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Thomas

n o f o r k i m r e d n u W und das N U N I M H A N D E L E R H Ä LT L I C H

BOOKADOO RECORDS

G E W I N N E R D E R T V - S H O W P O P S TA R 2 0 1 0 | I N K Ü R Z E L I V E I M S U P E R D O M E S TA D I O N K A R T E N S I N D E R H Ä LT L I C H Ü B E R : B O O K A D O O R E C O R D S , W W W. B O O K A D O O . C O M O D E R O N L I N E Ü B E R D I E B E K A N N T E N T I C K E T - O U T L E T S U N D I N D E N T I C K E T S H O P S I N F O LG E N D E N S T Ä D T E N : N E W YO R K , LO N D O N , B R Ü S S E L , R O M , M A D R I D, PA R I S U N D A M S T E R D A M . W E I T E R E I N F O R M AT I O N E N E R H A LT E N S I E Ü B E R D A S M A N A G E M E N T V O N B O O K A D O O R E C O R D S WWW.BOOKADOO.COM, MANAGEMENT@BOOKADOO.COM.


Thomas

[OrderMark]

n o f o r k i m r e d n u und das W


FOTO-GEPERSONALISEERDE Foto personalisierte KINDERBOEKEN Kinderbücher

Dieses Buch wird herausgegeben von: Bookadoo International Postfach 517 1940 AM Beverwijk FOTO-GEPERSONALISEERDE FUNNY MAGAZINES Niederlande Copyright © 2009 Bookadoo International B.V. Alle Rechte vorbehalten. Gedruckt in den Niederlanden. Nichts aus dieser Ausgabe darf ohne die vorherige schriftliche Einwilligung des Herausgebers mittels Druck, Fotokopie, elektronisch oder auf welche Weise auch immer FOTO-GEPERSONALISEERDE TOVERBOEKEN vervielfältigt und/oder öffentlich gemacht werden.

www.bookadoo.de


Lieber Thomas, dieses schöne Buch wurde speziell für dich gemacht. Genieße die schönen Bilder und das schöne Abenteuer, das du miterleben wirst.

Küsschen und Knuddel von Mama und Papa.


Thomas


s a m o Th t h c i n kann n! e f a l h c s

A

ufgeregt liegt Thomas im Bett. Endlich weiß er genau, was er später einmal

werden will: Popstar. Ja, aber nicht irgendein Popstar. Ja, wirklich so groß und berühmt wie [FavoriteBand]. Die waren gerade im Fernsehen zu sehen und das war ein wahnsinnig cooler Auftritt. ‚Das werde ich später auch sein!’, beschloss er begeistert. ‚Hmm’, brummte sein Vater. ‚Schlag dir das mal aus dem Kopf. Kinder

aus [TOWN] werden keine Popstars. Die werden

Lehrer. Oder Bauer. Oder Verkäufer.

Besser nicht. Dass sein Vater auch so einen langweiligen Beruf hat! Darauf hat er später überhaupt keine Lust. Er wird Popstar. Und zwar ein ganz großer. ‚Aber du kannst überhaupt nicht singen’, hatte sein Vater auch noch gesagt.

Pff. Superwichtig. Das kann man doch üben! Erwachsene verstehen aber auch gar nichts.

Thomas wird seinen Eltern schon zeigen, wo im Leben der Hase lang läuft. Und mit einem zufriedenen Lächeln fällt er in einen tiefen, tiefen Schlaf...


t, geht as aus der Schule komm m nächsten Tag, als Thom stens den. Dort wird er wenig er sofort auf den Dachbo h eine alte die Tür ab, schnappt sic nicht gestört. Er schließt Mund und ein Mikrofon vor seinen Haarbürste, hält sie wie Thomas t. Und sehr falsch. Aber lau hr Se n. ge sin zu nt begin ine sehr gut läuft und übt se es ss da et, nd fi Er ht. nic hört das r hämmert. bis jemand gegen die Tü Lieder und Tanzstücke, Spaghetti ’, ruft sein Vater. ‚Deine ‚Hee, Justin Timberlake werden kalt.’

