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Editorial Ausgabe 2/2018

Liebe Leserin, Lieber Leser, wie viel geben die Menschen für Fitness aus? Eine interessante Frage, die spannenderweise parallel von zwei unabhängigen Anbietern mit unterschiedlichen Zielsetzungen untersucht wurde. Zum einen vom renommierten Marktforschungsinstitut Deloitte und zum anderen vom Nahrungsergänzungsmittelhersteller Myprotein. Die Ergebnisse sind durchaus interessant. Deloitte ermittelte, dass sportlich Aktive 725 € im Jahr für Sport ausgeben. 120 € davon fallen für Sportbekleidung, weitere 86 € für Ausrüstung an. Für Sportreisen und sportlich geprägte Urlaube werden 237 € und für Mitgliedsbeiträge in Studios und Vereinen 166 € ausgegeben. Hinzu kommen noch einige wenige vernachlässigbare Ausgaben, die dann zum genannten Endbetrag führen. Ungefähr ein Drittel der Studienteilnehmer gab sogar an, mit noch größeren Ausgaben zu rechnen. Das zeigt, dass der Stellenwert von Fitness bei den Deutschen hoch im Kurs ist. Alleine die Ausgaben für den Ort, an dem der Sport ausgeübt wird, könnten etwas höher sein. Zu etwas anderen Ergebnissen kommt Myprotein. Bei ihrer Untersuchung, die mehr Faktoren einbezieht und einen Fokus auf Nahrungsergänzungsmittel legt, gaben die Teilnehmer an, dass der durchschnittliche Deutsche 5,94 € für seinen Körper ausgibt. Auf ein Jahr gerechnet sind das knapp 2.200 €, hochgerechnet auf die gesamte Lebenszeit sind das ca. 135.000 €. Natürlich gibt es Schwankungen zwischen den Bundesländern. So geben die Menschen in Bayern 8,29 € für ihren Körper aus – in Hessen nur 5,58 €. Interessant ist der Wert, der angibt, wie viel Geld die Deutschen im Laufe ihres Lebens für die Mitgliedschaft im Fitness-Studio ausgeben. Das wird mit 21.780 € angegeben. Rechnet man das um, kommt man auf einen Mitgliedsbeitrag von knapp 22 €, also ein Preis, den man bei einem Discountanbieter zahlt. Die Menschen geben folglich viel Geld für ihren Körper und dazugehörige Produkte aus, wollen aber weiterhin günstig trainieren. Das ist für einen großen Teil unserer Branche kein so gutes Zeichen, denn es zeigt, wie wenig die Menschen bereit sind, für Fitness und Gesundheit zu investieren. Die Deloitte-Zahlen sind vergleichbar niedrig. Es gibt also ein steigendes Bewusstsein für Gesundheit, von dem betreuungsorientierte Anbieter allerdings nur wenig profitieren. Wir können auf die Eckdaten-Studie des DSSV gespannt sein, ob sich dieser Trend auch hier widerspiegelt. Ist Betreuung im Fitness-Club also ein Auslaufmodell? Ganz sicher nicht, aber meiner Ansicht nach müssen wir den Wert einer guten Betreuung wieder vermitteln lernen, sodass die Menschen das wertschätzen können. Hoffentlich können wir Ihnen in dieser Ausgabe einige Tipps dazu geben. Und nun viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe!

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Mehr und mehr Hinweise geben Hoffnung darauf, dass das Gehirn ähnlich wie der Körper mit Fitnesstraining trainiert werden kann. Unser Titel-Motiv weist darauf hin, dass Training eine hohe Aktivität im Gehirn auslöst – dargestellt durch die Flammen. Titelgestaltung: Jessica Feringer

Ihr

Jonathan Schneidemesser Chefredakteur

Auflage und Verbreitung zertifiziert durch

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Inhalt Die Themen im Überblick

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Den Wunsch vom eigenen Club erfüllt Die Geschichte des PRIME TIME fitness Hamburg

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Kundenbindung durch Reduzierung von Kündigungen Die Kündigunsgsquote schnell und einfach senken

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Brauchen wir überhaupt Kundenbindung? Die Antwort findet sich in den Boutique-Clubs in London

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Mitgliederbindung mit smarten Testing- und Analystetools Leistungsdiagnostik macht Mitgliedererfolge sichtbar

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Echt attraktiv! – Functional Training im Fitness-Club Warum Functional Training einfach Sinn macht

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Ist das wirklich Functional Training? Ein Kommentar von Jonathan Schneidemesser

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Functional Training Equipment heute und vor 10 Jahren Da hat sich einiges getan

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Marktübersicht Functional Training-Anbieter Die wichtigsten Anbieter im Überblick

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Was bringt die FIBO 2018? Eine gute Frage, die wir zumindest teilweise beantworten können

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Heimat des Stahls Ein Werksrundgang bei ELEIKO

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Funktionelle und tiefe Frontallinie Teil vier unserer Reihe zu den Anatomy Trains

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Innovationen 2018 – Was uns 2018 erwartet Innovationen erkennen und integrieren

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Gesetzesänderung bei Betriebsrenten Was sich alles geändert hat, schreibt Florian Hess


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Neuer Ansatz zur Lösung von Rückenproblemen Dr. Alfen hat ein neues, wirksames Konzept entwickelt

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MEET THE TOP Fitness 2018 Ein Rückblick auf die Veranstaltung

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Sind 100 % Reaktionsquote möglich? Ergebnisse der Podiumsdiskussion auf MEET THE TOP

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Rückblick auf die TheraPro 2018 Was brachte die Physiotherapie-Messe?

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Rückblick auf das 4. ARTZT Symposium Die Veranstaltung war wieder gut besucht

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ITRIM Day 2018 Hochkarätige Vorträge und spannende Themen

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Jetzt sind die Studios an der Reihe Der 1. Fitnesswissenschaftskongress fand in Düsseldorf statt

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milon-Kongress 2018 milon lud Partner und Betreiber nach Leipzig ein

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ISPO-Rückblick milon lud Partner und Betreiber nach Leipzig ein

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Interview medo.check Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die Branche?

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Buchtipp

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News

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Vorschau

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Inserenten- und Beilagenverzeichnis

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Event-Zeitstrahl


Clubreport PRIME TIME fitness Hamburg

Den Wunsch vom eigenen Club erfüllt Text Jonathan Schneidemesser

Vom Sport- und Fitnesskaufmann zum eigenen Clubbesitzer – sicherlich eine der selteneren Geschichten in der Fitnessbranche. Wer sie erlebt hat, ist Nils Kuprat, der erste Mitarbeiter von PRIME TIME fitness. Seine Geschichte und die des Unternehmens insgesamt sind der Inhalt dieses Artikels. Und Achtung Spoiler: Sie enden mit einem vorläufigen Happy-End. Als Nils Kuprat seine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann bei Fitness First absolvierte, das zu diesem Zeitpunkt noch unter Fitness Company firmierte, träumte er schon von seinem eigenen Fitness-Club. Als einer von vielen Mitarbeitern im großen Getriebe eines solchen Unternehmens liegt so ein Traum allerdings erst einmal in weiter Ferne. Manchmal passiert es dann doch, dass einem Chancen geboten werden, die man ergreifen kann oder auch nicht. Nils Kuprat hat sich für Ersteres entschieden und hat damit seinen Traum von einem eigenen Fitness-Club als erster Franchisenehmer von PRIME TIME fitness verwirklicht. Bis es so weit kommen konnte, lag viel Arbeit vor ihm und seinem Chef Henrik Gockel. 06

Alles begann bei der Fitness Company Dieser war nämlich noch während Kuprats Zeit bei der Fitness Company CEO derselben geworden und versuchte, die aufschäumenden Wogen dort zu glätten und das Unternehmen in sicherere Gewässer zu manövrieren. Während seiner Zeit dort wurde er auf Nils Kuprat aufmerksam, der in der Berliner Anlage, in der er arbeitete, einen guten Job machte und besonders eine Stärke zeigte, nämlich sehr schnell viele Mitglieder für einen Club gewinnen und auch halten zu können. Das beeindruckte ihn und als Henrik Gockel die Fitness Company verließ, trug er zwei Gedanken mit sich herum: einen eigenen Club aufzubauen und Nils Kuprat für sein Team zu gewinnen.

Aufgrund einer zweijährigen Sperre konnte Henrik Gockel seinen Wunsch nach einem eigenen Fitness-Club erst einmal nicht verwirklichen. Diese Zeit überbrückte er mit seiner Dozentenstelle bei der DHfPG und nutzte sie zur Planung seines eigenen Clubkonzepts. Als er 2010 in die Verwirklichung von diesem gehen konnte, brauchte er jemanden, der sich um das operative Geschäft kümmern konnte, sodass er sich mehr der strategischen Ausrichtung widmen konnte. Er erinnerte sich an die Leistung, die Nils Kuprat bei der Fitness Company vollbracht hatte und berichtete diesem von seiner Idee. Da dieser mehr bewegen wollte, als bei Fitness First möglich war, nahm er das Angebot von Henrik Gockel gerne


Clubreport PRIME TIME fitness Hamburg

Oben links: Im unteren Teil des PRIME TIME fitness Hamburg wurde der Functional-Training-Bereich eingerichtet. Oben rechts: Ein besonderer Fokus liegt in der Betreuung der Mitglieder. Unten links: Der erste Franchisenehmer und Inhaber des PRIME TIME fitness in Hamburg: Nils Kuprat

an, zog von Berlin nach Frankfurt und wurde der erste Mitarbeiter von PRIME TIME fitness. Als Clubmanager leitete er die Geschicke des ersten Clubs im Westend Duo. Auf den dort vorhandenen 468 m² konzentrierte man sich voll aufs Training. Neben einem Kraft- und einem Kardiobereich gab es noch ein wenig Fläche für Stretching. Bereits vor der Eröffnung konnten 750 Mitglieder angemeldet werden. Innerhalb von zwei Jahren wuchs diese Zahl auf 2.000 Mitglieder an. Ermöglicht wurde das durch die intensive Promo- und Direktmarketingarbeit von Nils Kuprat, schon eine seiner Spezialitäten bei der Fitness Company. Bei dieser verhältnismäßig kleinen Fläche kann man sich vorstellen, dass es eines effizienten Flächenmanagements bedarf, damit die Wartezeiten so gering wie möglich gehalten werden können. Um das zu schaffen, wurde ein milon-Zirkel in den Club integriert. milon-Zirkel sind bis heute Bestandteil des PRIME TIME-Konzeptes.

Da es nach und nach doch immer enger wurde, eröffnete Henrik Gockel nur 800 m weiter seinen zweiten Fitness-Club. Mit 600 m² schon etwas größer, aber immer noch mit der Konzentration aufs Wesentliche, nämlich das Training. 900 Mitglieder konnten mit in den neuen Club genommen werden, was die Kapazitäten des Ersten etwas entlastete. Setzte man im gerade Genannten noch insbesondere auf Life Fitness-Geräte, prägten ein Schnell-Rückenzirkel sowie ein reiner Kraftzirkel von milon die Trainingsfläche des zweiten Clubs. Das Dritte im Bunde 2013 kam dann der dritte Club in den Bund dazu. In Sachsenhausen, in direkter Nähe zum Lindner Hotel und dem Main, wurde der nächste Club eröffnet. Die helle und offene Gestaltung passt zur Lage. Auch inhaltlich ging es weiter. In diesem Club setzte man vor allem auf pulsgesteuertes und hochintensives Training. Umgesetzt wurde das mit dem Activio-System. Die hohe Intensität hat neben ihren guten Effekten für

die Trainierenden den weiteren Vorteil, dass die Trainingszeiten sich verkürzen und so die Wartezeiten wieder gesenkt werden. In diesem Club kommen vor allem die Geräte von CYBEX zum Einsatz und natürlich wieder ein milon-Zirkel. Doch auch hier waren die räumlichen Kapazitäten bald erschöpft und so musste eine neue Lösung her. Es wurde wieder ein neuer Club eröffnet, allerdings mit einer anderen Ausrichtung. Der vierte Club war ein reiner Personal-Training-Club. Etwa 10  % der Mitglieder nahmen das Angebot wahr und wechselten in den „Romeo & Julia“ genannten Club. Anders als in der Shakespear´schen Tragödie erreichen die Mitglieder aufgrund der intensiven Betreuung am Ende ihre Ziele. Um die dafür notwendige Atmosphäre zu schaffen, trainieren maximal 6 Trainierende gleichzeitig. Dafür wurde der Mitgliedsbeitrag deutlich auf 190 € angehoben. Der fünfte Club, der in FrankfurtBornheim eröffnet wurde, wurde der erste der PRIME TIME-Gruppe mit 07


Clubreport PRIME TIME fitness Hamburg

Links: Die Umkleidekabinen und Duschräume wurden sehr hochwertig gestaltet. Rechts: Der Club in Hamburg wurde mit CYBEX-Geräten ausgestattet

einer vierstelligen m²-Zahl und einer entsprechend breiteren Ausrichtung. Auf 1.700 m² gab es zum ersten Mal in der Geschichte der PRIME TIME-Clubs eine Sauna und ein Schwimmbad. Der Club ist sehr sportlich orientiert, was sich darin zeigt, dass viele Athleten dort trainieren und die Ausrüstung entsprechend gewählt wurde. Von Frankfurt nach München Nach der großen Anlage in Bornheim orientierte sich Henrik Gockel wieder an seinem bewährten Konzept, integrierte das aber in eine tolle Location. Da er nicht irgendwo eröffnen wollte und sich zu diesem Zeitpunkt eine gute Möglichkeit bot, eröffnete er Club Nr. 6 im Main Tower auf der 53. und 54. Etage. Das macht ihn zum höchsten Club Europas und ganz nebenbei haben die Mitglieder einen grandiosen Blick über Frankfurt. Insbesondere abends bei Sonnenuntergang lohnt sich ein Blick aus den großen Fenstern, um kurz das Training und alles andere zu vergessen. Auf den 400 m² sind derzeit 600 Mitglieder angemeldet, die einen Monatsbeitrag von 100 € aufwärts zahlen. Eine Randnotiz noch: Im 08

PRIME TIME Main Tower haben selbst die Duschen bodentiefe Fenster, was das Erlebnis auf knapp 200 m Höhe noch mal abrundet. Mit der Eröffnung des ersten Clubs in der Leopold-Straße in München ging es für die PRIMETIMLER dann zum ersten Mal aus Frankfurt raus. Hier wird ebenfalls auf das bewährte Konzept mit dem Activio- und milon-Zirkel sowie den Cybex-Geräten gesetzt. Hamburg als nächstes Ziel In der gemeinsamen Zeit bis 2017 eröffneten Henrik Gockel und Nils Kuprat gemeinsam 7 Clubs. So war Nils nicht nur der erste Mitarbeiter und Clubmanager bei PRIME TIME fitness, sondern wurde ebenfalls der erste Clustermanager, der erste Operations Manager und nun der erste Franchisenehmer. Denn das ist der nächste Schritt, den das Unternehmen eingeschlagen hat. Während seiner Zeit mit PRIME TIME fitness absolvierte Nils Kuprat nicht nur ein Studium der Fitnessökonomie an der DHfPG, sondern der Wunsch nach einem eigenen Club wuchs in ihm immer weiter. Etwas anderes als einen eigenen

Club im PRIME TIME Universum zu eröffnen kam für ihn allerdings nicht infrage. Dieser Wunsch wurde ihm dann im letzten Jahr in Hamburg ermöglicht. Über zwei Jahre waren er und Henrik Gockel auf der Suche nach einer passenden Immobilie, die sie dann letztlich in der Hafen-City anliegend am alten Hafenamt fanden. Professionel betriebene Fitness-Clubs gibt es bisher noch nicht dort, aber jede Menge Menschen, die dort arbeiten. Eine gute Möglichkeit also, eine gute Reaktionsquote zu erzielen. Einziger Wermutstropfen ist, dass viele Firmen bereits eigene Fitness-Studios für ihre Mitarbeiter bereithalten. Trotzdem kristallisierte sich dieser Standort als der letztliche Zielstandort heraus. Ende Oktober wurde der Traum von Nils Kuprat dann mit der Eröffnung des PRIME TIME fitness Hamburg verwirklicht. Der Charme der PRIME TIME-Clubs setzt sich in Hamburg fort, aber auf eine eigene Art und Weise. Von Backsteingebäuden umgeben, präsentiert sich der Club im Industriedesign, verknüpft dieses aber durch eine innenliegende Backsteinfassade den modern gestalteten


Clubreport PRIME TIME fitness Hamburg

Weitere PRIME TIME fitness-Clubs: Bornheim, Westend, Romeo und Julia (Personal Training) und Sachsenhausen

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Clubreport PRIME TIME fitness Hamburg

Europas höchster Fitnessclub: Das PRIME TIME fitness im Frankfurter Main Tower mit einer beeindruckenden Aussicht

Club mit einem historischen Umfeld. Die Bauweise ist offengehalten und erstreckt sich über zwei Etagen. Die Verbindung von alt und neu zeigt sich in ebendiesen. Im Anbau oben findet sich alles Digitale und Technische wie das ActivioSystem, die milon Q-Serie, die InBody und die Kardiogeräte. Auf der unteren Ebene wurde der Langhantel-, Kurzhantel- und Functional-Bereich eingerichtet, u. a. mit Hammer Strength-Racks, Eleiko-Equipment und den EaglesGeräten von CYBEX. Das alles wird auf 640 m² gebündelt, zu denen zusätzlich eine 200 m² große Dachterrasse für Functional-Training-Kurse kommt. Qualität und Betreuung im Fokus Die Ausstattung kann sich also sehen lassen, aber wie sieht es mit dem Rest, insbesondere der Trainingsbetreuung aus? Über diese wurde in diesem Artikel bisher noch nichts gesagt, obwohl sie ein integraler Bestandteil des Konzeptes ist. Der Fokus bei PRIME TIME fitness liegt in der Zielerreichung der Mitglieder. Dazu wird ein enges Betreuungsnetz um sie herum gespannt. So hat jedes Mitglied in den ersten drei Monaten fünf Trainer-Termine, in denen 10

alle Einweisungen stattfinden. Die Mitarbeiter bestehen zu 100 % aus Festangestellten, ausgebildet wird ausschließlich in Kooperation mit der DHfPG/ BSA-Akademie. Um diesem hohen Anspruch ein Gesicht zu geben, wurde die Anlage, wie auch alle anderen, DIN-zertifiziert (BSAzert). Ein weiterer Faktor ist, das sich die Mitglieder wohlfühlen sollen. Das beginnt bei so banalen Elementen wie einem easy-entry, also einem barrierefreien Zugang in den Club, ohne Drehkreuz oder ähnliche Systeme, und geht über das Ambiente und die langen, betreuten Öffnungszeiten von 6-24 Uhr und dann natürlich bis hin zur Trainingsbetreuung. Im Hamburger Club liegt der Fokus nach wie vor auf dem Training. Die Mitglieder können aber den Sauna- und Liegebereich des 25-h-Hotels direkt nebenan nutzen. Wie in den anderen PRIME TIME fitness-Clubs ist die Preisstruktur ebenfalls einfach gehalten. Für einen Vertrag mit einer Laufzeit von 3 Monaten zahlen Mitglieder 59 € monatlich + einem Startpaket von 149 € und einer Servicepauschale von 69 €. Bei 12 Mo-

naten verändert sich am Preis der Mitgliedschaft und der Servicepauschale nichts, nur das Startpaket verringert sich auf 129 €. Für einen Vertragsabschluss über 24 Monate sinkt ebenfalls nur der Preis des Startpakets auf 99 €. Damit setzt Nils Kuprat ein klares Zeichen in Richtung der Qualität, die ihren Preis hat, und seine derzeit 962 Mitglieder verstehen das auch. Ausblick Wie geht es nun für Nils Kuprat weiter? Vermutlich wird er das tun, was er am besten kann, und seinen Club erst etablieren und dann seine Mitgliederzahl in den nächsten Jahren verdoppeln, wenn nicht sogar verdreifachen und diese dann so gut betreuen, dass sie lange bei ihm bleiben. Denn er steckt nicht nur Herzblut in den Vertrieb, sondern mindestens genauso viel in die Arbeit mit seinen Mitgliedern. Er spielt aber auch schon mit dem Gedanken, eventuell in der Zukunft einen zweiten Club in der Nähe des jetzigen zu eröffnen. Und das würde die Firmengeschichte der PRIME TIME fitness-Clubs stringent weiterführen.


Clubreport PRIME TIME fitness Hamburg


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Clubreport PRIME TIME fitness Hamburg

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Themenschwerpunkt Mitgliederbindung

Kundenbindung durch Reduzierung von Kündigungen

Text Antonio e Silva

Kündigungen mag niemand, weder der Mobilfunkdienstleister, noch Versicherungen, noch Fitness-Clubs. So schön die Anmeldewellen im Januar/Februar eines Jahres auch sind, so lästig sind die Kündigungswellen kurz vor dem Sommer. Was man dagegen tun kann, schreibt unser Gastautor Antonio e Silva. Alle Fitness-Studios, die älter als zwei Jahre sind, müssen sich mit dem Problem der Kündigungswellen ernsthaft beschäftigen. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Kündigungsrate unter 15 % fast unmöglich. Natürlich kann man eine gewisse Kündigungsrate auch nicht verhindern, da es durchaus Umstände gibt, die wir nicht vermeiden können. Dazu zählen Jobwechsel, Krankheit oder ein Umzug. Trotzdem gibt es Möglichkeiten die Kündigungsquote zu verbessern. Dazu sollte man sich aber von der Neukundengewinnung ab- und zur Kundenbindung hinwenden. Meiner Ansicht nach ist der beste Weg, um zu erfahren, wie gesund die Kundenbindung in einem Fitness-Club ist, sollte 14

man die Kündigungsrate analysieren. Diese gibt ähnlich wie bei einem Fieberthermometer an, wie schlimm es um den Patienten steht. Je höher das Thermometer ist, desto kranker ist der Patient. Vergessen Sie für einen Moment, dauernd Gutscheine (Aktionen) zu verteilen und neue Kunden zu bekommen. Ihr Hauptziel ist es Ihre Kunden zufriedenzustellen und wenige Kündigungen zu erhalten. Ständig mehr und mehr Neukunden zu bekommen, ist sowieso unrealistisch. Fitness-Kundenpotenzial für Ihren Standort Sie haben ein Einzugsgebiet, das begrenzt ist, Sie können nicht unendlich nach neuen Mitgliedern „jagen“. Jeder

Supermarkt, Apotheker oder Bäcker weiß, dass das Gebiet, aus dem er neue Kunden gewinnen kann, begrenzt ist, und, dass er sein Produkt und seine Dienstleistung verbessern muss, um die Kundenzufriedenheit zu sichern. Für Fitness-Clubs ist es ähnlich. Hier liegt das Einzugsgebiet bei max. 15 Minuten Fahrweg um den Standort herum. Das Einzugsgebiet ist dreigeteilt. Es gibt Kunden in der inneren Zone (0 – 5 Minuten), der sicherlich den größten Teil ihres Kundenanteils (bis zu 70 %) ausmachen wird, dann Kunden der mittleren Zone (ca. 10 min.), die einen Anteil von etwa 20 % ausmachen und Kunden der äußeren Zone (bis zu 15 Minuten), auf die ein Teil von 10 % fällt. Es kann durchaus Sinn machen

w


Themenschwerpunkt Mitgliederbindung die gemeinsamen Überschneidungen mit dem Einzugsgebiet der Mitbewerber zu analysieren. „Ich möchte mein Abo kündigen…“ Die Gründe, warum Mitglieder ihre Verträge kündigen wollen, sind vielfältig. Manch ein Clubmanager lügt sich gerne selbst in die Tasche und findet Ausreden wie, dass es am Discount-Anbieter um die Ecke oder einer steigenden Arbeitslosenquote im Viertel liegt. Meiner Ansicht nach sind die wahren Gründe häufig an ganz andere Themen gekoppelt. 40 % haben gekündigt, weil sie sich über einen Mitarbeiter oder schlechten Service geärgert haben. Beispiele für Letzteres können Betreuung, Sauberkeit, Freundlichkeit oder der regelmäßige Ausfall von Kursen sein. 30 % haben gekündigt, weil sie nicht mehr glücklich mit dem Produkt sind, für das sie einmal unterschrieben hatten. Das kann z. B. mit dem Zustand der Geräte oder dem Wegfallen von Kursen zusammenhängen.

Neues Equipment kann Mitglieder glücklich machen, daher sollte man regelmäßig darin investieren. 20 % haben gekündigt weil sie ihre Trainingsziele nicht erreicht haben. 10 % haben gekündigt, weil sie einen neuen Freundeskreis / neue Beziehung haben. 5 % haben gekündigt, weil sie einen neuen Job oder Wohnort haben. 4 % haben gekündigt, weil sie ein neues Fitness-Studio gefunden haben, und 1% der Kündigungen gehen auf Krank-

heit oder Tod zurück. Man kann die eigene Kündigungsquote deutlich senken, wenn man diese Themen ernst nimmt. Kundenservice – Personal Excellence Finden Sie einen Mitarbeiter, der ab sofort zuständig für den Kundenservice ist, am besten einen, der extrem

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Themenschwerpunkt Mitgliederbindung Erfahrung machen 60 % aller FitnessClubs einen Eingangstest aber nie einen ReTest. Ich weiß, Sie denken gerade, das ist viel Arbeit aber es wird Ihnen ein großes Stück Ihrer aktuellen Kündigungsquote reduzieren. Die Mitglieder müssen von Ihren Trainern ein kurz-, mittel- und langfristiges Ziel vorgegeben bekommen. Das heißt, ein Ziel für drei, sechs und zwölf Monate. Die Check-ups helfen ihm, seinen Trainingszustand im Auge zu behalten, denn wenn er den Blick darauf verliert, vergisst er sein Trainingsziel. Lassen Sie Ihre Trainer die Trainingsziele in kleinere Häppchen aufteilen. Das macht es einfacher. Will also jemand 17 Kilo verlieren, geht man in kleinen Schritten vor.

Regelmäßige Trainerkontakte sind wichtig für die Zufriedenheit der Kunden

fröhlich und freundlich ist, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Dieser ist verantwortlich dafür, sich um Kundenwünsche und Beschwerden zu kümmern. Am Eingang oder der Theke sollte ein Foto dieser Person aushängen, sowie die Tage und Uhrzeiten, an denen sie in der Anlage präsent ist. Genauso wichtig sind eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer (mobil), unter der man sie erreichen kann. Jedes neue Mitglied bekommt mit seinem Willkommensschreiben eine Information, wer diese Person ist und was sie macht. Dieser Mitarbeiter startet viermal pro Jahr Kundenbefragungen und sorgt dafür, dass die Qualitätsstandards steigen. Dieser Mitarbeiter muss regelmäßig in Kontakt mit jeder Abteilung sein, um alle Wünsche und Beschwerden von Kunden und Mitarbeitern zu lösen, natürlich immer in Zusammenarbeit mit dem Club Manager. Jeden Monat gibt es einen schriftlichen Bericht über den Stand der Kundenzufriedenheit. Unsere Mitglieder sind begeistert, wenn es etwas Neues gibt. Daher sollten wir ihnen dreimal pro Jahr einen Grund zur Begeisterung geben. Was aber bedeutet 16

dreimal pro Jahr und was können wir machen? An vorderster Stelle stehen neue Trainingsgeräte (oder Gerätestandorte werden getauscht). Dabei ist zu beachten, dass man nie ein Gerät alleine, sondern immer zwei bis vier Geräte anschafft. Viele Clubs haben einen Sommer- und einen Winterkursplan, das reicht aber nicht aus. Auch hier sollte man dreimal pro Jahr wechseln. Dabei macht es Sinn, Kunden und Mitarbeiter zu befragen, was sie gerne hätten. Dreimal im Jahr sollte sich auch die Dekoration im Eingangs-/Thekenbereich ändern. Andere Möglichkeiten sind die Anschaffung einer neuen Sitzgruppe anzuschaffen oder die Änderung des Lichtdesigns. Jedes Fitness-Mitglied hat ein Trainingsziel Jedes Fitness-Mitglied, das bei Ihnen trainiert, hat ein Trainingsziel. Wird das nicht erreicht (oder hat das Mitglied das Gefühl, es wird das Ziel nie erreichen können), dann wird es auf jeden Fall kündigen. Sie sollten bei jedem neuen Mitglied einen Eingangstest und alle drei Monate einen kleinen ReTest (Körperanalyse) machen. Nach meiner

Kundenkontakt effektiv gestalten Kundenkontakte während des Trainings sind extrem wichtig. Das fängt beim Check-in mit einer netten Begrüßung an, aber der eigentliche Kundenkontakt findet auf der Trainingsfläche statt. Das kann man mit einem kleinen Trick schaffen. Die Uhr eines jeden Fitnesstrainers piept alle 10 Minuten. Das Signal bedeutet, dass er einen Kunden ansprechen soll. Außer natürlich er macht bereits ein Betreuungsgespräch oder eine Einweisung. Das Ziel heißt: Motivation statt Fluktuation, Kundenkontakte rechnen sich. Mit Wertschätzung kann man Mitglieder sehr gut binden.

Zum Autor Antonio e Silva ist ein international anerkannter Experte für Gesundheitswirtschaft. Seine Schwerpunkte als Consultant sind Marketing, Management und Konzepte für Fitness-Studios. Er kennt den internationalen Gesundheits-und Fitnessmarkt wie seine eigene Westentasche: Seit nunmehr 34 Jahren sammelt er Erfahrungen in einem der wohl härtesten Wirtschaftsbereiche. Bekannt ist Antonio e Silva durch zahlreiche Beiträge und seine Tätigkeit als Referent.


Themenschwerpunkt Mitgliederbindung

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Themenschwerpunkt Mitgliederbindung

Brauchen wir überhaupt noch Mitgliederbindung? Text Jonathan Schneidemesser

Eine provokante Fragestellung, die sich sicherlich nicht pauschal beantworten lässt. Für viele Fitness-Clubs mit klassischer Ausrichtung ist das langfristige Binden der Mitglieder sicherlich essenziel. Wie aber sieht es mit den Boutique-Studios aus? Sind diese ebenfalls auf feste Mitgliedschaften angewiesen oder eignen sich hier eher Einzelbuchungen? Im Rahmen der IFAA-Bildungsreise nach London besuchten die Teilnehmer unterschiedliche Boutique-Studios und lernten deren Umgang mit Mitgliederbindung kennen. Im Rahmen der IFAA-Bildungsreise (BODYMEDIA berichtete in Ausgabe 6-2017) besuchte der Geschäftsführer der IFAA-Bildungsakademie gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von ausgewählten Club-Betreibern verschiedene Fitness-Clubs, darunter einige BoutiqueStudios wie boom cycle, 1Rebel und das Kobox. So unterschiedlich die Konzepte dieser drei Studios auch sein mögen, haben sie doch zwei Gemeinsamkeiten: Eine Stunde kann bis zu 25 € kosten und feste Mitgliedschaften stehen nicht im Mittelpunkt. Sowohl im 1Rebel als auch in der Kobox sind sie nicht einmal vorgesehen. Bei boom cycle kann 18

man immerhin für einen Monat eine unlimitierte Nutzung des Studios buchen. Das hört sich für uns, die wird 6-, 12- und 24-Monatsmitgliedschaften gewohnt sind, erst einmal befremdlich an. Da stellt sich die Frage, woran es liegt, dass der Boutique-Bereich in London scheinbar nicht auf Mitgliedschaften angewiesen ist und ob und in welcher Form überhaupt Kundenbindung stattfindet. Identifikation mit der Marke Hatten die Teilnehmer der IFAABildungsreise bisher eine vage Vorstellung vom Begriff „Boutique“, so sahen

sie vor Ort, was dieser Begriff wirklich bedeuten kann. Die Konzentration auf ein kleines, überschaubares Angebot ist da noch der geringste Teil. Vielmehr geht es um eine klare Identifizierung mit dem vorhandenen Angebot sowie der Marke. Da verwundert es nicht, dass man bei boomcycle direkt nach dem Betreten des Studios Schuhe und Klamotten mit dem Logo der Boutique kaufen kann, dann in den Kurs geht und anschließend seinen Shake oder Smoothie aus einem Becher mit dem Logo-Aufdruck trinkt. Selbst das Wasser in diesen Läden ist gebrandet.


