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Wohnrevue 4 2010

Wohnrevue 4 2010 WOHNORT GSTAAD GARTENMÖBEL VORHÄNGE MESSE AMBIENTE

Wohnrevue / 4 2010 / 9.50 Franken Die Schweizer Zeitschrift für anspruchsvolles Wohnen und zeitgemässes Design.

TURBINENHAUS

Früher Bahnstation, heute Feriendomizil

TREFFPUNKT GARTEN Lounge-Möbel für draussen

SINNLICHE STOFFE Wallende Vorhänge & schlichte Rollos

SCHÖNE SACHE(N) Mitbringsel von der Ambiente

Wohnrevue 4 2010, geschrieben von Jurgen Bey


Fos Tropico_Wohnenrevue220x297_tropico 17/03/10 16:48 Pagina 1

ad: designwork / photo: Massimo Gardone

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Demner, Merlicek & Bergmann


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Salone Internazionale del Mobile, Milano 14.-19. April 2010 Hall 12, Stand C11

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22.03.2010 11:12:01 Uhr


• EDITORIAL

gartensaison

Könnten Sie sich vorstellen, Ihre Ferien in einer Bahnhofshalle inmitten von Transformatoren aus Gusseisen zu verbringen? Glauben Sie mir, Sie werden es können, nachdem Sie unsere Wohnreportage gelesen haben. Eine Architektin hat für ihre sechsköpfige Familie eine alte Bahnstation im Berner Oberland in ein traumhaftes Feriendomizil verwandelt. Die ehemalige Schaltzentrale ist nun mit einem gemütlichen Kamin versehen, Turbinen fungieren als Raumtrenner, und eigens von der Architektin entworfene Stoffe verleihen den Räumen Wohnlichkeit. Wie gut das alles zusammenpasst, sehen Sie ab Seite 30. Unsere zweite Wohnreportage führt Sie über unsere Landesgrenzen hinaus – es geht nach Uruguay. Wobei wir nicht von einer Wohnreportage im klassischen Sinne reden können, denn es geht hauptsächlich um den Garten. Was sich dort eine Familie aus Argentinien geschaffen hat, ist ein kleiner Garten Eden. Wilde Wiesenblumen sind ebenso vertreten wie unzählige Baumsorten aus aller Welt. Kein Wunder, verbringt die Hausherrin die meiste Zeit im Garten, wenn sie sich in ihrem Ferienhaus bei Punta del Este aufhält. Der Garten ist auch ansonsten wieder Schwerpunktthema dieser Ausgabe. Nachdem wir uns in der letzten Ausgabe mit Tischen und Stühlen für draussen beschäftigt haben, stehen jetzt die neusten Sonnenschirme und Lounge-Möbel im Zentrum. Denn was gibt es Schöneres, als sich auf einem grossflächigen, bequemen Lounger so richtig breitzumachen und in geselliger Runde dem Sommer zu frönen? Eben. In diesem Sinne viel Vergnügen bei der Lektüre! // ¶

Nina Huber, Redakteurin

Wohnrevue 4 2010

Seite 


Wir wollen einmal Seeräuber werden. 9€[\i#GcXkk\ele[GXib\kkqldKi€ld\e% 9\jlZ_\eJ`\\`e\lej\i\i)'I`Z_e\i$8ljjk\ccle^\e% N\`k\i\@e]fjlek\innn%i`Z_e\i%Z_


 INHALT 40

INHALT 4 2010 TITELTHEMEN Wohnort Gstaad GartenmÜbel Vorhänge Messe Ambiente

 

30 40 66 74

58

DESIGNER Jurgen Bey

10

EN VOGUE

12

 PLATTFORM

24



28





KIDZCORNER WOHNORT Wohnort Gstaad Wohnort Uruguay

30 58

FOCUS Garten – Lounge-MÜbel Sonnenschirme Vorhänge

66

40 52 66

Geniessen Sie die ersten Sonnenstrahlen im Frßhling ganz relaxt beispielsweise mit der Gartenkollektion Tandem von EGO PARIS (Bild oben). In Uruguay entstand ein Refugium inmitten eines Gartenparadieses (Bild Mitte). Dass Vorhänge nicht nur nßtzlich sind, sondern geradezu sinnlich sein kÜnnen, beweist CRÉATION BAUMANN mit Energy (Bild unten).

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 INHALT 74

Durch eine Gebäudeumnutzung bei Gstaad schuf die Architektin Antonie Bertherat-Kioes einer Familie ein Feriendomizil der ganz besonderen Art. Wo man heute isst und in geselligen Runden zusammensitzt, liefen früher nämlich die elektrischen Transformatoren der Montreux–Berner-Oberland-Bahn. Zwar nicht mehr in Betrieb, wurden sie dennoch bewusst in das Raumkonzept eingebunden und zeugen nun eigenwillig von ihrem vergangenen Dasein.



80

THEMA Messe Ambiente Atelier Pfister



PRODUKTIDEE



WETTBEWERB



RUBRIKEN

«Elane» von Serien.lighting

Produkt erkennen und gewinnen

Editorial Immobilienplattform Szenenews Buchtipp Werkschau Schaufenster Produkte Bezugsquellen Sehenswert Leserangebot Vorschau Impressum

74 80

84

90

5 88 92 96 98 103 124 126 127 128 128

Bei der Fertigung der Porzellankollektion «Papyrus» von ROSENTHAL bedarf es nicht nur des Fingerspitzengefühls, sondern auch jeder Menge Geduld. Die wunderschönen Objekte konnte man auf der Ambiente entdecken (Bild oben). Unter dem Kuratorium von Alfredo Häberli entwarfen junge Schweizer Designer und Künstler Möbel für Pfister (Bild unten).

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 DESIGNER Die Möbel aus Holz und Filz entstanden für eine Ausstellung in der Galerie Pierre Bergé (o. l.). Vogelbeobachtungsschrank «Girl» ist ein Entwurf für Kids (o. r.). Mit weicher Haut: Bei der Serie «Kokon» wurden Möbel mit einem elastischen, synthetischen Gewebe überzogen. DROOG (u. l.) Das «House of Furniture» birgt in seiner Sperrholzfassade Möbel zum Zusammensetzen (u. r.).

JURGEN BEY Er schrieb den Titel dieser Wohnrevue. Redaktion und Interview: Nina Huber

Was sehen Sie, wenn Sie von Ihrem Arbeitsplatz aus dem Fenster schauen? «Jetzt gerade schwarzen Asphalt und einen blauen Volkswagen neben mir – ich bin gerade im Auto unterwegs.» Welcher Alltagsgegenstand gefällt Ihnen am besten? «Mein Auto.» Was tragen Sie jederzeit mit sich herum? «Meinen Computer» Wohin ziehen Sie sich zurück, wenn Sie mit Ihrem besten Freund persönliche Dinge besprechen wollen? «In den Polder im Nordosten Hollands (ein durch Deichbau und Entwässerung aus der See gewonnenes, flaches Marschland, wo Jurgen Bey wohnt, Anm. d. Red.).» Haben Sie einen Seelenverwandten, und falls ja, was macht diese Beziehung so speziell? «Ja, ich habe einen Seelenverwandten. Aber was diese Beziehung ausmacht, ist eine der ganz grossen Fragen – eine solche Beziehung lässt sich eben nicht in Worte fassen …» Jurgen Bey, vielen Dank für Ihr Mitwirken an dieser Wohnrevue!

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JURGEN BEY Jurgen Bey, geboren 1965 in Soest, gehört zu den bekanntesten niederländischen Designern. Er studierte an der renommierten Design Academy Eindhoven, wo er später, wie auch am Royal College of Art in London, unterrichtete. In den frühen Neunzigerjahren begann seine Zusammenarbeit mit Droog, wobei er etwa die Serie «Kokon» entwarf. Oder seine bekannte «Baumstamm-Bank», die schon eher Kunstobjekt ist und für satte 11 000 Euro verkauft wird. Der kritische Designer sieht sich selbst aber nicht als Künstler, denn er ist überzeugt, dass sich ein Designer im Gegensatz zu Künstlern mit praktischeren Fragen auseinandersetzen müsse. Gemeinsam mit Rianne Makkink leitet er ein Studio in Amsterdam. Zu seinen Kunden zählen u. a. DROOG, ROYAL TICHELAAR MAKKUM, MOOOI und VITRA.

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 EN VOGUE

SWISS DESIGN

BETON IM BAD Das Tolle an Beton ist seine Haptik. Als Badewanne würde sich das Material also bestens eignen – wenn das Gewicht nicht wäre. Dank modernster Technologie gelang es DADEDESIGN.COM , das Gewicht zu reduzieren und eine ergonomische Form zu realisieren. Das Schweizer Start-upUnternehmen wird seine Produkte an der diesjährigen Mailänder Möbelmesse in der Zona Tortona präsentieren können. (nh)

WOHNEN UND ARBEITEN Für ihren neusten Streich erreichten die Designer von Postfossil den 2. Rang des «Werkbund Designpreis@embru». Das Projekt «Aktives Wohnen, wohnliches Arbeiten» stellt ein Musterzimmer für flexible Menschen dar, die auch mal dort arbeiten, wo sie wohnen. So wird am gleichen Klapptisch Mittagspause gemacht, Sitzung gehalten oder ein Feierabend-Bier getrunken. Auch die Garderobe hat mehrere Funktionen: Die schlichten Stangen tragen Kleider genauso wie zum Beispiel Leuchten. (nh)

www.dade-design.com

www.postfossil.ch

FILIGRANE SACHE

LICHT (-CHEN, -CHENCHEN) Beim Beschreiben der «Townhouselamp» neigt man ein wenig zum Diminutiv, denn die Leuchte vom Designer-Duo Fries & Zumbühl wirkt einfach zu putzig: wie ein kleines Mäuschen mit spitzem Schnäuzchen und drolligem (Kabel-) Schwänzchen. Und je nachdem wie man Schnäuzchen positioniert, gibt Mäuschen mehr oder weniger Licht. Man könnte auch sagen: Sie gibt Licht, ein Lichtchen oder nur ein Lichtchenchen. In Anlehnung an die japanische Papierfaltkunst Origami ist die Leuchte aus nur einem Stück gefaltet – und nicht geschraubt. Der Name leitet sich übrigens vom Zürcher Konzeptladen Townhouse ab, bei dem das süsse Ding exklusiv erhältlich ist, auch online. (sl)

In diesen Tagen wird zum ersten Mal Christophe Marchands neues Staumöbelsystem «Wogg 52» auf der Mailänder Möbelmesse der Öffentlichkeit präsentiert. Damit sind wir also wieder einmal ganz dicht dran am aktuellen Designgeschehen und möchten Sie an diesem Wissensvorsprung hiermit teilhaben lassen: Aus lediglich 5,6 Millimeter dünnen Verbundplatten und transluzenten Acryl-Rückwänden besteht das System, das drei leichte Einzelmöbel in verschiedenen Grössen umfasst. Verbunden werden die einzelnen Teile übrigens lediglich mit Magneten. So schlicht und überzeugend, dass wir nur sagen können: einfach schön! (sl) www.wogg.ch

www.ilovetownhouse.com

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„Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher.“ Albert Einstein

Wohnkombination SOMA

Confortop - 1020 Renens | Villat Meubles SA - 2800 Delémont | Lehmann Ambiente - 3186 Düdingen Wohncenter von Allmen AG - 3800 Interlaken | Möbel SIZ - 3930 Visp | Möbel Rösch AG - 4018 Basel Möbel Brechter - 4563 Gerlafingen | Ernst Wohnkonzepte - 5043 Holziken Weibel Möbel AG 5304 Endingen | Amrein Wohnen - 6010 Kriens | Davinci Wohnen und Mehr - 6015 Reussbühl-Luzern Möbel Schaller - 6232 Geuensee | Trendline AG - 6314 Neuägeri | Ambiente Licht+Möbel AG 6383 Dallenwil | Muoser Wohncenter - 6467 Schattdorf | Futterknecht Wohnideen - 7000 Chur Schubiger Möbel - 8051 Zürich | Pesce Möbel AG - 8404 Winterthur | Möbelzentrum MZ AG 8604 Volketswil | Amman Inneneinrichtungen - 8810 Horgen | Gamma Einrichtungshaus - 9500 Wil Möbel Pfister AG - 1163 Etoy - 1217 Meyrin - 3422 Alchenflüh - 4133 Pratteln - 5034 Suhr - 6020 Emmen 6594 Contone - 8600 Dübendorf - 9010 St. Gallen

Agentur Schweiz: Trendmanagement AG - Landstrasse 8 - FL-9496 Balzers T +423 390 02 40 | F +423 390 02 42 | contact@trendmanagement.net | www.trendmanagement.net


 EN VOGUE

INTERNATIONAL

ENTFALTETE PRACHT

SCHMUCKE STÜCKE Die gelernte Goldschmiedin Astrid Keller fiel uns auf der Messe Ambiente in Frankfurt auf. Die Tasse und der Teller sind aus Kupfer geformt und wurden anschliessend emailliert. Feine Linien im Geschirr wirken wie Spuren der Zeit. Genau das macht die Kollektion besonders und jedes Stück aus der Serie einzigartig (Bild oben). Für die «Mini-Vasen» aus silbernem Wellblech liess sich die Deutsche von Blumenkelchen inspirieren. (nh)

Der Neuseeländer Jeremy Cole legte vor sechs Jahren mit dem ersten Entwurf seiner Leuchtenkollektion «Aloe» einen fulminanten Karrierestart hin. Inspiration lieferte ihm die Agave, eine Kaktuspflanze mit eher dicken, fleischigen Blättern. Drei verschiedene Modelle sollten den Lebenszyklus des Gewächses widerspiegeln: Am Anfang sind die Blätter fast geschlossen, in der Mitte des Lebens dann geöffnet, und kurz bevor die Agave dann verwelkt, entfaltet sie schliesslich ihre volle Pracht. Inzwischen hat sich die Kollektion um viele Ausführungen erweitert, die aber alle auf demselben Prinzip beruhen: Die Porzellanblätter sind handgeformt und geometrisch um den Leuchtkörper angelegt. So streuen sie das Licht und lassen es warm wirken. Zur klassischen Ausführung in Weiss ist mit «Aloe noir» noch eine ganz in Schwarz dazugekommen. (nh) www.jeremycole.net

www.kellerwerkstatt.de

VON ANFANG BIS ENDE

WIE URLAUB AUF DEM LAND Die Esstisch- und Bankserie «Landluft» zeigt sich mit Stolz von ihrer rustikalen Seite. Um die Maserung noch deutlicher hervorzuheben, wird das Eichenvollholz daher mit schwarzen Pigmenten geölt. Wer hinter der Idee steckt, auch Städtern eine frische Landbrise nach Hause zu holen? Das Berliner Label Komat! (sl) www.komat-berlin.de

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Anschaulicher als Designerin Klára Šumová kann man das Entstehen eines Objektes, also vom Rohmaterial bis hin zum fertigen Produkt, kaum darstellen: Die Basis der Leuchte besteht aus einem Stück unbehandeltem Holzstamm, der sich zu einem gedrechselten Mittelteil entwickelt und schliesslich in einem Lampenschirm aus Papier mündet, der mit einer feinen Baummaserung wieder eine Brücke zum eigentlichen Rohstoff schlägt. In diesem wunderschönen, fast schon poetischen Entwurf scheint sie dem allzu bekannten Spruch «Der Weg ist das Ziel» eine Form geben zu wollen. Mit «Love» hatte sich die Tschechin auf der Möbelmesse in Köln im Rahmen des D3 Contest präsentiert. (sl)

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220 x 297 mm

Projekt & Design #BBS tGetzmann, Bottmingen tZingg-Lamprecht #SĂ UUJTFMMFO tGetzmann MĂśbel &CJLPO tArtopia SA Distribution Mobilier DĂŠcor (FOĂ’WF tMĂśbel Brechter AG, Gerlafingen, 032 674 48 48 tWidmer Wohnen (PTTBV tBega Wohnen, Heimberg, tBatiplus,-VUSZ tJardin-Confort SA -VUSZ tCharles-Emile Moinat 3PMMF tArredamenti Bernasconi, Mendrisio,  tOutdoor Design by Hauser Gärten AG 1GĂŠGmLPO tGarten-Center Ernst Meier 5BOO3Ă UJ tMobilis SA 3PTTFOT t Arts DĂŠcos CrĂŠation 7FSCJFS tGamma AG Einrichtungshaus 8JMM tHobi Wohnschreinerei 8JOUFSUIVS0ISJOHFO tBega Wohnen, Worb, tRedBox ;PMMJLPO t2RAUM, ZĂźrich, 044 422 57 75 Generalvertretung Schweiz, NOVANTINO AG, Erlenbach, 044 913 30 10, info@royalbotania.ch


