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November 2012

Newsletter Brancheninformationen aus der Region Berlin/Brandenburg INHALT AKTUELL Neues für die und aus der Region...................1 PORTRÄT Glänzender Start: Höflich Schokolade............2 PRODUKTE Spezialitäten aus der Region...................3 MARKETING Projekt zur Vermeidung von Flops......4 INSIDE ZAB-Cluster Ernährungswirtschaft.......5 KONTAKT Kräfte bündeln, Kosten sparen...................6 TERMINE Wichtige Daten und Fakten........................7

Gezielte Geschäftsanbahnung in Tschechien Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz führt die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer (AHK Tschechien) vom 25. bis 28. Februar 2013 eine Geschäftsreise für deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft nach Prag durch. Die Reise richtet sich an Unternehmen der Obst- und Gemüsebranche, die sich bereits über die Marktchancen informiert haben und gezielt, qualifiziert und individuell mit potenziellen Geschäftspartnern zusammentreffen möchten. Ziel ist die konkrete Geschäftsanbahnung. Die Nachfrage nach Obst und Gemüse steigt in Tschechien stetig, kann aber mit inländischen Kapazitäten nicht gedeckt werden. Importe aus den direkten Nachbarländern werden bevorzugt. Weitere Informationen: www.dtihk.cz oder E-Mail an novotna@dtihk.cz

„Von Hier“ beim Test zum Regionalfenster dabei Im Rahmen der Erprobung und Evaluierung des neuen „Regionalfensters“ für Lebensmittel wurden jetzt in fünf Modell-Regionen je vier Testmärkte ausgewählt, berichtet das Magazin MARKENARTIKEL. Die neue Kennzeichnung wird auf bestimmten regionalen Produkten eingeführt und in einem Probelauf getestet. In folgenden Regionen werden jeweils vier Testmärkte aufgebaut: Baden-Württemberg: Edeka Südwest mit der Marke „Unsere Heimat“; Berlin/Brandenburg: pro agro mit der Marke „Von Hier“; Metropolregion Hamburg/Nord: je zwei Metzgereien und Bäckereien sowie ein Bio-Fachhandel; Hessen: Tegut; Nordrhein-Westfalen: Rewe mit der Marke „REWE regional“.

Heldenmarkt: Für eine bessere und nachhaltige Welt

KÜRZLICH GELESEN „Wir müssen den Wert von Lebensmitteln wieder schätzen lernen.“ Christian Rach Starkoch/Restauranttester

Im Berliner Postbahnhof trafen sich kürzlich wieder die Pioniere der Nachhaltigkeit auf dem „Heldenmarkt“. In dessen Zentrum befand sich ein Marktplatz regionaler Bio-Vielfalt mit 30 ökologischen Erzeugern und Verarbeitern, der von der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) in Kooperation mit BEN organisiert worden war. Der Heldenmarkt fand in Berlin bereits zum fünften Mal statt. Auf gut 3.000 qm präsentierten 150 Produzenten Konzepte und Produkte, die einen Beitrag für eine bessere und nachhaltige Welt leisten. Bio-Catering und Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit komplettierten das Angebot.

Anmeldung zum pro agro-Marketingpreis Die Mitgliedsfirmen von pro agro und BEN können sich ab sofort wieder um den Marketingpreis zur Internationalen Grünen Woche 2013 bewerben. Anmeldeunterlagen unter folgender E-Mail-Adresse: nadine.liebe@proagro.de 1


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Brancheninformationen aus der Region 11/2012

