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Das digitale, kostenlose und unabhängige Anlegermagazin

Anlagestrategien

Wir starten zum Jahresanfang mit mehreren Musterdepots Fonds-Check

Der Einstieg in den japanischen Markt scheint günstig Insidertransaktionen

Kurspotenzial bei Gerry Weber nach der Hallhuber-Übernahme

Pflichtblatt für Börsianer! | 2. Jahrgang | Nr. 6 | 3.1.2015

ISSN: 2363-8729


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◄ COVER

INHALT ▼

2−33

AUFTAKT ►

Ausgabe # 6

Dividendenstrategie lge

o Trendf

10

Value-Investing

11

12

3

AUFTAKT Geduld

12

MUSTERDEOTS Dividenden, Vola, RSL

4

EDITORIAL Sinn-eswandlung

15

5

BÖRSENAMPEL Grünes Licht

6

GRAFIK DER WOCHE Erwartungen für 2015

KURSE Rohstoffe und Devisen | Aktienmärkte | Dax | MDax | SDax | TecDax | Sonstige deutsche Aktien | Kennzahlen | ATX | SMI

7

BÖRSENTICKER Russland, Öl und Gas, Tele Columbus, Lanxess

28

TOP-BUCH Finanzcoach für den Ruhestand

29

BUCHKLASSIKER Schuldenkrise, Nachhaltigkeit

8

DELISTING Mehr als 30 Aktien

9

GASTKOMMENTAR Anleihen attraktiv

30

7 FRAGEN AN... Jürgen Müller

10

INSIDERTRANSAKTIONEN Gerry Weber

31

ABSCHLUSS 15 Jahre ExxonMobil

11

FONDS-CHECK Schroder ISF Japanese O.

32

VORSCHAU Termine 5.1. bis 9.1.2015

(c) 2014 boersianer.info | redaktion@boersianer.info | Impressum: Seite 33 2−33


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# 6

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AUFTAKT ▼

3−33

EDITORIAL ►

Buchstaben-Börse

Benjamin Graham

(c) 2014 boersianer.info | Illustration: Bronzo | buchstaben@boersianer.info 3−33


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# 6

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EDITORIAL ▼

4−33

BÖRSENAMPEL ►

Sinn-volle Einwanderungspolitik EDITORIAL Geldverdienen beginnt mit Wissen. Das gilt nicht nur für jeden einzelnen von uns Anleger, sondern auch für den Staat Deutschland. Ifo-Chef Hans-Werner Sinn hat es ausgerechnet. Resultat: Wir brauchen mehr kluge Köpfe aus dem Ausland.

H

ans-Werner Sinn, der Chef des renommierten Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo hat viel zu sagen: An einem Tag warnt er vor dem Zusammenbruch der russischen Wirtschaft, am anderen rechnet er vor, was ein Migrant die deutsche Staatskasse kostet. Letzteres sorgte für eine heftige Debatte. Sinn kam in einem Gastbeitrag in der FAZ zu dem Schluss, der deutsche Sozialstaat wirke wie ein Magnet für unqualifizierte Zuwanderer. Während weltweit nur die USA mehr Einwanderer aufnehmen als Deutschland, rangiert Deutschland im Hinblick auf die Qualifikation der Einwanderer auf einem der letzten Plätze der Statistik. Das hat zur Folge, dass jeder Migrant im Schnitt und pro Jahr den deutschen Staat beziehungsweise die Steuerzahler 1.800 Euro mehr kostet, als er einbringt. Ist das nun rechtsextremes Gedankengut?

rung, das ist keine Frage, aber eben auch von Menschen mit Qualifikationen. Wer an die sinkende gesetzliche Rente und die Einzahler denkt, sollte nicht die Augen vor dem Bildungsstand künftiger Generationen verschließen. Skandal-Politik! Wir alle finden es irgendwie witzig, wenn ein Jugendlicher im Radio oder Fernsehen nicht weiß, wie unsere Politiker heißen oder dass Angela Jolie nicht die Bundeskanzlerin ist. Das Gegenteil ist aber der Fall: Das ist zum Weinen. Auch wenn heute gilt, mehr Schein als Sein, langfristig werden sich die Menschen durchsetzen, die auch die besten Qualifikationen haben. So dürfte das auch an den Finanzmärkten sein. Wir empfehlen Ihnen deshalb auch immer wieder gute Lektüre zur Geldanlage (siehe TOP-BUCH und BUCHTIPPS). In dem Buch mit dem Titel Finanzcoach für den Ruhestand, dass bereits seit Ende 2014 verfügbar ist, offiziell aber erst am kommenden Montag erscheint, geht es um eine umfassende Finanzplanung – von der gesetzlichen über die betriebliche bis zur privaten Altersvorsorge. Klar dürfte jedem Anleger sein, um Aktien kommt er dabei überhaupt nicht herum, dennoch haben viele Deutsche ihr Geld immer noch auf dem Sparbuch (siehe GRAFIK DER WOCHE). Wie ein gutes Aktien-Portfolio aussehen könnte, stellen wir in der neuen Rubrik MUSTERDEPOTS vor.

Wenngleich ich kein Fan von Hans-Werner Sinn bin, muss ich ihn doch in Schutz nehmen. Nein, Sinn ist nicht der neue Chefökonom der AfD, wie die Zeitschrift Spiegel es ausdrückte und auch kein Nazi! Warum also die Aufregung? Sinn plädiert doch nur – sachlich – für eine sinnvollere Einwanderungspolitik. Hans-Werner Sinn Viel Spaß bei der Lektüre und viel Anlage-Erfolg, Ihr wurde übrigens 1948 geboren, also drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. In meinen Augen ist das aber auch nicht viel Lärm um nichts, sondern viel Lärm, um den falschen Skandal. Wir brauchen die Zuwande(c) 2014 boersianer.info | Text und Foto: Ulrich W. Hanke | redaktion@boersianer.info 4−33


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# 6

◄ EDITORIAL

BÖRSENAMPEL ▼

5−33

GRAFIK DER WOCHE ►

Die Ampel steht unverändert auf grün UNSERE BÖRSENAMPEL Wann sich der Einstieg in Aktien besonders lohnt, wann Anleger vorsichtig agieren sollten.

