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7. 7. 2005

Tanzenbörger ohne Titel von Matthias Petschnig

Literatur

aus Tanzenberg Unbetitelt von Harald Triebnig Die Rose steht stolz in ihrer Vase, im warmen, hell erleuchteten Zimmer. Wohl duftend und mit herrlich, roten Blütenblättern, schön anzusehen ist sie wohl. Doch draußen im kalten Regen und Sturm, klettert der Efeu die alte Hausmauer hinauf. Mit großen, dicken Ästen und grünen Blättern bedeckt er nahezu die ganze Mauer. Die Rose duftet zwar gar fein, doch ihre Stacheln sind spitz, und ihre schönen, roten Blütenblätter bald braun und ganz vertrocknet. Der Efeu hingegen mit seinen starken Ranken, schmiegt sich sanft an das alte Gemäuer und wächst und wächst Jahr für Jahr, weiter und größer und bis ganz nach oben.

Eine Bande junger Wölfe spielend im Wind wir sind beide dabei, halten alle zusammen und jeder sieht, dass wir glücklich sind unsere Freundschaft trotzt den eiskalten Flammen (die in meinem Herzen sind) Ich verlier mich einen Moment darin und in deinem eisblauen Blick du merkst es, siehst lächelnd zu den anderen hin ohne dich find ich nie mehr ins Leben zurück (ohne dich hat es gar keinen Sinn) Lang her ist’s, dass ich diese Zeilen schrieb als Balsam gegen den Schmerz noch heut hab ich diese Erinnerung lieb an mein albernes einsames Herz… Ich träumte von Küssen, von ehrlichem Lachen, von Augen, die nicht meine sind doch ich könnte sie niemals glücklich machen. Meine Liebe kennt nur der Wind. Und er trägt sie davon… Zeit von Manuel Dragan

Zeit ist endlos. Zeit ist begrenzt. Oft blickst du auf die Uhr, und Sekunden werden zu Stunden. Und wenn der Efeu das Fenster, welches im ersten Stock gelegen ist, erreicht hat, Doch bei einem lieben Menschen, schwindet die Zeit wie im Flug. blickt er hindurch und verlacht die edle Rose, Während du wartest scheint die Zeit endlos, welche lange schon im Papierkorb liegt. aber doch begrenzt.

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FM4 Studios & Donauinselfest Am 24. Juni war es soweit. Die Redakteure der „besten Schülerzeitung Österreichs“ durften einen ihrer Preise, nämlich die Führung und Besichtigung der FM4 Studios in Wien, einlösen. Verbunden wurde diese Führung mit dem Besuch des Donauinselfests, das heuer 3,5 Millionen Menschen an drei Tagen anlockte. Bei FM4 wurden wir von „Wortchef“ Martin Pieper in die Welt des Radios eingeführt. Uns hat es sehr erstaunt, wie locker und lässig die Mitarbeiter des Radios trotz des alltäglichen Drucks ihre Arbeit verrichten - beim Tanzenbörger werden härtere Saiten aufgezogen. Wir durften uns auch am Merchandising Stand austoben, so bekam jeder von uns die beliebten FM4-Poster, sowie Kugelschreiber, Kaffeebecher und Sticker. Nach diesem Besuch, ging es mit der U6 auf den Weg zur Station Neue Donau. Das riesige Gelände umfasste dort 22 Bühnen, wir gaben uns dort der Musik oder auch anderen Aktivitäten hin. Zahlreiche bekannte Bands wie die Söhne Mannheims, Nena, Samy Deluxe oder Jimmy Cliff waren an diesem Tag vertreten. Für die Redakteure des Tanzenbörger war dieser Ausflug eine willkommene Abwechslung um vom alltäglichen Redaktionsstress und Druck des Chefredakteurs Abstand zu gewinnen. [DW]

Tanzenbörger - Ausgabe 13  

Die 13. Ausgabe des Tanzenbörgers

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