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www.box-online.at www.südsteiermark.tv 16. Jahrgang Ausgabe 66 Herbst 2015

Foto: Benovsky

Das Südsteiermarkmagazin

Zugestellt durch Post.at

box & Musik Vom 15. bis 18. Oktober findet das Internationale Jazzfestival Leibnitz statt

box & Leute Der Zoologe Peter Praschag widmet sich dem Schutz und der Erhaltung von Schildkröten

box & Sport Sarah Schober ist auf dem besten Weg, sich als GolfProfi zu etablieren

box & Cover Der „SOKO Donau”-Star kommt mit seinem Solokabarett „Hast Angst, Mayer?” in die Südsteiermark. Wir haben mit dem Publikumsliebling schon vorher gesprochen

Gregor Seberg


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In dieser Ausgabe

das südsteiermark magazin

Paul Pizzera

Sarah Schober

22 Phänomen Pizzera

30 Treffsicher am Grün

06 Weinprinzessin

12 Schildkröten-Hero

Fast ein jeder Auftritt des KabarettNewcomers Paul Pizzera ist ausverkauft. Doch wer ist dieser Pizzera?

Mit Madeleine Legat kommt eine der drei neuen Weinhoheiten aus der Südsteiermark.

08 Solo für Seberg

Der bekannte Schauspieler Gregor Seberg kommt mit „Hast Angst, Mayer?“ nach Leibnitz. Wir haben mit ihm schon vorher gesprochen.

10 Nachhaltige Energie

Karin Reiss setzt als Expertin für Erneuerbare Energie Projekte für einen verbesserten Zugang zu nachhaltiger Energie in Westafrika um.

Sarah Schober, das Ass des GC Murstätten, arbeitet zielstrebig an ihrer Golfprofi-Karriere. Ein Porträt.

Peter Praschag rettet Schildkröten. Uns erzählte er auf Schloss Spielfeld von seiner außergewöhnlichen Arbeit.

16 Karriere bei Film & TV

Schauspieler David Miesmer aus Heiligenkreuz am Waasen brachte es zum gut gebuchten Seriendarsteller in TV- und Filmproduktionen.

18 Jazzfestival Leibnitz

Über allen Highlights der diesjährigen Ausgabe des Leibnitzer Jazzfestivals „Jazz & Wein” steht die US-Sängerin Carmen Lundy.

Foto: Günter Hauer/Leopold Stocker Verlag

Foto: Karin Bergmann

Foto: Moritz Schell

www.box-online.at www.südsteiermark.tv

58 Die neue Wildküche

Dieses Kochbuch von Olgierd E. J. Graf Kujawski ist ein „Must-Have” unter den Wildkochbüchern.

36 Tour durch Dublin

Ein Spaziergang durch das historische Zentrum der irischen Hauptstadt zeigt den ganzen Charme dieser lebhaften Metropole.

Ab 58 Genuss-Tipps

Restaurant-, Buschenschankund südsteirische Genusstipps, sieben Weinempfehlungen von H. Sams und wichtige Termine.

box&Die nächste box erscheint am 25./26. Nov. 2015 Anzeigen- und Redaktionsschluss: 6. November 2015 Anzeigen-Hotline: 0699/11 400 983 • Anzeigenpreise und Infos www.box-online.at

impressum

Medieninhaber, Chefredakteur & Herausgeber: Gerhard Ogrisek • Mitarbeiter dieser Ausgabe: Hedwig Grager, Heribert Kindermann, Marion Kirbis, Evelyne Lorenz, Marie Mayer, Silvija Ogrisek, Robert Polanec, Henry Sams, Reinhard Sudy, Pia Unger. Anschrift: Zeitschriftenverlag Gerhard Ogrisek, 8430 Leibnitz, Hauptplatz 19. Telefon: 0699/11 400 983 • Mail & Internet: office@box.co.at, www.box-online.at • Herstellung: hm.perfectprintconsult.eu. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Alle Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. das südsteiermark magazin Auflage: 30.000. Alle mit DB gekennzeichneten Beiträge sind entgeltliche Werbeeinschaltungen. Offenlegung gemäß Mediengesetz § 25: Grundlegende Richtung - boxversteht sich als unabhängiges Lifestyle-Magazin für die Südsteiermark. Unternehmensgegenstand des Gerhard Ogrisek Zeitschriftenverlages ist die Produktion von Print- und Digitalmedien. Der Verlag ist ein Einzelunternehmen und befindet sich im Besitz des Verlegers.

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boxrückspiegel

Kulturgenuss mit Jantscher

Der Weinberg rockte Der umjubelte Auftritt der international erfolgreichen U2Coverband „L.A.vation” war ein weiterer Höhepunkt in der vierzehnjährigen Erfolgsgeschichte des Events der IG Welsch in Ratsch. Der Top-Act des Abends mit Frontman Jason James Thiesen aus L. A. weckte Erinnerungen an glorreiche U2-Zeiten. Zuvor rockten „The Rootups”, „Beat Club Graz” und „Teddy” Gruber die Nußbergbühne.

Video auf www.suedsteiermark.tv

Gamlitzer Theaterspaß Das Ensemble der Sommerfestspiele Gamlitz um Regisseur Gilles Pugibet und Leiterin Monika Schilhan brillierte auch diesen Sommer wieder am Weingut Karl und Gustav Strauss in Gamlitz-Steinbach. Hinreißend die Darsteller Julia Panzenböck, Artur Ortens, Eik Breit, Tamara Belic oder Monika Schilhan herself, denen man die Freude am „Der Raub der Sabinerinnen” ansehen konnte.

Video auf www.suedsteiermark.tv

Rollende Dudes

Foto: Peter Purgar

Heisse Kisten, flotte Öfen, tausende Besucher und Temperaturen von über 35 Grad brachten Mitte Juli das „Rollin Dudes Festival” in Leutschach zum Kochen. Man verzeichnete einen vollen Erfolg, denn über 200 seltene US-Cars, rund 600 Biker und zahlreiche Schaulustige und Rock´n´Roll Fans genossen trotz der heissen Tage ein stimmungsvolles Wochenende mit internationalen Livebands und DJs am Gelände der Bikerbar „Route 69”. Im Bild Leadsängerin Marlene Perez von „The Rhythm Shakers” aus Los Angeles. Weitere Fotos und Videos gibt es auf www.rollindudes.com zu sehen.

Un Concerto Italiano Premiere für die Kammerphilharmonie Graz unter Dirigent Achim Holub und die Gitarristin Johanna Beisteiner beim Konzert der Kulturplattform Ehrenhausen im Loisium Südsteiermark. Erstmals war bei einem Gastspiel des Klangkörpers mit der klassischen Gitarristin die Originalfassung des Gitarrenkonzerts von Mauro Giuliani als ungekürzte Streicherversion zu hören.

Video auf www.suedsteiermark.tv

Mit seinem vielseitigen Spiel auf der Akustikgitarre ersetzt Georg Jantscher locker die herkömmliche Rhythmussektion einer Band. Jantschers Beweglichkeit in unterschiedlichen Musikgenres schafft eine individuelle Mischung verschiedener Stile und persönlicher Einflüsse. Um seine musikalische Wendigkeit zu verstärken und eigene musikalische Absichten noch zu akzentuieren, spielte der Gitarrenvirtuose diesmal beim Gamlitzer Kultur-Genussreigen im Duett mit Melissa Prutsch. Dem Konzertabend nach der Sommerpause bescherte die junge, herausragende Sängerin berührende Momente. Nächster Abend im Programmreigen ist ein Festkonzert des Streichquartetts der Grazer Akademischen Philharmonie am 24. Sept., 20 Uhr, in der Alten Klosterschule Gamlitz.


60 Jahre Weinstraße

Mit dem Empfang von Bgm. Helmut Leitenberger vor dem Rathaus und dem Marsch mit der Stadtkapelle ins Weindorf wurde die Steirische Weinwoche 2015 eröffnet. Das Weinland Steiermark wird seither von neuen Weinhoheiten regiert. Fünf Tage lang war die Weinstadt der vinologische Hot-Spot des Landes. An 25 Ständen boten im Marenzihof 50 Betriebe aus allen steirischen Weinbauregionen 300 Weine zur Verkostung an. Ein buntes Rahmen- und Musikprogramm sorgte für Unterhaltung.

Am letzten Sonntag im August wurde das 60-jährige Jubiläum der Südsteirischen Weinstraße ausgiebig gefeiert. Eine grenzübergreifende Weinprozession begann am Weingut Bullmann und führte über zwei Kilometer zu vier Stationen. Höhepunkt war die Enthüllung einer Skulptur des Konzeptkünstlers Tobias Rehberger, die die österreichische und slowenische Flagge als Zeichen der wachsende Verbundenheit der beiden Länder trägt. Gefeiert wurde abschließend am Buschenschank Hofmann.

Video auf www.suedsteiermark.tv

Die neuen Weinhoheiten nach der Krönung am Weinwochengelände in Leibnitz (v.l.): Madeleine Legat, Weinkönigin Johanna Resch und Elisabeth Kohl

Die scheidenden Weinhoheiten LisaMaria, Bernadette und Anne (v.l.) mit Goldschmied Josef Krisper aus Gamlitz, der die Kronen kreierte, samt Gattin Renate (r.)

Feiern am Sernauberg Der neue Leibnitzer Tourismusobmann Dino Kada mit neuer Weinprinzessin Madeleine und neuem Landeshauptmann H. Schützenhöfer

Bgm.-Empfang vor dem Marsch ins Weindorf (v.l.): StR Alfred Pauli, Josef Kowald, LAbg. Bernadette Kerschler, Landtagspräs. Brigitte Vollath, Bgm. Helmut Leitenberger

Grenz-Karussell: Eine Mischung aus Windrad und Wetterhahn ist die Skulptur „Wohin der Wind weht” des Künstlers Tobias Rehberger (3.v.r.) an der Südsteirischen Weinstraße

Am 29. August nutzten die Weinbaubetriebe am Sernauberg bei Gamlitz den Tag der offenen Kellertür, um sich und ihre Produkte den Einheimischen und Touristen in einem besonderen Licht zu präsentieren. Nicht nur die Kellertüren standen für Verkostungen weit offen, auch ein buntes Rahmenprogramm mit viel Kulinarik und Musik erwies sich einmal mehr als wahrer Publikumsmagnet. Eine schöne Idee auch das kostenlose Sernauer Kellertürentaxi, das die Gäste von einem Betrieb zum nächsten brachte. Gefeiert wurde am ganzen Sernauberg wie hier am Weingut Assigal. Im Bild Gastgeberin Elisabeth Assigal (l.) mit unternehmungslustiger Gamlitzer Runde und bayrischen Musikern

Foto: Gerald Posch

Steirische Weinwoche


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Foto: Karin Bergmann

Die Weinprinzessin aus Spielfeld

Madeleine Legat, die neue Weinhoheit aus der Südsteiermark

„Einmal Prinzessin sein“, ein Mädchentraum. Für die 20-jährige Madeleine Legat aus Spielfeld ist er wahr geworden. Zusammen mit Johanna Resch und Elisabeth Kohl ist die Absolventin der Weinbauschule Silberberg eine der drei frisch gekürten Steirischen Weinhoheiten. „Wein ist für mich eine Faszination, da ich aber aus keinem Weinbaubetrieb stamme, habe ich mir kaum Chancen ausgemalt. Die Freude ist umso größer“, ist Madeleine sichtlich stolz. Wie für jede Prinzessin warten nun auch auf sie „Verpflichtungen“: zahlreiche Veranstaltungen, Präsentationen und Führungen im Weinland stehen in den nächsten zwei Jahren „Regentschaft“ auf dem Plan. „Ich will mein hohes Amt mit Spaß und Elan ausüben, die Leute von meiner Liebe zum Wein überzeugen und neue Freunde des edlen Tropfens gewinnen“, erklärt die Weinprinzessin, die nebenher auch auf dem Weingut Repolusk arbeitet. Im Herbst will sie ihre Kenntnisse mit dem Weinmanagement-Lehrgang in Krems erweitern und strebt auch die Ausbildung zur Weinbaumeisterin sowie Diplomsommèliere an. Weniger konkret Madeleines private Ziele. „Ich lebe im Hier und Jetzt. Über später mach’ ich mir noch keine Sorgen. Da fließt noch viel Wasser entlang unserer schönen Mur“, lächelt die bodenständige, traditionsbewusste Südsteirerin und macht sich mit Hund Torres auf den Weg zu Freund Reinhard Pilch („Sauvignonbaron“) und Schwager Karl-Phillip Repolusk („Muskatellerprinz“). Die Frage nach Madeleines Lieblingsweinen hat sich mit den Kosenamen dieser Winzer somit wohl auch geklärt. Marie Mayer

Für seine Masterarbeit „Analyse und Visualisierung medizinischer Daten” wurde DI Werner Sturm aus Leibnitz ausgezeichnet. Nun steht dem 26-Jährigen nach dem Informatikstudium an der TU Graz die Welt offen. Bevor der Südsteirer aber mit Doktorarbeit oder Beruf beginnt, studiert er zur Zeit Chinesisch in Taipeh, der Hauptstadt der Republik China (Taiwan). Nach seiner Bewerbung beim „Wiener Taipei Wirtschafts- und Kulturbüro” ergatterte Sturm einen der vier vom Bildungsministerium Taiwans für Österreicher, Kroaten und Slowenen ausgeschriebenen Studienplätzen mit einer Laufzeit von sechs Monaten. Von September 2015 bis Februar 2016 lernt Sturm nun Mandarin – die chinesische Hochsprache – und macht sich zugleich fit in taiwanesischer Kultur. „Ein erster Taiwan-Aufenthalt während meines Studiums hat mein Interesse für diese Weltsprache verstärkt“, betont der kluge Kopf. Da das Chinesische aber kein Alphabet kennt, sei es für ihn eine Herausforderung, die schwer zu schreibenden und zu verstehenden Schriftzeichen zu erlernen. „Man muss die kaum zu unterscheidenden Töne treffen, um verstanden zu werden. Daraus entwickelt sich eine neue Sicht auf Sprache und Denkweise, ein Gegenpol zu logischem Denken wie es die Informatik verlangt“, so Sturm vor der Abreise. Nach der Rückkehr aus Taiwan plant er, seine Doktorarbeit zu schreiben. Dazu wäre ein Aufenthalt in Singapur möglich, wo Heribert Kindermann neben Englisch auch Chinesisch Amtssprache ist. 06 box

Foto: beigestellt

Kluger Kopf studiert in Taiwan

DI Werner Sturm lernt nun Mandarin


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Foto:Lukas Beck

Der bekannte Schauspieler, Regisseur und Autor Gregor Seberg kommt mit seinem Kabarettprogramm „Hast Angst, Mayer?“ nach Leibnitz – doch diesem Herrn Mayer geht man am besten aus dem Weg, denn er ist grantig, ein Heißläufer und weiß eh immer alles besser. Text: Hedi Grager

Der Schauspieler als Kabarettist: Gregor Seberg in seinem Soloprogamm „Hast Angst, Mayer?” unter der Regie von Roman Frankl

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Foto: Jan Frankl

Solo für Seberg


regor Seberg ist ein Multitalent. Österreichweit bekannt wurde der vielseitige Schauspieler, Regisseur und Autor aber vor allem in seiner Rolle des Oberstleutnant Nowak in der erfolgreichen ORF-Serie „SOKO Donau”, die er bereits seit 2006 verkörpert. Doch auch Seberg, der 1967 in Graz geboren wurde und mit 14 Jahren gemeinsam mit seiner Schwester von der Oma in Graz zur Mutter nach Wien übersiedelte, brauchte etwas Zeit, bis er seinen Weg fand. So studierte er einige Semester Germanistik und Theaterwissenschaft bevor er auf das Konservatorium der Stadt Wien, Abteilung Schauspiel, wechselte. Eine richtige Entscheidung, denn Gregor Seberg war noch nie in seiner Karriere arbeitlos.

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Radio, Bühne, Film, TV & Kabarett. Zu Beginn seiner Karriere moderierte Seberg zwei Jahre lang die Sendung „Talk Radio” auf Ö3 und gab als Mitbegründer der Theatergruppe „Ateatta“ unter anderem den Alex in der Bühnenfassung von „A Clockwork Orange“. Außerdem glänzte er in Stücken wie „Richard III.”, „Onkel Wanja”, „Der Widerspenstigen Zähmung” oder „Cyrano de Bergerac”, um hier nur einige zu nennen. Beachtlich auch die Liste seiner Auftritte in Film-und TV-Produktionen der letzten 20 Jahre. Ob im Kino bei „Nitro“ oder „Blutsfreundschaft“, ob im TV bei „Kommmissar Rex”, „Schnell ermittelt“, „Die Wanderhure“, „Schlosshotel Orth“ oder „Schlawiner” – Seberg gilt hierzulande als einer der bestgebuchten Schauspieler. Doch damit nicht genug. Seberg ist auch ein umtriebiger und leidenschaflicher Kabarettist. Als solcher kommt er demnächst mit seinem bereits fünften Programm in das Kulturzentrum Leibnitz. Titel des Solokabaretts, mit dem er seit 2014 durch ganz Österreich tourt: „Hast Angst, Mayer?“ Als ich Seberg, den ich heuer bei Dreharbeiten in seiner Heimatstadt Graz kennenlernen durfte, auf seine erfolgreiche Karriere anspreche, antwortet er mit seiner unverwechselbaren rauen Stimme: „Ist eh gut“, und lacht. „Das soll nicht arrogant klingen, das ist nur, weil ich soviel Glück hatte und das Pech mich übersehen hat. Es gibt so viele

Kollegen, da wär‘s gerechter, wenn die soviel zu tun hätten.“ Bitte nicht so bescheiden, lieber Herr Seberg. Schauspiel, Theater, Kabarett – er liebt diese Mischung. „Ich will gar nicht sagen, dass unser Beruf immer spannend wäre. Er ist oft eine echte Hack’n wie man in Wien so schön sagt, er ist anstrengend, aber ich bin sehr glücklich, diesen Beruf zu haben.“ Seberg als Bürger und Privatier. Als ich wissen möchte, ob auf der Bühne mehr vom Gregor Seberg drin ist als im Film: „Gute Frage“, meint er und überlegt. „Wenn ich Kabarett mache, sicher. Da improvisiere ich sehr viel, nehme Bezug auf Aktuelles. Ich mach‘ aus meinem Herzen keine Mördergrube. Die Zeit, in der man sich das leisten kann, ist vorbei. Man muss Farbe bekennen, man muss wählen gehen, oder die Gosch‘n halten.“ Seberg ärgert sich über Menschen, die mit dem Argument