3

Den Kommentar von Uwe Lang zu den Signalen lesen Sie an dieser Stelle alle vier Wochen; zwischendrin präsentieren wir Ihnen den aktuellen Stand der Börsenampel. UWE LANGS SIGNALE IM EINZELNEN

:

0

3.) WEITERE INDIKATOREN ▲ (▲▲▲▲▲) •Zinsen Für ein Kaufsignal genügt es, wenn 10-jährige US-Anleihen oder die Umlaufrendite in Deutschland bei einem 39-Wochen-Tief notiert. Für ein Verkaufssignal müssen beide Indikatoren ein 39-WochenHoch gemeldet haben („Steigende Zinsen sind Gift für Aktien.").

•Dollar/Euro Ein 15-Wochen-Tief des Euro ist ein Kaufsignal, ein 1.) INDEXTREND ▲ Ein Kaufsignal liegt bei folgenden Hochs vor: 15-Wochen-Hoch des Euro bekundet einen Verkauf. Dax 2 Wochen, Dow Utility 9 Wochen und Nasdaq 25 Wochen. Einen •Rohstoffe Ein Kaufsignal liegt vor, wenn der auf 7 Wochen geglättete Verkauf signalisieren ein 6 Wochen-Tief von Dax und Dow Utility sowie CRB-Index unter seinem Vorjahresstand liegt oder der Anstieg in den ein 26-Wochen-Tief des Nasdaq. Das Signal wechselt nur, wenn alle drei vergangenen 12 Monaten geringer war als in den 12 Monaten zuvor. Ein Aktienindizes gedreht haben. Verkauf signalisiert der Index bei umgekehrtem Verlauf. 2.) ZINSSTRUKTUR ▲ Ein Kaufsignal liegt vor, wenn der auf 22 Wochen geglättete Zinsabstand zwischen 10-jährigen US-Anleihen sowie deutscher Umlaufrendite und den 12-Monatszinsen am Geldmarkt positiv ist. Ein Verkauf signalisiert die Zinsstruktur, wenn der Abstand zwischen kurz- und langfristigen Zinsen negativ ist.

DAS SYSTEM KURZ ERKLÄRT (TEIL 3) Was besagen die fünf wei-

tere Indikatioren? Diese Indikatoren sind sozusagen Langs System vor der Finanzkrise gewesen. Viele dieser Signale sind heute mittlerweile Allgemeingut. So ist es zum Beispiel nicht unbedingt von Vorteil, wenn Anleger Aktien von Mai bis September kaufen, denn in diesen Monaten fielen die Kurse in der Vergangenheit häufiger. Sie kennen sicher den Spruch „Sell in may and go away“. Genauso ungünstig sind ein hoher Ölpreis, der die Wirtschaft bremst und durch

•Ölpreis Ein 5-Wochen-Tief signalisiert kaufen, ein 6-Wochen-Hoch verkaufen (Europäische Erdöl-Sorte: Brent in Dollar). •Saison Die im Durchschnitt schwächsten 16 Wochen der vergangenen 10 Jahre signalisieren einen Ausstieg („Sell in may and go away.").

höhere Kosten die Gewinne der Unternehmen schmälert, ebenso eine teure Weltwährung Dollar. Das Gleiche gilt für viele andere Rohstoffe. Lang greift dabei zum CRB-Index, den wiederum der Ölpreis zu rund einem Drittel bestimmt. Eine weitere allgemeine Börsenweisheit lautet: „Steigende Zinsen sind Gift für Aktien.“ Denn werden Anleihen attraktiver, sind Aktien weniger attraktiv. Diesem Umstand trägt Lang mit dem Zins-Indikator Rechnung (Teil 4 im nächsten Magazin).

(c) 2014 boersianer.info | Text: red | www.boersensignale.de | Foto: Swissinvest 5−33


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GRAFIK DER WOCHE ▼

BÖRSENTICKER ►

Anlegers Lieblinge und Erwartungen für 2015 Bevorzugte Anlageformen der Deutschen (in %) 35

Tages- und Festgelder

24

Sparkonten bzw. Sparpläne

15

Immobilien

Festverzinsliche Wertpapiere

Gold

47 %

17

Fondsanteile oder Aktien

6

24,5 % 36,0 %

6

Erwartung der Ölpreisentwicklung

UMFRAGEN Obwohl aktuell 66 Prozent (2012: 48 Prozent) aller Anleger unzufrieden mit der Wertentwicklung ihrer Geldanlage sind und viele Anlageklassen kaum oder nach der Inflation sogar keine Rendite mehr abwerfen, können sich neun von zehn Deutschen auch künftig nicht vorstellen, für größere Renditechancen ein höheres Risiko bei ihrer Geldanlage einzugehen. Das ist das Ergebnis einer GfK-Umfrage im Auftrag des Bankenverbandes. Eine Umfrage zum Anlegerverhalten der

Erwartung der Aktienkursentwicklung

39,5 %

31 % 21 % Anlageformen: Mehrfachnennung möglich; Ölpreisentwicklung: nächsten drei Monate; Aktienkursentwicklung: nächsten sechs Monate, Abweichung zu 100 Prozent durch Abrunden; Quelle: Bankenverband, Citi, Union Investment

Fondsgesellschaft Union Investment fördert unterdessen zu Tage, dass 47 Prozent der Anleger in den nächsten sechs Monaten steigende Aktienkurse erwarten. 39,5 Prozent der Anleger rechnen mit einem weiter sinkenden Ölpreis innerhalb der nächsten drei Monate, ergab wiederum das Citi-Investmentbarometer in Zusammenarbeit mit Forsa. Gleichzeitig gehen aber auch 47,6 Prozent der Befragten davon aus, dass der Ölpreis auf zwölf Monate wieder steigt.

(c) 2014 boersianer.info | Text: red | redaktion@boersianer.info 6−33


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# 6

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BÖRSENTICKER ▼

7−33

DELISTING ►

Russland +++ Öl +++ Gas +++ Tele Columbus +++ Lanxess +++

-0,5 Prozent

6,52 Cent

RUSSLAND Erstmals seit Oktober 2009 ist Russlands Wirtschaft geschrumpft. Im November 2014 sank das Bruttoinlandsprodukt binnen Jahresfrist um 0,5 Prozent, wie das Wirtschaftsministerium Ende Dezember mitteilte. Gründe sind die Sanktionen, der schwache Rubel aber auch der Preisverfall beim Erdöl. Trotz des niedrigen Ölpreises hat Russland mit knapp 527 Millionen Tonnen (+0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) 2014 soviel Öl gefördert wie zuletzt 1991. Für 2015 erwartet die russische Regierung einen Rückgang des Wirtschaftswachstums von 0,8 Prozent.

