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MAI | JUNI 2017

DAS SCHWEIZER MAGAZIN FÜR PLANEN, BAUEN, WOHNEN

BADEZIMMER

NATURNAHE ENTSPANNUNG

GARTEN-POOLS

SCHÖNE AUSSICHTEN

Formschöne Armaturen und filigrane Keramik: Mit diesen Neuheiten wird aus jedem Bad eine Wellness-Oase.

Bauen Sie noch, oder baden Sie schon ? Schwimmbecken und Teiche schaffen neue Lebensräume.

Wo innen und aussen aufeinandertreffen, lässt rahmenlose Verglasung Natur und Wohnraum verschmelzen.

Das Schweizer Magazin für Planen, Bauen, Wohnen

DESIGN-TRENDS

[2  ]     MAI | JUNI 2017

CHF 9.–

FOKUS SICHTBETON R RCH IT EK T U EH R LICH E A T R IE IS R DIE P OLA

,

FENSTER


pluess-ag.com

Architektur – Standard oder individuell – ganz nach Ihren Wünschen

Idealbau AG Architekturbüro und Totalunternehmung Bützberg Zweigstelle in Liestal idealbau.ch

Info Nr. 100


Foto: Tanya Hasler

  EDITORIAL

GELIEBT, GEHASST, GEFRAGT – SICHTBETON IM FOKUS

W

enige architektonische Elemente spalten die Geister so sehr wie die Verwendung von Sichtbeton. Was für die einen ein ehrliches, modernes und ausdrucksstarkes Material ist, bezeich­ nen die anderen als kalt, abstossend und unschön. Doch weder die Gegner noch die Befürworter von Sichtbeton können bestreiten, dass seine raue Ästhetik aus der zeitgenössischen Architektur nicht mehr wegzudenken ist. Auch beim Einfamilienhaus kann das Material auf vielfältige Arten zum Einsatz kommen. Auf den Seiten 14, 18, 26 und 34 sehen Sie eindrückliche Beispiele dafür. Können Sie sich auch nach dem Durchlesen der Reportagen nicht mit Sichtbeton anfreunden, verrät Ihnen ein Fassadenexperte auf Seite 56, welche Materialien sonst noch für die Gebäudehülle in­ frage kommen und was Sie dabei beachten müssen. Und schliess­ lich geht es ab Seite 62 mit einem Thema weiter, dass wohl allen am Herzen liegt: der Gestaltung des Badezimmers. Lernen Sie mehr zum Thema Licht, lassen Sie sich von einem luxuriös ein­ gerichteten Bad inspirieren und blättern Sie durch die Produkt­ neuheiten der internationalen Design-Messen – auf den Seiten 68 bis 87 ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ist Ihr Badezimmer fertig eingerichtet, haben Sie etwas Erholung verdient. Und wo lässt es sich in der warmen Jahreszeit besser entspannen als in einem eigenen Pool? Ob ein ganz klassischer Swimmingpool oder ein natürlicher Schwimmteich, ab Seite 88 finden Sie einladende Gartenschwimmbäder. Für die Liebhaber des Sichtbetons ist übrigens auch in dieser Rubrik etwas dabei.

Info Nr. 102

Anna Ettlin

Ausstellungen in Hochdorf | Adliswil Dietlikon | Pratteln | Bern | St. Gallen

prämiertes Design massgefertigt seit 1896 swiss made

talsee.ch


INHALT 18

BAUEN HEUTE

88

AUSSENRAUM 2

EIN FALL FÃœR ARCHITEKTUR

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1 Editorial     4 Kaleidoskop   60 Finanzen & Rechtliches 100 Service

INSPIRATION

BAUEN HEUTE   18 Klare Komplexität   26 Haus mit Seeblick   32 Ein Fall für Architektur   34 Graue Schale, schwarzer Kern

BAUEN MIT SYSTEM   40 Schlichte Eleganz in Weiss   42 Neubau mit Geschichte   44 Hightech-Haus aus Holz   46 Familienhaus und Praxis vereint   48 Familienfreundlich   50 Moderner Bau mit Charakter

REALISATION

FENSTER UND FASSADEN   52 Weitsicht bis nach Wien

74 BAD-NEUHEITEN

  56 Fassade im Fokus: Gebäudehülle gestalten   58 Fenster zur Natur

BAD-REPORTAGE

62

THEMA

BAD-NEUHEITEN   62 Alpine Wellness-Perle   66 Das Bad im richtigen Licht   68 Bad-Möbel und Lavabos   74 Badewannen und Duschen   78 Bad-Heizkörper   80 Spiegelschränke & Lichtspiegel   82 Dusch-WCs   84 Wellness   86 Armaturen

AUSSENRAUM   88 Schwimmteich mit Architektur   90 Ein Swimmingpool wie im Hotel   92 Natur pur   94 Wie aus einem Guss   95 Schlichtes Schwimmvergnügen TITELBILD Sichtbeton und schwarzes Metall in perfekter Harmonie. Architektur: beck + oser architekten Foto: Börje Müller; Retusche: Vanessa Baumann

  96 Gartenbad im Grünen   98 Rundum gelungen 

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KALEIDOSKOP

.GARDEN GLORY.

GLAMOURÖSES FÜR DEN GARTEN

Weil die schwedische Designerin Linda Brattlöf auf der Suche nach einem stilvollen Gartenschlauch für ihr erstes eigenes Haus nicht fündig wurde und sich nicht mit dem Gewöhnlichen abfinden wollte, entschloss sie sich kurzerhand, selbst einen zu entwerfen. So entstand das Label «Garden Glory» – mit edlen Utensilien für den Garten wie dieser Blumentopf aus Keramik mit Löwengesicht. Der Topf ist auch in mattem Schwarz erhältlich. www.gardenglory.com

.KOMAR.

TAPETENWECHSEL

Die neue Vliestapeten-Kollektion von Komar lässt Sie in neue Welten eintauchen mit atemberau­benden Landschaftsbildern aus dem Objektiv des preisgekrönten Fotografen Stefan Hefele. Mit «Misty Mountain», wo sich die Sonne langsam durch den dichten Morgennebel kämpft, schafft diese Tapete eine einzig­a rtige Atmosphäre im Raum. www.komar.de 4


.GLOSTER.

LATERNENLICHT

Von der perfekten Struktur und der Symmetrie eines Seiden­ kokons inspiriert, überzeugen die Laternen «Ambient Cocoon» von Gloster mit minimalis­ tischem Design. Durch die glatte, robuste Oberfläche aus modernem Kunststoff sorgen die durch Sonnenenergie lad­ baren LED-Lampen für ein stimmungsvolles Ambiente im Garten oder auf der Terrasse. www.gloster.com

.MANUFAKTUR FINK.

EINMALIGES DESIGN

Nachhaltigkeit wird bei den Textil-­Designerinnen Julia Schaffner und Regula Lampert grossgeschrieben. So entwerfen sie in ihrem Atelier in Basel originelle Zierkissen und Plaids aus Restwollgarnen von industriellen Schweizer Textilbetrieben. www.manufaktur-fink.ch

«Nature gives to every time and season some beauties of its own.» Charles Dickens, englischer Schriftsteller (1812 – 1870)

.CARL HANSEN & SON.

HARMONISCH KOMBINIERT

Die dänische Künstlerin Naja Utzon Popov vereint mit den neuen Teppich-Kollektionen «Oceania» und «Botanica» japanische Harmonie mit skandinavischem Design. Die handgeknüpften Teppiche in warmen Erdtönen erinnern an geheimnisvolle Unterwasserwelten und friedliche Zen-Gärten. www.carlhansen.com



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KALEIDOSKOP  NEWS

.BUCHTIPP.

EXOTISCHE POOL-LANDSCHAFTEN

Aussergewöhnliche Häuser in nahen und fernen Ländern überraschen mit unkon­ventionellen Pools, in die man nur zu gerne den Sprung ins kühle ­Nass wagen möchte. Mit diesem Band bietet Sibylle ­K ramer eine Fülle an Inspiration und weckt das Fernweh eines jeden Betrachters. www.braun-publishing.ch

.ETHIMO.

MASSIVES TEAKHOLZ FÜR DEN GARTEN So schwungvoll und robust wie die Agave präsentieren sich die Tische und Stühle aus der gleichnamigen Kollektion des italienischen Herstellers Ethimo. Die Designerin Mattia Albicini hat die Gartenmöbel auf der Höhe der Symmetrielinie mit einer zarten Aussparung versehen, sodass der Regen – wie bei der Pflanze – abrinnen kann. www.ethimo.com

.SAHCO.

VON PARADIESISCHEN INSELN INSPIRIERT

Grafische Muster, zarte Pastelltöne und aussergewöhnliche Materialkompositionen aus Bast, Lurex oder Bouclé-Gewebe: Edel zeigt sich die neue Stoffkollektion von Ulf Moritz für Sahco. Ein Zusammenspiel von Farben, Formen und Strukturen macht aus dem Wohnraum eine individuell gestaltete Wohninsel mit Charakter. www.sahco.com 6


DIE SCHWEIZER WOHNHAUS ARCHITEKTEN

ARCHITEKTUR EINFAMILIENHAUS MEHRFAMILIENHAUS UMBAU/RENOVATION

Wir bauen nach Ihren Vorstellungen Ihr individuelles Traumhaus! Lassen Sie sich persönlich beraten - wir freuen uns auf Sie!

BAUTEC AG

www.bautec.ch

info@bautec.ch

032 387 44 00

Info Nr. 103


KALEIDOSKOP  NEWS

.KARTELL BY LAUFEN.

FÜR MEHR INDIVIDUALITÄT IM BAD

Ludovica und Roberto Palomba vereinen mit dem Projekt Kartell by Laufen italie­ nisches Design mit Schweizer Qualität. Accessoires aus veredeltem Kunststoff in intensiven Farben sowie eine frei stehende Badewanne aus hochwertiger Keramik zeichnen unter anderem das neue Set aus. www.laufen.ch

.FINK LIVING.

FORMSCHÖN, ROBUST UND LEICHT

Ob im Garten, auf der Terrasse oder im Eingangsbereich – mit den Übertöpfen «Lago» setzen Sie Ihre Pflanzen gekonnt in Szene. Das Material Stonecast, eine Mischung aus Kalksandstein und Kunstharz, verleiht den Vasen eine angesagte Beton-Optik, ist jedoch nahezu federleicht und absolut wetterfest.

«Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.»

www.fink-shop.de

Pablo Picasso, spanischer Künstler (1881 – 1973)

.MAGIS.

VERSPIELTE FORMEN

Die Kreation «Milà» von Desig­ ner Jamie Hayon und Magis ist von der Architektur Kataloniens inspiriert: Ein ausgefallener Entwurf mit geschwungenen Linien, der aus robustem Kunststoff durch ein Einspritz­ verfahren mit Gas realisiert wurde. Die wetterfesten Stühle sind wahlweise mit oder ohne Polsterung erhältlich. www.magisdesign.com

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Die rahmenlosen Schiebefenster des Schweizer Herstellers Sky-Frame gehen schwellenlos in ihre Umgebung über. Innenräume verwandeln sich so zu Aussenräumen und ermöglichen eine einzigartige Wohnatmosphäre. SKY-FRAME.CH

Info Nr. 104


KALEIDOSKOP  INTERVIEW

Delia Fischer

«ICH PROBIERE GERNE NEUES AUS» Die ehemalige Lifestyle-Redaktorin Delia Fischer hat vor fünf Jahren eine Marktlücke entdeckt: Stilvolle Kleinmöbel und Wohnaccessoires waren online kaum zu finden. So gründete sie «Westwing», den heute erfolgreichsten Interior-Webshop Europas. TEXT   DONIKA GJELOSHI FOTO   WESTWING HOME & LIVING

Innerhalb von fünf Jahren ist Ihr Start-up zu einem Online-Imperium heran­ gewachsen. Wie erklären Sie sich diesen Erfolg? Als Redaktorin bei den Zeit­schriften «Elle» und «Elle Decoration» fand ich es komisch, dass es online so viel Mode gab, aber kaum Design-Möbel und Wohn­ accessoires. So entstand meine Idee für einen Online-Shopping-Club rund ums Wohnen. Unser Konzept beruht darauf, dass wir nicht nur Produkte online stellen, sondern unseren Kunden schon beim Shoppen Freude am Einrichten vermitteln können, indem wir sie laufend über die aktuellen Trends informieren und mit Tipps und Tricks auch viel Inspiration bieten. Diese Art von Service war uns enorm wichtig, und das kommt bei den Kunden auch gut an. Kürzlich haben Sie Ihre erste eigene Produktlinie «Westwing Basics» auf den Markt gebracht. Erzählen Sie uns davon. Für mich war es schon immer ein Traum, eine Kollektion zu entwerfen. Über die Zeit fiel mir auf, dass es im Bereich Basics für Zuhause wie schlichtes, weisses Geschirr, elegantes Besteck, tolle Kleiderbügel oder schöne Windlichter wenig Angebote gab mit guter Qualität, ansprechendem Design und erschwinglichem Preis. Unsere Basic-Kollek­ tion zeichnet sich durch diese drei Komponenten aus und ist komplett von unserem Kreativteam und mir designt und entwickelt. 10

Wie wohnen Sie? Ich wohne gemeinsam mit meiner kleinen französischen Bulldogge Lola in einer Altbauwohnung in München. Meine Einrichtung vereint verschiedenste Stilrichtungen, weil ich neugierig bin und gerne vieles ausprobiere. Um diese Unruhe aus­ zugleichen, habe ich die Zimmer jeweils in einer Farbfamilie gehalten. So ist das Wohnzimmer mit den Farben Grau, Weiss und Schwarz sehr schlicht und wird durch farbige und saisonal bedingte Accessoires aufgepeppt, wie zurzeit durch eine süsse Kaktus­ vase auf dem Couchtisch. Welche Möbel durften Sie lange begleiten ? Die Schmink-Kommode, die ich von meiner Oma geerbt habe und niemals hergeben würde, der Sonnenspiegel aus den USA, der in unserem Shop zum Bestseller avancierte, und schliesslich meine Samtcouch, die ich selber entworfen habe und die mittlerweile auch in unserem Shop erhältlich ist.

«Ein eigenes Haus zu besitzen und umzubauen, ist ein grosser Traum.» Delia Fischer, Gründerin von «Westwing»

Können Sie sich vor­stellen, ein Haus zu bauen oder zu kaufen ? Unbedingt, ein eigenes Haus ist definitiv ein Traum von mir. Ich fände es toll, eines zu kaufen und es nach meinen Vorstellungen zu renovieren und zu gestalten. Am liebsten hätte ich einen Altbau in der Stadt München, wenn möglich mit Garten, einer grossen Küche mit Kochinsel und einem separaten Esszimmer, wo man sich voll und Ganz dem Essen und dem Genuss widmen kann.   


Info Nr. 105

Zeit für den Frischekick. Zeit für Duscholux. www.duscholux.ch


KALEIDOSKOP  NEWS

.B & B ITALIA.

PROBIER'S MAL MIT GEMÜTLICHKEIT

Die Outdoor-Kollektion von B & B Italia verwandelt den Garten in ein gemütliches und stilvolles Freiluft-Wohnzimmer. «Erica» ist eine Kreation von Designer Antonio Citterio, bestehend aus Sofa, Sessel und Stuhl. Sie ist in drei dezenten Farben mit einer grossen Auswahl an bunten Polstern erhältlich. Nicht nur das Erscheinungsbild überzeugt, sondern auch die Qualität der Werkstoffe, die das Möbel wetterbeständig und langlebig machen. www.bebitalia.com

.FLAT'N.

OPTISCHE TÄUSCHUNG

Kühler Plattenboden oder weicher Teppich? Auf den ersten Blick scheint dieser Boden­ belag nicht so eindeutig. «Tiles» ist von den typisch portugiesischen Keramikplatten «Azulejos» inspiriert. Das Muster wird mittels Chromjet-Verfahren auf den Tufting­ teppich abriebfest und lichtecht gedruckt. Mit aussergewöhnlichen Formen und Motiven bringt das junge Label Flat'n den Teppich auf eine neue Ebene. www.flatn.de

.HEIDI JALKH.

SCHÖNHEITSFEHLER ?

Lässt sich Glas mit Keramik verbinden? Das wollte die kolumbia­ nische Industrie-Designerin genau wissen. So suchte sie nach einem Glasbläser, der bereit war, dieses Experiment zu wagen. Die Zusam­ menfügung gelang, jedoch verursachte der Prozess Risse. Aber genau diese Unvollkommenheit zeichnet «In Between»-Schalen aus. www.heidijalkh.com 12


Mit dem Combi-Steam kocht man gerne. V-ZUG erleichtert Ihnen das Kochen mit einfachen und individuellen Lösungen. Der neue Combi-Steam MSLQ ist das weltweit erste Gerät, das konventionelle Beheizungsarten, Dampf und Mikrowelle in sich vereint. So macht schnelles und gesundes Kochen Freude: vzug.com

Schweizer Perfektion für zuhause Info Nr. 000 Info Nr. 106


KALEIDOSKOP  NEWS

FERNSICHT SPANIEN TEXT   DONIKA GJELOSHI FOTOS   MARIELA APOLLIONO / RAMÓN ESTEVE ESTUDIO

Im Südosten Spaniens zwischen El Portixol und Cala Blanca thront diese imposante Villa auf einem bewaldeten Hügel, von dem aus die Bewohner einen traumhaften Weitblick über die valencianische Landschaft und das türkisfarbene Wasser des Mittelmeers geniessen. Die versetzt platzierten Innen- und Aussen-Pools greifen mit ihrer ZickzackStruktur die Architektur des Hauses auf, wobei das Wasser des Freibads einen fliessenden Übergang zum Horizont darstellt. Auf einer Fläche von 1285 m² erhält die massive Bauweise durch ihre raffinierte, verschachtelt wirkende Konstruktion eine gewisse Leichtigkeit. Die «Casa Sardinera» ist von klaren Linien gezeichnet. Ihre Fassade aus weissem Sichtbeton unterscheidet sich wegen des Abdrucks der formgebenden Holzplatten optisch kaum vom weiss lasierten Accoya-Holz. Raumhohe Fensterfronten lassen das Innenleben mit der Umgebung verschmelzen. Während auf der westlich ausgerichteten Seite breite Krag-Arme Schatten spenden, schützen auf der Strassenseite des Gebäudes vertikale Holzstoren vor der Morgensonne und fremden Blicken. Der auf unterschiedlichen Ebenen platzierte Garten mit Pinien, Zitrus­b äumen und Kräuterpflanzen, ummauert von weissem Naturstein aus der Region, bringt die Terrassierung und das mediterrane Ambiente zum Ausdruck.   

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BEMERKENSWERTE VILLA AUS SICHTBETON MIT PREISGEKRÖNTEN POOLLANDSCHAFTEN.


«Wir fühlen uns unglaublich wohl. Von den ersten Entwürfen bis zur Fertigstellung der letzten Details ist unser Traumhaus eine einzige Erfolgsstory.»

Marty Häuser AG Sirnacherstrasse 6, 9501 Wil T 071 913 45 45 marty-designhaus.ch

Info Nr. 107


KALEIDOSKOP  NEWS

.TEAM7.

HOCH HINAUS MIT NATURHOLZ

Der «lift Couchtisch» ist so vielseitig und innovativ wie kein anders Möbel in seiner Kategorie. Durch einen Hebel lässt er sich stufenlos bis auf Esstischhöhe verstellen, sodass er in verschiedenen Situationen bestehen kann. Praktischen Stauraum bietet die übersichtlich organisierte Schublade mit Soft-touch-Beschlag sowie das gegenüberliegende Ablagefach. www.team7.at

.TIC.

ROMANTISCHES LICHTSPIEL

«Romeo e Giulietta» nennt Federico di Maio seine neue Kollektion und umhüllt LED-Licht mit mund­geblasenem Glas in venezianischem Stil. Das modulare Konzept bietet zahlreiche Variationen in Farben und Formen. www.tic-light.ch

«Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.» Mahatma Gandhi, indischer Rechtsanwalt und Freiheitskämpfer (1869 – 1948)

.OBJECT CARPET.

EXTRAVAGANTER RAUMTEILER

Abstrahierte florale Muster und kräftige Farben – «Rugx Style Amsterdam» ist ein Blickfang und noch mehr, denn für Object Carpet ist nicht nur die Ästhetik relevant, Alltagstauglichkeit und der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen zählen ebenso zu den Prioritäten. So wurde der Teppich aus recycelbarem Stoff hergestellt und mit einer speziellen Beschichtung für eine angenehme Raumakustik versehen, die das Wohlbefinden steigert. Schliesslich vermag die Textilbeschaffenheit auch Allergiker zu überzeugen. www.object-carpet.com

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Transparentes Wohnen mit Seeblick Dieses moderne Objekt am See bietet einen idealen Platz für Ruhesuchende. Die junge Familie liebt die ansprechende Wohnqualität, die sie in ihrer Villa grosszügig ausleben kann. «Die Liebe zum Wasser und damit verbunden die privilegierte Sicht auf den See sowie die Ruhe der Natur waren Gründe, weshalb wir hier gebaut haben,» schwärmt der Hausbesitzer von der exponierten Lage. Der Familienvater ist sichtbar zufrieden mit dem Ergebnis und würde immer wieder mit Swisshaus bauen.

Schlüsselfertig mit Fixpreis-Garantie Swisshaus baut individuelle Massivhäuser zum schlüsselfertigen Festpreis. Aufgrund mehrerer Niederlassungen kann der Generalunternehmer Bauprojekte in der gesamten Schweiz wahrnehmen. Bauherren können aus vierzig Hausideen ihr persönliches Traumhaus auswählen und anpassen lassen. Gerne erstellen die Swisshaus-Architekten aber auch Pläne für ein individuelles Architektenhaus.

Grosszügige Wohnflächen mit viel Licht Die unkonventionelle Architektur des Hauses bietet grosszügigen Wohnraum auf rund 300 m² Fläche. Technik- und Haushaltsräume sowie das Arbeitszimmer und ein Fitnessraum befinden sich auf gleicher Ebene. Die Haupt-Wohnräume eröffnen sich darüber auf zwei Vollgeschossen. Das Wohn-/Esszimmer mit angeschlossener offener Küche wirkt mit seiner Grösse von rund 95  m² loftartig. Insgesamt verfügt das Objekt über 6½ Zimmer, zwei Bäder und drei Gäste-WCs sowie weitläufige Terrassen auf zwei Etagen. Die vielen Fensterfronten lassen viel Tageslicht ins Haus.

im Garten, helle Steinböden im Inneren und Wände in Stucco Veneziano-Technik erinnern an ein Terrassenhaus im Mittelmeerraum. Doch die Hausbesitzer haben die Bereiche raffiniert mit Glas und puristischen Elementen kombiniert. So ist ein transparentes Einfamilienhaus mit mediterranem Touch entstanden. Der Hausbesitzer findet: «Vom Design her ist das Haus gewissermassen eine Symbiose zwischen moderner Architektur und Inspirationen aus dem Süden.»

Informieren Sie sich kostenlos unter 0800 800 897 oder bestellen Sie Ihr Gratisinfopaket unter www.swisshaus.ch

Gelungene Kombination aus mediterran und modern Das architektonisch auffällige Wohnhaus bietet ein interessantes Zusammenspiel aus mediterranen und modernen Elementen. Die Natursteinmauer im Aussenbereich, die Palmen

Der Lieblingsort im Haus? Die oberste Terrasse! Am neuen Haus schätzt der Selbstständige aus der Immobilienbranche vor allem die Terrasse im obersten Stock sowie «das Gefühl nach einem Tag unterwegs an den schönsten Ort zu kommen». Die Familie hat sich ihren Traum vom Eigenheim erfüllt und hat seitdem immer ein wenig das Gefühl von Ferien zu Hause. «Es ist ein Geschenk, hier wohnen zu dürfen.» Info Nr. 108

SWISSHAUS AG 9004 St. Gallen, 5600 Lenzburg, 3172 Niederwangen, 6280 Hochdorf, 1442 Montagny-près-Yverdon, 6840 Götzis (AT)


INSPIRATION  BAUEN HEUTE

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KLARE KOMPLEXITÄT Innen und aussen fliessen bei diesem Haus, bei dem sich ein komplexes Volumen mit klaren Linien und schlichter Wohnlichkeit verbindet, ineinander. TEXT˜˜˜ ANNA ETTLIN°F OTOS˜˜˜ THOMAS JANTSCHER

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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

Links: Inmitten von Weinreben und Berglandschaften sticht dieser moderne Bau hervor. Unten: Erschlossen wird das Haus an der Nordseite über das kleine Untergeschoss. Das Parterre-Haus folgt der natürlichen Topografie des Grundstücks in SplitLevel-Bauweise.

