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16. Ausgabe

Saubrunnenpost

Bornheim 2010


Grußwort des Ortsbürgermeisters heim strömen ist unsere Gemeinde zum „Pfälzer Krippendorf“ avanciert.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Bornheimer draußen... wieder ist in Windeseile ein Jahr vergangen und ich grüße Sie sehr herzlich mit der 16. Bornheimer Saubrunnenpost. Eigentlich müssten wir den Namen „Saubrunnenpost“ ändern in „Saubrunnen-, Storchenund Weihnachtskrippenpost“. Der Storch ist inzwischen auch Wahrzeichen von Bornheim geworden, nachdem sich in Bornheim das Storchenzentrum und die Storchenscheune befinden und zahlreiche freifliegende Störche auf unsere Gemeinde aufmerksam machen. In diesem Jahr waren es allein in Bornheim 27 Jungstörche, die in zehn Nestern aufgewachsen sind. In der Vorweihnachtszeit und über Weihnachten hinaus bis Anfang Januar dreht sich in Bornheim alles um die Weihnachtskrippen. Nachdem dieses Jahr 60 Krippen aufgebaut sind und viele Scharen von Menschen täglich nach Born-

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In diesem Heimatbrief sind alle Ereignisse und Aktivitäten des Jahres 2010 zusammengefasst. 2010 war für unsere Gemeinde wieder ein aufstrebendes Jahr. So sind zum Jahresende alle gemeindeeigenen Bauplätze aus dem ersten Abschnitt des Baugebietes Steinsteggewanne verkauft. Der zweite Abschnitt mit rund 40 Plätzen ist bereits beschlossen und kann voraussichtlich bis Jahresende 2011 eingeweiht werden. Die Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten unseres Dorfgemeinschaftshauses sind abgeschlossen, es wurde nach 18-monatiger Bauphase mit Gesamtkosten von rund 1,7 Mio Euro erstellt. Somit konnte unsere „gute Stube“, die kulturell und gesellschaftlich der Mittelpunkt für eine lebendige Gemeinschaft ist, am 11. September 2010 unter großer Beteiligung der Bevölkerung offiziell eingeweiht werden. Das Jahr 2010 stand ganz im Zeichen der Jubiläumsfeierlichkeiten. Das Wachthäusel wurde vor 175 Jahren erbaut und der Freundeskreis Die Wachthäusler ist darin bereits seit 15 Jahren aktiv. Am 18. September 2010 wurde dieses Jubiläum im Dorfgemeinschaftshaus gebührend gefeiert. Der Sozialverband VdK, Ortsverband Bornheim Dammheim

feierte am 24. April 2010 mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern im Beisein vieler Ehrengäste ebenfalls im Dorfgemeinschaftshaus seinen 60. Geburtstag, wozu die Vorsitzende Maria Glock herzlich eingeladen hatte. Der Seniorentreff Bornheim, der allwöchentlich im Dorfgemeinschaftshaus stattfindet und bei dem sich etwa 20 Teilnehmer treffen, feierte im März 2010 sein 15-jähriges Bestehen im Rahmen einer kleinen Feier, zu der die Chefin des Seniorentreffs, Helena Anthon, eingeladen hatte. Ausgerichtet wurde diese Feierlichkeit von der Ortsgemeinde. Der Bogenschützenverein Bornheim, der vor zwei Jahren gegründet wurde, hat dieses Jahr sein neues Domizil westlich der Sporthalle erhalten. Der Platz wurde komplett in Eigenleistung errichtet, die Materialkosten übernahm die Gemeinde. Der Vorsitzende Karlheinz Stahl war sehr erfreut, als er am 25. September 2010 diesen vorbildlichen Bogenschießplatz einweihen konnte. Besonders hervorheben darf ich in diesem Jahr auch den Boule-Club Nooh draa, der an Pfingsten die Deutsche Meisterschaft ausgerichtet hat. Der Vorsitzender Dieter Hochdörffer hatte mit seiner Vorstandschaft und vielen Helfern diese Meisterschaft hervorragend vorbereitet und durchgeführt und somit Bornheim viel Ruhm


und Ehre eingebracht. Der Kinderspielplatz im Neubaugebiet Steinsteggewanne wurde weitestgehend fertiggestellt. Mitte diesen Jahres konnten die Gerätschaften aufgestellt werden, der Fertigrasen verlegt und Mitte November fand eine „Mitmachbaustelle“ statt, bei der die Bepflanzung und der Zaunbau von über 40 Kindern und Erwachsenen mit Unterstützung des Bauhofes und der Kinderinitiative Bornheim sowie dem Jugendpfleger Mike Bourquin und dem ersten Beigeordneten Otmar Dietz fertiggestellt wurde. Im kommenden Frühjahr treffen sich nochmal viele Kinder, um dem Holzzaun Farbe zu verleihen, so dass in einer kleinen Feierstunde die Spielsaison eröffnet werden kann. Besonders hervorheben möchte ich auch die Kinderinitiative Bornheim, die sich nicht nur beim Spielplatzbau sehr stark engagiert hat, sondern auch am Kerwe-Sonntag das 1. Bornheimer Seifenkistenrennen hervorragend organisiert hat. Die Einzelheiten darüber können Sie auf Seite ? lesen. Ein großes Lob und Dankeschön an die Vorstandschaft und die Helfer, allen voran Thomas Maertens.

beteiligen. Bornheim leuchtet wieder unter dem Stern des Weihnachtskrippendorfes. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sie können sich in der Saubrunnenpost nochmal über alle Projekte genau informieren. Außerdem erhalten Sie in der Statistik einen Überblick über Einwohner von Bornheim. Ich danke an dieser Stelle ganz herzlich allen Vereinsvorsitzenden der immerhin 19 Vereine, aber auch allen ehrenamtlich tätigen anderen Gruppierungen und Institutionen, die das ganze Jahr über für und in unserer Gemeinde engagiert sind. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie viel Glück und besonders beste Gesundheit für das neue Jahr. Ihr Lothar Bach Ortsbürgermeister

Besonders hinweisen will ich auf den schönen Weihnachtskrippenrundweg, der auf Initiative sowie unter der Führung unserer Bornheimer Künstlerin Ulla Kaub mit Unterstützung ihres Mannes Günter bereits zum 8. Mal stattfindet und sich von Jahr zu Jahr mehr daran

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Umbau und Erweiterung Dorfgemeinschaftshaus

Die Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus waren Ende August abgeschlossen. Am Samstag, 11. September 2010 fand die offizielle Einweihung statt. Nach der musikalischen Einstimmung durch die Landauer Jagdhornbläser und dem Gesang der Chorgemeinschaft Concordia ließ Ortsbürgermeister Lothar Bach die Renovierungs- und Erweiterungszeit Revue passieren. Bereits 1995 erteilte der Gemeinderat dem Planungsbü-

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ro Wolf aus Kaiserslautern den Auftrag zur Erweiterung und Renovierung des Dorfgemeinschaftshauses. Wegen Widerspruchs aus der Nachbarschaft waren viele Gespräche notwendig, so auch vor dem Kreisrechtsausschuss. Er gelangte zu der Erkenntnis, dass das Haus in seiner Gesamtheit nur genutzt werden kann, wenn die entsprechenden Lärmschutzmaßnahmen vorgesehen werden. Es wurde ein Kenner für Bauphysik, Herr Willer aus Mannheim, beauftragt, das Haus nach dem neu-

esten technischen Stand bzgl. Schallschutz zu untersuchen. So wurde das Dach komplett erneuert und mit entsprechender Schalldämmung versehen. Auch die Innenseite wurde isoliert und mit Schalldämmplatten verkleidet. Die Fenster zur Westseite wurden im unteren Bereich geschlossen, dafür wurde ein Dachoberlicht eingebaut. Auf der Nordwestseite wurde der Erweiterungsbau integriert und genau daneben die Küche erweitert. Der Thekenbereich wurde erneuert und ein Kühlhaus integriert. Auch der Sanitärbereich wurde komplett modernisiert, mit behindertengerechtem WC. Die Katholische öffentliche Bücherei, die vorher im Pfarrhaus untergebracht war, erhielt ihr Domizil an der Ostseite des Gebäudes. Es ist eine Gasbrennheizung mit kleinem Blockheizkraftwerk eingebaut, ebenso eine entsprechende Lüftungs- und Klimaanlage. Von den Gesamtkosten von 1,7 Millionen Euro übernimmt das Land Rheinland-Pfalz 682.000 Euro. Für das Projekt mussten keine Kredite aufgenommen werden, sodass die Gemeinde dank der örtlichen Gewerbetreibenden weiterhin schuldenfrei bleibt. Nachdem die beiden Pfarrer Richard Hackländer und Matthias Bertram das Haus gesegnet hatten, war die Bevölkerung zu einem Imbiss eingeladen.


Saubrunnenfest Zum traditionellen Saubrunnenfest, das vom 28. bis 31. Mai zum 21. Mal gefeiert wurde, konnte Ortsbürgermeister Lothar Bach bei der Eröffnung im Beisein der Weinprinzessin Kathrin zahlreiche Besucher begrüßen. Der von Professor Gernot Rumpf gestaltete Saubrunnen bot wieder das ansprechende Ambiente für dieses beliebte Fest, zu dem inzwischen auch viele Gäste der weiteren Region kommen. Erstmals in diesem Jahr fand entlang der Hauptstraße und im Dorfgemeinschaftshaus ein Bauern- und Kunsthandwerkermarkt statt, der großen Zuspruch erfuhr. Der Fanfarenzug aus Herxheim umrahmte die Eröffnung. Am Wachthäusel spielte anschließend die „Wachthäusel-Combo“. Am Samstag sorgte die OldieBand „Past Eleven“ für Unter-

haltung. Am Sonntag fand am Saubrunnenplatz ein ökumenischer Gottesdienst statt. Sonntagnachmittags zeigten Nachwuchs-Musiker ihr Können. Es bestand in diesem Jahr auch wieder die Möglichkeit des Bogenschießens für Jugendliche und Erwachsene im Anwesen Acuntius/Hartken. Höhepunkt und Abschluss des Festes war am Montag um 20 Uhr die Tombola, bei der es als Hauptpreis neben zahlreichen anderen Preisen ein schlachtreifes Schwein zu gewinnen gab. Die Gäste wurden bewirtet von der Chorgemeinschaft Concordia, dem Feuerwehrförderverein und dem Vogelschutzverein im Verbund, dem Freundeskreis Die Wachthäusler und den Landfrauen. Nach 20 Jahren Beteiligung hatte sich die Bauern- und Winzerschaft erstmals zurückgezogen.

Kerwe 2010

Am ersten Wochenende im September haben wir in Bornheim bei herrlichem Spätsom-

merwetter unsere Kerwe gefeiert. Zu dem Oldtimerumzug waren in diesem Jahr knapp

100 Teilnehmer mit ihren originellen Fahrzeugen gekommen, es werden von Jahr zu Jahr mehr. Ortsbürgermeister Lothar Bach konnte in Anwesenheit dreier Hoheiten nämlich der pfälzischen Weinprinzessin Caroline Geisser, der Weinprinzessin der Verbandsgemeinde Katrin Hörner und Miss Strohhut Nina Rein aus Frankenthal pünktlich um 18 Uhr die Kerwe eröffnen. Die Freiwillige Feuerwehr stellte den Kerwebaum auf. Im Dorfgemeinschaftshaus fand der 4.

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pfalzweite Silvaner-Wettstreit des Vereins Südliche Weinstraße Offenbach statt. Eine neue Attraktion mit überwältigender Resonanz war in diesem Jahr das von der Kinderinitiative organisierte Seifenkistenrennen. Für das leibliche Wohl der Gäste mit kulinarischen

Köstlichkeiten und den besten Bornheimer Tropfen sorgen der Feuerwehrförderverein St. Florian, die Tierinsel, die Familie Körner (bereits freitags) und die „Pälzer Buwe“. Am Montag fand bereits zum 14. Mal das vom Radfahrverein Vorwärts 04 Offenbach

organisierte „Radrennen rund um den Saubrunnen“ statt. Bei der Dorfmeisterschaft um den Großen Preis von Ortsbürgermeister Lothar Bach errangen die Wachthäusel-Radler den 1. Platz und erhielten den Wanderpokal.

