__MAIN_TEXT__
feature-image

Page 1

EDITION BREITKOPF

SCHNEIDER Sämtliche Klaviersonaten Band II Sonaten mit Opuszahl

Complete Piano Sonatas Volume II Sonatas with Opus Numbers EB 8942


FRIEDRICH SCHNEIDER 1786–1853

SÄMTLICHE KLAVIERSONATEN Band II Sonaten mit Opuszahl

COMPLETE PIANO SONATAS Volume II Sonatas with Opus Numbers

herausgegeben von | edited by

Ulrich Urban

Edition Breitkopf 8942 Printed in Germany


Inhalt | Contents Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Zur Edition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Preface . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . On the Edition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

III V VI VIII

Sonate A-dur | Sonata in A major op. 76 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonate G-dur | Sonata in G major op. 80 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonate f-moll | Sonata in F minor op. 21 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonate e-moll | Sonata in E minor op. 14 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonate c-moll | Sonata in C minor op. 30 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonate f-moll | Sonata in F minor op. 27 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonate C-dur | Sonata in C major op. 26 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonate f-moll | Sonata in F minor op. 37 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Sonate D-dur | Sonata in D major op. 40 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

2 27 54 87 118 149 168 195 222

Kritischer Bericht | Critical Commentary . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 254


Vorwort Zu Friedrich Schneiders Klaviersonaten Bei näherer Betrachtung von Friedrich Schneiders umfangreichem Schaffen sollte die Bedeutung der Klaviermusik, zumindest in seinen frühen Jahren, nicht unterschätzt werden. Obwohl es zur Entwicklung der Klaviersonate ab etwa 1760, ausgehend von der barocken Suite, zahllose Spezialuntersuchungen gibt, blieben die Beiträge von Friedrich Schneider zu dieser Gattung bisher völlig unbeachtet. Schneiders Ruf, ein hervorragender Pianist zu sein, wurde b ­ ereits in jungen Jahren begründet und er gehörte bald zu den angesehensten Klaviervirtuosen seiner Zeit. Es verwundert daher ein wenig, dass musikwissenschaftliche Arbeiten den Namen Friedrich Schneider zwar immer wieder im Zusammenhang mit der Uraufführung von Beethovens op. 73 (5. Klavierkonzert Es-dur) am 28. November 1811 im Leipziger Gewandhaus zutage fördern, seine Kompositionen für das Klavier hingegen, zumindest bisher, nicht von Interesse waren. Schneiders pianistische Fähigkeiten müssen beachtlich gewesen sein, denn bereits kurz nach seiner Ankunft in Leipzig hatte er zahlreiche prestigeträchtige musikalische Positionen der Stadt inne – die des Universitätsmusikdirektors und des Organisten an der Thomaskirche eingeschlossen. Bereits seit seinen ersten Kompositionsversuchen am ­Zittauer Gymnasium hatte das Tasteninstrument im Vordergrund gestanden. Es diente ihm zur Komposition, Improvisation und nicht ­zuletzt als Dirigierinstrument. Das intensive Studium der Klavierwerke der Klassiker (Haydns, Mozarts, Clementis und anderer Größen dieser Zeit) spiegelt sich deutlich in diesen frühen Werken wider. Die schier unüberschaubare Zahl von Kompositionsversuchen, die sich in seinem persönlichen Werkverzeichnis finden und von denen kaum etwas erhalten ist, macht deutlich, wie intensiv seine Beschäftigung mit dem Klavier gewesen sein muss. Außer etlichen Tänzen, Ländlern, Ecossaisen, Walzern und Variationen war bis dahin jedoch noch kein Werk größeren Umfangs für das Klavier entstanden. In seiner Selbstbiografie erläutert Schneider diesen Umstand so: „Für das Pianoforte eine Sonate zu schreiben, faßte ich oft an, aber es wollte nie etwas Rechtes werden. Im Jahre 1803 wurde ‚Hermann von Unna‘ mit Musik von Abt Vogler aufgeführt. Die Musik ergriff mich wunderbar, besonders die Ouvertüre. Die Ideen verließen mich nicht und so bildete sich meine erste Klaviersonate in d-moll. Auf einmal ging es leicht. Die Gedanken ordneten sich, der Faden riß nicht, ich war vergnügt. Die beiden anderen Sätze waren auch bald fertig, und ich fand den Mut, nachdem sie mein Bruder und einige andere Mitschüler gesehen hatten, sie Flaschner vorzuspielen.1 Auch dieser war überrascht und teilte seine Freude anderen auch mit. Dies machte mir Lust zu neuen Werken dieser Art, und bald brachte ich Freund Flaschner andere Sonaten; so ging es nun fort.“ Über Gotthelf Benjamin Flaschner gelangten Schneiders erste Klaviersonaten in die Hände des amtierenden Thomaskantors August Eberhard Müller in Leipzig, der seinerseits hervorragende Kontakte zum Verlag Breitkopf & Härtel pflegte und die Sonaten dort zum Druck empfahl. Die ersten Rezensionen folgten umge1 Gotthelf Benjamin Flaschner (1761–1836) war Theologe, Schriftsteller und Lieddichter.

hend und legten den Grundstein für Schneiders späteren Erfolg bei Publikum und Kritikern: „Es kann schwerlich ein angenehmeres Geschäft für einen Rec. ­geben, als das ist, welches so eben mir obliegt: die erste, und eine so verzüglich wohlgeratene Arbeit eines jungen Mannes – und mit dieser ihn selbst in der größeren Welt einzuführen.“ Diese Worte aus der Feder von Friedrich Rochlitz, dem Begründer der Allgemeinen Musikalischen Zeitung, stellten den in der Öffentlichkeit als musikalischen Handwerker bekannten Friedrich Schneider erstmals als Komponisten vor. Rochlitz eröffnete mit diesen Worten seine Rezension der 1803 komponierten und im Folgejahr als Opus 1 erschienenen Trois Sonates pour le Pianoforte.2 Das Füllhorn, das Schneider in den folgenden Leipziger Jahren für das Klavier ausschüttete, brachte nicht weniger als 42 Klaviersonaten, 7 Klavierkonzerte, eine schier unüberschaubare Masse an kleineren Klavierstücken und etliche klavierbegleitete Kammermusikwerke hervor, die teils schon viel früher entstanden waren. Die intensive Beschäftigung mit dem Klavier als universellem musikalischem Werkzeug tritt ab ca. 1815 schlagartig in den Hintergrund. Die Vokalmusik rückte nahezu vollständig in Schneiders kompositorischen Fokus, was mit der kurz zuvor übernommenen Leitung der Seconda’schen Operngesellschaft sowie der des Stadttheaters zusammenhängen mag. In dieser Zeit, bis ca. 1819, entstanden allerdings wiederum kaum nennenswerte Werke. In der Gesamtschau kann man also durchaus feststellen, dass sich Schneiders gesamtes Klavierschaffen auf den kurzen Zeitraum von 1802 bis 1814 beschränkt. Während andere Komponisten, allen voran Ludwig van Beethoven, dessen Einfluss auf Schneider (gerade in seinen Klavierwerken) deutlich anklingt, zeitlebens vom Klavier begleitet und beeinflusst wurden, scheint Schneider das Instrument als reines Werkzeug, womöglich sogar als notwendiges Übel betrachtet zu haben. Seine musikalische Bestimmung sah er jedoch ohne Zweifel in der Vokalmusik, worin er durch den immensen Erfolg seines 1819 uraufgeführten zweiten Oratoriums Das Weltgericht Bestätigung fand. Immerhin 24 seiner Klaviersonaten erschienen im Druck, etliche andere sind als Manuskript überliefert. Im Februar 1829 kündigte der Halberstädter Verleger Carl Brüggemann in der AMZ die Herausgabe von Friedrich Schneiders sämtlichen Werken für das Pianoforte an. Er plante, „20 Sonaten sowie 10 Rondos, Variationen und kleinere Sachen“ in 10 Heften bis Ostern 1830 zu veröffentlichen. Aus nicht näher bekannten Gründen wurde dieses Unternehmen jedoch nach Erscheinen von Heft 4 eingestellt und später auch nicht erneut aufgegriffen. Die in dieser „Gesamtausgabe“ erneut abgedruckten Sonaten (op. 1 Nr. 1 und 3, op. 20 Nr. 2 sowie op. 40) enthalten teilweise recht umfangreiche Korrekturen und Revisionen. Helmut Lomnitzer3 beschreibt in seiner Dissertation von 1961 die generellen Charakteristika von Friedrich Schneiders Klaviersonaten, wobei er u. a. konstatiert: „[…] die in den ­Monaten Mai bis Juli

2

Allgemeine Musikalische Zeitung (AMZ) Nr. 31, Bl. Nr. 3.

3

Helmut Lomnitzer: „Das musikalische Werk Friedrich Schneiders, insbesondere die Oratorien“ (Marburg 1961).


IV [1803] entstandene d-moll-Sonate [1. Sonate4] (op. 1 Nr. 1) ist demgegenüber nur dreisätzig [angelegt], wie es bis Mitte 1806 für alle Sonaten ausnahmslos Regel bleibt. Einem schnellen Anfangssatz in Sonatenform mit kurzer, lediglich modulierend-transponierender Durchführung folgt meist ein einfaches, liedmäßiges Andante in zwei- oder dreiteiliger Form. Ein Presto in Sonaten- oder Rondoform bildet den Abschluss.“ Weiterhin bemerkt er, dass sich die Bekanntschaft und das Studium der Sonaten Beethovens ab etwa 1807 in seinen Werken widerspiegelt: „[…] so macht sich beispielsweise die 1807 entstandene 31. Sonate f-moll op. 21, ein in allen vier Sätzen breit ausladendes Werk, gegenüber bisherigen Kompositionen ein neues, leidenschaftliches Pathos sowie eine bewusstere Ausnutzung der verschiedensten Klangregister und Lagen zu eigen, kostet verminderte Septakkorde und den Reiz der Dominantnone 4

Die Nummerierung der Sonaten erfolgt chronologisch nach dem Datum ihrer Entstehung, nicht des Erstdrucks (vgl. Lomnitzer).

