BODYMEDIA-Physio-Ausgabe 2-18

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Themenschwerpunkt Employer Branding

Das InBody-Therapie-Konzept Eingangsanalyse

Diagnostik und Zielsetzung

Individuelle Therapiekonzeption

Erfolgskontrolle

Bei der Eingangsanalyse wird der Status Quo bestimmt. Hierzu zählen unter anderem der Körperfettanteil (subkutan und viszeral) und die Muskelmasse in den einzelnen Körpersegmenten. Diese hilft bei der Aufdeckung der muskulären Dysbalancen (speziell in den Bereichen, die durch die Verletzungen oder Operationen geschwächt sind). Wasserwerte wie das Gesamtkörperwasser (GKW) und das Verhältnis von intra(IZW) und extrazellulärem (EZW) Wasser erlauben eine (segmentale) Ödem-Analyse. Hiermit können Dysbalancen auf Grund von Entzündungen oder postoperativen Ödemen erkannt werden. Basierend auf dieser Eingangsanalyse können Diagnosen erstellt und Behandlungsziele gesetzt werden. Nach einer individuellen Therapiekonzeption und -durchführung kann die Wirksamkeit der gewählten Rehabilitationsmaßnahmen im Rahmen einer Erfolgskontrolle überprüft werden.

mente: linker Arm, rechter Arm, Rumpf, linkes Bein und rechtes Bein. So wird die Verteilung der Muskulatur im Körper sichtbar und man kann erkennen, ob der Körperbau ausgeglichen oder aufgrund von muskulären Defiziten in Dysbalance ist.

Körperwasseranalyse und die segmentale Körperwasseranalyse InBody unterscheidet bei der Körperwasseranalyse das Gesamtkörperwasser (GKW) in intra- und extrazelluläres Wasser (EZW). Das EZW-Verhältnis (EZW/ GKW) wird verwendet um eine Dehydration oder Wassereinlagerungen zu erkennen. Über die segmentale Körperwasseranalyse können die betroffenen Segmente direkt identifiziert werden.

Darstellung der Körperwasseranalyse auf einem Befundbogen des InBody770 Darstellung der segmentalen Mageranalyse auf einem Befundbogen des InBody770

Die segmentale Mageranalyse erlaubt drei Interpretationsmöglichkeiten: •

Hat die Person das Minimum an Muskelmasse in Relation zum aktuellen Körpergewicht erreicht?

Bestehen muskuläre Dysbalancen zwischen der linken und rechten Körperhälfte?

Bestehen muskuläre Dysbalancen zwischen dem Unter- und Oberkörper?

Nach einer Verletzung oder einer Operation kann es aufgrund eingeschränkter Mobilität oder einer verordneten Ruhigstellung zu Bewegungsmangel und Muskelverlust in der betroffenen Region kommen. Mit Hilfe der segmentalen Mageranalyse können muskuläre Schwachstellen nach einer Verletzung oder Operation identifiziert werden. Auf dieser Grundlage kann der Physiotherapeut individuelle und zielgerichtete Trainings- und Rehabilitationsprogramme für den Patienten entwickeln, die zu einer Verbesserung der körperlichen Struktur und des funktionellen Status führen.

Nach einer Operation oder Verletzung kann eine Entzündung mit wenig bis keinen sichtbaren Symptomen auftreten. Objektive und präzise Messungen des Körperwassers können Wassereinlagerungen und Entzündungen erkennen und so den Physiotherapeuten bei der Auswahl der Rehabilitationsmaßnahmen unterstützen (z.B. Lymphdrainage). Dadurch kann das Risiko für postoperative Komplikationen oder eine Folgeverletzung frühzeitig verringert werden. Die langfristige Beobachtung dieser Werte ist hilfreich, um die Therapiefortschritte zu beobachten.

Messung mit dem InBody770

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