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Editorial Ausgabe 1-2020

Liebe Leserin, Lieber Leser, was bedeutet eigentlich serviceorientiertes Arbeiten? Dazu möchte ich eine kleine Begebenheit erzählen, die beim Besuch des Rehasport Kongress in Düsseldorf von der Keynote-Speakerin geschildert wurde: Eine Person sitzt beim Abendessen in einem Hotel. Auf dem Speiseplan steht ein Wildkräutersalat mit gebratener Gänseleber. Während der Salat hervorragend mundet, scheint die Leber wahrlich kein sonderlich hoher Genuss zu sein. Als der Kellner die Teller abräumt und fragt, ob alles in Ordnung war, wird er damit konfrontiert. Er bekommt ein Lob für den Salat zu hören, aber einen negativen Kommentar zur Gänseleber. Nun könnte man erwarten, dass der Kellner mit der Standardantwort reagiert und die lautet, wir kennen sie alle: „Ich gebe es weiter.“ Aber das passiert hier nicht. Erst entschuldigt er sich, bevor er dem Gast versichert, sich darum zu kümmern. So weit so gut. Was kümmern bedeutet, ist schwer zu erraten und daher wartet der Gast einfach etwas. Schon nach kurzer Zeit begibt sich eine junge Frau aus der Küche an den Tisch und gibt sich als die Person zu erkennen, von der die Gänseleber zubereitet wurde. Sie stellt sich vor, verweist auf ihren Auszubildendenstatus, aber ohne ihn als Entschuldigung heranzuziehen und entschuldigt sich in aller Form. Und die Reaktion des Gastes fällt im direkten Kontakt mit der Person, der es sichtlich leidtut, erwartungsgemäß mild aus.

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Eine schöne Geschichte, die man leider viel zu selten so beobachten kann. Und deswegen ist das Entscheidende nicht die Entschuldigung der Köchin, sondern es geht vielmehr um die Handlung des Kellners. Dieser hätte den Vorfall weitergeben können oder auch nicht. Mit dem Satz: „Ich kümmere mich darum“ übernimmt er die Verantwortung für die Lage und löst sie. Und darum geht es letztlich bei serviceorientiertem Arbeiten: Die Verantwortung dafür übernehmen, dass einem Gast, Kunden oder Patienten geholfen wird. Wie man das in der Physiobranche umsetzen kann, lesen Sie in unserem umfangreichen Themenschwerpunkt. Mit unserem zweiten Schwerpunkt „Design“ möchten wir einen Einblick geben, wie man das Praxisambiente noch schöner gestalten kann, indem man sich an grundlegende Designprinzipien hält und Licht in passender Form zum Einsatz kommen lässt. Wohlfühlen gehört für immer mehr Patienten einfach dazu und nicht nur währende der Behandlung mit dem Therapeuten, sondern auch im Praxisambiente, wenn man z. B. im Wartezimmer sitzt oder sogar im Trainingsraum. Und nicht zuletzt blicken wir auf die FIBO 2020 im April. Durch eine Hallenumstrukturierung wurde speziell für Gesundheitsberufe, insbesondere Physiotherapeuten, eine eigene Halle geschaffen, die das Thema in den Mittelpunkt stellt.

Behandeln Sie Ihre Patienten wie Könige? Setzen Sie sie auf einen Thron und behandeln sie serviceorientiert? Was das bedeutet, finden Sie in unserem Themenschwerpunkt heraus. Titelgestaltung: Jessica Feringer

Und nun viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe!

Ihr

Jonathan Schneidemesser Chefredakteur

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Inhalt Die Themen im Überblick

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Editorial

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News

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Gesund werden – gesund bleiben BODYMEDIA zu Gast im PHYSIO + FIT Krause

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Servicewüste Physiotherapie? Wie können Qualität und Service bestmöglichst verknüft werden?

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Ist Ihr Patient König? Wie Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Patienten eingehen

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Serviceorientierter Verkauf in der Physiotherapie Die 4 Cs: eine kundenorientierte Maßnahme

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Design und Raumgefühl Behandlungsräume brauchen eine gestalterische Identität

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Licht und Farbe in der Praxis richtig einsetzen Worauf Sie bei der Beleuchtung achten sollten

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Marktübersicht Inneneinrichtung Die wichtigsten Anbieter auf einen Blick

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Mit Physiotherapie das Leiden Sterbender lindern Infos zur Physiotherapeutische Komplexbehandlung in der Palliativmedizin

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Was ist die beste Sturzpräventionen bei älteren Menschen? Eine Überprüfung der Cochrane Collaboration gibt Einblick

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Brauchen wir noch Kreuzband-OPs? Neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft

58

Sport bei Arthrose: Wie hilfreich ist das Training zuhause wirklich? Eine Studie liefert neueste Erkenntnisse

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Gute Bewerbungsgespräche führen Wissen, worauf es ankommt

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Technogym BIOCIRCUIT ist seit September 2019 medizinisch zertifiziert Wie Patienten hier betreut werden können

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Neue Kraftgeräteserie im modernen Look Ergo-Fit präsentiert VECTOR

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Strategien & Erfahrung aus einer Hand durch die Rehabox Die Vorteile der Rehabox für Club-Betreiber im Überblick

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Zukunftsthemen mit Wachstumspotenzial auf der FIBO 2020 Was uns auf der FIBO 2020 erwartet

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MEET THE TOP Physio 2019 Die MEET THE TOP Physio geht in eine weitere Runde

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Rückblick Physio Aktiv Kongress 2020 Keynotes, Impulsvorträge und Kompaktschulungen

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„Bewegung ist ein Muss, keine Option!“ Volles Haus beim 6. ARTZT Symposium

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Rückblick auf den 1. Rehasport Kongress Fachvorträgen & Workshops in einer Expertenrunde

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Mehr Entscheidungskompetenz auf der Messe Das Fachmesse-Doppel MEDIZIN/TheraPro 2020 war Jahresauftakt für die Gesundheitsbranche

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Inserentenverzeichnis

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Zeitstrahl


Inhalt Die Themen im Ăœberblick

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News & more Weitere News auf www.bodymedia.de

Zuwachs im Vertriebsteam von proxomed proxomed hat sein bundesweites Vertriebsteam mit einigen neuen Key-Account-Managern verstärkt. Michael Fuchs betreut das PLZGebiet 54–69, Michèl Hahn ist für das PLZ-Gebiet 01–09 zuständig und Marco Zang verantwortet das PLZ-Gebiet 95-99 und seit Januar verstärken außerdem Racine Wegner das PLZ-Gebiet 45, Nicole Gundlach das PLZ-Gebiet 2 und Frank Kaiser das PLZ-Gebiet 90–94 sowie seit Februar Nils Kindervater das PLZ-Gebiet 10–19. Kontakt: +49 (0) 602 / 391680 // www.proxomed.com

milon übernimmt five Die milon Gruppe hat zum 1. Januar dieses Jahres ihr Portfolio um das e e i eits n e t fi e e eite t eide nte ne en e ie ten 2018 einen kumulierten Umsatz von deutlich über 50 Millionen Euro. Mit der Akquisition wurde auch die Geschäftsführung umstrukturiert. Bernd Reichle, der langjährige CFO von milon, ist seit dem 1. Januar 2020 neuer CEO der milon industries GmbH. Er folgt damit auf Udo Münster, der zum Jahresende 2019 aus dem Unternehmen auss ied n de i n din b ist fi e nde W a at an de Seite n ei e ei be e ti te es tsführer mit einer gruppenweiten Zuständigkeit für die Bereiche Vertrieb und Marketing. Christoph Limberger bleibt Geschäftsführer der Five-Konzept GmbH & Co. KG, die als eigenständiges Unternehmen innerhalb der milon Gruppe bestehen bleibt. Kontakt: +49 (0) 829 / 3965500 // www.milon.com

Kinesio-Tape aus hochwertiger Seide Das „AFH Rayon Tape Exclusive“ ist ein Kinesio-Tape aus hochwertiger Kunstseide. Die be e des a es ist asse ab eisend und t net ude au s ne e a s e kömmliche Tapes auf Baumwollbasis. Diese Eigenschaft kann dem Tape auch bei verstärkter Feuchtigkeitseinwirkung, z. B. beim Duschen oder erhöhter Schweißbildung, eine verbesse te ebe i un e ei en in eite e tei de ate ia be e aus unstseide ist die geringere Reibung zwischen dem Kinesio Tape und der Kleidung und bietet somit einen höheren Tragekomfort. Der Materialmix aus Kunstseide und Elastanfäden verleiht dem „AFH Rayon Tape“ seine längs- und querelastischen Eigenschaften, gleich dem klassischen Baumwoll Tape. Die Konsistenz des Materials ist der Beschaffenheit der menschlichen Haut nachempfunden und bietet eine sehr gute Dehnbarkeit. An der Innenseite ist das „AFH Rayon Tape“ mit einem exklusiven, latexfreien und atmungsaktiven Acrylat-Kleber versehen. Kontakt: +49 (0) 5281 / 9871263 // www.premium-therapie.de

Rhenus Sports Tech übernimmt europaweite Distribution und Montage für eGym Seit Januar dieses Jahres hat die Rhenus Sports Tech ihre Zusammenarbeit mit eGym ausgebaut. Seither ist der technische Mehrwertlogistiker für die Distribution und Montage von digitalen Fitnessgeräten vor Ort bei den Endkunden von eGym in Europa zuständig. Rhenus Sports Tech hat sowohl die siti nie un und nta e n itness e ten an de fina en e endungsstelle als auch vor- und nachgelagerte Transport- und Logistikaufgaben übernommen. Für das Premiumsegment bietet das Unternehmen zudem auf den Kunden zugeschnittene Rollout-Lösungen an, die auch die Vorinstallation der Geräte in eigenen Logistik- und Technikterminals beinhalten. Kontakt: +49 (0) 899 / 21310500 // www.egym.com/de 06


News & more Weitere News auf www.bodymedia.de

seca veröffentlicht Trendreport Medical Fitness Was gesellschaftliche und gesundheitliche Trends wie Selbstoptimierung, Feminisierung, Active Aging und die Neunormierung des Körpers mit Medical Fitness zu tun haben und was sie für Fitness-Studios bedeuten, stellt seca im Trendreport Medical Fitness vor. Gemeinsam mit Experten aus der Trend- und Zukunftsforschung, der Sport- und Altersmedizin, der Fitnessbranche und der Ernährungsberatung beleuchtet seca, wie und warum sich die Anforderungen an die Fitnessund Gesundheitsbranche verändern und welche Positionierungsmöglichkeiten sich daraus für Fitness- und Gesundheitsanbieter ergeben. Kontakt: +49 (0) 40 / 2000000 // www.seca.com

therapie HAMBURG feiert Premiere mit 2.500 Teilnehmern Als neuestes Mitglied in der therapie-Familie verzeichnete die therapie HAMBURG am 25. und 26. Oktober 2019 einen erfolgreichen Start. Sowohl etablierte Anbieter der Branche als auch Startups zeigten sich überzeugt vom Messekonzept. Insbesondere das Fortbildungsprogramm für Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten wurde sehr gut angenommen. Die erste Fachmesse mit Kongress für Therapie und medizinische Rehabilitation in Deutschlands Norden stimmte die Veranstalter sehr zufrieden. 2.500 Teilnehmer besuchten die 98 Aussteller, die aus fünf Ländern angereist waren. 71 % der Besucher waren entweder Entscheider. Mitentscheider oder beratend tätig. Mit 98 % ist die

Weiterempfehlungsquote unter den Besuchern beinahe perfekt. Dass auch die Ausstellerseite zufrieden war, zeigt, dass 92 % der Unternehmen eine Wiederbeteiligung ankündigten. Verbände engagieren sich Die therapie HAMBURG wird unterstützt durch den Nordverbund des Deutschen

Verbandes für Physiotherapie (ZVK) e.V., den VDB-Physiotherapieverband e.V. und die Landesgruppe Hamburg Schleswig-Holstein des Verbandes Physikalische Therapie – Vereinigung für physiotherapeutische Berufe (VPT) e.V. findet die t e a ie am 23. und 24. Oktober statt. 07


Praxisreport PHYSIO + FIT Krause

Gesund werden

gesund bleiben

Text Jonathan Schneidemesser

Es gehört zu den höchsten Künsten Physiotherapie und präventives Fitnesstraining eng zu verbinden, um die eigenen Patienten langfristig gesund und fit zu halten. er diese erknüpfung geschafft hat, ist Morten rause von PH SIO FIT rause im Therapiezentrum Blender. Hier berichten wir von seinem Erfolgskonzept.


Praxisreport PHYSIO + FIT Krause Wer weiß, wo seine Stärken liegen, kann langfristig erfolgreich werden. Trifft die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt auf die richtige Person, kann diese wirklich etwas verändern. So wie es im Fall von Morten Krause und dem PHYSIO + FIT Krause im Therapiezentu ende a abei fin a es an klein an: Während seiner Abitur-Zeit arbeitete er in der Praxis, die ihm heute gehört, als Servicekraft und Trainer im Fitnessbereich. Nach seiner Ausbildung zum Physiotherapeuten übernahm er das in S ie a e e atene e a iezentrum seines ehemaligen Chefs. Mit der Unterstützung seiner Mutter, die als Investor fungierte, setzte er diesen Plan 2010 mit damals 9 Mitarbeitern in die Tat um. Seit 2015 ist er alleiniger Inhaber des PHYSIO + FIT Krause. Direkt nach der Übernahme stand er nicht nur vor der Herausforderung, die geschäftliche Seite wieder ins Laufen zu bekommen, sondern auch das Team hinter sich zu versammeln. Schließlich war er bis zu diesem Zeitpunkt „nur“ als Servicekraft bekannt und sollte nun Chef werden. Mit vertrauensbildenden Maßnahmen, seiner angenehmen persönlichen und motivierenden Art und einem ansprechenden neuen Konzept konnte er das heute über 30 Mitarbeiter umfassende Team hinter sich versammeln und so die ersten Schritte der Umstrukturierung gehen.

Heute ist PHYSIO + FIT Krause eine ie ende a is, die den S a at zwischen Training und Therapie sehr gut meistert und Patienten gezielt in den Fitnessbereich überführt, um sie langfristig gesünder zu machen. So

Das Leistungsportfolio der Praxis Bei PHYSIO + FIT Krause wird ein weitreichendes Spektrum an unterschiedlichen Behandlungsformen zur Therapie eingesetzt. Neben den klassischen Angeboten wie

er Schlüssel Menschen von etwas zu überzeugen, ist ommunikation und Motivation. fitie en beide e ei e neinande Morten Krause ist kein Freund davon, dass Patienten in seiner Einrichtung dauerhaft passiv behandelt werden. Seine Mitarbeiter schaffen während der aktiven Behandlung in der Therapie ein Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, in den Bereichen Prävention und Gesundheit selbst aktiv zu werden, und bietet dann mit eigenen Räumlichkeiten die Lösung dafür an. Auch das hört sich wieder so einfach an. Diese Überführung vom Patienten in der Physiotherapie zum Mitglied im Fitnessbereich gehört zu den absoluten Stärken von PHYSIO + FIT Krause. Damit wird der Leitspruch: „Gesund werden – gesund bleiben“ umgesetzt. Mittlerweile schult Morten Krause sein System, um das Wissen, das er sich aufgebaut hat, an andere Praxen weiterzugeben.

Krankengymnastik, Lymphdrainage oder Krankengymnastik am Gerät kommen ausgefallenere Methoden wie z. B. die ReWalk-Therapie, ein Exoskelett, das Menschen mit Rückenmarksverletzungen dabei hilft, wieder stehen und gehen zu können, zum Einsatz. Insgesamt besteht das Team aus 13 Physiotherapeuten. Um eine bestmögliche Behandlung zu ermöglichen, werden die Mitarbeiter regelmäßig intern und extern geschult. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Kommunikations- und Mentalcoachings. „Der Schlüssel, Menschen von etwas zu überzeugen, ist Kommunikation und Motivation“, so Morten Krause. Neben den Physiotherapeuten gibt es ein weiteres Team, das im Fitnessbereich des PHYSIO + FIT Krause aktiv ist. Sechs Mitarbeiter mit unterschied-

Die Trainingsfläche des PHYSIO + FIT Krause im Überblick

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Praxisreport PHYSIO + FIT Krause

Der Sensopro ist ein wichtiger Bestandteil des Konzepts

i en ua ifi ati nen, u a aine , Sportlehrer, Sportwissenschaftler und Ernährungsberater, kümmern sich um das Wohl der rund 650 Mitglieder und der Patienten aus den Bereichen Funktionstraining und T-Rena. Ausgestattet ist PHYSIO + FIT Krause mit Geräten von FREI, Matrix, cardioscan und crosscorpo. Funktionell wird es im CUBE!. Der Raum wurde nach der gleichnamigen Multifunktionswand benannt, an der hier trainiert werden kann. An ihr können unterschiedliche Trainingsmodule wie Klimmzug- oder Dipstangen, Bouldergriffe und Slings be esti t e den ie finden die ventionskurse FUNctional FIT und PHYSIO FUNction statt, die von der Krankenkasse gefördert werden. Außerdem trainieren hier Sportvereine, Firmen und natürlich auch die Mitgliede n ei eite en u s u en finden weitere 16 Kurse pro Woche statt. Bevor es für die Mitglieder mit dem Training richtig losgehen kann, werden sie mithilfe von cardioscan, Kraftanalysen, Herz-Kreislauf-Check und dem Functional Movement Screen durchgecheckt, um dann die Erstellung des individuellen Trainingsplans anzugehen. Ein wichtiges Standbein im Fitnessbeei ist das e a i enfitness, das gemeinsam mit qualitrain angeboten 10

Morten Krause setzt auf den Einsatz von modernsten Trainigsgeräten

i d We it de i enfitness nbieter trainiert, kann das gesamte Angebot von PHYSIO + FIT nutzen. Das wird dann auch gemacht, sei es beim Training auf der Fläche oder aber z. B. als Kurztraining auf dem Sensopro in der Mittagspause. Nach dem Training laden eine Biosauna s ie eine finnis e Sauna u e eneration ein. Abgerundet wird der Fitnessbereich von PHYSIO + FIT Krause durch eine Ernährungsberatung. Mit dem Sensopro räumt man dem Koordinationstraining in der Praxis einen großen Stellenwert ein und sensibilisiert Patienten für ein aktives medizinisches Training. Vieles, was Morten Krause geschaffen hat, ist sehr fortschrittlich in der Physiotherapiebranche. Trotzdem überlegt er genau, welche Innovationen und Partnerschaften sich lohnen und was für die Arbeit mit den Patienten sinnvoll ist. Beispiel Digitalisierung: Bis 2021 soll das gesamte Therapiezentrum papiers a beiten und au de ainin s e kommt die Software medo.check zur Trainingssteuerung zum Einsatz. Kooperationen und Nachhaltigkeit Das breite Spektrum von PHYSIO + FIT Krause spiegelt sich auch in den zahlreichen Kooperationen mit Ärzten, Ver-

einen, Krankenkassen und Bildungsträgern wider. Für Morten Krause sind diese Kooperationen der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg. Ein anderer Kooperationspartner ist das Unternehmen O‘ave Activewear. Das Start-up produziert modische Sportbekleidung aus Funktionsmaterialien, die sie u. a. aus alten Fischernetzen, Teppichresten und Algen gewinnen. Produziert wird die Bekleidung in Deutschland, um möglichst kurze Transportwege zu haben. Ein Teil des Teams von PHYSIO + FIT Krause zeigte die Kollektion beim Fotoshooting in den Räumlichkeiten der Praxis. Apropos Nachhaltigkeit: Wie vielen jungen Unternehmern in der Gesundheitsbranche ist Morten Krause dieses Thema sehr wichtig. Daher unternahm er einige Maßnahmen wie z. B. die Installation einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach, den Austausch der Leuchtmittel zur Energieeinsparung oder aber den Verzicht auf Strohhalme aus Plastik. Als Alternative erhielt jedes Mitglied eine nachhaltie in as e, die es dann einen Betrag seiner Wahl spenden konnte. Diese Aktion lief so erfolgreich, dass sogar noch Geld gespendet werden kann – und zwar an ein regionales Umweltprojekt.


Praxisreport PHYSIO + FIT Krause Der menschliche Faktor Wer weiß, wo seine Stärken liegen, kann leichter zu seinen Schwächen stehen. Was in dieser Erfolgsgeschichte nicht unberücksichtigt bleiben darf, ist der Faktor, den Morten Krause mit hineinbringt. Er gehört zu den Menschen, die mit dem Kundtun ihrer Erfolge eher zurückhaltend und ruhig umgehen, im Hintergrund aber mit viel Leidenschaft bei der Arbeit sind. Und Morten Krause gehört zu diesen Machern. Er verbindet Zielorientiertheit mit Gelassenheit, Offenheit und einer sympathischen, geradlinigen Art, die im persönlichen Umgang sehr angenehm ist. Er macht direkt deutlich, in welchen Bereichen er Fachkompetenz hat und in welchen er sich lieber zurückhält. Fragt man ihn nach seinem Erfolgsree t die ita beite findun in eiten des immer stärker werdenden Fachkräftemangels, so gibt es für ihn eine klare Antwort: „Die Bezahlung ist nicht der einzige Knackpunkt. Man muss die i ti en ita beite finden, u diese

zu multiplizieren. Tolle Menschen ziehen tolle Menschen an.“ Das klingt in der Theorie sehr einfach, insbesondere wenn Morten Krause das in seiner bodenständigen, norddeutschen Gelassenheit formuliert. Wie viel Arbeit und Know-how dahinterstecken, sieht man von außen selten. K2 Medical Training in Kassel Unter dem Motto „Einzigartiges medizinisches Training“ präsentiert sich das K2 Medical Training in Kassel. Hier vereinen sich Orthopädie, Physiotherapie, med. Training und Sporttherapie. Im Kern des Konzepts steht die intensive Betreuung der Mitglieder durch Ärzte, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Osteopathen und Sportwissenschaftler in einer exklusiven Atmosphäre. Ein spannendes Projekt, dem sich Morten Krause als Geschäftsführer widmet. Schon Anfang Februar öffneten sich die Pforten der Anlage mit einem Tag der offenen Tür, an dem sich zeigte, welches Potenzial in diesem Konzept steckt.