Porträt

Knusperpralinen als Berliner Original etablieren Aufwendig gestaltete Schmuckdosen mit kunstvollen Stadtansichten gehören zu ihrem Markenzeichen: Das junge Berliner Label „Höflich Schokolade“ erobert mit erlesenen Knusperpralinen in edlen Verpackungen den Markt und präsentiert sich ganz so, wie man es von einem Unternehmen der SpreeMetropole erwartet: sinnenfreudig und selbstbewusst. „Mich hat die Begeisterung für Berlin gepackt“, begründet Markengründer und Inhaber Sascha Merdanovic sein unternehmerisches Tun. „Der Rummel um das barocke Stadtschloss, das wieder aufgebaut werden soll, hat mich bei meiner Geschäftsidee ebenso inspiriert wie das junge Berlin, das Trends setzt und Gäste aus aller Welt anlockt“, sagt er. Seit Markteintritt Ende 2010 sind zu den knusprigen Flakes in klassischer Vollmilchschokolade drei weitere Sorten hinzugekommmen: Zartbitter, weiße Schokolade mit Kokos und Zartbitter mit Orange. Ab sofort sind die Produkte auch in ansprechend gestalteten Kartonagen erhältlich. Während die Berlin-Dosen mit den Knusperpralinen als beliebte Souvenirs und Sammlerstücke gelten, sind die Schachteln insbesondere für Stammkunden oder Minibars in den Hotels gedacht. „Mittel- und langfristig möchte ich erreichen, dass sich Höflich Schokolade als Berliner Original etabliert und die Marke in der Wahrnehmung meiner Geschäftspartner und Kunden eindeutig für die Stadt steht“, bekräftigt Sascha Merdanovic (Foto links). Nicht zuletzt deshalb zeigen die Panorama-Dosen typische Stadtansichten aus dem Herzen Berlins: beispielsweise den Fernsehturm, das Brandenburger Tor, die Skyline vom Potsdamer Platz oder eben das Stadtschloss. Und das ist das Geheimnis der original Berliner Knusperpralinen: Die Rezeptur besteht aus einem besonders hohen Schokoladenanteil; die Produkte werden überdies in einer speziellen Folie versiegelt, bevor sie die 150g-Dosen füllen. Das bewahrt ihre Frische und das feine Schokoladenaroma bis zum Verzehr. Selbst nach dem Öffnen der Aromafolie bleiben die Pralinen in der luftdicht verschließbaren Schmuckdose noch lange frisch und knusprig. Dass man auch nach einer erfolgreichen Geschäftsidee die Hände nicht in den Schoß legen darf, weiß Sascha Merdanovic natürlich. Also lässt er sich immer wieder etwas einfallen, um seine Produkte bei Abnehmern wie Verwendern begehrt zu machen: etwa mit der „Special Edition 2012“ (Knusperpralinen in einer edlen schwarz-goldenen Dose, siehe Foto) oder mit dem „Winterzauber“ (einer Dose mit winterlichen Darstellungen Berlins) – jeweils in limitierter Auflage, versteht sich. Und nicht zu vergessen: die Magneten, die mit unterschiedlichen Motiven passgerecht auf den Deckel gehaftet werden können. Obwohl das Unternehmen erst knapp zwei Jahre am Markt ist, sind die Produkte bereits in etlichen Fachgeschäften der SpreeMetropole erhältlich, darunter ausgesuchte Souvenier- und Schokoladenläden, die Humboldt-Box, GALERIA Kaufhof, Thalia Buchhandlungen oder das Kulturkaufhaus Dussmann. Seit neuestem stehen die Dosen bzw. Kartonagen übrigens auch in den Regalen mehrerer EDEKA-Filialen.

Kontakt: Höflich Schokoladen Sascha Merdanovic Leipziger Straße 41 10117 Berlin Tel. 030/99 258 258 www.hoeflich-schokolade.de

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Brancheninformationen aus der Region 11/2012

Produkte

„Märkisch Kristall“ aus dem Hause Vivaris ist in der Region Berlin/Brandenburg eine der bekanntesten und populärsten Getränke-Marken.
Hier hat man die Wahl unter den Varianten: Orange, Zitrone und Himbeer sowie Waldmeister und Fassbrause. Gemeinsam ist allen der tolle Geschmack und die spritzige Erfrischung. Märkisch Kristall ist mit erstklassigen Produkten die GetränkeMarke für die ganze Familie. Erhältlich sind die Getränke in den Gebindegrößen 6 x 1,0 l (Petcycle) und 12 x 0,7 l (Glas Mehrweg). Vivaris gehört zur Berentzen-Gruppe. Kontakt: Vivaris Getränke GmbH, Nordbahnstraße 6, 16775 Löwenberger Land/ OT Grüneberg, Tel. 033094/999-0, Fax 033094/8070. „Maximilian – det Orijinal“ ist die wirklich originale Currywurst aus Berlin. Das pellenlose Produkt ist nach dem zweiten Weltkrieg kreiert worden – zu einer Zeit also, als Därme ein äußerst knappes und teures Gut waren. Aus der damaligen Not ist heute eine über die Grenzen Berlins hinaus bekannte Tugend geworden, mit einer Sauce, deren Rezeptur patentiert worden und somit noch heute ein Geheimnis ist. Mit dem Produkt werden nicht nur eigene und andere Imbissstände, sondern auch Cateringunternehmen, Großküchen, Kindergärten und andere Einrichtungen beliefert. Kontakt: Maximilian Fleischwaren GmbH, Juliusstr. 18, 12051 Berlin, Tel. 030/3138039.