Publikumsliebling Gregor Seberg mit box-Redakteurin Hedi Grager

nicht zur Wahl gehen, dass sie keine Partei finden, die zu ihnen passt. „Das ist eine der dümmsten Aussagen auf der ganzen Welt. Das Wesen der Demokratie besteht nicht darin, es jedem Recht zu machen. Man sollte versuchen, denen eine Chance zu geben, bei denen man sich am ehesten zurecht findet. Ich halte es für total überheblich zu sagen, es gibt keine Partei, die genau zu mir passt, wie sollte es diese auch geben!?“ Seit Jahren setzt sich der Schauspieler für Asylwerber ein, engagiert sich für das „FreundeSchützenHaus” des Vereins Purple Sheep im 12. Wiener Bezirk. „Es ist eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit“, ärgert er sich über „die Ignoranz gegenüber Hilfesuchenden. Ich kann nur immer wieder sagen,

der Staat Österreich macht Gesetze, an die er sich dann selbst nicht hält. Gesetze, warum hier jemand Schutz kriegen sollte, aber gleichzeitig macht er eine geheime Quote, die dann wichtiger ist als Menschlichkeit.“ In seinem Beruf findet er es sehr wichtig, „dass wir immer wieder darauf hinweisen, damit die, die diese Entscheidungen treffen, nicht glauben, es schaut ihnen dabei eh’ keiner zu.“ Doch Gregor Seberg hat auch ein Privatleben und das versucht er so privat wie möglich zu halten. Seit ein paar Jahren lebt er glücklich mit seiner Freundin zusammen. Als ich ihn auf Kinder anspreche, meint er: „Ja, so lange man sich noch ohne Probleme nach dem Schnuller bücken kann. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Mich interessiert das Privatleben anderer auch nicht, warum sollte meines jemanden interessieren.“ Der Publikumsliebling, der gerne Naturforscher geworden wäre, gilt auch als großer Tierfreund. „Absolut. Wissen Sie, ich fühle mich zu Tieren hingezogen, könnte ihnen stundenlang zusehen“, schwärmt er. Und über sich: „Als grundsätzlich positiv denkender Mensch trachte ich schon danach, mein Glas eher als halb voll zu betrachten.“ Soloprogramm „Hast Angst, Mayer?“ „Der Mayer hat mit mir nichts zu tun. Er ist das Schreckensbild eines Österreichers, der der Meinung ist, dass er eh alles besser weiß. Er hat zwar keinen Job, kriegt auch keinen mehr, seine Frau ist ihm weggerannt, aber er muss keine Angst haben, ist eh alles super.“ Als Herr Mayer schimpft Seberg über große und kleine Missstände, schlüpft in verschiedene Figuren und improvisiert gerne d’rauf los. Lachend ergänzt er: „Der Mayer ist derjenige, bei dem ich hoffe, dass ihm irgendwann ein schweres Hagelkorn auf den Schädel fällt, damit er anfängt, richtig zu denken.“ Doch während wir gespannt auf „Hast Angst, Mayer?“ warten, blickt Seberg schon in die Zukunft und erzählt vom neuen Kabarettprogramm „Honigdachs“, mit dem er 2016 durchstarten wird. Gregor Seberg - „Hast Angst, Mayer?” 25. Sept., Kulturzentrum Leibnitz Beginn: 20.00 Uhr, Karten: 03452/76506 www.gregorseberg.at

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Karin Reiss

Foto: K. Reiss

Die Südoststeirerin Karin Reiss lebt derzeit auf den Kapverdischen Inseln. Als Expertin für Erneuerbare Energie und Energieeffizienz setzt sie für die Vereinten Nationen und die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) Projekte für einen verbesserten Zugang zu nachhaltiger Energie in Westafrika um. Text: Hedi Grager

Nachhaltige Energie arin Reiss wuchs in St. Peter am Ottersbach auf. Sie studierte Politikwissenschaften in Wien und an der Université Catholique de Louvain in Belgien. Seit 2013 ist sie für die UNIDO und das ECOWAS-Zentrum für Erneuerbare Energie und Energieeffizienz in der Inselhauptstadt Praia stationiert und in allen 15 ECOWAS Ländern tätig. Unterstützt wird ihre Arbeit auch von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. „Im Bereich erneuerbare und nachhaltige Energie in Entwicklungsländern tut sich sehr viel“, erzählt sie mir in einem Skype-Gespräch, „gerade in Westafrika ist ein Ressourcenreichtum bei erneuerbaren Energien vorhanden und es besteht großes Interesse am Ausbau. Der Bedarf zum Ausbau der Energieversorgung ist enorm. In manchen der 15 westafrikanischen Länder haben weniger als 10% der Bevölkerung Strom. Auch sind Länder wie Sierra Leone oder Liberia noch durch die Kriegsfolgen gezeichnet und leiden jetzt stark an den Folgen von Ebola. Der Zugang zu Energie ist eine Grundvoraussetzung für jede Form von Entwicklung.“ Einen typischen Arbeitstag gibt es für Reiss nicht. „Was sich aber durch meine Arbeit durchzieht, ist den Dialog zu suchen zwischen politischen Entscheidungsträgern, potentiellen Projektentwicklern und Finanzierungsinstitutionen. Dazu gehört, dass die politischen Entscheidungsträger vor al-

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lem die Rahmenbedingungen schaffen, damit Investoren überhaupt kommen. Das erfordert viel Aufklärungsarbeit, Aufbau von Kapazitäten und die Umsetzung von guten Demonstrationsprojekten.“ Erneuerbare Energie für Westafrika. Sehr wichtig ist es für Reiss, auf das Thema „Kochen” hinzuweisen: „Kochen ist ein ganz fundamentales Lebenselement. Mehr als 80 % der westafrikanischen Frauen kochen auf offenen Feuerstellen mit Holz oder Holzkohle. Schon das Sammeln von Feuerholz ist gefährlich und die gesundheitsschädigenden Auswirkungen durch die Rauchgasentwicklung sind für Frauen und Kinder eine der häufigsten Sterbeursachen in Afrika.“ Energie müsse für die Menschen zugänglich, müsse leistbar und nachhaltig sein. Viele entlegene Gebiete in Afrika haben keinen Strom und der Netzausbau wäre zu teuer. Man setzt daher vermehrt auf Mini- und Mikronetzwerke, die ein Dorf versorgen und von erneuerbarer Energie betrieben werden. „Es ist so schön zu hören, wie sehr sich das Leben für die Menschen dadurch verändert, wenn sie plötzlich abends noch Licht haben und ihr Essen gleich für mehrere Tage im Kühlschrank haltbar machen können. Etwas, das für uns alles so selbstverständlich ist.“ Sehr wichtig ist für sie, dass Nachhaltige Energie, für sie ein Menschenrecht,

erstmals als ein „Sustainable Development Goal“ in die „Post 2015 Agenda für nachhaltige Entwicklung” aufgenommen und beschlossen wurde. Bis dato gab es kein sogenanntes „Millenium Development Goal” (MDG) für Energie. „Es tut sich also sehr viel. Energie ist aber auch ein Business. Man sollte daher unsere Unternehmen in Österreich, die sehr stark im Bereich Erneuerbare Energien sind, viel stärker über das unglaubliche Potential hier in Westafrika informieren.“ In ihre Heimat kommt sie oft. Eine Erholungsoase ist für sie besonders der Garten ihrer Eltern in St. Peter. „Dadurch, dass die UNIDO ihren Hauptsitz bei der UNO in Wien hat, und ECREEE, die Organisation bei der ich stationiert bin, von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit unterstützt wird, komme ich immer wieder beruflich nach Österreich.“ So kann sie auch Familie und Freunde regelmäßig sehen. „Ich sage immer, es ist der Weg nach Kap Verde gleich weit wie der nach Hause, also freue ich mich über jeden Besuch“, schmunzelt Reiss. Für ihre ganz persönliche Zukunft wünscht sie sich, „dass ich meine Erfahrungen, die ich hier sammeln durfte und für die ich sehr dankbar bin, umsetzen und mit anderen teilen kann. Ich hoffe, dass sich meine berufliche und persönliche Zukunft weiterhin so entwickelt, dass ich keinen Tag bereue, diesen Beruf gewählt zu haben.“


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Dr. Peter Praschag gilt als Held der Schildkröten, da er sich ganz dem Schutz und der Erhaltung dieser erstaunlichen Reptilien widmet

Vietnam, Indien, Bangladesch – Seine Arbeit hat den Schildkrötenexperten Peter Praschag in die spannendsten Ecken der Welt geführt, niedergelassen hat er sich jedoch in der Südsteiermark. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin erzählt der Zoologe im Schloss Spielfeld von seiner außergewöhnlichen Arbeit. Text: Marion Kirbis

Schildkröten-Hero Ü

ber den Innenhof trägt der Zoologe Peter Praschag zwei Säcke voller Moos über die Treppen zu seiner Wohnung im Schloss Spielfeld. In einem naheliegenden Wald hat er es zusammen mit seiner Lebensgefährtin und Kollegin Shannon Diruzzo für seine Schildkröten gesammelt. Die 25 Tiere, die sich mit den beiden die Wohnung teilen, sind aber nur ein kleiner Teil der Sammlung von Praschag, der sich intensiv der Erforschung, Aufzucht und Erhaltung von Schildkröten widmet. Dieser Arbeit verdankt er auch seinen Spitznamen „Turtle-Hero“, SchildkrötenHeld, über den zur Zeit eine gleichnamige „Universum”-TV-Dokumentation gedreht wird. In „Turtle Island”, seiner Aufzuchtstation in Graz, kämpft er um die Erhaltung von Schildkröten, die zur am stärksten bedrohten Wirbeltiergruppe der Welt gehören. 57% aller 341 bekannten Schildkrötenarten sind entweder ausgestorben oder vom Aussterben bedroht. Umso beeindruckender, dass sich zehn der 25 am meisten gefährdeten Arten auf dieser Station befinden. 2012 konn12 box

te mit Hilfe des Bürgermeisterbüros ein Einfamilienhaus zur Unterbringung von tropischen und großwüchsigen Schildkröten gefunden werden, welches von der Stadt subventioniert wird. Seitdem wandten sich immer mehr Menschen an ihn und brachten ihm ausgesetzte und ungewollte Tiere, welche er auf freiwilliger Basis aufnahm. Eine arbeitsintensive und kostspielige Aufgabe, die auf Dauer nicht alleine zu bewältigen war. Für Praschag gab es nur zwei Optionen: Entweder einen Schritt zurück oder einen nach vorne machen, die Sammlung also entweder verkleinern oder um Tierheimstatus ansuchen, was er schließlich auch tat. Karriere als Zoologe. Sein Interesse an Schildkröten ist Praschag quasi angeboren. Sein Vater Reiner Praschag bekam im Alter von zehn Jahren eine Landschildkröte geschenkt, was seine Liebe zu den Tieren entfachte. Als Architektur-Student hatte er bereits um die hundert Schildkröten angesammelt und gab das Interesse an seinen 1974 geborenen Sohn weiter. Dessen erstes

Wort war nicht Mama oder Papa, sondern „Gotti“, für Schildkröte. Er erinnert sich noch gut daran, wie er als kleiner Junge auf dem Schoß des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz saß, der als Begutachter der Dissertation seines Vaters über Aquarien- und Terrarienbauten fungierte. Während er Pfeife rauchte, zeigte er dem Jungen sein Aquarium und fragte ihn nach seiner Meinung zu den Fischen darin. In seiner Schulzeit wurde Praschag von seinen Lehrern als „König der Minimalisten“ bezeichnet. „Einmal hatte ich sogar neun Vierer im Zeugnis“, gibt er lachend zu. Dabei war das Lernen für ihn nur eine Frage der Priorität und des Interesses an der Sache. Sein Studium der Zoologie an der Karl Franzens Universität Graz schloss er nämlich mit Auszeichnung ab. Danach arbeitete er für „Universum”-Filmproduktionen, richtete auf Kreta eine Lebendtierschau ein und leitete über zwei Jahre lang einen Schildkrötenzoo in Kalifornien. In ihrer Laufbahn sammelten Vater und Sohn bisher rund 700 Schildkröten. Das größte und zugleich älteste Tier in ihrer


Sammlung, eine 100 kg schwere Geierschildkröte, importierte Praschag vor sieben Jahren aus den USA. Er rechnete damit, dass Tier aus einer Badewanne hieven zu müssen, stattdessen musste er jedoch in einem Teich in Mississippi danach suchen, was sich als letzlich äußerst schwierig erwies. Der Besitzer hatte die Schildkröte nämlich zum letzten Mal ein Jahr zuvor beim Fressen einer Ente beobachtet. Nicht verwunderlich, da es sich bei dieser Art um einen Fleischfresser handelt, die über genügend Beißkraft verfügt, um einen menschlichen Arm abzutrennen. Nachdem er drei Feuerwehrstellen kontaktiert und den Teich zu großen Teilen abgepumpt hatte, fand Praschag das Exemplar nach mehreren Stunden Suche in einem Tunnel aus Wurzeln und Erde und konnte es noch tags darauf in einer riesigen Holzkiste nach Österreich transportieren. Zusammen mit Diruzzo, einer Tierärztin, übernahm er außerdem die Umsiedelung von Schildkröten in der MojaveWüste. Eine anstrengende Arbeit, wie

die beiden schildern: „Man lebt quasi in einem Geländewagen, trägt sechs Tage die Woche schweres Equipment herum und stockt am einzigen freien Tag seine Vorräte auf.“ Diruzzo schlief während ihrer Zeit in der Wüste am liebsten im Auto, Praschag übernachtete hingegen öfters unter freiem Himmel. Da kam es auch schon mal vor, dass er von einem Skorpion geweckt

wurde, der ihm übers Gesicht krabbelte. Das Risiko das mit seiner Arbeit einhergeht sieht er jedoch gelassen und erzählt gerne über seine Abenteuer. So wie etwa vom Biss einer riesigen Walzenspinne oder dem Angriff einer TigerPython, deren abgebrochener Zahn immer noch in seinem Arm steckt. Mittlerweile meint er aber durch seinem sechsjährigen Sohn milder geworden zu sein. Wegen ihm hat er sich auch Bisons angeschafft, die nun beim Bärengehege in Spielfeld grasen, für das Praschags Vater an einem Modernisierungs- und Umbauprojekt arbeitet. In Zukunft soll das Projekt „Turtle Island” neben der Erhaltungs- und Zuchtstation auch einen Zoo umfassen. Damit will Praschag das Interesse der Menschen an Schildkröten wecken und ihr Image langfristig verbessern. Er sieht sich in der Verantwortung, Aufklärungsarbeit zu leisten und ein Angebot zu schaffen, das emotionalisiert und informiert – eine Zoologe Peter Praschag gemeinsam Lebensaufgabe für unseren Schildkrömit Lebensgefährtin und Arbeitskollegin ten-Hero Dr. Peter Praschag. Shannon Diruzzo, Tierärztin aus den USA, auf Schloss Spielfeld, wo er lebt

www.turtle-island.at


Foto: Thomas Schauer

Wildoner Barmann mixt Miami auf

Albert Trummer und sein Sohn Jakob im Design District von Miami

it seinem „Apothekenkonzept“ führt der Wildoner Albert Trummer (46) in Amerika eine der außergewöhnlichsten Bars der Welt. Als „Medizinmann“ mixt er dort hochprozentig-heilsame Cocktails aus frischen Früchten, Kräutern und hausgemachen Elixieren. Seine Karriere startete der Sohn der gleichnamigen Gastronomiefamilie („Wurzingerhof“) in der Wiener Sky Bar. 1999 zog es ihn für sechs Monate nach New York wo er als Bartender jobbte. Aus Leidenschaft zur Qualität und mit dem Wunsch nach Anerkennung („Küchenchefs und Sommeliers waren von Paris bis New York anerkannt, Bartender nie.“) ließ sich Trummer von anderen österreichischen „American-Dream“-Ambitionierten sowie amerikanischen Gastro-Größen inspirieren, legte Vanilleschoten in Cognac ein, mixte Auberginen mit Rosmarin, Basilikum mit Rum und produzierte Extrakte aus chinesischem Pfeffer. Aus klassischen Cocktails entstanden Elixiere und eine Vision: Eine Bar im Apotheken-Stil wie vor 300 Jahren. Verwirklicht wurde diese 2008 in einer Ex-Opiumhöhle in New Yorks Chinatown. Sein Arbeitsoutfit, weißer Apothekerkittel und ein Bunsenbrenner zum Erhitzen der Ingredienzien, erregten Aufsehen und heimsten ihm den Titel „Medizinmann“ ein. „Mein Konzept, Talent und Wissen hat sich herumgesprochen. Sogar die New York Times schrieb über mich“, ist Trummer stolz. Aber eine Medizin ohne Risiken und Nebenwirkungen? Nicht ganz. Seine berühmten Feuershows brachten ihn sogar vor Gericht, Turbulenzen mit Teilhabern und die Schliessung seiner Bar folgten. Doch davon lässt sich ein „echter Steirer“ nicht unterkriegen. Seit 2014 führt er sein Barkonzept im renommierten Shelborne-Hotel in Miami Beach, Florida, weiter und will künftig auch in Europa wieder „mitmixen“. „Mir schwebt eine Bar in London und Wien vor“, verrät Trummer und betont: „Österreich ist und bleibt meine Heimat.“ Marie Mayer

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Angebote g端ltig bis 31. Oktober 2015


boxporträt Er stand für zahlreiche TV-Serien vor der Kamera, überzeugte auf der Theaterbühne, Kinoleinwand sowie als Sprecher und Darsteller bekannter Werbespots: David Miesmer aus Heiligenkreuz.

Das Gesetz der Serie E

igentlich wollte Miesmer Tischler werden. „Weil Pumuckl´s Meister Eder so cool war.“ Doch wie so oft im Leben: „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.“ Auf den beruflichen Werdegang von David Miesmer trifft dieses Sprichwort jedenfalls zu. Denn heute ist der 32jährige Südsteirer aus Heiligenkreuz am Waasen als freier Schauspieler für Film, Fernsehen und Theater tätig und kann bereits mit einer beachtlichen Filmografie aufwarten: „SOKO Donau”, „Der Aufschneider”, „Schnell ermittelt”, „Tatort”, „Braunschlag”, „CopStories”, „Bad Fucking”, … Nicht ganz unbeteiligt an Miesmers Schauspieler-Karriere ist dabei Mr. Bean, oder zumindest eine Faschingsmaske, die der Kunstfigur des britischen Komikers Rowan Atkinson nachempfunden war: „Mit 17 gewann ich damit den Faschingspreis beim Gschnas in Heiligenkreuz und hatte plötzlich die Eingebung Schauspieler zu werden.“

Von der Theaterbühne ins Fernsehen. Aufgewachsen ist Miesmer in einem Haus mit Garten zusammen mit seiner Mutter, deren Lebensgefährten, Tante und Oma in Heiligenkreuz. Bodenständig wie er ist, sind Sandkasten, Schaukelpferd und Hutsche wichtige Utensilien. Von 1993 bis 2001 besucht er das „Wirtschaftskundliche Bundesrealgymnasium” in Graz. Erste Bühnenluft schnuppert er mit der Amateurtheater16 box

Foto: Magdalena Peralta Widow

Text: Marie Mayer

David Miesmer: In „Braunschlag” Klassenclown, in „CopStories” humaner Abteilungsinspektor und demnächst junger Anwalt in „Altes Geld”

gruppe „Sandkorn” und findet Gefallen daran. Nach der Matura entscheidet er sich für ein Schauspielstudium am Konservatorium in Wien und lernt dort von renommierten Burgschauspielern wie Dorothee Hartinger und Roland Koch. Noch vor seinem erfolgreichen Abschluss (2009), sammelt er professionelle Theatererfahrung am Wiener „stadtTheather walfischgasse” ehe er bereits 2008 sein Fernsehdebüt in der bekannten TV-Krimi-Serie „SOKO Donau” gibt. In der Folge „Abgestürzt” übernimmt er eine Episodenhauptrolle als Mordverdächtiger Stefan Schober. Wie hat er das geschafft? Chancen auf das „Gesetz der Serie”. „Ich bin sehr ehrgeizig und zielstrebig. Gerade in diesem Business muss man das auch sein, denn die Schwierigkeitsstufe als österreichischer Schauspieler Fuß zu fassen, beträgt auf einer Skala von eins bis zehn mindestens elf,“ so Miesmer. Dass es bei ihm aber ganz gut läuft, bestätigen weitere Engagements nach „Abgestürzt”. Neben Sprechrollen für Ford und Austrian Airlines, Darstellerrollen in Werbespots für A1 und die Wiener Linien, kommen die bereits erwähnten Filmund Fernsehrollen. Die Chancen, dass sich für ihn das „Gesetz der Serie“ bewahrheitet („Das Schlimmste ist zu wenig Arbeit”), stehen gut, denn auch in der kommenden „CopStories”-Staffel sowie in der TV-Serie „Altes Geld”, die

diesen Herbst im ORF ausgestrahlt wird, ist Miesmer zu sehen. Außerdem spielte er heuer bereits in den Produktionen „Vorsicht vor Leuten” (Regie: Arne Feldhusen), in „Metzger und der Tote im Haifischbecken” (Regie: Andreas Herzog) und in „Hangover in High Heels” (Regie: Sven Bohse). Als bekennender „Retro-Mensch“ besitzt er zwar 82 Gartenzwerge („Ich mag diese urigen Gesellen einfach“), aber keinen Fernseher. Seine eigenen Aufnahmen sieht er sich neben alten Film-Klassikern dennoch gerne an: „Das finde ich echt wichtig, denn Eigen- und Fremdwahrnehmung unterscheiden sich bekanntlich ja. Und weil ich mich verbessern will, bin ich da sehr kritisch.“ Auf jeden Fall würde er gerne einmal einen Mafiapaten spielen. Auf die Frage, ob, sollte es mit dem Paten doch nicht klappen, für ihn auch Nacktszenen ein Thema wären, zwinkert Miesmer vergnügt: „Nein, nur beim Lernen meiner Rollen zu Hause.“ Körperlich durchtrainiert wäre er jedenfalls. „Ich liebe Sport, spiele viel Fußball und bin ein großer Dart-Fan.“ Wenn er seine Freizeit nicht gerade mit Freundin Sabrina verbringt, zieht es ihn ins Fitnessstudio oder in die Heimat und die ist, wie er selbst sagt, „definitiv Heiligenkreuz am Waasen!“ Dass er hier auch mit seinem Dialekt verwurzelt ist, verrät er zum Schluss: „Oba egal, wo I wohn, olta Fux, i bin und bleib’ a Steira.“


boxlive

Foto: Mark Hanauer

Carmen Lundy kommt mit ihrer neuen CD „Soul To Soul” im Gepäck nach Leibnitz

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as Jazzfestival Leibnitz wird heuer vier Tage dauern und auf mehreren Bühnen stattfinden. Gestartet wir am 15. Oktober im Weinkeller von Schloss Seggau, am 16. und 17. Oktober ist das Kulturzentrum Leibnitz der Schauplatz des Geschehens, und am Sonntag, den 18. Oktober heißt es am Weingut und Weingartenhotel Harkamp in Flamberg bereits ab 11 Uhr „Jazz & Wein”.