Fazit Morten Krause hat das, was viele andere nun langsam beginnen zu begreifen, bereits umgesetzt. Seine Patienten werden zu einem aktiven Lebensstil hingeführt, lernen, dass es sich lohnt, etwas für die eigene Gesundheit zu tun, und dass jeder Euro, der in die eigene Gesundheit investiert wird, mehrfach zurückgezahlt wird. Anstatt sein Wissen für sich zu behalten, schult er Kollegen aus der Physiobranche und zeigt, wie man seinem Beispiel folgen kann. Für seine Mitarbeiter schafft er einen attraktiven Arbeitsplatz. a n fitie en sie, e und seine Mitglieder bzw. Patienten. Er verkörpert eine neue Form des Physiounternehmens, in dem er die Werte seiner Branche vertritt, auch ohne an der Behandlungsbank zu stehen, sondern an und für sein Unternehmen zu arbeiten. Er ist ein Macher und solche braucht die Branche. Trotz seines Erfolgs ist er auf dem Boden geblieben – denn wer stark ist, kann sich erlauben, leise zu sein.

Links: Im CUBE! wird funktionell trainiert Unten links: Der Empfangsbereich im K2 Medical-Training in Kassel Unten rechts: Die Behandlungsräume im PHYSIO + FIT Krause sind modern eingerichtet

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Themenschwerpunkt Serviceorientierung

Servicewüste Physiotherapie? Text Jonathan Schneidemesser

Eine gute patientenorientierte Behandlung wird in der Physiotherapie groß geschrieben. Aber wie groß eigentlich? Äußere Umstände wie Termindruck, Überarbeitung und Unterbezahlung können diese wichtige Kernleistung in ihrer Qualität absenken. Gleichzeitig erwarten die Patienten aber einen guten Service. Kann das zusammengehen? Auch wenn aktuelle Umfragen einen Trend nach oben erkennen lassen, so sind die letzten sandigen Ausläufer der Servicewüste doch noch zu erkennen. Während Branchen wie der Einzelhandel oder auch der digitale Bereich in der Wahrnehmung vieler Experten, aber auch Kunden hinsichtlich ihrer Dienstleistung gut oder sogar sehr gut abschneiden, haben Telekommunikationsanbieter und Finanzdienstleister noch einiges nachzuholen. Und wie steht es um die Physiotherapie? Therapeuten am Limit Zahlen von unabhängigen Instituten konnten wir bei der Recherche leider ni t finden, abe s aut an si einmal nur die therapeutenamlimitDebatte an könnte man leicht auf den Gedanken kommen, dass eine gute Servieorientierung am Patienten für viele Therapeuten nur mit Hindernissen umsetzbar ist. Dabei wir deine 12

gute Betreuung der Patienten erwartet – von Inhaberseite, den Patienten und sicherlich auch von den Therapeuten selbst. Um die gute Betreuungsqualität zu gewährleisten, lohnt es sich in zwei Bereichen zu investieren. Zum einen in die Mitarbeiterfortbildung und zum anderen in die Rahmenbedingungen, die in der Praxis vorherrschen. Schauen wir mal, welche Kompetenzen es sich lohnt zu schulen. Kundenbedürfnisse: Um überhaupt „dienen“ und „leisten“ bzw. einen Service bieten zu können, muss man als Therapeut wissen, was denn überhaupt die Bedürfnisse des Kunden sind. Denn sie sind die Grundlage für jede Serviceleistung. Und jeder „Kunde“, sei es in der Therapie oder im Trainingsbereich, hat Bedürfnisse, ob er sie nun äußert oder nicht. Im letzteren Falle liegt es am Therapeuten diese zu identifi ie en a u e t dann nat i

auch überhaupt das Wissen zu haben, welche Bedürfnisse ein Kunde im Kontext einer Physiotherapiepraxis haben kann und nicht nur wie diese befriedigt werden können, sondern auch wie diese optimal befriedigt werden können. Einfacher ist es bei Kunden, die ihre Bedürfnisse äußern, es gibt aber auch genug Mitglieder, die das nicht tun und hier wird es dann spannend für den Trainer, denn er sollte die Bedürfnisse t t de identifi ie en Kundenorientierung: Hierbei geht es letztlich um den Aufbau einer langfristigen Beziehung zum Kunden. Unternehmen, die kundenorientiert handeln, sind meistens erfolgreicher und haben ufi einen Wettbe e bs tei e enüber dem Wettbewerb. Aber Kundenorientierung muss geschult werden, denn dass der Kunden König ist, ist vielen Mitarbeitern heute nicht mehr klar. Das ist eine echte Herausforde-


Themenschwerpunkt Serviceorientierung

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Themenschwerpunkt Serviceorientierung

Um überhaupt eine gute Dienstleistung ausführen zu können, gilt es erst einmal herauszufinden, was der Patient eigentlich braucht

rung, wenn ein Patient auf Rezept die Praxis betritt. Einfacher wird es, wenn e ufi e da ist a s atient it einem Dauerrezept. Notwendig wird es, wenn man ihn als Mitglied in einem Selbstzahlerbereich gewinnen möchte. Interaktion mit Kunden: Ein sehr wichtiger Punkt im Physiobereich, denn hier kann man als Therapeut viel richtig aber auch sehr viel falsch machen. Man stelle sich mal nur folgende Situation vor: Ein 20-jähriger Trainer, hochmotiviert, glaubt die Weisheit der Welt in sich zu tragen, hat einen Ersttermin mit einem 55-jährigen Manager. Wie soll der Therapeut diesem denn adäquat begegnen. Die Lebensrealitäten der beiden Protagonisten liegen weit auseinander und kommen zu viele, in der Lebensrealität des Managers, unangemessene Kommentare des Therapeuten ist die Beziehung zwischen den Beiden im Zeitraum von nur 20 min. für längere Zeit gestört. Genau hier muss gelehrt werden wie man mit unterschiedlichen Menschentypen umgeht. Frauen wollen anders behandelt werden als Männer, junge ande s a s te, fis t e ande s als der Untrainierte, der mit Rückenschmerzen in die Praxis kommt. Digitale Kundenbeziehungen: Dieser Punkt wird zukünftig immer wichtiger, wenn der Umgang in der Physiotherapie digitaler wird. Ob und wie sich die Therapieformen dann entwickeln, wird

sich erst noch zeigen. Aktuell wirkt es sehr unwahrscheinlich, dass sich die Physiotherapie von der manuellen Arbeit entfernt. Was schon früher denkbar ist, sind Patienten-Coachings via Messengerdiesnten oder aber Trainingsanleitungen durch Tablets etc. Serviceorientiertes Verhalten: Hier kommt nun der Knackpunkt. Genau dieses Verhalten soll von den Mitarbeitern gezeigt werden. Auch wenn für viele Arbeitgeber Themen wie Aktives Zuhören, das Aufhalten von Türen und das ehrliche Interesse am Patienten selbstverständlich sind, kann das nicht mehr jeder Mitarbeiter vollumfänglich leisten. Und nun zu den Rahmenbedingungen Diese Themen müssen aktiv in den Fokus gerückt werden, damit sie zur täglichen Routine werden. Ganz klar ist, dass der Chef mit einem guten Beispiel vorausgehen muss und Rahmenbedingungen schafft, die den Therapeuten nicht in der Ausübung seiner Servicetätigkeit auszubremsen. Das bedeutet insbesondere auch mal kurze Pausen zum Verschnaufen zwischen den Behandlungen, um sich auf den nächsten Patienten einstellen zu können, weniger Verwaltungsarbeit für die Therapeuten selbst oder auch unterschiedliche Tätigkeiten wie Kurse geben, (wenn anden au eine ainin s ea beiten oder sogar Spezialaufgaben wie das Arbeiten mit dem ReWalk etc.

Ein wichtiges Thema in der Physiotherapiebranche ist die Gesundheitsprävention. Nicht nur für Patienten, sondern im gleichen Maße für den Therapeuten. In der letzten Ausgabe berichtete Kerstin Klink von den starken Schmerzen, die der Großteil der Therapeuten nach mehrjähriger Tätigkeit verspürt. Wer mit Schmerzen behandeln muss, kann nicht so gut um den Patienten kümmert, wie er es gerne möchte. Und so sollte dieses Thema bei einer Serviceorientierung bedacht werden. Fazit Eigentlich ist der Physiotherapeut die perfekte Servicekraft. Meist freundlich, zeigt ehrliches Interesse an den Problemen seiner Patienten, hat ein sehr positives Menschenbild und möchte helfen. Also eigentlich ein sogenanntes „Match made in heaven“ im Hinblick auf die Servicequalität bei der Betreuung. Und was der Therapeut nicht schon aufgrund seiner Persönlichkeit schon mitbringt, kann er schnell lernen. Der Therapeut an sich hat einen gewissen Willen zur Serviceorientieun ufi sind es u e en st nde des Berufs – Stichwort therapeutenamlimit – oder unklare Kommunikation mit den Patienten, die es für den Therapeuten schwer machen, seine volle Servicebereitschaft abzurufen. Aber zumindest das letztere kann man als Praxisinhaber in Form von Schulungen ändern.

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Themenschwerpunkt Serviceorientierung

Ist Ihr Patient König? Text Jonathan Schneidemesser

Der Kunde ist König – oder besser: Der Patient ist König. Eine Weisheit, deren Umsetzung nicht immer wortgetreu umgesetzt werden sollte. Schließlich ist der Patient kein Herrscher über die Dienste seines betreuenden Physiotherapeuten. Trotzdem kann es gut sein, sich im Sinne der Serviceorientierung an dieses Motto anzunähern. In der Physiotherapie spricht niemand von einer klassischen Kunden-Unternehmens-Beziehung. Dabei sind Patienten genau das. Kunden, die die Dienstleistung eines Gesundheitsanbieters wahrnehmen. Was diesen Sa e a t unte st ei t eist findet die Bezahlung nicht direkt in der Praxis statt wie z. B. bei einem Einzelhändler. Daher spricht kaum ein Therapeut von seinen Patienten als Kunde. Und trotzdem sind sie das. Schließlich bezahlen sie – wenn auch über Umwege – für die erbrachte Leistung eines Therapeuten. Die Vermeidung des Begriffs Kunde steht aber auch symptomatisch für die Vermeidung eines wirtschaftlich orientierten Sprachduktus in der Praxis. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass viele Therapeuten vermeiden diesen Sprachgebrauch ganz bewusst. Mit Phrasen wie „Wir wollen nichts verkaufen, sondern nur helfen“ oder nicht wirtschaftsorientierter Unternehmensführung werden weitere Hinweise darauf deutlich. Diener oder Dienstleister? Es geht aber gar nicht darum, dass sich die e i i eiten e nde n e e griff Patient ist vollkommen korrekt. Allerdings hindert es daran, diesen als Kunden wahrzunehmen und das verändert die Beziehung zwischen Therapeuten und Patienten. Und das ist erstmal nichts Problematisches, denn so kann sich der Therapeut voll und ganz auf seine Arbeit – die Behandlung – konzentrieren, ohne die Inhalte einer Verkaufsschulung im Hinterkopf durchgehen zu müssen. Zudem sind Physiotherapeuten von sich aus eher serviceorientiert und kommunikationsbereit. 16

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Themenschwerpunkt Serviceorientierung Kommt es jedoch zu Situationen mit Patienten, die etwas herausfordernder sind, kann das den Therapeuten überfordern. Hier lohnt es sich dann grundlegende Prinzipien aus der Serviceorientierung gelernt zu haben, um passend zu reagieren. Nämlich, um nach den Bedürfnissen des Kunden zu reagieren, ohne sich jedoch selbst in eine Art Diener zu verwandeln. Denn auch, wenn Service für Dienst-leistung steht, darf sich nicht eine Seite ausgenutzt fühlen. Auf den folgenden Seiten kommen nun einige hilfreiche Tipps für mehr Serviceorientierung in der Physiotherapie. 1. Freundlichkeit Behandle jeden Patienten so als wäre er der Bedeutendste von allen. Das hat einen ganz einfachen Hintergrund. Unte ne en be ande n unden ufi unterschiedlich. Insbesondere im Finanzwesen werden sie in A-, B- oder C-Kunden eingeteilt, um zu verdeutlichen, welchen Aufwand der Kundenbetreuer betreiben sollte, um den Kunden glücklich zu machen. A-Kunden bekommen deutlich mehr Aufmerksamkeit als C-Kunden und es werden viel mehr Hebel in Bewegung gesetzt, um Wünsche umzusetzen. Gleichzeitig gibt es natürlich Kunden, mit denen man lieber zusammenarbeitet, weil sie besonders freundlich sind oder unkompliziert oder man einfach gut harmoniert. Da ist man als Betreuer auch gerne geneigt, noch etwas mehr zu geben als es üblich ist.

Das große Problem hierbei ist, dass Kunden irgendwann bemerken, wo sie in der Hierarchie des Kundenstamms und dafür sicherlich zu einem gewissen Grad Verständnis haben. Irgendwann kann sie das aber unzufrieden machen und das wird das Unternehmen bemerken, z. B. indem die Geschäftsbeziehung gekündigt wird. Das wird um einen nicht ganz unwichtigen Faktor ergänzt: Fühlt sich ein Kunde schlecht behandelt, wird er das weitererzählen. Fühlt er sich gut betreut, wird er das ebenfalls weitererzählen. So schafft man die Grundlage für eine gute oder schlechte Weiterempfehlungsquote. Unabhängig von allem soll sich der Kunde ja wohlfühlen und der au ttei de et euun findet nat i während der Behandlung statt. Trotzdem müssen die Rahmenbedingungen passen. Schlechte Erreichbarkeit am Telefon, lange Wartezeiten in der Praxis, Terminausfälle oder unorganisiertes Verhalten in der Praxis vermitteln dem Kunden keinen guten Eindruck und er wird sich nicht gewertschätzt fühlen. Was nämlich sehr gut ankommt, ist, wenn der Kunde wenig Aufwand hat. Er also nicht fünfmal anrufen muss oder wieder nach Hause geschickt wird, wie kein Ersatz für den kranken Therapeuten gefunden wurde. Ein Punkt, der hier ebenfalls noch erwähnt werden soll, ist die Betreuungszeit des Patienten. Diese sollte bereits

dann beginnen, wenn der Kunde die Praxis betrifft. Das lässt sich aufgrund der Arbeitsweise in der Physiotherapie allerdings nur schwer umsetzen. Daher sollte sie spätestens mit dem Aufeinandertreffen des Therapeuten mit dem Kunden im Wartezimmer beginnen. Ab hier sollte sich der Kunde gut betreut und behandelt fühlen. Nach der Behandlung darf er dann gerne auch zur Türe begleitet werden. Das ist ein starkes Zeichen für guten Service, da der Patient von Anfang bis zum Ende eine We ts t un e findet a sollte Zeit zwischen den Terminen geschaffen werden. Was sicherlich nicht immer einfach umzusetzen ist, aber wahre Wunder wirkt, sind Worte oder Sätze, die dem Kunden das Gefühl geben, etwas Besonderes zu sein. Banale Wahrheiten wie „Ich habe mich schon seit letzter Woche gefreut, dich wiederzusehen“ oder „Speziell für dich habe ich mir Übungen für dein Problem ausgedacht“ stellen den Kunden in den Mittelpunkt und zeigen, dass er wichtig für den Therapeuten ist. 2. Transparenz und Mitspracherecht Manchmal macht es Therapeuten Spaß ihre Patienten etwas grober anzufassen, um ihnen Schmerzlinderung zu verschaffen. Auch wenn es sicherlich gut für die Gesundheit der Patienten ist, können sich manche ein leicht diabolisches Grinsen nicht verkneifen. Oft weiß der Patient nicht, warum er nun diesen Schmerz aushalten muss,

Freundlichkeit gegenüber den Patienten ist eigentlich selbstverständlich – hat aber unterschiedliche Facetten

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Patienten sollten sich bei der Therapie wohlfühlen, auch wenn es mal wehtut. Transparenz kann dem Therapeuten dabei helfen

oder ob es nicht sanftere Methoden zur Peinlinderung gäbe. Da ist es für den Patienten hilfreich, wenn er kurz aufgeklärt wird, wie das bei ihm vorherrschende Problem gelöst wird, bevor munter an ihm gezogen, gedrückt und massiert wird. Letztlich geht es um die Gesundheit des Patienten und hier sollte klar sein, dass sich der Patient bei und mit der Behandlung wohlfühlen. Der Therapeut s te a s ni t ein a d au s be an deln, sondern deutlich machen was er vorhat zu tun und sich rückversichern, dass es für den Patienten auch wirklich ok ist. Im besten Fall werdend die Wünsche des Patienten miteinbezogen. Das werden die meisten Therapeuten sicherlich schon so umsetzen, es soll nur der Vollständigkeit halber nochmal erwähnt sein. Aber nochmal zurück zur Transparenz. Aufgrund der engen Taktung in einer Physiopraxis kommt es immer wieder zu Wartezeiten für den Patienten. Vergleicht man transparente mit intransparenten Wartezeiten, so zeigt sich, dass Wartezeiten, bei denen man weiß, warum man wartet und wie lange ungefähr noch zu warten sein wird, deutlich weniger Unmut verursachen als komplett intransparente Wartezeiten, bei denen man keinerlei Anhaltspunkte hat. 20

3. Genauigkeit in der Behandlung Patienten kommen mit Problemen, die sie gerne los wären, wenn sie die Praxis wieder verlassen. Dass das nicht immer möglich ist, sollte selbst den beratungsresistentesten Praxis-Besuchern klar sein. Damit das schaffbar ist, sind Physiotherapeuten sehr gut ausgebildet und bilden sich immer weiter fort. Als Patient in Deutschland bekommt man also eigentlich immer eine sehr gute, auf die Probleme abgestimmte Behandlung. Aber gewisse Fähigkeiten werden nicht in si t e a ies e ifis en us und Weiterbildungen gelehrt. Dazu gehört sicherlich die Kommunikationsfähigkeit. Viele Physiotherapeuten haben aufgrund einer hohen Empathie ein gutes Gespür dafür wie man mit den jeweiligen Patienten reden kann und sollte. Aber nicht alle und manche Patienten sind schwer einzuschätzen. Daher macht es durchaus Sinn, sich hier weiterzubilden. In diesem Themenkomplex sind die Themen Informationen und das Team ebenfalls relevant. Die Informationen über einen Patienten sollten gut dokumentiert werden, damit im Krankheitsfall eine Vertretung problemlos einspringen kann. Natürlich wäre es wünschenswert, dass jedem Patienten nur ein Therapeut zugeordnet ist. Das

ist in der alltäglichen Berufspraxis nicht möglich. Daher sollte der Übergang so gut wie möglich gestaltet werden. Kommt man mal nicht weiter kommt das Team in Spiel. Das Fachwissen der Kollegen kann helfen, um Probleme bei der Behandlung zu lösen und so eine gute Betreuung des Patienten zu gewährleisten. 4. Erfolge dokumentieren Das Tolle in einem Beruf, in dem man so viel mit Menschen zu tun hat wie in der Physiotherapie ist, dass man viele positiven Worte von den Patienten mit auf den Weg bekommt. Diese sollte man dokumentieren – zum einen für sich selbst, um das Gefühl der erfahrenen Wertschätzung immer wieder zu e finden u ande en abe au damit die Kollegen erfahren, welche Maßnahmen, Worte oder Gesten bei Patienten gut ankommen. Fazit Die Bedürfnisse eines Kunden, pardon Patienten, sind wichtig für die Behandlung seiner Probleme. Darauf sollte man als Therapeut transparent und freundlich eingehen. Je besser die Verbindung zwischen beiden Parteien ist, desto besser fühlt sich der Patient behandelt und der Therapeut geht mit einem guten Gefühl in den nächsten Termin.


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Themenschwerpunkt Serviceorientierung

Serviceorientierter erkauf in der Physiotherapie Text Jonathan Schneidemesser

Die 4 Ps (Product, Price, Place und Promotion) stehen für alles, was einen guten Marketingmix ausmachen soll. er diese bei seinen Marketingma nahmen beachtet, kann nichts falsch machen oder doch? Eine kundenorientiertere Alternative sind die 4 Cs. Diese orientieren sich an den Kunden und treffen damit in der dienstleistungsorientierten Physiotherapiebranche voll ins Schwarze. Kennen Sie die Szene aus dem Film „Pulp Fiction“, in der John Travolta alias Vincent Vega den vermissten schwarzen Koffer öffnet und kurz in Demut vor dem Inhalt innehält? Dann haben wir genau das, was die 4 Ps für das Marketing sind. Sie sind der heilige Gral, das Schwert Arthurs und die Bundeslade in einem. Im Marketing geht nichts ohne sie und viele Theorien basieren auf ihnen. Und nein, das ist keine Hyperbel. Man muss zugeben, dass sie durchaus einen Wert haben. Ihre Anwendung wird in der modernen Zeit und in einer Gesellschaft, die sich von einer Pro22

duktions- in eine Dienstleistungsgesellschaft wandelt, trotzdem immer fragwürdiger. Um das zu demonstrieren, wollen wir die 4 Ps einzeln an Beispielen durchgehen, sie auf insgesamt sieben Stück erweitern und dann die für Dienstleistungsgesellschaften besser geeigneten, in Deutschland allerdings viel unbekannteren 4 Cs anschauen. Physiotherapeuten, die ihren Patienten über die bekannten Therapieleistungen hinaus, weitere Mehrwerte, z. B. in Form eines ergänzenden Trainingsbereichs eröffnen möchten, kommen nicht umher, diese Leistung entspre-

chend anzubieten, also zu verkaufen und dafür Marketing zu machen. Ein reines Verkaufen und den Käufer dann mit seiner gekauften Dienstleistung alleine zu lassen, macht allerdings keinen glücklich – weder den Therapeuten, noch den Kunden – und daher sollte der Verkauf und die danach folgende Betreuung serviceorientiert und kundenfreundlich sein. Da Physiotherapeuten in den meisten Fällen nur das Beste für ihre Kunden wollen, eignen sie sich hervorragend für diese Position. Aber bevor es in die Praxis des serviceorientierten Verkaufs geht, etwas betriebswirtschaftliche Theorie.