Bei „Neumann Gewürze“ gibt es alle Sorten und Mischungen buchstäblich von A-Z: von Anis bis Zimt. Zum Gewürz des Monats ist derzeit der Ingwer gekürt worden, den es in unterschiedlichsten Variationen gibt: als Feinschnitt oder gemahlen, in Kapseln oder mit Schokolade umhüllt. Rund 100 Gewürze werden bei Neumann veredelt, gemahlen, gemischt und verarbeitet, wobei Natürlichkeit und Reinheit oberstes Gebot sind. Das heißt die Produkte sind frei von Glutamat, Phosphat, Füll- und Farbstoffen. Die Rohwaren stammen ausschließlich von zertifizierten Großunternehmen und Importeuren, die sich wiederum von kontrollierten Anbauern der Herstellerländer beliefern lassen. Kontakt: NeumannGewürze, Rüdersdorfer Straße 56, 15378 Rüdersdorf, Tel. 033434/45407, Fax 033434/45500.

Frisch gepresst von handverlesenen Streuobstäpfeln aus dem PrignitzRuppiner Land: Das ist der „Boskoop-Apfelsaft naturtrüb“ der Getränkefachgroßhandel und Mosterei Günter Wietz. Die vielfältigen „Kyritzer Fruchtsäfte“ entstehen durch die Kombination aus altbewährtem Keltereihandwerk und zeitgemäßen Produktionstechniken. Erlesene Rohstoffe, handwerkliche Sorgfalt und fachliche Kompetenz sind die Grundlage bei der Herstellung der Produkte, die vorrangig in der 0,7 l und 0,2 l VdF-GlasMehrwegflasche abgefüllt werden. Kontakt: Getränkefachgroßhandel und Mosterei G. Wietz, Pritzwalker Str. 25, 16866 Kyritz, Tel. 033971/54147.

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Marketing

Neuheiten aus der Region: Projekt zur Vermeidung hoher Flopraten Die überwiegende Mehrheit der Kunden bevorzugt beim Einkauf im Supermarkt regionale Produkte. Ausschlaggebend dafür sind Vertrauen in die Qualität und die Unterstützung der eigenen Region. Das gilt insbesondere für frische Lebensmittel, das heißt für Obst und Gemüse sowie Molkereiund Fleischprodukte. Dafür ist man auch bereit, fünf bis zehn Prozent höhere Preise zu zahlen. Die Mehrzahl der Verbraucher würde überdies ein größeres Angebot an heimischen Erzeugnissen begrüßen. Das ist das Ergebnis einer Projektarbeit der Fachhochschule Brandenburg in Kooperation mit dem Verband pro agro, regionalen Herstellern und der EDEKA-Gruppe.

Deckenhänger

Jedes Jahr platziert der Lebensmittelhandel tausende von neuen Produkten in den Regalen der Supermärkte. Bereits zwölf Monate später sind jedoch 70 bis 80 Prozent davon wieder verschwunden, weil sie sich nicht verkaufen lassen. Das stellt für die Ernährungswirtschaft ein kaum kalkulierbares Risiko dar: Für den Hersteller ist eine Refinanzierung der aufgebauten Produktionslinie nicht möglich, bereits vorproduzierte Produkte werden zu Restanten; der Handel wiederum hat umsonst Aufwand betrieben, um die Artikel in seinen Vertrieb aufzunehmen. Zur Verringerung der für beide Seiten schmerzhaften Floprate hat sich die EDEKA-Regionalgesellschaft Minden-Hannover, zu deren Verbreitungsgebiet auch Neuheitenregal als Berlin/Brandenburg zählt, dem Projekt „NEPro“ (Neuentwicklung und EinfühGondelkopfplatzierung rung von Produkten) angeschlossen und mehrere Supermärkte als Testobjekte zur Verfügung gestellt. Dabei wurden die regionalen Produktinnovationen unterschiedlich platziert: zum einen in einem speziellen Neuheitenregal an der Stirnseite der üblichen Regale (Gondelkopfplatzierung), auf das ein Deckenhänger mit der Aufschrift „Bestes aus Brandenburg und Berlin“ hingewiesen hat; zum anderen als Teil der entsprechenden Warengruppe, also in unmittelbarer Nachbarschaft verwandter Produkte (normale Sortimentsplatzierung). Elf Studenten der FH Brandenburg haben unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Jürgen Schwill ab Juni 2012 über einen Zeitraum von zwölf Wochen die Kundenakzeptanz durch Absatzkontrollen und Konsumentenbefragungen getestet und in einer gemeinsamen Projektstudie zusammengefasst. „Die Arbeit hat uns wertvolle Erkenntnisse geliefert“, sagte Marcus Reh, regionaler Sortimentskoordinator der EDEKA für Berlin und Brandenburg, bei der Übergabe der fertigen Arbeit im EDEKA-Markt in der Heidelbergerstraße 90 (Berlin). „Wir haben nicht nur ein klares Bild vom Absatzpotenzial bestimmter Sortimente, sondern auch von den optimalen Platzierungsbedingungen“, präzisierte er.

