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hausbau AUSGABE 2017

Schweizer Jahresmagazin rund ums Planen und Bauen AUSGABE ˜° ˛˝

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SCHWEIZER JAHRESMAGAZIN RUND UMS PLANEN UND BAUEN

BUDGET

hausbau von A – Z

DIE NUMMER

RATGEBER

CHF ˜° .– AUSSTATTUNG

FINANZEN

PLANUNG

HAUSTECHNIK

Welche Hypothek ist die Richtige für Ihr Bauvorhaben? Welche Versicherungen braucht es? So behalten Sie den Überblick.

Vom Baugrund bis zum Bodenbelag: Experten erklären, worauf es in den einzelnen Bereichen ankommt.

Neue Technologien und Heizsysteme sorgen für ein sicheres, komfortables und umweltfreundliches Zuhause.

45 SEI T EN MASSIV- UND HOLZBAU


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Architektur – Standard oder individuell – ganz nach Ihren Wünschen

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Info Nr. 100


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EINE KLEINE ANLEITUNG ZUM BAUKASTEN «EIGENHEIM»

Der Bau eines Hauses ist dagegen kein Kinderspiel. Das Bauprojekt, das Sie gerade beginnen – oder vielleicht ­bereits seit einiger Zeit verfolgen – ist um ein Vielfaches komplexer, als selbst der aufwendigste Baukasten. Dafür gehen Sie es auch nicht alleine an: Qualifizierte Fachleute, Experten und Berater stehen Ihnen bei jedem Schritt zur Seite. Machen Sie Gebrauch von diesen Fachkenntnissen und Ratschlägen, denn wo das Bauen mit Bauklötzen – wortwörtlich – kinderleicht ist, ­müssen Sie sich beim Bau eines Hauses mit anspruchsvollen Themen auseinandersetzen. Aber verzagen Sie nicht: Was beim Spielzeugbaukasten das Anleitungsbüchlein war, das ist beim Hausbau das Magazin, das Sie

gerade in den Händen halten. Es bietet Anregungen, Ratschläge und Ideen – und hilft Ihnen, eine Übersicht über die verfügbaren «Bausteine» zu gewinnen, denn die Auswahl an Produkten für die Ausstattung und Gestaltung Ihres neuen Eigenheims ist enorm.

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An einem einzigen verregneten Nachmittag errichteten Sie als Kind ganze Städte. Der Bauprozess Ihres eigenen Hauses dauert Monate, manchmal sogar Jahre. Baugesetze, Budget und Physik schränken Ihre Kreativität ein. Aber lassen Sie sich nicht davon einschüchtern. Ob eine Klötzchenkonstruktion oder ein Haus mit ­Garten für die ganze Familie, ans Ziel gelangen Sie auf die gleiche Weise: Schritt für Schritt.

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Anna Ettlin

Donika Gjeloshi

Info Nr. 101

H

aben Sie in Ihrer Kindheit auch mit Bauklötzen gespielt? Ein Block kommt auf den anderen, ein Steinchen gesellt sich zum nächsten, und fertig ist das Haus, der Turm oder die Burg. Eine Handbewegung zerstört die ­sorgfältige Anordnung, und das Spiel beginnt von vorne. Vom Anker-Steinbaukasten aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu modernen Lego-Bausets und sogar Videospielen wie Minecraft begeistert das modulare Spielzeug Generation um Generation aufs Neue.


INHALT hausbau

DIE NUMMER

ˇ

SCHWEIZER JAHRESMAGAZIN RUND UMS PLANEN UND BAUEN

CHF ˜° .–

FINANZEN

BUDGET

PLANUNG

RATGEBER

HAUSTECHNIK

Welche Hypothek ist die Richtige für Ihr Bauvorhaben? Welche Versicherungen braucht es? So behalten Sie den Überblick.

Vom Baugrund bis zum Bodenbelag: Experten erklären, worauf es in den einzelnen Bereichen ankommt.

Neue Technologien und Heizsysteme sorgen für ein sicheres, komfortables und umweltfreundliches Zuhause.