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D

ie fünfköpfige Familie wohnte, wie so viele andere, in einem «Durchschnitts­ haus». Der Wunsch nach einer gewagteren Architektur, die im Einklang mit dem Aussenraum stand, verleitete sie schliesslich dazu, ihr altes Haus zu verkaufen und ein individuelleres Eigenheim zu bauen. Das Grundstück dazu fand die Bauherrschaft in ihrer Gemeinde, dem Walliser Dörfchen Saillon. Gelegen auf dem Schwemmkegel des Flusses Salentse, leicht erhöht gegen­ über dem Rhonetal, erstreckt sich die läng­ liche Parzelle vom Norden in den Süden. Nach Osten eröffnet sich eine Aussicht über Saillon samt seiner alten Burg, im Westen überblickt das Grundstück die Weinberge. Um an diesem besonderen Ort ein beson­ deres Objekt zu realisieren, zog die Bauherr­ schaft Olivier Cheseaux und sein Team von anako architecture hinzu. «Die Bauherr­ schaft wünschte ein modernes Haus mit ei­ ner ausdrucksstarken Architektur und Be­ zug zum Aussenbereich», erinnert sich der Architekt. Die Zusammenarbeit war erfolg­ reich: «Wir konnten die Planung vom Budget über die Parzelle bis zum Raumprogramm so gestalten, dass die Wünsche der Bauherr­ schaft, das Grundstück und die Architektur ein harmonisches Ganzes bildeten», sagt Olivier Cheseaux.

MAXIMALE OFFENHEIT Konkret entstand in der etwa einjährigen Planungsphase der Entwurf eines ParterreHauses, das der natürlichen Topografie des Grundstücks in Split-Level-Bauweise folgt. Von Beginn der Planung an festigte sich die Idee, Innenhöfe im Bauvolumen zu schaffen, die sowohl Räume voneinander abtrennen, als auch ein spannendes Wechselspiel zwi­ schen innen und aussen schaffen. «Ange­ sichts der komplexen Volumetrie war eine Ausführung in Sichtbeton naheliegend», sagt Olivier Cheseaux. Die Bauweise sowie die von der Bauherrschaft gewünschte rah­ menlose Verglasung verlangten eine exakte Planung mit ausgefeilten Details. Nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren war das Projekt komplett. Erschlossen wird das Haus über eine Zufahrt auf der Nordsei­ te, die zum Untergeschoss führt, in dem sich auch eine Garage und der Technikraum be­ finden. Über eine Treppe steigt man ein hal­ bes Geschoss hinauf ins Wohnzimmer, das die Offenheit des Hauses verkörpert: Es öff­ net sich auf zwei Seiten über eine rahmenlo­ se Verglasung zu einem der Innenhöfe und auf der dritten zu einem überdachten Sitz­ platz an der Aussenseite des Hauses. Steigt man aus dem Wohnzimmer eine wei­tere

Zwei verglaste Innenhöfe prägen das Volumen des Hauses. Sie schaffen eine Verbindung zwischen innen und aussen und trennen die einzelnen Räume voneinander ab.

«Die Ausführung in Sichtbeton war angesichts des komplexen Volumens naheliegend.» Olivier Cheseaux, Architekt

halbgeschossige Treppe hoch, gelangt man in den erhöht gelegenen Essbereich samt Kü­ che. Ein Panoramafenster in der westlichen Wand eröffnet hier einen einzigartigen Aus­ blick über Saillon und lässt zugleich Licht in den direkt darunterliegenden Eingangsbe­ reich einfallen. Ein weiteres Fenster in der Nordwand bringt noch mehr Licht in den Raum, während sich die gegenüberliegende Wand über raumhohe Verglasung komplett zu einem der Innenhöfe öffnet. So trennt die­ ser grössere Innenhof, der auf einer Seite zu­ dem zum Garten offen ist, den Eingangs- und Essbereich vom Wohnzimmer. Ein zweiter, länglicher Innenhof dient als Grenze zwi­ schen Wohnzimmer und den Privaträumen der Familie. Verbunden werden die beiden Innenhöfe durch einen überdachten Bereich, der einen Sitzplatz beherbergt. Im südlichen Teil des Hauses liegen die Schlafzimmer der drei jugendlichen Kinder der Familie, die sich ein Badezimmer teilen, sowie das Elternschlafzimmer mit einer

Der Eingangsbereich im UG liegt eine halbe Geschosshöhe tiefer als das Wohnzimmer, weil das Haus dem Terrain folgt.



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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

Oben: Das auf drei Seiten verglaste Wohnzimmer öffnet sich zum Innenhof.

Links: Küche und Esszimmer bilden den höchsten Punkt des Hauses und überblicken ebenfalls den Innenhof.

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­ nkleide und einem eigenen Badezimmer­ A en suite. Ein lichtdurchfluteter Gang mit Verglasung zum länglichen Innenhof verbindet die Räume und stellt die Privatsphäre sicher. Hier konnte die Familie zwei durch Schiebetüren getrennte Bürobereiche einrichten.

GANZHEITLICH GEPLANT So komplex das Volumen auch ist, wird es dennoch von klaren Linien geprägt. So wirkt das Haus besonders ausdrucksstark, ohne den Betrachter zu ermüden. Von jeder Seite präsentiert es sich dank markanten Fensteröffnungen und Schrägen in einem anderen Licht. Dieser anspruchsvollen Gestalt hielt das Team von anako architecture ein schlichtes Innenleben entgegen. Die mehrheitlich weissen Wände, Decken und Türen lassen die Natur in den Vordergrund treten. Ein Boden aus dunkelgrauem, poliertem Beton bildet ­eine schlichte Kulisse für die moderne Möb-

lierung und vereint zugleich dank seiner durchgehenden Ausführung die Innen- und Aussenräume. Damit der Eindruck auch in den Abendstunden möglichst harmonisch bleibt, zog das Architekturbüro das renommierte Basler Unternehmen Regent Lighting für die Lichtplanung hinzu. Grossflächige, runde Deckenein­bau­leuchten stiften am Abend warmes Licht in den Innenräumen und auf den überdachten Sitzplätzen, während eine gezielte Anstrahlung die Pflanzen in den Innenhöfen zu skulpturalen Objekten werden lässt. Der Bedarf an zusätzlichen Steh- oder Tischlampen reduziert sich, was wiederum die minimalistische Einrichtung unterstützt. Doch tagsüber brauchen die Hausbewohner künstliches Licht wohl kaum: Zusätzlich zu den verglasten Innenhöfen verfügt jedes einzelne Zimmer über mindestens ein Fenster zum Aussenbereich. So prägen raumhohe Öffnungen zum Garten auch die Schlafzimmer und Bürobereiche der Familie. Auch die Gartengestaltung auf dem 1212 m² grossen Grundstück wurde vom Ar-

chitekturbüro gemacht. «Das Ziel war, dass durch das Zusammenspiel von Garten und Glas ein Gefühl entsteht, als gäbe es keine Grenzen zwischen innen und aussen», erklärt Olivier Cheseaux. «Wir haben ein ganzheitliches Konzept geschaffen, bei dem die Architektur im Einklang mit dem Aussenraum steht.» Mit dem Ergebnis der sorgfältigen Planung sind sowohl die Hausbesitzer als auch der Architekt zufrieden. «Die Bauherrschaft war anspruchsvoll und während der ganzen Zusammenarbeit sehr involviert», sagt der Architekt. «Nur so konnte nicht einfach ein durchschnittliches Haus, sondern ein zusammenhängendes Ganzes entstehen.»   



A r c h ite k te n - I nte r v ie w   >>



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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

OLIVIER CHESEAUX Architekt anako architecture sàrl, 1971 Grimisuat

Arbeiten Sie oft mit Sichtbeton ? Ja, ich mag dieses Material sehr. Es erlaubt gleich mehrere Verwendungen: Wand, Boden, Decke, sogar Mobiliar.

Was ist Ihrer Ansicht nach die wichtigste Aufgabe der modernen Architektur ? Die Architektur sollte den Bauherrn respektieren, begleiten und ihm das architektonische Konzept näherbringen. Ansonsten läuft man Gefahr, den roten Faden zu verlieren und anstatt einer harmonischen Einheit

Welche Herausforderungen entstehen bei der Zusammenarbeit des Architekten mit der Bauherrschaft ? Der Architekt wird für eine Zeit Teil des Familienlebens und teilt sich mit der Bauherrschaft die Sorgen und die Freuden. Das ist ein schönes Erlebnis. Die Grundlage dafür ist das gegenseitige Vertrauen. Nur so gelingt das Bauvorhaben zur Zufriedenheit aller Beteiligten.

rez inférieur éch. 1 : 200

Welche Missverständnisse gibt es rund um das Thema Sichtbeton ? Wer mit Sichtbeton baut, sollte sich im Vorfeld bewusst sein, dass es ein natürliches Material ist, das von Menschen verarbeitet wird. Als solches wird es automatisch kleine Mängel haben. Der Bauherr sollte unbedingt verstehen, dass Arbeiten in Sichtbeton nicht dieselbe Präzision erreichen wie etwa eine Autolackierung.

UNTERGESCHOSS

eine Collage zu schaffen. Auch das Budget sollte berücksichtigt werden. Moderne Architektur ist nicht zwingend kostspielig, im Gegenteil: Wenn das Projekt die Lage und den Verlauf des Grundstücks respektiert, werden die Kosten für den Aushub und die Aussenraumgestaltung viel kleiner sein.

ERDGESCHOSS

Was fehlt Ihnen in der Schweizer Wohnarchitektur ? Ich fände es angebracht, wenn vor der Einzonung der Baugebiete zuerst einmal eine kohärente Stadt- und Mobilitätsplanung durchgeführt werden würde. Wenn Sie ein unlimitiertes Budget hätten, was würden Sie dann bauen ? Nichts – das Budget allein ist uninteressant. Es sollte integraler Teil des Konzepts sein. Für mich ist es der Ort, der die Architektur diktiert – nicht umgekehrt. Ohne den Ort zu kennen, kann ich mir kein Projekt vorstellen.   

Der Gang, der die Schlafzimmer verbindet, bietet genug Platz für zwei Büroecken.

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] Olivier Cheseaux anako architecture sàrl www.anakoarchitecture.ch

[ KONSTRUKTION ] Konstruktion: Massivbauweise (Beton) | Sichtbetonfassade | Flachdach begrünt

[ RAUMANGEBOT ] Nettowohnfläche: 200 m² | Anzahl Zimmer: 6,5

[ AUSBAU ] Bodenbeläge: Beton poliert | Wandbeläge: Verputz | rahmenlose Verglasung

[ TECHNIK ] Luft-Wasser-Wärmepumpe | Fussbodenheizung 24


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INSPIRATION  BAUEN HEUTE

HAUS MIT SEEBLICK Diese aussergewöhnliche Architektur steht im Kontrast zu ihrer idyllischen Umgebung. Gleichzeitig stellt sie auf unterschiedlichste Weise eine Verbindung zu ihrer Umwelt her. TEXT   DONIKA GJELOSHI FOTOS   JEREMY WILSON

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anftes Vogelgezwitscher, Sonnenschein, der Duft von frischem Grün und die schöne Landschaft, die sich im Wasser des Pools spiegelt – wer im Garten dieses Anwesens steht, fühlt sich in einer exotischen Oase angekommen. Der Blick schweift über hohe Palmen zum saftigen Grün der Wiesen und Sträucher hinüber zum klaren Wasser des Genfersees bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Alpen am Horizont. Hier in Saint-Sulpice geniessen Danielle und Renaud Giroud ihre Ruhe in vollen Zügen. Wo einst ein Haus aus den 60er-Jahren stand, sah der Bauherr und Architekt Renaud Giroud die Chance, den Traum von einem hellen und grosszügigen Anwesen zu verwirklichen. Auf dem 1500 m² grossen Grundstück baute Renaud eine bemerkenswerte Residenz für sich und seine Familie. 15 Jahre lang lebte das Paar mit ihren beiden Kindern in einem alten, grossen Bauernhaus mit dicken Wänden und kleinen Fenstern in Champagne VD, einer Gemeinde in der Nähe von Yverdon. Das Haus war charmant, und die Familie fühlte sich wohl im kleinen Dorf. Eines Tages erhielt der Architekt den Auftrag, ein lichtdurchflutetes Chalet in den Bergen zu planen. Das war der Moment, als er und seine Frau den Wunsch nach einem hellen und offenen Haus entwickelten. Ausserdem wollten sie sich wieder Lausanne nähern, wo das Paar sich kennengelernt hatte und Renaud Giroud Architektur an der ETH sowie an der École Athenaeum (EAAL) unterrichtete. Das Paar suchte also nach einem geeigneten Haus. Jedoch

stiessen sie immer auf etwas, das ihnen nicht gefiel und ihren Bedürfnissen nicht zu hundert Prozent entsprach. «Um Lausanne herum sind die Strassen sehr befahren, den Lärm wollten wir uns diesmal nicht zumuten», erzählt der Bauherr. Dennoch suchten Danielle und Renaud Giroud die Nähe zur Stadt. Genau wie sie sich damals in das Haus in Champagne verliebten, war es mit dem Dorf Saint-Sulpice um sie geschehen. Nur 6,5 km und 15 Autominuten entfernt von Lausanne entdeckte das Bauherrenpaar die geeignete Parzelle an einem ruhigen Ort mit traumhaftem Seeblick und dem Alpenpanorama im Hintergrund. Das alte Haus, das auf diesem Grundstück stand, wurde abgerissen und somit Platz für neue Ideen geschaffen. Das Untergeschoss und der Pool blieben erhalten, auch die grossen Palmen wurden in den Neubau integriert.

Das Haus besteht aus zwei Gebäudeteilen, die durch den Innenhof miteinander verbunden werden. Alle Zimmer richten sich zur Aussicht. Der bestehende Pool wurde in den Neubau integriert. Er zählt zum aktiven Bereich der strukturierten Gartenanlage, wo auch Gemüse geerntet wird. Fliessende Übergänge von innen nach aussen, von Raum zu Raum zeichnen die Architektur dieses Einfamilienhauses aus. Hier blickt man vom Innenhof aus in die offene Küche und weiter zur Terrasse.



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«Die naturbelassenen Materialien drücken eine gewisse Aufrichtigkeit aus.» Renaud Giroud, Architekt und Bauherr

Links oben: Im zweiten Stock teilen sich die beiden Kinder- bzw. Gästezimmer einen gemeinsamen Balkon. Rechts oben: Der Innenhof steht im Zentrum des Hauses und bildet im Sommer den Mittelpunkt des Geschehens. Links unten: Die Einrichtung ist perfekt auf den Stil der Architektur abgestimmt. Dies ist eines der beiden Bürozimmer mit direktem Zugang zum Garten. Rechts unten: Über die Galerie gelangt man zu den Schlafzimmern im oberen Stockwerk. Die Glasfront schafft Transparenz zu den verschiedenen Räumen.

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Alle drei Schlafzimmer verfügen über ein eigenes Bad, und von jedem Zimmer aus geniesst man eine wunderschöne Aussicht. In diesem Schlafraum ist die frei stehende Wanne mit Blick zur Natur ein wahres Highlight.

Das Konzept von Renaud Giroud war durch ein Zusammenspiel, eine Transparenz der Innen- und Aussenräume geprägt. Mithilfe eines weiteren Architekten, der viel Erfahrung als Bauleiter vorweisen konnte, wurden die von Renaud Giroud gezeichneten Pläne von einem hellen und offenen Haus auf zwei Etagen und mit grosser Gartenanlage erfolgreich umgesetzt.

FLIESSENDE ÜBERGÄNGE Entstanden ist ein extravaganter Bau, den es in seiner Ausführung kein zweites Mal gibt. Durch die Verkleidung mit Eternitplatten gibt sich das Haus seitlich und zur Strasse hin nahezu komplett verschlossen. In Richtung Süden öffnen sich die Innenräume nach ­aussen, wobei die grosszügige, raumhohe Verglasung Transparenz sowie eine Verbindung zum Aussenbereich schafft und viel Tageslicht hineinlässt. Auf dieser Seite des Gebäudes wird die Raumzirkulation sichtbar sowie das harmonische Zusammenspiel der natürlichen Materialien der Fassade: Die Holzplatten bilden einen warmen Kontrast zum groben Sichtbeton und kalten Stahl. «Ich habe mich bewusst für die Sichtbarkeit der verwendeten Materialien entschieden. Man täuscht so nichts vor. Die Werkstoffe sollen in Szene ­gesetzt werden und auf natürliche Weise zur Geltung kommen», erklärt Renaud. Ebenfalls eine Verbindung stellt der «Innenhof» ­d ar, der eine Kommunikation zwischen den beiden Gebäudeteilen

­ermöglicht. Jeder Raum des Hauses erfüllt eine gewisse Funktion, wobei diese nicht immer mit der physischen Abgrenzung der Räume übereinstimmt. Dadurch ergeben sich fliessende Übergänge von Raum zu Raum, vom Innen- zum Aussenbereich, erläutert der Bauherr. Als Beispiel hierfür erwähnt er den durchgehenden Bodenbelag zwischen dem Esszimmer und dem Innenhof. Die beiden dem Zusammensein dienenden Räume werden so einerseits miteinander verbunden und andererseits durch eine Fensterfront von­einander abgegrenzt. Nach Bedarf kann aber auch diese Grenze aufgehoben werden, indem man die Glastüren beiseiteschiebt. Eine Verbindung entsteht so nicht nur zwischen den Räumen, sondern auch mit der Umgebung, da der Wohnbereich mit den Palmen, Sträuchern und dem Ausblick bis zu den Bergspitzen verschmilzt.

AUF DIE EIGENEN BEDÜRFNISSE ABGESTIMMT Das Haus besteht im Wesentlichen aus zwei Gebäudeteilen, die den überdachten Innenhof einrahmen. Im rechten Flügel befinden sich mit dem Wohnzimmer, der offenen Küche und dem Essbereich die Haupträume im Erdgeschoss. Darüber können sich die Bauherren in ihr Schlafzimmer zurückziehen. Im linken Flügel hat sich der Bauherr zwei Büroräume eingerichtet, wo er von zu Hause aus seinen beruflichen Tätigkeiten nachgehen kann. Im oberen Ge­ schoss dieses Gebäudeteils sind die ehemaligen Kinderzimmer im 

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Maisonnette-Stil untergebracht, die mittlerweile als Gästezimmer genutzt werden. Eine weitere Übernachtungsmöglichkeit für Gäste besteht im Dachboden. Dank der Zweiteilung des Anwesens kann der linke Flügel oder können Teile davon zu einem späteren Zeitpunkt vermietet werden, ohne Einbussen bei der Privatsphäre.

ERDGESCHOSS

Als Architekt war es für den Bauherrn Renaud Giroud nicht ganz einfach, sein eigenes Haus zu entwerfen, da er stets nach Perfektion strebt. «Zum Glück setzten die Platzverhältnisse und das Budget meinen Plänen gewisse Grenzen», meint der Bauherr schmunzelnd. Das Ergebnis lässt sich auf jeden Fall sehen und ist in einer Gegend, wo sonst vorwiegend traditionelle Häuser und eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert das Dorfbild prägen, ein architektonisches Highlight sondergleichen.   

Seitlich und zur Strassenseite hin gibt sich das Einfamilienhaus sichtlich verschlossen. Es ist mit einer Fassade aus Eternitplatten ausgekleidet und mit wenigen Fenstern versehen.

OBERGESCHOSS

Südlich öffnet sich das Gebäude komplett. Die Glasfront ermöglicht dabei einen schönen Ausblick zur Naturlandschaft von jedem Zimmer aus und lässt gleichzeitig von morgens bis abends viel Tageslicht hinein.

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] Renaud Giroud, Saint-Sulpice VD | www.atelier199.com | Bauleitung: Daniel-André Blatti, Lausanne

[ KONSTRUKTION ] Massivbau | Satteldach | Fassade: Sichtbeton, Holz, Stahl, Eternitplatten

[ RAUMANGEBOT ] Nettowohnfläche: 400 m² | Anzahl Zimmer: 7

[ AUSBAU ] Boden: Feinsteinzeugplatten | Wände: Sichtbeton | Sky-Frame, Aluminiumfenster

[ TECHNIK ] Sole-Wasser-Wärmepumpe | Thermische Solaranlage | Cheminée 30


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EIN FALL FÜR ARCHITEKTUR Eingebettet in Ruinen eines schottischen Bauernhauses aus dem 18. Jahrhundert steht dieser bemerkenswerte Bau — eine Verschmelzung von Raum und Zeit par excellence. TEXT   DONIKA GJELOSHI FOTOS   SERGIO PIRRONE

[ WAS ] Einfamilienhaus mit Ruinenfassade

[ WER ] Architektur: Lily Jencks Studio und Nathanael Dorent Architecture

[ GRUNDSTÜCK ] Im Süden Schottlands, in der Nähe der his­torischen Stadt Dumfries, wurde dieses Gebäude inmitten von Steinruinen eines Farmhauses aus dem 18. Jahr­ hundert errichtet. Die Ruinen zeugen von mehreren Umbauten. Auf die unter­ schiedlichen Schichten wollte das Archi­ tekten-Team aufbauen und den Lauf der Zeit mit Kontrapunkt-Materialien und neuen Geometrien zusätzlich betonen.

[ HERAUSFORDERUNG ] Die Steinruinen sollten in den Bau integriert werden, um einen perfekten Bogen von der Vergangenheit zur Zukunft zu spannen.

[ LÖSUNG ] Die erste Schicht bildet die Steinruine, darin fügt sich die Gebäudehülle aus wasserfestem EPDM-Kautschuk mit rekonstruiertem Satteldach ein. Innerhalb dieser zweiten Schicht wurde die tunnelartige, schwungvolle Innenwand aus rezyklierten StyroporBlöcken und Holzgerüsten konstruiert und mit glasfaserverstärktem Kunst­­stoff überzogen.

[ BESONDERHEIT ] Die drei Schichten sind nicht als unab­ hängige Teile konzipiert, sondern bilden gemeinsam ein Ganzes, sie trennen und verflechten sich zugleich und widerspie­ geln unterschiedliche architektonische Ausprägungen. Während die Stein­ mauern an die Vergangenheit erinnern, drückt die minimalistische Gebäudehülle die Architektur der Gegenwart aus, gleichzeitig mutet das Innenleben äusserst futuristisch an.

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Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden in diesem Bau vereint und durch drei prägnante Schichten optisch zum Ausdruck gebracht: die Steinruine, die Kautschuk-Gebäudehülle und die doppelt gekrümmte Innenwand aus Holz und rezykliertem Styropor. Die schlauchartige Konstruk­ tion der dritten Schicht umfasst den offen gestalteten Wohnraum und bildet einen fliessenden Übergang zu den Privaträumen, grenzt diese gleichzeitig aber auch voneinander ab.

ERDGESCHOSS UND UNTERGESCHOSS


Die Ruine gibt vor, wo die Fenster und Türen platziert werden. Ein besonderes Highlight bilden die versetzten Dachfenster, die Stimmung in den Raum mit gekrümmter Fläche bringen.