Themenschwerpunkt Serviceorientierung Vier gewinnt? Im klassischen Produktmarketing steht das angebotene Produkt als Basis für die unternehmerische Tätigkeit. Alle anderen Aktivitäten werden um dieses herumgesponnen, sodass sich am Ende ein großes Netz bildet, in dem das Produkt letztlich als Kernpunkt sitzt und alle anderen Netzpunkte kon-

funktionieren müssen, da es wenige Kompensationsmöglichkeiten durch andere Produkte gibt. Das trifft auf die meisten Physiotherapiepraxen zu die ein überschaubares Angebot an Leistungen haben. Größere Praxen, die vollumfänglich behandeln, dürfen sich eher zu den Komplettanbietern zählen. Durch diesen Produktfokus wird direkt

er Anspruch, vom Patienten her zu denken, ist für die Branche deutlich zielführender als unter erkaufsaspekten trolliert. Entscheidend sind Qualität und Produktgestaltung, aber auch sekundäre Elemente wie Verpackung, Aussehen und generell Leistungen um das Kernprodukt herum spielen eine wichtige Rolle für das Produkt. Unternehmen mit einem großen Produktportfolio sind Generalisten oder Komplettanbieter, die von allem ein bisschen anbieten, aber keinerlei Spezialisierung aufweisen können. Spezialisten hingegen konzentrieren sich auf ein oder wenige Produkte, die ihre „Babys“ sind und für das Überleben des Unternehmens

deutlich, dass die Theorie der 4 Ps in einer Zeit entwickelt wurde, die sehr stark von Produktion gezeichnet war und weniger von Dienstleistung. Umsonst gibt es in der Welt ja, überspitzt gesagt, nur Luft, Liebe und Wasser, alles andere kostet. So ist es dann auch mit den produzierten Gütern, die nicht einfach nur verschenkt werden. Hier muss hart kalkuliert werden: We e n ut ss in das du t, also welche Kosten sind entstanden, um einen Preis festlegen zu können?

Wäre das aber das einzige Maß für den Preis, würde Apple sein iPhone nicht für 1.200 € verkaufen und die Autos von BMW wären auf einem ähnlichen Preisniveau wie die von Hyundai. Faktoren wie Preise von Mitbewerbern, Attraktivität und Nachfrage, aber auch der Stellenwert als Marke spielen ebenso eine große Rolle bei der Preisgestaltung. Die Preisgestaltung in der Dienstleistungsbranche funktioniert zwar nicht grundverschieden, ist aber oftmals willkürlicher, da Maßzahlen wie Kosten oder Break-even aufgrund der ungenauen Datenlage nicht korrekt berechnet werden können. Stehen Produkt und Preis, muss das Produkt bekannt gemacht werden. Die Kommunikationspolitik oder neudeutsch Promotion ist P Nr. 4. Grob gesagt geht es darum, alle Werbung nach außen einheitlich zu gestalten. Sei es nun Anzeigenschaltung, Bannerwerbung oder ein Messeauftritt. Alles soll wie aus einem Guss wirken und das Gefühl von Seriosität vermitteln. Trotz des einheitlichen Stils sollen die unterschiedlichen Zielgruppen über adäquate Kanäle angesprochen werden. Je stärker diese Kanäle untereinander

Der Mensch sollte immer im Mittelpunkt stehen – schließlich werden in der Physiotherapie keine produzierten Produkte verkauft

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Themenschwerpunkt Serviceorientierung

Der Therapeut sollte die Ziele seines Kunden in den Mittelpunkt stellen

vernetzt sind, desto stärker wird das Potenzial in der Kommunikation. Kommen wir zum abschließenden Punkt, nämlich der Vertriebspolitik bzw. dem Place to be. Ist das Produkt beannt e den und i n ie en fi nanzstarken Konsumenten erworben werden, dann müssen diese das Produ t i end finden nnen as sis e eise findet an das du t Auto im Autohaus und Kartoffeln im Supermarkt. Softwarelizenzen werden mittlerweile online verkauft sowie eigentlich alles. So weit, so gut. Die Entscheidung, welchen Vertriebsweg man t, ist ufi di e en ie te We es Produkt eignet sich für welchen Weg und können sogar mehrere Wege sinnvoll sein? Auch die Möglichkeit eines Zwischenhändlers ist in Betracht zu ziehen. Dienstleistungen lassen sich allerdings nicht so einfach ins Regal stellen und wirken sich in vielen Fällen auch erst nach dem Abschluss aus – manchmal erst Jahre später. Daher ist ein Überdenken dieses Systems wirklich notwendig gewesen. Das passierte in einem ersten Schritt, in dem die vier Ps auf sieben Ps erweitert wurden. Von vier auf sieben Das Ziel der Erweiterung von vier auf sieben war es, vordergründig den klassischen Marketingmix stärker an die Dienstleistungsbranche anzupassen. Beginnen wir mit der Personalpolitik. Aus der Erkenntnis heraus, dass Dienstleistungen und Produkte unter24

schiedlich verkauft werden müssen, wurde zum ersten Mal ein Blick auf das eigene Personal geworfen, das einen Großteil des Erfolgs beim Verkauf einer Dienstleistung ausmacht. Die Idee dahinter ist sinnvoll: Dienstleistungen sind nichts zum Anfassen oder Ausstellen und erfordern daher ein gewisses Vertrauen zwischen Käufer und Verkäufer. Das Internet oder ein Prospekt können dieses Vertrauen sehr viel schlechter erzeugen als ein Mensch, der Risiko und Qualität glaubhafter vermitteln kann. Das wird umso wichtiger, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Der Sechste im Bunde ist die Prozesspolitik. Hier wird versucht, den Dienstleistungsprozess fortwährend zu verbessern und so zu gestalten, dass er näher am Kunden und damit kundenfreundlicher ist. Dieser Vorgang macht sich meistens erst dann bemerkbar, wenn er schlecht gestaltet ist. Ansonsten fügt er sich sehr organisch in den Ablauf ein. Nr. 7 sind die Physical Facilities bzw. die Ausstattungspolitik. Diese betrifft die Räumlichkeiten, in denen die Dienstleistung durchgeführt bzw. erstellt wird. Es ist ein Versuch, die Qualität einer Dienstleistung über das Auftreten einer Firma und dessen Räumlichkeiten zu vermitteln und messbar zu machen. Das kann jedoch immer wieder mal nach hinten losgehen, sollte kleinere Praxen aber dazu motivieren, viel Liebe ins Detail bei ihren Behandlungsräumen zu stecken.

Aus P mach C Auch wenn die Erweiterung der vier Ps einen größeren Wert auf die Dienstleistungskomponente legt, geht sie immer noch sehr vom Verkäufer und seinen Wünschen aus. Das kann in Zeiten von immer größerer Undurchschaubarkeit der Märkte ein großes Problem für die Verkaufszahlen werden. Wenn ein Unternehmen den Kunden, oder genauer gesagt das Mitglied, in den Mittelpunkt stellen möchte, dann sind die vier Cs definiti i ei e a ein und a aus predigen Marketing- und Vertriebsexperten, dass Mitglieder nur dann Mitglieder bleiben, wenn ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt und erfüllt werden. Mitglieder fühlen sich dann gut betreut, wenn sich das Ziel, mit dem sie in die Therapie gekommen sind, erfüllt. Da reicht es für die Praxis nicht aus, das beste Trainingsangebot zum günstigsten Preis zu haben, denn dieser Anspruch ist zu sehr von der Unternehmerseite her gedacht. An welchen Geräten sie trainieren, ist den Patienten meist egal. Es geht darum, dass der Kunde nicht seine Ausstattung in den Mittelpunkt stellt, sondern die Ziele seines Mitglieds, die es zu erfüllen gilt. Der Anspruch, vom Kunden her zu denken, ist für unsere Branche also deutlich zielführender als unter Verkaufsaspekten. Im 4-C-Modell werden die klassischen 4 Ps durch andere Begriffe ersetzt. Der „Consumer“, also Verbraucher, ersetzt das klassische Produkt. Und gleich eine gute Nachricht: Darin ist


Themenschwerpunkt Serviceorientierung

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Themenschwerpunkt Serviceorientierung

Techniken aus dem serviceorientierten Verkauf können dem Therapeuten helfen, neue Mitglieder für seinen Trainingsbereich zu gewinnen

die Physiotherapie sehr gut, beinahe zu gut. Hier geht es darum, dass nicht irgendein Produkt produziert wird, das dann mit einer großen Marketingmacht an den Käufer gebracht werden soll, sondern Produkte angeboten werden, die vom Markt und dadurch vom Käufer nachgefragt werden. Möchte der Kunde eine Massage, dann bekommt er das. Möchte er funktionelle Übungen gegen Rückenbeschwerden, dann bekommt er das. Sich den Bedürfnissen der Kunden anzupassen kann unsere Branche also gut, was sicherlich zum großen Teil an den Menschen liegt die darin arbeiten und ihrem humanistischen Menschenbild. Im 4-C-Modell wird der Preis zu den Kosten und zwar nicht für die Produktion oder Bereitstellung, sondern zu den Kosten, die der Verbraucher auf sich nimmt. Im konkreten Fall bedeutet das, welche Kosten nimmt der Patient für sten i ti e t a eistun en ie eine Mitgliedschaft im Trainingsbereich auf sich. Hinzu kommt, dass das Mitglied bereit sein muss, den abgerufenen Preis für die Dienstleistung auch zu zahlen. Das wird es nur tun, wenn ein Wert für ihn/sie erkennbar ist. Hier ist dann der Verkäufer gefragt, der diesen Wert aufzeigen muss. Hier kann der Therapeut als Berater auftreten, der 26

weiß, welche Beschwerden der Patient hat und welche Zusatzleistungen wie z. B. Training ihm helfen können, diese zu behandeln. Statt reiner Promotion wird im 4-CModell eine Kommunikation (Communication) mit dem Kunden empfohlen. Ihm soll der Wert einer Dienstleistung aufgezeigt werden. Viel wichtiger ist es aber, mit ihm in einen Kommunikationsprozess zu treten, der über reine klassische Werbung weit hinausgeht. In der Physiotherapie kann dieser Kanal über den persönlichen Kontakt abgedeckt werden, da der Therapeut bereits mit dem Patienten in persönlichem Austausch steht und seine Bedürfnisse kennt. Menschen sind von Natur aus faul und das zeigt sich nicht nur im Bewegungsverhalten, sondern auch darin, wie sie ihre Produkte haben möchten. Dies wird durch den Begriff „Convenience“ ausgedrückt, der hier mit Bequemlichkeit übersetzt wird. Erwirbt jemand ein Produkt oder eine Dienstleistung, dann soll dies möglichst einfach und bequem geschehen. Amazon Prime ist auch deshalb so erfolgreich, weil es alles in kürzester Zeit für alle bequem, einfach und schnell verfügbar macht. Essen wird immer einfacher, z. B. Milch und

Müsli in einer Packung, sodass beide Lebensmittel direkt kombiniert werden. Auf die Physiotherapiebranche übertragen bedeutet das vor allem, dass Mitglieder das Produkt Therapie gerne bequem haben. Damit ist nicht unbedingt gemeint, dass die Leute anstrengendes Training vermeiden wollen und sich lieber ihre Beschwerden wegmassieren lassen möchten (wobei es diese Patienten sicherlich auch gibt), sondern vielmehr, dass der Ablauf vom Ankommen bis zum Check-out bequem sein sollte. Dafür sollten ausreichend Parkplätze vor der Praxis vorhanden sein, denn Menschen laufen nicht gerne, geringe oder besser noch keine Wartezeiten am Check-in und an den Geräten werden vorausgesetzt und die Interaktion mit den Mitarbeitern sollte möglichst angenehm und motivierend sein. Fazit Den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen lohnt sich für Physiotherapeuten auf jeden Fall, da diese mit ihrer Kommuniati ns i eit e ausfinden, as de Patient eigentlich möchte und braucht. Den Praxisinhabern sollte bewusst sein, dass sie Rahmenbedingungen schaffen müssen, die den Therapeuten ein serviceorientiertes Arbeiten ermöglicht.


Themenschwerpunkt Serviceorientierung


Themenschwerpunkt Design

© Physiotherapie Heck

Design und Raumgefühl Text Romina Ettl und Dustin Kuhl

Wenn es um Gestaltung in Physiotherapiepraxen geht, denkt man in erster Linie an klare, aufgeräumte und mitunter medizinisch anmutende Räumlichkeiten. Gestaltung, das Thema Wohlfühlen und die Atmosph re in einer Pra is haben für einen Physiotherapeuten definitiv nicht oberste Priorität. In erster Linie geht es darum, dem Patienten zu helfen und Schmerzen zu lindern. Die Anforderungen und der Bedarf an optimalen Behandlungsräumen, Personal und Geräten sind hierfür entscheidend. Aber was spricht dagegen, solchen Räumen auch gestalterisch eine Identität zu geben? Warum versuchen Sie nicht, die Expertise und das Know-how Ihres Personals auch optisch erlebbar zu machen? Es spricht nichts dagegen, eine Praxis gestalterisch so aufzubauen, dass Patienten gerne kommen, sich wohlfühlen oder sich sogar ein bisschen wie zu Hause fühlen. Machen Sie Ihre Praxis zu einem Ort, der die Kompetenz des Teams auch visuell wiedergibt. Wie Ihnen das gelingt, darauf gehen die Autoren nachfolgend ein. 28

Moderner Look durch Kontraste Beschäftigen wir uns zunächst mit den Fragen, was momentan angesagt ist, was sich gestalterisch in einer Praxis umsetzen lässt und was optisch eher nicht zum Berufsfeld des Physiotherapeuten passt. Was das Thema Raumgestaltung angeht, sind Physiotherapiepraxen mitunter sehr speziell. Grundsätzlich sollten Therapien immer auch ein Stück weit einen medizinischen Charakter ausstrahlen. Das wirkt

authentisch und unterstreicht die Kernkompetenz des Berufsbilds Physiotherapeut. Jedoch kann eine zu kalte und reduzierte Gestaltung auch sehr schnell kühl und unpersönlich wirken. Hier gilt es einen guten Mittelweg zu finden a e, e e und de ente a bt ne helfen, den medizinischen Charakter zu unterstreichen. Im Kontrast dazu dürfen zum Beispiel Bodenbeläge gerne auch eine warme Holzoptik aufweisen, um einen bewussten Gegenpol zu


Themenschwerpunkt Design den klaren und medizinisch anmutenden Wandfarben zu kreieren. In einer Physiotherapiepraxis sollten immer ganz klar der Mensch und dessen W befinden i de und ste en Das sollte sich auch in der Gestaltung ausdrücken. Sie darf gerne etwas zurückhaltender und weniger laut sein. i t ede Wand e uss it eine gestalterischen Element inszeniert werden. Ein interessanter Ansatz ist es, in jedem Bereich der Praxis eine prägnante Wand e u definie en und diese it einem großen Bilddruck, einem positiven Zitat oder einem besonderen Material zu bespielen. So schafft man es, in jedem Bereich ein optisches, wiederkehrendes Highlight zu setzen, ohne die Räume zu überladen. Was gilt es bei der Gestaltung der Praxisräume zu beachten? Beim Thema Design sollte auch immer die Funktionalität der Gestaltung berücksichtigt werden. Der Empfangsbereich ist der erste Ort, den der Patient in der Praxis sieht. Hier sollte durch klare Farben und eine helle Beleuchtung ein Gefühl von Professionalität und Kompetenz erzeugt werden. Im Wartebereich hat es oberste Priorität, dass sich die Patienten wohlfühlen. Hier macht es Sinn, etwas wärmere Farben, einladende Sitzmöglichkeiten, die gerne auch auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Patienten an e asst sind, ein uset en e s iedene Sitzhöhen für Patienten mit körperlichen Einschränkungen, der Schutz n Wand en es ut un , sowie informative Tools wie z. B. Tablets, USB-Ladestationen oder Bildbände, die den u ent a t und die be eitun au die Behandlung erleichtern, sollten Standard sein. In Behandlungsräumen sollte die Beleuchtung immer so gewählt sein, dass der Patient nicht geblendet wird und das e s na aus ei end i t u e fügung hat. Ausreichend Ablagen und Regale sowie Sitzmöglichkeiten sollten in jeder Behandlungskabine vorhanden sein. Diese können so gewählt werden, dass sie Materialien und Farben und prägende Merkmale aus anderen Räumlichkeiten der Praxis aufgreifen. Der Autor ist der festen Überzeugung, dass ein Behandlungszimmer heutzutage nicht mehr zwingend wie ein „Krankenzimmer“ aussehen sollte. Natürlich

© Sportiv

Ein interessanter Ansatz ist es, in jedem Bereich der Praxis eine prägnante and che zu definieren und diese it eine gr en ilddruc , eine siti en itat der eine bes nderen aterial zu bes ielen

© Physiotherapie Heck

genannte er ice ints, die die wichtigsten rbeits ittel r die heraeuten bereithalten, s llten entweder in der he der in den ehandlungsr u en siti niert sein 29


Themenschwerpunkt Design

a it sich die Patienten w hl hlen, uss der ehandlungsrau nicht ehr wie ein lassisches ran enzi er aussehen

© Physiotherapie Heck

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© Bonner Zentrum für ambulante Rehabilitation

dürfen die Behandlungsräume nicht den Charme eines Wellness-Tempels ausstrahlen. Der Fokus sollte bei der Gestaltung auch immer auf der therapeutischen Behandlung liegen. Der Patient muss bei Betreten des Raums das Gefühl haben, in guten Händen zu sein, sich fallen lassen und auf die bevorstehende Behandlung fokussieren zu können. Das Thema Funktionalität im täglichen Ablauf ist in Physiotherapiepraxen ebenfalls essenziell. Kurze Wege, um Geräte zu organisieren, ausreichend Staumöglichkeiten für Handtücher und sonstiges Zubehör und ein schlüssiges Leitsystem für die Nutzung der Räume helfen, den Arbeitsalltag zu erleichtern. Sogenannte Servicepoints, die die wichtigsten Arbeitsmittel für die Therapeuten bereithalten, sollten entweder in der Nähe oder in den Behandlungsräumen positioniert sein. 30

Fazit Eine Physiotherapiepraxis sollte ein Ort sein, an dem der Patient sich fallen lassen kann, an dem er Zeit mit sich und seinem Körper verbringt und daran a beitet, sein W befinden u e bessern. Um dies auch visuell zu unterstreichen, sollte die Gestaltung stets der Funktionalität dienen und darüber hinaus ein Gefühl und eine Umgebung schaffen, in der sich der Patient konzentrieren und bewusst auf die Behandlung einlassen kann. Gerne dürfen gestalterische Highlights den Patienten inspirieren und ihn ein Stück weit aus dem Alltag holen. Denn wenn neben der kompetenten Behandlung auch das visuelle Erlebnis der Räumlichkeiten einen bleibenden Eindruck hinterlässt, hat nicht nur der Patient einen deutlichen Mehrwert, sondern auch der Therapeut und die Praxis.

Zu den Autoren Fifty Fifty Design: das sind Romina Ettl und Dustin Kuhl, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Seit etwas mehr als vier Jahren entwerfen sie Designkonzepte, vor allem im Bereich Fitness, und realisieren diese gemeinsam mit ihren Kunden, indem sie die Studiobetreiber vom ersten Treffen bis zur Fertigstellung der Anlage begleiten. Fifty Fifty hat in den letzten vier Jahren über 100 Projekte gemeinsam mit seinen Kunden realisieren können und arbeitet zurzeit deutschlandweit an 20 Projekten.