 EN VOGUE

INTERNATIONAL

GROSSES SPIELVERGNÜGEN In Anlehnung an das Gesellschaftsspiel «Mikado» besteht auch der gleichnamige Tisch aus einem Haufen Holzstäbchen. Nun ja, ganz trifft es die Sache vielleicht doch nicht, denn das Untergestell setzt sich vielmehr aus zusammengesteckten Buchenlatten von Bettrosten zusammen. Da sich diese leicht bewegen können, ist der Tisch zwar etwas flexibel, dadurch aber auch sehr stabil. Der Entwurf stammt vom 25-jährigen Designer Fabian Achterberg. (sl) www.zweitsinn.de

FÜR KRIMSKRAMS & CO. ANGEPASST Florian Gross präsentierte auf der Messe Ambiente das Regal «Konnex» mit einem raffinierten Stecksystem. Das Grundset besteht aus drei unterschiedlich grossen Kuben, die auf einer Seite rundherum mit Einfräsungen versehen sind. Diese ermöglichen, dass die Module individuell zusammengesteckt und an veränderte Wohnsituationen angepasst werden können. Trotz seiner filigranen Gestalt ist das Regal ganz schön strapazierfähig. (nh)

Man kann es nennen, wie man will, ob Schnickschnack, Krimskrams, Plunder oder einfach nur: die kleinen Dinge, die die Welt vielleicht nicht braucht – wir aber lieben. Und damit diese Objekte auch würdig ins rechte Licht gerückt werden können, gibt es die Leuchte «Favourite Things», die man mittels seitlicher Öffnung nach Herzenslust bestücken kann. Design: ChenKarlsson. (sl)

www.konnex-regal.de

www.chenkarlsson.com

KLEINE KISTE, GANZ GROSS Kleine Wohnung, grosse Probleme – zumindest in Sachen Garderobe. Für raumgreifende, ausladende Kleiderständer oder ganze Schränke fehlt nicht selten der Platz. Ein hübsches und zugleich kompatibles Modell für schmale Flure ist diese Garderobenbox mit Ablage von Designerin Helena Lebá. Mit den überschaubaren Massen von je 27 × 22 × 12 Zentimetern bietet sie mit einer kleinen Garderobenstange, die sich hinter einer moosgrünen Fransenbordüre versteckt, die Möglichkeit, etwas aufzuhängen. Und obendrauf lässt sich auch noch so manch anderes ablegen: vom Schlüssel bis zum Handy, von der Mütze bis zum Knirps. (sl) www.le-ba.de

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 EN VOGUE

INTERIOR LICHTBLICK KÖLN Anfang des Jahres wurde der zweite Occhio Flagshipstore des Münchner Unternehmens AXEL MEISE LICHT er-öffnet, und zwar am Rheinauhafen in Köln. Der Monobrand-Store präsentiert auf rund 400 Quadratmetern die gesamte Occhio-Markenwelt und ist eine Mischung aus Laden, Showroom und Informationsplattform. Herzstück des Interieurs ist eine überdimensionale und begehbare DNADoppelhelix, die den Claim von Occhio «light is evolution» verkörpern soll. (sl) www.occhiostore.de

EINMAL NEU EINRICHTEN, BITTE! Die britische Firma «Yoo» mit Sitz in London, New York, Miami und Hongkong hat sich auf Komplettlösungen bezüglich Inneneinrichtung spezialisiert. In Zusammenarbeit mit namhaften Designern wie Philippe Starck und Marcel Wanders werden Wohnungen und Häuser eingerichtet und als Gesamtpaket an die Kunden verkauft. Für das neuste Projekt des Hauses «The Lakes» konnte Kelly Hoppen gewonnen werden. Die bekannte Interior-Designerin war gerade mal zarte sechzehn Jahr alt, als sie ihr eigenes Unternehmen gründete! Seither hat sie weltweit diverse Projekte betreut, unter anderem die Gestaltung der First-Class-Kabinen von British Airways. (nh) www.yoo.com

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• EN VOGUE

Giardina 2010

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Zwischen Wasserfall und Blütenmeer

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Man kann es sich kaum vorstellen, welch immenser Aufwand es ist, bis eine Indoor-Gartenmesse wie die 12. Giardina, die von 17. bis 21. März in Zürich stattfand, erst einmal steht. Tonnenweise Erde, Kiesel und Steinbrocken wurden in die Hallen gekarrt – von den Tausenden Blumen, Gräsern und gar hochgewachsenen Bäumen, die teilweise nur mit Sonderfahrzeugen geliefert werden konnten, ganz zu schweigen. Und Wasser, überall war Wasser zu sehen, das entweder leise vor sich hin plätscherte oder sich gar in einem spektakulären Wasserfall wie beim Stand des Gärtnermeisterverbands Zürich in ein Becken ergoss (2). Insgesamt präsentierten sich 281 Aussteller, die die rund 67 000 Besucher pünktlich zum Frühlingsbeginn in Gartenlaune brachten. Der Trend zeichnet sich dabei nach wie vor dahingehend ab, dass der Garten immer mehr zum «fünften Zimmer des Hauses» wird, wie es Messeleiter Christoph Kamber so treffend formulierte. Nicht zuletzt deshalb, weil die immer offenere Architekturgestaltung mit grossen Fensterflächen einen freien Blick nach draussen gewährt. Ob sich der Raum unter freiem Himmel dabei schlicht und puristisch gibt oder mit verspielter Üppigkeit auf sich aufmerksam macht, ist dabei Geschmackssache – erlaubt ist, was gefällt. Ein buntes Allerlei ist allerdings nicht mehr gefragt, Ton-in-Ton-Gestaltungen hingegen sind absolut en vogue. Die Giardina hielt wieder so manch Anregung bereit. Und falls Sie es selbst nicht nach Zürich geschafft haben sollten, zeigen wir Ihnen hier drei der Highlights, die jeweils mit einem GiardinaAward in Gold ausgezeichnet wurden. Mit etwas Fantasie müssten Ihnen dabei gleich die entsprechenden Düfte in die Nase steigen. (sl) www.giardina.ch

1 Den GiardinaAward in Gold der Kategorie Showgärten gab es für die Zingg Gartengestaltung «Zwischen Himmel und Erde». Herzstück war hier ein begehbares Baumhaus auf Stelzen. 2 Für die Sonderschau «Aufbruch» vom Gärntermeisterverband des Kantons Zürich gab es ebenfalls die begehrte Trophäe in Gold. Die aufwendige Kon­struktion ermöglichte einen spektakulären Regenguss. 3 Im Bereich Floristik/Pflanzenshows ging der Preis in Gold an Olivia Hoffmann und ihre «Floralgestaltung». In liebevollen Gestecken und Arrangements zauberte sie nicht nur blumige Kreationen. 3 Seite 18

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• EN VOGUE

Thonet 214 kaffeehausstuhl im fokus Wie poetisch und aussagekräftig selbst Amateur-Fotografien sein können, zeigt sich in einem Projekt von thonet. Letztes Jahr feierte der deutsche Möbelhersteller sein 150-jähriges Bestehen und rief aus diesem Anlass zu einem LaienFotowettbewerb mit dem Titel «214 × 214: Ein Stuhl geht um die Welt» auf. Hauptsujet sollte die Ikone der Firma sein, der berühmte Thonet Kaffeehausstuhl 214. Über 300 Einsendungen aus 19 verschiedenen Ländern gingen ein – darunter auch einige sehr beachtliche. Den ersten Preis gewonnen hat ein Bild, das einen Grossvater auf dem klassischen ThonetStuhl zeigt, der seinem Enkel auf der Kinderversion des Modells gegenübersitzt. Das Foto vermittelt gemäss Jury «auf eine besonders schöne, weil selbstverständliche Weise viele der Werte, die Thonet wichtig sind», nämlich Tradition, Vertrauen und Kommunikation. Der 2. Preis ging an den Fotografen einer erotischen Momentaufnahme. Dieser ist überzeugt, dass seiner Freundin einfach alles stehe, selbst der Abdruck des Geflechts des 214ers. Der dritte Preis schliesslich wurde für eine Fotografie vergeben, die den Klassiker in einer zweckentfremdeten Situation zeigt: Zwei Thonet-Stühle sind mit einem Absperrband verbunden, um für einen reibungslosen Umzug zu sorgen. Insgesamt haben 20 Beiträge einen Preis erhalten. Die Bilder sollen nun in einer Wanderausstellung auf Reisen geschickt und in verschiedenen Showrooms gezeigt werden. Zudem werden die besten Fotos für den Thonet-Kalender 2011 verwendet. Auf diese Weise wird hoffent­lich ein möglichst breites Publikum die gelungenen Beiträge zu Gesicht bekommen. (nh) www.thonet.de

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15.3.2010 08:31:33 Uhr


• EN VOGUE

Architektur

signalrote stahl-ikone Anfang März wurde die erste Ausstellung im neuen Design Museum Holon (DMH) eröffnet. Entworfen wurde der Bau mit Kult-Potenzial von Ron Arad. Die ehemalige Mitrani-Bibliothek wurde in einen zweigeschossigen Ausstellungsraum umgebaut und mit einem rechtwinklig dazu stehenden Neubau ergänzt. Um die beiden Gebäudekomplexe und den fast 400 Quadratmeter grossen Innenhof schlingen sich übereinandergeschichtete, rote Bänder aus CortenStahl. Somit entsteht eine Nutzfläche von ingesamt 3200 Quadratmetern. Das erste und bisher einzige Designmuseum Israels sollte gemäss Museumsdirektion das ganze Land ins internationale Blickfeld rücken – und zur Wiederbelebung des südlich von Tel Aviv gelegenen Industrie-Vororts Holon beitragen. Für den Wahl-Londoner Ron Arad, der selbst in Tel Aviv geboren und aufgewachsen ist, stellt das Projekt sowohl Heimspiel als auch Meilenstein in seiner Karriere dar. (nh) www.dmh.org.il, www.ronarad.com

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Stellen Sie sich vor, Sie hätten

vida 05 AH

panna ah

Die Fronten in „panna acryl hochglanz“ verleihen diesem Modell eine ganz besondere Ästhetik. Viele weitere Neuheiten aus dem ewe-Küchenprogramm, umfangreiche Ausstattungsvarianten sowie den innovativen ewe-Farbkonfigurator finden Sie auf unserer brandneuen Website. Jetzt neuen ewe Katalog anfordern unter: www.ewe-kuechen.ch/katalog

Stellen Sie sich vor, Sie hätten die Möglichkeit im Web mehr Details dieser Küche zu finden.

www.ewe-kuechen.ch/vida


• PLATTFORM Die «Betonköpfe» bestehen, wie der Name schon sagt, aus Beton und sind mit einem weichen, farbigen Flockrand versehen.

Robert Haslbeck

Aufruf! ¶

Gut Ding will Weile haben – gerade in Bezug auf die berufliche Karriere. Und wie so manch anderem bereits bekannten Kollegen, der Design oder Architektur studierte, ging auch dem Studium von Robert Haslbeck erst eine Zimmermannlehre, danach noch eine Ausbildung zur Assistenz für Grafikdesign voran, ehe er sich an der Burg Giebichenstein (Hochschule für Kunst und Design in Halle) dem Thema Industriedesign widmete. Im letzten Jahr machte der Dreissigjährige sein Diplom – und zögerte nicht lange, sich selbstständig zu machen. Ob sich seine Arbeitsweise seit den Anfängen des Studiums verändert hätte, wollten wir von ihm wissen. «Man lernt mit der Zeit, sich auf einen Entwurf zu konzentrieren und die Arbeitsschritte im Einzelnen schneller und zielgerichteter zu vertiefen. Das braucht aber Zeit, am Anfang geht man noch zu lange zu vielen unterschiedlichen Ideen nach», antwortete er uns. Wenn auch erst am Anfang seiner beruflichen Laufbahn, hat uns der Merseburger aus Sachsen-Anhalt bereits mit originellen

und schönen Entwürfen überzeugen können. Auf der diesjährigen Möbelmesse in Köln stellte er beispielsweise seinen Tisch «UnderKoffer» vor, den er noch während des Studiums entwickelte. Dem Thema «logistisches Verpacken» gewidmet, ist dieser mobil und leicht zu händeln. Und klappt man das Möbel, das an einen Tapeziertisch erinnert, zusammen, sieht es aus wie eine Tragetasche. Für diese witzige Idee wurde Haslbeck beim D3 Contest auf der imm cologne zu Recht für einen Preis nominiert. Ganz besonders gut gefallen uns die «Betonköpfe», runde Übertöpfe mit pinkfarbenem Flockrand, für die der Designer noch Hersteller sucht. Also, liebe Firmen da draussen, meldet euch! Ein solch schöner Entwurf muss einfach in Serienproduktion gehen! (sl) // Robert Haslbeck mail@roberthaslbeck.de www.roberthaslbeck.de

Der Tisch «Under-Koffer» entstand während des Studiums und lässt sich zu einer überdimensionalen Tragetasche zusammenklappen.

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Rollwagen «Rolf» und die passenden Kisten «Kasten» entsprechen Euronorm-Format und bestehen aus Recycling-Holz.

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swiss comfort. Das Modell Bolero mit 4 Sofabreiten, 3 Armlehnenvarianten und unvergleichlichem Komfort: dank 2 Sitzh채rten, Fuss- und Kopfst체tzen sowie einem flexiblen Sitz-R체ckenauszug. Mehr Infos unter: www.intertime.ch


• PLATTFORM Laura Pregger

Tee und Kuchen im Badezimmer? Warum nicht. Der Wandbehälter «LP09//D5.2.1» schafft hierfür ein adäquates Plätzchen.

Auf der Schale «LP09//D2.2.2» kämpfen zwei Muster um ihr Revier. Durchmesser: 30 cm.

Teatime ¶

Jeder, der schon mal aus Wäscheklammern, Kleider­ bügeln oder Blumentöpfen ein Muttertagsgeschenk basteln musste, weiss eigentlich, dass sich Alltagsgegenstände nach Lust und Laune zweckentfremden lassen. Dass aber Teetassen, aufgereiht auf einer Schnur und als «Kronleuchter» arrangiert, uns im Alltag so zu überraschen vermögen, lässt uns dann doch schmunzeln. Die Heraus­lösung eines Produkts aus der herkömmlichen Verwendung hat sich Laura Pregger auf die Fahne geschrieben. Bereits seit ihrem Studium für Schmuck und Objekte der Alltagskultur an der Hoch­ schule für Gestaltung in Pforzheim schenkt sie dem Porzellan besondere Aufmerksamkeit. Im Februar 2009 gründete die Basle­ rin ihr Gestaltungslabor DesignLab und lässt dort keine Tasse auf der anderen: Verfremdet und in einen anderen Kontext gestellt, erhalten ihre Objekte eine völlig neue Funktion und Ästhetik. Sie bedient sich perfektioniert hergestellten Porzellans und definiert es scheinbar intuitiv und willkürlich neu. So schafft sie eine span­

Jeweils zwei Sägeschnitte zieren die fünf Schalen von «LP//D1.6.1», die sich anhand dieser Schlitze verschieben lassen.

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nende Verbindung zwischen der industriellen und der handwerk­ lichen Produktionsform. Das hochwertige Material hierzu, auch mal unmittelbar dem Herstellungsprozess entnommen, erhält sie von der Manufaktur Fürstenberg. Das Spiel mit Traditionellem und Zeitgenössischem, mit Vertrautem und Fremdem schafft neue Sichtweisen im Alltag. Und mit dem Vorgehen, aus Bestehendem etwas Neues zu schaffen, wird nicht zuletzt der besonderen Aktu­ alität schwindender Ressourcen Rechnung getragen. Laura Pregger ist auch Teil von Cooperation/Standard, einem deutsch-schweizerischen Gestaltungskollektiv für (Gebrauchs-) Objekte. Von 23. bis 25. April stellt sie an der Blickfang in Basel ihre Objekte aus. (bm) // Laura Pregger contact@laurapregger.ch www.laurapregger.ch

Ein Kronleuchter der originellen Art: Die scheinbar willkürlich arrangierten Tassen von «LP08//D1.3.1» lassen mal mehr, mal weniger Licht durchscheinen, was die Materialität des Porzellans unterstreicht.

