätigt: „Mit Griffner zu bauen war eine wunderbare Erfahrung für uns. Wir haben gesehen und erlebt, dass gerade bei unserem doch sehr einzigartigen Projekt es hier keine Probleme in der Umsetzung gegeben hat. Das Wissen, in einem modernen und lichtdurchfluteten Haus zu leben, welches noch dazu aufgrund der natürlichen Baustoffe mit Holz aus nachhaltig bewirtschaften und heimischen Wäldern entstanden ist, gibt uns ein gutes Gefühl und dies spürt man auch jede Minute in unserem Traumhaus!“ MEHR INFORMATIONEN UNTER griffner.com


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Das Architektenhaus 772.460 ist ein Wunder an Schlichtheit. Bei diesem Bungalow vereinen sich unter einem Walmdach sämtliche Funktionen auf nur einer Etage. Die weiß verputzte Fassade unterstreicht das allgemeine Flair einer schlichten Eleganz. Auffallend ist der straßenseitig zurückversetzte Hauseingang, der bei jedem Wetter Schutz bietet. Auf der Gartenseite öffnen sich große Fenster und eine überdachte Terrasse zur Natur. Bei dieser sorgen große Fensterflächen und verglaste Türen dafür, dass viel Helligkeit in das Gebäudeinnere hineingeleitet wird. Bei diesem Gebäude ist weniger tatsächlich mehr. » beilharz-haus.de

KEITEL ORIGINELL: Das Haus Kaiserstraße besticht bereits auf den ersten Blick aufgrund seiner hohen Originalität. Ein Teil des Baukörpers ist weiß verputzt und wird von einem Flachdach bekrönt. Doch im Bereich des Obergeschosses schiebt sich 52 greenhome März | April

ein auskragender Gebäuderiegel mit einer horizontalen Holzverschalung und einem Pultdach keck vor. Im Inneren sind die Bereiche Wohnen, Essen und Kochen zu einem einzigen großen Raumkontinuum verschmolzen. Dieses extravagante Haus produziert sogar mehr Energie, als es selbst verbracht.

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STREIFHAUS PFIFFIG: Dieses Haus aus der Serie Family ist ein Einfamilienhaus mit Übereckerker als Fertighaus. Das markanteste Element des ansonsten schlicht weiß verputzten Gebäudes mit einem Satteldach ist die zu einem seitlichen Erker erweiterte Eingangsüberdachung, die sich durch eine Natursteinfassade auch optisch vom Rest des Gebäudes abhebt. Im Inneren herrscht ein offenes Raumkonzept, bei dem der Wohn-, Ess- und Kochbereich ineinanderfließen. Die Gesamtgestaltung ist nicht extravagant, wartet jedoch mit pfiffigen Details auf. » streif.de

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FINGERHAUS GRENZÜBERSCHREITEND: Das Einfamilienhaus Artis verbindet die schlichte Bauhausästhetik mit dem besonderen Flair eher traditionellerer Holzhäuser. Der kubische Baukörper hat ein Flachdach und eine weiß verputzte Fassade. Doch bei dieser sind einzelne Fenster immer wieder durch eine Holzverschalung in horizontaler Lattung zu größeren Gestaltungselementen zusammengefasst. Dies bringt viel Wärme in die ansonsten eher kühl-sachliche Gestaltung hinein. Somit verbinden sich bei dem Haus Artis die besten Elemente aus zwei unterschiedlichen Gestaltungswelten zu einem sehr ansprechenden neuen Ganzen miteinander. » fingerhaus.de

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HIER ERFAHREN SIE ALLES, WAS SIE ZUM THEMA HEIZUNGSMODERNISIERUNG WISSEN MÜSSEN

Aus alt mach neu: Spätestens dann, wenn die alte Heizung im Winter nicht mehr anspringt, muss man sich Gedanken zu einer Heizungsmodernisierung machen. grrre gre een en enh nh ho om ome me Mä me 56 5 6 g Mär M ärrz | A ä Ap pril riill ri

Foto: Stiebel Eltron

HEIZUNG MODERNISIEREN


HEIZUNG MODERNISIEREN Eine neue Heizung bedeutet ein höheres Maß an Effizienz. Wer in die richtige Technik investiert - also in eine Heizung, die zu Haus und Nutzer passt - der kann viel Geld sparen. Denn neue Heizungen arbeiten in der Regel effizienter als alte. Sie nutzen die eingesetzten Brennstoffe besser aus und senken so den Verbrauch.

as durchschnittliche Alter einer deutschen Heizung liegt bei etwa 17 Jahren. Damit entsprechen viele Geräte heute nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Sie nutzen die eingesetzten Brennstoffe nicht optimal aus, verlieren selbst viel Wärme und werden mit zunehmendem Alter immer unsicherer. Eine Heizungsmodernisierung - die Sanierungsmaßnahme, die oft die höchsten Einspareffekte bringt - schafft hier Abhilfe. Spätestens dann, wenn die alte Heizung im Winter nicht mehr anspringt, muss man sich Gedanken zu einer Heizungsmodernisierung machen. Aber auch ohne eine solche Notsituation gibt es zahlreiche gute Gründe für eine Heizungsmodernisierung:

Für eine Heizungsmodernisierung spricht auch der Faktor Sicherheit. Denn bei einer alten Heizung nimmt die Störanfälligkeit genau wie bei einem alten Auto immer weiter zu. Dahingegen ist ein Totalausfall bei neuer Technik weniger wahrscheinlich. Darüber hinaus unterstützt eine Heizungsmodernisierung langfristig auch den Klimaschutz. Dies bewirken ein geringerer Brennstoffverbrauch, ein niedrigerer CO2-Ausstoß sowie die Möglichkeit, das Haus auch mit erneuerbaren Energien zu beheizen. Schließlich kann eine Modernisierung der Heizung auch den Wohn- und Bedienkomfort erhöhen. Möglich wird dies durch die nachträgliche Digitalisierung von Heizsystemen. So lässt sich eine sogenannte digitale Heizung beispielsweise per App steuern. Eine digitale Heizungssteuerung macht es möglich, dass die Bewohner zu jeder Tageszeit und von jedem Ort aus die Wunschtemperatur in Räumen separat regulieren.

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« BAU » DER RICHTIGE ZEITPUNKT FÜR EINE HEIZUNGSMODERNISIERUNG

Die Modernisierung der Heizung kann ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. So kann bereits die Entscheidung für ein bestimmtes System einige Zeit benötigen. Daneben ist es möglich, dass es zu Problemen beim Einbau kommt oder das es Lieferschwierigkeiten gibt. Das sind nur einige der Hindernisse, die eine

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Perfekte Kombination: Wird die Wärmepumpe in einem effizienten Gebäude installiert, das einen hohen Wärmeschutz besitzt und das mit Flächenheizungen mit niedrigen Systemtemperaturen auskommt, verursacht sie nur niedrige Heizkosten.

Foto Fot F oto ot to: V Viieg ega e ga g

Ist eine Heizung älter als 30 Jahre, schreibt der Gesetzgeber sogar den Austausch vor. Denn laut dem Gebäudeenergiegesetz (GEG), das zum 01.11.2020 in Kraft getreten ist, dürfen Heizungen in diesem Alter nicht mehr betrieben werden. Ausgenommen von dieser Reglung sind lediglich Niedertemperaturkessel und Brennwertkessel - also Heizgeräte, die für den Betrieb mit niedrigen Vorlauftemperaturen optimiert wurden. Hierbei nutzen Brennwertkessel auch die Kondensationswärme der Abgase, wodurch sie besonders effizient sind.

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Im Hinblick auf das jeweilige Alter der alten Heizung kann der richtige Zeitpunkt für eine Modernisierung sehr unterschiedlich sein. Denn während regelmäßig gewartete Anlagen für eine lange Zeit sicher laufen, können schlecht gewartete Heizungen eher anfällig für Störungen oder Ausfälle werden. Oftmals lohnt es sich, eine Modernisierung in Betracht zu ziehen, wenn die bisherige Heizung zwischen 15 und 20 Jahre alt ist. Hier empfiehlt sich die Beratung durch einen unabhängigen Sachverständigen. Dieser kann zeigen, welche Mängel bestehen, wie viel eine neue Heizung kostet und was diese sparen kann.

Foto: BWP/Glen Dimplex

Wenn die alte Heizung noch funktionstüchtig ist, ist der Sommer die beste Zeit, um eine Heizungsmodernisierung durchzuführen. Denn im Sommer wird Wärme im Haus allein für die Warmwasserbereitung benötigt. Da das Wasser in der Montagezeit auch auf andere Art erhitzt werden kann, bringt der Heizungsaustausch in dieser Zeit keine größeren unangenehmen Folgen mit sich.

Heizungsmodernisierung hinauszögern können. Diese möglichen Hindernisse sind ebenfalls Argumente dafür, die Heizungsmodernisierung in den eher warmen Monaten durchzuführen, in denen ein eventuell mehrtägiger Heizungsausfall leichter zu verschmerzen ist.

DURCHFÜHRUNG DER HEIZUNGSMODERNISIERUNG Eine Heizungsmodernisierung kann sich

durchaus lohnen und die Heizkosten sogar um mehr als 20 Prozent senken. Damit dies jedoch tatsächlich funktioniert, muss die neue Heizung nicht nur zum Nutzer, sondern auch zum Gebäude passen. So ist beispielsweise eine Wärmepumpe ein umweltfreundliches Heizsystem, das kostenfreie verfügbare Energie aus Luft, Erde oder Wasser zum Heizen nutz-


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peraturdifferenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur an. Dabei beschreibt die Vorlauftemperatur den Wärmegrad des Heizwassers, auf den der Wärmeerzeuger dieses erhitzen muss, um die Räume auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Bei einer sehr hohen Vorlauftemperatur muss der Wärmeträger mehr Energie aufbringen. Die Rücklauftemperatur beschreibt die Temperatur des bereits abgekühlten Wassers, das zum Wärmeerzeuger zurückströmt.

Sanierung geglückt: Dank der Hybridheizung, einer Kombination aus Wärmepumpe und Solarkollektor.

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Gewusst wann: Der beste Moment für die Heizungsmodernisierung ist der Sommer, da in dieser Zeit nur Wasser erwärmt werden muss.

bar macht. Doch diese Umweltenergie kann jedoch nur mit niedrigen Temperaturen gewonnen werden. Deshalb muss ihr Niveau in einem zumeist elektrisch unterstützten Prozess angehoben werden. Wird die Wärmepumpe in einem effizienten Gebäude installiert, das einen hohen Wärmeschutz besitzt und das mit Flächenheizungen mit niedrigen Systemtemperaturen auskommt, verursacht sie nur niedrige Heizkosten. Ein positiver Nebeneffekt besteht darin, dass viele Menschen die großflächig über Fußboden-, Wand- oder Deckenheizung an den Raum abgegebene Wärme als besonders angenehm empfinden. Wird die Wärmepumpe jedoch in einem schlecht isolierten Altbau mit klassischen Heizkörpern installiert, so können die Heizkosten sehr hoch ausfallen. Der Grund hierfür liegt in den Systemtemperaturen, die meist weit über denen der Umweltenergiequelle liegen. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass die Systemtemperatur eine wichtige Auslegungsgröße bei der Berechnung von Heizflächen darstellt. Sie gibt die Tem-

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DIE MODERNISIERUNG EINER HEIZUNGSANLAGE STELLT EINE LANGFRISTIGE UND KOSTENINTENSIVE INVESTITION DAR. DOCH SIE KANN AUCH SCHRITTWEISE DURCHGEFÜHRT WERDEN.

Oftmals stellen auch Hybridheizungen eine gute Lösung dar. Bei diesen handelt es sich nicht um eine eigenständige Heiztechnik, sondern um eine Kombination verschiedener Energiequellen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den bewährten Brennstoff wie Erdgas oder Heizöl beizubehalten, aber hierbei auf eine moderne Brennwerttechnik zu setzen. Diese hat unter günstigen Bedingungen einen Wirkungsgrad von über 95 Prozent. Weitere Alternativen bestehen in Solarthermie (Anlagen mit Röhren- oder Flächenkollektoren), Biomasseanlagen (Hackschnitzel-, Scheitholz- oder Pelletheizung) oder in Kraftwärmekopplungsanlagen (KWK) wie Blockheizkraftwerken (BHKW) oder einer Brennstoffzellenheizung. Die Modernisierung einer Heizungsanlage stellt eine langfristige und kostenintensive Investition dar. Doch sie kann auch schrittweise durchgeführt werden. So lassen sich kleinere Maßnahmen wie ein hydraulischer Abgleich, ein Pumpen-


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Lohnt sich: Ein Energieberater analysiert das bestehende Gebäude und ermittelt anhand von Kenngrößen wie der Gebäudenutzfläche, welche auch indirekt beheizte Räume berücksichtigt und die für gewöhnlich die Wohnfläche übersteigt, den individuelAuch förderfähig: Solarthermieanlagen wandeln die Wärme der Sonne in nutzbare thermische Energie um. len Heizbedarf. tausch oder die Anpassung der Heizungsregelung an das Haus einfach durchführen. Ein Umstieg auf digitale Thermostate ist ebenfalls leicht und rentiert sich innerhalb kürzester Zeit. Oftmals ist die Unterstützung durch einen unabhängigen Energieberater sinnvoll. Denn dieser kann Sicherheit in der Frage verschaffen, ob sich ein neues Heizungssystem lohnt. Ein Energieberater analysiert das bestehende Gebäude und ermittelt anhand von Kenngrößen wie der Gebäudenutzfläche, welche auch indirekt beheizte Räume berücksichtigt und die für gewöhnlich die Wohnfläche übersteigt, den individuellen Heizbedarf. Der derart ermittelte Wert gibt Auskunft darüber, wie viel Energie in Form von Wärme aufgebracht werden muss, um die Räume auf eine angenehme Temperatur zu erwärmen. Er wird häufig für den Zeitraum eines Jahres und in Kilowatt pro Quadratmeter angegeben. Auf der Basis der derart ermittelten Daten kann der Energieberater passende Heizsysteme empfehlen.

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Das Besondere daran ist, dass die Kosten für eine Energieberatung sogar gefördert werden. Hierbei gibt es für Ein- und Zweifamilienhäuser einen Zuschuss von 80 Prozent oder maximal 1.300 Euro. Für Wohngebäude mit drei oder mehr Einheiten beträgt die Obergrenze 1.700 Euro. Alle Informationen zur Förderung finden Interessierte auf der Seite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

FINANZIERUNGS- UND FÖRDERMÖGLICHKEITEN Eine Heizungsmodernisierung ist eine bedeutende Investition, vor der viele Hausbesitzer zurückschrecken. So kostet der Austausch einer Gasheizung durch ein neues Brennwertgerät je nach Art des neuen Heizsystems, der Region, dem Hersteller und dem Dienstleister mehr als 5.000 Euro. Wer diese Kosten nicht auf einen Schlag aufbringen kann oder möchte, dem hilft eine Finanzierung. Denn mittels dieser ist es möglich die einmalige Ausgabe auf kleine Raten aufzuteilen, die in variabler Höhe über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren gezahlt werden können.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine staatliche Förderung zu beantragen. Denn der Staat weiß, dass eine Modernisierung der Heizung nicht nur das Portemonnaie vieler Hausbesitzer, sondern auch die Umwelt entlasten kann. Deshalb fördert er die entsprechenden Maßnahmen mit zinsgünstigen Darlehen oder einmaligen Zuschüssen beispielsweise über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Dabei werden Mittel für zahlreiche Technologien und Maßnahmen bereitgestellt, so unter anderem für auch für Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Heizsystemen sowie für eine Komplettsanierung zum Effizienzhaus. Viele Förderprogramme werden seit 2021 in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zusammengefasst. Zunächst einmal muss festgehalten werden, dass Ölheizungen nicht mehr gefördert werden. Denn die Heizungsförderung als Einzelmaßnahme, also der Austausch einer Heizung bzw. die


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« BAU » Heizungsmodernisierung, ist mit dem Jahresbeginn 2021 in die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) übergegangen. Über diese gibt keine Förderung der Ölheizung mehr. Weder beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) noch bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die Ölheizung förderfähig. Dies betrifft nicht nur Einzelmaßnahmen im Bestand, sondern greift auch im Neubau. Darüber hinaus werden die Kosten beim Erreichen des sogenannten KfW-Effizienzhaus-Standards im Zuge einer Sanierung nicht mehr berücksichtigt. Für einen Neubau bedeutet dies, dass der Standard mit dem Einbau einer Öl-Brennwertheizung auch nicht mehr erreicht werden kann.

effizienten Neubau oder bei einer Sanierung eines bestehenden Gebäudes.

Holzheizungen werden über das BAFA gefördert. Genauer gesagt können bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten bei Anschaffung einer Holzheizung bezuschusst werden. Dies gilt für folgende Heizsysteme: Pelletheizungen, Hackschnitzelheizungen, Pelletöfen mit Wassertasche, Kombikessel für Pellets bzw. Hackschnitzel und Scheitholz sowie für Holzvergaserkessel (für Scheitholz, besonders emissionsarm).

Ein Antrag auf einen Zuschuss als Einzelmaßnahme kann beim BAFA gestellt werden. Kredite und Zuschüsse für eine Wärmepumpe gibt es bei der KfW. Das Ziel sollte hierbei der EffizienzhausStandard sein. Dazu sind neben der Installation der Wärmepumpe weitere energetische Maßnahmen durchzuführen.

Es gibt auch Zuschüsse und zinsgünstige Kredite für eine neue Wärmepumpe. Hierbei belaufen sich die Kosten für eine Wärmepumpe auf 8.000 bis 12.000 Euro und können abhängig von Region, Dienstleister oder Hersteller stark variieren. Doch diese Investition lässt sich mithilfe staatlicher Fördermittel reduzieren. Dabei ist neben einer Zuschuss-Förderung ebenfalls ein Kredit möglich. Dabei kann die Wärmepumpe zum einen als sogenannte Einzelmaßnahme gefördert werden oder auch als Komponente zu einem energieFo : Ökof Fot Foto ofen o fen en n

Dahingegen sind Gasheizungen nach wie vor förderfähig. Hierbei richtet sich die Höhe der Förderung nach dem jeweiligen Gasheizungstyp. So sind Gas-Hybridheizungen bis zu 30 Prozent förderfähig, „Renewable Ready“-Gasheizungen jedoch nur bis zu 20 Prozent. Zusätzlich gibt es beim Austausch einer alten Ölheizung eine Förderung in der Höhe von bis zu 10 Prozent. Und bei Ein-

bau einer Gasheizung im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) können 5 Prozent zusätzlich gefördert werden.