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GRAUE SCHALE, SCHWARZER KERN Die lebendige Sichtbetonfassade und Geometrie dieses Hauses umhüllen ein ruhiges Innenleben, das sich um einen architektonischen Mittelpunkt anordnet. TEXT   ANNA ETTLIN FOTOS   BÖRJE MÜLLER

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W

er sich dem Haus am Hang von Osten oder Westen nähert, stösst auf eine geschlossene Betonmauer. Nach Süden und Norden öffnet sich das Gebäude dagegen komplett, nicht nur durch Fensterfronten, sondern auch durch Einschnitte im Grundriss, die ihm eine spannende Geometrie verleihen.

Der Bauherr des markanten Einfamilienhauses, der selbst in der Baubranche tätig ist, wollte in ein Eigenheim investieren. Auf dem Südhang im solothurnischen Leimental, in der Gemeinde Hofstetten, fand er nicht nur das passende Bauland für sein Vorhaben, sondern auch gleich ein Architekturbüro. «Wir hatten bereits mehrere Häuser an diesem Hang realisiert», erinnert sich der Architekt Roger Oser von beck + oser architekten. Der moderne Stil der Bauten gefiel dem Bauherrn, der bereits geschäftlich mit dem Architekturbüro zu tun hatte. So beauftragte er das Team damit, einen passenden Bau für die relativ schmale Parzelle zu entwerfen. «Schon der erste Entwurf gefiel mir sehr gut», erinnert sich der Bauherr. Gestützt auf Vorkenntnisse der Lage, samt geltenden Bauvorschriften, plante das Architek-

turbüro ein Haus, das sich sowohl nach Süden zur Aussicht als auch hangaufwärts in den Norden öffnet. Im Osten und Westen, wo das Gebäude an den minimalen Grenzabstand von drei Metern herankommt, zeigt es sich dagegen geschlossen. «Die meisten Bauherrschaften wünschen sich grosse Fenster», erklärt Roger Oser. «Richtet man so ein Haus komplett nach Süden aus, kann es im Sommer sehr heiss werden.» Deshalb wurde das Gebäude so auf dem Grundstück positioniert, dass an der Nordseite ebenfalls Sitzplätze im Freien entstehen, die im Hochsommer von der Hitze verschont bleiben. Ausserdem plante das Team einen Innenhof, der das Gebäude von der Nordseite einschneidet. Die zugelassene Bauhöhe von nur sechs Meter bedingt, dass ein Teil des Erdgeschosses im Erdreich liegt. Der Innenhof lässt Tageslicht trotzdem in diese Räume vordringen. Für die Fassade des Baus war sowohl für die Planer als auch für den Bauherrn Sichtbeton die erste Wahl. «Beton lässt das Gebäude mächtiger wirken als Verputz», sagt der Hausbesitzer. Aber auch praktische Überlegungen sprachen für das Material. «Sichtbeton

«Wir haben bewusst Möbel aus Nussbaumholz gewählt, um Wärme hineinzubringen.» Der Bauherr

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Seitlich, nach Osten und Westen, zeigt der Bau eine geschlossene Betonfassade. Um die längliche Parzelle optimal auszunützen, wurde das Haus möglichst nahe an die Grundstückgrenzen gebaut.

kann sowohl an der Fassade als auch im Erdreich verwendet werden», erklärt Roger Oser. «Damit entfallen die Übergänge, die am Hang besonders aufwendig zu lösen sind.» Für die Schalung, welche die Sichtbeton-Ästhethik ausschlaggebend prägt, schlug das Architekturbüro unterschiedliche Varianten vor. Der Bauherr wählte eine ­feine horizontale Bretterschalung, die dem Material eine lebendige Oberfläche verleiht. Im Innenhof kommt der Sichtbeton nur an ­Deckenstirnen zum Einsatz. Die Wände sind von grossformatigen schwarze Metallplatten eingekleidet, die so einen fliessenden Übergang zu den Innenräumen schaffen.

KERN ALS KONTRASTPUNKT Erschlossen wird das Haus von der Südseite, wo eine grosszügige Garage Platz für vier Autos bietet. Eine Treppe in Anthrazit bildet den Aufgang ins U-förmige Erdgeschoss. Im Inneren verzichtete man auf Sichtbeton zugunsten von weissen Decken und verputzten Wänden mit Innendämmung. Der über die gesamte Breite verglaste Raum, der den Wohn- und Essbereich beherbergt, wird von der ­Küche zweigeteilt. Die als Raum-im-Raum gestaltete Kochstube wurde vom Architekturbüro entworfen und wie die Treppe in einem dunklen Farbton gehalten. So bilden Küche und Treppe den Kern ­des Hauses, ein Eindruck, der durch die grifflose Gestaltung der Küchenfronten verstärkt wird. Im Erdgeschoss dient dieser Kern als Raumteiler und schafft Geborgenheit im Wohnzimmer auf der einen und im Esszimmer auf der anderen Seite. Grossformatige Keramikplatten in einem Beige-Ton und Möbel aus Nussbaumholz lassen die Räume behaglich wirken. «Wir haben diese Materialien bewusst ausgewählt, um Wärme hineinzubringen», sagt der Bauherr.

Oben: Der Innenhof bringt Licht in die hinteren Erdgeschoss-Räume und bietet Platz für einen Whirlpool.

Im hinteren Teil des Erdgeschosses liegen der Gästebereich mit eigenem Bad sowie der Wellness-Raum, getrennt durch den Innenhof, der von beiden Räumen erschlossen ist. Besonders praktisch ist dies

Links: Kontrastpunkt, Raumteiler, Gestaltungselement: Zum Wohnzimmer hin präsentiert sich die anthrazitfarbige Küche geschlossen. Gemeinsam mit der Treppe bildet sie den Kern des Hauses.



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Die Sitzplätze an der Nordseite des Hauses schätzt die Bauherrschaft besonders im Hochsommer.

im Wellness-Bereich, in dem sich Sauna, Dusche und Ruheraum befinden: Im Innenhof hat ein versenkter Whirlpool Platz gefunden als Ergänzung zum Home Spa. Das H-förmige Obergeschoss besteht aus zwei Flügeln, die nur durch einen schmalen Gang verbunden sind. Auf der einen Seite befinden sich ein Kinderzimmer mit Bad und ein Arbeitszimmer, das über einen kleinen Sitzplatz verfügt. Auf der anderen Seite liegt der Elternbereich mit Schlafzimmer, Ankleide und einem Masterbad mit Dusche und frei stehender Badewanne. Hier können die Bewohner zwischen zwei Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien wählen: Der Elternteil verfügt über eine Terrasse im Süden und über einen Sitzplatz im Norden. Den grössten ­Aussenbereich aber bietet der Garten, der sich über der Garage erstreckt. In unmittelbarer Nähe der Wohnzimmer-Fensterfront liegt der Sichtbeton-Pool mit LED-Beleuchtung, Gegenstromanlage und einer vollautomatischen Wasseraufbereitungsanlage. Ein Holzdeck sorgt dafür, dass man sich auch im Sommer nicht die Füsse verbrennt. Mit dem Eigenheim, in dem der Bauherr nun mit seiner Ehefrau und seinem kleinen Sohn lebt, ist er zufrieden. «Ich wollte ein Haus, das gross, aber nicht riesig ist – und dafür einen hohen Ausbaustandard hat und viel Komfort bietet», sagt er.    38

ERDGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ] beck + oser architekten, Basel | www.beck-oser.ch

[ KONSTRUKTION ] Massivbau | Flachdach | Fassade: Sichtbeton

[ RAUMANGEBOT ] Nettowohnfläche: 195 m² | Anzahl Zimmer: 7

[ AUSBAU ] OBERGESCHOSS

Bodenbelag: Feinsteinzeug­platten Wandbelag: Verputz | Holz-Metall-Fenster

[ TECHNIK ] Luft-Wasser-Wärmepumpe | Boden­ heizung | Thermische Solaranlage | Komfortlüftung | Hausautomation (Licht- und Storensteuerung per App) | Vollautomatische Garten­bewässerung


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SCHLICHTE ELEGANZ IN WEISS D

ie Bauherrschaft wünschte sich ein Haus aus massivem Holz für ein wohliges Ambiente und ein angenehmes Raumklima. Rustikal durfte es dennoch nicht wirken, es sollte schlicht, weiss und hell sein, durchflutet von natürlichem Licht. Ebenfalls wichtig war ein grosszügiger Wohn­bereich mit offener Küche, der als Mittelpunkt des Geschehens fungiert – ein Ort, wo Familie und Freunde zusammenkommen.

GANZ NACH EIGENEM GESCHMACK Entstanden ist ein grosszügiges, geradliniges Einfamilienhaus mit weitläufigem, offenem Wohnbereich im Erdgeschoss. Eine gross­ flächige Verglasung zum Garten hin bringt viel Tageslicht ins Haus­ innere. Mit dem zweigeschossigen Zwerchhaus, das aus dem quaderförmigen Baukörper hervorragt, wird zusätzlicher Raum gewonnen und noch mehr Licht eingefangen. Die Fassade aus massivem Kiefernholz wirkt auf natürliche Weise wärmedämmend und erstrahlt in hellem Weiss. Einen eleganten Kontrast bilden die anthrazitfarbenen Fensterrahmen und das Satteldach. Schnörkellos und zurückhaltend präsentiert sich die Innenarchitektur. Von komplett weissen Innenwänden riet der erfahrene Blockhaus­ 40

hersteller ab. Mit glatten und von Natur aus hellen Vollholzwänden wird ein angenehmes Raumgefühl geschaffen, ausserdem kommt so der Blockhaus-Charakter besonders gut zur Geltung. Um das Kiefernholz vor dem Nachdunkeln zu bewahren, wurde es mit einem UV-Schutz versehen. Dem Wunsch nach viel Weiss wurde gleichwohl Rechnung getragen: So bilden die weiss verputzen Trennwände, die weissen Türen und Fensterrahmen ein harmonisches Zusammenspiel mit der natürlichen Farbe der Holzwände und des Eichenparketts. Nur die Nassräume und der Eingangs­ bereich sind mit pflegeleichten Platten ausgestattet. Mit der Möblierung in Weiss, kombiniert mit naturbelassenen Holzelementen, wird der gewünschte puristische Stil gekonnt weitergeführt.

EFFIZIENT UND ZUVERLÄSSIG GEBAUT Der Blockbohlenbau überzeugt mit nachhaltigem und umweltfreundlichem Baumaterial sowie auch mit kurzer Bauzeit: Die im Werk vorgefertigten Wandelemente wurden auf der Baustelle in knapp drei Tagen zusammengesetzt. Nur vier Monate nach Haus­ lieferung konnte die Familie schon ihr neues Zuhause beziehen – ein individuell umgesetztes Einfamilienhaus zum Festpreis.   


BAUEN MIT SYSTEM  INSPIRATION

ERDGESCHOSS

DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Einschalige massive Blockbohlenbauweise aus dreifach verleimter nordischer Kiefer, setzungsfreier Wandaufbau durch Fertigkonstruktion | Satteldach mit Tonziegel RAUMANGEBOT: Nettowohnfläche 172 m² | 6 Zimmer AUSBAU: Wandbeläge: Holz (Massiv-­Blockwand) und Putz | Bodenbeläge: Parkett und Platten | Decken: Holz | Fenster: verleimte Holzfenster TECHNIK: Gas und solare Warmwasserbereitung

FULLWOOD-WOHNBLOCKHAUS Standort Schweiz-Ost: Hinterhasle 1357, 9427 Wolfhalden | Tel. 071 891 2015 Standort Schweiz Mitte: Sunnsite 2, 3256 Seewil | Tel. 031 872 1022 info@fullwood.ch | www.fullwood.ch



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Atmoshaus AG

NEUBAU MIT GESCHICHTE B

evor die vierköpfige Bauherrenfamilie mit dem Bau ihres Einfamilienhauses beginnen konnte, musste sie das Ende etwas ungewöhnlicher Arbeiten abwarten. In der Flur Chüeweid in ­Künten, wo auch ihr Grundstück liegt, vermutete die Kantonsarchäologie Aargau Funde aus der Zeit des antiken Roms. Die Ausgrabungen förderten tatsächlich archäologische Objekte zu Tage – allerdings aus der Bronze- und Steinzeit.

Auch hier kommen am Boden die pflegeleichten Keramikplatten zum Einsatz, die mit der grauen Granitabdeckung der Küche harmonieren. Ein direkt an die Küche anschliessendes Reduit bietet viel zusätzlichen Stauraum. Ergänzt wird das Erdgeschoss von einem Gästezimmer und einem Gäste-Bad mit Dusche.

MODERN UND GEMÜTLICH

Im Obergeschoss liegen die Schlafräume der Familie sowie ein grosszügiges Badezimmer mit einer Eck-Badewanne, das direkt unter einem Dachfenster zum Entspannen einlädt. Raumhohe Fenster bringen viel Licht in die Schlafzimmer. Doch damit ist das Raumangebot nicht erschöpft: Auf der Wunschliste der Bauherrschaft stand auch ein isoliertes und geheiztes Untergeschoss, in dem Abstell- und Hobbyräume untergebracht sind. Zwei Parkplätze in der zur Überbauung gehörender Tiefgarage machen Parkmöglichkeiten auf dem Grundstück selbst überflüssig. So konnte die Familie den Platz rund ums Haus komplett dem selbst gestalteten Garten widmen. Der grosszügige Sitzplatz ist dank einem Glasdach mit Rundum-Markisen bestens vor Regen, Sonneneinstrahlung und Nachbarblicken geschützt und lädt dank integrierter LED-Beleuchtung auch am Abend zum Verweilen ein.   

Nach Abschluss der archäologischen Arbeiten konnte der Bau beginnen. Mit der Atmoshaus AG als zuverlässigem Partner hatte die Familie ein Eigenheim ganz nach ihren Wünschen geplant. Das nach Süden ausgerichtete Haus bietet seinen Bewohnern viel Platz in lichtdurchfluteten Räumen. Durch einen offenen, mit effektvollen grauen Keramikplatten ausgelegten Eingangsbereich gelangt man ins Wohn- und Esszimmer, wo ein rustikaler Parkettboden für Wärme sorgt. Zusätzliche Gemütlichkeit schafft der Schwedenofen, den die Atmoshaus AG der Bauherrschaft als kleines Dankeschön für die frühzeitige Vertragsunterzeichnung spendiert hat. Die in schlichtem Weiss gehaltene, grifflose Küche grenzt sich mit einer Halbinsel mit Frühstücksbar optisch vom Wohnraum ab.

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PLATZ ZUM LEBEN


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ERDGESCHOSS

DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbau | Satteldach | Wände: Beton, Backstein, mit Wärmedämmung | Fassade: Aussenputz  RAUMANGEBOT: Nettowohnfläche 206,3 m² | 5,5 Zimmer AUSBAU: Wandbeläge: Abrieb und Platten Bodenbeläge: Parkett, keramische Platten, Zementüberzug, Teppich | Decken: Täfer, Weissputz | Fenster: Kunststoff | Metallzargentür TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe

ATMOSHAUS AG Eichweid 1, 6206 Neuenkirch | Tel. 041 545 80 00 info@atmoshaus.ch | www.atmoshaus.ch



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Baufritz AG

HIGHTECH-HAUS AUS HOLZ M

it dem Objekt «Haussicht» vereint die Baufritz AG in Zusammenarbeit mit dem renommierten Designer Alfredo Häberli Öko und Design unter einem Dach: Ein Einfamilienhaus, das die Möglichkeiten des Holzbaus aufzeigt und zugleich ein Zeichen in Sachen Umweltfreundlichkeit und Wohngesundheit setzt. Das einzigartige Konzepthaus setzt nicht nur auf den nachwachsenden Rohstoff Holz und weitere wohngesunde und natürliche Materialien, sondern auch auf Energie­effizienz.

NEUE IDEEN DURCH VERÄNDERTE PERSPEKTIVEN Als Vorbild und Inspiration diente dem Designer der Schiffsbau: So ist die Architektur von weichen, organischen Formen geprägt. Alfredo Häberli stellte den Menschen in den Mittelpunkt und plante deshalb das Gebäude von innen nach aussen. Im «Haussicht» steht die übliche Geschosseinteilung Kopf: Kinder- und Elternschlafzimmer liegen geborgen im eher geschlossenen Erdgeschoss. Das auf drei Seiten verglaste Obergeschoss beherbergt den Wohn- und Essbereich. Seine Offenheit und die grosszügige Terrasse lassen es wie ein Schiffsdeck wirken. Hier befindet sich auch der Medienraum, in dem ein drehbares, multifunktionales Möbelstück, die 44

Medien-Koje, verschiedene Sitz- und Ablage­flächen bietet. Neben dem zweistöckigen Hauptgebäude befindet sich ein «Stöckli», das über einen Aufzug in seinem Sockel und von der Terrasse des Haupthauses erschlossen ist. Das barrierefreie Nebengebäude ist als Altersresidenz gedacht, kann aber auch multifunktional als Büro, Wohneinheit für Teenager oder anderweitig genutzt werden.

GUT FÜR MENSCH UND UMWELT Neben der Bausubstanz zieht sich der ökologische Grundgedanke auch durch die gesamte Einrichtung des Hauses. Flimmerfreie, von Baufritz mitentwickelte LED-Leuchten produzieren abends gesundes Licht, tagsüber fliesst viel natürliches Licht in die Wohnräume. Eine gute Wärmedämmung und ein intelligentes Hausautomationssystem sorgen für geringen Energieverbrauch, den die Photovoltaik-Zellen auf dem Dach mehrheitlich decken. Eine hoch effi­ziente Wärmepumpe nutzt die gespeicherte Wärme im Winter, um das Haus zu beheizen. Das Objekt am Firmenhauptsitz von Baufritz in Erkheim (DE) ist ein Vorzeigeobjekt, das für Baufritz-Kunden exakt so nachgebaut werden kann. Es besteht auch die Möglichkeit, nur einzelne Elemente im eigenen Projekt einzusetzen.   


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ERDGESCHOSS

OBERESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Holztafelbau mit Grosselementen | biologische Naturdämmung aus Hobelspan | ­Pultdach | Häberli-Fassade  RAUMANGEBOT: Wohnfläche: 415,2 m²⎜Anzahl Zimmer: 7,5 AUSBAU: Wand­beläge: Holz, Naturstein | Boden­beläge: Parkett, Naturstein⎜Fenster: Holz/Metall TECHNIK: Fussbodenheizung | Wärmepumpe | ­saisonaler Erdspeicher | Photovoltaikanlage | Kühldecken | Hausautomation

BAUFRITZ AG Dorfstrasse 14, 3661 Uetendorf Tel. 033 345 97 00 info@baufritz.ch | www.baufritz.ch



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Renggli AG

FAMILIENHAUS UND PRAXIS VEREINT A

n sanfter Hanglage öffnet sich ein eindrücklicher Panoramablick auf den Sempachersee und die sich im Hintergrund erstreckende Berglandschaft. In ländlicher Umgebung hat die Bauherrin den perfekten Ort gefunden, wo sie Familie und Beruf problemlos unter einen Hut bringen kann – indem sie ihre Praxis direkt ins Haus einbindet. Mit der Renggli-Architektur hat das Paar einen zuverlässigen Baupartner gefunden, der die konkreten Vorstellungen auf kreative Weise umzusetzen wusste.

AN HERAUSFORDERUNGEN WACHSEN Die Wünsche der Bauherrschaft mit vorgegebenem Budget zu erfüllen und dazu noch die von der Gemeinde begrenzte Geschosshöhe einzuhalten, stellte eine grosse Herausforderung dar. Doch dank der engen und effizienten Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft gelang es den Renggli-Architekten, ein echtes Raumwunder für die fünfköpfige Familie zu schaffen. Auf drei Stockwerken wird nun jeder Quadratmeter optimal genutzt. Strassenseitig, wo sich ein Unterstellplatz für Besucherfahrzeuge und Velos befindet, ist auch der separate Eingang zu den zwei Praxisräumen. Dort empfängt die Ärztin für traditionelle chinesische Medizin und Akupunk46

tur ihre Patienten. Die Praxis ist so konzipiert, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt als Einliegerwohnung umgenutzt werden kann. Der private Eingang des Einfamilienhauses befindet sich auf der Gartenseite im Erdgeschoss. Von hier aus gelangt man über einen Flur zu den Schlafzimmern und Bädern. Eine elegante Treppe führt zum Wohnzimmer und der offenen Küche sowie einem kleinen Lesezimmer. Im Obergeschoss bildet die Loggia mit spektakulärem Weitblick ein besonderes Highlight. Zur einen Hälfte schattenspendend gedeckt und zur anderen Hälfte mit freiem Blick zum Himmel lädt dieser Ort zum Verweilen und Entspannen ein.

MIT LIEBE ZUR NATUR Die Naturverbundenheit der Bauherrschaft wird einerseits durch die Lage und andererseits durch die Bauweise mit natürlichen Materialien, grossen Fenstern und Minergie-Standard sowie den grosszügigen Aussenräumen zum Ausdruck gebracht. Die Umgebung ist eine Bereicherung für Bewohner und Besucher. Während die Kinder im Garten spielen und sich austoben dürfen, geniesst das Paar die Ruhe im Quartier. Und die Patienten finden in der Praxis eine angenehme Atmosphäre vor.   


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ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Holzsystembau mit Minergie-Standard | Flachdach, extensiv begrünt | Fassade: horizontale Falzschalung in Fichte/Tanne RAUMANGEBOT: Nettowohnfläche 197 m² | 6,5 Zimmer plus 2 Zimmer AUSBAU: Wandbeläge: Weissputz und Tapete weiss gestrichen, Fototapeten in den Praxisräumen | Bodenbeläge: Platten in Nassräumen, Eichen-Parkett | Decken: Weissputz | Fenster: Holz-Metall-Fenster mit 3-fach-Verglasung TECHNIK: Wärmepumpe, Bodenheizung, Komfortlüftung, BUS-System mit Gebäudeautomation

RENGGLI AG St. Georgstrasse 2, 6210 Sursee | Tel. 041 925 25 25 info@renggli-haus.ch | www.renggli-haus.ch



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Kobelthaus

FAMILIENFREUNDLICH D

er Wunsch nach einem Eigenheim tritt bei jungen Familien besonders häufig auf: Man will dem Nachwuchs Raum zum Wachsen und Entfalten bieten und gleichzeitig auch für die Eltern Bereiche der Erholung schaffen. Die Bauherrschaft dieses Einfamilienhauses suchte für den Bau des neuen Zuhause für sich und ihre zwei Kinder die Kobelt AG als Partner aus. Besonders angetan hatte es der Familie das Modell «Alico». Mit seinem offenen Wohngeschoss im Loft-Stil und den grosszügig bemessenen Schlafzimmern im Obergeschoss entsprach das Haus weitgehend den Vorstellungen der Familie.

PERFEKT ANGEPASST Wer ein Eigenheim baut, gibt sich jedoch ungern mit «weitgehend» und «beinahe» zufrieden. Deshalb liess die Familie den Grundriss ihres Hauses exakt an ihre Bedürfnisse anpassen – ohne Planungsmehrkosten. So verzichtete die Bauherrschaft auf das Unter­ geschoss zugunsten einer an das Haus angebauten Garage mit Technikraum. Über die Garage wie auch über den Hauseingang gelangt man in ein grosszügiges Entrée mit Garderobe. An der Geschosstreppe vorbei geht es zum offenen Wohn- und Ess­ bereich. Ein Ende des länglichen Raumes wird von der weissen

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Küche eingenommen, deren Abdeckung mit den dunklen Keramikplatten am Boden harmoniert. Die schlichte Gestaltung der Küche überlässt die Vorreiterrolle im Erdgeschoss dem gegenüberliegenden Wohnbereich, in dem eine Akzentwand in Steinoptik für Wohnlichkeit sorgt. Die bodentiefe Fensterfront, die sich über die gesamte Länge des Raumes erstreckt, lässt viel Tageslicht hinein und erschliesst den grossen Garten mit seinem überdachten Sitzplatz und der Lounge. Ein Hauswirtschaftsraum und ein Gäste-WC vervollständigen das Erdgeschoss.

