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Dezember 2013/Januar 2014

Newsletter Brancheninformationen aus der Region Berlin/Brandenburg 5

INHALT

Zwei neue Vorstandsmitglieder bei pro agro

PARTNER SIBB region: Eine wichtige Brücke........4

Der Verband pro agro wird mit Änderung der Satzung seine Aktivitäten in Berlin verstärken, ohne seine Brandenburger Identität zu vernachlässigen. Das sagte der auf der Mitgliederversammlung einstimmig wiedergewählte Vorsitzende Manfred Memmert (Süßmost und Weinkelterei Hohenseefeld). Neu im Vorstand sind Gerrit van Schoonhoven (Gut Schmerwitz) und Gunnar Hemme (Hemme Milch GmbH & Co. KG). Im Amt bestätigt wurden Heiko Terno (Landesbauernverband), Christine Berger (Christine Berger GmbH & Co. KG), Barbara Hackenschmidt (MdL), Dr. Ralf Ruhnau (Pferdehof Ruhnau), Manfred Zalenga (Landrat im Landkreis Oder-Spree), Jörg Kirstein (Gartenbauverband Berlin-Brandenburg), Dr. Jens Uwe Schade (MIL), Traugott Heinemann-Grüder (Tourismusverband Fläming), Sebastian Kühn (EWG Eberswalder Wurst GmbH), Dr. Gerd Lehmann (MAFZ Paaren/Glen) und Jürgen Jakobs (Jakobs Hof Beelitz).

INSIDE Tag der Ernährungswirtschaft.......5

Confiserie Felicitas investiert in neues Besucherzentrum

AKTUELL Neues für die und aus der Region..................1 PORTRÄT Attraktionen bei Haus Lichtenhain..............2 PRODUKTE Spezialitäten aus der Region..................3

MESSEN Highlights auf der IGW 2014 in Berlin...........6

Die 1992 vom belgischen Ehepaar Goedele Matthyssen und Peter Bienstman gegründete Confiserie Felicitas (Hornow) expandiert kräftig. Statt der ursprünglich geplanten neuen Produktionshalle, deren Bau wegen der Verzöge-

MESSEN SlowFood 2014 und PromoFood...............7

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2014

TERMINE Wichtige Daten und Fakten.......................8

rungen beim Flughafen BER zurückgestellt wurde, investiert das Ehepaar rund 3 Mio. € (davon knapp 1 Mio. € durch Investoren) in ein modernes Besucherzentrum. Es wird im September 2014 eröffnet und beherbergt ein Café, eine Schau- und Bastelwerkstatt, einen Filmvorführungs- und Gruppenraum sowie den Hofladen. Mit diesem Projekt entstehen zwölf neue Arbeitsplätze.

DAS ZITAT „Die Ernährungswirtschaft im Land Brandenburg ist eine hochmoderne Branche.“ Ralf Christoffers Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten

Online-Informationen rund um den Sanddorn Die Christine Berger GmbH & Co. KG hat kürzlich ein Informationsportal gestartet, das umfassend über Sanddorn-Themen informiert. Auf der neuen Online-Plattform (http://sanddorn-gesundheit.de) finden sich zum Beispiel Berichte zur Geschichte des Sanddorns, zum Sanddornsaft sowie zur Anwendung und Wirkung der Frucht – etwa bei Verdauungs- oder Hautproblemen. Sanddorn wird auch im Bereich der Kosmetik und Wundheilung eingesetzt. Das Informationsangebot wird künftig regelmäßig erweitert – beispielsweise mit Sanddorn-Rezepten und -Produkten. Überdies hat das Unternehmen einen neuen Online-Shop eingerichtet (www.sanddorn-shop.com). 1


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Brancheninformationen aus der Region 12/2013