AUSSTATTUNG

45 SEITEN HOLZ- UND MASSIVBAU

Alles Wichtige zum Thema Hausbau  – für Sie zusammengefasst.

hausbau von A – Z

AUSGABE …—–ƒ

Schweizer Jahresmagazin rund ums Planen und Bauen

AUSGABE 2017

TITELBILD Seebodenalp mit Blick Richtung Obwalden. Foto: Gianina Sandoiu Illustration: Harriet Messing

PLANUNG

HOLZBAU

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Grafik: 8 Schritte, 29 Fragen

42

Holzbau-Hersteller von A bis Z

8

Die Perspektive der Bauherrschaft

46

Holzbau: Ökologisch und ökonomisch top

48

Huf Haus GmbH – Lebenstraum mit Seeblick

52

Renggli AG – Eine Villa mit drei Ecken

56

Fullwood – Modernes Saanenhaus

58

Idealbau AG – Cleverer Mischbau

60

Renggli AG – Minergie-Haus mit Holzfassade

62

Baufritz AG – Ein Holzhaus setzt neue Massstäbe

64

WeberHaus GmbH – Ökologisch gebaut

66

Davinci Haus GmbH – Zwei Häuser auf einen Streich

72

Checkliste Raumplanung

FINANZEN 10

Die passende Hypothek

12

Neubauten für viele zu teuer

HAUSTYPEN 14

Übersicht

16

Architekten-, System- oder Fertighaus?

MASSIVBAU

2

18

Massivbau-Hersteller von A bis Z

22

Bewährte Bauweise: Massivbau

24

Idealbau AG – Das Parterrehaus

28

Marty Häuser AG – Stimmige Geometrie

32

Swisshaus AG – Charmante Villa

34

Kobelt AG – Individuelle Gestaltung

36

Atmoshaus AG – Individuell für die Familie

38

Kobelt AG – Wenn der Rebberg ruft

40

Bautec AG – Geteiltes Glück, doppelte Freude

hausbau  


Natürlich achte ich auf Nachhaltigkeit. Vor allem beim Hausbau.

Mein Haus. Meine Welt.

Verantwortung übernehmen. Für sich, die Familie, die Umwelt. Mit dem Pionier für nachhaltiges Bauen treffen Sie die richtige Wahl. Ökologisch, partnerschaftlich, fair. weberhaus.ch

Alle Häuser – ein Prädikat. Weber-Häuser werden wohnmedizinisch empfohlen. Info Nr. 102


INHALT   

Sprung ins kühle Nass: ­S chwimmteich von egli jona ag S.164

RECHTLICHES 74

Der Kauf des Grundstücks

76

Gewappnet gegen Feuer und Co.

HAUSTECHNIK 78

Heizen ohne zu verschwenden

80

Der Weg zur Sonne ist kurz

82

Produkte

84

Komfort dank Elektronik

86

Einbrechern das Handwerk legen

88

Neuerungen bei den Minergie-Standards

BODEN 140

Die Wahl des richtigen Bodenbelags

142

Produkte

INNENAUSBAU 90

Übersicht

KÜCHE 92

Elegant eingepasst

96

Moderner Minimalismus

98

Smart Kochen mit einem Fingertipp

100

Checkliste Küche

102

Produkte Küchenbauer

108

Produkte Geräte

114

Produkte Armaturen

BAD

146

Stufe für Stufe zur passenden Treppe

147

Produkte

FENSTER 148

Rahmenlose Verglasung

152

Produkte

153

5 Fragen zur Beschattung

CHEMINÉE 154

Knisterndes Holzfeuer für kalte Tage

156

Produkte

116

Grosszügige Bad-Einblicke

118

Checkliste Bad

120

Produkte Kollektionen

160

Gartenplanung lohnt sich

124

Produkte Duschen & Wannen

164

Vom Wohnzimmer ins Wasser

126

Produkte WC

168

Ein Pool als Blickfang

128

Produkte Armaturen

130

Produkte Heizkörper

132

Oase der neusten Generation

134

So holen Sie sich das Spa-Feeling ins Haus

136

Produkte Wellness

WASCHKÜCHEN

4

TREPPEN

138

Wäschepflege mit der App

139

Produkte

AUSSENRAUM

ABNAHME 170

Und zum Schluss die Kür

SERVICE 172

Katalogservice

176

Messen und Dauerausstellungen

176

Impressum

hausbau  


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Endlich daheim.