EINE HEIZUNGSSANIERUNG IST OFTMALS EINE GUTE MÖGLICHKEIT UM HEIZKOSTEN ZU SPAREN, DIE SICHERHEIT ZU ERHÖHEN UND DIE UMWELT ZU ENTLASTEN.

Auch Solarthermieanlagen können gefördert werden. Hierbei nutzt die Solarthermie anders als die Photovoltaik die Strahlung der Sonne, um Wärme zu produzieren. Die Energie, die dabei in den Kollektoren auf dem Dach gewonnen wird, kann nicht nur die Warmwasserbereitung, sondern auch die Heizung im Haus unterstützen. Da diese Anlagen besonders nachhaltig sind, fördert der Staat die Installation über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Heute gibt es hohe Zuschüsse für die Installation neuer oder die Erweiterung vorhandener Anlagen im Gebäudebestand. Aber auch im Neubau ist die SolaranlagenFörderung verfügbar.

FAZIT

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Deutsche Heizungsanlagen besitzen ein hohes Durchschnittsalter. Deshalb ist eine Heizungssanierung oftmals eine gute Möglichkeit um Heizkosten zu sparen, die Sicherheit zu erhöhen und die Umwelt zu entlasten. Damit dies wirtschaftlich funktioniert, sollte die Entscheidung jedoch gut überlegt sein. Der Überblick zeigt, was es dabei zu beachten gilt und welche Möglichkeiten der Förderung Hausbesitzer haben.


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ÖKOLOGISCHE BAUSTOFFE HIER PRÄSENTIEREN WIR IHNEN VON LEHMFARBEN UND PUTZEN ÜBER NATURDÄMMSTOFFE BIS HIN ZU NATÜRLICHEN BODENBELÄGEN EIN BREITES SPEKTRUM AN ÖKOLOGISCHEN BAUSTOFFEN.

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ihrer natürlich weißen Farbe mit hoher Strahlkraft und ihrer vorbeugenden Wirkung gegen Schimmelbildung stellen sie eine ideale Wandbeschichtung dar.

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NATURFARBEN UND PUTZE Die Wahl ökologischer Baustoffe fängt bei dem Thema Naturfarben und Putze an. Auf diesem Gebiet gibt es mittlerweile eine reiche Auswahl an hochwertigen Produkten. Denn die Hersteller von Naturfarben haben in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Farben, Putzen und natürlichen Holzbehandlungsmitteln auf den Markt gebracht, die auf der Basis von natürlichen Rohstoffen hergestellt sind. Mit einer Holzlasur, Hartöl, Lehmputz oder einer Wandlasur wird ihr Leben auf natürliche Art und Weise bunter. Lehmfarbe wirkt natürlich und ausdrucksstark. Dabei steht eine reiche Auswahl an Farbvarianten zur Verfügung. Diese reicht von erdigen Farbschattierungen bis zu farbenfrohen Maisgelb oder Magenta. Insbesondere in Verbindung mit einem Lehmputz unterstützt Lehmfarbe außerdem ein wohngesundes Raumklima.

Mittlerweile existiert eine reiche Palette an Natur-Wandfarben für den Innen- und Außenbereich. Die Wahl der richtigen Farbe hängt insbesondere von dem jeweiligen Untergrund und dem Anwendungsbereich ab. In diesem Zusammenhang zeigen die verschiedenen Farbtypen unterschiedliche Vor- und Nachteile. Holz muss geschützt werden gegen Insekten, Pilze und zu starke Feuchtigkeit. Hierbei ist ein konstruktiver Holzschutz einer chemischen Oberflächenbehandlung möglichst vorzuziehen. Soll diese dennoch erfolgen, so haben sich Produkte auf Naturharzbasis mit einem reduzierten Lösemittelanteil bewährt. Kalkstreichputze erfreuen sich insbesondere im Trockenbau großer Beliebtheit. Aufgrund

A Auch Holz muss geschützt werden. Hier sind Produkte w auf Naturharzbasis erste Wahl a

Auch Kalkputz ist ein altbewährter Baustoff, der aufgrund seiner desinfizierenden Wirkung effektiv vor Schimmel schützt. Insbesondere kommen fette Luftkalke als Luftkalkputz aus Sumpfkalk zur Anwendung. Sie sind besonders geschmeidig, elastisch und leicht zu verarbeiten. Silikatfarbe besitzt zahlreiche positive Eigenschaften. Zu diesen zählen Langlebigkeit, Diffusionsoffenheit und Wirksamkeit gegen Schimmel. Es existieren viele Rezepte zum Anrühren von Kaseinfarbe. Dabei bildet Milcheiweiß als Bindemittel stets die Basis. Lehmstreichputz wird aufgetragen wie Farbe. Trotzdem wirkt die Wand anschließend wie verputzt. Lehmputz sorgt auf natürliche Weise für eine behagliche und gesunde Wohnatmosphäre. Darüber hinaus ist er sehr dekorativ. Wandlasuren bringen Farbe in die Räume. Und eine Lasur bringt auf natürlichem Weg Farbe auf das Holz. Naturlacke kommen überall dort zur Anwendung, wo eine besondere Wasserbeständigkeit oder Abriebfestigkeit gefordert wird. Erfährt Holz eine Oberflächenbehandlung mit Öl, so wird die natürliche Struktur des Holzes betont und das Holz vor Vergrauung geschützt. Schließlich gibt es auch noch Holzpflegewachse. Ihr Hauptbestandteil ist Bienenwachs. Wachsbalsame können auch kalt verarbeitet werden.

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LEHMBAUSTOFFE Eine weitere äußerst wichtige Kategorie ökologischer Baustoffe stellen die Lehmbaustoffe dar. Denn Lehm ist einer der natürlichsten Baustoffe. Er besitzt gute bauphysikalische und baubiologische Eigenschaften. Beispielsweise können Lehmbaustoffe sehr schnell überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und diese bei Bedarf erneut abgeben. Darüber hinaus speichert Lehm Wärme und kann Schadstoffe absorbieren. Aufgrund ihrer geringen Gleichgewichtsfeuchte besitzen Lehmbaustoffe zudem eine konservierende Wirkung auf Holz. Somit hat der Baustoff Lehm zahlreiche positive Eigenschaften. Diese haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass das Interesse an Lehmbaustoffen zugenommen hat. Dieses wurde durch die Entwicklung neuer Lehmbautechniken noch weiter gefördert. Eine Neuentwicklung im Trockenbau stellt die Lehmbauplatte dar. Dank ihr ist ö li h d b

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und baubiologisch so interessanten Baustoff Lehm universell einzusetzen. Ebenfalls an Bedeutung zugenommen hat der Lehmputz. Er sorgt aufgrund seiner feuchtigkeitsregulierenden Wirkung für ein gutes Raumklima. Zudem besitzt Lehmputz den Vorteil, dass er auf eine Vielzahl von Untergründen aufgebracht werden kann. Außerdem hat Lehmputz eine sehr gute Wärmespeicherfähigkeit. Deshalb wird er gerne in Kombination mit Wandheizungen eingesetzt. Zu den Lehmbaustoffen zählen auch Lehmsteine. Diese überzeugen aufgrund ihrer günstigen physikalischen Eigenschaften sowie ihrer äußerst leichten Verarbeitbarkeit. Eine Besonderheit ist die Stohleichtlehm-Stampftechnik. Bei dieser wird Stroh mit Lehmschwämme gemischt. Schließlich gibt es auch Lehmfarbe. Deren natürliche Bestandteile sorgen für einen wohngesunden Anstrich mit besonderer Ausstrahlung. Neben Strohleichtlehm gibt es auch Holzleichtlehm. Dieser zeichnet sich durch eutlich geringere Trocknungszeiten aus. Darüber hinaus besitzt er ein bessendverhalten. Schließlich gibt h Mineralleichtlehm. Dieser einer Mischung aus einem n Leichtzuschlag, Sand und Lehmschwämme.


Discover the wood life Die Quelle finnischer Zufriedenheit ist das enge Verhältnis zur Natur einzigartigen Licht. Wir bei HONKA möchten die Lebenskraft der nordischen Wälder und das Sonnenlicht als Wohngefühl einfangen. Darum bauen wir gesunde Häuser aus nachhaltigem Holz. Seit der Gründung von HONKA durch die Saarelainen Brüder im Jahr 1958 beschäftigen wir uns mit Massivholz als Baustoff und haben seine Einzigartigkeit zu schätzen gelernt. Kontaktieren Sie uns: www.honka.com/de info@honka.de Tel.: 0785 162 092 16 #honkafamily

Honka® ist eine eingetragene Marke von Honkarakenne Oyj. Als über 60 Jahre altes Familienunternehemn freuen wir uns, unseren Kunden mit unserer Liebe zum Blockhausbau die Vitalität der finnischen Wälder näher zu bringen.


Foto: Steico Holzfaser

Zelluloseflocken eignen sich ideal als Einblasdämmung

Foto: Climacell

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Holzfaserdämmstoffe sind wahre Multitalente

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NATURDÄMMSTOFFE Ebenfalls sehr wichtig im Bereich der ökologischen Baumaterialien sind Naturdämmstoffe. Denn aufgrund der stetig steigenden Energiepreise ist das Thema Wärmedämmung aktueller denn je. Und bei der Wahl der richtigen Wärmedämmung spielen Naturdämmstoffe eine immer wichtigere Rolle. Denn diese zeichnen sich durch ihre Wasserdampfdurchlässigkeit aus. Dies verschafft ihnen deutliche Vorteile gegenüber konventionellen Wärmedämmstoffen. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Naturdämmstoffe:

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Holzfaserplatten sind sowohl zur Wärmedämmung als auch zur Schallisolierung geeignet. Zudem besitzen sie eine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen und Stärken. Eine weitere Möglichkeit des ökologischen Dämmens besteht im Dämmen mit Pappe. Beim Verkleben von Pappe entsteht eine hohe Festigkeit. Wellpappeschichten können geschickt in einem Verbund angeordnet werden. Diese sogenannten Zellstoffverbundelemente erzielen als Dämmplatten zudem

TROCKENBAUSTOFFE Zu den ökologischen Baustoffen zählen auch die Trockenbaustoffe. Hierbei zählt der Trockenbau zu den wichtigsten Bauweisen beim Innenausbau. Hier geben wir Ihnen eine Übersicht über die wichtigsten Trockenbaustoffe. Zu diesen gehören neben den gängigen Trockenbaustoffen wie Gipskartonplatten und Gipsfaserplatten auch ökologisch sinnvolle Alternativen wie die Lehmbauplatten oder Strohbauplatten. Gipskartonplatten bestehen aus zwei Schichten feinem Karton mit einem 9,5 bis 25 mm starken Kern aus Gips. Hierbei wird entweder Naturgips oder REA-Gips verwendet. Letzterer ist ein Abfallprodukt aus den Braunkohlekraftwerken. Die beiden Lagen Karton

erstaunlich gute Wärmedämmeigenschaften. In Bezug auf nachwachsende Rohstoffe für Dämmplatten müssen auch Schilf und das aus Afrika stammende Napiergras erwähnt werden. Denn aufgrund der Luftmassen an ihren Halmen verfügen sie über eine gute Dämmwirkung. Darüber hinaus zeichnen sie sich beide dadurch aus, dass sie diffusionsoffen und schadstofffrei sind und nur wenig Herstellungsenergie verbrauchen. Zelluloseflocken überzeugen wiederum durch ihr sehr gutes Preis-Leistungs-Ver-

verleihen Gipskartonplatten ihre Stabilität. Gipsfaserplatten bestehen aus einem Gemisch aus Gips und Zellulosefasern. Die Fasern verleihen den Platten ihre Stabilität. Deshalb benötigen Gipsfaserplatten im Gegensatz zu Gipskartonplatten keine Kartonummantelung. Die Strohbauplatte stellt eine stabile und umweltfreundliche Alternative zu den Trockenbauplatten aus Gips und Gipsfaser dar. Sie besteht aus hoch verdichtetem Getreidestroh und besitzt gute Schallschutzund Wärmedämmeigenschaften. Außerdem sind die Platten leicht zu verarbeiten. Eine Neuentwicklung im Bereich des Trockenbaus stellt die Lehmbauplatte dar. Sie ermöglicht es, den bauphysikalisch


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ÖKOLOGISCHE BAUSTOFFE hältnis. Auch Wiesengras ist sehr gut sehr gute Wärme- und als Dämmstoff geeignet. Zudem Schallisolierung. weist es eine sehr günstige Energiebilanz auf. MineralPerlite ist ein natürlicher dämmplatten, insbesonDämmstoff vulkanischen dere Kalcium-SilikatUrsprungs. Er ist unplatten, sind sehr gut für brennbar und spielt desdie Innendämmung im halb eine wichtige Rolle Altbau geeignet. Schließim Brandschutz. Blähton lich lässt sich aus alten kann wiederum als Jute-Transportsäcken per Schüttmaterial oder als Hanfdämmmatten Upcycling ein wohngeLeichtzuschlag im Mausunder Baustoff mit erwerk verwendet werden. guten Dämmeigenschaften herstellen. Interessant ist auch eine TrockenFlachs zählt zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Er wurde bereits in der Steinzeit verwendet. Jetzt wird Flachs als Dämmstoff neu entdeckt. Auch die Kulturpflanze Hanf wird seit einigen Jahren wieder erfolgreich angebaut und nun auch als Dämmstoff eingesetzt. Interessant als Dämmstoff ist auch Kokosfaser. Sie ist aufgrund ihrer hohen Strapazierfähigkeit sehr vielseitig einsetzbar. Auch Kork ist ein vielseitiger Rohstoff und ein idealer Dämmstoff. Er ermöglicht eine

und baubiologisch so interessanten Baustoff Lehm universell einzusetzen. Schließlich gibt es im Bereich des Trockenbaus auch noch die stabile Trockenschüttung aus ummantelten Holzspänen. Sie besitzt zahlreiche Vorteile. Denn werden Holzspäne mit einer mineralischen Bindemittelschicht ummantelt, ergänzen sich die positiven Eigenschaften von Holz und Stein zu einer dauerhaft stabilen Trockenschüttung. Diese bleibt trotz des Verzichts auf chemische Zusatzstoffe dauerhaft und resistent gegen Schimmel und Fäulnis.

schüttung aus mineralisch ummantelten Holzspänen. Denn sie verbindet die positiven Eigenschaften von Holz und Stein. Aus dem Mittelmeer oder der Ostsee stammendes Seegras kann als Dämmstoff besonders gut Feuchtigkeit regulieren. Schließlich zählt zu den Naturdämmstoffen auch noch die Strohbauplatte. Sie wird aus gepresstem Getreidestroh hergestellt und ist eine umweltfreundliche Alternative zu den klassischen Platten.


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MASSIVBAUSTOFFE Bei den ökologischen Baustoffen spielen auch die Massivbaustoffe eine wichtige Rolle. Zu diesen zählen die Mauerziegel. Diese sind aufgrund ihrer Vielfalt nach wie vor die beliebtesten Mauersteine. Der Ausgangsstoff für die Herstellung von Mauerziegeln ist Ton. Dieser wird oberflächennah in Tongruben abgebaut.

Anschließend wird der Ton im sogenannten „Kollergang“ durch schwere Walzen zerkleinert und homogenisiert.

DACH UND FASSADE Zu den ökologischen Baustoffen zählt auch die Dachbegrünung. Sie ist schön anzusehen, bildet wertvolle Biotope, sorgt für saubere Luft und hält Niederschläge zurück. Doch auch die bauphysikalischen Vorteile sprechen für diese Form der Dachbedeckung. Außerdem kann eine Dachbegrünung die Leistung

einer Photovoltaikanlage im Sommer deutlich erhöhen.

Mit Kalksandstein wird aufPerlitgefüllter grund der hohen Rohdichte ein sehr guter Schallschutz Ziegel erreicht. Porenbeton ist wieDer Massivholzbau ist äußerst leistungsderum äußerst leicht. Er besitzt gute stark. Ein Gebäude als Massivholzbau zu Dämmeigenschaften und lässt sich einerrichten bietet viele Vorteile. Zu diesen fach verarbeiten.

Eine Fassade kann äußerst vielfältig gestaltet sein. Sie kann aus Holz, Holzwerkstoffen, Klinker und Vormauersteinen oder aus klassischem Putz bestehen. Hinzu kommen Fassaden aus Glas und Metall. Jeder dieser FassadenFoto Fot o: Erlus Erluss

Der „Ergoldsbacher Linea“ von Erlus ist er der ideale Dachziegel für moderne Architektur

zählt eine witterungsunabhängige, zügige und damit wirtschaftliche Herstellung. Hinzu kommen sehr gute statische und brandschutztechnische Eigenschaften. Schließlich zählen auch die allgemein sehr günstigen ökologischen und bauphysikalischen Vorzüge des Holzhauses dazu. Klinker und Vormauerziegel halten dem Wetter gut stand. Gerade in Norddeutschland erfreuen sich Fassaden aus Klinker einer hohen Beliebtheit. Denn sie sind sehr resistent bei starkem Wind und Schlagregen. Für gewöhnlich werden Klinker oder Vormauerziegel vor die tragende Wand gesetzt oder in Form von sehr flachen Verblendsteinen auf Wärmeverbundsysteme geklebt.

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baustoffe besitzt gewisse Vor- und Nachteile. Je nach Zweck und gewünschter Optik ist das entsprechende Material auszuwählen. Nicht nur das Dach, sondern auch die Fassade kann begrünt werden. Eine Fassadenbegrünung hat zahlreiche Effekte auf das Gebäude selbst sowie auf das städtische Umfeld. Sie ermöglicht es mit einem vergleichsweise niedrigen Aufwand eine Verbesserung des Mikroklimas, der Lärmsituation und einiger bauphysikalischer Eigenschaften des betreffenden Gebäudes zu erzielen. Die Palette möglicher Dachbedeckungen reicht von klassischen Tonziegeln bis zur Dachbegrünung. Bei der Dachdämmung wird zwischen der Aufsparrendämmung und der Zwischensparrendämmung unterschieden. Eine Vorhangfassade bietet aufgrund der Trennung von Dämmebene und Witterungsschutz durch eine Luftschicht bauphysikalische Vorteile.

