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traumhaus

MÄRZ | APRIL 2015

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CHF 9 .–

DAS SCHWEIZER MAGAZIN FÜR PLANEN, BAUEN, WOHNEN SONNENHAUS

OUTDOOR

RECYCLING

HELIODOME

GARTENHÄUSER

TISCHKUNST

Energiebewusst bauen: Wenn die Sonne Architektin spielt, entsteht ein Haus der Zukunft.

Wie stilvoll wohnt Ihr Rasenmäher ? Diese Gartenhäuschen sind alles andere als 08/15.

Wie aus alten Weinfässern charaktervolle Möbel mit Geschichte entstehen.

+ T IP PS ZU R N G LT U FA R B G E ST A

traumhaus

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MÄRZ | APRIL 2015

Das Schweizer Magazin für Planen, Bauen, Wohnen

KüchenNeuheiten N AU F 17 S E IT E

DIE NUMMER

9 771661 754007

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Sicheres Planen und Bauen: Individuelle oder standardisierte Architektur – zum garantierten Festpreis Idealbauen: Überzeugend entscheidende Pluspunkte für Ihr Einfamilien- oder Doppelhaus, Mehrfamilienhaus oder Industriegebäude ■

hohe Standard-Qualität: auch unsere Mischbauten werden in Massivbauweise (Beton/Backsteine UG) realisiert, kombiniert mit Holzelementbauweise (OG)

unsere Spezialität: wir bauen völlig individuell, standard-individuell kombiniert oder Standard

energieeffiziente oder sogar Plusenergie-Häuser, auf Wunsch zertifiziert nach Minergie®

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FOTO: HOLGER JACOB

traumhaus  EDITORIAL

VON SONNENKRAFT UND FARBENSCHWÄCHE

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in neues Jahr bietet immer die Chance für Veränderung. Wir haben «traumhaus» einen neuen Anstrich verpasst, verstaubtes Mobiliar aussortiert und ein bisschen renoviert. Nach dem Umbau fühlen wir uns mit der neuen Einrichtung pudelwohl. Wir freuen uns, weiterhin für Sie auf Entdeckungsreise zu gehen, und hoffen, dass Ihnen das Redesign genauso gut gefällt wie uns.

GESTALTUNG IM

Das Jahr in den sonnenverwöhnten Schweizer Bergen zu beginnen, ist Balsam für die Winterseele. Und zum Auftakt durfte ich mir auf dem Sonnenplateau des Walliser Haupttales, in Erschmatt, ein weltweit einzigartiges Wohnhaus anschauen: das «Heliodome». Obschon die Idee sehr aussergewöhnlich ist, leuchtet die Erklärung für die architektonische Form des futuristischen Gebildes völlig ein. Das spannende Konzept arbeitet das Thema «energiebewusst bauen» aus einem anderen Blickwinkel auf und lässt uns die Stichworte «Nachhaltigkeit» und «Ökologie» überdenken (Seite 62). Ebenfalls gleich zu Jahresbeginn wartete die Messe «Living Kitchen» in Köln mit zahlreichen Küchen-Neuheiten auf. Wir haben für Sie die Highlights herausgepickt (ab Seite 80). Und damit Ihnen die eigene bunte Kochwerkstatt auch ganz lange Freude bereitet, gibt Farbgestalterin Marcella Wenger-Di Gabriele Tipps für die passende Farbwahl (Seite 6).

Feuer in seiner schönsten Form. Losgelöst von der konventionellen Vorstellung, wo es hin gehört. Formal und funktional perfekt. Die Behaglichkeit da, wo sie gewünscht und gefühlt wird. Als Kunstwerk im Raum. Oder freischwebend, oder so. Focus-Feuerstellen. Exclusiv bei WIRTH & SCHMID AG.

Info Nr. 126

Rot leuchtend sind im Moment wohl nur unsere Nasen vom kalten Winterwetter, aber trotzdem versuchen wir, Sie schon jetzt auf den Frühling einzustimmen. Denn das langweilige Gartenhäuschen war gestern ‒ unsere Auswahl an Design-Schuppen für den stilvoll Aussenbereich ist ein Augenschmaus (ab Seite 180).

Silvana Meisel

WIRTH&SCHMID AG RAUMBERATUNG | FEUERSTELLEN TALACHER CH–6340 BAAR TEL. +41 41 760 09 02 FAX +41 41 760 09 15 WIRTH-SCHMID.CH

Sie finden uns auch in der Bauarena in Volketswil.


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ALT

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E ER IE E 2

E TRE D

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T  A E traumhaus


01

Editorial

04  Kaleidoskop 76  Produktion 110  Destination 112  Service INSPIRATION

BAUEN HEUTE 20

Wie aus dem Bilderbuch

28  Auf Lichtfang 34  Im Bauch eines 37-Meter-Wals 36  Verschachtelt 42  Mit Herz und Händen gebaut 46  Rank und schlank

BAUEN MIT SYSTEM 50

Neubau mit Historie

52  Geschickt versetzte Ebenen 54  Symbiose von Energie und Design 56  Eleganz in Grün

104 ARTE

LE E 

58  Ein Daheim für die Familie 60  Kubisch und charmant

D  ER TE REALISATION

ENERGIEBEWUSST BAUEN 62

Architektin ist die Sonne

68

Gebaut und gekürt als Minergie-Haus

70

Fünf Mythen über Minergie

72

Nachhaltigkeit ist mehr als eine schöne Energiebilanz

74

Finanzen & Rechtliches THEMA

KÜCHENTRENDS

TITELBILD Gigantische 37 Meter lang ist das Einfamilienhaus in Voralberg. Architektur: Juri Troy Architects Foto: Juri Troy Retusche: Holger Jacob

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Die Lieblingsfarbe gehört nicht in die Küche

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Die Kochwerkstatt zum Wohnen

90

Fleissige Küchenhelfer

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Wasserspender Tag für Tag

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Als hätten wir ein Auto designt

GARTENPFLEGE UND GERÄTE 100 Heiss begehrtes Grün im Garten 104 Garage für den Rasenmäher traumhaus

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ALEIDO

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.CREATIVE HUB.

WENDIGER WÜRFEL Ein ganz flexibles Kerlchen ist «Miro», der Hocker für den Wohnbereich. Er lässt sich je nach Situation als Sitz- oder Liegemöbel verwenden. Jan Eugster, sein Schöpfer, produzierte den Würfelhocker im Rahmen des «Creative Hub», der Plattform für die Förderung von Schweizer Design. www.je-produktdesign.ch

.BY SANDENHOLT.

DIE SCHWEBENDE Die Illusion der Schwerelosigkeit soll den Betrachter von «Hooverlight» in Staunen versetzen. Tatsächlich fragen wir uns auch, wie sie sich so leicht in der Luft hält. Ihr Geheimnis ist allerdings unsichtbar. www.bysandenholt.com

.MUUTO.

RINGSUM PRAKTISCH Sind Sie ein moderner Nomade? Dann wurde dieses Aufbewahrungsregal für Sie designt, denn es eignet sich bestens für Menschen, die oft umziehen. «Oto100» ist aus Glasfasern und lässt sich unkompliziert auseinander- und wieder zusammenbauen. Wer es gerade nicht nutzt, kann die Rollen ineinander zu einem kleinen Kunstwerk stapeln. www.muuto.com 4

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.FARALDA NDSM CRANE HOTEL.

1001 NACHT IM HAFENKRAN Hoch über Amsterdam mit Blick auf die ehemalige NDSM-Schiffswerft befindet sich auf einem Industriekran ein kleines Boutique -Hotel. In der orientalisch eingerichteten Secret Suite kann man unter der RainshowerDeckenbrause von Grohe (links im Bild) ein einzigartiges Duscherlebnis über den Dächern der Stadt geniessen. www.faralda.com

«Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.» Victor Hugo, Schriftsteller

.VITRA.

DER ENTSPANNUNG HINGEBEN Sitzkomfort vom Feinsten hat der italienische Designer Antonio Citterio kreiert. Im «Grand Repos» kann man ganz gepflegt die Seele baumeln lassen und ausspannen. Der drehbare Lounge-Sessel überzeugt mit seinen gross dimensionierten Polstern, den bequemen Armlehnen und dem hohen, anpassbaren Rücken. www.vitra.com

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.INTERNOITALIANO.

DER SCHEIN TRÜGT Ein Tribut an die Stadt Mailand und die Panettone-förmigen Strassenpfähle ist «Bard». Entgegen seinem Vorbild ist der Hocker geradezu schaurig bequem und hübsch anzuschauen. www.internoitaliano.com

«Design setzt Inhalt voraus. Design ohne Inhalt ist kein Design, sondern Dekoration.» Jeffrey Zeldmann, Web-Designer

.WALTER.

WOHNZEITMASCHINE Stimmung und echtes Leben möchten die DesignFreunde des Vintage-Möbel-Konzeptstore Walter in die Bude bringen. Mit Produkten, die spannende Geschichten erzählen und in eine andere Zeit entführen, erreichen sie dieses Ziel gekonnt. www.walterwalter.ch

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DIE SCHWEIZER WOHNHAUS ARCHITEKTEN

ARCHITEKTUR

EINFAMILIENHAUS

MEHRFAMILIENHAUS

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Sie wählen - wir bauen nach Ihren Vorstellungen Ihr individuelles Traumhaus! Lassen Sie sich persönlich beraten - wir freuen uns auf Sie!

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KALEIDOSKOP  I TER IE

Tilla Theus

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Ob der Umbau von Altstadthäusern zum Widder-Hotel oder der Neubau des FIFA-Hauptquartiers: Die Star-Architektin Tilla Theus scheut keine Herausforderung. Altes und Neues zu vereinen ist von jeher eine Faszination für die Bündnerin in Zürich. INTERVIEW A

A ETTLI

Lassen Sie es mich so sagen: Qualität, die ihre Zeit überdauert, springt nicht sofort als gefällig in die Augen, sondern verlangt eine gewisse Angewöhnung. Zu den Merkmalen guter Architek tur gehört auch, dass sie den Nutzern Wohlbefinden verschafft. Der Erfolg ist das Ergebnis harter und kon zentriert geleisteter Arbeit.

Zunächst sind Alt und Neu sich fremde Gegensätze. Meine Faszination ist es, beides in einen dynamischen Bezug zu bringen. Das bedingt, einen Altbau bis in den letzten Winkel zu untersuchen, um seine ursprüngliche Qualität zu erfas sen und dann herauszuschälen und in einer moder nen Interpretation weiter zuentwickeln. Das neue Erscheinungsbild steckt in der Geschichte des Gebäudes. Ich muss Antworten finden auf eine Reihe von Fragen: Wie sich der Bau in ein Quartier, in eine Stadt, in eine Landschaft einfügt; wie sich die neuen Funktionen mit den früheren ver tragen; wie neue Materialien den ur sprüng lichen Gebäudecha rakter stärken. Daraus ergibt sich ein neues Ganzes, das zur Umgebung passen muss.

Sie wandeln sich. Beim Widder-Hotel vor dreissig Jahren galt es als richtig, Alt und Neu als Gegensätze zu behandeln, die ablesbar bleiben und sich zu einem harmonischen Ganzen fügen mussten. Heute werden Alt und Neu als gleichberechtigtes Nebenein ander gesehen, das erst auf den zweiten Blick erschliesst, was aus früherer und was aus heutiger Zeit stammt. Wesentlich ist, den ursprünglichen Geist eines Gebäudes weiterzuentwickeln. 8

Für mich selber baute ich wie für jeden Auftraggeber auch. Ich ging aus von den Bedürfnissen, den Möglichkeiten des Grundstücks, den Gegebenheiten der Umgebung, dem Budget und entwickelte daraus kostenbewusst das Optimum.

«Erfolg ist das Ergebnis harter, konzentriert geleisteter Arbeit.» Tilla Theus, Architektin

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Am Tisch sitzend, in die Ferne schauend, den Gedanken freien Lauf lassend. Es handelt sich, was mir sehr wichtig ist, um einen grossen Tisch.

Ich bin mit einem grossen Tisch aufgewachsen. Er stand in der Küche und diente den Koch- und Backvorbereitungen, dem Schreiben, Zeitunglesen, dem Erledigen der Schulaufgaben und dem Diskutieren. Mit einem Wort: Er war der Familienmittelpunkt. Grosse Tische wirken einladend und fördern die Kommunikation.


Mit dem Combi-Steam kocht man gerne. V-ZUG erleichtert Ihnen das Kochen mit einfachen und individuellen Lösungen. Der neue Combi-Steam MSLQ ist das weltweit erste Gerät, das konventionelle Beheizungsarten, Dampf und Mikrowelle in sich vereint. So macht schnelles und gesundes Kochen Freude: vzug.com

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KALEIDOSKOP   E

.ELECTROLUX DESIGN LAB.

EINE DUFTE IDEE Ein tragbares Gerät, das die Luft im Raum reinigt, befeuchtet und erfrischt ‒ das ist «Lotus». Das innovative Konzept mit naturorientiertem Design von einer türkischen Studentin wurde am Electrolux Design Lab ausgezeichnet. www.electroluxdesignlab.com

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AUF DEN KOPF GESTELLT Eine Überraschung für unsere Wahrnehmung ist der «Bell Table», designt und von Hand hergestellt von Sebastian Herkner. Der Tischfuss wird zur prägnanten, farbig-transparenten Glasform im Raum, auf dem ein Metallkörper aufliegt. Das Glas verhilft dem an sich schweren Metall zu schwebender Leichtigkeit. www.classicon.com

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AM ENDE IST LICHT Wer eine Schreibblockade hat, dem soll ein Licht aufgehen. Die «HB Lamp» in Bleistiftform zaubert bestimmt ein Lächeln aufs Gesicht und erhellt die Schreiboder Leseecke auch bis in die frühen Morgenstunden. www.michaelandgeorge.com


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KALEIDOSKOP   E

«Anspruchsvolle Gestaltung ist in der Phase ihrer Entstehung nicht konsensfähig.» Wolfgang Beinert, Grafik-Designer

.GIRSBERGER. .MOLTENI & CO.

MARKANTE ECKEN

DREIECKSGESCHÄFT

Eine Stuhlstruktur aus den siebziger Jahren inspirierte den jungen Designer Alexander Rhen zur neuen Gestalt der Produktfamilie «Finn». Durch den neu entwickelten Verbinder fügen sich Sitzfläche und Stuhlbeine so zusammen, dass eine Schattenfuge und der Eindruck des Schwebens entstehen.

Ein Sekretär muss nicht immer antik sein. Dieses trianguläre Design ist überraschend und durchbricht die Fluchtlinie der Wand. Der «Segreto» macht das Homeoffice zu einem stilvollen Arbeitsplatz im eigenen Zuhause. www.molteni.it

www.girsberger.com

.HKLIVING.

AUF DIE BRETTER ... Schneidebrett oder Servierplatte? Ganz egal, wenn es so originell daherkommt, wollen wir es einfach haben! Ob mit Schweizerkreuz oder peppigem Farbrand, die Bretter aus Mangoholz von HKliving passen für jede Küchenparty. www.gallerym.ch 12

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b a u e n h at i m m e r e t w a s m it z u ku n ft z u tu n.

entspannt zu ihrem energieeffizienten eigenheim. www.renggli-haus.ch


KALEIDOSKOP   E

.TOM DIXON.

EINE GOLDIGE SACHE Wassergefässe gaben den Inspirationsanstoss für diese formschönen Hängeleuchten. In warmem, mattem Gold verzichtet die «Beat Light» auf andersfarbige Einflüsse wie Schwarz oder Weiss. Pures Messing schimmert edel in feinem Glanz, ob als einzelne Lichtquelle oder leuchtendes Arrangement mehrerer Lampen. www.tomdixon.net

.COR.

FÜR LIEBHABER DER GEOMETRIE Den Esstisch «Conic» gibt s mit ovaler oder runder Platte, den Fuss von gleichen Grundrissen konisch aufsteigend. Mit Kanten und Ecken bildet die Stuhlserie «Cordia» einen schönen Kontrast in diesem fröhlichen Formenspiel. www.cor.de

.EXPO MILANO 2015.

SELBSTBEDIENUNG Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober wird die Schweiz auf der «Expo Mi lano» mit vier Nahrungsmitteltürmen vertreten sein. Der Selbstbedienungspavil lon des Architekturbüros netwerchs reagiert damit auf das Expo-Motto «Den Planeten ernähren, Energie für das Leben». Die allmähliche Entleerung der Türme kann in Echt zeit übers Social Network verfolgt werden. www.padiglionesvizzero.ch


Badmöbel so individuell wie Sie. Auch das unterscheidet talsee. talsee - die edle Marke fürs wohnliche Bad. Erschaffen für Menschen, die Lebensraum und Lebensgefühl vereinen möchten. Mit Bädern, die so sind wie Sie: anders. Lassen Sie sich von unseren Ausstellungen in Hochdorf, Adliswil, Dietlikon, Pratteln und Bern inspirieren. talsee AG, 6281 Hochdorf, Tel. 041 914 59 59, info@talsee.ch Info Nr. 106

talsee.ch


KALEIDOSKOP   E

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«Cheoma» werden die geschwungenen Dachecken des traditionellen koreanischen Wohnhauses genannt. Mit der gekrümmten Dachkante sehen die Häuser aus, als würden sie lächeln. Dieses Lächeln hat Architekt Jeonghoon Lee beim Namhae Cheo-ma House auf die Fassade und in vertikale Stellung gebracht. Er hat dem Landhaus im südkoreanischen Gyeongsangnam-do eine Aussenhaut aus rautenförmigen Aluminiumlamellen verpasst. Dafür brachte er 500 dreieinhalb Meter lange Einzelteile, mit denen sonst Zäune gebaut werden, zusammen. Die entstandene Lamellenjalousie ist keine blosse Design-Spielerei, sondern agiert als Filter zwischen drinnen und draussen: Sie schützt den Innenraum vor der prallen Mittagssonne und gewährleistet gleichzeitig Privatheit nach aussen.

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EINE ALUMINIUMFASSADE, DIE IN DIE NATUR LÄCHELT, SIEHT MAN NICHT ALLE TAGE.


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KALEIDOSKOP   E

.JORGE CAÑETE.

INTERIOR-DESIGNER NUMMER EINS Jorge Cañete gehört zu den erfolgreichsten Interior-Desig nern in unserem Land. Zahlreiche Preise hat der Schweizer mit spanischen Wurzeln bereits bekommen, nun folgte 2014 der Ritterschlag von «Andrew Martin International»: Das renommierte britische Design House zeichnete Jorge Cañete als besten Interior-Designer der Welt aus ‒ sozusagen als Pendant zum «Oscar» in der Welt der Innenarchitektur. In diesem Jahr feiert der Westschweizer sein 10-Jahr-Jubiläum mit dem Motto «Begegnungen» («Magic Encounters»). Erstmals finden in diesem Rahmen seine erfolgreichen Interior-Workshops in der Deutschschweiz statt. Während zweier Tage erarbeiten Sie mit dem besten Interior-Designer der Welt Ihr persönliches Projekt. Die kreative Reise startet im Mai in Bern. www.jorgecanete.com

.HIGH LINE PARK, NY.

ÜBER DER STADT Den Strassen New Yorks ent kommt man am besten im High Line Park. Aufsteigen kann man im Meatpacking District, wo noch in den 30er-Jahren 250 Schlachthöfe ein Drittel des amerikanischen Fleischbedarfs verarbeiteten. Die High Line ist nunmehr eine stillgelegte Industriehochbahn, die in einen Park verwandelt wurde. Ende 2014 wurde der letzte Bauabschnitt eingeweiht. Jetzt kann man hier oben gute 2,5 km, gesäumt von Kunstinstallationen, spa zieren ‒ und auch mal einen Blick in die angrenzenden Lofts werfen. www.thehighline.org 18

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Die echte Schweizer

BRUNNER KÜCHEN AG CH-5618 Bettwil Tel. 056 676 70 70 www.brunner-kuechen.ch Grosse, vielseitige Ausstellung mit 30 komplett eingerichteten Küchen in Bettwil. Vom Design, Planung über die Produktion bis zur Montage alles aus einem Haus. Info Nr. 107

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WIE AUS DEM BILDERBUCH! Zeitlose, funktionale Architektur, kombiniert mit einer vollendeten Inneneinrichtung, ergibt ein Zuhause mit Beständigkeit. TEXT  SILVANA MEISEL  FOTOS   TANYA HASLER


INSPIRATION   A E   E TE

Links: Zum Quartier hin zeigt sich das Haus sehr zurückhaltend. Oben: Der Eingang wurde in den angesetzten Garagenteil integriert. Die markanten Fensterrahmen in Schwarz geben der Fassade ein Gesicht.


eatrice Iubatti zweifelte einen kurzen Moment am Verstand ihres Mannes, als er eines Tages nach Hause kam und aus heiterem Himmel zu ihr sagte: «Komm, wir bauen uns ein Haus!» Denn das Ehepaar besass eine Eigentumswohnung in Weinfelden, in der es sich wohlfühlte und alles hatte, was es brauchte. Ihr Sohn war bereits ausgezogen, und die 21-jährige Tochter würde wahrscheinlich auch bald flügge werden. Und trotzdem hatte der Jux von Dimitri Iubatti seinen Reiz. Und weil der Italiener gerne schnelle Entscheidungen fällt, befand sich die Familie im nächsten Moment auch schon in der Bauplanung. Auf der Suche nach einem Stück Land in der Bodenseeregion wurden die Eheleute während einer Autofahrt durch Rothenhausen auf die freie Parzelle aufmerksam. In Weinfelden verwurzelt und ursprünglich aus Amriswil, schenkte das Paar dem kleinen Dorf nahe ihrer Heimat sofort ihr Herz. Gerade mal zwei Monate nach dem Entschluss, ein Haus zu bauen, liessen sich die Iubattis das passende Grundstück überschreiben. Für den Geschäftsleiter einer Firma für Betriebs- und Lagereinrichtungen und die Besitzerin eines Modegeschäfts bedeutet dies nur eine Autofahrt von gerade mal 20 Minuten bis zum Arbeitsplatz. In ihrem Laden machte Beatrice Iubatti die Bekanntschaft des Architekten Philipp Adank, wodurch sich die Wahl des Projektpartners um ein Vielfaches vereinfachte. Im gemeinsamen Gespräch wurde schnell klar, in welche Richtung der Eigenheimbau gehen würde. «Die Iubattis konnten ihre Ideen gut in Worte fassen. Das erleichterte den Prozess für uns deutlich», erinnert sich Adank. Die Wünsche: ein kubischer Bau mit offenem Grundriss und Rückzugsmöglichkeiten, bestimmte Raumhöhen, viel Licht und Sichtbeton im Wohnbereich. Diese konkreten Inputs konnte der Architekt so gut umsetzen, dass er bereits mit dem ersten Entwurf einen Volltreffer landete. «Das war der absolute Wahnsinn. Sein erster Vorschlag passte zu 95 Prozent mit unseren Vorstellungen überein», schwärmt die heutige Hausbesitzerin.

