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DIE Wochenzeitung

Jahrgang 37 – Nr. 38 Mittwoch, 17. Oktober 2012 Auflage: 34.000 Stück

Erscheint in den Städten des Altkreises: Brilon, Olsberg, Winterberg, Medebach, Hallenberg und in Willingen

Ausbildung in der Region

Brilon

Altkreis. Der Fachkräftemangel ist eine Tatsache, welche durch die Diskussion über den demographischen Wandel eine besondere Wertung erhält. Eine weitere Abwanderung junger Menschen kann sich unsere Region nicht mehr erlauben. Viele der im Altkreis Brilon ansässigen Unternehmen gehören zu den Marktführern in ihren Branchen und sind oft international tätig. Diese Tatsache ist in der Öffentlichkeit teilweise zu wenig bekannt. Auf der anderen Seite werden im kommenden Jahr zwei Jahrgänge gleichzeitig ihr Abitur ablegen. Sie erwarten überfüllte Hörsäle an den Universitäten sowie überteuerte Wohnungsmieten in den Universitätsstädten. Die Möglichkeit eines dualen Studiums in kleinen Lerngruppen bei Unternehmen in der Region ist vielen Schülern noch nicht gegenwärtig. Der BRILONER ANZEIGER möchte

Autostadt

Marsberg Allerheiligenmarkt

Sonderthemen Ausbildung Mit dem Auto durch den Winter Allerheiligenausstellungen

mit seinen Ausbildungsseiten in dieser Ausgabe einen Teil des breiten Spektrums der Ausbildungsmöglichkeiten vor unserer Haustür aufzeigen und so Anregungen für die Zukunftsperspektiven junger Menschen hier im Altkreis geben.

Unsere Sonderveröffentlichung AUSBILDUNG finden Sie auch im Internet unter

Stichwort der Woche: Meister fallen nicht vom Himmel „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“, „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, es gibt eine Unzahl von alten Sprichwörtern, die sich mit dem Thema Ausbildung befassen. In unserer heutigen globalisierten Wirtschaft ist eine fundierte Berufsausbildung wichtiger als je zuvor. Früher passierte es in vielen Firmen, dass junge Leute „frisch von der Uni“ in Vorgesetztenpositionen eingesetzt wurden. Wenn diese dann den Akademiker rauskehrten, ließen die „alten Hasen“ im Betrieb sie auch schon mal gern auflaufen. Auf diese Art mussten sie dann „Lehrgeld bezahlen“. Aus diesen Fehlern haben die heimischen Betriebe anscheinend gelernt. Heute verlässt man sich lieber auf eigene Mitarbeiter, die durch die vielfältigen Möglichkeiten der Ausund Weiterbildung immer besser qualifiziert werden. Es braucht Toleranz anstatt Arroganz, wenn man ein Team leiten möchte. Nur moti-

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vierte Mitarbeiter bringen volle Leistung. Ein hierarchisches System mit Befehl und Gehorsam funktioniert heutzutage noch nicht einmal mehr in der Armee. Ein Wirtschaftsunternehmen, welches seine Mitarbeiter schikaniert und nicht motiviert, hat keine Zukunft mehr und landet „mit allen Schikanen“ in der Insolvenz. Wer junge Menschen beim Start in das Berufsleben begleitet, sollte immer daran denken, dass diese jungen Mitarbeiter ihn irgendwann mal entlasten sollen. Ein Zurückhalten von „Herrschaftswissen“ um sich selbst unentbehrlich zu machen ist ebenso falsch wie eine Überforderung der Auszubildenden mit unlösbaren Aufgaben. Die heutigen Lehrlinge sind die Zukunft des Unternehmens. Sie zahlen später die Steuern und Abgaben, die uns (vielleicht) in irgendeiner Form eine Alterssicherung ermöglichen. Sie sorgen dafür, dass der Produktionsstandort Sauerland bestehen bleibt. Was mit Regionen passiert, denen die jungen Leute abhanden gekom-

men sind, kann man derzeit in vielen Teilen Ostdeutschlands und Osteuropas kostenlos besichtigen. Ich möchte nicht, dass es hier einmal so aussieht. Egal ob man selber Kinder hat oder nicht, es ist in unser aller Interesse die heimischen Unternehmen bei ihren Anstrengungen in der Berufsausbildung zu unterstützen. Man sollte, so weit es möglich ist, die Produkte der heimischen Firmen vorziehen und auch die heimischen Dienstleistungsunternehmen in Anspruch nehmen. Den angeblich günstigeren Anbietern im Internet ist unsere Gegend nämlich völlig egal. Die Ausbildungsanstrengungen der heimischen Unternehmen sichern hingegen nicht nur deren eigene Zukunft, sie verhindern auch ein Abwandern unserer Jugend und bewahren uns davor, dass sich unsere Heimat zu einem riesigen Altersheim entwickelt.

Norbert Schnellen

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Der nächste BRILONER ANZEIGER erscheint am: Mittwoch 24. Oktober 2012 – Redaktions- und Anzeigenannahmeschluss: Freitag 19. Oktober 2012, 10 Uhr Erscheint kostenlos Kontakt: Südstraße 9 · 59929 Brilon · Tel. 02961 9776-24 · Fax 02961 9776-30 · E-Mail: redaktion@briloner-anzeiger.de · www.Brilon-totallokal.de


DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Böhmische Klänge am 20. Oktober in Hoppecke

Peter Schröppel und seine Schwabenländer Musikanten. Hoppecke. Peter Schröppel und seine Schwabenländer Musikanten gastieren anlässlich ihrer 25-jährigen Jubiläumstournee am Samstag, den 20. Oktober, in der Schützenhalle Hoppecke. Ab 19.30 Uhr werden sie unter dem Motto „Eine Wolke Blasmusik“ die Zuhörer mit auf eine

Foto: privat

Reise durch die böhmisch-mährische Blasmusik nehmen. Die Freude und das Herzblut der mehrfach ausgezeichneten Musiker an ihren Instrumenten, zusammen mit der besonderen musikalischen Qualität auf hohem Niveau, versprechen einen Musikgenuss der besonderen

Art. Diese besondere Verbundenheit des Orchesters zu den schönsten Egerlandmelodien von Ernst Mosch, Peter Schröppel und anderen bekannten Komponisten, die von dem Schwabenland-Duo Andrea Popp und Peter Schröppel gefühlvoll interpretiert werden, garantiert dem Publikum einen einzigartigen Konzertgenuss, der das Herz berührt. Für das leibliche Wohl und eine angenehme Konzertatmosphäre sorgt der Musikverein Hoppecke, der sich freut, mit den Schwabenländern nicht nur sehr gute Musiker, sondern auch Freunde in ihren Reihen begrüßen zu dürfen. Karten können zu einem Preis von 10 Euro im Vorverkauf bei der Zweigstelle der Sparkasse Hochsauerland in Hoppecke, bei der Firma „music-world“ in Brilon sowie auf der Internetseite des Veranstalters unter www.musikverein-hoppecke.de oder für 12 Euro an der Abendkasse erworben werden.

Museen, Musik und leckere Häppchen

Die Lange Nacht der Museen bietet ein vielfältiges Programm. Foto: privat Altkreis. Volkstümliches, Exotisches, Historisches, Kulinarik und Musik: Die Lange Nacht der Museen hat viele Gesichter. Wenn die Ausstellungen im oberen Sauerland am 27. Oktober bei freiem Eintritt zur Entdeckertour einladen, dürfen sich die Besucher auf ein fein abgestimmtes Rahmenprogramm und eine Tour quer durch das Hochsauerland freuen. Alle Events passen thematisch perfekt in das Ambiente des jeweiligen Museums. So bietet das AfrikaMuseum Gevelinghausen beispielsweise westafrikanische Clown-Akrobatik und eine Tanzshow und erfreut die Gäste mit Fingerfood im AfrikaStil. Bodenständig, aber nicht minder interessant geht es in der Heimatstube Siedlinghausen zu: Volkslieder ergänzen Vorträge zur Schieferbearbeitung, zum Handel und zur Geschichte des Waldes. Dazu

schmecken Griebenschmalzstullen und Käsebrötchen. Einen Ausflug weit in die Vergangenheit wagt Borgs Scheune in Züschen: Dort sorgen die mittelalterlichen Spielleute Federschrey mit Gaukelei und Musik für Abwechslung. Kredenzt wird Met – ein Honigwein nach einem Rezept aus dem Mittelalter. Außerdem gibt es einen Kurzvortrag zum Museum. Live-Musik bietet auch das Schwerspatmuseum Dreislar: In Bergwerks-Atmosphäre präsentieren der Knappenchor und die Knappen Five ihr Programm. Ein Filmvortrag erklärt die Nutzung der Bodenschätze und in einem Filmreferat geht es um den Dreislarer Bergbau. Das Westdeutsche Wintersportmuseum bereitet eine deftige Brotzeit mit Knochenschinken und Griebenschmalz vor und schenkt dazu Sauerländer Pils aus. Zudem spricht

Skiprofessor Dr. Walter Kuchler unterhaltsam über das Skifahren in der schönen Literatur. Im Kump Hallenberg läuft zurzeit eine Ausstellung zu den Hexenprozessen – diese besuchen die Gäste dann auch bei der Führung durch das Infozentrum. Im Anschluss geht es durch die Stadt und dann ins Eishaus, wo Künstler Joachim Knorra mehr über seine fantastischen Eisskulpturen erzählt. Schnittchen vom Backhausbrot mit Hausmacherwurst und Käse stehen zur Stärkung bereit. Das Haus Hövener in Brilon lädt am Nachmittag stilvoll zur Tea-Time ein. Für Erwachsene sind Museumsführungen im Angebot. Kinder können an einer Bastelaktion zum Thema Dinosaurier teilnehmen. Abendlicher Snack sind selbst gebackene Käsestangen mit einem Gläschen Rotwein. Die Dreggestobe Düdinghausen bindet in den Museumsrundgang einen Vortrag zur Geschichte der Grenzdörfer ein. Und auch dort können die Besucher kleine Leckereien genießen: Waffeln am Nachmittag und belegte Brote mit HausmacherWurst gegen Abend. Im Mittelpunkt der Langen Nacht der Museen stehen die liebevoll zusammengestellten Ausstellungen selbst. Der Event gibt Besuchern Gelegenheit, sich viel Zeit für all die sehenswerten Exponate zu nehmen. An diesem Tag haben die sieben Museen von 16 bis 24 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Frieda Braun mit ihrem neuen Programm „Rolle vorwärts“ im Bürgerzentrum Kolpinghaus Brilon. Frieda und ihre Freundinnen lernen bisher unbekannte Methoden zur Pflege von Körper, Geist und Seele kennen: Entspannter leben mit Walgesängen, schöner werden durch Selbstprogrammierung, fit bleiben durch Gehirngymnastik. Während „Chicorée-Fahrerin“ Hanni sich wegen übertriebenen Hirnhälftentrainings während eines Konzerts ausgerechnet bei Friedas Schwarm André Rieu unbeliebt macht, testen Erwin, Wichbert und Rudi zu Hause, wie viel Wasserdruck die neu installierte Duschwand aushalten kann. In Rolle vorwärts gibt es nicht nur

ein Wiedersehen mit den beliebten Charakteren aus Friedas Dunstkreis. Zu den „Neuen“ zählen der ehemalige Jugendfreund Werner sowie Bäckermeister Guido, dessen Muskeln durch extremes Training fast so schnell aufgehen wie die Backwaren in seinem Ofen. Am Freitag, den 16. No-

vember, um 20 Uhr kommt Frieda Braun ins Bürgerzentrum Kolpinghaus Brilon. Die Karten kosten 10 Euro im Vorverkauf und sind erhältlich in der Buchhandlung Podzun, „Der Buchladen“ und bei der BWT - Brilon Wirtschaft & Touristik, Derkerestraße 10a, sowie per E-Mail kulibriev@aol.com. An der Abendkasse kosten die Karten 12 Euro.

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Kostenlose Baum- und Strauchschnittabfuhr Olsberg. Auch in diesem Jahr besteht die Möglichkeit den Baumund Strauchschnitt kostenlos am Samstag, den 10. November, abholen zu lassen. Die Abfuhr kann bis spätestens zum 7. November beim Bürgerservice der Stadtverwaltung Olsberg angemeldet werden. Der Baum- und Strauchschnitt muss ab 6 Uhr gebündelt an der Straße zur Abfuhr bereitgestellt werden (max. Länge beträgt 1,50 m/ max. Durchmesser der Äste 15 cm). Das Laub kann in Säcken oder Kis-

Evangelische Gottesdienste Sonntag, 21. Oktober 10 Uhr Stadtkirche - GD mit dem Ensemble „WAVES“

ten an die Straße gestellt werden. Diese Behältnisse werden vom Abfuhrunternehmen entleert und zurückgelassen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Nutzung der gelben Säcke ausschließlich für das Duale-SystemDeutschland (Grüner Punkt) vorgesehen ist und nicht für die Strauchschnitt/Laubabfuhr zweckentfremdet werden darf. Anmeldung sind unter Tel. 02962 982-231 oder per E-Mail buergerservice@olsberg.de möglich.

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DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Heimatverein Altenbrilon fährt zur Kostümsitzung nach Köln Bis zum 31. Oktober besteht noch Altenbrilon. Der Heimatverein Altenbrilon 1950 e.V. fährt am 1. die Möglichkeit sich Eintrittskarten Februar 2013 zur traditionellen Ko- für die Veranstaltung zu sichern. Aufgrund der großen Nachfrage stümsitzung der Funke Rut-Wieß wird um zeitnahe Anmeldung beim vun 1823 e.V. in Düx (Köln-Deutz). Ortsheimatpfleger des HeimatverDas Motto der Session 2012/2013 eins Altenbrilon 1950 e.V., Ralf Wielautet: „Fastelovend em Blot – He un gelmann, Tel. 02961 9213625 oder 0160 96297088, E-Mail ralfwiegelam Zockerhot“

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Als erster Kindergarten der Stadt Brilon wurde der Kindergarten „Zwergenland“ aus Madfeld zum „Aner-

Am 6. Oktober es war wieder soweit. Familie Bals läutete die Herbstferien bei „Brilon Natürlich“ mit ihrer bunten Kürbisschnitzaktion ein. Hingen dieses Jahr die Regenwolken doch sehr tief so ließen sich die vielen kleinen und großen Kürbisschnitzer nicht davon abhalten ihr Können auf die Probe zu stellen. Die leuchtenden Kürbisse in vielen Größen und Farben luden alle Interessierten ein, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. So entstanden in Bals´s Scheune, geschützt von Regen und Sturm, die tollsten Kunstwerke und schönsten Grimassen. Neben dem Kürbiskernweitspucken und Kürbisquiz konnten alle Besucher das Gewicht eines großen Kürbisses schätzen. Der Besucher mit dem besten Augenmaß wurden anschließend ausgezeichnet. Das leckere Sortiment aus Kuchen und Brot sowie das Erlebnis Bauernhof mit Tieren und Maschinen rundete den Nachmittag ab. Foto: privat

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kannten Bewegungskindergarten NRW“ ausgezeichnet. Der TuS Madfeld als Kooperationsverein erhielt das Gütesiegel „Kinderfreundlicher Sportverein“. Auf dem zum Indianerdorf umfunktionierten Sportplatz wurde die Zertifizierung von Gu ̈ nter Martin, Vorsitzender des KSB, durchgefu ̈hrt. Die Volksbank Brilon, vertreten durch Antje Figge-Rohde, überreichte einen Scheck zur Anschaffung von Sportmaterialien. Reinhold Huxoll, erster Beigeordneter der Stadt Brilon, brachte in seiner Ansprache zum Ausdruck, wie wichtig die Förderung von Bewegung und Sport schon im Kleinkindalter ist. Hier werden die Grundlagen für lebenslange Freude an Bewegung gelegt sowie die Motivation für sportliche Aktivitäten in Vereinen. Anschließend machten sich die Kinder mit ihren Eltern auf den Weg durch das Indianerdorf. An verschiedenen Stationen konnten sie ihre sportlichen Fa ̈higkeiten unter Beweis stellen. Kinder, Eltern und Erzieherinnen freuen sich nun auf gemeinsame Aktivitäten mit dem TuS Madfeld. Foto: privat

Die Altkleidercontainer des Deutschen Roten Kreuzes stehen in Altkreis Brilon an 25 markanten Stellen, in insgesamt 16 Orten. In den letzten Wochen sind sie nach und nach ausgetauscht worden. Die neuen Container fallen durch das informative Outfit sofort ins Auge. Zum typischen Rot des Deutschen Roten Kreuzes sind nun auch Angaben gemacht, wo das DRK vor Ort im Einsatz ist, welche Gegenstände gesammelt werden und was mit dem Erlös passiert. Die gespendeten Altkleider und Altschuhe werden vom DRK-Kreisverband Brilon an Recycling-Unternehmen übergeben. Der Erlös ist eine wichtige Einnahmequelle für die Finanzierung der DRK-Aus- und Weiterbildungen. Rainer Grosser in der Geschäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes in Brilon ist Ansprechpartner für die Kleiderspenden: „Wir möchten mit den neuen Kleidercontainern ein positives Zeichen setzen. Wir sind dankbar für Rückmeldungen aus der Bevölkerung, falls die Container trotz regelmäßiger Leerung doch einmal überquellen sollten. In solchen Fällen können wir schnell reagieren. Nicht nur die Container sollen „chic“ aussehen, auch das Umfeld ist uns wichtig.“ In jüngerer Zeit sind von anderen, nicht gemeinnützigen Unternehmen zahlreiche neue Altkleidersammelstellen eingerichtet worden. Diese dienen zumeist reinen kommerziellen Zwecken und stehen in Konkurrenz zu den gemeinnützigen Organisationen, die für ihre Arbeit vor Ort auf diese Einkünfte angewiesen sein. Foto: privat

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Der Ausflug der Seniorinnen und Senioren aus Gudenhagen-Petersborn-Pulvermühle mit dem örtlichen Kreistagsmitglied Wolfgang Diekmann führte in diesem Jahr zum Kloster Bredelar. In beeindruckender Art stellte Architekt Eckhard Lohmann die geschichtliche Entwicklung, mit den unterschiedlichen Nutzungen, dieses Klosters dar. Schwerpunkt seiner Ausführungen waren die Restaurierungsarbeiten in den letzten Jahren. Seit Oktober 2008 wird der Westflügel als Begegnungs- und Kulturzentrum genutzt. Eine intensive Besichtigung untermauerten seine Ausführungen. Foto: privat


DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Der 5. Briloner Wanderherbst steht vor der Tür Brilon. Hansestadt, Almequellen, Korallenriffe, Speedhiking, Bergbau und dazu noch die unnachahmliche, herbstliche Landschaft des Sauerlandes – eine prima Kombination zum Entdecken und Durchatmen. Wer einmal die Umgebung von Brilon zusammen mit einem ausgebildeten Landschaftsführer bzw. einer Landschaftsführerin erkunden möchte, der sollte sich auf den 20. und 21. Oktober freuen und sich für den 5. Briloner Wanderherbst anmelden. Insgesamt werden sechs vielseitige Foto: privat Veranstaltungen angeboten – span- Die Umgebung von Brilon beim Wanderherbst erkunden. nend und kostenlos. Ausführliche Infos und den Flyer zum 5. Briloner Wanderherbst, der von der Sparkasse Hochsauerland

unterstützt wird, gibt es unter www.brilon-tourismus.de oder bei der Brilon Wirtschaft und Tourismus GmbH , Derkere Str. 10a in Brilon, Tel. 02961 96990. Übersicht der einzelnen Wanderungen: Samstag, 20. Oktober, 10 Uhr, Einführung ins Speedhiking; 13.47 Uhr, Auf dem Gewerkenweg von Olsberg nach Brilon; 14 Uhr, „Wandern für Alle….ob mit oder ohne Einschränkung“. Sonntag, den 21. Oktober, 9.30 Uhr, „Ver-Führung zum Staunen“; 10 Uhr, „Aus der alten Hansestadt…“, 14 Uhr, „Zauberhafte Almequellen und mystische Waldroute“.

Rätselhafte Vorgänge im Museum Haus Hövener? Das Briloner Museum – seit 20 Jahren ein außerschulischer Lernort Brilon. Wer seinen Abend am Briloner Marktplatz verbringt, meint so manches Mal Zeuge eines Mysteriums zu sein. Auch nach Ende der Öffnungszeiten brennt im Museum Haus Hövener das Licht. Hin und wieder tauchen sogar große Gruppen kleiner Gestalten auf, die eilig im Gebäude verschwinden und erst nach einiger Zeit wieder auftauchen. Ihr Treiben erinnert dabei an einige Zeilen aus einer Ballade von August Kopisch. „Da kamen bei Nacht, ehe man's gedacht, die Männlein und schwärmten, und klappten und lärmten.“ Doch sind hier also tatsächlich die von ihm beschriebenen fleißigen Heinzelmännchen am Werk? Die Antwort überrascht. Nein, denn vielmehr handelt es sich um kleine Forscher, die mit ihren Schulklassen von der Jugendherberge am Hölsterloh kommen. Sie gehen im Gewölbekeller des Museums Haus Hövener auf Entdeckungsreise, um das Geheimnis der in Nehden gefundenen Dinosaurier zu erkunden. Regen Andrang gab es dafür auch schon im alten Stadtmuseum. Seit 20 Jahren ist das Briloner Museum nun bereits außerschulischer Lernort. Gemeinsam mit dem LWL-Mu-

nur regelmäßig von Briloner Schulklassen und den Gastschulklassen der Jugendherberge genutzt, sondern es entwickelte sich im Laufe der Jahre ein überregionales Netzwerk. Von Marsberg bis Winterberg und von Willingen bis Meschede besuchen Schulklassen jedes Jahr das Briloner Museum. So wird auch in Zukunft sicher noch mancher Abend Museum und Kinderaugen leuchten lassen.

Hunderte „Dinoforscher“ haben das Museum bereits zur späten Stunde besucht. Text und Foto: Tim Lüdeke seumsamt für Westfalen wurden seit 1992 museumspädagogische Programme für Grundschulen und weiterführende Schulen entwickelt. Die Programme wie „Auf den Fährten der Dinosaurier von Brilon-Nehden“, „Das Alltagsleben im Mittelalter“, „Glocken aus Brilon“, „Steine erzählen ihre Geschichte“ oder „Auf heißen Kohlen“ beschäftigen sich mit den einzelnen Ausstellungsthemen des Museums und sind altersgerecht konzipiert.

Seit 2007 besteht nun das Angebot, die museumspädagogischen Programme auch am Abend zu nutzen. Angeregt wurde der abendliche Museumsbesuch von Lehrerinnnen und Lehrern, die das Bildungsangebot der Jugendherberge und des Museums schon seit Jahren nutzen. Hunderte von jungen Dinoforschern haben seitdem das Museum zu später Stunde besucht. Das museumspädagogische Angebot des Museums wird aber nicht

Die Löschgruppe Hesborn lädt ein Hesborn. Die Feuerwehr Löschgruppe Hesborn hat im Frühjahr ihr 100-jähriges und die Jugendfeuerwehr ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Die Organisation der Feierlichkeiten war nur durch die vielseitige Unterstützung möglich. Die Löschgruppe möchten sich bei den aktiven und passiven Mitgliedern hierfür bedanken und lädt herzlich mit Partnern zu einer Helferfete am Samstag, den 20. Oktober, um 15 Uhr ins Feuerwehrgerätehaus in Hesborn ein. Durch einen kleinen Rückblick soll an die Feierlichkeiten erinnert werden.

Weihbischof König kommt zu den Glaubenszeichen Erfolgreicher Fußballsonntag für den SV 20 Brilon Brilon. Drei Spiele – drei Siege, so lautet die Bilanz der Seniorenabteilung des SV 20 Brilon vom letzten Meisterschaftsspieltag. Dabei verteidigte die erste Mannschaft durch einen 2:0 (1:0)-Erfolg im Altkreisderby beim SV Oberschledorn die Tabellenführung der Bezirksliga Gruppe vier. Die Elf von Trainer Schorsch Niglis liegt nach dem neunten Spieltag mit 22 Punkten einen Zähler vor dem FC Kirchhundem und einen weiteren Punkt vor dem SV Hüsten 09. Auf dem Kunstrasenplatz in Oberschledorn erzielten Tobias Koschka und Alexander Flock die Treffer für den SVB. Die Reserve des Vereins bezwang den FC Hilletal an der heimischen Jakobuslinde mit 3:1 (2:1)-Toren und betrieb damit Wiedergutmachung für die ärgerliche 1:2-Niederlage vom Freitagabend im Stadtderby beim SV Thülen. Dominik Fischer (2)

Hielt in Oberschledorn seinen Kasten sauber: Keeper Sebastian Tomaczewski. Foto: privat und Marco Harnacke netzten für die Truppe von Spielertrainer Stephan Vogel ein. Durch diesen Sieg hat die

zweite Welle mit 20 Punkten auf der Habenseite den fünften Tabellenplatz in der Kreisliga A gefestigt. Auch die dritte Mannschaft des SV Brilon kam mit drei Punkten aus der Fremde in die Heimat zurück. Bei der Reserve des FC Nuhnetal gewannen die Jungs um Oldie Reinhard Schneidermann mit 4:1-Treffern. In die Torschützenliste trugen sich Steffen Bondereic (2), Christopher Becker und Dennis Hentschel ein. Am kommenden Sonntag steigt an der Jakobuslinde das Briloner Altkreisderby zwischen dem SV 20 Brilon und dem TSV Bigge/Olsberg. Während der SVB mit einem Sieg die Tabellenführung der Bezirksliga Gruppe 4 verteidigen will benötigen die Strunzertaler jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Anpfiff zu dieser interessanten Begegnung ist um 15 Uhr.

Brilon. Zum Thema „Kirche und Mission“ wird Weihbischof König, im Rahmen der Glaubenszeichen am Dienstag, den 23. Oktober, um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum Brilon sprechen. Missionarisch zu sein ist ein Wesensauftrag der Kirche. Leider ist der Begriff „Mission“ an vielen Stellen negativ besetzt. Weihbischof König möchte mit allen Interessierten ein wenig in die Geschichte blicken und auf die Grundlagen in der Heiligen Schrift, aber dann auch mit den Zuhörern überlegen, was Mission für die Kirche heute bedeutet: In der Heimat und weltweit. Dazu wird er auf „moderne“ Ausformungen der Mission hinweisen, zum Beispiel auf das Projekt „Missionar auf Zeit“. Auch aus den Gemeinden in und um Brilon wurden viele Missionare auf Zeit ausgesandt. Die Glaubenszeichen werden von der kefb ( Katholische Erwachsenenund Familienbildung im Erzbistum Paderborn) unterstützt.

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DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Kinder und Jugendliche in Wiemeringhausen ermitteln den Dorfmeister im Carrerafahren

Freudig überrascht war jetzt Melanie Kappe, als die Vorstände der Volksbank Thülen Bernd Einheuser und Ferdinand Klink mit einem großen Blumenstrauß vor ihr in der Bank standen: Die aus Brilon stammende 39-jährige erwarb eine Mitgliedschaft bei der Volksbank und machte sich damit zum 2000. Mitglied des genossenschaftlichen Kreditinstitutes in Thülen. Foto: privat

Rennen auf 22 Meter langer Bahn Wiemeringhausen. Suche nach Ersatzteilen Sie ist über 40 Jahre alt werde ich meist nur noch und damit rund vier Mal bei Ebay fündig“, sagt so alt wie die TeilnehFranz-Josef Weigand, mer an diesem Nachdem der Großteil der mittag: Eine CarreraBahn gehört und der an bahn, Modell „Universal diesem Nachmittag als 1:32“, die bei den VäRennleiter fungierte. tern Erinnerungen an Nicht nur die Kinder die eigene Jugend aus dem Ort waren heiß weckt und bei den Kinauf den Meistertitel. dern und Jugendlichen Auch Teilnehmer aus den zunächst eher VerwunNachbardörfern Wulmederung darüber auslöst, ringhausen und Brunsdass Spurwechsel und kappel gingen an den Rundenzähler nicht diStart. Einmal warm gegital funktionieren. fahren, holten sie das Doch schnell wurde den Gas geben macht auch auf einer alten Rennbahn Spaß. Letzte aus den Autos Foto: privat heraus. Drei Mal zehn kleinen Rennfahrern Runden durfte jeder fahklar, dass die alten Autos den modernen in Sachen Ge- sammengesetzt. Sie hatten aus dem ren, die Zeiten wurden addiert. schwindigkeit in nichts nachstehen. betagten, aber voll funktionsfähigen Am Ende sicherte sich Lena WeiIn Wiemeringhausen hatten die Material einen anspruchsvollen Kurs Kolpingfamilie und der Sportverein gebaut. Auf der Jagd nach der Best- gand Platz eins und sorgte dafür, im Rahmen des Ferienprogramms zeit galt es, Steilkurven, Schikanen, dass der Titel in Wiemeringhausen zur Dorfmeisterschaft im Carrerafah- Brücken, enge Passagen und lange blieb. Und ein besseres Kompliment als die Frage: „Wann wird die Bahn ren eingeladen. In der Sporthalle der Geraden zu meistern. Die Autos stammten ebenfalls aus wieder aufgebaut?“ konnte es für Grundschule hatten die Veranstalter alle verfügbaren Schienen zu einer den 1970er-Jahren. Ihre großen Vor- die Veranstalter nach einem gelun22,20 Meter langen Rennstrecke zu- bilder sind längst Oldtimer. „Auf der genen Renntag nicht geben.

Die Anfelder Kolpingfamilie war mit 42 Personen unter der

Unbekannter Soldat erhält in Brunskappel sein Grab zurück

Leitung von Arnold Schulte in Südpolen. Schwerpunkte der gut geplanten Reise waren Besuche der Städte Breslau, Krakau und Zakopane in der Hohen Tatra, mit ihren vielen umliegenden Sehenswürdigkeiten. Zum Abschluss der Reise wurden die Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau mit ihren traurigen, unfassbaren Vergangenheiten besucht. Die Reisegruppe Brunskappel. Die Restaurierung wurde vor Ort von qualifizierten Reiseleiterinnen begleitet, die letztendlich des Kriegsgräberfeldes auf dem die ganze Reise zu einem großen Erlebnis werden ließ. Das Foto wurde im Kirchhof in Brunskappel ist abgeInnenhof der Wawelsburg in Krakau aufgenommen. Foto: privat schlossen. Im Zuge der Arbeiten hat ein unbekannter Soldat sein Grab zurückbekommen, das vor 50 Jahren aufgegeben wurde. Ende des Als voller Erfolg Monats wird Pastor Klaus-Peter erwies sich die Goebel die restaurierten KriegsgräEndless Summer ber einsegnen. Zu der Feierstunde Zumba-Party in wird auch der Landrat des HochOlsberg. Insgesamt sauerlandkreises, Dr. Karl Schneider, 165 Teilnehmerinnen erwartet. und Teilnehmer beVor vier Jahren erregte ein Foto suchten das Event in aus dem Jahr 1946 die Aufmerkder ausverkauften Olssamkeit von Brunskappels Ortsheiberger Konzerthalle. matpfleger Günter Körner. Es zeigt Geboten wurde fast vier Stunden Zumba, das Kriegsgräberfeld auf dem Kirchpräsentiert von den Inhof des Dorfs. Zehn Holzkreuze sind struktoren Lukas Wegdort zu sehen – Die Gräber von zehn mann, Gracia Patricia jungen Männern, die Anfang April Hemer, Kerstin Ka1945 fielen, als amerikanische Solwarth, Janine Brinkers, daten Brunskappel einnahmen. Das Michaela Kiersznowski Foto stammt aus dem Buch „Der und Julian Steppan. Große Kessel“ von Willi Mues, in „Die Stimmung war gidem der Autor die Ereignisse der gantisch, es hat von letzten Tage des Zweiten Weltkriegs vorn bis hinten mit der im sogenannten „Ruhrkessel“ dokuOrganisation geklappt. mentiert. Auf dem Kirchhof von Besser hätte es nicht laufen können. Allen, die dabei waren oder mitgehol- Brunskappel gab es 2008 aber nur fen haben, ein Riesen-Dankeschön", so Organisator Julian Steppan. neun Kriegsgräber. Foto: privat Der Ortsheimatpfleger begann zu recherchieren. Seine Suche führte Günter Körner unter anderem in das Militärarchiv der US-Armee, zur in Deutschland für Kriegsgräber zuMedebach. Wegen einer Betriebs- Oktober, geschlossen. Wasserwerk ständigen Dienststelle für die Beveranstaltung ist das Rathaus der und Kläranlage sind im Bedarfsfalle nachrichtigung der Angehörigen von Stadt Medebach am Freitag, den 19. erreichbar. Gefallenen in Berlin und zum Lan-

Feier zur Einsegnung der restaurierten Kriegsgräber mit Landrat Dr. Karl Schneider

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Das Kriegsgräberfeld in Brunskappel wurde restauriert. deskriminalamt nach Düsseldorf. Dort ließ Körner von Spezialisten das alte Foto vergrößern in der Hoffnung, auf dem zehnten Kreuz würde ein Name erkennbar. „Leider ohne Erfolg“, musste der Ortsheimatpfleger feststellen. Auch Gespräche mit Zeitzeugen brachten keine Klarheit über die Identität des Soldaten im fehlenden Grab. Sie halfen Körner aber, die Ereignisse der letzten Kriegstage in Brunskappel zu rekonstruieren. „Ich vermute, dass das Grab des unbekannten Soldaten in den 1960er-Jahren aufgegeben wurde, als die Holzkreuze auf den Gräbern durch Steinkreuze ersetzt wurden“, sagt Körner. Jetzt, 50 Jahre später, bekommt der Unbekannte sein Grab

Foto: privat

zurück. Außerdem wurden bei der Restaurierung des Kriegsgräberfeldes einige falsche Geburtsdaten auf den Grabsteinen der anderen Gefallenen korrigiert. Eine Informationstafel wird zukünftig über das Schicksal der Gefallenen und über die Geschehnisse Anfang April 1945 in Brunskappel Auskunft geben. Am Sonntag, den 28. Oktober, wird das restaurierte Kriegsgräberfeld in einer Feierstunde eingesegnet – im Anschluss an die hl. Messe, die um 10.45 Uhr beginnt. Der Landrat des Hochsauerlandkreises, Dr. Karl Schneider, wird zu einer Festansprache erwartet. Musikalisch wird die Feier vom MGV Bruno gestaltet. Alle Interessierten sind dazu eingeladen.