PLATZ FÜR KINDER UND ELTERN Der gehobene Innenausbau setzt sich im oberen Stock fort. Das helle Elternschlafzimmer verfügt über eine praktische Ankleide. Daneben liegen die zwei grossen Kinderzimmer, ausserdem hat im Obergeschoss auch ein Büro Platz gefunden. Das grosse Bade­ zimmer teilt sich die Familie. Der leicht verwinkelte Grundriss trennt das Bad klar in mehrere Bereiche: Waschtisch, Dusche, Badewanne und WC. So konnten die Wünsche der Familie dank cleverer Grundrissanpassungen bis ins Detail erfüllt werden – und das mit dauerhaften und hochwertigen Baumaterialien, die von regionalen Handwerkern verbaut wurden.   


BAUEN MIT SYSTEM  INSPIRATION

ERDGESCHOSS

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TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbauweise in Beton und Mauerwerk | Flachdach | Fassade: Verputz eingefärbt mit Schutzanstrich  RAUMANGEBOT: Nettowohnfläche 147 m² | 5,5 Zimmer AUSBAU: Wandbeläge: Abrieb, Platten in Nasszellen | Bodenbeläge: Platten, Laminat | Decken: Weissputz gestrichen | Kunststoff-Aluminium-Fenster | Holzfuttertüren mit fertig belegtem Türblatt  TECHNIK: Bodenheizung | Luft-Wasser-Wärmepumpe

KOBELT AG Staatsstrasse 7, 9437 Marbach | Baden-Dättwil, Biel Telefon 071 775 85 85 info@kobelthaus.ch | www.kobelthaus.ch



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Bautec AG

MODERNER BAU MIT CHARAKTER M

it geradliniger Architektur und grossflächiger Verglasung brachte der Architekt von Bautec die Ansprüche der Bauherrschaft nach viel Transparenz und mini­malistischem Design genau auf den Punkt. Zwei Stockwerke, 5 ½ Zim­mer, 210 m² Wohnfläche und ein grosser Garten bieten der Familie viel Platz für Gemeinsamkeit, aber auch genügend Rückzugsmöglichkeiten, um sich zu entspannen.

VERSCHMELZUNG VON INNEN- UND AUSSENRAUM Steht der Besucher vor dem Eingang, zeigt sich das Haus eher zurückhaltend. Tritt er jedoch ein, fühlt er sich in der hellen und warmen Wohnatmosphäre sofort willkommen. Schon im Entrée öffnet sich der Blick durch das Wohnzimmer zum Garten und über die geradläufige Treppe ohne Geländer zum oberen Stock. Die Bibliothek trennt den Wohnbereich mit offener Küche auf eine charmante Art und Weise vom Gang, der zum praktischen Bürozimmer des Haus­herrn führt. Eine Gäste-Toilette mit Dusche rundet das Raumangebot im Erdgeschoss ab. Die nach Süden aus­ gerichteten, raumhohen Fenster erlauben einen schönen Ausblick auf die Natur und lassen gleichzeitig viel Tageslicht ins Haus strö50

men. Dank der Glasschiebetüren und der überdachten Terrasse können auf beiden Geschossen alle Wohnräume nach aussen erweitert werden, was die Familie besonders in der warmen Jahreszeit sehr schätzt.

DEN INDIVIDUELLEN BEDÜRFNISSEN ANGEPASST Eine kleine private Oase wünschte sich das Paar, wo es seine Ruhe ohne die Kinder ungestört geniessen kann. Diesen Rückzugsort kreierte der Architekt mit einem grosszügigen und gemütlichen Schlafzimmer, das über einen direkten Zugang zur Ankleide und zum eigenen Bad mit Spa-Ambiente verfügt. Darüber hinaus überzeugt der wunderschöne und erholsame Weitblick in die Natur, den das Paar vom Bett aus geniessen kann. Ein weiterer Wunsch ging mit dem Töpferatelier im Untergeschoss in Erfüllung, wo sich die Bauherrschaft kreativ entfalten kann. Der grosszügige Kellerraum kann später von den Nachwuchs-Musiktalenten als Proberaum genutzt oder auch zum privaten Wellness-Bereich umgebaut werden. Dieses Einfamilienhaus wird den Ansprüchen der Bewohner somit nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der weiteren Zukunft gerecht.


BAUEN MIT SYSTEM  INSPIRATION

ERDGESCHOSS

DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION: Massivbauweise, UG aussen Beton, Wände EG/OG Backstein mit Aussendämmung | Fassade verputzt | Flachdach  RAUMANGEBOT: Nettowohnfläche 210 m² | 5,5 Zimmer AUSBAU: Wandbeläge: Küche mit fugenlosem Acrylglasbelag über Arbeits­

bereich, Nassräume Natursteinbelag und Klinkerplatten, übrige Räume eingefärbter Abrieb und teilweise Sichtbeton | Bodenbeläge: Langriemen-Parkett geölt, Schlafzimmer Korkbelag, Nassräume Plattenbelag in Parkett-Optik | Decken: Wohn- und Schlafzimmer Gipsglattstrich, übrige Räume weiss eingefärbter Abrieb | Fenster: Holz-Metall-Fenster TECHNIK: Luft-Wasser-Wärmepumpe

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REALISATION  FENSTER & FASSADEN

Oben links: Ein grosser Wellness-Bereich mit Innen-Pool lädt zum Entspannen ein. Hinter der Glastür erkennt man das kunstvolle Treppenhaus aus Cortenstahl von Zsolt Szalai. Aus dem gleichen Stahl ist die Decke, die hier ganz sanft anmutet. Oben rechts: Nahezu durchsichtig wirkt das Haus mit raumhohen Schiebefenstern von Sky-Frame, die eine Verschmelzung des Innen­ lebens mit der Natur erlauben. Links: Die Akustikdecke aus Eichenholz dämpft die Geräusche im offenen Wohnraum. Rechte Seite: Auf der Terrasse blickt man durch die Fenster in den Innenraum hindurch zu den Bäumen. Das Haus ist perfekt in die Natur ein­g ebettet, die sich im Wasser spiegelt.

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WEITSICHT BIS NACH WIEN Warum sollte man sich der Natur mit Wänden verschliessen, wenn man sie förmlich ins Haus holen kann? Mit diesem Gedanken zeichnete der Architekt Zoran Bodrožic´ eine transparente Villa, die dank grosszügiger Verglasung mit ihrer Umgebung verschmilzt. TEXT   DONIKA GJELOSHI FOTOS   PHILIPP KREIDL

E

in verwildertes Fahnengrundstück mit altem Haus am Rande der österreichischen Hauptstadt, das war die Ausgangslage. Hier wünschte sich der Bauherr Benedikt Grossmann ein besonderes Anwesen mit der Absicht, es anschliessend zu verkaufen. Weitere ` sollte seiner Kreativität Anforderungen gab es nicht, Zoran Bodrožic einfach freien Lauf lassen – ein Traum eines jeden Architekten und gleichzeitig eine grosse Herausforderung, soll doch für jemanden gebaut werden, den man noch nicht kennt. «Die Kommunikation des Hauses mit der Natur war mir sehr wichtig», erklärt der Architekt. Aus diesem Grundsatz heraus entwarf Bodrožic ` eine extravagante Villa auf vier Ebenen mit grossen Fensterfronten, die Transparenz

schaffen und den Wohnraum gekonnt in die umliegende Natur einbetten. Mit dem Bio-Pool betont der Architekt die Nähe zur Natur und integriert die unmittelbare Umwelt in den Bau. Ein Käufer liess sich für dieses Meisterwerk sehr schnell finden.

EIN SPIEL MIT LICHT UND SCHATTEN Auf allen Etagen erweitern raumhohe und rahmenlose Schiebfenster von Sky-Frame die Innenräume von drei Seiten her nach aussen. Mühelos lassen sich die Fenster per Knopfdruck öffnen und schliessen. Während die dreifache Verglasung für eine optimale Wärme

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REALISATION  FENSTER & FASSADEN

und Schalldämmung sorgt, spenden die filigranen Jalousien bei starker Sonneneinstrahlung Schatten. «Bei Niedrig-Energie-Bauten ist die Beschattung der zur Sonne ausgerichteten Seiten unumgänglich», erklärt Zoran Bodrožic ` . «In meiner Architektur ist der um­ liegende Sonnenschutz immer eingeplant, sei es durch Dachvorsprünge, Beschattungssysteme oder die Begrünung», führt er weiter aus. So ist es auch bei diesem Objekt nicht anders. Nebst dem filigranen Lamellen-System sorgen auch die umliegenden Bäume, die Bepflanzung im Garten und das Wasser des Bio-Pools und des Seerosenbeckens für ein angenehmes Klima im Sommer. Viel Sonnenschein braucht es keineswegs, um die Räume mit natürlichem Licht zu erhellen. Dank der grossflächigen Verglasung ist das Haus tagsüber auch bei bedecktem Wetter und im Winter stets lichtdurch­ flutet. Die Lichtreflexion nach innen funktioniere sogar am besten, wenn die Sonne weniger scheint, berichtet der Hausherr.

AUSGEKLÜGELTE ARCHITEKTUR Sobald der Besucher den Fuss in dieses Haus setzt, verspürt er die spezielle Atmosphäre, die aufgrund der verwendeten Materi­a lien herrscht. Die angenehme Aura hat dabei sowohl akustische wie auch optische Komponenten. Bei den Werkstoffen spielen Glas, Beton und Stahl die Hauptrolle, wobei die Natursteinfliesen einen besonderen Akzent setzten. Für die Innenarchitektur hat der Architekt mit dem Künstler Zsolt Szalai zusammengearbeitet, mit dem er auf Anhieb einig war, dass in diesem Haus nichts glänzen durfte, da dadurch das natürliche Lichtspiel durcheinander gebracht würde. So hat Szalai ein kunstvolles Treppenhaus aus Cortenstahl entworfen. Ein Element, das sich auch beim Cheminée, bei der Küchenverkleidung, den Esstischbeinen und der Decke des Kellergeschosses wiederfindet. Eben-

falls eindrücklich ist das Raumgefühl im Erdgeschoss, wo das Kochen, Essen und Verweilen auf einer grossen, offenen Fläche neben­einander stattfindet. Eine Akustikdecke aus Eichenholz dämpft die Geräusche im lebendigen Raum, wodurch eine angenehme Ruhe das Empfinden bestimmt. Auf diese Idee kam der Architekt aufgrund der Zaha-Hadid-Bibliothek des Wiener WU-Campus, wo eine ähnliche Decke aus Gipskarton errichtet wurde. Die grosszügige Verglasung lässt den Wohnraum mit dem Garten verschmelzen, insbesondere im Sommer, wenn alle Schiebefenster die meiste Zeit offen bleiben.

WENN MAN SICH ZU HAUSE IN DEN FERIEN FÜHLT Diese Villa lässt keine Wünsche offen. Im Kellergeschoss finden die Bewohner Erholung im Home-Spa, wo ein voll umfängliches Wellness-Programm absolviert werden kann. Sauna, Dampfbad und Indoor-Pool laden zur Entspannung ein. Wer Bewegung braucht und deshalb lieber aktiv sein möchte, kann sich im Fitness-Raum auspowern. Und wem nach einem guten Glas Wein ist, findet edle Tropfen im hauseigenen Weinkeller. Über die Treppe oder den Lift gelangt man zu den oberen Etagen. Neben der Bibliothek im Wohnbereich findet man auch im Heimkino gute Unterhaltung. Im Obergeschoss ist mit den vier Schlafzimmern genügend Platz vorhanden, damit nach einem geselligen Abend die Gäste der Bewohner gleich im Haus übernachten können. Am besten schläft es sich aber natürlich im MasterBedroom im Penthouse, das in der vierten Ebene zurückversetzt errichtet wurde, um Platz für eine eigene Terrasse mit wunderschöner Aussicht zu schaffen. Das Hausherren-Paar kann hier in der frei stehenden Wanne ein Bad nehmen oder am Cheminée-Feuer sitzen und gleichzeitig den Blick über die Baumspitzen bis zum Petersdom in der Wiener Innenstadt schweifen lassen.   

Oben: Schon bei geringer Sonneneinstrahlung wird der Raum mit Licht durchflutet. Links: Von drei Seiten her wird der Master-Bedroom auf der vierten Etage mit raumhoher Verglasung nach aussen erweitert. Ist es zu sonnig, spenden die Jalousien Schatten. Das Flach­ lamellen-System ist dabei die ideale Beschattungs­ lösung für die Schiebefenster von Sky-Frame.

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REALISATION  FENSTER & FASSADEN

FASSADE IM FOKUS: GEBÄUDEHÜLLE GESTALTEN Obwohl der Bauherr nicht in jeder Bauzone frei über das Material und die Farbe der Hausfassade bestimmen kann, lohnt es sich dennoch, über die Möglichkeiten Bescheid zu wissen. Ob Holz, Keramik, Putz, Sichtbeton oder sogar Photovoltaik: Die Auswahl ist gross, wie Fassadenfachmann Reto Dürlewanger aufzeigt. INTERVIEW   ANNA ETTLIN

zement, bekannt unter dem Markennamen Eternit. Eternitfassaden trifft man in der Schweiz häufig an.

RETO DÜRLEWANGER Leiter Fassade merz + egger ag, St. Gallen www.merzegger.ch

Reto Dürlewanger, welche Funktionen erfüllt die Fassade bei einem Einfamilienhaus ? Als äusserste Hülle des Hauses muss die Fassade ein Wind- und Wetterschutz sein und sämtlichen Umwelteinflüssen standhalten: Regen, Schnee, Hagel, UV-Licht usw. Dass es unterschiedliche Fassadenmateri­ alien gibt, ist bekannt. Welche Konstruk­ tionsarten unterscheidet man? Die zwei wichtigsten Möglichkeiten sind hinterlüftete Fassade und Kompaktfassade. Eine Kompaktfassade entsteht in der Regel, indem das Gebäude mit Platten aus geschäumtem Polystyrol gedämmt und dann verputzt wird. Bei einer hinterlüfteten Fassade wird sehr oft eine mineralische Dämmung eingesetzt. Das Bekleidungsmaterial wird nicht direkt darauf, sondern in einem kleinen Abstand auf einem Tragwerk mit Holzlattung oder Aluminium-Profilen montiert. So entsteht zwischen Dämmschicht und Bekleidungsmaterial eine Ebene, in der die Luft zirkulieren kann: die Hinterlüftung. Welche Fassadenbauweise ist bei Einfamilienhäusern in der Schweiz am meisten verbreitet? Wenn man alle Bekleidungsmaterialien der hinterlüfteten Fassade zusammenzählt, kommt der Markanteil an hinterlüfteten Fassaden auf etwa 25 Prozent. Der Klassiker bei hinterlüfteten Fassaden ist sicher Faser­ 56

Welche Vor- und Nachteile haben die beiden Bauweisen ? Kompaktfassaden sind, zumindest kurzfristig gesehen, preiswerter als hinterlüftete Fassaden, und ihre Bauzeit ist etwas kürzer. Allerdings muss man eine verputzte Fassade nach etwa 15 Jahren neu streichen, da sich die Umwelteinflüsse auf dem Putz schneller bemerkbar machen. Eine sauber ausgeführte hinterlüftete Fassade hält dagegen 40 bis

«Im Winter kann der Strom-Ertrag an der Fassade besser sein als auf dem Dach.» Reto Dürlewanger

50 Jahre. Zudem bietet sie gewisse bauphysikalische Vorteile. Beispielsweise wärmt sich ein Haus mit einer hinterlüfteten Fassade im Sommer weniger schnell auf. Durch die Erwärmung entweicht die Luft aus der Hinterlüftungsebene durch die Entlüftung am Dachrand, zugleich strömt beim Fassadenfuss frische, kühlere Luft nach. So wird die Wärme abgetragen, bevor sie ins Haus gelangen kann. Durch die mineralische Dämmung gestaltet sich zudem der Brandschutz einfacher. Und schliesslich ist ein weiterer grosser Vorteil der hinterlüfteten Fassade ihre architektonische Vielfalt. Man hat eine sehr grosse Auswahl an Bekleidungsmaterialien: Holz, Metall, Kunstharz, Eternit, Feinsteinzeug, Naturschiefer, alles ist möglich. An der hinterlüfteten Fassade können sogar

Strom produzierende Photovoltaik-Module zum Einsatz kommen. Wie darf man sich eine moderne Solar-Fassade vorstellen? Es ist wichtig zu wissen, dass ein grosser technischer Fortschritt bei den PhotovoltaikModulen für die Fassade stattgefunden hat und immer noch stattfindet. Es gibt längst nicht mehr nur die anthrazitfarbigen Platten mit sichtbaren Stromleitungen. Heute gibt es auch farbige Module. Mit ausreichendem Budget findet man auch objektspezifische Lösungen, wobei auch die Grösse der Platten individuell bestimmt werden kann. Besonders im Winter, wenn die Sonne fast horizontal auf die Fassade scheint, lohnt sich die Photovoltaik. Dann kann der Ertrag an der Fassade sogar höher sein als auf dem Dach. Welche Gestaltungsmöglichkeiten hat man bei einer hinterlüfteten Fassade? Neben Farben und Materialien kann man die Fenstereinteilung so an das Bekleidungs­ produkt anpassen, dass die vertikalen und horizontalen Linien mit der Fassade im Einklang sind. Für die moderne Architektur, die sich eher geradlinig und dezent zeigt, hat die hinterlüftete Fassade einen weiteren Vorteil: Mit einem guten Bekleidungsmaterial kann man das Vordach kleiner gestalten oder sogar ganz weglassen. Was gilt es bei der Auswahl des Bekleidungsmaterials und der Farben zu beachten ? Die Fassade ist je nach Standort unterschiedlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Wohnt man in einer Gegend, wo es beispielsweise viele Bäume hat, kann es sein, dass die Pollen durch Regen an die Fassade gelangen und sie verschmutzen. Dasselbe gilt für eine befahrene Strasse, die Feinstaub verursacht. In diesem Fall sollte man ein Material nehmen, das eine geschlossene Oberfläche hat.


Lassen sich die einzelnen Materialien auch kombinieren ? Das ist möglich. Man sieht immer wieder die Kombination aus Holz und Eternit, oder auch kombiniert mit einer Kompaktfassade. Dann macht man auf der Westseite, die dem Wetter am meisten ausgesetzt ist, eine wider­standsfähigere hinterlüftete Fassade, und die restlichen Seiten verputzt man. Auch bei einer Solarfassade werden Beklei­ dungsprodukte gemischt. Die Module kom­ men dort zum Einsatz, wo sie auch etwas bringen, rundum kann mit einem anderen Material gearbeitet werden. Kann der Bauherr über das Aussehen seiner Fassade frei entscheiden? Das ist nicht in jeder Bauzone möglich. Je nach Zone und Gemeinde kann der Ortsbild­ schutz vorsprechen und die Auswahl stark eingrenzen. Deswegen ist es empfehlens­ wert, dies frühzeitig abzuklären, am besten gemeinsam mit einem Fassadenplaner. An­ sonsten kann es sein, dass man etwas offe­ rieren lässt, wofür man gar keine Baubewilli­ gung erhält. Wie hoch ist der Wartungsaufwand für eine Fassade ? Eine hinterlüftete Fassade kann man nach Bedarf reinigen, wie bereits angespro­ chen. Ansonsten ist sie sehr wartungsarm. In der Regel achtet man als Eigentümer darauf, dass man noch Reserveplatten des Bekleidungsmaterials hat. Dann ist es ein­ fach, ein Element auszuwechseln, falls es mal beschädigt werden sollte. Bei einer Kompaktfassade ist es etwas schwieriger, Schäden auszubessern. Wenn beispiels­ weise Vögel den Putz aufpicken und in der Dämmung nisten, was vorkommen kann, lässt sich das Loch zwar ohne Weiteres schliessen, es ist aber schwierig, den exak­ ten Farbton des Putzes nachzustellen, so­ dass oft ein Fleck zurückbleibt. Kann man auch an einer hinterlüfteten Fassade nachträglich etwas montieren, beispielsweise eine Lampe oder eine Sicherheitskamera?

«Eine gut aus­geführte hinterlüf­tete Fassade hält 40 bis 50 Jahre.» Reto Dürlewanger

Das ist kein Problem. Mit modernen Dü­ beltechiken lassen sich Gegenstände mühe­ los an der Unterkonstruktion montieren. Für schwerere Objekte, etwa ein Vordach, muss man wissen, an welchen Stellen die Fassa­ denprofile montiert sind. Dann kann man etwas direkt an der Unterkonstruktion be­ festigen. Weiss man bereits beim Bau, wo später die Montage vorgesehen ist, kann man die Unterkonstruktion zusätzlich ver­ stärken. Bei einer Kompaktfassade muss man in jedem Fall bis ins Mauerwerk bohren, damit es auch hält.

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Ist es auch beim Einfamilienhaus möglich, eine bepflanzte Fassade zu realisieren? Begrünte Fassaden, die man von Pres­ tige-Objekten im Ausland kennt, sind in der Schweiz noch nicht sehr verbreitet. Aber mit einer hinterlüfteten Fassade ist eine Begrü­ nung ganz klar machbar! In Zusammenar­ beit mit einem guten Fassadenbauer und vielleicht noch mit einem innovativen Gärt­ ner lässt sich eine objektbezogene Lösung erarbeiten.

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Was halten Sie von Sichtbetonfassaden ? Das ist eine moderne, zeitgemässe Lö­ sung, die man relativ viel antrifft. Auch Sichtbeton lässt sich übrigens als eine hin­ terlüftete Fassade ausführen. Dafür werden die Betonelemente millimetergenau im Pro­ duktionsbetrieb vorgefertigt und vor Ort aufs Tragwerk montiert. Eine gute Planung ist dabei notwendig. Was möchten Sie Bauherrschaften zum Thema Fassade noch ans Herz legen? Bei einer energetischen Sanierung sollten die Arbeiten in der richtigen Reihenfolge durchgeführt werden: Zuerst werden die Fenster saniert, dann kann die neue Fassade sauber daran angeschlossen werden. Und zum Schluss, wenn die Gebäudehülle erneu­ ert ist, tauscht man die Heizung aus. Es lohnt sich für Bauherren, sich vor dem Baubeginn an verschiedenen Orten zu informieren. Und ob Sanierung oder Neubau: Für den Bau ei­ ner hinterlüfteten Fassade ist es wichtig, dass man einen Fassadenplaner mit ins Boot zieht. Besprechen Sie dies am besten frühzei­ tig mit Ihrem Architekten.   

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Besonders geeignet ist Feinsteinzeug. Ist die Fassade in zehn Jahren sichtbar ver­ schmutzt, kann man sie mit Hochdruck rei­ nigen lassen, und schon sieht sie aus wie neu. Wenn man einen dunkleren Farbton wählt, sind Verunreinigungen zudem weni­ ger stark sichtbar. Auch die Fensterzargen, die bei einer hinterlüfteten Fassade entwe­ der aus Bekleidungsmaterial oder aus Blech ausgeführt werden, können verschmutzen. Je heller die Fensterbänke sind, desto eher sieht man den Schmutz.

