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Auszug Juni 2009

online

Contracts for Difference – eine attraktive Anlage Mit CONTREX hat die Bayerische Börse AG jetzt den Handel mit den bei Anlegern gefragten CFDs gestartet. Damit werden die Kontrakte erstmals an einem neutral überwachten Handelsplatz angeboten.


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Contracts for Difference erfreuen sich immer größerer Beliebtheit bei Anlegern. Jetzt hat die Bayerische Börse AG mit CONTREX den Handel mit CFDs gestartet. Damit werden diese Kontrakte erstmals an einem neutral überwachten Handelsplatz angeboten.

Für viele Anleger war 2008 ein Jahr des Grau-

ens. Um mehr als 40 Prozent verloren die 30 größten deutschen Aktienunternehmen an Wert. Prompt zogen sich vor allem Fondssparer zurück. Nach Erhebungen des Deutschen Aktieninstituts besitzen nur noch 6,6 Millionen Bundesbürger Anteile an Misch- oder Aktienfonds (statt 7,7 Millionen Ende 2007). Lediglich ­­2,2 Millionen Deutsche sind Aktionäre und ­haben Dividendentitel im Depot.

Zahl der Transaktionen gar um 116 Prozent auf 19,4 Millionen. Nun entsteht in München erstmals ein neutral überwachter Handelsplatz nach deutschem Recht und mit deutschen Partnern für das Wachstumsprodukt.

„Wir beobachten den schnell wachsenden Markt bereits seit mehr als zwei Jahren“, sagt Norbert Betz, Leiter der Handelsüberwachungsstelle der Börse München. Neben der Beobachtung führte das Projektteam viele Gespräche Und doch gibt es ein Instrument, das von den mit CFD-Anbietern. Wichtig war ihnen dabei, Turbulenzen an den internationalen Finanz- einen deutschen Partner zu finden. „Transpamärkten profitiert und stetig beliebter wird – renz, Verlässlichkeit und garantiert beste Preise Contracts for Difference, kurz CFDs. Immer waren nur in der Kombination mit einem deutmehr Anleger entdecken die Kursdifferenz-­ schen Partner umsetzbar“, meint Betz. Geschäfte, mit denen sich nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse setzen Die Münchener kooperieren mit deutschen lässt. Da die Kontrakte die Entwicklung eines Partnern, um Produkte „made in Germany“ Basiswerts parallel, aber gehebelt nachvoll­ anbieten zu können. Fündig geworden sind sie ziehen, lässt sich mit CFDs überproportional in Oberhausen. Die FXdirekt Bank ist Lösungspartner für den neuen CFD-Handel, der im gewinnen – aber auch verlieren. Frühjahr in München startete. Das Institut, das Nach Recherchen der Steinbeis-Hochschule in der deutschen Einlagensicherung der Wert­ Berlin nutzt derzeit erst eine Minderheit von papierhandelsbanken unterliegt, bietet derzeit Anlegern CFDs. Beeindruckend sind aber die neben CFDs auch den Handel mit Devisen und Wachstumsraten. So stieg das gehandelte Futures for Difference (FFD) an – bereits vier­Volumen um 49 Prozent auf fast eine halbe mal in Folge war die FXdirekt Bank Forexbroker ­Billion Euro, die Zahl der CFD-Kunden im des Jahres – und kooperiert eng mit dem ­Laufe des Jahres 2008 um 66 Prozent und die ­Discount-Broker Cortal Consors. „Durch die

