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Jugendtreff in Breitenfurt – wie soll es weitergehen? Junge Leute müssen sinnvoll unterstützt werden. 33 Seite 3

Es muss erst was geschehen, damit etwas passiert … Neuerdings gibt es in Breitenfurt einen Gefahrenzonenplan 33 Seite 4

Das Wandern ist der Lurche Lust 26 engagierte Breitenfurter tragen regelmäßig Tiere über die Straße. 33 Seite 8+9

Resolution B13 Zur Stauproblematik auf der B13 ab Kalksburg Richtung Wien-Rodaun und weiter Von Norbert Rass nach Liesing.

brenn

Die Breitenfurter Grünen haben für diese Resolution und die damit verbundenen Aktionen gestimmt, allerdings mit gemischten Gefühlen. Die ursprünglich von der ÖVP vorgelegte Variante der Resolution und unser schriftlicher Ge-

Heft 51/April 2012

Was tun bei diesen Spritpreisen?

genentwurf wurden nach intensiver Diskussion in einem Parteiengespräch in einigen Punkten verändert und zusammengeführt. Dank dem Entgegenkommen von DI Ernst Morgenbesser und unserer Fraktion sind wir schließlich zu einer auch für uns vertretbaren Fassung gelangt. Sie ergeht nun zur Unterschrift an alle Haushalte, wird in öffentlichen Lokalen aufgelegt und in Einzelaktionen verteilt. Verständlich ist der Wunsch der Breitenfurter/-innen nach einer „schnellen“ Lösung, wobei für uns der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel Vorrang hat. Auf der anderen Seite kann es nicht so sein, dass

Bauträger Wohn- und Einkaufszentren – siehe auch die geplanten 450 Wohnungen in Kaltenleutgeben – bauen und planen, ohne die Folgen für das zusätzliche Verkehrsaufkommen mitzubedenken und/oder ohne für die danach fällige

Zeichnung:Pammesberger/KURIER

Infrastruktur zu bezahlen. Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz muss heute bei allen neuen Projekten mit in die Planung einfließen. Würden Bauträger dabei ebenfalls zur Verantwortung gezogen, kämen manche Projekte über das Planungsstadium erst gar nicht hinaus, weil es sich nicht rentiert. Der mühsame Anfahrtsweg zu und der Heimweg von ihrem Arbeitsplatz in der Stadt schreckt manche Menschen davon ab, im „Grünen“ zu wohnen. Ich meine aber, dass wir alle nicht nur deshalb nach Breitenfurt gezogen sind, um möglichst schnell wieder nach Wien zu kommen. Der Weg nach Wien ist kein Fluchtweg.


Die Wanderer werden umgeleitet! Seit Jahren laufen Bestrebungen des Grundeigentümers, den Wanderweg 444, der seit mehr als 50 Jahren in Verlängerung der Akeleigasse zur Forststraße nach Von Ingrid Kitzwögerer Laab im Walde verläuft, zu verlegen.

Nun führt die Hauptroute des Wanderweges über den Güterweg Mitter und entlang des Zaunes der Bildungswerkstatt

Eine Hinweistafel war so montiert worden, dass sie in die falsche Richtung zeigte

Trotz zahlreicher Unterschriften war die Gemeinde nicht bereit, den Schritt einer Eintragung des Wegerechtes ins Grundbuch zu gehen. Auch der Österreichische Touristenklub (ÖTK), dem die Markierung des Weges obliegt, hat nicht die finanziellen Möglichkeiten, eine Klage einzubringen und das Risiko zu übernehmen. Nachdem der Grundstückseigentümer die alten Markierungen teilweise entfernt und

neue in völlig chaotischer Weise selbst angebracht hatte, herrschte für ortsunkundige Wanderer totale Verwirrung. Eine Hinweistafel wurde zum Beispiel falsch aufgehängt, sodass die Kammersteinerhütte in Richtung Norden angezeigt wurde, obwohl sie sich am Hinteren Föhrenberg südlich von Breitenfurt befindet. Die Breitenfurter Grünen haben sich sehr für eine Beibehaltung des ursprünglichen Weges eingesetzt, haben je-

doch anlässlich eines Lokalaugenscheins mit einem Vertreter des ÖTK erkannt, dass die Untätigkeit und somit das Chaos beendet werden muss. Wenn der Weg schon verlegt werden soll, dann soll das rechtlich einwandfrei dokumentiert und der neue Weg richtig beschildert werden. Die Hauptroute des Wanderweges führt nun über den Güterweg Mitter und entlang des Zaunes der Bildungswerkstatt. Das ersessene Wegerecht wurde auf diese neue Wegführung übertragen und schriftlich bestätigt. Horst Mitter, der Grundeigentümer, hat im Beisein von Johann Müllecker vom ÖTK erklärt, den ursprünglichen Weg nicht komplett absperren zu wollen, sodass er für Alltagswege – zum Beispiel als Schulweg oder zum Einkaufen – nach wie vor genützt werden kann. Die Wanderer aber werden umgeleitet.

Ein Lob dem Fahrrad Mit diesem Gerät ausgestattet, übertrifft der Mensch nicht nur die Leistung aller Von Susanne Hartig Maschinen, sondern auch die aller Tiere.

Entwurf eines Fahrrads aus der Werkstatt Leonardo da Vincis (um 1480)

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Hinsichtlich Anspruchslosigkeit, Wirkungsgrad und Vielseitigkeit ist das Fahrrad wohl das genialste Fortbewegungsmittel. Die Idee dazu wurde bezeichnenderweise bereits von Leonardo da Vinci geboren. Aber erst Kugellager, Tangentenspeichenrad und Pneu ermöglichten die Verwirklichung. Auf dem Fahrrad kann sich der Mensch 3–4mal schneller fort-

bewegen als zu Fuß, doch er verbraucht dabei 5mal weniger Energie (0,15 Kcal statt 0,75 Kcal pro transportiertem Kilogramm in der Ebene). Die Effizienz dieses Fortbewegungsmittels wird im Vergleich mit dem Auto im Spitzenverkehr der Großstädte deutlich: Selbst auf sechsspurigen Stadtautobahnen erreicht man oft nicht mehr

als 5 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Beim Flächenbedarf schneidet das Fahrrad besonders gut ab: 18 Fahrräder können auf der Stellfläche eines Autos parken, 30 Fahrräder pro Auto ist die Flächenrelation beim Fahren. Freuen wir uns auf die kommenden schönen Monate und nützen wir statt dem PKW möglichst oft das Fahrrad! APRIL 2012