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DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Tatico – Ein Kaffee der guten Tat

Herbstmarkt in Grönebach

Von der Patenschaft zur Partnerschaft Olsberg. Die Sicht von Entwicklungszusammenarbeit hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Nicht mehr das Helfen steht im Vordergrund, sondern dass sich Partner auf Augenhöhe begegnen. Gemeinsam entwickelt man sich durch die Partnerschaft. Beide Seiten lernen dazu. Am Beispiel der Arbeit des Kolpingwerkes in Mexiko und seiner Projekte wird die neue Sicht der Entwicklungszusammenarbeit erläutert.

Aktion Rumpelkammer in Silbach Silbach. In Silbach führt die Kolpingsfamilie am Samstag, den 27. Oktober, die „Aktion Rumpelkammer“ durch. Die Kolpingsfamilie bittet, die Kleiderspenden bis 8 Uhr morgens an die Straßen zu stellen. Handzettel und Sammeltüten liegen in der Volksbank, der Sparkasse, der Pfarrkirche und in Brinkmanns Laden (Wilmes) aus.

„Hoppla... AUFGEPASST !“

von 13 bis 16.30 Uhr zum Besuch ihres Herbstmarktes in die Dorfhalle ein. Hobbykünstler stellen ihre Werke aus und bieten sie zum Verkauf an. An den Ständen der Kinder kann gut erhaltenes Spielzeug erworben werden. Desweiteren werden Flohmarktartikel angeboten. Eine Tombola mit attraktiven Preisen wartet auf die Besucher. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen sowie frischen Waffeln gesorgt.

Die Kolpingsfamilie Olsberg lädt zu einem Vortrag mit dem Referenten Georg Rother alle interessierten Bürger für Dienstag, den 23. Oktober, um 19.30 ins Pfarrheim St. Nikolaus, Olsberg ein. Georg Rother, der mehrfach die Kaffeebauern in Mexiko besuchte, wird an Hand einer Präsentation die durchgeführten Projekte und die Arbeitsweise der Zusammenarbeit vorstellen.

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Hast Du beim Reiten ein Problem und hängst am Ast, wie wir hier seh´n, dann greif mal schnell zum Telefon, die Firma PlEPER wartet schon. Wir möchten Deine Bäume kaufen, damit das Sägewerk kann laufen. Bei unssetzt Du aufs richtige Pferd, ein fairer Preis, der wird gewährt! Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Da in der Vergangenheit Altkleidersäcke gestohlen wurden, wird gebeten, die Säcke möglichst erst am Sammeltag an den Straßen abzustellen. Die FrauengemeinAlle, die bei der „Aktion Rumpelschaft Grönebach freut kammer“ mithelfen möchten, sind herzlich willkommen. Treffpunkt ist Grönebach. Die Frauengemein- sich, viele Besucher in der herbstam Aktionstag um 8 Uhr in der Dorf- schaft St. Lambertus Grönebach lich geschmückten Dorfhalle begrümitte. lädt am Sonntag, den 21. Oktober, ßen zu dürfen.

Anna Kemmerling von Friseur & Kosmetik Edith Wommelsdorf als Haarexpertin ausgezeichnet Brilon. An der Wurzel packt Anna Kemmerling aus dem Salon Wommelsdorf in Brilon haarige Probleme, denn sie hat nach intensiver Vorbereitung vor kurzem die Prüfung zur Haarexpertin bestanden. In einem feierlichen Rahmen wurde ihr das begehrte „La Biosthetique Haarexperten-Diplom“ überreicht. Dieses Diplom bescheinigt Anna Kemmerling ein exzellentes Wissen in Sachen Kopfhaut und Haar – zum Wohle der Kunden. Ein Maximum an Qualität in Ser-

vice und Beratung zu gewährleisten – mit diesem Ziel wird im La Biosthetique-Salon Wommelsdorf in Brilon bereits seit Jahren erfolgreich gearbeitet. Das bedeutet auch permanente Wissenserweiterung durch Weiterbildung. Anna Kemmerling besuchte an der La Biosthetique

Edith Wommelsdorf (li.) ist stolz auf ihre Mitarbeiterin Anna Kemmerling. Foto: Elisabeth Meschede

Academy Pforzheim zahlreiche Seminare und Kurse, in denen sie sich zum einen die aktuellsten Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft zum Thema Aufbau von Haar und Kopfhaut aneignete und zum anderen den Umgang mit den einzelnen Pflegemethoden von La Biosthetique erlernte. Allein in Deutschland leiden rund 14 Millionen Menschen an Haarausfall. Hier kann Anna Kemmerling neben neugewonnener Kenntnisse mit sensationellen Pflegemethoden aufwarten, die nachweislich Haarausfall entgegenwirken und für mehr Haarfülle sorgen. Um das Diplom zu erhalten, musste Anna Kemmerling sowohl in

PIEPER HOLZ GmbH D-59939 Olsberg Holzeinkauf Fon +49 (0) 29 62/9711-44 eMail he@pieperholz.de www.PieperHolz.de einer theoretischen als auch praktischen Prüfung unter Beweis stellen, dass sie über fundierte Diagnoseund Beratungskenntnisse sowie die professionelle Umsetzung aller La Biosthetique Haar- und Kopfhautpflege-Dienstleistungen verfügt und nicht nur als Friseur, sondern als Experte in Sachen Kopfhaut und Haar ihre Kundschaft kompetent, sicher und individuell beraten kann.

Für jedes Baby ein eigener Baum – Erste Krankenhaus-Pflanzaktion am Hängeberg Brilon. Am Samstag, den 27. Oktober werden sich Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte, die für ein im Briloner Krankenhaus geborenes Baby eine Baumpatenschaft übernommen haben, auf den Weg Richtung Generationenwald am Hängeberg, bewaffnet mit Gummistiefel und Gartenschaufeln, machen. Auf der vorgesehenen Fläche werden sie fleißig Bäume einpflanzen und den brachliegenden Weiden neues Leben einhauchen. Unter dem Motto „Ein Baum für ein neues Leben“ entsteht 15 Gehminuten vom Briloner Krankenhaus entfernt am Hängeberg in Nachbarschaft zum Blindenpfad und oberhalb des Waldfreibades der neue Generationenwald. Das Städtische Krankenhaus Maria-Hilf, der Bürger-

waldverein und die Volksbank Brilon greifen in Kooperation mit dem Stadtforstbetrieb den jahrhundertealten Brauch auf, Neugeborenen einen Baum zu pflanzen. Seit Einführung der Aktion vor drei Monaten sind über 60 Bäume per Patenschaft vergeben worden, die nun beim ersten Pflanzfest auf der 0,65 Hektar großen städtischen Wiese gepflanzt werden. Dazu sind Eltern, Großeltern, Verwandte und Bekannte, die für ihr in Brilon zur Welt gekommenes Kind, Enkelkind, Patenkind, Nichte, Neffe oder Lieblingsbaby per Urkunde einen Baum erworben haben, herzlich eingeladen. Der Mischwald wird so angelegt sein, dass rund 500 Bäume pro Jahr in Hanglage angepflanzt werden. Die

vorgesehene Fläche wird dann nach ungefähr 28 Jahren mit stark-, mittelmäßig- oder geringwüchsigen Baumarten kultiviert sein. Die unterschiedlichen Höhen der Bäume werden den Charakter der verschiedenen Generationen hervorheben. Willi Kitzhöfer, Ortsvorsteher von Petersborn-Gudenhagen, kam die Idee zum Projekt. Gemeinsam mit Jürgen Adams, dem Vorsitzenden des Bürgerwaldvereins, sieht er im Generationenwald eine Chance, die in Brilon geborenen Menschen auch im Alter nachhaltig an ihre Heimat, an „ihre Wurzeln“ in der Stadt des Waldes, zu erinnern. Das Städtische Krankenhaus, der Bürgerwaldverein und die Volksbank freuen sich am Samstag um 11 Uhr zahlreiche Baumpaten und Kinder

Briloner SPD nominiert Dirk Wiese für Bundestagswahl Brilon. Der SPD Ortsverein Brilon hat auf seiner Mitgliederversammlung am 12. Oktober Dirk Wiese einstimmig als Kandidaten der Briloner SPD für die Bundestagswahl 2013 für den Wahlkreis Hochsauerlandkreis nominiert. „Wir freuen uns sehr über dieses klare Votum. Dirk Wiese hat unsere volle Unterstützung. Jemand aus dem Sauerland für Berlin. Das freut uns sehr“, so Franz

Schrewe (Bürgermeister der Stadt Brilon). Die endgültige Entscheidung über die Kandidatur der HSK-SPD für die Bundestagswahl 2013 fällt am 17. November auf einer Wahlkreiskonferenz in Meschede-Olpe. Der 29-jährige Jurist Dirk Wiese ist seit 2006 Vorsitzender der Briloner SPD und seit April auch Vorsitzender der SPD im Hochsauerlandkreis. Seit 2009 sitzt er zudem für die SPD

im Rat der Stadt Brilon. „Dirk Wiese ist engagiert und erfahren, steht für eine starke Sauerländer Stimme in Düsseldorf und Berlin und setzt sich für soziale Gerechtigkeit und ein Miteinander der Generationen, vor allem bei den Themen Arbeit und Demografie, ein. Das hat uns alle überzeugt“, so Schrewe weiter. Weitere Informationen auch unter www.spd-brilon.de.

zum Pflanzfest am Briloner Hängeberg begrüßen zu dürfen. Es können auch noch Baumpatenschaften zur Pflanzaktion erworben werden. Wer möchte, kann selbstgestaltete Schilder an seinem Baum anbringen.

Für Baumpaten, die am Samstag verhindert sind, wird der Baum vom Forstamt eingepflanzt. Informationen zur Baumpatenschaft: www.krankenhaus-brilon.de oder Tel. 02961 780-1312.

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SGV-Bezirkswanderung auf der Waldroute HSK. Die SGV-Abteilungen des Bezirks Oberruhr wandern in diesem Jahr die zweite Etappe der Waldroute vom Diemelsee bis Brilon. Die Führung haben Bernadette und Johannes Wrede aus der Abt. Brilon

Seniorennachmittag in Messinghausen Messinghausen. Für Sonntag, den 21. Oktober laden die St.-Vitus Schützenbruderschaft und die katholische Frauengemeinschaft die Senioren des Dorfes wieder zu einem gemütlichen Nachmittag in das Vitushaus ein. Um 14.30 Uhr beginnt der Nachmittag mit einer Andacht in der Kirche. Anschließend wird bei Kaffee

und Kuchen und angenehmen Gesprächen ein kurzweiliger Nachmittag verbracht. Es wird auch wieder ein Filmbeitrag aus vergangenen Zeiten vorgeführt. Die Frauengemeinschaft und Schützenbruderschaft würden sich über eine rege Beteiligung freuen und bereiten alles für einen gelungen Nachmittag vor.

übernommen. Treffen für die 18 km lange Wanderung ist am Sonntag, den 21. Oktober, um 9 Uhr am Großraumparkplatz Diemelsee. Wer nur 13 km laufen möchte, kann später hinzukommen.

Der Treffpunkt für die 13 km lange Wanderung ist um 10.15 Uhr am Parkplatz Buttenberg (an der K 61 zwischen Hoppecke und Bontkirchen). Die Wanderung führt bis zur Hie-

bammen Hütte im Hilbringsetal. Nach einer gemütlichen Einkehr wandern die Teilnehmer noch ca. 1,5 km zum Sportplatz Petersborn. Von dort fährt ein Bus die Wanderer zu ihren Autos zurück.

Kurs für Fußreflexzonentherapie im November Winterberg. Im November wird die Selbsthilfeorganisation elementares Wissen e.V. aus Niedersfeld einen besonderen Kurs an sechs Abenden zu je einer Doppelstunde anbieten. An den nachstehenden Terminen gibt es ein sehr umfassendes Wissen in der Therapie der Reflexzonenmassage an den Füßen. Wer kennt das nicht, der Partner hat Beschwerden im Magen-Darmbereich oder die Kinder sind unruhig und können nicht einschlafen. Dann ist man auf der Suche nach einem Mittel ohne Risiken und Ne-

benwirkungen. Mit einer gekonnten Fußreflexzonenmassage kann jeder Bereich im Körper beruhigend oder anregend stimuliert werden. Reimund Kappen, Physiotherapeut und Osteopath, wird als Referent kompetent und hilfreich an diesen Abenden durch den Kurs führen. Die Gebühren dazu sind ausschließlich für den gemeinnützigen Zweck der Selbsthilfeorganisation elementares Wissen e.V. bestimmt. Die Termine sind aufeinander aufbauend und werden am 6., 9., 13., 16., 20., und 23. November, jeweils

um 19 Uhr, im Josefshaus Niedersfeld durchgeführt. Die Kursgebühr beträgt insgesamt für alle Abende einschließlich Manuskript und Fußreflexzonentafel für Mitglieder 30 Euro und für Nichtmitglieder 60 Euro. Um rechtzeitige Anmeldung wird unter Tel. 02985 1856, E-Mail info@elementares-wissen.de gebeten. Bitte eine Decke und ein Kissen mitbringen. Weitere Infos auf unserer Website www.elementares-wissen.de.

Eine Delegation der HSKSPD war auf dem Parteitag der

„Reisen heißt, an ein Ziel kommen; wandern heißt, unterwegs sein.“ Bereits zum sechsten Mal folgten die Kunden der Sparkasse Hochsauerland dem Ausspruch von Theodor Heuss. Diesmal waren sie auf dem „Sauerland Höhenflug“ von Medelon nach Küstelberg unterwegs. Die 17 km lange Wanderroute führte durchs Waldnaturschutzgebiet Orketal. Der Abstecher zum Bonifaziuskreuz bescherte den Wanderern einen wunderbaren Ausblick bei der Mittagsrast. Nach einer Erholungspause wurde der Rösberggipfel bezwungen, danach ging es gemütlich oberhalb des Orketals nach Küstelberg. Bei bestem Wetter war es wieder eine runde Sache an der Seite der erfahrenen Bergsteiger Jürgen Niggemann und Peter Cramer. Sonnige Eindrücke gibt es unter: www. sparkasse-hochsauerland.de/events. Foto: privat

NRW SPD in Münster. Die Delegierten freuten sich dabei besonders über den Auftritt des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück. Im weiteren Verlauf des Parteitags wurden zahlreiche Anträge diskutiert, u.a. machte sich die HSK-SPD für den Industriestandort Südwestfalen und die Beibehaltung der Zweigleisigkeit auf der Oberen Ruhrtalbahn stark. Bedauerlicherweise wurde aber der Antrag für einen Volksentscheid zum Nichtraucherschutzgesetz nicht angenommen. Zwar wird es eine nochmalige Überprüfung rechtlicher Ausnahmen geben, allerdings nur für private Veranstaltungen und Brauchtumsveranstaltungen in Festzelten. Aufgrund baurechtlicher Vorgaben und unter Hinweis auf einen strikten Jugendschutz waren Ausnahmen bei Brauchtumsveranstaltungen in Schützenhallen juristisch nicht machbar und hätten zu keiner rechtssicheren Lösung geführt. „Die HSK-SPD hätten einen Volksentscheid sehr begrüßt. Aber jetzt ist es, wie es ist. Wir Sauerländer können richtig feiern und dies werden wir ab jetzt auch ohne Zigarette unter Beweis stellen. Der ein oder andere wird jetzt natürlich alles andere als zufrieden sein. Keine Frage. Insbesondere der politische Gegener wird versuchen ein Sturm im Wassergals zu entfachen, obwohl er selbst 2007 mit seinem Gesetz ein bürokratisches Chaos angerichtet hat und vor dem Verfassungsgerichtshof sang- und klanglos scheiterte“, so das Resümee der Delegierten. Weitere Infos unter www.hsk-spd.de. Foto: privat

Im bayerischen Ampfing fand das Bundesfinale des

Direkt in die Stadt: Mit dem Schnellbus schon ab 3,70 Euro Ob Shopping, Sport oder Herbstlibori: Fahren Sie mit unseren Schnellbussen günstig und direkt nach Paderborn – zum Beispiel günstig mit der Mehrfahrtenkarte. Steigen Sie jetzt ein zum Beispiel ab Bad Driburg, Brilon, Büren, Delbrück, Horn oder Warburg. Mehr Informationen und Ausflugstipps unter www.ostwestfalen-lippe-bus.de

Die Bahn macht mobil.

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ADAC statt. Die besten Fahrer der ADAC Regionalserien aus ganz Deutschland traten gegeneinander an, um ihren Meister zu ermitteln. Der Briloner Niklas Kry und sein Team konnten zwei Tage intensiv mit dem neuen Lewis Hamilton Kart trainieren. Erst beim ersten offiziellen Training am Samstag tauchten die ersten Probleme auf. Beide Achsschenkel-Bolzen waren krumm. Das gleiche passierte in den nächsten Trainingseinheiten. Die Bolzen des Teams waren offenbar nicht in Ordnung. Auch im Zeittraining am Samstag hatte Kry das gleiche Problem und konnte so nur auf Startplatz 22 fahren. Am Renn-Sonntag kam ein heftiger Wetterwechsel und das Team baute das Kart entsprechend um. Kry fuhr im Warm-Up auf Platz fünf. In einem tollen Rennen fuhr Kry von Beginn an voll auf Angriff. Aggressiv und fehlerfrei fuhr er von Platz 22 vor bis auf Platz elf. Hochzufrieden aufgrund der starken Vorstellung konnte das Team dann in die Mittagspause gehen. Beim zweiten Rennen konnte er seinen elften Platz verteidigen und schaffte es in der Addition beider Rennen auf Platz neun. Foto: privat

Seit elf Jahren richten nun die Sportvereine TuS Germania Bruchhausen und RW Wiemeringhausen den Langenberg-Marathon aus. Diese Veranstaltung beendet traditionell die Rennsaison der Mountainbiker. Am Ende der Saison erklimmen die Fahrer dann den höchsten Berg, den Langenberg (843 m), in NRW. Um dieses Highlight zu erleben, reisen die Fans der Stollenreifen aus dem gesamten Bundesgebiet, den Niederlanden und Belgien ins obere Sauerland. Viel Lob gab es für die Veranstalter für die tolle Strecke und die Organisation. Foto: privat


DIE Wochenzeitung

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Planungsforum: Intensiver Bürger-Dialog zur Zukunft des Olsberger Ortskerns Olsberg. „Ihre Meinung ist gefragt“: Diese Aufforderung am Ende des Vortrags von Carsten Lang, Mitarbeiter im Planungsbüro WoltersPartner, nahmen die Bürgerinnen und Bürger aus Olsberg und Bigge wörtlich: Intensiv diskutierten sie die Vorschläge zur Umgestaltung des Olsberger Ortskerns, wogen das Für und Wider ab, machten Vorschläge. Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger waren in den Sitzungssaal des Olsberger Rathauses gekommen, um sich über die Entwürfe zur Zukunft des Ortskerns zu informieren und eigene Ideen einzubringen. „Von dieser Resonanz bin ich mehr als begeistert“, freute sich Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer: „Von Politikverdrossenheit ist hier nichts zu spüren.“ Bereits im Sommer 2011 hatte der Stadtrat ein so genanntes „Integriertes Handlungskonzept“ für die Um-

gestaltung der Ortsdurchfahrt beschlossen. Das Ziel: Mehr Aufenthaltsqualität im Ortskern, mehr „Platz“ für Fußgänger, Radfahrer, aber auch für Gewerbe und Handel. Mit der Eröffnung der Umgehungsstraße sei der Verkehr „weniger geworden“, so Carsten Lang – es sei eine riesen Chance für den Ortskern, sozusagen „frei gewordene“ Verkehrsflächen neu zu nutzen. Zum Beispiel durch zwei Kreisverkehre an den Knotenpunkten Bahnhofstraße/Hüttenstraße sowie Bahnhofstraße/Ruhrstraße/Carlsauestraße. Besonders der Marktplatz könne dann wieder als zentrales Areal wahrgenommen werden, so Carsten Lang. Dafür, so der bisherige Entwurf, könnte dann auch die „Rutsche“ abgebunden und bereits weiter südlich auf die Carlsauestraße geführt werden. Weitere Ideen: Im Bereich des Kurparks das

„Erlebnis Wasser“ stärken sowie Parkraum und die Begrünung stärker strukturieren. Klar sei aber, so Carsten Lang, dass für eine Weiterentwicklung des Ortskerns alle Akteure „an einem Strang ziehen“ müssen. An drei Tafeln, die die Schwerpunkte „Stadtgestaltung und Ruhender Verkehr“, „Tourismus und Grün“ sowie „Verkehrsführung“ abbildeten, waren die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ins Gespräch zu kommen und per Karte ihre Meinung sowie Ideen abzugeben. Nach intensiven Diskussionen fassten die Fachleute das Stimmungsbild zusammen. Andreas Rüther, Geschäftsführer der „Touristik und Stadtmarketing GmbH“, zeigte sich beim Schwerpunkt „Tourismus und Grün“ überrascht, wie gut die Idee ankommt, Elemente der Kneippschen Lehren ins Ortsbild aufzunehmen.

Ski-Club Willingen empfängt die Deutsche Biathlonmeisterin Nadine Horchler Willingen. Der ganze Ski-Club Willingen ist stolz auf „seine“ Deutsche Biathlonmeisterin Nadine Horchler. Die 26-Jährige gewann das diesjährige Einzelrennen und holte sich den begehrten nationalen Titel – den ersten ihrer erfolgreichen Laufbahn. Bei den Titelkämpfen in Altenberg und Oberhof sicherte sich die 26-jährige Skijägerin vom SC Willingen einen kompletten Medaillensatz: Gold im Einzel, Silber im Massenstart und Bronze in der Verfolgung. Bundestrainer Gerald Hönig lobte sie als die „zurzeit beste Schützin unter den Bi-

athletinnen“ des Deutschen Skiverbandes (DSV) zu Recht über den grünen Klee. Nadine Horchler hat damit auch bei Hönigs Kollegen Ricco Groß und Biathlon-Chef Uwe Müßiggang nachhaltig Ambitionen auf einen Kaderplatz und weitere Weltcupstart im nächsten Winter geltend gemacht. Ihr Debüt im Weltcup feierte die Ottlarerin, die sehr gut mit Magdalena Neuner befreundet ist, im März 2011. Am morgigen Donnerstag bereitet der Ski-Club Willingen Nadine Horchler zum Meistertitel einen

Empfang im Vereinslokal Café Müller. Um 20 Uhr geht es los. Alle Vereinsmitglieder und Horchler-Fans haben dabei die Gelegenheit, der sympathischen Sportlerin zu gratulieren und sich im Gespräch über den aktuellen Stand der anstehenden Trainingmaßnahmen für die kommende Saison zu informieren.

Beim Schwerpunkt „Verkehrsführung“ registrierte Marco Sudbrak, stv. Leiter des Fachbereichs „Öffentliche Ordnung/Soziales“, kontroverse Diskussionen über eine mögliche Abbindung der „Rutsche“: „Das wird eher negativ gesehen“. Ebenso gab es Kritik an einem geplanten Buskap im Bereich der Ruhrstraße. Eine noch stärkere Beruhigung der Ruhrstraße wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger beim Schwerpunkt „Stadtgestaltung“, so Hubertus Schulte, Leiter des Fachbereichs „Bauen und Stadtentwicklung“: „Hier sind manche Ideen radikaler, als wir selbst herangegangen sind.“ Letztlich, so Hubertus Schulte, könne das auch ein Arbeitsauftrag für die Planer sein: „Das, was wir jetzt angehen, wird die Stadt über Jahrzehnte prägen“ – der Wunsch nach einem noch stärkeren

Rückbau der Straßenflächen gehöre offenbar dazu. Die Ergebnisse des Planungsforums sollen nun gesichtet und den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden. Auch weiter haben die Bürgerinnen und Bürger nun noch die Gelegenheit, sich über den Plan-Entwurf zu informieren, ihre Meinung zu sagen oder Vorschläge zu machen. Der Kontakt ist per E-Mail an post@olsberg.de oder per Post an Stadt Olsberg, FB Bauen und Stadtentwicklung, Bigger Platz 6, 59939 Olsberg möglich. Noch bis Ende Oktober können zudem die drei Thementafeln im Foyer zum Sitzungssaal des Olsberger Rathauses eingesehen werden. Hier haben interessierte Bürgerinnen und Bürger auch die Möglichkeit, Kritik, Meinungen und Vorschläge per Kärtchen an der Stellwand zu hinterlassen.

Herbstfest mit Kartoffelbraten in Altenbrilon Altenbrilon. Der Heimatverein Altenbrilon lädt alle Altenbriloner und Freunde des Vereins zu seinem Herbstfest am Samstag, den 20. Oktober herzlich ein.

Bereits um 15 Uhr beginnt das Fest, bei hoffentlich gutem Herbstwetter, mit einem gemeinsamen Kartoffelbraten. Auch alle Kinder sind Wer solange nicht mehr warten hierzu herzlich eingeladen. möchte, erfährt Wissenswertes auf der neuen Homepage von Nadine Nach dem Ende des KartoffelbraHorchler (www.nadine-horchler.de), tens sind alle Gäste zum gemütlidie ganz aktuell online ist. chen Beisammensein mit Tanz

eingeladen. Hier können dann auch die Kartoffeln genossen werden. Zudem stehen noch Spießbraten und Heringe zum Verzehr bereit.

Katholische Gottesdienste Donnerstag, 18. Oktober 18.30 Uhr - Kath. Pfarrvikarie St. Joseph Brilon-Wald - Rosenkranzandacht.


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Bewegung, Spiel, Aktion – und ein Stück weit „Abschal- Die neuen Schülerinnen und Schüler der Bildungsgänge Elektrotechnischer Assistent und Berufliches ten“ vom Schulalltag: Die Jungen und Mädchen der Bigger St.-Martinus- Gymnasium Elektrotechnik führten traditionsgemäß sogenannte „Einführungstage“ in der Bildungsstätte St. BoniGrundschule haben dafür jetzt beste Möglichkeiten. Ein neuer Klettergarten macht den Schulhof zum Erlebnis- und Abenteuerort – und den haben die Kinder jetzt bei der Eröffnung mit „Feuereifer“ seiner Bestimmung übergeben. Möglich wurde das Großprojekt durch das Engagement des Fördervereins und vieler ehrenamtlicher Beteiligter. „Die Bereitschaft zur Hilfe war von allen Seiten sehr groß“, freut sich der Fördervereinsvorsitzende Ulf Herbrandt. Insgesamt 8000 Euro an Gesamtkosten mussten „gestemmt“ werden. Für die Sparkasse Hochsauerland überreichte jetzt Bürgermeister Wolfgang Fischer eine Spende von 2000 Euro an den Förderverein. Er würdigte das Engagement der Eltern – viele Beteiligte hätten für den Klettergarten mit „ins Seil gepackt“: „Hier zeigt sich, was durch ehrenamtlichen Einsatz alles möglich wird – wir als Kommune hätten dieses Projekt allein nicht umsetzen können.“ Gleichzeitig sagte er die Unterstützung der Stadt Olsberg bei den regelmäßigen Überprüfungen sowie Wartungsarbeiten an der Anlage zu. Foto: privat

fatius durch. 44 Jungen und Mädchen starteten in Olsberg am Berufskolleg zur Etappenwanderung nach Elkeringhausen. Das erste Teilziel war die Hochheidehütte auf dem Neuen Hagen in Niedersfeld. Weiter ging es über den Rothaarsteig nach Küstelberg. Die letzte Etappe führte sie dann über die Ruhrquelle nach Elkeringhausen. Alle spürten die 32 Kilometer in den Beinen und waren stolz es gemeinsam geschafft zu haben. Das ist es auch, worauf es während der dreijährigen Ausbildung ankommt: Ein gutes Durchhaltevermögen und das Ziel, „Abitur“ für die eine Klasse und die „Berufsausbildung plus Fachhochschulreife“ für die andere Klasse, immer im Auge zu behalten und dabei immer einen Blick für den Mitschüler bzw. die Mitschülerin zu haben und sich gegenseitig zu unterstützen. Diese sogenannte Team- und Kooperationsfähigkeit zu trainieren, stand dann auch an den zwei weiteren Tagen in der Bildungsstätte St. Bonifatius im Mittelpunkt. Es galt, verschiedene Aufgaben in kleinen Teams zu lösen, wobei gute Planung und Kommunikation Voraussetzung waren. So galt es z. B. im Team eine Papierbrücke zu entwerfen, ein anderes Mal sollte ein rohes Ei mit vorgegebenen Materialien sicher auf dem Boden landen. Informationen zur Ausbildung, berufliche Perspektiven und Arbeits- und Lerntechniken rundeten das Programm ab. Foto: privat

Kleiderstube geöffnet

Das Finanzamt Brilon bildet auch in diesem Jahr im mittleren Dienst aus. Der stellv. Vorsteher Dr. Markus Bröring und der Ge-

Brilon. Die Kleiderstube im Ev. Gemeindehaus Brilon, Kreuziger Mauer, ist am Donnerstag, den 18. Oktober, von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Für Erwachsene und Kinder werden Oberbekleidung, Unterwäsche, Schuhe und Strümpfe angeboten. Außerdem sind Gardinen, Bettwäsche usw. vorrätig.

schäftsstellenleiter Sven Dietrich wünschten Katharina Schulte, Michael Becker und Timo Schwermer zum Beginn ihrer Ausbildung alles Gute für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben. Die Auszubildenden erwartet ein mehrmonatiger Theorieunterricht in Lehrgangsform an der Landesfinanzschule in Haan kombiniert mit einer berufspraktischen, praxisnahen Ausbildung im Finanzamt. Während ihrer zweijährigen Ausbildung werden sie von Frank Nagel (Ausbildungsleiter), Benedikta Fehst und Jennifer Göddecke begleitet. Foto: privat

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Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag: Diese Tage im November sind traditionell dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet. Zugleich läuten sie den Winter ein, der das Bild der Friedhöfe verändert. So werden auf den Gräbern die herbstlichen Spätblüher von der Winterabdeckung mit dauerhaften Arrangements abgelöst. Kunstvolle Gestecke, Blumenschalen, Kränze, Frischblumen auf Tannenzweigen sorgen in der kalten und dunklen Jahreszeit dafür, dass das Grab nicht trostlos wirkt. Friedhofsgärtner halten vor Ort für die Angehörigen ein breites Sortiment bereit und beraten auch gerne bei der winterlichen Grabgestaltung. „Die Eindeckung kann komplett mit Nordmanntanne gestaltet werden oder als Blautannenbeet in Kombination mit verschiedenen Koniferengrün. Passend zur Grabstelle fertigen wir individuelle Gestecke aus Naturmaterialien, die bis zum Frühjahr auf dem Grab verbleiben“, beschreibt der Berliner Friedhofsgärtner Kay Herrig die vielfältigen Möglichkeiten der Winterabdeckung. In manchen Regionen werden die Gräber im Winter mit akkurat gesteckten Mustern aus Zweigen von Blaufichte, Edel-Tanne, Wacholder oder Scheinzypresse abgedeckt, die interessante Effekte erzielen. Reiz-

zen und Gestecken mit Islandmoos, verschiedenem Tannen- und Koniferengrün sowie Zapfen und getrockneten Fruchtständen gehören dazu auch Frischblumen: „Rosen auf Tannenoder Stechpalmenzweigen sind eine beliebte Kombination für den winterlichen Grabschmuck“, erläutert Birgit EhImmergrüne Bodendecker, Tannengrün und Koniferen l e r s - A s c h e r f e l d , ergeben zusammen mit kreativ gestalteten Gestecken stellvertretende Vorein kunstvoll gestaltetes winterliches Grab. Foto: BdF sitzende des Bundes deutscher Friedvolle farbliche Kontraste ergeben hofsgärtner (BdF). Das i-Tüpfelchen sich mit Hagebutten oder roten Bee- auf dem winterlich geschmückten ren von Stechpalme, Eibe oder Grab sind besonders in der AdventsStrauchmispel. Symbolisch steht die zeit und zu Weihnachten liebevoll geAbdeckung wie auch die bodendek- schmückte Christrosentöpfe. kende ganzjährige Bepflanzung für Wissenswertes und weitere Tipps die Decke, die auf den Verstorbenen zur jahreszeitlichen Bepflanzung und gelegt wird und diesen beschützt. Schmückung des Grabes erhalten Interessierte bei ihrem FriedhofsgärtLetzter Gedenktag ner vor Ort. Dieser bietet ihnen auch Spätestens am Totensonntag, der Beratung und komplette Dienstleisals letzter der Gedenktage in der tungen rund um das Grab an: Von zweiten Novemberhälfte liegt, kommt der Neuanlage und Gestaltung einer die ganze Palette winterlicher Grab- Grabstätte bis hin zur langfristigen gestaltung zum Einsatz. Neben Krän- Dauergrabpflege.


DIE Wochenzeitung

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Madison Violet – der Hype geht weiter!

