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DIE Wochenzeitung

Jahrgang 36 – Nr. 4 Mittwoch, 1. Februar 2012 Auflage: 34.000 Stück

Erscheint in den Städten des Altkreises: Brilon, Olsberg, Winterberg, Medebach, Hallenberg und in Willingen

Schwerpunkt Ausbildung

Brilon

Brilons Wirtschaftsförderer hat viele Eisen im Feuer

Stichwort der Woche: Experten

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nach der Expertenmeinung genau so schlau wie vorher. Wodurch kommt eigentlich diese Experteninflation in den Medien? Anscheinend wird unsere Welt immer komplizierter. Während sich früher jeder halbwegs intelligente Bürger mit etwas gesundem Menschenverstand seine Meinung zu komplexen Sachverhalten bilden konnte, sind wir heute hierbei oft überfordert. Ich vermute einfach mal, dass es auch keinen Experten gibt, der sich zum Beispiel in den Wirren der internationalen Finanzmärkte auskennt, weil hier einfach jede Logik versagt. Vor dreißig Jahren war ein Computer für die Mehrheit der Bevölkerung noch ein Buch mit sieben Siegeln, in den Rechnerräumen der Firmen liefen Programmierer, Operators und andere Computerexperten rum, die einem normalen Angestellten höchstens mal zeigten, wie man Daten und Zahlen in ein Terminal eingeben konnte. Im Laufe der Jahrzehnte

wurden die Computer, dank den Herren Jobs und Gates, jedoch zunehmend benutzerfreundlicher, so dass man heute für die ganz normale Computeranwendung auf Experten verzichten kann. Vielleicht wäre es jetzt mal an der Zeit, das ganze Leben etwas unkomplizierter zu gestalten. Überschaubare Finanzmärkte, eine transparente Politik, weitgehender Verzicht auf Bürokratie würden uns alle wieder in die Lage versetzen unser Lebensumfeld selbst zu analysieren. In Politik und Wirtschaft brauchen wir endlich richtige Experten, die die „Benutzeroberfläche“, genau wie in der elektronischen Datenverarbeitung, überschaubar machen. Dann endlich könnten wir auf Expertenmeinungen verzichten und die „Pseudoexperten“ in den Medien könnten einer sinnvollen Arbeit nachgehen, anstatt uns Abend für Abend mit Ihrem Expertengeschwätz zu belästigen. Norbert Schnellen

Kappensitzung in Scharfenberg

Sonderthema Gut versorgt im Alter Er hat sich gekümmert. 75 Betriebe hat er besucht, ein bis zwei Besuche pro Monat plant er für 2012. Das neue Projekt „Unternehmerforum“ löste das Unternehmerfrühstück ab und brachte stolze 90 Unternehmer zusammen (In anderen Städten zählt man 40 bis 50 Teilnehmer). Das dritte Unternehmerforum wird im Juni stattfinden. Auch das 48. Wirtschaftsforum war mit etwa 200 Teilnehmern gut besucht, und natürlich gibt es im Herbst das 49. Forum. Beim ersten AZUBI-Speed-Dating, an dem sieben Firmen teilnahmen, konnte immerhin eine Lehrstelle besetzt werden, und das sei für den Anfang nicht schlecht, so Dülme. Lesen Sie weiter auf Seite 4.

KFZ-Prüfstelle Brilon

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Es gibt heutzutage kaum eine Nachrichtensendung oder politischen Talkshow, in welcher nicht ein, oder sogar mehrere Experten zu Wort kommen. Finanzmarktexperten, Börsenexperten, Nahostexperten, Computerexperten, Energieexperten, Ernährungsexperten, Handballexperten – eine schier unendliche Zahl von Gesichtern flimmert uns im Laufe eines Jahres entgegen. Wenn das so weitergeht, wird bald jeder Deutsche im Laufe seines Lebens mindestens einmal als Experte in eine Fernsehsendung eingeladen werden. Was macht so ein Experte eigentlich den ganzen Tag, wenn er mal nicht im Fernsehen auftritt und was will das Fernsehen mit diesen „Experten“ erreichen? Wahrscheinlich ist das so: Ein Experte soll uns einen komplizierten Sachverhalt so darstellen, dass wir, als Nichtexperten, diesen Sachverhalt plötzlich verstehen. Das klappt jedoch nur in den seltensten Fällen, meistens sind wir

Brilon. (ab) „BWT“ im Internet suchen, Wirtschaft anklicken, dann „Ausbildungskompass“, und schon findet man 27 heimische Unternehmen, mit zur Zeit 58 unterschiedlichen Berufsausbildungen. Zusätzlich gibt es jeweils eine Beschreibung des Berufsbildes. Noch seien relativ wenig Handwerksbetriebe vertreten, bedauerte Wirtschaftsförderer Oliver Dülme bei einem Pressegespräch am 23. Januar, und der Einzelhandel fehle ganz. Er wünscht sich, dass sich noch mehr Betriebe melden. „Das nutzt allen in Brilon“. Die Registrierung sei unter www.briloner-wirtschaft.de oder telefonisch sehr einfach, biete Vorteile für die Ausbildungsbetriebe und schaffe eine dauerhafte Übersicht darüber, welche Firmen was ausbilden. Knapp ein Jahr nach seinem Dienstantritt stellte der inzwischen 28-Jährige vor, wie er mit seinem damaligen Versprechen, ein KümFoto: BWT merer für die Belange der Briloner Unternehmen und für ein weiter steigendes Niveau von Arbeitsplätzen sein zu wollen, umgegangen ist.

Thekeneinweihung Schützenhalle Brilon

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Der nächste BRILONER ANZEIGER erscheint am: Mittwoch 8. Februar 2012 – Redaktions- und Anzeigenannahmeschluss: Freitag 3. Februar 2012 Erscheint kostenlos Kontakt: Südstraße 9 · 59929 Brilon · Tel. 02961 9776-24 · Fax 02961 9776-30 · E-Mail: redaktion@briloner-anzeiger.de · www.Brilon-totallokal.de


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Sonderthema

Nr. 4 – 1. Februar 2012

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Scharfenberg. Die Vorbereitungen der Scharfenberger Karnevalisten für die fünfte Jahreszeit laufen seit Wochen auf Hochtouren, um ein buntes und abwechslungsreiches Karnevalsprogramm auf die Beine zu stellen. Erster Höhepunkt ist die große Kappensitzung am Samstag, den 4. Februar, ab 19.11 Uhr mit einem bunt gemischten Programm für Jung und Alt, die in diesem Jahr zum 36. Mal vom Tambourkorps „Unitas“ veranstaltet wird. Das Programm unter dem Motto „Winnys Pop Show“ startet mit dem Einzug der Spielleute des Tambourkorps Unitas, des Elferrats und des Sitzungspräsidenten Björn Funke. Die Regentschaft über das Narren-

volk hat in diesem Jahr Prinz KarlJosef II. (Kraft) inne. Danach geht ein kurzweiliges närrisches Showprogramm über die Bühne, das den närrischen Hochburgen im Rheinland in Nichts nachsteht. Für tolle Stimmung sorgen in diesem Jahr die Funkengarde, die Tanzgruppen Crazy-Sixties und Satisfaction sowie das Männerballett. Erfahrungsgemäß bleibt kein Auge trocken, wenn die Scharfenberger Büttenredner die Bühne betreten und die Lachmuskeln bis zum Äußersten strapazieren. Auch die „St. Laurentius Scherzbuben“ sind wieder mit dabei. Für die musikalische Untermalung sorgt neben dem Tambourkorps

Unitas die Tanz- und Showband „Headline“, die auch nach dem Programm für tolle Karnevalsstimmung bis in den frühen Morgen sorgt. Besonders willkommen sind natürlich alle kostümierten Närrinnen und Narren. Das Tambourkorps Unitas freut sich schon jetzt seine Gäste in der Schützenhalle zu begrüßen, Einlass ist ab 18 Uhr. Mit der Kinderkappensitzung geht es am Sonntag, 19. Februar, ab 14.30 Uhr ebenfalls in der Scharfenberger Schützenhalle weiter. Für den musikalischen Rahmen sorgt auch hier die Tanz- und Showband „Headline“. Alle kleinen und großen Gäste sind herzlich Willkommen.

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DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Justus Frantz in Brilon Die beliebtesten Klaviersonaten von Beethoven Brilon. Die schönsten und beliebtesten Klaviersonate von Ludwig van Beethoven hat er im Gepäck, wenn er am Freitag, den 23. März, nach Brilon kommt: Der in aller Welt gefeierte Pianist Justus Frantz. In seinen Klavierabenden spielt er die Werke nicht nur, er führt den Zuhörer auch in die Welt des Komponisten und sein Umfeld ein – wie wir es von seinen nicht vergessenen Fernsehshows „Vorsicht Klassik!“ kennen. Die Mondscheinsonate, die Pathétique und die Appassionata sind angesagt, wenn der seit vielen Justus Frantz ist zu Gast im Bürgerzentrum Kolpinghaus in Brilon. Foto: privat Jahren auch als Dirigent gefeierte

15. HSK-Sportgala – die Wahlen laufen an Auch Kartenbestellung ab sofort möglich

Die Sieger des vorjährigen Gerd-Winkler-Ehrenpreises. HSK. Der Zeitpunkt der 15. HSKSportgala rückt immer näher. Die Wahlunterlagen, wie Wahl- und Stimmzettel, werden Anfang Februar den Vereinen, Stadt- und Gemein-

Foto: privat

desportverbänden, Pressevertretern oder auch Sponsoren per Post zugestellt. Der Kreissportbund Hochsauerlandkreis bittet um eine rege Beteiligung bei der Rücksendung

der Stimmzettel bis zum 22. Februar 2012. Nicht umsonst gilt die HSKSportgala zu den Top-Events im HSK mit einem hervorragenden Showprogramm, einer reichlich mit Preisen gefüllten Tombola und hochkarätigen Gästen aus den Bereichen Sport, Wirtschaft und Politik. Weiterhin ist es ab jetzt möglich, Karten für die HSK Sportgala zu bestellen. Die Kartenbestellung kann direkt bei der Konzerthalle Olsberg unter Tel. 02962 97370 vorgenommen werden. Mehr Informationen rund um die Sportgala unter Tel. 02903 851335, info@hochsauerlandsport.de oder auf der Internetseite https://www.hochsauerlandsport.de /veranstaltungen/sportgala/

Die gesamte Palette des Laufens HSK. Der Hochsauerländer-Laufcup, die attraktive Laufserie im Sauerland, wird mit Unterstützung des Kreissportbundes Hochsauerland,

der Sparkasse Hochsauerland Brilon und einigen weiteren Sponsoren im Jahr 2012 zum fünften Mal angeboten. Folgende Termine sind

im Angebot: Sonntag, den 6. Mai, Negertallauf Siedlinghausen; Sonntag, den 13. Mai, Bibertal Volkslauf Rüthen; Samstag, den 26. Mai, Pfingstwaldlauf Brilon; Samstag, den 21. Juli, 50. Hochsauerlandlauf Altastenberg; Samstag, den 4. August, Abendlauf Deifeld; Sonntag, den 2. September, Langenberglauf Bruchhausen; Sonntag, den 16. September, Kuckuckslauf Hesborn; Samstag, den 6. Oktober, Herbstwaldlauf Fretter. Wald- und Crossläufe in herrlicher Natur, Volksläufe oder anspruchsvoller Berglauf – die Laufserie des 5. Hochsauerländer Laufcups bietet mit ihren unterschiedlichen Angeboten eine große Palette des Laufens, eingebettet in attraktive Orte und reizvolle Landschaften, mit jeweils ganz eigenem Charakter. Die Teilnahme am Hochsauerländer Laufcup erfolgt ohne zusätzliche Startgebühr. In die Wertung kommen mit jeweiliger kurzer Anmeldung alle Läuferinnen und Läufer, die mindestens vier Wertungsläufe beendet haben. Bei mehr als vier Teilnahmen werden die vier besten Platzierungen eines jeden Läufers bzw. einer jeden Läuferin gewertet. Es wird auch nach Altersklassen gewertet. Darüber hinaus wird der/die Gesamtsieger/in über die Strecken von rd. 10 und rd. 20 km aller Hauptläufe ermittelt. Die Siegerehrung ist bereits für Samstag, den 27. Oktober, in der Schützenhalle Altastenberg geplant. Infos, Ausschreibungen, Ergebnisse, Neuigkeiten etc. unter: www.hs-laufcup.de.

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DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Online-Anmeldung und Beratung am Berufskolleg Olsberg

Fortsetzung von Seite 1

Olsberg. Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2012/2013 einen Bildungsgang am Berufskolleg Olsberg des Hochsauerlandkreises besuchen möchten, können sich in der Zeit vom 1. bis zum 29. Februar über das Internet unter www.berufskolleg-olsberg.de und den Menuepunkten Anmeldung/Online-Anmeldung

an der Schule anmelden. Nach Eingabe der Daten und Ausdruck eines Anmeldeformulars ist dieses unterschrieben mit den dort genannten Unterlagen umgehend nach Erhalt des Halbjahreszeugnisses dem Berufskolleg zuzusenden. Darüber hinaus geben Beratungslehrer während des gesamten Mo-

nats Februar sachkundige Informationen zu den verschiedenen Bildungsgängen. Diese Schullaufbahnberatungen finden an allen Wochenenden im Februar, jeweils freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr im Berufskolleg statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

VHS fährt zum Aalto-Theater Wirtschaftsförderer Oliver Dülme. Das zweite AZUBI-Speed-Dating wird in diesem Jahr früher stattfinden (am 27. März), um bei Interesse Probearbeiten in den Osterferien zu ermöglichen. Am 28. Februar wird im Bürgerzentrum die erste Briloner Ausbildungsbörse starten, bei der sich z. Zt. 16 Firmen vormittags den Schülerinnen und Schülern den neunten Klassen wie auf einer Messe präsentieren. Der Nachmittag ist offen für alle Besucher. Besonders soll da der doppelte Abiturjahrgang 2013 angesprochen werden. Ziel ist es, die Jugendlichen darüber zu informieren, welche Betriebe mit welchen Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort existieren, die vorhandenen Ausbildungsplätze möglichst vollzählig zu besetzen und einer Abwanderung entgegenzuwirken. „Wäre schön, wenn wir noch so auf 30 Firmen kämen“, sagte Dülme. „Wir freuen uns über jeden Teilnehmer“. Gut genutzt wurde die Beratung im

Text und Foto: Barbara Aulich Rahmen des Programms Bildungsprämie, die allerdings wegen einer Änderung der Richtlinien für die neue Förderperiode ausgesetzt werden muss. Im Aufbau ist ein neues Branchenbuch auf der Homepage, in das alle Briloner Unternehmen aufgenommen werden und sich kurz vorstellen können. Über 100 Unternehmen sind schon abzurufen. Für alle, die gerade ein Unternehmen gegründet haben oder eins gründen wollen, findet am 7. März nach längerer Pause wieder ein Gründermeeting in Zusammenarbeit mit der IHK in Brilon statt. Am 15. März folgt das zweite Briloner Unternehmerforum zum Thema Gesundheitsvorsorge als Auftakt zum Medi-Forum 2012. Oliver Dülme ist zufrieden mit seiner ersten Bilanz, und die Arbeit macht ihm Freude vor allem wegen des „breiten Themengebietes“ und weil er was bewegen kann.

KAYA YANAR ausverkauft Brilon. Die Vorstellung von Kaya lon Wirtschaft und Tourismus GmbH Yanar am 3. März in der Schützenhalle zurückgelegten Karten müssen bis Brilon ist ausverkauft. Die bei der Bri- zum 5. Februar abgeholt werden.

Papier-Containersammlung in Olsberg Olsberg. Am kommenden Freitag, den 3. Februar, von 16 bis 18 Uhr sowie am Samstag, den 4. Februar von 8 bis 10 Uhr sammelt die Kolpingsfamilie Olsberg Altpaier. Die neue Sammelstelle ist seit Ende 2011 auf dem Parkplatz oberhalb des ehemaligen Josefshospi-

tals in der Sachsenecke. Weinkorken können auch wieder abgegeben werden. In der Behindertenwerkstatt Kork wird aus diesem Naturprodukt hochwertiges Dämmmaterial hergestellt. Ansprechpartner ist Werner Müthing, Tel. 02962 5791.

Fuchstage im Hegering Brilon Brilon. Auch in diesem Jahr veranstaltet der Hegering Brilon in seinen Revieren wieder die sogenannten Fuchstage. Seit Montag, den 30. Januar, bis Sonntag, den 5. Februar, soll in den Jagdrevieren das Mondlicht und hoffentlich auch noch etwas Schnee genutzt werden, um den Fuchs zu bejagen. Revierlose Jäger, die an dieser Ak-

tion teilnehmen möchten können sich telef. beim Hegeringleiter Volker Kraft oder dessen Stellvertreter Wilfried Holthaus melden. Am Sonntag, den 5. Februar, wird um 10 Uhr im Gasthof Frigger in der „Sahnekurve“ die Gesamtstrecke verblasen. Hierzu sind alle Teilnehmer und Hegeringmitglieder herzlich eingeladen.

Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/in in der Pflege Olsberg. Eine Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/in bietet das ESTA-Bildungswerk in Olsberg an. Die Maßnahme beginnt am 12. März und geht bis zum 16. November. Sie umfasst 200 Stunden und wird Berufsbegleitend in Form von Einzelschultagen alle 14 Tage, sowie in zwei Blockwochen durchgeführt.

Adressanten für diese Weiterbildung sind examinierte Pflegekräfte aus Pflegeeinrichtungen. Die Teilnehmer/innen erhalten das erforderliche Wissen und Können um Schüler/innen in der Pflege fachgerecht anzuleiten. Nähere Auskünfte und Anmeldungen unter Tel. 02962 979320.

Brilon. Am Donnerstag, den 16. Februar, hat die Volkshochschule Brilon - Marsberg - Olsberg, den Ballettabend „Zeitblicke“ im AaltoTheater Essen gebucht. Als Premiere für die Spielzeit 2011/2012 steht der dreiteilige Ballettabend "Zeitblicke" auf dem Programm. Hierfür hat der Ballettdirektor des Aalto-Theaters, Ben van Cauwenbergh, international renommierte,

zeitgenössische Choreographen eingeladen. Zwei uraufgeführte Werke bilden den Rahmen. Jirí Kylián schuf mit "Petite Mort" eine Hommage an die Musik und Zeit Mozarts. Als eine Referenz an die Sechziger will der Brite Christopher Bruce seinen Geschlechterkampf "Rooster" verstanden wissen, zu dem ihn Hits der Rolling Stones angeregt haben. Auch Patrick Delcroix

wagt musikalisch einen Blick zurück (ohne Titel), die Choreographie hat er eigens für das Aalto Ballett Theater entworfen. Anmeldungen und weitere Informationen an die Geschäftsstellen der VHS in Brilon, Tel. 02961 6416, Email: brilon@vhs-bmo.de oder Olsberg, Tel. 02962 3080, Email: olsberg@vhs-bmo.de oder unter www.vhs-bmo.de.

Städtisches Krankenhaus Maria-Hilf begrüßt die ersten Freiwilligendienstlerinnen Gute Chance sich beruflich zu orientieren oder sich auf eine Ausbildung vorzubereiten Brilon. Der Wehrdienst ist Geschichte – und mit ihm auch gleichzeitig der Zivildienst. Aus vielen Einrichtungen sind die zusätzlichen helfenden Hände aber kaum wegzudenken; so auch nicht aus dem Städtischen Krankenhaus Maria-Hilf Brilon. Wo früher Zivildienstleistende zu finden waren, konnte Personalleiteiter Ludger Weber jetzt die ersten zwei Bundesfreiwilligendienstlerinnen am obligatorischen Einführungstag im Krankenhaus begrüßen. „Ich freue mich, dass ich hier jetzt die Gelegenheit habe, den Beruf der Kinderkrankenschwester kennenzulernen,“ so Jenny Bertuzzo. Die 18Jährige plant im kommenden Jahr eine Ausbildung zu beginnen und sieht im Bundesfreiwilligendienst eine gute Gelegenheit wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Eva Wegner, die zweite Freiwilligendienstlerin, hat bereits eine Ausbildung als Bürokauffrau absolviert und möchte mit ihrem Dienst einen Einblick in die Arbeitswelt des Krankenhauses gewinnen. Während ihres sechs- bis 18-monatigen Freiwilligendienstes bekommen die Teilnehmer eine finanzielle Anerkennung ausgezahlt. Sie haben Anspruch auf Urlaub und sind für die Dauer ihres Einsatzes über den Arbeitgeber sozialversichert. Zudem ist der Dienst als Teilzeitregelung möglich und unterliegt keiner Altersbegrenzung. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir jungen Leuten nach wie vor die Gelegenheit geben, sich

Die ersten „Bufdis“: (V. li.) Eva Wegner und Jenny Bertuzzo. Foto: Krankenhaus beruflich zu orientieren, betont Ludger Weber. Und damit nicht genug: In vielen unterschiedlichen Abteilungen des Städtischen Krankenhauses Maria-Hilf Brilon werden Auszubildende auf den Berufsalltag vorbereitet. Die zahlreichen AusbildungsplatzBewerber des Hauses bewerben sich nicht zwangläufig auf einen medizinischen Beruf − auch in der Verwaltung und anderen Bereichen werden junge Menschen ausgebildet. Die Ausbildungsgänge im Krankenhaus für angehende Gesundheitsund Krankenpfleger beginnen am 1. Oktober eines jeden Jahres. Die Ausbildung ist in Theorie- und Praxisblöcke aufgeteilt, die jeweils mehrere Wochen dauern. Die Schüler werden in modernen Klassenräumen der Briloner Krankenpflegeschule mit auf dem neuesten Stand eingerichteten EDV- und Unterrichtsmedien doziert. Die Praxiseinsätze finden auf

den Stationen des Krankenhauses, aber auch in externen medizinischen Einrichtungen statt. Wer einen Platz im Krankenhaus bekommen möchte, sollte einen guten Abschluss der Sekundarstufe I vorweisen können. Günstig ist es, bereits ein Praktikum oder einen Freiwilligendienst im Haus absolviert zu haben. Darüber hinaus werden im Briloner Krankenhaus natürlich auch Ärzte in den verschiedenen Fachdisziplinen des Hauses aus- und weitergebildet. Interessierten Medizinstudenten werden hier ab dem sechsten Semester Stipendien für die Dauer von bis zu 24 Monaten angeboten. Weitere Infos zu Ausbildungsrichtlinien, Bundesfreiwilligendienst sowie Stipendien- und Praktikumsmöglichkeiten stehen auf der Internetseite unter krankenhaus-brilon.de bereit oder können in der Personalabteilung des Krankenhauses erfragt werden.

