Rathauskonzerte Vaterstetten 2016

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R AT H A U S K OVAT N ZE RES TRE TTT EEN

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GRUSSWORT

Sehr verehrte, liebe Konzertbesucher, in unseren Konzertveranstaltungen 2016 erscheint als Mini-Schwerpunkt das Akkordeon, so bei den Konzerten des Trios Avi Avital (Mandoline), Ksenija Sidorova (Akkordeon) und Itamar Doari (Percussion) mit dem Motto „Between Worlds“, danach durch den Auftritt des Wiener Ensembles Amarcord (Thema: „Erik Satie kauft sich ein Taschentuch und geht in eine Ausstellung“) und endlich mit dem Kon­ zert des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau, Leitung Sebastian Tewinkel, Akkordeon­Solist Denis Patkovic, die in Werken von Bach, Mendelssohn, Piazzolla und Copland zu erleben sein werden. Unser Konzertjahr beginnt wie gewohnt mit dem Neujahrskonzert, das die Elbtonal Percussion, Hamburg, unter dem Motto „Faszination Schlagwerk“ bestreitet. Russische Kompositionen von Glinka, Shchedrin und Rimski­Korsa­ kow präsentiert das Ensemble Zeitsprung in seinem Frühjahrskonzert. Diesen thematischen Schwerpunkt setzt ebenfalls die Harfenistin Silke Aichhorn später im Jahr in ihrem Solo­Recital, das sie selbst moderieren wird. Konzerte mit klassischen Programmen bieten das Borodin-Quartett (Beet­ hoven, Schostakowitsch) sowie das Duo Maximilian Hornung (Violoncello) und sein Klavierpartner Benjamin Moser (Prokofjev, Schostakowitsch, Rach­ maninow). Auf diese Weise ergeben drei Konzerte mit dem Thema Russland einen zweiten Programm-Schwerpunkt in unserem Jahresprogramm. Besonders erwähnt seien zwei aus dem klassischen Konzertrahmen fallende Veranstaltungen: Heinrich Klug, philharmonische Kollegen sowie Akade­ misten der Münchner Philharmoniker werden, gemeinsam mit der B & M Dance Company, im Bürgerhaus Neukeferloh Vivaldis berühmten Zyklus „Vier Jahreszeiten“ aufführen, und das Pasadena Roof Orchestra aus London widmet sich am Muttertag der Swingmusik der 1920er bis 1940er Jahre. Dies ist das 400. Konzert seit der Gründung der Vaterstettener Rathauskonzerte im Jahre 1978. Lassen Sie sich wieder begeistern durch vertraute und neue Klänge im Vater­ stettener Jahresprogramm 2016, zu dem wir herzlich einladen!

R AT H AU S KO N Z E RT E VAT E R S T E T T E N

Liebe Konzertbesucher, verehrtes Publikum, ein interessantes Jahr wartet auf die Besucher der Vaterstettener Rathauskonzerte. Mit einer besonde­ ren Note bereichern wieder einmalige Konzerte das lebendige Kulturgeschehen unserer Gemeinde. Musikalische Weltklasse vor Ort erleben, das ist der Anspruch, dem die Vaterstettener Rathauskonzerte gerecht werden wollen. Sie bieten daher ein viel­ fältiges, hochwertiges Programm, das wohnortnah und bequem auch von einem großen Anteil älterer Bürger wahrgenommen werden kann. Begeisterte Kom­ mentare über unvergessliche Musikerlebnisse, so wie sie den Vaterstettener Gemeindebürgern geboten werden, bestärken die Organisatoren in ihrer ver­ antwortungsvollen Tätigkeit. Allen voran gelingt es dem künstlerischen Leiter Kurt Schneeweis, immer wieder hochrangige Musiker und Ensembles nach Vaterstetten zu holen. Im Bürgerhaus Neukeferloh beginnt am 10. Januar mit der Elbtonal Percus­ sion eine musikalische Reise durch die Welt des Schlagwerks. Fast ein Dutzend weiterer Klassikkonzerte in Veranstaltungsorten mit einer jeweils ganz eigenen Atmosphäre wartet dann wieder auf das Publikum. Höhepunkt ist das 400. Rathauskonzert am Muttertag im Jahr 2016 mit dem Pasadena Roof Orchestra, das schon auf Wunsch von Queen Elizabeth II. seinen großen Auftritt im Buckingham Palace hatte. Mein Dank gilt allen, die die Vaterstettener Rathauskonzerte unterstützen und uns diese großartige Konzertreihe damit überhaupt erst ermöglichen. Allen Verantwortlichen wünsche ich viel Erfolg, allen Gästen unvergessliche Musik­ erlebnisse.

Georg Reitsberger ERSTER BÜRGERMEISTER

Kurt Schneeweis KÜNSTLERISCHER LEITER

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Die Rathauskonzerte Vaterstetten werden unterstützt von:

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1. Abonnementkonzert Neujahrskonzert

Sonntag, 10. Januar 2016

19:30 Uhr

BÜRGERHAUS NEUKEFERLOH

Neujahrs-Konzert

Elbtonal Percussion Percussion-Ensemble

PROGRAMM

Faszination Schlagwerk

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Eine musikalische Reise durch die Welt des Schlagwerks mit Werken u. a. von Behrend, Zikovic, Abé, Peck und Glentworth

Elbtonal Percussion Wie kaum eine andere Formation beherrschen die vier treffsicheren Schlag­ werker aus Hamburg den „kreativen Crossover“ aus Klassik, Jazz und Weltmusik, Neuer Musik, Rock und Drum’n‘ Bass. Mit ihrem allein schon optisch beein­ druckenden Instrumentarium – gleichsam ein ästhetisches „Klang-Massiv“ aus Trommeln, Becken und Gongs aus aller Welt, harmonisch bereichert durch ­Ma­rimba- und Vibraphone – begeistert Elbtonal Percussion durch mitreißende Dynamik und stilistische Vielfalt, wovon bereits sechs CDs und eine Live-DVD einen überzeugenden Eindruck vermitteln. Auf vielen weiteren Alben und in sonstigen Zusammenfassungen ist die ­Gruppe als Gast vertreten. Ihre atemberaubend präzis-virtuosen „Klangspiele, die in immer wieder neuen Farben leuchten“ (Hamburger Morgenpost) ver­ wandeln den Konzertort in einen einzigartigen Erlebnisraum. Mal verbreitet sich die fast schon beschwörende Magie eines archaischen Rituals, mal die eher ver­ spielte Konzentration eines e­ xperimentellen „Klanglabors“. Elbtonal Percussion war bei zahlreichen international renommierten Festivals zu Gast, Konzertreisen führten das Quartett durch ganz Europa und wiederholt nach Asien, u. a. zum größten Percussion-Festival Chinas in das Nationaltheater Peking und nach Shanghai, wo sie auf der Expo 2010 die Stadt Hamburg als Kulturbotschafter repräsentierten. Ihre individuelle wie unkonventionelle Klangästhetik veranlasste immer wie­ der andere Künstler, die Zusammenarbeit mit ihnen zu suchen. Dazu zählen u. a. die Marimba-Virtuosin Keiko Abé, Stewart Copeland („The Police“), der indische


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Erwachsene: € 27,– // € 22,–

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Schlagzeuger und Percussionist Trilok Gurtu, der Schauspieler und Synchron­ sprecher Christian Brückner sowie John Neumeier mit seinem Hamburg-Ballett. Wie sensibel sie sich in andere Genres einfinden können, belegt auch ihre musikalische Mitwirkung bei verschiedenen Filmproduktionen, u. a. in Doris ­Dörries Drama „Kirschblüten-Hanami“, dem „Baader-Meinhof-Komplex“ von Uli Edel / Bernd Eichinger, Christian Alvards Science-Fiction-Thriller „Pandorum“ und „Sein letztes Rennen“ von Kilian Riedhof. Elbtonal Percussion verwandelt die Bühne in einen Wald aus Schlaginstru­ menten. Dabei spielt keine Rolle, ob es sich um den klassischen Konzertsaal, ein Kirchenschiff oder die Jazzklub-Bühne handelt. Auf unzähligen Trommeln, Gongs, riesigen Marimbaphonen oder zweckentfremdeten Alltagsgegenständen bege­ ben sich die vier Percussionisten auf eine musikalische Weltreise.