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Ab ins Beet! Ob Gross oder Klein, alle zieht es jetzt bei den frühlingshaften Temperaturen raus in den Garten, denn schliesslich darf dort wieder nach Herzenlust gebuddelt, gegraben, gesät und eingetopft werden. Na, dann husch-husch, damit es bald wieder heisst: Was spriesst denn da? (sl)

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zwischen turbinen und generatoren Fast hundert Jahre lang liefen in der Bahnstation Gruben vor den Toren Gstaads die elektrischen Transformatoren der Montreux–Berner-Oberland-Bahn. Heute wird hier gewohnt. Mit traditionellen Materialien und einem auserlesenen Geschmack baute Architektin Antonie Bertherat-Kioes das industrielle Gebäude zum Familienchalet um. Text: Kay Wettstein, Fotos: Francesca Giovanelli

¶ Die Panoramafahrt mit dem «Golden Pass»-Zug führt von Montreux nach Zweisimmen in eine der schönsten Regionen der Schweiz. Wen wunderts, dass das Alpengebiet rund um Gstaad zum beliebten Ferienort des internationalen Jetsets geworden ist? Ob Winter oder Sommer – Gstaad zieht Tausende von Gästen aus aller Welt an seine Top-Events: Musikliebhaber ans Menuhin-Festival, Tennisfans ans Herren-Open, Nostalgiker an die Heissluftballonwoche, Pferdenarren an den Hublot Polo Gold Cup. Doch Gstaad ist nicht nur ein Nobelferienort. Stars und Insider wissen, dass man hier nebst Unterhaltung erster Klasse auch anderes findet: nämlich Ruhe, Frieden, Normalität und Bodenständigkeit. Nicht umsonst heisst der Gstaader Slogan «Come up – slow down» – der Ort bietet ein herrliches Refugium für alle, die sich erholen und auftanken möchten. «Es war wirklich Zufall, dass wir die Usine Gruben fanden», sagt Architektin Antonie Bertherat-Kioes. «Mein Mann und ich haben in der Nähe von Gstaad ein Ferienhaus gesucht und bekamen immer nur teure Chalets angeboten. Eines Tages fand ich im Internet eine kleine Anzeige, dass diese alte Transformatoren- station zu verkaufen wäre.» Gruben, ein Ortsteil von Gstaad mit fantastischer Aussicht über das Tal, liegt auf 1140 Metern Höhe und besteht aus einigen alten Chalets, Bauernhöfen und der Bahn- station. Kaum eine Woche später ¶ >>

Bild oben: An der renovierten und zum Ferienhaus umgebauten Bahnstation fahren heute noch die Züge vorbei – in Gruben halten sie nur auf Verlangen. Bild links: Ein Detail der riesigen Gusseisen-Transformatoren und des Lastkrans. Zwei der ursprünglichen vier Maschinen blieben erhalten.

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fuhren Antonie und Philippe Bertherat hinauf, um sich das Gebäude der Usine anzusehen. «Die Lage und die Industriehalle mit den alten Transformatoren aus Gusseisen haben uns überwältigt», erzählen sie. Und so kam es, dass sie statt eines Luxuschalets eine ganze Bahnstation mitsamt Maschinen kauften, um daraus ein Ferienhaus für ihre sechsköpfige Familie entstehen zu lassen. Vom Industriegebäude zum Ferienhaus «Wenn wir heute zum Skilaufen ins Berner Oberland fahren, dann sagen wir, wir gehen in die Usine, nicht ins Chalet», meint Antonie. Ihre ganze Familie hat sich mit dem ehemaligen Industriegebäude sofort identifiziert. Die Station wurde 1904 in Betrieb gesetzt; sie bestand aus einer grossen Industriehalle mit vier Transformatoren und Schaltzentrale sowie einem separaten Hausteil mit Lagerräumen und der Wohnung des früheren Bahnwärters. Diese beiden Gebäude liegen parallel zu den Bahngleisen. An dieses massive Steinhaus wurde 1935 talwärts noch ein Anbau mit weiteren Maschinenräumen hinzugefügt. «Wir wollten die Hausstruktur und den Industriecharakter möglichst behalten», erzählt die Architektin. «Deshalb besteht unser Ferienhaus aus drei Teilen: der ehemaligen Werkhalle, die nun als Esszimmer und Küche genutzt wird, einem umgebauten Hausteil im Norden, den ich als Schlaftrakt neu konzipiert habe, und dem Anbau im Westen, in dem heute Wohnzimmer und unser Schlafzimmer liegen.» ¶ >>

Der Essbereich liegt geschützt hinter der Wand aus alten Holzbalken. Tisch und Stühle von George Nakashima, Hängeleuchten «Skygarden» von Flos, Geschirr Gmundner Porzellan, Triptychon von Balthasar Burkhardt.

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Ăœber der erhaltenen Schaltzentrale mit neuem Kamin entstand ein Arbeitsbereich mit Blick Ăźber die gesamte Werkhalle.


Chromstahl und Eiche dominieren in der Küche, der Boden ist aus gegossenem Zement. Hängeleuchte «Mold» von Eternit.

Die Küchenzone von der Galerie aus gesehen: Stahlküche nach Mass von Bulthaup, Dampfabzug von Ginox. Die Architektin entwarf alle Details, auch die Frühstücksbar aus Chromstahl und Eiche.

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Das neue, zentrale Treppenhaus führt im Nordtrakt zu den drei Schlafebenen. Alle Holzelemente sind aus massiver Fichte.

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Der eigentliche Hauseingang befand sich im nördlichen Hausteil; von da aus führte ein Treppenhaus zur Wohnung des Bahnwärters im zweiten Stock und zum Dachgeschoss. Den Dachstock beliess die Architektin so, wie er war – unter seiner alten Balkenkonstruktion fanden ein Gästezimmer mit Bad und ein dazugehöriges Wohnzimmer Platz. Die Stockwerke darunter waren von Stahlträgern gestützt und die Zwischenräume mit Beton gefüllt. «Um eine bessere Nutzung dieses Hausteils zu ermöglichen, musste ich ein neues Treppenhaus planen, das in die Mittelachse verlegt wurde. Dabei liess ich die Zwischenräume der Stahlträger und -bänder durch Leichtbeton und Holz ersetzen», so die Architektin. Für den Ausbau dieser Schlafzimmer-Enfilade benützte sie breite, massive Fichtenholzbretter. «Ich wollte regionale Materialien benützen und den Charakter des Neuen unterstützen.» Die Schlafzimmer der vier Mädchen, Spielzimmer, Sauna und weitere Gästezimmer orientieren sich alle talwärts, zur Sonne hin, die Badezimmer und Garderoben bergwärts, zur Bahn. Im Erdgeschoss und im ersten Stock ist dieser Nordtrakt mit der grossen Industriehalle verbunden. «Die ehemalige Werkhalle ist unser Gemeinschaftsraum, das eigentliche Zentrum des Hauses», erklärt die Hausbesitzerin und Architektin. Bis zum Giebel beträgt die Raumhöhe etwa neun Meter. Entlang der Südfenster liess sie eine massangefertigte Küche aus Chromstahl einbauen; die Kochzone wird durch eine grosse Frühstücksbar begrenzt. Zwei von ursprünglich vier Transformatoren dienen heute als Raumtrenner zwischen Küche und Essbereich, der vom ost­ seitigen Eingang her durch eine freistehende Wand aus ¶ >>

Auch in dieser zum Wohnraum umfunktionierten Halle standen früher Maschinen. Das grosse Fenster richtet sich zu einer grandiosen Aussicht talwärts, nach Westen. Zur original weiss lackierten Decke wählte die Architektin warme Töne und plazierte ein grosses, L-förmiges Sofa um den grossen Kamin aus Stahl und alten Holzbalken. Kleine Leuchten, Tisch und Sofa in Spezialausführung von India Mahdavi.

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massiven Balken geschützt wird. Die Holztreppe zum Anbau im Westen gab es schon; Antonie ergänzte sie mit einer Galerie, die zum Arbeitsbereich über der alten Schalttafel führt. «Jeder von uns benützt die Arbeitstische auf der Galerie – von dort aus überschaut man den grandiosen Raum am besten», meint der Hausherr. «Den Lastenzug konnte ich bei den Bauarbeiten gut brauchen», ergänzt die Hausherrin lächelnd, «und unsere vier Mädchen übernahmen die Reinigung und Pflege der GusseisenTransformatoren.» Zudem liess die Architektin im linken Teil der stillgelegten Schaltwand aus Marmor und Stahl einen Kamin einbauen, einen neuen Zementboden verlegen und die Leitungskanäle mit Fichtenbrettern ausfachen. «Die riesige Halle hat bis heute nichts von ihrer ursprünglichen Grandezza verloren», meint sie. Warme Stoffe, freche Farbspiele Als Architektin und Hausherrin zugleich bewältigte Antonie Bertherat-Kioes ihre Doppelrolle virtuos, und zwar auch, was die Inneneinrichtung betrifft. «Ich wusste, dass wir unsere Ferien meistens im Winter in der Usine verbringen werden. Mein Einrichtungskonzept beruhte deshalb auf ausgesuchten Stoffen, Holz und Gemütlichkeit.» Für den grossen Wohnraum fand sie zum Beispiel Mohair-Vorhänge, die sie zur Farbgebung der Wandbespannung inspirierten. Viele Stoffmuster entwarf sie selbst und liess die Stoffe entsprechend weben und färben. «Ich wollte eine kreative Linie durchs ganze Haus ziehen, die sich nicht wiederholt, ¶ >>

Eines der Kinderzimmer mit gemütlicher Schlafkoje. Vorhänge und Wandbespannung von Osborne & Little, gelber Hocker von India Mahdavi, Liege von Zublena, Leselampen von Poulsen, Foto von Balthasar Burkhardt.

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• WOHNORT Gstaad Die in der Regalwand integrierte Tür führt vom Wohnraum in die ehemalige Werkhalle. Im Bibliothekbereich: Sessel von Jean Royère, kleine Leuchte von India Mahdavi, Foto von Thomas Flechner, Wandbespannung von Arpin in den Farben von Antonie Bertherat-Kioes.

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• WOHNORT Gstaad

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aber einheitlich wirkt.» Die meisten Einrichtungsgegenstände, Teppiche, Kunstwerke und Accessoires möblierten bereits ihr früheres Chalet; all diese Dinge fügten sich zusammen mit den neuen Stoffen und Farbtönen zu einer neuen, spannenden Komposition. «Philippe und ich haben keine Angst vor Stilmix. Wir finden, dass die Holzschnitzerei eines alten Brienzer Bärenstuhls wunderbar zu einem zeitgenössischen Kunstwerk passt», erklärt sie. Ihr Stilmix überrascht in jedem Zimmer, ob sie nun La Chaise von Charles und Ray Eames mit bemalten, barocken Bauernmöbeln kombiniert oder einen Tisch von George Nakashima vor ein Triptichon von Balthasar Burkhardt stellt. Seit Jahren sammelt das Ehepaar Gegenwartskunst, alte Chalet-Modelle, Brienzer Schnitzerei, Vintage-Möbel, Scherenschnitte und vieles andere mehr. «Eine Einrichtung, die Persönlichkeit ausstrahlt, entsteht nicht über Nacht», sagt Antonie und zieht die violetten Mohairvorhänge vors Schlafzimmerfenster. Die ElternSuite besteht aus einem einzigen Raum, so riesig, wie das Wohnzimmer darüber. Mitten in dieses Zimmer setzte sie ein Bad, das einen hölzernen Raum im Raum bildet, ohne an dessen Decke zu reichen. Durch ein lang gezogenes Fenster kann man aus dem Badkubus in die pittoreske Bergwelt hinausschauen, ohne selbst gesehen zu werden. Boden und Zwischenwände aus pigmentiertem Zement bilden einen Kontrast zum warmen Holzton der Fichte. «Wir erholen uns nirgends besser als in der Usine», meint Antonie. «Selbst die Züge stören uns nicht, denn sie halten hier nur auf Verlangen. Es ist fast wie eine private Bahnhaltestelle.» Come up – slow down: Es wirkt! //

Gewagter Stilmix im Kinderzimmer: Barockes Berner Bauernbett, Teppiche aus der Türkei, dazu La Chaise von Ray und Charles Eames.

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Dusche, Toilette und Waschbecken sind in separaten Kojen untergebracht.

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 FOCUS Garten – Lounge-Möbel Für Tagträume: KETTAL präsentiert mit «Landscape» eine Pergola, die ein Outdoor-Bett einfasst. Je nach Bedarf kann an den Stützen ein Sonnen- oder Sichtschutz angebracht werden.

«Der Holzstuhl» war ein Projekt des sechsten Semesters im Studiengang Innenarchitektur der Akademie für Kunst und Gestaltung in München. Die Studierenden mussten aus dem Material Holz einen innovativen Stuhl fertigen, der stabil und funktional ist.

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• FOCUS Garten – Lounge-Möbel

lounge laune In der Sonne fläzen, in den blauen Himmel starren und in Tagträumen schwelgen – bald ist es wieder so weit. Und die lauen Sommerabende werden wieder nach Grilladen und geselligen Runden mit Freunden rufen. Höchste Zeit also, sich jetzt schon mit den neusten Lounge-Möbeln auseinanderzusetzen. Denn der Sommer, der kommt bestimmt. Redaktion und Text: Nina Huber

Er ist lang ersehnt und sehr kostbar – der Moment, in dem man sich in sein LoungeMöbel fallen lässt und die Zeit um sich herum vergisst. Alles, was zählt, ist Sonne, Entspannung und je nach Lust und Laune Geselligkeit. Denn auch dafür eignen sich die ausladenden, komfortablen Gartenmöbel hervorragend: im grossen Kreis zusammenzukommen und den Sommer zu feiern. Beim Look der Lounge-Möbel steht Geflochtenes immer noch hoch im Kurs. Und ganz vorne mit dabei ist die sommerliche Farbe Weiss! Zudem gibt es auch wieder auffallend viele Lösungen mit textilen Überdachungen im Angebot, sei es an Liegen fixierte Sonnensegel oder baldachinWohnrevue 4 2010

artige Bespannungen über einer Pergola. Ob es einen Zusammenhang gibt, dass die Menschen sensibilisierter sind in Bezug auf schädigende Sonneneinstrahlung? Klar ist, dass diese Vorrichtungen – abgesehen vom kühlenden Schatten und Schutz vor ungesunder UV-Strahlung – einen weiteren Effekt haben: Sie bieten die Möglichkeit, sich etwas zurückzuziehen, und vermitteln ein wohliges Gefühl der Geborgenheit. Zu diesem Thema haben wir übrigens noch eine andere Geschichte aufgestöbert. «Ecospace Studios» heissen die kleinen Gartenhäuschen, die innerhalb weniger Tage aufgebaut werden können und ganzjährig einen zusätzlichen Wohnraum mitten im Grünen darstellen. Seite 41


• FOCUS Garten – Lounge-Möbel Liege und Stoffdach vereint in einem Objekt: «Summer Cloud» von dedon. Obwohl Sonnensegel und Liege verbunden sind, lassen sie sich unabhängig voneinander drehen und ausrichten.

Gar nicht spartanisch, sondern sehr bequem und entsprechend einladend kommt die Liege «Spartan» von bacher garten-center daher. Die Kunstfaserausführung ist in zwei Grössen erhältlich.

«Parkway Curvilinear» lässt einigen Spielraum beim Arrangieren. Es besteht aus fünf Modulen, die individuell kombiniert werden können. So kann das Sofa als Halbkreis, geschlossen oder in S-Form angelegt werden. brownjordan

Filigrane Aluminiumfüsse tragen das Sofa-Programm «Nak» von bivaq. Die Kissen sind mit einer wasserabweisenden Schicht überzogen.

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• FOCUS Garten – Lounge-Möbel

Blickfang des Sofas «Mistral» sind die grauen Gurte, die um das Teakholz-Gestell gebunden sind. Passend dazu die Sitzbank mit demselben Effekt. Das Design stammt aus der Feder des Italieners Rodolfo Dordoni. Im Hintergrund sind die Klappsessel «Lawrence» aus Stahlrohr und mit Baumwollbezug zu sehen. roda

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• FOCUS Garten – Lounge-Möbel «Ravel» ist ein Entwurf von Patricia Urquiola aus dem Jahr 2008, der aus Experimenten der spanischen Designerin mit der Flechttechnik in der philippinischen Manufaktur von b & B Italia entstand.

«Cave» gehört zu den Highlights der aktuellen Kollektion von mazuvo. Die Lounge-Gruppe besticht durch den spannenden Materialmix aus Geflecht und Edelstahlrahmen.

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Das modulare Möbelprogramm «Ocean» ist in der Schweiz exklusiv über pergola Design erhältlich. Es besteht aus Rattan-Kunstfasergeflecht und ist ausschliesslich in Braun erhältlich. Die Kissen gibt es in diversen Farben.