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Philipp Adank hatte ein «einfaches Haus mit wenigen unkomplizierten Mitteln» entworfen. Ein klarer Baukörper mit bündigem Satteldach und markanten Fenstern erfüllte diese Absicht. Aus dem Grundvolumen wurde ein Teil rausgeschnitten und mit der Garage und dem Eingangsbereich wieder an das Objekt angesetzt. Zur Siedlung zeigt sich das Gebäude schlicht, ja fast unschein-

Alles komplett: Auch die Lampe Tuna von «Pujol» über dem Esstisch hatte Beatrice Iubatti schon vor dem Einzug ausgesucht.

bar, aber zur unverbauten Natur freizügig. Als es um die Aussenfarbe ging, legten sich die Eigentümer auf einen Braunton fest. Die schwarz umrahmten Fenster und der ausgestellte Balkon verleihen der erdigen Fassade Charakter. Im Innern nimmt ein Betonblock im Zentrum die kubische Form erneut auf und lässt sich vom Dämmungsbau umschliessen. Der lasierte Sichtbeton trägt viel zum modernen Ambiente bei. Dazu lässt die räumliche Situation Platz für Kommunikation, schafft aber auch Nischen der Ruhe. «Der Eingang wirkt auf den ersten Blick etwas eng und relativ kühl aufgrund der tiefen Decke und der grauen Treppe aus Sichtbeton. Um die Ecke, zwei Tritte tiefer, findet man im Wohnbereich eine andere Raumhöhe und wärmere Materialisierung vor», erklärt Adank das Spiel zwischen Konstruktion und Material. Als Kontrast zu den fast schon industriel len Baustoffen hat das Paar ein dunkles Eichenholzparkett gewählt, das durch seine aufwendige Ölung pflegeleicht und nasszellentauglich ist. «Gerne hätten wir den Boden im ganzen Haus verlegt, entschieden uns aber auch aus finanziellen Gründen in gewissen Räumen für einen anderen», so Beatrice Iubatti. Die Modegeschäftbesitzerin ging in der Rolle als Innenarchitektin vollends auf und hatte die komplette Einrichtung, inklusive Lampen, schon während des Rohbaus ausgesucht. traumhaus

«Ausser dem Weinkeller fehlt uns hier nichts. Ich würde sofort wieder bauen!» Dimitri Iubatti, Bauherr

Der Blick über die Küchenarmaturen von KWC in das praktische Reduit mit Waschküche.

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INSPIRATION   A E   E TE

Am Esstisch ist neben dem Kulinarischen besonders der Ausblick ein Genuss. Wie in einem Bilderrahmen, dessen Motiv sich je nach Tageszeit und Wetter verändert, zeigt das Fenster mit Sitzgelegenheit, was die Natur zu bieten hat. Die helle Küchenkombination von «Kocherhans» mit dunkler Rückwand und Hinterleuchtung holt die Form des Kubus nochmals hervor. «Die Kochlandschaft wurde dreimal umgezeichnet, bis sie für uns stimmte. Das fensterlose Ergebnis empfinden wir als sehr angenehm, da man sich im Rücken nicht vom Nachbarn beobachtet fühlt», so der Bauherr. Mit einer TeppanyakiPlatte und herdebenem Abzug, beides von «Bora», trifft unkompliziertes Kochen auf Stil. Im praktischen Reduit lassen sich zudem viele Zutaten und Geräte versorgen. Das metallene Cheminée dient

Links: Am Platz der Büroecke war ursprünglich die Waschküche geplant. Rechts: Die Galerie ermöglicht den Blick auf die Satteldachkonstruktion von innen. Grosse Fenster mit Sitzrahmen sorgen für ein helles Ambiente im Wohnzimmer.


Fake-Fell-Tapete im Rücken und Sonnenstrahlen auf dem Gesicht, dazu Kuhglocken, die den Tag einläuten.

quasi als Raumteiler zwischen Essbereich und Wohnzimmer. Der Ofen mit Sitzbank ist eine Massanfertigung von «Art of Fire» und ein gemütlicher Wärmespender an kühlen Tagen. Die Glasfront zur Gartenlandschaft und ein grosses Sitzfenster mit Blick auf den lauschigen Grillplatz lassen viel Tageslicht in die Räumlichkeiten.

AUFWACHEN

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Ins Obergeschoss führt die schwebende Betontreppe, die ganz bewusst keine Absturzsicherung hat. «Da wir keine kleinen Kinder mehr haben und uns die verglaste Version nicht gefallen hat, haften wir nun selbst für diese Gestaltung», erklärt Dimitri Iubatti. Oben angekommen befindet sich unter der Dachschräge eine Galerie. Von der kleinen Büroecke geniesst man während des Arbeitens die Aussicht aus dem grossen Fenster. Das Ehepaar hat hier die einzige grössere Änderung am Grundriss vorgenommen: «Ursprünglich war ein geschlossener Waschraum geplant, den wir nun beim Reduit platziert haben.» Das kleine Bad mit Dusche wird hauptsächlich von der Tochter genutzt, die gleich nebenan ihr Zimmer hat. Armaturen von «Ritmonio» und das Corian-Lavabo der italienischen Marke Sign passen zum schlichten Design. Das zweite Zimmer nutzt

der Hauseigentümer für sein Hobby, das Fliegenfischen, da er dort ganz in Ruhe viele Köder basteln kann. Über die Mittelkante des Hauses geplant, bekam dieser Raum eine eigenwillige Form. «Wie in einer Kirche verläuft die Decke hoch und spitz, weshalb wir einen Gitterrostboden montieren liessen, um eine Trennung zu erzeugen» klärt Beatrice Iubatti auf. In diesem «Adlerhorst» kann nun zurückgezogen ein Fussballspiel geschaut oder Gästen ein Schlaflager angeboten werden. Durch den Gang mit Einbauschränken erreicht man die Privaträume des Ehepaares. Im Schlafzimmer mit hoher Dachschräge und Fake-Fell-Tapete geniessen die beiden den Sonnenaufgang und den Ausblick auf die Kuhweide. Das Badezimmer mit Balkonzugang rundet die stimmige Raumaufteilung ab. «Ausser vielleicht einem Weinkeller fehlt uns hier wirklich nichts. Ich würde sofort wieder und nochmals genau gleich bauen, es war eine spannende Zeit!», fasst Dimitri Iubatti seine Erlebnisse nach dem Schnellentscheid zum Eigenheimprojekt zusammen.

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INSPIRATION   A E   E TE

PHILIPP ADANK Architekt FH, Geschäftsführer, Adank & Partner AG, Amriswil www.adank-partner.ch

Es war sehr wertvoll, dass das Ehepaar Iubatti klare Vorstellungen zum Raumprogramm hatte. Zudem führten wir zum Projektauftakt zwei intensive persönliche Gespräche, bevor unser Büro mit den Entwurfsarbeiten begonnen hat. Anschliessend mussten für die Weiterbearbeitung nur noch kleinere Justierungen vorgenommen werden. Dann konnte das Projekt gemäss der ersten Ideen realisiert werden. Ich denke, dass es für ein gelungenes Ergebnis sehr entscheidend ist, der Bauherrschaft gut zuzuhören, die Wünsche aufzunehmen und auch ernst zu nehmen. Wenn diese Wünsche dann in einem Entwurf umgesetzt werden können und keine grundlegenden Änderungen notwendig sind, werden die besten Ergebnisse erzielt. Eine Konzept-Anpassung ist meistens eine Kompromisslösung und selten optimal.

Die räumliche Situation fi nde ich sehr angenehm. Es ist hell und offen, dazu kann man Sichtbeziehungen und Rückzugsmöglich keiten in einem geniessen. Zwischen Küche und Wohnzimmer kann kommuniziert werden, ohne direkt in den Kochtopf auf dem Herd zu sehen. Dazu bieten die präzise gesetzten Fenster schöne Ausblicke und ergeben ein spannendes Fassadenbild.

Das Haus ist von aussen sehr einfach gehalten und auf das Wesentliche reduziert. Die Fenster mit ihren Einfassungen sind das einzig markante Gestaltungselement. Dazu funktionieren sie im Inneren als Sitznischen, und durch die sorgfältige Platzierung wird die Umgebung schön eingerahmt.

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

Es war von Anfang an das Ziel unserer Firma, mit einfachen Mitteln das Maximum zu erreichen. Nur so können Objekte geschaffen werden, die zeitlos und funktionell sind. Aber gerade bei unaufgeregten, schlichten Projekten sind die Details umso präziser auszugestalten und die prägenden Elemente sorgfältig einzusetzen.

Ich glaube die Besinnung auf einfache, wesentliche Punkte und die ganzheitliche Herangehensweise haben sich im Laufe der Jahre geschärft.

«Die präzise gesetzten Fenster ergeben ein spannendes Fassadenbild.»

TECHNISCHE ANGABEN [ KONSTRUKTION ] Massivbau, aussen gedämmt und verputzt; Anbau in Sichtbeton mit Vollkernplatten (teilweise innen gedämmt) ¦ Dach: Satteldach fassadenbündig

[ RAUMANGEBOT ] Nettowohnfläche: 224 m² ¦ Anzahl Zimmer: 4

[ AUSBAU ] Boden: Eichenholzparkett, Unterlagsboden eingefärbt ¦ Wände: Sichtbeton lasiert ¦ Fenster: Kunststoff, aussen einbrennlackierte Aluminiumzargen, innen Sitznischen aus MDF-Platten ¦ Bad: Waschbecken und Badewanne aus Corian

[ TECHNIK ]

Luft-Wasser-Wärmepumpe, Bodenheizung

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INSPIRATION   A E   E TE

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Wie bekommt man Tageslicht ins Hausinnere, wenn ein Nordhang in die Quere kommt? Das Architektur-Büro Hautle + Partner hat die Antwort mit dem Einfamilienhaus in Thal gefunden – und nun den Dreh mit den Geschossen raus. TEXT TI E 

m Büro machte das Einfamilienhaus schnell als das «Light-Catcher»-Projekt die Runde. Das Architektur-Büro Hautle + Partner im St. Galler Rheintal hat schon so einige Einfamilienhäuser mit besonderen Kubaturen im Portfolio: Hofhäuser, Gebäude mit unkonventionellen Winkeln und Verschachtelungen, mit Spitz- oder Flachdach, aus Holz oder Beton. Überall ging es um das Kunststück, grosse Aussichten zu schaffen, aber von aussen nicht zu viel Einsicht zu gewähren ‒ der Spagat zwischen Privatsphäre und Ausblick. Nirgends aber war es so schwierig, Tageslicht ins Hausinnere zu bekommen, wie in Thal. «Die Lage am Nordhang hat eine gute Besonnung der Räume nahezu verunmöglicht», erzählt Projektleiterin Sabine Messel.

VERDREHTE

ESCHOSSE

Auf Lichtfang ging die Architektin mit einem ausgeklügelten Grundriss. Dafür legte Sabine Messel das Haus für die fünf28

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FOTOS    A RI A 

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köpfige Familie auf drei Geschosse an. Das Wohngeschoss sitzt in U-Form auf dem Eingangskubus. Das obere Stockwerk, der Schlafbereich, kam als weiteres U, um 90 Grad gedreht, darauf. Durch die Überlappung der beiden Etagen entsteht mittig ein Innenhof, der Tageslicht in die Räume bringt. «Die verdrehten Geschosse erschliessen ausserdem interne Sichtbezüge, die das Haus offen wirken lassen, obwohl es keine ungefilterte Öffnung nach aussen gibt», kommentiert Sabine Messel den architektonischen Kniff. So haben die Eltern beispielsweise von der Küche im mittleren Stockwerk freie Sicht auf die Spielterrasse der Kinder im Obergeschoss. Über eine Rutsche geht's für die Kinder in Nullkommanichts in den Garten auf der mittleren Ebene. Zur Strasse hin sind die beiden Us geschlossen. Nicht mal die Terrasse für die Abendstunden kann man vom Dorf aus erahnen. Neben den Sichtbezügen im Haus selbst reicht die Aussicht vom Küchenfenster übers Dorfgeschehen bis zu den Rebbertraumhaus

gen. Vom Obergeschoss aus kann man sogar den Bodensee sehen. Morgensonne fällt ins Schlafgeschoss mit Bad und Ankleide.

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Wann und wo die Sonnenstrahlen ins Haus treffen, hat Sabine Messel genau analysiert. Tageslicht in der Architektur ist ein komplexes Thema, da es dem gebauten Raum Form gibt und ihn zugleich interpretiert. Mittels computergestützter Simulationen prüfen Architekten die entworfenen Szenarien auf ihre Lichtqualität. Mit dem unteren Geschoss hatte es die Architektin dabei nicht leicht: Zur Hälfte unterirdisch geplant, fehlen den Aussenwänden die

Lichtschleuse: Der Innenhof bringt Helligkeit ins Wohngeschoss. Das bodenebene Fenster rückt auch die untere Etage ins richtige Licht.


INSPIRATION   A E   E TE

seitlichen Fenster. Daher sitzt im Innenhof, der sich aus dem Dach des Eingangsgeschosses ent wickelt, ein Oberlicht. Durch die Luke gelangt Tageslicht in den Hauswirtschaftsraum in der unteren Etage. Der Hauseingang im Untergeschoss ist als Nische ausgebildet. Alucobond-Platten ziehen sich wie ein Band um den Eingang herum und heben sich von der Kratzputzfassade ab. So verschwindet auch das nebenliegende Garagentor optisch in der Metallverkleidung. Im Innern versteckt sich zwischen Garage und Gästeeingang die interne Familiengarderobe. In der Ausstattung erinnert sie an den Eingangsbereich im Kinderhort: Jedes der drei Kinder hat hier sein eigenes Fach in der Bank und für ihn bestimmte Haken an der Wand.

D E K ASS SCHE

Traum in Weiss: Den Küchenbau nahm die Rolf Schubiger Küchen AG in die Hand.

A ETTE

Während die Architektur in ihrer Verdrehung einigermassen aufregend ist, verharrt die Interior-Farbgebung in der Konvention ‒ und tut gut daran. «Die Bauherren wollten mit der klassischen Palette arbeiten: Weiss-, Schwarz- und Grautöne in Kombination mit Holz», erklärt Sabine Messel das Farbkonzept. Das klingt erst mal unaufgeregt. Zu viel gestalterische Exzentrik verträgt ein Raum, in dem man leben will, aber auch nicht. So beherrscht Anthrazit den fugenlosen Boden des Unterund Wohngeschosses. Die Treppen leuchten in hellgrauer Naturafloor-Spachtelung. In den Räumen des Schlafgeschosses ruht das Tiefbraun der Räuchereiche. Auch die Schränke sind aus Eiche geschreinert und geben Kontrastpunkte zu den weiss verputzten Wänden. Im mittleren Geschoss befinden sich die Bereiche für Kochen, Essen und Wohnen. Hier hat auch ein besonderer Raum Platz gefunden: ein Zimmer für die Weinbegeisterung der Bauherren. Die Wände sind mit Steinklinker verkleidet, sodass sich Gäste beinahe in mediterranem Gefilde wähnen, während sie den guten «Pigna Rossa» im

«Durch die verdrehten Geschosse erschliessen sich interne Sichtbezüge.» Sabine Messel, Architektin

Passend zum Wein: Steinklinker holt mediterrane Atmosphäre ins Haus. Rechts: Zur Strassenseite hin gibt sich das Haus geschlossen. Das Lamellenstoren-System kommt von der Griesser AG.


Hellgraue Naturafloor-Spachtelung sorgt dafĂźr, dass der Treppenbereich nicht in der Dunkelheit verschwindet.

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INSPIRATION   A E   E TE

SITUATIONSPLAN

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] Geschoss über dem Kopf: Aus der Schlafetage entwickelt sich die gedeckte Terrasse.

Glas schwenken. Über dem Eichenregal mit integriertem Weinkühlschrank beleuchtet eine LED-Schiene die Flaschen. «Auch über allen Einbauschränken im Rest des Hauses sitzt ein solches LED-Band», erklärt die Architektin, «einerseits bekommen die Einbauten dadurch zur Decke hin einen

inszenierten Abschluss, und andererseits ist gleich der Schrankinhalt beleuchtet, wenn man ihn aufmacht». Neben den Lichtschienen und Deckenspots kommen gezielte Ambienteleuchten zum Einsatz ‒ und der Light- Catcher macht damit seinem Namen alle Ehre.

Sabine Messel und Urs Spirig, Hautle + Partner ¦ www.hautle.com

[ KONSTRUKTION ] Wände: 15 cm Backstein bzw. 18/25 cm Beton, 20 cm Dämmung ¦ Aussenputz: Kratzputz ¦ Dach: Warmdach mit extensiver Begrünung

[ RAUMANGEBOT ] 8,5 Zimmer ¦ Geschossfläche: 518 m² ¦ Volumen: 2040 m³

[ AUSBAU ] Boden: schwarzer Calzium-SulfatFliessmörtel (KBS) ¦ Räucher-Eiche im Schlafbereich ¦ Wand: teilweise Naturafloor ¦ Decke: gestrichener Gipsglattstrich

Der Hang macht’s möglich: Jede Etage hat einen Zugang zum Garten.

[ TECHNIK ] Technik: Erdsonden-Wärmepumpe ¦ Kontrollierte Lüftung

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traumhaus


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Auf dem aussergewöhnlichen Grundstück konnte nur ein unkonventionelles Projekt entstehen. Die Architekten entwarfen im österreichischen Hohenems das vielleicht längste Wohnhaus der Welt. Umhüllt wird der Bau-Koloss von einer speziellen Haut. TEXT IL A A  EI EL

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[ WAS ] 37 Meter langes Holzhaus

[ WER ] Juri Troy Architects, Wien/Bregenz (AT)

[ GRUNDSTÜCK ] Die im Vorarlberger Rheintal zwischen Schattenwald und den Rheinauen gelegene Parzelle zeichnet sich durch die schlanke und lange Form aus. Unter der Vielzahl der umgebenden Einfamilienhausbebauungen fällt die klare Linienführung deutlich auf.

[ HERAUSFORDERUNG ] 37 m lang, 5 m breit und 6 m hoch ist der zweigeschossige Baukörper. Das Haus soll einerseits das Heim einer Jungfamilie und andererseits ein Grafikbüro beherbergen.

[ LÖSUNG ] Der Grundriss ist als Aneinanderreihung von Räumen organisiert, die an beiden Enden in grosszügige, offene Wohn- und Arbeitsräume aufgelöst wird. Die sogenannte Raumflucht hat zur Folge, dass man bei geöffneten Türen vom ersten Raum bis zur Wand des letzten Raums beziehungsweise durch das Fenster dort blicken kann. Entlang der Längsfassaden sind Fenster und Öffnungen präzise positioniert und richten sich in Grösse und Format nach besonderen Ausblicken in die Umgebung.

Der Riegel beherbergt einerseits das Heim einer Jungfamilie und andererseits ein Grafikbüro. Wohnen und Arbeiten sind somit unter dem gleichen Dach vereint, jedoch durch Eingangsbereich und Parkplatz sowie eine Loggia im Obergeschoss klar getrennt.

LÄNGSSCHNITT UND QUERSCHNITTE

[ BESONDERH EIT ] In nur zwei Tagen wurde der Holzbau für das vermutlich längste Einfamilienhaus der Welt aufgerichtet. Die Tätigkeit der grafischen Gestaltung war auch Inspiration für die Fassade, die aus einem anthrazitfarbenen Polyethylennetz gefertigt wurde und so nach Belieben als Werbefläche genutzt und umgestaltet werden kann.

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Präzise positionierte Fenster rahmen die besonderen Ausblicke ein.


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ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

Die Kombination von Eternit und weissem Verputz an der Fassade hebt die Charakteristik der raffinierten Architektur hervor.

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Dass Architekten aufgrund der Bauvorschriften Anpassungen vornehmen müssen, sind sie gewohnt. Um diese Bestimmungen in die Entwurfsarbeit zu integrieren und ein harmonisches Ergebnis zu erreichen, braucht es viel Fingerspitzengefühl. TEXT IL A A  EI EL

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«Angenehme Raumhöhen zu schaffen, war nicht leicht.» Carmelo Pafumi, Architekt

Oben: Über der matten Küchenkombination in Polarweiss von «Rational» schwebt wie ein Ufo die Dampfabzugshaube von Miele. Links: Die Galerie und der Kamin von Moser Cheminée-Bau waren von Beginn an auf der Wunschliste der Bauherren. Bis die Entscheidung auf die Pendelleuchte «Hope» fiel, dauerte es dagegen etwas länger.

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ir haben unser Glück mit dem Land gekauft», erzählen die Bauherren zufrieden. Die Parzelle im ländlichen Lupsingen nahe Liestal haben sie mit einer Architektur-Verpflichtung erstanden. Die ruhige Lage mit Aussicht auf das Dorf bis in die gegenüberliegende Waldlandschaft hat das Paar vom Grundstück direkt überzeugt. Der einheimische Basler und seine polnische Ehefrau hatten auch von Anfang an ein gutes Gefühl beim Baupartner: «Die fertigen Projekte des Architektur-Büros haben uns sehr gefallen, so wussten wir schnell, dass es das Richtige ist.» Mit einer klaren Vorstellung der Raumaufteilung, dem Wunsch von grossen Fenstern und einer Galerie starteten die Bauherren in das Projekt. Den Architekten von Wohlgemuth & Pafumi schwebte für das Haus in Lupsingen ein aussergewöhnliches Konzept vor. Das Objekt, aus fünf Gebäudeteilen zusammengesetzt, sollte für jede Raumnutzung im Erdgeschoss ein Volumen mit Satteldach bekommen. Somit würden Küche, Essbereich, Wohnraum, Eingang und Garage äusserlich voneinander abgetrennt und sich optisch unterscheiden. «Jeder Funktion wollten wir eine eigene Hülle geben, dann die Baukörper versetzt und mit unterschiedlichen Deckenhöhen zusammenfügen», erklären Architekt Carmelo Pafumi und als leitender Entwurfs-Architekt Marc Straumann die Idee. Das Konzept scheiterte allerdings am örtlichen Bauamt. Die verschachtelte Version glich den Behörden zu sehr einem indus triellen Scheddach und passte darum nicht in die Satteldach-Zone in Lupsingen. Die Architekten überarbeiteten ihren Entwurf und kamen mit einer «entschärften» Variante mit dem Baugesuch durch. Das Eigenheim verbindet nun drei versetzte Gebäudeteile mit eigenen Dächern, die gleich der Front- und Rückseite des Hauses mit Eternit ummantelt wurden. «Das endgültige Konstrukt macht den Übergang der Decken im Hausinnern interessanter, verglichen mit dem komplexeren Entwurf, der eine stärkere Verschachtelung vorgesehen hätte», ist der Architekt sicher. Das Bauwerk bekommt durch die extravagante Form und die cha rak teristischen Dachfenster an der Vorderseite Aufmerksamkeit, dazu unterstreichen die weissen Seitenwände die raffinierte Kubatur.