Es ist ein Konzert, das sich abhebt von der Reihe, ihren klassischen Kontext zu­ mindest teilweise aus den Angeln hebt. Die vier Schlagwerker von Elbtonal Per­ cussion servieren einen rhythmischen Klangzauber, der das Publikum s­ pürbar beeindruckt. (…) Wer hierher eingeladen wird, kann nationale und internatio­ nale Referenzen vorweisen, vermag das Publikum mit Leidenschaft, Humor oder Kreativität in den Bann zu ziehen. Elbtonal zeigt, dass zeitgenössische Musik Spaß machen kann, dass eine Show der Schlagwerker weder eintönig noch laut sein muss. (MITTELBADISCHE PRESSE)

Die Rathauskonzerte Vaterstetten werden unterstützt von:

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Die Rathauskonzerte Vaterstetten werden unterstützt von:

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1. Sonderkonzert Konzert für Kinder KARTEN

Freitag, 29. Januar 2016

16:00 Uhr

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2016

BÜRGERHAUS NEUKEFERLOH

Erwachsene: € 15,–

Kinder: € 9,–

Kinderkonzert

Münchner Philharmoniker und Akademisten, Preisträger »Jugend musiziert« B & M Dance Company

VIVALDI DIE JAHRESZEITEN Konzert für Kinder

Prof. Heinz Manniegel Choreographie

Petra Jacob

Kostüme und Ausstattung

Heinrich Klug Leitung und Moderation

für Kinder ab 5

Jahren

PROGRAMM

Antonio Vivaldi DIE VIER JAHRESZEITEN Wie jedes Jahr gibt es auch diesmal bei den Vaterstettener Rathauskonzerten das Konzert der Münchner Philharmoniker für Kinder. Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ spielen, begleitet von Mitgliedern der Münch­ ner Philharmoniker, die vier unsterblichen Violinkonzerte, die „Vier Jahreszeiten“, zu denen Vivaldi so plastische Deutungen in die Musik hineinkomponiert hat. Die „Zuschauhörer“ lernen dabei mit den Ohren zu sehen und mit den Augen zu hören, wenn diese Konzerte nicht nur gespielt, sondern wenn auch dazu getanzt wird. Zur Choreographie von Prof. Heinz Manniegel ergänzen jugend­ liche Tänzerinnen und Tänzer der international renommierten B&M Dance­ Company unter der Leitung von Laurel Benedict­Manniegel in zauberhaften Kostümen von Petra Jakob dieses Programm – eine Freude für Jung und Alt, für Augen und Ohren.

Heinrich Klug, langjähriger 1. Solocellist der Münchner Philharmoniker, rief 1977 die Konzerte für Kinder ins Leben. 1996 erhielt er für seine Initiativen den „Stern des Jahres“ von der AZ für außerordentliche Leistungen auf kulturellem und kulturpolitischem Gebiet, 1997 die Medaille „München leuchtet“ und 1998 das Bundesverdienstkreuz. Inzwischen ist Heinrich Klug auch in zahlreichen an­ deren Städten zu Konzerten für Kinder eingeladen, z. B. in Berlin (Schauspielhaus am Gendarmenmarkt), Wien (Brahmssaal des Musikvereins) Hamburg (Musik­ halle), Lübeck, Potsdam, Brandenburg, Koblenz, Heidelberg, Aschaffenburg, Passau und in Israel, England und Japan. Die Süddeutsche Zeitung schreibt: „Heinrich Klug erklärt mit einem pädago­ gischen Talent, das jeden in Bann schlägt.“ Der Münchner Merkur schreibt: „Er findet auf Anhieb den rechten Umgangston mit einem Publikum, das auf seine charmanten Ideen unverkrampft reagiert.“

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Die Rathauskonzerte Vaterstetten werden unterstützt von:

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2. Abonnementkonzert Kammermusik

Sonntag, 6. März 2016

19:30 Uhr

KIRCHE MARIA KÖNIGIN BALDHAM

Ensemble Zeitsprung Tobias Kaiser, Flöte Claire Sirjacobs, Oboe Oliver Klenk, Klarinette Cornelius Rinderle, Fagott Maria Teiwes, Horn Sachiko Hara, Klavier PROGRAMM

Michail Glinka Rodion Shchedrin Nicolai Rimski-Korsakow

Trio pathétique für Klarinette, Fagott und Klavier, d­Moll (1832) „Drei Hirten“, Trio für Flöte, Oboe und Klarinette (1988) Quintett B­Dur für Flöte, Klarinette, Fagott, Horn und Klavier (1876)

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Erwachsene: € 27,– // € 22,–

2016

Schüler / Studenten: € 21,– // € 16,50

Ensemble Zeitsprung Das Ensemble Zeitsprung, 2006 von Markus Elsner gegründet, hat sich als En­ semble für zeitgenössische Musik mit außergewöhnlichen Programmkonzep­ tionen einen festen Platz im Münchner Konzertleben erarbeitet. Das Ensemble spielt zahlreiche Ur­ und Erstaufführungen, Komponisten wie Rodion Shchedrin, Wilfried Hiller, Minas Borboudakis oder Johannes X. Schachtner sind ihm von Anfang an eng verbunden. Zugleich beschäftigen sich die Musiker intensiv mit dem Repertoire des 20. Jahrhunderts in seiner immensen stilistischen Vielfalt. Die Stammbesetzung umfasst derzeit elf Musiker, Auftritte finden in varia­ bler Besetzung von Duo bis Kammerorchester statt. Herausragende Künstler wie der Bratscher Wen Xiao Zheng, die Bajanistin Elsbeth Moser oder der Sheng­ Virtuose Wu Wei spielten als Solisten mit dem Ensemble, gemeinsame Projekte wurden mit dem via­nova­chor München und dem Quasars Ensemble aus Bratislava realisiert. Die eigene Konzertreihe ZEITSPRUNG findet in wechselnden Sälen des Münchner Gasteigs statt. Dazu kommen Einladungen u. a. zur Internationalen Orgelwoche Nürnberg, zu den Zeitklängen Feldkirch, der Mozartwoche Kloster Seeon, den Tagen der Neuen Musik Bamberg sowie zur Konzertreihe „2 x hören“ im Körberforum Hamburg und in der Philharmonie Luxemburg. 2008 erhielt das Ensemble Zeitsprung das Musikstipendium der Stadt Mün­ chen für ein Projekt mit chinesischen Musikern. Konzerte des Ensembles wur­ den von verschiedenen Rundfunk­ und Fernsehanstalten mitgeschnitten. Im Jahr 2012 erschien die Debüt­CD mit Werken von Boris Tishchenko und Rodion Shchedrin, darunter die Weltersteinspielung des Trios „Drei Hirten“.

