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Heft 1/10 / Euro 10,-

Januar/Februar 2010

Im Focus: Schรถner trainieren im Fitnessclub

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Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, neulich flatterte mir eine vierseitige DIN A4 Hochglanzwerbung ins Haus, in der ein Fitnessclub um neue Mitglieder warb. Im Innenteil wurden in sechs Kategorien vermeintliche Vorteile gelistet. Darunter stachen mir einige Zeilen besonders ins Auge: „Wir achten stark auf unser Publikum, garantiert keine Bodybuilder, Raudis & Co“, „angenehme, entspannte Musik (kein Techno)“ sowie „freundliches & humorvolles Personal“. Mein lieber Mann, das sind ja unschlagbare Argumente, dort eine Mitgliedschaft abzuschließen, dachte ich und konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ich fragte mich, was die Entwickler dieses Flyers wohl glauben, welches Bild die Bevölkerung von der Fitnessbranche hat? Geradezu grotesk fand ich die Tatsache, dass eine Ansammlung emotionsloser und menschenleerer Fotos abgedruckt wurde mit dem Hinweis, sie seien aus angeschlossenen Filialen. Die absolute Krönung war schließlich der Kursplan auf der vierten Seite, der aus einer anderen Filiale stammte und nur exemplarisch abgedruckt wurde.Mal abgesehen davon, dass Aufmachung und Inhalt grandios am Versuch gescheitert sind, Qualität und Professionalität zu vermitteln, scheint es mir aber doch ein Indiz dafür zu sein, dass ein Teil unserer Branche auf dem Weg, sich als seriöser Gesundheitsdienstleister zu positionieren, noch ein gutes Stück Weg vor sich hat.Auch wenn die Mitglieder nur 16,66 Euro investieren müssen… Was fehlt,ist ganz klar eine Klassifizierung der Fitnessanbieter.Ein transparentes Ranking,das für jedermann klar aufzeigt, mit wem man es zu tun hat. Ohne diese Einteilung werden die Medien auch weiterhin Anlagen verschiedenster Ziel- und Ausrichtungen in einen Topf werfen und z.B. - wie erst jüngst wieder - Kieser mit Mc Fit und Injoy vergleichen. Ein koreanischer Kleinwagen wird ja auch nicht mit einem deutschen Oberklasse-PKW über einen Kamm geschoren. Wieviel besser macht es da die Hotellerie! Hier weiß der Kunde ziemlich genau, worauf er sich einlässt, wenn er drei, vier oder fünf Sterne bucht. Und die Vertreter des Hotelgewerbes wissen auch genau, wo und wann sie ihre Marketing-Budgets einsetzen müssen, siehe Mehrwertsteuervergünstigung. Der eigentliche Skandal, dass die FDP letztes Jahr von einem gut betuchten Hotelunternehmer eine großzügige Spende erhalten haben soll, erregte zwar kurz die Gemüter, doch das Thema war schnell wieder vom Tisch… Wie gut täte der Fitnessbranche eine Lobby, die unseren Wert für das Gesundheitssystem an geeigneter Stelle mit Nachdruck verdeutlicht! Denn auch aus der Richtung der eingetragenen Sportvereine weht uns der Konkurrenzwind immer stärker ins Gesicht. Ein Beispiel dafür lieferte ein Artikel auf echo-online. Dort hieß es zur Finanzierung eines Fitness- und Gesundheitszentrums: „Die Kosten für Bau und Einrichtung […] haben sich auf rund 1,5 Millionen Euro belaufen. […] Vom Kreis kamen 40.000 Euro, das Land zahlte 200.000 Euro. Mit einer halben Million und einer Bürgschaft beteiligte sich die Gemeinde Büttelborn.“ Und da soll noch einer von freier oder fairer Marktwirtschaft sprechen! Wer als Clubbetreiber heute wegen Finanzierung bei den Geldinstituten vorspricht, der muss schon sehr gute Argumente haben oder eine gehörige Portion Vitamin B. Im Gegensatz zu vielen Kreditanstalten, die dank Milliardenspritzen vom Bund die Wirtschaftskrise heil überstanden haben und denen, die die Krise mitverursacht haben, schon wieder satte Boni auszahlen, scheint es für Unser Titel-Motiv unsere Branche noch lange nicht ausgeAm liebsten halten wir uns dort standen. auf, wo wir uns wohl fühlen, das

Herzlichst, Ihr

Torsten Rau Chefredakteur

gilt auch im Sport. Deshalb spielt neben dem richtigen Personal und einem modernen Gerätepark auch die Ausstattung eine immer wichtigere Rolle. Im John Harris in Wien (Bodymedia 04/2007) haben die Inhaber einen wunderbaren Spagat zwischen Funktionalität und Optik gefunden. BODYMEDIA liefert Ihnen in dieser Ausgabe viele nützliche Anregungen zu unserem Schwerpunktthema Einrichtung. Foto: Rudolf Warda

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Inhalt

Januar/Februar 2010

3

Editorial

6

Family business Der Bavarese Fitnessclub: Qualität mit einem Touch familiärer Atmosphäre

12

Die Kurve gekriegt Relax Ahlen: Aus der Krise wurde ein Erfolg

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Der Club als Erlebniswelt Regionale Materialien können den lokalen Charakter einer Anlage unterstreichen

22

Der richtige Ton Über Farben und ihre Wirkung

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Konzept statt konfus Technische Einrichtungen für Fitnessclubs

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Die Summe der Signale In 150 Millisekunden bildet man sich den ersten Eindruck

32

Haste Töne? Mit Design- und Farbkonzepten Geld sparen

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Darauf stehen wir Bodenbeläge in Fitnesscentern: Spagat zwischen Funktionalität und Ästhetik

40

„Wir sind in aller Munde“ Interview mit Oliver Kurzrock, Württembergische Versicherungen

42

Erhellende Erkenntnisse Über die richtige Beleuchtung im Fitness-Studio

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Big Brother Der Datenschutz ist in der Fitnessbranche angekommen

48

Leadership Coaching Mit positiver Power und einer Strategie Mitarbeiter führen

54

„Der Name war Programm“ Rückblick: MEET THE TOP 2010 begeisterte die Teilnehmer

58

Chayu Indo Persönlichkeitsentfaltung durch Bewegung

64

Weniger (reden) ist mehr Über die Kunst des Telefonierens

68

Die neue Rückenschule Scharfe Anbieterkriterien für die Durchführung von Präventionskursen

74

„Precor steht für Innovationen“ Bodymedia-Interview mit Thomas Wedekind, neuer Vertriebsleiter für Precor Deutschland

78

Geballte Fachkompetenz Mrs. Sporty-Clubs setzen auf duales Studium von SAFS & BETA

80

News and more

86

Vom Clubinhaber zum Consultant Matthias Wolf ist noch nicht am Ziel

88

Inserentenverzeichnis

90

Vorschau


18

12 74

Neue Impulse

Neue Hoffnung

Neue Aufgaben

44 42

Neue Software

Neue Erkenntnisse


Inside clubs

Eingespieltes Team: Tobias Gerber und Barbara Gerber am Empfang.

Family business Der Bavarese Fitnessclub: Qualität mit einem Touch familiärer Atmosphäre

Seit 1996 ist der Name Bavarese (italienisch für Bayern) in Kolbermoor ein Begriff in punkto professionelles Fitnesstraining. Innerhalb von nur vier Wochen wurde der Club 2009 generalüberholt. Wie das möglich war und warum sich die Betreiberfamilie Gerber gegen eine Vergrößerung entschieden hat, erfuhr Bodymedia bei einem Besuch vor Ort. 06

Auf halbem Weg zwischen Rosenheim und dem bekannten Kurort Bad Aibling, durchflossen von der Mangfall, liegt die ca. 19.000 Einwohner zählende Stadt Kolbermoor: „Ein junger Ort, der 2003 sein 140-jähriges Bestehen feierte und seine Entstehung dem Wasserreichtum des genannten Stromes und den Torflagern in der Umgebung verdankt“, heißt es im Stadtarchiv. Im Gewerbegebiet Herto-Park im 1. Stock eines vielfältig kommerziell genutzten Gebäudes findet man auf 800 qm den Bavarese Fitnessclub. Kurz vor Weihnachten herrschte dort ein geschäftiges Treiben. Trotzdem nahmen sich Geschäftsführer Tobias Gerber (29 Jahre) und seine Mutter Barbara (57) viel Zeit, um ein wenig über die Entstehung des Clubs zu plaudern.

Barbara Gerber, gelernte MTA (Medizinisch technische Assistentin), arbeitete früher in einem Röntgenlabor. In ihrer Freizeit besuchte sie regelmäßig das damalige Fithouse, ein klassisches Studio, in dem ausschließlich Aerobic angeboten wurden. Schon nach kurzer Zeit übernahm sie dort verschiedene Arbeiten in der Verwaltung und unterstützte die Geschäftsführung im Bereich Organisation. Der Rest ist schnell erzählt: Sie entwickelte den Wunsch, einen eigenen Club zu betreiben und setzte dieses Vorhaben Mitte der 90-er Jahre um. Nicht ohne sich entsprechende Qualifikationen dafür zu holen. U.a. erwarb sie dabei auch die Studioleiter-Lizenz. Die Fläche für den Club fand sie in dem besagten Gewerbegebiet, Unterstützung vor allem


war die Lösung“, erinnert sich Tobias Gerber. Ende Juli schloss das Bavarese für nur zwei Tage, um in einer „HauRuck-Aktion“ den gesamten Club zu verlegen. „Nur Duschen und den Saunabetrieb konnten wir unseren Mitgliedern in dem Provisorium nicht bieten“, so Gerber, der für dieses gewaltige Projekt die Bauleitung übernahm und vier Wochen lang täglich bis zu 20 Stunden auf der Baustelle verbrachte. Derweil sorgte seine Mutter zusammen mit seinem Bruder Roman (25 Jahre) und dem restlichen Team dafür, dass der Trainingsbetrieb im Nachbargebäude reibungslos weiterlief. „Wir hatten einen enormen Zeitdruck“, erklärte Tobias Gerber die brisante Situation, „denn nur kurze Zeit nach unserer geplanten Eröffnung würde ein Discounter aufmachen. Und wir wollten dem natürlich nicht das Geschäft für Neukunden überlassen.“

Viel Platz zur Kommunikation, das fördert die Kundenbindung.

durch ihren Bruder Edgar Dorn, der als Architekt arbeitet und Anfang der 90-er Jahre mit zwei Kompagnons selber eine Multifunktionsanlage mit Fitness, Aerobic und Squash in Kempten (Allgäu) betrieb. „Daher auch der Name, den ich, wie auch das Logo, von ihm übernehmen konnte“, so Barbara Gerber. Und weiter: „Als Italien-Fan würde mir kein besserer Name einfallen.“ Für seine geringe Bevölkerungsdichte weist der Ort Kolbermoor eine relativ hohe Anzahl an Fitnessclubs auf oder wie man in Bayern zu sagen pflegt: „Des is a Wahnsinn“, so Tobias Gerber. Wobei man dazu wissen muss, dass mit Rosenheim die drittgrößte Stadt in Oberbayern (61.000 Einwohner) nur einen Katzensprung entfernt liegt. „Die Konkurrenz hier ist schon enorm“, so Gerber weiter. Nur knapp 800 Meter Luftlinie entfernt befindet sich seit Kurzem ein Ableger der Kette „Clever fit“, die sich zusätzlich zur bereits bestehenden „Jumpers“-Anlage im Discountbereich platziert hat. Ein Injoy, weitere „alteingesessene“ sowie zwei Premiumclubs erhöhen außerdem den Konkurrenzdruck. „Dieser Entwicklung mussten wir uns stellen“, erläutert Barbara Gerber. Im Jahr 2007 stand man vor der Frage, wie es weitergehen sollte. Da kam das Angebot, im HertoPark eine Fläche von bis zu 3.000 qm erwerben zu können. Nach langem Überlegen entschloss sich Familie Gerber dazu, die bestehende Immobilie

nicht zu verlassen, sondern einer Komplett-Sanierung zu unterziehen.“Der aktuelle Standort ist einfach zu perfekt, als das man diesen aufs Spiel setzen sollte“, so Tobias Gerber. Doch wie sollte der Trainingsbetrieb während der Umbauphase weitergehen, lautete die Aufgabenstellung, die den Gerbers Kopfzerbrechen bereitete. Schließlich boten ihnen ihre Vermieter Tobias und Martin Tomczyk an, DTMFreunden ein Begriff, den gesamten Club auszulagern – in eine 1.500 qm große Nebenfläche im Nachbargebäude rund 300 Meter entfernt. „Das

Der Kraftakt im wahrsten Sinne des Wortes gelang. Die überwiegende Mehrheit der Mitglieder zog mit und für vier Wochen um auf die Ausweichfläche. Die anschließende Neu-Eröffnung wurde natürlich entsprechend gefeiert und man schrieb direkt 70 NeuMitglieder. Qualität ausbauen statt sich zu vergrößern, lautet die Philosophie der Gerbers. „Deshalb haben wir uns für das Wellsystem von Technogym entschieden“, so Tobias Gerber. „Bei diesem Konzept werden die Mitglieder vom

Moderne Trainingssteuerung als Schlüsselfaktor für den Erfolg.

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Inside clubs noch fast täglich im Club. Das Verhältnis der drei Gerbers untereinander ist herzlich. Das strahlen sie auch auf die Mitarbeiter und Mitglieder aus. Und neben dieser viel zitierten familiären Atmosphäre hat der Club eine ganze Reihe weiterer Pluspunkte zu bieten:

Roman Gerber sorgt im Kursraum für Schwung.

Einchecken bis zum Trainingsende optimal betreut. Das bedeutet mehr Komfort.“ Er selber interessierte sich zunächst eigentlich gar nicht für die Aktivitäten seiner Mutter und begann nach dem Schulabschluss mit einer Elektro-Installateur-Ausbildung. Nur ab und zu half er im Club hinter der Theke mit. Doch irgendwie reizte ihn diese Branche doch und 2001 stieg er voll ein. Er kündigte seinen alten Job und machte eine qualifizierte Ausbildung zum Fitnessfachwirt. „Wenn man einen jungen Menschen fordert, dann übernimmt er auch Verantwortung“, lobt Barbara Gerber ihren ältesten Sohn. Nach über 15 Jahren im Dienstleistungssektor sei sie nicht mehr so bereit, die besten Lösungen zu finden und deshalb ist sie froh, dass ihr Sohn im vergangenen Jahr die Geschäftsführung übernommen hat. Auch der berufliche Werdegang von Roman Gerber war nicht zwangsläufig auf die Fitnessbranche zugeschnitten. „Unerwartet trennten wir uns von einer Mitarbeiterin und die Position der KursBereichsleitung war vakant“, erinnert sich Barbara Gerber und fügt an: „Roman war schon immer eher für das Tänzerische, für Bewegung und Musik.“ Und so warf man ihn ins kalte Wasser, nicht ohne ihm auch unmissverständ10

lich die Erwartungshaltung von Mutter und Bruder mit auf den Weg zu geben. Heute ist der Bavarese Fitnessclub eine feste Institution in Sachen Fitness und Wellness in Kolbermoor. Die Mitgliederzahlen sind stabil, die Fluktuationsquote gering. Barbara Gerber hat sich zwar aus der Geschäftsführung zurückgezogen, trotzdem findet man sie

Der Trainingsbereich wirkt edel und großzügig aufgeteilt.

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und Cardiobereich.

Fazit Es herrscht ein harter Verdrängungswettbewerb im oberbayrischen Kolbermoor. Mit Blick auf die Rosenheimer Nachbarschaft, in der laut Statistik die größte Ferrari-Dichte in Deutschland registriert wird, aber auch gefordert von den umliegenden Mitbewerbern, hat man sich dafür entschieden, die Gesamtfläche überschaubar zu halten und dafür im Bereich Ausstattung und Mitarbeiter-Qualifikation zu investieren. Damit sichern sich Gerbers die Existenz und tragen außerdem dazu bei, dass sich das Image der Fitnessbranche verbessert. Torsten Rau 11


Nachgefasst

Die Kurve gekriegt Relax Ahlen: Aus der Krise wurde ein Erfolg Zwei Jahre nach der Übernahme der insolvent gegangenen Relax Ahlen Sport & Fitness GmbH ist Bodymedia zu Gast bei Dr. Karsten Gröning im Relax in Ahlen um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Bodymedia: Im November 2007 haben Sie die insolvent gegangene, multifunktionale Sportanlage „Relax“ in Ahlen aus der Insolvenz übernommen mit dem Ziel, das Unternehmen zu sanieren und damit den Beweis anzutreten, dass es auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten möglich ist, aus einer total maroden Fitnessanlage ein erfolgreiches Unternehmen zu machen. Deshalb die erste Frage: Wie sieht es heute mit dem Club aus? Haben Sie Ihre Ziele, die Sie sich gesteckt hatten, erreicht?

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Dr. Karsten Gröning: Zunächst das Ergebnis vorweg. Die damals von mir neu gegründete „Relax Sport & Fitness GmbH“ ist nach jetzt etwas mehr als zwei Jahren schuldenfrei und blickt für das Geschäftsjahr 2009 auf ein vorläufiges Ergebnis im knapp sechsstelligen Bereich zurück. Insofern ist festzustellen, dass das gesteckte Ziel mehr als erreicht und die Erwartungen, sprich Planzahlen, sogar deutlich übertroffen wurden. Diese Erfolgsmeldung würde ich natürlich gerne so stehen lassen, relativiere sie aber um die Besonderheiten, die zu diesem Ergebnis geführt haben. Als erstes ist festzustellen, dass ich die insolvente Firma zu einem sehr günstigen Kaufpreis erwerben konnte. Daraus resultiert, dass der Kapitaldienst der neuen GmbH vergleichsweise gering war und es somit auf der anderen Seite möglich war, innerhalb von nur 24 Monaten die Verbindlichkeiten der neuen Relax Sport & Fitness GmbH vollständig zu tilgen. Des weiteren ist festzuhalten, dass es durch ein sehr „stringentes“ oder salopp formuliert

„knallhartes“ Kostenmanagement möglich war, die Kosten der Fitnessanlage nicht nur erheblich zu senken, sondern auch dauerhaft auf niedrigem Niveau zu stabilisieren. Als dritten Erfolgsfaktor – und zugleich auch als größten Misserfolgsfaktor – ist die Personalentwicklung im Unternehmen zu nennen. Bodymedia: Die Personalentwicklung als Erfolgs- und gleichzeitig als Misserfolgsfaktor zu benennen erscheint mir doch erklärungsbedürftig. Wie ist das zu verstehen? Dr. Karsten Gröning: Damit meine ich, dass ein Teil der Mitarbeiter in den vergangenen 24 Monaten eine aus meiner Sicht mehr als beeindruckende Entwicklung gezeigt haben und durch ihre Arbeit und ihr Engagement erheblichen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens hatten. Auf diese Mitarbeiter bin ich nicht nur sehr stolz, sondern diesen Mitarbeitern gebührt – insbesondere an dieser Stelle – mein besonderer Dank. Gleichzeitig hat sich


Nachgefasst

ein Teil der Mitarbeiter, inzwischen muss ich sagen ehemaligen Mitarbeiter, nicht nur als unbrauchbar, sondern sogar als kontraproduktiv für die Entwicklung des Unternehmens erwiesen. Aus dieser bei Unternehmenssanierungen leider sehr häufig anzutreffenden Personalentwicklung ergibt sich auch das größte und am schwierigsten zu lösende Problem bei der Sanierung. Wenn Sie ein Unternehmen aus der Insolvenz praktisch von jetzt auf gleich übernehmen, bleibt meist keine Zeit, um den Neustart mit einem komplett neuen Mitarbeiterstamm in Ruhe zu konzeptionieren. Wie auch? Im Regelfall erfolgt deshalb, nicht zuletzt auch aus arbeitsrechtlichen Gründen, der Neustart mit dem bestehenden Mitarbeiterstamm. Und damit werden zahlreiche Negativfaktoren mit den alten Mitarbeitern ins neue Unternehmen eingeschleppt, was für die weitere Sanierung nicht gerade hilfreich ist und zu dem Schluss führt, dass der Fisch nicht immer nur vom Kopf stinkt, sondern dass es auch Fische gibt, die insgesamt stinken. Bodymedia: Das klingt nach einem schwer lösbaren Dilemma. Wie bekommt man das Problem in den Griff? Dr. Karsten Gröning: Eine Patentlösung kenne ich nicht. Hier habe ich das so

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gelöst, dass ich die wichtigsten Mitarbeiter direkt selbst ausgebildet und speziell gefördert habe, und das auch immer noch mache, und die Bremser sukzessive entfernt habe. Besonders problematisch war dabei, dass die vermeintlichen Führungskräfte nicht nur wenig loyal waren – über gefälschte Lebensläufe, entwendete Betriebsunterlagen und kostenintensive Fehler wollen wir hier nicht reden – sondern auch weit hinter den Erwartungen zurück geblieben sind und deshalb als einige der ersten Mitarbeiter entlassen werden mussten. So ist der Mitarbeiterstamm in den vergangenen beiden Jahren nahezu vollständig durch höher qualifiziertere, zuverlässigere und engagiertere Mitarbeiter getauscht worden. Und das war sicher einer der Schlüssel zum Erfolg. Bodymedia: Das klingt nachvollziehbar und logisch, insbesondere vor dem Hintergrund der vergleichsweise hohen Personalkosten in einer Fitnessanlage. Damit sind wir auch schon beim nächsten Thema, den Investitionen und Kosten des Unternehmens. Wenn ich die Bilder des Clubs von vor zwei Jahren mit dem Erscheinungsbild des Hauses heute vergleiche, fällt auf, dass praktisch die gesamte Anlage nebst Sauna renoviert wurde und der Car-

dio- und Gerätepark getauscht worden ist. Das vermittelt eher den Eindruck von teuren Investitionen und nicht von eisernem Sparzwang. Dr. Karsten Gröning: Ja, gut beobachtet. Leider war es nötig, die Anlage zu renovieren und den Cardio- und Gerätepark zu tauschen, da der Vorbesitzer in den vergangenen Jahren vor der Insolvenz „auf Verschleiß“ gefahren hat. Da waren etliche Reparaturen, Instandhaltungsarbeiten und Modernisierungen notwendig. Um den Liquiditätsplan im Griff zu halten und Budgettreue zu beweisen, haben wir das allerdings nach und nach aus dem laufenden Geschäft gemacht. Immer, wenn genug Geld auf dem Konto war, ist der nächste Schritt gemacht worden und ein paar neue Geräte wurden angeschafft. Als Gesamtpaket wäre das mit dem veranschlagten Budget nicht darstellbar gewesen. Zusätzlich haben wir nahezu ausschließlich Gebrauchtgeräte angeschafft, das schont die Liquidität und macht – sofern man qualitativ gute Geräte auswählt und bekommt – kaum einen Unterschied zu Neugeräten. In diesem Zusammenhang schönen Dank an Martin Dornebeck, der mir den guten Cardiobereich besorgt hat. Diese Vorgehensweise beweist übrigens auch, dass der Erfolg einer Fit-


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Nachgefasst

nessanlage nicht zwangsläufig positiv korreliert ist mit dem Investitionsvolumen für den neusten und teuersten Cardio- und Gerätepark oder, mit anderen Worten, der Umkehrschluss „teure Geräte gleich erfolgreiche Anlage“ nicht ausschließlich gilt. Es geht eben auch anders. Bodymedia: Bis jetzt klingt das alles noch ziemlich einfach, nachvollziehbar und – bei allem Respekt – ziemlich langweilig. War die Sanierung tatsächlich so langweilig und problemlos oder anders gefragt, war das schon alles? Dr. Karsten Gröning: Tja, was im Gespräch wenig sexy und langweilig klingt war im operativen Geschäft schon spannend und vor allem ein hartes Stück Arbeit. Unternehmeralltag eben. Bisher haben wir ja allerdings auch nur die zentralen und offensichtlichen Punkte angesprochen. Tatsächlich ist aber natürlich das gesamte Unternehmen auf den Kopf gestellt und neu organisiert worden. Die bisher durchgeführten Veränderungen ergeben schon eine ziemlich lange Liste und verdeutlichen das Tempo, mit dem im Relax Sanierungs-

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maßnahmen und Optimierungen umgesetzt wurden: Squashbereich weg, Badmintonbereich weg, Dampfbad weg, Saunakabine neu, Öffnungszeiten reduziert, Wochenpreise eingeführt, Ruheraum renoviert, Rezeption neu, Bistro neu, Cardiobereich neu, Kinderhort neu, Gerätebereich neu, Reha-Sport eingeführt, Präventionssport eingeführt, operatives Controllingsystem eingeführt, Kostenmanagementsystem eingeführt, Vertriebsabteilung eingeführt, Hypoxi eingeführt, Software gewechselt, Berichtswesen eingeführt etc. Und das alles im laufenden Geschäft und aus dem Unternehmensgewinn finanziert. Für mich klingt das ziemlich gut, auch wenn man die Einführung eines Controlling- oder Berichtswesens zum Beispiel nicht sehen kann und den Anteil dieser Maßnahmen am Unternehmenserfolg nicht messen kann. Vermutlich zählt am Ende das Gesamtpaket aus der Summe der Einzelfaktoren. Bodymedia: Ja, das hört sich schon eher nach einem harten Stück Arbeit an und führt zur letzten Frage, die Sie wahrscheinlich auch schon öfter ge-

hört haben. Bereuen Sie die Übernahme des Relax und würden Sie das noch einmal machen? Dr. Karsten Gröning: Die Antwort auf diese Frage fällt in Abhängigkeit von der Tagesform unterschiedlich aus. An manchen Tagen – zugegebenermaßen an wenigen – würde ich mit Nein antworten. Das ist, glaube ich, normal. An der überwiegenden Zahl der Tage gibt es als Antwort jedoch ein klares Ja. Vor zwei Jahren bin ich mit Gewinnerzielungsabsicht angetreten um zu beweisen, dass ich als Sachverständiger nicht nur schöne Konzepte schreiben kann, sondern diese auch pragmatisch umsetzten. Angesichts des stattlichen Unternehmensgewinns in wirtschaftlich schlechten Zeiten ist die Beweisführung, dass man auch eine total runtergewirtschaftete Muckibude mit kaufmännischen Mitteln in ein erfolgreiches Unternehmen umbauen kann, geglückt. In Anlehnung an die Mathematiker Euklid und Archimedes, die gelungene Beweisführungen mit der Floskel „Quod erat demonstrandum – was zu beweisen war“ abschlossen, kann ich deshalb auch – nicht ohne Stolz - abschließen mit Quod erat demonstrandum!