Themenschwerpunkt Mitgliederbindung Schaut man sich das Verkaufsmodell an, zeigt sich, dass Pakete von 1 – 50 Kurseinheiten gekauft werden können. Diese verfallen nach einer gewissen Zeit, wenn sie nicht genutzt wurden. Die Kurse werden online gebucht; wenn sie voll sind, kommt man nicht mehr rein. Das Einkaufen von einzelnen Einheiten gibt den Kunden eine hohe Flexibilität, da sie sich nicht festlegen müssen. Gleichzeitig erhöht es den Druck bei den Studios, ein gutes Angebot bereitzustellen und eine gute Arbeit zu machen, da sonst keiner ihre Kurse besucht. Schaut man sich den Aufwand an, den die besuchten Boutique-Studios in die Stärkung ihrer Marke stecken, fragt man sich, ob sie den gleichen Aufwand betreiben, um ihre Mitglieder zu binden. Und siehe da: Nein, tun sie nicht. Oder vielleicht auch doch, wenn nämlich die eigene Marke stark genug ist, um sich mit ihr zu identifizieren, dann kehrt man auch immer wieder zu dieser zurück, wenn auch nicht sofort. Man trägt die Kleidung auch mal in der Freizeit oder sogar beim Training in anderen Studios und zeigt dadurch seine Zugehörigkeit. Klassische Kundenbetreuung, wie wir sie kennen, steht weniger im Fokus, findet aber natürlich auch statt. Die Kurse sind so strukturiert, dass sie Erlebnisse bieten. Das beginnt bei der Raum-

Der Klamottenstore des 1Rebel ist Teil des Boutique-Studios und trägt zur Stärkung der Marke bei

gestaltung, der Auswahl der Geräte über die Instruktoren und ihre Art anzuleiten bis hin zu Elementen wie Licht-, Ton- und Videodesign und sogar DJs, die speziell für den Kurs Live-Musik auflegen usw. Funktioniert das auch bei uns? Dass die während der IFAA-Bildungsreise besuchten Boutique-Studios einen geringeren Fokus auf Mitgliederbindung im klassischen Sinne legen, ist sicherlich auch der Lage dieser geschuldet, denn sie befinden sich im Financial District in London. Hier kommt es auf Effizienz und zielgerichtete Angebote an. Wer Lust auf Cycling hat, geht zu boomcycle, wer HIIT mit Ausdauer- und Krafttraining möchte, bucht bei 1Rebel und wer seinen Frust nach der Arbeit rausboxen will, besucht einen Kurs bei Kobox. Den Luxus dieser speziell zugeschnittenen Angebote können sich die Studios leisten, da es im Financial District an Wochentagen keinen Mangel an potenziellen Kunden gibt. Das Geld für diese Kurse ist bei der Zielgruppe ebenfalls da. Das sorgt aber zugleich für einen enormen Wettbewerb der Studios untereinander, denn sie konkurrieren um Geld und Kunden. Es ist also eine sehr spezielle Umgebung, in der sich die BoutiqueStudios befinden. Trotzdem kann man von ihnen lernen, denn sie

zeigen eine sehr effektive Form der Mitgliederbindung. Sie investieren außergewöhnlich in die Stärkung ihrer Marke und damit in deren Attraktivität für die Kunden. Dadurch heben sie sich von anderen Anbietern im gleichen Umfeld ab und bleiben sichtbar. Das ist ein Tipp, den jeder Fitness-Club-Betreiber beherzigen sollte, egal wie kompetitiv sein Umfeld ist. So kann man sich deutlich von anderen abheben. Der zweite Punkt ist, dass sie Erlebnisse bieten. Kunden möchten dieses immer wieder erleben und werden daher immer wieder zurückkommen. Auch das kann jeder Fitness-Club auf seiner Trainingsfläche oder seinen Kursen umsetzen. Fazit Wer keine festen Mitgliedschaften verkauft, schafft Flexibilität für den Kunden, muss aber jedes Mal aufs Neue um die Gunst der Kunden buhlen und dafür sorgen, dass sie wiederkommen. Die Boutique-Studios im Financial District in London tun das mit einer Stärkung der eigenen Marke und dem Schaffen von Erlebnissen. Die Frage, ob wir noch Mitgliederbindung brauchen, lässt sich mit einem klaren „Ja“ beantworten. Die Umsetzung unterscheidet sich nur je nach den vorhandenen Umständen.

Der Trainingsraum im 1Rebel für HIIT-Kurse

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Themenschwerpunkt Mitgliederbindung Besuchen Sie uns vom 12.-15. April 2018 auf der FIBO in KÜln / Messegelände

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Themenschwerpunkt Mitgliederbindung

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Themenschwerpunkt Mitgliederbindung

Mitgliederbindung mit smarten Testing- und Analysetools Text Stefan Bartenschlager

Trainer und Trainerinnen können ein Lied davon singen: Neukunden und -kundinnen, die noch vor ein paar Wochen hoch motiviert und voller Ambition ins Training eingestiegen sind, verlieren nach und nach die Lust an den gewählten Leistungen, verpassen bereits gebuchte Einheiten und bleiben schließlich ganz weg. Woher der Motivationsverlust rührt, bleibt meist im Dunkeln, weil schlichtweg kein Kontakt mehr zu diesen verloren gegangenen Kunden besteht. Das ist sowohl für Trainer und Trainerinnen als auch für das ehemalige Klientel bedauerlich – auf beiden Seiten entsteht Frust. Das muss aber nicht so sein und es ist sinnvoll, sich die Ursachen für solche Ausstiege genauer anzusehen. Trainer und Trainerinnen befürchten nicht selten, nicht ausreichend motivierend auf diese Trainingsaussteiger eingewirkt zu haben. Das ist jedoch meist nicht der Fall und diesbezügliche Selbstvorwürfe sind daher unbegründet: Von Kundenseite werden Trainingspläne meist abgebrochen, weil sich der erwünschte Erfolg nicht eingestellt hat. Die häufigste Ursache laut Fitness-Experten: Es wurde am Trainingsziel vorbei trainiert. Ein solches Fehltraining lässt 22

sich vermeiden. Der beste Weg dazu ist, ein individuelles, auf persönliche Leistungsgrenzen Rücksicht nehmendes Trainingsprogramm anzubieten. Was braucht es dazu? Zunächst eine eingehende Analyse des Ist-Zustandes der Person, die das Training beginnen möchte. Dabei müssen allerdings individuelle Leistungs- und Stoffwechselparameter ermittelt werden, was gewöhnlich mit einem erheblichen zeitlichen Aufwand und einigen komplizierten Berechnungen zur Auswertung verbunden ist. Dazu kommt, dass viele professionelle Funktionstests nicht von jedermann durchgeführt werden dürfen, oft wird dafür eine sportwissenschaftliche, therapeutische oder hoch-

wertige Trainerausbildung vorausgesetzt. Die Alternative, sich mit Annäherungen und Faustformeln zu behelfen, führt leider zu einem Verlust an Exaktheit und kann deshalb bestenfalls als absolute Notlösung betrachtet werden. Für diese Problematik gibt es allerdings eine Lösung, die so einfach wie nur denkbar ist und dennoch zu exakten Ergebnissen führt: der Einsatz smarter Testing- und Analysetools. Smarte Hardware mit dazugehörigen Apps sorgen dafür, effektive Ernährungsund Trainingspläne für jeden Kunden individuell zu erstellen – und das in Minutenschnelle und ohne langwierige Einschulung.


Themenschwerpunkt Mitgliederbindung

Der Einsatz von smarten Testing- und Analysetools machen es Trainern einfacher, individuelle Trainings- und Ernährungspläne zu erstellen

Smarte Analyse- und Trainingstools: Was sind die Vorteile? Im Profisport sind sie längst eine Selbstverständlichkeit, nun erobern die kleinen Hochleistungsgeräte die FitnessWelt: Viele Clubbetreiber und Personal Trainer schwören inzwischen auf die smarte Revolution. Wir besprechen im Folgenden Funktionen, Benutzerfreundlichkeit und Kosteneffizienz der neuen Geräte und Apps. Das Wichtigste vorweg: Es sind keine besonderen Kenntnisse nötig, um diese Geräte zu bedienen. Alle Analyseschritte sowie die Auswertung der Messdaten erfolgen vollautomatisch in Echtzeit, die Handhabung ist rasch und einfach zu erlernen – für Usability gibt es daher ein klares Plus. Die Angebote, die derzeit für Fitnessund Sportclubs am Markt sind, beinhalten meist ein oder mehrere Messgeräte. Digitale Vernetzbarkeit und laufend präzise Messungen sind selbstverständlich. Geräte mit hoher Qualität erheben neben dem Pulsstatus und der Atemfunktion noch weitere physiologische Parameter und ermitteln

daraus automatisch das individuelle Fitnesslevel eines Kunden. Die Auswertung und Interpretation der Messdaten erfolgt ebenfalls automatisch mittels einer einfach zu bedienenden App. Trainern und Trainerinnen stehen somit unmittelbar nach der Messung alle Daten zur Verfügung, die für das Erstellen eines individuellen Trainingsplanes benötigt werden. Der vielleicht größte Vorteil dieser Geräte liegt somit auf der Hand: Es besteht keine Gefahr mehr, die persönliche Leistungsfähigkeit eines Kunden oder einer Kundin zu überschätzen – und das ist wahrscheinlich die beste Möglichkeit, Frust und Motivationsverlust schon im Vorfeld zu vermeiden. Weitere Vorteile bestehen in der ebenfalls automatisierten Vergleichsmöglichkeit zwischen den Leistungen einzelner Mitglieder einer Trainingsgruppe sowie in der Verfolgung von Leistungsentwicklungen. Schnell, smart und einfach: die Stoffwechselanalyse in Ruhe – auch Grundumsatzanalyse genannt Es gibt Funktionen der smarten Testgeräte, die zielgruppenunabhängig eine

hohe Relevanz für alle Kunden eines Fitnesscenters besitzen. Dazu gehört die professionell durchgeführte Grundumsatzanalyse, ohne die ein passgenauer Trainingsplan kaum zu erstellen ist. Eine Grundumsatzanalyse bietet zudem den Vorteil, Kunden und Kundinnen näher mit den eigenen physiologischen Voraussetzungen vertraut zu machen und mehr Informationen über den aktuellen Status quo des eigenen Körpers zu bekommen. Das Wissen um die Besonderheiten des eigenen Stoffwechsels erleichtert es auch, Zielvorstellungen im Training umsetzen zu können – eine wichtige Voraussetzung, um Enttäuschungen und Frustrationen durch falsch gesetzte Ziele vorzubeugen. Wie funktioniert die Grundumsatzanalyse nun konkret? Wir funktionieren aus physiologischer Sicht zwar grundsätzlich alle sehr ähnlich, individuelle Unterschiede gibt es aber doch. So ist der Grundumsatz – also jene Menge an Kalorien, die man auch ohne Bewegung zu sich nehmen muss, um seinen Stoffwechsel in Ruhe aufrechtzuerhalten – individuell recht unterschiedlich. Bei 23


Themenschwerpunkt Mitgliederbindung der Grundumsatzanalyse wird in wenigen Minuten ermittelt, wie viel Kalorien der eigene Körper am Tag verbrennt und wie viel Prozent davon anteilig an Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß. Die Auswertung dieser Parameter erlaubt es, Rückschlüsse auf die aktuelle Stoffwechselsituation zu ziehen. Die Ergebnisse ermöglichen es Trainern und Trainerinnen, zielgerichtete Programme unter Einbeziehung von idealer Ernährung, Bewegung und Krafttraining auf Knopfdruck durch die dazugehörige App zu erstellen. Diese individuellen Trainingsprogramme haben zudem den Vorteil, eine stärkere Kundenbindung zu erzielen: Wir alle haben unsere besonderen Ziele im Training – sei es Muskelaufbau, eine bessere Ausdauer und Leistungsfähigkeit oder einfach das Bedürfnis, ein paar Kilo abzunehmen. Auf diese Wünsche gesondert einzugehen schafft Vertrauen und Motivation und führt so zu schnelleren und nachhaltigeren Trainingserfolgen. ... und als Draufgabe: die Leistungsanalyse Auch diese ist smart und schnell erledigt: Sie beinhaltet die Bestandsaufnahme des aktuellen Fitnesszustands,

der persönlichen anaeroben Schwelle, um Muskelübersäuerung auf Dauer vorzubeugen, die Berechnung und Einstufung des BMI sowie die Erhebung der individuellen Regenerationsfähigkeit. Die Durchführung erfolgt auf einem Kardiogerät in Form eines Stufentests, bei dem die Belastung kontinuierlich gesteigert wird. Die Pulswerte werden nicht über die Atemmaske erfasst, sondern über einen separaten Pulsgurt, welchen man während des Tests trägt Im Anschluss wertet die App die ermittelten Puls- und Atemgaswerte aus und erstellt daraus individuelle Empfehlungen für ein Training im optimalen Pulsbereich. Die Ergebnisse regelmäßig angewandter Leistungsanalysen erlauben es Trainern und Trainerinnen, auf Veränderungen im Leistungsvermögen zeitgerecht zu reagieren, Einheiten optimal anzupassen und Trainingseffekte dadurch zu verstärken. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Kundenzufriedenheit aus: Erfolge werden schneller messbar, die Motivation steigt dadurch, Sporttreibende bleiben dem gewählten Trainingsprogramm eher treu. Und nichts steigert die Reputation eines Studios bekanntlich mehr als eine zufriedene Kundschaft,

die ihre positiven Erfahrungen an potenzielle Neukunden weitergibt! Funktionen und Messdaten im Überblick Im Wesentlichen messen die angebotenen Systeme während der Testung laufend die individuellen Atemgaswerte O2, CO2, RQ und VO2max. Die Auswertung erfolgt mittels der individuellen Pulswerte Rekom, GA1, GA2, EB, SB sowie VO2max. Konsequentes Training führt in jedem Fall zu Verbesserungen des Fitnesszustands. Es ist daher sinnvoll, solche Tests zwei- bis dreimal jährlich durchzuführen, um Trainings- und Ernährungsprogramme flexibel auf die neuen Werte anzupassen. Während des Trainings lässt sich mit den Tools das Einhalten des optimalen Pulsbereiches jederzeit kontrollieren. Weitere integrierte Funktionen sind: • • •

Gruppenvergleiche Kontrolle des Trainingserfolges Erstellen von Profilen mit ähnlichen Leistungsparametern

Fazit Inhaber oder Personal Trainer fragen sich natürlich, ob sich eine solche Investition lohnt: Gesamtpakete inklusive Werbekonzepte für das Marketing sind

Die Leistungsanalyse wird auf einem Kardiogerät in Form eines Stufentest durchgeführt. Die erzielten Ergebnisse werden via App ausgewertet und angezeigt

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Themenschwerpunkt Mitgliederbindung heit. Mobile, smarte Analysetools erleichtern somit nicht nur das Erstellen individueller Fitness- und Trainingspläne, sondern tragen durch die qualitative Aufwertung des Trainers bzw. des Studios auch langfristig zur Erweiterung des Kundenstammes bei.

gar oft schon vor Lieferung refinanziert, spätestens aber nach 3–4 Monaten nach der Anschaffung.

Zum Autor Stefan Bartenschlager ist geschäftsführender Gesellschafter der Firma DYNOSTICS, einem smarten System zur Leistungs- und Stoffwechselanalyse. Zuvor war er Teilhaber mehrerer Fitness-Clubs im süddeutschen Raum und gründete vor 12 Jahren eine fitnessorientierte Werbeagentur.

Wichtigster „Nebeneffekt” sind wohl die fraglos positiven Effekte auf Kundenbindung und Kundenzufrieden-

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Mittlerweile gibt es Möglichkeiten, Messungen, die sonst nur Profisportlern zur Verfügung standen, in den Fitness-Club zu bringen

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direkt und sicher an den First-DebitServer übertragen. Ist das Studio bereits Kunde bei einem der vielen debifit-Kooperationspartner, kann die Forderung auch einfach per Knopfdruck aus jeder gängigen Mitgliederverwaltungs-Software übergeben werden. Bereits am nächsten Werktag verschickt First Debit die erste Mahnung. Weitere Schritte folgen ebenso digital mit einer Ansprache des Schuldners über E-Mail und SMS. Der Schuldner kann zudem im innovativen First-DebitOnlineportal per Paypal und sofortüberweisung.de bezahlen oder im SelfService eine Ratenzahlung vereinbaren. Immer auf dem Laufenden Das Inkasso-Archiv bietet jederzeit eine transparente Sammelübersicht zu allen

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Themenschwerpunkt Functional Training

Echt attraktiv! Functional Training im Fitness-Club Text Janek Klingmann

Bei der eigenen Studiogestaltung kommen viele Fragen auf. Wie schule ich mein Personal? Wie stimme ich meine Sportler zufrieden und wie erreiche ich die höchstmögliche Kundenbindung? Welche Trainingsmöglichkeiten & -arten, als Herzstück meines Gyms, biete ich an und welches Equipment ist hierfür vonnöten? Jede Trainingsart und jedes Equipment ist für den einen individuellen Sportler sinnvoll und hat seine Daseinsberechtigung. Janek Klingmann, Sportwissenschaftler, Autor und Personal Trainer, über Functional Training im eigenen Fitness-Club. Unterhält man sich mit Coaches aus unterschiedlichen Sparten, so erhält Functional Training teilweise immer wieder eine neue Definition. Für manche lehnt sich Functional Training an die grundlegenden Bewegungsmuster im Alltag an, für andere ist Functional Training ein zweckentsprechendes Training. So stellt für Letztere das Nutzen der Beinpresse bei dem Ziel maximaler Hypertrophie Functional Training dar. Doch ist es wirklich Functional Training oder einfach nur funktionelles Training? Denn allein die Übersetzung des Wortes ist mit Schwierigkeiten verbunden: Funktional = „auf die Funktion bezogen | eine funktionale Einheit bilden“; Funktionell = „dem Zweck entsprechend | etwas nach funktionellen Gesichtspunkten gestalten“. 28

Als Verfechter und Coach im Functional Training ist für mich das Training mit der Beinpresse für einen maximalen Hypertrophiereiz des M. quadriceps femoris kein Functional Training, sondern zweckentsprechendes Training und sollte differenziert betrachtet werden. Was ist Functional Training? Nachfolgend möchte ich für eine klare Definition mit dem englischen Begriff Functional Training arbeiten. Diese Art von Training ist ebenfalls kein Synonym für ein Training mit Kettlebells, Superbands, Medizinbällen, Minibands und vor allem kein Synonym für das Training auf instabilen Untergründen. Auch wenn alle Tools ihre Berechtigung im Functional Training finden, sind sie nicht der Inbegriff dafür. Functional

Training beschreibt eine Trainingsform, welche den Körper als ganze Einheit trainiert, die individuellen Voraussetzungen des einzelnen Athleten berücksichtigt, Besonderheiten der Organe und des Zentralnervensystems beachtet und die Gesundheit als einen der wichtigsten Aspekte des Trainings definiert. Und wäre das noch nicht genug, werden selbst emotionale Aspekte wie Angst, Motivation, Freude etc. mit in die Trainingsplanung und -durchführung aufgenommen. Ziel von Functional Training ist es, die Athleten und Alltagssportler auf die komplexen Anforderungen des Alltags vorzubereiten. Um dies zu erreichen, reicht ein gerätegestütztes Training nicht aus, um an die Alltagsbelastungen


Themenschwerpunkt Functional Training

Functional Training ist kein Synonym für das Training mit Medizinbällen oder ähnlichem Equipment, auch wenn diese häufig Teil von Functional Training sind

auf allen drei Ebenen (Frontal-, Sagittalund Transversalebene) zu gewöhnen. Das Hochheben seines Kindes auf dem Spielplatz erfordert mehr als ein gut stabilisierter Sitz im Gerät, bei welchem lediglich das geführte Gewicht über Kopf gedrückt wird. Eine gute Bewegungsqualität mit ausreichend Über-Kopf-Mobilität, motorischer Kontrolle, Balance, Sensomotorik und einer guten Ansteuerung im Core ist vonnöten. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass Functional Training ein individuelles Training für den Sportler darstellt, welches das Ziel verfolgt, auf die kommenden Belastungen im Alltag und Sport, unter der Berücksichtigung sämtlicher individueller Voraussetzungen, vorzubereiten. Functional Training ist mehr als die Summe der einzelnen Tools und Definitionen. Functional Training ist das große Ganze.

Functional Training – mehr als nur ein Trend? In vielen Untersuchungen wird Functional Training noch immer als Trend bezeichnet. So ist laut einer Befragung des DSSV Functional Training auf Platz 5 der prognostizierten Fitness-Trends 2018. Doch ist es wirklich noch ein Trend? Eine Komponente einer Zeitreihe, bei welcher angenommen wird, dass sie längerfristig und nachhaltig wirkt? ¹ Um diese Frage zu beantworten, müssen wir weit in der Zeit zurückgehen. Wir müssen uns fragen, wie sich der Mensch entwickelt hat.

Schritte in der Evolution des Menschen ist die Entwicklung vom Vierfüßler zum Zweibeiner. Durch unsere nach wie vor gute Anpassungsfähigkeit führte dieser Schritt zu großen Veränderungen. Unser Gehirn entwickelte sich ständig weiter. Das führte zu Erfindungen von Werkzeugen, der Entwicklung von soziokulturellen Fähigkeiten und der emotionalen Entwicklung. Nicht nur unser Gehirn wuchs ständig weiter. Durch den aufrechten Gang lernten wir verschiedene Bewegungsmuster – gehen, laufen, rennen, springen, klettern, werfen, kriechen, tragen, heben.

Vor ca. 5 bis 7 Millionen Jahren traten die ersten Menschenahnen auf, welche von den Menschenaffen abstammten. Von den vielen verschiedenen Arten der Gattung Homo ist nur noch der Mensch übrig, wie wir ihn heute kennen – der Homo sapiens. Einer der wichtigsten

All diese neuen Muster und Funktionen führten im Körper zu weiteren Adaptionen. Getreu dem Motto „Form follows function“ passte sich die Anatomie unseres Körpers den Funktionen und Aufgaben, welche die Natur den Menschen gestellt hat, an. Aus diesem

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Themenschwerpunkt Functional Training Grund kennt unser Körper keine Muskeln und isolierten Muskelfunktionen, sondern nur Bewegungsmuster. Diese dienten früher dem Überleben und der Fortpflanzung. Durch deren ständigen Gebrauch und die viele Bewegung perfektionierte der Mensch diese Muster – das erste Functional Training. Im Laufe der Zeit vereinfachte sich der Mensch vieles durch Werkzeuge und Maschinen. Die Industrialisierung und Modernisierung führten zu weniger Bewegung. Bestimmte Fähigkeiten und Bewegungsmuster werden heutzutage nicht mehr gebraucht. Unser Körper passt sich wieder an, diesmal jedoch im negativen Sinn. Eine höhere Anzahl an Volkskrankheiten wie Übergewicht, Rückenschmerzen, dysfunktionale Bewegungsmuster, Haltungsschwächen sind die Folgen der mangelnden Bewegung. Aus dem oberen Abschnitt sollte klarwerden: • Der Mensch ist ein sehr komplexes System. Er sollte ganzheitlich betrachtet werden. Alle Systeme (Muskelsystem, Nervensystem, Organsystem, Psyche usw.) und deren Einfluss auf Bewegung und Gesundheit müssen mit einbezogen werden. • Unser Körper kennt keine Muskeln, sondern Bewegungsmuster. • Wir sind auf viel Bewegung ausgelegt. Mangelnde Bewegung führt

zu Einschränkungen von Bewegungsmustern, Haltung und zu Krankheiten.² Stellen wir nun die Verbindung zum Functional Training und dem Trend her, so stellt sich die Frage: Ist es wirklich ein Trend oder war die Trainingsart die Ausgangsbasis, von welcher wir uns ganz langsam durch die Industrialisierung und Modernisierung entfernt haben und der wir uns nun endlich wieder annähern?“ Kosten und Nutzen durch Functional Training Wie sich herausstellt, ist Functional Training kein Trend, sondern eine Trainingsart, welche schon immer vorhanden war und viel mehr eine Renaissance darstellt. Gut umgesetztes Functional Training im 1-zu-1- als auch in Kleingruppentraining bietet dem Kunden unbeschreiblichen Mehrwert, welcher nicht nur seine Körperkomposition verändert, sondern ihn fitter und vitaler den Alltag meistern lässt, das Gefühl von Schmerzen in Vergessenheit geraten lässt und seine sportartspezifischen Leistungen durch ein solides Fundament an Functional Movement und Functional Performance³ auf ein neues Level hebt. Eine langfristige Kundenbindung entsteht am einfachsten durch eine starke Emotionalisierung, und wie kann diese leichter erreicht werden als durch immer wiederkehrende neue

Erfolge sowohl im Alltag, beruflich als auch beim Sport durch Functional Training? Die Kehrseite der Medaille stellen die erhöhten Kosten dar. Functional Training entsteht nicht durch eine kleine Ecke im eigenen Fitness-Studio mit Kunstrasen, Kettlebells und Medizinbällen. Dieser aufgezeigte Mehrwert für die Mitglieder kann nur entstehen, wenn ein gut ausgebildetes Trainerpersonal vorhanden ist, welches sein Handwerk kennt und lebt. Die neue Zielgruppe setzt auf Kleingruppentraining und ist sehr anspruchsvoll! Der Wandel der Zeit ist in der Sportbranche nicht zu übersehen. Es besteht ein starker Wirbel in der Wissenschaft und im Markt für Functional-TrainingAnbieter. Was heute als neue Erkenntnis im Training publiziert wird, kann schon in einem Jahr widerrufen werden. Darum ist gerade im Functional Training ein Trainer mehr als ein Trainer, er ist ein Coach, welcher nicht nur in den klassischen sportwissenschaftlichen Gebieten wie Anatomie und Trainingswissenschaft gut ausgebildet sein muss, sondern auch in den Sparten Psychologie, Ernährung oder Hormonen muss das Interesse bestehen, sich langfristig zu einem Experten auszubilden. Die Qualität des Trainings und dadurch entstehende Begeisterung und Mitgliederbindung

Im Functional Training ist ein Trainer mehr als nur das. Er ist ein Coach, der sich in den Gebieten Ernährung, Trainingswissenschaft, Psychologie, Ernährung und Endokrinologie auskennen muss 30


Themenschwerpunkt Functional Training


Themenschwerpunkt Functional Training

In den nächsten Jahren werden mehr und mehr Trainer Elemente des Functional Trainings in ihre Trainingsprogramme einbauen

stehen und fallen mit dem Trainer. Denn die neuen Mitglieder stehen für „Individualität“, „Community“ und „Healthy Lifestyle“. Sie wollen Trainingsqualität und nicht ausschließlich -intensität. Gesundheit ist der Superlativ. Sehen Sie dies jedoch nicht als Nachteil, sehen Sie es als Chance. Als Chance, um Ihr Fitness-Studio auf einen Premiumclub anzuheben. Die Kluft wächst weiter und weiter und langfristig haben es mittelständische Fitness-Studios sehr schwer auf dem Markt. Die Discounter und Premiumclubs werden den Markt erobern ...

Functional Training als Fitness Update 2.0?! In den nächsten drei Jahren werden beinahe alle Fitness-Clubs, Personal Trainer und Physiotherapeuten Teile von Functional Training für sich nutzen und in ihr Training implementieren. Unabhängig von den Zielen Wettkampf, Gesundheit oder als Add-on wie bei vielen großen Fitnessketten. Ein Beispiel ist hierfür Fitness First. Die Fitnesskette investiert nach und nach mehr Geld in Functional Training und ändert ihren Marktauftritt. Ebenfalls ändern sich auch im Discountsektor die Trainingsflächen, sodass Kunstrasen und

Medizinbälle mehr und mehr zu finden sind. Aus diesem Grund können sich auch Premiumclubs der Änderung nicht verschließen. Functional Training wird die Zukunft entscheidend mitbestimmen. Es liegt an Ihnen: Was wollen Sie? Wollen Sie einen Premiumclub führen oder Ihren Status behalten? Dann nutzen Sie die Chance und distanzieren sich von der Konkurrenz. Es bietet Ihnen die Möglichkeit, in Preisklassen einzusteigen, wo Mitgliedschaften bei 120 €/Monat beginnen, und Ihre gut ausgebildeten Trainer werden Ihre Mitglieder dauerhaft an Ihr Fitness-Studio binden. Sie haben jetzt die Wahl. In

Ist das Beintraining an der Beinpresse für einen maximalen Hypertrophiereiz des M. quadriceps femoris tatsächlich Functional Training oder eher zweckentsprechendes Training? 32

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Themenschwerpunkt Functional Training weiteren 10 Jahren ist es fraglich, ob noch immer die Wahl besteht oder die Konkurrenz Sie im Schatten lässt. In einem Buch von Michael Boyle⁴ stand sinngemäß folgender Satz: „Es ist nicht gut, der Erste zu sein, aber hüte dich davor, der Letzte zu sein.“ Ein unerschlossener Markt – mit viel Potenzial Functional Training ist eine Trainingsmöglichkeit, bei welcher von jung bis alt, von Breitensport bis zum Leistungssport alle Kunden bedient werden. Aus diesem Grund ist für Functional Training die Zielgruppe noch weitgehend undefiniert, da letztendlich beinahe jeder Teil der Zielgruppe ist. Es ist alles nur eine Frage der Trainingsgestaltung. Die Trainierenden kommen beispielsweise bei unserem FT-Club in München aus den unterschiedlichsten Sparten.

Neben ehemaligen CrossFit & FreeleticsAnhängern finden sich Sportler aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Football, Fußball, Hockey, Eishockey, Badminton, Tennis, Laufen etc. wieder. Ebenfalls nimmt einen großen Prozentsatz der klassische Freizeitathlet ein, welcher neben den Kleingruppentrainings bei uns keiner anderen Sportart nachgeht. Deshalb ist die Zielgruppe für Functional Training mit klassischen Werbemaßnahmen schwer zu greifen. Es besteht ein riesiges Potenzial am Markt, welches bisher noch nicht annähernd genutzt wird. Somit wurde auch noch keine Lösung für die individuellen Bedürfnisse der potenziellen Neukunden gefunden. Functional Training wächst so stark wie noch nie und wird in den nächsten Jahren diesem Wachstum nicht nachgeben.

Zum Autor Janek Klingmann ist Sportwissenschaftler, zertifizierter Functional & Athletiktrainer, Coach im FT-Club München, Gründer von My Final (www.my-final.de) und von My Final Blog (www.my-final-blog.de). Aus dem Fußball kommend entwickelte er schnell eine Affinität zu Functional Training und der Anatomie des Menschen. Sein persönliches Ziel? Wissen erlangen, kritisch reflektieren und anschließend vermitteln.

Quellen: 1: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/trend.html 2: https://my-final-blog.de/functional-traingin-was-ist-das-eigentlich/ 3: Cook, G. (2010). Movement: Functional movement systems: Screening, assessment, corrective strategies. On Target Publications. 4: Boyle, M. (2012). Advances in functional training: training techniques for coaches, personal trainers and athletes. On Target Publications. 5. Functional Training Magazin. Ausgabe: Juli 2017. Jessica Mumdey

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Themenschwerpunkt Kommentar

Ist das wirklich Functional Training?

