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meeting BSI Kundenmagazin I Nr. 1/13 I www.bsiag.com

ANPASSBAR Was Unternehmen vom Tierreich lernen kรถnnen FACETTENREICH Release 12.9 macht BSI CRM modular NACHHALTIG Holcim und APG|SGA investieren in Kundenbeziehungen


BSI Wert Nr. 17

«WIR WERDEN UNS NICHT VERKAUFEN.» Wir suchen keinen Exit, gehen nicht an die Börse. Auch unsere Kinder werden bei BSI arbeiten.

«WER GUT ZU SEINEN MITARBEITENDEN SCHAUT, HILFT SICH SELBST.» Dr. Robert Zingg

Zookurator Robert Zingg «Unternehmen können auch von Mücken lernen»4 BSI CRM Release 12.9 Technisch und fachlich ein Schwergewicht 10 Langfristig Holcim setzt auf Zement, Kies, Beton und Kundenpflege 14 Motiviert Neuer BSI CRM Release spornt APG|SGA Mitarbeitende an16 Meet the team Warum Marco Bigolin BSI der Grossbank vorzieht18

Herausgeber: BSI Business Systems Integration AG, Täfernstrasse 16a, CH-5405 Baden Chefredaktion: Catherine B. Crowden, catherine.crowden@bsiag.com Redaktionelle Mitarbeit: Claudia Gabler, Claude Schuler Lektorin: Christine Hinnen, Winterthur, hinnen@woertlich.ch Gestaltungskonzept: corinta bürgi-cito artdirection, Kilchberg, artdirection@corinta.ch Übersetzung: Word+Image, Zufikon, work@wordandimage.ch Bilder: Titelseite: iStockphoto, Editorial: Catherine B. Crowden, S. 4–9 Dominik Rothenbühler, Robert Zingg, S. 12–13 div. BSI Mitarbeitende, S. 14–15 Peter Schäublin, S. 16–17 APG|SGA, S. 18–19 Marco Bigolin, iStockphoto Litho und Druck: Linkgroup AG, Zürich Papier: PlanoArt 150 g/m2, holzfrei Erscheinungsweise: 2-mal jährlich in Deutsch und in Englisch. Auflage 3500

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meeting BSI I Nr. 1/13 I Index


Christian A. Rusche CEO BSI

A

uf meiner schönen Wanderung durch Japan bin ich am ältesten Familienunterneh-

men der Welt vorbeigekommen, Hoshi in Komatsu. Ein traditionelles, sehr gepflegtes

Gasthaus, gegründet 718, vor 46 Generationen. Viele, viele Male umgebaut, verbes-

sert, renoviert; heute mit 100 Zimmern, um einen grossen Garten angeordnet.

Es war immer im Familienbesitz. Gab es aber keinen würdigen Nachfolger innerhalb der Familie, wurde jemand kurzerhand adoptiert. Oder verheiratet. Das Unternehmen war

immer wichtig, wichtiger als jeder Familienzwist, wie er auch in den besten Familien in 1300 Jahren vorzukommen pflegt.

Das Gasthaus hat niedergeschriebene Regeln; es sind deren 17. Eine lautet: «Vertrauen ist die Grundlage des Lebens.» Eine andere: «Lerne ständig von anderen.» Bei BSI haben wir 18 Werte, gesammelt in einem kleinen Büchlein.

Werte zu fixieren, birgt immer Risiken, kann ein Unternehmen auch lähmen. Der Wert:

«Wir werden uns nicht verkaufen»; alt werden wollen, unabhängig bleiben, ist jedoch in

Stein gemeisselt. Und bedingt doch ständigen Wandel, denn nur unternehmerische Stärke erlaubt unternehmerische Freiheit. Solide Grundlagen und doch ständige Erneuerung?

Unsere Antwort auf dieses Dilemma lautet: Kundennähe und junge Talente. Von den einen kann man viel lernen, die anderen geben dem Unternehmen die Kraft und den Mut zur Veränderung.

Ihr Christian A. Rusche meeting BSI I Nr. 1/13 I Opening

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Dr. Robert Zingg, der Zoo Zürich ist europaweit der einzige Zoo, dem Nachzuchten bei den gefährdeten Galápagos-Riesenschildkröten geglückt sind. Bekannt ist, dass einzelne Exemplare ein Alter von über 150 Jahren erreichten. Galápagos-Riesenschildkröten werden im Extremfall also fast 60 000 Mal älter als gewisse Fliegenarten. Weshalb gibt es im Tierreich eine derart grosse Bandbreite an Lebensspannen? Das Ziel eines jeden Tiers ist es, seine Gene an die nächste Generation weiterzugeben. Dies gelingt nur, wenn es mindestens so lange überlebt, bis es geschlechts-

reif ist und sich fortpflanzen kann. Die Zeitspannen bis hin zur Geschlechtsreife

und die Anzahl erzeugter Nachkommen sind je nach Art sehr unterschiedlich und das Resultat der jeweiligen Entwicklungsgeschichte der Tierarten. Diese haben

sich auf unterschiedlichste Lebensräume spezialisiert und belegen in den dort anzutreffenden Ökosystemen eine bestimmte Nische. Das Erbgut jeder Tierart ist auf die Lebensbedingungen in ebendieser Nische abgestimmt. Die Evolution wiederum sorgt dafür, dass das Erbgut sich den sich ändernden Anforderungen der

Umwelt anpasst. Selbstverständlich gibt es unterschiedlich gefährliche Lebensräume und unterschiedlich gefährliche Nischen. Hat eine Tierart in ihrem Lebens-

raum kaum Feinde und verfügt in ihrer Nische gleichzeitig über ein gesichertes Nahrungsangebot, hat sie gute Chancen, alt zu werden. Dies ist beispielsweise bei den Galápagos-Riesenschildkröten der Fall.

«DAS ZIEL EINES JEDEN TIERS IST ES, SEINE GENE AN DIE NÄCHSTE GENERATION WEITERZUGEBEN.» Dr. Robert Zingg

KEYNOTE

«Unternehmen können auch von Mücken lernen» INTERVIEW: DOMINIK ROTHENBÜHLER FOTOS: DOMINIK ROTHENBÜHLER, ROBERT ZINGG

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meeting BSI I Nr. 1/13 I Keynote


Die Galápagos-Riesenschildkröte «Jumbo» ist deutlich über 50 Jahre alt. Dies auch, weil das Männchen wie alle seine Artgenossen wechselwarm ist und einen unhektischen Lebenswandel pflegt.

Reagieren die Tierarten mit unterschiedlichen Fortpflanzungsstrategien auf ihre jeweiligen Lebensbedingungen? Ja. Und die Fortpflanzungsstrategien beeinflussen das Alter der Tierarten mit. Wer sich rasch fortpflanzen muss, hat in der Natur kaum Vorteile, wenn er

alt wird. Beispiele hierfür sind viele Insekten wie Mücken oder Schmetterlinge. Diese leben oftmals weniger als ein Jahr und sind nur saisonal aktiv. Solche Tiere wählen in der Regel die Reproduktionsstrategie. Sie erzeugen rasch sehr viele Nachkommen.