Chamber Jazz, Jazz for Kids, Nostalgia & Carmen Lundy. Das Line-up des Eröffnungsabends mit dem Trio Giuffre Zone mit Holzbläser Gerald Preinfalk, Pianist Christoph Cech und dem schwedischen Bassisten Per Mathisen sowie der Act um Saxophonistin Angelika Niescier und ihren famosen italienischen Partnern von Now klingt nach einem (jazz-)kammermusikalischen Verwöhnprogramm, das wohl dem einzigartigen Ambiente des Weinkellers auf Schloss Seggau geschuldet ist. „Jazz for Kids” heißt es dann am Freitag um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr mit der Stefan Heckel Group, deren Musiker wahre Spezialisten aus der Fachabteilung für Jazz-Kinderkonzerte sind. Am Weg zurück zum swingenden und groovenden Jazzgefühl der 50er und 60er Jahre, als der Jazz noch bei Blue Note oder in der 52sten Straße zu Hause war, gelingt dem Posaunisten Nils Wogram mit Nostalgia (samt Organist Arno Krüger und Schlagzeuger Dejan

Terzic) eine schlüssige Gratwanderung zwischen Retro-Sound und dem neugierigen Austesten der eigenen Klangvorstellungen. Doch damit ist dieser Freitagabend noch nicht zu Ende, denn mit Carmen Lundy, 1954 in Miami geboren, kommt eine wahre Größe des US-Jazz mit Band und neuer CD („Soul To Soul”) in das Kulturzentrum. Ihre bald 40-jährige erfolgreiche Karriere hat Lundy fast ausschließlich mit eigenen Songs aufgebaut. Es erwarte uns, so der Veranstalter, „eine Kommunion zwischen Soul, Samba und Cool Jazz.” DeRose, Douglas und ein Jazzbrunch. Dena DeRose, die famose US-Sängerpianistin und Professorin an der Kunstuni Graz, kommt am Samstag im TrioFormat in den Hugo-Wolf-Saal und präsentiert uns mit Gary Smulyan einen der weltweit führenden Baritonsaxophonisten. Dave Douglas wiederum,einer der einflussreichsten Trompeter seiner Generation, steht dananch mit seinem luxuriös besetzten Quintett im Rampenlicht des Kulturzentrums. Ortswechsel: Für eine Liaison zwischen Tradition und Postmoderne, Allgäu und New Orleans, Popmusik und Almandacht, klassischer Diktion und TomWaits-Jodlern steht das Trio um Mastermind Matthias Schriefl, der sonntags am Weingut Harkamp von der vielseitigen Sängerin Tamara Lukasheva aus Odessa Verstärkung erfährt.

Foto: Gerhard Richter Foto: Arne Reimer Foto: Nostalgia

Über allen Highlights der diesjährigen Ausgabe des Internationalen Leibnitzer Jazzfestivals unter dem Motto „Jazz & Wein” vom 15. bis 18. Oktober steht die US-Sängerin Carmen Lundy, die mit einer Spitzenband nach Leibnitz kommt.

Foto: Eve Trojanov

Jazzfestival Leibnitz

Matthias Schriefl Trio & Mara Lukasheva

Angelika Niscier & Now

Nostalgia Trio

Dave Douglas Quintett DAS PROGRAMM: 15. Oktober, 19.00: GIUFFRE ZONE 20.30: ANGELIKA NIESCIER & NOW Ort: Weinkeller Schloss Seggau 16. Oktober, 11.00 und 15.30: Jazz for Kids. Zehn Kleine Elefanten (nach Gedichten von Heinz Janisch) mit der STEFAN HECKEL GROUP im Kulturzentrum LB, C.-Rotky-Saal 16. Oktober, 19.30: NOSTALGIA TRIO 21.30: CARMEN LUNDY Ort: Kulturzentrum Leibnitz 17. Oktober, 19.30: DENA DEROSE US-TRIO & GARY SMULYAN; 21:30: DAVE DOUGLAS QUINTET. Ort: Kulturzentrum Leibnitz 18. Oktober, 11:00: MATTHIAS SCHRIEFL TRIO & MARA LUKASHEVA. Ort: Weingut und Weingartenhotel Harkamp KARTEN: 03452-76 506, 0664-213 13 86 www.leibnitz-kult.at • www.oeticket.com

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boxkunst

Kunst aus 8120 Tagen Das Günther-Orban-Museum in Gamlitz zeigt in diesem Jahr Arbeiten des Künstlers unter dem Titel „8120 Tage” – jene Zeit (1976-1998), in der Orban mit Ricca Bach in Gamlitz gelebt und gearbeitet hat. ls 2013 auf Initiative von Bgm. Karl Wratschko das GüntherOrban-Museum in Gamlitz gegründet wurde, schenkte der Künstler der Marktgemeinde über 1000 Werke aus seinem langjährigen Schaffen. Dieser Umstand ermöglicht es der Museumsleitung, jährlich eine neue Ausstellung anzubieten, wie heuer die mit dem Titel „8120 Tage”. Orban, geb. 1947 in Wien, zeigt darin Arbeiten, die aus jener Zeit, in der er mit Künstlerkollegin und Lebenspartnerin Ricca Bach (1938-2001) in Gamlitz-Sernau lebte, stammen. Die aktuelle Ausstellung gliedert sich dabei in zwei große Zyklen an Ölbildern. Zum einen sind da

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Günther Orban in seinem Museum

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die ungerahmten großformatigen Jutebilder, die schon ab einer Entfernung von zwei Metern Wandteppichcharakter besitzen. Zum anderen präsentiert Orban Großfomate auf Designerstoffen, bei denen der Künstler Meterware aus dem damaligen Jugoslawien als Malgrund benutzte. Das Ergebnis sind farbenfrohe Synthesen aus Industriedesign und und einer unbändigen MalLust des Universalisten, der auch als Bildhauer, Schmuckdesigner, Filmemacher und Literat tätig ist. Eine Fotodokumentation und ein Film in Endlosschleife ergänzen die Ausstellung. Alte Klosterschule Gamlitz, jeden Donnerstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr


Am Samstag, dem 3. Oktober, findet erneut die Lange Nacht der Museen statt und auch in der Südsteiermark öffnen zahlreiche Einrichtungen ihre Tore. ulturinteressierte können bei der 16. Langen Nacht der Museen österreichweit Kultureinrichtungen bei Nacht besuchen und diese von 18.00 bis 1.00 Uhr morgens in besonderem Ambiente erleben. In der Steiermark sind in diesem Jahr 82 Museen und Sammlungen zugänglich, so viele wie noch nie in diesem Bundesland. Auch in der Südsteiermark gibt es ein umfassendes Angebot und viele Teilnehmer bieten den Besuchern ein eigens erstelltes Rahmenprogramm.

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Foto: Museum und Gemeinde Großklein

Lange Nacht der Museen

Hallstattzeitliches Museum Großklein

Das Steirische Weinmuseum Kitzeck begeistert etwa mit der Weinverkostung „Mineralik im Glas“ und das Hallstattzeitliches Museum Großklein wartet mit keltischen Imbissen auf. Das Stadtmuseum Leibnitz und die Römerhöhle Aflenz, sowie das Tempelmuseum Frauenberg und das Regioneum Südsteiermark im Naturparkzentrum Grottenhof bringen Besuchern die Geschichte der Region näher. Das Kleine Sanitärmuseum und der Diabas-Erlebnisbergbau in Oberhaag widmen

sich außerdem zwei Nischenthemen. Tipp: Das Museum Villa Retznei und Labuggers Kürbiskernölpresse sind mit einem Shuttle-Bus verbunden. In letzterem gibt es auch eine Kernöl- und Kürbiskernverkostung. Das regionale Ticket ist um EUR 6,-- bei allen teilnehmenden Museen und unter www.tickets.orf.at erhältlich. Der Shuttle-Service ist im Preis inkludiert. Weiterführende Informationen und das vollständige Programm gibt es unter: www.langenacht.orf.at

Marion Kirbis


boxporträt

Fotos: Moritz Schell

Phänomen Pizzera

Shooting Star Paul Pizzera

Er ist jung, er ist laut und er sagt was er denkt – Paul Pizzera. Mit seinem aktuellen Programm „Sex, Drugs und Klei’n’Kunst” ist er in aller Munde und beinahe jeder Auftritt ist restlos ausverkauft. Doch wer steckt wirklich hinter dem Phänomen Pizzera? Text: Pia Unger, Fotos: Moritz Schell

ls er 2011 mit seinem ersten Soloprogramm „Zu wahr um schön zu sein“ durchstartet, war Paul Pizzera nicht klar, wie erfolgreich er vier Jahre später sein würde. Der damals 23-jährige Weststeirer gab dem Kabarett ein neues, junges und frisches Gesicht. Mit lustigen Texten und eingängigen Melodien füllt er seither immer größer werdende Hallen restlos. Doch die Liebe zum Kabarett hatte er schon früher entdeckt. So kam er 2007 erstmals in Berührung mit LiveKabarett im Theatercafé Graz. Während des Studiums der Germanistik an der Grazer Karl-FranzensUniversität trat Pizzera bei über 100 „Poetry Slams” – sinngemäß: Dichterwettstreit oder Dichterschlacht – im deutschsprachigen Raum auf. Doch dabei sollte es natürlich nicht bleiben.

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E-Gitarre und Dialekt. Schon mit seinem ersten Programm fand der jetzige Bachelor der Germanistik großen

Anklang beim Publikum, doch mit „Sex, Drugs und Klei’n’Kunst” wurde er zum Publikumsliebling. Nicht nur er, sondern auch sein Programm gibt dem verstaubten Image des Kabaretts ein neues Gesicht. „Viele in meinem Alter denken, dass Kabarett ‘altfadrisch’ ist, dem ist aber nicht so. Ich wollte mit dem Titel einfach das Lebensgefühl eines Mittzwanzigers einfangen“, erzählt Pizzera im Gespräch. Und genau mit dieser Authentizität punktet er bei seinem Publikum. Denn die Themen, die der Kabarettist anspricht, sind fast jedem und jeder vertraut. Egal ob die missglückte Partnersuche im Internet, der Beziehungsalltag oder das Jungscharlager in der Kindheit – es sind allseits bekannte Themen. Mit den Klängen der E-Gitarre und dem Schalk des steiri-


schen Dialekts im Nacken hat Pizzera so sein ganz eigenes Genre geschaffen. Auf die Frage, woher die Ideen für seine Programme kommen, meint der Kabarettist verschmitzt: „So langweilig die Antwort auch klingen mag, es ist die Wahrheit – aus meinem Alltag.“ Nicht alles was sich in Pizzeras Programm wiederfindet passiert dem Kabarettisten persönlich, doch versteht es der heute 27-Jährige, Dinge, die ihm zu Ohren kommen, gut zu verpacken. Die Überspitzung darf dabei natürlich nicht fehlen – schließlich ist es ja Kabarett. So ist auch seine Überspitzung des weststeirischen Dialekts Absicht, und manch’ einer kann sich oder seine Bekannten in Pizzeras Formulierungen gar wiederfinden. Hochmut kommt vor dem Fall. Paul Pizzera gehört heute zu den erfolgreichsten Kabarettisten Österreichs. Kaum eine Show von ihm ist nicht restlos ausverkauft und der Andrang auf die Karten scheint nicht nachzulassen. 2014 schrieb der Shooting Star 180 Auftritte, im heurigen Jahr sind 150 geplant – zwar um 30 weniger, doch die Veranstaltungsräume sind um einiges größer geworden. Plötzliche und große Bekanntheit wurde schon einigen zum Verhängnis, doch von Arroganz und Hochmut ist beim Weststeirer nichts zu merken: „Natürlich freut es einen, dass sich das Programm so großer Beliebtheit erfreut. Ich versuche einfach, mir so wenig Gedanken wie möglich darüber zu machen. Das Wichtigste ist, nie zu vergessen, wer deine Homebase ist und wo du herkommst.“ Dieses Erfolgsrezept scheint aufzugehen, denn der Senkrechtstarter vergisst nicht, wo er seine Anfänge hatte. Im Theatercafé Graz durfte er damals noch als unbekannter Kabarettist auf die Bühne und auch heute steht dieser Veranstaltungsort regelmäßig in seinem Terminkalender. Pizzera ist aber nicht nur live sehr beliebt, erst vor kurzem konnte man auf ORF 1 sein aktuelles Programm sehen und hören – noch einmal eine Steigerung des Bekanntheitsgrades. Doch Angst davor, dass ihm der Ruhm zu Kopf steigt, hat er nicht: „Wenn man sich selbst nicht zu ernst nimmt, läuft man glaube ich nicht Gefahr, dass das passiert und Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall. Grüß’ alle auf dem Weg nach oben, denn auf dem Weg nach unten siehst du sie wieder.“

Jetzt neu bei uns!

Stillstand als Fremdwort. Trotz des großen Erfolgs steht Paul Pizzera nicht still. Ab Ende 2017 plant er zusammen mit seinem Kollegen Otto Jaus ein Duoprogramm. Auch abseits des Kabaretts möchte der Jungspund unter den österreichischen Kabarettisten von sich sprechen machen und arbeitet wiederum mit Otto Jaus an einem eigenen Musikprojekt. In diesem Sinne wird er auch in nächster Zeit alles für sein Publikum geben und Authentizität beweisen. Mit diesem Engagement kommt Paul Pizzera schon ganz nah an seine künstlerischen Vorbilder Mike Supancic und Martin Puntigam, und bleibt sich dabei selbst trotzdem treu. Pizzeras nächster Auftritt am 26. Sept. in Wagna ist restlos ausverkauft. Mehr Termine gibt es auf: www.paulpizzera.at

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boxfilm

Filmdreh am Gut Hornegg in Preding. Vorne die Darsteller Ludwig Trepte (l.) und Sophie Stockinger mit Regisseur Nikolaus Leytner. Hinten von links: Kameramann Hermann Dunzendorfer, Oberbeleuchter Herbert Kohlhammer aus Gamlitz und seine Tochter Hannah, die als Edelkomparsin mit dabei war

Der bekannte österreichische Regisseur Nikolas Leytner verfilmte diesen Sommer das historische Drama „Wir sind am Leben” nach einer wahren Begebenheit. Gedreht wurde dabei auch in der Südsteiermark, ausgestrahlt wird die ORF/ARD-Koproduktion 2016.

Wir sind am Leben on der Entwurzelung junger Menschen und vom Verlassen und Finden von Heimat handelt Nikolaus Leytners aktuellster Fernsehfilm. Das historische Drama „Wir sind am Leben” erzählt die wahre Geschichte der 14-jährigen Betty aus Wien (gespielt von Jungstar Sophie Stockinger), die im Frühjahr 1941 mit einer Gruppe von jüdischen Kindern aus Österreich und Deutschland vor dem Naziterror nach Palästina flieht. Als sie in Zagreb einen Zwischenstopp einlegen, marschiert dort die deutsche Wehrmacht ein, ein neuer Fluchtplan muss her. Über ein Jagdschloss in Slowenien gelangen die Kinder nach Nonantola in der italienischen Poebene, wo sie in einer leer stehenden Villa Unterschlupf finden. Gedreht wurde vom 13. Juli bis 20. August in der Steiermark – im alten Kino 24 box

Foto: ORF/Graffilm/Volker Gläser

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Nina Proll (r.) spielt in „Wir sind am Leben” die Kinderbetreuerin Helga

Wildon, auf Gut Hornegg in Preding, in einer Klamm bei Deutschlandsberg –, in Slowenien sowie an Originalschauplätzen in der italienischen Poebene. In den Hauptrollen standen neben zahlreichen JungdarstellerInnen Ludwig Trepte („Unsere Mütter, unsere Väter”), Nina Proll („Vorstadtweiber”), August Zirner („Die Heimkehr”), Muriel Wimmer („Die Pilgerin”) u. v. a. vor der Kamera.

Starkes Team hinter der Kamera. Regie führte der 1957 in Graz geborene Nikolaus Leytner, der wie bei seinem großartigen Alzheimer-Drama „Die Auslöschung” (2013, mit Klaus Maria Brandauer und Martina Gedeck in den Hauptrollen) auch diesmal auf den renommierten Kameramann Hermann Dunzendorfer und die vielbeschäftigte Wiener Drehbuchautorin Agnes Pluch setzte. Ein Heimspiel waren die Dreharbeiten in der Südsteiermark für den Gamlitzer Herbert Kohlhammer, der bereits seit über 20 Jahren in der TVund Filmbranche tätig ist und auch bei dieser Produktion als Oberbeleuchter für das richtige Licht am Set sorgte. „Wir sind am Leben” ist eine Koproduktion der Graf Film mit ARD Degeto für Das Erste und den ORF. Ausgestrahlt wird das Fernsehdrama 2016, der genaue Termin steht noch nicht fest.