Spielplatz im Neubaugebiet Steinsteggewanne veranstaltet. Dort konnten die Experten in eigener Sache ihre Wünsche und Vorstellungen der Planerin verdeutlichen. Diese hatte dann den Auftrag, Planentwürfe nach den VorgaModell aus der Planungswerkstatt ben der Kinder zu erstellen. Die Pläne Nach den Kinder- und Ju- wurden den Kindern in der gendbefragungen in der Ver- sogenannten „Planrückkoppgangenheit war es nur kon- lung“ vorgestellt und von diesequent, dass die Gemeinde sen dann quasi „genehmigt“. beschloss, den neu zu gestal- Natürlich musste auch der Rat tenden Spielplatz „Am Stein- noch mitentscheiden, konnte steg“ als Kinderbeteiligungs- sich aber auch größtenteils für den Plan der Experten bemaßnahme durchzuführen. Zunächst wurde dafür ein Pla- geistern. Bei den Bauarbeiten nungstreffen mit den Kindern konnten die Kinder dann nicht

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so viel helfen, wie erhofft, da die Gerätefirma aus Sicherheitsgründen nur die eigenen Arbeiter an die Geräte lassen wollte. Mitte November konnte dann aber doch noch eine Mitmachbaustelle stattfinden. Die Bepflanzung und den Zaunbau übernahmen über 40 Kinder und Erwachsene, unterstützt vom Bauhof, der Kinderinitiative Bornheim


und dem Jugendbüro der Verbandsgemeinde. Im kommenden Frühjahr werden sich alle nochmals treffen, damit die Kinder dem Zaun Farbe verleihen und damit man mit einem kleinen Fest die Spielsaison einläuten kann. Bei der Mitmachbaustelle

Teilnahme am Umzug in Dammheim zur 1050-Jahrfeier Selbstverständlich durfte eine Teilnahme von Bornheim am historischen Umzug anlässlich der 1050-Jahrfeier im Nachbardorf Dammheim nicht fehlen. Mit dem von Ulla Kaub gestalteten und von dem Porsche-Oldtimer-Schlepper von Rudolf Born gezogenen Korbmacherwagen sowie dem Storchenwagen der Aktion PfalzStorch übermittelte Bornheim die besten Grüße nach Dammheim. Auch das Wachthäusel in Miniatur war wieder dabei.

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Geschichte des Wachthäusels in Bornheim

Über die Geschichte des Gebäudes ist in der Dorfchronik „Bornheim, ein Dorf und seine Geschichte“ von Egon Ehmer aus Mörlheim folgendes zu lesen: Fürstbischof Johannes Hugo von Orsbeck ordnete am 19. Januar 1700 an, dass jede Gemeinde einen Tages- und Nachtwächter zu haben habe, um lüderliches Gesindel fernzuhalten. Zunächst befand sich die Wachstube im Rathaus, das damals dort stand, wo heute das Wachthäusel steht und im Jahre 1769 für diesen Zweck renoviert wurde. Das Dienstgebäude trug in der französischen Revolution den Namen „Bürgerwachstube“, ehe dieser Name im Jahre 1816 verschwand, als die Pfalz zum Königreich Bayern kam. Das heutige Wachthäusel wurde von dem Architekten

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Flörchinger vom Landkommissariat Landau nach Vorgaben des bayerischen Königs Ludwig II gebaut, der eine künstlerische Vorliebe für griechische Tempel hatte. Die Südseite zieren heute noch zwei einfache Rundsäulen. Am 18. Juli 1834 fand eine „Minderversteigerung“ zur Erbauung eines neuen Wachthäusels statt, an der sich sieben Steigerer beteiligten und sich gegenseitig unterboten. Letztendlich bekam der damalige Maurer Johannes Wind aus Bornheim den Zuschlag für 398 Gulden. 1835 wurde das Wachthäusel schließlich errichtet. Das neue Gebäude umfasste einen überdachten Vorplatz, eine neun Quadratmeter große Wachstube und eine vier Quadratmeter große Arrestzelle. Im Jahr 1868

wurde das Gebäude an der Ostseite erweitert, weil die neu angeschaffte Feuerspritze untergebracht werden musste. Im Zuge dieser Erweiterung wurde die damalige Dachfirstrichtung Nord/Süd in die heutige Ost/ West Richtung geändert. Mit der Installation der Straßenbeleuchtung im Jahr 1914 endete auch die Nachtwächtertätigkeit. Im Jahr 1940 stellte die Gemeinde Bornheim das Wachthaus der Milchlieferungs-Genossenschaft kostenlos für 25 Jahre zur Verfügung. Durch den Bau des neuen Feuerwehrhauses 1971 verlor das Wachthäusel auch diese Funktion und stand viele Jahre leer. Anfang der 90er Jahre wurde die Außenfassade renoviert ohne aber die entkernten Innenräume so wieder herzurichten, dass eine dauerhafte Nut-


zung möglich gewesen wäre. Das Wachthäusel wurde erst wieder 1994 öffentlich genutzt als Ausschank des Katholischen Kindergartens Bornheim beim damaligen Saubrunnenfest. Hierzu wurden zunächst die Innenräume in aufwändiger Eigenleistung durch Freunde des Kindergartens verputzt und die notwendigen Wasser- und Elektroanschlüsse provisorisch eingerichtet. Nach dem erfolgreichen Saubrunnenfest

und der Kerwe 1995 beschloss eine Interessensgemeinschaft aus interessierten Eltern und Ehemaligen mit dem geistigen Vater dieser Idee, dem damaligen Leiter des Kindergartens Michael Feldmann das Wachthäusel weiterhin zu öffnen und die Einnahmen sozialen Zwecken zuzuführen. Daraufhin schlug die Interessensgemeinschaft der Gemeinde vor, das Wachthäusel in den Innenräumen dauerhaft so um-

zugestalten und zu erweitern, damit es für alle Bornheimer und deren Vereine ganzjährig nutzbar wird. Die Gemeinde griff die Idee auf und beauftragte den Dorfplaner, einen Vorschlag zur Sanierung und zum Ausbau zu machen. Dabei wurde festgelegt, dass die finanziellen Mittel für die Baumaßnahme durch die Gemeinde und durch Landeszuschüsse bereitgestellt werden, die Arbeitsleistung jedoch überwiegend durch die Interessensgemeinschaft selbst sichergestellt werden muss. Der „Freundeskreis Die Wachthäusler e.V.“ wurde am 13. September 1995 zur rechtlichen Absicherung der Interessensgemeinschaft für die Teilhabe am Umbau und für die weiteren kulturellen Veranstaltungen nach Fertigstellung des Wachthäusels gegründet. Dabei stellt der Vereinsname mit der Bezeichnung der Mitglieder als „Wachthäusler“ den besonderen Bezug zum Wachthäusel her.

Freundeskreis Die Wachthäusler 175 Jahre Wachthäusel – 15 Jahre Vereinsgründung Das Jahr 2010 stand ganz im Zeichen der Jubiläumsfeierlichkeiten. Das Wachthäusel wurde vor 175 Jahren erbaut und seit 15 Jahren ist der „Freundeskreis Die Wachthäusler“ aktiv. Am 18.09.2010 hatte die Gemeinde aus diesem Anlass alle Bürgerinnen und Bürger von Bornheim ins neu renovierte Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Uwe Acuntius ließ stellvertretend für Orts-

bürgermeister Lothar Bach die Geschichte des Wachthäusels Revue passieren. Karin Hechler, die Vorsitzende des Freundeskreises informierte über die Aktivitäten des Vereins. Am 19.09.2010 lud der Verein die Bevölkerung zu einem Frühschoppen am Wachthäusel mit Musik, Flammkuchen und den besten Bornheimer Tropfen zu Preisen wie vor 15 Jahren ein. In den vergangenen 15 Jahren ist es gelungen, das Wachthäusel als Begegnungs-

stätte zu nutzen. Es finden regelmäßig Musikproben statt. Flötenunterricht wird erteilt. Kinder treffen sich ein- oder sogar zweimal die Woche mit Edmund Richter zur Hausaufgabenhilfe. Die Bücherei richtet im November während der Hobby-Ausstellung der Landfrauen im Wachthäusel eine Bücherstube ein und lädt zum Wein-Lesen ein. In der Adventszeit verwandelt sich das Wachthäusel zur großen Weihnachtskrippe. In der Silvesternacht treffen sich viele

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Bornheimer, um sich die besten Wünsche fürs neue Jahr zu übermitteln. Auch der Kindergarten, die Schule und die Kirchengemeinden nutzen das Wachthäusel, sei es zum Zuckerbrotbacken, zur Projektarbeit oder zum Treffen nach dem Gottesdienst. Die Wachthäusler bereichern die kulturelle Szene in Bornheim. Sie organisieren jährlich die Faschingsveranstaltung, nehmen am Saubrunnenfest und an der Kerwe teil. Bei der Dorfmeisterschaft im Radrennen um den großen Preis des Ortsbürgermeisters Lothar Bach errangen die „Wacht-

häusel-Radler“ (Thomas Klan, Christian Baudy, Wilfried Küssner) den ersten Platz und erhielten den Wanderpokal. Der Gesamtsieger Thomas Klan wurde in Wein aufgewogen. Zwischendurch finden im Dorfgemeinschaftshaus Konzerte bzw. Kabarettabende statt. So waren am 2. Oktober Spitz & Stumpf zu Gast. Und immer fließen die Erlöse guten Zwecken oder hilfsbedürftigen Personen zu. Seit der Vereinsgründung bis heute wurden rund 25.000,-- € gespendet. Der Verein unterstützt seit sechs Jahren einen Jungen aus Uganda. Durch eine jährliche Spende wurde ihm eine

Schulbildung ermöglicht. Und in den nächsten drei Jahren wird er zum Landschaftspfleger ausgebildet, auch diese Ausbildung wird von uns finanziert. Es gibt das Wachthäusel in Miniatur. Auf Initiative von Lothar Wick wurde es vor ein paar Jahren originalgetreu nachgebaut, um damit an historischen Umzügen teilzunehmen. Die Gruppe war in Essingen, Hochstadt, Knittelsheim, Offenbach und dieses Jahr in Dammheim anlässlich der 1050-Jahrfeier. Der Freundeskreis Die Wachthäusler zählt zum Jahresende 82 Mitglieder.

Bogenschützenverein Bornheim e.V. „Alle ins Gold“ heißt der Gruß auf dem neuen Bogenschießplatz westlich der Sporthalle. Der Bogenschützenverein – vor zwei Jahren gegründet – hat am 25. September 2010 mit einem Einweihungsfest seine neue Anlage eröffnet. Initiator und erster Vorsitzender Karlheinz Stahl setzte sich mit Unterstützung des Ortsbürgermeisters Lothar Bach mit unermüdlichem Eifer und

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vereinten Kräften für die Gründung des Vereins und die Errichtung des Bogenschießplatzes mit Unterstellmöglichkeit ein. Alle Arbeiten wurden in vorbildlichem Engagement in Eigenleistung durch die Bogenschützen ausgeführt. Die Materialkosten wurden von der Gemeinde übernommen. Die Bodenarbeiten (Errichtung der Ziellinie) führte die in Bornheim ansässige Firma

Hecker unentgeltlich aus. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Herren Hecker. Zur Verfügung stehen elf Schießbahnen. Hier können 20 Personen gleichzeitig schießen. Die einzelnen Bahnen haben eine Länge von 30, 50, 70 und 90 Metern, auf denen die Pfeile „ins Gold“ fliegen können. Der Verein zählt 17 Mitglieder. Bei der Einweihung lobte


der zweite Ortsbeigeordnete Uwe Acuntius die vorbildliche Leistung. Ortsbürgermeister Lothar Bach überreichte als Dank und Anerkennung einen Schießbogen mit Pfeilen, verbunden mit den besten Wünschen auf stetige Aufwärtsentwicklung und viel Freude beim Bogenschießen Die Faszination Bogenschießen kennt keine Altersgrenzen und findet immer mehr Anhänger. Positive Eigenschaften sind Ruhe, Zielstrebigkeit und Disziplin sowie Konzentration und Entspannung. Wer Interesse an dem Bogenschießsport findet, kann sich an den ersten Vorsitzenden Karlheinz Stahl, Tel. 06348/7087 wenden.