Dies im «Wissen», dass die meisten davon sterben werden. Fliegen zum Beispiel legen sehr viele Eier.

Auch Tierarten, die sich auf sich rasch wandelnde

Lebensräume spezialisiert haben, wählen die Reproduktionsstrategie. Sie können den nur kurze Zeit zur Verfügung stehenden Lebensraum nur dann erobern, wenn sie sich rasch stark vermehren. Der

Mensch sieht die rasche Vermehrung solcher Reproduktionsstrategen oft zu Unrecht als Plage. Denn die-

se nutzen bloss die Gunst der Stunde. Dies auch, weil

sie konkurrenzschwach sind und im dynamischen Lebensraum rasch von anderen, besser angepassten

Tierarten verdrängt werden. Auch im Pflanzenreich

gibt es übrigens viele solche Reproduktionsstrategen. Hierzu gehören auch viele Kulturpflanzen. Getreidearten beispielsweise wachsen sehr schnell und produzieren dabei grosse Samenmengen.

Bereits Charles Darwin wusste: Im Tierreich überlebt stets der Bestangepasste. Mit Robert Zingg, Senior-Kurator im Zoo Zürich, gehen wir der Frage nach, weshalb einige Arten besonders alt werden. Unternehmen, die Beständigkeit und Nachhaltigkeit anstreben, sollten nicht alle tierischen Methusalems als Vorbilder nehmen und auch von kurzlebigen Arten lernen.

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Welche Fortpflanzungsstrategie setzt in der Tierwelt eher auf längere Lebensspannen? Die Kapazitätsstrategie. Sie wird von Tierarten angewandt, die lange brauchen, bis sie geschlechtsreif sind und viel Zeit und Energie in die Betreuung ihrer Nachkommen investieren. Die Überlebenschance des Nachwuchses steigt dank der guten Betreuung stark an. Deshalb reichen kleine Würfe aus, um die für den Erhalt der Art notwendige Anzahl Nachkommen heranzuziehen. Ein beeindruckendes Beispiel sind die

Orang-Utans. Sie haben ein Geburtsintervall von 6 bis 9 Jahren. Den Jungtieren wird in dieser Zeit vermittelt, wie sie später im Regenwald überleben können. Dies gelingt

nur mit einem grossen Spezialwissen. Der Regenwald ist zwar extrem artenreich. Grösseren Tieren bietet er jedoch kaum in ausreichender Dichte Nahrung, so dass sie

als Gruppe unterwegs sein können. Die Nahrungssuche ist für die einzelgängerischen Orang-Utans entsprechend anspruchsvoll. Die Kapazitätsstrategie wird von den Tieren insbesondere dort angewandt, wo der Lebensraum sich nur noch marginal ändert, weil das örtliche Ökosystem das sogenannte Klimaxstadium erreicht hat, stabil

ist und so bis an die Kapazitätsgrenze genutzt werden kann. Nur deshalb können die Tiere die Zahl der Nachkommen derart exakt auf den Lebensraum abstimmen.

«TIERE ARBEITEN ALSO NICHT STEREOTYP, SONDERN SETZEN JE NACH SITUATION VERSCHIEDENE STRATEGIEN EIN.» Dr. Robert Zingg

Wenn Unternehmen viel in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden investieren: Betreiben sie dann auch eine Art Brutpflege? Ja, durchaus. Es erhöht die Überlebenschancen. Ohne Wissenstransfer auf die nächste Mitarbeitergeneration droht dem Unternehmen das mittelfristige Aus.

Wer gut zu seinen Mitarbeitenden schaut, hilft sich selbst. Ein Unterschied zur Natur besteht jedoch: Unternehmen können mit geeigneten Massnahmen jederzeit

neue Spezialisten einstellen und ungenügende Arbeitskräfte entlassen. Bei den Tieren ist dies anders. Sie arbeiten ausschliesslich mit ihrem eigenen Nachwuchs. «Hire and fire» – das gibt es im Tierreich nicht.

Können wir die Reproduktionsstrategie und die Kapazitätsstrategie der Tiere ökonomisch deuten? Ist es beispielsweise richtig, dass in stabilen Ökosystemen vor allem Qualität und Spezialistentum gefragt sind? Ja. Viele Kapazitätsstrategen sind Spezialisten, weil sie in einer ganz bestimmten Ni-

sche des Ökosystems die Besten sind und sich so ihr Überleben sichern. Ihr Problem ist, dass sie bei wechselnden Rahmenbedingungen nicht mehr mithalten können und auszusterben drohen. Denn im Gegensatz zu Unternehmen haben spezialisierte Tierarten

keine Möglichkeit, laufend an neuen Innovationen zu arbeiten und sich so auf künfti-

ge Gegebenheiten einzustellen. Anpassungen erfolgen nur langfristig. Das hatte 1858 Charles Darwin in seinem Buch «On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or The Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life» erstmals festgehalten. Haben im Tierreich die Generalisten gegen die Spezialisten überhaupt eine Chance? Jein. In stabilen Ökosystemen nicht, weil die Spezialisten dort schlicht effizienter sind.

Dies betrifft auch die Nahrungsaufnahme. So haben Untersuchungen mit Krabben ge-

zeigt, dass diese bewusst möglichst nur Muscheln einer bestimmten Grösse ver-

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meeting BSI I Nr. 1/13 I Keynote


Wann werden Tiere «steinalt»? Was können Unternehmen von ihnen lernen? Skulptur vor dem Zoo Zürich.

zehren. Dies, weil sie bei diesen am wenigsten Ener-

Welche weiteren Faktoren beeinflussen das unterschiedliche Alter der Tier-

nur, wenn sie bei der Auswahl der Muscheln nicht

Klacks…

sich die Krabben auch mit anderen Muschelgrössen

schildkröte ist wechselwarm und pflegt einen unhektischen Lebenswandel. Ihre

gie pro aufgenommener Kalorie aufwenden müssen.

arten? Geparde werden beispielsweise maximal 15 Jahre alt. Verglichen mit

zu viel Aufwand betreiben müssen. Werden bei der

Am besten schauen wir uns die spezielle Situation der Galápagos-Riesenschild-

zufrieden. Tiere arbeiten also nicht stereotyp, son-

Aktivität wird ganz wesentlich von der Umgebungstemperatur bestimmt: Ist die

Derart wählerisch sind die erwähnten Krabben aber

der Lebensspanne der erwähnten Galápagos-Riesenschildkröten ist dies ein

Auswahl die zurückzulegenden Wege zu lang, geben

kröten an, um zwei dieser Faktoren herauszuschälen. Die Galápagos-Riesen-

dern setzen je nach Situation verschiedene Strategien ein. Ich will mit diesem Beispiel zudem zeigen, mit

welcher Effizienz spezialisierte Tierarten innerhalb ihrer ökologischen Nische handeln. In dynamischen

Lebensräumen sind die Generalisten im Vorteil. Sie

sind robuster und gegenüber den anfälligen Spezia-

listen rasch im Vorteil. Es mag erstaunen: Je nach

Marktsituation sollte sich ein Unternehmen also eher an den Mücken als an den Orang-Utans orientieren.