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3. Abonnementkonzert

2016

Die Rathauskonzerte Vaterstetten werden unterstützt von:

Streichquartett

19:30 Uhr

G S D S E N I O R E N W O H N PA R K VAT E R S T E T T E N

Borodin Quartett

GEIGEN- UND BOGENBAU Neubau und Reparaturen von Streichinstrumenten und Bogen

Ruben Aharonian, Violine Sergei Lomovsky, Violine Igor Naidin, Viola Vladimir Balshin, Violoncello

Vermietung von Streichinstrumenten Hermann + Stefan Wörz Geigenbaumeister Kreittmayrstr. 11 80335 München Tel. 089/525988 Fax 089/5236886

Sonntag, 17. April 2016

Markus Wörz Bogenbaumeister Kreittmayrstr. 17 80335 München Tel. 089/5231240 Fax 089/5231179

Geschäftszeiten: Dienstag bis Freitag von 8:30 – 13:00 Uhr und 14:30 – 18:30 Uhr Samstag von 9:30 Uhr – 13:00 Uhr · Montag geschlossen

PROGRAMM

Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 4 D-Dur op. 83 Ludwig van Beethoven Streichquartett D-Dur op. 18 Nr. 3 Große Fuge für Streichquartett B-Dur op. 133

Das Moskauer Borodin-Quartett feiert seinen 70. Geburtstag und fängt zugleich wieder ganz von vorne an: mit dem Auftakt für einen neuen, verheißungsvollen Schostakowitsch-Zyklus, ganz anders als bisher und doch wieder auf den Punkt gebracht. „New Recording“ steht auf der Schutzhülle dieser CD mit den Schos­ takowitsch-Streichquartetten 1, 8 und 14, es ist ein nicht unwichtiger Hinweis. Denn auf Schostakowitsch-Quartette hat das Borodin-Quartett schon quasi ein Abonnement, es gibt sie in vielen verschiedenen Aufnahmen und sie sind fester Bestandteil jeder Kammermusik-Mediathek. Eine erste, richtungsweisende Ein­ spielung aller 15 Quartette starteten die Moskauer bereits 1962 bei Melodiya, es folgten im Laufe der Dekaden noch ein weiterer Zyklus (1978 –1983) und ­etliche zusätz­liche Einzeleinspielungen. Dmitri Schostakowitsch, der große russische Streichquartett-Komponist, und das 1945 – also vor genau 70 Jahren – gegründete Borodin-Quartett waren schon immer füreinander bestimmt. Unter den Augen und Ohren des Kompo­ nisten haben die vier Ur-Borodins die Quartette einstudiert und den Meister auch schon mal aus der Fassung gebracht. „1960 spielten wir ihm sein 8. Streichquartett in seiner Wohnung vor und er­ laubten uns dabei einige interpretatorische Freiheiten“, berichtete die graue Eminenz des Quartetts, der 2008 verstorbene Cellist und Mitbegründer Walentin


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Erwachsene: € 27,– // € 22,–

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Berlinski. „Schostakowitsch saß in seinem Sessel, war wie immer sehr nervös. Als wir endeten, stand er auf und ging wortlos aus dem Zimmer. Seine Frau sagte, er fühle sich nicht wohl.“ Später habe Schostakowitsch dann angerufen und ­gesagt, „wie tief er von unserer Interpretation erschüttert gewesen sei und dass er uns darum bitten möchte, das Achte weiterhin so frei zu gestalten“. Zeitenwechsel. Eine neue Gesamtaufnahme des Zyklus der 15 Quartette hat ­ihren Anfang genommen, und ein quasi neues Borodin-Quartett tritt dazu an. ­Sicher, der Name, der Geist, die Tradition sind geblieben. Doch im Grunde ist das Borodin-Quartett des Jahres 2015 derart runderneuert, dass man von einem gänzlich anderen Ensemble als dem der legendären Schostakowitsch-­ Aufnahmen sprechen muss. Personelle Wechsel hat das Quartett ja früh schon aufgefangen, die Grün­ dungsformation (mit Rudolf Barschai als Bratscher und beinahe mit Mstislaw Rostropowitsch als Cellist, der mit einem Platz im Quartett liebäugelte) hielt ­keine zehn Jahre. Erst 1953 etablierte sich die wahre Borodin-Besetzung, die rund 20 Jahre konstant blieb. In den siebziger Jahren kam wieder eine Phase der Erneuerung (und ein gewisser unterkühlter „Politbüro-Ton“ hielt Einzug, wie manche Rezensenten meinten), ebenso um die Jahrtausendwende.

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2007 schied, 82-jährig, der Gründungscellist Berlinski aus, der beim ersten ­Besuch in Vaterstetten im Jahr 2000 noch mit dabei war. Für ihn kam Vladimir Balshin. 2011 nahm dann Sergei Lomovsky seinen Platz am zweiten Violin-Pult ein, ­neben den auch erst 1996 eingestiegenen Dienstältesten Igor Naidin (Viola) und Ruben Aharonian (1. Violine). Beim Borodin-Quartett fließt es, auch 2015. Das war schon immer so und hat sich durch all die Metamorphosen des Ensembles nicht geändert. Der Kammer­ musikstil der heutigen Borodins ist dicht, aber nicht hermetisch, eindringlich, aber nicht betont subjektiv. Es mag an der aktuellen, technisch makellosen Aufnahmeästhetik liegen (die Quartette 1, 8 und 14 wurden aufgenommen im Saal der Victor-Popov-Chor­ akademie in Moskau) oder auch am erneuerten Zugriff durch die aktuellen Mit­ glieder: Schostakowitschs Quartette klingen nicht mehr so sinfonisch kompakt, eher aufs Filigrane bedacht. In die frühen Aufnahmen kniete sich die damalige Besetzung mit größter Unbedingtheit hinein – damit verglichen spürt man bei den aktuell Neuen eine gewisse Distanz, die man alleine mit Blick auf die Zeit­ achse nicht leugnen kann: Es spielt eine andere Generation. Aber auch deren Schostakowitsch-Sicht kommt auf den Punkt.

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2. Sonderkonzert

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Swing Classics

Sonntag, 8. Mai 2016

19:30 Uhr

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The Pasadena Roof Orchestra A Night of Swing Classics Es gibt Musik, die einfach in die Beine geht. Der Swing der sein Publikum wünscht: A Night of Swing Classics. Kein LIVE FROM LONDON, ENGLAND 20er, 30er und 40er Jahre begeistert Zuhörer auf der gan­ anderes Orchester beherrscht den Sound vergangener Tage zen Welt und aller Altersstufen. Vor allem, wenn The Pasa­ so gut. Ein Konzertabend mit dem PRO bedeutet: Show, dena Roof Orchestra aufspielt! Dann kann sogar die eng­ Spaß und Rhythmus. lische Königin nicht widerstehen: Queen Elizabeth II. Man erinnert sich an das Jahr 1969: der erste Mensch wünschte sich diesen Sound für ihre Weihnachtsparty. landet auf dem Mond, die Beatles spielen ihr letztes Kon­ Die Herren vom PRO ließen sich nicht zweimal bitten … zert, Woodstock sorgt für Furore – und das Pasadena Roof Seit seiner Gründung vor über vier Jahrzehnten gilt The Orchestra erwirbt seine Swing­Lizenz: Bandgründer John A NIGHT OF SWING CLASSICS Pasadena Roof Orchestra als erstklassige, einmalige For­ Arthy findet über 1000 Bandarrangements der 20er und mation. Musik von George Gershwin, Cole Porter und Irving Berlin erwacht 30er Jahre auf einem Dachboden. Der Rest ist Geschichte. Die Konzerte des durch die Interpretation des Pasadena Roof Orchestra wieder zum Leben. Pasadena Roof Orchestra beinhalten so berühmte Titel wie „Puttin‘ on the Ritz“, Die Popmusik der1920er bis 1940er Jahre ist zeitlos geblieben. Das Pasadena „Sweet Georgia Brown“, „The Lullaby of Broadway“, ebenso beliebte Duke­ Roof Orchestra spielt diese unvergessenen Melodien, schmeichelt mit roman­ Ellington­Nummern wie „Black and Tan Fantasy“ oder „Truckin“. Auch die eng­ tischen Texten seinen Zuhörern und würzt jedes Konzert mit einer gehörigen lische Tanzmusik kommt nicht zu kurz, es werden einige ursprünglich von Prise britischen Humors. Bandleader und Sänger Duncan Galloway weiß, was Al Bowlly gesungene und von Ray Noble arrangierte Titel zu Gehör gebracht. Die Rathauskonzerte Vaterstetten werden unterstützt von:

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4. Abonnementkonzert Recital

Sonntag 5. Juni 2016

19:30 Uhr

G S D S E N I O R E N W O H N PA R K VAT E R S T E T T E N

Avi-Avital-Trio Avi Avital, Mandoline Ksenija Sidorova, Accordion Itamar Doari, Percussion RECITAL – Between Worlds PROGRAMM

Avi Avital ist einer der aufregendsten und neugierigsten Musiker unserer Zeit. Gelobt von der New York Times für sein „höchst empfindsames Spiel“ und seine „beeindruckende Agilität“, prägt der junge Musiker eine neue Ära der Mando­line durch seine virtuosen, genreübergreifenden Auftritte und durch Erschlie­ ßung neuer Gattungen durch Auftragswerke. Avi Avital tritt regelmäßig in den bedeutendsten Häusern weltweit auf, wie in der Carnegie Hall, dem Lincoln Center, der Berliner Philharmonie, dem KKL ­Luzern, der Forbidden City Concert Hall in Beijing und der Londoner Wigmore Hall. Er wird zu renommierten Festivals eingeladen, so nach Tanglewood, L­ uzern und ­Ravenna. Als Solist konzertierte er mit den Berliner Symphonikern, dem ­Orchestre National de Montpellier, dem Philharmonischen Kammerorchester Berlin und dem San Francisco Chamber Orchestra. Als erster Mandolinist wurde Avi Avital 2010 für einen Grammy in der Kate­ gorie „Bester Instrumentalsolist“ nominiert. Er gewann unzählige Wettbewerbe und Preise, u. a. den Echo 2008 und den Aviv-Wettbewerb 2007, den wichtigs­ ten ­israelischen Musikpreis. Avi Avital wurde 1978 in Be’er Sheva im Süden Israels geboren. Mit acht Jah­ ren lernte er das Mandolinenspiel und wurde in das Mandolin Youth Orchestra von Simcha Nathanson berufen. Er studierte an der Jerusalem Music Academy und am Conservatorio Cesar Pollini in Padua. Zahlreiche Einspielungen über Genregrenzen hinweg, von Klezmer, Barock bis zu zeitgenössischer Musik, hat Avi Avital vorgelegt. Er nimmt exklusiv für die Deutsche Grammophon auf, seine Debüt-CD umfasste seine eigenen Transkrip­

Béla Bartók Rumänische Volkstänze Traditional Türkei Nacyem Nacyem Johann Sebastian Bach Sonata in BWV 1019 in G-Dur Sarabande aus der Ouverture BWV 831 Traditional Israel Mi Yitneni Of Itamar Doari Improvisation Traditional Bulgarien Bucimis Sulkhan Tsintsadze Miniaturen nach georgischen Volksmusikthemen Ernest Bloch Nigun from Baal-Shem Fritz Kreisler Prelude und Allegro Manuel de Falla 6 spanische Volkslieder Heitor Villa-Lobos Bachianas Brasileiras No. 5 Nikolai Budashkin Concerto in a-Moll

tionen der Bach‘schen Violin- und Cembalokonzerte. Für seine CD „Between Worlds“ von 2014 kombinierte er Kammermusikwerke von Ernest Bloch und ­Manuel De Falla mit bulgarischer Volksmusik. 2015 erschien die Aufnahme von Vivaldi-Konzerten mit dem Venice ­Baroque Orchestra. In jüngster Vergangenheit trat Avi Avital u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Aspen Music Festival und den Salzburger Festspielen auf. Recitals führten ihn zum Musikfest Bremen, nach Schloss Elmau und zu den Bristol Proms. In den kommenden Monaten spielt er mit dem Mahler Chamber Orches­ tra, der Kremerata Baltica und den Hamburger Symphonikern sowie mit dem ­Venice Baroque Orchestra bei einer ausgedehnten Tournee durch die USA und Südamerika. Er feierte Debüts in der Wigmore Hall, dem Konzerthaus Dortmund und beim Verbier Festival. International renommierte Künstlerpersönlichkeiten wie Mahan Esfahani, Ksenija Sidorova, Ray Chen und David Greilsamer sind ­seine musikalischen Partner.


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2016

Schüler / Studenten: € 21,– // € 16,50

Ksenija Sidorova begann, angeregt durch ihre Großmutter, die in der Volks­ musik Lettlands verwurzelt war, im Alter von acht Jahren mit dem Akkor­ deonspiel. An der Royal Academy of Music in London erwarb sie einen Abschluss als Master mit Auszeichnung. Im Februar 2009 war sie Preisträgerin des Friends of the Royal Academy of Music Wigmore Award. Kurz darauf hatte sie ihren Debüt­Auftritt in der Wigmore Hall und trat in der Park Lane Group Young Artists auf. The Times nannte sie „eine der echten Entdeckungen der Konzertreihe“. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben. Internationale Auftritte führten sie nach Frankreich, Deutschland, Norwegen, Italien, Litauen, in die Schweiz und die USA. Sie musizierte in Radio­ und Fernsehsendungen im Vereinigten Königreich, in Frankreich und Deutschland, unter anderem 2013 in der Sendung „Stars von Morgen“ mit Rolando Villazon. Eine Tournee durch Israel führte sie 2015 nach Jerusalem, Tel Aviv und Haifa. Sie musizierte gemeinsam mit dem Belcea­ und dem Sacconi­Quartett, dem Wiener Kammerorchester, den Trondheim Soloists, der Sinfonietta Riga, dem lettischen Symphonieorchester und dem lettischen Opernorchester. Impressum • HERAUSGEBER: Gemeinde Vaterstetten · Georg Reitsberger, Erster Bürgermeister · Wendelsteinstraße 7 · 85591 Vaterstetten • ORGANISATION: Kurt Schneeweis, Sabine Zacher • REDAKTION: Kurt Schneeweis, Johann Brand • LEKTORAT: Irmgard Britnell, Dr. Hanspeter Krellmann, Kurt Schneeweis, Sabine Zacher • FOTONACHWEIS: Kuse Aichhorn, Uwe Arens, Marco Borggreve, Thomas Brand, Nancy Horowitz, Armin Luecke, Jean Baptiste Millot, 2VISTA / Mischke & Waberseck, Andy Staples, Archiv Rathauskonzerte Vaterstetten; Autoren, die wir nicht erreichen konnten, werden gebeten, sich zwecks Rechteabgeltung bei der Redaktion zu melden. • GESTAL­ TUNG: © 2016 BRANDesign, Ebersberg • PRODUKTION: brand4 Werbeagentur, Ebersberg · www.brand4.com • DRUCK: Druckerei Brummer, Markt Schwaben, Bahnhofstr. 11