Jugendtreff in Breitenfurt – wie soll es weitergehen? So fragte ich schon im Jänner 2010 in der BRENNNESSEL, denn ein Scheitern der Von Susanne Hartig B-Box-Initiative war bereits damals zu befürchten. Wir wollen, dass unsere jungen Leute in Breitenfurt einen geschützten Ort für gemeinsame Initiativen, für Gespräche und auch eine Anlaufstelle für jugendspezifische Fragen haben. So unterstützten wir diese ursprünglich überparteiliche Initiative von Anfang an, also seit Oktober 2007. Aber wir forderten immer schon eine solide Basis für diese Einrichtung. Nach jahrelanger Ablehnung dieser Idee versprach der Bürgermeister, „zufällig“ im Rahmen eines ÖVP-Jugendforums knapp vor der Gemeinderatswahl 2010, die finanziellen Mittel aus dem Gemeindebudget zur Verfügung zu stellen. Der Verein B-Box wurde gegründet, abseits des bewohnten Gebietes wurde ein Objekt an der Hauptstraße (schräg gegenüber der Golfplatzeinfahrt) gemietet. Die jährlich anfallenden Kosten von 8.400,- Euro für Miete und 605,- Euro für den laufenden Betrieb ohne Heizkosten übernahm die Marktgemeinde Breitenfurt. Und das war’s. Macht was ihr wollt, aber stört niemanden! Mit viel Elan wurden die Räume von den Jugendlichen herund eingerichtet. Alle halfen zusammen. Einige der Events waren nicht so erfolgreich. Im Ort gab es daraufhin negative Mundpropaganda. Und mit dem Winter wurde es ungemütlich in dem angemieteten schlecht isolierten Objekt. Die Energiekosten sprengten den Rahmen. Also wurde heuer notgedrungen der Winterbetrieb eingestellt. Aber auch für ungenützte Räume fallen Mietkosten an! Und die Kritik an APRIL 2012

der B-Box bekam neue Nahrung. Es wäre falsch nun zu sagen: „Das war’s! Wir haben es ja probiert, aber es hat nicht funktioniert.“ Um dem Projekt BBox eine Chance zu geben, ist Handeln gefragt. Ein neuer, ein geeigneter Standort und fachliche Betreuung sind nötig. Was den Standort anlangt, so wollen wir in Erinnerung rufen, dass das Obergeschoss des von der Gemeinde errichteten, gut isolierten SKB-Hauses frei steht. Noch fehlt die Ausgestaltung, und auch von anderen Vereinen wurden schon Begehrlichkeiten laut, aber der SKB wehrte sich bisher erfolgreich dagegen. Wie bereits vor zwei Jahren gesagt, haben schon viele Gemeinden schlechte Erfahrungen mit selbstverwalteten Jugendtreffs gemacht. Für junge Menschen, die noch in Ausbildung sind oder gerade versuchen, beruflich Fuß zu fassen, ist die Vereinsarbeit, die Wartung der Räume, das Beschaffen des nötigen Betriebskapitals, das Durchführen von passenden Projekten und nicht zuletzt die Betreuung der Jugendlichen eine nicht zu bewältigende Aufgabe. Das bedeutet nicht, dass wir Breitenfurter Grünen jungen Leuten nichts zutrauen, wie uns in der Vergangenheit unterstellt wurde. Aber eine gute Basis für ihren Einsatz muss geschaffen werden! Wir wollen aus positiven Erfahrungen, die in anderen Gemeinden gemacht wurden, lernen. Und diese Gemeinden, wie etwa Perchtoldsdorf,

arbeiten dabei seit vielen Jahren erfolgreich mit MOJA („Mobile Jugendarbeit“ im Auftrag der Niederösterreichischen Landesregierung) zusammen. Die Fachleute dieses Teams geben Unterstützung und Tipps bei der Umsetzung von Ideen und Vorhaben und führen Projekte und Veranstaltungen mit Jugendlichen durch. Natürlich bedeutet das weitere Kosten für die Gemeinde, diese werden aber vom Land mitgetragen. Und dann würde auch der aktuelle Gemeindezuschuss auf fruchtbaren Boden fallen und die jungen Leute ehrlich unterstützen! Wenn der B-Box nun einfach die Finanzierung durch die Gemeinde gestrichen und keine echte Hilfe geboten wird, bleibt sie nur mehr als ein Verschaukeln von Jugendlichen und als Wahlkampfgag der ÖVP in Erinnerung!

Von außen ist das Haus an der Hauptstraße mit der Aufschrift „Insektenschutzgitter“ nicht als Jugendtreff erkennbar!

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Es muss erst was geschehen, damit etwas passiert … Sie erinnern sich noch an die starken Regenfälle im Mai 2007? Neuerdings gibt es für Breitenfurt einen Gefahrenzonenplan, der nach Begutachtung vom GemeindeVon Norbert Rass vorstand beschlossen worden ist.

Der Schaden für die im Hause befindlichen Firmen war groß – der von BM Ernst Herzig heraufbeschworene Rechtsstreit ist für die Gemeinde teuer geworden

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Am 5. Mai 2007 kam es nach schweren Regenfällen zu einem Wasserrückstau im Gerinne auf einem Grundstück der Gemeinde, wodurch in weiterer Folge die Liegenschaft Kitzwögerer, Georg-Sigl-Straße 16, überflutet und das Untergeschoß des Hauses samt Firmenarchiv, Hausinfrastruktur und Keller unter Wasser gesetzt wurde. Der Gefahrenzonenplan weist nun unter anderem das Umfeld dieses Gerinnes, d. h. den Nachtigallweg als Überlaufgerinne sowie das offene Gerinne zwischen Billa und der Firma Hama zur Liesing hin, als gelbe Gefahrenzone aus. Solange die Sonne scheint, ist alles gut. Wenn es aber, wie anno 2007, zu schütten beginnt, kann das Wasser im Umfeld dieses Gerinnes großen Schaden anrichten. Um das abzuwenden, ist die Gemeinde gefordert, technische Maßnahmen zu setzen. Das hat sie zwar getan, aber die baulichen Vorkeh-

rungen des Einlaufwerkes in den Kanal unter dem Nachtigallweg waren nicht geeignet, eine Überflutung zu verhindern. Passieren kann immer etwas, und – wie erwähnt – es ist etwas passiert, doch beschämend wurde es erst danach. Zwar stand BM Ernst Herzig zunächst betroffen vor dem Berg der vernichteten Archive von drei GmbHs und sagte Hilfe zu, aber schon am nächsten Tag hat die Stimmung umgeschlagen. Da gab es kein Schuldeingeständnis, da wurden Wahrheiten verdreht und die Versicherungsmeldung so gehalten, dass höhere Gewalt im Spiel gewesen sei und die Versicherung daher nichts bezahlen müsste. Gerade in Notlagen sollte ein Bürgermeister doch für seine Gemeindebürger/-innen da sein, und einer der ÖVP für Unternehmer/-innen ganz besonders. „Notwendige Rücklagen für zukünftige Unternehmensinvestitionen mussten in die Wiederherstellung der Infrastruktur umgeleitet werden”, sagt Franz Kitzwögerer. Warum wollte BM Ernst Herzig nicht eingestehen, dass das Einlaufwerk zum damaligen Zeitpunkt nicht genehmigt war (vergleichbar mit einem nicht kollaudiertem Haus), nicht eingestehen, dass die Dimensionierung des Einlaufs in das Wasserbauwerk zu klein und eine Überlaufsmöglichkeit auf den Nachtigallweg nicht vorhanden war? Warum musste die Schuld auf spielende Kinder geschoben werden, die angeblich ein Brett ins Gerinne geworfen haben sollen, das den