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Zusammenarbeit mit der Bayerischen Börse machen wir einen qualitativen Sprung nach vorn“, freut sich Torsten Berse, Projektleiter bei der FXdirekt Bank. Norbert Betz wiederum lobt seinen Gegen part: „Nur dieser Partner war ­bereit, unsere hohen Qualitätsanforderungen zu erfüllen.“ Bislang werden die CFDs – wie bei allen Anbietern – „OTC – over the counter“, also weitest­ gehend unreguliert und nicht überwacht gehandelt. „Die Preisfeststellungen der neuen Produkte und die Einhaltung der Garantien kontrolliert die Handelsüberwachung“, sagt Aufseher Betz. Die Preisfeststellung ist transparent, wird gespeichert und kann auch nach zehn Jahren noch nachvollzogen werden. Die Handelsplattform lehnt sich eng an das System der FXdirekt Bank an. Sie ist webbasiert und daher für Anleger leicht zu erreichen. „Wir wollen damit Standards setzen und die Qualität für deutsche Anleger verbessern“, sagt Betz. Das Instrument CFD wurde nämlich nicht in Deutschland, sondern in England erfunden. Dort gibt es das Kontraktkonzept bereits seit 1999. Es etablierte sich schnell auf der briti­ schen Insel, da dort für CFD-Geschäfte im Gegensatz zu Aktien keine Stempelsteuer anfällt. Seit 2005 werden die Kontrakte in Deutschland angeboten. Auch hierzulande dominieren derzeit die angelsächsischen Anbieter wie CMC Markets, IG Markets oder die Royal Bank of Scotland. Contracts for Difference gehören wie Optionsscheine, Futures und Hebelpapiere zur Gruppe der derivativen Finanzinstrumente. Ihr Kurs leitet sich von der Wertentwicklung eines Basiswerts ab. Das sind gewöhnlich Indizes wie Dax oder Dow Jones sowie Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Währungspaare. Der Clou bei den neuen

Kontrakten: Anleger sind von der Marktbewegung unabhängig und können mit CFDs sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen profitieren. Voraussetzung ist jeweils der Abschluss einer Long oder Short Position beim ­jeweiligen CFD-Broker. Ein CFD ist ein Kontrakt zwischen Anleger und CFD-Anbieter, in dem festgelegt ist, beim Schließen einer Position die Differenz zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs eines ­Basiswerts auszutauschen. Ein Anleger erwirbt also keine Aktien von Daimler, sondern kauft einen Kontrakt, der die Kursentwicklung von Daimler eins zu eins widerspiegelt – nur eben mit einem Hebel. Dieser Hebel wird über eine Sicherheitsleis­tung, die sogenannte Margin, bestimmt. Ein einfaches Beispiel: Ein Trader muss für eine DaxPosition von einem Kontrakt genau ein Prozent der Summe als Sicherheit hinterlegen. Beim Kauf eines Dax 30 im Wert von 4000 Euro ­wären dies 40 Euro. Der Hebel ist, bezogen auf diese 40 Euro, also 100. Neben dem transparenten Hebel verfügen CFDs über weitere Vorteile: Sie unterliegen keiner Laufzeitbegrenzung und sind frei von Volatilitätseinflüssen. So sind sie sehr transparent, und die Preisbildung ist leicht nachzuvollziehen. Wie bei Hebelprodukten üblich, müssen Anleger auf der Long-Seite Finanzierungsgebühren bezahlen, da sie nur einen Bruchteil ihrer Position hinterlegen, der Rest aber durch den Anbieter finanziert wird. Diese Gebühr ergibt sich aus einem festen Prozentsatz zuzüglich eines Zinssatzes, zum Beispiel Euribor oder EONIA. Durch die Hebelwirkung entstehen Anlegern große Gewinnchancen. Bei einem Hebel von bis zu 100 lassen sich mit kleinem Einsatz große

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Summen bewegen. Verändert sich der Kurs eines Basisinstruments, beispielsweise der Allianz, um ein Prozent in die erwartete Richtung, so kann durch einen CFD mit 50-fachem Hebel ein ­Gewinn von 50 Prozent erzielt werden. Wenn sich der Kurs der Allianz jedoch in die andere Richtung als vom Trader erwartet entwickelt, erleidet er einen entsprechenden Verlust.

Einzelkontrakte aufgenommen. So sind CFDs auf alle Dax-, MDax- und TecDax-Titel in München im Programm. Ebenso breit ist die Palette für die EU-Länder, die Schweiz, USA, Japan und Hongkong. Das Angebot im Aktienbereich ergänzen Kontrakte auf Edelmetalle und Öl. Später soll auch der Handel mit Devisen möglich sein.

Jeder Anbieter hat dafür seine eigene Plattform, seine eigene Produktpalette und seine eigene Preisfeststellung. Das erschwert die Transparenz. Bei CONTREX ist dies anders, hier lässt sich der CFD-Preis, den die FXdirekt Bank als Market Maker stellt, genau überprüfen. Parallel ist somit also die Entwicklung des Basiswertes, beispielsweise des Aktienkurses in Xetra, nachvollziehbar. „Die volle Transparenz erleichtert Anlegern die Entscheidungen“, hofft Bankmanager Torsten Berse.

