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8. Philharmonisches Konzert

2018/2019

Liza Ferschtman Violine


Inhalt

03 Vorwort 04 Programm 06 Dirigent 08 Solistin 10

phil fakten

12 Werkeinf端hrung 26

phil einblicke

28 prophil 30 Vorschau

Die Konzerteinf端hrung findet jeweils eine halbe Stunde vor Konzertbeginn statt. Fotografieren sowie jegliche andere Form von Bildund Tonaufzeichnungen des Konzertes sind aus urheberrechtlichen Gr端nden verboten.

2足


Liebes Bremer Publikum, Ich freue mich riesig, dass ich wieder für Euch spielen darf! Schon zum dritten Mal bin ich bei Eurem wunderbaren Orchester, den Bremer Philharmonikern, zu Gast - und das ist jedes Mal etwas sehr Besonderes für mich. So haben wir in den letzten fünf Jahren eine spezielle Beziehung aufgebaut, und das macht die Zusammenarbeit zu einer wirklich großen Freude: Wir tun gemeinsam das, was uns am Wichtigsten beim Musizieren ist, tauchen tief in die Musik ein und begegnen uns auf nahezu kammermusikalischer Ebene. Auf das heutige Programm freue ich mich ganz besonders: Das Sibelius-Konzert war meine erste große Liebe als Kind. Es ist ergreifende, mitreißende Musik, kommt aus unendlichen Tiefen und reicht bis zum höchsten Licht. Es ist immer sehr aufregend dieses Werk zu spielen. Ich hoffe, dass auch Ihr in den Bann dieser Musik gezogen werdet und das heutige Konzert genießt! Herzlich Eure Liza Ferschtman


8. Philharmonisches Konzert

Bilder einer Ausstellung So 17.03.19 11.00 Uhr Glocke Mo 18.03.19 19.30 Uhr Glocke

Igor Strawinsky

(1882-1971) Vier norwegische Impressionen  > > > >

9’

Intrada Song Wedding Dance – Cortège

Komponiert 1942 (beendet am 18. August) UA am 13. Januar 1944 in Boston

Jean Sibelius

(1865-1957) Konzert für Violine und Orchester 35‘ d-Moll op. 47 > Allegro moderato > Adagio di molto > Allegro ma non tanto Komponiert 1903; überarbeitet im Sommer 1905 UA der ersten Fassung am 8. Februar 1904 in Helsinki, der zweiten Version am 19. Oktober 1905 in Berlin

Pause

Modest Mussorgski

(1839-1881) Bilder einer Ausstellung  Orchestration: Maurice Ravel (1875-1937) > Promenade Allegro giusto, nel modo russico; senza allegrezza, ma poco sostenuto > Gnomus Vivo

35‘


> Promenade Moderato commodo e con delicatezza > Il vecchio castello (Das alte Schloss) Andante > Promenade Moderato non tanto, pesante > Tuileries (Die Tuilerien) Allegretto non troppo, capriccioso > Bydlo Sempre moderato pesante > Promenade Tranquillo > Ballet des Poussins dans leurs Coques (Ballett der Kücklein in ihren Eierschalen) Scherzino. Vivo leggiero > Samuel Goldenberg und Schmuyle Andante > Limoges – Le Marché (Der Marktplatz von Limoges) Allegretto vivo, sempre scherzando > Catacombae. Sepulchrum Romanum Largo > Cum mortuis in lingua mortua Andante non troppo, con lamento > La Cabane sur les Pattes de Poule (Die Hütte auf Hühnerfüßen) Allegro con brio, feroce – Andante mosso – Allegro molto > La Grande Porte de Kiev (Das große Tor in Kiev) Allegro alla breve. Maestoso. Con grandezza Komposition des Klavierzyklus von Mussorgski: Juni 1874 (beendet am 22. Juni) Datum der Uraufführung ist nicht nachzuweisen Orchestration von Maurice Ravel: Frühjahr und Frühherbst 1922 Uraufführung am 19. Oktober 1922 in Paris

Liza Ferschtman Violine Elias Grandy Dirigent 5­


Elias Grandy Dirigent

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Elias Grandy war als Cellist Mitglied der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und stellvertretender Solocellist an der Komischen Oper Berlin. Parallel studierte er Dirigieren an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Noch während seines Studiums wurde er als Erster Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt engagiert. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist er Generalmusikdirektor der Stadt Heidelberg. Er war Preisträger des 7. Internationalen Dirigentenwettbewerbs Sir Georg Solti in Frankfurt. Elias Grandy dirigiert unter anderem das Museumsorchester Frankfurt, die Hofer Symphoniker, die Orquesta Sinfónica de las Islas Baleares und das Qatar Philharmonic Orchestra. Weitere Gastdirigate führen ihn zur Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet Elias Grandy mit Rolando Villazóns Arte-Sendung „Stars von morgen“.


