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traumhaus  

DIE NUMMER

NOVEMBER | DEZEMBER 2016

DAS SCHWEIZER MAGAZIN FÜR PLANEN, BAUEN, WOHNEN

NOVEMBER  | DEZEMBER 2016

Das Schweizer Magazin für Planen, Bauen, Wohnen

LUMINÖS

traumhaus  [ 5  ] 

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BEHAGLICH

TRANSPARENT

BELEUCHTUNG

CHEMINÉE

VERGLASUNG

Haben Sie ein Lichtkonzept ? Damit es dort hell ist, wo Sie es brauchen, macht eine professionelle Planung Sinn.

Ob als dekoratives Design-Objekt oder als umweltfreundlicher Heizungshelfer – ein Ofen bringt Gemütlichkeit.

Wintergärten und rahmenlose Fenster­ systeme lassen die Grenzen von Innenund Aussenräumen verschmelzen.

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Architektur – Standard oder individuell – ganz nach Ihren Wünschen

Idealbau AG Architekturbüro und Totalunternehmung Bützberg Zweigstelle in Liestal idealbau.ch

Info Nr. 100


EDITORIAL

Foto : Tanya Hasler

Entdecken Sie das Geheimnis einer guten Nacht: das Liforma Federelement ENERGIEGELADEN AN DEN HAUSBAU

Hightech in Natur

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as Projekt «Eigenheim» ist immer mit vielen Fragen und per­ sönlicher Reflexion verbunden: Wie umweltfreundlich möchten wir wohnen? Was bedeutet Nachhaltigkeit für unseren Bau? Aus welchen Ressourcen beziehen wir die benötigte Energie? Ist uns ein ökologisches Haus überhaupt wichtig? Sind Sie in dem einen oder anderen Punkt noch unsicher, ist das energieautarke Bau­ konzept in Brütten vielleicht ein Denkanstoss. Ab Seite 60 stellen wir Ihnen das Leuchtturmprojekt der Umwelt Arena vor, das auf­ zeigt, was mit der heutigen Technologie bereits alles möglich ist. Darauffolgend beleuchten wir einzelne Methoden wie die Photo­ voltaik-Anlage (Seite 66) oder das Wasser führende Cheminée (Seite 70) etwas genauer und präsentieren eine Auswahl an stil­ vollen Öfen, mit denen Sie sich auf den Winter freuen können.

Das Liforma Federelement besteht aus je 40 flexiblen Trimellen auf zwei Ebenen – die obere federt, die untere stützt. Die Naturlatexholme dazwischen sorgen dafür, dass die beiden Ebenen miteinander kommunizieren und sich Ihrem Körper optimal anpassen. Ein cleveres System mit nur einem Ziel: den besten Schlaf, den Sie je hatten. Weitere Informationen unter: www.huesler-nest.ch

Werden die Tage kürzer und die Nächte dafür länger, holt sich der Mensch die Wärme auch gerne durch Licht ins Haus. Mit ­einem professionell geplanten Beleuchtungskonzept ist jede Bauherr­ schaft gut beraten (Seite 78) und kann dank LED erst noch Strom­ kosten sparen (Seite 82).

Silvana Meisel

Info Nr. 102

Um zusätzlich viel Tageslicht einzufangen und mit der geschenk­ ten Sonnenenergie die Wohnräume zu heizen, sind grossflächige Öffnungen nötig. Was Sie bei einer rahmenlosen Verglasung beachten müssen (Seite 86) und wie sich eine ausladende Fenster­ front auf den Gebäudehaushalt auswirkt (Seite 36), erfahren Sie ebenfalls in dieser Ausgabe. Wir freuen uns, wenn Ihnen beim Lesen womöglich ein Licht aufgeht.


INHALT 20

BAUEN HEUTE

60

HAUSTECHNIK UND ENERGIE 2

INTERVIEW

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1 Editorial     4 Kaleidoskop   10 Interview mit Iria Degen   94 Destination: Portugal   98 Service

INSPIRATION

BAUEN HEUTE   20 Licht im Herzen   28 Form folgt Funktion   34 Ein Fall für Architektur   36 Mit kleinem Fussabdruck   42 Für die Familie

BAUEN MIT SYSTEM   46 Haus mit (Innen-)Hof   48 Smart in Szene gesetzt   50 Ein Haus wie in den Ferien   52 Ein Wohnsitz mit Ausblick   54 Zeitloses Familien-Domizil   56 Vorzeigeobjekt mit Bewohner

34 FALL FÜR ARCHITEKTUR

REALISATION

HAUSTECHNIK UND ENERGIE   60 Wohnen ohne Energieaufwand

CHEMINÉES UND ÖFEN

  64 Nullenergie ist Standard   66 Der Weg zur Sonne ist kurz

68

THEMA

CHEMINÉES UND ÖFEN   68 Teleskopische Feuerfreuden   70 Wärme aus Feuer und Wasser   72 Ofen-Sammelsurium

THEMA

LICHT   78 Ein Konzept, das einleuchtet   82 «Ab 2020 gibt es nur noch LED»   84 Leuchten-Potpourri

AUSSENRAUM   86 Rahmenlose Aussicht TITELBILD Licht und Aussicht waren bei diesem Haus in Vevey besonders wichtig. Architektur: actescollectifs architectes SA. Foto: Thomas Jantscher

  90 Geschützter Aussenraum   92 Wintergarten und Beschattung 

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Das architektonische Konzept hinter SOREG ® -glide heisst FLOW und steht fü r fliessende Übergänge, klare Linien und lichtdurchflutete Räume. Das Minergie-P zertifizierte Glasfassadensystem mit Schiebefenstern, bei dem der Rahmen bü n dig in Wand, Decke und Boden eingelassen wird, ü b erzeugt mit aussergewöhnlichem Aussehen und punktet auch unter funktionalen und energetischen Aspekten.

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KALEIDOSKOP

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TRAUMHAFTES ITALIEN Die erste Crystal Suite in Italien von Dream & Charme, einem Anbieter von exklusiven Ferien-Villen, wurde nur mit italienischem Top-Design ausgestattet : Küche von Boffi, Möbel von Cassina, Sauna von Effegibi und die Leuchten von Platek Lights. Wer träumt nicht davon, hier in Monferrato eine Nacht oder gar mehrere Tage Urlaub zu verbringen? www.dreamcharme.com

«Nachts ist es schön, ­ an das Licht zu glauben.» Edmond Rostand, französischer Theaterdarsteller, 1868 – 1918

.BUCHTIPP.

ZEITLOSE, HYPERREALE FOTOGRAFIE Franck Bohbots «Light On New York » ist eine gefühlvolle nächtliche Exkursion durch «die Stadt, die niemals schläft ». Im Dunkel der Nacht übertrumpfen sich Hausfassaden und Ladenfronten gegenseitig mit Leuchtreklamen und Neonschildern, die sich in geisterhafter Schönheit all ihre Nostalgie bewahren. www.teneues.com ISBN 978-3-8327-3443-5

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HOLZ UND LEDER PERFEKT KOMBINIERT Ob Schreibtisch, Konsole oder ­Schminktisch : «sol » ist ein wahres Multitalent. Zwei ineinanderlaufende, ausziehbare Schalen – die eine aus Naturholz, die andere mit Leder bezogen – bilden die smarte Grundidee. Aus ihr leiten sich drei individuelle Varianten ab. Hängend in beliebiger Höhe, von zwei Beinen gestützt, vierfüssig oder sogar frei im Raum stehend, sprüht «sol » geradezu vor Einsatzfreude. Das Spiel aus runden und geradlinigen Konturen sorgt für eine reizvolle Spannung. www.team7.at

.BALERI ITALIA.

EXKLUSIV UND RAFFINIERT Die Kollektion «Segno » ist ein System, das zur Gänze aus Aluminium besteht und unendliche Kombinationsmöglichkeiten der Einrichtungen im Sinne der extremen Leichtigkeit sowohl im Aussehen als auch in der Struktur bietet. Mit Füssen aus Holz und der Möglichkeit der Farben- und ­F­­ormenwahl zeigt beispielsweise das Sideboard die Flexibilität des Systems. www. baleri-italia.com



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KALEIDOSKOP  NEWS

.ELDVARM.

STILVOLLES AUS SCHWEDEN Ihr Cheminée hat kein integriertes Auf-­ bewahrungsfach für Brennholz ? Kein ­P roblem. Der «Wood Basket Emma » ist die elegante Lösung, Holzscheite aufzu­ bewahren. Metall und Leder bilden einen schönen Korb, der in vier unterschiedlichen Farbkombinationen erhältlich ist. www.eldvarm.com

.MUSEUM.

TEILE VON YVES SAINT LAURENTS NACHLASS IN MARRAKESCH Yves Saint Laurent hat die Mode revolutioniert und die schönsten Frauen eingekleidet. Eines seiner Credos für den Laufsteg lautete, Farben, Formen und Muster aus aller Welt in aussergewöhnlichen Haute-Couture-Kollektionen zu vereinen. Wahrscheinlich lag ihm deshalb der Garten «Jardin Majorelle » in Marokko besonders am Herzen. So ist es genau der richtige Ort, um dort im kommenden Jahr das «Musée Yves Saint Laurent Marrakech » zu eröffnen. www.jardinmajorelle.com 8


DIE SCHWEIZER WOHNHAUSARCHITEKTEN

ARCHITEKTUR

EINFAMILIENHAUS

MEHRFAMILIENHAUS UMBAU/RENOVATION

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KALEIDOSKOP  INTERVIEW

Iria Degen

«ICH GEHE VOM MENSCHEN AUS» Innenarchitektin Iria Degen gestaltet exklusive Räume auf der ganzen Welt und hat den Online-Designshop theroomers.com mitgegründet. Im Interview verrät sie, dass gutes ­D esign nicht zwingend teuer ist und dass man auch im Kinderzimmer entspannen kann. INTERVIEW   ANNA ETTLIN  FOTO   PETER HEBEISEN

Iria Degen, an welchen Projekten arbeiten Sie zurzeit ? Wir sind in diversen Pro­ jekten involviert : Thermal­ bäder, Kliniken und Arztpra­ xen, verschiedene Projekte im Hotellerie-Bereich sowie diverse Privatprojekte. Ge­ rade haben wir Büros und einen Showroom eingerich­ tet. Bei uns läuft immer Vie­ les parallel. Das sind ja ganz unterschiedliche Räume. Was verbindet sie ? Man geht immer vom Menschen aus – als Bewoh­ ner, als Nutzer, als Teil der Zielgruppe. Man muss sich in ihn versetzen und sich fragen, was für ihn beim Nutzen dieser Räumlichkei­ ten relevant ist. Ich geniesse die unterschiedlichen Pro­ jekte, weil ich damit den all­ täglichen Kreislauf betrach­ te : Ein Mensch steht in seinen privaten Räumen auf, geht ins Büro, isst in einem Restaurant zu Mittag und geht am Abend womöglich weiteren Aktivitäten nach, bevor er wieder nach Hause kommt. Sowohl das Private als auch das Öffentliche mit­ einzubeziehen, macht meine Arbeit sehr abwechslungsreich. Wie wohnen Sie selber ? Ich arbeite und wohne unter einem Dach in einem Mehrfamilienhaus in Höngg. Meine Wohnung liegt im Hochparterre an einer sonnigen Lage. Der Fokus wird der grossen Terrasse eingeräumt. Ich habe Aussicht so­ wohl auf die Industrie als auch auf die Natur. So sehe ich die Stadt im Kontext. Die Atmo­ 10

sphäre ist sehr ruhig, aber dank meinen zwei Kindern, vier und neun Jahre alt, ge­ legentlich auch sehr leben­ dig. Die Einrichtung mag ­etwas reduzierter sein als­ in einem durchschnittlichen Haus­halt, aber dafür sehr herzlich und persönlich. Wo entspannen Sie sich zu Hause am liebsten ? Es ist nicht so sehr raumoder ortsabhängig, sondern hängt mit der Tätigkeit zu­ sammen. Ich kann mich auch auf dem Teppich im Kinderzimmer beim Spielen mit den Kindern entspan­ nen. Ganz zentral ist das Essen : Wir essen bis zu drei gemeinsame Mahlzeiten am Tag, und es ist kommuni­ kativ und entspannend im Familienkontext. Ansonsten entspanne ich mich auf ­u nserer riesigen Sofaland­ schaft und im sehr dunkel gehaltenen Schlafzimmer.

«Ich denke, Design ist nicht an eine Preis­kategorie gebunden.» Iria Degen, Innenarchitektin

Muss gutes Design immer teuer sein ? Ich denke, Design ist nicht linear an eine Preis­ kategorie gebunden. Die Be­ ratung ist ein Kostenfaktor, aber günstig im Verhältnis zum Mehrwert, den man dadurch erhält. Schliesslich kommt man gezielt und effizient zu einer massgeschneiderten Lösung, die letztlich zum Wohlbefinden des Menschen und damit auch zu seinem Gesundheits­ zustand beiträgt. Auch Produkt-Design muss nicht an viel Geld gebunden sein. Man braucht nur ein Auge dafür, was eine gute Balance zwischen Funktionalität und Ästhe­ tik bringt.   


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KALEIDOSKOP  NEWS

.ALESSI.

PASTELLIG UND BLASS Die vielseitige Kollektion «Tonale » von David Chipperfield wird 2016 um einige Typologien – wie zum Beispiel Blumenvase und Servierplatte – und Farbvarianten bereichert. Zu den ursprünglich vom Designer vorgeschlagenen warmen Erdtönen gesellen sich kühlere Nuancen, die an Wasser und Himmel erinnern : Pale Blue und Pale Green. www.alessi.com

«Das Ziel der Kunst ist es, Gegenstände für den geistigen Gebrauch zu entwickeln.» Max Bill, Schweizer Architekt und Künstler (1908 – 1994)

.WB FORM.

WUNDERBAR WANDELBAR Die Fläche des Quadratrundtisches von Max Bill ist für alles zu haben : Seine runden Kanten sind klappbar, sodass der Tisch wahlweise eckig oder kreisförmig verwendet und schnell vergrössert oder verkleinert werden kann. Der Tisch reflektiert mit seinen beiden geometrischen Formen Bills Streben nach «der guten Form », die mit möglichst einfacher Gestaltung die Funktion des Möbels in den Vordergrund stellt. www.wbform.com

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Sanftes Öffnen und Schliessen

design für die seele

BLICKFANG BAD & RAUM AG Riedenmatt 2 · 6370 Stans · Fon 041 619 18 00 blickfang.ag · Partner von das-andere-bad.ch

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KALEIDOSKOP  NEWS

FERNSICHT POLEN TEXT   SILVANA MEISEL  FOTOS   REFORM-ARCHITEKT MARCIN TOMASZEWSKI

Izabelin ist ein polnisches Dorf nordwestlich von Warschau, das seinen Namen von Izabela Zielinska, der Besitzerin der Wälder, ableitet. Diese Ortschaft versteckt zwischen ihren Bäumen ein aussergewöhnliches Wohnobjekt : einen weissen, schwebenden Kubus. Oder ist da doch noch mehr ? Die optische Täuschung von «Mirror House » ist wirklich faszinierend. Architekt Marcin Tomaszewski kleidete das gesamte Untergeschoss mit verspiegelten Oberflächen ein, die den Wald reflektieren. Nur die Aussparungen für Eingang, Fenster und Terrasse lassen erkennen, dass es sich hier um eine Ferienresidenz für eine Familie handelt und nicht nur um eine architektonische Illusion. Das «Mirror House » ist darum so speziell, weil es das Kleid seiner Umgebung trägt. Dieses Eigenheim besteht aus zwei versetzten Baukörpern, die horizontal ausgerichtet und in unterschiedliche Wohnzonen aufgeteilt sind. Im mit Spiegelflächen ummantelten Erdgeschoss befinden sich auf offen konzipierter Fläche die Küche mit Essbereich und eine grosszügige Innen- sowie Aussen-Lounge. Dunkles Holz dominiert die Gestaltung der ­geschützten Terrasse, die sich ausgezeichnet mit der natürlichen Szenerie des Waldes verträgt. Im Obergeschoss – in der scheinbar schwebenden Box – sind die privaten Räumlichkeiten der Hausbesitzer wie Schlafzimmer, Bäder und Büro angesiedelt.   

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DER SPIEGEL LÜGT, DER SCHEIN TRÜGT. DIE SUCHE IM WALD NACH ­DES HAUSES GESTALT.


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20 Jahre Swisshaus – eine Erfolgsgeschichte Vom Einzelunternehmen zum Schweizer Marktführer: Mit überzeugenden Leistungen ist Swisshaus in 20 Jahren kontinuierlich gewachsen. Als Hans Hengartner 1996 in St.Gallen die Wohnprofil AG gründete, ahnte er wohl noch nicht, dass sich sein Unternehmen zum Schweizer Marktleader im Bau von individuellen und massiven Einfamilienhäusern entwickeln wird. Doch bereits nach drei Jahren eröffnete Hengartner 1999 erste Niederlassungen im bernischen Wabern (dem heutigen Niederwangen) sowie in Hochdorf im Kanton Luzern. Und mit der Gründung des Tochterunternehmens Regiohaus Bau GmbH in Götzis streckte er seine Fühler auch nach Österreich aus. In den Folgejahren entstanden weitere Niederlassungen in Lenzburg (AG) und in Montagny bei Yverdon (VD).

Swisshaus: vielseitig, breit aufgestellt und zuverlässig

Leistung, Qualität und Erfahrung Die konsequente Kundenorientierung von der ersten Idee bis zum fertigen Haus, das breite Dienstleistungsangebot als Generalunternehmen, kompetente und engagierte Mitarbeitende sowie das Netzwerk aus regionalen Handwerkern haben die Positionierung gefestigt und das Fundament des Erfolges gebildet.

Hinzu kommt die Erfahrung: Nur 6 Jahre nach der Gründung baute das Unternehmen das tausendste Haus, aktuell sind es schweizweit mehr als 4000 realisierte Hausprojekte. Der Leistungsumfang und die Qualität sind über die Jahre auf gewohnt hohem Niveau geblieben und das Angebot hat Swisshaus sogar sukzessive ausgebaut. Zahlreiche Hausideen in den verschiedensten architektonischen Stilrichtungen sind hinzugekommen. Diese dienen den Bauleuten in erster Linie als Inspirationsquelle für ihr eigenes Hausprojekt.

Denn Swisshaus baut keine Fertighäuser, sondern realisiert individuelle Traumhäuser – auf Grundlage der Hausmodelle oder als ganz persönliches Architektenhaus. Seit 2008 sind sämtliche Massivhäuser auch in Holzbauweise erhältlich. Zudem plant und baut Swisshaus seit 2012 auch kleine und mittlere Mehrfamilienhäuser. Das Unternehmen entwickelt sich somit bautechnisch stetig weiter. Info Nr. 108

Swisshaus bietet seinen Kunden mit fünf Filialen in der Schweiz und einer Niederlassung in Österreich individuelle Architektur in Massiv- oder Holzbauweise. Damit ist das Unternehmen breit aufgestellt und erfüllt so gut wie jeden Wohntraum. Innovative und ästhetisch ansprechende Hausideen eröffnen den Bauinteressenten inspirierende Grundideen für die Realisierung ihres einzigartigen Traumhauses. Swisshaus nutzt intelligente, moderne Technik, die nachhaltiges Bauen ermöglicht. Das Unternehmen schöpft seinen Erfolg aus Kundenservice, Nachhaltigkeit, Komfort und persönlicher Gestaltungsfreiheit. Einwandfreie Ausführung und ausgewählte Schweizer Markenprodukte bürgen für ein Höchstmass an Qualität. Garantierte Festpreise, Kostentransparenz sowie regionale Verankerung mit über 2000 bewährten Fach- und Handwerkspartnern sind weitere Pluspunkte. Mit energieeffizienter und nachhaltiger Bauweise sowie mit einem vielfältigen Service-Angebot sorgt Swisshaus auch für eine persönliche Betreuung von der Baulandsuche bis zur Schlüsselübergabe. Dabei steht der Kunde stets im Mittelpunkt. SWISSHAUS AG 9004 St.Gallen, 5600 Lenzburg, 3172 Niederwangen, 6280 Hochdorf, 1442 Montagny-près-Yverdon, 6840 Götzis (AT) Gratis-Info unter 0800 800 897 oder www.swisshaus.ch


KALEIDOSKOP  NEWS

.KATERINA KOPYTINA.

UNENTDECKTE ­LEBENSFORMEN Der Kuiper-Gürtel, der sich ringförmig ausserhalb der Neptunbahn befindet, ist Teil unseres Sonnensystems. Die Anzahl der noch un­ent­deckten Objekte schätzen Wissenschafter auf über 70 000. – Jeder Topfhalter von «kuiper belt » repräsen­tiert eine neue Form des Lebens, symbolisch verbunden mit der sich darin befindenden Topfpflanze. www.katerinakopytina.com

«Wer die Geometrie begreift, vermag in dieser Welt alles zu verstehen.» Galileo Galilei

.LAPALMA.

GEOMETRISCHER LOUNGE-SESSEL Wie bei einem Origami hat der dänische Designer die Ecken einer Fläche angehoben, sodass eine einladende Sitzschale entstanden ist, die sich mit der zentralen Verbindungslinie zwischen Sitz und Rückenlehne perfekt an den menschlichen Körper anpasst. «Auki » ist mit Kreuzfuss oder fixen Beinen sowie auf Wunsch mit Kopfstütze erhältlich. www.lapalma.it

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FÜHRUNGSPOSITION ENTSPANNT BESETZT In dem neuen «Cordia Lounge »-Sessel sitzt es sich gemütlich und leger. Ein voluminöses, gepolstertes Sitzkissen sowie ein durch­ gehendes Rückenkissen dienen der Bequemlichkeit. Zudem erlaubt die verstellbare Kippmechanik verschiedene Positionswechsel. Den Sessel gibt es in Stoff und Leder. www.cor.de

.KATHARINA EISENKOECK.

STEINIGE EINZELSTÜCKE Sie mögen einzigartige Dinge? Die Stone & Mirror-Kollektion der Österreicherin Katharina Eisenkoeck bringt einige Unikate hervor. Der Charakter jedes Steins ist anders und macht die «Tension Mirror » so speziell. www.katharinaeisenkoeck.com

.WE DO WOOD.

AUS RÜCKSICHT AUF HOLZ Moso-Bambus bietet die natürliche ­G estaltungs­-basis für diese Regalelemente. Das «SJ Book-­c ase » lässt sich aus unterschiedlich grossen Boxen in sechs verschiedenen Farben individuell zusammenstellen. www.wedowood.dk 

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KALEIDOSKOP NEWS

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SCHLANK UND ELEGANT Der puristische Arbeitstisch «Moderato » aus der Caro-Kollektion von Wogg ist eine raffi nierte Lösung für das moderne Homeoffice. Das fi ligrane Möbel passt in jede noch so kleine Nische und macht Platz für kreatives Schaffen mitten in der Wohnung. www.wogg.ch

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DER SMOKING UNTER DEN SESSELN Der «F51», den Walter Gropius für das Direktorenzimmer im Bauhaus Dessau entwarf, zeigte sich einst streng geometrisch und reduziert in den Farben. Nun gab Tecta der Ikone aus den 1920er-Jahren ein Augenzwinkern mit auf den Weg : in 141 Farben ‒ von Smaragdgrün bis Fuchsia oder Himmelblau, edlen Grauabstufungen, Purpur-, Pflaumen- oder Tintentönen, dazu in sieben verschiedenen Materialoberflächen, die mit bequemer Polsterung ausgestattet sind. www.tecta.de

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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

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LICHT IM HERZEN Eine schlichte Materialisierung, Seesicht und viel Licht standen auf der Wunschliste von Thomas Friberg, Bauherr und Architekt dieses Einfamilienhauses in Vevey. TEXT   ANNA ETTLIN  FOTOS   THOMAS JANTSCHER



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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

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as weitläufige Grundstück und die Aussicht aus dem oberen Stock kennzeichnen das Haus, das Thomas Friberg für sich und seine Familie gebaut hat. Gelegen an erhöhter Lage in Vevey, überblickt die Villa die Stadt, das Weinbaugebiet Lavaux und den Genfersee. Ein Streifen aus Fenstern schlingt sich um die Südfassade des L-förmigen Gebäudes und holt die Aussicht ins Obergeschoss. «Die Fenster umarmen die Seesicht», sagt Thomas Friberg, Architekt beim Westschweizer Architekturbüro actescollectifs. Da der verglaste Streifen auf einer Höhe von 75 cm ab Zimmerboden beginnt, lassen sich die Schreibtische in den Kinderzimmern direkt darunterschieben. Weisse Stoffstoren sorgen für Schatten. Am unteren Ende lassen sie sich ausstellen – so haben die Söhne der Familie, 14 und 16 Jahre alt, volle Seesicht ohne Sonneneinstrahlung. Auch ästhetisch sind die Storen ein Glanzpunkt : Sie harmonieren mit der einheitlichen, vorvergrauten Holzfassade und mit den weissen Segeln der Schiffe, die bei schönem Wetter auf dem See schwärmen.

«Ich wollte, dass das Licht ins Herz des Hauses gelangen kann.» Thomas Friberg, Architekt und Bauherr

Die spektakuläre Aussicht war nicht immer gegeben : Als Thomas Friberg das Grundstück kaufte, stand ein Haus darauf, das der Architekt Charles Légeret im Jahre 1957 errichtet hatte. Mit nur einem Stockwerk von 85 m², unterteilt in kleine Zimmer, bot der alte Bau kaum genug Platz für die vierköpfige Familie. Nach einer Schnellrenovation, bei der die Küche geöffnet und der Boden erneuert wurde, zogen die Fribergs ein. «Zunächst dachte ich, es würde reichen, wenn wir im Untergeschoss noch ein Zimmer ausbauen », erinnert sich Friberg. Schnell wurde dem Architekten aber klar, dass es ein Sakrileg wäre, die Seesicht nicht auszunützen. «Bei der Architektur aus den 50er-Jahren hatte man das Gefühl, die Bewohner würden den See gar nicht sehen wollen », sagt er. Die Fenster waren klein, die Sicht teil­weise verdeckt. Eine radikale Lösung musste her.