ÖL UND GAS Während Benzin in Deutschland laut dem Automobilclub ADAC so günstig ist, wie seit vier Jahren nicht, haben die Verbraucher hierzulande für Gas im vergangenen Jahr zu viel bezahlt. Das geht aus einer Studie im Auftrag der Grünen hervor. Demnach zahlten Verbraucher im Schnitt 6,52 Cent je Kilowattstunde (6,57 Cent im Vorjahr). Die Preise im europäischen Großhandel gingen dagegen deutlich, von 2,71 Cent auf 2,14 Cent zurück. Für 2015 haben immerhin bereits rund zehn Prozent der Energieversorger Preissenkungen angekündigt.

1. Halbjahr

780 Millionen

TELE COLUMBUS Deutschlands drittgrößter Kabelnetzbetreiber Tele Columbus will in den nächsten sechs Monaten an die Börse in Frankfurt gehen. Das Berliner Unternehmen will dabei die Aktien der bisherigen Eigentümer platzieren und gleichzeitig eine Kapitalerhöhung von 300 Millionen Euro durchführen. Tele Columbus hatte seine IPO-Pläne erst im Oktober auf Eis gelegt, weil die Aktienmärkte seinerzeit im Sinkflug waren. Einen Verkauf an Kabel Deutschland hatte das Kartellamt 2013 untersagt.

LANXESS Ein weiteres schwieriges Jahr hat Lanxess-Chef Matthias Zachert angekündigt. Ob es 2015 noch schlechter als 2014 laufe, bevor es besser werde, vermochte Zachert nicht sagen. Die Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 lägen jedoch eher am unteren prognostizierten Rand. Zachert hatte im November einen bereinigten operativen Gewinn von 780 bis 820 Millionen Euro in Aussicht gestellt. 1.000 Stellen sollen bis 2016 gestrichen werden. Lanxess machen vor allem die Überkapazitäten auf dem Kautschuk-Markt zu schaffen.

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(c) 2014 boersianer.info | Text: red | redaktion@boersianer.info 7−33


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DELISTING ▼

8−33

GASTKOMMENTAR ►

Mehr als 30 Aktien verschwunden DELISTING Die Entscheidung fiel vor gut einem Jahr, jetzt wird ihre Tragweite sichtbar. Mit dem sogenannten Frosta-Urteil (8. Oktober 2013 – II ZB 26/12) entschied der Bundesgerichtshof (BGH), der Rückzug von der

Börse kann für eine Aktiengesellschaft ohne Beschluss der Hauptversammung und ohne Abfindung der Aktionäre möglich sein. Es reicht ein Vorstandsbeschluss des Unternehmens für ein Delisting. Die neue Vereinfachung nutzten 2014 mehr als 30 Unternehmen. Das bekannteste unter ihnen ist vielleicht der Krankenhausbetreiber Marseille-Kliniken. Die Zahl ist zwar nicht ungewöhnlich hoch, doch für Aktionäre hat das BGH-Urteil noch einen weiteren Haken parat. Der Beschluss zum Delisting muss lediglich per Ad-hoc-Mitteilung bekannt gegeben werden. Das heißt im Klartext: Aktionäre müssen sich selbst informieren, ob ihr Unternehmen noch an der Börse gelistet ist. Aktionärschützer warnen nun vor einer Delisting-Welle. 

Anzeige

8−33

Einige Börsen-Flüchtlinge Aktiengesellschaft

ISIN

Ankündigung Delisting

Umsetzung Delisting

Ago

DE000A12UK40

17.4.2014

30.12.2014

Biolitec

AT0000A0VCT2

6.5.2014

15.11.2014

Cycos

DE0007700205

9.7.2014

22.1.2015

Dt. Steinzeug Cremer & B.

DE000A1TNLL3

11.6.2014

28.10.2014

Hahn Immobilien-Beteil.

DE0006006703

4.8.2014

18.2.2015

Marseille-Kliniken

DE000A1TNRR7

10.6.2014

11.8.2014

Plaut

AT0000A02Z18

19.5.2014

27.2.2015

Schlossgartenbau

DE0007306003

13.5.2014

12.11.2014

Schuler

DE000A0V9A22

4.4.2014

offen

Wallstreet:online Capital

DE000A0HL762

28.8.2014

offen

ISIN: Internationale Wertpapierkennnummer; Quelle: Dt. Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, eig. Recherche


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9−33

GASTKOMMENTAR ▼

INSIDER ►

» Die Suche nach Rendite wird weitergehen « ANLEIHEN Am attraktivsten scheinen 2015 Schwellenländeranleihen, glaubt Chris Iggo von Axa IM.

Erdöl (Sorte Brent) 2014

in $/Barrel

120

110 100

Z

90

um Jahresende gab es einige signifikante Zinsanpassungen. Schwellenländeranleihen und Hochzinsanleihen sind mit den Ölpreisen gefallen. Diese Entwicklung wurde verschärft durch die schwache Liquidität und die allgemeine Risikoscheu. Damit sind die Renditechancen für diese Papiere besser als zuvor, und wir erwarten hier gute Erträge im ersten Halbjahr 2015. Wir rechnen für 2015 mit einem Wirtschaftswachstum in Europa von rund einem Prozent. Dabei sehen wir jedoch noch Aufwärtspotenzial im Laufe des Jahres. Schulden werden nur langsam abgebaut, Sparmaßnahmen nur langsam gelockert. Der schwächere Euro könnte die Wirtschaft ankurbeln und ein EZB-Ankaufprogramm vertrauensbildend wirken. Die Entwicklung europäischer Anleihen 2015 wird von der Entscheidung der EZB abhängen, Unternehmens- und Staatsanleihen zu kaufen oder nicht. Ein Ankauf würde zur Folge haben, dass die Renditen von Bundesanleihen und Staatsanleihen der Peripherieländer niedrig bleiben. Sollte die EZB dies jedoch nicht tun, erscheinen europäische Staatsanleihen teuer.

80 70 60

Ölpreis Sog für Hochzinsund Schwellenländeranleihen

50 01/2014

03/2014

05/2014

07/2014

09/2014

11/2014

heben wird. Für US-Bundesanleihen stehen damit die makroökonomischen Vorzeichen schlecht. Das Gleiche gilt für Staatsanleihen aus Großbritannien bei einem starken Wachstum.

