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Gesunde Hautpflege

Pflege ist wichtig, denn vier von fünf Diabetikern leiden unter Hautproblemen wie trockene und irritierte Haut.

Die Haut ist ein kostbares Organ und gerade bei Diabetes benötigt sie eine besondere Pflege. Doch vielen Menschen ist nicht bewusst, wie viele giftige Inhaltsstoffe über die Haut in den Körper eindringen und dort über kurz oder lang Schäden anrichten. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen und wie Sie die richtigen Pflegeprodukte finden.

er einen Blick auf die Inhaltsstoffe von Kosmetika wirft, versteht unter Umständen nur Bahnhof. Kein Wunder, denn diese werden nach der sogenannten INCI-Nomenklausel (International Nomenclature of Cosmetic Indgedients) angegeben. Dahinter versteckt sich eine Richtlinie für die korrekte Angabe der Inhaltsstoffe auf Kosmetikprodukten. W

Für die Vergleichbarkeit von Produkten sind die international einheitlichen Bezeichnungen zwar sinnvoll, doch dem Verbraucher können sie das Leben schwer machen. Oder wüssten Sie, das hinter „Tocophrenol“ der Wirkstoff Vitamin E steckt? Wenn Sie wissen möchten, ob in Ihrem Pflegeprodukt bedenkliche Stoffe enthalten sind, beziehungsweise welche Effekte die einzelnen Substanzen haben, können Sie diese mithilfe von Apps wie „Code-Check“ überprüfen. Außerdem finden Sie im Internet Erklärungen zu den einzelnen Kosmetikinhaltsstoffen nach INCI, zum Beispiel auf www.haut.de

Auf die Reihenfolge achten Oft wird auf Pflegeprodukten groß mit bestimmten einzelnen Inhaltsstoffen geworben. Doch damit können Verbraucher schnell in die Irre geführt werden. Wenn Sie wissen wollen, ob in Ihrer neuen

Creme beispielsweise wirklich hoch dosierte Aloe vera steckt, oder nur nur ein kleiner Spritzer mit viel Wasser und anderen Hilfsstoffen enthalten ist, dann achten Sie auf die Reihenfolge der Inhaltsstoffe auf der INCIListe. An erster Stelle befindet sich, was den größten Teil des Produktes ausmacht. Meistens wird „Aqua“ ganz oben aufgelistet, denn Wasser ist der Hauptbestandteil vieler Pflegeprodukte.

Doch Achtung: Die Liste ist nicht immer vollständig: Stoffe, die weniger als ein Prozent des Gesamtinhalts ausmachen, müssen nicht ausgewiesen werden. Wenn Sie eine neue Creme nicht vertragen, dann sollten Sie die Reaktion Ihrer Haut ernst nehmen und besser das Produkt wechseln.

Gefährliche Inhaltsstoffe Mittlerweile belegen zahlreiche Studien das Vorhandensein von gesundheitsschädigenden oder allergieauslösenden Stoffen in Pflegeprodukten – vom Shampoo bis zur Hautcreme. Werfen Sie deshalb immer einen Blick auf die Inhaltsstoffe und meiden Sie diese schädlichen Inhaltsstoffe:

ALUMINIUMSALZE Aufgrund ihrer schweißhemmenden Wirkung werden Aluminiumsalze vor allem in Deodorants eingesetzt, da sie dafür sorgen, dass sich die Poren zusammenziehen und die Schweißkanäle blockiert werden. Allerdings stehen sie unter Verdacht, diverse Krankheiten wie Brustkrebs oder Alzheimer auszulösen. Auf der Inhaltsliste von Deodorants finden sich Aluminiumsalze meist unter dem Begriff „Aluminiumchlorohydrate“. Hersteller sind zu dieser Angabe verpflichtet. Am besten setzen Sie allerdings komplett auf aluminiumfreie Produkte mit Siegel.