Das Glück ein Dach über dem Kopf zu haben, das wussten am ersten Samstag im Oktober die Oldtimerfreunde Hallenberg zu schätzen. Denn so konnte der Dauerregen ihrem Kartoffelfest nicht wirklich etwas anhaben. Die gemütlich hergerichtete Oldtimerhalle bot Vereinsmitgliedern, Freunden und Besuchern ein trockenes Plätzchen, und so konnte in gemütlichem Rahmen gemeinsam gefeiert werden. Die kleine Ausstellung verschiedener Traktoren und Autos vor und in der Halle aber auch der mobile Schmiedetisch waren ein Hingucker bei den kleinen und großen Festbesuchern. Die handgroßen Holzscheiben mit frisch eingebranntem Traktorenoder dem Ausstellungshallen-Motiv wurden gern als kleine Erinnerung mit nach Hause genommen. Mit einem Kuchenbuffet, leckerem vom Grill und natürlich Kartoffeln aus dem Feuer war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, so dass in der fast fertiggestellten Ausstellungshalle bis in die Nacht hinein gemeinsam gefeiert werden konnte. Text und Foto: Kerstin Glade

Of The Year“ sowie eine Nominierung für den wichtigsten Musikpreis Kanadas, den Juno, einbrachte, stehen die sympathischen Kanadierinnen mit ihrem neuen Album „The Good In Goodbye“ nun endgültig vor dem großen internationalen Durchbruch. P.S.: Sie sehen auch verdammt gut aus… Also, wer Madison Violet noch nicht gesehen hat oder wiedersehen muss/ möchte, sollte die Gelegenheit am Schopfe packen. Karten gibt es zum Vorverkaufspreis beim CTS-Ticketservice unter www.eventim.de sowie in allen Geschäftsstellen der Volksbank Brilon und Sauerland. Außerdem direkt bei der BWT-Brilon Wirtschaft und Tourismus, Derkere Str.10a, Tel. 02961 96990. Weitere Informationen zu den Damen erhält man unter www.madviolet.com Der Einlass zum Konzert ist bereits ab 19 Uhr. Foto: privat

Brilon. „Wir ziehen um, nach gegenüber“, so Konzertveranstalter Gisbert Kemmerling nach den letzten ausverkauften Auftritten von den kanadischen Songwriterinnen in den vergangenen Jahren. Am Donnerstag, den 25. Oktober, stehen die beiden kanadischen Musikerinnen Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac ab 20 Uhr auf der Bühne des Bürgerzentrums Kolpinghaus in Brilon. Bekannt als „Madison Violet“ haben sie im Sauerland schon eine feste, große Fanschaar. Ihre gerne als „City-Folk“ und „TumbleweedPop“ umschriebene Musik besticht durch einzigartige Gesangsharmonien und melodischen Reichtum. Akustische Gitarren, Banjo, der akzentuierte Einsatz von Fiddle, Mandoline und Stehbass geben ihren Liedern bei allem nötigen PopAppeal die bittersüße musikalische Färbung. Sie spielten mit so unterschiedlichen Acts wie Hothouse Flowers, Runrig, Ron Sexsmith, Indigo Girls sowie den Temptations und gastierten auf renommierten Festivals wie dem Montreux Jazz Festival und dem TFF Rudolstadt. Inzwischen hat sich der Marathon

von über 200 Konzerten im Jahr ausgezahlt. In ihrer Heimat zählt das Duo zur Hautevolee der blühenden Singer/Songwriter-Szene. Und auch in den USA, Australien und Europa sind Madison Violet längst nicht mehr „nur“ ein Geheimtipp für Liebhaber von Akustik‐Pop, Folk und Alternative Country. Nach ihrem letzten künstlerischen Triumph mit dem hochgelobten Album „No Fool For Trying“, das ihnen unter anderem den kanadischen Folk-Music-Award 2009, den Sieg beim John Lennon Songwriting Contest „Maxell Song


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Band „Müller-Meier-Schulze“ rockt die Mühlenkopfschanze beim Weltcup

75 Nachwuchsbiathletinnen und -biathleten gingen in Winterberg beim dritten Biathlon 2-Ländercup an den Start. Gleichzeitig wurde dieser Wettkampf für die Schüler S12 bis S15 als Qualifikation für das RWSCup Finale in Luisenthal/Thüringen gewertet und spornte die jugendlichen Teilnehmer noch einmal besonders an. Gestartet wurde der Wettkampftag für die Altersklasse S12 bis S15 mit dem Luftgewehr-Leistungsschießen. Hier wurden vier Ringserien auf Zielscheiben in zehn Metern Entfernung geschossen. Beim anschließenden Cross-Verfolgerlauf konnten die jungen Sportlerinnen und Sportler versuchen, ein paar Plätze nach vorne gut zu machen. Die jüngsten Biathlonsportler starteten in der Altersklasse S7 bis S10 – hier wurde der Wettkampf im Einzel ausgetragen. Die Biathletinnen und Biathleten in der Altersklasse S11 hatten ihren ersten Wettkampf mit dem Luftgewehr. Im liegenden Anschlag konnten sie beweisen, wie gut sie in den vergangenen Wochen trainiert hatten. Alle Ergebnisse und Bilder sind zu finden unter www.sk-winterberg.de. Foto: Skiklub

Willingen. „Wir rocken Ihre Hochzeit oder Scheidung, Zelt- oder Stadtfest. Alles mit Vollgasgarantie. Geht nicht, gibt’s nicht.“ Auf humorvolle Art und Weise macht die heimische Rockband „Müller-MeierSchulze“ aus Landau Werbung in eigener Sache. Und jetzt ist es amtlich: Das Quintett rockt beim Weltcup-Skispringen des Ski-Clubs Willingen vom 8. bis 10. Februar auch erstmalig die Mühlenkopfschanze. Das große Festzelt im Auslauf der weitläufigen WeltcupArena wird aus allen Nähten platzen, wenn „Müller-Meier-Schulze“ auf der Bühne alles geben und abgehen wie ein…Pfeil! Ob Top-Songs in deutscher oder in englischer Sprache, die Band hat alles drauf. Von Party- und KultKlassikern (Bon Jovi bis AC/DC) über Marius Müller-Westernhagen und Herbert Grönemeyer bis hin zur „Neuen Deutsche Welle“, die Jungs aus dem Waldecker Land bieten ein umfangreiches Repertoire. Auch deutsche Schlager sind als Stimmungsmacher im Programm ein fester Bestandteil. Und das alles mit einer sensationell-professionellen Live-Performance. „Standfußball war gestern!“ „Besuchen Sie uns und die dicksten Dinger der 80iger!“

Die „Müller-Meier-Schulze“ Band rockt die Mühlenkopfschanze. Foto: privat – womit wir wieder beim Humor wären… „Müller-Meier-Schulze“, das sind Axel Wölker (Vocals/Gitarre), Markus Hartmann (Backvocals/Bass), Oliver Knüppel (Backvocals/Keyboard), Bert Künzel (Backvocals/Drums) und Carsten Sieberg (Gitarre), die schon viele Fans in den siebten (Musik-) Himmel gespielt haben. Beim Weltcup-Skispringen des SC Willingen an der größten Großschanze der Welt am Mühlenkopf können sich alle Besucher davon selbst einen imposanten Eindruck machen, wenn das Stimmungs-Barometer durch das Zeltdach fliegt. Und wer so

lange nicht warten möchte auf die Ohrwürmer und Rock-Legenden von „Müller-Meier-Schulze“, der hat auf der umfangreichen Homepage der Band die mehrmalige Chance, Kostproben des musikalischen Könnens zu ergattern. Unter www.mueller-meier-schulze. de geht nach nur einem Klick die Post ab bei Songs und Klassikern wie König von Deutschland, Bochum oder Rebel Yell. Eine Set-Liste mit etlichen Liedern fehlt dabei ebenso wenig wie youtube-Videos, LiveGigs aus dem Probenraum, Terminankündigungen und Referenzen sowie kostenlose Downloads.

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Trennung/Scheidung – was tun ? Heute: Was wird aus dem Vermögen? Wenn Ehepartner sich trennen, ändert sich zunächst hinsichtlich des Vermögens nichts: Jeder behält, was er an Vermögen auf seinen Namen besitzt, z.B. Immobilien, Bankkonten, Wertpapiere, Bausparverträge, Lebensversicherungen usw.. Vermögen, das auf Namen beider Ehepartner angelegt ist, steht jedem Ehepartner zur Hälfte zu. Erst wenn nach Ablauf des Trennungsjahres ein Scheidungsantrag eingereicht wird, ist der Zugewinnausgleich zu regeln, falls die Ehepartner nicht Gütertrennung vereinbart haben. Viele Eheleute haben die Vorstellung, dass das vorhandene Vermögen einfach durch zwei geteilt werde. Das ist nicht

der Fall. Im Zugewinnausgleich wird für jeden Ehepartner gesondert ermittelt, welches Vermögen er am Tag der Heirat hatte und welches Vermögen er am Tag der Zustellung eines Scheidungsantrags hat. Ist das Vermögen am Ende der Ehe höher als bei der Heirat, hat er einen Zugewinn erzielt. Derjenige Ehepartner, der den höheren Zugewinn erzielt hat, hat dem anderen Ehepartner einen Ausgleich zu zahlen. Dies kann nur eine kurze Beschreibung des Zugewinnausgleichs sein. Gern beraten wir Sie über den Ausgleich anhand Ihrer individuellen Verhältnisse.

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glückliche Gesichter. Jeder Teilnehmer konnte sich bei der Siegerehrung über einen Pokal, gesponsert von der Volksbank Brilon-BürenSalzkotten freuen. Bei den Jüngsten waren vier neue Spieler am Start und konnten die erste Turniererfahrung sammeln. Schließlich setzte sich aber doch die Erfahrung durch und so konnten Pauline Weber und Daniel Werner gewinnen. Die beiden Gruppenzweiten Max Kleine und Jolien Müller überzeugten genauso wie Matti Ekrod und Felix Kleine (beide Dritter), die sich in drei Sätzen geschlagen geben mussten. In den U15 Konkurrenzen setze sich Familie Marx recht souverän durch. Chantal gewann ihr Finale gegen Kim Schulz und Cederic gegen Theo Fritz. Dritte wurden Felicitas Stuhldreier bei den Mädels und Henry Müller bei den Jungs. Die vierten Plätze gingen an Christin Dünschede, Alina Wittler, Nelson Weber und Ben Müthing. Weitere Fotos gibt es auf der Homepage unter www.tc-brilon-1907.de. Foto: privat

Bereits seit 1996 besteht die Tradition der zehner Klassen der damaligen Eduard-Pape-Schule und heutigen Heinrich-Lübke-Schule, auf dem deutschen Soldatenfriedhof bei Ysselsteyn in Südholland für eine Woche Dienst für den Frieden zu leisten. Auch im September diesen Jahres machten sich wieder zwei Klassen der Schule auf den Weg zur Jugendbegegnungsstätte des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die direkt am Friedhof liegt. Schon der erste Eindruck bei der Friedhofsführung war überwältigend und erschütternd zugleich. Ein unübersehbares Feld mit fast 36000 Grabstätten deutscher Soldaten breitet sich vor den Augen der Besucher aus. Auch Briloner, wie z. B. Otmar Nikolai finden sich unter den Gefallenen, für den die Schüler und Schülerinnen im Auftrag des Bruders Wolfgang Nikolai ein Gesteck auf seiner Grabstätte niederlegten. Anschließend begann an der zentralen Gedenkstätte eine Feierstunde, die die Klassen vorbereitet hatten. Die Gruppen aufgeteilten Klassen befassten sich mit Einzelschicksalen von Gefallenen. Grundlage dafür war Material aus dem Dokumentationszentrum. An den jeweiligen Grabsteinen präsentierten sie die zu den Einzelschicksalen gestalteten Plakate und beschrieben das durch den Krieg geprägte und sinnlos geopferte Leben der jungen Soldaten. Besonders beeindruckend war auch die Lebensgeschichte des Zeitzeugen Mies Andriessen, der als jüdisches Kind im Alter von zwei Jahren seine Eltern im Konzentrationslager Auschwitz verlor. Sowohl bei seinem Vortrag als auch in der anschließenden Fragestunde konnte man die innere Teilnahme und Berührung aller Zuhörer deutlich spüren. Aktiv beteiligten sich die Schüler und Schülerinnen an der Grabpflege auf dem Friedhof, indem sie die Natursteinkreuze gegen die Witterungseinflüsse und Moosbewuchs imprägnierten. Zu den weiteren Programmpunkten zählten die Radtour nach Overloon zum Weltkriegsmuseum, der Abstecher zur Kleinstadt Venray, ein Grillabend, die Friedensrallye, ein Sprachbingo zur Niederländischen Sprache und verschiedene Radtouren durch die sehr stark landwirtschaftlich geprägte Provinz Brabant. Foto: privat


DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

„Aktion Rumpelkammer“ Olsberg/Medebach. Bei der Aktion Rumpelkammer, die am Samstag, den 27. Oktober im Bezirk Hochsauerland stattfindet, wird in Antfeld, Bigge, Gevelinghausen, Helmeringhausen, Olsberg, Bruchhausen, Elleringhausen, Wulmeringhausen, Wiemeringhausen, Assinghausen, Heinrichsdorf, Elpe, Brunskappel, Altenfeld, Siedlinghausen, Silbach, Hallenberg, Hesborn, Liesen, Braunshausen, Züschen und im gesamten Stadtgebiet Medebach gebrauchte Kleidung, Schuhe und Bettwäsche gesammelt. In Olsberg, Bigge, Antfeld, Helmeringhausen, Heinrichsdorf, Elpe, Wiemeringhausen und Assinghausen wird zusätzlich Altpapier gesammelt. Die Helfer für die Aktion Rumpelkammer treffen sich in den verschiedenen Orten um 8 Uhr an den bekannten Sammelstellen und in Medebach um 9 Uhr am Marktplatz. Bis dahin sollte das Sammelgut gut sichtbar am Straßenrand zur Abholung bereitgestellt werden.

Ein riesiges Gruselerlebnis – dazu lud das HalloweenHorror-Fest im Movie Park ein und über 190 S-Clubber der Sparkasse Hochsauerland folgten dem Aufruf. Mit vier Bussen starteten die Clubber aus dem verregneten Sauerland in Richtung Bottrop und mit viel Daumendrücken und einer Menge Glück riss der wolkige Himmel pünktlich bei Ankunft im Park auf und die Sonne kam zum Vorschein. Die zahlreichen Attraktionen lockten viele Besucher an, die durch den passend zum Motto dekorierten Park strömten. Um sechs Uhr erwachten dann zahlreiche Gruselgestalten, die ihr Unwesen trieben. Mit Einbruch der Dunkelheit und Nebelwolken die versprüht wurden, könnte sich wohl kaum noch jemand davon frei sprechen, nicht doch einen Schrecken zu bekommen, wenn eines der Monster plötzlich hinter einem auftauchte. Dem ersten Zusammenzucken folgte aber immer ein Kichern oder Lachen, denn eigentlich wusste der Verstand ja, dass es sich nur um sehr gut geschminkte und verkleidete Schausteller handelte. Und so ging es voller Adrenalin wieder zurück in die Busse Richtung Heimat. Anders als sonst, war trotz später Uhrzeit allerhand los, schließlich mussten alle von ihren Erlebnissen berichten – an Schlafen war noch nicht zu denken. Dieser „besondere“ Ausflug in den Movie Park wird allen noch lange im Gedächtnis bleiben. Foto: Sparkasse

Schulbussituation kommt auf die Tagesordnung Brilon. Die SPD-Ratsfraktion wird für die nächste reguläre Sitzung des Schul- und Sportausschusses die aktuellen Berichte über die Situation bei den Schulbussen auf die Tages-

Beim Ski-Club Willingen ging die „Weltcup“-Post ab. Alle Jahre wieder, wenn beim Ski-Club Willingen ab dem 4. Oktober der Kartenvorverkauf für das nächste Weltcup-Skispringen, das im nächsten Jahr vom 8. bis 10. Februar auf der Mühlenkopfschanze zum Start der fünften FIS-Team-Tour stattfinden wird, eingeläutet wird, geht die Post ab. Versendet wurden für das Event die Weltcup-Flyer 2013, die an die treuen Stammkunden gehen. Insgesamt waren es 40.650 farbige Broschüren mit allen wichtigen Infos für das aus Willinger Sicht sportlichste Karnevals-Wochenende aller Zeiten, denn erstmals in der langen Geschichte findet der Weltcup am Mühlenkopf zum Höhepunkt der so genannten fünften Jahreszeit statt. „Diese Werbung kostet uns sehr viel Geld, wir wissen aber aus der Erfahrung, dass sie mit Abstand am effektivsten ist“, sagt SCW-Präsident und Weltcup-OK-Chef Jürgen Hensel. Karten gibt es für alle Interessenten, denn das Kontingent mit 36.000 Stadionplätzen ist groß. Nur einen Wunsch kann der Ski-Club nicht erfüllen: Sitzplätze für alle in der ersten Reihe der Tribüne. Hier gilt das Motto, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Weitere Infos gibt es täglich aktuell unter www.weltcup-willingen.de. Foto: SkiClub

Schreiben am Computer in 15 Stunden Olsberg. Bei nur fünf Treffen lernen die Teilnehmer nach einer ganzheitlichen Methode die Zehn-FingerTechnik kennen. Ergebnisse der Hirnforschung werden mit Visualisierungs- und Assoziationstechniken verbunden. Nach einigen Übungsphasen sollen die Teilnehmer in der Lage sein, die Tastatur blind zu bedienen und flüssig zu schreiben. Dieses Trainingsprogramm basiert auf neuartigen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Während bei der herkömmlichen Lernmethode überwiegend der kognitive Bereich (logisches, analytisches und abstraktes Denken) angesprochen wird, aktiviert das

13

neue Trainingsprogramm zusätzlich den mentalen Teil (Kreativität, Bilder, Träume und Gefühle). Am letzten Kurstag besteht die Möglichkeit, eine Prüfung (mind. 800 Anschläge/10 Min.) nach den Richtlinien des Landesverbandes der Volkshochschule von NRW e. V. abzulegen und eine Bescheinigung über die erreichte Anschlagszahl zu erhalten. Kursbeginn ist am 24. Oktober (fünf Abende, jeweils mittwochs) von 18.30 bis 20.45 Uhr. Anmeldungen an die VHS-Olsberg, Tel. 02962 3080, Email: olsberg@vhs-bmo.de oder www.vhs-bmo.de.

ordnung bringen. „Die Berichte in der lokalen Presse und die vielen Leserbriefe zeigen, dass sich die Politik dem Thema dringend annehmen muss.

„Wir werden daher beantragen für die nächste Sitzung des Schul- und Sportausschusses Vertreter der heimischen Schulbusunternehmen zu laden. Diese sollen dann den Rats-

mitgliedern öffentlich Rede und Antwort stehen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen", so Ludger Böddecker (Vorsitzender der SPDRatsfraktion).


14 DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Allerheiligen-Markt in Marsberg 18. bis 21.10.2012

13.00 - 18.00 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag

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Historischer Umzug: So. 21.10., 15 Uhr


DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Allerheiligen-Markt in Marsberg 18. bis 21.10.2012

13.00 - 18.00 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag

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Historischer Umzug: So. 21.10., 15 Uhr

Allerheiligen-Markt in Marsberg wieder mit Festzelt RiesenspaĂ&#x; mit attraktiven Fahrgeschäften, Kirmesnaschereien und Historien-Spektakel Marsberg. Der traditionelle Allerheiligen-Markt in Marsberg Ăśffnet auch in diesem Jahr wieder seine Pforten und bietet allen Besuchern der Marsberger Innenstadt vom 18. bis 21. Oktober vier lange Tage frĂśhliches Marktgeschehen. Am Donnerstag, den 18. Oktober, um 15.30 Uhr beginnt der Rummel feierlich mit drei BĂśllerschĂźssen von Obermarsberg aus. An allen anderen Tagen beginnt der Markt bereits um 12 Uhr. Auch in diesem Jahr wird ein Festzelt auf dem Kirchplatz als Treffpunkt der Besucher und Gäste angeboten. Das Festzelt ist von Freitag bis Sonntag geĂśffnet und bietet ein attraktives Abendprogramm mit Livemusik fĂźr Jung und Alt. Am Freitagabend wird ab 19.30 Uhr die bekannte Marsberger Rock & Blues Band „Sir Price“ fĂźr Unterhaltung sorgen. Zeitgleich findet am Freitagabend der Firmenstammtisch im Festzelt statt. Aufgrund der begrenzten Sitzplätze bittet der Verein

Foto: privat Stadtmarketing und WirtschaftsfĂśrderung Marsberg um Anmeldung zum Firmenstammtisch bis heutigen zum 17. Oktober. Am Samstagabend wird die beliebte Marsberger Party Band „Wildlife“ ab 20 Uhr dem Publikum im Festzelt einheizen. FĂźr

das leibliche Wohl im Festzelt ist selbstverständlich während der gesamten Zeit gesorgt. Alle Besucher kĂśnnen sich wieder Ăźber viele bunte Fahrgeschäfte und Kirmesbuden in der Marsberger HauptstraĂ&#x;e, auf dem Sparkassen-

vorplatz und dem Kirchplatz freuen. Zum Naschen gibt es dazu SĂźĂ&#x;- und Mandelwaren, Zuckerwatte, Popcorn und alles, was das Herz begehrt. Auch fĂźr Gourmets und Gourmands gibt es an den Imbissständen und bei den Marsberger Gastronomen AuĂ&#x;ergewĂśhnliches zu genieĂ&#x;en. NatĂźrlich bietet der AllerheiligenMarkt in Marsberg auch jede Menge FahrspaĂ&#x;. Bei den kleineren Gästen werden die Fahrgeschäfte „Kinderparadies“ und „Orient-Reise“ fĂźr frĂśhliches Kinderlachen sorgen. Alle Kinder kĂśnnen mit der Aktion „einmal zahlen, zweimal fahren“ doppelten FahrspaĂ&#x; erleben. Dazu werden auch in diesem Jahr wieder tausende Kirmes-Gutscheine fĂźr Kinder ausgegeben. Der Historische Umzug am Sonntagnachmittag wird HĂśhepunkt der Festlichkeiten und natĂźrlich auch Anziehungspunkt fĂźr zahllose Gäste aus dem ganzen Umkreis sein. Ăœber

25 Gruppen werden einen farbenprächtigen Zug durch die Marsberger Innenstadt bilden. Ob „Historische SchĂźtzen“ und „Marketenderinnen“, „Nachtwächter“, „Garde-Grenadiere“, „Kanoniere“ oder das „Rott der Schlachtschwertierer“ – sie alle werden beim traditionellen Historien-Spektakel an der Diemel zu sehen sein und die Zuschauer begeistern. Erstmalig präsentieren sich die „SchĂźtzengesellschaft Rhoden mit patroni rodi, Sappeuren und Frauengilde“, die „Husener Kanoniere“ und die „St. Johannes BĂśllerschĂźtzen Garfeln“. Eine Vielzahl von Schaustellern bieten nĂźtzliche, dekorative und exotische Waren allerart an, die zu einem ausgedehnten Bummel in der HauptstraĂ&#x;e einladen. Auch die Marsberger Geschäfte entlang der HauptstraĂ&#x;e werden am Sonntag von 13 bis 18 Uhr geĂśffnet haben und runden somit das Festprogramm ab.

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16 DIE Wochenzeitung

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Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Pluspunkt Brilon und Café Endlich

Gewinn: Einwöchige Flugreise für zwei Personen nach Mallorca

Medebach. In einem spannenden Wettkampf, unter anderem war Maßkrugstemmen angesagt, – erstaunlich, wie energisch da gekämpft wurde – bis zum bitterem Ende wollte keine nachgeben. Zum Schluss gab es drei Finalistinnen. Zwei Stunden wurde geraten, verkostet und gestemmt, dann stand die Siegerin fest. Unter frenetischem Beifall wurde die 21-jährige technische ZeichWeitere Informationen unter Tel. nerin aus Medebach von Michael 02961 743459 (Mo. - Fr. von 9 bis Ricken zur ersten Medebacher Bier- Michael Ricken mit der ersten Medebacher Bierkönigin Denise Decker. königin gekürt. 13 Uhr). Foto: www.winterberg-totallokal.de Brilon/Olsberg. 20.10.: Frühstückstreff im Café Endlich Olsberg 9-11 Uhr; 22.10.: Beratung/off. Sprechzeit 15-16.30 Uhr; Gesprächskreis (illeg. Drogen) 16.3018 Uhr; 23.10.: Frühstückstreff 9-11 Uhr, Beratung/off. Sprechzeit 11-13 Uhr, Kreativgruppe 16-18 Uhr, Off. Treff Spielangebote 18-20 Uhr; 24.10.: Kochen im Café Endlich Olsberg 17-20 Uhr.

Familienchronik Emily, Yvonne und Frank Brüne, Bontkirchen; 12.9.: Jolina, Tatjana und Mike Ruppert, Wülfte; 16.9.: Malte, Dawina und Markus Kröger, Alme; Lavinia, Bianca Breuer und Peter Terporten, Messinghausen; 18.9.: Diego Etienne, Linda Elias, Brilon; 24.9.: Elisa, Nicole und Markus Berlinger, Brilon; 26.9.: Alexander, Romina und Benjamin Meyer, Willingen; Daniel, Beate und Heiko Neumann, Bruchhausen. Heirat: 8.9.: Marie Eberling und Florian Kretschmar, Brilon; 14.9.: Daniela Hückelheim und Peter Koschka, Brilon; 21.9.: Tanja Wimmers und Daniel Vogel, Hoppecke.

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Brilon. Das Standesamt beurkundete im September insgesamt 43 Geburten, zehn Eheschließungen und 16 Sterbefälle. Aufgeführt sind die Kinder und Eltern aus dem Erscheinungsgebiet des BRILONER ANZEIGER, die mit der Veröffentlichung einverstanden waren. Geburten: 3.9.: Henning, Julia und Jörg Schmidt, Brilon; 5.9.: Linus, Elena und Daniel Frese, Deifeld; 7.9.: Nehir, Dilber und Resat Karaca, Brilon; Estephania, Dulizara und Sait Sadiki, Medebach; 9.9.: Esila, Bahar und Arda Mehmet Karakoç, Brilon; 10.9.: Aaron, Andrea Sander und Volker Steden, Hesborn; 11.9.:

Denise Decker ist die 1. Medebacher Bierkönigin

Freitags: Hitparade

Verstärkung in der Anästhesie: Drei neue Ärzte treten Dienst in Bigge an Im neuen Jahr geht vierter Operationssaal in Betrieb Bigge. Die Elisabeth-Klinik Bigge hat ihre Fachabteilung für Anästhesie und Intensivmedizin personell verstärkt. Dr. Josef Wickles und Dr. Clemens Rothaut-Witte ergänzen das Ärzteteam der Bigger Klinik. Zum 1. Januar 2013 kommt mit Dr. Andrea Masselink-Otte eine weitere Fachärztin für Anästhesie hinzu. „Mit dann sechs festangestellten Kolleginnen und Kollegen ist unsere Abteilung die größte Fachabteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Altkreis Brilon“, sagt Chefärztin Dr. Hiltrud Rütering. „Unser Leistungsspektrum reicht von der Beratung der Patienten über die Begleitung während der Operation bis zum schmerzfreien Wiederaufwachen.“ Dr. Josef Wickles war viele Jahre Chefarzt für Anästhesie am St. Franziskus-Hospital Winterberg. Er tritt zum 1. November seinen Dienst in der Elisabeth-Klinik an. Dr. Clemens Rothaut-Witte wechselte bereits zum 1. August vom Briloner Krankenhaus Maria Hilf nach Bigge. Die Brilonerin Dr. Andrea Masselink-Otte kommt zum Jahresbeginn 2013 vom St. Vin-

Verstärkung in der Fachabteilung Anästhesie und Intensivmedizin der Elisabeth-Klinik: Dr. Josef Wickles (li.) und Dr. Clemens Rothaut-Witte mit Chefärztin Dr. Hiltrud Rütering. Foto: privat cenz-Krankenhaus Menden in die Elisabeth-Klinik. „Im kommenden Jahr wird die Elisabeth-Klinik ihr Wachstum weiter fortsetzen“, kündigt Geschäftsführer Frank Leber an. Im Sommer werde der neue, vierte Operationssaal in Betrieb gehen. „Der Anbau wurde erforderlich, damit wir den steigenden OP-Zahlen auch zukünftig gerecht werden können“, so Leber. Die Ab-

teilung für Anästhesie und Intensivmedizin werde dann noch einmal um einen weiteren Facharzt vergrößert. Die Elisabeth-Klinik ist die drittgrößte orthopädische Fachklinik in Nordrhein-Westfalen. Pro Jahr werden hier rund 6.000 Patienten stationär behandelt. Das Ärzteteam leistet jährlich mehr als 4.000 Operationen. Über 1.000 davon sind Hüft- und Knie-Endoprothesen.

Über 60 Jugendrotkreuzler beim Kreiswettbewerb in Olsberg Olsberg. Am 21. Oktober findet in Olsberg der erste JugendrotkreuzWettbewerb des Kreisverbandes Brilon in Olsberg statt. Kreisjugendrotkreuzleiter Michael Hallmann und seine Vertreterin Simone Müthing schicken insgesamt zehn Jugendrotkreuzgruppen aus Olsberg, Medebach und Winterberg an den Start. In Anlehnung an den Landeswettbewerb, an dem die Siegergruppe teilnehmen darf, müssen die Jugendlichen verschiedene Situationen und Stationen aus dem Bereich der Ersten Hilfe, der landesweiten Klima-Schutz-Kampagne des Jugendrotkreuzes „Ändere was – bevor es das Klima tut“ und Geschicklichkeitsübungen absolvieren. Die Schwierigkeiten sind der Altersklasse angepasst. Die sieben Stationen sind im Stadtgebiet in Bigge und Olsberg verteilt: 1. Adler Apotheke Bigge – Erste Hilfe, Verbände anlegen, 2. AquaOlsberg – Teamspiel, 3. Konzerthalle – Reanimation, Notruf absetzen, 4. Insel bei der Konzerthalle – Teamspiel, 5. Ladenlokal ehemals Parfümerie Winterberg – Theoriefragen zum JRK, 6. Volksbank Sauerland – Thema Klimawandel, 7. Vor

Über 60 Jugendliche treten am Sonntag beim JRK-Kreiswettbewerb an. Foto: privat der Kulisse – Erste Hilfe, Auffinden einer Person, stabile Seitenlage, Verpflegung an der Konzerthalle Olsberg. Der Wettkampf startet um 11 Uhr nach einer halbstündigen Einweisung für die Teilnehmer. Die Siegerehrung ist für 17 Uhr vorgesehen. Mittags wird die Verpflegungstruppe eine Suppe aus der Gulaschkanone anbieten, nachmittags gibt es Waffeln und Kaffee und Kuchen. Eltern der Jugendrotkreuzler und

Besucher des Herbstfestes, verkaufsoffener Sonntag in Olsberg, sind eingeladen, die Jugendlichen anzufeuern. An jeder Station sind mindestens zwei erwachsene Schiedsrichter, die auch gern Auskunft zu den jeweiligen Themen geben. An der Konzerthalle können die DRK-Einsatzfahrzeuge besichtigt werden. Der Erlös aus dem Verkauf von Suppe sowie Kaffee und Kuchen kommt der Jugendarbeit im DRK-Kreisverband Brilon zugute.


DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Betriebe informieren Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im Städtischen Krankenhaus Maria-Hilf Brilon

Herr Andreas Engel ist seit dem 1. Oktober der neue Leiter der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Maria-Hilf in Brilon. Er ist 42 Jahre alt und seit 15 Jahren als Lehrer für Pflegeberufe tätig, davon 10 Jahre als Schulleiter. Was muss ein/eine Gesundheitsund Krankenpfleger/in mitbringen, um erfolgreich im Beruf zu sein? Herr Engel: Entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Ausbildung sind zunächst, neben den gesetzlichen Zugangsvoraussetzungen, ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und Teamfähigkeit. Zusätzlich sind die Bereitschaft zum Schichtdienst, Wechseldienst und Nachtdienst sehr wichtig. Natürlich gehört auch die Freude an der Arbeit mit Menschen dazu, ohne die man keinen Erfolg haben kann. Wie viele angehende Pflegekräfte werden in Brilon jährlich ausgebildet? Die Schule hat 75 Ausbildungsplätze, sodass jährlich ca. 25 Auszubildende neu anfangen. Am 01.10. dieses Jahres starten wir sogar mit 27 Auszubildenden.