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• FOCUS Garten – Lounge-Möbel

garten-reduit Das Traumhaus meiner Kindheitstage ist ein Baumhaus. Unter dem grünen Blätterbaldachin eines mächtigen Baumes sollte es stehen und mir gleichzeitig Versteck, Rückzugsmöglichkeit und Ort der Geborgenheit sein. In diese Richtung gehen die EcospaceTM Studios. Die Garten-Kabäuschen aus Holz sind als Module oder in individuellen Grössen erhältlich und eignen sich als Atelier, Musikzimmer, Fitnessstudio, Wellness-Oase, erweiterten Wohnraum … Je nach Bedarf kann das Studio auch mit einer Küche oder mit Fuss­ bodenheizung ausgestattet werden. Hinter der grandiosen Idee steckt Viktor Greimel, der sich seit Jahren intensiv mit dem Thema zusätzlicher Wohnraumlösungen befasst. Seit Anfang 2009 ist Ecospace Deutschland Partner des englischen Unternehmens Ecospace, das auf dem Gebiet hochwertiger Gartenstudios eine Vorreiterrolle einnimmt. Der gesamte deutschsprachige Raum ist seit einem Jahr also vom Standort Breitbrunn am Ammersee erschlossen. Die Gartenstudios überzeugen neben ihrer vielfältigen Nutzungsmöglichkeit auch durch ihre nachhaltige Bauweise. Das Rotzedernholz der Wandverkleidung weist eine natürliche Resistenz gegen Fäulnis auf und kann problemlos unbehandelt bleiben. Es stammt aus zertifizierter Forstwirtschaft, ebenso wie das Birkenholz der Innenwände und Decken. Die extensive Dachbegrünung aus Gräsern, Moos- und Kräuterpflanzen hat eine hervorragende Dämmwirkung im Winter und schützt im Sommer vor Hitzebildung. Zudem hält sie Witterungseinflüssen stand und benötigt kaum Pflege. Hebeschiebetür und Fenster verfügen über eine Doppelverglasung, und der Bodenbelag dämmt dank mehrschichtigem Aufbau ausgezeichnet. Und das Beste: Das langlebige Gartenstudio ist innerhalb weniger Tage bezugsbereit. Und so träume ich nun von meinem eigenen Ecospace-Studio. Dazu bräuchte ich allerdings zuerst noch einen eigenen Garten … www.ecospacestudios.de

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• FOCUS Garten – Lounge-Möbel Die Flechtmöbel-Kollektion «Flow» von cane-line ist aus einem strapazierfähigen Polyethylen-Material in Europa hergestellt, schmutzabweisend und umweltfreundlich, da toxinfrei und recycelbar. Sie erfordert so gut wie keine Pflege.

Klare, gerade Linien prägen die Serie «Pure Sofa» von tribù. Hier in einer lackierten Form und mit hellvioletten Polstern, was dem eher kühlen Design Sinnlichkeit verleiht.

Der Architekt Carlo Colombo entwarf für emu die Kollektion «Intrecci», die aus Sofa, Sessel, Tisch und Beistelltisch besteht. Gemein ist den verschiedenen Produkten das auffällige Rahmengestell aus zusammengeschweisstem Stahlrohr. Die Sitzkissen verfügen im Innern über eine Metallrohrstruktur, die für mehr Volumen sorgt.

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• FOCUS Garten – Lounge-Möbel

Die Kollektion «Chester» umfasst ein Dreisitzer-Sofa sowie einen Lounge-Sessel und ein Beistelltischchen, das wahlweise mit Glasoberfläche oder mit Polsterung erhältlich ist. cane-line

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• FOCUS Garten – Lounge-Möbel Der Clou von «Kama» liegt in den Kissen. Diese können nach Belieben angeordnet werden, sodass sich das Sofa im Nu in eine Sonnenliege oder ein flaches Bett verwandelt. ego paris

Zur neuen Kollektion «Cloud» gehören unzählige Elemente, die frei kombiniert werden können. Allen Teilen gleich ist das charakteristische Rahmengestell aus Edelstahl. gloster

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Mittlerweile zählt die umfassende Kollektion «Sunday» von royal botania schon fast zu den Klassikern. Zur Familie der aus wetterfesten, synthetischen Fasern geflochtenen Outdoor-Möbel gehören eine Lounge-Gruppe, eine Liege, Ess- und Beistelltische sowie Stühle.

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• FOCUS Garten – Lounge-Möbel Der französische Gartenmöbelhersteller sifas präsentiert mit «Klub» ein vielfältiges Sofaprogramm, zu dem auch passende Stühle und Tische gehören, die sich ebenso für den Innenbereich eignen.

Ideal für unsere Breitengrade, wo es im Sommer manchmal sehr heiss werden kann, aber auch immer wieder mal regnet: Die neue Lounge «Breeze» aus bronzefarbenem Geflecht ist 100 Prozent wetterfest. casual living

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Die Sechzigerjahre lieferten die Inspiration für den Look von «Fold». Die Sitzschale besteht aus einer Acrylplatte, die mit einem polierten Edelstahlgestell kombiniert wird. royal botania

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• FOCUS Garten – Lounge-Möbel Offensichtlich fernöstlich inspiriert ist die Lounge-Liege «Gacebo», die einen harmonischen Materialmix aus Holz und Geflecht zeigt. skyline

Schlichte Formen und hochwertige Materialien bietet teak & Garden mit seiner neuen Kollektion «SunSet Lounge» an. Die Möbel aus Teakholz können mit Kissen in verschiedenen Farben ergänzt werden.

Die pflegeleichten Lounge-Möbel aus wetterfestem Kunststoffrattan vom Schweizer Hersteller Gartenlounge sind als Set oder als Einzelelemente erhältlich. Die Sessel, das Sofa und der Pouf können beispielsweise auch so zusammengeschoben werden, dass eine ausladende Liegefläche entsteht.

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Einzeln als Lounge-Ecke oder zusammengestellt als bequeme Liege laden «Twins» zum Sonnenbaden und Entspannen ein. Die Segel bieten Schutz vor zu viel Sonne und sind zudem attraktiver Blickfang. Hunn

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schattige Plätzchen Ärzte und Mediziner warnen uns schon seit langem: Vorsicht vor zu viel Sonne! So wichtig Sonnenlicht für unser Gemüt und unsere Gesundheit sein mag – es wirkt unter anderem stimmungsaufhellend und trägt zur Bildung von Vitamin D bei (wichtig für den Knochenaufbau und die Regulierung des Calciumspiegels im Blut) – zu viel davon kann auch schädlich sein. Entsprechenden Schutz gegen die gefährliche UV-Strahlung bieten beispielsweise Sonnencremes mit verschiedenen Lichtschutzfaktoren und UV-schützende Bekleidung aus speziellen Fasern und Geweben. Eine der ältesten und bewährtesten Möglichkeiten, sich der Sonneneinstrahlung zu entziehen, ist schlichtweg das Aufsuchen eines schattigen Plätzchens. Anbei ein paar schöne Beispiele für Sonnenschirme, die Ihnen ein solches im Garten, vor dem Haus, auf der Terrasse, auf dem Balkon, am Strand, am Pool, im Café und überall sonst, wo Sie möchten, garantieren … Redaktion und Text: Susanne Lieber

«Breezer» von Sywawa ist nicht einfach nur banaler Sonnenschirm, er spielt mit unseren Sinnen: Seinen Schattenwurf kann man auf der Haut spüren, das Wehen der Fähnchen bei Wind kann man hören, und seine ansprechende Optik entzückt selbst Augen, die sich hinter Sonnenbrillengläsern verstecken.

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• FOCUS Sonnenschirme So schön schattig wie auf der Terrasse dieses Hauses am Zürichsee können Sie es auch haben – mit einem Sonnensegel von Guggenberger. Individuelle, massgeschneiderte Lösungen sind dabei die Spezialität des Unternehmens, das auch Vor-Ort-Simulationen des Segels mittels Stativen und Bändern anbietet.

Ein Iglu für den Sommer? Warum nicht! Mit der «Zendome Home-Edition» bietet Bieri nicht nur ein Schattenplätzchen an heissen Tagen, sondern auch einen Rückzugsort bei Regen, ein temporäres Gästehaus oder ein Outdoor-Spielzimmer für Kinder. Die Membranen sind wasserfest und können auch bedruckt werden.

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• FOCUS Sonnenschirme Kein Wunder, bietet Kettal eine ganze Palette Parasoles an, schliesslich kommt das Unternehmen aus Spanien und kennt sich mit intensiver Sonnen­ einstrahlung bestens aus. Das Sortiment umfasst Schirme aus Aluminium und Holz, die in diversen Farbtönen, Grössen und Stilrichtungen angeboten werden.

Nicht mehr wegzudenken aus italienischen Städten, Märkten und Gärten: Die Schirmgestelle der «Ombrelloni» werden von jeher aus Massivholz hergestellt, die Bespannung besteht aus teflonbehandeltem Acrylstoff. Alle Schirme sind zum leichteren Öffnen und Schliessen mit einem Seilzug versehen. wohnbedarf

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• FOCUS Sonnenschirme Das Gestell von «Oban» besteht aus Aluminium, die 300 × 300 Zentimeter grosse Bespannung ist in Schwarz oder Weiss erhältlich. Cane-line

Dank der seitlichen Platzierung des automatischen Teleskop-Mastes bleibt bei «Cantilever» direkt unter dem Schirm genügend Platz für mancherlei. tuuci

Das Modell «Shady-Teak» gibt es in mehreren Farben. Die Version «ShadyAluminium» wird jetzt auch mit Batyline-Tuch als Bespannung angeboten: in Schwarz, Weiss und Cappuccino. royal botania

Der «Tulpenschirm» mit Teleskop-Mechanismus von MDT lässt sich leicht mittels Handkurbel öffnen und ist auch beleuchtbar sowie bedruckbar und sogar mit Duftemissionen ausrüstbar. Der Regenablauf befindet sich im Mast.

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• FOCUS Sonnenschirme Den zwölfeckigen «Pagodenschirm» von weishäupl gibt es in zahlreichen Sommerfarben und je nach Schirmdurchmesser mit Knickmechanismus zum Schrägstellen. Der Stamm besteht entweder aus Aluminium oder Holz, die Bodenplatte wahlweise aus Granit, Stahl oder Beton.

Für ein lauschiges Schattenplätzchen sorgt auch «Ingenua» – ob unter einem dreieckigen, quadratischen, rechteckigen oder fünfeckigen Segel. Darunter kann man es sich unbesorgt auch mal länger gemütlich machen. SEmotec

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Die quadratische oder sechseckige Schirmbespannung von «Parasol» besteht aus einem pflegeleichten und beschichteten Material – wahlweise in Weiss (mit Mast in Holz-Optik) oder Silber (mit Aluminium-Mast). Dedon

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FLOW wird aus der umweltfreundlichen und pflegeleichten Cane-line Faser von Hand geflochten. Sofakombination wie abgebildet ab 5.650 CHF.

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• WOHNORT Uruguay

Las Vistas – Ein Gartenparadies in Uruguay

Vor knapp zwanzig Jahren kaufte ein argentinischer Immobilienhändler eine grosse Landparzelle in Uruguay, nördlich von Punta del Este, und schuf seiner Familie damit nicht nur ein Refugium zur Entspannung und Erholung, sondern auch ein Gartenparadies in unmittelbarer Nähe zur Atlantikküste. Text: Oliver Ike, Fotos: Grazia Branco

Die Ostfassade des Hauses bepflanzte Rosa Oks mit blau-violetten Hortensien.

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• WOHNORT Uruguay

¶ Wenn sich wohlhabende Argentinier von Buenos Aires ein Wochenenddomizil suchen, fällt die Wahl meist auf das benachbarte Uruguay. Günstige Grundstückspreise, eine niedrige Kriminalitätsrate und die unberührte Natur haben diesem Land über die Jahre hinweg zu Recht den Ruf der «Schweiz Südamerikas» eingebracht. Nur dreissig Flugminuten über den Rio Plata von der Metropole Buenos Aires entfernt, liegt Punta del Este an der Atlantikküste. Die Stadt entwickelte bereits in den frühen Sechzigerjahren in Südamerika Kultstatus als Treffpunkt von Hollywoodstars und polyglotten Unternehmern. Heutzutage beeindrucken nur noch die Villenviertel am Stadtrand oder in Flughafennähe, wo sich europäische Architekten wie Antonio Bonet mit Privatbauten verewigten. Das Zentrum von Punta del Este erinnert dagegen eher an die monotone Betonarchitektur Benidorms (Spanien) oder Acapulcos (Mexiko). Über die Jahre hinweg zog es dann die Argentinier mit Architekturanspruch immer weiter entlang der Atlantikküste Richtung Norden, um sich Ferienhäuser zu bauen. Einige Kilometer im Landesinneren von der Küste entfernt konnte man dort bis vor ein paar Jahren das Land noch sehr preiswert erstehen. Anfangs nur ein «Chacra» gross «Unwiderstehlich» sei das günstige Angebot Anfang der Neunzigerjahre gewesen, erklärt der argentinische Bauunternehmer. «Zu Beginn kauften meine Frau und ich ein Grundstück mit nur einer Chacra», so der Name der Masseinheit von fünf Hektar Land in Uruguay. «Mein Vater lachte uns aus und fragte sich, was wir in dieser abgelegenen Gegend wollten.» Von Anfang an war den beiden klar, dass hier ein Rückzugsort für die ganze Familie entstehen sollte, weit entfernt vom Tumult der Millionenstadt Buenos Aires. Sie beauftragten die befreundete argentinische Architektin Irene Joselevich mit dem Bau des Hauses. Wichtig war es den Bauherren dabei, die Höhe des Gebäudes und dessen Standort auf dem Grundstück so zu bestimmen, dass man vom obersten Stockwerk noch das Meer erblicken konnte. Ausserdem gehörte zur Aufgabenstellung, einheimische Materialien zu verwenden. Die Bauherren stellten sich einen Bau vor, der dem französischen Landhausstil entsprechen sollte. ¶ >>

Der Ausblick vom Grundstück Las Vistas auf das uruguayische Umland ist atemberaubend: Üppiges, sattes Grün so weit das Auge reicht.

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Das zwischen zwei Pinien aufgehängte Korbmöbel entwarf die Landschafts­ gärtnerin Ana Rascovsky für das Grundstück.

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Vor der 체berdachten Terrasse an der Westfassade mixte Rosa Oks B체sche von wilden Wiesenblumen mit Lavendel, Klematis und verschiedenen Arten von lokalen Gr채sern.


• WOHNORT Uruguay

Zwischen dem Haus und dem Waldgrundstück befindet sich ein Swimmingpool, der zwischendurch für eine Abkühlung sorgt.

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• WOHNORT Uruguay

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Als Mittelpunkt des Vorhabens sollte der Garten gelten, denn Rosa Oks, die Hausherrin, ist eine leidenschaftliche Landschaftsgärtnerin. «Wir pflanzten also auf dem kahlen Gelände zuerst einmal Bäume an. Inspiration gab uns der Botanische Garten Lussisch Arboretum in Punta Ballena (Uruguay). Auch wir wollten möglichst viele Baumarten aus allen Gegenden der Welt in unserem Garten haben», so Rosa Oks. Der Natur ganz nah Nach und nach nahmen das Grundstück sowie das Haus an Form an. Die Architektin entwarf ein 33 Meter langes und 10 Meter hohes Gebäude mit einer Fassade aus übereinandergeschichteten Granitsteinen, das in zwei Hauptzonen unterteilt wurde: Im linken Teil befindet sich ein zweigeschossiges Wohnzimmer mit grossem Kamin und die Küche. Der Eingang in der Mitte des Hauses führt auf der rechten Seite in den Privatbereich. Hier sind die Gästebäder und das Schlafzimmer untergebracht. «Den eigentlichen Höhepunkt der Architektur Joselevichs bildet für mich der hintere Teil des Hauses», so Rosa Oks. Acht Meter hohe Stützen aus Eukalyptus-Holz tragen das Giebeldach über der offenen Terrasse entlang der Gebäudelänge. Die überdachte Terrasse entspricht genau der Hälfte der Gesamtgebäudetiefe. «Im Sommer verbringen wir sowieso den Grossteil der Zeit im Freien.» Meterhohe Glastüren und Fenster, eingefasst in schmale Holzrahmen, lassen im linken Teil des Hauses auf beiden Gebäudeseiten den Innenraum nahtlos in den Aussenraum übergehen und durchströmen den Wohnraum mit Licht. Eine Treppe führt aussen von der Terrasse zum oberen Geschoss, welcher in der Mitte im hinteren Teil offen gestaltet wurde. Hier befindet sich eine Lounge-Zone mit Hängematten. Links gelangt man in die privaten Schlafgemächer der Hausbesitzer. An der vorderen Fassade hat diese Hochterrasse Fenster, von denen man einen Ausblick bis zum Atlantik hat. Richtung Garten hingegen kann man das Panorama des Parks, der das Haus umgibt, geniessen. Bei der Gestaltung des Innenbereiches ging es vor allem darum, viel Platz für die zahlreichen Familienerbstücke der beiden Bauherren und deren Sammlerobjekte aus aller Welt zu finden. Stilvoll kombinierte die Hausherrin Sofas aus Pinienholz mit eigenen Möbelentwürfen ihres Mannes. ¶ >>

Alle Möbel der Terrasse sind Eigenentwürfe des Hausherrn Pablo Oks. Er liess sie von einem lokalen Schreiner anfertigen.

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Die erhöhte Terrasse über der Küche des Hauses ist ein Rückzugsort der Besitzer. Von hier kann man bei gutem Wetter sogar bis aufs Meer blicken.