GRÖSSER UND HELLER Der Weg, den Thomas Friberg wählte, war ein umfassender Umbau mit Aufstockung. «Was von der alten Bausubstanz noch brauchbar war, haben wir behalten», sagt der Architekt. «Das sind etwa 60 Prozent des heutigen Hauses.» Die Kellertreppe wurde in die nordöst­ liche Ecke des Hauses verschoben. Zwischenwände wurden entfernt, um einen halb offenen Wohn- und Essbereich zu schaffen. Die übrig bleibenden Wände wurden saniert. Und zum Schluss bekam das Haus ein komplett neues Geschoss aufgesetzt. «Diese Phase war nicht ganz einfach», erklärt Friberg. «Wir wollten eine tragende Wand im Erdgeschoss entfernen, die Betondecke musste daher mit Carbon-Bändern verstärkt werden.» Das neue Stockwerk liess der Architekt in Holzelementbauweise vorfabrizieren. So konnte es rasch aufgesetzt und eingedeckt werden, ohne die im Erdgeschoss bereits gemachten Arbeiten zu gefährden. «Ich hatte Glück und fand für die Bauphase eine Wohnung in der Nähe des Grundstücks», erinnert sich Friberg. «So konnte ich am Morgen vor der Arbeit jeweils auf die Baustelle, um die Bauleitung zu machen.» Für sein Eigenheim hat der Architekt sämtliche Planungsarbeiten selbst übernommen – bis zur Gestaltung der Küche und der Einbaumöbel. In der fertigen Villa zeugt kaum noch etwas vom kleinen alten Haus. Lediglich die Radiatoren im Erdgeschoss sind ein sichtbares Überbleibsel ; die Ölheizung des Hauses haben die Fribergs behalten, aber erweitert. Der neue Stock verfügt über Bodenheizung, im unteren sind die Heizkörper geblieben : «Den ganzen Unterlagsboden aufzuspitzen wäre zu aufwendig gewesen», erklärt der Architekt. Der Hauseingang befindet sich an der Nordseite und besitzt einen Windfang, der aus demselben Holz gestaltet wurde wie die Fassade. «Die einheitliche Materialität ist wichtig, damit das Empfinden des Baukörpers nicht durch eine Aneinanderreihung von Materialien

Oben: Einbaumöbel im Wohn- und Essbereich bieten nicht nur zusätzlichen Stauraum, sondern dienen auch als Raumteiler. Linke Seite oben: Die einzigen Materialien an der Fassade sind Aluminium und Holz. Der Holzwindfang bildet eine Einheit mit dem Haus. Linke Seite unten: Aus dem Obergeschoss blickt man durch die grosszügigen Fenster auf den Genfersee und die umliegende Landschaft.



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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

gestört wird », sagt Thomas Friberg. Durch die Eingangstüre gelangt man in ein Entrée, in dem auch die Treppe zum Ober- und Untergeschoss angelegt ist. Ein grosses Fenster im oberen Teil der Treppe lässt Tageslicht in den Eingangsbereich strömen. Von dort gelangt man sowohl in den Wohn- und Essbereich als auch ins Gästezimmer und Gäste-WC. Helles Eichenparkett sowie Wände und Einbaumöbel in schlichtem Weiss lassen das Interieur entspannt wirken. Geschickt platzierte Wände unterteilen das Geschoss in Zonen, ohne ihm seine Offenheit zu nehmen. So ist das Wohnzimmer mit einer Trennwand von der Küche abgegliedert. «Dieser Bajonettplan ermöglicht ein Gefühl von Kontinuum im Raum, aber man kann sich darin auch zurückziehen », erklärt der Architekt. Die Trennwand beheimatet überdies ein Bücherregal und den Fernseher. Die Küche wurde als Raum-imRaum-Konzept umgesetzt und trennt sich dadurch optisch vom Esszimmer, das wiederum durch eine Trennwand mit Einbau-Sideboard vom Eingangsbereich abgegrenzt ist. Schiebetüren auf beiden Seiten der Trennwand ermöglichen eine flexible Raumeinteilung : Ist das Gästezimmer in Gebrauch und das Entrée am Abend dunkel, können sie geschlossen werden. Tagsüber stehen sie meistens offen und lassen so Licht ins Esszimmer – zusätzlich zur grossen Glasschiebetüre, die auf den Gartensitzplatz führt.

ANPASSUNGSFÄHIGE RÄUME Das Eichenparkett, das sich über die Treppe ins Obergeschoss durchzieht, schafft Kontinuität zwischen den Räumen. Auf der Galerie befindet sich ein kleines Büro. Auch hier wurde der Tisch bündig mit dem Fensterrand gehalten. Das horizontale Fenster, das als Ein-

Das Elternbad mit Walk-in-Dusche verfügt über ein Oberlicht. Die hellen Keramikplatten und weissen Wände lassen es noch offener wirken.

ziges nach Norden schaut, rahmt die Aussicht auf die umliegende Landschaft ein. «Zwei Autobahnbrücken in der Ferne ziehen Parallelen zur horizontalen Ausrichtung des Fensters», sagt Friberg. Grifflose Einbauschränke bieten Stauraum, ohne den Durchgang zu den Schlafräumen zu beengen. Die zwei grossen Kinderzimmer teilen sich ein Bad, während das Elternschlafzimmer über Bad und Ankleide en suite verfügt. Die in hellen Tönen gehaltenen Badezimmer verfügen allesamt über Walk-in-Duschen anstelle von Badewannen. Oberlichter sorgen dafür, dass es auch im Gang vor den Kinderzimmern sowie im Elternbad und in der Ankleide stets hell und einladend ist. «Ich wollte, dass das Licht in beiden Stockwerken ins Herz des Hauses gelangen kann», sagt der Architekt. So bietet die zweistöckige Villa mit Seesicht alles, was sich die Familie wünschen kann. Sollten sich die Ansprüche einmal ändern – etwa mit dem Erwachsenwerden der Kinder –, wird sich das Haus ihnen anpassen können. In der ehemaligen Garage im Untergeschoss hat die Familie ein Atelier eingerichtet, das sich bei Bedarf unkompliziert in ein Studio verwandeln lässt. Ausserdem kann das Gebäude mit nur wenigen baulichen Eingriffen in zwei 2,5-Zimmer-Wohnungen unterteilt werden. Die nötigen Anschlüsse für eine Küche im Obergeschoss sind bereits vorhanden, die Wand zwischen den beiden Kinderzimmern ist nicht tragend und kann problemlos entfernt werden. «Das Dach ist so strukturiert, dass man für die obere Wohnung sogar eine Dachterrasse schaffen kann – mit ausserordentlicher Aussicht », sagt Thomas Friberg.    Das grosse Fenster im Obergeschoss lässt Tageslicht in den Treppenraum und den Eingangsbereich strömen.

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A r c h ite k te n - I nte r v ie w   >>


Der offene, aber klar unterteilte Wohnbereich im Erdgeschoss bietet Privatsphäre. Auf der Galerie im Obergeschoss hat ein kleines Bßro Platz gefunden.



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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

Die Stoffstoren harmonieren mit der Holzfassade und den Segeln der Schiffe auf dem See.

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Thomas Friberg, was ist die grösste Herausforderung für die Architektur in der Schweiz ? Im Moment trifft die Verdichtung auf die strenge Baureglementierung. Den Raum zu verdichten ist ein langwieriges Unternehmen, das Überwindung braucht. Das bewirkt, dass die Leute immer hartnäckiger auf ihren Positionen bestehen. Dabei ist die Baureglementierung so streng, dass es immer schwieriger wird, ein Projekt so zu planen, dass sowohl die Vorschriften als auch die Wünsche der Bauherrschaft erfüllt sind. Im Fall dieser Villa habe ich aber eine Ausnahme erlebt. In meinem ursprünglichen Entwurf ging ich davon aus, dass ich ein Satteldach planen musste. Die Stadtarchitektin hat mich freundlicherweise darauf hingewiesen, dass sie auch ein Flachdach akzeptieren würde. So kam es zum heutigen Entwurf mit dem Fensterband im oberen Stock. 26

Bauen Sie bei actescollectifs häufig Einfamilienhäuser ? Ja, sie sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit, von ganz einfachen bis zu durchdesignten Objekten. Wir bauen aber alles Mögliche : Schulen, Sportanlagen, Hotels, sogar Friedhöfe. Dabei liegt uns die Materialität stets besonders am Herzen. Was ist neben der Materialität besonders wichtig bei Wohnobjekten ? Das klingt vielleicht banal, aber es sind Licht und Funktionalität. Die Raumgestaltung sollte es einem erlauben, rationell zu wohnen. Das Licht ist besonders wichtig für das Wohlbefinden. Setzen Schweizer Bauherrschaften zu oft auf Neubauten, wenn auch ein Umbau funktionieren würde ? Ich denke, mit den neuen Baugesetzen wird es immer schwieriger, Einfamilienhäuser neu zu bauen. Das ist gut für die Ausnützung der Bauzonen. Wenn man aber ein älteres Einfamilienhaus hat, kann man daraus ein vollkommen modernes Gebäude machen, was auch finanziell Hand und Fuss hat. Mit präzisen Interventionen kann man die moderne Architektur auch mit einer alten ­Bausubstanz realisieren und dadurch be­ einflussen, wie eine solche Villa über Generationen bewohnt wird.   

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] actescollectifs architectes actescollectifs.ch

[ KONSTRUKTION ] Erdgeschoss und Keller : Massivbau (Bestand) | Obergeschoss : Holzbau | Flachdach | Fassade : Holzverschalung

[ RAUMANGEBOT ] Nettowohnfläche : 170 m² | Untergeschoss : 86 m² | Anzahl Zimmer : 5,5

[ AUSBAU ] Boden : Parkett, Platten in den Nassräumen | Wände und Decken : Weiss verputzt | Fenster : Holz-Aluminium

[ TECHNIK ] Ölkessel | Fussbodenheizung im Obergeschoss | Heizkörper im Erdgeschoss


prämiertes Design | massgefertigt | seit 1896 | swiss made Ausstellungen in Hochdorf | Adliswil | Dietlikon | Pratteln | Bern | St. Gallen

Info Nr. 110

talsee.ch


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FORM FOLGT FUNKTION Von diesem Terminus hat sich Architekt Alain Strässle inspirieren lassen, als er das Haus der Familie Fuchs konzipierte. Solider Kubismus trifft hier auf zweckmässige Flexibilität. TEXT   SILVANA MEISEL  FOTOS   HOLGER JACOB



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Parkett, Beton, Verputz und Glas: Die Wahl der Materialien ergibt ein abwechslungsreiches und doch harmonisches Gesamtbild.

A

n diesem Grundstück in der Gemeinde Vordemwald AG hatten sich bereits einige Interessenten die Zähne ausgebissen. Ob Bauherrschaft oder Architekt, lange wagte es keiner, die Parzelle an steiler Hanglage zu bebauen. Erst als sich Daniela und Nicola Fuchs dem Stück Land annahmen und zusammen mit Architekt Alain Strässle ein passendes Projekt ausarbeiteten, war das definitive Ende des «unbeliebten Erdhaufens» besiegelt. Weil die 680 m2 grosse Fläche nicht allzu viel Spielraum liess und das Paar das Bestmögliche aus dem Terrain herausholen wollte, war ein enormer Aushub unausweichlich. Mit 5,20 m hohen Stützmauern und der maximalen Ausnutzung des Näherbaurechts bekam die Familie Fuchs endlich ihr gewünschtes Eigenheim. «Was Stil und Flächenaufteilung betrifft, hatten wir bereits klare Vorstellungen. Eine kubische Architektur mit Flachdach und grossen Fenstern schwebte uns vor. Aber das Zentralste war schon von Beginn weg die Küche,» erzählt Daniela Fuchs. Diese hatte das Paar längst ausgesucht, noch bevor der Bau gestartet war. Für Alain Strässle keine neue Situation: «Das kommt ab und zu vor, dass wir um etwas bereits Vorhandenes herum ein Haus konzipieren. Je früher man diese Information erhält, umso besser natürlich.» Der Architekt folgte dem Leitsatz «form follows function» und setzte darum während des Entstehungsprozesses verschiedene Schwerpunkte, damit das Ergebnis nicht nur zufällig gut aussieht. Auf die Innen- wie Aussengestaltung legte er gleichermassen Wert: «Das Haus muss in sich stimmig sein wie aus einem Guss.» Besonders schön gelungen an diesem Projekt sei der angestrebte Kubismus, der sich durch Auskragungen und Einschnitte am Gebäudevolumen manifestiert. Angefangen beim massiven Betonfundament, das nebst Garage auch einen Autounterstand ermöglichte, bis zum Elternschlafzimmer, das ein Dach über dem Sitzplatz bildet – das Konzept verliert nirgends den roten Faden.

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Da heutzutage meist nicht nur ein Weg ins Haus führt, nutzt auch Familie Fuchs mehrheitlich den Eingang durch die Garage. Auf einem Zwischengeschoss befinden sich eine kleine Werkstatt, Waschküche und Garderobe sowie ein Fitnesszimmer und ein Weinkeller. «Ich bin ein Spanien-Freak und beschäftige mich in der Freizeit gerne mit Traubensorten aus den südlichen Regionen», gesteht der Bauherr. ­Eine Etage höher tritt man schliesslich in den Wohnbereich ein.

FERIEN-GEFÜHLE UND KOCH-FREUDEN Die frei schwebende Betontreppe mit gläsernem Fallschutz teilt den grossen Raum in seine Nutzungszonen. Vom hellen Ambiente profitiert die Sofalandschaft am Eckfenster wie auch der Esstisch entlang der Terrassenfront. Eine Sichtbetonwand unterbricht die weiss gerahmten Fenster und schafft die optische Verbindung zur Treppe. Eichenholzparkett sorgt für die Konstante am Boden. «Damit sich nicht zu viele unterschiedliche Materialien und Farben vermischen, wählten wir für die Küche ein schlichtes Weiss. Der einfache, griff-lose Stil ist praktisch und lässt uns viel Platz zum Kochen», meint Daniela Fuchs. Nützlich für das gemeinsame Hobby sind vor allem die Kochinsel in Übergrösse und das versteckte Reduit. Sind Gäste da, können sich alle unterhalten, während in der Küche noch hantiert wird, da der Herd mit integriertem Abzug von Bora den Blick zum Esstisch und auf den Sitzplatz freilässt. Es braucht auch nur wenige Schritte bis zum Grill und somit in den Garten. Die Gestaltung des Aussenbereichs hat das Ehepaar grösstenteils selbst an die Hand genommen. Vom Resultat ist auch der Architekt beeindruckt: «Alle Elemente sind schön aufeinander abgestimmt und ergeben ein lebendiges, spannendes Bild. Die Fläche wurde bis zum letzten Meter vorteilhaft ausgenutzt.» Auf Accoya-Holzlatten folgen Travertin-Steinplatten, Rasen und Kies, bis rund um den Pool nochmals dasselbe Holz den Füssen ­schmeichelt.


Oben: Das Elternbadezimmer mit leicht mediterranem Flair bietet einen Doppelwaschtisch und hinter der Wanne eine grosszügige Dusche. Links: Der schlichte Gang mit Dachfenster für mehr Tageslicht und weissen Wänden lässt das Eichenholzparkett schön zur Geltung kommen. Unten: Die Küche ist das Herzstück des Hauses und war dem Bauherrenpaar das wichtigste Anliegen. Das Kochfeld mit herdebenem Abzug ist von Bora, Backofen, Steamer, Wärmeschublade und Weinschrank sind von V-Zug.



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ERDGESCHOSS

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Der grosse Aushub machte Platz für eine ebenso grosse Stützmauer aus Beton. Das zweistöckige Wohnhaus mit Garten und Pool-Bereich wurde anschliessend daraufgesetzt.

«Hier war genau der richtige Ort für einen Swimmingpool. Durch die optimalen Voraussetzungen auf der Betonstützwand war der Einbau des Beckens keine grosse Sache mehr», erinnert sich Alain Strässle. Und was anfangs zu einer längeren Diskussion geführt hatte, ­möchte die Familie heute auf keinen Fall mehr missen: «Es fühlt sich an wie in den Ferien. Die Aussicht, das Wasser – einfach genial,» schwärmt ­Nicola Fuchs. Möchten sich die Hausbesitzer etwas zurückziehen, bietet ihnen das Obergeschoss genügend Freiraum. Tochter Malea hat nebst ihrem eigenen Zimmer ein separates Bad, das sie mit Gästen teilt, die bei Gelegenheit mal über Nacht bleiben. Daniela Fuchs nutzt das grosszügige Büro mit Bibliothek, um von zu Hause aus zu arbeiten. Im Elternbereich sind Schlafzimmer, Ankleide und Bad verbunden. Für die Zukunft stehen der Familie alle Optionen offen. «In diesem Haus ist die Raumordnung sehr flexibel. Zurzeit ist die Tochter noch gerne in der Nähe der Eltern, doch je älter Kinder werden, desto weiter weg möchten sie sein», weiss der Architekt. Malea könnte dann zum Beispiel in das Zimmer im Zwischengeschoss ziehen. Vorausdenkend wurde in der Gästetoilette auf Wohnebene bereits der Anschluss für eine Dusche installiert. «Je nachdem, wie sich unsere Lebenslage entwickelt, kann man das Haus umkonzipieren und unseren Bedürfnisse anpassen. Das Thema Lift wurde natürlich auch besprochen. Aber wir leben im Jetzt und würden dann eine Lösung suchen, wenn es nötig ist», sagt die Bauherrin. Fürs Alter wäre beispielsweise eine Einliegerwohnung auf Strassenebene denkbar, damit das Treppensteigen wegfällt. Doch im Moment möchte Familie Fuchs gar nichts ändern und einfach nur ihr neues Daheim geniessen. «Im Garten gibt es zwar noch einiges zu tun. Wir möchten gerne Weinreben auf der Böschung neben der Garage pflanzen, das Klima und der Boden sind hier geeignet. Aber eins nach dem anderen ...»    32

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] archiwork AG, Olten www.archiwork.ch

[ KONSTRUKTION ] Massivbauweise | Flachdach | Fassade: Verputz

[ RAUMANGEBOT ] Grundstücksfläche : 680 m² Nettowohnfläche : 226,6 m² Anzahl Zimmer : 6,5

[ AUSBAU ] Bodenbeläge : Eichenparkett und Vinyl Wände : Verputz und Sichtbeton Decke : Verputz | Fenster : Holz-Metall, 3-fach verglast

[ TECHNIK ] Luft-Wasser-Wärmepumpe | Bodenheizung | Minergie-Standard (nicht zertifiziert)


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EIN FALL FÜR ARCHITEKTUR Das «Mountain View House » macht seinem Namen alle Ehre : Es holt die Berglandschaft ins Hausinnere, das dank cleveren Materialkombinationen besonders warm wirkt. TEXT   ANNA ETTLIN  FOTOS   MATEVŽ PATERNOSTER

[ WAS ] Einfamilienhaus in Tirol

[ WER ] SoNo arhitekti, Slowenien www.sono.si

[ GRUNDSTÜCK ] Das 850 m² grosse, steile Hanggrundstück liegt auf 800 m ü. M. in einem kleinen Dorf in der Nähe des Skigebiets Kitzbühel. Die Umgebung wurde in Form von Terrassen gestaltet, die der natürlichen Hangneigung folgen und zugleich getrennte Aussenraumbereiche bilden.

[ HERAUSFORDERUNG ] Harmonie mit der umliegenden Berglandschaft, viel natürliches Licht und eine exklusive Materialkombination : Diese Ansprüche musste der Bau erfüllen. Zudem galt es, die Aussicht auszunützen, aber zugleich auch den Sichtschutz zu gewährleisten.

[ LÖSUNG ] Die Dachgestaltung widerspiegelt die Formen der Berggipfel. Dank der verspielten Anordnung der Dachgiebel präsentiert sich das Haus je nach Blickwinkel unterschiedlich. Der Haupteingang führt zu einem grossen Eingangsbereich im oberen Stock. Wer die Treppe hinuntersteigt, gelangt in den hellen, offenen Wohn- und Essbereich und zum Master-Schlafzimmer mit Bad und ­A nkleide. Im Untergeschoss wurden die Gästezimmer sowie eine traditionelle Silberstube eingerichtet.

[ BESONDERHEIT ] Materialkombinationen im Interieur schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Sichtbeton wird mit warmen Holzakzenten kontrastiert. Für eine Überraschung sorgt deren Anordnung : Obwohl Holz meist für Böden und Sichtbeton für Decken verwendet wird, ist es im «Mountain View House » genau umgekehrt.

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Von der Strassenseite ist vom Haus wenig sichtbar. Das oberste Geschoss ist das Kleinste der drei und beherbergt neben der Garage nur noch ein grosszügiges Entrée. Über eine Treppe gelangt man in den Wohn- und Schlafbereich im mittleren sowie den Fest- und Gästebereich im untersten Stockwerk. Jedes Geschoss verfügt über seinen eigenen Bezug zum Aussenraum.

QUERSCHNITT


Sichtbeton am Boden, Holz an der Decke: Dieser ­Rollentausch prägt das Interieur des Hauses.

Unten: Die Anordnung der Dachgiebel sorgt dafür, dass sich das Haus aus jedem B ­ lickwinkel heraus anders präsentiert. Zugleich nimmt die Architektur damit die Formensprache der Berglandschaft auf.



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MIT KLEINEM FUSSABDRUCK Diese Bauherrschaft wohnt ländlich, idyllisch und ökologisch vorbildlich. Ihr Direktgewinnhaus fängt die Sonnenenergie ein. Heizen ist (fast) nicht mehr nötig. TEXT SILVANA MEISEL

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FOTOS TANYA HASLER




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Oben: Die Küche von Loosli bildet farblich einen frischen Kontrast. Links: Das südlich ausgerichtete Eckfenster bildet die Grundlage für das Direkt­ gewinnprinzip. Betonboden und Holzwände- sowie -decken wärmen sich durch die Sonne auf und ersetzen zum grössten Teil die Heizung.

W

arum werden eigentlich nicht häufiger solche Häuser gebaut ? Das fragt man sich nach einem Besuch im Eigenheim von Katrin Hofer und Iwan Raschle. Das Paar lebt in einem Direktgewinnhaus mit Minergie-P-Zertifikat am Hang über Signau im Emmental. Die sonnenverwöhnte Ortschaft bot den beiden genau die richtigen Voraussetzungen, um sich ihren Wunsch nach ökologisch sinnvollem Wohnen zu erfüllen. Denn das Gebäude wird zu 60 Prozent über die Fenster beheizt. Das Direktgewinnprinzip benötigt eine grosse nach Süden orientierte Glasfläche und viel Masse sowie Oberfläche, um die gesammelte Wärme für mindestens eineinhalb Tage zu speichern. Darum ist die Grundvoraussetzung ein geeignetes Bauland. «Zuerst mussten wir beobachten, wie viel Sonne hier einfällt, und genau berechnen, wie viel Ener-

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gie dadurch ins Gebäude gelangt. Daraus lässt sich der Energiewert ermitteln, der zugeführt werden muss, um die Raumtemperatur halten zu können, wenn das Wetter schlecht ist », erklärt Architekt Thomas Kaufmann von werk.Architekten. Er wohnt ebenfalls in einem Direktgewinnhaus, das die Bauherrschaft als Vorbild für ihr eigenes Projekt nahm. «Mit meiner Erfah­r ung konnte ich der Kundschaft die Angst davor nehmen, keine Heizung einzuplanen. Das Konzept ist gutmütig und funktioniert. Entscheidend ist, dass es Temperaturschwankungen gibt, erklärt Kaufmann. So kann es, bevor die Sonne aufgeht, schon mal 19 Grad kühl sein, aber um 10 Uhr ist es bereits angenehm warm. Die Sonnenstrahlen wärmen den Betonboden auf, bis er wärmer ist als die Luft. Danach steigt die warme Luft und wärmt Wände und Decke auf.

«So funktioniert unsere natürliche Boden­ heizung, die sogar im Winter für bis zu 25 Grad im Haus sorgt. Ich laufe barfuss und im T-Shirt rum, wenn es draussen Schnee hat », sagt Iwan Raschle. Für die neblig-kühlen Tage hat das Paar im Unter- und Erd­ geschoss je einen kleinen Ofen von Tonwerk Lausen, deren Wärme sich über die direkte Luftzirkulation verteilt. Im ersten Jahr haben die beiden aber lediglich 1,5 Ster verfeuert. Zusätzliche Wärme pro­du­z ieren die Bewohner selbst. Darum das Motto des Architekten : «Im Winter lieber ein paar Freunde einladen als mit dem Ofen heizen.»

ROHBAU GLEICH INNENAUSBAU «Für gewöhnlich friert man in so einem Haus nie, weil die Oberflächen warm sind,» weiss Kaufmann. Die Holzwände, ein Gemisch aus Tanne und Fichte, sind diffu­


Links: Zwei ­Cheminée-Öfen, im Wohnbereich und im Untergeschoss, können die kühleren Monate kurzzeitig überbrücken und die Raumtemperatur erhöhen. Unten: Vom Büro auf der Galerie sieht man das kleine Fenster, das den Blick vom Schlafzimmer auf den Esstisch ermöglicht.

sionsoffen und speichern Wärme gut. Die Bauherrschaft hat sich für Truber Holz entschieden, einen natürlichen Massivholz-Elementbau in der Region. «Die etwas höheren Kosten haben wir nie bereut. Mit der Qualität sind wir sehr zufrieden. Unser Budget sowie unser Vorsatz, ehrlich zu bauen, hat doch einige Entscheidungen leichter gemacht. Weil wir nichts verstecken oder beschönigen wollten, liessen wir vieles im Rohzustand stehen», so Iwan Raschle. Diese Edel-Rohbauten sind ein Lieblingsthema des Architekten. Er ist von den ökologischen Vorteilen überzeugt : «Indem man sich die Malerarbeiten und den Bodenleger spart, senkt man den Anteil grauer Energie deutlich. Trotzdem büsst man an Ästhetik nichts ein.» Das massive Untergeschoss trägt einen kleinen Beton-Turm, der sich mitten durch das Haus streckt und die Treppe und das Bad im oberen Stock beherbergt. Das

Ganze wird von einem Holzelementbau umhüllt. «Diese Mischform aus rohem, leicht eingefärbtem Beton und purem Holz erzeugt Spannung, wirkt aber stets schlicht und reduziert», beschreibt es Kaufmann.