Wie ist die Ausbildung aufgeteilt? Die Ausbildung wird in Blockform durchgeführt. Entweder befinden sich die Schüler im Theorieblock in der Schule oder im Praxisteil im Stationseinsatz. Die Schüler sollen für alle möglichen Arbeitsbereiche in der Pflege vorbereitet werden, deshalb lernen sie viele medizinische Fachrichtungen kennen, u.a. Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Neurologie, Psychiatrie, Geriatrie und auch die ambulante Pflege. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit einer praktischen, einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege besteht in Brilon seit 30 Jahren. Was wird sich unter Ihrer neuen Leitung verändern? Zunächst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass meine Vorgängerin Frau Hennecke hier ganz hervorragende Arbeit geleistet hat. Es geht nun also nicht darum „alles anders“ zu machen, sondern auf gegenwärtige Entwicklungen zu reagieren und die Herausforderungen der Zukunft zu erkennen sowie anzugehen. Die Bundesregierung hat aktuell ein

Eckpunktepapier herausgegeben, aus dem hervorgeht, dass es zukünftig nur noch eine generalistische Pflegeausbildung für die Berufe der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege geben soll. Aus diesem Eckpunktepapier soll laut Koalitionsvertrag noch in dieser Legislaturperiode ein Gesetz erfolgen, was ich allerdings aufgrund der fortgeschrittenen Zeit noch nicht glaube. Dennoch gehe ich davon aus, dass wir die generalistische Ausbildung in den nächsten 4 bis 5 Jahren bekommen werden. Diese Ausbildungs-Entwicklung halte ich, im Hinblick auf die demografische Entwicklung (die Patienten im Krankenhaus werden immer älter) und des immer geringer werdenden Aufenthaltes der Patienten im Krankenhaus, grundsätzlich für den richtigen Weg. Hinzu kommt, dass die klassischen Aufgaben einer Pflegekraft im stationären Bereich, wie Wundmanagement, Beatmung, Infusionstherapie etc., immer mehr auf den häuslichen Bereich verlagert werden. Diesen Entwicklungen und Herausforderungen müssen wir uns in Brilon frühzeitig stellen. Ich denke, meine berufliche Erfahrung in der

Durchführung der integrierten Modellprojekte kann hierbei gut helfen. Gibt es einen Ausblick, wie sich die Krankenpflegeschule in den nächsten Jahren entwickeln wird? Ich bin davon überzeugt, dass wir, in Zeiten des immer knapper werdenden Pflegepersonals, als Unternehmen den jungen Leuten nicht nur eine gute Ausbildung, sondern auch einen Ausblick auf eine zukünftige Anstellung mit entsprechenden Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten müssen. Deshalb wird es uns ein Anliegen sein für den Pflegebereich über gute Angebote der innerbetrieblichen Fortbildung gut ausgebildetes Personal an uns zu binden. Außerdem wollen wir eine aus meiner Sicht vorliegende Marktlücke schließen, in dem wir die Schule in den nächsten Jahren zu einer Berufsbildungsakademie für das gesamte Gesundheitswesen erweitern. Wie dies im Einzelnen aussieht, werden wir im kommenden Jahr miteinander besprechen. Wir planen Angebote für Ärzte, Arzthelferinnen und andere Berufsgruppen zu schaffen. Zusätzlich wollen wir der Bevölkerung verschiedene Angebote unterbreiten. Dazu gehört beispielsweise

Andreas Engel, Leiter der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Maria-Hilf in Brilon

die Unterstützung in der Betreuung von Demenzkranken, wo viele Angehörige sich immer noch alleingelassen fühlen und Beistand benötigen. Im Pflege- und Funktionsbereich kooperieren wir bereits jetzt eng mit der „Fort- und WeiterbildungsAkademie St. Johannis-Stift Paderborn“ sowie der „P.E.G.- DIE AKADEMIE“ aus München. Wir werden in der nächsten Zeit den Markt hier intensiv sondieren und in Zukunft weitere entsprechende Angebote entwickeln.

Weitere Ausbildungs-Angebote im Städtischen Krankenhaus Maria-Hilf Brilon Ausbildung in der Verwaltung und anderen Bereichen Ausbildungen zum/zur Bürokaufmann/Bürokauffrau sind im Briloner Krankenhaus ebenso möglich wie zum/zur Hauswirtschafter/in oder auch zum/zur medizinischen Fachangestellten. Wer einen Platz im Krankenhaus bekommen möchte, sollte einen guten Schulabschluss vorweisen können. Nach ansprechender Bewerbung und erfolgreichem Vorstellungsgespräch lernen die Azubis den Arbeitsalltag in ganz unterschiedlichen Zweigen des Krankenhauses kennen. Günstig ist es, bereits ein Praktikum absolviert zu haben. Die Auszubildenden sollten flexibel und interessiert sein, gerne mit Menschen zu tun haben und zuverlässig sein.

Bundesfreiwilligen-Dienst/Praktika Neben den Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung ein Praktikum zu absolvieren, bietet das Briloner Krankenhaus Plätze zur Ableistung des Bundesfreiwilligen-Dienstes. Dabei ist sowohl ein Einsatz im medizinischen Bereich als auch im technischen oder verwaltungstechnischen Dienst des Krankenhauses möglich. Zudem ist der Dienst auch als Teilzeitregelung auszuführen und unterliegt keiner Altersbegrenzung. Während ihres 6- bis 18-monatigen Freiwilligendienstes bekommen die Teilnehmer eine finanzielle Anerkennung ausgezahlt. Sie haben Anspruch auf Urlaub und sind für die Dauer ihres Einsatzes über den Arbeitgeber sozialversichert.

Medizin-Stipendium Das Städtische Krankenhaus bietet motivierten Medizinstudenten ab dem 6. Semester ein monatliches Stipendium in Höhe von 400,00 Euro für 24 Monate in allen Fachabteilungen des Hauses. Nach Abschluss des Studiums wird dem Stipendiaten eine Assistenzärztin/-arztstelle angeboten, sofern er/sie dafür infrage kommt und sofern eine entsprechende Planstelle zu besetzen ist. Die Assistenzarztstelle muss für die Mindestdauer von 2 Jahren angenommen werden. Jedem Stipendiaten wird für die Zeit des Stipendiums ein ärztlicher Mitarbeiter als ständiger Mentor angegeben.

Ein Arbeitsplatz im Städtischen Krankenhaus Maria-Hilf Brilon Das Briloner Krankenhaus ist stets auf der Suche nach zuverlässigen und motivierten Persönlichkeiten, die sich interessanten und verantwortungsvollen Herausforderungen stellen möchten sowie Spaß und Freude an einer modernen Patientenversorgung haben. Es werden attraktive Weiterqualifizierungen, Aufstiegschancen durch flache Hierarchien und eine solide Unterstützung für die persönliche Lebensplanung geboten – ein Arbeitsplatz im Städtischen Krankenhaus Maria-Hilf Brilon kann Beruf, Familie und Freizeit hervorragend verbinden.

Informationen Weitere Infos zu Ausbildungsrichtlinien, Bundesfreiwilligendienst sowie Stipendien- und Praktikumsmöglichkeiten, stehen auf der Internetseite unter krankenhaus-brilon.de (Karriere u. Bildung) bereit oder können in der Personalabteilung des Krankenhauses (Telefon: 02961/780-1205) erfragt werden.

Downloads: - Informationsbroschüre „Krankenpflegeschule“ - Informationsbroschüre „Leben und arbeiten in einer der attraktivsten Landschaften Deutschlands“ - Bewerbungsformulare

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Sie suchen eine Ausbildungsstelle in einem modernen Krankenhaus? Wir bieten eine qualifizierte Ausbildung in 4 Berufen!

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Interesse? Dann senden Sie uns Ihre aussagefähige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Zeugnissen! Fragen? Dann rufen Sie uns doch einfach an (02961-780-1205)! Unser Personalleiter, Herr Weber, gibt Ihnen gern weitere Auskünfte. Umfangreiche Informationen über uns und unsere Leistungen finden Sie auch im Internet unter: www.krankenhaus-brilon.de Regelmäßig bieten wir Zivildienstplätze im Pflegedienst und in unserem technischen Dienst. Des Weiteren Praktikanten-Plätze für Schul- und Schnupper-Praktika. Sprechen Sie uns an! Am Schönschede 1 · 59929 Brilon Tel. 0 2961-780-0 Fax 0 29 61-780 -12 40 info@kh-brilon.de


18 DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Betriebe informieren

AUZUBILDENDE/R GESUCHT Seit über 65 Jahren sind wir als Stahl- und Baustoffhandel tätig. Zur Gewinnung von Nachwuchskräften suchen wir eine/n Auszubildende/n zum 01.08.2013 Ihre Ausbildung umfasst alle Bereiche wie Ein- und Verkauf, Logistik und Verwaltung. Produktschulungen und Seminare unterstützen die duale Ausbildung.

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Wir nehmen die Nachwuchsförderung in unserer Branche sehr ernst und sehen die Ausbildung in unserem Hause als die Chance, durch qualitativ hochwertige Förderung die Zukunft unserer Branche zu sichern.

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Das Oversum Vital Resort Winterberg ist ein im Mai 2012 eröffnetes 4* Superior Hotel und liegt in zentraler Lage, umgeben vom Winterberger Kurpark und doch nur wenige Schritte entfernt von Bahnhof, Stadtzentrum und weitläufiger Natur.

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Mehr als 2.700 junge Menschen machen bei dm-drogerie markt eine vielseitige Ausbildung. Möchten auch Sie die Zukunft eines der führenden Drogeriemarktfilialisten in Europa mitgestalten? Bewerben Sie sich bei uns für eine Ausbildung oder ein Studium.

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Studium der Betriebswirtschaftslehre (BWL) Fachrichtung Handel, Bachelor of Arts (B.A.) an der Dualen Hochschule (DH)

Das sollten Sie mitbringen: Teamgeist, Engagement und Freude an neuen Herausforderungen sowie als: • Drogist/-in: die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (Abitur), einen guten Realschulabschluss oder einen sehr guten Hauptschulabschluss • Handelsfachwirt/-in oder Studierende/r: die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (Abitur)


DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Betriebe informieren

Paul Köster GmbH Kolpingstraße 1 · 59964 Medebach Telefon (02982) 9211-0 · Fax (02982) 9211-34 e-Mail: info@paul-koester.de

Ein „Global Player“ aus Medebach Medebach. Die Paul Köster GmbH hat nun in über 30 Jahren Tätigkeit im Bereich Maschinenbau eine Produktpalette aufgebaut, die sich bei der Automobilindustrie direkt und den zahlreichen Zulieferbetrieben weltweit bewährt hat. Das Ziel des Unternehmens ist und bleibt hierbei eine hohe Flexibilität bei einer großen Fertigungstiefe. Mit einer Organisation im eigenen Hause vom Vertrieb über die Konstruktion, mechanische Fertigung, elektr. Installation, Endmontage, Softwareentwicklung, Inbetriebnahme bis hin zum Kundenservice ist dieses Ziel erkennbar umgesetzt und bietet den Kunden die notwendigen kurzen Reaktionszeiten.

Heute ist Köster in der Lage, die Erfahrungen der vergangenen Jahre so zusammenzubringen, dass Komplettlösungen vom Werde-Prozess bis zur Palettierung projektiert und ausgeführt werden. In den Kernbereichen erfolgt eine intensive Zusammenarbeit mit den Kunden, aber auch der Forschung, um Produktoptimierung auf den neuesten technischen Stand voranzutreiben. Ein motiviertes und technisch erfahrenes Team steht Ihnen in der Paul Köster GmbH für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zur Verfügung. Die Belegschaft umfasst zurzeit ca. 200 Mitarbeiter, davon sind aktuell 18 junge Männer und Frauen in der Berufsausbildung. Auch für

interessierte Umschüler/-innen werden regelmäßig Umschulungsplätze zur Verfügung gestellt. Die Unternehmensgruppe Köster wird durch die Herren Paul, Friedrich und Ernst Köster geleitet. Seit 1993 wurde der Geschäftsbereich Maschinenbau für die holzverarbeitende Industrie stetig weiter ausgebaut und hat sich heute unter der SMM Sondermaschinenbau Medebach GmbH auch international einen Namen gemacht. Die Produktion beider Geschäftsfelder findet in der Kolpingstraße unter einem Dach statt. Seit 2007 ist Köster außerdem in China mit einer Produktionsstätte in Suzhou (in der Nähe von Shanghai) vertreten.

Berufsausbildung bei der Paul Köster GmbH Wir denken voraus… Wir bilden aus! Elektroniker für Betriebstechnik (m/w) Ausbildungsinhalte: Elektroniker/innen fur Betriebstechnik installieren elektrische Bauteile und Anlagen in unseren Bereiche Maschinenbau, Dichtheitsprufung, Fördertechnik und Automatisierungstechnik. Sie warten sie regelmäßig, erweitern bzw. modernisieren sie und reparieren sie im Falle einer Störung. Auch installieren sie Leitungsführungssysteme, Energie und Informationsleitungen sowie die elektrische Ausrüstung von Maschinen mit den dazugehörigen Automatisierungssystemen. Die Elektroniker/innen programmieren, konfigurieren und prüfen Systeme und Sicherheitseinrichtungen. Sie organisieren die Montage von Anlagen und überwachen die Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken. Bei der Übergabe der Anlagen weisen Elektroniker/innen fur Betriebstechnik die zukünftigen Anwender in die Bedienung und Sicherheitstechnik ein. Anforderung - Sorgfalt - Flexibilität - Mathematik - handwerkliches Geschick - Informatikkenntnisse Ausbildungsdauer 3,5 Jahre Schulabschluss Mindestens mittlerer Bildungsabschluss (10. Klasse)

Technischer Produktdesigner Maschinen- und Anlagenkonstruktion (m/w)

Metallbauer Fachrichtung Maschinenbau (m/w)

Ausbildungsinhalte: Technische Produktdesigner/-innen der Fachrichtung Maschinen und Anlagentechnik erstellen mithilfe von CAD Software (in unserem Hause mit dem Programm Solid Works) Zeichnungen und technische Unterlagen fur den Maschinenbau. Sie nehmen Aufträge entgegen und fertigen anhand der darin enthaltenen Vorgaben Entwurfe und detaillierte Konstruktions- bzw. Montagepläne, beispielsweise fur Werkzeugmaschinen oder Anlagen zur Dichtheitsprufung. Dabei beachten sie Zeichnungsnormen und tragen eine fur die Fertigung und Montage zweckmäßige Bemaßung ein. Sie geben z.B.einzelne Bauteile mit allen erforderlichen Maßen oder eine komplett zusammengebauten Maschine aus unterschiedlichen Perspektiven wieder. Außerdem erstellen sie Stucklisten fur die Fertigung und berechnen Maße und Kennwerte.

Ausbildungsinhalte: Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik fertigen und montieren alles rund um die Bauschlosserei. In unserem Hause fertigen sie außerdem zahlreiche versch. Konstruktionen aus Stahl fur unseren Maschinenbau. In der Bauschlosserei werden Treppen, Geländer und alles fur Haus und Hof speziell nach Kundenwunsch angefertigt. Sie richten sich nach technischen Zeichnungen, wenn sie von Hand oder maschinell Leichtmetalle oder Stahl be- und verarbeiten. Sie reißen Metallplatten, -rohre oder profile an, schneiden sie zu und formen sie. Dann schweißen, nieten oder schrauben sie die einzelnen Bauteile zusammen. Bei der Montage vor Ort bauen sie auch Schließ und Sicherheitsanlagen ein und installieren z.B. mechanische, hydraulische und elektrische Antriebe fur Tur- oder Toranlagen. Außerdem warten sie ihre Produkte und halten sie instand.

Anforderungen: - Sorgfalt - Räumliches Vorstellungsvermögen - Mathematik - Physik - Interesse an Arbeiten am PC

Anforderungen: - Sorgfalt - Handwerkliches Geschick - Mathematik

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre Schulabschluss: Mindestens mittlerer Bildungsabschluss (10. Klasse)

Ausbildungbeginn jeweils 01.08.

Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre Schulabschluss: Mindestens mittlerer Bildungsabschluss (10. Klasse)

Ausbildung Die Ausbildung bei der Paul Köster GmbH ist vielseitig, zielorientiert und bildet den Grundstein für Ihre weitere Karriere. Sie haben die Wahl zwischen einer kaufmännischen oder einer gewerblichen Ausbildung. Gewerblich-technische Ausbildung - Zerspanungsmechaniker (m/w) - Feinwerkmechaniker Fachrichtung Maschinenbau (m/w) - Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik (m/w) - Technischer Produktdesigner Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion (m/w) - Elektroniker für Betriebstechnik (m/w) Kaufmännische Ausbildung - Bürokaufmann (m/w)

Bürokaufmann (m/w) Ausbildungsinhalte: Bürokaufleute übernehmen organisatorische und kaufmännisch verwaltende Tätigkeiten rund um die Kundenauftragsverwaltung. Sie erledigen die Buchhaltung, erstellen Lohn-und Gehalts- abrechnungen und wickeln den Schriftverkehr z.B. mit Lieferanten und Kunden ab. Darüber hinaus schreiben sie Rechnungen, überwachen Zahlungseingänge und leiten ggf. Mahnverfahren ein. In der Material– und Lagerwirtschaft lösen sie Bestellungen an Lieferanten aus, prüfen die eintreffende Ware und kontrollieren die Lagerbestände.

Feinwerkmechaniker Fachrichtung Maschinenbau (m/w) Zerspanungsmechaniker (m/w) Ausbildungsinhalte: Feinwerkmechaniker/innen fertigen metallene Präzisionsbauteile fur Maschinen und Anlagen und montieren diese zu funktionsfähigen Maschinen fur die Dichtheitsprüfung, Montagetechnik und Automation. Dabei bauen sie auch elektronische Mess- und Regelkomponenten ein. Sie bauen die gefertigten Maschinenteile und Geräte zusammen, stellen sie je nach Verwendungszweck ein und fuhren Bedienungseinweisungen durch.

Anforderungen: - Sorgfalt Zerspanungsmechaniker/-innen verwen- Flexibilität den fur ihre Arbeit computergesteuerte - Interesse an Deutsch und Wirtschaft Werkzeugmaschinen, zum Teil fuhren sie und am Umgang mit Zahlen die Arbeiten aber auch manuell aus. Sie - logisches Denken, Fremdsprache - planen Arbeitsabläufe, richten WerkzeugEnglisch wunschenswert maschinen ein und bearbeiten Metalle mittels spanender Verfahren wie Drehen, Ausbildungsdauer: Fräsen, Bohren und Schleifen. 3 Jahre Schulabschluss: Anforderungen: Mindestens mittlerer Bildungsabschluss - Sorgfalt (10. Klasse) - Handwerkliches Geschick - Räumliches Vorstellungsvermögen - Mathematik Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre Schulabschluss: Mindestens mittlerer Bildungsabschluss (10. Klasse)

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20 DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Betriebe informieren Unsere Sonderveröffentlichung

AUSBILDUNG finden Sie auch im Internet unter

Kaufmann für Büromanagement Unter Federführung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) startet die Neuordnung eines der größten Bereiche der dualen Berufsausbildung mit rund 90.000 Ausbildungsverhältnissen - die Büroberufe. Statt der Ausbildung der Bürokaufleute, der Kaufleute für Bürokommunikation und der Fachangestellten für Bürokommunikation entsteht ein einheitlicher moderner, dreijähriger Ausbildungsberuf. Als Berufsbezeichnung ist „Kaufmann/ Kauffrau für Büromanagement“ vorgeschlagen. Der neue Ausbildungsberuf soll am 1. August 2013 oder 2014 in Kraft treten. „Durch die Zusammenlegung bislang verschiedener Büroberufe zu einem neuen einheitlichen Beruf mit „Aus drei mach' eins“: Künftig gibt es „Kaufmann für Büromanagement" als Differenzierungsmöglichkeiten im einheitliche Büro-Ausbildung. Fotos: © Chlorophylle - Fotolia.com Bürobereich entsteht ein attraktives, klar strukturiertes und modernes An- gebot für unterschiedliche Bran- Ausbildungsdurchführung zu erreichen“, betont BIBB-Präsident Frie- chen. So verbessere sich die horidrich Hubert Esser. „Breit angelegte zontale Durchlässigkeit zwischen Berufe mit Differenzierungsmöglich- den Berufen, einschließlich der Gekeiten erhöhen die Flexibilität auf winnung neuer Schnittstellenqualifidem Arbeitsmarkt für beide Seiten. kationen. Darüber hinaus sind sie in Zeiten Büro- und Geschäftsprozesse, die sinkender Schulabgängerzahlen im durch mindestens zwei Wahlqualifidualen System besser zu organisie- kationen mit jeweils fünf Monaten ren als viele kleine Nischenberufe. Dauer ergänzt werden, kennzeichDas gilt insbesondere für den Be- nen das neue Berufsprofil. Nicht gerufsschulunterricht.“ Unterschiedli- wählte Wahlqualifikationen sollen che Berufe mit gleichen oder grundsätzlich auch als Zusatzqualifiähnlichen Ausbildungsinhalten wür- kation vermittelt und geprüft werden den hier in Beziehung zueinander können. Die Abschlussprüfung ergesetzt, um Synergieeffekte bei der folgt in zwei Teilen.

Wir sind eines der führenden Unternehmen im Bereich der Objekteinrichtung und fertigen in Hallenberg Sitzmöbel und Tische aus Holz, Metall und Kunststoff. Weltweit sind viele große Gebäude – darunter einige der spektakulärsten Architekturobjekte unserer Zeit – mit Kusch + Co eingerichtet. Mehr Informationen über uns unter www.kusch.com Für engagierte junge Leute gibt es bei uns zum 01. September 2013 die Chance einer fundierten, spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung in 10 verschiedenen Berufen:

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Kaufmännische Berufe Industriekaufmann (m/w) Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) Q

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Dualer Studiengang Bachelor of Arts VWA (m/w) Q

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Kusch + Co GmbH & Co. KG Postfach 1151, 59965 Hallenberg, T 02984 300-0, F 02984 3004-100, personal@kusch.com, www.kusch.com


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DIE Wochenzeitung

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Betriebe informieren Continental macht mehr als Reifen!

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Der Continental-Konzern gehört zu den größten Zulieferern der internationalen Automobilindustrie. Mit über 160.000 Mitarbeitern in 46 Ländern ist die Continental AG der innovative Marktführer im Bereich Fahrsicherheit und Umweltschutz.

An unserem Standort in Korbach bieten wir Ihnen dazu vielfältige Möglichkeiten: q Duale Studiengänge in technischen und q kaufmännischen Bereichen q Technische Ausbildungsberufe q Kaufmännische Ausbildungsberufe Ausführliche Infos zu allen Ausbildungs- und Studiengängen sowie Online-Bewerbung unter: www.continental-ausbildung.de Jetzt auch auf Facebook: www.facebook.com/ContinentalAusbildung

Auch in unserer Region ist die „Conti“ in Korbach einer der bedeutenden Arbeitgeber und übernimmt bei neuen Wegen in der Berufsausbildung seit Jahren eine Vorreiterrolle. Zum Thema Ausbildung und Studium bei Continental präsentiert Mirko Giese, Leiter technische Ausbildung im Werk Korbach, nachfolgend die umfangreichen Möglichkeiten bei einem „Global Player“ in der hessisch-westfälischen Grenzregion. „Für junge Menschen hat eine umfassende und zukunftsweisende Ausbildung erste Priorität. Dies gilt auch für das Korbacher Continental-Werk“, so Mirko Giese. „Und dafür gibt es überzeugende Argumente. Hier die fünf wichtigsten, die für eine Ausbildung bei uns sprechen:“

WIR BIETEN IHNEN ZUKUNFT... ...weil wir Sie für Ihren beruflichen Erfolg ausbilden und Ihre persönlich Entwicklung fördern. Die EGGER-Gruppe zählt heute mit 17 europäischen Standorten zu den größten Holzwerkstoff-Herstellern in Europa. Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe 6.800 Mitarbeiter. Unser EGGER Werk in Brilon hat sich seit Inbetriebnahme im Jahre 1990 mit über 1.000 Mitarbeitern zum größten Industrie-Arbeitgeber im Stadtgebiet Brilon entwickelt. Große Bedeutung hat für uns die Ausbildung und Förderung von Nachwuchskräften.

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Unsere Kompetenz: Wir bieten unseren rund 130 Auszubildenden optimale Rahmenbedingungen, z. B. durch die hauptamtlichen Ausbilder und das interne Ausbildungstechnikum. Unsere Kompetenz nutzen auch andere Unternehmen der Region und entsenden ihre Auszubildenden für einzelne Module in unsere Einrichtungen. Unsere Vielseitigkeit: Bei uns gibt es sieben Ausbildungsgänge. Darüber hinaus haben Abiturienten die Möglichkeit in unterschiedlichen dualen Studiengängen Theorie und Praxis sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Unser Qualitätskonzept: Praxisbezug ist für die eigene berufliche Zukunft wichtig. Hier setzen wir mit unserer Ausbildung an. Wir arbeiten mit allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie mit Hochschulen intensiv zusammen, um so stetige Verbesserungen zu erreichen. Innerhalb der Aus- und Weiterbildung haben wir

Wir legen größten Wert auf eine gute, teilweise schon spezialisierte Ausbildung von jungen, eigenen Nachwuchskräften, die in der Regel nach der Ausbildung auch in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden. Damit bietet EGGER jungen Menschen eine echte Zukunftsperspektive. Zurzeit bilden wir am Standort Brilon 61 Auszubildende in 15 verschiedenen Ausbildungsberufen und Studiengängen aus, mit dem Ziel, diese optimal auf ihr späteres Arbeitsleben vorzubereiten. Ab 01.10.2013 bieten wir zusätzlich den Studiengang Elektrotechnik - mit hohem Praxisbezug - an der Dualen Hochschule Mosbach an. Als Zulassungsvorraussetzung sollten Sie die allgemeine Hochschulreife mitbringen.

Wir bieten jungen Menschen eine qualifizierte und fachlich anspruchsvolle Ausbildung Ablauf des Studium: mit Einblicken in verschieWechsel von jeweils denste Bereiche unseres 12-wöchigen Theorie- und Unternehmens. Erfahrene Praxisphasen Ausbilder beraten und helfen Lehrveranstaltungen in während der gesamten Ausbilkleinen Gruppen ermöglichen dungszeit in allen fachlichen, individuelle Betreuung durch aber auch persönlichen Fragen.

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ein eigenes Konzept zum Qualitätsmanagement. Unsere Orientierungshilfen: Die Berufswahl nach der Schule ist enorm wichtig. Hier werden entscheidende Weichen fürs Leben gestellt. In dieser Phase unterstützt Continental die Schulabgänger durch berufsorientierende Maßnahmen. Daher führen wir jährlich einen Berufsinformationstag für Schüler, Lehrer und Eltern durch. Unser Ziel: Fachkräfte werden bei uns immer benötigt. Daher hat es für uns oberste Priorität, unsere Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis zu übernehmen.

die Dozenten Abschluss als Bachelor of Engineering nach 6 Semestern Auslandsaufenthalte in der Praxisphase in Absprache mit EGGER möglich Regelmäßige Vergütung über die gesamte Studiendauer von 3 Jahren Übernahme der Ausbildungskosten während des 3-jährigen Studiums Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann bewerben Sie sich bei: EGGER Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG Personalabteilung Frau Ursula Stratmann Im Kissen 19 59929 Brilon t +49 2961 770-22145 f +49 2961 770-62145 bewerbung.de@egger.com Nähere Informationen zu EGGER und über unser gesamtes Ausbildungsangebot finden Sie auch im Internet unter: www.egger.com


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Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Betriebe informieren Gastronomie und Hotellerie erleben und lernen in einem mehrfach ausgezeichnetem Hotel, das schon seit 23 Jahren anders betrieben wird, als viele andere Hotels, das anders aussieht, andere Erlebnis-Gastronomie betreibt (wie Dinnershows) usw. Lust bei uns den Beruf Koch/Köchin bzw. den Beruf Hotelfachmann/Frau zu erlernen? Dann schau auf unsere Homepage www.grimmeblick.de – das sagt alles. „Aber man muss wollen, für Gastronomie muss man geboren sein. Es ist eine Leidenschaft, kein Job“, sagen wir immer wieder.

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Brilon bietet vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten

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Die Stadt Brilon ist bekannt für ihr großes Industrie- und Gewerbegebiet. Die zahlreichen, meist über die Grenzen Brilons hinaus, bekannten Unternehmen, bieten jungen Menschen vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten. Doch wer kennt schon alle

Unternehmen und weiß, wel- Ausbildungsberufe anbieten. che Firma welche Lehrstelle Zu jedem der insgesamt mehr zur Verfügung stellt? als 160 Einträge finden sich Angaben wie AnsprechpartAbhilfe schafft hier der Brilo- ner, Ausbildungsvoraussetner Ausbildungskompass. In zungen, ein Link zur Berufsder kompakten Übersicht beschreibung der Agentur für finden Interessierte über 80 Arbeit sowie teilweise AnBriloner Unternehmen die ins- gaben über vorherige Prakgesamt über 90 verschiedene tika.

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Nr. 38 – 17. Oktober 2012

DIE Wochenzeitung

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Betriebe informieren


24 DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Betriebe informieren

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Ende 2006 gründete der ITund Internetspezialist Michael Tielke die netzpepper – Agentur für neue und klassische Medien mit Sitz in Winterberg. Aus den anfänglich 3 Mitarbeitern sind inzwischen 12 geworden, ab November werden es 14 sein. In 2013 plant Tielke die Einstellung weiterer php-Entwickler/innen und Auszubildenden. VorausGESETZTÒ ERÒ µÒNDETÒ SIE Ò DENNÒ SEINÒ Anspruch ist hoch: „Die netzpepper stehen für Kompetenz, Zuverlässigkeit und Innovationsfreude. Deshalb arbeiten bei UNSÒ AUSSCHLIELICHÒ HOCHÒ QUALIµÒ zierte und spezialisierte Mitarbeiter und Auszubildende, die mehr können und wollen als der Durchschnitt.“

Sociall Media

Theorie. Als Azubi Fachinformatiker für Systemintegration lerne ich, was z. B: Verfügbarkeit, Echtzeit-Betrieb und Spam-Sicherheit im täglichen Betrieb heißt. Ist manchmal ganz schön heftig, aber echt gut. Ich bekomme hier mehr Möglichkeiten, das merke ich, wenn ich mit Kollegen in der Schule spreche.

E-C Comm merc ce Shopsysteme mit Shopware und Magento

Was muss man mitbringen, um ein netzpepper zu werden?

Mob bile Web Websites für Smartphones, iPad & Co.

E-Ma ail-M Marketting g .EWSLETTER 3YSTEMEÒÒjÒ2EDAKTIONÒÒjÒ6ERSAND

Marcel: Ich würde es so sagen: wir werden auf einem echt hohen Niveau ausgebildet. Das kann man nicht schaffen, wenn man keine Basics mitbringt.

Konstantin: Ich komme aus Erlensee bei Frankfurt und hatte mehrere Angebote von großen Agenturen. Keine davon schien mir aber technisch so kompetent wie die netzpepper, wo ich extrem viel lerne über saubere Programmierung nicht nur von schönen Websites, sondern auch von Shop- und Newslettersystemen. Marcel: Das Gute für mich ist, dass bei netzpepper der Schwerpunkt zwar auf neuen Medien liegt, wir aber auch Broschüren, Anzeigen, Logos, Mailings für ganz unterschiedliche Branchen usw. gestalten. Das ist absolut meins.

&ACEBOOKÒjÒ4WITTERÒjÒ9OUÒ4UBEÒjÒ"LOGSÒÒ

Schulungen und Workshops. Auch wenn die richtig teuer sind…

Konstantin Schäfer Auszubildender Mediengestalter Was heißt das für die Bewerbung? Marcel: auf jeden Fall digital bewerben. Mit ein paar Beispielen, was du schon so gemacht hast. Wenn das Eindruck hinterlässt, gibt’s auch wahrscheinlich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Das Gute: Der Chef sucht keine „Einser Abiturienten“ sondern wie er sagt „positiv Verrückte“ mit Spaß am Internet.

Konstantin: Internet muss einfach dein Ding sein. Echt gute Kenntnisse in HTML5 und CSS musst du schon mitbringen, sonst wird das Was dies in der Praxis heißt, er- nichts. läutern die Auszubildenden Timo Und was kommt nach dem Heinrichs, Marcel Bathen und Kon- Man muss Wissen mitbringen? Vorstellungsgespräch? stantin Schäfer im Gespräch. Ihr macht doch eine Ausbildung Timo: Eigentlich immer ein kurzes Warum habt ihr euch für die Timo: Wir werden hier bestens Praktikum, in den Ferien oder so. netzpepper entschieden? ausgebildet, arbeiten sehr eng mit Michael, also unser Chef, will die den Verantwortlichen zusammen Leute kennenlernen, bevor sie einTimo: Ich wollte nach dem Abi und haben für alles sehr kompe- gestellt werden. Will wissen, was lieber eine Ausbildung in der tente Ansprechpartner. Wir dürfen sie wirklich drauf haben und ob sie Praxis als ein Studium mit viel sogar schon im ersten Jahr mit zu ins Team passen. Marcel Bathen Auszubildender Mediengestalter

Michael

Sven

Simon

Michal

André

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T IEL K E

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M EL L IN

JO S Z KO

P E T R A KO W

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Geschäftsführung

Kundenberatung & Programmierung

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Webentwicklung & Programmierung

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Buchhaltung


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Betriebe informieren

Und ihr passt ins Team?

an wirst du hier mit realen Projekten international ist. Das verlangt betraut, die mit der Zeit komplexer nicht nur gute Konzeptionen sonTimo: Na klar. Ist schon ein echt werden. dern auch viel Kreativität in der brauchbarer Haufen hier, wie man Gestaltung. ja auch auf unserer Facebook-Sei- Timo: Ja, das stimmt auch fĂźr meite sieht. ne Ausbildung zum Fachinforma- Nennt doch mal Beispiele! tiker fĂźr Systemintegration. Neben Was sind das fĂźr Projekte, an Marcel: Das kann man so sagen. dem ganzen Blech fĂźrs Team in der denen ihr mitarbeitet? Alle kommen super miteinander Agentur und in den BĂźros im Schuklar. Das ist dem Chef auch total lungsbereich netzpepper-campus Marcel: Vor kurzem habe ich an wichtig. Wenn´s mal klemmt, kĂźm- unterhalten wir ja auch viel Technik einer Website fĂźr ein Kreuzfahrtunmert er sich persĂśnlich ;-) fĂźr unsere Kunden. Denen bieten wir ternehmen aus der Schweiz mitgeKonstantin: AuĂ&#x;erdem gibt´s immer viel zu lachen. Es herrscht einfach eine lockere Atmosphäre.

Timo: Und ich entwickle gerade eine Mailserver-LÜsung fßr einen Schmuckproduzenten aus Bonn UNDÒ ICHÒ KON¾ÒGURIEREÒ F�RÒ EINÒ )NNEN ausbau-Unternehmen einen richtig komplizierten Slider mit 3D-Effekten. Und wie läuft so etwas ab?

immer besser fragen, wenn man nicht sicher ist, als herum zu probieren. Marcel: Tiefer gelegte Jeans kann der Chef auch nicht ab. Da ist er eher konservativ, auch was so BeNIMM 2EGELNĂ’ UNDĂ’ DASĂ’ !UFTRETENĂ’ gegenĂźber Kunden angeht.