PLANUNG ÜBERSICHT

Haustypen und Hausbeispiele • • • • •

Bedürfnisse • •

Finanzen • • •

Verträge und Versicherungen •

Haustechnik, Energie, Sicherheit

• • • •

Start •

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hausbau


Bauabnahme • Wie geht eine professionelle Hausübergabe vonstatten?

Aussenraum • Wie wünschen wir uns unseren Garten?

• Wie stellen wir sicher, dass Mängel behoben werden? • Welche Fristen gelten?

• Möchten wir einen Schwimmteich oder einen Pool?

Fühlen Sie sich manchmal wie in einem Irrgarten, unsicher, welche Abzweigung Sie nun nehmen sollen? Bei einem Grossprojekt wie dem eigenen Hausbau ist das absolut normal. Diese Grafik zeigt Ihnen auf, mit welchen Fragen Sie sich früher oder später beschäftigen müssen. Aber keine Panik, aus diesem Labyrinth finden Sie ganz bestimmt heraus.

Innenausbau • Wie soll unsere Küche aussehen? • Wie stellen wir uns das Bad vor? • Welche Bedürfnisse muss ein Hauswirtschaftsraum erfüllen? • Welche Böden wünschen wir uns? • Was gibt es bei Fenstern und Treppen zu beachten? • Wollen wir ein Cheminée?

8 Schritte, 29 Fragen, 176 Seiten Antworten 

hausbau  

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RATGEBER   BAUPROJEKT

DIE PERSPEKTIVE DER BAUHERRSCHAFT Wahrscheinlich nehmen Private den Bau eines Hauses oder eine grössere Sanierung nur einmal im Leben in Angriff. Sie betreten somit Neuland. Und sie müssen 1000 Entscheide treffen. Besonnenheit und ein kühler Kopf sind angesagt. TEXT   MANUEL PESTALOZZI

W

den. Und bei Bauentscheiden heisst die Devise stets, sie möglichst früh zu fällen!

as unterscheidet den Hausbau vom Autokauf? Wer einen neuen motorisierten Untersatz braucht, kann auswählen zwischen verschiedenen fixfertigen Modellen. Deren Vorzüge und Eigenschaften werden bis ins Detail Deutsch und deutlich erläutert. Die Strassen sind bereits vorhanden, man kann also gleich losfahren. Und auch  Abstellplätze sollten sich in passabler Distanz von Wohnund Arbeitsstätte mühelos finden lassen. Mit anderen Worten: Es gibt kaum Ungewissheiten, der Entscheidungsspielraum ist überblickbar. Die Wahl für das richtige Modell lässt sich innert Stunden treffen. Dann vergehen nur noch wenige Tage, bis man wie geplant am Steuer des neuen Autos sitzt. Bei einem Bauprojekt ist der Ablauf anders. Er ist einmalig, man hat es mit einem Unikat zu tun. Selbst dann, wenn von Fertighäusern oder einer Vorfabrikation die Rede ist, muss man sich mit einem speziellen Standort samt all seinen Geheimnissen beschäftigen. Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit zahlreichen Fachleuten, die gegenüber ihrer Kundschaft einen Wissensvorsprung haben. Wer vom Bauen oder Umbauen träumt, sollte sich deshalb noch vor dem ersten Verwirklichungsschritt erst mal sammeln, tief einatmen und sich die folgenden Tatsachen vergegenwärtigen.