A

Thomas

ROCKS!


Th

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J

eden Tag geht er nach oben zum Üben. Und um weiter an seinem ‚Act’ zu arbeiten. Ein Popstar ohne Mikrofon haut einen natürlich nicht vom

Hocker. Und Thomas braucht noch ein Bühnenbild und ein Kostüm. Alles muss zusammenpassen, so ist das bei [FavoriteBand] auch. ‚Und die haben auch einmal auf dem Speicher angefangen’, spricht er sich selbst Mut zu. Kritisch betrachtet er das Ergebnis von einer Woche harter Arbeit. Er hat ein Mikrofon gebastelt und seine Schultafel vollgeschrieben mit den Worten „Thomas, DER BESTE POPSTAR DER GANZEN WELT”. Zuerst hatte er geschrieben ‚AUS [TOWN]’, aber das hat er schnell noch korrigiert. ‚Greife zum Mond und du gelangst zu den Sternen.‘ Das hat Oma ihm einmal in sein Freundebuch geschrieben.


N

ervös steht Thomas im Flur. Papa und Mama sitzen auf dem Sofa. ‚Ich hab eine Überraschung für euch, ich werde auftreten’, hatte er ihnen

beim Frühstück gesagt. ‚Mein Schatz’, lachte Mama, ‚ich mag Überraschungen.’ Thomas holt tief Luft, öffnet die Tür, geht mitten in das Zimmer hinein und räuspert sich. Mama greift nach Papas Hand. Dann beginnt er aus vollem Hals zu singen, mit geschlossenen Augen. Thomas ist so vertieft, dass er um sich herum gar nichts mehr hört. Als er aufschaut, sieht er Papa und Mama applaudieren, aber auch lachen. Die Tränen laufen über Mamas Wangen, sie tut aber ihr Bestes, um sich nichts anmerken zu lassen. ‚Klasse, Junge! Was für ein Talent’, gluckst Papa. ‚Sehr schön, mein Schatz’, piepst Mama, aber Thomas sieht, dass sie sich das Lachen verkneifen muss. Wütend hört er zu singen auf. ‚Ihr habt einfach keine Ahnung’, poltert er. Zornig pfeffert er seine Gitarre in die Ecke und rennt aus dem Zimmer.

Thomas,

DER BESTE POPSTAR DER WELT


M

it bedrücktem Gesicht läuft Thomas die Straße entlang. Ab und zu tritt er gegen

eine Dose. ‘Was soll nun aus meinen Popstar – Plänen werden?’, denkt er. ‘Ein

schöner Popstar bin ich. Einer, der so falsch singt, dass jeder davon einen Lachkrampf

bekommt.’ Er erreicht die Straße, wo Opa und Oma wohnen. Vielleicht können wenigstens die beiden sein Gesangstalent schätzen. Zum Glück sind Opa und Oma zu Hause und zehn

Minuten später sitzen sie alle gemütlich bei einer Tasse Tee und leckeren Keksen auf dem

Sofa. Thomas aber sieht noch immer ein bisschen bedrückt aus. Und Oma wäre nicht Oma,

wenn sie das nicht merken würde. ‘Warum bist du so still, was ist los, Junge?’, fragt sie

besorgt. Thomas erzählt ihr die ganze Geschichte. Von seinem großen Wunsch, Popstar zu

werden, vom Auftritt im Wohnzimmer und von Mama und Papa, die vor lauter Lachen fast

vom Sofa fielen. Er wird wieder böse, wenn er nur daran denkt. Als er zu Ende erzählt hat,

merken sie, dass sich Opa leise aus dem Zimmer geschlichen hat. Sie hören ihn eine Weile

auf dem Dachboden poltern und dann kommt er wieder nach unten. Er hat eine schöne

Schachtel dabei und drückt ihm diese in die Hände. ‘Für dich’, sagt er ganz feierlich. ‘Ich

müsste mich wohl sehr irren, wenn du damit nichts anfangen könntest…’. Thomas fasst die

Schachtel erstaunt an. Sie ist ziemlich schwer. Was kann da nur drin sein?