Jahresbericht Aktion Pfalz-Storch e.V. Trotz der z. T. sehr kühlen und feuchten Witterung in der Storchensaison 2010 haben es die rheinland-pfälzischen Störche geschafft, sich wieder fleißig zu vermehren. Bei den 91 frei fliegenden Brutpaaren gab es immerhin 179 flügge Junge. In anderen Teilen Deutschlands waren erhebliche Einbußen zu verzeichnen, von denen unsere Störche weitgehend verschont blieben. In den zehn Nestern der Bornheimer Freiflieger tummelten sich 20 Junge. Aus der Voliere wurden im Sommer sieben

Jungstörche in die Freiheit entlassen. Die Beringer Christian Reis, Ingrid Dorner und Manfred Conrad hatten alle Hände voll

zu tun und konnten fast alle Jungvögel beringen. Nur auf einem Hochspannungsmast in Rheinhessen ließ man das lieber bleiben. Unter der Leitung von Christian Reis kümmert sich das Storchenscheunen-Team um die Krankenund Pflegestation allen voran unser neuer FÖJler, Thomas Antrett , der Christiane Hilsendegen (Leiterin des Storchenzentrums) ebenfalls unterstützt. Auch im Storchenzentrum ist mit über 4000 Besuchern ein außergewöhnlich

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erfolgreiches Jahr zu verzeichnen. 1886 Erwachsene und 2131 Kinder und Jugendliche besuchten bisher in diesem Jahr unser Haus oder nahmen an unseren Veranstaltungen in der Natur teil. Bei einem Angebot mit einer Foto-Ausstellung „Naturschönheiten der Südpfalz“ vom Foto-Arbeitskreis Südpfalz“, dem Vortrag von Herrn Zech (Der Garten – ein Naturparadies), einem neuen Ausstellungsteil (Wiesenbewässerungsmodell), der Mitmach-Ausstellung „Mathematik be-greifen“ mit Lehrerfortbildungen, Workshops und einer mathematischen Weinprobe war für jeden Geschmack etwas dabei. Gerade auch die zahlreichen Aktionstage wie Oma-Opa-Tag, Familien-Tag, Weltzugvogeltag und die Gemeindetage boten ein sehr abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen und wurden sehr gut angenommen. Die Studio-Ausstellung zum Tag der Artenvielfalt in den

Queichwiesen sowie die Experimentierwerkstatt „Sinne“ faszinierten allein schon fast 500 Menschen. Vom 9.11. bis 12.12. war die hochinteressante Sonderausstellung „Umwelt zwischen Konflikt und Kooperation“ im Vortragsraum des Storchenzentrums zu sehen. Wer mehr Wert auf NaturErleben legt, kam wie die Kinderinitiative Bornheim bei den Veranstaltungen aus der Reihe WunderWeltWiese: „Die Wiese lebt“ oder wie die Grundschule Ottersheim beim Tag der Artenvielfalt voll auf ihre Kosten.

Auch für Erwachsene boten sowohl die Storchenexkursion auf die „Bewässerten Wiesen bei Offenbach“ als auch der Expertentag der Artenvielfalt allerhand Überraschendes in der Wiesenlandschaft. Das traditionelle Storchenfest führte auch dieses Jahr wieder viele auswärtige Gäste nach Bornheim, genau wie die interaktive Storchenausstellung, die mittlerweile Gäste aus Japan, Tschechien, Frankreich und aus ganz Deutschland anlockt.

2010 war das erfolgreichste Jahr des Boule Club „Nooh draa“ Ein arbeitsreiches aber auch äußerst ereignisreiches Jahr geht für den Boule-Club vorüber. Allerdings begann es nicht ganz so wie gewünscht. Nach einer sehr harmonischen Jahreshauptversammlung traf es uns nur einen Tag später knüppeldick. Am 28. Februar 2010 fegte Orkan Xynthia auch über Bornheim. Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 160 km/h hinterließ er auch auf dem Boule-Platz schwere Schäden. Besonders betroffen

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war unsere Boule-Halle. Die Planen, die im Winter die Halle verschließen, wurden aus ihrer Verankerung gerissen. In einer dramatischen Aktion wurden sie von einigen Mitgliedern während des Sturmes geborgen. Oder besser gesagt, was davon übrig blieb. Denn der Wind hatte schon ganze Arbeit geleistet und die schweren Planen irreparabel zerstört. Auch die Halle war schon in Mitleidenschaft gezogen. Wären die Planen nicht

heruntergezogen worden, wäre auch sie schwer beschädigt worden. Zurzeit laufen Planungen, die Halle mit Holz einzuhausen und ihr dadurch einen dörflichen Charakter zu geben. Allerdings ist dies auch eine finanzielle Frage, da die Gebäude auf dem Boule-Platz nicht gegen Sturmschäden versichert sind. Für den Rest des Jahres wurden wir von weiteren Schäden bis auf einen Einbruch zum Glück verschont. Hier hat


sich allerdings die Investition in eine Alarmanlage bezahlt gemacht. Dank des ausgelösten Alarms wurden die Täter schnell vertrieben, so dass sich der Schaden in Grenzen hielt. Sportlich lief es für den Club 2010 umso besser. Nach über einem Jahr Planung und Vorbereitung fand an Pfingsten die Deutsche Meister-

schaft Doublette in Bornheim statt. Am ersten Tag wurde auf den Plätzen in Essingen und Bornheim gespielt, was ein Novum in der Geschichte der DM´s war. Dank einer vorausschauenden Planung wurde ein Pendelverkehr mit zwei Bussen eingerichtet. So konnte der erste Spieltag reibungslos über die Bühne gebracht werden. Am zweiten Tag dann die Finalspiele alle in Bornheim.

Bei bestem Wetter war der Platz voll mit Zuschauern aus ganz Deutschland. Dank der Planung bis ins kleinste Detail lief auch der zweite Tag perfekt ab. Der Club erhielt von allen Seiten nur positive Resonanz. Von der Bereitstellung der Wohnmobilplätze und der Schlafgelegenheit im DGH über Getränke und Speisen und deren Preise bis auf das gebotene Ambiente wurden wir sehr gelobt. Die Vertreter des Deutschen Pétanque Verbandes hatten nicht einen Grund zu mäkeln. Alles war da. Für alles war eine Reserve vorhanden. Fiel irgendetwas aus, war sofort Ersatz vorhanden. Der Präsident des DPV hat uns einen Satz gesagt, der uns mit Stolz erfüllt, „Bornheim hat mit dieser Deutschen Meisterschaft neue Maßstäbe gesetzt“. Diese DM wäre ohne die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der regionalen Wirtschaft nicht möglich gewesen. Dafür möchten wir uns hier noch einmal ausdrücklich bedanken. Unser besonderer Dank geht an Bürgermeister Lothar Bach und seinen Stellvertreter Otmar Dietz. Nicht vergessen

dürfen wir Matthias Huthmacher und Bodo Kühne. Die zahlreichen Turniere in Bornheim waren wieder überdurchschnittlich gut besucht. Hier macht sich die jahrelange und konsequente Arbeit bezahlt, in der wir versuchen, immer noch etwas besser zu werden. Ein Zeichen dafür ist, dass immer mehr deutsche Spitzen- und selbst Nationalspieler ihren Weg zu unseren Turnieren finden. Selbst Turniere, die in ihrer unmittelbaren Umgebung stattfinden, hält sie nicht davon ab, einen viel weiteren Weg zu fahren, um zu uns zu kommen. Unser Mitglied und Spieler der ersten Mannschaft, Rolando Jecle, hat einen historischen Erfolg erreicht. Zum dritten

Rolando Jecle Mal in Folge wurde er Deutscher Meister der Altersklasse 55+. dies war bisher noch keinem bei einer DM gelungen. Auch die Erfolge unserer Ligamannschaften sind Grund zur Freude. Die dritte Mannschaft

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konnte in ihrer Mischung von Anfängern und insbesondere älteren Spielern gut in der Liga mithalten und sich im Mittelfeld platzieren. Bornheim 2 stand lange auf einem Aufstiegsplatz. Erst am letzten Spieltag wurden die Hoffnungen auf die Bezirksliga zunichte gemacht. Von beiden Be-

dingt dadurch, dass kurzfristig Spieler an die erste Mannschaft abgegeben werden mussten, verloren. Der dritte Tabellenplatz war die Folge. Allerdings ergibt sich noch die kleine Chance, dass das Team aufsteigen kann. Aufgrund einer Neustrukturierung der Ligen, gibt es noch ein Relegati-

gegnungen musste nur noch eine gewonnen werden. Leider gingen beide Spiele, auch be-

onsspiel der Gruppenzweiten. Falls der Zweite der Bezirksliga den Aufstieg in die Regional-

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liga schafft, kommt unsere Mannschaft doch noch eine Klasse höher. Bornheim1 hatte in diesem Jahr eine Ausnahmestellung im Rheinland-Pfälzischen Pétanques-Sport. Alles was zu gewinnen war wurde auch gewonnen. Zuerst mit nur einer Saisonniederlage, die Bezirksligameisterschaft und damit die Beteiligung an der Relegation zur neu geschaffenen RhPf-Liga. Im RhPf-Pokalfinale wurden hintereinander gleich zwei höherklassige Teams ausgeschaltet. Im Halbfinale die Nachbarn vom BC-Essingen und im Finale der neue Rheinland-Pfalzmeister BF Rockenhausen. Unser Team hatte von allen Teilnehmern des Pokalwettbewerbs das schwerste Programm. Insgesamt mussten vier von fünf Spielen gegen höherklassige Vereine bestritten werden. Der Dank für diesen grandiosen Erfolg ist die Teilnahme an den Endspielen um den Deutschland-Pokal in Düsseldorf im März 2011. Die Relegation begann nicht ganz so erfolgreich wie gewünscht. Gleich im ersten Spiel setzte es eine Niederlage. So war unsere Mannschaft gleich unter Zugzwang. Beide restlichen Begegnungen dieses Tages mussten gewonnen werden, was aber unsere Spieler nicht unter Druck setzte. Souverän wurden die restlichen Begegnungen gewonnen. Damit war der Weg frei für den zweiten Tag, der zum Aufstieg führen sollte. Aber auch hier wurde gleich das erste Kräftemessen verloren. Unser Spielführer Thomas Hussong stellte


daraufhin die gesamte Mannschaft um. Was sich als der Siegbringer erwies. CPC Bad Kreuznach und der BC Rheingrafenstein wurden die Opfer unserer toll aufspielenden Truppe. Was folgte war grenzenloser Jubel, auch manche Träne der Freude wurde vergossen. Bornheim ist jetzt in der zweiten Liga angekommen und gehört nicht nur nach der Anzahl der Mitglieder zu den Großen in Rheinland-Pfalz. Mit ein Grund für den Erfolg war sicherlich die Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Während in anderen Teams fast ausschließlich neu-

ere Jahrgänge zu Gange sind, setzen wir auch auf Mannschaftsmitglieder, die bereits das Rentenalter erreicht haben. Außerdem haben wir mit der zweiten und dritten einen sehr gesunden Unterbau. So konnten in den Relegationsspielen gleich mehrere Spieler aus den unterklassigen Teams erfolgreich aushelfen. Im nächsten Jahr gilt es nun, in erster Linie den Klassenerhalt zu erreichen. Alles andere wäre nur Wunschdenken.

