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JANUAR | FEBRUAR 2018

DAS SCHWEIZER MAGAZIN FÜR PLANEN, BAUEN, WOHNEN

[6  ]     JANUAR  | FEBRUAR 2018

Das Schweizer Magazin für Planen, Bauen, Wohnen

MIT HOLZ BAUEN

MIT STIL ENTSPANNEN

CHF 9.– MIT LICHT INSZENIEREN

REPORTAGEN

BADWELTEN

AUSSENRAUM

Ob in der Zentralschweiz, über den Alpen Norditaliens, im Bregenzerwald oder in Südengland – Holz ist gefragt.

Entdecken Sie unterschiedliche Stile für sich und lassen Sie sich von den Produktneuheiten inspirieren.

Mit diesen Tricks rücken Sie Ihren geliebten Garten auch nach Einbruch der Dunkelheit ins beste Licht.

FOKUS ALPIN-CHIC INSPIR AT ION & R ATGEBER


pluess-ag.com

Architektur – Standard oder individuell – ganz nach Ihren Wünschen

Idealbau AG Architekturbüro und Totalunternehmung Bützberg Zweigstelle in Liestal idealbau.ch

Info Nr. 100


Foto: Tanya Hasler

EDITORIAL  

GENUSSVOLL WOHNEN

W

interzeit ist Genusszeit. Der Kälte und der Dunkelheit, die sich in unseren Breitengraden von November bis Februar einstellen, trotzen wir, indem wir Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Sei es beim Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, beim Festessen am Heiligabend, beim Anstossen auf das neue Jahr oder bei heissen Maroni an einem Sonntagnachmittag in der Stadt. Genuss gehört zur Winterzeit einfach dazu. Oft geniesst man Speis und Trank in traditioneller Umgebung: Heimelige Fondue-Stübli und rustikale Chalets haben in der kalten Jahreszeit eine geradezu magische Anziehung. Mit ihrer vertrauten Atmosphäre und den natürlichen Materialien strahlen sie Wärme aus. Kein Wunder ist der Chalet-Chic ein äusserst beliebter Ein­ richtungsstil. Ab Seite 62 erklärt Star-Architekt Andrin Schweizer, wie auch Ihnen eine alpin angehauchte Einrichtung gelingt. Das Haus auf Seite 18 führt es gleich vor. Wenn Sie sich der moder­nen Architektur und Inneneinrichtung verschrieben haben, müssen Sie natürlich trotzdem nicht auf die Wärme des Holzes verzichten. Die Häuser auf Seite 26 und Seite 34 setzen das Naturmaterial sehr zeitgemäss ein. Und der zu einem gemütlichen Wohnhaus umgebaute Stall auf Seite 32 zeigt, dass man Tradition und Mo­ derne auch unter ein Dach bringen kann. Geniessen kann man die Wintermonate nicht nur im Wohn- und Esszimmer: Auch ein Wellness-Bad vertreibt die Kälte aus den Knochen. Lassen Sie sich ab Seite 68 für die Gestaltung ihrer persönlichen Wellness-Oase inspirieren. Und wenn alles nicht mehr hilft, hilft vielleicht ein Tapetenwechsel: Das «Brücke 49» in Vals (Seite 98) empfängt Sie in einer ungezwungenen Atmosphäre.

Info Nr. 102

Anna Ettlin

Ausstellungen in Hochdorf | Adliswil Dietlikon | Pratteln | Bern | St. Gallen

prämiertes Design massgefertigt seit 1896 swiss made

talsee.ch


INHALT 18

CHALET-CHIC PAR EXCELLENCE

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HARMONIE IN HOLZ 2

BAD UND WELLNESS

68


1 Editorial     4 Kaleidoskop   66 Finanzen & Rechtliches   98 Destination 102 Service

INSPIRATION

BAUEN HEUTE   18 Chalet-Chic par excellence   26 Der gebaute Geist des Ortes   32 Ein Fall für Architektur   34 Harmonie in Holz   40 Ein Haus mit zwei Gesichtern

BAUEN MIT SYSTEM   44 Fröhliches Familienblockhaus   46 Energiebewusst gebaut   48 Erfüllter Wohntraum   50 Holz und Glas in Harmonie   52 Teilen mit doppeltem Glück   54 Geradliniges Haus mit Pool   56 Zu Hause Sonne tanken

62

REALISATION

BAUEN MIT HOLZ

SO FUNKTIONIERT DER ALPIN-CHIC WARMES HOLZ UNTER DEN FÜSSEN

88

  58 Verwitterte Holzfassade   62 So funktioniert der Alpin-Chic

THEMA

BAD UND WELLNESS   68 Stilwelten im Badezimmer   72 Form und Funktion in Perfektion   84 Alpine Erholung

THEMA

TREPPEN UND BODENBELÄGE   88 Warmes Holz unter den Füssen   92 Standhaft und stilsicher

AUSSENRAUM   94 Licht im Garten, richtig gemacht TITELBILD Traditionelle Materialien, neu interpretiert: ein Haus in Südtirol; Architektur: Stefan Rier und Lukas Rungger, noa* – network of architecture; Foto: Mads Mogensen



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KALEIDOSKOP

.BARE CONDUCTIVE.

INNOVATIVE DIY-PAPIERLAMPEN

Lampen aus Papier basteln? Das Start-up-Unternehmen Bare ­Conductive hatte dazu eine brillante Idee. Elektrisch leitfähige Farbe soll als Taste, Dimmer oder Näherungssensor dienen und so die auf dem Papier geklebte Lampe zum Leuchten bringen. Das «Electric Paint Lamp Kit» enthält Papiervorlagen, eine Tube leitfähige Farbe, ein LED-Leuchtmittel und ein Micro-USB-Kabel. Die Konstruktion ist so einfach und raffiniert, dass das Projekt innerhalb von 18 Stunden auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert wurde. bareconductive.com

.ROSSATO.

«Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit.» Gustav Klimt, österreichischer Maler

STATEMENT-SESSEL

Vom Wohnstil des frühen 20. Jahrhunderts inspiriert hat die Hangar Design Group eine bemerkenswerte Kollektion für den italienischen Hersteller Rossato entwickelt. Der «Victoria»-Sessel ist einer der exklusiven Entwürfe. Mit edlem Samt oder ausgesuchtem Leder bezogen verleiht dieses Polstermöbel dem Wohnzimmer eine luxuriöse Note. rossatohc.com

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.LOUIS POULSEN.

GUTES DESIGN BLEIBT

Das dänische Unternehmen Louis Poulsen blickt auf über 140 Jahre Geschichte und mehr als 90 Jahre Expertise im LeuchtenDesign zurück. In enger Zusammenarbeit mit Designern und Architekten entstanden legendäre Leuchten, die noch heute ihre Wirkung in unseren Wohnräumen entfalten. Darunter auch die Pendelleuchte «PH Artichoke» von Poul Heningsen. Die exakt gewinkelten Blätter aus Kupfer oder Edelstahl strahlen ein rundum symmetrisches, diff uses Licht ab ‒ für ein angenehmes Ambiente. louispoulsen.com

.CASSINA.

BUNT IST DAS NEUE SCHWARZ

Tafelaufsätze, Schalen und Beistelltische aus Holz umfasst die Kollektion «Réaction Poétique» von Cassina. Dem Designer Jamie Hayon dienten dazu Gemälde von Le Corbusier als Inspirationsquelle. Neu sind die Accessoires und Kleinmöbel nicht mehr nur in schwarz gefärbtem Eschenholz, sondern in verschiedenen Farbtönen erhältlich.

cassina.com

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KALEIDOSKOP  NEWS

.BUCHTIPP.

HYGGELIG WOHNEN WIE DIE DÄNEN

Im neuen Wohnbuch von Marion Hellweg dreht sich alles um das Lebensgefühl «Hygge», den Wohlfühltrend aus Dänemark. Dabei zeigen Einrichtungsexperten, darunter viele erfolgreiche Scandi-Blogger, wie sie selber wohnen. Mit inspirierenden Bilden, übersichtlichen Einrichtungstipps und einfachen DIY-Ideen macht dieses Buch Lust, die eigenen vier Wände sofort gemütlicher zu gestalten. randomhouse.de

.BALERI ITALIA.

FRISCHE FARBTUPFER

Die ikonische Pouf-Kollektion «Tato» von Baleri Italia hat der neue Art Director Aldo Parisotto von P+F Architetti neu interpretiert. Grün, Blau, Grau und Braun in verschiedenen Nuancen geben nun den Ton an und machen die Poufs noch vielseitiger. Die elastischen Textilbezüge lassen sich mühelos auswechseln.

baleri-italia.it

.ELITE GALLERY.

NEUE BOUTIQUE IN ZÜRICH

Endlich kann man sich auch in der Deutschschweiz von der ­hohen Qualität der Matratzen und Betten von Elite Beds ­über­z eugen. Das Traditionsunternehmen hat an der Talstrasse 74 im Zürcher Kreis 1 die neuste Elite Gallery eröffnet. Seit über hundert Jahren stellt die Schweizer Manufaktur mit Hauptsitz in Aubonne VD massgeschneiderte Schlafsysteme nach alter Tradition und Handwerkskunst her. elitebeds.ch

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ERFAHREN SIE MEHR AUF WESCO.CH

WESCO Neuheiten an der Swissbau 16.–20. Januar 2018 Halle 2.1 K84 MISSION BESSERE LUFT

ALLES KLAR IN DER KÜCHE. Klug kochen mit der neuen berbel Downline. Das Induktionskochfeld mit integriertem Dunstabzug ist die Premium-Lösung für saubere Luft in der Küche. Mit innovativer Technologie, einfachster Bedienung und maximaler Planungsfreiheit. Und weil das Auge mitkocht, in zeitlos elegantem Design. berbel Downline – vom Schweizer Spezialisten für Küchenlüftung

Info Nr. 103


KALEIDOSKOP  INTERVIEW

Andreas Homoki

«OPER IST ENTSCHLEUNIGUNG» Andreas Homoki ist Intendant und Regisseur am Opernhaus Zürich. Im Interview spricht er über die Rolle der Oper in der heutigen Gesellschaft, neue Projekte, seine Inspiration und warum er zu Hause keine Musik hört. INTERVIEW DONIKA GJELOSHI   FOTO FLORIAN KALOTAY

Andreas Homoki, welche Rolle spielt die Oper in unserer Gesellschaft angesichts des vielfältigen Unterhaltungsangebots und der Möglichkeit, dieses fast immer und überall konsumieren zu können? Die Oper ist komplementär zu dieser Entwicklung. Sie ist eine Kunstform, die man vor Ort «live» erleben muss, und es gibt nur einen begrenzten Zugang je Vorstellung. Das ist das Besondere, denn die Oper geschieht ausschliesslich für diese Menschen im Saal in genau diesem Moment. Überspitzt gesagt, ist die Oper etwas Unzeitgemässes, da so viele Menschen dafür arbeiten. Darin liegt ein besonderer Wert, gerade heute. Das mag auf den ersten Blick teuer erscheinen, aber ohne diesen Aufwand würde die Oper als Kunstform nicht existieren können. Sie richtet sich an Menschen, die das Entschleunigte suchen. Im Zürcher Opernhaus sind es pro Jahr 250 000 Zuschauer, der Saal ist in jeder Vorstellung gut gefüllt. Heute sind die Inszenierungen oft modern, die schlichten Kostüme unterscheiden sich kaum noch von der Alltagskleidung. Ist die Oper puristisch geworden? Man kann das nicht verallgemeinern, denn die Ausstattung einer Inszenierung ist immer stückbedingt. Eine historische Handlung muss nicht zwangsläufig auch historisch kostümiert werden. Manchmal möchten wir einen Stoff zeitlich näher an uns heranholen, weil eine Geschichte noch heute genauso pas8

sieren könnte und uns in aktualisierterer Form stärker berührt. Das führt dann dazu, dass die Kostüme zeitgemässer aussehen. Ein gutes Kostümbild wird sich aber immer von Alltagskleidung unterscheiden. Alles sollte genau aufeinander abgestimmt sein, im Zusammenwirken mit der Bühne und dem Licht schaffen wir immer eine Welt, die ganz und gar künstlich ist. Wie prunkvoll oder puristisch ist Ihr Zuhause? Wir wohnen in einem gemieteten Haus. Es ist ein zweigeschossiger Bungalow im Chic der 60er-Jahre. Die Einrichtung ist modern mit viel bildender Kunst. Wenn Sie die Möglichkeit hätten ein Haus zu bauen ... ... hätte es eine Terrasse und grosse Fenster, damit viel Licht ins Haus kommt und man den Ausblick geniessen kann. Die Räume wären offen konzipiert und höher als gewohnt. Mein Traumhaus wäre in einem Garten, eher am Stadtrand.

«Mein Traumhaus wäre in einem Garten eher am Stadtrand.»

Welche Musik hören Sie zu Hause? Eigentlich höre ich zu Hause sehr wenig Musik. Wenn man sich beruflich so intensiv damit beschäftigt, hört man viel bewusster zu. Musik nebenbei zu hören, wird da zu anstrengend. Als Teenager habe ich gerne eine Platte aufgelegt und nebenbei gelesen. Das geht heute nicht mehr.   

Andreas Homoki Das ausführliche Interview mit Andreas Homoki finden Sie auf traumhaus.ch


WO WERTVOLLES IM ZENTRUM STEHT

+

Küche Bad Innenausbau

Info Nr. 104

Hergestellt in Muotathal – orea-kuechen.ch


KALEIDOSKOP NEWS

.KUHN RIKON.

URBANER BETON

Das Schweizer Traditionsunternehmen Kuhn Rikon verbindet mit der Kollektion «Monument» urbanen Charme mit durchdachter Funktionalität und zeitloser Optik. Der handgegossene Beton macht die Produkte nicht nur zu Unikaten, sondern auch zu Multitalenten. So kann die Betonschale des Kochtopfs als Salatschüssel eingesetzt werden, während der Flaschenkühler als Aufbewahrung für Küchenhelfer fungieren und der Löffelhalter als Glasuntersetzer genutzt werden kann. kuhnrikon.com

«Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen.» Dalai Lama

.VICTORINOX.

HEIDI KANN KOCHEN

Die bildende Künstlerin Prioska Szönye aus Chur hat Heidi zu neuem Leben erweckt: Das Alpenmädchen war auf Reisen und hat sich zu einer weltoffenen Frau entwickelt, die gut kochen kann. «Heidi & Friends» ist ein ausgefallenes, liebevoll gestaltetes KochKunst-Buch und in Zusammenarbeit mit Victorinox und weiteren Firmen entstanden. Jedes der 4444 Exemplare ist ein Unikat und mit oder ohne Koffer erhältlich. heidiandtheswissnessfeeling.ch

.DO IT + GARDEN.

MIT LIEBE ZUM DETAIL

Ob selbstgebackene Guetzli, ein spannendes Buch oder eine andere Überraschung: Liebevoll verpackt wird die Freude des Beschenkten noch grösser sein. Bei Do it + Garden gibt es hübsche Tüten, Boxen und Accessoires für kreative und persönliche Verpackungen. doitgarden.ch

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Folio Edition Q – Ein Produkt mit Geschichte Als einer der ältesten Werkstoffe überhaupt, vereint Holz Natürlichkeit und gestalterischen Handlungsspielraum gleichermassen. Eigenschaften, die den Rohstoff zum Ende seines Lebenszyklus für ein Re-Design als UpcyclingProdukt prädestinieren. Um dessen Geschichte und Charakter zu konservieren, erhalten wir mit Folio Edition Q die visuellen und haptischen Merkmale des Holzes. Dabei spielen Art und Herkunft ebenso eine Rolle wie der Prozess der Aufbereitung. So kommen ausschliesslich geprüfte Eichenhölzer aus regionalen Beständen in Frage, die vormals als historisches Fachwerk genutzt wurden. Daraus entstehen in einem aufwendigen Manufaktur-Prozess individuell aufbereitete Möbelfronten, die sich harmonisch in den Waschplatz einfügen. Folio Edition Q ist in der Schweiz in einer limitierten Auflage von insgesamt 50 Stück exklusiv in den Ausstellungen der HUG Baustoffe AG in Zürich, Volketswil und Hinwil erhältlich. Ansprechpartner für weitere Anliegen ist die Dornbracht Schweiz AG, Letziweg 9, CH-4663 Aarburg Tel +41 (0)62 787 20 30 / mail-ch@dornbrachtgroup.com

www.alape.com / www.hug-baustoffe.ch Info Nr. 107


KALEIDOSKOP  NEWS

FERNSICHT KANADA TEXT DONIKA GJELOSHI   FOTO DOUBLESPACE PHOTOGRAPHY   

Wie ein Turm erhebt sich dieses Haus mit Satteldach auf dem Hochlandgebirge der Kap-Breton-Insel in der kanadischen Provinz Nova Scotia. Rabbit Snare Gorge ist eine Sommerresidenz. Die Bauherrschaft wünschte sich ein Haus, das Rücksicht auf die umliegende Naturlandschaft nimmt. Nach diesem Grundparameter richteten Omar Gandhi und sein Team die Architektur. So ist der zurückhaltende Baukörper mit Latten aus lokalem Holz verkleidet und nimmt wenig Fläche auf dem weitläufigen Grundstück ein, während er im Hausinneren viel Raum für gemeinsame Zeit und Privatsphäre bietet. Der Eingangsbereich ist eingefasst von einem breiten Rahmen aus witterungsbeständigem Stahl, welcher als Windschutz dient. Im Erdgeschoss sind die Schlafzimmer untergebracht, während die Küche und das Esszimmer im zweiten Stock und das ­Wohnzimmer auf der dritten Ebene einen loftartigen offenen Raum mit Galerie bilden. Die Terrasse im zweiten Obergeschoss und die Eckverglasung im dritten Stock erlauben es den Bewohnern, über das Blätterdach der dichten Wälder bis hin zu den zerklüfteten Felswänden der Küste und zum Ozean zu blicken. Die kompakte Architektur und die Ausrichtung des Hauses ermöglichen nicht nur einen unvergleichlichen Weitblick, sondern verleihen dem Gebäude Stabilität, sodass es den wuchtigen Atlantikstürmen und starken Böen standhalten kann.   

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EINE SOMMERRESIDENZ MIT GROSSEM RESPEKT FÜR DIE NATURLANDSCHAFT


PUBLIREPORTAGE

Electrolux präsentiert die weltweit erste Gerätelinie, die mit Ihnen verschmilzt Wie schön ist es doch, nach einem langen Arbeitstag nach Hause zu kommen und keine Entscheidungen mehr fällen zu müssen. Ihre Küchengeräte kennen Ihre Wünsche und richten sich nach Ihnen, Ihre Waschmaschine schlägt Ihnen das perfekte Programm für Ihre Lieblingsseidenbluse vor; über eine App können Sie auch von der Küche aus den Waschvorgang im Auge halten. Ihr Profi Steam weiss, wie Sie Ihr Ofengemüse am Liebsten mögen und steuert Temperatur, Dampfbeigabe und Zeit automatisch. Nach vielen Jahren intensiver Forschung und Tüfteln an einer neuen Genaeration von Küchengeräten, präsentiert Electrolux an der Swissbau 2018 die Küche, die mit Ihnen verschmilzt und Geräte für die Wäschepflege, die Ihnen (fast) die ganze Arbeit abnehmen. Von der Vorbereitung Ihrer Menüs, über das Kühlen und Einfrieren von Speisen und Nahrungsmitteln und schlussendlich das perfekte Spülen Ihres Geschirrs: Electrolux hat alle praktischen Elemente unter die Lupe genommen und sie mit innovativen und reaktiven Funktionen erweitert. So dürfen Sie sich ganz auf Ihre Kochkünste konzentrieren, während Ihre Küche rund um Sie reagiert und Ihnen die Wünsche von den Augen abliest.

selbstverständlich nicht nur um die Funktionen der Küche. Das Auge kocht in der neuen Electrolux-Küche sozusagen mit. Die Küche wird zu dem sozialen Wohnraum, in dem man sich mit Familie und Freunden gerne aufhält, auch während das Essen zubereitet wird. Jedes Gerät kennt seine Funktion und setzt sich gekonnt in Szene, reagiert auf die Wünsche und Ansprüche seiner Besitzer sekundenschnell. Machen Sie es mit Stil Hochwertige Materialien in einheitlicher Optik: Electrolux geht mit der neuen Gerätelinie nicht nur auf moderne Kundenwünsche ein; die Geräte spielen auch optisch ihren Part in der Küche. Der Ofen, der Steamer, die Mikrowelle, die Kaffeemaschine, die Kochfelder und die Dunstabzugshauben zeichnen sich durch elegante Ästhetik und ein neues Bedienkonzept aus. Edles Spiegelglas und einheitliche Designelemente lassen Ihre Küche aus einem Guss erstrahlen. Lassen Sie sich von den Details faszinieren!

Machen Sie es nebenbei «Familie, Freunde und sich selber mit genussvollen, selbstgekochten Speisen zu verwöhnen liegt sehr im Trend. Unsere Küchengeräte unterstützen die Benutzer dabei, indem sie ihre Bedürfnisse erkennen und ihnen die grösste Arbeit abnehmen.», sagt Clemens Dubler, Leiter Product Management Electrolux Schweiz. Und dabei geht es Info Nr. 112

Besuchen Sie uns vom 16. bis 20. Januar 2018 an der Swissbau in der Halle 2.1, Stand K11.


KALEIDOSKOP NEWS

.BUCHTIPP.

HÄUSER DES JAHRES 2017

Bereits zum siebten Mal prämiert und präsentiert der Callwey Verlag zusammen mit dem Deutschen Architekturmuseum die kreativsten, individuellsten und exklusivsten Einfamilienhäuser aus dem deutschsprachigen Raum. Dieses Buch ist eine Dokumentation der 50 besten Projekte aus dem Wettbewerb «Häuser des Jahres» ‒ und gewiss auch eine gute Inspirationsquelle für zukünftige Bauherrschaften. callwey.de

.VITRA.

WOHLGEFORMT

Charles und Ray Eames gehören zu den einflussreichsten Designern des 20. Jahrhunderts. Das Ehepaar entwickelte in den 1940er Jahren die Technik der dreidimensionalen Sperrholzverformung. Zu den frühen Entwürfen zählt auch ein zweiteiliger Elefant, der fertigungstechnisch am anspruchsvollsten war. Nun macht Vitra den legendären «Eames Elephant Plywood» erstmals in Serie verfügbar. Auch erhältlich in farbigem Kunststoff ‒ ideal für Kinder. vitra.com

.HEY SIGN.

FEINER FILZ

In der kalten Jahreszeit ist die Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit gross. Auch Accessoires wie diese Filzkörbe vermögen eine wohlige Ambiance zu schaffen. Sie überzeugen optisch und haptisch dank schnörkellosem Design und hochwertigem Wollfi lz. Ausserdem sind die Körbe vielseitig einsetzbar. hey-sign.de 14


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Neubau oder Umbau: Die große Lust auf Neues Charaktervoller Landsitz: Hier mit grosszügiger Gartenanlage und Swimming-Pool

Häuser von Bautec sind nach ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten ausgelegt. Ob Umbau, Anbau oder doch Neubau, hängt von vielen Faktoren ab und wird individuell bestimmt. Wer heute baut, muss auch an morgen denken. Ein Haus mit Minergie Standard spart viel Energie und bietet einen Mehrwert an guter Luft, Schallschutz und tieferen Kosten. Setzen Sie also ruhig Ihre eigenen Akzente, denn effizienter Einsatz von Material und Energie ist ebenso ein zentraler Aspekt wie die Entwicklung umweltfreundlicher und gesundheitsverträglicher Baustoffe. Hausbauten von Bautec haben nicht nur eine hohe Funktionalität, sondern auch Charisma. Jahrzehntelange Erfahrung und praxiserprobte Zuverlässigkeit bilden dabei das Fundament, damit Qualität, Funktion und Ästhetik projektbezogen einfliessen. Von der Entwicklung über die Realisierung bis zum Einzug. Diese langfristige Anlage ist sinnvoll und beliebt. Nachhaltigkeit ist deshalb bei Bautec Programm. Man setzt sich für eine Architektur ein, die mit den natürlichen Ressourcen, also auch mit dem Boden haushälterisch umgeht, den Energieverbrauch minimiert, erneuerbare Energien fördert, geeignete Techniken und umweltverträgliche Materialien einsetzt.

aus alt...