Haben die Tiere auch eine Sensorik für den Markt? Merkt zum Beispiel eine Raubkatze, wann sie ihr Jagdgebiet wechseln muss? Ja, sobald die Anzahl der Beutetiere abnimmt, diese sich besser auf die Anwesenheit der Raubkatze eingestellt

haben oder ein stärkerer Konkurrent auftritt, läuten bei jeder Raubkatze die Alarmglocken. Meistens sucht sie danach an einem anderen Ort den Jagderfolg.

Umgebung warm genug, zeigt sie Aktivität. Ist die Temperatur zu tief, senkt sie

den Stoffwechsel auf ein Minimum. Diese Lebensweise ist zwar unspektakulär,

aber sehr nachhaltig. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Räuberdruck im Lebens-

raum. Dies ist in speziellen Insel-Okösystemen wie auf dem 1000 Kilometer von

der ecuadorianischen Küste entfernten Galápagos-Archipel viel häufiger der Fall als auf den Kontinenten. Im Regenwald von Ecuador sänke die Lebensspanne der Galápagos-Riesenschildkröte dramatisch.

Ist es so, dass bei den Säugetieren grössere Arten länger leben als kleine? Wir denken da auch an die Elefanten und die Wale. Diese Aussage stimmt im Wesentlichen, weil die Stoffwechselrate, also der gesamte Energieumsatz geteilt durch die Körpermasse, mit wachsender Körpergrösse

abnimmt. Doch es gibt auch Ausnahmen. Dies, weil die bereits erwähnten Reproduktionsstrategien das Alter stärker beeinflussen als die Grösse der Tierarten.

Klar ist: Für Säuger gibt es eine kritische Untergrenze, bei der das Leben aufgrund des immer unvorteilhafteren Verhältnisses von der Oberfläche zum Volumen fast

unmöglich wird. Die Etruskerspitzmäuse – sie kommen in der Schweiz im Tessin vor – sind hier die eigentlichen Grenzgänger. Sie sind keine zwei Gramm schwer

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«EIN UNTERNEHMEN, DAS ÜBER VIELE JAHRE ODER GAR JAHRZEHNTE AM MARKT BESTEHEN WILL, MUSS VON UNTERSCHIEDLICHEN TIERARTEN LERNEN.» Dr. Robert Zingg

und fressen täglich ihr doppeltes Eigengewicht. Eine

serer Tiere. Bei den Primaten und den Brillenbären

Minute leben die Etruskerspitzmäuse maximal ein

war notwendig, weil die für den Menschen gezüch-

sehr anstrengende und zehrende Lebensweise. Bei einer Herzfrequenz von bis zu 1000 Schlägen in der bis zwei Jahre.

Angesichts der offensichtlich sehr anstrengenden Lebensweise eine reife Leistung. Ist es aus wissenschaftlicher Sicht nicht bedenklich, wenn wir das Höchstalter verschiedener Tierarten miteinander vergleichen und Ranglisten erstellen? Hat eine Etruskerspitzmaus nicht eine schnellere biologische Uhr als ein Orang-Utan? Ist eine

Speiseplan und ersetzten sie durch Gemüse. Dies

teten Früchte für die meisten Säugetiere einen zu

hohen Zuckeranteil aufweisen. Viele unserer Affen liefen Gefahr, Gewichtsprobleme zu kriegen. Die Um-

gewöhnung war für die betroffenen Zoobewohner allerdings schwierig und gelang nur mit der Unterstützung spezialisierter Tierärzte und der hervorragenden Betreuung durch die Tierpfleger.

Was können Unternehmen von den Tieren lernen,

«Spitzmaussekunde» deshalb etwas ganz anderes

wenn sie lange am Markt bestehen und zu einer

als eine «Orang-Utan-Sekunde»?

erfolgreichen Traditionsfirma werden wollen?

In der Tat müssen wir die Lebensspannen der Tiere

Sicherlich das ständige Streben nach Effizienz. Ge-

nur darum, das Überleben der Art zu sichern. Hat

anzuwenden. Für Tiere ist diese Vielseitigkeit über-

mit unterschiedlichen Ellen messen. Keine Tierart hat das Ziel, möglichst alt zu werden. Es geht immer

sich ein Kleinsäuger nach einem Jahr fortgepflanzt, hat er seinen Dienst getan. Ein Orang-Utan kann dies

frühestens nach 7 bis 8 Jahren tun. Deshalb ist seine «Sekunde» entsprechend bis zu achtmal länger als die der Etruskerspitzmaus.

Zellforscher haben herausgefunden, dass die Lebensspanne auch von Beschädigungen an den Organen begrenzt wird. Diese entstehen, wenn in den Zellen die Mitochondrien von aggressiven Chemikalien angegriffen werden. Im fortlaufenden Alter nehmen diese Angriffe zu. Beim Menschen ebenso wie bei fast allen Tierarten. Offenbar besteht dabei auch ein Zusammenhang mit der Ernährung. Länger lebt, wer kalorienarm isst und genügend Gemüse und Früchte auf dem Speiseplan hat. Entsprechende Studien wurden unter anderem mit Affen, Ratten und Fischen gemacht. Was halten Sie von solchen Erkenntnissen?

nauso wichtig ist aber die Fähigkeit, je nach Situation

unterschiedliche Strategien und Vorgehensweisen

lebenswichtig. Ein Unternehmen, das über viele Jah-

re oder gar Jahrzehnte am Markt bestehen will, muss zudem von unterschiedlichen Tierarten lernen. So ist eine rasche und überfallartige «Insekten-Strategie» wie beispielsweise die der Mücken in dynamischen Märkten sicherlich von Vorteil. In stabilen Märkten

empfiehlt sich die Konzentration auf die Kernfähig-

keiten, also den Entscheid zum Spezialistentum nach dem Vorbild vieler hochentwickelter Säugetiere. Der

Tanz auf vielen Hochzeiten gelingt in stabilen Märk-

ten angesichts der starken Konkurrenz nur selten. Lassen Sie es mich mit anderen Worten formulieren: Ein Unternehmen wirtschaftet nicht unbedingt nachhaltig und beständig, wenn es dauernd wie ein

Löwe auftritt. Vielmehr muss es je nach Situation

beispielsweise wie ein Orang-Utan, wie eine Krabbe oder wie eine Mücke handeln.

Raten Sie aus denselben Gründen beim Ziel, ein

Ich bin kein Zellforscher und kann die Zusammen-

Traditionsunternehmen zu werden, auch von einer

scheint mir sehr plausibel. So achten auch wir im Zoo

Unbedingt. Die Märkte im globalisierten Wirt-

hänge nur bedingt kommentieren. Die Schlussfolge-

konstanten «Schildkröten»- und/oder «Elefanten-

Zürich besonders auf die artgerechte Ernährung un-

schaftsumfeld sind viel zu dynamisch. Wer stereo-

rung, dass gesunde Ernährung das Leben verlängert,

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warfen wir beispielsweise viele Früchte aus dem

Strategie» ab?

meeting BSI I Nr. 1/13 I Keynote


Dr. Robert Zingg, Senior-Kurator im Zoo Zürich: «Ein Unternehmen wirtschaftet nicht unbedingt nachhaltig und beständig, wenn es dauernd wie ein Löwe auftritt.»