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• WOHNORT Uruguay

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Das Interieur strahlt eine gemütliche und warme Atmosphäre aus und entspricht dabei durchaus dem Charakter der Besitzer. Die Besonderheit des Hauses sind eindeutig die Wände aus verschieden grossen Granitsteinen. Joselevich verstand es, die Innenwände ohne jegliche Befestigung durch Beton an der Aussenseite zu gestalten. Die Granitsteine scheinen lediglich aufeinandergelegt worden zu sein. Nur an der unsichtbaren Innenseite sind sie miteinander verbunden. Als Holz für den Innenausbau kam hauptsächlich örtliches Lapacho zum Einsatz. Flanieren im eigenen Park Nach und nach kaufte der Bauherr benachbartes Land dazu. Die Entscheidung für den Erwerb weiteren Landes erklärt Pablo Oks wie folgt: «Meine Frau verbringt die meiste Zeit im Garten, wenn sie Las Vistas besucht, und es war unsere Zielsetzung, nicht nur einen Garten zu schaffen, sondern einen Park, in dem wir mit unseren zahlreichen Freunden und Besuchern spazieren können.» Ana Rascovsky, eine befreundete Landschaftsarchitektin, half Rosa Oks mit bei der Gestaltung des Gartens. Im Eingangsbereich vor dem Haus legten sie einen grossen Teich mit Papyrus und Seerosen an. Das Grundstück umfasst mittlerweile zwanzig Hektar. Die Bäume, die Pablo und Rosa 1991 anpflanzten, sind in der Zwischenzeit fast fünfzehn Meter hoch – dank der tropischen heissfeuchten und üppigen Vegetation Uruguays. Der Landsitz ist zu einem wirklichen Gartenparadies geworden. Kein Wunder also, dass die ganze Familie, die in allen Teilen der Welt verstreut lebt, jedes Jahr zur Weihnachtszeit hier zusammenkommt. //

Ansicht von der Südwestseite: Charakteristisch für das Haus sind die langen, runden Stützpfeiler aus Eukalyptusholz, die das Dach der Terrasse tragen.

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Gradi

zum Beleuchten über 360° Schlicht und einfach eine geniale Idee: Ein temperaturfester Glaszylinder, der sich über 360° ausrichten lässt. In vier Ausführungen für verschiedene Lichtausgaben. Eine Idee, um eine moderne Villa, ein klassisches Ambiente oder einen Showroom mit Präzision, Effizienz und schlichter Eleganz zu beleuchten. design: Franco Bettonica, Mario Melocchi Weitere Details zu Gradi und allen anderen Produkten: cinienils.com


• FOCUS Vorhänge

Spiel mit stoff Der Vorhang bietet Sicht- und Blendeschutz, er verwehrt unerwünschte Einblicke und verbessert die Akustik. Gewisse Modelle helfen gar beim Energiesparen, indem sie bei Kälte die Isolierung unterstützen oder aber davor schützen, dass die Sonne den Raum zu sehr aufheizt. Vor allem aber ist der Vorhang ein dekoratives Element, das wohnliche Atmosphäre schafft. Das sieht auch die bekannte Textildesignerin Fanny Aronsen so. Mehr über die faszinierende Frau, die Farben liebt und diese von jeher gerne kombiniert, erfahren Sie im Interview. Einen Querschnitt von den neusten Modellen finden Sie ebenfalls in diesem Bericht: vom schlichten Flächenvorhang über die praktische Lamelle bis hin zum verspielten, edlen Traum in Stoff. Redaktion und Interview: Nina Huber

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• FOCUS Vorhänge Majestätisches Gold und raffinierte Streifenstruktur: Das zeichnet «Batou» von nya nordiska aus.

MHZ bietet mit der Kollektion «Living Daylight» 270 verschiedene Stoffe an. Diese sind bei 30 Grad waschbar, knitterarm und als Meterware erhältlich.

Bild links: Die sechseckigen Formen werden mit einem Laser ausgeschnitten und anschliessend zu einer Wabenstruktur zusammengenäht. Faszinierend bei «Element» ist auch der hauchdünne, halbtransparente Polyesterflies, der an Papier erinnert. création baumann

Die Kollektion 2010 von dedar wartet unter anderem mit Leinenstoffen auf, die ganz filigran mit einem glänzenden Garn bestickt sind wie zum Beispiel «Arabesque».

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 FOCUS Vorhänge

FANNY ARONSEN Fanny Aronsen ist die grosse Meisterin, wenn es um Stoffe geht. Einzigartig sind ihre Farbkombinationen, die auch bei den neuen Seidenvorhängen «Gisli» und «Gro» bestechen. Die Schwedin führte mit uns ein sehr offenes Gespräch über ihre Arbeit und ihre Person.

Fanny Aronsen, woher kommt Ihre Faszination für Stoffe? Am meisten fasziniert mich die Kombination verschiedener Materialien. Seide wirkt und verhält sich völlig anders als Baumwolle. Und der Aspekt der Haptik gefällt mir. Schon als Kind beschäftigte ich mich mit Stoffen. Ich begann damit, meinen Puppen Kleider zu nähen. Wir hatten ein Puppenhaus. Dieses habe ich regelmässig mit neuen Vorhängen oder Teppichen ausgestattet. Dann, immer noch als Kind, nähte ich mir sogar selbst Kleider – sehr zum Leidwesen meiner Mutter. Wir hatten einige Diskussionen über Geschmack. Schon damals waren für mich Farben sehr wichtig. Zu der Zeit machte ich allerdings einige waghalsige Kombinationen. Bevor ich dann aber beruflich anfing, mich mit Textilien zu beschäftigen, studierte ich Kunstgeschichte. Ich begann also sozusagen mit dem theoretischen Teil. Waren Ihre Eltern bereits im kreativen Bereich tätig? Nein, sie waren beide Ärzte. Aber unser Haus war voller Bücher. Und es kamen viele Gäste zu Besuch. Ich glaube, die lebhafte Atmosphäre bei uns zu Hause hat mich schon inspiriert. Was ist die grösste Herausforderung bei der Arbeit mit Stoffen? Es gibt so viele unterschiedliche Qualitäten. Die besten Materialien zu finden, ist die grösste Schwierigkeit. Ich arbeite mit guten Lieferanten und guten Webereien zusammen. Darin liegt die Herausforderung: die besten Kontakte zu knüpfen. Für Qualität ist eine gute Geschäftsbeziehung Voraussetzung. Zudem muss an die Umwelt gedacht werden. Ich arbeite so viel wie möglich mit Lieferanten aus Europa. Skandinavien etwa hat eine lange Tradition im textilen Bereich. Aber wenn es um Seide geht, kommt nur Indien infrage. Sie reisen oft nach Indien und arbeiten eng mit lokalen Webereien zusammen. Wie entsteht eine solche Zusammenarbeit? Dazu braucht es erstmals ein wenig Recherche. Ganz wichtig ist es, persönlich vor Ort zu sein. Ich arbeite schon sehr lange in diesem Business und kenne viele Leute. Also höre ich mich um. Dann gehe ich in die Fabriken und spreche direkt mit den Menschen. So läuft das überall, nicht nur in Indien. Es gibt an so vielen Orten tolle Sachen. Auch eine Reise nach Norwegen kann richtig abenteuerlich sein. Die Weberei, mit der ich dort zusammenarbeite, befindet sich ganz im Norden. Da reise ich zuerst mit dem Zug von Stockholm nach Oslo, dann gehts in einem kleinen Flugzeug weiter, und schliesslich steige ich in ein noch kleineres Flugzeug um.

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• FOCUS Vorhänge Bei der Linie «Ivy Linen Sheer» werden ornamentale Motive in Silbergrau und Anthrazit auf einen feinen Leinenstoff aufgedruckt. chivasso

Welche Bedeutung hat für Sie der kulturelle Austausch auf Ihren Reisen? Dieser Austausch ist sehr inspirierend. Ich denke auch, es ist wichtig, die Einflüsse verschiedener Kulturen sichtbar zu machen. Aber wissen Sie, was mich wirklich fast umhaute, als ich das erste Mal nach Indien reiste? Die Farben sehen anders aus. Vermutlich liegt es daran, dass es so viele Menschen auf einem Haufen gibt – und am Licht. Alles ist viel intensiver. In Australien wiederum fühlt man sich der Natur extrem nah. Jedes Land hat seine eigenen Farben. Ich denke, dass ich mir dieser Unterschiede bewusst bin und sie auf meine Arbeiten übertragen kann. Sie entwarfen kürzlich die Seidenvorhänge «Gisli» und «Gro». Was für eine Rolle spielt in Ihren Augen der Vorhang? Der Vorhang ist eine Kombination aus Funktion und Dekoration. Einerseits soll er gegen Sonneneinstrahlung und unerwünschte Einblicke schützen, andererseits auch für eine bessere Akustik sorgen. Vor allem aber lässt ein Vorhang eine wohnliche Atmosphäre entstehen. Haben Sie bei sich zu Hause auch Vorhänge? Nein (lacht, als wäre sie gerade ertappt worden). Ich wohne in einem sehr speziellen, sehr alten Haus in Stockholm. Eigentlich ist es eine Attika-Wohnung im obersten Stock, wo niemand reinsehen kann. Und ich mag meine Fenster. Aber ich habe Stoffe im Haus. Diese sind einfach nicht an den Fenstern, sondern am alten Gebälk angebracht. Ihre Entwürfe bestehen oft aus wunderschönen Farbkombina­ tionen. In den meisten Schweizer Häusern sind die Leute wohl aber eher zurückhaltend mit Farben. Schade, nicht? Ja, das ist ein wenig schade. Aber jeder hat seinen eigenen Geschmack. Wir offerieren viele Möglichkeiten, verschiedene Stoffe miteinander zu kombinieren. Wie stehen Sie denn zu Farben? Ich mag Farben. Besonders Grün. Haben Sie eigentlich eine Lieb­ lingsfarbe? Nein. Das kann ich so nicht sagen. Grün mag ich auch, und ViolettTöne. Aber eigentlich mag ich einfach Farben im Allgemeinen. Lustig ist auch, dass mich die Leute immer wieder mit Farben in Verbindung bringen. Kürzlich traf ich eine alte Schulfreundin, als ich einen roten Mantel trug. Da lachte sie und meinte, ich sei immer noch dieselbe. Sie unterrichten auch an der Konstfack in Stockholm. Was ist für Sie das Wichtigste, das Sie Ihren Studierenden beibringen möch­ ten? Sich bewusst zu werden, wie wichtig das technische Know-how und das Handwerk sind. Heute sind die meisten Studierenden gewohnt, nur noch konzeptionell zu arbeiten. Aber zuerst muss das Handwerk beherrscht werden. Was einen guten Entwurf ausmacht, ist meiner Meinung nach die Kombination von Kopf, Hand – und hoffentlich Herz. Fanny Aronsen, vielen Dank für das ausführliche Gespräch! Zarte Blütenblätter aus Seide und Satin werden sorgfältig in einen rosa-grauen Farbverlauf eingefärbt und anschliessend von Hand auf einen hauchdünnen Crêpe-Fond gestickt. So entsteht der romantische Vorhang «Orchidea» von sahco.

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• FOCUS Vorhänge «Grandezza» heisst die aktuelle Textilkollektion von jab anstoetz, und grandios sind auch ihre Effekte, wie etwa das glänzende Modell «Fifth Avenue» mit einem Metallanteil von 36 Prozent.

Die Königin unter den Vorhängen heisst «Shahbanu», nicht nur in der persischen Übersetzung. Das Modell besteht aus hundert Prozent Seide und gehört zur aktuellen Frühjahrskollektion «Palais Royal» von christian fischbacher. Die Ornamente werden im Perldruck-Verfahren aufgebracht.

Für die Lamellenvorhänge von teba stehen rund 280 Stoffe zur Auswahl und überdies diverse Motive mit Lasercuts (siehe Bild) oder Digitalprints. Wahlweise mit elektrischer Bedienung.

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• FOCUS Vorhänge Die gitterartige Struktur wird mittels Transferverfahren auf den halb­trans­parenten Stoff in Crêpequalität aufgedruckt. Im Angebot stehen fünf verschiedene Farben. ado

Glassplitter liefertem dem Designer Tord Bontje offensichtlich die Inspiration für «Crystal», speziell entworfen für eine Glasausstellung. Für den richtigen Glanz sorgt die Beschichtung mit einer Folie. kvadrat

Gewebte Plissee-Streifen in feinen Farbabstufungen verleihen «Posh» das gewisse Etwas und werfen zudem schöne Schatten. kinnasand

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• FOCUS Vorhänge Ein Klassiker für Sicht- und Blendschutzlösungen sind Vertikallamellen. Die Kollektion «Systems» von Création baumann präsentiert hierbei diverse Modelle, unter anderem auch «Airway», das mit seinem regelmässig verlaufenden Streifenmuster für interessante Lichteffekte sorgt.

Das Sortiment von silent gliss reicht von sandbeschichteten Lamellen bis zu Hochglanzmodellen. Zur Hitzevorbeugung haben einige Versionen eine lichtreflektierende Thermobeschichtung.

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Das puristische Design des Flächenvorhangs «F1» von interstil heimste schon mehrere Designpreise ein. Die Paneelwagen, auf denen mit Klettband die Stoffe befestigt werden, bleiben hinter der Schiene verdeckt.

Luxaflex bringt mit «Duette» ein energiesparendes Rollo auf den Markt. Im Sommer reduziert es die Hitzebildung im Raum, im Winter trägt es zur besseren Isolierung bei. Hunter douglas

Das Rollo «Finespin» erzeugt dank gelaserten Perforierungen ein subtiles Licht- und Schattenspiel und kann zudem mit einer Hinterleuchtung versehen werden. mycore

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• THEMA Ambiente

verheissungsvolles Ambiente

«Back to nature» könnte ein Motto der diesjährigen Messe Ambiente gelautet haben. Die Neuheiten zeigten sich vorwiegend in natürlichen Materialien, erdigen Farben und frühlingshaften Pastelltönen. Und es gab einiges zu entdecken, was den Alltag nicht nur verschönert, sondern auch erleichtert. Redaktion und Text: Nina Huber

Es herrschte noch Schneegestöber und klirrende Kälte, als Mitte Februar in Frankfurt die Konsumgütermesse Ambiente stattfand. Umso wärmer wurde es einem in den Ausstellungshallen ums Herz. Frühlingsboten in den obligaten Pastelltönen kündigten den bevorstehenden Jahreszeitenwechsel an. Und überhaupt gab es viel Schönes und Gefreutes zu sehen. Der Trend vom letzten Jahr, Natürlichkeit statt künstlichen Prunk in den Vordergrund zu rücken, hält an. Mit der erstmalig stattfindenden Sonderschau «A Mano», einer Plattform für Kleinstbetriebe, die Handwerk auf höchstem Niveau anbieten, griff die Messeleitung ein weiteres hochaktuelles Thema auf: Die Handwerkskunst ist wieder gefragt, und die Menschen sehnen sich nach Authentizität, Langlebigkeit und echter Qualität. Wie immer fielen auch einige Nachwuchs­ designer mit ihren zur Schau gestellten Werke auf, darunter Astrid Keller und Florian Gross (s. En Vogue Seiten 14 und 16). Hier nun aber ein paar Rosinen, die wir am liebsten direkt vom Messestand gepickt und mit nach Hause genommen hätten …

Die Kollektion «Papyrus» umfasst Teller, Tassen, Schalen und Vasen. Gefertigt werden die zarten Stücke aus Papierstreifen, die von Hand übereinandergelegt werden und die Gussform für das Porzellan bilden. Rosenthal

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• THEMA Ambiente

oberflächen sind nicht oberflächlich Fährt man mit den Fingern über die Rillen auf der Oberfläche, scheint man das Papier zu spüren, das die Basis dieser einzigartigen Kollektion «Papyrus» bildet. Dies liegt daran, dass die Aussenseite der Porzellangefässe nicht glasiert wurde. Ihre Wände sind so dünn, dass sie fast transparent erscheinen. Designer Vittorio Passaro ist hiermit der Spagat zwischen individuellem Entwurf und industrieller Fertigung gelungen. Die Kollektion aus Tassen, Tellern, Schalen und Vasen besteht aus lauter Unikaten – entstanden aus handgeformten Papierstreifen. Alles beginnt mit einem dicken Bündel von Papierbahnen, die in einer Drehbewegung sorgfältig aufgerollt werden. So wächst das Konstrukt Streifen für Streifen um sich selbst zu einer Kreisform. Von Hand werden die sich überlagernden Streifen langsam aufgefächert. Dazu gehört nicht nur viel Geschick, sondern auch Geduld. Doch diese macht sich bezahlt. Das Resultat ist eine faszinierende Kollektion, die durch ihre gewollte Unvollkommenheit besticht.

In Handarbeit werden die Papierstreifen um sich selbst gewickelt, bis eine Kreisform entsteht. Anschliessend werden die einzelnen Streifen in die gewünschte Form verschoben. Das Design stammt aus der Feder des italienischen Designers Vittorio Passaro, der den Beruf des Tischlers und Bildhauers erlernte und seit 2002 bei Patricia Urquiola arbeitet.