E

r öffnet die Schachtel. Seine Kinnlade fällt herunter. Ein Mikrofon. Ein echtes Mikrofon! Aufgeregt rennt er

damit zu seiner Stereoanlage und steckt das Mikrofon ein. Aber dann schießt es ihm wieder durch den Kopf: Ich kann überhaupt nicht singen. Vorsichtig pustet er ins Mikrofon. Es funktioniert! ‚Hallo, ich bin Thomas’, hallt es durch sein Zimmer. Was für ein lauter Ton! Das klingt gut!


‚Let mehe…entertain you’, singt Thomas vorsichtig in sein neues Mikrofon. Er traut seinen Ohren nicht! Das klingt ganz anders. Ich singe nicht mehr falsch. Er probiert es noch einmal. Wow, was für eine schöne Stimme. Bin ich das? Mit geschlossenen Augen singt er weiter. Bis er ein Geräusch hört. Papa und Mama stehen im Türrahmen. Mit Tränen in den Augen. Aber diesmal kommen die Tränen nicht vom Lachen. ‚Thomas, das klingt wirklich wunderbar!’, sagt Papa heiser.


W

ie auf Wolken rennt Thomas zu seinem besten

Freund. Der will gerne Fußballer werden und schläft sogar mit einem Fußball unte r seinem Kissen. Aber er weiß, dass Thomas der größte Popstar der Welt werd en will. Als sie miteinander gerade schön mit der Spielkonsole spielen, zappt Thomas zu Nickeletix und sie schalten mitten in einen Aufruf hinein. ‚Du kannst richtig gut singen? Dann nimm an unse rem Nickeletix-Popstar-Wettbewerb teil! Schick uns noch heute ein kurzes Video über dich, wie du gerade ein schönes Lied singst, und wer weiß...in einem Monat stehst du vielleicht schon in unserem großen TV-Finale! Und gewinnst den Plattenvertrag von Nickeletix und einen wunderbaren Auftritt im Superdome-Stadion!’ Thomas sitzt plötz lich kerzengerade. Das ist es. Das ist seine Chance.


Wirst du das neue Idol?


as Thom top auf sein Bett. Er schaltet so viele n seinem Zimmer stellt er Papas Lap vor die Webcam. Er räuspert sich, Lampen an wie möglich und stellt sich liebe Jurymitglieder. Ich bin Thomas nimmt sein Mikrofon und sagt: ‚Hallo, ganzen Welt werden.’ Dann schließt und ich will der beste Popstar auf der kann. Als das Lied zu Ende ist, macht er seine Augen und singt. So schön er noch einmal in die Kamera, Ende der er eine kleine Verbeugung.und lacht Nickeletix. Seine Finger zittern ein Aufzeichnung. Er mailt das Video an hoffen, dass ich teilnehmen kann! bisschen. So! Und nun abwarten und

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a steht es wirklich. ‚H

erzlichen Glückwunsc

h, Thomas! Du hast un s ein geschickt und es wär e un s ei ne Eh re, wenn wir dich nächsten Samstag im Finale unseres Progra m m s ha be n könnten.’ Er ist im Fin Er wird wirklich auftr ale! eten! Er kann es noch ga r ni ch t gl auben. Geistesabwes spielt er ein bisschen end mit Google und gibt seinen Namen ein: Th verschlägt ihm den omas. Es Atem. Nickeletix hat sein Video an YouTub wurde es bereits 30 e geschickt und dort 00-mal angeschaut. Kinder in der ganzen seinem Mikrofon un Welt haben ihn mit d mit geschlossenen Augen singen sehen. seinem Bauch beginn Irgendwo tief in t es zu kribbeln. Es ist ni ch t wirklich ein schönes auch nicht wirklich sc Gefühl. Aber hlecht. Er kennt es ni ch t, ab er als M am a fertig ist, hat er kein ruft, dass das Essen en Hunger. wunderbares Video


T homas macht sich auf zum o i d u t s h e s n Fer

D

as seltsame Kribbeln bleibt die ganze Woche 端ber.