ES BEDEUTET TEAMWORK

Wie heisst es so schön? Der Kunde befiehlt! In der Baubranche, die oft noch immer auf der Handwerkstradition fusst, heisst das etwas anderes als im gängigen Handel mit Waren, Gütern oder Dienstleistungen. Das konkrete Manuel Pestalozzi hat an der ETH Zürich Endresultat ist zu Beginn noch nicht völlig klar und ergibt Architektur studiert sich Zug um Zug. Zudem sind unterschiedliche Betriebe und arbeitet als beteiligt, die koordiniert werden müssen. Es besteht der Fachjournalist. Zwang zum Teamwork, soll das Projekt gelingen. Er ist Miteigentümer Die Kundschaft darf den Anspruch erheben, dass ihr eines geerbten Mehrfamilienhauses. die Spezialistinnen und Spezialisten klar und unmissverständlich erklären, welches Resultat sie erwarten darf, wo es die Möglichkeit von Varianten gibt, wo Probleme lauern. Diese Auskunftsplicht bedingt allerdings, dass die Kundschaft auch Bedürfnisse präzise formuliert und bei Bedarf nachhakt. Dafür braucht es eine bestimmte Kompetenz, die zur Prozessvorbereitung gehören muss. Es stört die Harmonie im Team und unter Umständen auch die Architektur, wenn Vereinbarungen wieder umgestossen werden. Die Digitalisierung ermöglicht zwar zunehmend kürzere Reaktionszeiten, auch auf dem Bau. Trotzdem sollte mit einem gerüttelt Mass an partnerschaftlicher Treue die «rollende Planung» vermieden werden. ES IST EIN PROZESS Von der Idee bis zum Einzug vergehen mit Sicherheit Monate, manchmal sogar Jahre. Bauen oder Sanieren lässt sich in den seltensten FälES GEHT UM HORIZONTE Mit der Vollendung des Projekts fängt die Geschichte eigentlich  len Knall auf Fall, grosse Projekte müssen sorgfältig eingefädelt wererst an. Im Haus wird gelebt, und das Haus lebt mit. Mit anderen den. Erst dann sollte man sie vom Stapel lassen und auf die Reise in Worten, die Jahre ziehen ins Land und alles altert. Hier liegt vieldie Zukunft schicken. Ob es einem nun gefällt oder nicht: Beim Bauen leicht der gewichtigste Unterschied zum eingangs erwähnten neuen handelt es sich um einen Prozess. Er besteht aus einer ganzen Kette Auto: Die Lebenshorizonte der verschiedenen Bestandteile eines von Momenten und Entscheidungen, deren Glieder sich entlang der Hauses sind sehr unterschiedlich. Ein Vorhang wird schneller seinen Zeitachse aufreihen. Es ist daher gut möglich, dass sich zwischen Dienst quittieren als ein Radiator, und Backsteine können Genera­ Punkt null und Punkt «Vollendung» nicht nur die beteiligten Menschen, sondern auch das tionen überdauern. So politische und das wirtist zu differenzieren   zwischen verschiedenen schaftliche Umfeld verSchichten mit eigenen ändert haben. Das bedass sich deutet, Verfalldaten: Struktur, Manuel Pestalozzi Bau- und Sanierungswiltechnische Installationen, Innenausstattung. lige erst einmal Klarheit Ein Haus ist somit zwar ein Ganzes, aber auch eine Summe von verschaffen müssen, wie der Prozess abläuft, wo man sich Einfluss Teilen. Diese Erkenntnis wird sich immer stärker abzeichnen, je   verschafft und interveniert und wo man sich besser flexibel zeigt und länger die Vollendung zurückliegt. Deshalb gehört zu jedem Projekt fügt. Bauprojekte sind ja immer eine soziale Angelegenheit. Das heisst, Staat und Amtspersonen stehen an der Wegstrecke, auch ein vages skizziertes Lebens- oder Nachhaltigkeitsszenario, reichlich bepackt mit Regelwerken und Vorschriften, befugt, Bewillidas die Möglichkeiten eines partiellen Updates bestimmter  Schichten darlegt. Nicht schlecht wäre es, wenn es auch schon Ideen gungen zu erteilen oder abzulehnen. Im Idealfall ist das eine Hilfe, es für einen Generationenwechsel bei den Bewohnerinnen und Bewohkönnen leider auch Barrieren oder Stolpersteine auftauchen. Eine nern enthielte.  mögliche Auseinandersetzung mit ihnen sollte ins Auge gefasst wer-

«Bauprojekte sind immer auch eine soziale Angelegenheit.»

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hausbau  


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Holz – Sinnvoller Rohstoff für anspruchsvolle Bauten Dem natürlichen Baustoff Holz begegnen wir mit Respekt – ebenso wie Ihren Architektur wünschen, die wir mit Leidenschaft, Verstand und Liebe zum Detail umsetzen.