Letztlich wird die Suche nach Renditen weitergehen. Das könnte sogar bedeuten, dass Euro-Anleihen für US-Dollar-Anleihen verkauft werden. Insgesamt wird es 2015 angesichts der hohen Marktvolatilität nicht einfach eine erfolgreiche Investmentstrategie umzusetzen. Wir setzen Anfang des Jahres auf Hochzinsanleihen. Ein stärkeres US-Wachstum könnte auf die Märkte letztlich stärker durchschlagen als die Anpassung des Ölpreises und dabei helfen, dass sich Hochzinsanleihen Die US-Wirtschaft bekommt dagegen im sechsten Jahr ih- und Schwellenländeranleihen rer Expansion einen kräftigen Anschub von den gesunke- stark erholen. nen Ölpreisen. Die Frage ist nun, ob die US-Notenbank Fed mit ihrer Geldpolitik eher auf das starke US-Wachstum oder auf die schwache Inflation antworten wird. Wir Unser Gastkommentator Chris gehen davon aus, dass die Fed im nächsten Jahr die Zinsen Iggo ist CIO Fixed Income bei Axa angesichts von Vollbeschäftigung und Lohnsteigerung an Investment Managers. (c) 2014 boersianer.info | Text: Chris Iggo | redaktion@boersianer.info | Foto: Axa Investment Managers 9−33


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INSIDER ▼

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FONDS-CHECK ►

Gerry Weber kauft Hallhuber und Ralf Weber eigene Aktien GERRY WEBER Der Moderhersteller überraschte positiv mit der Übernahme von Konkurrent Hallhuber. Die beiden Marken ergänzen sich gut. Ist die Aktie nun also ein Kauf? Ein Blick auf die Insidertransaktionen hilft bei der Entscheidungsfindung.

D

ie Aktie des Modeherstellers Gerry Weber aus Halle/ Westfalen gehört zu den teureren Papieren. So beträgt beispielsweise das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV), die RelaHallhuber-Filiale Guter Kauf von Gerry Weber tion von Börsenwert zu Jahresumsatz des Unternehmens Gerry Weber | 1 Jahr stolze 1,83. Fair wäre ein KUV von 1,0 bis 1,5. Doch mit dem am 22. Dezember 2014 bekanntgegebenen Kauf der 40 € Münchener Modemarke Hallhuber steigt der Umsatz um 12,8 Prozent – macht ein neues KUV von 1,63. 35

Weitere Umsatzsprünge könnte Hallhuber der Marke Gerry Weber noch in Zukunft bescheren. Denn Gerry Weber mit vor allem älterer Zielgruppe hat durch den Deal das Tor zu einer jüngeren Klientel aufgestoßen. Seit der Bekanntgabe des Coups ist die Gerry-Weber-Aktie um 5,9 Prozent gestiegen. War es das oder hat der Titel noch weiteres Kurspotenzial? Helfen könnte ein Blick auf die Insidertransaktionen. Hat die Unternehmensführung kräftig eigene Aktien für ihre privaten Depots gekauft? Die Antwort lautet eindeutig: Ja! Vorstand Ralf Weber investierte allein seit 22. Dezember rund 800.000 Euro in Gerry-Weber-Aktien. Er kaufte knapp 25.000 Aktien zu Kurse um 31,76 bis 33,86 Euro. Das Hoch der Aktie lag Mitte des vergangenen Jahres übrigens bei 39,57 Euro. Zehn Prozent sollten hier drin sein, so dass sich eine kleine Position lohnen könnte, mehr aber erst einmal nicht. Zahlen gibt es am 26. Februar 2015. ▲ KAUFEN.

30

25

Neueste Insidertransaktionen bei Gerry Weber Handelstag

Aktienanzahl

Kaufkurs

Gesamtvolumen

Manager

29.12.2014

1.296

33,86 €

43.888 €

Ralf Weber (Vorstandsmitglied)

23.12.2014

14.778

32,68 €

482.945 €

Ralf Weber (Vorstandsmitglied)

22.12.2014

8.600

31,76 €

273.136 €

Ralf Weber (Vorstandsmitglied)

Quelle: BaFin, eigene Recherche

(c) 2014 boersianer.info | Text: Andreas Kaiser, Denise Risse | redaktion@boersianer.info | Foto: Hallhuber 10−33


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FONDS-CHECK ▼

11−33

MUSTERDEPOTS ►

Japans Unternehmen mit steigenden Gewinnen AKTIENFONDS Vieles spricht dafür, dass es mit der japanischen Wirtschaft aufwärts geht. Ein guter Einstiegszeitpunkt etwa mit einem Fonds: Der Schroder ISF Japanese Opportunities im Fonds-Fakten-Check.

L

ange Zeit haben Investoren einen Bogen um den japanischen Finanzmarkt gemacht. Jetzt schickt sich der Leitindex Nikkei 225 an, das Niveau von 2007 zu erreichen (18239 Punkte). Das weckt Interesse. Gerade erst hat Ministerpräsident Shinzō Abe zudem vorgezogene Neuwahlen gewonnen und kann seinen Reformkurs fortsetzen. Volkswirte sind sich einig, die lockere Geldpolitik und die staatlichen Konjunkturprogramme beginnen beFONDS reits zu wirken.

» Mit einer raschen Umsetzung der Maßnahmen wird es gelingen, den positiven Wachstumszyklus in alle Winkel des Landes zu bringen. «

— Ministerpräsident Shinzō Abe am 27. Dezember 2014 zum gerade beschlossenen, neuen Konjunkturpaket von 3,5 Billionen Yen (24 Milliarden Euro) —

ment und verwaltet das Fondsvolumen von aktuell rund 65,3 Milliarden Yen (450 Millionen Euro) bis heute. Im Aktienkorb sind 92 Positionen enthalten (Stand Ende November 2014). Die größten davon sind: Sumitomo Mitsui Financial Group, Itochu, Hi-Lex, Mitsui und KDDI. Gegenüber dem umfassenden Index Topix deutlich untergewichtet hat Fondsmanager Maeda unter anderem Toyota Motor, Mitsubishi UFJ Financial Group Aktien, Japan und SoftBank.