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Der schlichte Eingangsbereich mit Gästetoilette und Treppe ins Untergeschoss befindet sich im mittleren Bauvolumen. Im Souterrain haben die Hausbesitzer viel Platz für ein Bürozimmer, Fitnessbereich, Waschküche und einen Abstellraum. Auch die Haustechnik mit Wärmepumpe wurde hier untergebracht. Im Erdgeschoss hat sich eine offene, grosszügige Raumgestaltung durchgesetzt, und trotzdem verlieren sich die Bewohner darin nicht. «Wir haben den Grundriss sogar etwas verkleinern lassen. So fühlen wir uns sehr wohl und haben keine ungenutzten Ecken», ist die Bauherrschaft überzeugt. Zurückhaltend und schlicht zeigt sich auch die Küche. Die Kochhalbinsel von «Rational» in mattem Polarweiss mit einem Bar-Tresen aus Eichenholz öffnet sich zum Wohnraum, damit man sich mit Gästen während des Kochens unterhalten kann. Der Dampfabzug von Miele schwebt dabei wie ein Ufo über den Herdplatten. Die Abdeckung aus dunklem Granit und der Wandspritzschutz aus Glas vervollständigen den Materialmix zu einem praktischen Ganzen. «Um viel Platz in der Küche zu haben, war mir das Reduit wichtig, damit alle Zutaten und Haushaltgeräte nicht ständig im Weg stehen», meint die Hausbesitzerin.

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Im hellen Wohnbereich sorgen Galerie und Fensterfronten für ein luftiges Raumgefühl. Im Kamin mit Natursteinverblender kann für das heimische Ambiente eingeheizt werden. «Das Cheminée war ein traumhaus

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Muss, obschon es für uns mehr ein dekoratives Element ist denn ein Wärmespender», gibt das Ehepaar zu. Seitlich beleuchtet ist dem Ofen diese Aufmerksamkeit garantiert. Schon vom Sofa aus zeigt ein Blick hoch in die Galerie die spannende Dachkonstruktion. Die versetzten, unterschiedlich hohen Decken erzielen für die Bewohner wie Planer einen tollen Spezialeffekt, der das Haus einzigartig macht. «Es war eine Herausforderung, angenehme Raumhöhen hinzubekommen, wenn die Dachschräge teilweise bis zu 60 Grad beträgt. Mit der Holzverkleidung haben wir dem Konstrukt noch mehr Ausdruck verliehen», erklärt Architekt Carmelo Pafumi. Genauer betrachten kann man die Verschachtelung der Volumen von der Galerie. Über die Treppe aus Eichenholz mit durchsichtiger Absturzsicherung erreicht man das Obergeschoss. Die Sicht auf die verschachtelten Deckenebenen lässt den Betrachter einen Moment innehalten, um herauszufinden, wie die architektonische Konstruktion genau funktioniert. «Trotz 3D-Visualisierungen mussten wir uns ein kleines Modellhaus basteln, damit wir uns genau vorstellen konnten, wie denn das Endresultat schliesslich aussehen würde», schmunzelt das Ehepaar. Die halb verglaste Galerie-Ecke lädt zum gemütlichen Lesen ein, während man das Geschehen im Wohnzimmer zu jeder Zeit verfolgen kann. Die Dachfenster bringen Tageslicht in die Galerie. Ebenfalls verwöhnt wird das Ehepaar mit der unverbaubaren Aussicht über Lupsingen aus seinem Schlafzimmer. Der höchste Raum im Haus hat drei schräge Kippfenster, die morgens erste Sonnenstrahlen und frische Luft reinlassen.

Der erste Entwurf mit fünf einzelnen Volumen und fünf eigenen Dächern wurde von den Behörden abgelehnt. Die «entschärfte» Variante bewilligte das Bauamt als Satteldach-Konstruktion.

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TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] Wohlgemuth & Pafumi Architekten AG, Nuglar www.wparch.ch

[ KONSTRUKTION ] Massivbau: Einsteinmauerwerk ¦ Dach: Satteldach aus Eternit ¦ Fassade: Eternit und Vollabrieb

[ RAUMANGEBOT ] Nettowohnfläche: 325 m² ¦ Anzahl Zimmer: 4

[ AUSBAU ] Boden: Parkett im Wohnbereich, Platten im Badezimmer und Untergeschoss ¦ Wände: Vollabrieb ¦ Fenster: 3-fach-Isolationsverglasung ¦ Sonnenschutz: Lamellenstoren

[ TECHNIK ]

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Ein Mann sollte in seinem Leben ein Haus bauen – diese Worte nahm sich der Bauherr zu Herzen und griff auch selbst mal zum Werkzeug. TEXT A

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ür Alice und Jörg Wolf bedeutete ein eigenes Haus vor allem Unabhängigkeit. Das junge Ehepaar wohnte noch bei den Eltern des Ehemanns. «Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Schwieger mutter», sagt Alice Wolf lächelnd, «aber es ist schon ein ganz anderes Gefühl, sein eigenes Zuhause zu haben.» Die Entscheidung, selbst zu bauen, war schnell gefällt: Ein Eigenheim würde nicht nur zusätzliche Unabhängigkeit von Vermietern bieten, es erwies sich nach den ersten Kalkulationen auch finanziell als die beste Option. Bei der Frage, welches Haus es nun werden sollte, bekam das Ehepaar fachmännische Unterstützung von Wolfgang Tuffner: Der Verkaufsleiter von Haas Haus ist ein langjähriger Freund der Familie. Nach gründlicher Recherche und dem Besuch eines Musterhauses stand der Entschluss fest, ein individuell geplantes Architekten haus von Haas zu bauen.

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Das idyllische, rund 500 m² grosse Grundstück fand das Paar in ihrer Gemeinde in der Fränkischen Schweiz. Etwas entrückt am Ende einer Sackgasse gelegen und von einem Bach gesäumt, bietet es der jungen Familie ausreichend Platz und Ruhe. «Es war Liebe auf den ersten Blick», erinnert sich Alice Wolf. Kurze Zeit später konnten die Bauherren bereits in ihr neues Zuhause einziehen, das sich ganz nach ihren Wünschen richtete. «Es war mir wichtig, dass das Haus ein harmonisches Gesamtbild bietet», sagt Jörg Wolf. «Deswegen haben wir die Garage auch unter dem Satteldach platziert.» Der Anbau dient als ausgewogene Ergänzung zur ansonsten symmetrischen Fassade, die durch ein leicht vorstehendes Zwerch haus unterbrochen wird. Damit das neue Eigenheim sich wie ein richtiges Zuhause anfühlte, hat Jörg Wolf selbst Hand angelegt. «Ich konnte mit Haas sehr gut abstimmen, welche Arbeiten ich selbst erledige. So haben sie zum Beispiel den Unterlagboden und die Heizung gemacht, ich verlegte darauf das Laminat und die Fliesen», erzählt der handwerklich begabte Bauherr. Die Beläge und die Wandfarben konnte er im hauseigenen Baumarkt von Haas auswählen. «Ich bin mit der Qualität der Materialien sehr zufrieden. Ausserdem war alles, was wir brauchten, ohne Aufpreis im Standardpaket erhältlich.»

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WACHSEN

Der Aufwand, den die Familie in Planung und Ausbau ihres Eigenheims hineingesteckt hat, hat sich gelohnt. Das Interieur traumhaus

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In Szene gesetzt: Auch das grosse Familienbad glänzt durch stimmungsvolleLichtund Farbakzente. Stromlinienform: Die moderne Küche besticht mit einer Mischung aus geraden und gekrümmten Linien.

des Hauses zeichnet sich durch eine durchdachte Farb- und Lichtgestaltung aus. So verfügt jedes Zimmer über eine eigene Akzentfarbe. Für die Farbwahl zog das Paar eine Innen architektin bei, die auch passende Wandbilder mit den Wunschmotiven der Bauherren malte. Im grosszügigen Wohnund Essbereich dominiert ein sanfter Grünton. Hier verbringt die Familie am liebsten ihre Zeit. «Es ist hell und gemütlich, und wenn ich in der Küche stehe, kann ich unserem Kind beim Spielen zusehen und habe es immer im Blickfeld», schwärmt Alice Wolf. Die offene Küche verfügt über eine elegant geschwungene Halbinsel und wandbündig eingebaute Hochschränke. Eine Akzentbeleuchtung aus reinweissen LED-Lampen verleiht dem Raum einen futuristischen Touch. Bodentiefe Fenster öffnen das Wohngeschoss gegen den Garten. Der grosse Flur zeigt ein originelles Detail: In die Trennwand zum Wohnraum sind zwei schmale, bodentiefe Aussparungen eingelassen. Gemeinsam mit dem Türbogen lassen sie den Flur wie einen Säulengang erscheinen. Für einen besonders stilvollen Effekt sind die Aussparungen beleuchtet ‒ gemäss dem Lichtplan, den Jörg Wolf selbst erstellt hat. Da der Bauherr einem technischen Beruf nachgeht, war ihm die Technik auch zuhause wichtig: Über zwei Wandpaneele lassen sich zentralisiert Licht und Heizung steuern sowie die Eingangstüre überwachen. Im Dachgeschoss des Hauses befindet sich das helle und geräumige Elternschlafzimmer sowie zwei Kinderzimmer. Ein grosszügiges Bad bietet ausreichend Platz 44

für eine Badewanne, eine bodenebene Dusche und sogar einen Wäscheschacht, den der Bauherr selbst eingebaut hat. Die Dachschrägen lassen die Räume raffiniert und abwechslungsreich wirken. Über dem

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Garagenanbau befindet sich im Moment noch ein grosser Abstellraum. In Zukunft kann er noch ausgebaut werden ‒ zum Beispiel zu einem eigenen Spiel- und Bastelzimmer für den Nachwuchs.

TECHNISCHE ANGABEN [ KONSTRUKTION ] Bauweise: Holztafelbau ¦ Dach: Satteldach 45°¦ Fassade: handverputzter fugenloser Edelputz

[ RAUMANGEBOT ] Nettogrundfläche: 243,78 m² ¦ EG: 120,30 m² ¦ DG: 123,48 m²

[ AUSBAU ] OBERGESCHOSS

Boden: Platten in Küche, Bad und Flur ¦ Übrige Räume: Laminat in Nussbaumoptik ¦ Wände: Putz

[ TECHNIK ]

Luft-Wasser-Wärmepumpe ¦ Fussbodenheizung ¦ kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ¦ Energiestandard: KfW-Effizienzhaus 55

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Die Architektur orientiert sich an den Fachwerkhäusern des Weilers. Rechts: Trotz architektonischer Angleichung ans Ortsbild lebte sich Tina Wilck in der zeitgenössischen Interpretation aus: Die grossen Fenster sind nur ein Beispiel dafür.

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In der Dorfkernzone häufen sich die Bauvorschriften. Dort zu bauen, ist kein Leichtes. Architektin Tina Wilck hat aber mit ihrem eigenen Haus in Wagenhausen gezeigt, dass sie das Jonglieren mit Formalien im Griff hat. TEXT TI E 

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agenhausen im Thurgau, zwei Kilometer vom historischen Städtchen Stein am Rhein entfernt: Im Dorfkern stehen Fachwerkhäuser Spalier. In ihrer Mitte moderte noch vor Kurzem ein Holzschopf vor sich hin. Heute befindet sich auf der Parzelle ein schlankes, dreigeschossiges Holzhaus, ein Ersatzneubau. Architektin Tina Wilck hat es geplant, der Holzbaupartner Renggli die Pläne ausgeführt und Schreiner Andreas Mark den Innenausbau gefertigt. Es ist das Eigenheim des Schreiner-Architekten-Paares und ihrer beiden Kinder. Tina Wilck, 40, arbeitete zur Zeit der Planung noch für die Schaffhauser Sandri Architekten, heute ist sie selbstständig. Ihr Lebenspartner Andreas Mark, 46, ist Geschäftsführer der Schreinerei Roesch AG im nahe gelegenen Diessenhofen. Dass ihr eigenes Haus eine Holzkonstruktion wird, lag auf der Hand. «Bei den Sandri Architekten habe ich mich ausserdem auf Minergie-Bauten spezialisiert», erzählt Tina Wilck, «die Holzsystembauweise kommt dem Minergie-Prinzip entgegen, weil Übergänge etwa von Wand und 46

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Fenster einfach gelöst werden können und die Vorfertigung eine hohe Dichtigkeit mit sich bringt.» Das Holz, mit dem die Renggli AG arbeitete, kommt im Wesentlichen aus heimischen Wäldern und wurde in der Werkhalle nach den Plänen der Architektin in passgenaue Elemente gebracht. Genau zwei Tage dauerte es dann noch, die Holzelemente an Ort und Stelle aufzurichten. Mit dem MinergiePrinzip hat sich das Paar eine zusätzliche Reglementierung auferlegt. Denn die Lage der Parzelle, im Abschluss des historischen Weilers und an den Mühlebach angrenzend, brachte schon ein ganzes Paket an Bauvorschriften mit sich.

DAS D KTAT DER BAUORDNUN Der vorgegebene Bachabstand von 15 Meter wurde mit dem Baufeld gelockert. Die Bachschutzzone blieb aber aus Gründen des Hochwasserschutzes erhalten. Der Bach muss zudem zugänglich sein, damit die Gemeinde Unterhaltsarbeiten durchführen kann. Ein Keller verbot sich mit dem Bach auch. Tritt das Wasser mal über die Ufer,


Verlängerung des Innenraums: Die Terrasse ist erhöht, falls der Bach über die Ufer tritt.


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hätten Tina Wilck und Andreas Mark das Problem im Haus. «Mehr als dass der Bach mal durch den Garten fliesst, passiert eigentlich nicht», erzählt die Architektin und Bauherrin. Statt des Kellers plante sie im Erdgeschoss allerhand Nebenräume, Abstellkammern und den Technikraum ein. Auch die Terrasse mit Holzrost konzipierte sie wie ein Podest als Verlängerung des Innenraums. Alles hat zwei Seiten, und so ist auch der Bach trotz restriktiver Ansprüche

Der Industriefussboden lässt das offen gehaltene Erdgeschoss mit Küche und Wohn bereich clean wirken.

an die Architektur ein Plus: Der lang gestreckte Bau öffnet sich zur Uferbewachsung. «Das ist das Schöne an unserem Grundstück», meint Tina Wilck, «die Natur ist schon da, und wir müssen nicht erst wie in einem Neubaugebiet Hecken setzen, um uns wohlzufühlen.»

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Die weiteren Vorschriften diktierten die Fachwerkhäuser in der direkten Nachbarschaft. Mit Längsausrichtung und der naturbelassenen Holzfassade ebnet sich das Haus ins Ortsbild ein. «In der Dorfkernzone gab die Bauordnung eine steile Dachneigung von 40 bis 50 Grad vor», erzählt Tina Wilck. Ihr eigenes Satteldach läuft im 48-Grad-Winkel zusammen und ist die sprichwörtliche Spitze des Gebäudes, das 11 Meter in die Höhe ragt. Die Holz latten der Fassade sind horizontal gesetzt, um das hochgewachsene Haus fürs Auge nicht noch zusätzlich zu strecken. «Da die umliegenden Häuserhüllen verwittert sind, haben wir unsere Fassade natürlich belassen, sodass unser Heim die Natureinwirkung ebenso aufnehmen kann», erklärt die Architektin weiter. Damit Wind und Wetter eine «natürliche Bahn» an der Fassade entlang ziehen können, verzichtete Tina Wilck auf einen Dachvorsprung.

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Für das selbst geschreinerte Bücherregal hat Andreas Mark Dreischichtplatten gewählt, damit es als gleichzeitige Sturzsicherung robust genug ist.

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QUERSCHNITT

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Den Innenausbau hat Bauherr Andreas Mark vom Eingang bis unters Dach massgefertigt. Von der Badewannenverkleidung bis zum Bücherregal ist alles selbst geschreinert. «Wir wollten multifunktionale Eichenmöbel», sagt Tina Wilck und meint vor allem raumhaltige Wände. So geht die Abschlusswand des WCs in die Garderobe des Eingangsbereichs über. Die Trennwand zwischen Badewanne und Lavabo ist ein Holzregal. Das riesige Bücherregal reicht vom Erd- bis zum Obergeschoss hinauf und erlaubt den Zugriff auf die Literatur von zwei Seiten. Gleichzeitig übernimmt das über dimensionale Regal die Funktion der Treppensturzsicherung. Der Wohnbereich reicht wie in einem Loft bis in die obere Etage. Von der Galerie aus gehen die Türen zu den Schlafzimmern ab. Während die zwei Geschosse fertig ausgestaltet sind, ist das Dachgeschoss noch eine Carte blanche. «Momentan haben wir hier Rückzugsnischen und das Büro untergebracht», erläutert die Architektin, «aber wir bauen das Dachgeschoss nach und nach aus.» Bald sollen hier die beiden Kinder des Paares ihr Reich bekommen: ein grosses Badezimmer, links und rechts je ein Zimmer. traumhaus

LÄNGSSCHNITT

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] Tina Wilck, Sandri Architekten, Schaffhausen ¦ www.sandri-architekten.ch

[ KONSTRUKTION ] Holzsystembau: Renggli AG ¦ Fassade: hinterlüftete Holzfassade, Romboidschalung in Douglasie ¦ Dach: Satteldach mit hinterlüfteten Glattschiebeziegeln

[ RAUMANGEBOT ] 5,5 Zimmer auf drei Geschossen ¦ Hauptnutzfläche 202 m²

[ AUSBAU ] Boden: naturfarben lasierter Hartbetonbelag im EG und DG, Eichenparkett im OG, Schiefer im Badezimmer ¦ Wände: Weissputz in EG und OG, weiss gestrichene OSB-Platten im DG, Platten im Badezimmer ¦ Decken: grossformatige Dreischichtplatten im EG, Weissputz im OG, Dreischichtplatten im Schlafzimmer

[ TECHNIK ] Erdsonden-Wärmepumpe mit Bodenheizung, Cheminée-Ofen ¦ Kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung ¦ Minergie-Zertifikat


Frühlingsmesse für Bauen, Wohnen und Garten

Quelle: marty häuser ©

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uf 1100 m ü. M. steht das Haus «Saanenland». Strenge, örtliche Bauvorschriften zwangen die Eigentümer dazu, ihr Haus optisch anzupassen. Ursprünglich wollten sie ein typisches Saanenhaus nachbauen: unten Mauerwerk und darauf Massivholzwände. Das Massivholz-Ambiente gefiel ihnen jedoch so gut, dass sie es auch in den Räumen des Erdgeschosses haben wollten. Mit der Montage von Putzträgerplatten vor den etwas dünneren Vollholzwänden konnten die Vorgaben der Gemeinde dennoch erfüllt werden. Zwischen Holz und Platte befindet sich ausserdem eine Dämmschicht. Die Wände des Dachgeschosses hingegen bestehen aus den 20 cm starken massiven Kiefernwänden, die der Holzhaushersteller als Fertigelemente anbietet.

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Als es darum ging, einen geeigneten Holzhaushersteller zu finden, stand an erster Stelle die Qualität der Wände. Die Eigentümer recherchierten in Zeitschriften, im Internet und reisten viel umher, bis sie auf einen Spezialisten trafen, dessen innovatives und hochwertiges Fertigbausystem sie überzeugte. Man entschied sich für die sogenannte «Richtmeistermontage», bei der ein erfahrener 50

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Zimmermann des Herstellers die Bauherren und ihre Helfer genau anleitet und ihnen beim Hausaufbau vorarbeitet. Die ganze Familie half beim Hausaufrichten mit. Für den Innenausbau engagierte man Fachhandwerker vor Ort, damit diese schnell greifbar sind, falls mal etwas sein sollte, aber auch, um ortsansässige Unternehmen zu unterstützen.

OHNE ST EFK NDSE TE Bei den meisten Häusern ist die sogenannte «Wetterseite» nicht so schön wie die restlichen drei Hausansichten, zudem oft fensterlos. Nicht so bei Haus «Saanenland»: «Ich wollte keine ‹Stiefkindseite›. Deshalb sind die beiden Giebelseiten identisch und beide Längsseiten einladend», erklärt die Eigentümerin. Um das gesamte Haus läuft ein Band mit Sprossenfenstern – die Sprossen verlangt die hiesige Bauvorschrift – mit Dreifachverglasung gegen Wärmeverlust und Aussenlärm. Die grosszügigen Aussentreppen aus Holz an den Giebelseiten erinnern an die historischen Saanenhäuser. Sie führen auf Balkon und Terrasse, auf denen man fast ums ganze Haus herumlaufen kann. Für die Gegend typische Muster zieren die Aussenhülle wie den Innenraum.


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DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Einschalige massive Blockbohlenbauweise ¦ Dach: Satteldach, Tonziegel ¦ Fassade: im EG verputzt, Massivholz (ohne Dämmung) im DG RAUMANGEBOT: Bruttowohnfläche 276 m² ¦ 8,5 Zimmer AUSBAU: Wände: Holz und Putz, Platten in Küche und Bad ¦ Fenster: Holzfenster, Dreifachverglasung ¦ Türen: Holztüren ¦ Technik: Heizsystem: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Kaminofen

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Kobelt AG

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in Haus, das sich der Grössenvorstellung und dem Wunschgrundriss anpasst, ist das Modell «Solce» von Kobelthaus. Diese Ausführung in der grössten Variante «L» besteht aus einem Untergeschoss und zwei Wohnebenen, die halbgeschossig versetzt konstruiert wurden. Dadurch ergibt sich eine praktische und ergonomische Raumeinteilung, die individuell an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden kann. Auf 251 m² in 7,5 Zimmern können die Kinder dieser Eigenheimbesitzer das grosszügige Wohnangebot auskosten. Der kubische Wohnbau erfüllt durch seine äusserliche Schlichtheit den Anspruch an ein modernes und angepasstes Einfamilienhaus.

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Auf bewährte umweltfreundliche Materialien wurde Wert gelegt, denn nicht nur eine erfrischende Architektur, sondern auch eine langlebige Qualität und ein gesundes Wohnklima tragen zur Lebens- und Wohnfreude bei. Grosse Fenster schaffen ein helles Ambiente und unterstützen das luftige Raumprogramm. Die offene Küche mit Kochinsel wird durch einen Vorratsraum ergänzt, der alle benötigten Geräte und Nahrungsmittel unterbringt. Vom schwarz-weiss dominierten Wohnbereich gelangt man auf den

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gedeckten Sitzplatz und den weitläufigen Garten mit Kiesbett, der als Spielparadies für den Nachwuchs ein Highlight darstellt. Im oberen Stockwerk befinden sich die Privaträume, unter anderem drei Kinderzimmer mit angrenzender Dusche und Toilette, ein Büro und das Elternschlafzimmer, das mit dem Bad kombiniert wurde. Hier stehen Badewanne und Bett auf Wunsch dieser Bauherrschaft direkt nebeneinander, sodass Entspannen und Ausruhen ohne Trennung zum Genuss werden.

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Im Waschraum im Untergeschoss ist auch die Haustechnik untergebracht. Neben einem Kellerabteil gibt es hier noch einen Abstellraum, der genügend Platz bietet, um alles zu verstauen, was sich bei einer Grossfamilie so ansammelt. Die Garage kann auf Wunsch im Untergeschoss oder wie in diesem Fall ebenerdig gebaut werden. Das Modell «Solce» gibt es im Minergie-Standard mit Wärmepumpe, Komfortlüftung mit Abluftwärmerückgewinnung, verbesserter Wärmedämmung, dadurch zusätzlicher Wohnqualität und weniger Energieverbrauch. Kobelt AG arbeitet mit ortsansässigen Handwerkern und bietet dem Bauherrn auch die Möglichkeit, für einzelne Arbeiten am Systemhausbau selber mit anzupacken.


