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ISBN 978-3-86787-134-1 © 2009 Bruno Gmünder Verlag GmbH Kleiststr. 23-26 D-10787 Berlin Phone: +49 30 61 50 03-0 Fax: +49 30 61 50 03-20 Info@brunogmuender.com www.brunogmuender.com Illustrationen und Text © Mioki, 2009, alle Rechte vorbehalten http://mysite.verizon.net/resw3xre/moremioki Produktion: Joris Buiks Redaktionelle Koordination: Simeon Morales Übersetzung: Stephan Niederwieser Reinzeichnung: Henning Wossidlo

Hmmm… das Kleingedruckte … Sollte man vielleicht lesen!

Printed in Germany Diese Geschichte ist frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden, toten oder noch nicht geborenen Personen ist rein zufällig und nicht beabsichtigt. Alle Figuren in diesem Comic waren 21 oder älter, als sie gezeichnet wurden. Für die Herstellung dieses Werks wurden weder Tiere, noch Kinder, noch Menschen, Pflanzen oder Außerirdische verletzt, ausgebeutet oder auch nur geärgert. Alle Figuren in dieser Geschichte praktizieren Safer Sex! Wenn du das nicht siehst, liegt es daran, dass sie unsichtbare Kondome benutzen. Zeige dieses Buch keinen Minderjährigen oder Menschen, die so eine Geschichte verschrecken könnte. Wenn dich schwuler oder heterosexueller Sex bzw. Masturbation abtörnen, kaufe dieses Buch nicht! So einfach ist das. Dieses Buch will nur unterhalten und zu tiefsinnigen Gedanken anregen … keine weiteren Anliegen. Wenn du nach dem Lesen schwul wirst, dann warst du es schon – mache nicht mich oder den Verleger oder den Buchhändler dafür verantwortlich. Aussagen, Witze oder die im Buch dargestellten sexuellen Praktiken reflektieren nicht unbedingt die Wünsche des Autors, des Verlegers oder sonstwem, sondern nur der Comicfiguren selbst. Dieses Buch will niemanden beleidigen, verleumden, beschämen, ganz egal wie ignorant, bigott, dumm oder lächerlich Menschen auch sein mögen. Du musst erwachsen sein, um dieses Buch zu kaufen, zu verkaufen oder zu lesen. Es wurde nur für reife Menschen geschrieben; wenn du ein unreifes Arschloch bist, leg das Buch wieder zurück!

Alle Rechte, auch die der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werks darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm, DVD, Internet oder andere Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlags reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Informationen über unsere anderen Bücher finden Sie auf

www.brunogmuender.com


Evan und ich sind beste Freunde. Er ist der Blonde. Wir sind noch jung, aber wir wissen, dass wir zusammen bleiben …

Oh, du bist so eine Dramaqueen!!!

Evan und ich waren seit der Grundschule befreundet. Er wusste, dass ich in ihn verliebt war. Obwohl er auf Mädchen stand, hatte er kein Problem damit, dass ich Feuer und Flamme für ihn war – solange es niemand erfuhr.

Übrigens, ich heiße Rick.

3


Unsere kleine Stadt.

In diesem Haus wohnte ich.

Und Evan lebte in dem.

Schau mal, was ich hab!

KnallfrĂśsche! Geil! Das riecht nach Ă„rger!

4


Eines Tages musste es einfach raus …

Es machte ihm wirklich nichts aus. Was hatte ich mir nur gedacht? Er war ja davon überzeugt, dass JEDER in ihn verliebt ist.

Ich muss dir was sagen, Evan. Ich bin schwul. Ach, deswegen starrst du mir immer auf den Hintern! Ich meine es ernst, du Arsch. Ich glaube, ich bin in dich verliebt. Du meine Güte. Und ich dachte schon, du hättest ein Problem. Macht es dir denn nichts aus?

Nein, warum?

Das war in der 9. Klasse …

… und ab der 12. waren dann wirklich ausnahmslos alle hinter ihm her.

Aber EIN Lustobjekt zu sein, ist etwas anderes, als DAS Lustobjekt zu sein.

5


Im Sommer hatte er einen Ferienjob als Gärtner.

Damals vernaschte er ein Mädchen nach dem anderen. Aber er stellte sich zu dämlich an, um eine Frau fürs Leben abzukriegen.

Sein Wagen war eine große alte Schrottkarre; aber Evan liebte ihn über alles.

6


Wir spielten Basketball …

Gib's auf, Evan! Meine Großmutter dribbelt besser als du.