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Aufgrund ihrer sehr hohen Wärmespeicherkapazität schützt die ökologische Dämmung auch hervorragend vor sommerlicher Überhitzung. Sie ist zudem diffusionsoffen und feuchteregulierend und enthält keine Schadstoffe, weshalb sie vom Institut für Baubiologie Rosenheim (IBR) empfohlen wird. Für zufriedene Baufamilien.

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Parkett gehört noch immer zu den beliebtesten Fußbodenarten in Wohnräumen. Und dies nicht ohne Grund! Die Vielseitigkeit im Aussehen und die einfache Ve r l e g b a r k e i t sowie die positiven Eigens c h a f te n St oc

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Natürlich dämmen mit Holzfaser

NATÜRLICHE BODENBELÄGE Zu den ökologischen Baustoffen zählen auch natürliche Bodenbeläge. Diese gibt es in einer großen Vielfalt. Es gibt sie aus Holz, Kork, Linoleum oder Naturhaar. Hinzu kommt eine große Vielfalt in Hinblick auf Farbgestaltung und Design. Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten natürlichen Bodenbeläge mit ihren Vor- und Nachteilen vor.

Ein Klassiker: Parkettböden gibt es in vielen verschiedenen Verlegearten.

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Die Klimadämmung

des Werkstoffs Holz machen einen Parkettfußboden zu einem zeitlosen Bodenbelag. Eine Alternative zu einem Parkettfußboden ist ein Bodenbelag aus Kork. Auf diesem läuft es sich so elastisch wie auf einem Waldboden. Daneben ist das Material aufgrund seiner isolierenden Wirkung angenehm fußwarm und schalldämmend. Das Granulat, das für die Herstellung von Korkböden verwendet wird, fällt bei der Produktion von Flaschenkorken an. Bei Massivholzböden reicht das Spektrum an Verlegearten vom Mosaikparkett bis hin zur Massivholzdiele. Fußböden aus Linoleum sind wiederum sehr strapazierfähig, pflegeleicht und in einer großen Farbvielfalt erhältlich. Schließlich lässt sich mit einer Trittschalldämmung aus Kork, Kokosfaser oder Holzfaser effektiv die Schallbelastung verringern.


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Fot oto: WeberHaus

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Smart und sparsam: Das WeberHaus Sunshine in Rheinau-Linx vereint auf 150 Quadratmetern energieeffizienten Hausbau mit smarter Haustechnik. gre gr rre ee enh en nho nh om ome me m e M 76 g 76 Mär Mä ärz | Ap är Aprril riil


EIN HAUS MIT ZUKUNFT

SMART PROJECTS Wir präsentieren Hausobjekte, die bereits smart sind oder sich mit wenig Aufwand in ein intelligentes Zuhause verwandeln lassen. Finden Sie in den blauen Boxen 11 clevere Ideen, die sich bereits im Haus befinden oder sich einfach nachrüsten lassen.

ertighäuser sind ein Paradebeispiel dafür, wie sich alle Elemente eines Hauses ideal aufeinander abstimmen lassen. Besonders in einem SmartHome ist das von entscheidender Bedeutung. Schließlich will keiner zig verschiedene Apps für die smarten Geräte. Stattdessen soll es eine Oberfläche sein, worüber sich die gesamte Haustechnik steuern lässt: Beleuchtung, Rollläden, Heizung, Sicherheitssystem und Photovoltaik-Anlage. Gleichzeitig soll ein Fertighaus so flexibel bleiben, dass sich die Wünsche der einzelnen Bauherren umsetzen lassen. Genau diese Flexibilität bringt die Haussteuerung WeberLogic 2.0 mit, die jedes neues WeberHaus standardmäßig besitzt. Die Flexibilität besteht einerseits darin, dass mit dem Wibutler Pro eine Smart-Home-Zentrale installiert wird, die verschiedene Funkstandards unterstützt und es so erlaubt Produkte verschiedener Hersteller und Gewerke zu integrieren. Andererseits ist man durch die Funk-Vernetzung bei der Platzierung der Smart-Home-Komponenten besonders frei. Taster zum Steuern von Licht und Rollläden lassen sich so nicht nur an Wänden montieren, sondern genauso an Schränken, Betten oder der Duschkabine.

ENERGIEAUTARKE TASTER WeberHaus setzt in seinen Fertighäusern für die Vernetzung vor allem auf den Funkstandard EnOcean. Der Vorteil von EnOcean: Man kann bei den Komponenten komplett auf Batterien verzichten im Gegensatz zu den meisten anderen Funkstandards.

Intelligente Zentrale: Im Wibutler pro steckt die Intelligenz der Haussteuerung. Die Kommunikation mit den SmartHome-Komponenten erfolgt per Funk.

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PHILIPS HUE Mit vernetzten LED-Farblampen erstrahlen Räume in verschiedensten Lichtstimmungen. Die Installation können die Bewohner selbst vornehmen, da keine Arbeiten an Stromkabeln nötig sind.

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Foto: Signify

Foto: Eltako

01 FENSTERKONTAKTE Erkennen die Sensoren bei Abwesenheit geöffnete Fenster oder Türen, schlägt das SmartHome Alarm. Dank Solarzelle kommt dieses Modell von Eltako ohne Batterien aus.

Damit entfällt das Wechseln der Batterien und vor allem kann es nicht passieren, dass plötzlich ein Schalter nicht mehr funktioniert, weil die Batterie leer ist.

gigen Prüfinstituts Ecolog haben ergeben, dass EnOcean-Taster deutlich weniger elektromagnetische Strahlung als gewöhnliche Lichtschalter produzieren.

Den Verzicht auf Batterien erreicht die EnOcean-Technik durch Komponenten, die die Energie der Umwelt verwenden. Das kann die Energie sein, die beim Drücken eines Tasters oder Drehen eines Fenstergriffs frei wird. Oder die Energie stammt von einer integrierten Solarzelle. Auf diese Weise arbeiten die Komponenten komplett energieautark.

Die Smart-Home-Möglichkeiten von WeberHaus lassen sich besonders gut in Rheinau-Linx erleben. Am Unternehmenssitz in der Nähe von Straßburg befindet sich im Musterhauspark World of Living das Ausstellungshaus Sunshine. Es hat bereits mehrere Preise wegen seiner smarten Ausstattung erhalten; unter anderem den ersten Platz beim Großen Deutschen Fertighauspreis in der Kategorie „Smart Design“ und beim Deutschen Traumhauspreis in der Kategorie „Smart Home“.

SMARTES EFFIZIENZHAUS

Selbstversorger: An der Wallbox kann das Elektro-Auto den selbstproduzierten Strom der Photovoltaik-Anlage laden.

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Um die stabile Funkverbindung unter den Komponenten müssen sich die Hausherren nicht sorgen. WeberHaus besitzt viele Jahre Erfahrung mit der Planung von Smart-Homes auf Basis von EnOcean. Auch der Elektrosmog durch die Funkvernetzung ist kein Problem. Ganz im Gegenteil: Studien des unabhän-

Das Ausstellungshaus verbindet nachhaltiges Bauen mit smarter Haustechnik. Es besitzt etwa die ökologische Gebäudehülle ÖvoNatur Therm, die effektiv vor Hitze, Kälte, Lärm und Feuer

Foto: WeberHaus

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EIN HAUS MIT ZUKUNFT

Noch mehr Smart-Home Wer weitreichendere Wünsche an sein Smart-Home besitzt, kann ein WeberHaus anstatt mit Wibutler ebenso mit der Haussteuerungssoftware MyHomeControl ausstatten. Auch dieses System setzt auf die Vernetzung über den Funkstandard EnOcean und lässt sich im Ausstellungshaus Sunshine im Live-Einsatz erleben.

modus zu schicken. An der Integration der Wallbox in MyHomeControl wird gerade gearbeitet. Dadurch kann das Elektro-Auto automatisch vorrangig mit Strom aus Eigenproduktion geladen werden. Auch was die Individualisierungsmöglichkeiten anbelangt, liefert die Software noch mehr Optionen als Wibutler.

MyHomeControl integriert im Gegensatz zu Wibutler ebenfalls die Frischluft-Wärmetechnik von Proxon in die Haussteuerung. Dadurch können die Bewohner unter anderem die Luftqualität über ein Wand-Display verfolgen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die Heizung bei Abwesenheit in den Spar-

Was Apple-Nutzer freuen dürfte: MyHomeControl ist mit Apples SmartHome-Plattform HomeKit kompatibel. Dadurch lässt sich die Haussteuerung besonders komfortabel mit iPhone und iPad bedienen und das Smart-Home reagiert auf Befehle an die Sprachassistentin Siri.

Mehr Energie – weniger Emission Die BRÖTJE Hybridheizung

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45% staatliche Förderung möglich

schützt. Dadurch erfüllt das WeberHaus bereits in der Standardausführung die Voraussetzungen für ein Effizienzhaus 40. In Verbindung mit dem Haustechnikkonzept „Home4Future“, zu dem unter anderem die Haussteuerung WeberLogic 2.0 gehört, erreicht das Haus sogar die Vorgaben für ein Effizienzhaus 40 Plus. Bestandteil von Home4Future ist auch die Photovoltaik-Anlage. Beim Ausstellungshaus besteht sie aus 20 Modulen mit einer Maximalleistung von 7,5 kWp (Kilowatt peak). Um möglichst viel des selbstproduzierten Stroms im Haus zu nutzen, steht im Technikraum zudem ein Batteriespeicher mit einer Kapazität von 10 kWh. Mit der Wallbox lässt sich der Strom so optimal zum Laden des ElektroAutos nutzen oder für die E-Bikes, die sich Strom über Steckdosen im Carport holen. Clever ist auch die Klimatisierung des Hauses gelöst. Die Frischluft-Wärme-

technik von Proxon kümmert sich gleichermaßen ums Heizen, Kühlen, Lüften und Filtern der Luft. Damit gibt es nur ein Gerät, das sämtliche Aufgaben der Klimatisierung übernimmt. Das spart Platz und Geld. Positiv auf den Geldbeutel wirkt sich auch aus, dass die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung arbeitet. Dadurch bläst sie die warme Luft im Winter nicht einfach ins Freie, sondern überträgt die Temperatur der verbrauchten Luft auf die zugeführte. Durch den zusätzlichen KohlendioxidSensor, der den Gehalt der verbrauchten Luft misst, läuft die Lüftung auch nur so viel sie muss.

Die Zukunft heizt nachhaltig – fangen Sie jetzt schon damit an! Denn es war noch nie so einfach, auf umweltfreundliche Wärme umzusteigen. Ihre BRÖTJE Hybridheizung vereint einen leistungsstarken Wärmeerzeuger mit ressourcenschonenden Komponenten, wie der Wärmepumpe oder Solar – für Ihren individuellen Energiemix und zuverlässigen Warmwasserkomfort auch bei Minusgraden.

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All diese Technik steckt in einem Haus mit rund 150 Quadratmetern Wohnfläche. Es wurde speziell für junge Paare geplant. „Deshalb haben wir die Wünsche der Mitte 20- bis Ende 30-Jährigen ganz

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MUSIKSTEUERUNG Wird das Multiroom-System Sonos ins Smart-Home integriert, lässt sich die Musikwiedergabe unter anderem über Wandtaster und Smartphone steuern.

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Foto: Eltako

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FRUNKRAUCHWARNMELDER Erkennt ein vernetzter Rauchmelder Rauch, schlagen mit ihm alle Melder im Haus Alarm und warnen die Bewohner frühzeitig. Der FRWB-rw von Eltako ist zusätzlich zu seiner Batterie (Lebensdauer 10 Jahre) mit einer Solarzelle ausgestattet.

genau betrachtet und herausgefunden, dass Flexibilität, Kreativität und Digitalität – die Vernetzung von digital und analog – eine wichtige Rolle spielen“, erklärt Klaus-Dieter Schwendemann, Marketingleiter bei WeberHaus. Nach Auskunft von Architekt Clemens Hartmann erlaube das Haus eine besondere Flexibilität beim kreativen Gestalten des eigenen Zuhauses. „Denn dank seiner multifunktionalen Zonen lässt es sich einfach an die unterschiedlichen Lebensentwürfe und Wohnvorstellungen anpassen“, so der Architekt. Das spiegelt sich in Wohnbereichen wider, die sich flexibel fürs soziale Leben, für den Medienkonsum und zum Entspannen nutzen lassen. Der zentrale Wohnbereich besteht im 50 Quadratmeter großen Wohn-Essbereich mit offener Küche. Seine zwei Fenstertüren und sein bodentiefes Fenster in Richtung Süden machen ihn zu einem lichtdurchfluteten Raum für verschiedenste Zwecke. So bietet sich die Sitzbank am

großen Fenster sowohl zum Relaxen als auch zum Arbeiten am Laptop an. Die offene Küche mit ihrem Kochtresen bringt alles mit, um sie ebenso zum geselligen Kochen mit Freunden zu nutzen. Besonders das Hobbyzimmer verdeutlicht die flexiblen Nutzungsmöglichkeiten. Es besitzt zusätzlich zu einer Fitness-Station eine Arbeitsecke und eine Kissenlandschaft, die zum Musikhören und Entspannen einlädt. Natürlich ist auch das Äußere des Hauses auf die Zielgruppe der Mitte 20bis Ende 30-Jährigen zugeschnitten. Das zweigeschossige Haus besitzt ein Satteldach ohne Dachüberstand und außermittigem First, was ihm einen modernen Look verleiht. Dazu kommen auflockernde Elemente wie eine partielle Holzschalung.

DAS HAUS NIMMT ARBEIT AB So flexibel wie die Räume lässt sich die Haussteuerung einsetzen. Ihre Hauptaufgabe besteht dabei darin, den Be-

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VERNETZTE ROLLLÄDEN Sie setzen sich morgens und abends selbständig in Bewegung. Über eine optionale Wetterstation halten sie im Sommer die Innenräume kühl, indem sie sich bei starker Sonne schließen.

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Entspannung pur: Im 50 Quadratmeter großen Wohness-Bereich können die Bewohner auf dem Sofa oder der Sitzbank am Fenster relaxen.

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EIN HAUS MIT ZUKUNFT

FUNKTIONIERT SELBST, WENN DAS INTERNET AUSFÄLLT

Interview mit Dominik Greiwe, Key-Account-Manager bei der Connectivity Solutions GmbH. Das Unternehmen betreibt die Smart-Home-Plattform Wibutler.

Guten Tag, Herr Greiwe! Alle neuen WeberHäuser werden standardmäßig mit WeberLogic 2.0 ausgestattet. Bedeutet das, dass in allen neuen WeberHäusern ein Wibutler pro steht? WeberLogic 2.0 ist ein Teil des Home4Future-Standards und damit auch der Wibutler pro. Die Standardausstattung umfasst dabei außer dem Wibutler die Integration der Beleuchtung und der Rollläden ins SmartHome. Darüber hinaus sind individuelle Erweiterungen möglich. Um ganz besonderen Anforderungen gerecht zu werden, kann WeberHaus die Smart-Home-Lösung

auch individuell anpassen. Die MyHomeControl-Software bringt dann jedoch Zusatzkosten mit sich. Haben Sie für WeberHaus Anpassungen am Wibutler pro vorgenommen? Nein, es handelt sich um die Standard-Hardware und Software. Auch hier unterscheidet die App zwischen Professional- und DIYBereich. Nur im DIY-Bereich können Nutzer selbst Einstellungen vornehmen. Die Installation erfolgt aber durch einen Fachmann. Er verknüpft beispielsweise die Sensorik und Aktorik miteinander. Diese Verknüpfungen funktionieren selbst

dann noch, wenn das Internet ausfällt. Es lässt sich also auch ohne eine Verbindung zum Internet das Licht über einen Taster einschalten.

Wo befinden sich die smarte Technik im Haus? Die Aktoren für Beleuchtung und Rollläden befinden sich im Schaltschrank. Diese werden aber nicht mehr wie sonst üblich über drahtgebundene Schalter bedient, sondern stattdessen über Funktaster. Diese sind nicht nur flexibler sondern reduzieren auch den Elektro-Smog. In dem Ausstellungshaus sunshine befinden sich auch

Frischluft-Wärmetechnik von Proxon, eine PV-Anlage, ein Batteriespeicher und eine Wallbox fürs Elektro-Auto. Inwieweit lassen sich diese Geräte in Wibutler integrieren? Die Frischluft-Wärmetechnik und die Wallbox lassen sich bislang noch nicht einbinden. Die Integration des Batteriespeichers und der PV-Anlage ist aber seit einem Software-Update möglich. Die noch fehlenden Bereiche wollen wir angehen. Wie von uns gewohnt werden diese Software-Updates für den Nutzer kostenlos sein. Vielen Dank für das Gespräch!


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Schatten per Knopfdruck: Mit einer vernetzten Markise genügt ein Fingertipp aufs Smartphone oder den Wandtaster, um sie zu öffnen.

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was jeder Schalter steuern soll: nur die Beleuchtung im jeweiligen Raum oder gleich alle Lampen im Haus. Im letzteren Fall genügt so beim Zubettgehen ein Tastendruck, um das Licht im gesamten Haus auszuschalten. Oder man nutzt einen Schalter, der morgens alle Rollläden nach oben fährt.

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WeberLogic 2.0 erlaubt es dem Nutzer, solche Einstellungen zum Teil selbst vorzunehmen. Über die App des SmartHome-Systems kann er auch selbst Produkte hinzuzufügen, zum Beispiel Lampen des Lichtsystems Philips Hue. Mit den farbigen LED-Lampen lassen sich unter anderem besondere Lichtstimmungen kreieren, die sich per Smartphone und Taster aufrufen lassen.

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06 AUSSENBELEUCHTUNG Sind die Lampen im Außenbereich mit Bewegungsmeldern verbunden, helfen Sie beim Vertreiben von Einbrechern. Gedimmt sorgen sie für lauschige Sommerabende auf der Terrasse.

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WETTERSTATION Sie erkennt unter anderem die Sonneneinstrahlung. Bei starker Sonne fahren so die Rollläden im Sommer nach unten, um die Innenräume vorm Aufheizen zu bewahren.

Foto: Axis

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AUSSENÜBERWACHUNG Überwachungskameras, wie sie etwa Axis anbietet, signalisieren Einbrechern bereits von weitem, dass das Haus gesichert ist. Bei einer erkannten Bewegung werden die Bewohner benachrichtigt.