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REALISATION  FENSTER & FASSADEN

FENSTER ZUR NATUR Grossflächige Verglasungen lassen durch die Seele eines Hauses blicken und widerspiegeln das Bedürfnis nach Verbindung mit der unmittelbaren Umwelt. TEXT   DONIKA GJELOSHI

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[ 1 ] AUTOMATISCHE GRENZENÜBERWINDUNG Die raumhohe Verglasung mit rahmenminimierten Schiebefenstern hebt die Grenzen zwischen Wohnraum und umliegender Natur nahezu gänzlich auf. Dank schwellenlosen Übergängen in Kombination mit automatischer Schiebetürbedienung wird höchster Komfort garantiert. www.swissfineline.ch

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REALISATION  FINANZEN & RECHTLICHES

RISIKEN BEIM KAUF EINES   SCHLÜSSELFERTIGEN EIGENHEIMS Es ist zwar praktisch, eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus fixfertig von einem Generalunternehmer zu kaufen. Allerdings kann dabei einiges schiefgehen. Das sollte man beachten, wenn man ein schlüsselfertiges Eigenheim kauft. TEXT   ADRIAN WENGER

ADRIAN WENGER Hypothekar-­ Experte VZ Vermögens­ Zentrum, Zürich www.vermoegenszentrum.ch

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iele Hauskäufer schliessen mit Verkäufern wie etwa Generalunternehmen (GU) einen kombinierten Vertrag ab, der es ihnen ermöglicht, das fertige Haus samt Grundstück zu erwerben. Der GU verlangt in der Regel, dass der Käufer einen Vorvertrag bzw. einen Reservationsvertrag unterschreibt und eine Anzahlung leistet. Üblich sind erfahrungsgemäss Beträge zwischen 10 000 und 20 000 Franken. Reservationsverträge sind nicht bindend: Beide Parteien können von so einem Vertrag zurücktreten. Eine Verpflichtung zum Kauf besteht erst nach der Unterzeichnung eines Kaufvertrags, der zudem von einem Notar öffentlich beurkundet wurde. Kommt der Kauf nicht zustande, kann es für den Käufer jedoch schwierig sein, die Anzahlung zurückzufordern. Oft weigert sich der Verkäufer, die ganze Anzahlung zurückzuzahlen. Den Abzug begründet er mit geleisteten Vorarbeiten. Die tatsächlichen Aufwendungen sind selten so hoch, dass sie den Rückbehalt der gesamten Anzahlung rechtfertigen würden. Es ist rechtswidrig, in so einem Fall den ganzen Betrag einzubehalten. Geltend machen kann der Verkäufer zum Beispiel tatsächliche Inserate- und Werbekosten, Kosten des Notars, Kosten für vom Käufer gewünschte Änderungen der Baupläne sowie Kosten, die bei einer Verzögerung des Projekts entstehen. Kaufinteressenten sollten keinen Vorvertrag unterschreiben, in dem steht, dass bei einem Rücktritt die gesamte Anzahlung zugunsten des Verkäufers verfällt. Sie überweisen die

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Anzahlung zudem besser auf ein Konto eines vertrauenswürdigen Maklers oder Notars. So erhalten sie ihr Geld auch dann zurück, wenn der Verkäufer der Immobilie in der Zwischenzeit Konkurs geht.

ZAHLUNGEN NUR NACH BAUFORTSCHRITT LEISTEN Der Käufer muss meistens schon in der Bauphase Teilzahlungen an den GU leisten. Das ist unproblematisch, solange der GU mit diesem Geld die beteiligten Handwerker bezahlt. Oft hält der Baufortschritt aber nicht mit den Zahlungen mit. Das Risiko: Wenn der GU die Zahlungen für andere Zwecke verwendet und zahlungsunfähig wird, kann ein geprellter Handwerker ein Bauhandwerkerpfandrecht eintragen und seine Forderungen damit direkt beim Bauherrn geltend. Im schlimmsten Fall muss der Bauherr eine Leistung also doppelt bezahlen. Teilzahlungen sollten deshalb immer an einen konkreten Baufortschritt geknüpft sein, zum Beispiel 10 Prozent nach dem Aushub, 30 Prozent bei der Vollendung des Rohbaus, 30 Prozent bei der Bezugsbereitschaft usw. Auch lässt sich im Kaufvertrag vereinbaren, dass der Käufer einen gewissen Betrag (zum Beispiel 5 bis 10 Prozent) zurückbehält oder auf ein Konto bei einem vertrauenswürdigen Makler oder Notar einzahlt, bis die Frist für die Eintragung von Pfandrechten verstrichen ist. Diese Frist dauert 4 Monate nach Fertigstellung des Baus.

AUF GU-ERKLÄRUNG BESTEHEN Käufer sollten eine sogenannte GU-Erklärung verlangen. Darin bestätigt die Bank des GU, dass die Gesamtfinanzierung ge­ sichert ist und die Teilzahlungen nur für diese Liegenschaft verwendet werden. Kann oder will die Bank des GU keine solche Erklärung abgeben, sollte man sich den Kauf zweimal überlegen. Immer weniger Banken

gehen das Risiko ein, eine GU-Erklärung abzugeben, wonach die Zahlungen zweckgebunden verwendet werden. In so einem Fall empfiehlt es sich, externe Experten beizuziehen, welche die Kostenkontrolle des GU laufend überprüfen und mit den vereinbarten Leistungen abgleichen.

VOLLSTÄNDIGE BAUBESCHRIEBE VERLANGEN Bei Neubauten sollten Baupläne und ein Baubeschrieb Bestandteil des Kaufvertrags sein. Sonst können sich die Vertragspar­ teien auf unterschiedliche Grundlagen berufen, wenn es zu einer Auseinandersetzung kommt. Die beiden Dokumente müssen inhaltlich übereinstimmen. Ist zum Beispiel ein Cheminée in den Bauplänen eingezeichnet, im Baubeschrieb aber nicht aufgeführt, kann es zu Unklarheiten kommen. Materialien, Bauteile und Produkte sollten im Baubeschrieb möglichst genau mit den einzelnen Preisen aufgeführt sein. Nur so kann sich der Käufer ein Bild vom Ausbaustandard machen. Ist etwa unter «Elektro-Anlagen» nur «Standardanschlüsse» vermerkt, bleibt offen, ob dies einen TV-Anschluss in allen Räumen oder nur einen einzigen Anschluss umfasst. Bodenbeläge, Küchen und Nasszellen sind oft zu knapp budgetiert. Bei 8000 Franken für eine Küche sind Mehrkosten vorprogrammiert. Teuer kann es werden, wenn ein ungenügender Ausbaustandard erst in der Bauphase ans Licht kommt: GU stellen für Projektänderungen oft unverhältnismässig hohe Rechnungen.

KEINE ABTRETUNG VON ­G ARANTIELEISTUNGEN Generalunternehmer treten in ihren Kaufverträgen häufig alle Garantieleistungen an den Käufer ab. Diese Vertragsklausel klingt harmlos; viele Käufer interpretieren sie sogar als Verbesserung ihrer Position. In Wirk-


lichkeit hat sie zur Folge, dass der GU für die Behebung von Mängeln nicht mehr verantwortlich ist. An seiner Stelle muss der Käufer selbst mit den Handwerkern eine Lösung finden. Der GU muss für einen Schaden auch dann nicht geradestehen, wenn der zuständige Handwerker in Konkurs gegangen ist. Die Abtretung ist auch aus einem anderen Grund problematisch: Der Käufer kennt die Vereinbarungen zwischen GU und Handwerkern nicht. Möglicherweise sind die vereinbarten Leistungen ungenügend. Käufer sollten der Abtretung von Garantie-Ansprüchen nach Möglichkeit nicht zustimmen. Es ist angebracht, dass der GU für die Garantie-Leistungen zuständig ist und dafür sorgt, dass alle Handwerker die vertraglich vereinbarten Leistungen erfüllen.

BEZUGSTERMIN FESTLEGEN Der Kaufvertrag sollte einen spätesten Be­ zugs­­termin vorsehen. Häufig wird nur festgehalten, dass der Bezugstermin beispielsweise vier Monate im Voraus angekündigt wird. In diesem Fall kann der Käufer auch dann nicht vom Vertrag zurücktreten, wenn sich das Bauprojekt über Monate oder gar Jahre verzögert.   

TIPPS FÜR BAUHERREN Mit der Bauabnahme gehen alle Gefahren und Risiken auf die Käufer über. Darum lohnt es sich, genau hinzuschauen. Wenig erfahrene Käufer treffen oft auf professionelle Vertreter des Verkäufers, die auf eine zügige Durchführung drängen. Mit einem unabhängigen Bauherrenberater an Ihrer Seite gleichen Sie den Wissensrückstand aus. Bringen Sie Kaufvertrag, Baubeschrieb und Pläne mit. So können Sie überprüfen, ob alles wie vereinbart ausgeführt wurde. Führen Sie die Abnahme vor dem Einzug durch, und zwar bei Tageslicht. Überprüfen Sie Böden, Wände und Decken auf Risse und Kratzer und testen Sie alle Bestandteile: Lassen sich Fenster, Türen und Jalousien öffnen und schliessen? Funktionieren die Geräte und die sanitären Einrichtungen? Der GU-Vertreter nimmt alle Beanstandungen in das Abnahmepro-

tokoll auf und schreibt fest, welche Mängel bis wann zu beheben sind. Das Protokoll sollten beide Seiten unterschreiben: Was nicht darin steht, gilt als akzeptiert. Halten Sie auch Mängel wie Feuchtigkeitsflecken fest, selbst wenn der GU-Vertreter behauptet, sie verschwänden von selbst. Wenn Sie sich nicht einig werden, ob es ein Mangel ist, dokumentieren Sie die Situation mit Fotos und Notizen. Bei schweren Mängeln können Sie die Abnahme verweigern. Immer üblicher werden Vorabnahmen. Sie finden mehrere Wochen vor der Abnahme statt und dienen dazu, die gröbsten Mängel zu erkennen und bis zur Abnahme zu beheben. Gemäss Kaufvertrag erfahren Sie den Bezugstermin in der Regel mehrere Monate im Voraus. Wenn Sie einen Puffer einbauen, ersparen Sie sich viel Stress, falls es nicht klappt. Sie können zwar eine Verzugsentschädigung festlegen, um Mehrkosten zu decken, den Ärger haben Sie dennoch.

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«Wir haben unser altes Dachfenster durch zwei neue ersetzt.»

1 und 1 ist viel mehr als zwei. «Wir wollten schon lange den Dachboden ausbauen. Zuerst war ich skeptisch. Ich habe zu meiner Frau gesagt: ‹Gib mir einen guten Grund.› Und sie sagte: ‹Ich gebe dir sogar 3, wir erwarten Nachwuchs …› »

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THEMA  BAD-NEUHEITEN

ALPINE WELLNESSPERLE Kaum zu glauben, dass dies kein Chalet ist ! Star-Architekt Andrin Schweizer hat einen schlichten Neubau in eine gemütliche Ferienresidenz mit Wellness-Oase verwandelt. TEXT   DONIKA GJELOSHI FOTOS   MARKUS BERTSCHI

Durch geschickte Umplanung wurde im Raum für ein gewöhnliches Badezimmer eine Wellness-Zone mit direkter Anbindung zum Schlafzimmer kreiert.

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as gibt es Schöneres, als nach einem langen, ereignisreichen Tag in den Bergen in der hauseigenen Sauna zu entspannen und die Erlebnisse Revue passieren zu lassen? Perfekt umgesetzt wurde dieser Traum eines jeden Bergsteigers und Skifahrers von Star-Architekt Andrin Schweizer. Er wurde von der Bauherrschaft zur Hilfe gezogen, da sie mit dem Grundriss der ab Plan gekauften Eigentumswohnung nicht glücklich war. Gemütlich sollte die neue Ferienwohnung sein und die Wohntraditionen des Bündnerlandes widerspiegeln. Jedoch war es der Bauherrschaft ein besonderes Anliegen, dass auf allzu plakativen Alpinchic verzichtet wurde, erinnert sich der Architekt. Die neu erbaute Dachwohnung in einer FerienResidenz im Zentrum von Klosters verwandelte Andrin Schweizer mit seinen Ideen zum Innenausbau in ein behagliches Zuhause, das den Charme eines Chalets versprüht und gleichzeitig mit den Annehmlichkeiten einer modernen Eigentumswohnung auftrumpft.

MIT LIEBE ZUR REGION Bei der Planung stellte vor allem der ursprüngliche Grundriss ein Problem dar, weil der Generalunternehmer nur ein kleines Badezimmer eingeplant hatte, erklärt Andrin Schweizer. Durch geschickte Umplanung gelang es ihm, aus dem Platz für ein gewöhnliches Bade­z immer Raum für eine Wellness-Oase mit eingebauter Sauna und Badewanne mit Whirl-Funktion zu schaffen. Dank der direkten Verbindung zum Master-Bedroom ist auch der Platz zum Ruhen nach dem Saunagang nur wenige Schritte entfernt. «Ich lasse mich bei Ferienwohnungen gerne von schönen Hotels inspirieren. SelbstDie Handwerkskunst des Schreiners harmoniert mit den eleganten Armaturen von Dornbracht, den zeitlosen Waschbecken von Alape und der Badewanne mit Whirl-Funktion von Repabad. Die Sauna von Klafs bietet Platz für zwei Personen. Durch die Verglasung wirkt das Bad grösser, so entsteht ein angenehmes Raumgefühl.



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THEMA  BAD-NEUHEITEN

Der luxuriöse Chalet-Stil ist konsequent und geschmackvoll umgesetzt. Dabei wurden authentische Materialien und natürliche Farben sorgfältig ausgesucht. Handgefertigte Möbel vom Schreiner betonen den Bezug zur Region zusätzlich.

verständlich spielt die Umgebung, in der sich das Objekt befindet, eine zentrale Rolle. Diese soll bei den verwendeten Materialen und Farben spürbar sein», so der Architekt. Handwerk und Werkstoffe aus der Region waren also gefragt, um den Räumen einen indivi­ duellen und authentischen Charakter zu verleihen. So wurden die Waschtischunterbauten und die Badewannenverkleidung aus Eiche vom Schreiner massgefertigt. Die eingelassenen Spiegelschränke, ebenfalls aus Eichenholz, schaffen Stauraum und vergrössern das 13 m² grosse Badezimmer optisch. Sandfarbener Travertin als ­B oden- und Wandbelag harmoniert ausgezeichnet mit dem hellen Eichenholz und unterstützt die warme Atmosphäre. An den Wänden erhält der grobgeschlagene Naturkalkstein durch den modernen «Bamboo»-Schliff eine elegante Struktur. Tagsüber verleiht das gro­ sse Fenster an der Dachschräge dem Raum eine freundliche Aus­ strahlung, während abends mit viel indirektem Licht und Kerzen­ schein ein angenehmes Spa-Ambiente geschaffen werden kann. Der rustikale Stil wird durch die edlen Armaturen und das geradlinige Design der beiden Waschbecken links und rechts von der Badewan­ ne aufgebrochen und erhält damit eine erfrischend moderne Note. Andrin Schweizer ist stolz darauf, dass er und sein Team es geschafft haben, in den recht begrenzten Platz­verhält­n issen eine 64

Sauna im Badezimmer unterzubringen. Ein weiteres Highlight sei der im Spiegel eingelassene Bildschirm, damit die Bauherrschaft die Möglichkeit hat, auch während des Rasierens oder Schminkens über das aktuelle Weltgeschehen informiert zu bleiben. Der elegante Chalet-Stil zieht sich durch alle Wohnräume. Neben der bemerkenswerten Wellness-Oase verfügt die Dachwohnung über zwei weitere Nasszellen: ein kleines Badezimmer mit Dusche für das Gästezimmer und ein Bad in der oberen Etage, das zum Zimmer der Tochter der Familie gehört. Dabei wurden die gleichen Materialien für den Innenausbau verwendet, wodurch der luxuriöse Stil eine Kon­ tinuität erlangt. Wo sich eine Herausforderung stellt, gibt es verschie­ denste Möglichkeiten, diese zu bewältigen. Der Architekt ist auch heute noch zufrieden mit der Lösung und würde im Nachhinein nichts ändern wollen. «Mir gefallen die Raumaufteilung und die Materia­l isierung nach wie vor sehr gut. Das Bad ist elegant, trotzdem gemütlich und passt sehr gut in eine Ferienwohnung in den Bergen», fasst Andrin Schweizer zusammen. Und auch die Bauherrschaft ist glücklich mit der Gestaltung ihres neuen Feriendomizils. Hier fühlt sich die Familie ausgesprochen wohl und findet zu jeder Jahreszeit Erholung in der wunderschönen Bergregion.   


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THEMA  BAD-NEUHEITEN

Spiegelschrank und Co.

DAS BAD IM RICHTIGEN LICHT Das moderne Badezimmer muss Wohnlichkeit und Funktionalität vereinen, was besondere Ansprüche an die Beleuchtung stellt. INTERVIEW   ANNA ETTLIN

cken viel Licht, ein dunkel eingerichtetes Bad wird also mehr Beleuchtung brauchen. In helleren Bädern reicht ein Spiegelschrank oft als alleinige Beleuchtung aus.

Wer bereits genug Stauraum hat, kann anstelle von einem Spiegelschrank einen effektvollen Lichtspiegel einsetzen, z.B. dieses grosszügige Modell von talsee mit Rundumbeleuchtung.

Kamil Yildiz, wie unterscheidet sich das Licht im Bad vom Wohnbereich ? Das Bad ist ein Teil des Wohnbereichs und sollte wohnlich daherkommen. Allerdings setzen gewisse Tätigkeiten, etwas das Schminken oder Rasieren, eine etwas kühlere und hellere Beleuchtung voraus. Was empfehlen Sie Bauherren, die gerade ihr Bad planen, im Bezug auf das Licht ? Man sollte das Badezimmer als Ganzes betrachten: Nicht nur das Licht, auch die Materialien, die Farben und die Möblierung sind von grosser Bedeutung. Tageslicht ist wünschenswert, alleine schon wegen der Energie-Einsparung. Ist kein Fenster möglich, braucht es erst recht eine gute Beleuchtung. Für ein durchschnittlich grosses Bad würde ich eine Deckenbeleuchtung und einen Spiegelschrank oder Lichtspiegel einplanen. So hat man zwei Lichtquellen, die man je nach Bedarf einschalten kann. Ideal ist, wenn sich das Licht im Bad dimmen lässt. Warum ist Dimmbarkeit wichtig ? Die exakte Menge an Licht herauszufinden, um ein bestimmtes Badezimmer zu beleuchten, ist fast unmöglich: Mann müsste dafür das Badezimmer eins zu eins mit allen Materialien und Einrichtungsgegenständen 66

nachbauen und verschiedene Beleuchtungen ausprobieren. Dimmbares Licht kann man auch im Nachhinein an die eigenen Bedürfnisse anpassen. So kann jeder Benutzer für jede Aufgabe, die er im Bad erledigen möchte, die passende Lichtmenge einstellen. Zum Schminken und Rasieren muss es hell sein, nimmt man dagegen ein Bad, darf das Licht zurückhaltender und wohnlicher wirken. Sollte man im Bad warmweisses Licht verwenden, um Behaglichkeit zu schaffen ? Das Lichtempfinden ist von Mensch zu Mensch anders, deshalb ist das Ansichts­ sache. Ich empfehle kaltweisses Licht, mit einer Farbtemperatur von 4000 Kelvin. Mit der Dimmfunktion kann man das Lichtniveau erreichen, das man möchte. Eine noch wohnlichere Atmosphäre lässt sich z.B. auch mit einer warmweissen Stehleuchte erzielen. Wie kann man verhindern, dass ein Badezimmer mit kaltweisser Beleuchtung unterkühlt wirkt ? Das gelingt mit der Auswahl der Materialien und Accessoires. Gestaltet man das Bad komplett in Weiss, mit kaltweissem Licht, so wirkt das sehr «clean». Wer mehr Behaglichkeit möchte, sollte für Boden und Wände wärmere Farben wählen. Dunkle Töne schlu-

Neonröhren sind passé. Wie hat sich der Spiegelschrank noch weiterentwickelt ? Ein moderner Spiegelschrank hat viele Funktionen. Die massgefertigten Modelle von talsee sind mit integrierter, dimmbarer LED-Beleuchtung ausgestattet und bieten viel Stauraum. Die Zahnbürste kann man unsichtbar im Zahnglashalter im Schrank versorgen. Die indirekte Beleuchtung auf den Waschtisch wirkt sehr elegant. Dabei wirken unsere Spiegelschränke nicht wuchtig. Für ein noch eleganteres Erscheinungsbild kann man den Schrank in die Wand einbauen. Und wer den Stauraum nicht braucht, setzt auf einen Lichtspiegel. Welche Vorteile bringt LED-Beleuchtung ? LEDs sind dimmbar, langlebig und ­verbrauchen weniger Energie. Für uns als Hersteller eröffnen sie durch ihre geringe Grösse auch gestalterische Möglichkeiten. Wer kann Bauherrschaften helfen, das perfekte Lichtszenario für ihr Bad zu finden ? Wer es sehr genau nehmen möchte, investiert in einen Lichtplaner. Ansonsten ist man in einer Bad­ausstellung, zum Beispiel von talsee, richtig: Wir kennen unsere Produkte und haben ­Erfahrung mit ihrem Einbau in verschiedensten Situationen. Unsere Spiegelschränke und Lichtspiegel werden entwickelt, um eine möglichst breite Auswahl an Bädern mit Bravour zu beleuchten.   

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THEMA  BAD-NEUHEITEN

KUNSTVOLLE KOLLEKTIONEN Ausgezeichnete Qualität und anmutiges Design verwandeln das Badezimmer in einen Wellness-Tempel und machen aus der Pflegeroutine ein Pflegeritual. TEXT   DONIKA GJELOSHI

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[ 1 ] SCHLANK UND GERÄUMIG Schon der Anblick dieses Bades steigert das körperliche Wohlbefinden. Im geradlinigen Design, das dem Raum Struktur verleiht, findet das Auge einen Ruhepol. Die Bad-Möbelkollektion «Space» von Keramik Laufen macht sich die Leichtigkeit des dünnwandigen Lavabos aus SaphirKeramik zu eigen und übersetzt diese in eine klare architektonisch-reduzierte Formensprache. Basis der Möbel ist ein Aluminiumrahmen, der mit laminiertem Holz verkleidet wird und für hohe Stabilität sorgt. Neu im Programm sind 100 mm dünne Waschtischplatten, die individuell auf Mass angefertigt werden können. www.laufen.ch

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[ 2 ] KONTRAST VON SCHWERE UND LEICHTIGKEIT Die Waschtisch-Schale «Miena» aus edlem StahlEmail überzeugt mit matter Farbe und filigranem Design. ​w ww.kaldewei.com

[ 3 ] KÜCHE UND BAD AUF EINEN STREICH Der Schweizer Küchen- und Einrichtungsprofi bietet mit der Linie «Orea X» neu auch individuell geplante BadMöbel an, inkl. Spezialanfertigungen und Sonderwünsche. www.orea-kuechen.ch

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[ 4 ] PRÄGENDE RAHMENELEMENTE FÜR MEHR OFFENHEIT Die Kollektion «Pride» besticht mit schlanken Schubladenfronten, eleganter Corian-Abdeckung und feinen Nischenrahmen, welche die Linienführung auf­l ockern. Der Schlitzablauf des Waschbeckens rundet das Design ab. www.talsee.ch

[ 5 ] EIN EDLES BAD VON «EDLES BAD » Mit «Flow» nimmt der Schweizer Bad-Lieferant eine stilvolle Kollektion ins Sortiment auf, die von klaren, aber weichen Linien gezeichnet ist. Die grosse Auswahl an Frontausführungen und Waschtischplatten macht eine individuelle Kombination möglich.