Thomas hat seine Tasche schon dreimal kontrolliert. Auf den neuen supercoolen Klamotten, die Mama f端r

ihn gekauft hat, liegt das Wundermikrofon. Vorsichtig

streichelt er es mit seinen Fingern.


Im Studio nimmt eine sehr geschäftige Frau Thomas sofor

sie und sie spricht so schnell, wie sie läuft. ‚Schau, hier

t mit. Shanti heißt

ist deine Garderobe’, sagt sie. ‚Und du musst sofort zur Visagistin. Zieh dich hier schnell um.’ Thomas tut brav, was man ihm sagt. Eine andere gesch äftige Frau setzt ihn auf eine Art Zahnarztstuhl. ‚Mach schön deine Augen zu’, sagt sie mit einem komischen Akzent. Die Frau schmiert ihm alles Mögliche aufs Gesicht. Es klebt ein bisschen. Als Thomas wieder in den Spiegel schaut, muss er etwas lachen. Er sieht ein bisschen aus wie eine der Wach sfiguren, die er einmal mit Mama und Papa in Madame Tussauds Wach sfigurenkabinett gesehen hat.


U

nd jetzt der nächste Kandidat. Schon jetzt eine Sensation auf YouTube. Sein Bewerbungsvideo wurde bereits über 6000-mal angeklickt, aber

ist er in Wirklichkeit auch so gut? Vor diesem wunderbaren Publikum? ‚Meine Damen und Herren, Mädels und Jungen, hier ist: Thomas!’ Seine Knie zittern, er fühlt, wie jemand ihn nach vorne schiebt. ‚Du musst auf die Bühne’, zischt Shanti. Mit trockenem Mund stapft er nach vorne ins grelle Licht. Seine rechte Hand umklammert fest das Mikrofon. Er hört die Musik und schließt die Augen. Dann beginnt er zu singen. Das jubelnde Publikum ist auf einmal still. Etwas sicherer singt er weiter, öffnet die Augen und sieht nur noch Lampen und eine lange Treppe, über die er laufen soll. Der Saal ist ein großes schwarzes Loch. Er setzt den rechten Fuß zuerst auf die Treppe. Geht gut. Etwas entspannter singt er weiter und geht nach unten. Auf der gigantischen Bühne kann er beim Singen sogar ein bisschen in die Kamera lachen. Das ist schön. Noch einmal ausatmen und dann ist es vorbei.


W

ie ein Mann steht das Publikum auf und jubelt, klatscht, pfeift und trampelt gleichzeitig. Zitternd läuft er zur Seite und schaut noch einmal

in den Saal zurück. Das komische Kribbeln ist auf einmal überhaupt nicht mehr zu spüren. Dann erscheint der Moderator auf der Bühne. Die Spannung steigt. Das Publikum schiebt und drängelt, fast jeder hält eine Kamera. Das Auszählen hat begonnen. Unter ohrenbetäubendem Applaus nimmt Thomas den Plattenvertrag in Empfang. ER HAT GEWONNEN! Das ist der Anfang. Der Anfang von allem, wovon er schon sein ganzes Leben lang geträumt hat. Der Anfang von seinem Leben als Popstar.


S

o viele Tasten und Knöpfe hat er noch niemals auf einem Fleck gesehen. Es sind

bestimmt Tausende. Bewundernd schaut er auf den Mann, der dahinter sitzt. Er dreht hier ein bisschen nach links und schiebt einen anderen Schalter ein bisschen nach oben. ‚Das ist ein Mischpult’, erklärt Jürgen, der Techniker freundlich. ‚Damit kümmere ich mich darum, dass jedes Lied auf der CD wirklich super klingt. Aber naja, bei deiner Stimme habe ich nicht viel zu tun!’, lacht er. Thomas schluckt. Wenn das mal so wäre. Steif hält er sein Mikrofon fest und verzieht sich in eine kleine Ecke an der anderen Seite des Studios. Durch ein großes Fenster kann Thomas das Mischpult sehen und Mama, die dort auf einem Stuhl sitzt. Sie streckt beide Daumen nach oben. Seitdem er das Wundermikrofon hat, ist Mama sein größter Fan. Stolz hat sie all ihren Freundinnen erzählt, wie gut ihr Sohn singen kann. ‚Bist du soweit?’, fragt Jürgen. Er nickt, macht seine Augen zu und singt. Als er fertig ist, steht der Techniker auf und klatscht begeistert. ‚So was hab ich noch nicht erlebt’, sagt er. ‚Ich wette, dass das in einem Durchgang perfekt ist.’ Verdutzt schaut er seine Mutter an. ‚Ihr Sohn ist ein Toptalent.’ Mama nickt. ‚Das haben mein Mann und ich schon immer gewusst’, sagt sie und zwinkert Thomas zu.