Text Jonathan Schneidemesser

In den deutschen Fitness-Clubs boomt das funktionelle Training, in beinahe allen Fitness-Clubs stehen Trainingstürme, hängen Schlingentrainer, werden Kettlebells geschwungen und Schlitten über Kunstrasen geschoben. All das unter dem Deckmantel des funktionellen Trainings. Aber ist das wirklich Functional Training im eigentlichen Sinne oder doch etwas anderes? Dass der Begriff „Functional Training“ in der deutschen Fitnesslandschaft aufkam, ist noch gar nicht so lange her. Damals kam das Bewusstsein auf, dass man an den klassischen Fitnessgeräten ausschließlich ein isoliertes Muskeltraining absolvieren kann. Will man einen anderen Muskel trainieren, braucht man eine andere Maschine. Der Bizeps wird an der Bizeps-Maschine, der Trizeps an der Trizeps-Maschine trainiert etc. Letztlich glaubte man, festgestellt zu haben, dass dieses Training gut für Bodybuilder, nicht aber für das normale Mitglied geeignet sei, das z. B. Rückenbeschwerden lindern möchte. Diese sollten lieber mehrgelenkig trainieren, um den Schäden des Alltags, insbesondere durch das 34

Sitzen, zu entfliehen. Die Zauberworte dieser Zeit waren Instabilitätstraining und Tiefenmuskulatur. Daher wurden Übungen, die man als sinnvoll identifiziert hatte, wie z. B. die wiederentdeckte Kniebeuge, gezielt in die Instabilität gebracht. Leichte bis mittelschwere Kniebeugen auf Pezzibällen, Faszienrollen oder Wackelbrettern waren leider keine Seltenheit. Das verfolgte Ziel – Stabilität in der Bewegung – war schon richtig, nur waren die Methoden total unfunktionell. Alles eine Frage des Kontextes? Ziemlich schnell entwickelte sich dann die Erkenntnis, dass funktionelles Training kontextabhängig sein muss. Für einen Bodybuilder kann ein isoliertes

Bizepstraining durchaus funktionell sein, für einen Fußballer oder eine Hausfrau aber eher weniger. Allerdings steht das im Konflikt mit der Definition der notwendigen Mehrgelenkigkeit im funktionellen Training. Das konnte also auch nicht die Lösung des Problems sein. Mittlerweile ist Functional Training ein Training mit speziellem Equipment, das auf eine spezielle Art und Weise, u. a. Zirkeltraining, ausgeführt wird. Ziele, die man mit dieser Trainingsform verbindet, sind Spaß haben, fitter werden und an die Leistungsgrenze gehen. Wenn wir ehrlich sind, hat das nichts mit der eigentlichen Definition von Functional Training zu tun. Diese lautet frei gesagt wie folgt: Funktionelles Training bereitet den normalen

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Themenschwerpunkt Kommentar

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Themenschwerpunkt Kommentar Trainierenden auf den Alltag vor. Um das zu schaffen, werden mehrgelenkige Übungen eingesetzt, in der Instabilität trainiert und es steht die Alltagsnähe der Bewegungen für den Trainierenden im Vordergrund. Was passiert also heute in den Fitness-Clubs weltweit? Ist das wirklich Functional Training? Ja und nein. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann ist es nichts anderes als die Zirkel- und Turnübungen vom Anfang des 20. Jahrhunderts mit teilweise anderem Equipment. Das Training mit dem eigenen Körpergewicht sowie die Verbesserung der allgemeinen Sportlichkeit spielen eine große Rolle. Das sind tolle Ansätze, die toll umgesetzt werden und wirklich Sinn machen, aber funktionelles Training ist das nicht bzw. nur zum Teil, denn natürlich wird mehrgelenkig mit dem Ziel von Stabilität trainiert, aber nicht zielgerichtet auf die gewollte und notwendige Funktion. Es kann durchaus nötig sein, unfunktionelle Übungen einzusetzen, um die Funktionalität der Bewegung zu gewährleisten. Und gleichzeitig kann es passieren, dass funktionell wirkende Übungen total unfunktionell sind. Was zählt, sind die Anforderungen des Trainierenden. Nehmen wir z. B. den Hip

Thrust oder den Kettlebell-Swing. Beides hervorragende Übungen für die Hüftmuskulatur und um die Explosivität in der Hüfte zu trainieren. Sie trainieren Stabilität, sind mehrgelenkig und werden sogar nicht im Sitzen ausgeführt. Eine Person, deren Hüftmuskulatur ausgewogen trainiert ist, profitiert von diesen Übungen sowohl im Bereich der Hüfte als auch bei Knie- und Sprunggelenken. Trainierende mit einer Schwäche in den Hüftabduktoren und Hüftrotatoren sollten erst mal diese Bereiche mit Isolationsübungen trainieren, um nicht einseitig zu trainieren oder sogar synergistische Muskelgruppen zu überlasten. Aber worum geht es denn eigentlich im Functional Training? Letztlich geht es darum, Bewegungsabläufe zu verbessern, um so den Anforderungen des Alltags oder des Sports besser entgegentreten zu können. Das bedeutet, dass nicht Muskeln, sondern vielmehr Bewegungen genauso trainiert werden sollten, wie sie auch gebraucht werden. Muss eine Person viel Gewicht vor sich herschieben? Dann ist das Training mit dem Sled-Push funktionell, aber für alle anderen ist es kein funktionelles Training, da sie diese Funktion nicht brauchen. Das heißt nicht, dass

Bevor man zur Kettlebell greift, sollte man die Hüftabduktoren und Hüftrotatoren ausreichend trainiert haben, um nicht zu einseitig zu belasten

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sie das nicht machen sollen oder Spaß daran haben können, aber dafür muss dann ein anderer Begriff gefunden werden, wie Cross-Training (wobei das eigentlich bedeutet, dass man in einer Sportart mit Methoden aus einer anderen Sportart trainiert) oder Athletiktraining, nicht aber Functional Training. Das heißt, ein Trainer muss sich die Frage stellen, was sein Mitglied möchte, dann darauf eingehen und sich die Bewegungsabläufe anschauen, die dann optimiert werden. Fazit Was sich wie Wortklauberei anhört und vernachlässigbar scheint, lässt sich nicht so einfach zur Seite schieben, denn Begriffsklarheit ist notwendig, ansonsten weiß man nicht, worüber man spricht. Im Falle des funktionellen Trainings zeigte sich, dass sich aufgrund der Popularität des Begriffs und seiner weichen Grenzen vieles integrieren lässt, das kein funktionelles Trainings ist. Letztlich geht es um das Trainieren von Bewegungen, nicht Muskeln, die erlauben, leistungsfähiger im Sport und Alltag zu sein. Das erfordert in den meisten Fällen Instabilität und mehrgelenkige Übungen, aber auch isolierte Ergänzungsübungen, die die Bewegung verbessern.


Themenschwerpunkt Kommentar

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Themenschwerpunkt Equipment

Functional Training Equipment heute und vor 10 Jahren

Text Stefan Liebezeit

Functional Training ist ohne Equipment fast nicht mehr vorstellbar. Suspension Trainer, Kettlebells und Medizinbälle gehören heute einfach dazu. Unser Gastautor Stefan Liebezeit vergleicht Equipment für funktionelles Training von vor 10 Jahren mit dem von heute. Ob und was sich getan hat, lesen Sie hier. Functional Training hat die Fitnessbranche in den letzten Jahren verändert wie wohl kein anderer Trend zuvor. Trend? Man kann Functional Training wohl längst nicht mehr als solchen bezeichnen. Vielmehr handelt es sich um eine absolut etablierte Trainingsmethode. Seit dem Beginn der „modernen Fitnessindustrie“ (modernes Gerätetraining, Bodybuilding) in den 70ern und Aerobic in den 80ern hat sich das klassische Fitnesstraining in den Studios nur wenig verändert. Im Prinzip wurde in den letzten 30–40 Jahren so gesehen eigentlich immer nur optimiert. Doch in den letzten 10 Jahren gab es eine echte Revolution bzw. Innovation. In Deutschland begann alles mit der Fußball-Heim-WM im Jahr 2006. Der 38

damalige Nationaltrainer Jürgen Klinsmann sorgte dafür, dass der neue Trainingsansatz seines amerikanischen Athletiktrainers Mark Verstegen in den Fokus der Öffentlichkeit gelangte. Seitdem hat sich diese Methode des Trainings explosionsartig entwickelt und auch den Weg aus dem Leistungssport in die Fitnessbranche gefunden. Zeit also, einen Blick zurückzuwerfen. Die Pioniere des Functional Training Wie bei vielen Strömungen der Branche hatte auch diese ihren Ursprung in Nordamerika. Neben Verstegen, der 2004 sein revolutionäres Buch Core Performance veröffentlichte, war es vor allem Michael Boyle, der im selben Jahr mit seinem Werk „Functional Training

for Sports“ den Grundstein legte. Weitere Pioniere, die man nicht vergessen darf, sind Vern Gambetta, James C. Radcliffe und Gray Cook. Sie alle hinterfragten das bis dahin etablierte Fitnesstraining, welches zu der Zeit oft nur optische oder einseitig leistungsbezogene Ziele (Kraft, Ausdauer) verfolgte. Zwei der wesentlichsten Punkte waren das Training mit dem eigenen Körpergewicht und Bewegungen in natürlichen aufrechten Positionen. Gerade der Fokus auf den Core-Bereich (Rumpf) und das Thema Mobility (Beweglichkeit) zeigten, dass dieser Ansatz sich mehr an den individuellen Bedürfnissen der Kunden im Sport und Alltag orientierte. Ein


Themenschwerpunkt Equipment weiterer Unterschied lag in der Nutzung von teils neuartigen Kleingeräten (Functional Training Tools, kurz FTT). Eine Übersicht darüber gibt Abb. 1. Fand das klassische Fitnesstraining bisher überwiegend im Sitzen auf Kardiound Kraftgeräten statt, erlebten nun Klassiker wie der Medizinball, Kettlebells und der Gymnastikball ihre Renaissance. Neu waren Tools wie das Reebok Core Board, die Bodyblade, das Slideboard oder die Agility Ladder. Weiterhin wurden aber auch klassische Fitnessgeräte wie Lang- & Kurzhanteln, Kabelzüge und der Step (Stepper) verwendet. Durch Verstegen kamen 2006 dann noch die bis dahin in Deutschland unbekannten Minibands dazu. Jeder Fußballfan erinnert sich sicher an die damals seltsamen Bewegungen mit den kleinen Gummibändern, die die Fußballer ausführten. Zu dieser Zeit kannte man in Deutschland eigentlich nur die aus der Gymnastik und Therapie bekannten Kleingeräte wie Gymnastikball und Thera-Bänder.

Sie gehören zum Equipment beim Functional Training einfach dazu: Kettlebells in unterschiedlichen Farben und Formen

Natürlich gab es auch Medizinbälle sowie Lang- & Kurzhanteln. Aber im Großen und Ganzen fand das Training im Fitness-Studio in Deutschland zu dieser Zeit immer noch überwiegend an bzw. in Geräten statt.

Es gab allerdings schon zu dieser Zeit zwei Firmen, die schon längere Zeit innovative Kleingeräte für den deutschen Markt entwickelten. Der FlexiBar (Flexi-Sports) und die Kleingeräte der Firma TOGU waren im weitesten

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Klassische Trainingsgeräte im FT

Neue Geräte im FT

Neue Geräte im FT seit 2006

Langhantel, Kurzhantel

Slideboard

Battleropes & revvll

Step

Plyobox

VIPR

Stability Ball/Physioball

Foam Roller

Lebert Equalizer & Buddy Systeme

Medizinball

Core Board

Sandbags

Kabelzug

Bodyblade

TRX Rip Trainer

Kettlebell

Agility Ladder

Superbands

Abb. 1: Übersicht der ersten Functional-Training-Geräte in Amerika

Abb. 2: Übersicht der neuen FT-Gerät seit 2006

Weiterentwicklungen im FT Ausgangsprodukt

Weiterentwicklung

Sling Trainer

Suspension Trainer

Medizinball

DYNAMAX Medizinball

Minibands

Flexvit Minis

Kabelzug mit Gewichten

Keiser Kabelzugsysteme

Gym Rings

TRX Duo Trainer

Abb. 3: Übersicht der weiterentwickelten FT-Geräte

Sinne die ersten deutschen FunctionalTraining-Geräte. Mit dem Workshop „Functional Training“ (Flexi-Sports) und der Ausbildung „TOGU FT Coach“ (TOGU) waren es auch diese beiden Firmen, welche die ersten FT-Konzepte auf den deutschen Markt brachten. Dann ging es richtig los Im November 2009 fand in München eine Ausbildung statt, die wohl für den größten Schub für das funktionelle Training in Deutschland sorgte und vielleicht sogar den Durchbruch dieser Trainingsform in Europa einleitete. Es war die TRX-Suspension-

Trainer, welche ihren Ursprung schon Jahrzehnte früher in Skandinavien hatten. Die wesentlich praktischeren und multifunktionell einsetzbaren Suspension Trainer waren mit ihrem neuartigen Trainingssystem zu diesem Zeitpunkt die „Eierlegende Wollmilchsau“. Seitdem fegte sozusagen ein FunctionalTraining-Tornado durch die deutsche Fitnesslandschaft. Es gibt heute kaum noch Studios, in denen es keine Functional-Training-Fläche gibt. Im Gegenteil, mit dem Aufkommen der Mikro- & Boutique Studios gibt es

Den größten Schub brachte wohl die TRX Suspension Trainer Ausbildung 2009 in München Trainer-Ausbildung. Hier stand der bis dahin noch relativ unbekannte TRX Suspension Trainer im Vordergrund. Bis dahin kannte man nur die aus der Physiotherapie bekannten Sling 40

heute immer mehr Konzepte, die zu 100 % auf Functional Training setzen. Mit dieser Entwicklung veränderten sich aber auch die Trainingsinhalte und

Geräte dramatisch. Vergleicht man nur die Erstauflage von Boyles „Functional Training“ (2004) mit der Neuauflage von 2017, wird dieser Wandel mehr als deutlich. Willkommen in der Zukunft Der wohl entscheidendste Punkt ist die Weiterentwicklung des bewegungsorientierten Trainingsansatzes. Im Zentrum des Functional Training steht also nicht die Nutzung von möglichst vielen und ausgefallenen Tools, sondern ganz klar die reine Bewegung (Movement). Hatte man also in den Anfängen des FT noch das Gefühl, es wurde eine neue Trainingsmethode entwickelt, welche sich um neue Trainingsgeräte dreht, so werden heute Tools entwickelt, die zum Kern des FT passen. Ergebnis sind einige neue Tools und zusätzliche, sehr sinnvolle Weiterentwicklungen, die in Abb. 2. dargestellt sind. Spannend zu sehen sind vor allem die verschiedenen Formen altbekannter Klassiker. Bei der Kettlebell gibt es neben den originalen RKC-Kettlebells mittlerweile die sogenannten Competition Kettlebells oder Varianten mit einer Vinylbeschichtung. Bei einem „alten Bekannten“, dem Medizinball, ging


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Oben: Battleropes gehören zu den Neuentwicklungen im Functional Training seit 2006 Unten: Erkennen Sie ihn wieder? Der klassische Medizinball in modernem Gewand

die Entwicklung weg vom klassischen Lederball hin zu diversen Kunststoffvarianten. Dabei gibt es heute zum einen kleinere Vollgummibälle und die größeren Soft-Medizinbälle. Gerade mit diesen großen und weicheren SoftMedizinbällen lassen sich die im bisherigen Training vernachlässigten motorischen Fähigkeiten Explosivität und Präzision hervorragend trainieren. Was das Training der Explosivität angeht, sieht man auch bei der Weiterentwicklung von Kabelzugsystemen. Jeder kennt die klassischen Varianten mit Gewichtsplatten. Neu sind Systeme, welche über Luftdruck reguliert werden und so völlig neue Optionen bei der Belastung bieten. Gerade die Möglichkeit der sehr feinen Widerstandsregulierung macht diese Systeme im Reha- und Präventionsbereich sehr interessant. Zudem kann der Output an Leistung sofort abgelesen werden. Auffällig ist auch die immer größer werdende Anzahl an FT-Stationen (Brücken, Türme), Rigs und Racks. An diesen multifunktionellen Stationen und Racks kann oft eine große Anzahl von FT-Kleingeräten angebracht werden, die dann 42

anschließend von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden können. Häufig in Kombination mit speziellen Böden, welche beispielsweise eine Sprintbahn oder Koordinationsleiter beinhalten. Der Vorteil dieser Multifunktionsstationen ist mit Sicherheit, dass sie von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden können. Die dadurch entstehende Gruppendynamik ist ein wichtiger psychosozialer Faktor, welcher entscheidend zur Mitgliederbindung beiträgt.

stark und oft gilt hier der Leitsatz: „Wer billig kauft, kauft zweimal!“ Man darf also gespannt sein, wo die Reise hingeht, aber klar ist, dass Functional Training die Zukunft der Fitnessbranche weiter sehr stark prägen wird.

Fazit Der Functional-Training-Markt ist so groß wie noch nie. Dementsprechend groß ist die Produktpalette der FTKleingeräte. Um nicht die Übersicht zu verlieren oder am Ende eine bunte Sammlung von ungenutzten Tools zu haben, sollte man sich am besten von Functional-TrainingExperten beraten lassen. Entscheidend ist nämlich neben einem Trainingssystem auch ein gut geschultes Trainerteam, denn Functional Training ist deutlich betreuungsintensiver als bisherige Trainingsformen. Auch die Qualität der Tools unterscheidet sich sehr

Zum Autor Stefan Liebezeit, Dipl. Sportlehrer mit dem Schwerpunkt Breiten- & Wettkampfsport. Head of Education bei Transatlantic Fitness. 2012 gründete er zusammen mit Tino Schönburg die MUNICH PERSONAL TRAINING LOUNGE. Hierfür wurden beide als Personal Training Newcomer des Jahres beim Neos Award 2013 nominiert. Stefan arbeitet in der Lounge als Personal und Athletik Trainer und ist zusätzlich als Referent und Ausbilder für verschiedene Institute in Deutschland, Österreich und Schweiz tätig.


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Marktübersicht Functional Training

Marktübersicht Functional Training

Kaum ein Feld in der Fitnessbranche ist so vielfältig gestaltbar wie das Functional Training. Das liegt zum einen daran, dass es noch eine verhältnismäßig junge Strömung ist, die sich möglicherweise noch ausdifferenzieren wird, möglicherweise aber so vielfältig bleibt. Welche Anbieter sich aktuell auf dem Markt präsentieren, zeigt unsere Marktübersicht. Der Kant’sche Kategorische Imperativ ist eine tolle Sache. Von all den Schriften des deutschen Vorzeige-Philosophen ist diese auch für Laien einfach verständlich, er kann recht frei mit Inhalten gefüllt werden und der Spaß ist zumindest für all diejenigen, die sich darauf einlassen können, vorprogrammiert. So ist es auch mit dem Functional Training. Man weiß genau, wo es hingehen soll, allerdings kann man den Inhalt selbst festlegen. Spaß macht es auch, steckt ja auch schon im Wort FUNctional. So kann es dann auch sein, dass zwei unterschiedlich scheinende Systeme beide dem Functional Training zugerechnet werden können.

So viel es über das Functional Training zu sagen gibt, so wenig eignet es sich eigentlich dazu, in eine feste Form wie diese Marktübersicht gepresst zu werden. Schließlich gibt es keine bahnbrechenden Technologien oder vergleichbare Features, wie z. B. in unserer letzten Marktübersicht bei den Kardiogeräten. Daher lassen sich die Anbieter in dieser Marktübersicht nur schwer klassifizieren. Praktischerweise lebt das Functional Training vom Erleben und das lässt sich auf Bildern sehr einfach darstellen. Daher ist der Schlüssel zum Erkennen von interessanten Produkten das eigene Auge, denn meistens gilt: What you see, is what you get.

Diese Marktübersicht gehört sicherlich zu den umfangreichsten, die wir je veröffentlicht haben, denn das Feld an Firmen, das sich im Themenkomplex verbirgt, ist groß und vor allem vielfältig. Neben Ausbildungsfirmen finden sich ebenfalls Gerätehersteller und Anbieter von freiem Training. Vom Kleinequipment bis hin zum Trainingsturm ist alles dabei. Wer also Functional Training anbieten möchte, der sieht sich einer großen Masse an Möglichkeiten gegenüber, in die wir mit unserer Marktübersicht etwas Licht bringen möchten. Daher stellen wir die wichtigsten Anbieter auf den nächsten Seiten vor. 45


4D CoreSpeed® GmbH Die Bilanz aus 20 Jahren Erfahrung: Functional Training auf höchstem Niveau Olympiacoach Dr. Dr. med. Gharavi von der 4D CoreSpeed® GmbH trainiert TopAthleten für internationale Wettkämpfe. In kürzester Zeit Ergebnisse zu erzielen, ist auf diesem Niveau am schwierigsten. Entsprechend beeindruckend sind die Erfolge seiner Konzepte bei ganz normalen Studiobesuchern. Die 4D PRO® Akademie vermittelt auch Ihren Trainern, wie effektive Bewegungsabläufe mit 4D PRO® Bungee-Fitness bei Ihren Mitgliedern bestens ankommen.

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aerobis fitness GmbH Seit Jahren steht aerobis fitness für einzigartige Produkte im Bereich Functional Training. Wir lieben Lösungen, die einfach besser funktionieren und optimale Ergebnisse liefern. Entwickelt und produziert werden unsere Geräte vorwiegend in Deutschland, um unseren Kunden die bestmögliche Qualität bieten zu können. Auch in diesem Jahr stellen wir spannende neue Produkte vor - besuche uns gern in unserem Showroom in Köln! aeroSling® - alphaband® - blackPack® - blackthorn® - revvll® - verso360®

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crosscorpo GmbH Total Gym gilt als Pionier des funktionellen Trainings. Als Trainingswiderstand dient das eigene Körpergewicht, dazu nutzt man ein Schienensystem als schiefe Ebene. Total Gym ermöglicht mehr als 200 Übungen für alle Muskelgruppen. Das Training zeichnet sich durch freie, dreidimensionale Bewegungsmuster aus und ist besonders funktionell und vielseitig. In trainingsfreien Zeiten lässt sich das Gerät mühelos zusammenfalten und platzsparend verstauen, so dass der Raum flexibel genutzt werden kann.

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Transatlantic Fitness präsentiert neues 3ZONE-Konzept

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Höhepunkt des FIBO-Auftritts von Transatlantic Fitness, dem Functional Training Experten, ist der TRX-Stand in Halle 9/A10, wo der offizielle Launch der neuen „3ZONE“ stattfindet. 3ZONE ist eine Entwicklung aus der hauseigenen Innovationsschmiede. Es kann für sich allein als vollständiges Microstudio stehen, aber auch als Gym in Gym. Komplett an den Anforderungen der Studiobesitzer orientiert, überzeugt 3ZONE in dreierlei Hinsicht: Es sichert hohe Zeiteffizienz, ist leicht zu implementieren und die Investitionen sind schnell amortisiert. Zahlen haben eine sinnbildliche Funktion, die über ihre mathematische Bedeutung hinausgeht. In der Numerologie symbolisiert die 3 die Vereinigung der positiven Kräfte von Körper, Geist und Seele. Bei der jüngsten Entwicklung von Transatlantic Fitness basiert auch alles auf der 3. Das Konzept steht auf den 3 Ausbildungssäulen Training, Coaching und Cueing. Die Fläche von etwa 11 x 12 Meter ist aufgeteilt in 3 Zonen: die STRENGTH-, die PLYO- und die CARDIO ZONE. Die STRENGTH ZONE ist mit TRXBändern ausgestattet, bietet aber auch die Möglichkeit, andere Trainingsgeräte einzubeziehen. In der PLYO Zone geht es um plyometrisches Training, das auf Sprintschnelligkeit und Sprungkraft setzt, ein Tool für reaktive Jumps, als Hindernis zum Überspringen oder als Sicherung bei Squats. In der CARDIO ZONE sind Rudergeräte von Concept2 und Assault Air Bikes im Einsatz, mit denen Ausdauer trainiert wird. Dafür gibt es 3 grundlegende Kurskonzepte: FIT, STRONG und POWER. Außerdem

bekommt jeder 3 x 3 kostenlose Workouts. Und schließlich wird die 3ZONE Community durch 3 Mastertrainer ständig moderiert. Abgerundet wird der Education Support durch eine jährliche, kostenlose Ausbildung für alle neuen 3ZONE-Trainer des Studios.

Daten webbasiert und individuell einsehen. Bei 3ZONE spielt Entertainment eine besondere Rolle. Es gilt, die Menschen zu motivieren und zu unterhalten. Wenn dann auch noch die Leistungsfähigkeit besser wird und Trainingserfolge nachweisbar werden, ist alles richtig.

Die Teilnehmer haben viel Spaß am Auspowern in der Community. Sie unterstützen sich, feuern sich an, tauschen sich aus und machen gemeinsam Fortschritte. Konzept und Workouts basieren auf modernsten wissenschaftlichen Standards und der Erfahrung von Transatlantic Fitness. Die 3ZONE schafft einen einzigartigen, funktionellen Raum.

Fazit: 3ZONE erfüllt vor allem die Bedürfnisse der Studiobesitzer. Aber auch den Bedürfnissen der Mitglieder nach mehr Gesundheit, höherer Leistungsfähigkeit und dem genauen Tracken der beiden Ziele wird 3ZONE gerecht.

Nach 30 Minuten Full Body Functional Workout unter Betreuung von nur einem Trainer sind bis zu 16 Personen glücklicher, fitter und wacher. Und sie kennen genau ihre Trainingsergebnisse. So erhält jeder – dank einfacher Vernetzung via Brustgurt – sofort Rückmeldung über seine Herzfrequenz während des Trainings. Danach kann jeder diese

Kontakt Transatlantic Fitness GmbH Am Haag 10 82166 Gräfelfing Tel.: 089 / 50080790 Fax: 089 / 500807929 Mail: info@transatlanticfitness.com Web: www.transatlanticfitness.com 49


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Gezielte Zusatzqualifikationen und Fortbildungen der Trainer sind nicht nur wesentlich für das Fachwissen und die Expertise des eigenen Teams, sondern auch ein Qualitätskriterium für jede Einrichtung und wichtig für die Außendarstellung. Die Fitnessbranche wächst stetig, mittlerweile haben wir die Schallmauer von 10 Millionen Mitgliedern in Fitness-Studios durchbrochen. Jedoch ist der Mitgliederzuwachs größtenteils beim Discounter zu verbuchen, bedingt durch ein aggressives Marketing, attraktive Standortauswahl und Preise, mit denen der Rest der Branche nicht konkurrieren kann. Dies sollte aber, Zitat Lothar Matthäus, kein Grund für alle anderen Anbieter sein, „den Sand in den Kopf zu stecken“. Vielmehr sollten diese es ausnutzen, dass der Discount aufgrund der fehlenden Dichte an gut ausgebildetem Personal eine gute Betreuung mit dem dazu nötigen Fachwissen nicht gewährleisten kann. Denn gerade der gesundheitsbewussten Zielgruppe (Ü50) ist eine intensive und fachliche Betreuung wichtig. Diese Gesundheitssportler werden sich eher bei einer Einrichtung anmelden, die sich anhand der Mitarbeiterqualifikation, der Angebotsstruktur und passender Gesundheitskonzepte eindeutig im Gesundheitsmarkt positioniert hat. Um diese potenziellen Kunden

aufzufangen, ist ein gut ausgebildetes Trainerteam essenziell. Da die gängigen Ausbildungen dieses spezifische Fachwissen im stark wachsenden Gesundheitsmarkt nicht oder nur unbefriedigend abdecken können, haben wir die Ausbildung zum SC-Gesundheitsexperten entwickelt. Nach einem BasisModul unterteilt sich der SC-Gesundheitsexperte in drei fachspezifische Abschlüsse. Diese Abschlüsse gliedern sich wie folgt in die drei wichtigsten Bereiche/Personen einer Gesundheitseinrichtung auf: 1. Der wichtigste Faktor sollte immer die Aus- und Fortbildung der Trainer sein. Absolute Grundlage sollte die Rehasport-Fachübungsleiterlizenz darstellen. Darüber hinaus sollte ein Gesundheitstrainer mittlerweile auch über die Zusatzqualifikation „Übungsleiter für Prävention nach § 20“ verfügen. 2. Durch die spezielle Zielgruppe der Gesundheitssportler und „Best Ager“ sollte in jeder Einrichtung auch eine Person das Gesundheitsmarketing beherrschen.

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Nach einem grandiosen Erfolg im letzten Jahr freut sich die IFAA auch 2018 wieder auf einen einzigartigen Kongress zum Thema Fitness-, Functional-, Athletic- & Personal Training. Und das alles dort, wo die Olympioniken für 2020 trainieren: im Olympiastützpunkt in Heidelberg. Das Event findet vom 27. bis 29. April statt. Der 3-tägige Kongress bietet nicht nur die Möglichkeit, mit den besten Coaches der Branche zu trainieren, Workshops in Theorie und Praxis zu besuchen, exzellente Vorträge zu hören sowie neue Trends auf der AusstellerMesse kennenzulernen, sondern ist auch eine tolle Plattform für Networking, Denkanstöße und Weiterbildung. Jeder Tag ist einzeln buchbar oder im Kombi-Paket zum Vorteilspreis. Am Freitag startet die Convention mit dem FITNESS FORUM – die impulsgebende Ideenschmiede der Gesundheits- und Fitnessbranche, bei der sich Entscheider der sportlichen Fachbereiche, erfahrene Trainer, Kurskoordinatoren, aber auch Newcomer, Referenten und ausgewählte Vertreter der Fitnessindustrie zum Dialog treffen. Die Teilnehmer können aus allen eingereichten Themen diejenigen auswählen, welche sie am meisten interessieren und welche sie in kleinen Gruppen gerne näher erörtern möchten.

Die perfekte Plattform zum Netzwerken und Austauschen! Auf dem TRAINING DAY – dem Kongresstag am Samstag – präsentieren renommierte Experten, Leistungssportler und Top-Coaches unter dem Motto „Improve your style of training and teaching“ Spitzenvortragsprogramme und über 50 Praxis-Stunden aus den Bereichen Fitness-, Personal-, Athleticund Functional Training. Die große EXPOFläche mit namhaften Ausstellern wie TRX, Perform Better, Dr. Wolff, Polar und vielen mehr bietet den Teilnehmern die perfekte Ergänzung zu den Kursen. In 20-minütigen Aktiv-Vorträgen werden dort neue Konzepte und Produkte vorgestellt. Der Workshop Day am Sonntag ist der optimale Mix aus Theorie und Praxis – präsentiert von erfahrenen und professionellen Referenten und Athleten. In zielgerichteten und ausführlichen Tages-Workshops zu Themen wie

Motivation, Ernährung, EMS-Training, Flossing und Taping hat man die Möglichkeit, sich in kleinen Gruppen weiterzubilden, neue Konzepte kennen zu lernen oder einfach die eigenen Trainingsmethoden zu perfektionieren. Stars hautnah: Der ehemalige deutsche Fußballprofi Kevin Kuranyi wird als Special Guest den Workshop von Feri Bogdan „Felix Magath Athletix - Train like a champion“ unterstützen.

Kontakt IFAA GmbH Essenerstraße 12 D-68723 Schwetzingen Tel: 06202 / 27510 Fax 06202 / 275115 E-Mail: ifaa@ifaa.de www.ifaa.de 53


Scotfit GmbH Die Scotfit GmbH bietet ein modulares System für den Indoor- und Outdoorbereich an. Die vielfältigen Module lassen sich individuell auf Ihre Bedürfnisse zusammenstellen. Freie Varianten sind ebenso möglich, wie Wandmontagen. Alle Elemente können als hochwertige Edelstahllösung oder als klassische pulverbeschichtete Variante angeboten werden. Neben individueller Farbvielfalt kann das Kundenlogo in den Tower integriert werden. Schulungen, Böden und Zubehör sind ebenfalls teil des großen Portfolios.

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Transatlantic Fitness GmbH Als der FUNCTIONAL TRAINING EXPERTE haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, innovative und erfolgreiche Trainingskonzepte und -geräte auf dem europäischen Markt zu etablieren. Die 360°-Unternehmensphilosophie fußt auf den Säulen: Hardware (Trainingsgeräte), Software (Trainerausbildung) und Implementierung (Marketing und Konzeption). Der Experte ist exklusiver Produktund Ausbildungspartner von TRX®, TriggerPoint™, FUNS, Queenax, Dynamax, Let’s Bands, Phantom Athletics, Hyperice, PowerDot, Hold Strong und RockTape®. Das eigens für die hochkarätigen Functional Training Ausbildungen aufgestellte Trainerteam besteht aus mehr als 35 Mastertrainern.

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Events & Messen FIBO 2018

Was bringt die FIBO 2018?

Text Jonathan Schneidemesser

Die FIBO hat sich für die 2018er-Auflage deutlich gewandelt. Das zeigt sich nicht nur im neuen Logo, sondern ebenfalls in der Neuaufstellung der Messe insgesamt. Was sich getan hat und welche Angebote die Messe 2018 zu bieten hat, lesen Sie in diesem Artikel. Eines gleich mal vorweg: Vor allem für Physiotherapeuten wurden die Angebote stark ausgeweitet. Den meisten wird es bereits aufgefallen sein – die FIBO hat ein neues Logo sowie einen neuen Markenauftritt nach außen. Diese offensichtliche Veränderung steht als kleines, sichtbares Beispiel für eine Umstrukturierung der Messe. Diese beginnt damit, dass die Trennung zwischen FIBO Expert, FIBO Active und FIBO Power aufgelöst wurde und es nun nur noch eine FIBO gibt. Das liegt vor allem an der Entwicklung, dass die meisten Besucher mit ähnlichen Fragen zur Messe kommen, egal ob es sich um Club-Betreiber, Trainer oder Instruktoren handelt. Nun wird die Messe nach den Themen der Branche geordnet. Diese sind: Cardio & Strength, EMS & Vibration, Group & Aqua Fitness, Functional Training, 56

Fighting Fit, Sports Nutrition, Fashion, Interior und Wellness & Beauty. Diese Themengebiete werden in den Hallen 4.1 bis 9 abgedeckt. Der bisherige FIBO-Power-Bereich bleibt weiterhin in den Hallen 10.1 und 10.2. Ebenfalls stärker in den Blickpunkt rückt der New-Business-Bereich in der Halle 5.2. Hier können sich all diejenigen beraten lassen, die überlegen, ein Unternehmen zu gründen oder gerade erst gegründet haben. Um die Gespräche in noch entspannterer Atmosphäre führen zu können, wird es in den Hallen 6, 7 und 9 sogenannte Silence-Slots geben, die für 2–3 Stunden eine ruhige Atmosphäre in den Hallen schaffen sollen.