Konstantin: Nach dem gemeinsamen Mittagessen am Freitag gibt es immer ein Teammeeting. Da werden die Projekte der nächsten Woche vorgestellt und die Aufgaben verteilt. Marcel: Ja nicht nur! Wir besprechen auch alles, was in der letzten Woche gelaufen ist und stellen neue Anfragen und Aufträge vor.

Ihr kommt ja alle nicht aus Winterberg. Habt ihr euch eine Wohnung genommen? Timo: Das geht ja bei mir gar nicht anders. Jeden Tag nach Olpe wäre nicht machbar.

Konstantin: Wenn wir die Aufgaben verteilt haben, werden mit dem Projektleiter die technischen Details abgestimmt.

Marcel: Ich komme aus Bestwig und fahr mit dem Zug.

Timo: Dabei kÜnnen wir unsere Ideen einbringen. Letztendlich hat aber der Projektleiter das letzte Wort. Und der nimmt das Projekt ja letztendlich auch ab und ist fßr die Qualität verantwortlich.

Konstantin: Ich habe auch eine Wohnung gleich neben dem Bßro. Die netzpepper haben eine Anzeige fßr mich geschaltet und mir schÜne Wohnungen rausgesucht ‌ das hat super funktioniert.

Ihr Ăźbernehmt also von Beginn an Verantwortung?

Ist das bei einem Azubi-Gehalt denn machbar?

Marcel: Jepp! Alles andere wäre ja auch langweilig. Aber: Du hast imMERÒ EINENÒ -ENTORÒ IMÒ 2�CKEN Ò ALSOÒ einen diplomierten oder einen Magister-Informatiker, der dir hilft und der dem Kunden gegenßber fßr die perfekte Umsetzung gerade steht.

Konstantin: Einfach ist das nicht. Aber unsere AusbildungsvergĂźtung liegt 50 % (!) Ăźber Tarif. Da staunt so mancher in der BerufsSCHULE Ă’ UNDĂ’ DASĂ’ BEIĂ’ ECHTĂ’ šÒEXIBLENĂ’ Arbeitszeiten und ohne Ăœberstunden. Timo: AuĂ&#x;erdem gibt’s ja auch noch Hilfen vom Staat und KinDERGELDĂ’ 5NDĂ’ WENN@SĂ’ ¾ÒNANZIELLĂ’ MALĂ’ ja Hosting-Leistungen fĂźr WebserRICHTIGĂ’SCHWIERIGĂ’WIRD Ò¾ÒNDETĂ’#HEFFEĂ’ ver und E-Mail-LĂśsungen von simpel auch dafĂźr eine LĂśsung. bis hoch komplex fĂźr groĂ&#x;e Firmen. +LASSEÒ¾ÒNDEĂ’ICHĂ’AUCH Ă’DASSĂ’ICHĂ’OHNEĂ’ Was gefällt euch besonders an Druck sehr viel ausprobieren darf, den netzpeppern? und dass gute Ideen dann auch meist sofort umgesetzt werden. Konstantin: Dass man sehr viel selbstständig macht und die Ver- Marcel:Ă’ )CHĂ’ ¾ÒNDEĂ’ ESĂ’ SUPER Ă’ DASSĂ’ antwortung dafĂźr trägt. Von Anfang unser Kundenkreis so breit und

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Konstantin: NatĂźrlich reiĂ&#x;t dir hier keiner den Kopf ab, wenn du einen Fehler machst. Aber du musst dazu stehen und konstruktive Kritik arbeitet, im Moment programmiere annehmen kĂśnnen. Das liegt nicht ich eine Website fĂźr einen Londo- unbedingt jedem, aus den eigenen Fehlern zu lernen, ist aber sehr ner Hotelbroker. wichtig, wenn du hier arbeiten willst. Konstantin: Ich mache gerade den optischen Feinschliff eines Was geht gar nicht bei Shopsystems fĂźr einen MĂśbelliefe- netzpepper? ranten und gestalte Templates fĂźr einen groĂ&#x;en Busreise-Anbieter Timo: Nachlässig arbeiten geht gar nicht, das wird eh entdeckt. Also aus Deutschland.

Timo Heinrichs Auszubildender Systeminformatik Konstantin: DafĂźr haben wir doch alle eine gute Kinderstube und unser schwarzes netzpepper-Hemd, das echt gut aussieht, oder nicht? Jetzt mal Hand aufs Herz: Was stĂśrt Euch denn bei netzpepper? Timo: Nicht wirklich viel. Vielleicht dass der Chef meist ziemlich unter Strom steht und deshalb Entscheidungen schon mal ein paar Tage dauern kĂśnnen. Konstantin: Du hast ja vielleicht 3ORGENĂ’ )CHĂ’ ¾ÒNDEĂ’ ESĂ’ ZUMĂ’ "EISPIELĂ’ blĂśd, dass es in den BĂźros im Campus nicht so viel Auswahl beim Obst gibt wie in der Agentur. Marcel: Ist doch klar, in der Agentur arbeiten ja auch die wichtigeren Leute. Die brauchen natĂźrlich auch mehr Vitamine! Timo: SpaĂ&#x; beiseite: Ich bin total froh, ein netzpepper zu sein. Und Cheffe hat mir jetzt schon die Hand drauf gegeben, dass ich nach der Lehre bleiben kann. Das sagt doch wohl alles!

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26 DIE Wochenzeitung

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Betriebe informieren Hans-Viessmann-Schule Selbstständige Berufliche Schule des Landkreises Waldeck-Frankenberg in Frankenberg (Eder) und Bad Wildungen   

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Der Briloner Ausbildungskompass

Zeit, das Richtige zu tun! Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Praktika, Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Soziales Jahr beim Caritasverband Brilon Jahr und Ausbildung beim Caritasverband Brilon

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zugelassener Träger der ArbeitsfÜrderung Zertifikats-Reg.-Nr.: T-01817-1533




DIE Wochenzeitung

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Betriebe informieren

Wir suchen Dich! Wir über uns: Das Berghotel Astenkrone ist ein 4-Sterne-Superior-Hotel mit 42 Zimmern und 84 Betten. Als Tochterunternehmen der Firma JAB - Anstoetz Bielefeld verfügt es über individuell ausgestattete Zimmer und Suiten sowie elegant gestaltete öffentliche Bereiche. Als Mitglied der Wellness-Hotels-Deutschland bietet das Berghotel Astenkrone ein großzügiges

Schwimmbad, verschiedene Saunen, ein Farblichtstudio und eine hauseigene Beautyfarm. Es verfügt über zwei Restaurants mit insgesamt 128 Sitzplätzen, in denen neben internationaler Feinschmeckerküche auch rustikale Spezialitäten angeboten werden. Tagungs- und Banketträume mit einer Kapazität bis zu 100 Personen ergänzen diese Angebotspalette.

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Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Betriebe informieren Die Firma MSV Medebacher Strumpfvertrieb GmbH vertreibt unter der Marke ewers seit vielen Jahrenzehnten Kinderstrumpfwaren. ewers-Strümpfe gibt es seit 1866. Durch internationale Beschaffung wird im Inund Ausland produziert. Sorgfältige Qualitätskontrollen und eigene technische Beratung vor Ort sowie Vorgabe der Grundmaterialien garantieren gleichbleibende hochwertige Qualität. Alle Standardartikel werden aus in Deutschland gesponnenen und gefärbten Garnen produziert. Die modische Ausrichtung auf die jeweiligen aktuellen Farben der Kindermode, u.a. durch die Trendgebung des modischen holländischen Marktes, ist die besondere Stärke der Marke ewers und wird durch ein eigenes Styling-Team in Medebach realisiert. ewers-Kunden dürfen permanent mit neuen Ideen und Produkten rechnen. So wurde durch ewers die Artikelgruppe ABS-Socken durch eine Version mit kompletter Sohle aus Plastisol auf dem Strumpfmarkt eingeführt. Dieses Produkt wurde weiterentwickelt, mit Lüftungslöchern in der Sohle versehen und mit einem Europapatent geschützt. Auch ein Programm mit Funktionssocken aus Coolmax und Thermolite ergänzen die Kollektion.

ewers gilt seit langer Zeit als der modische und innovativste Anbieter im Kinderstrumpfbereich in einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Das Standardprogramm Comodo bietet mit fast 60 Farben das größte Farbangebot auf diesem Sektor. Durch ein großes Lager werden fast alle Farben in einem NOS-System innerhalb von 48 Stunden die ganze Saison über geliefert. Seit dem Jahr 2003 wurde erfolgreich das Strumpfangebot durch eine Wäschelinie für Babys und Kids ergänzt und durch ein Nachtwäscheangebot erweitert. Zum Teil werden die Dessins mit der Strumpfkollektion kombiniert. Seit vielen Jahrzehnten gilt ewers als begehrter und erfolgreicher Ausbildungbetrieb. Aktuell werden Auszubildende in den Berufen Fachlagerist/in Logistik und Kaufmann/frau im Gross- und Aussenhandel für den beruflichen Werdegang ausgebildet. Der hohe Ausbildungsstandard wird von der IHK durch die Berufung des Ausbilders in den Prüfungsausschuss der Kaufmannsgehilfenprüfung honoriert.

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Praktikumsstelle suchst – oder einfach nur die Welt retten möchtest, dann bist Du bei uns richtig. Hast Du Interesse am Bundesfreiwilligendienst, Freiwillig Sozialen Jahr, an einer Ausbildung oder einem Praktikum im Josefsheim Bigge? Oder hast Du erst einmal Fragen? Dann informiere Dich jetzt! Dein Ansprechpartner ist Dominik Hansmeier (Personal-

koordinator), Tel. 02962 800252 oder per E-Mail: d.hansmeier@josefsheim-bigge.de. Interessierten Gruppen, zum Beispiel Schulklassen, bieten wir gern die Möglichkeit, das Josefsheim im Rahmen eines Besuchs genauer kennen zu lernen. Zur Absprache Ihrer Wünsche und Vorstellungen und zur Vereinbarung eines Termins nehmen Sie bitte einfach mit uns Kontakt auf.


DIE Wochenzeitung

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Betriebe informieren Das Becker-Team erwartet Dich! Eine Firma aus dem Sauerland, die vom Daily Telegraph für die Erstellung von „Britain’s Best Eco Home“ ausgezeichnet wird? Die die Fassade der University of Greenwich gestaltet hat? Die die Fenster im berühmten Palais Leopold in München geplant und eingebaut hat? Wer soll das denn sein? Die Firma Becker & Sohn in Medebach gehört zu den „Global Playern“, die kaum einer im Sauerland vermutet. „Ein Team, das Tolles schafft“ Der Slogan des Becker-Teams ist Programm. Wenn Du daran mitarbeiten möchtest, die Energiewende im Hausbau mit zu gestalten und bei einem international erfolgreichen Unternehmen beschäftigt sein möchtest, solltest Du Dich schnellstens mit dem Becker-Team in Verbindung setzen. Es lohnt sich – für Deine Zukunft.

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Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Betriebe informieren Netzwerk Ausbildungspaten in Medebach, Hallenberg und Olsberg

Medebach. Im Altkreis Brilon wird in den Städten Medebach, Hallenberg und Olsberg von den Kolpingsfamilien in Medebach und Olsberg das Netzwerk Ausbildungspaten seit einem Jahr erfolgreich durchgeführt. Jugendliche werden hierbei auf dem Weg in eine Berufsausbildung individuell von Paten unterstützt. Es geht dabei um Hilfestellung bei der Auswahl und Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz, der Vorbereitung und Verfassung der Bewerbung bis zu einer Betreuung in den ersten Ausbildungswochen. Alle Tätigkeiten finden in enger Kooperation mit den Eltern, den örtlichen Schulen und dem Projekt ProBe statt. In Medebach haben sich aktuell zwölf Ausbildungspaten ehrenamtlich zur Verfügung gestellt und es wurden bisher neun Jugendliche von ihnen betreut. In Olsberg waren es bisher zwei Jugendliche, hier findet zurzeit auch eine Umstrukturierung statt. Es werden zur Erweiterung der Arbeiten noch weitere Ausbildungspaten ge-

sucht. Paten werden nicht alleine gelassen, sie arbeiten in einem Team mit regelmäßigen Treffen zum Informations- und Erfahrungsaustausch zusammen. Interessenten erhalten weitere Informationen bei Heinz Huneck. Für die Mitarbeit werden keine besonderen Qualifikationen benötigt. Interesse an Arbeit mit Jugendlichen, Einfühlungsvermögen, Toleranz und Lebenserfahrung sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Mitarbeit. Ab sofort startet das Netzwerk in eine neue Runde. In Medebach und Hallenberg werden hierbei Jugendliche ab Klasse acht auf Wunsch betreut. Sie können sich beim Leiter der Verbundschule Medebach-Hallenberg, Herrn Kruse oder bei Heinz Huneck von der Kolpingsfamilie jederzeit melden. Heinz Huneck gibt gerne auch weitere Informationen und beantwortet Fragen von Eltern, Schülern und potentiellen Paten unter Tel. 02982 1644.

Die Ausbildungspaten unterstützen die Jugendlichen beim Weg ins Berufsleben.

Neue Azubis für Berufe mit Zukunft Wenn du gleich nach der Schule ins Berufsleben einsteigen möchtest, dann bist du bei der Centrotherm Systemtechnik GmbH an der richtigen Adresse. Wir bieten Schulabgängern mit Hauptschulabschluss, Mittlerer Reife oder Fachabitur bzw. Abitur eine breite Palette interessanter Ausbildungsberufe. Die CENTROTHERM Systemtechnik GmbH ist ein im sauerländischen Brilon beheimatetes Tochterunternehmen der im SDAX notierten CENTROTEC Sustainable AG. Mit über 3.000 Mitarbeitern ist die CENTROTEC-Gruppe weltweit vertreten. Die CENTROTHERM Systemtechnik GmbH beschäftigt am Standort Brilon aktuell ca. 200 Mitarbeiter. Mit Produkten aus den Geschäftsbereichen „Abgas“, „Automotive“ und „Lüftung“ liefert CENTROTHERM komplette Systeme, aber auch individuelle Einzellösungen für namhafte OEM-Kunden.

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Nutze deine Chance: Als Auszubildende(r) bei uns wirst Du optimal auf deinen späteren Berufsweg vorbereitet. Die Ausbildung im bewährten dualen System wird durch betriebliche Lehrgänge und Unterrichtseinheiten sinnvoll ergänzt. Desweiteren erwarten dich kompetente Ausbilder, Fachsbereichsleiter und Ausbildungsbeauftragte, die dir jederzeit während der Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Du wirst in verschiedene Fachabteilungen tätig sein in denen interessante und verantwortungsvolle Aufgaben auf dich warten. Zum 1. August 2013 suchen wir Auszubildende als: > Industriekauffrau/-mann > Betriebswirt/in VWA > Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik (m/w) – Fachrichtung Halbzeuge > Fachkraft für Lagerlogistik (m/w) > Industriemechaniker/in Hast du Interesse - dann bewirb dich! Sende deine Bewerbung bitte an ausbildung@centrotec.de oder per Post an CENTROTHERM Systemtechnik GmbH, Michaele Mülder, Am Patbergschen Dorn 9, 59929 Brilon

Foto: privat


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DIE Wochenzeitung

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Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagefähige Bewerbung an: Alfons Brass Logistik GmbH & Co KG Personalabteilung Am Hauptbahnhof 12 DE-34497 Korbach Tel. +49 5631 977512 Fax +49 5631 977531 hr@brassnet.de


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Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Betriebe informieren

Über 100 Jahre Fachkompetenz im Bauunternehmen Thiele

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Wir suchen für den 01.08.2013 Auszubildende zum/r Maurer/in Bauunternehmen August Thiele GmbH & Co. KG Ackerstraße 11a · 59929 Brilon Tel. 02961 2965

Vor etwa 100 Jahren wurde das Baugeschäft Thiele in Brilon gegründet. Von kleinsten Anfängen entwickelte sich die Firma zu einem Unternehmen, welches heute weit über die Grenzen Brilons hinaus tätig ist. Das heutige Spektrum umfasst die Bereiche Neubau, Umbau und Renovierung. Mit zehn Mitarbeitern und einem modernen Maschinen- und Gerätepark werden Ein- und Mehrfamilienhäuser und Industriebauten erstellt. Auch im Bereich der Sanierung und energetischen Umbau- und Putzarbeiten gehört das Baugeschäft

Thiele zu den ersten Adressen in der Region. Wie bereits sein Vater und Großvater ist auch Dipl.-Ing. August Thiele, der das Unternehmen in der dritten Generation führt, daran interessiert jungen Menschen die Möglichkeit zur Ausbildung im Maurerhandwerk zu bieten. „Der Beruf des Maurers ist einer der abwechslungsreichsten und interessantesten Handwerksberufe, der auch in Zukunft eine krisensichere berufliche Existenz ermöglicht“ ist Firmeninhaber August Thiele überzeugt. „Wir haben in den

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vergangenen 100 Jahren schon über hundert Lehrlinge ausgebildet und werden auch in Zukunft jungen Menschen einen guten Start ins Berufsleben bieten.“ Für das Ausbildungsjahr 2013 werden jetzt schon gern Bewerbungen entgegengenommen. Für weitere Informationen steht Dipl.-Ing. August Thiele unter Tel. 02961 2965 sowie per E-Mail unter info@thielebauunternehmen.de gern zur Verfügung.

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DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Herrensitzung in Madfeld

Ina Colada ist der Stargast des Tages. Madfeld. Am 11. November um 11.11 Uhr wird mit der sechsten großen Herrensitzung in der Madfelder Schützenhalle die Karnevalssession im Sauerland eingeläutet. Es ist ein Frühschoppen der besonderen Art und vor allem für Vereinsvorstände, Vereinsmannschaften, Stammtische, Kegelclubs oder sonstige männliche Gruppierungen

und natürlich alle begeisterten Karnevalisten gedacht. Die Besucher dürfen sich auf ein ca. fünfstündiges Programm freuen. Garde- und ShowTänze, ComedyShow sowie zünftige Büttenreden sorgen bestimmt für ein abwechslungsreiches, stimmungsvolles Programm. Foto: privat In diesem Jahr wird ein großer Showteil bei dieser Veranstaltung im Vordergrund stehen. Vier junge, rassige Damen werden mit diversen Showeinlagen die Besucher mit Sicherheit begeistern. Unter anderem werden sie neben einer Feuer-Show, Body-Drinking und Schaum-Party auch eine Tanz-Show darbieten. Erstmals konnte auch eine TravestieShow in das Programm integriert

werden. Die Gruppe „LesFous“ wird mit Sicherheit die Lachmuskeln strapazieren. Als Stargast konnte die Sängerin Ina Colada arrangiert werden. Zum dritten Mal in ihrer erst drei Jahre jungen Karriere entert die junge Power-Frau aus dem Ruhrgebiet die deutschen Media Control SingleCharts. Damit ist Ina Colada jetzt schon die erfolgreichste Partysängerin Deutschlands. Während sie in der Hauptsaison auf Mallorca und am Goldstrand Bulgariens das Publikum mit ihren Auftritten in Stimmung bringt, wird sie mit ihren Hits die Madfelder Schützenhalle mit Sicherheit zum Kochen bringen. Drei Nummerngirls werden die einzelnen Programmpunkte in bekannter Art und Weise ankündigen. Auch werden in diesem Jahr wieder zwei Topless-Bedienungen die Besucher mit Speisen und Getränken versorgen. Außerdem findet eine Tombola statt, bei der zahlreiche attraktive Preise zu gewinnen sind.

Leseratten aufgepasst Fünfter Bücherbasar im Kolpinghaus Bigge Olsberg. Das gesamte Jahr sammelte der Kolpinghaus Bigge e. V. wieder gebrauchte Bücher, um diese bei ihrem nun insgesamt vierten Bücherbasar während des Herbstfestes am verkaufsoffenen Sonntag, den 21. Oktober, preisgünstig zu verkaufen. Von 11 bis 17 Uhr steht das gesammelte Repertoire von mehr als 2.000 Büchern allen Lesebegeisterten im Kolpinghaus Bigge zur Verfügung, so dass sich alle Bücherfreunde noch rechtzeitig zur dunkler werdenden Jahreszeit mit genügend Literatur eindecken können. Der Lesestoff ist nach Kategorien geordnet und bietet so den Lesehungrigen Hilfe bei der Suche

nach ihren Lieblingsstücken. Da der Bücherbasar nur einmal im Jahr stattfindet, konnten genügend Bücherspenden entgegengenommen werden, um den Bestand wieder aufzufüllen. Hierbei wurde darauf geachtet, dass nur gut erhaltene Bücher aufgenommen werden. Die Sammlung bietet eine reichhaltige Auswahl an Büchern unterschiedlicher Genres: Krimi, Biographien, Kinderbücher, Bildbände, Romane, Ratgeber, Fachliteratur, etc. Um das gemütliche Stöbern zu versüßen, gibt es zur Nachmittagszeit für alle Lesehungrigen frische Waffeln und selbstgebackene Ku-

chen zur Stärkung oder zum Mitnehmen. Alle Bücher werden zu einem Schnäppchenpreis angeboten, wobei der Erlös für anstehende Renovierungs- und Wartungsarbeiten des Vereinshauses bestimmt ist. Bücherspenden werden gerne auch noch am selben Tag entgegen genommen. Auf diese Weise erhalten gelesene Bücher die Gelegenheit, auch noch von anderen gelesen zu werden. Wer noch mehr Lesestoff benötigt, der kann sich beim Bücherbasar über das Angebot der Stadtbücherei Olsberg informieren, die das gesamte Jahr zahlreiche topaktuelle Bücher und andere Medien zur Ausleihe bereithält.

„Unternehmen müssen bereits Schüler für sich gewinnen“ JU Brilon informiert sich bei Wirtschaftsförderer Oliver Dülme

(V. li.) Oliver Dülme und Thomas Becker. Brilon. Der Briloner Wirtschaftsförderer Oliver Dülme war bei der Jungen Union Brilon zu Gast. Die JU hatte Dülme eingeladen, um sich über die Entwicklung der Briloner Wirtschaft und den Aufgaben als Wirtschaftsförderer zu informie-

Foto: privat

ren. Ein großes Problem für viele Unternehmen sei zukünftig der Fachkräftemangel erläuterte Dülme. Allerdings seien sich noch nicht alle Unternehmen darüber bewusst und würden entsprechende Maßnah-

men ergreifen. Mit der Ausbildungsbörse, dem Ausbildungskompass oder der Initiative „Top-Nachwuchs für Top-Firmen“ versucht er daher, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Wie wichtig es ist, die jungen Leute an Brilon zu binden betonte auch der JU-Vorsitzende Thomas Becker: „Die Unternehmen müssen begreifen, dass sie bereits Schüler für sich gewinnen müssen. Sonst gehen die jungen Leute zur Ausbildung und zum Studium weg aus dem Sauerland und kommen nicht wieder.“ Im weiteren erläuterte Dülme auch sein Berufsverständnis. Er versteht sich vor allem als Kümmerer für die Unternehmen. Jederzeit ansprechbereit steht er sowohl für ansässige als auch neue Unternehmen zur Verfügung. Seine wichtigste Aufgabe sieht Dülme jedoch in der Bestandspflege, das heißt in der Unterstützung bereits ansässiger Unternehmen.

Elternabend „Einschulung“ im Kath. Familienzentrum Brilon. Die Kitas des Katholischen Familienzentrums Brilon (St. Elisabeth, St. Maria und St. Petrus und Andreas) laden alle interessierten Eltern der Stadt Brilon am

Montag, den 22. Oktober, um 19.30 Uhr ins Pfarrzentrum zum Elternabend zum Thema „Einschulung“ ein. Die Rektoren der Briloner Grund-

schulen, Marianne Hücker und Burkhard Wieseler, informieren über alle Fragen rund um das Thema Anmeldung, Schulfähigkeit und Schulkindvorbereitung.

Die musikalische Gestaltung übernimmt die Gruppe Madfelder Fetentechnik MFT. Nach der Veranstaltung werden die Damen an den Tischen noch einen Table-Dance vorführen. Zu dieser Veranstaltung sind alle Männer ab 18 Jahren aus nah und fern recht herzlich eingeladen. Der Kartenvorverkauf findet am Sonntag, den 21. Oktober, ab 10 Uhr

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im Speiseraum der Madfelder Schützenhalle statt. Aber auch per E-Mail madfeld@herrensitzung.com und unter Tel. 0171 6817440 sind Kartenbestellungen möglich. Diejenigen, die die Karten am 21. Oktober persönlich in der Madfelder Schützenhalle abholen, werden allerdings vorrangig behandelt. Nähere Informationen unter www.herrensitzung.com.

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34 DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Skispringen in Willingen gesichert CDU Willingen bringt gute Neuigkeiten aus Wiesbaden mit Willingen. Die Fraktionsfahrt der CDU Willingen führte die Christdemokraten ins Rhein/Main Gebiet. Neben politischen Besuchen im Frankfurter Römer und dem Landtag in Wiesbaden standen auch Stippvisiten auf dem Frankfurter Flughafen und im Kloster Eberbach auf dem Programm. Erste Station war der Frankfurter Römer, wo Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Weyland (CDU) die Upländer über die politische Konstellation sowie die Arbeit im Stadtparlament informierte. In Frankfurt regiert eine Koalition aus CDU und Grünen. Daneben sind weitere elf Parteien im Stadtparlament vertreten, die sich teilweise überparteilich zu Fraktionen zusammengeschlossen haben. „In Frankfurt geht es natürlich politisch wesentlich lebhafter

Briloner

Go

und arbeitsintensiver zur Sache, als in Willingen. Die Tagesordnungen sind sehr umfangreich, wodurch die Sitzungen in den meisten Fällen bis spät in die Nacht andauern“, so der Willinger Fraktionsvorsitzende Jochen Schmitt. Im Anschluss statteten die Christdemokraten den hessischen Staatsweingütern im Kloster Eberbach einen Besuch ab. Bei einem Rundgang erfuhr man viel Interessantes über die Geschichte des ehemaligen Zisterzienserklosters, in dem zahlreiche Innenaufnahmen für den bekannten Film „Der Name der Rose“ entstanden sind. Der Besuch des hessischen Landtages stand ebenfalls auf dem Programm. Dort trafen sich die Upländer Christdemokraten mit dem heimischen Landtagsabgeordneten Armin Schwarz (CDU) zu einem Arbeitsgespräch. „Wir hatten zu vielen Themen Klärungs- und Fragebedarf.

Die Willinger CDU-Fraktion mit dem Landtagsabgeordneten Armin Schwarz vor dem Hessischen Landtag. Foto: privat Gerade die anstehende Reform der GEMA Gebührensätze und die Endlosdiskussion um den ermäßigten Umsatzsteuersatz für Beherbergungsbetriebe liegen uns am Herzen“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Karl Leyhe. „Die

Menschen müssen begreifen dass die Senkung der Umsatzsteuer auf 7% dafür gesorgt hat, dass in der Hotelerie mehr Arbeitsplätze geschaffen wurden sowie nötige Investitionen gemacht werden konnten. Das war keine Klientelpolitik, das

war ganz einfach nur richtig und nachhaltig“, so Leyhe abschließend. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Finanzierung des Kampfrichterturms und der Flutlichtanlage für die Mühlenkopfschanze, die jetzt auf sicheren Füßen steht. Durch die von der CDU Willingen maßgeblich mit unterstützten Initiative werden Fördergelder in siebenstelliger Höhe aus Landesmitteln bereitgestellt. „Das Land steht zu seiner gemachten Zusage. Staatssekretär Koch teilte mir heute mit, dass die finanziellen Mittel fließen werden, sobald die Baumaßnahme beginnt. Einem Weltcup-Skispringen in Willingen mit neuem Kampfrichterturm und neuer Flutlichtanlage im Jahr 2014 steht nichts im Wege“, so Armin Schwarz. Als Abschluss der Fraktionsfahrt wurde eine Besichtigungsfahrt über den Frankfurter Flughafen gemacht, wo demnächst ein drittes Terminal gebaut wird, das 26 Millionen Reisende pro Jahr zusätzlich abfertigen kann. Derzeit liegt das tägliche Bauvolumen des „Fraports“ bei 1,2 Mio. Euro.

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Bromskirchen. (kg) Eine kleine Mäusefamilie tummelte sich beim Erntedankgottesdienst in der Sankt Martinskirche vor dem Altar. Die Jungen und Mädchen des Bromskircher Kindergottesdienstes stimmten die Gottesdienstbesucher mit einem fröhlichen, aber auch tiefsinnigen Anspiel von dem kleinen Mäuserich Frederick auf das Thema des Erntedankfestes „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ ein. Während die ganze Mäusefamilie den Sommer über eifrig und fleißig Vorräte sammelte, saß Frederick mal hier, mal dort und schaute in der Welt herum. Die Mäusefamilie beschwerte sich bei dem kleinen Mäuserich und fragte ihn, warum er keine Wintervorräte sam-mle. Doch Frederick erklärte ihnen, dass er Sonnenstrahlen, Wörter und Farben sammle und sie schüttelten den Kopf über ihn. Doch als die Vorräte im langen Winter fast aufgebraucht waren und die Mäuse frierend in ihrem Mauseloch saßen,

Ein fröhliches Erntedankest bescherten die Kinder des Kindergottesdienstes den Kirchenbesuchern. Text und Foto: Kerstin Glade teilte Frederick seine Vorräte mit ihnen. Er erzählte ihnen Geschichten von all den bunten Farben des Sommers und von der wärmenden Sonne, sang ihnen Lieder vor und sie kuschelten sich eng aneinander und

hörten ihm gebannt zu als er verkündete: „Wer hat die Sonne denn gemacht, den Mond und all die Sterne? Wer hat den Baum hervorgebracht, die Blumen nah und ferne? Wer schuf die Tiere, groß und klein? Wer gab

auch mir das Leben? Das tat der liebe Gott allein, drum will ich Dank ihm geben.“ Essen und Kleidung sind wichtig, genauso wie ein Dach über dem Kopf und ein Beruf. Aber: Es gibt noch andere Dinge, die man zum Leben braucht. Der Mensch lebt von jedem Wort, das Gott spricht. – Das ist das, was man nicht unbedingt als „lebensnotwendig“ bezeichnet. Aber das sind die Dinge, die das Leben lebenswert machen. Zum Abschluss lasen die KiGo-Kinder ihre ganz persönlichen Gründe zur Dankbarkeit vor. „Danke das ich einen Hund bekommen habe, mit dem ich spielen kann“, „Danke, dass mir beim Fahrradunfall nichts Schlimmes passiert ist“ und „Ich bin dankbar, dass ich auf der neuen Schule schnell Freunde gefunden habe!“ „Ich will danke sagen für meinen kleinen Bruder!“... Zum Abschluss sangen die Kinder noch ein fröhliches Dankeslied.

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Medebach. In der Stadtverbandsversammlung der CDU Medebach standen neben Vorstandswahlen auch Delegiertenwahlen, Vorschläge für den zukünftigen CDU-Kreisvorstand und als wichtiges kommunales Thema die Größe des nächsten Stadtrates auf der Tagesordnung. Bei den Vorstandswahlen wurde Georg Wienand als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. In den folgenden Wahlgängen wurden Elmar Hankeln als Stellvertreter, FranzJosef Kaufhold als Kassierer und Margret Hunold als Schriftführerin in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Michael Steden als zweiter Stellvertreter gewählt. Von der CDU Medebach werden Bürgermeister Thomas Grosche für den stellvertretenden Kreisvorsitz und Helma Arens als Beisitzerin vorgeschlagen. Im Anschluss an die Wahlen war die Größe des nächsten Stadtrates Thema der Versammlung. Zurzeit besteht der Medebacher Stadtrat aus 28 Stadtvertretern, wobei die Anzahl der Mitglieder im Stadtrat durch das Kommunalwahlgesetz festgelegt wird. Da zum Stichtag für die nächste Kommunalwahl in 2014 die Einwohnerzahl unter 8000 gesunken ist, besteht der

Der Vorstand der Medebacher CDU.

Foto: privat

nächste Stadtrat aus 26 Mitgliedern, bzw. kann dieser durch einen Beschluss des Rates um zwei, vier oder sechs Mitglieder reduziert werden. Außerdem werden die Hälfte der Ratsmitglieder direkt in den Wahlbezirken gewählt. Nach einer ausführlichen Diskussion war man sich einig, dass eine größtmögliche Beteiligung der Orte im Stadtrat sinnvoll ist, auch wenn die finanzielle Einsparung bei den Aufwandsentschädigungen für eine geringere Anzahl spricht. Daher wurde dann einstimmig beschlossen, einen An-

trag an den Stadtrat zu stellen mit der Vorgabe, dass der nächste Stadtrat aus 26 Mitgliedern besteht und von den dadurch vorgegebenen 13 Wahlbezirken nach Möglichkeit weiterhin sechs Wahlbezirke auf die Ortschaften und sieben Wahlbezirke auf die Kernstadt entfallen. Im weiteren Verlauf berichteten Bürgermeister Thomas Grosche und Johannes Rabe als Fraktionsvorsitzender über aktuelle kommunalpolitische Themen wie den Sachstand zu den Vorrangzonen für Windkraftanlagen und den Biogasanlagen.


DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Auf glatte Straßen vorbereiten

Fahrbahn. Der AvD mahnt Autofahrer, Geschwindigkeit und Bremsgewohnheiten anzupassen. Denn doppelte Geschwindigkeit bedeutet nicht doppelten, sondern sogar vierfachen Bremsweg. Beispiel: Der Anhalteweg auf trockener Autobahn bei Tempo 130 von etwa 60 Metern wird auf schneebedeckter Fahrbahn bereits bei nur 60 bis 70 km/h benötigt, um zum Stillstand zu kommen. Deshalb mehr Abstand zum Vordermann halten. Panikmache ist dennoch nicht angebracht. Der erste Schneefall im Winter ist erfahrungsgemäß immer der schlimmste, danach gewöhnen sich die meisten Autofahrer an die geänPanik ist nicht angebracht, sondern Vorbereitung: Denn der Winter birgt nicht derten Fahrbedingungen und pasnur Risiken, sondern bietet die Chance, ein besserer Autofahrer zu werden. sen sich an. Foto: AvD Hilfsmittel Daher: Die richtigen Reifen monDank moderner Winterreifen- geschützt. Der Automobilclub von Technologie und großer Verbreitung Deutschland (AvD) empfiehlt daher, tieren, morgens das Auto von von ABS und zunehmend auch ESP nicht am falschen Ende zu sparen Schnee und Eis befreien und die lassen sich Matsch, Schnee und und nur bekannte Marken-Winter- regelmäßig von innen gesäuberten Reifglätte für die meisten Autofah- reifen zu montieren. In diesem Zu- Scheiben defrosten, Starterbatterie rer gut meistern. Mit einem an die sammenhang wichtig zu wissen: checken lassen, auf ausreichend Besonderheiten des winterlichen Fahrassistenzsysteme wie ABS, Frostschutzmittel und WaschwasFahrens angepassten Fahrstil und ASR, ESP oder Spurhaltesysteme serzusatz achten, Decke im Auto der richtigen Vorbereitung auf die sind immer nur so gut wie die Rei- mitführen, Beleuchtung überprüfen kalte Fahrsaison verlieren selbst fen, welche die Aktionen dieser und stets sauber halten, Hilfsmittel glatte Straßen ihre Schrecken. Systeme umsetzen. Auch die Pro- wie Enteiser und Eiskratzer mitfühAutofahrer sollten sich darüber filtiefe der Winterreifen sollte vier ren und morgens etwas mehr Zeit im Klaren sein, dass nicht jeder Millimeter nicht unterschreiten. einplanen. Wer sich dennoch unsiWinterreifen diesen Namen auch cher fühlt, sollte nicht falschen Mut verdient. Das immer noch gebeweisen, sondern tageweise beBremsweg bräuchliche M+S-Siegel auf der Viele Autofahrer unterschätzen die wusst auf das Auto verzichten und Seitenwand des Reifens ist nicht Länge des Bremswegs auf glatter öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

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36 DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

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Vorbei die Zeiten, als viele noch abwinkten: Winterreifen? In der Stadt? Auf kurzen Strecken? Sie sind Pflicht, egal wo sie genutzt werden. Auf Schnee, Glätte, bei Nässe und Frostgraden packen sie mit speziellem Lamellenprofil und verglichen mit Sommerreifen weicheren Gummimischung eiskalt zu. Sie bringen das Auto um Meter frßher zum Stehen, fßhren sicherer durch Kurven und beschleunigen schneller. HÜchste Zeit also, die Gummis ab Oktober aus dem Lager der Werkstatt zu holen. Vor der Montage checkt der Meister den Zustand - Beschädigungen, Profil, Alter. Obwohl der Gesetzgeber 1,6 Millimeter Mindestprofiltiefe vorschreibt, empfehlen die Profis vier Millimeter. Die DOT-Nummer verrät das Herstellungsdatum: 0612 = 6. Kalenderwoche 2012. Nach sechs Jahren beginnen die Pneus auszuhärten, sie verlieren Grip, neue Sohlen werden fällig. Abgesehen von teuren Blechschäden und anderen mÜglichen Forderungen nach einem

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Von Oktober bis Ostern dauert laut Faustregel Winterreifen-Saison. Foto: ProMotor Unfall - das Fahren ohne Winter- einen Punkt in Flensburg. schlappen kann mit 40 Euro ins Geld gehen. Wer andere dabei noch beVorsicht: Viele Hersteller schreiben hindert, riskiert 80 Euro BuĂ&#x;geld und fĂźr Winterreifen ein Tempolimit vor.

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Autofahrer bei schlechten Witterungsverhältnissen zusätzlich, obwohl sie fĂźr mehr Sicherheit durch geräumte StraĂ&#x;en sorgen. Verkehrsteilnehmer wissen häufig nicht, wie sie sich richtig verhalten sollen. Der ADAC empfiehlt: ZĂźgig Platz machen und auf keinen Fall durch riskante Ă&#x153;berholmanĂśver die Arbeit der SchneepflĂźge behindern. Am besten Abstand halten. Beim Ă&#x153;berholen eines Räumfahrzeuges daran denken, dass dort, wo der Schnee zur Seite geschoben wird, ein kleiner Wall entsteht. Gestaffelt fahrende SchneepflĂźge nicht Ăźberholen. Foto: SJu

Saisonale Risiken Im Herbst fallen nicht nur Blätter von den Bäumen. Fegt ein Herbststurm Dachziegel herunter, entwurzelt einen Baum oder reiĂ&#x;t morsche Ă&#x201E;ste herunter und kommt dabei ein Auto zu schaden, kann sich der Geschädigte an den GrundstĂźckseigentĂźmer wenden. Doch ist dieser nur dann verpflichtet, Schadenersatz zu leisten, wenn er seiner Ver-

kehrssicherungspflicht nicht nachgekommen ist. War also der umgestßrzte Baum vorher bereits nachweislich morsch oder das Dach marode, dann muss der Grundstßckseigentßmer fßr den Schaden gerade stehen. Hat ein Sturm den Schaden unmittelbar verursacht, so ist dies ein Fall fßr die Teilkaskoversicherung, wenn die Windstärke

ßber acht betrug. Wer sein Auto etwa unter einem Kastanien- oder Nussbaum parkt, der handelt auf eigenes Risiko. Herabfallende Herbstfrßchte zählen zu den saisonalen Risiken. MÜgliche Schäden sind damit vorhersehbar und fallen meistens nicht in den Leistungsbereich der Kfz-Versicherung.

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Nicht nur an kalten Tagen ist das Warmlaufen des Motors verboten und wird mit zehn Euro verwarnt. Wer nur ein kleines Guckloch in seine Frontscheibe kratzt, sieht nicht genug und riskiert ebenfalls mindestens zehn Euro. Auch Blinker, RĂźcklichter, Scheinwerfer, Kennzeichen und Fahrzeugdach mĂźssen vor Fahrtantritt von Schmutz und Schnee befreit werden, so der ADAC.


DIE Wochenzeitung

Nr. 38 â&#x20AC;&#x201C; 17. Oktober 2012

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durch den Winter! â?&#x201E;

Nicht fahren

Š Klaus-Peter Adler - Fotolia.com

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Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und der Genuss von GlĂźhwein, Punsch oder Jagertee ist fĂźr viele eine angenehmen Pflicht in der Adventszeit. Dabei sollten Autofahrer nach der Devise handeln: â&#x20AC;&#x17E;Wer fährt, trinkt nicht, wer trinkt, fährt nichtâ&#x20AC;&#x153;. â&#x20AC;&#x17E;Wer sich auf dem Weihnachtsmarkt alkoholhaltige Getränke schmecken lässt, fĂźr den ist der Heimweg im eigenen Auto tabuâ&#x20AC;&#x153;, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht. â&#x20AC;&#x17E;GlĂźhwein hat im Schnitt einen Alkoholgehalt von sieben bis zehn Prozent. Und schon geringe Mengen Alkohol kĂśnnen die FahrtĂźchtigkeit nachhaltig beeinträchtigen.â&#x20AC;&#x153;

Starthilfe Vor allem bei Minustemperaturen machen zahlreiche Autobatterien schlapp. Beim Ă&#x153;berbrĂźcken mit einem Starthilfekabel gilt es, erst mit dem roten Kabel die Pluspole der

leeren und der vollen Batterie zu verbinden. Das schwarze Kabel wird an den Minuspol der Spenderbatterie und ein blankes MetallstĂźck des Liegenbleibers geklemmt. Jetzt das

Helfer-, dann das Pannenauto starten. Die Kabel in umgekehrter Reihenfolge trennen. Eine kleine Gedächtnisstßtze im Handschuhfach hilft dabei.

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Glätte

Signale fßr Glätte sind leisere Abrollgeräusche der Reifen, eine unnatßrlich weich werdende Lenkung und Durchdrehen der Antriebsräder. Besondere Vorsicht ist morgens und abends geboten, wenn der Winterdienst noch nicht oder nicht mehr im Einsatz ist. In der Nacht sind Stellen mit hoher Luftfeuchtig-

keit etwa an FlĂźssen, Seen oder in Wäldern gefährlich. GroĂ&#x;e Aufmerksamkeit ist laut ADAC auch auf ungeräumten NebenstraĂ&#x;en sowie auf StraĂ&#x;enabschnitten vor und nach Landkreisgrenzen und Ortsschildern nĂśtig, weil hier andere Winterdienste zuständig sein kĂśnnten.

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Zwangspause im Winter

Bevor Freizeitfahrzeuge längere Zeit abgestellt werden, empfiehlt sich eine grĂźndliche AuĂ&#x;en- und Innenreinigung. Foto: GTĂ&#x153; Viele CaravaneigentĂźmer schicken ihr Freizeitfahrzeug mit Beginn der kalten Jahreszeit in eine Zwangspause. Zuvor empfiehlt sich laut GTĂ&#x153;, Gesellschaft fĂźr Technische Ă&#x153;berwachung, jedoch eine grĂźndliche AuĂ&#x;en- und Innenreinigung. Dabei lohnt auch ein Blick unter das Fahrzeug, wo aus Laub und Erde entstandene Schmutznester

Feuchtigkeit binden kĂśnnen und so Fäulnis oder Korrosion begĂźnstigen. FĂźr TĂźr-, AuĂ&#x;enklappen- und Fensterdichtungen genĂźgt die Behandlung mit einem säurefreien Gummipflegemittel, welches das Anfrieren verhindert. Hartnäckige Verschmutzungen oder Flecken in Polstern und Teppichen lasssen sich am besten mit hochwertigen

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fßr alle Spätentschlossenen: Kfz-Innungsbetriebe rßsten die elektrischen Heizschleifen auch nach. Die Wärme wird mit Kraftstoffverbrauch bezahlt. Strom ziehen sie via Zigarettenanzßnder oder den Kabelstrang der Sicherung aus der Batterie.

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Schaumreinigern bekämpfen. Ihr integrierter Geruchskiller entfernt unangenehme GerĂźche aus dem Gewebe. Sonst reicht es aus, Teppiche und Polster abzusaugen und danach locker im Wagen aufzustellen. Boden und alle glatten Oberflächen mit einem milden Haushaltsreiniger wischen. MĂśbelklappen, TĂźren und KĂźhlschrank bleiben geĂśffnet. So kann die Luft zirkulieren. DarĂźber hinaus hilft vorbeugend gegen muffigen Geruch regelmäĂ&#x;iges LĂźften, am besten bei trockenem Wetter alle vier bis sechs Wochen eine Stunde. Vor dem Start der Minusgrade sollte das Frischwassersystem komplett entleert und frostfest gemacht werden. Vollständig entleert werden muss auch der Toiletten- und Abwassertank. Um Reifenstandplatten zu vermeiden, sollten die Pneus etwas mehr aufgepumpt und das Fahrzeug alle paar Wochen per Hand wenige Zentimeter bewegt werden. Gasflaschen zudrehen und abklemmen sowie die Schutzkappen aufstecken. AbschlieĂ&#x;end sollten Ă&#x2013;ffnungen und Rohre nach MĂśglichkeit gegen Insekten und andere Krabbeltiere verschlossen werden.

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Der ADAC warnt vor dem weit verbreiteten Irrtum, dass koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee oder Cola beim Autofahren die Leistungsfähigkeit steigern wßrden. Im Gegenteil: Bei Nachtfahrten gilt es, diese sogar mÜglichst zu meiden, da nach einer kurzen Aufputsch-Phase das Leistungstief umso stärker und plÜtzlicher einsetzt.

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38 DIE Wochenzeitung

Nr. 38 – 17. Oktober 2012

Kolpingsfamilie Brilon sammelt für soziale und karitative Aufgaben Brilon. Die Kolpingsfamilie Brilon führt seit vielen Jahren zwei Mal im Jahr eine Altkleider- und Schuhsammlung durch, deren Erlös größtenteils für soziale und karitative Aufgaben gespendet wird. Vermarktet werden die gesammelten Altkleider von der vor Jahren neu gegründeten Kolping Recycling GmbH mit Sitz in Fulda. Sie ist eine Einrichtung des Kolpingwerkes, die im Bereich Kleider- und Schuhsammlungen mit karitativen Sammelgruppen zusammenarbeitet und die Gewinne ausschließlich Sozialprojekten zugute kommen lässt. In dieser Kolping Recycling GmbH kommen die Kleidungsstücke über Fließband in eine Sortieranlage und werden von dort in elf Kategorien ausgewertet, von gut erhalten und sauber, bis verschmutzt und nicht mehr brauchbar. Diese zuletzt erwähnten Kleidungsstücke kommen dann in den Reißwolf und werden zu Putzlappen verarbeitet. Unterstützt wurden in all den Jahren unterschiedliche soziale, karitative und missionarische Einrichtungen wie z. B. Kindergärten, Ipsylon, Hospitzverein, die Briloner Mis-

Demenznachmittag der Sozialstation Olsberg Olsberg/Bigge. Die Geselligkeit steht im Mittelpunkt des Demenznachmittags der Sozialstation Olsberg der Alten- und Krankenhilfe gGmbH im Caritasverband Brilon e.V. Einmal im Monat lädt Gerda Schlinkert vom Betreuungsteam ihre Gäste zu ganz besonderen Stunden ein. Dabei geht es um mehr, als um den üblichen Schnack, Klatsch und Tratsch. Ebenso auf dem Programm stehen Spiel, Singen, Vertellekes und die sogenannte Biografie-Arbeit. Erinnerungen sind gefragt. Lebenserinnerungen von Menschen, die gegen das Vergessen ankämpfen. Die monatliche Einladung zum Demenznachmittag ist ein besonderes Angebot der Sozialstation Olsberg, genau wie der jährlich stattfindende Patiententag. Bereits seit drei Jahren finden diese Nachmittage statt. Begonnen wird mit Kaffee und Kuchen und dem Singen altbekannter

Lieder. Danach stehen unterschiedliche Aktionen auf dem Programm – von Malen, Memory, Mikado bis hin zu Gymnastik. Einen besonderen Stellenwert nimmt die BiografieArbeit ein. Anhand von Fotos mit Motiven aus Kindheits- und Jugendtagen lassen sich beispielsweise Erinnerungen von einst beleben. Über das Erlebte wird erzählt, denn: „Wovon das Herz voll ist, davon läuft der Mund über“. Der Austausch sei für ihre Gäste besonders wichtig, weiß Gerda Schlinkert. Denn wie der Körper will auch der Geist trainiert werden – und ebenso Sprache und Erinnerungsvermögen, gerade bei dementiell erkrankten Menschen. Der Demenznachmittag versteht sich als Angebot an den Kreis der Erkrankten. Zugleich will das Team der Sozialstation Olsberg den Angehörigen aber auch ein Angebot der Entlastung schaffen. Die erfahrenen

Pflegefachkräfte wissen um die mitunter belastenden Alltagssituationen zuhause. „Wir wollen den Angehörigen Freizeit schenken“, betont Maria Lückmann-Müller, Leiterin der Sozialstation Olsberg. Auf drei Stunden ist das Programm ausgelegt. Der nächste Demenznachmittag der Sozialstation Olsberg findet am heutigen Mittwoch, den 17. Oktober, von 15 bis 18 Uhr im Pfarrhaus Bigge statt. Informationen und Anmeldung über die Sozialstation, Tel. 02962 3650. Die Kosten des Nachmittags betragen 25 Euro. Über eine etwaige Kostenübernahme durch die Pflegekasse informiert das SozialstationTeam. Weitere Termine, jeweils von 15 bis 18 Uhr, finden am 14. November sowie am 12. Dezember statt. Für den Hol- und Bringdienst kann gesorgt werden. Der Fahrtkostenbeitrag beläuft sich auf derzeitig 0,30 Cent/km.

sionare, die Freunde der Indios in Peru und der Caritas-Warenkorb. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 3.110 Euro gespendet. Dieses Ergebnis konnte nur erzielt werden, weil viele bereit sind, sich für die gute Sache einzusetzen. Herzlich bedanken möchten sich deshalb die Verantwortlichen der Kolpingsfamilie bei allen Fahrzeughaltern, die seit Jahren bereit sind, ihre Fahrzeuge für diese Aktion kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ein genau so herzlicher Dank gilt auch allen Helfern, insbesondere der Feuerwehrjugend Brilon, den Kirchengemeinden mit ihren Priestern und Küstern sowie den Damen der Firma Stratmann für den reibungslosen Vertrieb der Kleidersäcke. Bedanken möchte sich die Verantwortlichen der Kolpingsfamilie aber auch bei allen Kleiderspendern für die jahrelange Treue und gute Zusammenarbeit, ohne die eine Altkleider- und Schuhsammlung überhaupt nicht durchgeführt wer- WSV-Biathlon-Team beim den könnte. RWS-Cup in Thüringen Die nächste Altkleider- und Schuh- vom 29. bis 30. September: sammlung wird am 27. Oktober in Das Schießen stand zunächst im der Stadt Brilon und seinen Ortstei- Vordergrund, die sogenannte Ringlen durchgeführt. serie bestimmte die Startfolge beim anschließenden Verfolgungswettkampf (Crosslauf). Ausrichter war der SV Luisenthal. Auch zwei Biathleten des SC Neuastenberg-Langewiese hatten sich für diesen ersten nationalen Vergleich im Schülerbereich ab S12 qualifiziert. Allerdings konnten Leon Schüttler und Jonathan Pieper bei diesem Sommerwettbewerb gegen die starke Konkurrenz aus allen Landesverbänden diesmal wenig ausrichten: Beide landeten im hinteren Drittel. Der WSV erzielte zwei Podestplätze: Bei herrlichen Wetterbedingungen gelang Birger Hartmann in der Klasse S12 ein zweiter Platz im Verfolgungsrennen. Auch die S12/13 Staffel männlich war erfolgreich: Birger Hartmann, Jost Müsse und Till Hartmann (alle VfL Bad Berleburg) holten einen dritten Platz. Das Bild zeigt alle Biathleten des WSV in der Streitberg-Arena des SV Luisenthal. Foto: privat

Bewegen mit allen Sinnen auch schon für die Kleinsten Die Freitagsgruppe der KjG-Olsberg nimmt an dem Projekt „Kinderrechtepreis 2012“ teil. Dieser Preis wird vom Caritasverband des Erzbistums Paderborn im November vergeben. Vor einigen Wochen stellten die Leiter der Freitagsgruppe den Hintergrund des Projekts „Kinderrechtepreis 2012“ vor. Die Aufgabe bestand darin, sich über Kinderrechte zu informieren, sich ein wichtiges Recht herauszusuchen und dies anschließend z. B. als Plakat, Film oder Theaterstück vorzustellen. Die Kinder entschieden sich für die Teilnahme an diesem Wettbewerb. Sie teilten sich in vier Kleingruppen auf und beschäftigten sich erstmal damit, welche Kinderrechte es überhaupt gibt. Viele Fragezeichen waren in den Gesichtern der Kinder zu sehen. Was sind Kinderrechte? Wofür sind sie da? Was steckt hinter den einzelnen Rechten? Einige Fragen mussten geklärt werden, bevor sich die ersten Gruppen für ein Recht entschieden, sich zusammensetzten und die ersten Ideen sammelten. So entschied sich eine Gruppe für eine Fotocollage, die andere für ein Plakat zum Thema „Kinder haben das Recht auf Liebe“. Es wurde fotografiert, gemalt und gebastelt, was das Zeug hielt. Zum Schluss bastelten die Kinder und Leiter der Gruppe einen Kinderrechtebaum. An diesem hängen, in Form von Blättern, die wichtigsten Kinderrechte. Am Ende dieses Projekts waren die Kinder und auch Leiter sehr stolz auf die umgesetzten Ideen. Nun warten sie gespannt auf die Entscheidung. Foto: privat

Winterberg. Die DRK-Kindertageseinrichtung Winterberg erhielt unlängst die Zertifizierung als Bewegungskindergarten. Die Bemühungen, den Kindern optimale Bedingungen bieten zu können, unterstützt die Volksbank Bigge-Lenne schon seit Gründung des Kindergartens. Zur Ernennung als Bewegungskindergarten war ein Scheck überreicht worden, von dem kleinkindgerechte Sportgeräte für drinnen und draußen angeschafft wurden. Michael Wirtz, Leiter der Niederlassung Winterberg der Volksbank Bigge-Lenne, konnte die neuen Spielgeräte gemeinsam mit den Kindern testen. Der Balanceparcours mit unterschiedlichen Höhen und Oberflächen fördert die sensorischen Fähigkeiten, der „Zauberball“ die Ko-

Michael Wirtz, Volksbank Bigge-Lenne, und Leiterin Anke Schmidt testeten gemeinsam mit einigen Kindern die neuen sensorischen Spielgeräte in der DRK-Kindertageseinrichtung Winterberg. Foto: privat Anke Schmidt, Leiterin der Einrichordination und für den Einsatz der bunten Tücher sind der Fantasie tung, freute sich gemeinsam mit den Kindern. keine Grenzen gesetzt.

Die Schulkinder der Kita St. Elisabeth in Brilon machten sich mit ihren Erzieherinnen und Waldpädagoge Gerhard Schreiber auf den Weg in die „Hohe Anna“ um den Geheimnissen des Waldes auf die Spur zu kommen. Im Schulkindertreff hatten die Kinder zuvor im Kindergarten die verschiedenen Bäume, Pflanzen und Tiere des Waldes kennengelernt und durften dann beim Ausflug neu gepflanzte Bäume mit ihrem Namen kennzeichnen. Neben den kleinen Waldbewohnern wie Käfern, Raupen und Spinnen machte Förster Schreiber die Kinder auch mit dem waldeigenen „Hasenklo“ bekannt. Nachdem die Kinder erfolgreich den Gipfel der Hohen Anna „erklummen“ hatten, suchten sie Schutz in der Hasenkuhle, um sich bei einem Lagerfeuer aufzuwärmen und zu picknicken. Mit verbundenen Augen wurde dann der Wald erkundet: Wie fühlt sich Baumrinde an, wie riecht es im Wald und wie kitzeln die Blätter unter den nackten Füßen? Nach einem abenteuerlichen Nachmittag stand für die Schulkinder fest: „Welch ein Glück in der Stadt des Waldes zu wohnen. Wir wollen wieder in den Wald.“ Foto: privat


DIE Wochenzeitung

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Zauberhafte Kindergeburtstage Neue Geburtstagskisten in der Stadtbibliothek – Finanzielle Unterstützung durch die Briloner-Bürgerstiftung Brilon. (ab) Kindergeburtstag – angesichts der immensen Vorfreude der Kleinen und der steigenden Erwartenshaltung in Bezug auf einen Eventerlebnistag oft begleitet vom elterlichen Wunsch, er möge schon vorbei sein. Blinde Kuh, Topfschlagen, Wettessen und eine Kuchenschlacht sind wohl nicht mehr so die Renner. Nachbarskind war mit seinen Gästen im Vergnügungspark, andere beim Kegeln, Schlittschuhlaufen, im Kino, im Schwimmbad oder beim Festangebot einer Fastfoodkette. Aber es muss nicht so sein: Immer weiter, immer mehr, immer teurer. Prinzessin, Pirat, Detektiv, Indianer – schon das bisherige Angebot der Geburtstagskisten der Stadtbibliothek trifft den Nerv kindlicher Vorstellungs- und Traumwelten von Drei- bis etwa Zehnjährigen. Dank der finanziellen Unterstützung der Briloner Bürgerstiftung konnte Ute Hachmann jetzt zu den bereits sehr gut angenommenen acht Kisten weitere sechs anschaffen. Die Prinzessinnen und Indianer bekommen

(V. li.) Ute Hachmann, Karl-Udo Lütteken, Melanie Middel und Stephan Braun stellten die Möglichkeiten für einen zauberhaften Kindergeburtstag vor. Text und Foto: Barbara Aulich Gesellschaft von Pferden, Bob dem Baumeister, Shaun dem Schaf, Rittern, Zauberern und der Kuh Liselotte. Auch diese Geburtstagskisten enthalten als Leitfaden und zur Entlastung für die Eltern jeweils einen Ordner mit Einladungs- und Dekorationsvorschlägen sowie Mal-, Bas-

tel- Spiel- und Kochideen zum jeweiligen Thema. Klassische Gesellschaftsspiele. Bilderbücher, Girlanden, Banner, Tischdecken, CDs mit Musik und Geschichten, sogar Backformen u.a.m. warten auf einen erlebnisreichen Kindergeburtstag mit Spiel und Spaß zu

Leserbrief zu den Planungen der Deutschen Bahn hinsichtlich der Sanierung der Oberen Ruhrtalbahn

Quo vadis Ruhrtalbahn? Es ist noch nicht ganz so lange her, dass die Deutsche Bahn mit der Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Brilon-Stadt und Brilon-Wald für positive Schlagzeilen im hiesigen Raum gesorgt hat. Durchaus mit Recht, wie der Verfasser meint. Damals, am 11. Dezember 2011, rollte nach über 30-jähriger Pause um 17.27 Uhr wieder ein Zug in Brilon Stadt ein. Dieser Tag wurde von Bahnvertretern und Politkern, unter ihnen auch Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger, als Steigerung der Attraktivität der Oberen Ruhrtalbahn gebührend gefeiert. Seitdem verkehren fahrplanmäßig einige direkte Züge zwischen Brilon-Stadt und Dortmund sowie zwischen BrilonStadt, Brilon-Wald und weiter nach Korbach. Glückwunsch DB! – Ein gelungenes Projekt, wenn auch zu ca. 85% vom Land gefördert. Und dann macht die Bahn in den letzten Tagen wieder von sich reden, aber negativ. Die dem HSK im Juli vorgelegten Planungen der DB Netz sehen vor, dass die demnächst notwendigen Sanierungsarbeiten an drei Tunneln und an einem Streckenabschnitt von insgesamt 3,5 km Länge nur eingleisig ausgeführt werden sollen. Was ist das denn? Da war noch vor Kurzem von Attraktivitätssteigerung die Rede und nun plant die DB

Netz eine nur eingleisige Sanierung von drei Tunneln und sogar einen Rückbau im Streckenabschnitt zwischen Oeventrop und Freienohl. – Das geht nicht zusammen! Welche Absicht steckt dahinter? Sind hier etwa erste Anzeichen einer schleichenden Abwertung der Strecke seitens der DB zu erkennen? Nach einem zukunftsweisenden Konzept sieht das ja nun wirklich nicht aus! Sind diese Vorhaben der DB schon deshalb keiner weiteren Diskussion wert, ist es auch von der technischen Durchführung her nicht so ganz klar, wie man einen Tunnel halb saniert. Wie hat man sich das vorzustellen? Überlässt man die nicht sanierte Seite einfach ihrem Schicksal? Dem Reisenden bietet sich dann irgendwann der Blick auf handbreite Risse in den Wänden sowie herabgestürzte Gesteins- und Betonbrocken auf dem Nebengleis. Glückwunsch DB! – Eine abenteuerliche Vorstellung. Diese planerischen Absichten der DB Netz scheinen den Geniestreich beim Umbau des Bahnsteiges zwei im Bahnhof Bestwig noch zu toppen. Hier hat die DB Netz „vergessen“, vor Beginn der Arbeiten an diesem Bahnsteig einen Übergang zu bauen, der es den Fahrgästen ermöglicht, jederzeit einen dort abfahrenden Zug – auch noch kurz vor

kfd Winterberg feiert 100-Jähriges Winterberg. Das 100-jährige Jubiläum der kfd Winterberg wird am 26. Oktober im Edith-Stein-Haus in Winterberg gebührend gefeiert. Der Nachmittag beginnt um 15 Uhr mit einer musisch-kreativen Besinnung unter der Leitung der Referentin Marianne Haas. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen (bitte Kaffeegedeck mitbringen), so dass Zeit zum regen Austausch, zum Klönen und in Erinnerungen schwelgen bleibt. Zu diesem Zweck haben die Mitarbeiterinnen der kfd Plakate mit Fotos von

damals und heute erstellt. Außerdem wird eine Chronik „100 Jahre kfd“ zur Ansicht ausgelegt. Diese kann bei Interesse an dem Nachmittag bestellt werden. Den Abschluss bildet der Gottesdienst, der gemeinsam gefeiert wird. Aus organisatorischen Gründen werden alle Teilnehmer der 100Jahr-Feier gebeten, den Anmeldeabschnitt in der Galeriedel (Hauptstr. 6) abzugeben. Das kfd-Team freut sich auf eine rege Beteiligung und eine tolle 100-Jahr-Feier.

Hause. Gegen ein kleines Entgelt kann man die Wunderkisten reservieren lassen, damit dann Ritterspiele, Zauberei oder die Ereignisse um Shaun auch pünktlich zur Stelle sind. So 20 mal im Jahr seien die Kisten jeweils im Jahr unterwegs und die Rückmeldungen der Eltern durchweg positiv, erklärte Ute Hachmann beim Pressegespräch am 10. Oktober in der Stadtbibliothek. Toll sei der sorgfältige Umgang mit dem Material. Ein „dickes Dankeschön“ auch von Seiten der breiten Bevölkerung ging an Karl-Udo Lütteken und Stephan Braun vom Vorstand der Briloner-Bürgerstiftung für die Unterstützung des Projektes. Man habe auch die bei den Kindern äußerst beliebten „Living Puppets“ durch den Einzug von Großeltern ergänzen können. Oma und Opa waren so richtig Vertrauen erweckend und „von Gestern“ mit beim Gespräch. 6000 Euro hat die Bürgerstiftung für dieses Projekt, das über Spiel und Spaß Kindern das Lesen schmackhaft machen möchte, bereits zur Verfügung ge-

stellt. Die Stadtbibliothek ist der einzige Kooperationspartner, den wir schon dreimal in Folge gefördert haben“, sonst fördere man eher Einzelprojekte, erklärte Karl-Udo Lütteken und nutzte die Gelegenheit, über die Bürgerstiftung zu sprechen, die aktuell 73 Stifter habe, aber noch mehr bei den Brilonern ankommen müsse. Seit ihrer Gründung im Dezember 2006 hat die Stiftung öffentliche Projekte von Vereinen und Institutionen mit 11.600 Euro unterstützt. Stifter wird man, so Stephan Braun, mit einer Einlage von 1000 Euro (geht auch mit Ansparen) und ist dann „für immer und ewig mit der Stiftung verbunden“. Das Stiftungsgeld wird nicht angerührt. Das gilt auch für Spenden. Zuwendungen für Projekte erfolgen allein aus den Kapitalerträgen. Das Stiftungskapital beträgt rund 600.000 Euro. Weitere Infos über die Stadtbibliothek unter: www. Stadtbibliothekbrilon.de und über die Bürgerstiftung unter www.briloner-buergerstiftung.de.

Neue Zeitung der Briloner SPD erscheint

Schon jetzt kann die neue AusBrilon. Mit der neuen Ausgabe der der SPD-Zeitung auf SPD-Zeitung möchte die Briloner gabe SPD die Bürgerinnen und Bürger www.spd-brilon.de oder bei Faceüber aktuell wichtige Themen infor- book unter „SPD Brilon“ heruntergemieren und mit ihnen ins Gespräch laden werden. Die neue Ausgabe kommen. Die SPD-Zeitung wird bis enthält u.a. Berichte über das BriloEnde Oktober in Brilon und seinen ner Krankenhaus, den Bürgerbus 16 Dörfern verteilt werden. „Die Ver- und die Bahnanbindung von Brilon teilung machen die SPD-Mitglieder über Marburg nach Frankfurt ab Devor Ort. Beim Rundgang von Haus zember 2014. zu Haus kann man am besten mit Seit Bekanntwerden der Sanie- den Bürgerinnen und Bürgern ins Die Briloner SPD freut sich schon rungspläne der DB Netz regt sich je- Gespräch kommen“, so Dirk Wiese jetzt auf Rückmeldungen aus der doch Widerstand in der Region, (Vorsitzender der Briloner SPD). Bürgerschaft. laufen die verschiedensten Institutionen und Gremien auf kommunaler und regionaler Ebene dagegen Sturm. Und das ist auch gut so! Der HSK sowie der ZRL hatten unmittelbar massiv widersprochen und sich WA W DSAU ALD SAUNA in Resolutionen dagegen gewandt. Mittlerweile haben auch die Stadtund Gemeinderäte der betroffenen Kommunen u. a. Arnsberg, Meschede und Olsberg Resolutionen gegen diese Pläne beschlossen. FREIZEITBAD Auch der Rat der Gemeinde Bestwig bereitet derzeit eine solche Resolution vor. Immerhin hat diese Gemeinde noch einen Grund mehr… Als besonders begrüßenswert empfindet es der Verfasser, dass die jeweiligen Resolutionen auf politischer Ebene überparteilich und einstimmig beschlossen wurden. Aber man sollte es nicht nur bei der Eingabe von Protestnoten belassen, sondern gleichzeitig konkrete zukunftsweisende Forderungen an die Bahn richten: 1. Eine zukunftsfähige Bei uns uns im zweigleisige Sanierung der 3 Tunnel Solebad Solebad vvon on nach dem neuesten Stand der Tech117.00-23.00 7.00-2 . 3.00 Uhr 3 nik mit der Maßgabe, dass auch Begegnungsverkehr möglich ist. 2. U6WXQGHQ]DKOHQ Erhalt der Zweigleisigkeit, wo vor‰HQXQGQX L O W GJHQLH J D  E H H O I L handen. 3. Der zweigleisige Ausbau DU HU6R ]HOW XQV der gesamten Strecke. Und, da war (LQ XQGHQ U  W ) doch noch was: Ach ja, Bau eines 6 ]X %LV Übergangs zum Gleis zwei am Bahnhof Bestwig. dessen Abfahrt – zu erreichen. Stattdessen wird er von einer Schranke ausgebremst – gnadenlos. Die DB stellt damit und mit den jetzt vorgelegten Plänen zweifelsohne ihre Kompetenz in Missmanagement und in Sachen „Schildbürgerstreiche“ unter Beweis. Glückwunsch DB! – Einfach genial.