Betreuungsangebote an der Verbundschule Alme-Madfeld-Thülen Info-Abend am 1. Februar Thülen. Die Verbundschule bietet in den Standorten Alme und Thülen familienfreundliche Betreuungen an. Es handelt sich um die Betreuung in der Offenen Ganztagsschule und in der Maßnahme-Schule von acht bis eins.

Bei einem Info-Abend am 1. Februar, um 20 Uhr in der Grundschule Thülen, wird über die Modalitäten, Anmeldeverfahren und Finanzierungen der Maßnahmen informiert. Es werden auch Anmeldungen entgegengenommen.

Bis zum 8. März müssen die Anmeldungen im Sekretariat in Thülen oder bei der OGS Leitung in Alme abgegeben werden. Da die Plätze begrenzt sind erfolgt die Aufnahme in der Reihenfolge der Anmeldungen.


DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Corinna Martini vom BSC Winterberg macht den Vierfach-Triumph der Deutschen Damen perfekt bahn der Welt wieder die Nase vorn. Die Olympiasiegerin distanzierte bei ihrem dritten Weltcuperfolg in diesem Winter die Konkurrenz mit zweimal Laufbestzeit in 1:46.933 Minuten deutlich auf die Plätze. Die dreimalige Weltmeisterin, die in St. Moritz den 31. Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn feiern konnte, baute damit auch ihre Führung im We l t c u p - G e s a m t klassement weiter aus und kommt so ihrem Traum vom hi- Corinna Martini am Start in St. Moritz. Text und Fotos: www.winterberg-totallokal.de storischen fünften Gesamtsieg in Folge ein gutes Stück Rückstand auf die h die Siegerin Rang näher. dokumentiert fotografisc Winterberg-Totallokal . Bahnmeister nen Ren ßen Natalie Geisenberger (RRT Mies- zwei. Anke Wigro zum Vorbereitungen m nem zehnköpfigen Tea bach), die in dieser Saison bei den schnewski (WSC André Kiehsler mit sei . egs erw unt en Weltcup-Veranstaltungen in Whistler Erzgebirge Ober- schon in den frühen Morgenstund und in Oberhof siegreich war, be- wiesenthal) fuhr mit Rang drei ihren dritlegte mit 0.867 Sekunden ten Podestplatz des Winters ein. weltdie sich bis e Tag e läuft, nur noch wenig Corinna Martini (BSC den vor , erg enb Alt Der WM-Countdown dlerinnen im sächsischen nro Ren Winterberg), die auf ihrer und r . dle fen nro tref besten Ren eisterschaften 43. FIL Rennrodel-Weltm Hausbahn den ersten Toren Dresdens zu den Weltcup-Erfolg ihrer Laufbahn feierte und sich damit bereits als vierte Athletin in diesem Winter in die Siegerlisten eintragen konnte, machte hinter Hüfner, Geisenberger und Wischnewski den neuerlichen Vierfach-Triumph der deutschen Damen perfekt.

Winterberg/St. Moritz. Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Hochsauerland machte sich am Freitag ein Foto-Team von Winterberg-Totallokal.de auf nach St. Moritz, um die Geschehnisse rund um den VIESSMANN Rennrodel Weltcup fotografisch festzuhalten. Am Start auch mit dabei, Lokalmatadorin Corinna Martini vom BSC Winterberg, die am Sonntag, den 22. Januar, ihren ersten Weltcup-Sieg einfuhr. St. Moritz: Die deutschen Rennrodel-Damen haben auch im Schweizer Nobel-Wintersportort St. Moritz die Podestplätze unter sich ausgemacht: Den Sieg beim siebten Viessmann-Weltcup der Saison sicherte sich Tatjana Hüfner (BRC 05 Friedrichroda). Natalie Geisenberger (RRT Miesbach) fuhr auf Rang zwei, Anke Wischnewski (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) komplettierte als Dritte das rein deutsche Podium. Nach ihrem Saison-Auftaktsieg in Igls sowie dem Erfolg Anfang Januar am bayerischen Königssee hatte nach zuletzt zwei sieglosen Rennen Tatjana Hüfner auf der einzig verblieben Natureis-

oriDie Wettbewerbe der Fav erin ieg ias mp Oly die wie ten, Felix Tatjana Hüfner und ataLoch sowie der Lokalm vom i rtin Ma a rinn dorin Co in der BSC Winterberg sind ruar. Feb 12. bis 10. vom Natalie Geisenberger und Corinna Martini freuten sich über den Erfolg der Zeit Deutschen Damen.

Konzert im Kerzenschein

Weitere Fotos aus St. Moritz finden Sie unter www.winterberg-totallokal.de

tilenen des Cellos und der rhythmi- Buchhandlung Podszun, Bahnhofstraße, in der BWT, Derkere Straße, schen Kraft der Gitarre. Karten zum 112. Kerzenkonzert und bei Brilon Kultour unter Tel. sind im Vorverkauf erhältlich im 02961 969950 oder E-Mail: kulBrilon. Am Sonntag, den 12. Fe- sitzt und uns im Innersten berührt. Buchladen, Friedrichstraße, in der tur@brilon.de. bruar, findet in der Nikolaikirche Bri- Das Duo, das seit über zehn Jahren lon um 20 Uhr zum 112. Mal ein im In- und Ausland konzertiert, hat Kerzenkonzert statt. Nachdem das sich nach einem der berühmtesten Auch in Medelon das NarJahr 2011 musikalisch mit weih- Musiker des 20. Jahrhunderts, dem renfieber ausgebrochen. Um nachtlichen Gesängen des Bürener spanischen Cellisten Pablo Casals, 19.11 Uhr begrüßte Sitzungspräsibenannt. Felicitas Stephan dent Jörg-Peter Guntermann das und Wolfgang Lehmann stelneue Prinzenpaar Christoph I und len in dieser reizvollen BeBettina II sowie alle Karnevalsjecken setzung vor allem spanische mit einem „Medelon Helau“ und erund lateinamerikanische öffnete die Session 2012. GleichMusik vor, die sowohl von zeitig übergab er, stellvertretend für der klassischen Tradition als den erkrankten Ortsvorsteher Paul auch von der vielfältigen Werth, den Schlüssel an die ReVolksmusik beeinflusst ist. gentschaft für die närrischen Tage. Prinz Christoph stellte die Session Dabei verspricht die außerunter das Motto „Die Mayas sagen gewöhnliche Verbindung von die Welt geht unter, doch wir Mezwei durch Tonlage, Material deloner spülen unsere Probleme und Form verwandten Ineinfach runter“. So präsentierten Das Duo Casals kommt zum Kerzenkonzert in strumenten ein besonders sich auch alle Karnevalisten bei der die Nikolaikirche. Foto: privat faszinierendes Konzerterlebnis. Denn die Kombination großen Prunksitzung in toller Form. In einem mehr als vierstündigen ProKinder- und Jugendchors phänome- von gezupften und gestrichenen gramm mit Tänzen der Funkengarden, Büttenreden, Sketchen und Parnal zu Ende ging, präsentiert dieses Tönen ermöglicht ein Klangfarben- odien herrschte prächtige Karnevalsstimmung in der festlich Mal das „Duo Casals“ mit Felicitas spektrum, das in der Kammermusik geschmückten Schützenhalle. Wie bereits in den Vorjahren wird auch Stephan am Cello und Wolfgang seinesgleichen sucht. Freuen Sie diese Karnevalssitzung noch einmal aufgeführt, und zwar am Samstag, Lehmann an der Gitarre eine Musik sich auf ein wunderbares Zusam- den 4. Februar, Beginn ebenfalls um 19.11 Uhr. Lesen Sie den gesammit Seele, eine Musik, die Tiefe be- menspiel von ausdrucksvollen Kan- ten Bericht auf www.brilon-totallokal.de. Foto: privat

Das 112. Kerzenkonzert mit Duo Casals

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DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Fahrt der KFD-Winterberg nach Naumburg Winterberg. Die Teilnehmerinnen zu überweisen. der KFD-Fahrt nach Naumburg werDie Kosten belaufen sich auf 210 den gebeten, die Reisekosten im Zeitraum vom 6. bis 19. Februar auf Euro im Doppelzimmer und 255 das Konto: 76323, BLZ: 416 517 70 Euro im Einzelzimmer. bei der Sparkasse Hochsauerland Gäste zahlen 25 Euro mehr.

Jugendkarneval in Niedersfeld Niedersfeld. „Wir strahlen auch ohne Atomkraft“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Jugendkarneval in Niedersfeld welcher am Samstag, den 4. Februar, in der Schützenhalle stattfindet. Auch in diesem Jahr hat die Jugend des Dorfes zahlreiche Sketche,

Tänze und weitere Darbietungen einstudiert. Während und nach dem knackigen Programm spielt die Show- und Tanzband „Amadeus“ aus Brilon. Der Einlass ist um 19.01 Uhr. Die Jugendlichen freuen sich über viele Besucher ab 16 Jahren.

Diekmann kritisiert Beschluss des Briloner Bauausschusses

1000 Euro für Hallenberger Schützenhalle Hallenberg. (kg) 1898 wurde die Hallenberger Schützenhalle erbaut und ist seither Anlaufpunkt beim traditionellen Schützenfest am zweiten Wochenende im Juli. So angenehm die Temperaturen in der Halle auch im Hochsommer sind, so frostig ist es hier jedoch im Winter. Das machte die Nutzung in den Wintermonaten daher unmöglich. Von Oktober bis Mai war die schmucke Halle ungenutzt. Diese Tatsache gehört seit Ende vergangenen Jahres der Geschichte an. Dank der Installation einer Heizanlage, ist die Nutzung nun das ganze Jahr über möglich. Dies mache nun auch die vielen Renovierungsarbeiten in der Halle aber auch im Außenbereich lohnenswerter, erklärte Schützenmajor Rüdiger Eppner am vergangenen Samstag. Denn hier konnte er Besuch der erfreuli-

Ost hatte sich angekündigt, um die mit 1000 Euro festgesetzte Klimabonus-Förderprämie für die Umstellung der Heizungsanlage auf Erdgas zu überbringen. Die Anschaffung der beiden mobilen Gasbrennwertgeräten wurde von der RWE Vertrieb AG im Rahmen des RWE Klimabonus-Förderprogramm mit 1000 Euro gefördert. Mit der Umstellung von einem anderen Energieträger auf Erdgas kann man in den Genuss dieser Prämie kommen. Die genaue Höhe richtet sich dabei nach der Anzahl (V. li.) Major Rüdiger Eppner, Frank Sun- der Wohneinheiten, und reicht von 400 bis zu 1000 Euro. Major der von der RWE und Leonard Schäfer. Text und Foto: Kerstin Glade Rüdiger Eppner und Schützenhauptmann Leonard Schäfer chen Art erwarten. Frank Sunder von konnten den Betrag in Empfang nehder RWE Vertriebs AG der Region men.

Halbzeit beim Elmerborg Junior-Wintercup 2012 Wintercup als „respect-Turnier“ vom WFLV ausgewählt

(V. li.) Bauausschussvorsitzende Karin Bange, CDU-Fraktionsvorsitzender Eberhard Fisch und Ratsmitglied Wolfgang Diekmann. Foto: privat Brilon. Kritik am einstimmigen Beschluss des Bauausschusses zum möglichen Baugebiet „Am Kahlen Hohl“ in Petersborn hat in der letzten Ratssitzung 2011 das örtliche CDU-Ratsmitglied Wolfgang Diekmann geübt. Der Bauausschuss hatte in seiner November-Sitzung eine neue Variante auf den Weg gebracht die vorsieht, das Planungsgebiet zu verkleinern und die seit über 20 Jahren für dieses Baugebiet kämpfenden Anlieger und Grundstückseigentümer in diesem Plan nicht zu berücksichtigen. Das Baugebiet zu verkleinern ist aufgrund der demografischen Veränderungen nachvollziehbar, aber die Anlieger bei diesen Plänen nicht zu berücksichtigen ist völlig unverständlich. Diekmann forderte die Verwaltung auf, eine neue, mit den Bürgern abgestimmte Planung im Bauausschuss kurzfristig vorzulegen. Bedauerlich sei allerdings, dass

durch diese Entscheidung im Bauausschuss dieses wichtige Projekt zeitlich verzögert würde. Um kurzfristig Bauplätze auszuweisen schlug das CDU-Ratsmitglied ein Gebiet in Petersborn Richtung „Wasserbehälter“ vor, das voll erschlossen und kurzfristig realisierbar sein müsste. Er bedauerte, dass konkret zwei junge Familien, die jahrelang auf Bauplätze in Petersborn gehofft hatten, Eigentum in Brilon gekauft haben und in 2012 wegziehen würden. Bei einem Besichtigungstermin in Petersborn hat Diekmann der Bauausschuss-Vorsitzenden Karin Bange und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Eberhard Fisch die einzelnen Standorte für mögliche Bebauung vorgestellt. Die CDURatsfraktion wird dieses kurzfristig im Bauausschuss zum Thema machen und konkret einen Vorschlag machen.

Wir gratulieren gratulieren Wir Wir gratulieren Markus Hensel, Auf dem Kamp 5, in Willingen zur bestandene Prüfung zum Staatlich geprüften Betriebswirt. Karl-Heinz Nierfeld, Maschinenbaumeister, Oststraße 20, Brilon zum Goldenen Meisterjubiläum. Günter Platte, Aue 57 in Hallenberg zum Goldenen Meisterbrief im Maurerhandwerk. Kostenlose Nennung von Jubilaren: Geben Sie uns Ihren Geburtstag (ab 80 Jahre), Ehejubiläum (ab Goldenen Hochzeit) oder Betriebsjubiläen bzw. bestandene Prüfungen rechtzeitig bekannt – die Veröffentlichung im Briloner Anzeiger erfolgt kostenlos in der aktuellen Ausgabe. Bitte wenden Sie sich an den BRILONER ANZEIGER, Südstraße 9, Brilon, Tel. (0 29 61) 97 76-24, Fax 97 76-30.

Altenbüren. „Spannende Turniere!“, „Hochklassige Partien!“, „Fairer Umgang aller Beteiligten!“ – so lautet das Fazit der Jugendabteilung nach dem ersten Teil des Elmerborg JuniorWintercups am 29. Januar, bei dem die C-, D- und G-Jugend ihre Sieger ausspielten. Mit dem TSV Bigge-Olsberg bei den C- und D-Jugendlichen und dem Landrat Dr. Karl Schneider besuchte das Turnier. TuS Antfeld bei den Bambinis konnten sich dieses Jahr rat Dr. Karl Schneider und stattete Mannschaften aus dem Stadtgebiet dem Turnier am Sonntag einen BeOlsberg in die Siegerliste eintragen. such ab. Dabei freute sich die JuDer Elmerborg-Junior-Wintercup gendabteilung des TuS Elmerborg wurde darüber hinaus vom Westdeut- Altenbüren über die mitgebrachte fischen Fussball- und Leichtathletikver- nanzielle Unterstützung seitens des band als „respect-Turnier“ Landrates. ausgewählt, da der Grundgedanke „Aufgrund dieser Unterstützung und der Fairness gegenüber allen Beteilig- des Engagements der vielen weiteren ten genau in das Konzept der Kam- Sponsoren können wir den über 400 pagne des WFLV passt. Kindern und Jugendlichen ein solch Diesen fairen Umgang zwischen hochwertiges, absolut faires Turnier Sportlern, Betreuern, Zuschauern und anbieten“ äußerte sich der erste VorSchiedsrichtern würdigte auch Land- sitzende des TuS Elmerborg Altenbü-

Foto: privat ren, Volker Dietrich zufrieden. Wer sich über die „respect-Aktion“ des WFLV informieren möchte, kann dies am 5. Februar in der Briloner Vierfachturnhalle beim 2. Teil des Wintercups tun oder im Internet nachlesen: www.wflv.de Natürlich besteht dann nochmals die Möglichkeit den Nachwuchs kicken zu sehen. 20 Mannschaften der E- und F-Jugend treten in der Vierfachturnhalle in Brilon vor den Ball. Los geht s schon nach dem Frühstück um 9.30 Uhr.

Neunzehn neue Lebensretter für den Notfall Brilon. Am 22. Januar bestanden alle 19 DRKTeilnehmer die Prüfung zum Sanitäter. Fünf Wochenenden opferten die Mitglieder der Rotkreuzgemeinschaften Medebach, Brilon, Olsberg und Marsberg um an der 60-stündigen Ausbildung teilzunehmen. Der Lehrgang fand unter der Leitung von Andreas Blauth, aus dem kooperierenden Kreisverband Arnsberg, in den Räumen der Kreisge- Die neuen Lebensretter mit ihren Ausbildern. schäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes in Brilon statt. bach stellten Verletzte dar und sorgAm 22. hieß es dann, das Erlernte ten so für realitätsbezogene Übunwährend der theoretischen und gen. Hundebiss, Sturz aus der praktischen Prüfung unter Beweis zu Hüpfburg, Glassplitter in der Hand, stellen. Alle Teilnehmer hatten sich Unterkühlung, Motorradunfall und vieles mehr bis hin zum Herzinfarkt im Team gut vorzubereiten. Für optimale Prüfungsvorausset- wurden den neuen Sanitätern als zungen sorgt nicht nur ihr Ausbil- Aufgaben gestellt. Dank der hervorragenden Vorbedungsleiter Andreas, sondern auch die Notfalldarsteller der „Screaming reitung durch die Ausbilder haben Rescuers“ aus Medebach. Einige alle neunzehn Teilnehmer ihre PrüKinder des Jugendrotkreuz Mede- fung mit gut und sehr gut absolviert.

Foto: DRK Das DRK Brilon kann somit auf weitere neunzehn Helfer für Einsätze bei Sanitätsdiensten und für den Ernstfall im Katastrophenschutz bauen. Ein besonderer Dank geht an alle Teilnehmer, an die Ausbilder und besonders an die Kinder und Notfalldarsteller. Gleich im Anschluss werden einige der Teilnehmer die nächste Ausbildungsstufe, die Vorbereitungen zum Rettungshelfer belegen.


DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

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Zukunftsfähige Arbeitswelt im neuen Haus Offizielle Einweihung des neuen Finanzamt-Gebäudes am Almerfeldweg Brilon. (ab) Als „klares Signal für den Erhalt des Finanzamts Brilon in dieser Stadt“ wertete Oberfinanzpräsident Hans-Georg Grigat die langfristige Anmietung des neuen Verwaltungsgebäudes, das am 27. Januar offiziell seiner finanzbehördlichen Bestimmung übergeben wurde. Er versuchte auch ein Signal zu geben hinsichtlich der Priorität der Festgäste, in dem er zuerst die 128 Beschäftigten und die elf Auszubildenden sehr herzlich begrüßte. „Denn das ist heute Ihre Veranstaltung und wir sind zusammengekommen, um Ihr Finanzamt einzuweihen und Ihnen den Schlüssel durch Herrn Mormann, den Geschäftsführer der IWZ Immobilien GmbH & Co. KG, nun auch offiziell zu übergeben“. Die Angesprochenen verfolgten ein Stockwerk tiefer auf einem großen Monitor, was die hochkarätigen Repräsentanten aus der Finanzverwaltung und Politik über sie zu sagen bzw. anzuhören hatten. Durch glückliche Fügung und großen Einsatz aller Beteiligten, sei es gelungen, die desolate Unterbringung des Finanzamtes Brilon in vier Gebäuden am Steinweg und der Oberen Mauer wesentlich zu verbessern und zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen, lobte Grigat und richtete seinen Dank an den Vorsteher des Finanzamtes, Regierungsdirektor Martin Kaufmann, der beharrlich auf eine Änderung gepocht und die Oberfinanzdirektion und das Ministerium mit seinen Ar-

Schlüsselübergabe im neuen Gebäude des Finanzamtes (v.li.): OFD-Präsident Hans-Georg Grigat, Amtsvorsteher Martin Kaufmann, Besitzer und Investor Wilhelm Mormann, Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans und Bürgermeister Franz Schrewe. Text und Foto: Barbara Aulich gumenten überzeugt hätte. Der Finanzminister NRW, Dr. Norbert Walter-Borjans, der zuvor gefolgt vom Tross der Honoratioren, (darunter auch weitere Vertreter aus Düsseldorf und Münster sowie Bürgermeister Franz Schrewe) einige Amtsstuben besucht hatte, betonte, dass die Finanzverwaltung sich nicht nur äußerlich, sondern auch in der Art, wie sie den Menschen begegne, geändert habe. Man empfinde sich als Dienstleister, brauche ja auch das Geld. Die Nutzung einer soliden bestehenden Immobilie, „von einem dynamischen Unternehmer aufgepeppt“ wertete er als „Superkonstruktion“. Über eine Million

Euro würden im Jahr für Neubauten ausgegeben, man solle mehr über die Nutzung alter Gebäude nachdenken. (Zur Information: Es gab ein dreistöckiges Bestandsgebäude – das alte Dickel Gebäude –, das unter Beachtung der Vorschriften zur Barrierefreiheit durch Umbau auf die neuen Bedürfnisse zugeschnitten und dann mit einem Erweiterungsbau versehen wurde.) „Die Türen haben Fenster“, der Minister wertete das als Zeichen der Transparenz. Und die Wände im zweiten Stock hatten großformatige, farbenfrohe Bilder, die Klaus Stratmann, einem Steuerprüfer der Behörde gemalt hat.