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www.edlesbad.ch

[ 6 ] ERGÄNZENDES GEGENSTÜCK ZUR BADEWANNE Zu jedem Topf gibt es den passenden Deckel, zu jeder Badewanne das passende Waschbecken, dies zumindest bei Repabad. Der Bad-Hersteller erweitert das Sortiment mit sechs Design-Linien für Keramikwaschtische. www.repabad.com

[ 7 ] KONTRASTREICHE WASCHTISCH-SCHALE [ 8 ]

[ 7 ]

Die runde Form, das glänzende Weiss und matte Schwarz machen aus dem Waschbecken ein Design-Objekt. Präzise ist der Übergang der Farben auf der 3 mm dün­n en Wand. «Bicolor» ist ein Highlight in jedem Badezimmer. www.alape.com

[ 8 ] AUSSERGEWÖHNLICHE FORMENSPRACHE Das Waschbecken «Diva» zieht mit seiner speziellen Silhouette alle Blicke auf sich. Das Keramikbecken strahlt puristische Eleganz aus und harmoniert ausgezeichnet mit den Farben und Oberflächenstrukturen der Abdeck­u ngen und Metallkuben von Farmo. www.framo.ch



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THEMA  BAD-NEUHEITEN

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[ 1 ] ZEITLOSES DESIGN FÜR JEDEN GESCHMACK Zeitlose Eleganz, puristisches Design und hochwertige Materialien zeichnen die Kollektion «Mara» aus. Die Badmöbel von Fust passen in jedes Badezimmer und verwandeln es in einen Wohnraum zum Verweilen.

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www.fust.ch

[ 2 ] MODULARES KONZEPT FÜR MEHR INDIVIDUALITÄT Die Linie «Finion» bietet dank modularem System zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten. Mit filigranem Design und einem Beleuchtungskonzept mit Dimmfunktion entsteht ein luxuriöses Bad-Ambiente. Ein besonders Highlight ist die Smartphone-Ladestation. www.villeroy-boch.ch

[ 3 ] HANDGEFERTIGTE UNIKATE AUS MASSIVHOLZ [ 3 ]

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Ausdrucksstark zeigt sich das Naturholz mit edlem Waschtisch und integrierter Armatur. Die «Edition Lignatur» ist das Ergebnis traditioneller Handwerkskunst von Team 7 und der erstklassigen Badkompetenz von Keuco. www.edition-lignatur.de

[ 4 ] MIT BAD-ACCESSOIRES AUF DEN PUNKT GEBRACHT Die Accessoire-Kollektion «Dot Line» geht von geometrischen Formen aus. Zur Produktreihe zählen nebst der Stange als Ablage und Handtuchhalterung auch ein Spielgel, ein Papierrollenhalter und eine Toilettenbürste. www.agapedesign.it

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THEMA  BAD-NEUHEITEN

[ 1 ] ZURÜCKHALTEND UND ANMUTIG ZUGLEICH

[ 1 ]

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Mit dem Möbelprogramm «Vanity Pathos» bringt der Schweizer Experte für Küchen und Bäder seine Leidenschaft für Ästhetik und Technik gekonnt zum Ausdruck. Europaweit führend in der Anwendung der Laser-Technologie für Möbel, unterstreicht das Familienunternehmen diese Kompetenz, indem es eine Badmöbel-Kollektion mit hauchdünnen Kanten ent­ wickelt. Die grifflosen Unterbauten und Hochschränke können mit dem Spiegelsortiment «Vanity Line Viiva» stilvoll ergänzt werden. www.loosli.swiss

[ 2 ] RUNDE ECKEN UND SCHMALE KANTEN Die Serie «Luv» wurde von der dänischen Designerin Cecilie Manz für Duravit gestaltet. Inspiriert von einer mit Wasser gefüllten Schale auf einem Tisch entstand eine Kollektion mit präzisen Kanten und klaren Formen. Das gross­ zügige Handwaschbecken gibt es in weiss glasierter und in matter Ausführung mit oder ohne integrierte Hahnlochbank. Angenehm ist die Handhabung der KommodenSchubladen mit Tip-onTechnik und Selbsteinzug. Ein XXL-Spiegel rundet das Angebot stilvoll ab: Das dimmbare Lichtfeld passt sich jeder Situation an und punktet darüber hinaus mit FarblichtWechsel und praktischer Spiegelheizung. www.duravit.ch

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[ 4 ]

[ 3 ] KOMPAKT, PRAKTISCH UND MIT STIL So elegant wie die italienische Mode präsentiert sich auch «Quattro.Zero», die neue Bad-Kollektion von Falper. Bemerkenswert das runde Waschbecken mit 4 mm dün­n er Kante. www.falper.it/de

[ 3 ]

[ 4 ] SANFTE RADIEN UND DÜNNE WANDUNGEN Der fast kreisrunde Waschtisch aus SaphirKeramik ist eine der neuen Kreationen des Münchner Star-Designers Konstantin Grcic. Die neuen Stücke ergänzen die Linie «Val» von Keramik Laufen. www.laufen.ch

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THEMA  BAD-NEUHEITEN

MODERNE BAD-KULTUREN Tauchen Sie ein in das Reich der Bäder und lassen Sie sich von neuen, innovativen und formschönen Designs der Duschen und Wannen inspirieren. TEXT   DONIKA GJELOSHI

[ 1 ] EIN KLASSIKER, NEU INTERPRETIERT Frei im Raum stehend, eingefasst in fugenlose Verkleidung aus edlem Stahl-Email, so präsentiert sich die Wanne «Meisterstück Classic Duo Oval» von Kaldewei. Die konische Form mit schmalem Wannenrand verleiht ihr eine besondere Ästhetik. Bequeme Rückenschrägen sorgen für entspannten Badegenuss. www.kaldewei.ch

[ 2 ] BESONDERE ÄSTHETIK MIT ECKEN UND KANTEN Die italienische Kollektion «Dimasi Bathroom» von Richner strahlt pure Eleganz aus. Optisch zeichnet sie sich durch ihre geradlinige und zurückhaltende Form aus. Haptisch sorgt sie für Wohl­ befinden. Qualitativ überzeugt sie mit innovativem Mineralwerkstoff, der höchste Hygiene-Anforderungen erfüllt.

[ 1 ]

www.baubedarf-richner-miauton.ch

[ 3 ] BARRIEREFREIE DUSCHFLÄCHE Die neue Duschfl che «Setaplano» von Geberit überzeugt auf verschiedenen Ebenen. Wer diese Dusche betritt, spürt einen seidig-sanften und wohlig warmen Boden unter den Füssen. Der hochwertige Mineralwerkstoff mit glatter Oberfl che ist nicht nur einfach zu reinigen, sondern auch rutschfest.

[ 2 ]

www.geberit.ch

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[ 4 ] FLIESSENDER ÜBERGANG VON INNEN NACH AUSSEN Die Einbauwanne «Viva X» von Schmidlin fügt sich durch ihre geringe Randhöhe von 8 mm perfekt in die Architektur des Badezimmers ein. Diese Wanne ist in drei Abmessungen und nach Wunsch auch mit allen Whirl-Systemen von Schmidlin erhältlich. www.schmidlin.ch

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[ 5 ] FÜR EIN RUNDUM WOHLIGES AMBIENTE Von einem Brunnen inspiriert wurde die Kollektion «Hole» gezeichnet – ein Zylinder, der weit in die Tiefe geht. Die frei stehende, runde Wanne ist aus hochwertigem Corian gefertigt und verfügt über einen integrierten Mischer. www.rexadesign.it

[ 6 ] STILVOLL IN SZENE GESETZT Matt, geräumig und elegant – sie ist die perfekte Ergänzung der Serie «Luv» von Cecilie Manz. Der Qualitätswerkstoff DuraSol macht den dünnen Wannenrand möglich. Die Badewanne gibt es auch als Vorwand- oder Eckversion.

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www.duravit.ch

[ 7 ] WELLNESS AUF KLEINSTEM RAUM Die trapezförmige Wanne «Livorno Duo» ist nicht nur erfrischend anders, sie ist die ideale Lösung für kleine Bade­zimmer. Erhältlich ist sie mit Rückentherapie, Aquapunktur und als Whirlpool.

[ 7 ]

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Die Mischbatterie 111 zeichnet sich durch ihre gelungene Mischung aus Form und Verarbeitungstechnik aus, eine runde Scheibe, die von einer einfachen Linie durchschnitten wird. Und auch die tollen Materialien tragen wesentlich dazu bei, dass die Mischbatterie 111 unter den Designern weltweit Kultstatus erlangt hat. Die ersten VOLA Armaturen wurden von Arne Jacobsen designt . VOLA wird in Dänemark nach den strengsten Umweltstandards hergestellt

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[ 1 ] QUALITÄT UND DESIGN STILVOLL VEREINT Die Linie «Kartell by Laufen» wächst stetig an mit neuen Produkten, die höchste Ansprüche an Qualität und Design erfüllen. Die frei stehende, aus Sentec gefertigte Wanne mit dünnwandiger Silhouette sowie der transparente Hocker aus Kunststoff, der in verschiedenen Farben erhältlich ist, sind nur zwei der zahlreichen Neuheiten. www.laufen.ch

[ 2 ] PURE ENTSPANNUNG MIT WASSERMASSAGEN

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Nach einem anstrengenden Tag ein Bad nehmen und die Ruhe geniessen, ist schön. Noch schöner ist es, wenn das sprudelnde Wasser den Körper massiert. Die Badewanne aus der Linie «purity» sorgt mit Massagedüsen mit Luft- oder Luft-Wasser-System für pure Entspannung. www.talsee.ch

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[ 3 ] PRAKTISCH UND PFLEGELEICHT Die Duschabtrennung «SwingLine F» bietet grosse und barrierefreie Einstiegsbreiten. Die praktischen Gleitfalttüren lassen sich platzsparend an die Wand klappen. Dank der Aquaperle-Glasveredelung wird die Ablagerung von Kalk gemindert und die Pflege erleichtert. www.sanswiss.ch

[ 4 ] GRENZENLOSES DUSCHVERGNÜGEN Die Duschwand «Air 2» ist ideal für Walk-in-Duschen. Wand- und Bodenprofil sind dicht versiegelt und nicht sichtbar, sodass eine edle Glasoptik entsteht. Dasselbe gilt auch bei Duschwannen. Die unterschiedlichen Glasarten bieten dabei grossen Gestaltungsspielraum. www.duscholux.com



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THEMA  BAD-NEUHEITEN

WÄRME GENIESSEN Nach dem Baden oder Duschen hüllt man sich am liebsten in trockene und warme Tücher. Diese Heizkörper machen es möglich. TEXT   DONIKA GJELOSHI

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[ 1 ] SCHLICHT, LEICHT UND VIELSEITIG Der massgeschneiderte Radiator «T» aus stranggepresstem Aluminium ist in verschiedenen Varianten, sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Ausführung erhältlich. Dieser Heizkörper erfüllt mehrere Funktionen zugleich, lässt er sich doch auch wunderbar als Ablage in die Einrichtung integrieren. www.antrax.it

[ 2 ] WARME HANDTÜCHER ZU JEDER ZEIT Neu mit elektrischem Anschluss und deshalb unabhängig von der Zentralheizung ist dieser Handtuchwärmer jederzeit einsatzbereit. Die Anzahl und Anordnung der Heizstäbe ist frei kombinierbar. Der «T39E»-Handtuchwärmer von Vola überzeugt in Bezug auf Design und Energieeffizienz.

[ 1 ]

www.vola.com

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[ 3 ] FALTBARER HEIZKÖRPER Der Heizkörper «Origami» von Tubes ist ein Multitalent. Leicht, frei im Raum positioniert und faltbar, dient er als Raumteiler und schützt die Privatsphäre. Wärme spendend schafft er eine behagliche Atmosphäre und dient gleichzeitig auch als Handtuchtrockner. Ein einzigartiger Entwurf von Alberto Meda. www.tubesradiatori.com

[ 4 ] CHARMANT UND PRAKTISCH ZUGLEICH Der «Zehnder Subway» ist ein charmanter Raumteiler. Mit seiner edel glänzenden Chrom-Oberfläche präsentiert sich dieser Heizkörper zeitlos elegant und avanciert zum architektonischen Highlight im Badezimmer. Hier lassen sich die Tücher auch bequem aufwärmen oder trocknen. www.zehnder-systems.ch

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THEMA  BAD-NEUHEITEN

SCHÖNES SPIEGELBILD Elegante Lichtspiegel und Spiegelschränke bereichern jedes Bad nicht nur in funktionaler, sondern auch in optischer Hinsicht. TEXT   ANNA ETTLIN

[ 1 ] DIMMBARES DESIGN-OBJEKT

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Vom zierlichen mattschwarzen Rahmen bis zur dimmbaren, blendfreien LED-Beleuchtung: Die hochwertigen «Design-Spiegel» von Alape strahlen zeitlose Eleganz aus. www.alape.com

[ 2 ] OPTIMAL AUSLEUCHTEN Lichttechniker bestätigen: Die beidseitige Ausleuchtung des Gesichts ist optimal. Deshalb verfügt der Spiegelschrank «EluaLine» über seitliche Leuchtprofile, die sich auf kühles oder warmes Licht umschalten lassen. www.wschneider.ch

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[ 3 ] STIMMUNGSVOLL Dieser Lichtspiegel von Inda scheint geradezu an der Wand zu schweben. Indirektes Licht nach oben und unten schafft eine angenehme Atmosphäre, und dank VergrösserungsElement kommt das Gesicht auch nicht zu kurz.

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www.inda.net

[ 4 ] IM RAHMEN Der Spiegelschrank «Mirr 1» ist schon fast ein Kunstobjekt: Ein umlaufender Rahmen aus Holz oder in Wunschfarbe lackiert prägt das Design. «Mirr 1» ist in zahlreichen Grössen erhältlich. www.keramikland.ch

[ 5 ] TON IN TON Der Lichtspiegel und der Waschtisch aus der Serie «X-Line» von Keuco sind ein eingespieltes Team: Egal, ob man sich für Weiss, Anthrazit oder Naturtöne entscheidet, die Möbel sind farblich perfekt aufeinander abgestimmt. www.keuco.de

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THEMA  BAD-NEUHEITEN

SAUBERE SACHE Wurde das WC früher eher stiefmütterlich behandelt, so kommen heute raffinierte Technik und ansprechendes Design beim «Klosett » zum Zug. TEXT   ANNA ETTLIN

[ 1 ] NEUE MASSSTÄBE IN HYGIENE UND KOMFORT

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Mit «AquaClean Mera» schlägt Geberit den Bogen zwischen Hygiene und Ästhetik. Das Dusch-WC zeichnet sich durch sanfte Linien aus, versteckt in seiner schlichten Form aber ausgeklügelte Technik, die mit der patentierten WhirlSprayDuschfunktion, Geruchsabsaugung und einem Warmluftföhn auftrumpft. www.geberit.ch

[ 2 ] KLASSIKER IN NEUER GESTALT Das neue Modell «Allegra» des Schweizer Dusch-WCKlassikers «Closomat» weist die gleiche Langlebigkeit auf wie seine Vorgänger und ist dank seiner dezenten, zeit­ losen Formgebung auch optisch eine Bereicherung für das Badezimmer. Die regulier­b are, fünfstrahlige Dusche garantiert Sauberkeit. www.closomat.ch

[ 3 ] DEZENTES DESIGN

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Nichts verrät auf den ersten Blick, dass es sich beim «LaPreva P2» um ein DuschWC handelt. Bedienen lässt es sich über eine Fernbedienung mit Touchscreen oder ganz einfach über den DrehDrück-Knopf an der Seite des ergonomischen Sitzes. Thermische Reinigung und auto­ ma­tisierte Entkalkung sorgen für kompromisslose Hygiene. www.lapreva.ch

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[ 5 ] [ 4 ] PURISTISCHES DUSCH-WC

[ 4 ]

Minimalismus liegt im Trend. Da kommt das Dusch-WC «ViClean-I 100» ganz gelegen: Die gesamte Technik ist nicht im Sitz, sondern in der Keramik integriert, was eine besonders klare Linienführung und schlichte Optik ermöglicht, ohne Verzicht auf den Komfort der Duschfunktion. www.villeroyboch.com

[ 5 ] UMFASSENDES HYGIENEKONZEPT

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Das Dusch-WC «Cleanet Riva» von Keramik Laufen definiert Hygiene so umfassend wie nie zuvor. Damit sich das DuschWC über Jahre der Nutzung bewährt, werden alle wesentlichen Teile regel­m ässig automatisch gereinigt und durchgespült. Ein austauschbarer Aktivkohlefilter entfernt die Gerüche. www.laufen.ch

[ 6 ] DUSCHEN OHNE STROM Die Reduktion auf das Wesentliche ist der Leitgedanke von «TECEone». Die bewährte Thermostat-Technik zapft warmes Wasser direkt aus der Leitung – Tank, Pumpe und Durchlauferhitzer entfallen. Auf dem Prüfstand der Hochschule Esslingen (D) erzielte «TECEone» mit dieser inno­ vativen Design-Strategie Bestwerte. www.tece.ch



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THEMA  BAD-NEUHEITEN

PERSÖNLICHE OASEN Ob Sauna oder Dampfbad, Home Spa erfreut sich einer grossen Nachfrage. Mit diesen Produkten entspannen auch Sie bald in den eigenen vier Wänden. TEXT   ANNA ETTLIN

[ 1 ] INDIVIDUELL

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Rustikal oder minimalistisch, mit Natursteinen oder stimulierender Farbtherapie: Ging Sauna-Bau realisiert individuelle Sauna-Lösungen mit unterschiedlichen Holzarten, grossflächigen Gläsern und Musiksystem auf Wunsch. Farbige Beleuchtung, zum Beispiel in der Form eines Sternenhimmels, schafft eine besondere Atmosphäre. www.saunabau.ch

[ 2 ] INFRAROT-DUSCHE AUS MINERALGUSS Diese Dusche von Repabad überzeugt nicht nur durch ihr modernes Design, sondern bietet auch wohltuende Infrarot-Wärme, die über die Wandpaneele abgegeben wird. Die Duschwanne «Jura» besteht aus hochwertigem Mineralguss, dessen Ober­ fläche einer Schieferplatte nachempfunden ist. www.repabad.ch

[ 3 ] WELLNESS ALS GRUNDBEDÜRFNIS Ist Wellness eigentlich ein Luxus oder doch eher ein Grundbedürfnis in unserer von Stress und Hektik geprägten Zeit? Fitness-Partner AG ist überzeugt, dass Wohlbefinden und Vitalität jedem Menschen zustehen und bietet deshalb eine grosse Auswahl an gesundheitsfördernden Wellness-Produkten an. www.fitness-partner.ch

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[ 4 ] DAMPFBAD UND SAUNA AUS EINER HAND Der Schweizer Sauna-Spezialist Küng baut jetzt auch Dampfbäder. So lassen sich beide Wellness-Lösungen mit anspruchsvollem Design und modernster Technik geschmackvoll kombinieren. www.kuengsauna.ch

[ 5 ] DESIGN IM DIENSTE DER ENTSPANNUNG Das Auge entspannt mit. Das berücksichtigt die Design-Dauna «Casena» von Klafs, die mit schwebenden Liegen, Sternenhimmel und der transparenten Glasfront alle Sinne anspricht. www.klafs.ch

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THEMA  BAD-NEUHEITEN

IN FLUSS GEKOMMEN Vielseitige Formen : Diese stilvollen Wasserspender bereichern Ihr ­B adezimmer nicht nur optisch, sondern auch haptisch. TEXT   ANNA ETTLIN

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[ 1 ] ELEGANTES UNDERSTATEMENT Der dänische Design-Klassiker Vola sorgt bereits seit 45 Jahren für Qualität und Innovation in der Armaturen­ herstellung. Die unerreicht schlichten, langlebigen Armaturen suggerieren Understatement und selbstverständliche Eleganz, so auch der abgebildete Wand­ mischer «121». www.vola.ch

[ 2 ] KONSEQUENTER PURISMUS [ 3 ]

Der Zylinder ist die Grundform der Armaturenserie «Axor Uno». Die puristischen Waschtisch-, Dusch- und Wannenarmaturen gibt es in den Ausprägungen radikal bis sanft gebogen. Gemeinsam sind den Design-Stücken ihre überhöhten Proportionen und eine grosse Auswahl an Sonderoberflächen. www.hansgrohe.com

[ 3 ] PERFEKTE BALANCE Harmonie und Kraft vereinen sich im Design von «Equilibrio». Der skulpturale Körper, der wie aufeinandergesetzte Steine anmutet, schafft eine spannungsvolle Balance zwischen naturgegebener Form und dem Archetyp eines Einrichtungsgegenstandes. Das Material der beiden «Steine » kann individuell ausgewählt werden. www.gessi.it

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[ 4 ] [ 4 ] PROGRESSIV

[ 5 ]

Die Serie «Vaia» von Dornbracht verkörpert mit ihrer Formensprache den «Tran­sitional Style» und fügt sich in eine Vielzahl von Wohnwelten ein. Erhältlich ist sie in den Oberflächen «Platin matt» und «Chrom», ab Herbst auch in «Dark Platinum matt». www.dornbracht.com

[ 5 ] WASSER IM QUADRAT

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[ 7 ]

Ausgesprochen plane Flächen und filigranes Design in robustem Edelstahl zeichnen die Armaturenserie «arwa-quadriga» aus. Der präzise Bügelgriff verbindet höchsten Bedienkomfort mit maximaler optischer Reduktion. «arwaquadriga» gibt es auch als Dusch- und Bademischer. www.similor.ch

[ 6 ] LUXUS FÜR JEDERMANN Auch preisbewusste Kunden kommen mit dem Duschsystem «Euphoria» von Grohe auf ihre Kosten. Die unterschiedlichen Ausführungen lassen sich problemlos nachträglich installieren und bringen den Luxus der Regendusche in jedes Bad. www.grohe.de

[ 7 ] ALLES IN EINEM [ 8 ]

Das beeindruckend kleine Wandmodul der Duscharmatur «ixmo solo» vereint Schlauchanschluss und Einhebelmischer. Dadurch ist die elegante Armatur nicht nur minimalistisch in der Erscheinung, sondern auch flexibel im Einbau. www.keuco.de

[ 8 ] SCHALTZENTRALE FÜR DUSCHGENUSS Mit der Bedieneinheit «RainSelect» lassen sich alle Strahlarten der Wohlfühldusche bequem über intuitive Tasten steuern. Die geradlinige Form der Duschsteuerung macht sie zudem zum eleganten Design-Element. www.hansgrohe.com



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AUSSENRAUM  POOLS

SCHWIMMTEICH MIT ARCHITEKTUR 88


Kiesfilter­b ereiche, unterstützt von High-EndTeichtechnik, sorgen auf eine natürliche Art für frisches, klares Wasser. Grosszügige Schwimmbereiche garantieren Badevergnügen.

Diese doppelte Schwimmteichanlage verbindet Natur und Architektur zu einem harmonischen Ganzen. TEXT UND FOTOS   LEHNERT AG

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rchitektur und Weitsicht sind die kennzeichnenden Attribute dieser grosszügigen Schwimmteichanlage. Geplant für zwei exklusive Wohnparteien, entfaltet sich die Wassergartenlandschaft elegant und harmonisch inmitten einer eindrucksvollen Bergwelt. Es galt, ein naturnahes Konzept für die Gestaltung des Aussenraums mit zwei Schwimm- und Badebereichen für die beiden Parteien zu erarbeiten. Die Geradlinigkeit der Architektur war von der Planung bis zur Ausführung das Leitmotiv, an dem sich die Lehnert AG bei der Erstellung dieser Anlage orientierte. So wirkt das duale Gesamtbild streng und gleichzeitig sehr naturnah und ausgeglichen, nicht zuletzt dann, wenn sich im Sommer rosarote Seerosenblüten auf der Wasseroberfläche öffnen.

Die mittig klar modellierten Wasserbereiche mit Kiesflächen, massigen Findlingen und üppiger Bepflanzung trennen die Schwimmteiche voneinander ab und geben gleichzeitig Raum für Nachhaltigkeit, Ökologie und Ästhetik. Die grosszügigen Schwimmbereiche, die beinahe wie ein Infinity-Pool wirken, garantieren Bade­vergnügen und Wellness zugleich. Entsprechend dimensionierte Kiesfilterzonen und die auserwählte High-End-Teichtechnik sorgen hervorragend für die biologische Reinigung und somit klares Wasser. Beleuchtungskonzepte am und unter Wasser setzen bezaubernde Akzente zu allen Jahreszeiten und begleiten an lauen Sommerabenden das herrliche Wohn-Ambiente.   