Itamar Doari wurde 1985 in Israel geboren. Schon ab dem Alter von sechs Jahren erlernte er viele traditionelle Schlaginstrumente wie Rahmentrommel, Darbuka, Riq (eine arabische Rahmentrommel mit Schellen). Er hatte in frühen Jahren das Glück, bei einigen der berühmtesten Lehrer für Handtrommeln und Percussion aus Israel und dem Ausland lernen zu können, darunter Zohar Fresco, Glen Vallez, Sallem Darwish und Ahmed Taher. Itamar schloss 2003 mit Aus­ zeichnung an der Klor­Musikschule ab. Schon mit siebzehn Jahren tourte er durch die Welt mit einigen der bekanntesten Musiker Israels. Derart bereits auf Bühnen und Festivals vor großem Publikum zuhause, spielt Itamar nun eine bedeutende Rolle in der weltweiten Perkussions­Szene. Er musiziert mit vielen Schlaginstrumenten in unterschiedlichen Stilrichtungen und arbeitet mit Solisten weltweit zusammen. Für 2009/2010 gewann er ein Stipendium der Amerika­Israel­Stiftung. Drei Jahre tourte er mit Avishai Cohen, mit beiden entstanden drei CD­Auf­ nahmen. Die letzte, Seven Seas mit Itamar als Co­Produzent, war für den fran­ zösischen Grammy nominiert. Des Weiteren spielt Itamar in der Band Yemen Blues, ein neues Projekt mit Musikern aus Israel und New York mit weltweiten Auftritten. Das Album mit Berry Sakharof (You are here) war 2011 der Gewinner des Album des Jahres in Israel. Zwei Prädikate, bestes Album und beste Grup­ pen­Performance in Israel, erhielt das israelisch­internationale Idan Raichel Projekt. Weitere Künstler, mit denen Itamar gearbeitet hat, sind Yasmin Levy, Shem­Tove Levi, Fools of Prophecy, Sheva, Ahuva Ozeri, Omar Faruk Tkhbilak, Samir Makhull, Amal Murkus, Avshalom Farjun, Shai Ben Tzur und Avi Avital.

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5. Abonnementkonzert

2016

Neue Kammermusik

„Müsste man den Begriff Musik in seiner schier unfassbaren Vieldeutigkeit erklären, so gäbe es eine kurze und prägnante Antwort: Amarcord Wien“ Beim Festhalten an gängigen Etikettierungen gerät man leicht in Schwierig­ keiten beim Versuch, Amarcord Wien einzuordnen. Mit eindeutigen Wurzeln in der Klassik bewegen sich die Musiker durch ihren Zugang zur Musik weit da­ rüber hinaus. Ein Grundprinzip ist es, Arrangements gemeinsam zu finden, sie immer wieder neu zu formen, damit zu spielen und die Musik ohne Scheu

Rund um die Uhr für Sie da: Grafing 08092 - 232 77 0 Poing 08121 - 257 50 30 Vaterstetten 08106 - 303 50 10 Zorneding 08106 - 379 72 70

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19:30 Uhr

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vor der Endgültigkeit des Originals zu bearbeiten. Bis sie eben zu Amarcord wird. Will heißen: Ungebremste Spiellust steht vor Werktreue, gepaart mit dem so ­typischen Amarcord-Sound, absolut transparent, hoffnungslos verspielt und im­ provisatorisch zufällig, alles auf der Basis höchster technischer Perfektion, die ihresgleichen sucht. Dem Ensemble gelang seit seiner Gründung 2000 damit die Schaffung einer Marke, mit der es sein Publikum in der ganzen Welt begeistert.

Die Rathauskonzerte Vaterstetten werden unterstützt von:

Wenn Menschen Menschen brauchen.

Sonntag, 26. Juni 2016


R AT H AU S KO N Z E RT E VAT E R S T E T T E N EINZELKARTEN

Erwachsene: € 27,– // € 22,–

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2016

Schüler / Studenten: € 21,– // € 16,50

Amarcord Wien Sebastian Gürtler, Violine Michael William, Cello Gerhard Muthspiel, Bass Tommaso Huber, Akkordeon

Amarcord Wien gastierte bei den Schwetzinger Festspielen, den Ludwigs­burger Schlossfestspielen, dem Bodenseefestival und bei Bayer Kultur, war zu Gast beim International Istanbul Music Festival, dem Osterklang Wien und der Klangwolke Linz, den Luzerner Festspielen, dem Nomus Festival Novi Sad, dem Attergauer Kultursommer und bei den Gustav Mahler Musikwochen im italienischen Tob­ lach, spielte Konzerte in Paris, Bratislava, München, Mailand, Venedig und natür­ lich in vielen Konzertsälen Österreichs. Neben Konzerten im deutschsprachigen Raum führten die vergangenen Spiel­ zeiten das Ensemble unter anderem nach Russland in den großen Saal der Phil­ harmonie St. Petersburg und das Opernhaus in Shanghai, in die Türkei sowie in die Tschaikowsky Concert Hall in Moskau. In der aktuellen Saison stehen unter anderem Konzerte in Deutschland, Österreich und Portugal auf dem Programm.

„Erik Satie kauft sich ein Taschentuch und geht in eine Ausstellung“ Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ und Musik von Erik Satie. Satie, der Exzentriker, der in einem Vorort von Paris hauste, das Publikum mit ­seinen Ideen verstörte, in Etablissements Klavier spielte, um sich finanziell über Wasser zu halten, der „Musik in Form einer Birne“ oder „Musique d’ameublement“ komponierte, der dem Publikum zurief: „Hören Sie NICHT zu!“, der eine eigene Kirche gründete („Église métropolitaine d‘Art et de Jésus ­conducteur“), deren einziges Mitglied er war, von Kollegen geschätzt, vom ­Establishment unver­standen, von Claude Debussy als „mittelalterlicher Musiker, der sich in unsere Zeit verirrt hat“ bezeichnet und nach dessen Tod in seiner Wohnung eine große Menge an neuen, nie verwendeten Taschentüchern gefun­ den wurde, trifft auf einen ebenso eigenwilligen Kollegen der schöpferischen Tonkunst: Modest M ­ ussorgsky. Dieser musste sich den Weg zum Musiker und Komponisten schwer erkämpfen, gegen den Willen des Vaters, der eine Offiziers­ laufbahn für ihn ­vorgesehen hatte. Sein wohl bekanntestes Werk sind die „Bilder ­einer Ausstellung“, original für Klavier, vielfach instrumentiert von Ravel, Sto­ kowski über Emerson, Lake and Palmer bis zu Amarcord Wien. Ist es bei Satie die Form und die Auffassung von der Funktion der Musik im ­Allgemeinen, so sind es bei Mussorgsky die ureigenen Harmonien und mys­ tisch angehauchten, dabei tiefrussischen, erdverbundenen Klänge, welche der ­Musikwelt Neues brachten. An diesem Abend treffen sich die beiden Komponisten. Erik Satie spaziert durch Mussorgskys Ausstellung.