Mirko Leber gewinnt Deutschlandpokal in Schonach Winterberg. Erneut konnten die Skiklubathleten am Wochenende ihre gute Form bei nationalen und internationalen Wettkämpfen unter Beweis stellen. Allen voran, Mirko Leber, Jugend 17. Beim Deutschlandpokal der Kombinierer in Schonach/Schwarzwald lief es bereits beim Einzelwettkampf am Samstag gut. Nach einem guten Sprung konnte er sich im Lauf auf den zweiten Platz vorkämpfen. Johannes Wahle, Jugend 17, wurde Zwölfter. Bei den Herren konnte Philipp Steinhausen mit der zweit besten Laufzeit den sechsten Platz belegen. Beim Sprintwettkampf am Sonntag musste wegen schlechten Wetterbedingungen der Pocketsprung herangezogen werden. Damit konnte Mirko als Zweiter in die Loipe gehen. Er ließ nichts mehr anbrennen und siegte mit 25 Sekunden Vorsprung. Johannes Wahle kam auf Platz 13. Philipp Steinhausen auf den fünften Platz. In der Gesamtwertung der Deutschlandpokalserie liegt Mirko nun auf dem zweiten Platz. Mirko Leber, Johannes Wahle und auch Marius Berkenkopf werden Mitte Februar bei den Deutschen Nordischen Jugendmeisterschaften vor heimischer Kulisse ihre Form zeigen. Diese Wettbewerbe werden in Winterberg auf der St. Georg

Nullrunden, Streckung des Dienstalters, die Erhöhung der Arbeitszeit sowie die Absenkung des Weihnachts- und Streichung des Urlaubsgeldes. „Das ist bitter, sehr bitter für uns. Die Geduld und Leidensfähigkeit ist an den Grenzen.“ Vorsteher Martin Kaufmann ging in einer humorvollen Ansprache auf die vielen Unzulänglichkeiten am Steinweg ein, die man nun getauscht habe mit kurzen Wegen, Barrierefreiheit, einem einladenden Empfangsbereich und einer funktionierenden EDV. Die Mitarbeiter brächten eine exzellente Leistung und hätten den Einzug verdient. Eine erhebliche Mehrarbeit bei verringertem Personal räumte er ein, sah sie jedoch durch das neue Arbeitsumfeld als etwas entschädigt an. Bürgermeister Franz Schrewe, selbst langjähriger Finanzbeamter bis zu seiner Wahl, gratulierte Wilhelm Mormann als Besitzer zu dem „solventen Mieter“. Der wiederum bekannt, dass er das Finanzamt jetzt mit ganz anderen Augen sähe. Das Zuständigkeitsgebiet des Finanzamts Brilon umfasst 15.413 Unternehmen, davon 266 Großbetriebe, 1.148 Mittelbetriebe, 1.800 Klein- und 12.199 Kleinstbetriebe in den Stadtgebieten Marsberg, Brilon, Olsberg, Winterberg, Hallenberg und Medebach mit rd. 88.200 Einwohnern. Das Finanzamt verbuchte mit 310,4 Millionen Euro 13.9 % mehr Einnahmen als 2010.

Abteilungsversammlung und Budenzauber beim TuS Medebach Medebach. Am Samstag, den 4. Februar, lädt die Fußballabteilung des TuS Medebach um 19.30 Uhr zu ihrer Generalversammlung ins Sportheim ein.

Gespielt wird hier im gleichen Modus. Die teilnehmenden Mannschaften haben sich bereits am 15. Januar in einem Qualifikationsturnier durchgesetzt. Somit verspricht der Sonntag spannenden Fußball Am Tag darauf, Sonntag, den 5. auf gutem Niveau. Februar, ist der TuS Ausrichter der Endrunden zur Hallen-KreismeisterEine gut gefüllte Halle würde schaften für C- und A-Junioren. dabei für ein angemessenes Umfeld Ab 10.00 Uhr spielen die C-Junio- sorgen. Die Juniorenspieler hoffen ren Stadtmeister des Fußballkreises auf zahlreiche Unterstützung durch Brilon in zwei Vierer-Gruppen um Zuschauer und faire Spiele. Mirko Leber vom Skiklub Winterberg gewinnt den Deutschlandpokal der den Kreistitel. Um 14 Uhr beginnt Für das leibliche Wohl ist bestens Kombinierer in Schonach. Foto: privat das Turnier der A-Jugendlichen. gesorgt. Schanze und im Bremberg-Stadion ausgetragen. David Winkler ebenfalls vom SK Winterberg konnte beim Continentalcup (COC) der Spezialspringer in Bischofshofen/AUT erneut seine gute Form beweisen. Mit zwei gleichmäßig guten Sprüngen auf jeweils 127,5 m belegte er den neunten Platz und war erneut bester Deutscher. Eine Woche vorher konnte er im Japanischen Sapporo den achten Platz belegen. Der Bundespolizist hat in dieser Saison bereits mehrfach Top Ten Plätze belegt und ist auf dem Sprung in den erweiterten A-Kader.

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Agathafeier der Löschgruppe Liesen Brilon. Die Löschgruppe Liesen beginnt ihre Agathafeier am Sonntag, den 5. Februar, um 11.30 Uhr mit dem Hochamt in der Pfarrkirche. Der gemütliche Teil er Feier findet

„Eine gute Räumlichkeit allein tut es nicht“, Hans Werner Bartmann, langjähriger Personalratsvorsitzender, nutzte begleitet vom häufigen Zwischenbeifall von „unten“ die Gelegenheit, mal die Kehrseite der Medaille zu skizzieren. Nicht nur der Umzug sei eine sehr große Belastung gewesen, akuter Personalmangel führe zu immer stärkeren Anforderungen an die Mitarbeiter, und die zuvor erwähnte Bürgerfreundlichkeit passe nicht zur Reduzierung des Service im Bürgerbüro. „Kleine Unzulänglichkeiten“ z. B. fehlende Toiletten auf jeder Etage, zahlreiche Zweierbüros, längere Wege zur Arbeit, man könne in der Pause nicht mehr mal eben in die Stadt, mangelnde Windbeständigkeit der Beschattung, wichen in der sehr engagierten Rede Bartmanns einer heftigen Kritik an den Strukturen des Arbeitsfeldes insbesondere des Frustes durch die ITTechnik, die keine Erleichterung für die Mitarbeiter sei. Würde am Wochenende ein neues Programm ins Netz gestellt, seien die empörten Anrufe wegen Nichtfunktionierens am Montag schon vorprogrammiert. Die Bearbeiter könnten nichts machen, was natürlich die Kundschaft nicht einschätzen könne. Man habe „kastrierte Computer, alles liefe nur über den Server in Düsseldorf. Die Pflege und Kompatibilität der Software läge im Argen. Die Folge: Psychische Belastungen und Gesundheitsprobleme. Hinzu kämen

anschließend im „Landhaus Kappen“ statt. Es stehen Beförderungen an. Alle Kameraden der aktiven Wehr, die Ehrenabteilung und die Jugendfeuerwehr sind eingeladen.

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DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Zirkus Brilonia begeisterte das Narrenvolk Kernstadt startet in die fünfte Jahreszeit/ Schützenmajor Beule macht den Thomas Gottschalk

„Der Zauber von Camelot“ in diesem Jahr in der Marienschule

der Manege gelassen wurden. Auch die „Crazy Sixties“ aus Scharfenberg begeisterten durch aufwendige Kostüme und einen tollen Tanz das Narrenvolk. Laut wurde es im Zirkuszelt bei dem Auftritt der „Xtreme Drums“ aus Niedersfeld, die eindrucksvoll zeigten, was man alles mit handelsüblichen Trommeln anstellen kann.

Hans-Werner Beule als Thomas Gottschalk im Zirkus Brilonia. Text und Foto: Jan Hilkenbach Brilon. (jh) Hunderte Narren strömten am Samstagabend zur Galavorstellung des Zirkus Brilonia in das größte Zirkuszelt der Stadt. Marianische Sodalität und St. Hubertus Schützen hatten sich für die 30. gemeinsame Karnevalssitzung etwas ganz besonderes einfallen lassen: Unter dem Motto „Zirkus Brilonia“ versprach das Festkomitee eine Zirkusvorstellung der Extraklasse. Über 100 Aktive füllten dieses Versprechen mit Leben und zündeten ein Feuerwerk der guten Laune, das schnell auf das bunt kostümierte Narrenvolk übergriff. Pünktlich um 19.31 Uhr zog Zirkusdirektor Herbert Herrig zusammen mit der Zirkuskapelle, der Big Band des Blasorchesters Brilon, in die Manege ein und begrüßte die Jecken aus nah und fern. In der Bütt hielt Manfred Ledebur als Till Eulenspiegel den Brilonern den Spiegel vor. Mit Blick auf die Schnade freute sich Eulenspiegel, dass mit Ralf Martini derzeit ein

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Tierarzt Schützenkönig ist. Dieser könne wenigstens die Pferde beruhigen, nachdem sie Bürgermeister Schrewe und Major Beule abgeworfen haben. Der karnevalistische Sprücheklopfer Franz-Josef Sommer hingegen machte sich Gedanken über sein Junggesellendasein und kam letztlich zu dem Schluss: „Warum in die Ferne streifen, wenn die Mädels doch in Brilon reifen.“ Natürlich durfte auch eine Tierdressur im Zirkusprogramm nicht fehlen. Das amtierende Schützenkönigspaar Ralf Martini und Melanie Kögeler ritt standesgemäß auf einer etwas altersschwachen Version des Schnadeesels Huberta in die Manege und präsentierte eine beeindruckende Pferdedressur. Als Pferde hatten sich einige Schützen zur Verfügung gestellt, die auch vor dem Feuerreifen nicht zurückschreckten. Akrobatische Höchstleistungen zeigten die hauseigene Funkengarde und das Showballett, die natürlich nicht ohne Zugabe aus

Brilon. (mpl) Am vergangenen Sonntag fand im Bistro „Genuss“ in Brilon der diesjährige Neujahrsempfang der Behinderten-InteressenVertretung Brilon, kurz BIV-Brilon, statt. Neben den Vorstandsmitgliedern Ralf und Martin Gersthagen sowie Anne Schreckenberg waren unter anderem Bürgermeister Franz Schrewe, Stadtverbandsvorsitzender Wolfgang Diekmann und zahlreiche Gäste erschienen, um das neue Jahr zu begrüßen. Nach einem Sektempfang fand der erste Vorsitzende Ralf Gersthagen in einer kurzweiligen Rede die passenden Worte und appelierte noch einmal an die Barrierefreiheit, die in Zukunft noch weiter ausgebaut werden muss. Gegliedert in die drei Bereiche „Rückblick-Einblick-Ausblick“ wurde ein kleiner Überblick über die Geschichte, die Arbeit und die Aufgaben der BIV-Brilon geschaffen. Der Verein, der im November diesen Jahres sein zehnjähriges Bestehen feiert, umfasst 18 aktive Mitglieder sowie weitere 14 Mitglieder in seinen Arbeitsgruppen. Seit Jahren zeigt die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung auf hohem Niveau Wirkung, so dass beispielsweise bei der Gestaltung von Überquerungen im Straßenbau in den mittlerweile unaufgefordert vorgelegten Plänen die taktilen Felder in ihrer notwendigen Art berücksichtigt sind. Aber auch auf politischer Ebene hat sich seit den Anfängen des Vereins vieles getan. Im Dezember 2010 stellte die SPD-Fraktion im Briloner Stadtrat den Antrag auf Umsetzung

Die Stimmung auf den Rängen des Zirkuszelts stieg mit jedem Beitrag, sodass die Narren bereit waren für den Höhepunkt des Abends: Eine Neuauflage von „Wetten dass“, allerdings auf Sauerländer Art. Statt auf einer teuren Designercouch, mussten die Gäste auf Strohballen Platz nehmen. Statt Gummibärchen, gab es Sauerländer Mettendchen. Schützenmajor Hans-Werner Beule machte als Thomas Gottschalk eine gute Figur und auch seine Assistentin Michelle Hunziker, gespielt von Vorstandsmitglied Reinhard Schreckenberg, glänzte durch ihre Ausstrahlung. Mitgebracht hatte das Traumpaar eine Saalwette, bei dem es nicht weniger als um einen ganzen Abend Freibier ging. Fünf Urgesteine des Briloner Karnevals sollten auf der Bühne erscheinen und noch einmal in die Bütt steigen. Letztlich fanden sich mit Leni Nierfeld, Franz-Josef Becker (Luis), Johannes Becker (Krollmann), Michael Herrmann und Michael Schmitz fünf Büttenredner aus der 30-jährigen Geschichte der Briloner Karnevalssitzung, die natürlich auch eine Kostprobe ihres Könnens gaben. Zum großen Finale kamen alle Aktiven in die Manege und ließen sich vom Narrenvolk ausgiebig feiern.

Die Theater-AG der Marienschule in Brilon. Text und Foto: Annika Schröder Brilon. (as) „Der Zauberer von Camelot“ – ein Musical von Lutz Hübner und Marc Schubring – wird in diesem Jahr von den Schülerinnen und Schülern der Marienschule präsentiert. Bereits jetzt sind die vielen Aktiven am Proben, damit bei der Premiere am Mittwoch, den 25. April alles glatt läuft. So auch am vergangenen Samstag. Schon am Morgen standen die vielen Jungen und Mädchen in ihren Kostümen in der Schule bereit, um Texte und Auftritte zu üben. An dem Stück, in dem es um einen Jungen geht, der Zauberer werden möchte und in eine Reise in die Vergangenheit gerät, sind insgesamt ca. 150 Mitwirkende aus der Musical AG, dem Unterstufenchor und verschiedenen Tanzgrup-

Der Kartenvorverkauf beginnt im März im Sekretariat der Marienschule Brilon. Der Preis liegt bei 6 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Schüler.

Agathafeier der Löschgruppe Züschen Züschen. Die Agathafeier der Löschgruppe Züschen beginnt am 5. Februar um 10 Uhr mit der hl. Messe zu Ehren der Schutzpatro-

Neujahrsempfang der BIV-Brilon

Bürgermeister Franz Schrewe freut sich über die gute Zusammenarbeit. Text und Foto: Matthias Plenkers der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung für Brilon und seine Dörfer. Dieses gab erfreulicher Weise parteiübergreifenden Konsens. Da bei vielen Mitgliedern im Verein mittlerweile die Leistungsgrenze erreicht ist, gab es im vergangenen Jahr eine aktive Mitgliederwerbung, die nach anfänglichen Schwierigkeiten Mitte letzten Jahres ins Rollen kam. Auf der Ortsvorsteherdienstbesprechung regte Bürgermeister Franz Schrewe an, für jeden Ortsteil eine Kontaktperson für die BIV zu benennen. Im Januar diesen Jahres kam der Bescheid, dass der Ortsteil Scharfenberg nun eine Kontaktperson für den Verein benannt hat. Anhand einiger Beispiele im Briloner Innenstadtraum verdeutlichte Ralf Gersthagen nochmals, dass

pen beteiligt. Ebenso die Techniker der Klasse neun sowie die Kunstund Kostüm-AG’s der Jahrgangsstufen neun und zehn. Die Gesamtleitung liegt in den Händen von Wichtrud Farke, Gaby Rochell, Katharina Frewer und Christoph Menke. Was dem Jungen in der Zeit des Mittelalters alles passiert, können Sie nicht nur am 25. April erleben. Weitere Vorführungen finden am 26. April sowie am 2. und 4. Mai statt. Beginn ist an allen vier Terminen um 19.30 Uhr.

eine Barrierefreiheit für die Menschen mit Behinderungen noch immer nicht gänzlich geschaffen sei. „Es betrifft ja nicht nur Menschen mit Gehbehinderungen, auch Mütter

nin. Im Anschluss daran folgt die Generalversammlung für alle aktiven Mitglieder sowie der Jugendfeuerwehr.

mit Kinderwagen sowie ältere Leute sind davon betroffen“, fügte Gersthagen an. Je konsequenter man im Baubereich mit dem Thema Barrierefreiheit heute umgeht, desto günstiger wird diese morgen. Nach den Worten Gersthagens widmete sich Bürgermeister Franz Schrewe mit einigen Sätzen an die Gäste. Auch er betonte, dass die Zusammenarbeit mit der BIV immer gut verlaufen ist und die BIV der Stadtverwaltung in der Vergangenheut bei einigen Dingen und Vorhaben die Augen geöffnet habe, die sie bei Planung und Bau nicht bedacht haben. Am 14. März findet im Kasino der Sparkasse Brilon eine Podiumsdiskussion zum Thema „Inklusion in Brilon“ statt. Die SPD-Brilon hat hierzu unter anderem den Behindertenbeauftragten der Landesregierung, Norbert Killewald, gewinnen können.


DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Kolpingsfamilie Hesborn lädt ein Hesborn. Am Montag, den 6. Februar, wird von 15.30 bis 17.30 Uhr das Bild- und Filmmaterial der im vergangenen Herbst durchgeführten Kolpings-Fahrt nach Münster vorgeführt. Diese Fahrt stand unter dem Motto „Auf den Spuren der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff“. Schwerpunkte der Fahrt waren die Führung durch das Schloss Hülshoff, das Geburtshaus der Dichterin und ein Besuch des Altstadtkerns von Münster. Das Bildmaterial hat Josef Omlin aus Medebach erstellt und wird es den Anwesenden präsentieren. Zusätzlich werden Berichte und Beiträge von weiteren Teilnehmern der Fahrt vorgetragen. Zu dieser Veranstaltung sind alle

Interessierten und besonders die Teilnehmer der Fahrt eingeladen. Als diesjährige Tagesfahrt mit kirchen- und kulturgeschichtlichem Hintergrund ist für Samstag, den 16. Juni, eine Busreise nach St. Goar am Rhein geplant. Die derzeit vorgesehenen Programmpunkte sind die Besichtigungen der Stiftskirche mit dem Grab des hl. Goar (seit der Reformation ist dies eine evangelische Kirche), der katholischen Kirche aus dem 19. Jh. und der imposanten Burgruine Rheinfels in St. Goar. Diese Burg ist ein kulturhistorisches Beispiel für die mittelrheinische Burggeschichte. Einzelheiten zu dieser Fahrt werden im Laufe des Frühjahrs bekanntgegeben.

Oldtimerclub Medebach fährt nach Wolfsburg und Berlin Medebach. Der Oldtimerclub Medebach fährt in diesem Jahr zur Autostadt nach Wolfsburg und informiert sich über 125 Jahre Automobilgeschichte. Die Fahrt geht weiter nach Berlin geplant, hier rundet eine Übernachtung im 4**** Hotel den ersten Tag ab. Am zweiten Tag, dem Rückreisetag, wird die „Story of Berlin“ in einer ca. dreistündigen Besichtigungstour

erkundet. Anschließend wird die Rückreise angetreten. Wie in den letzten Jahren wird auf der Rückreise eine ca. eineinhalbstündige Pause eingerichtet. Die Fahrt findet vom 16. bis 17. März statt. Der Kostenbeitrag beträgt 130 Euro. Interessenten (auch Nichtmitglieder) können sich bei Andreas Ricken, Tel. 02982 1241, anmelden.

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Die freie Wahl der PIN Winterberg. Ab dem 1. Februar können die Kunden der Volksbank Bigge-Lenne ihre persönliche Geheimzahl (PIN) zu ihrer Bankkarte frei wählen und jederzeit am Geldautomaten ihrer Bank ändern. Die Geheimzahl hat weiterhin vier Stellen und kann beliebig oft geändert werden. Dies wird sowohl für die genossenschaftliche girocard (umgangssprachlich „ec-Karte“) als auch für genossenschaftliche Kreditkarten gelten. Kunden, deren girocard mindestens bis 2013 gültig ist, können ab Februar sofort das neue Verfahren nutzen. Alle anderen Karten werden mit der Neuausstattung diese Funktion bieten. „Unsere Mitglieder und Kunden erwarten flexible und einfache Lösungen, und das auch beim Thema Sicherheit,“ betont Marketingleiter Frank Segref. Die EC-Karte ist für die meisten Deutschen die wichtigste Karte im Portemonnaie.

Sicherheit der Karte Und sie ist eine sigesteigert“, bringt es chere Alternative zum Produktspezialist Bargeld. Noch vor 20 Michael Kurzeja auf Jahren war die ecden Punkt. Denn der PIN meist die einzige Kunde kann nun PIN für den Bankkunselbst eine beliebig den. „Heute hat ein schwierige PIN eindurchschnittlicher stellen. Nutzer mindestens Die immer wieder vier verschiedene neu auf den Markt Passwörter oder Gedrängenden alternatiheimzahlen im Kopf“, weiß Frank Segref Marketingleiter der Volks- ven Zahlungssysteme aus Marktstudien zu bank Bigge-Lenne Frank machen es erforderberichten. Die genos- Segref. Foto: privat lich, die bestehenden ausgereiften Systeme senschaftliche FinanzGruppe hat dieses Problem immer wieder an den Marktanfordeerkannt und macht deswegen als rungen zu messen und zeitgemäß erste Bankengruppe nun auch die anzupassen. Segref: „Wir gehen PIN für den Benutzer änderbar. Seit davon aus, dass diejenigen ZahHerbst letzten Jahres können die lungsverfahren am Markt die OberKunden der Volksbank Bigge-Lenne hand gewinnen, die optimale bereits die EC-Karte mit ihrem Lieb- Bedienerfreundlichkeit mit höchster lingsmotiv bestellen. „Mit der selbst- Sicherheit und offener Kundeninforwählbaren PIN wird nun noch die mation verbinden.“

„Extraportion“ des „Lebensmittels Nr. 1“ für drei Gewinner Olsberg. Die Möglichkeit für Kunden der Hochsauerlandwasser GmbH (HSW), bei der jährlichen Zählerstandserfassung ihre Daten einfach und kostengünstig über das Internet zu übermitteln, wird immer beliebter: 6152 Kunden haben im

Dezember ihren Zählerstand online an das heimische Kommunalunternehmen übertragen. Drei von ihnen können sich jetzt über eine „Extraportion“ des „Lebensmittels Nr. 1“ freuen. Denn unter allen Zählerstandser-

fassungen via Internet hat die HSW 20 Kubikmeter Freiwasser verlost. Aus dem Verbreitungsgebiet des BRILONER ANZEIGER erhält Günther Neumann aus Olsberg auf der Verbrauchsabrechnung den Gewinn direkt gutgeschrieben.