DEN AUSBLICK EINFANGEN Das Haus für zwei mit Wohn- und Arbeitsbereichen lässt die offenen Räume über verschiedene Wege ineinanderfliessen. Nach dem Windfang mit Garderobe führt links ein Gang an der Gäste-Toilette vorbei zur Küche oder geradeaus direkt zur Sofaecke. Die Kochlandschaft in «Vert Véronèse clair », einem Corbusier-Lack, wurde von Loosli-Küchen massgenau angefertigt. Eine übertiefe Chromstahlabdeckung sowie Back­ ofen und Steamer von Bosch liessen sich problemlos unterbringen. Am langen Esstisch

fühlt man angenehme Kopffreiheit. «Die offene Galerie trägt dazu bei, dass der Wärmeaustausch gut funktioniert », erklärt der Architekt. Über die Aussicht aus dem riesigen Eckfenster freuen sich die Bewohner auch heute noch regelmässig. «Obwohl wir hier über dem Dorf etwas ausgestellt sind, stört uns das nicht. Das viele Tageslicht tut einfach gut », so Katrin Hofer. Vom hellen Ambiente profitiert die Bauherrin gleichermassen auf der Galerie, wo sie ihren Arbeitsplatz hat. Der eingebaute Tisch aus Kirschbaumholz bringt etwas Abwechslung in die Materialwahl. Dasselbe Holz findet sich im Badmöbel, das wiederum mit den Sicis-Mosaik-Plättchen harmoniert. Auf dem Weg ins Untergeschoss ändert die Wand ihre Farbe. Unbehandelter Sicht-­ beton umgibt Iwan Raschle in seinem Home­ office. Wäre später Bedarf, könnte daraus ein 

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Oben rechts: Im Bad fügen sich Beton, Kirschbaumholz und Mosaik-Plättchen harmonisch zu einem Ganzen. Rechts: Das Zusammenspiel von Beton und Holz sorgt für erfrischende Abwechslung und ein modernes Wohnambiente.

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«Je kompakter, je besser, je günstiger – das haben wir akzeptiert.» Katrin Hofer, Bauherrin

Studio gemacht werden, ein Anschluss für die Küche wäre bereits da. Ein Kellerabteil sowie der Technikraum sind nebenan. Die kontrollierte Lüftung – ein Muss für das Miner­g ie-P-Zertifikat – sowie ein Boiler für Warmwasser haben hier ihren Platz. «Jedes Mal, wenn man kocht, duscht oder die Toilette spült, fliesst warmes Wasser durch die Kanalisation, wodurch der Boiler mit Kühlleitung dem Abwasser Wärme entzieht. Ein sehr simples, günstiges und effizientes System », findet Thomas Kaufmann. Dazu stellt sich Iwan Raschle folgendes Bild vor : «Mit dem heissen Wasser, das ich von den Spaghetti abgegossen habe, kann ich später eine warme Dusche nehmen – einfach genial !»

ÖKOLOGISCHER LEBENSSTIL Fährt man die Strasse hoch, fällt das Haus wegen der privilegierten Lage ins Auge. Die Farbgebung der Holzfassade sorgt dafür, dass es sich in die Natur einpasst. Später habe man ihnen gesagt, dass der Bau des Hauses im Dorf zu reden gegeben habe, weiss Katrin Hofer. Die kompakte Hausform mit dem quadratischen Grundriss war allerdings durch das angestrebte Minergie-P-­ Label und die energetischen Ansprüche so gut wie vorgegeben. «Eine Loggia hätte mir

zwar sehr gefallen, das wäre aber für den Energiewert schlechter gewesen. Je kompakter, je besser, je günstiger – das haben wir akzeptiert», so die Bauherrin. Damit hat das Eigenheim auch den gewünschten kleinen Fussabdruck. Sogar das Regenwasser sammeln die leidenschaftlichen Hobbygärtner über das Dach, um damit Gemüse und Wildblumen zu giessen. Und die sechs Hühner werden mit einem solarbetriebenen Elektrozaun vor dem Fuchs geschützt. An alles ist gedacht. Katrin Hofer und Iwan Raschle profitieren von der hohen Sonnenscheindauer in Signau und wissen diese mit ihrem Direktgewinnhaus auch zu nutzen. «Das Konzept funktioniert aber nicht auf jedem Bauplatz gleich gut. Je nachdem bräuchte es zum Beispiel eine stärkere Dämmung oder besseres Fensterglas, um die Schlechtwetterphasen zu überbrücken », erklärt Thomas Kaufmann, «so ein optimales Grundstück findet man nicht überall.» Von der autarken Wohnform ohne Stromanschluss ist das Bauherren-Paar nicht mehr weit entfernt. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach könnte die Energie für Licht und Haushaltgeräte sammeln und speichern. Dies sei aber gewiss ein lang­ fristiges Ziel.   

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] werk.Architekten Genossenschaft, 3550 Langnau www.werkpunkt-architekten.ch

[ KONSTRUKTION ] Holzelementbau mit Betonfundament | Satteldach | Fassade : Holzverschalung

[ RAUMANGEBOT ] Nettowohnfläche : 160 m² | Anzahl Zimmer : 5

[ AUSBAU ] Boden : Beton eingefärbt, geschliffen und geölt sowie Riemenboden in Tanne geseift | Wände und Decken : Tannenund Fichtenholz unbehandelt | Fenster : Holz-Metall

[ TECHNIK ] Kontrolliere Lüftung | Wärmepumpenboiler für Warmwasser | Minergie-P 

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FÜR DIE FAMILIE Dank Familienzuwachs musste auch das Zuhause der De Simones wachsen. Mithilfe des Generalunternehmens Atmoshaus konnte die Bauherrschaft ihre Wünsche umsetzen. TEXT   ANNA ETTLIN  FOTOS   HOLGER JACOB

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Rechts aussen: Ein grosszügiger Garten mit Lounge und Whirlpool bildet in den Sommermonaten den Lebensmittelpunkt. Rechts: Die gelbe Fassade war ein Wunsch der Bauherrschaft. Die Garage musste wegen des kantonalen Baugesetzes einem ­Autounterstand weichen. Unten: Das Elternschlafzimmer verfügt nicht nur über ein eigenes Badezimmer en suite, sondern auch über eine grosse Dachterrasse, auf der man Sonne tanken kann.

A

«Das ist kein Haus aus dem Katalog, es wurde in­divi­duell für uns entworfen.» Annalisa De Simone, Bauherrin

ls ihre dritte Tochter zur Welt kam, merkten Daniele und Annalisa De Simone, dass der Platz in ihrem 5,5-ZimmerEinfamilienhaus knapp wurde. Ausserdem waren die Zimmer auf drei Stockwerke verteilt. Deshalb beschloss das Ehepaar, sich ein auf ihre Wünsche massgeschneidertes Haus bauen zu lassen. «Unser altes Haus war ganz klassisch – mit Giebeldach », erinnert sich die Bauherrin. Der Neubau sollte hingegen modern werden. Über eine Werbebroschüre erfuhr die Bauherrschaft vom Generalunternehmen Atmoshaus – und war begeistert. «Die Häuser von Atmoshaus haben mich inspiriert », sagt Annalisa De Simone. Ausgehend von den Hausideen des Unternehmens gestaltete die Bauherrschaft gemeinsam mit Atmoshaus ihr eigenes Projekt. «Das ist kein Haus, wie es im Katalog steht », verrät die Bauherrin. «Es wurde individuell für uns entworfen.» Der moderne Flachdachbau mit Garten steht in einem ruhigen Wohngebiet im solothurnischen Leimental an der Grenze zu Basel-Land. Die Lage war bei der Wahl des Grundstücks ausschlaggebend. «Wir haben eine direkte Verbindung nach Basel mit dem Tram – im 5,5-Minuten-Takt », freut sich Daniele De Simone. Die gelbe Fassadenfarbe war ebenfalls ein Wunsch der Bauherrschaft. «Weiss sieht man überall », sagt der

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Bauherr. «Darum haben wir zuerst ein intensives Weinrot in Betracht gezogen.» Doch eine dunkel verputzte Fassade neigt mit der Zeit eher zu Rissen, da die dunkle Farbe stärkeren Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Deshalb fiel die Wahl der Bauherrschaft schliesslich auf ein lebhaftes Gelb.

DIE KÜCHE ALS HIGHLIGHT Im Hausinneren hat die Familie zurückhaltende Farben gewählt. Bei der Gestaltung des Interieurs, das die Bauherrschaft selbst übernommen hat, herrschen Weiss und neutrale Grautöne vor. Der Boden im offenen Wohn- und Essbereich wurde mit pflegeleichten Feinsteinzeugplatten ausgelegt. Eine grau gestrichene Wand verleiht dem Wohnzimmer Gemütlichkeit, während die grosse Fensterfront übers Eck viel Tageslicht hineinlässt und Zugang zum Garten samt Lounge und Whirlpool bietet. Das Highlight im Erdgeschoss ist jedoch die grosse Küche. Eine lange Halbinsel beherbergt die Spüle und den Kochbereich mit Kochherd und Dampfabzug von Miele sowie die Frühstücksbar. Die Küchenzeile gegenüber bietet zusätzlichen Stauraum und Platz für Kombi-Steamer und Kombi-Mikrowelle von Bauknecht. «Dieses Duo ist praktisch », sagt die Bauherrin. «So habe ich zwei Back­


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öfen, aber auch eine Mikrowelle und einen Steamer, wenn ich sie brauche.» Zwischen der Insel und der Küchenzeile liegt ein schmales Fenster, das zusätzliches Licht in den Raum bringt. Der Clou der Küche ist jedoch ihre Materialisierung : Sowohl die grauen Hochglanzfronten als auch die matt­ weisse Abdeckung sind aus Glas. «Ich wollte von Anfang an eine Glasküche », sagt Anna­ lisa De Simone. «Nicht nur aus ästhetischen Gründen – Glas ist auch besonders reini­ gungsfreundlich.» Um die vermeintliche Zer­ brechlichkeit des Materials machen sich die Hausbewohner keine Sorgen : Das Glas ist in der Hausratsversicherung mit eingeschlos­ sen. «Es ist schon einmal eine Ecke kaputtge­ gangen, als die jüngste Tochter beim Ver­ such, die oberen Schränke zu erreichen, mit dem Stuhl ankam », erinnert sich die Bauher­ rin, «das wurde problemlos ersetzt.» Neben der Küche und dem Wohnraum beherbergt das Erdgeschoss auch ein Gäs­ te-WC und einen praktischen Vorratsraum. Weiterer Stauraum befindet sich im Keller, zusammen mit der Waschküche, dem Tech­ nikraum und dem Gästezimmer, das im ­Familienalltag gelegentlich den Eltern als Büro und den Kindern als Medienzimmer dient. Die vier Schlafzimmer der Familie lie­ gen im Obergeschoss. Ein Laminatfussbo­ den spendet Wärme und ist zugleich pflege­

leicht und ersetzbar, sobald alle drei Kinder erwachsen sind. Die drei gleich grossen Kin­ derzimmer teilen sich ein Bad mit Dusche, Badewanne und Bidet. Das Elternschlafzim­ mer verfügt über ein eigenes Bad mit Du­ sche sowie über eine Dachterrasse, die den Garten überblickt. Dabei ist das Kinderbad in Grautönen, das Elternbad in Erdtönen ge­ halten. «Uns haben beide Farbschemen gut gefallen», sagt Annalisa De Simone. «So ­haben wir ­etwas Abwechslung», ergänzt Daniele De ­Simone. Die Unterbaumöbel hat der handwerklich begabte Familienvater selbst geschreinert.

FREUDE AM FAMILIENLEBEN Mit ihrem neuen Eigenheim und mit Atmos­ haus ist die Bauherrschaft glücklich. «Wir hätten noch gerne eine Garage gehabt, aber das Baugesetz in Solothurn zählt sie zur Ausnützungsziffer, darum ging es nicht auf», sagt das Ehepaar. Stattdessen bekam das Haus einen grosszügigen Autounter­ stand, der für zwei bis drei Autos ausreicht. «Das ist aber auch der einzige Nachteil», sagt Annalisa De Simone. «Ansonsten sind wir sehr zufrieden.» Und so geniessen die Bewohner ihr neues Zuhause am allerliebs­ ten im Wohn- und Essbereich – ausser im Sommer, wo sich das Familienleben kom­ plett nach draussen verlagert.   

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] Atmoshaus, Sempach Station www.atmoshaus.ch

[ KONSTRUKTION ] Massivbau | Flachdach Fassade : Verputz

[ RAUMANGEBOT ] Nettowohnfläche : 172,7 m² Anzahl Zimmer : 6,5

[ AUSBAU ] Boden : Laminat im Obergeschoss, Platten im Erdgeschoss und in Nass­ räumen | Wände : Verputz

[ TECHNIK ] Fussbodenheizung | Wärmepumpe 

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Renggli AG

HAUS MIT (INNEN-)HOF A

ls «Liebe auf den ersten Blick » bezeichnete der Kundenberater von Renggli das Einfamilienhaus in Sisseln, denn die Entwürfe des Holzhauses von Marty Architektur AG in Schwyz passten perfekt zur Renggli-Architektur. Die Bemusterung war bis auf die Küche bereits abgeschlossen ; jetzt galt es, die Wünsche der Bauherrschaft in die Tat umzusetzen. Durch die geschickte Planung in energieeffizienter Holzbauweise und die Gebäudetechnik konnte ein Minergie-­P-Standard erreicht werden.

HOCHWERTIG UND NATÜRLICH Der Essbereich mit offen gestalteter Küche ist mit einer Galerie auf 5,50 m Höhe zweistöckig angelegt und eröffnet durch ein grosses Fenster mit 12,60 m² Gesamtfläche besten Ausblick in den ruhigen Innenhof mit Loggia, der sich im Inneren des U-förmigen Grund­ risses verbirgt. Die Küche verfügt über eine Insel mit weissem Corian, einen in die Wand integrierten Dunstabzug und eine Mischbatterie mit Kühl- und Sprudelfunktion. Die Grosszügigkeit der Raumgestaltung findet sich in der Hochwertigkeit der Materialien wieder. Die Böden und Wände von Küche und Nasszellen sind mit Bodarto-Belägen aus 100 Prozent natürlichen Materialien ausge46

stattet. In den restlichen Räumen wurde handgehobeltes, heiss geräuchtes und weiss geöltes Eichenparkett verlegt. Die Liebe der Bauherren zum Holz zeigt sich auch bei der Fassade aus unbe­ handelter Lärche. Die natürliche Verwitterung wird dem Haus mit den Jahren einen unverwechselbaren Charakter verleihen.

EIN GARTEN AUF DEM DACH Im ersten Stock befindet sich neben dem hellen Wohnbereich das Elternschlafzimmer mit Ankleide. Das übergrosse Fenster im Schlafzimmer gibt den Blick frei auf die gut 90 m² grosse Dach­ terrasse. Dort lädt ein gedeckter Sitzplatz zum Verweilen ein, und mit den drei Hochbeeten oberhalb des Anbaus holte sich die Bauherrschaft ihren Garten zum Gemüseanbau einfach aufs Dach. Das Bad führt die anspruchsvolle und harmonische Ausstattung fort. Die frei stehende Badewanne, eine Walk-in-Dusche und in die Wand eingelassene Spiegelschränke erzeugen durch ihre bündigen Flächen und klaren Linien eine elegante Reduktion auf das Wesentliche. Die mit einer kompletten Glasfront abgeschlossene Sauna erweitert das Badezimmer und schafft auch hier wieder das Gefühl von Raum und Leichtigkeit.   


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TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Holzsystembau | Flachdach, extensiv begrünt | Fassade: Falzschalung Lärche Natur, Eternit Swisspearl Carat anthrazit beim Anbau RAUMANGEBOT: Nettowohnfläche 426 m² | 8 Zimmer AUSBAU: Wandbeläge: Variovlies weiss | Bodenbeläge: Parkett Eiche, fugenlose Bodarto-Beläge in Küche und Badezimmer/WC | Decken: Weissputz | Holz-Metall-Fenster | Holztüren

RENGGLI AG St. Georgstrasse 2, 3210 Sursee | Telefon 041 925 25 25 info@renggli-haus.ch | www.renggli-haus.ch



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Huf Haus

SMART IN SZENE GESETZT D

ie raffinierte Kombination aus bodentiefen Verglasungen und weissen Putzfeldern sorgt für Abwechslung im optischen Erscheinungsbild des charakteristischen Huf Hauses. Eingebettet in das Grün des gemütlichen Gartens auf der einen Seite und angrenzend an die Einfahrt mit Doppel-Carport auf der anderen Seite, fügt sich das Gebäude bestens in die umliegende Landschaft ein. Hinter der Fachwerk-Architektur steckt zudem ein smartes technisches Konzept.

VIEL GLAS FÜR DEN FREIEN AUSBLICK Das grosszügige Haus erstreckt sich über zwei Etagen, wobei das Erdgeschoss in weiser Voraussicht als barrierefreier Bungalow geplant wurde: Neben der Küche und dem offenen Wohnbereich findet man ein Gästebad sowie ein Büro und den kompakten Technikraum. Im Essbereich sorgt die Deckenöffnung oberhalb des Esstisches im wahrsten Sinne des Wortes für Kopffreiheit und verlängert die Sichtachse bis unter das Dach. Eine Treppe aus amerikanischem Nussbaum führt hinauf zu einer offenen Galerie mit eingespanntem Glas. Durch das Dachflächenfenster über der Galerie werden bei Tag und Nacht Belichtungseffekte geschaffen, die dem Haus einen speziellen Charakter verleihen. ­

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Natürliches Tageslicht und kunstvolles LED-Licht werden im ­ adezimmer, das an das Schlafzimmer mit begehbarer Ankleide B angrenzt, geschickt kombiniert. So wird der Wellness-Bereich nach Belieben über die integrierten Taster in ein helles Lila oder ein behagliches Orange getaucht.

EINE SMARTE WOHNWELT In jedem Raum sind elegante Glastaster integriert, die mit einem sanften Fingertippen beispielsweise die Beschattung oder die Beleuchtung je nach Wunsch regulieren. Die Touch-Panels im Haus sind aber nicht einfach nur als Design-Objekte zu verstehen, sondern liefern praktische Informationen über die aktuellen Energiekenndaten des Gebäudes, das Wetter oder neu eingegangene E-Mails. Über ein intelligentes Netzwerk sind auch die Haushaltsgeräte in die Gebäudeautomation integriert, sodass ab einem vordefinierten Grenzwert bestimmte Verbraucher automatisch abgeschaltet werden. Natürlich weiss das smarte System, dass beispielsweise die Spülmaschine im laufenden Betrieb nicht ausgeschaltet werden darf. Mit einer komfortablen Steuerung, jeder Menge Licht und ungestörten Blicken in die Natur – so wird das Huf Haus in typischer Fachwerk-Architektur in Szene gesetzt.  


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ERDGESCHOSS

DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Fachwerk-Architektur aus hochwertiger Leimholz-Fachwerkkonstruktion | Satteldach | Wärmedämmverbundsystem  RAUMANGEBOT: Wohnfläche gesamt 179,39 m² AUSBAU: Bodenbeläge: Teppich, Fliesen und Walnuss-Parkett | Wand­beläge: fein strukturierter Innenputz mit Putzprofil | Holztüren TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe | Fussbodenheizung | Bedarfsgesteuerte Lüftungsanlage, Bus-System: KNX

HUF HAUS GMBH UND CO. KG Franz-Huf-Strasse, DE-56244 Hartenfels Telefon +49 2626 761 200 huf-dorf@huf-haus.com | www.huf-haus.com



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Swisshaus AG

EIN HAUS WIE IN DEN FERIEN D

as Grundstück hoch über dem Lac de Gruyère entdeckte die Bauherrschaft Chablais per Zufall. «Ein eigenes Haus zu bauen war schon immer mein Traum », sagt Christian Chablais. Die Wünsche der Eheleute, eine geradlinige Architektur, viel Licht und Transparenz, waren mit dem Haustyp «Hemera » von Swisshaus ideal umsetzbar. Edle Schlichtheit und konsequentes Design ­prägen den puristischen Charakter des fertigen Hauses.

GERÄUMIG UND HELL Für das Bauherrenpaar bietet der Bau mehr als genügend Platz. Im Untergeschoss befindet sich eine separate Einliegerwohnung, die momentan vermietet wird und in Zukunft viele Optionen offenlässt. Der offen gestaltete Wohn- und Essbereich im mittleren Geschoss bildet das Zentrum des Hauses. Grossflächige Fensterfronten verleihen dem Raum Leichtigkeit und Transparenz. Die geräumige, grifflose Küche vermittelt edle Eleganz in mattem Anthrazit. «Die Küche wurde genau nach unseren Wünschen angefertigt», erzählt die Bauherrin, «sie ist für uns das Zentrum des Hauses, wo wir mit viel Freude unsere zahlreichen Gäste bewirten.» Als dezenter Raumteiler bringt die Arbeitsinsel eine ordnende Struktur in den 50

offenen Raum. «Wir lieben es, von hier aus die ständig sich verändernde Natur und das Licht- und Farbenspiel zu beobachten», schwärmt die Bauherrschaft. Eine Wohnlandschaft, ein Büro sowie ein Gästebad liegen ebenfalls im Erdgeschoss.

HOCHWERTIGE EINRICHTUNG Besonderen Wert legte das Ehepaar Chablais bei der Gestaltung auf hochwertige Materialien und dezente Farben sowie auf ­Design-Akzente wie das extravagante Cheminée. Als Kontrast zum anthrazitfarbenen Boden aus Schiefer strahlt das Holz der Möbel eine warme Atmosphäre aus. Die Innenwände bestehen ­ eissem Verputz. Diese klare Linie zieht sich kompromisslos aus w durchs ganze Haus hindurch, was sich auch im Obergeschoss zeigt, wo sich Gästezimmer und Gästebad, Fitnessraum mit Infrarot-Sauna sowie das Schlafzimmer mit begehbarem Ankleideraum und offenem Bad befinden. Aus dem Badezimmer öffnet sich der Ausblick auf die Berge und auf die einladende Pool-Landschaft im Aussen­bereich. Ein erfrischender Pool mit Gegenstromanlage und ein wärmender Jacuzzi laden nach einem anstrengenden Arbeitstag zum Entspannen ein.   


BAUEN MIT SYSTEM  INSPIRATION

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbauweise | Wände: Beton und Backstein | Flachdach | Fassade: Verputz  RAUMANGEBOT: Nettogeschossfläche 154,4 m² | 5,5 Zimmer AUSBAU: Wände: Verputz, Platten in Nasszellen | Boden: Platten | Fenster: Kunststoff | Innentüren: Holz TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe | Minergie-Standard möglich SWISSHAUS AG 9004 St. Gallen, 5600 Lenzburg, 3172 Niederwangen, 6280 Hochdorf, 1442 Montagny-près-Yverdon | Gratis-Info 0800 800 897 info@swisshaus.ch | www.swisshaus.ch



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MartyDesignHaus

EIN WOHNSITZ MIT AUSBLICK A

n einem sonnigen Südwesthang mit Sicht auf den Dorfkern lässt dieses MartyDesignHaus viel Platz für Erholung. Den ganzen Tag über werden die Wohnräume optimal besonnt, und die ersten Energie bringenden Strahlen grüssen bereits am frühen Morgen durch die Küchenfenster. Seinen mediterranen Charakter erhält dieses Eigenheim aufgrund der scheinbar durchgängigen Fensterfronten, der unterschiedlichen Walmdächer und der fliessenden Übergänge zwischen Innen- und Aussenräumen. Die un­verbaute Aussicht kann aus allen Zimmern genossen werden.

DIE SONNE GRÜSST IN JEDEM ZIMMER Dank der sonnigen Lage, der geschickten Raumaufteilung sowie den fast durchgängigen Fensterfronten scheint im Haus immer irgendwo die Sonne. Doch drinnen zu bleiben, ist bei schönem Wetter gar nicht nötig, denn die Terrasse im Obergeschoss sowie der gemütliche Sitzplatz, inklusive tiefer liegendem Rasenplatz, laden zum Verweilen und Entspannen ein. Zurück im Inneren fällt besonders die zentral liegende Treppe in filigraner Bauweise aus Holz und Glas auf. Sie verbindet das Entrée im Obergeschoss direkt mit dem Wohnbereich im Erdgeschoss. Die Küche mit prak­ tischem Reduit ist ebenso schlicht wie edel. Zusammen mit dem

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langen Esstisch aus Holz bildet die Küche eine einladende Einheit, in der auch Gäste sich wohlfühlen. Der Wohnbereich des Erdgeschosses wird durch ein kleines WC komplettiert. Über einen Gang gelangt man zu den weiteren Räumen dieser Etage, dem Technikund Waschraum, dem Geräte- sowie dem Vorratsraum.