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Schwerpunkt

Der Club als Erlebniswelt Regionale Materialien können den lokalen Charakter einer Anlage unterstreichen „Zeig´ mir dein Haus und ich sag´ dir, wer du bist“. Bei diesem gern genommenen Zitat schwingt mit, wie schwer es ist, die richtige Einrichtung mit der gewünschten Wirkung zu finden. Was in diesem Fall für den privaten Bereich gemeint ist, gilt auch in der Freizeitbranche. Die Einrichtung eines Fitnessstudios kann ganz schnell in einer Material18

schlacht enden. Daher ist es wichtig, dass man ein klares Konzept hat und sich das Wirken und Zusammenwirken verschiedener Materialien bewusst macht. Die Firma FaM stattet seit 20 Jahren Fitnessstudios aus und kennt die richtige Zusammensetzung von Material, Farbe und Form, so dass in der Gesamtkonzeption ein individueller Fitnessclub heraus kommt. Prinzipiell steht der Rohbau bzw. die Architektur des Gebäudes Pate für die Inneneinrichtung. „Gerne bedienen wir uns bei der Studiogestaltung an regionalen Materialien“, sagt FaM-Urgestein Dirk Steinich. Es macht Sinn, wenn sich ein Club auch im Inneren der Umgebung anpasst, so fühlen sich Mitglie-

der schneller wohl. Erlaubt ist alles, was die Materialpalette hergibt: Glas, Holz, Stahl, Stein. Zusammen passen muss es. Dafür braucht der Studiobetreiber ein zu Grunde liegendes Konzept vom Profi. Zum Beispiel lässt sich Holz als Rohstoff in so ziemlich alle Einrichtungsgegenstände verwandeln. Es ist ein warm wirkendes und anpassungsfähiges Material. Außerdem hat Holz thermische Eigenschaften sowie akustische. Und es ist ästhetisch ansprechend. Stahl dagegen wirkt kühl. Die klaren Formen des stabilen Materials lassen sich sehr gut in Studiobauten verwenden. Glas und Stein werden meist als ergänzende Materialien eingesetzt, um Akzente


Schwerpunkt nach einem ausgeklügelten DesignPlan – nehmen den Funktionsräumen den sterilen Charakter. Auch wenn im Laufe der Jahre viele Alternativen versucht wurden, machen Fliesen aus hygienischen und praktischen Gründen am meisten Sinn. Die in vielen Varianten „gute alte“ Tonfliese lässt mit Know-how und Kreativität viel Spielraum für Design inklusive Funktionalität. „Wichtig beim StudioDesign ist es, immer eine individuelle Note einfließen zu lassen“, sagt Stärk.

Halle 22 in Willich: Große Fenster spenden viel natürliches Licht.

zu setzen. Glas als Einrichtungsaccessoire wirkt erst richtig in Verbindung mit dem richtigen Lichtsystem. Welche Rohmaterialien in den nächsten Jahren angesagt sein werden, erfährt der Fachmann aus verlässlichen Quellen. „Wir orientieren uns grob an der Möbelbranche“, sagt FaM-Markengeber Reinhold Stärk. Allerdings werden Trends abgewandelt und entwickelt. Es ist wichtig, um auch die Funktionalität im Fitnessstudio zu gewährleisten. Eine Lounge und eine Theke im Club müssen anderen Ansprüchen gerecht werden als die Sofaecke und der Wohnzimmertresen zu Hause. Die Zeiten, in denen ein Fitnessclub allerdings nur „funktionieren“ musste, sind lange vorbei. Bei der Studioeinrichtung ist die Kombination aus Design und Funktionalität wichtig. Design schafft nämlich Atmosphäre. Das unterstreicht den Wohlfühlgedanken, den der Betreiber unbedingt haben sollte. Mitglieder kommen in „ihr“ Studio, weil sie sich wohl fühlen möchten, Leute treffen und natürlich etwas für die Gesundheit tun wollen. Beim Ausbau und der Inneneinrichtung eines Fitnessclubs gilt: Egal, ob man marketingtechnisch eher die Silver Liner, die Muskelaufbauer oder die Wellnessliebhaber anspricht, ein ganzheitliches Konzept muss den Ton angeben. „Zusammengewürfeltes wirkt unprofessionell und ungemütlich. Ein klarer Stil muss im Fitnessclub vorherr20

schen“, weiß Reinhold Stärk. Der einheitliche Stil, der sich durch klare Linien und Formen auszeichnet, wurde von FaM in zwei Clubs einer Betreibergruppe umgesetzt (siehe Bild). Dunkles Holz und kräftige warme Farben herrschen in den beiden Anlagen in Rottweil und Balingen vor. Der Design-Trend gehe – laut Stärk – im Moment genau in diese Richtung: natürliche Materialien wie Holz treffen auf eine konsequent kräftige Farbgebung in warmen Tönen. Die Einrichtungsgegenstände wie Design-Möbel im Loungebereich, bequeme Saunaliegen oder bepflanzte Raumteiler unterstreichen die Raumatmosphäre. Im Nassbereich wird auf dynamisches Design gesetzt. Fliesen gibt es in unterschiedlichen Farbnuancen – gesetzt

Dem innovativen FaM-Design liegt immer eine fotorealistische Detailplanung von hauseigenen Architekten zu Grunde. Natürlich fließen Ideen und Wünsche der Betreiber dort mit ein. Dieser fachmännische Plan ist die Grundlage für eine funktionierende Studioeinrichtung. Die FaM-Profis wissen aus mittlerweile 20-jähiger Erfahrung in der Fitnessbranche, welche Materialien zusammen passen und was besonders gut in Fitnessclubs wirkt, wie sie verarbeitet, eingesetzt und kombiniert werden. Zum Beispiel ist ein Holzboden qualitativ sehr hochwertig und Wärme speichernd, allerdings nicht besonders strapazierfähig – gerade in Studios. Parkett bekommt oft irreparable Kratzer beispielsweise durch Fitnessgeräte, die bewegt werden. FaM hat deshalb einen Hersteller an der Seite, der strapazierfähige Bodenbeläge auf Kautschuk-Basis herstellt. Der Boden ist in jeder erdenklichen Optik erhältlich: von Teakholzparkett über Mosaik-Design bis hin zu Strukturböden. Den Unterschied zu „echten“ Dielen stellt man nur durch

Klare Linien, edles Interiör an der Theke made by FaM.


Take shape, Schorndorf II: Hier wird der Verzehr zum optischen Erlebnis.

Fühlen fest, nicht optisch. Auch preislich gibt es kaum Unterschiede. Das Tüpfelchen auf dem „i“ ist die Gestaltung mit Licht und Farbe. Die Profi-Ausstatter bei FaM schaffen mit Licht und Farbe Atmosphäre. Die falsche Beleuchtung kann schnell ein Design-Konzept kaputt machen. Die Mitglieder müssen beim Workout gut sehen können, sollen aber nicht das Gefühl haben, in einer Verpackungshalle für ein Logistikunternehmen zu stehen. Versteckte und indirekte Lichtquellen in Kombination mit einer großflächigen Beleuchtung, die Tageslicht imitiert, sind der Schlüssel. Zusätzlich beeinflusst die Farbgebung der Räumlichkeiten das Wohlbefinden der Clubmitglieder. „Jede Farbe hat eine eigene Wirkung auf den Menschen“, weiß Dirk Steinich. So müsse man darauf achten, dass zum Beispiel im Ruhebereich keine „aggressive“ Farbe und im Thekenbereich eine Farbnuance ausgewählt wird, die zum „Treibenlassen“ einlädt. Nach all den Ratschlägen stellt sich für Betreiber vielleicht die Frage, ob man ständig neue Trends setzen muss, um Mitglieder zu halten bzw. zu gewinnen. Die Antwort ist ja. Fedoch kann man die Trends selbst setzen und das Wann, Wo und Wie viel selbst bestimmen. Für FaM ist der so genannte Soft-Relaunch eine intelligente Alternative zum Kom-

plettumbau. Soft-Relaunch ist die Aktualisierung und Modernisierung einzelner Bereiche abschnittsweise als in sich geschlossene Maßnahme. So haben Betreiber immer wieder die Möglichkeit, zeitgemäßen Kundenansprüchen gerecht zu werden und immer wieder innovative Impulse zu setzen. Die Mitglieder erleben dann ihren Club immer up to date. Ob nun beim „Zeitgeist sein“ oder einen Neustart wagen, der Hintergrund eines modernen Fitnessclubs sollte es sein, Erlebniswelten zu schaffen. Bewegung, Auspowern, Relaxen, Wohlfühlen. Und jede „Welt“ für sich braucht ein schlüssiges Design-Konzept, um eine funktionierende „Welt“ zu sein. Stefanie Weiß

Zur Autorin Stefanie Weiß arbeitete viele Jahre in der Medienbranche. Als freie Journalistin war sie für mehrere Tageszeitungen im süddeutschen Raum tätig. Sie hat Kommunikationswirtschaft studiert und war für ein regionales Lifestyle-Magazin verantwortlich. Bei der Firma FaM kümmert sie sich um Marketing und PR und ist Geschäftsführerin für die famoso GmbH.


Schwerpunkt

Der richtige Ton Über Farben und ihre Wirkung Farben wirken. Sie beeinflussen uns auch dann, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen. Jede Nuance erzeugt ihre eigenen Sinnesreize im Gehirn und steuert unser Wohlbefinden, unsere Reaktionen und unser Denken. Ein Fachbeitrag von Susanne Schreiber-Beckmann, Expertin für Raumgestaltung. Was haben Farben mit Fitness zu tun? Hier ist nicht der Bräunungsgrad der Haut gemeint, der in den 80er Jahren als Synonym für Gesundheit und Fitness galt. Sondern der Einsatz von Far22

ben, mit denen Fitnessclubs gestaltet werden können. Bei meiner Recherche zu diesem Artikel ist mir aufgefallen, dass die am häufigsten verwendeten Farben in den Fitnessanlagen mit Abstand Blau, Weiß, Grau, Gelb und Orange sind. Als Ausnahme finden sich Grün und Lila. Selbst die so genannten „warmen Farben“ werden durch entsprechende Mischung in den kalten Bereichen verwendet. Und das unabhängig davon, in welchem Abschnitt im Club diese eingesetzt sind. Da drängte sich mir die Frage auf, nach welchen Kriterien diese Farben ausgewählt wurden. Farben sehen nicht nur einfach schön aus, sondern sie können viel mehr. Farben wirken über das Gehirn direkt auf die Energie des Menschen. Sie wirken auf unsere psychische Gesundheit, sind Nahrung für unsere Seele und

unsere Sinne. Alle Sinneswahrnehmungen haben Einfluss auf unsere Gefühle. Wir verknüpfen Gefühle mit Farben im positiven wie im negativen Sinn. Sie lösen automatisch unbewusste Reaktionen und Assoziationen aus, die teilweise archetypisch sind. Man könnte auch von „Urprägungen“ sprechen. Das äußert sich in Verhaltensweisen und Reflexen, in bestimmten Denkstrukturen, Bildern und Träumen. Und zu diesen Ursprüngen gehören auch die Farben. Viele Gefühle, die Farben in uns auslösen, sind quasi aus grauer Vorzeit einprogrammiert. Für die Farbgestaltung ist es deshalb nicht nur wichtig zu wissen, welche Farben miteinander harmonieren oder welche Farben gerade im Trend sind. Man sollte sich auch darüber im Klaren sein, welche kulturellen Aussagen die Farben haben und welche psychologische Wirkung mit einer Farbwahl bewusst oder unbewusst ausgelöst wird. Blau Blau zum Beispiel wirkt beruhigend, verlangsamt das Denken, löst Verspannungen, Nervosität, lindert Schlafbe-


Grün in Verbindung mit dem Unglück, deshalb würde sich ein Franzose auch kein grünes Auto kaufen. Gelb Gelb assoziieren wir mit der Sonne. Es symbolisiert Leichtigkeit, Beweglichkeit, Offenheit und Großzügigkeit. Mischt man Gelb jedoch etwas Grün dazu steht es für Leichtsinn, Schlamperei, Unruhe und Neid. Goethe nannte dieses grünstichige Gelb „Hahnrei Farbe“, was gleichbedeutend mit einem betrogenen Ehemann war. Kandinsky sagte über das grünstichige Gelb:“…tut nach längerer Zeit dem Auge weh, wie dem Ohr eine hoch klingende Trompete. Es beunruhigt den Menschen, sticht, regt ihn auf. …“

schwerden und fördert die Regeneration. Es schafft eine Atmosphäre von Sympathie, Geborgenheit, Freundlichkeit und Frieden. Blau ist in unserer Kultur die Farbe der Weisheit und des Gefühls. In China steht sie für Unsterblichkeit, im arabischen Raum ist Blau der Inbegriff allen Lebens und im Islam die Farbe der Wahrheit. Grün Mit Grün verbinden wir Harmonie und Natur. Es stabilisiert, stärkt das Selbstwertgefühl, ist hilfreich bei Stimmungsschwankungen, zur Entspannung und wenn man Energie auftanken möchte. Nach neuesten Untersuchungen soll es sogar sehr gut auf dominante Menschen wirken. Grün stabilisiert den Blutdruck, wirkt insgesamt ausgleichend auf unsere Gefühle und unseren Körper. Gibt man zum Grün Blau hinzu, wird es gruselig. Wir denken an Monster, Drachen, Schlangen und den Teufel. Das Grün ist zu Giftgrün geworden, was früher tatsächlich der Fall war. Denn früher wurde zur Herstellung von Grün Arsen beigemischt. Im Islam und in China ist Grün immer in positiver Verbindung. In Frankreich jedoch steht

Welche Farbe in welcher Tonart und in welcher Intensität zum Einsatz kommt, hängt nicht nur von ihrer psychologischen Aussage ab. Die räumlichen Gegebenheiten sind zu berücksichtigen wie künstliche und natürliche Beleuchtung, die Ausrichtung der Räume zu den Himmelsrichtungen. Denn Räume, die im Norden liegen, haben naturgemäß weniger Lichteinfall. Wie wird der Raum zukünftig genutzt? Welches ist die Zielgruppe eines Fitnessclubs? Welches sind die Firmenfarben? Durch welches Material kommt die Farbe zum Einsatz? Dennoch gibt es ein paar grundsätzliche Regeln für den Einsatz von Farben.

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1. Farben lassen einen Raum höher, niedriger, schmäler oder breiter erscheinen. Ein Raum wirkt verkürzt, wenn die Endwand einen intensiven Farbton hat, die Seitenwände aber hell neutral sind. Hält man die Seitenwände bläulich, weitet sich der Raum nach der Breite aus. Hellblaue Decken wirken weitend nach oben. Dunkelblaue Decken dagegen drücken wie eine Gewitterwolke, rote und braune auch. Kräftige Farben wirken näher als blasse. Helles Gelb ohne satte Tönung erweitert den Raum und lüftet die Flächen. 2. Eine Farbe wirkt umso näher, je wärmer sie ist, eine Farbe wirkt umso entfernter, je kühler sie ist. Farben werden mit Entfernungen verbunden, weil sie sich in der Entfernung verändern. Je weiter Rot entfernt ist, desto bläulicher wird es. Jede Farbe wird trüb und bläuwww.aerolution.de


Schwerpunkt die Wandgestaltung allgemein zurückhaltend sein, sollte man außer Weiß mal Sandtöne versuchen. Die sind neutral, bieten einen weichen Kontrast zur Umgebung und können mit vielen Farben kombiniert werden.

Farben wirken über das Gehirn direkt auf die Energie des Menschen.

lich, weil sie von Luftschichten überdeckt wird. 3. Dieselbe Farbe wirkt ganz anders, wenn sie mit anderen Farben kombiniert wird. Mische ich eine Farbe zum Beispiel mit Schwarz, verkehrt sie ihre Bedeutung ins Gegenteil. Gelb wird zur Warnfarbe und bei Blau wird die Vernichtung des Lebens assoziiert. 4. Farben ändern sich mit den Umständen der Beleuchtung. Denn ein Objekt kann nur in der gewünschten Farbe erscheinen, wenn das auffallende Licht die Strahlen enthält, die zurückgeworfen werden sollen. Blau erscheint dann gräulich, verliert seine Farbigkeit und wirkt kühler. Da in der Regel nicht nur ein Farbton in einem Raum zu finden ist, stellt sich die Frage einer harmonischen Farbkombination. Auf der sicheren Seite bewegt man sich, wenn man eine Hauptfarbe in verschiedenen Helligkeitsstufen und Nuancen verwendet. So ergibt sich ein ausgewogener Gesamteindruck, der buchstäblich nicht eintönig ist. Weiterhin besteht die Möglichkeit, durch einen Kontrastfarbton in Form von Ac24

cessoires Akzente zu setzen. Diese Akzentfarbe könnte zum Beispiel die Logofarbe des Clubs sein. Eine andere Variante wäre, mehrere Farben gleicher Helligkeitsstufe miteinander zu verbinden wie beispielsweise leicht graustichige Pastelltöne. Diese Variante erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Eine spannungsvolle Zusammenstellung ergeben die Farbtöne, die sich im so genannten Farbenkreis gegenüber liegen, wie Rot und Grün oder Gelb und Violett. Es empfiehlt sich jedoch, die Farbtöne nicht in ihrer reinen Form zu verwenden, sondern in aufgehellter oder durch Schwarz getrübter Variante. Daraus setzen sich sehr reizvolle und raffinierte Kombinationen zusammen, mit denen das Auge auf bestimmte Bereiche gelenkt werden kann. Zusammenfassend gesagt, sollte man sich beim Einsatz von Farben immer zuerst fragen, was man mit der Gestaltung im Raum erreichen möchte. Ist ein Bereich zum Entspannen vorgesehen, dann sind beruhigende Farben wie Grün sehr geeignet. Ist der Bereich für Kommunikation geplant, wären Gelb oder Orange zu bevorzugen. Soll

Wandmaterialien Es sei noch erwähnt, dass es heute eine Fülle von Möglichkeiten gibt, Farbe in einen Raum zu bringen. Außerhalb von Dispersionsanstrichen und Rauhfaser- oder Glasfasertapete bieten verschiedene Putze auf Lehm,- Kalk- oder Marmorbasis sehr gute Möglichkeiten, einen Raum raffiniert und sogar ökologisch unbedenklich zu gestalten. Kalk zum Beispiel ist alkalisch und damit sehr gut für Feuchträume geeignet, da sich Schimmelbildung vermeiden lässt. Lehm hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit aufzunehmen und auch wieder abzugeben und sorgt so für ein angenehmes Raumklima. Wandfarben mit katalytischer Wirkung nehmen unangenehme Gerüche auf. Ideal für WorkoutRäume. Eine ebenfalls interessante Variante ist die flüssige Tapete, die gleichzeitig für eine bessere Akustik sorgt. Der Phantasie sind quasi keine Grenzen gesetzt und erstaunlicherweise sind diese Varianten nicht unbedingt teurer. Susanne Schreiber-Beckmann

Zur Autorin Susanne Schreib e r- B e c k ma n n hat Innenarchitektur und Raumgestaltung studiert. 2007 gründete sie mit INTERIORDESIGN ihr eigenes Unternehmen mit dem Schwerpunkt Einrichtungskonzepte für Unternehmen und Privatpersonen, Imageberatung für Unternehmen zum Einsatz von Farben und Formen. Kontakt: Kreuzgarten 47 29223 Celle Telefon 05141/27 86 508 info@interior-designerin.com www.interior-designerin.com Marketing: Worauf beim Design von Firmenlogo und neuen Produkten geachtet werden sollte


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Schwerpunkt

Konzept statt konfus Technische Einrichtungen für Fitnessclubs

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Der Licht-, Audio- und VideoTechnik im Fitness-Club kommt eine besondere Bedeutung zu, denn mit ihnen kann man die Raumatmosphäre und den Wohlfühlfaktor entscheidend verbessern. Tipps dazu gibt Kai Aschenbach, Inhaber der renommierten Marke Aschenbach Audio Team.

halten, sollte auf ein angenehmes Licht geachtet werden, man möchte nach einem Arbeitstag keine weiteren Stunden in ungemütlichem Neon-Licht verbringen. Aber auch in Nebenräumen wie Treppenhäusern und WCs sollte das Wohlfühlempfinden fortgesetzt werden, so dass das Mitglied weiß, dass Sie als Inhaber bis zum letzten I-Tüpfelchen an Ihr Mitglied gedacht haben.

Licht-Technik Die Beleuchtung sollte heute so geplant werden, dass ein Beleuchtungskonzept vom Eingangsbereich durch alle Räume hindurch bis in Nebenräume erkennbar ist. Bereits am Eingang freut sich der Besucher, wenn ihn eine angenehme Beleuchtungsatmosphäre willkommen heißt. In den Räumen, in denen sich die Mitglieder lange auf-

Bei alledem ist auch auf die Energiebetrachtung zu achten, deshalb haben sich auf der Trainingsfläche Mischkonzepte aus Halogen- und Energiesparleuchten bewährt. LED-Leuchten werden bisher nur in Sondersituationen genutzt.

Dieses lässt sich in neuen Objekten ohne großen Mehraufwand umsetzen. Auch in bestehenden Studios lässt sich die Beleuchtungssituation oft leicht verbessern.

In den Kursräumen sollten je nach Situation über das gegebenenfalls auch

farbige Licht und über Dimmer Stimmungen erzeugt werden können. In Räumen mit viel Tageslichteinfall sind Halogenleuchten die sinnvolle Wahl, in Räumen mit wenig Tageslicht können LED-Leuchten wirtschaftlich sein. Audio-Technik Auch die Beschallung und die Akustik sind wesentlich im Fitnessclub. Die Akustik lässt sich durch passende Baumaterialien entsprechend beeinflussen. Die Hintergrundbeschallung soll zum Wohlempfinden der Mitglieder beitragen. Die Musik muss einen angenehmen Klang haben und darf nicht aufdringlich sein, das heißt, dass derjenige, der die Musik hören möchte, diese gut verstehen soll und dass derjenige, der sich unterhalten möchte, nicht von der Musik gestört werden will. In größeren Objekten gibt es oft mehrere Räume, die zu beschallen sind und es kann Bereiche mit unterschiedlicher Geräuschkulisse geben. In diesen Fällen ist es erforderlich, die verschiedenen Zonen in der Lautstär-


ke getrennt voneinander einstellen zu können. Oft werden die verschiedenen Bereiche durch unterschiedliche Musikprogramme unterstrichen, was bei der Planung zu berücksichtigen ist. Die Auswahl der Musik ist optimal lösbar über Internet-Musikserver. Auf einem derartigen Server liegen mehrere hunderttausend Musiktitel bereit. Diese wurden in der Lautstärke gleich aufgenommen und in verschiedene Musikrichtungen aufgeteilt. Nun können zeitgesteuert die passenden Musikrichtungen zur jeweiligen Mitgliederstruktur ausgewählt und vollautomatisch eingespielt werden. Bei Bedarf können Bereiche im Fitnessclub auch GEMAfrei beschallt werden. Eine Möglichkeit, die Menschen

Abzuraten ist von Radioeinspielung, die Musik trifft in der Regel nicht den Geschmack der Mitglieder und die Wortbeiträge können stören. Hinzu kommen höhere GEMAbeiträge, die VGM-Gebühren und seit dem 1.1.2009 ist zudem für jeden Lautsprecher eine GEZ-Gebühr zu zahlen. In Kursräumen gilt ähnliches wie bei der Hintergrundbeschallung, allerdings auf einem deutlich höheren Lautstärke-Niveau. Aus diesem Grund ist hier andere Technik erforderlich. Zum einen soll sich der Kursteilnehmer wohlfühlen und Musik gut und in angenehmer Weise hören können und zum anderen spielt die Sprachwiedergabe über Mikrofone eine besondere Rolle, damit Teilnehmer Ansagen und Kommandos gut verstehen können. Die Basis dafür bildet die Raumakustik. Räume sollten unter anderem mit schallschluckenden Materialien ausgestattet sein, damit sich Nachhalleffekte in Grenzen halten. Von einem Raum zum anderen müssen Wände und Türen eine ausreichende Isolierung haben, damit nicht der Ton eines Raumes in dem anderen zu hören ist. Zudem müssen Decken und Böden akustisch entkoppelt sein, damit sich der Schall hierüber nicht in andere Räume oder Gebäudeteile ausbreiten kann. Die Beschallung selbst erfordert eine besondere Technik. Eine Heimanlage, eine Musikeranlage oder andere sind

vom Sofa in den Club zu bekommen: Cardio-Kino.

hier aus technischen und akustischen Gründen ungeeignet. Zur Wahl stehen fest installierte und mobile Anlagen. Auch hier fällt der Konzeption eine entscheidende Rolle zu. Die Auswahl, Anzahl, Positionierung und Ausrichtung der Lautsprecherboxen und die Wahl der übrigen Komponenten entscheidet über das Beschallungsergebnis. Oft sind die Nutzer technische Laien, deshalb sollten die Geräte einfach zu bedienen sein und keine überflüssigen Schalter und Knöpfe aufweisen. Die Musikabspielgeräte (z.B. CD-Spieler) sollten über eine Geschwindigkeitseinstellungseinrichtung (Pitch) verfügen, damit der Trainer das Musikgtempo an die gewünschte Geschwindigkeit der Übungen oder Choreographien anpassen kann. Video-Technik Video-Technik soll unterhalten und informieren. Unterhaltung ist über entsprechende Bildschirme mit TV-Programmen einfach möglich. Diese Bildschirme befinden sich in der Regel im Cardio-Bereich (Cardio-Kino) und im Eingang bzw. Bistro, manchmal auch auf der Trainingsfläche.

Die montierten Bildschirme bieten auch die Möglichkeit, mit den Mitgliedern zu kommunizieren. Über entsprechende Technik können Botschaften in Form von Tickerzeilen, Standbildern oder Filmen auf den Bildschirmen gezeigt werden. Dabei kann das TV-Bild verkleinert weiter gesehen werden. Eingeblendet werden Informationen über Aktionen oder neue Produkte des Studios oder gegen Berechnung Einblendungen von Werbepartnern. Bei der Konzeption derartiger Technik ist die Gebührensituation zu beachten. Es stehen verschiedene technische Lösungen zur Gebühreneinsparung zur Verfügung. Kai Aschenbach

Zum Autor Kai Aschenbach ist Diplom Ingenieur und beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit speziellen Lösungen der Audio-, Licht- und Video-Technik für den Fitnessbereich.