Porträt

Von der Mosterei bis zum Apfel-Museums-Café Eine Geschichte, die sich wie ein Märchen anhört. Die Buchhändlerin Daisy verliebt sich in einen Grafen. Gemeinsam verlassen sie ihre Heimat in Niedersachsen und siedeln sich 1995 in Lichtenhain in der Uckermark an. Das Gutshaus mit großem Garten und alten Bäumen ist für Daisy und Michael von Arnim Liebe auf den ersten Blick, für ihn aber auch ein Stück Heimat: Die Familie gehörte schon im 14. Jahrhundert zum Landadel im Boitzenburger Land. Die vielen Apfelbäume an den Wegen und in den Gärten veranlassten die Gräfin, über die Verarbeitung der Früchte intensiv nachzudenken. Es entstand eine mobile Mosterei, mit der sie über Land geht, um Apfelsaft zu machen. Damit aber nicht genug. Sie begann den Saft zu verarbeiten und probierte in ihrer Küche neue Ideen und Rezepte aus, kochte Apfelgelee, mit Zimt, Ingwer oder Holunderblüten abgeschmeckt und verkaufte es auf Wochenmärkten. Heute befindet sich neben der Mosterei noch ein Hofladen, in dem man so ziemlich alles, was aus Äpfeln herstellbar ist, kaufen kann. So fanden neben der Gräfin weitere Frauen aus der näheren Umgebung Arbeit. Die Besucher des Hofladens fragten regelmäßig auch nach einer Verkostungsmöglichkeit der Apfelprodukte, die Radler erkundigten sich nach einem Plätzchen für eine Pause. Direkt gegenüber dem Gutshaus steht ein kleiner Stall, und Daisy von Arnim hatte die Idee, dort ein Apfel-Museums-Café einzurichten. Zur gleichen Zeit hielt der Landkreis Uckermark Ausschau nach Projektskizzen zur Beteiligung am Ideenwettbewerb „LandZukunft“. Die Gräfin reichte ihre Idee ein, und im September 2012 erhielt sie den Förder-Zuschlag. Nachdem die finanzielle Unterstützung gesichert war, wurde in Lichtenhain fleißig gewerkelt. Der Stall musste entkernt, das Dach ausgebessert und der Innenraum mit Heizung, Sanitäranlage und Fenstern ausgestattet werden. Jetzt ist das kleine Café fertig und somit ein weiteres touristisches Angebot im ländlichen Raum entstanden. Nicht nur die Besucher des Hofladens und die Radwanderer kehren hier ein, auch die Seniorengruppen der sozialen Träger der Region sowie die einheimische Bevölkerung nutzen das Angebot gern, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen, Neuigkeiten auszutauschen und einen Platz zum Treffen zu haben. Mit dem Apfel-Museums-Café wurden mehrere Ziele erreicht: Es ist eine neue touristische Attraktion entstanden, die mit den schon vorhandenen Angeboten in Lichtenhain (z.B. Ferienwohnungen) zur Saisonverlängerung und damit zur Stärkung des Unternehmens und Sicherung von Arbeitsplätzen beiträgt. Überdies ist es ein Ziel der „Apfelgräfin“, durch ihre Aktivitäten die Uckermark bekannt zu machen. Und als habe sie nicht genug zu tun, hat die rührige Gräfin zur Feder gegriffen und mehrere Bücher geschrieben: nach dem Kochbuch „Himmlische Köstlichkeiten“ und der Familiengeschichte „Die Apfelgräfin“ jetzt noch ihre neueste literarische Schöpfung „Mit der Apfelgräfin durch das Jahr“. Kontakt: Haus Lichtenhain Daisy Gräfin v. Arnim Lichtenhain 25 17268 Boitzenburger Land www.haus-lichtenhain.de

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Brancheninformationen aus der Region 12/2013