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Karl-Böhm-Straße 95, 85598 Baldham | Tel.: 08106 / 305 35 22 | E-Mail: info@art-und-deco.com | www. art-und-deco.com


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6. Abonnementkonzert

2016

Sonntag, 25. September 2016

Orchesterkonzert

Das 1979 gegründete Bayerische Kammerorchester Bad Brückenau (BKO) besteht aus Berufsmusikern des mitteleuropäischen Raumes. Regionale musikalische Traditionen stehen dabei Aufführungen zeitgenössischer Musik oder Projekten in musikalischen Grenzbereichen gegenüber. Ein Schwerpunkt ist die Musikvermittlung in Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungsträgern. Das BKO arbeitet mit zahlreichen auf ihre Weise außergewöhnlichen Persönlich­

19:30 Uhr

BÜRGERHAUS NEUKEFERLOH

keiten zusammen, u. a. mit Dave Brubeck (†), Jacques Loussier, Gerhard Polt, Peter Schreier, Mikis Theodorakis, Arvo Pärt, Karl­Heinz Stockhausen (†) und Pierre Boulez. Das Orchester wurde in seiner über 35­jährigen Geschichte u. a. mit dem Bayerischen Staatsförderpreis, dem Friedrich­Bauer­Preis, dem Siemens­ Kulturförderpreis und dem Kulturpreis des Bezirks Unterfranken ausgezeichnet. Das Orchester etablierte eine eigene Konzertreihe in Bad Brückenau.

Die Rathauskonzerte Vaterstetten werden unterstützt von:

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Herbert Schilder

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Erwachsene: € 27,– // € 22,–

Schüler / Studenten: € 21,– // € 16,50

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2016

Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau Denis Patkovic, Akkordeon Sebastian Tewinkel, Leitung

PROGRAMM

Felix Mendelssohn Bartholdy Johann Sebastian Bach Astor Piazzolla Aaron Copland

Streichersinfonie Nr. 7 d­Moll Konzert für Cembalo und Orchester A­Dur BWV 1055 aus: Five Tango Sensations Appalachian Spring

Sebastian Tewinkel gewann als Stipendiat der Herbert­von­Karajan­Stiftung nach seinen Studien u. a. den 1. Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Lissabon. Als Gast dirigierte er u. a. das RSO Stuttgart und nahezu alle deutschen Kammerorchester sowie die Festival Strings Lucerne und das St. Petersburg Philharmonic Orchestra. Mit großem Erfolg leitete er das Bayerische Landesjugendorchester. Nachdem er 2007 das Symphonieorchester des BR dirigierte, debütierte Sebastian Tewinkel beim Hamamatsu Philharmonic Orchestra in Japan, beim Iceland Symphony Orchestra, den Bamberger Symphonikern sowie bei den Münchner Philharmo­ nikern, die ihn daraufhin zu weiterer Zusammenarbeit verpflichtet haben. Von 2002 bis 2013 wirkte Sebastian Tewinkel als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Südwestdeutschen Kammerorchesters Pforzheim. 2009/2010 übernahm er die Kammerphilharmonie Graubünden in Chur. Seit 2011 ist er Professor für Orchesterleitung an der Musikhochschule Trossingen. 2012 erhielt er den Echo­Klassik für die BR­Produktion von Cellokonzerten von Dvorˇák und Saint­Saëns mit Maximilian Hornung und den Bamberger Symphonikern.

Denis Patkovic wurde in Calw (Württemberg) geboren und begann als Sech­ zehnjähriger das Studium im Hauptfach Akkordeon an der Hochschule für Musik Würzburg. Als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes be­ schäftigte er sich intensiv mit der Aufführungspraxis barocker Musik (insbeson­ dere mit der Musik Bachs). Neben Aufnahmen beim SWR hat Denis Patkovic unter der Leitung von Matthias Pintscher und Peter Hirsch in Projekten mit der Deutschen Radio Philharmonie und dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz mitgewirkt. Als Solist gastierte er u. a. beim Schleswig­Holstein Musik Festival, bei den Salz­ burger Festspielen, der Bachwoche Ansbach, beim Festival Mitte Europa und bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten. Auf der von der Kritik hochgelobten CD „Gold Mine Variations“ stellt Patkovic den berühmten Klaviervariationen Bachs die zeitgenössische Komposition „Erz“ gegenüber, die der Finne Jukka Tiensuu für die CD geschrieben hat. Immerhin 3000 Mal verkaufte sich die Platte – „eine stolze Zahl für mein Instrument“, sagt Patkovic. Jüngste Veröffentlichung ist die CD „Keyboard Concertos“, in der er als erster Akkordeonist überhaupt Bachs Klavierkonzerte BWV 1052, 1055 und 1056 eingespielt hat. 2009 war Patkovic Preisträger des Kulturpreises der Europäischen Kultur­ stiftung. 2014 promovierte er an der Sibelius­Akademie in Helsinki. Er ist in Tokio Professor für Akkordeon – der erste überhaupt in Japan. „Das Akkordeon ist keineswegs nur ein Volksmusikinstrument“, betont Patkovic, der eine schwar­ ze »Giovanni Gola« von 1966 spielt – die Stradivari unter den Akkordeons.

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2016

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7. Abonnementkonzert Kammerkonzert

Sonntag, 16. Oktober 2016

19:30 Uhr

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Maximilian Hornung erobert mit bestechender Musikalität, instinktiver S­ tilsicherheit und musikalischer Reife die internationalen Konzertpodien. Für ­seine erste CD erhielt er den ECHO Klassik-Preis 2011 als Nachwuchskünstler des Jahres, für die Veröffentlichung von Dvorˇáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern (Ltg.: Sebastian Tewinkel) den ECHO Klassik 2012. Als Solist konzertiert er mit Klangkörpern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, der Tschechischen Philharmonie, den Wiener Symphonikern, dem Symphonie­ Orchester des Bayrischen Rundfunks und den Bamberger Symphonikern unter Dirigenten wie Heinrich Schiff, Krzysztof Urbánski, Robin Ticciati und Bernard Haitink. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Anne-Sophie Mutter, Hélène Grimaud, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Yefim Bronfman, Jörg Widmann und Tabea Zimmermann. Er wurde von zahlreichen Festivals eingeladen, darun­ ter Schleswig-Holstein, Rheingau, Luzern, Verbier, Ravinia und Hong Kong, und ist zu Gast auf Podien wie der Tonhalle Zürich, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall. Maximilian Hornungs umjubeltes Debüt bei den Salzburger Festspielen mit Richard Strauss‘ Don Quixote war seine erste Zusammenarbeit mit dem Philhar­ monia O ­ rchestra London und Esa-Pekka Salonen. Zu Strauss‘ 150. Geburtstag widmet er sich den wichtigsten Cello-Werken des Komponisten: Don ­Quixote in einer Live-Aufnahme mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks


EINZELKARTEN

Erwachsene: € 27,– // € 22,–

Schüler / Studenten: € 21,– // € 16,50

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2016

Maximilian Hornung Violoncello

Benjamin Moser Klavier

PROGRAMM

Claude Debussy Sergej Prokofiev Gabriel Fauré César Franck

Sonate d-Moll Sonate C-Dur Pièces de Salon (Auswahl) Sonate A-Dur

unter Bernard Haitink sowie der frühen Cellosonate op. 6 mit Paul Rivinius. ­ eitere Höhepunkte sind seine Debüts mit dem Orchestre Philhar­monique W du Luxembourg und mit der Camerata Salzburg unter Yuri Bashmet. Nach seiner erfolgreichen Rezitaltournee gastierte Maximilian Hornung im Sommer 2015 für sein Solo-Debüt erneut in Japan, im Herbst gab er sein Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra. Sonatenabende spielte er in der Wig­ more Hall und bei der Vancouver Recital Society. Maximilian Hornung erhielt mit acht Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. 2007 gewann er den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Er wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung und vom Borletti-Buitoni-Trust in London unterstützt und gefördert. Benjamin Moser erregte internationales Aufsehen, als er nach mehreren Wettbewerbspreisen im Juni 2007 Preisträger des renommierten Tschaikowsky­ Wettbewerbs in Moskau wurde. Es folgten Solorezitale und Auftritte mit Orches­ tern, in Konzerten von Chopin, Schumann, Brahms, Liszt und Tschaikowsky, im Münchner Herkulessaal, der alten Oper Frankfurt, mit dem London Philharmonic Orchestra, der Nordwestdeutschen Philharmonie, in der Tonhalle Zürich und der Polnischen Kammerphilharmonie. Er gastierte in den USA, in Argentinien, Deutschland, England, Italien, Österreich und der Schweiz, in Tokio und Peking.