Chronologische Übersicht über Schneiders Klaviersonaten5 Nummer

Tonart

Nick Pfefferkorn

17

B-dur

1805

1810

op. 20 Nr. 2

Jahr (Entstehung)

Jahr (Druck)

gedruckt als

18

h-moll

1805

-

-

19

As-dur

1806

-

-

20

cis-moll

1806

-

-

1

d-moll

1803

1804

op.1 Nr. 1

2

A-dur

1803

1804

op. 1 Nr. 2

21

C-dur

1806

-

-

22

C-dur

1806

-

-

3

E-dur

1803

1804

op. 1 Nr. 3

23

g-moll

1806

1807

op. 6

24

Es-dur

1806

-

-

1805

op. 3 Nr. 1

25

F-dur

1806

-

-

26

A-dur

1806

1829

op. 76

1805

op. 3 Nr. 2

27

G-dur

1807

1830

op. 80

28

E-dur

1807

-

-

29

F-dur

1807

1809

op. 13

30

A-dur

1807

1807

op. 8

31

f-moll

1807

1810

op. 21

32

e-moll

1809

1809

op. 14

33

Es-dur

1809

-

-

34

c-moll

1809

1814

op. 30

35

f-moll

1810

1813

op. 27

C-dur

1810

1812

op. 26

4

E-dur

5

5

aus, lässt (im ersten Satz) nach einer Fermate auf der Dominante die kurze Prestocoda im abstürzenden Sechzehntellauf erreichen, um dann mit nachschlagenden Akkorden mächtige Schlusswirkungen zu erzielen.“ In diesem Zusammenhang sind auch die Sonaten Nr. 32 e-moll (op. 14 „Grande Sonate Pathétique“) aus dem Jahre 1809 und Nr. 35 f-moll (op. 27) aus dem Jahre 1810 zu nennen. Die 1813 entstandene Sonate Nr. 39 f-moll (op. 37) ragt besonders wegen ihrer eigentümlichen, zweisätzigen Anlage heraus und verbindet schon im ersten Satz, einem überaus breiten Scherzo, den brillanten Stil von op. 26 und op. 40 mit dem leidenschaftlichen Pathos der großen Mollsonaten. Schneiders Sonatenschaffen fand bereits 1814 mit der Sonate Nr. 42 B-dur (op. 78, gedruckt 1829) seinen Abschluss.

D-dur

1803 1804

6

f-moll

1804

1805

op. 3 Nr. 3

7

D-dur

1804

-

-

8

Es-dur

1804

1805

op. 2

9

G-dur

1804

-

-

10

Es-dur

1804

-

-

11

D-dur

1805

-

-

12

Es-dur

1805

1806

op. 5

13

fis-moll

1805

-

-

36

14

G-dur

1805

1810

op. 20 Nr. 1

37

A-dur

1810

-

-

38

D-dur

1813

1813

op. 29

15

c-moll

1805

-

-

39

f-moll

1813

1815

op. 37

16

B-dur

1805

-

-

40

D-dur

1813

1816

op. 40

41

E-dur

1814

-

-

42

B-dur

1814

1829

op. 78

nach Lomnitzer


V

Zur Edition Diese Urtext-Ausgabe von Friedrich Schneiders Klaviersonaten erscheint als vierbändige Sammelausgabe. Die Werke sind chronologisch nach ihrer Entstehung geordnet, wobei die Bände I und II die mit Opuszahlen gedruckten Sonaten für zwei Hände, Band III die mit Opuszahlen gedruckten Sonaten für vier Hände oder zwei Klaviere und Band IV die im Manuskript überlieferten Sonaten ­enthalten. Wann immer möglich, berücksichtigt diese Ausgabe alle erhaltenen Quellen, wobei wir in der Regel lediglich von Autograph und Erstdruck sprechen. Entgegen der sonst als hervorragend zu bezeichnenden Quellenlage bei Schneiders Werken sind von den Klaviersonaten nur in wenigen Fällen authentische handschriftliche Quellen überliefert. Bei einer nicht unwesentlichen Anzahl von Werken kann daher nur auf den Erstdruck und ggf. auf eine Titel-­ Auflage als Quelle zurückgegriffen werden. Abweichungen der vorliegenden Urtext-Ausgabe vom Text der Hauptquellen sind in den Einzelanmerkungen verzeichnet. Plausible Ergänzungen aus den Frühdrucken sind im Notentext nicht gekennzeichnet, werden jedoch ebenfalls in den Einzelanmerkungen mitgeteilt. Zusätze des Herausgebers werden im Notentext in eckigen Klammern ­angezeigt.

Appoggiaturen

Schneider verwendet in seinen Werken Vorschläge in unterschiedlichsten Schreibweisen (H, J, K etc.), wobei auch schon ­modernere Formen auftauchen. Letztere entsprechen auch der heute gebräuchlichen Notation für einen kurzen Vorschlag. Es lässt sich eine gewisse Systematik ableiten, dass ein Querstrich durch eine Vorschlagsnote diese um die Hälfte ihres Wertes verkürzt. Um jedoch die größtmögliche Authentizität dieser Ausgabe zu ­erreichen, gibt der Herausgeber Vorschläge generell wie im Original wieder.

Akzidenzien Die Setzung von Akzidenzien wurde ebenfalls der heute gebräuchlichen Form angepasst. Fehlende Vorzeichen werden nicht einzeln vermerkt. Warnakzidenzien erscheinen nur sehr spärlich und unsystematisch. Eine Besonderheit bildet, wie für diese Zeit üblich, die generelle Abwesenheit von Vorzeichen nach Modulationen: Diese gelten sinngemäß entsprechend weiter; gleiches gilt für die Wiederholung von Vorzeichen nach Haltebögen und Taktwechseln. Auch hier folgt der Herausgeber den heute üblichen, modernen Regeln. Vereinzelt zusätzlich ergänzte Vorzeichen werden in eckigen Klammern wiedergegeben.

Spezielle Editionsprobleme

Artikulation

Wo immer es möglich und sinnvoll erschien, versucht der Heraus­ geber auf die Eigenheiten der Hauptquelle in Bezug auf Nomenklatur, Schreibweise von Dynamik und Tempobezeichnungen sowie von Notengruppen einzugehen und diese möglichst nahe dem Original wiederzugeben. Offensichtlich falsche Noten sowie fehlende oder verrutsche Akzidenzien und Schlüssel wurden stillschweigend korrigiert bzw. ergänzt. In anderen Fällen, in denen Eingriffe lediglich rein kosmetischer Natur waren (altertümliche Schreibweise von cres. statt cresc., for. statt forte u.v.m.), wurde ebenfalls ohne besondere Kennzeichnungen in die heute ­gebräuchliche, moderne Form übertragen.

Insbesondere die Setzung und Fortführung von Staccato-Punkten und -Keilen ist in den Quellen unklar und teilweise problematisch. Schneiders Eigenheiten in Bezug darauf sind – auch vor dem Hintergrund handschriftlicher Quellen – wie folgt zu verstehen: Bei längeren Passagen, die mit Staccato-Punkten versehen sein sollen, setzt Schneider die Punkte jeweils nur im ersten Takt und dann wieder zum Ende der entsprechenden Figur oder Passage. Die vorliegende Ausgabe ergänzt sinngemäß. Oft werden, bei sich wiederholenden Figuren oder Phrasen, in der Quelle die Artikulationen und Bögen nur einmal gesetzt. Ein Hauptproblem bildet vor allem die Unterscheidung von Akzent > und decresc.- Gabeln. Für einige Stellen konnte keine eindeutige und zufriedenstellende Lösung gefunden werden, so dass sich der Herausgeber für eine der beiden Varianten entschieden hat.

Bögen Wie für diese Zeit üblich, wird in den Quellen selten eine ­einheitliche bzw. musikalisch sinnvolle Bogensetzung erreicht und wahrscheinlich auch nicht angestrebt. Moderne Regeln v­ erlangen h ­ eute z. B. bei Akkorden nur einen Legatobogen, Haltebögen werden jedoch so viele gesetzt, wie der entsprechende Akkord Töne aufweist. Der Herausgeber folgt den modernen Regeln und verzichtet in diesen Fällen auf eine entsprechende Kennzeichnung im Notentext. Das Fehlen von Bögen ist in der Klaviermusik dieser Zeit ebenfalls nicht ungewöhnlich, oftmals wird auch nicht zwischen Halte- und Legatobögen unterschieden; vielmehr wird gerne das jeweils Eine oder Andere weggelassen. Auch sind Parallelstellen oft unterschiedlich (oder gar nicht) phrasiert. Der Herausgeber macht Emendationen durch Strichelung kenntlich. Insbesondere Schneiders „Schreibfaulheit“ von wiederkehrenden Bögen ist problematisch. Oftmals wird für offensichtlich gleich zu phrasierende Stellen, auch innerhalb ein und desselben Taktes, der Bogen nur einmal geschrieben und gilt dann sinngemäß weiter. Um nicht den Anschein von Authentizität zu erwecken, gibt der Herausgeber solche Ergänzungen ebenfalls in Form von ­Strichelung wieder.

Dynamik Grundsätzlich ist in allen handschriftlichen Quellen Schneiders festzustellen, dass nach cresc., dim. und ähnlichen Anweisungen keinerlei Verlängerungsstriche (- - - -) zu finden sind. Es wird auch nicht zwischen der Schreibweise cresc. und der Verwendung von Gabeln oder unterschieden. Der Herausgeber versucht eine stimmige Unterscheidung herbeizuführen; es ist somit unabdingbar geworden, einige wörtliche Anweisungen wie cresc., decresc., dim. u. ä. in die gebräuchliche Form von Gabeln umzuwandeln. Der Herausgeber folgt im Übrigen (abgesehen von einigen wenigen Ergänzungen) den Vorgaben der Hauptquelle. Eine weitere Besonderheit stellt Schneiders Bedeutung der Vortragsbezeichnung dolce dar. Diese fordert nicht nur den entsprechenden Vortrag, sondern auch die Dynamikvorschrift p bzw. pp. Fast durchgängig fehlt bei der Verwendung von dolce eine entsprechende Dynamik, die in Relation zur Begleitung steht. Der Herausgeber ergänzt entsprechend in eckigen Klammern.


VI Bögen bei Ziernoten Entgegen der musikalischen Aufführungspraxis versieht ­Friedrich Schneider Ziernoten (kurze Vorschläge, Vorhaltnoten etc.) generell nicht mit Bögen zur Hauptnote, obwohl diese in der Praxis durchgängig vorausgesetzt werden. Der Herausgeber folgt der Schreibweise Schneiders und gibt Ziernoten ohne Bogen zur Hauptnote wieder.

Fingersätze Fingersätze im Notentext stammen von Schneider selbst.