Stau und die Überschwemmung verursachte? Warum hat sich BM Ernst Herzig im ORF in der Sendung Bürgeranwalt vom 20.10.2007 nicht bürgerfreundlich hinter die Geschädigten gestellt, sondern ihnen eine Mitschuld unterstellt? Die Kellerfenster seien offen gewesen! Es hätte privat an der nördlichen Grundgrenze eine Mauer errichtet werden müssen (ein Ansinnen, das nur zur Folge gehabt hätte, dass bei Rückstau die Nachbarfirma betroffen gewesen wäre)! Damit hat BM Ernst Herzig einen Rechtsstreit heraufbeschworen, bei dem es nur einen Verlierer geben konnte, nämlich die Gemeinde. Die Schuldfrage ist mittlerweile im Instanzenverlauf durch das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien unwiderruflich dahingehend geklärt, dass die Gemeinde Breitenfurt die alleinige Verantwortung für den entstandenen Schaden tragen muss. „Das hätte man ohne Klage billiger haben können”, sagt Franz Kitzwögerer, „da hat es Angebote gegeben ...” Statt die in einem Gerichtsgutachten ausgearbeiteten Maßnahmen umzusetzen, denen sich auch die Wasserrechtsbehörde in Mödling anschließt, sind nun die „technischen Maßnahmen" in diesem gefährdeten Bereich wieder nur in Eigenregie und „provisorisch" ausgeführt worden. Wir vermissen die Professionalität. Aber vielleicht führt ja der nunmehr beschlossene Gefahrenzonenplan zu einem Umdenken. Späte Einsicht wäre immerhin auch eine Einsicht … APRIL 2012


Einfach zum Nachdenken – Ein Jahr danach Wir erinnern uns noch ganz genau. Vor ungefähr einem Jahr, am 11. März 2011, auch „three eleven“ genannt, kam es – durch das schwerste Erdbeben in Japans GeVon Romana Wiesinger schichte ausgelöst – zu einem Tsunami. Eine über zehn Meter hohe Wasserwand zerstörte jene Küstenregion, die als eine der schönsten Landschaften Japans galt. Mehr noch – im Kernkraftwerk Fukushima kam es zur Explosion und dadurch ausgelöst zu einer Kernschmelze. Es war der schlimmste Atomunfall seit Tschernobyl und schockte die gesamte Atomindustrie im Land, aber auch in Europa und wahrscheinlich (hoffentlich) überall auf der Welt. Die Frage, die sich damals sicherlich viele Menschen gestellt haben, ist, inwieweit wird diese Katastophe Auswirkungen auf die Errichtung weiterer Atomkraftwerke haben? Beziehungsweise auf die Schließung bereits vorhandener, oft veralteter Werke? Für Japan kann diese Frage schnell beantwortet werden: lediglich zwei Reaktoren laufen noch, doch auch diese sollen

vom Netz genommen werden. Wie Japans Energieversorgung weitergeht, ist fraglich, da früher rund ein Drittel der Stromversorgung aus AKWs gedeckt worden ist. Die Einstellung der Bevölkerung zu Atomkraftwerken hat sich schlagartig verändert, das starke Vertrauen in Atomkraft ist einem sehr kritischen Hinterfragen gewichen. Die Menschen demonstrierten sogar gegen die Atomkraft! Jetzt, ein Jahr danach, zählt man über 20.000 Tote und noch 4.000 Vermisste. Die Gegend ist für Jahrzehnte unbewohnbar geworden, die vielen Obdachlosen leben in sparsamen Unterkünften, die Schuttberge der Küstenregionen sind einigermaßen verschwunden. So viel zu den sichtbaren Veränderungen. Doch, wie geht es den Menschen im Land? Verständlicherweise sind der Alkohol- und der Drogenkon-

sum gestiegen, rund 3.300 Menschen nahmen sich das Leben, und – diese Zahl (aus dem „Standard“) hat mich besonders betroffen – das ist rund ein Fünftel mehr als in den vergangenen Jahren. Der Wiederaufbau geht nur schleppend voran, die wirtschaftlichen und finanziellen Probleme dieser Region werden noch lange zu spüren sein. Die Perspektiven fehlen. Abschließend kann ich nur noch folgende Wünsche ans Universum richten: – dass sich die Atomkraftgegner/-innen mehren, – dass Politiker/-innen sämtlicher Fraktionen aller Länder rasch handeln, – dass aber auch jeder einzelne Mensch versucht, in seinem Wirkungsbereich etwas zu verändern – und dass es für die nächsten Generationen mehr „Grüne Energie“ geben wird!

Menschen in Japan demonstrierten gegen die Atomkraft

Nahversorger – Teil 5 Diesmal möchte ich einen Nahversorger vorstellen, den Sie sicher alle kennen und den Sie über die Wintermonate ganz bestimmt vermisst haben. Von Romana Wiesinger Herr Marinov, der Verkäufer des „Marktstandls“, ist wieder „im Lande“. Genauer bei der Busstation „Siedlung Eigenheim“, dort, wo der Weidenweg Richtung Königsbühel abzweigt. Wie jedes Jahr, kann man den Stand von März bis Ende November besuchen. Jeweils am Mittwoch, zwischen APRIL 2012

8:00 und 17:00 Uhr und am Samstag, zwischen 8:00 und 14:30 können Sie frisches Obst, Gemüse, Eier, Kräuter und Kernöl kaufen. Schnittblumen gibt es auch. Die Waren bezieht unser Standler im Sommer aus Niederösterreich, Burgenland und der Steiermark. Im Winter

muss er auch auf den Ankauf von italienischer Ware ausweichen. Insbesondere soll ich Sie auf die frischen burgenländischen Erdbeeren hinweisen, die es ab Mai wieder am Stand gibt! Bis dahin bleiben Ihnen andere Köstlichkeiten zum Kosten, Kaufen und Genießen!

jeden Mittwoch von 8:00–17:00 Uhr jeden Samstag von 8:00–14:30 Uhr

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Quellen: Neue Österreichische Biographien, Amalthea Verlag, 1956; Biografisch-Bibliografisches Kirchenlexikon, Traugott Bauz, DE