Kontakt: www.aschenbach.com 27


Management

Die Summe der Signale In 150 Millisekunden bildet man sich den ersten Eindruck Über Erfolg und Misserfolg im Berufsleben entscheidet nicht alleine die Qualifikation und das fachliche Know-how, sondern auch ob man die richtige Ausstrahlung mitbringt. Image ist ein Erfolgsfaktor, sagt Daniela Matthies, und erklärt nachfolgend die Gründe dafür. Image ist in unserer Zeit ein oft benutztes Wort, aber was bedeutet es eigentlich? Das Wort „Image“ ist abgeleitet vom dem lateinischen „imago“, bedeutet Bild oder Abbild. Überwiegend wird die Imagebildung im Marketing für Produkte oder Dienstleistungen eingesetzt. Politiker nutzen Imagekampagnen, um sich ins rechte Licht zu rücken, und auch um viele Stars und Prominente wird eine Imagewelt aufge-

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baut. So entsteht häufig der Eindruck, dass Image doch eine eher negativ besetzte Sache sei. Sozusagen eine Scheinwelt, die mit der Realität nicht viel gemeinsam hat. Aber schauen wir noch einmal genauer hin. Stellen Sie sich doch mal jemanden aus Ihrem Umfeld vor. Ohne sich zu bemühen, haben Sie gleich ein Bild von dieser Person vor Augen. Wie setzt sich dieses Bild zusammen? Da wir in Bildern denken, ist der visuelle Eindruck meist der erste, den wir haben. Informationen über Statur und Körpergröße, die Frisur und die Art der Kleidung werden zuerst wahrgenommen. Es folgen Stimme, Mimik und Gestik und natürlich sprechen Sie diesem Menschen auch Charaktereigenschaften zu. Gibt er sich höflich und sympathisch oder eher zurückhaltend? Vielleicht empfinden Sie ihn auch als unangenehm? Die Person, die Sie sich vor Ihrem geistigen Auge vorgestellt haben, sehen Sie nicht nur als visuelles Vorstellungsbild, vielmehr verbinden Sie eine ganze Gefühlswelt mit ihr. Image ist also nicht nur ein anderes Wort für Bild

oder Abbild, sondern vor allem ein „Stimmungsbild“. Glaubwürdig auftreten Um im heutigen Berufsalltag erfolgreich zu sein, reicht eine gute Leistung alleine nicht mehr aus. Es gibt zahlreiche qualifizierte Mitbewerber und es ist immer wichtiger geworden, sich seine Stärken und Kompetenzen bewusst zu machen und mit innerer Klarheit sowie einem authentischen Erscheinungsbild zu überzeugen. Steigern Sie Ihre individuelle Ausdruckskraft, indem Sie zeigen, welche Werte Sie leben und wer Sie sind. Lassen Sie erkennen, was Ihnen entspricht und das in einem möglichst positiven Licht. Ihr Erscheinungsbild sollte mit Ihrer Persönlichkeit im Einklang stehen. Wenn Sie beispielsweise hochwertige Artikel im Wellnessbereich vertreiben und mit Ihren Produkten Entspannung und Pflege verkaufen möchten, dann sollte man Ihnen genau das auch ansehen und abnehmen. Ein sehr salopper Kleidungsstil in abgewetzter Jeans,


ungeputzten Schuhen und Holzfällerhemd würde kein authentisches Bild abgeben und Ihre Chancen im Verkauf schmälern. Schade, denn es wäre von maßgeblichem Vorteil, von Anfang an authentisch und kompetent aufzutreten, in vielen Fällen bekommen Sie sonst erst gar keine Möglichkeit, mit Ihrer Kompetenz zu überzeugen. Vor einigen Jahren sprach man noch davon, dass es 7 Sekunden dauert, bis wir uns von unserem Gegenüber einen ersten Eindruck gebildet und ihn in eine Schublade gesteckt haben. Heute spricht man hingegen nur noch von einem Zeitraum von rund 150 Millisekunden, so der Sozialpsychologe Dr. Ronald Henns von der Universität Saarbrücken. In einem Sekundenbruchteil haben wir uns schon entschieden, ob wir unser Gegenüber als sympathisch und kompetent oder als langweilig empfinden und das alles, bevor er auch nur „Guten Tag“ gesagt hat. Gerade bei solchen Begegnungen, die kurz und wichtig für Sie sind, wie beispielsweise bei einem Vorstellungsgespräch, ist es deshalb besonders wichtig, von Anfang an einen guten Eindruck zu hinterlassen. Die Nachhaltigkeit des ersten Eindrucks Dahinter steckt das psychologische Phänomen des Primäreffekts. Dabei

prägt sich die erste wahrgenommene Information – also auch der erste Eindruck – stärker ein als alle folgenden Informationen. Diese werden unbewusst stets mit der zuerst gespeicherten Information verglichen und schlimmstenfalls als nicht stimmig bewertet und gespeichert. So begegnen Sie zum Beispiel bei Ihrer Arbeitsstelle dem neuen Kollegen, der Ihnen auf Anhieb sympathisch ist. Nun werden Sie unbewusst viel dafür tun, dass dieser erste gute Eindruck bestätigt wird und ihm mit entsprechender Offenheit begegnen. Es kann aber auch das Gegenteil passieren und der neue Kollege erinnert Sie an einen früheren Schulkameraden, mit dem Sie sich gar nicht gut verstanden haben und er ist ihnen gleich unsympathisch. Nun werden Sie ebenfalls versuchen, den ersten Eindruck zu bestätigen und Sie finden seine Art, zu reden, überheblich und überhaupt ist er ein eher komischer Kerl … Wussten Sie übrigens, dass in einer Studie von Dr. Albert Mehrabian und Ferris nachgewiesen wurde, dass die Wirkung einer Person nur zu sieben Prozent davon abhängt, was diese tatsächlich sagt? 38 Prozent werden durch den Tonfall vermittelt und 55 Prozent durch nonverbale Signale wie Körpersprache, Aussehen oder Kleidung.

Wir können nicht „nicht wirken“ In meiner Arbeit als Typ- und Imageberaterin höre ich oft Aussagen und Anmerkungen darüber, dass es Wichtigeres gibt als die Optik und dass die inneren Werte zählen. Das ist sicherlich richtig und dennoch sollten wir uns Gedanken darüber machen, wie wir wahrgenommen werden möchten. Jeder Mensch sagt mit seiner Art, sich zu kleiden, und seiner Haltung etwas aus und bildet somit sein eigenes Image - auch diejenigen, die gar nichts aussagen möchten und denen es zuwider ist, in eine Schublade gesteckt zu werden. Jede Geste, das Tragen einer Designeruhr, die Wahl des Restaurants oder die Wahl eines bestimmten Fitnesscenters sagt etwas über uns aus und sendet ein Signal an unser soziales Umfeld. Überlassen Sie Ihre Wirkung nicht dem Zufall, sondern fragen Sie sich, ob das Bild, das Sie abgeben, zu Ihnen passt. Drückt es das aus, was Sie denken und wie Sie leben möchten? Können Sie dieses Bild glaubwürdig vertreten und hilft es Ihnen, die von Ihnen gesetzten Ziele im Leben zu erreichen oder hindert es Sie eher? Mehr als nur eine Fassade Ihre eigene Persönlichkeit zur Geltung zu bringen und Ihre besten Seiten zu präsentieren, hat nichts mit Eigenlob oder einer künstlichen Fassade zu tun. Sie zeigen lediglich Ihre Individualität

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Management

Ihr äußeres Erscheinungsbild und Ihre innere Haltung

beeinflussen

sich

gegenseitig und gehen eine Wechselwirkung miteinander ein

hen morgens auf und weil Sie ohnehin niemanden erwarten, ziehen Sie sich gleich noch mal den gemütlichen Jogginganzug vom Vortag an. Was glauben Sie, wie motiviert Sie sind? Was ruft wohl lauter: die Arbeit, die Sie sich fest für heute vorgenommen haben oder das Sofa? Vielleicht haben Sie auch noch solche Gedanken wie: „Wenn heute der Postbote klingelt, mache ich nicht auf“? Ganz anders könnte es aussehen, wenn Sie morgens unter die Dusche springen, sich pflegen und sorgfältig kleiden, als würden Sie gleich ins Büro gehen. Ich verspreche Ihnen, Ihre innere Haltung ist danach eine andere. Eine positive Grundeinstellung, ein ansprechendes Äußeres sowie Begeisterungsfähigkeit und Elan machen nicht nur das Leben wieder etwas farbiger, sondern Sie gewinnen auch beachtlich an Ausstrahlung. Das Wissen um eine gute Ausstrahlung und ein typgerechtes Äußeres gibt Ihnen sehr viel Sicherheit. Insbesondere, wenn Sie sich präsentieren müssen und viel Kontakt mit anderen Menschen haben, ist es unbezahlbar, sich ganz auf das Gespräch oder die Präsentation einlassen zu können und nicht daran denken zu müssen, ob die Krawatte richtig sitzt oder der Fleck auf der Hose unbemerkt bleibt.

und dass Sie sich selbst achten. Denn Äußerlichkeiten wie Körperpflege und gepflegte Kleidung signalisieren, dass Sie sich selbst Wert schätzen. Wenn Sie sich selbst mögen, gehen Sie auch gut mit sich um und achten auf Gesundheit und Wohlbefinden. Bei Geschenken achten Sie vermutlich auch auf die Verpackung, oder haben Sie ein mit Liebe ausgesuchtes Geschenk schon einmal in altem Zeitungspapier verpackt? Das wertvollste Geschenk ist für den Empfänger nur halb so schön, wenn es lieblos auf den Tisch geworfen wird, anstatt es mit entsprechender Wertschätzung wie einem netten Wort oder einer ansprechenden Verpackung zu verschenken. Ebenso wird auch uns mehr Wertschätzung entgegen gebracht, wenn wir uns selbst wertvoll behandeln. Wir alle benötigen Kleidung und su30

chen diese nach unserem Geschmack aus. Warum sollten wir dann nicht gleich ein Hemd in der Farbe wählen, das uns frischer und dynamischer aussehen lässt? Oder warum nicht die Brille wählen, die uns präsenter erscheinen lässt und optimal zu unserer Gesichtsform passt? Die Summe aller kleinen Dinge wie typgerechte Farben, vorteilhafte Kleidungsschnitte, die richtigen Stilmittel und vieles mehr ergibt ein Ganzes – ein positives Erscheinungsbild und Image. Wechselwirkung Outfit und innere Haltung Ihr äußeres Erscheinungsbild und Ihre innere Haltung beeinflussen sich gegenseitig und gehen eine Wechselwirkung miteinander ein. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten ausschließlich von Zuhause aus. Sie ste-

Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck! Eine oft zitierte Weisheit mit einem wahren Kern. Dennoch liegt es in unserer Macht, den ersten Eindruck noch einmal zu hinterfragen und einer Person eine zweite Chance zu geben. Daniela Matthies

Zur Autorin Daniela Matthies ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Wesel. Sie arbeitet als Typ- und Imageberaterin in Wesel und ist Mitglied bei Corporate Color e.K. Kontakt: E-Mail: dm@promisingcolors.de Internet: www.promisingcolors.de


Halle 1 Stand D16


Schwerpunkt

Haste Töne? Mit Design- und Farbkonzepten Geld sparen Wenn man die falschen Farben wählt, kann es teuer werden, sagt Martin Schiele, Kommunikationsdesigner und Geschäftsführer von Studio Schiele. Im nachfolgenden Artikel erläutert er, worauf Unternehmen bei der Entwicklung von Markenzeichen, Corporate Design, Werbung oder Produktgestaltung achten sollten. Die Wirkung von Farben Diese Wirkungen von Farben können sich Unternehmen wirtschaftlich zu Nutze machen. Dienstleister und Her32

steller wie die Telekom, die Post, Milka oder Swatch wissen das. Ein Großteil der Unternehmen setzt Farben jedoch subjektiv ein und ist sich nicht über die vielschichtigen psychologischen, technischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge intelligenter Farb- und Designkonzepte bewusst. Wer bei der Gründung oder einer neuen Produkteinführung falsch beraten wird oder am falschen Ende sparen will, der kann in den Folgejahren mit einem enormen Mehraufwand an Manpower im eigenen Unternehmen und beauftragten Agenturen rechnen. Produkt-, Medien- und Marketingproduktionen werden so unnötig teuer. Die Herausforderung für Unternehmen besteht darin, die uns angeborenen Assoziationen zu Farben mit den strategischen Unternehmenszielen sowie mit Herausforderungen analoger und digitaler Materialien

und Techniken in intelligente und effiziente Konzepte zu schmieden. Jede einzelne Farbe erzeugt ihre eigenen Sinnesreize im Gehirn und steuert unser Wohlbefinden, unsere Reaktionen und unser Denken. Das kann im Erscheinungsbild von Unternehmen, im Marketing, bei der Produktgestaltung, bei Kleidung, Gebäuden, beim Interface von Nutzeroberflächen, bei Nahrungsmitteln etc. genutzt werden. Beispielsweise werden Gelbtöne, Rottöne und Orangetöne als extrovertierter und energiegeladener wahrgenommen. Grüntöne, Blautöne und Violetttöne erscheinen ruhiger und introvertierter. Kombiniert man Farbtöne, kommen weitere Faktoren dazu. Plötzlich wirkt Gelb auf Violett sehr hart oder verliert auf Rosa seine Strahlkraft. Ein eher kaltes Blau scheint auf Schwarz zu leuchten. Nutzt man Rot auf Grün, unterstreicht man die impulsive Wirkung, auf


Schwerpunkt chen beeinflussen unter anderem die Konzentrationsfähigkeit bei Bildschirmarbeiten. Farbeinsatz und Kostenfrage Ein Logo, das mehrfarbig entwickelt wird, verursacht höhere Druckkosten als ein einfarbiges Logo. Farbverläufe oder ähnliche Spielereien im Logo werden in der analogen Medienproduktion richtig teuer oder verlieren bei Prägungen gänzlich ihre Wirkung. Ein Logo sollte deshalb immer in Schwarz Weiß entwickelt werden und in Schwarz Weiß wirken. Erst dann kommt der Farbeinsatz. Sonderfarben von Pantone oder HKS helfen, weltweit einen gleichbleibenden Qualitätsstandard zu halten und Kosten zu sparen.

Grünblau wirkt Rot schon wieder kalt. Farbtöne rufen auch unterschiedliche Entfernungseindrücke hervor: Grün und Blau scheinen weiter entfernt als Rot, Orange und Braun. Beispiele guter und schlechter Farbkonzepte sieht man in den Kühlregalen der Supermärkte. Testen Sie die Farbwirkungen bei Ihrem nächsten Einkauf. Müssen Sie im Kühlregal nach einem bestimmten Produkt lange suchen oder finden Sie die Marke aus der Werbung sehr schnell zwischen allen Angeboten wieder? Der Nutzen von Farben Mit Farben können Unternehmen ihre Kunden nicht nur psychologisch beeinflussen, sondern im Wettbewerbsumfeld auch für Orientierung sorgen und die Aufmerksamkeit ihrer Kunden gezielt führen. Will ein Unternehmen jedoch in asiatischen Kulturkreisen verkaufen, bedeutet das aber auch, dass dort Farben teilweise andere Assoziationen wecken als in Europa. Jeder Farbton hat auf unterschiedlichen Papieren jeweils eine andere Wirkung. Und am Bildschirm kann ein 34

Farbton regelrecht die Augen blenden oder er wird kaum wahrgenommen. Das liegt daran, dass das Auge im Aufbau dem Prinzip einer Fotokamera entspricht. Bei hellem Licht, wie etwa hellen Bildschirmfarben, zieht sich die Iris zusammen. Die Netzhaut wird dadurch weniger belastet. Diese Tatsa-

Auch farbig gedruckte Anzeigen können richtig ins Geld gehen, wenn diese nur mehrfarbig auffallen oder große Anzeigenformate benötigen, um zu wirken. Jeder Millimeter einer Anzeige kostet Geld. Summiert man nun die höheren Kosten der Medien- und Marketingproduktionen in den Folgejahren einer Gründung mit den zusätzlich anfallenden Agenturkosten für den Mehraufwand bei der Umsetzung, relativieren sich die Design-Entwicklungskosten in der Planungsphase sehr schnell. Schutzrechte Betrachtet man den Farbeinsatz aus Sicht der Schutzrechte, zeigt sich auch hier ein weiterer entscheidender Nut-


zenvorteil. Farben als Stilmittel im Erscheinungsbild von Firmen oder Produkten können Schutzrechte erlangen. Starke Farbmarken besitzen z.B. Coca Cola, die Telekom oder Milka. Diese Marken können sich erfolgreich gegen Plagiate zur Wehr setzen. Wie ein Farbkonzept entwickelt werden muss, um als Farbmarke eingetragen werden zu können, sollte mit einem Fachanwalt besprochen werden. Die Durchsetzung einer Farbmarke ist nicht ganz einfach. Einfachere Schutzmöglichkeiten gegenüber dem Wettbewerb sind die Geschmacksmuster. Beim Geschmacksmuster wird die äußere Erscheinungsform geschützt. Das heißt, das Stilmittel Farbe sollte mit Hilfe einer Designentwicklung (mit Linien, Formen, Flächen etc.) in eine Erscheinungsform gebracht werden. Beim Geschmacksmuster lassen sich 2D und 3D Erscheinungsformen eintragen. Allerdings muss das Design neu sein und eine Eigenart besitzen, um eingetragen werden zu können. Geschmacksmuster schützen den Rechteinhaber gegenüber dem Wettbewerb genauso erfolgreich wie eine Farbmarke. Weitere Auskünfte und Eintragungsmöglichkeiten bietet die Website des HABM Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt in Spanien - www.oami.europa.eu; vom Amt eingetragene Geschmacksmus-

ter sind auf dem gesamten Gebiet der EG wirksam. Fazit Wer beim Thema Farbe oder Corporate Design noch immer an das Anhübschen von Geschäftsunterlagen und Produkten denkt, verzichtet unbewusst auf wirtschaftliches Potenzial. Farbkonzepte, Designentwicklungen und deren Schutzrechte können entscheidend zum schnellen Markenaufbau und somit zum Vermögenswert eines Unternehmens beitragen. Wenn Farben in der Unternehmenskommunikation bzw. in den Medien intelligent eingesetzt werden, bieten sie viele wirtschaftliche Vorteile. Martin Schiele

Zum Autor Martin Schiele (Jahrgang 1971) absolvierte ein Studium an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz mit dem Abschluss Diplom-Designer (FH). Er ist auf die Entwicklung und Führung von Marken über Kommunikation und Design spezialisiert. Vor der Selbstständigkeit arbeitete er in mehreren Design- und Werbeagenturen, einem Architekturbüro sowie verschiedenen IT-Unternehmen. Kontakt: www.studio-schiele.info


Schwerpunkt

Darauf stehen wir Bodenbeläge in Fitnesscentern: Spagat zwischen Funktionalität und Ästhetik

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Neue Leuchten, neue Geräte, neues Personal – Vieles wird in Fitnessanlagen erneuert. Die längste Lebensdauer hat der Fußboden. Er verdient daher viel mehr Beachtung als bislang üblich, meint Albrecht Rieger vom Sportbodenhersteller BSW, und erklärt nachfolgend warum das so ist.

rung, ihre spezielle Funktionalität mit ansprechenden Design zu verbinden.

Boden, Wand und Decke sind wesentliche Gestaltungselemente, die bei der Einrichtung eines Fitnesscenters berücksichtigt werden müssen. Ganz gewiss hält sich der Mensch häufiger und länger in Räumen auf, deren optischer Eindruck, gern als Atmosphäre bezeichnet, ihm behagt. Dabei dringen die Auslöser dieses Wohlgefühls noch nicht einmal ins Bewusstsein vor, sondern bleiben oft unbewusst. Bodenbeläge in Fitnesscentern stehen nun vor der schwierigen Herausforde-

Auf der anderen Seite steht im preisgünstigen Bereich jugendliche Zweckorientierung mit frischen Farben. Hier dominieren Gummi, PVC, Linoleum und Polyurethan in bunten, oft kräftigen Farben. Freilich werden damit auch Naturmaterialien kombiniert, um die Atmosphäre nicht zu grell-aggressiv zu machen. Nicht nur verschiedene Bodenfarben, sondern vor allem verschiedene Bodenarten, akzentuieren also Flächen. Natur contra Chemie, wie vor 20 Jahren, gilt heute nicht

Generell lassen sich in Fitnesscentern zwei Trends beobachten, die der derzeitigen Marktentwicklung entsprechen: Naturoptiken mit dezenten Farben und Materialien finden sich in wellnessorientierten und im hochpreisigen Segment angesiedelten Einrichtungen. Das reicht von der nicht immer gelungenen Mimikry von Kunststoffböden mit Naturfarben und entsprechenden Oberflächenstrukturen bis hin zu Naturmaterialien, die ihre florale oder mineralische Beschaffenheit demonstrativ zur Schau stellen. Immer öfter sieht man auch Materialmix.

mehr. Hier liegt eine Chance für Sportböden aus Kunststoff. Denn die Menschen sind aufgeklärt und setzen voraus, dass die Hersteller ihnen keine gesundheits- und umweltschädigenden Fußböden zumuten. Wir beobachten also eine gewisse Polarisierung im Interieur, die folgerichtig mit der sich abzeichnenden Polarisierung im Zielgruppenkonzept einhergeht. Große Filialketten wissen das und richten ihr Interieur entsprechend aus. Bei unabhängigen Fitnesscentern ist das nicht immer selbstverständlich. Erlaubt ist, was gefällt – aber bitte mit Sportfunktion Nachdem die Entscheidung für das Zielgruppenkonzept gefallen ist, kann man sich den passenden Bodentyp aussuchen. Wir, BSW, plädieren dafür, die Sport- und Schutzfunktion des Bodens nicht dem Design zu opfern, sondern beide Aspekte zu berücksichtigen. Gute Fitnessböden bieten das. Ein Boden, der beispielsweise in einem Geschäft sehr gut aussieht, erfüllt unter Umständen keinesfalls die Anforderungen des Krafttrainingsbereichs oder der Kursräume. Deshalb sollte der Boden im Gerätebereich auf jeden Fall


Schwerpunkt

Nüchtern und sachlich: everroll im Berlin-Design in der Hantelzone des Fitness Club Berkum in Wachtberg-Berkum.

so schlagfest und stoßdämpfend sein, dass schwere Geräte und Gewichte keinen Schaden anrichten können. Empfindsame Oberflächen sind hier nicht geeignet und vom Kunden auch nicht gefragt. Der Boden im Kursraum ist dagegen selbst ein Sportgerät und als solcher sollte er verstanden, geplant und gekauft werden. Auch hier gibt es von vielen Anbietern etliche Konzepte und Designvorschläge, die viele – nicht alle – Gestaltungswünsche abdecken. BSW plädiert für punktelastische Böden, andere bevorzugen Flächenelastizität. Kunststoffböden sind meist punktelastisch, was Freizeitsportlern mehr nutzt, Holzkonstruktionen sind meist flächenelastisch, wovon eher trainierte Sportler profitieren. Die Elastizität des Bodens federt die Bewegungen ab und erfüllt damit zwei Funktionen. Erstens die unverzichtbare Schonung von Gelenken und Bändern. Zweitens vermittelt ein weicher Boden den Menschen ein angenehmes, entspannendes Gefühl. Nicht umsonst nutzt der Einzelhandel heute noch Teppichböden, weil bekannt ist, dass sich Menschen auf ihnen länger aufhalten als beispielsweise auf Keramikplatten.

schen Gründen nicht akzeptiert werden. Dem ist aber längst nicht mehr so. Die Kunden im Fitnesscenter sind zumeist aufgeschlossene Menschen. Alte Vorurteile sind ihnen fremd. Nehmen wir als Beispiel den neuen Boden von BSW, decoelast: Dass seine Oberfläche aus Polyurethan ist, verleugnet er nicht. Normen und gesetzliche Bestimmungen in Deutschland und der EU verhindern allerdings längst, dass Baumaterialien gesundheitsgefährdend sind. Das Umweltmanagement von BSW ist zertifiziert nach DIN EN ISO 14001, die Arbeitssicherheit, die auch den Umgang mit Chemikalien einschließt, nach OHSAS 18001. Die Nutzschicht von decoelast besteht aus emissionsarmen Polyurethanen, die Elastik-

Everlast YMCA GlenInnes: Schwarz und Grau in einem YMCA-Center in Neuseeland.