Dr. Gerd Lehmann (pro agro), Prof. Dr. Jürgen Schwill (FH Brandenburg) und Marcus Reh (EDEKA) mit drei Studenten im Projektlook (v.l.)

Zusätzliche Erkenntnisse liefert die Studie über die wichtigsten Produkteigenschaften wie Geschmack, Preis, Transportierbarkeit, Aussehen der Verpackung und Erkennbarkeit der Regionalität.

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Inside

Bündelung der Kräfte und Interessen Wegen der kleinteiligen Struktur der Ernährungswirtschaft im Land Brandenburg ist es wichtig, die vielfältigen Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette – von der Landwirtschaft über die Verarbeitung bis zur Vermarktung – übergreifend zu koordinieren, für eine starke Präsenz in der Öffentlichkeit zu sorgen und das Zusammenwirken zu optimieren. Diesem Thema widmete sich der „Tag der Ernährungswirtschaft“ Ende Oktober auf Schloß Diedersdorf. Mit der Konferenz wurde gleichzeitig der offizielle Start des „Clusters Ernährungswirtschaft“ bekanntgegeben, das bei der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) angesiedelt ist. Cluster-Manager ist Dr. Detmar Leitow, als Sprecher fungiert Sebastian Kühn (Eberswalder Wurst GmbH). Die Arbeit von BEN wird dadurch keineswegs überflüssig, wie René Kohl (Geschäftsführer IHK Potsdam) und ZAB-Chef Dr. Steffen Kammradt betonten, sondern gehören im Gegenteil zusammen. Zweck der neuen Struktur sei die engere Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft. Dadurch lassen sich Handlungsempfehlungen an die Politik geben sowie eine noch stärkere Bindung und Wirkung im Land erzielen, hob Dr. Uta Tietz (Leibnitz Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim) hervor. Sebastian Kühn