«HEUTE ABER HERRSCHT IN DER WIRTSCHAFTSWELT MEISTENS DER GNADENLOSE VERDRÄNGUNGSKAMPF IM STILE DER AFRIKANISCHEN SAVANNEN.» Dr. Robert Zingg typ agiert, stirbt aus. Vielleicht boten die Märkte

Dr. Robert Zingg, 58, ist seit 1994 im Zoo Zürich als Kurator tätig. Zunächst

auf den Galápagos-Inseln den gleichnamigen Riesen-

reits als Primarschüler wusste Robert Zingg, dass er Zoologe werden wollte. Ei-

gungskampf im Stile der afrikanischen Savannen.

logie. Am Zoologischen Institut der Universität Zürich arbeitete er von 1980 bis

bedingt berücksichtigen. l

ren auch Lehraufträge an der Universität Zürich und – bis heute – an der ETH Zü-

vor 30 Jahren einigen Unternehmen derart stabile

für die Säugetiere und Vögel zuständig, umfasst das heutige Aufgabengebiet

schildkröten ermöglicht. Heute aber herrscht in der

nen Einfluss hatte dabei auch der Wohnort seiner Familie unmittelbar beim Bas-

Unternehmer, die Beständigkeit und Nachhaltigkeit

1985 in den Abteilungen Ethologie und Wildforschung als Assistent. Neben sei-

und sichere Ausgangslagen wie dies das Okösystem

des Senior-Kurators die Menschenaffen, Gibbons, Elefanten und Nashörner. Be-

Wirtschaftswelt meistens der gnadenlose Verdrän-

ler Zoo. Robert Zingg studierte an der Universität Zürich Ethologie und Wildbio-

anstreben, sollten dies in ihrer Vorgehensweise un-

ner freiberuflichen Tätigkeit im Naturschutz hatte er in den 80er und 90er Jahrich inne. Robert Zingg dissertierte 1994 mit einer Feldarbeit über Igel. Er ist ein thematisch breit angelegter Zoologe, der sich neben Säugern und Vögeln auch für Amphibien und Insekten interessiert. Im Schweizer Fernsehen trat Robert Zingg mehrfach auf – so auch für die Sendung «Horizonte». Landesweite Bekanntheit erlangte die von Robert Zingg geleitete Menschenaffen-Abteilung des Zoos Zürich unter anderem auch 2004 anlässlich einer mehrteiligen Dokumentation des Schweizer Fernsehens über das Leben im Zoo. Der damalige Hauptprotagonist «Djarius», ein besonders aufgewecktes Orang-Utan-Männchen, lebt noch immer im Zoo Zürich.

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U

nsere täglich gelebte Kundennähe hat viele Vorteile: Wir verstehen unsere Kunden und

Mit Datenbankunabhängigkeit Kosten minimieren

ihre Bedürfnisse, spüren den Puls der Zeit und

Um mit einer Codebasis mehrere SQL-Datenbanksys-

nisses in Software ist unsere Aufgabe. Die Erfahrung,

mens Hibernate übersetzt den Code in eine Sprache,

lernen viel über die aktuellen Herausforderungen.

Die Übersetzung dieses Fach- und Prozessverständ-

die wir am Markt aufbauen konnten, bestätigt, dass unsere Vision für BSI CRM zwar anspruchsvoll, aber realisierbar ist:

«BSI CRM ist ein umfassendes CRM im Einsatz an allen Nahtstellen zum Kunden: Verkauf, Marketing, Multichannel-Contactcenter, Self-Service und Point of Sale. Und das neben Client auch mobil: Web, Smartphone, Tablet. Gut integriert, einfach zu bedienen, zu vernünftigen Kosten. Offene Technologie (Java/Eclipse) garantiert dabei Effizienz, Individualität und Zukunftssicherheit.» Dabei wird mit jedem Release nicht nur der Kern von

BSI CRM weiterentwickelt. Auch die davon abgeleiteten Branchenlösungen, so etwa BSI Insurance, profitieren von zahlreichen kleinen und grossen branchenspezifischen Anpassungen, z.B. der verbesserten

Haushaltssicht, der Schadenübersicht, der Anzeige von Fremdverträgen, einem angepassten Verkaufscontrolling oder dem verbesserten Leadprozess.

Das Team der Produktentwicklung BSI CRM startet

das Jahr mit einem Kraftakt: Bis Ende Mai sind Re-

lease 12.9.0 und 12.9.1 abgeschlossen. Damit sind die technischen Grundlagen für Releasefähigkeit und Erweiterbarkeit gelegt und die Erweiterungen im Contactcenter umgesetzt.

teme zu bedienen, wird der Programmcode von der Datenbank entkoppelt. Die neue Zwischenschicht nadie für mehrere Datenbanken verständlich ist: z.B. für Oracle, DB2, MySQL oder SQL-Server. BSI CRM

Kunden können dank Hibernate auf Open-Source-

Datenbanken setzen und so Lizenz- und Wartungskosten minimieren.

Zukunftssicher dank Modularisierung Die umfassende Modularisierung der Applikation,

basierend auf einem Domain Model, bietet zwei grundlegende Vorteile: verbesserte Releasefähigkeit und Erweiterbarkeit. Neu setzen firmenspe-

zifische Individualentwicklungen sauber auf den

Standard-Modellkomponenten auf. Branchentemplates wie BSI Insurance sind in Plugins ausgelagert und erweitern den Standard mithilfe des Domain

Model. Der Kern von BSI CRM bleibt «read only» –

also unangetastet. Das wiederum macht die Kundenlösung releasefähig.

Erweiterungen im Contactcenter In den letzten fünf Jahren durften wir bei zehn

Unternehmen BSI CRM im Contactcenter ausrollen. Über 6000 Agenten und Agentinnen in ganz Europa

nutzen BSI CRM im Kundenkontakt. Aus dieser Arbeit fliesst viel Know-how zurück in die Produktentwicklung. Release 12.9.1 steht ganz im Zeichen des Kundendienstes.

MEET THE FUTURE

BSI CRM 12.9: Technisch und fachlich ein Schwergewicht TEXT: CATHERINE B. CROWDEN

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meeting BSI I Nr. 1/13 I Meet the future


Die Erweiterung des Contactcenters bringt Verbesserungen in der Prozesssteu-

Ausblick: Kasse und Self-Service

tion von Tickets und Geschäftsvorfällen und viele kleine Verbesserungen wie

le Point of Sale (POS) und Self-Service sind die logi-

erung, eine einheitliche Eingangskommunikation, Mandantenfähigkeit für Ser-

Bis Ende Jahr ist die Integration der nächsten zwei

z.B. mehr Reports im Dashboard, volle Konfigurierbarkeit per Mausklick für

sche Erweiterung der Multichannel-Strategie. Mit-

vicelines und neue Korrespondenzschritte. Dazu kommen die nahtlose IntegraTeams und Abteilungen.