DUFTSTOFFE In vielen Kosmetikprodukten finden sich Duftstoffe, die synthetisch hergestellt und lediglich unter dem Begriff „Parfum" aufgeführt werden. Sie können Allergien auslösen und Symptome wie beispielsweise Hautentzündungen, Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen oder allgemeines Unwohlsein auslösen. Das gilt übrigens auch für manche Duftstoffe natürlichen Ursprungs. Bei einer bereits bekannten Kontaktallergie sollten Sie stets die Inhaltsstoffe auf der Verpackung genau studieren.

MINERALÖLE Ähnlich wie Benzin oder Diesel werden Mineralöle aus Erdöl gewonnen und in mehreren Schritten gereinigt und aufbereitet. Sie sind wasserabweisend, schützen vor Feuchtigkeitsverlust und machen Produkte geschmeidig. Mineralöle erkennen Sie auf der Inhaltsstoffliste an den Begriffen Cera Microcristallina (Microcristallina Wax), Ceresin, Mineral Oil, Ozokerite, Paraffin, Paraffinum Liquidum oder Petrolatum. Grundsätzlich sollten Sie auf Produkte verzichten, die diese Stoffe beinhalten. In Naturkosmetik sind Inhaltsstoffe auf Mineralölbasis nicht erlaubt.

PARABENE Durch den Einsatz von Parabenen als Konservierungsmittel soll verhindert werden, dass sich Mikroorganismen wie Bakterien im Produkt ansiedeln und so den Geruch oder die Konsistenz verändern. Parabene sind nicht nur in wasserhaltigen Produkten wie Bodylotions und Shampoos zu finden, sondern auch in Gesichtscremes oder Sonnenschutzmitteln. Bestimmte Parabene besitzen eine hormonelle Wirkung und lagern sich im Körper ab. Greifen Sie deshalb nach Möglichkeit zu parabenfreien Produkten. Wer zu Allergien neigt, sollte Konservierungsstoffe gänzlich meiden.

UV-FILTER Bei UV-Filtern handelt es sich um Lichtschutzmittel, die die Haut vor Sonnenbrand und anderen schädlichen Folgen der Sonne schützen sollen. Sie sind nicht nur in Sonnencremes, sondern auch in vielen anderen Körperpflegeprodukten oder Make-up enthalten. Dabei werden sie als einzelner Wirkstoff oder häufig auch als Kombination verschiedener Stoffe eingesetzt. Chemische UV-Filter haben zudem ähnlich wie Parabene eine hormonelle Wirkung und stehen im Verdacht, das Nervenund Immunsystem negativ zu beeinflussen. Wissenschaftlichen Studien zufolge werden insbesondere Benzophenone, Homosalat, Octyldimethyl, Octocrylene, 4-MBC (4-Methylbenzylidencampher) und 3-BC (3-Benzylidencampher) als bedenklich eingestuft. Setzten Sie deshalb besser auf Produkte mit mineralischen UV-Filtern wie Zinkoxid.

Diabetische Hautpflege Bei Diabetes sollten Sie besonderen Wert darauf legen, Ihre Haut vor dem Austrocknen zu schützen und sie sanft zu pflegen. Die richtige Creme zur Hautpflege enthält dabei Wirkstoffe, die mit gehaltvollen Ölen kombiniert werden, Feuchtigkeit spenden, die Haut beruhigen und deren Schutzfunktion verbessern. Folgende Inhaltsstoffe haben sich besonders bewährt:

UREA Bei Urea handelt es sich um Harnstoff, einem Endprodukt des Aminosäurestoffwechsels. Beim Menschen wird er zum einen über die Niere ausgeschieden, gelangt jedoch auch mit dem Schweiß auf die Haut und macht hier etwa sieben Prozent der natürlichen Feuchthaltefaktoren der Hornschicht aus. Urea zieht sozusagen Feuchtigkeit aus der Luft an und hält sie fest, sodass die Haut befeuchtet wird. Ein Fehlen führt zu starker Austrocknung. Aufgrund seiner Eigenschaften wird Urea in der Medizin und Kosmetik als Feuchthaltefaktor eingesetzt. Aus Reinheitsgründen wird Harnstoff in diesem Fall nicht aus tierischen oder pflanzlichen Quellen hergestellt, sondern aus Kohlendioxid und Ammoniak in Verbindung mit hoher Temperatur und hohem Druck.