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Hallenberg. (kg) Gebührend empfingen die Hallenberger ihren Olympiahelden von Innsbruck am Montag, den 23. Januar, auf dem Hallenberger Marktplatz. Auf einen großen Bühne sorgte die Stadtkapelle Concordia Hallenberg unter der Leitung von Matthias Menzel für gute Stimmung während die Hallenberger der Ankunft von Medaillengewinner Christian Paffe entgegenfieberten. Mit viel Applaus und Jubelrufen wurde der 17-Jährige auf seinem

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Gebührender Empfang für Hallenberger Olympiasieger Christian Paffe Weg durch die Menge gefeiert, bevor er auf der Bühne von Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge empfangen wurde. Dieser betonte: „Am dritten Tag der ersten deutschen Jugend Winterspiele in Innsbruck wurde Sportgeschichte geschrieben. Mit zweimal Laufbestzeit dominierte Christian Paffe den ersten Wettkampf mit deutscher Beteiligung. Zwei Tage später kam noch eine Silbermedaille in der Mannschaft hinzu. Diese Medaillen sind der größte Erfolg in der Geschichte des Bob- und Rodelclubs Hallenberg. In den gut 55 Jahren seines Bestehens hat sich der BRC einen Namen in der Sportwelt gemacht. Viele internationale Wettbewerbe wurden perfekt organisiert und immer wieder ist es dem BRC gelungen, junge Talente hervorzubringen,

Online-Anmeldung und Beratung am Berufskolleg Olsberg Olsberg. Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2012/2013 einen Bildungsgang am Berufskolleg Olsberg des Hochsauerlandkreises besuchen möchten, können sich in der Zeit vom 1. bis zum 29. Februar über das Internet unter www.berufskolleg-olsberg.de und den Menüpunkten Anmeldung/Online-Anmeldung an der Schule anmelden. Nach Eingabe der Daten und Ausdruck eines Anmeldeformulars ist dieses unterschrieben mit

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den dort genannten Unterlagen umgehend nach Erhalt des Halbjahreszeugnisses dem Berufskolleg zu zusenden. Darüber hinaus geben Beratungslehrer sachkundige Informationen zu den verschiedenen Bildungsgängen. Diese Schullaufbahnberatungen finden an allen Wochenenden im Februar, jeweils freitags von 15 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr im Berufskolleg statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Gebührend empfangen wurde in Hallenberg der Olympiasieger Christian Paffe. Text und Foto: Kerstin Glade z. B. Tobias Viertel der 1993 Junioren Weltmeister mit der Mannschaft wurde, Anna Tielke die Vizeweltmeisterin bei den Junioren 1999 oder Stefanie Kappen, die mehrfache deutsche Meisterin geworden ist. „Lieber Christian, um im Sport so weit zu kommen, wie Du es in deinen jungen Jahren schon geschafft hast, muss sicherlich zuerst Talent vor-

handen sein, das allerdings allein reicht nicht aus. Man muss trainieren, muss sich quälen und auf vieles verzichten. Ich freue mich das du durchgehalten hast und diese Olympiamedaillen sind der Lohn für viele Mühen, aber auch ein Ansporn für viele Jugendliche, egal in welcher Sportart, denn Du hast bewiesen, dass sich die ganze Arbeit gelohnt

hat! Olympiasieger, das ist ein Erfolg für die Sport-Geschichtsbücher, ein Erfolg für die Ewigkeit.“ Mit lautem Rasseln der großen Osternachtsrassel feierten seine BRC Kollegen ihren „Goldjungen“. Viele Fackeln hielten die Menschen in die Höhe und auch ein Feuerwerk erstrahlte ihm zu Ehren am Himmel über dem Marktplatz. Ein überaus herzlicher Empfang, den die Hallenberger für ihren aktuell berühmteten Sohn der Stadt bereiteten. Auch der WDR war angereist um per LiveSchaltung die Stimmung auf dem Hallenberger Marktplatz einzufangen und ein Interview mit dem Olympiasieger zu führen, der sich überaus symphatisch und typisch sauerländisch gelassen, gab. In die Gratulanten reihten sich auch der stellvertretende Landrat Rudolf Heinemann, Trainer Steffen Wöller und der erste Vorsitzende des BRC Hallenberg Hans Jürgen Köhne, ein.

Arbeitsgemeinschaft der Betreuungsvereine und Betreuungsstelle HSK informieren Altkreis. Mobile Soziale Dienste sind ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Häuslichkeit für Senioren, aber auch für Menschen mit Behinderungen. Die vielfältigen Leistungen der Verbände unterstützen hierbei das Grundziel „ambulant vor stationär“, das gleichermaßen für beide Personengruppen gilt. Die Mobilen Sozialen Dienste zeichnen sich durch regelmäßigen Kontakt zu den jeweiligen Kunden

aus und beraten diese frühzeitig zielgerichtet bei sich abzeichnender Pflegebedürftigkeit, Demenz oder anderen Einschränkungen. Zielsetzung ist dabei immer ein möglichst langer Verbleib in der eigenen Häuslichkeit. Eine stationäre Unterbringung sollte wo immer möglich vermieden werden. Folgende Vorträge über die Arbeit der Mobilen Sozialen Dienste sind vorgesehen:

Donnerstag, den 2. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr, Hallenberg, Seniorenzentrum St. Josef, Aue 2; Referent: Caritas. Montag, den 6. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr, Medebach, St. Mauritius Altenheim, Prozessionsweg 7; Referentin: Frau Pretzsch, Lebenshilfe Brilon. Donnerstag, den 22. März, von 19 bis 20.30 Uhr, Brilon, AWO Betreutes Wohnen, Altenbürener Str. 22, Referentin: Frau Busch, AWO.

Lieser Karnevalisten starten in die neue Session Liesen. Für die diesjährige Karnevalssession beginnt nun die heiße Endphase. Mit dem traditionellen Karnevalsausruf „Liesen Helau“ wird Sitzungspräsident Norbert Brieden am Samstag, den 4. Februar, um 19.31 Uhr die große Kappensitzung in der karnevalistisch geschmückten Schützenhalle eröffnen. Es wird ein facettenreiches und stimmungsvolles Programm aus Tanz, Show, Sketchen und Parodien in der geheizten Halle geboten. Nach dem farbenprächtigen Einmarsch des Elferrates und der Tanzgarden proklamiert der Hallenberger Bürgermeister Michael Kronauge das mittlerweile 16. Dreigestirn im Lieser Karneval. Nach der Antrittsrede des Prinzen sorgt die Verleihung des höchsten Lieser Karnevalsorden „Wider den tierischen Ernst“ für Spannung. Dieser wird nur an langjährig verdiente Karnevalisten des LCV vergeben. Im Anschluss daran beginnt das farbenprächtige und witzige Showprogramm mit Tänzen der Karnevalsgarden, Büttenreden und Sketchen der Lieser Karnevalisten. Vormerken sollten sich alle Karnevalisten die weiteren Termine im Lieser Karneval. Da wäre der Senio-

Das diesjährige Dreigestirn mit Elferrat. renkarneval am Sonntag, den 12. Februar, um 15 Uhr. Zu ihrem Recht kommen am 16. Februar, um 15 Uhr die Kinder im Lieser Karneval, führen sie doch ihr eigen zusammengestelltes Showprogramm den Zuschauern vor. Im Anschluss findet dann für die Erwachsenen eine Karnevalsparty statt. Ein weiterer Höhepunkt ist am Samstag, den 18. Februar, um 14.11 Uhr der große Karnevalsumzug, der sich ab der Schützenhalle durch den Ort schlängelt. Nach diesem Highlight findet eine große Karnevalsparty aller Zugteilnehmer und närrischen

Foto: privat

Besucher in der Schützenhalle statt. Den Abschluss der Session bildet am Dienstag, den 21. Februar, ab 17 Uhr das beliebte Schlachteessen in der Schützenhalle. Um Mitternacht wird dann der „Hoppeditz“ zur wohlverdienten Ruhe gebettet und die anstrengende Karnevalssession offiziell beendet. Die Teilnehmer des diesjährigen Umzuges, Fußgruppen und Wagen (je eine Person dieser Gruppe und der Fahrer) treffen sich am Montag, den 6. Februar, um 19 Uhr in der Schützenhalle. Weitere Informationen bei KarlHeinz Dollberg, Tel. 02984 908070.

Ohne Gewalt – Grenzen ziehen Brilon. Drei Vormittage lang ließ sich das Team des St.-ElisabethHauses des Caritasverbandes Brilon in Sachen Selbstbehauptung und Gewaltprävention schulen. Ziel war neben deeskalierender Kommunikation auch der Blick auf das Erkennen und Bewerten brenzliger Situationen. Mit angemessener Mimik und

Gestik sollte dem Gegenüber Grenzen aufgezeigt werden. Als letzte Konsequenz zeigte Übungsleiter Oliver Milhoff den eifrigen Mitarbeitern des Wohnhauses für Menschen mit Behinderung, wie sie sich mit einfachen Mitteln und ohne Kraftaufwand aus Konfliktsituationen befreien können. „Auch hier wurde auf die Ver-

hältnismäßigkeit der Reaktion zum Angriff geachtet. Die Stimme ist ein wichtiges Instrument!“, schildert Einrichtungsleiterin Stefanie Becker. Alle Teilnehmer waren von den WingTsun-Techniken und kurzweiligen Rollenspielen begeistert, stärken diese doch nebenbei noch den Teamgeist.


DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

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Brunskappels markantestes Gebäude erwacht aus dem Dornröschenschlaf Neuer Eigentümer möchte Schloss Wildenberg in historischen Zustand zurückversetzen Bruskappel. Genau 27 Jahre, einen Monat und zwei Tage lang gehörte es dem Ruhrverband. Jetzt hat das Schloss Wildenberg einen neuen Eigentümer. Ein Privatinvestor aus dem Münsterland hat das markante Gebäude in der Ortsmitte Brunskappels gekauft. Er hat ehrgeizige Pläne und einen sportlichen Zeitplan: Als Familienresidenz möchte er das Schloss Wildenberg in den historischen Zustand zurückversetzen. Bereits Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Zunächst ist das Gebäude selbst an der Reihe. Die Parkanlage kann warten. Schon ein erster Blick in den Flur hinter der Eingangstür lässt ahnen, wie viel Arbeit hier anfallen wird. In den vergangenen knapp sieben Jahren stand das Schloss leer. „Das tut keinem Gebäude gut“, sagt Jenna Prahl vom Lippstädter Architekturbüro dLx. Sie wird die Arbeiten leiten. Doch im Gegensatz zu den Augen des Laien sieht die Fachfrau ein Gebäude in einem sehr guten

Immer wieder ein Blickfang: Zwischen alten Fachwerkhäusern prägt das Schloss Wildenberg wesentlich das Ortsbild Brunskappels. Foto: privat Zustand: „Die Bausubstanz ist gut. Es gibt keine größeren Schäden, vor allem keine Nässe.“ Das Ziel „Fertigstellung bis Weihnachten“ ist trotzdem ambitioniert. Deshalb werden die ersten Handwerker noch diesen Monat anrücken. Dass sie behutsam vorgehen, darauf hat Jenna Prahl ein wachsames Auge. Der neue Schlossherr möchte das Gebäude soweit wie möglich in

den ursprünglichen Zustand zurückversetzen, in dem es 1906 erbaut wurde. „Das bedeutet unter anderem, dass wir, wo eben möglich, die alten Oberflächen wiederherstellen. Zum Beispiel an Böden, Wänden, Treppen, Türen oder Fensterbänken“, erläutert Jenna Prahl. So manchen Schatz hat sie bereits entdeckt. So etwa in mehreren Räumen einen Terrazzo-Fußboden aus

Oldtimerfreunde planen Bau einer Ausstellungshalle an der Weife Hallenberg. (kg) Bald kann es losgehen, bereits in diesem Frühjahr wollen die Oldtimerfreunde Hallenberg die Ärmel hochkrempeln, um in Eigenleistung eine Ausstellungshalle für historische Maschinen und Geräte zu bauen. Die Baugenehmigung wurde bereits erteilt und nun stehen die Vereinsmitglieder rund um den ersten Vorsitzenden Hermann Mause in den Startlöchern um den ca. 300 qm umfassenden Bau in Fachwerkbauweise in Angriff zu nehmen. Auch einen Aufenthaltsraum soll das Vereinsgebäude enthalten und somit eine feste Anlaufstelle sein, um die Gemeinschaft im Verein zu stärken. In der Ausstellungshalle sind außerdem wechselnde Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen geplant, bei denen der Öffentlichkeit die original getreu aufgearbeiteten Traktoren, Fahrzeuge und Maschinen präsentiert werden sollen. Seit sieben Jahren besteht der Verein und seither wurde in jedem Jahr ein Themenwochenende rund um den Erhalt von technischem Kulturgut organisiert.

In einem festlichen Hochamt hat Pastor Frank Unterhalt in Scharfenberg sechs Mädchen und zwei Jungen in die Messdienerschar aufgenommen. Nach der Predigt, welche die Freude dieses Dienstes besonders herausstellte, wurden die acht Kinder zunächst namentlich aufgerufen. Die folgenden Bereitschaftsfragen beantworteten sie jeweils gemeinsam: „Ja, wir wollen es!“ Der sich anschließende Erhalt der Ministrantenplakette und der Segen über die neuen Messdiener bildeten den Höhepunkt des feierlichen Aufnahmegeschehens, das in das Gebet des Credo zusammen mit der Gemeinde mündete. Pastor Unterhalt äußerte den Wunsch, die Feier der Eucharistie am Sonntag möge ihnen zur unverzichtbaren Quelle werden. Foto: privat

geschliffenen Natursteinen aus Italien, der neu heute rund 300 Euro pro Quadratmeter kostet. Oder gut erhaltene Eiche unter einer weiß lackierten Vertäfelung in der Halle, dem zwei Etagen hohen, zentralen Raum des Schlosses. Oder an einer Toilettentür einen Messingtürbeschlag mit einem Knebelschloss. Da gerät die Architektin ins Schwärmen: „So etwas wird heute überhaupt nicht mehr hergestellt.“ Bei den Recherchen zur Historie des Schlosses half ihr Brunskappels Ortsheimatpfleger Günter Körner. Er stellte Jenna Prahl eine Vielzahl alter Fotos und Dokumente zur Verfügung. Aus ihnen wird ersichtlich, dass sich die Geschichte des Hauses Wildenberg bis ins Jahr 1295 zurückverfolgen lässt. Der neue Schlossherr, der im Dezember den Kaufvertrag mit dem Ruhrverband unterschrieben hat, möchte seinen Namen nicht in die Öffentlichkeit tragen. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Auch was die

Instandsetzung kosten wird, wird nicht öffentlich gemacht. Im November 1984 zahlte der Ruhrverband, damals noch Ruhrtalsperrenverein, dem letzten Privateigentümer des Schlosses, Ernst-Georg SchaeferWildenberg, 1.250.000 D-Mark für das Gebäude und den Park. Der Verkauf war eine regelrechte Nachtund-Nebel-Aktion, nach der Schaefer-Wildenberg Brunskappel verließ. Brunskappels Ortsvorsteher Klaus-Peter Körner freut sich, dass das Schloss nach 27 Jahren wieder in privaten Händen ist. Der neue Eigentümer hat sich ihm schon persönlich vorgestellt. „Gerade als kleines Dorf, das mit einer sinkenden Einwohnerzahl zu kämpfen hat, freuen wir uns auf die Neubürger“, sagt Körner. „Und vielleicht hat der Verkauf eines so prominenten Gebäudes ja eine Sogwirkung und zieht weitere Interessenten nach Brunskappel.“ Auch die könnten im Ort fündig werden: Weitere sechs Häuser des Ruhrverbands stehen derzeit leer und sollen verkauft werden.

Einladung zum elften Kunst- und Handwerkermarkt in Hesborn Hesborn. Nachdem 2011 pausiert wurde, findet in diesem Jahr zum elften Mal der Kunst- und Handwerkermarkt in der Schützenhalle Hesborn statt. Den interessierten Besucher erwarten neben Holzarbeiten, Handarbeiten, Kurten, Lam-

pen und Kerzen auch Floristik sowie Dekorationsartikel. Und natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein. Los geht es am Sonntag, den 11. März, ab 11 Uhr in der Schützenhalle Hesborn. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Kneipp-Karneval Brilon. Die Veranstaltung des Kneipp-Karnevals findet am Freitag, den 17. Februar, um 19.11 Uhr im Haus am Kurpark (SoVD) statt. Die Die Oldtimerfreunde Hallenberg haben viel vor im neuen Jahr – Das Bau- Karten können am Mittwoch, den vorhaben einer Ausstellungshalle wird in Angriff genommen. Text und Foto: Kerstin Glade Der Verein ist inzwischen auf 110 Mitglieder aller Altersgruppen gewachsen. Um auch bei den Kindern und Jugendlichen die Liebe zur alten Technik zu wecken und das Miteinander im Verein zu stärken sind Workshops rund um alte Handwerkstechniken am neuen Vereinsgebäude geplant. Nun heißt es also Ärmel hochkrempeln für die Hallenberger Oldtimerfreunde. Da das

1. und 8. Februar, von 10 bis 12 im Haus des Gastes (Gartenstr.) oder an der Abendkasse erworben werden (Einlass ab 18 Uhr). Mitglieder zahlen 10 Euro, Nicht-Mitglieder 12 Euro.

Bauvorhaben zu 100 % in Eigenleistung verwirklicht werden soll, sind helfende Hände und auch Spenden herzlich willkommen. Interessenten, Gönner und Sponsoren können sich bei Hermann Mause und HermannJosef Glade melden. Bereits im Herbst soll die neue Ausstellungshalle während eines Tages der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse der Verbundschule Medebach-Hallenberg besuchten den Rennrodel-Weltcup in Winterberg. Für den kostenlosen Eintritt hatte der Bob- und Rodelclub Hallenberg gesorgt. Begeistert beobachteten die Schüler die rasanten Fahrten der weltbesten Rodlerinnen und Rodler und waren erstaunt, welche Geschwindigkeiten mit dem Rodel erreicht werden. Aufregend war aber auch der hautnahe Kontakt mit den Athleten, die den Schülern fleißig und bereitwillig Autogramme gaben und für Erinnerungsfotos bereit standen. Besonders umringt waren natürlich die deutschen Rodler, insbesondere der Weltmeister und Olympiasieger Felix Loch. Aber auch Gespräche mit russischen, kanadischen und amerikanischen Sportlern fanden statt. Nach etwa zwei Stunden verließen dann 140 glückliche Schülerinnen und Schüler die Wettkampfstätte. Foto: privat


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Nr. 4 – 1. Februar 2012

Neujahrsempfang der ehemaligen Soldaten

Bürgermeister Franz Schrewe sprach als Ehrengast zu den ehemaligen Soldaten. Foto: privat Thülen. Die Kameradschaft ehemaliger Soldaten Thülen-Radlinghausen richtete den diesjährigen Neujahrsempfang des Bezirksverbandes Paderborn-Büren und Umgebung aus. Im Gasthof „Zur Post“ in Thülen erschienen auch die geladenen Ehrengäste Bürgermeister Franz Schrewe, Ratsmitglied Eberhard Fisch, Ortsvorsteher Karl-Heinz

Theus, Dechant Michael Kleineidam, Abordnungen der Thülener Vereine sowie die Vertreter aus dem Raum Paderborn-Büren und Kameraden aus über 20 Mitgliedsvereinen des Bezirksverbandes. Bürgermeister Schrewe erinnerte in seinen Ausführungen an die Leistungen der Thülener Soldatenkameradschaft der letzten Jahre und die von

ihr geknüpften guten grenzüberschreitenden Beziehungen in den Paderborner Raum. Auch seien die Soldaten der Bundeswehr immer ein Garant für den lang andauernden Frieden gewesen. „Ich bin mir nicht sicher, dass der Entschluss klug und richtig war, die Wehrpflicht abzuschaffen. Wehrpflichtige junge Männer, die nach Ableistung ihrer Wehpflicht in ihr altes Lebensumfeld zurückkehren, sind der Garant gewesen, dass die Bundeswehr in der Gesellschaft fest verankert ist.“ Der erste Vorsitzende des Bezirksverbandes Dieter Dembeck schloss sich den guten Neujahrswünschen an und nahm anschließend die Verbandsehrungen vor. Neben anderen verdienten Kameraden der Mitgliedsvereine des Bezirksverbandes bekam Siegfried Heß für seine langjährige vorbildliche Unterstützung in der Kameradschaft den Bezirksverbandsorden der Stufe I unter großem Beifall feierlich verliehen.

Theatergruppe „CaPo“ Züschen informiert Züschen. Wer hat Lust am Theater spielen? – Am Dienstag, den 14. Februar treffen sich alle, die Spaß am Theater spielen haben, um 18.30 Uhr in Borg’s Scheune. An diesem Abend wird ein Theaterstück ausgewählt und gemeinsam die Proben besprochen. Die Theatergruppe hat sich vor drei Jahren durch den Förderverein für Kultur und Denkmalpflege Züschen

gebildet und konnte bisher mit drei erfolgreichen Aufführungen ihre Zuschauer begeistern. Wer gerne mitmachen möchte, aber an diesem Tag verhindert sein sollte, der kann sich auch telefonisch melden beim Förderverein für Kultur und Denkmalpflege Züschen, Regina Peis, Tel. 02981 3707 oder Werner Schwager, Tel. 02984 8524 oder 0173 88 59 627.