Liza Ferschtman Violine

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Liza Ferschtman, Tochter russisch-jüdischer Musiker, erhielt ihren ersten Violinunterricht beim legendären Geiger Philip Hirschhorn, dann bei Herman Krebbers, später bei Ida Kavafian am Curtis Institute in Philadelphia und bei David Takeno in London. Sie tritt unter anderem mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Dallas Symphony Orchestra, dem Budapester Festivalorchester sowie den Philharmonischen Orchestern von Brüssel und Warschau auf und arbeitet mit Dirigenten wie Jun Märkl, Neeme Järvi, Dmitry Sitkovetsky, Jan Kaspszyk, Frans Brüggen, Iván Fischer und Thomas Søndergärd zusammen. Als engagierte Kammermusikerin spielt sie mit Elisabeth Leonskaja, Jonathan Biss, Alisa Weilerstein, Christian Poltera, Nobuko Imai, Marie Luise Neunecker und Sharon Kam. Seit 2007 ist sie künstlerische Leiterin des Kammermusikfestivals von Delft. Liza Ferschtmans CD-Aufnahmen umfassen Werke von Ludwig van Beethoven, Antonín Dvořák, Felix Mendelssohn Bartholdy, Erich Wolfgang Korngold und Leonard Bernstein.


phil fakten > Igor Strawinskys „Norwegische Impressionen“ waren eigentlich für einen Anti-Nazi-Propagandafilm vorgesehen, der jedoch ohne seine Komposition realisiert wurde. Es lohnt sich, einmal einen Blick auf die realisierten Propagandafilme und deren Musik zu werfen: In „Desperate Journey“ – mit dem schönen deutschen Titel „Sabotageauftrag Berlin“ – spielte Ronald Reagan (neben Errol Flynn) die Hauptrolle, die Musik zu diesem Film schrieb Richard Strauss‘ Patensohn Max Steiner. Für den Film „Hitler – Dead or Alive“ schrieb Leo Erdody die Musik. Er war Violinschüler des berühmten Geigers Joseph Joachim und Kompositionsschüler von Max Bruch – Joachim und Bruch waren übrigens beide bei der Uraufführung von „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms in Bremen zu Gast. Ein besonderes Kabinettstück ist der Kurzfilm „Donald Duck in Nutzi Land“ aus dem Hause Disney – für das deutsche Publikum war es wohl nur schwer zusammenzubringen, dass Nazisymbole im Comic auftauchten, die Bekanntheit des Kurzfilms hierzulande ist daher begrenzt. Oliver Wallace schrieb für diesen Film eine Parodie auf das Horst-WesselLied, Titel: „Der Fuehrer’s Face“ – die Populariät des Songs war so hoch, dass der Film später unter diesem Titel bekannt wurde. Es ist der einzige Disney-Kurzfilm, der jemals einen Oscar für „Bester animierter Kurzfilm“ verliehen bekam. > Neben seiner Liebe zur Musik hatte Jean Sibelius eine starke Affinität zur Natur, vor allem die Schwäne hatten es ihm angetan: „Vor etwa 100.000 Jahren muss ich wohl mit Schwänen und Wildgänsen verwandt gewesen sein, denn ich fühle mich so zu ihnen hingezogen. (...) Heute gegen zehn vor elf sah ich 16 Schwäne. (...) Der Klang ist wie der von Holzbläsern, so wie der Klang der Kraniche, aber ohne Tremolo. Der Klang der Schwä10­


ne ist dem der Trompete näher, auch wenn er deutlich an das Timbre des Sarrusophons erinnert. (...) Die Schwäne sind immer in meinen Gedanken und bringen Glanz ins Leben. Seltsamerweise gibt es nichts in der Welt, nicht in Kunst, Literatur oder Musik, dass denselben Effekt auf mich hätte, als diese Schwäne.“ (Aus den Briefen und Tagebüchern von Jean Sibelius) > Nicht nur Modest Mussorgski ließ sich von Gemälden inspirieren - die Liste der Komponisten, die Gemälde als Inspirationsquelle nutzten, ist lang, und man findet auf ihr Werke aus allen Genres: > Nat King Cole: Mona Lisa (Leonardo da Vinci: Mona Lisa) > Claude Debussy: La Mer (Hokusai: Die große Welle vor Kanagawa) > Paul Hindemith: Symphonie Mathis der Maler (Matthias Grünewald: Isenheimer Altar) > Franz Liszt: Hunnenschlacht (Wilhelm von Kaulbach: Hunnenschlacht) > Don Mac Lean: Starry Night (Vincent van Gogh: Sternennacht) > Bohuslav Martinů: Les Fresques de Piero della Francesca (Piero della Francesca: Heilige Kreuz-Fresken in Arezzo) > Ottorino Respighi: Trittico Botticelliano (Alessandro Botticelli: „La Primavera”, „L‘adorazione dei Magi” und „La Nascita di Venere”) > Sergej Rachmaninov: Die Toteninsel (Arnold Böcklin: Die Toteninsel) > Max Reger: Die Toteninsel (Arnold Böcklin: Die Toteninsel) > Stephen Sondheim: Sunday in the Park with George (Georges-Pierre Seurat: Un dimanche après-midi à l’Île de la Grande Jatte ) > Igor Strawinsky: The Rake’s Progress (William Hogarth: The Rake’s Progress)

