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Themenschwerpunkt Marketingmix

Marketingmix für EMS-Anbieter Text Andreas Bechler und Niklas Magerl

EMS-Training erfordert in unterschiedlichen Bereichen ein Umdenken. So ist es auch beim Marketingmix zur Bewerbung dieser derzeit stark nachgefragten Trainingsform. Auch wenn sich diese Betrachtung unserer Autoren vorrangig an die Betreiber von reinen EMS-Anbietern richtet, so sind einige Aspekte doch auch interessant für Clubs, die EMS-Training ausschließlich als Teil ihres Portfolios anbieten möchten. EMS-Studios als Teil des sogenannten ‚Special Interest‘-Segments sind aktuell einer der Wachstumsbereiche der Fitnessbranche. Nicht zuletzt die geringen Investitionskosten bei einer gleichzeitig sehr günstigen Zinssituation lassen ein Gründungsvorhaben in diesem Segment besonders reizvoll und risikoarm erscheinen. EMS als eigenes alleinstehendes Studiokonzept unterscheidet sich dabei grundsätzlich von den anderen Fitnesskonzepten und benötigt daher eine individuelle Herangehensweise in der Konzeption, Planung und der Durchführung in der täglichen Arbeit. Ausgehend von der Theorie der 7Ps des Marketingmix soll der Bogen zur Praxis der EMS-Studios gespannt werden. 56

7Ps des Marketingmix Der sogenannte Marketingmix stellt die Kombination der Ausprägungen der marketingpolitischen Instrumente dar. Diese Instrumente, bezogen auf den Dienstleistungsbereich, umfassen die 7Ps des Dienstleistungsmarketings, welche im Einzelnen neben den ursprünglichen Kategorien Produkt (‚Product‘), Preis (‚Price‘), Kommunikation (‚Promotion‘) und Distribution (‚Place‘) des Produktmarketings die zusätzlichen Kategorien in Bezug auf Dienstleistungen Personal (‚People‘), Prozesse (‚Process‘) und Dienstleistungsumgebung (‚Physical enviroment‘) beinhalten. Eine erfolgreiche Marketingplanung für ein EMS-Studio muss sich also mit allen sieben Instrumenten

und den damit verbundenen Fragen beschäftigen. Produktpolitik – Was soll angeboten werden? (Product) Diese Frage erscheint im ersten Moment trivial, ist das Angebot von EMS-Studios bereits ein sehr spezialisiertes. Aus diesem Grund kann für ein EMS-Studio auch zumindest ein Basisangebot definiert werden: • Zwei EMS-Geräte mit meist niederfrequentem Strom (Reizstrom) • Es wird ein funktionales Krafttraining unter Stromeinfluss absolviert • Training für bis zu zwei Personen gleichzeitig möglich • Das Training findet in den Räumlichkeiten des Studios statt

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BODYMEDIA 1-2017  

Elektrisierend: Aufstieg der EMS-Konzepte

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