Die neu gegründete Tischtennisabteilung des TuS Petersborn-Gudenhagen veranstaltete Anfang des Jahres erstmalig ein Tischtennisturnier. Sieger bei den Jugendlichen wurde Fabian Gneckow und bei den Erwachsenen Martin Pohl. Die Tischtennisabteilung trifft sich jeden Donnerstag von 18 bis 20 Uhr in der ehemaligen Schule in Gudenhagen zu ihren Übungsabenden. Weitere Infos erteilt Jürgen Opitz, Tel. 02961 6757. Foto: privat

Echter Indianer im Kindergarten in Niedersfeld: Die Zwergen- und Mäusekinder, Eltern, Großeltern und Erzieher bekamen Besuch von einem echten Indianer. Die Kinder haben erfahren, dass zum Leben der Indianer eine intensive Beschäftigung mit der Natur gehört und noch vieles mehr. Mario Tränkler und der Indianer entführten die Kinder und Erwachsenen in eine andere Welt. Durch Geschichten, Bilderbücher, und Spiele wird den Kindern in den nächsten Wochen das Thema „Indianer“ nähergebracht. Foto: privat


DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

JU spendet 250 Euro an die Tagesgruppe Brilon

More than I can hide

Erlös der Waffelbackaktion kommt der Jugendhilfe Olsberg zugute

Ausstellung von Paula Doepfner

Brilon. Die Junge Union Brilon hat 250 Euro an die Tagesgruppe Brilon, eine Einrichtung der Jugendhilfe Olsberg, gespendet. Die JU-Mitglieder hatten zwischen den Feiertagen frische Waffeln im Hit-Markt verkauft. Der Erlös von 170 Euro wurde vom CDU-Nachwuchs gerne auf den gespendeten Betrag aufgestockt. „Uns war es wichtig, eine Jugendeinrichtung in Brilon zu unterstützen“, erklärte JU-Vorstandsmitglied Jan Hilkenbach. Hanna Lüthgen-Schütte, langjäh-

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rige Mitarbeiterin der Tagesgruppe in Brilon, nutzte den Besuch der JUVertreter, um über die Arbeit der Jugendhilfe zu informieren. Im eigenen Haus im Sandkuhlenweg in Brilon

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Medebach. Mit einem überzeugenden 9:2 Heimsieg gegen den dritten Gellinghausen hat die erste Mannschaft der Tischtennis-Abteilung des TuS Medebach erfolgreich die Tabellenspitze in der ersten Kreisklasse Arnsberg/Lippstadt verteidigt. Man hatte sich auf ein spannendes Spiel gegen den Mitfavoriten auf den Aufstieg eingestellt, ging doch das Hinspiel erst nach fast vier Stunden Spielzeit mit einem 8:8 Unentschieden zu Ende. Doch diesmal waren

Brilon. Unter dem Titel „More than Hosen BRAX/EUREX I can hide” zeigt Paula Doepfner, Einzelteile Preisträgerin des Kunstpreises Östliches Sauerland 2011, eine Auswahl ihrer Werke vom 4. Februar bis 11. März im Museum Haus Hövener in Brilon. In der Ausstellung des Kunstvereins Östliches Sauerland setzt sich die Berliner Künstlerin Paula Doepfner mit Gefühlen in ihrem Umfang von Zartheit, Liebe, Verzweiflung, Hoffnung und Wut auseinander. Dabei interessiert sie besonders die trennbar mit Utopien verknüpft sind, Gegenläufigkeit von inneren Prozes- stehen im Gegensatz zur Frustration oder Trauer über die Unrealisierbarkeit utopischer Ideen. Pullover & Paula Doepfner, die MeisterschüStrickjacken lerin von Rebecca Horn, verwendet unterschiedliche Materialien wie PaDamen & pier, Glas, Eis und Pflanzen, die in Herren ihrer Struktur Gefühle und Gedanken transportieren. Das Spannungsverhältis zwischen Wunschvorstellung und Realem wird in der Ausstellung in enger Verbindung zur Materialität der Arbeiten reflektiert. Die Ausstellung wird gefördert von der Sparkasse Hochsauerland, den Firmen Becker Matratzen Brilon und Hoppecke Batterien und den Stadtwerken Brilon. Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, den 4. Februar um 19 Uhr im Museum Haus Hövener, sind alle Interessierten herzlich Die Werke von Paula Doepfner werden im Haus Höve- eingeladen. Die Einner gezeigt. Foto: privat führung hält Prof. Dr. Carl-Peter sen, ihre Wechselwirkung und Über- Buschkühle, Professor für Kunstpädagogik an der Universität Gielagerung. Die Ambivalenz von Gefühlsmo- ßen. Zum „Prinzip Hoffnung“ menten wird in den Arbeiten mit uto- verschenkt die Stadtbibliothek Bripischen Gedanken verbunden. Das lon literarische Zitate. Veranstalter ist der Kunstverein Hoffen und die Sehnsucht, die unÖstliches Sauerland Museum Haus Hövener. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag 11. bis 17 Uhr.

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Die Mitglieder der JU mit Hanna Lüthgen-Schütte, Jan Hilkenbach und Erzieherin Rehana Pucher. Foto: privat werden bis zu neun Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren teilstationär betreut. Die Betreuerinnen unterstützen die Kindern entsprechend ihrer Stärken und Schwächen individuell. Sie begleiten sie in schulischen Belangen und fördern ihre sozialen Kompetenzen. Auch die Eltern werden in Erziehungsfragen und bei der Alltagsbewältigung angeleitet. „Die Einrichtung leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Kindern aus schwierigen Familien-

Tischtennis-Team Medebach verteidigt erfolgreich Tabellenspitze

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die Medebacher TT-Spieler kaum zu stoppen und siegten souverän. Damit hat man einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg in die Kreisliga erst einmal auf Distanz gehalten. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Volkringhausen beträgt aber weiterhin lediglich drei Punkte, da dieser sein Heimspiel gegen Soest ebenfalls deutlich gewann. Am kommenden Wochenende steht dann die Reise zum Auswärtsspiel in Wickede an.

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verhältnissen und ist zu einem festen Anlaufpunkt in Brilon geworden“, zeigt sich Hilkenbach überzeugt von deren Arbeit. So will sich die JU auch in Zukunft verstärkt für Kinder und Jugendliche in Brilon einsetzen. Die Kinder der Tagesgruppe in Brilon kommen aus den Stadtgebieten von Brilon und Marsberg. Die Plätze werden über das Jugendamt belegt. Mit Schulen und sonstigen Förderstellen arbeitet die Jugendhilfe eng zusammen. Weitere Informationen gibt es unter www.jugendhilfe-olsberg.de.

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Prüfungstermin für den ersten Fischerei-Schein HSK. Die Fischerprüfungen für den ersten Fischereischein finden am 3. und 4. April statt. Der genaue Prüfungstermin wird den Teilnehmern mit der Zulassung zur Prüfung bekannt gegeben. Wer an der Prüfung interessiert ist, kann sich an das für seinen Wohnsitz zuständige Einwohnermeldeamt oder an die untere Fischereibehörde des Hochsauerlandkreises, Tel.

0291 94-1367, wenden. Nach dem 6. März können jedoch keine Anträge auf die Zulassung zur Fischereiprüfung mehr berücksichtigt werden. Die notwendigen Lehrgänge zur Vorbereitung werden von den örtlichen Angelsportvereinen angeboten. Weitere Informationen auch im Internet unter www.hochsauerlandkreis.de

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14 Sonderthema

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Gut versorgt

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im Alter Kurzzeitpflege planen Ein Wanderurlaub in den Bergen, Erholung an der See oder ein vielseitiger Städte-Trip: Wer zu Hause einen Angehörigen pflegt, muss vor einer Reise die Frage klären: „Wie



soll die Betreuung des Pflegebedürftigen während der Abwesenheit organisiert werden?“, so Bernd Leonhardt, Leiter eines Servicezentrums einer Krankenversicherung. „Nicht

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immer können Verwandte oder Freunde in einer solchen Situation einspringen. Was viele Betroffene nicht wissen: Die Pflegekassen bezuschussen aber auch die vorübergehende Unterbringung in einem Pflegeheim.“ Diese Betreuungsform sollte jedoch rechtzeitig organisiert werden. „Wer Reiseziel und Reisezeitraum geplant hat, sollte sich mit der zuständigen Pflegekasse in Verbindung setzen und nach einer geeigneten Einrichtung Ausschau halten“, empfiehlt Leonhardt. „Grundsätzlich gewähren die Pflegekassen für die vorübergehende Betreuung in einer stationären Pflegeeinrichtung bis zu 1.510 Euro. Die Leistung wird für maximal 28 Tage pro Kalenderjahr gezahlt.“ Hat der Pflegebedürftige darüber hinaus einen Anspruch auf zusätzliche Be-

treuungsleistungen, können mit diesen Leistungen auch die von der Kurzzeitpflege nicht gedeckten Kosten wie Unterkunft und Verpflegung bezuschusst werden. Wer auf die Hilfe durch Nachbarn, Freunde oder Verwandte zurückgreifen kann, erhält für die Pflegevertretung ebenfalls eine finan- Rechtzeitig vor einem Urlaub gilt es, die vorübergehende zielle Unterstüt- Unterbringung des pflegebedürftigen Angehörigen in zung. einem Pflegeheim zu klären. Foto: KKH-Allianz

Gedenkfeier im Seniorenzentrum Silbach Silbach. Jährlich kurz nach Weihnachten findet im Seniorenzentrum „Josef-und-Herta-Menke-Haus“ in Winterberg-Silbach ein ökumenischer Gedenkgottesdienst für die im letzten Jahr verstorbenen Bewohner statt. Dazu werden alle Angehörigen eingeladen. Dieses gemeinschaftliche Abschiednehmen ist ein Teil der Trauerarbeit und auch Trost für die Hinterbliebenen. Bei Aufnahme in das Seniorenheim erhält jeder Bewohner einen Serviertenring mit seinem Namen. Die Ringe der Verstorbenen werden als Erinnerungsstücke auf den Gedenktisch gelegt und für jeden wird eine Kerze angezündet. Die Feier wird absichtlich in die weihnachtliche Zeit gelegt. Denn nach dem Gottesdienst können sich die Angehörigen mit Mitarbeitern

Auf dem Gedenktisch erinnert ein Serviertenring mit Namen und eine Kerze an die Verstorbenen. Foto: Seniorenzentrum Silbach und Bewohnern bei einer Tasse Kaffee austauschen. Anschießend werden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen. „Das Singen vermittelt Trost und eine positive Grundstimmung“, erklärt Einrichtungsleiterin Cornelia Steinhoff. „Wir bieten diese Gedenkfeier seit zwei Jahren an und erfahren durchweg positive Resonanz darauf.“

Bürgersprechstunde des Seniorenbeirats Brilon. Jeden ersten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr können alle Bürger Wünsche und Anregungen vorbringen, die das Leben der Senioren in Brilon optimieren. Der Seniorenbeirat wird diese bearbeiten bzw. im Ausschuss für Soziales vorbringen. Den Seniorenbeirat findet man im Rathaus, Erdgeschoss, Zimmer 11 (für Behinderte ebenerdig durch die hintere Tür erreichbar). Während der Sprechstunden ist der Beirat auch unter Tel. 02961 7940 erreichbar.


Sonderthema

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im Alter Pflegende Angehörige unterstützen

Immer mehr Pflegebedürftige wohnen allein. Diese gilt es, vor Vereinsamung und Isolation zu bewahren. Foto: obx-medizindirekt Krankheitsverlauf gibt es heute „Gedächtnis-Sprechstunden“ und „Gedächtnis-Ambulanzen“, um die Wahrnehmungsfähigkeit, das Denkund Erinnerungsvermögen des Dementen zu trainieren. Es existieren auch immer mehr technische Hilfsmittel, um die Sicherheit eines Dementen in seiner eigenen Wohnung zu verbessern. Zu verhindern ist die kontinuierliche Verschlimmerung des Gesundheitszustands jedoch nicht.

Menschen mit Demenz werden nach wie vor überwiegend von ihren Angehörigen betreut. Und die müssen lernen, mit dieser zunehmend schwieriger werdenden Situation umzugehen. Denn die Erkrankung eines Familienangehörigen führt meist zu einer völligen Neuordnung des familiären Beziehungssystems: Kinder müssen den Eltern gegenüber plötzlich Elternfunktion übernehmen, mancher von Natur aus eher zurückhaltende Ehepartner wird in die Rolle des aktiven Helfers gedrängt. Aktuelle Studien gehen von einem Anteil Demenzkranker von bis zu sieben Prozent der Menschen über 65 Jahre aus. Wegen der demografischen Entwicklung und der steigenden Lebenserwartung ist mit einer deutlichen Zunahme zu rechnen. Deshalb sollte künftig ein Schwerpunkt sein, pflegebedürftige Menschen, die zunehmend allein wohnen, vor Vereinsamung und Isolation zu bewahren. Dazu ist es notwendig, ihre Selbstbestimmung zu fördern und ihre pflegenden Angehörigen zu unterstützen.

Zwei Drittel aller Deutschen haben Angst vor den finanziellen Einbußen durch eigene Pflegebedürftigkeit oder der von Verwandten - so das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag einer Versicherung. Dennoch hätten nur 18 Prozent der 1.000 Befragten bereits eine private Pflegeversicherung abgeschlossen. Aber: Etwa jeder fünfte Pflegebedürftige hat das Rentenalter noch nicht erreicht. Selten deckt die gesetzliche Pflegeversicherung alle anfallenden Kosten. Die Pflegetagegeldversicherung eines renommierten Anbieters bietet

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Verschnaufpause: Seniorenzentren des Caritasverbandes Brilon bieten Kurzzeitpflege an Brilon/Hallenberg. Das Seniorenzentrum St. Engelbert in Brilon sowie das Seniorenzentrum St. Josef in Hallenberg bieten ab sofort Kurzzeitpflegeplätze an. Unter Kurzzeitpflege wird die vor-

übergehende Pflege und Betreuung einer pflegebedürftigen Person in einer vollstationären Einrichtung der Alten- oder Behindertenhilfe verstanden. Die Pflegekasse oder der Sozialhilfeträger übernimmt die Kosten für die Kurzzeitpflege bis zu 28 Tage im Kalenderjahr und bis zu einem Höchstbetrag von 1.510,- €. Die Kurzzeitpflege ermöglicht pflegenden Angehörigen eine zeitliche begrenzte Entlastung oder bereitet einen pflegebedürftigen Menschen nach dem Klinikaufenthalt auf die Rückkehr in den eigenen Haushalt vor. Die Kurzzeitpflege beinhaltet die Grund- und Behandlungspflege sowie die soziale Betreuung. Die so-

genannten Hotelkosten (Unterkunftund Verpflegungsleistungen) werden von der Pflegekasse nicht übernommen. Gerne stehen Ihnen die Einrichtungsleitungen beratend zur Verfügung: Seniorenzentrum St. Engelbert Annette Thamm Hohlweg 8 59929 Brilon Tel: 02961 96570

in allen Pflegestufen und sogar bei Demenz regelmäßige Zahlungen in zuvor vereinbarter Höhe. Der Versicherungsschutz beinhaltet eine hohe Einmalzahlung und Beitragsbefreiung im Pflegefall. 40 pflegende Angehörige berichten, was es für sie und ihre Familien bedeutet, die Pflege eines Familienmitglieds zu übernehmen. Sie beschreiben ihre positiven Erfahrungen, aber auch Ängste sowie die Konfrontation mit Schmerzen, Krankheit und Tod. ISBN 9783935964807

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Die Menschen leben heutzutage länger. Das bedeutet aber auch, dass immer mehr Menschen unter altersbedingten Krankheiten leiden. Krankheiten, die früher bei einer kürzeren Lebenserwartung kaum zum Tragen kamen. Ein Beispiel dafür: Demenz. Demenz bezeichnet den Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit, vor allem den Rückgang der Gedächtnisleistung und des Denkvermögens. Betroffene haben Schwierigkeiten, neue gedankliche Inhalte aufzunehmen. Sie verlieren ihre Orientierungsfähigkeit, räumlich wie zeitlich. Im späteren Stadium lassen dann Sprach- und Rechenvermögen nach. Einfache Alltagsaktivitäten wie Waschen, Kochen und Einkaufen werden für die Betroffenen zu unlösbaren Aufgaben. Manche der Erkrankten werden aggressiv und enthemmt, depressiv oder in ihrer Stimmung unkalkulierbar sprunghaft. Es gibt unterschiedliche Formen und Ursachen einer Demenz, wobei die häufigste Demenz-Form „Alzheimer“ ist. Neben Versuchen medikamentöser Einflussnahme auf den

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16 DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Staatlich geprüfte Betriebswirtinnen und Betriebswirte verabschiedet Brilon. Am Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung in Brilon wurden nach ihrem nebenberuflichen Studium die frisch gebackenen Betriebswirtinnen und Betriebswirte entlassen. Schulleiter Franz-Josef Killing übergab den Examinierten in einer Feierstunde im Beisein von Fachlehrerinnen und Fachlehrern sowie geladenen Gästen die Zeugnisse und attestierte den Absolventen neben ihren fachlichen Qualifikationen vor allem auch ihr organisatorisches Geschick, diese Die entlassenen Schülerinnen und Schüler mit ihrern Lehrern. Weiterbildung neben Beruf und FaFoto: Berufskolleg milie zu bewältigen. Klassenlehrer Friedhelm Dahl würdigte insbeson- Karriere weiter voranbringen werde. venten mit Schulleitung und Lehrern Nach der Zeugnisübergabe stellten dem Fotografen. Auf eine erfolgreidere die Belastbarkeit der Betriebswirte, die sie in ihrer berufliche sich die Absolventinnen und Absol- che Zeit können zurück blicken:

Sandra Bange, Maro Deimel, Katja Dollberg, Marita Frese, Tanja Helmetag, Birgitt Hester, Anna Höing, Sabrina Rasche und Adalbert Szmajduch. Das Berufskolleg Brilon wird zum neuen Schuljahr ab August einen neuen Kurs einrichten. Dynamische und ehrgeizige junge kaufmännische Angestellte, die mitten im Berufsleben stehen, sind eingeladen, sich dieser Herausforderung zu stellen. Zu den Anmeldemodalitäten dieser staatlich geförderten Weiterbildung findet man unter www.berufskollegbrilon.de nähere Informationen. Telefonische Auskünfte gibt es direkt beim Berufskolleg, Tel. 02961 97520.

SPD Ortsverein Bigge-Olsberg hat neuen Vorsitzenden Bigge-Olsberg. Nach über 16 Jahren im Vorstand, davon 14 Jahre als stellvertretender Vorsitzender, wurde der 47-jährige Sparkassenfachwirt Peter Rosenfeld auf der Jahreshauptversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Rosenfeld steht nun dem mitgliederstärksten Ortsverein im Stadtverband Olsberg vor. Seit 1994 ist er politisch im Rat der Seit 1966 trifft sich „Die fröhliche Runde“ aus Scharfenberg Stadt Olsberg aktiv, war von 2005 monatlich beim Landhotel Schnier. Zur Karnevalszeit vor 46 Jahren wurde bis 2009 stellvertretender Fraktionsder Club in der Gaststätte Schützenkrug gegründet. Foto: privat vorsitzender und ist seit 2009 zweiter stellvertretender Bürgermeister. Im Kuratorium des Erikaneums ist er stellvertretendes Mitglied. Bei der Kommunalwahl 2009 gewann er erstmals das Direktmandat in sei-

Als Vorsitzender nem Wahlkreis Gierswünscht sich Peter kopp. Als Delegierter Rosenfeld, dass nicht vertritt er die SPD auf nur Mitglieder wieder Unterbezirksparteitaverstärktes Interesse gen, Lands- und Bunam politischen Gestaldesparteitagen. ten zeigen. Auch wenn Der vierfache Familider finanzielle Rahmen envater ist bei den „Akeng gesteckt ist und tiven Karnevalisten im die Vorgehensweisen Heimat- und Förderverim Bund und Land ein Gierskopp e.V.“ für manchmal an der die Finanzen zuständig und eröffnet seit Jahren Der neue Vorsitzende Basis nur Kopfschütteln verursachen - bei die große Prunksitzung Peter Rosenfeld. mit der ersten BüttenFoto: privat allem Handel muss der Mensch im Vorderrede. Im neu gegründeten Förderverein Schützenhalle grund stehen. Das gilt heute mehr Olsberg e.V. übt er das Amt des denn je - und da ist jeder eingeladen, mitzumachen. Schriftführers aus.

Celina Virnich sprintet beim Langlauf-Schülercup als Dritte aufs Podest

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Manfred Jungmann, Leiter FirmenCenter Süd der Sparkasse Hochsauerland, in den Ruhestand verabschiedet. Manfred Jungmann, geboren in Braunshausen, begann 1969 seine berufliche Laufbahn bei der Amtssparkasse zu Hallenberg mit der Ausbildung zum Bankkaufmann. Seine ersten Berufserfahrungen sammelte Jungmann als Kundenberater in der Kreditabteilung. 1977 absolvierte er den Sparkassen-Fachlehrgang und besaß somit alle Voraussetzungen für weitere Karriereschritte. Im Anschluss leitete er gleich die Kreditabteilung in Medebach bis er dann im Oktober 1986 als Marktbereichsleiter in der Filiale Winterberg tätig war. Seit 1. Mai 2002 fungierte er als Leiter Firmenkunden für den Südkreis des Geschäftsgebiets der Sparkasse Hochsauerland. Als neuer Firmenkundenbetreuer folgt Christoph Sauerwald, der zuletzt als Privatkundenberater eingesetzt war. Foto: privat

Willingen. Toller Erfolg für Celina Virnich vom Ski-Club Willingen. Beim Langlauf-Schülercup des Deutschen Skiverbandes (DSV) belegte die Schülerin in der Altersklasse S14w den glänzenden dritten Platz im Sprint über 0,6 Kilometer und schaffte damit den Gewinn der Bronzemedaille und den Sprung aufs Siegertreppchen. Die junge Skilangläuferin überquerte im Feld der besten deutschen Nachwuchsathletinnen ihrer Altersklasse hinter der überragenden Jenny Buhl vom SC Fischen und Melanie Kain vom SV Stützengrün als Drittplatzierte die Ziellinie. Im Prolog zuvor hatte Celina Virnich in 2:20,95 Minuten hinter Buhl (2:15:57 Minuten) sogar auf

Rang zwei gelegen. Ihre Vereinskameradin Vanessa Bangert (2:34,26 Minuten) belegte in diesem SprintWettkampf Rang 29. Am zweiten Tag der Meisterschaften ging es für die Schülerinnen 14 in der sächsichen Wintersporthochburg über fünf Kilometer in freier Technik. Erneut war Jenny Buhl in der Siegerzeit von 13:44,0 Minuten eine Klasse für sich. Celina Virnich kämpfte nach einer Erkältung mit gesundheitlichen Problemen, so dass es am Ende nach einem Top Ten-Platz bei der Zwischenzeit mit einem Rückstand von gut eineinhalb Minuten noch zum 18. Platz reichte. Vanessa Bangert kam in dem Klassefeld auf Position 42 ein.

