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Abgeschminkt

„Das Wichtigste ist, immer dranzubleiben.“ Dieses Mal in unserer Rubrik „Abgeschminkt – lokale Künstler ganz privat“: Der Arnsberger Schauspieler Stuart Styron

Herr Styron, Sie kommen gebürtig

Wann entdeckten Sie Ihre Leidenschaft

aus Neheim, waren allerdings zwi-

für die Schauspielerei? War Ihnen schon

schenzeitlich in den USA tätig. Was

in jungen Jahren klar, dass Sie diesen

haben Sie dort getan?

Werdegang einschlagen würden?

„Der ursprüngliche Plan für meinen

„Meine Leidenschaft galt zuerst der

Aufenthalt in den USA war, dort als Schau-

Musik. Ich war und bin immer noch faszi-

spieler aktiv zu werden. Ich brauchte in

niert von der Band A-ha. Das hat sicherlich

Amerika zunächst einen bodenständigen

mein Bewusstsein für die Kunst geöffnet.

Referenzpunkt – und fand mich in einem

Zunächst schloss ich allerdings eine Ausbil-

Ferienlager für privilegierte Jugendliche

dung als Zerspanungsmechaniker ab. Als

wieder, denen ich Schauspielunterricht er-

Altenpfleger im Zivildienst wurde ich dann

teilte. Mein Hauptfach war Improvisation.

uneingeschränkt mit dem Leben konfron-

Irgendwann übernahm ich die Aufgabe,

tiert, ich machte mir viele Gedanken über

ein Marketing-Update für die Schule zu

den Sinn und vor allem über meine Zukunft.

erarbeiten und die über 20 verschiedenen

Am Theater der Freilichtbühne Herdringen

Lehrprogramme zu dokumentieren. Kon-

sammelte ich dann erste Erfahrungen als

kret hieß das: fotografieren, filmen, Website verwalten. Aber an das Schauspiel

Schauspieler.“ Stuart Styron

werde ich definitiv wieder anknüpfen,

Wie gestaltete sich Ihre Karriere in

wenn nicht wieder andere künstlerische

den letzten Jahren? In welchen Rollen

Angebote dazwischen kommen.“

findet man Sie am häufigsten?

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Twinformer Vol.29  

Das Magazin für Arnsberg und Sundern

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