Mehr über die Geschichte von Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ und Rachmaninovs „Toteninsel“ erfahren Sie auch in unserem 5. Afterworkkonzert am 20.3.2019 um 18.05 in der Glocke! Ingo J. Jander 11­


Igor Strawinsky Vier norwegische Impressionen Igor Strawinsky kam im Herbst 1939 in die USA und ließ sich in Hollywood nieder. In dieser Umgebung fand er ein reges kulturell-musikalisches Leben im Kreis europäischer Emigranten, wo er unter anderem Nadia Boulanger, Alexander Tansman, Franz Werfel und Aldous Huxley traf – nicht zufällig bezeichnete Thomas Mann das damalige Hollywood als intellektuell inspirierender und kosmopolitischer als etwa München und Paris einst gewesen seien. Es war vorauszusehen, dass die Filmfabrik Hollywood so einen weltweit bekannten Komponisten wie Strawinsky anwarb. Mal waren die Angebote geradezu abenteuerlich oder gar unmoralisch: Für Walt Disneys Zeichentrickfilm „Fantasia“ verwendete man zum 12­


Beispiel die Musik von „Le Sacre du Printemps“ in einer entstellten Form. Da die Partitur in den USA urheberrechtlich nicht geschützt war, musste Strawinsky dies zähneknirschend akzeptieren. Mal bot man ihm an, eine Musik für 100.000 Dollar zu schreiben, um einen Film musikalisch „vollzustopfen“; das Honorar hätte Strawinsky auch dann bekommen, wenn er zugesagt hätte, dass unter seinem Namen ein „Ghostwriter“-Komponist die Musik schreibt... Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, dass mehrere Filmmusik-Projekte Strawinskys nie realisiert wurden. Er hat dann seine Entwürfe für eigenständige Konzertwerke wie für „Scherzo à la Russe“ oder für den Mittelsatz seiner „Ode“ verwendet, der ursprünglich für Orson Welles‘ geplante Verfilmung des Romans „Jane Eyre“ hätte dienen sollen.

Auch die Musik der „Vier norwegische Impressionen“ schrieb Strawinsky zunächst für den Film „The Commandos Strike at Dawn“, der von der deutschen Besatzung Norwegens im zweiten Weltkrieg handelt. Strawinsky wies jegliche Änderungswünsche der Filmproduzenten zurück, seine Musik wurde deshalb nicht angenommen, und der Film wurde schließlich mit der Musik von Louis Gruenberg realisiert. 13­


Strawinsky stellte danach aus seiner ursprünglichen Filmmusik eine bezaubernde kleine viersätzige Orchestersuite zusammen. Die musikalische Inspiration erhielt Strawinsky durch eine Sammlung norwegischer Volkslieder, die Strawinskys Frau zu dieser Zeit in einem Antiquariat in Los Angeles entdeckt haben soll. Strawinsky betonte immer wieder, seine Bearbeitungen entbehrten jeglicher volkmusikalischen Authentizität, sondern die volkstümlichen Motive dienten ihm lediglich als eine Art rhythmische und melodische Basis. In der Tat stellen die vier kurzen Sätze verschiedene musikalische Stimmungen dar, die unverkennbar die musikalische Handschrift Strawinskys tragen. In der Intrada bringen die Eckteile ein fröhlich tuckerndes Thema in den Hörnern samt synkopischer Rhythmen und der Betonung der eben „unbetonten“ Taktteile, während das Trio durch das zarte kammermusikalische Spiel der Klarinetten und Fagotte geprägt wird. Der darauffolgende langsame Satz Song erinnert durch seine poetische Stimmung an „Solveigs Lied“ aus Edvard Griegs „Peer Gynt“-Musik (eine weibliche Hauptfigur im Film hieß tatsächlich Solveig!) – in dieser träumerischen Atmosphäre wird das Metrum quasi aufgelöst, man hört nur eine unendlich fließende Melodie. In Wedding Dance („Hochzeitsmusik“) umrahmen die robusten, ja „stampfenden“ Eckteile einen grazilen Mittelteil. Ohne Pause danach folgt der Schlusssatz Cortège mit mal gemütlichen, mal fast übermütigen Passagen, bis der feierliche Zug in leisen Klängen in der Ferne verschwindet.

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Jean Sibelius Violinkonzert d-Moll op. 47 Den Traum, ein großer Geigenvirtuose zu werden, konnte Jean Sibelius zwar nicht verwirklichen, obwohl er sich ein beachtliches Können im Geigenspiel angeeignet hatte. Doch seine Zuneigung für die Violine blieb unverändert: Sein einziges Solokonzert – wie auch andere, kürzere konzertante Werke – schrieb er für dieses Instrument. Sibelius beschäftigte sich mit dem Gedanken an ein Violinkonzert schon im Herbst 1902. Eine wichtige Anregung bekam er vom Geiger Willy Burmester, einem Schüler von Joseph Joachim, der bis 1895 Konzertmeister des Philharmonischen Orchesters in Helsinki gewesen und danach in Berlin tätig war. Burmester 15­