TREPPE ALS GESTALTUNGSELEMENT Im Obergeschoss befindet sich neben der Garage, der Terrasse und dem Entrée der private Bereich der Bauherrschaft. Hier spielt wiederum die Treppenkonstruktion eine wichtige Rolle. Sie fungiert als Raumtrenner, sodass die Gäste nicht gleich in diesen privaten Bereich hineintreten können. Das Schlafzimmer bietet über zwei Glasfronten praktisch grenzenlose Aussicht auf das Emmental sowie Zugang zur Terrasse. Die lang gezogene Ankleide und das geräumige Badezimmer mit Badewanne und grosser, bodenebener Dusche sorgen dafür, dass sich die Bauherren in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen und erholen können. Trotz mehreren kleineren Fenstern und der Lage am Hang sind die Räume im Untergeschoss erstaunlich hell. Neben Dusche und Toilette sind dort ein Schlafzimmer sowie ein Büro, das auch als Gästezimmer genutzt wird, angegliedert.   


BAUEN MIT SYSTEM  INSPIRATION

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbauweise | Walmdach | Aussenwände: EG: 250 mm Beton, teilweise in Backstein, OG: Backstein mit 200 mm verputzter Wärmedämmung RAUMANGEBOT: Nettogeschossfläche 202 m² | 4,5 Zimmer AUSBAU: Wandbeläge: Bäder mit Platten und Abrieb. Wohnräume Abrieb | Bodenbeläge: Bäder mit Platten, Wohnräume mit Platten, Parkett | Decke EG: Weissputz gestrichen, Decke OG: Hohlkastendecke, Fichte weiss lasiert | Kunststoff-Aluminium-Fenster mit 2-fach-Isolierverglasung  TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe | Niedertemperatur-Bodenheizung

MARTY HÄUSER AG 9501 Wil | Telefon 071 913 45 45 info@marty-designhaus.ch | www.marty-designhaus.ch



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Bautec AG

ZEITLOSES FAMILIEN-DOMIZIL E

in Grundstück an sonniger Lage bildet die Basis für diese ­mo­derne Form einer klassischen Villa mit Walmdach. Das kom­­ pakte Haus mit 5,5 Zimmern bietet ein attraktives Raum­programm für die ganze Familie, die sich eine moderne, aber zeitlose Archi­ tektur gewünscht hatte. Ganz auf die Bedürfnisse der Kinder ange­ passt, wurde im Ausbau auf teure und pflegeintensive Materialien verzichtet. Die Hanglage wurde optimal genutzt, um innen wie aussen Lebensraum zu schaffen. Das talseitig freie Untergeschoss ermöglicht eine im Untergeschoss integrierte Garage und somit einen direkten Zugang ins Innere.

DIE SONNE IM HAUS WILLKOMMEN HEISSEN Das zukünftige Haus sollte mit möglichst vielen Fenstern, einem gedeckten Sitzplatz und einer Terrasse im Obergeschoss ausge­ stattet sein. Diese Terrasse erstreckt sich über die gesamte Haus­ länge und beschattet die grossen Glasflächen und dient gleich-­ zeitig als gedeckter Sitzplatz im Erdgeschoss. Alle Zimmer und der geräumige Wohnbereich sind nach der Sonne und dem prächtigen Ausblick ausgerichtet. Die grossen, raumhohen Fenster sorgen für viel natürliches Licht im Haus und erschliessen im Erdgeschoss 54

den Wohn- und Essbereich zum Garten und im Obergeschoss die Zimmer zur Terrasse mit der wunderbaren Weitsicht auf die Alpen. Die moderne Küche mit Kochinsel ist gegen den Wohn- und Ess­bereich hin offen und bietet viele praktische Ablageflächen.

FAMILIEN-ZEIT VOR DEM CHEMINÉE In der Zwischensaison sorgt der Cheminée-Ofen im Wohnbereich für wohlige Wärme und Wohlbefinden. So kann es sein, dass sich die ganze Familie an einem Herbsttag in der Stube versammelt und sich bei einem Gesellschaftsspiel an der angenehmen Strahlungs­ wärme und dem Knistern des Feuers erfreut. Neben der Treppe, die ins Obergeschoss führt, befindet sich das Gästezimmer und ein Gäste-WC mit Dusche. Auf der oberen Etage bieten drei grosse Zimmer viel Raum zum Schlafen, Arbeiten oder Spielen für die ganze Familie. Das Badezimmer mit Wanne und schwellenloser Dusche rundet das Raumangebot ab. Die weiss lasierte Täferdecke sorgt für eine behagliche Wohnatmosphäre. Die intensive ­Planungsphase mit Architekt und Bauherrschaft hat sich gelohnt. Es ist ein individuelles Haus ganz nach den Vorstellungen der Familie entstanden: schlüsselfertig und zum Festpreis.   


BAUEN MIT SYSTEM  INSPIRATION

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN Konstruktion: Massivbauweise, UG aussen Beton, Wände EG / OG Backstein mit Aussendämmung | Walmdach | Fassade verputzt  RAUMANGEBOT: Nettowohnfläche 195 m² | 5,5 Zimmer AUSBAU: Wandbeläge: Nassräume Platten, übrige Räume: Abrieb | Bodenbeläge: Parkett | Decken: EG Verputz, OG Täfer lasiert TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe | Cheminée-Ofen

BAUTEC AG 3292 Busswil, 5033 Buchs, 1260 Nyon Gratis Info 0800 840 111 doc@bautec.ch | www.bautec.ch



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Fullwood-Wohnblockhaus

VORZEIGEOBJEKT MIT BEWOHNER D

ie Vorliebe für das Nicht-Alltägliche in Verbindung mit Natur bewog Boris Frischknecht, ein echtes Massivholzhaus zu bauen. Da er Vertriebsmitarbeiter von Fullwood-Wohnblockhaus in der Schweiz ist, kam für ihn natürlich ausschliesslich ein Gebäude seines erfahrenen Blockhausspezialisten infrage. Bisher empfing er Bauinteressenten in einem angemieteten Büro, nun kann er von zu Hause aus arbeiten und den Besuchern auch gleich sein eigenes Projekt als Anschauungsobjekt zeigen. Natürlich nur nach telefonischer Terminvereinbarung, denn das Haus «am Bächli » ist schliess­lich auch sein privates Wohnhaus.

HOLZ, GLAS UND EDELSTAHL – EIN GUTES TEAM In steiler Hanglage sticht das Eigenheim durch seine Polarkiefer-Wände aus dem Wohnviertel hervor. Es ist unterkellert, wobei sich hinter den bodentiefen Fenstern des Untergeschosses hell belichtete Wohnräume befinden. Dank der setzungsfreien, im Werk elementweise vorgefertigten Vollholzwände ist ihre Kombination mit Beton – oder anderen Materialien – problemlos möglich. Auch die Holzwände warten, besonders an der Süd- und Westseite, mit grossen Fenstern auf, die für reichlich natürliches Licht im Innern 56

sorgen und den Ausblick ins Tal ermöglichen. Eine aufgeständerte Holzterrasse läuft um diese Seiten herum. Während die Kiefer-­ Wände mit Wetterschutz in einem warmen Honig-Ton behandelt wurden, korrespondieren Fensterrahmen, Haustüre und Brüstungsstreben in Schwarz miteinander und werden farblich passend ergänzt durch anthrazitfarbene Tondachziegel. Architektonisch ­ ist der Bau geradlinig und klassisch gehalten – mit einem einzigen verspielten Element in Form von zwei Zierherzen am Balkon.

HELLES UND GESUNDES WOHNKLIMA Man betritt den rechteckigen Grundriss an der Bergseite und gelangt in eine lichte Empfangshalle mit einem bis zum Firstbalken hohen Luftraum. Von dort schwingt sich eine helle Holztreppe hinauf auf die Galerie, die zum Büro, zum Schlafzimmer und zum Wohnbad führt. Bleibt man in der Diele im Erdgeschoss, findet man ein Gäste-Bad mit Toilette vor, den Abgang ins Untergeschoss sowie den doppelflügeligen, offenen Zugang zum Wohnbereich. Dieser ist ebenfalls offen und sehr grosszügig gehalten: Küche, Ess- und Wohnzimmer befinden sich in dem L-förmigen Raum und gehen fliessend ineinander über. Allein der offene Wohnbereich


BAUEN MIT SYSTEM  INSPIRATION



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ERDGESCHOSS

DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Einschalige massive Blockbohlenbauweise aus vierfach verleimter nordischer Kiefer, setzungsfreier Wandaufbau durch Fertigkonstruktion | Satteldach mit Tonziegel RAUMANGEBOT: Wohnfläche 129 m² sowie 40 m² im UG AUSBAU: Bodenbelag: Fliesen | Wände: Holz (Massiv-Blockwand) und Putz | Fenster: Verleimte Holzfenster mit 3-fach-Wärmeschutzglas TECHNIK: Heizung: Gas BWK und Kaminofen FULLWOOD-WOHNBLOCKHAUS SCHWEIZ-OST Hinterhasle 1357, 9427 Wolfhalden Telefon 071 891 20 15 info@fullwood.ch | www.fullwood.ch

nimmt drei Viertel des Erdgeschosses ein. Im ganzen Haus legt Boris Frischknecht viel Wert auf maximale Helligkeit und hat deshalb alle Holzwände mit UV-Schutz vor dem Nachdunkeln bewahrt; hat weiss verputzte Trennwände (Leichtbau) zu den tragenden Massivholzwänden kombiniert; hat weisse, leicht marmorierte Bodenfliesenrechtecke verlegen lassen; hat die offene Sichtbalkendecke im Essbereich mit milchiger Lasur aufgehellt; hat weiss glänzende Küchenmöbel ausgewählt und über der Küche viele Licht-Spots in die dort glatte, weiss gestrichene Zimmerdecke integriert. Das reichlich einfallende Tageslicht bringt alles zum Strahlen. Die moderne Einrichtung harmoniert mit dem bodenständigen, naturhellen Holz und nimmt dem Blockhaus nicht ­seinen typischen Charakter. Den wollte der Hausherr unbedingt erhalten, nur eben in zeitgemässen Stil. Als Trumpf wartet sein Heim mit einem einzigartigen, gesunden Raumklima auf, das ­seinesgleichen sucht.

KURZE, PANNENFREIE BAUZEIT Die Montage der Wandelemente dauerte nicht lang. Sie wurden passgenau im Werk gefertigt, zur Baustelle transportiert, mittels Kran auf den Bauort gehievt und von den Fullwood-Monteuren auf das Untergeschoss gestellt. Der Dachstuhl wurde vor Ort gezimmert, ebenfalls aus passend zugeschnittenen Balken und Sparren. Anschliessend wurden Fenster und Türen montiert, das Dach gedeckt und die Trennwände gesetzt. Insgesamt dauerten diese Arbeiten drei Wochen, danach erledigten örtliche Fachhandwerker, die Boris Frischknecht in Eigenregie beauftragte, den Innenausbau. Lediglich mit der Aussenanlage gab es eine zeitliche Verzögerung, 58

hauptsächlich wegen des schlechten Wetters, weshalb der Gartenbereich noch nicht fertig ist. Blockhausinteressenten empfängt Boris Frischknecht jedoch trotz unfertiger Aussenraumgestaltung in seinen vier Wänden – schliesslich geht es ja ums Haus und nicht um den Garten. «Es ist einfach etwas ganz anderes, ein FullwoodWohnblockhaus live zu erleben, das Raumklima zu spüren, den zarten Kiefernduft zu schnuppern, über die warmen Kiefernwände zu streichen und sich von dem ganz eigenen Ambiente verzaubern zu lassen – das können die schönsten Fotos nicht ersetzen», ist der Hausbesitzer überzeugt.

MIT GUTEM GEWISSEN BAUEN Wie dieses Objekt werden alle Fullwood-Entwürfe individuell geplant – je nach Geschmack der Baufamilie von traditionell bis topmodern. Allen Häusern gemeinsam ist die hochwertige, handwerklich verarbeitete Fullwood-Vollholzblockwand aus widerstandsfähiger nordischer Kiefer. Ihr naturbelassenes Holz gibt den Bewohnern die Sicherheit, in einem gesunden Raumklima zu wohnen, und verspricht Langlebigkeit über viele Generationen. Der grösste Vorteil von Holz als Baumaterial liegt in der Tatsache, dass Bäume während ihrer Wachstumsphase Klima erwärmendes Kohlendioxyd aus der Luft entnehmen, um es als Kohlenstoff zu speichern – selbst dann noch, wenn das Holz verbaut ist. Die durchschnittlich 50 bis 60 m³ verbautes Kiefernholz speichern rund 50 t Kohlendioxyd als Kohlenstoff; je nach Heizungssystem dauert es gut 60 Jahre, diese Menge wieder auszustossen. Das heisst, dass frühestens nach 60 Jahren Heizen die Atmosphäre belastet wird. Das Haus bietet somit eine «Gutschrift» für den Klimaschutz.   


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REALISATION  HAUSTECHNIK UND ENERGIE

WOHNEN OHNE ENERGIEAUFWAND Ein Haus, das weder thermische noch elektrische Energieversorgung benötigt ? In Brütten steht dieses Leuchtturmprojekt – das erste rein solarbetriebene Mehrfamilienhaus. TEXT   SILVANA MEISEL  FOTOS   UMWELT ARENA AG

W

alter Schmid hatte einst eine Vision. Er wollte das weltweit erste energieautarke Mehrfamilienhaus errichten. «Wenn Bertrand Piccard mit einem Flugzeug ohne fossilen Treibstoff rund um die Erde fliegen kann, sollten wir auch ein Wohnhaus ohne fossile Energien bauen und betreiben ­können», war die Aussage des VR-Präsidenten der Umwelt Arena in Spreitenbach. Endlich probieren, statt immer nur davon sprechen, war seine Devise. Als Initiator und Bauherr dieses Projekts stand Walter Schmid vor der Herausforderung, ein Gebäude ausarbeiten zu lassen, das nur die Sonne als Energiequelle nutzt. Keine externen Anschlüsse für Strom, Öl oder Gas und

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keine Cheminées sind erlaubt. Um dies umsetzen zu können, verlangte es eine Effizienzsteigerung in j­edem Bereich der Energieproduktion, der Energiespeicherung, dem Verbrauch und dem Benutzerverhalten. «Wir nennen es das Konzept der 4S: Sammeln, Speichern, Sparen und Sorge tragen», führt Renato Nüesch, Energiefachmann der Umwelt ­A rena, aus. Im Januar 2015 setzte man zum Spatenstich an. Das Ergebnis, eineinhalb Jahre nach Baubeginn, ist ein zu 100 Prozent energieautarkes Neunfamilienhaus in Brütten ZH, das in Sachen nachhaltiges Bauen und umweltfreundliches Wohnen neue Massstäbe setzt.

Das Projekt macht bewusst, dass wenn die vorhandene Technologie und das Know-how genutzt und kombiniert werden, die Um-­ setzung der Energiestrategie 2050 bereits heute möglich ist. Dafür hat sich die Umwelt Arena mit einer Vielzahl an Partnern zusammengeschlossen und Hochschulen eingebunden. Gemeinsam ist es ihnen gelungen, ein ­G ebäude wie ein Kraftwerk zu konzipieren, das so viel Sonnenenergie speichern kann, dass den Bewohnern der Strom und die Wärme nicht ausgehen, auch wenn die Sonne ­einen Monat nicht scheinen würde. Die Photovoltaik-Anlage auf Dach und Fassade benötigt gerade mal eine Stunde Sonne, damit der Tages-Energie­bedarf gedeckt ist.


Modernste LED-Techno­l ogie im Be­l euchtungs-Konzept und nur die energieeffizien­ testen Geräte für den gesamten Haushalt werden einge­s etzt. Ohne irgend­ welche Nachteile für die Be­wohner wird der durch­ schnittliche Energie­ verbrauch halbiert.

«Energieautarkes Bauen ist ohne Komforteinbussen möglich.» Doris Leuthard, Bundesrätin

«Dies ist meistens bereits zwischen neun und zehn Uhr morgens der Fall », weiss Renato Nüesch. Die überschüssige Energie, die sich über den Rest des Tages ansammelt, wird in einem innovativen Speichersystem aufbewahrt. Lücken von drei bis vier Tagen schliesst der Kurzzeit-Batterie­speicher. Müssen im Winter gar mehrere ­Wochen «überbrückt » werden, kommt ein gasförmiges Speichermedium in Form von Wasserstoff zum Einsatz (Power to Gas) – das Herzstück des Mehrfamilienhauses. Hier wird im Verfahren der Elektrolyse Wasserstoff produziert und in zwei riesigen Tanks mit 120 m³ (gasförmig) Fassungsvermögen gespeichert. Über eine Brennstoffzelle kann somit wieder

Nicht nur das Dach, sondern auch die komplette Fassade ist mit matten, blendfreien Photovoltaikplatten ausgestattet. Nebst dem Vorteil der Stromproduktion bietet das Konzept auch eine höhere Lebensdauer.

Strom produziert werden, wenn die Sonne zu wenig davon liefert. Die Bewohner müssen sich nicht sorgen, im Winter zu frieren.

DER ENTSCHEIDENDE EINFLUSS DER ARCHITEKTUR Architektonisch hebt sich das Haus durch ein kompaktes Gebäudevolumen ohne auskragende Balkone und eine matte, blendfreie Photovoltaikplatten-Fassade ab. Diese Dünnschicht-Solarzellen fangen auch die schräg einfallenden Strahlen bei tiefem Sonnenstand ein. «Zudem sind die Module sehr langlebig, was langfristig gesehen eine günstigere Variante bietet im Vergleich zu 

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REALISATION  HAUSTECHNIK UND ENERGIE

Architekt René Schmid, Bundes­r ätin Doris Leuthard und Walter Schmid, Initiator, Bauherr und VR-Präsident der Umwelt Arena, weihten im Juni 2016 das weltweit erste energie­a utarke Mehrfami­lien­h aus in Brütten ZH ein.

Ein Warmwassertank wird positioniert.

[ ARCHITEKTUR ] René Schmid Architekten AG, Zürich www.reneschmid.ch, im Auftrag der Umwelt Arena AG, Spreitenbach www.umweltarena.ch einer verputzten Fassade», erklärt Nüesch. Auf dem 512 m² grossen Dach hat man sich für leistungsstarke, monokristalline Solarzellen entschieden, die einen ­hohen Wirkungsgrad erzielen. Die komplette PV-Anlage erreicht somit einen Gesamtertrag von etwa 90 000 kWh. Diese Energie müssen sich die Parteien des Mehrfamilienhauses teilen. Wer nun denkt, dass die Bewohner in ihrem Komfort stark eingeschränkt sind, liegt falsch. Möglich wird das durch den Einsatz von ausschliesslich hoch effizienten Geräten und modernsten LED-­L euchten, die mittels einer Gebäudeautomation gesteuert werden können. Es hat sogar einen Lift, und es dürfen alle so viele Fernsehgeräte und Laptops haben, wie sie möchten, solange sie auf stromsparende Geräte achten. Zudem wird in jeder Wohnung der aktuelle Stand des Energieverbrauchs mittels ­eines Informationssystems anzeigt, wodurch jede Person ihr Verhalten anpassen kann. «In erster Linie geht es darum, die Benutzer zu sensibilisieren. Darum ist es wichtig, dass sie den bewussten Umgang mit der Energie auch überprüfen können », erklärt Nüesch. Das Konzept funktioniert nach dem Bonus-­Malus-Prinzip : Wer sein Strom- und Wärmebudget bis Ende des ­Monats nicht aufgebraucht hat, bekommt eine Gutschrift, und nur wer es überschreitet, muss den Ausgleich bezahlen. Zur gemeinsamen Nutzung steht den Bewohnern ein Elektro- und ein Biogas-Auto zur Verfügung. Natürlich kommt der Strom für das Elektrofahrzeug von der 62

eigenen PV-Anlage, und auch das Biogas wird aus den gesammelten Küchenabfällen aller Mieter gewonnen. Das Haus verfügt ­natürlich über weitere Parkplätze für die Mieter des Mehrfamilienhauses.

ERSTE ERFAHRUNGEN BRINGEN POSITIVE ERKENNTNISSE Seit dem Einzug der ersten Mieter sind nun einige Wochen vergangen. Von den neun Wohnungen sind acht besetzt, die Letzte wird noch für eine Weile als Vorzeigeobjekt für Besichtigungen der Umwelt Arena genutzt. «Wir haben hauptsächlich positives Feedback erhalten. An den heissen Sommertagen sei es zwar etwas warm in den Wohnungen geworden, aber das ist nichts Ungewöhnliches. Für uns interessant ist der Energieverbrauch, und der ist sogar noch tiefer als erwartet,» berichtet Renato Nüesch erfreut. Und so brachte es Bundesrätin Doris Leuthard bereits an der Einweihungsfeier im Juni 2016 auf den Punkt : «Energieautarkes Bauen ist ohne Komfort-­ einbussen möglich.» Möchten Sie sich näher mit dem Thema energieautarkes Bauen beschäftigen, das Haus in Brütten genauer studieren und ­einem Experten Fragen stellen? Themenführungen in der Umwelt Arena durch die Ausstellung mit Fokus auf das Projekt «Energieautarkes Mehrfamilienhaus » sind buchbar für Gruppen : fuehrungen@ umweltarena.ch oder Telefon +41 56 418 13 10.   

[ WANN IST EIN HAUS ENERGIEAUTARK ? ]  Die Sonne ist die einzige externe Energiequelle. Das Gebäude verfügt über keinen Anschluss ans öffentliche Stromnetz. Dem Gebäude werden keine ­externen Energieträger zugeführt ­­ ­( z. B. kein Heizöl, kein Strom, kein Erdgas, kein Holz). Den Bewohnern steht für ihr Leben im Haus (inklusive Haushalt und der beiden Fahrzeuge) ganzjährig nur so viel Energie zur Ver­fügung, wie das Haus produzieren und s­ peichern kann.

Monokristalline PV-Module auf dem Dach ­ sind besonders effizient.


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REALISATION  HAUSTECHNIK UND ENERGIE

NULLENERGIE IST STANDARD Um eine Nullenergiebilanz zu erreichen, müssen keine nennenswerten Mehrkosten in Kauf genommen werden. Wichtig ist aber, bei der Planung Energieaspekte bereits im Entwurf zu berücksichtigen sowie Gebäude und Haustechnik aufeinander abzustimmen. TEXT   JULES PIKALI

N

ullenergiehäuser sind heute bereits Standard : Wenn man den Energieverbrauch für Heizung, Warmwasser und elektrische Geräte betrachtet, stellt man fest, dass mit einer relativ kleinen Photovoltaikanlage und wenig Mehrkosten mehr Energie erzeugt als verbraucht wird. Bei solchen Bauten spricht man von NullenergieStandard und Plus-Energie-Bauten. Damit eine Nullenergie-Bilanz erreicht werden kann, braucht es neben moderner Technik vor allem eine sorgfältige Planung.

1. EINE GUTE GEBÄUDEHÜLLE

Eine gute Gebäudehülle bedeutet nicht, dass die Isolationsstärke (Wärmedämmung) maximiert werden sollte. Das Optimum für eine gute Wärmedämmung liegt – je nach Bauteil – bei ungefähr 20 bis 30 cm Dämmstärke. Bei dieser Dämmstärke wird der Wärmeverlust minimiert, ohne dass dabei zu viel Energie für die Herstellung (graue Energie) benötigt wird. Viel mehr ist bei der Detailplanung zu gewinnen. So muss in der Konstruktion grosses Gewicht auf Übergänge (Fenster – Fassade, Fassade – Dach, Anschluss Balkone usw.) gelegt werden : Hier können nämlich Kältebrücken entstehen – Fachleute sprechen von Wärmebrücken –, bei denen viel Energie verloren geht. Solche Wärmebrücken bilden auch kalte Stellen, bei denen sich Kondenswasser bilden und Schimmel entstehen kann. Teil einer guten Gebäudehülle sind auch gute Fenster. Standard ist heute eine Dreifachverglasung. Zum Energieverlust durch die Verglasung kommt der Verlust durch den Rahmen hinzu. Es lohnt sich darum sehr, den Rahmenanteil bei den Fenstern zu minimieren. Am einfachsten geht dies durch grosse Fenster – möglichst mit einer Festverglasung – und wenigen Flügeln. Fenster helfen aber zusätzlich, Energie zu sparen, indem sie Sonnenenergie nutzen. Bei der Wahl der Verglasung der Fenster ist darum neben dem U-Wert auch der g-Wert zu betrachten. Der U-Wert gibt an, wie gut die Isolationswirkung des Glases ist (ein gutes Glas sollte einen U-Wert von 0,6 W/m2·K oder weniger haben). Der g-Wert gibt an, wie viel Sonnenenergie durch die Verglasung gelassen wird (ein gutes Glas sollte einen g-Wert von 50 Prozent oder mehr aufweisen). Ein hoher Glasanteil hat zudem die angenehme Eigenschaft, dass mehr Tageslicht zur Verfügung steht, was gleichzeitig zum Stromsparen beiträgt. Leider findet man immer noch viele Projekte mit einer ungünstigen Anordnung der Storen oder Markisen : Werden diese direkt hinter dem verbreiterten Fensterrahmen angeordnet, entstehen unnötige Wärmeverluste. Die Storen sollten darum ausserhalb der Wärmedämmung angebracht werden. 64

2. SPARSAMES HEIZSYSTEM

Neubauten werden – wenige Ausnahmen abgesehen – nur noch mit erneuerbaren Energien beheizt. In dichter bebauten Gebieten wählt man, falls verfügbar, den Anschluss an die Fernwärme, sonst sind Wärmepumpen die erste Wahl. Besondere Beachtung gilt der Wärmeverteilung : Wichtig ist es, die Temperaturen im Heizkreislauf möglichst niedrig zu halten. Bei Fussbodenheizungen sollten diese 35 Grad nicht übersteigen. Noch besser ist es, die Fussbodenheizung auf eine Vorlauftemperatur von 30 Grad auszulegen. Dazu helfen einerseits die bessere Gebäudehülle und andererseits eine Optimierung der Wärmeverteilung. Niedrige Temperaturen steigern Wirkungsgrad und Leistung der Wärmeerzeugung wesentlich. So kann bei einer Wärmepumpe – bei gleicher Wärmeabgabe – der Verbrauch an elektrischem Strom vermindert werden. Niedrige Temperaturen haben einen zusätzlichen Vorteil : Wenn Sonne durch die Fenster tritt und so solare Wärme für die Beheizung der Räume genutzt wird, reduziert sich die Wärmeabgabe durch den Selbstregulierungseffekt von selbst. Umgekehrt haben niedrigere Temperaturen auch einen Nachteil : Der Fussboden fühlt sich immer leicht kühl an. Mit einem Holzparkett oder textilen Bodenbelägen kann dieser Nachteil problemlos behoben werden.