Kardinal Friedrich Gustav Piffl Nach diesem bedeutenden Mann wurde der ehemalige Schlossplatz in Breitenfurt „Kardinal-Piffl-Platz“ benannt Von Ingrid Kitzwögerer Gustav Piffl wurde 1864 in Mähren als jüngstes von sieben Kindern eines Buchbindermeisters geboren. Als er vier Jahre alt war, starb seine Mutter. Sein Vater konnte es sich leisten, allen seinen Kindern eine entsprechende Schulbildung zukommen zu lassen. Gustav Piffl besuchte das Gymnasium und bestand die Matura mit Auszeichnung. Was ihn zu dem Entschluss bewog, Priester zu werden, weiß man nicht. Jedenfalls trat er 1883 in das Stift Klosterneuburg ein und nahm den Klosternamen Friedrich an. Bald wurde er zum Seelsorger der Pfarre in Floridsdorf bestellt. Hier lernte er das Elend des von der liberal-kapitalistischen Wirtschaft der Gründerjahre geschaffenen Industrieproletariats aus eigener Anschauung kennen. Der junge Kaplan engagierte sich im Vinzenz- und Arbeiterverein, in karitativen Organisationen und in der Jugendarbeit und plante eine neue Kirche. Er gründete die „Zeitung für Stadt und Land“ und schrieb unter einem Pseudonym temperamentvolle Leitartikel, mit denen er sich für die Interessen der Bevölkerung – gerechte Löhne, geregelte Arbeitszeit, Alters- und Krankenversicherung – einsetzte. Piffl selbst zahlte noch Jahre später an den Schulden, die er für seine Zeitung gemacht hatte. Später schickte ihn der Probst von Klosterneuburg nach Un-

garn als Verwalter der dortigen Stiftsgüter. Piffl setzte sich auch hier durch Tatkraft und geschickte Behandlung seiner Untergebenen durch. Er lernte Ungarisch und besuchte in den Wintermonaten die Hoch-

Franz Ferdinand und Sophie einem Gottesdienst in Klosterneuburg bei. Piffls Predigt machte auf beide einen solchen Eindruck, dass Piffl mit kaiserlicher Unterstützung zum Fürsterzbischof ernannt wurde. Seine Ansprache schloss er mit den Worten: „Der Arbeit, nicht der Ehre, seien alle meine Kräfte geweiht!“. 1914 ernannte ihn Papst Pius X. zum Kardinal. Im Ersten Weltkrieg war es Piffls Bemühen, die Sorgen und Nöte des Krieges so gut es ging zu lindern. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie ermahnte er die Katholiken, nun dem rechtmäßigen neuen Staat die Treue zu halten. Er unterstützte die Gründung der „Caritas Socialis“, bei der sozial tätige Frauen Arbeit in Kardinal der Bahnhofsmission, Friedrich in der Flüchtlings-, AlGustav Piffl koholiker- und Geburtenfürsorge leisteten. schule für Bodenkultur in Auf Betreiben von MonsignoWien, um sich theoretische re Enzmann zahlte Kardinal Kenntnisse der Landwirtschaft Piffl, der sich wiederholte anzueignen. 1906 wurde er Male auch privat in Breitenfurt nach Klosterneuburg zurück- aufhielt, zwei Millionen Schilberufen und zum Abt geweiht. ling für den Erwerb des nördNun standen ihm hinreichend lichen Flügels des ehemaligen Mittel für die Erfüllung frühe- Breitenfurter Schlosses zur rer Pläne zur Verfügung. Die Errichtung eines ExerzitienDonaufelder Kirche wurde ge- hauses für die Erzdiözese baut, ebenso eine Kirche in Wien. Angeblich wollte er hier Kierling sowie Arbeiterwohn- auch seinen Alterssitz einrichhäuser. ten. Dazu sollte es jedoch Im Frühjahr des Jahres 1913 nicht mehr kommen: Am war der Wiener Erzbischof 21. April 1932 starb der beNagl verstorben, ein Nachfol- liebte „Volksbischof“ in seinem ger bereits vorgeschlagen. Da 68. Lebensjahr an einer Gewohnte das Thronfolgerpaar hirnblutung. APRIL 2012


Geschichte hautnah miterlebt! Am 24. Februar sind etwa 100 Menschen unserem Aufruf gefolgt, sich in die Vergangenheit unserer Region entführen zu lassen. Von Romana Wiesinger Mit einem wirklich spannenden Vortrag rund um die Entwicklung Breitenfurts ist es Helmut Schmitt gelungen, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Im Mittelpunkt des Vortrags stand das Barock-Schloss, von dem leider nur noch die Kirche erhalten ist. Das Publikum folgte gespannt den Erzählungen über Gregor Kirchner, den Erbauer des inzwischen verschwundenen

Breitenfurter Schlosses. Helmut Schmitt hat in akribischer Recherche ein wenig Licht in das Dunkel des geheimnisumrankten Lebens und Wirkens dieser bedeutenden Persönlichkeit bringen können. Auch vermittelte er in lebendigen Schilderungen die kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in der Zeitspanne rund um die Türkenbelagerung bis heute.

Die Fakten hat Helmut Schmitt, ein exzellenter Historiker, in einer Powerpoint-Präsentation mit Hilfe von Bildern und Geschichten so toll verpackt, dass die Aufmerksamkeit gute eineinhalb Stunden lang anhielt. Es wäre wirklich ein Gewinn für uns alle, könnten wir solche Informationen auch im Breitenfurter Heimatbuch lesen. Danke vielmals, Herr Schmitt!

Reger Zuspruch beim spannenden Vortrag von Helmut Schmitt rund um die Entwicklung Breitenfurts

Dr. Elisabeth Heiplik Ich freue mich, die Eröffnung meiner Augenordination in Wien bekanntgeben zu können. Ab 10. April können Anmeldungen entgegengenommen und sämtliche Untersuchungen durchgeführt werden. wie z.B.: + Vorsorgeuntersuchungen + Mutter-Kind-Pass Untersuchungen + Screening Grauer und Grüner Star + Makuladiagnostik + Führerscheinuntersuchungen + Brillenverordnung + Gesichtsfelduntersuchungen, etc. Die Ordination verfügt über Verträge mit ALLEN Krankenkassen und befindet sich direkt neben der S-Bahnstation! Ich freue mich auf Sie und schaue weiterhin gerne auf Ihr Auge!

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APRIL 2012

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Das Wandern ist der Lurche Lust Nach den traurigen Erlebnissen vom vergangenen Frühjahr, als zahlreiche Lurche bei der Laichwanderung über die Hauptstraße von Fahrzeugen überrollt und getötet wurden, trafen wir nun Maßnahmen. Von Susanne Hartig Seit Mitte März 2012 ist es soweit: Etwa 700 m Amphibienschutzzäune und zugehörige Fangkübel wurden an der Hauptstraße auf Höhe des Klosters St. Josef aufgestellt und eine engagierte Gruppe von

Erdkröten und Springfrösche machen den Großteil der von uns geretteten Lurche aus