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5 1 ALESSI Harri Koskinen nannte den Behälter mit Serviertablett «Fat», da es «alles Zubehör, das man für das Decken eines Tisches benötigt, verschlingen kann». Eignet sich auch für ein Frühstück im Bett … 2 PLING «Arosa» besteht aus alpenländischen Eichen- und Ahornbrettern und kann als Teller, zum Servieren oder Schneiden verwendet werden. Mit passender Anti-Rutsch-Filzunterlage. 3 ROSENDAHL Die Butterdose mit Bambusdeckel verbirgt hässliche Plastikverpackungen. Die vier charakteristischen Rillen im Porzellan sind das Markenzeichen der Linie «Grand-Cru». 4 LEONARDO «Kitchen Story» vereint Glas, Porzellan, Bambus und Silikon in einer umfassenden Kollektion für die Küche. 5 HOLMEGAARD Die neuen Karaffen «Future» in Aquamarin sind in den zwei Höhen 14 cm und 22 cm erhältlich. 6 KAHLA Nicht nur optisch, sondern dank beflocktem Deckel auch haptisch ein Erlebnis: Schmuckhütchen aus der Kollektion «Couture». 7 STELTON Zum 50-jährigen Bestehen des dänischen Herstellers wurde Modedesigner Paul Smith beauftragt, den Klassiker «Cylinda-Line» von Arne Jacobsen neu zu interpretieren. Entstanden sind dabei auch die Schalen und Dosen «Dot».

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10 8 RITZENHOFF Der Kontinent Afrika bot Inspiration für Farben und Accessoires der Linie «Lodge». 9 ROSENDAHL «Viva» braucht noch nicht einmal Blumen, um zu wirken. Mit einem Fassungsvermögen von 1,8 Litern passt aber auch mal ein grosser Blumenstrauss rein. 10 ASA Neu sind die Vasen «Colori» auch in Violett, Malve und Weiss erhältlich. 11 ZWIESEL 1872 Wie ein Tag am Meer: Mit der neuen Farbe Ocean Blue bringt die mundgeblasene Vasenserie «Saiku» eine frische Brise in alle Räume. 12 LAMBERT Handgemalte Farblinien verleihen dem Porzellanservice «Piana» das gewisse Etwas. Die Böden sind unglasiert. 13 GUZZINI Wer den Frühling nicht mehr erwarten kann, braucht diese neue Salatschüssel im Violett-Ton Glyzinie.

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2 8 1 SIDE BY SIDE Damit das aktuelle Buch stets griffbereit und auf der richtigen Seite für die Fortsetzung der Lektüre bereitliegt: Buchablage «Lesezeichen». 2 MAXWELL & WILLIAMS Der doppelwandige Porzellanbecher «Coffee to go» sorgt mit vielen bunten Deckeln für gute Laune. 3 AUTHENTICS Die tollen Pflanzentaschen «Urban Garden» aus beschichtetem Polyestergewebe sind ein Entwurf von Gartendesigner Patrick Nadeau, der übrigens in der nächsten Wohnrevue zu Wort kommen wird. 4 EVA SOLO Der «Eisteezubereiter» besteht aus den drei Teilen Glaskaraffe, tropffreies Ausgusssystem und Edelstahl-Filter. Dank Silikonring kann die Karaffe schon angefasst werden, wenn der Tee noch heiss ist. 5 XXD Ein kleiner Schwenk und «Dosis» spendet immer die gleiche Portion Zucker. 6 MONO Geradlinig und angenehm in der Handhabung präsentiert sich die Mühlen-Serie «Exzentrik» für Pfeffer, Salz und andere Streugewürze. 7 MENU Das «Tripod»-Set besteht aus einem weissen Tablett, das auch für Snacks verwendet werden kann, sowie drei Pods mit verschiedenen Dosierungsdeckeln zum Giessen oder Streuen. 8 ALESSI Alles, was es für den (Hobby-)Konditor braucht: «Essentiel de pâtisserie» umfasst Schüssel (mit Einbuchtung für das Mischen kleiner Mengen), Schneebesen und Teigschaber sowie eine Platte, um die Torte zu servieren. Design: Matali Crasset

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• THEMA Atelier Pfister

alles pfister! Das traditionsreiche Möbelhaus Pfister geht neue Wege: Dreizehn junge Schweizer Designer wurden aufgefordert, unter der künstlerischen Leitung von Alfredo Häberli die erste eigene Kollektion für das Unternehmen zu entwerfen, die August 2010 auf den Markt kommen soll. Die Prototypen der Linie «Atelier Pfister» sind bereits fertig und wurden nun samt ihrer Macher von vier Fotokünstlern in unprätentiösen Bildern festgehalten. Hier schon einmal ein Vorgeschmack, was Sie erwarten wird …

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Redaktion und Text: Susanne Lieber

Es war kein Design-Wettbewerb, der darü­ ber entschied, welche jungen kreativen Köpfe aus der Schweiz an der exklusiven Kollektion «Atelier Pfister» teilhaben soll­ ten. Die Auswahl überliess man keinem Geringeren als dem Schweizer Matador Alfredo Häberli, der nach persönlichem Ermessen dreizehn Designer und Künstler auserkor, um über hundert(!) Möbel und Accessoires für die Bereiche Essen, Woh­ nen, Schlafen sowie den Eingangsbereich zu entwerfen. «Ich bin glücklich, dass wir Alfredo Häberli als Kurator der Kollektion gewinnen konnten. Er hat ein Gespür für visionäres Design, das gleichzeitig den kommerziellen Anforderungen des Marktes entspricht. Genau das soll die Linie «Ate­ lier» bieten», so Meinrad Fleischmann, Geschäftsführer der Möbel Pfister AG. Als Anregung, was die einzelnen Designer ent­ werfen sollten, formulierte Häberli jeweils einen individuellen Fragenkatalog. «Wie viel Staub ertragen Kleider?», «Wie viele Kissen braucht die Gemütlichkeit?», «Wie schön muss ein Bett sein, auf dem ich mit geschlossenen Augen liege?» – Fragen, mit denen er durchaus provozieren wollte, um Denkanstösse für neue Ideen und Ent­ wurfsansätze zu geben. In Form von ganz unterschiedlichen Objekten gaben ihm

Antwort: Atelier Oï, Andreas Bechtiger, Jörg Boner, Stéphane Dafflon, Frédéric Dedelley, Fulguro, Nicolas Le Moigne, Adrien Rovero, Lela Scherrer, Moritz Schmid, StauffacherBenz, Sibylle Stoeckli und Synthesis Design. Da die meisten der Büros noch nicht zu den etablierten der Designszene zählen, ist das Projekt gleich­ zeitig eine einmalige Gelegenheit, auch als aufstrebendes Büro ein so breites Publikum, wie es Pfister zu bieten hat, zu erreichen. «Es gibt zwar einige Kollegen, die die Nase rümpfen, aber was solls. Das Projekt ist eine wirklich tolle Sache. Normalerweise muss man zig Klinken putzen, um so eine Chance zu bekommen. Den meisten Herstellern ist das Risiko, mit noch unbekannten De­­ signern zusammenzuarbeiten, einfach zu gross», so Nicole Benz vom Büro Stauf­ facherBenz (siehe Bild 6). Die Arbeitsmo­ delle und Prototypen, die bislang entstan­ den sind, wurden nebst ihren Machern von den Fotokünstlern Linus Bill, Melanie Hof­ mann und Taiyo Onorato & Nico Krebs in wunderbaren Bildern festgehalten. Rundum also ein Projekt, bei dem frische Ideen eine Plattform bekommen. Herrlich. Wir drü­ cken der Kollektion ganz fest die Daumen!

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www.atelierpfister.ch

1 «Wie viel Staub ertragen Kleider?» Moritz Schmid entwirft einen Schrank, einen Wäschekorb, eine Garderobe … 2 «Muss der Stuhl zum Tisch passen oder der Tisch zum Stuhl?» Synthesis entwirft einen Tisch und dazu einen Stuhl …

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• THEMA Atelier Pfister 3 «Ist Geborgenheit da, wo der Teppich liegt?» Stéphan Dafflon entwirft Teppiche … 4 «Ab welchem Alter ist man es satt, auf dem Boden zu liegen?» Adrien Rovero entwirft ein Extrabett …

5 «Wohin mit den Sachen?», «Sind Schubladen noch nützlich?» Nicolas Le Moigne entwirft ein Sideboard, eine Kommode, Regale, aber auch einen Tisch …

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6 «Gibt es neue Tischformen?» StauffacherBenz entwerfen einen Tisch und einen Hocker …

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• THEMA Atelier Pfister 7 «Ist der Mensch in der Horizontalen ein anderer als in der Vertikalen?» Fulguro entwirft ein Bett …

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8 «Wie viele Kissen braucht die Gemütlichkeit?» Atelier Oï entwirft eine Sitzlandschaft, dazu einen Schrank und eine Leuchte … 9 «Wie viel Ordnung ist zu viel?» Andreas Bechtiger entwirft eine Garderobe und einen Sessel …

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art R.A.D.L.&. / Photo Santi Caleca / Styling Patrizia Cantarella

Cicladi_Sing.EST_WOHNREVUE_Mar.2010:Arketipo

CICLADI Sofa, Design Gordon Guillaumier TARGET Regal, Design Nendo SCHWEIZ: CARLO ARQUINT GMBH M (+41) 79 3402324 – F (+41) 41 8182039 – info@arquint.ch ÖSTERREICH: RÜCKL & CO. KG Alice Gräf / M (+43) 664 8209595 - F (+43) 1 804292523 - alice.graef@rueckl-co.at DEUTSCHLAND: AGENTUR ANDREAS FRANOSCHEK M. (+49) 171 7770370 - F (+49) 221 3559602 – info@agentur-franoschek.de (+39) 055 8877137 - export@arketipo.com - www.arketipo.com


• PRODUKTIDEE Elane «Elane» von Serien.lighting ist überraschend gelenkig. Anmutig wirkt sie darüber hinaus, weil ihr Arm extrem feingliedrig ist. Gleichzeitig überzeugt sie mit einer absoluten Stabilität. Dahinter steckt eine ausgeklügelte Technik.

Akrobatische Höchstleistung Designer Jakob Timpe entwarf für Serien.lighting eine feingliedrige, überaus bewegliche Tischleuchte. Das Gelenk von «Elane» ist unglaublich dünn, kommt ohne sichtbare Schrauben oder Federn aus und bleibt trotz­dem stabil in jeder Position. Ihr Schöpfer beschreibt die Entstehungsgeschichte mit eigenen Worten. Text: Jakob Timpe, Redaktion: Nina Huber

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Zuerst war es nur eine Idee. Um sie zu erfassen, musste ein einfaches Stück einer Aluminiumstange herhalten. Jakob Timpe bog dieses so zurecht, wie er sich das Endprodukt ungefähr vorstellte. Mit kindlicher Begeisterung ergänzte er zunächst alles Weitere im Geist.

¶ Am Anfang war es nur ein Bild im Kopf: der sich windende Weg eines Kabels vom Sockel zum Schirm. Zu beweglichen Armen verfestigt, bräuchte eine solch leichtgliedrige Leuchte kaum mehr zu sein als dieses Kabel. Sie käme ohne Profildopplungen und Mechanismen aus, die sonst diesem Leuchtentyp den so unausweichlich technischen Habitus geben. Noch bevor an Schirm und Sockel zu denken war, bog ich einen dicken Aluminiumstab zurecht. Er nahm einen Arm aus zusammengesetzten Rohren vorweg, die an ihren Enden rechtwinklig abgebogen waren und sich nahtlos und drehbar im nächsten Abschnitt fortsetzten. So entstand ein kontinuierlicher Verlauf, eine durchgehende weiche Linie, die jederzeit fliessend von einem Segment in das folgende überging. In den runden Querschnitt des abbiegenden Armes die Achse eines Gelenks zu legen, bedeutete, das Gelenk zum Thema werden zu lassen, ohne es selbst sichtbar zu machen. War nicht «Artikulation» das passende Wort für Gelenk in vielen anderen Sprachen? Diese starre, verbogene Stange gab nur ein unvollkommenes Bild davon ab, was mir eigentlich vorschwebte. Bis auf weiteres ergötzte ich mich daran wie ein Kind an einem simplen Spielzeug, in das es alles Fehlende dazufantasiert. Und doch war in diesem Artefakt eine Idee ausgedrückt, vielversprechend genug, um den ungewissen Weg bis zum Produkt zu wagen. Der Prototyp Es würde nicht leicht werden, für ein solches Projekt einen Hersteller zu finden. Um wirklich Interesse zu wecken, musste ich einen

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Prototyp präsentieren. Nach ersten Modellversuchen wurde immer deutlicher, dass die Gelenke im Inneren der 13 Millimeter dünnen Rohre zum entscheidenden technischen Detail werden würden; die Stelle, wo auf engstem Raum Reibung durch Druck auf Fläche erzeugt werden muss und zudem das Kabel vorbeiläuft. Meiner Zeichnung folgend, fertigte schliesslich ein Feinmechaniker un­scheinbare Kleinteile, die, einmal in die handgebogenen Alurohre eingesetzt, ihre erhoffte Wirkung entfalteten: Die Anordnung blieb in beinahe allen erdenklichen Positionen stabil und war dabei einigermassen leichtgängig zu verstellen. Das Gestänge, ergänzt um Leuchtenkopf und Tischklemme, fand in einer Verpackung Platz, die nicht grösser als die Schachtel eines Schachspiels war. Um die ausserordentliche Beweglichkeit auch grafisch zu vermitteln – mancher Betrachter glaubte zunächst, es handle sich um ein starres Rohr oder um ein Rendering – entwickelte ich eine filmartige Sequenz aus Einzelbildern. Doch letztlich war es der Prototyp, der beim Hersteller Serien.lighting überzeugte, weil er die überraschende, ja unwahrscheinliche Leichtigkeit erst erlebbar machte. Der Feinschliff «Alula», so der Arbeitstitel, war ursprünglich als universale Arbeitsleuchte gedacht und mit einer kompakten Leuchtstofflampe ausgestattet, deren U-förmige Schlaufe einen sinnigen Abschluss des gleichstarken Rohres bildete. Doch dank der distinguierten Gestalt von «Alula» und ihrer ¶ >>

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• PRODUKTIDEE Elane Die technische Schlüsselstelle liegt im Gelenk. Dort, wo sich zwei Segmente treffen, ist im runden Querschnitt ein komplexes, metallenes Rad eingebaut.

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ungewöhnlichen Technik drängte sich zunehmend der Nutzen als exklusive Leseleuchte auf. Diese neue Ausrichtung zu vermitteln, wurde die Aufgabe des Schirms. War nicht die Mutter aller Leseleuchten, die grosse alte Stehleuchte, mit jenem stumpfen Kegel ausgestattet, deren durchscheinende Oberfläche Farbe, Muster und Strukturen aufscheinen liess? Also verkleinerte ich den Schirm, brachte ihn in Relation zu einer Niedervolt-Halogenlampe. Dreh- und schwenkbar wurde er durch den seitlichen Anschluss des Arms – eine weitere Abweichung von der klassischen Schirmform. Direktes brillant-weisses Licht strahlt nun nach oben und unten, während es seitlich durch den textilkaschierten Polycarbonatschirm tritt, wodurch das Licht weicher wird. Als Sockel fungierte fortan ein Gewichtsteller, der den flachsten verfügbaren Trafo integrierte. Er verband sich mit den Armen ebenso nahtlos wie diese miteinander, obwohl in Einzelsegmenten geliefert. Werden sie beim Aufstellen zusammengesteckt, signalisiert ein Klicken die mechanische und elektrische Verbindung. Der gestalterische Vorteil dieser komplexen Einzelentwicklung lag darin, dass das Kabel die Leuchte nun diskret unter dem Sockelrand verliess. Zudem erlaubte der Teller die Kombination mit unterschiedlichen Armen: War das Prinzip der Modularität schon in der Kombination der Rohrabschnitte angelegt, so folgte der zweigliedrigen Ausführung bald eine kürzere einarmige Variante. Im Eifer der Entwicklungsarbeit tüftelten wir für Schirm, Sockel und Gelenke immer wieder an neuen Lösungen. Im Mittelpunkt stand dabei stets die Optimierung der Friktionsmechanik. Eine vieldiskutierte Veränderung stellte der Wechsel von S- zu C-förmig gebogenen Armen dar: Schien anfangs gerade in der frei ausladenden Geste der S-Form ein wesentlicher Reiz, ja das entscheidende Quäntchen weg von einer banalen Anordnung zu liegen, überzeugte doch die alternative C-Form durch bessere Handhabung, denn alle Gelenke lagen nun in einer Ebene. Letztlich konnte sich die weniger extravagante und solidere Variante durchsetzen. Die Quintessenz Nachdem im Sommer 2009 «Elane» auf den Markt gekommen war, konnte ich ein Resümee aus dem langen Entwicklungsprozess ziehen: Erst die Abweichungen von der Ausgangsidee hatten aus einer sagenhaften «Alula» eine reale «Elane» werden lassen. Die filigrane Gestalt hätte ohne das nötige Gespür des Herstellers Serien.lighting leicht in den Mühlen der Produktentwicklung zerrieben werden können. Doch die Veränderungen haben auch in der Rück­schau ihre Relevanz behalten, ohne das Konzept zu verwässern. Ich wünschte mir, die ungewöhnliche Gestalt von «Elane» würde besonders eines hervorbringen: Evidenz. Denn ich glaube, wenn Konstruktion und Form das Gleiche wollen, kann sich das Wesen eines Gegenstandes offenbaren, und darin liegt die Schönheit. //

Sogar als Stehleuchte macht «Elane» eine gute Figur.