Holz, Kunststoff? Warum nicht beides? Da punktelastische Sportböden meist aus Kunststoff sind, könnte man auf die Idee kommen, dass sie von den Kunden aus ästhetischen oder ökologi38

schicht vorwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen, weshalb sie den Blauen Engel besitzt. Durch die lange Lebensdauer von decoelast wird das aus Erdöl hergestellte PUR äußerst nachhaltig eingesetzt. Vergleicht man dies mit dem Verbrauch von Erdöl in Verbrennungsmotoren und Heizanlagen, ist eine ressourcenschonendere Verwendung kaum vorstellbar. Würde Erdöl nur zur Herstellung von Kunststoffen verwendet, würden die Vorkommen für viele Jahrhunderte ausreichen. In der Entsorgung haben Polyurethane keinen negativen Einfluss auf die Emissionen moderner Hausmüllverbrennungsanlagen, und die dabei gewonnene Wärmeenergie entspricht der von Kohle. Bei näherer Betrachtung verschwimmen also die diesbezüglichen Unterschiede zwischen „natürlichen“ Bodenbelägen und solchen aus Kunststoff. Die Kunststoffoptik eines Sportbodens kann hervorragende Akzente setzen. BSW hat Ende letzten Jahres den Kursraum eines Fitnesscenters mit einem decoelast-Boden in kräftigem Rot ausgestattet. Der Besitzer ist begeistert und die Kunden sind es auch. Der Boden steht im deutlichen Kontrast zu den hellen, unbunten Wänden und den großen Fensterfronten. Seine Signalfarbe sagt: „Hier bin ich, ich bin dein Sportgerät und jetzt fängt die Action an!“ Zum Stichwort Wände: Die Bodenfarben, die Wände, die Decke und das sonstige Interieur sollten idealerweise


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Boden und Wände wirken warm und

Anerkannte Qualifikationen

kräftig: everroll in einer Location der Kette Fitness Time in Saudi Arabien.

aufeinander abgestimmt sein, am besten auch mit den Farben des Firmenlogos. Böden, die hier viele Möglichkeiten bieten, sind natürlich besonders attraktiv. Der Betreiber eines Fitnesscenters ist meist kein Innenarchitekt. Deshalb kann es durchaus hilfreich sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Denn wenn das Fitnesscenter eröffnet hat, ist es erstmal zu spät. Der Boden nach zehn Jahren: Top oder Flop? Neben den gestalterischen und sportfunktionellen Gesichtspunkten sollten bei der Entscheidung für einen geeigneten Boden im Fitnesscenter auch technische Daten eine Rolle spielen. Die Lichtbeständigkeit sollte wenigstens Stufe 4 oder 5 erreichen. Mit Stufe 7 = „vorzüglich“, wie bei decoelast, ist man auf der sicheren Seite. Hier sind Verfärbungen durch Lichteinstrahlung fast unsichtbar. Gute Trittschalldämmwerte sind immer nützlich, manchmal auch unerlässlich. Bei der Wärmedämmung ist auf eine gesunde Balance zur Wärmeleitfähigkeit zu achten, falls eine Fußbodenheizung vorhanden ist. Ganz wichtig ist außerdem die Brandklasse, die am besten mit Cfl s1 = „schwer entflammbar“, in den technischen Unterlagen des Herstellers genannt sein sollte. Wesentlich für einen Boden im Fitnesscenter ist auch seine Langlebigkeit. Die Langlebigkeit des Bodens hängt von seiner Belastbarkeit ab. Die Beanspruchung sollte im Fitness-

center nach EN 685 bei 32 = „normale Beanspruchung für Gewerbeflächen“ liegen. Schließlich darf der Reinigungsaufwand nicht unterschätzt werden. Die normale Unterhaltsreinigung muss bei geringem Aufwand größtmögliche Sauberkeit bewirken. Hier spielt auch die Fleckbeständigkeit eine wichtige Rolle. Haushaltsübliche Flüssigkeiten und Schmutzwasser sollten keine bleibenden Spuren hinterlassen, auch dann nicht, wenn sie nicht sofort entfernt werden. Fazit Zusammenfassend lässt sich festhalten: In ein Fitnesscenter gehören ausgewiesene Fitnessböden. Auf dieser Basis sollte das Bodendesign zielgruppenspezifisch mit dem sonstigen Interieur abgestimmt werden. Ob zurückhaltend elegant, nüchtern und sachlich oder frisch und peppig hängt vom Gesamtkonzept ab. Albrecht Rieger

Zum Autor Albrecht Rieger ist Leiter des Bereichs Marktkommunikation des Sportbodenherstellers BSW. Kontakt: BSW GmbH Telefon 02751/80 31 23 everroll@berleburger.de www.berleburger.de

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Interview

Wir sind in aller Munde Interview mit Oliver Kurzrock, Württembergische Versicherungen Ein starkes Team: Oliver Kurzrock (links) und Oliver Lindner, Organisationsbereichsleiter bei der Württembergischen.

Der Fels in der Brandung ist ein Slogan, den fast jeder in Deutschland kennt und bei dem jeder sofort weiß, dass es sich um die Württembergische Versicherung handelt. Dass sich der Vorsorgespezialist auch in der Fitnessbranche engagiert, wissen noch nicht so viele. Über Hintergründe und Motive sprach Bodymedia mit Oliver Kurzrock, der sich mit seiner Agentur im Namen der Württembergischen seit einiger Zeit in der Fitnessbranche engagiert. Bodymedia: Herr Kurzrock, beschreiben Sie doch mal in wenigen Sätzen, was die Württembergische für ein Unternehmen ist. 40

Oliver Kurzrock: Die Württembergische & Wüstenrot ist der Vorsorgespeziallist. Der einzige Konzern in Deutschland, der mit 6 Mio. Kunden die gesamte Produktpalette anbietet — vom Bausparvertrag über die Finanzierung bis zur Altersvorsorge und die Absicherung der Sachwerte. Bodymedia: Wie ist Ihre Verbindung zu dem Unternehmen? Oliver Kurzrock: Ich bin der Initiator der Fitnesskampagne. Unser Ziel ist es, der größte Fitnessversicherer in Deutschland zu werden. Bodymedia: Wann haben Sie mit Ihrem Engagement innerhalb der Fitnessbranche begonnen? Waren Sie vorher schon Partner der Württembergischen? Oliver Kurzrock: Begonnen haben wir mit der Kampagne im Jahr 2006. Ich bin seit über 20 Jahren für die Württembergische tätig. Bodymedia: Wie ist man auf die Sparte Fitness gekommen? Was ist das Motiv für das Engagement? Oliver Kurzrock: Die Grundsteinlegung war zwischen Ulrich Böhle (Anm. d. Red.: Ulrich Böhle ist kaufmännischer

Leiter im Horn-Verlag) und mir. Wir haben die Synergien gesehen, die der Fitnessmarkt mit über 5 Mio. Mitgliedern und die Württembergische mit 6 Mio. Kunden bietet. Das war die Ausgangsidee. Wir überlegten, wie wir diese Potentiale miteinander verknüpfen oder gemeinsam heben können. Runter gebrochen auf eine einzelne Anlage haben wir erkannt, dass eine durchschnittliche Fitnessanlage 1.000 Mitglieder hat und bei uns die durchschnittliche Versicherungsagentur 1.000 Kunden verteilt auf ca. 2.700 Versicherungsagenturen. Also gibt es in der Nähe einer jeden Fitnessanlage auch eine Agentur der Württembergischen, sodass sich da auch die Schnittmenge nahezu gleicht und wir diese Potentiale einfach gemeinsam heben wollen mit gewissen Strategien. Bodymedia: Was waren denn konkret die Angebote, die Sie in diesem Marktsegment entwickelt haben? Oliver Kurzrock: Die Überschrift der laufenden Kampagne ist „Nicht nur Versicherer, sondern auch Kooperationspartner“, dass heißt wir haben Tools entwickelt, wie wir unsere Kunden dem Studio als Mitglieder zuführen in Form von Vorträgen, Beteiligung an Marketingaktionen und zum Beispiel Gutscheinen, die Kunden bei einem Neu-Abschluss eines Vertrags bekommen. Natürlich auch in Form der gesamten Versicherungsthematik, die wir am Markt sehr sorgfältig analysiert haben und da auch viele Schwachstellen in den einzelnen Policen entdeckt haben, sodass wir in der Gesamtbreite eben als Versicherer mit einer sehr guten Produktpalette am Markt sind und gleichzeitig auch dem Fitnessclub sein Hauptproblem mitlösen helfen, nämlich die Mitgliedergewinnung für ganz geringe oder teilweise gar keine Kosten. Bodymedia: Haben Sie auch Module geschaffen, um die Mitarbeiter in den Fitnessclubs speziell zu bedienen?


Oliver Kurzrock: Da gibt es z.B. für die Trainer die Trainerhaftpflicht, da sind wir im Augenblick Marktführer. Die haben wir gekoppelt mit einer privaten Haftpflichtversicherung, sodass der Trainer dieses Grundrisiko, dass einem Lehrerrisikos entspricht, zu 100 % abgedeckt hat für einen Beitrag von 85 Euro im Jahr. Bodymedia: Wie fällt ihr Zwischenurteil nach gut vier Jahren Engagement in der Fitnessbranche aus? Haben Sie alle gesteckten Ziele erreicht? Oliver Kurzrock: Unser Zwischenziel ist erreicht. Die nächsten Etappen, die es zu nehmen gilt, haben wir uns schon vorgenommen. Wir sind nach unserem Vernehmen in aller Munde. Wir sind mit der Sporthochschule in Köln in Kontakt gekommen. Wir sind mit den Ausbildungsinstituten wie SAFS & BETA und IST im Gespräch. Auch diskutieren wir Ideen mit dem TÜV Rheinland, um nur einige zu nennen. Wir haben einen Marktanteil, den wir im Augenblick auf 15 % taxieren. Dieser ist stetig wachsend. Es gibt viele Clubs, die im Augenblick dabei sind, ihre Versicherungspakete neu zu überdenken und auch die Kooperationsidee zu nutzen. Bodymedia: Kann man die Synergien zwischen Versicherer und Clubs messbar darstellen? Also wie viele neue Mitglieder die Clubs dank der Württembergischen erhalten und wie viele Clubmitglieder zur Württembergischen gewechselt haben? Oliver Kurzrock: Seit 2008 sind wir ja offiziell richtig am Markt. 2006 bis 2008 war die Analysephase. 2008 sind wir richtig im Markt gestartet und seitdem haben wir 120 Clubs gewonnen, die zur Württembergischen gewechselt sind – zu dem bisherigen Bestand dazu. Wir haben nicht die Möglichkeit zu analysieren, was sonst noch an weiteren Geschäften in unser Haus gekommen ist, da es keine Produktkennziffer gibt. Die können wir nicht nachfassen. Es ist sehr, sehr viel passiert, wir wissen das, aber es ist nicht messbar in Zahlen. Bodymedia: Um mehr Popularität zu erreichen, hat die Württembergische z.B. Sponsorings für Events wie Ernährungsvorträge (vgl. auch BM 06/2009) abgeschlossen. Was sind die nächsten Aktionen? Welche Strategie will man in der Zukunft anwenden? Oliver Kurzrock: Ein wichtiger Meilenstein ist die Zusammenarbeit mit den Sporthochschulen in Köln und Freiburg sowie den genannten Ausbildungsinstituten. Hier können wir Vorträge vor jungen Leuten wie Sportstudenten und Trainern halten, um diese gezielt zu Versicherungsthemen zu informieren. Dort sind wir alleine am Markt. Das hat bisher noch kein Versicherer getan. Weitere Aktionen für 2010 sind z.B. im Herbst zehn Studiotouren in zehn Tagen in zehn Städten. Mit Clubs, die schon mit uns zusammen arbeiten. An einem solchen Abend wollen wir drei Themenkreise vorstellen „Quellen der Energie“ zum Thema was kann man mit seinem Gehirn alles machen, „mit Power zum Erfolg“ und zum Thema Altersvorsorge „Richtig im Alter auch gesund finanziert leben“. Bodymedia: Vielen Dank für das Gespräch. Interview: Torsten Rau


Schwerpunkt

Erhellende Erkenntnisse Über die richtige Beleuchtung im Fitness-Studio Licht ist nicht gleich Licht und hat verschiedene Funktionen. Wie man die richtige Stimmung damit erzeugt, erläutert DiplomIngenieur Torsten Wedler, Experte für den Einsatz von Lichttechnik. Motive Was genau bezwecken Menschen damit, wenn sie ins Fitness-Studio gehen? Natürlich, sie möchten fit oder fitter werden, Kraft und Kondition aufbauen. Manchmal möchten sie auch nur wacher werden, weil sie zu lange im Büro gesessen haben und nicht nur die Gelenke „einrosten“, sondern auch das Gemüt. Aber ist das alles? Man trifft doch auch Bekannte, zieht sich mit ihnen zu einem Schwätzchen zurück bei einem gemütlichen Kaffee oder einem Kaltgetränk. Und später geht man nach reichlich Aktivität vielleicht noch in die Sauna und entspannt dort Körper und Geist. Oder man kommt am Abend zu einem Yoga-Kurs zusammen, während nebenan andere beim Indoor-Cycling schwitzen. Das alles sind Tätigkeiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Nichts spricht also dafür, die Beleuchtung überall gleich zu halten. Aber genau das ist in sehr vielen Studios leider der Fall. Und nicht zu vergessen die Tageszeit? Manche bevorzugen es, gleich am Morgen Sport zu betreiben, um fit für den Tag zu werden, andere wiederum beschließen ihren Arbeitstag mit dem Gang an die Geräte. Morgens geht die Sonne auf und durchflutet die Räume mit hellem, freundlich frischem Licht. Abends versorgt sie uns mit warmen Lichtstrahlen und verabschiedet sich fast unmerklich. Und das Kunstlicht?

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Zonen Man kann das Studio einschließlich seiner Nebeneinrichtungen wie Sauna, Umkleide oder Bar in Zonen einteilen, grob gesagt in „sportliche“ und „ruhige“ Zonen oder anders formuliert: in „aktive“ und „passive“ Bereiche. So, wie man zu Hause seine Räume den jeweiligen Funktionen anpasst, liegt es doch nahe, dies auch im Club zu realisieren. Dabei spielen Faktoren aus allen Bereichen unserer Sinne eine Rolle: Der Geruch von Kaffee, die Oberflä-

che des Sitzes, die Temperatur des Raumes, die Farbe des Fußbodens, der Raumhall, die Lautstärke der Hintergrundmusik, das Poster des Sportfotografen. Was wir sehen Unser Auge enthält drei wesentliche Arten von „Sensoren“: Die einen erkennen nur hell und dunkel. Die Bandbreite ist dabei enorm. So finden wir uns im dunkelsten Raum zurecht, in welchen durch einen minimalen Schlitz von irgendwoher ein feiner Lichtstrahl scheint. Aber wir können auch bestens in der Mittagssonne des Sommers sehen. Aus lichttechnischer Sicht liegen zwischen diesen Situationen sechs Zehnerpotenzen (Beleuchtungsstärke in lx)! Die zweite Kategorie von Sensoren ist die der Farbrezeptoren. Die einen erkennen Blau, die anderen Rot und wieder andere Grün. Erst in unserem Gehirn werden die einzelnen Informationen wieder zusammengeführt und ergeben jede beliebige Farbe. Aus der Farbenlehre wissen wir, dass wir mit den drei Farben Rot, Grün und Blau alle anderen Farben darstellen können. Weiß ist im minimalen Fall nur die optische Mischung zweier Komplementärfarben. Weißes Licht kann sich also z.B. aus Blau und Gelb zusammensetzen. Grün ist dann beispielsweise nicht enthalten, grüne Flächen erscheinen daher gräulich. Räume, die farblich gestaltet sind, sollten also möglichst Lichtquellen beinhalten, deren Spektrum auch der Anwendung entspricht. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass schwarze Flächen nicht heller werden, wenn man sie mit Licht anstrahlt, und beispielsweise rote Flächen unansehnlich werden, wenn sie mit blauem Licht angestrahlt werden. In


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Gerade in Ruhezonen spielt das Licht eine wichtige Rolle für die Atmosphäre.

Anlehnung an den Werbeslogan einer bekannten Nusscreme sagen manche Lichtexperten: „ Wo kein Blau drin ist, kann auch nichts blau leuchten“. Die dritte „Sensorart“ im Auge ist erst seit 2001 bekannt. Über eine relativ geringe Anzahl von Rezeptoren wird eine Verbindung direkt zur Zirbeldrüse (Hirnanhangdrüse) hergestellt. In der Zirbeldrüse wird das sog. Schlafhormon Melatonin erzeugt, welches uns müde werden lässt bzw. den Herzschlag verlangsamt. Kein Melatonin, keine Müdigkeit. Dieser Zusammenhang führte zur Ausweitung der Schichtarbeit, weil die Arbeitnehmer entgegen ihrem eigentlichen Rhythmus durch künstliches Licht wach gehalten werden können. Inzwischen besteht der Verdacht, dass ein vermindertes Melatonin krebsfördernd sein könnte. Andererseits kann es sehr nachteilig sein, auch am Tag zuviel Melatonin im Blut zu haben, weil damit kein ausgeglichener Tag-Nacht-Rhythmus mehr gewährleistet ist. Wir werden beeinflusst Dieser Sensor reagiert i.W. auf den Blauanteil im Licht, außerdem ist er so auf der Netzhaut angeordnet, dass das Himmelslicht, welches ja vorzugsweise blau ist, aufgenommen wird, wenn man geradeaus schaut. Über diesen Sensor können wir unser Empfinden auf unsere Aktivität abstimmen: Wollen wir aktiv sein, benötigen wir Licht mit hohem Blau-Anteil, wollen wir zur Ruhe kommen, so sind wärmere Töne angebracht,also beispielsweise Halogenlicht. In diesem ist der Blauanteil recht gering. Auch ist bekannt, dass Farben unser Empfinden beeinflussen. Rot/Orange steigert unser Aktivitätspotential, Grün beruhigt, Blau erfrischt. Manche Biosaunen haben eine farbgesteuerte Beleuchtung. Hier ist der Effekt besonders deutlich, weil man sich in die-

ser Situation besonders gut selbst beobachten kann. Fazit Ein gut durchdachtes Fitness-Studio sollte also mit der Farbgestaltung gewissenhaft umgehen, jedoch ebenso mit der Beleuchtung. Abwechslung in der Beleuchtungsstärke und der sog. Farbtemperatur sollte vorherrschen, jeweils abgestimmt auf die Bestimmung der betrachteten Raumzone. Flure, Eingangsbereiche und Umkleiden werden ebenso mit einbezogen wie Toilettenräume und Kassenbereiche.

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Dipl.-Ing Torsten Wedler

Zum Autoren Torsten Wedler wurde 1961 geboren, studierte in Braunschweig Elektrotechnik, Fachbereich Energietechnik und schloss mit dem Diplom ab. Nach einigen guten und wichtigen Erfahrungen in der Industrie widmete er sich vor einigen Jahren dem Fachgebiet „Licht“. Planungen von Bibliotheken, Shops und Büroräumen gehören zum Standard, in letzter Zeit werden Gutachten hinsichtlich der Energieeffizienz angefragt. Ein Spezialbereich ist der Einfluss natürlichen und künstlichen Lichts auf den Menschen. Seniorenheime sind dabei ebenso im Fokus wie Wellnessbereiche und Arztpraxen. Kontakt: Wedler Lichtberatung Lichtplanung und -beratung freier Sachverständiger Am Strehl 73a 26125 Oldenburg Telefob 0441/30 49 989 Fax 0441/30 46 051 mobil: 01522/92 36 044 www.schoenes-licht.de (Planung) www.sv-licht.de (Sachverständiger)

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Im Fokus Wer gegen die Richtlinien im Datenschutzgesetz verstößt, für den kann es teuer werden. Jüngstes Beispiel: die Deutsche Bahn AG. Aber es geht auch ´ne Nummer kleiner, weiß Dr. Andreas Lintner, u.a. Mitinhaber der Halle 22 in Willich und Geschäftsführer des Software-Unternehmens easySolution GmbH (easytrain). Bodymedia hat mit ihm gesprochen. Bodymedia: Herr Dr. Lintner, wir haben uns bei Ihnen getroffen, um über das Thema Datenschutz zu sprechen. Erzählen Sie doch mal, wie Sie darauf gekommen sind! Andreas Lintner: Ein Fitnessclubinhaber rief bei mir neulich völlig aufgelöst an und berichtete darüber, dass ihn ein Mitglied per Mail darauf aufmerksam gemacht hat, dass man bei ihm im Club sehr leicht an Kundendaten herankäme. Und da dieses Mitglied Datenschutzbeauftragter einer großen deutschen Firma ist, erläuterte es ihm, dass er dafür erheblich belangt werden könnte. Bodymedia: Und was genau ist passiert? Andreas Lintner: Ein Trainer hatte einen PC-Terminal auf der Trainingsfläche für einen Augenblick verlassen, um einem Mitglied eine Übung am Gerät zu zeigen. In diesem Augenblick ist besagtes Mitglied an den Trainerpoint gegangen und bemerkte, dass der Computer nicht gesperrt war, er also ohne Weiteres an Informationen aus der Datenverwaltung oder der Trainingssoftware heran kam.

Big Brother Der Datenschutz ist in der Fitnessbranche angekommen 44

Bodymedia: Und wie hat derjenige den Clubinhaber darauf aufmerksam gemacht? Andreas Lintner: Er hat dem Clubchef eine Mail gesendet, indem er auf seine berufliche Profession hinwies und ihm androhte, dass es, wenn er nicht innerhalb von 24 Stunden diesen Mängel


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Das Thema Datenschutz sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen, rät Dr. Andreas Lintner.

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beseitigen würde, rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen würde. Bodymedia: Was wäre das im schlimmsten Fall? Andreas Lintner: Es gibt zwei Bereiche im Rahmen des Datenschutzgesetzes. Ein Datenschutzvergehen und eine Straftat. Im ersten Fall könnte das den Clubbesitzer 50.000 Euro Bußgeld kosten plus Schadenersatz. Die Summe könnte aber auch bis auf 300.000 Euro hochgehen. Im zweiten Fall könnte als Strafmaß sogar bis zu einem Jahr Freiheitsentzug angesetzt werden. Bodymedia: Sie schildern hier einen Fall, der ja tatsächlich stattgefunden hat. Wie gefährdet sind Fitnessclubs in diesem Bereich? Andreas Lintner: Ich würde mal behaupten, dass der Datenschutz jetzt auch in der Fitnessbranche angekommen ist. Ich schätze, dass ca. 90 bis 95 % der Clubs in Deutschland eklatante Datenschutzlücken haben. So kann man davon ausgehen, dass fast alle Clubs in eine solche Situation, wie anfangs geschildert, kommen könnten. Es muss nur jemand sein, der sich daran anstößt. Bodymedia: Sie sind ja nicht nur Clubinhaber, sondern auch Geschäftsführer des Software-Unternehmens easySolution. Können Sie Ihren Kunden schon Lösungen bzw. Konzepte anbieten, damit diese nicht gefährdet sind? Andreas Lintner: Bei uns im Fitnessclub und auch bei uns im Unternehmen ist der Datenschutz schon seit Längerem ein Thema. Softwarebezogen natürlich auch, d.h. wir haben entsprechende Zugriffskontrollen. Neu für mich an diesem Thema ist, dass die Rechner in den Eingangscheckräumen oder an den Trainerpoints – deren Anzahl ja immer

mehr ansteigt – von den Mitarbeitern offen gelassen werden und dadurch eine Angriffsfläche in punkto Datenschutz bieten. Bodymedia: Wie müssten die Mitarbeiter dort handeln, damit sie nicht gegen das Datenschutzgesetz verstoßen? Andreas Lintner: Sie müssten sich vollständig aus Windows abmelden. Das Windows Betriebssystem müsste so installiert sein, dass man sich nur mit einem Password anmelden kann, was dann bei der täglichen Arbeit recht zeitaufwändig ist. Also konkret: Jedes Mal, wenn der Trainer den PC verlässt, muss er Sorge dafür tragen, dass niemand Zugriff auf den PC bzw. die Daten hat. Bodymedia: Ist das denn praktikabel? Denn wenn der Trainer jedes Mal das System herunterfährt und wieder neu startet, kostet das Zeit, die sich im Laufe des Tages doch schon summieren kann. Wie haben Sie von easySolution/easytrain dieses Problem gelöst? Andreas Lintner: Wir haben ein kleines Tool eingerichtet unter dem Namen easyDatasafe. Auf dem Desktop ist ein Button abgelegt, den man nur anklicken muss und schon ist der PC gesperrt. Mit zwei Clicks kann man das System dann wieder aktivieren. Bodymedia: Werden damit alle Richtlinien und Vorgaben aus dem Datenschutzgesetz eingehalten? Andreas Lintner: Nein, das reicht noch nicht. Sie müssen davon ausgehen, dass unter dem Stichpunkt „Datenschutz“ jedes Studio gewisse Formalismen einhalten muss. Zum Beispiel muss praktisch jedes Unternehmen in Deutschland, das mehr als neun Mitarbeiter beschäftigt, einen Datenschutz-

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Im Fokus beauftragten haben. Bedingt durch meine Schulungs- und Coaching-Tätigkeiten bin ich in sehr vielen Fitnessclubs unterwegs und ich denke, dass die überwiegende Mehrheit der Clubs keinen Datenschutzbeauftragten hat. Im schlimmsten Fall könnte jeder, der möchte, den Club verklagen hinsichtlich des nicht vorhandenen Datenschutzes bzw. Datenschutzbeauftragten. Bodymedia: Welche fachlichen Qualifikationen muss eine Person, die in einem Fitnessclub als Datenschutzbeauftragte bestimmt wird, mitbringen? Andreas Lintner: Der Datenschutzbeauftragte muss über entsprechende Fachkenntnisse verfügen seitens der Organisation des Unternehmens, der gesetzlichen Vorgaben (zu finden im Bundesdatenschutzgesetz), und natürlich muss er moderne EDV-Systeme kennen, um zu wissen, wie dort Daten verarbeitet werden. Bodymedia: Welche Aufgaben hätte der Datenschutzbeauftragte im Club zu erfüllen? Andreas Lintner: Die Aufgaben sind umfangreicher, als man im ersten Moment denkt. Erstens müsste er so genannte Verfahrensverzeichnisse und Verarbeitungsübersichten erstellen, d.h. es muss hinterlegt werden, welche Daten von den Mitgliedern und Interessenten erhoben werden. Dann muss schriftlich festgehalten werden, welche Mitarbeiter welche Zugriffe auf Daten haben. Wann werden Daten wieder gelöscht und wann nicht. Die Mitarbeiter, die mit Persondendaten zu tun haben, müssen Geheimhaltungserklärungen unterschreiben. Die gelten auch dann noch, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlassen hat. Dann muss er stichpunktartig testen, ob sich alle Mitarbeiter an die Bestimmungen zum Datenschutz halten. Das sind zusammengefasst die wesentlichen Aufgaben. Bodymedia: Muss man dazu eine spezielle Ausbildung machen und wie hoch sind die Kosten dafür? 46

Andreas Lintner: Man muss davon ausgehen, dass ein Mitarbeiter, der in diesem Bereich noch nicht tätig war, mindestens

eine zweitägige Ausbildung benötigt. Wenn er ansonsten schon Erfahrung mit der EDV hat, sollte es möglich sein, ihn an zwei Tagen in das Thema einzuführen. Bodymedia: Die Fluktuationsrate ist ja leider nicht nur bei Fitnessclubmitgliedern in der Regel relativ hoch, sondern auch Mitarbeiter wechseln hier schon einmal eher die Stelle. Ärgerlich für den Club, wenn er erneut einen Datenschutzbeauftragten ausbilden lassen müsste. Andreas Lintner: Das ist richtig. Der Clubinhaber sollte sich genau überlegen, wen er mit dieser Aufgabe betraut. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, diese Aufgabe auszulagern. Bodymedia: Gibt es Unternehmen in der Fitnessbranche, die dieses Gebiet abdecken? Andreas Lintner: Das ist mir so nicht bekannt. Außerhalb der Fitnessbranche kenne ich einige Unternehmen über unser Qualitätsmanagementsystem, das wir sowohl ins Unternehmen einführen, als auch mit unserer Software dauerhaft begleiten. An diese werden wir Anfragen gerne weiterleiten.