ein Benefizturnier. Alle Startgelder und Erlöse aus dem Verkauf von Speisen und Getränken werden gespendet. Wir wollen diese Veranstaltung fest im Veranstaltungskalender installieren. Der eingenommene Betrag soll jeweils an regionale Organisationen ausgeschüttet werden. In 2011 wird das Kinderhospiz Sterntaler davon profitieren. Näheres zu der Veranstaltung werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Im Jahr 2011 geht der Club einmal mehr neue Wege. An Himmelfahrt veranstalten wir

BSG-Bornheim - Sportkegler Die Kegler durchlebten ein durchaus spannendes , etwas enttäuschendes und doch positives Jahr 2010. Zu Beginn des Jahres lagen die Herren an der Tabellenspitze der Bezirks-Liga und machten sich berechtigte Hoffnungen, den Aufstieg in die Landes-Liga 2 Ost zu schaffen. Es gab spannende Spiele, die gewonnen werden konnten, und Spiele, die man glaubte zu gewinnen, wurden verloren. So lag man am Ende der Runde mit weiteren zwei Teams an der Spitze und musste in die Relegation. Auch hier waren die Bornheimer Kegler nicht ganz bei der Sache, und mussten den Aufstieg abschreiben. Bei den übrigen Herrenmannschaften verlief die Verbandsrunde recht gut, ohne etwas mit dem Auf- bzw. Abstieg zu tun zu haben. Die Vereinsmeisterschaft wurde von Sascha

Braun sicher gewonnen. Über die Verbandsrunde (18 Spieltage) hatte ebenfalls Sascha Braun die Nase vorn und führt die Schnittliste mit 906 Holz an. Auf dem 2. Platz landete Jörg Schlemilch mit 901 Holz vor Uwe Längle mit 889 Holz. Enttäuschend war die Abmel-

dung der Damenmannschaft aus der Landes-Liga. Dank des Zuschusses der Verbandsgemeinde Offenbach und der Ortsgemeinde Bornheim konnten längst fällige neue Trainingsanzüge angeschafft werden. Ein Höhepunkt war der Sparkassen-Cup 2010.

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Der Top-Favorit KSV-Kuhardt gewann diesen Pokal mit 5470 Holz. Die BSG wurde dritter mit 5251 Holz. An dem Sparkassen-Cup nahmen acht

Mannschaften teil, darunter ein Team aus der Oberpfalz, aus Altenstadt-Vohenstrauß. (s. Foto vor der Pension Zur Weinlaube in Bornheim, in

der sie übernachteten). Nachdem die BSG-Kegler seit drei Jahren mit diesem Verein eine Freundschaft pflegen, endete diese Begegnung mit einer zünftigen Weinprobe im Weingut Acuntius in Bornheim. Den Gegenbesuch machten die Bornheimer Kegler Anfang Oktober. Auch hier waren es herrliche Tage, mit einem Ausflug zur Acropolis der Oberpfalz - Burg Leuchtenberg, (s. Foto). Auch diese Tage gingen mit einem zünftigen Grillhaxenessen zu Ende.

Chorgemeinschaft Concordia Die Chorgemeinschaft Concordia zählt 142 Mitglieder. Davon sind 50 aktive Sängerinnen und Sänger. Der Chor der Zwischentöne setzt sich aus ca. 20 Personen zusammen. Die restlichen gehören zum Stammchor. Vier Personen singen bei beiden Chören. Seit 1. Februar 2010 ist Christoph Liedy der neuer Chorleiter. Den Neujahrsempfang dirigierte noch Herr Montillon (er kündigte zum 31.12.2009 aus beruflichen Gründen). Während Herr Montillon mehr aus der Pop- und Rockmusik kam, kommt Herr Liedy aus der Kirchenmusik. Der Stammchor sang bei Herrn Montillon eher volkstümliche/klassische Musik und die Zwischentöne Pop- und Rock mit der Hauptsprache Englisch. Die Pop- und Rockmusik wollen die Zwischentöne natürlich gerne beibehalten und Herr

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Liedy besorgt hierzu auch das nötige Liedmaterial, was nicht so einfach ist, da gute Chorsätze hierfür schwer zu finden sind. Die Kirchen- und volkstümlichen Lieder sind da besser aufgestellt. Neben Pop, Rock, Gospels, Spirituals usw. kommt es aber auch vor, dass die Zwischentöne bei Herrn Liedy auch ein klassisches Kirchenlied einüben. So wie für den Erntedankgottesdienst der evangelischen Kirche im Dorfgemeinschaftshaus (W. A. Mozart „Missa brevis in G „Kyrie“). Dieses Lied wurde von

beiden Chören vorgetragen. Die Aktivitäten beschränken sich nicht nur auf das “Pflegen des Liedgutes” wie es in der Satzung steht. Die Chorgemeinschaft Concordia ver-


anstaltet zusätzlich zu den gesanglichen Aktivitäten jedes Jahr ein Schlachtfest, beteiligt sich am Saubrunnenfest, am Neujahrsempfang, an Gottesdiensten und Seniorentreffen sowie an verschiedenen Veranstaltungen vonseiten der Ortsgemeinde. Dieses Jahr stand das 175-jährige Jubiläum des Wachthäusels auf dem Programm. Die gesangliche Umrahmung der Eröffnung der Weihnachtskrippen-Aktion ist bereits zur Tradition geworden. Am 27. Oktober 2010 standen Neuwahlen an. Der alte Vorstand wurde bis auf weni-

ge Änderungen neu bestätigt. 1. Vorsitzende bleibt weiterhin Margarete Lochbaum, Stellvertreterin ist Martina Höffel. Jürgen Hoffmann zeichnet für die Kassengeschäfte verantwortlich, Schriftführerin ist

Heike Bentz. Die Kasse prüfen Andrea Fath und Uschi Rübsam (vorher Willi Riehling und Anette Schrade). Beisitzer sind Werner Zeidler, Gesine Hoffmann, Helmut Brück und Alice Birnbach.

Diakonieverein Jubiläumsveranstaltung verschoben Nicht nur in der baden-württembergischen Landeshauptstadt schlägt „Stuttgart 21“ seine Wellen, auch in Bornheim hatten die Proteste Auswirkungen. Da der Festredner für die Veranstaltung zum 10-jährigen Bestehen des Diakonievereins, Dr. Heiner Geißler, als Vermittler gefragt war, musste diese auf den 22.Januar 2011 verschoben werden. In der Jahreshauptversammlung im Januar wurde der Vorstand mit seinem 1. Vorsitzenden Edmund Richter in seinem Amt bestätigt. Im Anschluss daran stellten Diplomsozialarbeiterin Ute Wilhelm und Sozialversicherungsfachangestellte Martina Burckgard die Arbeit des Pflegestützpunktes EdenkobenHerxheim-Offenbach vor. Die-

se Einrichtung dient vor allem der unabhängigen und kostenlosen Beratung für hilfe- und pflegebedürftige, kranke oder behinderte Menschen und deren Angehörige. Die Kräfte des Pflegestützpunktes helfen dabei, möglichst lange im gewohnten Umfeld bleiben zu können und dabei geeignete Hilfen zu finden. Dies möchte auch der Diakonieverein, der sich vorgenommen hat, bei Bedarf künftig eine ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe zu initiieren. Auch in Zukunft wird der Diakonieverein zusammen mit dem Diakonieverein in Essingen das Augenmerk auf Alter, Krankheit und Gesunderhaltung lenken. Er wird gezielt Projekte unterstützen, die ansonsten „stiefmütterlich“ behandelt werden, da er sich als Solidargemeinschaft versteht,

die sich um die Belange der Kranken und Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen kümmert. Auskünfte erteilen die Mitglieder des Vorstandes. Auch im vergangenen Jahr hat der Diakonieverein die Seniorinnen und Senioren bei einem ihrer Montagnachmittagstreffs zu Kaffee und Kuchen und einem Vesper eingeladen sowie mit Texten und Musik zum Programm beigetragen. Ein „Erfolgsmodell“ ist das monatliche Angebot zusammen mit dem Diakonissenverein Dammheim „Spiele suchen Spieler/innen“ im protestantischen Gemeindehaus Dammheim, bei dem der Spielleidenschaft gefrönt und gleichzeitig das Gehirn trainiert werden kann. Alle Veranstaltungen sind nicht nur für die Mitglieder sondern für alle Interessierten offen.

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Freundes- und Förderkreis der Grundschule Dammheim e.V.

In der Mitgliederversammlung vom 28.10.2009 wurde der Vorstand für das Schuljahr 2009/2010 neu gewählt. Neuer Vorsitzender ist Heinz Laven aus Dammheim. Als Stellvertreterin wurde Elvira Schley, die ebenfalls in Dammheim wohnt, gewählt. An dieser Stelle ein großer Dank an die Vorgängerinnen Anja Knauber und Michaela Bach für das Engagement im Freundes- und Förderkreis der Grundschule Dammheim e.V. Im abgelaufenen Schuljahr 2009/2010 investierte der Freundes- und Förderkreis

vorrangig in die Schulküche. Neben einer Spülmaschine wurden Töpfe, Servierplatten und diverse Kleingeräte angeschafft. Für die Schulbibliothek wurde eine neue mehrbändige Sachbuchreihe gekauft. Daneben unterstützte der Freundesund Förderkreis die Klassen u.a. bei den Klassenkassen, den Teilnahmegebühren für das Wasserrattenschwimmen und den Gebühren für den Mathematikwettbewerb. Das gesunde Frühstück, das grüne Klassenzimmer sowie die Teeküche wurden ebenfalls durch den Freundes- und Förderkreis unterstützt. Beim diesjährigen Schulfest erhielt der Freundes- und Förderkreis durch den Oberbürgermeister der Stadt Landau, Hans-Dieter Schlimmer, eine Spende der Sparkassenstiftung in Höhe von 600,- €. Da an diesem Tag doch recht hohe Temperaturen vorherrschten,

kam von Herrn Schlimmer der Vorschlag, die avisierte Spende in ein paar Sonnenschirme zum Schutz der Eltern und Kinder zu investieren, da die Schule selbst keine besitzt. Dies wurde aufgegriffen und umgesetzt und es wurden vier neue Sonnenschirme angeschafft, die bei zukünftigen Veranstaltungen der Schule sinnvoll eingesetzt werden können. Der Freundes- und Förderkreis möchte sich an dieser Stelle ganz herzlich für die vielen helfenden Hände sowie die großen und kleinen Spenden, die unsere Arbeit erst möglich machen, bedanken. Wir freuen uns über jeden neuen Vereinsbeitritt. Für nur 12,-- € im Jahr kann jeder den Schulalltag ein bisschen verschönern helfen. Beitrittserklärungen gibt es übrigens in der Schule bzw. bei dem Vorsitzenden.

Kinderinitiative Bornheim e.V. Kinderinitiative vereint das Bornheimer Dorfgeschehen Das Jahr 2010 war für uns K.I.B.-ler das bisher turbulenteste Jahr in unserer Vereinsgeschichte. Durch vielfältige interessante Aktionen haben wir uns einen vertrauten Namen in Bornheim verschaffen können, was die Zahl von nun 74 Vereinsmitgliedern zeigt. Wir sind stolz auf alles, was wir in diesem Jahr für die Kinder in

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Bornheim gemeistert haben! Im Dezember 2009 fanden zwei Planrückkopplungstreffen „Spielplatz Steinsteggewanne“ mit Bornheimer Kindern und dem Jugendpfleger Mike Bourquin statt. Die Wünsche und Anregungen der Kinder konnte trotz des geringen Platzangebotes berücksichtigt werden. Nach der Bauphase und bereits Benutzung der Kinder organisierte die K.I.B. am 13.11.2010 in Zusammenar-

beit mit Mike die Abschlussarbeiten am Spielplatz. Das Jahr 2009 ließen wir – wie jedes Jahr – mit der Adventszeit im Hornbach Baumarkt (Gartenabteilung) ausklingen. Die Kinderinitiative freut sich immer wieder auf diese Aktion. Bei schöner vorweihnachtlicher Atmosphäre, umgeben von vielen gut duftenden Weihnachtsbäumen, konnten wir Kinderpunsch, Glühwein, Waffeln und Kuchen an die


Hornbach-Kunden klein und groß verkaufen. Immer noch vorweihnachtlicher Stimmung hatten wir am 20.12.2009 erstmals unsere Weihnachtsbaumaktion unter dem Motto „Dieses Jahr wird der Baum selbst geschlagen“ ins Leben gerufen. Im Annweiler Wald durften die Kinder selbst den Weihnachtsbaum aussuchen und beim Fällen mithelfen. Bei Schnee und Sonnenschein hatten wir einen superschönen Nachmittag, den wir bei einem gemütlichen Adventskeks im Forsthaus Annweiler ausklingen ließen. Die K.I.B. spendierte den Kindern Speis und Trank. Am 22.02.2010 konnten wir Kinder der 3. und 4. Klasse der Grundschule Dammheim mit der Aktion „Kegeln für Kids steht an“ begeistern. Die Herren Hundemer und Schlemilch vom Bornheimer Kegelverein (BSG Bornheim e.V.) zeigten den motivierten Kids wie man kegelt. Natürlich wünschten sich die Jungkegler vor dem Wettkegeln mit dem Ruf „Gut Holz“ gegenseitigen Erfolg.