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Schlicht und elegant: QUADRO – der individuelle Gartentisch

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EINE IMMOBILIE ALS INVESTITION – LOHNT SICH DAS?

Lorenz Heim ist Immobilien- und Hypothekar-Experte yp beim VermögensZentrum (VZ) in Zürich. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt in der unabhängigen Beratung von Einkommen, Vermögen und Steuern. (www.vermoegenszentrum.ch) Interview: Susanne Lieber

Wer privat in eine Immobilie investiert – sei es in einen Neubau oder in ein Bestandsgebäude, in eine Wohnung oder ein Haus – möchte sicher sein, auf die «richtige» Immobilie zu setzen. Gibt es so etwas wie Faustregeln, anhand derer man im Vorfeld prüfen kann, ob sich ein Kauf langfristig gewinnsteigernd auswirkt? Oder sind Prognosen letztlich reine Spekulation? Eine hundertprozentig sichere Erfolgsformel gibt es natürlich nicht, aber ein Stück weit sind die Risiken kalkulierbar. Das wichtigste Kriterium für eine lohnenswerte Liegenschaft ist dabei eine gute Lage. Liegenschaften in erstklassigen Gegenden, zum Beispiel Hot Spots wie Zürich oder Teile der Innerschweiz, die Region um den Genfersee oder Top-Gemeinden um Bern und Basel herum, werden eher ihren Wert halten oder steigern können als solche in zweit- und drittklassigen Lagen. Ausserdem muss man sich bewusst sein, dass es immer schwieriger sein wird, eine «exotische» und sehr individuelle Immobilie wieder zu veräussern, als eine, die etwas massentauglicher ist. Ausserdem sollte man darauf achten, dass ein Objekt auch zum Umfeld passt. Ein top modernes Designerhaus lässt sich in einem ländlich geprägten Dorf schlechter wiederverkaufen als eine «angepasste» Immobilie im Landhausstil. Nun ist es angeblich ja so, dass es prozentual betrachtet mehr Immobilieneigentümer auf dem Land gibt als in städtischen Zentren. Aber warum, wenn Investitionen in Ballungszentren doch eigentlich rentabler sind? In der Stadt gibt es schlichtweg nicht so viele Möglichkeiten, Wohneigentum zu erwerben, da sich ein Grossteil der Immobilien in Industrie, Büros und Geschäfte aufteilt. Das Angebot entsprechender Objekte zum Wohnen ist verhältnismässig gering. Darüber hinaus sind die Preise zum Teil auch oft sehr hoch. Seite 88

Wie beurteilen Sie die Investition in eine Immobilie als Anlage fürs Alter? Beim Kauf einer selbst genutzten Immobilie handelt es sich um ein sogenanntes «träges Investment», weil sie keine direkte Rendite abwirft, wie beispielsweise eine Obligation. Abzuraten ist vom Kauf einer einzelnen Wohnung oder eines Einfamilienhauses mit dem Ziel, dieses in einigen Jahren mit Gewinn zu verkaufen. Solche Objekte lassen sich meistens nicht gewinnbringend vermieten und werden durch eine Vermietung tendenziell schneller abgenutzt, als wenn man selbst drin wohnt. Auch geht man mit einem solchen Investment ein gewisses «Klumpenrisiko» ein, weil man von der Preisentwicklung einer einzigen Liegenschaft abhängig ist. Anders ist die Situation, wenn man sich frühzeitig eine Immobilie fürs Alter zulegen möchte. Hier spielen meistens pflegeleichte Immobilien ohne Garten, die Nähe zum öffentlichen Verkehr, kulturelle Einrichtungen und die medizinische Versorgung in der Umgebung eine wichtige Rolle. Es geht also weniger um ein Investment, dass man später mit Gewinn verkaufen möchte, als vielmehr um die eigenen vier Wände, die möglichst passend gestaltet und praktisch gelegen sein sollten. Zu welchem Zeitpunkt ist es ratsam, sich über eine Immobilie als Investition Gedanken zu machen? Zum Beispiel in Zeiten einer Wirtschaftskrise, wenn die Preise eher niedrig sind? Einen Liegenschaftenkauf würde ich hauptsächlich von der aktuellen Lebensphase abhängig machen und weniger davon, ob die Preise in ein paar Jahren niedriger sein könnten als heute. Erfahrungsgemäss gleichen sich Preisschwankungen über die Jahre aus, das heisst, wenn ich heute eine Liegenschaft kaufe, die morgen fünf Prozent günstiger zu haben ist, macht das bei einer durchschnittlichen Besitzesdauer von 15 Jahren gerade mal 0,33 Prozentpunkte pro Jahr aus. Stichwort Nachhaltigkeit. Lohnt es sich, in ressourcenschonende Technologien wie beispielsweise Photovoltaik und Erdwärmepumpen oder in Minergie-Standard zu investieren? Immobilien, die entsprechend gerüstet sind, werden in Zukunft besser abschneiden als Energieschleudern, das ist klar. Insofern sollte dieser Aspekt nicht vernachlässigt werden – das kann sich nicht nur umwelttechnisch auszahlen. Wie gross ist der Vorteil, in einer steuergünstigen Gemeinde zu investieren? Diesbezüglich muss man das Einkommen in Relation zu den Kaufpreisen setzen. In den steuergünstigeren Regionen liegen nämlich die Immobilienpreise meistens wesentlich höher. Die Steuerersparnis bei Otto Normalverdiener wird dann schnell durch den höheren Kaufpreis kompensiert und bringt im Zweifelsfall nicht viel. Steuergünstige Gemeinden lohnen sich deshalb vor allem für Sehr-Gut-Verdiener, die einen entsprechend hohen Steuersatz haben. Herzlichen Dank für das Interview, Herr Heim! Wohnrevue 4 2010


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• WETTBEWERB

Erkennen und gewinnen! Kennen Sie sich aus im Design und in der Welt des Wohnens? Haben Sie diese Ausgabe der Wohnrevue aufmerksam durchgeblättert? Dann erkennen Sie sicher, zu welchem Produkt die abgebildeten Details passen. Nennen Sie uns Name und Hersteller des Produktes, und gewinnen Sie ein Objekt im Wert von ca. CHF 3000.–.

Steckbrief Dieses Mal haben wir wieder etwas Elektronisches zu verlosen, was Ihnen nicht nur akustisch, sondern auch visuell grosse Freude bereiten wird! Denn in dem erst seit diesem Monat erhältlichen schwarzen Kasten steckt viel technisches Know-how, für den er sogar auf der diesjährigen CES-Messe in Las Vegas mit einem Design- und Technik-Award ausgezeichnet wurde. Damit wir an dieser Stelle aber noch nicht zu viel verraten, lassen Sie es uns einfach wie der britische Sänger Robby Williams formulieren: Let me entertain you!

Y Auf welcher Seite haben Sie das gesuchte Produkt gefunden?___________________

Herzliche Gratulation!

Wie heisst das Produkt und der Hersteller? _________________________________

Die Wettbewerbsgewinnerin der Ausgabe 2 2010 ist:

Name/Vorname: _ ______________________________________________________

Nelly Hirschi, 3176 Neuenegg

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Sie gewinnt eine persönliche Auswahl an «Spaghetti Chairs» von Alias im Wert von CHF 2000.–.

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Leser/-in

Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung einsenden an (Einsendeschluss 7. Mai 2010): Boll Verlag AG, Wohnrevue «Wettbewerb», Stationsstrasse 49, 8902 Urdorf Die Gewinnerinnen oder die Gewinner werden in der übernächsten Ausgabe der Wohnrevue (Heft 6 2010) bekannt gegeben.

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MIT JEDER FASER Das Material Filz hat es der niederländischen Künstlerin Dianne Schepers angetan. Sie kreiert Wandpaneele, die sich gut und gern über eine gesamte Wandlänge erstrecken können. Ein solches Werk aber braucht viel Zeit – und vollen Körpereinsatz. Zuerst wird die Wolle auf dem Boden ausgelegt. Durch Schrubben mit Wasser und Seife entsteht innerhalb kurzer Zeit bereits ein Gewebe. Damit das Textil richtig stabil ist, braucht es allerdings Geduld und Ausdauer. Die ehemalige Anwältin, die seit eineinhalb Jahren in der Schweiz lebt und sich seither auf ihre Kunst konzentriert, spürt ihre Arme noch am nächsten Tag, wenn sie gerade an der Entstehung eines neuen Werks arbeitet. Es fasziniert sie, dass Filz so beständig ist und gleichzeitig grob und glamourös wirken kann. Seit einigen Jahren experimentiert die Holländerin auch mit Seide, und manchmal fügt sie der Wolle Rosshaar hinzu. Dianne Schepers verkauft zwar im Moment vorwiegend Kunstwerke, die nicht auf Auftrag entstanden sind. Aber eigentlich schwebt ihr vor, in enger Zusammenarbeit mit Architekten und Innenarchitekten an Gesamtlösungen für die Raumgestaltung zu arbeiten. Wer sich ein genaueres Bild ihrer künstlerischen Arbeit machen möchte, kann dies bei der Ausstellung «Touched!» im Forum Zugerland in Steinhausen (ZG) vom 24.9. bis 23.10.10 tun. www.pure-felt.com

30. GEBURTSTAG 30 Jahre Erfahrung in der Planung und im Bau hochwertiger Privatgärten sind eine lange Zeit – und für Hauser Gärten Anlass, gebührend zu feiern. Zum Start ins Jubiläumsjahr lädt der Inhaber Max Hauser ins Gartenmöbelgeschäft Outdoor Design ein, das von seiner Frau betreut wird. Dort wird es einen FrühlingsApéro in Anwesenheit eines erfolgreichen Olympioniken geben. Jan Hausen, Sohn der beiden Gartenexperten, vertrat nämlich die Schweiz in Kanada mit seinem Curlingteam – und brachte prompt eine Bronzemedaille mit nach Hause. Wenn das nicht Grund ist, noch ausgiebiger zu feiern! Wir gratulieren, doppelt! Hauser Gärten, Mühle 10, 8752 Näfels Tel. 055 612 42 34 www.hausergaerten.ch, www.outdoordesign.ch

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HAUTE COUTURE ZU HAUSE Bei Livingyourstyle am Basler Spalenberg werden in einer Sonderausstellung die Stoffkreationen von Jakob Schlaepfer präsentiert. Für «Secret Garden» erhielt die Sankt Galler Stickerei, die in der Haute Couture heiss begehrt ist, im vergangenen Jahr mehrere Auszeichnungen, darunter den Schweizer Design Preis. Die Ausstellung bei Livingyourstyle dauert von Donnerstag, 22. April, bis Samstag, 8. Mai. Home Interiors, Spalenberg 51, 4051 Basel Tel. 061 261 09 63 www.livingyourstyle.ch

TRENDIGE WOHNWELTEN Mit der Neueröffnung von Depot-Interio am Zürcher Rennweg ist eine weitere Filiale im neuen Boutique-Konzept dazugekommen. Frische Frühlingsfarben, fröhliche Muster und allerlei Wohnaccessoires prägen das herausgeputzte Geschäft. Alle paar Wochen ändern die inszenierten Welten entsprechend der Jahreszeit. Depot-Interio, Rennweg 42, 8001 Zürich Tel. 058 576 22 50 www.interio.ch

EIN JAHRZEHNT Der Matratzenhersteller Riposa hat Grund zum Feiern: Vor zehn Jahren wurde das Glarner Unternehmen von Walter Schnellmann und Max Rickenbacher gegründet. «Als unabhängiges Schweizer Unternehmen möchten wir mit unseren Liegesystemen einen Beitrag zur Verbesserung der Volksgesundheit leisten», sagt Schnellmann. Das ist doch mal ein ehrenwertes Credo! Riposa, Bahnhofstrasse 33, 8865 Bilten Tel. 055 619 30 00 www.riposa.ch

TELEGRAMM RABATT FÜR ARCHITEKTEN BEI HOMESTONE: Noch bis 30. April lädt Homestone im Showroom in Zürich-Nord zu einer Frühlingsrabatt-Aktion ein, bei der Architekten von einer Vergünstigung von 35 Prozent auf alle Natursteinartikel profitieren. www.homestone.ch

KWC GIBT TECHNIK-KURS FÜR FRAUEN : Unter den acht verschiedenen Weiterbildungskursen von KWC findet sich auch ein massgeschneiderter Technik-Kurs für Geschäftsfrauen und Angestellte der Sanitärbranche. www.kwc.ch

NEUER GESCHÄFTSFÜHRER VON DENZ: Ab März übernimmt Jürg Winterberg die Geschäftsleitung des Schweizer Büromöbelherstellers Denz. Er war zuletzt CEO der Belux AG und davor Geschäftsführer Schweiz der Vitra AG. www.denz.ch

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Veredelungstechniken im Druckbereich gibt es zwar viele – von der Blindprägung bis zu Nachleuchtfarben – allerdings gab es bislang angeblich kein Buch, das die wichtigsten Techniken auch wirklich haptisch erfahrbar macht. «Extra» knüpft an dieses Versäumnis an. Dafür haben 30 international bekannte Designer inspirative Schauseiten entworfen, die helfen sollen, theoretisch und praktisch zu verstehen.

Was hat sich eigentlich alles in den letzten 150 Jahren im Möbeldesign getan? Welche Entwicklungen nahmen auf das Design Einfluss? Dem gingen die Herausgeber Andrea Mehlhose und Martin Wellner alias Fremdkörper (Designbüro in Köln) auf den Grund. Rückblickend, also von 2009 an beginnend, zeigen sie das breite Spektrum an Entwürfen auf. Exkurse von Experten runden dabei den Bildband ab.

Die Monografie über den Bündner Architekten Rudolf Olgiati (1910–1995, Vater von Architekt Valerio Olgiati) ist eine Neuauflage der Ausgabe von 1977, die damals anlässlich einer Ausstellung erschienen war. Ein zusätzliches Faltblatt mit Bauten nach dieser Zeit komplettiert das Buch zu einem Gesamtwerk seines Schaffens, dass sich zwischen moderner Architektur und Traditionsbewusstsein bewegte.

Birkhäuser Verlag, Basel 2010 176 Seiten, 157 Abbildungen ISBN 978-3-0346-0083-5

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Glatz, der Schweizer Spezialist für Sonnenschirme, achtet besonders darauf, schweisstreibende Anstrengungen bei der Bedienung der Sonnenschirme zu vermeiden. Immerhin wandert die Sonne den ganzen Tag, weshalb auch die Position des Schirms ständig geändert werden muss. Selbstverständlich tun diese ergonomischen Prinzipien der Ästhetik keinen Abbruch.

Kompakt und übersichtlich wird in der Broschüre von Silent Gliss das Sortiment des Schweizer Vorhang-Spezialisten vorgestellt: Ob Sie sich eher für einen Flächen- oder Raffvorhang entscheiden, lieber einen Rollo oder Horizontal-Jalousien möchten, ist Ihnen überlassen. Das Angebot ist gross – Ihnen bleibt höchstens die Qual der Wahl.