Horvath-Komödie auf Schloss Wildon

Die „Gloria Singers” in Ehrenhausen

Foto: Josef Koller

Foto: Gloria Singers

Leseprobe

„ZUR SCHÖNEN AUSSICHT” - Mit dieser Ödön von Horváth-

Komödie in drei Akten startet eine Produktion der Wildoner Schlossbergbühne am 23. Oktober in den Herbst. Das in der Einöde liegende, völlig heruntergekommene Hotel „Zur schönen Aussicht“ beherbergt Menschen, auf die alle der Satz zutrifft: „Ich bin eigentlich ganz anders, ich komm’ nur so selten dazu“. Unter der bewährten Regie von Alois Gallé, der auch das Bühnenbild schuf, gibt das engagierte Amateur-Ensemble alles, um Ihnen einen unvergesslichen Theaterabend zu bereiten. Vom 23.-28. Oktober im Kulturzentrum Schloss Wildon. Beginn jeweils um 20.00 Uhr, Karten: 0660-5524093 www.wildoner-schlossbergbuehne.at

CROSSOVER. Einen Revue-Abend der Sonderklasse bieten die Kulturplattform Ehrenhausen und Obfrau Christine Rauch am 17. Oktober ab 20 Uhr im LOISIUM Wine & Spa Ehrenhausen. Szilvia Totpal (Oper, Operette, Musical), Zsu Jelinek (Jazz) und Adrienn Feher (Pop-Rock) zünden dabei ein musikalisches Feuerwerk in den drei verschiedenen Stilrichtungen. Die Crossover-Formation sorgt mit anspruchsvollen Musikstücken, tollen Kostümen und einer Tanz-Performance für einen wahren Augenund Ohrenschmaus. Nächstes Jahr darf das Publikum in Ehrenhausen wieder viele Besonderheiten und die Vorstellung eines Jungtalents erwarten. Karten-Tel.: 0676-57 07 689. Mehr auf www.ernhvs.at


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JACK Regie: Elisabeth Scharang. Mit Johannes Krisch, Birgit Minichmayr, Corinna Harfouch u.a. Thimfilm, ab 11. September im Kino In einer Winternacht stirbt ein Mädchen, brutal zugerichtet und erfroren. Jack wird für diesen Mord verurteilt. Als er nach 15 Jahren aus der Haft entlassen wird, avanciert der „Häfnpoet“ zum Frauenschwarm und Fixstern der Wiener Society. Kann sich ein Mensch grundlegend ändern? Oder bleibt ein Mörder immer ein Mörder? JACK ist der zweite Kinospielfilm der österreichischen Autorin, Dramaturgin, Filme- und Radiomacherin Elisabeth Scharang, die nach der TVProduktion „Franz Fuchs – Ein Patriot“ wieder einen spektakulären kriminalhistorischen Hintergrund verarbeitet hat. Der Film erzählt eine fiktive Geschichte, die sich in Eckpunkten an dem Fall des Literaten und Frauenmörders Jack Unterweger orientiert. Ein rasantes und eindringliches Psychogramm mit Johannes Krisch in der Titelrolle. In weiteren Hauptrollen sind Corinna Harfouch, Birgit Minichmayr, Sarah Viktoria Frick und Paulus Manker zu sehen.

NIGHT OF CUPS Regie: Terrence Malick. Mit Cate Blanchett, Christian Bale u.a. Hollywood – die Stadt der Träume: Mittendrin der erfolgreiche Autor Rick, auf der Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens und der wahren Liebe. Rick hat sich verloren in einer Welt des Scheins, stürzt sich in ausschweifende Partys und lässt sich mit diversen Frauen ein – immer in der Hoffnung, diese mögen ihm einen Zugang zum Kern der Dinge verschaffen, der ihm selbst verschlossen bleibt. Wie die Ärztin Nancy, mit der er einst verheiratet war, das Model Helen, dessen Schönheit ihn gefangen nimmt, die verheiratete Elizabeth, die von ihm schwanger wird, die Stripperin Karen, die erfolglos versucht, ihn aufzuhalten, und schließlich Isabel, die ihn der Wahrheit vielleicht ein Stück näher bringen könnte. Ein großer Film von Terrence Malick.

SICARIO Regie: Denis Villeneuve. Mit Emily Blunt, Josh Broli, Benicio del Toro u.a. Der Drogenkrieg beherrscht seit Jahren den Grenzbereich zwischen Arizona und Mexiko. Nachdem die idealistische FBI-Agentin Kate Macer im Geheimversteck eines Drogenkartells einen grausamen Fund macht, meldet sie sich zu einer internationalen Task-Force um Jagd auf die Drahtzieher zu machen. Nur durch die Hilfe des ebenso skrupellosen wie kampferprobten Söldners Alejandro kann sie bei ihrem ersten Einsatz entkommen. Bei der nächsten Geheimoperation trifft sie Alejandro wieder, der wie sie Bestandteil einer Spezialeinheit ist. Doch bald wird klar, dass er zusammen mit anderen Mitstreitern eigene Pläne verfolgt. Kates moralische Überzeugungen werden einer harten Prüfung unterzogen.

REGRESSION Regie: Alejandro Amenábar. Mit Ethan Hawke, Emma Watson u.a. Eine Kleinstadt in Minnesota im Jahr 1990: Detective Bruce Kenner ermittelt im Fall der jungen Angela Gray, die ihren Vater John des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Als sich dieser unerwartet und ohne sich überhaupt an die Tat erinnern zu können, schuldig bekennt, wird der renommierte Psychologe Kenneth Raines hinzugezogen, um Johns verdrängte Erinnerungen mit Hilfe einer Regressionstherapie wieder hervorzuholen. Dabei tritt allmählich ein Geheimnis von ungeahntem Ausmaß zutage. Angela scheint nicht nur das Opfer ihres eigenen Vaters, sondern auch einer satanischen Sekte geworden zu sein. Kenners Ermittlungen in diese Richtung bringen den Polizisten bald um den Verstand.

Kinostart: 11. September 2015 Verleih: Constantin/Studiocanal

Kinostart: 1. Oktober 2015 Verleih: Constantin/Studiocanal

Kinostart: 2. Oktober 2015 Verleih: Tobis Film

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Die Fotos stammen vom jeweiligen Filmverleih

Düstere Welten


Warner Music

GARY CLARK JR. THE STORY OF SONNY BOY SLIM Mit aller Nonchalance kündigte der brillante Blues-Gitarrist und Ausnahmekünstler Gary Clark Jr. sein zweites Album für den 11. September an. Dabei zog der Vollblutmusiker bereits mit seinem fulminanten 2013er Debütalbum „Blak And Blu” die Welt in seinen Bann. „He’s the future”, befand selbst US-Präsident Barack Obama. „The Story Of Sonny Boy Slim”, so der Titel seines ungeduldig erwarteten, zweiten Albums, bestätigt den Grammy-Gewinner als leidenschaftlichen Virtuosen der seine Inspirationsquellen auch außerhalb des Bluesrock sucht: „Meine Inspirationen reichen von Klassik über Hiphop bis zu Electronic Dance Music.” Das Album selbst wurde quasi im Alleingang von Clark geschrieben, produziert und arrangiert. Zusätzlich spielt er die meisten Instrumente ein. Unterstützung bekam er von seinem langjährigen Soundengineer Bharath „Cheex“ Ramanath. Für die BackingVocals sorgen seine Schwestern Shawn und Savannah.

Musik-Tipps

Warner Music

LIANNE LA HAVAS BLOOD Den großen Durchbruch feierte Lianne la Havas 2012 mit ihrem Abum „Is Your Love Big Enough?”. Nach mehr als 120 Konzerten in Europa, Nordamerika und Asien zog sich die 25-jährige Engländerin mit jamaikanischen und griechischen Wurzeln auf die Karibikinsel ihrer Vorfahren zurück, um an ihrem neuen Album „Blood” zu arbeiten, das nun diesen Sommer erschien. Das Ergebnis ist wie ein Wandteppich aus unterschiedlichsten Teilen zusammengewebt – Familie und Freunde, Vergangenheit und Zukunft sowie kulturelle Einflüsse von einer globalen Spannweite machen das Album zu dem, was es letztlich geworden ist. „Der Titel Blood erinnert mich daran, dass alles mit allem verbunden ist, ganz egal, was es ist“, so die Künstlerin. Musikalisch ist „Blood” eine Songsammlung geworden, die mit eindringlichen Grooves zu überzeugen vermag.


boxbücher DER NAMENLOSE TAG Roman von Friedrich Ani 301 Seiten, gebunden, Suhrkamp Verlag Kriminalhauptkommissar Jakob Franck ist seit zwei Monaten im Ruhestand und glaubt nun, ein Leben jenseits der Toten beginnen zu können. Vor zwanzig Jahren hatte er sieben Stunden, ohne ein Wort zu sagen, der Mutter einer toten Siebzehnjährigen beigestanden. Jetzt wird der Kommissar von dieser Konstellation eingeholt: Ludwig Winther tritt mit ihm in Kontakt; er ist der Vater des jungen Mädchens und Ehemann jener Frau, der Franck so viel Auf-

merksamkeit widmete. Zwanzig Jahre sind vergangen, und der Vater glaubt noch immer nicht an den – laut Untersuchungsergebnis eindeutig feststehenden – Selbstmord der Tochter durch Erhängen: Seiner Meinung nach kann es sich nur um Mord handeln. Ex-Kommissar Jakob Franck macht sich also daran, die näheren Umstände ihres Todes aufzuklären, „einen toten Fall zum Leben zu erwecken.” Jakob Franck folgt dabei seiner ureigenen Methode, der „Gedankenfühligkeit”: Diese ist unnachahmlich und unübertroffen bei der Lösung der kompliziertesten und überraschendsten Fälle. Ein gewöhnlich-außergewöhnliches Kriminalistikrätsel von Friedrich Ani.

Lesetipps für den Herbst

GROSCHENS GRAB Roman von Franzobel Flexibler Einband, 288 S., Zsolnay Verlag In Wien-Ottakring wird eine entstellte Leiche gefunden: Ernestine Papouschek, 82, pensionierte Buchhändlerin und Bestsellerautorin von „Die Rübenkönigin“. Darin berichtet sie offen von ihren Erlebnissen mit Liebhabern, die sich auf die Annonce „Rüstige Pensionistin sucht Partner für Matratzensport“ gemeldet hatten. Ihr Tod führt Kommissar Groschen ins Verlagsmilieu, hinter Klostermauern, nach Sarajevo und unter ehemalige Kommunarden. Rasch gibt es eine Reihe Verdächtiger: den hünenhaften Nachbarn mit Lederjacke, den windigen Verleger und den Ex-Häftling Tode Todic. In diesem spannenden Österreich-Krimi tun sich Abgründe auf, die Einblick in den Sumpf der Wiener Gesellschaft gewähren. 28 box

DAS MENSCHLICHE GLEICHGEWICHT Roman von Margit Schreiner Gebunden, 240 S., Schöffling & Co Endlich einmal ohne Kinder Urlaub machen, diesen Wunsch will sich ein Ehepaar erfüllen, doch kurz vor der Abreise steht Sarah vor der Tür. Die Erzählerin und ihr Mann, die sich mit Freunden in der kargen Landschaft einer einsamen Insel auf die einfachen, wesentlichen Dinge des Daseins zu besinnen hofften, werden unversehens zum Familienersatz für die junge Frau. Mit ihrem Hund Habibi und einer tragischen Vergangenheit im Gepäck schließt Sarah sich ihnen an. Als Sarah der Erzählerin überraschend ihr Tagebuch anvertraut, muss diese sich mit dem Schicksal von Sarahs deutsch-israelischer Familie auseinandersetzen. Ein nachdenklicher Roman der oberösterreichischen Autorin.

KLEINER VERSAGER Roman von Gary Shteyngart Gebunden, 480 S., Rowohlt Igor ist ein asthmatischer kleiner Junge, der mit seinen Eltern im damaligen Leningrad lebt und 1979 im Alter von sieben Jahren gemeinsam mit ihnen in die USA auswandert: „Zum Feind.“ Die Geschichte dieses Jungen, der von seinen Eltern zärtlich „kleiner Versager“ genannt wird, weil man ihn zwar abgöttisch liebt, aber nicht so recht an sein Glück und seinen Erfolg im Leben glaubt, ist ein an Menschenkenntnis und Emotionen beglückend reiches Buch – voller Humor, obwohl die Familie nie viel zu lachen hatte und Alltagsnöte sich auftürmen wie Berge. Eine berührende und zugleich komische Kindheitsgeschichte: fesselnd, meisterhaft und – da sie Gary Shteyngarts eigene Geschichte ist – auch wahr.


boxsport

Fotos: KarinBergmann.at

Sarah Schober, das Ass des Golfclub Murstätten, arbeitet voller Konsequenz an ihrer Profikarriere

Treffsicher am Grün „Schläger nehmen und durchziehen“, lautet Sarah Schobers letzter Gedanke vor dem Abschlag. Die 23-jährige Südsteirerin zählt zu den erfolgreichsten NachwuchsGolferinnen des Landes und ist auf dem besten Weg, sich als Profi zu etablieren. Text: Marie Mayer, Fotos: Karin Bergmann

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er einmal vom Golf-Virus infiziert wurde, wird ihn nicht mehr los“, schwärmt das Ass vom Golfclub Murstätten. „Jeder Platz, jeder Schlag ist eine neue Herausforderung. Man hat immer andere Bedingungen, ist viel in der Natur und an den schönsten Orten der Welt.“ „Befallen“ habe sie das besagte Virus bereits mit acht Jahren. „Ich wurde von Golftrainer Heinz Kaiser zum Kindergolfnachmittag eingeladen und war sofort begeistert. Nach Erreichen eines gewissen Spielniveaus, nahm ich an Turnieren, Landes- und Staatsmeisterschaften teil.“ Mit zwölf Jahren wird Sarah in den C-Kader aufgenom30 box

men, steigt schließlich in den B-Kader auf und landet mit 17 Jahren im Damen-Nationalteam. „Man braucht schon Talent, aber ohne hartes und konsequentes Training kommt man nicht weiter“, gibt sich die Sport-BORG-Absolventin, die zur Zeit noch im ‘Hotel Mama’ in Neutillmitsch wohnt, äußerst zielstrebig. Studium und Aufstieg zum Golf-Profi. Nach der Matura geht sie im Rahmen ihres Studiums „ Journalismus und Telekommunikation” für zwei Jahre ans College in Oklahoma und für ein Jahr an die University of Florida und treibt dort ihre Golf-Karriere erfolgreich vo-

ran. Gleich zweimal (2012 und 2013) gewinnt sie die NJCCA Nationals, das größte Turnier im US-College-Golf. Neben zahlreichen Abschlägen muss Sarah aber auch Rückschläge verbuchen. Eine Schulterverletzung zwingt sie zur Beendigung ihres USA-Aufenthalts und zur Absage der WM-Teilnahme in Japan. Doch wer Lindsey Vonn zum Vorbild hat, lässt sich nicht so rasch unterkriegen und bleibt sprichwörtlich am Ball. „Ehrgeiz, Geduld und Durchhaltevermögen sind Grundvoraussetzungen und absolut erforderlich für Spitzenleistungen“, erklärt Sarah selbstbewusst. Bei den diesjährigen Meister-


schaften in Italien und der Schweiz wird sie Zweite und seit August darf sie sich auch„Professional“ nennen. Als solcher beendet sie ihr erstes Turnier bei den Ladies Open im schwedischen Sölvesborg erfolgreich auf dem neunten Rang. Bei diesem Terminplan ist der Trainingsalltag intensiv und die knapp bemessene Freizeit wird am liebsten mit Freund, Freunden und Familie verbracht. Starke Nerven im Turniermodus. Nervös ist Sarah vor jedem Turnier, der erste Abschlag ist stets eine Herausforderung. „Dennoch fühle ich mich auf dem Golfplatz pudelwohl,

bin dort ruhiger als sonst und genieße die friedliche, stressfreie Atmosphäre.“ Klingt als würde sich der Mythos, Golf sei langweilig, bewahrheiten. „Nur wenn man den Spielmodus nicht kennt“, entgegnet Sarah schlagfertig. Nicht ganz falsch hingegen ist die Behauptung, Golf sei von Männern dominiert. „Leider wird in den Medien vorwiegend über Herrengolf berichtet. In Großbritannien gibt es nach

wie vor exklusive Männergolfclubs.“ Die möglichen Gründe? „Männer erreichen teilweise über 290 Meter Schlagweiten, spielen offensiver und spektakulärer.“ Doch die Damen sind keineswegs zu unterschätzen. Sarah zählt mit bis zu 270 Metern zu den sogenannten „Longhittern“ und steht als kommendes Golf-Ass den Männern nicht um viel nach. Im November will sie sich für die begehrte Ladies-European-Tour qualifizieren und als Profi etablieren. Werden nun noch genug Sponsoren gefunden (Golfsport gilt als sehr teuer), scheint ihr Weg dorthin nur noch wenige Abschläge entfernt.


Neue Sportanlage für Gralla EIN SPORTLICHER FEIERTAG war die offizielle

Eröffnung der modernen Sportanlage Gralla, zu der Bgm. Hubert Isker, der SV Gralla und die Gemeinde eingeladen hatten. Das neue an den Ortsrand verlegte Stadion soll die Jugend wieder stärker für den Fußball begeistern. Diakon Franz Herneth segnete die Anlage. Für die musikalische Umrahmung sorgten der „Musikverein Pichler Bau Gralla” unter Leitung von Franz Schober sowie die Kultband „Egon 7”. Eingeweiht wurde die Sportanlage mit einem Testspiel zwischen dem SK Sturm Graz und NK Maribor, das die Grazer mit 5:2 gewannen. HK

Ankick: (v.l.) Tschernko, Macek, Krois, Kerschler, Muchitsch, Hierzer, LH-Stv. Schickhofer, Bgm. Isker, Obmann Hofer, DI Schwarz und Herneth

Erfolg für 4. Leibnitz Open STYRIAN GRAND SLAM. Das 4. Leibnitz Open

Foto: beogestellt

auf der Anlage des SV Leibnitz Tennis war zugleich die vierte und letzte Station des Styrian Grand Slam (nach TC Kern, UTC Eggersdorf und UTC Wildon). Freuen durften sich der Turnierverantwortliche Gerhard Steirer und Klubobmann Hans-Wolfgang Strauss über gleich 184 Nennungen, neuer Rekord! Die schöne Tennisanlage mit dem neu adaptierten Klubhaus und eine perfekte Wetterlage sorgten darüber hinaus für beste Stimmung bei allen AthletInnen. Im Bild mit Mag. Barbara Muhr (Präsidentin des Steirischen Tennisverbandes, l.) die drei Styrian-Grand-Slam-Gesamtsieger Roman Bohnstingl (Herren), Sara Heinrich (Damen) und Bernd Lorenz (Herren Kombi).

Ein Römerlauf der Rekorde DIE KONTINUIERLICHE AUFBAUARBEIT über

die letzten Jahre hat sich bezahlt gemacht. Der Römerlauf mit Start und Ziel im Naturparkzentrum Grottenhof hat sich neben dem Welschlauf zum größten Laufevent in der Südsteiermark entwickelt. Mit 2.206 Startern aus 17 Nationen gelang ein neuer Teilnehmerrekord. Dem Forum Römerlauf mit den beiden Chef-Organisatoren Kurt Stessl und Sepp Hartinger gelang es eindrucksvoll, Spaß und Freude zu vermitteln und die ganze Region zum Laufen zu animieren. Die Initiative „Pro Gralla” mit Bgm. Hubert Isker stellte neuerlich das Team mit HK den meisten Startern.

Das Rekordfeld von 2.206 Läuferinnen und Läufern machte den schönsten Abendlauf Österreichs zum größten Laufevent im Süden der Steiermark


Auf zwei Rädern schnell in die Arbeit, mit Kind im Kindersitz durch die Stadt oder mit dem Einkauf voll beladen nach Hause – mit dem Fahrrad kann das schnell anstrengend und mühsam werden. Nicht aber mit einem E-Bike von bikee.