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Themenschwerpunkt Licht & Farbe

Licht und Farbe in der Praxis richtig einsetzen Text Kira Bender

Licht und Farbe sind wesentliche Bestandteile eines Praxisdesigns, denn damit sich die Patienten wohlfühlen, kommt es, neben der richtigen Betreuung und Ausstattung, auch auf ein stimmiges Licht- und Farbdesign an. Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Beleuchtung achten sollten und wie Sie die Farbpsychologie richtig für Ihre Praxis einsetzen können. Obwohl die Beleuchtung und Farbauswahl nicht immer bewusst wahrgenommen werden, sind sie für viele Aspekte von zentraler Bedeutung: Sie erzeugen Emotionen, setzen Akzente, sorgen für das W befinden und eine ute ientierung. Das liegt daran, dass 80 % aller Sinneseindrücke des Menschen über das Sehen aufgenommen werden. Da das Licht Farben erst sichtbar macht, nimmt es auch beim Thema Design eine große Rolle ein. Farbwiedergabe und Lichtfarbe Wie naturgetreu die Beleuchtung wahrgenommen wird, hängt von der Farbwiedergabe ab, ein gutes Zusammenspiel zwischen Farbe und Licht von der Lichtfarbe. Erstes zeigt die farbliche Wirkung auf, die die Beleuchtung auf einen farbigen Gegenstand oder eine 32

Wand hat. Je höher der Farbwiedergabe-Wert Ra ist, desto besser ist die Farbwiedergabe. Ein optimaler Wert liegt bei Ra = 100. Für Innenräume sollte der Wert Ra = 80 nicht unterschritten werden. Halogenlampen und LEDs geben die Farben sehr gut wieder und sind deshalb eine gute Wahl, bei Energiesparlampen beträgt der Ra-Wert etwa 80 – 90. Die Beleuchtung soll eine Therapiepraxis nicht nur erhellen, sondern auch eine angenehme Atmosphäre schaffen. Hier ist die Lichtfarbe für die Vermittlung von Emotionen und Stimmung wichtig: Sie beschreibt die Farbe der Beleuchtungsquelle und wird als Farbtemperatur in Kelvin (K) gemessen. Auf Abbildung 1 können die farblichen Unterschiede gut verständlich gemacht werden:

Warme Lichtfarben bis etwa < 3.000 K wirken entspannend und gemütlich. Ein neutrales Weiß liegt zwischen 3.300 – 5.300 K und wirkt durch seinen Blauanteil leistungs- und konzentrationsfördernd. Tageslicht hat einen Wert von etwa 5.300 K und wird am besten durch Halogenlampen imitiert. Licht ist nicht gleich Licht: Der Lichteinsatz in versch. Räumen Was heißt das in puncto Design für die Physiotherapiepraxen? Bestenfalls wird das Tageslicht auch hier durch große Fenster genutzt und mit künstlichen Lichtquellen kombiniert, falls das Tageslicht nicht ausreichen sollte, denn Physiotherapeuten und auch Ärzte benötigen helles und funktionales Licht, u e fi ient a beiten u nnen ine adäquate Beleuchtung hilft dabei, aus-


Themenschwerpunkt Licht & Farbe sagekräftige Diagnosen zu stellen und präzise Behandlungsmethoden anzugehen. Klar strukturierte und ausgeleuchtete Räume geben den Patienten zudem ein Gefühl von Kompetenz und Sicherheit. Behandlungsräume benötigen z. B. eine optimal angepasste Beleuchtung, die zudem angenehm auf die Patienten und Therapeuten wirkt. Für die Untersuchungen oder Behandlungen eignen sich direkt und indirekt strahlende Deckenleuchten mit LEDs oder kompakten b inea en eu tst a en Im Therapie- und Behandlungsraum sollte eine Beleuchtungsstärke von mindestens 300 bzw. 500 Lux bei einem Farbwiedergabeindex von R = 80 erzielt werden. Hierbei muss besonders Wert darauf geachtet werden, dass der Patient – vor allem mit Blickrichtung zur Decke – nicht geblendet wird. Aufwendigere Behandlungen und Therapien erfordern höhere Beleuchtungsstärken. Als Lichtfarbe eignet sich besonders ein warmweißer Farbton unter 3.300 Kelvin. Hier ist eine indirekte und dimmbare Beleuchtung besonders empfehlenswert. Je nach Raumnutzung wird diese durch eine lichtstarke, direkte Untersuchungsbeleuchtung ergänzt. Darüber hinaus bietet es sich hier an, mit farbigem Licht eine angenehme und entspannende Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, denn farbiges Licht trägt zur Entspannung bei. Im Wellnessbereich muss die Technik jedoch nicht nur der hohen Luftfeuchtigkeit angepasst werden, sie sollte zudem dimmbar sein, um ein erholsames Ambiente zu kreieren. Anhand einer RGB-Farbsteuerung kann sowohl jede gewünschte gleichbleibende Farbe als auch ein sich dynamisch langsam verändernder Farbverlauf an Wand oder Decke projiziert werden. Es sollte auch beachtet werden, dass in den Therapie- und Trainingsräumen ein vielseitiges Programm angeboten wird und es deshalb auch in der Beeu tun de ainin s en nte schiede gibt. Wird ein Krafttraining ausgeübt, kommt es auf Körperkraft und Konzentration an. Um das Sehen der Patienten zu erleichtern, ist hier eine gleichmäßige Beleuchtung optimal. Ein Wechsel von Schatten und einer zu hellen Beleuchtung würde die Augen

überfordern, da sie sich ständig an die unterschiedlichen Lichtverhältnisse anpassen müssten. Die Mindestanforderung, welche die Beleuchtung betrifft, liegt auch im Therapiebereich bei 300 lx (Lux) bei einer horizontalen Beleuchtung. Auf den ainin s en it e ten ist es wichtig, dass die Leuchten in ihrer Anordnung auf die Geräte abgestimmt sind, damit die Patienten nicht durch das e e tie te i t an den is a s geblendet werden. Bei Trainingsgeräten, die in Rückenlage ausgeübt werden, ist wichtig, dass die Patienten nicht geblendet werden, wenn sie nach oben schauen. Diese Geräte sollten in einen gemeinsamen Bereich gestellt werden, damit dieser anders beleuchtet werden kann. Asymmetrisch strahlende Leuchten bieten einen guten Blendschutz, wenn sie außerhalb des direkt einsehbaren Deckenbereichs befestigt werden. Besser ist eine gleichmäßige Beleuchtung, die sich, je nach Tagesform, dimmen lässt. Im Empfangsbereich gelten ähnliche Regeln: Das Licht sollte die Patienten nicht blenden, sondern indirekt beleuchten und weder zu hell noch zu dunkel oder ungleichmäßig sein. Es ist wichtig sich hier vor Augen zu führen, dass hier der erste Eindruck zählt und deshalb angenehm und stimmig sein sollte. Das Licht in den WCs sollte ein höheres Helligkeitsniveau aufweisen, um die Wirkung von Hygiene und Sauberkeit zu betonen. Kühlere Lichtfarben (< 400 Kelvin) unterstützen diese Wahrnehmung zudem.

Abb. 1: Die Lichtfarbe ni t in uss au die ahrneh ung und eistung des enschen

Licht für die Rehabilitation i t ni t in uss au unse e esundheit: Während sich schlechtes Licht über die Zeit negativ auf die Gesundheit auswirkt, hilft natürliches Sonnenlicht gegen Depressionen, sorgt für ein inneres Gleichgewicht und fördert die Kreativität und Leistung. Bei künstlichem Licht gilt: Je sonnenähnlicher, desto angenehmer. Der Erholungs- und Wohlfühlfaktor ist in der Rehabilitationsphase besonders wichtig. Ein harmonisches Umfeld mit der richtigen Beleuchtung trägt hier wesentlich zur schnelleren Genesung bei. Mit eine ausgewogene Mischung 33


Themenschwerpunkt Licht & Farbe

n der Ph si thera ie wird r die e underhebung helles icht it einer guten arbwiedergabe ben tigt r die hera ie und bungen dar das icht tageslichtwei und a ti ierend sein r nts annungs bungen und assage hingegen ist eher ein war t niges und di bares icht ge ragt

aus Raum- und Akzentbeleuchtung kann in Therapieräumen eine angenehme Grundstimmung erzeugt werden, in der sich Patienten sicher, geborgen und angesprochen fühlen.

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beruhigenden Farben (kalte Farbtöne). Hinzu kommen die farblosen Töne Weiß, Grau und Schwarz.

Für die Grundhelligkeit im Raum kann eine indirekte Beleuchtung – über anest a te Wand de e en en de eine di e te e eu tun it chigen LED-Leuchten, bzw. Leuchten it inea en eu tst a en, s gen. Lichtakzente werden durch Einbauleuchten oder Strahler gesetzt, die S ts au W nde, i de de an en im Raum werfen. Wichtig ist dabei, dass Blendungen durch hohe Leuchtdichten im direkten Sichtfeld von Patienten und Personal vermieden werden.

Gelb, Orange, Rot, Purpur, Brauntöne und Lila wirken erregend und erhöhen unseren Puls, unsere Körpertemperatur, unsere Aufmerksamkeit, Leistung, aber auch Aggression (hierbei sind die Ausschläge bei Rot am stärksten und bei Gelb und Violett weniger vorhanden). Deshalb eignen sich diese Farbtöne gut für den Kardio-, Kraftund Kampfsportbereich. Aber auch in einer Saunalandschaft passen vor allem Rottöne, wegen der Assoziation mit Wärme, sehr gut. Sonderfälle sind manche Rosatöne, die zu den kalten Farben zählen.

Farben richtig einsetzen Wussten Sie, dass jede Farbe anders auf uns wirkt? Es gibt unzählige Studien über die Farbwirkungen in der Psychologie des Menschen. Wichtig zu wissen ist, dass viele Farbtöne eine weltweit gleich aufgefasste Wirkung auf uns Menschen haben. Wie auch das Licht wird die Farbe eher unbewusst wahrgenommen. In der Farbpsychologie unterscheidet man zwischen erregenden Farben (warme Farben) und

Bei den kalten Farben wirken Blau, Grün bis Gelbgrün, blaues Violett und Türkis entspannend und fördern die Abkühlung und eine stressfreie Aufmerksamkeit. Die Farben eignen sich für Ruheräume, Schwimmbecken, den Wellnessbereich und auch Toiletten, da vor allem Blau neben seiner Stille auch eine sterile Wirkung erzeugen kann. Auch hier tanzen gewisse Farbtöne aus der Reihe: Manche Grünblau-Mischungen können aufwühlend wahrge-

nommen werden, da sie für eine Veränderung stehen. Die unbunten Farben Weiß bis Schwarz sollten nicht ausnahmslos in einem Studio eingesetzt werden. Grau und Schwarz wirken schnell bedrückend und verkleinern den Raum optisch, zudem wirken sie fade und ausdruckslos. Weiße Wände e e tie en a das i t a besten, wirken allerdings oft sehr klinisch und nichtssagend. Besser sind hier kleine farbige Akzente oder Wandabschnitte, die den Fokus auf sich ziehen. Wie sollten man beim Licht- und Farbdesign in seiner Therapieeinrichtung vorgehen? Da jede Praxis anders ist, gibt es hierfür kein Patentrezept. Wichtig ist allerdings, dass ein Beleuchtungskonzept gewählt wird, bei dem die Räume angenehm belichtet sind. Bestenfalls verfügt die Praxis über genügend Fenster, die sie tagsüber mit Sonnenlicht versorgen, künstliches Licht sollte möglichst tageslichtähnlich sein. Bei der Farbwahl gelten mehrere Faktoren: Die Farbe sollte zur restlichen Einrichtung passen, die richtigen Signale und Emotionen vermitteln und sich bestenfalls am CI der Praxis orientieren.


Themenschwerpunkt Licht & Farbe

Geschwender Innenausbau; Planung, Fertigung und Montage aus einer Hand.


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Prävention und Bewegungstherapie in Lebenswelten Mit dem sportwissenschaftlichen Studiengang Prävention und Bewegungstherapie in Lebenswelten haben wir ein kreatives Ausbildungselement kreiert, um die Fachkräfte der Zukunft auszubilden. Für die Zukunft der Fitness- und Gesundheitsbranche verzahnen sich Medizin und Fitnesssport immer mehr. Es geht zukünftig um Gesundheit. Diese zu verbessern, zu erhalten oder wiederherzustellen. Was benötigt man für die Umsetzung? Moderne Trainingskonzepte, medizinisches Know-how und professionell ualifizierte Sportlehrer und Fachtrainer. Weil sich die Ansprüche der Studiokunden gravierend verändert haben, setzen erfolgreiche Gesundheitsstudios auf gut ausgebildetes Personal. Hier setzt das duale Studium an der dba an und entwickelt Vermittlungskompetenzen für Übungsanleitungen bei unterschiedlichen Zielgruppen. Duale Sportstudenten auszubilden hat zum Vorteil, dass die Mitarbeiter über eine lange Zeit im Betrieb arbeiten und so eine Bindung zu den Kunden aufbauen. Wir bereiten mit unseren interdisziplinären Studiengängen die Studierenden umfassend und praxisnah au i e be u i e ti eit We eine e finit t u S t at ei , 36

dass ein vielseitiges Bewegungstraining Menschen zu einer höheren Lebensqualität verhilft. Im Studium Prävention und Bewegungstherapie in Lebenswelten lernen die Studierenden nicht nur die inhaltlichen Seiten der Gesundheits- und Sportwissenschaft kennen, sondern sie erhalten auch das Rüstzeug, um Fragenstellungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement und in der betrieblichen Gesundheitsförderung lösen zu können. Der Studiengang bringt also Gesundheit und Medical Fitness zusammen. So eröffnen sich Wege in neue und innovative Berufsfelder, die mit einer großen Bandbreite zu

erschließen sind. Die dualen Partnerunte ne en fitie en n de e sten Stunde an von den Studierenden, die praxis- und erfolgsorientiert das StudienKnow-how in die betriebliche Praxis integrieren.

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Marktübersicht Inneneinrichtung

Marktübersicht Inneneinrichtung „Gutes Design ist unsichtbar“, so der Schweizer Soziologe Lucius Burckhardt. Und damit hat er auch noch heute, 40 Jahre später, recht. Zumindest in der Physiotherapiebranche, in der das Design eher zum Understatement tendiert. Inneneinrichter sind das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, ein tolles, unsichtbares esign für die Physiopra is zu finden. Die Zeiten, in denen Physiotherapiepraxen aus einer geringen Anzahl an weißen Räumen mit blauem Teppichboden bestanden, sind lange vorbei. Heute nähern sich die Einrichtungen designorientierter Physiotherapeuten eher an moderne Arztpraxen mit dunken ti b den, an en in den Ecken und Bildern an der Wand an. Die weißen Wände haben die Zeiten allerdings (zurecht?) überdauert. Heutzutage hat das Design die Herausforderung, den Patienten ein Wohlfühlambiente zu vermitteln. Und nicht nur das. Es ist das Aushängeschild nach außen. Wird die Praxis von den Patienten betreten, sollen sie wissen, sie si befinden i t in i end einer Physiopraxis, sondern genau in dieser. Damit dient es als Abgrenzungsmerkmal gegenüber anderen Einrichtungen. 38

Design zum Wohlfühlen Ein weiterer Gesichtspunkt, an dem das Design ausgerichtet werden sollte, ist die eigene UnternehmensPhilosophie, die sich in der Ausstattung widerspiegelt – was sich wiederum auf das Wohlgefühl der Patienten auswirkt. Die verschiedenen Bereiche einer Praxis sollten zwar ihren eigenen Look haben, aber trotzdem in ein an eit i es esi n ein ie en st a a ti eit und at i eit ein Bestandteil der Unternehmensphilosophie, darf sich das in der Praxis widerspiegeln, möglicherweise i insat n an en u i es, unsichtbares Design unterstützt bei der täglichen therapeutischen Arbeit. Fühl sich der Patient wohl und kann sich bei der Behandlung entspannen, hilft ihm das. Sicherlich ein Grund warum so viele Praxen auf Grün- und Blautöne setzen.

Gut geplant, ist halb gewonnen Bevor es mit dem eigentlichen Einrichten losgehen kann, gilt es, die Räume und deren Aussehen zu planen. Dazu bietet moderne Software natürlich alle Möglichkeiten, um das zukünftige Design möglichst anschaubar zu machen. Hier gibt es dann direkt die Möglichkeit, die Praxis mit Funktionsgegenständen oder Geräten zu versehen, um einen Eindruck zu gewinnen, wie es später in der Realität aussehen kann. Bei der Auswahl des passenden Anbieters spielt natürlich das Portfolio des Anbieters wie auch Sympathie eine Rolle. Ein weiteres wichtiges Argument für einen Anbieter können Zusatzdienste sein, die diese anbieten, wie Bodenbe e, S an s ste e et n unse e Marktübersicht stellen sich Anbieter von nnenein i tun , die si au die si therapiebranche spezialisiert haben, vor.


Marktübersicht Inneneinrichtung

FAMOSO GmbH & Co. KG Intelligente Einrichtungen von FAMOSO Innovationen für Boden und Wand, Ausstattungen für Fitnessclubs und Praxisbetriebe (Physiotherapeuten) sind die Kernbereiche. Für Unternehmen in den Bereichen Fitness, Wellness und Gesundheit liefert Famoso individuelle Planungskonzepte für Neu- oder Umbaumaßnahmen. Dabei ist Famoso Ansprechpartner von der Konzeption, über die Ausführungsarbeiten und Lieferung vielfältiger Komponenten. Das Leistungsspektrum umfasst alle Einrichtungen (Boden, Wand, Decke, Beleuchtung, Mobiliar, Mooswände) für die Bereiche Theke, Behandlung, Umkleide und Trainingsbereiche. Klare Gestaltung, edle Materialien und praktische Lösungen verbinden sich zu einem harmonischen Gesamtkonzept. Mit kompetenten Partnerbetrieben bietet Famoso sämtliche Innenausbauarbeiten an. www.famoso-group.de, www.adlights.de, www.achtfach.com

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FIFTY FIFTY DESIGN Wir haben das Glück, dass wir einen Beruf ausüben dürfen, der auch gleichzeitig unsere Leidenschaft ist. Seit mehr als vier Jahren entwerfen wir Designkonzepte, vor allem im Bereich Fitness und Physiotherapie und realisieren diese gemeinsam mit unseren Kunden. Wir begleiten unsere Kunden vom ersten Treffen bis zur Fertigstellung. Von ersten Ideen, über die Erstellungen eines kompletten Designkonzepts, bis hin zur Ausarbeitung der Ideen, dem Einholen von Angeboten und der Koordinierung vor Ort. Fifty Fifty. Diese Aussage erklärt, wie wir unsere Arbeit verstehen. Für uns hat gelungenes Design immer auch mit unseren Kunden zu tun. Wir möchten Sie nicht nur als Kunden kennenlernen, sondern als Mensch. Wir verbringen Zeit mit Ihnen, sprechen über Ihre Visionen, Wünsche und Anforderungen. Ein individuelles Designkonzept zu entwickeln heißt auch immer auf den Kunden einzugehen. Fifty Fifty bedeutet für uns immer auch ein Zusammenspiel zwischen Ihnen und uns. Romina Ettl und Dustin Kuhl

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Marktübersicht Inneneinrichtung

Geschwender Innenausbau GmbH Der Name Geschwender steht für nassfesten und langlebigen Innenausbau in stark frequentierten, öffentlichen Bereichen wie Schwimmbädern, Fitness- und Freizeitanlagen sowie medizinischen Einrichtungen. Als mittelständiges Familienunternehmen mit Sitz im Westerwald verarbeiten wir bereits in dritter Generation hochresistente Werkstoffe wie HPL-Compact und Aluiniu u b e ts e ifis en nnenein i tun en Diese zeichnen sich besonders durch Ihre hohe Lebenserwartung auch bei starker Beanspruchung, z. B. durch das reinigen mit scharfen Reinigungsmitteln, aus. Unsere Leistungen basieren sowohl auf seit Jahren bewährten Systemkomponenten als auch auf kundenorientierten Neu- und Weiterentwicklungen und der stetigen Suche nach Optimierung. Viele unserer objektbezogenen Neuentwicklungen sind bereits fester Bestandteil unseres Portfolios geworden.

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Marktübersicht Inneneinrichtung

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Marktübersicht Inneneinrichtung

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Marktübersicht Inneneinrichtung

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Specials Palliativversorgung

Mit Physiotherapie das Leiden Sterbender lindern Text Maren Letterhaus/IFK

Wenn sich das Leben dem Ende neigt, ticken die Uhren anders. Das erfährt der Essener Physiotherapeut Benedikt Pokutta jedes Mal, wenn er zu Sterbenden fährt, um ihre Beschwerden mittels Physiotherapie zu lindern: „Es ist ein ganz anderes, für mich persönlich schöneres Arbeiten“, steht für ihn fest – und er freut sich, dass er für die Therapie nun noch mehr Zeit und Behandlungsspielraum bekommen kann. Seit Beginn des Jahres können Ärzte Menschen in der letzten Lebensphase die „Physiotherapeutische Komplexbehandlung in der Palliativmedizin“ verordnen. Diese Verordnung bietet 60 Minuten Zeit, in denen der Therapeut selbst tagesaktuell entscheiden darf, welche Behandlung dem Patienten am meisten nützt. „Bislang wird diese Art der Verordnung aber noch viel zu selten ausgestellt“, bedauert Pokutta. Stattdessen bekämen Palliativpatienten meistens „normale“ Verordnungen, die eine Behandlungszeit von durchschnittlich 20 Minuten abdecken, erklärt Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK). „Das ist natürlich auch schon ein sehr wertvoller Beitrag, um die Lebensqualität der Palliativpatienten zu verbessern. Mit der neuen 44

Leistungsposition kann aber zumindest Privatpatienten schon jetzt viel mehr Zeit gewidmet werden“, wirbt sie für die neue Komplexbehandlung. Derzeit wird Palliativpatienten oftmals Manuelle Lymphdrainage oder auch klassische Massage verordnet. „Aber nicht nur“, betont Pokutta. Denn auch die Mobilisation mittels Krankengymnastik dürfe nicht unterschätzt werden. Das klinge im ersten Moment vielleicht komisch, sei aber genau deshalb so wichtig für das Selbstwertgefühl der Patienten. „Für Palliativpatienten ist es enorm wichtig, dass sie sich nicht ‚abgeschrieben‘ fühlen. Die allermeisten freuen sich, wenn noch jemand etwas von ihnen fordert – natürlich immer in dem Maß, in dem der Patient es noch gut ohne Überforderung leisten kann“, verdeutlicht das IFK-Mitglied.

Das bestätigt auch Martina Reykowski, e edienst eite in des nna at a ina Hospizes in Dülmen. „Neben dem hohen therapeutischen Nutzen gibt Physiotherapie unseren Gästen hier im Hospiz auch das Gefühl der persönlichen Zuwendung und die Sicherheit, dass ihre Probleme ernst genommen e den Wi e e bi isie en die Gäste auch. Aber wenn jemand von außen ins Haus kommt, hat das noch einmal einen anderen Stellenwert.“ Gefühlt 80 Prozent der Gäste bekomme Physiotherapie. „Das macht auf jeden Fall Sinn und hilft auch“, ist sich Reykowski sicher. s e edienst eite in ist es i abe au wichtig, dass nicht zu viel Unruhe ins Haus kommt. Wechselnde Gesichter seien für viele Palliativpatienten eine Herausforderung. Deshalb arbeitet das Anna-


Specials Palliativversorgung Katharina-Hospiz in Dülmen schon vielen seit Jahren mit einer Praxis aus dem Ort zusammen. Langjährige und verlässliche Zusammenarbeit habe einen hohen Stellenwert. „Einerseits müssen Verordnungen oft kurzfristig bedient werden. Andererseits können geplante e ine ufi e en ta esa tue e Geschehnisse nicht eingehalten werden“, erläutert sie. Zudem sei viel Flexibilität erforderlich, weil die verordnete Anwendung nicht immer durchgeführt werden kann. „Wir müssen einfach jeden Tag neu gucken, was Sinn macht.“ Diese Erfahrung hat auch Pokutta gemacht. Der selbstständige Physiotherapeut arbeitet seit inzwischen 13 Jahren mit Palliativpatienten. Krebserkrankungen im privaten Umfeld sorgten dafür, dass er sich zunehmend mit dem Thema beschäftigte. Inzwischen mache die Arbeit mit Palliativpatienten einen großen Teil im Praxisalltag des Essener Therapie-Zentrums Pokutta aus. Um die geforderte Flexibilität organisatorisch bewerkstelligen zu können, hat der selbstständige Physiotherapeut extra zwei feste Tage für Therapieeinheiten im Hospiz und bei Sterbenden, die u ause e e t e den, eingeplant. Zusätzlich gibt es einen Springertag. „Das ist notwendig, weil im Palliativbereich ja nicht mehr weit im Voraus geplant werden kann. Manche Patienten behandele ich einige Monate, manche aber eben auch nur noch ein einziges Mal. Da ist viel Flexibilität erforderlich – auch in der Terminplanung.“ Ginge es nach ihm, würde er künftig e n ufi e die si t e a eutis e Komplexbehandlung“ einplanen: „In 60 Minuten könnte ich noch besser auf die Patienten eingehen, mir einfach mehr Zeit für die Behandlung nehmen.“ Außerdem sei er dann nicht mehr an die

Derzeit wird Palliativpatienten oftmals Manuelle Lymphdrainage oder auch klassische Massage verordnet

Therapieform gebunden, die auf der Verordnung steht. Bei der Komplexbehandlung kann er frei entscheiden, was notwendig ist – ob Atemtherapie, Lymphdrainage, Massage oder eben Mobilisation. Er hoffe daher, dass die neue Position noch bekannter und künfti ufi e e dnet e de Dem stimmt auch Repschläger zu – und hat noch ein weiteres Ziel. „Wir als Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten haben uns lange für die neue Leistungsposition eingesetzt und freuen uns sehr, dass sie nun zumindest für Privatpatienten verordnet werden kann. Doch das kann nur der erste Schritt sein. Wir fordern, dass die Position auch in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen wird.“ Derzeit kann die Leitung nämlich nur Privatpatienten verordnet werden.