3. EINE LÜFTUNGSANLAGE

Eine hohe Dichtigkeit der Gebäudehülle ist wichtig für einen niedrigen Energieverbrauch. Eine dichte Gebäudehülle verlangt aber ein konsequentes Lüften. Wenn nicht konsequent gelüftet wird, führt dies zu Kopfschmerzen der Bewohner (hoher CO₂-Gehalt der Luft) oder zu einer zu hohen Luftfeuchtigkeit, was Feuchteschäden und Schimmel zur Folge hat. Wie aber immer wieder festgestellt wird, tun sich die meisten Hausbesitzer mit dem Lüften schwer. Fenster in Kippstellung zu bringen oder bei offenem Fenster zu schlafen, ist keine Lösung. Dies ist der Grund, dass Neubauten zunehmend mit Komfortlüftungen ausgerüstet werden. Komfortlüftungen sind keine Klimaanlagen und haben dadurch viele Probleme nicht, die man von Geräten aus den Ferien kennt. Im Gegensatz zu Klimaanlagen ist die Luftmenge, die umgewälzt wird, sehr gering. Man spricht hier von einem sogenannten «einfachen Luftwechsel »: Die Luft wird pro Stunde einmal ersetzt. Eine weitere angenehme Eigenschaft ist, dass die Luft den Räumen mit Raumlufttemperatur zugeführt wird. Auf diese Weise entstehen keine Geräusche und auch kein Durchzug. Die Komfortlüftung nutzt zudem


die Wärme der Abluft, sodass beim Lüften keine Wärmeverluste entstehen. Ideal sind Geräte, welche die Luftmenge selbsttätig regeln : Mit einem CO₂-Sensor wird die Luftqualität in den Räumen gemessen und dadurch je nach Bedarf die Luftmenge erhöht oder reduziert. Wichtig in diesem Zusammenhang ist zu wissen, dass auch mit einer Komfortlüftung Fenster jederzeit geöffnet werden dürfen und sollen. In einigen Fällen (zum Beispiel nach einer Fondue-Party) ersetzt die Komfortlüftung die Fensterlüftung nicht.

4. SOMMERLICHER WÄRMESCHUTZ

Die Sonne unterstützt die Gebäudeheizung und reduziert den Energieverbrauch für die Wärmeerzeugung. Die Sonne scheint aber auch dann, wenn bereits genug Wärme im Haus gespeichert ist. Das hat zur Folge, dass ohne aussen liegenden Sonnenschutz die Temperaturen in den Räumen stark ansteigen können. Ein guter Sonnenschutz kann durch Lamellenstoren und Markisen erreicht werden. Ein solcher ist für alle Räume vorzusehen. Auch Räume, die nach Norden orientiert sind, müssen mit einem aussen liegenden Sonnenschutz ausgerüstet werden. Während die Mittagssonne im Sommer nicht weit in die Wohnräume dringt, kann die Abendsonne eine sehr ­starke Erwärmung bewirken. Damit die Lamellenstoren oder Markisen rechtzeitig geschlossen werden, ist eine automatische Steuerung unabdingbar. Wie gut die thermische Behaglichkeit im Sommer ist, hängt aber auch wesentlich von der Baukonstruktion ab. Entscheidend ist insbesondere der Anteil der Fensterflächen : Mit einem zu grossen Anteil ist eine Überhitzung unvermeidbar. Einer Überhitzung kann mit einer Speichermasse entgegengewirkt werden. Eine gute Speichermasse sind Betonwände oder -decken. Architekten verfügen über Berechnungsprogramme, mit denen die Behaglichkeit im Sommer abgeschätzt werden kann. Die während des Tages gespeicherte Energie muss irgendwie abgeführt werden, am besten mit einer Nachtauskühlung. Diese wird erreicht, wenn das Haus über Nacht oder zumindest morgens während einer längeren Zeit mit grossen Luftmengen gelüftet wird. Um eine solche Nachtauskühlung zu erreichen, müssen die Fenster geöffnet werden können. Zu beachten ist, dass die Luftmenge einer Komfortlüftung für eine Nachtauskühlung bei Weitem nicht ausreicht.

5. EIGENER STROM MIT PHOTOVOLTAIK

Strom, der in der eigenen Anlage erzeugt wird, kostet mittlerweile weniger als Strom aus der Steckdose. Wieso also das eigene Dach nicht als Kraftwerk nutzen? Die Ausrichtung der Dachfläche ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Viel idealer als eine Südausrichtung, sind PV-Module, die in einer Ost-West-Orientierung angeordnet sind. Auf diese Weise wird die Produktion auf den ganzen Tag verteilt. PV-Module können mittlerweile in allen erdenklichen Farben mit nur geringen Mehrkosten hergestellt werden. So lässt sich die Stromerzeugung in jede Art Architektur integrieren. Leider fällt die produzierte Energie nicht immer dann an, wenn der Strom benötigt wird. Der nicht gebrauchte Strom muss dem Elektrizitätswerk abgegeben werden. Die entsprechende Entschädigung ist in den meisten Fällen sehr gering. Wichtig ist darum, dass der Strom möglichst im Haus verbraucht und so ein hoher Eigenverbrauchsanteil erreicht wird. Damit dies möglich ist, müssen (Wärmepumpen-) Heizung und Solaranlage aufeinander abgestimmt werden, wofür unbedingt ein Steuergerät eingesetzt werden sollte. Auch mit dem Einbau einer Batterie wird der Eigenverbrauchsanteil verbessert. Besonders elegant ist die Kombination mit einem Elektroauto : Mit der Batterie des Autos kann überschüssiger Strom gespeichert werden und steht dann für einen sauberen Fahrspass zur Verfügung.

6. BETRIEBSOPTIMIERUNG

Ein einmal in Betrieb genommenes Haus läuft in den seltensten Fällen «energieoptimal». Alle technischen Geräte befinden sich meist in der Grundeinstellung und sind so programmiert, dass der Hausbesitzer zufrieden ist und nicht reklamiert. Damit ist der Energieverbrauch erfahrungsgemäss doppelt so hoch wie bei einem effizienten Betrieb. Mit entsprechenden Anpassungen, zum Beispiel an der Heizungsanlage, kann eine grosse Einsparung erzielt werden. Das Gleiche gilt für Warmwasser, Lüftungsanlage, Lichtsteuerung usw. Um die Anlagen den Bedürfnissen der Bewohner anzupassen, sind Nutzungszeiten, Luftmengen und die Nachtabsenkung zu definieren. Die Bauherrschaft sollte ab dem Einzug den Energieverbrauch erfassen und diesen mit den Planungswerten vergleichen. Wenn diese nicht eingehalten werden, ist das ein klares Zeichen dafür, dass die Anlagenteile noch nicht optimal laufen. Mit der regelmässigen Erfassung der Verbrauchswerte kann der Gebäudeeigentümer zudem rasch feststellen, ob irgendetwas nicht in Ordnung ist.

7. MINERGIE UND QUALITÄTSSICHERUNG

Energetisch gute Häuser können je nach Standard mit einem Minergie-, Minergie-P- oder Minergie-A-Label ausgezeichnet werden. Damit ein Haus das Zertifikat erhält, müssen die Planunterlagen bei einer Zertifizierungsstelle eingereicht werden. Diese prüft die Unterlagen und kann allfällige Unzulänglichkeiten feststellen. Geprüft wird, ob der Wärmeschutz der Gebäudehülle ausreichend ist, wie die Wärmeerzeugung erfolgt, ob ein Lüftungskonzept vorliegt und ob der sommerliche Wärmeschutz ausreichend ist. Nach abgeschlossener und erfolgreicher Prüfung wird für das Projekt ein provisorisches Zertifikat ausgestellt. Dies gibt der Bauherrschaft Sicher­heit, dass sie ihr Geld richtig investieren kann. Das schätzen auch Hypothekargeber, die für ein Projekt mit einem MinergieZerti­fi kat bereit sind, bessere Konditionen anzubieten. Selbstverständlich sind durch Minergie Stichproben vorgesehen, bei denen geprüft wird, ob das Bauwerk entsprechend den vorgelegten Plänen ausgeführt wird. Weil mit solchen Stichproben nur ein Teil der Bauten erfasst werden kann, ersetzt dies die Qualitätssicherung bei der Bauausführung in keinem Fall. Nach der Fertigstellung wird durch die Bauherrschaft bestätigt, dass alles plangemäss ausgeführt wurde. Die Minergie-Plakette, die am Haus befestigt wird, ist ein Zeichen für eine vorbildliche energetische Qualität.   

[ ENERGIEVORSCHRIFTEN ] Für jedes Bauprojekt muss mit den Baubewilligungsunterlagen ein Energienachweis eingereicht werden. Dieser zeigt den Bewilligungsbehörden, dass die Energievorschriften eingehalten werden. Wenn ein provisorisches Minergie-Zertifikat vorliegt, ersetzt dies den Energienachweis, für den man sich die Kosten sparen kann. Energievorschriften sind kantonales Recht und orientieren sich am Stand der Technik. Mit dem Ziel, die Energievorschriften in allen Kantonen möglichst einheitlich zu gestalten, werden von der Energiedirektorenkonferenz die MuKEn (Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich) erstellt, die Grundlage für kantonale Gesetze und Verordnungen sind. Mit der MuKEn14 sollen die Vorschriften wiederum an den Stand der Technik angepasst werden. Ab 2020 wird in den meisten Kantonen nach dem NZEB (Nearly Zero Energy Building Standard) gebaut werden.



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REALISATION  HAUSTECHNIK UND ENERGIE

DER WEG ZUR SONNE IST KURZ Der Bau des eigenen Wohnhauses ist die Gelegenheit, um in die Zukunft zu investieren und auf erneuerbare Energien zu setzen. Solaranlagen liefern während Jahrzehnten zuverlässig und kostengünstig Strom oder Wärme. TEXT   DAVID STICKELBERGER  FOTO   SOLARPREIS 2013

mehr Strom, als die Hausbewohner brauchen. Dieser kann in einer Batterie gespeichert werden, oder man gibt ihn ans Stromnetz ab und wird dafür entschädigt. In den Stunden, in denen weniger Strom vom Dach kommt, bezieht man zusätzliche elektrische Energie ganz konventionell vom örtlichen Stromversorger.

Dieses Einfamilienhaus ist mit einer 115 m² grossen PV-Anlage zum PlusEnergieBau geworden.

T

räumen ist erlaubt, ja sogar erwünscht, wenn man sein eigenes Haus plant. Kein Wunschtraum, sondern schlicht vernünftig ist es, im eigenen Haus auf erneuerbare Energien zu setzen. Die Vorteile sind vielfältig : Man schont Ressourcen, das Klima und wird damit auch unabhängiger von schwankenden Energiepreisen. Wer seine Solarstromanlage optimal dimensioniert, spart Geld im Vergleich zum Strombezug vom Netz. Wer auf Solarwärme setzt, braucht weniger Heizöl oder andere Energieträger.

Oft ist es das Budget, welches Abstriche am Eigenheim nötig macht. Davon war auch schon manche Solaranlage betroffen. Das ist verständlich, denn bevor man auf die tolle Küche oder das edle Bad verzichtet, bleibt man halt doch bei der konventionellen Energieversorgung. Es sei deshalb an dieser Stelle wiederholt : Um seinen eigenen Solarstrom zu generieren, ist eine Anfangsinvestition nötig (als grober Richtwert : 15 000 Franken für einen Vierpersonenhaushalt). 66

Danach erzeugt die Anlage jedoch während mindestens 30 Jahren nahezu kostenlos Strom. So lässt sich mindestens so viel an Energiekosten sparen, wie die Anlage samt Installation gekostet hat. Wer das Solarprojekt zurückstellen will, kann sich für eine mini­male Erhöhung der Baukosten ein Leerrohr vom Dach in den Keller einbauen lassen. So können die Leitungen auch erst nach der Fertigstellung des Hauses mit geringem Aufwand verlegt werden.

EINFACHER UND GÜNSTIGER ALS MAN DENKT Im Vergleich zur Planung und Realisierung des eigenen Wohnhauses ist die Installation einer Solaranlage eine einfache Sache. Die Technologie hat sich etabliert, die Produktauswahl ist vielfältig. Fachleute installieren eine Photovoltaikanlage innert weniger Tage und schliessen sie ans Stromnetz an. Der Anschluss ans Stromnetz ist wichtig, denn zu gewissen Zeiten erzeugt die Anlage

Ein wichtiges Thema sind Fördergelder. Während Jahren war die kostendeckende Einspeisevergütung, also die Garantie, dass man den eigenen Solarstrom zu einem festgelegten Preis an das Netz abgeben kann, das wichtigste Fördermittel für Solarstromanlangen in der Schweiz. Inzwischen hat sich aber eine lange Warteliste gebildet (etwa 35 000 Gesuche, Wartefrist über fünf Jahre). Wer heute ein Gesuch stellt, hat keine realistischen Chancen, je von dieser Förderung zu profitieren. Effizienter ist die vor wenigen Jahren geschaffene Einmalvergütung für Solarstromanlagen bis 30 kW Leistung – ein Einfamilienhaus für vier Personen kommt mit 5 kW bestens aus. Die Einmalvergütung deckt je nach Grösse und Art der Anlage 20 bis 30 Prozent der Anfangskosten und wird binnen weniger Monate ausgezahlt. Überschüssiger Strom kann gleichwohl jederzeit dem Stromversorger verkauft werden, einfach zum aktuellen Marktpreis statt zu einem fixen Tarif.

WIRTSCHAFTLICH DANK ­E IGENVERBRAUCH Wie wirtschaftlich eine Solarstromanlage betrieben werden kann, hängt davon ab, wie gross der Anteil des eigenen Solarstroms ist, den man selber verbraucht. Der Strom vom Dach ersetzt Hochtarifstrom, auf Energie vom Netz greift man zu Niedertarifzeiten zurück. Der finanzielle Vorteil des Solarstroms besteht einerseits darin, dass man, statt Hochtarifstrom zu kaufen, den eigenen Solarstrom braucht und zudem gegen Vergütung Strom ans Netz abgibt. Hinzu kommen die Einmalvergütung und allenfalls weitere Fördermittel


oder Steuernachlässe des Kantons oder der Gemeinde. Auf der Kostenseite stehen die Mittel, die für Kauf, Installation und Anschluss der Anlage nötig sind, sowie Einkommenssteuern, die für den ans Netz verkauften Strom bezahlt werden müssen. Diese liegen aber auch in der Summe über 30 Jahre unter dem einmaligen Steuernachlass, der für die Investition in erneuerbare Energie geltend gemacht werden kann. Ein Traum, den gewisse Bauherrschaften hegen, ist der des vollkommen energieautarken Eigenheims. Es gibt bereits einige Häuser in der Schweiz, die keinen Stromanschluss haben und sich vollständig mit eigenem Solarstrom versorgen (und diesen in grossen Akkus speichern) sowie mit Sonnenkollektoren und Erdwärme heizen. Dafür sind allerdings Mehrinvestitionen nötig.

* Die Kosten für den Anschluss bis zur Parzellengrenze Ihrer Liegenschaft übernimmt Swisscom vollständig. Es entstehen keine Anschlussgebühren.

Die Wirtschaftlichkeit einer Solarstromanlage auf dem eigenen Bauland lässt sich beispielsweise mit dem Solardachrechner von EnergieSchweiz ermitteln. Schon früh sollte man einen Solarprofi kontaktieren, der einem die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigt. Der Weg zur Sonne ist kürzer, als man denkt – genau wie der zum Traumhaus.   

[ SOLARANLAGEN AM EIGENHEIM ] DIE SCHRITTE ZUR SONNE

1. Eignung abklären – Solarstrom oder Solarwärme. Solar-Fachperson beiziehen. 2. Offerten einholen und vergleichen. EnergieSchweiz bietet einen kostenlosen Offerten-Vergleich durch unabhängige Experten 3. Prüfen, ob eine Bewilligung nötig ist ( bei Neubauten i. d. R . nicht ) Falls Sie sich für eine Solarwärmeanlage entschieden haben : 4. Auftrag erteilen Falls Sie sich für eine PV-Anlage entschieden haben : 4. Anmeldung der Anlage bei Swissgrid, Einmalvergütung beantragen. 5. Je nach Art der Anlage muss sie beim Eidg. Starkstrominspektorat ESTI angemeldet werden. 6. Anmeldung der Anlage beim Stromversorger 7. Anlagen, die beim ESTI angemeldet wurden, müssen von diesem abgenommen werden. 8. Fertigstellung bei Swissgrid melden. NÜTZLICHE LINKS

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THEMA  CHEMINÉES UND ÖFEN

TELESKOPISCHE FEUERFREUDEN Dieses Cheminée-Modell ist nicht nur optisch ein Blickfang, sondern durch die integrierte Hub-Automatik auch einfach zu handhaben. Dem Indoor-Grillplausch steht nichts im Weg. TEXT   SILVANA MEISEL  FOTOS   WIRTH & SCHMID AG

E

s sei Liebe auf den ersten Blick gewesen, sagt Bruno Brazerol. Der Architekt spricht allerdings nicht von der ersten Begegnung mit seiner Frau, sondern von dem Moment, als er das perfekte Che­ minée für seine Kundschaft entdeckte. «Ich recherchierte im In­ ternet nach aussergewöhnlichen Modellen, stiess auf der Home­ page von Wirth & Schmid auf den ‹Filiofocus téléscopique› – und war sofort Feuer und Flamme. Ein Glück, dass die Bauherrschaft meine Begeisterung teilte.» Denn es kristallisierte sich schnell her­ aus, dass dieser Kamin genau das Richtige für den sanierten Stall in Alvaneu-Dorf war. Im kleinen Ort in der Gemeinde Albula/Alvra im Kanton Graubün­ den stehen hauptsächlich Bauern- und Engadinerhäuser, die meist mit einem traditionellen Kachelofen ausgestattet sind. Gerade des­ halb freute sich Bruno Brazerol umso mehr, als er das moderne Um­ bauprojekt vom Architekturbüro Iseppi übernehmen durfte. «Es war einfach mal etwas anderes, und die Bauherrschaft liess mich ein

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wenig experimentieren. Obwohl die groben Entwürfe bereits vorhan­ den waren und auch die Platzierung der Feuerstelle zentral vor dem Fenster schon feststand, nahm ich es mir zur Aufgabe, eine ästheti­ sche Lösung zu suchen, die dem sehr stilvollen Konzept entsprach.» Rundholzbalken vom ehemaligen Stall, kombiniert mit glatten Oberflächen wie Glas oder dem fugenlos gespachtelten Boden, schaf­ fen angenehme Kontraste zwischen Alt und Neu. Passend zum Holz und dem urchigen Stil lieferte die Wirth & Schmid AG den «Filiofocus téléscopique » in gerostetem Stahl. Das lange Kaminrohr streckt sich nun direkt aus dem Dachfirst bis zum Boden. Die hohe Decke und das Raumkonzept machen es möglich, dass der Blickfänger seine Wir­ kung auch richtig entfalten kann. Nebst dem Design ist der Hebe­ senk-Mechanismus ein besonderes Merkmal dieses Modells. Das heisst, man kann durch das Absenken bis hinunter zur leicht gewölb­ ten Brennschale den Kamin komplett verschliessen. Diese Hub-Auto­ matik war auch bei der Planung der grösste Knackpunkt, erinnert


sich Bruno Brazerol : «Wir mussten uns früh­ zeitig überlegen, wie wir die ganze Technik im Dach verstecken können. Also haben wir den First gekappt und diesen Teil der Decke gerade gemacht, sodass alles optimal rein­ passte.» Ebenfalls musste die Feuerschale im Unterlagsboden versenkt werden, was be­ reits Aussparungen im Betonfundament be­ nötigte. Nicht zu vergessen war auch das hit­ zebeständige Glas bei der Fensterfront. Der Architekt plante somit alles bereits in der Projektphase detailliert ein, sodass beim Aufbau des etwa 200 Kilogramm schweren Cheminées nichts im Weg stand. «Wir muss­ ten für die Installation sogar einen Hebe­ kran organisieren, weil das ganze Konstrukt so schwer war. Ich fand das natürlich span­ nend, und es war den Aufwand für so ein ein­ zigartiges Objekt auch wert », meint Bruno Brazerol. Der «Filiofocus téléscopique » er­ füllt seither genau die Funktion, die ange­ strebt wurde, nämlich ein behagliches Ambi­

ente zu erzeugen. Energetisch bringt er dem Haushalt praktisch nichts, da die produzier­ te Wärme durch den langen, geraden Kamin verschwindet. «Aber für Heizzwecke sind so­ wieso andere Techniken im Einsatz » rela­ tiviert der Architekt.

DAS STEAK IM WOHNZIMMER GRILLIEREN

Oben: Mit dem Griff am Ka­m in­rohr und der Unter­s tützung des Hebesenk-Mechanismus kann der Rauchfang mühelos verstellt werden. Ein Gitter­rostein­s atz für die Brennschale bietet optimale Voraussetzungen für einen Grillplausch. Links: Die Rauchrohrlänge und Verbindungsstücke sind massgefertigt, sodass die Feuerstelle individuell an die Raumsituation ­a n­gepasst werden konnte.

So steht die Feuerstelle mittig im Wohn­ raum ganz bewusst eigentlich nur zur Show. Doch eine weitere tolle Eigenschaft hat das Cheminée noch zu bieten, weiss Bruno Bra­ zerol : «Mit einem Gitterrosteinsatz für die Brennschale kann man dort wunderbar grillieren. Das macht die Bauherrschaft meines Wissens auch regelmässig. Und nach dem Essen wird auf dem Sofa ent­ spannt und dem Spiel der Flammen zuge­ schaut. Mit einem Knopfdruck auf die auto­ matische Lichtsteuerung dimmt man die Beleuchtung, und alles ist perfekt.»    

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THEMA CHEMINÉES UND ÖFEN

Wasser führende Cheminées

WÄRME AUS FEUER UND WASSER Wer gerne ein loderndes Feuer im Cheminée hat, kommt in einem wärmegedämmten Neubau schnell ins Schwitzen. Mit einem Wasser führenden Cheminée kann man die überschüssigen Grade der Hausheizung zuführen und damit wohlige Wärme, gemütliche Ästhetik und Energieeffizienz unter ein Dach bringen. TEXT   ANNA ETTLIN  GRAFIK   GANZ BAUKERAMIK AG

W

as gibt es Schöneres, als an einem kühlen Herbstabend zum ersten Mal das Cheminée anzuheizen? Das knisternde ­Feuer im Wohnzimmer ist nicht nur ein ästhetisches Element, es produziert auch einen Anteil an Strahlungswärme, die vom Menschen als besonders angenehm empfunden wird. Wer sich in einem modernen, gut isolierten Haus am Flammenspiel erfreuen möchte, sollte sich auch mit der frei werdenden Wärme auseinandersetzen. «Wenn ich ein­ schönes Feuer mit zwei bis drei Kilogramm Holz mache, erziele ich schnell eine Wärmeleistung von neun Kilowatt – das ist für ein modernes Haus entschieden zu viel», erklärt Andreas Hotz von Ganz Baukeramik AG.

WÄRME AM RICHTIGEN ORT Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Wärme anders zu verteilen. Wasser führende Cheminées und Öfen sind eine davon. Mit einem Wasser führenden Cheminée kann die überschüssige Wärme nämlich dem Heizsystem oder der Warmwasseraufbereitung zugeführt werden. «Ein Wasser führendes Cheminée vereint ein konventionelles Cheminée und einen Zentralheizungskessel», erklärt Hotz. Das Feuer erhitzt einen Wärmetauscher, der die Energie auf das Wasser überträgt. Das Warmwasser wird für späteren Gebrauch in einem Pufferspeicher gespeichert. «Bei optimalen Geräten werden so nur noch 30 Prozent der Wärme an den Raum abgegeben, die restlichen 70 erwärmen das Wasser », sagt der Fachmann. Dabei kann nicht nur ein Einbau-Cheminée, sondern auch ein frei stehender Cheminée-Ofen oder ein grosser Kachelofen mit einem Wasser führenden System verbunden werden. Es ändert sich lediglich die Grösse des Wasserspeichers. Optisch lassen sich Wasser führende Cheminées und Öfen übrigens nicht von konventionellen Geräten unterscheiden. Wichtig 70

ist jedoch, dass die Bauherrschaft möglichst frühzeitig mit der Planung der neuen Feuerstelle beginnt. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Cheminée muss eine Wasser führende Feuerstelle zwingend gemeinsam mit dem Heizungsplaner und dem Architekten konzipiert werden. «Die Wasseranlage ist nicht als

«Ein Feuer mit zwei bis drei Kilo Holz ist für ein modernes Haus zu viel.» Andreas Hotz, Ganz Baukeramik AG

­ lleinheizung gedacht », sagt Hotz, «sondern A wird als zusätzlicher Energielieferant in das zentrale Heizungssystem integriert.» Dabei sind nicht alle Heizlösungen gleich gut geeignet : «Es braucht ein System, das einen Speicher hat », erklärt der Experte. «Wärmepumpen und Solaranlagen sind dafür ideal.» Damit die Wärme optimal verteilt werden kann und keine Verschwendung stattfindet, wird das Heizsystem von einer Zentrale gesteuert : Feuern Sie den Ofen genügend lange an, fährt die Wärmepumpe automatisch zurück. Gehen Sie hingegen in die Ferien, bleibt der Ofen kalt und die Wärmepumpe übernimmt die Heizung.