Produkte

Die Hemme-Schokomilch enthält wertvolle Vollmilch und hochwertiges Kakaopulver. Sie schmeckt vollmundig mit einer intensiven Schokoladennote und enthält weder Farb- noch Konservierungsstoffe. Gut gekühlt ist sie ein schokoladiges Geschmackserlebnis, aber auch als heisse Schokolade mit einem Schlag HemmeHofsahne ein echter Genuss. Das Produkt ist, wie beispielsweise auch Vollmilch und Buttermilch, in einem praktischen Schlauchbeutel verpackt, der zu 40 Prozent aus natürlicher Kreide besteht. Diese leichte Verpackung überzeugt durch eine niedrige Energiebilanz und reduziert wesentlich die Abfallmenge. Kontakt: Hemme Milch GmbH & Co. KG, Heideweg 4, 16278 Angermünde / OT Schmargendorf, Tel.: 03331/252525, Fax 03331/252526. Für die Weihnachtszeit hat sich die Hahnsche Gutsmanufaktur etwas Besonderes einfallen lassen: die „Alte Pomeranze“ in einer Geschenkverpackung. Pomeranzen sind die Urform der Orangen. Der pommersche Bitterlikör „Alte Pomeranze“ geht auf die jahrhundertealte Vorliebe der Grafen Hahn zurück, die die empfindlichen Früchte über Generationen in der Orangerie des Schlosses Basedow züchtete. Das Produkt wird in traditioneller Weise hergestellt, durch ausgesuchte Zutaten veredelt und in massiven Fässern einer monatelangen Reifung unterzogen. Die 50cl-Flasche steht in einem grünen Karton mit durchsichtigem Deckel. Kontakt: Hahnsche Gutsmanufaktur, Hubertus und Verena Graf und Gräfin Hahn von Burgsdorff, Dorfstraße 15, 17153 Rottmannshagen, Tel. 039955/39539. Die "Original Beelitzer Spargelcremesuppe" aus dem Hause Jakobs-Höfe ist eine Suppe für die moderne, gesunde Küche. Somit ist es möglich, den Spargel auch außerhalb der Saison dem Kunden nahe zu bringen. Die Suppenproduktion übernimmt ein in Beelitz ansässiges Unternehmen, die Firma Struik Foods Berlin GmbH. Das ermöglicht kurze Lieferwege und -zeiten – eine Garantie für höchste Frischequalität. Die Basis bilden geschälter und geschnittener Spargel sowie Spargelspitzen aus Beelitz. Schwerpunkt ist es, die Konsistenz und Farbe des Spargels nicht zu verlieren. Auch auf Cremigkeit der Suppe wird hoher Wert gelegt. Alle Zutaten werden auf dem Etikett der 800ml-Dose in der Nährwerttabelle festgehalten. Kontakt: Jakobs-Höfe, Kähnsdorfer Weg 1a, 14547 Beelitz, Tel. 033204/62727. Thomas Syring ist der einzige Brandenburger Bio-Landwirt, der hochwertiges Kürbiskernöl und Kürbiskerne auf dem eigenen Hof in Beelitz produziert. Nicht umsonst zeichnete ihn die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) schon mehrfach mit Gold aus. Kürbiskerne sind reich an Vitamin E, Eisen, Mineral- und Ballaststoffen. Geröstet schmeckt ihr nussiges Aroma ganz besonders. Aufs Butterbrot gestreut, als Suppeneinlage, zum Backen, für Salate, im Müsli, für Gemüsegerichte oder einfach zum gesunden Knabbern zwischendurch. Die Kürbiskerne gibt es in vielen Variationen – von süß bis herzhaft und neuerdings auch mit Zwiebelgeschmack. Kontakt: Syring-Feinkost, Trebbiner Str. 69 f, 14547 Beelitz/Zauchwitz, Tel. 033204/638015, Fax 033204/638029. Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Aktivitäten von BEN sind die Netzwerkmanager: Kristin Mäurer Tel.: 0331/2786-284 Fax: 0331/2786-191 kristin.maeurer@potsdam.ihk.de

