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Teilnehmende Künstler sind: Gabriele Adey (Hamburg), Andreas Bock (Hamburg), Cosimo Domenico Carluccio (Bruchsal), Stefan Doldt (Karlsruhe), Ernst Egener (Glinde), Uli Horaczek (Bielefeld), Bärbel Husmann (Zeven), Karin Keller (Schiffdorf), Thomas Keller (Siegen), Monika Fulda (Freiburg), Monika Lutz (Hamburg), Ulla Haussmann (Darmstadt), Günter Morisse (Hamburg), Alexander Pohle (Bad Schussenried), Heiko Rippen (Hamburg), Hajo Schiff (Hamburg), Ingrid Schreiber (Köln), Margit Tabel-Gerster (Hamburg), Falk von Traubenberg (Hamburg), Gerda Warning-Rippen (Hamburg), Christian Zuther (Ahrensburg)

Foto: Carmen Oberst

Ausstellung noch bis zum 13. September, Di bis So 10 -17 Uhr

Am Tag der Eröffnung: Falk von Traubenberg zeigt die Installation O.T.

Kunstausstellung im Bruchsaler Schloss

„EPHEMERE BAUWERKE“ SCHAFFT BEGEGNUNGEN MIT DER VERGÄNGLICHKEIT Bruchsal (hhs) - Ephemere, also vergängliche Bauwerke waren im Barock und Rokoko an den fürstlichen Höfen der „letzte Schrei“ Schlossfassaden, Attrappen von Seen, Triumphbögen, aufgebaut nur für ein Fest oder zur Belustigung der Gäste, waren keine Seltenheit. Deshalb passt die Ausstellung „Ephemere Bauwerke“ auch besonders gut ins Bruchsaler Schloss, das streng genommen ja auch ein „Nachbau“ ist und mit seiner eigenen Geschichte ebenfalls ein Lied von der „Vergänglichkeit der Architektur“ singen kann. Die in Bruchsal geborene und in Hamburg lebende Photobildnerin Carmen Oberst hat 20 Künstler dazu aufgefordert, in ihrer Heimatstadt eine Rauminstallation auf Zeit zu errichten, und nun haben diese Künstler in Bruchsal ihre Arbeiten aus der künstlerischen Fotografie und Malerei zu einer Gesamtinstallation auf Zeit zusammengefügt. Jeder der 20 Beteiligten hatte dabei seine

ganz individuelle Herangehensweise: Objektfotografie, Rekonstruktion verlassener Gebäude, in Malerei gefasste Gedanken zu Orten und Bauwerken kommen ebenso vor wie großflächige Installationen, die mit dem Licht und der Raumwirkung des Bruchsaler Schlosses arbeiten, oder Urlaubserinnerungen - durch Milchglas betrachtet und ordentlich in „Boxen“ verpackt. Mit Cosimo Domenico Carluccio ist auch ein Bruchsaler Künstler an der Ausstellung beteiligt. Er zeigt in seinen Fotografien das Bruchsaler Schloss als Reflexion im stillen Wasser der Brunnen – die flüchtige Spiegelung als Fotografie gebannt und bewahrt. Der Karlsruher Stefan Doldt zeigt seine Erinnerungen aus Australien als Bilder – gerahmt und mit Slogans versehen. Eines haben alle Exponate der Ausstellung gemeinsam: Sie halten Augenblicke fest und kreieren aus ihnen ein neues Ganzes.

Installation o.T. von Falk von Traubenberg

Installation Cosimo Domenico Carluccio und Bildcollage Carmen Oberst

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