AUSSENRAUM  POOLS

EIN SWIMMINGPOOL WIE IM HOTEL Swimmingpools mit versteckter Überlaufrinne, sogenannte Infinity-Pools, liegen dank ihrem eleganten Erscheinungsbild im Trend. Mit der Living-Pool-Technik sind solche Pools sogar ohne Chlorzusatz möglich. TEXT   CARMEN SCHODER FOTOS   EGLI JONA AG

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om Sitzplatz aus betrachtet wirkt das Wasser dieses Pools wie eine schwebende Fläche, die im Nichts zu enden scheint. Doch der Infinity-Pool täuscht das Auge des Betrachters, denn auch dieser Pool kommt nicht ohne Überlaufrinne aus. Der Unterschied: Die Überlaufrinne liegt tiefer als der Pool selbst. Das Wasser läuft also über die hintere Pool-Kante hinunter in die Rinne und vermittelt so den Effekt eines rahmenlosen Pools, der ganz natürlich mit der Umgebung harmoniert. Bekannt und beliebt aus edlen Hotels auf der ganzen Welt lassen sich Infinity-Pools ohne Weiteres auch im eigenen Garten realisieren, wie dieses Objekt anschaulich demonstriert. Hinter der Wasserfläche des Schwimmbeckens befindet sich eine aussergewöhnliche Kulisse: Das Grundstück grenzt

an eine Land­w irtschaftszone und bietet Ausblick über eine saftige Wiese mit Obstbäumen. Wendet man dem Haus den Rücken zu, fühlt man sich gänzlich von der Natur umgeben – ideale Voraussetzungen, um sich im kühlen Nass zu entspannen.

NATÜRLICHKEIT OHNE KOMPROMISSE Die Natürlichkeit der Szenerie wurde konsequent auf den Pool übertragen. Mit einem Zweikammer-Filtersystem der Living-PoolTechnik wird dem Wasser das Phosphat und damit den Algen die Lebensgrundlage entzogen. Das innovative Filtersystem ist in zwei getrennten Kammern unter dem Holzdeck untergebracht. Im Biofilter werden Trübstoffe und organische Verbindungen auf eine natürliche Art von Bakterien zer-

legt. Danach fliesst das Wasser in eine zweite Filterkammer, in welcher der PhosTecFilter das Phosphat bindet und dieses so dem Wasser entzieht. Daniel Egli, PoolExperte und Mitinhaber des Gartenbauunternehmens egli jona ag, ergänzt: «Im Gegensatz zu Schwimmteichen braucht es bei Living-Pools keine Pflanzzone. Mit diesem Filtersystem bleibt das Wasser natürlich, ­lebendig und gleichzeitig kristallklar.» Das Filtersystem macht den Zusatz von Chlor überflüssig. So stört kein chemischer Geruch die idyllische Einbettung in die Natur. Einen letzten Finish verleiht der Natür ­ lichkeit das Holzdeck zwischen Pool und Sitzplatz: Es schafft einen warmen Übergang vom Wasser hoch bis zum Haus. Leichte Abstufungen grenzen die Pool-Zone dezent vom Essplatz und vom restlichen Gartenbereich ab.   

Die scheinbar schwebende Wasseroberfläche des Infinity-Pools erlaubt eine harmonische Einbettung in die Umgebung. Das natür­ liche Living-Pool-Filtersystem hält das Wasser frisch und sauber – und das ganz ohne Pflanzzone oder Chlor.

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AUSSENRAUM  POOLS

Dieser Schwimmteich in einer abgelegenen Gegend von Wales integriert sich in die Natur und bietet viel Platz zum Schwimmen.

NATUR PUR Entspannung abseits der Stadt suchen viele Menschen, aber nur wenigen ist das so gut gelungen wie den zwei britischen Künstlern, die sich ihr ländliches Anwesen mit diesem naturnahen Schwimmteich bereichern liessen. TEXT UND FOTOS   BIOTOP LANDSCHAFTSGESTALTUNG GMBH

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ieser Schwimmteich in Wales wurde für zwei bekannte britische Künstler geplant und errichtet. Die Bauherren leben und arbeiten in den belebtesten Metropo­ len der Welt. Als Ausgleich zum Gross­ stadt­t rubel suchen sie auf ihrem Land­s itz nach Ruhe und Entspannung und hatten deshalb den Wunsch, am Rande dieses ­A nwesens auf dem Gelände eines alten Steinbruchs unter dem Sternenhimmel schwimmen zu können.

Das Haus der Auftraggeber befindet sich in den Brecon-Beacons-Wäldern im Süden von Wales. Der abgelegene Standort fördert die Entspannung: Die nächsten Nachbarn sind rund 20 Kilometer entfernt. Das ruhi­ ge Anwesen bietet eine wunderschöne Aus­ sicht auf die walisischen Täler. Das Wasser für den Teich kommt von einer ausgespro­ 92

chen reinen Quelle, die auch das Haus speist, in den nahe gelegenen Bergen. Das Wetter in diesem Teil von Wales ist bekannt dafür, auch im Sommer sehr nass zu sein – dadurch ergaben sich einige Schwierigkeiten bei der Zulieferung der Baumaterialien. Der Zugang zum Grund­ stück erfolgte ausschliesslich über einen Forstweg, der nicht von Lastwagen befah­ ren werden konnte. So mussten die benö­ tigten Materialien mit einem kleinen Kipp­ laster auf der 6 Kilometer langen Strecke durch den Wald zur Baustelle befördert werden. Der Rekord dafür: 19 Minuten und 30 Sekunden für eine Strecke. Der vom Biotiop-Partner Poolscape rea­ lisierte Schwimmteich ist 144 m² gross und teilt sich auf in eine Regenerationszone von

40 m² und einen 104 m² grossen Schwimm­ bereich. Die Wassertiefe beträgt an der tiefsten Stelle 2,4 m. Bei der Errichtung be­ mühte man sich, so viele nachhaltige Mate­ rialien wie möglich zum Einsatz kommen zu lassen. Das Becken beispielsweise wurde mit den Biotop-Winkelelementen konstru­ iert, die aus Recycling-Material bestehen und gleichzeitig den Bedarf an grossen Be­ ton­­mengen vermindern. Die verwendeten Steine kommen aus dem nahen Steinbruch. Der Lounge-Bereich, der an einem Ende des Teiches zum Verweilen einlädt, wurde von den Künstlern selbst gestaltet. Deshalb kürte eine Jury mit internationalen Archi­ tekten und Landschaftsplanern das Projekt zum Sieger des «Biotop-Design-Frosch­ könig-Wettbewerbs 2016» in der Kategorie Schwimmteich.   


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AUSSENRAUM  POOLS

WIE AUS EINEM GUSS Ästhetisch ausbalanciert, technisch auf dem neuesten Stand : Dieser SichtbetonPool verbirgt in seiner schlichten geometrischen Form intelligente, vollautomatische Gerätschaften, die Hygiene und Komfort sicherstellen. TEXT   ANNA ETTLIN FOTOS   AC SCHWIMMBADTECHNIK AG

D

ie Hanglage und eine weite Sicht, die bis in die Berner Alpen reicht, prägen dieses Grundstück. Das Parterre-Haus, das sich darauf befindet, trumpft mit einer markanten Gestalt auf, die zugleich auffällig und zurückhaltend wirkt. Die klare Geometrie und Sichtbetonfassade des Baus wurden auf den Pool übertragen, der etwas abseits vom Haus aus dem Hang ragt. Für den Bau des Schwimmbades wurde der Hochdorfer Pool-Spezialist AC Schwimmbadtechnik hinzugezogen. Die Bauherrschaft wünschte sich einen Pool, der sich einerseits harmonisch in die Umgebung integriert, andererseits über eine zuverlässige und moderne Wasseraufbereitungsanlage verfügt, die das Wasser sanft und chlorfrei desinfiziert. In Kooperation mit dem Architekten wurde ein Pool aus Sichtbeton

entworfen, der im rechten Winkel zum Haus steht. Die Lage des Beckens zum Hang erlaubt einen direkten Zugang vom Sitzplatz aus und lässt die Aussicht bestens zur Geltung kommen.

MODERNSTE TECHNIK Das rechteckige Sichtbeton-Becken ist 2,5 m breit und 7,75 m lang bei einer Wassertiefe von 1,5 m. Eine Treppe aus schwebenden Betonstufen bietet einen eleganten Einstieg, während ein Skimmer die Wasserober­ fläche stets von Blättern und anderen Verunreinigungen befreit. Die automatische Unterflur-Rollladenabdeckung mit PVCSolar­l amellen erwärmt das Wasser auf eine natürliche Art, sodass sich bis in den Herbst hinein das volle Badevergnügen geniessen lässt. Nach der Öffnung verschwindet die

Ausgeführt in Sichtbeton, harmoniert der Pool dank seiner klaren Formensprache mit der Architektur des Hauses und bietet eine weite Aussicht bis in die Berner Alpen.

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Abdeckung unsichtbar im Rolladen-Parkkasten. Zwei Unterwasser-Scheinwerfer mit Farbwechsel schaffen am Abend WellnessStimmung. Um die körperliche Fitness und Vitalität zu steigern, bietet eine Gegenstromanlage die gewünschte Herausforderung. Das wahre Highlight dieses Pools ist für den aussenstehenden Betrachter jedoch nicht sichtbar: Die vollautomatische Wasseraufbereitungsanlage «AcDynamic» mit automatischer Flockung sorgt mit modernster Technik für klares Wasser. Als Desinfektionsmittel kommt dabei Aktivsauerstoff zum Einsatz, eine geruchsneutrale, hautfreundliche und ökologische Alternative zu Chlor. Die Technik ist nicht nur intelligent, sondern auch einfach zu bedienen: Die benutzerfreundliche Steuerung via Touchscreen reguliert sämtliche Geräte rund um den Pool.   


Die schlichte Gartenanlage mit hellem Plattenboden und einem grosszügigen Pool überlässt die Hauptrolle der Aussicht auf den See und die umliegenden Berge.

SCHLICHTES SCHWIMMVERGNÜGEN Weitläufig, aber zurückhaltend gibt sich diese Gartenanlage, die über eine herrliche Aussicht verfügt. Eine innovative Wasseraufbereitungsanlage sorgt im grosszügigen Pool für Badewasser in Trinkwasserqualität. TEXT ANNA ETTLIN FOTO VITA BAD AG

W

er eine derartiges Panorama geniessen kann, braucht keine opulente Gartenanlage. Dieser Aussenbereich ist schlicht und minimalistisch gehalten und überlässt die Hauptrolle der Aussicht. Das Herzstück des Gartens ist ein «VitaPool Classic»-Gartenschwimmbad von Vita Bad. Der grosszügige Pool mit Eckeinstieg verschafft dank seiner türkisblauen Farbe echtes Ferien-Feeling.

Langlebigkeit. Eine Vollisolation des Beckens schützt das Wasser vor allzu rascher Abkühlung und verlängert so die Badesaison. Damit können auch in der eher kühlen Deutschschweiz über längere Zeit WasserC und mehr erreicht temperaturen von 25 ° werden. Eine sichere und bedienerfreundliche Schwimmbad-Abdeckung leistet ihren Beitrag zur Wärme und Sauberkeit des Wassers.

Das Pool-Modell wird von Vita Bad nach Mass angefertigt und kann so in verschiedensten Formen und Farben hergestellt und an die topografische Lage angepasst werden. Seine selbsttragende Konstruk­ tion aus Holz und Stahl kommt ganz ohne Beton aus und überzeugt dank einer speziellen Imprägnierung des Holzes durch

WASSERAUFBEREITUNG OHNE CHLOR Damit das Wasser im Pool ohne Chemika­ lienzugabe stets rein bleibt, kombiniert Vita Bad auf innovative Art zwei Wasseraufbereitungs-Technologien. Dem Wasser wird lediglich eine geringe Menge Salz bei-

gegeben, welches die Leitfähigkeit erhöht. Die desinfizierende Wirkung des Salzes wird durch Sauerstoff aktiviert und sorgt für eine schonende Desinfektion. Die regelmässige Zugabe von Desinfektionsmittel wie Chlor, Aktivsauerstoff, Brom oder Ozon sowie von anderen Zusatzstoffen (etwa Algizid) entfällt, das Badewasser erreicht Trinkwasserqualität. Gesteuert wird das Schwimmbad vom automatischen «Vita Poolcontrol»-System, das neue Massstäbe in der automatischen Wasseraufbereitung setzt. Zudem können über das System die Filterlaufzeit, die pH-Regulierung, die Heizung oder ein automatisches Flockungssystem angeschlossen und gesteuert werden. Ist ein WiFi-Signal vorhanden, lässt sich das System sogar von Ferne steuern und überwachen.    

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AUSSENRAUM  POOLS

Im glasklaren Wasser spiegelt sich die Natur. Die grosszügige Anlage mit geradliniger Architektur und flächenbündigem Becken aus Edelstahl strahlt Purismus aus.

GARTENBAD IM GRÜNEN Geradlinig, grosszügig und auf die Umgebung abgestimmt: Inmitten einer ländlichgrünen Oase steht dieser Pool als Zentrum des privaten Gartenerlebnisses. Die Schwimmbadlandschaft zeichnet sich durch gestalterische und technische Raffinesse aus. TEXT UND FOTO   VIVELL + CO AG, SCHWIMMBADTECHNIK

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ieses elegante Gartenschwimmbad von vivell + co wirkt wie eine einladende Rück­z ugs-Oase und weckt Ferienstimmung. Pool und Relax-Zone präsentieren sich als stilvolles Ensemble mit konsequenter Gradlinigkeit und einem wohltuenden Weitblick ins Grüne. Das grosszügige Edelstahl-Becken misst imposante 11 × 5 m, hat eine Tiefe von 120 bis 140 cm und eine geschlossene Treppe mit fünf Tritten. Die klare Linie und die Harmonie zwischen Natur­s tein und Edelstahl wirken edel und einladend. Die Proportionen im und um den Pool sind stimmig und grosszügig. Die vornehme Zurückhaltung und die klaren Formen verbinden sich zu einem geschmackvollen Ganzen. Betont wird die Form des langen, eleganten Beckens noch durch die Überlaufrinne. Sie führt rings

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um das gesamte Becken und leitet überschwappendes Wasser zur Filteranlage und von dort, aufbereitet und quellfrisch, zurück ins Becken. Der Pool verfügt über eine Ospa-BlueClear-Wasseraufbereitung. Diese liefert natürliche Wasserqualität für höchste Ansprüche, ist haut- und augenfreundlich und wird über ein energie­ effizientes, digitales Steuergerät mit gra­ fischem Display gesteuert. BlueClear-­ Anlagen arbei­ten vollautomatisch, ressourcen- und umweltschonend.

MEDITERRANES FLAIR Die hochwertige Materialisierung der Anlage unterstützt den Eindruck von stilvollem Purismus, der durch ihre klaren Formen entsteht. Der grosszügige Aussen-Pool ist

ganz aus Edelstahl gefertigt. Der edle Baustoff besticht durch seine kühle, schlichte Eleganz und seine aussergewöhnliche Optik. Das unverwüstliche Material bietet überzeugende Vorteile: Stahl ist beständig gegen Frost, Hitze und UV-Licht. Die glatten Oberflächen sind unter dem Gesichtspunkt der Hygiene optimal, und der Reinigungsaufwand ist denkbar gering. Frostsicher und überaus stilvoll ist auch der verwendete Kalkstein Travertin. Mit seiner freundlichen und warmen Ausstrahlung versprüht er mediterranen Charme. Mit der Zeit entsteht bei diesem Naturstein, der schon von den Römern als Baustoff hoch geschätzt war, eine einzigartige, matte Patina, die südländisches Flair in den Garten zaubert.   


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AUSSENRAUM  POOLS

RUNDUM GELUNGEN Ecken sucht man bei diesem Schwimmbad vergeblich : Passend zur markanten Architektur des Hauses erhielt der Beton-Pool eine runde Form. Auf modernste Technik musste der Bauherr deshalb aber nicht verzichten. TEXT   MARLIN AG FOTOS   URS BIGLER

A

n das Eigenheim eines Architekten werden besonders hohe ästhetische Ansprüche gestellt. Dieses Haus, das in enger Zusammenarbeit mit seinem zukünftigen Bewohner, einem Architekten, realisiert wurde, kann sich sehen lassen. Das aussergewöhnliche Projekt wird geprägt von der Harmonie zwischen Haus und Pool, die eine raffinierte architektonische Wohlfühlzone schafft.

oberfläche auto­m atisch abgedeckt werden. Der Solar-­Polycarbonat-Roll­l aden in Verbindung mit massgeschneiderten Haltestangen bietet den maximalen Unfallschutz. Mit einer Abdeckung lassen sich zwischen Mai und September auf eine natürliche Art und Weise angenehme Wassertemperaturen erreichen.

Der runde Pool mit über sieben Meter Durchmesser und etwa 70 m³ Wasserinhalt wurde von der Marlin AG in massivem Beton ausgeführt und technisch so gelöst, dass alle Komfortkomponenten einwandfrei funktionieren. Betreten wird das Wasser durch eine dezente Edelstahlleiter. Trotz der unkonventionellen Form des modernen Schwimm­b eckens kann die Wasser-

Auch für den Wellnessfaktor ist im runden Schwimmbecken vollumfänglich gesorgt. Eine elegante Schwalldusche aus Edelstahl lädt zum Entspannen unter einem sanften Wasserstrahl ein. Die integrierte zweistrahlige Gegenstromanlage bietet auch für den geübten Schwimmer eine sport­l iche Herausforderung. Die Gartendusche daneben komplettiert die gelungene Gartenschwimmbad-

KOMFORT DANK TECHNIK

Der runde Pool harmoniert mit dem bogenförmigen Grundriss des Hauses und lässt architektonisch eine Wohlfühlzone entstehen.

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Anlage. Die chlorfreie Wasser­aufbereitung ist nach den neuesten Grundsätzen ausgelegt und bietet mit modernsten Komponenten höchstmögliche Wasserqualität. Die Gartenanlage, in die sich der Pool harmonisch einfügt, unterstreicht dank der schlichten Gestaltung das archi­tektonische Zusammenspiel des runden ­Beckens mit der charakterstarken Form ­des Hauses. Auf dem weitläufigen Holzdeck beim Haus und auf dem Rasen findet sich ein Plätzchen für Liegestühle und für gemüt­ liche Sitzecken im Freien. Versteckte Technik sorgt auch hier für bequeme Bedienung: Alle Komfortkomponenten sind mit dem Gebäudeleitsystem verbunden und geben dem Kunden die Möglichkeit, die wichtigsten Funk­t ionen am Pool, aber auch vom Garten aus fernzusteuern.   


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Was wäre eine typisch italienische PastaSauce ohne Basilikum, was ein Eistee ohne Pfefferminze? Kräuter sind mit ihren vielseitigen Aromen aus der Küche nicht wegzudenken. Hinzu kommt ihre gesundheitsfördernde Wirkung. Auch wer nur einen sehr beschränkten Raum zur Verfügung hat, muss nicht auf seine eigenen Lieblingskräuter verzichten. Eine praktische und platzsparende Lösung bieten gemischte KräuterTöpfe, die pünktlich zum Saisonbeginn in Gärtnereien und Garten-Centern erhältlich sind. In einem einzigen Topf sind gleich mehrere aromatische Pflanzen fixfertig kombiniert. Die ausgesuchten Mischungen sind thematisch assortiert und eignen sich ideal für das Verfeinern beliebter Gerichte wie Grilladen, Pizzen oder Pasta. [ JardinSuisse ] www.jardinsuisse.ch

Ein Kräuter-Mix – das heisst drei Kräutersorten in einem Topf – gedeiht auf Balkon und Terrasse genauso problemlos wie im Garten.

PREISVERLEIHUNG

KÜCHENINNOVATION DES JAHRES 2017

INNOVATION

Die Verbraucher haben entschieden: «Grohe Blue Home» ist die Küchen-Innovation des Jahres 2017. Für die beste Gesamtwertung in der Kategorie Küchenspülen und Armaturen wurde das innovative und hoch funktionale Wassersystem jetzt mit dem begehrten «Golden Award Best of the Best» ausgezeichnet. Zur Preisverleihung am 11. Februar anlässlich der Konsumgüterleitmesse Ambiente in Frankfurt waren rund 200 Gäste eingeladen. Bereits zum elften Mal verlieh die Initiative LifeCare den Preis «KüchenInnovation des Jahres». Das Siegel dient den Konsumenten als unabhängige Bestätigung der herausragenden Produktqualität von «Grohe Blue Home» . [ Grohe Schweiz ] 8604 Volketswil | www.grohe.ch

FLACHDACHFENSTER MIT BOGENGLAS

Das neue Velux-Bogenglas-Flachdachfenster vereint Widerstandsfähigkeit mit technischer Raffinesse und innovativem Design – und bringt noch mehr Tageslicht in Innenräume: Die gleichmässige Biegung des Bogenglases maximiert den natürlichen Lichteinfall. Zudem lässt die Formgebung Regenwasser problemlos ablaufen und verhindert Ablagerungen von Schmutz und Blättern, was den Wartungsaufwand erheblich verringert. Die Materialien des neuen Bogenglases zeichnen sich durch höchste Widerstandsfähigkeit aus. Das 6 mm starke, gehärtete Glas der Abdeckhaube ist auf Schlagfestigkeit geprüft und dauerhaft kratzfest. Bogenglas ist für festverglaste (CFP) und elektrisch bedienbare (CVP) Velux-Flachdachfenster erhältlich. Alle Produkte sind für den Dachbereich 0 bis 15 Grad geeignet und werden in acht Fenstergrössen angeboten. [ Velux ] www.velux.ch 100

Foto: Jochen Kratchmer


AUSGEZEICHNET

ZERTIFIZIERUNG FÜR NACHHALTIGKEIT

Das von Huf Haus geplante und gebaute Musterhaus «Riverview» am Standort Brooklands/Weybrigde wurde als erstes Projekt in England durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) offiziell in der höchsten Zertifizierungskategorie «Platin» ausgezeichnet. Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand der DGNB, zeichnete das Huf Haus «Art 6» persönlich vor Ort mit der Platin-Plakette aus. Für die DGNB ist es das erste Einfamilienhaus überhaupt, das auf internationaler Ebene den Bewertungsprozess durchlaufen hat – bisher zertifizierte die Institution ausschliesslich Mehrgeschoss- oder Objektbauten im Ausland. Das Zertifizierungssystem der DGNB unterscheidet sich von anderen Bewertungs­ systemen durch seinen ganzheitlichen Ansatz – es ist international anwendbar. Da sich das System den klimatischen, baulichen, gesetzlichen und kulturellen Besonderheiten in anderen Ländern anpassen lässt, ist die DGNB in der Lage, weltweit zu zertifizieren. [ Huf Haus ] www.hufhaus.ch

Diese elektrische Waschmaschine wurde vor über 100 Jahren von der Upton Machine Co. hergestellt.