Kai Rückewold Tel.: 033230/2077-22 Fax: 033230/2077-69 rueckewold@proagro.de 3


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Partner

Wichtige Brücke zwischen IT und Ernährungsbranche Ob sich die Produkte von Brandenburger Erzeugern und Lebensmittelproduzenten am Markt durchsetzen, ist von vielen Faktoren abhängig. Hinzu kommen wesentliche Anforderungen aus hohen Kundenansprüchen bei Produktqualität, strengen gesetzlichen Rahmenbedingungen bei Lebensmittelsicherheit sowie Kennzeichnungspflichten und Rückverfolgungsmaßgaben. Daher sind Prozessoptimierung, Automatisierung und Standardisierung bei Anbau, Ernte und Rohstoffbeschaffung sowie bei Verarbeitung und Vertrieb unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten entscheidende Kriterien für Erfolg oder Misserfolg. Hier sind Lösungskonzepte gefragt, auf die Unternehmen schnell, unkompliziert und direkt zugreifen können. Mit der Zusammenarbeit zwischen pro agro und dem IT-Netzwerk SIBB region setzen Ernährungswirtschaft und der IT-Branchenverband der Hauptstadtregion künftig genau an diesem Punkt an. Zur Grünen Woche 2014 in Berlin werden erste gemeinsame Projekte der künftigen Kooperation vorgestellt. Wichtige Synergieeffekte zwischen Händlern, Produzenten und IT-Dienstleistern stärken die Brandenburger Ernährungswirtschaft in der Region. Kleinen und mittleren Betrieben soll darüber hinaus die Chance gegeben werden, trotz hoher administrativer Erfordernisse bei der Einhaltung der Regulierungsmaßnahmen Flexibilität und Individualität beizubehalten. „Ganz gleich, wie groß ein Unternehmen ist: Es muss die geforderte Produktqualität und Lebensmittelsicherheit gewährleisten, um Entwicklung und Überleben seines Betriebes zu sichern. Das lässt sich nur realisieren, wenn sich dies in einem gesunden Verhältnis von Aufwand und Nutzen bewegt. Dazu gehört, dass sich der Betrieb auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann, indem er sich auf Lösungen von Partnern mit Expertise verlassen kann“, weiß Sven Schiller, Niederlassungsleiter der CSB-System AG in Kleinmachnow, aus seiner langjährigen Erfahrung und im Rahmen seiner Tätigkeit als Berater für die Ernährungswirtschaft. Die CSB-System AG, Mitgliedsunternehmen des SIBB, setzt bereits seit 1977 mit fundiertem Wissen spezialisierte IT-Branchenlösungen für die Nahrungsmittelbranche um. Die mit dem neuen Jahr beginnenden Aktivitäten zur Vernetzung und Kooperation zwischen den Mitgliedsunternehmen von pro agro und SIBB region sieht Schiller als richtigen Schritt auch im Hinblick auf die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Brandenburger Ernährungswirtschaft im deutschen und europäischen Kontext. Sven Schiller

Die Aufgaben der Ernährungsbranche sind laut Schiller vielfältig – ob es um Betriebsdatenerfassung entlang der logistischen Kette, Wertschöpfungsoptimierung durch intelligente Rohstoffverwendung, Nährwertberechnung, integriertes Kennzeichnungsmanagement, effizientes und papierloses Dokumentenmanagement oder B2B-Webshop-Lösungskonzepte inklusive integrierter Warenwirtschaft geht. „Das sind nur ein paar der vielen Themen“, betont der Lebensmitteltechnologe und Betriebswirt. Die in der Region tätigen IT-Dienstleister würden ihre Sach- und Fachkenntnis in den Dienst der Ernährungsbranche stellen – auch indem sie greifbare und verständKontakt: liche Lösungskonzepte beispielsweise für bestehende Standardanforderungen liefern und Unterstützung bei der Umsetzung neuer Heraus- SIBB region Freiheitstraße 124/126 forderungen bieten. „Indem wir Informationen und Wissen transpa15745 Wildau rent vermitteln sowie direkt und unkompliziert ergebnisorientiert Tel. 03375/523 76 52 weiter geben, werden wichtige Brücken gebaut und notwendiger Fax 03375/523 76 59 Wissenstransfer der IT in die Ernährungswirtschaft realisiert. Damit www.sibb.de werden Lösungskonzepte für jedes Unternehmen anwendbar“, resümiert Schiller. 4