wollte das Konzert in Berlin uraufführen. Durch finanzielle Not sah sich Sibelius jedoch genötigt, sein Stück schon bei einem Konzert in Helsinki aufs Programm zu setzen. So erlebte die Komposition dort ihre Uraufführung am 8. Februar 1904 mit dem Solo von Viktor Nováček. Die Reaktionen waren nicht allzu positiv: Der Musikkritiker Karl Theodor Flodin z.B. schrieb von „entsetzlichen Geräuschen“ in Nováčeks Spiel, und er fand das Werk traditionell, ja langweilig. Durch die Erfahrung der Uraufführung nachdenklich geworden, nahm Sibelius im Sommer 1905 eine gründliche Revision an seinem Konzert vor. Bei der Erstaufführung der revidierten Fassung in Berlin überging er allerdings wieder einmal Burmester: Der Geiger konnte den Termin nicht wahrnehmen, und es war für Sibelius wichtiger, das geplante Datum einzuhalten – immerhin dirigierte an diesem Abend kein geringerer als Richard Strauss! So erklang das Konzert in seiner heute gültigen Form am 19. Oktober 1905 in Berlin mit dem Solo von Karel Halíř. Joseph Joachim empfand zwar das Konzert als „scheußlich und langweilig“, aber die Presse war wohlwollender und begrüßte das Werk als Bereicherung des Violinkonzert-Repertoires. Verständlicherweise hat Burmester danach ein für alle Mal von dem Konzert Abstand genommen, und Sibelius widmete schließlich die Partitur dem jungen ungarischen Virtuosen Franz von Vecsey. Wie bei einigen anderen Kompositionen von Sibelius, z.B. bei der Tondichtung „En Saga“ oder der „Lemminkäinen-Suite“, beschränkt sich auch beim Violinkonzert die Revisionsarbeit nicht etwa auf kleine Korrekturen, sondern sie zeigt gründliche strukturelle Änderungen. Der auffallendste Unterscheid zwischen der ersten und der zweiten Fassung des Violinkonzertes ist das deutliche Reduzieren der virtuosen Elemente im Solopart (im ersten Satz ließ Sibelius sogar die ganze zweite Solokadenz weg). Außerdem wurden die Ecksätze in der zweiten Fassung erheblich gekürzt. Auch in der Orchestration unternahm Sibelius wichtige Retuschen: Der Gesamtklang der zweiten Version wirkt weniger dunkel gefärbt und „massiv“ als derjenige der ersten Fassung. 16­


Sucht man nach Vorbildern des Werkes, so bieten sich dafür mehrere Violinkonzerte des klassischromantischen Repertoires an: von Beethoven und Mendelssohn bis Bruch und Tschaikowsky. Und doch zeigt das Werk die charakteristischen Züge von Sibelius‘ Stil, gleich im Hauptthema des Eröffnungssatzes. Dieses Motiv entfaltet sich über der leisen Tremolo-Begleitung der gedämpften hohen Geigen, die wie das Rauschen von Blättern in einem Wald wirkt. Beim Thema selbst sind zum einen der langgehaltene, spannungsgeladene Anfangston, zum anderen die flüchtigen Triolen-Floskeln bezeichnend. Von diesem Thema leitet eine Kadenz zum Seitenthema voller weit ausholender melodischer Gesten über, an dessen Ende noch einmal das Hauptmotiv in der Klarinette erklingt. Das dritte Thema des Satzes zeigt wieder ein anderes Profil: Es ist ein markant rhythmisiertes Motiv (Allegro molto) – man könnte fast annehmen, das zweite Thema antizipiere stimmungsmäßig den langsamen Satz, während das dritte eine charakterliche Verwandtschaft mit dem Finale aufweise. Die Durchführung besteht aus einer umfangreichen Solokadenz, die die Motive der Exposition verarbeitet. In der Reprise erhalten die Themen eine variierte Entfaltung. Durch sanft terzende Bläserpassagen wird das kantable Hauptmotiv des zweiten Satzes in der Solovioline eingeleitet: Melodik wie Harmonisierung erinnern an Sibelius‘ Lied „Demanten på marssnön“ („Der Diamant auf dem Märzschnee“ op. 36/6, 1899). Dieses ergreifende „Adagio di molto“ des Konzertes ist in einer dreiteiligen Form verfasst. Der chromatisch geprägte Mittelteil bringt leidenschaftliche Momente in den ansonsten eher leicht melancholischen Satz. Das Finale wirkt mit seiner pulsierenden Rhythmik derart robust, dass es den englischen Musikschriftsteller Sir Donald Francis Tovey zur Bemerkung veranlasste, es handele sich (insbesondere beim zweiten Thema) um eine „Polonaise für Eisbären“ – in der Tat prägt der typische Rhythmus dieses polnischen Tanzes den Satz aus. Eine schwungvolle Steigerung führt das Konzert zum wirkungsvollen, von brillanten Solo-Passagen beherrschten Schluss. 17­