DEXPANTHENOL Dexpanthenol wird oftmals auch das „Hautvitamin“ genannt. Genau genommen handelt es sich aber nur um eine Vorstufe

Richtige Pflege kann viel bewirken Wichtig ist die sanfte Reinigung mit ph-neutralen Waschlotionen und lauwarmem Wasser. Anschließend muss die trockene Haut mit geeigneten Pflegeprodukten geschützt und genährt werden. Eine fetthaltige Feuchtigkeitscreme stoppt die Austrocknung der Haut. Es sollte dabei immer eine Wasser-in-ÖlEmulsion verwendet werden – sprich eine Creme mit einem höheren Fettals Wasseranteil.

der Pantothensäure (Vitamin B5). Diese wird zur Bildung von Coenzym A verwendet, welches für verschiedene Stoffwechselvorgänge der Haut nötig ist. Dexpanthenol wirkt entzündungshemmend, lindert Juckreiz, fördert die Neubildung von Hautzellen und unterstützt damit die Regeneration von verwundeter Haut. Es spendet Feuchtigkeit und sorgt für eine bessere Elastizität. Als Arzneiwirkstoff dient Dexpanthenol zur Behandlung von Verletzungen der Haut und der Schleimhäute. Darüber hinaus ist es in geringerer Dosierung auch in kosmetischer Haut- und Haarpflege enthalten.

VITAMIN E Vitamine spielen in der Hautpflege eine wichtige Rolle. So ist Vitamin E (Tocopherol) das bedeutendste fettlösliche Antioxidans, das die Haut vor Freien Radikalen schützt. Diese zerstören Hautfette, Zellmembranen und Proteine. Dadurch wird die Haut geschwächt, sieht fahl aus und es entstehen Falten. Tocopherol ist in der Lage, der Hornschicht Feuchtigkeit zu liefern. Dadurch kann die Haut auch langfristig mehr Feuchtigkeit speichern. Bei Diabetes ist es sinnvoll, die natürliche Funktion der Hautbarriere durch Vitamin E zu stärken und auf verschließende Komponenten zu verzichten.

Buchtipp: „Natürlich! Schöne Haut“ Unsere Haut steht wie kein anderes Organ für Gesundheit, Schutz und Attraktivität. Doch nur allzu oft lassen wir uns von den übertriebenen Versprechungen der Werbeindustrie und von bunten Packungsdesigns anlocken, ohne zu wissen, welche Pflege unsere Haut wirklich braucht. In dem Buch beantwortet die Dermatologin Professor Michaela Axt-Gadermann zahlreiche Fragen rund um die gesunde Hautpflege. Südwest Verlag; 208 Seiten; 17 Euro; ISBN: 9783517097848

NACHTKERZENÖL Bei trockener oder entzündeter Haut hat sich – gerade bei Diabetikern – unter anderem Nachtkerzenöl bewährt. In der Naturheilkunde wird das Öl der Gemeinen Nachtkerze bereits seit Jahrtausenden angewandt. Es entsteht durch Kaltpressung der Pflanze und ist so reich an wertvollen natürlichen Inhaltsstoffen: Dazu gehören unter anderem die Omega-6-Fettsäure Linolsäure (68 bis 70 Prozent) und die Y-Linolensäure (acht bis zehn Prozent). Beide gehören zu den essenziellen Fettsäuren. Hinzu kommen außerdem geringe Mengen an Vitamin.