Einheitliche Eingangskommunikation: Die Trennung von Kanalhandling und Prozessverwaltung ermöglicht die Bearbeitung und Visualisierung mehrerer unterschiedlicher Kundenanliegen aus einer Kommunikation.

Mandantenfähige Servicelines: Contactcenter-Agenten können für mehrere unterschiedliche Geschäftszweige Kundenanliegen bearbeiten. Dank Mandantenfähigkeit stehen dem Agenten je nach vom Kunden gewählter Serviceline unter-

schiedliche Prozesse zur Verfügung, kommen unterschiedliche SLA – also Reaktions- und Bearbeitungszeiten – zum Einsatz.

Korrespondenzschritte: Der vom Kunden in der Eingangskommunikation gewünschte Ausgangskanal («bitte senden Sie mir eine E-Mail»; «rufen Sie bitte

zurück») wird im Korrespondenzschritt bereits vordefiniert. Für die schriftliche Kommunikation bietet BSI CRM zusätzlich zu MS Word einen Simple-TextEditor an, der insbesondere in der Browserlösung zum Einsatz kommt.

Touchpoints zum Kunden abgeschlossen. Die Moduarbeitende in der Filiale erhalten in der Kasse

intelligente Kundeninformationen – aus allen ande-

ren Vertriebs- und Kommunikationskanälen – und reichern Kundendaten an.

Das Modul Self-Service umfasst webbasierte Portale,

die Kunden einen Überblick über alle Positionen bie-

ten: offene Bestellungen oder Reklamationen, Lieferoder Rechnungsadressen usw. Hier stossen Kunden

Prozesse an, die direkt in BSI CRM einen Geschäftsvorfall anlegen und intern weiterverarbeitet werden. l

Bis Ende 2013 sind alle Module vom Release 12.9 umgesetzt.

Neue Adresslogik und mehr Regelwerke

Im Sommer 2013 wird mit Release 12.9.2 die neue Adresslogik eingeführt, die für den internationalen Einsatz und die Trennung von postalischen und elektronischen Adressen optimiert ist. Zudem helfen mehr Regelwerke bei allen

wiederkehrenden Aufgaben, bieten mehr Automatismen wie z.B. die Anwendung von Businessregeln, Archivierung oder Event Driven Marketing – also Aufgaben wie z.B. die Berechnung von Kundenwertigkeiten, die laufend im

Hintergrund geschehen. Weitere Funktionen für Marketingmanager werden

aktuell in der Produktentwicklung diskutiert. Ein überarbeitetes Marketingmodul erwartet Sie Ende 2013.

In grossen Schritten treibt das Team der Produktentwicklung BSI CRM weiter voran. 2013 bringt im Quartalstakt Neues: Datenbankunabhängigkeit und Modularisierung, erweitertes Contactcenter, aktualisierte Adresslogik und die Module Kasse und Self-Service.

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BSI Weihnachtsessen 2012 Anfang März trafen sich über 200 BSI-ler mit Begleitung aus allen sechs

Standorten in Zürich zum traditionell späten BSI Weihnachtsessen. Zum

Motto «Festa Ticinese» genossen wir Polenta, hörten italienische Musik und auch das Gelato durfte nicht fehlen.

Nach dem Essen wurden die Gewinner des internen Eclipse Scout Wettbe-

werbs gekürt. Später inszenierte der Kabarettist Markus Linder das neue BSI Arbeitsbuch. Und viele schwangen ihr Tanzbein noch bis in die frühen Morgenstunden.

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meeting BSI I Nr. 1/13 I Break


Lunch-Check (iPhone, Android, kostenlos)

Nicolas’ Apps Software Engineer, BSI

Die erste App, die ich auch selbst programmiert habe. Eine Übersicht über sämtliche Restaurants in der Schweiz, welche Lunch-Checks akzeptieren. 3500 Downloads seit fünf Monaten. BSI Arbeitskollege Christian Ulrich hat die App für Android portiert. Bitte downloaden und bewerten. ☺

Das Foto-Kochbuch (iPhone & iPad, CHF 4.–) Ein sehr schön gemachtes Kochbuch mit tollen Rezepten. Leider sind in der Basisversion nur 84 Rezepte enthalten, weitere Rezepte kosten je Set 3 Franken. Aber es lohnt sich nur schon wegen des Rezepts der vietnamesischen Nudelsuppe PHO BÒ. App kaufen und nachkochen!

Mailbox (iPhone, kostenlos) Ein Versuch, die Handhabe für E-Mails zu revolutionieren. E-Mails werden nach Erhalt entweder archiviert, in einer Liste aufgenommen (z.B. to buy) oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Das Ziel dabei ist eine leere Inbox. Die App funktioniert derzeit nur mit Gmail Accounts, und es gibt eine Wartefrist. Spannender Ansatz; durchaus mit Potenzial.

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K

undenbeziehungsmanagement wird beim Zementriesen Holcim grossgeschrieben. Nachdem

der Baustoffhersteller gemeinsam mit BSI vor

fünf Jahren das CRM-Projekt CARE für eine länderund bereichsübergreifende Kundensicht in zehn Ländern etabliert hatte, folgt nun der nächste bedeutende

Schritt: der Rollout des erweiterten CARE in 22 Ländern in EMEA. Dieser ist Teil des European Business

Model. Hierbei geht es um Themen, die im Gesamtkonzern optimiert werden können. «Die Kundensicht spielt

in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle», erklärt Sandra Berger, Gesamtprojektleiterin CRM bei

Holcim. Die CRM-Expertin weiss um die Bedeutung einer einheitlichen Kundensicht in globalen Märkten.

Der Aufwand lohnt sich: «Das Verkaufsteam erfährt dank CRM mit 360°-Kundensicht und einheitlichem

Angebotsmanagement eine grosse Erleichterung im Arbeitsalltag und hat dadurch mehr Zeit für die Betreuung seiner Kunden.»

Wichtige CRM-Meilensteine, Herausforderungen und Erkenntnisse Das Angebotsmanagement ist eines der Highlights der CRM-Lösung. Bei der Offerterstellung können

die Preise vom Verkäufer dank integrierter Mar-

genberechnung optimiert werden. Kreditdaten des Kunden sind jederzeit einsehbar, und das System benachrichtigt den Verkäufer selbstständig bei

allfälligen Liefersperren oder Mahnstufen. Die Of-

fertprüfung durch Vorgesetzte, die bei besonderen

Preisnachlässen erforderlich ist, wird ebenfalls durch das CRM sichergestellt. Diese Validierung

kann auch von Mobilgeräten aus erfolgen, um Verzögerungen im Prozess zu vermeiden. Offerten werden

nach Abschluss automatisch in SAP-Verträge umgewandelt und ausgeführt. Selbst komplexe Vertragswerke mit gestuften Rabatten und Rückzahlungsvereinbarungen sind kein Problem.