Dank Ich danke insbesondere den Verantwortlichen in den zahlreichen Bibliotheken, die mich beim Zusammentragen der relevanten Quellen unterstützt haben und in den meisten Fällen auch unkom-

plizierte Reproduktionen ermöglichten. Besonders danken möchte ich den Leipziger Städtischen Bibliotheken, hier namentlich Frau Brigitte Geyer, Leiterin der Musikbibliothek / Sondersammlungen, der Anhaltischen Landesbücherei Dessau, Frau Martine Kreißler, Wissenschaftliche Bibliothek und Sondersammlungen, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bibliothek der Musikhochschule Köln. Ebenfalls gilt mein Dank dem niederländischen Musikwissenschaftler Dr. Frank Lioni, der über Jahrzehnte hinweg nahezu alle Klaviersonaten Friedrich Schneiders zusammengetragen und ausgewertet hat. Er konnte aus mancher Klemme bei der mitunter komplizierten Quellenbeschaffung für die Sonaten-­ Edition aushelfen!

Leipzig, im Frühjahr 2017

Ulrich Urban

Preface On Friedrich Schneider’s Piano Sonatas In more closely examining Friedrich Schneider’s extensive work, the importance of piano music, at least in his early years, should not be underestimated. Although there are countless special investigations into the development of the piano sonata from around 1760, starting with the Baroque suite, Schneider’s contributions to this genre have so far gone completely unnoticed. His reputation as an outstanding pianist was established at a young age, and he soon became one of the most distinguished piano virtuosos of his time. It is therefore somewhat surprising that in musicological studies the name Friedrich Schneider repeatedly emerges, in fact, in conjunction with the premiere of Beethoven’s op. 73 (5th piano concerto in E flat major) on 28 November 1811 in the Leipzig Gewandhaus, while his own piano compositions are at least so far not of interest. Schneider’s pianistic abilities must have been substantial, for shortly after his arrival in Leipzig, he held numerous prestigious musical positions within the city – including that of university music director and organist at the ­St. Thomas Church. Ever since his first compositional efforts at the Zittau grammar school, the keyboard instrument had been paramount. It served him for composition, improvisation, and not least, as an instrument from which to conduct. The intensive study of classical piano works (Haydn, Mozart, Clementi, and other greats of this period) is clearly reflected in these early works. The virtually inestimable number of compositional attempts to be found in his personal works’ catalogue, of which hardly anything is extant, makes clear how intensively he must have been involved with the piano. Aside from a number of dances, ländler, ecossaises, waltzes, and variations, though, no larger works had yet been composed for the piano. In his autobiography, ­Schneider explains this circumstance as follows: “I often tackled writing a sonata for the pianoforte, but it was never any good. Performed in 1803 was ‘Hermann von Unna’ with music by Abbé Vogler. The music moved me wonderfully, especially

the overture. The ideas did not leave me and thus arose my first piano sonata, in d minor. All at once it was easy. I organized my ideas, my train of thought did not snap, I was pleased. The other two movements were soon finished, and I found the courage, after showing them to my brother and other classmates, to play them to Flaschner.1 He too was surprised and shared his pleasure with others. This made me want to do new works of this kind, and I soon brought my friend Flaschner other sonatas; so it went on.” Through Gotthelf Benjamin Flaschner, ­Schneider’s first piano sonatas ended up in the hands of August Eberhard Müller, incumbent St. Thomas’s cantor in Leipzig, who in turn maintained excellent contacts with the Breitkopf & Härtel publishing house and recommended the sonatas there for printing. The first reviews promptly followed and laid the foundation for ­Schneider’s later success with audiences and critics: “There can hardly be a more agreeable business for a reviewer than that which is my duty here: the first work, and such a superbly accomplished work by a young man – and to launch him with this in the larger world.” These words penned by Friedrich Rochlitz, the founder of the Allgemeine Musikalische Zeitung, first introduced as composer Friedrich ­Schneider who had been known to the public as a musical craftsman. With this, Rochlitz opened his review of ­Schneider’s opus 1, composed in 1803 and published the following year as the first of Trois Sonates pour le Pianoforte.2 The cornucopia for piano that ­Schneider poured out in the following Leipzig years yielded no less than 42 piano sonatas, 7 piano concertos, an overwhelmingly large volume of smaller piano pieces, and quite a few pieces of chamber music with piano, composed in part already much ­earlier.

1

Gotthelf Benjamin Flaschner (1761–1836) was a theologist, composer, and song writer.

2

Allgemeine Musikalische Zeitung (AMZ) no. 31, Bl. no. 3.


VII His intensive engagement with the piano as a universal musical tool abruptly receded into the background from ca. 1815. ­Vocal music moved almost completely into the forefront of ­Schneider’s compositional focus, related perhaps to his having recently become director of the Seconda opera society, together with the city theater. Composed in this period, though, up to ca. 1819, were hardly any noteworthy works. In the overall picture, it is therefore quite easy to conclude that ­Schneider’s entire range of piano works is limited to the short period from 1802 to 1814. Whereas other composers, notably Ludwig van Beethoven, whose influence on ­Schneider (especially in his piano works) is blatantly self-evident, were attended and influenced lifelong by the piano, the instrument seems in ­Schneider’s case to have been considered a mere tool, if not a necessary evil. His musical destiny, however, he no doubt viewed as being in vocal music, confirmed even more by the immense success of his second oratorio Das Weltgericht, premiered in 1819. Still and all, 24 of his piano sonatas appeared in print, a number of others are extant in manuscript. In February 1829, the Halberstadt publisher Carl Brüggemann announced in the AMZ publication of Friedrich ­Schneider’s complete works for piano, planning to publish in 10 volumes, “20 sonatas, together with 10 rondos, variations and smaller things,” by Easter 1830. For unknown reasons this enterprise was, however, discontinued after 4 volumes appeared and no longer later taken up again. The sonatas reprinted in this “Complete Edition” (op. 1, nos. 1 and 3, op. 20, no. 2, as well as op. 40) contain some quite extensive corrections and revisions. Helmut Lomnitzer3 describes in his 1961 dissertation the general characteristics of Friedrich ­Schneider’s piano sonatas, stating,

among other things, about the 1st sonata4: “[…] the d-minor sonata (op.1, no. 1), composed in the months from May to July [1803] has, by contrast, only three movements, as remains the case for all sonatas without exception composed up to mid-1806. A fast opening movement in sonata form with a brief, simply modulating transposed development, is usually followed by a simple, lied-like Andante in a two or three-part form. A Presto in sonata or rondo form constitutes the close.” He also notes that the acquaintance and study of the Beethoven sonatas from about 1807 is reflected in ­Schneider’s works: “[…] for example, unlike previous compositions, the 31st sonata in f minor op. 21, composed in 1807, a work broadly laid out in all four movements, appropriates as its own a new passionate pathos as well as a more conscious exploitation of the most varied sound registers and layers, savoring diminished-seventh chords and the charm of dominant ninths, can (in the first movement) after the fermata on the dominant, arrive in the falling sixteenth run at the brief Presto coda, in order then to attain powerful effects with off-the-beat chords.” Also to be mentioned are the sonatas no. 32 in e minor (­ op. 14 “Grande Sonate Pathétique” of 1809, and no. 35 in f minor (op. 27) of 1810. The sonata no. 39 in f minor (op. 37) composed in 1813, stands out especially because of its peculiar, two-movement structure, and in the first movement already combines an extremely broad scherzo in the brilliant style of opp. 26 and 40 with the passionate pathos of the great sonatas set in the minor. ­Schneider’s sonatas came to an end as early as 1814 with sonata no. 42 in B flat major (op. 78, printed in 1829).

Nick Pfefferkorn 3

Helmut Lomnitzer: “Das musikalische Werk Friedrich ­Schneiders, insbesondere die Oratorien“ (Marburg, 1961).

Chronological Survey of Schneider’s piano sonatas5

5

4

The numbering of the sonatas is in chronological order according to the date of their genesis, not the date of the first print (cf. Lomnitzer).

11

D major

1805

-

-

Number

Key

Year (Origin)

Year (Print)

printed as

12

E flat major

1805

1806

op. 5

1

d minor

1803

1804

op.1 Nr. 1

13

f sharp minor

1805

-

-

2

A major

1803

1804

op. 1 No. 2

14

G major

1805

1810

op. 20 Nr. 1

3

E major

1803

1804

op. 1 No. 3

15

c minor

1805

-

-

16

B flat major

1805

-

-

17

B flat major

1805

1810

op. 20 Nr. 2

18

b minor

1805

-

-

19

A flat major

1806

-

-

20

c sharp minor

1806

-

-

4

E major

1803

1805

op. 3 No. 1

5

D major

1804

1805

op. 3 No. 2

6

f minor

1804

1805

op. 3 No. 3

7

D major

1804

-

-

8

E flat major

1804

1805

op. 2

21

C major

1806

-

-

9

G major

1804

-

-

22

C major

1806

-

-

10

E flat major

1804

-

-

23

g minor

1806

1807

op. 6

according to Lomnitzer


VIII 24

E flat major

1806

-

-

33

E flat major

1809

-

-

25

F major

1806

-

-

34

c minor

1809

1814

op. 30

26

A major

1806

1829

op. 76

35

f minor

1810

1813

op. 27

27

G major

1807

1830

op. 80

36

C major

1810

1812

op. 26

28

E major

1807

-

-

37

A major

1810

-

-

29

F major

1807

1809

op. 13

38

D major

1813

1813

op. 29

30

A major

1807

1807

op. 8

39

f minor

1813

1815

op. 37

31

f minor

1807

1810

op. 21

40

D major

1813

1816

op. 40

41

E major

1814

-

-

32

e minor

1809

1809

op. 14

42

B flat major

1814

1829

op. 78

On the Edition This Urtext edition of Friedrich ­Schneider’s piano sonatas appears as a four-volume collected edition. The works are in chronological order according to genesis, with volumes I and II containing the sonatas for two hands with opus number; volume III containing the sonatas for four hands or two pianos with opus number; and volume IV containing the sonatas extant in manuscript. Whenever possible, this edition will take into account all extant sources, usually including only the autograph and first print. Contrary to the otherwise excellent source situation for ­Schneider’s works, only a handful of authentic piano manuscript sources are extant. Relied on as sources in a not insignificant number of works can therefore be only the first print and possibly a title issue of it. Differences in the present Urtext edition from the text of the main sources are listed in the individual annotations. Plausible emendations from the early prints are not identified in the music text, but are likewise disclosed in the individual annotations. Editorial addenda in the music are given in brackets.