...macht neu

«Unser Ziel ist es, mit neuen Ideen Häuser und Räume so zu gestalten, dass sich die Menschen darin gerne aufhalten und sich wohl fühlen.»

So entstehen durchdachte, praktische, auf die heutige Lebensart zugeschnittene Grundrisse und die Pflege selbst kleinster Details werden mit Priorität besetzt. Wichtig ist auch immer der bestmögliche Einbezug des natürlichen Lichts. Nicht zuletzt stehen beim nachhaltigen Bauen die Nutzer im Zentrum. Bautec setzt auf Werte statt Versprechen und arbeitet seit 1965 stetig daran, noch bessere Lösungen und Dienstlestungen für alle Arten von Haus- und Gewerbebauten inklusive Umbauten zu entwickeln. Die Gesamtbetreuung umfasst den Kontakt zu Fachplanern, Behörden, Banken, Versicherungen und nicht zuletzt zu den regionalen Handwerkern, welche die Vorgaben effizient und zuverlässig umsetzen.

Manfred Gubler, CEO, dipl. Architekt ETH/SIA

Erweitert: Bautec ist auch ein Partner für Umbauten und Renovationen. Das gesamte Bauernhaus wurde saniert und erweitert.

Info Nr. 106

Bautec AG 3292 Busswil, 5033 Buchs, 1260 Nyon T 0800 840 111, www.bautec.ch


SCAVOLINI UND DIESEL WIEDER ZUSAMMEN FÜR DIE NEUEN KÜCHEN- UND BADEZIMMEREINRICHTUNGEN

DIESEL OPEN WORKSHOP Diesel Open Workshop heisst das neue

Programm, das Küchen und Badezimmer in eine neue Perspektive setzt, wo Design

und Trend in perfektem Einklang stehen. Bei diesem Projekt kommt der Ansatz

klar zum Ausdruck, bei dem das Zuhause die typische Wärme mit einem Hauch

an industrieller Inspiration ausstrahlen soll. Das gemütliche Wohnen daheim

wird neu interpretiert, persönlich gestaltet und bietet die richtige Lösung für das gesellschaftliche Zusammenleben.

IM MITTELPUNKT STEHEN STIL BIS INS KLEINSTE DETAIL, MATERIALIEN UND TEXTUREN, MIT DENEN EINFACHE GEOMETRISCHE SPIELE REALISIERT WERDEN, DIE EINEN TOLLEN BLICKFANG DARSTELLEN UND UNTER DEM PUBLIKUM AUF GROSSEN ANKLANG STOSSEN, DAS EINE „SCHEINBARE” EINFACHHEIT DER FORMEN SUCHT.

Aus architektonischer Sicht handelt es sich beim

Diesel Open Workshop um Modulbaustrukturen des Korpus aus Metallrohr, ein deutlicher Bezug auf die industrielle Umgebung.

Durch ein gelungenes Spiel von vollen und leeren Elementen, werden die

Kompositionen mit einer unverkennbar

metropolitanen Verve zusammengestellt, die durch matte Nuancen für bequeme

und ungezwungene Umgebungen sorgen.


PUBLIREPORTAGE

ZUM ERSTEN MAL ERSTRECKT SICH DIE ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN SCAVOLINI UND DIESEL MIT EINEM BREITGEFÄCHERTEN UND ORIGINELLEN ANGEBOT AUCH AUF DAS BADEZIMMER. Der Ausdruck des Industrial Styles wird hier mit einem gelungenen Einsatz von Metall erreicht, das auch im neuen Einbausystem

mit „Regalen” benutzt wird, bei dem Borde, offene Regale, Ober- und Unterschränke

mit verschiedenen Massen am Boden oder wandhängend installiert werden. Neue

integrierte und Aufsatzwaschbecken mit

exklusivem Design in verschiedenen Finishs

und Materialien. Das Projekt wird durch neue Armaturen mit Metallstützen und Covers für Unterschränke, Halbhochschränke, Konsolen

und Wannen aufgewertet. Ein Zusammenspiel von Ausstattungen und Lösungen, die trotz

ganz unterschiedlicher Eigenschaften für eine perfekt harmonischen Stil sorgen.

Scavolini wurde im Jahr 1961 von den Brüdern Valter und Elvino

heute über ein industrielles Werksgelände von 200.000 m² (mehr

entwickelte sich in wenigen Jahren vom kleinen Handwerksbetrieb

zusammen mit einer beachtenswerten in der Umgebung ansässigen

Scavolini voller Unternehmergeist in Pesaro gegründet und für die Herstellung von Küchen zu einem der grössten

Industriebetriebe Mittelitaliens. Seit 1984 steht die Firma in Italien in diesem Segment an führender Stelle und gehört zu den grössten

Exportlieferanten von Einbauküchen. In kürzester Zeit hat Scavolini eine beachtenswerte Unternehmensdimension erreicht und verfügt

Info Nr. 108

als 90.000 m² davon sind bedeckt). Hier arbeiten 650 Angestellte Zulieferindustrie für Bauteile. Das Ergebnis des konstanten

Engagements des Unternehmens wird durch den ständig steigenden Umsatz bestätigt, der sich im Jahr 2016 auf 220 Mio. Euro

beläuft. Die Produktion hat sich kürzlich von der Produktion von Küchenbaureihen auch auf Living und Badezimmer erweitert.


INSPIRATION  BAUEN HEUTE

CHALET-CHIC PAR EXCELLENCE Gery und Andrea wünschten sich ein Haus mit alpinem Charakter. Die Küche, der Weinkeller und der Spa-Bereich sollten dabei eine zentrale Rolle spielen. Mit klaren Vorstellungen wandte sich der Bauherr an seinen Bruder Pascal Häller, der Architekt ist und die aussergewöhnlichen Ideen umzusetzen wusste. Entstanden ist ein luxuriöses und gemütliches Familiennest, das nichts zu wünschen übrig lässt. TEXT DONIKA GJELOSHI   FOTOS TIMO SCHWACH

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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

B

ei diesem Einfamilienhaus ist der Name Programm: «Hillside» schmiegt sich an einen sonnenexponierten Hang hoch über dem Hauptort des Kantons Obwalden und eröffnet seinen Bewohnern einen beeindruckenden Weitblick über die Alpen und den Sarnersee. Mit seiner Steinfassade ist es unter den umliegenden Wohnhäusern ein Exot. Die Wände aus Naturstein erinnern an die traditionelle Bauweise eines Tessiner Rusticos, während im Hausinneren der moderne Neubau durch das rustikale Holz wie ein luxuriöses Chalet anmutet. Der Grundgedanke von Bauherr Gery Häller war es, mit diesen beiden Bauelementen seine Verbundenheit mit dem Tessin und dem Wintersportort Zermatt auszudrücken. Einer­seits hatte Gery Häller seit frühster Kindheit die Sommerferien mit der Familie im Tessin verbracht. Andererseits zieht es ihn seit 25 Jahren nach Zermatt, wo er seiner Passion für das Skifahren nachgeht. Den rustikalen Hauch

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des Tessins mit dem Alpin-Chic, wie ihn ­ ery und Andrea aus den Chalets in ­Z ermatt G kennen, in adaptierter Form zu ver­einen, sodass daraus ein modernes, repräsentatives Zuhause in der Zentralschweiz entsteht, nahm sich Pascal Häller von Burch und Partner Architekten zur Aufgabe. Eine besondere Herausforderung, zumal der Architekt der Bruder des Bauherrn ist.

IN SZENE GESETZT Erreicht wird das Anwesen über eine Quartierstrasse mit direkter Zufahrt zur Garage. Tritt man durch das Eingangstor, befindet man sich zunächst im Innenhof, der das Haupthaus vom «Stöckli» trennt, einem ­Nebenhaus, das derzeit vermietet wird. Wie auf einer Galerie überblickt man von hier aus die Stockwerke beider Häuser, die wie zwei ­K lippen aus einer Felswand herausragen. Unten ist die Pool-Landschaft zu erkennen.

Die ­h inter der Eingangstür liegende Diele mündet in ihrer Verlängerung zur Tür in den Aussenbereich. Rechter Hand befinden sich die Privaträume, während auf der linken Seite eine Garderobe und die Treppe sowie, hinter einer Holztür versteckt, auch ein Lift angesiedelt sind. «Die Steillage und die Aussicht sollten zum Erlebnis werden. Von der Garderobe aus ‹erklimmt› man den Hang über die Treppe und erblickt das atemberaubende Pano­rama», erklärt Pascal Häller. Diese Inszenierung bieten auch das Elternschlafzimmer und das Master-Bad dank der raumhohen Verglasung, die den Blick vom Bett oder von der Badewanne aus in die Ferne schweifen lässt. Das Kinderzimmer, ein Gästezimmer und ein weiteres Badezimmer ergänzen das Raumprogramm auf diesem Stockwerk. Herzstück des Hauses bildet das offen gestaltete Wohngeschoss mit extravaganter Kochlandschaft. «Wir lieben es, gemeinsam und ausgiebig zu kochen. Einmal standen


«Der Hang und die Aussicht sollten zum Erlebnis werden.» Pascal Häller, Architekt

Linke Seite: Die Einbaugeräte von Gaggenau fügen sich elegant in die rustikalen Fronten ein. Oben: Dank der Fenster von swissFineLine erweitert sich der Wohnraum bis zur Loggia. Rechts: Die alten Ski sind ein Geschenk des Architekten. Sie weisen den Weg zum Wohngeschoss, dem «Berggipfel» mit Panoramablick. Links: Das Cheminéefeuer in der Loggia sorgt für ein lauschiges Ambiente an Winterabenden.



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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

wir sogar fünf Stunden lang zusammen am Herd», erläutert die Bauherrin den Stellen­ wert der Küche. Hinsichtlich der Ausstattung lässt die von TG Gasser AG gebaute Küche keine Wünsche offen. Mit Steamer, Teppan­­ yaki, Induktionskochfeld und Cheminée kann das Paar seiner Kreativität bei der Zu­ bereitung der Speisen freien Lauf lassen. Die Profigeräte von Gaggenau fügen sich elegant in die rustikalen Fronten ein. Gleich hinter der Küche liegt der «Weinkeller», was die Nachschubroute für die edlen Tropfen kurz hält und mühsames Hinabsteigen in den ef­ fektiven Keller während des gemüt­l ichen Beisammenseins erspart. Angesichts der hochstehenden Qualität der Wein­s ammlung hat sich diese den prominenten Platz im Haus verdient. Der Weinkühlraum ist für den Bauherrn ganz klar ein Highlight des Hauses. Im Untergeschoss ist Erholung an­ gesagt. Hier haben sich Gery und Andrea ei­ nen privaten Spa-Bereich gewünscht. Dieser umfasst eine Bio-Sauna, eine Dusche, ein Kräuter-Dampfbad, eine Ruhezone sowie ein Badezimmer. Der Entspannung zuträglich ist auch die optisch ansprechende Aussicht auf den im Aussenbereich liegenden Swimming­ pool. Praktisch ist, dass der Wellness-Raum 22

Oben: Im Innenhof zwischen Stöckli und Haupthaus liegt der Pool. Auf Wunsch kann das Wasser beheizt und stimmungsvoll beleuchtet werden. Rechts: Rechts von der Dusche ist das Dampfbad von Vaporsana angesiedelt. Das Bett in der Nische lädt zum Entspannen ein.

«Der Spa-Bereich ist wunderschön geworden. Hier habe ich auch Platz für Yoga, wenn nötig sogar noch für zusätzliche Gäste.» Andrea Häller, Bauherrin


dank dem Doppelbett in der Ruhezone auch als Gästezimmer genutzt werden kann. Weiter sind auf dieser Etage die Waschküche und ein Hobbyraum angesiedelt, während im zweiten Untergeschoss die Technik- und Abstellräume untergebracht sind.

MÜHELOS MIT LEICHTIGKEIT In diesem Haus entstand vieles nach Mass. Dabei wurde auf natürliche Materialien gesetzt. So sind beispielsweise die Waschtische in den Badezimmern von einem Steinmetz aus der Region gefertigt. Durch das omnipräsente, über 100-jährige Eichenholz entsteht eine warme Atmosphäre, die mit vielen indirekten und gedämpften Lichtquellen unterstützt wird. Trotzdem wirkt das Haus modern und leicht, was insbesondere durch die raumhohen Schiebefenstertüren von swissFineLine erreicht wird, die den Wohnraum bei Bedarf von der Küche bis zum Salon nach aussen erweitern. «Ein Innenarchitekt von der Innside AG fertigte schon früh wunderschöne Handskizzen an, so konnten wir uns das Endergebnis bereits genau vorstellen», erinnert sich Gery Häller. Während bei der Architektur Gery die prägenden Ideen hatte, führte bei der Einrichtung Andrea Regie. Das Interieur stammt von Sin6 GmbH, dem­ eigenen Geschäft von Andrea. Bei den Möbeln griff sie dabei auf viele Lambert-Exemplare zurück. Ebenfalls zu finden sind Kissen aus der Textilkollektion von Sin6 GmbH, welche die Schwester von Andrea selbst genäht hat. Ein bemerkenswertes Detail ist die grosse, mit zwei Skifahrern bedruckte Leinwand, hinter der sich die Multimediaanlage verbirgt – ein gestalterisches Element, das die Leidenschaft des Bauherrn verkörpert. Die Planungs- und Bauphase empfand das Bauherrenpaar als angenehm. «Der Bau war eine schöne Nebenbeschäftigung, die wir neben der Arbeit erledigten», beschreibt Andrea die Entstehung ihres neuen Zuhauses. Alles verlief unkompliziert und sehr speditiv. «Anfangs war ich skeptisch, ob ich mich in diesem grossen Haus wohlfühlen kann. Doch dank der warmen Atmosphäre, die das Holz ausstrahlt, habe ich mich vom ersten Moment an zu Hause und geborgen gefühlt», erinnert sich Andrea. Auch Gery und sein Bruder Pascal Häller sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der angenehmen familieninternen Zusammenarbeit.  



A r c h ite k te n - I nte r v ie w   >> 

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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

Pascal Häller, Architekt/Bauökonom. Burch und Partner Architekten AG, 6060 Sarnen. burch-partner.ch

Pascal Häller, Sie haben ein Haus für Ihren Bruder und seine Frau gebaut. Wie war es für Sie, für ein Familienmitglied zu bauen ? Viele Architekten raten einander davon ab, Aufträge von Familienmitgliedern anzunehmen, weil sich fast jedes Familientreffen in eine Bauherrensitzung verwandelt. Und weil diese Konstellation auch Konfliktpotenzial birgt. Für mich war es eine ganz neue, positive Erfahrung. Es war einerseits genial, weil die Planungsphase einfach und speditiv verlief, andererseits war es auch sehr herausfordernd und intensiv. Obwohl wir glaubten, uns sehr gut zu kennen, haben mein Bruder und ich uns auf eine neue, spannende Art und auf einer anderen Ebene kennengelernt. Ich würde es gleich wieder tun. Welche Herausforderungen stellten sich? Besonderes Augenmerk mussten wir der Hangneigung schenken. Die Baugrube und

Das Anwesen wird über eine Quartierstrasse erreicht. Die Garage ist direkt zugänglich. Ins Haus gelangt man, wenn man den Innenhof hinter dem Eingangstor passiert hat.

die Hangsicherung stellen immer eine Herausforderung dar, doch an dieser Lage einen Pool einzuplanen, machte die Sache noch spannender. Was ist Ihr persönliches Highlight ? Die Loggia. Sie bietet eine atemberaubende Aus- und Weitsicht auf die Alpen, den Sarnersee und das ganze Tal. Was zeichnet diesen Bau sonst noch aus ? Das Haus ist in einen Südhang eingebettet. Auf der Nordseite wird der Baukörper

ERDGESCHOSS

vor Wind und Wettereinflüssen sowie vor neugierigen Blicken geschützt. Auf der Südseite profitieren die Bewohner von viel Tages­l icht, und die Sonnenenergie kann sowohl passiv als auch aktiv zum Beispiel für die Beheizung des Pools genutzt werden. Was für ein Projekt würden Sie gerne realisieren? Einen Sakralbau und ein kleines Berghaus würde ich gerne planen. Ersteres wird mit dem Bau einer kleinen Kapelle sogar bald wahr.   

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] Pascal Häller | Burch und Partner Architekten AG | burch-partner.ch | Innenarchitektur: Innside Innenarchitektur AG | innside.ag

[ KONSTRUKTION ] Massivbau mit zweischaliger Aussen­­­ver­ kleidung | Flachdach extensiv begrünt | Fassade: Natursteinverkleidung

[ RAUMANGEBOT ] OBERGESCHOSS

Haupthaus: 5 Zimmer; Wohnfläche: 263 m² | Stöckli: 3,5 Zimmer; 145 m²

[ AUSBAU ] Boden: Parkett aus über 100-jähriger Eiche | Wandbeläge: Putz | Fenster: Holz-Metall-Fenster, im Wohngeschoss Schiebefenstersystem von swissFineLine

[ TECHNIK ] Wärmepumpe mit Erdsonde | Minergiezertifiziert | Gebäudeautomation | Cheminée >>  Weitere Objektpläne auf traumhaus.ch 24


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DER GEBAUTE GEIST DES ORTES Dieses Eigenheim könnte nirgendwo anders stehen: Die Bozener Architekten Lukas ­R ungger und Stefan Rier verankerten das besondere Doppeleinfamilienhaus durch A ­ rchitektur, ­M aterialwahl, Handwerk und Einrichtung fest im Südtirol. TEXT MARTINA HUNGLINGER, ANNA ETTLIN   FOTOS MADS MOGENSEN

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och in den Alpen Norditaliens steht ein einmaliges Schindelhaus, welches die Südtiroler Architekten Lukas Rungger und Stefan Rier von noa* – network of architecture für zwei Brüder ­errichteten. Das Grundstück, gelegen am Rande des Dörfchens Oberbozen auf dem Hochplateau des Ritten, liegt an der Stelle eines alten Steinbruchs und überblickt die Dolomiten. Etwas weiter unten sind die steilen Hänge von Weinbergen bedeckt, die durch steinerne Stützmauern unterbrochen werden. Diese Kulturlandschaft diente den Architekten als Ausgangspunkt für die Gestaltung des Hauses. Geprägt von ihrer vielseitigen und internationalen Arbeit in Mailand, New York, Berlin, Ferrara und Graz, setzen Lukas Rungger und ­Stefan Rier auf holistisches, interdisziplinäres Design, welches sich mit den Ansprüchen und Eigenheiten jedes Projekts stetig weiterent-

wickelt. «Bei diesem Projekt wollten wir moderne Architektur so ­harmonisch wie möglich in die Umgebung einbetten», erklärt Lukas Rungger. «So unterstützen wir zugleich die traditionellen Bauweisen der Region und schaffen eine Verbindung mit der Landschaft, sodass das Hausinnere mit der Natur verschmilzt.»

HANDWERKSKUNST UND TRADITION Das Objekt in Oberbozen besteht aus zwei beinahe identischen Häusern mit Satteldach, die über einen gemeinsamen Teil miteinander verbunden sind. So erhält jeder der beiden Brüder seine Privatsphäre. Die Hanglage bedingt, dass eines der Häuser etwas tiefer liegt, als das andere. Die Steinmauern, welche die Weinberge prägen, finden

Oben: Die zwei Baukörper mit Satteldach liegen etwas versetzt angeordnet und folgen der natürlichen Topografie des Grundstücks. Rechts: Durch das Fenster in der Küche ist der schmale Verbindungstrakt zwischen den Häusern zu sehen, der mit schwarzen Metallplatten verkleidet wurde.

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sich in der Architektur wieder: Sie stützen den unteren der beiden Baukörper. Auch die Fassade der beiden Häuser ist eine Hommage an die regionalen Materialien: Holzschindeln bilden den Grossteil der Gebäudehülle. «Obwohl die Schindelfassade traditionell eher in ­Österreich beheimatet und schwierig zu verarbeiten ist, wussten wir, dass sie zu diesem einmaligen Projekt passen würde», sagt Stefan ­R ier. Stellenweise weicht das Holz schwarzen Metallplatten, die durch ihre spezielle Faltung ein Spiel von Licht und Schatten kreieren. Der Teil, der die beiden Baukörper verbindet, dient als gemeinsamer Stauraum. Ansonsten sind die Häuser autonom und lassen die zwei Familien, die darin leben, im Alltag getrennter Wege gehen. In den untersten Geschossen, die im Hang verschwinden, liegen die Bade- und Schlafzimmer: jeweils ein Elternschlafzimmer mit Bad und Ankleide en suite sowie drei Kinderzimmer und ein Kinderbad. Kleiner gehaltene Fensteröffnungen schaffen die nötige Privatsphäre. Auf derselben Ebene befinden sich zwei grosse Garagen mit separaten Einfahrten. Wer vom untersten Stockwerk des jeweiligen Hauses die Treppe hinaufsteigt, gelangt zu Küche und zum Essbereich, die als einziger offener Raum konzipiert sind. Nur das als Raum-im-Raum gestaltete Gäste-WC unterbricht den offenen Grundriss. Grosszügig verglaste Frontfassaden öffnen diese Bereiche zum Bergpanorama und gewähren den Bewohnern Zugang zum gemeinsamen Garten. In den

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obersten Stockwerken der Häuser, direkt unter dem Satteldach, liegen schliesslich die Wohnzimmer, welche sich ebenfalls über die verglasten Frontfassaden zur Landschaft hin öffnen. Dieser Bereich dient der Entspannung und Erholung, ob mit einem guten Buch oder vor dem Fernseher. «Das Ergebnis ist ein vertikales Konzept, das drei Welten unter einem Dach vereint: die Höhle, das Feld und die Wolke», sagt Lukas Rungger. «Die gemütlichen, geschlossenen Schlafräume entsprechen der Höhle, der offene Koch- und Essbereich mit Zugang zum Garten ist das Feld, und der oberste Teil, das Wohnzimmer, ist die Wolke.» Um den schwebenden Eindruck der «Wolke» zu verstärken, wurde der Boden des Dachgeschosses von der Decke abgehängt und kommt ohne Stützpfeiler aus – eine statische Herausforderung, der die Architekten aber gewachsen waren. Auch die elegante Metalltreppe erhält durch das Harfengeländer, mit dem sie befestigt wurde, eine schwebende Anmut. Die transparente Struktur des Geländers aus dünnen Metallstäben lässt das Licht durch und wirkt zugleich wie ein dekorativer Blickfang.

ENTSPANNTE GESTALTUNG Natürliche Materialien und eine minimalistische Einrichtung verleihen dem Interieur eine entspannte Atmosphäre. An den Wänden kam regional produzierter Lehmputz zum Einsatz, der dank seiner Dicke


Der Essbereich und die anthrazitfarbene Küche halten sich dank ihrer minimalistischen Einrichtung optisch zurück. Die Hauptrolle übernimmt die Aussicht auf die Dolomiten, die dank der grosszügigen Fenster bestmöglich zur Geltung kommt,

nicht nur wärmeisolierend wirkt, sondern auch die Luftfeuchtigkeit reguliert. Sein erdiger Farbton vermittelt Wärme und harmoniert mit dem hellen Parkettboden. Die zurückhaltende und stimmige Inneneinrichtung unterstützt die wohnliche Atmosphäre mit einer Mischung aus Designerobjekten, Vintage-Möbeln und Familienerb­ stücken. Ruhige Farben und warme, natürliche Materialien wie Wolle,

«Es war schön, das Vertrauen der Bauherrschaft zu haben.» Lukas Rungger

Leinen, Holz und Kork schaffen ein warmes, relaxtes Ambiente ­– ­genau das, was die jungen Hausbewohner brauchen, um sich nach dem anstrengenden Arbeitsalltag zu erholen. Für ein wohliges Raumklima sorgt eine Erdwärmepumpe mit Boden- und Deckenheizung. Im Sommer können die grossen Schiebefenster im Koch- und Essbereich geöffnet werden, sodass das Interieur mit dem Aussenraum verschmilzt und eine natürliche Belüftung der Räume stattfindet. Das durchdachte Bauprojekt ermöglichte es den jungen Archi­ tekten, über das Alltägliche hinauszugehen. Sowohl das freihängende Dachgeschoss als auch die Schindelfassade forderten Planer und Handwerker heraus. «Es war schön, das Vertrauen der Bauherrschaft in uns und in die Materialien zu haben», sagt ­Lukas Rungger. «Vor ­a llem die Holzschindeln sind eine Herausforderung: Mit der Zeit ­verfärben sie sich an der Nordfassade gräulich, an der Südfassade rotbraun.» Das Vertrauen hat sich ausbezahlt – das neue Zuhause ist nicht nur ein Zufluchtsort für beide Familien, sondern wurde auch für etliche Architekturpreise nominiert.   