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wohnern Aufgaben abzunehmen. So fahren beispielsweise morgens die Rollläden automatisch nach oben und abends schließen sie sich wieder. Genauso kümmert sich das Smart-Home darum, dass die Außenjalousien und die Markisen bei einem Unwetter einfahren und keinen Schaden nehmen. Dafür braucht es nur eine zusätzliche Wetterstation. Auch bei der Klimatisierung des Hauses hilft die vernetzte Beschattung. Im Sommer können so die Rollläden bei hoher Sonneneinstrahlung automatisch nach unten fahren, damit sich die Innenräume nicht unnötig aufheizen. Im Winter passiert das Gegenteil. Die Rollläden öffnen sich bei Sonne, damit die Sonnenstrahlen die Innenräume aufheizen. Es ist aber auch weiterhin die manuelle Steuerung der Rollläden, Markisen und Beleuchtung über Schalter möglich. Dank der Vernetzung können die Bewohner jedoch im Gegensatz zu einer konventionellen Elektroinstallation flexibel festlegen,

Um zu vermeiden, dass ein Benutzer die Konfiguration so verändert, dass das Smart-Home nicht mehr funktioniert, gibt es in der App auch einen geschützten Professional-Bereich. Hier sind die Grundeinstellungen des Smart-Homes hinterlegt, sodass die Basisfunktionen immer zur Verfügung stehen.

DAHEIM SICHER FÜHLEN Über die App lässt sich auch ein Sicherheitssystem einrichten. Kontaktsensoren an Fenstern und Türen können so einen Alarm auslösen, wenn bei Abwesenheit ein Fenster oder eine Tür geöffnet wird. Genauso können Bewegungsmelder die Bewohner alarmieren, wenn sich jemand unbefugt Zutritt zum Haus verschafft. Zusätzliche Sicherheit verschaffen installierte Überwachungskameras. Dadurch können die Bewohner jederzeit überprüfen, ob daheim alles in Ordnung ist. Außer vor Einbruch schützt ein SmartHome auf Wunsch auch vor anderen Gefahren. So schicken vernetzte Rauchwarnmelder bei einem Brand sofort eine Mitteilung aufs Smartphone. Gleichzeitig beginnen alle Rauchmelder zu heulen und alarmieren alle Personen im Haus. Zusätzlich geht überall das Licht an und die Rollläden fahren nach oben, um die Flucht zu erleichtern. Zusätzlich zu


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Foto: Senec

Foto: Hager Vertriebsgesellschaft

Foto: Eltako

09 WASSERSENSOR Bei der Waschmaschine platziert erkennt er, wenn Wasser austritt und benachrichtigt die Bewohner auf dem Smartphone. Auf Wunsch kann das Wasser auch automatisch abgeriegelt werden.

SMARTE STECKDOSEN Mit angeschlossener Waschmaschine beginnt der Waschgang automatisch, wenn genügend Strom von der Photovoltaik-Anlage zur Verfügung steht.

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BATTERIESPEICHER Erst mit einem Batteriespeicher (hier von Senec) lässt sich der Großteil des Photovoltaik-Stroms im Haus verwenden. Das Optimum erreicht man durch die Integration ins Smart-Home und das damit mögliche Energiemanagement.

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11 09 Clever kombiniert: Im Technikraum befindet sich unter anderem die Frischluft-Wärmetechnik von Proxon. Sie kümmert sich ums Heizen, Kühlen, Warmwasser und Lüften des Hauses.

Rauchmeldern gibt es auch spezielle Sensoren für Wasser, Fenstergriffe und Kohlenmonoxid. So kann ein Smart-Home bei Bedarf einen Rundum-Schutz liefern.

dem zeigt die Visualisierung den Stromverbrauch im Haus an, optional auch von einzelnen Geräten. Ideal um Energiesünder aufzuspüren.

Bewährt hat sich ebenfalls ein PanikTaster neben dem Bett. Falls etwas Verdächtiges im Haus passiert, können die Bewohner über einen Tastendruck das Licht im ganzen Haus einschalten und die Rollläden nach oben fahren. Auf Wunsch gibt sogar eine verbundene Musikanlage einen Signalton aus.

Für die Optimierung des Eigenenergieverbrauchs lassen sich auch Geräte wie Waschmaschine, Geschirrspüler oder Trockner ins Energiemanagement integrieren. Beim Einbinden helfen Schaltsteckdosen, an die sich geeignete Geräte anschließen lassen. Dadurch kann der Geschirrspüler dann mit seinem Waschgang starten, wenn genügend PV-Strom vom Dach zur Verfügung steht.

INTELLIGENTES ENERGIEMANAGEMENT

Foto: Wibutler

Von der Vernetzung des Hauses profitiert auch das intelligente Energiemanagement. So lässt sich in WeberLogic 2.0 der Batteriespeicher einbinden. Dadurch können die Bewohner per Smartphone, Tablet oder Wand- Display die Stromproduktion der PV-Anlage und den Füllstand des Batteriespeichers verfolgen. Außer-

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gleich beim Hausbau installiert werden. Das können die Bewohner ohne Probleme auch später nachholen, egal ob es sich um Bewegungsmelder, Wassersensoren oder Fensterkontakte handelt. Eine einfach zu installierende Nachrüstoption besteht ebenfalls in der Sprachsteuerung. Man braucht nur einen Sprachlautsprecher wie Amazon Echo, dann genügt ein Satz, um das Licht einzuschalten oder die Rollläden zu schließen. Nicht nur junge Familien freuen sich über diese Steuermöglichkeit, auch ältere Personen mit eingeschränkter Mobilität profitieren davon.

FIT FÜR DIE ZUKUNFT Schaltsteckdosen und andere Geräte, die ganz ohne Kabel auskommen, müssen dabei nicht

Eine App für alles: Über die Wibutler-App haben die Bewohner die gesamte Haustechnik unter Kontrolle – Beleuchtung, Rollläden und Sicherheitssystem.

Oft braucht es für die Vorbereitung aufs Alter nicht einmal neue Geräte. Die kabellosen Funk-Taster lassen sich ohne großen Aufwand an anderen, besser erreichbaren Stellen platzieren. Eine Umkonfiguration des Smart-Homes ist ebenso problemlos möglich. Und sind doch zusätzliche Komponenten nötig, sind sie wegen der Funkvernetzung schnell montiert. So viel Flexibilität erlaubt nur ein Smart-Home.



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VON GRUND AUF VERNETZT OFT SIND ES KABEL, DIE IN NEU GEBAUTEN SMART-HOMES DIE SMARTEN GERÄTE MITEINANDER VERBINDEN. DOCH FÜR WELCHE DER VIELEN KABEL-LÖSUNGEN ENTSCHEIDEN? WIR HELFEN BEI DER SUCHE NACH DEM OPTIMALEN SYSTEM. VON ANDREAS FRANK

iele ergreifen bei einem Neubau die einzigartige Möglichkeit und setzen auf Kabel für die Vernetzung ihres SmartHomes. Zwar ist man theoretisch auch noch später dazu in der Lage. Es bedeutet jedoch deutlich mehr Aufwand. Kaum jemand gibt sich damit zufrieden, die Leitung sichtbar an Wänden und Decken zu verlegen. Stattdessen sollen sie unsichtbar bleiben. Und das bedeutet: Wände aufstemmen, um die Kabel in der Wand zu verstecken. Aufgrund der einfacheren Nachrüstbarkeit kommen deshalb in bestehenden Ge-

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bäuden meist Funk-Lösungen zum Einsatz. „Heute funktionieren Funk-Systeme genauso gut wie kabelgebundene Systeme“, versichert Günther Ohland, Vorstandsvorsitzender der SmartHome Initiative Deutschland e. V. Dennoch: So robust wie per Kabel wird die Übertragung per Funk nie sein. Dazu kommt, dass Leitungen ebenfalls die Stromversorgung der Geräte übernehmen. Bei Funksystemen muss man dagegen häufig auf Batterien ausweichen. Ist einmal die Entscheidung für Kabel gefallen, folgt schnell die Frage nach dem richtigen Smart-Home-Sys-

tem. Hier steht eine ganze Reihe an Lösungen zur Auswahl – jede mit ihren ganz eigenen Vor- und Nachteilen.

KNX – DER ETABLIERTE WELTSTANDARD Die Systemwahl fällt in Neubauten häufig auf KNX. Hinter den drei Buchstaben verbirgt sich ein etablierter Standard, dessen Anfänge mehr als 30 Jahre zurückreichen. Dementsprechend existiert eine immense Auswahl an Produkten verschiedenster Hersteller. Dazu zählen beispielsweise Gira, Jung, Busch-Jaeger, Hager und Merten. Alles deutsche Marken, die durch ihre Schal-

ter und Elektroinstallationstechnik bekannt geworden sind. Von ihnen erhält man KNX-Produkte, die optisch optimal auf die eigenen Schalterprogramme abgestimmt sind. Auf Wunsch bleibt das Smart-Home so komplett unsichtbar. Die Profis, die bereits die Schalter und Sicherungsschränke dieser Hersteller einbauen, übernehmen auch die Installation der KNX-Komponenten. Schließlich lernen Elektriker bereits in ihrer Ausbildung die Arbeit mit KNX. Die breite Verfügbarkeit von KNX-Installateuren hat jedoch nicht nur Vorteile. Manch Elektro-Fachbetrieb


Foto: eQ-3

VON GRUND AUF VERNETZT

Verbunden mit dem Smart-Home: Egal wo Sie sich gerade aufhalten, Sie können überall in Kontakt mit Ihrem Zuhause bleiben. Einfache Wartung: Die zentrale Installation der Smart-Home-Komponenten erleichtert bei Problemen die Fehlersuche.

Foto o : Bu oto uschchh Jaeg Ja ger e

Zentrale oder dezentrale Installation?

besitzt kaum Erfahrung mit KNX. Eine längere Installationsdauer und damit höhere Kosten können die Folge sein. Ein klarer Vorteil von KNX ist jedoch, dass man sich von keinem Hersteller abhängig macht. Falls ein Hersteller die Produktion von KNX-Produkten einstellt, findet man sicher Ersatz bei einem Mitbewerber. Das verleiht Zukunftssicherheit.

KEINE ZENTRALE NOTWENDIG Bei KNX erfolgt die Kommunikation über spezielle Kabel, die gemeinsam mit den Stromleitungen verlegt werden. Charakteristisch ist ihre grüne

Farbe. Sie verbinden die Komponenten miteinander, ohne dass eine zusätzliche SmartHome-Zentrale nötig ist. Die Komponenten sind so intelligent, dass sie die Kommunikation untereinander selbst abwickeln und kleinere Funktionen übernehmen können zum Beispiel die Zeitschaltung bei einem Rollladen. Die Konfiguration der Komponenten erfolgt über die kostenpflichtige ETS-Software (Engineering Tool Software). Die Software richtet sich vor allem an sogenannte Systemintegratoren. So nennen sich die Smart-Home-Spezialisten, welche die Planung und Konfiguration der Haussteuerung

übernehmen. Für Privatpersonen ist die Software in aller Regel zu teuer oder zu komplex, um sie sich selbst anzuschaffen. Darum muss Änderungen häufig der Systemintegrator übernehmen; etwa wenn ein Taster andere Lampen steuern soll.

VERBINDUNG ZUM SMARTPHONE HERSTELLEN In den meisten Fällen wird jedoch heutzutage eine KNXInstallation um eine Zentrale (oft auch Server genannt) ergänzt. Sie stellt die Verbindung zum Heimnetz, zum Smartphone und bei Bedarf auch zum Internet her. Außerdem erweitert die Zentrale

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Das ist oft eine entscheidende Frage bei der Planung des Smart-Homes. Oder genauer gesagt: Sollen die Smart-HomeKomponenten für Beleuchtung, Rollläden und Heizung in den einzelnen Räumen eingebaut werden oder zentral im Schaltschrank? Vorteil, wenn sich alle Komponenten im Schaltschrank befinden: Es lassen sich Mehrfach-Aktoren und Sensoren verwenden, die pro Kanal günstiger sind als EinzelAktoren und -Sensoren in den Räumen. Außerdem erleichtert es die Wartung und Fehlersuche, wenn sich alle Komponenten an einer Stelle befinden. Jedoch sind deutlich mehr Kabel notwendig. Jeder Taster, jede Lampe und jede Jalousie muss über eine eigene Leitung mit dem Schaltschrank verbunden werden. Das ist bei dezentral installierten Smart-Home-Komponenten anders. Sie können nacheinander an das Steuerkabel angeschlossen werden. Aufgrund der Vorteile beider Ansätze wird häufig eine Kombination verwendet. Die Aktoren befinden sich gebündelt im Schaltschrank, während sich die vernetzten Sensoren in den einzelnen Räumen befinden. Das sind häufig Sensoren wie Taster, Temperaturfühler oder Bewegungsmelder.


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Alternativen Bindeglied: Der Smart Visu Server von Jung vernetzt eine KNX-Installation mit dem Smartphone und Geräten außerhalb der KNX-Welt.

Exquisite Technik: Für KNX existieren Taster in verschiedensten Ausführungen, zum Beispiel dieses luxuriöse Modell namens Fibonacci von Basalte.

den Funktionsumfang des Smart-Homes, speziell was die Automationen anbelangt. Sie ermöglicht zum Beispiel eine ausgeklügelte Anwesenheitssimulation, eine tageszeitabhängige Lichtsteuerung und ein intelligentes Energiemanagement, das PhotovoltaikAnlage, Wärmepumpe und Wallbox aufeinander abstimmt. Die Zentralen erlauben es oft auch, dass Hausbewohner kleinere Änderungen an der Konfiguration der Haussteuerung selbst vornehmen können. Zum Bespiel können sie einstellen, wann sich morgens die Rollläden öffnen sollen. Und letztlich erlauben es die Zentralen auch, Geräte zu integrieren, die nicht aus der KNX-Welt stammen. Sei es ein Multiroom-MusikSystem wie Sonos, eine vernetzte Waschmaschine von Bosch oder eine Lichtsteuerung wie Philips Hue.

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Was mit einer Zentrale möglich ist, hängt stark vom einzelnen Modell ab. Es gibt Zentralen für wenige hundert Euro mit eingeschränkten Funktionsumfang bis hin zu Zentralen mit Preisen von über 2.000 Euro und schier unendlichen Möglichkeiten. Teils haben Hersteller mehrere Zentralen für unterschiedliche Zielgruppen im Sortiment. Der X1 von Gira für rund 800 Euro soll etwa die Ansprüche in normalen Einfamilienhäusern abdecken, während der Gira HomeServer für rund 2.000 Euro selbst ausgefallenste Wünsche erfüllen soll.

KABEL UND FUNK KOMBINIERT Von KNX existiert auch eine Funk-Variante, die sich nahtlos mit einer Kabel-Installation kombinieren lässt. Sie bietet sich beispielsweise an, wenn ein Smart-Home nach-

träglich erweitert werden soll. Allerdings existiert nur eine deutlich geringere Auswahl als bei den Kabelprodukten, worin ein Grund für die geringe Verbreitung liegt. Stattdessen werden oft andere Funkstandards mit KNX-Kabelinstallationen kombiniert. Allen voran EnOcean. Der Vorteil des Standards: Viele der FunkKomponenten kommen ohne Batterien aus, da sie die Energie der Umwelt nutzen. EnOcean-Taster verwenden etwa die Energie, die beim Drücken der Tasten frei wird. KNX war lange für seine hohen Preise bekannt. Deshalb kam der Standard vor allem in Gewerbeobjekten und Villen zum Einsatz. In den letzten Jahren sind die Preise jedoch gesunken. Was aber weiterhin bleibt: die Kosten für den relativ hohen Konfigurationsaufwand.

digitalSTROM Im Gegensatz zu den meisten anderen kabelgebundenen Lösungen bietet sich digitalSTROM auch zur Nachrüstung an. Der Grund: Die bereits installierten Stromleitungen übernehmen ebenfalls den Transport der Smart-HomeBefehle. Dafür werden die Signale auf die 230-VoltWechselspannung aufmoduliert. Ganz so robust wie bei eigenen Steuerkabeln ist die Signalübertragung jedoch nicht. www.digitalstrom.com Crestron Die Technik des US-amerikanischen Herstellers ist die erste Wahl, wenn eine komplexe Audio- und Videoverteilung im gesamten Haus vorgesehen ist. Zur Steuerung der Audio- und Videowiedergabe erhält man eigens entwickelte Fernbedienungen und Displays. Es lassen sich aber auch Beleuchtung, Rollläden und Heizung in Crestron integrieren. www.crestron.com

Vernetzt über digitalSTROM: Damit Schalter Befehle über die Stromleitung empfangen, müssen Module hinter ihnen eingebaut werden. Foto: digitalSTROM AG

Foto: Basalte

Fottto F o: JJu ung n

LCN Der Clou der Lösung der Issendorff KG: Für die Signalübertragung genügen gewöhnliche Stromkabel. Über ein fünfadriges Stromkabel lassen sich so nicht nur die üblichen 230 Volt transportieren, sondern auch SmartHome-Steuerbefehle. Zusätzliche Kabel für die Infrastruktur des Smart-Homes sind also nicht nötig. www.lcn.eu


Foto: Busch-Jaeger

VON GRUND AUF VERNETZT

Bauen mit Danwood...

Hauszentrale: Für Busch-free@home lassen sich auch Wanddisplays zur Steuerung und Überwachung des Smart-Homes verwenden.

BUSCH-FREE@HOME – BUSCH-JAEGERS KNX-ALTERNATIVE Busch-Jaeger beschränkt sich im Smart-Home-Bereich nicht allein auf KNX. Mit Busch-free@home besitzt das deutsche Unternehmen ebenfalls eine eigens entwickelte Smart-Home-Lösung. Mit Busch-free@home lassen sich keine solch komplexen Projekte wie mit KNX umsetzen, für die meisten Privathäuser und Wohnungen genügt die Lösung jedoch vollkommen. Der Vorteil von Busch-free@home: Die Konfiguration ist deutlich einfacher und die Komponentenpreise sind geringer als bei vergleichbaren KNX-Produkten von Busch-Jaeger. Busch-free@home existiert sowohl als Kabel- als auch als Funkvariante. Es eignet sich also für Neu- und Bestandsbauten. In einem Neubau pro-

fitiert man davon, dass sich eine Kabelinstallation problemlos um Funk-Komponenten erweitern lässt. Zudem arbeitet Buschfree@home mit anderen Busch-Jaeger-Lösungen zusammen. So lassen sich das Türkommunikationssystem Busch-welcome integrieren, das Zutrittskontrollsystem Busch-AccessControl und die Alarmanlage Busch-secure@home. Um den selbstproduzierten Solarstrom im Haus zu nutzen, kann ebenfalls der Batteriespeicher REACT 2 von ABB eingebunden werden. Man ist jedoch nicht rein auf Produkte von Busch-Jaeger und dem Mutterkonzern ABB beschränkt. Buschfree@home versteht sich auch mit dem Musiksystem Sonos, Fernsehern von Bang&Olufsen, der Licht-

www.greenhome.de 89

...ist bezahlbar.