Modest Mussorgski Bilder einer Ausstellung Orchestration: Maurice Ravel „Die feinsten Züge der menschlichen Natur und der Menschenmassen – das unentwegte Beackern dieses wenig erforschten Landes und seine Eroberung – das ist die wahre Sendung des Künstlers“, schrieb Modest Mussorgski in einem Brief vom 18. Oktober 1872 an Vladimir Stasov, den führenden Kopf der damaligen russischen Künstlerszene. Er bezeichnete damit jene „ars poetica“, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die künstlerische Szene des zaristischen Russlands maßgebend ausprägte. Ob im literarischen Schaffen eines Nikolaj Gogol‘, den Bildern eines Il‘ja Repin oder in den Musikwerken des sogenannten „Mächtigen Häufleins“ (Milij Balakirev, Aleksandr 18­


Borodin, Cezar‘ Kjui, Modest Mussorgski und Nikolaj Rimskij-Korsakov), ob in den Schriften des Kunstkritikers Vladimir Stasov – überall trifft man ähnliche künstlerisch-ästhetische Prinzipien, nämlich das Streben nach einer realistischen Darstellungsweise von Menschen, Emotionen und Lebenssituationen und zugleich die verstärkte Wendung zur alten, traditionellen russischen Kunst bzw. Volkskunst. Treffend beschrieb Nikolaj Černyševskij in seiner Schrift „Von den ästhetischen Beziehungen der Kunst zur Wirklichkeit“ (1855) dieses Bestreben: „Das Schöne ist das L e b e n d i g e. Die Wirklichkeit steht höher als die Kunst.“ Modest Mussorgski war zweifellos einer der glühendsten Vertreter dieser Auffassung. Seine Vorliebe für „Wirklichkeit“ ließ ihn keine „abstrakten“ Musiken wie eine Symphonie, eine Sonate oder ein Streichquartett schreiben. Gerade deshalb entfernte er sich später zunehmend von der Gruppe des „Mächtigen Häufleins“, die sich sehr wohl die formalen Errungenschaften und stilistischen Merkmale der westeuropäischen Romantik zu eigen machte. Mussorgskis Schaffen besteht zum größten Teil aus Bühnenwerken, einzelnen dramatischen Szenen und klavierbegleiteten Liedern, das heißt, seinen Werken liegt so gut wie immer ein Text, eine sprachlich erfassbare, bildhafte Situation zugrunde. Wie passt in dieses Œuvre der Klavierzyklus „Kartinki s vystavki“ („Bilder einer Ausstellung“), Mussorgskis einziger größerer Beitrag zur Klaviermusikliteratur?

Die Inspirationsquelle: Bilder von Viktor Hartmann

Mussorgski lernte Anfang der 1870er Jahre durch Stasov den Maler und Architekten Viktor Hartmann kennen. Der 1834 in St. Petersburg geborene Hartmann, schon Anfang der 1860er Jahre ein geschätzter Architekt, hielt sich nach seiner Heirat (1864) vier Jahre lang in Italien, Polen, Frankreich und Deutschland auf. In dieser Zeit entstanden die meisten seiner Zeichnungen und Aquarelle. Hartmann verstarb, 39 Jahre alt, am 23. Juli 1873 an einem Herzleiden, und 19­


Mussorgski war von der Todesnachricht tief erschüttert. Stasov regte im Frühjahr 1874 eine Gedenkausstellung mit Werken von Hartmann an, und diese lieferte die Inspiration für Mussorgski, einen Klavierzyklus zum Gedenken des verstorbenen Freundes zu schreiben. Er widmete sein Stück Stasov, und es war auch Stasov, der 1886, fünf Jahre nach Mussorgskis Tod, die Erstveröffentlichung der Komposition betreute und dabei die einzelnen Sätze mit kurzen erläuternden Kommentaren versah. Zu den einzelnen Sätzen Auch wenn Mussorgski für seinen Klavierzyklus durch einzelne Bilder Hartmanns inspiriert wurde, ist seine Komposition sowohl ein Porträt von Hartmanns künstlerischer Vielseitigkeit als auch ein Selbstporträt des Komponisten wie auch eine Folge von Mussorgskis eigenen, weitergesponnenen Assoziationen über die von Hartmann dargestellten Situationen. Die „Bilder“ werden durch eine musikalische Promenade verbunden, die als Ritornell mehrfach (und stets in variierter Form) erklingt und den Eindruck eines langsamen Spaziergangs in den Ausstellungsräumen vermittelt. In diesem Motiv, das zwar kein konkretes Volkslied-Zitat ist, mit seinen kurzen Phrasen, in sich kreisender Melodik und asymmetrischen Rhythmen jedoch „typisch russisch“ klingt, erkannte Mussorgski sein eigenes „geistiges Abbild“. „Der Komponist hat sich selbst dargestellt, wie er hin und hergeht, manchmal stehenbleibt, dann rasch weitergeht, um näher an ein Bild heranzutreten“, kommentierte Stasov diese Melodie. In den einzelnen Sätzen erscheinen Figuren, Charaktere und Szenen, die zutiefst in Mussorgskis eigener musikalischer Welt wurzeln. So basiert das erste Charakterbild Gnomus zwar auf einer Zeichnung Hartmanns, in der eine Art kleiner Spielzeug-Nussknacker dargestellt wird. Dieser hat allerdings nichts mit dem niedlichen Nussknacker à la Tschaikowsky zu tun, sondern es ist eine eher groteske Figur - Hartmann fertigte dieses Bild für den Weihnachtsbaum des St. Petersburger Künstlerklubs 20­


