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Manifest zu meiner Sicht von Polarity 2. Version entstanden 2006-2007 Angepasst für Isuu am 17.12.2009 by AlBobesch Eine neue Version wird zu Beginn 2010 publiziert.

Einführung In diesem Manifest geht es darum, meinen Werdegang zu Polarity und meine ganz persönlichen Sicht von Polarity zu zeigen.

Persönlicher Werdegang Seit meiner Ausbildung zum Physiklaboranten beschäftige ich mich intensiv mit Energie. Dies zuerst vor allem in der physikalisch greifbaren Welt. Zum Teil auf sehr idealistische Weise konnte ich nicht glauben, dass wir mit all der wunderbaren Technik die uns zur Verfügung steht, nicht in der Lage sind, alle darein teilhaben zu lassen. Bzw. trotzdem mehr zerstören als erhalten. Ich habe mir zum Ziel gesetzt die Sonnenenergie nicht nur vom Licht, sonder auch von ihrer Wärme her zu nutzen. Nach einer Forschungszeit von vier Jahren war ich soweit. Theoretisch hatte ich die Lösung und es ging nur noch um das letzte Element : Wie kann die Energie am Besten gespeichert werden? Dieses Element war in Form von Wasserstoff gegeben. Dann kam die erste grosse Ernüchterung. In einem Buch über Wasserstoff, sah ich genau meine Idee in Quadratkilometer grossen Anlagen verwirklicht. Waren also all meine Bemühungen für die Katz? Nein. Im Gegenteil!!! Es zeigte mir auf, dass ich auf dem richtigen Weg war. Zwar nicht der "Menschheitserlöser" aller Energieprobleme, aber immerhin, hatte ich etwas entwickelt, das Substanz hat. Die zweite, definitive Ernüchterung, kam, als ich an der Erfindermesse in Genf mit einem Mann sprach, der eine ähnliche Energiegewinnungsanlage, nicht nur wie ich, in Gedanken, sondern auch in der Realität entwickelt hat. Er wollte sie in den Wüstenregionen verkaufen. Dieser Mann war von seinem technischen Wissen her gesehen hoch interessant, hatte z.B. ein System eingebaut welches die Anlage bei einem Wüstensturm schützt ! , aber menschlich.... menschlich war er total gefangen in seiner Idee, sah weder links noch rechts, was sonst noch auf der Welt passiert. Da beschloss ich meinem Projekt in gutem Sinne ein Ende zu setzten. Ich wollte nicht in einer blinden, einseitigen Lebensweise gefangen bleiben. Trotzdem... Energie ist die Materie die mich am meisten fasziniert. Jedoch gingen meine Interessen je länger je mehr in Energieformen die nicht so leicht fassbar sind. Ich habe mich mit der Energie der Zahlen befasst. Numerologie. Ich habe mich mit der Energie der Chakren befasst. Die Steine. Die Astrologie. Aber nie wusste ich etwas damit anzufangen. Und dann wollte es der Zufall, dass ich mit einer Frau zusammen war die Reiki Meisterin ist. Ihr Eifer und ihre Begeisterung brachte mich, trotz meiner damaligen Trägheit, dazu, mich in Reiki Eins einweihen zu lassen. Ein paar Jahre später durfte ich meine Reiki-Kenntnisse bei zwei lieben Freundinnen anwenden und erhielt sehr schmeichelnde Feedbacks zu meiner Arbeit als Reiki-Therapeut. Leider konnte ich das nicht so ganz verstehen. Ich legte meine Hände auf, liess Energie fliessen, mein Gegenüber fühlt sich, sagen wir mal besser, bis sehr wohl danach, aber ich hatte keine Ahnung was wirklich passiert. Das konnte es schlicht nicht sein.


So stand ich also da, mit Händen die offenbar eine wohltuende Wirkung ausüben können, aber ohne eine Idee weshalb und warum. Wieder kam mir der Zufall zuhilfe. Ich erfuhr von einer Frau die offenbar Kenntnisse über Dinge hatte von denen ich nur ansatzweise wusste, dass sie überhaupt existieren. Ich beschloss diese Frau trotz meine Skepsis aufzusuchen. Ich wollte sie fragen, ob ich mit meinen Händen heilen könnte. Die Antwort darauf habe ich (selbstverständlich) nie direkt erfahren. Erst zwei Jahre später ergab sich die Antwort von selber.

Bemerkung: Ich verzichte hier auf genauere Erklärungen was Polarity als sogenannte alternative Heilmethode ist. Einfach Mal googeln. In meiner 4 jährigen Ausbildung an der Polarity Schule Aarau, wovon ich aktuell zwei Jahre absolviert habe, geleitet von Michael Schubert (Freiburg im Breisgau), habe ich gelernt und vor allem erfahren, dass bereits durch das "setzten" von sogenannten Griffen, zwei Hände an zwei bestimmten Positionen am Körper meines Gegenübers ??? PatientIn, KlientIn, Gegenüber ???? sehr viel ausgelöst werden kann. Dass damit eine Körper zur Selbstheilung animiert werden kann. Das Faszinierende daran ist, dass dies alles ohne Gewalt geschieht. Es wird "nur" dem Körper aufgezeigt, welchen Weg er gehen könnte. Ist dies stimmig, so weiss der Körper, vielleicht sogar das Bewusstsein, die Seele, was ihm gut tut. Der Körper .... entscheidet, ... nicht der Therapeut. Im vorgehenden Abschnitt ging ich auf einen Teil der Polarity-Therapie ein (Griffe setzten / Körperenergiearbeit). Mein Lehrer hat immer betont, dass Polarity nichts anderes ist als: a) Handwerk b) 80 % dasitzen, Griffe setzen und etwas plaudern. ??? Polarity als Kosmologie, Lebensphilosophie ??? . Gleichzeitig hat er auch klar gesagt (gelehrt), dass all die Griffe die wir setzen gar nicht wirklich entscheidend sind, sondern dass es auf die innere Einstellung ankommt. ???Widerspruch???!!!!!! Anders ausgedrückt: Ich als Polaritytherapeut kann einfach nur dabei sein. Ohne einen einzigen Griff zu setzen. Und es wirkt. Wie das? Alles ist mit allem verbunden....

Visionäres Polarity? Ich hatte das Glück während meiner Ausbildung zwei Bücher von Hugh Milne zu lesen. Diese tragen den Titel "Visionäre Craniosacral-Therapie, Aus der Mitte des Herzens lauschen". Dabei hat mich Band 1 ebenso geprägt, wie die bisherige Ausbildung in Polarity. Die Idee der visionären Craniosacral-Therapie ist, die Arbeit des Therapeuten aus der Sicht des Herzens zu gestalten. Für mich bedeutet das, wie ich es im Endeffekt auch in der Polarityausbildung erfahre, Polarity als W eg zu sehen. Als den Weg des Herzens, der unabhängig von der angewandten Technik, Visionen entstehen lässt. Der hinter der Leidensgeschichte der Klientel, die Vision des eigenen Lebens erweckt. Der einen Weg aufzeigt. Ich bin der festen Überzeugung, dass einem jede Krankheit, jeder Unfall, überhaupt jede Begegnung mit etwas oder jemandem, etwas vermitteln will. Dieses Etwas zu entdecken macht meine Arbeit als Therapeut so unheimlich spannend. Egal mit was jemand zu mir kommt, man weiss nie im voraus was es ist und wo es einem hinführt.

Dieter F. Wildi alias Al Bobesch


Manifest zu meiner Sicht von Polarity