Bodymedia: Ist die Halle 22 aus datenschutztechnischer Sicht abgesichert? Andreas Lintner: Wir beschäftigen uns ja schon seit Jahren mit Qualitätsmanagementsystemen und haben uns deshalb zu diesem Thema so aufgestellt, dass wir sowohl die gesetzlichen Bestimmungen als auch den operativen Bereich optimal bedienen können. Außerdem haben wir Vorträge ausgearbeitet, so dass wir neue Mitarbeiter immer umgehend informieren können. Darüber hinaus durchkämmen wir einmal im Jahr unser Datenaufkommen, d.h. alle vom Kunden aufgenommenen Daten müssen per Gesetz einem gewissen Zweck unterliegen. Würde man zu viele Daten aufnehmen, macht man sich strafbar. Wir überprüfen also alle Daten und beurteilen diese danach, ob sie für die Trainingsbetreuung relevant sind. Bodymedia: Ein so wichtiges Thema gehört doch eigentlich auch auf die Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit. Haben Sie schon einmal daran gedacht, mit den Veranstaltern darüber zu sprechen? Andreas Lintner: Ja, ich habe bereits mit der verantwortlichen Person Kontakt aufgenommen. Wir sind in Gesprächen, es gibt dazu aber noch nichts Konkretes zu sagen. Bodymedia: Vielen Dank für das informative Gespräch. Interview: Torsten Rau

Checkliste zum Datenschutz • Hat der Club einen Datenschutzbeauftragten? • Gibt es eine Verfahrens- und Datenverarbeitungsübersicht über die Daten, die man erhebt? • Sind nur die Daten, die ich für meine Kompetenz als Fitnessclub benötige, erhoben oder gibt es auch überflüssige Daten? • Sind alle Mitarbeiter über den Datenschutz informiert? • Sind alle Kunden darüber informiert, dass Daten von Ihnen erhoben und gespeichert werden? • Ist der Zugriff auf Daten für Unbefugte gesperrt?


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Management

Leadership Coaching Mit positiver Power und einer Strategie Mitarbeiter führen Die Übernahme von Führungsverantwortung ist für viele Menschen ein sehr wichtiger Schritt in ihrer beruflichen Entwicklung, der mit vielen positiven Erwartungen verbunden 48

ist. Die Belastungen und Verluste, die mit der Rollenübernahme einhergehen, werden erst in der praktischen Arbeit erlebt und führen schnell zu Unsicherheit, Stress und zu der Überlegung, ob

die Entscheidung richtig war. Damit Führungskräfte ihr Potential optimal im Unternehmen einbringen können, empfiehlt Stefanie M. Nohl ein zielgerichtetes Coaching.


Gründe für berufliches Coaching können sein: • Unterstützung von Führungskräften bei der Definition ihrer Rolle oder beim Finden des Führungsstils; • Gestaltung von Übergangssituationen: Wechsel der Position / des Aufgabengebiets; • Klärung von Kommunikationsprozessen und Kommunikationswegen; • Unterstützung bei Führungsproblemen und Konflikten; • Begleitung beim Umsetzen von Projekt- und Selbstmanagement. „Das schaffen meine Führungskräfte schon – irgendwie!“ ist eine weit verbreitete Unternehmerphilosophie. Diese Zuversicht ist gut, doch nur bedingt zutreffend. Hilfestellung in Form eines Coachings ist sinnvoll, damit die Bereichsleiter ihr Team gezielter führen und motivieren und damit mehr Erfolge im Unternehmen erreichen können. Denn: je effektiver und kompetenter sie ihre Leitungsfunktion ausfüllen, desto erfolgreicher wird/ist der Club. Die Persönlichkeit einer Führungskraft zu coachen, bedeutet vorhandene Potentiale zu erkennen und besser einzusetzen. Wichtig ist, die individuellen Stärken eines jeden Mitarbeiters zu erkennen und fördern. Davon profitiert das gesamte Unternehmen. Leistungsorientierte Ergebnisse wie Umsatzsteigerung, Kostensenkung, Fluktuationssenkung etc. zu erzielen, setzt voraus, dass die Führungskraft zeitgemäße und innovative Instrumente erhält, um vorhandene Ressourcen im Team produktiver einsetzen und ausschöpfen zu können. Der Begriff Coaching wird im sportlichen Bereich schon seit den 60-gern angewandt. Eine Person, die Sportler zu Höchstleistung bringt. Ursprünglich kommt bedeutet „Coach“ Kutscher, der die Pferde sicher und schnell zum Ziel lenken soll. Somit ist FührungskräfteCoaching eine berufsbezogene Beratung eines Mitarbeiters, um Ziele zu erreichen. Das kann beispielsweise in Situationen sein, in denen die Leistungsfähigkeit eines Einzelnen stark gefordert ist, oder bei Übergangssituationen und Veränderungsprozessen, in denen Unternehmen, Abteilungen oder Teams sich strukturieren oder neu positionieren müssen.

Das Anforderungsprofil Eine objektive Selbstreflexion ist die wichtigste Voraussetzung. Die Selbsterkenntnis einer Führungskraft, dass Veränderungen zunächst immer bei der eigenen Person beginnen,ist der erste Schritt zum Erfolg. Das Coaching verhilft dabei, zu lernen, sich und sein Verhalten wahrzunehmen und zu hinterfragen.Es ist immer leichter, andere zu kritisieren und für Misserfolg verantwortlich zu machen! Unsere Taten und Worte werden von unseren Mitmenschen widerspiegelt. Wenn die Leistungen des Teams nachlassen, kann das ein Indiz dafür sein, dass Führungskräfte oder auch der Unternehmer grundlegende Führungsfehler begehen.


Management 4. Das zweite Feedback bezieht sich nun auf den o.g. Sachverhalt: „Mir ist aufgefallen,dass Du den Telefonleitfaden anders machst als gewünscht. Kannst Du mir sagen, warum?“ 5. Nachfragen, wo und wie noch Unterstützung benötigt wird und klar machen, dass der Leitfaden so einzuhalten ist. 6. Es wird ein Zeitrahmen festgelegt bis wann der Mitarbeiter das perfekt beherrschen muss. 7. Nun folgt zum Schluss ein drittes Feedback, positiv: „Danke, dass Du letzte Woche so flexibel warst und eingesprungen bist!“ An diesem kleinen Beispiel ist erkennbar, wo die größte Herausforderung in der Führung liegt: Zeit nehmen!

Das Team ist das größte Kapital eines Dienstleistungsbetriebes.

Warum macht Führungskräfte-Coaching Sinn? Das Team ist das größte Kapital eines Dienstleistungsbetriebes. Jeder kennt das Beispiel, wenn ein Mitarbeiter den Telefonleitfaden falsch anwendet und nach einem Call-in keinen Termin vereinbart. Ist das die Schuld des Mitarbeiters? Oder sollte die Führungskraft sich selber hinterfragen, ob sie alles getan hat, dass diese Person optimal auf diese Aufgabe vorbereitet wurde. Oder hat der Unternehmer die falsche Person an dieser Stelle beschäftigt bzw. eingestellt? Eigenschaften wie Kreativität, Teamarbeit, Eigenständigkeit, Kommunikationsfähigkeit etc. jedes einzelnen Mitarbeiters zu erkennen und ihn dementsprechend im Unternehmen einzusetzen, führt zu einer vor allem für die Kunden wahrnehmbaren Steigerung der Qualität und dadurch zu einem besseren Betriebsergebnis. Die daraus resultierenden Vorteile sind unterschiedlich und können bspw. sein: • Umsatzsteigerung durch mehr Eigeninitiative der Mitarbeitern (Beispiel: Thekenaktionen werden eigenständig von den Mitarbeiter geplant und durchgeführt!) • Stärkere Kundenbindung durch 50

Teamarbeit. Beispiel: Jeder Mitarbeiter fühlt sich verantwortlich, dass Mitglieder ihre Trainingstermine erhalten. • Erfolgreiche Umsetzung neuer Konzepte, durch gezielte Kommunikation. Beispiel: Slender Tone wird im Club eingesetzt und jeder Mitarbeiter macht die Aktion aktiv mit und kann so Kunden wie Mitgliedern die Vorteile aktiv kommunizieren. Die Eigeninitiative und Motivation des Mitarbeiters wird durch zielgerichteten Einsatz erheblich gesteigert. Wertschätzende Kommunikation und das richtige Feedback geben sind nur zwei Möglichkeiten, wie Mitarbeiter motiviert werden können. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Ein Mitarbeiter hat zum wiederholten Male den Telefonleitfaden missachtet. Die Führungskraft geht folgendermaßen vor: 1. Termin vereinbaren, damit beide Seiten Zeit haben, sich in Ruhe zu unterhalten. 2. Das Gespräch beginnt mit einem allgemeinem Small Talk (Wie geht’s Dir? Was macht der Hund? Etc.pp.) 3. Das erste Feedback ist Positiv: „Ich möchte Dir gerne sagen, dass ich es sehr schön finde, wie freundlich Du unsere Mitglieder begrüßt!“

Welche Vorteile bringt ein Coaching? Das Coaching bietet Hilfe bei der Gestaltung einer offenen und ehrlichen Kommunikation in einem Unternehmen. Der Coach ist eine neutrale Person, die das Team in den Coachingprozess einbeziehen sollte. Parallel wird an der Kommunikation innerhalb der Führung gearbeitet, denn diese muss es richtig vorleben. Tatsache ist, dass das Team das Spiegelbild der Unternehmensführung ist. Das eigene Führungsverhalten ist Bestandteil des Beziehungsprozesses innerhalb eines Unternehmens. Wer seinen Führungsstil überdenkt und von Zeit und Zeit mit Hilfe eines Coachings auf den Prüfstand stellt, wird sich selbst konsequenter, disziplinierter und ehrlicher verhalten und kann über sich selber hinaus wachsen. Welche Coaching-Formen gibt es? • Einzel-Coaching: Das Coaching findet ausschließlich zwischen dem Coach und der Führungskraft statt. Vorteile: Höhere Diskretion und größere Vertraulichkeit und somit mehr Erfolg. Nachteil: Höhere Honorarkosten als beim Gruppen-Coaching. • Gruppen-Coaching: Mehrere Personen werden gleichzeitig analysiert und beraten. Die Gruppe kann aus einem Unternehmen sein, besteht jedoch meistens aus Personen die zufällig zusammen treffen. Da sitzt u.U. der Manager neben dem Sachbearbeiter und der Hausfrau! Vorteile: Vertei-


Management ausforderung, in einer Branche, die so emotional ist. Ein wertschätzendes Feedback zu geben und dem Mitarbeiter positiv seine Schwachstellen aufzuzeigen, ist die Kunst der Kommunikation. Auch dies kann hervorragend mit der Führungskraft und vor allem auch dem Unternehmer erarbeitet werden.

Dem Mitarbeiter positiv seine Schwachstellen aufzuzeigen, ist die Kunst der Kommunikation.

lung der Honorarkosten, gegenseitiges profitieren von den Beiträgen der Teilnehmer. Nachteile: Beratungstiefe ist deutlich geringer, das Training ist damit weniger effektiv und die Vertraulichkeit des Einzelnen ist fast ausgeschlossen. • Teamcoaching: Beim Teamcoaching werden Arbeitsgruppen gebildet, die gemeinsame Aufgaben und Ziele für ein Projekt verfolgen. Vorteile: Geleistete Projektarbeiter ermöglicht dem just in time Fragen und Herausforderungen offensiv, konstruktiv und beratend zu behandeln. Nachteil: Ähnlich wie beim Gruppen-Coaching, da eine vertrauensvolle Beziehung zu dem Einzelnen schwer aufzubauen ist. • Selbst-Coaching: Hier hat der Einzelne die Möglichkeit seine Ziele durch Hilfsmittel ohne Anwesenheit eines Coachs zu erreichen. Vorteil: Geringere Kosten Nachteil: Eingeschränkte Selbstreflexion, da kein Gegenüber vorhanden ist. Welche Bereiche können beispielsweise gecoacht werden? 1. Emotionales Leistungsmanagement Führungswerte bewusst vermitteln Die Führungskraft oder der Unternehmer müssen eine positive Einstellung zu ihrer Vorbildfunktion haben und müssen diese zu jedem Zeitpunkt bewusst leben. Damit wird dem Team Sicherheit gegeben und daraus resultiert, dass das Vertrauen sowie die Selbstverantwortung im Team steigen. Eine sensible Vorgehensweise im Umgang mit den Mitarbeitern wird bei der Führungskraft geför52

dert. Und schlussendlich wird die Führungskommunikation in Richtung Individualität, Wertschätzung und Förderung vermittelt. 2. Zielfindungs- und Zielsetzungsprozesse Die Mitarbeiter für sich als Unternehmer zu gewinnen und damit seine und die Unternehmensziele erreichen zu können, gehört zu den Prozessen. In diese werden Mitarbeiter aktiv und passiv eingebunden. Demotivationsfaktoren sind zu vermeiden! Die Ziele werden positiv überzeugend kommuniziert und motivierend vermittelt – daneben gibt es Zielerreichungsbonifikationen. 3. Konsequente und wirksame Kontrollen Leistungsziele werden dann sicher erreicht, wenn die Erfolge strukturiert und nachhaltig kontrolliert werden. Die Vorgehensweise wird festgelegt (Wie? Wann? Warum? Termin! Etc.pp.) und mit der Führungskraft so organisiert, dass es deren Arbeitsweise entspricht. Somit erhalten Unternehmen eine größere Wertschöpfung, da individuell gearbeitet wird, jedoch das Ergebnis standardisiert ist. Gegenüber Mitarbeitern werden der Gesprächsaufbau und die Art der Vermittelung der Inhalte geübt. 4. Effektive und leistungsorientierte Mitarbeitergespräche führen Gewinnen ohne zu siegen! Mitarbeitergespräche müssen geplant und vorbereitet werden. Nach einem Gespräch muss der Mitarbeiter motiviert und mit einer klaren Vorstellung herausgehen, was verbesserungswürdig ist und was bereits sehr gut funktioniert. Die Gesprächsgrundlage ist sachlich und völlig vom Gefühl zu trennen. Eine große Her-

5. Mitarbeiter zukunftsorientiert beurteilen Jährliche Mitarbeiterbeurteilung ist eines der wichtigsten Förderinstrumente, denn nur wenn ein Mitarbeiter Kenntnis davon hat, was er verbessern kann, kann er es auch tun.Wie gut kennen Sie ihre Mitarbeiter wirklich? Mitarbeitergesprächsleitfäden unterstützen solche Gespräche und machen diese erfolgreicher, weil die Sachebene die Grundlage des Gesprächs ist. Zusammenfassung Empirische Studien haben ergeben, dass folgende Schlüsselvariablen entscheidend sind,damit das Coaching erfolgreich ist: 1. Der Klient ist bereit, offen und ehrlich über sich und seine Gedanken, Gefühle zu sprechen. 2. Der Klient vertraut dem Coach. 3. Der Coach ist unterstützend, wertfrei und ehrlich. 4. Der Coach behandelt den Klienten und die Informationen des Klienten respektvoll und vertraulich. (Quelle: OSC 2009) Stefanie Nohl

Zur Autorin Stefanie Nohl ist Diplom-Betriebswirtin und gelernte Bankkauffrau. Sie verfügt über 10-jährige Branchenerfahrung in den Bereichen Management, Schulung und Training. Zahlreiche Fitness- und Wellnessanlagen hat sie erfolgreich gemanagt und Konzepte für eine innovative Mitarbeiterfortbildung entwickelt. Weiterhin ist sie IHK anerkannte Potentialberaterin in NRW, hat ein anerkanntes Bildungsunternehmen für IHK-geförderte BildungsChecks und bietet strategische Projektunterstützung, Eskalations-Meeting, Coaching und Seminare für den Dienstleistungsbereich. Kontakt: www.stefanienohl.de


Event

Der Name war Programm Viel Lob für die 9. Auflage des Premiumtreffens „Meet the top“ auf Mallorca 65 Industrieunternehmen und 45 Clubs entsendeten rund 200 Teilnehmer zur 9. Auflage des Premiumtreffens „Meet the top 2010“ in den Robinson Club Cala Serena nach Mallorca (28. bis 31. Januar). Damit wurden die Rekordzahlen aus dem vergangenen Jahr erneut überboten. Doch nicht nur quantitativ gab es eine Steigerung, auch in punkto Qualität wurden neue Maßstäbe gesetzt.

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„Der Name war Programm“, „hervorragend organisiert“ oder auch „hat sich mehr als gelohnt, wertvolle Kontakte“, die Kommentare der Teilnehmer waren fast ausschließlich positiv und voll des Lobes, wie die Auswertung der Beurteilungsbögen ergab. Immerhin 1.162 Termine wurden an zwei Vormittagen (freitags, samstags) durchgeführt. In 20-minütigen „Face-to-face“Meetings konnten die Verkäufer ihre Geräte, Konzepte und Dienstleistungen den Investoren präsentieren. Das bedeutete höchste Konzentration für beide Seiten, denn das offizielle Programm war, wie in den Jahren zuvor, straff organisiert und ließ den Teilnehmern zumindest am ersten Tag keine Zeit zum Luft holen. Auf die leichte Kritik in diese Richtung reagierte der Veranstalter prompt und schaltete am 2. Meeting-Tag ein Break zwischen.

Die wichtigste Änderung, dass die Industrieteilnehmer einen festen Platz während der Meetings hatten, wurde von allen Seiten begrüßt und soll so auch in Zukunft weitergeführt werden. Der Ablauf Für viele Teilnehmer bei „Meet the top“ hat die Veranstaltung der Horn Group seit Jahren schon einen festen Platz im Terminkalender. Nicht wenige sind gar seit dem Start 2002 in Sonthofen dabei. Seit 2005 findet der Premiumevent jedes Jahr auf Mallorca statt. Die günstigen und flexiblen Flugverbindungen sind dabei ein wichtiges Kriterium für die Auswahl der Location, genauso wie der Robinson Club Cala Serena selbst. Zwar stießen die Konferenzräume aufgrund der Rekordteilnehmerzahl in diesem Jahr an ihre


Halle 1 Stand C15


Event

V.l.: Markus Begerow, Sabine Kunkat (ULC Bremen, Alois Hannecker, Patrick Plötz (Powerbar).

Das charmante Salesteam der Bodymedia: Isabell Prokscha (links) und Claudia Schneider.

Stefan Becker und Frank Böhme (Just Fit).

Hans Münch (IHRSA) und Dr. Thomas Göke (systeam) scheinen sich gut zu verstehen. 56

Sandra und Peter Nemecek (Sportstudio Herrsching) sowie Frank Knoke und Dirk Fricke (L+K Metallbau).

Bernd Schmid von Sun´s Solarien (links) im Gespräch mit Eric Cedileau (Objectfloor).

Grenzen, doch in allen anderen Bereichen verdiente sich die wunderschöne Anlage erneut Bestnoten.

und ein tolles SPA mit Sauna und Fitnessraum ließen bei den MTTlern keine Wünsche offen. Und dass nach dem Wetter in Deutschland die milden Temperaturen mit viel Sonnenschein zusätzlich für gute Stimmung bei dem Event sorgten, macht MTT noch wertvoller.

Traditionell begrüßten Clubchef Klaus Augustin als Gastgeber und Veranstalter Hubert Horn die Gäste am Donnerstagabend beim Grand Opening im Theater des Clubs. Ein Highlight hierbei war ein kurzer Video-Trailer, bei dem alle Industrie-Unternehmen und Clubs vorgestellt wurden. Die Namen aller Teilnehmer samt Foto und Kontaktdaten wurden außerdem an beiden Meeting-Tagen per Beamer an die Wand im Foyer der Konferenzräume projektiert, so dass zusätzlich zum Handbuch eine weitere Kontakthilfe gegeben wurde. Ob frisches Obst, Meeresfrüchte oder zauberhafte Desserts, die Club-Küche hatte auch in diesem Jahr wieder ein außergewöhnlich reichhaltiges und abwechselungsreiches Buffet zu allen Tageszeiten aufgefahren. Die zwangsläufigen Gewichtszunahmen konnten die Teilnehmer dann während des Sportprogramms wieder abtrainieren. 13 Tennisplätze, eine Golfdriving-Range, eine Bikestation, ein Kunstrasenfußballplatz

Guter Einstand: Daniel Wieland vom Marketing Netzwerk (rechts) war das erste Mal dabei.

Fazit Bis auf wenige Ausnahmen hat einfach alles gepasst bei „Meet the top 2010“. Die Crew um die beiden Projektleiter Isabell Prokscha und Nicolas Hessel hat nicht nur für einen reibungslosen Ablauf des Events gesorgt, sondern war auch ansonsten bemüht, alle Fragen der Teilnehmer zu beantworten und ihnen jederzeit zu helfen. Im kommenden Jahr feiert das Premiumtreffen der Horn Group sein 10-jähriges Jubiläum. Schon jetzt hat die Vorbereitung dafür begonnen. Viele Argumente sprechen dafür, auch zum 10. Geburtstag wieder in den Robinson Club Cala Serena zu gehen. Aufbauend auf einer routinierten Professionalität wird man in 2011 alles daran setzen,dem Event weitere neue Impulse zu verleihen, ohne auf die gewohnten Highlights zu verzichten. Torsten Rau

Nikolai Tauscher (Horn Group) und Alexander Pfitzenmeier beim After-Work-Business in der Sonne.


Trainers Corner

Chayu Indo Persönlichkeitsentfaltung durch Bewegung Birgit und Philipp Siefert, Bewegungs-Coaches, haben aus ihrer 35-jährigen Erfahrung mit Bewegung ein neues Bewegungskonzept entwickelt, das an die Menschen von heute mit ihren oftmals extremen Herausforderungen angepasst ist: Chayu Indo (sprich: Tschaju Indo).

sich seit Jahren im Ausnahmezustand? Viele haben nicht die Zeit oder die Lust, regelmäßig zu trainieren. Durch den Bewegungsmangel entstehen Blockaden, die sich oft durch Aggression oder Burn-out äußern. Die Menschen heute brauchen neue Bewegungskonzepte, damit sie den außergewöhnlichen Herausforderungen gewachsen sind. Wir stehen in einer Zeit der Extreme, der Eile und eines großen Leistungsdrucks. Wir können Stress, Druck und Hektik oft nicht verhindern, doch wie wir damit umgehen und es umwandeln, liegt in unserer Hand.

Chayu Indo ist ein Training, das es dem Anwender ermöglicht, seinen ganz normalen Alltag als perfektes Bewegungs-Übungsfeld für seine Gesundheit und innere Entwicklung zu nutzen. Ziel ist es, den Körper kennen und verstehen zu lernen, um auf ein funktionierendes Bewegungssystem umzuschalten, das sich selbst erhält – naturgegeben und perfekt.

Training Das Chayu Indo-Training findet in Gruppen statt oder als persönliches Bewegungs-Coaching. Es ist in fünf Bereiche gegliedert (siehe rechts), in denen jeweils verschiedene Bewegungs-module zur Verfügung stehen. Das Training wird so auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Alters- und Interessengruppen angepasst oder individuell im EinzelCoaching maßgeschneidert. Grundlegender Bestandteil des Trainings ist es, die Unterschiede zwischen Frauen und Männern zu respektieren und das Training entsprechend zu gestalten.

Ausnahmezustand Wer sich nicht täglich mindestens eine halbe Stunde sinnvoll bewegt, befindet sich körperlich im Ausnahmezustand. Wie viele Menschen befinden 58

Wann bin ich bereit, etwas zu tun? 1. Wenn es Spaß macht. 2. Wenn es erst einmal einfach ist. 3. Wenn ich sofort eine Verbesserung verspüre. 4. Wenn ich es in den Alltag integrieren kann, der Alltag mein eigentliches Übungsfeld wird: Treppensteigen, hinsetzen, aufstehen, bücken, strecken, gehen, stehen, Kaffeekochen, abspülen, schreiben... 16 Stunden üben - täglich und ganz nebenbei! Alles Große ist einfach! Also stellt sich die Frage: 1. Wie geht es leichter und einfacher? 2. Wie ist es effektiv? 3. Wie sieht es schön und elegant aus? 4. Wie kann es Spaß machen? 5. Und wie kann es auch auf Dauer Freude bereiten? Als Antwort darauf haben Philipp und Birgit Siefert fünf Trainingsbereiche entwickelt: 1. Spielerisches und Beschwingtes – zum Umschalten: Was heute oft fehlt, ist die spielerische Leichtigkeit, die uns selbst schwierige Herausforderungen souverän bewerkstelligen lässt. Wenn man vom Arbeitstag zum Training kommt,


  

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Trainers Corner Hier ein paar Beispiele aus dem Chayu Indo-Training mit kurzen Erläuterungen: Ausloten des Körpers • Beckenboden – kraftvoll und flexibel • Ausrichtung und Stabilisierung der Füße • Wo sitzen gesunde, entspannte Schultern? • Wo sitzt der Kopf wirklich?

Spielerische Leichtigkeit ist ein Trainingsbaustein im Konzept.

Foto: Richard Mecke-Schrod/www.prokreativ.de

Atemübungen • kräftigend bis beruhigend, belebend bis entspannend

braucht man erst einmal etwas Zeit, um umzuschalten. Zeit, den Alltag loszulassen, anzukommen, mit sich selbst und mit den Anderen in Kontakt zu kommen. Atmen, Anschauen, Lachen! 2. Kraft und Ausdauer – für innere und äußere Stabilität: Man weckt seine verborgenen Kräfte und entwickelt Ausdauer und Durchhaltevermögen. Kraft und Ausdauer sind maßgeblich für innere und äußere Stabilität. Auch Leichtigkeit ist das Ergebnis von Kraft.Ohne Kraft können wir nicht entspannen, sondern werden einfach nur schlaff. Kraft- und Ausdauertraining setzen Energie frei und lenken einen in eine aufbauende und förderliche Richtung, in der auch Aggressionen abgebaut und umgewandelt werden können. 3. Koordination und Geschicklichkeit – für die Vernetzung: Ein wesentlicher Faktor für die körperliche und mentale Gesundheit bis ins hohe Alter ist ein gutes Reaktions- und Koordinationsvermögen. Diese Fähigkeiten fördern die Konzentration auf eine Sache und die entspannte Wahrnehmung der Umgebung. Die beste Vorsorge gegen Alzheimer und Trägheit ist, täglich neue Vernetzungen, neue Synapsen (neue Nervenverbindungen) im Gehirn zu schaffen. Auch hierbei ist gezielte Bewegung 60

eine hervorragende Vorsorge. Es macht Spaß, neue Vernetzungen zu schalten und neue Lösungen zu finden. 4. Beweglichkeit, Dehnen – für mehr Durchlässigkeit: Durch gezieltes Dehnen werden Spannungen abgebaut, Blockaden gelöst und Freiraum für die Gelenke geschaffen – das einfachste Mittel zur Vorbeugung von Arthrose. Da bei Kraft- und Ausdauertraining die Muskeln verkürzen, braucht der Körper ein angemessenes Dehnprogramm. So entsteht eine natürliche Durchlässigkeit, die Muskeln und Gelenke wieder ins Gleichgewicht bringt, vor Verletzungen schützt und das energetische System ins Fließen bringt. 5. Entspannung – für die Regeneration: Entspannung geschieht (fast) von selbst nach einem sinnvollen, ausgleichenden Bewegungstraining. Im Liegen und Nachspüren „verankert“ sich die heilende Kraft der Bewegung im ganzen Körper. Die Energie fließt und die Gedanken kommen zur Ruhe. Ohne sinnvolle Bewegung (vorher) gibt es kaum Entspannung. Ohne Entspannung keine Regeneration – das, was uns heute am meisten fehlt. Und: Auch Kreativität braucht Entspannung. Ideen für neue Lösungen kommen oft erst in einer Phase der Entspannung.