an. Mussorgski stellt in seinem Satz eine zwergenhaft groteske, missgestaltete Figur mit hinkenden, linkischen Motiven dar, die so abschreckend und zugleich so mitleiderregend erscheint wie der Wahnsinnige in „Boris Godunov“ oder im erschütternden Lied „Schöne Savišna“. Der Titel des nächsten Satzes Il vecchio castello („Das alte Schloß“) ist nicht zufällig italienisch gehalten: Hartmann entwarf dieses Bild womöglich während seines Italien-Aufenthaltes. Es ist eine romantisch-nächtliche Szene, über deren Siciliano-Begleitung ein Troubadour sein Ständchen mit orientalisch anmutender Melodik bringt. Typisch für Mussorgskis assoziativ-weiterspinnenden Gedankengang, wie er aus Hartmanns Gemälde Garten der Tuilerien eine ganze Szene mit spielenden und streitenden Kindern entfaltet. Die Kinderwelt erscheint in Mussorgskis Schaffen sehr vielfältig: Neben unschuldig-verspielten Szenen wie im Liederzyklus „Kinderstube“ tauchen mal grotesk-unbarmherzige Gestalten (z.B. im Lied des Spottbuben, der eine alte Frau schikaniert), mal tragische, von Armut und Elend gezeichnete Kinderporträts auf. „Ein polnischer Wagen, von Ochsen gezogen“ – so bezeichnete Stasov den Satz Bydlo. Dieses Bild war bei der damaligen Ausstellung gar nicht zu sehen gewesen; es ist möglich, dass Mussorgski die Skizzen von Hartmann aus dessen Aufenthalt in Sandomierz (Polen) kannte. Mussorgski stellt hier durch schwerfällige, mitunter monotone Ostinato-Figuren ein düsteres musikalisches Bild dar, in dem auch das furchbare Elend der russischen Bauern gezeigt wird. Nicht zufällig verglich man diesen Satz mit dem berühmten Bild „Die Wolgaschlepper“ von Il’ja Repin. 21­


Als bewusster Kontrast dazu erscheint das leichtfüßig-zierliche, in dreiteiliger Scherzoform verfasste Ballett der Kücklein in ihren Eierschalen, dessen Grundlage ein Kostümentwurf Hartmanns zum Ballett „Trilbi“ (1871, mit der Musik von Julius Gerber) war.

Die Namen Samuel Goldenberg und Schmuyle für den nächsten Satz stammen wahrscheinlich von Stasov. Mussorgskis Inspirationen waren möglicherweise zwei Einzelporträts Hartmanns von einem reichen bzw. einem armen Juden. Indes sind die Namen charakteristisch, denn auch wenn „Samuel“ und „Schmuyle“ etymologisch denselben Ursprung haben, wird Samuel durch seine herrische Musik als eine reiche, quasi in die Gesellschaft assimilierte Figur veranschaulicht, während Schmuyle mit seinen zitternd-demütigen Motiven ein armseliger, unterdrückter Bittsteller bleibt. In Mussorgskis Klavierzyklus trennt diesen Satz vom folgenden Der Marktplatz von Limoges wieder einmal ein „Promenade“-Abschnitt. In seiner Orchestration 22­


ließ Maurice Ravel dieses Ritornell weg: Der Szene von Samuel Goldenberg und Schmuyle folgt als unmittelbarer Kontrast das virtuos-farbenprächtige Bild von einem Marktplatz mit keifenden Marktweibern. Nach hellem Sonnenschein und sprudelndem Leben der Marktszene dann plötzlich das eiskalte Reich der Toten: Im schauerlichen Bild der Katakomben symbolisieren die abrupten Wechsel der Dynamik jene punktuellen „Lichtstrahlen“, wie Hartmann und seine beiden Freunde mit dem Licht ihrer Laterne einzelne Totenschädel in den Katakomben von Paris beleuchten. In Cum mortuis in lingua mortua („Mit den Toten in einer toten Sprache“), dessen Motivik im „Promenaden“-Thema und zugleich im Gebet „So svjatymi upokoj“ der russischen Totenmesse wurzelt, wird das Erlebnis noch gespenstischer. Der wirbelnde Satz Hütte auf Hühnerfüßen löst diese Stimmung in der märchenhaften Atmosphäre der wild dahinreitenden Baba Jaga auf. Die Hütte der Baba Jaga, einer berühmten Hexengestalt russischer Märchen, ist in Hartmanns Zeichnung in der Form einer Uhr auf Hühnerkrallen dargestellt als Symbol für die Hexe, die (vor allem menschliche) Knochen verzehrt und danach auf einem Mörser davonreitet. Wenn die einzelnen Bilder schon auf bestimmte Szenen anspielten, wird dies im letzten Satz, Das große Tor von Kiev, bis zu den Dimensionen eines großen Opernfinales ausgebreitet. Mussorgski vereint hier das „Promenade“-Motiv mit einem Choral, dem laut Stasov die liturgische Melodie „Elicy vo Christa krestistesja“ („Wieviel euer auf Christum getauft sind, die haben Christum angezogen“) zugrunde liegt, sowie mit einem einzigartigen Klangeffekt von mächtigem Glockengeläute – es ist eine Szene, die deutlich macht, dass der Klavierzyklus in unmittelbarer Nähe der sogenannten „Originalfassung“ der Oper „Boris Godunov“ (1874) Mussorgskis entstand.