100% mehr Fahrspaß mit bikee it den kraftvollen e-Bikes des südsteirischen Unternehmens bikee ist man nicht nur schneller sondern vor allem ohne ins Schwitzen zu geraten am Ziel. Zusätzlich fördert man seine Gesundheit – schließlich muss man trotz Elektroantrieb in die Pedale treten. „Seit ich ein bikee besitze erledige ich kurze Wege nun immer mit dem E-Bike. Durch den E-Antrieb ist das Fahren überhaupt nicht anstrengend, auch wenn ich meinen Sohn im Kindersitz dabei habe. Und nebenbei bleibe ich fit – mein bikee ist quasi mein neues Fitnessgerät“, schwärmt bikee-Fahrerin Julia: „Mit dem E-Bike mache ich viel mehr Bewegung, auch gemeinsame Radtouren mit meinem Partner machen wieder Spaß.“

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Foto: bikee/Heimo Runggaldier

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Mit qualitativ hochwertigen E-Bikes und besten Service- und Garantieleistungen sorgen die beiden bikee-Geschäftsführer Michael und Thomas Rath mit mittlerweile drei Mitarbeitern für zufriedene E-Bike-FahrerInnen. Bikee produziert seine Elektrofahrräder nach ausführlichen Tests selbst und

verkauft direkt an den Endkunden. In nur 5 Jahren wurde so aus einem ehemaligen Bauernhof in Gabersdorf ein Kompetenzzentrum für E-Bikes. 5 Jahre bikee, 5 Gründe für ein E-Bike: 1. Fahrgefühl: Schnell und ohne viel Anstrengung von A nach B. 2. Fitness: Trotz Antrieb muss man treten. 3. Bikee-Serviceleistungen: 5 Jahre Motorgarantie, 2 Jahre Akkugarantie, Mobilitätsgarantie. 4. 100% schadstofffrei fortbewegen. 5. Finanzierung in Teilzahlungen: zum Beitrag einer üblichen Mitgliedschaft im Fitnesscenter sein nagelneues E-Bike finanzieren. www.bikee.at Murgasse 57, 8424 Gabersdorf Tel: 0650/849 35 66

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Fotos: istockphoto.com falls nicht anders angegeben

boxreise

Die Ha'penny Bridge in Dublin ist eine 43 Meter lange Fußgängerbrücke aus dem Jahr 1816 und gilt vielfach als das Wahrzeichen der Stadt

Tour durch Dublin D

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Bäumen gesäumte und elegante O‘Connell Street ist Dublins schönster Boulevard. Zwei konträre Monumente schmücken hier die Seiten des historischen General Post Office: die James Larkin Statue und ‚The Spire‘, eine rund 120 Meter hohe glänzende Metallsäule. Das südliche Ende der

Foto: Tourism Ireland

icht aneinander gereiht drängen sich Läden, Galerien, Musikbühnen, Restaurants und Pubs in den Gassen des bunten Kultur- und Vergnügungs-Viertels Temple Bar unmittelbar am Südufer des Flusses Liffey. Durch den Torbogen Merchant’s Arch führt die Entdeckungsreise zur Ha’penny Bridge, eine 43 Meter lange Fußgängerbrücke, die ihren Namen dem halben Penny verdankt, der einmal als Brückenmaut zu zahlen war. Ein paar Schritte landeinwärts spannt sich mit der modernen MillenniumBridge eine weitere Fußgängerbrücke über die Liffey. Flussabwärts geht bis zum Monument des Daniel O‘Connell, nach dem Brücke und Straße benannt sind. Die breite, von

Das Museum im Glasnevin Friedhof

O‘Connell Street geht dann nahtlos in die ebenso breite wie lange O‘Connell Bridge über, von der ein ausgedehnter Spaziergang entlang der Liffey in das neue Quartier Dublin Docklands führen würde. Aus dem einst heruntergekommenen Hafenviertel von Dublin wurde eine moderne Waterfront mit architektonischen Highlights wie der harfenähnlichen Konstruktion der drehbaren Samuel Beckett Bridge und der dem Convention Center Dublin am North Wall Quay. Über die O‘Connell Bridge geht es wieder zurück ans südliche LiffeyUfer und zum eindrucksvollen Gebäude der Bank of Ireland, einst als Parlamentssitz gebaut. Auf der anderen Straßenseite erstreckt sich das weitläufige Areal des Trinity College,


Die Christ Church Cathedral ist Sitz der Dubliner Erzbischöfe

Die Oliver Joseph St John Gogarty Bar im Vergnügungsviertel Temple Bar

Die Samuel-Beckett-Bridge des Architekten Santiago Calatrava

Foto: Tourism Ireland

Dublin Castle mit dem Record Tower

Menschen in der Earl Street

Verkehrsader Liffey River

An der Ostküste Irlands liegt die bezaubernde Hauptstadt des Landes, ein Schmuckstück mit vielen Sehenswürdigkeiten und freundlichen Menschen. Ein Spaziergang durch das historische Zentrum Dublins am Fluss Liffey zeigt den ganzen Charme dieses gemütlichen Städtchens mit dem Flair einer lebhaften Metropole. Text: Reinhard Sudy

der ältesten Universität Irlands. Eine Attraktion unter den vielen Prachtbauten unterschiedlicher Baustile in diesem Herzstück Dublins ist die Alte Bibliothek mit dem 64 Meter langen und zwölf Meter breiten Long Room. Zu ihren Schätzen gehört das berühmte Book of Kells, eine der weltweit schönsten und wertvollsten Handschriften. Der Trinity College-Campus, Merrion Square und St. Stephen‘s Green umrahmen drei Seiten eines ruhigen Stadtviertels mit prachtvollen Bauten und Ausstellungen. In dichter Folge stehen sie hier: National Gallery, Natural History Museum – wegen der Sammlungen ausgestopfter Tiere auch als ‚The Dead Zoo‘ bezeichnet –, Government Buildings, National Museum of Archeology and History, Lein-

ster House, in dem seit 1922 das Parlament tagt, und die National Library. Vergleichsweise winzig aber ebenso beeindruckend ist der Celtic Whiskey Shop & Wines on the Green am Rande des Saint Stephen's Green mit einem unglaublichen Whiskey-Angebot in allen Preisklassen. Wirklich lebendig

Foto: Tourism Ireland

Foto: Tourism Ireland

Blick auf den Piazza della Repubblica

Im Innenhof des Trinity College

wird es dann wieder in der Grafton Street, Dublins berühmter Einkaufsstraße und Fußgängerzone mit traditionsreichen Läden und Straßenmusikanten. Sie führt vom The Fusilier's Arch, einem steinernen Tormonument, und der einzigartigen GlasStahl-Backstein-Konstruktion des Stephen's Green Shopping Centre zurück Richtung Trinity College. Kurz davor lohnt ein Abstecher in die Suffolk Street zur vielfotografierten Molly Malone Statue, in das Dreieck der attraktiven Sehenswürdigkeiten Dublin Castle, Christ Church Cathedral und Saint Patrick’s Cathedral und weiter zum Guinness Storehouse. Der Blick von der Gravity-Dach-Bar dieses historischen Industriebaus über die irische Hauptstadt ist großartig.

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Rache pur Eine Urlaubsanekdote von Evelyne Lorenz

R obert, ein Mittfünfziger, stählte seinen Körper durch Sport. Mehrmals in der Woche joggte er und absolvierte im Fitnessraum seines Hauses ein Krafttraining. Ein Sommerurlaub in der Türkei stand bevor. Die Vielfalt der angebotenen sportlichen Möglichkeiten in einem Clubhotel hatte sofort Roberts Interesse geweckt. „Du wirst doch nicht auch im Urlaub nur Sport betreiben und mich allein am Strand zurücklassen?“, seufzte Susi. „Aber Schatzi, ein paar Stunden wirst du mich wohl vermissen können!“ Während nun Susi allein am Strand war, schwitzte Robert im Fitnessraum. Das Clubhotel hielt zwar das VierSterne-Versprechen, das Meer war türkisblau, das Essen hervorragend, aber die sportlichen Möglichkeiten erfüllten Roberts Vorstellungen nicht. „Die haben keine Laufbahn in der Anlage!“, kritisierte er eines Abends. „Wir machen doch gemeinsam Urlaub. Kannst du auf das Joggen nicht einmal verzichten?“ Er konnte nicht! Am nächsten Vormittag verließ er im Laufdress die Hotelanlage. Außerhalb des Hotels war das Gelände sandig, auf dem sich einige leer stehende Rohbauten und Melonenfelder befanden. Bald begann es heiß zu werden. Als Robert plötzlich ein menschliches Bedürfnis verspürte, suchte er Zuflucht in einem der leer stehenden Rohbauten. Doch ehe er sich gänzlich erleichtern konnte, stand auf einmal ein Mann vor ihm, der wild gestikulierte und brüllte. Robert zog eilig seine Short hoch, als ihm der Fremde plötzlich einen Faustschlag versetzte. Es kam zu einem wilden Handgemenge, bei dem Robert sein Erkennungsband, das jeder Hotelgast am Handgelenk zu tragen hatte, verlor. Nach gelungener Flucht, stand er nun verschwitzt mit schmutzigen Shorts, einer blutenden Nase und hochrotem Gesicht, erschöpft in der prallen Mittagssonne vor der Hotelanlage. Das Betreten wurde ihm jedoch am Eingang von den Sicherheitsbeamten verweigert. Ohne Erkennungsband kein Eintritt! Susi lag auf der Strandliege, als sie durch die Lautsprecheranlage die Aufforderung hörte, zur Rezeption zu kommen. Dort zeigte man auf Robert, der außerhalb der Hotelanlage vor einem Sicherheitsbeamten stand. „Kennen Sie diesen Mann?“ Susi blickte Stirn runzelnd nach draußen und schüttelte langsam verneinend den Kopf. „Entschuldigen Sie bitte, dass wir Sie gerufen haben, aber wir haben strenge Sicherheitskontrollen.“ Susi nickte und ging lächelnd an den Strand zurück. Das war Rache pur! Nach einer Weile wurde sie jedoch von Mitleid erfasst und holte ihren Gatten, den man inzwischen mit einer Wasserflasche versorgt hatte, am Eingang ab. Dies war, durchaus nachvollziehbar, der letzte gemeinsame Sommerurlaub der beiden. 38 box


Auf meinem Weg zu dir

Foto: Karin Bergmann

Eine Glosse von Dr. Johann Grasch

in Marabu begleitet mich heute Nacht. Er schmückt sich seinen kahlen Schädel mit meinen bunten Träumen. Sein Freund, der Bär jault wie ein Schmetterling. Vom Himmel fällt, der letzte seiner Art, ein grauer Regenbogen. Der heiße Stein zerbricht in tausend Tropfen und bringt ein leeres Fass zum Überlaufen. Verschämt am Straßenrand steht eine farbenblinde Ampel und freut sich an ihrem bunten Spiegelbild. Die Kreuzung mag nicht länger warten. Sie rollt sich ein und scheucht mit funkelndem Getöse lautes Kinderlachen aus allen Gitterbetten. Ich komm zu spät, wenn ich nicht noch ein wenig schlafe. Es dämmert schon, der Mond beginnt zu leuchten und eine fette Katze leckt sich das linke Ohr. Sie knurrt der Stille hinterher. Sag, wartest du? Der Bär ist wieder da, er hat den Marabu gefressen. Die Katze sagt, gib Acht. Ich steck ihm einen Knopf ins Ohr, wie klein er plötzlich ist. Er würde dir gefallen. Der Zoo erwacht. Die Wärter zerren gähnend an ihren Ketten hinter dicken Gitterstäben. Ich hab ein Butterbrot mit mir, ich werf es in den größten Käfig. Ein Fernglas prahlt, komm her, ich zeig dir deine dunkle Seite des Mondes. Was kümmert´s mich ich war so oft schon dort. Mit geschlossene Augen kann man auch im Dunklen sehen. Der Marabu ist auferstanden, er trägt jetzt einen Feuerschweif und kaut an Gummibären. Beinahe hätte ich dich vergessen. Du schläfst und wartest sicher schon. Ein letzter Alptraum noch, hab keine Angst, wir sehen uns gleich.

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Dr. Johann Grasch ist Rechtsanwalt in Kaindorf an der Sulm

Villa in Leitring - Wohnnutzfläche 137m2 - Belagsfertig - HWB: 36 KWh/m2 - 709m2 Grundstück - Gesamtpreis: € 296.020,-

Tolle Lage!

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Einzigartige Pionierleistung für unsere Umwelt Über zwei Jahre hat man recherchiert, geforscht, geplant und alle Behördenschritte erfüllt. Jetzt wird ein Projekt Wirklichkeit, das österreichweit in dieser Version einzigartig ist: Das Vorhaben Nahwärme Leibnitz.

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Wohnprojekt Wüstenrotstraße als Impuls. Der Anstoß zur Erweiterung kam von den Bewohnern des Wohnprojektes Wüstenrotstraße in Leibnitz/Kaindorf, die seit langem eine gemeinsame Heizung betreiben und diese mit Unterstützung von Haselbacher und der Nahwärme Tillmitsch umstellten. Mit diesem Schritt entstand die Idee der Ausweitung auf den gesamten Nordteil des Gemeindegebietes. Mit dem Standort Paul-Anton-Keller-Straße/Assmanngasse, kann nunmehr eine Heizzentrale für das Vorhaben errichtet werden, die die Feinstaub-Emission auf mehr als die Hälfte der Grenzwerte reduziert. Diese Zentrale ist bereits im Rohbau fertig. Ab Mitte September erfolgt die Installation der gesamten Technik. Mit Ende Oktober wird das Herzstück des Projektes, das Biomasseheizwerk fertig sein und an das ebenso gerade entstehende Heiznetz gehen.

Foto: beigestellt

ie Initiative sowie die gesamte Umsetzung des Projektes kommt vom Heizungsunternehmen Haselbacher in Tillmitsch, das bereits vor fünf Jahren mit der Nahwärme Tillmitsch ein erstes, von allen Seiten begeisternd aufgenommenes Projekt auf die Beine stellte. „Uns geht es mit der Nahwärme darum, durch gemeinsame Netze das Heizen entscheidend umweltbewusster, aber auch um einiges günstiger und bequemer zu gestalten. Das ist mit dem Projekt Tillmitsch so eindrucksvoll gelungen, dass wir jetzt den nächsten großen Schritt wagen können“, so die Familie Haselbacher.

Die Initiatoren der Nahwärme Leibnitz, Alois und Markus Haselbacher (v.l.), bei einer Baubesprechung für die Nahwärme 42 box

Heimische Energie. Die Nahwärme Leibnitz, die mit Hackschnitzel aus den heimischen Wäldern im Umkreis von 50 km betrieben wird, versorgt im ersten Abschnitt das Unternehmen Posch, die HTL-Kaindorf sowie das Wohnprojekt Röck und die Häuser der Wüstenrotstraße. Zusätzlich können alle Gebäude, die entlang der Strecke liegen, mit Nahwärme erschlossen werden. Im zweiten Abschnitt entsteht der Strang Südost, der den Kindergarten Sparefroh und in weiterer Folge das Möbelhaus Lutz erschließt. Mit dem Strang West können in späterer Folge alle Gebäude bis zum Druckgusswerk Fink, der Grazergasse und der Arnfelserstraße erschlossen werden.


Die vorrangigen Ausbaustufen der Nahwärme Leibnitz: erster Teilabschnitt ist die Trasse Nord bis zur Wüstenrotstraße in Kaindorf

Highspeed Internet-Versorgung. Hand in Hand mit dem Ausbau des Versorgungsnetzes, erfolgt die Verlegung eines ultraschnellen Glasfasernetzes, mit der Möglichkeit eines direkten Anschlusses an Highspeed-Internet. Vorreiter für ganz Österreich. Mit dieser Privatinitiative wird die Bezirksstadt Leibnitz zum Vorreiter für die Vermeidung von Feinstaub und Umweltbelastung für ganz Österreich. Aber nicht nur das: Heizen wird für die künftigen Nutzer um vieles günstiger und bequemer. Sepp Hartinger, Initiator des Wohnprojektes Wüstenrotstraße und seit über 30 Jahren Obmann des Verwaltungsvereins, bringt es auf den Punkt: „Wir hatten zuerst eine gemeinsame Ölheizung, haben in den 90er Jahren auf Gas umgestellt. Die Integration in die Nahwärme spart uns weitere 10 % der Heizkosten und entledigt uns darüber hinaus aller Abrechnungssorgen, die wir als Verein bislang hatten. Jetzt kann jeder zu jederzeit seine Heizung in Betrieb nehmen oder sein Warmwasser nützen, im Wissen, dass dies die sparsamste und umweltfreundlichste Form des Heizens ist.“ Lob von allen Seiten. Großes Lob für das Projekt gibt es von allen Seiten. Das kam auch bei der Spatenstichfeier im Frühsommer in allen Reden der Gäste sehr deutlich zum Ausdruck. Gerade für Leibnitz, einer Stadt, die permanent unter der Feinstaubbelastung leidet, ist dieses Projekt ein entscheidender Schritt zur Entlastung. Dies betonen auch insbesondere Vzbgm. Karlheinz Hödl, StR. Alfred Pauli und LAbg. Peter Tschernko in den Ansprachen.

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Jetzt umsteigen! Wer Interesse hat, seine Heizung künftig günstiger und umweltschonender zu betreiben, ist herzlich eingeladen, sich in das Projekt zu integrieren. Für Detailinformationen über das Ausbaunetz, über den Zeitplan und die Kosten, stehen jederzeit Markus und Alois Haselbacher als Ansprechpartner zur Verfügung. Telefon: 03452/84921, E-Mail: nahwaerme@haselbacher.at Wenn Sie also mit Ihrem Haus entlang einer Ausbaustrecke liegen, nützen Sie die Chance und helfen Sie so mit, unser Leibnitz noch umweltfreundlicher zu machen.


Foto: Olibver Wolf

Foto: Manuela Gürtl

box & business RED-CARPET-PARADE: ERSATZTERMIN Leider musste letzten Freitag die RedCarpet-Parade am Leibnitzer Hauptplatz wegen Schlechtwetters abgesagt werden. Ersatztermin: Freitag,11. Sept.! Weiter geht es mit dem roten Teppich bis Anfang Oktober mit Krapfenstraße (Café Hubmann, 12.9.), Roth-Modenschau und PAKU-Kreativtag (beide 18.9.), Kindermodenschau (Café Elefant, 25.9.), Kinderflohmarkt (26.9.), George-Tag d. Sparkasse (2.10.) und der Kada-Hausmesse (2./3.10.).

TRAUMHOCHZEIT DES INJOY-CHEFS Obwohl beide im Freundeskreis als Workaholics gelten – Erwin-Ricard Koch ist Geschäftsführer der INJOY Fitness-Studios in Leibnitz, Deutschlandsberg, Feldbach und Fürstenfeld, Julia Prutsch als studierte Betriebswirtin (Bachelor of Sciene) in einer Steuerberartungskanzlei tätig –, fanden die beiden doch noch Zeit, zu heiraten. Mitte August gaben sie sich bei ihrer Traumhochzeit auf Schloss Ottersbach das Ja-Wort. Alles Gute! 44 box

40 JAHRE PORSCHE LEIBNITZ Unter dem Motto „...wir feiern 40 Jahre” stand im Juli die große Feier des runden Geburtstages samt Eröffnung des neuen Spenglerei-Lackierzentrums von Porsche Leibnitz an. Musikalische Gratulanten waren „Die Edlseer”. Im Zuge des Feiertages wurde ein VW Tiguan für ein Jahr verlost. Die glückliche Gewinnerin Anna Löschnigg übernahm mit großer Freude das Auto von GF Hans Otter und VW Markenleiter Reinhard Körbler (l.).

Foto: beigestellt

Foto: Josy Tominac

99. GADY-MARKT IN LEBRING! Am 12. und 13. September laden Philipp Gady (l.) und Team zum 99. GadyMarkt nach Lebring. „Das” Steirische Volksfest bietet an zwei Tagen viel Information, das Neueste rund um Mobilität und Fahrfreude sowie viel Unterhaltung – mit großem Vergnüg ­ ungspark für große und kleine Steirerinnen und Steirer. Musikalisch unterhalten die „Austria Band”, die „Gamsjäger”, „7ma Blech” sowie die Trachtenkapelle Lebring. Eintritt frei!