GUTE PLANUNG MUSS SEIN Damit die Balance zwischen den Heiz- und Warmwassersystemen auch wirklich einwandfrei funktioniert, ist eine sorgfältige Beratung und Planung notwendig. Dadurch ist ein Wasser führendes Cheminée preislich nicht die günstigste Lösung. «Der Preisunterschied beim Cheminée selbst ist ge-

ring, der planerische Mehraufwand lässt die Kosten aber etwas ansteigen», sagt Andreas Hotz. «Das ist bei alternativen, umweltfreundlichen Energien meistens der Fall : Die Anschaffungskosten sind höher, im Endeffekt spart man aber Energie.»

AUS LIEBE ZUM FEUER Umweltfreundlich ist die moderne Holzfeuerung in jedem Fall : Beim Wachstum des Baumes bindet das Holz gleich viel CO₂, wie bei seiner Verbrennung freigesetzt wird. Der Verbrennungsprozess ist somit­ CO₂-neutral und trägt nicht zum Klima erwärmenden Treibhauseffekt bei. «Durch die Wohnzimmerfeuerung setzt man sich auch ganz anders mit der Energie auseinander, als wenn man ein konventionelles Heiz­s ystem im Keller hat», sagt Hotz, der selbst Besitzer eines Wasser führenden Cheminées ist. Allerdings stellt ein solches System gewisse Anforderungen an die Hausbewohner. «Wer ein Wasser führendes Cheminée hat, kann nicht einfach mal einen einzigen kleinen Scheit hineinlegen, sondern sollte die in der Bedienungsanleitung vorgeschriebene Holzmenge einfüllen », erklärt der Experte. Daher empfiehlt sich ein Wassersystem eher für Bauherrschaften, die sich gerne um die Holzfeuerung kümmern. «Im Sommer das Holz vorbereiten, im Winter vielleicht auch einmal morgens nach dem Aufstehen feuern – das muss man gerne machen », sagt Hotz. «Jemand, der ein vollautomatisches System wünscht, das ohne sein Zutun läuft, ist mit einem Wasser führenden Cheminée nicht gut bedient.» Ähnliche Anforderungen stellt laut dem Fachmann auch der Speicherofen : Erst ab einer bestimmten Holzmenge erfüllt er seine Funktion. Ansonsten ist ein Wasser führendes Cheminée nicht wesentlich anspruchsvoller als


eine konventionelle Feuerstelle. Der Wartungsaufwand für den Kaminfeger bleibt gleich. «Wer viel feuert, sollte den Kessel einbis zweimal pro Winter reinigen », sagt An­ dreas Hotz. «Das ist eine Aufgabe, welche die Bewohner mithilfe der Bedienungsanleitung ganz einfach selbst erledigen können.» Wer rechtzeitig mit der Planung des gesamten Heizungssystems beginnt, ist auch mit der Platzierung des Cheminées flexibel. «Optimal ist ein zentraler Standort mit relativ kurzen Leitungen zum Speicher im Keller », empfiehlt der Experte. Meistens will man das Feuer ohnehin im Wohn- und Essbereich des Hauses geniessen können und nicht etwa in ein Hinterzimmer verbannen. «Wer das Feuer schätzt, bekommt mit dem Wasser führenden Cheminée eine einwandfrei funktionierende Lösung, die Ambiente und Energieeffizienz vereint », sagt Andreas Hotz. Wichtig ist jedoch, dass diese Lösung auch mit den Wünschen der Haus­ bewohner übereinstimmt. «In den Aus­ stellungen von Ganz Baukeramik legen wir Wert darauf, die Bedürfnisse der Kunden seriös abzuklären », sagt Hotz. «Denn Feuer ist ein Lebensgefühl.»   

Ein Wasser führendes Cheminée lässt sich gut mit Solaranlage und Wärmepumpe verbinden.

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THEMA   CHEMINÉES UND ÖFEN

OFEN-SAMMELSURIUM Warum ein loderndes Feuer im Cheminée so schön ist ? Weil es an kalten Tagen für wohlige Wärme sorgt und die gemütliche Atmosphäre unterstützt. REDAKTION   SILVANA MEISEL

STILVOLL VON BEIDEN SEITEN Im attraktiven Design eignet sich «Elements 603 Tunnel » besonders als eleganter Raumteiler, der das Feuer aus zwei Perspektiven inszeniert. Durch die besonders grosszügig dimensionierte Glasscheibe bietet der Ofen eine einzigartige Sicht auf das Flammenspiel. Ein weiteres innovatives Detail : Die Glasscheibe ist doppelt verglast (für eine reduzierte Wärmeabstrahlung) und flächenbündig in den Türrahmen eingelassen (geschützte Technik). Der Wärmespeicher mit bis zu 400 kg Speichermasse oberhalb der Brennkammer ist als Option erhältlich. www.tiba.ch

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[ 1 ] TOPSPEICHER FÜR LANG ANHALTENDE WÄRME

[ 1 ]

Der Cheminée-Ofen «Duas X » ist ästhetisch und technisch auf höchstem Niveau. Weitere Pluspunkte : gross­ zügige Feuersicht, abgesenkte Feuermulde, Einhebel für die Luftregelung Primär- und Sekundärluft, schnelle Wärme­a bgabe und lang anhaltende Speicherwärme sowie tiefe Emissionswerte. www.ganz-baukeramik.ch

[ 2 ] SPECKSTEIN-SPEICHERÖFEN NEU DEFINIERT

[ 2 ] [ 3 ]

Tulikivi ist am Puls der Zeit und bringt jetzt mit ihren «Grafia »-Modellen eine neue, «fühlbare » Veredlung für Speckstein heraus. Die dreidimensionale, haptische Oberfläche verleiht eine einzigartige Textur und hebt Farbtöne auf besondere Art und Weise hervor. www.speicherofen-schweiz.ch

[ 3 ] FLEXIBLE ÄSTHETIK IN SCHWEIZER QUALITÄT

[ 4 ]

Mit dem «T-NEO eco2 » hat die Schweizer Ofenmanufaktur Tonwerk ein echtes Highlight ihrer Serie geschaffen. Neben den bekannten technischen Finessen bietet der «T-NEO » die Optionen Aqua-Modul sowie ein Konvektionsmodul für zusätzliche Flexibilität bei der Wärmeabgabe. www.tonwerk-ag.com

[ 4 ] VON HAND GEMACHTE UNIKATE Die Feuerstelle «Spitze » ist eine kunsthandwerkliche Einzelanfertigung. Sie wurde erstmals in einem Ferienhaus im Weiler Spitze bei Eggersriet gebaut und kam so zu ihrem Namen. Sie besticht durch die Leichtigkeit der Bauweise sowie die Präzision des Handwerks. www.rutz-feuerstellen.ch



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THEMA   CHEMINÉES UND ÖFEN

[ 1 ]

[ 1 ] KOMPAKTHEIT, DIE ORDNUNG SCHAFFT Dank seiner tiefen und schmalen Bauart ist der Kaminofen «Cooper » auch als Raumteiler geeignet. Sein klarer kubischer Stahlkörper in Mattschwarz besitzt an der Rückseite ein gross dimensioniertes Holzlagerfach und sorgt damit für eine aufgeräumte Optik. www.rika.ch

[ 2 ] SAUBER UND KLIMA­ FREUNDLICH EINHEIZEN

[ 2 ]

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Dank modernster Brennraumtechnik erzielt «Visio » auch bei grosser Flamme tiefe Heizleistungen und punktet damit vor allem in gut isolierten Räumen mit wenig Heiz­ bedarf. Für einen klaren Blick auf das Feuer sorgt die Scheibenspülung, die das Festsetzen von Russpartikelchen auf dem Keramikglas verhindert. www.attika.ch


[ 4 ]

[ 3 ] DREISEITIG EINSEHBARER RAUMTEILER Optimal ins Raumkonzept integriert, wirkt dieses Cheminée wie ein Accessoire. Auch nach dem Erlöschen des Feuers geniesst man noch mehrere Stunden eine angenehme Strahlungswärme, die sich im ganzen Haus ausbreitet und eine wohlige Atmosphäre schafft.

[ 3 ]

www.alpinofen.ch

[ 5 ]

[ 4 ] SPEICHERKAPAZITÄT, DIE SICH LOHNT Der «Tower Xtra » ist der erste schnell heizende Kaminofen, der mit insgesamt 9 kg Holz über 15 Stunden Wärme speichern und nach und nach abgeben kann. Dies sorgt für angenehm warme Räume auch noch am Morgen nach dem gemütlichen Kaminabend und senkt darüber hinaus effektiv die Heizkosten. www.austroflamm.com

[ 5 ] DER PERFEKTE RAHMEN FÜR DIE FLAMMEN «Contura i51 » zeichnet sich durch ein geradliniges und zeitgemässes Design mit drei grossen Seitenscheiben aus, die für eine maximale Feuersichtbarkeit sorgen. Das Brennholzfach dient gleichermassen als dekorative und praktische Sitz- oder Abstellfläche. Das Modell ist in verschiedenen Farben erhältlich. www.armaka.ch

[ 6 ] NEUE PRODUKTLINIE FÜR GENIESSER Auf unnötige Extras und überflüssigen Prunk wird bei der Flex-Line von Rüegg verzichtet, stattdessen liegt der Fokus auf schlichter Eleganz, modischem Design und kinderleichtem Handling. Der zeitlose Stil jedes einzelnen Modells stellt sicher, dass es sich mühelos in jede Inneneinrichtung einfügen lässt. www.rueegg-cheminee.com

[ 6 ] 

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THEMA   CHEMINÉES UND ÖFEN

[ 1 ]

[ 1 ] MODERNES, ELEGANTES STAHL-DESIGN Der Stahl-Cheminée-Ofen «Athene » überzeugt durch seine effiziente Wärmeabgabe und ein intelligentes Innen­ leben. Vier verschiedene Oberflächenmaterialien – Schwarzmetall, Chromstahl, weiss oder schwarz lackiert – ­s tehen für eine optimale Anpassung an das Raum­ konzept zur Auswahl. www.markusruegg.ch

[ 2 ] SMART HEIZEN: PELLET-­ OFEN MIT WLAN-MODUL Mit dem neuen, besonders stylischen Smart-Pellet-Ofen «HSP 8 Home » definiert die SibirGroup Wärme-Design neu und macht das Heizen der Zukunft doppelt smart. Dank der innovativen 2-in-1WLAN-Funktion lässt sich der Ofen aus dem PremiumSortiment bereits von unterwegs aus übers Smartphone oder Tablet anwerfen und auf die gewünschte Raum­ temperatur einstellen. www.sibirtherm.ch

[ 3 ] PURES HANDWERK AUS STEFFISBURG Feuer im Mittelpunkt – so lautet das Motto des attrak­ tiven quadratischen Feuer-­ möbels «Quadras » aus rohem Stahl, Stein und vor allem Glas. So kann man von allen Seiten das Flammenspiel beobachten. Gepaart mit Wärme und Sinnlichkeit verleiht dieses heisse Schmuckstück dem Raum ein angenehmes Ambiente.

[ 2]

www.baumannofen.ch

[ 3 ]

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Links: Die Hängeleuchte über dem Esstisch stammt aus New York und hat die Funktion, schönes Licht zu geben und gleichzeitig als Objekt zu wirken. Rechts: Durch die ausgeleuchteten Nischen lassen sich Küchenzubehör und Deko-Artikel in Szene setzen. Unten: Im Bad muss das Licht funktional und ästhetisch zugleich sein, damit man sich wohlfühlt.

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EIN KONZEPT, DAS EINLEUCHTET Dem Thema Licht ganz viel Aufmerksamkeit zu schenken, ist ein guter Rat von Experten. Wenn Sie das Maximum aus Ihrem Hausprojekt herausholen wollen, sollte die Planung der Beleuchtung weit vorne auf Ihrer To-do-Liste stehen. TEXT   SILVANA MEISEL  FOTOS   TIC LIGHT / R +  S T ARCHITEKTEN AG

W

enn Architekt und Lichtberater der Beleuchtung in der Architektur dieselbe Bedeutung zuweisen, ist das eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit. So sagt Beat Zaugg, Inhaber der r+st Architekten AG : «Licht braucht gute Architektur, und Architektur braucht gutes Licht.» Mit der gleichen Aussage, aber anders formuliert, sagt es Sven Martin, Geschäftsleiter von Tic Light : «Architektur und Licht gehören einfach zusammen.» Für das detaillierte Beleuchtungskonzept im Projekt Giessenpark in Münsingen BE, das 174 Wohnungen umfasst, spannten die beiden Unternehmen zusammen. Es ging darum, drei Musterwohnungen und eine Attikawohnung

lichttechnisch fertigzustellen. Dazu galt es den Allgemeinteil wie Treppenhäuser und Aussenbereich zu beleuchten. «Da jede Wohnung ihr eigenes Thema hat, sollte das auch in der Lichtgestaltung ersichtlich sein. Je nach Idee und Geschichte übernimmt die Beleuchtung eine andere Aufgabe im Raum, mal nur funktional, mal nur ästhetisch », erklärt Beat Zaugg. «Im Allgemeinen ist Licht dazu da, Stimmungen zu erzeugen und Räume lebendig zu machen. Heutzutage bietet die LED-Technologie viele Möglichkeiten, zum Beispiel mit Lichtfarben zu spielen oder ein 

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THEMA  LICHT

natürliches Lichtambiente zu schaffen », weiss Sven Martin. Bei Neusind dann am richtigen Ort, wenn sie nicht blenden, während man in der Wanne liegt oder eine Dusche nimmt », deutet Sven Martin einen bauten stehen diesbezüglich alle Optionen offen. Grundsätzlich ist es Fehler an, der bei ungenügender Planung passieren kann. Für ein entscheidend, zu welchem Zeitpunkt man die Lichtplanung ins Auge fasst. «Man kann sich viel Ärger und Kosten sparen, wenn man uns ­stilvolles Ambiente im Bad wählten die Auftraggeber ausserdem eine schon während der Projektphase miteinbezieht », meint Sven Martin, Hängeleuchte in Form einer Flöte. «Das kupferfarbene Modell passt «ist schon betoniert, wird es aufwendig und teuer, alles nochmals aufzu den Badmöbeln wie auch ins Schlafzimmer. Erst wenn alles zureissen, um Einbauleuchten zu realisieren.» ­harmoniert, gibt's ein gutes Resultat », ist Beat Vor allem in der Küche seien in die Decke integZaugg überzeugt. rierte Spots beliebt. Das Licht hat hier die Aufgabe, Arbeitsflächen auszuleuchten und ein anEINRICHTUNG UND LICHT genehmes Klima zu schaffen. «Dimmbare ALS UNTRENNBARES PAAR Leuchten sind bei einem offenen KüchenkonDamit eine Wohnung oder ein Haus in sich stimzept immer empfehlenswert. Köchelt noch etmig wird, ist es von grossem Vorteil, wenn man was auf dem Herd, die Gäste sitzen aber bereits sich etwas vor der Lichtplanung Gedanken über am Tisch, darf das Licht im Kochbereich nicht stören und mit der Beleuchtung über der Tafel die Möblierung macht. «Es gibt nichts Besseres, konkurrenzieren », empfiehlt der Experte. Geraals ein Bauprojekt abzuschliessen und genau Sven Martin, Geschäftsleiter Tic Light de für die Beleuchtung über dem Esstisch sudort Anschlüsse zu haben, wo man sie braucht. chen sich viele Bauherrschaften ein auffälligeDas heisst nicht, dass bis auf die letzte Leuchte res Modell aus. In der Attikawohnung im Giessenpark haben sich die alles bestimmt sein muss. Für uns ist entscheidender zu wissen, ob Ramseier + Stucki Architekten für eine Leuchte mit fünf mundgeblader Kunde überhaupt direktes Licht über dem Esstisch möchte oder senen Glaskörpern aus New York entschieden. «Sie ist mehr ein Kunstnicht», bringt es Sven Martin auf den Punkt. So wäre es auch sehr gegenstand und hat die Funktion, schönes Licht zu geben sowie als schade, wenn das besondere Bild an der Wand ohne angemessene Objekt zu wirken », begründet Beat Zaugg die Auswahl. Beleuchtung auskommen muss, weil die Stromleitung fehlt. Genau aus diesem Grund steht diese Thematik bei den Ramseier + Stucki Genau wie in der Küche sollte auch im Badezimmer die BeleuchArchitekten weit oben auf der Pendenzenliste : «Sobald der Grundriss steht, widmen wir uns der Innenarchitektur, inklusive Beleuchtung so platziert sein, dass man sich selbst keine Schatten wirft. Licht, tung. Uninteressiert oder unsensibel mit Licht umzugehen, ist der welches das Gesicht von vorne ausleuchtet, bietet optimale Voraussetzungen, um sich zu rasieren oder zu schminken. «Einbau-Spots grösste Fehler, den man machen kann.»   

«Licht hat die Aufgabe, Räume lebendig zu machen.»

Links: In der Küche wird vor allem mit Einbau-Spots ge­ arbeitet, die den Fokus auf die Arbeitsfläche legen, damit man gut hantieren kann. Unten: Ein Flur muss nicht komplett ausgeleuchtet sein. Die Einbau-Spots machen den Durchgang lebendig.

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THEMA  LICHT

Energiesparen mit dem richtigen Leuchtmittel

«AB 2020 GIBT ES NUR NOCH LED » Weil LED noch einige Vorteile mehr in sich birgt, als Strom zu sparen, prophezeit Job Daams von der Schweizer Licht Gesellschaft das definitive Aussterben fast aller Halogenlampen. Nützliche Tipps zur Verwendung von LED gibt der Licht-Experte ebenfalls. INTERVIEW   SILVANA MEISEL

JOB DAAMS Projektleiter der SLG Energie­etikette, Schweizer Licht Gesellschaft www.slg.ch

Job Daams, warum lohnt sich der Einsatz von LED im eigenen Zuhause ? Es gibt vier Hauptgründe : Erstens, sind durch die kleinen Abmessungen der LED neue Leuchten-Formen möglich, die es früher nicht gab. Zweitens, liegen enorme Energie-Einsparungen drin im Gegensatz zu herkömmlichen Halogen- oder Glühlampen. Drittens, die lange Lebensdauer. Glühlampen, die langsam aussterben, brennen etwa 1000 Stunden, Halogen etwa 2000 Stunden. LED schaffen im Wohnungsgebrauch 15 000 bis 20 000 Stunden. Weil sie so lange halten, muss man sie weniger häufig ersetzen. Zudem ist LED mit Solarenergie kombiniert im Aussenbereich einsetzbar, sodass man auch ohne Stromleitung Licht hat. Und viertens, ist die kompakte Bauweise zu erwähnen. Dadurch sind die Lampen weniger anfällig auf Vibrationen, was bei einem Schrank- oder Treppenstufenlicht zum Tragen kommt. LED sind immer noch deutlich teurer. Warum sollte man trotzdem investieren ? Die Energie-Ersparnis und die Wartungsfreiheit sind natürlich zwei Argumente. Es ist aber davon abhängig, wie oft eine Lampe brennt. Im Keller, wo man das Licht wenig braucht, bringt LED keinen Vorteil. Aber in einem durchschnittlichen Wohnzimmer, wo eine Lampe etwa 1000 Stunden pro Jahr brennt, rechnet sich der höhere Anschaffungspreis der LED bereits nach kurzer Zeit. Können LED unbedenklich in jede Leuchte eingesetzt werden ? 82

Ja, man darf LED überall einsetzen, solange man darauf achtet, dass das Leuchtmittel ein wenig Luft hat. Wenn es um die Lampe ganz eng wird, staut sich die Wärme, und das ist nicht ideal. Lesen Sie deshalb immer die Etikette jeder Leuchte und die der Lampe – dort steht, welches Leuchtmittel passend ist. LED war bekannt für kaltes Licht – wie steht es heute um die Lichtfarbe ? Das ist immer noch nicht ganz Vergangenheit, denn blau-weisse LED geben etwas mehr Licht als warm-weisse, weshalb sie vor allem im Industriebereich nach wie vor häufig eingesetzt werden. Aber eigentlich führen alle renommierten Leuchtmittel-Fabrikanten ein breites Angebot an warm-weissen Lichtfarben. Gerade im Trend sind LED-­ Fadenlampen, bei denen LED-Leuchtfäden in einem Glaskolben ähnlich einer Glühlampe untergebracht sind. Das sieht nicht nur sehr schön aus, sondern ist auch energiesparend dank der modernen Technologie.

Die Auswahl ist also gross : Wie findet man die richtige LED für seine Leuchte ? Als Erstes muss man nicht auf Watt, sondern auf Lumen schauen. Und wählen Sie für Ihr Zuhause warm-weisses Licht mit einer Farbtemperatur zwischen 2200 Kelvin und 3000 Kelvin und einer Farbwiedergabe von minimal Ra > 80 (siehe Etikette). Wenn Sie eine Glüh- oder Halogenlampe durch LED ersetzen möchten, lohnt sich ein kurzer Besuch auf www.led-know-how.ch. Diese Website, von der SLG betrieben, ist herstellerunabhängig und bietet einen Lichtquellen-Konfigurator, der Ihnen den richtigen Ersatz berechnet. Ist LED die Zukunft ? Angesichts der internationalen Vorschriften wird klar, dass die Glühlampe inzwischen weitverbreitet verboten ist und Halogen sich vielleicht noch bis 2018 halten kann. Folglich ist zu erwarten, dass es ab 2020 nur noch LED geben wird.

ENERGIESPAR-BEISPIEL : WIE VIEL KANN MAN JÄHRLICH SPAREN ? Annahme: In einem Haus gibt es 20 Lichtpunkte, 10 × 60 W und 10 × 40 W ­ der Halogenlampen), Anzahl Brennstunden pro Jahr pro Lampe 1000 Std. (Glüh- o 10 Lampen, 60 W pro 1000 Std. = 10 × 60 × 1000 = 600 kWh, Annahme 22 Rp. pro kWh = 600 × Fr. 22.– = Fr. 132.– 10 Lampen, 40 W pro 1000 Std. = 10 × 40 × 1000 = 400 kWh × 22 Rp. pro kWh = Fr. 88.– Zusammen Fr. 220.– pro Jahr

VERGLEICH MIT LED 10 Lampen 7,6 W (=60-W-Äquivalent mit über 800 lm) und 10 Lampen 5,7W (= 4-W-Äquivalent mit etwa 470 lm). Dimmbare Ausführung, sonst 6,7 W und 4,5 W. 10 × 7,6 × 1000 = 76 kWh × 22 Rp. = Fr. 16.72 pro Jahr 10 × 5,7 × 1000 = 57 kWh × 22 Rp. = Fr. 12.54 pro Jahr Zusammen Fr. 29.26 pro Jahr Einsparung auf Energiekosten Fr. 220.– minus Fr. 29.26 = Fr. 190.– pro Jahr. Bei einem (hoch) geschätzten Mehrpreis pro Lampe von 10 Franken hat man in diesem Beispiel schon nach einem Jahr die Mehrkosten über die Energieeinsparung zurück und noch viele Jahre ( je nach Tarifentwicklungen) etwa 200 Franken Stromkosten-Ersparnis. Einsparungen auf Lampenersatz sind ausser Betracht gelassen.


B+L Verlags AG, Schweiz, Fachzeitschrift: „Traumhaus“, Heft 4 ET: 22.08.16

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THEMA LICHT

LEUCHTEN-POTPOURRI Sie geben nicht nur hell,sondern schaffen in einem Raum Atmosphäre und Ambiente. Leuchten prägen die Stimmung im Haus grundlegend. REDAKTION SILVANA MEISEL

LICHT, DAS ZU SCHWEBEN SCHEINT Die stärkste Wirkung erzielt die neue Pendelleuchte mit ihrem 2,5 mm starken Furnier aus geölter Eiche etwa am Essplatz oder im Büro, wo ihr minimalistisches Design elegante Zurückhaltung ausstrahlt. Thomas Ritt, Designer bei Gera-Leuchten : «Sie ist puristisch, geradlinig, und sie sorgt für ein Lichtklima, das vom Betrachter als angenehm empfunden wird.» Das System ist variabel und kann bis zu einer Länge von 1,5 m geliefert werden. www.gera-leuchten.de

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[ 1 ] DREIFÜSSIGER WELTHIT Der Erfolg von «Lumiere » ist seit über 25 Jahren ungebrochen, und so setzt die Leuchte mit raffinierter Eleganz und warmem Licht nach wie vor spannende Akzente. www.foscarini.com

[ 2 ] EINE EXPLORATION IN DIE WELT DER DIATOMEEN Kieselalgen, auch Diatomeen genannt, inspirierten David Trubridge zu seiner aktuellen Kollektion «Under ». www.davidtrubridge.com

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[ 3 ] GLITZERNDE ELEGANZ Geschmückt mit unzähligen echten Swarovski-Kristallen in Weiss oder Schwarz, verdient sich diese Leuchte ohne Bedenken den Namen «The Duchess » (dt. die Herzogin). Jedes Modell ist ein Unikat. www.mammalampa.com

[ 4 ] NEUE FARBEN AUS FINNLAND Alvar Aaltos Hängeleuchte «A110 » erhellt mit ihrer Mischung aus warmem direktem und indirektem Licht jedes Haus. Neu erhältlich sind die Farben Nachtblau, Dunkelgrün und Dunkelrot. www.artek.fi

[ 5 ] LEUCHTEND MYSTISCH Die griechische Göttin Theia – Mutter der Sonne, des Mondes und der Morgenröte – leiht dieser Leuchte ihren Namen, deren Design die Schönheit des Lichts zum Ausdruck bringen soll.