Wir haben ein wunderschönes 150-Quadratmeter-Haus, das uns viel Platz bietet und unser Budget nicht gesprengt hat. /LQGD XQG $OH[DQGHU )UHXQG DXV 3HJQLW]

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LOXONE EIN MINISERVER FÜR DAS GESAMTE SMART-HOME Ein proprietäres System, das gegenüber anderen Herstellern offen ist, erhalten Sie auch von Loxone. Der österreichische Hersteller hat mit seinem Miniserver in den letzten Jahren eine steile Kar-

Foto: Loxone

steuerung Philips Hue, Gartenprodukten von Gardena sowie Haushaltsgeräten von Bosch, Siemens und Miele. Eine neue Kooperation besteht mit Wibutler. Das Smart-Home-System bietet besonders weitreichende Möglichkeiten bei der Heizungssteuerung und unterstützt die Funkstandards EnOcean, Z-Wave und Zigbee, was Busch-free@home weiter gegenüber anderen Herstellern öffnet.

Foto: Loxone x

Zentrale Intelligenz: In Smart-Homes von Loxone laufen beim Miniserver alle Drähte zusammen.

riere hingelegt. Das Besondere an der Smart-HomeZentrale: Auf ihr ist eine leistungsfähige Software installiert, mit der sich nahezu alle Wünsche an ein intelligentes Zuhause umsetzen lässt. Gleichzeitig bleibt die Konfiguration für den Systemintegrator überschaubar. Es gibt sogar die Möglichkeit zur Auto-Konfiguration, wodurch die Grundfunktionen des Smart-Homes per Knopfdruck eingerichtet werden. Da im Miniserver die zentrale Intelligenz des Systems steckt, funktioniert das Smart-Home nur, wenn der Miniserver läuft. Sprich, fällt der Miniserver aus, funktioniert das Smart-Home nicht mehr. Systeme wie KNX bie-

ICH EMPFEHLE DIE KOMBINATION VON FUNK UND KABEL

ten deshalb eine höhere Ausfallsicherheit. Hier können die Komponenten auch ohne Zentrale miteinander kommunizieren und elementare Funktionen wie das Einschalten des Lichts bleiben erhalten. Es gibt jedoch Möglichkeiten, den Miniserver zusätzlich abzusichern, beispielsweise über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung.

OFFEN FÜR ANDERE HERSTELLER

Zahl an Komponenten. Dazu kommen ein eigenes Multiroom-Musiksystem und eine Türstation mit Kamera, Fingerprint-Sensor und CardReader.

An den Miniserver lassen sich Komponenten über die Loxone-eigenen Technologien Loxone Tree (kabelgebunden) und Air (Funk) anlernen. Für Tree und Air bietet Loxone eine stetig wachsende

Darüber hinaus versteht sich der Miniserver mit Produkten anderer Hersteller. So lässt sich der Miniserver über um Erweiterungsmodule Smart-Home-Standards wie

Interview mit Günther Ohland, Vorstandsvorsitzender der SmartHome Initiative Deutschland e.V. Guten Tag, Herr Ohland. Was ist bei einem Neubau besser geeignet - die Funk- oder Kabelvernetzung des Smart-Homes? Das kann man nicht generell beantworten. Heute funktionieren Funk-Systeme genauso gut wie kabelgebundene Systeme. Jedoch haben beide Lösungen ihre eigenen Vorteile. Für kabelgebundene

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Systeme spricht, dass sie eine besonders zuverlässige Signalübertragung erlauben und dass keine Batterien für die Stromversorgung nötig sind. Der Vorteil von Funk-Systemen ist wiederum die flexible Installation. Die Komponenten lassen sich an beliebigen Stellen montieren und die Position lässt sich später auch noch verändern.

Eige Eige ene nes s Bed Be dien nko konz nzep nz ep e ptt:: Loxo Lo xone ne e set etzt ztt auf uf Sch c alterr mi te m t fü f nf nf Tas aste ten, te n, worübe rü berr siich c B Bel eleu euch eu chtu ch tun ng, R ll Ro lllä läde lä den de n un und d Mu M si sk steu st euer eu errn la lass s en n.

Ich persönliche empfehle die Kombination von Funk und Kabel in einem Smart-HomeSystem, worin beide Übertragungsmedien gleichwertig behandelt werden. So lassen sich etwa die Aktoren für Licht oder Rollladen per Kabel ins Smart-Home einbinden, bei den Tastern kommen jedoch FunkKomponenten zum Einsatz, die sich frei platzieren lassen.

Gibt es Preisunterschiede zwischen der Vernetzung per Funk und Kabel? Beim Verwenden von Kabeln entstehen zusätzlichen Kosten für das Verlegen der Leitungen. Im Vergleich zu den Gesamtkosten beim Hausbau fallen diese Kosten jedoch kaum ins Gewicht und sollten nicht der entscheidende Punkt sein. Oft kommt bei der Kabelvernetzung eines SmartHomes der Standard KNX zum Einsatz. Was ist der Grund dafür und welche Alternativen gibt es?


VON GRUND AUF VERNETZT

Die Mitteldeutsche Baumesse

KNX, EnOcean, 1-Wire oder Dali erweitern. Zusätzlich kann die Software des Miniservers über das Heimnetz mit Produkten anderer Hersteller kommunizieren; zum Beispiel mit dem Musiksystem Sonos und der Lichtsteuerung Philips Hue. Dank dieser Offenheit lässt sich auch ein umfassendes Energiemanagement umsetzen, das Photovoltaik-Anlage,

Bei KNX handelt es um einen etablierten, weltumfassenden Standard, der vor allem im gehobenen Preissegment zum Einsatz kommt. Mittlerweile sind die Komponenten jedoch nicht mehr so teuer, wie sie früher einmal waren und sind durchaus mit anderen Lösungen vergleichbar. Die Konfiguration über die Software ETS ist jedoch komplex und aufwendig. Andere Lösungen wie Homematic IP Wired sind im Vergleich dazu deutlich einfacher einzurichten und interessanter für Haushalte mit geringerem Baubudget.

Foto: Busch-Jaeger

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Multifunktionale Taster: Dieses Modell für Buschfree@home ist auf die Steuerung der Musikwiedergabe optimiert.

Und über die Funkvariante können die Nutzer dem System auch einfach selbst Produkte hinzufügen. Was sollte man bei der Installation eines SmartHomes in einem Neubau auf jeden Fall beachten? Alle Haushalte sollten gemeinsam jeden Raum des Hauses durchgehen und aufschreiben, welche Funktionen sie in den einzelnen Räumen haben wollen. Das lässt sich als gute Basis für die spätere Installation verwenden. Vielen Dank für das Gespräch!

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Sie finden uns auf


Foto: eQ-3

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F ex Fl exib ible le Inns al st alla l ti la tion on: P od Pr oduk ukte uk t te wie Raum umum t er th e mo m state und un d Ta Tast stter si s nd n be ei Ho H me mema ma atiic IP als Fun nkund un d kabelgeb nd bu den ene e Varian nte e erhälltl t ic ich.

Zentrale Schnittstelle: Der eQ-3 Homematic IP Wired Access Point stellt die Verbindung der kabelgebundenen Smart-HomeKomponenten zu Smartphone und Internet her. Batteriespeicher und eine Wallbox für das Elektro-Auto berücksichtigt.

HOMEMATIC IP – SMART-HOME FÜR DIE BREITE MASSE Im Gegensatz zu vielen anderen kabelgebundenen Smart-Home-Lösungen soll Homematic IP Wired auch für die breite Masse erschwinglich sein. Das will der deutsche Smart-Home-Anbieter eQ-3 über Produkte mit überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis und einer einfachen Konfiguration erreichen. Die Produktauswahl von Homematic IP Wired ist zwar im Vergleich zur Funkvariante Homematic IP noch überschaubar. Es existieren jedoch die wichtigsten Komponenten, um Beleuchtung, Rollläden und Heizung zu steuern. In der Praxis entscheiden sich viele für die Kombination von Kabel- und Funk-Komponenten. So lassen sich beim Bau des Hauses die kabelgebundenen Aktoren für Beleuch-

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tung, Rollläden und Heizung installieren. Für Taster und andere Sensoren kommen jedoch Funk-Komponenten zum Einsatz, sodass man ihre Position erst beim Einzug festlegen muss.

EINFACHE KONFIGURATION Die Konfiguration des SmartHomes erledigt man über die Smartphone-App, die auch die Steuerung des Hauses übernimmt. Aufgrund der Einfachheit der App ist für die Konfiguration des SmartHomes nicht unbedingt einen Profi nötig. Mit etwas Zeit und technischem Interesse können die Hausherren die Haussteuerung selbst in Betrieb nehmen. Die Einfachheit des Systems bedingt jedoch auch einen eingeschränkten Funktionsumfang. Der zeigt sich unter anderem darin, dass sich kaum Produkte anderer Hersteller integrieren lassen. Für die Kombination mit Produkten anderer Hersteller setzt eQ-3 vor allem auf Vernet-

zungsplattformen, in die sich Homematic IP einbinden lässt. Das sind beispielsweise Home Connect Plus von Bosch, Mediola, Amazon Alexa und Google Assistant.

erklärt Günther Ohland, 1. Vorsitzender der Smart-HomeInitiative Deutschland. „Mit all diesen Lösungen lassen sich die verschiedensten Wünsche umsetzen.“

Wer nach weitreichenderen Möglichkeiten sucht, kann sich anstatt der App-Lösung mit dem Homematic IP Access Point für die Zentrale CCU3 entscheiden. Im Gegensatz zum Access Point ist hier auch der Betrieb ohne Internet möglich. Mit dem größeren Funktionsumfang steigt jedoch die Komplexität der Konfiguration. Wer nicht die Lust und die Zeit hat, sich länger in die CCU3 einzuarbeiten, kann jedoch auch einen Experten beauftragen.

Preislich bestehen jedoch Unterschiede. KNX-Lösungen sind im mittleren bis gehobenem Preissegment angesiedelt, während sich die Systeme von Loxone und Busch-free@home im preislichen Mittelfeld bewegen. eQ-3 will mit Homematic IP und Homematic IP Wired ein System anbieten, dessen Kosten kaum über dem Preis einer konventionellen Elektroinstallation liegen.

FÜR WELCHES SYSTEM ENTSCHEIDEN? Vorteile haben also alle vier vorgestellten Lösungen. Doch für welche entscheiden? „Egal ob KNX, Loxone, Buschfree@home oder Homematic IP, sie alle sind hochwertige und zuverlässige Lösungen“,

Wichtiger als die Systemfrage ist für Günther Ohland jedoch, wer das System installiert. „Wichtiger ist, dass das Smart-Home von einem Systemintegrator installiert wird, der sich mit dem System auskennt.“ So erhält man ein System, das ideal auf die eigenen Anforderungen abgestimmt ist und heute sowie in der Zukunft zuverlässig funktioniert.


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«P PR ROF OFIL OFIL ILE » BIEN-ZENKER

UM DIE ECKE GEDACHT NEUES BIEN-ZENKER-MUSTERHAUS CONCEPT-M FELLBACH

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as neue Musterhaus CONCEPTM Fellbach, das in der FertighausWelt Fellbach seine Pforten für Besucher geöffnet hat, zeigt Persönlichkeit. Im Mittelpunkt steht ein quadratischer, weiß verputzter Baukörper, der von verschiedenen Anbauten und stilvollen Details in Szene gesetzt wird. Mit seiner anspruchsvollen Gestaltung ist das CONCEPT-M Fellbach der Inbegriff für die Variabilität, die die moderne Fertighausarchitektur bietet.

FRISCH, JUNG UND VOLLER SPRITZIGER IDEEN Von jeder Seite präsentiert sich das Gebäude mit einem anderen Gesicht: Auf der Eingangsseite fällt der grau abgesetzte Übereck-Erker ins Auge, der sich auf elegante Weise in ein praktisches Vordach verlängert. Letzteres schützt die schicke Design-Haustür vor Regen und Schmutz. Auf der Giebelseite bleibt der Blick an der grauen Stele hängen, die mit dem Haus verbunden ist und den Freisitz in einen

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attraktiven Rahmen fasst. Ein schönes Detail sind die integrierten LED-Spots, die am Abend wie Sterne erstrahlen und den Bereich in ein sanftes Licht tauchen. Das eigentliche Highlight des Musterhauses wird aber erst sichtbar, wenn man den Garten betritt. Über einem zweiten Übereck-Erker, ebenfalls in grau gehalten, thront seitlich versetzt ein Zwerchgiebel. Mit seinem markanten Flachdach greift es die puristische Formensprache der Erker auf und steht damit im klaren Kontrast zum eher klassisch anmutenden Satteldach. Zusammen mit der auffälligen Farbgebung verleiht der Zwerchgiebel dem Musterhaus einen unverwechselbaren Charakter. Untermalt wird das frische Design vom spannenden Zusammenspiel unterschiedlicher Fensterformate: Sie reichen von schlanken Lichtbändern über bodentiefe Fenstertüren bis hin zu raumhohen Glaselementen.

WOHNTRAUM FÜR JUNGE FAMILIEN Im Inneren eröffnet sich eine großzügige Wohnwelt für bis zu vier Personen. Weitläufige Gemeinschaftsräume und gemütliche Rückzugs- und Ruhebereiche werden ergänzt um flexibel nutzbare Flächen. Abgerundet wird das Raumkonzept von cleveren Stauraumlösungen. So bleiben die Wohn- und Privaträume stets aufgeräumt. Betreten wird das Musterhaus über eine luftige Diele, die dank der beeindruckenden Offenheit des Grundrisses zum Teil des Wohngeschehens wird. Mit einer Fläche von mehr als 12 m2 können sich hier auch mehrere Personen gleichzeitig aufhalten, ohne dass Gedränge entsteht. Wer gerne Besuch empfängt, wird diesen Vorteil zu schätzen wissen! Rechts schließt sich ein Gäste-WC an, links gelangt man in den Technikraum sowie vorderen Erker. Als edles Home-


« PR PRO OF FIL ILE » BIEN-ZENKER

office eingerichtet, ist er der Traum für alle Selbstständigen und Angestellten, die ihren Beruf regelmäßig zu Hause ausüben. Durch die räumliche und vor allem auch akustische Trennung vom Familientrubel lässt es sich hier konzentriert arbeiten. Umgekehrt können auch Geschäftspartner im heimischen Büro empfangen werden, ohne dass die Privatsphäre der Bewohner gestört wird. Work-LifeBalance in ihrer schönsten Form!

FREIRÄUME GENIESSEN Am Nachmittag finden sich alle großen und kleinen Bewohner im großzügigen Wohn-, Ess- und Kochbereich ein, der mit seiner Transparenz begeistert. Über die zahlreichen Fenster wird das Raumensemble mit Tageslicht geflutet. Unterstrichen wird das luftigleichte Raumgefühl durch das helle Interieur. Dekoobjekte wie die roten Sofakissen oder die rote Stehlampe setzen nicht nur optische Akzente. Geschickt schlagen sie zugleich einen Bogen zur äußeren Gestaltung.

Unkonventionell wurden die einzelnen Funktionsbereiche angeordnet: Neben der filigranen, geradläufigen Treppe liegt der Kochbereich, an den sich eine erstaunlich geräumige Speisekammer anschließt. Die klassische Einbauküche mit Hängeschränken auf Kopfhöhe sucht man hier vergebens. Stattdessen dominiert eine sehr große, l-förmige Kücheninsel, die frei im Raum positioniert wurde, das Geschehen. Sie bietet nicht nur viel Platz zum Schnippeln, Brutzeln und Spülen, sondern auch zum Abstellen und Aufbewahren von Geschirr, Töpfen und Pfannen. Zum Verweilen laden die große Couchlandschaft , die sich im hinteren Erker erstreckt, sowie das gemütliche Sitzfenster ein. Was gibt es Schöneres, als es sich an einem verschneiten Wintertag auf einem der Sitzplätze mit einem Buch und einer Decke gemütlich zu machen und den Blick in die Natur zu genießen? An warmen Sommertagen kann die Schiebetür zur Terrasse weit geöffnet

werden, sodass ein fließender Übergang ins Grüne entsteht.

LUXUS FÜR VIER Das Obergeschoss empfängt die Besucher mit einer Galerie, die durch den Zwerchgiebel an Helligkeit und Weite gewinnt. Dank des hohen Kniestocks von 1,80 m muss auch in den Privaträumen niemand den Kopf einziehen. Sie teilen sich in zwei Trakte: Rechts liegen zwei helle Kinderzimmer, die einen großen Gestaltungsspielraum für den Nachwuchs eröffnen. Um die morgendliche Rushhour zu entzerren, wurde ein separates Kinderbad mit Dusche angegliedert. Für ausreichend Tageslicht sorgen nicht nur die Lichtbänder, sondern auch die Dachflächenfenster. Links befindet sich das Schlafzimmer der Eltern mit En-suiteAnkleide sowie das Familienbad mit Walkin-Dusche und freistehender Badewanne. Das Musterhaus CONCEPT-M Fellbach erweist sich als perfekte Inspirationsquelle für Baufamilien mit gehobenem Geschmack. Ein Besuch lohnt sich!