Pieric Ferrari von BSI kennt die Prozesse von Holcim genau und bietet Gesamtprojektleiterin Sandra Berger eine wertvolle Unterstützung.

«BSI VERSTEHT UNSER GESCHÄFT. DIES IN VERBINDUNG MIT DER LÖSUNGSORIENTIERUNG UND DEM ENORMEN PROZESSWISSEN ERLEICHTERT DIE ZUSAMMENARBEIT UNGEMEIN.» Auch das automatisierte 360°-Reporting für die Geschäftsleitung, die Integration

von Lotus Notes und die Abwicklung der Prozesse via Mobilgeräte/Smartphones erleichtern das Leben der Verkaufsmitarbeitenden: «Die Validierung von komple-

xen, auf verschiedenen länderspezifischen Regeln basierenden Offerten wird von unserem Verkauf sehr geschätzt. Die Mitarbeitenden können sich nun ganz ihren Kunden statt der Freigabe von Prozessen widmen», erklärt Sandra Berger.

Die CRM-Expertin startete das Projekt mit einem Kickoff mit allen Ländern pro

Cluster. Hier wird die Basis für den Projekterfolg gelegt, indem den Mitarbeiten-

den und lokalen Projektleitern die Funktionen und Vorteile des neuen Systems präsentiert werden. «Das Change Management darf bei CRM-Einführungen nicht

unterschätzt werden. Den Mitarbeitenden aufzuzeigen, welche neuen Wege, Möglichkeiten und Vorteile die gemeinsame Lösung bringt, ist essenziell für den Erfolg», erklärt die erfahrene Projektverantwortliche.

Benefits für Verkäufer, Kunden und Unternehmen «Es ist für den Verkauf wichtig, aufgrund der bisherigen Einkäufe des Kunden

zukünftige Bestellungen voraussehen zu können. Die Kundenhistorie ist des-

MEET THE CLIENT

Auf gutem Fundament: Holcim EMEA baut BSI CRM für ihr Kundenbeziehungsmanagement aus TEXT: CLAUDIA GABLER FOTOS: PETER SCHÄUBLIN

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meeting BSI I Nr. 1/13 I Meet the client


«DAS CHANGE-MANAGEMENT IST DIE GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG. SOLCHE PROJEKTE FUNKTIONIEREN NUR, WENN ALLE TEAMS FRÜHZEITIG EINBEZOGEN WERDEN.» halb für uns besonders relevant; sie liefert wertvolle Informationen über Verkaufspotenziale in den unterschiedlichen Produktgruppen. Speziell ist, dass das

Holcim ist ein weltweit führender Anbieter von

taktgründe», so Sandra Berger. Darüber hinaus wird die Datenqualität durch die

Konzern ist in 70 Ländern tätig und beschäftigt rund

CRM komplett in Lotus Notes integriert läuft. Beim Lesen einer Kunden-E-Mail

Zement und Zuschlagstoffen sowie Transportbeton

Verkäufer sichergestellt – die beste Voraussetzung für Marketingaktivitäten wie

80 000 Mitarbeitende.

präsentieren sich dem Betreuer sofort die letzten Kundenaktivitäten und Kon-

und Asphalt einschliesslich Serviceleistungen. Der

Messen, Mailings oder Kampagnen.

Die Rabatt- und Preisstruktur ist bei dem globalen Player sehr anspruchsvoll. Die

lückenlose Abbildung im CRM wurde zu Beginn von vielen Seiten angezweifelt. «BSI hat für uns einen Prototyp entwickelt. Dank geschicktem Vorgehen und Reviews

durch die Benutzer in je zwei bis drei Testzyklen pro Land konnten wir die von unseren Mitarbeitenden geschätzte Rückvergütungsfunktionalität erfolgreich realisieren», so Sandra Berger.

Erfolg nach Implementierung sicherstellen Eine CRM-Einführung in 22 sehr unterschiedlichen Ländern ist eine grosse

Sandra Berger Pieric Ferrari Sandra Berger ist Gesamtprojektleiterin CRM bei

Herausforderung, die effiziente Nutzung in weiterer Folge ebenso. «Für den

Holcim EMEA. Die CRM-Expertin startete ihre Kar-

det wird, und entwickeln spezifische CRM-Strategien für ihr eigenes Land. In

und Cablecom Schweiz mit ihrer Expertise be-

sere Kunden kennen, desto gezielter können wir verkaufen. Einheitliche Pro-

Sales-Effizienz von Holcim.

Erfolg des CRM hat sich die Key-User-Struktur bewährt. Die Key User sind da-

riere bei Intershop in der IT, ehe sie als CRM- und

Verbindung mit der Unterstützung des Managements hat sich diese Organisa-

reicherte. Seit 2008 stärkt sie mit ihrem interna-

zesse und Business-Analysen helfen dem Unternehmen bei der Auswertung

Pieric Ferrari ist Holcim Projektleiter seitens BSI. Holcim

für verantwortlich, dass das CRM nach der Einführung durchgängig verwen-

Business-Analyst-Managerin Hutchison 3G Austria

tionsform bewährt», berichtet Sandra Berger und schliesst: «Je besser wir un-

tionalen CRM-Engagement die Kundenbeziehungen

und der zielsicheren Planung.» l

schätzt die gute und lösungsorientierte Zusammen-

«MIT BSI CRM KANN SICH DER VERKAUF DEN KUNDEN WIDMEN STATT DER FREIGABE DER PROZESSE AM RECHNER.»

arbeit mit BSI. Sandra Berger über die Zusammenarbeit: «Wir könnten Pieric bei uns einstellen. Sein Prozesswissen ist enorm und erleichtert die Zusammenarbeit ungemein. Das führt dazu, dass die Lösungen, die wir erarbeiten, auch wirklich funktionieren!»

Als globaler Konzern mit Schweizer Wurzeln steht Holcim seit 100 Jahren für die Stoffe, aus denen Bauträume sind: Zement, Kies und Beton. Nachhaltigkeit und Langfristigkeit sind Werte, die bei dem globalen Marktplayer nicht nur auf Boden, Pfeiler und Dächer, sondern auch auf die Pflege der Kundenbeziehungen zutreffen.

BSI Business Systems Integration AG

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Dank dem wirtschaftlichen Aufschwung Anfang des 20. Jahrhunderts erobert sich der neue Aussenwerbeanbieter APG|SGA einen festen Platz in der Werbeindustrie.