VORTRAG ZUR BURNOUT-PRÄVENTION Am Mittwoch, 21. Oktober, um 19 Uhr kommt ORF-Moderatorin Gisela Hafner mit ihrem Vortag „Ein Weg zu mehr Leichtigkeit und Lebensfreude” in das Genussregal nach Vogau. Der vom „Soroptimist Club Goldes Südsteiermark” veranstaltete Abend widmet sich dabei ganz dem Thema Burnout und dessen Prävention. Dazu anmelden kann man sich unter den Mailadressen nadja@n-p.at oder koefer@vinoble-cosmetics.at.

NEUER STREET ONE STORE IN LEIBNITZ Die Modemarke Street One steht für das Easy-to-wear Feeling an 365 Tagen – mit klaren, trendgenauen und ausgesuchten Lieblingsstücken für einen lässigen und femininen Look. Am 10. September eröffnet der neue Street One Store in Leibnitz Hauptplatz 16 ab 16 Uhr mit einem Late Night Shopping bis 21 Uhr (bei einen Einkauf von € 50,- erhalten Sie €10,- Rabatt, ein Street One Outfit um EUR 200,-- wird verlost). Im Bild Modeberaterin Rosi Ledam.


Zwei Dienstjubiläen bei Holler-Tore Holler-Tore in Leitring ehrte zwei langjährige Mitarbeiter. Boris Vidovic und David Orso können stolz auf 20 bzw. 10 Jahre in ein und demselben Betrieb zurückblicken. es eine Urkunde, die Ehrennadel in Gold sowie eine Reise für ihn und seine Gattin in die „ewige Stadt“ Rom. Vor etwas mehr als 10 Jahren begann David Orso als Leichtbauschlosser seine Tätigkeit bei Holler-Tore. Inzwischen ist er in der Abteilung „Sonderfertigung” eine Stütze der Produktion. Nichts ist zu verwinkelt oder zu kompliziert, als dass Orso nicht eine Lösung dafür fände. In enger Zusammenarbeit mit der Holler-Tore Planungsabteilung schafft er wahre handwerkliche Kunststücke, und das termingerecht und höchst professionell. Als Treuebonus gab es für ihn eine Urkunde und die Ehrennadel in Silber

Boris Vidovic (2.v.l ) mit Gattin (r.) und David Orso (M.) mit Familie Holler

sowie einen Baumaterialgutschein für den zur Zeit so fleißigen Häuslbauer. „Wir sind stolz auf die beiden! Mit solch’ tüchtigen Mitarbeitern können wir den hohen Qualitätsanforderungen, die an uns als europaweit exportierender Betrieb gestellt werden, gerecht werden. Vielen Dank für die langjährige und treue Arbeit, die die beiden geleistet haben und leisten,” so Firmchenchef Ewald Holler. Holler Tore GmbH 8430 Leitring, Dorfstraße 31 Tel.: 03452-86031-0 www.holler-tore.at

Glas in der Küche Der Trend zum Glas in der Küche ist noch lange nicht vorbei, ganz im Gegenteil, er wird sich noch verstärken. Glas wird nicht nur als Küchenfront oder Nischenrückwand verwendet, sondern auch als Front bei Elektrogeräten oder als Arbeitsplatte. Die Vorteile Harald Haring – sind vor allem die grosIhr Tischlermeister seWiderstandsfähigkeit und die einfache Reinigung dieses einzigartigen Materials. Aktuell sehr beliebt sind, wie erwähnt, individuell gestaltete Nischenrückwände. Doch die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältiger und reichen von den südsteirischen Weinbergen bis zum Foto vom Lieblingshaustier. So kann jeder seine Küche noch individueller gestalten. Lassen Sie sich im GenussRaum beraten.

Foto: fotofurgler.com

DB

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chon 1995 begann Boris Vidovic seine Tätigkeit als Schlosser bei der Holler-Tore GmbH. Durch Fleiß, Ehrgeiz und ständige Weiterbildung wurde er 2007 in die Planungsabteilung berufen. Derzeit leitet Vidovic die vierköpfige Engineering- und Planungsabteilung der Holler-Tore GmbH in der Funktion als technischer Direktor. Vidovic hat mit seiner Loyalität an der Seite von Firmenchef Ewald Holler wesentlich am erfolgreichen Aufbau des heute 75 Mitarbeiter umfassenden Betriebs beigetragen. Dafür erfuhr ihm nun seitens des Unternehmens besonderer Dank und große Anerkennung. Als Treuebonus gab

GenussRaum, Marburger Straße 24, 8430 Leibnitz www.genussraum.at

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Grafik beigestellt

Das Leibnitzer Notariat Mag. Michael Spath feierte die Fertigstellung des neuen Bürogebäudes noch in den unmöblierten Räumlichkeiten. Doch schon Ende September soll der Umzug an den neuen Notaritassitz in der Leopold-Fessler-Gasse 2 vollzogen sein.

Notariat Mag. Spath bezieht neues Bürogebäude N

un war es endlich soweit: Nach einem knappen Jahr der Planung, des Zu- und Umbaus präsentiert sich die ehemalige Kirchenbeitragsstelle als hochmoderne Notariatskanzlei, die dennoch viel Charakter besitzt. Notar Mag. Michael Spath wählte den Termin seiner Einweihungsfeier (28. August) mit Bedacht, denn erst nach der Feier wurde mit Hochdruck an der Innenausstattung der nun 400 m2 großen

Kanzlei begonnen. Die Woche vom 21. bis 27. September soll zum Umzug genutzt werden, am 28. September öffnen sich die Pforten in der Leopold Fessler-Gasse 2 gleich gegenüber der Wirtschaftskammer. Einweihung mit Musik und Kulinarik. Spath begrüßte die zahlreich erschienen Freunde, Kollegen und Geschäftspartner bewegt mit den Worten: „Das

ist mein Lebenswerk und ich freue mich riesig auf den Umzug!” Nachdem Stadtpfarrer Anton Neger das Gebäude gesegnet hatte, schritt man zum großzügigen Buffet, das vom Restaurant Alte Post der Familie Nauschnegg ausgerichtet wurde, gönnte sich ein Gläschen südsteirischen Qualitätsweins und lauschte bei interessanten Gesprächen den Klängen der Band „Passion Embrace”.

Mag. Michael Spath (M.) bei der Einweihungsfeier des neuen Kanzleigebäudes mit seinen beiden Substituten Mag. Florian Obermayer u. Mag. Alexander Zach 46 box

Öffentlicher Notar Mag. Michael Spath Telefon: 03452-82643

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Lichtduchflutet und barrierefrei. Beim Zu- und Umbau wurde darauf geachtet, dass das neue dreigeschossige Gebäude allen Anforderungen einer modernen Notariatskanzlei gerecht wird. So wurde nicht nur viel Raum für insgesamt 13 MitarbeiterInnen geschaffen, viel Wert wurde auch auf helle Räumlichkeiten und Barrierefreiheit gelegt. Der Einbau des Lifts stellte dabei eine besondere Herausforderung dar, die aber mit Bravour gemeistert wurde. Kurz gesagt: das neue Notariatsgebäude ist ein großer Gewinn für die Leibnitzer Innenstadt.


Foto: Symbol Pictures/Eduard Aldrian

Firmengründer Mario Körbler

Ideenreiche Entwickler und Online-Spezialisten Eine steirische Webagentur setzt sich zunehmend am österreichischen Markt als eines der erfolgreichsten IT-Unternehmen durch. Neben den Kunden stehen bei der Körbler GmbH aber auch die Mitarbeiter ganz groß im Mittelpunkt. as uns als kreative Webagentur ausmacht, ist vor allem die Kombination aus solidem Know-how, langjähriger Erfahrung und dem Gespür für digitale Erfolgsgeschichten“, beschreibt Mario Körbler, Geschäftsführer der Körbler GmbH, die Arbeit rund um sein 30-köpfiges Team. Das Unternehmen sorgt seit über 12 Jahren für die erfolgreiche Online-Präsenz zahlreicher Organisationen, von der Entwicklung und Programmierung individueller Webseiten und Webshops bis hin zur gesamten Unternehmensverwaltung mit der eigens entwickelten Software KundenMeister®.

Körbler generiert Umsatz für seine Kunden. Ob mit dem eigenen OnlineShop, einer Buchungsplattform, mit ansprechenden E-Mail-Newslettern oder mit einer professionellen, benutzerfreundlichen Internetpräsenz – das Team von Körbler weiß, wie man

Auf der Überholspur. Was zunächst als Ein-Mann-Betrieb begann, entwickelte sich zu einem angesehenen IT-Unternehmen, welches bei Kunden durch seine frischen Ideen und seinem unermüdlichen Innovationsgeist besticht. Neben dem Hauptstandort in der Südsteiermark konnte bislang auch eine Niederlassung in Wien erschlossen werden. Rund 30 Mitarbeiter

Körbler GmbH 8430 Wagna, Hofweg 1 Tel. 03452 - 214 214 • Fax. 0720 - 555 204 office@koerbler.com • www.koerbler.com

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sind heute für die optimale Umsetzung zahlreicher Online-Projekte verantwortlich und beweisen sich hierbei stets als wahre Künstler in der digitalen Welt. Über 1500 Web-Lösungen für 2000 aktive Kunden wurden von diesen bereits realisiert und zeugen somit vom Erfolg des steirischen Betriebes.

neue Kunden findet, für Produkte und Dienstleistungen begeistert und diese als Stammkunden bindet. Gesucht, gefunden. Die beste Website ist nutzlos, wenn sie nicht gefunden wird. So nehmen Suchmaschinen-Optimierung und Suchmaschinen-Marketing bei Körbler einen hohen Stellenwert ein. Gemeinsam mit den Kunden werden Konzepte zur besseren Auffindbarkeit erarbeitet und die Positionierung in Suchmaschinen stetig optimiert. Suchmaschinenoptimiert bedeutet zu einem großen Teil barrierefrei, was für Betreiber jeglicher Internetpräsenzen ab dem 01.01.2016 ein großes Thema sein wird. Ab dann müssen diese laut Behindertengleichstellungsgesetz barrierefrei, also für jeden ohne Erschwernis und ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sein. Die Web-Experten von Körbler unterstützen dabei ihre Kunden und sorgen für den reibungslosen Ablauf ihrer digitalen Maßnahmen.

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med. univ.

Der Push up für die Haut

Dr. Franz Freigassner Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

ung bleiben beginnt im Kopf. An diesem Spruch ist mehr dran, als man denkt. Die positive Erwartung ist das eine, doch ohne eine zielgenaue Pflege macht die Haut schlapp. Das Leben hinterlässt Spuren, und irgendwann zeigen sich diese Spuren. Zuerst am Hals, dann unter den Augen, etwas später im Gesicht. Nur nicht erschrecken! Es gibt mehrere ausgeklügelte BeautyGerlinde Hirschmugl Liftingspezialistin methoden, die sofort für Monate helfen. Mit Intra Derm setzten wir von labiocome auf vielen Ebenen punktgenau die entscheidenen Effekte. Wie? Mit Intra Derm Face Filling. Je früher man damit beginnt, desto stärker ist die Wirkung. Das tut gut und bringt zum Finale einer Behandlung noch mal richtig Power.

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8430 Leibnitz, Hauptplatz 12/1, Tel.: 0 34 52 / 71 00 9 Ordination: Montag und Mittwoch ab 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung Wahlarzt aller Kassen und privat

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Kinderwunschabklärung Knochendichtemessung 3D - 4D - Ultraschall Operationsberatung Faltenkorrektur

Der Push und Pull Effekt mit Intra Derm Face Filling. Mit Intra Derm düst man über das Gesicht und schießt mikrofeine Wirkstoffe mit hoher Geschwindigkeit auf und in bedürftige Zone, wie Falten, Fältchen, Linien. Die eingeschleusten Wirkstoffe wie niedermolekulares Hyaluron, Gorgonienextrakt, Grünalgenextrakt setzen sich in die Vertiefungen der Haut und versiegeln den Teint. So kommt es, dass die Haut wie gepolstert und jünger wirkt. Der Push und Pull Effekt aktiviert die Lymphe, verbessert die Sauerstoffaufnahme und stimuliert die Hautgerüste. Ob nach einem Aqua-Peeling, Pora-Pur-Mesolift oder einer Hautschälung – bei labiocome erhält die Haut mit Intra Derm den letzten Schliff und ein starkes Resultat. Testen sie jetzt das Intra Derm Face Filling zum Aktionspreis von EUR 98,-- bei labiocome cosmetics Tel. Voranmeldung unter 03452/71988 8435 Wagna, Marburgerstraße 69

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Traumferien am Goldenen Horn m wohl schönsten Strand Kroatiens, dem „Goldenen Horn“, liegt das BRETANIDE Sport & Wellness Resort, welches auf einzigartige Weise Sport, Erholung und Wellness verbindet. Traumferien unter dalmatinischer Sonne und mit österreichischer Qualität sind somit garantiert. Seit Jahren setzt das Resort an der kroatischen Adria echte Maßstäbe, insbesondere aufgrund des äußerst freundlichen und kompetenten Personals, der hervorragenden Küche, der gepflegten Sauberkeit in der gesamten Anlage,

Fotos: GRUBER--reisen

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der kurzen Entfernung zum Strand und durch ein Top Preis-/Leistungsverhältnis. Aufgrund ihres mediterranen Klimas eignet sich die Sonneninsel Brač und der schöne Ort Bol auch ideal für einen Urlaub in der Nachsaison. HIGHLIGHTS: All inclusive, große Sportauswahl inkl. geführte Radtouren und Wanderungen, tolle Wellnessbehandlungen, wöchentliche Direktflüge ab/bis Graz (von Graz nach Brač in nur 60 Minuten) oder wöchentliche Busanreise ab/bis Graz (1 Tag Urlaubsfreude mehr aufgrund der neuen Abfahrts-

zeiten: Abfahrt freitags um 21.00 und Rückfahrt samstags um 19.15 Uhr.) 26.09.-03.10.2015 1 Woche/inkl. Flug ab Graz Doppelzimmer, AC, AI p.P. €748 1 Woche/inkl. Bus ab Graz Doppelzimmer, AC, AI p.P. €535 03.10.-10.10.2015 1 Woche/inkl. Bus ab Graz Doppelzimmer, AC, AI p.P. €535 1 Woche/inkl. Bus ab Graz Einzelzimmer, AC, AI p.P. €598 Buchungen bei GRUBER-reisen in Leibnitz, Hauptpl. 26, Tel.: 03452-83343

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Foto: Karin Bergmann

Neuer Vorstandsdirektor Seit Anfang März ist Mag. (FH) Andreas Draxler als Vorstandsdirektor der Raiffeisenbank Leibnitz tätig. Gemeinsam mit Kollege Peter Wippel leitet er als Doppelspitze den südsteirischen Finanzdienstleister.

Pauline Rihsle

Woran denken Sie, wenn Sie die Wörter „Jobkrise hausgemacht“ hören?“ An die Wirtschaftskrise und ihre Auswirkungen? Die Arbeitslosenzahlen steigen, die Wachstumsprognosen stagnieren und die bisherigen Lebenssituationen verändern sich rasant. Immer mehr Faktoren wirken durch den globalen Wandel auf unsere Wirtschaft und auf unsere Betriebe ein. Fragliche Rahmenbedingungen, neue Auflagen und ein Zuwachs an Bürokratie erschweren die Position unserer Unternehmer und gefährden Arbeitsplätze. Erwartungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verlieren zunehmend an Gleichgewicht. Lohnnebenkosten, Sonderzahlungen, Sicherheitsmaßnahmen und unzählige Forderungen mehr, sind Belastungen, die nicht mehr leistbar sind und wettbewerbsunfähig machen. Nicht mehr leistbar für den Betrieb und auch nicht mehr leistbar für den Konsumenten. Ein Kreislauf der zwingend zum Stillstand führt und zur jetzigen Arbeitsmarktsituation nachteilig beiträgt. Doch welche Gegenmaßnahmen gibt es? Und was ist wem zumutbar? Kostensenkung, Bürokratieabbau und Flexibilität fordert die Wirtschaft. Betriebe müssen ihre Aufträge dann erfüllen, wenn sie eingefordert werden, und das zu einem vernünftigen Preis-Leistungsgefüge, um erfolgreich zu sein und Jobs für die Zukunft sichern zu können. Die Anforderungen nehmen zu und brauchen, um bewältigt zu werden, eine Entlastung für die Wirtschaft und ein rasches Umdenken in der Arbeitswelt. Sie haben die Wahl! Die Zeiten ändern sich, und wir uns mit ihnen.“

Eingetragene Mediatorin für Wirtschaft, Familie und Jugend und Dipl. Systemische Coach 8430 Leibnitz, Tel.: 0664/750 730 70 Mehr Infos: www.vorwärtskommen.at 50 box

Foto: Wolfgang Stadler

Jobkrise hausgemacht

Lernte seinen Job von der Pike auf: Mag. (FH) Andreas Draxler

er 1973 in Weitendorf bei Wildon geborene Andreas Draxler ist ein ausgewiesener Fachmann im Bankenwesen. 1993 begann er seine klassische Ausbildung zum Bankfachmann und lernte das Geschäft von der Pike auf. Seine mittlerweile über zweiundzwanzigjährige Berufslaufbahn, die bei Raiffeisen begann, führte ihn zuletzt nach Graz, wo er seit 2005 als Filialleiter eines österreichischen Bankinstituts tätig war. Berufsbegleitend absolvierte Draxler am Campus 02, Fachhochschule der Wirtschaft in Graz, erfolgreich ein Studium der Wirtschaftswissenschaften mit dem Fachgebiet Controlling. Die Bestellung zum Vorstandsdirektor der Raiffeisenbank Leibnitz markiert den bisherigen Höhepunkt seiner beruflichen Karriere. „Leibnitz war schon immer unser Lebensmittelpunkt“, sagt Draxler, der mit Gattin Andrea und den zwei Kindern in Lebring wohnt. Die schwierigen Rahmenbedingungen, mit denen die Bankenbranche heutzutage konfrontiert ist, sieht Andreas Draxler als reizvolle Herausforderung. „Das Modell der regionalen Genossenschaftsbank, die

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ausschließlich ihren Mitgliedern und Kunden und nicht unbekannten Shareholdern verpflichtet ist, ist aktueller denn je. Als Bank in der Region für die Region verstehen wir uns als finanzieller Nahversorger. Schnell, sicher und selbstständig werden alle Entscheidungen dort getroffen wo sie gebraucht werden, nämlich direkt beim Kunden“, präzisiert Draxler. Aufgrund des starken Zuzugs sieht er die Bezirkshauptstadt und die umliegende Region als Gebiet mit großem wirtschaftlichen Wachstumspotential. Mit der Ergänzung der Bereiche „Privatkunden“ und „Firmenkunden“ durch die Abteilung „Veranlagung und freie Berufe“ unter der Leitung von Kurt Kapper hat die Raiffeisenbank Leibnitz ihr Leistungsportfolio nun dementsprechend erweitert. Die Raiffeisenbank Leibnitz mit ihren Bankstellen in Wagna und Neutillmitsch beschäftigt mehr als 60 Mitarbeiter/-Innen und wies 2014 eine Bilanzsumme von 320 Millionen Euro auf. Die klare strategische Positionierung als regional stark verankerte Genossenschaftsbank sei die Basis für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft, so Draxler abschließend.


Voll betreut va und Dieter Gruber aus Leibnitz setzen mit der H24 Hilfe-BetreuungPflege GmbH auf dem Gebiet der 24Stunden-Betreuung neue Maßstäbe in Sachen Professionalität und Service mit Empathie. Gemeinsam mit ihren Klienten und deren Angehörigen stellen sie ein individuelles Betreuungspaket zusammen, das optimal auf die Bedürfnisse der Familie abgestimmt wird. Fallbegleitung: Mit der alleinigen Vermittlung von qualifizierten Betreuungspersonen ist es dabei jedoch nicht getan: H24 unterstützt und begleitet nicht nur ihre Klienten, sondern auch ihre Betreuerinnen und Betreuer schon von Beginn an, wobei die Beratung in einem persönlichen Gespräch – möglichst vor Ort und mit allen Beteiligten – stets im Vordergrund steht.