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TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbau in Beton und Mauerwerk ¦ Dach: Flachdach ¦ Fassade: Aussenputz, weiss gestrichen ¦ Wände: EG/OG Backsteinmauerwerk mit 18 cm Aussendämmung mit Schutzanstrich RAUMANGEBOT: Bruttowohnfläche 251 m² ¦ 7,5 Zimmer AUSBAU:

Wände, Küche und Nasszellen: Platten, übrige Räume: Verputz ¦ Decken: Abrieb ¦ Fenster: Kunststoff-Fenster ¦ Türen: Stahlzargentüren mit fertig belegtem Türblatt TECHNIK: Heizsystem: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Bodenheizung

KOBELT AG, KOBELTHAUS Staatsstrasse 7, 9437 Marbach ¦ Pilgerstrasse 1, 5405 Baden-Dättwil Telefon 071 775 85 85 info@kobelthaus.ch ¦ www.kobelthaus.ch

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Huf Haus GmbH

IO E  O  E ER IE  nergiebewusstes Bauen war bei diesem Huf Haus, das in Kindhausen/Volketswil ZH steht, ein grosses Thema. Das «Huf Haus ART 5» trägt nicht nur den Titel «Plus-Energie-Haus», sondern ist aufgrund des besonders intelligenten Konzepts auch Minergie-zertifiziert. Effiziente Nutzung regenerativer Energien, verbesserte Wärmedämmung und modernste Haustechnologie ermöglichen, dass das neue Musterhaus mehr Energie produzieren kann, als es verbraucht. Zugleich präsentiert sich der Bau in der markanten, modernen Fachwerk-Architektur von Huf Haus.

AUTO

AT S ERTE

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Die offene Raumgestaltung und die grosszügigen Glasflächen am ganzen Gebäude unterstützen den Wohnkomfort. Die Beschattung der Fensterfronten ist durch eine automatische Steuerung möglich und kinderleicht in der Handhabung. Individuell auf die Raumaufteilung, die Grundstückssituation und die Vorgaben des MinergieStandards angepasst, wurde mit LED-Technik und Leuchtstofflampen gearbeitet, die 70 bis 90 Prozent energiesparender als Halogen- oder Glühlampen sind. Erstmals wurde die Serie «Occio io3d» als Wand-, Decken- und Stehleuchten eingesetzt, um den 54

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D DE I

puristischen Stil hervorzuheben. Die gesamte Beleuchtung des Plus-Energie-Hauses verbraucht maximal 2400 W. Mit der Dimmfunktion reduziert sich der Energiebedarf zusätzlich. Das Lichtszenen-Programm lässt sich unkompliziert über das KNX-Hausautomationssystem steuern.

WOHNA

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T AK ENTEN

Auf knapp 350 m² erstrecken sich zwei Wohnebenen und ein Untergeschoss. Das Erdgeschoss bringt Wohnen, Essen, Kochen und Arbeiten unter und macht gemütliches Beisammensein auf dem überdachten Gartensitzplatz auch bei weniger schönem Wetter möglich. Über Treppe und Empore erreichen die Kinder ihre Schlafräume und ein Badezimmer. Der Elternteil besteht aus dem Schlafbereich, einer Ankleide, einem grossen Badezimmer und einer Saunalandschaft. Den besonderen Charakter erhält das Haus auch durch die prägnanten ebenholzfarbenen Verstrebungen, die ein übernatürliches Passepartout für die Kunstwerke der Malerin Helen von Burg darstellen. Die Gestaltung der farblich akzentuierten Bilder nimmt die Huf-Haus-typische Bauweise wieder auf und untermalt das gesamte Einrichtungskonzept.


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ERDGESCHOSS

TE   INSPIRATION

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Fachwerkkonstruktion ¦ Dach: Satteldach ¦ Fassade: Holz und Glas ¦ Wände: Wärmedämmverbundsystem RAUMANGEBOT: Bruttowohnfläche 350 m² AUSBAU: Wände: feinstrukturierter Putz ¦ Decken: Betondeckenelemente weiss gestrichen, Böden: Teppichbelag Vorwerk Levia, Fliese Granitogres, Parkett Jaso Eiche Honey & Milk ¦ Fenster: Holz TECHNIK: Minergie zertifiziert, Fotovoltaikanlage, Heizsystem: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fussbodenheizung, Wohnraumlüftung mit Kühlung

HUF HAUS GMBH UND CO. KG Franz-Huf-Strasse, DE-56244 Hartenfels Telefon +49 2626 76 10 huf-dorf@huf-haus.com ¦ www.huf-haus.com

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Swisshaus AG

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as Eigenheim mit grüner Fassadenfarbe lockt im Innenbereich mit Sichtbetonelementen und einer individuellen Raumeinteilung. Eine offene Treppe, freie Durchgänge und grosszügige Räume erzeugen einen weitläufigen Eindruck. Nahe seinem Arbeitsplatz und dem Bodensee hat sich der Bauherr im thurgauischen Salmsach zum zweiten Mal den Traum vom Eigenheim erfüllt. Bereits zuvor hatte er mit Swisshaus ein Einfamilienhaus realisiert, das er zugunsten eines Neubaus am gewünschten Ort verkauft hat. Die Suche nach Bauland in der Nähe des Bodensees gestaltete sich herausfordernd. Mit Unterstützung von Swisshaus gelang es dem passionierten Segler dennoch, in der idyllischen Gemeinde mit Hafennähe Fuss zu fassen.

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Auf Basis einer Hausidee von Swisshaus und in enger Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Projekt-Team passte der gelernte Hochbauzeichner am Computer sein persönliches Eigenheim an. Geistig bewegte er sich durch das Flachdachhaus, verwarf Ideen und kreierte weiter, bis das Resultat über längere Zeit stimmig blieb. Eine lange Liste mit Wünschen galt es mit Projektleiter und Zeichner umzusetzen. Auf manche davon hatte der Bauherr beim ersten

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Haus verzichtet. «Ganz wichtig war für mich, dass im Aussen- und Innenbereich Beton verwendet wird.» Neben der Decke wurde dieser Wunsch mit Sichtbetonelementen umgesetzt. Das Raumkonzept sollte so offen als möglich wirken und viel Flexibilität mit sich bringen. Daher setzte er auf Zimmer mit freien Durchgängen und eine transparente Treppe ohne Setzstufen.

ARTEN ANORA

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Vom grosszügigen Ess- und Wohnbereich mit integrierter Küche schweift der Blick durch bodentiefe Panoramafenster in den Garten. Die Küche entstand analog dem vorherigen Haus und besticht mit Fronten in Hochglanzoptik. Dunkler Stein wurde mit weissem Glas kombiniert. Beim Bodenbelag kamen dunkle Platten zum Einsatz, die im Obergeschoss durch Laminat und Teppich ergänzt werden. Neben einem Gästezimmer mit eigener Dusche befinden sich im Obergeschoss auch das grosse Schlafzimmer sowie ein Büro. Das Bad wurde mit einer begehbaren Dusche ausgestattet. In den Nasszellen, der Küche, dem Treppenbereich und dem Eingang kam eine abwaschbare Latexfarbe zum Einsatz. So bietet das Eigenheim im Minergie-Standard funktionalen Komfort in Kombination mit kubistischer, puristischer Innenraumgestaltung.


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OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbau ¦ Dach: Flachdach, Kiesschicht ¦ Fassade: Verputz ¦ Wände: UG aussen 25 cm, UG innen KS 12/15 cm, EG/OG aussen: BS 17,5 cm RAUMANGEBOT: Nettowohnfläche 108,5 m² ¦ 5,5 Zimmer mit Carport  AUSBAU: Wände: Küche und Nasszellen mit Platten und Verputz, übrige Räume: Verputz ¦ Decken: Verputz, Sichtbeton  TECHNIK: Heizsystem: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Minergiestandard SWISSHAUS AG 9004 St. Gallen ¦ 5600 Lenzburg ¦ 3172 Niederwangen ¦ 6280 Hochdorf, 1442 Montagny-près-Yverdon ¦ AT-6840 Götzis Gratis-Info Tel. 0800 800 897 www.swisshaus.ch ¦ info@swisshaus.ch

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Atmoshaus AG

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R DIE  A

amilie Zeidler Duran erlebte zu Beginn ihres Bauprojekts einen kleinen Dämpfer, als sie erfuhr, dass ihr gewünschtes Grundstück schon an andere Bauherren vergeben wurde. Allerdings erstanden sie dann die grösste Parzelle in derselben Überbauung, wo sie nun auf nichts verzichten müssen. Mit ihrem Generalunternehmer Atmoshaus entschied sich das Ehepaar für ein etwas kleineres Eigenheim. Dadurch bleibt dem Nachwuchs noch mehr Platz, um im grossen Garten herumzutoben. «Die Kinder aus der Nachbarschaft kommen gerne zu uns, um mit unseren beiden Söhnen Fussball zu spielen», freut sich Joachim Zeidler. Das «Happy Family» fasst auf 179 m² alle Ansprüche der vierköpfigen Familie zusammen.

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Der Massivbau mit Satteldach lässt sich in die klassische Hauskategorie einordnen und zeigt mit seinem unkomplizierten Grundriss, dass auch einfache Formen ihren Reiz haben. Die 5,5 Zimmer verteilen sich komfortabel auf die zwei Etagen. Im Erdgeschoss bildet das grosszügige Wohnzimmer mit der halb offenen Küche den Wohnmittelpunkt für Erwachsene und Kinder. Die moderne 58

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Küchenkombination in Holzoptik wird durch Farbakzente in Rottönen aufgefrischt. Dieselben Farbtupfer finden sich auch im Elternschlafzimmer mit Dachschräge wieder. Zwei Kinderzimmer und ein Bad mit Badewanne komplettieren das Raumangebot.

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HA BEN AHR

Eine technische Besonderheit hat das Haus im Untergeschoss versteckt. Mit einer Luft-Wärmepumpe heizen die Bewohner ihrem Zuhause ein. In den Sommermonaten lässt sich das System auf Kühlung umschalten, damit die Temperatur 24 Grad nie übersteigt. Um Energie zu sparen, wurde eine thermische Solaranlage montiert, womit das Wasser vorgeheizt wird. Ausserdem führen Leerrohre vom Dach in den Keller, um später eine Fotovoltaik-Anlage installieren zu können. Für die Bewässerung des Gartens steht ein Regenwassertank bereit, der 3000 Liter speichern kann. Die Bauzeit für das Haus nach den Wünschen der Familie dauerte nur etwas länger als sechs Monate. «Wir konnten pünktlich zum Jahreswechsel einziehen, alle Beteiligten gaben richtig Gas», lobte Joachim Zeidler den Einsatz der Handwerker und die Leistung vom Baupartner Atmoshaus.


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DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbau ¦ Dach: Satteldach¦ Fassade: Abrieb heller Farbton ¦ Wände: BN mit Aussenisolation  RAUMANGEBOT: Bruttowohnfläche 178,6 m² ¦ 5,5 Zimmer AUSBAU: Wände: Abrieb, Platten ¦ Decken: Abrieb, Täfer ¦ Boden: Parkett, Platten, Teppich ¦ Fenster: Kunststoff ¦ Türen: Holz TECHNIK: Heizsystem: Luft-Luft-Wärmepumpe, Solaranlage ATMOSHAUS AG Eichweid 1, 6203 Sempach Station Telefon 041 545 80 00 info@atmoshaus.ch ¦ www.atmoshaus.ch

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Bautec AG

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ühlen Sie sich beim ersten Blick auf dieses Einfamilienhaus auch ein bisschen an eine Sommer-Residenz erinnert? Genau das war nämlich die Intention der Architekten von Bautec. Dieser Entwurf versprüht einen Hauch adliger Befindlichkeit. Die grossflächig verglaste Südfassade mit dem über die ganze Breite ausgedehnten Balkon ist Sinnbild für die moderne Formensprache und verleiht dem Haus die Transparenz und Offenheit, die man sich wünscht. Die Fensterfront lässt den Blick in die Ferne schweifen und bietet ungehinderte Sicht auf das wundervolle Panorama.

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In der grossen überdeckten Nische direkt vor der Küche und dem Essbereich lassen sich gemütliche Stunden im Freien verbringen. Hat es genügend Platz auf dem Grundstück für einen Garten oder wie in diesem Fall gar für ein Swimmingpool, unterstützt Bautec seine Kunden auch bei der Gestaltung des Aussenraumes. Der Innenausbau kann ebenso nach den Wünschen der Bauherrschaft individuell arrangiert werden. Ein offener lichtdurchfluteter Wohnessraum mit hellem Parkettboden, eine Küche mit Kochinsel und ein Gästezimmer im Erdgeschoss zählen ebenso zu den besonderen Merkmalen dieses modernen und innovativen Entwurfes wie

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die grosszügigen Schlafzimmer im Obergeschoss. Die Schlafzimmer zeichnen sich zusätzlich durch einen fugenlosen Bodenbelag aus und sind einem luxuriösen Badezimmer zugewandt.

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Die Galerie lässt sich ideal als Arbeitsplatz oder Büro nutzen, wobei sich hier optional auch ein zweiter Nassraum mit Dusche einbauen lässt. Die offene Objektplanung im Zusammenspiel mit einem Architekten lässt der Ideenvielfalt der Bauherrschaft ausreichend Platz, um die persönlichen Vorstellungen realisieren zu können: die Haustechnik per Touchscreen im Wohnzimmer steuern, einen Zentralstaubsauger für ein gesünderes Raumklima oder den Wäscheabwurf zur Erleichterung im Alltag? Bautec setzt die Ansprüche der Kunden gerne um. Die Ausführung durch regionale Handwerker und der Einsatz von energiesparenden Materialien runden die Bauprojektierung ab. Auf Wunsch kann zusätzlich ein umfassendes integrales Sicherheitssystem eingebaut werden, das alle Türen und Fenster durch Sensoren überwacht. Bei Abwesenheit reicht ein Knopfdruck, und alle Türen und Fenster sind sicher verriegelt. Mit einem wirkungsvollen Schutz vor Einbruch und Diebstahl fühlen Sie sich in Ihrem Haus sicher und wohl.


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OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbauweise ¦ Dach: Flachdach ¦ Fassade: Abrieb eingefärbt ¦ Wände: UG aussen Beton 25 cm, innen Kalksandstein 12 cm, EG und OG Backstein RAUMANGEBOT: Bruttowohnfläche 197 m² ¦ 5,5 Zimmer AUSBAU: Wandbeläge: Küche und Nassräume

Platten. Übrige Räume: Abrieb ¦ Decken: EG, OG Abrieb ¦ Boden: Küche, Entrée und Nassräume Platten. Wohnzimmer Laminat/Parkett, Schlafzimmer fugenlose Beläge ¦ Fenster: Holz-Metall- oder Kunststofffenster mit Dreifachverglasung¦ Türen: Holz TECHNIK: Heizsystem: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Minergie-Standard möglich

BAUTEC AG 3292 Busswil ¦ 5033 Buchs ¦ 1260 Nyon Gratis-Info: 0800 840 111 doc@bautec.ch ¦ www.bautec.ch

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ARCHITEKTIN IST DIE SONNE Im Rhythmus der Natur lebt man im «Heliodome», dem ersten bewohnten Sonnenhaus der Welt. Die bioklimatische Bauweise spart Energie und erzeugt ein Ambiente des Wohlbefindens. TEXT  SILVANA MEISEL  FOTOS   HOLGER JACOB


Strahlende Sonnenhausbesitzer: Herbert Lötscher schenkte sich und seiner Frau Gabriela das «Heliodome» zu seinem 50. Geburtstag. Links: Die bogenförmige Fensterfront lässt in den Wintermonaten jeden einzelnen Sonnenstrahl ins Haus. Am Wohnzimmertisch kann man derweil die Aussicht geniessen und die Zeit vergessen.

assender könnte der Slogan von Erschmatt zum «Heliodome» nicht sein: «Leben auf der Sonnenseite». Das Dorf mit knapp 300 Einwohnern am Südhang des Walliser Haupttales hat seit eineinhalb Jahren eine Attraktion. Herbert und Gabriela Lötscher bauten hier das weltweit erste Sonnenhaus nach dem «Heliodome»-Prinzip. Das Ziel: autonomes Wohnen mit der Sonne als Architektin. Die Idee stammt vom Elsässer Éric Wasser, der viele Jahre für dieses Projekt forschte und sich die Frage stellte: Warum hat die Sonnenuhr nie eine dritte Dimension erfahren? Nachdem der Kunstschreiner für sein Konzept mehrere Preise erhielt, baute er 2006 in Frankreich seinen ersten Prototyp. Das «Heliodome» ist ein feststehendes Gebäude, das die Sonnenstrahlen im Winter auffängt und sich im Sommer vor ihnen schützt. Darum erhält der Bau seine Form durch die Sonnenbahn in ihrem Tages- und Jahresverlauf. Die Umrisse werden zwischen Sonnenaufgang und -untergang gezeichnet ‒ wie bei einer Sonnenuhr, nur dass die Architektur die Dreidimensionalität der Zeit sichtbar macht. Diese Geometrie erlaubt es, die ther mische und energetische Bilanz zu optimieren und im Vergleich zu einem gleich grossen «normalen» Haus bis zu 80 Prozent Energie zu sparen. «Und das ganz ohne Technologie, sondern nur durch die natürliche Formgebung», erklärt der Erfinder. Im Sommer zeichnet die Sonne einen hoch am Himmel stehenden Bogen, der von Nordost nach Nordwest wandert. In dieser Zeit laufen die Strahlen entlang der Fassade, ohne in den Innenraum zu gelangen und das kühle Raumklima zu stören. Im Winter beschreibt die Sonne einen Halbkreis, der vom Südosten zum Südwesten tief am Horizont verläuft. Dann dringen die Strahlen in den ganzen Innenraum, füllen das «Heliodome» mit Licht und Wärme. «Ganz ehrlich, an einem schönen Wintertag kann es richtig heiss werden», gibt Gabriela Lötscher zu. Zwei automatisch regulierbare Kippfenster oberhalb des Eingangs sowie die oberste Fassadenverglasung lassen die steigende Warmluft nach draussen entweichen 64

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und versorgen das Haus mit frischer Luft. An sehr kalten, bewölkten Tagen verhilft zur Not ein Specksteinofen zu angenehmen Temperaturen. Für warmes Wasser sorgen zwei Sonnenkollektoren am Hang, Strom für Küche und Beleuchtung kommt vom Netz. «Das Konzept verspricht keine Nullenergiebilanz und hat auch nichts mit Minergie zu tun. Es baut aber auf einem bioklimatischen Grundgedanken auf und stellt durch seine Architektur eine Wiedervereinigung mit der Natur dar», erzählt Herbert Löt scher. «Lässt der Mensch seinen Lebensrhythmus von der Sonne und ihrer Energie beeinflussen, kann das positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben.»

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Als der Möbelschreiner 2009 an einer Messe seinen Produktstand vis-à-vis von Eric Wasser hatte, konnte das nur Schicksal sein. Das «Heliodome» des Elsässers hatte es dem Walliser gleich angetan. Die Besichtigung des Prototyps schwächte die anfängliche Begeisterung jedoch ab. «Es war uns zu extravagant und brachte Zweifel hervor, ob es in unsere Region passt», erinnert sich Gabriela Lötscher. Trotz dieser Bedenken liess Éric Wasser nicht locker, und aus der Begegnung entstand eine gute Freundschaft und schliesslich eine Projekt-Partnerschaft. Als in Erschmatt die passende Parzelle am Hang gefunden war, wollte sich der Bauherr erst den Segen des Dorfes holen. Der damalige Gemeindepräsident, Rafael Locher, erkannte die Einzigartigkeit des «Heliodomes» und das damit verbundene Alleinstellungsmerkmal für den Ort sofort. «Das Neue bildet einen guten Kontrast zu unserem traditionellen Dorfbild», ist er sicher. Mit seiner Unterstützung und der Zustimmung des ganzen Gemeinderats wurde das aussergewöhnliche Bauprojekt innert drei Monaten bewilligt, wonach im Sommer 2012 der Spatenstich folgte. Die genaue Ausrichtung des Hauses nahm der Erfinder gleich selbst in


Leicht vom Felsen verdeckt, fällt das Heliodome unvermutet wenig auf.

Betrachtet man den Erdenumgang um die Sonne, so formt diese Bewegung die Architektur des «Heliodomes» und spiegelt Jahreszeiten sowie Tagesverlauf wieder.


«Wer sich so ein Zuhause baut, muss sich mit der Natur auseinandersetzen», sagen die «Heliodome»-Besitzer. Mit solch traumhafter Aussicht auf den Sonnenaufgang sind das wahre Worte.

die Hand. «Um zwei Uhr nachts stand Éric mit einer Taschenlampe unter den Polarstern, und wir zogen im 90-Grad-Winkel eine Schnur», erinnert sich Gabriela Lötscher. So bestimmten sie die Mittel achse des Gebäudes, damit die Sonne zur Mittagszeit am höchsten Punkt der Fassade steht. Die rautenförmige Bodenplatte und die Rückwände sind aus Beton, um die Energiespeicherung und die Verankerung des Holzgerüstes zu ermöglichen. Die Holzkonstruktion plante und montierte die Zimmerei Brawand. Der genaue Neigungswinkel der Holzbalken liess sich aus dem Breitengrad des Standorts errechnen, die Höhe wurde durch die Grundfläche bestimmt. Die sieben Verstrebungen ergeben mit dem Dach ein muschelförmiges Konstrukt. Massgefertigte Fensterscheiben aus 3-Schicht-Glas und eine Ummantelung der Aussenwände mit Lärchenholz komplettieren das Erscheinungsbild des Sonnenhauses. Den Innenausbau führten die Gebrüder «hefe», Herbert und Ferdinand Lötscher, in Eigenregie. Aus Rücksicht auf das ökologische Projekt verwendeten die Möbelschreiner nur einheimische Hölzer. Auf den 80 m² finden Küche, Bad, Schlafzimmer und Entspannungsraum Platz. Im Herzen des Wohnhauses steht der Esstisch. Beim geselligen Zusammensein kann man hier das prächtige Bergpanorama geniessen. «Das ‹Helio dome› ist der grösste Fernseher der Welt», sagen die Lötschers gern. Die Aussicht ist tatsächlich unterhaltsam. «Wer sich so ein Zuhause baut, muss sich mit der Natur auseinandersetzen. Ob starkes Gewitter oder glänzender Mondschein, man kann sich davor nicht verschliessen», beschreiben es die Bewohner. Die Fertigstellung des ersten bewohnbaren Sonnenhauses schenkte Herbert Lötscher sich und seiner Familie zum 50. Geburtstag. Seither wissen sie ziemlich genau, wie spät es ist, wenn sie in der Stube sitzen. Und obwohl die Uhrzeit aufgrund des Sonnenstandes ablesbar ist, steht dank herrlichem Ausblick die Zeit manchmal still. 66

traumhaus

SONNENLAUFBAHN IM TAGESVERLAUF

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] Éric Wasser, Cosswiller

www.heliodome.com

[ KONSTRUKTION ] Massivbau mit Holzkonstruktion ¦ Fassade: Beton, Stein- und Holzwolle-Isolation 30 cm, Lärchenholz ¦ Dach: Holzdachschalung 40 cm Isolation, 15 cm Luftzirkulation, KautschukAbdichtung begrünt

[ RAUMANGEBOT ] Nettowohnraum 80 m², Anzahl Zimmer: 3

[ AUSBAU ] Geplant und umgesetzt von hefe meubles, Sierre/Susten (VS) Boden: Beton vermischt mit Quarzsand ¦ Wände: Lärchenund Arvenholz ¦ Fenster: 3-Schicht-Glas

[ TECHNIK ] Sonnenkollektoren


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REALISATION  E ER IE E

T  A E

E A T  D  E RT  AL   I ER IE A Eine nachhaltige Bauweise gehört heute fast zum guten Ton. Bis Ende 2014 haben bereits 19 060 Einfamilienhausbesitzer ihr Minergie-Zertifikat erhalten. Eine Übersicht zu den Labels hilft, die richtige Entscheidung für das eigene Daheim zu finden. TEXT IL A A  EI EL

ebst den gesetzlichen Vorgaben kann mit dem Bau nach Minergie-Standard ein nochmals deutlich tieferer Energieverbrauch erreicht werden. Die Mehrkosten für die bessere Bauqualität lassen sich langfristig mit jeder eingesparten Kilowattstunde kompensie-

ren. In der Regel sind die zusätzlichen Investitionen nach sieben Jahren amortisiert. Gegenüber einem konventionellen Eigenheimbau mit identischen Eigenschaften liegt der Mehrwert eines MinergieEinfamilienhauses im Schnitt bei rund sieben Prozent.