WASCHMASCHINE

VOR 250 JAHREN ERFUNDEN, HEUTE NOCH IM WANDEL

Vor genau 250 Jahren wurde die Waschmaschine eingeführt. Der evangelische Pastor Jacob Christian Schäffer in Regensburg (D) veröffentliche damals eine Patentschrift, worin er die «bequeme und höchst vorteilhafte Waschmaschine» mit Handantrieb beschrieb und die Vorteile der sauberen Arbeit betonte. Wäscherinnen sollten nicht mehr gezwungen sein, mit dem Waschbrett vor dem Bauch an kalten Flüssen zu waschen. Die Waschmaschine feiert bis heute Triumphe und hält die Techniker auf Trab. Handantrieb und Holzkonstruktion wurden durch Edelstahl und Hightech ersetzt. Die Verbesserung der Waschmaschine und ihrer Funktionen bleibt auch nach 250 Jahren Thema. Bauknecht begegnet dieser Herausforderung heute mit dem ZEN-Antrieb, der im Flüsterton arbeitet und die Waschmaschine zum Teil der Wohnungseinrichtung macht. [ Bauknecht ] 5600 Lenzburg | www.bauknecht.ch

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Überall, wo Wasser fliesst oder steht, lagert sich Kalk ab. Verkalkte Rohre, Kalk in Wasserinstallationen, an Haushaltsgeräten und Armaturen sind die Folge. Kalkablagerungen im Bad sind nicht nur störend und erhöhen den Putzaufwand, sondern verkürzen auch die Lebensdauer von Wasserhahn, Wanne und Co. Bauen oder renovieren ist kostspielig. Den Wert des neuen Bades oder der Heizungsanlage möglichst lange zu erhalten liegt Bauherren darum besonders am Herzen. Weiches Wasser schützt wirksam vor Kalk und sorgt für dauerhaften Glanz. Mit der Perlwasseranlage «AQA perla» liefert BWT Aqua innovative Technik, um hartes Wasser in seidenweiches Perlwasser zu verwandeln.

WEICHES WASSER SCHONT DIE HAUSHALTSKASSE Neben dem Schutz des Bades bietet die Anlage weitere Vorteile: Auch die komplette Hauswasserinstallation und damit alle angeschlossenen Haushaltsgeräte wie Waschmaschine und Geschirrspüler sind dank «AQA perla» vor Kalk geschützt. Das verlängert ihre Lebensdauer. Nicht nur deshalb ist die Perlwasseranlage eine Investition, die sich rechnet. Eine Kalkschicht von 2 mm auf Heizflächen im Wärmetauscher eines Kessels oder Boilers kann bereits den Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent erhöhen. Dank «AQA perla» wird die Kalkbildung verringert, der Energieverbrauch sinkt. Neben den Energiekosten reduziert sich zudem der Verbrauch von Wasch- und Putzmitteln.

WOHLGEFÜHL AUS DER LEITUNG Aber «AQA perla» kann noch mehr: Wer am Morgen das seidenweiche Perlwasser auf der Haut spürt, will auf dieses Wohlfühlerlebnis nicht mehr verzichten. Das weiche Wasser des «AQA perla» verwandelt das Bad in eine Wellness-Oase, macht die Haut spürbar zart und

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pflegt sie. Nach dem Duschen wartet – dank dem weichen Wasser in der Waschmaschine – ein kuscheliges Handtuch. Die Perlwasser­ anlage «AQA perla» funktioniert nach dem bewährten Ionenaustauschverfahren und entspricht den Vorgaben der Schweizerischen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (SVGW). «AQA perla» ist für Haushalte mit bis zu 6 Personen geeignet und kann fachgerecht vom Trinkwasser-Installateur montiert werden. Dank der kinderleichten Bedienung kommen Besitzer der Anlage ohne Kopfzerbrechen in den Genuss des weichen Wassers. [ BWT Aqua AG ] 4147 Aesch | www.bwt-aqua.ch 102


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Für Outdoor-Liebhaber und -Liebhaberinnen, denen die Garten-/ Grillsaison nicht lange genug dauern kann, haben die Profis des Cheminée-Herstellers Rüegg mit «Surprise» eine echte Überraschung geschaffen. Die Grillfeuerstelle entwickelt dank dem geschlossenen Keramikglas ein ästhetisches und ruhiges Feuer. Auf sechs Grillplatten aus Chromstahl oder Speckstein können Fleisch, Gemüse, Fondue, Raclette oder was das Grillherz sonst noch begehrt, zubereitet werden, wobei der lästige Rauch durch das Rauchrohr entweicht. [ Rüegg Cheminée Schweiz AG ] 8340 Hinwil | www.ruegg.ch

Weniger Funken und Rauch: Die geschlossene Grillfeuerstelle «Surprise» sorgt für ein angenehmes Grillerlebnis.

HOLZTERRASSE

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Mit dem neuen Komplettsystem «Pinutex» lassen sich Holzterrassen im Handumdrehen realisieren; denn das innovative System bietet mit vormontierten Modulen dazu die Flächen am Stück. Zudem hat der Hersteller Mocopinus das neue Produkt in einem stilvollen Oberflächen-Design kreiert. Die formstabile Lamellen-Optik ist ein gestalterisches Highlight und verleiht durch ihre Durchgängigkeit ein elegantes Ambiente. [ Mocopinus ] www.mocopinus.com

PRÄMIERTES SYSTEM

GERMAN DESIGN AWARD FÜR SCHIEBEFENSTER

Zum mittlerweile sechsten Mal wurde in Frankfurt am 10. Februar der Premium-Preis «German Design Award» verliehen. Ausgezeichnet wurden innovative Produkte, die weltweit die Design-Landschaft massgeblich beeinflussen. Ziel des «German Design Award» ist es, einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen. Der renommierte internationale Premium-Preis stärkt erfolgreich das Ansehen von Firmen und Produkten. Zu den Gewinnern gehört auch das Schweizer Familienunternehmen swissFineLine AG, das mit dem gleichnamigen rahmenlosen Schiebefenstersystem die Auszeichnung «Excellent Product Design – Building and Elements» für besondere Design-Qualität erhalten hat. [ swissFineLine AG ] 3550 Langnau | www.swissfineline.ch Info Nr. 140

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SERVICE

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

KULINARIK, LIVE-MUSIK UND HELIKOPTER-FLÜGE

Mit den beiden Küchenmarken Eisenring und Poggenpohl steht das inhabergeführte Familienunternehmen Hans Eisenring AG seit über 28 Jahren für kundenorientierten Küchenbau, qualitativ hochwertige Produkte und umfassende Beratungs- und Service-Dienstleistungen. Bislang waren die vielseitigen Küchenkonzepte der Hans Eisenring AG in zwei Küchenausstellungen zu sehen: in Sirnach TG und Volketswil ZH. Nun hat das führende Küchenbau-Unternehmen seinen dritten Verkaufsstandort im solothurnischen Oensingen im Schweizer Mittelland eröffnet.

ABWECHSLUNGSREICHES PROGRAMM Unter dem Motto «Treffpunkt Küchenhauptstadt» fand am Freitag und Samstag, 10. und 11. März 2017, die grosse Eröffnungsfeier statt, die mit kulinarischen Leckerbissen aus ganz Europa, Livemusik, attraktiven Eröffnungsaktionen und sogar HelikopterRundflügen zum Besichtigen der neuen Ausstellung einlud. Zahlreiche Besucher konn-

Oben: In der neuen Ausstellung findet sich für jeden Geschmack die passende Kochlandschaft. Rechts: Die separate Erlebnisausstellung für Natursteine lädt mit einer Lounge zum Verweilen ein.

ten von den attraktiven Eröffnungsaktionen profitieren, aus einem Helikopter die Aussicht über Oensingen geniessen und sich generell von der besonderen Eröffnungsfeier begeistern lassen.

VIEL PLATZ FÜR NEUE KÜCHENKONZEPTE Auf der über 1000 m² grossen neuen Ausstellungsfläche präsentiert die Hans Eisenring AG vielfältige Küchenkonzepte, eine separate Erlebnisausstellung für Natursteine sowie eine separate Küche für Koch-Shows. Aber nicht nur die Anzahl der Quadratmeter hat sich vergrössert: Für den neuen Verkaufsstandort wurden rund 20 neue Arbeitsplätze in Oensingen geschaffen. Somit beschäftigt die Hans Eisenring AG über 200 Mitarbeitende. Der neue Verkaufsstandort liegt unmittelbar an der Autobahn A1, welche die Hauptverbindungsachse zwischen Bern und Zürich bildet, und pflegt einen sehr hohen Bekanntheitsgrad aufgrund seiner Vorgeschichte als ehemaliger Standort des Sportausrüsters Puma. Auf über 1000 m² präsentiert die Hans Eisenring AG in Oensingen vielfältige Küchenkonzepte der Marken Eisenring und Poggenpohl.

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[ Hans Eisenring AG ] Ostringstr. 17, 4702 Oensingen www.kuechenhauptstadt.ch


PERGOLA MIT LAMELLENDACH

SCHUTZ VOR SONNE, WIND UND REGEN

Der Sonnenschutzhersteller KE stärkt zunehmend seine Präsenz sowohl auf dem italienischen als auch auf dem internationalen Markt. Mit der Einführung des Lamellendachs «Kedry Prime» wird das Angebot noch vergrössert. Die Pergola in Aluminium ist in der Lage, vor Sonne, Wind und Feuchtigkeit zu schützen – dank dem neuen beweglichen System, das Regenwasser in eine Ablaufrinne leitet. [ KE Protezioni Solari ] www.keoutdoordesign.it

BADESAISON VERLÄNGERN

TELESKOP-ÜBERDACHUNG FÜR POOL

Ist das Wasser im Pool noch zu kalt? Europa-Habitech AG stellt teleskopische Pool-Überdachungen her, die das Wasser schneller warm werden lassen und vor Schmutz schützen. Das innovative System ohne Führungsschienen am Boden gibt es auch als Terrassenüberdachung. Das Schweizer Produkt wird nach Mass in Werkstätten in Dompierre (Fribourg) anfertigt. [ Europa-Habitech AG ] 1563 Dompierre | www.europa-abri.ch

GERMAN DESIGN AWARD

AUSGEZEICHNETE BADMÖBEL-SERIE

Mit seinen exklusiven «Solitaire»-Badmöbel-Programmen ist der Badmöbel-Hersteller Pelipal bei der zeitgemässen Bad-Einrichtung auf dem neusten Stand in Sachen Form und Funktionalität. Nun wurde die aktuelle Topseller-Serie «Solitaire 6010» mit dem international renommierten «Special Mention» German Design Award 2017 in der Kategorie Bad & Wellness ausgezeichnet. Der Rat für Form­ gebung hob dabei das Gestaltungskonzept hervor: «Die Bad-MöbelKollektion präsentiert sich angenehm klar und proportional ausgewogen, wobei das intelligente Spiel mit den Symmetrien dem Design einen interessanten Reiz verleiht.» Die Kollektion «Solitaire 6010» zeichnet sich durch klare Linienführung, schnörkellose Eleganz und maximalen Komfort aus. Besonders filigran mit einer Stärke von nur 9 mm ist der matte Waschtisch. [ Pelipal ] www.pelipal.de Info Nr. 141

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AGENDA THE GLOBAL FORUM FOR DESIGN

Foto: Galerie Patrick Seguin

DESIGN MIAMI/BASEL

Auch in der zwölften Ausgabe der «Design Miami/Basel» kommt die internationale Design-Szene zusammen. Top-Galerien stellen hier moderne Möbel, Leuchten und Kunstobjekte zur Schau, wobei den hohen Ansprüchen einer treuen Stammkundschaft genügt werden muss und gleichzeitig das Interesse an Design auch in weitere Kreise getragen werden soll. Mit «Design at Large» wird den Besuchern eine Entdeckungsreise zu historischem und zeitgenössischem Design sowie architektonischen Installationen ermöglicht. «Design Curio», die neuste Ausstellungsplattform, bietet Designern und Erfindern eine Möglichkeit, auf einer Fläche eine Umgebung zu gestalten, die im Kontext zu technologischen und wissenschaftlichen Erfindungen im 20. und 21. Jahrhundert steht, wie beispielsweise das «6 × 9 Fertighaus» von Jean Prouvé, ausgestellt von der Galerie Patrick Seguin. [ Design Miami/Basel 2017 ] 13. bis 18. Juni | Messe Basel, Halle 1 Süd | www.designmiami.com

MESSEN UND EVENTS Blickfang Basel

Creativa Basel

Internationale Design-Messe 21. bis 23. April 2017 Messe Basel www.blickfang.ch

Messe für kreative Freizeitbeschäftigung 12. bis 15. Mai 2017 Messe Basel www.creativa-schweiz.ch

Luga Zentralschweizer Frühlingsmesse 28. April bis 7. Mai 2017 Messe Luzern www.luga.ch

Bea Ausstellung für Gewerbe, Landwirtschaft und Industrie 28. April bis 7. Mai 2017 Bernexpo www.bea-messe.ch

Sammlung Beyeler Das Original Kunstausstellung Noch bis 7. Mai Fondation Beyeler, Riehen/Basel www.fondationbeyeler.ch

BLICKFANG BASEL Max Mitschjeta

Muba Fokus Mobilität und Energie Publikumsmesse 12. bis 21. Mai 2017 Messe Basel www.muba.ch

Higa Südostschweizer Frühlingsmesse 20. bis 27. Mai 2017 Stadthalle Chur www.higa.ch

Stilhaus Rothrist Themenmonat zu Türe, Fenster und Fassade 1. bis 30. Juni 2017 Stilhaus, Rothrist www.stilhaus.ch

Art Basel Internationale Kunstmesse 15. bis 18. Juni 2017 Messe Basel www.artbasel.ch

Macht Ferien! Ausstellung zum 100-Jahr-Jubiläum von Schweiz Tourismus Noch bis 9. Juli 2017 Museum für Gestaltung, Zürich www.museum-gestaltung.ch

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HAUS- UND GARTENMESSE

40 JAHRE TOMWOOD

Wer konkrete Ideen für den Ausbau des neuen Eigenheims sucht, ist bei Tomwood an der richtigen Adresse. Der Spezialist für Bauen und Wohnen lädt am Wochenende vom 29. bis 30. April 2017 zur tradi­ tionsreichen Haus- und Gartenmesse ein. Ob ein edles Parkett gesucht wird, eine Terrasse in Planung ist oder ein Kinderspielgerät in den Garten soll: Ein Team von Fachberatern, allesamt gelernte Schreiner oder Zimmermänner, steht mit Rat und Tat zur Seite. Von Spezialisten namhafter Hersteller erfahren die Besucherinnen und Besucher interessante Tipps und neue Trends aus erster Hand. Auf 3200 m2 lässt sich Innovatives und Altbewährtes entdecken. Anlässlich des 40-Jahre-Firmenjubiläums feiert Tomwood mit seinen Gästen und bietet ihnen ein spannendes Rahmenprogramm. Nebst guter Unterhaltung und viel Inspiration profitieren die Besucherinnen und Besucher von attraktiven Rabatten. [ Tomwood ] 29. bis 30. April | Gartenstrasse 4, 4537 Wiedlisbach | www.tomwood.ch


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KATALOGNUMMER

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ALLE KATALOGE IM PAKET ODER EINZELN HÄUSER Baufritz AG

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HÄUSER Bautec AG

145

HÄUSER Idealbau AG

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HÄUSER Kobelt AG

100

KATALOGNUMMER

HÄUSER Davinci Haus GmbH + Co. KG

HÄUSER Fullwood Wohnblockhaus

HÄUSER HUF HAUS GmbH + Co. KG

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

111

HÄUSER Marty Häuser AG

110

KATALOGNUMMER

142

HÄUSER SWISSHAUS AG

107

KATALOGNUMMER

HÄUSER WeberHaus GmbH + Co. KG

108

«KÜCHE» KÜCHENEINRICHTUNGEN Elbau Küchen AG

112

DUSCH-WC Closemo AG

KATALOGNUMMER 108

KATALOGNUMMER

117

«BAD & WELLNESS»

KÜCHENEINRICHTUNGEN Brunner Küchen AG

KATALOGNUMMER

114

KATALOGNUMMER

KÜCHENEINRICHTUNGEN HERZOG Küchen AG

109

KATALOGNUMMER

113

SAUNA Fitness Partner AG

BADEZIMMER Duscholux AG

125

KATALOGNUMMER

KÜCHENEINRICHTUNGEN V-Zug AG

105

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

BADEZIMMER Aqwa Raumdesign AG

106

DUSCH-WC Geberit Vertriebs AG

122

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

124

SAUNA Ging Saunabau AG

126

KATALOGNUMMER

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KATALOGE  SERVICE

DUSCH-WC Keramik Laufen AG

KATALOGNUMMER

SAUNA KLAFS AG

130

KATALOGNUMMER

SAUNA Küng AG Saunabau

128

KATALOGNUMMER

DUSCH-WC LaPreva AG

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KATALOGNUMMER

BADEZIMMER Loosli Badmöbel AG

120

KATALOGNUMMER

121

«INNENAUSBAU / EINRICHTUNG» «FASSADE / AUSSEN» BADEZIMMER talsee AG

KATALOGNUMMER

BADEZIMMER VOLA AG

102

KELLERBAU Knecht Kellerbau AG

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

127

ROLLLADENSYSTEME Schanz Rollladensysteme GmbH

143

KATALOGNUMMER

132

BADEZIMMER Wilhelm Schmidlin AG

EINBAUSCHRÄNKE Alpnach Norm-Schrankelemente AG

BODENBELÄGE Hans Hassler AG

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

123

SCHIEBEFENSTER Sky-Frame AG

KATALOGNUMMER

116

RAHMENLOSE FENSTER swissFineLine AG

104

KATALOGNUMMER

115

BODENBELÄGE Tomwood AG

141

KATALOGNUMMER

144

«GARTEN» DACHFENSTER Velux Schweiz AG

KATALOGNUMMER

SCHWIMMBADBAU AC Schwimmbadtechnik AG

118

138

SCHWIMMBAD- UND WASSERTECHNIK

GARTENUNTERHALT LEHNERT AG

KATALOGNUMMER

KATALOGNUMMER

Schwimmbad- und Wassertechnik Marlin AG

134

KATALOGNUMMER

135

SCHWIMMTEICHE UND BIO-POOLS

Biotop Landschaftsgestaltung GmbH

KATALOGNUMMER

133

PERGOLAS Storama AG

KATALOGNUMMER

SCHWIMMTEICHE UND BIO-POOLS Egli Jona AG

KATALOGNUMMER

136

SCHWIMMBADBAU Vita Bad AG

140

KATALOGNUMMER

SCHWIMMBADÜBERDACHUNG Europa Schwimmbadüberdachungen Habitech AG

KATALOGNUMMER

137

SCHWIMMBADTECHNIK Vivell + Co. AG

131

KATALOGNUMMER

139 

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SERVICE  MITARBEITER DIESER AUSGABE

MENSCHEN .LEITERIN ADMINISTRATION.

DENISE BUCHER

statt m2 118.30 m2

gehört bereits seit 2005 zum Verlags-Team und hält in der Administration alle Fäden in der Hand, damit am Schluss das «traumhaus» stets pünktlich am Kiosk und bei den Abonnenten im Briefkasten landet. Ein Eigenheim mit Garten ist auch für sie ein grosser Traum. Ein altes Bauernhaus, ganz im Stil ihres Elternhauses, oder ein moderner Bau mit grossen Fensterfronten, beides wäre schön, solange Berge und Seen in Sichtweite sind.

99.50

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269.-

max.178x183cm

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m2

.FOTOGRAF.

JEREMY WILSON

ist ein britischer Fotograf mit Leidenschaft für Architektur und Design. Das Handwerk lernte er in Sydney, wo er für ein Wohn- und Lifestyle-Magazin arbeitete und für renommierte Fotografen der australischen Hauptstadt tätig war. Heute lebt Jeremy Wilson in den französischen Alpen und findet im Bergsport den perfekten Ausgleich zum Beruf. Für diese Ausgabe hat er das Haus in Saint-Sulpice VD fotografiert.

79.-

AKTIONSPREIS

Thermoesche „Endlos-Diele“ Die ökologische Alternative zu Tropenholz, langlebig, 20 x 95 mm, L. 150 o. 180 cm; lfm. 7.90

«Haus mit Seeblick», S. 26

.FOTOGRAF.

BÖRJE MÜLLER

215.-

AKTIONSPREIS

Hochbeet, Höhe 72 cm, Douglasie, natur, profilierte Dielen 28 x 145 mm, Inklusive Noppenfolie, 200 x 100 cm 277.150 x 100 cm 215.-

Gartenstrasse 4 (Industrie) · 4537 Wiedlisbach Telefon: 032 /636 62 62 · Fax: 032 /636 62 60 E-Mail: info@tomwood.ch · www.tomwood.ch 110

Info Nr. 144

3200 m2 grosse Ausstellung „Ideen für Haus und Garten“; Liefer- & Montageservice

arbeitet als Dokumentar-Fotograf mit dem Schwerpunkt Architektur-Fotografie für unterschiedlichste Auftrag­geber: Architektur-Büros, Denkmalpflege, Verlage, Agenturen und Unternehmen gehören zu seinen Kunden. Darüber hinaus entstehen freie Arbeiten der Dokumentar-Fotografie und in der Manier der Street Photo­g raphy. Als Flaneur mit wachem Blick streift er gerne durch fremde wie auch vertraute Orte. «Graue Schale, schwarzer Kern», S. 34


Der Garant im Holzbau. Das Gütesiegel Holzbau Plus steht für einen vorbildlich geführten Betrieb. Hochwertige Holzbauweise ist das Resultat einer Unternehmenskultur mit dem Menschen im Zentrum.

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– Diverse Führungen z.B. «Das erste energieautarke Mehrfamilienhaus der Welt» oder «Unsere Energiezukunft»

Patronat: Kanton Aargau. Mit Unterstützung der W. Schmid Projekte AG. Hauptpartner:


IMPRESSUM traumhaus – Das Schweizer Magazin für Planen, Bauen, Wohnen 12. Jahrgang, Erscheinungsweise 6× jährlich, Auflage 20 000 Exemplare, info@traumhaus.ch, www.traumhaus.ch

HERAUSGEBERIN B+L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3, 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99, Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch, www.blverlag.ch

VORSCHAU Die nächste Ausgabe erscheint am 19. Juni 2017.

VERLEGER  Peter Boll VERLAGSLEITER  Philipp Bitzer REDAKTION Anna Ettlin, anna.ettlin@blverlag.ch Donika Gjeloshi, donika.gjeloshi@blverlag.ch

AUTOREN DIESER AUSGABE Adrian Wenger

ANZEIGEN  Iris Fischer, iris.fischer@blverlag.ch ANZEIGENDISPOSITION Jasmin Brühwiler, jasmin.bruehwiler@blverlag.ch

LAYOUT

Foto: Baubedarf-Richner-Miauton

Vanessa Baumann, vanessa.baumann@blverlag.ch Harriet Messing, harriet.messing@blverlag.ch

ANZEIGENERSTELLUNG Nataša Mirkovic, natasa.mirkovic@blverlag.ch

KORREKTORAT Ullrich Noelle, ullrich.noelle@blverlag.ch

FOTOS Tanya Hasler, tanya.hasler@blverlag.ch Holger Jacob, holger.jacob@blverlag.ch

DRUCK AVD Goldach AG, Sulzstrasse 10 – 12, 9403 Goldach, www.avd.ch

VERKAUFSPREIS Einzelexemplar CHF 9.– Abonnement 1 Jahr (6 Ausgaben): CHF 44.– Abonnement 2 Jahre (12 Ausgaben): CHF 79.– Ausland, zuzüglich Portokosten

ISSN   1661-7541 WEMF/SW-Beglaubigung 2016 Total verbreitete Auflage: 10 654 Exemplare Davon verkauft: 5263 Exemplare

Zertifiziert als Qualitäts-Publikation durch den Verband Schweizer Medien Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen bzw. Initialen gezeichneten Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren, nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder kann keine Haftung übernommen werden.

In der B+L Verlags AG erscheinen ausserdem: at – Aktuelle Technik, Architektur + Technik, Hotelier, idea, PHŒNIX, Swiss Wedding

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BODENBELÄGE Der Bodenbelag ist ein wichtiger Aspekt bei der Bauplanung, trägt er doch einen wesentlichen Teil zur Wohnatmosphäre bei. Ob warmes Parkett oder robustes Laminat, beide Bodenbeläge vermögen durch ihre Vielfalt zu überzeugen. Doch welcher Boden ist der Richtige für Sie? In der nächsten Ausgabe erfahren Sie, worauf es bei der Wahl des Bodenbelags ankommt. Ausserdem können Sie sich von den neusten Produkten und aktuellen Trends inspirieren lassen. Weitere Themen

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