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FINANZEN   HYPOTHEKEN

DIE PASSENDE HYPOTHEK Hausbesitzer finden heute für jedes Bedürfnis das passende Hypothekarmodell. Am beliebtesten sind Festhypotheken, daneben gewinnen Geldmarkthypotheken zunehmend an Bedeutung. Genau hinschauen sollte man immer beim Zinssatz, bei der Zinsbindung und der Flexibilität. TEXT   ADRIAN WENGER

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as Zinsdifferenzgeschäft ist das Lebenselixier der Schweizer Banken. Bis zu 80 Prozent der Gesamterträge erzielen Banken, indem sie Spargelder entgegennehmen und diese als Darlehen zu einem höheren Zins ausleihen – zum Beispiel als Hypothekarkredite. Die meisten Banken bieten eine Handvoll unterschiedlicher Hypothekarmodelle an. Wer ein Eigenheim baut oder kauft, sollte diese Modelle genau prüfen und hinterfragen. Die aktuell tiefen Zinsen zum Beispiel verleiten viele dazu, langfristige Festhypotheken abzuschliessen. Wer den Zins aber lange anbindet, geht ein grosses Risiko ein. Eine drastische Veränderung der Lebensumstände kann dazu führen, dass man die Festhypothek vorzeitig auflösen muss – und das ist sehr teuer. Viele suchen zudem monatelang nach der günstigsten Hypothek für ihr neues Haus. Doch die Preisunterschiede zwischen der günstigsten und der teuersten Bank werden immer geringer. Häufig lässt sich am meisten mit der Wahl der Hypothekarstrategie sparen, also dem richtigen Mix aus verschiedenen Hypothekarmodellen und Laufzeiten. Wer von Anfang an auf die richtige Strategie setzt, spart über die Jahre viel Geld.

Adrian Wenger Leiter Key Clients Hypotheken beim VZ VermögensZentrum.

VARIABLE HYPOTHEKEN

FESTHYPOTHEKEN

Festhypotheken sind mit Abstand am beliebtesten. Der Zinssatz wird für eine bestimmte Laufzeit fixiert und bleibt bis zum Ablauf unverändert. Wählbar sind meistens Laufzeiten zwischen einem Jahr und zehn Jahren. Festhypotheken eignen sich für Kreditnehmer, die hohe Budgetsicherheit suchen oder mit steigenden Zinsen rechnen. Sie sind attraktiv in Zeiten tiefer Zinsen und bei absehbarem Anstieg des Zinsniveaus. Auch für Banken sind sie zentral, da ihr angestammtes Geschäft – das Zinsdifferenzgeschäft – umso rentabler ist, je mehr Kunden sich für eine langfristige Finanzierung entscheiden. Im lang jährigen Vergleich sind Festhypotheken aber selten erste Wahl – mit Geldmarkthypotheken fährt man meistens günstiger (siehe Kasten). Teuer zu stehen kommen Festhypotheken auch bei einer vorzeitigen Auflösung. Eine Scheidung oder ein Wechsel des Arbeitsortes kann dazu führen, dass man die Liegenschaft verkaufen muss. Lässt sich die Hypothek nicht auf einen neuen Besitzer oder ein neues Objekt übertragen, bleibt nur die vorzeitige Auflösung. Dabei können Kosten von mehreren Zehntausend Franken anfallen.

GELDMARKTHYPOTHEKEN

Immer beliebter werden Geldmarkthypotheken, auch Libor-Hypotheken genannt. Im Grunde sind es Festhypotheken mit sehr kurzen Laufzeiten von wenigen Monaten. Die meisten Geldmarkthypotheken richten sich nach dem 3- oder 6-Monats-Libor. Zinsanpassungen erfolgen also in der Regel im Rhythmus von drei bzw. sechs Monaten, meistens per Beginn eines Viertel- oder Halbjahrs. Auf diesen 10