„Unser Ziel ist es, einen europäischen CFDHandelsplatz zu schaffen“, erläutert Börsenmann Norbert Betz. Bislang gibt es einen kontinentübergreifenden Handelsplatz nur in Australien. Aber auch die London Stock Exchange sowie die Börse Hamburg sollen Konzepte in der Schublade haben. Um möglichst viele Anleger an die neuen Instrumente heranzuführen, kann der Einsteiger ein sogenanntes Investment Account eröffnen. Dieses Konto beschränkt den Hebel auf etwa 15 bis 20. Theoretisch kann man mit einem CFD ­einen Hebel von 100 auf den Basiswert erreichen.

Und für die Bayerische Börse AG rundet der neue Handel das Angebot ab. In München kann man jetzt neben den Klassikern Aktien und Anleihen auch Investmentfonds, Exchange Traded Funds (ETFs), Exchange Traded Commodities (ETCs), geschlossene Fonds, REITs und eben auch CFDs handeln. Dabei beschränkt sich der CFD-Handel nicht auf deutsche Werte. „Wir bieten etwa 700 Basis­ werte an“, sagt Torsten Berse. Dazu gehören neben dem Dax die europäischen Barometer EuroStoxx und Stoxx. Hinzu kommen Dow Jones und Nasdaq 100 sowie Nikkei und Hang Seng. Und nicht zuletzt sind Kontrakte auf ­europäische Indizes wie FTSE und CAC möglich. Die Indizes dürften schnell zum wichtigs­ ten Teilsegment werden. Heute entfallen schätzungsweise 75 Prozent aller CFD-Geschäfte in Deutschland auf die Indizes. Daneben werden an dem neuen Markt hochliquide Werte als

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„Dem Anleger muss deutlich aufgezeigt werden, dass gehebelte CFDs nicht nur höhere Renditen, sondern auch höhere Risiken bergen“, mahnt Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen. „Da CFDs keiner Prospektpflicht unterliegen, müssen die Werbebroschüren der Anbieter die Risiken und Kosten transparent und verständlich ausweisen.“ Schon früh hat Schick eine ­Regulierung des CFD-Marktes und einen Schutz der Anleger gefordert. „Eher passive Privatan­ leger sollte man aber nicht zur Teilnahme am CFD-Handel verführen“, betont Schick. Damit keine unbedarften Kleinanleger in Versuchung geraten, startet der Münchener Handel mit einer Mindesteinzahlung von 4000 Euro. Für die Chartisten unter den CFD-Liebhabern gibt es noch etwas Besonderes: Im neuen Pro-


Beliebte Indizes Gehandeltes Volumen nach Basiswerten (in Prozent) Rohstoffe Aktien Anleihen Sektoren

5,2 4,7 0,3 0,4

Devisen: 18,9

Aktienindizes: 70,5

Quelle: Steinbeis-Hochschule

gramm aus Oberhausen ist es möglich, aus einem Chart heraus zu handeln. Wird beispielsweise eine bestimmte Linie erreicht, kann eine vorher formulierte Order automatisch ausgeführt werden. Mit einer solchen Disziplinierung könnten für manchen auf das Jahr des Grauens zumindest Momente des Entzückens folgen.

Stetiges Wachstum Gehandeltes CFD-Volumen (in Milliarden Euro)

600 499,5

Die wichtigsten Fragen rund um CFDs Was ist das Besondere an CFDs? Grundsätzlich ist bei allen handelbaren Basiswerten möglich, auf steigende oder fallende Kurse zu setzen. CFDs ermöglichen es dem Anleger, mit geringem Kapitaleinsatz eine hohe, weil gehebelte Rendite auf das eingesetzte Kapital zu realisieren. CFDs haben keine Laufzeitbeschränkung, und es fließen auch keine Volatilitätskomponenten ein. Durch die transparente Preisbildung ist die Kursentwicklung des CFDs jederzeit für den Anleger nachvollziehbar. Wie funktioniert eine Long Position? Ein Anleger, der long geht, spekuliert auf steigende Kurse beim Basiswert. Statt jedoch ­beispielsweise BASF oder den Nikkei 225 zu kaufen, erwirbt der Trader die entsprechende Position als CFD. Vorteil: Er muss nicht den ­gesamten Betrag bereithalten, sondern nur eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Ein Beispiel: Ein Anleger möchte 100 Aktien zu einem Kurs von 60 Euro pro Aktie kaufen. Das entspricht einer