Oben: Das Wohnzimmer im Dachgeschoss ist ein ruhiger, heller Rückzugsort mit mehreren Sitzbereichen. Linke Seite: Eine kleine Sitzecke und das als Raum im Raum konstruierte Gäste-WC befinden sich auf dem­ selben Stock wie die offene Küche mit Essbereich.



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Schlichte Möbel und natürliche Materialien verleihen dem Wohnzimmer entspannte Gemütlichkeit. Das gesamte Dachgeschoss wurde in einem statischen Kunstgriff von der Decke abgehängt, sodass der Essbereich darunter nicht von Pfeilern unterbrochen wird.

DACHGESCHOSS / 1. OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] Stefan Rier, Lukas Rungger | noa* – network of architecture | www.noa.network

[ KONSTRUKTION ] Untere Gebäudeteile Massivbau, obere Gebäudeteile Holzbau | Satteldach mit Holzschindeln | Fassade: Holzschindeln, Metall, Natursteinmauer | Innenisolation durch Lehmputz

[ RAUMANGEBOT ] Nettowohnfläche: 216 m² unteres Haus, 269 m² oberes Haus | Anzahl Zimmer: 6 je Haus

OSTANSICHT

[ AUSBAU ] Boden: Parkett, Naturstein | Fenster: Holz-Metall | Wände: isolierender Lehmputz

[ TECHNIK ] Sole-Wasser-Wärmepumpe | Deckenund Bodenheizung >>  Weitere Objektpläne auf traumhaus.ch

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EIN FALL FÜR ARCHITEKTUR Einen alten Stall in ein modernes Einfamilienhaus verwandeln, ohne seine ursprüngliche Optik zu zerstören: Dieser Spagat ist den Architekten von Alp'Architecture beim MinergieP-zertifizierten «Larch Barn» gelungen. TEXT ANNA ETTLIN   FOTOS CHRISTOPHE VOISIN

[ WAS ] Umgebauter Stall im Wallis

[ WER ] Alp'Architecture sàrl – Laurent Berset, Sacha Martin, Romain Pellissier | Le Châble, ­L ausanne | alparchitecture.ch

[ GRUNDSTÜCK ] Gelegen am Waldrand in der Nähe der Walliser Gemeinde Bagnes, enthielt das Grundstück nur einen alten Holzstall.

Oben: Das Badezimmer fand im neu gebauten Teil des Erdgeschosses Platz.

[ HERAUSFORDERUNG ] Aus dem alten Landwirtschaftsgebäude sollte ein permanent bewohntes Ein­ familienhaus für ein Paar werden. Dafür musste das bestehende Gebäude erwei­ tert und unterkellert werden, ohne die ursprüngliche Optik des Stalls zu ver­ fremden. Als erstes Gebäude seiner Art wurde das Haus nach Minergie-P zertifi­ ziert. Es galt also, auch Solarkollektoren, Photovoltaikpaneele und eine Komfort­ lüftung mit Wärmerückgewinnung ins Gebäude zu integrieren.

Unten: Die Hauptfassaden des Originalgebäudes wurden möglichst unversehrt gelassen. Der angebaute Teil befindet sich auf der Rückseite.

Das moderne Innere setzt auf die traditionellen Baumaterialien der Region: Holz und Stein.

[ LÖSUNG ] Neue Volumen wurden auf der Rückseite des ursprünglichen Stalls angebaut, um die Hauptfassaden nicht zu beeinträchti­ gen. Der neue Teil des Erdgeschosses liegt unterirdisch und beherbergt eine Garage, ein Bad, eine Garderobe und einen Hauswirtschaftsraum. Im vorderen Teil liegen das Schlaf- und das Gästezim­ mer. Das Obergeschoss enthält einen offenen Wohn- und Essbereich samt Küche sowie ein kleines Gäste-WC. Die Fensteröffnungen wurden so positio­ niert, dass sie Aussichten auf die umlie­ gende Landschaft öffnen, ohne die Archi­ tektur des Originalgebäudes zu stören.

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

[ BESONDERHEIT ] Während der Bauphase wurde der alte Stall komplett abgebaut. Die Original­ planken wurden nummeriert, gerade gemacht und neu montiert. >>  Weitere Objektpläne auf traumhaus.ch 32


Oben: Aus dem ungenutzten Stall wurde ein modernes Einfamilienhaus mit einer Fläche von 150 m².

Oben: Der neu gebaute Teil wurde mit moderner Holzschalung versehen. Links und rechts: Die Küche ist modern gestaltet, bedient sich aber der traditionellen Materialien. Unten: Sorgfältig geplante Einbaumöbel bieten den Hausbewohnern ein Maximum an Stauraum.



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HARMONIE IN HOLZ

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Traditionell, aber dennoch modern gibt sich dieses Einfamilienhaus im Bregenzer­w ald. Für die Konstruktion, die Fassade und die Einrichtung kam Holz zum Einsatz. Gekonnt verwendet, verströmt es die Wärme und Gemütlichkeit eines Landhauses sowie die schnörkellose Ruhe skandinavischer Interieurs. TEXT ANNA ETTLIN   FOTOS ALBRECHT IMMANUEL SCHNABEL



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olzbau hat eine lange Tradition im Bregenzerwald. Wer der gebirgigen Region im österreichischen Vorarlberg einen Besuch abstattet, darf sich aber nicht nur auf historische Holzbauten freuen. Trotz – oder gerade wegen – strengen Bauvorschriften zu Dachneigung, Gebäudeform und Fassadenmaterialien bietet der Bregenzerwald auch eine hohe Dichte an moderner Holzbaukunst. Dazu darf sich auch dieses schlichte und stilvolle Einfamilienhaus in Au zählen. «Wir hatten bereits für Familienmitglieder der Bauherrin gebaut», sagt der Architekt Jürgen Haller. Dass sich das Paar ausgerechnet an ihn wandte, war also kein Zufall. «Die Projekte von Herrn Haller haben mir gut gefallen», erinnert sich die Bauherrin Christiane Übelher. Als sie und ihr Mann sich den Traum vom Eigenheim erfüllen wollten, hatten sie schnell eine lange Wunschliste beisammen. «Herr Haller empfahl uns, auch Dinge zu notieren, die wir in unserem Haus nicht möchten», sagt Christiane Übelher. «Das fand ich sehr hilfreich.» Kurz vor Weihnachten war der erste Entwurf bereit – und konnte schon bald mit wenigen Anpassungen in die Realität umgesetzt werden. Entstanden ist ein moderner Holzbau mit Satteldach und Holzfassade, der die Wünsche der Bauherrschaft erfüllt und die Budget-Einschränkungen respektiert. Da das Grundstück nahe am Berghang liegt und in den Wintermonaten schattig ist, galt es, das natürliche Tageslicht zu maximieren. «Das Haus ist grosszügig verglast, was für diese Region eher untypisch ist», sagt Jürgen Haller. Neben Glas bestimmt Holz die Materialisierung, sowohl im

Innen- als auch im Aussenraum. «Die Aussenfassaden im Bregenzerwald müssen vorschriftsgemäss aus unbehandeltem Holz sein», erklärt der Architekt. «Da ist es naheliegend, die ganze Konstruktion in Holz auszuführen.» Die schnelle und unkomplizierte Bauzeit und die Nachhaltigkeit seien weitere Argumente für das Naturmaterial.

HOLZ DURCH UND DURCH Auch im Inneren des Hauses spielt Holz die Hauptrolle. Wände und Decken wurden mit Weisstanne aus der Region vertäfert. Das horizontal ausgerichtete Täfer sorgt mit seiner ruhigen Maserung für eine entspannte Atmosphäre. Das Parkett besteht aus Eiche, einem Hartholz. Auch die von Jürgen Haller und seinem Team entworfenen Möbel wurden in Eiche ausgeführt. «Wir wollten eine geradlinige Einrichtung aus einer Hand», sagt Christiane Übelher. Also liess die Bauherrschaft die Möbel vom Architekturbüro gestalten und von einem Schreiner anfertigen. Die schlichte Küche wurde vom selben Fachmann ausgeführt und in Weiss gehalten, um einen Gegenpunkt zum Holz zu schaffen. Das Highlight für Architekt und Bauherrschaft bildet die mit Holz ausgekleidete Sitznische mit Cheminée. «Die Ofenbank ist ein typisches Element im Bregenzerwald», sagt Jürgen Haller. «Hier haben wir sie modern interpretiert.» Von Anfang an ein Wunsch der Bauherrschaft, hat sich die Sitznische zu ihrem Lieblingsplatz entwickelt. Zugleich dient sie als Raumteiler im Erd­geschoss, denn

Sitzplätze, hier auf der rechten Seite, schaffen eine Verbindung zum Aussenraum. In der Übergangszeit können sie mit Schiebeläden geschützt werden.

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«Wir wollten eine geradlinige ­Einrichtung aus ­einer Hand.» Christiane Übelher, Bauherrin

Oben: Die Wände sind in Weisstanne getäfert, der Boden ist Eiche. Mit der Zeit gleicht sich die Farbe der beiden Hölzer etwas an. Links: Ein grosses Fenster versorgt die Galerie im Obergeschoss mit Tageslicht. Hier liegen die vier Schlafzimmer und zwei Bäder des Hauses.

Oben: Die breite Fensterbank zieht sich weiter und dient als Sitzgelegenheit im Esszimmer. Rechts: Die Sitznische ist der Lieblingsort der Bewohner. Der Ofen kann dank seiner zentralen Lage auch zum Beheizen des Hauses dienen.



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ERDGESCHOSS

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Das Holz an den Schlafzimmerwänden liess die Bauherrschaft unbehandelt, um ein gesundes Raumklima zu fördern.

TECHNISCHE ANGABEN dieses wollte die Bauherrschaft offen gestalten. Durch bodentiefe Fenster gelangt man im Nu nach draussen. Um ein Haar wäre das nicht möglich gewesen. «In der Nähe fliesst ein Bach den Hang hinunter», erklärt Christiane Übelher. «Wir haben von der Wildbach- und Lawinenverordnung eine Auflage bekommen, das ganze Haus angehoben zu bauen.» Auf den direkten Zugang zum Garten wollte die Bauherrschaft aber nicht verzichten. Jürgen Haller löste das Problem mit einer Einfriedungsmauer aus Sichtbeton, die sich auf der Hangseite um das Grundstück zieht. «Die Mauer ist nicht nur praktisch, sondern auch ein Blickfang», freut sich die Bauherrin. Auch die Energieeffizienz und die Nachhaltigkeit lagen der Bauherrschaft am Herzen. Geheizt wird mit Erdwärme, Solarkollektoren auf dem Dach unterstützen die Warmwasseraufbereitung. Viele Installationsarbeiten hat der Bauherr, ein Installateur und HaustechnikFachmann, selbst erledigt. «Wir haben auch bei der Inneneinrichtung Hand angelegt», sagt die Bauherrin. Das sei für die Region nicht unüblich, erklärt Jürgen Haller: «Die Bauherren bringen viel Eigenleistung ein.» Mit dem Ergebnis der etwa eineinhalb Jahre langen Planungs- und Bauphase ist die Bauherrschaft sehr zufrieden. Chris­t iane Übelher weiss die Wärme und den Duft des Holzes besonders zu schätzen. «Als unser Sohn zur Welt kam und ich mit ihm aus dem Krankenhaus nach Hause kam, fühlte ich mich sofort wohl, sobald ich die Weisstanne wieder gerochen habe», erinnert sie sich.    38

[ ARCHITEKTUR ] Baumeister Jürgen Haller, Mellau (A) | juergenhaller.at

[ KONSTRUKTION ] Holzbau | Satteldach | Fassade: vertikale Holzschalung mit unterschied­ lichen Elementbreiten

[ RAUMANGEBOT ] Wohnfläche: 150 m² | Anzahl Zimmer: 5,5

[ AUSBAU ] Boden: Eichenparkett, Platten | Wände: Holztäfer (Weisstanne), Platten | Holzfenster und -türen

[ TECHNIK ] Erdsonde | Sole-Wasser-Wärmepumpe| Cheminée | Fussbodenheizung | Lüftung mit Wärmerückgewinnung >>  Weitere Objektpläne auf traumhaus.ch


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EIN HAUS MIT ZWEI GESICHTERN

Nach mehreren Jahren im Ausland beschloss die vierköpfige Familie, in ihre Heimat England zurückzukehren. In der Grafschaft Kent entdeckte das Ehepaar ein schönes Grundstück für ihr neues Zuhause mitten in der Natur. TEXT DONIKA GJELOSHI  FOTOS BAUFRITZ AG

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ür das Grundstück lagen bereits zwei Baugenehmigungen für ein neues Wohnhaus vor: eine für ein Haus mit traditioneller und eine für ein Haus mit zeitgemässer Architektur. In dieser geschichtsträchtigen Region, wo viele Bauten unter Denkmalschutz stehen, wollte die Bauherrschaft die Chance für ein modernes Eigenheim nutzen. Das Ehepaar legte nicht nur grossen Wert auf eine geradlinige Architektur und hochstehendes Design, sondern auch auf eine ökologische Bauweise. So fiel die Wahl des geeigneten Baupartners schnell auf die Baufritz AG. «Die Bauherrschaft wusste genau, was ihr gefällt und was nicht, weshalb sich die Planungsphase effizient gestalten liess», erinnert sich der Architekt Robert Lumme. Seine grösste Herausforderung bestand darin, den Wünschen der Bauherrschaft gerecht zu werden, ohne zu stark vom genehmigten Bauplan abzuweichen. Von Südwesten tritt man an das Haus heran, wo die L-Form des Baukörpers erkennbar

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wird. Hier präsentiert sich die Fassade mit weis­sem Mineralputz und grauen Platten, während das Gebäude auf der Südostseite zum ­Garten hin mit naturbelassenem Lärchenholz ­verkleidet ist. «Das Haus hat somit zwei Gesichter – die unterschiedlichen Materialien für die Fassade sollen die unterschiedlichen Funkt­

ionen unterstreichen», erklärt der Architekt. Bereits im Entree wird die Grosszügigkeit und Höhe der Räume erlebbar gemacht. ­Das Treppenhaus hat der Architekt hinter einer Eckverglasung wie ein Kunstwerk in Szene gesetzt, sodass der Eingangsbereich hell und luftig erscheint und den Bewohnern ein


Linke Seite: Die Südterrasse lockt die Bewohner und ihre Gäste nach draussen, wobei der Sichtschutz aus Beton ein hofartiges Ambiente schafft. Auch die Dachterrasse macht die umliegende Naturlandschaft erlebbar. Oben: Das Gas-Cheminée sorgt für eine gemütliche Atmosphäre und fungiert auch als Raumteiler im ­g rosszügigen Wohn-, Ess- und Kochbereich. Rechts: Wie eine Skulptur mutet die Treppe hinter der Glaswand an. Die Glaselemente reichen bis zum Ober­ geschoss und verleihen dem Entree Luft und Leichtigkeit. Unten: Die mit anthrazitfarbenem Wollfilz belegte Schiebetür trennt den offenen Wohnraum vom Flur und wirkt sich ausserdem positiv auf die Raumakustik aus.



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­ ngenehmes Wohngefühl gibt. Die Verbin­ a dung von Innen und Aussen ist dem Archi­ tekten durch zahlreiche raumhohe Fenster gelungen. Nebst dem offen gestalteten Ge­ meinschaftsraum mit stilvoller Küche, gross­ zügigem Essbereich und gemütlicher Wohn­ ecke ist ein separates Zimmer ganz den Kindern gewidmet. Hier können sie spielen oder Hausaufgaben erledigen. Und weil das Haus über kein Kellergeschoss verfügt, sind auf dieser Etage auch ein Technik- und ein Abstellraum angesiedelt. Die Privaträume beherbergt das Obergeschoss. Das Eltern­ zimmer mit Schlafbereich, Ankleide und luxuriösem Wohnbad ist klar ein Highlight. Des Weiteren umfasst das Raumkonzept hier zwei Kinderzimmer, ein Badezimmer, ein Gästezimmer mit eigener Dusche und WC, ein Büro und eine Waschküche. Schliesslich erhält das Haus die Krönung durch die Biblio­t hek im Dachgeschoss mit Vollvergla­ sung auf der Ost- und Südseite sowie einer grosszügigen Terrasse. Hier finden Eltern und Kinder Ruhe und Entspannung bei schö­ nem Weitblick auf das Waldgebiet und die umliegenden Felder. «Das Projekt sticht in­ sofern heraus, dass trotz dieser Einschrän­ kung durch die ursprüngliche Baugenehmi­ gung eine sehr grosse Freiheit gegeben war, um ein modernes Design umzusetzen, wie es sich die Bauherrschaft gewünscht hat», fasst der Architekt zusammen.   

ERDGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] Robert Lumme | ­ Baufritz AG | baufritz.ch

[ KONSTRUKTION ] Holztafelbau mit Grosselementen | Flachdach mit Dachgalerie | Fassade: Holzverschalung Rondo, Mineralputz und Fassadenplatten

[ RAUMANGEBOT ] OBERGESCHOSS

Nettowohnfläche: 344,3 m² | ­ Anzahl Zimmer: 8

[ AUSBAU ] Boden: Eichenparkett, Platten in Bade­ zimmern | Wandbeläge: Putz | Fenster: dreifachverglaste Skalarfenster

[ TECHNIK ] Gasbrennwerttherme | Solaranlage | Fussbodenheizung | Cheminée | Baufritz Voll-Werte-Lüftung Plus >>  Weitere Objektpläne auf traumhaus.ch

Auf der Gartenseite präsentiert sich das Haus mit Holzverkleidung. Die unterschiedlichen Materialien sollen die unterschiedlichen Funktionen betonen.

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egen der sprichwörtlichen Gemütlichkeit wollte der Eigentümer des Hauses «am Mühlenteich» immer schon ein massives Holzhaus bauen. Der aus Norddeutschland stammende Bauherr hatte Blockhäuser in Bayern und Österreich kennengelernt. Für seine Familie und sich schwebte ihm anstatt eines verschnörkelten, urigen Landhauses ein schlichter, eher gerad­liniger Stil vor.

SELBST ERRICHTET Die Häuser des Blockhausherstellers Fullwood gefielen dem Hausherrn besonders gut. Ein Besuch in einem hellen Musterhaus überzeugte die Bauinteressenten. Neben den glatten, hellen Vollholzwänden und dem zarten Kiefernduft sagten der Bauherrschaft vor allem die weissen Trennwände zu, die auflockernd wirken und einem «Sauna-­Effekt» entgegenwirken. In einer eingehenden Beratungsund Planungsphase wurden die Bedürfnisse der Baufamilie genau abgefragt und in einem individuellen Entwurf verkörpert. Die Baustufe konnte der Bauherr frei wählen und entschied sich für eine sogenannte Richtmeistermontage, bei der er selbst unter der Regie und Vorarbeit eines Zimmermanns des Hausherstellers sein Blockhaus montierte. Bisher hatte der Beamte lediglich an Vin­tage-Cars 44

gebastelt. Trotzdem klappte der Hausaufbau reibungslos, vor allem dank dem erfahrenen Richtmeister. Den Innenaus­bau erledigte der motivierte Hausherr zusammen mit Freunden und Bekannten selbst. Lediglich Elektrik, Sanitär, Bodenbeläge und Kaminbau überliess er lieber ortsansässigen Fachfirmen.

HELL UND FREUNDLICH Bodentiefe Fenster in beiden Geschossen lassen reichlich natür­ liches Licht hineinströmen. Die massiven Blockwände wurden mit einem leicht aufhellenden UV-Schutz lasiert. Helle Holzfussböden, Naturholzmöbel und weisses Mobiliar lassen das Hausinnere überall leicht und freundlich wirken. Das Raumangebot ist perfekt an die Bedürfnisse der Familie angepasst. Eine grosse Garage für die Oldtimer des Bauherren verfügt über eine direkte Verbindung zum Erdgeschoss, dessen gesamte Südhälfte ein offener Wohn-, Essund Kochbereich einnimmt. Ein Hauswirtschaftsraum, ein Gästezimmer und ein Entrée vervollständigen das Raumangebot im Erdgeschoss. Das Dachgeschoss beherbergt die zwei Kinderzimmer, ein grosses Wellness-Bad, das Elternschlafzimmer sowie einen hellen Arbeitsplatz im Zwerchhaus.   


BAUEN MIT SYSTEM  INSPIRATION

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TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Einschalige, massive Blockbohlenbauweise | Satteldach | Wände: Blockwand (Polarkiefer), Fertigbauweise, setzungsfrei  RAUMANGEBOT: Wohnfläche gesamt 173,95 m² | 6,5 Zimmer AUSBAU: Boden: Platten, Holz | Wände: Holz, Putz | Decken: offene Holzbalkendecken | Holzfenster und -türen TECHNIK: Fussbodenheizung mit Holzpellets | Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung

FULLWOOD WOHNBLOCKHAUS Sunnsite 2, 3256 Seewil | Tel. 031 872 10 22 Hinterhasle 1357, 9427 Wolfhalden | Tel. 071 891 20 15 info@fullwood.ch | fullwood.ch



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Idealbau AG

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on saftig grünen und hochgewachsenen Gräsern umgeben, sticht dieser puristische Baukörper elegant hervor. Die Bauherrschaft dieses Einfamilienhauses liess die Pläne von einem befreundeten Architekten zeichnen. Entstanden ist ein Split-LevelHaus, das sich perfekt in die Landschaft einfügt und die bestehende Topografie miteinbezieht. Die Architektur besticht durch klare Linien und eine verspielte, dennoch klare Aufteilung der Räume, überraschende Ein- und Durchblicke sowie durch ein bis ins Detail verfolgtes Qualitätsstreben. Für die Umsetzung der Pläne vertraute die Bauherrschaft auf die Erfahrung der Idealbau AG. Das Bauunternehmen übernahm das Projekt nach der Baubewilligung und war für die Ausführungsplanung und die Bauausführung zuständig.

RAFFINIERTES RAUMKONZEPT Vom Eingangsgeschoss aus begibt man sich entweder ein halbes Stockwerk hinunter in den grosszügigen Ess- und Wohnbereich oder ein halbes Geschoss hinauf in die Kinderzimmer. Ganz zuoberst ist das Schlafzimmer der Eltern angelegt. Hier gibt es einen zauberhaften, nach Westen ausgerichteten Balkon, der einen grandiosen Blick über die Basler Landschaft gewährt. Der Ess- und Wohnbereich mit der grosszügigen Küche ist offen gestaltet und

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dank grossen Fenstern lichtdurchflutet. Ein raffiniertes Detail bilden die spannenden Durchblicke, die es zu einem Erlebnis machen, sich in diesem Haus zu bewegen. Vom Eingangsgeschoss sieht man durch ein grosses Fenster zunächst hinaus zur Lounge, erhält aber zusätzlich Einblick in den tieferliegenden Ess- und Wohnbereich. In den beiden unteren Geschossen befinden sich die Technik- und Kellerräume, welche durch ihre Anordnung ebenfalls mit grosszügigen Fenstern ausgestattet werden konnten. Stilvolles Design und eine hochwertige Ausführung lagen dem Paar sehr am Herzen. So wurden etwa die Bäder allesamt mit speziellen Wandbeschichtungen ausgestattet. Auch wurde für jeden einzelnen Raum in Absprache mit dem Unternehmer und der Bauherrschaft ein besonderes Farbkonzept geschaffen und umgesetzt.

MINERGIE-P Eine energiebewusste Bauweise war der Bauherrschaft besonders wichtig. Das Paar wählte den Gebäudestandard Minergie-P für ein Niedrigst-Energie-Gebäude mit optimaler Dämmung und bestmöglicher passiver Sonnenenergienutzung dank einer effizienten Kombination aus Erdsonden-Wärmepumpe, zusätzlicher Isolation und kontrollierter Wohnungslüftung.   