Ernährung im Fokus Eines der Hauptthemen der FIBO 2018 ist Healthy Nutrition. Das bedeutet, dass zum ersten Mal ein eigener Bereich für das Thema Sporternährung auf der Messe geschaffen wird. In der Halle 4.2 stellen etwa 50 Firmen ihre Produkte und -neuheiten vor. Außerdem wird in Halle 10.2 eine FIBO Cooking Area eingerichtet, wo in 45minütigen Shows demonstriert wird, wie man mit Supplements und Superfoods kochen kann. An jedem Messetag sind sieben Shows mit unterschiedlichen Themen geplant. Fortbildungsprogramm wurde erweitert Mehr und mehr Besucher besuchen die Messe gezielt, um sich fortzubil-


Events & Messen FIBO 2018 den. Dieser Nachfrage wird mit dem Academy-Konzept entgegengekommen. An drei Tagen können Fachbesucher Vorträge und Workshops zu Branchenthemen wie Customer Relations, Fan Engagement, individuelle Kurskonzepte und Digitalisierung besuchen. Ebenfalls zum Programm gehören Vorträge über trainingsbezogene Themen wie Ernährung, Motivation, Faszien- und Triggerpoints und Medical Fitness sowie praktische Master Classes mit internationalen Presentern und neuen Group-FitnessKonzepten. Eine Lounge zum Networken mit Verbänden, Institutionen, Speakern, Presentern und Ausstellern rundet das Angebot ab. Bereits einen Tag vor dem offiziellen Start der FIBO findet das 5. European Health & Fitness Forum statt. Dieses Jahr steht hier das Thema „Human Capital in the Fitness Sector“ auf der Agenda. Im Rahmen der Veranstaltung werden unterschiedliche Vorträge gehalten, u. a. von McFit-Gründer Rainer Schaller. FIBO INNOVATION & TREND Award Dieser wird auch in diesem Jahr vergeben werden, allerdings wurde das

Konzept verändert. Um die Innovationen noch näher an den Bedürfnissen der Fachwelt anzusiedeln, wird der INNOVATION & TREND Award nun in fünf Kategorien vergeben. Das sind Digital Fitness, Gesundheit/Prävention, Lifestyle/Life-Balance/Wellness, Performance/Leistungsfähigkeit und Startup. Insgesamt gab es 108 Einreichungen, von denen 67 in die nähere Auswahl aufgenommen wurden. Die Gewinner werden am 11. April auf dem European Health and Fitness Forum vor 400 Spitzenvertretern der Branche ausgezeichnet. Eine Übersicht über die unserer Ansicht nach aussichtsreichsten Kandidaten geben wir in unserem BODYMEDIA FIBO-Guide, der dieser Ausgabe beiliegt. Über die Qualität der Einreichungen und damit letztlich die Gewinner entscheidet eine internationale Fachjury. Dazu gehören Nathalie Smeeman, Executive Director des europäischen Branchenverbands Europe Active, Prof. Dr. Niels Nagel, Geschäftsstellenleiter des DIFG e.V., Prof. Dr. Ingo Froboese, Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation an

der Deutschen Sporthochschule Köln, Heike Schönegge, Redakteurin des Magazins FIT FOR FUN, und Prof. Dr. Thomas Rieger, Gründungsdekan des Fachbereichs Sport, Medien & Event der University of Applied Sciences Europe. Sie bewertet die Einreichung anhand der neuen Kriterien Innovation, Gesundheit, Motivation, Qualität und Design sowie Funktionalität. Die Gewinner werden auf dem European Health & Fitness Forum bekanntgegeben. Physiotherapeuten auf der FIBO Auch wenn es aufgrund des Namens, Fitness- und Bodybuilding-Messe, nicht so scheint, so machen Physiotherapeuten bisher immerhin 14 % der Fachbesucher auf der weltgrößten Fitnessmesse in Köln aus. Da ist es wenig verwunderlich, dass diese eine spannende Zielgruppe für die FIBO ist. Und da ist es auch nicht erstaunlich, dass das Angebot für diese Zielgruppe ausgeweitet wird. In der BODYMEDIA-PhysioAusgabe 1-2018 widmen wir uns dem Thema, was die FIBO für Physiotherapeuten bereithält, etwas ausführlicher. Hier fassen wir nur grob die wichtigsten Neuerungen zusammen.

Fotos: Quelle FIBO

Faszienbehandlung gehört zu den Topthemen im FIBO-Fortbildungsprogramm

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Events & Messen FIBO 2018

Insbesondere für Physiotherapeuten soll das Angebot auf der Messe ausgebaut werden

Das Vortragsprogramm wurde vor allem im Bereich der Physiotherapie ausgeweitet, z. B. mit dem Format Physio@work, das in Kooperation mit der Deutschen Akademie für angewandte Sportmedizin (DAASM) entstanden ist. In ausführlichen Workshops werden unterschiedliche Themen behandelt. Im Rahmen dieses Formates können bis zu acht Fortbildungspunkte erworben werden. Vom gleichen Veranstalter findet vom 12.04.–14.04. das DAASM-Symposium statt. Am Donnerstag liegt der Fokus auf Workshops und am Samstag auf Vorträgen. Am Freitag findet das Zusatzangebot „Physio meets Business“ statt. Hier kann jeder Teilnehmer rotierend an vier 45-minütigen Lehrgängen zu den Themen Schlingentraining, Diagnostik, Personal Training in der Gesundheitsbranche und Faszientraining teilnehmen und noch einmal vier Fortbildungspunkte erwerben. Am Messefreitag findet zudem der 6. Physiotag statt, der das Thema Faszien in den Mittelpunkt rückt. Mit dem Titel „Die Relevanz des myofaszialen Systems in Therapie und Training im muskuloskeletalen Bereich“ werden insbesondere Physiotherapeuten, Physiotherapieschüler und -studenten angesprochen. Das 58

Physiotag-Event findet in Kooperation mit dem Thieme-Verlag und dem FiHH-Fortbildungsinstitut statt. Um mehr internationalen Teilnehmern eine Teilnahme zu ermöglichen, wird der Tag mehrsprachig ausgerichtet.Hier können bis zu sechs Fortbildungspunkte erworben werden. Am selben Tag findet der DGSP-Kongress unter dem Thema „Ist Bewegung Doping fürs Gehirn?“ statt. Von 12.00 bis 18:00 Uhr werden beide Seiten dieser Fragestellung beleuchtet, also sowohl die Frage, was Sport gegen Neurodegeneration leisten kann, aber auch welche Verletzungen durch Sport erst entstehen können, wie z. B. Schädel-Hirn-Traumata. Anschließend an das Vortragsprogramm können alle Teilnehmer mit auf den geführten Rundgang über die FIBO gehen, der die technischen Innovationen aus dem Bereich Medical Fitness vorstellt. Sportmediziner können für diesen Kongress vier Fortbildungspunkte erhalten. Speziell an junge Physiotherapeuten richtet sich die Physio Future. Hierbei geht es vor allem um alternative Möglichkeiten für Physiotherapeuten, wie der Weg in den Leistungssport, eine Lehrtätigkeit oder sogar die Selbstständigkeit. Wirtschaftlich wird es dann auf dem THERA-BIZ-Wirtschafts-

kongress. Mit der steigenden Wichtigkeit von Selbstzahlerbereichen bedarf es Anregungen für den wirtschaftlichen Betrieb von Trainingsflächen und Kursen. Das finden die Besucher auf dem Speaker´s Forum in Halle 8. Ebenfalls für Physiotherapeuten, aber auch für Club-Betreiber, Sportwissenschaftler, Trainer und Betreuer aus dem Leistungssport sowie Personal Trainer wurde erstmals der AnamneseParcours eingerichtet. Alle, die diesen durchlaufen, bekommen einen ganzheitlichen Überblick über die aktuellen Angebote im Bereich der Anamnese. Für die Teilnahme ist allerdings eine Anmeldung erforderlich. Einen Überblick über alle Kongresse, Seminare, Foren und Workshops bietet unser BODYMEDIA FIBO-Guide, der dieser Ausgabe beiliegt. Fazit Vergleicht man die FIBO 2017 mit der 2018er-Auflage, hat sich tatsächlich einiges getan. Jetzt müssen sich die Neuerungen noch in der Praxis bewähren. Es ist schon sehr erfreulich zu sehen, dass die Messeleitung die Fachbesucher wieder stärker in den Mittelpunkt rückt und mit den Physiotherapeuten eine der großen Zielgruppen der Zukunft, die Physiotherapeuten, noch stärker integrieren möchte.


Events & Messen FIBO 2018


Events & Messen FIBO-Vorbericht

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Halle: 8 / E02 + E0

ht, TV, Musik & Ambiente durch Lic Aschenbach n vo nte Raumeleme Halle: 7 / A59

t und Körperanalyse FitQuest - Fitnesstes in einem Gerät Halle: 7 / D28

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cardioscan GmbH Valentinskamp 30 D - 20355 Hamburg Tel.: +49 (0) 40 / 30372330 Fax: +49 (0) 40 / 30372350 E-Mail: info@cardioscan.de Web: www.cardioscan. de, www.vitelements.com cardioscan – Meet up and find your rhythm! cardioscan motiviert Menschen ein gesundes, aktives Leben zu führen. Dafür arbeitet das ganze cardioscan-Team täglich an Lösungen, die Sie und Ihre Kunden besser machen - ganzheitlich, effektiv und innovativ. Ob mit dem cardioscan Checkpoint System, das alle relevanten Körperdaten in Minutenschnelle misst, den vitelements Vitalstoffriegeln, dem innovativen Ernährungskonzept, oder der Airzone für die optimale Regeneration. Mit cardioscan finden Sie und Ihre Kunden den idealen Rhythmus. Besuchen Sie uns auf der FIBO und erfahren Sie mehr!


Events & Messen FIBO-Vorbericht

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Events & Messen FIBO-Vorbericht

Halle: 8 / B05

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Halle: 6 / C07 + C0

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Events & Messen FIBO-Vorbericht

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Events & Messen FIBO-Vorbericht

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Events & Messen FIBO-Vorbericht

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Events & Messen FIBO-Vorbericht

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Alter

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weiblich

Körperzusammensetzungsanalyse Werte

Fettfreie Masse

Gesamtkörperwasser

in Lösung

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oder unter .InBody.de wwwPunkte

. zu viel Fett

Muskel-Fett-Analyse Normal

Gewicht

Über

59,1

SMM

20,8

Skelettmuskelmasse

Körperfettmasse

20,9

Alter

Fettleibigkeitsanalyse Unter BMI

(kg/m²)

Körperfett

(%)

Normal

Gewichtsempfehlung

Über

Es liegt eine starke

muskuläre Dysbalance

Körper-Masse-Index

zwischen Ober- und

Segmentale Mageranalyse Unter

Unterkörper vor.

Die Testperson sollte

In Bezug auf ideales Gewicht

Normal

Rechter Arm

In Bezug auf aktuelles Gewicht

Über

EZW/GKW

besonders an den Beinen

Muskelmasse aufbauen.

Linker Arm

Zielgewicht

Die Testperson sollte dringend ihr Viszeraldavon Fett davon Muskeln fett reduzieren, um Gesundheitsrisiken Segmentale Fettanalyse wie Diabetes Typ 2 und Rechter Arm Schlaganfall zu Linker Arm Rumpf verringern. Gesamt +/-

Rechtes Bein Linkes Bein

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Rechtes Bein Linkes Bein

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den Ergebnissen zu sehen.

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hin. In der segmentalen

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Fitnessbewertung

rson ist ein Die Testpe nis zuDie Punktzahl bewertet die Körperzusammensetzung. Im Verhält Eine muskulöse Person kann über 100 Punkte erhalten. “. p y T C „ u z e si icht hat Ihrem Gew undViszeraler Fettbereich skelmasse wenig Mu

Proteine

Unter

Gewicht

dass diese besonders in den

Beinen vorkommen (0,401

und 0,403). Gesamt

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Events & Messen FIBO-Vorbericht

Halle: 6 / C79

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Halle: 8 / C18

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WAR EIN GROßER GROßER ERFOLG” GROß

Von: Jochen Martin, Inhaber Fitnesscamp Westerwald

Für diesem Tag waren 3 Indoorcyclingstunden geplant (2 x RPM, 1 x Sprint) in Verbindung mit dem Les Mills Choreowechsel. Alle Indoorcycling Trainer vom Fitnesscamp heizten gemeinsam als großes Team die Teilnehmer in den Stunden ein. Diese 3 Stunden waren über Teilnehmerlisten bis auf den letzten Platz ausgebucht. Die Mitglieder wurden zur Feier des Tages mit kostenlosen Getränken und Essen versorgt. “Bis zu dem Tag war der neue Raum „Campcycle“ für niemanden zugänglich, weil die Mitglieder überrascht werden sollten. Sie sollten begeistert sein, von der „Verwandlung“ des Cycleraums. Dies ist dem Fitnesscamp Westerwald auch gelungen. Die Idee von Campcycle entstand mit der Planung der Anschaffung von neuen Bikes und dies gleichzeitig in Verbindung mit einem neuen Raumkonzept. Es sollte eine neue Erlebniswelt erschaffen werden. Das Campcycle sollte sich im Fitnesscamp als eigenes Camp abheben, mit kompetenten Trainern in einer beeindruckenden Atmosphäre (Club im Club System). Die Idee den Raum im Design an einem alten Fabrikgebäude anzulehnen, stammte von meiner Frau Alexandra. In Ihren Ideen unterstützt wurde sie durch die Firma HDD Group Deutschland, Les Mills Germany, SOTA STATE OF THE ART GMBH sowie unseren vielen spezialisierten und flexiblen Handwerkern aus unserer Region. Innerhalb von 6 Wochen entwickelte sich beim Machen dieses neue Objekt Schritt für Schritt. Der Aufbau und das Design, die Licht- und Musikanlage, die gute Qualität der Bikes und das Team aus kompetenten und motivierten Mitarbeitern des Fitnesscamp Westerwald zeichnen Campcycle aus. Die langjährigen Erfahrungen im Bereich Indoorcycling haben uns veranlasst, uns für Bodybikes zu entscheiden. Die Qualität, die Langlebigkeit, die moderne Technologie (Body Bike-App) und das einfache Handling dieser Bikes hat uns überzeugt. Wir bieten im Campcycle vorchoreografierte Stunden von Les Mills an (RPM, Sprint) aber auch Freestylestunden. Nach einigen Wochen Praxis in diesem Raum können wir behaupten, wir würden es wieder so planen ohne Änderungen. Unsere Mitglieder sind begeistert und danken es uns mit Lob, positiver Mundpropaganda und mit deren Teilnahme an den Indoorcyclingstunden.

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Heimat des Stahls

Text Jonathan Schneidemesser

Was haben Waffeleisen mit Langhantelstangen gemein? Keine Idee? Dann sollten Sie diesen Artikel lesen, denn hinter der Beantwortung dieser Frage steckt eine wirklich spannende Geschichte. Um diese zu ergründen, besuchten wir die Firmenzentrale von Eleiko im schwedischen Halmstadt und entdeckten das Geheimnis hinter dem Equipment, mit dem bereits über 1.000 Weltrekorde erzielt wurden. „It all began with a waffle iron …“ – sicherlich einer der prägendsten Sätze für das schwedische Unternehmen, denn bevor Eleiko mit der Produktion von professionellem Trainingsequipment begann, bestand das Tagesgeschäft in der Fertigung kleiner Küchengeräte wie z. B. das angesprochene Waffeleisen. Die entscheidende Weiche, die den Firmenkurs bis heute veränderte, wurde 1957 gestellt, als der Fabrikaufseher Herr Hellström, selbst Gewichtheber, seiner Vorgesetzten, Frau Johannsson, einen Vorschlag unterbreitete, den sie nicht ablehnte. Bend but don’t break Er wollte nicht mehr und nicht weniger, als eine Langhantel zu produ84

zieren, die zumindest mal die Dauer eines Wettkampfes übersteht. Ende der 1950er-Jahre war es ganz normal, dass Langhanteln während eines Wettkampfes regelmäßig getauscht werden mussten, weil sie sich entweder verbogen oder gleich ganz durchbrachen. Um das zu erreichen, musste ein anderer Stahl her. Dieser wurde in enger Zusammenarbeit mit einem weiteren schwedischen Unternehmen entwickelt und wird bis heute weiterentwickelt – immer noch in der Zusammenarbeit mit der gleichen Firma wie vor 60 Jahren. Stabile Beziehungen für stabilen Stahl also. Bis heute werden die Langhanteln von Eleiko in Handarbeit im Werk in Halmstadt gefertigt. Eine Langhantel durchläuft in der Fertigung

sieben Schritte. Um eine hohe Qualität zu gewährleisten, wird jede Langhantel nach jedem der Arbeitsschritte kontrolliert. Bis auf das Verchromen findet alles in der Fabrik in Halmstadt statt und selbst das wird nur wenige Kilometer ausgelagert. Viel Handarbeit Die Antwort auf die Frage, wie Waffeleisen und Langhantelstangen zusammenhängen, wird in der Halmstadter Produktion aufgelöst. Denn hier wird das sogenannte „Knurling“, also die Riffelung für einen besseren Grip, in die Stange gefräst. Die Struktur gleicht dem Muster eines Waffeleisens. Möglich wird das Muster durch zwei kleine Zahnräder, die es in den Stahl fräsen.


Specials Werksbesuch Eleiko Wie wertvoll sie sind, zeigt die Häufigkeit, in der sie ausgetauscht werden. Mit einem Satz Zahnräder werden nur 5 Stangen gefertigt. Das zeigt den Anspruch, den Eleiko an seine Langhantelstangen hat, denn die Zahnräder könnten durchaus weiter im Einsatz bleiben. Das reicht für den Qualitätsanspruch Eleikos allerdings nicht aus. Um die aktuell hohe Nachfrage an EleikoLanghantelstangen bedienen zu können, werden die Kapazitäten beim Knurling-Prozess stetig erweitert. Während sich die neuste Fertigungsmaschine noch im Aufbau befindet, sind sowohl die aktuelle Maschine als auch deren Vorgänger im Dauereinsatz. Bei der Fertigung insgesamt steht das Prinzip „Lagom“ im Mittelpunkt. Das schwedische Wort bedeutet ungefähr so viel wie „genau das richtige Maß von etwas“ oder „perfekt in der Mitte“. Das Knurling wird nicht zu scharf oder zu stumpf gefräst, sondern Lagom; beim Anschrauben der Scheibenaufnahme, den sogenannten „Sleeves“, wird nicht zu fest und nicht zu locker gedreht, sondern Lagom. Ausgeglichen, ja fast ausgelassen ist die Stimmung in der Produktion. Man spürt, dass die Menschen, die hier arbeiten, schon lange dabei sind und eine gute Chemie zwi-

schen ihnen herrscht. Eine Stimmung, die ebenfalls in allen anderen Bereichen des Unternehmens unübersehbar ist. Aber noch mal zurück zu den Langhanteln: Nachdem die Stangen gefertigt wurden, steht ihnen noch ein Härtetest bevor. In einer speziellen Maschine wird eine Belastung von 1,5 Tonnen auf die Mitte der Langhantelstange ausgeübt. Dabei verbiegt sie sich und dann wird es spannend, denn wenn sie beim Zurückbiegen eine Abweichung in ihrer Form von mehr als 0,5 mm zeigt, müssen sie neu ausgerichtet werden. Die Scheibenaufnahme wird ebenfalls gebogen. Beim Gang durch die Produktionshalle fällt auf, dass relativ wenige Arbeitsschritte automatisiert sind. U. a. wird das Knurling maschinell gemacht sowie einige andere Schritte, aber vieles wird tatsächlich noch in Handarbeit gefertigt. Für Erik Blomberg, den CEO von Eleiko, ist die richtige Balance zwischen hochmoderner Technologie und der Eleganz von Handfertigung enorm wichtig. Zum einen weiß er, wie wichtig moderne Technologie ist, andererseits kann eine Maschine nicht die Erfahrung eines Menschen und für manche Prozesse auch nicht die notwendige Präzision erreichen. Und eines wird im Gespräch mit Erik Blomberg klar:

Bei Eleiko steht der Mensch im Mittelpunkt und das bedeutet auch, die Menschen, die dort schon seit Jahren und Jahrzehnten arbeiten, sowie deren Arbeit wertzuschätzen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Einer der Mitarbeiter im Werk, Sandor, ist bereits seit über 25 Jahren bei Eleiko, hat selbst die 70 schon weit überschritten und kann aus seinem großen Erfahrungsschatz schöpfen und so das Unternehmen weiter voranbringen. Man hört häufig, dass Mitarbeiter das Wichtigste für ein Unternehmen sind, bei Eleiko wird das tatsächlich gelebt. In große Fußstapfen getreten Am zweiten Tag unseres Besuches treffen wir uns mit dem Firmeninhaber Erik Blomberg, der die Geschicke des Unternehmens seit 2012 leitet. Damals übernahm er das Unternehmen im Alter von 30 Jahren. Bis dahin lebte er in London und war im Bereich der Finanzdienstleistung tätig. Für ihn war aber immer klar, dass er wieder nach Schweden und zu Eleiko zurückkehren würde. In einer sehr ruhigen, angenehmen und bodenständigen Art und Weise spricht er über die Geschichte des Unternehmens, neue Produkte und Ideen und vor allem die Mitarbeiter, die ihm besonders am Herzen

Das Knurling auf den Langhantelstangen sorgt nicht nur für mehr Grip, sondern erinnert auch an die Zeiten, in denen Eleiko vor allem Waffeleisen produzierte

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Specials Werksbesuch Eleiko

Oben: Im Trainingsraum stehen zwei Ständer mit allen aktuellen Langhantel-Modellen, die bei Eleiko produziert werden. Unten: Die Außenterasse im Headquaters von Eleiko

liegen. Er spricht über seine und die Philosophie des Unternehmens, von seiner Überzeugung, dass Training jede Person besser machen kann – sowohl im Sport als auch im normalen Leben –, und von seinem Antrieb, das bestmögliche Equipment zu produzieren sowie das Wissen weiterzugeben, das man braucht, um besser zu werden. Und natürlich auch von seinem plötzlich verstorbenen Vater Lennart Blomberg. Spricht man mit den Mitarbeitern, die ihn kannten, über ihn, dann kommt man zu einem ziemlich einheitlichen Bild. Alle sprechen von ihm als Menschenfreund, als Humanist, der den Menschen immer in den Mittelpunkt gestellt hat. Das zeigte sich in seinem Führungsstil, der von Humor, Optimismus und vor allem Freundlichkeit geprägt war. Diese Tradition wird von seinem Sohn weitergetragen. Nichts zeigt das besser als ein Zitat von Erik Blomberg im Trainingsraum von Eleiko: „Set your bar high, be kind and do more of what makes you stronger“. Und das ist

es, was man spürt, wenn man durch die Flure des Eleiko Headquarters streift – insbesondere die Freundlichkeit untereinander und gegenüber anderen hat einen hohen Stellenwert. Mehr als nur Hanteln Auch wenn die Fertigung von Langhanteln nach wie vor das Steckenpferd von Eleiko ist, hat sich das Produktportfolio im Laufe der Jahre deutlich erweitert. Rigs, Racks, Kettlebells, Kurzhanteln, Gewichtsscheiben, Bänke und Gewichthebeplattformen wie die neue SVR-Plattform, die Lautstärke und Vibration beim Fallenlassen eines Gewichts deutlich reduzieren, machen nur einen Teil des mittlerweile großen Produktportfolios aus. Eines der wenigen Produktesegmente, das sich darin findet und das nicht aus massivem Stahl gefertigt wurde, sind die Kleidungsstücke. Diesen Bereich will Eleiko zukünftig ausbauen. Derzeit gibt es unterschiedliche Kollektionen für unterschiedliche Anforderungen, darunter Bekleidung für Gewichtheber, Crossfitter und Fitnesssportler.

Der CEO von Eleiko Erik Blomberg

Jeden Tag ein bisschen innovativer Nordische Unternehmen sind für ihre Innovationskraft bekannt und Eleiko reiht sich in diese Tradition nahtlos ein. Jetzt wird sich der ein oder andere die Frage stellen, was man an einer Langhantelstange noch besser machen kann. Nun, diese Frage haben sich die Produktentwickler bei Eleiko ebenfalls gestellt und es tatsächlich erreicht, „the next generation of bars for the ultimate lifting experience“ zu schaffen. Neben einem verfeinerten „Knurling“ hat sich vor allem bei den „Sleeves“, also der Stangenaufnahme, einiges getan. Eine spezielle Versiegelung schützt die Nadellager noch besser vor Staub und Schmutz, was den sowieso schon geringen Wartungsaufwand weiter minimiert. Das eigentlich Innovative aber ist die Rotation der „Sleeves“ mit aufgelegten Hantelscheiben. Je besser diese Rotation kontrollierbar ist, desto stabiler wird der Hebevorgang, was sich nicht nur in einer größeren Sicherheit für den Athleten auswirkt, sondern auch in einer besseren, präziseren und kontrollierten Hebeerfahrung. Das beschreibt

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In diesem Raum findet der Theorieteil der Ausbildungen statt. Im Hintergrund liegt eine Wettkampfplattform

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Der große Trainingsraum bietet jede Menge Gewichte, Stangen und Plattformen aber auch eine Sprintbahn (blau im Hintergrund) und einen Kunstrasen für Sled Pushes

man in Halmstadt als das „Eleiko Feeling“ und ist die Kombination aus einer optimalen Flexibilität der Stange mit einem angenehmen Grip und einer geschmeidigen Sleeve-Rotation.

eine Branchen-Koryphäe, der man in den Gängen des Eleiko-Headquarters ebenfalls begegnen kann, ist der Amerikaner Roy Simonson, der Leiter der Produktentwicklung.

Produktinnovationen beschränken sich allerdings nicht nur auf die Eleiko-Langhantelstangen, sondern ziehen sich durch das gesamte Produktsortiment. Im Austausch mit verschiedenen Athleten werden die Produkte von Eleiko stetig verbessert. Außerdem arbeitet man in Schweden derzeit an neuen Produkten. Aus der Überzeugung von Erik Blomberg heraus, dass Krafttraining einen Menschen besser machen kann, übrigens eine Überzeugung, die seine Mitarbeiter teilen, hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, noch mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, Krafttraining zu betreiben. Hierzu arbeitet Eleiko derzeit an Produkten, die Trainierenden, die sich bisher noch nicht an das klassische Langhanteltraining gewagt haben, einen einfacheren Zugang ermöglichen. Mehr wurde dazu leider nicht verraten, allerdings befindet sich die Entwicklung dieser Produkte in guten Händen, denn

Nachdem er Ende der 70er-Jahre die Eagle-Fitnessgeräte entwickelt hatte, die dann 1983 an CYBEX verkauft wurden, folgte Roy ihnen und wurde der Leiter der Produktentwicklung dort. Er war an der Entwicklung von mehr als 100 Kraft- und Kardiogeräten beteiligt. Ende der 90er-Jahre gründete er dann Ground Zero Design, was aufgrund der politischen Lage recht schnell in Free Motion Fitness umbenannt wurde. Seine Aufgabe ist es, neue Produkte zu entwerfen. Produkte, die einem der großen Ziele von Eleiko dienen sollen – mehr Menschen zum Krafttraining zu bringen und so als Sportler und Menschen besser zu werden. Dabei ergänzen sich das Bestreben von Eleiko, alle Produkte stetig zu verbessern, mit der Arbeitsweise von Roy, denn ihn treibt die Motivation an, alles, was er um sich herum sieht, besser zu machen. Hat er eine Idee, dann geht es erst einmal in seine Werkstatt, in der er

einen Prototypen baut und seiner Idee damit Leben verleiht. Ausbildung als zweite Säule Die beste Hardware auf dem Markt anzubieten reicht heutzutage nicht mehr aus, um erfolgreich zu sein. Dazu bedarf es passender Software. Neben der Weiterentwicklung der eigenen Produkte setzt Eleiko deshalb stark auf das Thema Ausbildung. Im neuen Headquarter wurde dafür extra ein großer Raum eingerichtet, der für die regelmäßigen Schulungen genutzt wird, inklusive einer Wettkampfplattform und einer Wand mit der Eleiko-Firmengeschichte. Ausgebildet werden die unterschiedlichsten Bereiche, wie z. B. Strength Coaches, die den Bereich Gewichtheben für ihre Klienten abdecken wollen, Basic Gymnastic Trainer sowie Functional Trainer, die sich vor allem mit den Anforderungen von Gruppen und unterschiedlichen Leistungsniveaus in diesen befassen, wie z. B. beim Crossfit. Training in der Mittagspause Was wäre ein Hersteller von professionellem Trainingsequipment ohne


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Vieles wird bei Eleiko aus Überzeugung noch von Hand gefertigt, einige Arbeiten wie z. B. das Knurling übernehmen Maschinen

Trainingsraum? Dadurch, dass in Halmstadt regelmäßige Fortbildungen stattfinden, kann man allerdings nicht mehr von „Raum“ sprechen. Eigentlich ist es ein eigenes Fitness-Studio, denn in zwei Räumen findet das Sportlerherz alles, was es begehrt. Im ersten Raum steht ein riesiges Rig mit Ringen, Kettlebells, Ausdauergeräten, Bänken und weiteren Geräten. Zudem zwei Ausstellungs-Ständer mit unterschiedlichen Hantelstangen von Eleiko. Der zweite Raum ist der Traum eines jeden Gewichthebers. Auf neun Plattformen, u. a. der Paralympics-Plattform von 2016, kann man sich hier austoben. Zudem gibt es eine kurze dreibahnige Sprintstrecke sowie eine Kunstrasenfläche mit Gewichtsschlitten. Jeder Eleiko-Mitarbeiter kann hier jederzeit trainieren. Einmal in der Woche, nämlich mittwochs, treffen sich alle Mitarbeiter zum gemeinsamen Workout in der Mittagspause. Die anschließende Mittagspause wird dann meistens auch gemeinsam verbracht, im Sommer sogar im Freien, auf der großzügigen Außenterrasse in der Mitte des Fir90

mengebäudes. Täglich um 10 Uhr und um 15 Uhr findet die sogenannte Fika statt, das ist eine 15-minütige offizielle Kaffeepause, bei der man sich im Pausenraum trifft und austauschen kann. Die Fika findet man in den meisten schwedischen Unternehmen. Unsere Reise nach Halmstadt wurde vom Area Manager für Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern, Ralph Pfeifer, ermöglicht. Setzte man vor einigen Jahren bei Eleiko noch auf Distributoren in den einzelnen Ländern, wurden nun einzelne Standorte gegründet. Ralph Pfeifer war der erste Mitarbeiter weltweit, bei dem das so war. Mittlerweile ist die deutsche Niederlassung auf fünf Mitarbeiter angewachsen, die vor allem den deutschsprachigen Raum abdecken. Um das Vorgehen der Area Manager in Nordeuropa zu steuern, gibt es regelmäßige Skype-Termine mit allen Vertretern. Verantwortlich für die Koordination der Area Manager zeichnet Anders Ericsson, ein angenehmer Zeitgenosse, der sich selbst als typi-

schen Schweden bezeichnet, was so viel bedeutet wie, dass er nicht nur den typischsten aller schwedischen Namen hat, sondern ebenso zwei Kinder und einen Volvo. Ausblick Was bringt die Zukunft für Eleiko? Wo möchte das Unternehmen hin? Auch auf diese Fragen erhielten wir eine Antwort von Erik Blomberg. Das Ziel ist nicht mehr und nicht weniger als die Nr. 1 unter den Anbietern von Krafttraining zu sein – sowohl beim Equipment als auch bei den Ausbildungen. Der Weg, den sie dabei einschlagen, sich hohe Ziele zu stecken, immer besser werden zu wollen und dabei nie zu vergessen, wie wichtig es ist, freundlich zu bleiben, ist vielversprechend. Für diesen Weg kann man Eleiko nur alles Gute wünschen, und auch wenn alles mit einem Waffeleisen begonnen hat, scheint das Unternehmen seine Berufung gefunden zu haben und geht dieser seit 60 Jahren nach. Hoffen wir, dass es noch mindestens weitere 60 Jahre sein werden.


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Trends & Specials Anatomy Trains

Funktionelle und tiefe Frontallinie

Das Thema Anatomy Trains ist sehr komplex, daher haben wir es in leichter verdauliche Häppchen aufgeteilt. In den nächsten Ausgaben werden die folgenden Themen behandelt: Ausgabe 5-17: Einführung Ausgabe 6-17: Oberflächliche Rücken- und Frontallinie Ausgabe 1-18: Lateral-, Spiral- und Armlinie Ausgabe 2-18: Funktionelle und tiefe Frontallinie Ausgabe 3-18: Anatomy Trains und Training

Text Jonathan Schneidemesser

In der Ausgabe 5-2017 startete unsere Artikelreihe zu den myofaszialen Leitbahnen oder, um in der Originalsprache zu bleiben, den Anatomy Trains. Im letzten Artikel warfen wir einen Blick auf die Lateral-, Spiral- und Armlinien. In diesem Artikel betrachten wir die Funktionellen Linien sowie die tiefe Frontallinie.