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Inside

Tag der Ernährungswirtschaft: Die Branche zukunftsfähig machen Die zentrale Branchenveranstaltung im Land Brandenburg fand kürzlich unter dem Leitmotiv statt, die Ernährungswirtschaft wettbewerbsfähig, innovativ und robust für kommende Herausforderungen zu halten. Sie wurde getragen und organisiert von ZAB, BEN, pro agro, FÖL, IHK Potsdam, Handwerkskammer Potsdam und Wirtschaftsvereinigung der Ernährungsindustrie in Berlin und Brandenburg. In seinem Grußwort betonte der Schirmherr der Veranstaltung, Minister Ralf Christoffers, die Ernährungswirtschaft in Brandenburg sei eine hochmoderne Branche. Er kündigte an, künftig einen Innovationspreis zur Verfügung zu stellen. Flankiert wurde der Minister von Sebastian Kühn (Eberswalder Wurst GmbH), der der Branche einen „hohen Stellenwert“ in der Region bescheinigte. Gleichzeitig äußerte der Sprecher des ZAB-Clusters Ernährungswirtschaft jedoch die Hoffnung, dass die Veranstaltung in Zukunft auf stärkere Resonanz in der Unternehmerschaft trifft. Was Unternehmen vom Fußball lernen können, schilderte in launigen Worten der Trainer von Turbine Potsdam, Bernd Schröder. Leistungssport und Wirtschaft hätten viele Gemeinsamkeiten, sagte er. Es gehe um Persönlichkeit, Motivation, Vertrauen, Vorbild, Identifikation und Teamarbeit. Über diese individuellen Merkmale hinaus brachte Georg Kaiser (Biocompany) den Staat ins Spiel und mahnte an, das Land Brandenburg müsse auch die bäuerlichen Fördergemeinschaften und Erzeuger sowie die Biound Regionalläden nachhaltig unterstützen. Podiumsdiskussion (v.l.n.r.) Michael Wimmer (FÖL), Gerald Meyer (rbb, Moderator), Dorothee Berger (Christine Berger GmbH), Sebastian Kühn.

Schwerpunkt der Veranstaltung war die Diskussion darüber, welche Voraussetzungen erfüllt und welche Prioritäten gesetzt werden müssen, um die Branche zukunftsfähig zu machen. Vorgestellt wurden dazu zwei Handlungsfelder, die im Oktober in Arbeitskreisen von Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden diskutiert und inhaltlich untersetzt wurden: Marketingfaktor Regional-Image (präsentiert von Stefanie Patron/pro agro und Michael Wimmer/FÖL). Die Kernthemen: o Gemeinschaftsmarketing o Verbesserung der Marktchancen kleiner Unternehmen o Initiierung und Etablierung von regionalen Wertschöpfungsketten. Innovationen Ernährungswirtschaft – Vom Feld zum Teller (präsentiert von Ines Gromes/Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung und Dorothee Berger/Christine Berger GmbH). Die Kernthemen: o Gesundheit und Ernährung o Innovative Logistiklösungen o Technische Innovationen, Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit o Trendgerechte Verpackungslösungen o Innovative Wertschöpfungsketten Nach einer weiteren Evaluierungsphase werden die Ergebnisse nun spezifiziert und in einen Masterplan eingebracht, der als Grundlage für die regionale Wirtschaftsförderung 2014 bis 2020 dient. Interessierte Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Ideen, Anregungen und Ergänzungen vor Fertigstellung und Veröffentlichung des Masterplans einzubringen, und zwar online unter www.ernaehrungswirtschaft-brandenburg.de/de/handlungsfelder 5


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Brancheninformationen aus der Region 12/2013