BAUEN MIT SYSTEM  INSPIRATION

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TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbauweise | Flachdach | Wände: Backstein | Fassade: Verputzte Aussenwärmedämmung  RAUMANGEBOT: Nettogeschossfläche 165 m² | 4,5 Zimmer AUSBAU: Boden: Parkett, fugenlose Bodenbeläge | Wände: Verputz, fugenlose Beschichtung | Kunststoff-Aluminiumfenster, dreifach verglast 

TECHNIK: Erdsondenwärmepumpe, Fussbodenheizung, kontrollierte Wohnungslüftung, Minergie-P IDEALBAU AG Schlossstrasse 3, 4922 Bützberg | Tel. 062 958 86 86 info@idealbau.ch | idealbau.ch



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WeberHaus

ERFÜLLTER WOHNTRAUM F

amilie Hetz lebte zuvor in einem Fachwerkhaus inmitten von altem Baumbestand, wo die beiden Kinder spielen und toben konnten. Als die Geburt von Zwillingen bevorstand, war klar, dass das Haus zu klein sein würde. Jedes der vier Kinder sollte sein eigenes Zimmer haben. Das Paar beschloss somit, sich den Wunsch von einem Architektenhaus zu erfüllen. Es brauchte Zeit, ein passendes Grundstück zu finden – ganze drei Jahre. Doch die Entschiedung für den geeigneten Baupartner war schnell gefällt. Der badische Fertighaushersteller WeberHaus punktete nicht nur mit regionaler Nähe bei der Bauherrschaft, sondern überzeugte das Paar auch wegen der nachhaltigen Bauweise mit dem ökologischen Rohstoff Holz. Auch die zufriedenen WeberHaus-Besitzer im Freundes- und Bekanntenkreis stimmten das Paar zuversichtlich.

ÜBERZEUGENDES RAUMPROGRAMM Das Familienhaus hat drei Stockwerke. Im Erdgeschoss spielt sich das gemeinsame Leben der sechsköpfigen Familie ab. Der offene, aber effektvoll verwinkelte Koch-, Ess- und Wohnbereich ist durch Glastüren vom Flur abgetrennt, damit werden Zonen geschaffen, und das Treppenhaus und der Flur wirken nicht zu dunkel. Grosse 48

Fensterfronten lassen viel Tageslicht in die gemeinschaftlich genutzten Räume und verbinden diese mit dem Aussenbereich, wo der überdachte Gartensitzplatz und der Pool die Familie und ihre Gäste an die frische Luft locken. Ebenfalls im Erdeschoss ist das Schlafzimmer der Eltern mit Ankleide und Badezimmer angesiedelt. Der Rückzugsort der Kinder ist im Obergeschoss. Hier hat jedes Kind sein eigenes Zimmer, wie es sich ihre Eltern für sie gewünscht haben. Zwei Kinderzimmer haben sogar einen direkten Zugang zur grosszügigen Terrasse, wo die Familie gerne den Abend bei schönem Sonnenuntergang ausklingen lässt.

PLATZ FÜR ERHOLUNG UND ARBEIT Der Familienvater geht seit Jahrzehnten mit Freunden saunieren. Mit der Sauna im Poolhaus kann er nun seiner grossen Leidenschaft jederzeit nachgehen. «Aus der Sauna zu kommen und in den eigenen Pool zu springen, was gibt es Schöneres?», schwärmt der Bauherr. Im Kellergeschoss sind ein Büro sowie eine Wasch­ küche mit praktischem Bügelzimmer angesiedelt. Diese Arbeitsräume kommen dank der intelligent platzierten Lichthöfe tagsüber auch ohne künstliches Licht aus.   


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ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Holztafelbau | Walmdach | Fassade: Putz  RAUMANGEBOT: Nettogeschossfläche 340 m² | 8 Zimmer AUSBAU: Boden: Platten, Parkett, Vinylbelag | Wände: Feinputz | Holz-Aluminium-Fenster, dreifach verglast TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fussbodenheizung, Cheminée- und Kachelofen, kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Pufferspeicher und Warmwasserboiler

WEBERHAUS GMBH & CO. KG Müligässli 1, 8598 Bottighofen info@weberhaus.ch | weberhaus.ch



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Davinci Haus

HOLZ UND GLAS IN HARMONIE S

chon lange hatten die Bauherren mit einem eigenen Haus ­geliebäugelt. Ihre Kinder sind längst erwachsen und gehen ihre eigenen Wege. Um jedoch auch die nächsten Generationen ­problemlos empfangen zu können, sollte der Neubau flexibel in der Raumaufteilung und nachträglich erweiterbar sein. Mit einem Holzfachwerkbau von Davinci Haus konnten alle Wünsche der Bauherrschaft erfüllt werden. Das offen gestaltete Wohnhaus im sächsischen Vogtland zieht den Betrachter bereits auf den ersten Blick in seinen Bann. Die dominierenden Materialien Holz und Glas sowie die sichtbare Fachwerkkonstruktion schaffen einen imposanten Bau, bei dem die Form der Funktion folgt.

VIEL PLATZ ZUM LEBEN In das 127 Quadratmeter messende Erdgeschoss gelangt man durch einen grosszügig ausgeführten Eingangsbereich, in dem sich neben der Garderobe auch ein Gäste-WC befindet. Eine offene Küche, der Wohn- und der Essbereich gehen fliessend ineinander über und bilden so eine harmonische Einheit. Davon abgetrennt liegt ein kleines Arbeitszimmer. Dank der grosszügigen Verglasungen entstehen lichtdurchflutete Räume mit einer wohltuenden Atmosphäre. Das Obergeschoss, das auf eine Fläche von 102 Qua-

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dratmetern kommt, betritt man über eine in Edelstahl gefertigte Treppe. Diese Ebene umfasst vier Schlafzimmer, eine Ankleide und zwei grosszügig bemessene Bäder mit diversen Wellness­ vorrichtungen. Für einen weiteren Wohlfühlaspekt sorgen die beiden Balkone, die jeweils an den Stirnseiten des Gebäudes ­positioniert sind. Der Garten mit seiner Holzterrasse und dem integrierten Pool lädt zum Verweilen im Freien ein.

KOMFORTABEL UND UMWELTFREUNDLICH Das grosszügige Haus weiss auch durch ein energetisches Konzept zu überzeugen. Bereits bei der Optimierung der Gebäudedichte sammelt es Pluspunkte. Die Kombination aus Vollwärmeschutz­ fassade, die mit einer hochwertigen Mineralfaser gedämmt ist, mit der Holzsparrendämmung im Dach lässt Wärme dort, wo sie hingehört: im Haus. Dreifachverglaste Hightechfenster tun ihr Übriges. Zusätzlich wurde eine Be- und Entlüftungsanlage integriert, die stets für eine wohngesunde Raumluft sorgt. Die Energie bringt eine hauseigene Gas-Brennwertanlage, die auch die Fussbodenheizung versorgt. So können die Bewohner ein angenehmes Raumklima geniessen, ohne die Umwelt unnötig zu belasten – rundum ein Gewinn.   


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ERDGESCHOSS

DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Holzfachwerkbau | Satteldach | Leimholz-Fachwerkkonstruktion mit Glas und Wandelementen | Fassade: Putz  RAUMANGEBOT: Wohnfläche EG 126,68 m² | Wohnfläche DG 101,91 m² AUSBAU: Boden: Parkett, Feinsteinzeugplatten, Teppich | Wände: Putz, Tapete, Feinsteinzeugplatten | Fenster: Drehkipptüren und Festverglasung, Ug-Wert 0,5 W/m²K | Holz- und Glastüren  TECHNIK: Fussbodenheizung | Gas-Brennwerttechnik mit kontrollierter Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung

DAVINCI HAUS GMBH & CO. KG Talstrasse 1, D-57580 Elben | Tel. +49 2747 8009-0 hallo@davinci-haus.de | davinci-haus.de



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Bautec AG

TEILEN MIT DOPPELTEM GLÜCK W

underschön und grosszügig war die Parzelle, die sich die Bauherrschaft ausgesucht hatte. Da liegt der Gedanke nahe, die Grundstückskosten mit jemandem zu teilen. Bauland sparend bauen und doch Grosszügigkeit schaffen – das ermöglicht ein Doppel-Einfamilienhaus von Bautec, das gerade bei jungen Fami­ lien mit Kindern immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Tür an Tür mit dem Nachbarn, oder wie in diesem Fall mit dem Bruder, bietet ­ das grosszügige Doppelhaus gleich zwei Familien ein individuelles und modernes Eigenheim.

VIELSEITIGKEIT SCHAFFT CHARAKTER Dabei muss nicht auf Komfort und Privatsphäre verzichtet werden. Die beiden Hausteile werden durch eine Schallschutzmauer getrennt, die durch den gesamten Baukörper, inklusive Keller, läuft. Die versetzten Hausteile bringen nicht nur Spannung ins Fassadenbild, sondern bewahren auch noch die Privatsphäre, obwohl die Nachbarn Rücken an Rücken wohnen. Im Innern bestechen die Grundrisse mit einem grosszügigen Raumprogramm. Das komplett offen gestaltete Erdgeschoss und der ausgedehnte Eingangsbereich werden mit einem Reduit und Gäste-WC ergänzt. Die raum­ 52

hohen Fenster sorgen für viel Licht im ganzen Haus und erschliessen den Wohnessbereich zum Garten. Im Obergeschoss bieten drei grosse Zimmer, zwei davon mit Zugang zum Balkon, viel Raum zum Schlafen, Arbeiten und Spielen. Das grosse Badezimmer rundet das vielseitige Angebot ab.

INDIVIDUELLES AUSGESTALTEN Im Attika-Geschoss wurden die Anschlüsse für ein weiteres Badezimmer vorbereitet, sodass hier später idealerweise ein komfortabler Gästebereich eingerichtet werden kann. Die Attika verfügt über eine weitläufige Terrasse. Von hier aus geniesst man den freien Ausblick über die Landschaft und bleibt durch das allseitige zurückversetzte Geschoss doch absolut ungestört. Im Unter­ geschoss befinden sich mit einem sehr grossen Abstellraum ausgezeichnete Ausbaumöglichkeiten. Ob für einen privaten SpaBereich, einen Proberaum für die Musikband oder, wie in diesem Beispiel, einen Yoga-Raum für Bewegung und Entspannung. Den Ideen für die Nutzung steht nichts im Wege. So bringt dieses Zuhause die Ansprüche der Bewohner nicht nur in der Gegenwart unter einen Hut, sondern auch in absehbarer Zukunft.   


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ERDGESCHOSS

DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbau | Flachdach RAUMANGEBOT: 2 × 201 m² | 2 × 5,5 Zimmer AUSBAU: Wandbeläge: Abrieb, Küche und Nassräume: Platten | Bodenbeläge: Parkett | Decken: Beton TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Cheminéeofen BAUTEC AG 3292 Busswil, 5033 Buchs, 1260 Nyon Gratis-Info: Telefon 0800 840 111 doc@bautec.ch | bautec.ch



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Kobelthaus

GERADLINIGES HAUS MIT POOL D

as perfekte Bauland zu finden, das den individuellen Vorstellungen von einer guten Wohnlage entspricht, ist nicht einfach. Ebenso braucht es Zeit, den geeigneten Baupartner zu finden, dessen Angebot den persönlichen Geschmack trifft. Das Basishaus «Mea» von Kobelt AG sagte der Bauherrschaft dieses Einfamilienhauses sofort zu. Die Raumgestaltung dieses Hausmodells lässt viele Möglichkeiten offen, sodass sie jeweils optimal auf die Wünsche der Bauherrschaft, die Eigenheiten des Baulandes und die Bauvorschriften angepasst werden kann. Grundriss, Fassade und Form werden jeweils ohne Planungsmehrkosten auf die Wünsche der Bewohner angepasst. So wurde, aufgrund der Grundstücksituation und um den Bedürfnissen der Bauherrschaft gerecht zu werden, das Basishaus «Mea» stark vergrössert und verändert.

MODERNE ARCHITEKTUR Geradlinig und dynamisch präsentiert sich der Baukörper aus hochwertigen und natürlichen Materialien mit weiss verputzter Fassade. Die unterschiedlich hohen Dächer deuten bereits auf ein Raumkonzept auf mehreren Ebenen hin. Ein Pool und ein gross­zügiger Garten mit gepflegter Wiese werten das Anwesen auf, ohne aufdringlich zu wirken. Auf der Ostseite sind der

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Eingangs­bereich sowie die Doppelgarage mit direktem Zugang zum Haus angesiedelt. Im Hausinneren findet die puristische Architektur ihre Fortsetzung.

ANGEPASSTES RAUMKONZEPT Wer das Haus betritt, steht zunächst in einem hellen Flur auf warmem Holzboden, der sich über alle Zimmer hinzieht. Auf dieser Ebene befinden sich zwei Kinderzimmer und ein kleines Badezimmer mit WC und Dusche. Geht man wenige Treppenstufen hoch, so erreicht man die offen gestaltete Küche, die dank der grossen ­ ier Fensterfront mit Licht geflutet wird. Eine Besonderheit sind h der Backofen und der Steamer, die an der Wand neben dem Essbereich angesiedelt sind. Die Glasschiebetür erweitert den Wohnraum nach draussen auf den überdachten Sitzplatz mit angebautem Pool. Hinter der Küchenzeile laden eine Sofalandschaft und ein Cheminée zum gemütlichen Beisammensein ein. Ein Stockwerk weiter oben ist das Elternzimmer angesiedelt, das mit einem eleganten Badezimmer mit grossformatigen Platten und begehbarer Dusche ergänzt wird. Auf dieser Ebene ist auch eine kleine Waschküche untergebracht. Im Untergeschoss ergänzt ein Hobbyraum das Konzept.   


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ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbauweise in Beton und Mauerwerk | Flachdach | Wände: Backsteinmauerwerk mit spezieller 18-cmAussen­dämmung (bereits Minergie-Standard) | Verputz eingefärbt mit Schutzanstrich RAUMANGEBOT: Nettowohnfläche 196 m² | 5,5 Zimmer AUSBAU: Boden: Platten und Parkett | Wände: Abrieb, Platten in den Nassräumen | Fenster: Kunststoff-Aluminium-Fenster, dreifach verglast (bereits Minergie-Standard) | Holzfuttertüren mit fertig belegtem Türblatt­ TECHNIK: Luftwasser-Wärmepumpe | Bodenheizung | Lüftung, Automation und Solar auf Wunsch möglich

KOBELTHAUS, KOBELT AG Staatsstrasse 7, 9437 Marbach | 5405 Baden-Dättwil | 2504 Biel | Tel. 071 775 85 85 info@kobelthaus.ch | kobelthaus.ch



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Atmoshaus AG

ZU HAUSE SONNE TANKEN D

as junge Paar erwartete sein erstes Kind, als der Wunsch nach dem Eigenheim zum ersten Mal aufkam. Auf der Suche nach geeigneten Häusern oder Grundstücken stiess die Bauherrschaft auf den Generalunternehmer Atmoshaus, der dem Paar auch bei der Suche nach Bauland zur Seite stand. Schon bald konnte das Ehepaar einige Grundstücke besichtigen und fand dabei den perfekten Ort für sein Haus. Das Grundstück in der neuen AtmoshausÜberbauung in Schlierbach entsprach vollumfänglich den Bedürfnissen der Bauherrschaft: naturnah, verkehrsberuhigt, sonnig und mit Aussicht. Leider war es bereits reserviert, und so entschied sich das Paar beinahe für einen anderen Standort. «Im letzten Moment erfuhren wir, dass unser bevorzugtes Grundstück wieder zur Verfügung stand», sagt der Bauherr. Der Vertrag war noch am selben Tag unterzeichnet, und die Planung konnte beginnen.

FLEXIBLE PLANUNG Das Wunschgrundstück der jungen Familie liegt an einer kaum befahrenen Strasse in der Nähe des Ortskerns, ist auf zwei Seiten von Obstbaumwiesen gesäumt und geniesst eine grosszügige Aussicht auf die Alpen. Um den schönen Standort angemessen zur 56

Geltung kommen zu lassen, entschied sich die Bauherrschaft für den Haustyp «Blickfang», der mit grossen Fensterfronten und Satteldach punktet. Durch die Ausrichtung nach Süden und Südwesten geniesst die Familie einen freien Ausblick über die Landwirtschaftszone bis hin zur Waldgrenze. Die Hausidee wurde innen und aussen flexibel an ihre Bedürfnisse angepasst. Nach einer gut strukturierten, zügigen Planungsphase konnte das Haus zum vereinbarten Einzugs­termin fertiggestellt werden.

GUT EINGELEBT Heute geniesst das Ehepaar mit zwei jungen Töchtern das Leben im Eigenheim. Das Erdgeschoss mit direktem Zugang zum Garten beherbergt den offenen Wohn- und Essbereich sowie eine zurückhaltend weisse Inselküche. Ein Entrée mit Garderobe, ein Gäste-WC und ein Büroraum ergänzen die Ausstattung. Im hellen Dachgeschoss mit der getäferten Decke liegen die drei Schlafzimmer und das Bad der Familie. «Wir fühlen uns sehr wohl und geniessen die Freiheit, die Natur und den hohen Erholungseffekt zu Hause», sagt der Bauherr. «Von Atmoshaus und von unserem Bauleiter haben wir uns stets sehr gut beraten gefühlt.»   


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ERDGESCHOSS

DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbau | Satteldach | Wände: Beton, Backstein; mit Wärmedämmung| Fassade: Aussenputz  RAUMANGEBOT: Nettowohnfläche 133,4 m² | 5,5 Zimmer AUSBAU: Bodenbeläge: Parkett, Laminat, keramische Platten, Zementüberzug | Wandbeläge: Abrieb, Platten | Decken: Täfer, Abrieb, Beton roh | Kunststofffenster  TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe | Bodenheizung

ATMOSHAUS AG Eichweid 1, 6203 Sempach Station | Tel. 041 545 80 00 info@atmoshaus.ch | atmoshaus.ch



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REALISATION  BAUEN MIT HOLZ

Oben: Dieses Doppeleinfamilienhaus mit einer unbehandelten Lärchenholzfassade ist hier kurz nach der Fertigstellung im Jahr 2004 abgebildet. Unten: Dasselbe Haus im Jahr 2013. Neun Jahre nach der Fertigstellung ist der Verwitterungsprozess praktisch abgeschlossen.

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VERWITTERTE ­HOLZFASSADEN Holz lebt. Einer unbehandelten Holzfassade ist deshalb das Alter ebenso anzusehen wie den meisten von uns. Für Bauherren geht es vorrangig um Ästhetik und Funktionalität. Wie bringt man beides zusammen? TEXT JEANINE TROEHLER   FOTOS RENGGLI AG

E

ine Fassade hat Ansprüche an die Gestaltung sowie an die Funk­ tionalität zu erfüllen. Dennoch ist die wichtigste Aufgabe einer Fassade, das Gebäude vor Witterungseinflüssen zu schützen. Denn mit Dach und Fenstern bildet sie die grösste Schnittstelle nach aus­ sen. Ein Grossteil der Fassadensysteme ist heutzutage hinterlüftet. Dabei wird die schützende, dem Regen ausgesetzte Aussenhülle durch einen belüfteten Hohlraum von der restlichen Gebäudehülle getrennt. Durch den Hohlraum wird die von innen nach aussen kon­ densierende bzw. von aussen eingedrungene Feuchtigkeit abgeführt.

Keine Fassade ist komplett unterhaltsfrei. Da alle Oberflächen im Aussenbereich den Einflüssen der Umwelt ausgesetzt sind, sind Ein­ wirkungen wie UV-Strahlung, Niederschlag, Temperaturschwankun­ gen und Verschmutzungen nicht vermeidbar. Materialien wie Eternit und Glas auf der Aussenfassade eines Holzbaus sind zwar so gut wie unterhaltsfrei, müssen aber dennoch ausreichend gereinigt werden. Gestrichene oder verputzte Fassaden haben ein höheres Pflegeinter­ vall, denn sie neigen zu Farbeveränderungen und Algenbesatz.

HOLZ – NATÜRLICHKEIT UND WENIGER PFLEGE

Diese Fichtenfasade des Wohn- und Bürogebäudes von Renggli wurde grundiert und zweimal gestrichen.

Unbehandelte Holzfassaden benötigen weniger Aufwand und sind aufgrund der Pflegeleichtigkeit beliebt. Für den Einsatz von Holz in der Fassade sprechen dennoch vor allem die Argumente Nachhaltig­ keit und Ökologie. Eine gute Detailausbildung sowie die Wahl einer geeigneten Holz- und Behandlungsart sind wichtig, um die Dauerhaf­ tigkeit von Holz sicherzustellen. Durch den Holzsystembau bei Rengg­ li können die Holzfassaden direkt im Werk unter besten Bedingungen an die Aussenwände montiert werden. Bei allen anderen Materialien passiert dieser Vorgang auf der Baustelle. Entscheidet man sich für eine unbehandelte Holzfassade, wird die Oberflächenveränderung bzw. Verwitterung oder auch Verschmut­ zung bewusst akzeptiert. Von einer symmetrischen silberglänzenden Verfärbung darf dabei nicht ausgegangen werden. Denn Sonne, Re­ gen und Standort des Gebäudes beeinflussen die Vergrauung des ­Holzes unregelmässig. Eine unterschiedliche Verwitterung der Fas­ sade entsteht durch Vordächer, Balkone, Auskragungen und Fenster­ vorsprünge. Der Verwitterungsprozess, also die Farbveränderung, entsteht durch den Abbau von Lignin und deckt als feine Patina-

Eternitplatten sind eine weitere Fassadenoption für Holzbauten. Sie sind zwar unterhaltsarm, müssen aber regelmässig gereinigt werden.



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REALISATION BAUEN MIT HOLZ

Oben: Ein Jahr nach der Fertigstellung sah die unbehandelte Lärchenfassade so aus. Links: Nach neun Jahren ist die Fassade des Einfamilienhauses gleichmässig verwittert.

«Sonne und Regen beeinflussen die Vergrauung des Holzes unregelmässig.» Jeanine Troehler

Schicht das nach wie vor gesunde Holz ab. Die Farbe kann von hellem Silbergrau über verschiedene Brauntöne bis hin zu Schwarz gehen. Die unbehandelte Holzfassade kann mit ihrer Patina die Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben, ohne dass das Holz fault. Nach einigen Jahren stabilisiert sich die Farbe von unbehandelten Holzfassaden. Wer sich für eine unbehandelte Holzfassade entscheidet, aber dennoch eine schwache Verwitterung wünscht, kann das Material Lärche wählen. Diese Holzart ist von Natur aus widerstandsfähig und bietet eine hohe Resistenz gegenüber dem biologischen Alterungsprozess. Wer die Natürlichkeit von Holzfassaden mag, aber keine sichtbare Verwitterung wünscht, kann Holzfassaden deckend streichen oder lasieren. Das Holz kann auch vorbehandelt werden. Damit wird der natürliche Verwitterungsprozess imitiert. Die Fassade sieht zudem bedeutend gleichmässiger aus. Dennoch werden auch hier mit den Jahren Wetter und Sonne Spuren an der Holzfassade hinterlassen, und an einigen Stellen wird die Farbschicht abgetragen. Dort ist das Holz anfällig für Feuchtigkeit. Diese dringt an den farblosen Stellen ins Holz ein, kann aber nicht mehr vollständig entweichen. In der Folge bleibt das Holz feucht und wird langsam zerfressen. Auch bei gestrichenen Fassaden ist es deshalb ratsam, regelmässige Kontrollen durchzuführen.

PFLEGETIPPS FÜR EIN LANGES FASSADENLEBEN Das Erscheinungsbild der Fassade ist ausschlaggebend für den ersten Eindruck. Was man dabei aber nicht vergessen darf ist, dass eine Fassade nicht nur ästhetischen Wert hat, sondern vor allem für den Schutz vor äusseren Einflüssen, beispielsweise Witterungseinflüssen, mechanischen und biologischen Einwirkungen zu sorgen hat. Genau diese Einwirkungen machen die Alterung sichtbar. Eine Fassade sollte

regelmässig gesäubert, erneuert und bei Beschädigungen repariert werden, damit sie weiterhin die konstruktiven und dämmenden Elemente schützen kann.