Unter den insgesamt 195 Skilangläuferinnen und Skilangläufern, die in Klingenthal in die Rennen gingen, waren 13 Starter des Hessischen Skiverbandes (HSV). Der Podestplatz von Celina Virnich war aus Sicht des Landesverbandes das erfolgreichste Resultat. Der Skilanglauf beim Ski-Club Willingen feiert damit einen großen Erfolg, denn einen Podestplatz beim DSV-Schülercup hatte es schon viele Jahre nicht mehr gegeben. Dank dem großen Talent Celina Virnich hat sich das jetzt schlagartig geändert. Die nächsten Rennen stehen für die jungen Skilangläufer am Wochenende 18./19. Februar auf dem Programm.

Selbstverteidigung für Schulanfänger im Kindergarten St. Agatha. Marcus Traut war eine Woche im Kindergarten und hat den Schulanfängern theoretisches und praktisches Wissen über Selbstverteidigung vermittelt. Schreien, treten, weglaufen! Niedersfelder und Hildfelder Kinder lernten Selbstverteidigung und wie man eine Person richtig beschreibt. Die sechsjährigen schlugen nacheinander gegen einen gepolsterten Handschuh und riefen laut: „Hau ab“! Sie lernten Tricks, wie sie sich losreißen können, wenn sie festgehalten werden. Es wurden auch Schocktechniken geübt. Die Kinder hatten sehr viel Spaß bei den Übungen und würden so einen Kurs gern wiederholen. Foto: privat


DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten Bankenehe ist perfekt

Auch in Zukunft vertraute Ansprechpartner Die insgesamt mehr als 70.000 Kunden der Bank dürften bislang kaum Auswirkungen des Zusammenschlusses gespürt haben. „Das ist auch gut so“, sagen übereinstimmend die Vorstandsmitglieder und fügen hinzu: „Alle Filialen und die vertrauten Ansprechpartner vor Ort werden weiterhin das Gesicht der Bank in der Region prägen“. Die Verschmelzung der Banken erhöht die Kreditkapazitäten und soll noch mehr Kundennähe und -zufriedenheit bringen. Außerdem entstehen Synergien. Zum Beispiel können Spezialisten für neue Geschäftsfelder wie das Themenfeld „Erneuerbare Energien“ eingesetzt und die Kunden künftig noch besser beraten werden. Als regional verankerte Bank trage die Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten eine hohe Verantwortung: „Der Kundennutzen hat oberste Priorität. Den steigenden Bedürfnissen der Kunden und den verschärften recht-

lichen Rahmenbedingungen kann auf Dauer nur mit größeren Unternehmenseinheiten Rechnung getragen werden.“ Und auch die Mitarbeiter/innen sind auf dem besten Wege, ein neues Wir-Gefühl zu entwickeln: Auf einem gemeinsamen Neujahrsempfang in der Schützenhalle BrilonMadfeld kamen Volksbanker aus Delbrück und Olsberg, Brilon und Büren, Geseke und Winterberg, Salzkotten und Bad Wünnenberg am Wochenende einander näher. Gut 320 Mitarbeiter und Ehemalige waren bei der Kennenlern-Veranstal-

tung mit von der Partie. „Eine tolle Quote und ein verheißungsvolles Signal für die Zukunft“, befand Vorstandsmitglied Heinz Sonntag, der die Mitarbeiter/innen mit einer kurzen Ansprache offiziell im Team der neuen Bank willkommen hieß. Was die wirtschaftliche Seite der Verschmelzung anbelangt, sind die beiden ehemals eigenständigen Institute gestärkt in ihre gemeinsame Zukunft gestartet. „2011 war ein gutes Jahr für unsere Volksbank“, heißt es von Seiten der beiden Briloner Vorstände Josef Brücher und Karl-Udo Lütteken. „Wir sind mit der positiven Einlagen- und Kreditentwicklung rundum zufrieden“, kommentieren Karl-Heinz Hemsing und Heinz Sonntag das letzte Geschäftsjahr ihrer Bank. Ihr Hauptaugenmerk legen die vier Vorstände indessen auf die addierten Zahlen, mit denen sie am 1. Januar an den Start gegangen sind. Die Bilanzsumme als wichtige Messgröße für den Geschäftsumfang eines Kreditinstituts hat danach zum

Karnevalsparty in Elleringhausen Elleringhausen. Die Elleringhauser Karnevals- und Kulturgemeinschaft (EKG) hat jetzt das Geheimnis um das Motto für die Große Karnevalsparty am 11. Februar gelüftet: „Viele Orte sind verpöhnt, nur einer wird extrem verwöhnt. Der EKG gründet darum einen eigenen Staat – Elleringhausen wir bald autark!“ Die Vorbereitungen der zahlreichen Aktiven laufen seit Wochen. Auch in diesem Jahr sind natürlich „Spätstarter“ und auswärtige Gäste herzlich willkommen.

Wer in Elleringhausen noch in die Bütt steigen, einen Sketch aufführen, ein Liedchen singen, eine Melodie spielen oder einen Tanz aufführen möchte, möge sich an die Vorstandsmitglieder wenden, insbesondere Sigrid Schmidt, Tel. 02962 9720-0 und Jörg Stralka, Tel. 0175 4945332. Das Einräumen findet in diesem Jahr bereits am Mittwochabend ab 18 Uhr und die Generalprobe am Donnerstagabend ab 19 Uhr statt.

Jahresrückblick 2011 erhältlich Wiemeringhausen. Der Wiemeringhauser Jahresrückblick 2011 ist ab sofort bei der Bäckerei Caspari und der Filiale der Volksbank Sauerland erhältlich. Auf über 70 Seiten gibt es einen bunten Rückblick auf

die Veranstaltungen und Aktivitäten in Wiemeringhausen vom letzten Jahr. Für 8 Euro kann das vergangene Jahr hier noch einmal in Wort und Bild erlebt werden.

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Stichtag einen Stand von 1,285 Milliarden Euro. 849 Millionen Euro (+ 4,7 Prozent) hat Büren und Salzkotten dazu beigesteuert, 436 Millionen Euro (+ 2,3 Prozent) kommen von den Brilonern. Die gemeinsamen Kundeneinlagen betragen 912 Millionen Euro – 599 Millionen Euro (+ 6,5 Prozent) Büren/Salzkotten und 312 (+ 3,2 Prozent) Brilon. Das an die private und gewerbliche Kundschaft ausgeliehene Kreditvolumen beläuft sich auf 883 Millionen Euro – 605 Millionen Euro (+ 1,9 Prozent) Büren/Salzkotten und 278 (+ 3,7 Prozent) Brilon. In den Zahlen zum Kreditgeschäft enthalten ist auch das Volumen der vermittelten Programmkredite. Bei der Beschaffung zinsgünstiger Darlehen für ihre Kunden nehmen beide Institute traditionell eine starke Stellung ein. Im Jahr 2011 vermittelten sie nicht weniger als 547 Sonderkredite mit einem Volumen von 45,6 Millionen Euro. Nutznießer waren Investoren aus dem privaten Wohnungsbau (374), der gewerblichen Wirtschaft (132) und dem Agrarbereich (41). Auch 21 Existenzgründungen (in den Zahlen des Gewerbes enthalten) haben die Volksbanken durch Vermittlung eines öffentlichen Förderdarlehns finanziell begleitet. Weitere wichtige Kennziffern des neuen Instituts: 41.276 Mitglieder (darunter 1.085 neue Teilhaber), 302 Mitarbeiter (davon 25 Azubis) und 35 Bankstellen im gesamten Geschäftsgebiet.

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Brilon. Aufbruchstimmung bei der Volksbank: Mit dem Jahreswechsel sind die bis dato eigenständigen Volksbanken in Brilon und Büren/ Salzkotten zu einem Institut verschmolzen: Der neuen Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten. Rein formal erfolgt die Fusion zwar erst im Juli (nach Genehmigung der Jahresabschlüsse 2011) mit der Eintragung ins Genossenschaftsregister – und technisch wirksam wird sie mit der Zusammenlegung der Rechenwerke kurz darauf –, dennoch arbeiten beide Banken seit Jahresbeginn auf gemeinsame Rechnung.

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Freitags und Samstags: Rock, Dance & More

CDU-Stadtverbandsvorstand Brilon Brilon. Der CDU-Stadtverbandsvorstand Brilon hat am Mittwoch, den 1. Februar, um 19.30 Uhr im Hotel Rech eine Sitzung. Im Mittelpunkt der Sitzung stehen der Haushaltsentwurf der Stadt, die hohe

Verschuldungspolitik der SPD/Grünen-Landesregierung mit deren Auswirkungen auch für Brilon und die aktuellen Themen der Briloner Kommunalpolitik.

Kegeln im ADH

Brilon. Die Kegelbahn des AlfredDelp-Hauses hat noch Termine frei. Ob Jung oder Alt, ob regelmäßige Belegung oder ein einzelner Termin – alle sind herzlich willkommen. Kinder Abb.: Volksbank können hier mit ihren Freunden ihren

Geburtstag feiern (ein Erwachsener muss mit dabei sein), Klassen- oder Kursgruppen können hier einen gemeinsamen gemütlichen Nachmittag oder Abend verbringen. Info unter Tel. 02961 3056.


18 DIE Wochenzeitung

Nr. 4 – 1. Februar 2012

Olympia Gold für Lölling im Damen Skeleton Wiemeringhausen/Insbruck. Bei den ersten Olympischen JugendWinterspielen in Innsbruck/Igls fuhr die 16-jährige Skeletonie Jacquelline Lölling von der RSG Hochsauerland/Wiemeringhausen auf Platz eins und sicherte sich damit die Goldmedaille im Damen Skeleton. Nach Sandra Kiriasis (Damenbob 2006) hat die RSG Hochsauerland/Wiemeringhausen nun eine weitere Olympiasiegerin in ihren Reihen. Jacquelline Lölling.

Hopp, hopp Helau Frauenkarneval in Hoppecke

Hoppecke. Am Freitag, den 10. Februar, um 19.11 Uhr, ist es wieder soweit. Die Hoppecker Frauen feiern ihren traditionellen Karneval. Bei lustigen Sketchen, Liedern und Tänzen soll viel gelacht, gesungen und geschunkelt werden. Als Höhepunkt wird auch in diesem Jahr der Karnevalsprinz mit seiner Gefolgschaft erwartet.

Schnee aus Neuss für die Mühlenkopfschanze Willingen. Zurzeit machen die „Free Willis“ (freiwilligen Helfer) des Ski-Clubs Willingen an der Mühlenkopfschanze die Nacht zum Tag. Scheinwerfer erleuchten den Auslauf der Weltcup-Anlage taghell, damit die wichtigen Arbeiten zur Vorbereitung des Weltcup-Skispringens vom 10. bis 12. Februar über die Bühne gehen können.

Am Donnerstagabend kam der erste zwölf Meter lange Lastwagen mit einer Schneelieferung aus der Foto: privat Jever Skihalle Neuss an der Schanze an. „Wir konnten den Schnee nur mit Hilfe eines Baggers entladen, da er auf der knapp 200 Kilometer langen Fahrt aus der Wärme in die Kälte fest gefroren war“, erklärte Schanzenchef Wolfgang Schlüter den etwas holprigen Start. Björn Wäscher leistete als feinfühliger Profi auf dem Bagger ganze Arbeit, so dass die weiße Pracht am Ende doch da landete, wo sie hin soll – in den Auslauf der Mühlenkopfschanze. Dort wird der sehr trockene Schnee auseinander geschoben, damit er Feuchtigkeit

Damit Jung und Alt auf ihre Kosten kommen, haben altbekannte Karnevalisten und jugendliche Nachwuchstalente einige Überraschungen vorbereitet.

Die Schneelieferung aus Neuss ist in Willingen angekommen. Foto: Dieter Schütz aufnimmt. Später in der Nacht wurde das ganze dann laut Schlüter „deutlich einfacher“. Neun Fahrzeuge waren im Einsatz, bis Freitagmorgen gegen 11 Uhr dauert die erste erfolgreiche Transportwelle. Peter Stremme war dann mit dem neuen Pistenbully im Einsatz. Fahrer und Maschine haben perfekt harmoniert, der Steilhang wurde in einer ersten Schicht bis ganz nach oben

unter den Schanzentisch mit Schnee belegt. Samstag und Sonntag präparierten die „Free Willis“ unter Leitung von Anlaufchef Michael Groß den Anlauf. Der SC Willingen ist und bleibt also ein „kleines Familienunternehmen“, wo mit viel Herzblut angepackt wird. Das war immer so, das ist so, und das bleibt hoffentlich auch so.

Bei der diesjährige Mitgliederversammlung des BVB-Fanclubs Briloner Borussen 05, der vor kurzem sein

100. Vereinsmitglied aufnahm, wurden vier Ämter des Vorstandes und ein neuer Kassenprüfer gewählt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Matthias Plenkers, und zu seinem Vertreter Christoph Götte gewählt. Kassenwart Die Hoppecker Frauen freuen sich Niklas Stuhldreier sowie Schriftführerin Nicole darauf, viele gut gelaunte Karneva- Beel wurden einstimmig in ihren Ämtern belisten im Pfarrheim begrüßen zu stätigt. Neuer Kassenprüfer des Clubs ist Ankönnen. Einlass ist ab 18 Uhr. dreas Hillebrand. Neben einigen geplanten Aktivitäten, wie ein Sommerfest und die Teilnahme an Fußball-Turnieren, wurden StadionFahrten geplant. Für das Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Samstag, den 11. Februar gibt es noch einige Tickets. Interessenten können sich gerne bei Matthias Plenkers, Tel. 0160 1552063 oder unter brilonerborussen@gmx.de melden. Foto: privat

Trockene Kälte schafft sehr gute Wintersportbedingungen

Hervorragende Prüfungsergebnisse bei der Sparkasse Hochsauerland. Mit hervorragenden Ergebnissen (darunter drei mal die Note 1) legten acht Auszubildende der Sparkasse Hochsauerland ihre Prüfung zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann ab. Auch in diesem Jahr konnten wieder alle Auszubildenden in ein Angestelltenverhältnis übernommen werden. Eine Tatsache, die in der Kreditwirtschaft längst nicht mehr selbstverständlich ist. Sparkassendirektor Ulrich Dolle: „Dies ist ein Beweis dafür, dass die Sparkasse Hochsauerland ihre Verantwortung als Ausbildungsbetrieb für den heimischen Standort sehr ernst nimmt.“ Foto: Sparkasse

Winterberg. Der Winter ist da. Schneefall und knackig-kalte Nächte haben in der Wintersport-Arena Sauerland für einen regelrechten Aufschwung gesorgt. Seit der letzten Woche ist nun die lang erwartete Kälte da. Viele hoch gelegene Skigebiete haben das ausgenutzt und ihre Beschneiungsanlagen in Gang gesetzt. Naturschnee und Kunstschnee bilden eine dicke Schneedecke. Sehr gute Bedingungen herrschen auf den beschneiten Pisten, auf den nicht beschneiten Hängen gute bis sehr gute. Auch den nordischen Skifans kommt das Wetter gerade recht.

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Nr. 4 – 1. Februar 2012

Die Zukunft der Energie CDU-HSK informiert über die Auswirkungen der Energiewände auf den Mittelstand Olsberg. (mh) Am Montag, den 23. Januar, luden der CDU-Arbeitskreis Wirtschaft/Mittelstand und die Firma Olsberg, Hermann Everken GmbH, zu einem Vortrag über die Auswirkungen der Energiewende auf die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen ein. Ralf Kersting, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Olsberg, Dr. Volker Schulte, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung sowie Matthias Kerkhoff, Vorsitzender des Arbeitskreises der CDU, gaben den Teilnehmern einen umfassenden Einblick in den Energieverbrauch der Firma sowie in die Umsetzung der Energiepolitik in einem solchen Unternehmen. Zunächst begrüßte Ralf Kersting alle Anwesenden und erklärte, dass in einem Familienunternehmen mit über 400 Jahren Geschichte gerade das Thema Energieeffizienz wichtig sei, um auch den dauerhaften Fortbestand zu sichern. Darauf folgte ein kurzer Input von Matthias Kerkhoff über die Energiepolitik nach dem Atom-Unglück in Fokushima vor fast einem Jahr. Er erläuterte, dass zwar eine Umwandlung stattfinden muss, jedoch nicht über die Köpfe der Unternehmen hinweg, sondern dieser Wandel soll „aus dem Herzen der Industrienation kommen“, so Kerkhoff. Wir stehen noch am Anfang eines langen Weges. Anschließend gab Dr. Schulte eine kleine Führung durch den Schmelz-

(V. li.) Dr. Volker Schulte, Ralf Kersting und Matthias Kerkhoff. Foto: privat betrieb, und erklärte z. B. verschiedene Prozesse der Produktion. Außerdem betonte er, wie wichtig ein gutes Energiekonzept für solch ein Unternehmen sei. Die Firma Olsberg verbraucht in neun Minuten soviel Strom wie ein Olsberger Haushalt im ganzen Jahr. Gibt es einmal einen Stromausfall von mehr als sechs Stunden, kann das schon zu schweren Schäden an den Öfen führen, was wiederum enorme Verluste zu Folge hätte Dennoch sagte er, dass der Be-

trieb mittlerweile schon sehr energieeffizient arbeitet und dort kaum noch Einsparungen möglich sind. Er legte dar, dass Deutschland zwar einen chancenreichen Weg in der Energiepolitik geht, welcher jedoch viele Risiken birgt. Die Abgaben an den Staat werden von Jahr zu Jahr höher. Deutschland ist nach Italien das Land mit dem teuersten Strom. Konkurrenz-Länder wie z. B. Frankreich zahlen nur ungefähr die Hälfte für eine KilowattStunde. Somit sinkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen dies dürfe nicht sein. Momentan fehle es an konkreten Plänen seitens der Politik, wie man die erklärten Ziele in der Energiewirtschaft erreichen will. Die Zukunft ist sehr ungewiss. Es müssten große Summen für den Ausbau des Netzes investiert werden. Außerdem dürfe Strom aus erneuerbaren Energien nicht noch mehr Abgaben der Unternehmen bedeuten, denn das hätte immer wieder eine Senkung der Wettbewerbsfähigkeit zur Folge. Man könne nur hoffen, dass die Politiker einen Weg finden, wie man die Energiewende koordiniert und im richtigen Maße angehen könne. Zum Schluss betonte Ralf Kersting noch einmal, dass zwar eine große Hürde vor ihnen liege, man sich aber auch nicht zu viele Sorgen machen sollte, denn dass ein Wandel stattfinden muss ist klar, nur der Weg in die Zukunft muss noch bestimmt werden.

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SPD Brilon begrüßt Initiative zur Rauchmelderpflicht Brilon. Die Briloner SPD begrüßt die Initiative der rot-grünen Landesregierung eine Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern in Wohnungen und selbstgenutztem Wohneigentum einzuführen. Denn laut Statistiken fallen rund 95 % aller Brandopfer einer Rauchvergiftung zum Opfer. Auf einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „NRW stärkt ehrenamtliche Arbeit der freiwilligen Feuerwehren und der Hilfsorganisationen“ in Brilon am 10. Januar dieses Jahres hatte Thomas

Stotko (MdL, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion) auf Nachfrage eine zeitnahe gesetzliche Initiative der Landesregierung gemeinsam mit der SPD-Landtagsfraktion für eine Rauchmelderpflicht angekündigt. Schon heute bestehe per Gesetz die Pflicht zum Einbau von Rauchwarnmeldern in stationären Altenund Pflegeheimen. Selbige sind auch weiter Bestandteil der Wohnraumförderbestimmungen des Landes NRW. Eine entsprechende

Ausweitung auf alle Mietwohnungen und selbstgenutztes Wohneigentum sei ein längst überfälliger Fortschritt, welcher zum Schutz der Menschen in Nordrhein-Westfalen beitrage. Feuerwehren und Schornsteinfeger werben schon seit Jahren für eine solche Lösung. Die SPD-Landtagsfraktion hatte bereits in der vergangenen Legislaturperiode einen entsprechenden Antrag zur Rauchmelderpflicht eingebracht. Dieser scheiterte aber an den Stimmen von CDU und FDP.

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Weiter möchte die St.-HubertusSchützenbruderschaft 1417 Brilon e. V. auf folgende Veranstaltungen im Laufe dieses Jahres hinweisen: 16. Februar, Altweiberfastnachtsparty im Hubertussaal; 20. Februar, Rosenmontagsparty in der Schützenhalle; 3. März, Veranstaltung mit Kaya Yanar in der Schützenhalle; 30. April, Tanz in den Mai im Hubertussaal; 6. Mai, Schützenfest der

Menschen mit Behinderung in der Schützenhalle; 1. Juni, Jungschützenfest im Hubertussaal; 23. bis 26. Juni, Schützenfest und Schnadezug; 28. Oktober, Frühschoppenkonzert mit der Jagdhornbläsergruppe Brilon im Hubertussaal; 3. November, Patronatsfest in der Propsteikirche; 2. Dezember, Seniorennachmittag in der Schützenhalle.

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Wir wünschen schöne, fröhliche und gesprächsvolle Feste an der neuen Theke!