Specific Editorial Problems Whenever possible and meaningful, the editor seeks to address the idiosyncrasies of the main source in terms of nomenclature, notation, of dynamics and tempo markings, as well as of note groups, and to reproduce these as closely as possible to the original. Obvious wrong notes as well as lacking or misplaced accidentals and keys are tacitly corrected or supplemented. In other cases where interventions were merely cosmetic (earlier notation of cres. instead of cresc., for. instead of forte, and many others), these were also tacitly transmitted in the modern form used today.

sages are also often phrased differently (or not at all). The ­editor marks emendations by broken lines. Especially problematic is ­Schneider’s “laziness in writing” recurring slurs. Often, for passages obviously to be phrased the same way even within one and the same measure, slurs are written only once and further apply analogously. In order not to give the impression that editorial emendations are authentically original, such emendations are presented within broken lines.

Appoggiaturas In his works, ­Schneider notates appoggiaturas most diversely (­ H, J, K etc.), even though already showing modern forms corresponding to today’s common notation for a short ­appoggiatura. A certain systematic methodology can be ­deduced in that a slash through a grace note shortens this by half its ­value. In order to maximize the authenticity of this edition, however, the editor generally reproduces appoggiaturas as in the original.

Accidentals The placement of accidentals was also adapted to today’s customary form. Lacking accidentals are not individually noted. Cautionary accidentals appear only very sparingly and unsystematically. Characteristically, as usual for this period, is the general absence of accidentals after modulations: This applies analogously for the repetition of accidentals after ties and change of measure. Here also the editor follows today’s normal modern rules. Occasional accidentals added later are shown in square brackets.

Slurs

Articulation

As customary for this period, attained in the sources is seldom a unified and musically meaningful slur placement and was probably not even sought. Modern rules require today, e.g., only one legato slur for chords, but there are as many ties as relevant chordal tones. The editor follows the modern rules and in these cases dispenses with identifying these in the music text. The lack of slurs in piano music at this time is likewise not unusual, and there is often no distinction between ties and legato slurs; rather, the one or the other is often readily omitted. Parallel pas-

The placement and continuation of staccato dots and wedges is unclear in the sources and sometimes problematic. ­Schneider’s idiosyncrasies relative to this are to be understood as follows – even given the fact of manuscript sources: To show staccato dots in longer passages, ­Schneider places the dots only in the first measure and then again at the end of the corresponding figure or passage. The present edition supplements analogously. Often, with repetitive figures or phrases, the articulation and slurs are placed in the source only once. When distinguishing between ­accent and


IX decresc. hairpins is especially problematic, and no unambiguous and satisfactory solution could be found for some passages, the editor opted for one variant.

sions, etc.) to the main note, although this is generally assumed in practice. The editor follows ­Schneider’s notation and reproduces ornaments without slurs to the main note.

Dynamics

Fingerings

Ascertained, basically, in all of ­Schneider’s manuscript sources is that there aren’t any kinds of prolongation markings (- - - -) after the terms cresc., dim. or similar directives. Instead, there is no distinction between the notation of cresc. and the use of hairpins. The editor tries to arrive at a coherent distinction by using several literal instructions such as cresc., decresc., dim. and translating these into the usual form of such hairpins, incidentally following (apart from a few additions), the stipulations of the main source. Another special feature is ­Schneider’s meaning of the performance indication dolce. This requires not only the ­appropriate performance, but also the dynamic marking p or pp. Almost ­ throughout, ­Schneider’s use of dolce lacks appropriate dynamics relative to the accompanying term. The editor supplements accordingly in square brackets.

Fingerings in the music text come from ­Schneider himself.

Slurs for Ornaments Contrary to musical performance practice, Friedrich ­Schneider does not generally slur ornaments (short appoggiaturas, suspen-

Acknowledgements My special thanks go to those responsible in the numerous l­ibraries who have assisted me in collecting the relevant sources and in most cases also facilitated uncomplicated reproductions. In ­particular, I would like to thank the Leipzig Städtische Bibliotheken, here, especially, Ms. Brigitte Geyer, director of the music library / special collections; the Anhaltische Landesbücherei Dessau, M ­ s. Martine Kreissler, scholarly library and special collections; as well as the colleagues of the library of the Musikhochschule Cologne. Likewise, my thanks go to the Dutch musicologist, Dr. Frank Lioni, who over decades compiled and evaluated almost all of Friedrich ­Schneider’s piano sonatas. He was able to help us out of many a bind in the at times complicated acquisition of sources for the sonata edition!

Leipzig, Spring 2017

Ulrich Urban


SONATE Nr. 26 in A-dur | A major op. 76

1806

Allegro con brio

c

p dolce

ff

ff

c 5

p

f

p dolce 3

3

10

p

f

f

13

p

f

p

16

cresc.

Edition Breitkopf 8942

© 2017 by Breitkopf & Härtel, Wiesbaden


3 19

sf

f

p

22

p

f

ff

26

p dolce

f

dimi

31

nu

en

do

[ ]

34

mf

[

mf

]

mf

mf

38

cresc.

ff

Breitkopf EB 8942

p dolce


4 42

[ ]

47

Leseprobe poco rallentando

[a tempo]

pp

[

]

52

cresc.

57

Sample page ff

ben marcato

60

[

sf Breitkopf EB 8942

]


5 63

sf

66

Leseprobe

69

72

Sample page ff

[

75

]

] [

Breitkopf EB 8942


6 78

f

81

p

Leseprobe

*)

[ ]

84

f

87

Sample page sf

90

*) Empfehlung des Herausgebers: / Suggestion of th

sf


7 93

sf

96

Leseprobe sf

sf

sf

99

102

Sample page

105

dim.

[ Breitkopf EB 8942

]


8 108

p dolce

ff

Leseprobe

112

p dolce

f

116

p

f 3

f

3

119

Sample page p

f

122

Breitkopf EB 8942

p


9 125

mf

128

Leseprobe [

mf

]

cresc.

131

ff

134

p dolce

Sample page poco rallentando

138

[a tempo] [ ]

pp

Breitkopf EB 8942


10 143

147

Leseprobe cresc.

ff

151

sf

ben marcato

154

Sample page sf

157

Breitkopf EB 8942


11 160

163

Leseprobe

166

p dolce

169

Sample page cresc.

172

f

Breitkopf EB 8942


12

Scherzo

Allegretto

3 4 3 4 11

p

mf

Leseprobe

f

cresc.

[ ]

[ ]

20

p

f

29

ff

38

sf

sf

Sample page p

47 [

] [

]

Breitkopf EB 8942

f


13 55

Leseprobe

61

p

68

75

f

cresc.

[

Trio

]

Sample page 83

p

fz

p

91

sf

Breitkopf EB 8942

pp


14

Leseprobe

Um besseres Umwenden zu ermรถglichen, bleibt diese Seite unbedruckt. / In order to facilitate the page turn, this page has been left blank intentionally.

Sample page Breitkopf EB 8942


15 99

p

107

Leseprobe

115

f

cresc.

fz

Scherzo da Capo

Rondo

Allegretto

c c

p

dolce

6

12

Sample page

17

Breitkopf EB 8942


16 22

mf

26

Leseprobe

30

ff

3

3

34

p 3

3

Sample page ff

3

3

3

3

38

cresc.

p

Breitkopf EB 8942


17 42

f

45

3

Leseprobe 3

48

51

loco

Sample page 3

54

11

Breitkopf EB 8942

dolce


18 57

Leseprobe

61

f

[

p dol.

]

65 [ ]

pp

69

mf

73

Sample page sf

sf

sf

77

3

f

Breitkopf EB 8942

3

sf


19 80

Leseprobe

83

[ ]

mf

p dolce

p

87

[ ]

mf

[ ]

cresc.

[ ]

91

p

f

3 3

Sample page [ ]

94

ff

97

p

fz

[ ] Breitkopf EB 8942


20 100

103

Leseprobe f

106

fz 109

p ]

112

[

Sample page fz

[ ]

cantabile

115

Breitkopf EB 8942


21 118

f

121 [ ]

Leseprobe

124

sf

p

poco

127

p

130

sf

Sample page rallentando

[ ]

133

accelerando

[

Breitkopf EB 8942

]


22 136

141

146

Tempo primo

Leseprobe [ ]

151

156

mf

161

Sample page ff

3

3

166 3 3

ff

p

Breitkopf EB 8942

3

3 3

3


23 171

3

p

3

p

ff

3

3

176

Leseprobe

[ ]

[ ]

[ ]

sf

181

[ ]

cresc.

3

3

184

187

Sample page 3

190

11

dolce

Breitkopf EB 8942


24 194

Leseprobe

199

f

p dolce

204

[ ]

pp

mf

209

cresc.

213

sf

sf

sf

Sample page 3

f

217

Breitkopf EB 8942

3


25 220

Leseprobe

223

pp

226

cresc.

229

232

Sample page sf

sf

sf

sf

pp

235 [ ]

cresc.

Breitkopf EB 8942

[ ]


26 238

sf

Leseprobe

241

[ ]

244 [ ]

p

248

[ ]

Sample page [ ]

cresc.

252

f

Breitkopf EB 8942


27

SONATE Nr. 27

Grande Sonate in G-dur | G major op. 80

1807

Allegro con brio

c ff

c 4

Leseprobe p

ff

[

]

8

dim.

p

12

Sample page sf

cresc.

15

sf 3

Breitkopf EB 8942

3


28 18 3

3

Leseprobe

21

p

cresc.

[

]

25

f

f

28

ff

32

p

p

f

f

p

Sample page ten.

ten.

p

f

ten.

ten.

35

p

f

p

f

Breitkopf EB 8942

p


38

29

rallentando

sf

a tempo

sf

sf

dolce

Leseprobe

42

sf

sf

46

sf

sf

sf

sf

50

sf

f

53

Sample page sf

56

sf

sf

[ ]

dim.

Breitkopf EB 8942

f


30 60

pp

p

Leseprobe

64

67

1.

2.

pp

mf

pp

70

75

Sample page f

p

[

79

p

f [

]

Breitkopf EB 8942

]


31 82

f

[ ]

Leseprobe con fuoco

85

f

p

fz

88

mf

91

ff

Sample page fz

94

fz

p

97

fz

p

Breitkopf EB 8942

p


32 100

fz

p

Leseprobe

103

p

f

107

*)

111

Sample page cresc.

115

[ ]

[ ] [ ]

ff

p

ff

p

ff

*) Siehe Kritischer Bericht. / See Critical Commentary. Breitkopf EB 8942

[ ]

[ ]

[ ]


33 119

sf

sf

p

Leseprobe p

125

rallentando

poco

a

poco

Tempo primo

rallentando

130

[ ]

pp

ff

[ ]

136

Sample page p

141

ff

p

ff

p

ff

Breitkopf EB 8942

p

ff

p


34 145

f

p

f

p

p

p

f

Leseprobe

rallentando

149

a tempo

p

dolce

152

sf

sf

155

dolce

158

Sample page

162

f

Breitkopf EB 8942

f


35 165

168

Leseprobe pp

dim.