Bei einer gestrichenen Holzfassade empfehlen sich vor einem Neuanstrich ein paar Vorarbeiten, um wieder für viele Jahre ausgesorgt zu haben: Die Holzschalung sollte mit einer Bürstenmaschine abgeschliffen werden.

VOR DEM BAU AN DIE FASSADENPFLEGE DENKEN Ein Fassadensystem sollte eine lange Lebensdauer, einen sicheren Witterungsschutz und Pflegeleichtigkeit bieten. Bei Renggli fi ndet die Fassadenwahl während der Bemusterung mit den Architekten statt, bei der verschiedene Fassadenmuster und Systeme in unterschiedlichen Formen und Materialien gezeigt werden. Der Entscheid liegt schlussendlich bei der BauJEANINE TROEHLER, herrschaft und sollte nicht Marketing/ Kommunikation. nur die Anschaff ungskosten, sondern auch den langRenggli AG, fristigen Pflegeaufwand beSursee. renggli.swiss rücksichtigen.

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REALISATION  BAUEN MIT HOLZ

SO FUNKTIONIERT DER ALPIN-CHIC Wollen Sie Ihrem Zuhause Chalet-Charme verleihen? Star-Architekt Andrin Schweizer erklärt, was den Alpin-Chic ausmacht, wie er funktioniert und was es zu vermeiden gilt. INTERVIEW DONIKA GJELOSHI   FOTOS ANDRIN SCHWEIZER COMPANY

eine – vielleicht etwas verklärte – Sehnsucht nach den Bergen. Entsprechend ist der Chalet-Chic zeitlos und immer gefragt. ANDRIN SCHWEIZER, Architekt. Andrin Schweizer Company, Zürich. andrinschweizer.ch

Andrin Schweizer, was ist Alpin-Chic? Alpin-Chic oder Chalet-Chic ist ein Einrichtungsstil, der stark mit den Bergen verknüpft ist. Es werden Materialien verwendet, die in den Bergen vorkommen. Holz, Naturstein, Leder, einfache Textilien, wem es gefällt auch Geweihe. Das alles lässt sich auf einfache, ursprüngliche und altbewährte Art und Weise zu sehr gemütlichen Räumen kombinieren, die eine grosse Geborgenheit ausstrahlen. Ist der Chalet-Chic beliebter geworden oder eher weniger gefragt? Wer eine Wohnung oder ein Haus in den Bergen besitzt, möchte diese entsprechend einrichten. Wir Unterländer haben nun mal

Bei vielen Ihrer Projekte ist der Alpin-Chic vertreten. Sagt Ihnen dieser Wohnstil auch persönlich zu?

«Alpin-Chic gehört in die Berge und sonst nirgendwo hin.» Andrin Schweizer, Architekt

Wir haben in den letzten Jahren viele Projekte in den Bergen realisiert. In fast allen Fällen handelte es sich dabei um Ferienwohnungen oder Ferienhäuser. Mit Ferien in den Bergen sind gewisse ästhetische Erwartungen verbunden. Diese Erwartungen versu-

chen wir zu erfüllen. Zudem bin ich überzeugter Kontextualist. Ich arbeite gerne mit Materialien und Stilen, die zur jeweiligen Umgebung passen. Mein eigenes Haus in den Bergen habe ich selbstverständlich auch entsprechend eingerichtet. Welche Einflüsse erlebte der Alpin-Chic in der letzten Zeit? Ich erlebe diesen Einrichtungsstil wie gesagt als relativ zeitlos. In den letzten Jahren habe ich eine gewisse Versachlichung festgestellt. Man kommt etwas weg von allzu vielen Schnitzereien, Hirschgeweihen und karierten Kissen, und zwar zugunsten einer grösseren Einfachheit in der Formensprache. Welche Elemente bzw. was für Materialien dürfen nicht fehlen, wenn man seinem Haus diesen gewissen Chalet-Charme verleihen möchte? Das wichtigste und omnipräsente Material ist sicher Holz. Gemütlichkeit in den Bergen ist ohne Holz schwer vorzustellen. Es gehören aber auch schöne Textilien dazu, die für Wärme und Weichheit sorgen.

Links: Historische Motive aus der Umgebung spiegeln die Bergwelt im Haus­ inneren. Holzrahmen unterstreichen dabei die lokale Verbundenheit. Rechte Seite, oben: Fell kann auch mal anders zum Einsatz kommen, z. B. als Zierkissen. Ob Echtfell oder Kunstfell bleibt jedem selbst überlassen. Rechte Seite, unten: Natürliche Materialien, die in den Bergen vorkommen, wie Holz, Naturstein und einfache Textilien, zeichnen den Alpin-Chic aus.

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REALISATION  BAUEN MIT HOLZ

«Je natürlicher die Materialien sind, desto glaubwürdiger ist die Einrichtung.» Andrin Schweizer, Architekt

Oben links: Geweihe müssen nicht zwingend als Trophäen inszeniert sein. Warum die Sache nicht auf den Kopf stellen? Als Kerzenständer entfaltet das Geweih eine ganz andere Wirkung. Oben rechts: Licht spielt eine wichtige Rolle. Setzen Sie mehrere Lichtquellen ein, die unterschiedliche Lichtinseln im Raum schaffen. Rechts: Chalet-Chic ohne Holz funktioniert nicht. Das Holz darf omnipräsent sein, dabei ist wichtig, dass einheimische Hölzer ver­ wendet werden, sonst ist der AlpinChic nicht mehr authentisch.

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Natürlich achte ich auf Nachhaltigkeit. Vor allem beim Hausbau.

Stein reflektiert die Bergwelt. Das Naturmaterial muss jedoch nicht immer an einer Wand verbaut sein. Es kann auch als Accessoire fungieren, z. B. als Vase oder Schale.

Welches Holz passt zum Alpin-Chic? Es sind ausschliesslich einheimische ­Hölzer – Lärche, Arve, Tanne. Aber auch ­Eiche passt hervorragend. Echtfell oder Kunstfell? Ob in einer Einrichtung echtes Fell eingesetzt wird ist eine Gewissensfrage, die jeder für sich beantworten muss. Ich setze in unseren Projekten nur Felle ein, die ein Nebenprodukt der Fleischproduktion sind, also ­Felle, die nicht extra gezüchtet werden. Kuhfelle für Wandverkleidungen oder die kuschelige Kaninchenfelldecke liegen meiner Meinung nach schon drin. Was gilt es bezüglich der Materialien und Texturen sonst noch zu beachten? Je natürlicher die Materialien sind, desto glaubwürdiger ist die Einrichtung. AlpinChic hat für mich viel mit der Haptik der Materialien zu tun. Diese dürfen – oder sollen sogar – etwas grober sein. Die Hölzer sind gebürstet oder sandgestrahlt und nicht glänzend lackiert. Naturstein mag ich in den Bergen lieber gebrochen als ge­s chliffen, und bei den Textilien finde ich einen stumpfen, groben Wollstoff oder gewaschenes Leinen passender als Samt oder Seide. Und bezüglich Farben? Ich persönlich kombiniere die warmen Holztöne gerne mit neutralen Farben wie Grau, Beige oder Taupe. Gerade Grau verleiht dem Chalet-Chic eine Extraportion Eleganz.

Welche Rolle spielt das Licht? Licht spielt in jedem Raum eine zentrale Rolle. Die meisten Ferienhäuser in den Bergen werden ja vorwiegend im Winter benutzt. Wenn es draussen früh dunkel wird, sehnt man sich nach warmem Licht. Ich empfehle mehrere Lichtquellen, die unterschiedliche Lichtinseln im Raum schaffen. Man sollte unbedingt vermeiden, Räume gleichmässig ausleuchten zu wollen.

Mein Haus. Meine Welt.

Was passt absolut nicht zum Alpin-Chic? Ich bevorzuge harmonisch aufeinander abgestimmte Einrichtungen. Allzu grosse Brüche vermeide ich in der Regel. Deshalb würde ich auch von allen Dingen absehen, die die gewünschte Atmosphäre stören könnten. Dazu gehören für mich auch grelle Farben, was den Alpin-Chic betrifft.

Verantwortung übernehmen. Für sich, die Familie, die Umwelt. Mit dem Pionier für nachhaltiges Bauen treffen Sie die richtige Wahl. Ökologisch, partnerschaftlich, fair. weberhaus.ch

Welche Fehler sollte man vermeiden, damit der Alpin-Chic-Traum nicht zum Alptraum wird? Ich finde, dass der Grat zwischen gemütlich und kitschig gerade beim Alpin-Chic enorm schmal ist. Allzu viele Stoffe mit ­H irschen und Geweihen können schnell zu einem atmosphärischen Overkill führen, in dem man nicht mehr atmen kann. Alpen-Charme im Flachland, passt das überhaupt? Für mich ist das ein absolutes No-Go. Alpin-Chic gehört in die Berge und sonst nirgendwo hin. Im Winter mag ein Haus mit Berg­hüttenFlair gemütlich sein. Doch wie kann man einem rustikalen Haus im Frühling und Sommer Frische und Leichtigkeit verleihen? Weg mit den Fellkissen und den schweren Wolldecken. Leichte Leinenstoffe passen wunderbar ins Chalet und sind absolut sommertauglich.   

Wohnmedizinisch empfohlen von der Gesellschaft für Wohnmedizin, Bauhygiene und Innenraumtoxikologie e. V. Info Nr. 116

Sollte man den gewünschten Wohnstil bereits in die Architektur miteinbeziehen, oder kann jeder Wohnstil mit jedem Architekturstil harmonieren? Ich versuche in meinen innenarchitektonischen Entwürfen mit und nicht gegen die vorhandene Architektur zu arbeiten. Alles andere wirkt leider oft aufgesetzt und wenig authentisch.


REALISATION  FINANZEN UND RECHTLICHES

NEBENKOSTEN UND UNTERHALT: DAMIT SOLLTEN SIE RECHNEN Nach dem Hausbau gehen die Arbeit und die laufenden Kosten einer eigenen Immobilie häufig vergessen. Diese Übersicht hilft Ihnen zu kalkulieren und zeigt auf, warum Unterhalt und Nebenkosten durchaus auch positive steuerliche Aspekte aufweisen. TEXT STEFAN HEITMANN   

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ährend kleinere Unterhaltsarbeiten leichter zu stemmen sind, kann eine umfassende Renovation schnell ins Geld ­gehen. Als Faustregel sollten Sie rund ein Prozent des Immobilienwerts pro Jahr für Nebenkosten und Unterhalt auf die Seite ­legen. Davon fallen 0,6 Prozent auf die Ne­ benkosten und 0,4 Prozent auf den Unterhalt sprich die Instandhaltung der Immobilie. Ein Beispiel: Für eine Immobilie mit einem Wert von einer Million Franken sollten Sie pro ­Monat rund 850 Franken budgetieren. Zu den Nebenkosten zählen beispielsweise die Versicherungsprämien für die Gebäudeversi­ cherung, aber auch die Abgaben für Wasser und Kehricht sowie sämtliche Betriebskosten der Immobilie. Der Unterhalt umfasst dage­ gen Kosten, die mit der Instandhaltung der Immobilie verbunden sind. Dazu zählen so­ wohl einfachere Reparaturen als auch grö­ ssere Budgetposten wie die Erneuerung der Bodenbeläge oder der Fassade.

MACHEN SIE STEUERBEZÜGE GELTEND Die gute Nachricht für Sie: Nebenkosten und Unterhalt der Immobilie lassen sich teilweise von den Steuern abziehen, sofern diese wert­ erhaltend und nicht wertvermehrend sind. Eine werterhaltende Renovation ist z. B. der Ersatz einer alten Heizung, nicht aber der Einbau einer Luxusküche. Die Details zur ­Abzugsfähigkeit regelt jeder Kanton unter­ schiedlich – es lohnt sich aber in jedem Fall, die genauen Modalitäten zu kennen und sämtliche Abzüge geltend zu machen. Steu­ erlich abziehen können Sie entweder eine Pauschale, je nach Kanton zwischen 10 und 20 Prozent des Eigenmietwerts bzw. der Mietzinseinnahmen, oder die effektiven Kos­ ten, sofern sämtliche Rechnungen vorgelegt werden können. In vielen Kantonen können Sie zudem von Jahr zu Jahr neu entscheiden, ob Sie vom Pauschalabzug Gebrauch machen möchten. So lohnt es sich oft, in einem Jahr mit geringen effektiven Unterhaltskosten 66

vom Pauschalabzug zu profitieren. Im Folge­ jahr können Sie, falls es sich lohnt, dann ­i mmer noch einen effektiven Abzug wählen. Wenn also eine grössere Renovation ansteht,

«Nebenkosten und Unterhalt lassen sich von den Steuern abziehen.» Stefan Heitmann

verteilen Sie die Kosten am besten auf meh­ rere Jahre, um nicht nur in einem einzelnen Steuerjahr von einem Abzug zu profitieren.

VERSCHAFFEN SIE SICH EINEN ÜBERBLICK ÜBER DIE LEBENSDAUER DER EINRICHTUNG Um die Kosten für grössere Reparaturen zu budgetieren, sollten Sie ein Gefühl dafür be­ kommen, wie lange Einrichtungsgegenstän­ de im Schnitt halten, bevor sie ersetzt wer­ den sollten. Küche und Badezimmer können nach 20 bzw. 30 Jahren eine Auffrischungs­ kur vertragen. Während der Fassaden­ anstrich etwa 20 Jahre hält, sollten Fenster nach ca. 25 Jahren ersetzt werden. Die Wär­ medämmung in Estrich und Keller hat eine Lebensdauer von etwa 30 Jahren. Ihr Ein­ familienhaus hat einen Parkettboden? Dann haben Sie gute Chancen, dass dieser bis zu einem halben Jahrhundert intakt bleibt. ­L aminatböden hingegen haben eine Lebens­ dauer von ca. 25 Jahren. Weitaus häufiger müssen die Wand- und Deckenbekleidungen erneuert werden: Ungefähr alle acht Jahre steht hier eine kleine Renovation an. Um im Winter nicht zu frieren, sollten Sie etwa alle 20 Jahre über die Erneuerung der Heizung nachdenken. Übrigens: Bei der Erneuerung

der Heizung oder der Fassade lohnt es sich, vorgängig zu prüfen, ob für die geplante Sa­ nierungsmassnahme ein Förderprogramm besteht. Denn sowohl der Bund als auch die Kantone und Gemeinden fördern energeti­ sche Umbaumassnahmen. Wichtig ist, das Fördergesuch einzureichen, bevor mit dem Umbau oder der Renovation begonnen wird.

WAS, WENN DAS GELD NICHT REICHT ? Prüfen Sie zunächst einmal eine Aufstockung Ihrer Hypothek. Wenn Sie die Belehnungs­ grenze von 80 Prozent noch nicht ­– oder dank Amortisation nicht mehr – aus­gereizt haben und die Tragbarkeit gegeben ist, könnte sich das gerade bei den aktuell sehr attraktiven Konditionen lohnen. Alternativ können Sie alle fünf Jahre Pensionskassengelder vor­beziehen. Kommen die beiden oben genannten ­Varianten nicht in Frage, bleibt Ihnen zu ­prüfen, ob allen­ falls ein Privatkredit, ein Erbvorbezug oder ein Darlehen von Freunden möglich wäre. Sinnvoll ist in jedem Fall, die Wertentwicklung der eigenen Immobilie im Auge zu behalten und auch Verkaufs- und Neukaufmöglichkei­ ten nicht ausser Acht zu lassen. Wer sich nicht selbst mit dem Unterhalt beschäftigen möchte, für den lohnt sich eventuell der Abschluss eines Serviceabon­ nements für Bereiche wie Sanitärinstalla­ tionen, Rohrreinigungen oder Dachdecker. Auch wenn ein Eigenheim viel Arbeit be­ deutet und laufende Kosten verursacht, gibt es am Ende doch nichts Schöneres als die eigenen vier Wände.   

STEFAN HEITMANN, CEO von MoneyPark. MoneyPark AG, 8002 Zürich moneypark.ch


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Villa Provençale Das Eigenheim dieser Bauherren zeigt, wie mit einer zeitlosen Architektur, gezielt gesetzten Farbakzenten und hochwertigen Materialien Schritt für Schritt ein Haus entstanden ist, das genau den individuellen Bedürfnissen seiner Besitzer entspricht. Dass das Ehepaar gerade in dieser ländlichen Gemeinde im Emmental ihr Traumhaus gebaut hat, ist kein Zufall. Einerseits konnten sie die Bauparzelle ihrer Eltern übernehmen, und andererseits ist das kleine Dorf auch ihr Arbeitsort. «Hier auf dem Land zu wohnen und zu arbeiten, stimmt für mich perfekt», schwärmt die Hausherrin begeistert. «Ich bin hier als Lehrerin tätig, und wir können bestens unseren Hobbys nachgehen. Ausserdem bietet die idyllische Gegend rund um Linden unzählige tolle Spaziermöglichkeiten.»

Qualität statt Quantität Das Hausmodell Hera liegt mitten im Dorfzentrum, in unmittelbarer Nähe anderer Einfamilienhäuser mit Sicht auf die umliegenden Hügel. Das Ehepaar hat sich für dieses Hausmodell entschieden, weil es viele Vorteile bietet : Es hat eine ideale Grösse von insgesamt 175 m2, aufgeteilt auf 5-½-Zimmer, und es integriert sich vom Stil her optimal in die Umgebung. «Wir hatten zwar von Anfang an ganz klare Vorstellungen von unserem Haus – doch ganz verschiedene», erzählen sie. «So haben wir viele Stunden mit Gesprächen verbracht, Vor- und Nachteile abgewogen. Zudem haben wir uns überlegt, was nach uns wird, das heisst, falls wir im Alter das Haus einmal verkaufen wollen. Deshalb haben wir auf Qualität statt auf Quantität

geachtet. Auch bei der Grösse haben wir uns an später orientiert, sodass hier einmal eine Familie mit Kindern ausreichend Platz haben könnte.» Nach vielen Diskussionen haben sich die beiden geeinigt : Ihr Haus sollte von aussen an eine provenzalische Villa erinnern. Erreicht wurde dies mit einer orangefarbenen Putzfassade sowie einem Rundbogen beim Gartensitzplatz, einer Glaspergola und einer ausgewählten Bepflanzung. Bezüglich Innenausbau wünschten sie sich zeitlose Materialien, offene Wohn-, Ess- und Kochbereiche, die fliessend ineinander übergehen, sodass eine grosszügige Weite entsteht. «Wir lieben den Ausblick vom Wohnzimmer direkt auf unseren von Palmen, Schilf und Efeu gesäumten Sitzplatz», freuen sich die Besitzer. «Unser Lieblingsort ist denn auch der Garten, wo wir mit unseren drei Hunden einen grossen Teil unserer Freizeit geniessen. Wir sitzen abends unter der vor Wind und Wetter schützenden Pergola und lassen die Seele baumeln!» Ebenfalls auf dieser Gebäudeebene befindet sich die einladende Küche mit Schrankfronten aus Sandeiche und einer karminroten Glasrückwand, die einen perfekten Kontrast zum schwarzen, pflegeleichten Plattenboden darstellt. Das Prunkstück im Wohnraum bildet der Schwedenofen, der in der kalten Jahreszeit rege in Gebrauch ist. Von hier aus führt eine geschlossene Treppe mit einem Handlauf aus Edelstahl ins Obergeschoss, wo sich die Schlafräume sowie das Bad befinden. Info Nr. 105

Zufrieden in die Zukunft Zwar hatte das Projekt einige Tücken, «doch zum Glück wurden diese jeweils früh entdeckt, und die kompetenten Handwerker hatten jederzeit eine Lösung parat», erzählen die Hausherren. «Insgesamt sind wir sehr zufrieden und würden jederzeit wieder mit SWISSHAUS bauen.» Informieren Sie sich kostenlos unter 0800 800 897 oder bestellen Sie Ihr Gratis-Infopaket unter www.swisshaus.ch

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THEMA  BAD UND WELLNESS

STILWELTEN IM BADEZIMMER

Wie entscheidet man sich angesichts der enormen Vielfalt für eine Badeinrichtung? Wer den eigenen Badstil kennt, hat eine Orientierungshilfe im Produktemeer. Expertin Carole Lovis ­e rklärt, wie Stilwelten bei Sabag funktionieren und bei der Auswahl helfen. TEXT ANNA ETTLIN   FOTOS SABAG

E

inerseits ist die grosse Auswahl an Farben, Materialien und Produkten für das Bad ein Vorteil: Bei dieser Vielfalt ist garantiert für jeden das Richtige dabei. Andererseits ist das Sortiment vieler Anbieter so umfassend, dass dieses Richtige in etwa so einfach zu finden ist wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen. Erschwert wird die Suche zusätzlich, wenn die Bauherrschaft sich nicht sicher ist, was sie möchte. Um den Kunden in dieser Situation zu helfen, hat ­Sabag, der grösste Schweizer Baustoffhändler, vier Stilwelten ausgearbeitet, die bei der Auswahl helfen können. Carole Lovis, Verantwortliche Marketing/Kommunikation bei Sabag, erklärt, wie man diese Stilwelten aufs Bad anwenden kann.

ORIENTIERUNGSHILFE STATT EINSCHRÄNKUNG Sabag unterscheidet vier Stilwelten: puristisch und zeitlos, lebendig und natürlich, traditionell und rustikal sowie elegant und glamourös. «Die Stilwelten sind eine Orientierungshilfe für die Kunden, die sich ihrer Wünsche nicht sicher sind», sagt die Expertin. «Wir möchten mit ein paar Fragen in etwa spüren, was dem Kunden gefällt.» Sehr hilfreich sei es auch, wenn Bauherrschaften beim Termin in der Ausstellung Fotos aus Zeitschriften und dem Internet mitbringen, die ­i hnen besonders gut gefallen haben. Indem sie sehen, welche Stilwelt 68

den Kunden am ehesten zusagt, wissen die Kundenberater, welche Materialien und Produkte sie zeigen können, um die Zeit der Bauherrschaft möglichst effizient zu nutzen. «Die Stilwelten dienen jedoch nicht der Einschränkung», betont Carole Lovis. Wer zu Beginn der ­Beratung dem lebendig-natürlichen Stil am nächsten schien, entdeckt vielleicht währenddessen, dass ihm der zeitlose und puristische Stil doch mehr entspricht. Auch Stilmischungen sind möglich. Und schlussendlich ist jedes Badezimmer individuell auf seine zukünftigen Nutzer zugeschnitten. Egal, welchen Stil man für sich aussucht, es ist praktisch ausgeschlossen, dass sich zwei Bauherrschaften für genau das gleiche Bad entscheiden. Denn die Auswahl an Oberflächen und Einrichtungsgegenständen ist auch innerhalb eines Stils noch gross und vermag verschiedenste Bedürfnisse zu erfüllen. Auch die individuelle Dekoration macht im fertigen Bad einen beachtlichen Teil der Atmosphäre aus. Die Stilwelten sind also weder in Stein gemeisselt noch präskriptiv. Sie dienen lediglich als Starthilfe, um in der grossen Auswahl an Produkten die richtigen für das neue Bad auszusuchen. In der folgenden Übersicht können Sie sich ein Bild davon machen, welche Stilwelt ­I hnen am meisten zusagt. Die Stilrichtungen gelten nicht nur fürs Bad: Auch für Küche und Wohnbereich können sie eine Hilfe sein.   


PURISTISCH UND ZEITLOS Im puristisch-zeitlosen Bad gilt: ­ Die Form folgt der Funktion. Auf das Wesentliche reduziert: Funktionelle ­ lemente überwiegen, Dekoration wird eher E ­zurückhaltend eingesetzt. Hochwertige Ausstattung namhafter Designer überzeugt durch eine klare Formensprache, die auch nach 10 oder 15 Jahren noch zeitgemäss sein wird. Universeller Designanspruch: Der puristische, zeitlose Stil gefällt fast jedem Bewohner. Im Zweifelsfall liegt man damit immer richtig. Auch die Farbgestaltung in einem puristisch-­ zeitlosen Bad folgt dem Grundprinzip der Reduktion. Grau, Schwarz und Weiss an Boden und Wänden lassen die Einrichtung besonders gut zur Geltung kommen. Muster, falls sie überhaupt zum Einsatz kommen, sind eher dezent und zurückhaltend. Dafür darf man bei der Gestaltung ruhig etwas perfektionistisch sein und unter all den schwarzen, weissen und grauen Keramikplatten diejenigen mit der idealen Oberfläche und dem exakt passenden Farbton und Format aussuchen. Das sorgt auch beim minimalistischen Bad für den Wow-Effekt.