Schroder ISF Japanese Opportunities

ISIN: LU0270818197

1463,78 ¥ Anders als in den meisten anderen Kurs am 30.12.2014 Maedas Lieblinge kommen hauptsächFondsvolumen 65,3 Mrd. ¥ Märkten hätten die Unternehmen lich aus den Branchen Industrie, zykliPerformance 1 Jahr/3 Jahre p. a. 15,8 %/15,2 % in Japan ihre Gewinne 2014 steigern sche Konsumgüter und Finanzen. Der Alpha /Beta 4,3/1,0 können, sagt etwa Steven Bell, Chef- Ausgabeaufschlag/Jährliche Gebühren 5,0 %/2,0 % Fonds erzielte in den vergangenen drei volkswirkt von F&C Investments. Fondsmanager seit 1. Dezember 2007 Ken Maeda Jahren ein Plus von jährlich 15,2 Prozent. Seien es bislang vor allem ausländi- Quelle: Morningstar; Das Alpha gibt die abweichende Wertentwicklung Der Ausgabeaufschlag liegt bei den übliFonds gegenüber der Entwicklung des Vergleichsindex an (gute sche Investoren gewesen, die die Rally eines Werte: Alpha > 0); Ein Beta < 1 bedeutet der Fonds ist im Verhältnis chen fünf Prozent, die Gesamtkosten pro Vergleichsindex weniger schwankungsanfällig; Benchmark: Topix antrieben, kommen nun auch die hei- zum Jahr bei nicht so günstigen 1,97 Prozent. PR JPY mischen Anleger und Pensionsfonds zurück an die Börse. Was liegt da näher, als sich Anteile Die Aktien im Fonds sind im Schnitt nach allen erdenklieines Japans-Fonds ins Depot zu legen? Ein besonders chen Kennzahlen günstiger bewertet als im Vergleichsindex guter Standardaktienfonds ist der Schroder ISF Japanese Topix. Der Fonds ist zudem etwas weniger schwankungsanfällig (Beta: 0,96). Das Alpha liegt bei sehr guten 4,34 Opportunities A Acc (ISIN: LU0270818197). (Erklärung siehe Tabelle). Seit Mitte 2013 existiert auch Schroders legte den Fonds am 1. Dezember 2006 auf, ein eine währungsgesicherte Euro-Variante vom Fonds (ISIN: Jahr später übernahm Ken Maeda das Fondsmanage- LU0943301571).  ▲ KAUFEN. 1

2

1

2

(c) 2014 boersianer.info | Text: Ulrich W. Hanke | redaktion@boersianer.info | Foto: gemeinfrei 11−33


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# 6

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MUSTERDEPOTS ▼

12−33

Musterdepots

Unsere Favoriten unter den Aktien MUSTERDEPOTS Ihr Anlegermagazin boersianer.info startet mit neuen Musterdepots. Wir sind langfristige Investoren, die den Value-Anlagestil, wie Sie ihn vielleicht von Legende Warren Buffett kennen, bevorzugen. Die Höhe der Dividenden, die Volatilität und die Relative Stärke spielen jedoch auch noch eine Rolle bei unser fundamentalen Analyse.

Dividendenstrategie e g l o f d Tren

U

nsere Börsenampel steht auf grün (siehe Seite 6). Der Dax notiert knapp unter 10.000 Punkten. Russland schlittert in die Krise und der Ölpreis ist extrem niedrig. Ob diese Rahmenbedingungen wirklich gut für den Einstieg sind, wird sich erst im Nachhinein zeigen. Wie vielleicht viele von Ihnen sortieren wir unser Portfolio zum Jahresbeginn neu. boersianer.info startet zunächst mehrere relativ statische Musterdepots. Ein großes, flexibles Depot zum Nachbilden wird folgen. Alle Depots soll es demnächst dann natürlich auch als Wikifolio geben.

Value-Investing

Als statische Auswahl konzentrieren wir uns einmal auf hohe und dauerhafte Dividenden, auf geringe Kursschwankungen (Volatilität) und auf Aktien im Aufwärtstrend (Momentum/Relative Stärke). Alle (c) 2014 boersianer.info | Text: Ulrich W. Hanke | redaktion@boersianer.info | Grafik: red 12−33


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MUSTERDEPOTS ▼

diese Faktoren betrachten wir natürlich nicht allein. Sie fließen zudem auch in das große Musterdepot ein. Bei den statischen Depots ist unser Ziel den HDax, der aus dem Dax, MDax und TecDax besteht, zuschlagen. Wir werden dabei auch nur deutsche Papiere aus diesem Universum wählen. Eine breitere Streuung, internationale Diversifikation, gibt es im großen Musterdepot. Wir denken auch noch über weitere Portfolios etwa zu Fonds und Zertifikaten nach.

konstant steigen, sind das Sahnehäubchen. Wir begrenzen die minimale Dividendenrendite auf drei Prozent. Nach oben gibt es keine Grenze, jedoch sind Aktien mit der höchsten Dividendenrendite nicht unbedingt die aller besten. Es gibt durchaus Unternehmen, die keinen Gewinn ausschütten, sondern die Dividende aus der Substanz zahlen – das ist langfristig natürlich gefährlich. Eine Milchmädchenrechnung ist auch, dass eine hohe Dividende jeden Kurssturz wettmacht.

DIVIDENDENSTRATEGIE

36 Aktien der 110 aus dem HDax haben eine Dividendenrendite von 3,0 oder mehr. Wir wählen zehn Aktien: Allianz, Axel Springer, BASF, Deutsche Lufthansa, Deutsche Telekom, Freenet, Hannover Rück, Siemens, Südzucker und Wincor Nixdorf. Fünf von ihnen gewichten wir höher, fünf niedriger (siehe Tabelle). Transaktionen im Depot sind erst einmal nicht vorgesehen – das Musterdepot Dividendenstrategie ist also wirklich statisch. Verluste begrenzen wir konsequent bei 20 Prozent unter Einstandskurs. So viel zu den Spielregeln.

Die Dividendenstrategie gilt als simpel. Urvater der Methode ist Michael O'Higgins. Er erkannte als erster, dass Aktien mit hoher Dividendenrendite (also hoher Dividende im Verhältnis zum Aktienkurs) auch besser abschneiden, als andere. Unternehmen, die Teile ihres Gewinns ausschütten, sind unter Umständen gesünder, ist eine der Ideen dahinter. Gesellschaften, die dauerhaft Dividenden zahlen und deren Ausschüttungen auch noch

STATISCHE DIVIDENDENSTRATEGIE Aktie

ISIN

Allianz

DE0008404005

Axel Springer BASF

Kaufkurs (€) 02.01.2015

Anzahl

STATISCHE MOMENTUMSTRATEGIE Summe (€)

Perf. seit Kauf (%)

Anteil (%)

Div.-R. (%) 3,9

BB Biotech

CH0038389992

Aktie

ISIN

Kaufkurs (€) 02.01.2015

Anzahl

Perf. seit Kauf (%)

Anteil (%)

RSL (26 Wo.)