T..ur bitte geschlossen halten!


N

ervös öffnet Thomas alle Schubladen in seinem Zimmer, lässt sich auf den Boden fallen, um unter sein Bett zu schauen. Wie

kann das sein? Er wagt es fast nicht daran zu denken. Er schiebt seinen Schreibtisch zur Seite und schaut in alle Taschen und Schachteln. Nichts. Er spürt, wie seine Lippen zu zittern anfangen. Es ist wirklich verschwunden! Das Wundermikrofon. Er kann es nirgends finden. Er beißt sich auf die Unterlippe. Jetzt bloß nicht heulen. Suchen. Aber tief in seinem Innersten weiß er, dass es keinen Zweck hat. Er hat das ganze Haus schon dreimal durchsucht. Er hat in der Garage geschaut, im Auto. Er hat im Aufnahmestudio angerufen. Nichts. Und er weiß auch genau, dass er das Mikrofon mit nach Hause genommen hat. Aber es kann doch nicht einfach verschwunden sein? Hastig zieht er seine Jacke an. Er läuft zu Opa und Oma. Vielleicht kann Opa ihn ein zweites Mal überraschen. Er hört einen lauten Schrei. ‚Er ist es wirklich, hab‘ ich’s nicht gesagt?’ hört er hinter sich, und die nächsten zwei Stunden ist er zu sehr damit beschäftigt, Autogramme zu unterschreiben, als dass er an sein Mikrofon denken könnte.


S

chlaftrunken kommt Thomas im Morgenman tel nach unten. Was für ein Stapel Post liegt da auf der Matte? Ein Umschlag ist schöner als der andere. Kinder aus der ganzen Welt schr eiben ihm Briefe und Karten. Sie wünschen sich Autogramme und stell en sehr viele Fragen. ‚Sie haben erfahren’, denkt er voller Panik, ‚dass ich überhaupt nicht mehr singen kann.’ Er konnte die ganze Nacht über kein Auge zutun. Er hat sich nicht mal getraut, es auszuprobieren. Singen ohn e Wundermikrofon. Wie soll es nun weitergehen? Als er das Radio in der Küche anschaltet, hallt es: ‚Und jetzt ist es Zeit für die neue Single von Thomas! Er ist mit einem Schlag auf Platz 1 gelandet! Die CDs geh en wie warme Semmeln über die Ladentheke. Und da wir das Lied wirklich fantastisch finden, spielen wir es zweimal nacheinander ab!’ Schwach vor Angst schaltet er das Radio schnell wieder aus.

U E ZENN D N G ME GRÜ SINTHEFRISUARFT F

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Thomas cert e in con

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Thoma

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M

ehr als drei Nächte lang haben sie vor der Tür gelegen.

Scharen kreischender Fans. Und das alles vor dem Konzert von Thomas.

Thomas LIVE IN CONCERT

Kopfschüttelnd verkauft Frau Müller vom Kartengeschäft ihre letzten Karten für das Konzert des Jahrhunderts. Thomas in Concert im größten Stadion Deutschlands. Nach kaum fünf Minuten schaut sie auf ihre Uhr und das gesamte Konzert ist vollständig ausverkauft. Eine Karte hat sie für sich selbst zurückbehalten. Ihr eigenes Kind ist nämlich auch ein großer Fan. Und will natürlich hin.