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mittlerweile 26 Personen trägt jene Tiere über die Straße, die beim Versuch, ihr Laichgewässer zu erreichen, unweigerlich von Fahrzeugen überrollt würden. Es ist das erste Mal, dass in Breitenfurt eine derartige Initiative gestartet wurde. Nach einem Aufruf in der BRENNNESSEL vom April 2011 meldeten sich schon die ersten Breitenfurter/-innen, die helfen wollten, und im Lauf der Zeit kamen ständig neue dazu. Der ursprüngliche Plan war, Schutzzäune von der zuständigen Straßenmeisterei aufstellen zu lassen. Leider erwies sich die Straßenmeisterei als unzuverlässig und so wurden die Zäune kurzfristig – dank Bürgermeister Ernst Herzig auf Gemeindekosten – angekauft. In der Hoffnung, diesen nützlichen Tieren das Überleben zu

sichern, übernahmen Mitarbeiter/-innen unserer Amphipienschutzinitiative gemeinsam mit dem Breitenfurter Bauhof den Aufbau. Ein gemeinsames Merkmal der Lurche besteht in ihrer Abhängigkeit von Gewässern, die sie zur Fortpflanzung aufsuchen. Nach der Umwandlung vom Wasser- zum Landtier, die vor allem bei Froschlurchen äußerst aufwändig ist, verläuft das weitere Leben zum Großteil an Land. Da Land- und Wasserlebensräume oftmals räumlich stark getrennt sind, kommt diesen Wanderungen eine hohe Bedeutung zu. Etwa den Frühjahrswanderungen zum Laichplatz oder den ungerichteten Wanderungen der Jungtiere im Sommer. Im September oder Oktober kann es dann zu einer Herbstwanderung kommen. Der Großteil einer Population bleibt dem Laichplatz treu, aber es gibt auch „Abenteurer“ unter den Lurchen, besonders unter den Jungtieren, und diese erschließen so neue Lebensräume. Sie haben mehrere Möglichkeiten, sich während ihrer Wanderungen zu orientieren, wobei meist eine Kombination von Umweltreizen verwendet wird. Sie orientieren sich visuell, magnetisch (Erdmagnetfeld), akustisch, aber auch mit dem Geruchssinn. Dabei stellen nicht nur Straßen eine Gefahr dar. Auch Schwimmbecken mit ihren glattwandigen Seitenflächen sind eine tödliche Falle! Selbst an Wasser angepasste Tiere wie Lurche erleiden in diesen Anlagen nach einiger Zeit aus Erschöpfung den Ertrinkungstod.

Damit Ihr Schwimmbecken nicht zur Todesfalle wird, können Sie mit einer Abdeckung Vorsorge treffen. Diese Abdeckung muss aber immer die gesamte Wasseroberfläche bedecken und soll so robust sein, dass auch Tiere, die darüber gehen, nicht einbrechen können. Auch Keller- und Lichtschächte sowie Kanaldeckel mit weit gestellten Schlitzen können ungewollt zu Fallen werden, aus denen Kröten und Frösche nicht mehr herauskommen, wenn sie erst einmal hineingefallen sind. Sie trocknen aus oder verhungern jämmerlich. Mit einem feinmaschigen Gitter abdeckte Schächte und Kanaldeckel können solche Gefahrenquellen beseitigen. Lurche vertilgen jede Menge Schnecken, Insekten und Würmer. Sie spielen also eine nicht zu unterschätzende Rolle im Naturhaushalt! Trotzdem sollten sie keinesfalls vom Menschen im Garten angesiedelt werden. Wenn der Garten als Lebensraum geeignet ist, finden die Lurche den Weg von selbst. Ein Naturgarten mit Plätzen zum Sonnen, Verstecken und Fressen kann den Ansprüchen als Lebensraum durchaus gerecht werden. Amphibien brauchen wilde Ecken mit Stauden und heimischen Sträuchern zum Verstecken. Laubstreu unter den Hecken, Reisig und Totholz bieten ideale Schlupfwinkel. Komposthaufen sind nicht nur gute Verstecke für untertags, sie bieten auch Überwinterungsmöglichkeiten und sind Jagdrevier. Zahlreiche Bodentiere können hier erbeutet werden. APRIL 2012


Mitarbeiter unseres Bauhofs bereiten den Boden für das Einsetzen der Fangkübel vor

Besonders stark ist heuer das Amphibienaufkommen im östlichen Bereich der Schutzzäune, gegenüber den Golfplatz-Teichen

Die Äste in den Fangkübeln dienen Käfern als Fluchtweg

Das Ziel der heurigen Amphibienwanderung sind eindeutig die Teiche am Golfplatz, wie dieser Laichballen zeigt. In den letzten Tagen wurden Koi in diesen Teichen ausgesetzt. Dabei handelt es sich um Karpfenfische, die sowohl Laich als auch Kaulquappen als Nahrung annehmen. Diese Maßnahme wird unsere Breitenfurter Amphibienpopulation deutlich beeinflussen!

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Herzlichen Dank jenen 26 Frauen und Männern die über Wochen hinweg regelmäßig die Lurche über die Straße tragen!

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Mut zur Emotion Bürgerinitiativen um einiger Tiere oder Bäume willen werden gerne als Von Susanne Hartig „emotional“ abgetan.

Die Fähigkeit zur Emotion muss sich entfalten dürfen; sie gehört zum ganzen Menschen!

Irrationale und emotionale Reaktionen begleiten aber jede geistige Revolution und fast jede kulturelle Leistung. Wirtschafts- und Finanzkreise fordern emotionslose Diskussionspartner/-innen. Dies ist selbst aus ihrer Sicht unlogisch – denn gerade sie haben ein ganzes Wirtschaftssystem auf Emotionen aufgebaut: auf bedarfsweckender Werbung, auf Prestigebedürfnis und Selbstbestätigung, auf Manipulation des Unbewussten. Aber abgesehen davon: Gibt es den emotionslosen Menschen überhaupt? Es gibt ihn. Die Psychiatrie beschreibt ihn als „Psychopathen“, dessen Gefühlsarmut in einem Teil der Fälle auf eine Unterentwicklung bestimmter Hirnregionen zurückgeführt werden kann. Es sind bedauernswerte Menschen, Fälle für Psychiater, Richter oder Suchtgifthändler. Die Fähigkeit zur Emotion abzuwürgen, ist falsch. Man muss

sie entfalten; sie gehört zum ganzen Menschen! Werden Tiere Opfer des Straßenverkehrs, und es ergeben sich Möglichkeiten zur Abhilfe, so müssen sie ausgeschöpft werden. Das Gegenargument, das wäre ohnehin keine gefährdete Art, ist nüchtern nicht zu entkräften. Eine emotionale Stellungnahme, zum Beispiel „Wieder ein Lebewesen, das mir am Herzen liegt, weniger! Was für ein trauriger, bedrückender Anblick, diese auf der Straße getöteten Tiere!“, ist dagegen unanfechtbar! Stehen Bäume dem Straßenbau „im Weg“, bringt es nichts, sich gegen ihre Abholzung mit dem Argument zu wehren, es würde nun weniger Sauerstoff gebildet werden. Das emotionslose Gegenargument wäre dann: Sauerstoff kann von der Pflanze nur in dem Maß gebildet werden, als Kohlendioxid in der Außenluft zur Verfügung steht. Man solle

also nicht glauben, man stünde unter einem Baum wie unter einer Sauerstoffdusche. Die emotionale Reaktion aber „Wieder ein Stück Naturerinnerung, an dem der Wandel der Jahreszeit erlebbar war, weniger!“, stimmt. Emotionale Argumente sind berechtigt in Hinblick auf eine ganze Reihe menschlicher Grundbedürfnisse. Mit naturwissenschaftlichen Argumenten kann man wohl größere Bestände verteidigen, nicht aber einzelne Tiere, einzelne Bäume. Das bringt die Gefahr der „Salamitaktik“ mit sich – das heißt, dass mit dem Argument „Auf den einen kommt’s auch nicht mehr an“ Stück für Stück von dem dezimiert wird, was wir schätzen. Deshalb entspricht das Wichtignehmen der kleinen Dinge des Lebens, gern als „Naturhysterie“ abgetan, sogar einem gesunden Instinkt in der Bevölkerung!