1.378,65

0,0

5,5

127,6

Summe (€)

136,70

27

3.690,90

0,0

14,8

DE0005501357

49,80

75

3.734,63

0,0

15,0

3,6

Deutsche Telekom

DE0005557508

13,19

95

1.252,58

0,0

5,0

109,2

DE000BASF111

69,69

18

1.254,42

0,0

5,0

3,9

Dürr

DE0005565204

74,05

50

3.702,50

0,0

14,8

121,1

Deutsche Lufthansa

DE0008232125

14,04

89

1.249,12

0,0

5,0

3,2

Freenet

DE000A0Z2ZZ5

23,69

53

1.255,31

0,0

5,0

111,6

Deutsche Telekom

DE0005557508

13,19

284

3.744,54

0,0

15,0

3,8

Fresenius

DE0005785604

42,54

87

3.700,55

0,0

14,8

108,7

Freenet

DE000A0Z2ZZ5

23,69

158

3.742,23

0,0

15,0

6,1

Hannover Rück

DE0008402215

74,77

50

3.738,50

0,0

15,0

113,3

Hannover Rück

DE0008402215

74,77

50

3.738,50

0,0

15,0

4,0

Krones

DE0006335003

81,04

15

1.215,60

0,0

4,9

111,3

196,95

7

Siemens

DE0007236101

93,76

13

1.218,88

0,0

4,9

3,2

Kuka

DE0006204407

60,77

62

3.767,74

0,0

15,1

124,2

Südzucker

DE0007297004

12,00

104

1.248,00

0,0

5,0

4,2

Merck

DE0006599905

77,81

48

3.734,88

0,0

14,9

111,0

Wincor Nixdorf

DE000A0CAYB2

40,80

31

1.264,80

0,0

5,1

3,6

Tui

DE000TUAG000

13,89

90

1.250,10

0,0

5,0

117,3

24.886,01

0,0

99,9

24.996,40

0,0

100,0

SUMME

Stand: 02.01.2015; Fiktive Anlagesumme: 25.000 €; keine Gebühren; keine Zinsen berücksichtigt; Cash aktuell: 113,99 €

SUMME

Stand: 02.01.2015; Fiktive Anlagesumme: 25.000 €; keine Gebühren; keine Zinsen berücksichtigt; Cash aktuell: 3,60 €

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MUSTERDEPOTS ▼

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KURSE/Rohstoffe ►

STATISCHE LOW-VOLATILITY-STRATEGIE Aktie Celesio

ISIN

Kaufkurs (€) 02.01.2015

DE000CLS1001

26,30

Anzahl

Summe (€)

95

2.498,03

Perf. seit Kauf (%)

Anteil (%)

0,0

10,1

gie

15,0

Kabel Deutschland

DE000KD88880

114,00

22

2.508,00

0,0

10,1

15,1

Hannover Rück

DE0008402215

74,77

33

2.467,41

0,0

9,9

15,2

Beiersdorf

DE0005200000

67,09

37

2.482,33

0,0

10,0

15,8

Rhön-Klinikum

DE0007042301

23,10

108

2.494,80

0,0

10,1

15,9

Linde

DE0006483001

153,40

16

2.454,40

0,0

9,9

16,5

Münchener Rück

DE0008430026

164,85

15

2.472,75

0,0

10,0

16,8

Fraport

DE0005773303

49,30

51

2.514,30

0,0

10,1

17,5

Allianz

DE0008404005

136,70

18

2.460,60

0,0

9,9

17,6

Henkel Vz.

DE0006048432

88,18

28

2.469,04

0,0

9,9

18,7

24.821,66

0,0

99,9

SUMME

Dividendenstrate

Volatilität (250 T.)

Trendfolge Value-Inv

esting

Stand: 02.01.2015; Fiktive Anlagesumme: 25.000 €; keine Gebühren; keine Zinsen berücksichtigt; Cash aktuell: 178,34 €

MOMENTUMSTRATEGIE

LOW-VOLATILITY-STRATEGIE

Die Idee bei der Momentumstrategie: Aktien, die bislang gestiegen sind, werden dies auch in Zukunft. Getreu dem Motto: The trend is your friend (Der Trend ist dein Freund). Wir kombinieren die Trendfolge mit fundamentalen Kriterien. Denn die Aktie, die steigt und weiter steigen könnte, sollte auch noch günstig bewertet sein. Als Kennzahl für das Momentum verwenden wir die Relative Stärke nach Robert Levy (RSL). Levy verglich den aktuellen Kurs einer Aktie mit deren Durchschnittskurs der vergangenen 26 Wochen. Gute Werte liegen bei 110 und höher. Wir haben auch noch Titel mit Werten um 108 und 109 bei unserer Auswahl zugelassen. Die zehn Musterdepotpositionen sind: BB Biotech, Deutsche Telekom, Dürr, Freenet, Fresenius, Hannover Rück, Krones, Kuka, Merck und Tui. Die Aktien von Dürr, Fresenius, Hannover Rück, Kuka und Merck hatten wir bereits Ende November zum Kauf empfohlen (siehe boersianer. info Ausgabe #1).

Bei der Low-Volatility-Strategie setzen wir auf Aktien mit einer niedriger Volatilität. Das sind Aktien deren Kurse weniger stark schwanken als andere. Verschiedenen Untersuchungen zufolge entwickeln sich die weniger schwankungsanfälligen Aktien langfristig besser. Die Strategie ist die vielleicht am wenigsten verbreitete, der drei hier vorgestellten statischen Methoden, wenngleich sie in der Finanzwissenschaft hinreichend dokumentiert ist. Mit der Finanzkrise ist die Strategie wieder beliebter geworden. Denn die Aktien der solide wirtschaftenden Unternehmen bringen risikoadjustiert mehr Rendite, vor allem bei Markteinbrüchen. Ansonsten gelten die Niedrig-Volatilität-Aktien mitunter auch als recht langweilig. Unsere Wahl fällt zu gleichen Teilen auf die folgenden zehn Werte: Celesio, Kabel Deutschland, Hannover Rück, Beiersdorf, Rhön-Klinikum, Linde, Münchener Rück, Fraport, Allianz und Henkel (Vorzugsaktie).