Zum Autor Maren Letterhaus ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK). Der IFK vertritt die Interessen selbstständiger Physiotherapeuten gegenüber Politik, Krankenkassen, Ärzteschaft und anderen Institutionen im deutschen Gesundheitswesen. Seinen Mitgliedern bietet er zudem ein breites Dienstleistungsangebot mit vielen Serviceleistungen. Kontakt: www.ifk.de

Bei welchen Störungen die Palliativversorgung beihilfefähig ist • Passive Bewegungsstörungen mit Verlust, Einschränkung und Instabilität funktioneller Bewegung im Bereich der Wirbelsäule, der Gelenke, der discoligamentären Strukturen • ti e e e un sst un en bei us e d sba an en de insu fi ien • Atrophische und dystrophische Muskelveränderungen • Spastische Lähmungen (cerebral oder spinal bedingt) • Schlaffe Lähmungen • Abnorme Bewegungen/Koordinationsstörungen bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems • Schmerzen bei strukturellen Veränderungen im Bereich der Bewegungsorgane • Funktionelle Störungen von Organsystemen (z. B. Herz-Kreislauferkrankungen, Lungen-/ Bronchialerkrankungen, Erkrankungen eines Schließmuskels oder der Beckenbodenmuskulatur) • ns e ifis e s e a te e e un sst un en, un ti nsst un en, au bei a e eine e nditi nie un 45


Aus der Wissenschaft Sturzprävention

Was ist die beste Sturzpräventionen bei älteren Menschen? Text Kira Bender

Eine Überprüfung der Cochrane Collaboration (ein unabhängiges Netzwerk aus Wissenschaftlern, Ärzten und Patienten) befasste sich mit dem Thema Interventionen zur Sturzprävention bei älteren Menschen. Als Ziel setzte man sich eine zeitgemäße Analyse der Wirksamkeit multifaktorieller Interventionen zur Verhinderung von Stürzen bei älteren Menschen zu erstellen. Die Überprüfung fand im Jahr 2018 statt und umfasste 41 Studien mit fast 20.000 Patienten. Ein Drittel der Menschen ab 65 Jahren leiden unter Unfällen durch einen Fall und dieser Anteil steigt mit zunehmendem Alter. Stürze können schwerwiegende Langzeitfolgen haben, darunter den Verlust der Unabhängigkeit, die Entwicklung von Krankheiten und sogar Todesfälle. Zu den sturzbezogenen Risikofaktoren gehören das fortschreitende Alter, die Vorgeschichte früherer Stürze, Muskelschwäche, Gang- und Gleichgewichtsprobleme, schlechtes Sehvermögen und chronische Krankheiten wie Arthritis. Auch Umweltfaktoren wie fehlende Handläufe, schlechte Beleuchtung, rutschige oder unebene be en, die e endun n Gehhilfen und schlechtes Schuhwerk können eine Rolle spielen. 46

Die Sturzprävention Die meisten Stürze sind das Ergebnis mehrerer zusammenwirkender Faktoren und im Allgemeinen ist die Wahrscheinlichkeit eines Sturzes umso größer, je mehr Risikofaktoren eine Person aufweist. Daher ist es wichtig, die Folge von Stürzen zu erkennen und zu behandeln. Multifaktorielle Interventionen werden in einer Reihe internationaler Richtlinien zur Sturzprävention als primäre Behandlungsstrategie empfohlen. Dies erfordert, dass das Gesundheitse s na indestens ei difi ie bare Risikofaktoren für Stürze bewertet und berücksichtigt. Die Strategie beinhaltet die Anpassung der Maßnahen an das e ei i e isi fi ede Person, daher nicht alle Personen er-

halten innerhalb einer Behandlungsgruppe die gleiche Kombination an Interventionen. Die Art und Weise, in der multifaktorielle Interventionen durchgeführt werden, ist unterschiedlich. In einigen Fällen werden die Bewertung und die damit verbundenen Interventionen vom selben Dienstleister durchgeführt. In anderen Fällen bewertet ein Dienstleister den Patienten und die Interventionen werden durch Überweisung an andere Spezialisten durchgeführt. Übungsprogramme, ob beaufsichtigt oder unbeaufsichtigt oder eine Mischung aus beidem, sind ein wichtiger Teil vieler multifaktorieller Interventionen. Die Kerninterventionen, die in den Richtlinien des National


Aus der Wissenschaft Sturzprävention

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Aus der Wissenschaft Sturzprävention

Sturzpräventionsmaßnahmen zielen darauf ab, bekannte Risikofaktoren für Stürze zu minimieren und dadurch Stürze und damit verbundene Verletzungen zu verhindern

Institute for Health and Care Excellence (NICE) empfohlen werden, sind: Kraftund Gleichgewichtstrainingsübungen, Gefahreneinschätzung und Übungen zu Hause, Sehkraftbewertung und die Überprüfung der Medikation mit Modifi ie un und na e Bei der Betrachtung der Auswirkungen dieser multifaktoriellen Interventionen gibt es viele Herausforderungen, wobei die Heterogenität der individualisierten multifaktoriellen Verfahren nicht außer Acht gelassen werden darf. Daher zielten die Forscher dieser Studie darauf ab, die Heterogenität zu untersuchen, um die Wirksamkeit multifaktorieller Interventionen zur Sturzprävention bei älteren Menschen zu erforschen und sich auf Studien zu konzentrieren, die längerfristige Kontrolldaten (mind. 12 Monate) lieferten. Die Vorgehensweise Zwei Gutachter durchsuchten, unabhängig voneinander, biomedizinische und a a is e bib i afis e Datenbanken mit veröffentlichter Literatur, um Titel und Einleitung potenzieller infrage kommender Studien zu prüfen. Es wurden nur randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) ausgewählt, welche die Auswirkungen einer multifaktoriellen Behandlung zur Verhinderung von Stürzen oder sturzbedingten Verletzungen bei älteren 48

Erwachsenen (65+ Jahre) evaluierten. Alle Studien mussten zudem über 12 Monate nachverfolgt werden. Als primäres Ergebnis wurde die Sturzrate (d. h. Anzahl der Stürze pro Personenjahr) ermittelt, als sekundäres Resultat wurden das Risiko, einen oder mehrere St e u e eiden und die ufi eit de au t etenden St e definie t a s zwei oder mehrere Stürze in einem bestimmten Zeitraum) gewertet. Ein oder mehrere sturzbedingte Frakturen sowie ein Sturz, der eine Krankenhauseinweisung, medizinische Behandlung erforderte oder die Lebensqualität beeinträchtigte, waren weitere Indikatoren des sekundären Resultates. Datenextraktion und Verzerrungspotenzial Die Datengewinnung und das Befangenheitsrisiko wurden unabhängig voneinander von zwei Gutachtern durchgeführt beziehungsweise getestet. Die GRADE-Methode (Grading of Recommendations, Assessment, Development and Evaluation – Englisch für Empfehlungen, Beurteilung, Entwicklung und Evaluierung) wurde hierfür verwendet, um die Evidenzsicherheit und Stärke von Empfehlungen im Gesundheitswesen einzustufen. Das Ergebnis Von den anfänglich 7.975 ermittelten Artikeln wurden 41 Studien mit 19.369

Teilnehmern im Alter zwischen 72 und 85 Jahren eingeschlossen. Sportliche et ti un a die ufi ste definierte Komponente der multifaktoriellen Interventionen. Die meisten Studien wurden als unklar oder mit hohem e e un s ten ia i e ei bewertet. Zwanzig Studien lieferten Daten über die Sturzrate und zeigten, dass multifaktorielle Interventionen die Sturzrate im Vergleich zum Vergleichsteilnehmer verringern können. Multifaktorielle Interventionen können auch das Risiko eines oder mehrerer Stürze und wiederkehrender Stürze leicht verringern. Bei anderen sturzbezogenen Ergebnissen, wie z. B. sturzbezogenen Frakturen, Stürzen, die eine Krankenhauseinweisung oder ärztliche Behandlung erfordern, und bei der Einschränkung der Lebensqualität kann es jedoch geringe oder gar keine Unterschiede geben. Sehr wenige Studien berichteten über unerwünschte Ereignisse im Zusammenan it de nte enti n definie te Subgruppenanalysen zeigten, dass der Effekt auf die Sturzrate im Vergleich zur üblichen Versorgung plus Beratung geringer sein kann als bei einer reinen Regelversorgung. Insgesamt blieb die Heterogenität hoch und wurde nicht durch die in die Meta-Regression einbe enen definie ten e ae erklärt. Die Ergebnisse entnehmen Sie aus Tabelle 1.


Aus der Wissenschaft Sturzprävention

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Aus der Wissenschaft Sturzprävention

Sturzrate (Stürze pro Person-Jahre)

10,116 (20 RCTs)

niedrig

Unter den ältere Erwachsenen, die sich einer multifaktoriellen Intervention unterziehen, gibt es eine 0,79 mal so hohe Sturzrate in 12–24 Monaten als bei Vergleichspersonen

Anzahl der Personen, die einen oder mehrere Stürze erlitten haben

13,817 (20 RCTs)

mäßig

Unter den ältere Erwachsenen, die sich einer multifaktoriellen Intervention unterziehen, gibt es 0,95 Mal so viele Personen, die in 12–36 Monaten einen oder mehrere Stürze erleiden (im Vergleich zu Personen, die einen Vergleichstest erhalten)

Anzahl der Personen, die immer wieder Stürze erleiden (2 oder mehr Stürze)

7,277 (15 RCTs)

mäßig

Es gibt 0,88 mal so viele ältere Erwachsene, die sich einer multifaktoriellen Intervention unterziehen und in 12–24 Monaten wiederkehrend stürzen

Anzahl der Personen, die eine oder mehrere sturzbedingte Frakturen erlitten

3,160 (10 RCTs)

mäßig

Es gibt 0,73 mal so viele ältere Erwachsene, die sich einer multifaktoriellen Intervention unterziehen und unter einer oder mehrere sturzbezogenen Frakturen in 12–48 Monaten leiden als Personen, die Vergleichsinterventionen erhalten

Anzahl der Personen, die einen Sturz erlitten, der eine Krankenhauseinweisung erforderte

5,077 (14 RCTs)

niedrig

Unter den ältere Erwachsenen, die sich einer multifaktoriellen Intervention unterziehen, gibt es 1,0 mal so viele Personen, die in 12–36 Monaten in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen (im Vergleich zu Personen, die einen Vergleichstest erhalten)

Anzahl der Personen, die einen Sturz erlitten haben, der medizinische Hilfe erforderte

3669 (9 RCTs)

mäßig

Unter den ältere Erwachsenen, die sich einer multifaktoriellen Intervention unterziehen, gibt es 0,98 Mal so viele Personen, die in 12–36 Monaten eine Krankenhausaufnahme benötigen (im Vergleich zu Personen, die einen Vergleichstest erhalten)

Die Ergebnisse der Studie auf einen Blick: Der Wert 1 zeigt an, dass es keinen Unterschied in der Risikorate zwischen der multifaktoriellen Interventionsgruppe und der vergleichenden Untersuchung gibt. Ein Wert von weniger als 1 zeigt eine niedrigere Risikorate in der multifaktoriellen Interventionsgruppe an, ein Wert von mehr als 1 zeigt eine höhere Risikorate an

Beschränkungen der Studie Die primäre Einschränkung dieser Studie ist die Heterogenität der einbezogenen Interventionen. Die andere Einschränkung besteht darin, dass einige der RCTs, die in diese systematische Übersicht aufgenommen wurden, nur eine begrenzte Machtanalyse, die Berichterstattung über die Ergebnisse und die unerwünschten Ereignisse hatten. Klinische Auswirkungen Trotz aktueller Anwendungsempfehlungen für multifaktorielle Interventionen zur Sturzprävention bei älteren Menschen zeigen die Ergebnisse der systematischen Überprüfung, dass diese Maßnahmen zwar die Sturzrate senken 50

und das Risiko, dass Menschen einen oder mehrere Stürze und wiederkehrende Stürze erleiden, geringfügig reduzieren können, gleichzeitig aber nu eni de a einen in uss au andere sturzbezogene Ergebnisse haben ( wie z. B. sturzbedingte Frakturen, Stürze, welche eine Krankenhauseinweisung oder medizinische Behandlung erfordern oder die gesundheitsbezogene Lebensqualität einschränken). Es gibt auch einige Hinweise darauf, dass die Auswirkung auf die Sturzrate geringer sein kann, wenn man sie mit der üblichen Versorgung und nicht auf die Sturzprävention zugeschnittenen Ratschlägen (d. h. entweder in schrift-

licher, akustischer oder visueller Form) vergleicht, als bei der üblichen Versorgung (d. h. keine Änderung der üblichen Aktivitäten). Die Ergebnisse dieser Studie bestätigen jedoch, dass der Cochrane-Review von 2018 und die Empfehlungen des NICE angemessen sind. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass Studien, bei denen ein Patient nicht in der Lage war, multifaktorielle Interventionen, wie Training, durchzuführen, ergeben haben, dass die übliche Versorgung bei der Sturzpräventionsberatung nur bessere Ergebnisse als die übliche Versorgung mit nicht maßgeschneiderten Sturzbehandlungen erzielen kann.


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Reißt einem Fußballspieler auf dem Platz das Kreuzband ist den Zuschauern schnell klar: Der muss operiert werden, damit er bald wieder auf dem Platz stehen kann. Das gleiche Denken überträgt sich allerdings auch auf den privaten Bereich. Schon länger gibt die Wissenschaft Hinweise darauf, dass eine Operation beim Riss des vorderen Kreuzbandes nicht unbedingt notwendig ist. In der Literatur gibt es mehr Studien zu Verletzungen des vorderen Kreuzbandes. Grund dafür ist, dass dieses schneller reißt als das hintere. Insbesondere in Sportarten mit schnellen Richtungswechseln wie die gängigen Ballsportarten, der Skisport (zuletzt der 19-jährige Skispringer Thomas Aasen Markeng), oder Kampfsportarten kommt es zu Verletzungen des vorderen Kreuzbands. Es sind vor allem sportliche Menschen betroffen, meist im Alter von 15 – 25 Jahren. Nun kamen in den letzten Jahren ime ufi e ei e an de Sinn a tigkeit von Kreuzbandoperationen – sei es von fachlicher Seite oder mittlerweile sogar in den allgemeinen Me52

dien. Insbesondere die internationale wissenschaftliche Literatur stellt die Frage, ob konservative physiotheraeutis e et den ni t ufi e den gleichen Effekt haben wie ein operativer Eingriff. Dr. Ralph Akoto, Leiternder Oberarzt am i u is t au at is en ent u im AK St. Georg, bezieht in einer Pressemitteilung Stellung: „Wenn ich ein schlecht operiertes Kreuzband mit der Heilung in der Physiotherapie vergleiche, kommt natürlich nahezu das Gleiche heraus.“ Der Behandlungserfolg hängt, so Akoto, von der Erfahrung des Chirurgen ab: „Es dauert 6 – 7 Jahre, eine Kreuzband-OP so zu erlernen, dass man es gut kann!“

Und selbst wenn es gut geht, ist man nicht davor gefeit, sich erneut am vorderen Kreuzband zu verletzten. Im Schnitt reißen im Rahmen der nächsten fünf Jahre bei etwa 6 % der Operationen die vorderen Kreuzbänder erneut. 12 % davon allerdings auf der gegenüberliegenden Seite. Schaut man sich die a en i fis t an sind diese noch deutlich höher. Dass Dr. Akoto zu den aufgeschlosseneren Ärzten gehört, zeigt seine Einstellung gegenüber Operationen. Auf die Frage, ob es überhaupt Sinn macht das vordere Kreuzband zu operieren, sagt er: „Ja, aber nicht uneingeschränkt“. Für ihn ist klar, dass man den Einzelfall anschauen muss. Ver-

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Aus der Wissenschaft Kreuzband-OP

Werden Kreuzband-Patienten mit Operationen über- und mit Rehabilitation unterbehandelt?

dient jemand seinen Lebensunterhalt it fis t, dann t e u eine OP sicherlich nicht herum. Bei älteren Patienten hingegen rät er nicht unbedingt zu einem Eingriff. Trotzdem hält sich bei vielen Ärzten aber auch Physiotherapeuten der Gedanke im Kopf, dass man nach einem Kreuzbandriss unbedingt operieren sollte. Warum das so ist? Eine gute Frage auf die es mehr als eine gute Antwort gibt. Ein Punkt ist die mittlerweile widerlegte Ansicht, das vordere Kreuzband könne aufgrund von Blutgerinnung nicht heilen. Sicherlich spielt eine starre Sichtweise der Dinge ebenfalls eine Rolle. Man kann natürlich sehr klinisch an die Verletzung herangehen und sich die Funktionsweise eines „gesunden“ Kreuzbandes anschauen. Dann „repariert“ man die vermeintliche Missfunktion in einer klinischen OP und schickt den Patienten in die Reha. Damit ist das Thema dann gegessen. Oder aber man schaut sich die aktuellste wissenschaftliche Evidenz unter der Fragestellung, welche Ergebnisse die aussagekräftigsten Studien zum Thema der Rehabilitation nach einem Kreuzbandriss bieten, an. Dabei sollte dir Prämisse sein, die Ergebnisse zwischen Operation mit folgender Rehabilitation und Physiotherapie mit körperlichem Training zu vergleichen. Schon 2017 wurde das von Wissenschaftlern 54

gemacht, die im Rahmen einer Metaanalyse herausstellen konnten, dass es nur eine aussagekräftige Studie gibt, die genau das untersucht. Diese wurde 2013 veröffentlicht und ist unter dem Namen KANON bekannt. Das steht für Knee Anterior Cruciate Ligament, Nonsurgical versus Surgical Treatment. Die Autoren dieser Studie kommen zu der Einsicht, dass eine Rehabilitation als erste Behandlungsoption gegenüber einer Operation vorzuziehen sei. Hat man die Frage für sich entschieden, e t es et t i da u u definie en ie die Behandlung weitergehen kann. Der australische Physiotherapeut Kieran Richardson. beschäftigt sich intensiv mit Studien zur physiotherapeutischen Behandlung von Kreuzbandrissen und stellte sich die Frage: Was schlägt nun die Wissenschaft vor wie man einen Kreuzbandriss behandeln sollte? Er kommt zu unterschiedlichen Antworten. Insbesondere sollte man seiner Ansicht nach herausstellen, dass Sportler mit Operationen des vorderen Kreuzbandes überbehandelt, jedoch mit Rehabilitation unterbehandelt werden.“ (Übersetzung des ed ude stei t das isi u. a. Entzündungen am Gelenk durch eine e fie t ie e eine e änderung im Denken: „Wir müssen die Annahme, dass ein Riss des vorderen Kreuzbandes schnell gelöst werden kann verwerfen.“

Gibt es Unterschiede in der Rehabilitation? Nun könnte man annehmen, dass die Rehabilitation nach einer Operation schneller vonstattengeht als bei einer konservativen Behandlung. Was bei der letztgenannten allerdings wegfällt, ist die Erholung von dem Eingriff an sich oder aber die Überwachung der transplantierten Strukturen. Man kann also schneller an die eigentliche Arbeit in der Rehabilitation gehen. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Rehabilitationsprogramme nicht wirklich voneinander. Fazit Die Gesellschaft zeigt regelmäßig, dass wissenschaftliche Evidenz nicht unbedingt Grundlage für Handlungen in vielen Lebensbereichen sind. Sei es nun beim Klimawandel oder aber in medizinischen Fragen. Die Wissenschaft gibt zumindest Anhaltspunkte, dass eine Operation bei einem gerissenen vorderen Kreuzband nicht unbedingt nötig ist. Es sei denn, man verdient sein Geld mit Sport und will schnellstmöglich wiede fit e den

Quellen: 1 https://www.physio-network.com/acl-surgery-nolonger-kneeded/ 2 Kreuzband-Operation oder Physiotherapie - was der Patient wissen muss, abgerufen unter: https://pressemitteilung.ws/node/759719


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Aus der Wissenschaft Heimtraining

Sport bei Arthrose: Wie hilfreich ist das Training zuhause wirklich? Text Kira Bender

Oft werden Trainingseinheiten für zuhause bei Arthrose verschrieben, um eine Besserung der entstehenden Beschwerden zu erzielen. Eine Studie des Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy beleuchtet nun den Zusammenhang zwischen der Einhaltung des verschriebenen Heimtrainingsprogrammes und der Veränderung der Schmerzwahrnehmung, physischen Funktionen und der Kniestreckkraft der untersuchten, unter chronischen Knieschmerzen leidenden, Patienten. Unsere Gelenke werden das ganze Leben lang beansprucht, das fordert vor allem mit zunehmendem Alter seinen Tribut: Die Gelenke schmerzen, sind geschwollen und schränken uns in unseren Bewegungen ein. Arthrose ist eine funktionsmindernde Erkrankung, die mittlerweile auch immer mehr junge ens en bet i t ufi sind e enke wie das Kniegelenk (Gonarthrose), das Hüftgelenke (Coxarthrose), die Fingerend-/oder -mittelgelenke (Heberden-Polyarthrose/ Bouchard-Arthrose) oder das Daumensattelgelenk 58

(Rhizarthrose) betroffen. Evidenzbasierte Studien empfehlen Bewegung als Erstbehandlung von Arthrose, besonders im Beispiel Gonarthrose. Laut vieler Ärzte erzielen Heimtrainingsprogramme Ergebnisse, die denen der beaufsichtigten Trainingseinheiten gleichzusetzen sind. Zudem sind diese Programme auch kostengünstiger und als langfristige Selbstverwaltungsstrategie umsetzbar. Die Stärke des Trainingseffektes aus Belastungsstudien für Gonarthrose wurde

trotzdem als moderat eingestuft. Einer der in Erwägung gezogenen Gründe für die mäßige Wirkung ist, dass die Patienten die Trainingsprogramme unzureichend einhalten. Forschung über die Einhaltung der Trainingsvorgaben der Patienten wird derzeit immer noch selten betrieben. Die Schwerpunkte hierbei beziehen sich lediglich auf selbstkontrollierte Messwerte, wie beispielsweise Fitnesstagebücher, die aufgrund von Fehlern oder Ungenauigkeiten bei der Einschätzung und Protokollierung unpräzise sein können.