KONTAKT: Bien-Zenker GmbH • Am Distelrasen 2 • 36381 Schlüchtern Tel.: 0 66 61/98 0 • E-Mail: info@bien-zenker.de • www.bien-zenker.de

www.greenhome.de 95


«P PR ROF OFIL ILE IL E » LÉONWOOD®

IM EINKLANG MIT DER NATUR HOLZHAUS „FINNARI“ VON LÉONWOOD®

D

as Motto beim „Finnari“ ist ganz klar: bewusst unauffällig. Keine Schnörkel, keine knalligen Farben, keine Extravaganz – hier herrscht Bodenständigkeit durch und durch. Genau das macht das „Finnari“ so sehenswert. Von außen präsentiert es sich sehr klassisch. Mit seinem rechteckigen Grundriss, dem gediegenem Walmdach und den grünen Fenstern schmiegt sich das Haus an seine natürliche Umgebung. Durch die großen Dachüberstände ringsherum wird das Holz noch mehr geschützt und die Eingangstür kann trockenen Fußes erreicht werden. Auf der Rückseite des Hauses befindet sich eine kleine, überdachte Terrasse, die einen entspannten Rückzugsort bietet. Von hier aus ist der Blick in die Natur völlig frei. Darüber hinaus verbreitet das „Finnari“ willkommenen Urlaubscharme, da es an ein Ferienhäuschen am Meer erinnert. Urlaub daheim ist damit vorprogrammiert!

HOLZHAUS „FINNARI“: DAS PLATZWUNDER Bei näherem Hinsehen erkennt man hier ein wahres Platzwunder: auf einer Wohnfläche von satten 200m2

hat eine größere Familie ohne Probleme mehr als genügend Platz sich individuell zu entfalten. Das „Finnari“ verfügt über ein klares, offen gestaltetes Wohnraumkonzept. Hier spielt sich das gesamte Leben im Erdgeschoss ab. Durch die ebenerdige Bauweise ist dieses Blockhaus bestens für altersgerechtes Wohnen geeignet. Der Eingangsbereich mit Garderobe führt direkt zum Mittelpunkt des Hauses: dem Wohnbereich mit integriertem Esszimmer und Küche. Dieser ist dank großer Fensterfronten lichtdurchflutet und wirkt so besonders einladend. Er nimmt mit fast 60m2 die Hälfte der gesamten Fläche des Erdgeschosses ein. Von hier aus ist die Terrasse zugänglich, die entspannte Stunden verspricht. Vom Wohnbereich zweigen alle weiteren Räume ab. Neben zwei Kinderzimmern, die gleich groß sind, beherbergt das Erdgeschoss noch ein Badezimmer, ein Schlafzimmer mit separatem Ankleidebereich und einen Hausanschlussraum, der von der Küche aus zugänglich ist. Der Dachboden wird ausschließlich als Abstellmöglichkeit genutzt und beinhaltet drei getrennte Räume, die als Lager dienen.

HOLZHAUS „FINNARI“: BESONDERS VIEL HOLZ! Dieses Haus wurde mit der BIO-Doppelwand® von LéonWood® realisiert. Diese Wandvariante besteht aus einem dreischaligen Aufbau: zwei außenliegende Schichten aus atmungsaktivem Holz umschließen die innenliegende Korkdämmung, die nach der Montage der Blockbohlen in die Wand geschüttet wird. Das Zusammenspiel aus Holz und Kork schafft hervorragende Wärmedämmeigenschaften und ein ausgezeichnetes Wohnraumgefühl. Hier entsteht die Wandausführung mit stärkeren, 92mm dicken Blockbohlen anstelle der Standardvariante von 68mm. Das Doppel-D-Profil der Blockbohle, das hier verbaut wurde, betont das elegante Antlitz des Blockhauses von innen und außen. Wenn Sie mal ein wenig Abwechslung in Ihr Leben bringen wollen und dem Alltag entfliehen möchten, sind Sie im „Finnari“ genau richtig. Dieses Blockhaus sprüht nur so vor Urlaubscharme und verspricht sofortige Entspannung im Einklang mit der Natur. Warum erst wegfahren, um Urlaub zu machen, wenn ein Urlaub daheim doch so viel vielversprechender ist?

LéonWood® Holz-Blockhaus GmbH • Mauster Dorfstraße 78 • 03185 Teichland - OT Maust (Landkreis Spree-Neiße) Tel.: +49 (0) 3 56 01/8 88 88 • E-Mail: leonwoodzentrale@leonwood.de • www.leonwood.de

96 greenhome März | April


«P PR ROF OFIL ILE » LÉONWOOD®


« PROFILE » BAUFRITZ

„FREIRAUM“ – DAS HAUS FÜR DIE BESTE LEBENSPHASE BARRIEREARMER BUNGALOW FÜR ZWEI PERSONEN

S

ich in seiner wiedergewonnenen Freiheit aufgehoben fühlen, weil sich Planungsexperten ausgereifte Gedanken um das Wohlergehen gemacht haben: ‚Freiraum‘ setzt mit kompakter, moderner Architektur den Schwerpunkt auf Komfort und altersgerechtes Bauen. Der Grundriss mit offenem, lichtverwöhntem Wohn- und Essbereich, luftigem Schlafzimmer, Wellnessbad und komfortablem Gästeoder Hobbyzimmer wirkt äußerst großzügig, bewusst reduziert und zeitgemäß. Egal, ob im Stehen, Sitzen oder Liegen – aus allen Positionen und Perspektiven fällt der Blick hinaus in den Garten. Der Zugang zur Holzterrasse ist ungehindert, weil das Parkett im Wohnbereich bis an die bodentiefen Fensterscheiben reicht. Die Türen und Fenster lassen sich besonders leicht bedienen, Jalousien und Rollläden sind elektrisch steuerbar. Das Bad mit Sauna, Liegefenster und bodengleicher Dusche verwöhnt Körper, Geist und Seele jeden Tag. Hochwertige Schreiner-

möbel wie das Bibliotheksregal um die Schlafzimmertür sorgen für gesundes Wohlbefinden. Zugleich baut der schwellenlose Bungalow mit vielen Details klug vor: Alle Räume sind bequem selbst mit Rollstuhl oder Rollator erreichbar, Türen und Laufwege wurden besonders breit geplant. Die Spülmaschine mit Extrahöhe schont den Rücken, eine clever eingebaute Bank im Entree erleichtert das Anziehen, die robuste Holzbank im Essbereich spart Platz.

WO EXKLUSIVE GESTALTUNG ZUM TRAGEN KOMMT Der höchste, ästhetische Standard von ‚Freiraum‘ beginnt schon außen: Ein durchdachtes Eingangsmodul mit integrierten Boxen bietet Platz für Pakete und Gartenutensilien. Zugleich führt von hier aus ein überdachter Zugang in den Garten. Der vorgezogene Überstand des Satteldaches erlaubt, geschützt auf der Terrasse zu sitzen. Die in der Dachuntersicht verwendete Bio-Weißtanne

setzt sich im Inneren des Bungalows an der Decke harmonisch fort. Weil Genuss in dieser Lebensphase eine Schlüsselrolle spielt, rückt die puristische Kücheninsel aus Metall als Blickfänger in den Wohnraum. Ihre massive Steinarbeitsplatte mit natürlicher Bruchkante ist ein formvollendetes und zeitloses Statement für Design-Liebhaber. Die gerahmten Fenster nehmen den Farbton der Kücheninsel elegant auf, die heimischen Hölzer Weißtanne und Esche geben im gesamten Bungalow den Takt vor und vermitteln ein natürliches, leichtes Wohngefühl.

WOHNEN MIT WOHNGESUNDER PERSPEKTIVE Natürlich folgt auch der Bungalow ‚Freiraum‘ dem Leitsatz des Unternehmens ‚Wir bauen Gesundheit‘. Verwendet werden 100 % schadstoffgeprüfte, baubiologisch einwandfreie Materialien. Der Holzanteil liegt bei 85 %. Gedämmt wird mit der natureplus geprüften und IBN-zertifizierten Baufritz-Bio-Dämmung HOIZ.

KONTAKT: Bau-Fritz GmbH & Co. KG • Alpenweg 25 • 87746 Erkheim Tel.: +49 (0) 83 36/90 00 • E-Mail: info@baufritz.com • www.baufritz.com

98 greenhome März | April


« PROFILE » BEILHARZ HAUS

EBENERDIG LEBEN – EINE ETAGE FÜR ALLES INDIVIDUELL GEPLANTE BUNGALOWS VON BEILHARZ HAUS

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as Architektenhaus 772.606 besticht mit einer optimalen Raumnutzung, welches von einem Walmdach überspannt wird. Die intelligente Raumaufteilung bietet Platz für zwei Schlafzimmer und zwei separate Bäder – reichlich Raum für ein komfortables Wohnen. Hier ist eine Wohlfühlatmosphäre vorprogrammiert. Verschiedene Besonderheiten machen diesen Bungalow sowohl optisch ansprechend als auch im Alltag komfortabel. Er besticht desweiteren durch seinen großzügig gehaltenen Flur. Dort befindet sich zusätzlicher Stauraum, der durch eine Einschubtreppe zum Dachboden erreichbar ist – ein weiteres Plus für die Bauherren. Ein optisches Highlight hingegen ist der offene Koch-, Wohn- und Essbereich, der durch den Einsatz großer Terrassentüren mit Licht durchflutet wird. Die Terrasse ist über Hebe-Schiebe-Elemente begehbar. Die Waschmaschine und der Trockner finden ihren Platz im Technikraum.

So wie jedes Beilharz Haus ist auch dieses Architektenhaus ein hochwertiges, ökologisches Energiesparhaus aus dem nachwachsenden Naturbaustoff Holz. Das Wärmedämmsystem „ÖkoPur“ mit seiner biologischen Holzfaserdämmung ohne chemische Stabilisierungsträger ist verantwortlich für eine überdurchschnittlich gute Energiebilanz. Das System umfasst Außenwände, Innenwände, Decken und Dach. Der sichere Weg zum eigenen Haus benötigt vor allem die Entscheidung für einen soliden Baupartner. Als in vierter Generation geführtes Familienunternehmen mit über 85-jähriger Holzbautradition und mehr als 1.600 gebauten Häusern steht Beilharz Haus für Kontinuität und Beständigkeit. Auf Basis unserer Philosophie „Ökologie, Architektur, Qualität und Sicherheit – von Menschen für Menschen“ verwirklichen wir den Traum vom Eigenheim: Als individuell geplantes Architektenhaus oder Modulhaus im Baukastensystem.

KONTAKT: Beilharz GmbH & Co. KG • Rosenfelder Straße 100 • 72189 Vöhringen • Tel.: 0 74 54/95 88-0 • Instagram: beilharzhaus • www.beilharz-haus.de

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« PROFILE » CHIEMGAUER HOLZHAUS

BLOCKHAUS LANDSBERG TRAUM-(FERIEN) HAUS FÜR DIE GENERATION 50+ bilie bebaut. Die Bauherren entschieden sich dafür nur den Wohntrakt abzureißen. Der Keller bzw. die Souterrainwohnung blieben erhalten. Das Fundament für das Holzhaus und den Materialwechsel war somit bereits geschaffen. Und dort verwirklichten die Bauherren ihren persönlichen Traum von Gemütlichkeit. Der großzügige Wohnraum lädt zu geselligen Abenden ein. In den Sommermonaten lassen die verglasten Schiebetüren die Terrasse mit der Wohnküche verbinden. In der kalten Jahreszeit sorgt ein Kamin für die perfekte Winterstimmung.

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enn wir in den Urlaub fahren, dann wünschen wir uns nicht nur eine Auszeit vom Alltag. Wir suchen vielmehr nach einem Ort des Wohlfühlens, der Entspannung und der Regeneration. Diese Gedanken hatten auch die Bauherren des Blockhaus Landsberg aus dem Hause Chiemgauer Holzhaus. Sie wollten in ihrem Feriendomizil nicht nur die malerische Umgebung genießen, sondern entschieden sich bewusst für die gesundheitlichen Vorzüge von massiven, leim-, metall- und bauchemiefreien Holzwänden: So ist zum Beispiel die gute Innenraumqualität nicht nur auf dem Papier nachweisbar. Die Bauherren haben das Gefühl aufatmen zu können, sobald sie ihr Holzhaus betreten. Die unbehandelten Holzwände verströmen immer einen leichten Holzduft, der den Besucher sofort in eine behagliche Stimmung versetzt. Aber nicht nur der emotionale Faktor spielt hier eine große Rolle, sondern auch der nachweißbare gesundheitliche Mehrwert. Dass sich ge-

sundheitliche Beschwerden, wie z.B. Kopfschmerzen, Hautprobleme, Atemwegsbeschwerden und Schlafstörungen deutlich reduzierten, wurde von einer Studie der TU München nachgewiesen. Die Qualität der Innenraumluft in einem Holzhaus, schneidet somit im direkten Vergleich zur konventionellen Bauweise deutlich besser ab. Diese einzigartige Atomsphäre war auch der Grund, warum das Ferienhaus ein Holzhaus werden sollte.

Um diesen Traum zu realisieren, gab es verschiedene Überlegungen bezüglich der Umsetzung. Der Baugrund befand sich nicht in einem Neubaugebiet, sondern war noch mit einer Bestandsimmo-

Für wen das Feuer im Wohnzimmer nicht ausreicht, der kann sich in der Sauna im Keller aufwärmen. Denn das Haus bietet trotz seines rustikalen Erscheinungsbildes die neueste Technik und Komfort auf allen Ebenen. Die komplette Haustechnik kann über ein Smarthome-System auch über weite Distanzen bedient und kontrolliert werden. Die Heizung läuft also schon und die Sauna ist vorgewärmt – nur das Kaminfeuer muss dann noch selbst angezündet werden. Wenn man sich von den Bauherren durch ihr Traum(Ferien-)haus führen lässt, dann spürt man die Begeisterung für das Bauen mit Holz. Denn eines steht definitiv fest: Würden sie nochmal bauen, dann würde die Wahl immer wieder auf diesen vielseitigen Rohstoff fallen.

KONTAKT: Chiemgauer Holzhaus LSP Holzbau GmbH & Co. KG • Seiboldsdorfer Mühle 1a • 83278 Traunstein Tel.: +49 (0) 8 61/16 61 920 • E-Mail: info@chiemgauer-holzhaus.de • www.chiemgauer-holzhaus.de

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« PROFILE » DANHAUS

KLASSIKER BLEIBEN IMMER IN MODE DER BAUHAUS-STIL IST AUCH NACH ÜBER 100 JAHREN STARK GEFRAGT

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s gibt zeitlose Dinge, die immer modern wirken. Der Architektur- und Designstil der Bauhaus-Epoche gehört ohne Zweifel dazu. Im Jahr 2019 feierte das Bauhaus sein 100-jähriges Jubiläum – und bleibt in Form verschiedenster Hausentwürfe bei Bauherren beliebt wie eh und je. Gegründet 1919 in Weimar, erlebte das Bauhaus von 1925 bis 1932 seine Blütezeit und gilt als Ursprung der klassischen Moderne. Aktuell, erlebt die Bauhaus-Architektur viel mehr als ein Comeback.

BAUHAUS-LOOK REALISIERT MIT MODERNEN MATERIALIEN Bautechniken und -materialien haben sich in dem vergangenen Jahrhundert natürlich grundlegend verändert. Daher überrascht es nicht, dass sich klassische BauhausFormen heute mit hoher Energieeffizienz, guter Wärmedämmung und einer einfachen, zeitsparenden Bauweise verwirklichen lassen. Der Flensburger Fertighaus-

anbieter Danhaus beispielsweise hat zum Bauhaus-Jubiläum eine neue EigenheimSerie entwickelt, die sich, gemäß dem späten Funktionalismus der Architektur, am bekannten Leitspruch „form follows function“ orientiert. Funktionalität, nachhaltiges und energieeffizientes Wohnen stellen die inneren Werte des Neubaus in klassischer Optik dar. Dabei fiel die Wahl auf ein modernes, zweigeschossiges Haus mit Flachdach. Es ist als KfW-40 Plus Effizienzhaus ausgelegt, wird umweltfreundlich und energiesparend mit einer Luft-Direktwärmepumpe mit zusätzlicher Kühlfunktion beheizt sowie klimatisiert und verfügt über eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Zur attraktiven Optik trägt auch die pflegeleichte Vollklinker-Fassade bei, mit zusätzlichen farblichen Akzenten zwischen den Fenstern.

NEUBAU INDIVIDUELL AN DIE EIGENEN WÜNSCHE ANPASSEN Gleichzeitig arbeitet der Anbieter an

einer neuen Serie, die vom Bungalow bis zur Stadtvilla fünf verschiedene Haustypen umfasst. Alle haben gemeinsam, dass sich der Bauhaus-Stil individuell an die Bedürfnisse und Wünsche der Bauherren anpassen lässt. Insbesondere auch für vorrausschauendes Bauen bzw. Bauen 50Plus. Zum Beispiel mit einer Einliegerwohnung: Denn wenn die Kinder aus dem Haus sind, kann die Wohnung später von einer Pflegekraft bezogen werden. Ein Bungalow ist beispielsweise perfekt für ein barrierefreies Leben auf einer Ebene. Fachberater informieren in einem der bundesweit 19 Musterhausausstellungen und Verkaufsrepräsentanzen ausführlich über die Möglichkeiten. In der Musterhaus-Ausstellung „Eigenheim und Garten“ in Bad Vilbel bei Frankfurt ist das Danhaus „Silkeborg“ in natura zu erleben. Mehr Informationen zu dieser und weiteren Ausstellungen finden Sie unter: www.danhaus.de.

KONTAKT: Danhaus GmbH • Heideland-Ost 7 • 24976 Flensburg Tel.: +49 (0) 4 61/95 05 0 • Fax.: +49 (0) 4 61/95 05 55 • E-Mail: info@danhaus.de • www.danhaus.de

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« PROFILE » DANWOOD

GROSSER AUFTRITT FÜR KLEINE STADTVILLA „PARK 131W“ VON DAN-WOOD HOUSE

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at das Grundstück keine riesigen Ausmaße, ist es vorteilhaft, wenn zweigeschossiges Bauen erlaubt ist. So gewinnt man gleich mehr Raum im oberen Geschoss, kann die Möbel flexibler positionieren und hat mehr Luft nach oben. In diesem Haus von DAN-WOOD House, das der klassischen Aufteilung „unten wohnen, oben schlafen“ folgt, sind drei relativ große Schlafzimmer unter dem eleganten Walmdach untergebracht – darunter relativ großzügige Kinderzimmer. Das Familienbad ist mit Dusche und der Badewanne gut ausgestattet und bietet sogar Platz für ein Doppelwaschbecken. So ein Platzangebot überrascht dann doch bei den eher knapp gehaltenen Abmessungen des Hauses von 8,62 m x 9,33 m. Gerade bei jungen Familien, die bei Grundstück und Haus bei den heutigen Preisen mehr denn je aufs Budget achten müssen, kommen solch kompakte Grundrisse gut an. Durch zahlreich Fenster – darunter große Panoramafenster im Erdgeschoss,

weiten sich die Räume dank Blick ins Grüne nicht nur optisch, sie sind auch ausgesprochen hell und freundlich. Da darf man es sich erlauben, auch dunkle Farben ins Haus zu holen. Klare Linien, dunkles Holz und viel Anthrazit bei Möbeln und Böden bestimmen daher das Einrichtungskonzept in diesem Haus. Alles wirkt wie aus einem

Guss, und die Beschränkung auf wenige Farben bringt vor allem Ruhe und Weite in die gut zonierten Funktionsbereiche im offenen Erdgeschoss. Alles in allem zeigt die kompakte Stadtvilla, dass es sich auch auf relativ kleinem Raum stilvoll und komfortabel wohnen und leben lässt. Und energiesparend – denn bis hin zum Effizienzhausstandard 40 Plus ist alles möglich.