Quelle: Steinbeis-Hochschule

500 400

335,2

300 200 100

101,6

0 2006

2007

2008

Anlagesumme von 6000 Euro. Als Sicherheitsleistung muss der Anleger für den Kauf der CFDs 5,0 Prozent, also 300 Euro, hinterlegen. Steigt der Preis der Aktie nun auf 65 Euro, ­gewinnt die Aktie 8,33 Prozent oder 500 Euro. Auch der CFD steigt um 500 Euro, verzeichnet jedoch aufgrund der Hebelwirkung einen größeren Gewinn. Denn zu den 300 hinterlegten Euro kommen 500 Euro hinzu, das heißt ein Gewinn von 166,67 Prozent. Die Rendite auf das effektiv eingesetzte Kapital ist also genau um das Zwanzigfache höher. Wie funktioniert eine Short Position? Geht ein Anleger short, setzt er auf fallende Kurse beim Basiswert. Dies kann zum einen als

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reine Spekulationsposition dienen, zum anderen auch als Absicherung weiterer Wertpapierbestände. Die Rechnung sieht dann genau ­konträr zur Long-Position aus. Auch hier ent­wickelt sich der Gewinn des CFDs prozentual besser. Was passiert, wenn der Anleger die Entwicklung falsch eingeschätzt hat? Solange noch ausreichend Margin bezogen auf das Gesamtdepot frei ist, werden die Verluste einfach von der Margin abgezogen. Wird aber die Margin bezogen auf das Gesamtdepot ­vollständig aufgefressen, schließt der Emittent zwangsweise die Position. Das ist dann der Fall, wenn die Liquidität im Depot eine bestimmte Marke unterschreitet. Der Grund liegt darin, dass man einen Margin-Call vermeiden will und den Kunden vor einer Nachschusspflicht bewahren möchte. Was versteht man unter einem Margin-Call? Ein Margin-Call ist sprichwörtlich der Anruf des gewählten Brokers. Dieser erfolgt, falls die ­Sicherheitsleistung bezogen auf die Kontoein­ lage aufgebraucht ist. Drohen größere Verluste als der Kontostand, wird der Investor aufge­ fordert, seine Reserven sozusagen zu erhöhen, ­andernfalls muss seine Position zwangsgeschlossen werden. Der Trader sollte daher immer den Gesamtstand seines Depots im Auge behalten, um Margin-Calls oder Schließungen zu vermeiden. Denn anders als bei Long-Only-Beständen im Aktien- oder Fondsbereich kann man mit CFDs theoretisch mehr als die eingesetzte Summe verlieren. Im Falle eines Gewinns erhält der Anleger jedoch die Margins und die Gewinne zurück. Auf welche Ordertypen müssen Anleger bei CFDs besonders achten? Die einfachste Variante der Ordereingabe ist die Market-Order. Hier erwerben Anleger CFDs