JOJOBAÖL Bereits vor Urzeiten wurde Jojobaöl von den Azteken entdeckt und sowohl für die Ernährung als auch zur Heilung und Pflege eingesetzt. Heute spielt dieser wahre Alleskönner auch als Wirkstoff in Hautpflegemitteln eine bedeutende Rolle. Jojobaöl stabilisiert den Lipid- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut und schützt sie davor, spröde zu werden und auszutrocknen. Gleichzeitig verbessert das flüssige Wachs die Hautelastizität, beruhigt sensible Haut, lindert Juckreiz, fördert die Durchblutung und – besonders gut bei diabetischer Haut – es wirkt entzündungshemmend.

MILCHSÄURE Auch Milchsäure spielt eine Rolle bei der diabetischen Hautpflege. Dieser effektive und schonende Beauty-Inhaltsstoff zählt zu den sogenannten Alpha-Hydroxy-Säuren (kurz AHA). Als Bestandteil des hauteigenen Säureschutzmantels reguliert Milchsäure den physiologischen pH-Wert. Anders als viele chemische Inhaltsstoffe, die den leicht sauren und sehr empfindlichen pHWert von 5 bis 5,5 durcheinanderbringen, unterstützt sie den Schutzmantel und kontrolliert die bakterielle Besiedlung der Haut. Zudem ist Milchsäure ein wahrer Feuchtigkeits-Booster und sorgt für einen milden Peeling-Effekt.

BESSERE GESUNDHEIT – Hautpflege bei Diabetes 7 Siegel für die Haut

Grüne Pflege boomt: Einst nur in Reformhäusern und Bio-Läden zu finden, ist Naturkosmetik längst in Edelparfümerien und Weltstadtkaufhäusern angekommen. Nahezu jede dritte Kosmetik-Konsumentin hat im vergangenen Jahr ein Naturkosmetikprodukt gekauft. Viele Hersteller versuchen daher, auf die grüne Welle aufzuspringen. Allerdings werben viele Produkte zwar mit einzelnen, biologisch angebauten Naturstoffen, enthalten aber trotzdem zum Beispiel synthetische Duftstoffe oder Konservierungsmittel. Eine einheitliche Regelung, was „Naturkosmetik“ oder „organisch“ wirklich bedeutet, gibt es nicht –im Prinzip kann sich jedes Produkt so bezeichnen. Wer wirklich konsequente Naturkosmetik sucht, kann sich an verschiedenen seriösen Bio-Siegeln orientieren.

BDHI Der Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V. hat bereits 2001 das Prüfsiegel entwickelt, um kontrollierte Naturkosmetik zu kennzeichnen. Produkte, die das Siegel tragen, dürfen ausschließlich Rohstoffe enthalten, die den Vorgaben des BDIHStandards entsprechen. So sind beispielsweise keine synthetischen Farbund Duftstoffe, Silikone, Paraffine sowie andere Erdölprodukte oder Rohstoffe aus toten Wirbeltieren, wie tierische Fette oder Collagen, erlaubt. Verboten sind zudem Tierversuche - sowohl bei der Entwicklung, Herstellung und Prüfung der Endprodukte.

Cosmos Fünf europäische Verbände und Bio-Zertifizierungsstellen, darunter auch der BDHI und ECOCERT, haben gemeinsam das Siegel COSMOS (Cosmetics Organic and Natural Standard) erarbeitet. Zum Standard gehören unter anderem die Förderung der Verwendung von Inhaltsstoffen aus ökologischem Anbau, sowie umweltverträgliche und für die menschliche Gesundheit sichere Produktions- und Fertigungsprozesse. Vergeben werden zwei Siegel: „COSMOS organic“ für Produkte mit den erforderlichen Mengen an Bio-Bestandteilen und „COSMOS natural“, für Produkte die zwar dem Standard entsprechen, aber nicht die prozentualen Vorgaben in Bezug auf den Anteil an Bio-Bestandteilen erfüllen.