Gymnastik

Ich HATTE deine Großmutter; sie ist nicht mal gut. Seltsam. Sie sagt das Gleiche über dich. Manchmal gewann ich gegen ihn – aber nur wenn ich ihn so zum Lachen brachte, dass er den Ball verlor. Der Coach war gar nicht begeistert.

Football. Übrigens, er ist oben, ich unten.

Wir schwammen im selben Team …

… und versuchten uns im Ringkampf.

7


Was zum Teufel macht ihr denn da? Das ist ja wie im schlechten Porno!

Der Coach schickte uns unter die Dusche und verbot uns, jemals wieder am Ringen teilzunehmen.

ur aft rz h Abe stersc wir i Me chten bra icht. n es

TT!!!

O HERRG

Was hatte der Coach denn für ein Problem?

Keinen Dunst! Wechseljahre? Eifersucht? Er hat einen Steifen gekriegt? Er ist verrückt?

8

Nur weil wir rausgeflogen waren, haben wir nicht aufgehört, zu ringen. Es endete wie zuvor: Evan verlor, und ich bekam 'nen Ständer so groß wie ein Baseballschläger. Nicht beißen!

Nicht lecken!


Im Winter sind wir Snowboard gefahren,

im Sommer sprangen wir nackt in den See.

9


Evan hatte Spaß daran, mich zu ärgern.

Wenn du mich fängst, darfst du mich ficken.

Ich krieg dich!

Er war verdammt schnell und wusste, dass ich ihn nie kriegen würde.

10


Ey, der Mond kommt hoch. Ja, der auch!

Ev sieht aus wie so'n Surfer-Blondie aus Kalifornien, dabei kommt seine ganze Sippe aus Detroit.

Ey, gib mal was ab!

11


In einer heißen Julinacht passierte es … unser „kleines Geheimnis“. Evan behauptete, dass man nicht schwul war, solange man keinen Analverkehr hatte oder knutschte. Alles andere wäre okay. Natürlich waren auch Zärtlichkeiten verboten.

Geil!

Eklig!

Manchmal guckten wir Pornos.

Ein paar mal ließ er mich zuschauen, wenn er mit seinen Freundinnen …

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Angeber!


Er wollte Zuneigung, dann wieder lehnte er sie ab … immer wie es ihm gerade passte. Das war sehr frustrierend.

Er ging mir nicht aus dem Kopf.

Ich träumte von ihm …

… und holte mir oft einen runter.

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14


Schhhhh! Es könnte uns jemand hören!

Willst du wirklich nicht, dass ich dir einen blase?

Und wenn doch?

Ich wollte eine Umarmung und keinen Blowjob!

Leider werden Träume selten wahr.

Du machst dir doch was vor! Oder warum liegt deine Hand auf meinem Arsch?

Ich fühl nur mal vor … Wer weiß, vielleicht überrasche ich dich mal.

Als Kind träumte ich davon, Millionär zu werden. Die Erfüllung dieses Wunsches war wesentlich realistischer, als meine Sehnsucht, Evan zu bekommen. Arsch! Selber!

Aber das hielt uns nicht davon ab, immer zusammenzuhängen.

Mir hat mal jemand erzählt, dass man besser vergessen kann, indem man viel Sex hat … und zwar oft. Der Tipp ist genauso doof wie alle anderen. Also beschloss ich: Wenn ich Evan nicht haben kann, nehme ich eben JEDEN anderen.

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Aua! Langsam. Es ist mein erstes Mal.

Mein Mr. Right fickt gerade ein Mädchen, das ist also deine Chance.

Na klar, dein erstes Mal … heute Abend! Ja, verdammt.

Mein Schwanz wurde TITANIC genannt …

16

Nicht weil er so groß wäre, sondern weil er gerne „unterging“ …


17


Gleichzeitig stopfte Evan jedes Loch, das ihm vor den Schwanz kam.

18

Wir haben beide gefickt wie die Irren, nur leider nicht miteinander.


Ich arbeitete nebenbei im Pizzaservice.

Ich war genervt, an meinem Geburtstag arbeiten zu müssen. Bis zu meiner letzten Bestellung …

K lo pf Klo pf

Da lag Evan.

Komm rein! Die Tür ist offen …

Tat mir leid, Du wolltest mir doch schon dass du arbeiten musst. immer mir an die Wäsche, also … HAPPY BIRTHDAY! Heute Nacht gehöre ich dir. Aber nix Anales, okay?