172

crescendo

poco

a

poco

177

sf

ff

180

sf

Sample page sf

sf

183

dim.

Breitkopf EB 8942


36

[ ]

187

f

p

Leseprobe

192

p

fz

fz

a piacere

197

pp

[

]

Presto

fz

pp

[

fz

]

rallen

202

207

212

ff

Sample page do e

poco

a

dimi

poco

piĂš

nuen do

agitato

poco

e

a

poco

crescendo

ff

Breitkopf EB 8942

tan


37 Andante sostenuto

3 4 3 4 6

p

p

sf

sf

Leseprobe pp

sf

mf

fz

sf

pp

11

pp

16

sf

sf

Sample page sf

sf

22

sf

pp

Breitkopf EB 8942


38 tenuto e con espressione 27

dolce

sf

Leseprobe 1.

32

2.

ff

sf

35

p dolce

Sample page 41

1.

2.

ff

p

Breitkopf EB 8942


39 44

sf

49

p

pp

sf

un poco crescendo

Leseprobe p

crescendo

ff

p

55

dolce

dim.

60

Sample page smorz.

Breitkopf EB 8942

pp


40

Rondo

Allegro vivace con anima

c c 5

mf

mf

Leseprobe p

10

15

Sample page mf

21

cresc.

Breitkopf EB 8942


41 25

p

Leseprobe fz

30

f

fz

35

fz

40

Sample page fz

fz

44

fz

fz Breitkopf EB 8942


42 48

sfz

sfz

sfz

Leseprobe

53

fz

58

3

3

63

]

3

3

3

3

3

3

fz

Sample page 3

3

3

3

3

fz

fz

p

3

73

fz

p sempre staccato

p

68

3

3

[

f

fz

3

3

3

3

p

fz

Breitkopf EB 8942

3

3


43 78

fz

fz

Leseprobe

83

fz

88

fz

ff

ff

93

p

98

Sample page mf

f

103

p

Breitkopf EB 8942


44 109

sf

Leseprobe

114

sf

119

124b

sf

p

sf

fz

fz

1.

fz

2.

p

129

Sample page ff

134

p

Breitkopf EB 8942


45 138

f

142

Leseprobe fz

147

151

diminuendo

155

Sample page

159

fz

Breitkopf EB 8942


46 164

3

3

3

p

169

fz

Leseprobe p

fz

174

fz

179

fz

fz

Sample page pp

fz

184

[

]

fz

Breitkopf EB 8942


47 189

fz

194

Leseprobe [

[

fz

]

]

fz

199

fz

fz

204

Sample page fz

fz

fz

poco rallentando e diminuendo 208

pp

Breitkopf EB 8942


48 214

a tempo

mf

218

mf

222

227

sf

Leseprobe sf

p

sf

Sample page mf

233

Breitkopf EB 8942


49 238

p

243

f

Leseprobe fz

248

fz

fz

253

Sample page fz

fz

258

ff

sf

sf

Breitkopf EB 8942


50 263

fz

fz

Leseprobe

268

[

]

273

cresc.

dim.

277

3

f

283

p

3

3

fz

Sample page fz

fz

289

fz

fz 3

Breitkopf EB 8942


51 294

fz

Leseprobe

299

fz

fz

304

p

ff

ff

p

309

mf

314

f

Sample page 2

319

2

p

Breitkopf EB 8942


52 327

3

3

3

p

332

p

f

Leseprobe p

f

337

fz

fz

3

fz

fz

fz

fz

3

342

fz

347

fz

fz

fz

fz

fz

Sample page p

352

f

Breitkopf EB 8942


53 358

sf

sf

Leseprobe

363

p

368

mf

374

p

379

Sample page rallentando

sf

384

pp

smorzando

Breitkopf EB 8942

sf


54

Composée et dédiée à son ami A.S.F. Lingke

SONATE Nr. 31

Grande Sonate in f-moll | F minor op. 21

1807

Allegro con spirito

c c

Leseprobe 6

6

ff

6

6

p

a tempo

6

ff

p à piacere

f

f

p [

p

]

12

f

p

f

p

f

p

17

23

Sample page ff

26

Breitkopf EB 8942


55 29

Leseprobe

32

35

f

p

p

f

cresc.

39

3

42

3

diminuendo

Sample page cresc.

46

f

3

3

p dolce

Breitkopf EB 8942


56 51

Leseprobe

57

62

ff

f

67

71

Sample page p

3

3

75

ff

Breitkopf EB 8942


57 79

p

3

83

3

Leseprobe

87

cresc.

dimin.

ff

90

93

[

]

dolce

98

f

Sample page f

103

pp

Breitkopf EB 8942


58 108

f

p dolce

p

3

3

112

Leseprobe

116

120

cresc.

124

f

f

p

Sample page cresc.

p

f

128

cresc.

ff

f

Breitkopf EB 8942


59 132

Leseprobe

135

139

[ ]

[ ]

143

147

Sample page [ ]

150

p

Breitkopf EB 8942


60

Leseprobe

Um besseres Umwenden zu ermรถglichen, bleibt diese Seite unbedruckt. / In order to facilitate the page turn, this page has been left blank intentionally.

Sample page Breitkopf EB 8942


61 153

f

p

Leseprobe

157

160

dimi

nu

163

en

166

e

do

rallentando

Sample page a tempo

p

f

f

170

f

p

f

p

Breitkopf EB 8942

p


62 174

179

Leseprobe ff

182

185

188

Sample page

191

f

p

Breitkopf EB 8942

f

p


63 195

3

3

198

Leseprobe

dim.

cresc.

201

f

205

Sample page p dolce

211

Breitkopf EB 8942


64 216

f

Leseprobe

221

225

228

3

3

232

Sample page ff

236

p

3 Breitkopf EB 8942

3


65 240

244

Leseprobe ff

cresc.

247

250

[

dim.

]

dolce

254

ff

257

Sample page fp

260

fp

cresc.

Breitkopf EB 8942

p


66

Leseprobe

Um besseres Umwenden zu ermรถglichen, bleibt diese Seite unbedruckt. / In order to facilitate the page turn, this page has been left blank intentionally.

Sample page Breitkopf EB 8942


67 264

Leseprobe

269

273

ff

cresc.

278

Presto

a piacère

Sample page ff

283

Breitkopf EB 8942


68 Largo con espressione

2 4

pp

2 4 7

p

Leseprobe

14

sempre legato

20

f

Sample page 25

30

1.

Breitkopf EB 8942

2.

rall.

a tempo

cresc.

fp


69 34

pp

Leseprobe

41

f

48

53

p

59

mf

Sample page p

mf

65

cresc.

cresc.

Breitkopf EB 8942

pp


70

Scherzo

Presto con fuoco

3 4 3 4

ff

p

10

p

Leseprobe f

p

f

18

cresc.

25

p

33

Sample page f

42

Breitkopf EB 8942


71 49

f

57

cresc.

p

Leseprobe f

66

p

75

cresc.

85

p

94

f

Sample page p

f

102

Breitkopf EB 8942


72

Trio

111

p dolce

Leseprobe

118

127

134

Scherzo da capo

Sample page

Finale

Presto

C

p

[

C

7

[

[ [

]

f ]

Breitkopf EB 8942

]

[

]

]

[ [

] ]


73 14

[

] ] [

p

[

]

Leseprobe

21

]

[

[

27

]

[

[ ]

[ ]

[

]

pp

]

[ ]

[

]

p

cresc.

34

f

40

Sample page ff

45

Breitkopf EB 8942


74 50

55

Leseprobe

60

65

diminuendo

71

Sample page [ ]

78

dolce

Breitkopf EB 8942

pp


75 85

91

Leseprobe cresc.

97

103

110

Sample page ff

116

[ ]

Breitkopf EB 8942


76 122

dim.

128

Leseprobe pp

135

ff

142

148

Sample page dimin.

154

ff

Breitkopf EB 8942

dimin.

pp


77 160

p

166

Leseprobe p

cresc.

171

ff

176

p dolce

183

Sample page cresc.

189

3

3

194

1.

p

Breitkopf EB 8942


78 199b

2.

Leseprobe

205

211

217

p

f

223

Sample page f

229

Breitkopf EB 8942


79 235

[

]

[

]

[

241

[

]

]

[

]

Leseprobe [

]

[

[

]

[

p

f

p

]

[

]

]

[

]

f

p

]

[

[

]

[

]

[

]

[

]

248

f

253

f

259

Sample page p

264

f

Breitkopf EB 8942


80 270

p

276

dolce

Leseprobe

283

289

f

295

Sample page

300

Breitkopf EB 8942


81 305

f

310

Leseprobe

p

f

316

p

]

[

[

]

[

]

[

]

]

[

322 [

[

]

]

[

[

]

]

f

329

p

335

Sample page

341

cresc.

Breitkopf EB 8942

p


82 349

f

355

Leseprobe ff

361

366

370

Sample page

375

Breitkopf EB 8942


83 379

Leseprobe

384

389

pp

ff

395

dolce

401

Sample page

407

Breitkopf EB 8942


84 413

mf

Leseprobe

421

429

ff

436

443

Sample page pp

451

ff

Breitkopf EB 8942


85 458

Leseprobe

464

469

ff

f

474

p

480

Sample page ff

cresc.

486

Breitkopf EB 8942


86 491

p dolce

498

Leseprobe mf

505

3

3

cresc.

511

517

p

ff

524

ff

p

Sample page cresc.

531

ff

Breitkopf EB 8942


87 Composeé et dédié à Monseigneur Fréderic Rochlitz, Conseiller de la cour

SONATE Nr. 32

in e-moll | E minor Grande Sonate „Pathétique“ op. 14

1809

Allegro moderato

Leseprobe

c

6

9

c 5

9

10

3

9

14

Sample page 3

3

3

3

3

17

sf

sf

sf

sf Breitkopf EB 8942

sf


88 20

sf 23

ff

27

Leseprobe p

]

[

con anima

pp

32

cresc.

36

poco

a

poco

f

Sample page

39

ff

p

Breitkopf EB 8942


89 44

[

[

]

]

cresc.

15

Leseprobe

49

ff

54

p

60

legato

63

cresc.

p

Sample page cresc.

dim.

66

p

dim.

Breitkopf EB 8942

cresc.


90 69

p

ff

ff

cresc.