Schnippelbilderbuch, Verlag Die Werkstatt

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Stachelbeeren

Thomas Vavrinek

Rue de la Gack. Hunde sind den Menschen manchmal sehr ähnlich. Wie die Menschen sind Hunde sehr gesellige Wesen. Wie die Menschen bevorzugen sie gerne einmal eingeschlagene Wege. Sie sind nun einmal Gewohnheitswesen. Und wo einmal ein Hund hingackt, ist ein zweites

sein sollte? Liegen doch noch frühere acht Häufchen da. Kommt’s doch auf das neunte auch nicht mehr an. In der Rue de la Gack … Les Champs-Elysées. An die gleichnamige Pariser Prachtstraße dürfte wohl niemand gedacht haben, als im

Stabbatterien (!) mischen sich unter diese „Komposterde“. Abgesehen von der Tatsache, dass ein derartiger „Kompost“, von wo immer auch dieser stammt, auf eine Wiese aufgebracht wird, stellt sich die Frage, wie solche „Zugaben“ überhaupt in zu kompostierendes Material gelangen können?

Häufchen nicht weit. Und dann ein drittes. Und ein viertes. Und weitere. Immer in einem geringen Abstand. Wie aufgefädelt. Eine Rue de la Gack. Und was macht der Mensch? Er denkt logisch. Er sieht die lange Reihe von nicht entsorgten Hundekothäufchen. Jetzt macht sein Hund das neunte Häufchen in der Reihe. Was bringt’s, wenn der Mensch dieses neunte wegräumt, wie es

Oktober vergangenen Jahres mit mehreren Lkw-Ladungen dieser seltsame Kompost auf eine Wiese am Hirschentanz aufgebracht wurde. Der heurige, eher niederschlagsarme Winter hat an dieser Situation nichts geändert: Nach wie vor ist dieser „Kompost“ mit Plastikschnipseln, Flaschenverschlüssen, Resten von Joghurtbechern verunreinigt, sogar Glasscherben, Rasierklingen und

Eigentlich traurig, darüber noch Worte verlieren zu müssen, dass in Grünen Tonnen und auf dem Umweltgrundstück derartige kompostfremde Dinge nichts, aber wirklich nichts verloren haben. Die erwähnte Wiese ist eine Futterwiese, die zweimal im Jahr gemäht wird. Wie werden Plastikteile, Glasscherben, Rasierklingen oder gar Stabbatterien dem Vieh wohl schmecken?

Seltsamer Kompost auf eine Wiese am Hirschentanz

Auszeichnung für unseren Sascha! Sascha Buresch erhielt am Palmsonntag von Bischofsvikar Msgr. Dr. Rupert Stadler Dank und Anerkennung für sein 15-jähriges Engagement in der Pfarre St. Bonifaz. Er bekam den Titel „Sacristano“ verliehen. Die Breitenfurter Grünen gratulieren herzlich!

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Vom Bärlauch und seinen giftigen Doppelgängern Jetzt im Frühjahr ist wieder Bärlauchzeit. Das zarte Grün lockt viele Menschen in die noch lichten Wälder, um das würzige Kraut heimzuholen. Von Renate Weber Zurecht. Der junge Bärlauch enthält viele wertvolle Substanzen: Lauchöle, Flavonoide, Saponine, Vitamine und Phytohormone. Er soll blutreinigend

Herbstzeitlose

Bärlauch

Maiglöckchen Achtung: Nicht mit Herbstzeitlose oder Maiglöckchen verwechseln – beide sind sehr giftig

Bärlauch

und entzündungshemmend wirken, außerdem Cholesterin senkend und harntreibend sein. Die wohltuende Wirkung des Bärlauchs können wir uns kulinarisch einverleiben, z.B. mit einem Knofelspinat oder mit Bärlauch-Pesto. Wer Bärlauch erntet, sollte dies sorgfältig und Blatt für Blatt tun. Denn häufig kommen er und seine giftigen Doppelgänger in unmittelbarer Nachbarschaft vor. Zur leichteren Unterscheidung seien sie hier beschrieben. Die Blätter des Bärlauchs sind lanzettlich geformt und haben einen glatten Rand. Sie sind dünn wie Papier und wachsen einzeln aus der Zwiebel. Wenn also mehrere Blätter aus einer Zwiebel wachsen, dann hat jedes einen eigenen Stiel. Die Mittelrippe des Blattes ist an der Unterseite deutlich zu sehen. Die erwachsenen Blätter sind ganz deutlich in Blattspreite und Blattstiel gegliedert. Die Blüten zeigen auch gleich die Verwandtschaft des Bärlauchs, die Liliengewächse. Meist bilden sechs schmale, weiße Blü-

tenblätter eine Blüte, die wiederum zu mehrt in einer einfachen Dolde stehen. Die sehr giftige Herbstzeitlose hat einen recht unangenehmen Geruch. Ihre Blätter wachsen im Frühjahr auf wechselfeuchten Wiesen, können aber auch am Waldrand direkt neben dem Bärlauch stehen. Die Blätter sind dunkelgrün. Sie sind viel dicker als die des Bärlauchs und stanitzelartig umeinander gehüllt. Sie haben keinen deutlichen Blattstiel. Auch das Maiglöckchen ist sehr giftig. Es wächst ein bisschen später als Bärlauch und Herbstzeitlose. Außerdem mag es eher trockene und warme Standorte. Die Blätter sind blaugrün und etwas derber als die des Bärlauchs. Wenn sie aus der Erde kommen, sind sie ganz dicht umeinandergewickelt. Aus einem Blattstiel können mehrere Blätter entspringen. Die kleinen glockenförmigen weißen Blüten kommen hervor, kurz nachdem sich die Blätter entfaltet haben, je nach Witterung ab Mitte April, eher aber im Mai.

Bärlauchrezepte Bärlauchblüten-Omlett Dazu werden die zarten weißen Blütendolden gepflückt. Sie schmecken genau wie das Blatt nach Knoblauch, aber viel zarter. Hier empfiehlt es sich, so sauber zu sammeln, dass die Blüten nicht gewaschen werden müssen. Sie werden klein geschnitten und zusammen mit Butter in einer Pfanne kurz angeröstet, verrührte Eier darüber. Mmmh!

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Fertig ist eine kulinarische Frühlingsköstlichkeit.

Bärlauch-Pesto Eine Hand voll frischen Bärlauch waschen und dann auf einem Küchentuch auslegen. Die Blätter sollten nach dem Waschen ganz trocken sein. Dann werden sie klein geschnitten und zusammen mit Meersalz und Olivenöl püriert. In einem gut verschlos-

senen Glas, mit Olivenöl bedeckt, hält es sich im Kühlschrank auch ein paar Wochen. Vorsicht: wenn der Bärlauch zu viel Feuchtigkeit hatte, kann er leicht zu gären beginnen und im Kühlschrank explosionsartig seinen Weg aus dem Glas suchen. Vor dem Servieren werden geröstete und geriebene Pinienkerne und geriebener Pecorino für eine typisch italienische Note dazugegeben.

