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Aus den Häusern

Viel näher dran an den Menschen Gemeinsam mehr als ein halbes Jahrhundert Fichtenhof: Barbara Mienits, Cäcilie Warnke und Waltraud Drygala. Sie kennen das Stiftungsdorf schon seit seiner Gründung Dezember 1990…

V.l.: Silke Beer, Cäcilie Warnke, Waltraud Drygalla und Barbara Mienits

plätze wurden als Einzelappartements eingerichtet. Ungewöhnlich, kannte man bisher doch vornehmlich Drei- oder Vierbettzimmer. Ebenfalls verzichtete man schon damals auf zentrale Speiseräume oder krankenhausähnliche Pflegestationen und setzte auf die Zusammenarbeit mit Institutionen und Dienstleistern aus Bremen-Nord. Ein Weg, der konsequent fortgesetzt wurde. »Für mich ist eine der zentralen Veränderungen die Auflösung der Großküche und die Einrichtung von Hausgemeinschaften mit kleinen Küchen, in denen wir gemeinsam mit den Bewohnern kochen«, sagt Cäcilie Warnke. Für sie und ihre Kollegin Barbara Mienits ist klar: »Wir sind heute viel dichter dran an den Menschen, die bei uns leben«. Tauschen

»In der Nacht vor der Eröffnung wurde fieberhaft Teppich verlegt, damit am nächsten Tag alles bereit war«, erinnert sich Cäcilie Warnke, heute Teamleiterin Hauswirtschaft, an die Anfänge. Genau wie ihre Kollegin, Altenpflegehelferin Barbara Mienits, wechselte sie aus dem Stiftungsdorf Blumenkamp in den Fichtenhof. Hier entstand »ein Zentrum moderner Altenpflege mit 120 Plätzen, insbesondere mit Schwerpunkt in der Betreuung altersverwirrter Menschen«, so schrieb die Bremer Heimstiftung aktuell damals. 27 barrierefreie Wohnungen mit Servicemöglichkeiten für ältere Menschen kamen hinzu.

Gründung als Modellprojekt Schon bei Gründung galt der Fichtenhof als Modellprojekt. Rund 70 Prozent aller Pflege-

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Bremer Heimstiftung aktuell 02/11  

Die Bremer Heimstiftung setzt auf Vielfalt: Hier ist das Leben alles, nur nicht langweilig…

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