Leseprobe

72

p

cresc.

75

ff

loco

78

f

81

Sample page p

6

*) 1.

84

p

p

6

*) Vgl. Kritischer Bericht. / See Critical Commentary. Breitkopf EB 8942

p


91 88b

6

2.

dolce

f

p

Leseprobe

93

f

6

dolce

p

98

cresc.

102

f

107

p

Sample page f

cresc.

111

Breitkopf EB 8942

p dolce


92 114

Leseprobe

117

cresc.

119

f

p

ff

p

121

cresc.

123

Sample page [

dolce

126

Breitkopf EB 8942

]


93 130

[ ]

[

]

[ ]

Leseprobe

rallentando e dimin.

135

a tempo

139

6

9

143

148

Sample page pp

152

3

3

cresc.

3

3

Breitkopf EB 8942


94 156

f

sf 159

sf

sf

sf

sf

sf

Leseprobe

con anima

162

p

ff

167

poco

171

Sample page a

poco

f

cresc.

175

[ ]

Breitkopf EB 8942


95 178

ff

p

dolce

Leseprobe

182

186

cresc.

ff

190

p

196

Sample page cresc.

legato

200

Breitkopf EB 8942


96 203

Leseprobe

206

cresc.

ff

209

p

ff

cresc.

p

cresc.

212

215

Sample page ff

218

fz

fz Breitkopf EB 8942


97 221

fz

fz

224

fz

fz

Leseprobe fz

fz

227

p

231

p

6

6

Sample page cresc.

pp

235

ff

Breitkopf EB 8942


98 Andante con moto

9 8 9 8

6

p

Leseprobe ten.

10

cresc.

14

ten.

f

Sample page pp

f

p

f

18

pp

cresc.

p

Breitkopf EB 8942


99 22

sf

26

sf

sf

Leseprobe

29

32

ten.

ten.

Sample page dim.

cresc.

35

f

Breitkopf EB 8942

pp


100 39

f

f

p

p

Leseprobe

43

p

f

cresc.

47

sf

pp

50

sf

sf

Sample page cresc.

sf

sf

sf

dim.

rall.

54

cresc.

Attacca il Allegretto Breitkopf EB 8942


101

Allegretto scherzando

3 4 3 4

9

p

Leseprobe

17

p

f

25

Sample page fz

rall.

34

fz

a tempo

p

Breitkopf EB 8942


102 43

a piacere

Leseprobe a tempo

51

p

ff risoluto

59

p

66

p

Sample page p

73

sf

sf

pp

Breitkopf EB 8942


Trio

103

3 4 3 4

91

81

p

Leseprobe p

102

cresc.

f [ ]

111

Sample page p

120

Allegretto Da Capo Breitkopf EB 8942


104

Finale

Moderato

2 4

p

ff

2 4

p

ff

Leseprobe

8

cresc.

dim.

ff

17

ff

p

p

ff

ff

p

p

24

mf

31

Sample page dim.

p

39

2

dim.

f

3

p

Breitkopf EB 8942

f

p


105 46

p

f

53

f

Leseprobe f

p

p

59

f

65

p

p

f

f

Sample page ff

71

Breitkopf EB 8942

cresc.


106 76

82

Leseprobe diminuendo

e

rall.

a tempo

87

dolce

94

Sample page 101

cresc.

Breitkopf EB 8942

poco a poco


107 108

[

]

[

]

Leseprobe

114

2

1

118

2

122

1

2

1

1 2

Sample page ff

cresc.

126

cresc.

Breitkopf EB 8942


108 129

1

3

1 2

1

2

2

1

ff

Leseprobe

133

p

4

5

4

5

5

4

4

5

4

5

4

5 4

3

fz

137

p

fz

141

Sample page fz

fz

fz

fz

fz

145

fz

fz

fz

fz

fz

fz

Breitkopf EB 8942

fz

fz

fz

2


109 151

ff

158

p

p

ff

Leseprobe

ff

167

p

172

ff

177

Sample page p

183

p

Breitkopf EB 8942

ff


110 189

dolce

Leseprobe

196

*)

202

cresc.

207

f

210

p

Sample page f

213

p

f

*) Takt 198 in der Erstausgabe / m. 198 in the Firt print: Breitkopf EB 8942


111 216

p

Leseprobe

219

p

f

223

227

231

Sample page p

235

pp

pp

Breitkopf EB 8942


112 241

pp

250

pp

Leseprobe dim.

258

ff

p

ff

264

p

269

ff

Sample page ff

p

274

Breitkopf EB 8942

p


113 279

ff

cresc.

Leseprobe

285

p

p

ff

292

dim.

cresc.

*)

301

p

ff

ff

p

308

ff

ff

p

p

Sample page

dim.

mf

315

p

*) Vgl. Kritischer Bericht. / See Critical Commentary. Breitkopf EB 8942


114 323

2

f

330

3

p

p

f

Leseprobe f

p

337

f

p

f

p

f

344

f

350

cresc.

p

Sample page f

p

356

Breitkopf EB 8942

f

p


115 360

diminuendo

Leseprobe

365

370

e

rall.

a tempo 375

dolce

383

Sample page cresc.

390

a

poco

Breitkopf EB 8942

poco


116 397

Leseprobe

401

405

cresc.

409

Sample page ff

413

3

1

ff

Breitkopf EB 8942

2

2 1

2

1

1

2


117 417

dim.

5

4

5

4

4

5

5

4

5

4

3 5

5

Leseprobe

421

sf

sf

426

sf

432

sf

sf

sf

sf

sf

sf

sf

Sample page sf

sf

sf

sf

sf

sf

sf

sf

sf

sf

439

p

cresc.

Breitkopf EB 8942

ff

sf

sf

sf

sf

sf


118

Seinem Bruder, Johann Gottlob Schneider, gewidmet

SONATE Nr. 34

GroĂ&#x;e Sonate in c-moll | C minor op. 30

1809

Allegro maestoso

c

ff

c 6

Leseprobe p

[

]

ff

11

p [ ]

15

Sample page

19

fz

f

fz Breitkopf EB 8942


119 22

fz

Leseprobe fz

25

cresc.

28

ff

31

Sample page loco

34

p

Breitkopf EB 8942


120 39

p dolce

Leseprobe

44

48

52

cresc.

56

Sample page p

3

6

f

ben marcato 58

p

f

Breitkopf EB 8942


121 60

p

cresc.

Leseprobe

62

ff con fuoco

64

loco

66

dim.

68

Sample page p

f

70

p

f

Breitkopf EB 8942

cresc.


122 72

ff con fuoco

Leseprobe

74

76

sf

sf

sf

sf

sf

78

ff

82

p

Sample page p

ff

86

Breitkopf EB 8942


123 91

ff

94

Leseprobe

97

100

103

Sample page [ ]

106

p dolce

Breitkopf EB 8942

[ ]


124 110

f

114

Leseprobe f

p

118

p

123

ff

Sample page

128

ff

Breitkopf EB 8942


125 131

dim.

134

Leseprobe

ff

138

p

143

ff

148

Sample page p

152

f

fz Breitkopf EB 8942


126 loco

156

fz

159

Leseprobe fz

fz 162

fz

fz 165

cresc.

168

Sample page ff

171

Breitkopf EB 8942


127 174

p

Leseprobe

178

p dolce

182

187

192

Sample page cresc.

196

p

3

f ben marcato Breitkopf EB 8942


128 198

p

200

p

202

f

Leseprobe cresc.

ff con fuoco

204

cresc.

206

p

208

Sample page ben marcato

p

f

210

p

f

Breitkopf EB 8942

cresc.


129 212

ff

214

Leseprobe

216

218

ff

221

ff

p

224

Sample page loco

p

228

Breitkopf EB 8942

f


130

Scherzo

Poco Allegretto quasi Andantino

3 4 3 4

rall.

pp [ ]

Leseprobe a tempo

9

1

[ ]

[ ]

17 [ ]

ff

f [ ]

25

Sample page ff

f

33

f

con fuoco

Breitkopf EB 8942


131 40

fz

fz

fz

fz

Leseprobe

46

p

54

[ ]

fz

[

62

fz

70

78

]

fz

fz

dim.

Sample page rall.

a tempo

rall.

a tpo.

1

Breitkopf EB 8942


132 86

[ ] [ ]

sf

94

sf

Leseprobe f

102

ff

f

110

ff

117

f con fuoco

Sample page loco

123

sf

sf

sf

Breitkopf EB 8942

sf


Trio

133

Un poco Andantino 130

140

f

pp

ff

pp

ff

f

p

Leseprobe

p

f

p

pp

149

mf

157

rallentando e dim.

165

Sample page Tempo I

pp

smorz.

ff

pp

ff

pp

175

f

p

f

p

f

p

Scherzo D.C. senza Replica Breitkopf EB 8942


134

Allegro agitato

c c 5

3

fp

3

3

p

Leseprobe p

9

13

fz

cresc.

17

Sample page f

fz

21

Breitkopf EB 8942


135 27

fp

3

3

3

p

Leseprobe

31

p

35

cresc.

39

f

43

fz

f

fz

Sample page

47

Breitkopf EB 8942


136 51

fz

cr esc.

55

Leseprobe

con anima

p

61

loco

67

fz

ff

73

fz

Sample page con anima

76

mf

Breitkopf EB 8942


137 79

Leseprobe

83

87

sf

cresc.

sf

91

f

95

Sample page cresc.

99

f

Breitkopf EB 8942


138 103

cresc.

107

il

forte

Leseprobe loco

ff

111

116

3

120

Sample page loco

ff

p

ff

p

124

Breitkopf EB 8942


139 128

ff

132

p

Leseprobe ff

135

p

ff

139

p

143

cresc.

Sample page

147

Breitkopf EB 8942


140 151

p dolce

157

Leseprobe loco

163

fz

ff

fz

169

172

Sample page mf

dim.

175

p dolce

mf

Breitkopf EB 8942


141 179

p dolce

183

f

ff

Leseprobe

[ ]

ff

187

ff

191

f

195

cresc.

Sample page f

p

199

cresc.

f

Breitkopf EB 8942

p


142 203

cresc.

207

p

cresc.

Leseprobe ben tenuto

f

p

m.s.

211

215

219

f

cresc.

m.s.

cresc.

m.s.

m.s.

Sample page f

224

e

a piacere

smorz.

Breitkopf EB 8942

a tempo p f

rall.


143 228

p

232

f

p

Leseprobe p

236

cresc.

240

fz

244

fz

Sample page loco

f

248

Breitkopf EB 8942

loco


144 253

f p

257

f

p

Leseprobe

p

p

261

cresc.