APRIL 2012


Saschas Gartentipps 潮澙潮 潥

Sascha Buresch

潹潿潺潿潹潿潺潹潿潺潹潿潺潹潿潺潿 Rhabarber Viele Hobbygärtner können es kaum erwarten, die ersten Stiele im April, Mai zu ernten. Rhabarber liefert fruchtigen Frühlingsgenuss. Er schmeckt wie Obst, und er sieht aus wie ein Gemüse. Wie beim Mangold werden die Stiele geerntet. Rhabarber hat einen erfrischenden, säuerlichen Geschmack und wirkt durstlöschend. Im Wort Rhabarber stecken die Begriffe „Rha“ – was eine alte Bezeichnung der Wolga ist – und „Barbar“. Heimisch ist die Pflanze in Zentralasien (China, Tibet). In europäischen Gärten wächst sie seit

dem 18. Jahrhundert. Rhabarber gehört der Familie der Knöterichgewächse an und ist eine frostharte Staude. Standort: sonnig bis halbschattig Vermehrung: durch Teilen der Wurzelstöcke Pflanzung: im Herbst Abstand: 1,5 x 1,5 Meter Düngung: im Frühjahr etwas Kompost, nach der Ernte einen Kübel (10 Liter) pro Pflanze oberflächlich einarbeiten. Pflege: bei Trockenheit gießen (unter die großen Blätter), für maximalen Ertrag die Blütenstiele bodentief entfernen. Ernte: erste Ernte im 2. Jahr nach der Pflanzung bis Ende

Mai. Ab dem 3. Jahr bis Ende Juni. Dabei dreht man die Stiele heraus, nicht schneiden! Am 24. Juni endet die Rhabarber-Saison. Später enthält die Pflanze zu viel Oxalsäure!

Gesunder Boden – Voraussetzung für erfolgreiches Gedeihen Schon scharren die Hobbygärtner/-innen in den Startlöchern und können es kaum erwarten, die ersten Pflanzen auszusäen oder zu setzen. Von Ingrid Kitzwögerer Zuerst müssen jedoch die Beete oder Blumenkisterln vorbereitet werden. Dazu einige Tipps: Erde: In einer Handvoll lebendigem Boden sind mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Sie verwandeln organisches, abgestorbenes Material in wertvollen, nährenden Humus. Kaufen Sie torffreie Erde! Moore sind wertvolle Feuchtgebiete, die durch Torfabbau unwiederbringlich zerstört werden. Mulchmaterial: Eine Mulchschicht vermindert das Austrocknen des Bodens und unterdrückt Beikräuter. Ausländische Rindenmulch-Produkte haben lange Transportwege APRIL 2012

hinter sich, sind oft mit Fungiziden behandelt und versauern den Boden. Ökologische Alternativen sind unbehandelte Holzfasern von Laubbäumen, Nebenprodukte der Flachsverarbeitung oder Rindenmulch aus der Region. Sie können auch mit Rasenschnitt oder selbst gehäckseltem Gehölzschnitt mulchen. Düngemittel: Kunstdünger erfordert bei der Erzeugung einen hohen Energieaufwand und belastet das Grundwasser. Kompost in Maßen (eine Schaufel pro Quadratmeter und Jahr), organische Düngemittel wie Hornspäne, Urgesteinsmehl oder Kräuterextrakte sind viel besser und fördern das Bodenleben.

Kompost vom Umweltgrundstück Breitenfurt Aus rund 900 Tonnen angeliefertem Material aus unseren Biotonnen, Strauchschnitt bzw. Gras und Laub entstehen rund 460 Tonnen fertig gesiebte Komposterde. Das Grobmaterial wird an ein Heizwerk geliefert, Störstoffe wandern in den Restmüll. Der Kompost wird zirka ein Jahr gelagert, bevor er verwendet werden kann. Qualitätsbeurteilung durch NUA-Umweltanalytik GmbH aus 2011 aufgrund der geringen Schwermetallgehalte: Klasse A+ Der frische Kompost ist je nach Wetterlage Ende April bis Anfang Mai fertig! Tipp: Vor dem Aufbringen mit Quarzsand vermischen. Regionaler Rindenmulch: Zertifizierten, schadstofffreien Rindenmulch gibt es beim Sägewerk Friedrich Schöny, Hauptstraße 106, 3012 Wolfsgraben, Tel.: 02233/7239

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Wunderwerk Mensch Teil 15: Jetz Ich zerbreche mir den Kopf bzw. mir raucht der Kopf, während ich diese Zeilen schreibe. Solche Redewendungen meinen das Gehirn, das nun auf Hochtouren arbeitet. Die Arbeitsbedingungen für das Gehirn haben viel mit unseren Bewegungs- und Haltungsgewohnheiten zu tun. Von Eva Mößler

0 Jahre 2 Jahre

6 Jahre 12 Jahre Beim Erwachsenen hat der Kopf 7x im Körper Platz Menschliche Proportionen während des Wachstums

Punkti, Punkti, Strichi, Strichi, fertig ist das Mondgesichti. So beginnen wir einen Menschen zu zeichnen. Der Kopf ist überdimensioniert (bei Kindern ist er das tatsächlich), und worauf kommt es an? Auf die Sinnesorgane. Durch sie nehmen wir die Außenwelt in uns auf. Jedenfalls brauchen wir große Beweglichkeit für den Kopf. Schnell drehen wir ihn herum, wenn wir von hinten etwas hören. Wir schauen hinunter und hinauf, nach rechts und nach links, und nehmen den Kopf dabei mit. Hin-

Die Schädelknochen schützen das Gehirn

sorgen dafür, dass wir den Kopf genau ausrichten können. Auf die Balance kommt es an Im Idealfall gelingt das ganz von alleine. Wer Angst hat, den Kopf zu verlieren, strengt sich allerdings an, seinen Kopf zu halten. Manchmal weiß man gar nicht „wo einem der Kopf steht”. Und wenn man ganz starr in eine Richtung schaut, brummt einem bald einmal der Schädel. Das hängt mit der Situation im Hals zusammen. Der Hals ist eine Engstelle im Körper, durch die alle lebenswichtigen Verbindungen zwischen Kopf und Körper laufen: Luftröhre, Spei-

weglichkeit – in alle Richtungen verschiebbar. In den Querfortsätzen befinden sich Löcher. Durch diese fädelt sich eine zusätzliche Ader, die Teile des Gehirns versorgt. Hat sich an die Wirbel schon Kalk angelagert, könnte diese Ader bei allzu heftigen Kopfbewegungen beschädigt werden. Wohl alle nicht mehr ganz so Jungen kennen das Krachen und Grammeln im Hals! Übungen mit dem Kopf sollen gefühlvoll und langsam ausgeführt werden. Vielerlei Muskeln sind beteiligt Im Kopf haben wir ein einziges Gelenk: das Kiefergelenk.