MINERGIE-P Erneuerbare Energien: erforderlich Heizwärmebedarf: 60% SIA-Grenzwert Luftdichtigkeit: geprüft Wärmedämmung: 20 cm bis 35 cm Wärmeschutzverglasung: dreifach Wärmeverteilung: Luftheizung möglich A-Haushaltgeräte: erforderlich Komfortlüftung: erforderlich Wärmeleistungsbedarf: max. 10 W/m² Gewichtete Energiekennzahl: 30 kWh/m²a Um die Minergie-P-Zertifizierung zu erhalten, sind höhere Anforderungen an die Gebäudehülle und die Luftdichtigkeit gestellt. Dazu sind Geräte der besten Energieklasse, die den Stromverbrauch minimieren, vorgegeben. Einen Vergleich der sparsamsten Produkte finden Sie auf www.topten.ch oder www.energieetikette.ch. Weiter besteht der Anspruch auf einen hohen Komfort betreffend die einfache Bedienung der technischen Einrichtungen. Mit Minergie-P wird 2000-Watt-gerechtes Bauen erfüllt und die Energie-Effizienzklasse A erreicht.

MINERGIE-STANDARD Erneuerbare Energien: empfohlen Heizwärmebedarf: 90% SIA-Grenzwert Luftdichtigkeit: gut Wärmedämmung: 15 cm bis 20 cm Wärmeschutzverglasung: zweifach Wärmeverteilung: übliche Verteilung A-Haushaltgeräte: empfohlen Komfortlüftung: erforderlich Wärmeleistungsbedarf: keine Anforderungen Gewichtete Energiekennzahl: 38 kWh/m²a Der Minergie-Standard steht für eine freiwillige, energetisch optimierte Bauweise, der die gesetzlichen Grenzwerte unterschreitet. Das ganze Haus soll dabei als integrales System betrachtet werden: die Gebäudehülle mit der Haustechnik. Die Vorgaben für die Gebäudehülle, die Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasser sowie die Lüftung sind die wichtigsten Elemente des Labels. Durchschnittlich wird bei einem Neubau nach Minergie-Standard mit drei bis maximal zehn Prozent höheren Investitionskosten gerechnet.

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traumhaus


HAUSFORM UND WÄRMEDÄMMUNG

IDEAL:

Auch die Gebäudeform und die Hausorientierung sind ausschlaggebend für einen niedrigen Energieverbrauch und eine maximale Nutzung der Sonnenenergie. Wohnräume sollten daher möglichst nach Süden ausgerichtet und die Be schattung durch benachbarte Häuser und Bäume gering gehalten werden. Dazu wird der Schattenwurf eigener Balko ne, Vordächer oder Auskragungen auf verglaste Flächen mit einer entsprechenden Architektur vermieden. Eine kompakte Hausform gilt es daher anzustreben. Die Wohnfläche auf zwei Geschosse zu verteilen ist aus energetischer Sicht vor teilhafter als nur auf einem Geschoss, weil mit zwei Stock werken ein kompakteres Gebäudevolumen entsteht. Eine optimale Wärmedämmung ist für das Minergie-Zertifikat Bedingung. Ein geschlossener Dämmperimeter, die lückenlose Umschliessung des beheizten Volumens, erfüllt diese Anforderung. Auch nur zeitweise beheizte Räume, wie zum Beispiel ein Hobbyraum, sind gegen aussen oder gegen andere unbeheizte Räume mit einer Wärmedämmung zu versehen. Dazu gehört auch der Wintergarten, der nicht beheizt wird, sondern sich in das Energiekonzept integriert.

kompaktes Gebäudevolumen

ENERGETISCH UNGÜNSTIG: grosse Gebäudeoberfläche

MINERGIE-ECO



Das Label Minergie-Eco ist mit allen drei Standards kombinierbar und kann als Ergänzung zu den bereits Bestehenden angestrebt werden. Es beinhaltet weitere Anforderungen an eine «gesunde» und ökologische Bauweise. Die Anwendung von Minergie-Eco bringt dem Nutzer eine sehr angenehme Wohnqualität und höhere Wertbeständigkeit des Einfamilienhauses durch eine bessere Nutzungsflexibilität bei späteren Umnutzungen. Optimale Tageslichtverhältnisse, eine schadstofffreie Innenraumluft, geringe Strahlenbelastung und Schallschutzmassnah men führen zu einem besseren Wohlbefinden. Die geringe Umweltbelastung und Ressourcenschonung sind ein weiteres Plus.

MINERGIE-A Erneuerbare Energien: erforderlich Heizwärmebedarf: 90% SIA-Grenzwert, üblich 60%

ECO

Luftdichtigkeit: geprüft

Gesundheit – Optimale Tageslichtverhältnisse – Geringe Lärmimmissionen – Geringe Belastung mit Schadstoffen, Keimen und Strahlung

Wärmedämmung: 20 cm bis 35 cm Wärmeschutzverglasung: dreifach Graue Energie: unter 50 kWh/m²a A-Haushaltgeräte: erforderlich Komfortlüftung: erforderlich

Tageslicht

Schallschutz Innenraumklima

Wärmeleistungsbedarf: keine Anforderung Gewichtete Energiekennzahl: 0 kWh/m²a (Biomasse bis 15 kWh/m²a)

Bauökologie – Hohe Nutzungsdauer, Nutzungsflexibilität, Rückbaufähigkeit – Einsatz von Recyclingbaustoffen, gelabelte Produkte, Bodenschutz – Tiefe Graue Energie der Summe aller verwendeten Baustoffe

Der Minergie-A-Standard verlangt zusätzlich zu einer guten Gebäudehülle, dass die Jahresbilanz des Energieverbrauchs 0 beträgt. Dies kann durch eine eigene Solarstrom-Anlage erreicht werden, welche die Hälfte der Wärmeproduktion übernehmen muss. Der Rest (aber höchstens 15 kWh/m²a) darf mit Biomasse, wie zum Beispiel einer Holzheizung, gedeckt werden. Der Anteil an grauer Energie und stromsparende Haushaltgeräte mit mindes tens A-Klassierung sowie Minergie-Leuchten ebenfalls auf der Liste der Bedingungen, um als Nullenergiehaus zu gelten.

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Gebäudekonzept Materialien + Bauprozesse Graue Energie Baustoffe

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REALISATION  E ER IE E

T  A E

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Minergie sieht sich immer wieder mit teils völlig unzutreffenden Behauptungen konfrontiert. Echte oder auch nur behauptete Probleme von Einzelbauten werden generalisiert den Minergie-Standards angelastet. Das erhöht zwar die Aufmerksamkeit, schadet aber dem Vertrauen in die neuen Bautechniken. Die Antworten zu den meistgehörten Themen: TEXT R EDI  RIE I

1. DIE IN MINERGIE-BAUTEN VORGESCHRIEBENE LÜFTUNG FÜHRT ZU TROCKENER LUFT

3. WEIL MIT VENTILATOREN BELÜFTET WIRD, GIBT ES LÄRM UND LUFTZUG

Wahr ist: Beheizte Räume sind immer trocken, wenn die Aussentemperatur tief, die Raumtemperatur hoch ist, viel Aussenluft in den Raum gebracht und im Raum selbst wenig Feuchtigkeit erzeugt wird. Vor allem in Büroräumen kommen häufig alle Faktoren zusammen: Es entsteht kaum Feuchtigkeit in Raum, also ist bei Temperaturen unter null, Raumtemperaturen um 25̊ C und geruchsfreier Luft eine maximale Feuchte von nur 20 Prozent unvermeidlich. Ob die Luft nun über eine Lüftungsanlage, Ritzen oder über offene Fenster ausgetauscht wird, spielt dabei keine Rolle. Dasselbe gilt für grosse Wohnungen mit wenig Bewohnern und kaum Zim mer pflanzen. Die im Winter in allen Bauten übliche Trockenheit wird häufig verstärkt, wenn Bauten mit zu viel Luft versorgt werden. Die Angst traditioneller Planer vor Gerüchen ist eben grösser als vor trockener Luft. Tatsächlich kann aber eine intelligente automatische Lüftung geruchsfreie Luft sogar mit weniger Aussenluft erreichen als eine gewöhnliche Fensterlüftung. So werden im Winter in den meisten Fällen Raumfeuchten unter 30 Prozent vermieden. Sollen höhere Werte garantiert werden, ist das nur mit einer Befeuchtung möglich ‒ auch in Nicht-Minergie-Wohnungen und insbesondere in Büros.

Wahr ist: Im Vergleich zu Klimaanlagen wird mit einer Komfortlüftung wenig Luft durch den Wohnbereich geführt, weil sie nur dem hygienischen Luftbedarf dient. Geheizt und gekühlt wird fast immer mit separaten Wasserkreisen in Form von Bodenheizungen oder Deckenstrahlplatten. Deshalb ist es für kompetente Fachleute einfach, die Luft mit so geringen Luftgeschwindigkeiten in den Wohnraum einzuführen, dass sie weder spür- noch hörbar ist. Mit guten Schalldämpfern lassen sich auch die Ventilatorgeräusche so gut dämpfen, dass die strengen Anforderungen des Merkblatts SIA 2023 zu Wohnungslüftungen eingehalten werden und die Anlagen im Normalbetrieb nicht hörbar sind.

2. MAN KANN ODER DARF DIE FENSTER NICHT ÖFFNEN UND HAT DESHALB EIN STICKIGES RAUMKLIMA Wahr ist: Die Minergie-Standards verlangen auch für Wohnbauten einen automatischen Austausch der Raumluft. Wie das geschehen soll, ist den Bauplanern überlassen. Heute wird in 95 Prozent der Fälle eine Komfortlüftung eingesetzt, da sie dank Wärmerückgewinnung höchste Wohnqualität bei geringem Energieverbrauch liefert. Sie erlaubt beispielsweise, jederzeit Fenster zu öffnen, ohne die Belüftung der übrigen Räume zu beeinträchtigen. Eine gut funktionierende Anlage wird aber meist dazu führen, dass die Bewohner gar kein Bedürfnis zum Öffnen der Fenster empfinden, weil die Luftqualität automatisch gut ist. Bei einer Untersuchung an einigen Hundert Wohnungen wurde festgestellt, dass die Fenster in Bauten mit Komfortlüftung während der Heizperiode tatsächlich etwa fünfmal weniger offen stehen als in Bauten mit Fensterlüftung. Die Vorstellung, dass sich Schadstoffe auch durch diffusionsoffene Aussenwände entfernen lassen und deshalb keine Lüftung benötigen, ist falsch. Auch bei feuchtigkeitsdurchlässigen Wänden müssen Schadstoffe und Feuchtigkeit weitgehend durch den Luftaustausch abgeführt werden.

4. DAS LÜFTUNGSSYSTEM VERSCHMUTZT UND FÜHRT ZU KRANKHEITEN Wahr ist: Die Aussenluft wird vor Eintritt in die Lüftungsgeräte gründlich gefiltert, um Insekten, Staub und Pollen zurückzuhalten. Geeignete Luftverteilsysteme lassen sich überdies lückenlos reinigen, falls einmal ein Gerät ohne Filter betrieben wird. Da die Luft weder gekühlt noch befeuchtet wird, besteht auch keine Gefahr von Kondensation und Mikrobenwachstum. Deshalb ist die Zuluft der Komfortlüftungen sauberer als bei Fensterlüftung, was durch eine 2012 durchgeführte Hygienestudie der Hochschule Luzern selbst für alte und schlecht gereinigte Anlagen bestätigt wird.

5. MINERGIE-HÄUSER SIND EMPFINDLICHE SYSTEME UND WEGEN DER ISOLATION IM SOMMER ZU HEISS Wahr ist: Die gute Wärmedämmung und die Komfortlüftung reduzieren die Neigung von Bauten zum Überhitzen im Sommer, weil sie an heissen Tagen auch wenig Wärme hereinlassen. Werden Räume im Sommer zu heiss, so liegt das an grossen Fenstern, die nicht oder nicht genügend von aussen beschattet werden. Da besonnte, unbeschattete Fenster viel mehr Wärme hereinlassen, als ein Raum benötigt, unterscheiden sich Minergie-Bauten insofern in keiner Weise von anderen Neubauten mit grossen Fensterfronten.

Der Autor

DR. RUEDI KRIESI ist Vizepräsident und Leiter der Strategiegruppe des Vereins Minergie und Eigentümer der Kriesi Energie GmbH.

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REALISATION  E ER IE E

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A ALTI EIT I T  E R AL   EI E  E E ER IE ILA Während das Minergie-Label hauptsächlich auf den Energieverbrauch setzt, beurteilt der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) Gebäude hinsichtlich Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Wer ein Einfamilienhaus baut, sollte sich über den Umgang mit Ressourcen Gedanken machen, findet Joe Luthiger. INTERVIEW TI E 

ET EL

fügung. Dazu gibt es noch einen Beschrieb, der die Handhabe erklärt ‒ das Kochbuch für unsere gelieferten Zutaten sozusagen. JOE LUTHIGER ist Geschäftsführer des Netzwerks Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS).

Da sprechen sie das Stiefkind der Nachhaltigkeit an. Aber die Rechnung ist einfach: Nur was wirtschaftlich funktioniert, ist auch nachhaltig. Daher gehört die Rentabilität ebenso zu den Schlüsselfaktoren.

Die bisherigen Beurteilungsinstrumente sind wichtig, greifen aber zu kurz. Wir müssen von der fokussierten Diskussion wegkommen. Nachhaltigkeit geht über Energiebilanzen hinaus. SNBS ist ein Bekenntnis zur Ganzheitlichkeit: Beim Bauen ist man sowohl der Umwelt als auch der Wirtschaft und der Gesellschaft verpflichtet.

Das Bundesamt für Energie BFE hat den Standard im Rahmen von energieSchweiz erarbeitet. Die Pilotphase ging im Juni 2013 los und war erfolgreich. Nun pflegen wir, das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz, den Standard und stellen ihn hierzulande kostenlos zur Verfügung.

Der Standard ist ein Hilfsmittel für Planer, Investoren und Bauherren. In Eigenregie kann man mit dem Beurteilungsinstrument herausfinden, wo die Stärken und Schwächen des jeweiligen Bauprojektes liegen. Auch bestehende Gebäude können nachträglich auf ihr Optimierungspotenzial hin geprüft werden. Der Standard macht aber keine Vorschriften, sondern basiert auf Freiwilligkeit. 72

Der Bau von Einfamilienhäusern ist aus Sicht der Nachhaltigkeit ohnehin problematisch. Ich will aber den Bautypus nicht verteufeln. Wem das Eigenheim mit Garten wichtig ist, der sollte den Bau in unseren vorgeschla genen Kategorien überdenken und ‒ so weit für ein Einfamilienhaus möglich ‒ auf Nach haltigkeit planen.

Viele mögen Standortqualität an der schönen Aussicht messen. Der SNBS fragt eher: Wie gut ist das Gebäude durch öffentliche Verkehrsmittel erschlossen? Denn die Tage der kostengünstigen Mobilität sind gezählt. Ist in der Planung bedacht, dass das Haus nach dem Auszug der Kinder anders genutzt wird? Oder das Kriterium Biodiversität: Bauherren können schon mit kleinen Handgriffen in der Umgebungsgestaltung die Artenvielfalt unterstützen, in dem sie Nistkästen, Trockenmauern, Sträucher und Hecken Platz einräumen.

Auf der Website stellen wir das Instrument als Excel-Datei kostenlos zur Vertraumhaus

Ein Haus kann nur die Bestnote 5,5 erreichen, da sich die Themen gegenseitig beeinflussen. Wenn Sie zum Beispiel eine 1a-Dämmung haben wollen, benötigen Sie mehr Baumaterial. Das ergibt höhere Kosten, und Sie produzieren mehr graue Energie. Spannend sind die Kategorien, die in der Bewertung schlecht abschneiden, da Sie hier das Verbesserungspotenzial für Ihr Bauprojekt ablesen können.

Ich kann Sie beruhigen. Es wird ein duales System geben ‒ das übrigens weltweit einmalig ist. Der Standard bleibt als Open Source für jeden zugänglich. Daneben wird es das Label als kommerzielles Produkt geben.

Das klingt etwas salopp. Was man beim Standard selbst bewertet, ist beim Label eine Beurteilung des Baus durch eine externe Stelle. Das kostet natürlich. Aber dafür bekommt man ein Zertifikat. Ein Label kann zum Beispiel für politische Auftraggeber Mehrwert haben und ist das schlagkräftigere Argument. Ob Standard oder Label ‒ wer nachhaltig baut, übernimmt Verantwortung für die Umwelt und seine Nachkommen.


LAUT STANDARD NACHHALTIGES BAUEN SCHWEIZ ist ein Gebäude nachhaltig, wenn ... KONTEXT UND ARCHTEKTUR

KOSTEN

ENERGIE

… es im Kontext mit dem Ort steht und sein Umfeld berücksichtigt.

… seine Kosten über den Lebenszyklus betrachtet optimiert sind.

… es mit einem Minimum an nicht erneuerbaren Energien auskommt.

PLANUNG UND ZIELGRUPPE

HANDELBARKEIT

KLIMA

… seine Handelbarkeit zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist.

… es minimale Treibhaus gas emissionen verursacht.

ERTRAGSPOTENTIAL

RESSOURCEN- UND UMWELTSCHONUNG

… die Zielgruppen in einem qualifizierten Verhalten einbezogen werden.

NUTZUNG UND RAUMGESTALTUNG … es angemessene Gebrauchs- und Nutzungsqualitäten aufweist.

WOHLBEFINDEN UND GESUNDHEIT … es einen guten Komfort und eine optimale Raumluftqualität emöglicht.

… sein Ertragspotential in einem guten Ver hältnis zu seinen Kosten steht.

… die Erstellung und der Betrieb ressourcen- und umweltschonend erfolgen.

REGIONALÖKONOMIE

NATUR UND LANDSCHAFT

… es einen positiven regionalökonomischen Beitrag liefert.

… Natur und Landschaft nicht negativ beeinträchtigt werden.

Quelle: Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz

Triade der Nachhaltigkeit: Die rot gekennzeichneten Kategorien beziehen sich auf soziale Aspekte. Die blauen Symbole stehen für Wirtschaftlichkeit. Die grünen Bilder umreissen die ökologischen Herausforderungen. Den vollständigen Katalog gibt’s unter www.nnbs.ch/standard-snbs/beurteilungstool

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REALISATION   I A

E    RE

TLI

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Bank oder Versicherung:

ER  IETET DIE  TI ERE   OT E E Wenn Immobilienkäufer oder Bauherren eine Hypothek brauchen, denken die meisten zuerst an eine Bank als Kreditgeber. Besonders bei längeren Laufzeiten bieten Versicherer aber äusserst attraktive Zinskonditionen. Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall. I

TEXT

Der Autor

MICHAEL HARTMANN ist Vertriebsleiter von MoneyPark, Schweizer Hypothekarvermittler.

ie Rahmenbedingungen für den Hauskauf sind derzeit ausgezeichnet. Nicht erst, seitdem die Schweizerische Nationalbank zur Schwächung des Frankens auf negative Leitzinsen setzt, befinden sich die Hypothekarzinsen auf historischen Tiefstständen. Wer dieser Tage zum Beispiel eine Festhypothek über zehn Jahre aufnehmen will, zahlt für diese im Durchschnitt nicht einmal mehr 1,6 Prozent Zinsen pro Jahr. Damit ist der Immobilienbesitz weitaus günstiger als die Miete. Obwohl das Interesse an einer günstigen Finanzierung des eigenen Hauses entsprechend gross ist, lassen viele ausser Acht, dass nebst Banken auch Pensionskassen und Versicherungen Hypotheken anbieten. Der Anteil der Versicherungen am gesamten Hypothekarvolumen beträgt hierzulande darum nur rund vier Prozent.

AUF E T ST ENTSCHE DEND An den Konditionen kann es nicht liegen; denn Versicherungen bieten zum Teil deutlich günstigere Zinsen als ihre Konkurrenz auf Bankenseite. Eine Untersuchung von MoneyPark kommt zum Ergebnis, dass Versicherungen bei Hypotheken mit Laufzeiten ab 6 Jahren im Schnitt deutlich günstigere Zinsen offerieren als Banken. Über die gesamte Laufzeit einer 10-jährigen Festhypothek über 1 Million Franken beträgt der Kostenunterschied durchschnittlich an die 20 000 Franken (siehe Grafik). Banken sind 74

AEL  ART

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derweil im Schnitt für kurzfristige Hypotheken-Laufzeiten günstiger. Es gilt also die Faustregel: Gehe für kurzfristige Immobilienkredite zur Bank, für langfristige dagegen zur Versicherung.

ANDERE REF NAN

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OHNT S CH

Bei gutem Risikoprofil (Belehnung unter 65 Prozent und Tragbarkeit unter 30 Prozent), langfristigen Hypotheken ab 6 Jahren, selbst bewohntem Eigenheim und bei Abschluss zusätzlicher Versicherungsleistungen sind Versicherungen sehr kompetitiv. Gleichwohl gilt auch für Kunden, die all diese Parameter erfüllen bzw. erfüllen wollen, dass nicht automatisch die Versicherung die optimale Finanzierungspartnerin ist. Insbesondere offeriert nicht jede Versicherung jede Hypothek. Libor-Hypotheken werden beispielsweise fast ausschliesslich von Banken angeboten. Versicherungen führen diese, wenn überhaupt, meist zu unattraktiven Konditionen. Wer einen Mix aus Festhypothek mit langer Laufzeit plus Libor-Hypothek sucht, ist bei Versicherungen oft an der falschen Adresse. Der Vergleich von mindestens drei Offerten verschiedener Anbieter wird empfohlen. Für eine aussagekräftige Analyse ist eine definierte Finanzierungsstrategie nötig.