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www.marset.com

[ 6 ] GEFLOCHTEN UND GEFÄRBT Inspiration für «Sarn Lamps » lieferte eine thailändische Handwerkskunst. Das Resultat sind zwei Leuchten-Typen aus Palmfasern in den drei Farben Grau, Rot und Gelb. www.specimen-editions.fr

[ 7 ] HANDWERKLICHER, SCHLICHTER CHARME Die vom Holzspielzeug unserer Kindheit inspirierte Lampe «Spiff » lässt sich dank eines Schraubsystems von einer Tischlampe in eine Wandleuchte verwandeln. www.northernlighting.no

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AUSSENRAUM  VERGLASUNG

RAHMENLOSE AUSSICHT Rahmenlose Schiebefenster schaffen ein unvergleichliches Wohngefühl. Was Sie bei der Planung beachten müssen, erzählt Experte Alex Brand. INTERVIEW   ANNA ETTLIN  FOTOS   SOREG-GLIDE

ALEX BRAND Inhaber und Geschäftsführer Soreg-glide Wädenswil www.soreg.ch

Alex Brand, wie kann man sich ein rahmenloses Fenster überhaupt vorstellen ? Im Fall von Soreg-glide handelt es sich um ein Schiebefenstersystem. Dabei haben die Fenster zwar einen Rahmen, dieser ist jedoch bündig in Wand, Decke und Boden eingelassen. Einzig die vertikalen Profile sind ersichtlich. Diese haben jedoch eine minimale Ansichtsbreite und beeinträchtigen den «rahmenlosen » Ausblick nicht. Wir bauen Festflügel mit einer Flügelfläche bis zu 16 m² und Schiebeflügel bis zu 12 m² – da nimmt man die Profile kaum wahr. Seit wann sind solche Fenster gefragt ? Rahmenlose Verglasungen liegen schon lange im Trend. Bereits in den 1960-er Jahren hatte man ganz schmale Fensterprofile, die man für Einfachverglasungen verwendete. Durch die immer höheren Isolationswerte wurden auch die Profile seitdem immer breiter. Die Nachfrage von Architekten und anspruchsvollen Bauherrschaften nach schmalen Rahmen blieb aber bestehen. So kam es zur Entwicklung der rahmenlosen Systeme. Welche Vorteile haben rahmenlose Verglasungen gegenüber herkömmlichen Fensterlösungen ? Die rahmenlosen Fenster schaffen ein ganz anderes Raumgefühl. Sie verleihen jedem Wohnraum ein Gefühl von Leichtigkeit und Weiträumigkeit. Die Grenzen zwischen 86


Elegante Optik sowie aus­ gezeichnete bauliche Eigen­ schaften: Das rahmenlose Schiebefenster-System Soreg-glide eignet sich auch für Minergie-P-Häuser.



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AUSSENRAUM  VERGLASUNG

Leichtigkeit und Weiträumigkeit: Die in Boden, Decke und Wand versteckten Fensterprofile lassen dem Glas – und somit auch dem Licht und der Aussicht – mehr Raum.

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«Rahmenlose Fester schaffen ein Gefühl von Leichtigkeit und Weiträumigkeit.» Alex Brand, Inhaber und Geschäftsführer Soreg-glide

innen und aussen gehören ab sofort der Vergangenheit an. Ein weiterer Vorteil ist die Barrierefreiheit. Bei Soreg-glide überzeugen nicht nur das exklusive und schwerelos wirkende Design, sondern auch die einzigartigen bauphysikalischen Eigenschaften. Gibt es Bausituationen, in denen sich keine rahmenlosen Fenster einsetzen lassen ? Grundsätzlich ist eine rahmenlose Verglasung überall machbar. Es ist vielmehr ­eine Frage der Kosten, denn man bezahlt etwas mehr als für ein herkömmliches Schiebefenster. Bei knappem Budget würde ich empfehlen, ein solches Fenster nur im Wohnund Essbereich einzubauen. Das gibt einen sofortigen Wow-Effekt, und schliesslich ist dieser Bereich für die meisten Familien der Dreh- und Angelpunkt des alltäglichen ­L ebens. Die Investition lohnt sich, denn­ das gewonnene Ambiente und Wohngefühl ist unbezahlbar. Was zeichnet ein hochwertiges Produkt aus ? Es gibt grosse Qualitätsunterschiede zwischen günstigeren und teureren Systemen. Das Rahmenmaterial ist besonders wichtig. Wir setzen auf glasfaserverstärkten Kunststoff, der sehr gute Isolationswerte aufweist – Soreg-glide ist selbst für Minergie-P-Häuser geeignet. Ausserdem ist das Material bis – 10 ° C tauwasserfrei, schimmelt nicht und besitzt fast denselben Ausdehnungskoeffizienten wie Glas und Beton. Ferner sind die Dichtungsebenen zwischen den Fensterflügeln entscheidend sowie der Laufwagen, auf dem die Flügel aufliegen und bewegt werden. Ein gutes Entwässerungssystem muss ebenfalls vorhanden sein. Wie ist es um die Lebensdauer der rahmen­ losen Verglasung bestellt ? Das System ist so lange im Einsatz, wie das Haus selbst. Unsere Verglasungen sind sehr wartungsarm. Zwischendurch kann es sein, dass eine Dichtung ersetzt werden muss, aber die rahmenlose Verglasung verändert und verformt sich nicht und muss nicht erneuert werden.

Was muss man bei der Planung beachten ? Es ist besonders wichtig, dass die Abdichtung im Schwellenbereich fachmännisch gelöst wird. Daher ist es ratsam, das rahmenlose System möglichst früh in der Planungsphase zu definieren. Sinnvoll ist es, wenn die Einteilungen der Fest- und Schiebeflügel im Vorfeld definiert werden. Die Verbindungen zwischen innen und aussen ergeben weitere Parameter in der Planung.

geschlossen werden. Hierfür entstehen zusätzliche Kosten und zusätzlicher Wartungsaufwand, weshalb wir empfehlen, die Elemente möglichst von Hand zu bedienen und die elektrische Variante nur einzusetzen, wenn die Flügel dafür zu schwer sind. Es gibt aber eine Kompromisslösung : die Anschubhilfe. Dabei wird der Flügel die ersten 20 cm von einem Elektromotor beschleunigt, die restliche Öffnung erfolgt manuell.

Welche Optionen gibt es bei der Beschat­ tung und beim Sichtschutz ? Ein Vordach, Lamellenstoren oder aussen liegende Rollos sind allesamt Beschattungsmöglichkeiten, die ich empfehlen kann. Die Auswahl hängt vom Geschmack und von den individuellen Bedürfnissen der Kunden ab. Ansonsten bietet ein spezielles Wärme- und Sonnenschutzglas optimalen Schutz vor der Sonneneinstrahlung. Damit nach Einbruch der Dunkelheit die Ansicht von innen nicht erdrückt, kann man innen liegende Rollos anbringen – dies als eine der Möglichkeiten.

Wie hoch ist der Wartungsaufwand eines rahmenlosen Fenstersystems ? Je nach Exponierung muss Schmutz in der Schwelle entfernt werden, um die Entwässerung zu gewährleisten. Die Elektromotoren sollten periodisch gewartet werden. Wir bieten dafür einen Wartungsservice an. Bei manuell betriebenen rahmenlosen Schiebefenstern ist der Aufwand nicht grösser als bei einem gewöhnlichen Fenster : Die Gläser und Profile müssen von Zeit zu Zeit gereinigt werden, damit hat es sich schon.   

Kann man die Storen im Winter hoch­ fahren und so die Heizung unterstützen ? Grosszügige Fenster sind dafür gemacht, dass man die Sonne hereinlässt. Besonders während der kürzeren Tage erscheint es uns umso wichtiger, möglichst viel Tageslicht im Wohnraum zu haben. Ein Heizersatz ist es jedoch nicht – kann aber die Raumtemperatur angenehm beeinflussen. Wie bruchsicher sind rahmenlose Fenster ? In der Schweiz gilt für raumhohe Verglasungen eine verbindliche Weisung, die Einscheiben- oder Verbundsicherheitsglas vorschreibt. So werden Verletzungenvermieden, und die Absturzsicherheit wird gewährleistet. Die Elemente können schnell mehrere Hun­ dert Kilogramm auf die Waage bringen. Kann man sie dann noch von Hand öffnen ? Dank der grossen Rollen aus Edelstahl sind unsere Flügel sehr leichtgängig, auch bei relativ grossen Flächen. Für sehr grosse Flügel bieten wir motorisierte Lösungen an, bei denen die Fenster elektrisch geöffnet und

[ ELEGANTE STADTVILLA ] Rahmenlose Verglasung und durchdachte Einbautechnik lassen bei diesem Einfamilienhaus in Baden-Baden die Aussicht auf die historische Altstadt zur Geltung kommen. Den Wünschen der Bauherrschaft nach lichtdurchfluteten Räumen und einem grosszügigen Wohngefühl wurde mittels Ganzglasfenstern, Schiebetüren aus Glas und weiteren massgenauen Glaselementen aus der Entwicklung und Produktion von Soreg-glide ideal entsprochen. Fliessende barrierefreie Übergänge zwischen Wohn- und Aussenbereich, klare Linien und maximale Rahmenreduktion verleihen jedem Raum ein Gefühl von Freiheit. Die eingesetzte Dreifach-Wärmeschutzverglasung mit 48 mm Bautiefe ermöglicht ein nachhaltiges Energiesparkonzept.



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AUSSENRAUM  VERGLASUNG

Loggia

GESCHÜTZTER AUSSENRAUM Eingelassen ins Hausvolumen, bietet die Loggia von Beginn an mehr Schutz gegen Witterung und fremde Blicke als Balkon und Terrasse. Mit der richtigen Verglasung und Beschattung wird sie zu einem Aussenwohnraum, den die Hausbewohner fast das ganze Jahr lang flexibel nutzen können. TEXT   ANNA ETTLIN

A

ussenwohnflächen wie Balkone und Terrassen schaffen vor allem in der warmen Jahreszeit wertvolle Gelegenheiten zur Entspannung : Frische Luft zu geniessen, ohne das Haus im eigentlichen Sinne verlassen zu müssen, ist ein kleiner Luxus, den man beim Bau des Eigenheims gerne einplant. Doch kommt man in unseren Breitengraden nur in den Sommermonaten dazu, den Aussenraum zu nutzen. Herbst und Frühling sind dafür oft zu kühl. Etwas besser gerüstet für saisonale Temperaturunterschiede ist die Loggia. «Im Gegensatz zum Balkon, der dem Haus vorgehängt wird, schneidet die Loggia in den Baukörper ein », sagt Thomas Dreier, Inhaber und Geschäftsführer der Firma Movitec AG, die Verglasungen und Wintergartenlösungen anbietet. «Somit ist die Loggia ein nach aussen offener Raum, der an mindestens zwei, vielleicht aber auch drei Seiten zum Haus geschlossen ist und von diesem auch überdacht wird.» Darin liegt auch der Hauptvorteil der Loggia gegenüber Terrassen und Balkonen : Die Überdachung bietet einen Wetterschutz, die Wände schirmen zumindest teilweise vor dem Wind ab. «Ein weiterer Vorteil ist der Sichtschutz », sagt Dreier. «Man ist den Blicken der Nachbarn weniger ausgesetzt, vor allem am Abend, wenn das Licht brennt.»

LOGGIEN IM TREND Dass Loggien in Schweizer Wohnhäusern immer häufiger anzutreffen sind, führt der Fachmann auf die moderne Architektur zurück : Ein vorgehängter Balkon schmeichelt der Optik der kubischen Flachdachbauten meistens nicht, eine Loggia hingegen fügt sich ins Gesamtbild ein. «In den letzten fünf Jahren hat der Trend zu Loggien zugenommen», sagt Dreier. «Am häufigsten treffen wir sie bei Mehrfamilienhäusern an.» Doch auch Bauherrschaften von Einfamilienhäu90

sern können die Loggia auf ihre Wunschliste setzen. «Beim Einfamilienhaus wird oft zuerst ein gedeckter Gartensitzplatz konzipiert», sagt Dreier. «Später kommt der Wunsch nach Verglasung dazu, und die Loggia ist komplett.» Die Verglasungsmöglichkeiten gleichen denjenigen von Balkon und Wintergarten : Von halb offener Verglasung ohne Rahmen bis zu vollständig isolierten Fensterflächen ist alles möglich. Wer auf eine wärmegedämmte Vollverglasung setzt und den Raum dann auch beheizt, geht damit eher in den Bereich der Wohnraumerweiterung. «Die klassische Loggia ist unbeheizt und mit mobilen Glaselementen ausgestattet », erklärt Thomas Dreier. «Somit bleibt sie dem Aussenraum zugeordnet.» Bewegliche, rahmenlose Windschutzverglasungen sind ideal – bei guter Witterung lassen sie sich bequem komplett öffnen. Der Wetterschutz, den sie bieten, reicht aus, um den Aussensitzplatz auch in der Übergangszeit nutzbar zu machen. «In der kalten Jahreszeit können Sie in der Loggia beispielsweise Kübelpflanzen überwintern », sagt Dreier. Liegt die Loggia im Obergeschoss, ist eine mobile Verglasung besonders vorteilhaft : Man kann sie ohne gefährliche Kletterpartien reinigen. Neben Schutz vor Wind und Wetter muss die Loggia – insbesondere auch ihre verglaste Ausführung – natürlich auch über Sonnenschutz verfügen. Er dient nicht nur als Blendschutz für die Benutzer der Loggia, sondern verhindert auch eine Überhitzung des verglasten Bereichs. «Ideal sind aussen liegende Beschattungselemente : Eine Senkrecht-Markise oder eine Lösung, die sich schräg ausstellen lässt », empfiehlt der Experte. «So gelangen die Sonnenstrahlen gar nicht erst an das Glas, und der Raum wärmt sich weniger auf.» Aber auch innen liegende Schattenspender können in der Loggia ihren Dienst leisten : Rollos oder ganz gewöhnliche

Vorhänge lassen sich bequem nach Bedarf verstellen und verschieben. Sie dienen zugleich auch als Sichtschutz, sowohl tagsüber als auch am Abend, wo man sich in einem verglasten Raum schnell etwas ausgestellt fühlt. So geschützt vor Wetter, Wind, Sonne und fremden Blicken wird die Loggia zu einem Aussenwohnraum, in dem man gerne seine Zeit verbringt.

BAUGESETZ BEACHTEN Wer vom Konzept «Loggia» überzeugt ist und in seinem neuen Wohneigentum auch einen solchen Bereich schaffen möchte, muss bei der Planung einige Punkte beachten. Der Wichtigste davon ist die Ausnützungsziffer des Grundstücks. «In einigen Kantonen verlangt das Baugesetz, dass die verglaste Loggia-Fläche auch in der Ausnützungsziffer Platz hat», erklärt Thomas Dreier. «Allerdings kann man in mehreren Kantonen eine Freifläche dafür verwenden, die einem zur Verfügung steht, wenn sie nur mit einfacher Wind- und Wetterschutzverglasung ausgestattet wird.» Auskunft über die Regelungen der einzelnen Kantone erhält man beim Architekten oder direkt beim zuständigen Bauamt. Ist die gesetzliche Lage geklärt, stellt man sich bei der Planung der Loggia dieselben Fragen wie bei anderen Räumen auch : Wie soll der Bereich genutzt werden, an welchen Stellen ist er mit dem Wohnraum und gegebenenfalls mit dem Garten verbunden, und wie soll er ausgebaut werden? Wer die Loggia bereits beim Neubau verglast, spart : «Bei der Installation einer Verglasung sind verschiedene Arbeitsgattungen involviert », sagt Dreier. «Der Bodenleger und der Gipser sind beim Neubau bereits vor Ort und müssen nicht nachträglich nochmals vorbeikommen.» So können die Anschlussdetails mit minimalen Zusatzkosten gelöst werden, und die Loggia lädt von Anfang an von März bis Oktober zum Verweilen ein.   


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AUSSENRAUM  VERGLASUNG

WINTERGARTEN UND BESCHATTUNG Sie sind ein Garten-Fan und möchten am liebsten bei jeder Jahreszeit draussen sein? Sonnenschutz und verglaste Hausteile machen es möglich. REDAKTION   SILVANA MEISEL

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[ 1 ] GESCHÜTZT VOR LICHTEINFALL UND WITTERUNG Ein Wintergarten ohne Sonnenschutz heizt sich stark auf. Wintergarten-Rollladen geben mehr Wohnqualität und helfen, die Raumtemperatur auch im Sommer angenehm zu halten. Sie dämmen, schützen vor direkter Sonnen­ einstrahlung, reduzieren die Innentemperatur, und bei Regen sorgen sie auch dafür, dass das Prasseln nicht mehr so laut ist. www.schanzstoren.ch

[ 2 ] HERBSTLICHE FREUDEN UNTER GLÄSERNEM HIMMEL Mit kühlen Abenden, Wind und herbstlichen Regenfällen hat sich das Ende der Terrassensaison bereits angekündigt. Aber nur für diejenigen, die keinen Schutz für ihren Sitzplatz haben. Wer eine Überdachung wie «Terrando » von Stobag auf seiner Terrasse installiert, verlängert die sommerlichen Freuden. Ein optionales Beleuchtungssystem vertreibt die Dunkelheit. www.stobag.com

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[ 3 ] FLEXIBEL DANK VERSTELLBAREN LAMELLEN

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Mit den Loggia-Schiebeläden «Loggiawood » von Renson kann man den Sommer im eigenen Garten optimal geniessen und auf jeden Lichteinfall bestens reagieren. Hier können die Lamellen nicht nur fest, sondern auch beweglich montiert werden. Dieses Modell kombiniert einen Aluminium-Rahmen mit Holz-Lamellen und ist ein echter Hingucker. www.renson-outdoor.ch

[ 4 ] LICHT-CLIP-SYSTEM DIREKT INTEGRIERT

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Die Vertikalmarkise «879 » mit leichtläufigem Zugsystem ergänzt das Sortiment von markilux. Neu ist ein eigenes Lichtsystem mit LED-Leisten, die man unter den seitlichen Führungsschienen per Clip-System befestigt. Zudem gibt es noch ein Tuchstützrohr mit integrierter Beleuchtung. Dieses lässt sich auch separat an der Wand als Lichtquelle nutzen. www.markilux.com

[ 5 ] LICHT UND FREIRAUM DANK WINTERGARTEN Die Grundlage einer Investi­ tion in eine Wintergarten­ verglasung ist vor allem der Wunsch nach behaglichem Wohnen. Movitec bietet dazu eine breite Auswahl an Wintergartensystemen mit Aluminiumprofilen. Ob Wind- und Wetterschutz oder gleich Wohnraum­ erweiterung – es entsteht ein natur­n aher Ort der Entspannung. www.movitec.ch



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DESTINATION  PORTUGAL

WEIN UND WEITE Was gibt es Schöneres als ein gutes Glas Wein? Das Hotel Monverde bietet eine önologische Reise durch die Weinbaugebiete Portugals – in einer entspannten, edlen Atmosphäre, die dem Rebbau unaufdringlich Tribut zollt. TEXT   ANNA ETTLIN  FOTOS   JOSÉ CAMPOS

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anfte, sattgrüne Hügel kennzeichnen die Landschaft im Norden Portugals nahe der Stadt Porto. Die üppige Farbe verdankt das Gebiet zu einem grossen Teil ihren Weinbergen : Hier wird Vinho verde kultiviert, der «grüne Wein » Portugals. Grün ist der Rebensaft nicht : Vinho verde gibt es in Weiss, Rot und Rosé. Es ist vielmehr ein junger Wein, leicht und oft etwas prickelnd. Um diesen besonderen Rebensaft und die Region, die ihn hervorbringt, Besuchern aus der ganzen Welt näher zu bringen, liess die Familie hinter der Kellerei Quinta da Lixa auf einem ihrer Weingüter das Hotel Monverde errichten.

EIN HAUS FÜR GÄSTE Etwas heruntergekommene Schuppen und Bestandsgebäude aus den 1930er-Jahren standen bereits auf dem 30 Hektar grossen 94

Weingut. Daraus wollte die Familie zunächst eine Unterkunft für ihre Kunden und Gäste bauen lassen. Doch der Entwurf von Fernando Castro Coelho, FCC Arquitectura, und Innenarchitekt Paulo Lobo griff höher – und überzeugte die Bauherrschaft. So entstand in der kleinen Gemeinde Telões ein modernes, voll ausgestattetes Hotel mit 30 Zimmern, das die Weinregion und ihr Handwerk zelebriert. Das Hotel Monverde besteht aus drei Gebäuden, die sich harmonisch in ihre Um­ gebung einbetten. Das zweistöckige Haupthaus beherbergt den Empfangsbereich und das Restaurant sowie die weitläufige Lounge, die sich unter einem grossen Oberlicht sowie auf der offenen Galerie rundum ausdehnt. Grüne und rotbraune Farbtöne widerspiegeln die saisonalen Farbwechsel der Weinreben. Helles Fichtenholz am Boden

und an den Wänden bildet die Grundlage des Interieurs, warme Lichtstreifen sorgen für indirektes, gemütliches Licht. Eine Kunstinstallation aus 366 hängenden Weinblättern, aus Holz geschnitzt, schmückt das Atrium und sorgt für ein bewegtes Schattenspiel, das den herbstlichen Blätterfall symbolisiert. Das mit schlichter Eleganz eingerichtete Restaurant bietet eine angemessene kulinarische Begleitung zur Weinkarte, welche die Gäste gekonnt durch die

[ 1 ] Das Hotel bietet 29 Zimmer und ein Apartment, verteilt auf zwei separate Gebäude. [ 2 ] Helles Fichtenholz kommt im Interieur grosszügig zum Einsatz. [ 3 ] Die Zimmer geniessen eine Aussicht auf die Weinberge und die Natur. [ 4 ] Eine Installation aus hängenden Blättern bringt die Weinreben in die Hotellobby.


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DESTINATION  PORTUGAL

[ MONVERDE HOTEL ] 29 Zimmer, 1 Apartment Global Winner des Awards «Best of Wine Tourism 2016» in der Kategorie «Architecture and Landscapes» Gelegen inmitten der Weinberge der Kellerei Quinta da Lixa Spa-Bereich und Pool Wein-Degustationen Quinta de Sanguinhedo 4600-761 Telões, Portugal www.monverde.pt

Mitten auf dem Weinberg: Mit seiner modernen Architektur und ehrlichen Materialisierung mutet das Hotel Monverde wie ein integraler Teil des Weinbergs an.

Weinbauregionen Portugals führt. Grosse Fenster führen auf eine Terrasse und rah­ men die umliegenden Hügel wie Gemälde ein. Ausserdem verfügt das Haupt­gebäude über zwei Untergeschosse, die terrassen­ förmig im Hang liegen. Darin sind der grosszügige Spa-Bereich mit Innen- und Au­ ssen-Pool, Konferenz- und Degustationsräu­ me sowie der Weinkeller untergebracht.

EIN TEIL DES GANZEN Die 29 grosszügig bemessenen Zimmer und ein Apartment sind auf zwei weitere Gebäu­ de verteilt. Die zwei Baukörper vereinen eine moderne, leicht verspielte Geometrie mit einer Materialisierung, die sowohl innen als auch aussen mit der Landschaft im Einklang steht. Ruhige Erdtöne, Holz und indirektes Licht wiederholen sich in den schlicht eingerichteten Zimmern und verlei­ 96

hen ihnen eine gemütliche, entspannte Atmosphäre. Grosse Fensteröffnungen lassen die ordentlichen Rebenreihen und die umliegende Landschaft auch hier die Hauptrolle übernehmen, die meisten Zimmer verfügen über einen Aussensitzplatz, von dem sich die Aussicht noch besser geniessen lässt. Ihre Aussenhaut verankert die bei­ den Baukörper im Weinberg. Mal schmückt sich die Fassade mit einer vertikalen Holzschalung, mal mit ros­ tendem Corten-Stahl, mal mit einem traditionellen Mauerwerk aus einhei­ mischem Granit. Pfade verbinden die drei Gebäude und ihre Aussenbereiche miteinander und laden zu Spaziergän­ gen ein, bei denen das Hotel und seine Umgebung immer neue Blickwinkel präsentieren. So wird der Weinkenner

nicht nur gustatorisch, sondern auch ästhe­ tisch verwöhnt. Die Gegend und ihre Ge­ schichte beeinflussten das Design des Ho­ tels «wie das Terroir den Wein», sagt das Team aus Architekten und Interior Designer. Dabei lassen sich nicht nur die Farben und Materialien auf die Rebberge zurückführen: Hie und da stellen kunstvoll inszenierte Sammlungen von Körben, Töpfen und ande­ ren Utensilien aus der Geschichte des Wein­ baus den Bezug zur Region her. Der rurale Charakter der Bauten, der har­ monisch mit der modernen Ausstattung verschmilzt, lässt das Hotel Monverde rundum zu einem Weinerlebnis werden. 2016 wurde es vom internationalen Netzwerk Great Wine Capitals mit dem globalen «Best of Wine Tourism»-Preis in der Kategorie «Architecture and Land­ scapes» ausgezeichnet.   


Messe für Bauen Wohnen und Garten

Parallelmesse

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8. – 11.12.2016 BERNEXPO Do–Sa 10 – 18 So 10 – 17

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AKTUELL HOLZBRANCHE

MIT GUTEM BEISPIEL VORAN Bauherren sollen zwischen mehreren sozial verantwortungsvollen, partnerschaftlich ausgerichteten und erfolgreichen Holzbaubetrieben in ihrer Region wählen können. Entsprechend braucht es klare Entscheidungskriterien, die bei der Vergabe von Aufträgen behilflich sind. «Holzbau Plus», das Qualitäts-Label der Holzbaubranche, schafft hier Klarheit und Transparenz. Es gewährleistet Auftraggebern, dass in einem Unternehmen nicht nur die Mindestlöhne eingehalten, sondern auch alle Komponenten einer modernen Unternehmenskultur gepflegt und gefördert werden. «Holzbau Plus» sorgt für die Motivation aber auch die Verpflichtung, den eigenen Betrieb gemeinsam mit den Mitarbeitenden weiterzubringen. Im Rahmen des Jahresanlasses der Schweizer Holzbaubranche in Solothurn wurden vier weitere Holzbaubetriebe mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Die Betriebe aus den Kantonen Basel-Landschaft, Bern, Nidwalden und Zürich haben in diesem Jahr erfolgreich den Qualifizierungsprozess durchlaufen und tragen nun stolz das Label.