Basiszinssatz schlagen die Kreditgeber eine Marge von 0,9 bis 1,5 Prozent. Die Rahmenverträge sehen in der  Regel eine Laufzeit von 2 bis 5 Jahren vor. Anders als Festhypotheken lassen sich solche Verträge aber meist deutlich günstiger als Festhypotheken vorzeitig auflösen, wenn man das Eigenheim zum Beispiel unerwartet verkaufen muss. Mit einer Geldmarkthypothek profitiert man vor allem bei sinkenden oder konstant tiefen Zinsen. Im lang jährigen Vergleich war diese Art von Hypotheken fast immer die günstigste Form der Hausfinanzierung. Nicht alle Anbieter führen Geldmarkthypotheken. Versicherungen sehen fast vollständig davon ab. Auch bei Banken muss man sie explizit nachfragen, da es für sie lukrativer ist, wenn Kunden auf langfristige Modelle   setzen. Geldmarkthypotheken können einfach mit Festhypotheken kombiniert werden. Wer also nicht alles auf eine Karte setzen will, wählt beispielsweise die Hälfte der Hypothek auf Geldmarktbasis und die andere Hälfte als Festhypothek.

Variable Hypotheken haben in der Regel keine feste Laufzeit. Kreditnehmer und Kreditgeber können sie jederzeit auflösen, nach einer Kündigungsfrist von drei oder sechs Monaten. Ihr Zinssatz steigt und fällt mit dem allgemeinen Zinsniveau. Gemessen an den Zinssätzen am Geldmarkt sind die variablen Zinsen selten zu tief und meistens zu hoch. Im Dezember 2016 zum Beispiel kosteten variable Hypotheken im Durchschnitt 2,5 Prozent, Geldmarkthypotheken hingegen nur rund 1,0 Prozent. Für eine variable Hypothek entscheidet sich heute praktisch nur noch, wer eine kurzfristige Finanzierung benötigt, weil das Objekt demnächst verkauft wird oder die Hypothek aus einem anderen Grund zurückgezahlt werden muss.

TERMINHYPOTHEKEN

Bei den meisten Kreditinstituten kann man den Zins einer Festhypothek bis zu einem Jahr, bei manchen sogar bis zu zwei Jahre im Voraus fixieren. Solche Termin- oder Forward-Hypotheken werden zu den Zinssätzen von heute abgeschlossen, jedoch erst an dem vereinbarten Termin ausbezahlt. Eine Zinsfixierung kann sich zum Beispiel für einen Hausbesitzer lohnen, der seine Festhypothek in   einem Jahr erneuern muss und damit rechnet, dass die Zinsen bis dahin steigen. Terminhypotheken sind für gewöhnlich teurer als   eine sofort beginnende Festhypothek. Sie lohnen sich aufgrund   des höheren Zinssatzes zudem nur bei einem tiefen Zinsniveau und dann, wenn die Zinsen stärker steigen, als am Kapitalmarkt erwartet. Steigen die Zinssätze bis zur Auszahlung der Hypothek weniger stark oder sinken sie sogar, ist die Terminhypothek ein schlechtes Geschäft: Der Kreditnehmer muss dann trotzdem die im Voraus   fixierten Zinsen, inklusive des Zinsaufschlags, zahlen.

hausbau  


STARTHYPOTHEKEN

Starthypotheken sind den Ersterwerbern von selbst genutztem Wohnraum und teilweise Neukunden vorbehalten. Banken ködern Neueinsteiger mit einem Zinsbonus, der jedoch meist nur in den ersten Jahren oder nur für einen Teil der Hypothek gilt. Da nach Ablauf der Startboni die Standardkonditionen gelten, kann diese Hypothek im Endeffekt teuer werden. Wer trotzdem auf sie setzt, sollte darauf achten, dass die Hypotheken nicht gestaffelt sind. Die Staffelung dient vor allem der Kundenbindung – man bleibt über Jahre oder Jahrzehnte an den Kreditgeber gebunden.