Das Experimentieren stand für die Kindergartenkinder am 30.03.2010 als erwartungsvolles Projekt im Vordergrund. Mit mehreren Experimenten rund um das Thema „Ei“ konnten sie alle ihre Osterhasenprüfung bestehen. Auch die Vorschulkinder kamen nicht zu kurz. Am 19.04.2010 durften sie einen Nachmittag in der Storchenscheune verbringen. Simon Gehrlein vom Storchenscheunen-Team der Aktion PfalzStorch konnte sehr viel interessante und wissenswerte Dinge an die Kinder vermitteln. Das Highlight war der Blick durchs Piratenfernrohr,

bei dem man den Störchen beim Brüten zusehen konnte. Am 14.08.2010 versorgte die K.I.B. erneut beim 4. HZB Kinderfest die großen und kleinen Gäste mit gegrillten Würstchen und Getränken. Der 5. September 2010 schreibt Bornheimer Geschich-

te. Nach rund 9-monatiger Planungsphase fieberte der Vorstand der Kinderinitiative (Judith Albrecht-Roos, Thomas Maertens, Alexander Kirchmer, Stefanie Illy und Sabine Geissert-Korn) seinem 1. Seifenkistenrennen in Bornheim entgegen. Mit diesem Event wollte die K.I.B. zeigen, mit welchem Mut, welcher Leidenschaft und geballter Tatkraft sie gewillt war, Bornheim als Dorfgemeinschaft versammelt an einer Rennstrecke vorzufinden. Mit 40 vergebenen Startnummern und 25 in Handarbeit gefertigten Seifenkisten gingen wir an den Start.

1.Seifenkistenrennen Alle tollkühnen Kisten und ihre tapferen Fahrer möchten wir an dieser Stelle nochmals namentlich aufführen: Thomas Maertens mit „Flower Power“; Marcel Geissert und Alexander Maertens mit „Piratenschiff Read Head“; Bastian Kalkowski und Mama Sandra mit „Bornemer Schwammkischd“; Anna, Vincent und Uwe Acuntius mit „Traktor“; Jonas und Stephan Breihof mit „Space Shuttle“; Dustin und

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Sven Schädlich mit „CoolRacing“; Chantal Geissert und Sabrina Kindler mit „DiddlRacing-Team“; Lilly und Linus Baumstark und Félix Fath mit „BAUMstark on tour“; Fabio und Carlos Costa Lopes mit „Europa“; Fabian und Sebastian Bernhard mit „Crazy Frog“; Uwe Acuntius und Josef Ziegler mit „Die Feuerwehr“; Nils und Linus Scheider mit „SuperMarioSchnellFlutschBox“; Lukas Gieselmann mit „Fire Head“; Lukas Frech mit „Opas Wunderkiste“; Tobias Paschen mit „Runter kommt ´se immer“; Luca Wambsganß und Marvin Weiß mit „Der bessere gewinnt“; Jannik Michel mit „Emma die Lokomotive“; Martin Seibt mit „Golf GTI“; Meiko Mull und Papa Jochen mit „Bornemer Schwammkischd“; Alexander Maertens mit „Peace and Love“; Jannik Hohrein mit „Speedfire“; Volker Hohrein mit „Yellow Submarine“; Sophie Hoffmann mit „Crazy Girl“; Sebastian Wind mit „Rückmusik 2010“; Manuel Kalkowski und Papa Andreas mit „Bornemer Schwammkischd“.

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Im freien Training hatte jeder Fahrer die Möglichkeit, sich mit der Rennstrecke (Kirchstraße) vertraut zu machen. Ab 13.00 h konnte man den Formel-1-Charakter an der Rennstrecke spüren. Sekunden, bis die Freigabe der ADAC-Zeitnehmer erfolgte. Danach war niemand mehr zu halten. Jeder Fahrer wurde mit seinem ausgewählten Mottotitel und tobendem Beifall von rund 500 Zuschauern bei seiner Fahrt begleitet. Es war einfach gigantisch! Viele Bornheimer sprachen der Kinderinitiative nach dem Seifenkistenrennen ihr Lob aus, was uns sehr ehrte

und tun alles dafür. Als K.I.B.Highlight-Event für 2011 steht das 2. Seifenkistenrennen in Bornheim ganz im Vordergrund. Wir haben aber bereits wieder viele Ideen, die wir in unserer neuen Vorstandschaft, die am 02.11.2010 gewählt wurde, umsetzen möchten. Unsere Kinder werden die Möglichkeit erhalten, Schach spielen zu lernen, bei einem Kegelnachmittag Spaß zu haben, bei einer Waldexkursion (seid gespannt!) mitmachen zu dürfen, Brot im Freien mit Hilfe eines Holzbackofens zu backen, sportliche Betätigung in der freien Natur zu erleben (mehr verraten wir noch nicht),

Gegen Ende des Jahres 2010 duften wir noch einige Aktionen wie „Weihnachtsplätzchen mit unseren Kindern backen“, „Adventszeit im Hornbach Baumarkt“, „Dieses Jahr wird der Baum selbst geschlagen“ anbieten. Wir K.I.B.ler möchten Bornheim als „aktiven Ort für Kinder“ sehen

eine Radtour mit der ganzen Familie zu gestalten, einen Boulenachmittag zu verbringen, Experimente als Professor durchzuführen, künstlerisch tätig zu sein (es wird farbenfroh!) und regelmäßig einen Kochkurs zu besuchen. Die K.I.B. möchte in den kommenden Jahren gerne alte Bräuche beleben und Alt und Jung mehr zusammenbringen. Für Anregungen der Bornheimer sind wir immer dankbar. Liebe Kinder: Wir sind und bleiben für euch aktiv!


Kirchenbauverein St. Laurentius Bornheim Die Förderung der katholischen Kirchengemeinde bei der Erhaltung der Pfarrkirche war auch im Jahr 2010 wieder Antrieb für mehrere Aktionen des Kirchenbauvereins. Am Dreifaltigkeitssonntag konnte in der Kirche Offenbach Salz gesegnet und in Bornheim abgegeben werden. Die traditionelle Würzwischaktion konnte leider nicht organisiert werden, da an diesem Tag in Bornheim keine Messe war. Beim Saubrunnenfest fand trotz ungünstiger Witterung auf der Hauptstraße ein Flohmarkt statt. Beim Fällen und Abtransport eines großen abgängigen Nadelbaumes im Kirchgarten waren wir sowohl personell als auch finanziell

aktiv. An den Glocken wurde Schmierservice und an der Sakristeitür eine Reparatur durchgeführt. Den Ausrichtern und Helfern danke ich noch einmal recht herzlich. Mitgliedsbeiträge und Spenden trugen wieder zu einer schönen Einnahme bei. Ganz

herzlichen Dank dafür. Auch in 2011 wollen wir wieder in diesem Sinne aktiv sein. Für das begonnene neue Kirchenjahr, das kommende Weihnachtsfest und zum Neuen Jahr wünsche ich allen Gottes Segen. Richard Cattor (Vorsitzender)

Landfrauenverein Zu Beginn des Winterprogrammes 2009/2010 starteten die Landfrauen mit einer Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Trier. Zuvor besuchten sie die Krippenausstellung in Klüsserath. In den darauffolgenden Wochen erhielten sie Kenntnisse in der Ernährungsmittelzubereitung in Form von Kochkursen. Auch im Bereich Kreativität wurden Veranstaltungen angeboten. Die Jugendlichen konnten sich mit „Coolen Drinks für flotte Teens“ begeistern. Rundum: für Jedermann war etwas dabei. In einer Juni-Nacht machten sich die Landfrauen auf zu einem „Trip“ in die beliebte

Stadt Paris. Dort verbrachten sie den Tag mit einer eindrucksvollen und informativen Stadtrundfahrt. Die Hauptattraktionen wie Eiffelturm, Place de la Concorde, Louvre, Lazarette de Madeleine, Arc de Triumpf u.v.m. wurde in Augenschein genommen, so dass ein unvergesslicher Tag in Erinnerung bleibt. Zum Abschluss der Saison unternahmen sie eine Fahrt durch das schöne Moseltal mit einem Zwischenstopp zur Besichtigung des Senfmuseums. Anschließend ging es per Schiff bis Beilstein. Am Wochenende des 20. und 21. November stand Bornheim

wieder ganz im Zeichen der Hobbykünstler-Ausstellung im Rathaus. 12 Aussteller zeigten Kreationen, die sich nicht nur sehen lassen, sondern auch käuflich erworben werden konnten. Die Angebotspalette reichte von feinen Marmeladen und Chutneys (Adelheid Bach) über liebevolle Bären aus Filz (Frau Martinez), drollige Tiere aus Filz (Frau Scharfenberger), ansprechende Acrylbilder (Stefanie Heß), feine aromatische hausgemachte Liköre und Köstlichkeiten (Stefanie Hun), rustikale Holzarbeiten (Susanne Hun), anspruchsvolle Moskito-Keramik (Olivia Hurtz), Dekorationen aus Stoff, Holz

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und Draht (Uschi Magoley), Weihnachtskeramik, handgestrickte Socken sowie gefilzte Schuhe und Taschen (Gabriele Pieper), Adventsschmuck und feine leckere Liköre (Bärbel Riehling), Foto-Collagen, Glückwunsch-, Weihnachts-

und Trauerkarten sowie Kerzen (Barbara Spitzfaden) bis hin zu Modeschmuck (Helga van den Berg). Bereits zum 23. Mal hat der Landfrauenverein diese Hobbykünstler-Ausstellung organisiert.

Zum alljährlichen Programm gehören auch immer die Bewirtung der Senioren an einem Montagnachmittag und die Teilnahme am Saubrunnenfest.