19


Ich hatte mir ja schon alles Mรถgliche ausgemalt, aber die Wirklichkeit war viiiiiel besser.

Ich glaube, dass auch Evan das nicht erwartet hatte.

Ob es perfekt war? Verdammt, ja!!!

20


Eklig…

Verdammter Schwanzlutscher! Du bist echt gut …

Ich glaube, das wird dir gefallen.

Pass auf, Mister, du hast fast mein …

21


Dann war es Zeit zu gehen.

Du wirst doch künftig nicht seltsam und abweisend sein. Oder?

Schon okay. Es war interessant. Nicht, was ich erwartet habe …

Ich bin angenehm überrascht.

… wie nach Forellen angeln und einen Wal fangen.

Nächstes Mal weiß ich … Hab ich „nächstes Mal“ gesagt? Ach, scheiß drauf! Hast du am Wochenende schon was vor?

22


Danach wurde Evans Auto zu unserem fahrbaren Hotel. Dieses riesige Unget端m.

Weit und breit kein Mensch. Meinst du, die Bullen finden uns hier?

Keine Sorge.

23


Gleich nach dem Abschluss hau ich aus diesem Drecksnest ab. Verstehe ich total, auch wenn's mich umbringt. Aber wo willst du hin?

In die GroĂ&#x;stadt. Komm doch mit!

Was hast du denn nach der Schule vor?

24

Vermutlich 'nen mies bezahlten Job annehmen, dich vermissen, Alkoholiker werden und irgendwann meinem Bruder Kohle klauen, damit ich zu dir fahren kann.


Lass uns vor dem Abschluss noch mal gemeinsam wegfahren. Okay. Wohin? Ins Arboretum.

Ich w체nschte, wir h채tten diesen Ort fr체her entdeckt.

25


Zuhause holte uns die Realität schnell wieder ein. Nur dass du's weißt: Du darfst nicht weggehen! Ich bin schwanger.

Selber Schuld. Ich hab gesagt: schluck nicht!

Wenn du gehst, sage ich den Bullen, dass du mich vergewaltigt hast. Keiner wird dir glauben. Die Hälfte des Präsidiums hat doch schon mit dir gefickt … Dann sag ich's eben deiner Mutter! Na los! Dann könnt ihr gleich Erfahrungen austauschen. Sie hat nämlich die andere Hälfte gefickt. Du darfst nicht weggehen. Ich werde sonst verrückt.

Das bist du doch schon.

Wir fuhren wie immer an unseren Lieblingssee …

Morgen ist die Abschlussfeier.

Erinner' mich nicht! Ich hab's verdrängt. Wir haben noch den ganzen Sommer vor uns. Los sag's!!

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Ich wünsche mir so, dass du bleibst.

Er zog in die Großstadt … Millionen Kilometer weit weg.

Dieses Nest bringt mich um.

Ich wartete auf seine Mails.

Du musst mitkommen, und zwar gleich.

Meine Jobs waren Scheiße, ich hab's nirgendwo lange ausgehalten.

Und ständig gab es Stress mit meinem Bruder.

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Meine Schwester war keinen Funken besser.

Hey! Ich kann nichts dafür, dass ich schwul bin. Genauso wenig wie du, dass du dämlich bist.

Zu spät. Es tat verdammt gut zu wissen, dass mir ihr teurer Verlobter einen geblasen hatte.

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Ich hab dich mit meinem Verlobten gesehen!

Hör schon auf, ständig rumzujammern, weil dein kleiner Freund weggezogen ist. Du hast dich entschieden, jetzt gib Ruh'!

Du lässt die Finger von ihm, Ricky! Hast du mich verstanden? Aua! Was soll das denn?


Die Hochzeit meiner scheußlichen Schwester bedeutete wenigstens, dass sie endlich auszog. Kurz vor der Zeremonie blies mir der Bräutigam noch einmal einen.

Sie haben einander verdient.

Sie dürfen die Braut jetzt küssen. Gratuliere, Schwesterchen. Blöde Kuh! Und fröhlichen Honeymoon noch.

Das ist das letzte Mal, dass ich das kann. Also halt still und pass auf, dass uns keiner erwischt!

Und dann ex

Schneller als du denkst …

Und? Was hast du dem glücklichen Paar zur Hochzeit geschenkt?

Eine Ladung Chlamydien!

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Anstatt zu schlafen, wanderte ich nachts herum wie ein Zombie. Ohne ihn war alles so ‌ sinnlos und leer.

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DurchDickUndDünn_Flipbook