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EIN HAUCH VON WALD UND WIESE Schon die Architekten der Renaissance schätzten den Marmor «Irish Green» und setzten ihn gerne in prunkvollen Palästen ein. Übrigens auch «Connemarble Green» genannt, stammt er aus Irland und erinnert durch seine hell- bis dunkelgrünen Adern an das Farbspektrum von Wald und Wiesen. Neben dem «Irish Green» zählen über 500 weitere Natursteine – vom Granit über Kalkstein bis hin zum Onyx, Travertin und Halbedelstein – zum Sortiment des Schweizer Unternehmens REAL-STEIN. 1989 von Walter Alberti als Einmannbetrieb gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute über 50 Mitarbeiter und verfügt über modernste Technologien. info@real-stein.ch www.real-stein.ch

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VERWICKLUNGEN Erstmals auf der Euroluce im vergangenen Jahr präsentiert, zählt «Tress» zu den neuesten Modellen des italienischen Leuchtenherstellers FOSCARINI. Die 61 Zentimeter hohe Tischleuchte besteht aus einem Verbundmaterial, das auf der Basis von lackierter Glasfaser besteht. Durch die unregelmässige Wicklung der in Harz getränkten Bänder entsteht ein lebendiges Dekor, das sich als spannendes Schattenspiel an den umliegenden Wänden abzeichnet. Das Modell ist in den Farben Weiss, Schwarz und Rot zu haben. Design: Marc Sadler riediffusion@bluewin.ch www.foscarini.com

TRAUM IN WEISS Mit einer Breite von 315 Zentimetern ist die «Kautsch Z135», hier in weisser Lederausführung zu sehen, ein Sofa im Grossformat. Die charakteristischen Kassetten der dauerelastischen Polsterung finden sich auch in den dazu passenden Möbeln wieder, wie beispielsweise dem Drehsessel (A135), dem Drehhocker (C135), dem ovalen Couchtisch (J135) oder dem Beistelltisch mit Spiegelglas (N135). BRETZ cultsofa@bretz.de www.bretz.de

HINTER GLAS Um dem hohen ästhetischen Anspruch der «Porsche Design Kitchen P7340» Rechnung zu tragen, wurde ein spezielles «Audio-Video-System» entwickelt. Das multimediale LCD-Einbaumodul besteht aus einem Hightech-Bildschirm und einem Sound-System, deren Elektronik als komplette Hinterglas-Installation ausgeführt und damit vor Schmutz und Spritzwasser geschützt ist. POGGENPOHL info@poggenpohl.ch www.poggenpohl.ch

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FARBENVIELFALT Die Gartenkissenkollektion von TISIEDI umfasst über hundert Unifarben und zahlreiche Streifenkombinationen. Die sogenannten Double-Face-Kissen ergänzen dabei das Sortiment, denn auf einer Seite sind sie uni, auf der anderen gestreift. Aber egal ob so oder so, die Kissen bestehen allesamt aus hochwertigem Baumwollstoff, der strapazierfähig ist und sich bestens für den Aussenbereich eignet. meienberg@tisiedi.ch www.tisiedi.ch

BUNTES SPEKTRUM Von Fuchsia-Pink bis Dschungel-Grün reicht die erweiterte Farbpalette des aktualisierten Modells «Cubo 2010». Neu ist beim CD-MP3-Radio-Gerät auch die iPod-Station und eine Fernbedienung. SONORO electronics@dkbrands.com www.dkbrands.com

FÜRS RENDEZVOUS Produziert wird die schlichte Gartenbank in drei verschiedenen Längen: als Zweisitzer (117 cm), Dreisitzer (166 cm) und Viersitzer (216 cm). Das Gestell besteht aus Chromstahl, die Latten aus roher oder geölter Lärche, aus farbigem Acrylglas oder Inex Vollkernlatten in verschiedenen Farben. SCHREINEREI SPICHER spicher@spicher.ch www.spicher.ch

ENGELCHEN UND TEUFELCHEN Der norwegische Sitzmöbelhersteller VARIÉR präsentierte auf der diesjährigen Möbelmesse in Köln die neu aufgelegte Serie «Tok» in drei neuen Varianten. Darunter das Modell «The Demon» in Rot und als Pendant dazu «The Angel» in unschuldigem Weiss. Durch seine raffinierte Mechanik bleibt das Sitzen keine statische Körperhaltung mehr, sondern wird zu einer dynamischen Bewegung umformuliert. info@varierfurniture.com www.varierfurniture.com

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QUER GEDACHT Mit «Lounge Q» lanciert der Saunahersteller KLAFS eines seiner neuesten massgeschneiderten Modelle. Als Variante von «Lounge» wartet die Sauna mit einer neuen Innenverkleidung aus quer angeordneten Paneelen der kanadischen Hemlock-Tanne auf. Diese verlaufen über die gesamte Wandbreite. baar@klafs.ch www.klafs.ch

CLEVER Schön schlicht wirkt die Leuchte «Loft» aus der Kollektion von MICHAEL RAASCH auf den ersten Blick. Nimmt man sie allerdings in Gebrauch, so überrascht sie mit einem Kniff, der zwar optisch nicht für viel Aufheben sorgt, dafür aber in der Praxis überzeugt. Denn im Schirmhalter befindet sich ein Magnet, der die Möglichkeit bietet, den Stoffschirm in jede gewünschte Position zu rücken. Eine clevere Idee von Michael Raasch, von dem übrigens schon während seines Studiums Entwürfe von namhaften Leuchtenfirmen produziert wurden. Mittlerweile ist er auch in der Sammlung des Museums Chicago Athenaeum vertreten und wurde mit verschiedenen Designpreisen augezeichnet. info@wirzpartner.ch www.michael-raasch.com

EINFACH MHHH Er fasst ganze 51 Liter und ist damit gross in Form: der neue «Combi-Steam XSL» von V-ZUG. Ermöglicht wird dieses Fassungsvermögen beim Edelstahlgarraum aufgrund der Tatsache, dass sich der Wassertank hinter der Bedienblende befindet. info@vzug.ch www.vzug.ch

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GEMÜTLICH IM FREIEN Die anstehende Frühlings- und Sommerzeit gibt endlich wieder Gelegenheit, sich draussen aufzuhalten. Und um es sich dort mindestens genauso gemütlich wie drinnen machen zu können, hätten wir einen schönen Tipp für Sie: die gartentaugliche Kollektion «Original» des niederländischen Unternehmens ONE TO SIT. Sie besteht aus einem wetterbeständigem Sessel, Pouf, Hocker, Low-Table, Tisch, BarTisch sowie einer Bank und Sonnenliege. Hergestellt im Formguss-Verfahren sind alle Möbel in jeglichen RAL-Tönen erhältlich. Zur Pflege der Möbel wird empfohlen, diese ein Mal im Jahr mit Autowachs einzureiben. Wenn das kein Anreiz für die Männerwelt ist, sich um das schöne Ensemble zu kümmern … winnie@winniegasser.ch www.onetosit.nl

BOCKIG, ABER SOLIDE Auch die neue Tischfamilie «Plank» aus dem Hause ZEITRAUM gibt sich zahlreich. Neben dem Esstisch umfasst die Kollektion Schreib-, Café-, Couch- und verschiedene Beistelltische. Das Untergestell besteht aus zwei sich kreuzenden Böcken mit breiten Planken, die eine filigran wirkende Holzplatte tragen (an der Aussenkante lediglich 12 Millimeter stark). Die Platten gibt es in runder, rechteckiger und quadratischer Ausführung sowie in verschiedenen Holzarten und Grössen. Design: Merit Frank, Nana Bambuch breu.handelsagentur@bluewin.ch www.zeitraum-moebel.de

AUSGEZEICHNET! BULTHAUP hat mit «b2» nicht nur ein aussergewöhnliches Küchensystem (Design: Eoos) auf den Markt gebracht, sondern jetzt damit auch einen hochkarätigen Preis eingeheimst: den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010 vom Rat für Formgebung, der auf der Messe Ambiente verliehen wurde. Da man sich für den Preis nicht bewerben, sondern nur nominiert werden kann – so auch vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie – zählt diese Auszeichnung als Preis der Preise. info.ch@bulthaup.com www.bulthaup.ch

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FRÜHLINGS-AFFIN Wenn das nicht in die Jahreszeit passt! Eine der Neuheiten von LEOLUX nennt sich passenderweise «Spring». Und so leicht und unbeschwert sich der Frühling gibt, so tut es auch dieser kleine Esszimmerstuhl. Der Entwurf von Cuno Frommherz ist in drei Ausführungen erhältlich: ohne Armlehnen («Danser»), mit Armlehnen in Nussbaum, Eiche oder Lack («Orchid») sowie mit gepolsterten Wangen in Leder oder Alcantara («Butterfly»). leolux-swiss@bluewin.ch www.leolux.com

DESALTO: 1990–2010 In diesem Jahr feiert der italienische Möbelhersteller DESALTO sein 20-Jahre-Jubiläum. Damit ist das Unternehmen auf der einen Seite zwar erst ein Twen, auf der anderen Seite ein alter Hase im Geschäft und in der Designwelt etabliert. Einer der spannendsten Entwürfe ist mitunter der (Outdoor-)Sessel «Kloe» – hier abgebildet in weisser Lackversion –, der 2008 von Marco Acerbis entworfen wurde. benarreda@bluewin.ch www.desalto.it

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KLUGES K(N)ÖPFCHEN Dass bei der Küchenarmatur «Inox» ein 50 Zentimeter langer Auszugauslauf mit LED-Beleuchtung integriert ist, ist dem Modell nicht anzusehen. Der Lichtring, der mittels Knopf auf der Rückseite aktiviert werden kann, schaltet sich – falls man es vergessen sollte – nach 45 Sekunden automatisch ab. Das Modell ist nun auch in einer Zwei-Loch-Ausführung, also mit separat installiertem Temperaturmischer, erhältlich. KWC info@kwc.ch www.kwc.ch

GESPANNT Das Leuchtensystem «Componi» von CINI & NILS ist ein absoluter Allrounder, den es in zig Varianten und Ausführungen gibt. Seit November letzten Jahres gibt es ergänzend zur Modellreihe auch die Version «Componi 75 Due MiniTenso», die auf das Seilsystem «MiniTenso» ausgelegt ist. Damit kann die Leuchte nun auch zwischen die Wände gespannt werden. info@lux-vision.ch www.cinienils.com

ELEGANT Die Modellreihe «Graciosa» zeichnet sich durch den markanten Rückenschwung der Sitzmöbel mit perfekt ausgearbeiteten Kedernähten aus und umfasst nicht nur Stuhl, Sofa, Sessel und Hocker, sondern auch darauf abgestimmte Ess- und Couchtische. BIELEFELDER WERKSTÄTTEN mobarte@bluewin.ch www.bielefelder-werkstaetten.de

GELBES «S» WIE SUPERKÜCHE Mit dem quietschgelben Modell «36E8» von LAGO bringen Sie mächtig Schwung in die Küche. Dass das module System auf der Abbildung einem grossen «S» gleichkommt, mag Zufall sein – könnte aber auch für Superküche stehen. Denn sie ist äusserst flexibel, kommt ohne Griffe aus und steht in tollen leuchtenden Farben zur Verfügung. Design: Daniele Lago info@arquint.ch www.lago.it

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ENTSPANNUNGSINSELN Entstanden ist die Idee, mit Designer Jörg Boner Möbel für den Aussenbereich zu entwickeln, bereits vor gut zwei Jahren. Bei der Suche nach einer geeigneten Materialkombination entschied man sich nach gründlicher Überlegung nicht nur für Holz, sondern auch für Faserzement von Eternit. Für die Unterbauten der Modelle wird der mineralische Werkstoff dabei von Hand geformt. Die Möbelserie besteht aus «Primavera Urbano», einem Sitzrondell in zwei Grössen (Bild), sowie «Primavera Giardino», dem passenden Gartentisch mit Sitzbank. TOSSA info@tossa.ch www.tossa.ch

WIE IM HIMMEL Ein bisschen fühlt es sich an, als würde man auf einer weichen Wolke schweben, wenn man Platz nimmt auf dem elastischen und luftigen Gewebe des Modells «Sakura». Auf das Aluminium-Grundgestell des Sitzund Liegemöbels ist eine Matte aus dem sogenannten Hydropass-Material aufgebracht, das aus einem dreidimensionalen Geflecht aus Polyester-Faser besteht und von einem wabenartigen Gewebe ummantelt ist. Da Regenwasser durch das Gewebe hindurchfliessen kann, ist «Sakura» bestens als Gartenmöbel geeignet. Designer: Mark Robson. SIFAS paka.sa@bluewin.ch www.sifas.fr

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MÜDE BIN ICH … geh zur Ruh, schliesse meine Äuglein zu … Und das können Sie auf «Sunrise» auch getrost tun, denn schliesslich handelt es sich hierbei um ein Schlafsofa. Die beweglichen und partiell einsteckbaren Reling-Lehnen sind – wie beim abgebildeten Modell in der Grösse von 288 × 206 Zentimetern – in Rauten abgesteppt. Es besteht aber wahlweise auch die Option einer glatten Ausführung. Und für diejenigen, die es etwas pompöser wollen, gibt es eine Variante mit Knopfheftung. Design: Kati Meyer-Brühl. BRÜHL d.bloise@bruehl.com www.bruehl.com

FAST AUF AUGENHÖHE Nun hat es die Evolution so gewollt, dass der Mensch des aufrechten Stehens und Gehens mächtig ist, aber in der Küche wird trotzdem weiterhin gebuckelt. Damit ist jetzt Schluss! Die neuen «SpeedMatic Modular-Geschirrspüler» von SIEMENS lassen sich nicht nur in sockellosen Unterschränken, sondern auch auf ergonomischer Bedienhöhe im Hochschrank einbauen. In Sachen Spülkraft, Sparsamkeit und Schnelligkeit können die «Kleinen» (Nischenhöhe: 45 oder 60 cm) ihren grossen Brüdern dennoch das Wasser reichen. ch-info.hausgeraete@bshg.com www.siemens-hausgeraete.ch

ZUWACHS Jüngster Spross der Kamasitra-Kollektion ist «Aquila JR-6400», und er wurde von Jean-Pierre Audebert entworfen. Das modulare Programm des belgischen Herstellers JORI umfasst 23 Einzelelemente. Die ledernen Möbel sind hierbei mit Sattelnahtstichen verarbeitet. jori@jori.com www.jori.com

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BARFUSS EINE WONNE REHAU bietet mit «Relazzo» einen Bodenbelag für die Terrasse, der je zur Hälfte aus Kunststoff (Polypropylen) und aus Holzspänen, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen, besteht. Mit Additiven wird dafür gesorgt, das das Material vor Moosbildung, Pilzbefall und Vermoderung geschützt ist. Die gebürstete Oberfläche ist nicht nur angenehm und warm in der Haptik, sondern darüber hinaus auch bei Nässe rutschfest, und sie splittert nicht. zuerich@rehau.com www.rehau.com

SCHÖN ANZUSEHEN Das Bacher Garten-Center bietet neben der Planung von Innenraumbegrünungen, Gartenbau und Terrassengestaltungen auch Möbel und Accessoires für den Innen- und Aussenbereich an. So zum Beispiel das abgebildete, pflegeleichte Hocker-Tisch-Ensemble von SAVERI, das aus faserverstärktem Beton und Edelstahl besteht. Beim Tisch handelt es sich um das Modell «Soho», bei dem Hocker um «Dessau». info@bacher-gartencenter.ch www.bacher-gartencenter.ch

EIN PLÄTZCHEN IN DER SONNE Ob im oder vor dem Haus: Die Linie «Ninix» kann sowohl im Innen- als auch Aussenbereich eingesetzt werden und besteht aus Edelstahl in Kombination mit Teakholz oder einer Textilbespannung. Das Programm umfasst neben der abgebildeten Bank natürlich noch einiges mehr, so zum Beispiel Stühle, Sessel, Hocker, Boxen und Truhen, Liegen und Tische. ROYAL BOTANIA info@novantino.ch www.royalbotania.com

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TRÈS CHIC Die Serie «Sponeck» besteht aus einem Sesselmodell mit passendem Beistelltisch und ist aus Faserzement – einem Material, das auch bei Dächern und Fassaden eingesetzt wird – gefertigt. Der Werkstoff besteht aus Zement, dem synthetische und organische Armierungsfasern aus Polyvinylalkohol beigemengt werden, wie sie auch für medizinische Nähte oder in der Textilbranche für Stoffe und Gewebe verwendet werden. Der Faserzement ist in erhärtetem Zustand nicht nur formbeständig, sondern hält auch der Witterung stand, sodass sich «Sponeck» ideal für den Garten und die Terrasse eignet. ETERNIT info@eternit.ch www.eternit.ch

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LET ME ENTERTAIN YOU! Das Männerspielzeug mit Frauenakzeptanz-Faktor ist erst seit wenigen Tagen auf dem Markt: «Cara» ist die Kombination aus einem Blu-Ray-Player der neuesten Generation und einem audiophilen 5.1Kanal-A/V-Receiver. Mit diesem Gerät bietet DENON eine Komplettlösung fürs Home-Entertainment an und garantiert erstklassige Klang- und Bildqualität. electronics@dkbrands.com www.denon-hifi.ch

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VERLEGER

Patrik Boll, patrik.boll@bollverlag.ch

GESCHÄFTSFÜHRER

Thomas Walliser, thomas.walliser@bollverlag.ch

REDAKTION

redaktion@wohnrevue.ch

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anzeigen@wohnrevue.ch

ABONNEMENTE

abo@wohnrevue.ch

REDAKTION

Nina Huber (nh), nina.huber@wohnrevue.ch, Susanne Lieber (sl), susanne.lieber@wohnrevue.ch

MITARBEIT AN DIESER AUSGABE

Grazia Branco, Francesca Giovanelli, Lorenz Heim, Oliver Ike, Bettina Methner (bm), Jakob Timpe, Kay Wettstein

ART DIRECTION

Simone Farner, simone.farner@wohnrevue.ch

GRAFIK

Lea Schmidt, lea.schmidt@wohnrevue.ch

LEKTORAT

Bettina Methner, bettina.methner@bollverlag.ch

KUNDENBERATUNG

Marcel Gasche, marcel.gasche@bollverlag.ch, Danilo Lepori, danilo.lepori@bollverlag.ch

DRUCK

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Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, ist nur mit Zustimmung der Redaktion und mit Quellenangabe gestattet. Namentlich oder mit Initialen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder und Datenträger aller Art übernimmt der Verlag keine Haftung.

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