265

f

269

fz

f

fz

Sample page

273

Breitkopf EB 8942


145 277

fz

cresc.

281

Leseprobe

con anima

p

287

293

loco

ff

299

fz

p

Sample page accel.

ff

fz

ff

p

305

Breitkopf EB 8942


146

rallentando

nel

tempo primpo

309

mf

Leseprobe

313

317

321

cresc.

325

f

329

Sample page cresc.

333

f

Breitkopf EB 8942


147 337

cresc.

il

forte

Leseprobe loco

341

ff

345

349

353

Sample page [ ]

[ ]

ff

357 [ ]

p

f

Breitkopf EB 8942


148 m.s.

361

poco

p

m.s.

365

a

Leseprobe [ ]

m.s.

poco

ral

[ ]

m.s.

369

len

tan

do

373

smor

377

Sample page m.s.

zan

381

do

m.s. ppp

Breitkopf EB 8942


149

Composée et dédiée à Monsieur Charles Schulze-Küstner

SONATE Nr. 35

Grande Sonate in f-moll | F minor op. 27

1810

Allegro moderato espressivo

c c 6

3

Leseprobe p

fz

mf

mf

3

12

cresc.

16

3

f

21

3

fz

p

p

fz

Sample page f

fz

fz

fz

25

fz

fz

fz Breitkopf EB 8942

fz


150 29

32

35

Leseprobe rall.

a tempo

dolce

pp

fz

40

mf

45

48

Sample page [

]

f

Breitkopf EB 8942


151 51

p

Leseprobe

55

58

p

61

p

cresc.

fz

Sample page rall.

65

fz

fz

p

71

p cresc.

f

pp

Breitkopf EB 8942

cresc.

tempo


152 76

f

80

f fz

Leseprobe fz

fz

85

[ ]

90

sf

94

sf

Sample page sf

98

sf

Breitkopf EB 8942


153 dim.

102

mf

107

Leseprobe sf

3

mf

p

112

p

mf 3

117

mf

121

mf

mf

Sample page 3

f

cresc.

126

f

Breitkopf EB 8942

3

p

p


154 130

Leseprobe

134

loco

137

rall.

141

p sf

p

146

a tempo

pp

Sample page [ ]

150

mf

Breitkopf EB 8942


155 153

156

f

Leseprobe

159

162

165

Sample page p

p

168

cresc.

ff

Breitkopf EB 8942


156

Scherzo

Presto

3 4

p

3 4 9

f

cresc.

Leseprobe cresc.

17

sf

sf

27

cresc.

37

f

47

Sample page p

sf

p

57

sf

Breitkopf EB 8942


157 67

sf

sf

f

Trio

79

p

87

Leseprobe cresc.

cresc.

p

sf

95

sf

sf

*)

105

ff

cresc.

114

p

p

ff

p

Sample page

123

p

sf

p

sf

Scherzo da Capo

*) Vgl. Kritischer Bericht. / See Critical Commentary. Breitkopf EB 8942


158

Largo

2 4 2 4 6

cresc.

p sempre legato

sf

Leseprobe

11

1.

f

16b

20

p

f

p

cresc.

f

2.

Sample page mf

25

mf

cresc.

p

Breitkopf EB 8942

p


159

30

sf

sf

35

3

39

f

Leseprobe p

p

43

sf

sf

49

p

54

f

p

mf

Sample page p

sf

60

smorzando

Breitkopf EB 8942

pp


160

Presto agitato

2 4 2 4 7

3

3

Leseprobe [ ]

sf

13

19

p

26

Sample page

32

cresc.

Breitkopf EB 8942


161 ]

38

[

p

Leseprobe

44

p

50

sf

pp

mf

sf

57

sf

63

sf

Sample page sf

sf

69

sf

sf

ff

Breitkopf EB 8942

sf


162 75

p

Leseprobe

81

f

cresc.

87

p

93

99

Sample page cresc.

p

107

f

v.s. Breitkopf EB 8942


163 115

121

Leseprobe

127 [

ff

133

[ ]

sf 139

Sample page sf

sf

145

sf Breitkopf EB 8942

]


164 151

sf

Leseprobe

157

163

sf

ff

169

Sample page

175

ff

Breitkopf EB 8942


165 181

sf

sf

Leseprobe

rallentando

187

sf

193

Adagio

dim.

[a Tempo] mf

199

205

Sample page sf

sf

212

1 v.s. Breitkopf EB 8942


166 219

sf

sf

Leseprobe

225

sf

sf

231

cresc. sf

sf

sf

f

cresc.

sf

237

Sample page sf

ff

243

cresc.

p

Breitkopf EB 8942


167 249

p

255

Leseprobe

261

p

267

Sample page

275

ff

cresc.

Breitkopf EB 8942


168

Composeé et dédié à Monseigneur August Eberhard Müller, maître de chapelle

SONATE Nr. 36

Grande Sonate brillante in C-dur | C major op. 26

1810

Allegro con spirito

c c

ff

6

Leseprobe

ff

p dolce

11

cres

16

cen

f

do

Sample page p dolce

cresc.

21

p

f

Breitkopf EB 8942


169 26

[ ]

[ ]

cresc.

30

3

f

3

p dolce

Leseprobe

34

fz

pp

fz

p

mf dolce

fz

38

cresc.

41

ff

44

47

Sample page rall.

a Tempo

p dolce

Breitkopf EB 8942

cresc.

cresc.

p


170 52

f

Leseprobe

56

59

62

p

65

fz

Sample page fz

69

ff

cresc.

6

3 Breitkopf EB 8942


171 73

dolce

f

Leseprobe

77

80

p

ff

84

ff

88

pp

92

Tempo primo

Sample page Adagio

loco

Breitkopf EB 8942

ff


172 95

98

Leseprobe

101

p

dimin.

104

cres

107

cen

Sample page f

ff

111

ff

Breitkopf EB 8942

do


173 115

p dolce

120

cresc.

Leseprobe f

p dolce

125

cresc.

130

fz

135

cresc.

p

Sample page 3

3

f

mf

dolce

139

fz

p

mf dolce

Breitkopf EB 8942


174 143

fz

147

fz

p

p

Leseprobe

cresc.

ff

150

a Tempo

rallentando e dim. 153

dolce

157

Sample page

161

f

Breitkopf EB 8942


175 164

Leseprobe

167

170

173

p dolce

177

Sample page cresc.

6

181

f

ff

Breitkopf EB 8942

6


176

Larghetto con espressione

3 8 3 8

9

p

mf

Leseprobe

13

p

17

mf

25

Sample page

29

Breitkopf EB 8942


177 33

p dolce

pp

mf

Leseprobe

37

40

p

pp

mf

45

3 8 3 8

50

f legato

Sample page

53

Breitkopf EB 8942

stacc. 6


178 56

legato

p

dimin.

cresc.

Leseprobe

60

p

64

f

stacc.

6

67

fz

70

Sample page dim.

fz

[

73

Breitkopf EB 8942

p

]


179 76

Leseprobe

79

rallentando e diminuendo

Presto scherzando

3 4 3 4

p

cresc.

9

ff

16

Sample page p

23

[

Breitkopf EB 8942

]


180 30

ff

cresc.

37

p

Leseprobe ff

fz

fz

44

sf

sf

fz

fz

ff 51

fz

sf

fz

sf

ff

58

Sample page

fz

fz

sf

fz

sf

65

p

fz

fz Breitkopf EB 8942


181 73

fz

fz

Leseprobe

81

cresc.

89

f

ff

cresc.

96

p

103

Sample page

110

cresc.

Breitkopf EB 8942

ff


182

Finale

Allegretto moderato quasi Andantino

6 8 6 8 6

f

3 3

f

p

3

Leseprobe

cresc.

f p

12

ff

f

p

17

23

Sample page

ff

fz

f

cresc.

27

ff

fz

f

Breitkopf EB 8942


183 30

ff

fz

Leseprobe

33

fz

36

fz 39

42

Sample page cresc.

p

45

p

Breitkopf EB 8942


184 rallentando

48

a Tempo

fz

p dolce

51

p

Leseprobe fz

f

54

p

57

p

60

fz

Sample page fz

f

63

p

mf

Breitkopf EB 8942


185 66

Leseprobe

69

cresc.

p

72

mf

75

cresc.

78

Sample page p

81

p

dolce

Breitkopf EB 8942


186 85

Leseprobe

88

fz

91

cresc.

fz

94

ff

98

Sample page fz

fz

102

[

]

ff

Breitkopf EB 8942


187 106

ff

p

Leseprobe

111

f

p

116

fz

122

mf

127

cresc.

Sample page p

mf

cresc.

131

p dolce

mf

Breitkopf EB 8942

cresc.


188 135

p

140

fz

Leseprobe fz

143

f

146

p

150

fz

Sample page

fz

f

fz 154

f

fz

p

fz Breitkopf EB 8942


189 158

f

162

fz

p

Leseprobe f

fz

p

166

170

pp

174

Sample page f

3

178

p

ff Breitkopf EB 8942


190 183

]

[

ff

189

Leseprobe [

[

f p

]

]

ff

194

f

p

201

ff

206

Sample page

210

Breitkopf EB 8942


191 214

Leseprobe

218

222

cresc.

rall.

226

Adagio

a Tempo

p

230

Sample page

fz

fz

f

234

p

p

Breitkopf EB 8942


192 238

fz

fz

241

f

Leseprobe p

244

mf

247

cresc.

250

Sample page

[ ]

[ ]

[ ]

[ ]

[ ]

p

253

[ ]

mf

Breitkopf EB 8942

[ ]


193 256

cresc.

Leseprobe

259

dolce

p

263

266

Sample page

269

fz

fz Breitkopf EB 8942


194 272

cresc.

fz

275

Leseprobe ff

fz

279

fz

282

loco

Sample page

285

fz

fz

Breitkopf EB 8942

fz


195 Composeé et dedieé à Mademoiselle Emilie Gehler

SONATE Nr. 39

Grande Sonate in f-moll | F minor Scherzo

op. 37

Allegro con fuoco

1813

[ ]

3 4 3 4

ff

Leseprobe p

ff

[ ]

p

8

p

mf

mf

16

f

24

p

Sample page p

f

rf

31

p

ff

sf

sf

[ ]

Breitkopf EB 8942

dolce

loco

ff


196 39

[ ]

Leseprobe ten.

47

55

ten.

63

cresc.