Aus der Wissenschaft Heimtraining In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die, im letzten Jahr erschienene Studie mit dem Titel „Auswirkungen der verdeckt gemessenen Einhaltung von Heimübungen auf die Patientenergebnisse bei älteren Erwachsenen mit chronischen Knieschmerzen“. Die Hypothese der Studienautoren lautet, dass eine erhöhte Trainingsplaneinhaltung zu einer Reduktion der Schmerzen, einer Steigerung der Beweglichkeit und auch zu einer verbesserten Kniestreckkraft führen würde. Die Studienmethoden In Melbourne, Australien, wurden 60 Studienteilnehmer ausgewählt, von denen 90 % (n=54) die Studie abgeschlossen haben. Das Aufnahmekriterium war: ein Mindestalter von 45 a en de te , ufi e nies ezen während des vergangenen Monats, Knieschmerzen seit 3 Monaten oder länger und durchschnittliche Knieschmerz von 4 und höher, gemessen an einer Skala von 1–11. Die Teilnehmer waren überwiegend weiblich (n=37), die Ausgangsschmerzen und funktionellen Einschränkungen wurden als moderat eingestuft. Die Studienverfasser verwendeten einen Beschleunigungsmesser, der sich in einem Knöchelgewicht versteckt befand, um den Umfang der von den

Teilnehmern durchgeführten Übungen zu messen. Das Knöchelgewicht konnte bis zu einem Gewicht von 5 kg eingestellt werden und die Trainingseinheit wurde auf 1–2 Sätze mit 10 Wiederholungen angesetzt, um eine vermeintliche Belastungsquote von 4–6 Punkten auf der Borg-Skala (welche dazu dient das sub e ti e e astun se finden abzuschätzen) von insgesamt 10 zu erreichen. Die Übung wurde an fünf selbstgewählten Wochentagen durchgeführt. Jeder Teilnehmer hatte eine Sitzung mit einem Physiotherapeuten in den Wochen 0, 2, 4, 6, 8, 10, 12. In diesen Sitzungen wurden die wesentlichen Ergebnisse online aufgezeichnet und eine Überprüfung der Trainingstechnik durchgeführt. Die Schmerzen und die körperliche Funktion wurden über den WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities Osteoarthritis Index) aufgezeichnet. Die Kraft der Kniestreckung wurde mit isometrischen Krafttests auf einem speziellen Gerät gemessen. Die Resultate der Studie Bei allen Teilnehmern haben sich die gemessenen Resultate gegenüber dem Ausgangswert deutlich verbessert. Der WOMAC-Schmerzscore bei der Ausgangssituation betrug 6,1 (+/-

Mit zunehmendem Alter leiden immer mehr Menschen unter Schmerzen in den Gelenken. Viele Patienten, die unter Gonarthrose leidet, neigt dazu, Bewegung aufgrund der Schmerzen zu vermeiden. Dabei ist es gerade für die erkrankten Gelenke wichtig, dass sie regelmäßig gebraucht werden


Aus der Wissenschaft Heimtraining

In der Studie, die im Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy im letzten Jahr erschien, wurden den Teilnehmern Übungen für das Training zuhause mitgegeben. Es wird in Erwägung gezogen, dass eine nicht korrekte Einhaltung dieser Heimtrainingspläne zu einer Minderung des Trainingsfortschrittes führen könne

3,3) von 20 und reduzierte sich in Woche 12 auf 2,9 (+/- 2,9). Die Funktion der WOMAC zu Beginn der Studie betrug 19,4 (+/- 9,7) von 68 zu Beginn der Studie und reduzierte sich in Woche 12 auf 9,4 (+/- 9,6). Die Kniestreckkraft betrug ursprünglich 1,15 Nm/kg (+/- 0,40) und stieg bis zu Woche 12 auf 1,49 Nm/kg (+/- 0,54). Die Einhaltung des Heimbewegungsprogramms nahm im Laufe der 12-wöchigen Studienzeit ab. Im Durchschnitt wurden 90 % der Übungen in den Wochen 0–2 durchgeführt, wohingegen in den Wochen 10–12 65 % der Übungen durchgeführt wurden. Auch die Abweichung in der Menge der durchgeführten Übungen nahm zwischen den Wochen 0–2 bis 10–12 zu. Am wichtigsten war, dass die Einhaltung des Übungsprogramms zu Hause statistis ni t si nifi ant it nde un en der ursprünglichen Ergebnismessungen zusammenhing. Einschränkungen der Studie Leider verfügt auch diese Studie über gewisse Einschränkungen, welche das Ergebnis beeinträchtigen: Die Datenerfassung durch den Beschleunigungsmesser gibt keine Auskunft über die Intensität oder Qualität der durchgeführten Übung. Hierbei kann 60

es si u us t i e in uss a t en handeln, welche die Ergebnisse beeinussen und e ende a a te isti a, wie ursprüngliche Schmerzniveaus und körperliche Beeinträchtigungen in der Woche 0, waren in dieser Zielgruppe niedrig. Ein höheres Maß an Schmerzen und körperlichen Beeinträchtigungen könnte zu einer stärkeren Übereinstimmung mit den Ergebnissen der Übungseinhaltung geführt haben. Diese Studie hinterfragt die Zusammenhänge zwischen der Einhaltung von Trainingsprogrammen und den

den, um die verbesserten Resultate zu erzielen. Das wurde in dieser Studie allerdings nicht erkennbar. Man sollte in Betracht ziehen, dass es verschiedene (auch nicht-physische) Faktoren geben kann, die eine positive Auswirkung auf unsere Bewegung haben können. Für einige Patienten könnte die Teilnahme an einem Übungsprogramm für eine Verbesserung ausreichen. Hierbei könnte vor allem auch der psychologische Aspekt eine tragende Rolle einnehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann man allerdings noch nicht

Es kann verschiedene Faktoren geben, die eine positive Auswirkung auf unsere Bewegung haben gewünschten Resultaten und könnte erläutern, warum manche Patienten nicht an den Vorgaben festhalten und dennoch positive Ergebnisse erzielen und unter weniger starken Schmerzen leiden. Sie stellt auch die Faktoren infrage, durch die das Training positive Ergebnisse erzielen kann. Wenn die Verbesserung der Bewegungsfähigkeit ausschließlich von einer sportlichen Umstellung abhängt, müsste das Trainingsprogramm strikt eingehalten wer-

bestimmen, welche Patienten nicht an einem solchen Programm teilnehmen müssen und durch welche Verfahren sie a eisten fitie en den as bedeutet, dass wir, obwohl die Daten in dieser Publikation bedeutend sind, noch nicht zu dem Schluss kommen können, dass die Teilnahme an einem Therapieprogramm nicht von Bedeutung ist, sondern nur, dass sie möglicherweise nicht für einen positiven Effekt für alle Patienten erforderlich ist.


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Eigentlich hätte man es wissen müssen – der frisch eingestellte Mitarbeiter wirkte schon im Bewerbungsgespräch nicht optimal für die Umsetzung der vorgesehenen Aufgabe. Aber wen hätte man sonst nehmen sollen, bei den anderen Bewerbern waren die Zweifel noch größer. Um solche und ähnliche Situationen zu vermeiden, lohnt es sich, den Prozess des Bewerbungsgesprächs neu zu denken. ute ita beite u finden ist s e iese a e t an e e i in et e en, abe au n nte ne e n und e s na e n aus de e annten eis nd sie aben si e i au u eine e issen ei e t e t ist es s ie i e e den, e s na u finden, das die n ti e ua ifi ati n die este ten u aben at Ste t an dann d e anden ein, ste t si ufi e aus, dass diese e s n ie ei t d ni t s

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die i ti e a n an en en und s a a ni t a s se ten t te an das ed s n i ste un s es e ausfinden nnen Wenn an denn die i ti en a en este t tte ann tte an e e en e s nen eit s a en nnen as ste un s es ist eine ute i eit, bei de si beide Seiten bes nu e n nnen und s n a e ste ind e entste en a it diese n de nte ne ensseite e

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den a en des i en u n ti en ita beite s ennen und i ein e t n anbieten ine u e Wa te eit ist einen e e be si e i iese s te ed ni t u eit aus ede nt e den, denn n i i d a s te au n ti eit e a tet a it an das ein a ten ann, s ten eine d in i en e ine de ausu e nde ee tin s in die e des e e bun s e s s e e t e den Das Gespräch richtig fĂźhren e e e be s si en as es s te a s in an ene e t s e stattďŹ nden und ni t in ei ne dun en e e de au s n e ebt au de ainin s e in biss en S a a e t die es s at s e au , be es ans in e a te e t Wie be eits esa t, i d das es it de e e be und ni t n de e e be e t s a t du aus Sinn, das nte ne en, das ea und si se bst u ste en abei s te die ei ene ei nte ne en e ute t e den ann e t es eite it de a ste un , a u es u de enen Ste e e en ist eus a un , ndi un et und as an si da n e a tet Wi d ein neue e a eut ein este t,

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ann a uni ie t e den, e e e ei e de u et euun e e iente die nste un e t ann e t de e e be die i eit, si se bst n ein a uste en, seinen We de an da uste en und u be nden, a u e si au diese Ste e be ben at BlĂśde Fragen vermeiden un i t es e aus uďŹ nden, b de e e be und das nte ne en u sa en assen as ann an it e e en a ete ni en e ei en Was an in e en e eiden s te, sind un a e S e a en, aus de nen an aubt, in e e aus esen u nnen eini en a en a es en ue, e e be n a en u ste en ie We de einen a is en Su e an und at an e innen de Wenn e beit S ade e, e en es a tte sie an s te den e e be u i et as aus de ese e en, abe das e t au ande s in an i ti e undsat das es ist es, den e e be eden u assen und i n aus eden u assen et te es ebietet die i eit, das e ste e die t endi eit, da an a et as be den e e be e a en te

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e be s beste en Was ist i un a eb ieben und as te e be das be eits es ene n issen ie ann si ei en, ie ie nte esse de e e be an de Ste e at eutet si s n an, dass de e e be ein eei nete ita beite e den ann, s te das a uni ie t e den as i t beiden Seiten bei de ea

ie si de e e be e t ein nte ne en a diese ent des e abs iedens de a es nts eiden de, denn ie nnte de e e be eine and un ne en, die i n se bst bei ut e au ene e e bun s es s t dis ua iďŹ ie en nnte s u de e a tet, abe ni t uni ie t, dass de e e be anbietet, sein as it de et n se bst au u u en

Deutet sich schon an, dass der Bewerber ein geeigneter Mitarbeiter werden kann, sollte das klar kommuniziert werden istis en ins t un des e ei s an de en und an ann di e t se en, b die S at ie au e enseiti eit be u t as ann ein ei en an den e e be sein, dass an si ns en de, dass e si ni t eite u s auen sste ibt es n nte ne ensseite e eben a s eden en, da das au ai e eise an edeutet e den u S uss ibt es ei ent i nu n a ien u bes e en e e e be i d it etei t, ie de eite e e au aussie t und ann e it eine e dun e nen ann ann t die e abs iedun ie ist au n a s annend u se en,

usste es dann ni t tun, abe die se este ei te de es ts e, b e si ste en nnte, diese e s n ein uste en de ni t S at edes nte ne en seine einen e s nde eiten, au die es bei e e bun s es a tet Fazit e ade ei es ni t ein a e i d, eei nete ita beite u ďŹ nden, ist es u s i ti e , ute e e bun s e s e u en, aus denen deut i i d, b de e e be die Ste e, ie i ti e abe n das nte ne en eei net ist


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basiert auf der Luft- und Raumfahrtte n ie und ist eine t steue un , die ein a es neide tes ainin ie e t, it de n ende in u e eit die besten ebnisse e ie en nnen ist das ein ie S ste au de a t, das it de nati en S t a e des i e s e bunden ist s e de t nu einen in und ist st ndi an die ed nisse de ainie enden an assba Unterschiedliche Bedürfnisse erforde n unte s ied i e a e u ann a e n ent is en und e ent is en e e un s asen


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Websites, ist die Optimierung für die Suchmaschinen (Google) und die Präsenz in den sozialen Medien (Faeb nsta a ie findet de Einstieg aller Internetnutzer statt. Unsere Websites beinhalten zahlreiche Tools, um relevante Nutzer nach dem Ersteinstieg abzuholen und auf unsere Praxis Websites zu führen, so begeistern wir zahlreiche Besucher für Ihr Angebot. 4. Ständige Weiterentwicklung: Eine gute Praxis muss sich ständig neu e finden, inn ati b eiben und den Patienten Mehrwerte bieten. Diesen Anspruch haben wir auch für unsere Websites. Durch unseren Support entwickeln wir die Websites ständig weiter und zwar mit System. Hierfür dienen uns unsere ständigen Analysen & Reports. 5. Online Terminbuchung: Einfach. Schnell. Übersichtlich. Die Anforderungen heutzutage einen Termin zu vereinbaren, haben sich in allen Bereichen drastisch geändert. Potenzielle Patienten sehen es immer mehr als Standard, digital Termine

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Neue Kraftgeräteserie im modernen Look Text Constantin Wilser

Nach zwei Jahren Entwicklungsphase präsentiert Ergo-Fit unter dem Slogan „Evolution der Stärke“ seine neue Kraftgeräteserie namens VECTOR. Vorgestellt werden die neuen Geräte erstmals vollumfänglich auf dem neuen FIBO-Messestand in Halle 7. Das Design der neuen VECTOR-Serie fällt sofort ins Auge. Die Farbkombination aus Schwarz und Blau ist modern und hochwertig. Die komplett aus Metall gefertigten Geräte verfügen über einige neue Features. So sind beispielsweise die Gewichtsplatten vollständig abgedeckt und oben im Rahmen jedes Geräts sind indirekte LED-Beleuchtungen angebracht, die 72

optional für ein zusätzliches, ästhetisches Highlight sorgen können. Beim Design der vollständig in Deutschland produzierten Geräte wurde zudem sehr viel Wert auf die Details gelegt. So wurden z. B. die eloxierten Griffe im auffälligen Blau gestaltet. Die präzise Gewichtsabstufung in 2,5-kg-Schritten erlaubt eine sehr genaue Anpassung an das Trainingslevel der Patienten.

Auch aufgrund von Kundenfeedback haben die Verantwortlichen und das Team um den externen Produktentwickler Prof. Dr. Holger RoosenKrakowski bewusst ihr Hauptaugenmerk auf einen neuen Look gelegt. „In Sachen Technik und Funktionalität überzeugen unsere Geräte seit jeher. Beim Design war es Zeit für etwas Neues. Deshalb haben wir bei der neu-


Konzepte Kraftgeräteserie en VEKTOR-Serie bewusst das Thema Design in den Mittelpunkt gestellt, um unsere bestehenden Geräte noch besser zu machen“, erklärt Markus Hodyas, Marketing Director bei Ergo-Fit. Die VECTOR-Serie ist selbstverständlich mit der Chipkartensteuerung des Vitality Systems verknüpft. Die Software Vitality System dient Physiotherapeuten als Unterstützung bei ihrer Arbeit. Daten von Patienten können verwaltet und mit nur wenigen Mausklicks Trainingspläne erstellt werden. Hierfür greift das System auf nützliche Vorlagen zurück. Bei Bedarf können auch freie Übungen in den Trainingsplan integriert werden. Anhand von statistischen Auswertungen und der

visuellen Aufbereitung der Ergebnisse ist für die Patienten der Fortschritt sofort ersichtlich. Eine weitere Neuheit ist, dass die Kraftgeräte erstmals EKG-überwacht werden können, sodass, falls gewünscht, alle trainingsrelevanten Daten innerhalb kürzester Zeit vorliegen. Positives Feedback von Physiotherapeuten Die derzeit 13 Geräte umfassende Serie soll nach und nach auf 24 Geräte aufgestockt werden. Interessant für Physiotherapeuten ist, dass die Serie wenig Platzbedarf erfordert und die Einstellung aller Geräte einheitlich und sehr leicht ist, sodass die Patienten

äußerst zuverlässig unterstützt werden können. Die Serie gibt es in zwei Ausführungen, einmal mit MPG-Zulassung und ohne, sodass die VECTOR-Serie auch für Fitness-Anlagen interessant ist. Über reichlich positives Feedback von Physiotherapeuten konnten sich die Verantwortlichen von Ergo-Fit bereits freuen. Bei MEET THE TOP Physio und auch auf der MEDICA im November in Düsseldorf zeigten sich die Teilnehmer und Messebesucher angetan von den Kraftgeräten. Aufgrund des positiven Feedbacks und anhand der Tatsache, dass die ersten Geräte bereits im April ausgeliefert werden, blickt man bei Ergo-Fit dem großen Roll-out auf der FIBO positiv entgegen.

Die neue VEKTOR-Serie, die derzeit 13 Geräte umfasst, soll nach und nach auf 24 Geräte aufgestockt werden. Bei den komplett aus Metall gefertigten Geräten sind die Gewichtsplatten vollständig abgedeckt und oben im Rahmen jedes Geräts sind indirekte LED-Beleuchtungen angebracht, die optional für ein zusätzliches, ästhetisches Highlight sorgen können

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Ob Wirtschaftlichkeit, Selbszahlerwachstum oder ein marktgerechtes umfassendes Trainingsangebot, die A einer Trainings che beein usst die ielerreichung aller Unternehmenszahlen in einer modernen Physiopraxis mit Selbstzahlerbereich. Hier setzt DHZ in der Beratung und Betreuung von Kunden auf neue Perspektiven für mehr Wirtschaftlichkeit, Wachstum und Trainingsangebote. Auf der FIBO 2020 wird auf 5 Ständen (Hauptstand in Halle 6/A49) klar, das DHZ vom reinen Gerätebauer zum Lösun sanbiete die ainin s e herangewachsen ist. So entstand in den letzten Jahren eine hochinteressante Mischung aus Geräten für alle Trainingsbereiche wie Kraft, Functional, Free Weights, Cardio und einer erstklassigen Ausbildung für Trainer die mit Kunden und Patienten an den Geräten arbeiten. Die DHZ-Academy steht für den Einsatz und das Vermarkten der unterschiedlichen Trainingsbereiche, mit dem Fokus auf langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. „Erfolgreiche Selbstzahler, aktive

Trainer und keine Bademeister, sowie funktionierende Gesundheitskonzepte (§20 tauglich) zeichnet eine erfolgreie ainin s e eute aus , s ens Sauter CEO der DHZ-Academy. „Das wir günstige Geräte haben ist natürlich ein großer Vorteil für unsere Kunden, um wirtschaftlich einkaufen zu können, aber ein noch größeres Plus liegt in unserem 3D Gymdesigner mit dem wir n abe be aten Das DHZ eigene kostenlose Planungstool macht schon heute mit VR-Brille die e ante ainin s e n gen begehbar und erlebbar. So sind Fehlentscheidungen in der Planung fast unmöglich geworden. Hier ist DHZ in der Branche wegweisend und stolz darauf auf eine solche einzigartige Innovation bei der Planung von Trainingseinrichtungen. „Um eine Vorstel-

lung zu bekommen, lade ich Sie gerne auf unseren VR Stand ein, den wir in Zusammenarbeit mit der FIBO entwickelt haben und in Halle 5.1. präsentieren, so David von Hase, Geschäftsführer der DHZ Fitness Europe GmbH. In Halle 5.1 ist DHZ Fitness zusammen mit FIBO Vision mit verschiedenen be e ba en i tue en ainin s en vor Ort.

