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Editorial Ausgabe 1/2020

Liebe Leserin, Lieber Leser, auch wenn es schon etwas her ist, hoffe ich, dass Sie gut ins neue Jahr gekommen sind und Sie eine schöne und erholsame Weihnachtszeit mit Ihren Lieben hatten. Ein Thema, das sicherlich jedes Unternehmen in der heutigen Zeit, in jungen Branchen aber umso mehr bewegt, ist das Thema Mitarbeiter. Die einen klagen, dass sie keine finden die anderen klagen darüber dass sie z ar elche gefunden haben diese aber nichts taugen, und wieder andere können es nicht fassen, dass ihre ganzen guten Mitarbeiter, die sie seit Jahren fördern und ausbilden, einfach woanders hingehen. Aber stellt man sich eigentlich auch mal die Frage, warum das so ist? Insbesondere die letzte Frage ist spannend. Warum fällt es uns so schwer, unsere Mitarbeiter an uns zu binden und so langfristig erfolgreich zu sein? Wenn gute Mitarbeiter im itness- lub bleiben profitieren schließlich alle davon oder umindest die Mitglieder und der Club. Aber wie sieht es mit dem Mitarbeiter aus? Kann der auch zufrieden sein? Dass diese rage rhetorisch ist be eist die Geschichte von Sebastian Stub der ährend seines Angestelltenverhältnisses selbst viel Geringschätzung erfahren hatte. Nun, da er selbst Clubs hat, macht er alles anders und stellt die Wertschätzung an die erste Stelle bei den Mitarbeitern. Ein Beispiel mit Seltenheitswert in Deutschland. Wer dann noch schlecht bezahlt, braucht sich nicht wundern, wenn ihm die Mitarbeiter in Scharen davonrennen. Und natürlich gibt es auch noch andere Fitness-Clubs, in denen Mitarbeiter wertgeschätzt werden. Aber es darf gerne noch besser erden. Welche aktoren dafür entscheidend sein k nnen und as ir von anderen Branchen lernen können, lesen Sie in unserem Schwerpunktthema zur Mitarbeiterbindung. Um mal eine galante Überleitung zum nächsten Thema zu vollziehen Wer keine Mitarbeiter hat muss eben alles automatisiert über Maschinen machen. Oder so Auch wenn Fitness ein Peoples´ Business ist, so sollte die Branche doch stärker an die digitale Zukunft denken und wie sie ihre Mitarbeiter besser mit digitalen Prozessen unterstützen kann. ar sollte man an den richtigen und not endigen unkten auf zwischenmenschliche Kontakte setzen, sich (und seinen Mitarbeitern) die Arbeit mit digitalen Mitteln edoch erleichtern. Auch hierzu haben ir hnen einen ausführlichen Themenschwerpunkt zusammengestellt, der zeigt, welche digitalen Möglichkeiten sich in den unterschiedlichen Bereichen einer Fitness-Anlage bieten. Apropos digital Schauen Sie doch auch mal auf .bod media.de vorbei. Wir haben unseren Web-Auftritt komplett überarbeitet und bieten hnen unseren vielfältigen ontent nun auch optimiert für alle Endgeräte.

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Mitarbeiter fest an sich zu binden ist in der heutigen Zeit schwierig geworden. Daher müssen Unternehmen sichere und attraktive Ankerpunkte für Mitarbeiter schaffen dass diese dort anlegen und einen sicheren Hafen finden.

Und nun viel Spaß beim esen dieser Ausgabe!

Titelgestaltung Jessica Feringer

Ihr

Jonathan Schneidemesser Chefredakteur

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Inhalt Die Themen im Überblick

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Editorial

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Premiumkonzept für die ganze Familie Der erste deutsche David-Lloyd-Club eröffnete in Bad Homburg

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Heute schon Prozesse digitalisiert? Von der Notwendigkeit digitale Prozesse einzuführen

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Digitalisierung als Erfolgsfaktor Wie man administrative Aufgaben im Club automatisiert

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Digitalisierung als Erfolgsgarant Das Sports Up profitiert von einer digitalen Trainingsfläche

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Wie Arbeitgeber das EuGH-Urteil jetzt einfach umsetzen Einblicke in die Vorteile digitaler Zeiterfassung

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Mehr Motivation und Erfolg durch eLearning? Ist das die Lernform der Zukunft?

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Mitarbeiter erfolgreich im Unternehmen halten Manchmal helfen einzelne Maßnahmen Fluktuation vorzubeugen

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Mitarbeiterbindung durch Mitbestimmung Im Interview mit Klaus Kobjoll

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Der Führungsstil hat enormen Einfluss auf den Erfolg der Mitarbeiter Sebastian Stub gib Tipps für effektivere Mitarbeiterbindung

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Marktübersicht Digitale Anbieter Die wichtigsten Anbieter im Überblick

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„Endlich ist zusammen, was zusammengehört“ milon akquiriert five - ein Gespräch mit den Geschäftsführern

72

Zukunftsthemen mit Wachstumspotenzial auf der FIBO 2020 Überblick über die Neuerungen der kommenden FIBO

76

Mitarbeiter motivieren und Kunden das geben, was sie wollen Warum kaufen die Kunden Fitness wirklich?


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Funktionieren Freemium-Modelle in der Fitnessbranche? Ein Überblick über die bisher vornehmlich digitale Geschäftsform

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Wie soll Fitnesstraining heute verkauft werden? Der Purpose der Fitness-Clubs spielt eine große Rolle dabei

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Gute Bewerbungsgespräche führen Wissen, worauf es ankommt

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milon-Netzwerktreffen mit Schwerpunkt auf BGM Das erste Netzwerktreffen seiner Art fand im Evonik Sportpark statt

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Teilnehmerrekord bei den myline Premium Days Ein Rückblick auf die vier Treffen

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CORNAMIX-Fachkongress 2019 Das Event stellte den Perspektivenwechsel in den Mittelpunkt

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Einweihungsparty des neuen USC-Headquarters Wir waren bei den Feierlichkeiten vor Ort

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Schnelle Regeneration mit Kälte-Vakuum Stanford Cooling verspricht schnelle Regeneration

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Mehr Wachstum durch neue Strukturen Neuigkeiten vom Körperanalyse-Anbieter InBody

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Weltkonzern mit lokalem Touch Johnson Health Tech. blickt auf großes Wachstum zurück

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Der Kursraum als spektakuläre Erlebniswelt Erlebnis-Kursräume sind das Steckenpferd von SOTA

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Ein völlig neues Trainingsgefühl Canali System verspricht viel

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News Inserentenverzeichnis Vorschau Zeitstrahl

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Clubreport David Lloyd Leisure

Premiumkonzept für die ganze Familie

Text Constantin Wilser

Fitness-Insidern ist der Name David Lloyd Leisure ein Begriff. Die 1982 gegründete Premiumfitnesskette aus Großbritannien, die in ihrem Heimatmarkt mit mittlerweile 100 Anlagen und über 600.000 Mitgliedern zu den erfolgreichsten Anbietern überhaupt zählt, kommt nun auch nach Deutschland. Der erste deutsche Club in Bad Homburg bietet ein umfangreiches, exklusives Sport- und Fitnessangebot für die ganze Familie. Neugierig schaue ich mich im Empfangsbereich des David Lloyd Leisure Fitness-Clubs in Bad Homburg um. Das, was ich von hier aus sehe, ist äußerst stilvoll und ansprechend. Bei meinem gemeinsamen Rundgang durch die Anlage mit Tobias Gross, dem Opening Director im David Lloyd Leisure Club in Bad Homburg, bestätigt sich mein erster positiver Eindruck. Auf drei Ebenen bietet der Club wirklich alles, was Sport-, Fitness- und Wellnessherzen von Jung und Alt höherschlagen lässt. Über 10 Millionen Euro wurden in den Umbau und die Erweiterung des ehemaligen HealthCity Studios investiert. Die Umbauarbeiten begannen im Spätsommer 2018 mit dem Abriss 08


Clubreport David Lloyd Leisure

der ehemaligen Tennishalle. Während die Mitglieder wie gewohnt trainieren konnten, bauten die Mitarbeiter von Pellikaan, einem Unternehmen aus den Niederlanden, das auf den Um- und Ausbau von Sport- und Fitnessanlagen spezialisiert ist, die Anlage Stück für Stück um. „Das war eine sehr spannende und anstrengende Zeit. Bestehende Anlagen aus- und umzubauen ist deutlich schwieriger als neu zu bauen“, erinnert sich Tobias Gross. Im Dezember des vergangenen Jahres wurde der Umbau abgeschlossen, nachdem die letzten Schönheitsmaßnahmen in und um die Anlage abgeschlossen wurden. Weit mehr als nur Sport und Fitness Wer sich nach Betreten der Anlage im Erdgeschoss etwas umschaut, der erkennt schnell, was das Besondere am Konzept der David Lloyd Leisure Clubs ist. Für alle Alters- und Zielgruppen gibt es Angebote und die entsprechenden Räumlichkeiten. Tennis-Fans können einen der drei Hallenplätze nutzen, die bereits nach dem Check-in gut sichtbar sind. Zahlreiche Tennis-Trainer sorgen dafür, dass Groß und Klein die gewünschten Fortschritte erzielen. Zudem kommt auf Platz 1 ein System zum Einsatz, das eine Videoanalyse anfertigt. Anhand der Aufzeichnungen wird erkennbar, was genau es zu verbessern gilt. Tennis ist ein sehr wichtiger Bestandteil aller David Lloyd Clubs. Kein Wunder, schließlich war der Namensgeber David Lloyd in den 70erund 80er-Jahren einer der erfolgreichsten Tennisspieler Englands.

Fotos: David Lloyd Clubs GmbH – Gonzalo Martin López

Angrenzend an den Check-in befindet sich der Gastrobereich. Hier kommen all diejenigen auf ihre Kosten, die es etwas gemütlicher angehen lassen oder nach dem Training eine der Spezialitäten genießen möchten, die einer der drei fest angestellten Köche zubereitet. Wer die Zeit lieber zum Arbeiten nutzen möchte, kann sich in die ruhige, schick gestaltete Business-Lounge zurückziehen. Die gute Nachricht für alle Eltern: Sie können arbeiten, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Denn auch für die Kinder ist gesorgt. Neben zwei Spielzimmern zählen auch ein kleiner Indoor-Spielplatz sowie eine Lounge, ausgestattet mit TV-Bildschirmen, auf denen Filme geschaut oder Videospiele gespielt werden können, zur großzügigen Kids-Area, die sich ebenfalls 09


Clubreport David Lloyd Leisure

.

im Erdgeschoss in direkter Nähe zu Check-in- und Gastrobereich befindet. Zudem gibt es im Bad Homburger Club auch ein speziell für Kinder konzipiertes Sport- und Kursprogramm, das sehr gut angenommen wird. Ein weiteres Highlight auf der unteren Etage ist der große Indoor-Pool. Selbstverständlich wird der Pool zu einem Großteil auch von Kindern genutzt. Jede Woche finden zahlreiche Schwimmkurse statt. Durch eine große Glasscheibe können Eltern ihren Kindern vom Gastrobereich aus beim Schwimmen zusehen.

Das große Angebot, vor allem im Bereich Tennis und Schwimmen, lohnt sich. Insgesamt sind ca. 22 Prozent der Mitglieder aller David Lloyds Clubs Jugendliche unter 16 Jahren. In den Sommermonaten können die Mitglieder dann auch den Pool und den Whirlpool im optisch ansprechenden Garten- und Terrassenbereich nutzen. Hier steht zudem auch die Blocksauna. Der große Spa- und Wellnessbereich mit drei weiteren Saunen, Dampfbad und Ruheräumen grenzt direkt an den Außenbereich an.

In Kürze wird im David Lloyd Bad Homburg ein eigenes Cyclingkurskonzept eingeführt 10

Kursprogramm als Aushängeschild Die offen gestaltete Trainingsfläche befindet sich im ersten Stock. Die Kunstrasen-Sprintstrecke führt direkt auf den Functional-Trainingstower, der durch Licht und Bodenmarkierungen geschickt in Szene gesetzt und eine Art Mittelpunkt der Fläche darstellt. Am Functional-Trainingstower finden wöchentlich mehrere Kurse à 45 Minuten statt. Neben dem Kardio- und großen Kraftbereich inklusive Freihantel-Area können die Mitglieder an einem Zirkel ihre Beweglichkeit trainieren und auch

Tennis spielt in allen David Lloyd Clubs eine tragende Rolle

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Clubreport David Lloyd Leisure

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Clubreport David Lloyd Leisure

Im zweiten Stock befindet sich die riesige Kurs-Area inklusive Lounge

Vibrationstraining zählt zum Angebot. Auf Wunsch können die derzeit rund 3.000 Mitglieder gegen Aufpreis auch Personal-Training-Stunden nehmen. Im zweiten Stock befindet sich die riesige Kurs-Area. „Wie in allen David Lloyd Leisure Clubs liegt auch bei uns ein großer Fokus auf dem Kursbereich. Insgesamt bieten wir über 100 Kurse pro Woche an. Die Vielfalt kommt sehr gut an. Über 30 % unserer Mitglieder neh-

men regelmäßig an unseren Kursen teil. Das ist ein toller Wert“, erklärt Tobias Gross. Die Kurs-Klassiker finden im großen, hellen Kursraum statt, für die Yoga- und Pilates-Klassen steht der separate Body&Mind-Raum zur Verfügung. Ein Highlight ist der Cyclingraum, der durch Farb- und Lichteffekte für den Extra-Schub Motivation bei den Teilnehmern sorgt. Im vierten Kursraum findet das von David Lloyd konzipierte

Neben einem extra Sport- und Fitnessprogramm für Kinder bietet der Club in Hamburg eine große Kids-Area

Kursprogramm namens „BLAZE“ statt. Bei „BLAZE“ handelt es sich um einen 45-minütigen HIIT-Kurs, der Ausdauer- mit Krafttraining und Box- sowie Kampfsportelementen kombiniert. Zur Ausstattung des Raums zählen Laufbänder, Boxsäcke und FunctionalTraining-Equipment. Der Kurs ist so konzipiert, dass drei Stationen dreimal für drei Minuten absolviert werden. An einer Station können bis zu acht Teil-

Im Indoorpool finden jede Woche zahlreiche Schwimmkurse statt

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Clubreport David Lloyd Leisure

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Clubreport David Lloyd Leisure

Oben links: Eines der Highlights im Kursbereich ist das von David Lloyd konzipierte Ganzkörperworkout namens BLAZE Oben rechts: Auch Tobias Gross, Opening Director im David Lloyd Leisure Club in Bad Homburg, zieht sich gerne in die Business-Lounge zum Arbeiten zurück Unten: Der Functional-Trainingstower wird durch Licht und Bodenmarkierungen geschickt in Szene gesetzt

nehmer trainieren, insgesamt also 24 Personen. Über die Polar-MyZonePulssteuerung werden alle Kursteilnehmer überwacht. Beim Wechsel der Stationen werden Pausen gemacht. Zudem sind ein Warm-up und ein Cool-down Bestandteil des Workouts. Auch hier soll durch den Einsatz von Licht und Musik die Motivation für das schweißtreibende Ganzkörperworkout erhöht werden. „Unsere BLAZE-Kurse kommen sehr gut an und sind immer voll, sodass sich unsere Mitglieder rechtzeitig über unsere App anmelden müssen. Mit BLAZE und unserem eigenen Cyclingkurskonzept, welches wir in Kürze einführen werden, haben wir den Boutique-Studiotrend sehr gelungen in unser Gesamtkonzept integriert“, erklärt Tobias Gross. Das komplette Sport- und Fitnessangebot, die sogenannte Platinum-Mitgliedschaft, liegt bei 99 Euro im Monat. Die 14

Mitgliedschaft für Kinder bis zwei Jahre kostet 5 Euro, ab zwei Jahren liegt der Preis für Kinder und Jugendliche bei 25 Euro. Paare haben die Möglichkeit, einen günstigeren Tarif abzuschließen. Diejenigen, die den Spa- und Wellnessbereich genauso wenig wie den Outdoorbereich nutzen möchten, können für 89 Euro Mitglied im David Lloyd Leisure in Bad Homburg werden. Ausblick Der David Lloyd Leisure Club in Bad Homburg bietet Premiumqualität und schafft es auf beeindruckende Weise, dass sich durch sein vielseitiges Angebot verschiedene Alters- und Zielgruppen und vor allem auch Familien wohlfühlen, davon konnte ich mich bei meinem Besuch überzeugen. Die Kurzzusammenfassung von Tobias Gross beschreibt die Vorzüge der Anlage treffend: „Unsere Mitglieder finden hier alles unter einem Dach.

Man kann sich den ganzen Tag hier aufhalten und wohlfühlen. Der Club ist wie ein zweites Zuhause.“ Kein Wunder also, dass die mittlerweile 115 Clubs in Großbritannien, Spanien, den Niederlanden, Belgien, Irland, Italien, Frankreich und jetzt auch Deutschland nicht das Ende der Expansion von David Lloyd Leisure bedeuten. Bis ins Jahr 2026 möchten die Verantwortlichen der PremiumFitnesskette 150 Anlagen eröffnet haben. Dass darunter auch weitere Eröffnungen in Deutschland geplant sind, davon ist auszugehen. Die Geschäftsführung, so Tobias Gross, ist bereits auf der Suche nach bestehenden Clubs in den Einzugsgebieten deutscher Großstädte ab 700.000 Einwohnern, die übernommen werden könnten. Der Fortführung der Erfolgsgeschichte der David Lloyd Leisure Clubs – das zeigt auch das Beispiel Bad Homburg – steht also nichts im Wege.


Clubreport David Lloyd Leisure

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Themenschwerpunkt Digitale Prozesse

Heute schon Prozesse digitalisiert? Text Jonathan Schneidemesser

Eine gute Frage, wird sich der ein oder andere nun denken. Aber eine, die man sich in der heutigen Zeit als Unternehmer, der noch nicht digital ist, stellen sollte. Wer nicht der digitalen Zeit hinterherrennen möchte und noch nicht aktiv geworden ist, sollte bald anfangen, denn die Umstellung auf digitale Prozesse dauert eine gewisse Zeit. Die Fitnessbranche steht vor der Herausforderung, die Anforderungen eines People-Business mit modernen Digitalisierungsmethoden zu verbinden. Es gilt, die Prozesse zu digitalisieren, die den Kunden zwar betreffen, jedoch ohne dass der persönliche Kontakt leidet. Das bedeutet, dass wir Prozesse neu denken und strukturieren müssen. Schnell mal digitalisieren Ist leider nicht so einfach umgesetzt, wie es sich anhört. In einem ersten Schritt muss man sich aktiv dafür entscheiden, bestimmte Prozesse zu digitalisieren. Wer das nicht tut, läuft Gefahr, diese anspruchsvolle Aufgabe mitten im Prozess zu unterbrechen, denn Prozesse zu digitalisieren geht 16

nicht immer leicht von der Hand. Dann sollte man sein Team mit ins Boot holen, denn letztlich ist es von den Veränderungen betroffen und sollte zumindest bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden. Sind diese beiden Schritte geschafft, geht es in die tatsächliche Umsetzung. In dieser Phase sollte man sich die bestehenden Prozesse einzeln anschauen und den Prozess an sich aufnehmen. Hier geht es um die Fragestellung: Was ist Teil dieses Einzelprozesses und wie lässt er sich von anderen Prozessen abgrenzen, die vor- oder nachgelagert sind? Dann kann der Prozess im Detail beschrieben werden. Ein klassisches Beispiel hierfür ist das Erarbeiten eines

ersten Trainingsplans mit einem neuen Mitglied. Der Trainer hat eine Papiervorlage, auf der er die einzelnen Übungen mit der Wiederholungszahl festhält. Die Übungen geht er einzeln mit dem Mitglied durch und am Ende des Gesprächs bekommt der Trainierende seinen Trainingsplan mit und kann loslegen. Ein Prozess, der davor gelagert sein könnte, ist z. B. die Messung mit einer BIA-Waage, deren Ergebnisse zwar in die Trainingsplanerstellung einfließen den reinen Ablauf des rozesses: Trainingsplan erstellen jedoch nicht kausal betrifft. Es kann helfen, den Prozess auf einem Whiteboard oder einer Tafel zu visualisieren, bevor man den nächsten Schritt geht. Hier geht es nämlich darum zu klären, ob


es für den Prozess, so wie er nun ist, Verbesserungspotenziale gibt, insbesondere im Hinblick auf die Umstellung in Richtung digital. Um entscheiden zu können, welche Teile eines Prozesses sich digitalisieren oder automatisieren lassen, macht es Sinn, die Mitarbeiter, die am Prozess beteiligt sind, mit ins Boot zu holen. So macht es z. B. keinen Sinn, in einem Fitness-Club mit Fokus auf Mitgliederbetreuung, den Trainer, der den individuellen Trainingsplan erstellt zu digitalisieren, wohl aber seine Hilfsmittel mit der dieser Plan erstellt wird. Das macht es für beide Seiten einfacher. Damit ist dann eigentlich auch Schritt drei bereits beschrieben, in dem es um die Optimierung durch Digitalisierung geht. Im nächsten Schritt wird es dann noch etwas konkreter. An dieser Stelle geht es an die Auswahl einer geeigneten Soft- bzw. Hardware. In unserem Beispiel wäre das ein Programm, das die Trainingsplanung digitalisieren kann. Was sich hier so einfach anh rt ird edoch häufig zum Knackpunkt bei der Prozessdigitalisierung denn häufig ird im itness- lub bereits eine CRM-Software eingesetzt.

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Ist hier kein Trainingsplantool integriert, ist weitere Software nötig, deren Kompatibilität erst einmal geprüft werden muss. So kann es durchaus sein, dass man entsprechende Kompromisse eingehen muss. Zur besseren Entscheidungsfindung listet man die m glichen Soft- und Hardware-Partner auf und versucht den optimalen artner zu finden. Dann geht es in eine sehr wichtige, aber oft unterschätzte Phase, nämlich das Testing. Hier wird der Prozess auf Tauglichkeit geprüft und es werden evtl. Nachbesserungen vorgenommen. Großer Aufwand – großer Nutzen? Nun stellt sich die Frage, welche Vorteile man davon hat, seine Prozesse zu digitalisieren Schließlich gibt es in Fitness-Clubs unzählige Prozesse, und diese umzustellen ist mit viel Arbeit verbunden. Und trotzdem lohnt es sich alleine deswegen schon, um nicht den Anschluss an das digitale Zeitalter zu verpassen. Auch wenn die Fitnessbranche noch etwas Nachholbedarf bei der Digitalisierung hat, so sind die Zeichen der Zeit unverkennbar, und wer jetzt zögert, der hat später ein umso

Mitglieder Management¹

Trainer können mithilfe digitaler Tools unterstützt werden, vorgeschrieben Abläufe einzuhalten Kundenbefragung

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Themenschwerpunkt Digitale Prozesse

Digitalisierte Prozesse können Transparenz für das Mitglied schaffen, z. B. indem es seinen Trainingsfortschritt verfolgen kann

gr ßeres ensum zu schaffen denn die Umstellung auf digitale Prozesse ist aufwendig. Um aber weniger pauschal zu bleiben, schauen wir uns an, welche Vorteile digitale Prozesse im Detail bieten können. Digitale Prozesse laufen durch die IT-Unterstützung genauso ab, wie sie der Betreiber geplant hat. Gibt es Abweichungen vom geplanten Prozess, werden diese festgehalten und im Anschluss analysiert. Das standardisiert Abläufe und hilft Mitarbeitern, die Prozesse einzuhalten. Oder um in unserem Beispiel zu bleiben: Der Ablauf der Trainingsplanung kann in der vorgesehenen Reihenfolge umgesetzt werden, optimalerweise am Tablet, sodass die einzelnen Prozessschritte erst nach und nach vom Trainer angewählt werden können. Der Mitarbeiter kann sich voll auf das Mitglied konzentrieren, da er nicht über die einzelnen Teile des Prozesses nachdenken muss. Durch die digitale Dokumentation kann jeder andere Trainer, der mit einem Mitglied zu tun hat, sei es auch ein Jahr später, noch sehen, was genau in dem Gespräch besprochen wurde, um so eine lückenlose Betreuung zu gewährleisten. Und genau hier ist die Digitalisierung eine große hance denn sie kann eines der gr ßten aktuellen rob18

leme zumindest auf der administrativen Ebene lösen, und das ist die Betreuung. Mit dem digitalen Hintergrund wird es für unterschiedliche Trainer einfacher, die Historie der Mitglieder, mit denen sie vielleicht noch nicht so viel zu tun hatten, kennenzulernen und so besser auf sie einzugehen. Denn letztlich sind die Administration und die Prozesse im Hintergrund die großen Stärken der Digitalisierung. Letztlich wollen die Mitglieder aber nicht von Maschinen betreut werden, sondern von empathischen Wesen. Aber die Digitalisierung kann hier unterstützend wirken. Der nächste Vorteil dürfte offensichtlich sein: Sind die Prozesse digital, ist weniger Manpower nötig, um bestimmte Prozesse durchzuführen, da sie automatisiert laufen. Ein Beispiel könnte das Zusammentragen unterschiedlicher Datensätze, die vom Kunden erhoben wurden, wie z. B. den Trainingsplan, die Messergebnisse der BIA-Waagen, getätigte Thekenverkäufe etc. Das muss mit digitalen Prozessen nicht mehr händisch zusammengetragen werden, sondern kann nun via Knopfdruck gesammelt werden. Dadurch haben die Mitarbeiter mehr Zeit für andere Tätigkeiten, die ihnen (noch) keine Maschine abnehmen kann.

Digitale Prozesse als Teil der Unternehmensstrategie Prozessdigitalisierung läuft nicht nebenher. Sie muss vom Betreiber vorgelebt und optimalerweise in der Unternehmensstrategie verankert werden. Ansonsten fällt sie bei der Prozessplanung unter den Tisch. Damit sind die digitalen Prozesse Chefsache und sie sollten auch nicht ständig auf die lange Bank geschoben werden, nur weil etwas anderes wichtiger ist. Macht man das zu häufig kann man schnell den Anschluss an den Markt verlieren oder Kundenbedürfnisse nicht mehr erfüllen. Schließlich ge hnen diese sich ebenfalls immer mehr an eine digitale Welt und da fällt es auf, wenn Unternehmen nicht mit dem nötigen Tempo hinterherkommen. Fazit Es ist keine leichte Aufgabe, die vielen Prozesse in einem Fitness-Club digital zu gestalten. Es erfordert Überlegung, Hingabe und auch ein bisschen Leidensfähigkeit. Aber wie so oft im Leben lohnt es sich am Ende. Also gehen Sie es an. Auf den nächsten Seiten lesen Sie unterschiedliche Artikel, die sich mit dem Thema der Prozessdigitalisierung in unterschiedlichen Bereichen beschäftigen.


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Themenschwerpunkt Digitalisierung

Digitalisierung als Erfolgsfaktor Text Dirk Thomas

Kaum eine Branche kann so sehr von der Digitalisierung profitieren wie die Fitnessbranche. Dank modernster Technologie haben Clubbetreiber die Möglichkeit, administrative, sicherheitsrelevante Aufgaben völlig digitalisiert und automatisiert zu organisieren. Ein Unternehmen, das schon sehr früh das Potenzial von Digitalisierung im Fitnessbereich erkannt und einzigartige Lösungen entwickelt hat, ist das Hightech-Unternehmen GANTNER. Es hat schon früh verstanden, dass Fitness-Clubs durch ein digitalisiertes, ineinandergreifendes System nicht nur Kosten minimieren, sondern gleichzeitig den Komfort und die Sicherheit der Mitglieder sowie deren Konsum deutlich steigern können. Mobil in jeder Hinsicht So bietet beispielsweise das Smartphone als ständiger Begleiter auch in der Fitnessbranche unzählige Möglichkeiten, Prozesse zu optimieren. Vom 20

Erwerb der Mitgliedschaft über den Erhalt von Berechtigungen, den bequemen Zutritt an Drehsperren, die Nutzung von Spinden, die Kommunikation mit speziellen Trainingsgeräten bis hin zum bargeldlosen Bezahlen an Automaten oder der Snackbar – moderne Softwarelösungen z. B. von GANTNER sorgen dafür, dass Mitglieder dies alles per Smartphone regeln können. Dadurch wird das eigene Handy zum zentralen Medium im gesamten Club. Der Vorteil dabei ist, dass sich Clubbetreiber dank dieser Digitalisierungslösungen nicht mehr um derartige Agenden kümmern müssen und geteilte Mitgliedschaften der Vergangenheit angehören.

Web-Lösungen, CloudAnwendungen und neue Apps Dabei haben Clubbetreiber verschiedene M glichkeiten die Effizienz in ihrem Club digitalisiert zu steigern. WebLösungen bei vernetzten Schrankschließsystemen garantieren beispielsweise, dass die Verwaltung, Steuerung und Administration ortsungebunden 24/7 mobil erfolgen kann. Gleichzeitig haben die Mitglieder die Möglichkeit, den Schrank mit ihrem Smartphone zu öffnen bzw. zu versperren und das Handy direkt im Schrank zu laden (USB-Anschlüsse am Schloss). Cloud-Optionen sorgen dafür, dass alle Terminals, z. B. die Zutrittsterminals an Drehsperren oder die Zeitsteuerungs-


Themenschwerpunkt Digitalisierung

Mitglieder können z. B. den Schrank mit ihrem Smartphone öffnen bzw. zu versperren oder das Handy direkt im Schrank laden

terminals bei Solarien, in einer Cloud verwaltet und jederzeit von jedem Ort aus administrierbar sind. Das bietet natürlich auch sehr effiziente M glichkeiten für den Support, die Verwaltung von Berechtigungen sowie die Adaptierung neuer Funktionen. „Die neueste Generation unserer Geräte ist so konzipiert, dass sie nicht nur cloudfähig ist, sie bietet auch die Möglichkeit zur Verwendung unterschiedlicher AppLösungen. Ob ein Terminal als Zutritts-, Info- oder Zeitterminal genutzt wird, definiert der Kunde selbst. Dadurch kann er jederzeit die Funktionalität sei-

dass auch Filme oder gezielte Werbebotschaften darstellbar sind“, so Dirk Thomas, Geschäftsführer von GANTNER Deutschland, dem Spezialisten mit weltweiten Installationen in zigtausend Fitness-Clubs und Freizeitanlagen. Experten-Tipp: Worauf Sie als Clubbetreiber achten sollten Wer seinen Club dank Digitalisierung wettbewerbsfähig machen möchte, sollte bei der Wahl der jeweiligen Lösung darauf achten, dass der Anbieter nicht nur einzelne Produk-

Moderne Softwarelösungen sorgen dafür, dass Mitglieder ihr Smartphone effektiv im Fitness-Club einsetzen können, z. B. beim bargeldlosen Bezahlen nes Produkts ändern und seinen Bedürfnissen anpassen. Zudem besteht die Möglichkeit, auch eigene Apps auf das Terminal zu laden, um beispielsweise Kundenumfragen sehr einfach zu realisieren oder Gruppenkurse zu buchen. Das geht sogar so weit,

te wie etwa Schrankschlösser liefern kann, sondern eine gesamte, modular erweiterbare Gerätefamilie und zudem zertifizierter Errichter von beispiels eise Zutrittslösungen wie Drehkreuzen/ Drehsperren ist. Sind die Geräte vollständig in die Clubsoftware integrier-

bar und bekommen Sie das gesamte Lösungspaket aus einer Hand? Wird ein gut funktionierender Support mit erfahrenen Vorortteams in ganz Deutschland geboten? Nur wenn all diese Fragen mit „ja“ beantwortet werden, haben Sie einen kompetenten Partner gefunden.

Zum Autor Dirk Thomas ist Geschäftsführer von GANTNER Deutschland. Mit rund 30 Jahren Erfahrung speziell in der Fitnessbranche, ca. 400 Mitarbeitern und innovativen, investitionssicheren Systemlösungen gehört GANTNER zu den Spezialisten in diesem Bereich. Sie haben Fragen zu diesem Thema? Nähere nformationen finden Sie auf der Website von GANTNER unter www.gantner.com oder kontaktieren Sie GANTNER telefonisch unter: Tel. + 49 (0) 2345889610 27 21


Themenschwerpunkt Digitalisierung

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Themenschwerpunkt Digitalisierung

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v Themenschwerpunkt Prozesse digitalisieren

Digitalisierung als Erfolgsgarant Text Timo Rieder und Christian Schröder

„Technology is nothing. What’s important is that you have faith in people, that they’re basically good and smart, and if you give them the tools, they’ll do wonderful things with them.“ Dieses Zitat von Steve Jobs beschreibt deutlich, was Digitalisierung sein kann, nämlich ein Tool, um wunderbare Dinge zu ermöglichen. Genau hier liegt aber auch das Problem.

Wenn man heute mit Fitness-ClubBetreibern spricht und fragt, was Digitalisierung bedeutet ird refle artig gesagt, dass die Mitglieder einen digitalen Trainingsplan benötigen. Das ist ein durchaus guter Ansatz, geht aber am Thema vorbei. Jeder Club hat die Möglichkeit, durch die Digitalisierung ein personalisiertes Produkt und Erlebnis zu schaffen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die großen Technologiekonzerne den Fitnessmarkt im Fokus haben. Apple präsentiert seit zwei Jahren regelmäßig Neuerungen mit Fitnessbezug und Google übernahm Fitbit für über 2 Milliarden Dollar. All das sollte den Fitnessbetreibern verdeutlichen, dass die Fitnessbranche ein Zukunftsmarkt ist. Jeder Betreiber sollte sich überlegen, was er wie mit seinen Daten macht, die in seiner Anlage gesammelt werden. Hier geht es nicht um Datenschutz, da man davon ausgehen sollte, dass dieses Thema bereits fachmännisch angegangen wurde. Von Bedeutung ist, was mit den Daten

passiert, die in den Clubs gesammelt werden, und wie diese Daten dabei helfen können, das Produkt Fitness zu verbessern. Es geht hier darum, ein Erlebnis zu schaffen, das der Kunde nur schwer bei der Konkurrenz bekommen kann, und dass sich Betreiber somit vom Markt und von Mitbewerbern unterscheiden können. Daten dürfen nicht zufällig gesammelt werden, weil ein Gerät oder eine Software das übernimmt. Es muss einen Verantwortlichen geben, der sich Gedanken macht, welche Daten gesammelt wurden und welchen Mehrwert Kunden davon haben. Schaffung eines „third Place“ Im Wiesbadener Sports Up haben sich die Verantwortlichen genau diese Gedanken gemacht. Seit Sommer 2019 ist der komplette Servicebereich neu gestaltet und digital ausgerichtet. Heute kann die Kaffeemaschine neben den herkömmlichen Kaffeespezialitäten auch Proteinshakes für die Mitglieder bereitstellen. Das ist bisher einzigartig

und so in dieser Form nur im Sports Up in Wiesbaden vorzufinden. Es urde das bargeldlose Bezahlen eingeführt und die Mitglieder können im neuen Workspace-Bereich an Tischen mit Chi-Ladefunktion am Tablet arbeiten oder ihr Smartphone laden, bevor es dann zum Training geht. Bei der Gestaltung orientierte man sich an Starbucks, die als eine Art Vorreiter gelten und als eine der Ersten die soziologische Theorie von Ray Oldenburg des „third Place“ übernommen haben. Der „dritte Ort“ ist ein Raum für Begegnungen, während der erste Ort das Zuhause und der zweite Ort der Arbeitsplatz ist. Fitness-Studios gehören also unmittelbar zum dritten Ort bz . definieren sich ganz klar als Orte für Begegnungen. Das Herzstück im Sports Up ist seit der Neugestaltung der Servicedesk, ein offener Tisch, also ein Tisch in Dreiecksform ohne Ecken, der mitten im Raum steht. Sinn und Zweck des Check-ins ist die direkte Kommunikation zwischen

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Themenschwerpunkt Prozesse digitalisieren

Durch die Prozessoptimierungen im Sports Up ist gewährleistet, dass die Mitarbeiter aufgrund der digitalen Unterstützung mehr Zeit haben, um auf der Trainingsfläche präsent zu sein

Mitarbeiter und Mitglied und dass jeder Kunde persönlich mit seinem Namen begrüßt wird. Ziel ist es, dass die Mitarbeiter aufgrund von weiteren Informationen, die sie haben, wie z. B. Geburtstag Trainingshäufigkeit us . vertiefende Gespräche mit dem Kunden führen. Neben der Begrüßung und dem Small-Talk kann dadurch schon am Service-Desk unmittelbar mit der Trainingsmotivation und Kundenbindung begonnen werden. Ein Loungebereich rundet das Konzept im Sports Up ab. Hier können die Mitglieder in Ruhe lesen oder sich ausruhen. Auf digitale Tools wurde hier bewusst verzichtet. Die Umstellung und die Integration des Servicedesks im Sports Up waren vor allem für die Mitarbeiter nicht einfach. Sie waren es seit Jahren gewohnt, wie es im Fitness-Studio üblich ist, hinter einer Theke zu arbeiten. Durch das neue Konzept wurde ihnen ihre Schutzzone entrissen, was zunächst einmal zu Unsicherheit eines jeden Mitarbeiters geführt hat. Trotz Einbinden des Teams und Serviceschulungen vorab mussten sich die Mitarbeiter mit dieser neuen „Freiheit“ vertraut machen. Aber nach einem Vierteljahr konnte sich jeder Mitarbeiter in die neue Situation einfinden und jetzt erhält jedes Mitglied sein persönliches „Herzlich willkommen“. Mitarbeiter haben nun mehr Zeit für die Kunden Man könnte nun davon ausgehen, dass die Prozessoptimierungen und die vereinfachten Arbeitsprozesse im Servicebereich zu einer Rationalisierung ge-

führt haben könnten. Das ist aber nicht der Fall. Das Sports Up hat erkannt, wie wichtig es ist, dass die Mitarbeiter „am Kunden“ sind, und zwar zu jeder Zeit. Wenn sich Trainer in Terminen befinden und Mitglieder Rückfragen haben, suchen sie meist den Servicemitarbeiter auf der aber zu trainingsspezifischen Fragen nicht immer auf Anhieb eine richtige Antwort geben kann. Der Worst Case sieht so aus, dass der Servicemitarbeiter einen Trainer sucht. Findet er den Trainer nicht sofort, hat das Mitglied das Nachsehen oder muss auf einen Trainer warten. Dieses Problem gehört im Sports Up der Vergangenheit an. Früher arbeiteten drei Mitarbeiter im Service. Heute ist es ein Mitarbeiter, der den Service-Desk im Auge hat, und eine zweite Person, die für Rundgänge zur Verfügung steht. Die dritte Person hat eine neue Aufgabe erhalten und ist der Supervisor. Dieser Mitarbeiter ist ein Hybrid und kann den Service unterstützen, soll aber durch Zuhilfenahme der Software auf der Trainingsfläche präsent sein und die Mitglieder auf abgelaufene Trainingspläne ansprechen und direkt vor Ort Trainingstermine vereinbaren. Außerdem steht er für direkte Trainingsfragen auf der Trainingsfläche zur erfügung und kann den Mitgliedern sofort helfen. Die Trainer arbeiten Hand in Hand mit dem Supervisor und stehen ihm natürlich zur Seite, wenn z. B. ein Kunde mehrere Übungen in seinem Trainingsplan ergänzt oder verändert haben möchte. Die Verantwortlichen des Sports Up haben eine klare Ab-

grenzung zwischen Supervisor und Trainer definiert die in der täglichen ra is immer eingehalten ird. Die mywellness-Software unterstützt die Trainer maßgeblich, da alle trainingsrelevanten Daten dem Personal zur Verfügung gestellt werden und dadurch erst die Betreuung individuell und transparent stattfinden kann ie es das Beispiel des Sports Up zeigt. Die gesammelten Daten werden nicht nur verwendet, weil sie zufällig von einer Software oder vom Gerät gesammelt werden. Hier wird strukturiert an einem System gearbeitet, das auf die Daten angewiesen ist, die im Club gesammelt werden. Nur so ist Digitalisierung sinnvoll und ein Erfolgsgarant für den Club.

U Zu den Autoren Christian Schröder (links) ist Digital Sales Manager bei Technogym. Timo Rieder (rechts) ist Sportwissenschaftler (M. A.) und seit knapp 20 Jahren in der Fitnessbranche tätig. Nach den Stationen bei der aktivKONZEPTE AG und der monte mare Unternehmensgruppe ist er heute Clubleiter des Sports Up Wiesbaden. Ein Fokus liegt dabei auf digitalen Prozessen, BGM, Marketing und Prävention.

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Themenschwerpunkt Prozesse digitalisieren

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Rechtliches Arbeitszeit

Arbeitszeiterfassung: Wie Arbeitgeber das EuGH-Urteil jetzt einfach umsetzen Text Andreas Küsters

Die Arbeitszeiterfassung ist für viele Unternehmer ein recht schwieriges Unterfangen und wirft immer wieder Fragen auf. Was muss ich als Arbeitgeber beachten, um eine gesetzeskonforme Arbeitszeiterfassung in meiner Anlage einzuführen? Welche technischen Lösungen gibt es? In unserem heutigen Beitrag werden wir das wichtige Thema Arbeitszeiterfassung näher betrachten und Ihnen wertvolle Informationen für Ihre Umsetzung an die Hand geben. Zunächst die Fakten. Am 14. Mai 2019 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass Arbeitgeber dazu angehalten sind, ein System einzurichten, mit dem die vollständig geleistete Arbeitszeit von Beschäftigten festgehalten wird. So heißt es: „Um die praktische Wirksamkeit der von der Arbeitszeitrichtlinie und der Charta verliehenen Rechte zu gewährleisten, müssen die Mitgliedstaaten die Arbeitgeber daher verpflichten, ein objektives, verlässliches und zugängliches System einzurichten, mit dem die von einem jeden Arbeitnehmer geleistete tägliche Arbeitszeit gemessen werden kann.“ Mit diesem Entscheid, der im Sinne der EU-Arbeitszeitrichtlinie und der Grundrechtecharta der Europäischen Union beschlossen wurde, sollen vorrangig Verstöße gegen die EU-Arbeitszeitrichtlinie verhindert und die Arbeitnehmerrechte gestärkt werden. 28

Arbeitszeiterfassung in Deutschland: Wie ist diese aktuell geregelt? Bis dato herrscht keine Pflicht zum Erfassen der gesamten Arbeitszeit von Beschäftigten. Lediglich die Dokumentation von Zeiten, die über die werktägliche Arbeitszeit von acht Stunden hinausgehen, also Überstunden, Mehrarbeit sowie Sonn- und Feiertagsarbeit. Dies ist in § 16 des Arbeitszeitgesetzes geregelt: „Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die über die werktägliche Arbeitszeit des § 3 Satz 1 hinausgehende Arbeitszeit der Arbeitnehmer aufzuzeichnen und ein Verzeichnis der Arbeitnehmer zu führen, die in eine Verlängerung der Arbeitszeit gemäß § 7 Abs. 7 eingewilligt haben. Die Nachweise sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren.“ Umsetzung des Urteils zur Zeiterfassung – bis wann muss die Umsetzung erfolgen? Obwohl der EuGH noch keine Frist

vorgegeben hat, bis wann die EU-Mitgliedsstaaten Unternehmen dazu verpflichten müssen, ein objektives und verlässliches System zur Arbeitszeiterfassung einzurichten, sollte man sich nicht zurücklehnen und abwarten, sondern die Zeit nutzen und jetzt aktiv werden. So stellt man sicher, dass man bestens vorbereitet ist, und braucht sich nicht länger mit zeitlichen Komponenten zu beschäftigen. Welche Folgen hat das EuGH-Urteil für Arbeitnehmer? Wie der Europäische Gerichtshof in seinem Urteil begründet, haben Arbeitnehmer ohne ein entsprechendes System keine Möglichkeit, ihre Rechte durchzusetzen. Daher sei die objektive und verlässliche Zeiterfassung ein Muss, um nicht nur wie bislang Überstunden zu erfassen, sondern auch Ruhezeiten und tägliche, wöchentliche als auch monatliche Höchstarbeits-


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zeiten aufzuzeichnen. Im Zweifel einer Überschreitung der zulässigen Arbeitszeiten eines Mitarbeiters können in Zukunft schnellere und nachvollziehbarere Kontrollen durchgeführt werden – ganz im Sinne der Arbeitnehmerrechte. Arbeitszeiten aufzeichnen: Welche Möglichkeiten gibt es und welche Vorteile bieten digitale Zeiterfassungssysteme? Die digitale Zeiterfassung ist nicht erst seit Bekanntwerden des EuGH-Urteils auf dem Vormarsch. Immer mehr Unternehmen nutzen digitale Lösungen zur Erfassung geleisteter Arbeitsstunden ihrer Mitarbeiter, da sie die Vorzüge erkannt haben und für sich nutzen wollen. Zur elektronischen Erfassung von Arbeitszeiten gibt es mehrere Möglichkeiten, die alle Vorteile mitbringen. Von der Erfassung mittels RFID-Karte, Fingerabdruck, Gesichtserkennung an einem Zeiterfassungsterminal, oder über mobile Lösungen via App. Welche dieser Lösungen am Ende die richtige ist, kann und muss jedes Unternehmen selbst entscheiden. Ausschlaggebend ist besonders das sichere Dokumentieren von Arbeitszeiten, da Beschäftigte und Arbeitgeber auf einen Blick nachvollziehen können, ob Sollstunden geleistet wurden und ob Überstunden angefallen sind. Ganz unabhängig von Gleitzeitmodellen oder Schichtarbeit. Eine digitale Zeiterfassung sorgt über eine Schnittstelle zur Personalverwaltung für hohe Transparenz und mit Hilfe detaillierter Auswertungen der Arbeitszeiten können Abrechnungen we-

Mit dem Timemaster von aidoo können die Arbeitszeiten der Mitarbeiter schnell und einfach erfasst werden

sentlich schneller umgesetzt werden. Die Falscherfassung von Zeiten nimmt ebenfalls dank eines zuverlässigen und exakten Systems ein Ende. Sollten Mitarbeiter dennoch einmal falsch stempeln oder dieses vergessen, lassen sich Zeiten jederzeit vom Administrator nachtragen. Ein letzter, nicht zu verachtender Punkt ist die Einsparung an Papier und das Auflösen dieses großen Kostenfaktors im Unternehmen. aidoo hat bereits frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und entwickelt bereits seit Jahren digitale Lösungen zur Erfassung der Mitarbeiterzeiten. Immer unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen, immer up to date. Das neue Zeiterfassungsterminal wird in einem neuen formschönen Gehäuse zur Verfügung stehen. Über den integrierten Transponderleser können die Dienst- und Pausenzeiten der Mitarbeiter bequem und sicher mit

einem Transpondermedium erfasst werden. Das Zeiterfassungsterminal überträgt die Arbeitszeiten direkt an die aidoo-Manage-Software und die Mitarbeiterverwaltung. Leicht und effizient. Jedes Terminal wird individuell konfiguriert und ist sofort einsatzbereit. Technisch und optisch passend zu der jeweiligen Einrichtung umgesetzt.

Zum Autor Andreas Küsters ist Geschäftsführer der Aidoo Software GmbH. Nachhaltige Vertriebs- und Marketingkonzepte für die Fitnessindustrie zu entwickeln sind seine Passion. Kontakt: www.aidoo.de

So schön es auch ist: Beim Thema Zeiterfassung sollte man sich nicht zurücklehnen und abwarten, sondern die Zeit nutzen und jetzt aktiv werden 30

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Themenschwerpunkt Prozesse digitalisieren

Mehr Motivation und Erfolg durch eLearning?! Text Yannik Hoenig

Wer für ein „ähnliches Produkt“ einen höheren Preis verlangt, der muss dem Kunden entscheidende Mehrwerte bieten, um diesen „Mehrpreis“ sowohl in der Phase der Kaufentscheidung als auch im langfristigen Kundenerhalt zu rechtfertigen. War in der Vergangenheit eine Abgrenzung gegen Discountanbieter und Ketten noch über die Ausstattung und Lage des Clubs möglich, rücken heute immer mehr die aufwendigeren Softskills in den Vordergrund. Durch qualifiziertes Personal versuchen insbesondere inhabergeführte Anbieter, den „Mehrpreis“ zu rechtfer32

tigen und gegenüber den Discountern zu punkten. Schnell fällt auf, dass die Qualifizierung von Mitarbeitern deutlich mehr ist als nur die Vermittlung von Fachwissen. Stand dem Wissenserwerb früher noch eine aufwendige Recherche in der Fachliteratur oder der Besuch exklusiver Schulungsveranstaltungen gegenüber, reichen heute oft wenige Klicks im Browser oder auf dem Smartphone aus, um die Antwort auf Themen und Fragen zu finden. Natürlich benötigt der Mitarbeiter noch immer eine gute

Grundqualifikation und es soll auch keinesfalls der Eindruck entstehen, dass Fortbildungen durch digitales Lernen komplett ersetzbar sind. Jedoch verändern YouTube & Co die Fortbildungskultur im Unternehmen. Das Lernen und das persönliche Wachstum können statt zu ausgewählten Terminen und Veranstaltungen jetzt permanent stattfinden und hängen stark von der inneren Einstellung des Mitarbeiters zu seiner beruflichen Tätigkeit ab. Für Lernbegeisterte gibt es kaum noch Grenzen beim Wissenserwerb. Das Internet bietet unzählige Wissens-

Fotos: foxyburrow – stock.adobe.com

In Branchen, die sich so schnell verändern wie die Fitnessbranche, gehört regelmäßige Fortbildung einfach dazu. Sei es, um Neues zu lernen, oder bereits Bekanntes zu vertiefen und sich wieder neu ins Gedächtnis zu rufen. Um das möglichst effizient zu machen, kann dieser Fortbildungsprozess mit einer e-Learning-Plattform digitalisiert werden.


Themenschwerpunkt Prozesse digitalisieren

quellen und viele Mitarbeiter erhalten über die sozialen Medien von Influencern täglich Impulse zu den verschiedensten Themenbereichen. Wer die Vision hat, ein guter Fitnesstrainer oder sogar Personal Trainer zu werden, der orientiert sich logischerweise auch in den digitalen Medien an seinen Vorbildern und lernt von ihnen. Wie lässt sich digitales Lernen aber für den Vertrieb, die verbesserte Kundenbindung und den Upsale von Zusatzleistungen an Bestandskunden nutzen? Die Herausforderung für Unternehmen Die Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, aus den Möglichkeiten des digitalen Lernens einen nachhaltigen Lernprozess zu gestalten, der auch auf die Ziele des Unternehmens einzahlt. Statt den Mitarbeiter zur Recherche in die Weiten des Internets zu schicken, setzen deshalb immer mehr Fitness- und Gesundheitsanbieter eLearning als wichtige Säule der Wissensvermittlung ein. Eine eLearningPlattform unterscheidet sich in einigen Punkten ganz wesentlich vom Open-Source-Wissen. • Attraktive Lerninhalte: Die vermittelten Inhalte sind kurzweilig, deshalb dauern eLearning-Kurse maximal 30 Minuten und sind in einzelne, kür-

zere Videosequenzen unterteilt. Ein hoher Praxisbezug fördert die Motivation und die Umsetzung des Gelernten in die Praxis, weshalb auch Rollenspiele, Anwendungsbeispiele und Handouts wichtige Elemente darstellen. • Verbindung des Fachwissens mit den Unternehmenszielen: Die Referenten beweisen Fingerspitzengefühl bei der Vermittlung der Inhalte, da Mitarbeiter primär an Fachwissen und das Unternehmen primär an der Anwendung dieses Wissens für die Unternehmensziele interessiert sind. Da Lernen niemals gegen den Willen des Mitarbeiters stattfinden kann, spielt die dauerhafte Lernmotivation eine wesentliche Rolle. • Mehrere Lernkanäle nutzen: Um den Lernerfolg zu steigern, werden gleich mehrere Lernkanäle angesprochen. Neben dem Zuhören wird deshalb auch mit Präsentationstechniken und Interaktions-Tools gearbeitet, z. B. einem digitalen Notizblock, auf dem „Key-Learnings“ während der Videos dokumentiert werden und später abrufbar sind. • Alle Inhalte auf einer zentralen Plattform: Alle benötigten Lerninhalte werden dem Mitarbeiter auf einer zentralen Plattform zur Verfügung gestellt. Der Zugriff erfolgt unkompliziert, intuitiv und von jedem Ort

der Welt und jedem Endgerät aus. Das Wissen steckt somit immer in der Hosentasche des Mitarbeiters und er kann frei entscheiden, wann und in welchem Umfang er auf die Inhalte zugreift. • eLearning während der Arbeitszeit: Jeder Mitarbeiter sollte die Möglichkeit haben, ein Mindestmaß an Kursen während seiner Arbeitszeit zu absolvieren. Ein eigener „Lern-PC“ im Unternehmen kann eine Möglichkeit sein. Die Praxis zeigt aber, dass über 90 % der digitalen Lernkurse auf mobilen Endgeräten absolviert werden. • Kurze und kompakte Onlineprüfung: Eine Onlineprüfung belegt den Lernerfolg mit einem Zertifikat, führt aber durch einen zu hohen Schwierigkeitsgrad oder Zeitaufwand nicht zur Demotivation des Lernenden. Hier gilt die Regel: „So viel Wissen wie nötig abfragen, aber so wenig wie möglich.“ • Zertifikat mit Bestätigung durch Vorgesetzten: Jedes Zertifikat erlangt erst mit der Unterschrift durch den Vorgesetzten Gültigkeit. Aus diesem Grund befindet sich hierauf ein spezielles Feld, auf welchem die Führungskraft nicht nur den Kenntnisstand, sondern auch die Anwendung des Wissens in der Praxis am Kunden bestätigt.

Stimmen die persönlichen Wachstumsziele des Mitarbeiters mit den Zielen des Unternehmens überein, entsteht durch eLearning mehr unternehmerischer Erfolg 33


Themenschwerpunkt Prozesse digitalisieren

Die Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, aus den Möglichkeiten des digitalen Lernens einen nachhaltigen Lernprozess zu gestalten, der auch auf die Ziele des Unternehmens einzahlt

Ohne Anwendungstraining ist das erworbene Know-how wertlos Der Schlüssel zum Erfolg ist also auf dem Smartphone des Mitarbeiters nur Millisekunden entfernt. Hunderte Kurse, Tausende Videos, Top-Referenten zu zahlreichen Themengebieten, permanent abrufbar. Ob der Mitarbeiter dieses Angebot als Lust oder Last empfindet, hängt stark mit seinen persönlichen Zielen zusammen. Decken sich diese mit den Zielen des

• Regelmäßige Team-Coachings: Einzeln oder in der Gruppe finden in regelmäßigen Abständen Coachings statt. Im Vorfeld wird das Thema kommuniziert, der Mitarbeiter bereitet sich mit dem eLearning speziell darauf vor und bringt das Zertifikat als Eintrittskarte zum Coaching mit. Während der Arbeitszeit, im Rahmen einer Hospitation oder in einem Workshop mit Kollegen findet dann das Anwendungstraining statt.

Auf digitale Lernformen zur Wissensvermittlung kann heute kein qualitätsorientiertes Fitnessund Gesundheitsstudio mehr verzichten Unternehmens? Hat er überhaupt das Interesse an den Inhalten oder aber das Gelernte zum Wohle seines Arbeitgebers einzusetzen? Die eLearningAktivität ist hierfür ein perfekter Spiegel, sowohl für bestehende als auch für neue Teammitglieder. Die Qualifizierung von Mitarbeitern besteht einerseits aus Wissenserwerb, andererseits aber aus der Wissensanwendung. Digitales Lernen hilft beim nachhaltigen Erwerb von Wissen, benötigt zur Umsetzung im Tagesgeschäft jedoch permanentes Anwendungstraining. Dieses kann in unterschiedlicher Form stattfinden: • Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters: Bereits vor dem ersten Arbeitstag bereitet sich das neue Teammitglied auf seine Tätigkeit vor, absolviert die wichtigsten Themen und geht damit vorqualifiziert in die Einarbeitung. Diese verläuft wesentlich schneller, da weniger erklärt werden muss und mehr geübt werden kann. 34

• Zusammenarbeit mit einem In-HouseCoach: Immer mehr Fitness- und Gesundheitsanbieter buchen regelmäßig Experten, die ihre Mitarbeiter vor Ort im Studio coachen. Durch eine gezielte Vorbereitung der an der Schulung teilnehmenden Mitarbeiter mittels eLearning kann der Praxisteil des Schulungstages vergrößert und die Effektivität des Coachings deutlich erhöht werden. • Jahres-Fortbildungsplan mit der „12+12-Methode“: Im Jahresgespräch sucht sich der Mitarbeiter aus der Liste aller eLearning-Angebote zwölf Kurse aus, welche ihn persönlich interessieren. Der Vorgesetzte wählt für den Mitarbeiter ebenfalls zwölf Kurse für das kommende Jahr aus, welche aus seiner Sicht für den Mitarbeiter sinnvoll sind. Innerhalb kürzester Zeit ist so ein individueller, auf die Wünsche und Bedürfnisse des Mitarbeiters abgestimmter Fort-

bildungsplan entstanden. Die Führungskraft überwacht zum Monatsende die Abgabe der Prüfungszertifikate und führt entsprechende Rollenspiele als Anwendungstraining durch. Fazit Auf digitale Lernformen zur nachhaltigen Wissensvermittlung kann heute kein qualitätsorientiertes Fitness- und Gesundheitsstudio mehr verzichten. Sowohl für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter als auch die Entwicklung des bestehenden Teams liegen speziell die Vorteile des eLearnings auf der Hand, deshalb sollte diese Form des Lernens fest in die Unternehmenskultur integriert werden. Stimmen die persönlichen Wachstumsziele des Mitarbeiters mit den Zielen des Unternehmens überein, entsteht durch eLearning mehr unternehmerischer Erfolg.

Zur Person Yannik Hoenig ist seit 15 Jahren Clubbetreiber der Sportwelt Rosbach und seit neun Jahren mit POSITION als Unternehmensberater im Fachbereich Qualitätsmanagement aktiv. Mit dem POSITION ONLINECOACH betreibt er die größte digitale Lernplattform der Fitness- und Gesundheitsbranche und vermittelt sein Wissen zudem in Seminaren, auf Kongressen und individuellen Coachings.


Themenschwerpunkt Prozesse digitalisieren

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Themenschwerpunkt Mitarbeiterbindung

Motivation statt Fluktuation ie Sie Mitarbeiter erfolgreich im Unternehmen halten Text Kira Bender

Lohnt es sich, meinem Unternehmen treu zu sein, oder ist es an der Zeit, einen anderen Weg einzuschlagen? Diese Fragen stellen sich aktuell fast ein Drittel der Arbeitnehmer. Auch im Zuge des Fachkr ftemangels rückt eine e ziente Mitarbeiterbindung und -Management st rker in den Mittelpunkt der Fitness- und esundheitsbranche. ir zeigen hnen hier Strategien auf, mit denen Sie hre Mitarbeiter langfristig halten können. Was muss ich tun, um einen Mitarbeiter langfristig in meinem Unternehmen zu halten? – Eine Frage, die sich jeder HR-Manager stellen sollte, denn motivierte Mitarbeiter mit Know-how sind das Herz eines jeden Unternehmens. Kein Wunder, dass gerade in Zeiten des Fachkräftemangels solche hochqualifizierten Mitarbeiter sehr gefragt sind. Kündigt ein solcher Mitarbeiter, 36

stellt das die Personaler vor eine große Herausforderung, denn den perfekten Mitarbeiter für die ausgeschriebene Stelle zu finden ähnelt der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Es ist für das Unternehmen also deutlich einfacher, Mitarbeiter langfristig zu halten, als sie neu zu werben. Fast so wie in einem Fitness-Club mit seinen Mitgliedern.

Auf die richtige Bindung kommt es an Trotz der hohen Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt gibt es mehrere Gründe, weshalb sich ein Arbeitnehmer dafür entscheidet, bei seinem Unternehmen zu bleiben. Seien es geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt häufige Jobwechsel im Lebenslauf, das höhere Gehalt oder eine aufrichtige Leiden-


Themenschwerpunkt Mitarbeiterbindung schaft für das Unternehmen – bei der Mitarbeiterbindung (in Fachkreisen auch Organisationales Commitment genannt) geht es nicht nur um die äußeren Bedingungen, sondern auch um die innere Einstellung des Mitarbeiters. Ob sich dieser fürs Gehen oder Bleiben entscheidet, hängt letztendlich von seiner Bindung an das Unternehmen ab. Diese wird gestärkt, wenn bestimmte Erwartungen wie Sicherheit, Identifikation und Ent icklungschancen dauerhaft erfüllt werden. So wird eine Arbeitsbeziehung zu einer Mitarbeiterbindung, aufgebaut auf dem Prinzip „Geben und Nehmen“. Wer loyale Mitarbeiter möchte, die nicht nur ihre Arbeit machen, sondern sich auch für die Erfolge des Unternehmens verantwortlich fühlen und dessen Ziele auch zu ihren eigenen erklären, der sollte über die Erwartungen dieser Bescheid wissen, um das Gefühl entstehen zu lassen, dass Arbeitgeber nicht nur das Beste für das Unternehmen, sondern auch die Arbeitgeber das Beste für ihre Mitarbeiter geben. Die drei Segmente der Mitarbeiterbindung Der Begriff Commitment kann viele Bedeutungen haben: Engagement, Einsatz erpflichtung Hingabe. Diese Worte sind von ihrer Bedeutung und ihren Beweggründen recht unterschied-

lich; was sie allerdings gemeinsam haben, ist die Leistung, die erbracht wird. Um zu verstehen, wie es zur Kündigung trotz Mitarbeiterbindung kommt, wird das Commitment in drei Komponenten nach Motiv eingestuft: 1. Der affektiv gebundene Mitarbeiter Affektives Commitment ist die emotionale Verbundenheit zum Unternehmen und Akzeptanz der Unternehmenswerte. Trotz besserer Bezahlung würde ein Mitarbeiter dieses Typs seine Arbeitsstelle nicht wechseln, da er stolz darauf ist, für seinen Arbeitgeber zu arbeiten. Er bringt ein hohes Maß an Engagement und Motivation mit und wird seinem Unternehmen selbst in Krisenzeiten treu bleiben. 2. Der kalkulatorisch gebundene Mitarbeiter Der kalkulatorisch gebundene Mitarbeiter identifiziert sich enig mit seinem Arbeitgeber und tut nur das Nötigste. Da er seine Arbeit nicht wirklich gerne macht, leidet auch deren Qualität. Er bleibt nur, da es für ihn aus Kostengründen besser ist, im Unternehmen zu bleiben oder da er zurzeit keine Alternative hat. Die Beziehung ist dementsprechend wenig belastbar und es ist nur eine Frage der Zeit bis dieser Mitarbeiter kündigen wird.

3. Der normativ gebundene Mitarbeiter Der dritte Typ ist ein Mitarbeiter, der aus moralischen Gründen und wegen seines erpflichtungsgefühls dem Unternehmen treu bleibt. Er bleibt trotz anderer Angebote bei seiner aktuellen Arbeitsstelle identifiziert sich allerdings wenig mit dem Unternehmen. Seine Leistungen werden, qualitativ betrachtet, nicht die Norm übersteigen. Man kann feststellen, dass jeder Mitarbeiter über ein Organisationales Commitment verfügt. Obwohl in jeder Bindung alle Bestandteile der drei Segmente enthalten sind, prägt die unterschiedliche Stärke dieser Elemente die Qualität der Bindung. Sie machen aus, ob man einen affektiv gebundenen Mitarbeiter – der Traum aller Arbeitgeber, der das Unternehmen auch voranbringt – oder einen kalkulatorisch oder normativ-gebundenen Mitarbeiter hat. Die sechs Säulen der Mitarbeiterbindung Das Sechs-Säulen-Modell gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Leistungsangebote, die Sie Ihren Mitarbeitern anbieten können. Hierbei muss auf die individuellen Wünsche der jeweiligen Mitarbeiter geachtet werden.

Anders als viele denken, steckt hinter dem Begriff „Mitarbeiterbindung“ viel mehr als hier und da eine kleine Gehaltserhöhung oder Beförderung. Hier geht es vielmehr darum, was die Wünsche und Anliegen der Mitarbeiter sind, um diese zu motivieren. Denn wer loyale, engagierte Mitarbeiter möchte, muss fair und wertschätzend handeln 37


Themenschwerpunkt Mitarbeiterbindung

Energiegeladen und voller Leidenschaft & Begeisterung: Solche Mitarbeiter ziehen an einem Strang und bringen das Unternehmen voran

1. Arbeitsorganisation, Umfeld, Freizeit und Sicherheit Dies ist einer der wichtigsten Punkte zum Thema Mitarbeiterbindung. Der Mitarbeiter möchte sich an seinem Arbeitsplatz nicht nur sicher, sondern auch wohl fühlen. Diese Extraleistungen helfen dabei seine Motivation und somit auch Leistung anzutreiben: • Home-Office-M glichkeiten Workife- alance fle ible Arbeitszeiten Betriebsfeiern Unterstützung bei der Lebensversicherung, Betrieblichen Altersversorgung, Finanz- und Vermögensberatung & Co • Faire Gehälter • Ansprechende Sozialräume, Betriebskindergarten, Parkplätze • Kostenlose Getränke, Kantine • Kulturelle Angebote

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• Internes Mentoring, Schulungen & Weiterbildung 4 rbeitgebermar eting denti kation und Employer Branding Sie möchten neue Mitarbeiter anwerben? Hier spielt die vierte Säule unseres Modells eine tragende Rolle. Wichtig ist hier, sich auch nach außen hin als guter Arbeitgeber darzustellen: • Nutzen Sie Arbeitgeberbewertungsportale, Karriere-Events, Soziale Medien & Soziale Netzwerke und lassen Sie auch Ihre Mitarbeiter für das Unternehmen sprechen

2. Gesundheit Gesunde Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter. Nur wer körperlich und auch geistig fit ist kann seinen Aufgaben gerecht werden. So zeigen Sie, dass Sie sich um die Gesundheit und um das Wohlbefinden hrer Mitarbeiter kümmern: • Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), Ernährungsberatung, Gesundheitstage & Gesundheits-Check-ups

5. Unternehmenskultur und ommuni ation Auch intern muss das Arbeitgeberimage stimmig sein. Sprechen Sie darum mit Ihren Kollegen und Angestellten. Eine gute Kommunikation so ie definierte nternehmens erte sind der Grundstein einer starken Mitarbeiterbindung: • Transparenz der Unternehmenswerte u. Führungsgrundsätze, unternehmerische Gesellschaftsverantwortung, Grundsätze der Zusammenarbeit • Mitarbeiterzentrierte Erfolgskultur • Nachhaltigkeit • Intranet und Social Network

3. Personalentwicklung Neue Aufgaben und Ziele können sehr motivierend wirken. Weiterbildungen sind nicht nur positiv für Ihre Mitarbeiter, sondern auch für das Unternehmen:

6. Vergünstigungen und Vorteile Extras heben Ihre Mitarbeiter von der breiten Masse ab und wirken sich als Belohnungsmaßnahme positiv auf die Mitarbeiterbindung aus:

• Gutscheine, Essenszulagen, Fahrtkostenzuschüsse, Geschäftshandy, Tablet etc., Personalrabatt für eigene Produkte Fazit Mitarbeiterbindung hat letztendlich das Ziel, die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens zu sichern. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es hierbei auch nicht ausschließlich um die Länge der Zusammenarbeit, sondern vielmehr um deren Qualität und Engagement geht. Leider muss dazugesagt sein, dass nicht jeder Mitarbeiter dieselben Leistungen erhalten sollte. Angenommen man würde jedem Mitarbeiter Firmenwagen, Geschäftshandy und zusätzlichen Urlaub gewährleistet, würde das einen finanziell schnell in die Bredouille bringen. Man sollte sich im Vorfeld gut überlegen, welche Mitarbeiter schwer zu ersetzen sind, welche wichtige Positionen einnehmen und über besondere Kenntnisse verfügen. Danach kann in Einzelgesprächen herausgefunden werden, wie der Berufsalltag optimiert und wie die Bindung zueinander gestärkt werden kann. Wichtig für eine gute Mitarbeiterbindung ist allerdings nicht nur auf die individuellen Wünsche einzugehen, sondern seine Mitarbeiter und deren Arbeit auch wertzuschätzen. So zeigt man ihnen, dass man froh ist sie im Unternehmen zu haben und dafür auch einiges tun würde damit, das so bleibt.


Themenschwerpunkt Mitarbeiterbindung

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Multisportler als neue Zielgruppe gewinnen Immer mehr Menschen legen Wert auf Flexibilität und Vielfalt – auch bei Sportangeboten. Studiobesitzer stoßen hier häufig an ihre Grenzen. Doch auch von dieser Zielgruppe können sie profitieren. Ende 2019 hat die Sport- und FitnessPlattform Urban Sports Club einen Blick auf das Sportverhalten ihrer Mitglieder geworfen. Einer der erkennbaren Trends war, dass sie experimentierfreudig sind und nach individuellen Kursen in verschiedenen Sportarten und an unterschiedlichen Standorten suchen. Wichtig ist den sogenannten Multisportlern vor allem ein vielfältiges Trainingsprogramm: montags Barre, mittwochs Klettern, am Wochenende Trampolin, und dazwischen Fitness – Abwechslung steht für sie im Fokus. Eine einzelne Fitnessanlage kann die Nachfrage alleine meist nicht decken. Plattformen nutzen Für Studiobesitzer ist diese Kundengruppe daher zunächst eines: Nämlich gar keine. Dabei ist mit ihr sogar eine Umsatzsteigerung möglich. Denn Sport-Plattformen wie Urban Sports Club ermöglichen den Zugang zu ih40

nen. Sie bringen Studios mit Kunden zusammen und helfen damit auf beiden Seiten: Mitgliedern beim Finden des richtigen Sportangebots und Anbietern bei der Auslastung ihrer Kapazitäten. Ein Angebot, das ankommt: Über 5 Millionen Sport-Besuche tätigen die Mitglieder von Urban Sports Club jährlich – und sorgen so für neue Besucher bei den über 8.000 Partnerstudios. Spontanbesuche erhöhen Reichweite Das führt nicht nur zu mehr Erträgen. Jedes Mitglied, das über die Plattform den Weg ins Studio findet, erfüllt auch die Funktion eines Influencers. Gefällt ein Studio, empfehlen es begeisterte Besucher mündlich an Freunde und Bekannte weiter, schreiben positive Google-Bewertungen oder teilen Fotos über ihre Social-Media-Kanäle. So werden neue Kundinnen und Kunden für feste Mitgliedschaften im Studio gewonnen.

Sport-Plattformen bieten viele Vorteile, wenn es darum geht, neue Zielgruppen zu erreichen. Bevor sich ein Studio für eine Partnerschaft entscheidet, sollte es sich in Ruhe informieren und bei den Plattformen individuell beraten lassen. Denn klar ist: Nur mit glücklichen Partnern entsteht eine langfristige, erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Interview Klaus Kobjoll

Mitarbeiterbindung durch Mitbestimmung Interview Constantin Wilser

Klaus Kobjoll betreibt seit 1984 den Schindlerhof, ein Vier-Sterne-Tagungshotel in Nürnberg. 1990 erhielt er den Branchenaward „Hotelier des Jahres“. Zudem wurde sein Unternehmen mehrfach zum besten Arbeitgeber gekürt. Im Interview erklärt er, warum er sich für einen Führungsstil und eine Unternehmensphilosophie entschieden hat, die ein hohes Maß an Selbstverantwortung und Mitbestimmung der Mitarbeiter vorsieht.

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Mitbewerber zu gewinnen. Es tummeln sich ja schon immer viele VielfachMillionäre in der Hotellerie, die nicht unbedingt einen „Return on Investment“ brauchen oder zumindest über sehr hohen Eigenkapitalanteil verfügen. Ich war Gründer mit nicht einmal 10 % Eigenkapital. Das Hotel musste vom ersten Tag an schwarze Zahlen schreiben. Also setzte ich auf weiche Faktoren, auf eine hohe Service-Qualität, auf die Ausstrahlung meiner Teammitglie-

der, auf die Übertragung ihrer eigenen Begeisterung auf unsere Gäste. Diese Strategie ging auf und hält bis heute! BODYMEDIA: Ist Ihre Unternehmensphilosophie auch auf andere Unternehmen im Dienstleistungssektor, beispielsweise Fitness-Studios übertragbar? Falls ja, was sollten StudioBetreiber beachten? Welche Kontroll-, Bewertungs- und Feedbackinstrumente sollten beispielsweise eingeführt werden?

Fotos: Schindlerhof Kobjoll GmbH

BODYMEDIA: Als Sie 1984 das Hotel gründeten, entschieden Sie sich für eine, zumindest zum damaligen Zeitpunkt, sehr moderne Unternehmensphilosophie. Warum waren Sie sich sicher, dass es sich auszahlen würde, den Angestellten solch ein hohes Maß an Selbstverantwortung und Mitbestimmungsrecht zu geben? Klaus Kobjoll: Mir war schon vor der Eröffnung klar, dass ich keine Chance habe, bei den harten Faktoren wie z. B. Gebäude, Ausstattung gegen meine


Interview Klaus Kobjoll

Klaus Kobjoll: Grundsätzlich ist das, was wir machen, auf alle Branchen, selbst auf alle Betriebsgrößen übertragbar. Auch Weltkonzerne wollen selbstgeführte Organisationen erreichen, ein anderes Mind-Set, weil sie spüren, dass die sogenannten Digital Natives sich nicht mehr hierarchisch führen lassen. Es braucht auch dabei ein präzises Controlling, sowohl im operativen als auch im strategischen Bereich, die Einforderung von Rechenschaftspflicht wie z. B. monatliches Reporting und eine starke Führung. Aber eben auch viel Freiheit, auf Neudeutsch Empowerment. Teammitglieder dürfen bei uns Fehler machen, wenn sie Wiederholungen vermeiden, und sie dürfen Entscheidungen ohne das „Misstrauensprinzip der vier Augen“ treffen. No risk, no fun! Zu beachten ist dabei, sich selbst nicht allzu wichtig zu nehmen und die Teammitglieder machen zu lassen. Die Voraussetzung dafür ist natürlich ein Spitzen-Team! Wir haben schon 1985 in unser Leitbild als langfristiges Ziel, natürlich mit Wunschdenken, geschrieben: „Wir beschäftigen die besten Mitarbeiter der gesamten Branche!“ Es dauert sehr lange, ein gutes Team zusammenzustellen. Und es gibt auch immer wieder Rückschläge, sei es durch Fluktuation oder weil ein Wertewandel bei Teammitgliedern vonstattengeht.

BODYMEDIA: Inwiefern glauben Sie, dass Ihre Unternehmensphilosophie dazu beiträgt, dass sich die Angestellten mit Ihrem Hotel identifizieren und langfristig dort arbeiten? Klaus Kobjoll: Bei uns besuchen alle neuen Teammitglieder – möglichst gleich in den ersten Monaten – ein mehrtägiges Seminar zum Thema „Persönliche Planung“. Wenn sie dann wissen, was sie selbst antreibt, können sie ganz gut abgleichen, ob das kompatibel mit den Werten und Zielen des Schindlerhofs ist. Ist dies der Fall, dann ist Identifikation eigentlich nur ein anderes Wort für Produktivität! Weil sie dann fast so arbeiten, als wenn es ihr eigener Laden wäre. BODYMEDIA: Welche weiteren Möglichkeiten können Unternehmer ausschöpfen, um ihre Mitarbeiter langfristig zu binden? Ist Geld das ausschlaggebende Kriterium für Mitarbeiter, um sich wohlzufühlen? Klaus Kobjoll: Geld ist ein wichtiger Hygienefaktor, der stimmen muss. Es steht aber nicht an erster Stelle. Dienen kommt vor dem Verdienen! Die Gehälter zahlt eh nie der Chef, sondern immer der Kunde. Wenn ich erst einmal deutlich erkennbare Alleinstellungsmerkmale durch Soft Skills geschaffen habe, wird der Kunde bereit sein, dafür auch etwas mehr zu bezahlen, und somit sind auch höhere Gehälter möglich.

BODYMEDIA: Um Mitarbeiter langfristig binden zu können, müssen Unternehmen zunächst einmal ein gut funktionierendes Mitarbeiterteam aufbauen. Wie sieht das Bewerbungsverfahren im Schindlerhof aus? Welche Bewerber fallen durchs Raster, wer hat Chancen, eingestellt zu werden? Und haben Ihre Angestellten auch Mitspracherecht, was die Einstellungen anbelangt? Klaus Kobjoll: Hire slow! Wir haben einen vierzehnteiligen Einstellungsfilter und es dauert schon einige Wochen, bis wir uns füreinander entscheiden. Dabei lassen wir uns in der Regel nicht vom Leidensdruck leiten und kürzen das Prozedere auch kaum ab, nur weil wir gerade dringend jemanden brauchen. Einer dieser Filter ist eine mehrtägige Arbeitsprobe bei uns, nach der unsere Teammitglieder entscheiden, wer am besten zu ihnen passt. Vorstellungsgespräche mit Auszubildenden führen wir meist an Sonn- und Feiertagen, bei Führungskräften in fester Partnerschaft laden wir zu einem gemeinsamen Mittagessen ein, um auch Partner oder Partnerin kennenzulernen, und wir führen ein sehr ausführliches Gespräch zusammen. Durchs Raster fallen die vielen mit freizeitorientierter Schonhaltung, bei denen das Gehalt und die Arbeitszeit an erster Stelle stehen, die offensichtlich Pension mit Passion verwechseln, die mehr

Die Mitarbeiter des Schindlerhof dürfen Entscheidungen ohne das „Misstrauensprinzip der vier Augen“ treffen 43


Interview Klaus Kobjoll

Das Vier-Sterne-Tagungshotel Schindlerhof wurde 1984 eröffnet und erhielt seitdem zahlreiche Auszeichnungen

reiz- statt triebgesteuert sind. Da bleiben dann gar nicht mehr so viele übrig. BODYMEDIA: Immer wieder ist über die unterschiedlichen Erwartungen der Generation X, Generation Y und Generation Z an einen Job zu lesen. Was sollten Führungskräfte hinsichtlich der Altersstruktur bei der Zusammenstellung des Mitarbeiterteams beachten? Klaus Kobjoll: Alter ist keine Frage von Jahren. Ich kenne 30-jährige Greise und viele 70-jährige Lausbuben. Es gibt aber Positionen in Küche und Service, die eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit voraussetzen und die nur wenige bis ins Rentenalter durchhalten könnten. Kellner oder Koch ist kein Lebensziel, sondern eine Etappe zum Restaurantleiter bzw. zum Küchen-Direktor oder eben zum eigenen Betrieb. Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass sich Jeder Einzelne im Team weiterentwickeln und somit wachsen kann. Ist das bei uns nicht möglich, weil z. B. in absehbarer Zeit keine Führungsposition frei wird, dann eben in anderen Betrieben. BODYMEDIA: Sie geben seit vielen Jahren Seminare und Coachings. Welche häufigen Fehler erkennen Sie bei vielen Führungskräften gerade im Umgang mit ihren Mitarbeitern und zu was raten Sie konkret? 44

Klaus Kobjoll: Erfolgreiche Menschen sind immer ganz sie selbst! Sie spielen keine Rolle, in die sie nicht so richtig hineinpassen wollen, sie führen ohne Masken, sind authentisch und somit

unternehmer denken in Generationen! Beim Jahreszielplan hat die Familie das letzte Wort, genauso bei wichtigen Kostenarten wie beispielsweise den Teamkosten, die bei uns 2020 bei 36 %

„Geld ist für die Mitarbeiterbindung wichtig, steht aber nicht an erster Stelle“ in ihren Reaktionen berechenbar. Sie haben Freude am Umgang mit Menschen, sind empathisch und kommunizieren gerne. Wir kommunizieren übrigens immer, auch nonverbal! BODYMEDIA: Können Sie uns Beispiele aus der Praxis aufzählen, aus denen Sie sich komplett raushalten und gleichzeitig Punkte nennen, die sozusagen Chefsache sind und bei denen Ihre Mitarbeiter kein Mitspracherecht haben? Wie wirkt sich das auf die Mitarbeiterbindung aus? Klaus Kobjoll: Die Preispolitik im Hotel ist Chefsache, ebenso alle langfristigen Ziele. Diese werden nur in der Familie entschieden. Wir haben gerade den letzten angrenzenden Bauernhof auf unserer Straßenseite erworben. Die wichtigste Frage dabei war: Ist diese Entscheidung enkeltauglich? Familien-

liegen oder den Wareneinsätzen, für die wir 14,5 % kalkulieren. Wachstum und Innovation gehören zu den Hauptaufgaben in unserer Familie. Wir bauen z. B. gerade eine große Scheune aus, um sie ab Mai für intuitives Bogenschießen zu verwenden. Als teambildenden Baustein für unsere rund 1.400 Tagungen und Seminare im Jahr. Finanzierungen, Steuerangelegenheiten und die Instandhaltung unserer intensiv genutzten Immobilien sind noch dem Aufgabenbereich meiner Frau angesiedelt und gehen gerade Stück für Stück auf unsere Tochter über. Viele Entscheidungen werden aber im Führungsteam getroffen und liegen unterhalb meiner Wahrnehmungsgrenze. BODYMEDIA: Vielen Dank für das Interview.


Interview Klaus Kobjoll

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„Der Führungsstil hat enormen Einfluss auf den Erfolg der Mitarbeiter“

Text Constantin Wilser

Die Top Sports Fitness GmbH & Co. KG ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Mittlerweile zählt das Unternehmen vier Fitness-Clubs in Echterdingen, Reutlingen, Leinfelden und Kornwestheim, weitere Eröffnungen sind geplant. Den Erfolg führt Sebastian Stub, Mitglied der Geschäftsleitung, vor allem auf die 105 Mitarbeiter zurück. Durch seinen Führungsstil und verschiedene Maßnahmen schafft er es, die Motivation der Angestellten hochzuhalten und ein positives, angenehmes Arbeitsklima zu schaffen.

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durch Geringschätzung geprägt gewesen. Er hatte sich geschworen, alles anders zu machen, wenn er die Möglichkeit hat. Diesem Vorsatz lässt er nun im eigenen Unternehmen Taten folgen – und der Erfolg gibt ihm recht. Wertschätzung ist weitaus wichtiger als Geld Als größtes Problem in Sachen Mitarbeiterbindung in der Fitnessbranche sieht Sebastian Stub nicht die niedrigen Löhne, sondern die mangelnde

Wertschätzung der Mitarbeiter durch die Clubführung. „Geld kann natürlich immer eine Motivation sein, aber wenn eine Leidenschaft für die Branche stetig gefördert wird, ist meiner Meinung nach das Gehalt nicht das ausschlaggebende Argument, um sich als Mitarbeiter in einem Fitness-Club wohlzufühlen.“ Das Thema Human Resources sowie der fehlende Fokus auf die Personalentwicklung zählen immer noch zu den großen Baustellen vieler FitnessStudio-Betreiber. Zufriedene MitarbeiSGN 2.C78.2

Niedrige Löhne, keine Förderung und zu geringe Wertschätzung – dies beklagen immer wieder Mitarbeiter in Fitness-Clubs. Welche Auswirkungen die daraus resultierende hohe Personalfluktuation hat, darüber machen sich viele Club-Betreiber keine Gedanken. Dass der eigene Führungsstil als Problem ausgemacht wird, ist eher der Ausnahmefall. Dieses Szenario hat auch Sebastian Stub vor Jahren erlebt. Sein Angestelltenverhältnis in der Fitnessbranche sei, so sagt er selbst,


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ter und eine gute Arbeitsatmosphäre können nur erreicht werden, davon ist Sebastian Stub überzeugt, wenn die Zusammenarbeit durch Vertrauen und Menschlichkeit geprägt ist und wenn ein gut organisierter und nachhaltiger Know-how-Transfer, insbesondere an die Auszubildenden und Studenten, gewährleistet ist. Die Realität in vielen Fitness-Studios sieht häufig allerdings so aus, dass diese Nachwuchskräfte als günstige Arbeitskraft angesehen werden, ins sprichwörtlich kalte Wasser geworfen werden und auf sich alleine gestellt sind. Fehlende Motivation ist die logische Konsequenz. „Bei uns ist es so, dass wir bereits bei der Bewerbung ein hochprofessionelles Verhältnis zum potenziellen neuen Mitarbeiter aufbauen und ihn nach der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags nach einem klar strukturierten Plan integrieren“, erklärt Sebastian Stub. Dadurch wird sicher-

gestellt, dass sich der Mitarbeiter von Anfang an wahrgenommen und wertgeschätzt fühlt und ermutigt wird, sich miteinzubringen. Auch auf die Bedeutung von regelmäßigen Personalgesprächen weist Sebastian Stub hin. „Wir führen auf Geschäftsleitungsebene vierteljährlich geplante, kurze Personalgespräche durch, um rechtzeitig zu erkennen, ob ein Mitarbeiter unzufrieden ist, und mögliche Verbesserungen, die in unserem Einflussbereich liegen, zu justieren.“ Wird festgestellt, dass ein Mitarbeiter unzufrieden ist, werden auch kurzfristig Gespräche terminiert. Je nach Position im Unternehmen werden dann die Gesprächsteilnehmer ausgewählt, um möglichst die richtige Gewichtung zu finden. Die Erfahrung von Sebastian Stub zeigt, dass allein durch diese Gespräche und das ehrliche Interesse an der Situation des jeweiligen Mitarbeiters viele Probleme gelöst und Konflikte im Keim erstickt werden können.

Team-Zusammenhalt durch Incentives Als Mitarbeiterbindungstool und um den Zusammenhalt des Teams zu fördern, setzt Sebastian Stub seit einigen Jahren sehr erfolgreich Incentives ein. Jedes Jahr finden Sommer- und WinterIncentives statt. Für die Führungskräfte und Verwaltungsmitarbeiter geht es zum Skifahren. Die Übernachtung im Sterne-Hotel inklusive Verpflegung und die Skiausrüstung werden den Mitarbeitern kostenfrei zur Verfügung gestellt. Mitarbeiter, die Skianfänger sind, bekommen zudem einen Skilehrer bezahlt. „Hier scheuen wir bewusst keine Kosten und betonen beim Abendessen, dass der Ausflug eine Wertschätzung gegenüber unserem Team ist“, erklärt Sebastian Stub. Für die Nachwuchskräfte des Top Sports wird ebenfalls ein Winter-Incentive organisiert, selbstverständlich mit denselben Privilegien. Einziger Unterschied ist, dass nicht übernachtet wird. Dadurch, so

Als Mitarbeiterbindungstool und um den Zusammenhalt des Teams zu fördern, setzt Sebastian Stub seit einigen Jahren sehr erfolgreich Incentives ein. Jedes Jahr finden Sommer- und Winter-Incentives statt. Für die Führungskräfte und Verwaltungsmitarbeiter geht es zum Skifahren und Canyoning

© Olaf Catro

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Management Mitarbeiterbindung

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Management Mitarbeiterbindung

© Anja Clevers

Derzeit gibt es vier Top Sports Clubs in Echterdingen, Reutlingen, Leinfelden und Kornwestheim

Sebastian Stub, werde allen Auszubildenden und Studenten eine Perspektive aufgezeigt und verdeutlicht, dass es sich lohnt, sich zur Führungskraft hochzuarbeiten. Jeden Sommer werden dann erneut Incentives für beide Gruppen durchgeführt. Hier geht es dann z. B. zum Rafting, Canyoning oder Höhenwandern. Darüber hinaus gibt es die sogenannten Belohnungs-Incentives. Wenn ein Team eines Standortes bestimmte Mitgliedsbestandszahlen erreicht hat oder Mitarbeiter einen entscheidenden Anteil an einer erfolgreichen Standorteröffnung geleistet haben, geht es auf Firmenkosten für eine Woche nach Mallorca. Ausgewählte Führungskräfte, die sich besonders gut in das Unternehmen eingebracht haben, werden mit ihren Familien zu einem Wellnesswochenende eingeladen. „Unsere Mitarbeiter freuen sich immer riesig auf die Incentives und sehen diese als große Wertschätzung. Schöner Nebeneffekt für uns als Unternehmen sind die zahlreichen Social-Media-Posts unserer Angestellten. Das ist ein erheblicher Imagegewinn für uns als Arbeitgeber“, freut sich Sebastian Stub. Kooperativer Führungsstil als Erfolgsrezept Seinen eigenen Führungsstil beschreibt Sebastian Stub als kooperativ und partizipativ. Dass der Führungsstil einen 50

enormen Einfluss auf den Erfolg der Mitarbeiter und damit natürlich auch auf den Erfolg des Unternehmens hat, da die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter sich dementsprechend positiv oder negativ auf die Arbeitsleistung auswirkt, davon ist Sebastian Stub zu 100 % überzeugt. Für ihn ist es selbstverständlich, dass das Fachund Spezialwissen der Mitarbeiter und der Führungskräfte so viel wie möglich miteinbezogen wird. Zudem gibt es verschiedene Projektgruppen, in denen viele Ideen entstehen und umgesetzt werden und gleichzeitig Probleme gelöst werden. Aufgrund des Wachstums des Unternehmens wächst auch das Team stetig. Das Mitarbeiter-Recruiting wurde im Top Sports auf mehrere Standbeine gestellt. Zum einen gibt es auf der Homepage ein Job-Portal mit offenen Stellen und der Möglichkeit, sich zu bewerben, zudem erhalten die Verantwortlichen des Top Sports viel Response auf zielgruppenorientierte Anzeigen bei Instagram und Facebook. Führungskräfte werden über Anzeigen auf Xing und LinkedIn gesucht. Zudem arbeitet man im Raum Stuttgart mit zwei Sportschulen und einem Ausbildungsinstitut zusammen. Über diese Partner kommen ebenfalls immer wieder vorqualifizierte Bewerbungen rein. „Aktuell planen wir ein spezielles Imagevideo für die Personalrekrutierung,

welches dann auf unserer Homepage und den Social-Media-Kanälen abrufbar sein wird und auch auf der KinoLeinwand unseres Kooperations-Kinos zu sehen sein wird“, erklärt Sebastian Stub. Bei Vorstellungsgesprächen wird erwartet, dass die Bewerber sich gut vorbereitet haben. Dazu zählt, dass sie sich gut über das Unternehmen informiert haben, aber auch Branchenkenntnisse im Allgemeinen vorweisen können. Über spezielle Fragetechniken, erklärt Stub, wird versucht, die fachlichen Kompetenzen und Potenziale sowie Lern- und Einsatzbereitschaft zu eruieren. Zudem seien eine gute Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und Verlässlichkeit ebenfalls von Bedeutung, genauso wie eine authentische Begeisterung für Sport und die Dienstleistung am Menschen, mit einem hohen Maß an Engagement. Fazit Dem Problem der allgemein hohen Personalfluktuation in der Fitnessbranche blickt Sebastian Stub positiv entgegen. Dass viele seiner Kollegen die Schuld für die fehlende Motivation beim Personal suchen, erstaunt ihn. Aus eigener Erfahrung weiß er, dass Mitarbeiter sich nur dann einbringen und engagieren, wenn der Vorgesetzte es zulässt. Mit seinem Führungsstil zeigt Sebastian Stub eindrucksvoll, wie man mit einem eingespielten Team erfolgreich sein kann.


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Marktübersicht Digitale Anbieter Ob Discounter, Premium- oder Mikroanlage – im Zuge der Digitalisierung kommt heutzutage kein Fitness-Club-Betreiber mehr an digitalen Anbietern vorbei, um seine Anlage auf dem neuesten Stand zu halten. In unserer Marktübersicht erhalten Sie einen Überblick der aktuellen Marktteilnehmer in den Kategorien Zirkel, Kraft, Kardio, Testing, Indoor Cycling und Virtuelle Systeme. Die Digitalisierung treibt die Fitnessund Gesundheitsbranche 2020 weiter an. Auch enn es häufig anders ahrgenommen wird, so ist heutzutage ein Großteil der Prozesse im Fitness-Club digital oder zumindest digitalisierbar. Auf dem Markt gibt es deshalb immer wieder neue Konzepte, mit denen das Training der Zukunft mithilfe von Smartphones, Touchscreens, Sensoren und irtual ealit noch effizienter und smarter gestaltet werden kann. Der Trend geht hierbei in Richtung Vernetzung: Nicht nur Wearables und Apps, sondern auch Trainingsgeräte werden untereinander gekoppelt und das sogar herstellerübergreifend. Die digitalen Trainingsgeräte unterstützen Trainer, Betreiber sowie die Mitglieder gleichermaßen: Den Trainierenden kommen die digitalen Geräte vor allem durch ihre Bedienungsfreundlichkeit, das direkte Feedback, übertragbare Daten und die neuen, motivierenden Trainingserlebnisse zugute. Vollelektronische Trainingsgeräte können z. B. gezielt einzelne Muskelgruppen anwählen, das Training analysieren sowie

kontrollieren und auf die aktuellen Trainingspläne des Studiomitgliedes anpassen. Die intelligente Software an den Geräten bietet zudem viele unterschiedliche Funktionen, die intuitiv anwählbar und verständlich sind. So können die Trainingseinheiten der Mitglieder individuell auf ihre Ziele angepasst werden. Die Geräte selbst stellen sich sekundenschnell auf ihre Nutzer ein und passen sowohl die Höhe und Position der Sitze und Griffe als auch die Belastungszeit und den Widerstand automatisch an. Das bietet Sicherheit und garantiert bestmögliche Rehabilitations- und Trainingserfolge. Zudem können der Stoffwechsel- und Fitnesszustand des Kunden ermittelt und Erfolge dokumentiert und somit sichtbar gemacht werden. Entertainment-Optionen wie Streaming-Dienste und geführte Online-Kurse sorgen zusätzlich für Motivation während des Kardiotrainings. Hierbei werden Mitglieder aller Alters- und Leistungsklassen angesprochen. Heutzutage können einige dieser Geräte sogar als Medizinpro-

dukte eingesetzt werden oder mithilfe von - - räventionskursen finanziell von den Krankenkassen übernommen werden. Für das Personal im Fitness-Club erleichtern digitale Prozesse den Studioalltag, indem sie den Trainern bei der Trainingsplanerstellung und Mitgliederbetreuung sowie bei der sportmedizinischen Trainingstherapie unterstützen. Zudem bieten die digitalen Trainingsgeräte und Systeme ein attraktives und effektives Zusatzangebot, mit dem monatlich wichtige Zusatzeinnahmen generiert werden können, was höhere Mitgliedschaftspreise rechtfertigt. Infomaterial, wie Stoffwechselaktivitäten oder Abnehmerfolge, und die Kommunikation zwischen Clubbetreiber und Mitglied über digitale Plattformen können zusätzlich als Ergänzung für die Kundenbindung und NeukundenAkquise eingesetzt werden. Auch wenn die anfallenden Kosten einige zunächst zurückschrecken lassen, garantieren viele Geräte, dass sich diese Investition schnell bezahlt macht und die Kosten sich zügig amortisieren. 53


Marktübersicht – Digitale Anbieter Zirkel / Kraft / Kardio

Dr. WOLFF Sports & Prevention GmbH Dr. WOLFF Präventions-Park: Zirkel mit Bio-Feedback Modul. Der heutige Studioalltag, mit einer stetig alternden und gleichsam anspruchsvolleren Mitgliederstruktur, verlangt nach ästhetisch ansprechenden, einfach bedienbaren und bedarfsgerechten Lösungen. Diesen Ansprüchen wird Dr. WOLFF gerecht und setzt mit stilbildenden Akzenten in der Gerätetechnik, natürlichen Übungen und der SmartsensorTM-Technologie neue Maßstäbe. Das in allen Geräten integrierte Bio-Feedback Modul „SmartsensorTM“ ermöglicht eine präzise Anzeige des Bewegungsausmaßes während der Übungsausführung und vereinfacht so das Bewegungslernen der Trainierenden – frei von Kabelanschlüssen und Wartungsaufwand.

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eGym GmbH Die digitalen Fitnessgeräte und die optimal darauf abgestimmten Fitness-, Trainer- und Studio-Apps von eGym garantieren ein einzigartiges Trainingserlebnis, das komplett an die Anforderungen der Nutzer angepasst ist. Die 18 vollelektronischen Kraftgeräte von eGym trainieren alle wichtigen Muskelgruppen des Körpers. Sie sind einzeln (StandAlone) oder als Zirkel einsetzbar – für deutlich gesteigerten Trainingserfolg. eGym macht das Gerätetraining komfortabel und sicher. Nach einmaliger Anpassung stellen sich die Geräte per RFID-Anmeldung automatisch richtig ein. Die eGym Apps unterstützen bei der Entwicklung der Trainingspläne sowie bei Analyse und Kontrolle des Trainings.

Einsteinstraße 172 81677 München +49 (0) 89 / 9213105100 sales@egym.de www.egym.com/business

ERGO-FIT GmbH & CO. KG Mit dem Vitality Circuit bietet ERGO-FIT einen Trainingszirkel, der sowohl mit als auch ohne Trainingssteuerung verwendet werden kann. Alle Geräte sind mit dem Vitality System ausgestattet, so dass das Training gesteuert und dokumentiert werden kann. Die Daten werden dabei per WLAN übertragen. Der Trainierende indentifiziert sich durch sein persönliches RFID Armband am Gerät. Die 6 Kraftgeräte und 3 Cardiogeräte des Vitality Circuit verfügen über eine Zertifizierung als Medizinprodukte. Im Preis enthalten sind zusätzlich noch 2 zertifizierte §20 Präventionskurse, die mit dem Vitality Circuit durchgeführt werden können.

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Marktübersicht – Digitale Anbieter Zirkel / Kraft / Kardio

excio GmbH Die digitalen Zirkeltrainingsgeräte von excio überzeugen durch intuitive Bedienbarkeit und ein einzigartiges Trainingsgefühl. Sie sind für gelenkschonendes, motivierendes und gesundheitsorientiertes Training konzipiert, bei dem jeweils die antagonistischen Muskelgruppen gleichzeitig trainiert werden können. Das speziell entwickelte hydraulische Widerstandssystem ist stufenlos für beide Trainingsrichtungen separat einzustellen, um Muskeldysbalancen entgegenzuwirken. Der Biofeedback Touchscreen und das Dokumentationsterminal bringt die nötige Motivation für den Erfolg. Ein eingetragenes Primärpräventionskonzept nach §20 SGB ist ebenfalls durchführbar.

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Five-Konzept GmbH & Co. KG Mit Hilfe der digitalen five-touch-Komponente wird der Trainierende durch die einzelnen Übungen seines Trainingsplanes geführt. Im Display werden die empfohlenen Zeitintervalle pro Übung und die korrekte Übungsausführung angezeigt. Die touch-Geräte werden für berechtigte Mitglieder freigeschalten und mit einer Chipkarte oder einem Transponderarmband bedient. Bestehende five-Basic-Geräte können mit der fivetouch-Version nachgerüstet werden, die mit einer Festverkabelung betrieben wird. five-touch basiert auf der milon CARE, wodurch Unternehmen, die sowohl mit einem milon-Zirkel als auch mit five arbeiten, den Vorteil haben, alles aus einer Hand zu bekommen.

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fle-xx Das fle-xx Konzept kombiniert die Lehren des Yogas, neueste sportmedizinische Trainingstherapien und langjährige Erfahrung von Fitness- und Gesundheitsexperten. An den Geräten wird die Muskulatur systematisch und wirkungsvoll wieder in die Länge trainiert. fle-xx Zirkeltraining bewegt alle relevanten Muskelgruppen und hilft, Rückenschmerzen entgegenzuwirken. Es findet seinen Einsatz außerdem im gesamten Gelenkbereich. efle-xx ist das automatisierte, softwaregesteuerte Beweglichkeitstraining mit Elektromotor. Die Einstellung erfolgt dank moderner RFID-Technologie automatisch. Die Geräte sind optimal mit der eGym Trainer und Fitness App vernetzt und erfassen sämtliche absolvierte Einheiten.

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Marktübersicht – Digitale Anbieter Zirkel / Kraft / Kardio

gym80 International GmbH WELCOME TO DISTRICT80! District80 ist ein Plug & Play Trainingskonzept für die wachsende Nachfrage an Small-GroupTraining. Ausgestattet mit bestem, innovativem Equipment der 80ATHLETICS-Serie von gym80 für athletisches und funktionelles Training, sowie No Impact H.I.I.T-Cardiogeräte und Premium Crosstraining-Equipment für multifunktionale Trainingsmöglichkeiten! Das dazugehörige smarte Digital- und Lichtkonzept motiviert die Teilnehmer zur Höchstleistung und ermöglicht den Einsatz verschiedener Kurskonzepte – mit Hilfe eines Trainers oder auch vollautomatisch! Dieses Boutique Format bietet ein ganz besonderes Trainingserlebnis und maximale Trainingsergebnisse! Youtube: DISTRICT80

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HUR Deutschland GmbH Der vollautomatische HUR Kraft / Kraft-Ausdauer Zirkel bietet mit der intelligenten Software viele interessante Funktionen: Der Widerstand erhöht sich bei einer Kraftverbesserung automatisch. Die Bildschirmsprache passt sich automatisch der Sprache des Benutzers an. Individuelle Trainingsanweisungen werden vor jeder Übung am Bildschirm angezeigt. HUR Trainingsgeräte sind auch manuell ohne Trainingsplan nutzbar. Jeder Benutzer kann mobil auf seine Trainingsergebnisse zugreifen. Über den integrierten Kursplaner kann sich jeder Benutzer online zu Kurs- / Gruppenangeboten anmelden. Ausdauergeräte von Lode, Emotion und Scifit sind integriert. Mehr Infos finden Sie unter www.hur-deutschland.de

Carl-Benz-Straße 5 72250 Freudenstadt +49 (0) 7441 / 8601790 info@hur-deutschland.de www.hur-deutschland.de

Life Fitness Europe GmbH Life Fitness On Demand ist das neue, virtuelle Trainingsprogramm. Der Streamingdienst läuft exklusiv auf Cardiogeräten mit der Discover SE3 HD Konsole. Damit ist er das erste Digitalangebot der Branche für eine ganze Produktreihe. Die Einheiten von Life Fitness On Demand werden von Elitetrainern geleitet. Sie sind zwischen zehn und 40 Minuten lang und auf Trainierende aller Alters- und Leistungsklassen ausgerichtet – mit einer Vielzahl von Schwierigkeitsstufen, Trainingsmethoden und Musikgenres. Life Fitness On Demand steht im DACH-Raum im Lauf des ersten Quartals 2020 auf Laufbändern, Crosstrainern, Fahrradergometern sowie dem PowerMill Climberund dem ArcTrainer zur Verfügung.

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Marktübersicht – Digitale Anbieter Zirkel / Kraft / Kardio

Schupp GmbH & Co KG SCHUPP – Der Exklusiv-Vertriebspartner von DAVID in Deutschland Außergewöhnliche Trainingserfolge bietet die Firma SCHUPP mit den Therapiekonzepten des finnischen Herstellers DAVID. Die Geräteserie G-Line ist teilautomatisiert und softwareunterstützt und präsentiert eine umfassende Datenerfassung auf wissenschaftlicher Grundlage. Die optimale Biomechanik und das motivierende Biofeedback geben dem Kunden/Patienten Sicherheit für maximalen Rehabilitations- und Trainingserfolg. Setzen Sie neue Maßstäbe bei der Betreuung der Trainingstherapie und steigern Sie die Qualität Ihrer Einrichtung! Für weitere Informationen und zur Beantwortung Ihrer Fragen wenden Sie sich jederzeit gerne an uns.

Neuneckerstraße 18 72290 Loßburg-Wittendorf +49 (0) 7442 / 243399 info@schupp-gmbh.de www.schupp.shop

Stolzenberg GmbH Dynamed Präventionskonzepte nach §20 Die Dynamed Präventionskonzepte an Großgeräten sind von der Zentralen Prüfstellen Prävention (ZPP) zertifiziert und anerkannt und werden mit bis zu 80 % bezuschusst. Nutzen Sie den Präventionszirkel als Einstieg in das medizinische Gerätetraining und schaffen Sie sich ein zweites Standbein. Neben dem Kraftzirkel bieten wir einen Cardiozirkel, Beweglichkeitszirkel und einen Zirkel für funktionelles Training am Functional Tower. §20 ist auch anwendbar mit der Grundausstattung KG-Gerät. Gemeinsam bilden wir Sie und Ihr Therapeutenteam aus, übernehmen die Anmeldung Ihres Präventionskurses und stehen Ihnen beratend zur Seite.

Dieselstraße 22 50374 Erftstadt +49 (0) 2235 / 690692 info@stolzenberg.org www.stolzenberg.org

Technogym Germany GmbH Der digitale, einmalige Login am UNITY SELF Kiosk ermöglicht jedem Nutzer sein BIOCIRCUIT™ Trainingsprogramm jederzeit zu starten. Mit Hilfe der patentierten BIODRIVE Technology kann jedem Teilnehmer ein spezifisch adaptiertes Widerstandsprofil zugewiesen werden in dem die Widerstandsformen bereits hinterlegt sind. Die Trainingsprogramme Stay Young, Start Moving, Tone Your Body, Boost Performance und Lose Weight sind nach einmaliger Einweisung und Setup durch einen BIOCIRCUIT zertifizierten Trainer im Kraft / Cardio Gerätezirkel von Technogym eigenständig nutzbar. Durch die Live-Speicherung der Trainingsdaten und Ergebnisse in der verknüpften MyWellness App ist das Training stets einsehbar.

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Frankfurter Straße 211 63263 Neu-Isenburg +49 (0) 800 / 0556633 info_d@technogym.com www.technogym.com


Marktübersicht – Digitale Anbieter Indoor Cycling / Virtuelle Systeme

BODY BIKE Deutschland BODY BIKE Deutschland unterstützt Fitnessclubs durch die Kreation von einzigartigen Cycling Erlebnissen. Ziel sind begeisterte Mitglieder und ausgebuchte Cycling Räume!

Ferdinand-Gabriel-Weg 4 59494 Soest +49 (0) 292 / 1354938 info@body-bike.de www.body-bike.de

Core Health & Fitness GROUP FITNESS FÜR JEDERMANN! Core Health & Fitness und das dänischen Technologieunternehmen Motosumo haben seit letztem Jahr eine innovative App entwickelt. Tracken – Vernetzen – Vergleichen – die neue App bietet viele Möglichkeiten in Echtzeit. Die Bewegungssensoren des Smartphones werden genutzt um Kadenz, Distanz und Kalorienverbrauch aufzuzeichnen. Mittels Bluetooth Brustgurt wird die Herzfrequenz übertragen. Die App kann eine Verbindung zu den Bluetooth-fähigen AC Powerund SC Power-Bikes herstellen, um die präzisen Leistungsmesswerte abrufen. Sie bietet unzählige Möglichkeiten zur Schaffung einer einzigartigen Trainingsumgebung.

Fraunhoferstraße 22 82152 Planegg +49 (0) 89 / 218989800 mhirsch@corehandf.com www.corehandf.com

CyberConcept GmbH Mit dem breitesten Angebot für virtuelle Fitness gehört CyberConcept, mit bereits 11 Jahren Marktpräsenz, zu den erfahrensten Anbietern. Die CyberFitnessPRO Produktpalette hält neben Groupfitness auch Konzepte für die Cardioflächen bereit: CyberCycling, CyberCrossing und CyberRowing. Geschickt in Szene gesetzt werden die Installationen zum Highlight des Cardioparks und bieten Mitgliedern ein geführtes Training. Dauer und Intensität können Trainierende über ein Touchdisplay bestimmen, der Ton wird via Bluetooth auf eigene Kopfhörer übertragen. Die Systeme sind flexibel und lassen sich individuell auf das Design und Ansprüche des Studios anpassen.

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Dieckstraße 71-75 48145 Münster +49 (0) 251 / 98295581 hallo@cyberconcept.de www.cyberconcept.de


Marktübersicht – Digitale Anbieter Indoor Cycling / Virtuelle Systeme

Indoor Cycling Group ICG® Connect lässt Indoor Cycling mit modernster Technologie verschmelzen. Es verbindet Performance mit Entertainment und schafft dadurch eine neue Art der Motivation und Trainingssteuerung. Im Mittelpunkt von ICG® Connect steht der einzelne Benutzer sowie die Gruppe. Dadurch werden sowohl die individuelle Trainingssteuerung, als auch die Integration in ein neues Gruppenerlebnis ermöglicht. Gemeinsame Ziele zu erreichen und dabei die persönlichen Interessen zu berücksichtigen werden miteinander verbunden. Basierend auf der Coach By Color Trainingssteuerung werden die erzeugten Trainingsdaten in die verschiedenen Funktionen eingebunden und über einen TV oder Projektor dargestellt.

Happurger Straße 84-88 90482 Nürnberg +49 (0) 911 / 544450 info@indoorcycling.com www.indoorcycling.com

PRECOR – Amer Sports Deutschland GmbH Das Spivi®-System bietet Ihnen die Möglichkeit die Echtzeit-Leistung Ihrer Mitglieder zu verfolgen. Es erlaubt Trainierenden, direkt von ihrem Mobiltelefon, Tablet oder PC aus bequem die Kurspläne aufzurufen, sich für Kurse anzumelden, ein bestimmtes Bike zu reservieren und sich eigene Ergebnisse anzusehen. Das Datenanalyse-Tool gibt den Mitgliedern im Sekundentakt Einblick in ihre Trainingsleistung. Dies motiviert Ihre Mitglieder weitere Kurse zu belegen, um neue Ziele zu erreichen. Zudem bieten Sie Ihren Trainern mit Spivi® ein schlüsselfertiges Konzept mit unzähligen Inhalten und strukturierten Trainingseinheiten, die jederzeit über die Online-Plattform abgerufen werden können.

Parkring 15 85748 Garching +49 (0) 89 / 89801262 deutschland@precor.com www.precor.de

Stages Cycling Studios, die über Interaktivität und visuelle Unterstützung neue Reize setzen möchten, finden bei Stages ein Gruppenerlebnis, das Indoor Cycling auf ein neues Level hebt. Stages Flight ermöglicht, in der Gruppe das persönliche Leistungsniveau zu trainieren. Entwickelt, um das Training mit Powermeter einfach zugänglich zu machen, ist Stages Flight der Ort, an dem Daten und Wissenschaft auf Unterhaltung und Spaß treffen. Anfänger bis Profis können denselben Kurs besuchen, während sie individuelle Ziele verfolgen. Und – mit dem Solo ist Stages Flight auch auf einem Einzelbike für die Cardiofläche verfügbar. Das Solo wartet mit 15“ HD Tablet auf, das vielfältige Fahrerlebnisse bietet.

Gerwigstraße 4 79199 Kirchzarten +49 (0) 7661 / 973930 info@stagescycling.eu stagesindoorcycling.com

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Marktübersicht – Digitale Anbieter Testing

cardioscan GmbH Längst ist die Digitalisierung auch in der Fitnessbranche angekommen. Aber nur das Erfassen von Daten nützt niemandem. Erst wenn aus gemessenen Körperdaten intelligente und individuelle Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, hat es einen echten Mehrwert für Mitglieder und damit auch für den Betreiber. Denn erfolgreiche Mitglieder kündigen nicht. Die cardioscan Diagnostik ist die smarte Basis für erfolgreiche Planung von Training, Ernährung und Regeneration. In kürzester Zeit werden alle relevanten Körperdaten gemessen und dem Trainer sowie dem Kunden fundierte Handlungsempfehlungen zu Vitalität, Fitness und Gesundheit geliefert – leicht und verständlich.

Valentinskamp 30 20355 Hamburg +49 (0) 40 / 30372330 info@cardioscan.de www.cardioscan.de

Dr. WOLFF Sports & Prevention GmbH BackCheck® - Moderne Rückenanalyse perfekt für BGF Mit überarbeiteter Software und erstklassigem Design wird der BackCheck® auch zukünftig in vielen Diagnostikbereichen die Basis der Rücken-Analyse sein. Intelligente Messtechnik und einfache Handhabung: Die extrem robuste Mechanik, zuverlässige Elektronik und Messtechnik sorgen für hohe Kundenzufriedenheit. Die neue Messtechnik erlaubt die Messung „live“ auf dem Bildschirm zu verfolgen und erleichtert die Bedienung spürbar. In der Software werden über 80.000 Datensätze für die Erarbeitung der Referenzwerte berücksichtigt. Auf einen Blick erkennt der Kunde seine Stärken und Schwächen jetzt zusätzlich mit dem „BackCheck®-Score“.

Möhnestraße 55 59755 Arnsberg +49 (0) 2932 / 475740 info@dr-wolff.de www.dr-wolff.de

DYNOSTICS / Sicada GmbH DYNOSTICS ist ein System zur Stoffwechsel- und Leistungsanalyse, welches in wenigen Minuten anhand der Atemgase den aktuellen Stoffwechselund Fitnesszustand Ihrer Kunden ermittelt. Direkt im Anschluss an die Analysen werden persönliche Ernährungs- und Trainingsempfehlungen über die DYNOSTICS App vermittelt. Somit ist das smarte Tool die optimale Grundlage für eine maßgeschneiderte Arbeit mit Ihren Kunden. Das Resultat: Motiviert von ihrem Erfolg werden Ihre Kunden zu Multiplikatoren und tragen so zur Neukundengewinnung bei. Gleichzeitig ermöglicht es DYNOSTICS, bestehende Kunden durch individuelle Fortschritte zu binden und Zusatzeinnahmen zu Mitgliedsbeiträgen zu generieren.

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Messerschmittstraße 2 86825 Bad Wörishofen +49 (0) 8247 / 9063030 anfrage@dynostics.de www.dynostics.com


Marktübersicht – Digitale Anbieter Testing

e-scan diagnostic e.K. Atemgasmessung zur Ermittlung der Sauerstoffaufnahme der Zellen in Ruhe und Belastung. Bei einer Ruhemessung wird im sitzen über ein Mundstück 3 Minuten ein- und ausgeatmet und ermittelt, in welchem Verhältnis Kohlenhydrate oder Fette genutzt werden, wie hoch die Stoffwechselleistung ist und wie viel Sauerstoff in die Zellen gelangt. Auf Knopfdruck kann ein individueller Ernährungsplan generiert werden. Bei einer Belastungsmessung wird bei zunehmender Belastung auf einem Ergometer oder Laufband über die Atemluft der Trainingszustand, die Sauerstoffaufnahme bei jeweiliger Belastung sowie Puls dokumentiert. Auf Knopfdruck kann ein individueller Trainingsplan generiert werden.

Deggendorferstraße 50 94526 Metten +49 (0) 991 / 9980613 info@escan-test.de www.escan-test.de

FitQuest / BlankenburgDistribution FitQuest ist nicht nur ein weltweit einmaliges Vollanalysegerät, sondern ein hervorragendes Verkaufsinstrument für die Neukundenakquise und für Zusatzeinnahmen. Innerhalb von 4 Minuten wird der Fitness- und Leistungszustand ermittelt und eine vollständige segmentale Körperzusammensetzungsanalyse durchgeführt. Mit dem TargetTool können individuelle Ziele frei selektiert werden. Alle Ergebnisse stehen nach jedem Test über den Touchscreen, digital unter www.FQscore.com, als Email oder als Ausdruck zur Verfügung. Über die integrierte PT/Trainer-Kundenserviceplattform können kritischen Bereiche von Mitgliedern ganz einfach identifiziert werden, um Mitglieder direkt zu unterstützen.

Königsalle 106 40215 Düsseldorf +49 (0) 212 / 68926747 horst.blankenburg@blankenburg-distributions.com www.FitQuest-World.com

for me do GmbH Die Galileo® Training App schafft Unterstützung für Trainer und Trainierende. Lassen Sie sich von einer Vielzahl an Übungen zu unterschiedlichsten Trainingszielen inspirieren. Mit dem interaktiven Übungshandbuch erstellen Sie mühelos individuelle Trainingspläne. Dabei können Sie aus mehr als 200 Übungsvarianten auswählen. Jede Übung kann in bis zu 6 Schwierigkeitsgraden durchgeführt werden. Die Bedienung funktioniert intuitiv direkt über das Endgerät zur Visualisierung des kompletten Trainingsablaufes. Das Galileo® Training bietet vielseitige Trainingsmöglichkeiten. Als Highend-Paket für hochintensives Ganzkörpertraining nutzen Profis gerne den Fit Extreme Sensor & Galileo PT.

Schloßbergstraße 28 38315 Hornburg +49 (0) 5334 / 9488467 info@hbsn-ag.de www.hbsn-ag.de

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Marktübersicht – Digitale Anbieter Testing

InBody Deutschland Die InBody Analyse-Geräte sind schnell, präzise und einfach in der Handhabung. In weniger als einer Minute erhalten Sie ein detailliertes Bild über die Körperzusammensetzung. Dies bildet eine Basis für die Erstellung von Trainings- und Ernährungsplänen. Das InBody Kompetenzcenter bietet Schulungen und eine eLearning-Plattform mit Informationen und innovativen Anwendungsansätzen rund um den InBody. InBody-Marketingkonzepte Als optimale Ergänzung für die Kundenbindung und Neukunden- Akquise bietet InBody Infomaterial für Ihre Endkunden.

Mergenthalerallee 15-21 65760 Eschborn +49 (0) 6196 / 7691662 erfolg@inbody.com www.InBody.de

milon industries GmbH Der milonizer sorgt für einen Trainingseinstieg mit Wow-Effekt: Innerhalb weniger Augenblicke erfasst er die Körperlängen eines Trainierenden und stellt alle milon Geräte optimal auf ihn ein. Das innovative Scan-System erkennt die Gelenkspunkte eines Körpers und berechnet daraufhin sekundenschnell die relevanten Körperlängen. Zusätzliche Fitness- und Beweglichkeitstests und eine integrierte Präzisionswage ermöglichen eine komplette Bestandsaufnahme zum Trainingsstart. Durch eine Anbindung an die milon Software CARE werden alle Ergebnisse genutzt, um einen persönlichen Trainingsplan aufzusetzen und alle milon Geräte exakt einzustellen. So geht einfaches, sicheres und effektives Training.

An der Laugna 2 86494 Emersacker +49 (0) 8293 / 965500 kontakt@milon.com www.milon.com

seca GmbH & Co. KG Seit 1840 entwickelt Weltmarktführer seca medizinische Messsysteme und Waagen. Vor allem wenn es um die Erfassung der Körperzusammensetzung geht, ist seca in der Medizin führend. In nur 17 Sekunden bestimmen die medical Body Composition Analyzer (mBCA) von seca den Muskel- und Fettanteil, Körperwasser und Zellgesundheit. Darum überzeugt seca auch Trainer und Sportler, die einen medizinischen Anspruch an das Training haben. Die mBCA bieten wissenschaftlich validierte Ergebnisse, die tiefe Insights in den Klienten geben. Studios, die ihren Kunden individuelle Trainingskonzepte bieten wollen, profitieren von diesem Anspruch. Ergänzende Software trägt die Daten direkt in das System des Studios.

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Hammer Steindamm 3-25 22089 Hamburg +49 (0) 800 / 2000005 info@seca.com www.seca.com


Marktübersicht – Digitale Anbieter Testing

Tanita Europe B.V. Gegründet 1923 ist Tanita heute einer der weltweit führenden Anbieter für elektronische Präzisionswaagen und Systeme für die Analyse der Körperzusammensetzung. Der Hauptsitz befindet sich in Tokyo, mit Tochterunternehmen in den USA, China, Indien, Hongkong. Die Europa Zentrale befindet sich in Amsterdam. Als Entwickler der Biolelektrischen Impedanzanalyse setzt Tanita Maßstäbe bei Körperanalysesystemen und ist Partner von Ärzten, Kliniken, Profisportlern sowie Gesundheits- und Fitnessexperten weltweit. Alle Körperanalysewaagen werden in eigenen Fabriken in Japan hergestellt, wo nur die hochwertigsten Materialien verwendet werden und die strengsten Herstellungsstandards gewährleistet sind.

Stockholmer Platz 1 70173 Stuttgart +49 (0) 7117 / 8117310 stuttgart@tanita.eu www.tanita.de

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Interview milon Holding GmbH

ndlich ist zusammen, was zusammengehört Text Jonathan Schneidemesser

Seit dem . anuar sind die nternehmen five und milon unter dem Dach der milon olding mb vereint. Aus der bisherigen lang hrigen strategischen artnerschaft wurde eine Ak uisition, die zwei nternehmen mit starken S nergien zusammenführt. m nterview beschreiben die esch ftsführer der milon olding mb Bernd eichle und olf arwath, welche ukunftsvisionen sie haben und worauf sich die Branche freuen kann. BODYMEDIA: Wie kam es zu der Entscheidung milon und five unter einem Dach zu vereinen und ie lange habt ihr das schon geplant? Bernd Reichle: Den Wunsch unseres Gesellschafters Hubert Haupt five in die milon- amilie aufzunehmen gab es schon seit geraumer eit. Dass five eine perfekte Ergänzung für den Trainingsansatz von milon ist ar uns schon lange klar und deshalb arbeiten ir schon länger sehr intensiv und erfolgreich an gemeinsamen Projekten. Nun passten die Voraussetzungen und die ahmenbedingungen gut zusammen um den nächsten Schritt zu gehen. Als dann im letzten Jahr der Kauf von five 66

durch einen nvestor die Sch eizer nvestmentgruppe Mountains Hills Anm. d. ed. fehlschlug hat Hubert Haupt die Chance genutzt und ist in Gespräche mit five gegangen. Dieser rozess urde dann zum Ende des letzten Jahres abgeschlossen nicht nur eil man sich auf Konditionen geeinigt hat, sondern auch aus der Erkenntnis heraus dass man so ohl auf geschäftlicher als auch menschlicher Ebene sehr gut zusammenpasst. Wolf Harwath: n meinem Kopf habe ich dieses Szenario schon seit Jahren durchgespielt und hatte mit Udo Münster Anm. d. ed. und Hubert

auch schon über diese Konstellation nachgedacht. etztlich gab es aber immer et as das uns im Weg stand. Jetzt aber ist endlich zusammen as zusammengehört. BODYMEDIA: hr erdet euch die Aufgaben et as aufteilen. K nnt ihr kurz darstellen er für elche ereiche tätig sein ird Bernd Reichle: Um das zu beant orten, macht es Sinn, kurz die Struktur zu schildern die ir in der Gruppe haben. Wir haben eine Muttergesellschaft das ist die milon Holding GmbH. Hier haben ir z ei Geschäftsführer das sind Wolf und ich. ür das operative Ge-


Interview milon Holding GmbH

milon hat seine Q-Serie nun komplettiert und ist damit gut im Markt aufgestellt

schäft und die Finanzen in der Gruppe bin ich verant ortlich und Wolf hat eine gruppen eite erant ortung für ertrieb und Marketing as zusätzlich auch die ereiche Solutions Academ aber auch die h sio Aktiv GmbH betrifft. Unterhalb der milon Holding gibt es eitere Gesellschaften. Als ige Tochter ist die milon industries zu nennen bei der ich EO bin und daneben gibt es eine eitere ige Tochter und z ar die five-Konzept GmbH o. KG. ei dieser bleiben Wolf und hristoph imberger eiterhin die Geschäftsführer. Und dann gibt es noch andere Gesellschaften ie z. . die milon care GmbH und eitere die ebenfalls unter der milon Holding summiert sind. Auf der Holding-Ebene führen Wolf und ich partnerschaftlich und gleichberechtigt die Geschäfte für die Gruppe. BODYMEDIA: ernd bisher bist du nicht so oft nach außen aufgetreten. Ist es für dich spannend, jetzt auch stärker im Fokus zu stehen? Bernd Reichle: isher gab es eine klarere Trennung in den unktionen. Meine Aufgabe ar meist im ackoffice und Udo trat nach außen auf. Wolf und ich sind dann gemeinschaftlich zu der Entscheidung gekommen dass ir das in der bisherigen orm nicht aufrechterhalten m chten sondern dass ir uns mehr in unseren Stärken unterstützen ollen. Das ist für mich natürlich et as eues. Aber da freue ich mich drauf.

BODYMEDIA: Könnt ihr unseren Lesern eure ision schildern o es mit dem neuen Firmenkonstrukt nun hingehen ird Wolf Harwath: milon steht für mich für eine besondere Art von Training mit dem man den Markt revolutioniert hat. Das Gleiche gilt für five und die Konsequenz mit der ir das Thema e eglichkeitstraining in die Studios gebracht haben. Und das erden ir nun vernünftig eiterent ickeln. Das bedeutet Konzepte zu verschmelzen ideale Lösungen für die Kunden aus einer Hand anzubieten und Trainingslandschaften zu kreieren mit denen ir die Trainierenden optimal abholen können. Da gehören natürlich Softare und ernetzung dazu aber auch Trainingslehre. Dazu bündeln ir unser

haben tolle rodukte. Auf milon-Seite ist die Produktreihe der Q-Serie komplettiert sodass ir ein umfassendes Geräte- ortfolio anbieten k nnen. Wir haben eine tolle Mannschaft auf allen Ebenen des Unternehmens und gut zueinander passende Produkte. Von daher sind ir ideal für die ukunft aufgestellt. BODYMEDIA: Welche Rolle spielt das Thema Digitalisierung in eurer ukunftsvision Bernd Reichle: Digitalisierung ist für mich nie ein Selbstz eck sondern immer nur Mittel zum eck. Wenn Digitalisierung also dazu dient, dem Kunden utzen zu bringen oder das rodukt besser in kos steme einzubinden also irklich einen Mehr ert

Digitalisierung ist nie Selbstzweck, sie muss dem Kunden einen echten Mehrwert bringen Kno -ho um unseren Kunden die bestm glichen Schulungen für ihre tägliche Arbeit zu geben. Das ist für mich die ision und ir m chten im itnessund im Gesundheitsmarkt eine esentliche olle spielen. Das ird nicht einfach und deshalb erden ir ollgas geben. Bernd Reichle: Die Akquisition kommt zu einem sehr guten eitpunkt. eide Unternehmen sind top aufgestellt. Wir

für Gesundheitseinrichtungen schafft, dann macht sie Sinn. Da sich nicht nur die ranche sondern auch der Gesundheitsmarkt als Ganzes in eine digitale ichtung ent ickelt sorgen ir natürlich dafür dass ir hier Stateof-the-art- sungen anbieten und in diese ichtung eiterarbeiten. Was ir aber nicht machen ist zu digitalisieren um des Digitalisierens illen. Wolf Harwath: Das sehe ich recht 67


Interview milon Holding GmbH

it i n un e achsen nun z ei nterneh en zusa en ie sch n in er ergangenheit intensi e kooperiert haben

ähnlich. Ich gehöre sicherlich nicht zu den Digitalisierungsvorreitern. Aber für mich ist sie dann sinnvoll enn sie den Kunden einen Mehr ert liefert. Deshalb erden ir unsere sungen so eiterent ickeln dass sie sich noch besser an den edürfnissen der täglichen Anender orientiert. Da geh rt natürlich auch Vernetzung dazu. Insgesamt ist unsere ielsetzung dass der An ender Spaß daran hat, unsere Lösungen einzusetzen. Dass ich so viel draußen im Markt unter egs bin und mit vielen Menschen spreche gibt uns eine gute asis die Ent icklung in den Teams voranzutreiben. BODYMEDIA: Wolf du bist a so ohl bei milon für den Distributionsbereich verant ortlich als auch bei five als Geschäftsführer eingesetzt. Hast du das Gefühl, dass du da hin- und hergerissen sein irst oder gibt es dir ein gutes Gefühl nun auch beide Unternehmen voll repräsentieren zu k nnen Wolf Harwath: n meiner Sicht eise ist es so dass ich schon ahrelang für beide Unternehmen gestanden habe und nun ird es durch das irmenkonstrukt legitimiert lacht . ch beschäftige mich schon mehr als mein halbes eben mit Training in all seinen Formen und kann hinter all dem as ir machen voll stehen. ch bin da also alles andere als 68

zerrissen. ennen ir es vielleicht eher so Es fühlt sich zum ersten Mal komplett an. BODYMEDIA: ür euch beide ist das Thema egionalität sehr ichtig. st das ein ausschlaggebender aktor für eine produktive usammenarbeit Bernd Reichle: milon und five sind z ei Unternehmen die viele Gemeinsamkeiten auf eisen die ein usammengehen und usammen achsen sehr stark vereinfachen. Wir sind uns im Hinblick auf Unternehmenskultur und Denk eise sehr ähnlich und das ird vieles einfach machen. Wir sind beides mittelständische Unternehmen die einen kommen aus dem Sch arz ald die anderen aus dem ba rischen Sch aben und ir legen auch Wert darauf dass ir aus diesen Regionen kommen und nicht aus Großstädten und auch in diesen Regionen produzieren. BODYMEDIA: Ihr seht den Produktionsstandort Deutschland also sehr positiv Bernd Reichle: Absolut für uns ist das ein großes Asset dass ir hier in Deutschland ent ickeln und fertigen so ie artner haben mit denen ir schon seit Jahrzehnten zusammenarbeiten. ür uns ist der Standort

Deutschland hinsichtlich le ibilität und eaktionsgesch indigkeit ein großer orteil. usätzlich ird das von unseren ausländischen Kunden sehr geschätzt und deshalb ird das auch so bleiben. Wolf Harwath: Und diese odenständigkeit die ernd hier gerade beschreibt ollen ir auch nach außen tragen. Wir ollen eben als diese lokal verankerten mittelständischen Unternehmen die ir sind ahrgenommen erden und als verlässlicher artner für sehr gute Dienstleistung auftreten, nicht nur mit den beiden irmen sondern auch gegenüber unseren Kunden. Damit senden ir auch ein klares Signal in die ranche. Wir ollen die Authentischen sein die von hier kommen die diese ranche verstehen ollen und sich eben als artner auf Augenh he verstehen. Bernd Reichle: Der Fakt, dass milon - ähriges Jubiläum feiert zeigt ja schon, dass es möglich ist, auch mit einer ertigung in Deutschland über Jahre hin eg erfolgreich zu sein und dem Markt immer ieder innovative sungen zu bringen. BODYMEDIA: Vielen Dank für das Gespräch!


Interview milon Holding GmbH

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Starke Partner: figurscout und Sporteve Sporteve – Pure Lady Fitness setzt bei der Ernährungsberatung auf das individuelle Programm von figurscout. Warum sie sich für figurscout entschieden hat und wie es in den Sporteve-Clubs umgesetzt wird, zeigt die Geschäftsführerin Sabine Knoche-Lenz im Interview.

Der persönliche Figurplan geht auf die individuellen Voraussetzungen eines jeden Kunden ein Sabine Knoche-Lenz ist Geschäftsführerin von Sporteve

Warum ist das figurscout-Konzept für Ihre Kundinnen genau das Richtige? Sabine Knoche-Lenz: Das figurscoutKonzept ist alltags- und familientauglich und passt damit wunderbar zu unseren Mitgliedern. Es gibt für alle wichtigen Themen eigene Leitfäden. Sei es Übersäuerung, Bauchfett verringern, Darmgesundheit oder den Zuckerkonsum regulieren – Figurscout greift jedes Problemfeld anschaulich mit Handlungsinput und Rezepten auf. Mit dem figurscout-Konzept kann zum einen ein höchst individueller Ernährungsplan erstellt werden, zum anderen gibt es ansprechende Kochbücher, die dem eigenen Thema angepasst sind. Welche Vorteile bietet figurscout gegenüber anderen Konzepten am Markt? Das figurscout-Konzept bringt das Wesentliche auf den Punkt und zeigt einfach und anhand toller, gut nachzukochender Rezepte, wie man sich gesund ernährt und sein jeweiliges Ziel erreicht. Für uns Studiobetreiber wird die Beratung wesentlich leichter und nicht mehr so aufwendig und zeitintensiv, da nach der ersten Beratung figurscout prak70

tisch „übernimmt“. Zudem gibt es für jeden Themenkomplex die passenden „Hilfsmittel“. So z. B. bei der zuckerfreien Ernährung einen speziellen Süßer oder bei dem Thema „Übersäuerung“ ein Basenpulver. Was hat Sie an figurscout (am meisten) überzeugt? Mich hat überzeugt, dass das Konzept sehr einfach für alle Problemfelder anwendbar ist. Auch wenn eine Kundin ihre Ernährung nicht vollständig umstellen möchte, bietet figurscout kurze knackige Challenges, die man gerne mitmacht und die nicht zu aufwendig sind. Für all diese Aktionen sind tolle Werbemaßnahmen hinterlegt, auf die jederzeit zugegriffen werden kann. Wöchentliche Rezepte für die Social-Media-Kanäle runden dann das Programm ab. Für den Studiobetreiber kommt noch hinzu, dass durch den Verkauf der Bücher oder der Zusatzprodukte ein nicht unerheblicher Mehrumsatz generiert werden kann. Wie genau setzen Sie figurscout im Studio-Alltag ein? In der ersten Beratung stellen wir das Konzept vor und sehen, ob es eines

persönlichen Ernährungsplanes bedarf oder vorerst nur einzelne Konzepte wie z. B. Übersäuerung anzugehen sind. Darüber hinaus werden regelmäßig Challenges im Club durchgeführt, um die Mitglieder immer wieder zu motivieren, ernährungstechnisch am Ball zu bleiben. Wie fällt Ihr erstes Fazit aus, nachdem Sie jetzt die ersten Wochen mit dem figurscout-Konzept arbeiten? Sabine Knoche-Lenz: Ich kann nur sagen, dass Figurscout super angenommen wird. Alles passt zusammen, unsere Beratungsleistungen können gebündelt und auf den Punkt gebracht werden und wir können jedes Mitglied dort abholen, wo es steht, und an sein Ziel bringen.

Kontakt figurscout Vertriebs GmbH Am Glockenturm 8 63814 Mainaschaff E-Mail: hallo@figurscout.de Tel. +49 (0) 6021 / 4227320


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Messen & Events FIBO

Zukunftsthemen mit Wachstumspotenzial auf der FIBO 2020

Text FIBO

Wohin die Reise für die Fitnesswelt geht, kann man auf der FIBO 2020 in vielen Facetten erleben. Die Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit lädt vom 2. bis 5. April zum Marktüberblick aufs Kölner Messegelände ein. Highlights sind das neue Future Forum, das Virtual Gym, der Meeting Point Health, das Wellness Competence Center und der neu konzipierte FIBO CONGRESS. Seit dem Wechsel nach Köln im Jahr 2013 hat sich die Internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit in Fläche, Aussteller- und Besucherzahlen nahezu verdoppelt. Auf der FIBO finden Fitness-Professionals ein vergleichbares Angebot von Produkten, Workouts und fundiertem Know-how für ihre BusinessEntscheidungen. Wichtige Anlaufpunkte für ein effizientes Investment-Scouting sind die Ausstellungsbereiche „Cardio & Strength“ und „EMS & Vibration“ in den Hallen 6, 7 und 9 und „Health Training Equipment“ in den Hallen 7 und 8. Ebenfalls auf der Agenda stehen die völlig neu aufgestell72

ten Hallen 8, 9 und 5.2. In Halle 8 ist alles rund um das Thema „Gesundheit“ und den zweiten Gesundheitsmarkt beheimatet. Die Halle 9 wird zur neuen Businesshalle in ruhiger Atmosphäre mit Trainingsgeräten und Consulting. In Halle 5.2 werden Produkte und Workouts rund um Functional Training, Group Fitness und Fighting Fit gezeigt. Schaufenster für die Innovationskraft der Branche In Halle 5.1 inspirieren Newcomer mit visionären Lösungen. Ebenfalls in Halle 5.1 bietet das neue Future Forum Raum für wegweisende Zukunftsthemen.

Am Samstag dreht sich im Future Forum dann alles um Existenzgründung und Franchising. Abgerundet wird dies durch die DIFG-Podiumsdiskussion zum Thema „Fitness 2030 – der Expertentalk“, bevor dann am Sonntag das Super-Start-up der FIBO 2020 beim Innovation Booster Start-up Pitch gekürt wird. Das sprichwörtliche Tor zur (Fitness-)Welt Global Fitness im wahrsten Sinne des Wortes gibt es in der neuen „Global Trading & Sourcing“-Halle 4.1. Hier präsentieren global agierende Unternehmen Trainings- und Kleingeräte.


Messen & Events FIBO

Im neuen Virtual Gym können die nominierten Produkte des FIBO INNOVATION & TREND AWARDS mit VR-Brillen 3D-animiert im Studio-Einsatz erlebt werden

umfelds exklusives Networking und Wissen rund um E-Commerce und Cross-Channel sowie wertvolle Branchen-Insights. Ein Kompetenzzentrum für zwei Megatrends Fitness und Gesundheit – zwei, die zusammengehören und sich beflügeln. Der aktuellen Trendentwicklung folgend schafft die FIBO 2020 mit der Gesundheits-Halle 8 eine gemeinsame Bühne für die beiden BoomThemen. Hier finden insbesondere

Studiobetreiber, Physiotherapeuten, Reha-Zentren und BGM-Verantwortliche zahlreiche Lösungen rund um Prävention, Rehabilitation und Therapie. Das ganzheitliche Angebot der Halle 8 umfasst neben medizinischen Health Trainings Abrechnungssysteme, Bedarfs- und Verbrauchsartikel, Praxiseinrichtung, Therapiegeräte, Therapieliegen sowie Beratungs- und Fortbildungsangebote. Herzstück der Halle 8 ist der neue Meeting Point Health. Hier bilden

CLOUD CONNECTION

Abbildungen ähnlich

Außerdem fördert die FIBO mit großzügig gestalteten Business Spaces wie der Networking Lounge, der matchmaking-Area und dem Partner-Bereich internationale Geschäftsbeziehungen zwischen expandierenden Händlern und Besuchern aus aller Welt. Erstmals kooperiert die FIBO dabei mit dem ECC-Club, um den Besuchern im Bereich des Handels wertvolles Know-how zu bieten und Trends und Marktentwicklungen in den Fokus zu rücken. Der ECC-Club bietet Entscheidern des Handels und Handels-

Ausdauer sinnvoll steuern und von der eGYM-Cloud Connection profitieren • Individuell programmiertes Training für Mitglieder • Schnelle und einfache Bedienung • Bessere Zeitabläufe im Ausdauerbereich • Dropout verringern – Ziele erreichen • Zufriedene Mitglieder durch erfolgreiches Training Sie möchten wissen, ob ein digitaler Ausdauerbereich für Sie infrage kommt? Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen kostenlosen Check! 0234. 436 23 | www.scotfit.de

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Messen & Events FIBO

Die Body & Mind Area bietet eine Fläche für Yoga und Meditation Sessions

Partner und Institutionen aus dem Gesundheitssektor ein einmaliges Kompetenzzentrum mit umfassendem Beratungsangebot und NetworkingMöglichkeiten, ergänzt durch ein praxisorientiertes Rahmenprogramm. So geht es in Workshops, Vorträgen und Experten-Talks um Themen wie Gesundheit, Therapie und Training. Dabei gehen die Redner auch auf die aktuellen politischen Entwicklungen in der Physiotherapie ein. Wellness als übergreifendes Konzept Studios und Clubs mit Fokus auf eine ganzheitliche Gesundheitsförderung können sich in Halle 8 zudem in Sachen Wellness und Spa inspirieren lassen und herausfinden, wie sie ihr Business-Modell im nachfrageinduzierten Dreiklang von Fitness, Wellness und Gesundheit zukunftsfähig ausrichten können. So bieten namhafte Aussteller vom Trendprodukt zum Gesamtkonzept alles, was Betreiber von Fitness-Einrichtungen, Hotels, Spas, Bäderbetrieben und Wellnessanlagen für ihren Erfolg brauchen.

Noch mehr Input gibt es in der Body & Mind Area mit Yoga und Meditation Sessions sowie auch im FIBO Wellness Competence Center. Hier berät der Deutsche Wellness Verband zu den Themen Bewegung und Ernährung. Außerdem präsentiert dieser die Nominierten des eigenen Wellness & Spa Innovation Awards in den Kategorien „Fitness & Bewegung“, „Entspannung & Erholung“, „Körperpflege & Behandlungen“, „Ökologie & Nachhaltigkeit“ und „Architektur & Design“. Komplettiert wird das Angebot des Wellness Competence Centers durch frisch zubereitete Green Smoothies und die Präsentation wirkungsvoller Treatments, wie Thai-Massagen von Rose Egger und Bo Poomsean oder Faszien-Behandlungen von Gantke Schule für Körperarbeit. Fachkongress und Leitmesse – die ideale Kombination Die FIBO hat sich ab 2020 für die Organisation des FIBO-Congress fachkundige Unterstützung geholt. Mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)

und der BSA-Akademie (BSA) werden erfahrene Spezialisten die Organisation und Durchführung des Kongresses unter Federführung der FIBO verantworten. Der Fachkongress läuft parallel zur FIBO-Messe und ist speziell für Experten aus den Themenfeldern Fitness, Prävention und Gesundheit geeignet. Er ist in folgende Themenstränge aufgeteilt: Training, Ernährung, Mentale Fitness, Management, Betriebliches Gesundheitsmanagement, EMS, Physio, Existenzgründung, Sun, Beauty&Care. Teilnehmer profitieren von Top-Referenten und aktuellen, direkt umsetzbaren Inhalten. Insgesamt finden mehr als 80 Einzelseminare an den drei Kongresstagen statt. Tickets gibt es für einen, zwei oder für die gesamten drei Kongresstage. Teilnehmer können alle Themenstränge besuchen und auch die FIBO-Messe ist für den gebuchten Kongresstag inklusive. Die Tickets und weitere Infos finden Sie unter www.fibo-congress.com.

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Messen & Events FIBO

DIE EVOLUTION DER STÄRKE.

VECTOR

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Management Mitarbeitermotivation

Mitarbeiter motivieren und Kunden das geben, was sie wollen Text Tobias onrad

Warum kaufen die Kunden wirklich Fitness? Warum sind gute Mitarbeiter wichtig – jetzt und vor allem in der Zukunft, um Erfolg zu haben? Wie werden Mitarbeiter motiviert, um Mitglieder glücklich zu machen? Auf all diese Fragen hat unser Autor Tobias Conrad eine Antwort. Auch wenn einige propagieren, ein Fitness-Club funktioniere auch gut ohne Angestellte empfinde ich pers nlich den Spirit der Mitarbeiter als einen der ichtigsten Erfolgsfaktoren. Und selbst in lubs die sich auf eine minimale etreuung beschränken, macht es einen riesigen Unterschied ob der Mitarbeiter ust auf seinen Job hat oder seine Zeit eher absitzt. 76

Der Unterschied ie ein Team auf die Mitglieder irkt liegt in dem Enthusiasmus den es ausstrahlt dem Service den es liefert und der Motivation die es verbreitet. Ehrlich gesagt Die meisten Menschen k nnten auch ohne Fitness-Club trainieren. Ich habe mit Menschen Mitgliedschaften abgeschlossen die hatten zu Hause im Keller ein voll ausgestattetes Fitness-

studio. Die Geräte scheinen also nicht der einzige Kaufgrund für eine Mitgliedschaft zu sein. Es gibt viel mehr Gründe Mitglied in einem itness- lub zu erden als nur zu trainieren. Das ist der StarbucksEffekt Keiner geht ins Starbucks um mittelmäßigen Kaffee zum doppelten reis zu trinken. Es ist das Ambiente


Management Mitarbeitermotivation

Die Zeiten des stillen Gehorsams sind vorbei: Mitarbeiter wollen Menschen folgen, die sie inspirieren und begeistern

und dass man mit amen angesprochen ird. Starbucks-Kunden zahlen Euro für den Kaffee und Euro für das mage und das lair. evor ich die folgende Tabelle gesehen habe dachte ich dass ein Fitness-Club nur Angebote schaffen müsste um Menschen gesund zu machen. Dann stellt sich der Erfolg von ganz alleine ein. Aber so einfach ist es nicht. Diese iste zeigt die allgemeinen Kaufmotive der Menschen. Ganz oben das Wichtigste 1. 2. 3. 4. . 6. 7. 8.

Streben nach Geltung und Anerkennung edürfnis nach Sicherheit efriedigung der ständigen eugier Suche nach Anlehnung und Kontakt Er erb von esitz Sehnsucht nach iebe Wunsch nach equemlichkeit Erhalt der Gesundheit

Die großen und erfolgreichen Unternehmen analysieren haarscharf, was ihre Kunden irklich ollen und richten gezielt das Angebot und die Mitarbeiter danach aus. Die Eitelkeit ist ein viel ichtigerer Kaufgrund als Gesundheit. atürlich gibt das kaum emand zu bz . eiß überhaupt davon dass ihm das so ichtig ist.

Stellen ir uns vor der eitle Toni trainiert bei uns im lub und ein Trainer geht zu ihm hin und sagt ihm ie toll er sein Training findet. atürlich ird er sich gut fühlen. Sagt man es ihm viermal im Jahr steigert sich sogar die Wahrscheinlichkeit dass er lange Mitglied bleibt enorm. Durch die richtigen Mitarbeiter und die richtigen S steme k nnen ir der Kaufmotive die alle ichtiger sind als Gesundheit anvisieren und treffen. Es erden mehr Mitgliedschaften verkauft die Mitglieder bleiben länger und die Weiterempfehlungsrate erh ht sich. Durch motivierte und gute Mitarbeiter haben ir die M glichkeit viele dieser Motive genau zu treffen und langfristig zu bedienen. Hier ein paar simple eispiele ie ir die Kaufmotive richtig treffen k nnen. Diese unkte sind auch bei Verkaufsgesprächen sehr hilfreich, um zu verstehen as der Kunde irklich will. . Streben nach Geltung und Anerkennung Wir Menschen lieben es für das as ir machen be undert zu erden. Wenn uns emand anspricht dass wir etwas gut gemacht haben, neigen speziell ir Deutschen dazu das ob zu verneinen und nicht irklich anzunehmen. Aber ganz tief im Inneren freut es uns doch und enn ir ehrlich sind brauchen ir das. Wenn die Trainieren-

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Management Mitarbeitermotivation den durch die ank eg immer ieder gutes und ehrliches eedback zu ihren eistungen bekommen sind sie viel glücklicher und bleiben treue Mitglieder. . edürfnis nach Sicherheit Es gibt irklich gute itness-Apps. Was aber keine dieser Apps hat ist emand der Haltungen korrigiert. Was ich z. . bei manchen Presentern im Kursbereich bei der Teilnehmerkorrektur erlebe ist genial. n manchen Studios erlebe ich auch auf der läche dass Mitgliedern irklich gut geholfen ird. m erkauf ird die Sicherheit für den nteressenten sehr gerne dargestellt. Ein lub der es schafft das s stematisch und flächendeckend umzusetzen ird meiner Meinung nach kein roblem mit Mitbe erbern und günstigeren Studios haben. . efriedigung der ständigen eugier Wir Menschen haben den Drang eues zu erfahren. Das k nnen ir auch im itness- lub nutzen. Trainer die nhalte vermitteln bedienen genau dieses Motiv. Je spezieller und detaillierter die Kunden und nteressenten nformationen zu itness und vor allem zu ihrer eigenen pers nlichen itness-Situation bekommen desto glücklicher sind sie. ühren Trainer K rpermessungen und andere Tests durch und erläutern

diese ausführlich sind die Mitglieder begeistert. . Suche nach Anlehnung und Kontakt Wie bei Starbucks ist es das Umfeld das den Unterschied macht. itness alleine kann eder aber eine ommunit aufbauen deren Mitglieder zu einem treuen erbund achsen ist herausfordernder schützt allerdings auch vor Ab anderung enn der Discounter um die Ecke zu einem günstigeren Preis aufmacht. . Er erb von esitz (nicht im Portfolio des itness-Studios . Sehnsucht nach iebe Wer bei ummer vier einen guten Job macht ird auch hier punkten. . Wunsch nach equemlichkeit Das gr ßte roblem das viele Trainierende haben fehlende Motivation. Daher bezahlen sie andere das Motivieren für sie zu übernehmen. Menschen sind tendenziell faul as e egung betrifft und tun sich sch er damit den inneren Sch einehund zu über inden. Der Trainer der das am besten schafft ird der erfolgreichste sein. Gute und motivierte Mitarbeiter bedienen viele Kaufgründe für neue

Mitglieder. Durch ahres nteresse der Trainer Service-Mitarbeiter etc. fühlen sich die Mitglieder gut aufgehoben und ihre ielmotive erden immer ieder befriedigt. ür so einen Service braucht es S steme und vor allem Motivation. Was die Mitarbeiter brauchen sind die innere Haltung und die kommunikativen ähigkeiten irklich mit den Mitgliedern zu kommunizieren. Wie sie das tun k nnen schauen ir uns etzt an. Die Mitarbeiter motivieren und anspornen (3 Tipps) Unternehmer verstehen Als Unternehmer ist es manchmal schwer zu verstehen, wie wenig Interesse manche Mitarbeiter haben eine gute eistung zu liefern. Aber das ist ganz einfach. Unternehmer ticken einfach anders als Angestellte. Jemand der nie selbstständig ar hat keine orstellung davon as es bedeutet geschäftliche echnungen bezahlen zu müssen oder auch die finanzielle erant ortung für Personal zu haben. Angestellte haben oft eine ganz andere Grundausrichtung das ist v llig normal. n meinen eden verdeutliche ich Mitarbeitern oft sehr genau as es bedeutet Unternehmer zu sein damit sie besser verstehen k nnen as es bedeutet so eine große erant ortung

Unerwartet, aber wahr: Nicht die Gesundheit ist die wichtigste Triebfeder von Trainierenden bzw. Menschen allgemein, sondern das Streben nach Geltung und Anerkennung

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Management Mitarbeitermotivation

Unternehmer ticken anders als ihre Angestellten. Daher macht es Sinn, die Mitarbeiter mit ins Boot zu holen und die eigene Sicht als Betreiber darzustellen

zu tragen. ereits das hat eine große Wirkung auf die Mitarbeiter denn dieser Perspektivwechsel lässt sie verstehen dass es in der usiness elt nicht so einfach ist mit dem Geldverdienen. Wer seine Mitarbeiter in die Arbeit eines Unternehmers einbindet ird mehr Wohl ollen von seinen Mitarbeitern bekommen. Dann denken diese nicht so häufig dass der hef nur sein großes Auto finanzieren m chte. eading statt Management Die Zeiten des stillen Gehorsams sind vorbei. Mitarbeiter ollen Menschen folgen die sie inspirieren und begeistern. Aber Was braucht ein eader Wirkliche eader erkennt man daran dass sie selbst eistung bringen. Sie sind fachlich kompetent und s mpathisch zugleich. Sie fordern und f rdern sie geben den Kollegen Wertschätzung und stehen zu ihrer Meinung. eader haben eine eiche und eine harte Seite eich im erstehen und Aufnehmen sehr geradeheraus im Kommunizieren und eedback. Ein eader versteht seine Kollegen und nimmt die Menschen und as sie be egt sehr ernst. Durch Einfühlungsverm gen versteht ein eader ie er seine Kollegen unterstützen kann. usätzlich zum Einfühlungsverm gen hat ein eader die ähigkeit sich selbst treu zu bleiben. Er ist konstant in seinen Aussagen das gibt allen ein Gefühl der Sicherheit. Ein eader ist emand dem Menschen aus Interesse folgen wollen, nicht nur eil er durch seinen Titel im ang h her ist. Dafür braucht es ingerspitzenge80

fühl und Durchsetzungskraft zugleich. Dadurch ird der eader zu einer ers nlichkeit der die Mitarbeiter vertrauen und bei der sie sich aufgehoben und in Sicherheit fühlen. Der Schauspieler The ock hat auf nstagram Mio. ollo er Angela Merkel hat Million. The ock beschäftigt einige enige Angestellte Angela Merkel hat über Millionen eamte. Und trotzdem osgel st von der rage ob Angela Merkel fachlich einen guten Job macht ird sie nicht als der charismatische eader ie The ock ahrgenommen. ncentives Team Events Die folgende Geschichte kommt von einem Unternehmer der fast pleite ar eil sein Fitness-Club nicht gelaufen ist. Dann hat er beschlossen sich z ei Tage für die euausrichtung zu nehmen mietete sich ein Hotel holte sich einen oach und machte gemeinsam mit den Mitarbeitern eine Mischung aus ukunftspläneschmieden ers nlichkeitsent icklung und art . Das Ergebnis m darauffolgenden Jahr ar der itness- lub sehr erfolgreich. Spirit eidenschaft und das innere rennen für das Team den itnesslub und die Mitglieder ist ein Game hanger der Ergebnisse erm glicht die vorher nicht m glich ge esen ären. Die Mitarbeiter ollen gefordert und gef rdert erden. ichtig inszeniert passiert an so einem Event et as ganz esonderes. Die Mitarbeiter bekommen einen unken von dem as im Unternehmer für das Studio brennt mit. Dieser unke ird zum auf-

feuer durch die Mitarbeiter und pl tzlich passiert et as das vorher unm glich schien. Ein ncentive bringt dem gesamten Team ieder mehr usammenhalt, sie verstehen Ziele besser, k nnen die nhaber und eader besser verstehen und haben mehr Motivation sich anzustrengen. Das Beste zum Schluss Es sind ohl die gr ßten Herausforderungen als Unternehmer die Kunden in der Tiefe zu verstehen und Mitarbeiter zu inspirieren H chstleistungen zu geben. icht umsonst befassen sich Unternehmen ie Google so immens viel damit ie sie mit ihren Mitarbeitern gut umgehen k nnen. Menschenkenntnis ist immens hilfreich um Kunden und Mitarbeiter zufriedenzustellen. Wer beides schafft hat als Unternehmer ein geniales Leben und im usiness Erfolg.

Zum Autor Tobias onrad ist ers nlichkeitstrainer und Motivation Speaker. Er coacht Unternehmer und Teams zu mehr Erfolg. Er bildet itnessund oga rofessionals zu ife Coaches aus. www.stronglife.coach


Management Mitarbeitermotivation

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Analyse Freemium-Modelle

Funktionieren Freemium-Modelle in der Fitnessbranche? Text Jonathan Schneidemesser

Im Software-Bereich wird schon seit einigen Jahren verstärkt auf das Freemium-Modell gesetzt, das einem Nutzer erst mal kostenlosen Content verspricht, um ihn dann ab einem bestimmten Punkt zur Kasse zu bitten. Neben dem Gratis-Trainings-Objekt „THE MIRAI“ hat die Branche allerdings wenig Berührungspunkte mit diesem Konzept. Eine Analyse, warum das so sein könnte, lesen Sie auf den folgenden Seiten. Wer sich auf der Suche nach den neuesten Meldungen und interessanten Themen durch die handelsüblichen Nachrichten-Webseiten klickt, stößt immer schneller auf Bezahlschranken, die den Blick auf den spannenden Inhalt teilweise oder sogar komplett verdecken. Wer z. B. den Artikel „Viele, viele Proteine“ bei der Süddeutschen Zeitung lesen möchte, der 82

kann das tun, indem er entweder ein Test-Abo abschließt oder sich für eine von drei Bezahlvarianten entscheidet. Eine Maßnahme, die in immer mehr digitale Angebote Einzug hält und so einen guten Mittelweg zwischen Frei-Inhalten und der Notwendigkeit, Mitarbeiter zu bezahlen, die nhalte zu erstellen so ie zu pflegen darstellt.

Alles frei, oder was? In den letzten Jahren haben sich immer mehr solche Angebote durchgesetzt, sei es im Online-Journalismus, in Software oder Videospielen. Mit „THE MIRAI“ versucht sich nun auch ein Unternehmen aus der Fitnessbranche mit einem kostenfreien Angebot. Aufgrund der Größe und Ambition des Projektes klammern wir dieses Thema


Analyse Freemium-Modelle in diesem Artikel allerdings erst mal aus und konzentrieren uns auf die Betrachtung von örtlichen Einzelstudios oder Kettenbetrieben und wollen prüfen, ob sich das Geschäftsmodell hier ebenfalls anwenden und durchsetzen lässt. Die Idee, einen Teil der eigenen Inhalte kostenfrei anzubieten und weitere Leistungen dann zu bepreisen, wurde unter dem Stichwort Freemium bekannt. Offensichtlich setzt sich das Wort aus den Begriffen Free und Premium zusammen und suggeriert damit, dass man entweder Premiumleistungen umsonst bekommt oder aber, wie es richtigerweise ist, beide Begriffe Teil des Angebots sind. Bekannt wurde das Modell vor allem durch die Beschreibung Fred Wilsons, einem Risikokapitalgeber, der u. a. bei Twitter und Soundcloud investiert ist. Er beschrieb Freemium als die Möglichkeit, seinen Dienst kostenfrei anzubieten, ihn mit oder ohne Werbeeinblendungen zu versehen, so seinen Kundenstamm zu vergrößern und den Kunden dann kostenpflichtige eistungen zu verkaufen, die ihnen weitere

Möglichkeiten eröffnen oder das Leben und Arbeiten etwas einfacher machen. Die Idee hinter dem Freemium-Modell ist es also, durch Gratisleistungen einen großen Kundenstamm aufzubauen, sodass genug Potenzial für Zusatzverkäufe vorhanden ist. Wie das aktuell in anderen Branchen umgesetzt wird, schauen wir uns nun an. Spotify, Skype und Xing Sie gehören sicherlich zu den bekanntesten Beispielen aus der Freemium-

Free-2-Play aus der Videospielszene. Insbesondere Handy-Apps und die nach wie vor beliebten Browser-Spiele verdienen damit ihr Geld. Hier ist es möglich, Gegenstände im Spiel zu kaufen, die entweder einen optischen Nutzen haben oder aber den Spielfortschritt vereinfachen. Aber selbst große Spieletitel nutzen Freemium zur langfristigeren Monetarisierung. Dass das System ausgenutzt werden kann, zeigen Anbieter, die Geldeinsatz verlangen, um überhaupt einen nennenswer-

Je mehr Menschen im Trainingsbereich sind, desto größer ist die Chance, dass diese die Nahrungsergänzungsmittel oder Kleidung direkt im Fitness-Club kaufen Internet-Welt und haben den Gedanken, sich eine große Nutzerschaft aufzubauen, von der ein Teil dann später kostenpflichtige nhalte kauft erfolgreich umgesetzt. Was sich in den letzten Jahren als Erfolgsmodell durchgesetzt hat, ist das sogenannte

ten Fortschritt im Spiel machen zu können. Et as sp ttisch ird das häufig als Pay-2-win bezeichnet, da hier mit Mikrotransaktionen ein deutlich höherer Betrag vom Nutzer erhalten werden kann, als bei einer einmaligen Zahlung, in der er das Spiel erwirbt. Diese Über-

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Analyse Freemium-Modelle

Freemium-Modelle könnten ein Weg sein, neue Mitglieder anzuwerben, indem sie z. B. in längeren Testphasen das Angebot eines Fitness-Clubs ausprobieren können

sicht zeigt schon, dass insbesondere webbasierte Dienste auf Freemium-Angebote setzen. Schauen wir uns doch einmal die Funktionsmöglichkeiten im Detail an und damit auch, wie man ein Freemium-Angebot aufbauen kann. Die Gratisnutzer können einen Teilbereich eines Dienstes nutzen, aber um die uneingeschränkte Funktionalität nutzen zu k nnen ist ein kostenpflichtiges Upgrade nötig. Überträgt man dieses Modell auf die Fitnessbranche, könnte es folgendermaßen aussehen: Jeder, der trainieren möchte, hat Zugang zu einem öffentlichen Bereich, in dem z. B. eine Auswahl an Ausdauerund Kraftgeräten steht, vielleicht sogar ein kleiner Freihantelbereich etc. In diesem Bereich kann jeder kostenlos trainieren. Wer mehr Geräte möchte, einen Wellnessbereich, Testing oder Betreuung, der zahlt dafür und darf dann diesen erweiterten Bereich nutzen. In der Theorie erfüllt das eine der wichtigsten Voraussetzungen für Freemium, nämlich das Anziehen einer größeren Masse Menschen, denen das Basisangebot ab einem bestimmten Punkt nicht mehr reicht und sie deshalb aufbuchen werden. Das Problem: viele Menschen, die Equipment nutzen, das sie nicht unbedingt pfleglich behandeln und die 84

keinen Beitrag zahlen, um die Abnutzung zu kompensieren. Je nachdem, wie der Bereich also geführt wird, kann es auch nach hinten losgehen. Aber um Fitness für eine größere Masse zugänglich zu machen, ist es sicherlich ein Abbau der Einstiegshürde. Hier zeigt sich aber schon eine Schwäche von Freemium-Angeboten. Der kostenfreie Bereich muss nämlich von den zahlenden Kunden quersubventioniert werden, was in einer Online-Welt durch die vorherrschende Anonymität sicherlich praktikabel ist. Für die reale Welt, in der die Leistungen transparenter sind, ist das allerdings schwieriger. Zeitlich beschränktes Angebot Ein weiteres Freemium-Modell funktioniert über die Zeit. Nach einer Testphase, die kostenfrei ist, muss eine Lizenz bzw. eine Mitgliedschaft erworben werden, ansonsten kann man die Leistung nicht mehr nutzen bzw. trainieren. Hier sind wiederum unterschiedliche Modelle denkbar. Der Zeitraum für ein Probetraining könnte so z. B. auf vier Wochen ausgeweitet werden, sodass man sich ein gutes Bild machen kann. Um Schmarotzern vorzubeugen, wäre es eine Möglichkeit, zwei Trainings pro Woche zu erlauben. Etwas anspruchsvoller und sicherlich auch bürokrati-

scher ist ein Minutensystem. Es wäre denkbar, dass sich ein Mitglied für einen Monat für einen geringeren Preis z. B. 100 Trainingsminuten kauft oder diese sogar umsonst erhält. Alles, was darüber hinausgeht, kostet entsprechend mehr. Oder aber der klassische Zusatzverkauf: Wenn mehr Menschen im Trainingsbereich sind, so steigt das Potenzial derer, die Nahrungsergänzungsmittel oder Kleidung direkt im Fitness-Club kaufen. Vor- und Nachteile von Freemium Zwar gibt es weitere potenzielle Einsatzmöglichkeiten, letztlich laufen sie jedoch auf eines der beiden oben beschriebenen Modelle hinaus. Entweder kann man einen Teil des Angebots nutzen und zahlt für das Komplettpaket oder aber der Anbieter gewährt den Kunden einen zeitlich begrenzten kostenfreien Zugang zum gesamten Angebot. Widmen wir uns einmal den Vor- und Nachteilen von Freemium-Angeboten. Was Freemium so attraktiv für den Nutzer macht, ist die Möglichkeit, sich mit dem Angebot intensiv vertraut zu machen und sich von der Qualität des Angebots zu überzeugen. In den itness- lubs kommt das häufig zu


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Analyse Freemium-Modelle kurz, denn 1–2 Probetrainings reichen meist nicht, um einen umfassenden Überblick über das Angebot und die Qualität der Anlage zu bekommen. Um wichtige Aspekte wie Betreuung beurteilen zu können, braucht es einen längeren Zeitraum. Wenn die Qualität stimmt, sind die Nutzer bereit, positiv darüber zu sprechen und das Angebot weiterzuempfehlen, was für sie natürlich einfach ist. Man kann es ja kostenlos testen. Das wiederum hilft dann der Anlage und streut den Markt stärker. Wer gut ist, wird erfolgreich sein, und wer die Leistung nicht bringen kann, kann zwar versuchen, seine Mitglieder mit langen Laufzeiten zu binden, wird auf Dauer aber eine hohe Fluktuation nicht vermeiden können. Was sich auf jeden Fall positiv verändern wird, ist der Zulauf an Trainierenden. Kostenloses Training im Fitness-Club, sei es auch nur in einem begrenzten Bereich, wird insbesondere die ansprechen, die noch kein Mitglied sind und sich bisher deshalb noch nicht angemeldet haben, weil sie sich nicht

lange binden möchten. Das kann leider auch zur Folge haben, und damit kommen wir zu den Nachteilen, dass ein Teil der Trainierenden das FreemiumModell ausnutzt. Was im digitalen Bereich schon Probleme macht, wird mit handfestem Equipment und Geräten noch schwieriger, denn die intensive Nutzung dieser erfordert eine hohe Robustheit oder regelmäßige Wartung und damit wieder Einsatz von Geld, dem zwar die Möglichkeit gegenübersteht, neue Mitglieder zu gewinnen, was jedoch einiges an Arbeit erfordert. Ein mindestens genauso wichtiger Punkt wurde bereits weiter oben angesprochen: Die Kunden, die eine kostenlose Leistung in Anspruch nehmen, müssen von den Bezahlern quersubventioniert werden und das erfordert eine entsprechend große Nutzerzahl. Im digitalen Bereich ist das durch die mögliche Skalierbarkeit von Projekten einfacher. Denn letztlich wechselt nur ein kleiner Teil von Nutzern auf die Bezahlvariante – zumindest im Onlinebusiness.

Ein bisschen Utopie oder doch nicht? Trainingsbereiche, die völlig kostenlos zugänglich sind. Wer zahlt, darf das gesamte Angebot nutzen

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Fazit Es gibt sicherlich einen Grund, warum Freemium derzeit beinahe ausschließlich im Onlinebereich eingesetzt wird. Die Quote der Menschen, die schließlich von Bezahlangeboten Gebrauch machen, ist zu gering. Was für die Fitnessbranche möglicherweise derzeit noch am attraktivsten ist, könnte die Variante mit den verlängerten Probetrainingsmöglichkeiten sein. Damit wird dem potenziellen Mitglied signalisiert, dass es ausreichend Zeit zum Testen des Angebots hat, und der itness- lub ist in der flicht seine Versprechen auch einzulösen. Das ist insbesondere in einer Zeit mit hoher Fluktuation wichtig. Um noch einmal auf THE MIRAI zu sprechen zu kommen: Hier wird der Freemium-Ansatz mit Werbepartnern gewählt, sodass die kostenfreie Trainingsmöglichkeit von ndustriefirmen gesponsert ird dafür die Trainierenden aber mit „Werbeeinblendungen“ konfrontiert werden. Wir können also gespannt sein, wie es mit dem Freemium-Angebot in der Fitnessbranche weitergehen wird.


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Management Purpose

ie soll Fitnesstraining heute verkauft werden Text Anne M. Schüller

nternehmen können deutliche finanzielle orteile erlangen, wenn sie sich mit den höheren ielen und dem tieferen Sinn, also mit dem urpose ihrer rodukte, Dienstleistungen und Marken, intensiv auseinandersetzen und dies in einer Kernma ime zum Ausdruck bringen. Der Purpose ist der Daseinssinn, das große Warum eines Unternehmens, seine Bestimmung, die Philosophie hinter dem Geschäftsmodell, der sinnstiftende Wesenskern, die Leitmaxime für alles Handeln. Er bestimmt dessen Identität und drückt aus, weshalb das Unternehmen existiert und was es in die Welt bringen will. Diese Denke lässt sich auch auf das Produkt- und Markenmanagement übertragen. „Was ist der originäre Sinn und Zweck unserer Leistungen für die Kunden?“, so lautet die Frage in diesem Fall. Der entscheidende Punkt dabei ist der, von der Anbieter- auf die Nachfrageperspektive umzuschalten. Somit geht der Fokus weg vom reinen 88

Produktverkauf und auch weg von der Konkurrenz, mit der man sich messen will. Er geht vielmehr hin zur individuellen Erledigung von Aufgaben für möglichst gute Kunden. Damit einher gehen auch die als Customer Experiences bezeichneten Erfahrungen und Erlebnisse, die die Anbieterleistungen bieten. Mit welcher Aufgabe wird ein Anbieter beauftragt? Interessant ist in diesem Kontext die „Jobs to be done“-Strategie. Entwickelt wurde sie von Harvard-Professor Clayton M. Christensen. Demzufolge stehen nicht die Leistungsmerkmale eines Produktes im Fokus, sondern dessen tieferer Sinn und damit die Frage: Mit welcher Aufgabe beauftragt der Kunde

ein Produkt? Dabei geht es nicht um banale Offensichtlichkeiten, sondern um die tatsächlichen Beweggründe, die oft verborgen dahinterliegen. Was ein Kunde sich zum Beispiel beim Möbelkauf implizit wünscht: „Hilf mir, meine Wohnung heute neu einzurichten.“ Die beste Antwort darauf hat Ikea. Solche Marken nennt man „Purpose Brands“. Sie sagen klipp und klar, welche Aufgaben sie erledigen können und wodurch sie sich differenzieren. Sie kommen einem sofort in den Sinn, wenn man eine entsprechende Aufgabe zu bewältigen hat. Zum Beispiel sieht sich Google nicht selbstfokussiert als größter globa-


Management Purpose ler Suchmaschinenbetreiber, sondern „organisiert die Informationen der Welt“. Amazon will nicht das Kaufportal Nummer eins sein, sondern „die höchste Kundenzufriedenheit der Welt“ erreichen. Tesla „treibt den Übergang zu nachhaltiger Energie voran“. Der Online-Händler Zappos propagiert: „Deliver happiness and not just shoes.“ „Wertschöpfung durch Wertschätzung“, sagt die Hotelkette Upstalsboom. An solchen Formulierungen erkennt man genau: Es geht nicht darum, wer ein Anbieter ist und was er macht, sondern um den Impact, den er in die Welt bringen will. Den wirklichen Job verstehen, den ein Angebot macht Was demnach zu ergründen ist: das tiefere Anliegen, die höhere Bedeutung und die ganz besondere Rolle, die eine Lösung im Leben der Menschen spielen kann. Was bedeutet: weg vom Produkt, hin zum Purpose. Wir müssen den wirklichen Job verstehen, den ein Angebot macht. Viele unserer Kunden wollen besser aussehen, sich besser fühlen, gesünder sein oder suchen einen Aus-

Wer es schafft, sich in der Betreuung dem Purpose der Menschen zu widmen, der ist eben unverwechselbar und hat ein Ziel für seine Handlungen

gleich für den Stress und die Anstrengung in ihrem Leben. Die regelmäßigen „Transformationen“ unserer Mitglieder zeigen, dass es das Leben verändert, wenn man keine Rückenschmerzen mehr hat oder 20 Kilo leichter ist. Wir verkaufen in der Fitnessbranche also viel weniger Fitnesstraining, sondern Fitness

und Gesundheit. Dieses Wissen ist bei vielen Marktteilnehmern angekommen und ird immer häufiger in der Argumentation auch eingesetzt. Und: Immer mehr betroffene Menschen sehen das ebenfalls so. Da wird Fitnesstraining als Mittel zum Zweck, um den Purpose zu erreichen, eingesetzt.

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Management urpose

Das Buch zum Thema Anne M. Schüller, Alex T. Steffen Die Orbit-Organisation In 9 Schritten zum Unternehmensmodell für die digitale Zukunft Gabal Verlag 2019, 312 Seiten ISBN: 978-3869368993 Nominiert für den International Book Award

Etwa so: Niemand interessiert sich für die Zusammensetzung eines Parfums, aber wir wollen alle gut riechen. Oder so: Der Kunde will keinen Staubsauger kaufen, er will ein sauberes Zuhause. Staubsauber sind kopierbar, und wenn alles gleich ist, entscheidet nur noch der Preis. Über die Reinigungswirkung hingegen eröffnet sich eine vielfältige Welt, die zu einem neuen Daseinssinn werden kann. Oder eben in unserer Branche: Alle wollen gut aussehen, gesund und fit sein. itness-Studios sind kopierbar und wenn alle gleich sind, entscheidet letztlich der Preis. Wer es aber schafft, sich in der Betreuung dem Purpose der Menschen zu widmen, der ist eben unverwechselbar. Das kostet natürlich Zeit und Ressourcen, man braucht die richtigen Mitarbeiter dazu. Aber dass das funktionieren kann, zeigen andere Praxisbeispiele. Zum Beispiel hat sich die Logistikmarke UPS vom United Parcel Service zum United Problem Solver, also von einem Logistikanbieter zu einem Rundum-Service-Partner gewandelt. Oder nehmen wir Vitra. Diese Marke hat sich vom reinen Büromöbelhersteller zu einem Gestaltungshelfer für moderne Arbeitslandschaften weiterentwickelt. Berater Christian Kalkrenner erzählt: Ein Skihersteller hat analysiert, dass die Drehfreudigkeit seiner Skier nicht nur mehr Fahrspaß bringt, sondern auch der Ermüdung vorbeugt und damit die Verletzungsgefahr reduziert. Daraus leitete er den Purpose ab, ab jetzt nur noch verletzungsminimierende Sportartikel zu entwickeln. Und auch die Fitnessbranche ist voll von Beispielen, die 90

ihr Konzept so verändert haben, dass sie nicht mehr kopierbar sind. Kein Purpose? Dann wird es wahrscheinlich ein Flop! Wenn Menschen eine Aufgabe zu bewältigen haben, holen sie das dazu passende Konzept in ihr Leben: um voranzukommen, um erfolgreicher zu sein, um eine bessere Zukunft zu haben. Wann? Möglichst sofort. Wie? Möglichst anstrengungsfrei. Und am liebsten das Ganze so individuell wie möglich. Dabei spielen nicht nur funktionale, sondern auch soziale und emotionale Dimensionen eine maßgebliche Rolle. Oft wollen wir nicht nur uns selbst Gutes tun, sondern auch auf andere wirken, um Fürsorge, Coolness, Lifestyle oder was auch immer zu zeigen. Menschen sind Selbstdarsteller und Inszenierungskünstler, wozu die sozialen Medien fantastische Werkzeuge bieten. Hier noch ein paar PS, da mehr Inhalt, dort neue Features, mehr Trainingsgeräte, der Wellnessbereich effektvoller? Das allein reicht nicht. Wer durch die Brille des Kunden schaut und Hürden erkennt, die den Fortschritt hemmen oder Frust erzeugen, hat einen ersten Hinweis auf ein tatsächliches Innovationsfeld. Fazit Jedes Unternehmen sollte für sich herausfinden as der Antrieb des eigenen Schaffens ist. Nicht nur für sich selbst, sondern auch, um die Menschen anzuziehen, mit denen es zusammenar-

beiten möchte, aber auch, um die Mitarbeiter zu gewinnen, die es braucht. Diese Entscheidung nach dem Purpose sollte dabei nicht über das Knie gebrochen werden. Man darf sich dafür ruhig Zeit lassen, diesen zu entwickeln, und optimalerweise nimmt man die eigenen Mitarbeiter mit in den Prozess.

Zum Autor Anne M. Schüller ist Managementdenker, Keynote-Speaker, mehrfach preisgekrönte Bestsellerautorin und Businesscoach. Die Diplom-Betriebswirtin gilt als führende Expertin für das Touchpoint Management und eine kundenfokussierte Unternehmensführung. Sie zählt zu den gefragtesten Rednern im deutschsprachigen Raum. 2015 wurde sie für ihr Lebenswerk in die Hall of Fame der German Speakers Association aufgenommen. Vom Business-Netzwerk LinkedIn wurde sie zur Top-Voice 2017/2018 und vom Business-Netzwerk XING zum XING-Spitzenwriter 2018 gekürt. Zu ihrem Kundenkreis zählt die Elite der Wirtschaft. Ihr Touchpoint nstitut bildet zertifizierte Touchpoint Manager aus. Kontakt: www.anneschueller.de


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EMS-Klein-Gruppentraining, ein neuer Trend?!

Einer der größten Trends für die nächsten Jahre in den Fitnessstudios ist, neben den BoutiqueStudios, das Kleingruppentraining mit den verschiedensten Themen. Aber funktioniert das Kleingruppentraining auch mit dem Trend-Thema „EMS Training“? Bisher wird EMS-Training in der Regel als Personaltraining mit 1-2 Trainierenden pro Trainer angeboten. Können auch mehr Personen gleichzeitig trainiert werden? Als erster Hersteller hat die Firma XBody seit dem Jahr 2016 ein EMS Gerät auf dem Markt mit dem bis zu 6 Personen gleichzeitig trainiert werden können. Jeder dieser Kunden trägt ein kompaktes, vollwertiges EMS Gerät am Körper, welche über eine zentrale Steuereinheit gesteuert werden. Das ermöglicht dem Trainer innerhalb von Sekunden den Zugriff auf die individuellen Einstellungen und Impulse eines jeden Kunden. Damit ist geräteseitig das Kleingruppentraining erst einmal möglich, aber reicht das aus? 92

Die Antwort des Prokuristen der Firma XBody, Dominic Beßler, ist hier ganz klar und lautet „Nein“! „Aus unserer Sicht und Erfahrung sind zwei Parameter absolut ausschlaggebend. Erstens darf es aus unserer Sicht kein EMS-Training ohne Trainer geben und zweitens benötigt der Trainer einen Partner der ihm während des Kurses zur Seite steht. Er unterstützt den Trainer bei der Wiedergabe der Übungen und der Wiederholungen im Kurs, so dass der Trainer wirklich Zeit hat sich auf den Trainierenden/ die Trai-

nierenden zu konzentrieren. Dies ermöglichen wir bei XBody über einen virtuellen Trainer, der in der Steuereinheit „Actiwave“ integriert ist. Sie können mit diesem virtuellen Trainer aus über 60 bereits programmierten und unendlich vielen freien Übungen, eigene Trainingspläne erstellen und diese über die eingebaute HDMI Schnittstelle im Gerät auf jedem Medium ihrer Wahl wiedergeben. Somit sieht der Kunde die Übung und die Anzahl der Wiederholungen und der Trainer kann betreuen, motivieren und korrigieren.“


Werbung XBody Also ist das Kleingruppentraining von der Hardwareseite möglich, aber nur weil es geht muss es nicht auch „funktionieren“. Hier meldet sich noch einmal Dominic Bessler zu Wort: „Mit mittlerweile 3 Jahren Erfahrung im EMS-Kleingruppentraining sehen wir das als sehr sinnvolles Thema an. Wir haben im Januar 2017 mit unserem Partner Relax-Sports aus Minden den ersten EMS-Gruppentrainingsbereich in einer Fitness-Anlage eröffnet und es hat eingeschlagen wie eine Bombe. Auch die Zielgruppe ist sicherlich nicht identisch mit den Kunden die ein EMS-Personaltraining in einer 1:1 oder 1:2 Variante ünschen sondern viel mehr kursaffine Menschen die einen Ganzkörper-Krafttraining Kurs in kurzer Zeit wünschen. Daher bietet sich das EMS-Kleingruppentraining vor allem für Fitnessanlagen an, die ihren Kursbereich mit einem komplett neuen Bereich erweitern möchten. Wir von XBody bieten entweder nur das Equipment und die Ausbildung, oder mit dem Gesamtkonzept XBEAT eine Komplettlösung mit regelmäßig neuen Kursen inkl. passender Musik von MoveYa, Werbemittel, Webseite und vieles mehr.

nen nun stolz den „BEAT“-Anzug präsentieren. Dieser ist auf die Bedürfnisse des Gruppentrainings zugeschnitten. Um den Anziehprozess zu optimieren,, ist hier einiges modifiziert orden sodass der Trainierende den Anzug nahezu alleine Anlegen kann.“

Mittlerweile gibt es über 100 Studios weltweit die das Gruppentraining nach unseren Vorgaben umsetzen, z. B. in New York, in Frankreich, auf den Philippinen. Dazu haben wir Feedback unserer jetzigen Betreiber eingeholt um unseren „Wave“-Anzug zu überarbeiten und kön-

Wenn es technisch möglich und auch schon erprobt ist, ist es denn auch sicher? Auch hier fragten wir noch einmal bei XBody nach deren Erfahrungen. „Natürlich müssen wir den Fokus beim EMS Training stärker auf den Kunden legen, als bei allen anderen Trainingsarten, da-

XBody Beat der neue EMS Anzug für das Kleingruppentraining

Das EMS-Kleingruppenkonzept XBEAT kombiniert EMS-Training und ein einzigartiges Design

her ist für uns auch ein EMS Ganzkörpertraining ohne Trainer ein undenkbares Szenario. Aber genau da liegt für uns der größte Ansatz, denn der Trainer muss richtig ausgebildet werden. Natürlich kann kein Kunde ohne EMS Erfahrung an einem EMS-Kleingruppentraining teilnehmen. Vor der Teilnahme an einem EMS-Kleingruppenkurs empfehlen wir den Trainierenden 3 Personaltrainings zum Kennenlernen des EMS-Trainings absolvieren zu lassen. Damit fahren alle Betreiber sehr gut und auch die Kunden haben so mehr Erfolg und Spaß! Denn das ist beim EMS Kleingruppentraining ein absolut wichtiger Punkt, Spaß in der Gruppe und trotzdem ein effizientes 20-Minütiges Ganzkörpertraining.“, erklärt Dominic Beßler weiter. „Damit sollten alle Parameter gegeben sein, damit auch Fitnessanlagen mit dem EMS Kleingruppentraining durchstarten können. Somit hat das EMS-Kleingruppentraining ebenso viel Potenzial sich am Markt zu etablieren wie das EMS Personaltraining. Wir werden es weiterverfolgen.“

Kontakt XBody Training Germany GmbH Vestische Alle 18 46282 Dorsten Tel. +49 (0) 40 / 226160940 E-Mail: info@xbodyworld.de Web: www.xbeat.training 93


Management Bewerbungsgespräch

Die Umsetzung einer digitalen Strategie im Mittelstand Text Jonathan Schneidemesser

Eigentlich hätte man es wissen müssen – der frisch eingestellte Mitarbeiter wirkte schon im Bewerbungsgespräch nicht optimal für die Umsetzung der vorgesehenen Aufgabe. Aber wen hätte man sonst nehmen sollen, bei den anderen Bewerbern waren die Zweifel noch größer. Um solche und ähnliche Situationen zu vermeiden, lohnt es sich, den Prozess des Bewerbungsgesprächs neu zu denken. Gute Mitarbeiter zu finden ist so sch er. Diese Klage h rt man regelmäßig in etz erken aber auch von Unternehmern und ersonalern aus dem ekanntenkreis. Und sie haben sicherlich auch zu einem ge issen Teil recht gefühlt ist es sch ieriger georden ersonal zu finden das die n tige ualifikation für die gestellten Aufgaben hat. Stellt man dann doch emanden ein stellt sich häufig heraus dass diese erson vielleicht doch nicht 94

die richtige ar. n manchen ällen und sogar gar nicht mal so selten hätte man das edoch schon im orstellungsgespräch herausfinden k nnen. Wenn man denn die richtigen ragen gestellt hätte. Dann hätte man mehreren ersonen eit sparen k nnen. Das orstellungsgespräch ist eine gute M glichkeit bei dem sich beide Seiten beschnuppern k nnen und schon mal erste Eindrücke entstehen. Damit diese von der Unternehmensseite her

positiv sind ill das Gespräch gut vorbereitet sein. Nichts geht über die Vorbereitung Gute orstellungsgespräche entstehen nicht einfach so. Man kann einiges tun um sich darauf vorzubereiten. Die erste rage die man sich nach der Aus ahl der e erber die Sie einladen m chten stellen sollte ist folgende Welchen Mitarbeiter nehme ich in das Gespräch mit der mich gut unterstützen kann


Management Bewerbungsgespräch

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Management Bewerbungsgespräch Das kann der Abteilungsleiter sein der später für den Mitarbeiter zuständig sein ird oder aber emand der die gleiche ualifikation ie der e erber hat um ihn auf der fachlichen Ebene auf die robe zu stellen. Dann geht es an die inhaltliche orbereitung des e erbungsgesprächs Wissen Sie er da vor hnen sitzt. Eine eschäftigung mit dem ebenslauf des e erbers ist z ingend erforderlich. Gibt es z. . ücken bei den Tätigkeiten oder fallen andere Sachen auf sollten diese notiert erden um sie direkt mit der erson zu besprechen. Ebenfalls hilfreich sind unkte die im Gespräch vertieft erden sollen. Das hilft dem e erbungsgespräch eine Struktur zu geben und sich nicht von den unkten des e erbers die natürlich auch geh rt erden sollen in eine andere Gesprächsstruktur drängen zu lassen. Als Arbeitgeber sollte man das Gespräch führen. un ist es so eit und der e erber steht vor der Tür. Alleine schon um ein gutes mage vom Unternehmen zu präsentieren ist es n tig dass der e erber gut empfangen ird. Die erson die das tut sollte enigstens

den amen des m glichen zukünftigen Mitarbeiters kennen und ihm ein Getränk anbieten. Eine kurze Wartezeit ist für einen e erber sicherlich ok. Diese sollte edoch nicht zu eit ausgedehnt erden denn von ihm ird a später auch ünktlichkeit er artet. Damit man das einhalten kann sollten keine dringlichen Termine oder ausufernde Meetings in die ähe des e erbungsgesprächs gelegt erden. Das Gespräch richtig führen Der e erber soll sich ohlfühlen. Das Gespräch sollte also in angenehmer Atmosphäre stattfinden und nicht in einem dunklen Keller oder auch schon erlebt auf der Trainingsfläche. Ein bisschen Small Talk lockert die Gesprächsatmosphäre auf bevor es ans Eingemachte geht. Wie bereits gesagt ird das Gespräch mit dem e erber und nicht von dem e erber geführt. Es macht durchaus Sinn das Unternehmen das Team und sich selbst vorzustellen. Dabei sollte die eigene olle im Unternehmen erläutert erden. Dann geht es eiter mit der Darstellung arum es zu der offenen Stelle gekommen ist euschaffung Kündigung etc. und as man sich davon er artet. Wird z. . ein neuer Trainer eingestellt kann

pti a er eise ist er spätere rgesetzte er eine itar eiter it er g eichen ebenfalls im Raum, um die fachliche Eignung des Bewerbers zu prüfen

96

klar kommuniziert erden für elche ereiche oder zur etreuung elcher Klientel die Anstellung erfolgt. Dann erhält der e erber die M glichkeit sich selbst noch einmal vorzustellen seinen Werdegang darzustellen und zu begründen arum er sich auf diese Stelle be orben hat. Blöde Fragen vermeiden un gilt es herauszufinden ob der e erber und das Unternehmen zusammenpassen. Das kann man mit cleveren ragetechniken erreichen. Was man hingegen vermeiden sollte sind unklare Scherz- ragen aus denen man glaubt Dinge herauslesen zu k nnen. or einigen Jahren ar es en vogue e erbern ragen zu stellen ie z. . Wer ürde einen Kampf z ischen Superman und atman geinnen oder Wenn hre Arbeit Schokolade äre elchen Geschmack hätte sie . Man sollte den e erber ruhig et as aus der eserve locken aber das geht auch anders. Ein ganz ichtiger Grundsatz für das Gespräch ist es den e erber reden zu lassen und ihn ausreden zu lassen. etzteres gebietet die H flichkeit das erstere die ot endigkeit da man a et as über den e erber erfahren m chte.

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Management Bewerbungsgespräch

Der Bewerber soll sich wohlfühlen. Die dazu passende Atmosphäre zu schaffen obliegt dem Unternehmen

Einfache ragen nach Stärken und Sch ächen sind ebenfalls nicht zielführend. Hat sich der e erber tiefgründig mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und das sollte er eiß er as er sagen muss. iel besser sind konkrete eispiele z. . aus dem vorherigen Job oder das ragen nach vergangenen Situationen. Hier sollte dann klar herauskommen ie sich der e erber in diesen Situationen verhalten hat und ie er mit Misserfolgen aber auch Erfolgen umgehen kann. Man sollte immer beide Seiten abfragen um ein ganzheitliches ild zu bekommen. Dann ird die rage ichtig elche Er artungen der e erber an das Unternehmen und die Stelle hat. Hier ird es dann spannend denn ab etzt lässt sich realistisch einschätzen ob der e erber für die ausgeschriebene Stelle passt. Sollte irgendet as unklar geblieben sein darf man noch mal nachfragen oder das vermeintlich erstandene iederholen. Der e erber sollte das dann bestätigen k nnen. So entstehen von Anfang an keine Unklarheiten. Zum Schluss kommen So langsam hat sich ein ild des e erbers herauskristallisiert und es gibt mindestens eine Tendenz ob der e erber für die Stelle geeignet ist oder nicht. un sollte latz für ragen vonseiten des e-

erbers bestehen. Was ist ihm unklar geblieben und as m chte er über das bereits esprochene noch issen Hier kann sich zeigen ie viel nteresse der e erber an der Stelle hat. Deutet sich schon an dass der e erber ein geeigneter Mitarbeiter erden kann sollte das klar kommuniziert erden. Das hilft beiden Seiten bei der rea-

ie sich der e erber verhält. ür ein Unternehmen ar dieser Moment des erabschiedens der alles Entscheidende. Denn hier konnte der e erber eine Handlung vornehmen die ihn selbst bei gut verlaufenem e erbungsgespräch sofort disqualifizieren konnte. Es urde er artet aber nicht kommuniziert dass der e erber anbietet sein Glas mit dem Getränk selbst aufzuräumen.

Deutet sich schon an, dass der Bewerber ein geeigneter Mitarbeiter werden kann, sollte das klar kommuniziert werden listischen Einschätzung des e eils anderen und man kann direkt sehen ob die S mpathie auf Gegenseitigkeit beruht. Das kann ein eichen an den eerber sein dass man sich ünschen ürde dass er sich nicht eiter umschauen müsste . Gibt es von Unternehmensseite her ebenfalls edenken darf das auch fairer eise angedeutet erden. um Schluss gibt es eigentlich nur noch ormalien zu besprechen. Dem e erber ird mitgeteilt ie der eitere erlauf aussieht und ann er mit einer ückmeldung rechnen kann. Dann folgt die erabschiedung. Hier ist auch noch mal spannend zu sehen

Er musste es dann nicht tun aber diese Geste zeigte dem Geschäftsführer ob er sich vorstellen konnte diese erson einzustellen oder nicht. So hat edes Unternehmen seine kleinen esonderheiten auf die es beim e erbungsgespräch achtet. Fazit Gerade eil es nicht einfacher ird geeignete Mitarbeiter zu finden ist es umso ichtiger gute e erbungsgespräche zu führen aus denen deutlich ird ob der e erber für die Stelle viel ichtiger aber noch für das Unternehmen geeignet ist.

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Messen & Events milon etzwerktreffen

milon etzwerktreffen mit Schwerpunkt auf B M Text Jonathan Schneidemesser

Das milon etzwerktreffen am . . stellte das Thema Betriebliches esundheitsmanagement B M in den Mittelpunkt und war damit das erste seiner Art. Der Austragungsort war der vonik Sportpark in Marl, der gleichzeitig als rfolgsmodell für die msetzung von B M steht. Der Evonik Sportpark wurde vom gleichnamigen Chemieunternehmen für rund 8,5 Millionen Euro eingerichtet, um etwas Gutes für die Gesundheit der 7.000 Mitarbeiter an diesem Standort zu tun und natürlich auch deren Leistungsfähigkeit zu erhalten. Ein optimaler Ort also, um die über 65 Teilnehmer über das Thema BGM und 100

insbesondere die Möglichkeiten der erfolgreichen Umsetzung zu informieren. Der Evonik Sportpark wird vom CITY Fitness- und Gesundheitszentrum Recklinghausen betrieben und ist laut eigener Aussage ein „Vorzeigeprojekt der Fitnessbranche und die perfektionierte Ausarbeitung eines BGM-Konzepts“. Der Komplex bietet unter-

schiedliche Trainingsmöglichkeiten auf über 3.000 m², u. a. Fußball, Basketball, Hockey und natürlich Fitness. Das Netzwerktreffen richtete sich bevorzugt an Betreiber, die das Thema BGM ernsthaft angehen möchten, sowie Teilnehmer aus der Physiotherapie und Inhaber von Mikro- und reinen


Messen & Events milon etzwerktreffen BGM-Studios. Die Teilnehmer konnten sich über spannende Vorträge freuen. So berichtete Patrick Arntzen, der Geschäftsführer des City Fitness- und Gesundheitszentrums, wie er es vom reinen Fitness-Betreiber hin zum EvonikPartner geschafft hat und damit ein Unternehmen mit 7.000 Mitarbeitern als Kunde gewinnen konnte. Der Gründer und Entwickler von Alchimedus®, Sascha Kugler, zeigte den Teilnehmern auf, wie man als Fitness-Club kleine und mittelständische Unternehmen für sich als Partner gewinnen kann und dabei mit Fördermitteln unterstützt wird. Ein Praxisbericht wurde von Marcel Niehus, dem Geschäftsführer von MN Fitness, gegeben, der mit seinem Vortrag „Von 0 auf 500 in 8 Monaten“ über seine Erfahrungen als Gründer eines milon Mikrostudios berichtete. Das Netzwerktreffen bot neben dem fachlichen Input auch die Möglichkeit, sich mit Kollegen aus der Branche über das Gehörte auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Partner vor Ort (v.l.n.r): Herbert Rusch (GF City Fitness und Gesundheitszentrum), Andreas Kreil (milon), Patrick Arntzen (GF City Fitness und Gesundheitszentrum), Dagar eser usiness tness nzepte rg eser usiness tness nzepte ascha ug er chi e us hi ipp unz ea th nsu ting

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Messen & Events myline Premium Days

Teilnehmerrekord bei den myline Premium Days Im Oktober und November fanden die myline Premium Days an den Standorten Frankfurt, Stuttgart, Bremerhaven und Leipzig statt. Die Veranstalter konnten mit mehr als 400 Teilnehmern aus den myline-Partner-Studios einen Teilnehmerrekord verbuchen. Im Rahmen der Eventreihe stellte das Unternehmen einige Neuheiten vor. Auf großes Interesse bei den Teilnehmern stieß vor allem das brandneue digitale Abnehmprogramm „myline 2.0“. „Unser Ziel dabei war es, das neue myline 2.0 so persönlich zu machen wie noch nie – und das ist uns, laut den Feedbacks, mehr als gelungen“, freut sich Alexander Dillmann, Geschäftsführer der myline Deutschland GmbH, über das neuste Update. Zudem setzt myline mit dem Tool mykitchen, das im Rahmen der Eventreihe 102

vorgestellt wurde, neue Maßstäbe in Sachen Ernährungscoaching. Mit dem Tool kann jeder Nutzer des Programmes sich sein eigenes, individuelles Kochbuch zusammenstellen. Unverträglichkeiten, Allergien und Einschränkungen werden dabei umfangreich berücksichtigt. Das neue „myline 2.0“ soll offiziell im März 2020 an den Start gehen. Auch das myintense+ Online-Abnehmprogramm, das von den Krankenkassen bis zu 100 % be-


Messen & Events myline Premium Days

zuschusst wird, bekam ein neues Update, das auf den myline Premium Days vorgestellt wurde. So wurden z. B. das Ernährungs- und Bewegungstagebuch noch userfreundlicher programmiert. Der neue myintense+ Studiofinder macht es für Interessenten noch einfacher, ein Studio in deren Nähe zu finden und einen Termin im Studio zu vereinbaren. Zudem präsentierte das Unternehmen weitere Neuerungen. Unter dem Motto „So geht naschen erlaubt 2.0“ wurde in Kooperation mit INKO der vollständige Relaunch der „myline naschen erlaubt“-Produktrange präsentiert. Auszeichnungen für die Top-10-myline-Studios Im Rahmen der Premium Days wurden die Top-10-myline-Studios mit dem begehrten „myline Excellence Partner“ Award, der höchsten Auszeichnung, die das Unternehmen an die besten Abnehmstudios in ganz Deutschland vergibt, ausgezeichnet. Die gekürten Studios erzielten ganz besonders

Markus Treutlein und das Team vom Carpe Diem in Dautphetal erhielt den begehrten Award „myline Excellence Partner“

beachtliche Zahlen beim Verkauf der myline-Programme und der „naschen erlaubt“-Produkte. Markus Treutlein vom Carpe Diem in Dautphetal beispielsweise landete auf Platz 1. Er verkaufte mit

seinem Team insgesamt 440 Abnehmprogramme, generierte dadurch nachweislich 222 neue Mitglieder und machte mit den Programmen und Produkten einen Gesamtumsatz von 316.486 €.

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Messen & Events CORNAMIX

CORNAMIX Fachkongress 2019 Text Dr. Andreas Simon

Am 08. und 09.11.2019 war es wieder so weit – Dr. Matthias Muschol und Marius Brandt luden zum 4. CORNAMIX Fachkongress im Kundencenter von Mercedes-Benz. Erstmalig fand die Veranstaltung in Kooperation mit dem Bremer Handballverband im Zuge der Lizenzverlängerung für Trainer statt. In dieser Konstellation war es ein besonderer Höhepunkt, dass auch der Sportdirektor des Deutschen Handballbundes, Axel Kromer, als Gastredner vorbeischaute.

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Der Freitag stand unter dem Motto „Perspektivwechsel – Mitarbeiter fordern und fördern“. Anerkannte Experten wie Dr. Daniel Dassel und Dr. Frank Buss zeigten den 210 Teilnehmern durch ihre Vorträge und Workshops neue Wege in Bereichen wie Kommunikation, Digitalisierung, Gesunde Führung, Innere Haltung und psychische Gesundheit auf. Der Samstag widmete sich hingegen dem medizinisch-sportlichen Schwerpunkt „Ballsport – Vom Spielfeldrand bis in die Eistonne“.

Coaches bei Wettkämpfen“ von Darren Ritchie, schottischer Nationaltrainer des Leichtathletikverbandes und siebenfacher schottischer Weitsprungmeister. Und wann hat man schon mal die Möglichkeit, mit einem Nationaltrainer zu trainieren? Genau dies erlebten die Teilnehmer in seinem Workshop „Importance of developing physical competency in sport“. Darren Ritchie ließ die Teilnehmer an seiner langjährigen Trainingserfahrung mit internationalen Spitzensportlern teilhaben.

Renommierte Größen aus der Sportwissenschaft und Medizin wie Professor Dr. Jürgen Freiwald oder Dr. Dr. Tobias Böselt fesselten das Publikum mit ihren Beiträgen zur Trainingssteuerung im Leistungssport sowie den neuesten Erkenntnissen aus der Schlafforschung, die zunehmend in den Fokus eines ganzheitlichen Trainings rückt. Mit Peter Gagelmann betrat dazu ein Bremer Urgestein zum Thema Entscheidungsfindung die Referentenbühne. Kurzerhand wurde das Publikum zum Schiedsrichter befördert und erlebte am eigenen Leib, wie schwer es ist, eine richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt zu fällen. Eine besondere Ehre war zudem der Vortrag über „Die Anforderungen eines

Inspirierend waren seine Leidenschaft und seine detailgenauen Hinweise bei den Übungen, von denen die Teilnehmer, ob Trainer oder h siotherapeut profitieren. Neben diesem Angebot wechselten die Teilnehmer zwischen Workshops von Polar – Neueste Techniken zur Leistungssteuerung; Speedfactory – Dynamik Eyes, cardioscan – Stressmessung über die Herzvariabilität – Trainingssteuerung einer neuen Dimension sowie der VBG – Individuelle Belastungs- und Beanspruchungssteuerung mithilfe des VBG Prevention Management Tool. Zusätzlich zu den Workshops konnten sich die Teilnehmer auch entspannt an deren Veranstaltungsständen informieren oder neue Ideen bei weiteren Kooperations-

partnern wie Cube Sports, medi, AOK, brainlight und Technogym sammeln. Neben dem Anspruch, den Teilnehmern des Fachkongresses neueste Erkenntnisse, Methoden und Equipment nahezubringen und über den Tellerrand zu schauen, ist es CORNAMIX stets ein Anliegen, sich für den regionalen Sport zu engagieren. In diesem Zuge spendet CORNAMIX von jedem Ticket 5 € an die Bremer Sportstiftung „Haus der Athleten“. Wir freuen uns sehr, damit einen kleinen Beitrag zur Förderung von regionalen Sporttalenten zu leisten und das Projekt unter der Schirmherrschaft von Peter Gagelmann weiterhin unterstützen zu können. Somit gehen auch dieses Jahr wieder zwei aufregende, erfolgreiche Tage des Fachkongresses vorüber, die durch seine vielen renommierten Redner und Kooperationspartner bereichert wurden und den Teilnehmern neue Impulse vermittelt haben. Gemäß dem Fußballermotto „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ sind die Organisatoren des Fachkongresses Dr. Matthias Muschol und Marius randt schon ieder fleißig dabei und planen die kleine Jubiläumsausgabe, den Fachkongress 2020.

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Urban Sports Club feierte Einweihungsparty des neuen Headquarters Text Constantin Wilser

Im Oktober ist Urban Sports Club innerhalb von Berlin umgezogen. Am 19. November lud das Unternehmen Partner und Kunden zum „Housewarming“ ins neue Headquarter in die Michaelkirchstraße, um die neuen Räumlichkeiten vorzustellen.

Einen Eindruck vom neuen, modernen, stylischen und sportlichen Headquarter erhielten die rund 150 geladenen Gäste bei einer Tour durch das Haus. Die Führung übernahmen Architekt Tilman Glatz von Glatz&Glatz und der Creative Director von Urban Sports Club, Oliver Glutz von Blotzheim. Bei der Gestaltung der insgesamt sechs Stockwerke haben die Verantwortlichen sehr großen Wert darauf gelegt, dass sich die Mitarbeiter möglichst wohlfühlen und 108

gerne zur Arbeit kommen. Neben modernen Arbeitsplätzen sollen beispielsweise Tischtennisplatten, Tisch-Kicker, Klimmzugstangen und Yogaboards zum Wohlfühlfaktor beitragen. Enormes Wachstum in ganz Europa Im Anschluss an den Rundgang schilderten die beiden Urban Sports Club Geschäftsführer Moritz Kreppel und Benjamin Roth sehr sympathisch, wie sie 2011 versuchten, damals noch

relativ unbeholfen, die Marke Urban Sports Club am Markt zu etablieren. Nach einem schwierigen Start haben die beiden Geschäftsführer in den vergangenen Jahren aus dem Start-up ein rasant wachsendes Unternehmen gemacht, wie die folgenden Zahlen beeindruckend beweisen. Das ursprüngliche Zwei-Mann-Unternehmen zählte im Dezember 2016 24 Mitarbeiter, im Dezember 2017 waren es 70 Mitarbeiter, 2018 bereits 170 und aktuell


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Beim Get-together sorgte eine Live-Band für gute Stimmung bei den Gästen

gehören mehr als 450 Mitarbeiter zum Team. Das rasante Wachstum und der Anstieg an Mitarbeitern machten den Umzug in die Michaelkirchstraße erforderlich. Allein am Berliner Standort sind über 200 Mitarbeiter tätig. Mittlerweile umfasst das Netzwerk von Urban Sports Club Fitness-, Sport- und Freizeiteinrichtungen in mehr als 50 deutschen Städten und 9 europäischen Ländern. Mittelfristiges Ziel sei es, so die beiden Geschäftsführer, ganz Europa abzudecken. Bereits in Kürze wird Urban Sports Club in zwei weiteren Ländern präsent sein.

Im Anschluss an die Besichtigung und den Rück- und Ausblick von Moritz Kreppel und Benjamin Roth fand die Paneldiskussion zum Thema „Wie Technologie zu mehr Aktivität und Gesundheit verhelfen kann“ statt. Moderiert wurde die Diskussion von Claire Oelkers. Auf dem Podium diskutierten die beiden Urban Sports Club Geschäftsführer mit Valerie Bönström, CEO und Mitgründerin von Mrs. Sporty, Pixformance und Vaha, Prof. Dr. med. B. Wolfrath, ärztlicher Leiter der Abteilung Sportmedizin Charité Universitätsmedizin und Di-

Interessierte Zuhöher bei der Paneldiskussion „Wie Technologie zu mehr Aktivität und Gesundheit verhelfen kann“

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Timo Kreis (l.) und Constantin Wilser (2. v. r.) von der BODYMEDIA mit den Gastgebern Moritz Kreppel und Benjamin Roth

rektor des Instituts für Sportwissenschaft an der HU Berlin, und Frederick Syna, Physiotherapeut bei Hertha BSC Berlin. Nach der Paneldiskussion verlagerte sich das Geschehen vom sechsten Stock ins Erdgeschoss, wo im Eingangsbereich des Firmengebäudes das Get-together stattfand. In gemütlicher Atmosphäre und bei leckerem Essen und Getränken sowie Musik fand das Eröffnungs-Event im neuen Headquarter in der Michaelkirchstraße einen gelungenen Ausklang.

Führten durch die neuen Räumlichkeiten: Architekt Tilman Glatz und der Creative Director von Urban Sports Club, Oliver Glutz von Blotzheim


Messen & Events Urban Sports Club

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Interview Stanford Cooling

Schnelle Regeneration mit Kälte-Vakuum

Interview Jonathan Schneidemesser

An der Stanford University wurde ein Gerät erforscht, das die Regeneration mithilfe von Unterdruck und Kälte deutlich beschleunigt und so Höchstleistungen bei Athleten ermöglicht. Markus Deussl hat das System an die Bedürfnisse von Fitness-Clubs angepasst und bringt es nun auch auf den deutschen Markt. Wir sprachen mit ihm, was sich hinter dem Regenerationswunder verbirgt. BODYMEDIA: Herr Deussl, wie funktioniert das Gerät, das hier unter dem Namen Stanford Cooling bekannt ist? Markus Deussl: Die stärksten Wärmetauscher des Körpers sind Fußsohlen, Handflächen sowie der Kopf. Man kennt das z. B. von Profisportlern, die sich in Eisbädern abkühlen. Normalerweise verschließen sich die Venen und Arterien, wenn der Körper abkühlt. Das ist eine natürliche Schutzfunktion des Körpers, der die Körpertemperatur aufrechterhalten möchte. Diesen Schutzmechanismus kann man mit der richtigen Temperatur, am richtigen Körperteil und zusätzlichem Unterdruck allerdings „austricksen“ bzw. außer Kraft setzen. Dadurch öffnen sich Venen und Arterien und das kalte Blut kann in den restlichen Körper strömen. Der Effekt ist dann der, dass die Muskeln schnell regenerieren. Das ist allerdings nur eine Wirkung, die man beobachten kann. Wir haben mittlerweile festgestellt, dass es weitere Effekte gibt. So konnten wir z. B. einer Person mit Karpaltunnelsyndrom helfen, ihre Schmerzen kurzzeitig in den Griff zu bekommen. Ein anderer berichtete, dass er nach der Anwen112

dung kein Mittagstief hatte. Es gibt also noch jede Menge anderer spannender Anwendungsgebiete, die wir noch gar nicht ganz erfasst haben.

bin ich der Sache mal nachgegangen, weil es mich einfach so fasziniert hat. Außerdem ist die Stanford University als Quelle eigentlich sehr verlässlich.

BODYMEDIA: Wo ist der Unterschied zu klassischen Kühlkammern, die sich im Leistungssport immer größerer Beliebtheit erfreuen? Markus Deussl: Die beiden Systeme unterscheiden sich tatsächlich. Sieht man von den hohen Betriebskosten, dem nötigen Personal und den Gefahren, die durch die niedrigen Temperaturen entstehen können, einmal ab, ist die Kälte bei den Kühlkammern oberflächlich. Bei uns ist es genau umgekehrt – die Kälte kommt von innen. Unser System kann die Körperkerntemperatur etwa um 1,5 Grad absenken, was dann zum Regenerationseffekt führt.

Und wie man das dann so macht, habe ich es erst mal an mir selbst ausprobiert. Meine Übung der Wahl waren Curls, bis zur kompletten Erschöpfung, also so lange, bis ich keine weitere Wiederholung ausführen konnte. Ohne Kühlung war ich da bei etwa 50, mit Kühlung waren es über 140. In den nächsten Tagen machte ich den Test weiter und am fünften Tag schaffte ich 277 Wiederholungen. Das ist ein unglaubliches Ergebnis. Da kam bei mir dann die Frage auf, ob das so ist, weil ich das gerne hätte. Deshalb habe ich es natürlich an anderen Personen getestet und kam zum gleichen Ergebnis. Die kritischsten Prüfer waren Fitness-Club-Betreiber, die sich nicht vorstellen konnten, dass so ein Effekt hervorrufbar ist. Aber auch bei ihnen kam es zu diesen Ergebnissen. Aktuell haben wir den Fall, dass es von 120 Personen, bei denen wir den Effekt getestet haben, bei dreien nicht geklappt hat. Wir haben unsere Ver-

BODYMEDIA: Wie wurden Sie auf das System aufmerksam? Markus Deussl: Die Studien zu diesem Thema sind schon knapp 20 Jahre alt. Als ich dann damit zum ersten Mal in Kontakt kam, dachte ich, das kann ja nur ein Internet-Fake sein. Trotzdem


Interview Stanford Cooling

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Interview Stanford Cooling

Typischer Einsatz von Stanford Cooling im Fitness-Club: Nach dem Training für 2 MInuten die Hand kühlen und dann regeneriert nach Hause gehen

Um die Aufmerksamkeit der MItglieder starker auf das Stanford-Cooling-Gerät zu ziehen, wird ein Aufsteller gleich mitgeliefert

mutungen, warum es nicht funktioniert hat, so hat u. a. das Vorführgerät einen Schlag abbekommen, letztlich wissen wir es aber nicht genau. Zu erwähnen ist auch noch, dass kein relevanter Muskelkater nach dem Training auftrat. Da hat es dann bei mir „Klick“ gemacht und wir haben ein Gerät gebaut, das die gewünschte Funktion erfüllt, bei gleichzeitigem Hygienestandard und einfacher Nutzung. Und natürlich ist alles zum Patent angemeldet. BODYMEDIA: Wie kann das System im Fitness-Club eingesetzt werden?

Markus Deussl: Tatsächlich sind unsere Kernzielgruppe Fitness-Clubs und Wellnesshotels mit Trainingseinrichtung. Da wollen wir uns im Bereich Regeneration positionieren. Im Fitness-Club wird Stanford Cooling vor allem zur Regeneration nach dem Training eingesetzt. Man trainiert als Mitglied also ganz normal, nutzt dann das Gerät für 2 Minuten und geht dann regeneriert nach Hause. Der zweite Punkt ist die Fettverbrennung, aber generell hilft es, wo Kühlung hilft, wie z. B. bei Entzündungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Beim Abnehmen kann Stanford Cooling ebenfalls unter-

Stanford Cooling Frauen, die in 45 Minuten 900 Liegestütze schaffen und 600 Klimmzüge, sind nur zwei der erstaunlichen Geschichten, die das Stanford Cooling ermöglicht hat. Das Prinzip dafür wurde von zwei Forschern an der namensgebenden Stanford University entwickelt. Craig Heller, Professor für Biologie, und Dennis Grahn, einer der leitenden Wissenschaftler im Bereich Biologie, testeten das mit ihren Athleten. Neben dem Einsatz im Leistungssport wurden weitere Einsatzgebiete, wie z. B. Patienten mit Multipler Sklerose, erforscht. 114

stützen. Dadurch, dass die Körperkerntemperatur abgesenkt wird, muss der Körper, der das wieder ausgleichen will, Energie einsetzen, um wieder auf Normaltemperatur „hochzuheizen“. Was ich gelernt habe, ist, dass der Fitness-Club-Betreiber immer up-to-date sein möchte, seinen Mitgliedern immer neue Produkte präsentieren möchte, die innovativ sind und die Wirkung, die sie versprechen, auch bringen. Und genau das haben wir mit Stanford Cooling. BODYMEDIA: Vielen Dank für das Gespräch.

Zur Person Markus Deussl ist Produktentwickler, Innovateur & Erfinder. In den letzten 20 Jahren hat er über 41 Patente und Designs angemeldet. Die dem breiten Publikum bekannteste Erfindung sind seine Bioethanolkamine. Mit über 50.000 Stück pro Jahr entwickelte Markus Deussl das Unternehmen von einer Garagenfirma innerhalb von 8 Jahren zum Weltmarktführer. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt im Allgäu.


Interview Stanford Cooling1

Gewinner stellen Gewohnheiten in Frage.

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Unternehmensreport InBody

Mehr Wachstum durch neue Strukturen Text Constantin Wilser

Einfach, schnell und präzise – diese drei Wörter bringen die Stärken der InBody-Körperanalyse genau auf den Punkt. Kein Wunder also, dass immer mehr Club-Betreiber die Testing-Tools nutzen, um ihren Kunden noch bessere Trainings- und Ernährungsempfehlungen aussprechen zu können. Der Bedarf an professioneller Körperanalyse ist allerdings längst noch nicht ausgeschöpft, da ist sich Chang-Hun Jo, Geschäftsführer von InBody, sicher. Seit mittlerweile zehn Jahren ist ChangHun Jo in der Fitnessbranche tätig. Mit jeder Menge Fleiß hat er sich über die Jahre hinweg ein riesiges Netzwerk aufgebaut. Dabei war eine Karriere im Fitnessmarkt nicht gerade vorgezeichnet. 1975 kam er in Korea auf die Welt, ehe er im Alter von fünf Jahren mit 116

seiner Familie nach Deutschland auswanderte. Während seines Studiums der Politikwissenschaften, das er 2003 abschloss, absolvierte er zahlreiche internationale Praktika und arbeitete als Werkstudent bei der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley. Bei vielen seiner Jobs profitierte er von sei-

nem bikulturellen Zugang und agierte immer als eine Art Schnittstelle zwischen dem europäischen und koreanischen Wirtschaftsraum. Diese Chance sah er auch, als das koreanische Unternehmen InBody auf der Suche nach einem exklusiven Vertriebspartner für die InBody-Produkte in Deutschland


Unternehmensreport InBody

war. Schnell stand für ihn fest, dass er diese Aufgabe übernehmen und die Marke in Deutschland bekannt machen wollte. Neben der Verbindung zu Korea reizte ihn die Aussicht im Gesundheitsmarkt, in dem er schon damals viel Potenzial sah, tätig sein zu können. Zu Beginn seiner Vertriebstätigkeit im Jahr 2009 hatte der 44-Jährige noch keine Angestellten und er fuhr mit einem Demogerät im Kofferraum quer durch Deutschland. Gleichzeitig kümmerte er sich um den Aufbau der Homepage und schaffte erste Vertriebsstrukturen. „Damals hatte ich nur einen Kunden. Das hat sich dann glücklicherweise schnell geändert und ich konnte einige inhabergeführte Ketten als First Mover gewinnen“, erinnert sich Chang-Hun Jo. Mittlerweile setzen ca. 2.900 Fitness-Studios auf InBody-Messsysteme. Doch nicht nur in Fitnessund Gesundheits-Clubs kommen die Geräte zum Einsatz. Auch führende DAX-Unternehmen, niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser, Olympiastützpunkte und namhafte Forschungsein-

Neben des Messungen ist es mindestens genauso wichtig, dass die Trainer eine effektive Beratung durchführen und regelmäßige Erfolgskontrollen durchführen

nische Validierung mitbringt. Sie haben, das wurde in zahlreichen nationalen und internationalen Studien bewiesen, eine sehr hohe Korrelation zum DXA und weitere Goldstandardmethoden. Durch

„Ziel ist es, in allen Segmenten stark zu bleiben und weiter zu expandieren“ richtungen führen die Messungen mit InBody-Körperanalysegeräten durch. „Unsere Stärke ist, dass unsere Messtechnologie eine enorm hohe medizi-

die spezielle InBody-Messtechnologie können die verschiedensten Menschen abgebildet werden – vom adipösen Jugendlichen bis hin zur 70-jährigen

Bodybuilderin. Damit können Clubbetreiber hohes Vertrauen beim Kunden aufbauen und sich vom Wettbewerb hervorheben“, erklärt Chang-Hun Jo. Wichtig sind jedoch nicht allein die Messungen, so Jo weiter, sondern mindestens genauso wichtig ist es, dass die Trainer eine effektive Beratung durchführen und den Club-Mitgliedern die individuell richtigen Lösungsansätze hinsichtlich Training und Ernährung geben können. Deshalb ist die stetige Entwicklung der Weiterbildungs- und Qualifizierungsinhalte für die Anwender ein wichtiger Faktor für den Erfolg von InBody.

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Unternehmensreport InBody

Chang-Hun Jo, Geschäftsführer InBody stellt, mit seinem Team gerade die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

Zukunftspläne Am 1. Oktober 2019 wurde aus der JP Global Markets GmbH die InBody Europe B.V. Niederlassung Deutschland. „Der deutsche Markt ist für den Mutterkonzern strategisch gesehen sehr wichtig und der größte Markt in Europa. Deshalb kam es zur Umstellung, die von beiden Seiten vorangetrieben wurde. Dadurch, dass wir jetzt eine Niederlassung und nicht mehr nur ein Distributor sind, sind wir noch enger mit dem Mutterkonzern verwurzelt und können unseren Kunden zukünftig noch bessere Leistungen bieten. Unser Ziel ist es, in allen Segmenten stark zu bleiben und weiter zu expandieren“, erklärt Chang-Hun Jo. Durch die vorhandenen Ressourcen soll einerseits das Produktportfolio noch vielfältiger werden. Ein erstes Produkt-Highlight ist die neue Cloud-Lösung, die laut Chang-Hun Jo vor allem für Betreiber von mehreren Anlagen interessant sei und unter anderem gegenüber Krankenkassen und Unternehmen ein noch professionelleres Auftreten ermögliche. Die Cloud-Lösung wird erstmals im März auf Mallorca bei MEET THE TOP 118

Fitness und dann auf der FIBO vorgestellt. Andererseits sollen die Ressourcen zur Aufstockung des Mitarbeiterteams genutzt, aber vor allem in die Bereiche Fortbildung bzw. die InBody Akademie und den Customer Service investiert werden. Bei den Fortbildungsmaßnahmen wird das Angebot an Online-Schulungen ausgebaut. Dabei gehe es nicht nur darum, so der Geschäftsführer, in rein medizinisches Fachwissen zu investieren, sondern Fitness-Club-Betreibern Fallbeispiele für die Betriebswirtschaftlichkeit aufzuzeigen. Also: Wie können Studios die bestmögliche Wertschöpfung erzielen und gleichzeitig den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht werden? Hierfür, so Chang-Hun Jo, sei es wichtig, den Kunden zuzuhören und aus den jeweiligen Beispielen reproduzierbare Learnings und kreative Lösungsansätze zu entwickeln. Über die Akademie sollen sich die Kunden in Zukunft zudem vermehrt untereinander austauschen. Generell sei es das Ziel, so Jo weiter, um die Produkte herum noch mehr konzeptuelle und strategische Mittel anzubieten, um den Kundennutzen auf allen Ebenen zu erhöhen.

Durch regelmäßige Endkundenvorträge möchte das InBody-Team außerdem dazu beitragen, dass eine noch breitere Masse den Zugang zur Dienstleistung Fitness erhält und die Branche dadurch weiterwächst. Schließlich bieten, so Chang-Hun Jo, Fitness- und Gesundheits-Studios die beste Dienstleistung der Welt. Keine andere Branche kann durch gezieltes Krafttraining die zahlreichen Zivilisationskrankheiten so effektiv vorbeugen und zur Gesunderhaltung beitragen. Fazit Der Bereich der professionellen Körperanalyse birgt noch großes Potenzial, davon ist Chang-Hun Jo überzeugt. Vor allem Fitness-Studios, die sich als Gesundheitsanbieter spezialisieren möchten, können nicht auf valide und praxistaugliche Checkup-Systeme verzichten. Der gebürtige Koreaner und Frankfurter legt mit seinem Mitarbeiterteam gerade die Bausteine im Unternehmen, die InBody auch zukünftig als den Innovationsführer im Bereich Testing aufstellt und so im Kampf um die Poleposition immer ein Wörtchen mitreden kann.


Unternehmensreport InBody

Berufsbildung

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Unternehmensreport Johnson Health Tech.

Weltkonzern mit lokalem Touch Text Constantin Wilser

Johnson Health Tech. zählt zu den größten Geräteanbietern der Fitnessbranche. Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren sowohl global als auch lokal in Deutschland stetig gewachsen. Am deutschen Standort in Frechen sind mittlerweile 130 Mitarbeiter beschäftigt – Tendenz steigend.

Die Firmenzentrale in der Frechener Europaallee ist 2018 nach ca. zehn Monaten Umbauphase durch einen Bürokomplex, Lagerflächen für Umschlagsware und Aufbauhallen um 3.000 Quadratmeter auf insgesamt 8.000 Quadratmeter erweitert worden. Das starke Wachstum des Unternehmens in den vergangenen Jahren machten diesen Schritt zwingend notwendig. In Frechen sind alle Kernabteilungen wie der Vertrieb, die Buchhaltung, die IT-Abteilung, der Service, die Logistik, die Produktmanagement120

abteilung, die Qualitätskontrolle und das Marketing untergebracht. Das Aushängeschild der Firmenzentrale ist der Showroom im Erdgeschoss. Äußerst stilvoll bildet er auf rund 700 Quadratmetern alle Bereiche eines modernen Fitness-Studios ab und gibt gleichzeitig einen beeindruckenden Überblick über das riesige Produktportfolio des Komplettanbieters. Neben den Kraft- und Kardiogeräten gibt es einen Functional-Training-Bereich, wo das MX4 Konzept präsentiert wird,

und auch der Entwicklungsprozess der letzten Jahre in Sachen Digitalisierung wird anhand der ausgestellten Konsolen deutlich. Doch nicht nur die Geräte der Premiummarke Matrix sind Teil des Showrooms. Auch einige Geräte der preisgünstigeren Marken Horizon Fitness und Vision Fitness, die den Heimfitnessbereich abdecken, sind vertreten. Seit Neuestem wird das Portfolio durch die Marke SYNCA erweitert, die 2019 am deutschen Markt eingeführt wurde. Hier-


Unternehmensreport Johnson Health Tech.

Die Firmenzentrale in Frechen wurde 2018 auf insgesamt 8.000 Quadratmeter erweitert

bei handelt es sich um eine WellnessMarke, deren Fokus auf Massageprodukten liegt. Während des Rundgangs durch den Showroom hebt Jürgen Aschauer, Business Development Director Johnson Health Tech., die Möglichkeiten des vielfältigen Produktportfolios hervor: „Wir können mit unseren Marken die komplette Preisstruktur abdecken. Also vom Gerät für zu Hause bis hin zum MatrixGerät für den kommerziellen Einsatz bieten wir das volle Sortiment an.“ Service und Dienstleistung als Schlüssel zum Erfolg Wie in den Jahren zuvor wurde auch 2019 an der Zentralisierung des Standorts Frechen gearbeitet und die Logistik, Serviceabläufe und die Infrastruktur wurden optimiert. Durch die Maßnahmen möchten die Verantwortlichen um den Geschäftsführer von Johnson Health Tech., Ulfert Böhme, die Berei-

Matrix kooperiert mit zahlreichen Sportverbänden und ist unter anderem offizieller Fitnessgeräte-Ausstatter des DFB

che Service und Dienstleistung noch weiter ausbauen, da diese beiden Themen als die Erfolgsfaktoren ausgemacht wurden. „Natürlich ist es immer wichtig, innovative Produkte auf den Markt zu bringen. Aber ich glaube, die Dienstleistung und die menschliche Komponente sind das, was maßgeblich zur Kundenloyalität und Kundenbindung beitragen. Das ist besonders hier am Standort Frechen extrem wichtig für uns“, erklärt Jürgen Aschauer. Um die Kunden in den Studios bestmöglich betreuen zu können, kommt in der Serviceabteilung eine spezielle Software zum Einsatz, die eigens für Johnson Health Tech. maßgeschneidert wurde. Mithilfe der Software können die zwölf Servicemitarbeiter, die bundesweit im Einsatz sind, von Frechen aus gesteuert werden. Damit können vor allem unnötige Fahrtwege und damit Wartezeiten für die Clubs, die auf den Techniker warten, vermieden werden. Durch

Neben Matrix hat Johnson Health Tech. noch die Heim-fitnessmarken Vision Fitness und Horizon Fitness, sowie die Wellnessmarke SYNCA im Portfolio

die Einstellung weiterer Mitarbeiter für Service und Installation soll der Service weiter optimiert werden. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 24 Monteure für Auslieferungen und Installationen in Vollzeit. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Kooperation mit Sportverbänden, Profimannschaften und Hochleistungssportlern. Mittlerweile gibt es ein extra Mitarbeiterteam, das sich auf den Spitzensport spezialisiert hat. Die Vorteile solcher Kooperationen liegen für Jürgen Aschauer auf der Hand: „Bei den Kooperationen mit den Verbänden handelt es sich um eine Win-winSituation. Die Vereine und Verbände suchen einen Partner, der einerseits ein Komplettangebot an Top-Geräten bieten kann und andererseits den logistischen Aufwand, also den Transport der Geräte in die jeweiligen Trainingslager, bewerkstelligen kann. Und für uns

Teil des 700 Quadratmeter großen Showrooms: Das MX4 Konzept

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Unternehmensreport Johnson Health Tech.

Ulfert Böhme, Geschäftsführer Johnson Health Tech., Isabell Prokscha und Constantin Wilser, BODYMEDIA und Jürgen Aschauer, Business Development Director Johnson Health Tech. (v.l.) im Frechener Showroom

ist es natürlich ein Aushängeschild und wir können uns optimal nach außen darstellen“, erklärt Jürgen Aschauer. Die Historie des Unternehmens Das Wachstum von Johnson Health Tech. in Deutschland ist eng verbunden mit dem Erfolg des Mutterunternehmens in Taiwan. Dort gründete Peter Lo am Standort Taichung 1975 das Unternehmen. Bis heute ist Johnson Health Tech. ein Familienunternehmen. Der Gründer ist nach wie vor als Vorsitzender tätig. Zu Beginn wurden nicht die eigenen Marken produziert, sondern ausschließlich Auftragsproduktionen übernommen. In den frühen Jahren wurden z. B. in der eigenen Gießerei Hantelscheiben hergestellt. In der eigenen Komponentenfabrik werden immer noch alle Key-Komponenten für das komplette Geräteportfolio hergestellt und der Produktionsprozess von den Rohstoffen bis hin zum fertigen Produkt gesteuert. Insgesamt hat Johnson Health Tech. mittlerweile fünf Werke weltweit und in den vergangenen Jahren in fast 30 Ländern Tochterunternehmen und unterschiedliche Distributionsnetze aufgebaut. Ein äußerst wichtiger Standort ist Rotterdam. Dort befindet sich das europäische Zentrallager. Auf 55.000 Quadrat122

metern werden hier Geräte gelagert, die dann an die Clubs an europäischen Standarten ausgeliefert werden. Darüber hinaus ist Johnson Health Tech. weltweit führender Fitnessfachhändler mit über 300 Johnson Stores in Asien, Amerika und Europa. Ausblick Das Jahr 2019 verlief für Johnson Health Tech. sehr erfolgreich. Sowohl in Deutschland als auch global konnten die Umsätze erneut erheblich gesteigert werden. Weiteres Wachstum ist auch für dieses Jahr das Ziel. Um dieses zu erreichen, wird das Unternehmen auf seinem 1.000 Quadratmeter großen FIBO-Messestand Innovationen präsentieren. Die große Neuheit auf der Messe und in 2020 ist eine neue Kardiogerätelinie von Matrix. Die neue Serie wird mit unterschiedlichen Rahmen und Konsolen erhältlich sein. „Der Kardiobereich ist für uns die wichtigste Produktkategorie in unserem Portfolio. Deshalb werden wir eine flexible Kardioserie auf den Markt bringen, die es in der Form am Markt noch nicht gibt“, verrät Jürgen Aschauer. In Sachen Wellness wird auf der FIBO ebenfalls eine Neuheit vorgestellt. Um im Bereich Recovery und Energizing verstärkt Fuß zu fassen und das lösungsoptimierte Produktportfolio noch

besser darzustellen, wird erstmals ein kommerzieller Massagestuhl der Marke SYNCA präsentiert. Selbstverständlich findet am Abend des Messe-Donnerstag im Kölner E-Werk die legendäre Matrix Party statt, die mittlerweile fester Bestandteil des FIBO-Auftritts ist. In diesem Jahr wird, das hat die BODYMEDIA während ihres Besuchs in Frechen aus erster Hand erfahren, die US-Sängerin Anastacia den geladenen Gästen mit ihren Hits einheizen. Für die diesjährige FIBO ist Johnson Health Tech. bestens gerüstet. Das hochwertige und vielfältige Produktportfolio der Marke Matrix sowie die Schaffung der bestmöglichen, strukturellen Voraussetzungen sind wichtige Eckpfeiler, damit das Unternehmen auch in den nächsten Jahren erfolgreich sein wird.

Das vollständige BODYMEDIAInterview mit Jürgen Aschauer können Sie auf unserer Homepage unter www.bodymedia.de sehen.


Unternehmensreport Johnson Health Tech.

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Unternehmensreport SOTA

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Der Kursraum als spektakuläre Erlebniswelt Text Constantin Wilser

Oberste Priorität hat bei der STATE OF THE ART GmbH, kurz SOTA, einerseits, ein spektakuläres Trainingserlebnis für die Trainierenden zu schaffen, und andererseits, getreu dem Firmen-Motto „Keep it simple“, die Bedienbarkeit der Licht- und Tontechnik für die Trainer und Clubbetreiber möglichst einfach zu halten. Nach der Schule begann Florian Hempen seine Lehre als Tischler. Danach entschied er sich für eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Bereits mit 19 Jahren, das war 2006, gründete Florian Hempen SOTA. Fortan arbeitete er als freiberuflicher Techniker im Eventbereich. Bei einem seiner Jobs lernte er Andreas Knölle 124

kennen. Beide merkten schnell, dass die Chemie zwischen ihnen stimmte, sodass Andreas Knölle 2008 als Mitgesellschafter bei SOTA einstieg. In den ersten Unternehmensjahren war SOTA in verschiedenen Märkten wie zum Beispiel der Gastronomie und Hotellerie tätig. Seit 2015 liegt der Fokus auf der Fitnessbranche.

Weiteres Wachstum geplant 2015 lernte Florian Hempen den damaligen CEO von Les Mills, Trutz Fries, kennen. „Trutz wollte, dass wir mit Les Mills zusammenarbeiten und die Licht- und Toninstallation sowie die gesamte Technik für die VirtualFitness-Bereiche in den Clubs übernehmen. Also besuchten wir zahlreiche


Unternehmensreport SOTA

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Unternehmensreport SOTA

Studios, um die Clubbetreiber vor Ort zu beraten. Das war unser Einstieg in die Fitnessbranche“, erinnert sich Florian Hempen. In den Gesprächen mit den Clubbetreibern, unabhängig davon, ob diese sich für einen virtuellen Fitnessbereich entschieden hatten oder nicht, stellte der SOTA-Geschäftsführer fest, dass viele den Wunsch hatten, ihren Kursraum neu zu gestalten und optisch aufzuwerten. Die ersten Aufträge waren unter Dach und Fach. Bis heute hat das Team von SOTA, zu dem mittlerweile 17 Angestellte zählen, mehrere hundert Clubs in Deutschland und Österreich ausgestattet. Ein wichtiger Kooperationspartner ist dabei nach wie vor Les Mills. Für die diesjährige FIBO, auf der sich das Unternehmen in Halle 8 auf einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich größeren Messestand präsentiert, hat sich SOTA gemeinsam mit Les Mills etwas Besonderes für die Besucher einfallen lassen. Mehr will Florian Hempen noch nicht verraten.

Bisher zählen Fitness-Clubs und Fitnessketten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Kundenkreis von SOTA. Für dieses und nächstes Jahr sollen weitere europäische Märkte erschlossen und das Wachstum weiter vorangetrieben werden. Dabei setzt das Kölner Unternehmen unter anderem auch auf weitere Kooperationen, wie beispielsweise mit Matrix und Life Fitness. Emotionen erzeugen durch individuelle Gestaltung In den ersten Jahren, so der Geschäftsführer, sei es sehr wichtig und vor allem hilfreich gewesen, den Studio-Betreibern und Trainern zuzuhören. Anhand der gesammelten Informationen und der Erfahrungen im Bereich der Veranstaltungstechnik entstand das „Keep it Simple“ Konzept. Dieses basiert immer auf einem geschlossenen Rack für den Trainer, welches über eine simple Bedienung

der Licht-, Ton- und Videoanlagen verfügt. Das Problem von Fehlbedienungen, Rückkopplungen, offenen Kabeln und leeren Batterien konnte damit behoben werden. Eine weitere Stärke von SOTA ist, dass bei der Gestaltung von Kursräumen und Trainingsflächen, unabhängig von der Raumgröße, immer individuelle Konzepte erstellt werden. Dabei können sowohl die Design-Wünsche der Club-Verantwortlichen berücksichtigt, aber auch komplett eigene Ideen in relativ kurzer Zeit verwirklicht werden. In Sachen Kreativität ist das komplette Team gefragt. Inspirationen werden beispielsweise in Hotels, auf Messen und in Event-Locations gesammelt und zusammengetragen. Jede Kundenanfrage wird innerhalb von 48 Stunden bearbeitet. Nach einem Vor-Ort-Termin erfolgt eine kostenfreie Konzeptionsphase, ehe das jeweilige Angebot erstellt wird. Die Umsetzung, also der Umbau beziehungsweise die Neugestaltung, kann

Die Stärke von SOTA ist, dass bei der Gestaltung von Kursräumen und Trainingsflächen die neueste Technik integriert werden kann, und das unabhängig vom bereits vorhandenen Konzept

© Fitnesscamp Westerwald

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Anz. Weightcheckers 1/1Seite A4-BM.qxp 17.12.19 15:00 Seite 2

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Unternehmensreport SOTA

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Unternehmensreport SOTA

Das SOTA-Team berücksichtigt sowohl die Design-Wünsche der Club-Verantwortlichen als auch komplett eigene Ideen. Diese werden in relativ kurzer Zeit verwirklicht

in der Regel auch innerhalb von sieben bis zehn Tagen umgesetzt werden. „Der große Vorteil ist, dass wir ein System haben, mit dem Trainer kinderleicht das Licht und den Ton steuern können. Gleichzeitig gestalten wir die Fläche oder den Kursraum so, dass wir für die Studio-Mitglieder echtes Trainingserlebnis schaffen“, erklärt der gebürtige Kölner. Mit einem modern gestalteten Kursraum, davon ist der SOTA-Geschäftsführer überzeugt, können Clubs ihren Mitgliedern etwas bieten, was andere nicht können, und sich somit einen klaren Wettbewerbsvorteil verschaffen. Neben dem „Wow-Effekt“ setzen immer mehr Clubs

auch darauf, dass Räume flexibel genutzt werden können. Der neu gestaltete Kursraum des INJOY in Dorsten beispielsweise ist Cycling- und Groupfitnessraum sowie Schulungsraum in einem. Somit kann die Auslastung des Raums deutlich erhöht und Leerstand vermieden werden und der Betreiber spart Kosten, da er zwei Räume zu einem zusammengelegt hat. Fazit In nur fünf Jahren hat es SOTA geschafft, sich in der Fitnessbranche einen Namen zu machen. Ein Erfolg, für den in erster Linie die beiden Gründer Andreas Knölle und Florian Hem-

pen verantwortlich sind. Der Kölner ist sehr gut vernetzt und hat über die Jahre ein gut funktionierendes Mitarbeiterteam aufgebaut, das es versteht, sowohl die Ansprüche der Clubbetreiber als auch der StudioMitglieder höchst kreativ umzusetzen. Wer mit dem ehrgeizigen und ambitionierten Geschäftsführer spricht, merkt, dass er nur so vor Ideen sprüht. Er geht davon aus, dass das Thema Gaming in Zukunft verstärkt Einzug in die Studios hält und bei diesen Flächen Projektionen, Licht und Ton von großer Bedeutung sein werden. Gute Voraussetzungen für weitere zufriedene Kunden.

Neben dem „Wow-Effekt“ setzen immer mehr Clubs auch darauf, dass Räume flexibel genutzt werden können. Der neu gestaltete Kursraum des INJOY in Dorsten beispielsweise ist Cycling- und Groupfitnessraum sowie Schulungsraum in einem 128


Unternehmensreport SOTA

FITNESSWISSENSCHAFTSKONGRESS 28.-29. Februar 2020 | Düsseldorf MEHR WISSENSCHAFT FÜR DIE FITNESS Das „Who is Who“ der nationalen und internationalen Sportwissenschaft und Sportmedizin trifft sich beim 2. Fitnesswissenschaftskongress an der IST-Hochschule für Management. Renommierte Wissenschaftler und motivierte Nachwuchsforscher referieren zu den acht Themenschwerpunkten: KRAFTTRAINING AUSDAUERTRAINING MUSKELPHYSIOLOGIE ERNÄHRUNG TRAININGSTHERAPIE REGENERATIONSMANAGEMENT ATHLETIKTRAINING SPORTMEDIZIN

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Was der Siegeszug von Netflix mit der Entwicklung der Fitness-Clubs zu tun hat Im ersten Quartal 2019 nutzten in Deutschland insgesamt 22,7 Millionen Personen kostenpflichtige Streamingdienste wie Amazon Prime Video, Netflix oder maxdome. Das bedeutet, dass jeder Vierte bereits Video-on-Demand(VOD)-Plattformen bedient und deren Vorteile genießt. Auch die Fitnessbranche spürt deutlich die Entwicklung im Kaufverhalten des Kunden. Vergleiche können schnell und einfach stattfinden, die Suche nach Flexibilität und großem Entertainment ist enorm gewachsen. Betreiber brauchen Perspektiven, um sich vom Wettbewerb abzuheben und vor allem, um Mitglieder so zufriedenzustellen, dass ein Studiowechsel nicht infrage kommt. Mit virtuellen Fitnessangeboten kann diese steigende Erwartungshaltung der Mitglieder befriedigt werden. Im Hinblick auf zeitliche Unabhängigkeit und Angebotsvielfalt hilft die CyberConcept GmbH, Marktführer im Bereich virtueller Fitness, den Betreibern dabei, den Schritt in Richtung Zukunftssicherheit zu gehen. Als Ergänzung zu den Livekursen wird den Mitgliedern die einmalige Möglichkeit geboten, sowohl

den Kurs, den Trainer als auch die Intensität und die Länge des Kurses selbst zu bestimmen. Die Produktpalette umfasst neben den klassischen Kursformaten auch geführte Videos für die gängigsten Kardiogeräte. Durch den geschickten Aufbau im Kardiopark entstehen atmosphärische Trainingswelten, die den gesamten Look des Studios aufwerten.

Wie schnell lässt sich virtuelle Fitness im Club umsetzen? Fitness-Club-Besitzer möchten kein Drama, deswegen läuft die Integration schnell und einfach, parallel zum Tagesbetrieb. Der neue und frische Look führt neben guter Schulung für die Mitarbeiter und bereitgestellten Marketingideen zu einem deutlichen Imagegewinn.

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Ein vĂśllig neues TrainingsgefĂźhl Text Jonathan Schneidemesser

Canali System verspricht eine komplett neue Trainingserfahrung. Die Kombination aus auxotonischem und posturalem Training, das komplett ohne Gewichtsscheiben auskommt und trotzdem fordernd ist, will den Trainingsmarkt revolutionieren. Was sich hinter dieser Ambition verbirgt, lesen Sie hier.


Unternehmensreport CANALI System

Wer bei Trainingsgeräten an Innovation denkt, hat sicherlich ein schickes, modernes Design oder digitale Neuerungen vorm geistigen Auge. Was eher selten neu gedacht wird, ist das Funktionssystem der Geräte. Meistens geht es darum Gewichtsscheiben mit oder ohne Unterstützung von Kabeln und Rollen zu bewegen. Ganz anders beim Geräteanbieter Canali System. Bei diesen Geräten gibt es weder Gewichtsstapel noch Scheibenaufnahmen. Die Last wird mithilfe des eigenen Körpergewichts und der Hebelwirkung erzeugt. Entwickelt hat das System Professor Vincenzo Canali und es ist so einfach wie genial. Der Trainierende kann vor der Übung einstellen, mit wie viel Prozent des eigenen Körpergewichts er trainieren möchte und beginnt dann sein Training. Beim Bewegen des Gewichtes rotiert das Gerät nach hinten. Nun beginnt die zweite Besonderheit des Trainings zu greifen: Das Gerät erhöht den Widerstand auf den Muskel während der Bewegung um 30 % für nachhaltige und schnelle Ergebnisse. Der Trainierende hat also immer das Gefühl das Gewicht bewegen zu müssen. Professor Canali fasst das unter dem Stichpunkt Auxotonic 2.0 zusammen. Die Rückenlehne unterstützt die Bewegung, was dazu führt, dass sich die Bauchmuskulatur stets unter Spannung befindet. Das wird unter dem Begriff posturales Training zusammengefasst.

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Das Design der Canali System-Geräte wurde bereits mehrfach ausgezeichnet

Umfangreiches Geräteportfolio Das Geräteportfolio der Auxotonic 2.0-Linie umfasst derzeit acht Geräte. Neben der Brustpresse, der Schulterpresse, dem Rudergerät, dem Latzug, einer Beinpresse, sowie dem Beinbeuger und dem Beinstrecker wird die Serie durch die Flexibilitätsmaschine mit einem Gerät zum Training der Beweglichkeit abgerundet. Hiermit kann die posturale Kette sowie der Schulterbereich gedehnt werden.

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Die Zielgruppe für die Geräte von Canali System ist der Gesundheits- und Premiumfitnessmarkt so ie h siotherapeuten. Ein Einsatz in Mikrostudios ist ebenfalls denkbar. Mit dem Konzept Human Spaces wird sogar ein eigenes Boutique-Konzept angeboten. Damit schaffen diese Zielgruppen eine klare Abgrenzung zum Discount-Anbieter. Ausgezeichnetes Design Die Innovation der Trainingsmethodik wird durch das ansprechende Design nach außen getragen. Auszeichnungen von drei renommierten Institutionen erhielten die Geräte schon. Darunter auch der bekannte Red Dot Design Award. Das Design wurde in Italien entwickelt, wo auch die Geräte gefertigt werden. Um die Qualität sicherzustellen, werden die Geräte noch in Handarbeit gefertigt. Die Idee hinter den Canali-System-Geräten wird durch weltweite Patente gesichert. Fazit Sicheres Training und effizienteres Training durch Posturales und Auxotonisches Training. Wer die Geräte ausprobieren möchte, um das Trainingsgefühl selbst zu erleben, kann das in den Showrooms in Montabaur und München tun. Zudem stehen die Geräte im Just Fit 16 Future von Frank Böhme. 133


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eha italis lus e. . richtet den . ehasportKongress in und für Deutschland aus nter dem Motto emeinsam in die ukunft findet in Düsseldorf der erste ehasport-Kongress in Deutschland statt. Freuen Sie sich auf einen Kongress der traklasse. Das bisher erste und einzigartige come together von Teilnehmern und perten aus dem Bereich des ehasports. as erwartet Sie Der Kongress besticht durch Motivation, nnovation, neuen mpulsen, Top- ortr gen, eit für Austausch und noch vielem mehr. Hier trifft geballte Kompetenz rund um den ehasport zusammen. rofitieren Sie von einem regen Erfahrungs- und Informationsaustausch und nutzen Sie die Möglichkeit für Gespräche in stressfreier Atmosphäre. Ein besonderer Anlass braucht auch eine angemessene und besondere Location: Die Galopprennbahn in Düsseldorf. Die Rennbahn bietet nicht nur ein traumhaftes Ambiente, sondern auch interessante und außergewöhnliche Räumlichkeiten. Wer wollte nicht schon immer mal in der Loge seine Rehasport-Fortbildung absolvieren? Und endlich gibt es mal genügend kostenfreie Parkplätze direkt vor der Tür. Die Vielfalt des Kongresses spiegelt sich in Auswahl der Programmpunkte wider: • RehaVitalisPlus HAUSMESSE • Trainer-Fortbildung 134

• 4 praxisnahe und themenrelevante WORKSHOPS • 6 aktuelle und erfolgsversprechende FACHVORTRÄGE • Reha.Box – Gesundheitssport mit System • TALKRUNDE - Gemeinsam in die Zukunft! Mit Vertretern aus allen relevanten Bereichen wie Kostenträgern, Verbänden, Finanzdienstleistern und Experten aus der Branche über: „Gemeinsam in die Zukunft“. Diskutieren Sie gerne live mit unseren Experten auf der Bühne. • KEY-NOTE SPEAK – Sabine Hübner– Servicekultur im digitalen Zeitalter/ Digital oder persönlich – Warum? Oder?! – Das Spezialgebiet der gebürtigen Österreicherin ist die Verbindung der Schnittstellen zwischen digitalen und persönlichen Services. Die „Service-Expertin Nr. 1“ (ProSieben) wurde mit dem „Conga-Award“, dem „Red Fox Award“ und als „Speaker of the

Year“ ausgezeichnet. Sie wird in der Liste der 100 besten Trainer und nfluencer geführt. Jetzt heißt es schnell sein! Seien Sie dabei auf dem ersten RehasportKongress in Deutschland. Die Zukunft des Rehasports startet jetzt und hier. Tickets nur im Kartenvorverkauf erhältlich! Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Kontakt RehaVitalisPlus e.V. Prof. Oehler Straße 7D 40589 Düsseldorf Tel. +49 (0) 211 / 99540438 E-Mail: info@rehavitalisplus.de Web: www.rehasport-kongress.de


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FACEFORCE zieht ins neue Headquarter Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 gibt es ein neues FACEFORCE Headquarter. Der Umzug bietet der Branche neue digitale Chancen und M glichkeiten. Durch den Ausbau der üroflächen entsteht latz für Weiterbildungen in der besten Infrastruktur des Saarlandes. Egal ob Workshops, sonstige Weiterbildungen oder ein Showroom für ELIAS sowie den Bestseller HOLOSCAN. Diese und weitere Möglichkeiten stehen ab sofort den Kunden und Interessenten der FACEFORCE zur Verfügung. Da erste Hausdurchsuchungen der Datenschutzbehörden in den Fitnessanlagen Thüringens durchgeführt und erhebliche Schwachstellen festgestellt urden ird im ebruar in den neuen Seminarräumen der A E O E mit Dr. Geisler und Dr. ranke gezeigt, wie es richtig geht, und praxisorientiert vermittelt. Kontakt: +49 (0) 681 / 96592420 // www.face-force.de

Das neue IC7 Indoor Cycle Das neue ndoor cle mit mehrfach ausgezeichnetem Design bietet eine präzise Wattmessung und patentierte Coach By Color Trainingssteuerung. Der integrierte WattRate TFT-Computer 2.0 mit eigener Energieversorgung verfügt über ein 4,3 TFT-Farbdisplay sowie ein Front-LED-Display. Dies ermöglicht die patentierte simultane Farbanzeige der individuellen Belastung an den Benutzer und den Trainer. Der Mehrwert: Kursteilnehmer mit verschiedenen Fitnesslevels können gleichzeitig an einem Cycling-Kurs teilnehmen und innerhalb derselben Farbzone das gleiche Trainingsziel erreichen. Kontakt: +49 (0) 911 / 544450 // www.teamicg.de

Cyberobics startet Live-Streaming

SWEAT und U RELAX und FLOW.

Zu Beginn des neuen Jahres launcht CYBEROBICS als erster Anbieter Deutschlands auf dem digitalen Fitnessmarkt LIVE Classes, die auf alle Devices – Smartphone, SmartTV, Tablet/Laptop, Web – gestreamt werden. Die LIVE Classes werden zeitgleich in die CYBEROBICS App gestreamt und sind seit 2. Januar 2020 für jeden in Deutschland, Österreich und der Schweiz erlebbar. Über 30 wöchentliche LIVE Classes zwischen 20 und 50 Minuten sind auch für sieben Tage in der CYBEROBICS App auf allen Devices On-Demand zeitversetzt verfügbar. Das Angebot erstreckt sich von hochintensiven Workouts wie über kraftorientierte Workouts ie S A K TO E und ST O G bis zu entspannenden Workouts ie

Kontakt: +49 (0) 30 / 5400000 // www.cyberobics.de

Zuwachs bei Core Health & Fitness Seit dem . ovember unterstützt Kat a Kirchner das ore-Team in lanegg und ist dort für den ereich Education verantwortlich. Sie ist durch ihr Studium und ihre Berufserfahrung branchenübergreifend mit den zahlreichen Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben, sehr vertraut: „Ich freue mich darauf, das Wissen aus meinem Studium der Medienwirtschaft und der Gesundheits konomie so ie meine assion für den Sport in der osition als Education Coordinator für Core Health & Fitness einsetzen und die Vielzahl spannender Fort- und Weiterbildungen in unserem Unternehmen weiterentwickeln zu können.“ Kontakt: +49 (0) 892/ 189800 // www.corehandf.com 135


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B

ST Award

Sieger wurde in München gekürt Nach der Vorauswahl durch ein Expertengremium sowie der Abstimmung der milon Community stellten sich beim Finale des BOOST Award, das am 15. Dezember in den Design Offices Atlas München stattfand die Top- -Kandidaten in der Sonderkategorie Gründerf rderung der E perten ur . Steven Helvogt aus remen konnte sich in verschiedenen Challenges durchsetzen und kann nun seinen eigenen milon M O U er ffnen. Dabei ird er von milon und seinen artnern mit einer rderung im Wert von über . Euro auf seinem Weg in die Selbstständigkeit unterstützt. Neben Coachingseminaren bekommt er für zwölf Monate ein milon Zirkeltrainingss stem einen five Mobilitätsparcour inklusive Trainerschulungen die Magicline Studioverwaltungssoftware und umfassenden Marketingsupport bereitgestellt. Kontakt: +49 (0) 829 / 3965500 // www.milon.com

rban Sports Club wirft Blick auf die Fitnesstrends Urban Sports Club hat einen Blick auf das Sportverhalten seiner Mitglieder in Europa geworfen. Wichtig für das Training ist: Es soll kurz und effektiv sein. „Wir haben das Sportverhalten unserer Mitglieder angeschaut und dabei einen klaren Trend erkannt: Kombinationen aus unterschiedlichen Sport- und Fitnessarten schaffen neue H pes ie H T oga und ardio ilates so en amin oth EO und o-Gründer von Urban Sports lub. udem sorgen Tanzsportarten ie z. . ole Dance urlesque Striptease and loor und hair Dance für volle Kurse in den Studios. Auch Wellness, Saunen, Meditationen und Spas ziehen immer mehr Besucher an. Im Ranking belegen die Angebote aus der Kategorie Wellness bereits den . latz. Kontakt: +49 (0) 305 / 44450777 // www.urbansportsclub.com

euer Markenauftritt von rgoline Die Solarien-Marke Ergoline stellt sich mit einem komplett neuen Marketingauftritt dar. Bei der Neuausrichtung hat man sich an den Erwartungen und Wünschen der Nutzer sowie der bisherigen ichtnutzer orientiert. Aus den Erkenntnissen einer deutschland eiten epräsentativbefragung wurden die Markenwerte abgeleitet, die durch neue Bild- und Farbwelten mit Leben gefüllt werden. Die neue Bildsprache ist nicht nur heller, freundlicher und frischer, sondern auch deutlich ruhiger und natürlicher als bisher. eben den roduktbildern spielen ifest le-Motive aus eigenen otoshootings so ie hoch ertige ideoaufnahmen eine große olle für die Marke. Sämtliche Werbematerialien ie z. . l er oster Kundenbroschüren oll-up- anner us . urden komplett neu erstellt. Kontakt: +49 (0) 222 / 8180 // www.ergoline.de

ansefit fusioniert mit holl ndischem endant Hansefit schließt sich mit dem holländischen Unternehmen edri fsfitness ederland zusammen. Gemeinsam k nnen beide Unternehmen ihren rund 3.500 Firmenkunden und deren über eine Million Mitarbeitern die Leistungen von mehr als 5.000 Verbundpartnern aus den Fitness-, Wellness- und Gesundheitsbereichen anbieten. blickt dabei auf ein starkes Wachstum in den letzten Jahren zurück und bietet seinen Kunden das mit Abstand gr ßte artnernetz erk in den iederlanden an. Die Gründer und Geschäftsführer von Klaas Hamstra und Jacco orger erden im ahmen der Transaktion Teilhaber an der Hansefit-Gruppe und bleiben für das niederländische Geschäft verantortlich. Über die finanziellen Konditionen der Transaktion haben die beteiligten arteien Stillsch eigen vereinbart. nta t 136

hanse t e


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ST

feiert .

eburtstag

vent der besonderen Art

OS T O ller für mehr Wachstum unter diesem Motto veranstaltet OS T O am . Januar im Dorint allas Wiesbaden das Jahres-Kick-off und feiert gleichzeitig ein ährigen Geburtstag. m Mittelpunkt des Events steht der unternehmerische Erfolg der Studiobetreiber. aul Underberg George Saloustros annik Hoenig und Thomas ter liefern nhalte die auf die unternehmerischen Ziele einzahlen. Diese sind: „Wie können mehr Neukunden gewonnen werden?“, Wie lässt sich die Kündigungsquote reduzieren und Wie lassen sich h here usatzumsätze generieren . Über artner-Unternehmen gestalten die eranstaltung aktiv mit. Kontakt: +49 (0) 8122 / 2259590 // www.position-consulting.de

Körperformen z hlt

Standorte

Der EMS-Anbieter Körperformen ist seit November 2019 an 200 Standorten vertreten. Damit ist K rperformen Deutschlands z eitgr ßte EMS-Kette und im gesamten undesgebiet vertreten. Weitere K rperformen-Studios außerhalb Deutschlands befinden sich in sterreich hier vor allem in Großstädten ie Wien oder nnsbruck so ie in der Sch eiz und in talien. Kontakt: +49 (0) 228 / 98146149 // www.körperformen.com

ifeFit

roup kooperiert mit ponential Fitness Die ife it Group ird im ahmen einer Master- ranchise- ereinbarung mit Xponential Fitness, dem Anbieter von acht Boutique-Fitnessmarken zusammenarbeiten um ausge ählte outique- itnesskonzepte in Deutschland zu etablieren. Zum Start werden die Marken „Club ilates und ure arre eingeführt und die ersten Studios bis nächsten Sommer in Deutschland eröffnen. Auch die Möglichkeit, weitere Marken in Deutschland einzuführen, wird im Zuge der Kooperation in Betracht gezogen. Das Franchiseunternehmen Xponential Fitness bietet Fitnesskonzepte in acht verschiedenen Trainingsbereichen an und umfasst aktuell . itness-Studios. Aktuell geh ren die Marken lub ilates cle ar Stretch ab o House AKT ogaSi ure arre und Stride zum Markenportfolio von Xponential Fitness.

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i e t gr up c

eue m line ancakes und Spende in öhe von

.

Die m line rotein ancakes urden als roduktinnovation auf den m line remium Da s im Oktober vorgestellt. Sie bestehen zu aus rotein Dinkelvollkornmehl und schmecken nach anille. Das neue rodukt ist ab sofort für alle interessierten itness- lubs über KO bestellbar. Seit der Gründung der m line fundsengel im Jahr unterstützt m line mit seinem harit - ro ekt das Kinder aradise in Ghana. Silke sner gründete vor vielen Jahren das Kinder- aradies. Die dee ar dabei den Straßenkindern in Accra zu helfen und sie aus deren menschenun ürdigen edingungen herauszuholen. m ahmen der m line remium Da s überreichte Alexander Dillmann, stellvertretend für alle teilnehmenden myline Studios, einen weiteren Scheck in Höhe von 10.000 €. Bisher konnte somit eine grandiose Spendensumme von insgesamt 200.000 € generiert werden. Kontakt: +49 (0) 672 / 3603520 // www.myline24.de 138

uro


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Business meets Freizeit auf Mallorca Mehr als 120 Hersteller vor Ort Innovationen & neue Trends entdecken Hochkarätige Speed-Dating-Meetings 3 Übernachtungen inkl. Vollpension Fachvorträge & wertvolles Netzwerken

Anmeldung für Inhaber & Geschäftsführer von Fitness- und Wellnessanlagen: www.meet-the-top.de

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News & more

eitere ews auf www.bod media.de

Bod street eröffnete das

. Studio

Bodystreet eröffnete im November 2019 das 300. Studio für EMSTraining. Das internationale Franchise-Unternehmen hat Standorte auf drei Kontinenten und mehr als 40.000 Mitglieder. 2019 erlebte Bodystreet einen rekordverdächtigen Mitgliederzu achs Allein im Mai und Juni meldeten sich über 5.000 gesundheitsbewusste Fitnessfreunde in Deutschland und sterreich neu an. Seit der Gründung und der Eröffnung des ersten EMS-Boutique-Fitness-Studios in München hat sich der Erfolg des Bodystreet-Konzepts durchgezogen – sowohl für die Marke als auch für die Trainierenden selbst, die innerhalb kürzester Zeit sichtbare Erfolge erleben. Kontakt: +49 (0) 89 / 45224150 // www.bodystreet.com/de/startseite

Technog m pr sentiert

TS M

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A B TT

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Die euauflage der sozialen Kampagne zur Steigerung des Wohlbefindens und ekämpfung von allgemeinem e egungsmangel ist zurück und findet im März und April zum siebten Mal in olge statt. m vergangenen Jahr sammelten bereits über 196.000 Teilnehmer in mehr als 1.300 Clubs in 32 ändern fast Millionen MO Es as ET S MO E O A ETTE WO D zur gr ßten sozialen Kampagne der itness- und Wellnessbranche macht. Durch das Sammeln von MOVEs können die teilnehmenden Einrichtungen Technogym-Equipment gewinnen und für einen guten Zweck spenden. Neben dem sozialen Aspekt ist die hallenge zusätzlich ein effektives Tool für Fitness-Clubs, neue Mitglieder zu gewinnen. Kontakt: +49 (0) 610 / 2822380 // www.technogym.com/de/letsmove

actinate und Meridian Spa kooperieren Actinate erweitert die derzeitigen Möglichkeiten der bestehenden Meridian App um zahlreiche unktionen. ach einer Testphase mit einer ilot-Anlage Anfang soll der ollout für alle Mitglieder aller acht Meridian-Anlagen erfolgen. Durch die Zusammenarbeit mit Actinate bietet Meridian Spa über seine App mehr Service für seine Mitglieder. Ziel ist es, über die App die Mitglieder zu binden, zeitnah mit allen relevanten News zu versorgen, eine Community zu schaffen, Trainingspläne zu erstellen und Trainingserfolge zu dokumentieren. Kontakt: +49 (0) 6227 / 8993420 // www.actinate.com

on der analogen zur digitalen Trainings che Advag m ist ein vollständiges S stem mit Hard are ack-End Cloud-Speicher und Apps für iOS und Android. In nur wenigen Stunden können Sie die Hardware installieren, das System einrichten und startbereit sein. Mit Advagym können Benutzer einen Trainingsplan erstellen sowie ihre Ergebnisse entweder im Fitness-Studio oder jederzeit direkt in der App speichern und verfolgen. Es können sowohl Ge ichts- als auch Geräteübungen gespeichert erden. Darüber hinaus kann das itness-Studio maßgeschneiderte rogramme anbieten, um seine Mitglieder anzuregen. Trainierende müssen lediglich mit ihrem Mobiltelefon einfach einen Sensor auf einem vernetzten Gerät berühren um Wiederholungen und Trainingssätze automatisch und in Echtzeit aufzunehmen. Der Trainingsfortschritt und die Trainingsstatistiken können jederzeit via App angesehen erden. Anfragen sind über Globe m glich. Kontakt: +49 (0) 3329 / 6199489 // www.globe-iq.com 140


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ualitrain verdreifacht ahl seiner etzwerkpartner Seit et as mehr als z ei Jahren geh rt das irmenfitness- etz erk qualitrain zum eG m-Konzern seither hat sich die ahl der etz erkpartner auf inzwischen knapp 3.000 Sport- und Wellnesseinrichtungen nahezu verdreifacht. um qualitrain- etz erk geh ren unter anderem remium-Studios ie Elements Holmes und die inzenich-Gruppe Spa-Einrichtungen der Hotels e Meridien und adisson lue so ie zahlreiche Sch immbäder im ganzen and. Die Zahl der Firmenkunden hat sich in den letzten beiden Jahren auf 1.500 mit zusammen über 60.000 Arbeitnehmern verdoppelt. Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist qualitrain für die Arbeitnehmer auch finanziell attraktiv und die Hälfte der Mitgliedsbeiträge ird von den mitmachenden irmen getragen. Kontakt: +49 (0) 899 / 213105333 // www.qualitrain.net

seca veröffentlicht Trendreport Medical Fitness Was gesellschaftliche und gesundheitliche Trends wie Selbstoptimierung, Feminisierung, Active Aging und die Neunormierung des Körpers mit Medical Fitness zu tun haben und was sie für Fitness-Studios bedeuten, stellt seca im Trendreport Medical itness vor. Gemeinsam mit E perten aus der Trend- und ukunftsforschung der Sport- und Altersmedizin der itnessbranche und der Ernährungsberatung beleuchtet seca, wie und warum sich die Anforderungen an die Fitnessbranche verändern und elche ositionierungsm glichkeiten sich daraus für itness- und Gesundheitsanbieter ergeben. Kontakt: +49 (0) 402 / 000000 // www.seca.com

euer Marketing- und ertriebsleiter bei der dba Stefan ischer verstärkt ab sofort das Team der Deutschen erufsakademie für Sport und Gesundheit dba und ird für den ereich Marketing und ertrieb verant ortlich sein. Stefan ischer ar zuvor als ereichsleiter Marketing bei einem großen deutschen ersicherungskonzern und als Marketingleiter einer mittelgroßen Unternehmensgruppe aus der ndustrie tätig. Wir freuen uns sehr gemeinsam mit Stefan unsere interne und e terne Kommunikation eiter auszubauen so laus Umbach Geschäftsführer der dba. Kontakt: +49 (0) 560 / 18055 // www.dba-baunatal.de

Tanita und mobee beschlie en Kooperation Tanita erleichtert es, gemeinsam mit dem 360°-Diagnostik-Anbieter mobee, Körperanalysedaten kundengerecht aufzubereiten und darzustellen. Dafür erden Daten geeigneter Geräte direkt in die mobee® - lattform übertragen. Dank der Kooperation k nnen die Ergebnisse der BIA-Messung mit weiteren Daten – sowohl aus dem Themenbereich „Körperanalyse“ als auch aus anderen gesundheitsrelevanten Themenbereichen, z. B. Stress, verknüpft werden. Trainer Ernährungsberater oder Therapeuten greifen so auf zuverlässige umfangreiche und anschauliche Gesundheitsdaten zu zum enefit von atienten und Kunden. Als Teil der e klusiven Vereinbarung bietet mobee® seine Software zusammen mit Tanitarodukten an. Kontakt: +49 (0) 711 / 78117310; +49 (0) 565 / 16977177 // www.tanita.de; www.mobee.de 141


News & more

eitere ews auf www.bod media.de

ife Fitness stellt Streamingdienst für Cardio- orkout vor Life Fitness weitet sein digitales Angebot aus und hat das neue, virtuelle Trainingsprogramm Life Fitness On Demand vorgestellt. Dieser itness-Streamingdienst mit Workouts von ausge ählten nstruktoren für alle Alters- und eistungsklassen läuft e klusiv auf Kardiogeräten mit der Konsole Discover SE HD. Damit ist ife itness der erste Hersteller der digitales Grouptraining für eine ganze roduktreihe anbietet. ife itness On Demand steht in Deutschland, in der Schweiz sowie in Österreich im Lauf des ersten uartals auf aufbändern rosstrainern ahrradergometern so ie dem o erMill limber und dem ArcTrainer zur Verfügung. Die Videos für Life Fitness On Demand wurden in Zusammenarbeit mit der digitalen Fitnessplattform NEOU produziert. nta t

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T wird neuer artner der Deutschen Sporthilfe

Die Sporternährungsmarke AMS O T ist ab sofort neuer Service- artner der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die vom ehemaligen Schwimmweltmeister Mark Warnecke ins Leben gerufene Marke bietet Leistungs- und Freizeitsportlern ein umfangreiches Sortiment mit speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Sportarten abgestimmten rodukten. Als Arzt und Ernährungsmediziner bringt er bis heute sein Kno -ho in die roduktent icklung ein und begleitet die nebenbei laufenden orschungen. Ab dem kommenden Jahr erden zudem die rodukte der io-Marke AM mit dem Sporthilfe- ogo erhältlich sein. Die Sporthilfe erhält von edem verkauften rodukt einen Anteil des Erl ses. Kontakt: +49 (0) 230 / 29828101 // www.amsport-shop.de

erp egungsautomat fürs Studio Das Team von foodji verbindet die Standards aus der mobilen App-Ökonomie und der dynamischen Cloud-Technologie mit klassischen Vending-Automaten. Das Angebot umfasst vor allem frisches und qualitatives Convenience Food. Das Sortiment reicht von Wraps, Bagels, Sandwiches oder Salaten bis hin zu Lunch-Bowls und Suppen regionaler Anbieter. Die Bestellung und Bezahlung erfolgt über den Touchscreen oder die App. Hinter dem großen Touchscreen versteckt sich ausgefeilte Technologie. Alle food i oS sind konstant mit der loud verbunden. Diese übernimmt die lanung des Sortiments pro Essensautomat, die Steuerung der Lieferketten, die Anpassung von reisen und die d namische Ansteuerung von Screens und App. Kontakt: +49 (0) 89 / 55209468 // www.foodji.com

C berConcept übernimmt Multimedia-Agentur um . Januar hat ber oncept die Multimedia-Agentur D E OU GE übernommen . Mit der usion ird die ber oncept GmbH unter der Marke E T ESS insbesondere die Ent icklung von ive-Trainings - roduktionen so ie das neuen Thema Social itness vorantreiben. Außerdem sollen eitere Kurse in Kooperation mit issenschaftlichen nstitutionen und Krankenkassen ent ickelt erden. D E OU GE ist eine der führenden Multimedia-Agenturen in Münster und für verschiedene Kunden insbesondere aus den ereichen Technologie und ndustrie tätig. Sch erpunkte liegen im ereich der ideoproduktion rogrammierung von Webseiten und -Umgebungen so ie Online-Marketing. m uge der Übernahme gehen alle 15 Mitarbeiter der Multimedia-Agentur auf die CyberConcept über, der Agenturbetrieb wird unverändert eiterlaufen. Kontakt: +49 (0) 251 / 98295581 // www.cyberconcept.de 142

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FACHKONGRESS und LEITMESSE

DIE IDEALE KOMBINATION!

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FIBO-Congress inkl. Eintritt zur FIBO-Messe ab 99 ,- Euro Infos und Tickets unter fibo-congress.com

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BSA-Akademie Prävention, Fitness, Gesundheit

School for Health Management


Inserentenverzeichnis Die Anzeigen in dieser Ausgabe

Audio- / Video- / Lichttechnik State of the art GmbH www.sota.de (Banderole, Seite 7) Aus- / Fort- / Weiterbildung dba – Deutsche Berufsakademie Sport und Gesundheit www.dba-baunatal.de (Seite 27) DGBB – Deutsche Gesellschaft für berufliche ildung GmbH www.deutschesportakademie.de (Seite 83) IFAA GmbH www.ifaa.de (Seite 119) IST-Studieninstitut GmbH www.ist.de (Seiten 35, 129) SAFS & BETA KG www.safs-beta.de (Seiten 4, 5) Bekleidung WeMa Service GmbH .fitfashion.de eilage

MEDEX Fitness GmbH .mede -gmbh.com (Seiten 22, 23)

UG

GmbH .ugl .solutions (Seite 137)

Technog m German GmbH .technog m.com Umschlagseite

EMS-Anbieter

Krafttrainingsgeräte

od Training German GmbH www.xbodyworld.de (Seiten 15, 92, 93)

eGym GmbH . eg m.com de (Seite 39)

Ernährungskonzepte

E GO- T GmbH .ergo-fit.de (Seite 75)

figurscout ertriebsgmbH .figurscout.de (Seiten 70, 107) myline Deutschland GmbH www.myline24.de (Seite 49) slimcoach www.myslimcoach.de (Seite 6) Functional Training Elbesport International GmbH www.elbesport.de (Seite 65)

Cyber-Konzepte

E E KO S O T GmbH www.eleiko.com (Seite 81)

CyberConcept GmbH www.cyberconcept.de (Seiten 95, 130)

Innen- / Einrichtung / Mobiliar

fitness AUM.de GmbH .fitnessraum.de (Seiten 104, 105)

AMOSO GmbH o. KG .famoso-group.de (Seite 101)

Diagnosegeräte / Körperanalyse

inter M bel Ob ektbau GmbH & Co. KG www.pinter-moebel.com (Seite 89)

cardioscan GmbH www.cardioscan.de (Seite 125)

W it in Design GmbH .fit-in-design.de eilage

o. KG

DHZ Fitness Europe GmbH .dhz-fitness.de (Seite 13) HO ST itness German .hoist-fitness.com (Seite 51) milon industries GmbH www.milon.com (Seite 29)

OD KE HDD Deutschland GmbH .hddgroup.de (Seite 25) Fittrack GmbH .fittrack.io (Seite 77) ES M S German GmbH www.lesmills.de (Seite 71)

Seat HD German www.seat.de/business (Seite 115)

Nord Group S.p.a. www.canalisystem.com (Seite 91)

S M OD ertiebsMarketing GmbH www.slimbody.at (Seite 79)

OWE ATE GmbH www.powerplate.de (Seite 11)

Urban Sports lub www.urbansportsclub.com (Seite 40)

Scotfit GmbH .scotfit.de (Seiten 41, 73, 131)

Unternehmensberatung

Leasing / Finanzierung Debifit irst Debit GmbH . firstdebit.de (Seite 113) o ell inancial Services GmbH .lo ellgroup.de (Seite 99)

A SO itness Health GmbH www.aciso.com (Seite 59) OS T O onsulting GmbH .position-consulting.de (Seite 45) Vereine / Verbände

Marketing

Kardiogeräte

Weightcheckers GmbH . eightcheckers.com (Seite 127)

Globe-IQ GmbH .globe-iq.com eilage

A E O E GmbH www.face-force.de Umschlagseite Seite

EDV / Hard- / Software

Intenza Fitness GmbH .intenzafitness.de (Seite 87)

Messen / Kongresse / Events

M.A. . E TE OM GmbH www.mac-centercom.de (Seite 47)

Studiokonzepte

Novotec Medical GmbH www.xelerate-you.com eilage Seite

OD MED A GmbH www.bodymedia.de (Seiten 103, 117)

Matrix / Johnson Health Tech. GmbH . ohnsonfitness.eu (Seite 31)

eed E hibitions Deutschland GmbH .fibo.com de Umschlagseite

Bellicon Business GmbH www.bellicon.com (Seite 69)

SportMed AG www.mobee.de (Seite 111)

Aidoo Software GmbH www.aidoo-software.de (Seite 17)

144

medo.check® www.medocheck.com (Seite 123)

o.KG

MEET THE TO GmbH o. KG www.meet-the-top.de ersanddeckblatt eilage Seite 139)

DSS e. . Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen www.dssv.de (Seite 143) eha italis lus e. . www.rehavitalisplus.de (Seiten 109, 134) Wellness-Anbieter E U MED onsulting oHG .equimed.de (Seite 85) JK-International GmbH www.wellsystem.de (Seite 97)


Vorschau Das lesen Sie in Ausgabe 1-2020

Boutique-Konzepte Klein, fein und voll im Trend. Nach den internationalen und europäischen Großstädten kommt der Boutique-Trend immer stärker nach Deutschland. Neben den etablierten Mikro-Studios im EMSBereich wird das Angebots-Portfolio im Boutique-Bereich immer breiter. Welche Erfolgsmodelle es hier gibt, lesen Sie in Ausgabe 2-20.

Verlag BODYMEDIA GmbH & Co. KG Ewald-Renz-Str. 1 76669 Bad Schönborn Tel. +49 (0) 7253 / 9875-700 Fax: +49 (0) 7253 / 9875-799 E-Mail: redaktion@bodymedia.de Web: www.bodymedia.de Geschäftsführer Nicolas Hessel Herausgeber Hubert Horn Redaktion Jonathan Schneidemesser (Ch.-Red.) Constantin Wilser (stellv. Ch.-Red.) Kira Bender Autoren Tobias Conrad Yannik Hoenig Andreas Küsters Timo Rieder Christian Schröder Anne M. Schüller Dirk Thomas

Nachhaltigkeit in der Fitnessbranche Nachhaltigkeit verliert langsam seinen Öko-Touch, wird zum Mainstream und spielt auch in der Fitnessbranche eine immer größere Rolle. Welche Auswirkungen es insbesondere auf FitnessClubs und deren Mitglieder hat, stellen wir in der nächsten Ausgabe dar.

Lektorat Paula Matos Design & Layout Manuel Fröhlich Jessica Feringer Anna-Sophia Böhme Fotos Adobe Stock

FIBO-Vorbericht Nach der großen Umwälzung im letzten Jahr wird sich zeigen, ob die Veränderungen für 2020 die gewünschten Früchte tragen. Wie sich die Neuausrichtung insbesondere auf den Gesundheitsmarkt darstellt, lesen Sie in unserer Vorausschau in der kommenden Ausgabe.

Marktübersicht Franchisesysteme Franchisesysteme gehören seit einigen Jahren fest zur Fitnessbranche und haben einen großen Anteil am schnellen Wachstum der Branche. Grund genug, um einen Blick auf den aktuellen Status im Bereich der Franchisesysteme im Rahmen einer Marktübersicht zu werfen.

Druck C. Maurer GmbH & Co. KG Schubartstr. 21 73312 Geislingen/Steige Kundenberatung Isabell Prokscha Tel. +49 (0) 7253 / 9875-707 Bezugspreise Jahresabonnement 49,- Euro zzgl. 7% MwSt., incl. Lieferung frei Haus. BODYMEDIA erscheint 6 x jährlich. Das Abonnement verlängert sich jeweils um 1 Jahr, wenn es nicht einen Monat vor Ablauf schriftlich ge kündigt wird. Gerichtsstand ist Mannheim. Alle in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen bei BODYMEDIA. Kein Teil dieser Ausgabe darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form reproduziert oder vervielfältigt werden. Fremdbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Ein Anrecht zur Veröffentlichung besteht nicht. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge gekürzt zu veröffentlichen oder zu zitieren. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung wird nicht übernommen.zitieren. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung wird nicht übernommen.

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Messen & Events der Fitnessbranche 2020

Januar

6. ARTZT-Symposium 31.01.-02.02. – Montabaur www.artzt.eu

Februar

TheraPro 07.02.-09.02. – Stuttgart www.messe-stuttgart.de/therapro RVP Rehasport Kongress 14.02. – Düsseldorf www.rehasport-kongress.de Fitnesswissenschaftskongress 28.02.-29.02. – Düsseldorf www.fitnesswissenschaftskongress.de

März

MEET THE TOP Fitness 05.03.-08.03. – Mallorca www.meet-the-top.de IHRSA 2019 18.03.-21.03. – San Diego www.ihrsa.org

April

FIBO 02.04.-05.04. – Köln www.fibo.de IFAA Camp 25.04.-26.04. – Heidelberg www.ifaa.de

Mai

Corporate Health Convention 12.05.-13.05. – Stuttgart www.corporate-health-convention.de RIMINIWELLNESS 28.05.-31.05. – Rimini www.corporate-health-convention.de


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BODYMEDIA-Fitness-Ausgabe 1-20  

BODYMEDIA - das Fachmagazin für die Fitness- und Gesundheitsbranche. In Ausgabe 1-20 lesen Sie u. a. folgende Themen: Mitarbeiterbindung, Pr...

BODYMEDIA-Fitness-Ausgabe 1-20  

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