Handballabteilung des SV Bornheim im Jahr 2010 Storchencup 2010 – Große Namen, spannende Spiele und beste Stimmung beim Jugend- und Aktiventurnier des SV Bornheim Wie schon in den letzten Jahren fand vom 13. bis zum 15. August 2010 der 3. Storchencup des SV Bornheim in der Sporthalle Bornheim statt. Hochkarätige Mannschaften aus allen Altersklassen wurden über drei Tage geboten und zeigten einmal mehr welch wachsender Beliebtheit sich der Handballsport erfährt. Abgerundet wurde das Sportochenende durch ein Trainingsspiel zwischen dem TSG Ketsch und der SG Albersweiler/Ranschbach/ Hauenstein, das im Rahmen des 80jährigen Jubiläums des SV Bornheims stattfand. Den Auftakt am Freitag machte das Turnier der weiblichen B-Jugend, bei dem sechs Mannschaften um den Sieg kämpften. Leider konnten die Bornheimer Mädels nicht ihre beste Leistung abrufen, sodass es bei der starken Konkurrenz nur zum letzten Platz reichte. Die Plätze 1 bis 3 wurden vom TV Wörth, der SG Ottersheim/ Bellheim/Zeiskam und dem

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weit angereisten Team aus Budenheim belegt, Platz 5 ging an die wABC Hagenbach/ Kandel. Am Samstagvormittag folgte die C-Jugend, doch konnte die Mannschaft des SVB auch hier nicht ihr volles Leistungspotential abrufen und musste sich mit Platz 4 zufrieden geben. Die übrigen Platzierungen: 1. TSG Ketsch, 2. TV Wörth, 3. TV Kirrweiler, 5. DJK SF Budenheim. Am Nachmittag ging es mit der weiblichen A-Jugend weiter, wobei leider keine Bornheimer Jugendmannschaft am Start war. Dennoch wurden hochklassige Spiele geboten, bei denen sich die SG Ottersheim/Bell-

heim/Zeiskam vor der wABC Hagenbach/Kandel, der HSG Landau, dem TV Kirrweiler und dem TBS Saarbrücken durchsetzen konnte. Am Abend folgte das Jubiläumsspiel, bei dem die Damenmannschaften der TSG Ketsch aus der 3. Deutschen Handballliga und der SG Albersweiler/Hauenstein/ Ranschbach aus der Oberliga aufeinandertrafen. Das Team aus Albersweiler konnte nur zu Beginn der Partie mithalten, worauf die Ketscher Damen das Tempo anzogen und deutlich mit 42:13 Toren gewannen. Der Drittligist bestätigte damit seine gute Form, die in der nächsten Saison zum


Wiederaufstieg in die 2. Liga führen soll. Der Sonntag begann mit dem Turnier der weiblichen D-Jugend, bei dem das Bornheimer Team leider nur den letzten Platz erreichte. Dennoch war zu erkennen, welch Potential in der Mannschaft steckt. Die übrigen Platzierungen: 1. DJK SF Budenheim, 2. TV Wörth, 3. SG Walsheim/Essingen/ Rhodt, 4. SG Wernersberg/ Annweiler. Im Anschluss folgte das Damen-turnier, das mit insgesamt acht Mannschaften aus der Region besetzt war. Die Damen des SVB schlugen sich trotz Startschwierigkeiten gut und gelangten ins Halbfinale, wo sie gegen die höherklassige SG Heidelsheim/ Helmsheim verloren und im Spiel um Platz 3 auf den Lokalrivalen aus Essingen trafen. In einer engen Partie konnten die Bornheimerinnen ihre Torchancen nicht zu 100% nutzen und so gewann die SG Essingen/Walsheim/Rhodt knapp mit 4:5 Toren. Im rein badischen Finale traf das Team aus Heidelsheim/Helmsheim auf den TSV Birkenau, der das spannende Spiel und somit den Storchencup 2010 verdient gewinnen konnte. Auf den Plätzen 5 bis 8 folgten die Teams TV Ruchheim II, SG Albersweiler/Hauen-stein/ Ranschbach, FSG Niederfeld/ Rheingönnheim und TV Dudenhofen. Als Highlight des Jahres 2010 zeichnete sich der 3. Storchencup durch Handball auf hohem Niveau und erstklassige Organisation aus, die nur durch den Einsatz aller aktiven Mitglieder möglich

war. Ein Dank gilt daher allen, die sich am Helferdienst beteiligt haben oder mit einer Kuchenspende für das leibliche Wohl der Zuschauer sowie der Mannschaften gesorgt haben. Besonders hervorzuheben seien dabei Anja Brucker, Christiane Schröer und Tanja Wodoni, die rund um die Uhr vor Ort waren und die Durch-

führung des Storchencup erst ermöglicht haben. In diesem Sinne können sich alle Handballinteressierten schon auf das Jahr 2011 freuen, in dem es im August wieder heißen wird: Herzlich willkommen zum 4. Storchencup. Jennifer Braun, Pressewartin

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Der Bornheimer Tierschutzverein DIE TIERINSEL e.V. informiert

Liebe Bornheimerinnen, liebe Bornheimer, Sie alle kennen unseren Tierschutzverein DIE TIERINSEL e. V. – zumindest dem Namen nach. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Informationen über unseren Verein geben. Unser Tierschutzverein DIE TIERINSEL e. V. wurde im Jahr 1998 gegründet und hat etwa 70 Mitglieder. Sie finden uns in der Waldstraße 12. Hier hat Helga Bender, 1. Vorsitzende und Mitgründerin des Vereins DIE TIERINSEL e.V., in ihrem Privathaus die Wohnung im Untergeschoß dem Verein unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dort leben - mit katzensicherem Freigang - dauerhaft über 50 Katzen, die nicht vermittelbar sind, weil sie zu alt oder zu scheu sind oder ein Gebrechen haben. Sie bekommen hier ihr Gnadenbrot und werden bis an ihr natürliches Ende versorgt. Jährlich vermitteln wir etwa 100 – 150 Tiere an neue Besitzer. Diese Tiere waren bis zu ihrer Vermittlung mehrere Wo-

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chen in unserer Obhut. Außerdem haben wir einige Pflegeplätze bei tierlieben Freunden unseres Vereins und versorgen auf mehreren Futterplätzen weit über 100 verwilderte Katzen, welche zuvor von uns eingefangen und kastriert worden sind, um die ungezügelte Vermehrung und somit weiteres Leid zu verhindern. Durch die Einführung des Euro und die ständige Erhöhung der Kosten für Tierarztbehandlungen, Kastrationen, Futter und Katzenstreu usw. sowie die zurückhaltende Spendenfreudigkeit der Leute sind wir mehr denn je auf die Einnahmen aus den Flohmärkten angewiesen. Sie stellen ein wichtiges Standbein bei der Finanzierung der stets steigenden Kosten dar. Der nächste Flohmarkt der TIERINSEL findet am Samstag, 15.01.2011, und Sonntag, 16.01.2011, im Dorfgemeinschaftshaus in Bornheim statt. Wir haben an beiden Tagen von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet. Aus Tradition werden wieder Kaffee und köstliche selbstgebackene Kuchen und Torten angeboten. An dieser Stelle ergeht ein herzliches Dankeschön an unsere treuen Bäckerinnen, die uns damit maßgeblich unterstützen. Auch

sonst ist während des Flohmarkts für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt. Der Erlös aus dem Verkauf von Flohmarktartikeln, Tombolalosen, Speisen und Getränken wird einzig und allein zur Versorgung Not leidender Tiere eingesetzt. Alle unsere Helfer arbeiten ehrenamtlich! Wenn Sie Zeit und Lust haben, besuchen Sie unseren Flohmarkt. Es gibt manche Überraschung und längst Vergessenes zu entdecken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. DIE TIERINSEL e. V. hat donnerstags und samstags von 14:00 – 17:00 Uhr geöffnet.

Telefonisch erreichen Sie uns unter der Rufnummer (0 63 48) 73 75. Besuchen Sie uns auch im Internet: www.die-tierinsel.de


Sozialverband VDK Rheinland-Pfalz e.V. Ortsverband BornheimDammheim 60-jähriges Jubiläum wurde gebührend gefeiert Am 24. April 2010 war es soweit – fast auf den Tag genau haben wir unseren 60. Geburtstag im VdK Ortsverband BornheimDammheim mit hochrangigen Gästen im Dorfgemeinschaftshaus Bornheim feiern dürfen! Für den Festvortrag konnten wir den Sozialpolitiker und Bundesminister a. D. Dr. Heiner Geißler gewinnen! Dr. Geißler nahm den Slogan des VdK-Verbandes „Wir sind an Ihrer Seite“ auf und verband ihn mit dem Goethe-Gedicht „Ganz ist mein Herz an deiner Seite...“ Hornhaut sei auf den Seelen der Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft gewachsen. Es sei Aufgabe des VdK immer wieder darauf hinzuweisen, dass nicht nur der Gesetzesvollzug, sondern die menschliche Verwaltung wichtig seien. Wer Arbeitslose über die geltenden Gesetze in ihrer Würde verletzt, missachte die Menschenwürde, habe keine Achtung vor den Menschen. Nur eine grundlegende Veränderung des gesellschaftlichen Bewusstseins kann die derzeitigen Misskonstellationen beseitigen. Er forderte den Sozialverband VdK auf, weiter streitbar zu bleiben und sich für die sozial Schwachen einzusetzen. Pfarrerin SennhennBeckmann betonte gleichermaßen die Notwendigkeit des

VdK-Verbandes und dessen Arbeit, sie kreierte den Begriff „Verband der Kümmerer“, da er sich für die einsetzt, die einer Hilfe dringend bedürfen. Wolfgang Schwarz, MdL Rheinland-Pfalz, verwies auf die 900 Ortsverbände, die seit 60 Jahren im Dienst der Menschen stehen, die mit ihren ehrenamtlichen Helfern auch zukünftig für Menschlichkeit in unserer Gesellschaft Sorge tragen werden. Der Landesverbandsvorsitzende Rheinland-Pfalz, Andreas Peifer, erinnerte an Erfolge des VdK-Verbandes in der Sozialpolitik, ganz besonders macht er aufmerksam auf die jüngst angeregten Verbesserungen im Notensystem der Pflegeheime, diese Transparenz wird in Rheinland-Pfalz eine positivere Bilanz aufzeigen. Die Vorsitzende Maria A.H. Glock skizzierte in der Begrüßungsansprache die Ortsverbands-Biographie. Das ausführliche Verbandsleben konnte man in der Festschrift „1050-Jahre Dammheim“ nachlesen. Die Ehrungen für „VerbandsTreue“ Mitglieder nahm die Vorsitzende gemeinsam mit dem Kreisverbandsvorsitzenden Hans Hesse aus Landau wie folgt vor: Franziska Dörr, 60 Jahre und in verschiedenen Funktionen im Vorstand bis heute noch tätig, Helene Anthon, 40 Jahre, davon 16 Jahre als stellvertretende Vorsitzende noch engagiert, Gertrud Kost, 24 Jahre, davon 12 Jahre in der Funktion Ortsverbands-Vorsitzende,

heute Revisorin, Hans Lang, 25 Jahre Verbands-Treue / Bornheim, Dieter Hörner, 20 Jahre Verbands-Treue, Ortsbürgermeister a. D. von Bornheim, Cäcilie Fanzoni-Graf, KlausWerner Graf aus Dammheim und Rüdiger Pauli wurden für 10-jährige Treue geehrt. Karl Fichtmüller gehört 63 Jahre dem VdK-Verband an, (durch Ortsverbandswechsel möglich). Alle bekamen eine Urkunde mit passender Anstecknadel überreicht. Wir betreuen zurzeit 86 Mitglieder, mit uns gefeiert haben 74 Personen bei Kaffee und Kuchen. Ein feierlicher, schöner Rahmen war gegeben durch die musikalischen Darbietungen von Christa Maier-Lohmann am Klavier und ihrem Sohn Till am Cello. Tim ist mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert!“ Der gesamte Jubiläums-Tag wurde von unserer Frauenvertreterin Hedy Zimmer in Bild und Ton festgehalten! Es war eine permanente Aufgabe allem gerecht zu werden... Die komplette Rede von Dr. Heiner Geißler hat der Landesverbandsvorsitzende Peifer in Mainz mit großer Freude entgegen genommen. Bei Bedarf kann diese DVD auch bei der Vorsitzenden angehört werden. Die Dekoration, dieses mal in „VdK-blau/weiß“ gehalten, Handschrift von Hedy Zimmer, fand große Bewunderung und es kam zum Applaus! Das Echo dieses feierlichen Jubiläums in unserem Ortsverband war doch sehr positiv und ich denke, dass dieser Nach-