Messen

Brandenburger Highlights auf der IGW in Berlin Die Internationale Grüne Woche (IGW) vom 17. bis 26. Januar 2014 in Berlin findet bereits zum 79. Mal statt. Sie ist eine in ihrer Ausrichtung einzigartige internationale Ausstellung der Ernährungs- und Landwirtschaft sowie des Gartenbaus. Auch diesmal werden wieder mehr als 400.000 Besucher erwartet. Nahrungs- und Genussmittelproduzenten aus aller Welt nutzen die IGW in Form von Ländergemeinschaftsschauen und Produktmärkten als Absatz- und Testmarkt sowie zur Imagefestigung. Dem Konsumtrend folgend, nimmt die Regionalität einen immer stärkeren Platz ein. Überdies gewinnen die Themen nachwachsende Rohstoffe, Bio, Fair Trade und der ländliche Raum genau wie der Gartenbereich immer weiter an Bedeutung. Im Rahmen der Präsentationen nehmen Produkte wie Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch sowie Molkereiprodukte einen wichtigen Platz ein. Ein fast vollständiges Wein-, Bier- und SpirituosenAngebot verbunden mit internationalen Spezialitäten lässt keine kulinarischen Wünsche offen. Entsprechend dem Wertewandel bieten Agrar-Direktvermarkter und der BioMarkt mit Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau ein aktuelles Angebotsspektrum. Traditionell nimmt das Land Brandenburg mit einer eigenen Hallenschau in der Messehalle 21a an der IGW teil; Veranstalter der Brandenburg-Halle ist das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL). Medienpartner ist Antenne Brandenburg. Unter den mehr als 70 Ausstellern sind auch zahlreiche BEN-Mitglieder vertreten. Einer der Höhepunkte der pro agro-Präsentation ist die Prämierung von Unternehmen mit dem pro agro-Marketingpreis auf der Bühne der Brandenburg-Halle. Die Auszeichnung wird bereits zum 15. Mal für besonders innovative Leistungen vergeben, und zwar in den Kategorien  Land- und Naturtourismus: Der Schwerpunkt liegt in der Integration regionaler Produkte und Angebote (Nahrungsmittel, Handwerk, Dienstleistungen, Netzwerke et.). Zahl der Bewerbungen: zwölf.  Direktvermarktung: Angesprochen waren Unternehmen, die ihre selbst erzeugten Produkte über Hofläden, Märkte oder andere Formen des direkten Absatzes vermarkten. Zahl der Bewerbungen: sieben.  Ernährungswirtschaft: Dazu zählen Unternehmen, die ihre selbst erzeugten Produkte vor allem über den Lebensmitteleinzelhandel anbieten oder eine entsprechende Vermarktung anstreben. Zahl der Bewerbungen: 17 Regionale Anbieter, die sich für den Marketingpreis in der Kategorie Ernährungswirtschaft beworben haben, konnten gleichzeitig an der Auslobung des EDEKA Regionalpreises 2014 teilnehmen. Zahl der Bewerbungen: acht. Sämtliche Preise werden am 17. Januar 2014 ab ca. 13.30 Uhr verliehen. Ein weiteres Highlight in der Brandenburg-Halle ist das Kochstudio. Der Verband pro agro organisiert und koordiniert die Aktionen der Brandenburger Gastronomie in Kooperation mit den Landgasthöfen und dem Hotel- und Gaststättenverband. Moderiert von Detlef Olle wird hier die Vielfalt, die die Brandenburger Küche zu bieten hat, vorgestellt. Täglich findet das Schaukochen mit regionalen Rohstoffen und Spezialitäten für die Gäste statt. Die Gerichte werden nach einer thematischen Vorgabe zubereitet. Die Köche erläutern die regionale Herkunft der Produkte, geben Tipps zum Servieren und laden die Messebesucher zur Verkostung und zum Besuch der Herkunftsregion ein. Prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport werden die kulinarischen Aktivitäten vor Ort begleiten.