Beinschwünge • Bewegung und Gelenkigkeit, Kraft, Erdung, Stabilität, Gleichgewicht Freiheit für die Arme • schieben, wirbeln, drehen, schwingen, Energie lenken, Beweglichkeit für die Schultern, Training mit Pratzen (Schlagkissen) Bewegung am Boden • Spannkraft, Eleganz, Beweglichkeit, Freude Fallen und Rollen • vom Boden zum Stehen, elegant, leicht, dynamisch • für jedes Alter erlernbar, da individuell angepasst Partnerübungen • Energielenkung sichtbar gemacht, geben und nehmen, sich durchsetzen oder nachgeben, Kraft umleiten und umwandeln Stocktraining • Schnelligkeit, Reaktion, Koordination, Geschicklichkeit, Rhythmus Langstocktraining • Aufrichtung, Kraft, Klarheit, Verantwortung, Stabilität, Koordination Festgelegte Formen / Choreographien • kämpferisch, tänzerisch, spielerisch, individuell und kreativ Vorstellungskraft und mentale Techniken • innere Bilder für effektiveres Training Übungsreihen für den Alltag • aktuelle Übungen in Kurzform für die, die zuhause üben möchten Themenblätter • zum Vertiefen der Trainingsinhalte (Hintergründe)


Trainers Corner 5. Beachten des Symmetriegesetzes (spiegelbildliches Üben). 6. Training ist an die unterschiedlichen Bedürfnisse von Männern und Frauen angepasst. 7. Rhythmusgefühl entwickeln. 8. Stress abbauen bzw. umwandeln. 9. Lebensenergie freisetzen, Regeneration. 10. Entwicklung und Entfaltung der individuellen Persönlichkeit. Birgit und Philipp Siefert

Zu den Autoren Birgit und Philipp Siefert haben ein abgeschlossenes Musikstudium und besitzen jeweils 35 Jahre Erfahrung in Kampfkünsten, Neuem Tanz, Stocktraining und Yoga. Sie sind die Begründer von Chayu Indo. Sie leiten seit 20 Jahren ein Bewegungszentrum in Michelstadt/Odenwald.

Chayu Indo ist auch ein tolles Konzept für Jugendliche.

Um Jeden individuell zu fördern, gibt es im Chayu Indo vier wichtige Grundsätze: 1. Jeder wird dort abgeholt, wo er gerade steht (Pädagogischer Grundsatz) 2. Was hilft wirklich weiter? (Therapeutischer Grundsatz) 3. Was ist das Ziel und wie komme ich dahin? (Experten-Grundsatz) 4. Aus Allem das Beste machen! (Allgemeiner Grundsatz) Bewegung als Beschleuniger Bewegung ist immer ein Beschleuniger. Durch Bewegung kommen wir schneller zur Gesundheit oder schneller zur Krankheit. Warum? Beispiel Joggen: Wenn die Knie beim Joggen nicht optimal ausgerichtet sind, werden sie dabei viel mehr belastet als beim Sitzen. Fazit: Die Kniegelenke verschleißen schneller. Sind Knie und Körper jedoch richtig ausgerichtet, dann ist Joggen eine sehr gute Maßnahme für einen gesunden Körper und stabile Knie. Deshalb ist die Grundlage für jede Bewegung die Ausrichtung des gesamten Körpers. Dazu lernen die Teilnehmer im Chayu Indo die Struktur und die Gesetzmäßigkeiten ihres Körpers kennen und wahrzunehmen. Die zwei wichtigsten Bausteine sind das geziel62

te Einsetzen des Beckenbodens und die Nutzung der Schwerkraft. Auf diese Weise kommt der Körper ins Lot und die Bewegungen werden gesundheitsfördernd und effektiv – für schnelle und dauerhafte Resultate. Denken als Beschleuniger Das Denken spielt beim Bewegen eine wichtige Rolle. Unser Denken beeinflusst unser körperliches Wohlbefinden entscheidend. Bei negativen Gedanken während des Trainings wird die entsprechende Energie durch die Bewegung schneller in die Zellen und das gesamte System geschleust als beim Stillsitzen. Deshalb ist das Aufbauen einer harmonischen mentalen Verfassung wichtiger Bestandteil des Chayu Indo-Trainings. Zusammenfassung 1. Freude! 2. Lernen natürlicher Bewegungsmuster für einen entspannten, gesunden Alltag. 3. Gleichgewicht zwischen Kraft, Ausdauer, Koordination, Dehnung und Entspannung. 4. Die Statik (Beckenboden, Ausrichtung des Körpers, Schwerkraft und Fliehkraft) ist Grundlage für alle Bewegungen.

Bedingt durch schwere Erschöpfungszustände Mitte 30 begann Birgit Siefert sich intensiv mit der inneren und äußeren Aufrichtung mit dem Schwerpunkt Beckenboden zu beschäftigen. Ihr Schwerpunkt liegt in der Auf- und Ausrichtung des Körpers, um dadurch bei allen Bewegungen zu Leichtigkeit und Effektivität zu gelangen. Philipp Siefert liegt besonders die Kreativität am Herzen, das Raufen mit den Kindern, ein spritziges Training mit Jugendlichen, kreativ-kraftvolles Training für Männer – und natürlich alle Arten von Stocktraining. Seine Schwerpunkte sind kleine Choreographien, die einen bestimmten Bewegungsschwerpunkt zum Thema haben und kreative Bewegungs-Improvisationen. Gemeinsam bieten sie Fortbildungen für Menschen an, die ihr Bewegungsspektrum vertiefen und erweitern wollen (Fitnesstrainer, Yogalehrer, Schauspieler, Lehrer und Erzieher, Kampfkünstler, Tänzer, Bewegungsinteressierte), sowie Ausbildungen für Bewegungsbegeisterte, die haupt- oder nebenberuflich Training geben wollen. Kontakt: Chayu Indo-Zentrum Roßbacher Weg 9 64720 Michelstadt telefon 06061-12842 www.chayuindo.de info@chayuindo.de


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Management

Weniger (reden) ist mehr Über die Kunst des Telefonierens Telefonieren gehört zum Berufsalltag – auch im Fitnessclub. Die richtige Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil für den beruflichen Erfolg. Wer meint, dass jeder telefonieren kann und keine Ausbildung dafür nötig ist, sollte nachfolgenden Artikel als Anregung lesen. Viele Gespräche mit Personen aus anderen Geschäftsfeldern machten mir klar, wie sehr das berufliche Telefonat in allen Bereichen unterschätzt wird, und das in einer Zeit der totalen mobilen Kommunikation, in der viele Geschäftsgespräche am Telefon geführt werden, weil es angeblich schneller und einfacher ist. Nur werden die Gespräche so geführt, a l s

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würde man seinem Gesprächspartner gegenüberstehen, und genau da fangen die Missverständnisse bei der nicht sehenden Kommunikation an. Eine Unmenge von Tätigkeitsfeldern ist heutzutage auf das berufliche Telefonat angewiesen, und oft mit zweifelhaftem Erfolg. Missverständnisse sind vorprogrammiert bis wir merken, dass wir nicht richtig verstanden wurden, dauert es eine Zeitlang.Wenn wir überhaupt etwas merken! Das ist nämlich der große Nachteil bei der nicht sehenden Kommunikation, dem Telefonieren, wir sehen unseren Gesprächspartner nicht und damit nicht seine Reaktionen. Nettes Gespräch geführt, aber irgendwie sind wir unserem Ziel nicht richtig näher gekommen. Mit Effizienz hat das nichts zu tun, das ist eher eine Glücksfrage, da helfen auch keine Statistiken. Wenn einer der Gesprächspartner sich seines Tuns in der nicht sehenden Kommunikation bewusst ist, erhöht er seinen persönlichen Erfolg schon um 50 % Minimum! Das schafft man mit keinem Computerprogramm. Telefonieren kann doch jeder! Die Frage ist nur: Wird man auch verstanden? Viele mir ungewohnte Dinge sind für andere Menschen selbstverständlich und erstrebenswert. Jeder Mensch hat mit seinen Anschauungen Recht, denn sie stammen aus seinen

Erfahrungen und Glaubensmustern. Kein Mensch macht dieselben Erfahrungen wie ein anderer oder strebt aus denselben Gründen nach denselben Dingen. Ich kann meinen Mitmenschen nicht vorschreiben, wie sie denken oder handeln sollen, sie mögen andere Dinge als ich, und sie sind auch anderer Meinung als ich. Das wissen wir alle, bei der sehenden Kommunikation kein Problem. Jedoch bei der nicht sehenden Kommunikation, dem Telefonieren, interessiert uns das scheinbar nicht die Bohne, wie denn auch? Wir sehen ja niemanden. Man sollte sich wirklich bewusst machen, dass das Telefon eine Erfindung der Neuzeit ist und dass die Zeit, in der die ersten Spinner mit einem C-Netzkoffer herumgelaufen sind, solange auch nicht her ist. Die schlappen 20.000 Jahre zuvor hat man sich von Angesicht zu Angesicht ausgetauscht und wenn der, dem man gegenüber stand, die Meinung nicht annahm, hatte man die Möglichkeit mit einem Meinungsverstärker zu arbeiten, zum Beispiel mit einer handlichen Keule. Und genau mit dieser 20.000-jährigen Vergangenheit telefonieren wir auch heute, wir reden mit unserem Kommunikationspartner so, als würden wir ihm gegenüber stehen und tauschen Nettigkeiten aus – mehr oder weniger. Bei einer Kommunikation, bei der sich die Personen gegenüberstehen, geht es nicht nur um das Wort, also das Hören, nein, wir sehen auch und unter Umständen haben wir das Glück, einen Geruch wahrzunehmen – manchmal vorteilhaft,


Management manchmal weniger. Schlimm wird’s, wenn wir unser Gegenüber fühlen, Grundvoraussetzung für eine handfeste Prügelei. Bei einem Telefonat schalten wir nur das Hören und Sprechen ein, Sehen und Riechen werden ausgeschaltet, bestes Beispiel dafür: das Telefonieren in der Öffentlichkeit mit dem Handy. Ein sprechender Mensch am Handy und seine Umgebung, egal wo er ist, es sind zwei unterschiedliche Welten – leider. Für mich als ungewollter Zuhörer meistens eine Qual, zum Einem der Themen wegen, vielfältig wie die Menschen, aber oft stellen sich bei mir die Nackenhaare, wegen der Gesprächsform und -art auf. Das persönliche Zusammentreffen der beiden Gesprächspartner, falls es je zustande kommt, wird an Herzlichkeit nicht zu überbieten sein. Die Frage ist, warum ist das so? Wenn wir uns in einem ernsthaften Telefonat befinden, hören wir alles, das Wort, die Betonung, die Wahrheit, die Lüge, die Ungereimtheiten, die Unsicherheit, die Verzweiflung – wirklich alles, unser Unterbewusstsein ist da maßgeblich beteiligt, so lange man zuhört. Der Sprechende teilt uns durch den Hörer die gesamte Bandbreite seiner Gefühle mit und das Gehirn – es hat ja momentan eh nicht viel zu tun – des Hörenden nimmt diese Bandbreite auf und verwertet sie. Klingt gut. Leider haben wir im diesem Moment ein winziges Problemchen, der Redende spricht so, als würde er dem Hörenden gegenüber stehen und der Hörende wertet das Gesagte so aus, als würde er den Redenden sehen. Am Schönsten wird es dann, wenn die beiden Gesprächspartner sich noch nie gesehen haben. Beste Vorraussetzung für den nächsten Weltkrieg. Wir Menschen denken nach festen Mustern. Stehen sich zwei Menschen gegenüber, wird sofort die Rangfolge ermittelt, das geht über die körperliche Größe, Kleidung, Haltung, Aussehen und Geruch. Dieses allzu menschliche Verhalten dient unserer Selbsterhaltung wie fast alles, was wir tun. Selbstverständlich geht der zivilisierte Mensch heutzutage mit seinem Ergebnis etwas freundlicher um und greift nicht gleich zur Keule. 66

Der Mensch ist an und für sich, ein sehr egoistisches Wesen und da muss schon eine mordsmäßige Kartoffel kommen, damit er sein eigenes Ich etwas in den Hintergrund rückt. Aber möchte er etwas von einer anderen Person haben, hat er kein Problem, seine Unterwürfigkeit an die Grenzen der Schamlosigkeit gleiten zu lassen. Es dient ja einem guten Zweck, nämlich ihm! Zudem kommt dann noch zum ganzen Überfluss die Intelligenz hinzu, nichts auf der Welt ist besser verteilt als die Intelligenz oder hat man jemals einen Menschen „Entschuldigung, aber bei meiner Grundverteilung habe ich zu wenig Intelligenz abbekommen“ sagen hören? So, und mit diesen lustigen Hintergrundinformationen fangen wir dann mal an, ein für uns wichtiges Telefonat zu führen. Wir reden, wir argumentieren, wir überzeugen... und wundern uns über das Ergebnis. Ja, hat man es nur mit Blödmännern zu tun? So ein Denkmuster kann man nicht einfach ausschalten, das funktioniert schon eine geraume Zeit und scheinbar gut, zumindest gibt es uns noch, warum sollte man das ändern? Sicherlich hat ein Jeder schon mal das eine oder andere unbotmäßige Telefonat geführt, sich fürchterlich über seinen Mitstreiter geärgert und sich gefragt, wie man am besten seine vielgeliebten Mitmenschen ändern kann. Sorry, da muss ich passen, die Möglichkeit andere Menschen, die ich nicht kenne, zu ändern, ist doch begrenzt, außer ich bin bereit, mich zu ändern bzw. meine Denkmuster der heutigen Zeit etwas anzupassen, zumindest beim Telefonat. Jetzt neige ich aber, wie vielleicht einige Leser, dazu, nicht allzu tief in mich zu gehen. Nicht, dass ich Angst hätte, irgendwelche dunklen Seiten meines Charakters zu entdecken, aber ich sage mir, wenn etwas zu funktionieren scheint, sollte man nicht daran rühren. Ein echtes Dilemma!

Es ist egal, ob man angerufen wird oder selbst jemanden anruft. Wenn man die folgenden Punkte einfach bei seinem nächsten Telefonat beachtet, kommt man seinem persönlichen Ziel deutlich näher: • Ihr Gesprächspartner hat nicht Ihr Wissen! • Sie haben nicht das Wissen Ihres Gesprächspartners! • Es gibt keine Garantie, dass die Gegenseite das hört bzw. das versteht, was Sie sagen. Daraus folgt: • Weniger reden und dementsprechend mehr zuhören! • Gezielte Fragen stellen. • Die Worte müssen einfach und bildhaft sein. Man sollte beachten: • Die Anzahl der Worte, die ich konzentriert spreche oder höre, sind begrenzt. • Es ist keine Katastrophe, Fehler zu machen! • Es ist aber eine Katastrophe, Fehler zu machen, sich aber nicht bewusst zu sein, einen Fehler gemacht zu haben. Michael Zipprich

Zum Autor Der Wiesbadener Michael Zipprich ist etablierter Berater und Trainer für das professionelle Telefonat sowie Autor des Buches „Telefonieren kann doch jeder, oder?“. Er berät Unternehmen, schult Führungskräfte und Mitarbeiter für eine richtige Gesprächsstrategie und damit für einen langfristigen Erfolg. Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen bundesweit nehmen vermehrt seine Dienste in Anspruch. Er agiert unter der Marke „Die nicht sehende Kommunikation“. Kontakt: www.midas-aurum.com


Im Focus

Die neue Rückenschule Scharfe Anbieterkriterien für die Durchführung von Präventionskursen Die Konföderation der deutschen Rückenschulen (KddR) bestimmt die Ausbildungs- und Qualitätskriterien der „Neuen Rückenschule“. Ein Aufsatz von Andreas Haensch, Lehrer für Fitness, Gesundheit & Sportrehabilitation. Im Jahr 2004 wurde mit Unterstützung der Bertelsmann-Stiftung ein Kooperationsvertrag zwischen den neun großen deutschen Rückenschulverbänden geschlossen. Ziel des Kooperationsvertrages war eine Vereinheitlichung der Ausbildung zum/zur Rückenschullehrer/in, des Weiteren die Erarbeitung eines von Grund auf neuen Konzeptes für die Rückenschule. Die Konföderation der deutschen Rückenschulen wurde vom Bundesverband staatl. anerkannter Berufsfachschulen für Gymnastik und Sport (BBGS), vom Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR), vom Deutschen GymnastikBund (DGYMB) e.V., vom Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie (DVGS) e.V., vom Forum Gesunder Rücken, vom Berufsverband selbständiger Physiotherapeuten (IFK), Seminar Wirbelsäule-Rückenschule-Schmerztherapie, Verband Physikalische Therapie (VPT) und vom Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) gegründet. Demnach müssen Neuanbieter einer Rückenschule eine 60-Stunden Fortbildung nach dem Konzept der KddR nachweisen. Bereits ausgebilde68

te Rückenschullehrer müssen einen Nachweis für eine 15-Stunden Nachqualifikation zum KddR-Konzept erbringen. Nur die Fort- und Ausbildungen der dem KddR angeschlossenen Verbände werden von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt. Ob wir es wollen oder nicht, Gesundheit ist ein Milliarden-Euro Geschäft geworden. Und Wohlfühlen und Gesundheit wird immer mehr zum Konsumgut und Lifestyle-Balance-Produkt. Dabei sind es nicht nur die leeren Gesundheitskassen, die den Einzelnen zu Selfness auffordern. Wir erleben gerade den Beginn der Ära der individuellen Selbstverantwortung in vielen gesellschaftlichen Bereichen und wir als Gesundheitsanbieter sind mitverantwortlich für die Qualität des Produktes „Gesundheit“. Unsere Gesellschaft, das ist offensichtlich, beginnt, sich über Gesundheit zu definieren. Gesundheit wird in Zukunft zu einem allgegenwärtigen Phänomen – auf den weltweiten Konsummärkten ebenso wie in unserem Privatleben, im Freizeitbereich ebenso wie in der Arbeitswelt. Nur wer sich bewegt, lernt die Welt kennen, das ist nicht nur die Erfahrung von lustvoll vor sich hin krabbelnden Säuglingen. Doch Bewegung, körperliche Aktivität und Sport wird die Gesundheitsmärkte

in den nächsten Jahren noch stärker prägen als ohnehin schon. Gesundheit ist nicht mehr nur die Abwesenheit von Krankheit, sondern viel mehr. Ein Zeichen dafür ist auch, dass der Konsument von morgen tatsächlich ein kompetenter und fordernder Kunde, – aber kein Tabletten und Anweisungen empfangender Patient mehr ist. Der Entwicklungstrend der zukünftigen Gesundheitsdefinition wird anhalten, ob mit oder ohne uns. Somit garantiert nur eine klare professionelle und qualitätsgesicherte Position das unternehmerische Überleben als Gesundheitsanbieter. Seit Wiedereinführung des § 20 SGB V ist es den Krankenkassen möglich, qualitätsgesicherte Präventionsprogramme gezielt zu unterstützen und dadurch ihren Versicherten hochwertige Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung zu ermöglichen. Die Begrenzung der Krankenkassen auf „gemeinsame Handlungsfelder und Kriterien“ führt dazu, dass die Angebote, anders als vor 1997, bessere Qualitätsstandards aufweisen. Der verbleibende Spielraum wurde und wird jedoch von Anbietern und Mitbewerbern unterschiedlich ausgelegt. Qualität ist und bleibt „interpretationsabhängig“. Die Vereinheitlichung der Ziele, Inhalte und Methoden zur „Neuen Rückenschule“ ist ein wichtiger Beitrag für die Qualität der zukünftigen Präventionsangebote. Die einheitlichen Aus- und Fortbildungen der Rückenschullehrerinnen und Rückenschullehrer garantiert bundesweit die fachkompetente Betreu-


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Im Focus und den Verlauf von Rückenproblemen bekannt. Der Grund: Rückenschmerzen entstehen meist allmählich, verändern sich, werden kompensiert. Viele Betroffene nehmen die Schmerzen nicht besonders ernst, solange sie erträglich sind und wenn der Schmerzgeplagte endlich zum Arzt geht, lassen sich die vielfältigen Symptome nicht mehr eindeutig zuordnen. Organische Ursachen sind meist nicht feststellbar. Zu den Alltagsbeschwerden zählen Hexenschuss, Ischiasprobleme, Bandscheibenvorfall und verspannter Nacken. Diese Rückenprobleme können sich auch zu chronischen Schmerzen entwickeln.

Professionelle Rückenkurse sind eine gute Möglichkeit, sich als Gesundheitsdienstleister zu positionieren.

Dass der aufrechte Gang an unseren Rückenproblemen Schuld trägt, wird oft betont. Nur damit müssen wir leben. Wir können schlecht auf allen Vieren kriechen, weil es die Wirbelsäule entlastet. Allerdings tun wir dem strapazierten Kreuz im Alltag Vieles an, was wir problemlos anders und besser machen könnten: beim Sitzen, Stehen, Gehen, mit Mobiliar, Schuhen, Freizeitverhalten, im Büro, hinter dem Steuer und beim Sport. ung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und steigert die Chancen der finanziellen Unterstützung durch die Krankenkassen. Zur Durchführung der „Neuen Rückenschule“ kommen ausschließlich folgende Fachkräfte mit einer staatlich anerkannten Ausbildung im Bereich Bewegung in Betracht: • Sportwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor), sofern deren Ausbildung einen expliziten Baustein Gesundheit / Gesundheitssport und/oder Sporttherapie umfasst • Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Sport- und Gymnastiklehrer und Ärzte • Ergotherapeuten und Masseure (mit Ausbildung nach den erweiterten Ausbildungsbedingungen ab 1994) Alle vorgenannten Berufsgruppen müssen eine Zusatzqualifikation für die „Neue Rückenschule“ erwerben. Das Grundanliegen der angebotenen Rückenschulen in Fitnessclubs ist das Haltungs- und Verhaltenstraining. Ange70

sprochen sind Menschen, die einerseits schon Schwierigkeiten mit ihrem Rücken haben (Sekundär-Prävention), vor allem aber auch gesunde Personen, die nach ihrer körperlichen Ausstattung, Beruf und Schule und nach ihrem Freizeitverhalten zu einer Risikogruppe gehören und keine Rückenschmerzen bekommen sollen (Primär-Prävention). Das bedeutet eigentlich, dass Rückenschulen nicht zeitlich begrenzte Maßnahmen sein können. Das Ziel der Rückenschule ist es, ein bewusstes Hineinhorchen in den Körper zu initiieren, die Sensibilität für funktionelle Abläufe im Organismus zu steigern, um dadurch neue und intensivere Erfahrungen mit seinem eigenem Körper zu ermöglichen. Das Erfühlen und Ertasten, Erkennen und richtige Interpretieren, Annehmen und Reagieren sind dabei Lernprozesse und Funktionsweisen des neuen Körperbewusstseins. Der Teilnehmer kann diese Fähigkeiten nicht abstrakt erwerben, er muss sie am Arbeitsplatz, in der Schule, im Sportbereich und auch Zuhause praktizieren. Trotz allem medizinischen Know-how ist erstaunlich wenig über die Ursachen

Vor allem braucht die Wirbelsäule eines: jede Menge Abwechslung. Sie muss sich viel bewegen, aber zwischendurch auch mal ausruhen. Sie muss sich gerade halten, aber auch mal rumlümmeln dürfen. Sie mag sich dehnen und strecken, biegen, beugen und drehen. Sie ist für Aktivität geschaffen, wie ihr Aufbau zeigt. Und sie kann es ganz wunderbar, wenn starke Muskeln sie stabilisieren, Belastungen auffangen und abfedern. Eine Hauptursache für Rückenprobleme ist die erhöhte psychische Stressbelastung. Dass die Psyche auf den Körper einwirkt, ist nicht neu, wie allein der althergebrachte Sprachgebrauch zeigt. In Redewendungen hat sich über die Entwicklung der Sprache die negative Wirkung der Psyche auf das körperliche Wohlbefinden als allgemeine Erkenntnis niedergeschlagen: „Das macht mich krank.“ „Da geht mir die Galle hoch.“ „Das liegt mir schwer im Magen.“ „Das geht mir auf die Nieren.“ „Es wird mir übel, wenn ich nur daran denke.“


Die Wirbelsäule braucht viel Abwechselung nicht nur im Training.

Vor Allem die tägliche berufliche Tätigkeit ist ein Quell für solche Stresssituationen und für die psychische Belastung. Wer unter beruflichem Stress leidet, ist umso weniger mit seiner Arbeit zufrieden und leidet häufig unter Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen. Arbeitsstress lässt die Rückenmuskeln verspannen und führt so zu Schmerzen. Die „Neue Rückenschule“ geht nicht nur auf physische, sondern auch auf mentale und psycho-soziale Aspekte des Rückenleidens ein. Die Präventive Rückenschule wendet sich an alle Menschen. Allerdings sind Personen mit behandlungsbedürftigen Erkrankungen hiervon ausgeschlossen. Die folgenden Inhalte stellen die Grundlage für die Präventiven Rückenschulkurse dar. Je nach zielgruppenspezifischen Bedürfnissen, Rahmenbedingungen und Kursleiterqualifikationen können einzelne Bausteine einen mehr oder weniger großen Stellenwert einnehmen.

orientiert und können somit die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden steigern. Diese Ziele sind nur erreichbar, wenn die „Neue Rückenschule“ grundlegende Qualitätskriterien aufweist und die Anbieter über besondere fachliche und pädagogische Qualifikationen verfügen. Dass für den neuen Ansatz die notwendigen Fachleute zur Verfügung stehen, stellt die von Grund auf neue Ausbildung der Rückenschullehrerinnen und Rückenschullehrer nach den Standards der KddR sicher. Fazit Aus Patienten werden selbstbewusste Kunden, die Gesundheit qualitätsbezogen konsumieren wollen. Wir als Akteure und Institutionen in der Fitnessund Gesundheitsbranche werden uns auf diesen fundamentalen Wandel zunehmend einstellen müssen. Weitere Informationen über die Qualitätskriterien der „Neuen Rückenschule“ und die Ausbildungen aller zum KddR gehörenden Ausbildungsverbände erhalten Interessierte unter www.kddr.de.