SOLEBAD

„dampff.aqua“-

bei uns ist Dampf mehr als l heiße Luft! uft!

Freitag, g, den 19 9. Okt ktober 2012

„Hallo oween“

An diesem diesem A bend Abend k ein FKK - Schwimmen Schwimmen kein

Hans-Georg Hengsbach, Olsberg-Gevelinghausen Leserbriefe beinhalten die Meinung des Verfassers. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzung vor.

AquaOlsberg – Die Sauerlandtherme | Zur Sauerlandtherme 1 | 59939 Olsberg Te el.: 02962-845050 | E-Mail: info@aqua-olsberg.de | www www.aqua-olsberg.de .aqua-olsberg.de


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Einradkurs für Kinder und Hallensport für Männer

Einrad fahren für Kinder ab sechs Jahren. Winterberg. Nach den Herbstferien startet die Breitensportabteilung des Skiklub Winterberg wieder mit dem Hallensport der Männer jeden Dienstag von 19.30 bis 20.30 Uhr in der Dreifachturnhalle an der Grundschule. Koordination und Fitness steht auf dem Programm. Neueinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen.

Foto: privat

Der Einradkurs für Anfänger und Fortgeschrittene ab ca. sechs Jahren beginnt am Montag den 29. Oktober. Hier kann das Einrad fahren unter Anleitung erlernt werden. Die Fortgeschrittenen können ihre Fahrkünste und Kreativität bei Spielen auf dem Einrad unter Beweis stellen. Hier ist eine Anmeldung erforderlich.

Herbstwanderung des Ski-Clubs Willingen führte von Willingen zum Hotel Berghof. 35 Wanderfreunde versammelten sich zum Start der Herbstwanderung des Ski-Clubs Willingen. Die Stimmung war prima, freute sich die Ski-Club-Familie doch sehr über den deutschen Meistertitel von Nadine Horchler, die im Biathlon-Einzellauf in Oberhof ganz oben auf dem Podium gestanden hatte. Zur Feier des Tages hatte die Wandergruppe ein Glückwunsch-Transparent vorbereitet. Die Wanderung ging vom Willinger Kurgarten-Treff zur Mittelstation Titmaringhäuser Höhe und von dort weiter über das Gipfelkreuz Pön und Pön-Lift zum Usselner Hotel Berghof zum gemütlichen Beisammensein. Foto: Ski-Club

Große Secondhand-Börse „Rund ums Kind“ in Gevelinghausen Gevelinghausen. Am Sonntag, den 21. Oktober, findet in der Schützenhalle Gevelinghausen von 14 bis 17 Uhr die beliebte SecondhandBörse statt. Verkauft werden gut erhaltene Baby- und Kinderbekleidung, eine riesige Auswahl an Spielzeugen, Bücher, Kinderfahrzeuge, Kommunionkleidung und vie-

les mehr „Rund ums Kind“. Schnäppchenjäger kommen hier voll auf ihre Kosten. Während der Börse werden frische Waffeln, ein Torten- und Kuchenbuffet, Kaffee und andere Getränke zum sofortigen Verzehr oder zur Mitnahme angeboten. Tischreservierungen sind nicht mehr möglich.

Let's talk - Easy Conversation Brilon. Die VHS Brilon bietet ab Montag, den 22. Oktober, wieder einen Englisch-Kurs für Teilnehmer mit Vorkenntnissen (A2/B1-Niveau) an. Der Kurs bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Englischkenntnisse aufzufrischen, zu verbessern und zu erhalten. Bei Diskussionen, Partnerarbeiten und Rollenspielen wird der

aktive Wortschatz erweitert und so Sprachbarrieren bei Reisen und im Business abgebaut. Der Kurs läuft jeweils montags abends von 18.30 bis 20 Uhr über acht Abende in der Heinrich-LübkeSchule am Steinweg. Anmeldungen bitte an die VHS Brilon, Tel. 02961 6416 oder www.vhsbmo.de

bereitete den Besuchern der Schützenhalle Bruchhausen einen vergnüglichen und genussvollen Abend. Dargeboten wurde, wie schon der Name der Besetzung sagt, Egerländer Musik. Auch diese entsprach natürlich wieder höchstem professionellem Niveau. Vor Beginn des Konzerts konnte der 1. Vorsitzende des Dorfgemeinschaftsvereins „Bruchhausen-Aktiv e. V.“ Peter Guntermann neben zahlreichen Besuchern in der gut besuchten Schützenhalle auch den Olsberger Bürgermeister Wolfgang Fischer und den Ortsvorsteher Karl-Josef Steinrücken begrüßen. Der Leiter der Besetzung, Stabs-Feldwebel Udo Seifert, schaffte es von Anfang an, mit der Auswahl der Stücke eine Stimmung zu schaffen, die die Zuhörer beeindruckte. Die Musiker zeigten, dass in der böhmischen Blasmusik nicht nur die Klassiker, sondern auch neuere Stücke eine Rolle spielen. Die Auswahl war breiter angelegt, als das aus den Zeiten von Ernst Mosch oder seinen Nachfolgern bekannt ist. Den Gesangspart, der bei einigen Egeländer-Stücken natürlich nicht fehlen darf, übernahmen Oberfeldwebel Diana Blume und OStFw Udo Seiffert. Ihre Stimmen waren fein aufeinander abgestimmt und ergänzten das Orchester vorzüglich. Foto: privat

Kinder und Lehrerinnen der Verbundschule AlmeMadfeld-Thülen freuen sich sehr über zwei neue interaktive Tafeln. Nun fehlt nur noch in einer Klasse eine solche Tafel, dann ist der Standort Alme und Thülen komplett hiermit ausgestattet. Recorder und Fernseher ade´, alles kann mit der Tafel wiedergegeben werden. Schulfilme aus dem Internet und jegliche Präsentationen können den Schülern in einwandfreier Qualität gezeigt werden. Die Vorbereitung der Lehrer hat sich hierdurch verändert. Tafelbilder können zu Hause erstellt werden und in der Schule erarbeitete Sachverhalte abgespeichert werden, damit am nächsten Tag damit nahtlos weitergearbeitet werden kann. Die Tafel besitzen einen Touchscreen und die Kinder können somit an der Tafel mit der Hand Symbole oder z.B. geometrische Figuren verschieben oder drehen. Die Anschaffung einer solchen Tafel ist sehr kostspielig. Die Volksbank Thülen unterstützt schon seit Jahren die Anschaffung dieser Tafeln. So besuchten zwei Mitarbeiterinnen der Volksbank Thülen kürzlich die Schule, um sich über die Möglichkeiten dieser Tafeln zu informieren. Auch sie waren der Meinung, dass solch ein Medium dem Lernen der Kinder der heutigen Zeit entgegenkommt. Foto: privat

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Zehn Schulkinder von Grundschulen und weiterführenden Schulen haben ein Jahr am Lese- u. Sprachförderprojekt der Hit-Stiftung „Kinder brauchen Zukunft“ in Brilon teilgenommen und dieses jetzt mit Erfolg beendet. Seit Mitte Oktober 2011 haben die Kinder einmal wöchentlich mittwochs von 15.30 bis 17 Uhr an diesem Angebot teilgenommen. Die Pädagogin Frau Becher hat das Projekt geleitet, in dem das Lese- u. besonders das Sprachverständnis der Kinder gefördert wurde. Auch der Spaß kam dabei nicht zu kurz. Mit Lesenächten, Filmnachmittagen, Koch- u. Backaktionen wurden den Kindern sprachliche Zusammenhänge zusätzlich näher gebracht. Die Teilnahme war für die Kinder, dank der großzügigen Unterstützung der Hit-Stiftung, kostenlos. Es ist geplant, im Januar 2013 noch mal ein Projekt zur Sprachförderung (besonders für Kinder mit Unterstützungsbedarf im Fach Deutsch) zu starten. Sobald die Planungen abgeschlossen sind, werden nähere Informationen u.a. zur Anmeldung in der Presse bekannt gegeben. Foto: privat

Im September wurden neun Messdiener in der St. Cyriakus-Gemeinde zu

Bruchhausen von Pastor Norbert Lipinski geweiht. Damit sind sie aktive Mitglieder in der Gemeinde. Zuvor haben sie sich in der Einführungsmesse damit auseinandergesetzt, was es für sie persönlich bedeutet, Messdiener zu sein und somit aktiv in der Gemeinschaft Gottes mitzuarbeiten. Im Sinne der Vorbereitung haben sie erkannt, dass Messdiener zu sein auch mit Spaß verbunden ist und man sondern ist bereits eröffnet und läuft neben dem Dienst am Altar einiges erlebt. In diesem Sinne können sich die Jungen und Mädchen auch auf die benoch bis zum 21. Oktober im Besu- reits geplante Messdienerfahrt am 20. Oktober nach Köln freuen, wo sie und alle anderen Kinder die Möglichkeit cherzentrum Willingen. haben, den Dom zu besichtigen, das Schokoladenmuseum zu besuchen und die restliche Zeit in der Stadt zu verbringen. Foto: privat

Ausstellung „Kunst im Upland“ Willingen. Die Ausstellung „Kunst im Upland“ findet nicht wie in unserer letzten Ausgabe angekündigt vom 23. Oktober bis 1. November,

Die Egerländer-Besetzung des Heeresmusikkorps 2


DIE Wochenzeitung

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„Pluspunkt Ernährung“ für den Kindergarten Assinghausen

Für einen sicheren Schulweg wurden die Grundschüler aus Langewiese und Hoheleye, pünktlich zur dunklen Jahreszeit, mit reflektierenden Sicherheitskragen ausgerüstet. Die Sicherheitskragen können über dem Schulranzen getragen werden, in der Schule können sie dann von den Kindern platzsparend in der Jackentasche verstaut werden. Die Aktion der Jugend- und Heimatfreunde Langewiese e.V. soll auch zukünftig beibehalten werden. Ab dem nächsten Jahr erhalten alle I-Männchen zur Einschulung einen Sicherheitskragen. Die Jugend- und Heimatfreunde wurden in 2009 gegründet und haben zur Zeit 47 Mitglieder. Der Vereinsvorstand würde sich über weitere Mitglieder sehr freuen. Beitrittserklärungen liegen im Verkehrsbüro Langewiese aus. Foto: privat

Mit Turnier und Kartoffelbraten bei strahlendem Sonnenschein feierte der TC Bigge-Olsberg sein 50-jähriges Jubiläum. In eng umkämpften Spielen siegte das Paar Klaus Manser, der alte Hase (jeder Schlag ein Gewinn) und der flinke Thorsten Strappert. Den Platz zwei belegte das Paar Burkhard Lenze und Peter Menke, auf Platz drei folgte das Paar Michael Busch und Heinz-Josef Schulte. Alle Gewinner bekamen Geschenke, die von Tennis,- Squash- und Fitnesscenter Olsberg gestiftet wurden. Herbie Westerwelle sorgte für das Feuer und produzierte leckere Kartoffeln. Bei Kaffee und Kuchen, Würstchen, eingelegten Heringen und gut gekühltem Bier, das von Dieter Kreutzmann gespendet wurde, blieb nichts zu wünschen übrig. Foto: privat

Strahlende Gesichter gab es im Studio der Firma EGGER Holzwerkstoffe in Brilon. 72 Studierende der Fachhochschule Südwestfalen erhielten dort im Rahmen einer Feierstunde ihr NRW-/Deutschlandstipendium. EGGER beteiligt sich an diesem Stipendienprogramm und war in diesem Jahr Gastgeber für Stipendiaten und Stipendiengeber. „Wir haben 2009 von diesem Stipendienmodell erfahren“, berichtete Martin Ansorge, Kaufmännischer Geschäftsführer bei EGGER, „da werden die absoluten Leistungsträger gefördert und für uns war sofort klar, da machen wir mit und zeigen Engagement, zumal die Region Sauerland sehr attraktive Arbeitsplätze für junge Akademiker bietet“. Davon konnten sich die Stipendiaten bei EGGER gleich vor Ort überzeugen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Wintersemester 2009/2010 ein eigenes Stipendienprogramm eingeführt, das zum Wintersemester 2011/12 als Deutschlandstipendium fortgeführt wird. Ziel ist es, jungen Talenten, unabhängig vom Einkommen der Eltern, den Weg an die Hochschule zu ebnen und dabei auch die Wirtschaft mit ins Boot zu holen. Gefördert werden besonders begabte Studierende, die sich durch sehr gute Noten auszeichnen. Jedes Stipendium beläuft sich auf 300 Euro monatlich und wird mindestens für zwei Semester bis maximal für die gesamte Regelstudienzeit gezahlt. Die Basis für jedes Stipendium legen mit 150 Euro private Geldgeber wie Unternehmen, Institutionen oder Privatpersonen. Das Land bzw. der Bund steuert die zweite Hälfte bei. Foto: privat

Assinghausen. Kartoffeln, frisch aus der Asche eines Buchenholzfeuers – das ist nicht nur ein echtes Geschmacks-Erlebnis, sondern zudem überaus gesund. Auch die Jungen und Mädchen des Städtischen Kindergartens Assinghausen wissen das – schließlich spielt das Thema Ernährung in der Kindertageseinrichtung eine besonders Rolle. Für den Kindergarten Assinghausen ist das ein echter Pluspunkt – und deshalb haben die Sportjugend im Landessportbund NRW und die Gesetzlichen Krankenkassen der Einrichtung jetzt das Zertifikat „Pluspunkt Ernährung“ verliehen. Günter Martin, Vorsitzender des Kreissportbunds HSK sowie Bärbel Brünger vom Verband der Ersatzkassen überreichten Urkunde und Plakette jetzt an Petra Decker, Leiterin des „Asker“ Kindergartens. Bereits seit 2008 ist die Einrichtung als Anerkannter Bewegungskindergarten NRW zertifiziert. Dass gesunde Ernährung und Bewegung zusammengehören, machte Bärbel Brünger deutlich: „Es ist wichtig, dass dies von Anfang an in den Tagesablauf eingebunden wird.“ Wichtige Voraussetzung: Eltern, Schulen und Kindergärten, aber auch Sportvereine und andere Institutionen müssen zusammenarbeiten: „Gesundes Essen und Bewegung müssen zur Normalität werden.“ Im Städtischen Kindergarten Assinghausen ist das das Fall: „Wir leben das“, brachte es Petra Decker auf den Punkt: „Ernährung ist ein wichtiger Punkt in unserem pädagogischen Programm.“ Und zwar ganz handfest: Die Kinder schneiden Obst oder schälen Kartoffeln, täglich wird frisch gekocht und auch sonst beschäftigt man sich mit dem Thema Ernährung. Petra Decker: „Die Kinder erfahren, dass gesundes Essen Spaß macht und schmeckt - und sie

Freude über den „Pluspunkt Ernährung“ für den Städtischen Kindergarten Assinghausen: (v. re.) Bürgermeister Wolfgang Fischer, Kindergartenleiterin Petra Decker, Bärbel Brünger (Verband der Ersatzkassen), Fachbereichsleiter Norbert Märtin, Landtagsabgeordneter Matthias Kerkhoff und Günter Martin, Vorsitzender des Kreissportbunds HSK. Foto: Stadt Olsberg lernen auch, dass Rosenkohl nicht im Netz wächst, sondern am Strunk.“ Gute Ernährung sei nicht nur ein Genuss für alle Sinne, sondern ein ganzheitliches Thema – „und das können wir nur umsetzen, weil alle hinter uns stehen: Eltern, Großeltern und auch die Stadt als Träger des Kindergartens.“ Auch Bürgermeister Wolfgang Fischer gratulierte dem KindergartenTeam: „Das ist ein tolles Qualitätsmerkmal.“ Für Günter Martin, Vorsitzender des Kreissportbundes, ist es wichtig, dass die Themen Bewegung und Ernährung im Assinghauser Kindergarten aktiv angegangen werden. Sport sei populär, so Günter Martin – gerade bei sportlichen Highlights, etwa einem Fußballspiel, „bewegen sich aber die Wenigsten. Die meisten sitzen und schauen zu.“ Umso bedeutsamer sei die Arbeit von Kindergärten, Schulen und Sportvereinen. Der

Städtische Kindergarten Assinghausen sei erst die vierte Einrichtung im ganzen Hochsauerlandkreis, der als Bewegungskindergarten das Zertifikat „Pluspunkt Ernährung“ erhalte Günter Martin: „Damit gehören Sie in die Spitzengruppe.“ Im Kindergarten Assinghausen begleiten Aktivitäten zur Ernährungserziehung die Kinder ständig. Eine kindgerecht ausgestattete Küche ermöglicht die Mithilfe der Kinder bei der Zubereitung der Speisen. Für das tägliche Mittagessen beispielsweise werden Kräuter aus dem eigenen Kräutergarten, saisonale und regionale Produkte verwendet. Das neue Zertifikat „Pluspunkt Ernährung“ feierten die kleinen und großen Bewohner des Kindergartens deshalb mit einem Fest sowie zünftigem Kartoffelbraten - bei dem sie feststellen konnten, wie lecker gesundes Essen sein kann.

Leserbrief zum Thema Windräder um Winterberg Hypothek für Kinder und Enkel….. Man mag über Windkraft denken wie man will: Unterm Strich bleibt das Aufstellen von Windrädern ein massiver Eingriff in das Erscheinungsbild unserer Kulturlandschaft. Während nur Wenige von der Windkraft profitieren und sich daran finanziell bereichern, betrifft die Verspargelung und optische Verschmutzung der Landschaft aber Alle: Einheimische und Touristen gleichermaßen. Dabei hat es der Tourist deutlich besser: wenn es ihm nicht gefällt, kommt er eben einfach nicht mehr wieder! Das wird aber dann bedenklich,

Thementag für die Vorschulkinder der Kita Thülen: Die Vorschulkinder wurden vom HIT-Markt in Brilon zum bayerischen Frühstück eingeladen. Es gab Brezeln, Obstsalat mit Soße, Säfte, Salzbrezeln, Süßigkeiten, Würsteund Käsespieße. Vorweg bastelten die Kinder sich einen bayerischen (Tiroler) Hut und eine bayerische Flaggenkette. Mit ein paar Liedern und einem Tanz beendeten wir den Vormittag. Foto: privat

wenn man wie in Winterberg aus politischer Kurzsichtigkeit alles auf die touristische Karte gesetzt hat und jetzt auch noch Anstalten macht, sich das hierfür notwendige Grundkapital, nämlich eine halbwegs intakte und ansehnliche Landschaft, selbst zu zerstören. Dabei sind die Windräder nur noch das Tüpfelchen auf dem „i“ wenn man sich einmal vor Augen führt, was man dem Landschaftsbild um Winterberg herum in den letzten Jahren schon alles zugemutet hat. Mit einer zerstörten und verunstalteten Landschaft als Hypothek erübrigen sich

dann aber auch noch so gut gemeinte Arbeitskreise zum „demographischen Wandel“. Die Zeche zahlen wieder einmal unsere Kinder und Enkel: Für eine qualifizierte Arbeitsstelle ohnehin schon zur Abwanderung gezwungen, demontiert man gerade das letzte Argument vielleicht doch noch im Sauerland zu bleiben: Wohnen, wo andere Urlaub machen? Michael Brinkmann, Grönebach Leserbriefe beinhalten die Meinung des Verfassers. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzung vor.


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Wegweiser zum Leben Olsberg. Schon draußen vor der Kirche standen sie überall: Wegweiser, die die Kinder zu den Kinderbibeltagen in die Ev. Olsberger Kirche leiteten. Über 40 Kinder und 15 Mitarbeiter folgten ihnen und erlebten spannende Tage zum Thema zehn Gebote. Gestartet wurde mit dem vierten Gebot: „Du sollst Vater und Mutter ehren“. Eindrucksvoll zeigte die von jugendlichen Mitarbeitern gespielte Familie Jostes, dass es nicht so einfach ist, die Bedürfnisse von Oma, Eltern und Kindern im Alltag unter einen Hut zu bringen. Die biblische Geschichte von Naomi und Rut machte deutlich, wie wichtig es ist, füreinander einzustehen. In drei Altersgruppen wurde das Miteinander der Generationen weiter vertieft. Am Freitag dann stand das erste Gebot und die Geschichte des Auszuges aus Ägypten im Vordergrund: Die Kinder erfuhren, dass Gebote bzw. Regeln ein Leben in Freiheit erst möglich machen und ein großer Schatz sind. Deshalb gestaltete jedes Kind eine eigene Schatztruhe, die am Samstag bei einem Stationslauf mit kleinen Schätzen gefüllt wurde. Jede Station stand inhaltlich mit einem der zehn Gebote im Zusammenhang und ermöglichte es

„Familie Jostes“ zeigt spielerisch, worum es im vierten Gebot geht. Foto: privat den Kindern, die Lebensregeln durch unterschiedlichste Aktionen auf einer anderen Ebene zu erfahren. Stolz kehrten die Kinder mit ihren gefüllten Schatztruhen in die Kirche zurück, wo es zum Tagesthema „Lästern ist out“ (achte Gebot) weiterging. Der Abschlussgottesdienst am Sonntag zum dritten Gebot „Du sollst den Feiertag heiligen“ begeisterte mit dem Kibita-Rap, der Sonntagsstress-Spielszene der Familie Jostes sowie der Bildershow nochmal Kinder und Eltern. Beim anschließenden festlichen Empfang im Gemeindehaus brachte es eins der Kinder mit ihrer Frage „Warum sind

die Kibitas immer so kurz?“ auf den Punkt: es war eine tolle, gelungene Aktion, alle freuen sich schon auf das nächste Jahr. Am Vorabend der Kinderbibeltage fand ein Elternabend zum Thema „Freiheit in Grenzen“ statt. Vor 33 versammelten Eltern machte der Erziehungsexperte Klaus Fischer eindrücklich deutlich, dass Regeln und Grenzen neben Wertschätzung und Eigenverantwortung im Erziehungsalltag von zentraler Bedeutung sind. Der Referent wies z. B. durch ausgewählte Filmsequenzen darauf hin, wie wichtig es für Eltern ist, ein klares „Nein“ auszusprechen.

Bei den Deutschen Meisterschaften der Nordischen Kombination und dem Spezialspringen auf der Großschanze in Klingenthal waren die Wetterbedingungen alles andere als gut. Der Einzelwettkampf der Kombinierer wurde wegen böigen Winden abgebrochen. Der Teamwettkampf wurde gestrichen um den Einzelwettkampf durchzuziehen. Auch hier konnte nur ohne Probesprung gesprungen werden. Mirko Leber zeigte sich in aufsteigender Form und konnte im Altersbereich der Junioren mithalten. Im abschließenden Skirollerlauf über 12 km konnte er sich läuferisch steigern und belegte am Ende einen guten sechsten Platz. Nach Aussage von Trainer Jens Gneckow hat Mirko im Springen noch einige Defizite aufgrund des Trainingsumfangs (Kraft und Ausdauer) im Sommer. Es fehlt noch etwas das Feingefühl, das aber in den nächsten Wochen zurückkommen wird. Der Lauf war nach Aussage des Trainers taktisch und konditionell ein guter Lauf und er ist sich sicher dass Mirko zum Winter in der Sprungleistung immer stärker wird. Für David Winkler lief es bei den Spezialspringern überhaupt nicht. Er hat die Umstellung auf die neuen Sprung-Anzüge noch nicht verinnerlicht. Mit einem hinteren Platz im Springerfeld kann er nicht zufrieden sein. Weitere Einzelheiten im Netz und www.sk-winterberg.de. Foto: privat

Die Kinder aus dem Kindergarten „Spatzennest“ besuchten mit ihren Erzieherinnen die Feuerwehr in Messinghausen. Die Feuerwehrmänner erzählten den gespannten kleinen Gästen, welche Aufgaben die Feuerwehr hat und wie man sich im Notfall verhalten muss, wenn man die 112 wählt. Die Kinder lernten die Ausrüstung kennen und konnten einiges ausprobieren. Der Höhepunkt war die Fahrt mit dem Feuerwehrauto durch das Dorf. Die Kindergartenkinder und Betreuerinnen bedankten sich ganz herzlich für diesen Vormittag und für die Bewirtung. Foto: privat

MdL Matthias Kerkhoff hatte die Kinder und Jugendlichen des Jugendrotkreuzes aus dem Kreisverband Brilon mit ihren

Wo ist was los? Veranstaltungstipps Mittwoch, 17. Oktober

Buttenberg, Info Tel. 02961 6386, 17.30 Uhr - Basisgruppentreffen der J. Wrede. „ZWAR“-Gruppe im Pfarrheim St. 9.00 Uhr - SGV Olsberg - Bezirkswanderung „Sauerland Waldroute“ Martinus in Bigge. vom Diemelsee bis Hiebammen Donnerstag, 18. Oktober Hütte, Info Tel. 02962 3204, 9.00-12.00 Uhr - Alfred-Delp-Haus K. Fürst. Brilon - „Omnibus“; Treff für Men- 13.30 Uhr - SGV Brilon - Treffpunkt schen ohne Arbeit; gemeinsames Parkplatz Hasselborn - Wanderung Frühstück, Hilfe bei Bewerbungen, vom Parkplatz Burhagen zur Hiediv. Aktivitäten. bammen Hütte, Info Tel. 02961 1545, H. Ernst.

Freitag, 19. Oktober

14.00 Uhr - Treffpunkt Dorfplatz Deifeld - Wanderung der KFD Deifeld-Wissinghausen nach Wissinghausen. Für diejenigen die nicht wandern können oder möchten, gibt es um 15 Uhr eine Fahrgelegenheit. 16.00-18.00 Uhr - Siedlinghauser Heimatstuben, Beiträge zur Heimatgeschichte des oberen Sauerlandes; auch der Schieferladen ist geöffnet.

Sonntag, 21. Oktober 8.30 Uhr - SGV Brilon - Treffpunkt Parkplatz Hasselborn - Bezirkswanderung auf der Sauerland Waldroute - 9 Uhr Treffpunkt 1: Wanderportal Waldroute am Diemelsee 10.15 Uhr Treffpunkt 2: Parkplatz

Montag, 22. Oktober 9.00-12.00 Uhr - Alfred-Delp-Haus Brilon - „Omnibus“; Treff für Menschen ohne Arbeit; gemeinsames Frühstück, Hilfe bei Bewerbungen, div. Aktivitäten. 10.00-12.00 Uhr - CDU-Fraktion Brilon - Bürgersprechstunde im Fraktionsbüro Königstraße. 15.00-18.00 Uhr Mädchentreff im ADH für Mädchen ab neun Jahre.

Dienstag, 23. Oktober 15.30 Uhr - SGV Grönebach - Treffpunkt Wandertafel - Laufradgruppe f. Kinder, Info-Tel. 02985 908932, L. Winter. 17.00 Uhr - Treffpunkt Dorfmitte,

Wandertafel Grönebach - Mountainbike - Touren für Kinder und Jugendliche. Info-Tel. 02985 908932, L. Winter. 19.00 Uhr - SGV Grönebach, Treffen der Nordic-Walker an der Wandertafel.

Mittwoch, 24. Oktober 10.45 Uhr - SGV Brilon - Treffpunkt Rathaus - Rundwanderung im Bereich Helmeringhausen, Info Tel. 02961 6917, R. Radke. 15.00-19.00 Uhr Kids-Time im ADH für Mädchen und Jungen von acht bis 13 Jahren. 15.30-17.00 Uhr - Sporthalle Alme Badminton für Kinder von sechs bis 14 Jahre des BV Alme. 16.00-17.30 Uhr - Cook Mal im ADH. Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 13 Jahren können sich zu diesem Angebot unter Tel. 02961 3056, anmelden. 18.30 Uhr - Grönebach Treffpunkt Wandertafel Dorfmitte - Mountainbiken in verschiedenen Leistungsklassen. 19.00 Uhr - Generalversammlung der Züscher Landfrauen im Landfrauenraum in der Alten Schule.

Betreuern in den Landtag nach Düsseldorf eingeladen. Im Landtag wurde den 37 Jugendlichen eindrucksvoll die Arbeit der Abgeordneten veranschaulicht. Von der Besuchertribüne aus konnte miterlebt werden, wie gerade der Gesetzentwurf für den Bildungsurlaub für „Ehrenamtliche in der Kommunalpolitik“ debattiert wurde. Eine interessante Sache, damit war ein direkter Bezug zum Ehrenamt in den Hilf- und Rettungsorganisationen hergestellt. Im persönlichen Gespräch mit Matthias Kerkhoff wurde das Thema Ehrenamt, Schule und Beruf diskutiert. Der Landtagsabgeordnete brachte seine Freude zum Ausdruck, so viele junge Leute nicht nur aus dem Jugendrotkreuz, sondern dazu noch aus seiner Heimat begrüßen zu können. Er fasste die Diskussion mit den Besuchern zusammen: „Wir Politiker wissen, dass die Anforderungen in der Ausbildung bei den Hilfs- und Rettungsorganisationen steigen. Die Qualität nimmt zu, der Zeitaufwand dafür wird größer. Die Bereitschaft, seine Freizeit zu investieren, sinkt. Wir müssen und wollen dem entgegentreten. Jugendarbeit kostet Geld, ist aber die Basis für spätere Einsatzbereitschaft der erwachsenen Helfer.“ Kreisjugendrotkreuzleiter, Michael Hallmann, bedankte sich für die interessanten Stunden im Landtag mit der Einladung an den Abgeordneten, am 21. Oktober beim Kreisjugendrotkreuz-Wettbewerb in Olsberg vorbeizuschauen und sich dort von den Leistungen der Kinder und Jugendlichen zu überzeugen. Foto: privat

Vier neue Messdienerinnen und Messdiener wurden im Rahmen des Patronatsfests der Kirchengemeinde St. Michael in GudenhagenPetersborn in ihren Dienst am Altar aufgenommen. Dies sind (v. li.) Alexander Dresel, Hannah Scheufens, Elena Starke und Leah Bartsch. Foto: privat


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A-cappella-quartett Vocus Pocus in Brilon

„Mein lieber Herr Gesangverein“

Die Freiluftsaison beim TC Alme endete mit der Austragung eines Mixed-Turnier. Auf der Tennisanlage wurde der „1. Almer Kartoffel-Cup“ ausgespielt. Initiatoren dieses Cups sind Martin Henke und Markus Gräff. Gespielt wurde das ganze Turnier als Mixed mit wechselnden, zugelosten Paarungen. Jeder Teilnehmer konnte so drei Spiele bestreiten, wobei ein langer Satz bis neun oder max. 45 Minuten gewertet wurden. Die sechs Damen und Herren mit den meisten erspielten Punkten durften dann die Platzierungsspiele austragen. In einem packenden Finalspiel um Platz eins konnten sich Alina und Stefan Wittler am Ende gegen Beate Hillebrand und Hubertus Schröder durchsetzen und sind die ersten Meister des „1. Kartoffel-Cups“. Natürlich drehte sich alles rund um die Kartoffel. Markus Gräff und Hubertus Schröder hatten den Pokal „Kartoffel-Cup“ entworfen, eine Kartoffel aus Holz, eingebettet zwischen zwei Säulen aus glänzendem Metall. Auch der kulinarische Teil mit Kartoffelkuchen, -suppe, und Pellkartoffeln mit Hering rundeten in geselliger Runde diese Veranstaltung ab. Foto: privat

Brilon. Mit ihrem aktuellen Bühnenprogramm „Mein lieber Herr Gesangverein“ wollen die vier Gesangssolisten der heimischen a-cappella-Formation Vocus Pocus am Samstag, den 27. Oktober, um 20 Uhr in der Aula der Marienschule die Zuhörer musikalisch verzaubern. Und das gelingt den vier Freunden gut gelaunt, mit viel Schwung und Witz, schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Dabei machen sie vor keiner noch so kleinen oder großen Bühne halt. Diesmal nehmen die Vocal-Patrioten aus dem Sauerland den Chorgesang an sich, aber besonders sich selbst auf die Schippe. Zu hören gibt es ein abwechslungsreiches Sammelsurium der unterschiedlichsten a-cappella-Musikstile. Schnulzen und Schlager mit eigenen Arrangements und witzigen Texten, Madrigale, Hiphop, groovigen Rock- und Popnummern, Klassiker der „Comedian Harmonists“ und homogene Barbershop-Standards mischen sich mit einer spitzfindigen, frechen Moderation. Jeder

Die heimische a-cappella-Formation „Vocus Pocus“. hat sein Solo. Aber auch mit aalglattem Gleichklang weiß „Vocus Pocus“ zu überzeugen. Immer nah am Publikum ist „Vocus Pocus“ hin und her gerissen zwischen ernsthaften, ausgetüftelten Gesangsarrangements und parodistischen Klamauk- und Slapstickeinlagen. Vom Liebeskummer, vom Grillen, über Mäusegift, gelungenen Scheidungen, den Frauen an sich,

Foto: privat

schönen Freunden, dem Tangotanz bis zur vernachlässigten Mundhygiene und lauwarmen Mondnächten in Wanne-Eickel gibt es keine musikalischen Tabus. Wer bisher geglaubt hat, nur Gesang würde niemand vom Hocker reißen, wird sich von den vier Herren vom Gegenteil überzeugen lassen. Eintrittskarten gibt es ausschließlich an der Abendkasse.