W

ahnsinnig nervös steigt Thomas

Limousine, die ihn abholen kom

in die große schwarze

mt. So ein langes Auto hat er noch niemals gesehe n. Mit einem Mal sind alle Sorgen wie weggeblasen. Auch wenn die ganze Welt bald dahinter kommt, dass er so falsch singt wie eine Krähe mit Halsschmerzen, dies können sie ihm nicht mehr nehmen. In der Limousine kommt er aus dem Staunen nicht mehr raus. Es gibt eine Bar und einen Fernse her, auf dem Nickeletix läuft. Für ihn stehen leckere Sac hen bereit. Chips, Limonade, Süßigkeiten, Popcorn – so viel er nur will. Aber dann schießt es ihm wieder durch den Kopf: Ich muss gleich ohne Wundermikrofon auftreten. Besorg t schaut er nach draußen. ‚Ich wünschte, ich könnte einfac h wieder bei euch sein’, denkt er, als er die spielenden Kinder aus der Nachbarschaft sieht. ‚Schön draußen spielen und Fernse hen gucken, wenn man Lust darauf hat.’ Als die Limo abfährt, schließt Thomas seine Augen und hofft insgeheim auf ein Wu nder.


J

etzt kommt Thomas nicht mehr drum herum. Nachdem das Publikum eine halbe Stunde

lang nach ihm gerufen hat und schon dreimal angekündigt wurde, dass er nun ‚gleich kommt’, muss Thomas auftreten. Zitternd läuft er zur riesigen Bühne. Die Band beginnt zu spielen, die Lichtshow rast über ihn hin und er hört das Publikum grölen wie wahnsinnig. Da, in der Mitte, bestimmt noch hundert Schritte entfernt, steht ein Mikrofon für ihn bereit. Langsam geht er darauf zu. Noch ein paar Sekunden, dann weiß die Welt, dass er die Menge zum Narren gehalten hat. Dass er überhaupt nicht singen kann. Als Thomas an seinem Platz steht, wird es auf einmal absolut totenstill. Die Band hört zu spielen auf. Er holt tief Luft und schaut auf.


as IN CONCER om T h T


E

r schließt seine Augen und öffnet seinen Mund. Vorsichtig beginnt er zu singen. Fast traut er sich nicht hinzuhören. Noch

ein bisschen... Das Publikum beginnt zu klatschen. Das geht gut! Er singt ohne sein Wundermikrofon und niemand muss lachen. Er kann es wirklich! Er sieht seinen Vater. Stolz wie Oskar. Er hat den Arm um Mama gelegt und beide lachen ihn fröhlich an. Da ist seine ganze Nervosität wie weggeblasen. Wie ein richtiger Rockstar geht er nun aus sich heraus. Thomas singt so schön, wie es noch niemand gehört hat und kann auf einmal alle möglichen Tanzschritte, die er vorher noch nicht kannte. We want more! We want more! We want more! We…


E

r schreckt auf und ist wach. ‚Thomas, du musst zur Schule, beeil dich!’ hört er seine Mutter unten an der Treppe rufen. Zur Schule?

Hallo, wieso Schule? Er ist ein Popstar, die müssen nicht zur Schule. Er reibt sich die Augen. Aber nirgends sieht er goldene Platten. Keine Poster mit seinem Namen darauf. Langsam dämmert es ihm: ‚Ich habe geträumt. Geträumt, dass ich ein großer Star bin.’ Wütend steigt er aus seinem Bett. ‚Ganz toll. Jetzt kann ich von vorne beginnen!’ Er räuspert sich und singt ein Liedchen, so falsch wie ein Rabe. Seine Mutter kommt in sein Zimmer. ‚Bist du noch nicht angezogen?’, fragt sie gestresst. ‚Du kommst zu spät. Und räum das Zeug hier auf.’ Sie nimmt etwas vom Boden, legt es auf den Schreibtisch und geht wieder nach unten. Thomas schaut auf. Sein Herz steht beinah still. Da, mitten auf seinem Schreibtisch, da liegt es wirklich. Das Wundermikrofon...


Thomas Thomas


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