71

f

Sample page 4

4

3

2

1

77

p

1

Breitkopf EB 8942

4

4

3

2


197 84

p

92

Leseprobe p

99

4

3

4

1

ff

4

1

4

cen

3

f

do

106

1

cres

1

]

[

1.

ff

p

rall.

114

2.

Sample page p

5

4

112

3

4

con fuoco

1 5

119

4

1

2

4

4

4

5 1

4 5

2

3

2 3 4

Breitkopf EB 8942


198 126

p

1

133

2

1 3

1

Leseprobe 4

140

147

p

ff

154

f

Sample page loco

p

f

p

f

rall.

f

p

dim.

[a tempo] 162

ff

p

Breitkopf EB 8942

ff

p


199 171

f

f

p

Leseprobe

179

187

[ ]

[

195

204

p

]

ten.

ten.

Sample page

213

cresc.

f

ff

Breitkopf EB 8942


200 221

227

Leseprobe p

p

234

p

241

f

cresc.

248

Sample page 1.

ff

255

2.

[ ]

Breitkopf EB 8942


201

Trio

3 4 3 4

259

pp

p

Leseprobe

267

pp

275

mf

pp

283

pp

Sample page piĂš moto

291

[ ]

p

ff

ff

p

300

p

f

Breitkopf EB 8942

p

f


202 308

p

f

Leseprobe loco

315

p

f

f

ff

[ ]

322

[ ]

p

f

sf

sf

sf

p

329

dolce [ ]

337

Sample page

345

Breitkopf EB 8942


203 [ ]

353

cresc.

361

f

Leseprobe ff

368

p

[ ]

375

p

383

p

390

cresc.

Sample page ff

f

poco 397

Breitkopf EB 8942

a


204

poco

rall

en

tando

e

smorzando

404

411

Leseprobe

418

424

430

Sample page pp

436

Breitkopf EB 8942


205

Rondo

Allegretto quasi Andantino

2 4

p dolce

2 4

Leseprobe

7

13

cresc.

[

[

]

mf

]

19

25

Sample page 3

ff

3

3

3

29

con anima

Breitkopf EB 8942


206 33

3

ff

Leseprobe

37

41

ff

sf

3

3

44

sf

47

3

Sample page

sf

sf

3

loco

50

Breitkopf EB 8942

3


207 53

fz

Leseprobe

56

fz

59

ff

62

65

Sample page p dolce

rf

[ ]

*)

70

p

p

rf *) Anmerkung des Herausgebers: Hier sollte eine kurze, improvisierte Kadenz gespielt werden. / Suggestion of the editor: A short improvised cadenza should be played here. Breitkopf EB 8942

[ ]


208 *)

77

f risoluto

83

Leseprobe 6

dim.

ff

89

mf

ff

3

93

mf

96

ff

Sample page fz

100

*) siehe T. 73–75. / See mm. 73–75. Breitkopf EB 8942

3

fz


209 104

cresc.

108

Leseprobe 3

3

3

pp dolce con molto espressione

3

115 3

3

3

121

3

127

3

mf

cresc.

Sample page 3

3

133

dim.

Breitkopf EB 8942


210 139

cresc.

Leseprobe

145

ff

p

151

f

cresc.

156

160

Sample page p

164

f

p

3

Breitkopf EB 8942

f


211 169

3

p

175

pp

Leseprobe ff

180

184

ff

188

Sample page

192

ff

Breitkopf EB 8942


212 196

3

3

Leseprobe loco

200

pp con espress.

cresc.

3

3

205 3

3

211 3

217

3

3

smorzando

3

3

3

Sample page

223

cresc.

[ ]

Breitkopf EB 8942


213 229

dim.

235

Leseprobe p

f

240

p

cresc.

f

245

ff

248

Sample page p

f ben marcato

253

f

6

Breitkopf EB 8942

p


214 258

ff

p

263

ff

Leseprobe p

mf

pp

270

[ ]

pp

276

dim.

6

poco a poco rall.

smorzando

282

Sample page tempo primo

p

288

Breitkopf EB 8942


215 294

cresc.

[

300

f

]

[

[

]

]

Leseprobe

306

3

ff

3

310

p

314

Sample page f

318

p

Breitkopf EB 8942


216 321

325

Leseprobe

329

ff

fz

333

336

Sample page fz

339

ff

Breitkopf EB 8942


217 loco

343

Leseprobe *)

348

rf

p dolce

p

[ ]

[ ]

*)

355

p

f risoluto

[ ]

362

6

dim.

368

rf

ff

Sample page mf

371

mf

*) Siehe T. 72–75. / See mm. 72–75. Breitkopf EB 8942

ff


218 374

ff fz 378

fz

Leseprobe fz

382

386 3

dolce

392

3

3

Sample page 3

3

3

399 3

3

cresc. 3

3 Breitkopf EB 8942

mf


219 404

[ ]

Leseprobe

410

[ ]

415

dim.

421

cresc.

427

ff fz

Sample page [

[

]

]

p

432

f

Breitkopf EB 8942

cresc.


220 436

Leseprobe

439

p

443

p

f

448

f

loco

Sample page p

pp

452

cresc.

p dolce

Breitkopf EB 8942


221 456

p

Leseprobe

459

cresc.

mf

rall.

462

a tempo

fz

cresc.

cresc.

rall. 466

a tempo

Sample page fz

sempre

dim.

e

p

rallentando

470

ff

Breitkopf EB 8942


222

SONATE Nr. 40

Sonata di bravura in D-dur | D major op. 40

1813

Allegro maestoso

c

Leseprobe p dolce

ff

c 5

ff

f

p dolce

9

13

Sample page

17

sf

sf

Breitkopf EB 8942

ff


223 20

sf sf

Leseprobe

23

p dolce

27

p

p

cresc.

31

f

34

fz

fz

Sample page sf

sf

37

f

Breitkopf EB 8942


224 40

Leseprobe

43

p dolce

47

pp

pp

p

52

mf

55

sf

Sample page

58

sf

Breitkopf EB 8942


225 61

64

Leseprobe sf

67

sf 70

loco

f

73

Sample page

76

fz

sf

Breitkopf EB 8942


226 79

82

Leseprobe

sf

85 3

dolce

3

3

sf 89

93

3

3

Sample page f

97

Breitkopf EB 8942

3


227

c

poco rall.

100

p

c 103

a tempo

Leseprobe

108

112

sf

115

Sample page sf

118

sf Breitkopf EB 8942


228 121

Leseprobe

124

127

f

130

133

136

Sample page [ ]

Breitkopf EB 8942


229 139

p dolce

143

Leseprobe

147

f

f

151

f

155

p

Sample page

dimin.

159

smorzando

Breitkopf EB 8942


230 163

ff risoluto

pp

167

Leseprobe p dolce

ff

171

f

p

176

180

Sample page ff

183

sf

Breitkopf EB 8942

sf


231 186

p dolce

sf sf

Leseprobe

190

p

194

p

f

fz 197

fz

200

Sample page sf

203

sf

loco

Breitkopf EB 8942


232 206

209

Leseprobe p

pp

213

p

pp

218

mf

221

sf

Sample page [ ]

sf

224

Breitkopf EB 8942

[ ]


233 227

sf 230

Leseprobe

233

sf 236

f

239

Sample page

242

sf

Breitkopf EB 8942


234 245

Leseprobe

248

sf

251 3

p

3

255

3

3

259

3

3

Sample page ff

262

Breitkopf EB 8942


235

Scherzo Allegretto

3 4 3 4 10

p

Leseprobe

19

fz 28

Sample page fz

37

pp

Breitkopf EB 8942


236 45

p

cresc.

Leseprobe

55

64

f

71

f

79

f p

p

f

p

Sample page f

p

88

f

Breitkopf EB 8942


237 95

105

ff

Leseprobe

p con espr.

114

f

124

p con espr.

133

Sample page f con fuoco

141

Breitkopf EB 8942


238 148

155

Leseprobe

162

pp

169

177

Sample page

185

Breitkopf EB 8942

dim.


239 193

sf

sf

Leseprobe

201

209

p

pp

217

p

225

Sample page mf

233

f

Breitkopf EB 8942

p

f

p


240 240

f p

f p

fz

Leseprobe

249

f

256

con fuoco

263

rf

270

Sample page rf

rf

rf

rf

277

rf

rf

1.

Breitkopf EB 8942

rf

2.


241

Trio

3 4 3 4

285

f

p con espress.

Leseprobe

293

1.

2.

diminuendo

101

pp

110

cresc.

Sample page loco

119

f

129

Scherzo Da Capo senza replica Breitkopf EB 8942


242

Finale

Allegro vivace

2 4 2 4 7

rf

rf

Leseprobe sf

[

sf

]

13

19

25

Sample page

31

Breitkopf EB 8942


243 37

[ ]

43

Leseprobe

49

f

p

poco rallentando

55

p

61

Sample page a tempo

cresc.

68

rf

3

rf

3

rf

Breitkopf EB 8942


244 75 3

3

dolce

Leseprobe

82

f

dolce

87

f

p dolce

92

f

p dolce

97

Sample page p

102

Breitkopf EB 8942

cresc.


245 107

ff

Leseprobe

112

118

p dolce

125

132

Sample page 3

3

3

139

Breitkopf EB 8942

3


246 146

152

Leseprobe cresc.

158

f

163

168

173

Sample page p

178

cresc.

f

Breitkopf EB 8942


247 183

188

Leseprobe [

]

193

198

203

Sample page

208

p dolce

Breitkopf EB 8942


248 213

mf

p

mf

Leseprobe

218

p

mf

223

p

f

228

p

233

Sample page p

mf

mf

238

f

p

Breitkopf EB 8942


249 243

p

f

p

Leseprobe

248

p

f

253

258

ff

263

Sample page p

p

268

f

Breitkopf EB 8942


250 273

Leseprobe

278

ff

283

rf

3

3

rf

f

]

289 [

3

3

dolce

296

Sample page

301

Breitkopf EB 8942


251 306

311

f

Leseprobe p

cresc.

316

321

ff

326

Sample page

331

p dolce

Breitkopf EB 8942


252 338

345

Leseprobe 3

3

351

357

363

Sample page

369

ff

cresc.

Breitkopf EB 8942


253 374

mf

380

Leseprobe cresc.

386

392

Sample page p

398

cresc.

ff

Breitkopf EB 8942


ISMN 979-0-004-18703-6

9 790004 187036 A 18

EB 8942

www.breitkopf.com

Profile for Breitkopf & Härtel

EB 8942-Schneider, Sämtliche Klaviersonaten  

EB 8942-Schneider, Sämtliche Klaviersonaten  

Profile for breitkopf

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded