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Heft 6/10 / Euro 10,-

November/Dezember 2010

2. Gesundheitsmarkt: Chance auf mehr Umsatz

www.bodymedia.de schneller besser informiert


Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu. Viele Menschen nutzen die Adventszeit, um das Jahr noch einmal in aller Ruhe Revue passieren zu lassen, zu „entschleunigen und dem oftmals stressigen Alltag etwas zu entfliehen. Sie blicken zurück auf die Ereignisse, die sie beschäftigt haben, im Positiven wie im Negativen und finden vielleicht auch mal Zeit, über sich und ihre Gesundheit nachzudenken, ihren physischen Zustand zu bewerten und dafür neue Ziele zu formulieren. Für die Fitnessclubs bedeutet das Hochkonjunktur und wie bei Winterreifen gilt auch für sie das Motto „von O bis O“. Denn von Oktober bis Ostern bestehen die besten Chancen, neue Mitglieder zu gewinnen. Die dunkle Jahreszeit und schlechte Wetterverhältnisse machen Fitnessclubs zu einer attraktiven Alternative, fit und gesund durch diese Monate zu kommen. Jetzt gilt es, Akzente zu setzen und auf sich aufmerksam zu machen! Dabei muss das Werberad noch nicht einmal neu erfunden werden. Wer glaubt, dass klassische Marketingaktionen wie zum Beispiel Fitness-Start oder „Tag der offenen Tür“ nicht den Zeitgeist treffen und potentielle Zielgruppen nicht erreichen, der irrt. Setzen Sie auf bewährte Marketingaktionen und zeigen Sie, was Sie bieten! Jedes Jahr wollen und müssen die Kunden daran erinnert werden, was Sie für sie tun können. Laut einer aktuellen Studie setzen erfolgreiche Marken in der Werbung immer häufiger auf traditionelle Werte und einfache, klare Botschaften. Wie sonst ließe es sich auch erklären, dass ein amerikanischer Limonadenhersteller jedes Jahr zu Weihnachten seinen roten Truck durch die deutschen Wohnzimmer schickt, Karamellbonbons von Werther seit Jahrzehnten nach dem gleichen Strickmuster vermarktet werden oder ein gewisser Meister Propper seit Menschengedenken so sauber putzt, dass man sich drin spiegeln kann. Das Produkt ist immer das gleiche und muss nicht neu erfunden werden, die Botschaft wird nur in Nuancen verändert. Ich denke, dass sich die Ziele und Vorstellungen der Menschen in punkto Fitness, Gesundheit oder Figur in den vergangenen Jahren nur unwesentlich verändert haben, wohl aber das Know-how und das Wissen darüber, wo sie was und wie am besten bekommen können. Wenn die Qualität sowohl bei der Ausstattung als auch - und vor allem - beim Personal den Erwartungen der Kunden entspricht, sie vielleicht sogar übertrifft, dann funktioniert nach einer erfolgreichen Neukundenakquise auch die dauerhafte Bindung. Probieren Sie es doch mal aus! Trauen Sie sich, senden Sie einfache Signale nach draußen, in denen Sie sich als Gesundheitsexperte, Abnehmspezialist oder Premiumanbieter positionieren. Sie glauben gar nicht, wie viele Menschen immer noch glauben, dass ein Fitnessclub eine Muckibude ist und Hanteltraining nur „dicke Arme“ macht. Die Voraussagen über das (finanzstarke) Potential, das im 2. Gesundheitsmarkt steckt, haben für alle, die sich im Bereich „Medical Fitness“ wiederfinden, für Goldgräberstimmung gesorgt. Waren es anfänglich nur die klassischen Fitnessclubs und spezialisierte Unternehmen, die die Felder Fitness und Prävention beackert haben, so tummeln sich heute immer mehr „Quereinsteiger“ in dem vermeintlich lukrativen Markt. Ärzte, Physiotherapeuten, aber auch weniger qualifizierte Personen sehen im Betrieb einer gesundheitsorientierten Anlage einen Markt. Das war deutlich auf der MEDICA in Düsseldorf zu spüren. Wer hier Innovationen präsentiert, kann sich auf gute Umsätze freuen. BODYMEDIA hat sich umgeschaut und präsentiert in dieser Ausgabe eine Auswahl von Produkten, die für Fitnessclubs interessant sein könnten. Das BODYMEDIA-Team wünscht all unseren Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Heft 6/10 / Euro 10,-

November/Dezember 2010

Herzlichst, Ihr 2. Gesundheitsmarkt: Chance auf mehr Umsatz

Torsten Rau Chefredakteur

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Unser Titel-Motiv Fitness ist mehr als nur Training an Kraft- und Cardiogeräten. Wer sich mit den Themen des 2. Gesundheitsmarktes auseinandersetzt, hat gute Chancen auf neue Zielgruppen und damit auf mehr Umsätze. Auf der MEDICA präsentieren deshalb immer mehr Anbieter Geräte und Konzepte, die den Bereich Medical Fitness ansprechen. Bodymedia war vor Ort. Foto: MEDICA

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Inhalt

November/Dezember 2010

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Editorial

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In a class of its own Das Society Health & Spa an Berlins „Ku`damm“ zeichnet sich durch dezente Exklusivität aus

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MEDICA Rückblick

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Allianz der Hoffnung Bodymedia-Interview mit Ronny Ziesmer

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MEDICA Messebummel

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Köln, Kneipe und Klamotten Die Erfolgsgeschichte von Christine und Achim Deutsch vom Sportlädchen

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„Tue Gutes und rede darüber!“ Die Kundenzeitung, ein wichtiges Bindeglied zwischen Unternehmen und Kunden

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RoLigio - back to God Das Spa & Wellness Resort „Romantischer Winkel“ bietet Konzepte auf christlicher Basis

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Plastikkarten für jedermann Germand Card: Qualität auf 46 Quadratzentimetern

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MEET THE TOP – eine Erfolgsgeschichte Von Baden-Baden nach Belek – das Premiumtreffen der Fitnessbranche feiert seinen 10. Geburtstag

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Spurensuche Was tun bei Doping im Fitness-Studio?

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Großer Bahnhof für Andreas Bredenkamp 1.650 Teilnehmer beim Event des Stuttgarter Netzwerks und der Württembergischen Versicherung

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Mobiler Abnehmhelfer Mit dem AiperMotion Energie-Bilanz-Coach ist der Abnehmerfolg immer im Blick – Teil 1

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Personal Training mit Yoga Ein neues Profitcenter für Fitnessclubs

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Safs & Beta informiert

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Erfolgsfaktor Personal Allroundkräfte für Ihr Studio

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116 Euro mehr pro Mitglied Höhere Rendite durch Messsysteme

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Verblüffend anders 360 Teilnehmer kamen zum myline-Kongress nach Fulda

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Gewinner sind die Clubs Neue UV-Schutzverordnung bringt neue Impulse für die Fitnessbranche

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„Das beste Konzept” Interview mit Markus Czmiel, kingdom of sports-Franchisenehmer

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Beauty meets Fitness Neue Umsatzpotentiale für Fitnessclubs

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Slendertone macht mobil

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News

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Inserentenverzeichnis

90

Vorschau


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Neue Location

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Neue Medien

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Neue Profitcenter

Neue Zielgruppen

Neue Probleme


Inside clubs

In a class of its own Das Society Health & Spa an Berlins „Ku`damm“ zeichnet sich durch dezente Exklusivität aus Erst seit Anfang 2010 präsentiert sich das „ Society Health & Spa - The Executive Sporting-Club“ - als relativ neuer Anbieter im Premium-ClubMarkt der Hauptstadt. Seine Positionierung liegt dabei in der bewusst dezenten, fast privaten Exklusivität. BodymediaRedakteur Heinz Berthold hat es besucht. „Private“-Nische im Premium-Markt Im Umfeld der bisherigen Berliner Premium-Clubs, die meist nicht nur hohe Qualität, sondern zugleich auch weltstädtische Größenordnungen anstreben, setzt das neue „So-

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ciety“ auf dezente und hinsichtlich der Mitgliederzahl limitierte Exklusivität. Damit haben die Gründer - allen voran Jörg Michael Grode als geschäftsführender Gesellschafter - sich bereits gut in einer bisher unbesetzten, aber viel versprechenden Nische im Berliner Premium-Markt etablieren können. Exklusive & dezente Location Schon der Sitz des „Society“ - der Name ist hier zugleich Programm - ist dem hohen Anspruch des Clubs angemessen. Er residiert auf 1.100 qm Fläche in den obersten drei Etagen im denkmalgeschützten Marmorhaus, dem traditionsreichen ehemaligen Ufa-Uraufführungs-Filmpalast an Berlins Kurfürstendamm direkt gegenüber der Gedächtniskirche. Auch der Eingang von der Straße her erscheint fast privat: Außer einem kleiner Zeltaufsteller neben der Tür und dem edlen Klingelschild weist nichts Auffälliges oder gar Plakatives auf den Club hin. Man benötigt ja auch keine Laufkundschaft - neue Mitglieder kommen meist nur auf Empfehlung hierher - und die Mitgliederzahl möchte man gerne auf etwa 500 limitieren, um die private Atmosphäre zu bewahren.

Die Lobby - „as private as possible“ Der Society Health & Spa Club bietet Sport, Wellness, Beauty und Kosmetik in jeweils separaten Bereichen auf seinen drei Etagen. Aber wie die Gäste das erleben, macht den Unterschied zu anderen Clubs. Pate für das Society-Konzept standen die Normen englischer Privatclubs: Diskretion, Persönlichkeit und Ambiente. Englisches Understatement verknüpft mit asiatischer Gelassenheit, exotischer Kosmetik und internationaler Gastfreundschaft mit faszinierendem Ausblick auf das Leben am „Ku`damm“ und die Gedächtniskirche. Bereits beim Betreten des Society wird einem nicht der Eindruck einer Fitnessclub-Reception vermittelt, sondern es erstrahlt das Ambiente und das Flair einer modern-behaglichen Lounge mit Bar eines privaten Clubs. Kein Blick in einen Fitness- oder Gerätebereich stört hier den dezenten Empfang. Allein schon diese Club-Lounge fungiert mitunter als exklusiver Rückzugsort der Mitglieder und Gäste aus der gehobenen Mittelschicht der Hauptstadt. Hier verabredet man sich z.B. auch schon mal zu einem Bewerbungsgespräch in entspannter Atmosphäre. Oder man feiert den runden


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Inside clubs Hohe Maßstäbe in allen Bereichen Der gehobene Exklusivitätsanspruch findet denn auch in allen Leistungsbereichen des Society seinen Ausdruck, ob im Sporting-, im Wellness- im Spaoder im Beauty-Bereich. Jeder von ihnen zeichnet sich nicht nur durch hohe Qualität in Ausstattung und Service aus, sondern ebenso durch den Einsatz fortschrittlicher innovativer Systeme, die man seinen Gästen z.T. als erster oder einziger Premiumclub in Berlin oder sogar deutschlandweit bietet.

Absolute Tiefenentspannung auf der AlphaSphere, einer multisensorisch geschwungenen Liege.

Geburtstag eines Mitglieds, bevor man gemeinsam in die erweiterte Sphäre des Clubangebots eintaucht - ob in den „Sporting“ genannten Fitnessbereich, in den Sauna- und Dampfbadoder gleich in den Relaxbereich unter der verglasten Dachkuppel. Für Menschen mit individuellem Harmoniebedürfnis „Zu unseren Gästen gehören Menschen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur, Sport und bester Gesellschaft - meist mit Führungspositionen, die unsere individuellen Sportangebote genauso schätzen wie unsere exklusiven Wellnessmöglichkeiten und das entspannende Privatclub-Flair“, erklärt Jörg Michael Grode und fügt hinzu: „Unternehmer und Freiberufler, Rotarier und Lyons Clubmitglieder, Ärzte aus der Helios-Klinik, Vertreter der KreativElite aus Berlin-Mitte, aus der Mode-, Theater- und Filmbranche, aber auch aus dem Ministerium des Innern oder aus dem gehobenen Leistungssport wie z.B. Golf oder Segeln zählen zur „Society“-Gästeliste. Entsprechend kooperiert man auch mit dem Segelclub Wannsee oder dem Golfverein Kallin, der in der Society-eigenen IndoorGolfanlage seine Vorbereitungskurse absolviert. Das Einzugsgebiet des Clubs hat naturgemäß seine Schwerpunkte in Berlins kreativerNeuen Mitte, in der CityWest und in den südlichen und nördlichen Villenbezirken um Grunewald 08

und Wannsee beziehungsweise in Frohnau und Hermsdorf. Kooperationen im Wirtschaftsbereich gibt es auch mit Firmen wie Porsche Design und BMW Mini, von deren außergewöhnlichen Angeboten die Clubmitglieder profitieren. Ebenso mit dem exklusiven Weinhandel Matthias Martens, der im Club seine Planet-Weine innerhalb der Events verköstigt. Der Club ist zudem selbst Mitglied im ICB International Club Berlin und im BCI Berlin Capital Club, der im Hilton am Gendarmenmarkt residiert. Aber auch eine ganze Reihe Prominenter aus Berlins „Society“ - inklusive Schauspieler genießen hier unbehelligt die ganz private Sphäre des Society-Clubs, wie Grode versichert.

Fitness ist „Sporting“ Auch mit seinem bewusst mit dem englischen Begriff „Sporting“ belegten Fitnessbereich setzt der Club in Berlins City-West hohe Maßstäbe: Das Angebot an Fitnessgeräten ist anspruchsvoll und vielseitig im Kraftgeräte- wie im Cardiobereich. Die Geräte der neuesten Generation von Technogym sind die modernsten, die der Markt derzeit zu bieten hat. Mit dem optimierten Wellness-Key-System sorgen diese für die exakte Ausführung der Übungen und mit ihrem High-Tech Entertainment System inklusive Touchscreen für gute und ungestörte Unterhaltung. Und für Ästheten ist Kinesis die Wiederentdeckung der Schönheit an der freien Bewegung, für Realisten eine ganzheitliche Methode, die durch leichtläufige Kabelzüge und die Fullgravity-Technologie von Technogym über drei Raumebenen Kraft, Flexibilität und Balance gleichzeitig auf kleinstem Raum trainiert. Dazu kommt die auch medizinisch zugelassene Vibrafit

Imposantes Gebäude: Der Club befindet sich im denkmalgeschützten Marmorhaus, dem traditionsreichen ehemaligen Ufa-Uraufführungs-Filmpalast an Berlins Kurfürstendamm.


Exklusiver Break über den Dächern Berlins.

medic Vibrationsplatte, die durch ihre seitenalternierende Wipptechnologie ein dem menschlichen Gang angepasstes gelenkschonendes und zugleich effektives Training garantiert. Das „Sahnehäubchen“ des SportingBereiches ist schließlich die IndoorGolfanlage, die ein Golftraining und ein scheinbar weiträumiges spielerisches Erlebnis auf kleinstem Raum ermöglicht. Flexibel organisiertes Coach-Angebot Auch das Angebot an Kursen ist im Society vielseitig, aber individuell. Das heißt, man bietet keinen offiziellen Standard-Kursplan, sondern stellt auf Wunsch ausgewählte individuelle Teilnehmergruppen zusammen. Diese werden von bestausgebildeten Sportcoaches aus dem Hause oder aus den beiden „all sports one“ Clubs in Berlin-Mitte oder Potsdam durchgeführt. Mit diesen beiden Premium Fitnessclubs ist man einen Verbund eingegangen, um durch einen qualifiziert definierten Personalaustausch im Trainingsbereich flexibel und rationell arbeiten zu können. Alle im Society eingesetzten ständigen und requirierbaren Trainer(innen) sind ausgebildete Sportlehrer und Personal Trainer, die individuelle Trainingseinheiten zusammenstellen können. Dazu stehen weitere Spezialisten wie Fitnes-

sökonom, Marketing- & PR-Berater, Physiotherapeut, Masseurin und Kosmetikerin dem Club zur Verfügung. Auch eine Kooperation mit Ärzten besteht bereits. So arbeitet man z.B. neuerdings mit dem Ärztenetzwerk der Zahnärzte-Vereinigung zusammen, mit der im November ein erster gemeinsamer Event als Netzwerktreffen im Club geplant ist. Wellness-Oase mit exklusivem Relaxing Der Wellness- & Spa-Bereich ist u.a. mit Finnischer Sauna und Bio-Sauna von Klafs sowie mit türkischem Dampfbad ausgestattet und zum selbstverständlichen Service gehört der entsprechende Handtuch- und Bademantelservice. Nach Sauna und Dampfbad hat der Gast die Möglichkeit, in der verglasten Ruhe-Empore durch die Dachkuppel in den Berliner Himmel zu schauen oder beim Fuß-ReflexzonenWeg auf der Dachterrasse seine Füße zu aktivieren und frische Luft zu atmen. Für die absolute Tiefenentspannung sorgt im „Silent Room“ die AlphaSphere, eine multisensorische geschwungene Liege, die es durch besondere Klangstrukturen, einen tiefen monochromen Blauton, sanfte Wärme und leichte Schaukelbewegungen ermöglicht, sich vollkommen vom Alltag zu lösen und in eine „Reise nach innen“ abzutauchen. Ein wahrhaft entspan-

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Inside clubs mium-Preise, sondern ein flexibles abgestuftes Preis-Leistungssystem, das es auch Tagesgästen und Qualitätsorientierten aus der mittleren Einkommensschicht erlaubt, das exklusive Clubangebot selektiv und damit ohne Qualitätsabstriche dauerhaft zu genießen. Dennoch bleibt ihnen unbenommen, die nicht permanent gebuchten zusätzlichen Premium-Leistungen je nach Wunsch durch selektive Zuzahlung ebenfalls in Anspruch zu nehmen.

Exotisches

Verwöhnpro-

gramm für Massagen und Wellness-Treatments.

nendes Erlebnis, das Jörg Michael Grode nach dem Rundgang durch den Club auch dem Autor einmal zuteil werden ließ. Das Ergoline Solarium beinhaltet neben einem hautsensorgesteuerten Oberkörperbräuner den neuen „Sonnenengel“ des Herstellers: ein Ganzkörperbräuner, der ebenfalls mit einem Hautsensor ausgestattet ist, der über die Messung der hellsten und dunkelsten Hautstelle die individuell optimale Bräunungsleistung gewährleistet. Beauty & Anti-Aging auf hohem Niveau Mit den hoch entwickelten Kosmetikgeräten der beautytek Familie bietet das Schönheitsstudio neueste Lösungen für eine Vielzahl kosmetischer Herausforderungen zwischen Falten- und Cellulitisbekämpfung und Fettreduktion, ganz ohne Skalpell und Narkose. Die drei neuesten beautytek-Geräte des High-Tech-Herstellers aus der Medizin arbeiteten im Society bereits vor deren offizieller Vorstellung auf der MEDICA als erste in Berlin: • das Kavitationsgerät „Avita“, das mit Ultraschall und stabiler Kavitation die Fettzellen durch „Implosion“ kontrolliert reduziert. • der sanfte Faltenkiller „beautytek light“, der mit Hilfe eines Kaltlasers die durch die Alterung abnehmende Hyalurensäure der Haut wieder durch neu aufgetragene ersetzt und in die Haut einbringt. • und der „sanfte Körperformer“ be10

autytek Premium, der mit bioäquivalenten Mikroströmen das energetische Gleichgewicht in den Problemzonen wiederherstellt und somit eine sanfte Fettreduzierung und Gewebestraffung bewirkt. Ein exotisches Verwöhnprogramm für Massagen und Wellness-Treatments kommt aus Neuseeland. In den Naturkosmetik-Produkten des sehr exklusiven Spa-Partners Linden Leaves stecken handverlesene neuseeländische Früchte und reine „Bodenschätze des fernen Insellandes, die nicht nur die Haut, sondern auch die Seele aufleben lassen.“ Abgestuftes Preissystem bis zum „All inclusive“ Trotz seiner Exklusivität bietet das Society Health & Spa keine starren Pre-

Analog zu einer Art Silber-Gold-Platin Status-Abstufung gibt es im Society die „Prestige“-Jahresmitgliedschaft für monatlich 100,- Euro, die alle wesentlichen Basis-Leistungen beinhaltet, dann die „Luxury“-Mitgliedschaft für 145, - Euro, die zusätzliche Leistungen wie z.B. den „Sonnenengel“ mit einschließt - und „On-Top“ schließlich den „Society“-Status für 195,- Euro, der sämtliche Clubleistungen einschließlich aller Getränke inkludiert und jeglichen Gebrauch der Bank- oder Credit-Card überflüssig macht. Neben einem kostenlosen Probetag werden auch einmonatige Verträge zu 295,- Euro angeboten sowie zeitlich unbegrenzt gültige, personenungebundene 25er und 50er Tageskarten für 650,- Euro bzw. 1100,- Euro. Geräte wie das Vibrafit medic und das AlphaSphere können von Tagesgästen oder „Prestige“-Mitgliedern gegen Einzelzahlung zusätzlich genutzt werden. Die Mitglieder des Society Health & Spa haben außerdem die Möglichkeit, alle Angebote der all sports one Clubs in Berlin-Mitte (Friedrichstraße) und Potsdam (Persiusspeicher) zu nutzen.


Geräte der neuesten Generation von Technogym.

Dezentes Marketing, intensive Gästebindung Entsprechend dem exklusiven Unternehmensziel, die Gäste- und Mitgliederzahl auf maximal etwa 500 zu limitieren, betreiben Jörg Michael Grode und sein Sales Manager Robert Spassov keine offensive Mitgliederrekrutierung. Unterstützt durch den freien Kommunikations- und PR-Berater Alexander Huhn, der auch an der Entwicklung der Society-Philosophie beteiligt war, setzt man in erster Linie auf dezentes Empfehlungs- und Einladungsmarketing bei selektierten Zielpersonen und Zielgruppen, um die Homogenität aller Society-Gäste gezielt und ausgewogen im Auge zu behalten. Der Kontakt zu Gleichgesinnten über persönliche Empfehlungen aus den Kreisen der Gäste wird intensiv gepflegt und durch die hohe Qualifikation des ausgesuchten Society-Personals dauerhaft getragen. Die Pressear-

beit in ausgewählten Zielgruppenoder Special Interest-Magazinen (z.B. „new metropolis“), die vor allem persönlich einsetzbaren hochwertigen Print-Informationen wie Imagebroschüre und Broschüren der einzelnen Leistungsbereiche oder die dezente Club-Website dienen dabei als vertiefender Informations- und Image-Background. „Wachstum ist nicht unser primäres Unternehmensziel, sondern die Bewahrung, Steigerung und Optimierung unserer Exklusivität“, betont Jörg Michael Grode noch einmal abschließend. „Service at it`s best - im Stil englischer Privat-Clubs.“ Der Erfolg des ersten Jahres scheint ihm und der Positionierung seines Society Health & Spa als 'The Executive Sporting-Club of Berlin' im ansonsten hart umkämpften Fitnessmarkt der Hauptstadt voll Recht zu geben. Heinz Berthold

Das Angebot an Fitnessgeräten ist anspruchsvoll und vielseitig.

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Medica 2010

Ein gesund wachsender Markt 137.000 Besucher aus mehr als 100 Nationen besuchten 4.400 Aussteller Davon kann die FIBO (bislang) nur träumen. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel stattete der MEDICA einen Besuch ab und unterstreicht damit die Bedeutung der weltgrößten Medizinmesse. Potential sehen hier auch viele Fitnessunterneh12

men und sind dabei, sich auf dem sich gerade formatierenden 2. Gesundheitsmarkt zu positionieren. Bodymedia blickt zurück. „Die Hersteller von Medizintechnik und Medizinprodukten sind gut durch die Phase der Wirtschafts- und Finanzkrise gekommen, verspüren kräftigen Rückenwind für ihre Geschäfte und er-

weisen sich mit ihrer Innovationskraft als Motor des Wachstums“, heißt es im Abschlußbericht der MEDICA 2010. Und weiter: „Bei einem Messerundgang überzeugten sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler von der Leistungsfähigkeit der Medizintechnik-Industrie. „Die MEDICA ist ein eindrucksvolles Schaufenster der Gesundheitswirtschaft. An Autos, an Maschinenbau, an Chemie denkt jeder, aber dass wir aber auch einen so führenden Platz in der Gesundheitswirt-


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Medica 2010 schaft haben, ist noch nicht überall bekannt. Vor dem Hintergrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung und der demografischen Entwicklung ist es wichtig, dass diese Branche in den Mittelpunkt gestellt wird", erklärte Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Rede. Neben dem hochrangigen Besuch aus Reihen der Politik bestätigen auch die Zahlen den weltweit hervorgehobenen Stellenwert der MEDICA als führende Branchenmesse. Von den 137.000 Besuchern - das entspricht dem sehr guten Vorjahresniveau - sind 72 Prozent ausschlaggebend oder maßgeblich an Einkaufsentscheidungen beteiligt, weitere knapp 10 Prozent mit beratender Entscheidungskompetenz. Für Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, sind diese Top-Werte eine logische Folge der Marktentwicklung: „Die Zahl der Träger von Kliniken geht zurück. In der Folge dieser Nachfragekonzentration dominieren den Markt immer größere Anbieter mit zentral organisiertem Einkauf. Wer also nach Düsseldorf reist, ist ein Entscheidungsträger von besonderer Qualität“. Rund die Hälfte der Besucher waren internationale Besucher, sie kamen aus insgesamt mehr als 100 Nationen. Geboten wurde den Medizinexperten aus aller Welt von der Rekordbeteiligung der über 4.400 MEDICA-Aussteller aus 64 Nationen eine Fülle an Neuheiten. Nachfolgend eine kleine Auswahl für Fitnessclubs, die sich in diesem Markt stärker positionieren möchten. Aipermon Die Aipermon GmbH & Co. KG ist Hersteller von Telemedizin-Systemen in München, Deutschland. Sie bietet Telemonitoring-Systeme für die Fernübertragung medizinischer Messwerte von zu Hause. Zusätzlich hat Aipermon AiperSunny Aktivitätssensoren und den Energiebilanzrechner AiperMotion 440TM entwickelt. Die Sensoren werden in der Gesundheitsförderung und in Abnehmprogrammen eingesetzt. Aipermon wurde im Jahr 2010 mit dem FIBO Innovation Award im Bereich „Gesundheitsförderung“ ausgezeichnet und erhielt den Technologiepreis der Initiative „Deutschland - Land des langen Lebens“. 14

HUR ist schon lange Stammgast auf der MEDICA.

Dr. Wolff Dr. Wolff zeigte die erweiterte Software für das Dr. WOLFF RückentherapieCenter. emotion fitness Die motion power console 500 wurde in neuem, komplett überarbeitetem Erscheinungsbild erstmals auf der MEDICA 2010 präsentiert. ERGO-FIT Neben Cardio- und Krafttrainingsgeräten präsentierte ERGO-FIT erstmalig mit dem Vitality Circuit, einem chipkartengesteuerten Gerätezirkel mit Cardio- und Kraftgeräten, eine individuelle Trainingslösung inkl. Refinanzierungskonzept. In Kooperation mit dem Fraunhofer Institut wurde eine Schnittstelle zur Software von Krankenhäusern und Arztpraxen entwickelt, die erstmaligen vorgestellt wird. Außerdem der CIRCLE 4000, ein neuer Oberkörperergometer, der Workouts sowohl in stehender als auch in sitzender Position ermöglicht. Fitpartner Im Mittelpunkt der Messe stand bei Fitpartner das Activit Concept. Dieses ist eine Kombination aus kompakten Luftdruck-Kraftgeräten und Cardiogeräten eines renommierten deutschen Herstellers mit medizinischer Zertifizierung. Und neu: Der alexia Trainingszirkel bestehend aus neun hydraulischen Kraftgeräten. Die alexia Geräte sind mit hydraulischen Zylindern ausgestattet. Bei jedem Trainingsgerät kann die Intensität in sechs Stufen verstellt werden. Dieses kann simpel durch drehen eines Einstellrades am Zylinder geschehen. Der 6-fach verstellbare Hydraulikzylinder hat eine Mindestlebensdauer von über 1.000.000 Wiederholungen im Test bewiesen.

formedo Die formedo GmbH präsentierte neue Galileo-Vibrationsgeräte. Den Galileo Med M; eine Alternative zur Med M Plus mit separat aufstellbarem Bedienteil für die begleitende Therapiesitzung sowie den Galileo Med L; ein Modell für alle therapeutischen Anwendungsbereiche. Außerdem wurden die Schweizer Ulltraschalpsprodukte MediCube und VitaCube gezeigt. Das Besondere der Cubes, im Unterschied zu herkömmlichen Geräten ist nicht nur ihre hohe Zulassungsklasse (MDD Klasse II b), sondern zudem auch ihre, zum Patent angemeldete, Technologie zur Begrenzung der wirksamen Eindringtiefe der Schallwellen exakt auf das Behandlungsareal. Freyway medical/anstrend GmbH XSAM ist ein Vibrationstraining für eine variable seitenalternierende Muskelstimulation und simuliert natürliche Anforderungen an den menschlichen Bewegungsapparat. Freie und unabhängige Wahl von Frequenz, Amplitude und Körperposition. Die Frequenz ist über fünf Modi einstellbar - individuell linear, in Intervallen oder stochastisch, im WAVEModus mit linearem Anstieg, im STOVE-Modus mit stochastischer Verteilung. Die Amplitude ist über die Position auf der Bodenplatte frei wählbar (Amplitude klein: Position hinten, Amplitude groß: Position vorn). Die Steuerung unterschiedlicher Muskelgruppen erfolgt durch Position und Haltung. Ein eleganter Ergobügel unterstützt die jeweilige Trainingsstellung passend zur Übung. Das Prinzip: Zwei Boden-Platten bewegen sich im Wechsel rhythmisch auf und ab. XSAM erzeugt eine natürliche Bewegung. Der Vorderfuß wird angehoben und gesenkt, das Fußgelenk bewegt.


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Medica 2010 gym80 International Über die gym80 Software 3.0, die mit dem Kooperationspartner aktivKONZEPTE entwickelt wurde, erschließen sich dem Anwender aus Klinik, Therapie und Prävention in der Praxis ganz neue Möglichkeiten. Die brandneue Software unterstützt Trainer, Therapeuten und Patienten gleichermaßen. So können z.B. mit der Komplettlösung „Enterprise“ alle gym80 Krafttrainingsgeräte mit einem WorkoutPoint ausgestattet werden. Die Workout-Points sind kleine Computer an jedem Gerät, die den Trainierenden durch sein Training begleiten. Der ServerPoint dagegen stellt das Herzstück für die Vernetzung dar. Von dort aus besteht eine permanente Datenkommunikation (LAN oder W-LAN) über die Software 3.0 mit den bereits erwähnten WorkoutPoints. Durch die Einbindung eines ExercisePoints lassen sich z.B. Kleingeräte, Freihanteln sowie Bodenübungen in den gänzlich papierlosen Trainingsplan integrieren. Ein weiteres gym80 Highlight auf der MEDICA 2010 war die offizielle Vorstellung der neuen ePower Geräteserie. Bei den neuartigen Kraftgeräten aus der SYGNUM Linie wird die Trainingsintensität über die patentierte ETFM Technologie generiert. Dadurch lassen sich dynamische, isometrische, isokinetische und isotonische Widerstände erzeugen. HUR Deutschland GmbH HUR, Hersteller von druckluftbetriebenen Krafttrainingsgeräten, hat auf der Medica 2010 neben dem medizinischen Trainingszirkel „Medical SmartZone“ auch ein neues Marketingwerkzeug vorgestellt. Enthalten sind eine Zeitungsanzeige, Image- und Informationsflyer, Meinungskarten, Empfehlungskarten sowie zwei verschiedene Werbebanner. Unterstützt werden die Marketingaktivitäten durch einen Internetauftritt, der ganz speziell auf Endverbraucher zugeschnitten ist (www.natural-transmission.com). „Natural Transmission“ Technologie bedeutet übersetzt „Natürliche Kraftübertragung“. Die Biomechanik des Muskel/Gelenksystems wird hierbei exakt kopiert. Bei jeder Trainingsgeschwindigkeit ist dieses Prinzip wirksam und wird nicht durch Masseträgheitskomponenten verwässert. Nur durch die 16

SVG zeigte u.a. Vibrationstrainingsgeräte von Qionic.

Pneumatik und die besondere Konstruktionsweise der HUR Trainingsgeräte kann diese Natural Transmission überhaupt erzeugt werden. LMT Präsentiert wurde u.a. das Multi Joint System Shoulder, ein Konzept zur sensomotorischen Testung und Therapie des Schultergelenkes sowie der Prokine M Trunksensor. Neben höchst sensiblen Sensoren und Stellmotoren für das Training im Sprung- und Kniegelenk findet ein so genannter Trunksensor seinen Einsatz; er zeigt die Position des Oberkörpers isoliert oder aber in Abhängigkeit zum Fuß oder den Beinen. Auch ist ein mobiles System verfügbar, dass zuhause, in Unternehmen oder aber auf Gesundheitstagen genutzt werden kann. Ludwig Artzt GmbH Neben dem Produktkonzept Artzt vitality mit u.a. latexfreien Übungsbänder, Stabilitätstrainern, Übungs- und FitnessMatten oder auch kinesiologische Tapes für die Selbstapplikation wurden die Marken Thera-Band, Gymstick, Bosu, BeatBelly, FLOWIN, Handytrim, PhysioFlip, Smovey, Togu und Biofreeze präsentiert. Besonders viel Beachtung fand das im vergangenen Jahr erstmals präsentierte Konzept terrasensa, ein System aus weichen, quadratischen Bodenplatten mit Reliefstruktur. M.A.C. Centercom Softwarespezialist M.A.C. Centercom präsentierte das Konzept THEORG. Es bietet Unterstützung bei der Verwaltung und Organisation von • klassischen Therapieleistungen • ambulanter Rehabilitation

• Rehasport nach §44 • Präventionsleistungen nach §20 • Selbstzahlerleistungen • Medizinischer Fitness. Außerdem PhysioTools, eine Software zur Erstellung von Übungsplänen für das Bewegungstraining. Der Trainer erstellt mit PhysioTools anschauliche und verständliche Trainingspläne für das Fitnesstraining. proxomed-Gruppe Die proxomed Medizintechnik GmbH präsentierte sich erstmals als proxomed-Gruppe und zeigte den HealthCare Zirkel mit neuer Software-Lösung, die kardiomed-Gerätelinie für Ausdauertraining mit SmartPanel und einem Touchscreen-Monitor für Trainingssteuerung per Fingertipp sowie die tergumed-Linie, ein Gerätekonzept für multimodales Rückentraining, das als eines der wenigen für die „Integrierte Versorgung Rückenschmerz“ zertifiziert ist. SCHNELL Trainingsgeräte GmbH Die Rücken-Systeme DIAGNOS medical spine concept (DMSC) und DIAGNOS 4back standen im Fokus auf dem SCHNELL-Messestand. Außerdem wurden Komponenten der „R“-Serie II für EAP/MTT und KG-Gerät vorgestellt. SVG Medizinsysteme GmbH & Co. KG Medizinische Krafttrainingsgeräte Premion Line und REHA-LINE, Therapieliegen der Vento- und Xtension-Serie. Elektrotherapiegeräte der Marke Chattanooga. Als besonderes Highlight wurden die neuen Vibrationstrainingsgeräte von Qionic, für die SVG seit September 2010 als Exklusivpartner fungiert, und das Biofeedback-Therapiegerät HandTutor™, vorgestellt.


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Interview

Allianz der Hoffnung Bodymedia-Interview mit Ronny Ziesmer Die Geschichte ging durch alle Medien und schockte die Nation. Kurz vor den Olympischen Sommerspielen 2004 brach sich der damalige Weltklasseturner Ronny Ziesmer (31) beim Training die Halswirbelsäule. Der in Cottbus lebende Student der Biotechnologie leidet seither an einer Tetraplegie, da sowohl Arme als auch Beine von der Lähmung betroffen 18

sind. Mittlerweile kann er seine Arme eingeschränkt wieder bewegen. Bodymedia traf ihn auf der MEDICA in Düsseldorf am Stand der Ludwig Artzt GmbH. Intro „Die Verbindung zu uns besteht schon seit vielen Jahren“, erläutert SeniorChef Ludwig Artzt und führt weiter aus: „Wir haben Ronny schon vor Olympia 2004 finanziell unterstützt. Dann hatte er diesen schrecklichen Unfall. Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, ihn weiterhin zu fördern. Er ist ein Kämpfer und Vorbild. Sein aktuelles Projekt, die

„Allianz der Hoffnung“, unterstützen wir gerne - sei es auf Messen, bei Veranstaltungen oder über andere Kanäle. Bodymedia: Wie geht's Ihnen aktuell? Ronny Ziesmer: Mir geht's gut. Ich kann Aktivitäten wie zum Beispiel die Messe Medica wahrnehmen. Wenn ich irgendwo hinfahren kann, dann ist das für mich ein Zeichen, dass ich so gut drauf bin, dass ich das halt durchstehe als Tetraplegiker und somit passt das, also mir geht's gut, ja! Bodymedia: Wie stark ist das Band zwischen Ihnen und der Ludwig Artzt GmbH? Ronny Ziesmer: Schon damals gab es Synergien mit der Ludwig Artzt GmbH. Die Produkte von Thera-Band waren


für uns Turner beim Training - z.B. zur Stabilisierung - unverzichtbar. Nach dem Unfall haben wir auf der RollstuhlEbene neue Projekte angeschoben. Es ist absolut hilfreich, wenn man so einen starken Partner wie die Ludwig Artzt GmbH an der Seite hat und mit denen neue Ideen umsetzen kann. Bodymedia: Wie haben Sie aus dem mentalen Loch herausgefunden? Ronny Ziesmer: Es ist auf jeden Fall ein extrem tiefer Einschnitt im Leben, den man sich gar nicht so richtig vorstellen kann, wenn man nicht selbst betroffen ist. Aber neue Perspektiven und das, was man im Hochleistungssport - in meinem Fall beim Kunstturnen - an Charaktereigenschaften erlernt hat, prägen einen Menschen so, dass man es schafft, sich aus Tiefen wieder herauszuarbeiten, sich neue Perspektiven und Ziele zu suchen, diese zu fokussieren, zu verfolgen und damit immer wieder nach vorne zu sehen. Ich kann nach vorne blicken und mich so immer weiter entwickeln, das war schon immer meine Prämisse. Bodymedia: Wann war der Zeitpunkt für Sie, wo Sie folgendes zu sich gesagt haben: Okay., passiert ist passiert, und ich schaue jetzt in die Zukunft. Das, was passiert ist, kann ich nicht mehr ändern, aber ich habe noch ein Leben vor mir und will noch was erreichen? Ronny Ziesmer: Das ist eigentlich gleich nach meinem Sturz gewesen. Ich war ja nicht ohnmächtig, sondern habe sofort realisiert, dass irgendwas nicht stimmt, denn als Turner kennt man natürlich seinen Körper in- und auswendig. Wir sind sozusagen in jedem Muskel ausgeprägt; koordinativ sowieso, weil wir uns ja im dreidimensionalen Raum bewegen. Von daher weiß man schon, was los sein muss, wenn man aufkommt und auf einmal die Beine und die Arme nicht mehr bewegen kann. Dass irgendwas Schwerwiegendes passiert sein muss. Das habe ich sofort gemerkt und von da an ging es eigentlich nur noch nach vorn. Ich musste mich schnell mit der neuen Situation abfinden und habe es auch getan. Bodymedia: Was war für Sie in der Phase nach dem Unfall die größte Hilfe, das Wichtigste? Was hat Ihnen am meisten Halt gegeben?

Ronny Ziesmer: Den stärksten Halt hat mir das soziale Umfeld gegeben. Zunächst im Unfallkrankenhaus Berlin auf der Rückenmarksverletzten-Station. Da fühlt man sich erst einmal echt geborgen, das ist wie eine Familie. Dann im Anschluss natürlich meine damalige Freundin, die Familie, ganz klar. Das waren die, die mir am meisten geholfen haben bis hin zur gesamten Turnfamilie, die ja gewachsen ist in all den Jahren. Darauf konnte ich zurückgreifen, was ich auch getan habe. Das hilft einem dann schon am meisten. Bodymedia: Was bestimmt zurzeit Ihren Tagesplan? Ronny Ziesmer: Ich bin gerade dabei, mein Biotechnologie-Studium an der FH Lausitz zu beenden. Dann treibe ich natürlich meine Stiftungsaktivitäten voran, soweit ich kann. Die lagen jetzt ein bisschen brach durch das Studium, das ein absoluter Fulltime-Job ist. Sportlich habe ich unmittelbar nach der Entlassung aus dem Krankenhaus mit dem Handbiken begonnen und inzwischen meinen zweiten Marathon hinter mir. Da geht es auch voran, ich habe mir einen neuen Sport gesucht, und nach dem Studium würde ich gerne wieder in den Leistungssport einsteigen, weil „Einmal Sport - immer Sport“, das bestätigt sich hier. Bodymedia: Was können oder wollen Sie Menschen mitgeben, die vielleicht ein ähnliches Schicksal wie Sie erlitten haben?Und Sie haben ja auch 2006 eine Stiftung gegründet. Berichten sie doch einmal darüber! Ronny Ziesmer: Erstmal zur Motivation anderer: Man sollte natürlich genauso weiterleben. Nur weil man im Rollstuhl sitzt, heißt das noch lange nicht, dass das Leben vorbei ist. Außer, dass wir nicht mehr fähig sind zu laufen, können wir ja theoretisch alles machen der Geist ist ja noch in Ordnung. Von daher muss man das ausnutzen. Nichtsdestotrotz treibe ich natürlich meine Stiftung voran: die „Allianz der Hoffnung“. Da geht es darum, an der Ursuche einer Querschnittlähmung oder generell einer Verletzung des Zentralnervensystems anzugreifen, d.h. die Nervenzellenregenerationsforschung voranzutreiben. Das ist das Hauptanliegen der Stiftung, dafür Geld zu sammeln und letztendlich die Projekte zu fördern, die anstehen. xx


Interview

Allianz der Hoffnung Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das weltweit erste Forschungs- und Koordinationszentrum zur Entwicklung von neuen Therapieverfahren des geschädigten Zentralnervensystems zu initiieren. Ziel ist es, zum einen Millionen von Querschnittgelähmten eine Verbesserung ihrer Lebenssituation zu ermöglichen und zum anderen unheilbare Erkrankungen wie Querschnittlähmung, Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose, Schlaganfall sowie neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer in Zukunft erfolgreich therapieren zu können. Unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und mit der Unterstützung von starken Partnern wird die Allianz der Hoffnung ihre Ziele umsetzen.

Handbiken, die neue Leidenschaft von Ronny Ziesmer (rechts). Foto: Andrea Ramsteck

Bodymedia: Und inwiefern kann Ihnen dabei z.B. ein Unternehmen wie die Ludwig Artzt GmbH helfen? Ronny Ziesmer: Eine Stiftung funktioniert nicht ohne Öffentlichkeitsarbeit. Wenn man so eine Plattform wie die Ludwig Artzt GmbH nutzen kann wie hier z.B. auf der Medica oder überhaupt Messen und öffentliche Auftritte, dann muss man das natürlich tun, um sein Netzwerk aufzubauen und zu pflegen, um irgendwann einmal an die „dicken Fische“ ranzukommen, wo dann wirklich Geld fließen kann. Wir brauchen uns nichts vorzumachen, die Grundlagenforschung in dem Bereich benötigt zweistellige Millionenbeträge. Bodymedia: Sie können Ihre Popularität für Ihre Stiftung einbringen. Reicht das aus, oder müsste hier noch viel mehr geleistet werden? Ronny Ziesmer: Mehr ist immer besser, aber es gilt natürlich herauszufiltern, was seriös ist und was nicht. Es gibt viel Scharlatanerie in diesem Bereich. Es ist eine unserer ersten Aufgaben gewe20

sen, die Gründung eines Zentrums für neuronale Regeneration (CNR) voranzutreiben, das z.B. die Aufgabe hat auszusieben: Was ist seriös, was lohnt sich, welche Therapie-Ansätze sollte man verfolgen, was kann man miteinander kombinieren, um neue Therapie-Verfahren zu entwickeln, die Hilfe versprechen? Das Zentrum ist schon etabliert - weltweit einmalig - als Institut an der Universität Düsseldorf. Da steckt unserer Meinung nach jede Menge Zukunft drin. Bodymedia: Und Ihre persönliche Hoffnung? Sie haben es gerade angesprochen: Sie haben mit Handbiken wieder eine Sportart entdeckt und sehr viel Ehrgeiz entwickelt. Was sind Ihre langfristigen Ziele? Ronny Ziesmer: Na ja, ich würde schon mal gerne an den Paralympics teilnehmen. Das ist zumindest mein Ziel, dafür trainiere ich. Bodymedia: Viel Glück dabei und Ihnen weiterhin alles Gute!

Seit Anfang der 90er Jahre gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, denen zufolge die Chance besteht, Gelähmte wieder gehend zu machen oder zumindest bestimmte Körperfunktionen teilweise wiederherstellen zu können. Die von Forschergruppen und innovativen Biotech-Unternehmen entwickelten neuen Therapieverfahren und Medikamente zur Behandlung von Rückenmark- verletzungen lassen die Hoffnung aufkommen, dass in nicht allzu ferner Zeit Millionen von Querschnittgelähmten eine deutliche Verbesserung ihrer Situation erfahren können. Damit diese Vision möglichst bald Wirklichkeit wird, müssen zuvor noch umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durchgeführt sowie das dafür erforderliche Kapital von privater und staatlicher Seite bereitgestellt werden. Ronny Ziesmer hat sich diese Überzeugung zu eigen gemacht und will seine Popularität nutzen, um zum einen die nationale und internationale Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit der intensiveren Forschungsaktivitäten hinzuweisen und zum anderen bei der Einwerbung von Forschungsmitteln mitzuwirken. Kontakt: www.allianzderhoffnung.de


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MEDICA 2010

Messebummel Von Anstrend bis SVG

Auf der MEDICA 2010 in D端sseldorf pr辰sentierten in 17 Hallen 端ber 4.400 Aussteller ihre Ideen und Innovationen. BODYMEDIA r端ckt folgende Unternehmen noch einmal in den Fokus: Seite 23 Anstrend Seite 24 ERGO-FIT Seite 25 LMT Seite 26 L. Artzt Seite 27 proxomed Seite 28 SCHNELL Seite 29 SVG

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Anstrend GmbH

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l e m m u b e s s e M

Surf the wave

XSAM – das natürliche Konzept für Sport, Regeneration, Reha und Wellness XSAM ist das Vibrationstraining der 3. Generation: Maximale Übungsvielfalt unter physiologischen Bedingungen. Sanft oder dynamisch. Revolutionäre Technik ermöglicht in Kombination mit dem einzigartigen verstellbaren Ergobügel maximale Übungsvielfalt.

Natürlich und dynamisch Variable seitenalternierende Muskelstimulation. XSAM stimuliert die Muskeln und trainiert Koordination, Beweglichkeit und Dynamik – mit natürlichen und variablen Bewegungs-Abläufen.

XSAM simuliert natürliche Anforderungen an den menschlichen Bewegungsapparat. Der Trainierende selbst entscheidet über Intensität und Übungsformen und kann dabei die Frequenz, Amplitude und Körperposition wählen.

Die Innovation: XSAM erzeugt eine natürliche Bewegung. Der Vorderfuß wird angehoben und gesenkt, das Fußgelenk bewegt. Hier läuft der Mensch. Bei herkömmlichen muskelstimulierenden Trainings-Geräten hüpft oder watschelt er, eine Bewegung des Fußgelenkes ist nicht möglich. XSAM ist evolutionär.

Die Frequenz ist über fünf Modi einstellbar – individuell linear, in Intervallen oder stochastisch, im WAVEModus mit linearem Anstieg, im STOVE-Modus mit stochastischer Verteilung. Die Amplitude ist über die Position auf der Bodenplatte frei wählbar (Amplitude klein: Position hinten, Amplitude groß: Position vorn). Durch Position und Haltung des Körpers werden unterschiedlicher Muskelgruppen trainiert. Der elegante Ergobügel unterstützt die jeweilige Trainingsstellung passend zur Übung. So trainiert man ergonomisch und variabel.

Das Prinzip: Zwei Boden-Platten bewegen sich im Wechsel rhythmisch auf und ab.

Wirkungen auf Muskelmasse, Muskelkraft und Muskelleistung Die reflektorisch provozierten Muskelkontraktionen erzeugen einen Zuwachs an Muskelkraft und Muskelleistung, abhängig von der Variation der Trainingsbedingungen. Durch die zyklisch und schnell ablaufende Stimulation verbessert sich die inter- und intramuskuläre Koordination, messbar als Kraft- und Leistungszuwachs. Wird beim Training zusätzlich eine Bleiweste Masse getragen (10 bis 40 kg),

erfolgt eine erweiterte Stimulation des Muskelwachstums. Auf die Erhöhung der Anforderung reagiert der Muskel mit Superkompensation. Die Zusatzlast bewirkt eine Hypertrophie der Muskeln. Bereits Trainingseinheiten von zweimal wöchentlich je 2 bis 3 Minuten zeigen messbare Erfolge.

Wirkungen auf Haltungskontrolle und Training der Wirbelsäule Beim Trainieren mit dem XSAM ist der Körper automatisch bestrebt, den Kopf in der Horizontalen und den Rumpf ruhig und aufrecht zu halten. Alle Muskeln, die unseren Körper in dieser Stellung halten, müssen auf die oszillierende, durch das Gerät aufgezwungene Bewegung reagieren. Das posturale System lernt, unter Einfluss dieser „Störung“ das Gleichgewicht zu finden und zu halten. Die Krafteinleitungen der Geräte sind ein hochfrequenter, wirkungsvoller Trainingsreiz der Haltungskontrolle.

Kontakt: Anstrend GmbH M 2, 4-5 68161 Mannheim Telefax: 07222/50 23 03 mail@anstrend.com www.xsam.de

Anstrend-Geschäftsführer Helmut Frey erläutert Bodymedia-Anzeigenleiterin

Premiere auf der MEDICA: Die XSAM Vibrationsplatte vereint modernste

Isabell Prokscha das Konzept.

Technik mit futuristischem Design. 23


MEDICA 2010

ERGO-FIT

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l e m m u b e s s e M

Neuentwicklungen im Geräte- und Softwarebereich sind die Highlights von ERGO-FIT auf der diesjährigen MEDICA. Darunter Innovationen wie die neueste Version des VITALITY SYSTEMS, dem chipkartengesteuerten Trainingssystem. Neu präsentiert wurden die mit neuen 10“Touchscreens ausgestatteten Cardio- und Krafttrainingsgeräte des Vitality Systems inkl. der Möglichkeit der Vernetzung – der Vorteil: neue Möglichkeiten wie z. B. ein einfaches Monitoring der Trainingsfläche. Zusätzlich entwickelte ERGO-FIT mit dem Fraunhofer-Institut für Software und Systemtechnik ISST eine sichere Datenschnittstelle, um trainingsbezogene Daten auch im medizinischen Kontext nutzbar zu machen. Grundlage für diesen Datenaustausch ist das auf HL7 CDA basierende Datenmodell eines Trai-

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ningsplans, das eine einfache Übernahme der Daten in die Softwaresysteme von Krankenhäusern und Arztpraxen ermöglicht. Damit schafft ERGO-FIT die Voraussetzungen für eine effektive Vernetzung der verschiedenen Gesundheitsmärkte und zu einer Kooperation mit den verschiedenen Gesundheitsanbietern. Mit dem Vitality Circuit – einem chipkartengesteuerten Trainingszirkel aus 3 Cardio und 6 Krafttrainingsgeräten inklusive Refinanzierungskonzept – können Inhaber von REHA und Fitness-Einrichtungen sowie von Praxen bereits heute ideale Voraussetzungen zur Nutzung zukünftiger Entwicklungen im Gesundheitsbereich schaffen.

Ein weiteres Highlight war der neue Oberkörperergometer CIRCLE 4000. Er ermöglicht ein gezieltes Ausdauertraining mit dem Oberkörper und überzeugt durch intelligente Detail-Lösungen: So lässt sich beispielsweise der Sitz mit einem Handgriff nach vorne klappen. Ein stehendes Training ist damit ebenso einfach möglich, wie ein Training im Rollstuhl. Gleichzeitig erlauben die Höhenverstellung und die in der Länge und Position (diagonal und parallel) verstellbaren Griffe eine genaue Trainingsanpassung. Ein besonderer Clou sind dabei die Kugelgriffe: Diese Entwicklung aus dem Rollstuhlsport macht einen Wechsel zwischen verschiedenen Griffpositionen während des Trainings zum Kinderspiel.


LMT

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LMT Deutschland AG präsentierte Neuheiten auf der Medica 2010 Firma Bekannt unter anderem wegen der Marke CYBEX hat sich die Schweizer Handelsfirma LMT seit nunmehr 30 Jahren im Alpenländle und auch schon 8 Jahre in Deutschland und Österreich einen hervorragenden Ruf in der Therapie, Fitness und im Hochleistungssport erarbeitet. Isokinetik HUMAC NORM Die wieder wachsende Zahl der Anwender der isokinetischen Test- und Trainingssysteme war uns in all den Jahren Ansporn genug, Soft- und Hardware weiter zu entwickeln. Neue Tools auf der Medica 2010 sind: • Work Simulation Tool (arbeitsplatzbezogene Rehabilitation) • Looptrainer – Verbindung zwischen Isokinetik und funktionellen Alltagsbewegungen • Neue Softwareversion mit neuen alltagsnahen Spielen • Prototyp neuer Adapter ‚geschlossene Kette’

Sensomotorik Wenn Sie bisher um die Evaluation sensorischer Fähigkeiten einen Bogen machen mussten, weil sie keine Lösung dafür hatten – hier sind sie: Die neue Gerätelinie der LMT in Kooperation mit tecnobody.com aus Italien bietet eine komplette Ausstattung inklusive Konzept und Schulung zur Überprüfung und zur Therapie sensorischer Fähigkeiten des Gesamtsystems sowie unterteilt in untere und obere Extremitäten, Rumpf und Hüftregion. Die Geräte sind einzigartig auf der Welt und werden praktisch in jedem Wirbelsäulenzentrum und auf Schulterprobleme spezialisiertem Institut gebraucht. Sie sind aber auch zur Behandlung von neurologischen Patienten und TEPs hervorragend geeignet!

Functional Training Dieser Begriff fällt ja häufig im Zusammenhang mit Zugapparaten. Das Prinzip des Functional Trainings haben wir aber in fast jedes Trainings-Gerät in-

tegriert, sogar in unsere Ergometer! Dies zeigten wir ganz neu beim ARC – Trainer und in verfeinerten Varianten bei den Cybex – Eagle – Geräten.

Designcenter Unser Stand hat ein neues Design. Als Beispiel für die detailgetreue Arbeit unseres Einrichtungspartners K+S aus Lünen bietet unser Einrichtungspartner natürlich allen Kunden Hilfe bei der Konzeption und der Realisierung neuer Projekte an, seien es Empfangsanlagen, Umkleiden, Saunen etc.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung! Thomas Kotsch, Key Account Manager Medical LMT Deutschland AG / Medical Office Hebbelstrasse 39, DE-14469 Potsdam Phone +49 (0) 331 887 13 82, Fax + 49 (0) 331 887 13 83 Mobile +49 (0) 171 281 71 95 www.lmt.eu thomas.kotsch@lmt.eu

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MEDICA 2010

Ludwig Artzt

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„Qualität ist die unverzichtbare Grundlage für Sicherheit und Effizienz beim gesundheitsorientierten Fitnesstraining“, sagt Felix Artzt, Geschäftsführer der Ludwig Artzt GmbH. Die aktuellen Neuheiten der Dornburger Spezialisten für Fitness, Gesundheit und Wohlbefinden belegen, dass die Aussage ernst gemeint ist: So kommt beim Schlingentrainer ARTZT vitality® aeroSling® robustes Material aus dem Bergsport zum Einsatz, der MassageRoller von ARTZT vitality® überzeugt durch erstklassiges Material „made in Germany“ und vielfältige Einsatzmög-

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lichkeiten zur Entspannung und Selbstmassage. Mit Akupressurmatte und -bändern macht ARTZT vitality® eine Anwendung der Traditionellen Chinesischen Medizin für ein breites Publikum verfügbar.

Wer beim Anblick des BeatBelly® XL an „Schöner Wohnen“ denkt, liegt nicht ganz daneben. Allerdings offenbart der schicke Hocker sein volles Potenzial erst, wenn man sich auf ihn setzt. Die abgerundeten Füße sorgen für eine Instabilität. Durch den Ausgleich wird die Muskulatur in Rumpf,

Bauch und Beinen trainiert.

Wie man einen einfachen Stuhl auch in ein vielseitiges Trainingsgerät verwandeln kann, zeigt die finnische Fitness-Kreativschmiede GymstickTM mit dem Chair Gym. Füße aus schwerem Kunststoff dienen als Fixierung des Stuhls sowie als Fixpunkt für Widerstandstubings, um im Sitzen oder Stehen Kraft, Ausdauer und Koordination zu trainieren.

Weitere Informationen im Internet unter www.artzt.eu.


proxomed

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Consulting à la carte bei der proxomed®-Gruppe „Wir helfen Ihnen gerne weiter!“ Mit dieser Aussage begannen die meisten Gespräche auf diesem Messestand. Denn beim Auftritt von proxomed stand das richtige Zuhören im Mittelpunkt. Die Beratungsstärke der proxomed ®-Gruppe ist seit jeher bekannt. 2008 gewann man dafür die Auszeichnung „Deutschlands Kundenchampion“. Um sich auf diese Stärke zu besinnen, präsentierte man als Messeneuheiten auch innovative Consulting-Services. Erstmals zeigte sich proxomed ® auch als proxomed ®-Gruppe auf der Messe. Diese ist das Resultat der Vertriebsverschmelzung der vormals eigenständigen Fitness-Vertriebstochter proxowell ® mit der Mutter, proxomed ®. Natürlich stellte man daher auch sein neu strukturiertes Geräteportfolio für Medical Fitness vor. Keinen Kundenwunsch offen lassen Die wichtigsten Messeneuheiten sind die Consulting-Softwares proxoNetwork und proxoWin. proxoNetwork ist eine einzigartige Zuweisungssoftware zur Vernetzung von Gesundheitsanbietern mit ihren Kooperationsärzten und Kostenträgern. Eine Grouperfunktion ermittelt bei der Aufnahme neuer Patienten alle möglichen Versorgungsverträ-

ge und Abrechnungsmöglichkeiten und übernimmt die elektronische Übergabe von Befunden und Rezepten sowie die elektronische Abrechnung. Die Software proxoWin hilft Leistungserbringern, gemeinsam mit proxomed ®, über Neugründungen oder Investitionen in bestehenden Einrichtungen richtig zu entscheiden und bietet ein breites Spektrum der Wirtschaftlichkeitsberechnung anhand spezifischer Branchenkennzahlen des Gesundheitsmarktes.

Qualität in Bewegung Einen interessanten Ausschnitt ihrer erfolgreichen Gesundheitskonzepte ließ die proxomed ®-Gruppe nicht vermissen. Dazu gehört der kleine Kraft-Parcours aus dem bewährten HealthCare Zirkel, der klassisches Zirkeltraining mit den Prinzipien der Medical Fitness vereint. Ein weiteres Messe-Highlight war die Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation mit „FPZ-Deutschland den Rücken stärken“ mit der tergumed ®-Linie für multimodales Rückentraining von proxomed ®. Auch die Produkte von MFT, dem europäischen Marktführer für Koordinationstraining waren traditionell Anziehungspunkt für viele Besucher. Neben dem MFT Coordi-

nation Tower, einem intelligenten Multimedia-Center mit FeedbackFunktionen wurde auch der wissenschaftlich evaluierte com-putergestützte MFT S3-Check gezeigt. Ein Novum stellte die Präsentation des Trainingssystems Shuttle Adjustable Backrest aus der Reihe 2000-1 vom US-Qualitätsanbieter Shuttle Systems dar, den proxomed ® neuerdings als alleiniger Händ-ler in Deutschland vertritt. Die ShuttleTrainingsgeräte bieten die Möglichkeit eines propriozeptiven und neuromuskulären Trainings in einer geschlossenen Bewegungskette. Nicht fehlen im Angebot durften die High-end-Lösungen von BIODEX aus dem Bereich der Isokinetik. Das isokinetische Multigelenksystem BIODEX S4 etwa erlaubt das Testen und Trainieren aller großen Muskelgruppen. Ergänzt wurde dies durch das BIODEX Balance System, ein führendes Test- und Trainingssystem zur Beurteilung des Gleichgewichtvermögens. Bei der Auswahl war es kein Wunder, dass es zum Abschied am Messestand mehrfach hieß: “Danke, Sie haben mir mehr als geholfen!“ proxomed ®-Gruppe www.proxomed.com

Guck mal, wer da berät: Viel Zeit und die volle Aufmerksamkeit bekamen

Hoch hinaus. proxomed willl

die Messebesucher bei proxomed.

Kundenchampion bleiben. 27


MEDICA 2010

Schnell

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Rückensysteme von SCHNELL: überzeugend und überlegen! Mit seinen zwei leistungsstarken Rücken-Serien DIAGNOS medical spine concept und DIAGNOS 4back med dominierte SCHNELL auf der Medica das Thema Rückenschmerztherapie. Beide Linien überzeugten, wie das gesamte SCHNELL-Sortiment, mit ihrer hochwertigen Qualität „made in Germany“ und der einfachen und durchdachten Handhabung. Lösungsorientiert zeigte sich auch die neue Assistenzfunktion der Touchscreen

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Monitore, die die Fachkräfte besonders begeistert hat. SCHNELLKenner wissen zudem, dass der Premium-Hersteller mit vielen weiteren Pluspunkten aufwartet, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Umfangreich verfügbares Zubehör, Netzwerktechnologie, verfügbare Schnittstellen sowie kompetente Serviceleistungen und umfassende Schulungsmaßnahmen sind nur einige wenige weitere Argumente für das Familien-Unternehmen.

Das Fazit Das Fazit zur Medica 2010 lautet bei SCHNELL: Die Messe setzt aus wirtschaftlicher Sicht schon jetzt einen neuen Maßstab und weist auf viele interessante Projekte inner- und außerhalb Europas hin. Denn wer profitabel und frei von unnötigen Störungen mit seinem Equipment arbeiten will, dessen Weg führt über kurz oder lang zu SCHNELL. Nähere Informationen unter www.schnell-online.de.


SVG

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SVG – aktiv.vital.gesund und innovativ Die SVG Medizinsysteme GmbH & Co. KG stellte auf der MEDICA 2010 zum ersten Mal ihre neuen Vibrationstrainingsgeräte QIONIC vor. QIONIC steht für Vibrationstraining auf die sanfte Tour. Exzellente Funktionalität, hochwertige Materialien und vor allem die Advanced-MultipendingTechnology sind bei allen QIONIC-Geräten Standard. Eine Technik, bei der die seitenalternierenden Wipp-Bewegungen zu einer sanften gelenkschonenden Schwingung werden.

Alle Modelle von QIONIC classic über QIONIC pro bis zur QIONIC station sind für den Einsatz in Therapie & Medizin, Studio oder zuhause konzipiert und durchgehend mit Touch Screen Display und digitalem „Personal Trainer“ ausgestattet. Zahlreiche Übungsanleitungen sorgen dafür, dass jeder Anwender sicherlich das für sich passende Trainingsprogramm findet. www.svg-vibrationstraining.de

Als weiteres Highlight erlebten die Besucher die mehrfach ausgezeichnete Kraftgeräteserie Premion Line in Kombination mit der computergestützten Trainingssteuerung aktivSYSTEM Enterprise. Besonders die weltweit einzigartige Möglichkeit der ganzheitlichen Trainingsraumgestaltung mittels individuell bedruckbarer Design-Displays sorgte hierbei für Begeisterung. www.premion-line.de Selbstverständlich präsentierte die SVG Medizinsysteme GmbH & Co. KG als der Komplettanbieter für Physiotherapie, Rehabilitation und Fitness zusätzlich in gewohnter Weise ihre Traditionsmarken REHA-LINE, die Therapieliegenserien Vento und Xtension, sowie Elektrotherapiegeräte aus dem Hause Chattanooga. Neurologisch arbeitenden Therapeuten konnte darüber hinaus erstmals das innovative Biofeedback-Therapiegerät HandTutor™ vorgestellt werden.

SVG Medizinsysteme GmbH & Co. KG Schlattstr. 59 75443 Ötisheim Fon: 00 49 (0)70 41. 96 15 0 Fax: 00 49 (0)70 41. 96 15 15 info@svggermany.de www.svggermany.de www.svg-vibrationstraining.de www.premion-line.de www.svg-rehasysteme.de

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Inside industry

Köln, Kneipe und Klamotten Die Erfolgsgeschichte von Christine und Achim Deutsch vom Sportlädchen Das Sportlädchen wurde 1986 von Christine und Achim Deutsch auf der Zülpicher Straße in Köln als Einzelhandelsgeschäft eröffnet. Und da „die kleine Klitsche“ nur 40 qm Verkaufsfläche aufwies, wurde sie verniedlichend Sportlädchen getauft. An dem Namen hat sich seither nichts mehr geändert, aber aus dem kleinen Geschäft ist mittlerweile ein renommiertes Unternehmen der Fitnessbranche geworden. Bodymedia stellt es vor. Wenn man die Historie des Sportlädchens genau zurückverfolgt, dann muss man sich in die 1980er Jahre begeben. Achim Deutsch (Jahrgang 1956) studierte zu jener Zeit Sport an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Sein Ziel, nach dem Diplomabschluss die Trainerakademie zu besuchen, um eine Laufbahn als Volleyballtrainer anzustreben, war damals nicht erreichbar. Lehrer wollte er nicht werden und so blickte er ein wenig perspektivlos in die Zukunft. Während eines Ski-Urlaubs in Südtirol stellte das Leben die ersten entscheidenden Weichen für sein weiteres Leben. Er lernte seine spätere Frau Christine (Jahrgang 1962) kennen. Diese machte gerade in Elmshorn ihr Abitur und folgte ihm zum Fremdsprachen-Studium in die Domstadt. Während sie auf ihren Studienplatz wartete, machte „Achim das,

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was er zu dieser Zeit am besten konnte: Volleyball spielen und Bier trinken“, so Christine Deutsch augenzwinkernd. Er übernahm im Studentenviertel auf der Zülpicher Straße in Köln die Szenekneipe „Kintopp Saloon“, in dem sich zu früheren Zeiten alle Jazzgrößen die Klinke in die Hand gegeben hatten und die mit der Gründung 1959 zu den ältesten Studentenkneipen Kölns zählte. Zwei Jahre investierten beide in das Lokal, dann bot sich die Chance, den bis dahin gereiften Traum eines Sportfachhandels zu erfüllen. In Königswinter übernahmen sie ein Sportgeschäft. Das Intermezzo dort dauerte nur zwei Jahre bis der Einstieg in Köln realisiert werden konnte. 1986 zog es beide zurück nach Köln, wieder in die Zülpicher Straße und, wie eingangs erwähnt, starteten sie nun unter dem Namen Sportlädchen richtig durch in der Einzelhandelsszene. Zunächst konzentrierte man sich vor allem auf die Racketsportarten Tennis, Squash und Badminton. Durch die Erfolge von Boris Becker und später Steffi Graf boomte das Geschäft zu dieser Zeit. Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor des Sportlädchens war ihre Mobilität. Wo immer es sich anbot, fuhren beide mit ihren Sportartikeln hin und stellten aus. Große Sportevents, Messen und viele weitere Termine sorgten für einen ständig gut gefüllten Terminkalender. „Wir wollten immer schon wachsen und nicht auf den 40 Quadratmetern stehen bleiben“, erläuterte Achim Deutsch seine Motivation. 1987 heiratete er Christine, die den Hörsaal schließlich gegen den Wickeltisch eintauschte. Denn schon im glei-

chen Jahr wurde ihr Sohn Jan geboren, ein Jahr später erblickte Tochter Corinna das Licht der Welt. Beide sind heute übrigens fest im Familienbetrieb integriert und für Christine und Achim Deutsch auch ein Grund, weiter zu expandieren. Ohne die Aussicht auf Nachfolger wäre sicher manche richtungsweisende Entscheidung der vergangenen Jahre anders ausgefallen Über Volker Ebener kamen Mitte der 1980er Jahre die ersten Kontakte zur FIBO, die damals ja noch in Köln stattfand, zustande. Doch es dauerte noch 13 Jahre, bis sich das Unternehmen, das 1996 zur GmbH umfirmiert wurde, stärker auf die Fitnessbranche fokussierte. Durch die Teilnahme an vielen Fitnessevents wurde der Anteil des Fitnessbereichs am Gesamtgeschäft immer wichtiger. Auch der Verkauf von Fitnessartikeln über einen Onlineshop startete im Jahr 1999 und wurde 2002 deutlich erweitert. Beginnend mit Schuhen wurde das Portfolio kontinuierlich über Textilien, Musik, DVD's und schließlich Fitness-


Pflichttermin FIBO: Das Sportlädchen findet man traditionell in Halle 6.

kleingeräte ausgebaut. Im Jahr 2000 gab es die ersten Kataloge vom Sportlädchen. 2003 wurde das Angebot schließlich komplett auf die Fitnessbranche umgestellt.

29 Mitarbeiter beschäftigt. Davon drei in der Firmenleitung, zwei gering beschäftigte, drei freie Mitarbeiter sowie drei Studenten des dualen Systems.

2004 wurde der stationäre Einzelhandel aufgegeben. 2008 schließlich wurde die Teilnahme an Fitnessevents beendet und die Konzentration ausschließliche auf den Onlinebereich gelegt. Ausnahme bildet die Leitmesse für Fitness in Europa „FIBO“. Hier ist die Präsenz in der Halle 6 mit einer Standgröße von über 400 qm nach wie vor klar definiert.

Ab 2011 wird die Sportlädchen GmbH zusätzlich jährlich ein bis zwei junge Mitarbeiter ausbilden. Im Rahmen der Arbeit als Ausbildungsunternehmen wurde eine Zusammenarbeit mit der IHK und örtlichen Hilfsprojekten zur Integration von Jugendlichen vereinbart.

Im vergangenen Jahr erfolgte der nächste wichtige Schritt auf dem Weg nach vorn. Das Sportlädchen zog mit seinen Geschäftsräumen und dem Lager von Köln-Ehrendfeld in den Industriepark Köln-Marsdorf um. Dieser Umzug beinhaltete eine Unternehmensvergrößerung auf nunmehr 1150 qm (Lager) und 400 qm (Büro). Gesellschafter der GmbH sind Christine Deutsch (Mehrheitsgesellschafter und GF), Friedrich Wilhelm Frickenstein und Wilhelm Jacobs. Das operative Geschäft leitet Achim Deutsch. Positive Prognose „Wir befinden uns ganz klar in einer Wachstumssituation“, sagt Achim Deutsch und plant weiter für die Zukunft. „Sollte die Entwicklung weiter so positiv wie geplant verlaufen, werden wir in ein paar Jahren noch einmal umziehen müssen und dann wohl nach unseren speziellen Bedürfnissen selbst bauen“ Um mal ein paar Zahlen aus dem Geschäftsbericht zu entnehmen: Das Sportlädchen machte als Einzelhandelsgeschäft damals rund 500.000 DM Jahresumsatz, heute sind es bereits 5 Mio. Euro. Im Unternehmen sind derzeit

Neben den klassischen Versandstrukturen werden folgende weitere Bereiche intern betreut: • Entwurf und Design für Druck und Web. • Produktphotografie • Finanz Controlling • EDV Controlling und Programmierung(in Teilen) • Soziales Web Marketing Das Artikelportfolio umfasst diverse Artikelgruppen: • Equipment und Kleingeräte • Fitnessmusik • Fitness DVD's • Sportbekleidung, vornehmlich Fitness • Sportschuhe, vornehmlich Fitness, Lifestyle und Running • Bücher • Homefitness Geräte Einwandfreie Qualität und ein gutes Preis-/Leistungsverhälnis aller Produkte ist dem Unternehmen sehr wichtig und Basis der Produktauswahl. Sämtliche Artikel werden von namhaften Herstellern produziert, die ebenfalls für die gute Qualität ihrer Produkte einstehen. Bei der Frage nach ihrem Erfolgsrezept sind sich Christine und Achim Deutsch einig: „Qualität und Kundenservice sind die Basis allen Handelns“ Torsten Rau xx


Konzept

„Tue Gutes und rede darüber!“ Die Kundenzeitung, ein wichtiges Bindeglied zwischen Unternehmen und Kunden Kommunikation heißt die Wunderwaffe im Kampf um den Kunden. Schließlich geht jeder in der riesigen Werbeflut unter, der nichts zu sagen hat. Mit der richtigen Kommunikation hingegen können Kunden gebunden und neue gewonnen werden. Von wegen „Sterben der Printmedien“ zugunsten der digitalen Medienwelt: Kundenmagazine zählen zu den am rasantesten wachsenden Medien. Eine vom Europäischen Institut für Corporate Publishing erhobene Studie belegt, dass dieser Markt alle Erwartungen übertrifft: Allein in deutschsprachigen Ländern werden ca. 15.000 KundenMagazine herausgegeben, die Auflage von Kundenmagazinen wird auf über 3 Milliarden geschätzt. Kundenzeitungen boomen in allen Branchen. Von der Apotheken-Umschau über die Optikernews, Bäckerblume bis hin zu „bauen & wohnen“ die Chance, über ein Kundenmagazin Vorteile zu kommunizieren, wird von immer mehr Unternehmen wahrgenom-

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men. Kundenbindung, Imagesteigerung, Neukunden-Akquise und Öffentlichkeitsarbeit: Diese und weitere Kommunikationsziele erfüllt das MarketingTool Kundenzeitung mit Bravour. Erfolgreich macht das Medium Kundenmagazin v.a. die inhaltliche Kompetenz und Kontinuität. Vertrauen wird geschaffen, Glaubwürdigkeit gefördert. Experten aus der Marktforschung und der Branchenverband Forum Corporate Publishing bestätigen, dass ein Kundenmagazin mindestens vier Mal erscheinen sollte, um vom Leser als relevant eingestuft zu werden und eine „Leser-Blatt-Bindung“ aufzubauen.

Zu folgenden Ergebnissen kam das Marktforschungsinstitut TNS Emnid: • Unterhaltungswert und Lieferung nutzwerter Informationen sind die wichtigsten Treiber der Leser-BlattBindung. • Je regelmäßiger und häufiger ein Blatt erscheint, desto höher die Bindung der Leser an die Zeitung. • Postalisch zugestellte Magazine werden häufiger und regelmäßiger gelesen als Magazine im freien Vertrieb (Auslage). Was ist eine Kundenzeitung? Eine Kurzdefinition „Die Kundenzeitung erscheint periodisch in einem Zeitungs- oder Zeitschriftenlayout. Die Inhalte sind redaktionell und werbend. Ziel der Unternehmen ist es, durch eine Kundenzeitung Kunden zu informieren, den Verkauf zu fördern, das Image zu bilden und die Bindung zu forcieren. Sie sind eine Art Grenzgänger zwischen Werbung, PR und Journalismus. Kundenzeitungen sind i.d.R. kostenlos.“ Inhalte Im redaktionellen Teil der Kundenzeitung werden branchenspezifische Themen behandelt, die die Zielgruppe interessieren. Die Themen werden in-


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Konzept haltlich und auch in der Gestaltung der Zielgruppe angepasst. Die Inhalte müssen gut verständlich den Nutzen des Unternehmens für den Kunden vermitteln, Interesse wecken, Neuheiten darstellen. Wichtig: Sie müssen glaubwürdig sein. Sie müssen den Kunden außerdem unterhalten, beispielsweise durch Kreuzworträtsel oder Gewinnspiele. Außerdem wird in Maßen für aktuelle Angebote geworben. Inhaltsstark, aktuell, den Kunden im Fokus - das muss die Kundenzeitung leisten. Dass sich die Gestaltung der Zeitung an der CI des Unternehmens orientiert, versteht sich von selbst. Vertrieb Ein regelmäßiges Erscheinen ist für die Effizienz der Zeitung von großer Bedeutung. Die Zeitung wird im Unternehmen ausgelegt und regelmäßig an den Kunden- und Interessentenstamm versandt. Eine weitere Möglichkeit ist die externe Auslage bei Kooperationspartnern, wie z.B. anderen Anbietern aus der Gesundheitsbranche (Apotheken, Ärzte, Drogeriemärkte etc.) Diese Kooperationspartner bieten sich auch als potenzielle Anzeigenkunden für die Kundenzeitung an, da sie die gleichen Zielgruppen ansprechen. So lässt sich eine Kundenzeitung gut refinanzieren. Außerdem kann über eine Verteilung an Haushalte im Einzugsgebiet Neukunden-Akquise und Imagesteigerung forciert werden. Image verbessern Ein positives Image ist eine wesentliche Voraussetzung für den dauerhaften Unternehmenserfolg. Kaum ein anderes Medium macht möglich, was Ihnen eine Kundenzeitung bietet: Ihr Image stärken, Ihre Kompetenz und Philosophie vermitteln. Sie positionieren sich. Ihr Unternehmen wird als „Problemlöser“ bei vielen Themen in den Fokus gestellt. Und das ist unbezahlbar, wenn es darum geht, anspruchsvolle Zielgruppen zu gewinnen und zu halten, neue Kooperationen anzubahnen und sich von der Konkurrenz abzuheben. In einer Kundenzeitung setzen Sie Ihr Unternehmen und Ihr Team ins rechte Licht: Fit werden, gut aussehen, abnehmen, Herzkreislauf trainieren, Rückenschmerzen entgegenwirken, Stress abbauen, nette Menschen ken34

nen lernen, sich wohl fühlen - es gibt so viele Gründe, die für Sie sprechen! Zeigen Sie diese immer wieder und immer wieder aus anderen Blickwinkeln. Imagegewinn Gerade die Abgrenzung von der Konkurrenz ist in gesättigten bzw. stark umkämpften Märkten immer wichtiger. Fast überall stehen Unternehmen im direkten Wettbewerb zueinander, bieten vergleichbare Dienstleistungen - so auch in der Fitnessbranche. Was unterscheidet Ihren Club von dem Ihres Mitbewerbers? Was gibt beim Kunden den Impuls, sich gerade für Ihr Unternehmen zu entscheiden? Seine Vorstellung von Ihrem Unternehmen! Je positiver das Image eines Unternehmens ausfällt, umso eher entscheidet sich der Kunde für Ihren Club. Auch die Kundenbindung wird gefestigt, da die Bindung an ein Unternehmen mit positivem Ruf natürlich wesentlich stärker ist. Um den Kontakt zum Mitglied aufzubauen und zu halten eignet sich eine Kundenzeitung daher ganz besonders. Kundenbindung Kunden sind das wertvollste und damit hart umkämpftes Kapital eines jeden Unternehmens. Die kontinuierliche Überprüfung und Verbesserung der Kundenzufriedenheit und -bindung gehört daher zu den wichtigsten Marketingaufgaben. Einen neuen Kunden zu gewinnen, ist zwischen fünf und zehn Mal teurer als bestehende Kunden bzw. Mitglieder zu halten.

Eine Clubzeitung stärkt man das Zugehörigkeitsgefühl.

Deutsche Unternehmen vertrauen auf das Kundenbindungsinstrument Zeitung: Mehrere Tausend Zeitungen sind im Umlauf, um Kunden und Geschäftspartner über Angebote, Serviceleistungen und Neuheiten des Unternehmens zu informieren. Das Kundenbindungsinstrument Kundenzeitung hat sich durchgesetzt: Ca. 85 % der ITUnternehmen geben an, eine Kundenzeitung herauszugeben und stellen fest, dass diese eine der besten Beiträge zur Erreichung der Kommunikationsziele beim Kunden liefern würde. Inhaltsstark und überzeugend ist eine Kundenzeitung das richtige Tool, um Kunden vom eigenen Unternehmen zu überzeugen. Angebote wieder vor Augen führen, neue Angebote publik machen, aber auch Kompetenz, Know-how, die eigene Philosophie vermitteln. All das kann eine eigene Kundenzeitung leisten. Hier zeigt das Unternehmen seinen Kunden, dass es viele gute Gründe gibt, weiterhin Kunde zu bleiben. Viele gute Gründe, die belegen, dass es eine richtige Entscheidung war, gerade in diesem Club Mitglied zu werden - und zu bleiben. Durch eine Clubzeitung optimiert den Kontakt zu den Mitgliedern. Mit Texten und Bildern werden Emotionen für den Club geweckt, die Regelmäßigkeit des Trainings gefördert, auf neue Angebote hingewiesen und die Umsätze gesteigert. Laut einer IHRSA-Studie können außerdem bis zu 30% der ehemaligen Kun-


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Konzept den zurück gewonnen werden, wenn ihnen regelmäßig eine Clubzeitung zugesandt wird. Informationen und Unterhaltung sind das A und O. Da viele Medien um die Gunst der Leser buhlen, muss die Lektüre der Kundenzeitung Nutzen versprechen, d.h. sie muss sich an den Interessen der Zielgruppe orientieren. Die redaktionellen Beiträge müssen genügend Substanz enthalten, damit sich der Leser gut informiert und unterhalten fühlt. Sie sollten Informationen enthalten, die der Leser nur in der Zeitung erhält, damit er sich sozusagen mit Insiderwissen ausgestattet fühlt. Wichtig ist, dass sich unternehmensbezogene Informationen und neutrale Informationen so die Waage halten, dass die Zeitung einen nicht zu werblichen Charakter annimmt. Zu viel „Werbung“ kann beim Leser zu Überdruss und damit zur Verminderung der Glaubwürdigkeit führen. Das richtige Maß ist entscheidend. Neben der Informationsfunktion, die die Zeitung erfüllen soll, steht die Unterhaltungsfunktion. Spaß haben, Zeit vertreiben, unterhaltsam werden: Kundenzeitungen leisten dies u.a. durch die optische Verpackung der Artikel, die richtige Ansprache, aber auch durch Witze, Rätsel, Gewinnspiele etc. Stichwort Interaktion: Durch exklusive Informationen oder Vorteile, die man dem Kunden durch die Kundenzeitung gewährt - beispielsweise in Form von Coupons -, kann man die Bindung ans Unternehmen noch forcieren. Hierfür eignen sich außerdem Umfragen, eine Seite mit Leserbriefen o.ä., um das Interesse am Dialog mit den Kunden zu bekunden. Kommunikation als Chance Gute Beziehungen zu den Kunden eröffnen ganz neue Perspektiven. Schließlich handelt es sich bei allen Kunden auch um mögliche Multiplikatoren. Wenn das Vertrauen und damit die Bindung zum Unternehmen stimmen, dann steht auch Weiterempfehlungen nichts im Wege. Ist der Kunde zufrieden, so können durch bestehende Mitglieder viele Neukunden entstehen. Angestoßen werden kann die Empfehlungswelle durch bestimmte Aktionen bei der Kunde und 36

Neukunde profitieren. Oder durch soziales Engagement, über das „man“ spricht bzw. in seiner Kundenzeitung schreibt. Die Kundenzeitung muss Interessantes, Neues, Kurzweiliges bieten. Kurz: Gründe, diese Zeitung aufzuheben, so dass auch Familie und Freunde in Kontakt mit dem Medium kommen und somit die Chancen auf neue Interessenten erhöhen. Neukundengewinnung Das Kundenmagazin als Umsatzbringer. Viele Manager halten große Stücke auf ihr Kundenmagazin und glauben, dass es ein optimales Instrument zur Verkaufsförderung darstellt. Neben der Möglichkeit durch Weiterempfehlung zu Neukunden kommen, bietet eine Verteilung im Einzugsgebiet auch optimale Möglichkeiten zur Neukundenakquise. Gerade in der Fitness- und Gesundheitsbranche verkauft man mehr als nur Produkte und Dienstleistungen. Man verkauft Ziele, Wünsche, vielleicht auch Sehnsüchte. Daher ist es umso wichtiger, die Angebote des Clubs mit den Zielen der Kunden zu vernetzen, die Angebote, Dienstleistungen und Menschen zu inszenieren und die Vielschichtigkeit der Gründe, die für eine Mitgliedschaft in Ihrem Club sprechen, richtig auszuschöpfen. Hier ist eine Kundenzeitung das optimale Medium. Neue Zielgruppen erfordern neue Ansätze: Einkommensstarke Bevölkerungskreise, Senioren, Akademiker überzeugen Sie nicht mit einem einfa-

Gute Beziehungen zu den Kunden eröffnen neue Perspektiven.

chen Werbeflyer. Hier benötigen Sie fundierte Informationen. Wer langfristig denkt und sich mit aktuellen und interessanten Themen immer wieder ins Gespräch bringen, den Kunden von sich begeistern will, der kann dies gezielt durch eine gute Kundenzeitung. Die Online-Ausgabe Auch über eine Veröffentlichung der Kundenzeitung im Internet sollte nachgedacht werde. Die einfachste Möglichkeit: eine pdf-Datei zum Download. Das geht schnell, hat aber den Nachteil, das nichts mehr geändert werden kann und es zu langen Downloadzeiten führen kann. Eine andere Möglichkeit: Die Print-Inhalte eins zu eins ins Internet übertragen. Damit fallen keine langen Ladezeiten an und die Themen können auf einer Übersichtsseite angeteasert werden, was neugierig macht und Leser gewinnt. Die Vorteile einer Online-Ausgabe: Sie kann aktueller sein als die Print-Version, weitere Hintergrundberichte können die Print-Version anreichern. Die Online-Ausgabe ist ein weiterer Kanal, um Themen zu besetzen, sie erreicht neue Zielgruppen und erhöht den Traffic auf Ihrer Homepage. Fazit Kommunikation ist der Anfang jeder Kundenbeziehung. Wer mit einer regelmäßig erscheinenden Kundenzeitung bei Mitgliedern und bei potentiellen Neukunden immer wieder präsent ist, der stärkt sein Image, erhöht die Kundenbindung und Chancen, neue Kunden von sich zu überzeugen.


Die Vorteile im Überblick • Sie stärken Ihr Image als kompetentes und dienstleistungsorientiertes Unternehmen • Sie haben genügend Platz, die Stärken Ihres Unternehmens und die Vorteile von Fitnesstraining vorzustellen. • Sie grenzen sich klar von ihren Mitbewerbern ab. • Sie profitieren von dem positiven Image einer "echten" Zeitung. Die Leser akzeptieren Ihre Aussagen eher als in einem Prospekt. • Sie betreiben gezielte Öffentlichkeitsarbeit/PR mit Ihrem eigenen Medium. So aktivieren, unterstützen, schaffen Sie vertrauensbildende Geschäftsbeziehungen. • Sie generieren Response! Die Gründe im Überblick 1. Kunden reaktivieren: „Karteileichen" in Ihrer Datenbank können wieder auferstehen, wenn Sie sie mit aktuellen Infos aus Ihrem Unternehmen versorgen und ihnen die vielen Vorteile von Fitnesstraining professionell vor Augen führen.

2. Kunden zu Stammkunden machen: Zeigen Sie Ihren Kunden, dass sie Ihnen wichtig sind und warum sie bei Ihnen trainieren. 3. Neukunden gewinnen: Verteilen Sie Ihre Clubzeitung auch an Interessenten und in Ihrem Einzugsgebiet. Seien Sie regelmäßig präsent, dann gewinnen Sie viele Neukunden. 4. Kompetenz & Know-how zeigen: Beweisen Sie, dass Sie Ihr „Handwerk" verstehen und Kundennutzen Ihr Hauptziel ist, indem Sie nicht nur Werbung für Ihre Angebote machen, sondern auch praktisch nutzbare Tipps, Tricks und interessante Hintergrundinformationen anbieten. 5. Aktuelle Angebote präsentieren: Wenn es zu Ihrem Unternehmen passt, können Sie in Ihrer eigenen Clubzeitung natürlich auch aktuelle Aktionen präsentieren. 6. Ihr Unternehmensimage pflegen: Image ist die Summe vieler Details -

und für Ihr Unternehmen ist eine gut gemachte Clubzeitung eine hervorragende Visitenkarte, die nachhaltig zu einem optimalen Auftritt nach außen beiträgt. 7. Geschäftspartner einbinden & Umsatz generieren: Auch für andere Geschäftspartner ist Ihr Medium eine interessante Plattform für Fachartikel, Reportagen oder bezahlte Anzeigen, die wiederum zur Finanzierung der Clubzeitung beitragen. Stephanie Penner

Zur Autorin Stephanie Penner ist zuständig für den Bereich Marketing der horn group. Nach Abschluss ihres Germanistikstudiums ist sie seit mehr als 11 Jahren für den Horn Verlag tätig. Koordination von Werbemaßnahmen, Konzeption neuer Kampagnen gehören genauso zu ihren Aufgaben wie das Erstellen von Werbetexten, PR-Arbeit etc.

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Wellness

RoLigio - back to God

Das Spa & Wellness Resort „Romantischer Winkel“ bietet Konzepte auf christlicher Basis Ein Spa & Wellness Hotel ohne Ayurveda, Yoga und Reiki, in dem Familien herzlich willkommen sind, ist ein ungewöhnliches Konzept. Dass es funktioniert, beweißt Familie Oelkers mit ihrem Spa & Wellness Resort „Romantischer Winkel“ in Bad Sachsa. Bodymedia war vor Ort. Bad Sachsa, heilklimatischer Ort am Südrand des Harzes. Direkt am Schmelzteich liegt das Spa & Wellness 38

Resort „Romantischer Winkel“ (RoWi). Kaum zu glauben, dass diese große Anlage als Hotel mit 30 Betten an den Start ging. Das war 1978. Damals waren Wellness und Spa (nicht nur im Harz) Fremdwörter. Trotzdem hatte das „Harzhotel Romantischer Winkel“ den Luxus eines großen Schwimmbades und einer Sauna zu bieten. Das sprach sich schnell herum - und die Erfolgsgeschichte begann. Ein Familienunternehmen ist es bis heute geblieben: Nora Oelkers übernahm offiziell 2001, zusammen mit ihrem Mann Josef, die Leitung des Hauses von ihren Eltern. Es zeigte sich, dass der Name des Hotels klug und visionär gewählt war. Winkel gibt es heute - dank der vielen Erweiterungen - genug: Fünf Hotelflügel bilden den großen Hotelkomplex, die alle direkt oder durch Glasgänge mit-

einander verbunden sind. Mittelpunkt ist eine Glaskuppel. Hier befindet sich die Badewelt und Saunalandschaft, Fitness Lounge, Palmengarten Bistro und das „RoWital“ Health & BeautyCenter. Hier können es sich nicht nur die Hotelgäste gut gehen lassen, sondern auch Tagesgäste. DaySpa heißt für immer mehr WellnessFans die Alternative zu Wellness-Urlaub. Das RoWi bietet den DaySpa Gästen an, morgens mit einem 5-Sterne-Frühstücksbüfett zu starten. Danach kann man den ganzen Tag im Bademantel genießen, alle Spa- und Wellnessangebote nutzen und natürlich auch Anwendungen dazubuchen. Im Preis inbegriffen sind alkoholfreie Getränke, frisches Obst, Tagessuppe und nachmittags Kaffee und Ku-


mit Ayurveda und vielen anderen fernöstlichen Entspannungs- und Selbsterfahrungstechniken beschäftigt. Und nicht nur das: Alles, was sie anbietet, hat sie selber ausprobiert und ist davon überzeugt. Als sie in einen Burnout geriet, verordnete sie sich selber jede Menge Ayurveda-Therapien. Doch es half ihr nicht und es ging ihr immer schlechter. Plötzlich kamen ihr Zweifel, ob die Lehre von Ayurveda, die von sich sagt, die älteste für Schönheit, Gesundheit und langes Leben zu sein, wirklich eine Hilfe für sie ist. Auch ihr Lebensmotto: „Du kannst jedes Problem alleine lösen, du musst nur hart genug dafür arbeiten!“ funktionierte nicht mehr, weil sie völlig am Ende war. Erst als sie zu ihren christlichen, abendländischen Wurzeln zurückfand, ging es wieder mit ihr bergauf. Schritt für Schritt kehrten ihre Kräfte zurück.

chen serviert im „Bademantel-tauglichen“ Palmengarten. „Gesundheit und Nachhaltigkeit“ das sind die Stichworte, die Nora Oelkers mit „Wellness“ verbindet. Deshalb sind für sie professionell ausgebildete Therapeuten enorm wichtig, die Gesundheits-Checks anbieten, die aber auch die Gäste coachen können, damit die Erholung und das Wohlgefühl zu Hause möglichst lange anhält. So gehören Körperanalyse, geführte Stressbewältigung und „revolutionäre Herzvorsorge“ genauso zum Angebot bei RoWi Spa und Wellness wie Massagen, Bäder und Wirbel- und GelenkTherapien. Auf der anderen Seite sucht man Ayurveda,Yoga und andere asiatische Entspannungs- und Wellness-Angebote im RoWi vergeblich. Das war nicht immer so. Noch bis vor fünf Jahren hat sich Chefin Nora Oelkers selbst intensiv

Diese ganz persönliche Entscheidung von Nora Oelkers hatte auch Konsequenzen für das RoWi und seine Wellness-Angebote: Die Chefin nahm alles, was mit fernöstlichen Praktiken zu tun hatte, aus dem Programm. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Mitarbeiter. Es wurde zwar niemandem gekündigt, aber Reiki- und Ayurveda Therapeuten bekamen neue Dienstanweisungen, die sie nicht mittragen wollten oder konnten und so das Haus verließen. Eine andere Konsequenz aus Burnout und neuer christlicher Lebenssicht war, dass das Ehepaar Oelkers konsequent Verantwortung an Abteilungsleiter abgibt. Sie spüren schnell, dass sie nicht nur arbeitsmäßig entlastet werden, sondern dass sich dadurch der ganze Betrieb weiterentwickelt, weil ein neues „Wir-Gefühl“ entsteht. Auch Stammkunden müssen von nun an auf Gewohntes verzichten. Zwar gibt es Nachfragen, warum die ayurvedischen Behandlungen nicht mehr angeboten werden und auch Bedauern - aber die Gäste arrangieren sich mit dem Neuen. Es kommt nicht zu einem Umsatzeinbruch. Ganz im Gegenteil: Neue (Ersatz-) Angebote werden nach und nach entwickelt, die dem Unternehmen einen ganzen neuen Arbeitszweig beschert: RoLigio. xx


Wellness

Individuell.

Traumhafte Arrangements.

Ro steht für „Romantischer Winkel“ - Ligio leitet sich ab aus dem Lateinischen „religare“ und bedeutet „zurück verbinden“ oder Rückbesinnung - auf bedeutsame Werte und Beziehungen auf der Grundlage des christlichen Abendlandes. Gesundheit, Lebensfreude, Begeisterung sind die Eckpfeiler des neuen RoLigio-Konzeptes, das auf mehreren Ebenen greift:

Kinderfreundlich.

• Wellness-Specials: Im Hause entwickelte Massagen mit Ölen und Kräutern, die schon in der Bibel vorkommen; Tiefenentspannung mit Psalmen aus der Bibel; auf Wunsch wird für die Gäste gebetet. • Beauty-Behandlungen für Männer und Frauen. • Checks, Coaching und medizinische Anwendungen. • Meditation und Kontemplation auf christlicher Basis. Mit RoLigio hat Familie Oelkers noch viel vor - im Romantischen Winkel und darüber hinaus. Durch die neu gegründete RoWi-Akademie soll das eingetragene Markenzeichen RoLigio samt Konzept auch an andere Wellness-

High quality.

Personal Fitnesstraining. 40

Die Seele baumeln lassen.

und Spa Häuser vermarktet werden. „Zurück zu den abendländischen Wurzeln“ - dieses RoWi-Konzept soll einen neuen Trend in der Wellness und Spa Branche in Deutschland einleiten. Umsatz durch Wellness Der Mut, neue Wege zu gehen, lohnte sich. Im Jahr 2002 lag die Umsatzentwicklung bei 2, 8 Millionen Euro, sieben Jahre später schon bei 5,25 Millionen. Ein Drittel davon wurde im Wellnessund Spa-Bereich erwirtschaftet. Auch die Jahresbelegung ist in diesem Zeitraum von 55 % auf 63 % gestiegen. Und wenn wir schon bei Zahlen sind, dann ist auch diese noch interessant: Lag das Alter der Gäste früher bei 55 bis 95 Jahren, so sind die jüngsten Gäste heute erst 3 Jahre alt. Denn seit 2004 bietet das RoWi zusätzlich Wellness und Spa für Familien an. Im hauseignen „Young Beach Kids & Teens Club“ kümmert sich qualifiziertes Fachpersonal um den Nachwuchs, während Mama und Papa zum Beispiel ihre Massagen genießen. Außerdem gibt es ein Kinderbüfett, an dem Kids auch ohne die Eltern essen können, Ponyreiten, Filmangebote und in den Ferienzeiten


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Wellness

Jetzt mitmachen und gewinnen! Wellness-Sinfonie Bodymedia und das Spa & Wellness Resort „Romantischer Winkel“ in Bad Sachsa/Harz verlosen unter allen Bodymedia-Abonnenten ein traumhaftes Wochenende für 2 Personen im Wert von 876,- Euro. Unter dem Motto „Wellness-Sinfonie“ erwartet die Gewinner zwei Übernachtungen, kuschlige Nächte, Sektfrühstücksbuffet, kleines Wellness-Buffet am Mittag, Kaffee und Kuchen im Palmengarten sowie tägliche Verwöhn-Menüs am Abend und ein RoWi-Zusatz-Bonus. Für Ihre Traum-Zeiten: • kleines Begrüßungspräsent auf dem Zimmer • einmal Relaxen im Heustüble • eine Aromaöl-Relaxmassage „Flower Dream“ • eine Flasche exklusives Badeöl für daheim • kostenfreier Fahrrad- und focus-Mountainbike-Verleih Einfach E-Mail mit dem Stichwort „RoWi“ an service@bodymedia.de senden. Name, Adresse und Telefonnummer nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 24.01.2011. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Über 3.500 qm SPA- und In guten Händen...

ein Zirkusprojekt. Auch für die ganze Familie werden Ausflüge und Aktivitäten angeboten. Für Ehepaar Oelkers, das selber drei Kinder hat, ist diese Mischung aus Familien, Paaren und Singles eine große Bereicherung für alle. Es wird allerdings darauf geachtet, dass nur eine bestimmte Anzahl von Familien aufgenommen wird, damit wirklich jeder Gast auf seine Kosten und zu seiner individuellen Ruhe und Erholung kommt. Angefangen hatte alles mit dem „Harzhotel Romantischer Winkel“ mit 30 Betten. Heute verfügt das Spa & Wellness Resort über 140 Betten. Rund 42

Wellness-Paradies.

140 Mitarbeiter sorgen für die Gäste auf 5-Sterne-Niveau getreu der RoWiFirmenphilosophie: „Zuhause sein ist ein Gefühl“. Diese Aussage ziert nicht nur die Hausprospekte als Werbeslogan, sondern ist auch Überschrift und Kernaussage des betriebsinternen Leitbildes der Oelkers Betriebe. Fünf Werte hat Ehepaar Oelkers zusammen mit ihren Mitarbeitern als Kern dessen, was lohnend und wichtig ist für das Miteinander im Betrieb, festgelegt:

Familie Oelkers ist sich sicher, dass im RoWi durch diese Regeln ein gesundes Betriebsklima herrscht, das letztendlich der Gast spürt. Dass das nicht nur dem Wunschdenken des Chefs entspringt, beweist die Tatsache, dass das RoWi 2005 und 2006 den 1. Platz als „Beliebtestes Hotel Deutschlands“ verliehen bekommen hat - und 2008 sowie 2009 Platz zwei in der 5 Sterne Kategorie belegte.

• Würde des Menschen • Qualitätstreue • Verantwortung • Führungsqualität • Mut zur Offenheit

Zur Autorin Sabine Langenbach ist Radio- und TVModeratorin sowie freie Journalistin und lebt mit ihrer Familie im Sauerland. Kontakt: s.f.langenbach@gmx.de

Bettina Langenbach


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Inside industry

Plastikkarten für jedermann Germand Card: Qualität auf 46 Quadratzentimetern Der „Take off“ Fitnessclub von Frank Böhme in Köln war der erste Auftrag in der Fitnessbranche. 20.000 Plastikkarten mit Barcode wurden damals ausgeliefert. Heute produziert GERMANCARD Technologies GmbH rund 5 Mio. Karten jährlich in allen nur erdenklichen Designs und mit den unterschiedlichsten Funktionen für die Fit44

nessbranche. Bodymedia hat das innovative Unternehmen in Kerpen besucht. Tuncay Aydin (Jahrgang 1971) kommt ursprünglich aus der Textilbranche, in der er eine kaufmännische Ausbildung absolvierte. Durch einen Zufall wechselte er aber schon früh in den Bereich Kommunikation und Werbedesign. Auf einem Event entdeckte er das Medium Plastikkarte und war sofort davon überzeugt, dass sich hier ein Geschäftsfeld entwickeln könnte. 1999 gründete er zusammen mit seinem Partner Mesut Yilmaz (Jahrgang 1969) das Unternehmen GERMANCARD. „Mir

war damals klar, dass Flyer und Werbeplakate, wie man sie zur Ankündigung von Events nutzte, nicht die optimale Werbeplattform darstellen“, so Aydin. Und weiter: „Plakate werden überklebt, Flyer landen in der Regel schnell im Mülleimer. Aber eine Karte im Scheckkartenformat in den Portemonnaies der Menschen platzieren, das hat Zukunft.“ Nachdem er sich zusammen mit seinem Geschäftspartner das nötige Know-how auf Messen eingeholt hatte, wurde die erste Maschine, eine Einfarbmaschine, angeschafft und auf 150 qm mit der Produktion begonnen. Zielgruppe war zunächst die Apothekenbranche. Apotheker nutzen die Plastikkarte


Hat immer gute Karten: GERMANCARD-Geschäftsführer Tuncay Aydin.

als Kundenbindungsinstrument. Da man auf diesem Sektor (24.000 Apotheken gibt es bundesweit) ein Alleinstellungsmerkmal besaß, florierte das Geschäft von Beginn an. Über Werbeanzeigen in den fachspezifischen Medien kamen die Aufträge rein und GERMANCARD konnte personell und infrastrukturtechnisch wachsen. Heute bietet GERMANCARD alles aus einer Hand, angefangen vom Design der Scheckkarten bis hin zur Herstellung und der internen Qualitätskontrolle. Durch die flexible Einteilung der Maschinen-Kapazitäten können sowohl Kleinst- als auch Großauflagen abgewickelt werden. „Da wir selbst in unseren eigenen Produktionsstätten produzieren, können wir unseren Kunden unschlagbare Herstellerpreise anbieten. Margen für Agenturen und Zwischenhändler entfallen bei der Fertigung der Scheckkarten“, preist Aydin weitere Vorteile seines Unternehmens an. Die Technik Plastikkarten werden in fast allen Bereichen des täglichen Lebens universell eingesetzt. Durch den Einsatz eines

Speichermediums auf der Karte kann deren Mehrwert signifikant erhöht werden. Kontaktchips, Transponderchips und Magnetstreifen sind dabei die Speichermedien, die eine gezielte Datenhaltung auf den Plastikkarten ermöglichen. Man unterscheidet verschiedene Anwendungsbereiche, wobei GERMANCARD das Thema Kreditkarten ausgespart hat, aus einem ganz einfachen Grund, wie Tuncay Aydin erläuterte: „Wenn man als Unternehmen Kreditkarten herstellen will, benötigt man zum einen eine spezielle Zertifizierung, zum anderen gleicht die Produktionsstätte aus verständlichen Gründen einem Hochsicherheitstrakt.“ Das Leistungsportfolio von GERMANCARD: Identifikation • Ausweiskarten • Dienstausweise • Mitarbeiterausweise • Mitgliedskarten • Kundenkarten • Namensschilder • Schülerausweise • Studentenausweise

Einklang: Produkt, Name und Design. xx


Inside industry Zutritt-/Zeiterfassung • Zutrittskontrollkarten • Zeiterfassungskarten • Mitarbeiterausweise • Event-Tickets • Besucherausweise • Eintrittskarten GERMANCARD bietet alle am Markt üblichen Personalisierungsverfahren an: • Personalisierung: Ob Name, Kundennummer oder ein ganzer Satz Stammdaten, es gibt diverse Möglichkeiten der Personalisierung. • Thermosublimationsdruck: Bei dieser Drucktechnik wird mittels Hitze und Druck eine Farbfolie auf die Karte übertragen. Dabei sind alpha numerische Zeichen, Sonderzeichen und Fotos möglich. • Hochprägung: Hier werden durch positive und negative Prägestempel die Zeichen aus der Karte hervorgehoben und in beliebiger Farbe eingefärbt. Die Karten wirken wie Kreditkarten. • Barcode: Ein Barcode, auch Strichcode genannt, wird mittels Thermotransferverfahren auf eine Karte aufgebracht. Je nach Typ enthält der Code Ziffern, Buchstaben, Steuerzeichen mit oder ohne Prüfziffer. Es dient zur Identifizierung des Kartenbenutzers bei Zutrittssystemen, Scannerkassen und diversen kommerziellen Anwendungen. Alle gängigen Codes wie z.B. Code 39, EAN, 2 aus 5 sind möglich. • Magnetstreifen: Eine weitere Option zur Datenspeicherung hat man mit Hilfe des Magnetstreifens, wie man ihn auch von der EC-Karte kennt. Es gibt ihn in LoCo & HiCo. 300-4000 Oersted. Auf dem Magnetstreifen ist Platz für insgesamt drei Spuren. Im Jahre 2000 stellte GERMANCARD auf eine 6-Farben-Maschine um, um die Nachfrage besser bedienen zu können. Durch das immer weiter aufkommende Medium Internet wuchs die Auftragslage stetig. „Unser Vorteil

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Speicherchips vor der Verarbeitung.

ist“, so betont Aydin, „dass wir Aufträge ab einer Karte annehmen und zeitnah umsetzen können.“ In der Regel werden zwischen 1.000 und 5.000 Karten pro Auftrag geordert. Auch heute noch macht GERMANCARD in der Apothekenbranche die meisten Umsätze, der Bereich Fitness würde laut Aydin rund 5% betragen. Dadurch, dass die gesamte Produktion von der Auftragsannahme bis zur Auslieferung der Karten an den Kunden im eigenen Haus stattfindet, könne man sehr individuelle Angebote erstellen und hat sich dadurch im Markt positioniert. Auf die Frage, ob man gerade in diesem Marktsegment anfällig für die Kopierer aus Asien sein könnte, antwortet Aydin ganz entspannt: „Es gab 2007 mal eine Phase, da wurde der Markt von asiatischen Firmen aufgegriffen. Doch schon schnell haben die Kunden in Deutschland bemerkt, dass die Qua-

lität und der Service im Vergleich zu uns so schlecht sind, dass die vermeintlichen Einsparungen das nicht mehr wettmachen konnten.“ Schon 2004 hatten Tuncay Aydin und seine Mannschaft die Weichen Richtung erfolgreiche Zukunft gestellt und ein 3.800 qm großes Gebäude in Kerpen erworben. Und obwohl sich der Geschäftsverkehr fast ausschließlich online abspielt, hat man dort doch einen sehr repräsentativen Standort erschaffen. Auch zukünftig will Aydin gesund wachsen und seiner Firmenphilosophie treu bleiben: „Wir produzieren höchste Qualität, Geiz ist geil gibt es bei uns nicht.“ Er will weiter in die neuesten Drucktechniken investieren („Der Digitaldruck ist unser nächstes Projekt“) und auch weiterhin „Karten für jedermann“ produzieren. Torsten Rau


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Event

MEET THE TOP eine Erfolgsgeschichte Von Baden-Baden nach Belek das Premiumtreffen der Fitnessbranche feiert seinen 10. Geburtstag Ein kleines Jubiläum feiert die Horn-Group im kommenden Jahr. MEET THE TOP (MTT), der Premiumevent der Fitnessund Wellnessbranche, findet bereits zum 10. Mal statt. Den würdigen Rahmen dazu bildet das 5Sterne Calista Luxury Resort in Antalya-Belek. Bodymedia zieht eine Zwischenbilanz und blickt voraus. Baden-Baden 2002 Mit rund 50 Teilnehmern auf Industrieund Clubseite startete 2002 der Premium-Event MTT in Baden-Baden. Treff48

punkt war das 5 Sterne Dorint-Hotel Maison Messmer. Das ursprüngliche Konzept stammte aus Großbritannien (SIBEC) und wurde für den deutschsprachigen Fitness- und Wellnessmarkt modifiziert. Diese Art von Veranstaltungen gab es bis dato nicht in der Branche und so waren die Teilnehmer doch sehr gespannt, was auf sie zukommen würde. Das Motto, das schon damals galt, hat sich bis heute nicht verändert: Entscheidungsträger von großen multifunktionalen Anlagen, Fitnessketten und Franchisegebern trafen sich mit den Spitzenvertretern der Fitnessindustrie zu einem Erfahrungsaustausch in entspannter Atmosphäre. Allerdings wurde dieses Konzept ab dem zweiten Jahr durch ein festes Meeting-Schema aufgewertet, was die Effizienz der Gespräche deutlich erhöhte und auch in den folgenden Jahren immer mehr Teilnehmer anlockte.

Auf Anbieterseite waren unter anderem folgende Unternehmen vertreten: TC Training, Team WOF, INJOY, Oase Bochum, Jonny M. Sports, Fitnesspark Pfitzenmeier, Family Fitness, Rückrath Fitness, Fit & Well Partner und auch die Dorint AG. Bei den Herstellern gab sich das „who is who“ der Branche ein prominentes Stell-dich-ein. Mit dabei waren Life Fitness, Technogym, Precor, FaM Innovation Group, All Stars, Systeam, Gothaer Versicherung, IontoComet, AYK, Keiser, David, von Hawe & Partner, Interfit, Maik Ebener etc. Das Fazit aller Teilnehmer fiel überaus positiv aus und so folgte ein Jahr später die Wiederholung in Sonthofen. Sonthofen 2003 „Nachdem die A8 zwischen Stuttgart und Ulm wegen Glätte, Schneeverwehungen und quer stehenden LKWs gesperrt wurde, verzögerte sich das Eintreffen der letzten Teilnehmer aus die-


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Event auch durch den besonderen Anlass das zehnjährige Jubiläum - sah man sich in der Horn-Group doch dazu gezwungen, nach einem neuen Ziel Ausschau zu halten.

Bad Reichhall hieß die dritte Station von MTT.

ser Richtung erheblich. Christian Phillipovitsch und Michael Killer von Killer Sports und Body Culture aus Darmstadt erreichten erst nach einer 16stündigen Odyssee den Veranstaltungsort“, lautete eine der Schlagzeilen eines Fachmagazins über den Event Numer 2. Alles in allem waren auch hier wieder alle Teilnehmer mehr als zufrieden und lobten vor allen Dingen die perfekte und professionelle Organisation. Bad Reichenhall 2004 Neben sehr guten Gesprächen und dem tollen Ambiente wird vielen Teilnehmern bei der dritten Auflage von MTT der Hüttenabend (Hüttenzauber) bestimmt in Erinnerung geblieben sein. Nach einer kurzen Schneewanderung rauf zur Hütte, bei der alle sehr ins Schwitzen kamen, stand der erste Abend unter dem Motto „Unterhaltung auf bayrisch mit zünftiger LiveMusik und viel Gaudi“. Der Event hatte sich spätestens nach diesem Mal in der Branche etabliert und die Veranstalter mussten sich für das kommende Jahr etwas Besonderes einfallen zu lassen - auch, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Mallorca 2005 bis 2010 „Deutschland adé, España olé“, hieß es im Jahre 2005 zum ersten Mal. Für sechs Jahre war der Robinson Club in Cala Serena der Austragungsort für MTT. Viele Vorteile sorgten dafür, dass man sich seitens des Veranstalters aber auch der Gäste immer sehr wohl 50

dort fühlte. Zwar erlebten einige Teilnehmer in einem der Jahre auch mal einen kleinen Wintereinbruch mit Gradzahlen um den Gefrierpunkt, aber in der Regel verwöhnte die spanische Insel ihre Gäste unter dem Stichwort „Mandelblüte“ mit angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein. Nicht zuletzt deshalb sah man durchweg strahlende Gesichter. Der Robinson Club sorgte mit seinen Räumlichkeiten für Business und Freizeit, den abwechselungsreichen kulinarischen Köstlichkeiten sowie dem Rahmenprogramm dafür, dass sich in jedem Jahr eine gute Stimmung einstellte und die Teilnehmerzahlen stetig wuchsen. In 2010 erreichten die Konferenzräume die Grenze ihrer Belastbarkeit, weshalb man sich nach einer neuen Location umschauen musste. Aber

Belek 2011 Was erwartet die Teilnehmer in 2011? Mindestens eine Anlage, die alle vorherigen übertrifft. Sie liegt direkt am Meer, inmitten eines Pinienwaldes und bietet jeden erdenklichen Luxus und einen exzellenten All Inclusive-Service. „Wir haben uns persönlich davon überzeugt, dass das Calista Luxury Resort genau die Rahmenbedingungen bietet, die unsere Teilnehmer schätzen: ein hochwertiges Ambiente für Business-Kontakte, eine gute Infrastruktur für die organisierten Meetings und vielfältige Möglichkeiten, sich auch in der Freizeit zu begegnen - sei es sportlich, im Wellnessbereich, beim abendlichen Dinner oder danach an der Bar“, sagte Veranstalter und Ceo der HornGroup, Hubert Horn in seinem Editorial der Event-Broschüre. Dem ist nichts hinzuzufügen. Vielleicht nur noch dies: Auf Industrieseite sind fast alle Plätze belegt, alle renommierten Marken der Branche haben sich bereits frühzeitig angemeldet. Auf Clubseite sind noch wenige Plätze frei. Falls Sie, liebe Clubinhaber, für 2011 nachweislich Investitionen ab einem Volumen von 100.000 Euro planen, dann nehmen Sie doch einfach mit Projektleiterin Isabell Prokscha unter 07251/97 85 29 oder i.prokscha@horn-verlag.de Kontakt auf.

Sechsmal ging es in den Robinson Club Cala Serena.

Torsten Rau


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Im Fokus

Spurensuche Was tun bei Doping im Fitness-Studio? Immer mehr Freizeitsportler putschen sich zu Höchstleistungen. Doping ist nicht nur im Leistungssport ein Thema, auch in Fitnessclubs werden verbotene Substanzen eingenommen, berichtete das Robert-KochInstitut schon vor vier Jahren. Wie man sich als Clubbetreiber dagegen schützt, erläutert Karsten von der Troste Auch in den besten Fitnessclubs werden immer mal wieder Fälle von Medikamentenmissbrauch gemeldet. Im Fokus stehen dabei nicht nur anabole Steroide sondern auch „harmlose“ Medikamente zum Abnehmen, zum Entwässern, zum Muskelaufbau oder zur Leistungssteigerung. Diese Medika52

menteneinnahme zu entdecken und zu unterbinden, liegt zwangsläufig im Interesse eines jeden Betreibers um Imageschäden oder rechtliche Konsequenzen abzuwehren. Da sich in den vergangenen Jahren das Erscheinungsbild der Konsumenten von „Bernd Bodybuilder“ zu „Max Mustermann“ verändert hat, ist die Entdeckung von Medikamentenmissbrauch im Fitnessclub extrem schwierig geworden. Der Artikel zeigt deshalb Strategien auf, wie der Konsum von Arzneimitteln im Studio aufgedeckt und mit welchen Mitteln in solchen Fällen eine Schadensbegrenzung erfolgen kann.

Obwohl häufig versucht wird, das Ausmaß des Dopings im (leistungsbezogenen) Bodybuilding als unbegründetes Stereotyp darzustellen, ist bei näherer Betrachtung festzustellen, dass annähernd flächendeckend leistungssteigernde Mittel genommen werden. Unter Gleichgesinnten wird dabei nicht nur die Einnahme verbotener Präparate zugegeben, sondern häufig auch die Bezugsquellen ausgetauscht, die Effizienz der Präparate und die Einnahme und Kombination nach Wirkstoffen, Dosierungsmengen, Einnahmeintervallen, Preisen und Nebenwirkungen diskutiert.

Doping im Breitensport - Mythos oder Wirklichkeit? Wenn man die Frage klären möchte, ob Doping im Breitensport und insbesondere in den Fitness-Studios eine ernst zu nehmende Rolle spielt oder als vernachlässigbar geringes Risiko zu bewerten ist, muss man zunächst eine Unterscheidung innerhalb der Branche in „Bodybuilding-Studios“ und „normale“ Fitness-Studios treffen.

Entsprechende Studien und Recherchen - insbesondere im Zusammenhang mit Todesfällen im Profi-Bodybuilding - führten zu dem Schluss, dass der Bereich Bodybuilding zu den Hochrisikogruppen im Breitensport in Bezug auf leistungssteigernde Mittel zählt. Deutlich schwieriger wird die Bewertung der Situation in Bezug auf normale Fitnessclubs, was insbesondere dar-


auf zurückzuführen ist, dass belastbares Zahlenmaterial nicht existiert oder nur schwer zugänglich ist. Dies liegt im Wesentlichen daran, dass die beteiligten Akteure - Clubs und deren Mitglieder - sich an relevanten Umfragen und Studien nicht oder nicht in statistisch ausreichender Anzahl beteiligen. Aus den bisher durchgeführten Studien, deren Aussagekraft vor dem geschilderten Hintergrund bewertet werden muss, lassen sich folgende Schlussfolgerungen ziehen: 1. Erfahrungen mit Doping haben nach unterschiedlichen Studien und eigenen Angaben zwischen 19,2 und 24 % der Männer und 3,8 und 8 % der Frauen in deutschen Fitnessclubs. 2. In 94 % der Fälle werden anabole Steroide genommen. 3. In 18 % der Fälle werden andere Stimulanzien genommen wie Ephedrin, das die Leistungsfähigkeit und Risikobereitschaft steigert. Wachstumshormone wie Erythropoietin, kurz Epo, erhöhen die Ausdauer. Acetylsalicylsäure oder Antirheumatika unterdrücken den Schmerz bei exzessivem Training. Optimistische Schätzungen gehen derzeit davon aus, dass ca. 8 bis 10 % der Mitglieder in Fitnessclubs anabole Steroide oder andere Stimulanzien mehr oder weniger regelmäßig einnehmen oder auf eigene Erfahrungen mit diesen Präparaten zurückgreifen können. Pessimistische Schätzungen weisen Werte von bis zu 25 % der Mitglieder aus. Die Sportstudios halten die Zahlen für unseriös, zeigen jedoch keinerlei Interesse an der Erhebung belastbarer Zahlen. In Ermangelung belastbarer eigener Daten wurde inzwischen, basierend auf den Umfrageergebnissen aus anderen europäischen Ländern und den USA, der Bereich Doping im Breitensport und insbesondere in Fitnessclubs seitens des Bundesgesundheitsministeriums als Thema auf die Präventionsagenda gesetzt. Entsprechend ist zu schließen, dass die Einnahme von leistungssteigernden Mitteln in Clubs mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens 4 bis 5 % der Mitglieder in Fitnessanlagen betrifft (Schätzgrundlage: optimistischer Wert mit 50 % Sicherheitsabschlag). Grund genug, sich mit der Identifikation dieser Mitglieder und dem Gefährdungspotenzial in den eigenen Clubs zu beschäftigen. Wie erkennt man einen Medikamentenmissbrauch? Um zu erkennen, ob die Mitglieder in einem Fitnessclub leistungssteigernde Medikamente einnehmen oder nicht, ist zunächst die Erstellung eines Risikoprofils und eines Kriterienkataloges hilfreich, der die wesentlichen Risikofaktoren und Indizien für die Einnahme von Dopingmitteln auflistet. An Hand dieses „Profils“ lässt sich der Kreis derer, die potenziell in Frage kommen, eingrenzen. Natürlich nicht mit absoluter Sicherheit und unter Berücksichtigung von entsprechenden Abweichungen. Beschrieben wird in diesem Artikel der idealtypische Fall, der sicherlich nur selten so anzutreffen sein wird. Aus den verschiedenen Studien lässt sich der nachfolgende „Risikoschlüssel“ für Mitglieder im Fitness-Studio ableiten: xx


Im Fokus • Schritt 1: Zunächst werden diejenigen Mitglieder identifiziert, die in den vergangenen zwölf Monaten am häufigsten trainiert haben. Dies ist ohne Probleme durch die Check-In Daten der Studiosoftware möglich. Für die weitere Betrachtung wird lediglich die „Spitze des Eisberges“, nämlich die 10 % der Mitglieder, die am häufigsten trainiert haben, ausgewählt.

Männer nutzen leistungssteigernde Mittel deutlich häufiger als Frauen: • Je häufiger pro Woche trainiert wird und je umfangreicher das Trainingsprogramm ist, desto häufiger wird zu Dopingmitteln gegriffen. • Je größer das Fitness-Studio (gemessen an der Mitgliederzahl), desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitglieder zu Dopingmitteln greifen. Achtung! Positionierung des Studios beachten. • Je kleiner das Studio ist (weniger als 300 Mitglieder), desto größer ist das Risiko, dass mit leistungssteigernden Mitteln trainiert wird. Die Quote schwankt zwischen 0 und 46 %. Achtung! Positionierung des Studios beachten. • Je höher der Anteil der Männer an den Mitgliedern ist, desto höher ist das Gefahrenpotenzial. • Je schwerer das Mitglied - nicht fettleibiger (!) - desto wahrscheinlicher wird die Einnahme von unerlaubten Mitteln. • Personen, die (teure) leistungssteigernde Mittel einnehmen (200 bis 1.500 Euro pro Monat), sind häufig gut in die Gesellschaft integriert und keine Außenseiter. • Meist werden mehrere Präparate in Kombination genommen. Die Einnahme erfolgt zu 35,3 % oral und zu 51,5 % per Injektion. • Informationsquellen sind häufig andere Sportler und das Internet. • Bezugsquellen sind häufig andere Sportler (45 %), aber auch der Schwarzmarkt und Ärzte und Apotheker(!). 54

• Motive sind primär narzisstischer Natur (gutes Aussehen bei 39 % der Frauen, Waschbrettbauch und Muskelzuwachs bei 42 % der Männer, Strandfigur) und die Trainingsziele sollen meist in kürzester Zeit erreicht werden. • Menschen, die über einen längeren Zeitraum Anabolika einnehmen, bekommen eine ölige Haut, Akne und Haarausfall. Häufig werden diese Personen auch zunehmend aggressiver (Straßenverkehr, soziales Umfeld, beim Training). Bei Frauen nimmt die Körperbehaarung zu, bei Männern ist eine Vergrößerung von Brustdrüsengewebe die Folge. Die Auflistung der Risikofaktoren und Indizien für die Einnahme unerlaubter Mittel erlaubt dem Clubbetreiber zunächst eine Gefahrenpotenzialermittlung im eigenen Haus. Handelt es sich um ein kleines Studio mit Ausrichtung Bodybuilding und einem Anteil von Männern im Bereich von über 60% ist sicherlich ein wachsames Auge angeraten. Sind hingegen überwiegend Frauen in einem großen Club mit medizinischer Ausrichtung vertreten, dürfte das Risiko eher gering sein. Unabhängig von der ersten Bewertung sollte zumindest einmal im Jahr Rücksprache mit den Trainern und eine Kontrolle der Studiosoftware bzw. der Trainingspläne und Trainingsfortschritte der potenziell gefährdeten Mitglieder durchgeführt werden. Dabei wäre folgende Vorgehensweise denkbar:

• Schritt 2: Die Trainer werden angewiesen, die Trainingspläne und Trainingsfortschritte dieser Mitglieder auf Besonderheiten hin zu prüfen (überdurchschnittlich starker Trainingserfolg, starke Gewichtszunahme oder Abnahme, Veränderung in der Körperzusammensetzung etc.). • Schritt 3: Unabhängig von den Ergebnissen der Trainingsplankontrolle sollte im nächsten OK-Gespräch oder Trainingsplancheck eine Prüfung der Indizien für die Einnahme von anabolen Steroiden oder anderen Medikamenten durch den Trainer erfolgen (Aggressivität, Akne, etc.) • Schritt 4: Sollten sich so Indizien für die Einnahme von z.B. anabolen Steroiden ergeben bzw. verdichten, sollte ein vertrauliches Gespräch erfolgen und die sozialen Kontakte im Studio (Trainingspartner etc.) ebenfalls auf Risikofaktoren geprüft werden. • Schritt 5: Bestätigt sich der Verdacht, sind durch den Clubbetreiber zum Schutz des Studios die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. • Schritt 6: Unabhängig von dieser Vorgehensweise ist es ratsam, engen Kontakt zum Reinigungspersonal des Clubs zu halten, da immer wieder berichtet wird, dass einschlägiges Verpackungsmaterial (Tablettenpackungen, Spritzen etc.) in den Studios im Hausmüll (Umkleiden, WC´s) entsorgt wird. Spätestens wenn von derartigen Funden berichtet wird, ist es ratsam, die Schritte 1 bis 5 erneut durchzuführen. Karsten von der Troste


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Event

Großer Bahnhof für Andreas Bredenkamp 1.650 Teilnehmer beim Event des Stuttgarter Netzwerks und der Württembergischen Versicherung Nach dem erfolgreichen Start 2008 in der Liederhalle Stuttgart, damals im Mozartsaal mit 750 Gästen und dem Referenten Patric Heizmann, ist es den Kooperationspartnern des „Stuttgarter Netzwerks“, bestehend aus den führenden Stuttgarter Fitness- und Gesundheitsanlagen Sportstudio fit&funny, Woman Pur, puls fit & wellnessclub, move FACTORY, Fitness Company und der Württembergischen Versicherung 56

AG - dem „Fitnessversicherer“ - gelungen, mit dem Top Referenten Andreas Bredenkamp diesmal im Hegelsaal rund 1.650 Gäste mit einem aufschlussreichen und zum Fitnesstraining motivierenden Vortrag vor imposanter Kulisse das Publikum zu begeistern. Ein durchweg positives Feedback wurde von den Gästen bei einer schriftlichen Meinungsumfrage abgegeben.

Eine tolle Plattform, um Interessenten in einem für die Fitnesswelt doch ungewöhnlichen Rahmen für Wellness, Fitness und Gesundheitstraining zu begeistern. Den Partnern ist es gelungen, mit verteilten und somit für den einzelnen Betreiber geringen Kosten, Mitglieder zu gewinnen und gleichzeitig Imagepflege auf höchstem Niveau zu betreiben. Oliver Kurzrock


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Konzept

Mobiler Abnehmhelfer Mit dem AiperMotion Energie-Bilanz-Coach ist der Abnehmerfolg immer im Blick - Teil 1 Lästiges Kalorienzählen gehört dank AiperMotion der Vergangenheit an. Denn der intelligente Mini-Coach ermittelt die Energiebilanz auf Schritt und Tritt - individuell, zielorientiert und minutengenau. Bodymedia stellt in diesem ersten Teil der Artikelreihe die Funktionsweisen und Einsatzgebiete des technisch versierten Abnehmhelfers und seine Vorteile für Clubbetreiber wie Personal Trainer vor. 58

Eine Weltneuheit Der AiperMotion 440 vereint als erstes Gerät auf dem Markt Aktivitäts- und Ernährungsmonitoring in einem Produkt. Das Multifunktionstalent wurde von der Aipermon GmbH & Co. KG entwickelt - einem Profi in Sachen Teleund Aktivitätsmonitoring speziell für die Gesundheits-, Fitness- und Wellnessbranche. Das in München ansässige Spin-off-Unternehmen des Chip-Herstellers Infineon Technologies wurde 2005 gegründet und hat sich mittlerweile als einer der Marktführer auf diesem Gebiet etabliert. Mit der Entwicklung des AiperMotion 440 gelang es dem Unternehmen, auch auf internationaler Ebene ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen. Mit seinen gerade einmal 72 Gramm Gewicht kann der mobile Mini-Coach problemlos und völlig unauffällig an der Hüfte getragen werden. Mittels ei-

nes dreidimensionalen Hightech-Beschleunigungs-Sensors misst er ganztägig und minutengenau den Energieverbrauch durch Bewegung - egal ob mit oder ohne Schritten, sowohl im Studio, in der Freizeit als auch im Büro. Hierfür wurden in langen Versuchsreihen über 5.000 spezifische Bewegungsmuster definiert und hinterlegt. Anhand dieser Muster erkennt das Gerät die Art der Bewegung, filtert nicht aktivitäts-relevante Bewegungen wie z.B. Autofahren heraus und ermittelt so sehr exakte Daten über die Dauer der Bewegung, Intensität, zurückgelegte Strecke sowie die verbrauchte Kalorienmenge. Kalorienzählen überflüssig Neben der körperlichen Aktivität, erfasst der AiperMotion die Kalorienzufuhr in Form von Mahlzeiten oder Getränken. Ein einfaches digitales (Raster) Ernährungsprotokoll macht dabei


Kleiner Helfer mit großem Potential.

manuelles Kalorienzählen überflüssig. Über ein übersichtliches Menü wählt man einfach die Art der Mahlzeit (z.B. Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Zwischenmahlzeit, Getränk oder „Sünde“) und danach die Größe (z.B. klein, mittel, groß) aus. Unter Berücksichtigung des individuellen Grundumsatzes - also der Energiemenge, die der Körper nüchtern und in völliger Ruhe zum Funktions-Erhalt benötigt - ermittelt der AiperMotion die tägliche Energiebilanz. Die Berechnung funktioniert folgendermaßen: Das Gerät trägt jeden Tag den jeweiligen Grundumsatz als Minus (Verbrauch) ein. Jede Nahrungseingabe geht als Plus auf das EnergiebilanzKonto, jede Bewegung als Minus. Aus der Differenz von Kalorienaufnahme und -verbrauch erhält der Nutzer so minutengenau ein Sofort-Feedback ob er/sie gerade am Ab- oder Zunehmen ist. Den Abnehmerfolg immer im Blick Das Ziel beim Abnehmen ist, pro Tag 700 bis 1.000 Kalorien (3.000 bis 4.000 kJ) im Minus zu bleiben. D.h., man muss pro Woche ca. 5.000 bis 7.000 kcal über den Bedarf verbrauchen, damit die Waage am Ende der Woche ein Kilogramm weniger zeigt. Regelmäßiges Training im Fitnessclub bringt pro Besuch 400 bis 600 kcal zusätzlichen Verbrauch. Bewusste Fußmärsche, Treppen steigen, Fahrrad fahren und andere Alltagsaktivitäten bringen das Energiebilanzkonto weiter ins Minus und unterstützen den Abnehmerfolg. Das Wissen und die Motivation durch das ständig abrufbare Feedback über den AiperMotion verhelfen dem Nutzer zu einer sanften Verhaltensänderung, die für positive Resultate von entscheidender Bedeutung ist. Zahlreiche Studien belegen nicht nur sensationelle kurzfristige Erfolge, sondern durch den Lerneffekt auch eine nachhaltige Wirkung. Beeindruckende Ergebnisse zeigte beispielsweise eine wissenschaftliche Studie unter Leitung von Prof. Dr. Luley an der Universität Magdeburg. Mit Hilfe der telemedizinischen Überwachung durch den AiperMotion verloren die Studienteilnehmer im Durchschnitt dreimal mehr Gewicht als die

Kontrollgruppe ohne Telemonitoring. Und auch der Langzeiterfolg konnte wissenschaftlich belegt werden. Denn während die Kontrollgruppe nach sechs Monaten wieder mit dem berühmt berüchtigten JoJo-Effekt zu kämpfen hatte, hielten die Teilnehmer des AiperMotion-Programms auch nach einem Jahr noch ihr Gewicht. Ein positiver Beleg für die Verhaltensänderung durch Telemonitoring-Systeme. Das Bewegungsniveau steigt dauerhaft. Die Fitness wird gesteigert. Der JoJo-Effekt bleibt aus. Das Plus für Fitnessunternehmer Ob Kunden binden und gewinnen, neue Zielgruppen erschließen oder lukrative Zusatzumsätze generieren - die Vorteile des AiperMotion-Systems für Clubbetreiber wie Personal Trainer sind vielfältig. Mit dem professionellen Analyse- und Monitoring-Tool steigern Sie Ihre Beratungs- und Betreuungskompetenz. Sie können Ihre Kunden bzw. Interessenten noch individueller und zielgerichteter betreuen und so deren Zielerreichung nachhaltig unterstützen. Die Grundlage für das individuelle Coaching-Programm bildet die passende AiperView-Software. Per USB können die Daten der Nutzer bequem und einfach auf einen PC übertragen werden. Dort stehen detaillierte Tages-, Wochen-, Monats und Langzeitauswertungen für die Bewegung, die Energiebilanz und die Gewichtsentwicklung zur Verfügung. Aussagekräftige grafische Aufbereitungen und Zusammenfassungen der Werte ermöglichen eine schnelle Analyse und detailliertere Beratung. Dadurch entsteht ein umfassendes, einfaches und effektives Werkzeug für das ganzheitliche Coaching, mit dem Fitnessunternehmer Kunden gewinnen, begeistern

und langfristig binden können. ImageSteigerung und eine stärkere Positionierung am Gesundheitsmarkt inklusive. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Preview Für die erfolgreiche Umsetzung des AiperMotion-Programms im Fitnessclub hat der Horn Verlag ein Komplett-Konzept entwickelt - mit detaillierten Anleitungen, Formularen, Arbeitsunterlagen und Informationsmaterial für Coaching-Teilnehmer wie Coach sowie einem umfangreichen Handbuch. Außerdem steht ein breites Portfolio an sofort einsatzfähigen Marketing-Tools für die interne und externe Werbung sowie Promotion-Aktionen zur Verfügung. Mehr Informationen hierzu in der nächsten Bodymedia, die - pünktlich mit der Gute-Vorsätze-Zeit - zum Jahresauftakt erscheint. Marion Becker

Zur Autorin Marion Becker, Diplom-Wirtschafts-Anglistin (Univ. MA), ist seit über 9 Jahren selbstständige Marketing- und Unternehmensberaterin mit Spezialisierung auf die Fitness-, Wellness- und Gesundheitsbranche. So entwickelt sie u.a. für den Horn Verlag und die novacare® gmbh individuelle Marketing- und Verkaufskonzepte und berät renommierte Kunden in allen Marketingfragen. Zudem ist sie als Werbetexterin und Autorin von Fachbeiträgen u.a. für BODYMEDIA, Fitness Tribune, shape up business und spa business tätig. Kontakt: mb_marketing@t-online.de Marion Becker Mannheimer Straße 34 b/c 67098 Bad Dürkheim o Tel. 0170/65 61 753

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Konzept

Personal Training mit Yoga Ein neues Profitcenter für Fitnessclubs Yoga wird im Club immer beliebter. Steigende Teilnehmerzahlen und die verstärkte Nachfrage nach Yoga Workshops belegen das. Immer mehr Menschen wollen die Effekte des Yogas erleben und genießen. Wie man die gehobene Zielgruppe wie zum Beispiel gestresste Manager oder Unternehmer erreichen kann, erläutert Stephan Suh, SAFS&BETA-Ausbilder und Yoga-Experte.

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Die Wirbelsäule strecken, ausdehnen und entspannen sind nicht die einzigen Faktoren beim Intensive Yoga. Schwitzen, Muskelzittern und Glücksgefühle sind dabei vorprogrammiert. Glückliche Menschen im Fitness-Studio auch und vor allen Dingen durch Yogakurse. Ist das ein Glück für Studioinhaber? Nicht alle mögen jedoch die Gruppenkurse, denn sie sind nicht auf die individuellen Bedürfnisse bei alten Verletzungen, chronischen Rückenleiden wie z.B. Bandscheibenproblemen, oder auch Schwangerschaften und Schultergelenkserkrankungen ausgerichtet. Man hört, dass Yoga ein Allheilmittel bei solchen Symptomen sei, doch dem ist nicht so, wenn man für die Erkrankungen nicht individuelle Behandlungen erkannt haben sollte. We-

nige Yogalehrer können in der Gruppe auf solche Dinge eingehen. Schmerzen und Ängste lassen dann Yogainteressierte und -willige vom Thema abwandern. Schade eigentlich! Welche Lösung kann man anbieten? Das Thema Personal Training ist seit ca. 10 Jahren ein immerzu wachsender Markt in Deutschland. Fortbildungsinstitutionen hierzulande belegen dies durch stetige Buchungen der Personal Training Ausbildungen. Auch für Yoga wird das Personal Training immer interessanter. Warum? Depressionen sind seit dem für die Öffentlichkeit überraschenden Tod von Fußball-Nationaltorwart Robert Enke ein großes Thema in Deutschland. Mittlerweile ist jeder Dritte von Depressionen marginal betroffen, in verschiedenen Abstufungen. Wachsender Leistungsdruck, soziale


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Konzept Vereinsamung, Orientierungslosigkeit und fehlende Wertschätzung anderer sind Faktoren für Depressionen. Unter anderem finden diese Personen auch durch Yoga Halt, Orientierung und Kraft durch intensive Selbstreflexion. Personal Trainer und deren Klienten schätzen die Individualität des Trainings. Dadurch, dass man sich regelmäßig trifft, ergeben sich tief greifende Gespräche. Eigentlich müsste man daher eher von Yoga Personal Coaching sprechen. Ein Training für Köper, Geist und Seele. Der Yogalehrer wird, ob freiwillig oder unfreiwillig, zum „Seelendoktor“ seines Schülers. Man nimmt Schwingungen des Schülers auf und reflektiert diese. Man erlebt Hoch- und Tiefphasen des Schülers und versucht diese durch die Yogaasanas zu „behandeln“. Privattraining kann Leben retten „Wie bitte?“ werden manche jetzt fragen, aber durch eigene Erlebnisse kann ich bestätigen, dass Suizidgedanken einiger Schüler durch Yoga vertrieben wurden. Man erhält spirituelle Lebenshilfe bei Meditation (lat. Sich nach innen wenden) und Atemübungen. Sie helfen bei der Selbstreflexion und Vertreibung destruktiver Gedanken. Die meisten unter Ihnen, liebe Leser, erleben sich bei negativen Gedanken, als ob man sich in einem emotionalen Strudel befinden würde. Der eine destruktive Gedanke bringt den nächsten negativen mit sich. Man will sich davon befreien, kann sich aber nur durch Frust und Aggressionen helfen. Ein ausgebildeter Yogalehrer gibt verschiedene methodische Mittel, um Hemmungen abzubauen und um innere Ruhe zu finden. Wenn man bedenkt, dass das 1:1-Training die ursprünglichste Form des Yogas war, ist es jetzt in dieser Zeit ein Revival des Yoga Personal Trainings. Es gibt verschiedene Modelle, die ein Studiobetreiber seinem Yoga PT anbieten könnte: • Das Studio übernimmt die Werbung und Akquise, stellt Flyer und Gutscheine zur Verfügung. Man richtet einen kleinen Yogaraum ein. 12 bis 16 qm reichen in der Regel. Das Studio 64

übernimmt den Verkauf der Stunden und zahlt seinen Yoga PT aus. • Ein anderes Modell ist das Splitt Modell. Man teilt sich die Kosten und teilt den Gewinn fair 50:50 auf. • Das letzte Modell ist das Vermieten des Raumes. Erfolgreiche Studioketten betreiben dieses Modell schon seit Jahren in Deutschland. Es wird eine Miete vereinbart und der Yoga PT darf soviel in seine eigene Tasche erwirtschaften wie er möchte. Er wird quasi Subunternehmer. Möchte man dieses Projekt unterstützen, sollte sich der Clubinhaber genaue Gedanken machen, mit wem er das Thema Wellness und Ganzheitlichkeit angehen möchte. Hierzu sollte ein schlüssiges Gesamtkonzept gewählt werden. Das fängt an bei der internen Kommunikation und hört bei der externen Kommunikation auf. Nur wenn alle am gleichen Strang ziehen, können Sie zusätzlich einen komfortablen Umsatz generieren und dabei neue Zielgruppen erreichen. Ein Wohlfühltempel sollte auch immer die passende Dienstleistung haben. Das beginnt beim Personal. Sollten Sie eine-/n Yogalehrer(in) in Ihrem Club beschäftigen, der offen ist für neue Aufgaben und Einzeltrainings, dann machen Sie sich ihn/sie zu einem erfolgreichen Subunternehmer. Unterstüt-

zen Sie das Vorhaben durch eine gute Promotion im Fitnessclub und das passende Ambiente. Achten Sie aber dann auch auf passende Rahmenverträge. Der Yoga Personal Trainer sollte offen mit den Buchungszahlen umgehen und dem Studiobetreiber, der in Vorleistung gehen könnte, das Sharing immer mitteilen. Mit ausreichend Mitarbeitermotivation und der richtigen Strategie kann dies ein Meilenstein im Bereich Ganzheitlichkeit, Wellness und Dienstleistung werden. Ab 2011 bietet SAFS & BETA die Ausbildung Intensive Yoga Personal-Trainer B-Lizenz mit Stephan Suh an. Stephan Suh

Zum Autor Stephan Suh, Sohn koreanischer Eltern, die vor rund 38 Jahren nach Deutschland immigrierten, hat von Kindheit an Taekwondo trainiert und besitzt den 3. Dan. Auf Conventions wird er deshalb vor allem für östliche Bewegungs- und Entspannungsformen sowie kampfsportorientierte Fitnesskurse gebucht. Er ist Yoga Übungsleiter und Trainer für autogenes Training und beherrscht außerdem Meditation, Pranayama (Atemschulung) und autosuggestive Entspannungsübungen. Kontakt www.YogaPT.de www.safs-beta.de


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i INFORMIERT

Neue Ausbildungen ab 2011:

Personal-Trainer - Erfolg haben erfolgreich sein! Ab 2011 unterstützt Wolf Strobel das SAFS & BETA Team im Bereich Personal-Training mit dem Modul „Erfolg haben erfolgreich sein“. Sie sind Personal-Trainer und wollen jetzt Erfolg in Ihrem Job? Zunächst einmal gilt es zu klären, was bedeutet für Sie Erfolg? Bedeutet es für Sie viele Kunden zu haben, ein gutes Ansehen, Sicherheit, Geld, ein gesundes Leben, viele Freunde, eine tolle Familie,...? Was ist für Sie persönlich

Sling Fitness Sling Fitness ist ein neuartiges Trainingssystem im Bereich des funktionalen Ganzkörpertrainings. Mit einfachen Materialien (dem Sling Trainer) kann das Training überall durchgeführt werden und die Vielzahl der Übungen sowie die verschiedenen Intensitätsgrade machen dieses Training extrem effektiv. Das Sling Fitness Training bietet die Möglichkeit, den ganzen Körper hinsichtlich Kraft, Koordination, Stabilität und Beweglichkeit zu trainieren.

wichtig in Zusammenhang mit Erfolg? Allgemein bedeutet Erfolg das Erreichen gesetzter Ziele. Haben Sie sich Ihre Ziele überhaupt schon gesetzt? Wir bieten Ihnen an, sich mit professionellem Coaching über einige Dinge ein klares Bild zu verschaffen, bevor Sie sich Ihre Ziele als Personal-Trainer konkret setzen. So z.B. über die eigene Person und Persönlichkeit, über Mittel und Möglichkeiten, über Einkommen, Versorgung und Absicherung, über Ausrichtung und Vermarktung und vieles mehr. Lassen Sie sich ein auf zwei spannende Tage, in denen Sie einen persönlichen Leitfaden für Ihre berufliche Zukunft sowie Hilfe für Ihren beruflichen Start und künftigen Erfolg bekommen.

Fitness-Profi dar. Das Training ist in jedem Studio und auch im Freien leicht umzusetzen und spricht eine breitgefächerte Klientel an. Ein „Muss“ für jeden Fitness- und PersonalTrainer. Alle Termine finden Sie unter www.safs-beta.de.

Das Training wird nur mit dem eigenen Körpergewicht gegen den Widerstand der Schwerkraft durchgeführt. Lediglich die Veränderung des Neigungswinkels bestimmt den individuellen Intensitätsgrad. Der spezielle „propriozeptive“ Reiz dieses Trainings macht es nicht nur im bereich der Therapie bzw. Prävention wertvoll, sondern stellt auch eine neue Herausforderung für den

SAFS & BETA Bildungs-Akademie • Johanna-Kirchner-Str. 2a • 65239 Hochheim am Main


Stimmen zum dualen Studium “Fitness & Business Education” von SAFS & BETA

Sie haben als Clubbetreiber noch einen Ausbildungsplatz zu vergeben?

„Seit mehreren Jahren bilden wir bereits Studenten aus. Wir haben uns in diesem Sommer erstmals für den dualen Studiengang ‚Fitness & Business Education' von SAFS & BETA entschieden, weil wir der Auffassung sind, dass durch die getrennten Ausbildungen im Bereich Fitness und BWL mehr in die Tiefe der einzelnen Themengebiete gegangen werden kann. Somit ergeben sich dann nach der Ausbildung gute Perspektiven, unter Umständen auch in anderen Branchen.“ Bernd Berkmann und Gunther Habermann, Sportpark Kelkheim - Inhaber

Wir haben den passenden Studenten!

„Ich habe das duale Studium ‚Fitness & Business Education' von SAFS & BETA gewählt, da ich die Möglichkeit habe sowohl in der Fitnessbranche als auch in einem gewerblichen Unternehmen Fuß zu fassen. Ich habe meine Fitnesstrainer A-Lizenz, welche sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet ist, erfolgreich abgeschlossen und beginne nun mein Fernstudium an der Euro-FH in Hamburg. Das Arbeiten im Betrieb mach mir sehr großen Spaß, da jeden Tag neue Herausforderungen gestellt werden und ich mit unterschiedlichen Menschentypen zusammenarbeite.“ Marco Kuch - Student im dualen Studium „Fitness & Business Education“ im PARC Trainingscenter Nürtingen

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Bewerber in der Region Köln/Leverkusen/Düsseldorf Bewerber im Großraum Berlin Bewerber im Großraum Hamburg Bewerber im Großraum Hannover Bewerber in der Region Frankfurt/Mainz/Darmstadt Bewerber in der Region Stuttgart/Bruchsal Bewerber in der Region Augsburg/München Bewerber in der Region Nürnberg Bewerber in der Region Dresden/Leipzig

Wenn auch Sie Ihr Team verstärken und einen Studenten in unserem dualen Ausbildungssystem einstellen möchten, dann kontaktieren Sie uns direkt unter 06146-606619 oder thorsten.hegmann@safs-beta.de. Der Einstieg ist jederzeit möglich!

Neue Workshops im Bereich Ernährung! Alternative Kostformen Was ist dran an Ayurveda, 5-Elemente, Trennkost und Low Carb Diets? - Ein Überblick mit Bewertung. Kennen Sie sich aus mit all den verschiedenen, teils modischen Kostformen? Nach diesem Seminar können Sie mitreden und Ihre Klienten zufriedenstellend über zahlreiche Kostformen und Diätkonzepte aufklären.

Fasten nach Buchinger ein klassisches Wellnessverfahren!

Treffend beraten! Effektives Kommunikationstraining in der Fitness,Ernährungs- und Gesundheitsberatung. Haben auch Sie sich schon gefragt, wie Sie Ihre Beratungen und Empfehlungen effektiver und wirksamer „zur Sprache“ bringen können? Beratung zielt häufig an den Wünschen, Problemen und Sehnsüchten des Klienten vorbei. Das Kennen und gezielte Berücksichtigen der Handlungsmotive und Entscheidungsprozesse des Klienten führt zu einem wirksamen Ansatz in der Ernährungs- und Beratungspraxis. In diesem Seminar lernen Sie wie Ihre Beratungen hochwirksam werden. Alle Termine sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.safs-beta.de

Fasten nach Dr. Otto Buchinger in Prävention und Therapie, Theorie und Praxis. Fasten zum Abnehmen, zwecks Entschlackung und um zu sich selbst zu kommen - diese und andere Behauptungen über den freiwilligen Nahrungsverzicht tauchen jedes Frühjahr häufig in den Medien auf. Auch berichten Fastende immer wieder von erstaunlich positiven Erfahrungen und teilweise beachtlichen gesundheitlichen Besserungen. Dennoch stößt Fasten oft auf Ablehnung. In diesem Seminar lernen Sie die grundlegenden Prinzipien und Wirkungsweisen der Methode Fasten nach Buchinger kennen und was man beim Fasten beachten muss.

Tel.: 06146/60660 • info@safs-beta.de • www.safs-beta.de


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Erfolgsfaktor Personal Allroundkräfte für Ihr Studio

Christine Ivanusic ist Ansprechpartner für den Fachbereich Fitness.

Viele Fitnessclubs haben einen enormen Bedarf an Allroundkräften, die sowohl im Service und im Marketing als auch auf der Trainingsfläche und im Kursbereich eingesetzt werden können. Das IST-Studieninstitut hat deshalb die betriebliche Ausbildung zum „Sport- und Gesundheitstrainer (IST) / Sport- und Fitnesskaufmann (IHK)“ konzipiert, die kaufmännische und sportpraktische Inhalte kombiniert. In dieser 36-monatigen Ausbildung werden flexibel einsetzbare Mitarbeiter qualifiziert, die in allen Tätigkeitsbereichen einer Fitnessanlage eingesetzt werden können. Die Auszubildenden arbeiten während ihrer Ausbildung 32 bis 35 Stunden in einer Sport- oder Fitnessanlage und erwerben die notwendigen theoretischen Fachkenntnisse beim IST-Studieninstitut - durch monatliche zweibis dreitägige Praxisseminare und zusätzliche Studienhefte, die zeitlich und örtlich völlig flexibel bearbeitet werden können. So wird gewährleistet, dass die Auszubildenden kontinuierlich in den betrieblichen Ablauf eingebunden werden können. Während ihrer Ausbildung erwerben die Teilnehmer zudem zwölf in der Branche anerkannte Trainingslizenzen und Zertifikate, u.a. in den Bereichen Fitnesstraining, Group-Fitnesstraining, Rückentraining, Koordinationstraining, 68

Sönke Schacht, Bereichsleiter Fitness des Kölner Neptunbades.

Ernährungsberatung oder Fitness 50plus. Die Seminare können am Hauptsitz in Düsseldorf oder an den ISTStützpunkten in München und Berlin besucht werden. Dieses innovative Ausbildungskonzept hat in den vergangenen Jahren bereits mehr als 450 Fitnessclubs überzeugt. „Unser Premiumclub arbeitet jetzt seit sieben Jahren erfolgreich mit dem ISTStudieninstitut zusammen. In dieser Zeit konnten wir bereits fünf Auszubildende für den langfristigen Einsatz in unserem Haus fit machen“, resümiert Sönke Schacht, Bereichsleiter Fitness des Kölner Neptunbades. „Wir übernehmen immer wieder gerne diese Verantwortung, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu eröffnen, weil wir vom Ausbildungskonzept des IST-StuInklusive neun Trainingslizenzen und drei Zertifikate: • B-Lizenz „Fitnesstraining“ • B-Lizenz „GroupFitnesstraining“ • A-Lizenz „Rückentraining“ • A-Lizenz „Koordinationstraining“ • S-Lizenz „Ernährungsberatung“ • Lizenz „SCHWINN® Cycling Instructor Bronze Level“ • Lizenz „Fitness 50plus“ • Lizenz „BODYPUMP®“ • Lizenz „BODYBALANCE®“ • Zertifikat „Cardio Instructor“ • Zertifikat „FLEXI-BAR®“ • Zertifikat „XCO®“

dieninstituts überzeugt sind. Darüber hinaus stellen wir unsere Anlage für die Seminare der Ausbildung zur Verfügung. Und da liegt es uns in doppelter Hinsicht am Herzen, dass die Ausbildungsqualität zu unserem Namen passt!“ Zum Oktober 2010 war die Anfrage so groß, dass neben mehreren parallel startenden Kursen noch ein Zusatzkurs mit Start im November angeboten wurde. Nächster Ausbildungsstart ist April 2011. Ansprechpartnerin im IST-Studieninstitut für interessierte Fitness- und Gesundheitsstudios: Christine Ivanusic Tel. 0211/86 66 826 E-Mail: CIvanusic@ist.de Informationen unter: www.ist.de Über das IST Seit mehr als 20 Jahren ist das IST kompetenter Partner bei der beruflichen Weiterbildung und der Qualifizierung von Personal in der Fitness-, Wellnessund Gesundheitsbranche. Das IST bietet dabei für jeden das passende Angebot: Von der betrieblichen Ausbildung über Lizenz-Kurse, IST-Diplome und IHK-Fachwirt-Abschlüsse bis hin zum Hochschulzertifikat. Und das für alle Tätigkeitsbereiche, sei es für die Trainingsfläche, den Kursbereich oder das Management.


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Best practice

116 Euro mehr pro Mitglied Höhere Rendite durch Messsysteme Eine verbesserte Rendite lässt sich für Fitnessclubs nur über steigende Durchschnittsbeiträge pro Kunde realisieren, sagt Peter Hofmarksrichter, erfolgreicher Clubbetreiber und Inhaber von Figurwell. Ein Beispiel dafür erläutert er im nachfolgenden Artikel. In den vergangenen Jahren hat sich der Fitnessmarkt stark verändert. Das Aufkommen von Fitnessdiscountern hat dazu geführt, dass heute ungefähr 30 Prozent aller Fitnessmitglieder in Deutschland preisgünstig trainieren. Dies setzt herkömmliche Anbieter unter Druck und nur, wenn der Kunde einen klaren Unterschied in Angebot und Service zwischen einem herkömmlichen Fitnessanbieter und einem Discounter erkennt, ist er bereit, mehr als doppelt soviel für die Mitgliedschaft zu bezahlen. Die Reaktion der etablierten Clubs auf diese Entwicklung ist bis heute unterschiedlich. Die einen investieren verstärkt in Qualität, indem sie Trainingsbetreuung und Geräteausstattung verbessern oder Wellnessbereiche schaffen. Andere wiederum senken die Preise oder geben Solarium oder Getränke gratis als Serviceleistungen dazu, damit das Angebot gegenüber Discountern attraktiver wirkt. Egal, welcher Weg von einem Club eingeschlagen wird, in aller Regel führt er zu einer Verminderung der Rendite, was sich unschwer aus den Ratings

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zahlreicher Leasingfirmen und Banken entnehmen lässt. Somit befinden sich die meisten Clubs in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite müsste der Club in Ausstattung und Personal investieren, auf der anderen Seite befindet sich der Markt in einem Preiskampf. Die Entwicklung in anderen Branchen zeigt aber auch, dass der Bürger immer anspruchsvoller wird und für eine gute Serviceleistung auch Geld ausgibt. Welchen Weg sollten etablierte Fitnessanbieter einschlagen? Der richtige Weg Einem Fitnessclub bleibt gar keine andere Wahl, als die Preise für erbrachte Leistungen anzuheben, um zusätzlichen Spielraum für nötige Neuanschaffungen zu gewährleisten. Die Menschen werden sich trotz ihres Qualitätsanspruchs jedoch auch in Zukunft genau überlegen, in welche Angebote sie investieren. Für die Kunden muss ein Mehrwert entstehen, der ihnen einleuchtet, der ihren Bedürfnissen entgegenkommt. An dieser Stelle ist die Branche gefordert und muss Kreativität entwickeln. Denn es ist ziemlich sicher, dass nur diejenigen zu den Siegern gehören, die für einen höheren Beitrag auch entsprechende Qualität bieten. Eine gesellschaftliche Entwicklung spielt der Fitnessbranche dabei in die Karten: ein stark steigendes Gesundheitsbewusstsein der Bürger. Den Menschen ist klar, dass der Lebensstandard im Alter eng

mit der persönlichen Gesundheit verbunden ist. Dafür ist der Einzelne auch bereit, mehr Geld zu investieren. Doch als kritischer Verbraucher wird der Markt genau selektiert und bewertet. Deshalb werden Clubs, die den Kunden individueller betreuen, gute Marktchancen haben. Voraussetzung ist jedoch, dass dem Fitnessunternehmen die Kompetenz und die Fähigkeit zur Problemlösung zugetraut werden. An dieser Stelle können Messsysteme zur Ermittlung des persönlichen Gesundheitszustandes eine große Rolle spielen. Wissenschaftlich fundierte Messsysteme kennzeichnen nicht nur den Unterschied zwischen Allgemeinarzt und Facharzt, sie könnten auch den Kompetenzunterschied zwischen den Fitnessclubs herstellen. Dabei kann ein gutes Messsystem für die Gewinnung neuer und die Betreuung bestehender Kunden gleichermaßen eingesetzt werden. Beispiel Stoffwechselmessung Am Beispiel des Fitnessclubs „Fitnesspoint“ in Gerstetten


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Best practice

Die beiden Clubbetreiber Gerald Banzhaf (links) und Thomas Litterst (rechts) vom Fitnesspoint Gerstetten mit Carsten Stockinger von Figurwell.

lässt sich aufzeigen, wie moderne Messtechnologien für die Neukundengewinnung eingesetzt werden können. In diesem Fall wurde das Stoffwechselmesssystem e-scan genutzt. Bei diesem System wird über den Atem im Ruhezustand die individuelle Stoffwechselleistung einer Person ermittelt. Über Zeitungsanzeigen, einen kleinen Pressetext und Plakate wurde ein Vortrag beworben. Anfang September 2010 erschienen auf Grund der Einladung 160 Personen. Im Anschluss an den informativen Vortrag, der vom individuellen Stoffwechsel eines Menschen und dessen Auswirkungen auf Gesundheit und Fitness handelte, konnten 100 Stoffwechselmessungen zum Angebot von 19,- Euro verkauft werden. 25 Prozent davon haben sich letztendlich für ein weiterführendes Angebot des Clubs entschieden. Weitere positive, nicht direkt messbare Erfolge der Veranstaltung sind selbstverständlich. Dies zeigt, dass es deutlich kreativer ist, über Kompetenz und Information neue Kunden zu gewinnen als nur über den Preis. Zudem waren die Kosten für die Bewerbung des Vortrages im Verhältnis gering. Ähnliche Beispiele ließen sich über Promotionaktionen in Apotheken und Firmen berichten. 72

Höherer Durchschnittsbeitrag Welche Möglichkeiten gibt es für einen Fitnessclub, neben einer zielorientierten Gewinnung von Interessenten und einem verbesserten Verkauf auch die Durchschnittsbeiträge pro Kunde anzuheben? Hier lässt sich wieder der oben beschriebene Club als Beispiel anführen. Im Fitnesspoint wurde eine quartalsmäßige Trainerpauschale von 29 Euro eingeführt, die zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag entrichtet werden muss. Natürlich stellt sich der Kunde die Frage, weshalb in einem gesundheitsorientierten Club, bei dem eine gute Trainingsbetreuung schon den höheren Mitgliedsbeitrag rechtfertigen soll, noch eine quartalsmäßige Trainerpauschale zu zahlen ist. Ohne ein plausibles Argument von Seiten des Clubs ist der Widerstand gegen den Mehrbetrag verständlicherweise groß. In diesem Fall wird so argumentiert, dass es die Philosophie des Hauses sei, über moderne Messtechnologien den Ist-Zustand des Mitgliedes zu ermitteln, um von da aus die optimale Trainingsempfehlung zu erarbeiten. Ähnlich dem Arzt, der einen Laborbefund benötigt, um die richtige Behandlung sicherzustellen. Dadurch ist im Club ge-

währleistet, dass für jede Person die richtige, auf die Person abgestimmte Trainingsempfehlung erfolgt statt pauschaler Anweisungen. Da dies quartalsmäßig notwendig und sinnvoll ist, ist für den Einsatz der Messtechnologien eine Pauschale zu entrichten. Damit entfällt der Betrag sinngemäß nicht auf den Trainer, sondern auf die Durchführung der Gesundheitsmessung. Auf diese Weise lässt sich ein jährlicher Mehrumsatz von 116 Euro pro Mitglied erzielen. Dies bedeutet bei 1.000 Mitgliedern einen jährlichen Mehrumsatz von 116.000 Euro. Durch die Zahlung, so hat die Erfahrung gezeigt, werden die vierteljährlichen Trainer- und Analysetermine auch wahrgenommen, wodurch die Trainingsbetreuung im Club mehr Struktur erhält. Natürlich lassen sich weitere Einsatzmöglichkeiten und Beispiele zur Gewinnung neuer Kunden und zur Steigerung des Umsatzes durch moderne Gesundheits- und Messtechnologien aufzählen und auch kontrovers diskutieren. Aber es steht fest, dass eine verbesserte Rendite für den Club nur über steigende Durchschnittsbeiträge pro Kunde zu realisieren ist. Wie auch immer dies jedes einzelne Fitnessunternehmen bewerkstelligen mag, nur durch bessere Renditen kann wieder in Innovationen und Qualität investiert werden. Damit schließt sich der Kreislauf. Messtechnologien können dabei, richtig eingesetzt, einen wertvollen Beitrag leisten. Peter Hofmarksrichter

Zum Autor Peter Hofmarksrichter ist seit 17 Jahren Clubbesitzer und seit 15 Jahren als Unternehmensberater tätig. Er ist bekannt durch zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen in der Fachpresse. Mit seinem Club belegte er beim DEKRA Quality Award, einem renommierten Qualitätswettbewerb für kleine und mittelständische Betriebe, den 4. Platz. Außerdem hat er das Figurwell Weight & Healthcare Konzept entwickelt. Kontakt: www.figurwell.de


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Event

Verblüffend anders 360 Teilnehmer kamen zum myline Kongress nach Fulda Spannende Vorträge, viele Ehrungen und innovative Konzepte: Der myline Kongress 2010 im Maritim in Fulda versprach, was das Motto angekündigt hatte: „Verblüffend anders.“ 360 Kongressteilnehmer kamen Ende November nach Fulda, um den myline Kongress 2010 mitzuerleben. mylineGeschäftsführer Alexander Dillmann eröffnete den ersten Kongresstag mit einer begeisternden Rede („das erfolgreichste Lizenzkonzept der Fitnessbranche zum Thema abnehmen“) und stimmte die aus allen Teilen Deutschlands angereisten Clubs auf die zwei Tage ein. „600.000 Kursteilnehmer haben in 24 Jahren rund 4 Mio. kg Fett abgenommen, das ist euer Verdienst“, präsentierte er die myline Erfolgsbilanz. Doch der Abnehmmarkt 74

sei schwieriger geworden. Die Werbekosten pro Mitglied sind heute um das 400-Fache gegenüber dem Jahr 2000 gestiegen. In Zahlen: 160,- Euro kostet heutzutage die Neukundenwerbung pro Person. Um in Zukunft diese Kosten zu senken, müssen die Clubs noch mehr als je zuvor die Erfolge ihrer Kunden in den Vordergrund stellen. Dillmanns Kernaussage und Leitmotto für 2011: „Alles, was zählt, ist der Kundenerfolg, der echte Begeisterung, ein echtes Wow auslöst.“ Ableitend von dieser Fokussierung präsentierte myline zwei Tage lang neue und vor allem verblüffende Strategien. Ein absolutes Highlight am ersten Tag waren die Vorträge von Hermann Scherer, einem der zehn besten Marketingexperten Deutschlands und international unter den Top 100 „Excellent Speaker“ gelistet. Er begeisterte mit dem Thema „Jenseits vom Mittelmaß“ und zeigte eindrucksvoll auf, wie die Spielregeln für die Pole Position in den Märkten von Morgen lauten. In

der Zukunft, die von der Aufmerksamkeitsgesellschaft geprägt sein wird, reicht Qualität allein nicht aus, um im Verdrängungswettbewerb den Unternehmenserfolg zu sichern. Gemeinsam mit Gerd Heuveling, Geschäftsführer von InkoSpor Deutschland, präsentierten Alexander Dillmann und vier Talkgäste einen hochkarätigen Podiumstalk zum Thema „Zusatzumsatz-Rekorde mit myline Produkten“. Rudi Selg (Injoy 30plus) mit 30.000 Euro und Heike Vogl (Lady Figur + Gesundheitsstudio) mit 29.000 Euro Jahresumsatz waren im abgelaufenen Jahr die erfolgreichsten Lizenznehmer. Die Zuhörer erfuhren aus erster Hand Strategien, wie solche Zusatzumsätze möglich werden. Aus diesen Strategien wurde ein Best Practice Strategiepapier mit allen Einzelheiten entwickelt, das 2011 allen myline-Partnern zugesendet wird. Es folgte die Deutschlandpremiere des brandneuen Relaunchs der myline


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Event Kunden nach Hause. Unter diesem Motto wurde ein vollständiges Vertriebskonzept erarbeitet mit dem ein myline-Kursleiter in seinem Kurs Gastgeberinnen generiert, die dann für besonders zurückhaltende Interessentinnen eine myline-Party veranstalten. Innovativ ist auch das neue myline Verkaufscoaching.

Mit 360 Teilnehmern war der mylineKongress im Maritim Fulda sehr gut besucht.

Produktserie, die ab März 2011 nicht nur für myline Lizenzstudios, sondern für den gesamten Fitnessmarkt zur Verfügung steht. Nach einem eigens vom Küchenchef des Maritim Hotels abgestimmten myline-Buffetts wurde es bei der Late Night Show spannend, denn die Clubs des Jahres wurden geehrt und der Hauptgewinn der myline Sommerkampagne 2010, ein Fiat 500 im Gesamtwert von 13.000 Euro, verlost. Die myline-Clubs des Jahres • Team Fitness Unna • INJOY 30+ Augsburg • INJOY med Naumburg • Sportivo Sportpalast Heilbronn • Smile Fitness Wittingen • Fitness-Center Schmitt Breitenbach • Sport- und Fitnesscenter Olymp Bad Neustadt • Vitalis Sport Niedernhausen myline Newcomer 2010 • Wartenberger Club Berlin • Energeticum Lippstadt Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von 10.000 Euro an die Deutsche Welthungerhilfe. Besonders fleißig im Spendensammeln war der Sportivo Sportpalast Heilbronn, der die Auszeichnung myline Pfundsengelstudio des Jahres erhielt. Eine besondere Überraschung war die spontane Erhöhung der Spendensumme des Schirmherren Til Schweiger um 5.000 Euro. 76

Am 2. Kongresstag wurden viele neue Ideen präsentiert Am zweiten Kongresstag erhielten die myline Partner das mit Spannung erwartete neue myline Konzept-Handbuch Version 11.11. Alexander Dillmann präsentiert dazu alle Optimierungen, die im Wesentlichen ein Ziel hatten: Das myline-Programm wurde in seiner Umsetzung im Fitnessclub noch einfacher. Weitere Premiere: Nach sechsmonatigen geheim gehaltenen Tests, in speziell dafür ausgesuchten myline Lizenzstudios, ist ein neuartiges Kundengewinnungskonzept entstanden: die myline-Party. Wenn die Kunden nicht zu uns ins Studio kommen, dann gehen wir zu den Mit einer tollen Party klang der 1. Kongresstag aus.

Zielgruppen-Marketing Neben Klaus Fink, der einen mitreißenden Vortrag zum Kernthema „Vier Erfolgsfaktoren für Spitzenverkäufer“ präsentierte, begeisterte auch der Marketingprofi Enzo Vincenzo Prisco mit seinem Beitrag zur kreativen Ideenfindung für Marketingkampagnen. Ein weiteres Highlight am zweiten Kongresstag war außerdem das Zielgruppen-Marketing. Myline präsentierte hier neuartige Wege zu neuen Zielgruppen. Höhepunkt war die Präsentation der myline/Wagner Crossmarketingkampagne „myline und Wagner machen Deutschland schlank“ Wagner, führender Hersteller der Pizza Balance mit wenig Fett und hochwertigen Zutaten, unterstützt alle myline Partner mit 7.000 kostenfreien myline-Flyern. Die myline Deutschland GmbH finanziert weitere 3.000 Flyer aus dem Marketingfonds dazu. Somit können alle myline Partner im Februar 2011 10.000 Flyer zur Verteilung in die regionalen Haushalte gratis bestellen und neue Interessenten für myline und den Fitnessclub gewinnen. Live Impressionen als Filmbeitrag auf www.myline24.de


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Im Fokus

Gewinner sind die Clubs Neue UV-Schutzverordnung bringt neue Impulse für die Fitnessbranche

Bei vielen Fitnessclub-Betreibern hat die Diskussion um die UV Schutzverordnung (UVSV) zur Verunsicherung geführt. Inzwischen schreitet der gesetzgeberische Prozess voran, die neuen Regeln stehen im Großen und Ganzen fest. Was wird sich ändern, was ist zu beachten? U-18-Regelung Am 29. Juli 2009 verabschiedete der Deutsche Bundestag das „Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen“. Dieses Gesetz kennen Sie inzwischen als die „U 18“-Regelung. Seit dem Erlass des Gesetzes dürfen nur noch volljährige Personen ein Solarium nutzen. Alle weiteren Regelungen werden durch das federführende Bundesumweltministerium (BMU) in einer Verordnung geregelt, die dann wahrscheinlich im Februar 2011 dem Bundesrat zur Abstimmung vorgelegt wird. Zu dieser „UV Schutzverordnung“ (UVSV) hat das Ministerium bereits mehrere Referentenentwürfe der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Entwurf vom 18. März 2010 wurde durch die Branchenvertreter (Verbände/Hersteller/Betreiber) bei einer Anhörung im BMU am 28. April 2010 kommentiert. Inzwischen liegt nun ein neuer Referentenentwurf vom 23. August 2010 vor. Die wichtigsten Anforderungen für den Betrieb von Solarien haben wir für sie in dem nachfolgenden Kasten zusammengefasst. Vorteil Clubs Wird dieser Entwurf gültiges Recht, so wird sich der deutsche Solarienmarkt verändern. Gewinner werden die Sonnenstudios mit Personal und die Fitnessclubs sein. Sie sind mit geringem Aufwand in der Lage, die Vorschriften der Verordnung zu erfüllen. Bestens vorbereitet sind die Fitnessclubs, die stets in eine moderne Ausstattung investiert und ihre Mitarbeiter qualifiziert haben.

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Im Fokus Kern der Verordnung ist die Pflicht der Solarienbetreiber, durch ihre Mitarbeiter den Kunden und potentiellen Nutzern der Geräte ein Angebot zur Beratung zu unterbreiten. Es muss in der Praxis also keine „Zwangsberatung“ stattfinden. Ein solches Angebot kann ohne Probleme in die Einweisung des Kunden in die Club Anlage integriert werden. Die Beratung wird durch den neuen einheitlichen Wert der Solarien (0,3W/qm) stark vereinfacht. Dieser technische Wert beschreibt das Sonnenbrandrisiko der Solarien. 15 Minuten Besonnung auf einer modernen Sonnenbank entsprechen 20 Minuten Sommersonne von Mallorca. Wie könnte die Beratung in der Praxis aussehen? Der Kunde bekommt durch die Mitarbeiter des Clubs einen kleinen Fragebogen, mit dem das Mitglied seinen Hauttyp bestimmt. Auf dem gleichen Formular werden die empfohlenen Besonnungsfahrpläne für die unterschiedlichen Hauttypen aufgeführt, sodass der Kunde sofort seine empfohlenen Besonnungszeiten kennt. In einer kleinen Broschüre erfährt der Kunde alle Pro und Contras und die Ausschlusskriterien. Die Erklärung der Sonnenbank für neue Mitglieder sollte auch selbstverständlich sein. Die entsprechenden Formulare/Broschüren wer-

Mindestalter von Solarien-Nutzern Bereits Anfang des Jahres wurde das Mindestalter zur Nutzung von Solarien auf 18 Jahre erhöht. Das Alter muss geprüft und die Nutzung der Solarien z.B. durch spezielle Münzen oder Mitgliedskarten beschränkt werden. Da das Alter der Mitglieder bereits im System der meisten Fitness-Studios erfasst ist, stellt dies kein Problem dar. Gerätetechnologie Die erythemale Bestrahlungsstärke (= Sonnenbrandrisiko) von Neugeräten ist bereits seit Juli 2007 auf eine maximal Stärke von 0,3 Watt/qm begrenzt und damit niemals höher als in der Natursonne. Nach einer Übergangsfrist werden künftig auch Altgeräte auf diesen Wert begrenzt, um den Kunden zusätzliche Sicherheit zu geben. Für die meis-

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den zurzeit von der Industrie und den Solarienverbänden vorbereitet. Ein reiner SB-Betrieb von Solarien ohne Anwesenheit von Personal wird in Zukunft nicht mehr möglich sein. Ausnahmen macht der Gesetzgeber nur, wenn maximal zwei Geräte betrieben werden. Diese müssen jedoch technisch in der Lage sein, die Einhaltung eines vorher festgelegten Bräunungsfahrplans zu garantieren. Jedoch muss auch hier eine Erstberatung des Kunden vor der Bräunungsserie durch qualifizierte Mitarbeiter erfolgen. Eine Anwesenheitspflicht von Personal während der Nutzung besteht in diesen Ausnahmefällen nicht. Für die Qualifizierung des Personals sieht das BMU die Teilnahme an einer Schulung ohne Prüfung vor. Die Schulung der AfB (Akademie für Besonnung) wird vom BMU anerkannt. Damit eine äußerst kostengünstige Schulung der Mitarbeiter möglich wird, bereitet die AfB gerade einen entsprechenden „Online Lehrgang“ vor. Fazit Die Beratung in Kombination mit der Einschränkung der Gerätestärke wird den Mitgliedern genau das bieten, was diese wollen: Entspannung und schöne Bräune ohne Sonnenbrandrisi-

ko. Das ist auch gut so, denn inzwischen wird immer deutlicher, dass vernünftige Besonnung selbstverständlich viele positive Aspekte hat. Insbesondere das Thema Vitamin D ist in aller Munde. Nicht von ungefähr unterstützt der saarländische Gesundheitsminister Georg Weisweiler die Kampagne „3x15“. Mit dieser Präventionskampagne soll die Bevölkerung aktiviert werden, dreimal pro Woche eine Viertelstunde Sonne zu tanken. Inzwischen erkennen auch die Kritiker: Ohne Sonne ist kein Leben möglich, Sonnenbaden bedeutet gesundheitliche Prävention. Dieter Roggendorf

Zum Autor Dieter Roggendorf ist seit 1993 beim Weltmarktführer JK tätig. Als Director Sales ist er verantwortlich für den Vertrieb der Marken Ergoline und Soltron in Deutschland. 1998 wurde das von ihm gemeinsam mit der Kölner Firma hp trainings entwickelte Schulungsprogramm mit dem „Deutschen Trainingspreis in Gold“ ausgezeichnet. Seit September 2008 ist Dieter Roggendorf stellvertretender Vorsitzender des Photomed Verbandes.

ten Solarien halten die Hersteller spezielle Umrüstkits bereit (z.B. Austausch von Lampen- & Filtersatz oder elektronische Leistungsreduzierung), neue Solarien erfüllen diese Norm immer. Für Betreiber von Fitness-Studios eröffnet die Beschränkung der Leistung viele Vorteile. Denn dadurch wird das Zeitalter von „Mega-Turbo-Bräunen“ endgültig beendet und dem Gesundheitsanspruch unserer Branche Rechnung getragen.

Dem Kunden muss zu Beginn der Besonnungsserie eine Hauttypenbestimmung und ein „Besonnungsfahrplan“ angeboten werden (Dokumentationspflicht). Diese Beratung kann z.B. bei der Einweisung in die Clubanlage erfolgen und stellt für Fitness-Studios keine Hürde dar. Natürlich muss auch jedem Kunden vor der Besonnung eine UV-Schutzbrille angeboten werden, was aber bereits heute eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Einsatz, Aufgaben und Qualifikation des Fachpersonals Zur Einweisung der Kunden in die sichere Bedienung des Gerätes muss ein qualifizierter Mitarbeiter vor Ort sein. Die Qualifizierung der Mitarbeiter erfolgt durch eine Schulung, die fünf Jahre Gültigkeit hat.

Geplante Übergangsfristen ab Gültigkeitsdatum der Verordnung • Zwei Monate Information und Dokumentation • Sechs Monate Neuer Gerätestandard • 16 Monate Qualifikation der Mitarbeiter


Interview

„Das beste Konzept” Erster Franchisenehmer des Fitness Premium Discount Anbieters kingdom of sports zieht Bilanz

Franchise ist auch in der Fitnessbranche auf dem Vormarsch. Mit vorgefertigten Konzepten zum Erfolg, lautet der Leitspruch der Franchisegeber. Ob sich dieses Motto bei oft üppigen Gebühren und straffen Reglementierungen langfristig lohnt, ist fraglich. Wir haben hinter die Kulissen des Franchisesystems vom Fitness Premium Discount kingdom of sports geschaut und mit dem ersten Franchisenehmer gesprochen. Markus Czmiel (Bankkaufmann und Fitnessfachwirt) hat seinen persönlichen Traum von einer Selbständigkeit mit dem Franchiseanbieter kingdom of sports verwirklicht. Seit Anfang dieses Jahres führt er sein eigenes Studio unter dem Claim von kingdom of sports. Bei uns im Interview zieht Markus Czmiel sein Resümee der letzten zwölf Monate. Bodymedia: Herr Czmiel, was hat Sie dazu bewegt, Franchisenehmer von kingdom of sports zu werden? Markus Czmiel: Bei kingdom of sports

besteht als einzigem Franchise-Anbieter, neben dem klassischen Modell eine Anlage als Franchisenehmer selbständig aufzubauen, auch die Möglichkeit, eine bereits bestehende Anlage zu übernehmen und eigenständig weiter zu führen. Hier wird also durch den Franchisegeber keine wünschenswerte Wirklichkeit angeboten, sondern eine Übernahme einer bereits betriebswirtschaftlich gut aufgestellten Anlage aus eigenem Bestand ermöglicht. Die Kette kingdom of sports besteht aus zwölf eigenen Filialen. Und wer sein Konzept zwölfmal am Markt auf eigenes Risiko seit über 5 Jahren erfolgreich umgesetzt, der ist für mich vertrauensvoll genug, um sich ihm anzuschließen. Das Model von kingdom of sports ist in meinen Augen das interessanteste, das derzeit auf dem Fitnessmarkt existiert. Bodymedia: Wie kommen Sie mit den Gebühren und den Reglementierungen zurecht? Markus Czmiel: (lacht) Die Frage würden Sie nicht stellen, wenn ich eine Mc Donalds Filiale übernommen hätte. Aber gerade in der Fitnessbranche ist die Frage mehr als berechtigt. Nach jahrelanger Erfahrung in der Branche weiß ich sehr gut, dass es nicht leicht ist, immer das Richtige zu tun. Mit dem was ich bekommen habe, bin ich durchweg zufrieden. Obwohl es viele Regeln gibt - und das macht Franchise ja gerade aus, also standardisiert Konzepte, bleibt trotzdem genügend Freiraum, um auf seine individuelle Situation direkt reagieren zu können. So ist

nicht nur die betriebswirtschaftliche Entwicklung meiner Anlage so gut, dass ich bereits über eine weitere Filialübernahme nachdenke, zudem haben mich die letzten zwölf Monate auch menschlich reifen lassen. Bodymedia: Was genau meinen Sie damit? Markus Czmiel: „Die Herausforderung, nicht nur für sich persönlich, sondern auch für seine Mitarbeiter verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, ist nicht immer einfach gewesen und hat so manchen Sprung über den eigenen Schatten erfordert. Dennoch sind auch diese Herausforderungen mit einer Zufriedenheit verbunden, die ich so noch nicht erlebt habe. Ich kann für mich sagen, dass die Entscheidung für kingdom of sports die beste Entscheidung war, die ich hätte treffen können. Auf Nachfrage bei dem Fitness Premium Discount kingdom of sports haben wir erfahren, dass nach den positiven Erfahrungen des ersten Franchisenehmers bereits am 1. August 2010 eine weitere Anlage an einen Franchisenehmer übergeben wurde, und dass drei weitere Anlagen auf potentielle Franchisenehmer warten. Um das erfolgreiche Geschäftsmodell von kingdom of sports auszubauen und für genügend „Nachschub“ zu sorgen, eröffnet der Premium Discount Anfang 2011 weitere zwei Filialen in Ibbenbüren und Bad Salzuflen. Drei Anlagen befinden sich bereits in der Planungsphase für Herbst 2011. 81


Konzept

Beauty meets Fitness Neue Umsatzpotentiale für Fitnessclubs Menschen, die einen Fitnessclub besuchen, wollen in der Regel nicht nur physisch fitter werden, sondern auch etwas für die eigene Optik tun. Deshalb macht es Sinn, das Thema „Beauty“ in einen Club zu integrieren. Wahrscheinlich haben sich schon einige Betreiber moderner Fitness- und Therapieeinrichtungen über dieses Thema Gedanken gemacht, aber sich noch nicht so richtig entscheiden können. Die Suche nach Informationen, Konzepten und Know-how blieb bisher eher erfolglos und so wartet man immer noch auf die richtige Gelegenheit. Jedoch ist dieses Thema nicht für jeden Standort eine Alternative, daher möchte ich zunächst mit der richtigen Entscheidungsfindung beginnen, um Ihnen im Anschluss daran die Möglichkeiten aufzuzeigen. 82

Situation im Markt Wir alle kennen die Situation im Gesamtmarkt Deutschland und auch unser regionales Einzugsgebiet mit den Potentialen, den Reaktionsquoten und dem vermeintlichen Wettbewerb. Durch Spezialisierung erlangen wir eine Spitzenpositionierung, die dann unser Image prägt. Ab diesem Punkt werden wir anders vom Markt wahrgenommen und wir erhalten langsam die Akzeptanz, die notwendig ist, um erfolgreich unser Geschäft zu betreiben und die Potenziale vor Ort zu nutzen. Hier stellt sich nun die erste Frage: Wo sehen wir uns mit unserem Angebot in der Zukunft? Passt das neue Angebot zu unserer Angebotspolitik? Sind die Themen Figur, Schönheit, Gesundheit zentral für unseren Betrieb?

tenzsicherung fördern? Habe ich die räumlichen Möglichkeiten und macht es Sinn, diese dafür zu nutzen? Bevor ich dies jedoch alles beantworten kann, müssen Antworten auf die Frage der Auslastung und Rendite dieser Grundflächen gefunden bzw. errechnet werden. Entweder haben wir freie Flächen, die wir zurzeit nicht nutzen, aber durch die Mietzahlungen bereits bezahlt werden oder andere, die entweder nicht mehr die nötige Auslastung bringen oder die zu geringe Renditen erwirtschaften. In all diesen Fällen ist eine neue Nutzung für diese Flächen zu suchen. Denn jeder Betrieb sollte eine 20 % Umsatzrendite anvisieren und da ist eine gewisse Auslastung und Rendite der Flächen ein wesentlicher Bestandteil.