«VOR 113 JAHREN SPEZIALISIERTE SICH APG|SGA AUF DIE PROFESSIONELLE AUSSENWERBUNG.»

m 19. Jahrhundert blühte die Schweiz wirtschaftlich

I

Systemen gepflegt wurden, haben die Mitarbeitenden seither auf Knopfdruck in

wie das «Who is Who» der Unternehmen, die bis heute

national und international Rang und Namen haben. Die-

die Mitarbeitenden in der Vergangenheit Termine, E-Mails, Gesprächsnotizen, Aufgaben und Kontakthistorien in unterschiedlichen IT-Systemen oder gar auf Zet-

in einem noch nie dagewesenen Tempo auf. Die Liste der Firmengründungen von 1800 bis 1900 liest sich

se rapide Entwicklung hatte zunehmenden Wettbewerb

zur Folge – daraus wiederum entstand die moderne Werbeindustrie. Und was wiederum wäre die Werbung ohne Aussenwerbung? Die Nummer eins der Aussenwerbung, APG|SGA, wurde 1900 gegründet – und setzt

seit sieben Jahren auf BSI, wenn es um die Kunden- und Agenturbeziehungen geht.

Von der Zettelwirtschaft zum CRM Aus Niederlassungen in allen grossen Städten der Schweiz vermarktet APG|SGA 75 Prozent der Aus-

senwerbeflächen des Landes. Für die Bearbeitung

der Kunden- und Agenturbeziehungen sowie für die

Akquisition neuer Projekte setzt APG|SGA seit 2006 auf BSI CRM. Daten, die zuvor in unterschiedlichen

einer Ansicht verfügbar. Der vielschichtige Verkaufsprozess sowie das komplexe Beziehungsgeflecht konnten mit der Lösung erstmals abgebildet werden. Hielten teln fest, brach mit BSI das Zeitalter der 360°-Kundensicht an.

Alles lief gut. Sechs Jahre lang arbeiteten rund 100 APG|SGA Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit BSI CRM, verwalteten ihre 40 000 Ansprechpartner und 30 000 Kunden und freuten sich über die Effizienzgewinne dank der einheitlichen Anwendung und einfachen Verwaltung.

Das verflixte siebte Jahr

Doch wie in jeder noch so guten Beziehung schlich sich auch zwischen APG|SGA Mitarbeitende und ihrem CRM mit der Zeit eine gewisse Langeweile ein. Nach einer

längeren Phase ohne Releasewechsel sanken die Benutzerakzeptanz und die Freude an der etwas in die Jahre gekommenen Lösung. Der CRM-Gesamtverantwortliche Hansruedi Stamm entschloss sich, für frischen Wind in Form des Release 12.7 zu

sorgen. Mit Erfolg: Das Upgrade im Jahr 2012 wurde von den Mitarbeitenden mit viel Begeisterung aufgenommen. Besonders die deutlich höhere Performance der MEET THE CLIENT

Neuer Release bringt frischen Wind TEXT: CLAUDIA GABLER FOTOS: APG|SGA

Eines der ältesten Gewerbe der Welt ist, wie Sie richtig vermuten, die Aussenwerbung. Schon vor über 5000 (!) Jahren dienten Hieroglyphen auf Obelisken den Reisenden als Wegweiser. Vor 2500 Jahren meisselten ägyptische Händler Verkaufsbotschaften in Stein und platzierten diese geschickt an den Strassen. Vor 113 Jahren spezialisierte sich APG|SGA auf die professionelle Aussenwerbung. In dieser Zeit entwickelte sich das Unternehmen vom Plakat- zum Out-of-HomeMedienanbieter – und zum rundum serviceorientierten Partner für Kunden und Agenturen.

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meeting BSI I Nr. 1/13 I Meet the client


Lösung und die verbesserte Usability werden von den

ins CRM zu ziehen, unsere Arbeit. Die User sind motiviert und haben Freude daran,

hatte sich definitiv weiterentwickelt. Unsere Ansprü-

BSI unsere Anforderungen und Bedürfnisse und findet immer entsprechende Lö-

Mitarbeitenden sehr geschätzt. «Ein Update auf Release 12.7. von BSI bot sich an, denn das CRM von BSI

che konnten fast alle erfüllt werden und wir mussten uns nicht auf ein ganz anderes System umstellen», er-

klärt Hansruedi Stamm, und Zeno Hug, Sales Manager bei BSI, ergänzt: «Wir haben viele für APG|SGA rele-

vante Themen wieder näher am Standard umgesetzt. Die grosse Akzeptanz der Benutzer und das positive

Feedback seitens unserer Super User bestätigen, dass sich unser Einsatz für die Benutzerfreundlichkeit unseres Produkts gelohnt hat», so Zeno Hug.

mit dem neuen CRM zu arbeiten», sagt Hansruedi Stamm. Für ihn zeichnet die Zusammenarbeit mit BSI der gute persönliche Kontakt aus. «Darüber hinaus versteht

sungen», sagt Hansruedi Stamm. Als wichtigen Meilenstein bezeichnet Hansruedi Stamm die Übermittlung der Kampagnen auf den Kunden sowie die künftige Inte-

gration der Kennzahlen und Ausweitung auf alle Segmentsmarken. «Die breitere und tiefere Kundensicht werten wir als grossen CRM-Erfolg», erklärt Hansruedi Stamm.

«DAS WAR KLAR EINES UNSERER LEARNINGS: ÖFTER EIN NEUER RELEASE BRINGT NEUE MOTIVATION FÜR DIE MITARBEITENDEN.» Hansruedi Stamm, CRM-Gesamtprojektleiter

Vom Sales zum Strategic Sales

Mit dem neuen Release konnte sich BSI voll mit seiner

Spezialität – den geführten Prozessen inklusive aller relevanten Verknüpfungen – entfalten. Beibehalten

Moderne Formate – auch in der Schulung

ist die Vertriebssteuerung zu verstehen, sprich welche Kundengruppe wie oft besucht und in welcher Form

werden moderner. Seit 2013 bietet APG|SGA den Mitarbeitenden Webinare zur

Nutzung von BSI CRM an. «Die Webinare dauern 60 Minuten und sind sehr pra-

wurde der Target Plan für Strategic Selling. Darunter

APG|SGA geht nicht nur mit dem neuen Release mit der Zeit. Auch die Schulungen

betreut werden soll. Dazu gibt es Auswertungen, Er-

xisbezogen. Kompakt und konzentriert tauschen sich die Teams aus und kommen

innerungen und Aktionen. Intensive Schnittstellen

und Prozesse mit Geschäftspartnern zum Austausch von Firmen- und Personendaten sind neu ebenfalls

Teil von BSI CRM wie die Umsatzzahlen und Auftrags-

daten. Des Weiteren nutzt APG|SGA das Upgrade für Marketingzwecke und Kundenzufriedenheitsumfragen. «Der neue Release stellt eine grosse Erleichterung

für unsere Mitarbeitenden dar, da das APG-Reserva-

tionssystem enger mit CRM zusammenarbeitet und

daher Arbeitsschritte automatisiert werden konnten. Ausserdem vereinfachen die Anbindung mit Outlook

sowie die Möglichkeit, Dokumente mit Drag and Drop

ganz ohne Reisezeit und anderer Aufwände in kurzer Zeit ans Ziel», lobt Hansruedi Stamm die Vorzüge der Webinare von Zeno Hug. «In den 60-Minuten-Webinaren

sind wir sehr nahe bei den Anwendern und können ihre Logik, ihre Prozesse und Herausforderungen, den Nutzungsgrad und Verbesserungswünsche besser ver-

stehen. Durch die Webinare spüren wir potenzielle Key User heraus, Mitarbeitende, die für das Projekt brennen und als Multiplikatoren den CRM Spirit im Unter-

nehmen verbreiten», so Zeno Hug, der gemeinsam mit APG|SGA auch in Zukunft

weitere Webinar-Reihen plant. Internes Projektmarketing und gelegentlich neue Initiativen bringen frischen Schwung in die Beziehung zwischen Anwendern und

ihrem Tool – und liefern BSI wieder neue Ideen für den nächsten Release. «Das war klar eines unserer Learnings: Öfter ein neuer Release bringt neue Motivation für die Mitarbeitenden», schliesst Hansruedi Stamm. l