Inhaltliche Bausteine im Überblick 1. Körperwahrnehmung und Körpererfahrung 2. Training der motorischen Grundeigenschaften 3. Entspannung und Stressmanagement 4. Kleine Spiele / Spielformen und Parcours 5. Haltungs- und Bewegungsschulung 6. Wissensvermittlung und Information 7. Strategien zur Schmerzbewältigung 8. Verhältnisprävention 9. Vorstellung von Life-Time-Sportarten 10. Gruppen- und Einzelgespräche 11. Evaluation Multimodale Rückenschulmaßnahmen sind erlebnis- und handlungs-

Zum Autor: Andy Haensch, Jahrgang 1976, Studium zum Lehrer für Fitness, Gesundheit & Sportrehabilitation an der Privaten Berufsakademie. Seit 2001 selbstständig in der Fitness- und Wellnessbranche tätig. Er ist Personaltrainer in Berlin und bietet seinen Kunden ein individuelles Langzeit-Ernährungs- und Bewegungskonzept. Zudem hält er Fachvorträge im Bereich Ernährung.

Kontakt: www.cleverprävent.com Telefon 0172/467 367 0 Andy.Haensch@cleverpraevent.com


People

„Precor steht für Innovationen“ Bodymedia-Interview mit Thomas Wedekind, dem neuen Vertriebsleiter für Precor Deutschland Bodymedia: Wie sind Sie zum Sport gekommen? Thomas Wedekind: Ich bin in Einbeck in Niedersachsen groß geworden und habe dort schon als kleines Kind Fußball gespielt. Im Herrenbereich haben wir es damals immerhin bis in die Landesliga geschafft. Meine weiteren sportlichen Aktivitäten lagen im Laufen, sprich Marathon, und natürlich im Fitnesstraining. Bodymedia: Wie lange trainieren Sie schon im Fitnessstudio? Thomas Wedekind: Seit mehr als 20 Jahren bin ich schon in Studios aktiv.

Thomas Wedekind hat seit dem 1. Februar die Verantwortung für Precor Deutschland übernommen. Als börsennotiertes Unternehmen hat man sich gegenüber den Aktionären zu Transparenz verpflichtet. Seit 2002, als Precor zur Amer Sports Gruppe stieß, kann jedermann auch deren Betriebsergebnisse einsehen. Und die fielen je nach Standort recht unterschiedlich aus, sowohl für den Mutterkonzern insgesamt, als auch für die Sparte Fitness, die Precor vertritt. Das blieb nicht ohne personelle Konsequenzen. Amer Sports-Präsident und Geschäftsführer Roger Talermo (54) wurde noch vor Weihnachten seines 74

Amtes enthoben, berichtete die SAZ Sport am 4. Januar 2010. Die Bilanzen von Precor Deutschland können sich im internationalen Vergleich sehen lassen. 2008 war umsatzmäßig sogar ein Rekordjahr für Precor, hörte man aus Neuried, wo sich die Zentrale befindet. Trotzdem sind langjährige Mitarbeiter aus der Führungsmannschaft ausgeschieden. Nun steht Thomas Wedekind an der Spitze von Precor Deutschland. Bodymedia traf ihn beim Premium-Event „Meet the top“ auf Mallorca. Bodymedia: Herr Wedekind, bitte stellen Sie sich unseren Lesern vor. Thomas Wedekind: Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn. Mit meiner Familie lebe ich in Moers am Niederrhein.

Bodymedia: Sind Sie von Beginn an in der Fitnessbranche tätig gewesen? Thomas Wedekind: Nach einer Ausbildung im handwerklichen Bereich habe ich mich unter anderem beim DSSV als Fitnesstrainer und Ernährungsberater weitergebildet. Von 1996 bis 2001 führte ich ein 600 qm großes Damenstudio in Oberhausen. Anschließend wechselte ich in den Vertrieb zu All Stars im Nahrungsergänzungsbereich und von dort zu Precor. Bodymedia: In welcher Position haben Sie bei Precor angefangen? Thomas Wedekind: Von 2004 bis 2007 arbeitete ich als Salesmanager West. Danach habe ich den Key AccountBereich übernommen bis zu meinem Ausschneiden im Februar 2009. Dann kam der Wechsel zu milon. Das war ein kurzes Intermezzo. Ich bezeichne es heute als einen etwas längeren Urlaub, den ich von Precor genommen habe. Zum 1. September bin ich wieder in meine ursprüngliche Position bei Precor zurückgekehrt. Seit dem 1. Januar habe ich dann die Leitung des Vertriebs bei Precor übernommen.


People Bodymedia: Wie kam es zu den Personalwechseln in der Führungsetage bei Precor Deutschland? Thomas Wedekind: Zum einen waren es persönliche Entscheidungen und zum anderen liegt es auch daran, dass sich Amer Sports komplett neu aufstellt und umstrukturiert. Amer Sports hat bisher länderbezogen gearbeitet. Das wird es in Zukunft nicht mehr geben. Wir sehen den Bereich in Zukunft europäischer, sprich Europa wird in Zonen aufgeteilt. Es wird nicht mehr einzelne Ländervertretungen geben, sondern die Zone „Zentral“ umfasst Deutschland, Schweiz, Österreich und Benelux. Es ist eine Optimierung, denn so sind wir dort näher am Kunden. Da auch viele Kunden länderübergreifend arbeiten, finden sie nun einen Ansprechpartner. Dies wird nicht nur bei Precor so sein, sondern bei allen Marken von Amer Sports. Sprich auch bei Atomic, Wilson usw.

mic, Suunto oder auch Salomon der Marke Precor helfen? Wo sind hier die Synergien? Thomas Wedekind: Die sind ganz einfach zu erkennen. Ich darf vielleicht mal ein Beispiel aus Österreich nennen: Da hatten wir in Zusammenarbeit mit Holmes Place die Kampagne „Fit in den Winter“ mit Atomic-Produkten für die Skisaison konzipiert. Das Ganze wurde begeleitet durch Gewinnspiele, Experten-Tipps für ein individuelles Vorbereitungstraining und vielem mehr. Diese Aktion kam nicht nur bei den Mitgliedern sehr gut an, sondern auch bei unseren Kunden. Sie sehen also, die Vorteile für Fitness-Studios sind durch diese Synergieeffekte enorm. Grundsätzlich sollte die Amer Power zur Kundenbindung und vor allem zur Neukundengewinnung eingesetzt werden – damit ergeben sich einzigartige Möglichkeiten für Studios zur Mitgliederbindung.

Bodymedia: Reagiert man mit diesen Maßnahmen auch auf die finanzielle Gesamtentwicklung innerhalb des Unternehmens? Soll also durch Personaleinsparungen der Lohnkostensektor verbessert werden? Thomas Wedekind: Das spielt sicherlich auch eine Rolle. In erster Linie ist es für Amer Sports jedoch wichtig, näher am Kunden zu sein und das Reporting zu optimieren.

Bodymedia: Wie hat sich Precor Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern behaupten können? Ist Deutschland nach wie vor ein starkes Absatzland für Precor oder hat man auch hier sehr starke Einbrüche erlebt? Thomas Wedekind: Die Marke Precor setzt auch in Zukunft weiter auf Deutschland, weil das einer der größten Märkte in Europa ist.

Bodymedia: Wie beurteilen Sie die Marke Precor im Vergleich zu den Wettbewerbern? Thomas Wedekind: Precor steht im Vergleich zu den anderen Unternehmen besser denn je da. Vor allem, da wir permanent neue Produkte auf den Markt bringen. Wir sind Innovationsführer, so kann man das ruhig bezeichnen. Wir haben 1995 den Crosstrainer erfolgreich am Markt etabliert. Dann haben wir mit dem AMT im Jahre 2007 das gleiche wiederholt. Wir haben ein Gerät entwickelt, das die Kunden begeistert und im Jahr 2009 haben wir zwei neue Kraftgerätelinien auf den Markt gebracht. Dies alles zeigt, dass Precor up to date am Markt und auch immer innovativ ist. Da sind wir, glaube ich, mit der Marke Amer Sports im Rücken, den anderen einen Schritt voraus.

Bodymedia: Ein Teil der Gerätehersteller lässt seine Produkte in Asien bauen, weil es dort durch die geringeren Lohnkosten billiger ist. Wo produziert Precor seine Geräte? Thomas Wedekind: Precor entwickelt und produziert schon immer in den USA. Bisher war das in der Nähe von Seattle, also an der Westküste. Momentan zieht Precor um an die Ostküste nach South Carolina. Das bedeutet, dass sich die Lieferzeiten in Zukunft für Precor Europa verkürzen werden. Precor setzt weiterhin auf Qualität und nicht auf die Produktion in der dritten Welt oder Entwicklungsländern. Wir werden weiterhin die Qualität hochhalten.

Bodymedia: Wie kann die Marke Amer Sports mit seinen Töchtern Wilson, Ato76

Bodymedia: Wie ist die Zielrichtung von Precor im Allgemeinen und was ist Ihr persönliches Ziel in der neuen Position bei Precor? Thomas Wedekind: Mein persönliches

Ziel bei Precor wird als erstes die Einführung einer überarbeiteten ServiceFlatrate sein. Service gehört, genau wie Entertainment auch, zu dem Produkt und ist immer ein Thema. Wir haben uns schon Gedanken gemacht, wie wir das optimieren und die Kosten für die Studios kontrollierbarer gestalten können. Da ist uns, denke ich, ein ganz guter Weg eingefallen. Das werden wir auf der FIBO präsentieren. Bodymedia: Wo sehen Sie die größten Schwierigkeiten für Gerätehersteller in der heutigen Zeit? Thomas Wedekind: Das größte Problem, das ich sehe, ist, dass es für die Clubs aufgrund der Wirtschaftskrise schwerer geworden ist, eine Finanzierung gestemmt zu bekommen. Das Leasinggeschäft ist deutlich schwieriger geworden, das Rating ist angezogen und auch damit die Konditionen. Was natürlich für den gesamten Markt nicht einfach geworden ist. Bodymedia: Immer mehr Hersteller geben ihren Kunden Konzepte an die Hand, um letztendlich durch deren Erfolg auch selber wieder höhere Umsetze zu tätigen. Womit unterstützt Precor seine Kunden? Thomas Wedekind: Auch da macht man sich bei Precor Gedanken. Ich kann jetzt nur eines vorwegnehmen, um nicht zu viel zu verraten. Wie immer wird Precor auch dieses Jahr etwas Neues zur FIBO präsentieren. Bodymedia: Vielleicht können Sie unseren Lesern ein paar Stichworte dazu geben? Thomas Wedekind: Vor 20 Jahren hätte man sich nicht vorstellen können, dass heute fast jedes Kind mit dem Handy telefoniert oder fast jeder Mensch Zugang zum Internet hat. Es werden täglich Millionen von SMS und E-Mails verschickt. Wir haben in diesem Bereich etwas Neues konzipiert in Richtung Entertainment und Vernetzung. Bodymedia: Hat man sich damit auch für den Innovation Award angemeldet? Thomas Wedekind: Nein. Bodymedia: Vielen Dank für das offene Gespräch. Interview: Torsten Rau


Trainers corner

Geballte Fachkompetenz Mrs.Sporty Clubs in Pulheim und Dormagen setzen auf duales Studium von SAFS & BETA Auszubildende sind teuer und nie da. Eine Aussage, die manchen Clubbetreiber davon abschreckt, neue Azubis einzustellen. Es gibt aber auch Alternativen. Zum Beispiel das duale Studienkonzept von SAFS & BETA. Wie es in der Praxis funktioniert, lesen Sie im nachfolgenden Artikel. Das Mrs.Sporty Konzept basiert auf einem 30-Minuten-Zirkeltraining in Kombination mit Kräftigungs- und Konditionsübungen. Hierbei werden alle wichtigen Muskelgruppen sowie das HerzKreislauf-System gleichermaßen gestärkt. Nur durch die kontinuierliche Be78

treuung ausgebildeter Trainerinnen werden die Ziele der Mrs.Sporty Klientel, nämlich Gewichtsreduktion, Muskelstraffung, Umfangreduzierung und Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens, erreicht. Um diesen Wünschen ihrer Zielgruppe gerecht zu werden, setzen die Betreiber der Mrs.Sporty Clubanlagen in Dormagen und Pulheim, Nadine Ollwitz (Dipl. Wirtschaftsjuristin) und Marco Haas (Sport- und Fitnesskaufmann), auf die geballte Fachkompetenz in einer Person. Der Name SAFS & BETA war den beiden Unternehmern natürlich ein Begriff, allerdings vorrangig für Trainerlizenzen und Aerobicausbildungen. Durch Martha Arnold, zurzeit Auszubildende im SAFS & BETA Studiengang Fitness- & Business Education, wurden sie auf das duale Studienkonzept aufmerksam. Ein Hauptgrund für die Entscheidung zu Gunsten des dualen Studiums von

SAFS & BETA war die Tatsache, dass der Student bereits nach zwei Monaten vollwertig auf der Trainingsfläche eingesetzt werden konnte. Weitere positive Gründe haben sich dann in der Praxis schnell gefunden. Die Studentin ist in allen wichtigen Bereichen, die es im Mrs.Sporty zu erfüllen gilt wie z.B. Verkauf, Mitgliederbetreuung, Mitgliederverwaltung sowie auch Service kompetent und flexibel einsetzbar. Der starke Praxisbezug in den Lehrgängen und die geringen Abwesenheitszeiten bekräftigen zusätzlich den Entschluss, künftig ausschließlich diesen Studiengang auszubilden, denn durch das gute Preis– Leistungsverhältnis entsteht für beide Parteien eine absolute win-win Situation. Der große Vorteil für die Studentin ist, dass sie mit Beendigung ihrer Ausbildung zwei in sich geschlossene Abschlüsse in der Hand hat:


V.l.: Marco Haas, Martha Arnold und Nadine Ollwitz.

• einen sportlichen: Experte für Fitness und Gesundheit (Fitnesstrainer A-Lizenz von SAFS & BETA Bildungsakademie); bundesweit anerkannt und zugleich die höchste Ausbildungsstufe im privaten Bildungsbereich; • einen akademischen: Bachelor in Europäischer Betriebswirtschaftslehre (B.A.) Weitere Vorteile Mit der A-Lizenz erfüllt die Trainerin alle erforderlichen Qualifikationen, um die Frauen mit oder ohne Indikationen optimal betreuen zu können. Wenn eine Kundin z.B. die Heilbehandlung durch den Physiotherapeuten oder KG nach einer schweren Verletzung abgeschlossen hat, kann sie von der A-Lizenz Trainerin im Mrs.Sporty weiterführende Trainingspläne erstellt bekommen. Neben den wenigen Ausfallzeiten durch Präsenzphasen während des dreijährigen BWL-Studiums werden weitere Zeit und Kosten gespart, im Zusammenhang mit der Absolvierung der notwendigen Klausuren. Diese können nämlich bequem in Partnerstützpunkten in erreichbarer Nähe stattfinden. Die tiefen Kenntnisse in der Betriebswirtschaft und die internationale Ausrichtung des BWL-Studiums eröffnen der Studentin sehr gute Chancen auf spätere Führungspositionen. Das Unternehmen profitiert währenddessen von dem modularen Aufbau des Studiums, das es möglich macht, bereits abgeschlossene Module zur direkten Anwendung im Betrieb zu nutzen. Und: Das Zusammentreffen und der Austausch mit branchenfremden Kommilitonen während des Studiums erweitert nicht nur den Horizont der Auszubildenden, sondern ermöglicht auch einen freien Blick über die Fitnessbranche hinaus.

Das sagen die Clubinhaber Die beiden Inhaber der Mrs.Sporty Sportclubs Dormagen und Pulheim sehen abschließend folgenden Vorteil: „Dieser Studiengang ist eine gelungene Mischung zwischen sportlicher Ausbildung und Betriebswirtschaft. Durch die lange Verweildauer können die Studentinnen schon sehr früh in allen Bereichen eingesetzt werden und Verantwortung übertragen bekommen. Da der Einstieg jederzeit möglich ist, können wir zudem sehr schnell auf Veränderungen am Markt reagieren, z.B. bei der Neueröffnung eines Clubs“. Thorsten Hegmann

Zum Autor Thorsten Hegmann (Jahrgang `75) ist seit 1990 in der Fitnessbranche unterwegs und verzeichnete erfolgreiche Teilnahmen an diversen Fitnessund Bodybuilding Meisterschaften in den Jahren 1994 bis 1996. Seit 2001 ist er Fitnessfachwirt IHK und Marketingberater/Referent des Ernährungsinstituts PEP Food Consulting in Mainz. Nach einem Intermezzo als Kundenbetreuer für MEDINA Gesundheitsprogramme (2007/2008) kam er im Mai 2009 zu SAFS & BETA.Zu seinem Aufgabengebiet gehören Betreuung und Vertrieb des Dualen Studiums Fitness & Business Education der SAFS & BETA Bildungs-Akademie. Kontakt: Thorsten Hegmann SAFS & BETA Bildungsakademie Johanna-Kirchner-Str. 2a 65239 Hochheim Telefon 06146/60 660 Fax 06146/60 66 10 thorsten.hegmann@safs-beta.de www.safs-beta.de

Halle 1 Stand D16


News & More

Weitere News finden Sie täglich unter www.bodymedia.de

aktivKONZEPTE AG verstärkt Außendienst Die aktivKONZEPTE AG verstärkt ihr Team um einen weiteren Vertriebsmitarbeiter. Seit dem 1. Januar 2009 ist der Sportwissenschaftler Timo Rieder für das Unternehmen tätig. Im Außendienst wird er das Vertriebsgebiet Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Ostdeutschland betreuen.

Kontakt: Telefon 06897/77 88 44 • www.aktivkonzepte.de

29. IHRSA Kongress in San Diego Die IHRSA (International Health, Racquet & Sportsclub Association) lädt vom 10. bis 13. März 2010 zum 29. Kongress nach San Diego ein. Erstklassige Keynotespeaker, u.a. werden die Bestseller-Autoren Chip Heath und Malcolm Gladwell referieren, hochkarätige Fachvorträge und Workshops (elf Themen wie z.B. Verkauf, Marketing, Personalführung, Technologie, Personal Training, Innovationen, Gesundheitsförderung und mehr), eine interessante Messe u.v.m. bilden dabei ein interessantes Programm. Für weitere Fragen (und eine Zusammenfassung des Programms auf Deutsch) können sich Interessierte an Hans Muench, IHRSAs Director of Europe, Tel. 0170/42 00 904, Email: hbm@ihrsa.org, wenden.

Neue IST-Weiterbildung „Medizinisches Taping“ In Praxen, Gesundheitszentren und Fitness-Studios steigt die Nachfrage nach medizinischem Taping, da die stimulierende Wirkung der Bänder Kunden und Patienten zunehmend überzeugt. Das IST bietet ab April eine A-Lizenzausbildung für „Medizinisches Taping (IST)“ an. Nach Abschluss einer zweimonatigen Weiterbildung sind die Teilnehmer in der Lage, klassische und kinesiologische Tapes auf die Haut aufzutragen, um Muskelverspannungen zu lösen, Heilprozesse zu beschleunigen und Schmerzen zu lindern.

Kontakt: Telefon (deutschlandweit kostenfrei) 0800/47 80 800 • oder www.ist.de

„kingdom of sports“ mit Premium-Discounter Die Fitness-Studiokette „kingdom of sports“ bietet seit Januar 2010 ein Franchisesystem im Segment des Premium-Discounts an, das sich an Investoren und Existenzgründer richtet. Die Premiumausrichtung des Angebots zeigt sich laut Konzeptgeber in einem qualitativ hochwertigen Kursprogramm, modernen Fitnessgeräten, separaten Frauenzirkeln und Zusatzangeboten wie Solarium- oder Getränkepauschalen. Die Unternehmensgruppe „kingdom of sports“ betreibt mittlerweile zwölf eigene Studios mit über 30.000 Mitgliedern in Norddeutschland.

Kontakt: Telefon 04271/95 67 69 19 • www.kingdom-of-sports.de

Thomas Kantelberg (43), Diplom-Betriebswirt (FH), und Franchiseberater der Gruppe „kingdom of sports“, steht den Franchise-Nehmern mit seinen 15 Jahren Branchenerfahrung zur Seite.

Neues Zirkelkonzept von ERGO-FIT Mit dem Vitality Circuit stellt ERGO-FIT ein neues chipkartengesteuertes Trainingskonzept vor. Der Zirkel besteht aus drei Cardio- und sechs Kraftgeräten mit Chipkartensteuerung und der Trainingssoftware Vitality System 6.1 inkl. 2 PCs. Dieser Zirkel ist laut Hersteller ideal geeignet für gesundheitsorientierte Einrichtungen, die ihren Mitgliedern ein attraktives Zusatzangebot bieten wollen. „Mit den chipkartengesteuerten Geräten werden die Mitglieder optimal betreut und durch das Training geführt“, so Markus Hodyas, Marketingleiter beim Pirmasenser Unternehmen. ERGO-FIT unterstützt seine Kunden bei der Umsetzung mit einem kompletten Refinanzierungskonzept inkl. Verkaufsleitfaden und einem Marketingpaket und bietet so eine Lösung auch für medizinische Anlagen, denn die Geräte sind, wie bei ERGO-FIT üblich, alle als MED Produkte erhältlich.

Kontakt: Telefon 06331/24 610 • www.ergo-fit.de 80


LES MILLS schaut in die Zukunft Die Publikation der neuesten Fitness-Studie nach Nielsen macht die zunehmend wichtige Rolle von Fitness-Aktivitäten für die Gesundheit des Menschen deutlich. Die gesamte Fitness-Industrie leistet einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens der Menschen, die länger gesund und glücklich leben wollen und ist trotz des aktuellen weltwirtschaftlichen Umfeldes eine erfolgreiche Wachstumsbranche. Trotzdem steht der Einfluss der Fitness-Protagonisten auf die Zukunft der Branche in keiner Relation zur ihrer gesellschaftlichen und gesundheitlichen Bedeutung. Im Rahmen einer umfassenden Studie zum Thema „Zukunft der Fitness“ hat Nielsen Trends analysiert, die Fitness und physische Aktivitäten in den nächsten Jahrzehnten mitgestalten werden. Führende Anbieter der internationalen Fitness-Industrie haben diese Studie zum Anlass genommen um, aktiv auf wichtige berufspolitische Fragen Einfluss zu nehmen. Im Rahmen eines von Nielsen und LES MILLS publizierten „White Paper“ werden Trends auf ihre möglichen Einflüsse auf die internationale Fitnessbranche untersucht. LES MILLS-Gründer Phillip Mills stellt fest, dass „der Kunde der Zukunft weniger daran interessiert sein wird, körperliche Fitness durch harte Arbeit zu erlangen. Es geht vielmehr darum, dass Fitness den Menschen in seinem Alltag umgibt. Unsere Industrie muss also personenbezogener werden.“ Und weiter: „Durch die Umsetzung neuer Herausforderungen werden vorausschauende Unternehmer sich rasch immer wieder an neue Anforderungen der Klientel anpassen. Unsere Industrie hat die Chance, diese wechselnden Anforderungen zu begleiten und somit zu beeinflussen, zum Beispiel indem den Kunden gesundheitsrelevante Informationen zur Meinungsbildung geliefert werden.“ Bei weiterem Interesse kann „The White Paper“ auf folgender Webseite herunter geladen werden: www.futureoffitnesswhitepaper.com

Kontakt: Telefon 02222/93 970 • www.lesmills.com

M.A.C. CENTERCOM und SOVDWAER unter einem Dach Nach dem Zusammenschluss von M.A.C. SoftWare e.K. und der CENTERCOM GmbH zur M.A.C. CENTERCOM GmbH sind die beiden Unternehmen nun auch räumlich zusammengerückt. Seit Dezember sitzt die M.A.C. CENTERCOM GmbH mit der ihr verbundenen SOVDWAER GmbH in den neuen Büroräumen in Ludwigsburg. Zusammen mit dem Standort Wallenhorst bei Osnabrück betreuen über 100 MitarbeiterInnen rund 13.000 Fitness-, Therapie- und Reha-Betriebe im deutschsprachigen Raum. Neben den bewährten Management-Modulen und Organisationslösungen für Fitness- und Therapiebetriebe werden auf über 3.000 qm komplexe Zutrittslösungen, Ausweismedien, Hardware und umfassende Servicedienstleistungen erbracht.

Kontakt: Telefon 0 7141/93 73 70 • www.mac-centercom.de

Neues Paket der Württembergischen Zur Absicherung der Kosten für Zahnprophylaxe, Zahnbehandlung und Zahnersatz hat die Württembergische Krankenversicherung AG, eine Tochtergesellschaft des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), seit Januar 2010 ein neues Produktpaket auf den Markt gebracht. Gesetzlich Krankenversicherten bietet die Württembergische damit „Privatpatient beim Zahnarzt“, das aus drei frei miteinander kombinierbaren Bausteinen besteht, umfassenden finanziellen Schutz für zahnerhaltende Maßnahmen und hochwertigen Zahnersatz.

Kontakt: Telefon 0711/66 27 21 471 • www.ww-ag.com


News & More

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milon mit neuem Look „milon hat sich ein sportliches Erscheinungsbild gegeben, das zu dem Unternehmen passt und den Anspruch des deutschen Marktführers bei Trainingsgeräten sichtbar macht. Wir wollen mit unseren Geräten künftig auch international in der ersten Liga mitspielen“, sagt milon-Gründer Mario Görlach. Zeitloses Design, stilvolle Fotografien und ein Corporate-Design, das sich durch alle Image-Produkte zieht, heißen die Attribute. Für die milon-Trainingsgeräte wurde eine eigene Bildsprache entwickelt und das original milonZirkeltraining mit viel Einfühlungsvermögen und Sympathie in Szene gesetzt. „Menschen spielen im neuen milon-Corporate Design eine ganz wichtige Rolle. Schließlich steht auch bei den milon-Trainingsgeräten der Mensch im Mittelpunkt“, sagt die neue milon-Marketingleiterin Alexandra Goldfuss, deren Werbeagentur All about Advertising für den neuen Markenauftritt verantwortlich ist.