Mehr als 30 Wanderer trafen sich am Kyrilltor in Petersborn, um anlässlich der

Der Gabentisch von Mutter Natur ist im Herbst reich gedeckt. Die Löwenkinder des „Kinderlandes am Kurpark“ aus Brilon sind gemeinsam mit ihren Eltern und mit Eimern und Scheren bewaffnet losgezogen, um Holunderbeeren zu sammeln. Die Kinder waren mit Begeisterung am Werk. Und so ging es mit reichlicher Ausbeute zurück in den Kindergarten um die Beeren in leckeres Gelee zu verwandeln (denn erst nach dem Kochen sind sie erst genießbar). Das Ergebnis hat allen Kindern super geschmeckt und ist dabei auch noch gesund. Ein schöner Nachmittag im Herbst für die fleißigen Kinder, ihre Eltern und die Erzieherinnen. Da waren sich alle einig. Foto: privat

Nach einer kräuterpädagogischen Schulung von eineinhalb Jahren und erfolgreicher Prüfung nahmen 16 Kursteilnehmer das Zertifikat zum Wildkräuter- und Heilpflanzenpädagogen von Dr. Katharina Vogelsang entgegen. Die Vorsitzenden des Vereins Kräuterpädagogik in Westfalen e.V., Dr. Sigrun Machemer-Röhnisch und Birgit Grebe-Frese, gratulieren den glücklichen Absolventen und freuen sich über ihre hohe Motivation und das eingebrachte Engagement. Es ist der dritte Schulungskurs, den der Verein in Zusammenarbeit mit der VHS Winterberg und einem kompetenten Dozententeam in Hallenberg ausgerichtet hat. „Die Stadt Hallenberg darf stolz sein auf diese erfolgreiche außerschulische Bildungsarbeit, auf naturbegeisterte Menschen, die oft von weither in unsere Stadt kommen“, so resümiert die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Schnorbusch. Weitere Info unter www.wildkraeuterpaedagogik.de. Foto: privat

Eröffnung der neu geschaffenen Pilgerwege St. Michael einige der Stationstafeln abzugehen. Die drei Rundwege stehen unter den Themen „Vater unser“, „Psalmen“ und „Lebenswege“, welche an den Stationen erschlossen und mit den dortigen Landschaftimpulsen in Beziehung gebracht werden. Die thematischen Impulse begleiten den Wanderer auf seinem Weg und ermöglichen so auf christlicher Grundlage Selbsterfahrung in der reizvollen Landschaft nahe am Rothaarsteig. Die Wege beginnen und enden jeweils an der St. Michael-Kirche, wo die ersten und letzten Stationen auf einem großen Diabasstein inszeniert sind. Dieser und damit die gesamten Wege wurden von Pastor Schulte gesegnet. Die Flyer, in denen die Wege exakt beschrieben sind und die auch eine Wanderkarte enthalten, sind dort jederzeit erhältlich. Zu dem kleinen Festakt anlässlich der Einweihung der Wege konnte der Vorsitzende des Sachausschusses St. Michael viele einheimische und auswärtige Gäste begrüßen, unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Diekmann, Ortsvorsteher Willi Kitzhöfer, der Geschäftsführer der Brilon Wirtschaft und Touristik GmbH Rüdiger Strenger sowie das Ehepaar Schmoranzer aus Ostwig, deren Bemühen in der Reaktivierung der historischen Jakobs-Pilgerwege liegt. Dr. Christof Bartsch erläuterte das Konzept sowie die Entstehungsgeschichte der Wege von der Idee bis hin zur. Bartsch drückte auch seine Verwunderung darüber aus, dass nach der offiziellen Anerkennung der Pilgerwege St. Michael als Leader-Projekt durch die dafür zuständige Lokale Aktionsgemeinschaft im März dieses Jahres dann letztlich doch keine Förderung aus Leader-Mitteln erfolgen konnte, weil das Projekt dort als „Bagatelle“ eingestuft wird (Gesamtkosten geringer als 12.500 Euro) und als solche nicht gefördert werden konnte. „Deshalb die Kosten in die Höhe zu treiben und ehrenamtliche durch professionelle bezahlte Arbeit zu ersetzen, hielten wir allerdings für absurd. Es wäre aber angebracht, mal über die Sinnhaftigkeit der Anreize dieses Fördersystems nachzudenken.“, so Dr. Bartsch. Die Finanzierung erfolgt nunmehr aus Eigenmitteln und Spenden. Foto: privat

Knapp 60 Musiker aus Hoppecke machten sich bei Sonnenschein zu einem Ausflug in die Weinregion um Rhein und Main auf. Nachdem, bei bester Laune, zunächst die Stadt Frankfurt erkundet wurde und der Besuch des beeindruckenden Main-Towers so Manchem Nervenkitzel bereitete, tauchten die Hoppecker anschließend tief in die beruhigende Aura der rheinischen Weinberge ein. Hier konnten dem Winzer nicht nur die Geheimnisse des Weinanbaus und frische Trauben von der Rebe entlockt werden, sondern auf der anschließenden „Funzelfahrt mit Weck, Worscht und Woi“ auch die Qualität der hauseigenen Tropfen inmitten der Weinberge über den Ufern des Rheins ausgiebig getestet werden. Weiterhin erlebten die Ausflügler das Flair der Stadt Mainz bei einem Stadtrundgang, der seinen gelungenen Abschluss auf dem jährlichen Weinmarkt fand. Auf der Rückfahrt blieb dann noch Gelegenheit in der Universitätsstadt Marburg am Fuße des Schlossberges, den Nachmittag in der Sonne bei Eis, Kuchen und Kaffee zu genießen, bevor die Reisegruppe müde, aber glücklich, erfüllt von den schönen Erinnerungen des gelungenen Wochenendes, die Heimfahrt antrat. Foto: privat


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Zum 40ten Mal trafen sich die Liftbetreiber des Sauerlandes zur Jahresversammlung in

Zwölf Kinder im Alter von acht bis elf Jahren waren zur Buchwerkstatt der Briloner Stadtbibliothek gekommen. Die Aktionen drehten sich um die Olchis, eine verrückte Familie, die der Autor Erhard Dietl erfunden hat, und die sich bei Kindern größter Beliebtheit erfreut. Bei einer Quizshow konnten die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen. Ute Hachmann, Leiterin der Stadtbibliothek, und Kamil Özer, Praktikant in der Bibliothek, betreuten das Programm. Die nächste Buchwerkstatt wird am Dienstag, den 27. November stattfinden Zu Gast wird der Kinderbuch-Autor Thilo sein, der aus seinem Buch „Wickie“ lesen wird. Foto: privat

Quicks Skihütte in Winterberg. In der Rückschau auf die vergangenen vier Jahrzehnte konnten der Vorsitzende Christoph Klante und der Geschäftsführer Meinolf Pape über bewegte Zeiten berichten. Die Fachvorträge befassten sich in diesem Jahr mit den Themen „Beförderungsanlagen für kleinere Skigebiete, Wasserrohrsysteme und Wetter-Risikoversicherung“. Im Vorstandsbericht des Vorsitzenden Christoph Klante wurde insbesondere die Mitarbeit in den Gremien der Wintersport Arena herausgestellt. Der Skiliftverband leistet hier seit mehreren Jahren einen erheblichen Beitrag für das Marketing der Wintersport Arena. Mit einem neuen Internetauftritt will der Verband seine Mitgliederarbeit weiter stärken. Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen wurden der 2. Vorsitzende Michael von der Ley, Skilift Schanze, der Geschäftsführer Meinolf Pape, Neuastenberg sowie die Beisitzer Herbert Rummel und Jörg Wilke aus Willingen und Franz-Josef Tielke, Züschen einstimmig für vier Jahre wieder gewählt. Für das ausgeschiedene Vorstandsmitglied Meinolf Schröder aus Wildewiese wurde Burkhard Oest kommissarisch bestätigt. Nach den Regularien stellte Julian Pape die Marketing Aktivitäten der Wintersport Arena Sauerland vor und erläuterte kurz das Loipenprojekt Wintersport Arena mit Neuausschilderung und Marketing für den kommenden Winter vor. Zum Abschluss gab Meinolf Pape noch einen Überblick über den Stand der Klimaforschung mit erschreckenden Informationen zum Eisschwund am Nordpol. Foto: privat

Kluge, starke, glückliche Kinder… Info und Anmeldezeit im AWO-Wald- und Kneippkindergarten Brilon

Das Berufskolleg Brilon ehrte 25 Schülerinnen und Schüler der Berufsschule f��r überdurchschnittliche gute schulische Leis-

Brilon. Neugierde, Tatendrang und Liebe zur Natur sind im Kind ganz selbstverständlich verankert, es wendet sich dem zu was es interessant findet und muss die Möglichkeit erhalten sich aktiv mit der Materie zu beschäftigen. Der natürliche Gruppenraum des Waldes bietet ideale Vorrausetzungen dazu intensive Lernerfahrungen zu machen, er fordert die Kinder heraus sich ihre Lebenswelt ungestört zu erobern. Kinder möchten forschen, mitarbeiten, ausprobieren – eben alles in „echt „ erleben – keine künstlich aufbereitete Lebenswelt. Nur so entwickeln sie Anstrengungsbereitschaft, Lernfreude, Durchhaltevermögen – eben Lebenstüchtigkeit. Ideale Voraussetzungen für die Schullaufbahn. „Kinder wollen sich täglich neu er-

finden, da braucht es neben der phantasievollen Umgebung des Waldes besonders aufmerksame Pädagogen, die die Kinder liebevoll begleiten, ihnen Hilfestellung geben und sie täglich herausfordern. „Diese wichtige Aufgabe können wir mit einer Gruppenstärke von ca. 15 Kinder pro Gruppe und engagierten zweieinhalb Fachkräften optimal erfüllen“, so Gerda Kallemeier, Leiterin der Einrichtung. Wie sieht ein Tag im Waldkindergarten aus? Wie findet die gezielte Förderung eines jeden Kindes statt? Wie wirkt sich der Aufenthalt im Waldkindergarten positiv auf das Sozialverhalten bzw. Selbstbewusstsein eines jeden Kindes aus? Wie sieht das Arbeitskonzept für die Vorschulkinder aus ? Was ist eigentlich ein Kneippkindergarten und

was hat es mit „Bücherfressern“ und „singenden klingenden Eichhörnchen auf sich“? All diese Fragen und noch viel mehr können Interessierte vom 22. Oktober bis 2. November in der Zeit von 11 bis 12 Uhr zusammen mit ihrem Kind erfahren. Das pädagogische Team und die Kinder des Waldkindergartens stehen in dieser Zeit an der Waldhütte der „Hollen“, Am Poppenberg oder an der Schutzunterkunft der „Trolle“, Hinterm Schönschede 43a in Brilon für Fragen und Informationen zur Verfügung.

tungen. Schulleiter Franz-Josef Killing überreichte ihnen in einer kleinen Feierstunde die Zertifikate und sprach den Anwesenden seine Anerkennung Die Einrichtung ist von Montag bis für den überdurchschnittlichen Abschluss der Berufsschule aus. FranzFreitag von 7.45 bis 15 Uhr durchJosef Killing betonte, dass diese Ehrung Ansporn sein solle, auch weiterhin gehend geöffnet und nimmt Kinder zu den Leistungsbesten zu gehören, dabei aber das kollegiale Miteinander ab zweieinhalb Jahren auf. nicht aus dem Auge zu verlieren. Einen besonderen Dank richtete Killing an Bei Fragen steht das Team unter die Ausbildungsbetriebe als dualen Partner und an die Fachlehrerinnen und Tel. 0160 96354651 zur Verfügung. Fachlehrer, die die ehemaligen Berufsschülerinnen und –schüler während ihrer betrieblichen und schulischen Ausbildung begleiteten. Geehrt wurden Petra Gockel, Aileen Donner, Steven Sindermann, Marian Zasada, Jan Jeken, Annika Keuthen, Stefanie Kiehsler, Lisa Kornemann, Laura Nolte, Trikotspende für die D-JuJessica Smolka, Katharina Wiese, Nadine Borgmann, Elena Radka, Camsu gend des TSV Bigge-OlsBilgekekin, Regina Erdmann, Helen Evertz, Thomas Schumacher, Nadine berg durch Zahnklinik Wallrafen, Jennifer Massey, Kristin Dahle, Karina Krochmal, Georgette Nied- Schloß Schellenstein. Nach bala, Lisa Salmen, Linda Janzen und Josephine Faulwelker. Foto: privat dem 5:1-Sieg zum Saisonauftakt gegen die JSG Winterberg-Züschen 2 präsentierte sich zum Heimspiel gegen den SV Oberschledorn die D1-Jugend-Mannschaft in einem neuen Satz Trikots. Möglich machte dies die Privatzahnklinik Schloß Schellenstein GmbH in Olsberg. Dr. Joachim Schmidt als Direktor und Geschäftsführer der Zahnklinik konnte einen klaren 8:0-Sieg der Mannschaft um Mannschaftskapitän Nick Sievering verfolgen. (obere Reihe von links) Trainer Wolfgang Vollmer, Jost Siedhoff, Justus Wehning, Samuel Vorderwülbecke, Niklas Künemund, Nick Sievering, Philip Ratz, Jannis Vollmer, Jannick Weidner, Vincent Henke, Trainerin Kirsten Marx und Trikotsponsor Dr. Joachim Schmidt, (Unten von links) Niklas Fernandez, Franz Müller, Paul Hanfland, Cedric Marx, Rafael Ruiz-Sanchez und Jonas Philip. Foto: privat

Im Rahmen der heiligen Messe nahmen Katharina Arens

Der Männergesangverein Sugambria Hildfeld machte sich mit über 40 Sängern, Frauen und Freunden am 3. Oktober auf den Weg nach Medelon. Die Sonne meinte es gut an diesem Tag. Es ging über Küstelberg nach Medelon. Unterwegs gab es diverse Pausen, die mit Sangesvorträgen untermalt wurden. Ein Verpflegungswagen durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. In Medelon angekommen ging es in den Gasthof Müller. Hier holte man schnell die Noten aus dem Koffer. Unter der Leitung von Edmund Padberg wurden tolle Lieder aus dem Repertoire des MGV gesungen. Ein kleines Konzert, anlässlich eines Geburtstages, unter den Augen der Mitglieder des Kreischorverbandes, durfte ebenfalls nicht fehlen. Am frühen Abend klang dieser Tag aus. Es blieb für alle eine schöne Erinnerung an einen erlebnisreichen Tag. Foto: privat

und Simon Kraft ihren Dienst als Messdiener in der St. Anna Kapelle Wülfte auf. Sie wurden intensiv durch Obermessdienerin Carolin Becker auf diesen Tag vorbereitet, die ihnen auch während der heiligen Messe tatkräftig zur Seite stand. Pastor Stephan Massolle bedankte sich bei allen für den bisher geleisteten Einsatz und hofft auf eine lange Zusammenarbeit. Besonders Katharina Arens und Simon Kraft wünschte er viel Freude an ihrer neuen Tätigkeit. Foto: privat


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Heimatverein Altenbrilon besucht traditionellen Weihnachtsmarkt in Goslar Goslar. Am Samstag, den 1. Dezember, bietet der Heimatverein Altenbrilon 1950 e.V. einen Tagesausflug zum Weihnachtsmarkt nach Goslar im Herzen von Niedersachsen an, wozu sich bereits heute schon Interessenten anmelden sollten. Vor Ankunft in Golsar besteht die Möglichkeit die Holzstabkirche in Goslar-Hahnenklee zu besichtigen. In Goslar besteht neben dem Besuch des Weihnachtsmarktes und des Weihnachtswaldes weiter die Möglichkeit einen Stadtbummel durch die Altstadt von Goslar vorzu-

nehmen. Über 80 liebevoll gestaltete Gastronomie- und Kunsthandwerkerstände sorgen für Vielfalt vor einer einmaligen Kulisse. Umgeben von den prachtvollen beleuchteten Fassaden des historischen Rathauses und der imposanten Kaiserworth ist der Weihnachtsmarkt auf und um den Goslarer Marktplatz der wohl schönste weit und breit ist. 40 zehn Meter hohe Fichten, von zehntausenden kleiner Lämpchen illuminiert, federnder Waldboden und die mit beidem verbundene gemütliche Atmosphäre lassen eine be-

sondere Stimmung aufkommen. Wer bei winterlicher Kälte geschützt von den tiefhängenden Zweigen die leckeren Glühweinspezialitäten probiert, alte und neue Freunde trifft und sich ein bisschen Zeit nimmt, das Flair des Waldes auf sich wirken zu lassen, wird begeistert sein.

Anmeldungen zu diesem Weihnachtsmarktklassiker nimmt ab sofort der erste Vorsitzende Siegfried Gründer, Tel. 02961 1708, entgegen. Die Kosten für Bustransfer und einem kleinen Reisefrühstück betra- Mit erstklassigen Leistungen beendeten die Leichtathleten des gen 20 Euro pro Person. TSV Bigge-Olsberg beim Michaelissportfest in Werl die Freiluftsaison 2012. Allen voran die elfjährige Hannah Gröning aus Bigge. Hannah trat im Rahmen des Vierkampfs nur im Hochsprung und im 50 m-Sprint an. Auf Ballwurf und Weitsprung verzichtete sie. Doch die Leistungen im Sprint und Zum Abschluss Hochsprung waren erstklassig. Mit 7,80 sec über 50m siegte sie souverän. der Sommersaison Im Hochsprung gelang ihr mit 1,28 m eine erstklassige neue Bestleistung. wurde das tradiAuch in diesem Wettbewerb sprang keine Athletin höher. Tagessieg Nr. drei tionelle Doppelturholte sich Hannah über 800 m. Aber auch die anderen Athleten standen ihr nier der Damen kaum nach. Im Dreikampf (Schlagball, Weitsprung, 50m) der Schülerinnen Vormittagsrunde auf den W9 belegte Marje Tilly aus Brilon einen guten fünften Platz. Herausragend Anlagen in Messinghauwar dabei die 50 m-Leistung von Marje. In 8,54 sec zeigte sie der Konkursen und Hoppecke ausrenz deutlich die Fersen. Keine andere Läuferin der Altersklasse blieb unter getragen. Die Gastgeber, neun Sekunden. Lukas Gerke und Leander Vorderwülbecke steigerte im der TC Messinghausen Dreikampf der Schüler M9 ihre Leistungen von den HSK-Meisterschaften. und der TC Hoppecke Lukas verbesserte sich auf 824 Punkte und wurde Dritter. Leander gelangen luden zu spannenden 760 Punkte, die zu Platz sechs reichten. Zwei Plätze weiter vorne landete Doppelspielen ein. TeilLeander im abschließenden 800 m-Lauf. Auch die Jungen des Jahrgangs nehmerinnen aus sechs 2000 ließen es in Werl noch einmal krachen. Hochmotiviert gingen Niklas Vereinen kämpften in den Gruppen A und B um die begehrten Pokale, Urkunden und Sachpreise. Der Breitensportwart des Tenniskreises Fernandez, Dominik Saßmannshausen, Samuel Vorderwülbecke und Louis Sauerland Ulrich Storm und die Turnierleitung überreichten am Abend den ersten Siegern Pokale und allen Plat- Leber in das Staffelrennen über 4x75m der Klasse U14. Startläufer Niklas zierten Sachpreise. In der Gruppe A siegte das Doppel Renate Schäfers/Conni Föckeler TC Brilon. Den zweiten Fernandez wuchs über sich hinaus und übergab mit einem sehr guten Platz belegten Beate Hillebrand/Brigitte Runge TC Alme, Platz drei Brigitte Kappe/Gerlies Hillebrand TC Mes- Wechsel in Führung liegend an Dominik Saßmannshausen. Dominik und singhausen. Die B Runde gewann das Doppel Doris Görge/Bettina Schulte vor Nina Reinsch/Marita Spratte beide Samuel Vorderwülbecke bauten den Vorsprung aus und Louis Leber lief als TC Hoppecke Platz drei ging an Brunhilde Busch/Gerlinde Knoll TC Brilon. Die gastgebenden Vereine Messing- Schlußläufer den Sieg nach Hause. Platz zwei gab es für Samuel Vorderhausen und Hoppecke sind bemüht, dieses inzwischen beliebte Turnier für den östlichen Teil des Tenniskreises wülbecke im Weitsprung und 60 m Hürden sowie Niklas Fernandez über 75 Sauerland, welches im kommenden Jahr zum 20. Mal stattfindet, auch in den nächsten Jahren auszurichten, und m bei starkem Gegenwind. Mal wieder einen Doppelsieg konnten Louis Foto: privat hoffen auf rege Beteiligung. Foto: privat Leber und Dominik Saßmannshausen über 800 m feiern.

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9.30 - 12.30 Uhr 14 - 18 Uhr Mi. 9.30 - 12.30 Uhr Samstag 9.30 - 13 Uhr


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8 bis 22 Uhr Do. 18.10.: Hanse-Apo. Medebach Die Kernsprechzeiten: Sa./So./Fei- Fr. 19.10.: Markt-Apo. Winterberg ertag 10 bis 12 Uhr, 16 bis 18 Uhr Sa. 20.10.: Cosmas-Apo. Medebach Wichtiger Hinweis: Zu diesen Kernsprechzeiten So. 21.10.: Kur-Apo. Winterberg muss man sich nicht telefonisch anmelden. Es Mo. 22.10.: Brunnen-Apo. Hallenb. ist immer ein Arzt vor Ort. AuĂ&#x;erhalb dieser Zei- Di. 23.10.: Priv. Marien-Apo. Meten ist der notdiensthabende Arzt in Rufbereitdeb. schaft. FĂźr Hausbesuche gilt die Nummer des ärzt- Mi. 24.10.: Asten-Apo. Winterberg

Sprechstunden: Mo., Di., Do. und Fr.: 19-20 Uhr lichen Bereitschaftsdienstes. Mi.: 16-18 Uhr Sa., So. und Feiertage: 10-12 Uhr Apotheken und 16-18 Uhr Der Notdienst der Apotheken ist unĂ&#x2013;ffnungszeiten Notfallambulanz: ter der kostenlosen ApothekenMo., Di. und Do.: 18-22 Uhr Notdiensthotline Mi. und Fr.: 13-22 Uhr (08 00) 0 02 28 33 zu erfragen. Sa., So. und Feiertage: 8-22 Uhr (Kein Band â&#x20AC;&#x201C; persĂśnliche Beratung!) Ă&#x201E;rztlicher Bereitschaftsdienst: Apothekennotfalldienst (Mo.-Fr. 18 bis 8 Uhr, Mi./Fr. 13 bis Willingen 8 Uhr sowie Sa./So./Feiertag 8 bis 19.10.-25.10.: Apotheke Adorf, 8 Uhr am Folgetag) 116 117 Hauptstr. 2, Diemelsee-Adorf, Tel. (0 56 33) 3 79 + 9 12 30 Notfallpraxis Winterberg: Alternativ ist die Notfallpraxis im St. Apothekennotfalldienst Franziskus-Hospital in Winterberg Winterberg, Medebach, (02981 8021000) geĂśffnet. Hallenberg Ă&#x2013;ffnungszeiten: Sa./So./Feiertag Mi. 17.10.: Franziskus-Apo. Winterb.

Notruf Polizei/Ă&#x153;berfall 110 Notruf Feuerwehr/Rettungsdienste 112 Notfallfax fĂźr GehĂśrlose/ (02 91) 90 20-12 31 Ertaubte (02 91) 99 94-24 Rufnr. der Polizeiwache OST, Brilon (0 29 61) 9 02 00 Krankentransport HSK (02 91) 1 92 22 Krankenhaus Brilon (0 29 61) 78 00 Krankenhaus Winterberg (0 29 81) 802-0

Augenärztlicher Notdienst Der augenärztliche Notdienst fßr das Hochsauerland, Soest und Lippstadt ist unter Tel. (0 18 05) 04 41 00 zu erfragen.

Notdienste Sanitätshäuser Sanitätshaus Kraft, Brilon â&#x20AC;&#x201C; 24-Std.-Bereitschaft, Tel. (0 29 61) 97 39-0 oder (08 00) 7 34 24 45 33 (Zentr. Notdienst)

Zahnärztlicher Notdienst (Notfallsprechstd. von 10-12 Uhr) Der zahnärztliche Notdienst fßr das Hochsauerland ist unter

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Nr. 38 â&#x20AC;&#x201C; 17. Oktober 2012

Tel. (02 91) 76 76 zu erfragen. Kinder- und Jugendärztlicher Notdienst Zentrale Kinder- u. Jugendärztliche Notfallpraxis am Karolinen-Hospital Hßsten, Stolte Ley 9, Arnsberg, Tel. (0 29 32) 9 52 17 10; Sprechz. (ohne Voranmeld.): Mi. 16-19 Uhr; Sa., So., Feiertag: 9.30-13 Uhr u. 16-19 Uhr

Tierärztlicher Notdienst Samstag, 20. Oktober und Sonntag, 21. Oktober Praxis A. Vorderwßlbecke, Tel. (0 29 04) 71 09 60 tel. Terminabsprache erbeten!

IMPRESSUM Herausgeber: Koerdt Promo4you GmbH 59916 Brilon, Postfach 1324, SĂźdstraĂ&#x;e 9, 59929 Brilon, Telefon (0 29 61) 97 76-0, Telefax (0 29 61) 97 76-30 Redaktionsleitung: Elisabeth Meschede Verantwortlich fĂźr den Anzeigenteil: Norbert Schnellen, Manuela Klute und Stephanie Wegener Kontakt Redaktion und Anzeigenabteilung: Tel. (0 29 61) 97 76-24 bzw. -25/-13 ¡ Fax (0 29 61) 97 76-30 (Brilon) Tel. (0 29 81) 925 24-38 ¡ Fax (0 29 81) 9 25 24-39 (Winterberg) redaktion@briloner-anzeiger.de Internet: www.brilon-totallokal.de ¡ www.winterberg-totallokal.de Beilagenschaltung und Vertrieb: Elisabeth Becker, HubertusstraĂ&#x;e 19, 59929 Brilon, Postfach 1152, 59914 Brilon, Tel./Fax (0 29 61) 21 68 FĂźr unaufgefordert eingesandte Bilder und Manuskripte keine Haftung, keine HonoraransprĂźche. Die Weiterverwertung namentlich oder mit NamenskĂźrzel gekennzeichneter Artikel (auch auszugsweise) oder Fotos darf nur mit Genehmigung der Redaktion erfolgen. Andernfalls behalten wir uns vor, ein Markt Ăźbliches Honorar nachzufordern. FĂźr Druckfehler keine Haftung!

Diekmann erneuert Kritik am Apothekennotdienst Vize-Präsident der Apothekenkammer Westfalen-Lippe kommt zum Bßrgergespräch

Sanitätshaus LĂśhr, Brilon â&#x20AC;&#x201C; 24 Std.-Bereitschaft, Tel. (0 29 61) 9 61 30

Der Petersborner Heiner Homrighausen gewann zum Saisonende mit der Mannschaft des Yachtclub Paderborn beim Bundesligafinale den Deutschen Vizetitelmeister in der Masterwertung ab 35 Jahren. Erneut zeigte er sich in Bestform und wurde bester Einzelstarter des Teams. Bei den ersten HerbststĂźrmen auf der Ostsee vor GroĂ&#x;enbrode hatten sich die besten 30 Mannschaften aus ganz Deutschland eingefunden. Nach acht schweren Wettfahrten bei Starkwind standen die Deutschen Meister fest. Bei den Herren siegte der Titelverteidiger Surfclub Chiemsee, bei den Mastern siegte der Surfclub Hamburg vor dem Paderborner Team mit Heiner Homrighausen, Christian Kowollik und Matthias Reimann. Foto: privat

Herzlichen Dank sagen wir allen Verwandten, Freunden und Nachbarn, die uns zu unserer

Diamantenen Hochzeit mit GlĂźckwĂźnschen, Blumen und Geschenken viel Freude bereitet haben.

Hilde und Josef MĂźller Rixen, im Oktober 2012

Brilon. Brilons stellv. BĂźrgermeister und CDU-Kreistagsmitglied Wolfgang Diekmann hat in der September-Sitzung des Gesundheits- und Sozialausschusses des Hochsauerlandkreises erneut seine Kritik am Apothekennotdienst angebracht. Er machte das an einigen Beispielen aus Brilon deutlich. â&#x20AC;&#x17E;Es kann nicht sein, dass bei acht Apotheken in Brilon, BĂźrger bis nach Winterberg, Warstein, Meschede oder Usseln fahren mĂźssen. Dieses Brilon. Die CDU- Brilon lädt ein zu sei ein Zustand der fĂźr die BĂźrger einem Ăśffentlichen Vortrag von Alt- nicht hinnehmbar ist. Die Kritik, so abt Stephan SchrĂśer OSB, Benediktinerabtei KĂśnigsmĂźnster in Meschede. Thema des Vortrags und der anschlieĂ&#x;enden Diskussion: â&#x20AC;&#x17E;Freiheit und Verantwortung â&#x20AC;&#x201C; AnBrilon. Nach den Herbstferien bemerkungen eines MĂśnchs zur All- ginnen wieder neue Computertagskulturâ&#x20AC;&#x153;. Kurse in Brilon. Am Dienstag, 23. Beginn ist am Donnerstag, den 25. Oktober, 19.30 Uhr, beginnt der Oktober, um 20 Uhr im Kolpinghaus Grundlagenkurs Erste Schritte am in Brilon. Altabt Stephan SchrĂśer PC, der Ăźber acht Abende jeweils zählt in Deutschland zu den bekann- am Dienstag läuft. Der Kurs bietet testen und profiliertesten MĂśnchen den Einstieg in die Bedienung des und Rednern. PCs fĂźr die berufliche und private Nutzung. Neben theoretischen Im Vorfeld findet um 19.15 Uhr die Grundlagen liegt der Schwerpunkt Mitgliederversammlung des CDU- auf der praktischen Arbeit am PC Stadtverbandes Brilon statt. wie die Grundbedienung von WindHier geht es um die Wahl von De- ows; die Organisation von Ordnern legierten zum Kreisparteitag und zur und Dateien sowie die erste EinfĂźhKreisvertreterversammlung zur Auf- rung in die Textverarbeitung, Tabelstellung des Bundestagskandidaten. lenkalkulation und den Umgang mit Internet und E-Mail. Der Kurs Dateien, Ordner und Pro-

Vortrag von Altabt Stephan SchrĂśer in Brilon

        Am 3. Oktober haben wir den Tag unserer Silberhochzeit feiern dßrfen. Herzlichen Dank sagen wir allen Gratulanten und Gästen fßr diesen gelungenen Tag. Wir sind immer noch ßberrascht, wie viele an uns gedacht haben. Wir haben uns ßber alle Glßckwßnsche sehr gefreut. Ein besonderer Dank gilt unseren Familien und Freunden. Ohne die Unterstßtzung, besonders in der Vor- und Nachbereitung, kÜnnte man ein solches Fest gar nicht feiern. Die guten Wßnsche fßr unsere Zukunft geben wir gern an Euch alle zurßck. Medebach im Oktober 2012

      

Diekmann gelte nicht den Ürtlichen Apothekern, sondern der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, die diese Regelung eingefßhrt hat. Erneut forderte er rechtlich zu prßfen, ob es nicht mÜglich ist, die vorhandenen Apotheken in den Notfallkrankenhäusern zu nutzen oder dieses gesetzlich zu regeln. Den anwesenden Vize-Präsidenten der Apothekenkammer Westfalen-Lippe RenÊ Graf lud er zu einem Bßrgergespräch nach Brilon ein. Dieser nahm die Einladung zu einer Veranstaltung noch in diesem Jahr in Brilon an.

Neue EDV-Kurse beginnen gramme - Ordnung schaffen mit Windows 7 - ist ein Angebot fĂźr Anwender mit PC-Grundkenntnissen, die ihre Kenntnisse in der Dateiverwaltung vertiefen mĂśchten. Die heutigen Computer und Notebooks speichern Unmengen von Daten. Schnell sind Tausende von Text-, Bild- und Fotodateien vorhanden. In diesem Kurs wird vermittelt, wie man in der Datenflut den Ă&#x153;berblick behalten und Daten nicht nur suchen, sondern auch finden kann. Der Kurs Ăźber vier Abende beginnt am Mittwoch, den 24. Oktober, um 18.15 Uhr im EDV-Schulungsraum des Volksbankcenters in Brilon. Informationen und Anmeldungen bei der VHS Brilon, Tel. 02961 6416.

6. Medebacher Oldie-Night: Vorbereitungen laufen auf Hochtouren Medebach. Lange dauert es nicht mehr bis die St.-Sebastianus-SchĂźtzenbruderschaft Medebach zur 6. Oldie-Night am 03. November 2012 einlädt. Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter wieder besondere Highlights geplant. Wie im letzten Jahr ist die Vorfreude groĂ&#x; auf die Partygirls des â&#x20AC;&#x17E;Kleinen Feiglingsâ&#x20AC;&#x153;.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, damit die 6. OldieNight in der Schßtzenhalle Medebach wieder ein voller Erfolg wird. Weitere Infos und Busfahrpläne der Linien N7 und N9 direkt zur Schßtzenhalle unter www.schuetzen-medebach.de.

Seniorennachmittag in Brilon-Wald Brilon-Wald. Der Caritasverband Brilon-Wald lädt alle Brilon-Walder ab 60 Jahre am Samstag, den 20. Oktober, (nicht wie im Kalender an-

gegeben 27. Oktober) zu einem Seniorennachmittag um 15 Uhr in die ehemalige Schule zu Kaffee und Kuchen ein.


20 Jahre Brillen Rottler in Brilon Unser Geburtstagsangebot f端r Sie:


48 DIE Wochenzeitung

Nr. 38 â&#x20AC;&#x201C; 17. Oktober 2012


Briloner Anzeiger Ausgabe vom 17.10.2012