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mittag mit dem gemeinsamen Abendessen unseren Mitgliedern auch gefallen hat. Aber noch war das Jahr 2010 nicht gelaufen... Wir sollten und durften einige interessante und schöne Begebenheiten noch erleben. Doch zunächst zum satzungsgemäßen Ablauf zurück. Im Jahresverlauf hatten wir drei Sitzungen abgehalten. Die Jahres-Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 23. Juni mit Berichterstattungen führte zur anschließenden Vorstandsentlastung. Vom Landesverband angebotene Kompass-Schulengen fanden das ganze Jahr über statt. Zu verschiedenen Themen können sich Vorstandsmitglieder in Oberwinter anmelden. Am 21. August war dann großes Treffen, wieder im Dorfgemeinschaftshaus Bornheim, zum Vortrag mit dem Thema: „Depression“ ein stark verbreitetes Krankheitsbild, das sogar bei Kindern teilweise diagnostiziert wird. Leider bewegt sich ein solcher Patient, ob er will oder nicht, in einer tiefen Tabuzone und schafft somit bald um sich herum ein sogenanntes Getto. Der Tod von Torwart Enken hat dies deutlich zu erkennen gegeben. „Lieber Tod sein, als in eine Spezial-Klinik zu gehen!“ Spätestens jetzt brannte mir das Thema Depressionen unter den Nägeln, dieses Tabu in der Öffentlichkeit musste so schnell wie möglich aufgelöst werden. Als Frauenvertreterin im Kreisverband Landau konnte ich ein breites Publikum ansprechen und einladen! Die Wahl des Referenten fiel auf Dr. Markus Fani, leitender

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Arzt für Gerontopsychiatrie im Pfalzklinikum Klingenmünster und involviert im neuen Projekt „Netzwerk gegen Depressionen Südpfalz“, das von der Landeszentrale für Gesundheit in Mainz protegiert wurde. Der Vortrag fand auf VdK-Kreisebene statt. Mit absolut schönem Wetter begleitet fand der Jahresausflug am 28. August nach Miltenberg statt. Ein Angebot, über den Kreisverband Landau organisiert, in das Stadtbrauhaus Hagenbach zu fahren, gab es am 13. Oktober. Eine sogenannte Sternfahrt, eben auch für Kinder gedacht, denn es waren ja Ferien. Der Volkstrauertag am 14. November gab wieder Anlass zum Mahnen, sich zu erinnern, junge Menschen zu mobilisieren,

zu sensibilisieren den guten Dialog mit seinen Mitmenschen nicht aufzugeben! Am 3. Advent-Sonntag, dem 12. Dezember konnten wir im neu renovierten Dorfgemeinschaftshaus Bornheim unsere traditionelle Weihnachtsfeier begehen. Nun bleibt noch, mich bei allen Sponsoren und Gönnern des VdK-Ortsverbandes im Jahr 2010 und bei meinen Vorstandsmitgliedern für Ihren Einsatz das ganze Jahr hindurch, sowie bei allen Helferinnen und Helfern zu bedanken – ich tue es von ganzem Herzen mit dem Wunsch: „Bleibt gesund, heiter und mir gewogen – irgendwie!“ Maria A. H . Glock, Ortsverbandsvorsitzende


Weihnachtskrippen Am Sonntag, 28.11.2010 um 17 Uhr wurde im Beisein von über 150 Besuchern die 8. WeihnachtskrippenAusstellung am historischen Wachthäusel eröffnet. Mit einer weihnachtlichen Melodie, gespielt auf der Mundharmonika, eröffnete der Vorsitzende des Kirchenbauvereins Richard Cattor die Ausstellung. Unter der Leitung von Werner Zeidler, der den Chordirigenten Christoph Liedy vertrat, stimmte die Chorgemeinschaft Concordia mit dem bekannten Weihnachtslied „Fröhliche Weihnacht überall“ die Gäste auf die Vorweihnachtszeit ein. Neben dem Besucherrekord an diesem Abend konnte Ulla Kaub, die kreative Initiatorin dieser Aktion auch einen Ausstellerrekord verzeichnen. Waren es im letzten Jahr noch 51 Teilnehmer, so waren 2010 stattliche 60 originelle mit Liebe zum Detail aufgebaute Krippen in ganz Bornheim zu bewundern. Es ist eine außergewöhnliche und einmalige Darstellung von unterschiedlichen Krippen im „Freien“. Sie sind ausschließlich von den jeweiligen Familien entworfen und gebaut. Die Weihnachtsbeleuchtung, die jeweils zur Dämmerung beginnt, vermittelt zusätzlich eine stimmungsvolle romantische Atmosphäre. Neue Krippen, sowie Ergänzungen und Erweiterungen bestehender sorgen jedes Jahr für Überraschung und erhöhen die Vorfreude der Besucher. Der Rundweg ist gut zu finden, da alle Krippen numeriert und

im Ortsplan auf der Rückseite eines Prospektes, der bei der Ortsgemeindeverwaltung oder am Wachthäusel erhältlich ist, eingetragen sind. Führungen finden jeweils Mittwochs und Sonntags um 17 Uhr statt, Treffpunkt ist das Wachthäuschen. Die Führungen finden bei jedem Wetter statt.

Weitere Informationen Bilder finden Sie unter:

und

www.krippendorf-bornheim.de oder rufen Sie an unter Tel. 0 63 48 - 15 39

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Weingut Lothar Cuntz erhält Auszeichnung in Gold Bei der awc vienna 2010 erhielt der Winzermeister Lothar Cuntz vom gleichnamigen Weingut in Bornheim für die 1994er Trockenbeerenauslese Ortga die Auszeichnung in Gold. Die awc vienna ist

die größte offiziell anerkannte Weinbewertung der Welt. 10.951 Weine von 1.733 Produzenten aus 36 Ländern wurden in den Räumlichkeiten des österreichischen Bundesamtes für Weinbau in Klosterneuburg

von 300 Weinexperten verkostet und bewertet. Nur die allerbesten Weine, 13,1 % der Weinproben, wurden mit Gold ausgezeichnet – und dazu gehört die Trockenbeerenauslese Ortega von Lothar Cuntz.

Madelene Sauter Betriebswirtin im Hotelmanagement

Madlene Sauter, Enkelin von Uta und Helmut Sommerauer, absolvierte nach zweijähriger Ausbildung an der Hotelfachschule in Edenkoben erfolgreich ihre Prüfung zur „Betriebswirtin im Ho-

telmanagement“. Madlenes Laufbahn begann mit der dreijährigen Ausbildung zur Hotelfachfrau im „Kur- und Sporthotel Dollenberg“ in Bad Peterstal-Griesbach. Danach wechselte sie ins Gourmetres-

taurant „Franz Keller“ in Oberbergen bei Freiburg, bevor sie im „Hotel Bareiss“ in Baiersbronn ihre Kenntnisse und Fertigkeiten vertiefen konnte. Nach einem kurzen Zwischenstopp im „Erbprinz“ in Ettlingen hat Madlene eine Anstellung im „Ketschauer Hof“ in Deidesheim gefunden. Sie kann also mit dieser Qualifizierung jederzeit einen eigenen Betrieb führen und auch Lehrlinge ausbilden. Somit ist die Nachfolge für die „Pension ‚Zur Weinlaube“ und die „Villa Toskana“ gesichert. Das Foto zeigt Madlene mit ihrer Oma Uta, ihrer Mutter Silke und ihrer Schwester Charlotte.

Katharina Michel älteste Einwohnerin von Bornheim Katharina Michel feierte am 7. Februar im Kreise ihrer Familie ihren 93. Geburtstag. Sie erfreut sich noch bester Gesundheit. Auf dem Foto ist sie mit ihrer jüngeren Schwester Franziska Dörr (88 Jahre), ihrer Tochter Marianne und ihrem Sohn Bernd zu sehen. Tochter und Sohn versorgen abwechselnd ihre Mutter. Katharina Michel hat fünf Söhne und zwei Töchter, 13 Enkel und sechs Urenkel.

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Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag 80. Geburtstag. Er brachte seinen Dank zum Ausdruck für Helenas 32-jährigen treuen Dienste als gute Seele der Gemeinde und überreichte neben einem reichlich gefüllten Geschenkkorb eine Lithografie von Armin Hott.

Ortsbürgermeister Lothar Bach gratulierte im Beisein von Verbandsbürgermeister

Axel Wassyl der langjährigen Gemeindemitarbeiterin Helena Anthon recht herzlich zum

Mama, Oma, Uroma Gertrud Schüßler feierte 90. Geburtstag Gertrud Schüßler geborene Hoffmann feierte am 9. Juni 2010 im Dorfgemeinschaftshaus mit ihren Angehörigen und Bekannten ihren 90. Geburtstag. Sie war seit März 1943 verheiratet mit Richard Schüßler aus Hinterweidenthal, er verstarb mit 47 Jahren im August 1967. Aus der Ehe sind sechs Mädchen hervorgegangen, denen elf Enkel und sechs Urenkel folgten. Sie führt noch ihren Haushalt im eigenen Haus und wird von ihrem Lebenspartner unterstützt. Gesundheitlich fühlt sie sich dem Alter entsprechend noch gut, nur durch ein kleines Augenleiden ist sie in ihrer Sehkraft etwas beeinträchtigt. Verbandsbürgermeister Axel Wassyl

überbrachte die Glückwünsche der Verbandsgemeinde und Ortsbürgermeister Lothar Bach die der Gemeinde Bornheim mit einem Geschenkkorb, worüber sich die Jubilarin sehr freute und auch bedankte. Ihre Töchter übernahmen es, ihrer Mutter das Fest auszurichten, backten Torten und

Kuchen, kochten den Kaffee und bereiteten den Gästen das Abendessen. Es war ein gelungenes Familienfest, wofür sich die Anwesenden bedankten und das allen in schöner Erinnerung bleiben wird, vor allem der Jubilarin.

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Seniorentreff Bornheim

Im März 2010 konnte der Seniorentreff Bornheim sein 15jähriges Bestehen im Rahmen einer kleinen Feier, ausgerichtet von der Ortsgemeinde begehen. Durch Vorträge in Pfälzer Mundart war das ein sehr ein unterhaltsamer Nachmittag.

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Herrn Erich Hoffmann vom „Hoffmann-Hammer Trio“ beherrscht seine Vortragskunst so, dass auch Neupfälzer genussvoll zuhören! Obwohl der Seniorentreff kein Verein im üblichen Sinne ist, ist er in unserer Gemeinde fest veran-

kert und bietet jeden Montag von 14 - 17 Uhr Senioren und Seniorinnen im Dorfgemeinschaftshaus einen Rahmen zum geselligen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, fröhlichem Gesang, Plauderei und wer möchte, auch zum Spielen. Frauen sind bei diesem Treffen in der Überzahl, aber auch männliche Senioren finden Gefallen an dieser Runde und fühlen sich wohl dabei zu sein. Eigentlich wundert man sich, dass nur etwa 15 - 20 Teilnehmer regelmäßig zum Seniorentreff kommen, obwohl doch in unserer Gemeinde sicher sehr viel mehr Senioren wohnen, die in unserer Runde willkommen wären und so auch mal Abwechslung vom Alltag erfahren könnten. Im Seniorentreff werden gerne auch Geburtstage nachgefeiert. Stellvertretend für noch jüngere Teilnehmer sei erwähnt, dass unsere älteste Teilnehmerin, Frau Franziska Dörr unsere Runde gemeinsam mit ihrer Familie zu einer Nachfeier ihres 88. Geburtstags eingeladen hatte. Erwähnt sei auch der 80.Geburtstag von Frau Helene Anthon, die von Anbeginn an den Seniorentreff betreut und die sich darum bemüht, dass die Nachmittage abwechslungsreich und harmonisch verlaufen und dass Kaffee und Kuchen bereitgestellt sind. Dafür wurde sie von Ortsbürgermeister Lothar Bach bereits beim Neujahrsempfang 2005 geehrt, von den Teilnehmern wird sie respektiert und geschätzt. Bei den anfallenden Arbeiten, Geschirrabwasch und Aufräu-


men wird sie, ohne dass dazu aufgefordert werden muss, von Teilnehmern des Seniorentreffs unterstützt. Zur traurigen Tradition gehört aber auch, dass wir gemeinsam Abschied nehmen, wenn einer aus unserer Runde uns für immer verlassen muss, so in diesem Jahr von Frau Elisabeth Moosmann , Frau Lieselotte Wagner und Frau Brunhilde Schautzki, denen wir gerne gedenken und die eine Lücke in unserer Runde hinterlassen haben. Gelegentlich nimmt sich auch Herr Erich Hoffmann Zeit, uns mit Filmen oder Lichtbildern aus seinem umfangreichen Archiv von gemeinsamen Fahrten oder über das Geschehen in zurückliegenden Jahren in unserer Gemeinde zu unterhalten. Sich in solchen Bildern aus jüngeren Jahren wieder zu sehen, macht Spaß und weckt Erinnerungen! Aus eigener Erfahrung weiß der Berichterstatter um die Arbeit zur Vorbereitung eines solchen