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Die Ursachen für die unterschiedlichen Zinsen bei Banken und Versicherungen sind mannigfaltig. Obwohl beide dasselbe Produkt anbieten, erfolgt deren Refinanzierung aber anders: Während die Banken ihre Hypotheken mit Kundeneinlagen und Geldern aus dem Kapitalmarkt finanzieren, basiert die Refinanzierung auf Versicherungsseite auf dem Anlagevermögen, das durch die Versicherungsprämien generiert wird. Für Banken handelt es sich beim Hypothekargeschäft um ein Zinsdifferenzge schäft, das entsprechend beworben wird. Ver sicherer suchen dagegen renditestarke und vor allem langfristige Anlagelösungen für ihre Prämiengelder. Hypotheken stellen für sie also ein reines Zusatzgeschäft dar.

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Versicherungen sind für eine langfristige Hypotheken-Laufzeit meist günstiger.

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EROLLT  D  A ETI T

Gebrauchte Weinfässer sind zwar wertvoll, aber nutzlos. Walter Amrhyn baut daraus Tische. Das von den Jahren gezeichnete Holz bekommt dadurch eine neue Aufgabe und lebt als Möbelstück weiter. TEXT IL A A  EI EL

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«Wie ein Geistesblitz hat es mich getroffen: Bieg die Hölzer gerade!» Walter Amryhn, Fasstischmacher

ls Walter Amrhyn vor acht Jahren ein Schuhregal für seinen Hauseingang brauchte, war ihm noch nicht klar, welch einzigartige Idee damit seinen Lauf nehmen würde. Der Bauernsohn hatte gerade den Wohnsitz, in dem sein Bruder mit Familie und er selbst mit seiner Ehefrau leben, renoviert. Seit 350 Jahren gehört das Schloss Buholz in Ruswil den Amrhyns. Tradition und Bodenständigkeit sind Familiengesetz. Auf der Suche nach dem geeigneten Material kam der gelernte Zimmermann auf die Idee, aus einem alten Weinfass ein praktisches Schuhregal zu formen. Das Stück gefiel allen so gut, dass Walter seinen Einfall weiterentwickelte: «Wie ein Geistesblitz hat es mich eines Abends getroffen: Bieg die Weinfasshölzer doch gerade!» Mit der

Suppiger in Küssnacht am Rigi holte sich der «Neuschreiner» Unterstützung von einem Spezialisten. «Ich war der bisher Einzige, der die Fassdugeli› wieder geradegebogen haben wollte. Dank der Hilfe von Roland Suppiger konnte ich meine ersten Weinfasstische gestalten», erklärt Amrhyn.

Ist es denn auch wieder schön gerade? Vom alten Weinfass bis zum neuen Holztisch vergehen zwei bis vier Monate. Walter Amrhyn fertigt seine Weinfasstische zurzeit noch im Einmannbetrieb.

K FERE EN S ND

Pfanne der Mutter erzeugte er am nächsten Tag Wasserdampf, um das erste Mal eine Fassdaube zu erwärmen und biegen zu können. Das Grundkonzept von «Walter s Wood Idea AG» war somit geboren. In der Küferei

Seit drei Jahren kann er nun schon vollberuflich Fässer auseinandernehmen und daraus aussergewöhnliche Möbelstücke fertigen. Das Material dazu erhält er von Weinbauern oder privaten Besitzern. 140 Fässer hat er bislang vor dem Zersägen und Zerstören gerettet und ihnen ein neues Leben geschenkt. Walter verfolgt das Ziel,

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Eine richtige Männerbude zum Handwerken: Der junge Tischler hat sich in der Scheune seines Bruders während sieben Jahren die «Walter's Wood Idea AG» aufgebaut.

An der Farbe des Weinsteins kann man erkennen, ob Rot- oder Weisswein in dem Fass gelagert wurde. In diesem Fall waren es gar beide Sorten.

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die Arbeit des Küfers fortleben zu lassen: «Es gibt Fässer mit dem Jahrgang 1690, die Tausende Liter fassen konnten. Man muss sich vorstellen, wie diese damals hergestellt wurden. Für mich persönlich ist das eine Art von Kunst.» Weltweit gibt es heute nur noch ungefähr 20 professionelle Küfereien, die Weinfässer bauen, und einen einzigen Hersteller von Dampfmaschinen, der das dazu nötige Holzaufweichungsverfahren ermöglicht. In die ser Maschine lässt der Weinfasstischler die einzelnen Bretter über mehrere Stunden im heissen Dampf feucht werden, damit sie sich geradebiegen lassen. In einem riesigen Schraubstock werden die Dauben anschliessend einen Tag lang gepresst und danach in die Holztrocknungsmaschine gelegt.


Ansonsten fertigt Walter Amrhyn alles im Einmannbetrieb in der Scheune auf dem Hof des Bruders. Seine Möbelstücke schmücken sich mit den Zeichen der Zeit, sodass Abdrücke der eisernen Fassreifen, Risse oder Äste nicht komplett herausgearbeitet werden, sondern dem Objekt die nostalgische Note verleihen. Auch der runde Ausschnitt im Tisch für die Weinflasche ist daher kein Gag, sondern das ehemalige Degustationsloch. «Ich probiere das, was die Vergangenheit mit dem Holz gemacht hat, hervorzuholen und die Patina zu erhalten», erklärt der Tischler. Besonders aufwendig leimt Walter darum einzeln bearbeitete Holzleisten zu einem Tisch oder Stuhl zusammen, um die natürlichen Zeichnungen zu betonen. Welche Form das Möbel bekommt, entscheidet prinzipiell der Kunde, doch arbeitet der Ruswiler nach dem Grundsatz: «Einfache Formen, denn das Holz ist der König.» Mit der Nummerierung der Fässer stellt er zudem sicher, dass keine Dauben vermischt werden und ein Tisch folglich nur aus dem Holz eines Weinfasses entsteht. Das macht jedes fertige Möbelstück mit eingebrannter Nummer, Baujahr und Firmen-Logo zu einem Unikat. Der ehemalige Mostkeller im Schloss Buholz dient den Hausbesitzern heute als Showroom. Hier sind Tische, Sitzbänke und Regale aus Weinfassholz ausgestellt. Zusammen mit seinem pensionierten Onkel, der nun aus Fassreifen den Flaschenhalter «iGnaz» schmiedet, hat sich der Handwerker in sieben Jahren ein kleines Unternehmen aufgebaut. «Als ich angefangen habe, gab es natürlich einige Kritiker: «Wer will denn das

EDES

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In der Holzaufweichungsmaschine werden die Bretter über mehrere Stunden mit Dampf befeuchtet, um sie geradebiegen zu können. Seit Walter Amrhyn dieses Verfahren selbst durchführt, kann er flexibler produzieren.

Zeug?», wurde ich gefragt», erinnert sich Amrhyn. Er war jedoch immer überzeugt, Abnehmer für seine Werke zu finden. Zur Motivation hängt er ein Foto von jedem Kunden an die Showroom-Türe. Nicht mehr lange, und es gibt keinen Platz mehr. Für die Zukunft wünscht sich der baldige Familienvater eine «eigene richtige Bude» und vielleicht ein bis zwei Mitarbeiter, um sein Handwerker-Wissen weiterzugeben. Doch zunächst schreinert er aus einem Fass, das auf der Weltausstellung 1889 in Paris den mit Gold gekrönten Cognac beinhaltete, ein einzigartiges Kinderbettchen für seinen Nachwuchs. Ein Stück Geschichte für die eigene Familie.

E N UN KAT

Seit Walter Amrhyn im Besitz solcher Maschi nen ist kann er flexibler produzieren. Vorher liess er die Längshölzer vom Experten geradebiegen, was bis zu drei Monate dauerte. Vom alten Weinfass bis zum neuen Esstisch benötigt er nun 8 bis 16 Wochen. «Der strengste Teil ist, das Fass auseinanderzubauen und es in seine Urform zurückzubringen», beschreibt der 36-Jährige seine Handarbeit. Mit Hammer und Meissel schlägt der Tischler den kristallisierten Weinstein vom Holz, der sich über die Jahre festgesetzt hat. Für das Rumtragen der langen Holzbretter von 17 000-Liter-Fässer brauchte er früher die Hilfe seiner Kollegen, heute unterstützt ihn der Gabelstapler. traumhaus

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THEMA  

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DIE LIE LI AR E  E I T I  DIE  E

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Tun Sie sich schwer beim Farbentscheid für Ihre Küche? Im Reich der bunten Kochlandschaften geht es noch manch anderen so. Die Tipps der Farbgestalterin Marcella Wenger-Di Gabriele verhelfen Ihnen, Farbe zu bekennen. INTERVIEW IL A A  EI EL

arbe wirkt auf jeden Menschen anders. Sie beeinflusst unsere Psyche und das Wohlbefinden. Im Innen-Design wird der Farbgestaltung eine immer grössere Bedeutung beigemessen, weshalb viele Eigenheimbesitzer sich professionelle Unterstützung für einzelne Farbentscheide oder die ganze Raumkomposition holen. Vor allem in der Küchenbranche sind mutige Farben im Trend. Die richtige Entscheidung für die Farbe der Küchenkombination zu treffen, ist nicht leicht. «Mit Farben kann man eine Beziehung eingehen, die funktioniert oder vielleicht auch scheitert», weiss Marcella Wenger-Di Gabriele. Die Bernerin kam über eine gestalterische Berufslehre, die Kunstgewerbeschule und künstlerisches Schaffen zum Beruf der Farbgestalterin. Sie hat sich am «Haus der Farbe» in Zürich ausgebildet

und gibt dort seit 2001 als Dozentin und Leiterin der Vermittlungswerkstatt ihr Wissen weiter. Nebenbei ist sie selbstständig erwerbend als Farbgestalterin in der Architektur. Im Interview gibt Marcella Wenger-Di Gabriele Ratschläge zur Farbauswahl in der Küche und erklärt, warum sich Blau für eine Kochlandschaft nicht unbedingt eignet, Schwarz dagegen umso besser.

Sobald Licht im Spiel ist, ist es unmöglich, Farbe nicht zu sehen. Von dem Moment an, wenn ein Raum erleuchtet wird, wirkt die Farbe unterschiedlich stark. Je heller und ausgeleuchteter, desto plakativer kommen mir die Farben in der Wirkung ent-

gegen. Die Wirkung der Farben hat dazu auch viel mit Erwartungen zu tun. Wenn ich die Küche betrete, sind meine gustatorischen Sinne vielleicht noch nicht angeregt, oder ich bin schon ganz gierig vom Hungergefühl, das hat einen grossen Einfluss auf meine Wahrnehmung. Eine Küche in kühlem, schrillen Gelb kann eine säuerliche Empfindung auslösen und mir sogar den Gaumen zusammenziehen. Also zeigt uns das, dass hier etwas mit diesen Sinnen geschieht, die auch mit einer Erwartung im Kochbereich zusammenhängen. Dazu prägt auch schon die Wortwahl für eine Farbe meine persönliche Empfindung. Habe ich zum Beispiel eine Küchenkombination in Lachs gewählt, dann habe ich vielleicht gar keine Lust, in diesem farblichen Umfeld eine Aprikosenkonfitüre zu kochen, weil die

«Wenn man eine unauffällige Küche will, ist Weiss ein denkbar schlechter Entscheid.» Farbbeispiel: Küche von der Elbau Küchen AG

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Die Expertin:

MARCELLA WENGER-DI GABRIELE Als Farbgestalterin HF, BSFA/SWB haucht sie der Architektur mittels Farbgebung Atmosphäre ein. Am «Haus der Farbe» gibt sie ihr Wissen als Dozentin weiter.

beiden «Zutaten» einfach nicht zusammenpassen. Also je nachdem, ob ich auf Fisch oder auf Süsses geeicht bin, wähle ich besser die Farbe mit der Bezeichnung Apricot, obwohl diese rein visuell den gleichen Farbton hat wie Lachs.

Schwierig kann es mit einem knalligem Blau werden, weil wir diese Farbe in unseren Nahrungsmitteln sehr selten finden. Und wenn doch, dann wird sie eher mit etwas Ungeniessbarem oder Verdorbenen in Verbindung gebracht. Darum kann man sagen, dass ein leuchtendes Blau, vor allem zusammen mit Licht, nicht optimal für eine Küche ist. Ein frisches Gipfeli sieht im Licht des kühlen Blau gleich drei Tage älter aus.

Am wichtigsten ist wohl, dass die Küche als ein Teil einer Lebensraum-Komposition betrachtet und nicht isoliert gestaltet wird. Dazu muss man sich überlegen, welchen Stellenwert die Küche im Haus einnehmen soll. So kann auf Gegebenheiten, Stile und Materialien reagiert oder ganz bewusst ein Gegenstück gesucht werden. Gibt es bereits ein schönes Gemälde oder ein anderes wichtiges Accessoire, das man in der Küche platzieren möchte, dann ist das auch schon ein Anhaltspunkt für die Farbauswahl.

Ich finde den Bauch total wichtig. Da soll mal alles raus und auf den Tisch damit. Es hilft, die Bilder, Farb- und Materialmuster, die man glaubt, im Bauch zu haben, sich vor Augen zu führen. Diese Auslage kann Bezüge zur Gesamtkomposition klarmachen oder auch aufzeigen, dass es mit der Küche gar nichts zu tun hat. Ich bin überzeugt, dass professionelle Farbentscheide zwar niemals aus dem Bauch gefällt werden, doch deren Grundlage von dort kommt und im Kopf verarbeitet werden soll. Hausbauer, die sich eine kostspielige Design-Küche leisten, sollten mit Farbgestaltern zusammenarbeiten, um ein stimmiges Ganzes zu erhalten. Dies lohnt sich auch finanziell, weil die professionelle Unterstützung meist zu Entscheiden führt, die langfristig Freude bereiten. Zudem gelingt es als Paar oder

«Wenn mir die Küche in Violett nach einem Jahr verleidet, war es ein oberflächlicher Entscheid.» Farbbeispiel: Küche von der Herzog Küchen AG

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THEMA  

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Die Pantone-Farbe des Jahres 2015: «Marsala», ein erdiger, satter Farbton zwischen Braun, Bordeaux und Kupfer.

Familie leichter, mit externen Beratern die Lösung zu finden, die zu allen passt.

Ja. Wenn mir meine Küche in Violett nach einem Jahr verleidet, kann das ein Indiz sein, dass es ein oberflächlicher Farbentscheid war. Man hatte vielleicht das Bedürfnis, etwas auszusuchen, das vor allem der Allgemeinheit gefällt. Und ist man dazu einem Trend gefolgt, hat man tatsächlich morgen eine Küche von gestern.

Absolut. Wenn jemand zum Beispiel eine pinke Küche will, dann steckt eine Absicht dahinter. Und mit dieser Absicht muss man

sich auseinandersetzen. Wenn ich die «Frau mit der pinken Küche» sein möchte, dann muss ich das tun und mich dazu bekennen. Aber wenn diese Farbe einfach nur meine Lieblingsfarbe ist, dann sollte ich die Finger davon lassen. Denn das, was einem am liebsten ist, ist besonders kostbar. Je mehr man davon hat, desto mehr und schneller verliert es an Wert, und genau das passiert auch mit der Lieblingsfarbe.

Wenn wir ein paar Hundert Jahre zurückschauen, in den Städtebau, dann waren die weissen Häuser die der ganz wichtigen Leute: Die Kirche, das Schloss, das Rathaus. In Innenräumen wurde Weiss immer dort verwendet, wo auf Hygiene geachtet wird.

«Naturfarben wie Holz sollte man sorgfältig mit anderen Farben kombinieren.» Farbbeispiel: Küche von der Alno AG

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Auf Weiss glaubt man es zu sehen, dass es sauber ist. Gegen Weiss ist auch gar nichts einzuwenden, es schluckt wenig Licht und ist sehr funktional. Doch wenn man eine unauffällige Küche möchte, ist Weiss ein denkbar schlechter Entscheid, weil es unglaublich markant wirkt und sich im ganzen Raum breitmacht.

Hier bewegt man sich zwangsläufig in einem gedeckten, gedämpften Kolorit. Wer eine zurückhaltende Küche will, sollte auch die Wandbeschichtung mit Sorgfalt aussuchen, auf das Design abstimmen und Materialfarben wählen. Kombiniert man zum Beispiel das kühle Grau des Betons mit einer gelben Glaswand, gibt es simultan


«Ein frisches Gipfeli sieht im Licht des kühlen Blau gleich ganz anders aus.» Farbbeispiel: Küche von der Alpnach Küchen AG

eine Veränderung der Wahrnehmung des Betons. Es entsteht nicht mehr Wärme, wie ursprünglich gewünscht, sondern es wirkt noch kühler, weil das Auge den Beton nun bläulich wahrnimmt. Solche Phänomene sind jedoch sehr stark abhängig von Licht, Schatten und Architektur.

Wenn ich an eine Küche in dunklen Farben denke, wird das mögliche Buntspektrum sehr gross. Solange es wirklich dunkel ist, ein tiefes Bordeaux, Nachtblau oder ein Nachtgrün, glänzend oder matt, gibt es viele wunderschöne, zurückhaltende LichtSchatten-Reflexe wie in Rembrandts Gemälden. Und stellen Sie sich eine Schale mit

Grapefruits oder einen Teller mit Tomaten in einem tief dunklen Ambiente vor ‒ die leuchten wie Gold. Dunkle Farbe ist auch sehr still und wirkt festlich, dagegen ist Weiss sehr laut. Eine dunkle Küche ist eigentlich gar nicht da, erst wenn man sie braucht und mit Licht bespielt, beginnt ihre Oberfläche zu funkeln.

schaft mit der Intention, zurückhaltend zu sein, eine eher schlichte Küche, dafür aber eine knallige Farbe für die Rückwand. Diese kleine Fläche springt dann unverhältnismässig stark ins Auge und bekommt eine solche Dominanz zum Gesamten, dass es im schlimmsten Fall das ganze Küchen-Design auseinanderreissen kann.

Genau. Man darf Böden und Decken nicht vergessen. Fliesst der Wohnzimmerboden in die Küche oder umgekehrt? Das ist für die Wahrnehmung ein grosser Unterschied wie natürlich auch das Zusammenspiel von Bodenplatten oder Parkett mit der Küchenfarbe. Oftmals wählt eine Bauherr-

Meine Traumküche ist ein Teil meiner Lebenswerkstatt. Ich bevorzuge wenn immer möglich zweckdienliche und entsprechend langlebige Materialien wie Chromstahl, das leider fast ausgestorbene Emaille, Porzellan, Holz und Glas sowie dunkle glänzende Kacheln. Buntes kommt eher in den Topf als an die Wand.

«Dunkle Farbe ist still, erst wenn man sie mit Licht bespielt, beginnen Oberflächen zu funkeln.» Farbbeispiel: Küche von der Kissling AG

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Die Küche hat im eigenen Daheim einen hohen Stellenwert erreicht und ist von vielen Menschen gar der Lieblingsort im ganzen Haus. Kein Wunder, wenn wir uns die aktuellen Trends der Branche anschauen. REDAKTION IL A A  EI EL

URBANISATION VOM FEINSTEN Ob im Loft oder in einer Altbauwohnung, im Reihenhaus oder im Penthouse: Die Stadt ist ein Raum der Möglichkeiten, in dem jeder seine Nische findet. Mit dieser Inspiration wurde die Stilwelt «Urban» entwickelt. Das Design des Küchenbuffets «SieMatic 29» zeigt mit abgeschrägten, gerundeten Seitenwangen und leicht geschwungenem Fussgestell eine unverwechselbare Silhouette. www.siematic.com

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[2]

[1] [ 1 ] FERNWEH Alpnach Küchen steht zwar für Schweizer Qualitätshandwerk, wagt aber trotzdem einen Abstecher in die Ferne. Die etwas asiatisch anmutende Küche in Schwarz-Weiss brilliert mit viel Raffinesse. Die Hochschrankzeile bietet viel Stauraum und das Leuchtenkonzept rückt die Armaturen ins passende Licht. www.alpnachkuechen.ch

[3]

[ 2 ] HARMONISCH Die Hochschrankkombination dieser Küche von Elbau setzt mit der horizontal umlaufenden Struktur der gebürsteten Holzfronten aus rustikaler Eiche einen attraktiven Akzent. Materialien, Farben und Formen verbinden sich harmonisch, gleichzeitig bietet sie auf ästhetische Weise Platz für moderne Küchengeräte. www.elbau.ch

[ 3 ] LINIENTREU Schwarze Glasfronten, eine Arbeitsfläche aus Chromnickelstahl und schwarze Hochschränke mit viel praktischem Stauraum – Purismus und klare Linien bestimmen diese Küche. Eine scheinbar schwebende Kücheninsel unterstreicht das transparente Design. www.brunner-kuechen.ch

[ 4 ] ZEITLOS Lichte Weite strahlt diese Küche aus. Filigrane Tablare, die das Material Stahl in seiner subtilsten Form zum Ausdruck bringen, erweitern den Raum optisch und funktional. Forster hat die Magnetwirkung von Stahl nutzbar gemacht. Praktische Helfer wie Haken, Rollenhalter oder Gewürzboards können einfach an die Rückwand geklipst und jederzeit versetzt werden.

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[ 1 ] GLANZKONZEPT Extravagant und gleichzeitig funktional zeigt sich das neue Küchenprogramm «Alnovera» in Schwarz Hochglanz: mit einem kontrastreichen Zusammenspiel von Glas und Metall sind ihre hochglänzenden Fronten mit einem umlaufenden, fugenlosen Echtmetall-Rahmen in Edelstahl-Optik versehen. www.alno.ch

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[ 2 ] MARMORIERT In weisser Unschuld buhlt diese Küche um Aufmerksamkeit. Diese ist ihr durch spritzlackierte MDF-Fronten mit geschliffener Griffanordnung und echter Marmorabdeckung garantiert. Die offene Raumgestaltung wird durch den hellen Fichtenholzboden vollendet. www.kissling-reiden.ch

[ 3 ] BODENSTÄNDIG Gebeizte Altholz-Kanten mit Kunstharz, kombiniert mit Schwarz in Edelglanz – diese Küche verdient den Namen «Emmental». Die mit Laser-Technologie verarbei teten Kanten ermöglichen eine dauerhafte Nullfuge und langlebige, makellose Optik.