Die APG|SGA ist das führende Aussenwerbeunternehmen der Schweiz – spezialisiert auf digitale und analoge Out-of-Home-Lösungen an stark frequentierten Standorten. In der ganzen Schweiz deckt APG|SGA zusammen mit den Segmentmarken Airport, Mega Poster, Mountain und Traffic alle Bereiche der Aussenwerbung ab. Die Marke steht für Leidenschaft und Integrität, Partnerschaft und Nachhaltigkeit. Über 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen im Kontakt mit Grund- und Immobilienbesitzern, Behörden und der Werbewirtschaft dafür, dass sich Marken und Institutionen in der Öffentlichkeit in einem wirkungsvollen Rahmen präsentieren können. http://www.apgsga.ch Der Plakatanbieter von 1900 ist heute Out-of-Home-Medienpartner und Servicedienstleister.

BSI Business Systems Integration AG

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Isst…

Hasst…

Trinkt…

gern Schnipo und Saure Zungen

Rosenkohl und Tomaten

lieber Tee als Kaffee, aber

Alpha: Marco, du hast vor einem Jahr von einer renommierten Schweizer Grossbank zu BSI gewechselt. Warum? Nach meinem Bachelor-of-Science-Studium in Biel

habe ich den Job bei der Bank als grosse Chance gese-

hen. Schnell hat sich jedoch herausgestellt, dass hier

mit veralteter Technik gearbeitet wird. Als Informatiker hatte ich keinerlei Kundenkontakt, sondern war

am allerliebsten Capri-Sonne

und das zukunftsorientierte Denken. Alles ist unkom-

pliziert – die Lösung muss gut kommen, alles andere ist sekundär. Politik und Hierarchien haben hier kei-

nen Platz. Das Team ist toll, und ich liege auch genau

im Altersdurchschnitt. Ausserdem habe ich einen sehr kurzen Arbeitsweg nach Bern.

Charlie: Wann war für dich klar, dass du einen tech-

richtiggehend von den Kunden abgeschottet. Ausser-

nologischen Weg einschlagen wirst?

was aus mir werden würde, falls ich in der technologi-

alten Rechner Bastelbögen in Word angefertigt und

dem habe ich den Altersschnitt des Teams kräftig nach

Informatik hat mich schon immer begeistert. Ich er-

schen Vergangenheit weiterarbeiten würde.

in der Schule verkauft habe. Diese Faszination ist ge-

unten gedrückt. Eines Tages stellte ich mir die Frage,

Bravo: Vor einem Jahr hast du deine Probezeit bei BSI angetreten. Ja, und hier läuft alles anders: Bei BSI ist die technologische Zukunft zu Hause. Ich liebe den Kundenkontakt

innere mich, dass ich in der Grundschule auf einem blieben. Bei BSI arbeite ich immer mit der neuesten

Technik. Hier kann ich laufend dazulernen. Die Arbeit

ist sehr abwechslungsreich, und ich werde immer ge-

fordert – sowohl von meinen Kollegen als auch von meinen Kunden.

MEET THE TEAM

Dürfen wir vorstellen? Er kommt aus Bettenhausen und ist doch alles andere als eine Schlafmütze. Von seinem Opa, einem in Italien geborenen Schreiner, hat er die Liebe zum Detail geerbt. Moderne Technik fasziniert ihn, deshalb wechselte er vor einem Jahr von einer Schweizer Grossbank zu BSI, wo «die technologische Zukunft zu Hause ist»: Als jüngstes Teammitglied ist Marco Bigolin für das älteste BSI Projekt, die Verkaufsdatenbank der Schweizerischen Post, mit grosser Freude und Motivation im Einsatz – wenn er nicht gerade den Himmel über Bettenhausen mit seinen Modellflugzeugen unsicher macht.

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meeting BSI I Nr. 1/13 I Meet the team


Baut…

Mag…

Liebt…

mit Eifer Modellflugzeuge und

Cindy, die Eselstute,

segeln am Murtensee und London

Lego Technic (aktuell den Unimog)

mit der er aufgewachsen ist

(«wegen Legoland und weil alles so schön sauber und gepflegt ist»)

Delta: Wie ist dein Lebensmotto?

Foxtrot: Und wo tankst du Energie?

«Wer das Unmögliche nicht versucht, wird das Mög-

In der Natur! Beim Spazierengehen mit dem Hund,

alles, was der Kunde will, ist grundsätzlich möglich –

modelle fliegen zu lassen. Ausserdem lebt dort meine

liche nie erreichen.» Geht nicht, gibt’s bei mir nicht. Schliesslich ist alles eine Frage von Zeit und Geld – nur manchmal zu aufwendig oder zu teuer.

Echo: Früher musstest du täglich nach Zürich pendeln. Was stellst du mit deinen vier Stunden mehr Freizeit täglich an? Als Bub wollte ich Pilot werden. Den Bubentraum lebe

ich jetzt mit Modellflugzeugen aus. Im Haus meiner El-

tern habe ich in der alten Schreinerei meines Grossvaters

beim Segeln am Murtensee oder auf dem Land bei

meinen Eltern. Hier ist es auch einfacher, meine Flugälteste Weggefährtin: die Eselstute Cindy. Mit ihr bin

ich aufgewachsen, bin als Kind auf ihr geritten, im

Winter hat sie meinen Schlitten gezogen und den Samichlaus auf seiner Geschenketour begleitet. Heute ist

sie in Eselrente und geniesst das Leben auf der Weide meiner Eltern.

einen kleinen Hangar mit Modellflugzeugen und Helis.

Ausserdem fasziniert mich Lego Technic – die Zahnräder und Motoren haben es mir angetan! Ich gönne mir jedes Jahr ein Modell, am liebsten immer das grösste, das es gibt. Zuletzt habe ich mich dem Unimog gestellt…

TEXT: CLAUDIA GABLER FOTOS: MARCO BIGOLIN, ISTOCKPHOTO

Marco Bigolin Geboren in: Bettenhausen im Oberaargau Geburtstag: 31. März 1985 Sternzeichen: Widder Staatsangehörigkeit: Schweizer Lebt in: Ostermundigen bei Bern Arbeitet in: Bern

BSI Business Systems Integration AG

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meeting BSI Kundenmagazin I Nr. 1/13 I www.bsiag.com

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