Kontakt: Telefon 08293/96 55 00 • www.milon.com

Gehstützenhalter von MODULEO Eine Gehbehinderung, ob nun temporär oder auch dauerhaft, ist an und für sich schon sehr unangenehm für den Betroffenen und kann eine Barriere beim Besuch eines Fitness- und Wellnessbereiches, eines Schwimmbades oder einer Sauna darstellen. Die Gehstützen fallen schnell um, wenn sie z.B. an eine Wand gelehnt werden. Der Gehstützenhalter von LogInDesign bietet die Lösung. Aus beschichtetem Stahl in verschiedenen Farben oder Edelstahl gefertigt und variabel einsetzbar, sind die Gehstützen mit einem Klick fest und sicher abgestellt. Niemand fühlt sich gestört, die Unfallsicherheit ist erhöht und einem entspannten Training steht nichts mehr im Weg. Die Gehstützenhalter werden für ein, zwei, drei und vier Paar Gehstützen angeboten.

Kontakt: Telefon 0911/47 42 172 • www.moduleo.de

Über 160 Teilnehmer bei Schranz Control-Event Über 160 Teilnehmer und kompetente Kooperationspartner des Netzwerks RehaVitalisPlus e.V. nahmen auf der 3. Kundentagung von Schranz Control im Phantasialand in Brühl teil. Als Gastredner im Gesundheitssport wurde Reinhard Schneider, 1. Vorsitzender des BSNW und Vizepräsidenten des DBS, begrüßt. Er schilderte aufschlussreich vor allem die Situation mit den Krankenkassen und bestätigte in seinem Vortrag die positive Marktentwicklung im Bereich Gesundheitssport in den kommenden Jahren. Im Hauptteil wurde die neue Reha-Software vom KS Software Team präsentiert, die für alle Standorte kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Die neuen Vereinsbeiträge und verbesserten Bedingungen bei der Abrechnung durch die neue Reha-Software sowie die Möglichkeit, monatlich Aufwendungen abzurechnen, kamen gut an.

Kontakt: Telefon 02173/96 32 12 • www.schranz-control.de

Die neue Fitnesswaage von KÜBLER SPORT KÜBLER SPORT aus Backnang hat eine neue Fitnesswaage im Angebot. Sie eignet sich laut Hersteller für die Nutzung in Fitnessclubs, Apotheken, Ernährungsberatungen und Wellnesshotels. Mit einer Bodyanalysefunktion können neben dem Gewicht und Body Mass Index auch der Muskel-, Fett- und Wasserhaushalt gemessen und der aktuelle Energieumsatz ermittelt werden. Die Messung erfolgt dabei über die Hände, so dass sich der Benutzer mit Schuhen auf die Waage stellen kann. Mit dem integrierten Drucker lassen sich die Gewichts- und Analysewerte einschließlich individueller Bewertung ausdrucken, dokumentieren und über einen längeren Zeitraum hinweg verfolgen. Die Ausmaße betragen (LxBxH) 37 x 67 x 129 cm,Wiegebereich bis 180 kg.

Kontakt: Telefon 07191/95 700 • www.kuebler-sport.de 82


Hardy Garski: Comeback bei Inferno Der deutsche Indoor-Cycling-Hersteller Inferno hat sein Team verstärkt. Mit an Bord ist zukünftig Hardy Garski (links), der als Verkaufsleiter für das Verkaufsteam in Deutschland verantwortlich ist und auch individuelle Inhouse-Coachings für Inferno-Kunden anbietet. Seine langjährigen Erfahrungen in Indoor-Cycling, Ausbildung und Vertrieb sind für Inferno Bikes International von großem Wert.

Kontakt: Telefon 02377/78 47 071 • www.inferno-bikes.com

e-scan mit neuem Design Der auf Ruhestoffwechselmessung spezialisierte e-scan aus dem Hause Figurwell bekam ein neues Aussehen und einige technologische Erneuerungen. Seit sechs Jahren wird das System von Figurwell hergestellt und ständig weiter entwickelt. Über ein Mundstück, in welches der Tester atmet, wird jeder Atemzug analysiert. Eine spezielle Software wertet die Daten aus und zeigt mittels einfacher Grafik die individuelle Stoffwechselsituation. Dabei wird unter anderem die Stoffwechselleistung, die Zucker/Fett-Verbrennung und die Sauerstoffaufnahmefähigkeit der Zellen ermittelt. Das Messsystem kann hervorragend in der Ernährungsberatung, Trainingssteuerung sowie für Mitgliedergewinnungsaktionen eingesetzt werden.

Kontakt: Telefon 0991/99 80 613 • www.figurwell.de

Der GESUNDHEITSBOTE - die neue Clubzeitung Die Apotheken-Umschau ist mit fast 20 Mio.Lesern pro Monat die Nummer 1 unter den Gesundheitsmagazinen.Jetzt gibt es vom Horn-Verlag ein vergleichbares Erfolgskonzept auch für die Fitnessbranche: Der GESUNDHEITSBOTE. Damit können Clubbetreiber eine innovative Gesundheitszeitung in ihrem Einzugsgebiet herausgeben, die sich an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert und alle Zielgruppen anspricht. Der GESUNDHEITSBOTE ist unabhängig und bringt medizinische Themen für Laien und Ärzte auf den Punkt. Wissenschaftliche Veröffentlichungen werden kritisch hinterfragt. So kommen die Leser in den Genuss professioneller Informationen. Der GESUNDHEITSBOTE richtet sich an alle Menschen, die Interesse an ihrer Gesundheit haben. Durch die einfache Sprache und ehrliche Berichterstattung ohne den sprichwörtlich erhobenen Zeigefinger sprechen die Themen die gesamte Bandbreite der Bevölkerung an.Der GESUNDHEITSBOTE wird zu einem wertvollen Kommunikationsmedium, das ein Unternehmen im regionalen Gesundheitsmarkt positioniert und zu einem gleichberechtigten Partner von Ärzten, Physiotherapeuten etc. macht. Durch die professionelle Redaktion wird eine klare Linie vertreten, die dem GESUNDHEITSBOTEN eine hohe Seriosität garantiert. Eckdaten: • Erscheint 1 x im Monat, Umfang: 16 Seiten • handliches Tabloid-Format (255 mm x 342 mm) • aktuelle, relevante Themen • kompetente Redaktion durch Ärzte • totaler Support individueller Redaktion • Refinanzierung durch Kooperationspartner und Anzeigen • Image-steigerndes Werbemittel

Kontakt: Telefon 07251/97 850 www.horn-verlag.de

Just Fit weiter auf Expansionskurs Die Just Fit Gruppe aus Köln/Düsseldorf um ihren Gründer Frank Böhme ist auch 2010 weiter auf Expansionskurs. Nach der Eröffnung in Köln Godorf im Oktober 2009 und der Übernahme des neuesten Elixia Clubs in den Düsseldorfer Arkaden im November 2009, (Foto) stehen die beiden nächsten Eröffnungen kurz bevor. „Darüber hinaus sind wir bereits in weiteren Verhandlungen“, äußerte sich Frank Böhme gegenüber Bodymedia. Und weiter: „Neben neuen Clubs wird es auch Übernahmen geben. Wir werden jetzt sicher auch außerhalb von Köln aktiv, wie die Übernahme Elixia Düsseldorf zeigt. Wer seinen Club verkaufen will, sollte sich mit Just Fit in Verbindung setzten.“

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122 Interessenten in 2 Tagen Feelgood Fitness, Göttingen

Der Figurerfolg wird anhand einfacher Parameter (Gewicht, Körperfettanteil, BMI, Bauchumfang) dokumentiert. Ihre Vorteile: Einfache Durchführung, zufriedene Kunden, viele neue Interessenten, eine geniale PR, unbezahlbare Mund-zu-MundPropaganda, mehr Umsatz etc.

Sensationelle Erfolge des SLENDERTONE®-Konzepts: „Der Slendertone® wird von unseren Mitgliedern sehr gut angenommen. Es passiert, dass sich 10 Mitglieder auf einen Schlag zusammentun und sich zur Slendertone®-Studie Lazo Tanakopoulos, anmelden. Unglaublich, Plaza Fitness, Leonberg was aus dem „internen Markt“ immer wieder herauszuholen ist. Die Leute sind mit dem Slendertone® sehr zufrieden. Wir haben Leute gewonnen, die wir nie ins Studio bekommen hätten. Es haben Leute in ein 12-Monatsabo verlängert, von denen ich nie gedacht hätte, dass die weitermachen würden!“

„Wenn ich es selbst nicht probiert hätte, hätte ich es nicht geglaubt (...). Wir werden noch eine Slendertone®-Kampagne in unserem Lady-Fitness-Studio machen! Wir haben in den Bernhard Hauser, Inhaber ersten 2 Januarwochen mit Fitness Center Hauser, Neunkirchen Slendertone® 50 Probanden ins Studio bekommen, davon haben sich 15 gleich zu einer Mitgliedschaft entschließen können!“

„Die Bauchspeck wegKampagne mit dem Slendertone® läuft bei uns hervorragend an. Binnen zwei Wochen meldeten sich intern 47 Mitglieder zur Slendertone®-Studie an!“

Thomas Kremer, Ladys Spandau, Berlin

„Die Slendertone®-Bauchgürtelkampagne läuft bei uns sehr erfolgreich. Wir haben etwa 80 Mitglieder, die den Gürtel im Einsatz haben. Davon konnten wir gleichzeitig 25 Mitglieder in eine Vertragsverlängerung überführen.“

„Die Mitglieder, die mit der Studie nach 4 Wochen fertig wurden, waren aufgrund der Erfolge total begeistert. Extern haben wir durch PRText, Anzeige und Außenbanner über 30 Probanden Christian Meier, Fit'n'Fun in der ersten Woche bekomFitness- u. Gesundheitszentrum, Ramstein-Miesenbach men. Ich kann mich über den Erfolg für meine Mitglieder freuen und kann nur sagen: Es läuft sehr gut! (…) Ergebnis: Mehr als 50 Interessenten in den ersten 1,5 Januar-Wochen und 15 Sofortabos mit Slendertone®!“

Tobias Gerber, Bavarese, Kolbermoor

„Ich stehe bei Slendertone® ganz klar dahinter. Normal sind die Trainer ja immer skeptisch und man muss die Mitarbeiter mit etwas Neuem normal immer motivieren. Hier brauchte man gar nix tun, weil sie selber begeistert waren, übrigens auch unsere Studio-Ärztin.“

Bogdan Musiol, Balance Fitnessstudio, Oschatz

in Kooperation mit

• www.horn-verlag.de • Tel. 07251/9785-0 FACHVERLAG FÜR DIE FITNESSBRANCHE


Erinnern Sie sich?

Vom Clubinhaber zum Consultant Matthias Wolf ist noch nicht am Ziel sowie der Betreuung von milon-Kunden verantwortlich. Zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Katja Radziej hat er außerdem im vergangenen Jahr den Klassiker „Erfolgreich trainieren“ von Andreas Bredenkamp neu aufgelegt und relauncht.

Als „Vordenker“ stellten wir ihn in unserer ersten Ausgabe 2005 vor. Sein Ziel damals: Seine beiden Fitnessclubs verkaufen. Das hat Matthias Wolf geschafft. Was er heute macht, hat er Bodymedia erzählt. „Wenn er einen Investor findet,der seine beiden Clubs, das ´Robinson Wellfit` (Bad Homburg) und das ´Highlight` (Usingen) kauft, möchte er als Consultant sein Know-how an andere weitergeben“, lautete einer der Kernsätze im Porträt über Matthias Wolf, der damals sein 25-jähriges Jubiläum in der Fitnessbranche hatte und nach all den vielen Jahren etwas müde als Clubbetreiber geworden war. Schon 2006 erfüllte sich sein Wunsch. Er verhandelte mit der damals stark in den deutschen Markt drängenden niederländischen Fitnesskette Healthcity. Am 1. Januar 2007 waren die Verträge unterschriftsreif und der Verkauf konnte abgeschlossen werden. „Das war für mich, im Nachhinein betrachtet, die absolut richtige Entscheidung. Nur so war es möglich, einfach Abstand und mehr Zeit für die privaten und geschäftlichen Dinge zu haben, die ich in meinem Leben noch umsetzen möchte“, so Wolf rückblickend. 86

Eine Zeitlang fungierte er noch als Geschäftsführer seiner Clubs im Auftrag des neuen Besitzers, doch nach einem Jahr konzentrierte er sich nur noch auf sein neues Business. Denn parallel dazu hatte er zusammen mit Katja Radziej die Agentur „Motion One“ gegründet. Unter dem Motto „Konzepte, Innovationen, Lösungen“ entwickelte er zusammen mit Stefan Vorländer und dem Horn-Verlag das Clubkonzept „Mein neues Ich“. Dafür konnte er Jessica Wahls von den „No Angels“ als Werbeträgerin gewinnen. Das Konzept wurde bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, fand im Markt aber wenig Zuspruch. „Vielleicht war die Zeit noch nicht reif für dieses Konzept“, sagt Wolf. Im Jahr darauf präsentierte er auf der FIBO mit Protein Ice eine völlig neue Idee und war auch diesmal voll überzeugt davon. Er investierte erneut viel Zeit in die Entwicklung und Umsetzung seines Projektes, konnte ihm aber bislang noch nicht zum Durchbruch verhelfen. Doch er glaubt weiterhin an das Eis und ist auf der Suche nach einem neuen Logistikpartner. Noch im gleichen Jahr startete er in Kooperation mit PulseFitness das Konzept „Young Motion“. Zurzeit ist Matthias Wolf mit „Motion One“ stark auf das Unternehmen milon fokussiert. Seit 2009 ist er Kooperationspartner und zeigt sich für die Entwicklung von neuen Marketingkonzepten

„Es ist einfach, jetzt die Branche als ´Zuschauer` zu sehen und leider die Erkenntnis zu gewinnen, dass sich viele Kollegen in den letzten 20 Jahren so gut wie nicht weiterentwickelt haben.Gerade die Welle der Physios und Ärzte, die dabei sind, Gesundheitsstudios zu eröffnen, dürfte dazu beitragen, dass es in den nächsten 24 Monaten eine weitere Bereinigung des Marktes gibt“, erklärte er gegenüber Bodymedia. Warum er auch zukünftig in der Fitnessbranche tätig sein will, erklärte er mit einer persönlichen Erfahrung: „Nach dem Umzug vor einem Jahr nach Wiesbaden musste ich mir einen neuen Club vor Ort suchen. Nachdem ich mich in einer großen Fitnesskette mit vielen Versprechungen angemeldet hatte, musste ich als Fitnesskunde die Erlebnisse sammeln, die leider viele andere auch durchleben. Enttäuscht von null Betreuung, ungeschultem Personal, schlechter Hygiene und voller Anonymität habe ich bereits nach vier Wochen die innerliche und dann auch die reale Kündigung vollzogen. Es war für mich zwar ein finanzieller Verlust, doch im Nachhinein eine recht kostengünstige Erfahrung, warum viele Clubs nicht funktionieren, die Fluktuation zu hoch ist und nicht zuletzt warum meine Clubs so erfolgreich waren. Diese Erkenntnisse setze ich nun aktuell in die neuen Projekte ein.“ Torsten Rau

In unserer Rubrik „Erinnern Sie sich?“ stellen wir Menschen, Clubs, Unternehmen oder Konzepte vor, über die wir vor einiger Zeit schon einmal berichtet haben. Was ist aus ihnen geworden? Wo stehen sie heute? Gibt es sie überhaupt noch am Markt?


Inserenten Aus- und Fortbildung EURO-FH Europäische Fernhochschule Hamburg University of Applied Sciences Tel.: 040/67570700 www.euro-fh.de

Pulse Fitness

Fitness Made in Germany

GmbH Tel.: 0234/43623 www.pulsefitness.de (Seite 59, 61, 72)

Tel.: 06443 / 833703 www.fitnessmadeingermany.de (Seite 51)

Kraftgeräte

Tel.: 089/90770382 www.ihrsa.org/europe (Seite 37)

Ergo Fit

Marketing Netzwerk

Tel.: 0911/4742172 www.moduleo.de (Seite 55)

GmbH & Co. KG Tel.: 06331/246141 www.ergo-fit.de (Seite 13)

Tel.: 07251/978515 www.horn-verlag.de (Seite 77)

Ernährung

Feelness

Einrichtung Moduleo

ILS Institut für Lernsysteme GmbH Tel.: 040/675700 www.ils.de

Schranz Control

IST Studieninstitut Düsseldorf Tel.: 0211/866680 www.ist.de (Seite 39)

AktiVita AG Slendertone-Fitness Telefon: 060/53 1506 www.bauchspeck-weg.de (Seite 84/85)

Les Mills Germany GmbH Tel. 02222-9397-0 www.lesmills.com (Seite 81)

Atlantic Multipower Germany GmbH & Co. OHG Tel.: 040-2986601 www.atlantic-multipower.de (Umschlagseite 3)

SAFS & BETA Tel.: 06146/60660 www.safs-beta.de (Seite 15)

Terra Art

Beauty & Health Concept

GmbH Tel.: 05221/7615 271 www.terraart.de (Seite 69)

PIONIER

Hard- und Software

Vertriebs GmbH Tel.: 089/43575226 www.pionier-gmbh.de (Seite 57, 65)

International Health, Racquet & Sportsclub Association

International GmbH Tel.: 02056/979493 www.feelness-international.de (Seite 25)

HUR Deutschland GmbH Tel. 07443/964 26 70 www.hur-deutschland.de (Seite 31, 79)

Tel.: 0211/99540439 www.schranz-control.de (Seite 67)

Wieland Consulting Tel.: 030/41939300 www.wielandconsulting.com (Seite 63)

Reisen Sambaole

L + K Metallbau 05751/95410 www.lk-sportgeraete.de (Seiten 8/9, Umschlagseite 4)

GmbH Tel.: 0700/72622653 www.sambaole.de (Beilage)

milon industries

Solarien

GmbH 08293/965500 www.milon.com (Seite 21)

M.A.C. CENTERCOM Precor

sonnenPROJEKT GmbH Tel.: 08036/304122 www.sonnenprojekt.de (Beilage)

Cardiogeräte

GmbH Tel.: 07141/937370 www.sovdwaer.de (Seite 41)

Ergo Fit

intratech

GmbH & Co. KG Tel.: 06331/246141 www.ergo-fit.de (Seite 13)

GmbH Tel.: 02238/84510 www.intratech.de (Seite 33)

Feelness

Konsequent-Software

International GmbH Tel.: 02056/979493 www.feelness-international.de (Seite 25)

GmbH Tel.: 0700/91888888 www.konsequent-software.de (Beilage)

Wellness & Figur

Inferno Bikes

Indoor Cycling

Inkasso

Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen Tel.: 040/7662400 www.dssv.de (Seite 19)

Tel.: 02377/7847071 www.inferno-bikes.com (Seite 47)

Inferno Bikes

Inkasso Becker

Verlage

Tel.: 0351/4865457 www.inferno-bikes.com (Seite 47)

Wuppertal Dieter Becker GmbH & Co. KG Tel.: 0202/493710 www.inkassobecker.de (Seite 35)

milon industries GmbH 08293/965500 www.milon.com (Seite 21)

Precor GmbH Tel.: 089/89801-370 www.precor.de (Seite 89)

Pulse Fitness GmbH Tel.: 0234/43623 www.pulsefitness.de (Seite 59, 61, 72)

Kooperation mit Ärzten und Krankenkassen

GmbH Tel.: 089/89801-370 www.precor.de (Seite 89)

Pulse Fitness GmbH Tel.: 0234/43623 www.pulsefitness.de (Seite 59, 61, 72)

Unternehmensberatung Hamm und Partner Tel.: 01803/551860198 www.hmmundpartner.de (Beilage)

Verbände DSSV e.V.

Tel.: 09681/400520 www.wellnessundfigur.de (Seite 4)

Horn Verlag

Netzwerke

GmbH & Co. KG Tel.: 07251/97850 www.horn-verlag.de (Seite 49, 59, 99, 101, 103, 106, 110, 113)

eu-gn

shape up

GmbH & Co. KG ig Tel.: 06443 / 833703 www.eu-gn.de (Seite 51)

Verlagsgesellschaft GmbH Tel.: 040/5298900 www.shapeup-magazin.de (Seite 87)

Fitness Made in Germany

SPA Business Verlag

Tel.: 06443 / 833703 www.fitnessmadeingermany.de (Seite 51)

Tel: 07164/147216 www.spa-business-verlag.de (Seite 75)

eu-gn GmbH & Co. KG ig Tel.: 06443 / 833703 www.eu-gn.de (Seite 51) 88


Versicherung W체rttembergische Versicherungs AG Tel.: 0711/6620 www.wuerttembergische.de (Seite 83)

Vibrationsger채te Wellness & Figur Tel.: 09681/400520 www.wellnessundfigur.de (Seite 4)

Diverses aerolution / Aceos GmbH www.aerolution.de (Seite 23)

Aipermon GmbH & Co. KG Tel.: 089/978900 www.aipermon.com (Seite 17)

Germancard Technologies GmbH Tel.: 02273/601490 www. www.germancard.de (Seite 5)

kingdom of sports GmbH & Co. KG Tel.: 0421 / 5662545 www.kingdom-of-sports.de (Umschlagseite 2)

MAP Marketing und Vertriebs GmbH Tel.: 040/61166312 www. mapvertrieb.de (Seite 53)

Sportl채dchen Sport und Freizeitwear Vertriebs GmbH Tel.: 0221/1709060 www.sportlaedchen.de (Beilage)

WeMa-Service Tel.: 06202/702736 www.wemaservice.de (Seite 71)


38_Vorschau.qxd

12.02.2010

10:09 Uhr

Seite 2

Vorschau Alles auf die 25 Ein Jubiläum ist ein freudiges Ereignis. Die FIBO feiert in diesem Jahr ihre 25. Ausgabe und ihr Ausrichter, die Reed Exhibitions Deutschland GmbH, verspricht, Vorteile zu schaffen: Damit möchte man seitens des Veranstalters auf die steigenden Anforderungen der Besucher aus dem In- und Ausland reagieren und die Planung und Vorbereitung auf die Messe erleichtern. Bereits in den vergangenen Jahren gab es viele Neuerungen, um den Service zu verbessern, wie zum Beispiel den interaktiven Besuchsplaner auf der FIBO Homepage oder den Hallenfaltplan mit Zusatz-Infos zu den Ausstellern. Zur FIBO 2010 wird der Schwerpunkt Gesundheit durch die FIBOmed weiter ausgebaut. Außerdem soll die Internationalisierung durch FIBO-Botschafter, wie zum Beispiel Spaniens Fitness-Star Jessica Exposito und Polens Promi-Personal-Trainer Witold Szmanda, weiter vorangetrieben werden. Eine weitere Neuerung für nationale und internationale Besucher, die mit dem Flugzeug anreisen, ist ein Shuttle vom Flughafen zum Messegelände und zurück. Außerdem ist die Leitmesse der Branche online aktiv: U.a. bei facebook, twitter und auch auf www.bodymedia.de gibt es ständig News zur FIBO. Für viele Unternehmen der Branche stellt die FIBO nach wie vor das Ereignis des Jahres da, denn auf keiner anderen Veranstaltung weltweit kommen so viele Besucher und Interessenten zusammen. Die Chance, sich dort Know-how und neuen Input in Sachen Geräte, Konzepte und Dienstleistungen zu holen, sind einmalig und machen die Essener Messe zum absoluten Muss für alle Protagonisten der kommerziellen Fitnessszene. In der kommenden Ausgabe der Bodymedia erhalten unsere Leser wie gewohnt einen großen Überblick über interessante Neuigkeiten und können sich so schon im Vorfeld einen Plan erstellen, welche Stände sie ansteuern wollen.

Geschäftsführer und Verlagsleiter Hubert Horn Tel. 07251 - 97 85 36 Chefredakteur und Redaktionsleiter Torsten Rau Tel. 02064 - 82 81 77

Druck Horn Druck, Anschrift wie Verlag

Das Abonnement verlängert sich jeweils um 1 Jahr, wenn es nicht einen Monat vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.

Layout Manuel Fröhlich

Gerichtsstand: ist Bruchsal

Satzkorrektur Christian Gaillard

Alle in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen beim Horn Verlag. Kein Teil dieser Ausgabe darf ohne schriftliche Genemigung des Verlages in irgendeiner Form reproduziert oder vervielfältigt werden.

BODYMEDIA

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IMPRESSUM

Verlag und Herausgeber Horn Verlag • Stegwiesenstr. 6-10 • 76646 Bruchsal Tel: 07251 - 97 85 220 • Fax 07251 - 97 85 48

Fotografie / Bildbearbeitung Rudolf Warda Anzeigenvertrieb Isabell Prokscha Tel. 07251 - 97 85 20

Lektorat Evelin Kammerer

Anzeigen- und Aboservice Stefan Linder Tel. 07251 - 97 85 220 E-Mail: service@bodymedia.de

Bezugspreise: Jahresabonnement Inland 60,Jahresabonnement Ausland 70,zzgl. 7% MwSt., incl. Lieferung frei Haus

Fremdbeiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Ein Anrecht zur Veröffentlichung besteht nicht. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge gekürzt zu veröffentlichen oder zu zitieren. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Fachmagazin für Fitness und Wellness

Claudia Schneider 0151 / 52 72 43 01

BODYMEDIA erscheint 6 x jährlich


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Fordern Sie unverbindlich unser Informationsmaterial an! L+K Metallbau GmbH • Heisterbreite 2E • 31737 Rinteln Tel.: 05751 - 9541-0 • Fax: 05751 - 9541-50 info@lk-sportgeraete.de • www.lk-sportgeraete.de


BODYMEDIA Fachmagazin für Fitness und Wellness, Ausgabe Januar / Februar 2010  

Im Focus: Schöner trainieren im Fitnessclub Aus dem Inhalt: Family business: Der Bavarese Fitnessclub: Qualität mit einem Touch familiärer A...

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