ÖKO-HYPOTHEKEN

Einige Banken bieten vergünstigte Hypotheken für besonders umweltfreundliche Gebäude an. Voraussetzung ist meistens, dass das Haus nach dem Minergie-Standard gebaut ist oder den Kriterien des Gebäudeenergieausweises der Kantone (GEAK) entspricht. Weitere Kriterien sind zum Beispiel ein Sparkonzept für Trinkwasser oder die Nutzung von Regenwasser, die Verwendung von Baumaterialien ohne Chemikalien, aber auch die Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Vergünstigungen erhält oft auch, wer sein Haus nach ökologischen Grundsätzen renoviert. Mit Öko-Hypotheken fährt man nicht zwingend günstiger. Ähnlich wie Starthypotheken gehören sie zur Marketing-Palette einiger Banken. Diese Modelle sind in erster Linie da, um bestimmte Kundensegmente zu akquirieren und an die Bank zu binden. Nachhaltige Vorteile bieten sie oft keine.

Geldmarkthypotheken sind weiterhin die beste Wahl Bis zu 90 Prozent aller Immobilien in der Schweiz sind heute mit Festhypotheken finanziert. Dies, obwohl sie statistisch gesehen am teuersten sind: Hausbesitzer fahren mit Geldmarkthypotheken meistens viel besser. Die Differenz zwischen den beiden Modellen hat in den letzten Jahren zwar abgenommen – der Preisunterschied ist aber immer noch beachtlich. Zwischen 2005 und 2015 waren 5-jährige Festhypotheken noch rund 50 Prozent teurer als Geldmarkthypotheken. Wer in diesem Zeitraum zwei aufeinanderfolgende 5-Jahres-Festhypotheken über 500 000 Franken abgeschlossen hatte, musste insgesamt 123 500 Franken Zinskosten bezahlen. Mit einer Geldmarkthypothek waren es beinahe 34 000 Franken weniger. Ist es denkbar, dass Festhypotheken in naher Zukunft wieder besser abschneiden? Heute spricht einiges dagegen. Festhypotheken kosten je nach Laufzeit immer noch fast das Doppelte von Geldmarkthypotheken. Bei Letzteren müssten die Zinsen in den nächsten 10 Jahren linear auf 2,4 Prozent ansteigen, damit sie im Durchschnitt gleich teuer wären wie eine 10-jährige Festhypothek. Zudem hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) Mitte Dezember 2016 bestätigt, dass sie bis auf Weiteres an negativen Zinsen festhalten wird. Nicht zuletzt führen die negativen Zinsen zu einem Puffer bei den Preisen für Festhypotheken: Erst wenn die SNB ihre Leitzinsen auf über 0 Prozent anhebt, können Festhypotheken wieder substanziell teurer werden. Wer Wohneigentum erwirbt oder die Hypothek erneuern muss, sollte sich den Abschluss einer Festhypothek genau überlegen. Festhypotheken lohnen sich nur, wenn die Zinsen stark steigen und für längere Zeit hoch bleiben. Dieses Szenario ist aber eher unwahrscheinlich.

Info Nr. 104

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PLANUNG   TRAGBARKEIT

NEUBAUTEN FÜR VIELE ZU TEUER Dank immer noch sehr tiefen Hypothekarzinsen bleibt der Wunsch nach Wohneigentum ungebrochen hoch. Aufgrund der hohen finanziellen Anforderungen können sich aber immer weniger Haushalte diesen noch erfüllen. TEXT   THOMAS RIEDER GRAFIK   CREDIT SUISSE