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Auf unserer Reise durch den menschlichen Körper sind wir schon weit gekommen. Viele der bisher betrachteten Linien übernahmen vornehmlich Stützund Haltungsfunktionen. Die funktionellen Linien tun das auch, sind aber vor allem für die Stabilisierung in der Bewegung sowie die Bewegung insgesamt relevant. Schauen wir sie uns also einmal an. Funktionell kommt von Funktion Die Funktionellen Linien ziehen sich als Verlängerung der Armlinien über die Oberfläche des Rumpfes hin auf das gegenüberliegende Becken und von dort aus zum Bein, wobei man die Nennung auch beim Bein beginnen lassen könnte, da die Meridiane in beide Richtungen arbeiten. Dabei kann man eigentlich nicht von einer Funktionellen Linie sprechen, da es sich vielmehr um drei unterschied92

lich verlaufende Stränge handelt. Daher wird die Funktionelle Linie in die Funktionelle Rückenlinie, die Funktionelle Frontallinie sowie die Ipsilaterale Funktionelle Linie unterteilt. Die Erstgenannte verläuft über die Vorderseite des Körpers, die Zweite über die Rückseite und die Ipsilaterale Funktionelle Linie verläuft von der Schulter auf die Innenseite des Knies auf der gleichen Seite. Diese Linien werden, wie bereits gesagt, vor allem bei athletischen Bewegungen wie Speerwerfen oder Tennisspielen aktiviert. Aber bevor wir dazu kommen, schauen wir uns den genauen Verlauf der Linien einmal im Detail an. Den Verlauf der Funktionellen Rückenlinie zeigt Abb. 2. Diese beginnt je nachdem, welche Tätigkeit gerade ausgeführt wird, mit der Oberflächlichen Frontalen Armlinie oder aber mit der

Tiefen Rückwärtigen Armlinie. In Abb. 2 beginnt sie am Latissimus dorsi. Von dort aus läuft sie in das oberflächliche Blatt der Fascia sacrolumbalis und verläuft etwa auf Höhe des Übergangs von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein auf die andere Körperseite. Von da aus läuft sie weiter durch die Fascia sacralis in die Fasern des gluteus maximus. Von dort aus geht es weiter zum Femurschaft, die Patella bis hin zur Tuberositas tibiae. Die Funktionelle Frontallinie beginnt etwa an derselben Stelle wie die Funktionelle Rückenlinie und verläuft von dort entlang des Pectoralis major zu dessen Ursprung an den Rippen fünf und sechs. Sie läuft am Innenrand der Obliquus-Faszie entlang, kreuzt durch das Schambein auf die andere Seite des Körpers zur Sehne des Adductor longus und von dort aus in die Linea aspera femoris. Bleibt also nur noch die Ipsila-









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Trends & Specials Anatomy Trains terale Funktionelle Linie zu betrachten. Wie die beiden vor ihr betrachteten beginnt sie am Humerusschaft und verläuft an den äußeren Fasern des Latissimus dorsi bis zum Ansatzpunkt an den untersten drei Rippen. Über die starke Verbindung einer Gewebebrücke verbinden sich die Fasern mit dem Obliquus externus abdominis. Von da aus geht es weiter zum vorderen Beckenkamm, an dem sich Teile der Fasern der SIAS mit dem Sartorius verbinden, und von dort aus geht es weiter zum Pes anserinus. Die Funktionellen Linien treten immer als Spiralen im Körper auf und arbeiten auch so. Nun soll es ein bisschen mehr in die Praxis gehen. Stellen wir uns einen Baseballspieler vor, der den Ball wirft. An diesem Beispiel lässt sich zeigen, wie die Funktionellen Linien aktiviert werden. Bei der Ausholbewegung wird die Funktionelle Rückenlinie verkürzt und die Funktionelle Fronttalline gedehnt, beim Werfen des Balles werden die Funktionen einfach getauscht. Beim vorhin schon genannten Speerwurf

Bewegt man sich aus dem normalen Stehen heraus, übernehmen die Funktionellen Linien wichtige Haltungsaufgaben

verhält es sich ebenso. Wird die Bewegung abgeschlossen, wirkt die Funktionelle Rückenlinie als Bremse, um den Schwung des Armes so zu begrenzen, dass die beteiligten Gelenke nicht verletzt werden. Zumindest über die Dehnung der Funktionellen Frontallinie kann man etwas sagen. Streckt man im Knien einen Arm nach oben hinten

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und dreht den Rumpf leicht zum erhobenen Arm, spürt man eine Dehnung in der Funktionellen Frontallinie. Noch ein paar Worte zur Haltungsfunktion der Funktionellen Linien. Zwar ist diese im Stehen vernachlässigbar, da die Zuglinien hauptsächlich durch oberflächliches Gewebe laufen, das im Alltag

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Trends & Specials Anatomy Trains

Abb. 1 zeigt die tiefe Frontallinie

Abb. 3 zeigt die funktionelle Frontallinie

Abb. 2 zeigt die funktionelle Rückenlinie

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ständig bewegt wird, was dazu führt, dass sich fasziale Verkürzungen, die zur Aufrechterhaltung des Körpers dienen, nicht ausprägen können. Aber wenn wir mal weg von der neutralen Stehhaltung gehen, dann übernehmen die Funktionellen Linien durchaus wichtige Haltungsfunktionen. Zum Beispiel wenn man mit den Händen über dem Kopf arbeitet, vermitteln diese Zuglinien Stabilität nach oben, oder aber im Yoga, bei Übungen, die über dem Kopf durchgeführt werden. In manchen Fällen, wie z. B. einem Schuss beim Fußball, können sie auch Stabilität in den unteren Extremitäten geben, indem sie ein Gegengewicht zur Bewegung bieten.

und Bewegungsfunktionen, die wir uns kurz anschauen wollen, denn in beiden Bereichen übernimmt sie elementare Aufgaben. Ihre Haltungsfunktion übernimmt sie bspw. durch die Anhebung des inneren Fußgewölbes, der Stabilisierung der einzelnen Beinsegmente sowie der Hüfte, Stützung und Stabilisierung der Lendenwirbelsäule von vorne sowie des Brustkorbs, um nur einige zu nennen. Das zeigt aber ebenfalls, dass ein zu hoher Tonus in der Tiefen Frontallinie signifikante Auswirkungen auf den gesamten Körper, insbesondere auf Verkürzungen hat. Ein Beispiel wäre die Verhinderung der vollständigen Öffnung der Hüfte in der Extension.

Die Tiefe Frontallinie Alle Leser können nun aufatmen. Nur noch ein letztes Mal wird es kompliziert, dann haben wir alle anatomischen Zuglinien betrachtet. Den Abschluss macht die Tiefe Frontallinie, die in Abb. 1 dargestellt wird. Wie das Bild schon zeigt, sieht sie sehr spektakulär aus. Die Tiefe Frontallinie kann als myofasziale Mitte des Körpers bezeichnet werden, da sie in der Frontalebene zwischen der rechten und linken Laterallinie angeordnet ist, in der Sagittalebene zwischen der Oberflächlichen Rückenlinie und der Oberflächlichen Frontallinie und sowohl von den Spiral- als auch den Funktionellen Linien umgeben ist. Auch sie übernimmt wieder Haltungs-

Ähnlich verhält es sich mit der Bewegungsfunktion. Obwohl die Zuglinie nicht ausschließlich für eine Bewegung zuständig ist, wirkt sie doch auf die meisten Bewegungen des Körpers. Sie übernimmt insbesondere die Funktion eines Vermittlers zwischen dem Skelett und den oberflächlich liegenden anatomischen Zuglinien. Schauen wir uns die Linie im Detail an. Von unten nach oben Wie so viele andere Linien vor ihr beginnt auch die Tiefe Frontallinie in der Fußsohle. Hinter den Unterschenkelknochen und dem Knie verläuft sie weiter zur Innenseite des Oberschenkels. Man kann diesen Bereich nur schwer ertasten,

aber durchaus durch Dehnung erfahren. Vor allem bei der Ausführung einer starken Dorsalflexion und Eversion. Dazu eignen sich zwei Übungen. Zum einen der nach unten schauende Hund aus dem Yoga und das Stellen auf eine Treppe mit dem Ballen, auf den ein Ablassen der Fersen erfolgt. Das Hauptgleis dieser anatomischen Zuglinie zieht sich vom Hüftgelenk und dem Becken über die Lendenwirbelsäule nach oben. Ein alternatives Gleis hierzu verläuft auf der Rückseite des Oberschenkels zum Beckenboden und verbindet sich im Bereich der Lendenwirbelsäule wieder mit dem Hauptgleis. Der Psojas major dient gemeinsam mit dem Diaphragma als Übergangsstelle zum Oberkörper. Vom Diaphragma gibt es drei Möglichkeiten, um weiter durch den Brustkorb in Richtung des Kopfes zu gelangen. Der einfachste Weg ist der obere posteriore Gleisabschnitt der Tiefen Frontallinie. Dieser führt an der Vorderseite der Wirbelkörper hinauf bis hin zur Basis des Okziputs. Fazit Das war es mit den anatomischen Zuglinien des menschlichen Körpers. Im nächsten Heft werfen wir einen genaueren Blick auf die Anatomy Trains im Training und gehen damit vollends in die Praxis. Das bildet dann auch den Abschluss unserer Serie zu den myofaszialen Leitbahnen.


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Innovationen 2018 – Was erwartet uns

Text Dominik Weirich

Die Fitnessbranche ist aufgrund der technischen Möglichkeiten sehr schnelllebig und dynamisch geworden. Dies ist Segen und Fluch zugleich. Daher ist eines der wichtigsten Schlagworte: Innovation. Wer Innovation frühzeitig lebt, gilt als Pionier, wer sie verschläft, als Nachzügler. Der folgende Artikel wird Ihnen anhand von Beispielen neue Blickwinkel eröffnen, um Innovationen sowie Trends zielsicher zu erkennen. Was ist eigentlich Innovation? Bei dem Wort Innovation denken viele Menschen direkt an Elektrotechnik. Das war jedoch nicht immer so. Die Erfindung des Rades geht bis ins 4. Jahrhundert v. Chr. zurück und bildet somit die Grundlage einer wesentlich später entstandenen und gewinnbringenden Fitnessdisziplin: dem Indoor-Cycling. Was ist aber allen Innovationen gemein? In der Fitnessbranche versteht man unter wirklichen Innovationen jene, die durch die Umsetzung neuer Ideen entweder neue Umsatzquellen eröffnen oder aber bestehende Umsatzquellen erneut zum Sprudeln bringen. Ein gutes Beispiel sind heutige Mitgliederverwaltungssysteme, welche das 98

Einchecken und Verwalten von Mitgliedern vereinfachen oder gar vollständig automatisieren. Wie gewinnbringend Innovation sein kann, sieht man derzeit im Bereich Marketing. Eine steigende Anzahl von Fitness-Studios setzt immer stärker auf Online-Marketing. Und zwar zu Recht: Wo es 2010 noch durchschnittlich 100 € bedurfte, um einen Interessenten im Premiumbereich zu generieren, bedarf es 2017 gerade mal noch 10 €. Dies bedeutet am Jahresende für das Fitness-Studio einen wesentlich höheren Gewinn. Innovation zahlt sich eben aus! Innovation gewinnbringend einsetzen Wie man die Innovationskarte am besten spielt, zeigt Warren Buffet. Mit 73,7

Milliarden Dollar ist er der viertreichste Mensch der Welt. Obwohl er sehr konservativ handelt, war er einer der Ersten, die in den Technikmarkt investiert haben. Über Innovation sagt er Folgendes: „Be fearful when others are greedy and greedy when others are fearful.” Sinngemäß übersetzt bedeutet seine Aussage: Sei vorsichtig, wenn andere gierig werden, aber sei gierig, wenn andere noch vorsichtig sind. Logisch, denn wenn ein Produkt eingeführt wird, wird es meist zu einem sehr attraktiven Preis angeboten. Wenn man sich hier verkalkuliert, ist der Verlust der Investition überschaubar. Hat man hingegen in ein smartes Produkt investiert, steigen die Preise rapide und man gilt als Pionier und Innovationsführer in seiner


Trends Innovationen 2018 Region. Dies ist natürlich dem eigenen Image nicht nur kurz-, sondern vor allem auch langfristig zuträglich. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Digitalisierung im Trainingsbereich durch Anbieter wie eGym oder milon. Innovation neu gedacht Das Wort Innovation wurde in der vergangenen Zeit, zugegeben, auch in diesem Artikel, sehr häufig benutzt. Kein Wunder also, dass man das Gefühl hat, der Begriff sei abgenutzt. Denn vom langen Reden oder Schreiben darüber entsteht noch lange keine wirkliche Innovation! Die größten Denker des aktuellen und des vergangenen Jahrhunderts hatten eines gemein: Sie haben sich nicht auf Innovationen ausgeruht, sondern sie haben Innovation neu gedacht. Lassen Sie mich dies an einem Beispiel, mit dem Sie heute vermutlich noch 20-mal zu tun haben werden, verdeutlichen: dem Apple iPhone. Besser gesagt, anhand des schillernden Pioniers Steve Jobs, welcher die Computerindustrie revolutioniert und Produkte wie den iMac und das iPhone erfunden hat.

Steve Jobs wurde, was die wenigsten wissen, aus seinem eigenen Unternehmen geworfen. In dieser Zeit wurde Apple von John Sculley, dem ehemaligen Geschäftsführer von Pepsi, geleitet. Das Lieblingsprojekt von John Sculley war ein PDA namens NEWTON. Sie wissen nicht, was ein PDA oder der NEWTON ist?! Macht nichts! Denn dieses Produkt war so unvergleichlich erfolglos, dass es den Sprung nach Europa kaum geschafft hat. Aber warum nur? Was war der Newton? Er war eine Schachtel voll mit neuester Technologie. Es handelte sich um ein absolutes technisches Highlight. Selbst die Software war schon 1993 in der Lage, die Handschrift zu erkennen. Trotzdem war das Produkt eines der erfolglosesten Produkte in der Geschichte von Apple. Als Steve Jobs Ende der 90er-Jahre als Geschäftsführer zu Apple zurückkehrte, stampfte er die Produktion des NEWTON ein. Das Scheitern des NEWTON erklärte er fast spielerisch: Die Notizen auf dem PDA wurden mit einem Stift gemacht. Aber wenn man einen Stift in die Hand nimmt, werden mit einem Mal alle fünf Finger

nutzlos. Dies hatte die Menschheit schon lange genug. Der Newton war also technisch auf dem neuesten Stand, aber eben trotzdem nicht innovativ! Daher führte er das Apple iPhone mit Touchscreen ein. Man konnte es mit nur einem Finger bedienen. Schneller, bequemer und nutzerfreundlicher als alles, was es je zuvor gegeben hatte. Das war eine wirkliche Innovation. Zusammengefasst: Es geht nicht immer nur darum, technisch gesehen der Erste zu sein. Es geht vielmehr darum, mit der heutigen Technik dem Menschen eine tiefgreifende Erfahrung zu ermöglichen, welche sein Leben bereichert. Ob das iPhone letztlich eine Bereicherung oder das Ende sozialer Interaktionen bedeutet, soll hier gar nicht bewertet werden. Fakt ist: Das iPhone hat bis dato viele Milliarden Umsatz für Apple eingespielt. Innovation im Fitnessbereich erkennen – Die BINGO-Formel Sie kennen den Ausruf BINGO? Oft hört man ihn, wenn jemand durch eine richtige Entscheidung Erfolg hat. Und genau dazu dient die BINGO-Formel:

Eine der meisteingesetzten Innovation der letzten Jahre: Online-Marketing

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Trends Innovationen 2018

Innovationen bedeuten immer auch Investitionen – daher sollte man prüfen, wie viele Mitglieder man mit einer Innovation tatsächlich generieren kann

Durch ihre Anwendung gelingt es, wertvolle Innovationen richtig einzuschätzen und dadurch Erfolg zu haben. BINGO: Das B steht für Begeisterung. Im Normalfall sollte ein Geschäftsführer rationale Entscheidungen treffen. Zumindest ist dies die Meinung des Volksmunds. Begeisterung und ein WOW-Gefühl entstehen aber immer im Bauch. Solche Emotionen sind also alles andere als rational. Aber lassen Sie doch mal Ihr Leben und Ihre Entscheidungen Revue passieren. Sicher ist es Ihnen in der Vergangenheit schon einmal so ergangen: Ihnen wurde ein Produkt angeboten, aber Sie hatten kein gutes Bauchgefühl. Der Verkäufer war jedoch so gut geschult, dass er Sie nach einigem Hin und Her davon überzeugen konnte. Sie kauften das Produkt und waren im Anschluss damit so unzufrieden, dass Sie sich dachten: Hätte ich doch lieber auf mein Bauchgefühl gehört. Hieran sehen sie, dass Bauchgefühle besonders wichtig sind. Dass der Kopf aber mitentscheiden muss, zeigt der nächste Punkt. Wenn Sie B gemeistert haben, kommen wir nun zu I. I steht für Inhalt und meint, dass die Innovation stets auch inhaltlich korrekt sein muss. Als Beispiel: Es wird ein „innovatives“ Ernährungskonzept vorgestellt. Dies beinhaltet, dass man jeden Tag eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte essen darf und am besten den Tag nur auf der 100

Couch verbringt. Dies ist nicht nur wissenschaftlich gesehen, sondern auch aus der Praxis heraus alles andere als gesund. Inhaltlich also falsch. Eine solche „Innovation“ wäre also keine Investition wert, denn abgesehen vom falschen Inhalt erfüllt sie auch keinen Nutzen. Im Gegenteil: Die Teilnehmer des Programms würden wohl eher zuanstatt abnehmen und somit gibt es auch keinen Geschäftserfolg. N steht für Nutzen. Hier können wir aus den erfolgreichen Unternehmen der Fitnessbranche innovative Beispiele nennen: eGym liefert Nutzen für den sogenannten „Selbstüberwacher“. Jeder Schritt kann vom Mitglied detailliert in der eigens entwickelten App und auf den Trainingsgeräten mitverfolgt werden. InBody liefert mit seinen innovativen Waagen nicht nur Messtechnik, sondern den idealen Ausgangspunkt für Gesundheitsanbieter. Die Messtechnik ist so innovativ, dass z. B. auch viszerales Körperfett gemessen und somit ein ganz wichtiger Faktor für den Gesundheitsstatus erhoben werden kann. XBody liefert kabelloses EMS-Training und eröffnet dadurch vielfältige neue Trainingsanwendungen. Aber auch Dienstleister im Bereich Marketing oder Vertrieb wie FACEFORCE, Aidoo oder Clubplanner liefern Gesamtkonzepte, welche komplexe Vorgänge auf wenige Mausklicks reduzieren. Hierdurch hat der Mitarbeiter im Fitness-Studio wieder die Zeit, sich auf seine Kernkompe-

tenz, die Betreuung und Begeisterung der Mitglieder, zu konzentrieren. G steht für Gewinn. Nehmen wir an, die Investition für eine Innovation beträgt 500 €. Gehen wir jetzt von einem Durchschnittsbeitrag von 50 € pro Monat in einem Premiumclub mit einer Laufzeit von 12 Monaten aus, bedeutet dies: Das Laufzeitvolumen beträgt 50 € x 12 Monate. Der Gesamtumsatz liegt somit bei 600 €. Die Rechnung ist nun ganz einfach. Sie haben für eine Innovation 500 € ausgegeben und dadurch ein Neumitglied generiert. Hieraus haben Sie 600 € Umsatz erwirtschaftet. Ihr Gewinn liegt daher bei 100 €. Klar ist, dass die meisten innovativen Produkte mehr als 500 € kosten. Daher prüfen Sie stets, wie viele Mitglieder generiert werden müssen, damit Ihre Investition einen Gewinn bedeutet. O steht für „Ohne Risiko“. Wenn nach nur wenigen Neumitgliedern ein Gewinn entsteht, dann bedeutet dies nur eins: Sie können gefahrlos investieren, ohne dabei Verlust zu erleiden. Das ergibt: B + I + N + G = O Mit dieser Formel sind Sie bestens gerüstet, um die jetzt anstehenden Branchenveranstaltungen präzise zu bewerten und das Beste mitzunehmen. Innovationstipps Zum Abschluss gibt es noch einige Innovationstipps für die Praxis.


Trends Innovationen 2018 •

Schauen Sie sich auf der FIBO genau um. Kaufen Sie aber keine Produkte, nur weil Sie den schnellsten Prozessor haben. Kaufen Sie die Produkte, weil sie Ihnen eine tiefgreifende und bewegende Erfahrung ermöglichen. Wenn Sie beim Testen ein WOW-Gefühl haben und der Preis stimmt, nutzen Sie den Warren-Buffet-Effekt: Einsteigen, wenn die Preise niedrig sind, und den Gewinn mitnehmen.

Jeden Tag ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte essen? Sollte ein Ernährungskonzepte diese Vorgabe geben, kann es nicht als innovativ gelten

Überprüfen Sie alle betriebswichtigen Faktoren wie z. B. Marketing und Vertrieb. Hier bestehen häufig innovative Optimierungsmöglichkeiten. Hinsichtlich der Überprüfung beraten Sie Experten ausführlich und oftmals sogar kostenfrei.

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Zum Autor Dominik Weirich ist Diplom-Sportwissenschaftler mit den Schwerpunkten Soziologie, Psychologie und Ökonomie. Er ist Buchautor und Speaker. Als Geschäftsführer der FACEFORCE GmbH entwickelt er selbst Innovationen für die Fitnessbranche.

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Gesetzesänderung bei Betriebsrenten

Text Florian Hess - von Däniken

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) ist per 01.01.2018 in Kraft getreten. Was bringt es mit sich und warum ist es sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber von enormem Vorteil? Und warum kann es im Wettbewerb um qualifizierte und loyale Mitarbeiter ein entscheidender Vorteil zur Mitarbeiterbindung sein? Das Betriebsrentenstärkungsgesetz ist von der großen Koalition auf den Weg gebracht worden, um in kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Vereinfachung der betrieblichen Altersvorsorge zu erzielen und dabei die Fördermöglichkeiten zu erhöhen. Bevor Sie in diesem Artikel über die gestiegene Lohnnebenkostenersparnis für Arbeitgeber und die noch attraktivere Förderung für den Arbeitnehmer informiert werden, möchte ich Ihnen einige Informationen über die Hintergründe geben. Im Wirrwarr der Vorsorge Bei einem von der Bundesregierung auf der offiziellen Homepage der Deutschen Rentenversicherung prognostizierten Rentenniveau von 44,3% im Jahre 2030 kann man sich fast schon bildlich vorstellen, dass zu Rentenbeginn weniger als die Hälfte des zuletzt erzielten Einkommens nicht ausreicht, um zu überleben, geschweige denn den längsten Urlaub seines Lebens in adäquater Weise 102

zu genießen. Vielmehr droht zahlreichen Menschen Altersarmut. Das BRSG soll dem entgegenwirken. Das Bewusstsein, für das Alter vorzusorgen, ist bei den meisten Menschen vorhanden. Doch in welcher Form? Welcher Anbieter? Welche Anlageform und wie rentiert sich diese? Zu aller erst und unabhängig der gewählten Form: Gerade in der Fitnessbranche sollte bei der Altersvorsorge die Flexibilität und das Wohlfühlen des Sparers im Vordergrund stehen. Financial Wellness soll den Menschen ein finanziell gesundes und würdevolles Älterwerden frei von staatlichen Institutionen ermöglichen. Damit schließt sich eine intransparente, nutzen- und sinnbefreite Produktberatung im Stile der 80er-Jahre zur Lösung dieses Problems kategorisch aus. Also ein klares „Nein“ zu kostenintensiven, gleichzeitig unterhalb der Inflationsrate verzinslichen und somit geldvernichten-

den Sparprodukten, wie sie auch noch heute oft angeboten werden. Welche Möglichkeiten gibt es? Ein kurzer Ausflug in die vom Staat bereit gestellten Möglichkeiten zeigt: Prinzipiell bieten sich für den Sparer in Deutschland seit der Reform der Altersversorgung Anfang des Jahrtausends drei Schichten um privat vorzusorgen. In der ersten Schicht die steuerlich geförderte Basisrente, auch unter dem Namen Rürup-Rente bekannt. In der zweiten Schicht die Zulagen- und steuerlich geförderte Riester-Rente und die fünf Formen der betrieblichen Altersvorsorge mit ihren teilweise immensen Förderungen in Bezug auf Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse. In der dritten Schicht die in der Ansparphase zwar ungeförderte aber dafür in der Rentenbezugsphase steuerlich bevorteilte Privatvorsorge. Was macht nun die betriebliche Altersvorsorge im Vergleich zu den anderen

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Recht Betriebsrentenstärkung Möglichkeiten so attraktiv? Und was sind die Neuigkeiten in der BRSG Gesetzgebung? Seit 01.01.2018 kann ein Arbeitnehmer im Rahmen des Durchführungsweges der Entgeltumwandlung jeden Monat nun 260 Euro Steuer- und Sozialversicherungsfrei aus seinem Bruttogehalt umwandeln. Zusätzlich weitere 260 Euro steuerfrei. Oftmals spürt der Arbeitnehmer diese Belastung mit weniger als der Hälfte in seinem eigenen Geldbeutel. Bildlich gesprochen: Der Arbeitnehmer wendet einen Euro auf und der Staat bezuschusst dies seinerseits mit einem Euro. Erhält der Arbeitnehmer noch die Möglichkeit seine Altersvorsorge-vermögenswirksamen Leistungen (AVWL) miteinfließen zu lassen, kann der Arbeitnehmer die angesparten 260 Euro monatlich mit weit weniger als 100 Euro im eigenen Geldbeutel zu spüren bekommen. Welche Vorteile ergeben sich für den Arbeitgeber ab 2018? Auf den vom Arbeitnehmer umgewandelten Betrag spart der Arbeitgeber auf maximal 260 Euro Umwandlungsbetrag seinen Anteil der Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabgaben. Auf die zweiten 260 Euro verzeichnet der Arbeitgeber ebenfalls eine Lohnsteuerersparnis. Dies kann

bei kleinen oder mittelständischen Unternehmen zu einer Ersparnis von einigen Tausend Euro pro Jahr und somit einem höheren Betriebsergebnis führen. Abschließend sei noch die seit 2018 im Einkommenssteuergesetz neu verankerte Förderung von Geringverdienern, deren monatliches Bruttogehalt nicht mehr als 2200 Euro beträgt, erwähnt. Beiträge von mindestens 240 Euro und maximal 480 Euro pro Jahr werden vom Staat mit 30% extra bezuschusst. Dieser Zuschuss wird dem Arbeitgeber im Rahmen der Abführung seiner Lohnsteuer gewährt. Dem im Fitness-Club angestellten Mitarbeiter wiederum wird der zusätzliche Arbeitgeberbeitrag steuerfrei gewährt. Fazit Was bedeutet das nun für FitnessClubs? Ein in der Gesundheitsbranche modern aufgestelltes Unternehmen sollte seinen Mitarbeitern eine produktunabhängige Beratung anbieten, durchgeführt von einem Beratungsunternehmen mit klarer Ausrichtung und starker Bindung zum Kunden. Um menschlich und mit einem klaren Plan für die Ziele des Kunden einzustehen. Mit Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit, Kompetenz sowie Hingabe und Leidenschaft vom

Erstkontakt bis zum Eintreten des Versicherungsfalls und der Durchsetzung der Ansprüche des Kunden gegenüber dem Produktanbieter. Seite an Seite, Schulter an Schulter und Schritt für Schritt.

Zum Autor Florian Hess - von Däniken absolvierte ein deutsch-französisches Doppeldiplom in Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Finance und dozierte bereits mit 25 Jahren für die Frankfurt School of Finance and Management. 2012 ergänzte sich seine Dozententätigkeit um eine Vorlesung an der Hochschule Heilbronn. Florian Hess-von Däniken ist heute verheirateter 34-jähriger Familienvater, verfügt über mehr als 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich der betrieblichen Altersversorgung sowie Finanzplanung und ist für das ungebundene Beratungshaus tecis Finanzdienstleistungen AG Regional Manager in Süddeutschland.

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Therapie Rückenbeschwerden

Neuer Ansatz zur Lösung von Rückenproblemen

Text Dr. med. Florian Maria Alfen, Wolfang Leobner und Dr. Christoph Spang (Ph. D.)

Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben mittlerweile belegt, dass chronische Rückenschmerzen eine kausale Folge des Abbaus der autochtonen Rückenmuskulatur sind. Diese tiefen Muskeln sind bei Rückenpatienten nicht nur deutlich in ihrem Umfang reduziert, sondern es bildet sich auch vermehrt Fettgewebe innerhalb der Muskeln, was diese zusätzlich schwächt. Dadurch wird auch klar warum viele Therapieformen (Physiotherapie, Schmerzmittel, Massagen, Akupunktur etc.) nur vorübergehende Erleichterung bringen und die Symptome langfristig häufig noch schlimmer werden. Wenn die primäre Ursache, die Kraftdefizite in der tiefen Rückenmuskulatur, nicht behoben wird, nehmen die Druckbelastungen auf einzelne Segmente der Wirbelsäule im Laufe der Jahre immer mehr zu, was letztendlich zu Bandscheibenvorfällen und/oder degenerativen Veränderungen der Wirbelkörper führen kann. Aus der Sicht von Wirbelsäuenexperte Dr. Florian Alfen ist eine Schwächung der tiefen Rückenmuskulatur durch die schmerzbedingte Schonung nahezu für alle Wirbelsäule106

nerkrankungen und Bandscheibenprobleme ursächlich. Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile bestätigt, dass man durch gezieltes Training dieser Muskulatur den Rückenschmerz dauerhaft beseitigen kann und dass strukturelle Veränderungen wie Bandscheibenvorfälle in vielen Fällen reversibel sind. Die Trainingsprinzipien Gezielt – durch Isolierung: Die tiefe (unwillkürliche) Rückenmuskulatur lässt sich im Gegensatz zur oberflächlichen

Muskulatur nicht willentlich anspannen und kann deshalb auch nicht mit den üblichen physiotherapeutischen Maßnahmen gestärkt werden. Man kann sie am ehesten mit der Herzmuskulatur vergleichen. Durch zahlreiche Studien weiß man, dass man nur durch isoliertes Training einen signifikanten Kraftzuwachs erzielen kann. Diese Isolierung erfolgt in speziellen, technisch aufwendigen, computergesteuerten und von einem ausgebildeten Therapeuten überwachten Maschinen.


Therapie Rückenbeschwerden Durch das gezielte Ausschalten der Hilfsmuskulaturen wie z.B. der Beine wird die autochtone Muskulatur maximal angesteuert. Medizinisch – durch Berücksichtigung der individuellen Diagnosen: Neben der gezielten Ansteuerung der autochtonen Rückenmuskulatur muss das Trainingsprotokoll ganz individuell auf die strukturellen Veränderungen in der Wirbelsäule der einzelnen Patienten abgestimmt sein. Gerade das Bewegungsausmaß sowie die Einstiegsgewichte und Gewichtssteigerungen sind sehr sensible Eckpunkte in der Therapie. Die Health Consulting Dr. Alfen hat hierfür eine spezielle medizinische Gerätesoftware (Alflexus) entwickelt deren Programmierung auf Grundlage der Expertise aus mehr als 15 Jahren Therapiedurchführung basiert und über 250 diagnoseadaptierte Voreinstellungen besitzt. Desweiteren enthält sie Analysetools, Kraftmessungen und KI – Fragebögen. Nachhaltig – Langfristige Stabilisierung mit minimalem Aufwand: Das Training der autochtonen Wirbelsäulen-

muskulatur hat einen weiteren signifikanten Vorteil gegenüber dem Training der oberflächlichen Muskulatur. Wenn die tiefliegenden Strukturen durch ein isoliertes Training einmal aufgebaut wurden, halten sich diese bei ausreichender Bewegung über Monate und Jahre ohne weiteres Training. Dennoch wird empfohlen zur Erhaltung einmal pro Monat einen gezielten Impuls im jeweiligen Bereich durch ein Training von maximal 150 Sekunden zu setzen. Das Trainingsgewicht muss dabei nicht reduziert werden. Zum Vergleich – bei einem Training der oberflächlichen Strukturen sollte mindestens einmal pro Woche ein Trainingsreiz gesetzt werden, um das Leistungsniveau halten zu können. Warum hält sich die tiefliegende Rückenmuskulatur so lange ohne Reiz? Das liegt an der Aufgabe der Muskulatur selbst – der permanenten Aufrechterhaltung bzw. Stabilisierung der Wirbelsäule im Stehen, Sitzen, Liegen oder während der Bewegung. Im Gegensatz zur Oberflächenmuskulatur wird sie also nicht nur bei bestimmten Bewegungen beansprucht sondern während des ganzen Tages unabhängig von der Tätigkeit. Selbst-

verständlich ist zusätzliches regelmäßiges Sporttreiben dringend angeraten, um einseitige bzw. monotone Belastungen im Alltag (z. B. beim Sitzen) zu kompensieren. Wissenschaft: Zahlreiche Studien haben bereits die Wirksamkeit von isoliertem, gerätegestütztem Training auf chronischen Rückenschmerz gezeigt. Neueste Erkenntnisse des Dr. Alfen Wissenschaftsteams belegen zudem, dass diese Wirksamkeit auch bei Patienten mit klaren OP Indikationen und fortgeschrittenen strukturellen Veränderungen gilt. In einer Studie die letztes Jahr auf dem Eurospine Kongress in Dublin von Dr. Alfen präsentiert wurde, konnte gezeigt werden, dass nach 18-25 Trainingseinheiten (2x pro Woche) fast 90% der Patienten von einer deutlichen Verbesserung der Symptome berichtete. Diese Veränderung korreliert zudem mit dem Zuwachs an Kraft. Erste Ergebnisse einer MRT Pilotstudie zeigen außerdem, dass die Verfettung der Muskulatur mit zunehmendem Trainingsumfang reduziert werden kann. Um höchste wissenschaftliche

Die tiefliegenden Muskelschichten der Hals- und Lendenwirbelsäule schützen unsere Bandscheiben

Vergleich der Rückenmuskulatur von einem gesunden Menschen (links) und einem Patienten mit chronischen Rückenschmerzen (rechts)

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Therapie Rückenbeschwerden

Oben: Diese beiden Geräte sind Kernbestandteil der Trainingstherapie nach Dr. med. Alfen

Unten links: Dr. med. Alfen beim Training mit einer Patientin. Unten rechts: Die Praxis von Dr. med. Florian Alfen

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Qualität zu gewährleisten, arbeitet das Dr. Alfen Forschungsteam um Dr. Christoph Spang unter anderem mit der Universität Würzburg, der Sporthochschule Köln und School of Medicine in Ontario (Kanada) zusammen. Wie alles begann – Umdenken durch eigenen Bandscheibenvorfall Geboren und aufgewachsen ist Dr. med. Florian Maria Alfen in Aschaffenburg. Sein Medizinstudium absolvierte er an der Frankfurter Goethe-Universität. In den folgenden Jahren als Assistenz- und Oberarzt wurde er vor allem in der operativen orthopädischen Chirurgie, insbesondere der minimalinvasiven arthroskopischen und endoskopischen Chirurgie ausgebildet. Zu seinem operativen Spezialgebiet kristallisierte sich schließlich die endoskopische Wirbelsäulenchirurgie heraus, in der er weltweit führend wurde. Bis zur Eröffnung seiner orthopädischen Privatpraxis in Würzburg im April 2002 und einer weiteren Praxis im Oman, 108

war er als stellvertretender Chefarzt und leitender operativer Oberarzt für Wirbelsäulenchirurgie in der AlphaKlinik in München, Sektion Wirbelsäulenchirurgie tätig. Durch die überwiegende Operationstätigkeit mit nach vorne gebeugter Zwangshaltung entwickelte er 2001 ironischerweise selbst einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule. Klassische konservative Maßnahmen wie Physiotherapie und klassisches Krafttraining brachten keinerlei Erfolge, sodass er schließlich zufällig zur Medizinischen Trainingstherapie (MTT) mit speziellen Wirbelsäulenmaschinen kam und nach 8 Wochen völlig beschwerdefrei wurde – und das bei einem Prolaps von 13mm. Das war ein Schlüsselereignis in seinem Leben. Sollte man wirklich Bandscheibenvorfälle konservativ heilen können? Nach 16 Jahren unermüdlicher eigener Forschung steht für ihn fest: 85% der Wirbelsäulenope-

rationen können durch MTT vermieden werden. Mit seinem Team aus Ärzten, Sportwissenschaftlern, Physiotherapeuten, Manualtherapeuten, Ingenieuren und Technikern wurden Therapien und medizinische Geräte auf wissenschaftliche Basis entwickelt und an den Bedürfnissen der Patienten angepasst. Mit diesen Erfahrungswerten gründete Dr. Alfen 2009 seine Beratungsfirma Health Consulting Dr. Alfen, die sich das medizinische Know-how zu Nutze macht, um in Unternehmen, medizinischen Einrichtungen und Sportverbänden unter anderem Rückenleiden zu vermeiden. „Dr. Alfen Corner“ – Eine attraktive Chance für Physiotherapeuten und Fitnessstudios Die sogenannte „Dr. Alfen-Corner“, die in Physiopraxen und/oder Rehabilitationskliniken und Fitnessstudios installiert werden kann, ermöglicht ein medizinisches Wirbelsäulentraining auf wissenschaftlicher Basis. Dabei

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gewährleistet die Alflexus Software als „virtueller Dr. Alfen“, dass die Therapeuten extrem risikoarm Krankheitsbilder behandeln können. Die Software als Sicherheit für die Patienten/Kunden und den Therapeuten. Dadurch ergibt sich ein Mehrwert und Alleinstellungsmerkmal für die Anwender und ein Rekrutierungsmodel für die Praxen und Studios, z. B. auch durch den Rückentest. Auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements wird das Dr. Alfen System zunehmend beliebter. Mission: Den Rückenschmerz von dieser Weltkugel eliminieren Das große Ziel von Dr. med. Florian Maria Alfen ist es, diese Methode weiter rund um die Welt zu verbreiten, den Rückenschmerz zu besiegen und Operationen zu vermeiden. Zuletzt eröffneten Dr. Alfen Rückenzentren in Saudi Arabien (Jeddah), China (Shenzhen), Slowakei (Bratislava), Bad Homburg und Heilbronn. Einige weitere sind in Vorbereitung. Zusammen mit Wolfgang Leobner wollen beide die Qualität bei der Verminderung der Leiden und bei der Prophylaxe der Rückenschmerzen in der Fitness- und Gesundheitsbranche verändern. Hin zu mehr Qualität und hin zu mehr und besseren Ergebnissen für den Patienten bis hin zu ga-

rantierter Schmerzfreiheit das ist unser Ziel sagen beide. Die Erfahrungen in den Fitness- und Physiounternehmen sprechen für sich. Immer mehr Patienten mit immer den gleichen Symptomen! Starker Rückenschmerz bis hin zur Beeinträchtigung der Beweglichkeit!

Zum Autor Als Experte für Umsatzwachstum und Kunden- sowie Umsatzsteigerung ist Wolfgang Leobner bei Fitness- und Physiounternehmen stark gefragt. Mit seiner Erfahrung aus 32 Jahren in der Fitness- und Gesundheitsbranche arbeitet er erfolgreich mit seinen Kunden und trägt sehr stark zu deren Wachstum und wirtschaftlicher Stabilität bei. 2017 lernte er Dr. Florian Maria Alfen persönlich kennen und war sofort von der Idee „nie wieder Rückenschmerzen“ und der damit verbunden hoch qualitativen Positionierung eines Fitnessclubs sowie einer Physiopraxis begeistert und überzeugt.

Zum Autor Dr. med. Florian Maria Alfen ist als weltweit führender Experte für minimal-invasive endoskopische transforaminale Wirbelsäulenchirurgie (TES) bekannt. Seit 2001 hat er weit über 3.000 Patienten an der Lendenwirbelsäule operiert und darüber hinaus diese neuartige Operationstechnik in über 30 Ländern eingeführt. Trotz dieser beachtlichen Zahlen liegt heute sein beruflicher Fokus auf der Vermeidung von Operationen und der Entwicklung einer effektiven konservativen Methode zur Behandlung von chronischen Rücken- und Nackenbeschwerden. Als Präsident der Gesellschaft für Medizinische Trainingstherapie (GMKT) kämpft er für ein Umdenken in der deutschen Wirbelsäulenmedizin und für eine größere Akzeptanz für konservative Ansätze.

Zum Autor Dr. Christoph Spang (Ph.D.) ist Neurobiologe, Sportwissenschaftler und seit 2016 der wissenschaftlicher Leiter im Dr. Alfen Wirbelsäulenzentrum. Er ist Experte auf dem Gebiet chronischer Schmerzen im muskuloskeletalen System. Während seiner Doktorarbeit in Schweden und bei Forschungsaufenthalten in England und Australien, arbeitete er mit den weltweit etabliertesten Wissenschaftlern auf diesem Gebiet zusammen. Unter seiner Leitung wurden zahlreiche Rückenstudien durchgeführt, die die Wirksamkeit der MTT nach Dr. Alfen wissenschaftlich belegen und deren Ergebnisse auf internationalen Kongressen präsentiert werden. Dabei konnten auch Kollaborationen mit Universiäten im In- und Ausland etabliert werden.

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Business-Gespräche und Netzwerken unter Palmen

Text Jonathan Schneidemesser

Trotz einer bereits beachtlichen Größe hat das Premium-Event MEET THE TOP Fitness hinsichtlich der Teilnehmerzahl noch einmal zugelegt. Grund dafür sind sicherlich die produktiven Gespräche, das effektive Netzwerken vor Ort, die hochkarätigen Teilnehmer sowie das luxuriöse Ambiente. Und wieder einmal waren sich die Teilnehmer einig: Das Event schafft es, immer noch besser und besser zu werden. Die 17. Auflage von MEET THE TOP Fitness fand erneut auf Mallorca bei größtenteils warmem und sonnigem Wetter statt. Bereits zum vierten Mal war das exklusive PROTUR Biomar Resort der Treffpunkt für die Fitness-Industrie und die Fitness-Club-Betreiber vom 01. bis 04.03. Mehr Menschen – mehr Herausforderungen MEET THE TOP Fitness war so groß wie noch nie – knapp 500 Teilnehmer trafen sich zu den effektiven Business-Meetings und nutzten die Netzwerkmöglichkeiten unter Palmen und der Sonne. Traditionell wird die Veranstaltung mit dem Opening eröffnet. Nach dem Opening-Video trat der Geschäftsführer Nicolas Hessel auf die 114

Bühne, begrüßte die Teilnehmer und stellte die Neuerungen für dieses Jahr vor. Die größte Neuerung für die Teilnehmer war das „gesetzte“ Essen am ersten Abend. So bekam jeder Teilnehmer einen Platz in einem Restaurant zugewiesen, was den Netzwerkfaktor erhöhte und Teilnehmern, die noch nie dabei gewesen waren, den Einstieg erleichterte. Zum ersten Mal in der Geschichte von MEET THE TOP reichte ein Restaurant nicht mehr für alle Teilnehmer aus. Mit speziellen Tischkarten wurden sie den beiden Restaurants zugewiesen, was auch problemlos funktionierte und die Gesprächsatmosphäre deutlich entspannte. Nach der Eröffnungsrede konnten die bereits tagsüber begonnenen

Gespräche an der Bar fortgesetzt werden. Es gab aber auch die Möglichkeit, zwei Vorträgen zu lauschen. Während Jonathan Schneidemesser über die MEET THE TOP App und ihre Funktionen referierte, sprach Hans Muench insbesondere zu den Erstteilnehmern über den Ablauf der Veranstaltung und wie man sich bestenfalls verhalten sollte. Das wurde mit einem Rollenspiel zu der Gesprächssituation bei den Business-Meetings abgerundet. Um noch einmal auf die App zurückzukommen: Sie ist eines der zentralen Kommunikationstools auf der Veranstaltung. Mit ihr können u. a. Nachrichten an andere Teilnehmer geschrieben, Meetingpartner und Vorträge bewertet und der Meetingplan abgerufen werden. Zu-


Messen & Events MEET THE TOP 2018 dem enthält sie Informationen zu allen Teilnehmern und dem Programm auf der Veranstaltung. Hohe Effizienz Mit den im Vorfeld vereinbarten Business-Meetings ging es dann am nächsten Morgen um 8.30 Uhr los. Um die Meetings möglichst effizient zu machen, konnten die Fitness-Club-Betreiber wieder eigene Meetingwünsche vergeben, die bei der Industrie berücksichtigt werden konnten. Diese Möglichkeit wurde eifrig genutzt und so entstanden jede Menge intensive 20-minütige Gespräche sowie Möglichkeiten, sich in den Pausen zwischen den Meetings auf der sonnendurchfluteten Terrasse zu unterhalten und auszutauschen. Nicht nur hinsichtlich der Teilnehmer, sondern auch in Bezug auf die Meetingmenge konnte ein neuer Veranstaltungsrekord aufgestellt werden. An den beiden Veranstaltungstagen wurden insgesamt 2.477 Meetings durchgeführt, 2017 waren es noch 2.279. Die knapp 500 Teilnehmer setzten sich aus 133 Industriefirmen (2017: 120) und 118 Betreiberunternehmen (2017: 102) mit insgesamt 863 Einzelanlagen zusammen. Damit ist MEET THE TOP das wahrscheinlich größte Hosted-BuyerEvent in der Fitnessbranche weltweit. Als wichtigen Teil der Veranstaltung konnten sich mittlerweile die Vorträge am Nachmittag etablieren. Hier referierten Referenten in 25 Minuten zu den unterschiedlichsten Themen. Jan Messerschmitt von der Unternehmens-

beratung Kämmerling stellte einen „Schlüssel für den BGM-Erfolg“ vor. Der neue Geschäftsführer von INJOY/ INLINE Stephan Pfitzenmeier sprach über seine Pläne zur Restrukturierung der Marke. Von ihm übernahm Nikolai Tauscher das Mikrofon, der Faktoren vorstellte, wie man die Position seines Unternehmens in der Google-Suche weiter nach oben verschieben kann. Jörg Winkler zeigte in seinem praxisnahen Workshop, was man mit dem K.O.R.E. Performance System® alles machen kann. Durch Prof. Dr. Matthias Obinger wurde den Teilnehmern der Studiengang Bewegungscoaching & Gesundheit (B.A.) nähergebracht. Den Abschluss für diesen Tag machten Dieter Hoyer von myline mit dem Thema „Du nimmst ab – deine Krankenkasse zahlt!“ und Florian Hempen von SOTA, der demonstrierte, was gute Licht-, Ton- und Videotechnik heutzutage für und in Fitness-Clubs leisten kann. Am Samstagnachmittag wurden ebenfalls Vorträge angeboten, den Auftakt machte Florian Hempen, bevor es mit Sigfried Manz und Christian Hörl und ihrem Thema „110 Premium-Mitgliedschaften in nur 11 Tagen online abschließen – Vision oder Realität“ weiterging. Sie sprachen über die Möglichkeiten des digitalen Verkaufs für FitnessClubs. Digital ging es mit Dominic Weirich von der FACEFORCE weiter, der über digitales Marketing sprach. Der Geschäftsführer von PRIME TIME fitness Henrik Gockel erläuterte seinen Zuhörern die DIN-Zertifizierung

von Fitness-Clubs durch die BSA-Zert. Warum gesunde Kinder Fitness-Clubs einen Mehrumsatz generieren können, erläuterte Patricia Andrew. Zum Abschluss des Vortragsprogramms fand eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „100 % Reaktionsquote: Was hindert uns daran, so zu denken und zu handeln?“ geführt. Wer mehr zu den Ergebnissen der Diskussion wissen möchte, kann das auf Seite 122 nachlesen. Wir haben hierzu einen eigenen Artikel veröffentlicht. Direkt vor den Vortragsräumen war der MTT-Marktplatz aufgebaut worden. Hier konnten verschiedene Teilnehmer ihre Produkte aufstellen und sie so für alle Teilnehmer greifbar machen. U. a. waren xelerate®, five-Konzept, cardioscan, XBody, FACEFORCE, SensoPro, DYNOSTICS und CORESTIX als Ausseller vertreten. So schön und effektiv die Tage waren, so schnell waren sie auch wieder vorbei. Es wurden unzählige Gespräche geführt, neue Kontakte geknüpft, Freundschaften geschlossen und Geschäftsverbindungen intensiviert. Zum Abschluss der Veranstaltung betrat Nicolas Hessel erneut die Bühne und zog ein Resümee. Im nächsten Jahr findet MEET THE TOP Fitness vom 07.03 bis 10.03.2019 statt. Bereits dieses Jahr findet der zweite Auftakt der MEET THE TOP Physio vom 25.10. bis 28.10.2018 statt. Über die Veranstaltung hinweg wurden Foto- und Videoaufnahmen gemacht. Diese können auf der MEET THE TOP Homepage angesehen werden.

Auf dem MTT-Marktplatz konnten unterschiedliche Produkte getestet werden. Im Bild: K.O.R.E. und Faceforce

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Messen & Events MEET THE TOP 2018

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Die Deutsche Berufsakademie Sport und Gesundheit – eine Symbiose aus Wissenschaft und Berufspraxis

Das besondere didaktische Konzept der Deutschen Berufsakademie Sport und Gesundheit orientiert sich an den beruflichen Anforderungen sowie der Integration von wissenschaftlichen Grundlagen in die wesentlichen berufstypischen Handlungsfelder. Dabei liegen die Ziele der Lehre an der dba in einem Theorie-Praxistransfer. Durch eine permanente Zusammenarbeit mit Fitnesszentren, Vereinen, Gesundheits- und Rehaeinrichtungen ist ein Wissenstransfer zur gegenseitigen Befruchtung gewährleistet. Von besonderer Bedeutung ist im didaktischen Konzept der dba das Modell „Lernen und Studieren am berufsbezogenen Projekt“. Das Studium an der dba ist im Wesentlichen auf die Kompetenzen ausgerichtet, die Arbeitgeber von ihren Mitarbeitern erwarten. Über 40 % des Studiums beinhalten das Erlernen und Lehren von Bewegungsfertigkeiten in unterschiedlichen Handlungs- und Anwendungsfeldern. In den verschiedenen Modulen erwerben die Studierenden Bewegungs- und Vermittlungskompetenzen beispielsweise zum funktionellen Kraft- und Beweglichkeits120

training mit und ohne Gerät, zum Outdoor- und Indoorausdauertraining, zum Functional Training, zum Entspannungstraining um nur einige Themenfelder zu nennen. Natürlich muss man auch den Umgang mit Patienten mit gewissen Krankheitsbildern lernen. Die Theorie/ Praxis Ausbildung eröffnet vielfache berufliche Alternativen. Der hohe Praxisanteil und eine solide wissenschaftliche Basis im dualen Studium an der Deutschen Berufsakademie machen die Teilnehmer zu Experten ihres Faches. Es ist gut zu wissen, dass an der Deutschen Berufsakademie sehr großer Wert auf individuelles Lernen in kleinen Gruppen gelegt wird. Das duale Studium bietet Gewähr für ein erfolgreiches Handeln im Sport. Wir versuchen vom Start weg unsere Studenten durch eine qualifizierte und persönliche Betreuung

zu unterstützen. Dieses Coaching hilft vor Ort im Betrieb, hilft im wissenschaftlichen Studium und steht zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir wollen durch eine optimale Betreuung eine hohe Zufriedenheit bei den Studierenden erreichen und eine hohe Studienabschlussquote erzielen.

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Messen und Events MTT-Podiumsdiskussion

Sind 100 % Reaktionsquote möglich?

Text Jonathan Schneidemesser

Auf dem Premiumevent MEET THE TOP, das vom 01. – 04.03. auf Mallorca stattfand, wurde im Rahmen der Vorträge eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „100 % Reaktionsquote: Was hindert uns daran, so zu denken und zu handeln?“. Die Ergebnisse der Diskussion an der wichtige Vertreter der Branche teilnahmen, sollen hier kurz zusammengefasst werden. Eingeleitet wurde die Diskussion mit einem Impulsvortrag von Wolfgang Bahne (Actic Fitness), der die Wichtigkeit von Fitnesstraining mit dem täglichen Zähneputzen verglich und verschiedene Möglichkeiten vorstellte, wie man mehr Menschen zum Fitnesstraining bewegen könnte u. a. Fitness- statt Raucherpausen und regelmäßige Besuche vom Sportmediziner in Schulen. Daraufhin nahmen die Teilnehmer im Podium Platz. Mit von der Partie waren neben Wolfgang Bahne, Johannes Linzenich (Linzenich Fitnessgruppe), Refit Kamberovic (DSSV), Karim Sandtmann (Fitness Parks Bremen) und Henrik Gockel (PRIME TIME fitness). Geleitet wurde die Diskussion von Jonathan Schneidemesser, der dann die erste Frage direkt an Refit Kamberovic weitergab und vom Vertreter des DSSV wissen wollte, bei wie viel Prozent Reaktionsquote die Branche derzeit steht. Im Ver122

gleich zum letzten Jahr gebe es wieder Wachstum, meinte der DSSV-Gründer und -Geschäftsführer. Dann ging es um die Frage, was man tun könnte, um die Reaktionsquote tatsächlich signifikant zu steigern. Henrik Gockel warf ein, dass es ohne Unternehmen nicht ginge, sodass man Möglichkeiten entwickeln müsse, um über ein BGM hinaus die Menschen dazu bewegen könne, sich in einem Fitness-Club anzumelden. Da hier ein großer Teil der Menschen erreicht werden kann, die zudem durch häufiges Sitzen unter Rückenschmerzen und anderen Beschwerden litten, ist das auf jeden Fall ein guter Ansatzpunkt. Im Vortrag zuvor ging es um das Thema Fitness bei Kindern, das ebenfalls aufgegriffen wurde und sich mit dem Impulsvortrag von Wolfgang Bahne deckte. Wer schon früh mit Fitnesstraining anfinge, der betreibt es sein ganzes Leben, weil er auf die gesundheit-

lichen (und sicherlich auch optischen) Vorteile nicht verzichten möchte. Karin Sandtmann betrachtete das Thema eher aus einer Marketingperspektive und schlug vor, Ideen zu entwickeln, die das Thema Vorteile durch Training stärker nach außen propagiere, um so mehr Bewusstsein für das Thema Training zu schaffen. Johannes Linzenich wies auf die bisherige Professionalisierung der Branche hin und erwartete, dass es in dieser Richtung weitergehe, sodass alleine dadurch mehr und mehr Menschen zu Trainieren anfangen. Fazit Es wurden einige Ansatzpunkte in der Podiumsdiskussion diskutiert, die vielversprechend sind wie z. B. das Thema Firmen und Kinder. Das zeigt allerdings auch, dass die 100 % Reaktionsquote – und da waren sich alle einig – noch eine lange Zeit auf sich warten lässt, aber als Ziel tatsächlich angepeilt werden solle, um möglichst nahe ranzukommen.


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Events & Messen TheraPro 2018

Rückblick auf die TheraPro 2018

Text Jonathan Schneidemesser

Fein und nicht mehr ganz so klein. Dieses leicht abgewandelte Sprichwort passt sehr gut zur Physio- und Gesundheitsmesse TheraPro, die vom 26.01. – 28.01. in Stuttgart stattfand. Mit den steigenden Besucherzahlen wird die Messe immer relevanter für die Gesundheitsbranche. Als ihr Erfolgsgeheimnis bezeichnet die Messeleitung die Kombination aus Messe und dem Rahmenprogramm.

Zum ersten Mal auf der TheraPro fand die VDP-Qualitätskonferenz statt, die hier ihre 15. Auflage erfuhr. Der Verband Deutscher Podologen bot vier Themenmodule über den Tag verteilt an: Nageldolenz, Berufspolitik, Aktuelles zur Hygiene und Interdisziplinarität. Die jeweils 12. Auflagen erfuhren sowohl der physiokongress als auch der ergotag, die beide vom Georg Thieme Verlag organisiert wurden. Auf dem physiokongress standen am 26.01. standen zwei Themen im Mittelpunkt, nämlich der Schmerzpatient und der Patient, der aktiv in Präventions-, Thera124

pie- und Reha-Prozesse eingebunden wird. Am Samstag fanden dann der sportphysio-Tag mit dem Fokus Risikoscreening und Prävention sowie der Neuroreha-Tag statt. 3 Module rund um das Thema Schmerztherapie wurde auf dem Süddeutschen Verbände Symposium 2018 behandelt. Zu ihrem 25jährigen Jubiläum richtete die Internationale Maitland Teachers Association (IMTA) den Tag der IMTA im Rahmen des physiokongresses aus. Am Sonntag fand dann im gleichen Rahmen das Therapieforum statt. Der ergotag stellte das Thema bestätigungsorientierte Ergotherapie in den Mittelpunkt. Ebenfalls im Rahmen der TheraPro fand der 3. Süddeutsche Logopädietag statt. Neben den fünf Kongressen konnte über 100 Vorträgen gelauscht werden. Hier sollen nur exemplarisch einige Titel genannt werden: Existenzgründung in der Physiotherapie, Die Klangmassage als komplementäre Methode in der physiotherapeutischen Praxis, Die therapeutische Praxis und der Datenschutz, Triggerpunkt - Therapie und Im Ausland als Therapeut arbeiten?

Neue Ideen gewinnen und sich weiterzubilden sind allerdings nicht die Kernbestandteile einer Messe. Diese haben in der persönlichen Vernetzung und dem Austausch mit Fachkollegen ihre Stärke. Hinzukommt die Möglichkeit Equipment direkt selbst zu testen, bevor man es für seine Patienten anschafft. Die Aussteller durften sich über einen großen Strom an Fachbesuchern und Entscheidern freuen. So sind rund drei Viertel der Besucher direkt an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen beteiligt. Die Besucher kommen vor allem aus BadenWürttemberg, wobei sich mehr und mehr Therapeuten aus Bayern auf den Weg in die württembergische Landeshauptstadt machen. Zahlen für die Zukunft Für das nächste Jahr rechnet die TheraPro mit einem weiteren Wachstum. Bereits jetzt planen über 2/3 der diesjährigen Messebesucher 2019 wieder an der Messe teilzunehmen. Die Messe findet dann vom 25.01. – 27.01.2019 wieder gemeinsam mit der MEDIZIN statt.

Foto: MESSE STUTTGART

Sowohl bei den Besuchern als auch bei den Ausstellern konnte die TheraPro dieses Jahr ordentlich zulegen. Gemeinsam mit der parallel stattfindenden MEDIZIN lockte sie über 11.600 Besucher an den drei Messetagen in die Hallen, die sich an den Ständen von 280 Ausstellern über Produkte und Dienstleistungen informieren konnten. Darüber hinaus wurde den Besuchern ein umfangreiches Rahmenprogramm bestehend aus Kongressen, Vorträgen und Konferenzen geboten.


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Events & Messen ARTZT Symposium

Rückblick auf das 4. ARTZT Symposium

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Text Astrid Buscher und Jonas Schön

Das ARTZT Symposium ging bereits in seine vierte Runde. Unter dem Motto „Gemeinsam lernen, gemeinsam reden, gemeinsam Spaß haben“ trafen sich die Teilnehmer vom 02. –  04. Februar zum interdisziplinären Austausch auf Schloss Montabaur. Unterhaltung und Diskussion am Samstag Der Samstag startete informativ und unterhaltsam: Dr. Henning Beck, Neurowissenschaftler und Science Slammer, demonstrierte mit einfachen, einprägsamen Beispielen, wie das menschliche Gehirn sich von informationsbasierten Rechenmaschinen unterscheidet: Es ist nicht an Daten interessiert, sondern an Geschichten und Ideen. Und diese entstehen am besten „mit dem gewissen Abstand“, z. B. bei sportlicher Betätigung, wenn das Gehirn offen ist für neue Eindrücke und Denkweisen. Bewegung fördert Problemlösung. Im Anschluss präsentierte Health & Movement Specialist Dr. Eric Cobb, dass Schmerz reine Kopfsache ist und nicht zwangsläufig mit der Schwere der Verletzung einhergehen muss. 126

Schmerz entsteht als Warnsignal im Gehirn und soll unser Überleben sichern. So kann es auch vorkommen, dass wir nach einem Unfall einen gebrochenen Knochen zunächst gar nicht wahrnehmen. „Survival is more important than paying attention to injury.“ Robert Lardner, Physiotherapeut und Instructor der Prager Schule, beschäftigte sich mit dem Thema „Dynamic neuro-muscular stabilization and its role in rehabilitation“ und betonte dabei besonders den Stellenwert der Entwicklungskinesiologie in Therapie und Training. Danach zeigte Dr. phil. Peter Schwind die Bedeutung der Brücken zwischen Bewegungsapparat und Gehirn in einem Praxisbeispiel. Nach einer kurzen Verschnaufpause in der Glaskuppel des Veranstaltungszentrums

sprach Prof. Dr. Urs Granacher über die Wirkungen von Training auf die körperliche Fitness und die kognitive Funktion von Kindern und Jugendlichen, gefolgt von Dr. phil. Christian Puta, der die Frage stellte: „Verändern chronische Schmerzen die visuelle Wahrnehmung von Bewegungen und die Verarbeitung von schmerzbezogenen Wörtern?“ Im Anschluss startete mit der Expertendiskussion ein echtes Highlight des diesjährigen ARTZT Symposiums. Über die Frage „Kopf & Körper – Was dominiert?“ diskutierten Dr. phil. Peter Schwind, Prof. Dr. Urs Granacher, Dr. phil. Christian Puta, Prof. Dr. med. Dr. phil. Winfried Banzer, Dr. phil. Jan Wilke sowie Dr. biol. hum. Robert Schleip. Am Ende fasste Moderator Bastian Schmidtbleicher zusammen: „Wir können es nicht wissen.“ Denn auch die


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Events & Messen ARTZT Symposium

Verschiedene Eindrücke vom 4. ARTZT Symposium auf Schloss Montabaur

Mit Witz und Charme präsentierte Prof. Dr. Annunciato abschließend seine „Speisekarte fürs Gehirn“. Das Spiel mit der brasilianisch-portugiesischen und der deutschen Sprache gehörte dazu, ebenso wie Erkenntnisse über den Zusammenhang von (falscher) Ernährung, Zivilisationserkrankungen wie Depressionen, Darm- und Gelenkschmerzen bis hin zu Alzheimer und Krebs. So endete der Samstag, wie er begonnen hatte: lehrreich und unterhaltsam. Die Teilnehmer dankten es mit anhaltendem Applaus. Passend zum Vortrag endete der Abend mit dem alljährlichen Get-Together-Dinner, welches zuvor kulinarisch von Dr. Annunciato in Zusammenarbeit mit Küchenchef Frank Schmidt abgestimmt worden war. Hier wurde eine wichtige vorangegangene Erkenntnis in die Tat umgesetzt: Gesunde Ernährung geht nicht mit Verzicht einher, sondern viel mehr mit Möglichkeiten. Sport und Bewegung am Sonntag Der Sonntag begann auch diesmal wieder sportlich: Sportphysiotherapeut Stephan Müller und Personal Trainer 128

Arnd Storkebaum zeigten vielen interessierten und bewegungsfreudigen Teilnehmern, wie sich elementare Grundbewegungen sinnvoll zu komplexen Übungsabfolgen kombinieren lassen. Den ersten Vortrag des Sonntags hielt der leitende Arzt des Symposiums Prof. Dr. med. Dr. phil. Winfried Banzer über „Neurokognitive Aspekte nach peripheren Verletzungen“. Dabei gab er einen Überblick über den aktuellen Kenntnisstand zu den Zusammenhängen zwischen neurokognitiver Funktion, (neuro-)motorischer Leistung und Sportverletzungen im Bereich der unteren und oberen Extremität. Im Anschluss beschäftigte sich Dr. phil Jan Wilke mit der Frage, ob Diagnostik und Behandlung neurokognitiver Dysfunktionen im Sport der Schlüssel zum Therapieerfolg sind. Hier überblickte er sowohl gängige Untersuchungsverfahren als auch neue Trainingsansätze, deren Effektivität in aktuellen Studien untersucht wird. Prof. Dr. Jan Mayer präsentierte danach eindrucksvoll „Wie das Besondere gelingt“ und zeigte, wie Sportler das „langsame (Kontroll-) Denken“ in Wettbewerbssituationen z. B. mit Selbstgesprächen beschäftigen, um den lange antrainierten Automatismen völlig freie Hand zu lassen.

Denn: Wer zu viel über die Bewegung nachdenkt, wird langsam, macht Fehler. Zum Schluss gab sich Dr. Nelson Annunciato erneut die Ehre und stellte die scheinbare einfache Frage: „Warum bewegen wir uns aus funktioneller neuroanatomischer Sicht?“ So endete am frühen Sonntagnachmittag ein 4. ARTZT Symposium voller Erkenntnisse, Wissen und neuer Eindrücke rund um Kopf und Körper. Auf die Frage „Kopf und Körper – Was bewegt uns?“  können wir ganz klar antworten: Beides bewegt uns. Eine Angabe zur Dominanz ist jedoch kaum möglich. Kopf und Körper sind eine Einheit mit unendlich erscheinenden Einflussfaktoren. Wir sind gespannt, was die Forschung uns hier in den nächsten Jahren noch bringt. Für Therapie und Training sollten wir aber weiterhin offen sein und mit dem komplexen System Mensch arbeiten, um langfristig Erfolge zu erzielen. In diesem Sinne arbeiten wir an weiteren spannenden Themen für zukünftige Symposien, die einen kleinen Baustein auf diesem Weg bilden. Der Termin für das nächste Jahr steht bereits. Das 5. ARTZT-Symposium findet vom 01. – 03. Februar 2019 statt.

Fotos: Ludwig Artzt GmbH

Erkenntnis des Nichtwissens ist ein wichtiger Aspekt wissenschaftlichen Denkens und Handelns.


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Events ITRIM Day 2018

ITRIM Day 2018

Text Jonathan Schneidemesser

Am 15.02. fand der erste ITRIM Day in Deutschland statt. Der Kernpunkt der Veranstaltung waren die Vorträge rund um die Themen Ernährung, Medizin, Fitness und vor allem Coaching. Aber auch der Netzwerkaspekt kam nicht zu kurz. Wir waren vor Ort und blicken zurück. Der Tag wurde von Moderator Peter Hinojal mit einem kleinen Impulsvortrag eröffnet, der die Themen des Tages – Ernährung, Fitness, Medizin und vor allem Coaching – zusammenfasste und Lust auf die kommenden Vorträge machte. Er übergab das Wort dann an den ersten Keynote-Speaker Henrik Bunge, den aktuellen CEO des Sportbekleidungs- und Unterwäscheherstellers Björn Borg, der im Rahmen seines Themas „Attitude is everything“ von seinem Weltrekord-Versuch, via Ski den Nordpol so schnell wie möglich zu erreichen, erzählte. Und von der Erfahrung, dass einer seines DreierTeams ins Eis einbrach und schwere Unterkühlungen erlitt. So standen sie vor der Frage, ob sie weitermachen 130

wollten oder nicht. Und hier lag der Knackpunkt des Vortrages, denn letztlich geht es darum, was man erreichen will. Strebt man danach, sein Ziel zu erreichen, oder möchte man etwas anderes, z. B. ein guter Freund sein? Sie entschieden sich für Ersteres und ließen ihren Freund zurück, um dann in 41 Tagen und mit einem neuen Weltrekord in der Tasche am Nordpol anzukommen, waren also bereit ihren Weg weiterzugehen und die beste Entscheidung für diesen Weg zu treffen. Sein Fazit lautete: Wer ein Ziel erreichen möchte, muss Entscheidungen treffen, die diesem Ziel dienen, und so konsequent bleiben. Ein weiterer interessanter Schluss von: Je höher die Ziele sind, die man sich gesteckt hat, und je

anspruchsvoller die Hindernisse sind, denen man sich gegenübersieht, desto mehr Zeit sollte man in die Vorbereitung für diese Aufgabe stecken, was bedeutet, sich körperlich fit zu halten, sich gut zu ernähren, sich weiterzubilden und soziale Kontakte zu pflegen. Blick in die Abnehm-Wissenschaft Nach diesem eher von Motivation geprägten Vortrag ging es mit Prof. Johan Sundström von der Uppsala-Universität in Schweden weiter, der „Sustainable weight-loss methods“ vorstellte und dabei eine wissenschaftliche Betrachtung des ITRIM-Konzeptes im Hinblick auf die Gewichtsabnahme im Vergleich zu anderen Methoden präsentierte. Den ersten Vortrag in deut-


Events ITRIM Day 2018 scher Sprache hielt Björn Schinke, der Inhaber von STRONGMOVE®, einem Personal-Training-Studio in Köln, der in seinem Vortrag „Athletic Clubs – The member results in focus“ über die Chancen und Möglichkeiten für Fitnessunternehmer von Athletik-Clubs sprach. Eingeleitet wurde der Vortrag von Ralph Pfeifer von Eleiko, der kurz den schwedischen Hersteller von Trainingsequipment vorstellte. Björn Schinke stellte dann die Vorteile von kleineren Athletik-Clubs für die Zielerreichung der Mitglieder dar und ging dabei insbesondere auf das Personal Training ein. Abschließend stellte er unterschiedliche Konzepte vor, die das bereits umsetzen, u. a. das Elbgym in Hamburg, das GYM in Wien und der S.A.M. Sportsclub in der Nähe von Augsburg. Kurz vor der Pause wurde es dann mit Prof. Hans Hauner von der TU München noch einmal wissenschaftlich. Er stellte seinen Vortrag unter den Titel „Adipositas-Management in Deutschland – eine Herausforderung“. Er bemängelte insbesondere, dass Adipositas derzeit mehr als Lifesty-

le-Problem und nicht als Krankheit anerkannt wird und daher die Behandlungskosten nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Anschließend ging er auf die Ursachen des deutlichen Übergewichts ein, berichtete, dass derzeit geschätzt wird, dass die Ursache zu 50 % in den Genen und zu 50 % im Lifestyle liegt. Daraufhin zeigte er eine Grafik, die versuchte, alle möglichen Ursachen zusammenzufassen, und schloss daraus, dass es keine einfache Ursache gibt, sondern die Entstehung von Adipositas extrem komplex ist und viele Faktoren aus vielen unterschiedlichen Bereichen zusammenspielen. Zum Abschluss stellte er unterschiedliche Behandlungsmethoden sowie 6 Strategien zum langfristigen Erfolg vor. Während im Anschluss an diesen Vortrag die meisten Teilnehmer in ihre wohlverdiente Mittagspause und ans Buffet entlassen wurden, fand für alle anwesenden Betreiber von ITRIMStudios die Preisverleihung für den erfolgreichsten Lizenznehmer statt. Während der Mittagspause konnten die Besucher den Showroom der Sponsoren besuchen und verschiedene Geräte

Der erste Keynote-Speaker war Henrik Bunge, der CEO von Björn Borg. Er berichtete von seinem Weltrekordversuch via Ski zum Nordpol zu gelangen

selbst ausprobieren oder mit Herstellern und Dienstleistern ins Gespräch kommen. Mit dabei waren u. a. Matrix, Eleiko, Xelerate, five-Konzept Keiser, der DSSV und natürlich ITRIM selbst. Der zweite Teil Als es dann mit dem zweiten Teil der Vorträge weiterging, hatte Marcus Schmidt von der HDD Group zwei schwere Aufgaben vor sich. Zum einen war er kurzfristig für einen erkrankten Kollegen eingesprungen und zum anderen musste er die Zuhörer aus dem „Suppenkoma“ herausholen. Das gelang ihm mit seiner spritzigen, motivierenden Art und dem Thema „How to motivate members with heart rate and performance measurement“. Ihm ging es vor allem darum, wie man das Verhalten anderer Menschen verändern kann, und dazu nutzte er das Bild vom Reiter und vom Elefanten. Dieser steht in dieser Metapher als das emotionale System des Menschen, der z. B. bei der Ernährung kurzfristige Lösungen wie Fast Food sucht. Der Reiter als rationales System lenkt den Elefanten zwar, kann aber wenig machen, wenn dieser durchgeht, weil er stärker ist.

Wissenschaftlich ging es auch zu, z. B. mit Prof. Hans Hauner und seiner Betrachtung der Adipositas-Situation in Deutschland

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Events ITRIM Day 2018

Im Sponsorenraum konnten die Besucher unterschiedliche Geräte und Konzepte kennenlernen. Hier im Bild: Matrix Fitness mit dem S-Force Performance Trainer

Die Pausen konnten zum Netzwerken genutzt werden

Die Lösung des Ganzen besteht darin, für den Elefanten ein Umfeld zu schaffen, sodass er vom Reiter leichter gelenkt werden kann, was bedeutet, sein Verhalten zu verändern. Zum Ende seines Vortrages ging er auf die Selbstwirksamkeit ein und darauf, dass hinter den oberflächlichen Fitnesszielen wie z. B. fitter werden häufig mehr steckt, als man als Coach auf den ersten Blick sieht. Unter den Titel „Leadership for performance“ stellte der CEO Pelle Johansson von Haga Badet, einem schwedischen Wellnessanbieter, seinen Vortrag. Er stellte das Flow-Model vor, dessen Hauptaussage ist, dass man seinen Mitarbeitern Aufgaben geben soll, die sich an ihren Stärken und ihrem Kompetenzlevel orientieren. Darüber hinaus stellte er den Delegationsstil vor, bei dem Mitarbeiter vom Aufgabenempfänger bis hin zum selbstständig handelnden Mitarbeiter entwickelt werden. Eine seiner interessantesten Punkte war sicherlich die Aussage, dass Manager in Schweden für ihr Team und ihre Mitarbeiter arbeiten und ein mög-

lichst potentes Umfeld für deren Arbeit schaffen sollen. Zur Abwechslung zu den vielen Vorträgen fand am frühen Abend eine Podiumsdiskussion statt, die unter den Titel „Der Fitnessmarkt wächst unaufhaltsam – doch welche Studioformen werden davon profitieren?“ gestellt wurde. Die Teilnehmer waren Gernot Brecht (ITRIM PT Clubs), Dustin Tusch (DSSV), Jürgen Aschauer (Matrix), Johannes Linzenich (Linzenich-Fitness-Gruppe) und Ralph Pfeifer (Eleiko). Die Moderation übernahm Peter Hinojal. Die Kernaussagen, die aus der Diskussion mitgenommen werden können, sind, dass der Trend Boutique-Fitness als Wachstumstreiber in der Fitnessbranche nicht aufgehalten werden kann, die Mikrostudios derzeit aber noch einen verhältnismäßig kleinen Teil des Gesamtumsatzes der deutschen Fitnessbranche ausmachen. Ein weiterer Punkt, der angesprochen wurde, war, dass die Zielerreichung der Mitglieder sowie deren Spaß am Training immer wichtiger werden. Diese Entwicklung wird den PersonalTraining-Markt stärken. Zudem wird die

Mitgliedschaft via paytogo immer wichtiger werden. Das bedeutet, dass jeder Trainierende entscheiden kann, wohin er zum Training geht, und er dann diesen einen Besuch bezahlt, also kein Mitglied im klassischen Sinn mehr ist. Zum Abschluss des Tages trat dann Ulf Bengtsson als zweiter KeynoteSpeaker auf. Er verblüffte die Anwesenden erst einmal damit, dass er seinen Vortrag „No one cries for you“ auf Deutsch einleitete und immer wieder zwischen dem Englischen und Deutschen hin und herwechselte. Er sprach über seine Karriere als Bodybuilder, die Zeit mit Arnold Schwarzenegger, die Gründung der Fitnesskette World Class Gym and Health Clubs und deren Expansion, aber auch über Rückschläge, seinen Weg zurück an die Spitze, die damit verbundenen Entbehrungen und seine Vision für eine gesündere Welt. Der ITRIM Day 2018 war vollgepackt mit Vorträgen aus den unterschiedlichsten Bereichen, sodass jeder Teilnehmer sicherlich etwas mitnehmen konnte. Auch 2019 wird ein ITRIMDay stattfinden.

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Events & Messen 1. Fitnesswissenschaftskongress

Jetzt sind die Studios an der Reihe

Text Daniel Duhr

Spannende Vorträge, überraschende Erkenntnisse und zufriedene Gesichter: Der 1. Fitnesswissenschaftskongress an der IST-Hochschule für Management war ein voller Erfolg und hat in der Branche für durchweg positive Reaktionen gesorgt.

Crème de la Crème Im Seminarzentrum der IST-Hochschule hatte sich die Crème de la Crème der 134

Sportwissenschaft getroffen, um die neusten Forschungsergebnisse an den Mann und damit in die Studios zu bringen. Fast 200 Teilnehmer, darunter Fitnessexperten, Sport- und Fitnessstudenten, Trainer, Wissenschaftler und Physiotherapeuten diskutierten zu relevanten Fitnessthemen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Informativ und fundiert, spannend und unterhaltsam. Erst referierten die renommierten Wissenschaftler zu den vier Themenschwerpunkten „Krafttraining“, „Ausdauertraining“, „Physiologie“ und „Sportmedizin“, anschließend entwickelte sich eine spannende Diskussionsrunde zwischen den Wissenschaftlern und dem Auditorium. Zudem freute sich

die Osnabrücker Physiotherapeutin Annika Griefhahn über den Young Investigators Award für Ihre Masterstudie mit dem Thema „Einfluss von Faszienrollen mit Vibration auf die Beweglichkeit des Rückens“. Das Wissen in die Studios tragen Der Transfer, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den Alltag von Trainern und Trainierenden zu übertragen, ließ die Kongressbesucher lebhaft teilhaben. Einer der Gäste war Ismail Amami, Fußballtrainer und Sportstudent aus Frankfurt am Main: „Der Vortrag über Faszien von Herrn Prof. Dr. Jürgen Freiwald hat mich überrascht, weil es doch sehr viele verschiedene Meinungen gibt zum

Fotos: IST-Hochschule

„Positiv angespannt“ war Prof. Dr. Stephan Geisler, Initiator des 1. Fitnesswissenschaftskongresses und Dekan an der IST-Hochschule, am Tag der Premiere. „Es ist alles vorbereitet. Die Auswahl der Redner lässt einiges erwarten, wir haben knapp 200 Gäste – es kann losgehen!“ Ein paar Stunden später, als sich am Abend die letzten kleinen Diskussionsgrüppchen aufgelöst oder in umliegende Gaststätten verabschiedet hatten, um ihre Gespräche dort noch zu vertiefen, war Geislers Anspannung der Zufriedenheit gewichen. Denn: „Der Kongress war ein voller Erfolg!“


shutterstock.com, Vasin Lee

Events & Messen 1. Fitnesswissenschaftskongress

Weg vom Firmenfitness-Katzentisch !

Jetzt werden Sie zertifizierter BGM-Berater mit Förderstatus !

Ratlosigkeit sowohl seitens der Firmen, wie sie ein effektives BGM umsetzen können und Ratlosigkeit seitens der Fitnessclubs und Therapien, wie sie den Fuß in die Firmen bekommen. Und das, obwohl es viele vielversprechende BGM-Konzepte auf dem Markt gibt. Doch viele scheitern letztendlich am Zugang seitens der Clubinhaber zu den Unternehmen. Dadurch sinkt nicht nur Ihre persönliche Motivation, sich mit dem Thema BGM zu beschäftigen, sondern es fehlen Ihnen schlichtweg die so wichtigen Umsätze aus den Firmenkooperationen für Ihren Club und Ihre Therapie. Doch was läuft schief beim Thema Firmenfitness? Wieso fühlt man sich bei den meisten Unternehmen eher an den Katzentisch gesetzt, als dass man als ernstgenommener Fachspezialist für Betriebliches Gesundheitsmanagement respektiert wird? Dies liegt in den meisten Fällen an der Herangehensweise: Sie treten an den Unternehmer und das Unternehmen als Spezialist im Bereich Bewegung und Gesundheit heran und werden dementsprechend auch „nur“ als solcher gesehen. Letzten Endes springt nicht mehr als ein Rückenkurs für Firmenmitarbeiter heraus, wenn Sie überhaupt so weit kommen. Doch was wollen Sie? Sie möchten ein nachhaltiges BGM/BGFKonzept in den Firmen integrieren und insbesondere nachhaltige Umsätze erwirtschaften. Lassen Sie sich von uns als Berater zertifizieren und treten Sie als wohlgesehener Spezialist gegenüber den Unternehmen auf, dessen Beratungsleistung sogar vom Staat gefördert werden kann.

Beispiel der monatlichen Umsatzentwicklung durch das neue BGM-Konzept 83.000 44.000

36.000

Mtl. Gesamtumsatz Gesundheitsclub

43.000

Mtl. Umsatz ohne BGM Juli 14

Juli 17

40.000 8.000 Mtl. Umsatz durch BGM

Wie Sie mit dem Thema BGM monatliche Einnahmen von bis zu 40.000 Euro erwirtschaften können sowie vom ersten Tag bei den Firmen als ernstgenommener Berater und Kooperationspartner wahrgenommen werden, erfahren Sie auf www.gepruefte-beratung-kws.de.

Thomas Kämmerling · 1. Sachverständiger für Gesundheitsanbieter des DSSV · 2010 Gründer und Mitinhaber der Unternehmensberatung KWS · 34 Jahre erfolgreicher Inhaber des Sportmedizinischen Trainingszentrums Kämmerling in Schwerte · Seit 1983 in der Fitnessbranche tätig – Physiotherapeut und gelernter Kaufmann

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Foto: Volker Beushausen

Noch nie zuvor war das Thema BGM so (überlebens)wichtig wie heute. Nicht nur für Fitnessstudios und Physiotherapien als Umsatzquelle, sondern bei fast allen Unternehmen in ganz Deutschland, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, gute Mitarbeiter zu halten und als Unternehmen eine „Employer Brand“ darzustellen. Es besteht Unmengen an Bedarf, an Fördermitteln und leider auch an Ratlosigkeit in unserer Bundesrepublik.


Events & Messen 1. Fitnesswissenschaftskongress

Oben: Ein Teil des Fitnesswissenschaftskongresses war die Präsentation wissenschaftlicher Poster Unten: Das Aftermovie vom 1. Fitnesswissenschaftskongress kann unter dem Link: www.fitnesswissenschaftskongress.de angesehen werden

Thema Faszien und hier einige Klischees wiederlegt wurden. Was auch schockierend ist, weil man sieht, was für negative Auswirkungen das Ganze auf den Trainierenden haben kann.“ Beim Training seiner Kunden, will Ismail nun die Erkenntnisse des Vortrags beachten und ist froh darüber, den Kongress besucht zu haben. Und genau das ist es, was Geisler mit dem Kongress bewirken wollte. „Das Fachwissen, was die Fitnesswissenschaft erarbeitet und erforscht, nützt ja nur dann etwas, wenn es auch ‚draußen‘ – sprich: in der Praxis, in den Studios – angewendet wird.“ Umso mehr freut es den Fitness-Prof, dass sich genau das zumindest anhand der positiven Reaktionen während des Kongresses jetzt abzeichnet. „Durch den 136

Austausch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse erhöht sich die Qualität in den Fitnessstudios. Das Wissen soll an diejenigen weitergegeben werden, die es auch im Berufsalltag anwenden. Nur so kann man ein qualitativ gutes Training in den Fitnessstudios langfristig gewährleisten.“ Fortsetzung in 2020 Die theoretische Vorarbeit ist geleistet, die Kongressbesucher haben 17 Referenten zu aktuellen, spannenden und mitunter überraschenden Themen gehört. Prof. Dr. Dr. Michael Behringer, der zum Thema „Mechanismen der muskulären Ermüdung“ referierte, sieht den Kongress als „Shortcut“: „Damals hat man Lehrbücher geschrieben. Dann dauerte es sehr lange, bis der Trainer tatsächlich etwas davon hat-

te. Deswegen sind solche Kongresse wichtig, um die neuen Erkenntnisse zu vermitteln und diese dann direkt in die Tat umgesetzt werden können.“ Die IST-Hochschule als Veranstalter stiftet den Gewinn übrigens an das „KIDsmiling- Fußballprojekt“. Und: Es wird einen 2. Fitnesswissenschaftskongress geben. „Wahrscheinlich werden wir den Kongress in einem ZweiJahres-Turnus etablieren”, sagt Geisler. Das Gros der Besucher freut sich schon, denn: „Das Niveau der Vorträge war extrem hoch, die Themen waren äußerst unterhaltsam und der Kongress insgesamt wirklich spitze“, so die Meinung unisono. Mehr Infos, Bilder und ein Video zum Kongress gibt es auf www.fitnesswissenschaftskongress.de


Events & Messen 1. Fitnesswissenschaftskongress

Weltgrößtes Hosted-Buyer Event der Fitnessbranche

07. bis 10.03.2019 Protur Biomar Resort – Mallorca 000


Messen & Events milon Kongress 2018

milon Kongress 2018

Quelle milon

Das bereits zum zehnten Mal stattfindende Branchentreffen von milon brachte rund 400 Teilnehmer, darunter langjährige milon-Partner aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Benelux-Raum, aber auch interessierte Studiobetreiber und Trainer, nach Leipzig ins Porsche-Zentrum. Neben Praxisworkshops und Experten-Keynotes blieb genug Zeit für den persönlichen Austausch untereinander. Der milon Kongress 2018 beinhaltete vielfältige Themenfelder für Betreiber und Trainer von Fitness- und Gesundheitsstudios. Neue Geschäftspotenziale eröffnen die neuen milon Microstudio-Konzepte: Fokussiert auf die relevanten Studio-Services und effektiven Betreuungsmöglichkeiten der digitalen milon Zirkel-Systeme bieten die Micro-Clubs Betreibern die Chance, in neue Standorte und neue Zielgruppen zu investieren. Erste milon unterstützte Microstudios gibt es bereits in Holland, die Deutschland-Premiere startete Jukadojo-Besitzer Ralf Trierweiler Ende März 2018 mit dem „Jaydee Life“ in Hamburg. 138

Vorgeschmack auf neue HightechTrainingsgeräte und digitale Lösungen zur FIBO Einen Ausblick auf die kommende FIBO gab milon mit drei Produkt-Ankündigungen: Die Erweiterung der Erfolgsserie milon Q um fünf neue Kraftgeräte, eine Kooperation zur Digitalisierung von konventionellen Trainingsgeräten mit dem Technologiekonzern Sony sowie einen neuen App-Service für Studiobetreiber mit Echtzeitanalysen. Für Letztere durften die KongressTeilnehmer spontan und basisdemokratisch den Produktnamen bestimmen: milon COCKPIT wird das mobile Controlling-Tool zukünftig heißen. Im Fokus

jedes Kongress-Beitrags standen die Themen Digitalisierung, Motivation und Erfolg, aber auch konkrete Ideen zur Kundenbindung und -neugewinnung. Digitalisierung als Chance – der Mensch bleibt im Mittelpunkt Kunden- und Teamorientierung, neue Wege einschlagen, den Blick über den Tellerrand in andere Branchen und die Zukunftschancen durch Digitalisierung thematisierten auch die Keynotes von Innovationsexperte Prof. Michael Durst, Zukunftsforscher Sven Göth sowie der Motivationsvortrag von America‘s Cup-Gewinner Dominik Neidhart. Während Michael Durst die


Messen & Events milon Kongress 2018

Interessierte Teilnehmer beim milon-Kongress in Leipzig

Konzentration auf Kundenbedürfnisse, den Fokus auf Problemlösungen statt auf Produkte sowie die Schaffung eines ganzheitlichen Ökosystems mit Hilfe von digitalen Strategien praxisnah beschrieb, berichtete Profisegler Neidhart begeisternd von den dreijährigen, präzisen Vorbereitungen und seines legendären Gewinns des America’s Cup, des wichtigsten Segelwettbewerbs der Welt, den er mit dem Schweizer „Alinghi“-Team erstmals nach Europa geholt hat. Seine vier Erfolgsfaktoren sieht Neidhart in optimaler Kommunikation, Kooperation, Koordination und Krisen-Management – nicht die Technologie, sondern der Mensch und das Team machen den Unterschied. Trendexperte Sven Göth beeindruckte mit dem Blick in die digitale Zukunft, die in vielen Fällen schon zur Realität ge-

worden ist. Göth beschrieb, inwiefern Konzepte und Technologien für adaptive Produkte und Services – auch übertragbar auf die Fitnessbranche – Kundennähe und -vertrauen aufbauen und dank künstlicher Intelligenz voraussagbar werden lassen. Alle Experten waren sich einig: Entscheidend bleibt der Mensch, doch Technologie kann den Mensch-MaschineOrganismus unterstützen. Ganz im Sinne des zentralen Gedankens von milon BOOST, nämlich dem Betreiber auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmte Erfolgslösungen, sowohl im Sinne von Hardware, Software und Services als auch für die digitale Vernetzung in Form des Connected Training Systems zu bieten gab milon einen Ausblick auf die

Natürlich konnten die Teilnehmer auch selbst Hand an die milon-Geräte legen

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen – so auch beim milon-Kongress

zukünftigen Maßnahmen im Bereich Marketingservices. „Den Kunden dort zu erkennen und zu finden, wo er sich in seinem Alltag bewegt, wird eine zentrale Aufgabe für Betreiber von Fitness- und Gesundheitseinrichtungen. Zentraler Kern unserer zukünftigen Marketingpakete für Einrichtungen wird der Bereich Digital Services werden. Facebook ist die Tür zum Studio – hier entscheidet der Kunde welches Angebot für Ihn attraktiv ist. Und genau in diesem digitalen Moment muss bereits der Erstkontakt stattfinden.“ so Florian Schmidt, Marketingleiter von milon. Um den Kongress Teilnehmern ein Vorgeschmack auf diese Services zu geben schenkte milon allen teilnehmenden Einrichtungen am Kongress ein 3-monatiges Leadgenerierungspaket für Facebook.

Spannende Vorträge vor toller Kulisse

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Events & Messen ISPO

Wachstum durch Digitalisierung

Quelle ISPO

Das Messejahr begann für viele mit der ISPO in München. Im Zentrum der Messe stand die zunehmende Digitalisierung der Sportbranche, die mit dem neuen Eventformat ISPO Digitize aufgegriffen wurde. Was auf der weltgrößten Sportfachmesse sonst noch so geboten wurde, lesen Sie hier im Nachbericht.

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das eigene Unternehmen ist, konnte anhand des Digital Readiness Check getestet werden. Die ISPO Munich in Zahlen Über 84.000 Fachbesucher aus 120 Ländern kamen nach München (2017: 86.841). Dabei legte die ISPO Munich nochmals an Internationalität zu. Der stärkste Zuwachs kam (in dieser Reihenfolge) aus Österreich, Japan, der Türkei, Tschechien, Großbritannien und den USA. 2.801 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Innovationen. Das entspricht einem Plus von 2 Prozent gegenüber 2017. Positive Resonanz fand das erweiterte Hallenkonzept. Thomas Delago, Geschäftsführer bei Nitro Snowboards: „Das neue Konzept mit dem breiten Mittelgang schafft eine offene Atmosphäre. Wir erreichen damit auch Händler, die

nicht so stark im Snowboard-Bereich verankert sind. Hier werden Produkte nicht nur präsentiert, sondern inszeniert und Trends aufgezeigt.“ Ziel sei es, so Delago, die Händler stärker zu motivieren und zu begeistern. „Das Konzept wird gut angenommen und geht in die richtige Richtung. Wir freuen uns, es gemeinsam mit der ISPO Munich weiterzuentwickeln.“ Weiter auf Wachstumskurs Das Münchner Messegelände wird in diesem Jahr um zwei weitere Hallen, C5 und C6, erweitert. Damit stehen der ISPO Munich 2019 18 Hallen zur Verfügung. Von diesem Ausbau profitiert die Sportartikelindustrie. Wachstum versprechen vor allem die Bereiche Outdoor, Health & Fitness und innovative Textilien. Die ISPO 2019 findet vom 3. bis 6. Februar statt.

Fotos: Messe München / ISPO

Neben dem neuesten Sportequipment präsentierten die 2.801 Unternehmen Neuheiten und Trends aus den Bereichen Outdoor und Health & Fitness. Wie bereits angedeutet, stand das Thema Digitalisierung im Fokus. Oder wie Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, es ausdrückte: „Mit ISPO Digitize haben wir die richtigen Zeichen für die Sportartikelindustrie und für den Sportfachhandel gesetzt. Es gilt, die positiven Chancen der Digitalisierung zu nutzen, um mehr Menschen für den Sport zu gewinnen.“ Eine Vorschau auf die digitale Zukunft gab die Digitize Area in Halle A4. Vertreter aus dem Sportfachhandel und der Sportartikelindustrie konnten sich über digitale Lösungen in der Produktentwicklung, Herstellung sowie Marketing und Vertrieb informieren. Wie fit


Buchtipp Der stille Feind in meinem Körper

Der stille Feind in meinem Körper Autor: Karsten Krüger Verlag: Scorpio 160 Seiten ISBN 978-3-95803-113-5 € 17,99

Der stille Feind in meinem Körper – Wie chronische Entzündungen uns krank machen und was wir dagegen tun können erscheint in einer Zeit, in der das Gesundheitsbewusstsein der meisten Menschen steigt und vielen einen stärkeren Drang empfinden, gesundheitsbewusst zu leben. Da gehört das Wissen über die Gefahr von chronischen Entzündungen und was man dagegen tun kann einfach dazu.

Der Begriff „Entzündung“ wird von den meisten Menschen mit Schmerz und sichtbaren Zeichen wie Rötungen oder Schwellungen verbunden. Solche akuten Entzündungen werden meist schnell erkannt und können effektiv behandelt werden. Sie sind ein sinnvoller Schutzmechanismus des Immunsystems, der dabei helfen soll, Verletzungen zu heilen und die Verbreitung von Krankheitserregern zu verhindern. Gerät unser Immunsystem jedoch durch Risikofaktoren wie langfristige Fehl-ernährung oder Stress aus dem Gleichgewicht und richtet sich gegen den eigenen Körper, spricht man von einer stillen Entzündung. Diese entsteht ohne viele der klassischen Symptome, ist entsprechend schwer zu diagnostizieren und kann alle Organe befallen. Stille Entzündungen können

Diabetes, Herzerkrankungen und andere schwere Erkrankungen bedingen. Und seit Kurzem weiß man, dass sie auch das Gehirn und das Verhalten beeinflussen. Ein entzündetes Gehirn macht uns antriebslos und führt häufig zu sozialem Rückzug. Prof. Dr. Karsten Krüger zeigt auf, dass eine stille Entzündung nicht nur eine spezifische biologische Aktivität von Immunzellen ist, sondern auch auf einer ungesunden Lebenshaltung basiert. Fehlernährung, Feinstaub, psychische Belastung, Stress, Schlafund Bewegungsmangel und vieles mehr führen zu chronischen Entzündungen. Doch mit einfachen Alltagsaktivitäten, Ernährung, gezieltem Sport und wirkungsvollem Stressmanagement können wir entzündungsresistenter werden und unsere physi-

sches und psychische Gesundheit effektiv stärken. Wer sollte es lesen? Das Buch eignet sich nicht nur für all diejenigen, die etwas für ihre Gesundheit tun möchten, sondern auch für Coaches, die mit ihren Klienten arbeiten und Tipps für ein gesünderes Leben weitergeben. Der Blick auf die chronischen Entzündungen erweitert ihr Spektrum an Betrachtungsweisen auf den Klienten und gibt ihnen zusätzliche schlagkräftige Argumente für ihre Arbeit. Natürlich profitieren auch all diejenigen davon, die sich für das Thema interessieren, denn das Buch bietet keinerlei Einstiegshürden – alles wird ausführlich und verständlich erklärt. Damit wirkt es für Profis sicher etwas zu einfach, bietet aber trotzdem einen guten Mehrwert. 141


Interview Tino Heidötting

„Technische Neuerungen finden aktuell eher außerhalb der Fitnessbranche statt“

Interview Jonathan Schneidemesser

Das Thema Digitalisierung in der Fitnessbranche hat sich in den letzten Jahren zum Dauerbrenner entwickelt und trotz der erhöhten Aufmerksamkeit gehen die Entwicklungen nur schleppend voran. Wie man digitale Möglichkeiten gewinnbringend im Club-Alltag umsetzen kann, besprachen wir mit Tino Heidötting von der Firma medo.check. BODYMEDIA: Welchen Stellenwert nimmt Software heutzutage in FitnessClubs ein? Tino Heidötting: Hört sich blöd an, aber Software ist wichtiger als ein Trainingsgerät. Fällt die Software aus, brauche ich mein Studio gar nicht aufschließen. Spinde lassen sich ggf. nicht öffnen, Kunden können nicht einchecken usw. Funktionieren hingegen die Geräte nicht, dann trainiere ich einfach im freien Bereich oder besuche einen Kurs. Durch die vielen Prozesse und Aufgaben, die in einer Fitnessanlage zu steuern sind, ist Software heute der zentrale Baustein, um eine Fitnessanlage erfolgreich zu führen. Software schafft Struktur und Organisation und ist das wichtigste Kontrollinstrument 142

in einer Fitnessanlage. Selbstverständlich kann ich mit gut eingesetzter Software viel Zeit einsparen und man positioniert sich entsprechend zeitgemäß und professionell. Trainingsplanung und Terminplanung mit Stift und Zettel sind nicht mehr up to date. Aktuell hat man fast das Gefühl, Software wäre neu in unserer Branche. Alles dreht sich um das Thema Digitalisierung. Zum Glück ist dies nicht der Fall, lediglich die Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten haben stark zugelegt. Gerade in den letzten Jahren sind die Anforderungen und Wünsche nach neuen Softwarelösungen und Vernetzung stark gewachsen. Hinzu kommt, dass heute bei neuer Trainings- oder Diagnosehardware immer auch Software dabei ist. Das

macht es für den Betreiber nicht unbedingt leichter, da viele Parallelwelten geschaffen werden. Der „heilige Gral“ vieler Studiobetreiber ist nach wie vor die Verwaltungs- bzw. Abrechnungssoftware, da diese dafür verantwortlich ist, dass Geld auf dem Konto ist. Dies wird sich in den nächsten Jahren aber ändern, da der Trend mehr und mehr zu Abrechnungsdienstleistern geht. Vielmehr braucht man dann gute Softwarelösungen die mich dabei unterstützen, mein umfangreiches Angebot meinen anspruchsvollen Mitgliedern zielführend anzubieten. BODYMEDIA: Was ist deine Meinung zu dem Dauerbrenner „Digitalisierung in der Fitnessbranche“? Tino Heidötting: Seit etwa 3 Jahren ist es DAS Thema in der Fitnessbranche.