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Notfall-Telefon: Für Notfälle ist die Agentur mit dem 24-Stunden-Bereitschaftstelefon jederzeit – auch an Sonn- und Feiertagen – sowohl für Klienten als auch für Betreuungspersonen erreichbar. Service ohne Zusatzkosten: Aber auch bei kleineren Problemen hilft die Agentur gerne und ohne zusätzliche Kosten: Zum Beispiel fährt Eva Gruber schon mal eine Klientin zum Optiker, besorgt einen Ventilator bei zu großer Hitze oder versorgt die Betreuerin mit einem Gelsenstecker. Behörden Support: Zum H24-Betreuungspaket gehört natürlich auch der Behörden Support, hier hilft H24 bei der Bewältigung des anfallenden Papierkrams. Egal ob Anmeldung der Betreuungsperson bei Gemeinde, Gewerbeamt, Finanzamt und Sozialversicherung, Ansuchen um Pflege-

Eva Gruber

geld, staatlichen Zuschuss oder was sonst noch so anfällt: H24 regelt das. Tipps und Anregungen auf Facebook: Neben vielen nützlichen Artikeln zum Thema finden Sie hier auch Ernährungstipps mit köstlichen und bekömmlichen Rezepten, Berührendes zum Nachdenken oder Geschichten zum Lächeln. H24 Hilfe-Betreuung-Pflege GmbH A-8430 Leibnitz, Marburger Straße 11/2 Tel.: 0 3452/75 430 Email: office@h24.co.at Web: www.h24.co.at FB: facebook.com/H24EvaGruber

Foto: apresvino

Erstklassiges Service auch nach der Vermittlung.


Der Škoda-Temmel-Stammsitz in Gleinstätten

Der moderne Škoda-Temmel-Betrieb in Gralla

Innen- und Außenbereiche wurden heuer komplett erneuert

20 Jahre ŠKODA Temmel Feiern Sie am 27. September 2015 ab 10.30 Uhr mit!

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enau vor 20 Jahren, im September 1995, hat die Firma Gottfried Temmel an der B74 Sulmtalbundesstraße ihre erste Werkstätte mit dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen sowie von Traktoren und landwirtschaftlichen Geräten begonnen. Kurz nach der Eröffnung in Gleinstätten wurde dann mit dem Verkauf von Škoda-Modellen (seinerzeit Felicia und Felicia Combi) begonnen und damit der Startschuss für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Durchbruch mit Octavia und Fabia. Schnell hat sich die Marke Škoda durch den im Frühjahr 1997 eingeführte Octavia entwickelt und so wurde im Jänner 1998 der zweite Betrieb in Deutschlandsberg eröffnet. Mit der Markteinführung des neuen Fabia im Frühjahr 2000 gab es erstmals zwei moderne Baureihen als Limousine und Combi, mit denen Škoda genau den Geschmack der österreichischen Kunden traf, was sich da52 box

20-Jahre-Sondermodell Škoda Fabia

mals in einem Marktanteil von 7% manifestierte. Durch eine Standortkonzentration hat Firmenchef Gottfried Temmel 2002 das neue Werkskonzept von Škoda umgesetzt und die Werkstatt und Lackiererei dem gesteigerten Kundenzuwachs angepasst. „Die größte Herausforderung war für uns der Erhalt der gesamten Vertretung der Marke Škoda für den Bezirk Leibnitz”, so Temmel. Deshalb wurde 2004 ein weiterer, moderner Škoda-Betrieb mit Werkstätte und sechs Mitarbeitern in Gralla bei Leibnitz eröffnet, der heute mehr als 1500 Kunden betreut. Den gesteigerten Kundenanforderungen, aber auch der zeitgemäßen Präsentation einer stark erweiterten Modellfamilie geschuldet, wurden in

diesem Jahr sowohl die Schauräume im Innenbereich, als auch sämtliche Außenbereiche mit einem neuen Erscheinungsbild komplett erneuert und damit den Škoda-Markenwerten ein entsprechendes Ansehen verliehen. 20-Jahre-Sondermodelle: Škoda Fabia oder Rapid jetzt mit Tankgutschein! Anlässlich des 20-jährigen Firmenjubliäum hat Škoda Temmel zwanzig Fabia bzw. Rapid zu einem tollen Preis mit kostenlosen Ausstattungspaketen für seine Kunden vorbestellt. Die Modelle sind sofort lieferbar. Als besonderes Dankeschön erhält der Käufer bei Neubestellung eines dieser ausgewählte Modelle bis zum 30.11.2015 pro Fahrzeug 20 Tankgutscheine à EUR 20,--. Weiters bietet Ihnen Škoda Temmel günstige Finanzierungen für Ihr Wunschmodell an, z.B. Fabia Active 60 PS, Anzahlung € 2220,--, LZ 60 Mon. á €99,--/Monat oder Anzahlung €4000,-- zu €69,--/Monat. Ihr Škoda Temmel Team freut sich auf Ihren Besuch.


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DER NEUE SKODA SUPERB COMBI Wenige Monate nach dem Marktdebüt des neuen Škoda Superb präsentiert der tschechische Hersteller die neue Kombi-Version seines Flaggschiffs. Wie die Limousine erreicht auch der Superb Combi gestalterisch und technisch ein neues Niveau. Der neue Superb Combi demonstriert die emotionale Kraft der Marke und überführt das expressive Design der Limousine eindrucksvoll in die Karosserie eines rassigen Mittelklasse-Kombis: modern, emotional und dynamisch-elegant. Der neue Superb Combi erhält moderne, direkteinspritzende Turbomotoren auf Basis der MQBTechnik (fünf TSI-Benziner, drei TDI-Common-Rail-Diesel). Alle Aggregate erfüllen die EU-6-Abgasnorm und verfügen serienmäßig über Start-Stopp-Technik und Rekuperation. Die Benziner leisten zwischen 92 kW (125 PS) und 206 kW (280 PS). Das Leistungsspektrum der Dieselmotoren reicht von 88 kW (120 PS) bis 140 kW (190 PS). Erhältlich ab EUR 28.410,-- .

DER NEUE AUDI A4 UND A4 AVANT Die neue Generation von Audi A4 und A4 Avant (Bild) fasziniert mit der wegweisenden Synthese aus Technologie und Ästhetik. Die BestsellerFamilie der Marke ist auf sämtlichen Technikfeldern neu entwickelt, sie definiert die Maßstäbe im Segment ein weiteres Mal von neuem. So bieten die neuen Mittelklassemodelle nicht nur eine große Bandbreite an Infotainment- und Fahrerassistenzsystemen, sondern auch extrem reduzierte CO2Emissionen, auf die bei der Entwicklung besonders geachtet wurde. Der Audi A4 und A4 Avant fahren mit sieben Motoren an den Start, drei TFSI und vier TDI. Ihre Leistung ist deutlich gestiegen – sie liegt zwischen 110 kW (150 PS) und 200 kW (272 PS). Der Verbrauch jedoch ist um bis zu 21 Prozent reduziert. Die Preise für die Audi A4 Limousine starten bei EUR 34.380,--. 54 box

DER NEUE BMW 2-ER GRAN TOURER Mit dem neuen BMW 2er Gran Tourer eröffnet BMW einmal mehr ein neues Fahrzeugsegment. Mit seinem großzügigen Raumangebot, seiner Vielseitigkeit und seiner wegweisenden Flexibilität ist der BMW 2er Gran Tourer weltweit das erste Fahrzeug in der Premium-Kompaktklasse mit bis zu sieben Sitzplätzen, das die Mobilitätsansprüche junger Familien perfekt erfüllt. Fünf neu entwickelte Turbomotoren mit drei und vier Zylindern (85 kW/116 PS bis 141 kW/192 PS, Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,4–3,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 149– 104 g/km) garantieren zusammen mit dem einzigartigen BMW EfficientDynamics Maßnahmenpaket ein Fahrerlebnis, das sportliche Dynamik mit der höchsten Effizienz und den niedrigsten CO2-Emissionen im Segment vereint. Erhältlich ab EUR 28.750,--.

LUXUS MIT DEM RENAULT TALISMAN Dynamisches Design, hocheffiziente Antriebe und luxuriöser Komfort kennzeichnen den eleganten Viertürer Renault Talisman, der Anfang 2016 zu den Händlern kommt. Dank 4,85 Meter Länge und 2,81 Meter Radstand bietet der Newcomer in der automobilen Mittelklasse ausgewogene Proportionen und großzügig bemessene Platzverhältnisse. Zu den Highlights des Talisman zählen die dynamische Allradlenkung 4CONTROL®, PURE Vision Voll-LED-Scheinwerfer und das Renault Multi-Sense® System. Mit letzerem lassen sich Lenkung, Gangwechsel, Dämpfung und Ansprechverhalten des Motors ebenso individuell regeln wie Innenraumbeleuchtung, Klimatisierung und Motorsound. Zwei Turbobenziner und drei Turbodiesel, die ein Spektrum von 110 bis 200 PS abdecken, stehen zur Auswahl.

Alle Angaben ohne Gewähr. Fotos: Hersteller

Foto: AUDI AG

Foto: Anthony Bernier/ Prodigious Production

Neue Modelle, satte Ernte


In den Herbst mit VW Tiguan und Audi Q3 orsche Leibnitz hält diesen Herbst sensationelle Neu- und Jungwagenangebote für Sie bereit. Eine Vielzahl an VW Tiguan und Audi Q3 in unterschiedlichen Farb- und Ausstattungsvarianten stehen für Sie zur Ansicht oder gleich zum Wegfahren bereit. Der VW Tiguan ist derzeit auch als Aktionsmodell Tiguan Austria erhältlich, und zwar als 125-PS-Benziner schon um EUR 19.990,--. Das Allradauto des Jahres gibt es selbstverständlich auch als Diesel oder mit 4MotionAntrieb, dem derzeit meistverkauften Modell bei Porsche Leibnitz.

INTRO, INTENSE, Sport-quattro und RS. Doch machen Sie sich selbst ein Bild und holen Sie Ihr persönliches Angebot ein. Gerne wird Ihr Fahrzeug auch angekauft. Oder kommen Sie einfach zur Probefahrt – bei Porsche Leibnitz freut man sich auf Ihren Besuch!

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PORSCHE LEIBNITZ 8430 Leibnitz, Südbahnstraße 27 T: 03452/823 89 www.porscheleibnitz.at

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Als Star der SUV-Kompaktklasse ist der Audi Q3 natürlich mit umweltschonenden EU6- Motoren ausgestattet. Den begehrtesten Audi bei Porsche Leibnitz gibt es in den Ausstattungslinien

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Foto: beigestellt

box & genuss LANDESSIEGER IM BLUMENSCHMUCK Die Marktgemeinde Gamlitz konnte bei der Siegerehrung des Landesblumenschmuckbewerbes zum 5. Mal in Folge die Auszeichnung „5 Floras” entgegennehmen. Gamlitz stand damit neben dem zweimaligen Sieg bei der Entente Florale (Europablumenschmuckbewerb) und der zweimaligen Auszeichnung als „Schönster Markt Österreichs“ zum insgesamt bereits 6. Mal auf dem obersten Stockerlplatz beim Landesblumenschmuckbewerb.

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10 JAHRE UND KEIN BISSCHEN LEISE Bettina Oswald feierte mit einem „Special“ ihr zehnjähriges Jubiläum als Kunstfigur Betty O. in den südsteirischen Weinbergen, wo ihre Karriere als „Mundwerkliedermacherin” begonnen hatte. Das rote Klavier stand diesmal am Weingut Georgiberg in Ehrenhausen an der Weinstraße. Ein weiteres Jubiläumskonzert unter dem Motto „Betty O. – 10 Jahre... und kein bisschen leise” findet am 29. Oktober ab 20.00 Uhr im Kulturzentrum Leibnitz statt.

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PREMIERE FÜR „FÊTE GREEN“ Mit der Premiere der „Fête Green” ließ Erzherzog Johann Weine in Ehrenhausen an der Weinstraße die steirische Genuss- und Trinkkultur hochleben. Geschäftsführer Ing. Peter Stelzl & Co. (im Bild mit Gattin Sandra und Sohn Johann) zeigten, dass steirisches Grün gelebt und gefeiert wird. Die in Grün gekleideten Gäste genossen Wein & Kulinarik, den Anblick von Oldtimern des Leibnitzer Oldtimer-Club und die Musik von „Jasmin.Louis”. 56 box

30 JAHRE GASTHAUS KARL STOLLETZ Karl Stolletz feierte mit Familie, Freunden und Gästen „30 Jahre Gasthaus Karl Stolletz“ im Festzelt vor seinem Familiencafé in Leitring. Den Jubilar (2.v.l.), der auch Stadtwirt in Leibnitz ist, ließen Stadtkapelle Leibnitz, Austria Band, Marktmusik Wagna und Oberkrainer Power hochleben. Nicht mit leeren Händen waren (v.l.) Josef Majcan (WKO), Susanne Nigitz, Bgm. Karl Wratschko (WKO) und Bürgermeister Peter Stradner gekommen.

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FEIERTAG AM WEINGUT SCHMÖLZER Der 15. August war für das Weingut Schmölzer am Demmerkogel ein großer Feiertag. Nicol, Gustav, Leonie, August und Magdalena Schneeberger feierten das 40-jährige Jubiläum und die einjährige Neueröffnung des Buschenschanks Schmölzer sowie den 64. Geburtstag von August Schneeberger. „Echt Stark”, die Trachtenmusikkapelle St. Andrä-Höch und „Zettl und Zettl” spielten auf. Die Danksagung zelebrierte Pfarrer Johannes Fötsch.

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CASTING FÜR STRASSER PRINZENPAAR Erstmals in der Geschichte der Strasser Faschingsgilde wurde ein Prinzenpaar beim Casting gekürt. Im Genussregal in Vogau fiel die Wahl der Promi-Jury mit Sängerin Jeannine Rossi, Alfred Wall, Sabine Posch, Hannes Schöffmann sowie Franz Roschker auf Ramona und Philipp Repolusk aus Glanz an der Weinstraße. Dem neuen Prinzenpaar spendierte Michael Gassauer (2.v.r.) einen Gutschein für einen Aufenthalt am Gut Pößnitzberg.


Genuss-Tour mit Oldtimern

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LEIBNITZ-KITZECK. Die Oldtimer Genuss-Tour 2015 mit Start

in Leibnitz und einer Zeitreise über die Sausaler Weinstraße bis nach Kitzeck zählt mittlerweile zu einem der größten Oldtimer-Events in der Südsteiermark. Bei der 6. Auflage war das Rekordstarterfeld von 150 Oldtimern mit Piloten aus der ganzen Steiermark mit dabei, darunter auch die Kitzecker Bürgermeisterin Ursula Malli. Bgm. Helmut Leitenberger hieß die Starter-Teams am Leibnitzer Hauptplatz willkommen, Günther Steurer führte den Konvoi auf der Fahrt von Leibnitz über Gleinstätten bis zum großen Jakobifest in Kitzeck an. Die Vielfalt an Marken und Modellen faszinierte die Zuseher. HK

Weindörfl-Idyll in Großklein

WEINFEST. Einmal mehr ganz im Zeichen des Weins stand der Markt Großklein vier Tage lang im August. Das bereits traditionelle idyllische Großkleiner Weindörfl lockte wieder zahlreiche Gäste aus nah und fern in den Ort. Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Johann Hammer und Weinbauvereinsobmann Manfred Sauer kredenzten insgesamt 14 Weinbauern (Foto) aus der Region Sulmtal-Sausal den Besuchern eine große Sortenpalette an edlen Rebensäften. Auch kulinarisch war das Weindörfl ein großes Fest. Der Programmhöhepunkt war zum Finale der Auftritt von Schlagerstar Oliver Haidt, der die HK Besucher mit seinen Schlagern begeisterte.


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Der Herbst treibt´s „Wild”

Gefüllte Wachteln mit Apfel-Kürbis-Fülle

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Links: Glacierte Hasenkeule mit Maronengratin, rechts: Wildschweinblatt mit Obst und Pfifferlingen

Fotos: 1 x Günther Hauer (li), 2 x Andrea Jungwirth (o.)

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eh, Hirsch, Wildschwein – der Herbst weckt den Jäger in Feinschmeckern und Wilderer guter Kochbücher sollten spätestens jetzt wieder auf die Pirsch gehen. Denn „Die neue Wildküche“, das Must-Have unter Wildkochbüchern, liegt nun in fünfter, völlig überarbeiteter, erweiterter und neu gestalteter Auflage vor. Der Verfasser ist kein geringerer als Olgierd Expeditus Johann Graf Kujawski, der sich als Autor, Redakteur und Fotojournalist den Ruf des deutschen „Wildpapstes“ erworben hat. Mit diesem Klassiker liefert er eine reichhaltige Beute für alle Freunde kulinarischer Genüsse. Der Rezeptteil mit 180 Gerichten wurde stark erweitert und bildet eine gelungene Mischung aus Tradition und Trend. So „predigt“ der „Wildpapst“ neben bodenständigen, althergebrachten Zubereitungsweisen auch kreative und innovative Rezeptideen.

In den Kochtopf, in die Pfanne oder auf den Grill kommen nämlich nicht nur Reh- und Rotwild, Wildschwein, Ente und Fasan. Auch Damwild, Gams, Hase, Kaninchen, Rebhuhn und Wachtel sowie weniger bekannte Wildarten gelangen in Kujawskis

Buch zu kulinarischen Ehren. Muffelund Steinwild, Taube, Wildgans, Schnepfe, Auerhahn und sogar Elch ergeben schmackhafte Gerichte und beweisen, dass nahezu jedes Wildbret eine Gaumenfreude sein kann. Gewürzt wird dieses Kochbuch mit hilfreichem Basiswissen über sämtliche Wildarten, deren gesundheitlichen Wert, optimale Qualität und beste Verarbeitung. „Wie der Hase“ läuft erfahren die Leser nicht zuletzt auch dank der rund 190 Schritt-fürSchritt-Fotos, die das Zerlegen, Ausbeinen und Füllen von Wild, die richtige Verarbeitung von Innereien, die Herstellung von Terrinen und Pasteten sowie das Selbermachen von Würsten und Schinken veranschaulichen und wahrlich wild auf Wild maMarie Mayer chen. DIE NEUE WILDKÜCHE. Von Olgierd E. J. Graf Kujawski 256 Seiten, ca. 325 Fotos, Hardcover Leopold Stocker Verlag

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Essen und Trinken im Schlaraffenland Wenn die bunte Farbenpracht des Herbstes unser Herz erfreut, stärken wir uns gerne mit gutem Essen und Trinken. Das Angebot ist dank der Erntezeit geradezu überschwänglich. Wir verraten Ihnen, wo es sich lohnt, einzukehren. Von Heribert Kindermann

RESTAURANT „ZUM REBSTOCK“ Steirische Gastlichkeit in der Weinstadt

WEINSTUB´N BAUMANN Herzhafte Gaumenfreuden und seltene Spezialitäten

Bis 11. Oktober lockt der „Kulinarische Herbst“ mit frischen, regionalen Gerichten. Die Backhendlstation Stolletz in Wagna wird auch für Pfandl- und Fischgerichte sowie das Schwammerlgulasch geschätzt. Im Stadtwirt Stolletz in Leibnitz sind es Kürbiscremesuppe, Blunz´n Gröstl oder gekochter Tafelspitz. Vom 16. Oktober bis zum 8. Nov. (Leibnitz) bzw. vom 7. bis 22. Nov. (Wagna) folgen die Wildwochen. Dienstag bis Freitag stehen mehrere Mittagsmenüs zur Wahl. Alle Speisen sind zum Mitnehmen, auch Catering ist möglich. Große Säle bieten genug Platz für grössere Feierlichkeiten. „Gut Holz“ heißt es auf der Sportkegelbahn in Wagna.