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Bearbeitungen Mussorgskis „Bilder“ gehören zum Standardrepertoire großer Pianisten. Obwohl viele Klavierspezialisten und Musikpublizisten bis heute die Meinung vertreten, jegliche Bearbeitung behindere die freie Assoziation des Hörers aufgrund des Klavierwerkes, veranlasste der Zyklus durch seinen Farbenreichtum und seine Bildhaftigkeit mehrere Komponisten und Interpreten dazu, das Werk zu instrumentieren. Die erste Orchestrierung stammt von Michail Tušmalov (1886); es gibt u.a. von Leo Funtek, Leopold Stokowski, Walter Goehr und Vladimir Ashkenazy orchestrale Versionen. Inzwischen erfuhr das Werk mehr als fünf Dutzende Arrangements unter anderem für Bläserensemble, Orgel, Gitarre, Synthesizer, ja sogar für 44 Klaviere mit 44 Pianisten (!) aus dem Jahr 1993. Keine dieser Bearbeitungen konnte jedoch die Popularität der Orchestration von Maurice Ravel übertreffen – da traf ein Genie ein anderes: Ravel, der seit langem großes Interesse für die russische Musik hatte – 1913 arbeitete er zum Beispiel gemeinsam mit Igor Strawinsky an einer Neuorchestrierung der Oper „Chovanščina“ von Mussorgski – , wurde von Serge Koussevitzky beauftragt, eine Orchesterfassung von Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ zu fertigen. Koussevitzky dirigierte die Uraufführung der Orchesterfassung am 19. Oktober 1922 in der Pariser Opéra persönlich. Éva Pintér

Die gebürtige Ungarin studierte

Musikwissenschaft

in ihrer Heimatstadt Budapest und promovierte 1992 in Hamburg. Sie lebt seit 1982 in Bremen und ist als freiberufliche zistin tätig. 24­

Musikpubli-


Eine kleine Nachtmusik Serenade an der Weser

Wolfgang Amadeus Mozart

„Eine kleine Nachtmusik“

Gioachino Rossini Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“ u.a.

Elionor Martinez Lara Sopran Hermes Helfricht Dirigent

Fr 24.05.19

18.00 Uhr Schuppen Eins

Eintrittskarten www.nordwest-ticket.de

Mit freundlicher Unterstützung von


phil einblicke Bremer Philharmoniker zu Gast in Amsterdam Zwischen Konzerten in der Glocke und Opernaufführungen im Theater Bremen findet sich im vollgepackten Terminkalender der Bremer Philharmoniker nur selten ein freier Termin, um Einladungen auswärtiger Konzertveranstalter annehmen zu können. So war das Gastspiel im Het Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam Anfang Februar nicht nur für das Orchester etwas ganz Besonderes, sondern auch für das begeisterte Publikum im ausverkauften Konzertsaal ein wahrer Glücksfall. Intendant Christian Kötter-Lixfeld freute sich gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern über die durchweg positive Resonanz auf dieses Konzert und die Einladung, recht bald wieder in den Niederlanden zu konzertieren.

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Marko Letonja im Talk mit Buten un Binnen

Am 20. Februar war Generalmusikdirektor Marko Letonja zu Gast bei buten und binnen extra / Die Sendung aus der Straßenbahn. Gemeinsam mit Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz, Andrea Rösler vom Musikszene e.V. sowie Alexander Skipa und Ole Janßen von der Band Faakmarwin traf er sich mit dem Moderatoren Kirsten Rademacher und Felix Krömer (siehe Foto) zu einem Gespräch über die vielfältige Bremer Musiklandschaft. Und dabei wurde natürlich nicht nur über Musik geredet, sondern auch Musik gehört: Konzertmeisterin Anette Behr-König, Solokontrabassist Hiroyuki Yamazaki und die stellvertretende Solobratschistin Annette Stoodt sorgten mit Werken von Johannes Brahms und Karl Ditters von Dittersdorf für klassische Klänge in der Linie 6. Der Straßenbahn-Talk wurde aufgezeichnet und wird am Samstag, 2. März, um 19.30 Uhr in Radio Bremen Fernsehen gesendet. Unser Tipp: einschalten!