Nachmittags, herzlichen Dank dafür an Herrn Hoffmann! Neben der Ortsgemeinde unterstützen auch die im Gemeinderat vertretenen Parteien, die Landfrauen und der Diakonieverein den Seniorentreff, indem sie einen der Nachmittage unterhaltsam gestalten und auch für Essen und Trinken sorgen. Unser Ortsbürgermeister Lothar Bach, die Vorsitzenden der örtlichen Parteien und Vereine, unterstützt von Helfern übernehmen dabei den Service, so dass die Teilnehmer am Seniorentreff dann immer einen entspannten, geselligen Nachmittag erleben können. Die Wachthäusler reservierten uns bei den von ihnen organisierten Veranstaltungen immer einen Freitisch . Dieses Jahr erhielten wir sogar neue Liederbücher mit einer Sammlung von bekannten Volks- und Heimatliedern, bereichert durch Sprüche in „Pfälzer Redensart“, die von Herrn Erich Hoffmann, vom „Hoffmann-Hammer-Trio“ aus Neupotz zusammenge-

stellt worden sind, damit der Gesang in unserer Rundende treu nach dem Motto: „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“, unterstützt und gepflegt wird! Erwähnt sei auch, dass unserer Runde immer vom VdK-Bornheim zu seinen Ausflugsfahrten eingeladen wird, ein Angebot, das gerne vom Seniorentreff wahrgenommen wird! Schließlich gehört es schon zur Tradition, dass wir uns gerne an einem Tisch beim Saubrunnenfest und der Kerwe zusammensetzen. Wir würden uns freuen, wenn auch noch abseits stehende Senioren den Weg zu uns finden würden. In unserem Kreis ist man weder zu jung, noch zu alt zum Mitmachen und wenn man über gemeinsame Erlebnisse aus zurückliegenden Tagen plaudern kann, kommen auch schon mal fröhliche Gedanken auf, die die Beschwernisse des Alltags vergessen lassen!

Rückblick der protestantischen Kirchengemeinde Das Jahr 2011 steht vor der Tür und damit ist auch die Zeit gekommen auf das zu Ende gehende Jahr zurück zu schauen. Es war ereignisreich und unseren Gemeindegliedern wurden viele Veranstaltungen angeboten. Über das Jahr verteilten sich wieder eine ganze Reihe besonderer Gottesdienste, die neben den üblichen Gottesdiensten am Wochenende stattfanden. Den Beginn machte die früh morgendliche Liturgische Osternacht. Von Kerzenlicht be-

gleitet traten alle Teilnehmer um 5:30 Uhr gemeinsam in die Kirche ein. Viele Gemeindeglieder gestalteten die Veranstaltung mit, die neben dem Gottesdienst ein gemeinsames Frühstück im Dorfgemeinschaftshaus umfasste. In Erinnerung ist der Gottesdienst im Grünen, der aus Witterungsgründen nicht wie üblich an der Grillhütte Westheim stattfinden konnte. Die Feier wurde kurzfristig an das Gemeindehaus Essingen, dessen Grundstück über ausge-

dehnte Grün- und Freiflächen verfügt, verlegt und fand großen Anklang. Am Pfingstmontag trafen sich die Konfirmanden/innen von vor 60, 50, 40 und 25 Jahren in unserer Kirche zu ihrer Jubelkonfirmation. Den Gottesdienst umrahmte der Chor Crescendo. Ein Höhepunkt stellte auch wieder das Gemeindefest „unterm Zelt“ der gesamten Kirchengemeinde EssingenDammheim-Bornheim dar. Es wurde am 27. Juni mit einem

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Familiengottesdienst und der Segnung der Vorschulkinder unter musikalischer Begleitung des Chores Contrapunkt in Dammheim gefeiert. Am Kerwesonntag wurde der Gottesdienst „uff P(f)älzisch“ gehalten. Die Predigt und das Singen der Lieder in Mundart trugen zu einem großen Teil zum regen Besuch bei. Nach längerer Pause konnten wir am 10.Oktober 2010 wieder an die Tradition anknüpfen, das Erntedankfest mit einem Abendmahlsgottesdienst im Dorfgemeinschaftshaus zu feiern und anschließend auch ein gemeinsames Mittagessen einzunehmen. Es war eine große Freude, dass so viele der Einladung gefolgt sind und miterlebt haben, wie vielfältig und feierlich der Gottesdienst war. Dazu haben zum einen die Kinder vom Kindergottesdienst unter der Leitung von Hanna Kunz, Lilo Weber und Sandra Kalkowski beigetragen. Zum anderen sorgten die beiden Bornheimer Chöre unter der Leitung von Christoph Liedy für einen sehr feierlichen Rahmen. Das Essensangebot (Fläschknepp mit Meerrettichsoße) wurde gut angenommen und wir konnten ca. 70 Essen ausgeben. Wie schon im letzten Jahr wurden die Erntegaben auf und vor dem Altartisch sowie zusätzliche Spenden an die Landauer Tafel weitergereicht. Der erfolgreiche Ablauf dieses Tages ermutigt uns, auch im nächsten Jahr wieder zu einer Erntedankfeier ins Dorfgemeinschaftshaus einzuladen. Vielen Menschen in unserem

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Dorf ist die Ökumene wichtig und seit vielen Jahren wird die Ökumene auch in vielen Bereichen gelebt. Am Saubrunnenfest wurde auf dem Festgelände erstmals ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Für den 12. September konnten wir zum dritten Mal zum ökumenischen Sonntagabend-Gottesdienst einladen. Viele Menschen aus der protestantischen und katholischen Kirchengemeinde Bornheim und aus der Umgebung kamen in die Prot. Kirche, um sich mit dem Thema „Bei Gott zählt auch, was für die Katz’ war“ auseinander zu setzen. Anhand von sechs ausgewählten Zitaten der Benediktinernonne Kyrilla Spiecker wurde ihr Lebenslauf mit unserem Alltag, unserem Zusammenleben und unserem Verhältnis zu Gott in Beziehung gesetzt. Die glänzend formulierten Wahrheiten, bildhaft und in paradoxem übertreibendem Sprachstil, sind aus ihrer eigenen Erfahrung, Verantwortung und aus Liebe und Leid geboren. Ihre Worte sind mahnend, tröstend und erhellend, wie z. B. dieses ausgewählte Zitat „Bei Gott zählt auch, was für die Katz’ war“. Zunächst ein Satz zum Schmunzeln. Aber in vielen Lebenssituationen kann dieser Ausspruch ungemein tröstlich sein. Wir sollen uns nicht abhängig machen von Lob und Anerkennung unserer Mitmenschen. Wir sollen uns nach Enttäuschungen immer wieder einbringen und nicht mutlos werden. Gott setzt andere Maßstäbe. Gott sieht unseren Willen, unser Bemühen. Bei ihm zählt, dass wir

uns auf den Weg machen und auf dem Weg bleiben. Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst waren alle Gottesdienstbesucher zu einem kleinen Umtrunk im Storchenzentrum eingeladen. Am 5. März wurde der ökumenische Weltgebetstag der Frauen gefeiert. Frauen aus Kamerun haben 2010 die Liturgie geschrieben und mit dem Aufruf „Alles, was Atem hat, lobe Gott“ Frauen und Männer weltweit in ca. 170 Ländern aufgefordert, im gemeinsamen Gebet Solidarität entstehen zu lassen. Im Gottesdienst erlebten die Teilnehmerinnen in vielen Elementen die Nöte und Ängste aus der Sicht der Frauen in Kamerun. Trotzdem können sich diese aus tiefstem Herzen freuen und fühlen sich über alle Probleme hinweg geborgen in Gottes Liebe. Der Weltgebetstag wurde zum ersten Mal im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. Sehr viele Menschen fanden sich dort zusammen, sangen die neuen Lieder und ließen sich im Anschluss an den Gottesdienst gemeinsam die Köstlichkeiten aus Kamerun schmecken. Wir laden heute schon ein, am Freitag, den 4. März 2011, um 19 Uhr den Gottesdienst des Weltgebetstages 2011 aus Chile im Dorfgemeinschaftshaus mit uns zu feiern. Wir wollen der Frage aus Chile nachfühlen „Wie viele Brote habt ihr?“ Der monatlich stattfindende ökumenische Gemeindetreff bot auch im Jahr 2010 protestantischen und katholischen Christen Gelegenheit, sich über ihren Glauben auszutau-


schen. Bereits seit 10 Jahren wird ein ökumenisches Frauenfrühstück angeboten. Etwa zwei- bis dreimal im Jahr findet an einem Samstagvormittag neben einem Frühstück ein Vortrag mit frauenspezifischem oder religiösem Inhalt statt. Seit nunmehr sechs Jahren sind Gemeindeglieder bereit, im Besuchsdienstkreis mit zu arbeiten. Sie waren auch im ablaufenden Jahr im Auftrag der Kirche unterwegs, um Neubürger willkommen zu heißen, kranke Menschen zu besuchen und Jubilaren zum Geburtstag zu gratulieren. Die Gemeindefahrt führte am 9. Juni vormittags in das Kloster Maulbronn. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist inzwischen als Weltkulturerbe anerkannt. Der Nachmittag des Tages führte unsere Reisegruppe nach Bretten, dem Geburtsort des Reformators Philipp Melanchthon, dem engsten Mitarbeiter Martin Luthers. Der Besuch des in seinem Geburtshaus eingerichteten Museums zur Geschichte der Reformation, war unter fachkundiger Führung sehr beeindruckend (Foto).

Am 12. Oktober machten sich 42 Gemeindeglieder zu einer Studienfahrt nach Dresden auf. Unter fachkundiger Führung von Pfarrer i. R. Lutz Breitenbach wurden an sechs Tagen die Sehenswürdigkeiten der Stadt Dresden und der näheren Umgebung erkundet. Höhepunkte waren u. a. die Besichtigungen der wieder erstellten Frauenkirche, der ehemaligen katholischen Hofkirche und die Teilnahme an einer Abendvesper in der Kreuzkirche mit dem Chor der Hochschule für Kirchenmusik Dresden. Für das leibliche Wohl bei der von den Landfrauen organisierten HobbyAusstellung im Rathaus haben wir auch 2010 wieder gesorgt.

Dies war vor allem wegen der vorzüglichen Kuchenspenden möglich, für die den Spendern sehr gedankt wird. Ferner konnte auch eine Tombola für die Besucher bereitgestellt werden.Das Presbyterium dankt allen Gemeindegliedern, die als Organisatoren, Helfer oder in sonstiger Weise bei den zahlreichen Veranstaltungen zu deren Gelingen beitrugen ganz herzlich. Wir hoffen, dass wir auch im neuen Jahr mit Gottes Hilfe und der Unterstützung unserer Gemeindeglieder unserer Vorstellung eine lebendige Gemeinde zu sein, gerecht werden. Für das Presbyterium Bornheim Heinz Peter Werner

Teilnahme am Festumzug Unter dem Motto „Schule früher, Schule heute“ nahm die Dammheimer Grundschule am Festumzug teil. Über 40 Kinder und alle Lehrkräfte hatten sich dafür passende Kleidung und Gegenstände gesucht. Mädchen mit Schürzen, Hauben und geflochtenen Zöpfen gab es genauso zu sehen, wie Jungen mit

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Saubrunnenpost 2010/2011  

Jährliche Publikation der Gemeinde Bornheim/Pfalz (Deutschland/Germany)