Interview Tino Heidötting Wenn man in die Branchenmagazine schaut, dreht es sich bei jedem zweiten Artikel um dieses Thema. Leider hat es nicht immer etwas mit Digitalisierung zu tun. Der Begriff Digitalisierung wird aktuell für alles verwendet, was mit Software zu tun hat. Es gibt keine allgemeingültige Definition, aber das Wort beschreibt nicht Software im klassischen Sinne. Ja, es beschreibt sicher das Umwandeln von analogen Informationen in digitale Formate. Aber das Hauptziel ist, dass man die Informationen und Daten, die gespeichert werden, auch vernetzt und sinnvoll verarbeitet. Dann kann man von Digitalisierung oder sogar digitaler Revolution sprechen. Aber sicherlich nicht nur der Austausch von Stammdaten zwischen zwei unterschiedlichen Softwaresystemen. Bei einer entsprechenden Lösung müsste der Kunde mit seinen Informationen im Mittelpunkt stehen und nicht ein Analyse- oder Trainingsgerät oder ein anderes Interesse! Man kann sagen, dass der große Knall in der Branche bisher leider ausgeblieben ist. Technische Neuerungen finden aktuell eher außerhalb der Fitnessbranche statt. Viele Studiobetreiber sind sehr zögerlich, die Möglichkeiten der Digitalisierung in Ihre Mitgliederbetreuung zu integrieren. Vielleicht sind die Berührungsängste auch darin begründet, dass es aktuell nur eingeschränkt möglich ist, alle Trainingsdaten von FitnessApps, Trackern und Webportalen, sinnvoll zu verwenden. Die Digitali-

sierung sollte aber sicherlich nicht als Bedrohung, sondern vielmehr als eine Chance gesehen werden. Viele große APP Anbieter (z.B. Freeletics, 7 Minute Workout, Runtastic) werben damit, dass sie ein Fitnessstudio ersetzen können. Sie haben aber allesamt ein großes Problem: Der User stellt sich sein Training selber zusammen oder wählt Trainingsplanvorlagen eigenständig aus, die vermutlich nicht mal zielführend oder wissenschaftlich fundiert sind. Hier liegt eine riesen Chance der Branche, mit professionellem Knowhow, speziellen Trainingsangebot, gutem Personal und der Unterstützung einer entsprechenden Software, diese Lücke zu schließen. Es setzt voraus, dass die App mit Inhalten einer Betreuungssoftware gefüttert werden kann. So sind Trainingsverläufe und Trainingsfortschritte stets transparent und dokumentiert, und der Kreis in einer zielführenden Mitgliederbetreuung schließt sich. Auch Tracker können hier wunderbar eingebunden werden. Es steht und fällt natürlich mit dem Einsatz meines Trainierteams, diese Möglichkeiten auch zu nutzen. Ohne Personalaufwand geht das nicht. Vollautomatisierte Lösungen werden nicht den gewünschten Erfolg bringen und erfüllen nicht die Erwartungshaltung des Kunden. Es ist schon erstaunlich, dass erste DiscounterKetten bereits in diesem Bereich, mit halbautomatisierten Lösungen in der Betreuung nachrüsten, während viele Premiumstudios noch schlafen.

BODYMEDIA: Wie kann Software gewinnbringend für die Betreuung der Mitglieder eingesetzt werden? Tino Heidötting: Hierzu wurde bereits einiges gesagt. Zusammenfassend kann man sagen, dass die heutigen digitalen Möglichkeiten die Chance deutlich verbessern, Studiomitglieder zielführender zu betreuen und damit besser zu motivieren. Voraussetzung dafür ist aber, losgelöst von der eingesetzten Software, ein gutes Konzept. Damit meine ich, dass ein Fitnessstudio in der Lage ist, verschiedene Betreuungsszenarien umzusetzen, um unterschiedliche Trainingscharaktere mit unterschiedlichen Zielen zu betreuen. Wenn das gewährleistet ist, können die verschiedenen Trainingsangebote mit Hilfe der digitalen Möglichkeiten sinnvoll und passend eingebunden werden. Es können nicht nur Trainingsfortschritte getrackt oder sichtbar gemacht werden, sondern es können auch entscheidende Impulse bei nachlassender Motivation oder Abwesenheit gesetzt werden. Darüber hinaus können zum richtigen Zeitpunkt gezielte Angebote zur Umsatzsteigerung kommuniziert und umgesetzt werden. Aktuell stauben viele nicht in ein Gesamtkonzept eingebundene Produkte ein. Durch gut vernetzte Software und wirklicher Digitalisierung, haben auch diese Produkte wieder eine gute und wichtige Daseinsberechtigung.

Man kann sagen, dass die heutigen digitalen Möglichkeiten die Chance deutlich verbessern, Studiomitglieder zielführender zu betreuen und damit besser zu motivieren 143


Interview Tino Heidötting

Für den App-Einsatz auf der Trainingsfläche spricht, dass der Trainer direkte Rückmeldung vom absolvierten Training der Mitglieder bekommt

BODYMEDIA: Was ist aktuell das größte Defizit der Branchensoftware? Tino Heidötting: Es gibt leider nach wie vor keinen professionellen Schnittstellenstandard. Das bedeutet für den Betreiber häufig eine nicht zumutbare Arbeitssituation, da viele Parallelwelten und Insellösungen existieren und die vielen gesammelten Informationen/ Daten vom Mitglied nicht optimal genutzt werden können. Es gibt zwar Ansätze, die meiner Meinung nach aber nicht wirklich zielführend sind, da der Kunde und seine Daten dabei nicht im Mittelpunkt stehen. Aktuell ist meine Einschätzung, dass dem Studiobetreiber sehr viel versprochen wird, es diese Wunderlösung aber zeitnah nicht geben wird. Unsere Branche ist was das betrifft speziell, da viele Industrieanbieter meinen, ihr System wäre das Wichtigste, oder womöglich „die Komplettlösung“. Das ist aber unter heutigen Gesichtspunkten der Digitalisierung wohl eher nicht ernst gemeint. Man kann sicher sagen, ein Big-Softwareplayer würde das Thema der Digitalisierung mit seinen Möglichkeiten im Interesse der Betreiber lösen. BODYMEDIA: Wie wichtig ist Flexibilität in Bezug auf die Zielgruppe? Tino Heidötting: Extrem wichtig, ich muss meine Kunden und Ihren Auftrag ernst nehmen und den Kunden gezielt abholen und betreuen. Das geht natürlich nur mit einer gewissen Flexibilität. Natürlich kann und sollte Software dabei unterstützen. Man kann zum Beispiel über Kundenprofile, die in einer Betreuungssoftware hinterlegt werden, verschieden gebuchte Leistungspakete umsetzen. Des Weiteren können Zusatzleistungen, wie Personal Training 144

oder BGF-/BGM-Maßnahmen, umgesetzt werden. Gerade bei BGF oder BGM Angeboten gibt es häufig gezielte Anforderungen an Anamnese, Checkup und Training. Darüber hinaus kann eine gute Betreuungssoftware anonymisierte Auswertungen über bestimmte Kundengruppen (Firmen) erstellen. Dies ist notwendig, um BGF-Maßnahmen nachhaltig auswertbar zu machen. BODYMEDIA: Welche Rolle spielen Apps für die Nutzung der Studio-Software? Tino Heidötting: Ich denke die Zeiten von klassischen Hängeregistern für Trainingspläne sind endgültig vorbei. Spätestens ab Mai 2018 greift die neue europäische Datenschutzverordnung, die es nicht mehr erlaubt, dass Mitgliederdaten frei zugänglich aufbewahrt werden. Zum anderen hat heute ein Großteil der Mitglieder sein Smartphone auf der Trainingsfläche dabei und das sollte man sinnvoll fürs Training ausnutzen. Natürlich sollte man immer noch Trainingspläne in Papierform als Alternative anbieten. Eine gute Trainings-App versorgt den Kunden nicht nur mit digitalen Workouts, sondern auch mit allen anderen Informationen rund ums Training. So können z. B. Kurspläne eingesehen werden, Fitnesswerte getrackt werden, Leistungen gebucht oder angefragt werden usw. Darüber hinaus bekommt der Trainer über die Betreuungssoftware eine direkte Rückmeldung zum absolvierten Training. Hier können also individuell oder halbautomatisierte Trainingsplananpassungen oder Steigerungen schnell und zielführend erfolgen. Des

Weiteren hat ein Smartphone bzw. die Trainings-App die Möglichkeit, Übungsvideos abzuspielen. Dies ist vor allem bei komplexeren oder funktionellen Übungen interessant, weil ein gutes Übungsvideo mehr aussagt, als ein starres Bild. Entscheidend ist, dass die Trainings-App losgelöst von Gerätehardware oder Systemen mit Content des eigenen Betreuungskonzepts versorgt werden kann. BODYMEDIA: Was ist dein Fazit zum Thema Softwareeinsatz im Studio? Tino Heidötting: Software kann Strukturen schaffen und Arbeit erleichtern – allerdings kann Sie den Trainer nicht ersetzen oder ein Selbstläufer sein, auch wenn mancher Werbeslogan etwas anderes verspricht und es nach wie vor der Wunsch vieler Betreiber ist. Die beste Softwarelösung steht und fällt mit dem Anwender und dem Betreuungskonzept. Sind die Voraussetzungen gegeben, ist eine gute Software der Schlüssel zum Erfolg.

Zum Autor Tino Heidötting ist Gesundheitsexperte und seit 17 Jahren Inhaber und Geschäftsführer der Firma medo.check, dem Anbieter für Softwarelösungen für Fitness- und Gesundheitsdienstleister Infos: www.medocheck.com +49 (0) 2302 / 915286


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News & more Weitere News auf www.bodymedia.de

Life Fitness wird eigenständiges Unternehmen Anfang März verkündete die Brunswick Corporation die Trennung der Marineund Fitness-Geschäfte in zwei unabhängige börsennotierte Unternehmen. Life Fitness profitiert dadurch, dass das Geschäft, die Produktpläne und Kundenbetreuung mit einem noch größeren Fokus fortsetzt werden können. Als bald eigenständiges Unternehmen wird Life Fitness auch weiterhin gezielt in den Fitness-Markt investieren um ein zuverlässiger und attraktiver Business Partner für Ihre Kunden zu sein. Im Anschluss an die offizielle Finanztransaktion, die voraussichtlich bis Ende März 2019 abgeschlossen sein wird, können Kunden also dieselbe Produkt- sowie Servicequalität erwarten. Und noch eine Meldung von Life Fitness: Life Fitness macht das Ausdauertraining auf Laufbändern mit Workouts zum Anhören auf der neuen Discover SE3 HD Konsole noch attraktiver. Das Unternehmen arbeitet mit Studio zusammen, dem führenden Anbieter von Audio-Einheiten mit mitreißender Musik und Ansagen von internationalen Toptrainern. Dieser vereint die Vorzüge von intensivem Gruppentraining mit größtmöglicher Flexibilität. Basis des Konzepts ist eine Bestenliste, auf der sich die Läufer durch den Vergleich von Laufstrecke und biometrischen Daten miteinander messen können. Kontakt: 089 / 3177510 // www.lifefitness.de

Artzt launcht Fitnesskleingeräte im Vintage-Look Mit Bewegungstrends wie Core Training und Functional Fitness erleben traditionelle Sportgeräte derzeit ein Comeback. Passend dazu präsentiert die Ludwig Artzt GmbH jetzt ein Trainingsequipment im Retro Design. Die „Artzt Vintage Series“ umfasst Produkte wie Medizinbälle und Boxzubehör und ist ab sofort im Handel erhältlich. Alle Produkte sind aus edlem Rindsleder gefertigt und werden in einem speziell entwickelten Verfahren in Deutschland von Hand veredelt und eignen sich für Functional Fitness, Faszientraining und Gruppen-Workouts. Kontakt: 06436 / 944930 // www.artzt.eu

cardioscan begrüßt neuen Sales Manager Das Unternehmen mit Firmensitz im Herzen Hamburgs freut sich über einen neuen Sales Manager. Kevin Sader übernimmt seit März den Vertrieb der Postleitzahlgebiete 0 und 1. Seine bisherige Laufbahn als Junior Consultant machen ihn zu einem Kenner der Branche und unterstützen ihn bei der Implementierung vom cardioscan Checkpoint System im Studioalltag. Kontakt: 040 / 30372330 // www.cardioscan.de

Deutscher Basketball Bund wird Partner von Matrix Matrix Fitness ist seit der WM-Qualifikationsspielen „Offizieller Lizenzpartner des Deutschen Basketball Bundes (DBB)“. Die Trainingsgeräte werden der deutschen BasketballNationalmannschaft künftig für Trainingseinheiten, sowohl im Kraft- als auch im Ausdauerbereich, zur Verfügung stehen. Kontakt: 04154 / 7952303 // www.matrixfitness.eu 146


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Premiere der FIBO USA in diesem Jahr Die weltgrößte Fitnessmesse FIBO kommt dieses Jahr an die amerikanische Ostküste: Vom 6. bis 8. Dezember 2018 findet im Orange County Convention Center in Orlando, Florida, die erste FIBO USA statt. Damit positioniert sich die FIBO nicht nur als strategischer Partner für die Branche weltweit, sondern bietet den international operierenden Unternehmen gleichzeitig einen wichtigen Ankerpunkt im amerikanischen Markt. Neben dem klassischen Studiogeschäft ist der amerikanische Markt für Anbieter von Trainingsgeräten und -konzepten im privaten und öffentlichen Sektor von großer Bedeutung. Die FIBO USA richtet sich dementsprechend an Fachbesucher sowohl aus Fitnessstudios sowie Gesundheits- und Wellnessanlagen, Trainer und Ausbilder, Country Clubs und Hotels als auch an Einkäufer aus dem öffentlichen Sektor wie Schulen, Universitäten oder dem Militär. Die FIBO USA wird jährlich ihren Standorten wechseln, um möglichst viele Marktteilnehmern zu erreichen. Kontakt: 0211 / 90191100 // www.fibo.com/de

Neue Kooperation zwischen SAFS & BETA und Glucker.de SAFS & BETA und Glucker.de (GluckerKolleg/GluckerSchule) arbeiten ab 2018 in verschiedenen Bereichen zusammen. SAFS & BETA wird für Glucker.de in den Bereichen Yoga, Pilates und duale Studiengänge sowie Ausbildungen die Lehrgänge anbieten, die Glucker.de bisher nicht in seiner Portfolio hatte. Im Gegenzug bietet Glucker.de die Lehrgänge EMS Lizenz Trainer, Biokinematik und die staatlich anerkannte Sportlehrerausbildung als Partner von SAFS & BETA an. Zusätzlich werden beide Institute ab 2018 ihre Ausbildungen gegenseitig anerkennen und dem Kunden die Möglichkeit bieten in Aufbaulehrgängen beim jeweiligen anderen Institut quer einzusteigen. Kontakt: 06134 / 9540120 // www.SAFS-BETA.de

Personalveränderung bei Transatlantic Fitness

Zwei wichtige Personalveränderungen bei Transatlantic Fitness: Jannes Schellhas wird in die Geschäftsleitung berufen und Jennifer Klein wird neue Marketingchefin. Mit Wirkung vom 1. Januar 2018 haben Jörg Sellmann und Marcel John, die Gesellschafter der Transatlantic Fitness GmbH in Gräfelfing bei München, Jannes Schellhas in die Geschäftsleitung berufen. Der 36-Jährige ist dort für das operative Geschäft verantwortlich. Jannes Schellhas ist studierter Sportökonom und seit vier Jahren im Unternehmen tätig, die beiden letzten Jahre in der Doppelfunktion als Marketing- und Vertriebschef. Davor war er auf Agenturseite Berater im Sportsponsoring für große Unternehmen. Seine Nachfolge in der Funktion als Head of Marketing übernimmt Jennifer Klein, die seit April 2017 im Unternehmen ist. Die Marketing- und Designexpertin hat viele Jahre lang große Marken der Automobilund Modebranche im Bereich Konzeption und Layoutumsetzung betreut. Ihr profundes Fachwissen im Sport- und Fitnesssektor stammt unter anderem aus acht Jahren nebenberuflichem Engagement als Fitness- und Group-Trainerin. Angesichts der raschen Expansion von Transatlantic Fitness kommen große Aufgaben auf Jennifer Klein zu, vor allem bei der Entwicklung neuer Marketingstrategien und der damit einhergehenden Positionierung von Transatlantic Fitness im Markt. Kontakt: 089 / 50080790 // www.transatlantic-fitness.com

extrafit präsentiert Office fit Im Hinblick auf das auf das wachsende Interesse am betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) stellt extrafit sein neues Beweglichkeitsgerät Office fit vor. Die Geräte sind kompakt und sind dadurch auf kleinstem Raum einsetzbar. Kontakt: 07147 / 14635 // www.extrafit.net 147


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Five-Konzept ist Unternehmen des Monats Für ihre innovativen Ideen im Bereich der Fitness- und Gesundheitsförderung kürte die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg den Hüfinger Betrieb Five-Konzept zum Unternehmen des Monats Januar. Seit der Gründung 2004 sind Entwicklung und Produktion „made in Black Forest“ Programm bei Five-Konzept. „Lilo, 87 Jahre, macht schon lange five. Ihre Freunde machen Altersheim“, dieser provokante Werbe-Slogan spiegelt das Lebensgefühl des 19-köpfigenTeams um die zwei Geschäftsführer Christoph Limberger und Wolf Harwath wider. Kontakt: 07720 / 6604404 // www.five-konzept.de

INJOY & INLINE: Testsieg, Kooperation mit abcfinance und neue Kollegen INJOY ist bereits das fünfte Mal zum besten und servicefreundlichsten deutschen Fitness-Studio-Anbieter gekürt worden. Besonders die kompetente Betreuung in den INJOY-Fitnessstudios und das Gerätund Kursangebot überzeuge die Tester, das ergab eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv. Die Marktforscher nahmen elf überregionale Fitness-Studio-Anbieter unter die Lupe. INJOY erhielt das Qualitätsurteil „sehr gut“. Zusätzlich erhielt INJOY Anfang des Jahres vom DEUTSCHLAND TEST des Analyse- und Beratungshauses ServiceValue und des Wirtschaftsmagazins FOCUS-MONEY Bestnoten. Zum 01. Februar begrüßte das Team der INLINE gleich zwei neue Mitarbeiter: Malte Crede ist ab sofort für die Position des Marketingleiters bei INLINE und INJOY verantwortlich. Crede besitzt eine umfangreiche Marketing-Expertise aus den Branchen Tourismus, Einzelhandel und Immobilien und wird für die Neugestaltung von Marketingprozessen und –produkten verantwortlich sein. Manolya Kirsan verstärkt ebenfalls die Marketing- und Kommunikationsabteilung und widmet sich ab sofort dem Bereich Social Media. Der Betreiber des Fitness-Franchise-Systems INJOY und der Kölner Finanzdienstleister abcfinance haben eine festere Zusammenarbeit beschlossen. Durch die Kooperation mit dem Finanzpartner soll den Studiobetreibern die Tür zu unkomplizierter Finanzierung ihrer Geräte, des Fuhrparks oder auch der Ausstattung geöffnet werden. Ab sofort können alle Injoy-Betreiber einen individuellen Leasingrahmen, ähnlich einem Dispokredit oder Kreditrahmen, beantragen. Die Bereitstellung des Rahmens ist kostenfrei und kann nach der Einrichtung für kurzfristige Investitionsentscheidungen in Anspruch genommen werden.   Kontakt: 02362 / 946046 // www.injoy.de

Neue Führungskräfte durch Expansion von Virtuagym Der Fitness-Technologie-Anbieter Virtuagym hat nach seiner internationalen Expansion neue Büroräume in Amsterdam und Medellín bezogen. Mittlerweile beschäftigt der Unternehmer mehr als 200 Mitarbeitern. Nun wurden zwei neue C-Level-Führungskräfte in das Team aufgenommen. Gijs van der Wielen, ehemaliger Director of Innovation & Technology bei der führenden niederländischen Online-Bildungsplattform, kam als CTO hinzu. Ferry Goudsblom, ein Medienveteran, kam als CFO an Bord. Kontakt: 02213 / 7050 198 // www.virtuagym.com/software 148


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25. bis 28.10.2018 Melia Calvia Beach – Mallorca

Besuchen Sie uns! Halle 8 / A48


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gymsound.de präsentiert das neue Update für den Kursraumplayer

gymsound.de produziert in regelmäßigen Abständen neue Sessions und virtuelle Kurse mit Top-Presentern. Hierbei wird besonders Wert auf die Balance zwischen Musik, Sprache und Bewegung gelegt. Seit diesem Update sind nicht nur neue virtuelle Kurse verfügbar, gymsound.de-Kunden können zudem ihre umfangreiche Musik und Videoauswahl erweitern. In den Sessions können Fitnesstrainer entweder in kurzer Zeit ihre eigenen Choreographien ausarbeiten oder die Vorlagen von bekannten Sporttrainern wie zum Beispiel Franco Ferraro, oder Claudia Berger nutzen. Mehr als 70 fertig-gemixten Kurse, die nach Dauer, Genre und Presenter geordnet sind, stehen den Fitness-Studios momentan zur Verfügung. Kontakt: 0711 / 21728650 // www.de.gymsound.de

Neue Distribution bei Justfit Justfit arbeitet mit einer kabellosen EMS-Technologie. Um den Stellenwert der Marke Justfit auch in Deutschland und Niederlande zu repräsentieren, konnte First Degree Fitness als Partner und für beide Länder verantwortlicher Distributor gewonnen werden. First Degree Fitness ist bekannt durch seine Rudergeräte mit Wasserwiderstand. Neu bei First Degree Fitness ist das Fluid Zone Konzept, eine Kombination aus EMS und Cardiozirkel. First Degree Fitness hat für die Vermarktung von Justfit und Fluidzone in Deutschland, die Firma Achim Schmidt – Projektmanagement als lokale Unterstützung beauftragt. Kontakt: 02234 / 933450 // www.justfitart.com/de

CYBEROBICS® ist neuer Kooperationspartner von „Germany’s next Topmodel“ In der aktuellen Staffel von „Germany’s next Topmodel“ ist die Online-Fitnessplattform CYBEROBICS® erstmals offizieller Partner des Fernsehformats. Die begleitende Brand-Kampagne wurde von Jung von Matt/Spree entwickelt und wird über den gesamten Staffelzeitraum von der Agentur umgesetzt. Die Kurse von CYBEROBICS® sind für die Mitglieder in den Studios der McFIT Global Group (McFIT, JOHN REED sowie JOHN REED Women’s Club) und bei unterschiedlichen Lizenzpartnern verfügbar. Kontakt: 030 / 210035260 // www.cyberobics.com

Das Team von Keiser begrüßt Alexander Liefke Das Verkaufsteam von Keiser Europe GmbH wird am 1. März um Alexander Liefke erweitert, der die Rolle des Produktmanagers bei Indoor Cycling Bikes übernimmt und sich auf den Standort NRW konzentrieren wird. Kontakt: 02309 / 6497701 // www.keisereurope.com/de

Meridan Spa & Fitness gewinnt den Deutschen Servicepreis 2018 Zusammen mit dem Nachrichtensender n-tv vergab das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) zum achten Mal den Deutschen Servicepreis. Sieger in der Sparte „Gesundheit & Entspannung“ wurde Meridian Spa & Fitness. Kontakt: 040 / 658920143 // www.meridianspa.de 150


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>>Ich bin aus demselben Grund

Mitglied im DSSV, weswegen meine Kunden Mitglied im elbgym sind: stark wird man nicht nur durch hartes Training, sondern vor allem durch kompetente Beratung.

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WILHELM SCHRÖTER elbgym Hamburg

Ob kompetente Rechtsberatung, durchdachte Werbe- und Marketing-Kampagnen, fertig ausgearbeitete Präventionskurse oder 20 % Rabatt auf GEMA und VG MEDIA – der DSSV bietet für jede Studioform einen riesigen Mehrwert bei gleichzeitig geringen Beiträgen. Überzeugen Sie sich selbst und werden auch Sie Mitglied! www.dssv.de

Foto: Klaudia Lech


Vorschau Das lesen Sie in Ausgabe 3-2018 Prozesse im Club etablieren Oft sind es die unsichtbaren Dinge, die im Hintergrund, die für ein gutes Funktionieren eines Unternehmens verantwortlich sind. Ohne gut geschmierte Prozesse läuft es häufig nur schwerfällig in Unternehmen. Das gilt auch für die Fitnessbranche. Durch Schichtarbeit und viele Freiberufler ist eine gute Koordination aller Beteiligten essenziell. Wie das umgesetzt werden kann, lesen Sie in Ausgabe 3-2018.

Was Frauen wollen Wenn wir das nur wüssten, dann wäre die Welt vielleicht ein besserer Ort. Was wir aber vielleicht besser einschätzen können, ist, was weibliche Mitglieder wollen und ob sich in den letzten Jahren etwas geändert hat. In Ausgabe 3-2018 blicken wir auf die anteilsmäßig größte Kundengruppe, schauen auf die Entwicklung der letzten Jahre zurück und sehen mal, ob wir herausfinden können, was Frauen im Fitness-Studio wirklich wollen.

Foto: Behrendt & Rausch

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Geschäftsführer Nicolas Hessel Chefredakteur Jonathan Schneidemesser Redaktion & Autoren Dr. med Florian Maria Alfen Stefan Bartenschlager Astrid Buscher & Jonas Schön Florian Hess Janek Klingmann Wolfgang Leobner Stefan Liebezeit Dr. Christoph Spang (Ph.D.) Dominik Weirich Lektorat Paula Matos Layout Manuel Fröhlich Bildredaktion Jessica Feringer Fotos Fotolia

FIBO-Nachbericht Wie war die FIBO 2018? Darüber wissen wir beim Erscheinen der nächsten Ausgabe mehr und reflektieren über die Entwicklungen der weltgrößten Fitnessmesse. Wie haben sich die Veränderungen ausgewirkt, war die stärkere Ausrichtung auf die Physiotherapie ein Erfolg, war die Messe für die Besucher durchlässiger? Alles Fragen, die wir in Ausgabe 3-2018 beantworten.

Marktübersicht Group-Fitness-Konzepte Rund um das Thema Group Fitness wurde es die letzten Jahre etwas ruhiger. Nichtsdestotrotz ist es ein wichtiger Bestandteil der Fitnessbranche und vor allem für Frauen ein wahrer Magnet. In unserer Marktübersicht stellen wir die wichtigsten Anbieter auf diesem Markt vor.

Verlag BODYMEDIA GmbH & Co. KG Ewald-Renz-Str. 1 76669 Bad Schönborn Tel. +49 (0) 7253 / 9875-700 E-Mail: redaktion@bodymedia.de www.bodymedia.de

Herausgeber Hubert Horn Druck C. Maurer GmbH & Co. KG Schubartstr. 21 73312 Geislingen/Steige Anzeigen Mehmet Karakaya Tel. + 49 (0) 7253 9875-704 Bezugspreise Jahresabonnement 49,- Euro zzgl. 7% MwSt., incl. Lieferung frei Haus. BODYMEDIA erscheint 6 x jährlich. Das Abonnement verlängert sich jeweils um 1 Jahr, wenn es nicht einen Monat vor Ablauf schriftlich ge kündigt wird. Gerichtsstand ist Mannheim. Alle in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen bei BODYMEDIA. Kein Teil dieser Ausgabe darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form reproduziert oder vervielfältigt werden. Fremdbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Ein Anrecht zur Veröffentlichung besteht nicht. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge gekürzt zu veröffentlichen oder zu zitieren. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung wird nicht übernommen.


Inserentenverzeichnis Die Anzeigen in dieser Ausgabe Audio / Video / Lichttechnik State of the art GmbH www.sota.de (Seite 55)

GANTNER Electronic GmbH Deutschland www.gantner.com/de (Seite 73)

Aus-, Fort- und Weiterbildung

M.A.C. CENTERCOM GmbH www.mac-centercom.de (Seite 63)

IFAA www.ifaa.de (Seite 53)

Solutions4Gym www.solutions4gym.eu (Seite 59)

IST-Studieninstitut GmbH www.ist.de (Seite 71)

medo.check® www.medocheck.com (Seite 37)

SAFS & BETA KG www.safs-beta.de (Seiten 12, 13, Beilage)

Virtuagym www.virtuagym.com/de (Umschlagseite U4)

Bekleidung

Ernährungskonzepte

WeMa Service GmbH www.wemaservice.de (Beilage)

Body Attack Sports Nutrition GmbH & Co. KG www.body-attack.de (Seite 127)

Cyber-Konzepte

slimcoach www.myslimcoach.de (Seite 4)

CyberConcept GmbH www.cyberconcept.de (Seiten 91) fitnessRAUM.de www.fitnessraum.de (Seiten 82, 83) Diagnosegeräte / Körperanalyse Blankenburg Distributions (FitQuest) www.FitQuest-World.com (Seite 44) Cardioscan www.cardioscan.de (Seite 79) Dynostics www.dynostics.com (Seite 65) JP Global Markets GmbH / InBody www.InBody.de (Seite 67) Weightcheckers GmbH www. weightcheckers.com (Seite 15) EDV / Hard- und Software easySolution www.easysolution.eu (Seite 11)

Myline www.myline24.de (Seiten 112, 113) EMS-Anbieter i-motion EMS www.i-motion-ems.de (Seite 95) XBody www.xbodyworld.de (Seite 69) Events / Messen FIBO www.fibo.com/de (Seite 89) MEET THE TOP www.meet-the-top.de (Seite 137, 149) Functional Training Cube Sports www.cubesports.de (Seite 17) ELEIKO SPORT www.eleiko.com (Seite 31)

HDD Deutschland GmbH www.hddgroup.de (Seite 75) Transatlantic Fitness www.transatlantic-fitness.com (Seite 49) crosscorpo GmbH www.crosscorpo.com (Seite 81) Inkasso / Leasing First Debit www. firstdebit.de (Seiten 26, 43) GFKL Lowell Gruppe www.gfkl.com (Seite 105) IKB Leasing www.ikb-leasing.de (Seite 121) PNO Inkasso AG www.pno-inkasso.de (Seite 47) Universum Group www.universum-group.de (Seite 133) Inneneinrichtung FAMOSO UG + Co. KG www.famoso-floor.de (Seite 39) Kardiogeräte Globe-IQ www.globe-iq.com (Beilage) MEDEX Fitness GmbH www.medex-gmbh.com (Seiten 20, 21) Krafttrainingsgeräte Keiser Europe www.keisereurope.com (Seite 129) Scotfit GmbH www.scotfit.de (Seiten 41, 61, 145) Supersport Fitness www.dhz-fitness.de (Seiten 25, 33, 93, 96, 97, 101) HOLD STRONG www.holdstrong.de (Umschlagseite U3)

Marketing BODYMEDIA www.bodymedia.de (Seite 5, 78, Beilage) FACEFORCE www.face-force.de (Seite 27) Horn Verlag www.horn-verlag.de (Seite 125) Studiokonzepte Extrafit Investment www.extrafit.net (Umschlagseite 2) Five-Konzept www.five-konzept.de (Seite 87) Gesund4You www.gesund4you.org (Seite 111) Novotec Medical GmbH www.xelerate-you.com (Seite 103) PROWAVE www.prowave-sport.de (Seite 109) Unternehmensberatung KWS www.kws-kaemmerling.de (Seite 135) Vereine/Verbände DSSV e.V. Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen www.dssv.de (Seite 151) Dflv - Deutsche Fitnesslehrervereinigung e.V. www.dflv.de (Seiten 35, 120) RehaVitalisPlus e.V. www.rehavitalisplus.de (Seiten 54, 123) Wellness-Anbieter EQUIMED Consulting oHG www.equimed.de (Seite 29) PMS sonnenPROJEKT GmbH www.sonnenprojekt.de (Banderole) 153


Messen & Events der Fitnessbranche 2018

April

FIBO Köln 12.04. – 15.04. – Köln www.fibo.com Corporate Health Convention 24.04. – 25.04. – Stuttgart www.corporate-health-convention.de IFAA Fitness Forum 27.04. – Heidelberg www.ifaa.de

Mai

Functional Business Camp 17.05. www.transatlantic-fitness.com DSSV Event 2018 31.05. – 03.06. - Rimini www.dssv.de Rimini Wellness 31.05. – 03.06. - Rimini www.riminiwellness.com

Juni

IFAA Solutions 23.06. – Wiesbaden www.ifaa.de

Juli

WORLD FITNESS DAY 13.07. – 14.07. – Frankfurt www.worldfitnessday.de

September

Krämer Fitness Event 20.09. – 23.09. Dubai www.kraemer-fitnessevent.de Sportmesse Salzburg 29.09. – 30.09. – Salzburg www.messezentrum-salzburg.at


Bodymedia Fitness-Ausgabe 2-18  

BODYMEDIA - das Fachmagazin für die Fitness- und Gesundheitsbranche. In Ausgabe 2-18 lesen Sie u. a. folgende Themen: Neues vom Functional T...

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