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prophil prophil begleitete sein Orchester, die Bremer Philharmoniker, nach Amsterdam ins Concertgebouw Die Bremer Philharmoniker gaben am Sonntag, den 03.02.2019, ein Gastspiel im Het Koninklijk Concertgebouw Amsterdam. Im Rahmen der Matinée-Konzerte präsentierten sie unter der musikalischen Leitung der britischen Dirigentin Julia Jones die Symphonie Nr. 3 D-Dur von Franz Schubert sowie das Konzert für Violine und Orchester e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy mit der niederländischen Geigenvirtuosin Lisa Jacobs als Solistin. Zum ersten Mal begleiteten 23 Mitglieder von prophil, dem Freundeskreis der Bremer Philharmoniker, „ihr“ Orchester zu einem Gastkonzert. Samstag erkundeten die Bremerinnen und Bremer trotz „Schietwetter“ die Stadt, Sonntag strahlte dann nicht nur die Sonne, sondern auch die Musikerinnen und Musiker des Orchesters und prophil-Mitglieder: Standing Ovations im voll besetzten Konzertsaal!

Nach einem gemeinsamen Brunch, an dem auch die Dirigentin Julia Jones und die Solistin Lisa Jacobs teilnahmen, und Museumsbesuchen ging es dann in Begleitung von Orchestermusikerinnen und -musikern wieder zurück nach Bremen.

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Unsere nächsten Veranstaltungen Schwerpunkt: Mozart Probenbesuch zum 9. Philharmonisches Konzert „Zacharias meets Mozart“ Dirigent und Solist Christian Zacharias Samstag, den 27.04.2019, 10.00 Uhr Treffpunkt 09.45 Uhr Glocke Vortrag von Dr. Éva Pintér mit Musikbeispielen zum Konzert „Zacharias meets Mozart!“ Sonntag, den 28.04.2019, 16.30 Uhr Plantage 13, Eingang 6 Eintritt frei Anmeldung erforderlich unter info@prophil.de und Tel. 0421 - 701454

Werden auch Sie Mitglied – schreiben Sie uns an: info@prophil.de. Nähere Informationen zu unserem vielfältigen Programm mit Probenbesuchen, Empfängen, Filmen und Vorträgen finden Sie unter www.prophil.de. Ihr Vorstand prophil Freundeskreis der Bremer Philharmoniker e.V.

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Nächste Veranstaltungen

Achtung, frisch gestrichen! Geschichten von Bögen und Bildern

Werke von

Modest Mussorgski und Sergej Rachmaninov Elias Grandy Dirigent Ingo J. Jander Moderation

Mi 20.03.19 18.05 Uhr, Glocke

Streichquintette

6. Kammermusik am Sonntagmorgen

Franz Schubert (1797-1828) Streichquintett C-Dur

Quartetto con Brio Oleg Douliba & Florian Baumann Violine Steffen Drabek Viola Karola von Borries Violoncello und Hannah Weber Violoncello

So 24.03.19 11.30 Uhr Goldener Saal im Atlantic Grand Hotel Bremen 9. Philharmonisches Konzert

Mozart! Elizabeth Watts Sopran Christian Zacharias Klavier, Dirigent

Mo 29.04.19 19.30 Uhr Glocke Di 30.04.19 19.30 Uhr Glocke MEE TS

ZACHARIASMOZART 30­


KARTEN-VORVERKAUF Ticket-Service in der Glocke Domsheide 6-8, 28195 Bremen Tel. 0421-33 66 99 Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr E-Mail: ticketverkauf@glocke.de WESER-KURIER Pressehaus / Nordwest Ticket Martinistraße 43, 28195 Bremen Tel. 0421-36 36 36 Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9.30-14 Uhr E-Mail: info@nordwest-ticket.de WEITERE VORVERKAUFSSTELLEN KPS Tickets im Hause Karstadt TSC Ticket- & Touristik-Service-Center GmbH

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IMPRESSUM Herausgeber: Bremer Philharmoniker GmbH Intendant und Geschäftsführer: Christian Kötter-Lixfeld Plantage 13, 28215 Bremen E-Mail: info@bremerphilharmoniker.de Nachdruck verboten Texte: Dr. Éva Pintér, Ingo J. Jander, Barbara Klein Redaktion: Barbara Klein Foto: Jonathan Zizzo (Titel), Marco Borggreve (S.3, 8), Annemone Taake (S.6), Irving Penn (S.12), Erich Auerbach, WDR (S.13), Paul Hekscher (S.15), Gemälde von Ilya Repin (S.18), Gemälde von Viktor Hartmann (S.21, 22), Bremer Philharmoniker (S. 24, 26, 30), Buten un Binnen (S.27), prophil (S.28), photocase.com (S.30), iStock.com (S.30) Wir danken den beteiligten Künstleragenturen und Fotografen für die freundliche Unterstützung.

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8. Philharmonisches Konzert 2018/2019 - Programmheft  

Hier finden Sie alle Informationen über das 8. Philharmonische Konzert - Bilder einer Ausstellung der Bremer Philharmoniker mit dem Dirigent...

8. Philharmonisches Konzert 2018/2019 - Programmheft  

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