2015 spielte er unter anderem in Osaka in zwei Konzerten sechs Mozart­ Klavierkonzerte mit dem MDR-Symphonieorchester (Kristjan Järvi). Auch als Kammermusikpartner tritt Benjamin Moser in Erscheinung, u. a. mit ­Nicolas Alt­ staedt, Julian Steckel und mit seinem Bruder Johannes Moser. Im Jahr 2009 wurde Benjamin Mosers Debüt-CD mit Russischer Klavier­musik ver­öffentlicht und erhielt ausgezeichnete Kritiken. Eine weitere CD folgte mit französischer Klaviermusik von Debussy und Ravel. 2015 erschien eine CD mit den letzten Sonaten von Beethoven und Schubert. Schon 2010 nahm er das ­dritte Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow mit den Bamberger Sympho­ nikern für den Bayerischen Rundfunk auf. Von seinen Konzerten existieren Rundfunk­mitschnitte beim BR, SWR, RBB, beim Deutschlandfunk, bei Radio WQXR New York und anderen. Der Pianist entstammt einer Münchner Musikerfamilie. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Michael Schäfer und an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Klaus Hellwig. Weitere künstle­rische An­regungen erhielt er von Dmitri Bashkirov, Stanislav Ioudenitch und seit 2012 von Alfred Brendel in London. Während seiner Studienzeit gewann Ben­jamin Moser beim Artur-Schnabel-Klavierwettbewerb in Berlin den ersten Preis und war seit 2003 Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“. 2005 wurde ihm der Steinway-Förderpreis Berlin zuerkannt.

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8. Abonnementkonzert

2016

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Gesprächskonzert

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Sonntag, 20. November 2016

19:30 Uhr

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Erwachsene: € 27,– // € 22,–

Schüler / Studenten: € 21,– // € 16,50

Silke Aichhorn Harfe

PROGRAMM

Russischer Harfenzauber Münchens größtes Musikhaus

Reinhold Glière Impromptu As-Dur Hieber Lindberg GmbH Alle Instrumente Peter I. Tschaikowsky Walzer f-Moll op. 40 Nr. 9 Sonnenstr.15 Noten und Zubehör Passé lointain op. 72 Nr. 17 80331 München Kartenvorverkauf Blumenwalzer aus der Nussknackersuite Aram Khatchaturian Östlicher Tanz, aus dem Kinderalbum Finanzierung, Mietkauf Tel.: 089/55146-0 Ekaterina A. Walter-Küne Fantaisie sur un thème de l’opéra Verleih, Reparaturservice Fax: 089/55146-10 Eugène Onéguine info@hieber-lindberg.de Michail Glinka Variationen über ein Thema von Mozart Öffnungszeiten: Nocturne f-Moll »La séparation« Mo-Fr 10-19 Uhr Internet-Shop: Marcel Tournier La Danse du moujik aus Suite Nr. 4 »Images« Sa 10-18 Uhr www.hieber-lindberg.de Berceuse russe op. 40 B. Smetana / H. Trnecˇek Die Moldau

Die Harfe gehört zu den ältesten Instrumenten der Menschheit, und doch muss­ te sie erst einige Entwicklungen erfahren, ehe sie zu einem der beliebtesten In­ strumente in Russland aufsteigen konnte. Der deutsche Harfenbauer Johann Hochbrucker entwickelte 1720 die erste Harfe mit Pedalmechanik. Mitte des 18. Jahrhunderts wurden seine Harfen in St.Petersburg bekannt, Hochbrucker lebte, spielte und unterrichtete im „Venedig des Nordens“. Über lange Zeit wurde nun die Harfe in Russland als Soloinstrument geschätzt und bewundert, die technische und interpretatorische Meisterschaft der russi­ schen Harfenisten war und ist legendär. Diese Virtuosität hat viele russische Komponisten inspiriert, Solowerke für Harfe zu schreiben und eng mit den füh­ renden Harfenisten zusammenzuarbeiten. Neben Originalwerken von Reinhold Glière, Michail Glinka, Ekaterina A. Walter-Küne und dem französischen Kom­ ponisten Marcel Tournier sind Transkriptionen von Peter I. Tschaikowsky und ­Bedrˇich Smetana zu hören.

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Silke Aichhorn moderiert ihre von Publikum und Presse gefeierten Konzerte meist selbst. Das Image der Harfe neu zu definieren, ist ihr ein großes Anliegen! Die als Solistin wie Kammermusikerin konzertierende Musikerin gehört zu den gefragtesten und vielseitigsten Harfenistinnen ihrer Generation. Ihre Ausbildung erhielt sie am Conservatoire de Lausanne und an der Hochschule Köln, sie ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe sowie mehrerer Kultur­ preise. Mit ihrem umfangreichen Repertoire sowie den verschiedensten Kam­ mermusikbesetzungen ist die Harfenistin bei internationalen Festivals sowie als Solistin mit Orchester zu hören. Silke Aichhorn wird regelmäßig zu Fernseh- und Rundfunkaufnahmen eingeladen. Neben Konzertauftritten innerhalb Europas war sie in Brasilien, Thailand, Japan und den USA zu Gast. Sie ist Mitglied des Trios ArpaCantabile, gibt Meisterkurse (FEMUSC-Festival / Brasilien, Jeunesses Musicales, Landesakademie Ochsenhausen, Ser­bische Har­ fengesellschaft Belgrad) und ist Jurorin in Harfenwettbewerben. 2004 hatte sie

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einen Lehrauftrag am Landeskonservatorium Feldkirch / Vorarlberg inne, 2010 ­einen für Kammermusik an der Hochschule für Musik Mainz. 2012 wurde die Harfenistin mit dem Titel „Kultur- und Kreativpilotin 2012“ der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausgezeichnet. Ihr leidenschaftliches Bemühen, die Harfe in den Blick der Öffentlichkeit zu ­rücken, wurde damit unter 611 Bewerbern gewürdigt. Im Juli 2014 spielte sie beim Weltharfenkongress in Sydney das Harfenkonzert op. 9 von Ernst Eichner, im ­August ein Privatkonzert mit dem Flötisten Prof. Dejan Gavric für Papst ­Benedikt XVI. im Vatikan. Im Repertoire hat die Harfenistin auch Kinderkonzerte und „Harfenstunden“ in Schulen oder Kindergärten. Ihre Diskographie umfasst aktuell 21 CDs, 2006 gründete sie ihr eigenes CD-Label HÖRMUSIK.