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28−33

BUCHKLASSIKER ►

Vorsorge-Leitfaden für Alt − und Jung FINANZCOACH FÜR DEN RUHESTAND Der persönliche Vermögensberater für Leute ab 50. Von Tom Friess und Michael Huber, FBV 2015 (5. Auflage), ISBN: 978-3-89879-893-8

D

urch den Zinseszinseffekt kann man nicht früh genug anfangen, fürs Alter vorzusorgen. Dementsprechend ist das Buch Finanzcoach für den Ruhestand entgegen dem Untertitel (...für Leute ab 50) eigentlich für Jedermann geeignet. Ein Ruheständler sollte Tom Friess und Michael Huber zufolge drei Ziele haben: angespartes Kapital erhalten, die Versorgungslücke schließen und keine unnötigen Risiken mehr eingehen. Wer im Alter von 50 Jahren seinen Ruhestand plant, muss sich klar machen, dass er statistisch gesehen noch 29,6 Jahre zu leben hat. Die Durchschnittsinflation beziffert das Autorenduo auf 2,9 Prozent pro Jahr. Bringt die Geldanlage weniger, ist die Rendite de facto negativ. Steuern und etwaige Gebühren noch gar nicht berücksichtigt. Die Autoren beginnen mit der Altersarmut – eine unnötige Angstschürerei. Als typische Fehler führen sie an, zu viel Geld fließe in Immobilien, fast 50 Prozent. Zu viel Geld lande auf dem Sparbuch, statt es in Wertpapiere zu investieren. Und zu viel Geld stecke in Versicherungen. Das Buch reißt alle Themen an: von den drei Säulen gesetzliche, betriebliche und private Rente bis zum Magischen Dreieck aus Rendite, Risiko und Liquidität. Dabei kratzen die Autoren teils nur an der Oberfläche. Schließlich könne ihr Buch auch gar nicht eine individuelle Beratung ersetzen, schreiben sie. Etwas lästig ist die Eigenwerbung. Nützlich ist das Buch dennoch allemal – als Überblick oder Leitfaden, für Anleger, die Ihre Altersvorsorge selbst in die Hand nehmen wollen. Denn das Buch gibt Sicherheit. Dafür sind Friess und Huber vom Vermögenszentrum eine gute Adresse. (c) 2014 boersianer.info | Text: Ulrich W. Hanke | redaktion@boersianer.info | Foto/Repro: FBV, red 28−33


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BUCHKLASSIKER ▼

29−33

7 FRAGEN ►

Drohende Schuldenlawine, anhaltender Nachhaltigkeitsboom

Die Schuldenlawine B. Flossbach/P. Vorndran, FBV 2012, ISBN: 978-3898796538 Der bekannte Vermögensverwalter Bert Flossbach ist ein Verfechter eines Goldstandards. Seiner Meinung nach werden Staatsschulden zu einer Droge werden, schreiben er und Kollege Philipp Vorndran in ihrem Buch Die Schuldenlawine. Die These: Entweder es gibt Staatspleiten oder Inflation. Der Ausweg aus dem Finanzschlamassel: ein Trennbankensystem, also reine Investmentbanken und reine Kreditinstitute. Eine Financial Repression, negative Realzinsen, sei allerdings unausweichlich. Sparer werden enteignet werden. Das Buch eignet sich nicht nur als Lektüre für Goldbugs, sondern auch für Aktien-Anleger.

Nachhaltig investieren & gewinnen Wolfgang Pinner, Linde 2012, ISBN: 978-3709303733 Nachhaltige Geldanlagen boomen. Das schreibt auch Wolfgang Pinner in seinem Buch Nachhaltig investieren & gewinnen, das 2012 in der zweiten, runderneuerten Auflage erschienen ist. Die Zahl der Bücher zu dem Thema ist noch sehr überschaubar. Pinners Werk ist aber nicht nur mangels Konkurrenz das beste zum Thema. Der Österreicher, Leiter des Nachhaltigkeitsteams der Erste-Sparinvest, leistet vor allem Grundlagenarbeit und stellt alle erdenklichen Ideen und Produkte zum Thema vor. Lerneffekt: Nachhaltigkeit bedeutet für jeden Anleger oft etwas anderes, hat jeder Mensch doch andere Ideale. e es k.d nk the .ha blio w i ww en-b rs oe

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Taschenbuch, 144 Seite n Verlag bloggingbooks, 2012 ISBN 978-38417701 65 € 22,90

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7 FRAGEN ▼

30−33

ABSCHLUSS ►

7 Fragen an... Jürgen Müller FRAGEBOGEN Erfahren Sie mehr über die Macher in der schaffen beziehungsweise schafften, so langfristig oben zu Finanzbranche. Was Promis und Experten über die Geld- bleiben, ist beeindruckend. anlage denken, welche Erfahrungen sie gemacht haben. 4 Welches ist Ihr Lieblings-Wirtschaftsbuch und warum? Ein einziges Lieblingsbuch habe ich nicht. Ich lese pro Jahr gefühlt vielleicht 20 bis 25 Bücher. Meine eigenen Bücher 1 Bei welcher Anlage hatten Sie bisher das beste Händchen? würde ich hier natürlich nie nennen wollen... Sicherlich nicht bei Zertifikaten oder sonstigen Spielereien. 5 Was würden Sie Anlegern raten? Im Ernst: Ich investiere seit mehr als zehn Jahren in physische Wie die Rothschilds in Sachwerte zu investieren, je direkEdelmetalle und war noch bei keinem anderen Investment so ter je besser. gelassen und sicher. Obwohl: Meinen Wäldern beim Wach- 6 Wo stehen der Gold- und Silberpreis in einem Jahr? Ich hoffe und denke höher wie heute. Die All-Inclusive-Prosen zuzuschauen, finde ich auch sehr entspannend. duktionskosten der Minen sind höher als die heutigen Markt2 Welches war Ihr schlechtestes Investment? Singulus, Pixelpark, EmTV oder wie hießen diese ganzen preise, was in der Vergangenheit immer ein guter Indikator Dinger? Ich war jung und verdiente gerade das erste eigene dafür war, dass die Metallpreise stiegen. Die Umsätze bei den Geld. Zum Glück gründete ich im Februar 2000 meine erste kleineren produzierenden Minen sind in den letzten MonaGmbH und brauchte hierfür das Startkapital. Reines Glück. ten sehr stark gestiegen, das heißt auch hier ist eine Bodenbildung zu erahnen, da die Aktien offensichtlich von den letzten 3 Wer ist Ihr Vorbild und was ist Ihr Leitspruch? Leitspruch: Selber denken. Vorbilder habe ich keine, ich aufgebenden, in die starken wissenden Hände wandern. finde jedoch einige Menschen oder Institutionen beach- 7 Wenn Sie sich nicht mit der Geldanlage beschäftigen, tenswert, wie zum Beispiel Udo Jürgens oder den FC Bay- was machen Sie dann? ern – man verzeihe mir diese Kombination. Wie es die Private Dinge.  Dr. Jürgen Müller, Einkaufsgemeinschaft für Sachwerte Position: Geschäftsführer Alter: 47 Jahre Privat: – Vita: 2005 gründete Jürgen Müller die Einkaufsgemein-