Kontakt DHZ Fitness Europe Berliner Straße 8D 16727 Velten bei Berlin Tel. +49 (0) 3304 / 2472876 ai sa es d fitness de Web d fitness de

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Trends & Specials Rehabox

Strategien Erfahrung aus einer Hand durch die Rehabo Text Kira Bender

Anfang des ahres 2020 war es so weit ie Rehabo wurde der ffentlichkeit nach zwei ahren Planung beim Auftakt des Rehasport ongress des Reha italisPlus e. . vorgestellt. Seit September ist das izenz- onzept im üsseldorfer italis Gesundheitszentrum aufgebaut, um beim Einsatz im Training erstes Feedback direkt umsetzen zu können. Hier stellen wir Ihnen die Inhalte und orteile des izenz- onzepts vor. Was steckt hinter der Rehabox? Die Rehabox ist ein neues BoutiqueKonzept, mit dem der Gesundheitssport im Fitness-Club effektiv und professionell angeboten und umgesetzt werden kann. Es ist als Lizenz-Konzept ausgelegt und bietet seinen Kunden die nötigen Geräte, Methoden und die ainin s en, u den e a und enti nss t it ua ifi ie ten ainern umzusetzen. Das Lizenz-Konzept ann dabei e ibe ein eset t e den ie ten nt i un s i eiten sie t e nd S an n e a VitalisPlus als Stand-Alone-Lizenz für 76

isten nde , abe au ein S in-Shop-Konzept sei mit der Rehabox ut du ba Von der Idee zur Umsetzung e nd S an , sit ende des e a ita is us e , atte s n an e die Idee für ein eigenes Gesundheitskonzept. Für ihn entstand die Rehab aus eine t endi eit Wi a s Verein für Gesundheitssport und Reas t bieten s n an e Se ina e und Hilfestellungen für das Gesundheits- und Präventionstraining an und e den au t dana e a t, ie

an diesen S e un t e ei in den ubs einset t ieses Wissen eben i au e ne eite i et es allerdings, dass keiner unsere Tipps na den S u un en u set t e wieder hört man trotzdem‚ Rehasport de si ni t e nen und en tionstraining liefe nur nebenbei, da es ein s ie i es e a sei da abe i i esa t, dass es ei t, und da te i , dass das ande s e en muss wie bei einer Lizenz oder einem an ise S ist die dee die e a b entstanden i ist i ti , dass i eine e ende un n


Trends & Specials Rehabox unserem Angebot haben, denn bei uns steht im Vordergrund, das Kone te ei u uset en, ni t de e au nd das un ti nie t ni t la ‚komm wann du willst‘, wie im Fitness e ei i ist es i ti , dass die Leute regelmäßig kommen, denn nu dann e en die S e en e und man wird vitaler. Aus diesem Grund haben wir seither au eit be e as t e in unseren beiden Standorten, die wir gut bet euen it t en u a e u ten as nt si beide Seiten ie ainie enden sind i , da sie eine Premium-Betreuung bekommen, aber ni t e iu be a en ssen, s nde n si die eistun en se bst usa menstellen können. Das geht vom kosten eien, e s iebenen e as t be u a un en bis in u e s na Training. Der Betreiber, auf der anderen Seite, ann si und an au seine Kunden konzentrieren.“ us seinen a en a un i eas tbe ei te e nd S an dann ein n e t in a t i und au tis da ste en, das ei t, ie ehasport funktionieren kann. Dabei hatte e au die isten nde i interkopf, denn um eine Fitness-Anlage u e nen, b au t an eut uta e einen ie e en edit a s n de a en iese befindet si ni t se ten in i i nen e ie aen, die si das ea u die e ab ste en usste, a en We ann

si das eute n eisten Was ssen isten nde itb in en Was müssen sie für eine gut laufende Anlae tun und as in estie en Von Basic zu Premium: So ist die Rehabox aufgebaut Kern der Box ist die Gymnastikhalle; diese wird benötigt, um den Rehasport aus en u nnen ie findet si genügend Platz für das Training der it iede und au atienten, die si t eine e as t e dnun e s eiben assen und diese Einheiten zusammen mit einem Rehabun s eite abt ainie en ten

Muskelaufbautraining. Die Größe der Rehabox sollte als Stand-Alone mindestens bet a en, na ben in ann diese a e din s, e na n age und Bedürfnissen des Inhabers, indi idue an e asst e den Wi ti ist dem Team von RehaVitalisPlus, dass die e ab ede a s ini n as eine e a ieein i tun de isunt Studi ese en i d, s nde n as at i e W t abei s ie t au die t s e eine t aende e atu e , au st e und se bst es ssene i de aus der Region sorgen für ein angenehmes Raumklima. Die Baumkronen an der

em Team hinter der Rehabo ist es besonders wichtig, dass diese von den Mitgliedern als ohlfühlort wahrgenommen wird, an dem man bei dem Erreichen seiner iele stets unterstützt wird u esten estandtei de t zudem mindestens ein geführter Geräte i e ei i i e usat eistun en Darüber hinaus kann der Club-Betreibe au indi idue e austeine, ie et a einen usdaue e e i eitsbe ei , e s na ainin , ein edi inis es ein u ent ainin de assiveinheiten wie Lymphdrainagen oder Massagen, oder eine ganze Physioa is inte ie en ent u des Boutique-Konzepts stehen die termini bet euten S tein eiten und das

e e st a en nes i t aus, das at i eit, esund eit und Si e heit suggeriert, während es beim Bet a ten a t , eb a t und au egend auf die Trainierenden wirkt. e an ene e ten a es i tig, sein Gesundheitskonzept Rehabox vor dem Release auf dem Markt auf e und ie en u testen es, as weitergegeben und vermarktet wurde, probiert er im Verein und in seinem Gesundheitszentren in Düsseldorf selbst

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S e ia s Rehabox

Die Rehabox soll für ihre Lizenznehmer als Rundum-sorglos-Paket dafür sorgen, dass sich die Club-Betreiber voll und ganz auf ihre Mitglieder konzentrieren können. Im Vordergrund steht hierbei das geführte und betreute Training

aus. Denn leider ist es oft so, dass ni t ede ute dee au in de a is funktioniert. in i ti es , das bei de e ab inkludiert ist, ist die Marketing-Unterstützung. Die Köpfe hinter dem Konzept sind si si e ten ie e eu un den assen si be das a etin , die Produktqualität und das Empfehun s ana e ent e ei en, ni t be den eis es e en at an si ein Boutique- und Trainingskonzept ents ieden

Die Zielgruppe ie u e des n e ts sind en s en, die e as t e s ieben be en aben de si en tionsangebote interessieren und dabei auf feste Unterstützung setzen. Hier ist es de ea i ti u issen, ie an it ens en it e i en ins n un en, e a b sie diese e gen des Alters, einer Krankheit oder eines n a s besit en, i ti u e t und diese beim Training optimal unterstützt.

Im Marketing werden den Partnern Landing- und Homepages zur Verfügung este t iese e den et a t und ana sie t, u si t i eite ent i e n zu können. Dazu besteht die Nutzung eines SEA- und SEO-Marketings s e ie den esund eitsbe ei und den e a und enti nss t Wi ti ist au die u un , as ie u uset en ist, da it si die ie u e des Betreibers mit dem Club bestmögi identifi ie en ann

a sind ie e aine n n st i und u si ti a s u s as i t de ie u e au ni t Sie en u uns und haben ein Problem, da muss i sie ni t s nen i e entei uss i nen e en au sa en, as u tun ist”, entgegnet der Gesundheitsexe te S e su en i unse e it arbeiter zu erziehen, damit der Trainer it den euten i ti a beiten ann Das ist fordernd und fördernd auf dem Niveau, auf dem der Patient gerade ist, u i n bis u ei en seines ie s u verhelfen.”

Darüber hinaus spielt das Thema Ausund tbi dun i esund eitsbe ei eine große Rolle. Ein weiterer Pfeiler ist das ei ene S u un stea it e a renen und lizensierten Ausbildern zum Thema Gesundheitssport. Hier werden be das a e tei t ie e S e ia u se angeboten.

Die Vorteile der Rehabox für Club-Betreiber im Überblick Für den Betreiber bietet die Rehabox den Vorteil, dass er bei der Führung an die and en en i d und ni t a eine daste t be t das a Know-how für den kompletten Studi e ei it e ie e t ies i d in de

Ausbildung zum Gesundheitsexperten in e s iedenen nte i tsein ei ten e itte t iese e eins a t bedeutet zudem, dass die Lizenznehmer Leistungen zur Verfügung gestellt bekommen, die Einzelbetreiber rein stente nis ni t t a en nnen ie ein eis ie aus de a etin Eine große Fitnesskette ist eher in der Lage, ein großes Marketing oder Pers na S utin a in au u a en, da sie dieses du e e e et iebe tei t S un ti nie t das au bei de Gesundheitskonzept der Rehabox. eute i ainin u bet euen, S e en u inde n und eistun aufzubauen, ist die Rehabox eine tolle i eit, u it eine be s au baren Betrag und einem bewährten Konzept in die Selbstständigkeit zu kommen“, erklärt der gelernte Betriebsit it diese de nnen die n a en et eibe t e etis e as t e bet euen und und usat eistun en in de W e anbie ten au nnis bet a tet ist das bei und Stunden nun s eit in de W e du aus a ba eben den an e id von den Existenzgründern zudem ein e a bun ss ein ti a e eise it einer Präventionszulassung) sowie Erfahrung im Umgang mit Kunden vorausgesetzt.

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Zukunftsthemen mit Wachstumspotenzial auf der FIBO 2020 Quelle FIBO

Wohin die Reise für die Fitnesswelt geht, kann man auf der FIBO 2020 vom 2. bis 5. April in vielen Facetten erleben. Highlights sind u. a. das neue Future Forum, der Meeting Point Health, das Wellness Competence Center und der neu konzipierte FIBO CONGRESS.

Wi ti e n au un te ein e fi ientes Investment-Scouting sind die Aus80

stellungsbereiche „Cardio & Strength“ und „EMS & Vibration“ in den Hallen 6, 7 und 9 und „Health Training Equipment“ in den Hallen 7 und 8. Ebenfalls auf der Agenda stehen die völlig neu aufgestellten Hallen 8, 9 und 5.2. In Halle 8 ist alles rund um das Thea esund eit und den eiten esund eits a t be ei atet ie a e i d u neuen usiness a e in u i e Atmosphäre mit Trainingsgeräten und Consulting.

n ae e den du te und W uts und u un ti na ainin , Group Fitness und Fighting Fit gezeigt. Schaufenster für die Innovationskraft der Branche n ae ins i ie en e e it visionären Lösungen. Ebenfalls in Halle 5.1 bietet das neue Future Forum au e eisende u un tst een a e ie t die it dem FitTech Summit aus dem Hause u da, de a nne sta und eita

Fotos: FIBO / Behrendt und Rausch

Seit dem Wechsel nach Köln im Jahr 2013 hat sich die Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit in Fläche, Aussteller- und Besucherzahlen nahezu verdoppelt. u de finden si t e a euten und itness essi na s ein e ei ba es n eb t n du ten, W uts und undie te n für ihre Business-Entscheidungen.


Messen & Events FIBO

Die Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit lädt vom 2. bis 5. April zum Marktüberblick aufs Kölner Messegelände ein. In Halle 8 mit dem Thema Gesundheit wurde das Angebot für Physiotherapeuten erweitert

in eine ei enen a die een itness e n , i ita ea t und ti e i est e in den us t Mit dabei sind unter anderem Co-Founder und CEO von Urban Sports Club en a in t , ut au ann Gründer von Quaduma, Mannschaftsa t euts e is e und und Experte im Bereich Regeneration und as u sa n est ent ana e u da in i a n est ents nd n Am Samstag dreht sich im Future Forum dann alles um Existenzgründung und an isin , a S nnta i d das Super-Start-up der FIBO 2020 beim Inn ati n ste Sta t u it e t Ein Kompetenzzentrum für zwei Megatrends itness und esund eit ei emenbereiche, die zusammengehören und si e enseiti be en e a tue en endent i un end schafft die FIBO 2020 mit der Gesundheits-Halle 8 eine gemeinsame Bühne für diese beiden Boom-Themen. ie finden insbes nde e Studi bet eibe , si t e a euten, e a ent en und e ant t i e a ei e sun en und u enti n, e-

abi itati n und e a ie as an heitliche Angebot der Halle 8 umfasst neben medizinischen Health Trainings b e nun ss ste e, eda s und e b au sa ti e , a isein i tun , e a ie e te, e a ie ie en s ie Beratungs- und Fortbildungsangebote. e st de ae ist de neue eetin int ea t ie bi den a tne und nstituti nen aus de esund eitsse t ein ein a i es Kompetenzzentrum mit umfassendem e atun san eb t und et in i eiten ieses id e n t durch ein praxisorientiertes Rahmena S e t es in W s s, t en und e ten a s u e en ie esund eit, e a ie und ainin abei e en die edne au au die a tue en itis en nt i un en in de si t e a ie ein Wellness als übergreifendes Konzept Studi s, ubs und a en it us auf eine ganzheitliche Gesundheitsförde un nnen si in a e ude in Sachen Wellness und Spa inspirieen assen und e ausfinden, ie sie ihr Business-Modell im nachfrageindu-

ie ten ei an n itness, We ness und esund eit u un ts i aus i ten nnen e n ut ibt es in de d ind ea it a und editati n Sessi ns s ie au i FIBO Wellness Competence Center. it dem IBO CO R SS fit für den Wettbewerb n au a i ste i eau und u un ts eisende u se gibt es beim FIBO Kongress, bei dem e S ea e i e e tise it a en issens un i en itness fis tei en und i nen s i ai usiness mit an die Hand geben. Neu ist die e ati n de it de euts en s ue enti n und esund eits ana e ent und de S ade ie S , die die anisati n und u un e antt i sind as n ess a umfasst die Themenstränge Gesundheit, Management, BGM, Existenzndun , Sun, eaut a e, si und S und findet n nne sta bis Samstag statt. Weite e n ati nen und das ette a ibt es unte fib n ess

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Messen & Events MEET THE TOP Physio

MEET THE TOP Physio 2019 Text Jonathan Schneidemesser

Was braucht es mehr für ein gutes Netzwerk-Event als Sonne, Palmen, eine angenehme Location und tolle Gespr chspartner icht viel, und deshalb war auch die . Au age der MEET THE TOP Physio wieder ein voller Erfolg. Knapp 250 Vertreter der deutschsprachigen Physio- und Gesundheitsbranche trafen sich im Melia Palma Marina zum effektiven etzwerken. Zum ersten Mal in der langjährigen Geschichte von MEET THE TOP fand die Veranstaltung mitten im Herzen von Palma de Mallorca statt. Für die d itte u a e de Physio strömten über 230 Vertreter der Physio-, aber auch medizinischen Fitnessbranche in die Hauptstadt der Baleareninsel, um sich bei vorgewählten 20-minütigen 1:1-Speed-Dating-Terminen zwischen Betreibern und ndust iefi en aus utaus en 82

Die Termine wurden bereits im Vorfeld der Veranstaltung via Online-Wahl bestimmt. Dazu konnten die Vertreter der Industrie potenzielle Gesprächspartner auswählen. Um die Meetings noch effektiver zu machen, vergaben die Betreiber ebenfalls Wünsche und signa isie ten da it den ndust iefi en, dass sie ein Gespräch wünschen. Das Ziel der Veranstaltung war es, den anwesenden Physiotherapeuten neue Konzepte und Möglichkeiten zur Erwei-

terung ihres Business vorzustellen. An den beiden Meetingtagen fanden über 1.000 Meetings statt. Atemberaubendes Ambiente Der Eindruck der letzten Jahre bestätigte sich erneut. Beide Gesprächsseiten waren sehr gut aufeinander vorbereitet, die Gespräche waren sehr effektiv. Ebenfalls herrschte eine Offenheit, die ein angenehmes Gesprächsklima und ein gutes Miteinander erlaubte. Dem-


Messen & Events MEET THE TOP Physio

Das Vortragsprogramm wurde wieder gemeinsam mit der Deutschen Akademie für angewandte Sportmedizin (DAASM). Hier im Bild der Gründer Dr. Dr. Homayun Gharavi

entsprechend war die Atmosphäre durchweg positiv und sehr produktiv. Viele nutzten das herrliche Wetter, um ihre Meetings nach draußen auf die Dachterrasse zu verlegen. Nach den Meetings nutzten die Teilnehmer diese, um bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen ihren Blick über den Jachthafen von Palma sowie die Innenstadt und die Kathedrale schweifen lassen. Außerdem erkundeten sie nachmittags Palma oder besuchten die angebotenen Vorträge, für die sogar Fortbildungspunkte vergeben wurden. Fortbildungsmöglichkeiten auf dem Event Das Vortragsprogramm wird gemeinsam mit der Deutschen Akademie für angewandte Sportmedizin (DAASM) veranstaltet. Traditionell werden die Vorträge vom Gründer und Inhaber der DAASM am Freitagnachmittag mit einem Impulsvortrag eröffnet. Er be-

reitete die Zuhörer darauf vor, sich auf Neues einzulassen und bestehende Handlungsmuster zu überdenken. Diese Motive verknüpfte er mit Anekdoten aus seinem eigenen Leben, aber auch aus dem Leben historischer Personen, wie z. B. dem Samurai Miyamoto Musashi. Als Hauptreferent trat Prof. Dr. Mathias Groß von der Leuphana Universität in Lüneburg auf. Er stellte die Frage, welchen Raum die Digitalisierung in der Physiotherapie hat, und gab einen Überblick, welche Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzbereiche es bereits in anderen Branchen gibt. Zum Abschluss und zur Vorbereitung auf den Workshop am nächsten Tag wurden zwei Gruppen gebildet. Die Traditionalisten sollten diskutieren, wie sich die Physiobranche 2030 ohne Digitalisierung weiterentwickelt, und das Team „Future“ hatte die Aufgabe, Ideen zu entwickeln, die 2030 noch digitaler behandelt werden können. Die Ergebnisse der Diskussionen wur-

Am letzten Abend ging es für alle Teilnehmer mitten in die Innenstadt von Palma, um so das Event ausklingen zu lassen

den dann am zweiten Vortragstag präsentiert. Zuvor referierte Christa Hackl zum Thema „Zucker – die süße Gefahr“ und gab den Physiotherapeuten Handlungsanweisungen, wie sie ihre Patienten vor zu viel Zucker, insbesondere verstecktem, schützen können. Dann übernahm Mathias Groß erneut und beleuchtete im Besonderen die Digitalisierung in der Gesundheitsindustrie, bevor die beiden Gruppen ihre Diskussionsergebnisse vom Vorabend vorstellten. Am Ende des Events waren sich alle Teilnehmer einig, dass das Event top organisiert war und wieder viele neue Geschäftskontakte entstanden sind. Auch im nächsten Jahr wird die MEET si e neut stattfinden Dann aber zu einem anderen Termin. Vom 17.09. bis 20.09.2020 wird das große Netzwerken für die Physio- und Gesundheitsbranche im Melia Palma a ina stattfinden 83


Messen & Events MEET THE TOP Physio

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Messen & Events MEET THE TOP Physio

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Messen & Events Physio Aktiv Kongress 2020

Rückblick Physio Aktiv ongress 2020 Quelle Physio Aktiv

Das Physio Aktiv Netzwerk traf sich am 17. und 18. Januar auf dem Physio Aktiv Kongress zum traditionellen Jahresauftakt. Über 250 Teilnehmer aus 70 Praxen sowie 20 Industriepartner kamen in die Wissenschaftsstadt Göttingen, um sich unter dem Motto „Zukunft ist JETZT!“ beim jährlichen lassentreffen des deutschlandweit grö ten etzwerks für Physiotherapeuten über die neuesten Entwicklungen in der Branche zu informieren und sich untereinander auszutauschen. Auf dem Programm standen Keynotes, Impulsvorträge und Kompaktschulungen von Experten und Partnern aus dem Physio Aktiv Netzwerk. Prof. Dr. Baum, langjähriger wissenschaftlicher Beirat von Physio Aktiv, präsentierte auf dem Kongress die ersten Ergebnisse der deutschlandweiten Arthrose-Studie und gab den Teilnehmern wertvolle Einblicke in den aktuellsten Stand der Wissenschaft. Weiterhin nutzte das neue Führungsduo der milon Holding, Bernd Reichle und Wolf Harwath, die Gelegenheit, die 86

Kongressteilnehmer und Industriepartner zum Jahresauftakt persönlich zu begrüßen. Der Kongress war ein kraftvoller Jahresauftakt der milon Firmengruppe und stärkte nicht nur das Vertrauen in das Physio Aktiv Lizenzsystem, sondern war auch ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die weitere Expansion des Netzwerkes. Weiterhin setzt der Kongress einen starken Impuls für die Veranstaltungsserie TheraPro, die milon Hausmesse sowie die FIBO. Auch die

neuen Physio Aktiv Programme und Konzepte stießen auf positive Resonanz, wie zum Beispiel das neue Format „Physio Weekend“, das beim diesjährigen Kongress erstmals vorgestellt wurde. Diese neu geschaffene Veransta tun s ei e findet e ei s eitags und samstags in acht deutschen Städten statt und bietet den Teilnehmern eine Kombination aus Vorträgen zum Thema Menschenkenntnis und Verkauf sowie Schulungen der Physio Aktiv Basiskonzepte, beispielsweise und, de


Messen & Events Physio Aktiv Kongress 2020

Business meets Freizeit auf Mallorca Mehr als 60 Hersteller vor Ort Innovationen & neue Trends entdecken Hochkarätige Speed-Dating-Meetings 3 Übernachtungen inkl. Vollpension Fachvorträge und wertvolles Netzwerken

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Über die 3D-Kamera und einer Kraftplattform scannt die D-WALL in Echtzeit bis zu 16 Körpergelenke. Das System ermöglicht so die Ausführung jedes Bewegungsablaufs mit maximaler Kontrolle unter Erfassung der Kräfte und des Gleichgewichts und direktem Feedback sowohl zur Körperhaltungskontrolle als auch zur Symmetrie der Bewegungsabläufe.

Rehabilitation 19 verschiedene Programme mit drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden (Easy – Medium – Hard), die von der Wiederherstellung der Gelenkmobilität über Muskelkräftigung der verschiedenen Körpersegmente nach der akuten Schmerzphase bis hin zum Lastmanagement-Training und der Ergotherapie reichen.

Das Gerät begleitet den Patienten in allen Rehabilitationsphasen und enthält nicht nur ein individuelles Trainingsprogramm, sondern auch Bewertungen zu Kraftparametern, Gleichgewicht, Stabilität, Elastizität, etc. und ermöglicht so eine professionelle Analyse im Rehabilitationsverlauf.

Health Fitness 14 verschiedene Trainingsprogramme, die vom Kraft- bis zum Funktionstraining mit unterschiedlichem Zubehör reichen (Hanteln, Langhanteln, Medizinbälle, Elastikbänder, Kettlebell, Fluiball) sowie zusätzlich ein Balance- und Kardiotraining.

Mehr als 50 Test- und Trainingsprogramme sind für die Einsatzbereiche Rehabilitation, Health Fitness und Sport verfügbar.

Sport

e s iedene s ta ts e ifis e Trainingsprogramme bis hin zu strukturierten Übungen für die Verletzungsprä-

vention, z. B. auch unter Einbezug des aktiven elektronischen Therapiekreisels oder in Virtual-Reality-Umgebungen (z. B. Fußballplatz, Tennis, Basketball, usw.). Die D-WALL ist in Kombination mit dem aktiven Therapiekreisel und anderen speziellen Zubehörteilen ein ideales Trainingssystem zur Verletzungsprophylaxe oder zur Wiedererlangung koordinativer Fähigkeiten, u. a. der Propriozeption.