Nach 20 Jahren als Wirte in Tirol sind Elisabeth und Alois Grabner heimgekehrt und bieten nun in der Weinstadt Leibnitz im kleinen Restaurant „Zum Rebstock“ (vormals „London Inn“) steirische Gastlichkeit. Die Küche ist traditionell, saisonal und regional. Für jeden Anlass wird gerne ein individuelles Menü zusammengestellt. Im Herbst gibt es zusätzlich Wildspezialitäten. Im November lockt köstliches Gansl. Das Restaurant ist ideal für kleinere Feierlichkeiten wie Geburtstage oder Weihnachtsfeiern. Dank der Privatpension Lang gibt es auch Zimmer für Gäste, die länger bleiben.

Nur einen Steinwurf von Leibnitz entfernt, wartet in Seggauberg die Weinstub’n Baumann mit Weinspezialitäten, Bier, Kaffee und herzhaften Gaumenfreuden auf. Für frische, auch warme Schmankerln werden eigene landwirtschaftliche Zutaten oder solche von Landwirten der Umgebung verwendet. Ab 2. November gibt es an Schlachttagen Spezialitäten wie saure Suppe und Bluattommerl oder auf Bestellung Breinwürste und „Schnerkelfleisch“. Für vollkommenen Genuss sorgen Fleisch- und Wurstgerichte, eigene Edelbrände, eigenes Kürbiskernöl sowie frische, hausgemachte, saisonale Mehlspeisen.

Gasthaus Stolletz & Stadtwirt Stolletz 8435 Wagna, Wagnastr. 153 8430 Leibnitz, 27. Jännerstr. 7 Di-Sa 11-22 (21) Uhr, So 11-19 (14) Uhr Ruhetag: Montag, Tel.: 03452/82770 (bzw. 71562), www.stolletz.at

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Restaurant „Zum Rebstock“ Elisabeth und Alois Grabner 8430 Leibnitz, Bahnhofstraße 21 Küche: 11.30-14 und 17-21 Uhr, So durchgehend von 11.30-20.00 Uhr, Di Ruhetag, Mo ab 14.30 Uhr geschlossen. Tel.: 03452/76031, zumrebstock@a1.net www.zum-rebstock.at

Weinstub´n Anna & Franz Baumann 8430 Seggauberg 70 Do bis Mo ab 14 Uhr, Ruhetage: Di + Mi Tel.: 03452/83995 office@buschenschank-baumann.at www.buschenschank-baumann.at

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Foto: Fotomanie Ulrich

GASTHAUS & STADTWIRT STOLLETZ Kulinarischer Herbst und Wildwochen


WEINGUT BUSCHENSCHANK WUTTE Moderne Architektur und traditionelle Rezepte

Foto: Sissi Furgler

Foto: Spitzbart & Partner

STEFANIE´S BUSCHENSCHANK Einmal etwas Anderes erleben

Foto: Irmgard Daempfer/immagine.at

Foto: Ewald Neffe

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RESTAURANT MURNOCKERL Kulinarische Reise durch die steirische und mediterrane Küche

Das modern-rustikale Ambiente im Fachwerkhaus mit offenem Kamin strahlt Gemütlichkeit und Stil aus. Küchenchef Thomas Koch sorgt für viele abwechslungsreiche, kreative und köstliche Begegnungen. Monatlich gibt es einen neuen Schwerpunkt: Im September von „Küste zu Küste“, im Oktober „Murnockerl ganz Wild“ und im November „Trüffel & Gansl“. Kulinarische Höhepunkte: Galadinner am 6.11. „Trüffel - kleine Knolle, großer Geschmack“; 11.11. „Martinigansl-Schmaus“. Am 13. & 27.12. wird zum Brunch geladen und am 26.12. zum festlichen Stefani-Menü. Ein weiteres Highlight setzt das Murnockerl mit der Silvester-Gala.

Stefanie Sauer sorgt mit jugendlichem Charme für frischen Wind in der Buschenschank-Szene. Die fesche Weinbau-Meisterin verwöhnt mit hausgemachten Schmankerln, regionalen Spezialitäten und süßen Mehlspeisversuchungen. Dazu kredenzt sie die ausgezeichneten Weine inmitten der Weinberge auch glasweise. Dank dem Spiel von Licht und Farben, dem Nebeneinander von Modernität und Tradition eröffnet sich dem Besucher eine aussichtsreiche Erlebniswelt. Stefanie´s Buschenschank – der perfekte Ort für gelungene Feste aller Art, auch für Seminare. Ein Tipp für alle, die einmal etwas Anderes suchen.

Ein Besuch im neuen Buschenschank Wutte ist ein vergnüglicher Weg, ein architektonisches Novum der Südsteiermark zu besichtigen und klassische Qualitätsweine kennen zu lernen. Dazu genießt man die mit viel Esprit, Charme und Kreativität zubereiteten Schmankerln, variantenreiche Aufstrichbrote, Selchwürstl (Tipp: warm), sowie Käse-und Wildspezialitäten. Täglich wechselnde Süßspeisen werden nach überlieferten alten Rezepten zubereitet. All das lässt sich auf der Terrasse im Toskana-Stil oder im Innenbereich, der dank der vielen Bilder einen Blick auf alte Zeiten gewährt und eine Brücke ins Heute schlägt, genießen.

Restaurant Murnockerl – Inh. Karl Hernach 8431 Gralla, Obere Murstraße 21 Mi-Fr ab 17 Uhr; Sa, So & Feiertags ab 11 Uhr Warme Küche So & Feiertags nur bis 18 Uhr Reservierungshotline: 0664/1275400 www.murnockerl-gourmet.at

Stefanie´s Buschenschank - Weinbau Sauer 8442 Kitzeck, Gauitsch 10, Fr-So ab 14 Uhr Geschlossene Veranstaltungen auf Vorbestellung. Tel.: 0664/517 70 91 info@weinbau-sauer.com www.weinbau-sauer.com

Buschenschank Weingut Wutte 8441 Fresing 34 Di-So ab 14 Uhr (Küche bis 21 Uhr) Tel: 0664/1822027 buschenschank@weingut-wutte.at www.weingut-wutte.at

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Zehn Jahre Weinkuliarium

JETZT RESERVIEREN. Herwig Steinkellner hat die Öffnungs-

WEINKULINARIUM TSCHEPPE-KAPUN. Edeltraud und Peter

zeiten seines delis geändert und schließt samstags (gleich wie sonn- und feiertags) um 18 Uhr. Dafür kann man das deli nun am Samstagabend für seine private Feier mieten und sich vom deli-team ganz exklusiv betreuen lassen (ab 30 Personen). Herwig berät Sie gerne was die Menü-und Getränkeauswahl angeht. Dasselbe tut er natürlich auch gerne für Ihre Weihnachtsfeier, die Sie schon jetzt im „deli” buchen können, ja sogar sollten, um ganz entspannt der Adventzeit, die mit Riesenschritten naht, entgegen zu blicken.

Tscheppe feierten mit Familie (Foto) und Gästen das Jubiläum des vor 10 Jahren um Gästezimmer und Weinkulinarium erweiterten Familienbetriebs. Beim Jubiläumsfest mit Spanferkelgrillen und Klängen der Jungmusiker Philipp Tscheppe und Mathias Posch sowie „Die Weststeirer“ gratulierte Bgm. Karl Wratschko. Spanferkelgrillen mit Musik gibt es wieder am 25. September.

deli – lounge café restaurant • www.deli.co.at Leitring, gegenüber Schloss Retzhof, Tel.: 03452/89079 Mo-Fr 8-23h, Sa/So/Feiertag 8-18h

WEINKULINARIUM FAMILIE TSCHEPPE-KAPUN 8462 Gamlitz, Grubtal 39, Tel.: 0664/7603017, 0664/3383098 NEUE ÖFFNUNGSZEITEN! Sa & So ab 11 Uhr. Mo, Di, Do & Fr ab 14 Uhr. Mittwoch Ruhetag. gaestezimmer-kapun@aon.at www.weinkulinarium-kapun.at

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Feiern Sie im deli Ihre Privatparty!


Herbstgenüsse am Weingut Tinnauer

WEINHOF NEKREP-STANI GUSTL. Der Weinhot Nekrep, vul-

SCHWAMMERL & KÜRBIS. Im September und Oktober wird

go Stani Gustl, ist eine Institution in der südsteirischen Buschenschank-Szene. Dank der ausgezeichneten Weine und köstlichen Jausen – auch verführerische Süßspeisen locken bei jedem Besuch – hat sich der Weinhof in Eckberg über die Jahre zu einem Fixpunkt für Genießer entwickelt. Diesen Sommer hat man das Geländer der Panormaterrasse durch eine Glaskonstruktion ersetzt, die den Gästen einen noch phantastischeren Ausblick ins Weinland erlaubt.

die klassiche Buschenschankküche am Weingut Tinnauer um ein saisonales Herbstduett von Schwammerl und Kürbis erweitert. Diverse Kreationen wie Schwammerlsulz oder Kräuterschweinsfilets mit Chutney und Mousse vom Muskat-Kürbis zieren dann die Speisekarte dieses wunderbar gelegenen Buschenschanks. Weitsichtigen sei schon jetzt verraten: Im November heißt es wieder „Junker und Martini Gansl im Buschenschank!“

Weinhof Nekrep vlg. Stani Gustl 8462 Gamlitz, Eckberg 72 Sept. bis Nov. von Di bis So ab 13 Uhr, Montag Ruhetag. Tel.: 03453/2248, www.weinhof-nekrep.at

WEINGUT BUSCHENSCHANK TINNAUER 8462 Gamlitz, Labitschberg 42, Tel.: 03453/2391 Fr-Di ab 10 Uhr, Do ab 17 Uhr, Küche bis 21.30 Uhr. Mittwoch Ruhetag • www.tinnauer.com

Foto: istockphoto.com

Weinhof Nekreps Panoramaterrasse


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ie Landesweinbewertung ist für die steirischen Winzer immer eine große Herausforderung. Gleich mehrere Etappen sind in diesem Wettbewerb erfolgreich zu bestehen, um einen Wein ins Finale zu bringen. Um letztendlich ganz oben auf dem Podest zu stehen, muss sich der Finalist einem Kopf-an-Kopf-Rennen ähnlich gegen fünf andere Bewerber durchsetzen. Da entscheiden – um es sportlich auszudrücken – oft nur Zehntel-, Hundertstel- oder Tausendstelsekunden über den Sieg. Die Leistung aller Finalweine ist deshalb sehr hoch zu bewerten, denn bei mehr als 1500 eingereichten Weinen 2015 in die Endrunde zu ge-

langen, ist beachtlich und zudem eine attraktive Visitenkarte für die ausgezeichneten Weinbaubetriebe. Einige Winzer haben dieses Jahr gleich mit mehreren Weinen bei der Entscheidungsphase in den 18 verschiedenen Kategorien um den Sieg mitgemischt. Darunter die Weingüter Felberjörgl (Landessieger mit Riesling), Adam-Lieleg und der Olwitschhof von Otto und Theresia Riegelnegg mit je fünf Finalweinen. Exemplarisch wollen wir in dieser Ausgabe der box sieben Finalweine aus dem Bezirk vorstellen, die im Endspurt um den Landessieg 2015 in den wichtigsten Kategorien vertreten waren. Viel Trinkgenuss wünscht Ihnen Henry Sams.

Fotofinish um Landessieg

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Welschriesling 2014 Weingut AssigalPrugmaier 8430 Seggauberg 45 www.assigal.at

Sportlich, rank und schlank mit klassischen Fruchteindrücken, knackige, frisch-saftigsteirisch Äpfel, auch Zitrus, belebend frisch, würzig-pikant, überaus trinkanimierend, exemplarisch.

Morillon 2014 Weingut Josef Trummer Obegg 30 8471 Strass-Spielfeld www.trummerwein.at

In jeder Phase schöne Konturen, klassischstraffe Frucht, Haselnuss, Zitrus, Birne, feine strukturgebende Grapefruit, dicht und fest, prägnante, würzige Säure, tolle Extraktsüße, großer Trinkfluss.

Sauvignon Blanc 2014 Grand Classic, WG AdamLieleg, Kranach 78, 8463 Leutschach a.d.W. www.adam-lieleg.at

Ein hochelegantes Fundament mit vielfältiger Aromatik, roter, gelber Paprika, auch saftige Ringlotten, gebündelt, schmelzigsaftig, im Finale schöne würzige Mineralik, modellhafter Sauvignon.

Riesling 2014 Weingut Olwitschhof Steinbach 62 8462 Gamlitz www.riegelnegg.at

Klassische Aromen von Steinobst, saftiger gelber Pfirsich, Balance von Eleganz, Fruchtsüße und jahrgangsbedingter filigraner Finesse, fruchtbetontes Finale mit würzig unterlegter Säure.

Grauer Burgunder 2013 Weingut Peter Masser Fötschach 41 8463 Leutschach a.d.W. www.masser.cc

Reifes, fülliges Bukett, Dörrfrüchte, saftiges Kernobst, am Gaumen durchgehend von Noblesse geprägt, gemahlene Nüsse, Birnen, etwas Zitrus, stützende Grapefruitnoten, trinkanimierend.

Traminer Auslese 2013 Weingut Legat Eichberg-Trbg. 9 8463 Leutschach a.d.W. www.weinbau-legat.at

Hochelegante Textur, erinnert in der Nase an Honig und kandierte Orangen, am Gaumen Volumen und Eleganz, Säure gibt der Süße eine angenehme Balance, bleibt lange am Gaumen.

Cuvée Oberglanz 2013 Weingut Mahorko Glanz 82 8463 Leutschach a.d.W. www.mahorko.at

Schwarzbeeriges Bukett, Heidelbeeren, schwarzer Pfeffer, Vanille, sehr elegant, dichte Strukturen, extrem nachhaltig, noch viel Potenzial, reife Wärme, erst am Anfang einer langen Genussreife.


boxkalender

Foto: Julia Wesely

Foto: Dena Derose

Foto: Gnackwatschn

17.10.: Dena DeRose

12. Sept.: Kernölamazonen

15.-18. Okt.: Jazzfestival Leibnitz

10. Okt.: Gnackwatschn am Herbstfest

ART & ENTERTAINMENT

MIX

TRADITION

11. Sept.: Vernissage „STADT4” Vier Schweizer KünstlerInnen präsentieren ihr kollaboratives StadtKunst-Projekt „Stadt4” ab 19.00 Uhr in der Galerei Marenzi in Leibnitz

9. Sept.: Konzert der Don Kosaken Konzert des Don Kosaken Chores Wanja Hlibka im Kultursaal Wagna, Beginn: 19.30 Uhr

18./19. + 25./26. Sept.: Erzherzog Johann Weinfest in Ehrenhausen Zwei Wochenenden Wein, Kulinarik und Musik am Neuen Markt in Ehrenhausen. Fr ab 17, Sa ab 14 Uhr

12. Sept.: Kernölamazonen & Band Die Kernölamazonen und ihre neue Konzert-Show HEPPI-PEPPI. Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr Naturparkzentrum Grottenhof 18. Sept.: Herbert Pixner Projekt Nur mehr Stehkarten bei Schönwetter! Beginn: 20.00 Uhr Naturparkzentrum Grottenhof 25. Sept.: „Hast Angst, Mayer?” Kabarett mit Gregor Seberg, Kulturzentrum Leibnitz, 20.00 Uhr, Karten: 03452/76506 26. Sept.: Paul Pizzera Pizzeras Auftritt in der MZH Wagna ist restlos ausverkauft. Mehr Termine gibt es auf: www.paulpizzera.at 17. Okt.: Die „Gloria Singers” Szilvia Totpal, Zsu Jelinek und Adrienn Feher zünden ein musikalisches Feuerwerk. Ab 20 Uhr im LOISIUM Wine & Spa Ehrenhausen 24. Okt.: Joesi Prokopetz Joesi Prokopetz schwadroniert und liest aus seinen Büchern. Musik: Stub'n Tschäss. Beginn 19.30 Uhr im Knielyhaus in Leutschach 29. Okt.: Brassimo Blasmusik vom Feinsten in der Alten Klosterschule Gamlitz, ab 20.00 Uhr 20. Nov.: Mischwerk Die Gruppe „Mischwerk” präsentiert sich mit ihrem neuem Programm ab 19.30 Uhr im Knielyhaus Leutschach

24. Sept.: „Festkonzert” in Gamlitz Konzert mit dem Streichquartett der „Grazer Akademischen Philharmonie” und zwei Solotrompeten in der Alten Klosterschule Gamlitz, Beginn: 20.00 Uhr 26./27. Sept.: Stadt-Land-Familienfest im Naturparkzentrum Grottenhof Sa ab 14.00 und So ab 11.00 Uhr 10. Okt.: Panflötenmagie Panflötenkonzert mit Wolfgang Niegelhell, Römerhöhle Aflenz in Wagna, Beginn 20.00 Uhr 15.-18. Okt.: Jazzfestival Leibnitz Jazz & Wein - vier Tage internationer Jazz mit höchstem Anspruch Alle Termine: Seite 18/19 in diesem Heft bzw. www.leibnitz-kult.at 2. Okt.: Wilfried mit WillBLUES Wilfried präsentiert sich in „WillBluesProjekt” auf das Minimum reduziert: Ein Zwei-Mann-Ereignis, eine Stimme und eine Gitarre. Marenzikeller Leibnitz, 20.00 Uhr

25.-27. Sept.: Hopfen-& Weinlesefest Livemusik, Kulinarik und Wein am Festplatz in Leutschach. Fr: ab 21.30 Uhr „Die Lauser”, Sa: ab 16.00 Uhr „Steirer Schmäh”, So: ab 14.00 Uhr großer Festumzug 2.-4. Okt.: 49. Weinlesefest Gamlitz Täglich Livemusik, Weinstände und Kulinarik. Am Sonntag großer Erntedankumzug ab 14.00 Uhr. www.gamlitz.eu 10./11. Okt.: Südsteirisches Herbstfest Die Weinstadt Leibnitz lädt an zwei Tagen zum Herbstfest. Sa: Südsteiermark-Dorf mit Trachtenschau und Live-Bands u.a. Gnackwatschn ab 19.00 Uhr, So: großer Festumzug ab 14.30 Uhr 12. Sept.: „Stars helfen Verena” Benefizveranstaltung in der Mehrzweckhalle Wagna, 19.00 Uhr 18./19. Sept.: Flohmarkt im Seniorenwohnheim Compass Leibnitz, Türkengasse 5, jeweils von 9.00-16.00 Uhr. Samstag um 11.00 Uhr tolle Modenschau!

22. Okt.: Die jungen Tenöre Drei erfolgreiche Sänger aus Deutschland samt Band und Chor singen klassische Melodien von Wagner, Verdi und Bizet in gewohnt anspruchsvollen Arrangements. Kulturzentrum Leibnitz, 20.00 Uhr

3. Okt.: Lange Nacht der Museen Auch in der Südsteiermark öffnen zahlreiche Einrichtungen ihre Tore. Infos dazu auf S. 21 in diesem Heft

29. Okt.: 10 Jahre Betty O. In ihrem Jubiläumskonzert blickt die Leibnitzerin Bettina Oswald auf zehn Jahre Kunstfigur „Betty O.” zurück. Kulturzentrum Leibnitz, 20.00 Uhr

15. Okt.: Polizeimusik Steiermark Konzert gemeinsam mit dem Polizeiorchester Slowenien in der Mehrzweckhalle Wagna, Beginn 19.30 Uhr. www.wagna.at


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BOX Herbst 2015  

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