KONTAKT: Danwood S.A. Niederlassung Berlin • Justus-von-Liebig-Str. 7 • 12489 Berlin Tel.: 030-67 82 39 80 • E-Mail: info@danwood.de • www.danwood.de

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« PROFILE » FINGERHAUS

GROSS GENUG FÜR ZWEI BARRIEREARMER BUNGALOW FÜR VIEL LEBENSQUALITÄT

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m hessischen Allertshausen ist der puristische, lang gestreckte Bungalow etwas Besonderes. Als nach dem Einzug der Stromableser kam, der erste Besucher bei Udo Handloser und Roswitha Scholz, fragte er verwundert: „Wann kommt denn das Dach?“. Die Bauleute waren solche Kommentare schon gewohnt. „Wir haben eben das einzige Flachdach im Dorf“, sagt der Bauherr lachend. Der 63-Jährige gibt zu, dass er anfangs auch skeptisch war. Als ehemaliger Schwimmmeister kannte er den Stress mit dem undichten Flachdach der Schwimmhalle nur zu gut. Aber bei seinem Finger-Haus ist alles hochwertig abgedichtet, allein schon aufgrund der Gefälledämmung. „Da steht kein Regenwasser drauf“, versichert er. Das Dach ist in jeder Hinsicht dicht, der Schnee bleibt im Winter gleichmäßig liegen. Ein Beweis für die Bauleute, dass die Qualität der ganzen Dachkonstruktion „richtig gut“ ist.

Udo Handloser und Roswitha Scholz (64) sind mit ihrem Finger-Haus NIVO 95 F rundum zufrieden. Sie loben den cleveren Grundriss – der Wohn-Essbereich mit Küche sowie das Arbeitszimmer liegen zur Südseite hin, der Schlafraum mit Ankleide und Bad sowie der Hauswirtschaftsraum zeigen nach Norden bzw. zur Straße. Insgesamt sind es knapp unter 100 Quadratmeter – das reicht für zwei Personen und einen Hund. Zuvor wohnte das Paar auch in einem Einfamilienhaus, rund zehn Kilometer entfernt. Dort fühlten sie sich zwar auch wohl, aber das Gesamtpaket passte nicht mehr zu ihrer Lebenssituation. Das 100 Jahre alte Gebäude war zu groß und im Laufe der Zeit mehrfach an- und umgebaut worden. Zu fast jedem Zimmer führte der Weg über Treppen. Da die Knie der Bauherrn immer häufiger schmerzten, fassten sie den Entschluss: „Wir verkaufen – und bauen neu!“

Zunächst konnte sich das Paar nicht vorstellen, wie die Grundrisse in der Realität aussehen würden. Und die Größe? 95 Quadratmeter – die kamen ihnen auf den ersten Blick zu klein vor. Schließlich lebten sie zu dem Zeitpunkt der Entscheidung auf 150 Quadratmetern. „Wir unterbrechen jetzt mal kurz“, habe der Berater zu dem Paar mitten im Beratungsgespräch gesagt, „wir setzen uns ins Auto und schauen uns ein Haus an.“ Also fuhren sie zu dritt in den Nachbarort zu einer Baustelle für ein ganz ähnliches Haus. Als sie durch die Räume gingen, machte es Klick. „Schick“, dachten sich die beiden und fanden es auch groß genug. Sie mochten vor allem den privaten Bereich mit Schlafraum, Ankleide und Bad. „Das gehört nur uns allein“, sagten sie sich. Ein Büro oder Arbeitszimmer war ihnen auch wichtig. In dem Raum könnte später mal eine Pflegekraft wohnen. Und für das angrenzende Gäste-WC planten sie gleich eine Dusche ein. Dieser realistische Blick in die Zukunft zeigt sich bei den Bauleuten auch im großen, barrierearmen Badezimmer. In der Mitte blieb ausreichend Platz und Bewegungsfreiheit für einen Rollstuhl. Man sieht sofort, dass beide in ihrem neuen Zuhause glücklich sind. „Jederzeit wieder“, sagen sie zum Thema Bauen mit FingerHaus. Jetzt warten sie nur noch darauf, dass die kleinen Bäumchen schnell wachsen und Schatten spenden.

KONTAKT: FingerHaus GmbH • Auestraße 45 • 35066 Frankenberg/Eder Tel.: 0 64 51/504-560 • E-Mail: hausbau@fingerhaus.de • www.fingerhaus.de

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« PROFILE » FINGERHUT HAUS

WOHNVIELFALT AUF EINER ETAGE IM MODERNEN BUNGALOW DURCHDACHTES WOHNEN IM ERDGESCHOSS – DIES ERMÖGLICHT DER GERADLINIGE PULTDACH-BUNGALOW „NIVELO“ VON FINGERHUT HAUS.

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nsbesondere die Außengestaltung, das Dach und die Fassade charakterisieren die moderne Architektur. Auch der Grundriss des Bungalows besticht durch seine zeitgemäße Form und unterstützt zudem die stilvolle Optik der Innenräume. Die intelligente Raumaufteilung ermöglicht komfortables ebenerdiges Wohnen. Den größten räumlichen Part bildet das kombinierte Wohn- und Esszimmer mit angrenzender geschlossener Küche. Die großzügige Terrasse

lädt zu einem Barbecue oder ein Sonnenbad an warmen Tagen ein. Zudem verfügt der Bungalow über ein Schlafzimmer mit angrenzendem Bad, einem Büro, ein Gäste-WC, Hauswirtschaftssowie separatem Technikraum. Der Bungalow „Nivelo“ von Fingerhut wurde konzipiert für Paare und Singles, ist jedoch mit kleinen Änderungen der Wohnräume auch für eine dreiköpfige Familie geeignet, die das komfortable ebenerdige Wohnen favorisiert.

KONTAKT: Fingerhut Haus GmbH & Co. KG • Hauptstraße 46 • 57520 Neunkhausen/WW. Tel.: +49 (0) 26 61 / 95 64-0 • Fax: +49 (0) 26 61 / 95 64-64 • E-Mail: info@fingerhuthaus.de • www.fingerhuthaus.de

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« PROFILE » GUSSEK HAUS

GEMEINSAM STARK EINST SELBSTVERSTÄNDLICH, SPÄTER EHER VERPÖNT, ERLEBT DAS WOHNKONZEPT "JUNG UND ALT GEMEINSAM UNTER EINEM DACH" GERADE EINE ECHT RENAISSANCE. EIN GANZ BESONDERES GENERATIONEN KONZEPT, VON DEM ALLE BEWOHNER PROFITIEREN. WIR ERKLÄREN, WARUM DIESES KONZEPT ZUKUNFTSFÄHIG IST. generationen(doppel)haus. Zahlreiche große, bodentiefe Fenster sorgen für eine optimale Belichtung der Innenräume und einen fließenden Übergang zum Garten.

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sie sich, indem sie den Senioren bei anstrengenden Heimwerkerarbeiten, im Haushalt oder bei den Einkäufen helfen. Wenn die Großeltern älter werden und vielleicht einmal Hilfe benötigen, können sie dank der familiären Nähe einen sorgenfreien Lebensabend genießen. So haben alle Familienmitglieder die Möglichkeit, füreinander da zu sein und sich besser zu unterstützen. Und das Beste: Da GUSSEK-Häuser nach hochwertigen Qualitätsstandards im Werk vorgefertigt und dann innerhalb kurzer Zeit auf der Baustelle montiert werden, müssen Sie auf das gemeinsame Wohnglück nicht lange warten.

STADTHAUS - BARCELONA Dass ein Mehrfamilienhaus nicht nur praktisch sondern auch modern ist, beweist das Modell Barcelona. Die Einliegerwohnung im Penthouse des im kubistischen Bauhausstil gehaltenen Stadthauses erreicht man über einen eigenen Treppenaufgang.

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er in Ballungsgebieten einen Bauplatz ergattern möchte, muss heute einen langen Atem haben – oder einen entsprechend großen Geldbeutel. Bezahlbares Bauland wird immer knapper, während die Grundstückspreise weiter steigen. Dabei gibt es eine clevere Alternative zum klassischen Einfamilienhaus: Bündeln Sie doch Ihre finanziellen Kräfte und bauen Sie gemeinsam mit der Familie ein Mehrgenerationenhaus! So verdoppeln Sie das vorhandene Budget und schlagen gleichzeitig dem hart umkämpften Grundstücksmarkt ein Schnippchen: Denn bereits ein Doppel oder Zweifamilienhaus benötigt weniger Platz als zwei frei stehende Einfamilienhäuser. Diesen Effekt können Sie noch besser ausnutzen, wenn Sie sich für ein Haus mit Einliegerwohnung entscheiden. Hier ist in das Familienhaus eine zweite, meist kleinere Wohnung integriert. Dank der Aufteilung in zwei eigenständige Wohneinheiten und der klaren räumlichen Trennung haben alle Bewohner genügend Freiraum für individuelle Bedürfnisse und können sich jederzeit zurückziehen. Gleichzeitig ist die Familie bei Bedarf in Reichweite und genießt alle Vorzüge des Zusammenlebens.

ANCONA – ZWEIFAMILIENHAUS MIT FLACHDACH Das luxuriöse Zweifamilienhaus in Bauhaus-Optik beeindruckt mit seiner klaren und puristischen Linienführung. In der Wohnung im Erdgeschoss verbindet der Verteilerflur zwei Kinderzimmer, das Elternschlafzimmer sowie einen 53 Quadratmeter großen Wohnraum. Die Dachgeschosswohnung verfügt über einen optimal geschnittenen Wohnraum mit traumhaft schönem Balkon, Schlafzimmer, Gästezimmer und einem hochwertig ausgestatteten Bad.

Die Kinder freuen sich, wenn sie mehr Zeit mit Oma und Opa verbringen können. Für berufstätige Eltern bedeutet das vor allem in stressigen Zeiten eine Erleichterung – wenn es im Job mal hoch hergeht und wichtige Termine anstehen, müssen sie keinen Babysitter engagieren, sondern können die Kinderbetreuung beruhigt in vertraute Hände legen. Im Gegenzug revanchieren

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ALLE FÜR EINEN, EINER FÜR ALLE

FERTIGHAUS MALMÖ Auch der Doppelhausentwurf mit geräumigen 135 Quadratmeter Wohnfläche pro Einheit eignet sich perfekt als Mehr-

KONTAKT: GUSSEK HAUS Franz Gussek GmbH & Co. KG • Euregiostr. 7 • 48527 Nordhorn Tel.: +49 (0) 59 21/1 74-0 • E-Mail: hausinfo@gussek.de • www.gussek-haus.de

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« PROFILE » ISARTALER HOLZHAUS

SÜDSTAATENFLAIR IM FRANKENLAND DAS TRADITIONSUNTERNEHMEN ISARTALER HOLZHAUS AUS OBERBAYERN IST SEIT JAHRZEHNTEN FÜR DIE VIELFALT IHRER INDIVIDUELL GEPLANTEN ARCHITEKTENHÄUSER BEKANNT.

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eim Haus „Lärchensee“ hat die Bauherrenschaft all ihre Erfahrung aus den internationalen Wohnorten ihrer sehr erlebnisreichen Berufsjahre eingebracht. Wichtig war für den nächsten Lebensabschnitt, dass das neue Heim zukunftsträchtig geplant, auf einer Ebene, alle Wohn- Schlaf und Lebensbereiche bietet. Das Haus sollte einen leichten, beschwingten, internationalen Flair ausstrahlen, jedoch sehr solide und energetisch optimiert gebaut werden.

So stand schon nach der Besichtigung der Werkstatt in Holzkirchen fest, dass es ein individuelles Holzhaus, in handwerklicher, güteüberwachten Ausführung, werden soll. Durch die Luft-Wasser-Wärmepumpe in Verbindung mit der Fußbodenheizung, der hervorragend gedämmten und diffusionsoffenen Holzkonstruktion, wurde ein optimales Wohnraumklima erreicht. Die weiten Vordächer halten

das Haus in den immer wärmer werdenden fränkischen Sommern beschattet und somit angenehm kühl. Im Winter bringt die tiefstehende Sonne über großzügige Verglasungen in Süden und Westen enorme, solare Wärmegewinne. Ganz besonders geschätzt wird von der Bauherrenschaft die wettergeschützte Veranda und die überdachte Süd-Westterrasse.

KONTAKT: Isartaler Holzhaus GmbH & Co. KG • Münchner Str. 56 • 83607 Holzkirchen Tel.: +49 (0) 80 24/30 04-0 • E-Mail: info@isartaler-holzhaus.de • www.isartaler-holzhaus.de

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« PROFILE » KEITEL-HAUS

FLEXIBEL AUF EINER EBENE HAUS BADER VON KEITEL HAUS

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ei genauer Betrachtung ist ein Bungalow die ideale Wohnform, bietet er doch ein Leben ohne Treppensteigen und die Nähe zur Natur in allen Räumen. Allerdings stellt er besondere Anforderungen an den Bauplatz, weil er sich nicht in die Höhe, sondern in die Fläche ausdehnt. Bei Haus Bader von Keitel Haus gab es in dieser Beziehung kein Problem: Am Ortsrand gebaut, nutzt dieser Bungalow einen großzügigen Bauplatz bis an die Grundstücksgrenzen aus, so dass die Besitzer ihn noch durch ein Nebengebäude für Gäste ergänzen konnten. Dies ermöglicht eine flexible Nutzung mit interessanten Wohnkonstellationen. Auch wenn moderne Bungalows heute immer häufiger zu sehen sind, hebt sich Haus Bader deutlich vom breiten Feld der Bauhaus-Entwürfe ab. Dies allein schon wegen seiner Kubatur, hat man es doch in diesem Fall gleich mit zwei Baukörpern zu tun. Ein großzügiger Winkelbungalow wird seitlich durch einen zweiten, schmaleren ergänzt, der ihm wie ein Riegel vorgelagert ist. Auf diese Weise dient das Nebengebäude gleichzeitig als wirksame Abschirmung in Richtung Nachbargrundstück. Verbunden sind Haupt- und Nebengebäude durch ein Satteldach, das auf Stützen über ihren Flachdächern schwebt und den Zwischenraum vor Wind und Wetter schützt. In die Dachfläche sind Photovoltaikelemente integriert, Breite und Neigung des Dachs zitieren die angrenzenden Gewächshäuser und stellen so einen optischen Bezug zur Gärtnerei der Hausbewohner her. Nicht nur ein formales Element: Solardach und Gewächshäuser orientieren sich gleichermaßen am optimalen Winkel für einen hohen Sonnenertrag. Der so gewonnene Strom wird teilweise im Haus verbraucht, teilweise

speist er die Tagesbeleuchtung im benachbarten Gewerbebetrieb. Edgar Bader: „Auf diese Weise rechnet sich die eigene Stromerzeugung auch trotz der geringen Vergütung durch die Stromerzeuger.“ Innen bietet Haus Bader einem Paar allen Komfort, den es sich wünschen kann. Im Zentrum stehen im Haupthaus der Wohnund Schlaftrakt, beide gut gegliedert und weiträumig. Erschlossen wird es über eine repräsentative Diele (17 m2), die reichlich Platz für die Garderobe von Bewohnern und Gästen bietet. Gleichzeitig dient sie als Drehkreuz zwischen den einzelnen Räumen. Dabei reicht das Angebot an Nebenräumen vom Gäste-WC über ein Arbeitszimmer bis hin zu einem kombinierten Technik- und Hauswirtschaftsraum, der den Heizungskeller überflüssig macht: In Haus Bader kann man also ohne Abstriche auf einer Ebene wohnen.

Wichtiges Detail für das Wohnen im Alter: Durch einen Eingang in der Ankleide kann ein Betreuer den Schlaftrakt direkt vom Nebengebäude aus betreten – auf kurzem Weg und trockenen Fußes, weil der Weg zwischen den Gebäuden vom Satteldach geschützt wird. Keine Frage, dass die Baufamilie mit „ihrer“ Hausfirma rundum zufrieden ist, zumal sie sich in ihrem Bungalow absolut wohl fühlt. Nicht nur wegen der diffusionsoffenen Haushülle, die ihr besonders am Herzen lag, nicht nur wegen des KfW-55 Standards mit einem geringen Energiebedarf, der Haus Bader im Zusammenspiel mit der Photovoltaikanlage zu Plusenergiehaus werden lässt, sondern weil einfach alles passt. Ob sie wieder mit dem Fertighausunternehmen aus Brettheim bauen würde? Muss man eigentlich nicht fragen.

KONTAKT: Keitel-Haus GmbH • Keitel-Haus GmbH • 74585 Rot am See Tel.: 0 79 58/98 05-0 • E-Mail: info@keitel-haus.de • www.keitel-haus.de

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« PROFILE » REMS-MURR-HOLZHAUS

EIN HAUS ZUM AUFATMEN WIR NENNEN ES TINYHOUSE „MAXI“.

ie Anforderungen waren, ein Haus für zwei Personen auf ein Grundstück zu bauen, auf dem schon ein größeres Einfamilienhaus steht, ohne den bestehenden Garten kaputt zu machen oder den Ausblick zu verbauen.

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konzipiert. Ein Keller war nicht vorgesehen, die Haustechnik wurde in einen kleinen Flachdachanbau neben die Küche gepackt. Unter der Treppe befindet sich ein Abstellraum. Es gibt auch eine kleinere Terrasse, plus einen Balkon im DG.