schaft für Sachwerte (www.ekg-sachwerte.de). Als Sachbuchautor hat er bislang drei Werke veröffentlicht: „Generation Gold“ (2006), „Gewinnen mit Gold und Silber“ (2007) und die „Drei Speichen Regel“ (2014). 2012 promovierte er an der Universität Würzburg zum Thema Peak-Gold (in Anlehnung an Peak-Oil).

(c) 2014 boersianer.info | Text und Foto: Jürgen Müller | redaktion@boersianer.info 30−33


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31−33

VORSCHAU ►

Der Mineralöl- und Fracking-Riese

D

HISTORIE Aus der Vergangenheit können Anleger oft as Mineralölunternehmen ExxonMobil ist nicht nur auch etwas für die Zukunft lernen. boersianer.info stellt einer der größten Konzerne der Welt, sondern auch einer Ihnen deshalb historische Wertpapiere und die Finanz- der größten Anwender der umstrittenen Frackinggeschichte dahinter vor. Diesmal ExxonMobil. Methode in den USA. Dabei wird Erdöl oder Erdgas mit Wasser und Chemikalien aus schwer zugänglichen Gesteinsschichten gefördert. Irrwitzigerweise wurde Anfang 2014 bekannt, dass sich ExxonMobil-Vorstandschef Rex Tillerson einer Klage gegen ein Fracking-Projekt in der Nähe seiner Ranch in Bartonville (Texas) angeschlossen hat. Seine Begründung: Dies könnte den Wert seines Grundstücks beeinträchtigen. ExxonMobil entstand vor 15 Jahren als Exxon und Mobil Oil fusionierten. Beide Unternehmen gehen auf die legendäre Standard Oil Company von John D. Rockefeller zurück.  (c) 2014 boersianer.info | Text und Foto: NONVALEUR Nachrichten | www.nonvaleur-nachrichten.de 31−33


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VORSCHAU ▼

32−33

IMPRESSUM ►

Termine vom 5. bis 9. Januar 2015 Montag, 5.1.2015

Donnerstag, 8.1.2015

Deutschland: Einzelhandelsumsätze

Bank of England: Zinssatzentscheidung

Dienstag, 6.1.2015

Morrison Supermarkets: Statement zum Weihnachtsgeschäft

USA: Nicht-Produktion-Index ISM (Institute for Supply Management)

Tesco: Statement zum Weihnachtsgeschäft

Mittwoch, 7.1.2015

Tullow Oil: Trading-Statement und Update zum operativen Geschäft

Deutschland: Arbeitslosenquote

Freitag, 9.1.2015

EU: Verbraucherpreisindex

USA: Arbeitslosenquote

J. Sainsbury: Zahlen zum 3. Quartal

Hella KGaA Hueck & Co.: Zahlen zum 2. Quartal

Monsanto: Zahlen zum 1. Quartal

Koninklijke KPN: Außerordentliche Hauptversammlung

Die nächste Ausgabe Erscheint am 10. Januar 2015

Bis dahin besuchen Sie doch unsere Website unter www.boersianer.info oder unseren Auftritt bei Facebook unter: www.facebook.com/boersianer.info

Der Terminkalender von

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Alle Dax-Termine, die die Kurse bewegen

boersianer.info sowie die monatliche Durchschnittsperformance des deutschen Leitindex

Leserbriefe richten Sie bitte an leserbrief@boersianer.info Allgemeine Anfragen senden Sie am besten an mail@boersianer.info (c) 2014 boersianer.info | alle Rechte vorbehalten 32−33

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IMPRESSUM ▼

Impressum

33−33

V

Chefredakteur: Ulrich W. Hanke, redaktion@boersianer.info Autoren dieser Ausgabe: Ulrich W. Hanke, Chris Iggo/Axa IM (Gastkommentar), Andreas Kaiser, Dr. Jürgen Müller/ Einkaufsgemeinschaft für Sachwerte (7 Fragen), NONVALEUR Nachrichten (Abschluss), Denise Risse Anzeigen: Stephanie Stefaniak, anzeigen@boersianer.info (Es gilt die aktuelle Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 29.11.2014.) Layout: Maurice Weiss Illustration: Bronzo, buchstaben@boersianer.info Scans/Fotos: Hans-Jürgen Hanke, bildredaktion@boersianer.info Lektorat: Dietlind Hanke, Katja Müller Kursservice: kurse@boersianer.info Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils am Samstag (ohne Rechtsanspruch); kostenlos Rechtliche Hinweise: Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und andere Unterlagen übernehmen wir keine Haftung. Die Redaktion behält sich ferner das Recht vor, Leserbriefe zu kürzen oder auch gar nicht zu veröffentlichen. Die Meinung von Gastkommentatoren muss nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Alle Angaben, insbesondere die Kursdaten sind ohne Gewähr. Weitere rechtliche Hinweise siehe: Disclaimer, Nutzungsbedingungen, Haftungsausschluss unten (oder alternativ im Internet unter: http://boersianer.info/allgemein/impressum/).

boersianer.info – Das digitale, kostenlose und unabhängige Anlegermagazin ISSN: 2363-8729 Herausgeber: Ulrich W. Hanke (V. i. S. d. P.), Schönbornstraße 78, D-63456 Hanau (bei Frankfurt a. M.) Postanschrift: Postfach 70 01 80, D-63426 Hanau E-Mail: info@boersianer.info Telefon: +49 (0) 61 81-6 10 71 65 (zentral) Internet: www.boersianer.info Social Media: www.facebook.com/boersianer.info, www.twitter.com/boersianer_info, http://plus.google.com/ +BoersianerInfoMagazin, www.youtube.com/user/boersianerinfo Leserbriefe: leserbrief@boersianer.info Allgemeine Fragen: mail@boersianer.info

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boersianer.info | Ausgabe #6 | 03.01.15  

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