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Messen & Events 6. ARTZT Symposium

„Bewegung ist ein Muss, keine Option!“

Text Jonas Schön

Volles Haus auf Schloss Montabaur. Das vielschichtige Thema Artgerechte Bewegung und Regeneration sorgte in diesem Jahr für ein ausverkauftes 6. ARTZT Symposium. Kaum verwunderlich, durften wir doch dieses Jahr wieder absolute Top-Experten aus der ganzen Welt auf Schloss Montabaur begrüßen. Recht typisch für Befestigungen aus de a unde t, findet si die Schlossanlage auf dem höchsten Punkt des Ortes. Ein steiler Fußweg für heutige Verhältnisse. Oben angekommen, sind nicht wenige Hotelbesucher außer Atem. Der Mensch von heute ist das Erklimmen von Bergen nicht gewohnt, so scheint es. Weder Arbeitsalltag noch Nahrungsmittel im be uss de n es ine assende Analogie zum Oberthema des diesjährigen ARTZT Symposiums Artgerechte Bewegung und Regeneration – Die verantwortungsvolle Rolle von Therapie, Training und Medizin. Bewusst bewegen, bewusst essen, bewusst leben Auch für die Veranstaltung selbst gab es anfangs eine kleine Hürde zu überwinden: Die Extremsportlerin Gela Allmann musste ihren Eröffnungsvortrag kurzfristig absagen. Sehr spontan fand sich mit dem Keynote Speaker Florian Astor ein ehemaliger Manager, der in seinem Vortrag Hike to Happiness – 90

Warum es sich lohnt, seine Komfortzone zu verlassen zu mehr Ruhemomenten im Leben, ohne Stress, ohne ablenkende Medien plädierte. Eben Regeneration für den Geist, die vom modernen Menschen jedoch erst einmal gelernt werden möchte: „Setzen Sie sich mal für eine halbe Stunde unter einen Baum und tun Sie einfach nichts. Für die meisten von Ihnen werden das ein paar der schwersten 30 Minuten ihres Lebens.“ Im Anschluss beschäftigte sich Dr. Omer Matthijs mit der Frage Klinische Lumbale Instabilität – Eine Folge unserer heutigen Lebensweise? Krunoslav Banovcic, Sportwissenschaftler und Fitnesstrainer des DFB, konnte im Anschluss kurzerhand für den ebenfalls kurzfristig ausgefallenen Dr. Andreas Schlumberger einspringen und entführte die Teilnehmer in die Welt des Fußballs mit seinem Vortrag zum Thema Artgerechter Leistungssport – Systematischer Aufbau kontextabhängiger Fitness. Im Duett präsentierten

die e e inte ati nst aine in i it Knepper und die Heilpraktikerin Nicole Lurz anschließend das Thema e e inte ati n us standen dabei Die Auswirkungen persistierende e e e au e e un s uste und Leistungsfähigkeit in Alltag und Sport. Der Samstagnachmittag begann mit zwei englischsprachigen Beiträgen zu den Themen The Paleolithic lifestyle ti u ea t and fitness insi ts from our evolutionary origins von Geoff Bond aus Zypern sowie Neurobilogical adaptions to modern stress and decreased physical activity levels von Dr. L Maria Walton und Veena Raigangar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der wissenschaftliche Dialog auf internationaler Ebenen war schon immer eine auszeichnende Eigenschaft des ARTZT Symposiums. Am Ende des Tages unterhielt Dr. Jörg Zittlau noch einmal mit einem lockeren Vortrag zum Thema Frauen essen anders, Männer auch – Die neuen Ernährungslügen und erinnerte an die Grundregeln eines artgerechten, bewussten Essens.


Messen & Events 6. ARTZT Symposium

Eindrücke vom 6. ARTZT-Symposium Als artgerecht zeichnete sich auch das anschließende Buffet beim Get-Together-Dinner aus. Passend zum vorangegangenen Vortrag war das Angebot reichhaltig und dennoch in der Zubereitung auf die notwendigen Zutaten beschränkt. Die Gäste hat’s gefreut. Artgerecht in Medizin, Therapie und Leistungssport Den Sonntag begann der Mannschaftsarzt des RB Leipzig Dr. med. R. Percy Marshall und seinem Vortrag über Neue Aspekte einer ganzheitlichen (artgerechten) Medizin. Hier beobachtete er zu Anfang: „Wir verdanken der Schulmedizin so vieles. Aber irgendwann ist sie vielleicht mal falsch abgebogen.“ Marshall plädierte dazu, weniger zu „reparieren“, sondern Krankheiten und Verletzungen von vornherein zu verhindern. Danach folgte eine besondere Ehre für die Veranstalter: Der niederländische Physiotherapeut und Senior Instruktor Frans

van den Berg hielt auf dem 6. ARTZT Symposium den letzten Vortrag seiner Karriere zum Thema Angewandte Physiologie als Begründung für eine ganzheitliche, artgerechte Therapie. Danach wurde es sportlich mit dem ehemaligen is e fi te und S t psychologen Markus Flemming und seinem Beitrag zur Visualisierung der optimalen Bewegung im Leistungssport. Ein Plädoyer für das bewusste, positive Durchdenken menschlicher Aktionen. Ihm folgte Gerrit „The Performance Doc“ Keferstein mit seinen Vorschlägen zur Regenerationsoptimierung in der Rehabilitation. Hier resümierte er: „Der Mensch ist keine Maschine, er funktioniert nicht nach mechanischen Prinzipien, sondern nach organischen.“ Dabei spielen verfügbare Ressourcen, Gefahren und Emotionen eine entscheidende Rolle. Den Abschluss machte Prof. Dr. Dr. Martin S. Fischer über Funktionelle Veränderungen des Rückens in der

Evolution des Menschen. Sein Fazit: „Bewegung ist ein Muss, keine Option!“ Quittiert wurde der letzte Vortrag mit langanhaltendem Applaus seitens der begeisterten Teilnehmer. So endete ein fast perfektes 6. ARTZT Symposium auf Schloss Montabaur. Was macht also artgerechte Bewegung und Regeneration aus? Mehr auf die Signale des Körpers hören, ihm das geben, was er wirklich braucht. Dem bewegungsarmen Alltag entgegenwirken, bestmöglich auf industriell hergestellte Nahrungsmittel verzichten sowie individuelle Therapie- und Medizinansätze anstreben Eigentlich selbstverständlich, aber manchmal sind es eben jene vermeintlichen Selbstverständlichkeiten, die gerade der heutigen Gesellschaft immer mal wieder vor Augen geführt werden müssen. Dann klappt’s auch wieder besser mit mittelalterlichen Fußwegen.

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Messen & Events 1. Rehasport Kongress

Rückblick auf den 1. Rehasport Kongress Text Jonathan Schneidemesser

Unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft“ fand der 1. Rehasport Kongress des RehaVitalisPlus e.V. auf der Galopprennbahn in Düsseldorft statt. Am 14.02. versammelten sich über 200 Rehasportinteressierte, um sich in unterschiedlichen Fachvorträgen, Workshops und einer Expertenrunde zum Thema zu informieren und weiterzubilden. Friedo Hannemann führte als Moderator durch den gesamten Kongress. Nach einigen einleitenden Worten übergab er direkt an Sven Schönbron, seines Zeichens 2. Vorsitzender des RehaVitalisPlus e.V. der die Teilnehmer n a fi ie be te und dann an Bernd Schranz als 1. Vorsitzenden übergab. Dieser blickte auf die letzten 15 Jahre der Vereingeschichte zurück und offenbarte den anwesenden Gästen, dass ein eigener Rehakongress schon lange ein Herzenswunsch von ihm war, der nun endlich in Erfüllung gegangen sei. Er motivierte die Besu92

cher zur Umsetzung des Rehasports und erklärte, dass es an der Zeit sei das verstaubte Thema Reha-Sport aus seiner Nische herauszuholen. Abwechslungsreiches Programm Und einen ersten möglichen Schritt dazu stellte er im Anschluss dann selbst vor. Mit dem Konzept der REHABOX, einem Mikrostudio mit Schwerpunktthema Reha, kann das Thema Rehasport als Stand-alone-Konzept oder Shop-in-Shop-System umgesetzt werden. Das Thema Digitalisierung wird im Rehasport ebenfalls immer relevanter.

Insbesondere im Bereich Controlling bieten sich hier spannende Möglichkeiten. Gemeinsam mit den Partnern Sys4lt und der freedom manufaktur wurde das System mit dem Namen RVP Business Intelligence vorgestellt. Nach einer kurzen Kaffeepause verteilten sich die Teilnehmer auf vier Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen. Bei Roland Jentschura erfuhren die Zuhörer, wie und warum Regeneration nur basisch funktioniert. Holger Lerch (azh-myyolo) und Abdurrhaman Karakelle (easy Solution) zeigten Mög-


Messen & Events 1. Rehasport Kongress

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lichkeiten auf den Rehasport papierbefreit zu verwalten, was zu einer Entlastung für alle Beteiligten führt. Wie die Geräteausstattung im Gesundheitssport der Zukunft aussieht, stellten Philipp Artzt (ARTZT) und Felix Stundebeek (excio) den Teilnehmern ihres Vortrages vor. Der vierte im Bunde war Christian Frei, der darstellte wie Diagnostik im Gesundheitssport zukünftig aussehen kann. Nach dem Input der ersten Tageshälfte ie en es si die ei ne e bei ittagessen schmecken und nutzten die Gelegenheit sich über das Erfahrene auszutauschen. Im Anschluss wurde end de e ten a unde ei diskutiert. Bernd Schranz, Dirk Wollny (Regionalleiter Vitalis Gesundheitszentrum), Holger Lerch, Klaus Gerkens (Verband der Ersatzkassen e.V.) und Sabine Knappe (Stellv. Vorsitzende des Rehasport Deutschland e.V.) diskutierten zum Thema Rehasport: gestern – heute – morgen. Insbesondere das Thema Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Rehasport spielte in der Diskussion eine Rolle. Es wurde aber auch deutlich, dass es noch An-

passungsbedarf gibt. Klaus Gerkens und Sabine Knappe betonten, dass der Rehasport sich zukünftig nicht alleine au t dis e a na en beschränken darf, sondern ebenfalls für weitere Zielgruppen u. a. neurologisch und kardiologisch erkrankte offenstehen muss. Zudem wird das Thema Rehasport mit Kindern eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Alle Beteiligten der Diskussion waren sich einig, dass hierfür mehr und besser ausgebildete Fachkräfte gebraucht werden. ns ie end e tei ten si die esucher auf vier Workshops. Dirk Wollny zeigte wie man seinen Umsatz mit Rehasport steigern kann. Das Steigern der eigenen Bekanntheit war das Thema von Niklas Weis mit „Digitales Marketing: Nutzer gewinnen – überzeugen – konvertieren. „Fortschritt statt Stillstand“ war der Vortragstitel von Lisa Bosbach zur digitalen Signatur und wie man eine perfekte Abrechnung ohne Kürzungen schafft, stellten Selina Scheffer und Sabrina Reichert vor. Vor dem Highlight des Nachmittags, Sabine Hübner und ihrer Keynote,

durften die Teilnehmer in einer längeren Kaffeepause etwas Verschnaufen und sich über die verschiedenen Angebote der Kooperationspartner von RehaVitalisPlus informieren. Dann war es soweit und Sabine Hübner startet ihren Vortrag zur Servicekultur im digitalen Zeitalter. Sie stellte die Wichtigkeit von emotionalen Bindungen zum Kunden in einer von der Digitalisierung entfremdeten Welt dar. Im Bereich der Dienstleistung dürfen die Wünsche des Kunden nicht mit Gleichgültigkeit hingenommen werden, denn am Ende einer jeden Dienstleistung bleibt immer ein Gefühl haften. Und das sollte möglichst positiv sein. Parallel zum Kongress fand eine Fortbildung der RehaVitalisPLus-Übungsleiter mit Claudine Schranz statt. Als besonderes Abschiedsgeschenk und passend zum Valentinstag bekam jeder Teilnehmer eine Rose mit auf den Nachhauseweg. Wer schon bald mehr zum Thema Rehasport erfahren möchte, kann die viertägige Rehasport Convention 2020 auf der FIBO besuchen, bei der der RehaVitalisPlus e.V. als Partner mitwirkt. 93


Messen & Events TheraPro 2020

© MESSE STUTTGART

Mehr Entscheidungskompetenz auf der Messe Text Messe Stuttgart

Mit einem neuen Höchstwert bei den Besucherzahlen konnte sich das erfolgreiche FachmesseDoppel MEDIZIN/TheraPro 2020 als wichtiger Jahresauftakt für die Gesundheitsbranche behaupten: Von 07.02. – 09.02. zog es knapp 13 000 Fachbesucher in die ausgebuchten Hallen der Messe Stuttgart – das entspricht einem Plus von über 13 Prozent gegenüber der Vorjahresausgabe. Seinen anhaltenden Erfolg verdankt das Veranstaltungs-Duo nicht nur einer einzigartigen Kombination aus Fachmessen, Kongressen und Rahmenprogramm, sondern auch seinem interdisziplinären Konzept: Die thematische Bandbreite reicht über Berufsgrenzen in e und u asst a s e ifis e ereiche ebenso wie berufspolitische und betriebswirtschaftliche Fragestellungen. „Gesteckte Ziele in vollem Umfang realisiert“ Andreas Wiesinger, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Stuttgart, kommentiert die anhaltend positive Entwicklung: „Wir haben nicht nur die Zahl der Besucher, sondern auch den Anteil der Entscheider deutlich steigern können. Damit haben wir die Grund94

lage für die weiteren Schritte und das Wachstum der MEDIZIN/TheraPro in Stuttgart und die TheraPro in Essen geschaffen.“ Die neue Kooperation mit der FIBO im Bereich der Besucherkommunikation werde dies „nochmals deutlich befeuern“. Das Ergebnis einer repräsentativen Besucherbefragung der Messe Stuttgart zeigt, dass die Entscheiderkompetenz nochmals gestiegen ist: Rund drei Viertel aller Messebesucher sind direkt an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen beteiligt; eine wachsende Zahl nimmt einen Anfahrtsweg von mehr als 100 Kilometern in Kauf. Auf der Karte ergibt sich eine starke Südwest-Positionierung: Den Spitzenplatz bei den Herkunfts-Bundesländern belegte Baden-

Württemberg, gefolgt von Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz. Konstant gute Noten von den Besuchern Im Urteil der Besucher schnitten MEDIZIN und TheraPro erneut glänzend ab: Fast alle Befragten rechnen mit einer gleichbleibenden oder wachsenden Bedeutung des beliebten Messe-Doppels, gut zwei Drittel gaben an, die nächste Ausgabe bereits fest im Kalender einzuplanen. Auch die Weiterempfehlungsabsicht liegt abermals bei rund 80 %. ie ea ssen findet 02. bis 03. Oktober 2020 auf der Messe Essen statt.Die nächste MEDIZIN/ ea findet bis eb ua 2021 auf der Messe Stuttgart statt.

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Messen & Events TheraPro 2020

NEU

Fachkongress auf der FIBO 7 THEMENSTRÄNGE ÜBER 80 VORTRÄGE TOP-REFERENTEN INKL. EINTRITT ZUR FIBO ne m e h Mit T sio! y h P s t ra n g

Infos und Tickets unter

fibo-congress.com organized by

media partners

BSA-Akademie Prävention, Fitness, Gesundheit

School for Health Management

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Vorschau Das lesen Sie in Ausgabe 2-2020

Digitalisierung in der Physiotherapie Digitalisierungsangebote machen auch vor menschennahen Branchen wie der Physiotherapie keinen Halt. Auch wenn der Kontakt von Mensch zu Mensch in der Behandlung enorm wichtig ist, so kann man doch viele Rahmenbedingungen in die digitale Welt bringen. Insbesondere im Hinblick auf die stärkere Digitalisierung der Patienten.

Verlag BODYMEDIA GmbH & Co. KG Ewald-Renz-Str. 1 76669 Bad Schönborn Tel. 07253 / 9875-700 Fax 07253 / 9875-799 E-Mail: redaktion@bodymedia.de www.bodymedia.de Geschäftsführer Nicolas Hessel Chefredakteur Jonathan Schneidemesser Redaktion nat an S neide esse nstantin Wi se ste Kira Bender

Prozesse in der Praxis strukturieren Ob digital oder nicht es gibt jede Menge Prozesse und diese wollen strukturiert werden, um einen sauberen Ablauf in der Praxis zu gewährleisten. Mit funktionierenden Prozessen hat der Betreiber der Praxis mehr Zeit, um sich um die wichtigen Tagesaufgaben zu kümmern und gibt seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich voll und ganz auf die Patienten einzugehen.

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Autoren Dustin Kuhl Maren Letterhaus Jonas Schön Lektorat Paula Matos Design & Layout Jessica Feringer Anna-Sophia Böhme Fotos Adobe Stock

Patienten zu Kunden machen Einer der anspruchsvollsten Aufgaben in der Physiotherapie ist es, die bestehenden Patienten mit Rezept in Selbstzahler umzuwandeln. Obwohl es beide Seiten fitabe e, de Patient tut etwas für sich und der Therapeut wird besser bezahlt) passiert es noch viel zu selten. Wir stellen in der nächsten Ausgabe wirkungsvolle Strategien vor wie man Patienten zu Kunden machen kann.

Marktübersicht Digitale Anbieter Passend zu unserem Schwerpunktthema präsentieren wir die wichtigsten digitalen Anbieter im Fitnessmarkt. Dabei versammeln wir Hersteller aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Konzepte, Geräte und Dienstleistung.

Herausgeber Hubert Horn Druck C. Maurer GmbH & Co. KG Schubartstr. 21 73312 Geislingen/Steige Kundenberatung Isabell Prokscha e Bezugspreise Jahresabonnement 49,- Euro zzgl. 7% MwSt., incl. Lieferung frei Haus BODYMEDIA-Physio-Ausgabe erscheint 3 x jährlich. Alle in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen bei BODYMEDIA. Kein Teil dieser Ausgabe darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form reproduziert oder vervielfältigt werden. Fremdbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Ein Anrecht zur Veröffentlichung besteht nicht. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge gekürzt zu veröffentlichen oder zu zitieren. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung wird nicht übernommen. Gerichtsstand: ist Mannheim.

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Inserentenverzeichnis Die Anzeigen in dieser Ausgabe

Audio- / Video- / Lichttechnik

Ernährungskonzepte

dba – Deutsche Berufsakademie Sport und Gesundheit www.dba-baunatal.de (Seite 36)

fi us

IFAA GmbH www.ifaa.de (Seite 75)

Functional Training

Messen / Kongresse / Events

Cube Sports GmbH www.cubesports.de (Seite 57)

MEET THE TOP Physio GmbH www.meet-the-top.de (Versanddeckblatt, Seite 87)

Group-Fitness

Reed Exhibitions Deutschland GmbH fib de (Umschlagseite 3)

Cyber-Konzepte mobilo.werther GmbH www.mobilo.coach/ (Seite 67) Diagnosegeräte / Körperanalyse JP Global Markets GmbH www.InBody.de (Seite 25) seca gmbh & co. kg. www.seca.com/de_de.html (Umschlagseite 2) Sportmed AG www.mobee.de (Seite 49) EDV / Hard- / Software Aidoo Software GmbH www.aidoo-software.de (Seite 59) GANTNER Electronic GmbH Deutschland www.gantner.com/de (Seite 21) medo.check® www.medocheck.com (Seite 31) opta data Abrechnungs GmbH www.optadata-gruppe.de (Seite 51) SOVDWAER Gesellschaft für EDVLösungen mbH www.sovdwaer.de (Seite 43) EMS-Anbieter XBody Training Germany GmbH www.xbodyworld.de (Seite 37)

ut e t iebs fi u s ut de (Seite 65)

Med.- / Rehageräte b

bellicon Deutschland GmbH www.bellicon.com/de (Seite 63) Inkasso / Leasing Lowell Financial Services GmbH www.lowellgroup.de (Seite 79) Inneneinrichtung Geschwender Innenausbau GmbH www.geschwender.de (Seite 35) Kardiogeräte ERGO-FIT GmbH & Co. KG e fi t de (Seite 15)

proxomed Medizintechnik GmbH www.proxomed.com (Seiten 27, 88)

Praxiskonzepte Novotec Medical GmbH www.xelerate-you.com (Beilage, Seite 56) Therapiebedarf AFH Webshop® www.premium-therapie.de (Seite 53) Unternehmensberatung KWS GmbH www.kws-kaemmerling.de/ (Seite 55) Vereine / Verbände

Technogym Germany GmbH www.technogym.com (Umschlagseite 4)

RehaVitalisPlus e.V. www.rehavitalisplus.de (Seite 19)

Krafttrainingsgeräte

Verlage

eGym GmbH www.egym.com/de (Seite 13)

fitness eine der PIPG GmbH fitness ana e ent de (Seite 95)

DHZ Fitness Europe GmbH d fitness de (Seiten 47, 74)

Wellness-Anbieter

Power Plate GmbH www.powerplate.de (Seite 17)

EQUIMED Consulting oHG www.equimed.de (Seite 71)

Marketing

MSH Medical Service Höber www.msh-gmbh.info (Seite 91)

BODYMEDIA GmbH & Co. KG www.branchenbuch.bodymedia.de (Seite 89)

a e

JK-International GmbH www.wellsystem.de (Seite 61)

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Messen & Events der Physio- und Gesundheitsbranche 2020 März

Gesund leben Frankfurt 29.02. - 01.03. – Frankfurt a. M. www.gesundleben-messe.de

Balance Offenburg 28.03. - 29.03. – Offenburg www.balance-offenburg.de

April

FIBO 02.04. - 05.04. – Köln fib de

Wellvita 25.04. - 26.04. – Nürtingen www.wellvita.ntz.de

Juni

Gesundheit & Leben 07.06. – Hamm www.gesundheit-bad-hamm.de

September

MEET THE TOP Physio 17.09. - 20.09. – Mallorca www.meet-the-top.de

Therapie on tour Bochum 25.09. - 26.09. – Bochum www.therapie-ontour.de


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BODYMEDIA - das Fachmagazin für die Physio- und Gesundheitsbranche. In Ausgabe 1-20 lesen Sie u. a. folgende Themen: Serviceorientierung, De...

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