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ohne jede Einschränkung, schlicht per Kaufenoder Verkaufen-Funktionstaste. Die wichtigste und am häufigsten genutzte Funktion ist das Stop-Limit. Erreicht der Basiswert beziehungsweise der CFD eine bestimmte und vorher per Eingabe festgelegte Marke, wird eine Position glattgestellt, also geschlossen. Sehr beliebt ist auch der Trailing-Stop. Hier werden Positionen geschlossen, wenn der Kurs einen bestimmten Prozentsatz unter dem aktuellen Kurs liegt. Hat sich der Kurs aber ins Positive verändert, zieht der Stop in regelmäßigen Zeitabständen automatisch nach. Welche Gebühren fallen an? Beim Handel mit CFDs fallen nur Transaktionskosten ins Gewicht. Ein anderer, wichtiger Kostenaspekt gerade bei Kunden, die eine Position länger halten, sind die Finanzierungskosten. Wie hoch fallen die gesamten Finanzierungskosten genau aus? Das hängt von zwei Faktoren ab. Zum einem von dem individuellen Zinsanpassungsfaktor, einer Art Marge oder Aufschlagfaktor des CFDBrokers, zum anderen vom Kapitalmarktzins, meist Euribor oder EONIA, der zugrunde liegt. Auch hier ein Beispiel: Die Formel zur Bestimmung der Finanzierungskosten lautet Kontraktzahl x Kurs des Basiswerts x Zinsanpassungs­ faktor des Brokers ÷ 360. Bei einem Wert des Euribor von 2,2 Prozent und einer Marge des Brokers von 2,5 Prozent ergeben sich bei einem angenommenen Kurs des Basiswerts von 90 Euro genau 0,118 Euro Finanzierungskosten pro Tag und Contract. Gibt es neben den Finanzierungskosten auf der Long-Seite auch Erträge bei Short-Positionen? Im Falle des Shortgehens tätigt der Market ­Maker, sofern beim Basiswert erlaubt, Leerverkäufe an der Börse. Dafür erhält er Zinserträge,


Preisstellung bei CONTREX garantiert Kapitaleinsatz im Vergleich Aktien 100 Aktien x 60 EUR Kurs pro Aktie = 6.000 EUR

Anlagesumme CFDs

5 % x 6.000 EUR = 300 EUR

Margin (Sicherheitsleistung) Hebeleinsatz „Long gehen“ Preis Aktie CFD-Preisstellung CONTREX

Gewinn/Verlust Aktienposition 100 Aktien in EUR

Gewinn/Verlust Aktienposition 100 Aktien in %

Gewinn/Verlust CFD-Position 100 CFDs in EUR

Gewinn/Verlust CFD-Position 100 CFDs in %

65,00 EUR

65,00 EUR

+ 500,00 EUR

+ 8,33 %

+ 500,00 EUR

+ 166,67 %

62,00 EUR

62,00 EUR

+ 200,00 EUR

+ 3,33 %

+ 200,00 EUR

+ 66,67 %

60,00 EUR

60,00 EUR

0,00 EUR

0,00 %

0,00 EUR

0,00 %

Hebeleinsatz „Short gehen“ Preis Aktie CFD-Preisstellung CONTREX

Gewinn/Verlust Aktienposition 100 Aktien in EUR

Gewinn/Verlust Aktienposition 100 Aktien in %

Gewinn/Verlust CFD-Position 100 CFDs in EUR

Gewinn/Verlust CFD-Position 100 CFDs in %

58,00 EUR

58,00 EUR

+ 200,00 EUR

+ 3,33 %

+ 200,00 EUR

+ 66,67 %

55,00 EUR

55,00 EUR

+ 500,00 EUR

+ 8,33 %

+ 500,00 EUR

+ 166,67 %

Ihr Vorteil: Nur bei CONTREX erhalten Sie den jeweils börslich überwachten Bestpreis.

die er kurz- oder mittelfristig anlegen kann. Anlegern wird jedoch nicht der volle Ertrag gutgeschrieben, sondern je nach Leitzinssatz ein oder zwei Prozent. Das bedeutet, dass die Gutschrift auf der Short-Seite zumeist zu vernachlässigen ist, jedoch kaum signifikante Gesamtkosten anfallen. Wie werden Contracts for Difference steuerlich behandelt? Grundsätzlich handelt es sich bei CFDs um Termingeschäfte. Mit der Abgeltungsteuer hat sich jedoch auch die Behandlung von Gewinnen und Verlusten aus diesen Papieren geändert. Bis 2008 musste man Gewinne und Verluste als private Veräußerungsgeschäfte angeben. Seit dem 1. Januar werden diese Erträge als Einkünfte aus Kapitalvermögen gewertet. Bei deutschen CFD-Brokern wie FXdirekt Bank erfolgt der Abzug der Abgeltungsteuer automatisch.

Stefanie Burgmaier ist Chefredakteurin des Anlegermagazins „Börse online“ und schreibt seit fast 20 Jahren über Finanzthemen aller Art. Daniel Saurenz arbeitet als Redakteur im Geld-Ressort der Gruner+Jahr-Wirtschaftsmedien und beschäftigt sich vor allem mit derivativen Finanzprodukten.

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