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9. Abonnementkonzert

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Steichquartett

Sonntag, 4. Dezember 2016

19:30 Uhr

KIRCHE MARIA KÖNIGIN BALDHAM

Quartett des Bayerischen Staatsorchesters Pierpaolo Maurizzi Klavier PROGRAMM

Anton Webern Langsamer Satz Es-Dur Franz Schubert Streichquartett Nr. 13 a-Moll op. 29 D 804, (Rosamunde) Johannes Brahms Klavierquintett f-Moll op. 34 David Schultheiß, geboren in Ludwigshafen, studierte bei Franz Sykora, Edith Peinemann und Christoph Poppen und erhielt weitere künstlerische Impul­ se von Friedemann Berger, Shmuel Ashkenasi, Helmut Zehetmair und Ivry Gitlis. Seit 2009 ist er Erster Konzertmeister des Bayerischen Staatsorchesters. Frühere K­ onzertmeister-Engagements führten ihn zum Folkwang Kammerorchester ­Essen und zum Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Neben solis­ tischen Auftritten u. a. mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Münchner Rundfunkorchester gastierte er als Primarius des Amira-Quartetts ­europaweit bei Festivals, außerdem konzertiert er als Kammermusiker mit Ulf Rodenhäuser, Hariolf Schlichtig und Martin Spangenberg.

Guido Gärtner studierte Violine an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Stephan Picard. Mit seinem Quartett besuchte er außerdem die Kammermusikklasse von Eberhard Feltz. Nach dem Diplom absolvierte er im Rahmen des Performer Diploma ein Zusatzstudium bei Mauricio Fuks an der ­Indiana University. Während des zweijährigen Aufenthaltes in den USA war er Stipendiat der deutsch-amerikanischen Fulbright Kommission und des DAAD. Seit 2008 ist er Mitglied im Bayerischen Staatsorchester.

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2016

Adrian Mustea, in Moldawien geboren, begann mit sieben Jahren das Gei­ genspiel am Lyzeum für hochbegabte Kinder in seiner Heimatstadt Kishinau. Mit 14 Jahren trat er erstmals als Solist mit einem Orchester auf. 1997 wechsel­ te er zur Bratsche in die Klasse von Tamara Kaftanat. Im selben Jahr erhielt er ein Stipendium der moldawischen Regierung zum Studium am Richard-StraussKonservatorium in München bei Michael Scheitzbach. Von 1999 an studierte er in Detmold bei Mikhail Mouller. Nach zwei Jahren in der Orchesterakademie wurde er 2005 Mitglied des Bayerischen Staatsorchesters und ist seit 2011 ­erster Solobratscher. Yves Savary studierte bei Heinrich Schiff und beendete 1984 sein Studium mit dem Solistendiplom. Weitere Studien folgten in Wien bei André Navarra, in Italien bei Franco Rossi und in den USA. Seit seinem 22. Lebensjahr ist er ers­ ter Solocellist des Bayerischen Staatsorchesters. Als Solist und Kammermusiker gastiert er regelmäßig in Wien, Leipzig, Berlin, Zürich, London, Madrid, Sankt Petersburg sowie in Japan, Korea, Nord- und Südamerika. Er arbeitete mit dem Komponisten Witold Lutosławski zusammen und spielte Uraufführungen u. a. von Mauricio Sotelo, Arnaldo de Felice, Isabel Mundry, Aribert Reimann und Jörg Widmann. Pierpaolo Maurizzi wurde von Pianisten wie Lydia Projetti, Dario de Rosa und Piero Guarino musikalisch ausgebildet und zählt zu den bedeutendsten ita­ lienischen Pianisten. Es gibt kaum ein wichtiges Festival auf der Welt, bei dem Maurizzi nicht eingeladen worden wäre, darunter die Wiener Festwochen, das Bologna Festival Associazione O.N.L.U.S., die Biennale di Venezia und die Ruhr­ festspiele Recklinghausen. Zudem trat er in vielen Städten Italiens (Mailänder

Scala, Teatro Massimo Palermo), Deutschlands, Frankreichs und der USA auf. Rundfunkanstalten in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz sendeten seine Konzerte; viele zeitgenössische Komponisten widmeten ihm ihre Werke. Seit 1986 leitet er am Conservatorio di Musica Arrigo Boito in Parma den Kam­ mermusikkurs.

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Abonnementbedingungen

2016

Abonnementkonzerte 2016

Einzelkarten

Preise

Sonderkonzerte 2016

1

Sonntag, 10. Januar Bürgerhaus Neukeferloh

Elbtonal Percussion Faszination Schlagwerk

1

Freitag, 29. Januar Bürgerhaus Neukeferloh

Vivaldi – Die Jahreszeiten, Kinderkonzert der M‘ Philharmoniker,  Ltg.: Heinrich  Klug

2

Sonntag, 06. März Kirche Maria Königin

Ensemble Zeitsprung Kammermusik aus Russland

2

Sonntag, 08. Mai Ort wird bekannt gegeben

Pasadena Roof Orchestra A Night of Swing Classics

3

Sonntag, 17. April GSD Seniorenwohnpark

Borodin Quartett

4

Sonntag, 05. Juni GSD Seniorenwohnpark

Avi Avital-Trio – Between Worlds Mandoline · Akkordeon · Percussion

5

Sonntag, 26. Juni GSD Seniorenwohnpark

Amarcord Violine · Cello · Bass · Akkordeon

6

Sonntag, 25. September Bürgerhaus Neukeferloh

Bayer. Kammerorchester Bad Brückenau Denis Patkovic, Akkordeon

7

Sonntag, 16. Oktober GSD Seniorenwohnpark

Maximilian Hornung, Violoncello Benjamin Moser, Klavier

8

Sonntag, 20. November GSD Seniorenwohnpark

Silke Aichhorn, Harfe Russischer Harfenzauber

9

Sonntag, 04. Dezember Kirche Maria Königin

Quartett des Bayerischen Staatsorchesters Pierpaolo Maurizzi, Klavier

Änderungen im Programm, bei Solisten und Ensembles müssen vorbehalten ­bleiben und berechtigen w ­ eder zum Austritt aus dem Abonnement während der laufenden Saison noch zu Rückgabe oder Umtausch von Konzertkarten.

Die Sonderkonzerte sind nicht im Abonnement enthalten. Die Preise für die ­Sonderkonzerte entnehmen Sie bitte den Angaben auf der jeweiligen Seite ­dieses Programmheftes. Auskünfte und Konzertabwicklung: Sabine Zacher · 85591 Vaterstetten · Wendelsteinstraße 7 · 08106 / 383-118 Preise Abonnements Kategorie A Parkett, Mitte und Seite Kategorie B Empore Preise Einzelkarten Kategorie A Parkett, Mitte und Seite Kategorie B Empore

regulär

€ 210,– € 170,– regulär

€ 27,– € 22,–

Schüler / Studenten

€ 160,– € 135,– Schüler / Studenten

€ 21,– € 16,50

Einzelkarten sind ab 14 Tagen vor dem Konzert erhältlich bei: Der Buchladen, Schwalbenstraße 4, 85591 Vaterstetten, & 08106 / 5367 Papeterie Löntz, Rossinistraße 15, 85598 Baldham, & 08106 / 6769 sowie an der Abendkasse (45 Minuten vor Beginn). Dank der ehrenamtlichen Unterstützung der beiden Vorverkaufsstellen Papeterie Löntz (Baldham) und Der Buchladen (Vaterstetten) fallen keine Vorverkaufsgebühren an.

Die Rathauskonzerte Vaterstetten werden unterstützt von:

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