Demeter Das orangefarbene Demeter-Siegel stellt die strengsten Kriterien. Erste Richtlinien für biodynamische Naturkosmetik wurden bereits in den 1990erJahren von der DemeterMarkengemeinschaft eingeführt. Die Produkte müssen diesen Richtlinien vom Anbau bis zur Verarbeitung entsprechen. Bei pflanzlichen Bestandteilen ist ein Anteil von mindestens 90 Prozent an biodynamischen Demeter-Rohstoffen Bedingung. Zusätzlich wird eine werterhaltende Verarbeitung der Rohstoffe ohne chemisch-synthetische Zusatzstoffe und eine absolute Transparenz in der Deklaration vorausgesetzt.

Immer mehr Menschen setzen auf Naturkosmetik. Doch im Gegensatz zur Lebensmittelindustrie sind Begriffe wie „Natur“ oder „Bio“ bei Kosmetik nicht geschützt. Achten Sie deshalb auf die folgenden Siegel, denn die bekommt nur, wer auch die verlangten Standards erfüllt.

Ecocert Der 1991 gegründete französische Zertifizierungsverband für ökologische Produkte Ecocert gibt seit 2002 auch einen Standard für Kosmetik vor. Vergeben werden zwei Siegel: Das Ecocert-Label „Ökologische und biologische Kosmetik“ zeichnet Produkte aus, bei denen mindestens 95 Prozent der gesamten Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sind und mindestens zehn Prozent der gesamten pflanzlichen Stoffe aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Das Ecocert-Label „Natürliche Kosmetik“ können Produkte bekommen, bei denen mindestens 50 Prozent der gesamten Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sind und fünf Prozent der gesamten pflanzlichen Stoffe aus biologischem Anbau stammen.

Leaping Bunny Das Leaping Bunny-Siegel mit dem springenden Kaninchen ist das derzeit einzige weltweit gültige Siegel, das tierversuchsfreie Kosmetik auszeichnet. Gegründet wurde es 1996 durch ein internationales Netzwerk an Tierschutzorganisationen. Darunter auch der Deutsche Tierschutzbund. Hersteller, die das Siegel auf ihren Produkten abbilden wollen, verpflichten sich dazu, dass weder sie selbst Tierversuche durchführen, noch andere Firmen damit beauftragen. Außerdem werden Tierversuche in anderen Ländern, sowie es in China bei dem Import von Kosmetik gefordert wird, abgelehnt. Verkauft eine Firma dennoch eigene Produkte in China, so wird ihr das „springende Kaninchen“ aberkannt.

Natrue Die 2007 gegründete International Natural and Organic Cosmetic Association NATRUE ist ein internationaler, nicht gewinnorientierter Verband für Natur- und Biokosmetik mit Sitz in Brüssel. Das NATRUE-Siegel setzt hohe Qualitäts- und Leistungsstandards. Vergeben werden drei Zertifizierungsgrade: Bei Produkten, die unter die Kategorie „Naturkosmetik“ fallen, sind nur Rohstoffe natürlichen Ursprungs mit Ausnahme weniger naturidentischer Stoffe erlaubt. Bei „Naturkosmetik mit Bio-Anteil“ muss dieser mindestens 70 Prozent betragen. Die dritte Kategorie ist „Biokosmetik“. Hier müssen 95 Prozent der Rohstoffe aus Bio-Anbau stammen.

Veganblume Die bereits 1990 eingeführte Veganblume ist das von der britischen Vegan Society vergebene, internationale Gütesiegel für vegane Produkte und Dienstleistungen. Um dieses Siegel zu erhalten, müssen alle Inhalts- und Hilfsstoffe rein pflanzlichen Ursprungs sein. Neben Kosmetika können auch Lebensmittel, Textilien, sowie Wasch- und Reinigungsmittel mit der Veganblume zertifiziert werden. Auch die Vegan Society verbietet Tierversuche. Unternehmen dürfen weder selbst Tierversuche durchführen noch Dritte damit beauftragen.