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Brancheninformationen aus der Region 12/2013

Messen

Brandenburg wird Gastregion auf der SlowFood 2014 Der Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin – pro agro e.V. unterstützt mit seinen Aktionen und Veranstaltungen auch regionale Produzenten natürlicher und hochwertiger Lebensmittel. Seit 2009 wird dazu eine interessante Verbraucherbewegung genutzt, die regionale Lebensmittel nach hohen Standards und hoher Qualität fordert: SlowFood. Farbstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche Zutaten – kurzum: Alles, was die Produktion einfacher und günstiger macht, dem natürlichem Geschmackserlebnis aber abträglich ist, lehnt SlowFood ab. Neben der Produktqualität steht auch die Produktionsqualität im Brennpunkt. Das bedeutet, dass sich Hersteller vornehmlich der Ressourcen und Rohstoffe aus ihrer nahen Umgebung bedienen sollen und diese in traditionellen, handwerklichen Verfahren verarbeiten. Die ansprechenden Präsentationen der vergangenen Jahre haben pro agro nun seitens der Veranstalter und Träger der SlowFood-Messe die Anfrage eingebracht, Brandenburg im Jahre 2014 (10. bis 13. April in Stuttgart) als „Gastregion“ zu präsentieren – ein Erfolg, der ein Beleg für die Attraktivität und Leistungsfähigkeit Brandenburger Produzenten der Ernährungswirtschaft und Direktvermarktung ist. Bestandteil des Status „Gastregion“ ist eine intensivere Kommunikation zum Thema Genuss aus und in Brandenburg und somit eine erhöhte mediale Präsenz. Im Februar wird es eine Pressereise durch Brandenburg geben, auf der Brandenburgs Regionen und SlowFood-Produzenten den Fachjournalisten aus ganz Deutschland vorgestellt werden.

Die PromoFood – eine hervorragende internationale Kontaktbörse Die IHK Potsdam bereitet unter Mitwirkung des Brandenburger ErnährungsNetzwerk (BEN) e.V. nunmehr zum 6. Mal das internationale Unternehmertreffen „PromoFood“ vor, das am 3. und 4. Februar 2014 in Potsdam stattfindet. Die Kooperationsbörse spricht Firmen der Ernährungswirtschaft (Nahrungsmittelforschung und -entwicklung, Agrarproduktion, Bioprodukte, Lebensmittelverarbeitung, Produktions- und Verarbeitungstechnik, Handel, Vermarktung, Logistik, Verpackung und Design sowie verwandte Bereiche) aus dem In- und Ausland. Partnerland 2014 ist Portugal. Die PromoFood bietet ein Programm sorgfältig vorbereiteter und organisatorisch abgesicherter bilateraler Gespräche zwischen kooperationsinteressierten Unternehmern der Branche aus dem In- und Ausland. Auf diese Weise wird ein Forum geschaffen, das über Direktkontakte erfolgreiche Geschäftsbeziehungen ermöglicht. Die Teilnahme für das folgende Leistungspaket ist für ausländische Unternehmen und BEN-Mitglieder kostenfrei:      

Publikation des Firmenprofils online (www.promofood.de) sowie im Veranstaltungskatalog Voraborganisation der gewünschten bilateralen Gespräche (Matchmaking) Teilnahme an der Kooperationsbörse „PromoFood 2014“ am 3. Februar 2014 in Potsdam Dolmetscherservice während der Veranstaltung Mittagsimbiss an beiden Tagen sowie Abendempfang am 3. Februar 2014 Exkursion zu innovativen Unternehmen in Berlin-Brandenburg am 4. Februar 2014

Weiteren Informationen sowie Anmeldung unter: www.promofood.de 7


Newsletter 17.-26.01.2014

Brancheninformationen aus der Region 12/2013

Termine

Land Brandenburg mit starkem Auftritt auf der IGW

Die Internationale Grüne Woche in Berlin (IGW) findet zum 79. Mal statt. Für das Land Brandenburg hat die Teilnahme an dieser weltweit größten Verbrauchermesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau einen hohen Stellenwert. Das Land Brandenburg wird zum 23. Mal vertreten sein und nimmt mit einer eigenen Hallenschau in der Messehalle 21a teil (siehe Seite 6). Veranstalter der Brandenburg-Halle ist das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL). Medienpartner ist Antenne Brandenburg. Unter den mehr als 70 Ausstellern sind auch zahlreiche BEN-Mitglieder vertreten. Weitere Informationen unter: www.ernaehrungsnetzwerk-ben.de 21.01.2014