Funktionell, zeitlos und eher monochrom: Ein solches Badezimmer gefällt fast jedem, und das auch noch nach vielen Jahren.

LEBENDIG UND NATÜRLICH Das Bad ist heute keine Nasszelle mehr, sondern ein Ort der Erholung, an dem man gerne seine Zeit verbringt. Der lebendige und natürliche Stil ­widerspiegelt diesen Wandel. Natürliche Materialien wie Stein und Massivholz s­ tehen im Mittelpunkt. Matte Oberflächen harmonieren mit den lebhaften Texturen der Naturstoffe. Wem Holz und Stein zu anspruchsvoll sind, der darf auch auf kunstvolle Keramik mit entsprechenden Optiken zurückgreifen. Warme Farben, beispielsweise Grün, Orange oder Violett, verstärken den Wohlfühlfaktor. Stilvolle Accessoires und Gebrauchsgegenstände mit Design-Anspruch vervollkommnen das lebendig-natürliche Badezimmer.

Holz- und Steinoptiken verbinden sich mit matten Oberflächen und warmen Farben zu einem Bad, das man am liebsten nicht mehr verlassen möchte.

Der lebendig-natürliche Stil ist verspielt und ­versprüht gute Laune – dabei sollte man jedoch die Funktionalität nicht vergessen. Richtig umgesetzt bringt der Stil ein entspanntes, naturbezogenes Ambiente in ein modernes Umfeld. Deshalb erfreut er sich einer grossen Beliebtheit. Es besteht ein fliessender Übergang zwischen dem lebendig-natürlichen und dem traditionell-rustikalen Stil.



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THEMA  BAD UND WELLNESS

ELEGANT UND GLAMOURÖS Brauchen Sie ein bisschen Drama? Dann ist der elegant-glamouröse Badstil etwas für Sie. In einem elegant-glamourösen Badezimmer stellt sich ein Gefühl von Luxus ein, das nicht unbedingt etwas mit dem Preis zu tun haben muss. Kleine Akzente in Kupfer, Messing und Gold bringen Glanz ins Bad. Auch die Oberflächen dürfen glänzen: Ob Glas­ mosaik oder leicht schimmernde Keramikplatten, im elegant-glamourösen Bad ist Glitzern erlaubt. Passende Farben wie Aubergine oder Taupe sorgen für eine einladende und warme Atmosphäre mit unverkennbarem Stil. Der Stil bietet aber mehr als nur oberfläch­ lichen Glanz: Hochmoderne Materialien und eine ­Hightech-Ausstattung gehören ebenfalls dazu. Ob ein elektronischer Wasserhahn mit Temperaturlicht oder Touch-Bedienelemente in der Dusche, ein ­elegantes und glamouröses Badezimmer will auf nichts verzichten. Für Technikbegeisterte und Luxusaffine bietet dieser Stil eine Möglichkeit, ihr Badezimmer genau nach ihren Wünschen markant und exklusiv zu gestalten.

Glanzvolle Akzente, moderne Oberflächen und eine Hightech-Ausstattung sind ­t ypische Elemente des elegant-glamourösen Stils.

TRADITIONELL UND RUSTIKAL Der traditionell-rustikale Stil verkörpert die Nostalgie nach der simplen Gemütlichkeit eines Landhauses. Manchen mag er altmodisch scheinen, für andere bietet er jedoch einen willkommenen Gegenpunkt zum schnellen und stressigen Alltag. Ob im Chalet in den Bergen oder in einem Stadthaus, das sich nach einfacheren Zeiten sehnt: Ein tradi­ tionell-rustikales Bad entschleunigt und entspannt. Erprobte Materialien und Komponenten werden auf die modernen Bedürfnisse abgestimmt: ­Tradition geht auch auf dem neuesten Stand der Technik.

Ob im typischen Chalet oder im romantischen Stadthaus: Der traditionell-­ rustikale Stil setzt auf Bewährtes und Vertrautes.

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Die Materialien in einem traditionellen Bad ähneln denjenigen im lebendig-natürlichen Stil. Holz und Stein spielen auch hier die Hauptrolle. Der Unterschied liegt im Detail: Mit Elementen wie etwas raueren Oberflächen, rustikalen Griffen und Löwenfüssen an der Badewanne kann sich der traditionelle Stil absetzen. Eine massgebliche Rolle spielt hier auch die Dekoration: Traditionelle Textilien und handgemachte Accessoires verleihen dem rustikalen Bad den letzten Schliff.


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THEMA  BAD UND WELLNESS

FORM UND FUNKTION IN PERFEKTION Was hat ein winziges Badezimmer mit einem eleganten Wellness-Bad gemeinsam? Sie erfüllen dieselbe Funktion, die man bei der Gestaltung nicht vergessen sollte. Diese Produktneuheiten vereinen Stil und Funktionalität für das bestmögliche Bad-Erlebnis. TEXT ANNA ETTLIN

PURISTISCHE FORMEN Minimalistisch und modern gibt sich das einzigartige Keramik-Waschbecken «Diva» von Framo. Seine organisch-weiche Form dient in jedem Bad als Blickfang. Um diesem Bad-Star die Bühne zu bieten, die er verdient, umfasst das Framo-Sortiment passende Waschtisch-Abdeckungen in zahlreichen Farben und Oberflächenstrukturen. Ob, wie abgebildet, mit einer 5 cm starken Abdeckung in Betonoptik kombiniert oder auf einen eleganten kubischen Unterbau aus Metall aufgesetzt, «Diva» strahlt in jeder Umgebung niveauvollen Purismus aus. framo.ch

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[ 1 ] SPRUDELNDE ENTSPANNUNG

schmidlin.ch

DAS IST MEIN BAD.

[ 2 ] ALLES IN EINEM Was gibt es Erfrischenderes als eine sanfte Regendusche? «Croma Select 280 Shower­ pipe» von Hansgrohe bietet aber noch mehr: Kopfbrause, Handbrause, Brausestange, Thermostat und Brauseschlauch bilden gemeinsam ein Wellness-Paket, das all Ihre Duschbedürfnisse deckt. hansgrohe.ch

[ 3 ] EINGERAHMTE ELEGANZ

So könnte es jedenfalls bald aussehen.

talsee.ch

[ 3 ]

Info Nr. 121

[ 2 ]

Die Badkollektion «pride» von talsee setzt auf offene Nischen und Regale unter einer schlanken Abdeckung aus mattem Corian. Ein fili­ graner Rahmen aus schwarz eloxiertem Aluminium definiert die Konturen der Möbel und lässt sich mit zahlreichen Frontmaterialien kombinieren.

aqwa.ch

[ 1 ]

Fast jede hochwertige Badewanne des Herstellers Schmidlin lässt sich mit einem Whirl-System ausstatten. Die Badewannen aus emailliertem Stahl werden im Auftrag gefertigt. So kennt Erholung im Bad keine Grenzen.


THEMA  BAD UND WELLNESS

[ 1 ]

[ 1 ] TRANSPARENTE OPTIK Die Duschwandserie «Bella Vita 3» von Duscholux bringt maximale Transparenz ins Bad. Dank der Version «Bella Vita 3 Plus», die ohne Wandprofile auskommt, bietet sie noch vielseitigere Möglichkeiten für Nischen, Eckeinstiege und runde Lösungen. duscholux.ch

[ 2 ] DESIGN-KLASSIKER Der berühmte Produkt-Designer Philippe Starck entwickelte die Serie «Starck 1» für Duravit bereits 1994. Seither zählen die Badmöbel mit der archaischen Grundform des Eimers zu den DesignKlassikern. Erhältlich ist die «Starck-Tonne» mit Echtholzfurnier oder Hochglanzlack.

[ 2 ]

duravit.ch

[ 3 ]

[ 3 ] EDLE REGENDUSCHE Forschung und Design ver­ einte Dornbracht vor gut 20 Jahren zur ersten Regendusche. Seither hat der Hersteller die Technologie perfektioniert und kommt dem Gefühl eines echten Regenschauers so nahe, dass man sich fast im Freien wähnt, wenn man darunter steht. dornbracht.com

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PUBLIREPORTAGE

Ein Juwel für wohnliche Badeinrichtungen Im Flagshipstore in Hochdorf präsentiert talsee seinen Besucherinnen und Besuchern eine facettenreiche Erlebniswelt aus über 40 Bädern und Badmöbeln, die Menschen mit individuellen Ansprüchen anzieht. Die Inszenierung der Bäder entlang der Fensterfronten und die grosszügige Ausstellungsfläche von 1000 m2 lädt die Besucherinnen und Besucher ein, sich von verschiedenen Badwelten inspirieren zu lassen sowie neue Produkte und innovatives Design zu entdecken. Beeindruckend ist auch die Architektur des zweistöckigen, pavillonartigen Gebäudes, die aus der Feder des renommierten Architektenbüros Burkard Meyer aus Baden stammt. Das Dach wird von acht Meter hohen symmetrisch versetzten äusseren Säulen getragen, und die dreiseitig verglaste Front lässt den Blick ins Innere zu. Im Zentrum des Gebäudes ist eine grosszügige, überhohe Markthalle situiert. Diese bietet Raum für Events, Spezialausstellungen und temporäre Präsentationen. Auf der Längsseite trennt ein acht Meter hoher Kettenvorhang halb transparent die Markthalle zur Ausstellung und beherbergt gleichzeitig Kaffeebar, Lounge und Spielecke. Der Besucher erhascht von der Markthalle durch die grosszügig gestaltete Galerie einen Einblick ins Obergeschoss. Dort befindet sich die Verwaltung von talsee, die sehr offen konzipiert ist und viel Raum für Kreativität zulässt – ein architektonisch einzigartiges Werk mit überregionaler Ausstrahlung. talsee AG 4B Strasse 1, 6281 Hochdorf Weitere talsee Bad-Ausstellungen in: Adliswil, Dietlikon, Pratteln, Bern und St. Gallen www.talsee.ch Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr und von 13.30 bis 17.30 Uhr Samstag von 09.00 bis 13.00 Uhr Info Nr. 102


THEMA  BAD UND WELLNESS

[ 2 ]

[ 3 ]

[ 1 ] PRAKTISCH AUCH FÜR GEHOBENE ANSPRÜCHE Die vielseitige Badezimmerkollektion «Vivia» von Villeroy & Boch überzeugt mit zeit­gemässem Design und höchster Funktionalität. So zählt zur Produktpalette beispielsweise auch ein Duschpaneel, in dem sich hinter einer spritzwassergeschützten Tür aus satiniertem Sicherheitsglas ein praktischer Stauraum verbirgt. villeroy-boch.com

[ 2 ] ARMATUREN-DESIGN AUS SKANDINAVIEN

[ 1 ]

Seit mehr als 45 Jahren stehen die zeitlosen Armaturen von Vola für hochwertiges skandinavisches Design im Bad. Alle Rohre und Funktionsteile werden eingebaut, sichtbar bleiben nur die Griffe und die Ausläufe, so auch bei der puristischen Wannenrand­a rmatur «BK11». vola.ch

[ 4 ]

[ 3 ] DÜNNWANDIG Schlanke Lavabos von ­Keramik Laufen aus dem innovativen Material SaphirKeramik erhalten nun ein passendes Wannen-Pendant. Diese dünnwandige Badewanne aus der Kollektion «Ino» wird aus dem Mineralguss-Material Sentec gefertigt und besticht durch die klare Definition ihrer Formen. laufen.ch

[ 4 ] SCHMALE KANTEN Vier Unterbauschränke und drei Hochschränke bilden die Badmöbelserie «Vanity Pathos» von Loosli. Die hochwertige Kantenverarbeitung, die mit 7,6-mm-laserTecKanten europaweit einzigartig ist, steht im Mittelpunkt des Designs und harmoniert mit der grossen Auswahl an möglichen Fronten. loosli.swiss

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[ 5 ]

[ 5 ] HIGH-TECHWASSERSPENDER Mehrere Design-Preise darf das Armaturenkonzept «KWC Ono» sein Eigen nennen. Nun erhält die Armatu­ ren­s erie mit «KWC Ono touch light Pro» eine innovative neue Bedien­einheit, die mit Wireless-Zusatz auch separat von der Armatur platziert werden kann. Die «tip ’n’ flow 1-2-3»-Funktion macht es möglich, drei voreingestellte Temperaturen und Durchflussmengen durch sanftes Antippen auszulösen. kwc.ch

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THEMA  BAD UND WELLNESS

[ 1 ]

[ 1 ] HYGIENE UND KOMFORT In Europa zeigen sich viele gegenüber Dusch-WCs wie «Sensia Arena» von Grohe noch etwas verhalten, in Japan gehören sie zum Standard. Und das weil Dusch-WCs sanft und gründlich reinigen und mit fortschrittlicher Technologie für mehr Komfort und Hygiene sorgen.

[ 2 ]

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[ 2 ] MODERNE BAD-ARCHITEKTUR Eine zeitgemässe Raumplanungslösung für Dusche und WC bietet das System «Koralle S606Plus Raumhoch». Dusche und WC werden in Nischen platziert und mit einer raumhohen Schiebetüre geschlossen. koralle.ch

[ 3 ] UNTER DEN FÜSSEN Die hochwertigen Duschböden «Acquabella» von der Christoph Teuscher AG bestehen aus modernen Mineralwerkstoffen, die ein Maximum an Hygiene und Aussehen ermöglichen. Die Wände können im selben Material ausgeführt werden. glasduschen.ch

[ 3 ] [ 4 ]

[ 4 ] SCHWEIZER QUALITÄT Dusch-WCs sind im Kommen, und mit ihnen feiert der Schweizer Klassiker Closomat sein Comeback. Auch im neuesten Modell «Closomat Allegra» steckt jede Menge Schweizer Ingenieurskunst. Ausserdem besticht das Dusch-WC durch ein schlichtes und zeitloses Design. closomat.ch

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THEMA  BAD UND WELLNESS

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[ 1 ] KEINE KOMPROMISSE

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Auf den ersten Blick sieht man dem «LaPreva P2» nicht an, dass es ein Dusch-WC ist. Dennoch ist die spülrandlose Keramik mit der neuesten Technik für Hygiene und Komfort ausgestattet. Die Bedienung erfolgt über einen Drück-Drehknopf oder über eine Touch-Fernbedienung. lapreva.ch

[ 2 ] UMWELTFREUNDLICH UND WOHLTUEND Mit den thermostatischen ShowerStations «arwa-twinplus» und «arwa-cityplus» lässt sich jede Dusche zu einer umweltfreundlichen WellnessOase machen. Die kompakten Duschlösungen kombinieren Regen- und Handbrause mit einer Gleitstange aus Metall. similor.ch

[ 3 ] IM BESTEN LICHT Die Beleuchtung ist besonders wichtig im Bad. Aus diesem Grund verfügen die Spiegelschränke der Serie «Option» der Geberit-Marke Keramag über zwei LED-Lichtquellen. Eine leuchtet das Gesicht aus, die andere schafft Stimmung mit indirektem Licht auf den Waschtisch.

[ 4 ]

geberit.ch

[ 4 ] LICHTGESTALT Handgemachtes ist en vogue. Die Bad-Möbel «Vanity-Tribute Alea» von Richner setzen auf hochwertigen ManufakturCharakter. Die in unterschiedlichen Ausführungen erhält­ lichen Fronten sind von einer schmalen Kante eingerahmt und können mit einem Licht­ element inszeniert werden. baubedarf-richner-miauton.ch

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und ich: einzigartig.» TOWER OFEN Der elegante Designofen Tower® verfügt über zwei getrennte Heiztürme. Ein Wasserbehälter mit Kräutersieb und Ölschale schafft ein unvergleichliches Saunaklima mit vielfältigen Therapiemöglichkeiten.

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THEMA  BAD UND WELLNESS

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[ 1 ] STIMMUNGSVOLLER MATERIALMIX Holz ist das traditionelle Sauna-Material. Bei dieser Schwitzstube von «FitnessPartner» wird das gebürstete und gedämpfte Erlenholz mit einer Glasfront und einem modernen Ofen kontrastiert. So entsteht eine Balance von rustikalen und modernen Materialien. Im Badezimmer eingebaut, bietet die Sauna ein einladendes Ambiente.

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[ 2 ] SCHONENDES SAUNIEREN Weniger Hitze, mehr Wellness: Die Bio-Sauna von Ging vereint biologisches Raum­klima mit Kräuterdampf und Farblichttherapie. Die Tem­ peratur und die Luftfeuchtigkeit können individuell eingestellt werden. Die Gestal­ tung mit Espentäfer und Naturstein fördert die Entspannung. saunabau.ch

[ 3 ] INNEN GRÖSSER ALS AUSSEN [ 3 ]

Die Raum sparende Sauna «S1» von Klafs erhält Zuwachs: Ab sofort ist die innovative «S1» auch in einer kleinen Variante erhältlich. Mit nur 142 cm Breite bietet die «Extra Small»-Ausführung alle Vorteile ihrer grossen Schwestern und passt auch in enge Wohnsituationen. klafs.ch

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THEMA  BAD UND WELLNESS

ALPINE ERHOLUNG Natur und Handwerk, Geborgenheit und Wärme: Das waren die Grundsätze, nach denen die Emulsion Innenarchitektur aus Sils diesen Wellnessbereich gestaltet hat. Im Mittelpunkt steht die grosszügige Sauna von Küng Sauna & Spa. TEXT ANNA ETTLIN   FOTOS ANDREA BADRUTT

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ie neue Ferienwohnung sollte der Bau­ herrschaft einen Ort bieten, wo sie sich inmitten der Natur vom Grossstadttrubel und Alltagsstress erholen könnte. Die ge­ eignete Liegenschaft fand sich im schönen Pontresina im Oberengadin, umgeben von Berggipfeln. Nun ging es darum, die neue Wohnung einzurichten. Das Interieur sollte die alpine Landschaft mit Materialien und Details widerspiegeln. Mit diesem Wunsch kam die Bauherrschaft zu Werner Woodtli und Tanja Jörimann von Emulsion Innen­ architektur in Sils.

Die Innenarchitekten gestalteten die Wohnung in einem unaufdringlichen alpi­ nen Stil und achteten dabei besonders auf Wärme und Geborgenheit. Natürliche Mate­ 84

rialien und Handwerkstradition stellen den Bezug zur Bergregion her und harmonieren mit dem Alpenpanorama, welches sich aus dem Wohn- und Esszimmer der Wohnung öffnet. Im Kontrast zu dieser Offenheit steht ein eher geschlossener, besonders gemüt­ licher Raum, der voll und ganz der Entspan­ nung dient: der Wellnessbereich.

NATÜRLICHE MATERIALIEN UND SORGFÄLTIGES HANDWERK Ausgestattet mit einer Sauna von Küng Sau­ na & Spa AG, einer Wellness-Dusche von Dornbracht, einem separaten WC und einem kleinen Erholungsbereich setzt auch der Wellness-Raum auf regionale Materialien und alpinen Charme. Grauer Valser Quarzit­

stein zieht sich über den Boden und einen Teil der Wände. Für den Einbauschrank und die WC-Türe kam regionales Lärchenholz zum Einsatz. Auch das Fenster ist mit Lär­ chenholzlatten bedeckt. Dekorative Aus­ sparungen, wie man sie von den kunstvoll geschnitzten Balkonen der Region kennt, zieren die hölzernen Schiebeläden. So lassen sie etwas Tageslicht hinein, ohne den Sicht­ schutz zu gefährden. Das Herzstück der exklusiven Wellness­ zone bildet die Sauna von Küng. Der Valser Quarzit, welcher sich nahtlos in die Schwitz­ stube weiterzieht, harmoniert mit dem Ar­ venholz, mit dem die Liegen und zwei der Wände verblendet wurden. Arve geniesst ­einen Ruf als «Gesundheitsholz», dessen


Links: Eine kleine Erholungszone lädt nach dem Saunieren zum Verweilen ein. Der Wellnessraum vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit.

Linke Seite: Die sorgfältig verarbeitete Sauna von ­ Küng bildet den Kern der Wellnesszone und ermöglicht unterschiedliche klimatische Einstellungen. Rechts: Die hölzernen ­S chiebeläden sind mit ­d ekorativen Aussparungen versehen, welche die Kultur der Region wiedergeben.

ätherische Öle eine positive Wirkung aufs menschliche Wohlbefinden haben. Deshalb gilt sie auch als ideales Saunaholz. Die Glasfront lässt das Innere zum Vorschein kommen und gibt den Saunanutzern das Gefühl, geborgen, aber nicht eingeengt zu sein. Sämtliche Abschlüsse wurden mit grösster Sorgfalt gestaltet, damit nichts die Harmonie des Wellness-Raums stört. Dafür musste die Sauna in einem ständigen Dialog von Emulsion Innenarchitektur und Küng Sauna & Spa AG geplant werden – ein Aufwand, der sich für alle Beteiligten gelohnt hat. Dafür, dass das Saunavergnügen auch technisch einwandfrei funktioniert, sorgt der Ofen «Biosa Tower» von Küng. Mit dem Biosaunaofen sind unterschiedliche Klima-

einstellungen möglich, von der klassisch heis­sen finnischen Sauna bis hin zu einer sanfteren Entspannung in der Biosauna bei 55 Grad und 45 Prozent Luftfeuchtigkeit. Gesteuert wird der Ofen über ein praktisches Touch-Panel an der Wand. Eine indirekte Beleuchtung mit RGB-LEDs verleiht der Sauna den letzten Touch.

RUNDUM RELAXT Für die erfrischende Abkühlung nach dem Saunieren sorgt eine in einer separaten ­Nische untergebrachte Walk-in-Dusche, ausgestattet mit einer exquisiten Wellness-­ Armatur von Dornbracht. Dank ausgeklügelter Technik können die Seitenbrausen und die Regendusche auf unterschiedliche

Strahlarten und Temperaturen eingestellt werden, sodass eine erquickende oder entspannende Wirkung entsteht. Komplettiert wird die Wellnesszone durch einen kleinen Erholungsbereich, den Emulsion Innenarchitektur mit zwei Sesseln ausstattete. Eine Stehleuchte streut indirektes Licht nach oben und unten und trägt zur harmonischen Atmosphäre bei. Die geschickte Beleuchtung und Möblierung setzt im natürlichen Ton, der vom Holz und Naturstein bestimmt wird, elegante Akzente.   



E x p e r te n - I nte r v ie w   >> 

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THEMA  BAD UND WELLNESS

«Bei der Auswahl des Holzes entscheiden wir zu sehr mit den Augen.» Urs Wehrle, CEO Küng Sauna & Spa AG

URS WEHRLE, CEO und Mitinhaber. Küng Sauna & Spa AG, Wädenswil. kuengsauna.ch

Urs Wehrle, gehen Sie selber gerne in die Sauna ? Ja, sehr gerne. Manchmal glaube ich, es ist die letzte Ruheoase, die wir in unserem Leben noch haben. Klar könnte man das Handy abstellen, aber bis zu einem gewissen Grad sind wir der ständigen Erreichbarkeit verpflichtet. In die Sauna oder ins Dampfbad nimmt man das Handy nicht mit. Da kann man sich wirklich erholen und sich in Ruhe Gedanken machen. Angesichts der Informa­ tionsflut, die täglich auf uns einströmt, ist das sehr wichtig. Was macht für Sie eine gute Sauna aus ? Sie muss auf den Menschen abgestimmt sein, von der Grösse, der Formgebung und der Holzart her. Es muss ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt. Vor allem die Wahl des Holzes ist von Mensch zu Mensch sehr un­ terschiedlich. Der Firmengründer Tony Küng hat unterschiedliche Hölzer von blinden Menschen testen lassen. Sie haben sich in die Saunen gesetzt und gesagt, wo sie sich woh­ ler fühlen. Heute gibt es Trends zu Hölzern, die zwar gut aussehen, aber saunatechnisch vielleicht nicht die beste Wahl sind. Diese Versuche haben gezeigt, dass die klassi­ schen Hölzer wie Polarkiefer eindeutig be­ vorzugt werden, sobald die visuelle Kompo­ nente wegfällt. Wir entscheiden wohl etwas zu stark mit den Augen. Wie wird die Individualität bei Küng Sauna & Spa umgesetzt ? Der erste wichtige Schritt zu einer Küng Sauna ist der Besuch in unserer Ausstellung. Wir sind dort sehr kundenorientiert und zei­ gen möglichst viele verschiedene Varianten. So können die Kunden ihre Bedürfnisse bes­ ser definieren, und wir entwickeln daraus ­eine persönliche Lösung, die schlussendlich wirklich passt. Das mag zwar zunächst et­ 86

Oben: In der Sauna kam Arvenholz zum Einsatz, das restliche Interieur wurde mit Lärche gestaltet, die mit dem Valser Quarzit an Boden und Wänden harmoniert.

was mehr kosten, ist aber besser investiertes Geld, weil die Sauna den ganz persönlichen Bedürfnissen entspricht. Welche Trends gibt es bei der Sauna ? Im Moment ist die Beleuchtung mit RGBLEDs gefragt, die in Richtung Farbtherapie geht. Sie kommt vor allem bei der Biosauna immer mehr zum Einsatz. Die Grösse ist sehr individuell: Man will eine Sauna, die in den eigenen Grundriss passt und nicht einfach

«Die Sauna ist die letzte Ruheoase, die wir in unserem ­Leben noch haben.» Urs Wehrle, CEO Küng Sauna & Spa AG

vordefinierte Abmessungen hat. Meistens wünschen sich die Kunden, dass zwei Perso­ nen gleichzeitig dort liegen können.