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[ 4 ] STAHLWERK «Variety» nennt sich diese Küchenfront, die dank den warmen Erdtönen Geborgenheit ausstrahlt. Die Kombination von massivem Metall und elegantem Holz trägt das Ihre dazu bei, dass die Atmosphäre aussergewöhnlich ist. Das liegt auch am Esstisch, der sich als perfekt integrierter Teil der Küche versteht. www.herzog-kuechen.ch

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THEMA  

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[ 2 ] PLATZWUNDER Mit dem Öffnen der Tür des Hochschranks «Pleno» wird der komplette Schrankinhalt automatisch aus dem Schrank gefahren. Sofort hat man von oben bis unten Zugriff und die komplette Übersicht auf den gesamten Vorrat. www.peka-system.ch

[ 3 ] SYMBIOTISCH

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Bekanntlich finden die besten Partys in der Küche statt. Ein aus der Kochinsel ragender Funktionstisch bietet einen zusätzlichen Essplatz und genügend Raum für soziales Miteinander. Die einsetzbare Holzinnenausstattung für Schubkästen und Auszüge findet sich in Farbe und Material auch in anderen Bereichen wieder. www.warendorf.com

[ 4 ] LIEBLINGSORT Eine gute Küche ist beides: beliebter Treffpunkt im Haus und mit Bedacht eingerichtete Kochwerkstatt. Der warme Holzton Eiche Lehm an Esstisch und Seitenfront bildet das perfekte Pendant zum kühlen Stratusgrau. www.eisenring-kuechenbau.ch

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Was würden wir nur ohne unsere praktischen Küchengeräte tun? Auch wenn ausgiebiges Kochen über dem Feuer abenteuerlich klingt, sind wir froh, auf die neuen Küchentechnologien zurückgreifen zu können. REDAKTION IL A A  EI EL

THE AMERICAN WAY OF COOKING Zwar wurde der «Range Cooker» von Miele vorerst für den nordamerikanischen Markt entwickelt, doch vielleicht findet der grossformatige Herd bald auch in europäische Küchen Einzug. Die Idee: hoch belastbare Profiqualität, die optisch wie haptisch keine Zweifel am Bestimmungszweck aufkommen lässt. www.miele.ch

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[1] [ 1 ] MASSGEFERTIGT Im Kampf gegen Fett, Dünste und Gerüche stehen in der Küche heute zwei überzeugende Technologien zur Wahl: Tiefenfiltration und Zentrifugalabscheidung. Beide Lösungen sorgen für gute Luftqualität. «Wesco Atelier» entwickelt massgeschneiderte Dunstabzugshauben, die zu Ihrem Stil und Ihrer Küche passen. www.wesco.ch

[ 2 ] UNSICHTBAR Beim Kochfeldabzug «Miracle Line» von Eisinger Swiss sind Kochfeld und Dampfabzug elegant vereint. Diskret zwischen zwei Induktionskochfeldern platziert, ziehen Dampf und Dunst direkt am Kochfeld nach unten ab.

[2]

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[ 3 ] SCHNELLTEMPO

[3]

Wünschten Sie manchmal, Sie könnten den Turbo einschalten? Beim Combi-Steam «MSLQ» geht das. Wie ein Booster beschleunigt die PowerPlus-Funktion jeden Garvorgang um etwa ein Drittel. Mit anderen Worten: Während die Kinder noch «Hunger» schreien, steht das Essen schon auf dem Tisch. www.vzug.ch

[ 4 ] EIGENSTÄNDIG Die neue Geschirrspüler-Serie 200 hat ein neues Korbsystem sowie Programme und Optionen, die exakt auf die Beladung abgestimmt werden können. Als Besonderheit öffnet sich nach Ablauf des Programms automatisch die Tür zur Unterstützung der hygienischen Trocknung.

Wo Wertvolles im Zentrum steht Mit Orea verschmelzen Küche und Wohnraum in ein ganzheitliches Raumkonzept, das höchsten Ansprüchen an Design und Funktionalität gerecht wird. Durchgängige Kollektionen für Küchen- und Wohnmöbel, hochwertige Materialien und durchdachte, innovative Lösungen ermöglichen eine grenzenlose Gestaltung individueller Lebensräume.

[4]

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THEMA   

E TRE D

[1]

[ 1 ] LEISTUNGSFÄHIG Bora Professional, das Dunstabzugssystem, ist die per fekte Lösung für den anspruchsvollen Koch: ein effizienter und zugleich eleganter Kochfeldabzug. Das Premium-Produkt ist effektiv, leise, energiesparend und leicht zu reinigen. www.bora.com

[ 2 ] VERSTECKSPIEL

[2]

Eine schmale schwarze Glasblende ist alles, was man von der «Downdraft» sieht, wenn sie nicht in Betrieb ist. Wird sie eingeschaltet, hebt sie sich direkt hinter den Töpfen und Pfannen aus der Arbeitsplatte und saugt Gerüche und Dünste ab. Der Vorteil: das Gebläse läuft mit geringerer Drehzahl, ist leiser und arbeitet trotzdem effizient www.bauknecht.ch

[ 3 ] LUXURIÖS Electrolux hat gemeinsam mit dem deutschen Küchenbauer Poggenpohl eine Küche entwickelt, die traditionelle Werte mit innovativster Technologie verbindet. Die Geräteserie «Electrolux Grand Cuisine» umfasst neun Produkte und wurde für die weltweit exklusivsten Privathäuser entworfen. www.electrolux.ch

[3] 92

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THEMA  

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E DER TA  

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Kein Detail, sondern ein wesentlicher Baustein jeder vollendeten Küchenausstattung sind die Armaturen. Was Sie jeden Tag anfassen, darf darum mit Komfort und Design nicht hinten anstehen. REDAKTION IL A A  EI EL

KOCHEND HEISSES WASSER DIREKT AUS DEM HAHN «Nuggis» sterilisieren, Couscous zubereiten, Tomaten häuten oder einfach nur Tee aufgiessen – das alles kann der «Quooker» im Handumdrehen. Aus der neuesten Armaturenlinie «Fusion» sprudelt mit einem Griff kochendes, kaltes oder warmes Wasser. Dabei spart der «Quooker» Platz, Zeit wie auch Energie und hat schon in vielen Schweizer Küchen den gewöhnlichen Wasserkocher ersetzt. www.quooker.ch

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[ 1 ] AVANTGARDISTISCH

[1]

Der dem Retro-Trend entsprechende 2-Griff-Spültischmischer verleiht der Küche Eleganz und fokussiert sich auf das Wesentliche. «arwa-twinprime» hat eine angenehme Höhe, ist grosszügig schwenkbar und mit der hochwertigen Oberfläche «chromeline» erhältlich.

[2]

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[ 2 ] ALLROUNDER Mit Doppelschwenkauslauf, Edelstahlummantelung und zusätzlichem separatem Eingriffmischer sowie einer versenkbaren Handbrause bringt das Armaturenmodell «KV1-500T1» alle Ansprüche unter einen Wasserhahn.

[3 ]

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[ 3 ] BEWEGUNGSFREIHEIT Die neue Pull-down-Armatur ist ein nach unten ausziehbarer Auslauf, der sich durch den flexiblen Auszugsschlauch komfortabel zum jeweiligen Einsatzort lenken lässt und somit alltägliche Handgriffe erleichtert. Eine mattschwarze, temperaturisolierte Grifffläche lenkt die Hand des Anwenders intuitiv zum Auszugselement. www.dornbracht.com

[ 4 ] RESSOURCENSCHONEND Die Armatur «Eurosmart» ist mit der nachhaltigen «Grohe SilkMove ES»-Technologie erhältlich, die zuverlässig verhindert, dass beim Öffnen ungewollt Wasser erwärmt wird, wenn Kaltwasser ausreicht. Dafür befindet sich die Hebelposition für kaltes Wasser in der Mittelstellung. www.grohe.com

[4]

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THEMA  

E TRE D

Unsichtbar: Der Dampfabzug liegt versteckt im Kochfeld. In der Linie Electrolux «Grand Cuisine» ist die Profi-Küche in High-End-Design gehüllt. Original-Skizze von Design-Direktor Henrik Otto.

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AL   TTE IR EI  A TO DE I T Vielkocher lieben es, weil es von null auf hundert Gas gibt. Aus privaten Küchen allerdings ist das Gaskochfeld in den letzten Jahrzehnten verschwunden. Jetzt gibt es sein sicheres und stilvolles Comeback. Der schwedische Produkt-Designer Joachim Nordwall über Brenner, Roste und Äste. TEXT TI E 

ET EL

FOTOS ELE TROL

Ich mag keine unschönen und unfunktionalen Dinge. Die Küche ist ein Ort, an dem es noch viel zu tun gibt.

Wir hatten keinerlei Erfahrung mit diesem Produkt, aber im Grunde war es wie ein Auto zu designen ‒ viele Parameter stehen schon fest. Beim Gaskochfeld mussten wir zwei gegensätzliche Herausforderungen stemmen: Eine möglichst kontrollierte Luftströmung mit effi zienter und stabiler Feuerung bei gleichzeitig flexibler Topf platzierung, sodass die Töpfe und Pfannen beim Kochen möglichst frei hinund hergeschoben werden können.

Die gewünschte Funktionalität bestimmte die Materialien massgeblich. Der Hauptbestandteil musste aus rostfreiem Edelstahl sein, um Langlebigkeit und Sauberkeit zu gewährleisten. Die Oberfl äche ist leicht gebürstet, sodass man den Herd nicht jeden Tag polieren muss. Der Rost besteht aus Gusseisen, die Brenner aus Messing ‒ traumhaus

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THEMA  

E TRE D

Inspiration Lagerfeuer: Wie kleine Äste formiert sich das Gusseisen über den Brennstellen.

«In der Küche gibt es aus gestalterischer Sicht noch viel Optimierungspotenzial.» Joachim Nordwall

die klassischen Profi-Materialien. Für die Brenner wollten wir ursprünglich auch Edelstahl verwenden. Das sah allerdings nur im unbenutzten Zustand gut aus. Mit der Hitze verfärbte sich das Material ‒ nicht gerade das, was ein Kunde in diesem Preissegment möchte. Mit Messing sind wir jetzt auf der sicheren Seite.

Allerdings, wir wollten ein Muster, das nicht so normal und symmetrisch daherkommt wie jene, die auf dem Markt sind. Etwas Zufälligeres schwebte uns vor, um optisch noch eine Schippe draufzulegen. Das war leichter gesagt als getan. Denn die Brenner sind, wo sie sind. Ausserdem mussten wir den Dampfabzug bedenken und Oberflächen schaffen, mit denen man arbeiten kann, ohne Abstriche beim Kochen machen zu müssen.

Unser erster Entwurf sah eine abgeriegelte Oberfläche mit ungebrochenen Linien vor. Das hatte den Ingenieuren gar nicht gefallen. Dann kamen wir zu der eher luftigen Lösung, mit der wir alle glücklich waren.

Inspiriert hatte uns der Asthaufen, mit dem man ein Lagerfeuer anzündet. So wurde das Feuermachen zu einer gestalterischen Metapher für den Rost.

Die Flammenform erfüllt eine spezifische Funktion. Die Flamme passt sich an die verschiedenen Grössen der Töpfe und Pfannen an, sodass immer mit voller Leistung gekocht werden kann. 98

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JOACHIM NORDWALL Nach einer Anstellung bei Electrolux machte sich der Schwede Joachim Nordwall 2002 als Produkt-Designer selbstständig. In seinem Studio J. Nordwall Design in der Nähe von Stockholm entwirft er Alltagsgegenstände wie den «Göffel», eine Kombination aus Gabel und Löffel, sowie Designs für Autos und Jachten. Electrolux holt den ehemaligen Mitarbeiter für die Gestaltung von Küchengeräten immer wieder ins Boot. Auch für ihre Linie «Grand Cuisine», der Profi-Kollektion für den Privathaushalt, war Nordwall mitverantwortlich.


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THEMA    ARTE

LE E 

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  E E RTE    I   ARTE

Wir glauben, dass jeder Gartenbesitzer von einem dichten, grünen und dazu pflegeleichten Rasen träumt. Damit Ihnen die Grasfläche hauptsächlich Freude und nicht nur Arbeit bereitet, sind gezielte Eingriffe und eine sorgfältige Planung nötig.

FOTO: JÜRGEN BECKER

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A  I ARDO

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ER  OE T  OL   ERLA


s fällt schwer, auf Rasen im Garten zu verzichten, auch wenn es speziell in kleinen Gärten der Pflegebilanz gut täte. Bilanziert man am Ende des Jahres die Zeit, die man im Garten mit der Rasenpflege verbracht hat, muss man nicht selten feststellen, dass es die Arbeit ist, die am meisten Zeit frisst. Aber es ist auch eine Arbeit, die vergleichsweise leicht von der Hand geht. Trotzdem sollte vor der Neuanlage oder der Umgestaltung eines Gartens überlegt werden, wo Alternativen zu einer Rasenfläche sinnvoll, sprich pflegeeffektiver wären.

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Auch eine Rasenfläche sollte gut geplant sein. Beziehen Sie in die Vorüberlegungen Zuschnitt und Neigung der Rasenflächen mit ein. Wählen Sie den Zuschnitt, also die Form der Rasenfläche, so, dass keine Ecken und Kanten entstehen, in die Sie mit dem Rasenmäher

FOTO: MODESTE HERWIG

Arbeiten Sie an Ihren Vorstellungen. Sobald es um den pflegeleichten Erhalt einer Rasenfläche geht, ist ein wichtiges Kriterium, das Idealbild des «Englischen Rasens» aus dem Kopf zu bekommen. Die Engländer sind nicht nur wahre Profis, sie haben auch unbestritten klimatische Vorteile, und ein «Englischer Rasen» ist immer intensiv

gepflegt. Oft ist es dieses Idealbild, das einen zum Sklaven seines Rasens macht. Schon das regelmässige Mähen frisst in der Jahresbilanz viel Zeit, geht aber zumindest leicht von der Hand. Aufwendiger sind da schon Arbeiten wie Vertikutieren, Durchlüften und Nachsäen von Rasenflächen. Diese Arbeiten sollten Sie versuchen, im pflegeleichten Garten einzusparen, was aber ohne die Änderung der oft hohen Ansprüche an das Aussehen und damit an das Idealbild des Rasens nicht gelingen wird. Das Vereinfachen der eigentlichen Mäharbeit bis zur Automatisierung des Mähens sind weitere Möglichkeiten, sich die Rasenpflege zu erleichtern.

FOTO: VOLKER MICHAEL

Es macht Sinn, einheitliche Materialien für Terrasse und Wege zu verwenden. Egal, welches Material gewählt wird, diese Flächen sind das verbindende Element zwischen den unterschiedlich gestalteten Gartenräumen. Für die Pflege ergibt sich der grosse Vorteil, dass einheitliche Pflegegänge anfallen.


FOTO: MARIANNE MAJERUS

aufwendig hineinmanövrieren oder die mit anderen Geräten nachgeschnitten werden müssen. Grosszügige, gut zu umfahrende Formen, egal ob geschwungen oder eckig, erleichtern die Arbeit erheblich. Versuchen Sie auch die Neigung nur so steil zu wählen, dass sie mit dem Mäher noch zu bewältigen ist. Ansonsten sollten Sie über eine Terrassierung der Fläche nachdenken.

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ST D E E NFASSUN

Eine Einfassung der Rasenfläche durch irgendeine Art Kante ist im pflegeleichten Garten ein wichtiger Punkt. Ausnahmen bilden eigentlich nur naturnahe Gärten, in denen solche Kanten zu künstlich wirken. Nicht nur das Abstechen der Kanten ist eine Arbeit, die sonst regelmässig durchgeführt werden muss, sondern es wandern immer wieder Gräser und Kräuter aus der Rasenfläche in die anderen Flächen ein; dadurch steigt der Jäte-Aufwand. Vor allem Steinkanten 102

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können als auffällige Kante die Raumbildung und Formgebung im Garten unterstützen. Metallkanten sind unauffällig und fassen dezent geschwungene Rasenflächen ein. Auch viele eingestreute Beete im Rasen erhöhen die Kantenmenge und erschweren das Rasenmähen. Sind also solche Inselbeete im Garten zur Gliederung gewünscht, sollte man ihre Anzahl auf ein bis zwei grosse, einfach zu ummähende Flächen begrenzen.

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SCH UND EFFEKT V

Vielleicht kommt für Sie aber auch eine Wiese infrage. Sie reduziert den Pflegeaufwand erheblich, schränkt aber ebenfalls die Nutzbarkeit der Flächen ein. Ideal sind die Blumenwiesen vor allem in grossen, naturnahen Gärten. Sie können den Wiesen eine natürliche, amorphe Form geben oder sie durch eine geometrische Form wie ein Oval, Quadrat oder Kreis in eine moderne Gartengestaltung ein-


FOTO: JÜRGEN BECKER

Oben: Die Wahl unterschiedlicher Formen verschmälert und weitet den Garten wieder. Links: Die Natur geniessen oder mittendrin sein in der Natur, das sind oft die Wünsche bei der Anlage eines Naturgartens. Ein Schwimmteich ist dabei die Krönung.

«Ein schöner Garten verwöhnt den Betrachter, ein pflegeleichter Garten auch seinen Besitzer.»

FOTO: MARIANNE MAJERUS

Tanja Minardo, Landschafts-Architektin

binden. Wiesenpflanzen sind Bewohner der sogenannten Offenlandschaften, das heisst, sie vertragen wenig bis gar keinen Schatten. Möchte man halbschattige oder schattige Flächen mit einer Wiesenansaat versehen, muss man auf Gräser und Kräuter der Saum- und Waldgesellschaften zurückgreifen. Auch dafür gibt es spezielles Saatgut, nur entsprechen die Arten auch hier nicht dem typischen Bild einer Blumenwiese. Am besten ist es, Sie können die Saatgutmischung direkt in den blanken Boden aussäen. Möchten Sie eine Rasenfläche in eine Wiese umwandeln, müssen Sie dafür den Rasen abschälen oder zumindest die Grasnarbe unterfräsen. Die Ansaat entspricht einer normalen Rasenansaat: Der Boden wird gelockert, Steine, Wurzeln und vor allem Unkräuter sollten unbedingt entfernt werden, die Fläche wird glatt gezogen, das Saatgut mit Sand gemischt ausgestreut und leicht angedrückt. Auch der ideale Aussaatzeitpunkt liegt wie beim Rasen in den Zeiträumen März bis Mai oder September bis Oktober. traumhaus

Der gekürzte Text und die Fotos stammen aus dem Buch

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das im Becker Joest Volk Verlag erschienen ist. Tanja Minardo, 250 Seiten, CHF 66.90 ISBN 978-3-938100-78-3 103


THEMA   ARTE

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D  ER TE

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R DE  RA E

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Von Gerätehäuschen bis Pavillon: Dass gute Architektur nicht an der Regenrinne aufhören muss, zeigen diese Design-Schuppen für den Garten. REDAKTION TI E 

ET EL

DIE KAPSEL Ein Gartenhäuschen sollte sich in die Natur vor der Haustür einpassen, fanden die Macher von «Archipod». Die entstandene Kapsel mit Holzfassade passt da wohl besser als jeder Blechkasten. Dass sie aber in der Landschaft verschwindet, kann man nicht gerade behaupten. Dafür ist die Kubatur zu ungewöhnlich. Fürs Gartengerümpel ist die Kapsel fast zu schade. Hier kann man auch gut ein kleines Aussenbüro oder ein Mini-Atelier installieren. www.archipod.com

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[ 1 ] HEAVY METAL

[1]

Der Geräteschuppen aus Metall ist ein ziemlicher Ordnungs-Freak: Regal-Set und Gerätehalter gibt’s gleich dazu. Für die Systematik bekam das Häuschen «AvantGarde» sogar den red dot design award.

[2]

www.biohort.com

[ 2 ] DAS DACH FLACH HALTEN Einfamilienhäuser mit kubisch reduzierten Formen wachsen seit einiger Zeit wie Pilze aus dem Boden. Da hat das Gerätehäuschen mit Satteldach aus dem Baumarkt ausgedient. Das Designer-Gartenhaus «@gart», nominiert für den German Design Award 2015, ist ein Musterbeispiel in Sachen puristische Form mit Flachdach. Die Hightech-Hülle braucht dazu keinerlei Pflege.

[3]

www.designatgartenhaus.de

[ 3 ] UNTERM STERNENZELT

FOTO: TOM AUGER

Dass es sich manchmal lohnt, sogar fürs Gartenhäuschen einen Architekten zu engagieren, zeigt dieses Beispiel aus Norwegen. Rever & Drage Architects haben hier ein Gartenhausjuwel entworfen, das die Gerätegarage mit einer Schlafenunterm-Sternen himmelEinrichtung kom biniert. www.rdtw.no

[ 4 ] ZWEI IN EINEM «Jodok» heisst dieses Stückchen Handwerkskunst. «Pavilluppen» wäre aber auch ein treffender Name gewesen, denn das Gartenhaus ist genauso viel Pavillon wie Geräteschuppen. Mit den aussen angebrachten Schrankmodulen hat man Rechen und Spaten griffbereit, wo man sie braucht: im Garten. Im Innenraum, der sich dank Schiebetüren nach drei Seiten öffnen lässt, erinnert dagegen nichts an die wartende Gartenarbeit. www.jodok-system.com

[4]

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THEMA   ARTE

LE E 

D  ER TE

GIGANT IM GRÜNEN Falls man mal den Schlüssel verloren hat oder die smarte Hausanlage einen nicht mehr reinlässt, muss man sich keine Gedanken machen, solange man «Walden» im Garten hat. Das Mehrfachobjekt hat so einiges in und an sich: eine ausschwenkbare Feuerschale, das Holzfach gleich daneben, eine Menge Stauraum für Grillbesteck, Garten geräte und Vogelhäuschen. In der Sitzkoje und auf dem Hochsitz kann man bei einem Glas Wein das Gras wachsen hören, bis der Schlüsseldienst oder der Haustechniker kommt. www.moormann.de

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THEMA   ARTE

LE E 

D  ER TE

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[ 1 ] EYECATCHER Eine Sauna passt genauso gut in den Kubus mit dem Bullauge wie der Rasenmäher oder Fahrräder – ein wahrer Eyecatcher. www.garten-kubus.de

[ 2 ] SCHRANK SEI DANK Dass es nicht gleich ein ganzer Schuppen für Gartenschlauch und Co. sein muss, zeigt dieser Geräteschrank. Eingekleidet in wartungsfreie Trespa-Platten mit etlichen Farbschichten in Antik-Bronze macht der Schrank auch noch eine gute Figur neben dem Blumenbeet.

[1]

www.garten-q.de

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[2]

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Mit dem Frühling erwacht auch die Lust auf den Garten. Die edelsten Gärten sind mit Naturstein gestaltet: Mauern und Treppen, Wege und Sitzplätze, Pergolas, Bänke, Brunnen und noch und Grössen, inklusive fachmännischen Rat für Verarbeitung Paradies im Atrium von De Zanet mit über 650 m2 Ideen aus Naturstein. Unsere Ausstellungen sind während den Öffnungszeiten zugänglich. Für eine persönliche Beratung bitten wir Sie um telefonische V Voranmeldung. Montag–Freitag: 08.00 bis 11.45 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr Besuchen Sie uns auf www.dezanet.ch

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DTIROL

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an kann in jeder Suppe ein Haar finden ‒wenn man will. Es sei denn, man verbringt ein verlängertes Wochenende in der «Adler Mountain Lodge». Hier stimmt einfach alles. Die Lodge liegt 1800 m ü. M. auf der grössten Hochalm Europas, der Seiser Alm in Südtirol. In aller Abgeschiedenheit ‒ zwischen Hügeln ‒ nimmt die Lodge seit letztem Sommer Gäste in ihren Holzhäusern auf wie die Bärenmama ihre Jungen in der Höhle. Zugegeben, die Worte «Rückzugsort» und «Ferienidyll» sind abgeschmackt, haben aber wohl selten besser gepasst als zu diesem Fleckchen Erde.