Einigkeit herrschte darüber, dass BEN „nichts besser machen“ kann; es gehe lediglich um eine „breitere Aufstellung“, in deren Rahmen BEN und pro agro eine tragende Rolle spielen. Durch Bündelung der Kräfte und Interessen könne der Bekanntheitsgrad der Branche und ihrer Produkte steigen, sagte Kammradt – auch über die Landesgrenzen hinaus, fügte Kühn hinzu. Netzwerke können allerdings nur dann erfolgreich sein, wenn engagierte Unternehmen mitmachen, mahnte Elke Schüler vom Marketingpool Ernährungswirtschaft Magdeburg. Ihr Erfahrungsbericht legte nahe, die Arbeit auch auf das Humankapital zu konzentrieren: Weiterbildung, Fachkräftesicherung und -bindung sowie Gewinnung von Berufsnachwuchs. Und: „Netzwerkarbeit kostet Geld, und nicht immer ist der Mehrwert unmittelbar messbar und erkennbar.“ Außerdem wurde deutlich, dass erfolgreiches Wirtschaften auch in den Händen der Unternehmen selbst liegt. Man dürfe zwar traditionell, müsse aber innovativ sein – nicht nur bei den Produkten selbst, sondern auch im Marketing und Vertrieb. „Der Mittelstand kann es schaffen, mit Innovationen am Markt erfolgreich zu sein“, erläuterte Stefan Fritsche (Klosterbrauerei Neuzelle GmbH). Das bedeute umgekehrt, dass man nur mit Standardprodukten auf Dauer Probleme bekommen kann. Seine Faustregel: Regionalität ist wichtig, Spezialität ist noch wichtiger, Transparenz und Vertrauen ist alles. „Konsumenten wollen regionale Spezialitäten“, bekräftigte Dieter Hütte (TMB Tourismus-MarketingBrandenburg), „aber sie wünschen desgleichen Standard im Sinne von Zuverlässigkeit.“ Das ist auch die Erfahrung des Handels, wie Hans-Ulrich Schlender (EDEKA Berlin-Brandenburg) hervorhob. Klarheit, Glaubwürdigkeit und Transparenz spielten eine außerordentliche Rolle im Verbraucherverhalten. Hinzu kommt laut Dr. Gerd Lehmann (pro agro) die Notwendigkeit, mit den Produkten ein authentisches Lebensgefühl zu vermitteln: „Regionalität und Emotionalität gehören einfach zusammen“. Klaus Petersen (Werner Simon/Dreistern) sah das ähnlich, wies aber in punkto Marketing und Vertrieb darauf hin, dass „gute Regionalität Diskussionsrunde (v.l.): Dr. Gerd Lehmann, Hans-Ulrich ihre Grenzen bei der benachbarten guten RegioSchlender, Gerald Meyer (rbb, Moderator), Klaus Petersen, nalität findet.“ Dieter Hütte 5


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Kontakt

Menütaxi/Kochbus

BEN-Kontaktbörse: In unreWer wir sind: Fehlernährung und Übergewicht haben zu einem gelmäßigen Abständen veröfdramatischen Anstieg von Diabetes, Bluthochdruck und Kreislauf- fentlichen wir an dieser Stelle erkrankungen geführt. Wir stehen für eine gesunde Ernährung Anfragen von Unternehmen, und wollen mit unserem Projekt Kindern, Jugendlichen und Senio- die auf der Suche nach geeigneren zeigen, welche Fehler man bei der Ernährung vermeiden soll- ten Wirtschaftspartnern aus te, wie eine zeitgemäße Ernährung aussieht und wie Essen und der Region sind. Trinken wieder zum Genuss werden. Dafür haben wir einen 33 Jahre alten BVG-Bus zu einem mobilen „Kochstudio“ mit modernster Küchentechnik ausgebaut, mit dem wir Kitas, Schulen und Seniorenwohnheime anfahren und den Menschen die Zubereitung von schmackhaften und gesunden Mahlzeiten beibringen. Was wir suchen: Mit seinen Aktionen bietet der Kochbus eine hervorragende Plattform für die öffentliche Wahrnehmung unserer Partner. Viele Kindergärten und Schulen suchen Sponsoren, um den Kochbus an ihre Einrichtung zu holen. Kontakt: Menütaxi GmbH, Tel. 030/54004430 oder 0172/3895292.

Senf-Elfen Feinkost Wer wir sind: Von Aufstrichen und Antipasti über Pesto und Saucen bis zu Essig, Öl und Senf findet der Genießer in unserem Online-Shop und in unserer Potsdamer Probierstube alles, was auf den gut gedeckten Tisch gehört. Wir. die Inhaberinnen Claudia und Susanne Posth, stellen die Feinkostprodukte in unserer Senfmanufaktur ohne künstliche Zusätze nach den Richtlinien der Slow-Food-Bewegung her. Was wir suchen: Da wir unsere Produkte einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren und zugänglich machen wollen, sind wir auf etlichen überregionalen Messen und Ausstellungen vertreten: so zum Beispiel bei der Slow Food Stuttgart, Land & Genuss Frankfurt/Main, Consumenta Nürnberg, Le Gourmet Leipzig, Slow Fisch Bremen oder bei der Food & Life München. Bei dieser Gelegenheit treffen wir immer wieder Mitgliedsunternehmen von BEN oder pro agro, die wie wir mit eigenen oder gemieteten Fahrzeugen zu diesen Messen anreisen. Da bietet es sich an, den logistischen und finanziellen Aufwand zu bündeln und die eine oder andere Ausstellung mit vereinten Kräften zu stemmen. Wir sind auf ca. zehn großen Messen vertreten und suchen kooperationsbereite Kollegenbetriebe. Kontakt: Claudia und Susanne Posth, Tel. 0331/64751512, Fax 0331/64751511.

Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Aktivitäten von BEN sind die Netzwerkmanager: Stefan Bregulla Tel.: 0331/2786-284 Fax: 0331/2786-191 stefan.bregulla@potsdam.ihk.de

Kai Rückewold Tel.: 03328/33767-22 Fax: 03328/33767-69 rueckewold@proagro.de 6


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Brancheninformationen aus der Region 11/2012

23.-25.11.2012

Kulinarische Neuheiten

28.11.-02.12.12

Für Genießer und anspruchsvolle Verbraucher

Termine

Deutschlands große Genussmesse rund um die Themen Kochen & Kulinarik sowie Lifestyle & Gastlichkeit stellt in der Messe Stuttgart 2012 zum dritten Mal in Folge eine bunte Mischung kulinarischer Neuheiten vor. Wie in den vergangenen Jahren präsentieren sowohl große Marken als auch kleine, aber feine Aussteller ihre hochwertigen Produkte rund um die Themen Kochen, Dekorieren und Gastlichkeit. Zusätzlich findet man in diesem Jahr viele inspirierende Erlebniswelten wie die „eat & STYLE geht grün“ und KochshowHighlights mit beliebten Star- und Sterneköchen. Informationen: www.eat-and-style.de

Die Food & Life in München ist eine Verkaufs- und Informationsveranstaltung mit exquisiten Spezialitäten für bewusste Genießer und anspruchsvolle Verbraucher. Entscheidend sind nicht nur die ausgesuchte Qualität der angebotenen Spezialitäten, sondern auch ihr unverfälschter Geschmack und die als Handwerk verstandene sorgfältige Herstellung. Dem Besucher werden hochwertige Produkte zur Verköstigung angeboten und erhalten überdies kompetent Auskunft über Herkunft und Herstellung der Erzeugnisse. Begleitet wird die Ausstellung von einem interessanten Programm: Auf der Aktionsbühne zeigen versierte Köche ihre Kunst, und in Vorträgen werden Spezialitäten aus aller Welt vorgestellt. Informationen: www.food-life.de

29.11.2012

Erster Lieferanten-Tag in Wustermark

NETTO Stavenhagen möchte die Zusammenarbeit mit dem Verband pro agro und den regionalen Produzenten vertiefen. Die erste gemeinsame Aktion fand im Rahmen der IGW 2012 statt und war sehr erfolgreich. Bislang führt NETTO über 100 Artikel aus Brandenburg und Berlin im Festsortiment, ist aber weiter auf der Suche nach neuen Produkten und Lieferanten aus der Region. Partner bei der Umsetzung dieses Vorhabens sowie bei der Vorbereitung des ersten NETTO-Lieferantentages, der im Logistikzentrum des Handelsunternehmens in Wustermarkt stattfindet, sind pro agro und das Brandenburger ErnährungsNetzwerk (BEN). Auskünfte bei: Netzwerkmanager Kai Rückewold, Tel. 03328/3376722.

30.11.-02.12.12

Ostpro in Berlin

Die Messe für Ostprodukte versteht sich als Plattform für Unternehmen, die ihren Standort in den neuen Bundesländern haben. Neben Nahrungs- und Genussmitteln werden viele andere Sortimente ausgestellt. Die Ostpro, 1991 gestartet, hat sich zur größten und erfolgreichsten Messe dieser Art entwickelt. Sie findet im Berliner Velodrom (Landsberger Alle) statt. Informationen: www.berlin.de IMPRESSUM Herausgeber: Brandenburger ErnährungsNetzwerk e.V. c/o Industrie- und Handelskammer Potsdam Breite Straße 2 a-c 14467 Potsdam Stefan Bregulla: Tel. 0331/2786-284 Kai Rückewold: Tel. 03328/33767-22 www.ernaehrungsnetzwerk-ben.de

Redaktion: Diplom-Volkswirt Matthias Kersten M+S Kersten GbR Baseler Straße 136 12205 Berlin Telefon: 030/76 90 45-45 Fax: 030/76 90 45-47 m.kersten@mediafritzen.de

Das Brandenburger ErnährungsNetzwerk (BEN) wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.

7 8„Kunden von morgen heute erreichen – authentisch handeln, nachhaltig überzeugen.“ So lautet das


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