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Nr. 4 – 1. Februar 2012

Neuer Hauptmann bei den St. Sebastian Schützen Alme Keine Bewerbung zur Ausrichtung des Kreisschützenfestes Alme. Am Ende des Jahresrückblicks teilte Hauptmann Leo Henke den 139 anwesenden SebastianSchützen bei der Generalversammlung in der Almer Gemeindehalle seinen Entschluss mit, sich nach 25 Jahren Vorstandstätigkeit nicht erneut zur Wahl zu stellen. Auch Fähnrich Sebastian Schnobel legte sein Amt nieder. Bei den anschließenden Vorstandswahlen konnte sich Ansgar Ebers gegen Patrick Peucker als neuer Hauptmann durchsetzen. Neu in den Vorstand wurden Manuel Schmidt sowie der amtierende König Berthold Soyka gewählt. Die turnusgemäß zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder Sven Dähring, Hans-Bernd Böddeker und André Beschorner wurden ebenso wie der

Der Vorstand der St. Sebastian-Schützen mit neuen und ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern. Foto: privat erste Vorsitzende und Oberst Walter sind Bernd Kröger und Tobias Scholz einstimmig in ihren Ämtern Götte. Zahlen, Daten und Fakten wurden bestätigt. Rechnungsprüfer für 2012

Zwei Jahre ohne dich! Jeden Tag, wenn wir zum Himmel seh’n, dann denken wir an Dich. Auch wenn zwei ganze Jahre vergangen sind, vergessen werden wir Dich nicht. Du warst so lebensfroh, voller Energie – Deinen plötzlichen Tod – begreifen werden wir ihn nie! Wenn wir von Dir erzählen, dann wärmt ein Sonnenstrahl unsere Herzen und Dein Bild erwacht zum Leben, als würde es Dich noch immer geben.

Wir vermissen Dich sehr

Christoph Rymarczyk * 5. Februar 1989 † 5. Februar 2010

Mama und Papa Karina, Martin und Susanne Wir gedenken Christoph am Sonntag, dem 5. Februar 2012, um 11 Uhr in der Nikolaikirche zu Brilon.

Wo ist was los? Veranstaltungstipps Mittwoch, 1. Februar 19.30 Uhr - Treffen des Arbeitskreises „Kultur“ des Dorfgemeinschaftsvereins Wiemeringhausen im Gasthof Schöttes. 14.00 Uhr - SGV Medebach: Seniorenwanderung durch das Orketal mit Wanderführer Heinz Hast ab Marktplatz Medebach. 20.00 Uhr - Der Pfarrgemeinderat Brilon lädt alle interessierten Gemeindemitglieder zum Bibelteilen mit Vikar Massolle ins Pfarrzentrum ein.

Donnerstag, 2. Februar 15.00-19.00 Uhr Kids-Time im ADH für Mädchen und Jungen von acht bis 13 Jahren. 17.30-20.30 Uhr - Blutspende in Gudenhagen, Gemeinschafthaus. 17.00 Uhr - Monatsversmmlung des Bund der Vertriebenen im Hotel Cafe Starke.

Freitag, 3. Februar 9.00-12.00 Uhr - Alfred-Delp-Haus Brilon - „Omnibus“; Treff für Menschen ohne Arbeit; gemeinsames Frühstück, Hilfe bei Bewerbungen, div. Aktivitäten. 17.00 Uhr - SGV-Olsberg: Dämmerschoppen im Gasthof Kropff in Olsberg. 18.30 Uhr - Mitgliederversammlung des Männerchor Brilon im Sitzungssaal der Volksbank Brilon. 19.30 Uhr - Generalversammlung des Vereins zur Förderung der Kinder- und Jugendgemeinschaft Brilon-

Wald e.V. l in die Räume der Teilof- Montag, 6. Februar fenen Tür (Jugendraum). 9.00-12.00 Uhr - Alfred-Delp-Haus 20.00 Uhr - Mitgliederversammlung Brilon - „Omnibus“; Treff für Mendes CDU Ortsverbandes Referingschen ohne Arbeit; gemeinsames hausen im Gasthof zur Post. Frühstück, Hilfe bei Bewerbungen, div. Aktivitäten. Samstag, 4. Februar 10.00 Uhr Beginn des Glaubenskurs 10.00-12.00 Uhr - CDU-Fraktion zur Firmvorbereitung mit der Gruppe Brilon - Bürgersprechstunde im FrakTotus Tuus im Pfarrheim in Ober- tionsbüro Königstraße. 15.00-18.00 Uhr Mädchentreff im schledorn. 10.00 Uhr - Die St. Sebastian Schüt- ADH für Mädchen ab neun Jahre. zenbruderschaft Brunskappel sammelt die ausgedienten Weihnachtsbäume fürs Osterfeuer. Dienstag, 7. Februar Bitte die Bäume gut sichtbar am Stra- 18.00 Uhr - SGV Grönebach, Treffen ßenrand ablegen. der Nordic-Walker an der Wanderta13.00 Uhr - Treffpunkt Wandertafel fel. Olsberg - SGV-Olsberg: Winterwan19.00 Uhr – Offenes Singen für Jederung. Info-Tel. 02962 3204, dermann im Schultenhaus in Brilon. K. Fürst. 14.44 Uhr - Kinderkarneval im Ge- 20.00 Uhr - Mitgliederversammlung meinschaftshaus Gudenhagen-Pe- des Vereins Eltern, Kinder & mehr – Familiennetzwerk e.V. in den ElKitersborn. 19.00 Uhr - Hl. Messe und Agatha- Räumen, Mittelstraße 14 in Bigge. feier der Freiwilligen Feuerwehr Dreislar. 19.30 Uhr - Generalversammlung Mittwoch, 8. Februar der Fußballabteilung des TuS Mede- 10.45 Uhr - Treffpunkt Rathaus bach im Sportheim. SGV: Wanderung von Scharfenberg

Sonntag, 5. Febraur 13.30 Uhr - Treffpunkt Parkplatz Hasselborn - SGV: Rundwanderung im Altenbürener Wald. Info-Tel. 02961 51842, J. Jung. 18.00 Uhr - Frauenkarneval der kfd Bigge unter dem Motto „Im Gänsemarsch durchs Jahr“ im Josef-PriorSaal des Josefsheims.

zum Goldbachtal. Info-Tel. 02961 6917, R. Radke. 15.30-17.00 Uhr - BV Alme - Badminton für Kinder in der Sporthalle. 15.00-19.00 Uhr Kids-Time im ADH für Mädchen und Jungen von acht bis 13 Jahren. 14.00 Uhr - Karneval im Christophorushaus in Gudenhagen.

von Kassierer Klaus Grüning und Geschäftsführer Klaus Rabeneck vorgestellt. Mit der Krombacher Brauerei wurde ein neuer Fünf-Jahres-Vertrag abgeschlossen. Bei der Musik gab es keine Veränderungen: Zur Weiberfastnacht spielt die Show- und Tanzband aus Harth, während in den Spielpausen erneut ein Männerballett-Wettbewerb durchgeführt wird. Für das Schützenfest wurden das Tambourcorps Fürstenberg sowie die Festmusik vom Musikverein Harth verpflichtet. Festwirt für alle Veranstaltungen ist die Firma Heindörfer & Kollegen aus Büren. Der Bierpreis zum Schützenfest bleibt mit 1,10 Euro je 0,2 l Krombacher Pils stabil. Zur Weiberfastnacht wird das Bier wie im Vorjahr zu einem Sonderpreis von 1,50 Euro in 0,3 l Krügen angeboten. Nach dem Kassenbericht erteilte die Versammlung auf Antrag der beiden Rechnungsprüfer Holger Wittler und Bernd Kröger dem Vorstand einstimmig Entlastung. Wie im Herbst in der Rechnungslage angekündigt, hatte sich der Vorstand intensiv mit dem Thema „Bewerbung um Ausrichtung des Kreisschützenfestes 2014“ beschäftigt. Nach den entsprechenden Ausführungen vom ersten Vorsitzenden

Walter Scholz kam die Mitgliederversammlung zu dem Schluss, sich nicht um die Ausrichtung zu bewerben. Der zweite Vorsitzende Reinhard Beschorner schilderte gemeinsam mit Architekt Emanuel Homann sowie Ortsvorsteher Harding den Stand der Planungen für die Baumaßnahmen und hier insbesondere den Sachstand zur Faltwand, die die Fest- von der Turnhalle trennt. Für diese Maßnahme stellen beide Bruderschaften je 15.000 Euro in der städtischen Halle zur Verfügung. Nach der Prüfung der Statik und Ermittlung der notwendigen Arbeiten fällt diese Baumaßnahme jedoch deutlich teurer aus als ursprünglich kalkuliert, so dass die Stadt Brilon derzeit gemeinsam mit dem Architekturbüro nach einer günstigeren Alternative sucht. Rüdiger Sürig als zweiter Vorsitzender des Fördervereins für das Freibad informierte über das neue Heizungskonzept und warb um weitere Mitglieder im Förderverein. Walter Scholz wies auf das 100jährige Jubiläum des Almer Musikvereins hin und gab zwei Freikarten für das Konzert mit Vlado Kumpan am 17. März an das Königspaar weiter.

Theaterverein Siedlinghausen freut sich auf die neue Spielzeit Siedlinghausen. (sw) Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung zeigte sich der Theaterverein sehr zufrieden mit der letzten Theateraufführung der Komödie ICH-WG. Die sehr gute Zuschauerzahl und die durchweg positiven Stimmen bestätigten die Auswahl des Stückes. Auch über eine Steigerung auf nun 44 Vereinsmitglieder freuten sich die Theaterfreunde. Die neu gestaltete Internetseite des Vereins befindet sich zwar in Teilbereich noch im Aufbau, bietet aber schon eine Menge Informationen. Alle Interessierte und Freunde sind herzlich eingeladen auf http://theaterverein.siedlinghausenweb.de/ zu stöbern. Ergänzende

Hinweise zur Historie des Vereins oder auch Fotos nimmt der Vorstand gerne entgegen. Wer Lust hat, aktiv als Laienspieler oder als Helfer beim Bühnenbau mitzuwirken, kann sich gerne unter Tel. 02983 21770 bei Petra Brockmann oder Tel. 02983 908340 bei Conni Ehlers melden. Auch in diesem Jahr finden die Theateraufführungen am letzten Oktober-Wochenende und am ersten Wochenende im November statt. Die Stückauswahl läuft auf Hochtouren, eine engere Auswahl ist bereits getroffen. Der Theaterverein verspricht schon jetzt wieder vergnügliche Stunden im Kolpinghaus Siedlinghausen.

Das Stiftungsfest anlässlich der Gründung des Medebacher Gesellenvereins im Jahre 1885 war wieder einmal eine gelungene Sache. Zum Gottesdienst und zur anschließenden Familienfeier im Kolpinghaus waren viele Besucher mit ihren Familien gekommen. Es wurden zunächst die Jubilare geehrt, die seit 25, 40, 50 und 60 Jahren der Kolpingsfamilie angehören. Dann gab es ein gutes und typisch norddeutsches Essen, denn der ganze Abend stand unter diesem Motto. So trat dann auch Freddy Albers (alias Carsten Hesse) zweimal in Aktion und erfreute die Besucher mit Liedern und Melodien von Freddy Quinn und Hans Albers. Eine Verlosung von interessanten Sachpreisen brachte zusätzlich viel Spannung und lustige Überraschungen. DJ Manuel Schnurbus unterhielt die Besucher den ganzen Abend mit passender Musik. Foto: privat


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Nr. 4 – 1. Februar 2012

Generalversammlung des Vereins „Building One World“ Hesborn. Die Mitglieder des Vereins „Building ONE World“ trafen sich zur Generalversammlung. Im Vorstand löste Alice Garbacz Sonja Runge ab. Weiterhin wurde über die Unterstützung sozialer Projekte diskutiert, die einen festen Bestandteil in der Arbeit des Vereins bildet. Eine wichtige Aktion des Vereins ist der Hilfstransport nach Bosnien, der kürzlich zum vierten Mal durchgeführt wurde. Weiterhin unterstützt der Verein seit seiner Gründung im Jahr 2008 das Centro Marcelino Champagnat (CMC), eine Kindertagesstätte in der Stadt Vitoria in Brasilien. Dieses Projekt wurde kürzlich geschlossen. Daher überlegten die Mitglieder, wie eine weitere Unterstützung des betreffenden Stadtteils möglich ist. Für konkrete Planungen muss der Verein jedoch die Entwicklungen vor Ort abwarten. In Sachen Spendenaktion für einen am Rükkenmark erkrankten Mann aus Uganda zogen die Mitglieder Bilanz. Eine Behandlung des Mannes in Uganda wäre äußerst riskant, denn bei einer ähnlichen Operation war bereits ein Verwandter des Erkrankten gestorben. In Deutschland wird diese Erkrankung in der Regel durch eine weniger gefährliche Physiotherapie behandelt. Daher sollen die Reise und die Therapie in Deutschland finanziert werden. Bisher hat der Verein 1.000 Euro zusammengetragen. Der größte Beitrag stammt von der Hesborner Kolpingfamilie. Bei der Vorstellung des Kassenberichts präsentierte Raphael Steden ausschließlich schwarze Zahlen. Die

Brauker feiern Karneval Kartenvorverkauf am 3. Februar

Bruchhausen. Am 18. Februar ist es wieder soweit: Die Brauker feiern Karneval. Der Kartenvorverkauf für die große Prunksitzung findet am Freitag, den 3. Februar, ab 20 Uhr im Café Steinrücken statt. Auch die Vorbereitungen für den Rosenmontagsumzug laufen auf Hochtouren. In der Mittagspause wird auf dem Kirchplatz bei fetziger Musik wieder geschunkelt und gelacht. Fußgruppen und Wagen, die am Rosenmontagsumzug teilnehmen möchten, können sich noch bis zum 10. Februar bei Michael Steinrücken, Tel. 02962 802560 oder unter post@brauker-helau.de anmelden. Auch alle Närrinnen und Narren Die Mitglieder des Vereins „Building One Word“. Foto: privat aus den Nachbarorten sind herzlichen Willkommen, aktiv am RosenVerwaltungskosten wurden im ver- Beitritt heruntergeladen werden. montagsumzug teilzunehmen. gangenen Geschäftsjahr aus den „Der Verein freut sich über neue MitDie Proklamation des KinderprinMitgliedsbeiträgen getragen, wie es glieder“, sagt Sebastian Mörchen. die Satzung des Vereins vorsieht. Spenden nimmt „Building ONE Sie kennt neben einer aktiven auch World“ auf dem Konto Nummer Über ein ganz 60871 bei der Sparkasse Hochsau- besonderes Weiheine fördernde Mitgliedschaft. Der gemeinnützige Verein hat mitt- erland (BLZ 416 517 70) entgegen. n a c h t s g e s c h e n k lerweile etwa 30 Mitglieder. Die neu Auf Wunsch kann eine Spendenquit- durfte sich die Jugewählte Alice Garbacz bildet mit tung ausgestellt werden. gendhilfe Olsberg Sebastian Mörchen, Raphael Steden freuen. Die Firma DüMe Wer mehr über den Transport nach in Brilon verzichtete in dieund Clemens Wingenbach das Vorstandsteam. Seit kurzem ist die Bosnien wissen will, sollte sich sem Jahr auf die WeihGruppe Mitglied im „Eine Welt Netz schon die Termine für die Informati- nachtspräsente an ihre NRW“, einem Dachverband für ge- onsabende über die Bosnienaktion Kunden und übergab eine vormerken. Sie finden jeweils um Spende in Höhe von 350 meinnützige Organisationen. Nähere Informationen zu Veran- 19.30 Uhr am Mittwoch, 8. Februar Euro an die Jugendhilfe staltungen und Aktionen gibt es auf 2012, im Hesborner Pfarrheim und Olsberg. Die Spende wird der neu gestalteten Homepage am Donnerstag, den 9. Februar, im für die Anschaffung von www.building-one-world.de. Dort Hallenberger Nikoläum statt. Geocaching-Geräten einkönnen auch Formulare für einen gesetzt. Foto: privat

zenpaares findet am 12. Febraur beim ersten Brauker Kinderkarneval statt. Ab 14 Uhr ist Einlass in die Schützenhalle um ein tolles Fest mit und für Kinder zu feiern. Es wird darauf hingewiesen, dass bei allen Veranstaltungen am Karnevalswochenende Ausweiskontrolle durchgeführt wird.

St. Anna-Schützen hielten Generalversammlung ab Wülfte. Zur Generalversammlung der Schützenbruderschaft St. Anna versammelten sich 64 Schützenbrüder in der Wülfter Schützenhalle. Der erste Vorsitzende Josef Ising begrüßte alle Anwesenden, unter ihnen den amtierenden Schützenkönig Stefan Kraft, Vizekönig Heinz Gerbig, Ehrenoberst Werner Muckermann und Ortsvorsteher Erich Canisius. Nach den Tagesordnungspunkten, Totengedenken, Verlesung der Niederschriften und des Jahresberichtes, stellte Hauptmann Reinhold Wiese der Versammlung zwölf Neumitglieder vor. Die Bruderschaft hat nun 278 Mitglieder. Im anschließen-

den Kassenbericht lies der König und Rechnungsführer Stefan Kraft das Jahr 2011 mit den wichtigsten Zahlen Revue passieren. Hervorstechend waren die sehr guten Erträge der Photovoltaikanlage auf der Schützenhalle und die hohen Einnahmen aus der Vermietung der Halle. Als großes Ärgernis werden die ständig steigenden Abgaben für die GEMA angesehen. Die geplanten Baumaßnahmen für 2012 wurden von Oberst Josef Ising erläutert. Die größte Investition wird in diesem Jahr die neue Eindeckung der Nordseite des Hallendaches sein. Als Hauptveranstaltungen in 2012

stellte der Oberst die große Prunksitzung am 11. Februar, den Kinderkarneval am 19. Februar und das traditionelle Schützenfest vom 28. bis 30. Juli in den Vordergrund. Hier freut man sich jetzt schon wieder auf die Unterstützung des Musikvereins Messinghausen und des Spielmannszugs Wülfte. Zum Ende der Versammlung verlas Josef Ising die Weihnachtsgrüße von Pater Meinolf aus Tansania. Dieser hat berichtet, dass er dort einen Kindergarten bauen möchte. Eine spontane Hutsammlung für das Projekt erbrachte eine Summe von 500 Euro.

Gesundheitsminister Bahr informiert sich am Messestand der Firma Schulte-Elektronik auf der Medizinmesse Arab Health in Dubai Olsberg/Dubai. Auf seinem Rundgang im German Pavillon auf der größten Medizinmesse im arabischen Raum, der Arab Health in Dubai informierten Exportleiterin Katja Schröder und Geschäftsführer Burkhard Schulte den Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr über die dort ausgestellten Geräte zur Inhalationstherapie und den Überwachungsgeräten zur Atem-Herz-und Sauerstoffsättigung bei Säuglingen. Viele Kunden die bereits beliefert werden sowie zahlreiche neue Interessenten konnten am Stand beraten werden, neue Aufträge sind bereits in Aussicht. Die bisher mehrfach besuchte Messe in Dubai mit jetzt erstmals eigenem Stand zeigen, dass die kontinuierliche Präsenz Erfolg hat.

Messe Arab Health in Dubai (V. li.) Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, Katja Schröder und Burkhard Schulte. Fotos: privat

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SCHULTE

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Schulte Elektronik GmbH Medizintechnik Schörenbergstr. 20 59929 Olsberg Tel. 02962 97070 Fax 02962 970715 www.schulte-elektronik.de


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Nr. 4 – 1. Februar 2012

Jahresempfang der Stiftung „Bruchhauser Steine“

Freiherr von Fürstenberg mit MdL Hubert Kleff, Landrat Dr. Karl Schneider, Bürgermeister Wolfgang Fischer, Wolfgang Diekmann und weiteren Gästen. Text und Foto: AirStativ Bruchhausen. (pep) Am vergangenen Freitag lud Freiherr von Fürstenberg zum traditionellen Jahresempfang der Stiftung „Bruchhauser Steine“ ein. Im Schloß begrüßte er Gäste aus Politik, Verwaltung, Forstwirtschaft, Naturschutz, Lehrer und Schüler aus der Grundschule Bruchhausen. In seinem Rückblick wies der Freiherr darauf hin, dass es in der Stiftungs-Entwicklung immer wieder galt, zwischen einzelnen Interessen

abzuwägen, um die Bruchhauser Steine als wertvolles Boden- und Naturdenkmal und Lebensraum für schützenswerte Pflanzen und Tiere zu erhalten, es aber gleichzeitig auch für Besucher zugänglich zu machen. Die Bruchhauser Steine seien ein „Kulturdenkmal und ein bedeutendes Naturschutzgebiet sowie ein archäologisches Reservat“. Auch weiterhin wird sich um den Wanderfalken gekümmert, besonders da erfreulicherweise durch

Zulassung zur Jägerprüfung HSK. Die Jägerprüfung 2012 findet ab Montag, den 23. April, im Hochsauerlandkreis statt. Anträge auf Zulassung zur Jägerprüfung sind spätestens bis Mittwoch, den 22. Februar, an den Hochsauerlandkreis, Untere Jagdbehörde, Steinstraße 27, 59872 Meschede zu richten. Dem Antrag sind Nachweise über

die Ausbildung zur kundigen Person nach der Hygieneverordnung und über die Ausbildung an der Kurzwaffe sowie der Nachweis über die eingezahlte Prüfungsgebühr von 250 Euro beizufügen. Für Rückfragen steht die Untere Jagdbehörde, Tel. 0291 94-1366 zur Verfügung.

die Unterstützung im letzten Jahr wieder ein Wanderfalke geboren wurde. Auch sollen in diesem Jahr den Besuchern mehr Einblicke über eine Lifekamera auf den Bruchhauser Steinen geboten werden. Ebenfalls sollen Kinder mehr über ihre Heimatregion als Natur- und Kulturraum erfahren und diesen erkunden. Um dies zu erreichen gibt es eine Zusammenarbeit der Franziskus Grundschule Bruchhausen mit der Stiftung Bruchhauser Steine und dem Land Nordrhein-Westfalen. Im Vordergrund steht die Förderung des verantwortungsvollen Umgangs mit der natürlichen und gestalteten Lebenswelt und ihren Ressourcen und die Förderung des Bewusstseins der Schüler für die Bedeutung von Kultur und Geschichte und für die damit verbundenen Werte und sozialen Orientierungen. Für dieses Engagement überreichte der Fürst den Lehrern der Franziskus Grundschule Bruchhausen ein Zertifikat. Ein weiterer Programmpunkt war die Verabschiedung des Kuratoriumsmitgliedes, Dr. Bendix Trier, der von Anfang an die Stiftung angehörte. Ihm wurde für seine kompetente Arbeit gedankt. Auch Dr. Trier bedankte sich für die gesprochenen Worte, und er sei immer gerne dabei gewesen und wünscht der Stiftung weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit, auch über die Grenzen hinaus. Daraufhin wurde der Nachfolger, Dr. Michael Rind, Archäologie, begrüßt und er teilte mit, dass er sich auf die bevorstehende Zusammenarbeit freue. Im Anschluss an dem Empfang klang der Nachmittag an einer gemeinsamen Kaffeetafel im Gutscafe aus.