BEN-Stammtisch „Regionale Produkte“

Von 15:00 bis 17:30 Uhr treffen sich Unternehmen der Brandenburger und Berliner Ernährungswirtschaft zum nächsten Stammtisch. Ort: IGW, Brandenburghalle (21a). Themen: IGW 2014 und regionale Produkte in der Gastronomie; Aktuelles aus der Brandenburger Ernährungswirtschaft; Vorstellung des SIBB e.V. – Prozessoptimierung zur Gewährleistung der Produktqualität und der Lebensmittelsicherheit. Die Teilnehmerzahl ist auf 35 Personen begrenzt. Anmeldungen bis 10. Januar 2014 unter: www.ernaehrungsnetzwerk-ben.de 03.-04.02.2014

PromoFood in Potsdam

Bei der Gemeinschaftsveranstaltung der IHK Potsdam und des Berliner iFUS-Instituts handelt es sich um eine internationale Kooperationsbörse für Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Ernährungswirtschaft. Sie findet bereits zum sechsten Mal statt und erfreut sich stetig wachsenden Zuspruchs (siehe Seite 7). Das Forum bietet ein Programm sorgfältig vorbereiteter und organisatorisch abgesicherter bilateraler Gespräche zwischen kooperationsinteressierten Unternehmern aus dem Inund Ausland. Ziel der Veranstaltung ist, über Direktkontakte Geschäftsbeziehungen anzubahnen. Partnerland ist in diesem Jahr Portugal. Weitere Informationen unter: www.promofood.de

05.-07.02.2014

Fruitlogistica in Berlin

Auf der internationalen Leitmesse der Fruchthandelswelt werden über 2.500 Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette des grünen Sortiments vertreten sein.
 Den Branchen rund um den Frischfruchthandel bietet sich die Chance zur Präsentation ihrer Leistungsvielfalt in der gesamten Wertschöpfungskette vom Anbau bis zum POS. Kurze Laufzeit, konzentrierte Zielgruppenansprache und somit höchste Effizienz sind die Hauptmerkmale dieser Messe. Infos unter: www.fruitlogistica.de

12.-15.02.2014

Biofach in Nürnberg

Mehr als 2.500 Aussteller präsentieren erfolgreiche Ideen, Trends und Neuheiten rund um Bio-Lebensmittel in kontrollierter Qualität, Naturkosmetik und Naturwaren. Parallel zur Messe informieren namhafte Fachleute in mehr als 100 Veranstaltungen über aktuelle Entwicklungen und Markttrends. Desweiteren gibt es zahlreiche Sonderschauen und Events. Infos: www.biofach.de

IMPRESSUM Herausgeber: Brandenburger ErnährungsNetzwerk e.V. c/o Industrie- und Handelskammer Potsdam Breite Straße 2 a-c 14467 Potsdam Kristin Mäurer: Tel. 0331/2786-284 Kai Rückewold: Tel. 033230/2077-22 www.ernaehrungsnetzwerk-ben.de

Redaktion: Matthias Kersten Diplom-Volkswirt Baseler Straße 136 12205 Berlin Telefon: 030/76 90 45-45 Fax: 030/76 90 45-47 m.kersten@mediafritzen.de

Das Brandenburger ErnährungsNetzwerk (BEN) e.V. ist das Netzwerk des Landes Brandenburg für die Ernährungswirtschaft. Das Netzwerk wird gemeinsam koordiniert durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam und pro agro – Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin e.V.

8 8„Kunden von morgen heute erreichen – authentisch handeln, nachhaltig überzeugen.“ So lautet das

24 BEN-Newsletter Dezember2013 Januar2014  
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