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Bezirks-SchülerInnenvertretung Rhein-Kreis Neuss Djamil Werner Vorsitzender der BSV RK-Neuss Nordkanalallee 2 41464 Neuss

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Ideal der SchülerInnenvertretung (SV) Sehr geehrte Damen und Herren, diesen Text möchte ich nutzen um Ihnen das Ideal der Arbeit einer SV näher zu bringen. Eine Schule ist ein Institut, das Kinder und Jugendliche erziehen - und ihnen Wissen vermitteln soll. Ausgebildete Lehrkräfte sollen diese Arbeit für den Staat bewerkstelligen und die Kindern und Jugendlichen, die Schülerinnen und Schülern, unterrichten. Die allgemeine gesellschaftliche Auffassung der Schule, bezeichnet diese, als ein Bildungsinstitut. Jedoch sollte Schule viel mehr als nur ein staatliches Institut zur Vermittlung von Wissen und Erziehung darstellen. Es sollte jungen Menschen die Möglichkeit geben, speziell ihre Interessen zu entwickeln, zu vertiefen, soziale Strukturen aufzubauen und kennenzulernen. Außerdem sollten diese jungen Menschen möglichst praxisbezogen, reflektiert und mit viel Begeisterung die Welt auf der sie leben kennen- und lebenlernen. Es sollte ein „Lebensraum Schule“ geschaffen werden, der möglichst für jeden Teilnehmer so attraktiv und bereichernd ist, dass er oder sie, zum Beginn der Ferien weinen muss. Diese Vision und dieses Idel umzusetzen, bedarf jedoch mehr, als staatlich ausgebildeten Lehrkräften! Und genau an diesem Punkt setzt die Arbeit einer SchülerInnenvertretung an. Diese schulischen Organisationen von Schülerinnen und Schülern treten für die einfache Demokratie innerhalb ihrer Bildungseinrichtung ein um praxisbezogen die sozialen Strukturen und Rechte, wie Freiheit und Gleichberechtigung umsetzen zu können. Die Arbeit einer SchülerInnenvertretung ist viel mehr als, wie oftmals angenommen wird, nur die Organisation von Karnevalsfeiern oder Nikolausaktionen zu übernehmen. Eine SchülerInnenvertretung ist ein gleichberechtigtes Glied im „Lebensraum Schule“. In diesem Lebensraum sorgt die SV dafür, dass Entscheidungen in den Mitwirkungsgremien der Schule, wie z.B. der Schulkonferenz, im Sinne der Schülerinnen und Schüler getroffen und umgesetzt werden. Mit ihren Projekten bewerkstelligt sie das Zusammenkommen vieler verschiedener Schüler in einem Gremium und fördert so, maßgeblich eine Sozialstruktur. Des Weiteren versucht sie zusammen mit der Schulgemeinde, bestehend aus Lehrerschaft, Elternschaft und Schülerschaft eine attraktive Atmosphäre zu schaffen, in der sich möglichst jeder wohl fühlt. Die SV muss für die Schulgemeinde, was die Schülerschaft betrifft, als konsequenter und ständiger Ansprechpartner betrachtet werden. Mehr noch: Sie muss von den o.g. Organen als vollständiges Mitglied der Gemeinde angesehen werden um einen „Lebensraum Schule“ überhaupt erst zu ermöglichen. Eine passendes Fazit zum Thema „Lebensraum Schule“: Die Schule muss den Auftrag haben „Kinder und Jugendliche dabei zu begleiten Entdecker und Gestalter dieser Welt zu werden“ (Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther). Die Schülervertretung hat den Auftrag der Schülerschaft die Möglichkeit zu geben ihre Schule nach ihren Vorstellungen zu gestalten und zu entdecken.


Ideal einer SV