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HEU UND R N E B U

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Die Lodge ist eine der vier italienischen «Adler Spa Resorts» von Hotellerie-Familie Sanoner. Die Architekten-Brüder Hugo und Hanspeter Demetz haben das Haupthaus und ein Dutzend Chalets aus unbehandelten heimischen Hölzern entworfen. Bevor die Lodge aber wirklich stand, mussten erst zehn Jahre ins Land ziehen, bis die Baubewilligung fürs Naturschutzgebiet unterschrieben war. Gäste des Hauses gelangen nur mit einer Fahrgenehmigung zur Lodge. Südtirol ist berühmt für seine Schnitzkunst, und so spähen Adler und Drachen110

köpfe des Künstlers Markus Delago vom Dachfirst in die Landschaft. Jeden Tag entdeckt man neue Details, etwa die Farbdrucke auf Holz an der Rezeption, der Restaurantdecke und im Spa. Im Boden des Wellness-Bereichs sind Almheu, Ringelblumen und Gebirgsflechten eingelegt. Hier unterm Dach kann man im super ausgestatteten Fitness-Raum oder in der Heusauna mit Blick auf die Dolomiten schwitzen. Bergsteiger Reinhold Messner beschrieb das Unesco-Weltnaturerbe einst als die «schönsten Berge der Welt». Dank Hanglage hat das Obergeschoss einen ebenerdigen Zugang zur Ruheterrasse und zum Aussen-Pool. Auch hier sieht man vor allem eines: eine Landschaft wie hingegossen, am Horizont das Massiv.

ENUSS AN A

EN ECKEN

Jede Suite und jedes Chalet öffnet sich mit Panoramafenstern zur Aussicht. Davor streckt sich ein Holzbalkon in die Weite. Im Minutentakt ziehen dicke Nebelschwaden vorüber, um kurze Zeit später die Sicht auf die Gebirgsriesen wieder freizugeben. Die Junior-Suiten sind auf geräumige 40 bis 45 m² abgezirkelt. Für den Innenausbau kam Fichtenholz der umliegenden Wälder zum Einsatz. Die Einrichtung: geschmackvoll und gemütlich, keine Spur von austraumhaus

tauschbarem Luxus-Design. Nach einem kühlen Nachtspaziergang oder einem Tag im Schnee kann man sich unterm InfrarotWellness-Strahl im Bad wunderbar aufwärmen. Für die besonders Aktiven gibt es täglich ein geführtes Outdoor-Programm, von der Bike- bis zur Hike-Tour. Da man sich aber an der Landschaft sowieso nicht sattsehen kann, fällt das Nichtstun nicht schwer. Noch dazu, da man den ganzen Tag schlemmen kann: Es gibt Frühstücksbuffet und Mittagsklassiker, am Nachmittag steht alles für eine Zwischenmahlzeit bereit. Abends bringt der Einheimische Hannes Pignater mit hauptsächlich lokalen Zutaten ein kulinarisches Feuerwerk auf den Tisch: Consommé mit Freilandhuhn, Kräuterrisotto mit geräuchertem Ricotta und Zitronenmarmelade, Kalbsstelze auf geschmortem Gemüse. Spätestens beim Minzeis hat man nur noch einen Gedanken: Wie wunderbar es wäre, die Zeit anzuhalten!

[ 1 ] D i e K u l i s s e d e s ro m a n t i s c h e n Wo c h e n e n d e s : d i e D o l o m i te n . [ 2 ] Vo r d e r S o n n e n te r r a s s e l i e g t d i e Landschaf t wie hingegossen. [ 3 ] D a s F i c h te n h o l z d e s I n n e n a u s b a u s ko m m t a u s d e n u m l i e g e n d e n Wä l d e r n . [ 4 ] J e d e S u i te h a t e i n e n B a l ko n . [ 5 ] G e n a u d a s R i c h t i g e a n k a l te n Ta g e n: d e r b e h e i z te I n f i n i t y- P o o l .


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SERVICE

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ERSTES ENERGIEAUTARKES MEHRFAMILIENHAUS DER WELT Die Umwelt Arena Spreitenbach baut in Brütten/ZH ein «solarbetriebenes» Neunfamilienhaus, das ohne externe Energieanschlüsse auskommt. Walter Schmid, VRP Umwelt Arena: «Wichtigste Voraussetzung zur Realisation eines 100 Prozent energieautarken Gebäudes ist die Steigerung der Effizienz in jedem Bereich, von der Energieproduktion und -speicherung bis zum Verbrauch.» Gemäss den Berechnungen soll eine Stunde Sonne ausreichen, um den Energiebedarf der Bewohner einen Tag sicherzustellen. Der aktuelle Stand der Bauarbeiten kann in einer Ausstellung in der Umwelt Arena Spreitenbach per Webcam-Übertragung mitverfolgt werden. [ Umwelt Arena Spreitenbach ] Bis Mitte Mai 2015 Türliackerstr. 4, Spreitenbach | www.umweltarena.ch

Der Entwurf zeigt ein Gebäude, das – bei hohem Anspruch an die Ästhetik – den Bewohnern eine komfortable Wohnsituation garantiert und zugleich als leistungsstarkes Kraftwerk arbeitet.

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PLATTFORM FÜR ESS- UND TRINKKULTUR Im vergangenen Frühling wurde die Electrolux Grand Cuisine auf den Schweizer Markt gebracht. Ab sofort sind die exklusiven Profigeräte für den Privathaushalt im neuen Showroom am Zürcher Hauptsitz von Electrolux ausgestellt. Gemeinsam mit «marmite», der Schweizer Zeitschrift für Ess- und Trinkkultur, hat Electrolux hier eine einzigartige Bühne geschaffen, die sich ganz dem Thema Kochen widmet. Die komplette Infrastruktur kann auch von Privaten gemietet werden. Die Geräte der Electrolux Grand Cuisine können dann eins zu eins getestet werden. [ Grand Cuisine Showroom / marmite food lab ] Badenerstrasse 587, Zürich | www.grandcuisine.ch

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BÜNDNER UNTERNEHMEN GEWINNT Im Rahmen des von Climate-KIC unterstützten KMU Innovation Voucher wurde der Waschtisch von «Bagno Sasso Mobili» mit hydrophoben Hölzern und der Wasser sparenden Armatur «Swiss Eco Tap the acqua saver» als eines der Siegerprojekte ausgewählt. Realisiert wird das Projekt durch die ETH Zürich, NEST («Next Evolution in Sustainable Building Technologies») und das Bündner Unternehmen Bagno Sasso Mobili. «Swiss Eco Tap the acqua saver», die weltweit energieeffizienteste Armatur, spart 100 Prozent Energie und reduziert gleichzeitig den Wasserverbrauch um 90 Prozent. Zudem wurde die Erfindung mit dem Deutschen Innovationspreis als «Bestes Produkt 2014» ausgezeichnet. Weitere Design Awards, Entwicklerpreise und Nominationen stehen noch an. [ Bagno Sasso Mobili ] Schulstrasse 76, Landquart | www.bagnosasso.ch 112

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Das Jahr 2015 startete Haas Haus mit dem neuen Claim «Besser bauen». Mit diesem Vorsatz besinnt sich das Unternehmen im neuen Jahr noch stärker auf seine Kompetenzen und signalisiert seinen Kunden, dass Haas Haus nicht nur ein Haus errichten kann, sondern es auch versteht, ein Zuhause zu schaffen. Die für Haas Haus typische Mischung aus Innovation, Qualität und Kundenorientierung soll zukünftig auch bereits im Logo deutlich werden. «Besser bauen»: Zwei kurze Worte nur, die aber viel ausdrücken und vor allem für das Qualitätsversprechen von Haas Haus stehen, zugleich aber auch signalisieren, dass Baufamilien, die mit Haas ihren Traum vom eigenen Zuhause realisieren, die maximale Sicherheit und Entlastung im Bauprozess bekommen. [ Haas Fertigbau GmbH ] Industriestrasse 8, DE-84326 Falkenberg info@haas-fertigbau.de | www.haas-fertigbau.de

René Schneebeli, Geschäftsführer 8913 Ottenbach

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EIN «HIMMELSSPIEGEL» FÜR IHREN GARTEN

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Daniela Toman und Roland Lütkemeyer veranschaulichen zum 30. Geburtstag von «Biotop» im Jahr 2015 in Buchform, was die Schwimmteiche des österreichischen Unternehmens können und wovon es sich zu träumen lohnt. Pünktlich zum Jubiläum der Firma erscheint ein Bildband mit dem Titel «Die schönsten Schwimmteiche und Naturpools», der mit Anlagen des Schwimmteichspezialisten aus dem niederösterreichischen Weidling und seiner internationalen Partner bestückt sein wird. Erscheinungstermin ist der 30. März 2015. [ Die schönsten Schwimmteiche und Naturpools] Daniela Toman, Roman Lütkemeyer 160 Seiten, CHF 40.90 ISBN: 978-3-421-03981 DVA


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Ich will mein Haus so gestalten wie mein Leben. Frei.

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IDEEN SAMMELN FÜR DRINNEN UND DRAUSSEN Die WOHGA Zug steht für Inspiration rund um Wohnen, Haus und Garten. Auf knapp 10 000 m² Ausstellungsfläche zeigen rund 120 Aussteller die neusten Trends und bieten Lösungen für eine Umgestaltung von Wohnraum und Grünflächen. Ergänzt mit diversen Sonderschauen bietet die Messe frische Ideen für jedes Zuhause. Die grösste Sonderschau der diesjährigen WOHGA heisst «Gemeinsam stark ‒ Bauen und Renovieren». Gegenüber dem letzten Jahr wird sie leicht ausgebaut und umgestaltet. Auf dem Rundgang zeigen 17 Zuger Betriebe aus verschiedenen Branchen, was es für einen erfolgreichen Umbau oder Neubau braucht. Vertreten sind alle wichtigen Partner: Schreiner, Gipser, Maler, Küchenbauer, aber auch ein Cheminée-Bauer, ein Natursteinanbieter und ein Fotovoltaik-Spezialist. Der Frühling macht Lust auf Veränderungen. Vor allem im Garten. Speziell für die WOHGA erstellt die Ernst Zweifel AG Gartenbau einen Show-garten mit Frühlingsblumen, Wasserspiel und Natursteinmauern. In den Garten integriert sind unter anderem ein modern angelegter Swimmingpool und die neue Kollektion von Gartenmöbeln. Das Publikum erwartet eine grosse Auswahl an Gartenmöbeln wie Lounges, Tische und Sonnenliegen in zeitgemässem Design. Wie aus einer Nasszelle ein individuelles Traumbad entsteht, zeigt die Sonderschau «BadeWelten». Hier haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, moderne Bade-Architektur und Sanitärtechnik für die Realisierung von individuellen Traumbädern zu entdecken.

Mein Haus. Meine Welt.

[ WOHGA Zug 2015 ] 5. bis 8. März Stierenmarktareal, Zug | www.wohga-zug.ch

Info Nr. 131

Frei geplante Architektenhäuser für individuelle Wohnwünsche. So einzigartig wie Sie selbst. Weil Sie wissen, was Sie wollen. Und es sich wert sind. weberhaus.ch

Der Frühling macht Lust auf Veränderungen. Und wie aus einer Nasszelle ein individuelles Traumbad entsteht, zeigt die Sonderschau «BadeWelten».


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DIE BESTE DER BESTEN Im Rahmen der internationalen Möbelmesse «imm cologne 2015» hat die Designer-Marke des Armaturen- und Brausen her stel lers Hansgrohe bereits zum dritten Mal einen der weltweit renommiertesten Design-Preise der Einrichtungsbranche gewonnen. Der Interior Innovation Award «Best of Best» 2015 ging an die Brunnen-Armatur «Axor Starck V». Die Transparenz des Mischers fungiert als technische und ästhetische Komponente: Wasser wird dadurch sichtbar gemacht, der Armaturenkörper verschmilzt mit seiner Umgebung, und der offene Auslauf trägt zum Wassererlebnis bei. [ Hansgrohe AG ] Industriestrasse 8, Neuenhof | www.hansgrohe.ch

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GLASVORDACH MIT INTEGRIERTER BESCHATTUNG Ganz ohne störende Frontstützen bietet das System «Ardon GP2600» der Stobag AG zuverlässigen Sonnen- und Wetterschutz. Als ganzjähriger Allwetterschutz eignet sich das Glasvordachsystem besonders für die Terrasse. Die robuste Dachverglasung spendet Unterschlupf bei Niederschlägen und ist für bis zu 300 kg/m² Schneelast geprüft. Die eigentliche Innovation stellt die integrierte, über die Glasflächen herausragende textile Beschattung dar. [ Stobag AG ] Pilatusring 1, Muri | www.stobag.com

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SCHUTZ VOR VERKALKUNG Ein weitverbreitetes und teures Problem scheint endlich gelöst: Das HausquellSystem «Source» der Zürcher Start-up-Firma VortexPower AG schützt dank einer einzigartigen Kombination von fünf Wirkprinzipien Rohrleitungen, Hausinstallationen und Haushaltsgeräte zuverlässig und nachhaltig vor Kalkablagerungen. Gleichzeitig liefert es frisches, sauerstoffreiches Wasser, das so natürlich schmeckt wie das Wasser einer Bergquelle ‒ direkt ab eigenem Wasserhahn. Das umfassende Wasseraufbereitungssystem arbeitet umweltfreundlich, ohne jegliche chemische Zusätze und ist über Jahre hinweg wartungsfrei. [ VortexPower AG ] Aeschstrasse 1, Forch ZH | www.vortexpower.ch

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PREISGEKRÖNTER SCHMINKTISCH talsee hat bereits zum dritten Mal den international renommierten Design-Preis «iF Design Award» gewonnen. Preisträgerin 2015 ist die Badlinie «mood» mit dem Beauty Desk aus dem Design-Studio StauffacherBenz. Die abgerundeten und leicht vorstehenden Fronten lassen den Möbel-Monolith sehr leicht und elegant erscheinen. Der neue Schminktisch «Beauty Desk» lässt Frauenherzen höher schlagen. Und alles hat seine Ordnung: Deckel auf ‒ und alles ist schminkbereit, Deckel zu ‒ und es ist aufgeräumt. [ talsee AG ] 4B Strasse 1, Hochdorf | www.talsee.ch


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FRÜHLINGSMESSE IN WETTINGEN Die grösste Aargauer Messe ist eine Jubiläumsausgabe und bietet Neuheiten zum Anfassen mit Informationen und Produkten zu den Themen Hausbau, Gebäude erneuern, Energieverbrauch reduzieren, schöner Wohnen, Küche, Bad und Garten. Zum zehnten Mal heissen 330 Aussteller rund 20 000 Besucherinnen und Besucher an der «Bauen + Wohnen» in Wettingen willkommen. Das Beraterteam des Hauseigentümerverbandes Aargau beantwortet Fragen zu Hausbewertung, Mietrecht oder Stockwerkeigentum, die «energieberatungAARGAU» bietet an ihrer Sonderschau Energie kostenlose Beratungen zum Thema Gebäude- und Haustechnikerneuerung. Unter den Ausstellern ist auch ein Künstler. Martin Manhart malt seit 26 Jahren, was die Kunden wünschen: grafisch, verspielt, naturgetreu und abstrakt, Kunstbilder und Reproduktionen. [ Bauen + Wohnen ] 16. bis 19. April Tägerhard, Wettingen | www.bauen-wohnen.ch

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ONLINESHOP FÜR NATURSTEIN Barfuss auf Natursteinböden laufen, ist ein Erlebnis. Speziell im Badezimmer sollte der Tastsinn verwöhnt werden, halten wir uns doch vor allem barfuss in diesem Raum auf. Die stonenaturelle AG mit Sitz in Affoltern am Albis ging im vergangenen Sommer mit einem Webshop für Natursteine online. Ob modern, mediterran oder klassisch, die Auswahl an Bodenbelägen für den Innen- oder Aussenbereich ist vielseitig. Musterplatten der Natursteine werden zum Ausprobieren den Kunden nach Hause geschickt. [ stonenaturelle AG ] Seewadelstrasse 5, Affoltern am Albis www.stonenaturelle.ch

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WIR ERBLÜHEN IN GARTENFREUDE Spriessen in Ihrem Garten bereits die ersten Krokusse? Sie wecken die Vorfreude auf wärmere Tage und die heranwachsende Blütenpracht. Ganz langsam dürfen wir uns wieder auf den farbenfrohen Frühling freuen. Mit einem Besuch an der «Giardina» können Sie die Gartensaison schon jetzt eröffnen und die ersten zaghaften Frühlingsgefühle erleben. Die Fülle an Show-Gärten mit saftig grünen Pflanzenwelten und glamourösen Design-Konzepten entführt Sie in das Reich der Natur. Zum 17. Mal ist die Messe Inspirationsquelle, Planungsunterstützung und Trendsetterin für die eigene Aussenraumgestaltung. Für die grüne Branche wie auch das naturbegeisterte Publikum ist die «Giardina» der Laufsteg für Gartenkultur. [ Giardina — Leben im Garten ] 11. bis 15. März Messe Zürich | www.giardina.ch

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HABEN SIE SCHON MAL KUNST GEROCHEN? Was geschieht, wenn wir Kunst hauptsächlich mit unserer Nase erleben? Ein bestimmter Duft zieht uns an oder stösst uns ab. Gerüche können eine Provokation sein. International bekannte Künstler machen sich diesen Umstand zunutze und setzen sich dabei mit den grossen Fragen unserer heutigen Zeit und Gesellschaft auseinander. «Belle Haleine» stellt den Geruchssinn ins Zentrum unserer ästhetischen Wahrnehmung. Die Ausstellung ist nach dem teuersten Flakon der Welt, «Belle Haleine», einem Kunstwerk von Marcel Duchamps, benannt. Übersetzt: «Schöner Atem», verweist das Parfum auch auf die «Schöne Helena» aus der gleichnamigen Oper von Jacques Offenbach und somit auf die schönste Frau der Welt. Werke, Instal lationen und ein Duftkino entführen Sie im Museum Tinguely in die Welt der Gerüche. [ Belle Haleine – Der Duft der Kunst ] 11. Februar bis 17. Mai Museum Tinguely, Basel | www.tinguely.ch

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«BAD / WELLNESS» KÜCHENEINRICHTUNGEN    A

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«FASSADE /AUSSEN» CHEMINÉES   

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«GARTEN» WINTERGÄRTEN  A

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GARTENCHEMINÉES  

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GARTENUNTERHALT LE ERT A

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IRIS FISCHER ist mittlerweile ein «alter Hase» im B+L Verlag. Seit 15 Jahren pflegt sie den Kontakt zu unseren Anzeigenkunden. 2009 übernahm sie die Verkaufsleitung für «traumhaus». Mit Herz und Seele stöbert sie bei den Herstellern nach spannenden und stylishen Neuheiten für den Innen- und Aussenraum. Dieses Mal ging sie für unser Küchen-Spezial an der Messe LivingKitchen in Köln auf Tuchfühlung mit den neusten Innovationen.

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SABRINA SCHEJA betrachtet und fotografiert Gebäude mit den Augen einer Architektin ‒ hat sie doch selbst Architektur studiert. Für ihre damaligen Professoren nahm Sabrina Scheja die Kamera in die Hand ‒ und liess sie nicht mehr los. Sie ist begeistert von der Schweizer Architektur, weil sie «so klare, bodenständige und trotzdem aussergewöhnliche Bauten hervorbringt, die bis ins kleinste Detail durchdacht sind».

Aus dem richtigen Holz gefertigt.

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Unsere Bettgestelle bestehen aus Massivholz, sind garantiert metallfrei und mit Bienenwachs behandelt. Das Holz vermittelt Ihnen Wärme und Geborgenheit. Somit leistet es seinen Beitrag zu Ihrem erholsamen Hüsler Nest-Schlaf.

.BUCHAUTORIN.

TANJA MINARDO hat schon früh ihre Liebe zur Natur und später auch zum Garten entdeckt. Die studierte Landschafts-Architektin vermittelt in ihren Seminaren, dass der Garten vor allem Spass machen soll: «Ein Stück Natur nach eigenen Ideen zu gestalten und zu formen, ist eine wunderbare Aufgabe.» Nicht die Arbeit, die man mit einem Garten oder einem Freiraum hat, sollte im Vordergrund stehen, sondern das Geniessen.

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Die nächste Ausgabe erscheint am 20. April.

HERAUSGEBERIN B+L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3, 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99, Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch, www.blverlag.ch

VERLEGER Peter Boll GESCHÄFTSLEITUNG Patrick Schmid (CEO), patrick.schmid@blverlag.ch Philipp Bitzer (COO), philipp.bitzer@blverlag.ch

REDAKTION Silvana Meisel, silvana.meisel@blverlag.ch Stine Wetzel, stine.wetzel@blverlag.ch Anna Ettlin (Praktikantin), anna.ettlin@blverlag.ch

AUTOREN DIESER AUSGABE Michael Hartmann, Ruedi Kriesi, Tanja Minardo

ANZEIGEN Iris Fischer, iris.fischer@blverlag.ch ANZEIGENDISPOSITION Jasmin Elsener, jasmin.elsener@blverlag.ch

LAYOUT Roger Furrer (Art Director), roger.furrer@blverlag.ch Vanessa Baumann, vanessa.baumann@blverlag.ch Harriet Messing, harriet.messing@blverlag.ch

ANZEIGENERSTELLUNG Nadja Walther, nadja.walther@blverlag.ch

KORREKTORAT Ullrich Noelle, ullrich.noelle@blverlag.ch

FOTOS

TRENDS

Tanya Hasler, tanya.hasler@blverlag.ch Holger Jacob, holger.jacob@blverlag.ch

DRUCK AVD Goldach AG, Sulzstrasse 10 – 12, 9403 Goldach www.avd.ch

VERKAUFSPREIS Einzelexemplar CHF 9.– Abonnement 1 Jahr (6 Ausgaben): CHF 44.– Abonnement 2 Jahre (12 Ausgaben): CHF 79.– Ausland, zuzüglich Portokosten WEMF/SW-Beglaubigung 2014 Total verbreitete Auflage: 10 654 Exemplare Davon verkauft: 5263 Exemplare

Das Bad ist das neue Wohnzimmer: mit Echtholzmöbeln, dimmbaren Lichtbändern und Eichenparkett. Auch in diesem Jahr hat sich einiges in der Badgestaltung getan. Wir zeigen Ihnen die aktuellen Möbelprogramme, die neusten Badewannen, Wasser sparende Armaturen, wohlig warme Heizkörper und fort schrittliche WC-Technik. Und natürlich dürfen Massagedüsen und Lichttherapiestrahlen nicht fehlen. Weitere Themen

Zertifiziert als Qualitäts-Publikation durch den Verband SCHWEIZER MEDIEN

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Tipps zum Pool-Bau

Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen bzw. Initialen gezeichneten Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren, nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder kann keine Haftung übernommen werden.

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Jedes Inserat, jeder Katalog weist eine Leserdienst-Nummer auf. Kreisen Sie auf der Rückseite die gewünschten Nummern ein, und Sie erhalten ausführlichere Unterlagen.

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B+L Verlags AG Leserdienst-Anfrage Steinwiesenstrasse 3 Postfach 8952 Schlieren

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