Stirnhöhle Nasenscheidewand Gaumensegel Gehörgang

Die Zunge ist ein großer, kräftiger Muskel.

Kiefergelenk 1. bis 7. Halswirbel

Dornfortsätze der Halswirbel

Zungenbein Luftröhre Schlüsselbein

Löcher in den Querfortsätzen 1. Rippe Kehldeckel Stimmlippe Luftröhre

2. Rippe Schulterblattgräte

Wirbelkörper der Halswirbel Bandscheiben Rückenmark

Speiseröhre Schilddrüse

www.gesundheitsgymnastik.at R Wunderwerk Mensch

14 BRENNNESSEL

schauen, hinhören, schnuppern und schmecken. Der Kopf balanciert mit sehr kleiner Auflagefläche auf der Wirbelsäule – in Höhe der Ohren. Die zwei obersten Halswirbel sind extra dafür geformt und zahlreiche kleine Extra-Muskeln

seröhre, Blutbahnen und Nerven. Die Schilddrüse hat auch noch dazwischen Platz. Die Halswirbelsäule hat besondere Merkmale Die Wirbel sind filigran und – wegen der notwendigen Be-

Auch in diesem kann es ganz schön knacksen. Es wird durch die kräftige Kaumuskulatur bewegt. Hier nisten sich oft hartnäckige Verspannungen ein. (Zähne zusammenbeißen!) Weiters haben wir die oberflächliche mimische MuskulaAPRIL 2012


t geht es um Kopf und Kragen Wirbelarterie (A.vertebralis) Für diese Ader wird es eng bei Verkalkungen der Wirbelsäule oder bei schlechter Haltung Bandscheiben Halsschlagader (A.carotis)

Schlüsselbein Brustbein

1. bis 3. Rippe

Wunderwerk Mensch Teil 14) sind für die großen Bewegungen zuständig, zum Beispiel, um beim Reversieren ganz nach hinten zu schauen.

sition keine schnelle Reaktion nach außen hin möglich ist, dass Abnützungen der Wirbel und Muskelspannungen vorprogrammiert sind, dass die Atmung eingeschränkt ist und das Gehirn mangelhaft versorgt. Das verschlechtert den Gemütszustand weiter und hindert am klaren Denken. Eine Abwärtsspirale. Überdies setzt sich das Ungleichgewicht in den ganzen Körper Auch für die Nerven, die aus dem Rückenfort. Denn als Menmark austreten und bis in die Finger ziehen, schen, die wir (mögkann es eng werden. (Cervikalsyndrom) lichst) aufgerichtet Gesichtsausdruck und Kopf- durchs Leben gehen, balanciehaltung sagen viel über ren wir auf der kleinen Grundunsere Befindlichkeit aus fläche der Füße. Jede VerlageMuss man (dauernd) „den Kopf rung weg von der Schwerlinie einziehen”, warum auch im- braucht einen Ausgleich auf der mer, verschwindet der Hals anderen Seite und kostet unzwischen den Schultern. Das heimlich viel Energie.

Um etwas auf dem Kopf zu tragen, muss die Haltung stimmen

Ohr Kaumuskulatur Kiefergelenk

Ein eigezogener Kopf erzeugt Stau, Druck und Spannung.

Lässt jemand den Kopf die meiste Zeit hängen, entsteht ein doppelter Knick in der Wirbelsäule

Die Beweglichkeit der Halswirbelsäule üben wir mit Gefühl, langsam und genau

Mimische Muskulatur

tur, die vom Lächeln bis zum Stirnrunzeln und zum Ohrenwackeln unseren Gesichsausdruck prägt. Wenn die Lachmuskeln nicht gut trainiert sind, kann man vom Lachen Muskelkater bekommen. Die Muskeln des Halses und des Schultergürtels (siehe APRIL 2012

erzeugt übermäßigen Druck und Spannung. Lässt jemand den Kopf die meiste Zeit hängen, denken wir an Traurigkeit oder Mutlosigkeit. Traurig ist auch, dass dabei ein Knick in der Halswirbelsäule entsteht, der noch einen zweiten beim Übergang zum Kopf hervorruft. Denn sehen muss man ja, wie es vorne weitergeht. Klar, dass aus so einer Po-

Wir sehen wieder einmal, wie eins mit dem anderen zusammenhängt. An welchem Ende man anfängt zu üben, am seelischen, am bewegungsmäßigen oder an beiden, ist eine Frage der individuellen Möglichkeiten. Ziel ist natürliche Kraft, persönliche Freiheit und Selbstsicherheit, Freude, Eleganz und Leichtigkeit.

So könnte es sein

So ist es oft

Willkommen in der GesundheitsGymnastik!

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Termine © Termine © Termine © Termine

Samstag, 12. Mai 2012 10:00 bis 12:00 Uhr Ableger, Setzlinge, Zimmerpflanzen und anderes Grünzeug bringen und/oder mitnehmen, mit anderen Gärtner/-innen plaudern, Gartenbücher und Zeitschriften tauschen ... Samstag, 12. Mai 2012 10:00 bis 12:00 Uhr beim Grünen Kiosk Hirschentanzstraße 4 Breitenfurt-Ost

Wildkräuterwanderung Die Breitenfurter Grünen laden zur traditionellen Wildkräuterwanderung in Breitenfurt ein. Leitung: Renate Weber, zertifizierte Kräuterpädagogin Samstag, 9. Juni 2012, 14:00 Uhr Treffpunkt Grüner Kiosk, Hirschentanzstraße 4, Breitenfurt-Ost

Die Breitenfurter Grünen sind für Sie da BRENNNESSEL

Das Blatt der Breitenfurter Grünen Redaktion:

Falls Sie die BRENNNESSEL nicht im Briefkasten vorfinden, liegt es vielleicht daran, dass der Aufkleber „Kein Werbematerial“ die Zustellung der Postwurfsendung verhindert. Sollten Sie an der BRENNNESSEL Interesse haben, teilen Sie uns das bitte per Telefon oder E-Mail mit breitenfurter.gruene@gmx.at

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OStR. Mag. Norbert Rass, Tel. 02239/4567 2384 Breitenfurt, Kreuzwiesensteig 17 Mag. Susanne Hartig, Tel. 02239/2330 2384 Breitenfurt, Hauptstraße 90

OStR. Mag. Norbert Rass Mag. Susanne Hartig Ingrid Kitzwögerer Mag. Romana Wiesinger Dr. Eva Mößler Thomas Vavrinek Gestaltung, Druckproduktion:

Ingrid Kitzwögerer, Tel. 02239/2984 2384 Breitenfurt, Georg-Sigl-Straße 16

Atelier Tintifax atelier@tintifax.biz

Mag. Romana Wiesinger, Tel. 02239/4890 2384 Breitenfurt, Föhrengasse 2

Gedruckt auf Alterna Design, hergestellt aus 100 % total chlorfrei gebleichtem Zellstoff

http://breitenfurt.gruene.at

APRIL 2012


brennessel_april_2012  

Zeitung der Breitenfurter Grünen 04/2012

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