Unten v. l. n. r.: Stefan Strausak, Geschäftsführer der SPBH, Roland und Cornelia Messmer von Messmer Holzbau GmbH, Marc Buess, Daniel Ritter und Bernhard Thommen von GGS AG, Thomas Schleiss und Willi Odermatt von Holzbau Kayser AG und Hans Rupli, Zentralpräsident Holzbau Schweiz.

«Holzbau Plus» basiert auf dem Gesamtarbeits­vertrag Holzbau. Es wird im Namen der Sozialpartner Syna, Unia, Baukader Schweiz, Kaufmännischer Verband Schweiz und Holzbau Schweiz seit 2011 von der Schweizerischen Paritätischen Berufskommission Holzbau (SPBH) verliehen. Eine unabhängige Stelle garantiert durch ein systematisches Verfahren die Einhaltung der materiellen und kulturellen Anforderungen von «Holzbau Plus». Neu tragen 35 Schweizer Holzbaubetriebe das Qualitäts-Label. [ Holzbau Plus ] c/o Schweizerische Paritätische Berufskommission Holzbau (SPBH) Schaffhauserstrasse 315, 8050 Zürich www.holzbau-plus.ch

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NACHHALTIGES LEBEN

IKEA SCHWEIZ LANCIERT NEUEN VERTRIEB VON SOLAR-ANLAGEN Ikea Schweiz hat in Zusammenarbeit mit Helion Solar unter der Marke «good-E» ein neues Solar-Angebot lanciert. Eigens eingerichtete Solar-Shops in den Einrichtungshäusern und die Webseite www.ikea.ch/solar informieren interessierte Kundinnen und Kunden zu den unterschiedlichen SolarAnlagen. Sobald ein Kunde beschlossen hat, eine Anlage zu erwerben, übernimmt «good-E» über die Planung bis zur Installation alle notwendigen Schritte. AUSGEZEICHNETES DESIGN

INNOVATION IN SACHEN KÜCHENTISCH «La Agencia», eine auf Möbelsysteme spezialisierte Design-Agentur, hat Neolith by The Size für seinen preisgekrönten «Banco»-Küchentisch ausgewählt. Das Projekt definiert den Küchentisch neu und verwandelt ihn in ein Werkzeug. Er kann am besten als ein frei stehendes, voll funktionsfähiges Möbelsystem beschrieben werden, das einen Küchentisch mit ­A rbeitsplatten und sogar einem Herd und einer Spüle kombiniert. Um der Ästhetik und den Anforderungen an die Haltbarkeit für dieses integrierte Möbelsystem gerecht zu werden, wurde das Modell «Calacatta» von Neolith für die Arbeitsplatten ausgewählt, da es ein ­a nsprechendes Design, Dichtigkeit und hohe Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer, Flecken und hohe Tem­peraturen bietet. [ La Agencia & The Size ] www.laagencia.com.uy | www.neolith.com

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SERVICE

ZERTIFIZIERUNG

WEBERHAUS-EIGENHEIME «WOHNMEDIZINISCH EMPFOHLEN » Die wohnmedizinische Verträglichkeit von Räumen und Gebäuden hat einen signifikanten Einfluss auf die Gesundheit ihrer Bewohner. Mit innovativen Materialien produziert der badische Fertighaushersteller WeberHaus bereits seit Jahrzehnten nachhaltige Gebäude, die weit mehr als die vorgegebenen Standards erfüllen. Das 1960 von Hans Weber gegründete Familienunternehmen kann nun eine weitere aussagekräftige Bestätigung für die langjährigen Bemühungen für sich verbuchen: «Wohnmedizinisch empfohlen» werden fortan alle Häuser von WeberHaus. Diese Art der Zertifizierung wurde ­erstmalig für alle produzierten Eigenheime an ein Hausbauunternehmen verliehen. Die Gesellschaft für Wohnhygiene, Baumedizin und Innenraumtoxikologie e. V. unterzieht alle Prüfobjekte strengen Testverfahren, um sie unter den Gesichtspunkten der Wohngesundheit zu bewerten. [ WeberHaus GmbH & Co KG ] Am Erlenpark 1, D-77866 Rheinau | www.weberhaus.ch

ZUSAMMENGESPANNT

KERAMIKLAND ÜBERNIMMT BAD-EINRICHTER BADPROJEKT «Badprojekt» ergänzt künftig das Angebot von «Keramikland». Gleiche Interessen, ein ähnliches Produktsortiment und ein hohes Mass an kundenorientierter Beratungskompetenz waren Gründe, den Weg in die gemeinsame Zukunft zu gehen. Der Showroom wird mit den Mitarbeitern als weiterer Standort in die Keramikland AG integriert. Keramikland stärkt damit nicht nur seine Marktposition im Raum Zürich, sondern bietet so ihr viertes Kompetenzzentrum für innovative und umfassende Bad-Lösungen. [ Keramikland AG ] Alte Steinhauserstrasse 20, 6330 Cham www.keramikland.ch

UMGEZOGEN

NEUES KOMPETENZZENTRUM FÜR DIE BAUKNECHT AG Bauknecht ist als erster Haushaltgerätehersteller in der Schweiz in ein 2000-Watt-Areal gezogen. Der neue Gebäudekomplex in Lenzburg verbindet moderne Infrastruktur, Energie-Effizienz, Komfort und Ökologie. Mit seinem Kompetenzzentrum, seiner 100 m² grossen Showküche und dem innovativen Showroom ab 2017, der auf 300 m² und über zwei Stockwerke Technologie, Firmenphilosophie und Produkte erlebbar machen wird, steht der neue Hauptsitz für erlebnis- und markenorientierte Anlässe offen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet der neue Standort eine weiträumige, moderne und offene Infrastruktur. Sie entspricht optimal den heutigen mobilen und flexiblen Arbeitsbedürfnissen. [ Bauknecht Schweiz ] Dammweg 21, 5600 Lenzburg | www.bauknecht.ch 100


KOMPAKTES DESIGN

EFFIZIENTER WAND-WASSERERWÄRMER Ob in Bürogemeinschaften, in kleinen Einliegerwohnungen, in Ateliers, Arztpraxen, Werkstätten oder in frei stehenden Garagen – überall wo gewohnt oder gearbeitet wird, ist Warmwasser erwünscht. Dort, wo es jedoch keinen Sinn macht, einen grossen Wassererwärmer einzusetzen, überzeugt der Wand-Wassererwärmer «Andris Lux Eco» von Domotec mit punktgenauen Leistungen. Dabei garantiert der kleine Fastalleskönner maximale Energie-Einsparungen, ohne den Warmwasserkomfort zu beeinträchtigen. [ Domotec AG ] Lindengutstrasse 16, 4663 Aarburg | www.domotec.ch

AUSSTATTUNGSSYSTEM

WENN AUSSEN UND INNEN HARMONIEREN Mit dem Aluminium-Innenausstattungssystem für Schubkästen und Auszüge und dem «MultiMatic»-Aluminium-Innenausstattungssystem für Hoch-, Ober- und Unterschränke hat SieMatic eine eigene Materialität und Design-Sprache für das «Innenleben» der Küche entwickelt, das nun durch zahlreiche neue, intelligent durchdachte Funktions- und Schrankelemente erweitert wird. [ SieMatic Möbelwerke GmbH & Co. KG ] D-32582 Löhne | www.siematic.com

SHOWROOM

WELLNESS ERLEBEN Die Klafs AG, Weltmarktführer im Bereich Sauna und Spa, hat im September ihren Showroom am Firmen-Hauptsitz in Baar neu eröffnet. Bei kühlem Bier und leckerer Grillade konnten Partner, Kunden und Freunde des Unternehmens den neuen Ausstellungsraum von Klafs bewundern und sich von den neuen Produkten inspirieren lassen. Nicht fehlen durfte die teleskopisch ein- und ausfahrbare Sauna S1, eine Weltneuheit auf dem Sauna- und Spa-Markt, die mit mehreren internationalen Design-Awards ausgezeichnet wurde. Ebenfalls auf der aufgefrischten Ausstellungsfläche vertreten sind die neuen Design-Kabinen von Klafs, die ein besonders stilvolles Entspannen versprechen. Ein weiteres Highlight für Wellness-Liebhaber stellt das innovative eVitarium dar: Es handelt sich dabei um ein elektrogalvanisches Entspannungs- und Revitalisierungsbad, das durch sanften Gleichstrom seine Wirkung zeigt. Durch die Wahl des richtigen Programms und des passenden Bade-Öls lässt sich beeinflussen, ob das eVitarium belebend oder entspannend wirken soll. Für Interessierte besteht die Möglichkeit, das besondere Bad in Baar in privatem Rahmen auszuprobieren. Ein Besuch der neuen Ausstellung lohnt sich also auch nach der Eröffnung, am besten an einem vereinbarten Termin, denn die Beratung kann rund zwei Stunden dauern. Der Showroom öffnet seine Türen jeweils von Montag bis Freitag von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr. Weitere Ausstellungen von Klafs sind in Montreux, Bern, Chur sowie in der Bauarena Volketswil zu finden. [ Klafs AG ] Oberneuhoferstrasse 11, 6340 Baar | www.klafs.ch 

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SERVICE

INNOVATIV UND SICHER

NEUER ZUGAUSLAUF QUOOKER FLEX Quooker bietet jederzeit kaltes, warmes und kochendes Wasser auf Knopfdruck aus nur einem Hahn. Dieser ist in verschiedenen Stilrichtungen und Materialien erhältlich und jetzt als aktuelle Marktneuheit auch mit einem flexiblen Zugauslauf für warmes und kaltes Wasser. «Quooker Flex» erweitert ganz bequem den Handlungsradius im Spülbecken. Wichtigstes Entwicklungskriterium gleichauf mit dem Benutzerkomfort ist die Sicherheit. So ist der Zufluss von kochendem Wasser während der Benutzung des Zugauslaufs automatisch blockiert. [ Quooker Schweiz AG ] Kasernenstrasse 1, 8184 Bachenbülach www.quooker.ch

INNOVATIVE WANDGESTALTUNG

KÜCHENARCHITEKTUR MIT GOLDENEM AKZENT Die Rückwand in Blattgold als Kontrast zum Holz ist kennzeichnend für die Eleganz dieser Küche. Grosszügig konzipiert mit angebautem Kochzentrum, Fronten in Räuchereiche und schlicht gestalteten eingefrästen Griffprofilen prägt das Design die Wohnatmosphäre. Der frei stehende Arbeitsblock dient als zusätzliche Rüst-Insel mit filigranen offenen Dekor-Elementen. Hängeschränke mit elektrisch verstellbaren Falt-Klappen und breiten Möbeln geben der liegenden Struktur zusätzliche Grösse. Als Abschluss wiederholen sich die offenen Dekor-Elemente in Metall schwarz und Eiche. [ Brunner Küchen AG ] Hauptstrasse 17, 5618 Bettwil | www.brunner-kuechen.ch

BAD-ERLEBNISWELT

TALSEE-AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG IN ST. GALLEN talsee feierte die offizielle Eröffnung der neuen Bad-Ausstellung in St. Gallen. In einer Ansprache erklärte talsee-Geschäftsführer Bruno Scherer, wie bei talsee jeder Kunde sein ganz persönliches, massgefertigtes Design-Möbel gestalten kann. Die aktuelle Ausstellung überzeugte die Gäste mit hochwertigen Bad-Möbeln, mit eingebauten Spiegelschränken und edler Dekoration. [ talsee AG ] 4B Strasse 1, 6281 Hochdorf | www.talsee.ch

SCHWEBENDE STUFEN

TREPPEN STEIGEN MIT COLUMBUS Sie möchten eine Treppe, die sich optisch in Szene setzt? Dann wäre ein frei tragendes Design die Idee. Hier werden die Stufen wandseitig mit Wandbolzen verankert. Innenseitig sind die Stufen mit einem VSG-Glasgeländer verbunden, das die tragende Funktion übernimmt. Die Möglichkeiten sind unendlich und werden individuell nach Ihren Wünschen gefertigt. Dabei sind Grundriss, Material, Geländer, Handlauf und weitere Optionen frei wählbar. [ Columbus Treppen AG ] Industrie Haslen 12, 9245 Oberbüren | www.columbus.ch 102


Mit meinem Architekten geplant. Mit WeberHaus gebaut.

120 JAHRE BAUFRITZ

AUS TRADITION INNOVATIV : AUF DIE NÄCHSTEN 12 JAHRZEHNTE 1896 war für Sylvester Fritz ein spannendes Jahr. Nicht etwa, weil in London und Wien die ersten öffentlichen Filmvorführungen stattfanden oder am Klondike River der Goldrausch begann. Vielmehr legte er mit der Gründung einer kleinen Dorfzimmerei den Grundstein des erfolgreichen Traditionsunternehmens. Im Oktober 2016, 120 Jahre später, ist daraus eines der innovativsten Öko-Hausbau-Unternehmen Europas geworden, das seinen Tausenden Hausbaukunden europaweit ein gesundheitszertifiziertes Wohnklima garantiert. Natürlich ist dieser runde Geburtstag eine willkommene Gelegenheit, damit fortzufahren. Ob Gründer Sylvester Fritz die Generation der heutigen Design-Ökohäuser noch erkennen würde, kann nur vermutet werden. Ganz sicher weiss man, dass er handwerkliche Sorgfalt und eine eng damit verbundene Kreativität zu schätzen wusste.

Mein Haus. Meine Welt.

[ Bau-Fritz GmbH & Co. KG ] Alpenweg 25, D-87746 Erkheim /Allgäu | www.baufritz.de

Form und Funktion, Idee und Umsetzung, Wohnen und Leben zu einer ästhetischen Einheit verschmelzen. Das ist unsere Vorstellung von frei geplanten Architektenhäusern. Und Ihre? weberhaus.ch

AUSGEZEICHNETES DESIGN

NEUES EINZELRAUM-KOMFORTLÜFTUNGSGERÄT

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Wohnmedizinisch empfohlen. Ausgezeichnete Raumluftqualität – in jedem WeberHaus. Info Nr. 128

Das Lüftungsgerät «Zehnder ComfoAir 70» überzeugt technisch mit Wirkungsgraden von bis zu 89 Prozent Wärme- und 71 Prozent Feuchterückgewinnung. Zugleich erfüllt es optisch höchste Ansprüche an zeitgemässes Design. Das Einzelraum-Lüftungsgerät überzeugte die internationale Fachjury des renommierten iF Design Awards mit seiner ästhetischen, funktional-kompakten Aussengestaltung: Es erhielt die iF-Auszeichnung 2015 für herausragendes Produkt-Design. Die leichte Montage macht den «Zehnder ComfoAir 70» ideal für die Nachrüstung, aber natürlich auch für den Neubau.


AGENDA DESIGN-MESSE

INGA SEMPÉ KURATIERT DIE «BLICKFANG » Die «blickfang» ist die grösste Design-Shopping-Messe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie findet im jährlichen Rhythmus an fünf europäischen Standorten statt: Basel, Hamburg, Stuttgart, Wien, Zürich. Vom 25. bis zum 27. November gastiert die Messe zum 20. Mal in der Limmatstadt. Jedes Jahr begleitet eine Design-Ikone die internationale Design-Ausstellung. Für die Saison 2016 /17 ist es die französische Designerin Inga Sempé. Sempés Mission: Sie will die Glamour-Maske der Design-Branche demontieren: «Eine weitverbreitete Vorstellung vom Design-Beruf ist, dass er glamourös ist. Das ist er aber nicht.» Die «blickfang», die Möbel, Mode und Schmuck als Einheit mit ihrem Gestalter zeigt und somit die Entwurfsprozesse greifbar werden lässt, ist für diese Reflexion die ideale Plattform. [ blickfang Zürich ] 25. bis 27. November Kongresshaus Zürich, Claridenstrasse 5 | www.blickfang.com

MESSEN UND EVENTS architektur 0.16 Werkschau für Architektur 28. bis 30. Oktober Maag Hallen, Zürich www.architektur-schweiz.ch

ThemenMonat Oktober «Innenausbau » Sonderausstellungen, Aktionen und umfassende Beratungen bis 31. Oktober stilhaus, 4852 Rothrist www.stilhaus.ch

DesignGut SONDERSCHAUEN INKLUSIVE

ZWEI BAU-MESSEN AN EINEM ORT Vom 8. bis zum 11. Dezember findet die Messe Bauen + Wohnen und Bau + Energie in Bern statt. «Für den interessierten Mieter, jeden Hausbesitzer wie auch Bauspezialisten ist ein Besuch in der Bern­ expo ein Muss», so Veranstaltungsleiter Marco Biland, «unsere Messen geben Rat zur Tat.» In drei Hallen können sich die Besucher sowohl über energieeffizientes Bauen, an Kongressveranstaltungen als auch über die Trends beim Renovieren informieren. Die Projektbäder von «BadeWelten» polarisieren und sind an den Baumessen Kult. Zehn neuste Bad-Kompositionen werden zu entdecken sein. Zusätz­ liche Nahrung hält das spannende Vortragsprogramm bereit. Beispielsweise erklärt der Branchenverband Küche Schweiz täglich den Planungsweg zur perfekten Küche, oder der Verband BodenSchweiz beleuchtet den Boden als Gestaltungselement. [ Bauen + Wohnen Bern & Bau + Energie-Messe ] 8. bis 11. Dezember Bernexpo | www.bauen-wohnen.ch 104

Kernthema : Verbindung von Schweizer Design und Nachhaltigkeit 3. bis 6. November Casinotheater und Gewerbemuseum Winterthur www.designgut.ch

Les Suisses de Paris Grafik und Typografie ab 4. November Schaudepot, Toni-Areal, Zürich www.museum-gestaltung.ch

Paul Klee und   die Surrealisten Kunstausstellung ab 16. November Zentrum Paul Klee, Bern www.zpk.org

World Press Photo 16 Internationaler Pressefoto-Wettbewerb 18. 11. bis 11. 12. Château de Prangins www.nationalmuseum.ch

Swiss Press Photo 16 Schweizer Pressefoto-Wettbewerb ab 18. November Château de Prangins www.nationalmuseum.ch

Dieter Rams   Modular World Design-Ausstellung ab 18. November Schaudepot Vitra Design Museum, Weil am Rhein www.design-museum.de

ThemenMonat November «Design + Stil » Sonderausstellungen, Aktionen und umfassende Beratungen 1. bis 30. November stilhaus, 4852 Rothrist www.stilhaus.ch

ARCHITEKTUR 0.16 Werkschau für Schweizer Architektur, repräsentativ dargestellt.


Plusenergie-Gebäude ARCHITEKTUR, ÄSTHETIK, TECHNIK Überblick Energiestandards wie SIA-Normen, MuKEn, GEAK und Minergie 2017 Integrales Planen und Bauen mit Energieeffizienz nach diesen Energiestandards Modernisierung und Neubau von Dienstleistungs-, Gewerbeund Wohnbauten Building Information Modeling (BIM) - die Revolution im Bauen

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MENSCHEN .LEITER EDV UND TECHNIK.

PETER RUFLI durfte dieses Jahr bereits sein 20-Jahr-Jubiläum im B + L-Verlag feiern. In seinen Anfangszeiten kümmerte er sich als gelernter Schriftsetzer um die Layouts mehrerer Publikationen, übernahm aber schon bald zusätzlich die Produktionsleitung sowie Aufgaben der IT. Heute ist er für die gesamte elektronische Datenverarbeitung, das Redaktionssystem, den Internet-Auftritt und alle technischen Belange der Verlagsmitarbeiter zuständig.

.AUTOR.

JULES PIKALI Als dipl. Ing. ETH ist er Energie-­ Experte und berät Haushalte, Gemeinden und Unternehmen in Sachen Energie-Effizienz. Mit seiner Firma OekoWatt ist er seit 2001 in der EnergieBeratung tätig. Pikali sieht sich als Generalist, der verschiedene Massnahmen aufeinander abstimmt : «Die Leute wissen heute schon sehr viel über EnergieEffizienz, doch für die Umsetzung braucht es einen ganz­ heitlichen Blick ». «Nullenergie ist Standard», S. 64

.FOTOGRAF.

MATEVŽ PATERNOSTER

Info Nr. 129

www.movitec.ch 8820 Wädenswil Tel.: 044 782 00 80

wuchs im slowenischen Dorf Selšek in der Nähe von Ljubljana auf. Dort machte er auch Bekanntschaft mit der Foto­g rafie. Der Familienkamera Smena 8M wurde dies zum Verhängnis : Bei seinem Versuch, die Magie der Bilder zu enträtseln, wurde sie in Einzelteile zerlegt. Heute widmet sich Matevž Paternoster unterschiedlichen Aspekten der Fotografie und arbeitet sowohl an Aufträgen als auch an eigenen Projekten. «Ein Fall für Architektur», S. 34

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Info Nr. 130

Info Nr. 131

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durch die Umwelt Arena Spreitenbach

Die Umwelt Arena Spreitenbach ist die Erlebniswelt zum nachhaltigen, modernen Leben. Auf anschauliche Art wird in 45 Ausstellungen gezeigt, wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Alltag einfach umgesetzt werden können. Teilnehmer von Themenführungen erleben und erfahren – interessensgerecht aufbereitet – viel Neues und Spannendes über Energieeffizienz im Alltag sowie aktuelle Trends und Innovationen.

Folgende Führungen stehen zur Wahl

Führungen durch die Ausstellungen werten jeden Anlass auf und eignen sich auch als Rahmenprogramm für Sitzungen, Seminare oder andere Events. Besonders beliebt sind Testfahrten auf dem Indoor-/ Outdoor Parcours mit Zwei- oder Vierradfahrzeugen wie Tret-Kart, E-Bike, Segway, E-Scooter, bis hin zu den neuesten Elektroautos sowie die saisonale, regionale und biologische Kulinarik.

– Das erste energieautarke Mehrfamilienhaus der Welt, ein Leuchtturmprojekt der Umwelt Arena Spreitenbach

Preis: Pro Führung (max. 20 Personen) CHF 270.– Dauer: 60 Minuten Patronat: Kanton Aargau. Mit Unterstützung der W. Schmid Projekte AG. Hauptpartner:

– Allgemeine Führung* – Blick hinter die Kulissen der Umwelt Arena*

– Nachhaltiger Konsum* – Mein nächstes Auto ist grün!* – Bauen und Modernisieren inklusive Haustechnik* – Erneuerbare Energien* – Unsere Energiezukunft* * kurzer Einblick in unsere Ausstellung «Erstes energieautarkes Mehrfamilienhaus der Welt» inbegriffen

Öffnungszeiten Besucher Donnerstag / Freitag 10–18 Uhr Samstag / Sonntag 10–17 Uhr Abweichende Öff nungszeiten und detaillierte Daten Indoor- und Outdoor Parcours siehe www.umweltarena.ch

Events/Führungen Dienstag–Sonntag nach Vereinbarung Umwelt Arena Spreitenbach Türliackerstrasse 4 8957 Spreitenbach Telefon +41 56 418 13 10 fuehrungen@umweltarena.ch www.umweltarena.ch www.facebook.com/umweltarena


IMPRESSUM

traumhaus – Das Schweizer Magazin für Planen, Bauen, Wohnen 11. Jahrgang, Erscheinungsweise 6× jährlich, Auflage 20 000 Exemplare, info@traumhaus.ch, www.traumhaus.ch

HERAUSGEBERIN B + L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3, 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99, Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch, www.blverlag.ch

VORSCHAU Die nächste Ausgabe erscheint am 13. Dezember.

VERLEGER  Peter Boll VERLAGSLEITER  Philipp Bitzer REDAKTION Silvana Meisel, silvana.meisel@blverlag.ch Anna Ettlin, anna.ettlin@blverlag.ch

AUTOREN DIESER AUSGABE David Stickelberger, Jules Pikali

ANZEIGEN  Iris Fischer, iris.fischer@blverlag.ch ANZEIGENDISPOSITION Jasmin Brühwiler, jasmin.bruehwiler@blverlag.ch

LAYOUT Vanessa Baumann, vanessa.baumann@blverlag.ch Harriet Messing, harriet.messing@blverlag.ch Nataša Mirkovic, natasa.mirkovic@blverlag.ch

ANZEIGENERSTELLUNG Nataša Mirkovic, natasa.mirkovic@blverlag.ch

KORREKTORAT Ullrich Noelle, ullrich.noelle@blverlag.ch Foto : Rexa Design

FOTOS Tanya Hasler, tanya.hasler@blverlag.ch Holger Jacob, holger.jacob@blverlag.ch

DRUCK AVD Goldach AG, Sulzstrasse 10 – 12, 9403 Goldach, www.avd.ch

VERKAUFSPREIS Einzelexemplar CHF 9.– Abonnement 1 Jahr (6 Ausgaben): CHF 44.– Abonnement 2 Jahre (12 Ausgaben): CHF 79.– Ausland, zuzüglich Portokosten

ISSN   1661-7541 WEMF/SW-Beglaubigung 2015 Total verbreitete Auflage: 10 654 Exemplare Davon verkauft: 5263 Exemplare

Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit schriftlicher

WELLNESS-TRÄUME WERDEN WAHR Zum Eigenheim gehört heute ein Spa-Bereich einfach dazu. Das Eintauchen in die eigene Welt der Erholung macht jeden Hausbewohner glücklich. Sanfte Farben, weiche Materialien und modernste Apparaturen holen das Maximum aus jedem Badezimmer heraus. Sei es der tägliche Sauna-Gang oder das Entspannungsbad am Wochenende – Wellness bedeutet für jeden etwas anderes.

Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen bzw. Initialen gezeichneten Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren, nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Zertifiziert als Qualitäts-Publikation durch den Verband Schweizer Medien Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder kann keine Haftung übernommen werden.

In der B + L Verlags AG erscheinen ausserdem: Aktuelle Technik, Architektur + Technik, Hotelier, idea, PHŒNIX, Swiss Wedding

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