Auf dem Grundstück gab es einen etwas verwahrlosten, dreieckigen, seitlichen „Zipfel“, auf dem das Tinyhouse dann unter Ausnutzung jedes qm-Zentimeters eingesetzt wurde. Deshalb auch die schrägen Wände zur Südseite. Jeder Raum wurde auf optimale Möblierung und Funktionalität

Die Wände bestehen aus massiven Fichte Holzmauerelementen mit außenliegender Dämmung aus Holzfaserplatten. Der gesamte Wandaufbau ist diffusionsoffen – ohne Folien. Die Fassade wurde mineralisch verputzt. Im Innenbereich gibt es sichtbare Holzwände und verputzte Oberflächen.

Der Studiodachstuhl besteht aus gehobelten, verzugsfreien, sichtbaren Fichte Duolambalken mit einer Aufdachdämmung aus Holzfaserplatten und regensicherem Unterdach. Die Dacheindeckung ist Braas Taunuspfanne. Auch hier gibt’s keine Folien. Der gesamte Aufbau ist diffusionsoffen. Eine technische Lüftungsanlage ist deshalb nicht erforderlich. Wärme für Heizung und Warmwasser spendet die Wärmepumpe. Durch den hohen Holzanteil ist dieses Haus über 30 Jahre CO2 neutral. Kurzum: klein, aber fein!

KONTAKT: Rems-Murr-Holzhaus GmbH • Wiesenstraße 9 • 71577 Großerlach-Grab Tel.: +49 (0) 71 92/2 02 44 • Fax.: +49 (0) 71 92/85 40 • E-Mail: service@remsmurr-holzhaus.de • www.remsmurr-holzhaus.de

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« PROFILE » RENSCH HAUS

GEL(I)EBTE FREIHEIT MIT „LIBERTY“ HAT RENSCH-HAUS EINEN EXTRAVAGANTEN BUNGALOW ENTWICKELT, DER DEM PRINZIP DER GELEBTEN FREIHEIT FOLGT.

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reiheit – warum sollte etwas, das uns vom Grundgesetz zugesichert wird, nicht auch „wohnbar“ sein? RENSCH-HAUS hat einen Bungalow entworfen, der das Gefühl von Freiheit in den eigenen vier Wänden erlebbar macht und dem Haus den passenden Namen „Liberty“ gegeben. Charakteristisch für die Architektur des Hauses sind die beiden symmetrisch zur Hausmitte hin ansteigenden Pultdächer und das mittig liegende Walmdach. Alle drei Dächer umschließen die Terrasse, die windgeschützt zwischen den Seitenflügeln liegt. Die angedeutete weitere Umbauung erweckt den Eindruck eines Patios. Wei-

ßer Putz und Naturstein bieten dazu einen effektvollen Fassadenkontrast. Im Inneren des Hauses setzt sich der leichte Stil fort. Der geschickte Grundriss teilt die beiden Hausflügel in einen Wohn- und Arbeitsbereich sowie einen Privatbereich mit Schlafräumen und Bad. Durch den überdachten Hauseingang betritt man zunächst die Diele mit Gäste-WC und Abstellraum, durch den der außen angebaute Haustechnikraum begehbar ist. Im linken Hausflügel liegen ein Bürozimmer und der über 41 m2 große Wohn- und Essbereich. Mittig platziert ist die separate Küche, die durch eine Schiebetür zum Essbereich zu öffnen ist. Abgeschirmt durch einen kleinen Flur befinden sich im

rechten Hausflügel das großzügige Schlafzimmer, ein Gästezimmer und ein voll ausgestattetes Bad mit Eckbadewanne, Dusche, WC und Doppelwaschbecken. Sowohl von Wohnbereich und Küche als auch vom Schlafzimmer aus öffnen sich mehrere Zugänge zur Terrasse, die teilweise durch Flügeltüren und teilweise durch Glas-Schiebetüren realisiert sind. Mit seiner eingeschossigen Bauweise eignet sich der Bungalow für die junge Familie ebenso wie zum altersgerechten Wohnen. Mehr noch, durch die geschickte Raumaufteilung ist eine hohe Flexibilität gegenüber wechselnden Lebenslagen oder Familienkonstellationen möglich.

KONTAKT: RENSCH-HAUS GMBH • Mottener Straße 13 • 36148 Kalbach-Uttrichshausen Tel.: 0 97 42/91-0 • E-Mail: info@rensch-haus.com • www.rensch-haus.com

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« PROFILE » SONNLEITNER

GESCHICKTER KNICK FÜR BESTE AUSSICHTEN EINEM LEICHTEN KNICK IST ES ZU VERDANKEN, DASS SICH DIESE GLÜCKLICHEN HOLZHAUSBESITZER AUS UNTERSCHIEDLICHEN BLICKWINKELN AN DER TOLLEN AUSSICHT VERGNÜGEN KÖNNEN.

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chon das äußere Erscheinungsbild lässt erahnen, dass dieses stolze Eigenheim einige Besonderheiten aufweist. Dieses Anwesen am Hang besticht durch klare Linienführung aus einer gelungenen Kombination aus verputzter und sichtbarer Holzhausfassade, transparent gemacht durch viele große Glaselemente – Balkonbrüstung eingeschlossen. Genau diese großen Glasflächen lassen die Natur ganz nah an das Wohngeschehen heranrücken. Klar gegliederte Grundrisse in beiden Geschossen lassen erahnen, wie schön und komfortabel die Hausbewohner in ihren wohngesunden Individualräumen wohnen. Dass dieses ökologische Holzhaus von Sonnleitner vielerlei staunende Blicke auf sich zieht, spricht für den guten Geschmack des Architekten und der Bewohner gleichermaßen.

AUFREGENDE SYMMETRIEACHSEN Offene Grundrisslösungen ermöglichen

der Bauherrenfamilie außergewöhnliche Sichtachsen – zumindest im Erdgeschoss. Platz, dem Platz gebührt. Unübersehbar die Qualität dieses Holzhausbaues: das Untergeschoss samt allein stehendem Nebengebäude wurde in der Holzhaus-Fassadenvariante verputzt ausgeführt, das Obergeschoss des Haupthauses in sichtbarer Holzhausfassade – bestens geschützt durch ein modern anmutendes Pultdach. Eine gelungene Lösung für diese nicht ganz einfache Grundstückssituation: Das Nebengebäude beinhaltet neben einer Doppelgarage auch eine Werkstatt sowie einen Abstellraum. Hangaufwärts zeigt sich dieses Haus eher verschlossen. Das macht Sinn, denn so wird nordseits nicht unnötig Energie vergeudet.

ZWEITE WOHNUNG GEFÄLLIG? Auch daran wurde gedacht. Die Obergeschossräume werden derzeit als Schlafräume, Gästebad, und großzügiges

Familienbad genutzt, aber auch ein Musik- und Fitnessraum ist auszumachen. Geschickt platziert: Zwischen den beiden Schlafzimmern wurde ein zusätzlicher Wohnraum eingerichtet. Planungsintelligenz und Weitsicht wiederum bewiesen, denn aus dieser Grundrisslösung würde sich auch eine zweite, abgeschlossene Wohnung generieren lassen. Abschließend ließe sich noch bemerken, dass sich in diesem modern anmutenden Holzhausbau natürlich auch jede Menge sinnvolle und energiesparende Technik verbirgt: Solaranlage auf dem Dach sowie eine Luftwärmepumpe versorgen dieses qualitativ sehr hochwertige Sonnleitner-Holzhaus zusätzlich mit nachhaltig gewonnener Energie – vom schönen Kaminofen im Wohnzimmer ganz zu schweigen. Dieses als KfW-55 ausgewiesene Eigenheim bietet also alles, was man von einem ökologisch wertvollen und nach baubiologischen Erkenntnissen errichteten Eigenheim erwarten darf.

KONTAKT: Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG • Afham 5 • 94496 Ortenburg Tel.: +49 85 42/96 11-0 • E-Mail: info@sonnleitner.de • www.sonnleitner.de

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« GREENZONE »

SO SCHÖN KANN LADEN SEIN ERST KÜRZLICH VORGESTELLT UND SCHON PREISGEKRÖNT: DIE WALLBOX VON KOSTAL GEWINNT DEN GERMAN DESIGN AWARD „SPECIAL MENTION“

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ie Wallbox ENECTOR ist die erste selbstentwickelte AC-Wandladestation von KOSTAL und feierte erst kürzlich auf der INTERSOLAR 2021 ihre Weltpremiere. Nun wurde die Wallbox ENECTOR für ihre innovative und dynamische Formensprache mit dem diesjährigen GERMAN DESIGN AWARD „Special Mention“ ausgezeichnet. Somit erhält ENECTOR bereits vor dem Marktstart ab Sommer 2022 eine wichtige Auszeichnung für ein gelungenes Zusammenspiel von Design- und Ingenieursleistung. Besonders positiv bewertete die Jury des GERMAN DESIGN AWARD das funktionale und zugleich formstarke Design der KOSTAL Wallbox mit ihrer klaren Linienführung.

EIN HINGUCKER IN SACHEN HÖCHSTLEISTUNG Gemäß der klassischen Designanforderung „Form und Funktion“ erfüllt das robuste Gehäuse mit seiner dynamischen Linienführung gleich mehrere Aufgaben: Zum einen dient es als Aufnahme-

fläche für das 7,5 Meter lange Ladekabel mit Typ-2-Ladestecker, das im Lieferumfang enthalten ist. Zum anderen zeigt das zentrale LED-Display an der Gehäusefront leicht ablesbar den Ladebetrieb und alle wichtigen Statusmeldungen an. Dank kompakten Maßen und geschütztem Gehäuse gelingt eine sichere und platzsparende Installation der KOSTAL Wallbox sowohl im Innen- als auch Außenbereich. Die nun prämierte Wallbox ENECTOR wird anschlussfertig ausgeliefert und ist durch das einfach zu bedienende Prinzip „Plug & Charge“ sofort einsatzbereit sowie mit einer Vielzahl von Elektrofahrzeugen und Hybridmodellen kompatibel. Die Wallbox ENECTOR von KOSTAL kann kompatible E-Fahrzeuge und Hybridmodelle aus allen verfügbaren Stromquellen schnell und sicher laden. Dafür bietet die Wallbox eine Ladeleistung einphasig bis zu 3,7 kW sowie dreiphasig bis zu 11 kW.

spielt die Wallbox ENECTOR ihre volle Stärke aus. Mit dem passenden Freischaltcode stehen dem Nutzer verschiedenen Lade-Modi zur Verfügung. Neben dem Solar Pure Mode (reines solares Laden) verfügt die Wallbox auch über den Modus Solar Plus Mode (solarunterstütztes Laden). Die Wallbox kann dann über die KOSTAL Solar App in Echtzeit gesteuert werden. Die KOSTAL Solar App gewann 2019 den RED Dot Award, u. a. für ihr innovatives Monitoring und die intuitive Bedienung.

In Verbindung mit dem KOSTAL Smart Energy Meter und der KOSTAL Solar App

Weitere Informationen unter: www.kostal-industrie-elektrik.com

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FRÜHJAHRSPUTZ FÜRS HAUS SAKRET BETONKOSMETIK IST STREICHFÄHIG, MODELLIERUND STRUKTURIERBAR ALS MÖRTEL UND FEINSPACHTEL FÜR ALLE ARBEITEN AN LEICHT- UND NORMALBETON

SAKRET Betonkosmetik Die Kraft des Wassers – So steuerst Du die Konsistenz Feste Konsistenz: Mit 120 ml Wasser/kg erreicht Betonkosmetik eine feste Konsistenz, damit kann mit dem Spachtel gearbeitet werden. Weiche Konsistenz: Mit 140 ml Wasser /kg Betonkosmetik ergibt sich eine weiche Konsistenz, den sog. Feinspachtel, mit dem Oberflächen kinderleicht mit der Glättkelle verarbeitet und verspachtelt werden können. Flüssige Konsistenz: Mit 170 ml Wasser/kg Betonkosmetik erhält man eine flüssige Konsistenz, die mit einem Pinsel zum Grundieren von Betonflächen oder zum Korrosionsschutz aufgetragen werden kann.

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ichtbare Schäden an Wänden, Treppen und Decken ob im Keller oder im ganzen Haus hinterlassen schnell einen traurigen Eindruck. Abgeplatzte Treppenstufen, grobe Oberflächen mit Poren und Löchern in der Wand – mit SAKRET Betonkosmetik ist eine Allround-Lösung zur Hand. Der Trockenmörtel ist ein Multitalent für alle Problemzonen bei Leicht- und Normalbetonschäden. Was früher aufwändig war geht jetzt einfach und zielsicher bis zum Renovierungserfolg. Ein Mischungsverhältnis mit einem hohen Anteil an Wasser macht ihn flüssig zur Verarbeitung mit einem Pinsel, z.B. zum Grundieren von Betonflächen. Mit einem mittleren Mischungsverhältnis kann er als Feinspachtel mit einer Glätte verarbeitet werden und ist der ideale Werkstoff zum Ausbessern von Poren und Löchern. Wenig Wasser macht aus

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ihm einen groben Mörtel, der als Reprofilierungsmörtel mit einer Tränke verarbeitet wird, z.B. für Modellierungen und Ausbesserungen von Treppenabsplitterungen oder groben Schäden in der Wand. SAKRET Betonkosmetik ist eine ideale Hilfe bei allen Renovierungsarbeiten an Decke, Wänden, Treppen und Böden – von einfachen Schäden und Ausbruchsstellen, zum feinen Verspachteln und Glätten von Oberflächen bis zu mehrstufigen Reprofilierungsarbeiten.

TYPISCHE ANWENDUNGSBEREICHE: Grundierung/Haftbrücke – Die betroffenen Flächen werden mit dem Pinsel als Haftbrücke (dünne Schicht) grundiert. Grobmörtel – die Ausbruchsstelle kann man mit Mörtel füllen und mit einer Maurerkelle grob abziehen

Feinspachtel – Feine Ausbrüche oder mit dem Grobmörtel vormodellierte Flächen werden mit dem Flächenspatel glattgezogen und an vorhandene Flächen angeglichen Reprofilierung – In die betroffene Ausbruchstelle wird der Mörtel aufgetragen, danach modelliert und verdichtet. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt im Jahr für die zielgerichtete Renovierung im Haus – SAKRET Betonkosmetik gibt dafür die Sicherheit für alle Herausforderungen rund um Spachtel, Mörtel und Betonsanierung. Weitere Informationen: www.heimwerker.sakret.de


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KLEINES HAUS GANZ GROSS „NICHT ALLZU GROSS SOLL ES SEIN, ABER HELL, WARM UND BEHAGLICH!“

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urch die Aufteilung eines rund 1100 Quadratmeter großen Grundstückes am Stadtrand von Passau entstand ein schmales Grundstück in leichter Hanglage. Unverkäuflich? Unbebaubar? Keineswegs. Es war genau das Grundstück, nach dem die Bauherrin seit Langem Ausschau hielt. Ihr Wunsch nach einem kleinen, überschaubaren Haus wurde durch die durchdachte Planung von Architekt Franz-Josef Schildhammer Wirklichkeit. Bei der Außenwandkonstruktion entschieden sich Bauherrin und Architekt für die hoch wärmedämmenden und perlitgefüllten Poroton-T7-Ziegel von Schlagmann Poroton.

KLARE, KANTIGE ARCHITEKTUR So entstand ein schnörkelloser, schmaler dreigeschossiger Baukörper in kubischer Form, der mittig auf das Grundstück gesetzt ist und damit ausreichend Raum für eine moderne Freiflächengestaltung ermöglicht. Eine Tiefgarage und die Unterkellerung des Hauses schaffen ebenfalls mehr. Das wirtschaftliche Wohnkonzept auf knapp 100 Quadratmetern ist das Ergebnis ausgefeilter Grundrisse, die mehr auf ein Weglassen, ohne jedoch auf einen Verzicht von Wohnkomfort, basieren. Großzügige Fensteröffnungen schaffen Blickbezüge zwischen innen und außen und erzeugen zusammen mit einer Galerie im Obergeschoß ein luftiges Raumgefühl. Die Innenräume erscheinen wohnlicher, wärmer und größer, als der kompakte Baukörper es vermuten lässt.

ENERGIEEFFIZIENT UND WOHNGESUND So leicht und luftig wie das Innenleben, so kompakt und massiv gestaltet sich der Baukörper. Massive, perlitgefüllte Poroton-T7-Planziegel sind der Garant für den energieeffizienten Gebäudestandard ebenso wie die reduzierte Kubatur ohne Vor- und Rücksprünge. Der verwendete Ziegel hält mit einer innenliegenden Dämmung aus natürlichem Vulkangestein (Perlit) die Wohnräume im Winter warm und im Sommer kühl. Dafür sorgen seine klimaregulierenden Eigenschaften ebenso wie für ein wohngesundes, ausgeglichenes Raumklima ohne Feuchte und Schimmel. Ziegel und Perlitfüllung kommen zu hundert Prozent aus der Natur. Sie sind nahezu frei von Schadstoffen und Ausgasungen sowie resistent gegen Ungezieferbefall oder Fäulnis.

GUT FÜR DIE UMWELT Der verwendete Ziegel Poroton-T7, wie auch -T6,5, -S8 und -S9 sind die ersten klimaneutralen Ziegel deutschlandweit, sie wurden vom TÜV Nord als solche zertifiziert. Um die Produktion klimaneutraler Ziegel zu erreichen, entwickelte das Unternehmen zusammen mit Klimaschutz-Experten eine 3-Säulen-Strategie, die sich aus Energieeinsparungen, Einsatz erneuerbarer Energien sowie dem CO2-Ausgleich restlicher Emissionen durch Klimaschutzprojekte zusammensetzt. Weitere Informationen zu den klimaneutralen, perlitgefüllten Poroton-Ziegeln unter www.schlagmann.de.

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DAS HAUS

WIE GROSS IST GROSS? Du bist aber groß geworden! Erinnern Sie sich auch an diesen Spruch? Bestimmt. Und bestimmt erinnern Sie sich auch, wie sich Ihr Raumgefühl im Laufe der Zeit verändert hat. Wenn man noch ganz klein ist, dann ist alles riesengroß! Aber man wächst und wächst. Und mit einem selbst wachsen auch die Ansprüche an den eigenen Lebensraum. Deshalb planen wir unsere Häuser gemeinsam mit unseren Bauherren so, dass sie bestens auf ihre Zukunft vorbereitet sind. WIR BAUEN DIE ZUKUNFT EIN. Bien-Zenker GmbH Am Distelrasen 2 36381 Schlüchtern