Muss man auf Wellness verzichten, wenn man nicht ganz so viel Platz hat? Es gibt auch auf kleiner Fläche viele ­Möglichkeiten. Unsere Sauna «Trias» bietet beispielsweise Infrarot, Biosauna und die klassische finnische Sauna auf nur 1,40 mal 1,40 Metern. Wenn gar kein Platz vorhanden ist, besteht die Möglichkeit, eine Dusche zu einer Dampfdusche umzufunktionieren. Sauna und Dampfbad kann man zwar nicht direkt vergleichen, aber auch eine Dampf­ dusche bietet das schöne Wellness-Gefühl. Wie werden sich die privaten WellnessBereiche in Zukunft weiterentwickeln ? Man hat tendenziell wieder weniger Platz, und der Wellnessbereich wird entsprechend kleiner gestaltet. Gleichzeitig bekommt das Bad, und damit auch die Sauna, einen besse­ ren Standort innerhalb des Hauses oder der Wohnung: Man leistet sich ein Badezimmer mit einer schönen Aussicht. Ein weiterer auf­ kommender Trend ist die Aussensauna. Un­ ser Aussenmodell ­«Omnia» hat an der Giar­ dina 2017 ein sehr positives Echo ausgelöst und wurde kürzlich mit dem German Design Award ausgezeichnet.   


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WARMES HOLZ UNTER DEN FÜSSEN Dieses Haus aus den 50er Jahren mit Blick auf die Churfirsten erfuhr dank dem neuen Eigentümer eine sanfte Renovierung. Dabei stellte der Boden eine besondere Herausforderung dar. Das Ergebnis überzeugt und ist eine Ruhepause fürs Auge. TEXT DONIKA GJELOSHI   FOTOS SIMONE VOGEL | BAUWERK PARKETT AG

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as zweigeschossige, von einem naturbelassenen Garten um­ gebene Haus liegt auf einem leicht geneigten, 1200 m² grossen Grundstück und ist nach Süden ausgerichtet. Der Baukörper mit Flachdach unterteilt Wohn- und Schlaftrakt in zwei Kuben, die einen L-förmigen Grundriss bilden. Die Architektur aus dem Jahr 1957 war für ihre Zeit sehr modern, zumal traditionelle Bauten mit Giebel­ dächern das Dorfbild in Ebnat-Kappel noch heute prägen. Der Bungalow-Stil ist inspiriert von verschiedenen Amerikareisen des damaligen Bauherrn. Damals sollte der Zürcher Architekt ­T homas

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Schmid ein offenes Wohnhaus für die fünfköpfige Familie planen. Das weitläufige Wohnkonzept mit einer Küche, die lediglich durch ein Cheminée mit Sichtbetonverkleidung von der Sofalandschaft getrennt wird, ist noch heute aktuell und fand auch bei den neuen Eigen­t ümern Anklang. «Wir wünschten uns schon lange ein älteres Haus mit mo­ dernem Grundriss, welches wir renovieren konnten», erinnert sich Beat Weilenmann. Er selbst stammt aus Ebnat-Kappel. Durch Zufall wurde er in diesem Doppeldorf fündig, als er nach einem spannenden Objekt suchte. «Der Aussenbereich, vor allem aber auch das Haus ­waren in die Jahre gekommen und nur oberflächlich ­renoviert oder


Linke Seite: Das helle Parkett bringt Ruhe in den Raum und l채sst den Sichtbeton aus den 60er Jahren wirken. Oben: Auch im Korridor und in den Badezimmern sorgt das Eichenholz f체r ein angenehmes Barfussgef체hl. Unten: Der Boden harmoniert mit der Inneneinrichtung und bringt die neue weisse K체che gut zur Geltung.



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THEMA  BODENBELÄGE

unterhalten worden», erzählt Beat Weilenmann. In allen Räumen herrschte ein Mix aus verschiedensten Materialien und Oberflächen. Auch die Bodenbeläge waren in jedem Raum anders: Terrakotta­ platten mit eingelassenem Teppich im Wohnzimmer, Teppichböden in den Kinderzimmern, Linoleum in den Bädern, und im Zwischen­ bereich war Laminat schwimmend auf Teppich verlegt.

MODERNER UND GROSSZÜGIGER Der Hausherr selbst hat die Umbauarbeiten geplant und vom Archi­ tekten Walter Bösch umsetzen lassen. Es war ihm ein Anliegen, den besonderen Stil des Hauses zu erhalten. Jedoch bedurfte es, abgese­ hen von einem neuen Boden, noch anderer Veränderungen, um mehr Platz und ein zeitgemässes Erscheinungsbild im Hausinneren zu schaffen. So wurden die Windschutztüren beim Durchgang zum Ess­ zimmer und im Zwischenbereich zu den Schlafzimmern entfernt. Mit dem Entfernen des Deckensturzes und der Einbauschränke mit Durchreiche zwischen Küche und Esszimmer konnte noch mehr Platz geschaffen werden, während eine Wand hinter der neuen Küche ein praktisches Reduit entstehen lassen sollte. Auch die Bäder erfuhren eine Generalüberholung. Durch die Auflösung der Garderobe und den Einsatz einer neuen Wand konnte der Architekt genug Platz für das Gästebad mit Badewanne schaffen. Beim Hauptbadezimmer entfernte der Architekt die Badewanne und erstellte eine begehbare Dusche. Aus dem Entfernen des Einbauschranks auf der Gangseite resultierte auch im relativ kleinen Badezimmer ein Raumgewinn. Beat Weilenmann arbeitet im Marketingbereich für die Bauwerk Parkett AG. Durch seine Tätigkeit in der Branche wusste er bereits über die Vorzüge eines hochwertigen Holzbodens Bescheid. «Für uns

war klar, dass der neue Boden aus natürlichem Material bestehen sollte. Die Grundwärme des Holzbodens war dabei relevant, weil das Haus nicht über eine Bodenheizung verfügt. Aus diesem Grund haben wir das Parkett auch in den Badezimmern und in der Küche verlegt.» Wichtig war für die neuen Hauseigentümer auch, dass das Parkett die Grosszügigkeit des Hauses unterstreicht. Dies sollte mit Landhaus­ dielen gelingen. Die grossformatige Landhausdiele «Villapark» von Bauwerk Parkett entsprach genau den Vorstellungen des Ehepaars. Damit das Parkett verlegt werden konnte, mussten vorher alle Schich­ ten an Bodenbelag entfernt werden. Anschliessend war es nötig, das Niveau des Unterbodens in allen Räumen auszugleichen, um mit dem Parkettboden schliesslich eine schwellenfreie Ebene zu erzielen. Das helle, tief gebürstete und naturgeölte Eichenholzparkett zieht sich nun durch alle Räume hindurch und sorgt für ein ruhiges, ­warmes Raumgefühl. In den Badezimmern kamen lediglich im Nass­ bereich der Dusche und der Badewanne Mosaikplatten zum Einsatz. Die Richtung der Dielen konnte in beiden Stockwerken fast durchge­ hend beibehalten werden. Bei den drei Kinderzimmern ändert die Ausrichtung der Dielen zu den Fenstern hin, sodass die Riemen in ei­ ner Linie mit dem Tageslicht liegen und die Dielen ihre Wirkung auch im kleinen Raum entfalten. Die Zweischichtdielen garantieren ausser­ dem ein flüsterleises Begehen. Und wie steht der Familienvater zu Kratzern und Flecken im neuen Holzboden? «Grundsätzlich ist das Parkett sehr pflegeleicht, aber für uns gehören kleinere Gebrauchs­ spuren zu einem natürlichen Boden einfach dazu. Man soll das Leben spüren.» Beat Weilenmann ist sehr zufrieden mit dem neu gestalteten Innenbereich. Ebenso ist im Aussenbereich die neu errichtete Terras­ se sehr gelungen. Doch die Umbauarbeiten sind noch nicht fertig. Als nächstes sollen die Fassade und die Fenster erneuert werden.   

Im Aussenbereich liess der neue Eigentümer eine Terrasse errichten. Als nächstes sollen die Fenster und die Fassade erneuert werden.

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STANDHAFT UND STILSICHER Ob edles Parkett oder preiswertes Laminat, robuste Keramikplatten oder innovative ­D esign-Beläge: Die Auswahl an Bodenbelägen ist gross. Vielleicht finden Sie in dieser ­k leinen Übersicht bereits etwas, worauf Sie stehen könnten. TEXT ANNA ETTLIN

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[ 2 ] [ 1 ]

[ 2 ] EDLE NATURTÖNE Warme Naturfarben zeichnen die Keramik-Serie «Nobile» von HGC aus. Ob im Wohnzimmer oder im Freien, die hohe Rutschfestigkeit und die vielfältigen Formate von «Nobile» eröffnen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. hgc.ch

[ 3 ] ALT UND NEU VEREINT Bei «Nova Antica» ist der Name Programm: Die Parkettlinie der Holzpunkt AG vereint traditionelle massive Eichenböden mit einer modernen Ästhetik. Unterschied­ liche Formen und Oberflächen stehen zur Verfügung. holzpunkt-parkett.ch

[ 4 ] ELEGANT UND ROBUST Holzoberflächen sehen edel aus, sind aber etwas empfindlich. Zur Rettung kommt Holzkeramik von Ganz Baukeramik AG: Die Keramikplatten lassen sich optisch nicht von echtem Holz unterscheiden. ganz-baukeramik.ch

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[ 5 ] STIL IM GROSSFORMAT Grosse Plattenformate ermöglichen ruhige Oberflächen. Hier kommt die Kollektion «Sublime» von Porcelaingres, erhältlich bei Plättlimaxx, zum Zug: In den Grossformaten 75 × 75 und 150 × 75 cm definiert sie Raumgestaltung neu.

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[ 6 ] MATTER LOOK Ein mattseidener Lack schützt die Oberfläche des Parketts «Solex Collection» von Richner vor Kratzern und Schmutz, verleiht ihr aber auch ein ultramattes Erscheinungsbild, das besonders geschmackvoll wirkt. baubedarf-richner-miauton.ch

[ 7 ] AUCH IM BAD STARK

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AUSSENRAUM  LICHT IM GARTEN

LICHT IM GARTEN RICHTIG GEMACHT Damit Sie Ihren Garten auch nach Einbruch der Dunkelheit geniessen können, braucht es auch draussen eine angemessene Beleuchtung. Dabei ist weniger manchmal mehr, wie Experte Josef Hager weiss. TEXT ANNA ETTLIN   FOTOS LUCE ELEKTRO AG

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ie Beleuchtung im Wohnzimmer, in der Küche und im Bad ist Gegenstand vieler Ratgeber und Diskussionen. Schliesslich bestimmt sie jeden Abend die Atmosphäre des Innenraums. Aber auch die Aussenbeleuchtung hat etwas Aufmerksamkeit verdient. Richtig umgesetzt bereitet Sie Ihnen nicht nur dann Freude, wenn Sie abends im Garten sitzen, sondern auch jedes Mal, wenn Ihr Blick durch das Fenster nach draussen schweift.

Man unterscheidet zwei Arten von Gartenbeleuchtung: Eine erfüllt eine Sicherheitsfunktion, die andere dient der Ästhetik. «Wenn Sie Treppen und Gartenwege beleuchten, erhöhen Sie die Sicherheit», ­erklärt Josef Hager, Inhaber der Luce Elektro AG in Altendorf. «Alles andere sind Effektbeleuchtungen, die den Wohnraum am Abend ­optisch nach aussen erweitern.» Letztere können gemäss dem Fachmann bereits ganz einfach sein: Eine simple Leuchte, die einen Baum oder eine Skulptur anstrahlt. Aber auch wesentlich aufwändigere Gartenbeleuchtungen sind möglich, wenn die Bauherrschaft das wünscht und ein genügend grosses Budget zur Verfügung steht. So kann man ein Element in Szene setzen, indem man nur einen einzelnen Baum anleuchtet, oder aber mehr Tiefe schaffen, indem man auch die dahinterliegende Hecke anstrahlt. Die Möglichkeiten sind vielfältig und von Garten zu Garten unterschiedlich. Wichtig ist, das Licht im Aussenbereich mit Mass einzusetzen, denn nur so kommt es ideal zur Geltung. Auch vom Einsatz zu starker Beleuchtung rät der Fachmann ab. «Das menschliche Auge stellt sich immer auf den hellsten Punkt ein», erklärt er. «Wenn eine Leuchte zu hell ist, wirken die anderen schnell zu dunkel.» Im Zweifelsfall sollen besser zwei schwache 94

Effektvoll angestrahlte Bäume und Hecken bilden die Highlights bei diesem grossen Garten. Mit der richtigen Beleuchtung kann man die Akzente im Aussenraum nachts anders setzen als tagsüber.




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AUSSENRAUM  LICHT IM GARTEN

Auch eine Sicherheitsbeleuchtung, hier auf der hölzernen Treppe, kann effektvoll sein. Wichtig ist, dass die eingesetzten Leuchten weder Sie noch Ihren Nachbarn blenden.

Leuchten zum Einsatz kommen als eine starke. Damit das Licht nicht stört, sollte es zudem nicht blenden – weder Sie selbst noch Ihren Nachbarn. «Im Idealfall sieht man nur das Licht und nicht die Leuchte selbst», sagt Josef Hager. Eine besondere Art, diesen Grundsatz in die Tat umzusetzen, bietet sich für Besitzer von Gartenteichen und anderen Wasserelementen. «Wenn Sie eine Leuchte unter der Wasseroberfläche platzieren und damit beispielsweise einen Strauch ausserhalb des Wassers anstrahlen, entsteht ein schönes Lichtspiel, wenn sich das Wasser bewegt», erklärt der Experte. Alternativ könne man auch das Wasserbecken ausleuchten. Das empfiehlt Josef Hager allerdings nur bei Swimmingpools und Teichen, die eine gute Filteranlage haben. Ansonsten macht das Licht Schwebeteilchen im Wasser sichtbar und lässt es verschmutzt wirken. Bei der Beleuchtung von Pools darf man jedoch nicht vergessen, dass im Schweizer Klima die Pool­abdeckung nachts meist geschlossen bleibt und die Beckenbeleuchtung daher eher selten zu sehen ist. Eine weitere Möglichkeit wäre, das Becken selbst dunkel zu lassen und stattdessen Bäume oder andere 96

Elemente nebenan zu beleuchten. «Dadurch entsteht eine schöne Spiegelung auf der Wasseroberfläche», sagt der Fachmann.

TECHNISCH VORBEREITET Jeder Garten ist einzigartig. Entsprechend individuell fällt auch die Beleuchtung aus. «Wir bemustern jeden Garten zunächst», sagt Josef Hager. «Das stellt sicher, dass jede Leuchte an den richtigen Ort kommt.» Dieser Schritt kann erst durchgeführt werden, wenn der Garten schon beinahe fertiggestellt ist, was bei vielen Bauherrschaften erst mehrere Jahre nach dem Hausbau geschieht. Dennoch kann man bereits bei der Planung des Eigenheims ein wenig vorsorgen. «Sie brauchen Strom- und möglicherweise auch Wasserleitungen aus dem Haus heraus», sagt der Fachmann. Wichtig ist, dass der Stromanschluss für die Aussenbeleuchtung eine eigene Sicherung hat und nicht an Wohnzimmer, Küche oder Keller samt Tiefkühler angeschlossen ist – schliesslich ist die Gartenbeleuchtung permanent Wettereinflüssen ausgesetzt. Wenn man im Garten selbst beim Bau noch eine Grundverrohrung macht, sind

die wichtigsten Vorbereitungen für die spätere Beleuchtung getroffen. Die restlichen Arbeiten können bequem bei der Anlage des Gartens erledigt werden. Im Übrigen empfiehlt Josef Hager, mehrere Schaltkreise für die Gartenbeleuchtung einzurichten. «Dimmer kommen im Aussenbereich selten zum Einsatz, deshalb ist es wichtig, dass Sie die Beleuchtung in Teilen an- und abschalten können», erklärt er. Das eigentliche Ein- und Ausschalten kann über einen festen Schalter oder über eine Fernbedienung erfolgen. Empfehlenswert ist hier eine Zeitschaltuhr: Effektbeleuchtung, die nach oben oder zur Seite strahlt, trägt zur Lichtverschmutzung bei. «Das Gesetz schreibt vor, dass Effekt­ beleuchtungen nur bis 22 Uhr brennen ­dürfen. Ausgeschlossen von dieser Regelung sind Sicherheitsbeleuchtungen, zum Beispiel bei Treppenstufen», weiss Josef Hager. Der Energieverbrauch einer Gartenbeleuchtung bleibt dank LED-Leuchten relativ niedrig. Dies sei jedoch kein guter Grund, möglichst viele Leuchten zu installieren. «Damit die hellen Bereiche schön zur Geltung kommen, muss es irgendwo auch dunkel sein», weiss der Fachmann.   


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DESTINATION  GASTHAUS BRÜCKE 49 IN VALS (GR)

GASTHAUS MIT STIL Seit 2011 bewirten Ruth Kramer und Thomas Schacht in ihrer Pension Gäste aus aller Herren Länder. Das liebevoll renovierte Haus mit vier Zimmern ist mit seiner familiären Atmosphäre ein erholsamer Rückzugsort bei einen Aufenthalt in Vals. TEXT DONIKA GJELOSHI   FOTOS BRÜCKE 49

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ast zuhinterst im bündnerischen Val Lumnezia liegt das kleine, charmante Dorf Vals. Als deutsche Sprachinsel im ­rätoromanischen Gebiet und mit seinen auf­ fälligen Giebeldächern aus Schieferplatten verfügt das Dorf über eine ganz eigene ­kulturelle Identität. Seinem Charme ist auch das schweizerisch-dänische Paar Ruth ­K ramer und Thomas Schacht verfallen.

Die Designerin und der Marketing- und Business-Entwickler erhielten im Jahr 2010 die Möglichkeit, ein über 100-jähriges Haus zu erwerben. Die Pläne für dieses Haus hatte ein Valser noch vor 1896 in Paris angefer­ tigt, weshalb die Räume nach französischem Vorbild höher und geräumiger sind als die der traditionellen Bauten im Dorf. Das Haus erschien dem Paar perfekt, um seine Vorstel­ 98

lungen von einer gemütlichen Pension zu verwirklichen – für Leute aus aller Welt, die die Schönheit der Valser Berglandschaft für sich entdecken wollen. Nach umfangreichen Renovationsarbeiten mit viel Liebe fürs ­Detail und mit Sinn für Ästhetik begrüssen Ruth und Thomas seit 2011 Reisende in ­i hrem attraktiven Gasthaus.

ELEGANT UND PERSÖNLICH Das «Brücke 49» liegt zentral, unmittelbar neben dem Dorfplatz, welcher über die Rheinbrücke erreicht werden kann. Von die­ ser Gegebenheit rührt auch der Name der Pension her. Ziel war es, den ursprünglichen Charakter des Hauses zu erhalten und ihn gleichzeitig mit modernster Ausstattung und zeitgemässem Design zu ergänzen. Auf diese

Weise hat das Haus vier verschiedene Gäste­ zimmer erhalten, die alle individuell ein­ gerichtet sind. Die Gäste teilen sich zwei grosszügige Badezimmer, wobei die vom spanischen Designer Jamie Hayon entworfe­ ne Badeinrichtung ein besonderer Blickfang ist. Einzig in seiner Art besteht jedes Zimmer aus einer Kombination von ursprüng­l ichen Elementen, neuen handgemachten Acces­ soires und Kunstwerken. «Bei den Möbeln haben wir auf Produkte der skandina­v ischen Unternehmen Louis Poulsen und ­Royal

[ 1 ] Ruth Kramer (links im Bild), Thomas Schacht und ihr Team begrüssen ihre Gäste in familiärer Atmosphäre.


[ 2 ] [ 2 ] In jedem Stockwerk gibt es ein grosszügiges Bad, das sich jeweils zwei Zimmer teilen. [ 3 ] Alle vier Zimmer verfügen über handgefertigte Betten für erholsamen Schlaf. [ 4 ] Treffpunkt und Ort des gemütlichen Beisammenseins ist das Wohnzimmer.

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DESTINATION  GASTHAUS BRÜCKE 49 IN VALS (GR)

Copenhagen zurückgegriffen», erklärt die Gastgeberin. Das Wohnzimmer dient der Pension als Treffpunkt und Ort des gemüt­ lichen Beisammenseins vor dem Cheminée. Verschiedenste Bücher und Zeitschriften lie­ gen in der Bibliothek bereit. Auch die gut ausgestattete Küche dürfen die Gäste nutzen, und schon manch eine Freundschaft wurde in diesem ungezwungenen Ambiente ge­ schlossen. Morgens servieren die Gastgeber ein reichhaltiges Frühstück. «Unsere Gäste sollen sich hier frei bewegen können, denn wir wollen, dass man sich so wohl wie da­ heim oder bei Freunden zu Hause fühlt», er­ klärt Thomas ihre Philosophie. Hat man Sportgeräte wie Velos, Schlitten oder Skis zu verstauen, so steht hierfür genügend Platz zur Verfügung. Auch kostenlose Parkplätze stehen für die Autos der Gäste bereit. Thomas und Ruth war auch die Nachhal­ tigkeit ein grosses Anliegen. Sie führen die Pension so umweltfreundlich wie möglich. So erledigen sie einiges auf altmodische Art, wie beispielsweise das Trocknen der Bett­ wäsche und Tücher an einer Wäscheleine im Garten. Aus dem Grundgedanken der Nach­ haltigkeit heraus werden den Gästen vor­ wiegend lokale Lebensmittel von den nahe­ gelegenen Bauernhöfen und Dorfläden aufgetischt. Die Pension «Brücke 49» ist ­idealer Ausgangspunkt für eine aufregende Wanderung in der herrlichen Bergland­ schaft, ein Skiwochenende oder einen Be­ such in der berühmten Therme Vals. In der Therme erhält man als Gast der Pension so­ gar 50 Prozent Rabatt auf den Eintrittspreis. Doch auch für Urlauber, die nur gemütlich ein Buch lesen und im Haus entspannen wol­ len, ist die «Brücke 49» der richtige Ort.   

[ BRÜCKE 49 ] Das Gasthaus bietet vier Zimmer ­unterschiedlicher Grössen. Die Gäste teilen sich zwei Badezimmer. Ab 90 CHF pro Person inkl. Frühstück und Kurtaxen Kostenlose Parkplätze sowie Stauraum für Sportausrüstungen stehen zur ­Verfügung. In der mit modernen Geräten ausge­ statteten Küche dürfen die Gäste mittags und abends selbst kochen. Brücke 49, Poststrasse, 7132 Vals brucke49.ch

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[ 3 ] [ 1 ] Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück am liebevoll gedeckten Tisch. [ 2 ] Designstücke von Jamie Hayon ­ver­w andeln die Bäder in luxuriöse Oasen.