Situation im Betrieb Selbst wenn hier noch alles auf grün steht, muss auch im Betrieb einiges abgefragt werden. Wie sieht es mit der allgemeinen Entwicklung und Situation des Betriebes aus? Könnte die Angebotserweiterung eine langfristige Exis-

Angebotserweiterung Wenn die reinen Fakten immer noch bestätigen, Sie müssten eigentlich was unternehmen, kommen wir nun zur Frage: Was? Nur weil die Positionierung passt und der Flächenbedarf frei ist, bedeutet das lediglich, es wird Zeit, et-


was zu unternehmen und zu entscheiden! Denn das zeichnet den erfolgreichen Unternehmer aus. Nun gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, sein Angebot zu erweitern. Dies ist jedoch individuell vom Betrieb abhängig und muss vorab intern analysiert werden. Die einfachste Form der Angebotserweiterung liegt im Bereich des betreuten Gruppentrainings, auch bekannt als Gerätezirkeltraining. Dies ist jedoch ein eigenständiges und hoch interessantes Thema, welches wir an dieser Stelle der Vollständigkeit halber nur erwähnen möchten. Auch der Rehasport ist eine ideale Angebotserweiterung für gesundheitsorientierte Betriebe. Ein weiteres interessantes Thema ist die Integration einer Physiotherapiepraxis. Dies ist auch deshalb sehr interessant, da sich in diesen Räumen idealerweise ein Beautycenter unterbringen lässt. Es gibt natürlich noch andere Angebotserweiterungen zu diesem Thema, die jedoch nicht so viel mit dem Thema Flächenbedarf zu tun haben und deshalb hier nicht behandelt werden. Beautycenter - Figur/ Kosmetik Nun kommen wir der Sache entschieden näher. Bevor wir uns dem Beautycenter genauer widmen, möchte ich gerne an dieser Stelle die Begriffe Figur und Kosmetik definieren, die beide im Beautycenter vereint werden. Zum Bereich Kosmetik gehören die klassischen Angebote von Kosmetikstudios und Wellnesshotels wie Massagen für Gesicht, Hand, Fuß und den ganzen Körper, aber auch die Themen Maniküre, Pediküre, med. Fußpflege sowie Beautybehandlungen wie Augenbrauen zupfen und färben, Wimpern färben, Dornwarzenentfernung, Enthaarung mit Wachs, sind Basisleistungen. Ergänzend kommen Faltenreduzierung und Hautglättung mittels Mikrodermabrasur oder mit Kaltlaser sowie die dauerhafte Haarentfernung mit moderner IPL Technik hinzu. Zum Bereich Figur, und das kennen wir aus dem Tagesgeschäft, zählt das Training und die Ernährungsberatung. Darüber hinaus gibt es noch weitere Dienstleistungen und Konzepte, die im Profitcenter „Beauty“ angeboten werden können. Hierzu zählt die Cellulitebehandlung mittels Body Wrapping oder Bewegung im Unterdruck sowie

die Fettzellenentleerung mittels Ultraschall mit anschließender Lymphdrainage. Auch das Thema Ernährungsberatung kann in diesem Bereich über die Basisleistung im Studio ergänzt werden. Das Thema Figur und Abnehmen stößt oftmals an Grenzen, die eine individuelle Beratung erfordern. Durch Stoffwechselanalysen kann man u.a. den Bedarf genauer ermitteln und auch das Thema Säure-Basen-Haushalt ist oftmals der Grund von enttäuschten Erwartungen. Hier können Säure-Basen-Kuren mit Darmsanierung angeboten werden, die mit dem Verkauf von Mikronährstoffen und anderen Produkten den Erfolg maßgeblich fördern. In diesem Zusammenhang lassen sich dann auch Themen wie Personalcoaching, Pilates Allegro und andere Arrangements erfolgreich anbieten und vermarkten.

entsprechender Positionierung dar. Der geringe Flächenbedarf erfordert keine großen Investitionen, jedoch können auf kleinen Flächen mit einer cleveren Aufteilung von aktiven und passiven Behandlungsangeboten rentable Zusatzumsätze erwirtschaftet werden. Die Investitionsmöglichkeiten in moderne Gerätschaften sind zurzeit sehr vielfältig. Hier gibt es große Unterschiede in Konzept, Qualität und Preis. Bitte verschaffen Sie sich einen Marktüberblick. Es gibt mittlerweile auch fertige Konzepte und Franchisemodelle sowie Experten, die Sie befragen sollten. Mittlerweile gibt es so viele Bereiche im Betrieb, dass man sie nicht mehr alle selber umsetzen kann. Nutzen Sie daher die Möglichkeiten im Markt oder fragen Sie bei Kollegen nach, die bereits Erfahrungen gesammelt haben. Bernd Schranz

Rechtliche Situation Für den Bereich behandelnde Kosmetik ist es noch einfach, hier brauchen wir eine ausgebildete Kosmetikerin. Jedoch sieht es beim Einsatz moderner Technik schon anders aus. Ultraschall, Laser und IPL Technik befinden sich zurzeit noch in einem nahezu ungeklärten Raum. Bei Nachfrage seitens diverser Anbieter sowie Handwerkskammern und Ausbildungsinstituten bekommt man keine einheitliche Aussage und schon gar nichts Schriftliches zum Thema. Jedoch laufen hier die Bemühungen im nächsten Jahr, auch hier eine gesetzliche Regelung zu finden. Dann wird u.a. festgelegt, wer diese Geräte bedienen und wer Ausbilden darf und welche Zulassung (CE/ Med.) und Frequenzen diese Geräte haben müssen. Betriebswirtschaftliche Betrachtung Aus ökonomischer Sicht stellt das Beautycenter eine logische Dienstleistungserweiterung für die Betriebe mit

Zum Autor Bernd Schranz ist seit fast 20 Jahren Betreiber von Fitnessanlagen. In den vergangenen fünf Jahren wurde der Standort Düsseldorf nun ganz auf das Thema Gesundheitszentrum für Bewegung, Therapie & Beauty umgestellt. Infos unter www.vitalisgesundheitszentrum.de Darüber hinaus gründete er 1993 das Beratungsunternehmen Schranz Control mit dem heutigen Schwerpunkt Gesundheitssport und betreut mit seinem Geschäftspartner Michael Voeske neben Fitnessanlagen auch den Rehasportverein RehaVitalisPlus e.V. Dieser ist mit derzeit über 300 Trainingsstätten in 15 Bundesländern einer der größten Reha-Sportvereine und stellt somit das stärkste Gesundheitssportnetzwerk in Deutschland dar. Infos: www.schranz-control.de www.rehavitalisplus.de 83


Konzept

Slendertone macht mobil Studienergebnisse unterstreichen Effektivität Ein schöner, straffer Bauch ist für viele Mitglieder eines der höchsten Trainingsziele - die Erfüllung gestaltet sich in der Praxis aber oftmals schwierig. Studie belegt Wirkung Seit etwa einem Jahr hat das Slendertone-Konzept Einzug in die deutschen Fitnessclubs gehalten, mit dem Abnehmwillige durch ein zwei- bis dreimaliges wöchentliches Training in vier Wochen 4 bis 8 cm Bauchumfang abbauen können. Viele Clubinhaber begegnen diesem System jedoch noch immer mit Misstrauen und Ungläubigkeit. Nun gibt es Gewissheit: Der Fachbereich Sport, Sportwissenschaft und Physiotherapie der University of Wisconsin-La Crosse in den USA befasste sich in einer Studie mit der Wirkung von eigenständig durchgeführter neuromuskulärer Elektrostimulation (NMES). Dazu wurde der Slendertone-Bauchgurt acht Wochen lang fünf Tage pro Woche (20 bis 40 Minuten pro Einheit) von 24 Erwachsenen, der sog. „Stimulationsgruppe“, getestet. In diesem Zeitraum verzichteten die Testpersonen völlig auf die Teilnahme an sonstigen Trainingseinheiten. Made in Irland Hergestellt wird der Bauchgürtel von der irischen Firma BMR, die auf qualitativ hochwertige EMS-Medizingerätetechnik spezialisiert ist und sich auf diesem Sektor als Weltmarktführer positioniert hat. Um präzise Vergleichswerte zu erhalten, wurden die Testpersonen vor der Studie, nach der Hälfte der Studiendauer und am Ende untersucht. Die Stärke der Bauchmuskeln wurde unter Verwendung eines isokinetischen Ergometers geprüft, die Ausdauer wurde durch den ACSM-Test gemessen und die Messung des Taillen- und Bauchumfangs erfolgte per Stahlmaßband. 84

Variable

Vor dem Test

Nach 4 Wochen

Nach 8 Wochen

Bauchumfang (cm):

Männer Frauen Gesamt

96,6 82,4 89,5

96,3 82,3 89,3

94,1 79,6 86,9

Taillenumfang (cm):

Männer Frauen Gesamt

101,2 92,2 96,7

99,8 90,1 94,9

97,9 88,4 93,1

Körperzufriedenheitsskala:

Männer Frauen Gesamt

28,3 28,6 28,4

37,2 36,7 36,7

39,7 38,3 39,0

Die Stimulationsgruppe wies im Schnitt einen 58%igen Anstieg der Rumpfkraft, eine Verbesserung der Ausdauer der Bauchmuskulatur um 28% und eine Reduzierung des Taillenumfangs um 3,5 cm auf. Darüber hinaus erklärten alle 24 Testpersonen, dass sie in der Bauchgegend „definierter“ und „gefestigter“ wurden. Über die Hälfte der Testpersonen meinten zusätzlich, dass sich ihre Körperhaltung gebessert hätte. Nach Überzeugung der Studienleiter kann dieser beeindruckende Erfolg der Stärke der elektrisch induzierten Muskelkontraktionen zugeschrieben werden, welche durch die Qualität der im Gurtsystem verwendeten Elektroden möglich wurden, sowie dem Slendertone-Stimulator selbst.

bzw. Alternative zum herkömmlichen Bauchtraining dar - besonders für diejenigen, deren zeitliche Möglichkeiten begrenzt sind. Ein weiterer Vorteil des SlendertoneGurts ist, dass er nicht fest an bestimmte Ausdauergeräte montiert werden muss, sondern am Körper getragen werden kann. Daher ist ein Training an allen Ausdauer- und Kraftgeräten sowie sogar im Kursbereich möglich. Hinzu kommt, dass jeder Teilnehmer aus hygienischen Gründen seinen eigenen Gurt erhält und eine Reinigung durch Clubmitarbeiter nach dem Gebrauch entfällt. Der Horn-Verlag hat umfassende Werbekonzepte für das Slendertone-Konzept entwickelt und Spezialisten beraten bei der Umsetzung im Club. Thomat Ertelt

Während andere Konzepte den Bauch während des Cardiotrainings mit „Massage- oder Wärme-Einheiten“ angehen, sorgt der SlendertoneBauchgurt dank jahrzehntelang bewährter EMS-Technologie (EMS = elektronische Muskel-Stimulation) für gezielte Muskelkontraktionen. Die Auswertung der Studie ergab somit, dass die Anwendung des Slendertone-Gurtes die Bauchmuskelkraft- und Ausdauer wesentlich steigerte, eine Reduzierung des Taillenumfanges erzeugte sowie die wahrgenommene Bauchfestigkeit- und Definition verbesserte. Aufgrund dessen stellt der SlendertoneBauchgurt eine sehr gute Ergänzung

Zum Autor Thomas Ertelt hat Betriebswirtschaft und Medienmanagement an der FH Würzburg studiert. Seit drei Jahren ist der Diplom Medienwirt (FH) als Marketingspezialist und Vertriebsleiter beim Horn Verlag tätig. Als Hauptverantwortlicher betreut und entwickelt er das Figurkonzept Slendertone für die Fitnessbranche. Kontakt: Telefon 07251/97 85 448 t.ertelt@horn-verlag.de


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News & More

Weitere News finden Sie tagesaktuell unter www.bodymedia.de

SH'BAM erobert die Fitness-Clubs Drei Jahre nach dem Start von BODYVIVE kreiert LES MILLS ein neues, internationales Gruppenfitness-Programm, SH'BAM. Ein Cocktail aus Tanz und Fitness. SH'BAM mixt Disco, Hip-Hop, Salsa, Jazz und Reggae zu einem Workout. Einfache Bewegungen und Choreografien machen SH'BAM für alle Level zu einem einfach zu realisierenden Tanz-Erlebnis. SH'BAM ist ein geprüftes Ganzkörper-Fitness-Workout. Ab Januar 2011 gibt es SH'BAM in deutschen Fitnessclubs.

Kontakt: Telefon 02222/93 970 • www.lesmills.com

Präventionskurse von proxomed Proxomed bietet unter dem Motto „Standfest vor Ort“ erstmals bundesweite Präventionskurse für die Generation 60plus. Damit bekommen Clubs ein Komplettkonzept zur gezielten Ansprache von Trainierenden über 60 Jahren an die Hand, bei dem die Kosten in Höhe von 200 Euro etwa bei Versicherten der bundesweit tätigen Krankenkasse „BKK vor Ort“ übernommen werden. Der Kurs besteht aus 16 Trainingseinheiten in der Gruppe zweimal in der Woche. Entwickelt wurde das Konzept von der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit dem Reha-Zentrum Oberhausen und der proxomed-Gruppe. Die Mindestanforderungen für Anbieter, die das Programm in ihr Leistungsspektrum integrieren möchten, sind übersichtlich und auch für kleinere Anbieter leistbar. Neben Kurs- und Trainingsräumen sind lediglich eine bestimmte Ausstattung an Geräten sowie entsprechend qualifiziertes Personal wie ein Sportwissenschaftler erforderlich.

Kontakt: Telefon 06023/91 680 • www.proxomed.com

Hector mit Hec-iCourse auf dem myline-Kongress Auf dem myline-Kongress in Fulda ging es in fast allen Vorträgen und Gesprächen um die Brisanz und zwingende Nutzung des Internets und zeitgemäße Kommunikationskanäle wie Facebook, Twitter & Co. Hector präsentierte neben den Neuigkeiten im Bereich Software mit Sinn App`s für iPhone/iPad/iPodTouch. Weitere Themen waren die Kursplan-App für Mitglieder und Gäste sowie der Nutzen und die Möglichkeiten der AppSites. Hec-iCourse, die Kursplan-App für alle Clubs, ist ab Januar 2011 auch für alle Android-Handys verfügbar und unabhängig von der Studioverwaltungssoftware.

Kontakt: Telefon 0171/30 60 011 • www.hec-iApp.com

9. Star Trac Spinning Day war ein Erfolg Die Location am Airport Munich war Austragungsort des 9. Star Trac Spinning Day. Strahlender Sonnenschein sorgte an beiden Tagen in der lichtdurchfluteten Halle für eine sehr spezielle Atmosphäre. Am Samstag war der Focus auf Fortbildungselemente und auf einen Charity Ride zugunsten der Stiftung „Children for a better World“ gerichtet. 90 Minuten Spinning mit dem kompletten German Master Instruktor Team on Stage wurde zu vorgerückter Stunde präsentiert. Wer beide Tage gebucht hatte, konnte sich am Sonntag bei einem 6-Stunden Marathon austoben.

Kontakt: Telefon 089/21 89 800 • www.startrac.com

Netzwerktreffen des Dr. Gottlob Instituts Zum Herbstbeginn fand in Heidelberg das Netzwerktreffen inkl. Aufbau Workshop für die Master Personal Trainer des Dr. Gottlob Instituts statt. Kreativitäts-Foren und mehrere Wissens-Themen standen auf der zweitägigen Agenda des Intensiv-Wochenendes. Einen Schwerpunkt stellten Trainingstrends wie Exzentrisches Training, Vibrationstraining, Plyometrisches Training, sensomotorische Trainingsformen und Functional Training dar. Ein weiteres Highlight war das aktuelle Thema der Myokine. Die bisher verstandenen Wirkmechanismen dieser Zellproteine wurden erläutert und daraus ableitbare Trainingskonsequenzen entwickelt. Die nächsten Module der Master Personal Trainer Ausbildung beginnen in der Zeit vom 3. bis 6. Februar 2011. Kontakt: Telefon 0711/51 88 99 50 • www.dr-gottlob-institut.de 86


TNS-Konzept von PowerBar Mit einem ganzheitlichen Programm startet der Sporternährungs-Spezialist PoerBar. Das neue TNS-Konzept (Training, Nutrition, Sportnutrition) basiert auf drei Säulen: Das Konzept konzentriert sich auf ambitionierte Fitnesssportler sowie Sportler, die zusätzlich Power und einen athletischen Körper anstreben. PowerBar bietet neunwöchige Programme für individuelle Ziele: Muskelaufbau (PowerMuscle), Muskeldefinition (BodyDesign) und Muskelerhalt (MuscleProtect). Alle Details zu Trainingsplänen, Menü-Vorschlägen und Produktbeschreibungen sowie zertifizierten TNS-Studios gibt es im Internet.

Kontakt: Telefon 089/52 00 70 • www.9weeks.eu.

Sportinstitut Fessler Mühle ausgezeichnet Staatssekretärin Gerlinde Gurr-Hirsch (rechts) zeichnete Gerlinde und Wolfgang Fessler vom Sportinstitut Fessler Mühle und BSA-Stützpunkt Sersheim für ihre Präventionsarbeit aus. Seit 1980 gibt es im Sportinstitut der Fessler Mühle gezielte Aktionen im Bereich Bewegung und Ernährung als Prävention und Gesundheitsvorsorge für Kinder und Jugendliche. Dies war Grund genug für die Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Gerlinde und Wolfgang Fessler für ihr 30jähriges Engagement auszuzeichnen. Auf dem Foto links: Landtagsabgeordneter Albrecht Fischer.

Kontakt: Telefon 07042/33 914 • www.fessler-muehle.de

Schwinn Cycling auf Facebook Schwinn Fitness steht für Erfahrung und Qualität. Schwinn produziert seit über drei Jahrzehnten ’Equipment for the good life’. Innovationen und Qualität haben Schwinn Fitness zu dem gemacht, was die Firma heute ist: Einer der weltweit größten Hersteller von Indoor Cycles. Seit einigen Monaten ist Schwinn Fitness mit dem Indoor Cycling Programm "Schwinn Cycling" auch auf Facebook mit einer Seite präsent und vereint mehr als 600 Fans. Dort werden Ausbildungs- und Veranstaltungstermine sowie Studien veröffentlicht und Musiktipps gegeben. Insofern unterstützt die Seite sowohl den Instruktor als auch den Betreiber. Durch klicken des „gefällt mir“ Buttons kann man sich austauschen und wird Teil der Schwinn Cycling Familie. Mehr unter www.facebook.com/SchwinnCycling

Kontakt: Telefon 02203/20 200 ��� www.movetolive.de

Marktführer in der Ostschweiz Pulse Fitness Schweiz verfügt seit diesem Sommer in Will über eine Referenzanlage, die neue Maßstäbe setzt. Nicht nur die eindrückliche und außergewöhnliche Architektur des Gebäudes fasziniert, sondern besonders der Umstand, dass die erste CO2-neutrale Fitnessanlage der Schweiz realisiert wurde. Die Gebäudehülle der Anlage wurde nach den neusten Erkenntnissen erstellt. Für die Wärmegewinnung wird der erneuerbare Rohstoff Holz verwendet. Als Lager für die 13 Tonnen Holzpellets dient die Werbetafel außerhalb des Gebäudes. Es wurde zudem beim Bau und der Einrichtung konsequent darauf geachtet, dass für den Betrieb der Anlage möglichst wenig Strom aufgewendet werden muss. So ist Pulse Fitness mit seinen Cardio Geräten, auf denen die Trainierenden den Strom auch für die Fernsehbildschirme durch Muskelkraft produzieren, der ideale Partner. Der benötigte Reststrom wird über eine Photovoltaik Anlage auf dem Dach des Gebäudes sichergestellt. Die Anlage wird von dem Familienunternehmen update Fitness AG betrieben. Sie vertrauen seit fünf Jahren konsequent auf Pulse Fitness und betreiben vom Bodensee bis Zürich 10 Anlagen.

Kontakt: Telefon 0234/43 623 • www.pulsefitness.de 87


Inserenten Aus- und Fortbildung

EDV

Pulse Fitness GmbH

Versicherung

EURO-FH

i-group

Tel.: 0234/43623

Württembergische

Europäische Fernhochschule

Tel.: 07251/978552

www.pulsefitness.de (Seite 47)

Versicherungs AG

Hamburg

www.horn-igroup.de (Seite 39)

University of Applied Sciences

Tel.: 0711/6620 Schnell Trainingsgeräte GmbH

www.wuerttembergische.de (Seite 57, 87)

Tel.: 040/67570700

intratech GmbH

Tel.: 08252/88550

www.euro-fh.de

Tel.: 02238/84510

www.schnell-online.de

Vibrationsgeräte

www.intratech.de (Seite 41)

(Seite 28)

SVG Medizinsysteme GmbH &

GmbH

Happy Systems GmbH

SVG Medizinsysteme GmbH &

Tel.: 0 7041/96150

Tel.: 040/675700

Tel.: 07261/948822

Co. KG

www.svggermany.de

www.ils.de

www.hector.de (Seite 7)

Tel.: 0 7041/96150

(Seiten 29, 37)

Co. KG

ILS Institut für Lernsysteme

www.svggermany.de IST -Studieninstitut Düsseldorf

M.A.C. Centercom GmbH

Tel.: 0211/866680

Tel.: 07141/937370

www.ist.de (Seite 11)

www.sovdwaer.de (Seite 53)

(Seiten 29, 37)

Wellness & Figur Tel.: 09681/400520

Wellness & Figur

www.wellnessundfigur.de

Tel.: 09681/400520

(Seite 4)

Les Mills Germany GmbH

Ernährung

www.wellnessundfigur.de

Tel. 02222-9397-0

Atlantic Multipower Germany

(Seite 4)

www.lesmills.com (Seite 9)

GmbH & Co. OHG

Diverses: Adversign Media GmbH

Tel.: 040/2986601

Netzwerke

Tel.:0211/3558140

SAFS & BETA

www.atlantic-multipower.de

Schranz Control

www.adversign-media.de

Tel.: 06146/60660

(Umschlagseite 3)

Tel.: 0211/99540439

(Seite 51)

www.safs-beta.de (Seite 63, 66, 67)

www.schranz-control.de myline Deutschland GmbH

(Seite 43)

Beauty & Health Concept

Aipermon GmbH & Co. KG Tel.: 089/978900

Tel.: 06723/603520 Wieland Consulting

www.aipermon.com

Figurwell Weight & Healthcare

Tel.: 030/41939300

(Seiten 33, 55)

Tel.: 0991/9980613

www.wielandconsulting.com

www.figurwell.de (Seite 35)

www.myline24.de (Seite 75)

Indoor Cycling

(Seite 89)

Germancard Technologies GmbH

Pulse Fitness GmbH PIONIER Vertriebs GmbH

Tel.: 0234/43623

Unternehmensberatung:

Tel.: 02273/601490

Tel.: 089/43575226

www.pulsefitness.de (Seite 47)

Wieland Consulting

www. www.germancard.de

Tel.: 030/41939300

(Seite 5)

www.pionier-gmbh.de (Seite 13, 17)

Kraftgeräte

www.wielandconsulting.com

ERGO-FIT GmbH & Co. KG

(Seite 89)

Cardiogeräte

Tel.: 06331/24610

ERGO-FIT GmbH & Co. KG

www.ergo-fit.de (Seite 24)

kingdom of sports GmbH & Co. KG

Verbände:

Tel.: 0421 / 5662545

DSSV e.V.

www.kingdom-of-sports.de

HUR Deutschland GmbH

Arbeitgeberverband deutscher

(Umschlagseite 2)

Tel.: 07443/9642670

Fitness- und Gesundheits-

LMT Deutschland AG

www.hur-deutschland.de

Anlagen

Ludwig Artzt GmbH

Tel.. 07142/993860

(Seiten 15, 31)

Tel.: 040/7662400

Tel.: 06436/944930

www.dssv.de (Seite 49)

www.artzt.eu (Seite 26)

Tel.: 06331/24610 www.ergo-fit.de (Seite 24)

www.lmt.ch (Seite 25) L + K Metallbau milon industries GmbH

Tel.: 05751/95410

Verlage

MAP Marketing und Vertriebs

Tel.: 08293/965500

www.lk-sportgeraete.de

Horn Druck & Verlag KG

GmbH

www.milon.com (Seite 19)

(Seiten 60, 61, Umschlagseite 4)

Tel.: 07251/97850

Tel.: 040/61166312

www.horn-verlag.de

www. mapvertrieb.de

(Seite 45, 69, 79, 85)

(Seite 21, Beilage)

shape up

Sportlädchen Sport und

Verlagsgesellschaft GmbH

Freizeitwear Vertriebs GmbH

milon industries GmbH

Tel.: 040/5298900

Tel.: 02234/993380

Stex Fitness Europe GmbH

Tel.: 08293/965500

www.shapeup-magazin.de

www.sportlaedchen.de

Tel.: 01520/4114865

www.milon.com (Seite 19)

(Seite 73)

(Beilage)

proxomed Medizintechnik

LMT Deutschland AG

GmbH

Tel.. 07142/993860

Tel.:06023/91680

www.lmt.ch (Seite 25)

www.proxomed.com (Seite 27)

www.stexfitness.com (Seite 77)

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proxomed Medizintechnik

SPA Business Verlag

WeMa-Service

Pulse Fitness GmbH

GmbH

Tel: 07164/147216

Tel.: 06202/702736

Tel.: 0234/43623

Tel.:06023/91680

www.spa-business-verlag.de

www.wemaservice.de

www.pulsefitness.de (Seite 47)

www.proxomed.com (Seite 27)

(Seite 71)

(Seite 65)


Foto: TOGU

Vorschau Kleine Kunden Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer nehmen bei der heutigen Jugend von Jahrgang zu Jahrgang ab. Daraus resultieren Übergewicht, Haltungsschäden und Konzentrationsstörungen. Da es Staat und Schule schon seit Jahren versäumen, mehr für die sportliche Entwicklung der Jugendlichen zu tun, entsteht fast zwangsläufig ein neuer Markt für Fitness-Clubs. Ist die E-Mail ist tot? Durch die Entwicklung der Neuen Medien hat sich die Arbeitsumgebung in den letzten zwei Jahrzehnten drastisch verändert. Der unbestrittene „Star“ unter den neuen Errungenschaften: Die EMail. Doch die Gerüchte über den Untergang des Mediums E-Mail mehren sich. Im Zeitalter von Instant Messaging, RSS und Social Media sei E-Mail „out“. Totgesagte leben aber bekanntlich länger, sagt Marketing-Expertin Maya Reinshaben und erklärt in der nächsten Ausgabe der Bodynmedia die Gründe. Themensaunen im Trend Viele Jahre galt die Clubsauna als Bonbon, mit dem Fitnessanlagen ihre Mitgliederzahlen erhöhen konnten. Seit Beginn der Wellness-Welle wurde die schlichte, funktionale Sauna zunehmend zur Pflichtübung. Stattdessen entstehen immer ausgefallenere Wellnessangebote, die Kunden anlocken sollen. Bodymedia präsentiert eine Übersicht. Meet the top 2011 Zum zehnten Mal lud die Horn-Group zum Business-Forum „MEET THE TOP“ ein. Nachdem der Event sechsmal im Robinson Club Cala Serena auf Mallorca stattfand, ging es bei der Jubiläumsveranstaltung ins 5-Sterne Calista Luxury Resort nach Antalya-Belek Viele Entscheider der Fitnessbranche haben ihr Kommen zugesagt. Was sind die Trends 2011? Wo wird investiert? Was sind die neuesten Branchenmeldungen? Antworten darauf und einen Rückblick auf den Event in der kommenden Bodymedia.

Geschäftsführer und Verlagsleiter Hubert Horn Tel. 07251 - 97 85 36 Chefredakteur und Redaktionsleiter Torsten Rau Tel. 02064 - 82 81 77

Druck Horn Druck, Anschrift wie Verlag

Das Abonnement verlängert sich jeweils um 1 Jahr, wenn es nicht einen Monat vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.

Lektorat Evelyn Kammerer

Gerichtsstand: ist Bruchsal

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BODYMEDIA Fachmagazin für Fitness & Wellness Ausgabe November / Dezember 2010