SCHÖNE UND GESUNDE HAUT: Hautpflegeprodukte

Die Haut von Diabetikern benötigt besondere Pflege, um schön und geschmeidig zu bleiben. Mit diesen Produkten pflegen Sie richtig.

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6x Gutes für Diabetiker (1) Das Mizellenwasser der Sebamed AntiPollution Hautpflege reinigt das Gesicht und

die empfindliche Augenpartie besonders mild von Schmutz- und Staubpartikeln. Ca. 5,45 € / 200 ml, sebamed.de (2) Das Eubos Wirkstoff-Balsam mit speziell auf die diabetische Haut abgestimmter Multi-Active-Formel spendet nachhaltig und langanhaltend Feuchtigkeit und stärkt die Abwehrkraft der Haut. Ca. 11,40 € / 100 ml, eubos.de (3) Das hoch konzentrierte Herbacin Face Care Anti-Age-Serum auf pflanzlicher Rohstoffbasis bekämpft nicht nur aggressive Umwelteinflüsse und Freie Radikale, sondern auch die Zeichen der Zeit. Ein hoher Anteil Hyaluronsäure und das Extrakt der Weißen Lupine füllen die Feuchtigkeitsdepots der Haut auf. Ca. 19,95 €/ 50 ml Spender, herbacin.com. (4) Die reichhaltige Creme von Annemarie Börlind pflegt die empfindliche Augenpartie mit Karottenextrakt. Wertvolles Bio-Sesamöl bewahrt die hauteigene Feuchtigkeit und gleicht Trockenheits- und Mimikfältchen aus. Ca. 19,90 € / 20 ml, boerlind.com (5) Der Balsam der Swissforce Pharma AG reduziert das Erscheinungsbild von Couperose, Rötungen und Äderchen. Ca. 25 €, prontomedshop.de (6) Die ReVersive pro youth overnight mask unterstützt die hauteigenen Repairmechanismen genau dann, wenn es Ihre Haut ganz besonders benötigt: in der Nacht. Ca. 55 € / 75 ml, babor.de

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Iss Dich schön

Schönheit kommt bekanntlich von innen –nicht nur in Bezug auf den Charakter. Mittlerweile weiß man, dass die Ernährungsweise sich auch auf das Hautbild auswirkt.

Sie leiden unter trockener, empfindlicher Haut, die zu Schüppchen und Rötungen neigt? Hier eignen sich Nahrungsmittel, die antientzündlich wirken und vor Freien Radikalen schützen. Oft haben diese nämlich eine negative Wirkung auf die Haut, da sie beispielsweise für den Abbau von Kollagen verantwortlich sind und zur Hautalterung beitragen können. Als besonders empfehlenswerte Lebensmittel für die alternde Haut werden beispielsweise Grüner Tee, Avocado und Ananas genannt. Auch ausreichendes Trinken trägt zur jugendlichen Haut bei, denn Wasser ist für den Hautstoffwechsel und die Entgiftung der Haut ein ganz wesentlicher Faktor, wissen Experten. Sie empfehlen daher in der Regel, mindestens zwei Liter täglich zu trinken. Bei Nährstoffmangel werden die Fingernägel oft spröde und brüchig. Vorbeugen kann man dem ebenfalls mit einer ausreichenden Kupfer- und Zinkzufuhr. Beides steckt zum Beispiel in Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Auch trockene und rissige Lippen können auf Mängel hinweisen. Eisen, Zink und B-Vitamine schaffen hier Abhilfe. Zu einer tollen Figur trägt eine gesunde Ernährung maßgeblich bei. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sind kalorienarm, nährstoffreich und bewirken mit vielen Ballaststoffen eine geregelte Verdauung und eine angemessene Darmtätigkeit.

KURKUMA: Die Heilpflanze hilft effektiv bei Entzündungen und ist antioxidativ.

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