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[ 3 ] Einen Teil des gemeinschaftlich ­genutzten Wohnzimmers hat das Paar in eine gemütliche Leseecke verwandelt. [ 4 ] Serviert werden frische Bioprodukte aus der Region, selbstgemachtes Brot und Birchermüesli, frischgepresste Fruchtsäfte und Honig von einheimischen Bienen. [ 5 ] Antike Accessoires und Kunstwerke verleihen dem renovierten Haus Charakter. [ 5 ]



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AKTUELL NEUE FARBEN

INTENSIVE FARBTÖNE UND INNOVATIVE N-BOOST-TECHNOLOGIE

Die weltweit führende Marke für Quarz­ oberflächen präsentiert vier neue elegante Farbtöne, die sich durch besonders dunkle Nuancen und eine klare Ästhetik mit eige­ nem Charakter auszeichnen. Die neuen Farbnuancen «Iconic Black», «Negro Stellar», «Marengo» und «Negro Tebas» sind mit der innovativen Technologie «N-Boost» aus­ gestattet, die für diese intensive Farbwir­ kung verantwortlich zeichnet. N-Boost verändert die Materialoberfläche auf Molekülebene. Dadurch wirkt die Farbe noch kräftiger. Die Reinigung der Ober­ flächen ist noch einfacher, da N-Boost dem Mate­r ial besondere flüssigkeitsabweisende Eigenschaften verleiht. Ausserdem wird bei polierter Oberfläche ein aussergewöhn­ licher Glanz erzielt. [ Silestone by Cosentino ] silestone.com

Iconic Black ist das schwärzeste Schwarz für Quarzoberflächen. Die polierte Oberfläche sorgt für einen eleganten Glanz und eine starke Licht-Reflexion.

FORTGESCHRITTENE TECHNOLOGIE

FÜR EINE SCHNELLE UND GESUNDE KÜCHE

Der technologisch fortschrittliche Dampfgarer von Gorenje vereint drei Funktionen: Dämpfen, Backen in Heissluft und die Kombination von beidem. Dabei verfügen die ProCook-Dampfgarer über eine her­ ausragende Dampfleistung. Die Funktion PureStream sorgt für rei­ nen Dampfnebel ohne Tröpfchenbildung. Das Ergebnis: Die gegarten Zutaten bleiben knackig und frisch. Weiteres Plus: Die neuen Modelle ermöglichen auch Sousvide-Garen, das Garen im vakuumversiegelten Beutel bei niedrigen Tempera­ turen. Ausserdem punktet der neue Dampfgarer durch funktionales Design: Der Farb-Touchscreen des ProCook-Dampfgarers wurde 2017 mit dem angesehen Red Dot Design Award ausgezeichnet. [ Gorenje ] gorenje.de

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EHRENSACHE

RENGGLI AG IST FAMILIENUNTERNEHMEN DES JAHRES

Bereits seit 20 Jahren zeichnet das Beratungs-Unternehmen Ernst & Young auch in der Schweiz die besten Unternehmerinnen und Unternehmer aus. Der «EY Entrepreneur of the Year»-Award wird in vier Kategorien vergeben. Max Renggli, CEO und Verwaltungsratspräsident der Renggli AG, wurde in der Kategorie «Familien-Unternehmen» mit

Max Renggli, CEO der Renggli AG, ist Familien-Unternehmer des Jahres

dem ersten Platz geehrt. «Die Auszeichnung ist eine grosse Wertschätzung eines echten unternehmerischen Leistungs­ausweises, den man aber nur erbringen kann, wenn das Umfeld stimmt», sagt CEO Max Renggli und dankt damit vor allem seiner Familie, den Kunden und Partnern und natürlich den enga­g ierten Mitarbeitenden. Der prestigeträchtige Preis geht auch an Thomas

Hanan, Webrepublic AG, in der Kategorie «Dienstleistung/Handel», Paul J. Wyser, Wyon AG, in der Kategorie «Industrie/Hightech/Life Sciences» und Dr. Jurgi Camblong, Sophia Genetics SA, in der Kategorie «Emerging Entre­preneur». [ Renggli AG ] renggli.swiss

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‘Immer kochendes Wasser zur Hand, das empfand ich als sehr praktisch.’

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Mit dem intuitiven TFT-Touchdisplay der neuen Bosch-Kochfelder der Serie 8 mit Flex­ Induktion hat der Hausgerätespezialist eine Innovation geschaffen, die auf eine möglichst einfache, unkomplizierte Bedienung abzielt, damit jedes Gericht gelingt und nichts anbrennt. Die glänzende Oberfläche des grossformatigen Touchscreens ist der Schlüssel zu allen Funktionen, die das Gerät zu bieten hat. Dazu zählen neben den flexibel nutzbaren Induktionskochfeldern vor allem die integrierte Brat- und Kochsensorik von Bosch mit präziser Temperaturkontrolle in Topf oder Pfanne, die für optimale Resultate sorgt. Einen Schritt weiter geht der Bosch Assist: Im Menü des TFT-Touchdisplays wählt man die Speise aus, die man zubereiten möchte, und der Assistent schlägt die passende Temperaturstufe vor.

Das TFT-Touchdisplay in Serie 8 Kochfeldern mit FlexInduction gestaltet das Kochen noch einfacher und sorgt für perfekte Ergebnisse.

Herd auch ausgeschaltet ist. In Verbindung mit der neuen Dunstabzugshaube der Serien 8 kann die Steuerung der Haube über das TFT-Touchdisplay bedient werden.

Die neuen Kochfelder mit TFT-Touchdisplay können noch mehr: Per Home-Connect-App lässt sich von überall aus überprüfen, ob der

[ Bosch ] bosch-home.ch

DER KOCHENDWASSER-HAHN Mit einem Quooker im Haus hat man immer 100°C kochendes Wasser verfügbar. Der Quooker Flex verfügt ausserdem über einen flexiblen Zugauslauf für warmes und kaltes Wasser. Er ist vielfach einsetzbar und äusserst sicher im Gebrauch.

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Gardena stellt für die Gartensaison 2018 eine Reihe neuer Produkte vor. Darunter auch das überarbeitete Bewässerungssystem. Das «Original-Gardena-System», das weltweit die Gartenbewässerung revolutionierte, wurde in den letzen Jahren verbessert und nun durch die neuen Premium-Anschlussstücke komplettiert: Der neue aus Metall gefertigte Hahnverbinder garantiert einen spritzfreien Wasserstrahl, auch wenn kein Schlauch angeschlossen ist. Der neue Schlauchverbinder sorgt mit weichen Kunststoffkomponenten für eine komfortable Handhabung, auch mit Handschuhen oder nassen Händen. Der Premium-Wasserstopp ermöglicht ein müheloses Wechseln der Anschlussgeräte. [ Gardena ] gardena.com


ICONIC AWARDS 2017

NEUN AUSZEICHNUNGEN FÜR GROHE

Innovation und modernes Design gehen seit der Gründung des Unternehmens bei Grohe Hand in Hand. Dies sah auch die Jury des Iconic Award und zeichnete das Unterneh­ men mit insgesamt neun Preisen in den Ka­ tegorien «Produkt», «Kommunikation» und «Architektur» aus. Die Kopfbrause «Eupho­ ria 260» ist eines der prämierten Produkte. Durch die einfache Drehung des SmartCon­ trol-Bedienelements wird das Wasser stu­ fenweise von einem kraftvollen Strahl über ein belebendes Strahlbild bis zu einer wei­ chen Regendusche angepasst.. Mit dem Iconic Award werden jedes Jahr in­ novative Produkte, zukunftsweisende Ge­ bäude und eine nachhaltige Kommunikation in der Architektur-, Bau- und IndustrieBranche ausgezeichnet. [ Grohe ] grohe.com

JUBILÄUM

10 JAHRE GARTENART

„ Ausgezeichnetes“ Heizen mit gesunder Strahlungswärme.

Gartenart, das Tochterunternehmen der Huf-Firmengruppe, feiert sein 10-jähriges Firmenjubiläum. Von Rügen bis zum Bodensee, von England bis nach China: Mehr als 120 individuelle Garten- und Land­ schaftsprojekte hat das weltweit agierende Team von Gartenart mit Sitz in Montabaur seit der Unterneh­ mensgründung am 8. September 2007 erfolgreich geplant und umfassend betreut. Darunter Einfamili­ enhäuser mit kompaktem Grundstück, Gewerbebauten mit Parkanlagen, Tiefgaragenbegrünungen, Schwimmteiche oder Kindergärten mit besonderen Anforderungen für die Jüngsten.

Ausserordentliches Design und höchste Funktionalität zeichnet die einzigartigen TonwerkSpeicheröfen aus. Patentierte Technik für höchste Sicherheit, minimaler Holzverbrauch, tiefste Emissionswerte und extreme Langlebigkeit garantieren technologische Spitzenleistung.

Sarah Huf, Garten- und Landschaftsarchitektin, ist die Geschäftsführerin des erfolgreichen Unterneh­ mens aus dem Westerwald, das professionelle Gartenplanung und -gestaltung sowie die gesamte Baulei­ tung des Garten- und Landschaftsbaus für Bauherren anbietet. [ Huf Haus GmbH u. Co. KG ] huf-haus.com

Info Nr. 137

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Tiba AG Hauptstrasse 147 · 4416 Bubendorf Tel: +41 (0) 61 935 17 10

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AGENDA FACHMESSE SWISSBAU 2018

COLLABORATION – ALLE ZUSAMMEN ODER JEDER FÜR SICH?

Vom 16. bis 20. Januar findet in Basel die Swissbau 2018 statt. Als grösste Baumesse der Schweiz ist sie alle zwei Jahre der Branchentreffpunkt der Bauwirtschaft in der Schweiz. In vier Hallen präsentieren die rund 1000 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen aus den drei Themen Planen, Bauen, Nutzen & Betreiben. Zum ersten Mal steht die Swissbau unter einem übergeordneten Motto. So heisst es im Januar «Collaboration – alle zusammen oder jeder für sich?». Im Zentrum steht die Digitalisierung mit all ihren Facetten und Herausforderungen für die Baubranche. Neben den beiden ­bekannten Formaten Ausstellung und Swissbau Focus präsentiert die Messe erstmals die Sonderschau Swissbau Innovation Lab. Hier machen führende Unternehmen und Experten die digitale Transformation der Baubranche sowie Zukunftstechnologien erlebbar. [ Swissbau 2018 ] Messe Basel | swissbau.ch

Family Days Winter

Georg Gatsas

Erlebniswelt für Familien 16. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018 Umweltarena Schweiz, Spreitenbach

Are You... Can You... Were You? Kunstausstellung noch bis 11. Februar 2018 Kunstmuseum St. Gallen kunstmuseumsg.ch

umweltarena.ch

Domotex 2018 Weltmesse für Teppiche und Bodenbeläge 12. bis 15. Januar 2018 Messegelände Hannover

Abraham Cruzvillegas

domotex.de

Autorreconstrucción: Social Tissue 16. Februar bis 25. März 2018 Kunsthaus Zürich

imm cologne 2018 – Publikumstage

Design Studio: Prozesse

Internationale Einrichtungsmesse 19. bis 21. Januar 2018 Messeplatz 1, Köln imm-cologne.de

Interaktive Ausstellung noch bis 15. Juli Museum für Gestaltung, Zürich museum-gestaltung.ch

kunsthaus.ch

KUNSTAUSSTELLUNG

AI WEIWEI. D’AILLEURS C’EST TOUJOURS LES AUTRES

Heimtexsuisse 2018 INSTALLATIONSANSICHT der Ausstellung Georg Gatsas in St. Gallen

Foto: Sebastian Stadler

Fachmesse Inneneinrichtungen 28. bis 30. Januar 2018 Bernexpo heimtexsuisse.ch

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Foto: Ai Weiwei, Tyre, 2016. Studio Ai Weiwei

MESSEN UND EVENTS

Noch bis zum 28. Januar 2018 zeigt das Kantonale Kunstmuseum in Lausanne, das mcb-a, bekannte und neue Arbeiten sowie monumentale Installationen des chinesischen Künstlers Ai Weiwei. Die Ausstellung «Ai Weiwei. Dʼailleus cʼest toujours les autres» vereint mehr als 40 Werke aus Porzellan, Holz, Aluminium, Marmor, Jade, Kristall, Bambus und Seide sowie Tapeten, Fotografien und Videos, welche die Vielfalt von Ai Weiweis Schaffen und seine fundierte Kenntnis der kulturellen Überlieferung seines Landes belegen. Die neuesten Arbeiten kommentieren die problematische und globale Komplexität der internationalen Beziehungen. Die Werke sind nicht nur im Kunstmuseum zu sehen, sondern im ganzen Palais de Rumine verteilt, gut sichtbar oder gut versteckt. Es ist die letzte Ausstellung des mcb-a in seinen heutigen Räumen vor der Neueröffnung auf der Plateforme 10. Der Eintritt ist frei. [ Musée Cantonal des Beaux-Arts de Lausanne ] Palais de Rumine, Lausanne | mcba.ch


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Gesundes Genusswohnen

Häuser aus Massivholz Traditionelle Baukunst trifft modernen Anspruch

Musterhaus-Besichtigung nach Terminvereinbarung Fullwood MITTE 3256 Seewil (Bern) Tel 031-872 10 22

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Info Nr. 138

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Häuser aus Massivholz Traditionelle Baukunst trifft modernen Anspruch MUSTERHAUSBESICHTIGUNG IN DEN NIEDERLASSUNGEN

Fullwood Mitte

3256 Seewil (Bern) • Tel 031 - 8 72 10 22

Schwimmbadbau

Sanierung

Service

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Kellerbau. Ob extreme Hanglage oder Probleme mit Grundwasser – auch bei schwierigem Baugrund überzeugt Knecht stets technisch perfekt und bildet so die sichere Basis für Ihr Haus. Ob groß oder klein, ungewöhnliche Grundrisse oder individuelle Nutzungsanforderungen wie Spa-Bereich, Schwimmbad und vieles mehr... KNECHT Systemkeller® überzeugen mit höchster Qualität für jeden Anspruch. Erstklassige Referenzen in der Schweiz belegen die aussergewöhnliche Leistungsfähigkeit der Marke KNECHT. Bauen Sie auf die Erfahrung von mehr als 35.000 produzierten Kellern und sprechen Sie zuerst mit uns!

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SERVICE  KATALOGE

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KATALOG 6 | 2017

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Kata loge – direkt nach Hause !

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«HÄUSER»

ALLE KATALOGE IM PAKET ODER EINZELN

HÄUSER Atmoshaus AG

KATALOGNUMMER

HÄUSER Baufritz AG

142

HÄUSER HUF HAUS GmbH + Co. KG

KATALOGNUMMER

135

KATALOGNUMMER

HÄUSER Bautec AG

132

HÄUSER Idealbau AG

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

106

HÄUSER Kobelt AG

100

KATALOGNUMMER

HÄUSER Davinci Haus GmbH + Co. KG

HÄUSER Fullwood Wohnblockhaus

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

143

HÄUSER SWISSHAUS AG

114

KATALOGNUMMER

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HÄUSER WeberHaus GmbH + Co. KG

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KATALOGNUMMER

116

«KÜCHE» KÜCHENEINRICHTUNGEN Brunner Küchen AG

KATALOGNUMMER

KÜCHENEINRICHTUNGEN Elbau Küchen AG

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KATALOGNUMMER

KÜCHENEINRICHTUNGEN Electrolux AG

109

KATALOGNUMMER

KÜCHENEINRICHTUNGEN HERZOG Küchen AG

112

KATALOGNUMMER

KÜCHENEINRICHTUNGEN Orea Küchen AG

117

KATALOGNUMMER

104

«BAD & WELLNESS» KÜCHENEINRICHTUNGEN Quooker Schweiz AG

KATALOGNUMMER 108 108

KÜCHENEINRICHTUNGEN WESCO AG

KÜCHENEINRICHTUNGEN Scavolini SpA

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KATALOGNUMMER

108

KATALOGNUMMER traumhaus

BADEZIMMER Aqwa Raumdesign AG

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KATALOGNUMMER

BADEZIMMER BWT AQUA AG

121

KATALOGNUMMER

120


BADEZIMMER Dornbracht Schweiz AG

KATALOGNUMMER

107

BADEZIMMER Hansgrohe AG

KATALOGNUMMER

SAUNA Fitness Partner AG

KATALOGNUMMER

BADEZIMMER Framo AG

119

BADEZIMMER HGC

101

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

DUSCH-WC Geberit Vertriebs AG

126

SAUNA KLAFS AG

122

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

SAUNA Ging Saunabau AG

124

SAUNA Küng Sauna & Spa AG

111

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

118

DUSCH-WC LaPreva AG

125

KATALOGNUMMER

128

«HAUSTECHNIK» BADEZIMMER Loosli Badmöbel AG

KATALOGNUMMER

BADEZIMMER Similor AG

127

KATALOGNUMMER

BADEZIMMER talsee AG

123

KATALOGNUMMER

102

BADEZIMMER Wilhelm Schmidlin AG

KLIMAGERÄTE matco engineering ag

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

129

«INNENAUSBAU / EINRICHTUNG» ÖFEN Baumann Cheminéeöfen

KATALOGNUMMER

115

144

«FASSADE / AUSSEN» HOLZBAU Ramseier Holzbau AG

KATALOGNUMMER

ÖFEN Tonwerk, Tiba AG

130

KATALOGNUMMER

BODENBELÄGE Tomwood AG

137

KATALOGNUMMER

KELLERBAU Knecht Kellerbau AG

131

KATALOGNUMMER

140

«GARTEN» BALKONE A. Lanz AG

KATALOGNUMMER

ROLLLADENSYSTEME Schanz Rollladensysteme

141

KATALOGNUMMER

134

RAHMENLOSE FENSTER swissFineLine AG

KATALOGNUMMER traumhaus

SCHWIMMBADBAU AC Schwimmbadtechnik AG

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KATALOGNUMMER

139

SCHWIMMBADBAU Vita Bad AG

KATALOGNUMMER

133 

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SERVICE  MITARBEITER DIESER AUSGABE

MENSCHEN

Balkone In Alu oder Stahl – Erlebnisraum und erhöhter Wohnkomfort.

.FOTOGRAF.

TIMO SCHWACH

hat sich auf die Tätigkeitsfelder Landschaftsfotografie, People und Architektur spezialisiert. Seine Bilder wurden in vielen Magazinen in der Schweiz und im Ausland publiziert. Für «traumhaus» hat er das Haus in Sarnen ins beste Licht gerückt. Er selbst lebt mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in Hergiswil, wo er nach Fernreisen die Schönheit der Landschaft, des Sees und der Berge immer aufs Neue kennenlernt. «Chalet-Chic par Excellence», S. 18

.FOTOGRAFIN.

SIMONE VOGEL

inszeniert am liebsten die ­T hemen Wohnen, Möbel und Interiors. Mit Leidenschaft und Neugier setzt sie sich allein oder mit einer Stylistin arbeitend mit den Räumen und Objekten auseinander. Sie legt Wert auf eine gelungene Komposition und ein natürliches Lichtspiel. Ursprünglich aus der Medienkunst, arbeitet sie seit über 12 Jahren für diverse Zeitschriften und Firmen. Sie lebt mit ihrer Familie in Zürich.

Balkone im Aluminium-Baukastensystem, Lanz ABS120M mit MINERALIT®-Balkonbodenplatten, oder mit leicht wirkender Stahlkonstruktion, feuerverzinkt und fertig farbbeschichtet, stehen für echte Ästhetik, Stabilität und Langlebigkeit. Beide Varianten mit Geländern in allen zulässigen Ausführungsvarianten, setzen bei jedem Wohnobjekt neue gestalterische Akzente und vermitteln eine angenehme «Wohngefühl-Atmosphäre».

«Warmes Holz unter den Füssen», S. 88

.FOTOGRAFIN UND FOTOGRAF.

YOUNES BOUNHAR UND AMANDA LARGE

Info Nr. 141

LANZ-Balkone – die passen!

sind doublespace photography. Obwohl sie ihre Leidenschaft für Architekturfotografie teilen, ist ihr beruflicher Werdegang diametral unterschiedlich: Sie war Architektin, er Biologe und später Landschaftsfotograf. Mit ihren Bildern wollen sie die Geschichte von inspirierendem Design erzählen. Dazu fotografiert das Duo aus Kanada mal gemeinsam und mal aus unterschiedlichen Blickwinkeln. «Fernsicht Kanada», S. 12

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Trendwelt Bad

Networking

16. – 20. Januar 2018

Besuchen Sie die grösste Baumesse der Schweiz. Mehr auf swissbau.ch

Themenpartner Swissbau

Leading Partner Swissbau Focus

Main Partner Swissbau Innovation Lab


IMPRESSUM traumhaus – Das Schweizer Magazin für Planen, Bauen, Wohnen 12. Jahrgang, Erscheinungsweise 6× jährlich, Auflage 20 000 Exemplare, info@traumhaus.ch, traumhaus.ch

HERAUSGEBERIN BL Verlag AG Steinwiesenstrasse 3, 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99, Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch, blverlag.ch

VORSCHAU Die nächste Ausgabe erscheint am 19. Februar 2018.

VERLEGER  Peter Boll VERLAGSLEITER  Philipp Bitzer REDAKTION Anna Ettlin, anna.ettlin@blverlag.ch Donika Gjeloshi, donika.gjeloshi@blverlag.ch

AUTOREN DIESER AUSGABE Stefan Heitmann Jeanine Troehler

ANZEIGEN  Iris Fischer, iris.fischer@blverlag.ch

ANZEIGENDISPOSITION Jasmin Brühwiler, jasmin.bruehwiler@blverlag.ch

LAYOUT & KONZEPT Vanessa Baumann, vanessa.baumann@blverlag.ch

ANZEIGENERSTELLUNG Nataša Mirkovic, natasa.mirkovic@blverlag.ch

KORREKTORAT Foto: Bulthaup

Christine Hinnen, christine.hinnen@blverlag.ch Ullrich Noelle, ullrich.noelle@blverlag.ch

FOTOS Tanya Hasler, tanya.hasler@blverlag.ch Holger Jacob, holger.jacob@blverlag.ch

DRUCK AVD Goldach AG, Sulzstrasse 10 – 12, 9403 Goldach, avd.ch

VERKAUFSPREIS Einzelexemplar CHF 9.– Abonnement 1 Jahr (6 Ausgaben): CHF 44.– Abonnement 2 Jahre (12 Ausgaben): CHF 79.– Ausland, zuzüglich Portokosten

ISSN   1661-7541 WEMF/SW-Beglaubigung 2016 Total verbreitete Auflage: 10 654 Exemplare Davon verkauft: 5263 Exemplare

Zertifiziert als Qualitäts-Publikation durch den Verband Schweizer Medien Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen bzw. Initialen gezeichneten Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren, nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder kann keine Haftung übernommen werden.

In der BL Verlag AG erscheinen ausserdem: at – Aktuelle Technik, Architektur + Technik, Hotelier, idea, PHŒNIX, Swiss Wedding

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KÜCHENTRENDS Liebe geht durch den Magen, heisst es doch so schön. Aber sie soll keineswegs an den Kochkünsten scheitern. Erfahren Sie in der nächsten Ausgabe, welche neuen intelligenten Kochfelder, Kombisteamer und anderen Küchengeräte Sie beim Kochen unterstützen könnten und auch optisch eine gute Falle machen. Ausserdem finden Sie Inspiration, wie Sie die Küche, die schliesslich auch Ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringt, gekonnt in Szene setzen können. Weitere Themen

WEINKELLER

Edle Tropfen prominent platziert

WOHN- UND SCHLAFZIMMERTRENDS Möbel, Schränke und Betten

AUSSENRAUM

Outdoor-Möbel, Bodenbeläge, Sonnenschutz


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KATALOGSERVICE

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Jedes Inserat, jeder Katalog weist eine Leserdienst-Nummer auf. Kreisen Sie auf der Rückseite die gewünschten Nummern ein, und Sie erhalten ausführlichere Unterlagen.

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Drei Jahre Theater. Und plötzlich duscht sie gerne. Hansgrohe präsentiert an der Swissbau in Basel vom 16. - 20.01.2018 die neuen Produkte und Kollektionen der Marken hansgrohe und AXOR. Lassen Sie sich auf unserem Stand B12 in der Trendwelt Bad 2.2 inspirieren und beraten. hansgrohe. Die schönsten Momente mit Wasser. Info Nr. 101

hansgrohe.ch

traumhaus 06 2017  
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