500 Euro Spende für den Waldkindergarten „Hollenkinder“

Die "Hollen- und Trollenkinder" des Waldkindergartens freuen sich über eine Sachspende in Höhe von 500 EuroText und Foto: Sarah Hannig Brilon. (sh) Die Kinder des Waldkindergartens am Briloner Poppenberg freuen sich in diesen Tagen nicht nur über den frischen Schnee, der zum Schlittenfahren ruft, sondern auch ganz besonders über die Sachspende der Firma Kaefer und Jack Wolfskin Brilon. Um die Einrichtung „Waldkindergarten“ zu unterstützen, wird neues Material angeschafft, um das Bewegungsangebot zu erweitern. So werden neue Bälle und Tennisringe benötigt, und als ganz besonderes Highlight wird eine Hangelleiter angeschafft, die sich zwischen den Bäumen befestigen lässt. Dafür investiert Jack Wolfskin 300 Euro um die Körperspannung, die Konzentration und das Gleichgewicht der Waldkinder zu fördern. Weitere 200 Euro spendet auch die Firma Kaefer Stahl und Baustoffe, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Erfindungsgeist zu trainieren. Für diesen Zweck werden beispielsweise so ungewöhnliche Dinge wie Gitterziegel und Abwasserrohre zur Verfügung ge-

stellt, um so genannte Kreativbaustellen zu errichten. Denn die Unterstützung und Förderung des Briloner Waldkindergartens lohnt sich. Geschäftsführer Andreas Kaefer erzählt, wie bei so manchem Kind die Häufigkeit von Erkältungserkrankungen zurückgegangen sei und Erzieherin Frau Kallemeier bestätigt, die Kinder seien mittags nach den vielen Aktivitäten an der frischen Luft viel ausgeglichener als dies bei einem gewöhnlichen Kindergarten der Fall sei. Denn die Natur bietet nicht nur frische Luft, sondern vor allem auch viel Platz zum Toben. Das Betreuungsangebot im Waldkindergarten reicht derzeit noch bis 14 Uhr, wird jedoch schon bald auf bis 16 Uhr ausgedehnt, freie Plätze sind noch vorhanden. Und neue Projekte, wie der Bau eines Eingangstores aus Rohstoffen der Natur stehen auch schon in den Startlöchern. Da kann man den „Hollen- und Trollenkindern“ ja jetzt schon mal viel Spaß wünschen beim Spielen, Bauen und Ausprobieren.

Katzenkastration, Konjunkturpaket II, Hansetage 2020, Dumpingpreise des Bürgerzentrums, Umbesetzung des Kuratoriums – Themen in der 24. Ratssitzung am 25. Januar Brilon. (ab) Gehört nun der Antrag der CDU in Bezug auf eine ordnungsbehördliche Verordnung zur Kennzeichnung und Kastration freilaufender Katzen in den Hauptausschuss oder in den Ausschuss für Forst Umwelt und Landwirtschaft? Dessen Vorsitzende Christiane Kretzschmar ( BBL) betonte den ordnungsbehördlichen Aspekt, und damit gehöre die Sache in den Hauptausschuss. Dessen Vorsitzender, Bürgermeister Schrewe (SPD) hielt dagegen, wenn es um Tiere und Pflanzen gehe, sei der Umweltausschuss zuständig. So wurde dann auch mit breiter Mehrheit entschieden, und sonst gab es fast nichts zu dem Thema außer der engagiert vorgetragenen Begründung des Antrags durch Karin Bange (CDU), den Einlassungen von Ludger Böddeker (SPD) über seine Internetrecherchen und dass die Regierungskoalition solche Maßnahmen ablehne sowie dem Hinweis des Bürgermeisters, das das Ganze nicht so einfach sei und rechtlich nur gehe, wenn „abstrakte Gefahr“ bestehe. Dass letzteres der Fall ist in den im Antrag aufgezählten 73 Städten und Landkreisen, (davon 42 in NRW und sieben in unmittelbarer Nachbarschaft Brilons), die bereits auf das Katzenelend reagiert und eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht in ihre Satzungen aufgenommen haben, ist ziemlich unwahrscheinlich. Jürgen

Kürmann, Mitinitiator der Aktion, zeigte sich in einem Gespräch mit dem BRILONER ANZEIGER nach der Sitzung enttäuscht über die Zuständigkeits- und mangelnde inhaltliche Diskussion, zumal er im Gepäck schon 210 zustimmende Unterschriften aus der Bevölkerung hatte. Hansetage 2020 Leichter Unmut war in der Sitzung auch Bürgermeister Schrewe anzumerken. Er hätte gerne einen Ratsbeschluss für die Durchführung der Hansetage 2020 in Brilon gehabt, musste sich aber zufrieden geben mit einem Votum, dass vor einer Ratsentscheidung die Verwaltung zunächst an einem Konzept weiterarbeiten solle. Schon 1995 hatten der damalige Stadtdirektor Eberhard Schüle und der jetzige Ehrenbürgermeister Franz Hülshoff in Bergen den Antrag gestellt, die Hansetage zum 800-jährigen Stadtfest 2020 nach Brilon zu holen und auch den Zuschlag bekommen. Nicht nur Ludger Böddeker, auch andere erinnerten sich, dass man das damals als Ehre und Auszeichnung und mit großem Wohlwollen betrachtet hätte. Man sei auch heute noch stolz, dürfe aber durch die Großveranstaltung nicht so arm werden, dass man den eigenen Geburtstag nicht mehr feiern könne. Eberhard Fisch (CDU) fand das Großereignis zwar „gene-

rell eine tolle Geschichte“, vor einer Abstimmung wolle man aber wissen, woher das Geld kommen, was wo stattfinden solle, und wie es mit den Einzelheiten der Umsetzung sei. Reinhard Loos (BBL) wies darauf hin, dass z. B. in Wesel fast 1 Million Kosten entstanden seien. Man wolle ein Jubiläum feiern, aber für die Bürger und Bürgerinnen Brilons. 176 Mitglieder hat die Hanse der Neuzeit, die 1980 in Zwolle gegründet wurde. Seitdem gibt es jedes Jahr Hansetage. Bürgermeister Schrewe meinte, man könne vielleicht mit 130 Delegationen aus ganz Europa rechnen, die jeweils Wasseranschluss und Zelte selbst bezahlten und außerhalb – bis zu 40 Kilometer – untergebracht würden. Das müsse nicht so teuer werden, ihm schwebe ein „gutes, bodenständiges Fest“ vor. Dazu Karin Bange: „Eine Absage wäre superpeinlich. Was günstig ist, muss ja nicht schlecht sein.“ Die Planung geht weiter, auch ohne Beschluss.

wege aus der Maßnahme „Waldfreibad Gudenhagen“ genommen. Für die Barrierefreiheit wurde weniger als geplant benötigt, und die 12.800 Euro sollen ja nicht verloren gehen. Beim Waldfreibad werden nicht alle Kosten durch den Rechnungsprüfungshof anerkannt, da einige vorgeschriebene Ausschreibungen nicht stattgefunden haben. Das wiederum ging nicht, weil sich während der Bauphase „immer was neues auftat“ (Karin Bange). Hätte man sich an formelle Regeln gehalten, wäre man nicht fertig geworden und hätte gar nichts gekriegt. Apropos Wirtschaftswege: Die Anfang Januar durch die Presse gehende Freveltat des illegal im Wald entsorgten abgefrästen Asphalts hat sich inzwischen als legales Geschäft eines Landwirts aufgeklärt. Der hatte wie schon einmal bei Straßen NRW besagten Asphalt bestellt und auch bezahlt, um die zu seinen Feldern führenden Wirtschaftswege auszubessern. Wald war überhaupt nicht betroffen. Da diesmal weder Forst noch Stadtwerke, noch die StadtKonjunkturpaket II Um die Mittel aus dem Konjunktur- verwaltung informiert worden waren, paket II zu bekommen wurde dem kam es zu dem Missverständnis. Antrag der Verwaltung auf eine erMieten im Bürgerzentrum neute Umverteilung bei drei EnthalFür 200 Euro könne man das Foyer tungen zugestimmt. 12.280 Euro von der Maßnahme „Barrierefreiheit“ des Bürgerzentrums mieten, eingewurden der Maßnahme „Erneuerung schlossen Theke, Nebenkosten, Wirtschaftswege“ zugeschlagen und Entreinigung und Hausmeisterdien44.973 Euro auch für Wirtschafts- sten, „oft bis in die frühen Morgen-

stunden“. Wolfgang Diekmann (CDU) brachte das Thema zur Sprache und sah in dem günstigen Angebot eine Gefahr für die Vereine, insbesondere die der Schützen, die mit ihren Hallen damit nicht konkurrieren könnten. Es sei doch klar, dass Vereine aus den Dörfern bei Festen ins günstigere Bürgerzentrum gingen. 600 bis 700 Euro schätzte er an tatsächlichen Kosten und fand, man müsse die BWT auffordern, die Subventionierung des Hauses zu überdenken. „Sollen wir das hier abreißen?“, konterte Hubertus Weber (SPD), die Vermietung müsse offensiv angegangen werden. Besetzung des Kuratoriums Die anstehende Kuratoriumsumbesetzung der Stiftung Briloner Eisenberg und Gewerke (Besitzerin des Stadtmuseums Haus Hövener) führte zu für Bürgermeister Schrewe überraschenden vehementen Diskussionen. Er war erstaunt, „dass das nach zehn Jahren kommt.“ Vier Mitglieder des Kuratoriums werden vom Rat benannt, der sich nun heftig darüber stritt, ob denn nun die Gemeindeordnung ziehe oder die Stiftungssatzung, bzw. ob Ratsoder Verwaltungsmitglieder, oder beides oder überhaupt jemand ganz anderes gewählt werden müsse. Schrewe vertagte des Punkt. Man werde sich bei der Stiftungsaufsicht genau informieren.


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Nr. 4 – 1. Februar 2012

Generalversammlung des Schützenvereins Oberschledorn

Agathafeier der Löschgruppe Hesborn

Oberschledorn. Im Anschluss an die traditionelle Schützenmesse eröffnete Hauptmann Herbert Schlüter die gut besuchte ordentliche Generalversammlung der St. Antonius Schützenbruderschaft Oberschledorn 1874 e. V. und stellte allen anwesenden Mitgliedern Vikar Guido Potthoff vom Pastoralverbund Medebach als neuen Präses der Bruderschaft vor. Herbert Schlüter erinnerte in seinem Jahresrückblick an die zahlreichen Aktivitäten des Vereins und des Vorstandes im vergangenen Jahr und hob besonders die Feierlichkeiten anlässlich des 775-jährigen Dorfjubiläums hervor. Nach Verlesung der Protokolle der zurückliegenden Generalversammlung trug Kassierer Jürgen Dessel den sehr umfangreichen Kassenbericht vor. Anschließend wurde dem Vorstand auf Antrag der Kassenprüfer von den anwesenden Schützen einstimmig Entlastung erteilt. Bei den Ergänzungswahlen zum Vorstand wurde Peter Damitsch als neuer erster Vorsitzender und Hauptmann gewählt. Sein bisheri-

Hesborn. Am Samstag, den 4. Februar findet die Agathafeier der Feuerwehr Löschgruppe Hesborn statt. Die Kameraden treffen sich um 9.45 Uhr zum gemeinsamen Kirchgang am Feuerwehrgerätehaus. Im Anschluss an die Heilige Messe zu

Brilon. Das Kath. Familienzentrum lädt alle interessierten Eltern am 6. Februar um 15 Uhr zum Elterncafé unter dem Thema „RitualeAdjutant Andreas Hellwig, Hauptmann Peter Damitsch, Herbert Schlüter und wichtig für eine gesunde EntwickMarkus Brass. Foto: Gerdi Mütze-Aufmhof ger Posten als Schriftführer wird nun durch Marco Aufmhof ausgeführt. Als neuer stellvertretender Schriftführer wurde Dirk Daehre gewählt. Klaus Hellwig als Fähnrich „Alte Fahne“, Michael Lempart als Vorreiter, Gerhard Hegel als Schießwart und Stefan Becker als Hallenwart wurden jeweils für drei weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Aus mehreren Bewerbern wurden Chris-

Brilon. Zur Kuscheltiersprechstunde hatte der Facharzt für Kinderund Jugendmedizin Michael Ecken die zukünftigen Schulkinder der Kita St. Elisabeth in Brilon eingeladen. Die Tiere wurden untersucht und verarztet und die Kinder bekamen ein Rezept für „Gummibärchen-Medizin“ ausgestellt.

toph Bergenthal als Fähnrich „Alte Fahne“ für zunächst ein Jahr sowie Thomas Imöhl als Fähnrich „Neue Fahne“ für drei Jahre neu in den Vorstand gewählt. Als Kassenprüfer im kommenden Jahr fungieren Dieter Gerbracht und Daniel Hellwig.

lung“ in die Kita St. Elisabeth ein. Referentin ist Janine Oelert von der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche. Anmeldung unter Tel. 02961 3936.

Marianische Sodalität Brilon lädt ein

Brilon. Die Marianische Sodalität Brilon lädt in der kommenden Woche zu verschiedenen Veranstaltungen ein: Am Sonntag, den 5. Februar, sind alle Mitglieder zur Gemeinschaftsmesse zum Fest Lesen Sie den gesamten Be- Maria Lichtmess um 9.30 Uhr in die richt unter www.brilon-totallo- Nikolaikirche eingeladen. Am Ende kal.de des Gottesdienstes wird der Blasiussegen erteilt. Am Montag, den 6. Februar, sind alle Interessierten eingeladen, das Haus Hövener am Marktplatz zu besichtigen. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Marktplatz. Am Dienstag, den 7. Februar, sind

alle Mitglieder „Ü-Sechzig“ zu einem gemütlichen Kaffeetrinken um 9 Uhr ins Pfarrzentrum eingeladen. Aus organisatorischen Gründen ist hierfür eine Anmeldung bei Präfekt Heinz Wiese, Tel. 02961 3290, erforderlich. Am heutigen Mittwoch, den 1. Februar trifft sich der Vorstand um 19.30 Uhr im Sodalenzimmer. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Vorbereitung der 164. Gebetstage, die vom 19. bis 21. Februar in der Nikolaikirche stattfinden. Sie stehen in diesem Jahr unter dem Thema „Mit Gott ins Licht“.

Angebote von Pluspunkt Brilon und Café Endlich in Olsberg Brilon/Olsberg. 4.2.: Frühstückstreff im Café Endlich in Olsberg 9-11 Uhr; 6.2.: Beratung/off. Sprechzeit 15-16.30 Uhr, Gesprächskreis (Angehörige) 16.30-18 Uhr; 7.2.: Früh-

Die Kinder der Kita St. Elisabeth in der Kuscheltiersprechstunde. Foto: privat der motorischen Entwicklung oder dem Umgang mit Gleichaltrigen geht. Falls es bei der Untersuchung irgendwelche Auffälligkeiten gibt, bieten die Vorsorgeuntersuchungen die Chance, dass ein Kind frühzeitig unterstützt und gezielt gefördert wird, um mögliche Verzögerungen

noch bis zum Schuleintritt nachzuholen. Alle Eltern werden daher gebeten, bis zum 16. Februar ihr Vorsorgeheft in der Kita vorzulegen. Die Kinder werden für die Teilnahme an der Untersuchung mit einem „Ich geh zur U-und Du“ Button belohnt.

MGV glaubt an die Zukunft des Vereins Medebach. Zur diesjährige Generalversammlung des MGV Medebach begrüßte der erste Vorsitzende Franz Peter Nolten 38 aktive Sänger und den Chorleiter Burkhard Lefarth. Mit Reinhard Kauls und Ferdi Schmiedeler traten zwei aktive Sänger dem MGV bei. Das Protokoll der ordentlichen Generalversammlung und der Jahresbericht 2011 wurden verlesen und von der Versammlung ohne Beanstandung angenommen. Anschließend wurde der Kassenbericht verlesen, auch hier gab es keine Beanstandung. Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden der erste Vorsitzende, der erste Kassierer, der zweite Notenwart und zwei Beisitzer einstimmig wiedergewählt.

Ehren der Schutzpatronin der Feuerwehr findet die gemütliche Feier statt. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Über eine rege Teilnahme, auch der passiven Mitglieder, würde sich die Löschgruppe freuen.

Elterncafé in der Kita St. Elisabeth Brilon

Kinder der Kita St. Elisabeth in Brilon besuchten Kinderarztpraxis von Michael Ecken

Die Kinder des Familienzentrums und Bewegungskindergartens wissen nun, dass Vorsorgeuntersuchungen wichtig sind für eine gesunde Entwicklung. Für alle Früherkennungsuntersuchungen gibt es bestimmte Zeiträume, die innerhalb der Untersuchung durchgeführt werden müssen. Ein Kind mit 34-36 Lebensmonaten geht zur U7a, ein Kind mit 46-48 Monaten zur U8 und „Fast Schulkinder“ mit 60-64 Monaten zur U9. Dies hat seinen guten Grund denn rechtzeitige Behandlung kann nur in einer bestimmten Altersspanne erfolgsversprechend sein, gerade wenn es um wichtige Entwicklungsschritte beim Sprechen,

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Der Rückblick des Chorleiters fiel für die Sänger positiv aus. Er forderte aber noch mehr Engagement jedes einzelnen Sängers und bat sie doch, wenn eben möglich, jede Chorprobe wahrzunehmen. Folgende Termine stehen für den Chor an: 18. März Sängerfest in Netze; 25.3. 50-jähriges Bestehen des Chorverbandes Altkreis Brilon; 28. April, Frühlingskonzert in der Medebacher Schützenhalle; 30. April, in Medelon beim Chor „Orketaler Liederkranz; 1. Mai, Wandertag mit dem SGV und Mitgestaltung der Messe auf dem Kahlen; 12. Mai, ein Tagesausflug ist geplant; 3. Juni, Straßenmalerfest in Medebach; 23. Juni, Gelobtes Fest, Mitgestaltung der hl. Messe; 1. Juli, Liedergartenfest auf dem Gelände

Autohaus Hegel; 11. August, Mitgestaltung der hl. Messe anlässlich einer Goldenen Hochzeit eines Sangesbruders; 22. September, Sängerfest beim MGV Oberschledorn. Traditionsgemäß singt der MGV am Volkstrauertag am Ehrenmal, am vierten Advent im Seniorenheim ein Ständchen, am ersten Weihnachtstag im Hochamt in der Kirche und beim Weihnachtskonzert in der Kirche. Da ein Männerchor nur mit genügend aktiven Sängern überleben kann, appellieren der Chorleiter und Vorstand eindringlich an alle Männer dem Motto zu folgen: „Singen ist im Chor am schönsten“. Einfach mal reinhören. Die Chorprobe ist donnerstags um 19.30 Uhr im Pfarrheim Medebach.

stückstreff 9-11 Uhr, Beratung/off. Sprechzeit 11-13 Uhr, Kreativgruppe 16-18 Uhr, Off. Treff (Spiele) 18-20 Uhr; 8.2.: Kochen im Café Endlich in Olsberg 17-20 Uhr.

Generalversammlung der St. Johannes-Schützenbruderschaft Berge Berge. Zur gut besuchten Generalversammlung der St. JohannesSchützenbruderschaft Berge konnte Hauptmann Edwin Müller im Vereinslokal Meyer Präses Pfarrer Dr. Achim Funder (Medebach), den amtierenden Bundesjungschützenkönig Hubertus Sauerwald sowie Ortsvorsteher Josef Mütze jun. begrüßen. Das abgelaufene Schützenjahr bot einige Höhepunkte für die Berger Schützenbruderschaft. So wurde im Jahresbericht an die Stadtschützenversammlung in Berge erinnert, ebenso an das harmonische Schützenfest oder etwa das Backfest, was aufgrund schlechten Wetters in kürzester Zeit vom Freien in die Schützenhalle verlegt werden musste. Aber auch die Teilnahme am Kreisschützenfest und der erstmalige Besuch des Schützenfestes der LudgerusSchützenbruderschaft in Alme waren für die Schützenbruderschaft freudige Anlässe an die man sich noch länger erinnern wird. Weitere Höhepunkte waren die Teilnahme am Jubiläumsschützenfest der Medebacher Schützenbruderschaft und die Einführung des neuen Präses Dr. Achim Funder mit der

neuen Stadtschützenstandarte, da die Berger Schützenbruderschaft für diese 2011 verantwortlich war. Im vergangenen Jahr wurde die Hallendecke der Schützenhalle mit Akkustik-Platten vertäfelt und umfangreiche Arbeiten um die Schützenhalle von den Schützenbrüdern in Eigenregie durchgeführt. Für die Führung der Geldgeschäfte wurde dem Rechnungsführer Dirk Weddemann und dem geschäftsführenden Vorstand von der Versammlung einstimmig die Entlastung erteilt. Bei den Vorstandswahlen wurde der Geschäftsführer Nils Rogacki für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt. Wiedergewählt für drei Jahre wurden Josef Mütze jun. und Andreas Emde. Neu in den Vorstand wurde Thomas Schmidt gewählt, der Marco Müller ablöst. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Chronik der Schützenbruderschaft sowie Planung und Vorbereitung für das Jubiläumsfest zum 50-jährigen Bestehen 2014. Der Veranstaltungskalender für 2012 sieht das Jungschützenschießen am 30. April, den Schützenball am 12. Mai und das Backfest am 11. August als wichtigste Termine für die Schützenbruderschaft vor.


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Briloner Anzeiger Ausgabe vom 01.02.2012  

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