E

ine Hypothek kann noch immer zu sehr attraktiven Hochpreisregionen rund um den Genfer-, Zürich- und   Zugersee liegt die kalkulatorische Belastung markant  Zinssätzen abgeschlossen werden. Zwar hat sich das höher. So liegt diese für einen durchschnittlichen HausZinsniveau Ende des Vorjahres im Anschluss an die halt in der Region Pfannenstiel am Zürichsee heute be­US-Präsidentschaftswahlen leicht erhöht. In einem historeits bei 62 Prozent. Aber auch ausserhalb der Hochpreisrischen Kontext liegen die Hypothekarzinsen aber immer regionen wird es für eine zunehmende Anzahl Haushalte noch auf einem sehr tiefen Niveau. Im laufenden Jahr aufgrund der starken Immobi­l ienpreisanstiege der letzten wird sich an dieser Situation kaum etwas ändern. LiborJahre schwieriger, sich überhaupt noch Neubauten leisten Hypotheken dürften auf ihren absoluten Tiefstständen Thomas Rieder Senior Economist zu können. Mittlerweile ist die kalkulatorische Tragbarverharren. Dagegen werden die Zinssätze von Fix­ Credit Suisse, keit in 68 der 106 Schweizer Regionen für den Normalverhypotheken wie schon in den Vorjahren volatil bleiben, Swiss Real Estate diener nicht mehr gegeben. und es muss sowohl mit Ausreissern nach oben wie unten Research gerechnet werden. Im Trend ist aber auch bei den Zins­ sätzen von Fixhypotheken mit einer Seitwärtsbewegung UMZUG UND BESTANDESOBJEKTE zu rechnen. Und im Durchschnitt werden Wohneigen­ ALS ALTERNATIVE Dennoch muss der Traum der eigenen vier Wände nicht tümer 2017 sogar nochmals weniger für ihre Hypothek zwingend ausgeträumt sein. In den letzten Jahren sind bezahlen müssen. Denn die meisten Haushalte können Haushalte vermehrt zum Erwerb von Wohneigentum in auslaufende Fixhypotheken zu markant tieferen Zinssätzen verlängern als bei Kreditabschluss vor einigen Jahgut erschlossene Regionen ausserhalb der Hochpreisre­ ren. Auch den Mietern sind die tiefen Kreditkosten nicht verborgen gionen übergegangen. Das hat beispielsweise in den Kantonen   Aargau, Thurgau oder auch Freiburg in den letzten Jahren zu einer geblieben, und viele hegen den Wunsch, ins Eigentum zu wechseln. spürbar höheren Nachfrage nach Wohneigentum geführt. Ein Umzug in eine preisgünstigere Region ist aber nicht die einzige Möglichkeit, KALKULATORISCHE TRAGBARKEIT um sich den Wunsch nach Eigentum doch noch erfüllen zu können. ALS KNACKNUSS Diesen Wunsch nach Wohneigentum können sich allerdings immer  Liegt ein Einfamilienhaus oder eine moderne, grosszügige Eigentumswohnung nicht im Budget, kann zuweilen auf bestehende zum weniger Haushalte leisten. Der Grund hierfür liegt in den stolzen Immo­ Verkauf ausgeschriebene Eigentumswohnungen ausgewichen werbilienpreisen und den hohen Finanzierungsanforderungen bei der Verden. Je nach Region ist das Angebot an bezahlbaren Bestandsobjekgabe von Hypotheken. Um die nachhaltige Tragbarkeit der Hypo­ ten mehr oder weniger breit. Bei Bestandsliegenschaften gilt es zu thekarbelastung sicherzustellen, wird mit einem kalkulatorischen beachten, dass neben dem inserierten Preis zusätzliche Kosten für Zinssatz gerechnet. Dieser beläuft sich typischerweise auf 4,5 Prozent eine allenfalls notwendige Sanierung mitberückoder 5 Prozent des Belehnungswertes. Hinzu kommen 1 Prozent des sichtigt werden müssen. Das kann unter Liegenschaftswerts für den Unterhalt sowie allfällige Amortisationszahlungen. Alle diese Aufwände zusammen sollten nicht Umständen zu erheblichen Mehrkosmehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens ten führen. Wer trotzdem einen Neubau vorzieht, dem bleibt zunehmend eines Haushaltes ausmachen. Ansonsten nur die Option, sich mit einem kleineist der fremdfinanzierte Erwerb von ren Objekt zu begnügen. Deshalb ist Wohneigentum nicht nachhaltig. die mittlere Grösse von Eigentumswohnungen beNEUBAUTEN HÄUFIG reits seit einigen JahZU TEUER Ein mittleres Neubauobjekt  ren am Sinken.  ist heute für einen Schwei> 60 % zer Normalverdiener gemäss kalkulatorischen 50 bis 60 % Tragbarkeitsrichtlinien 40 bis 50 % ausser Reichweite. Im 33 bis 40 % Landesmittel müsste 27 bis 33 % dieser hierfür bei­ nahe 39 Prozent seines Bruttoein20 bis 27 % Kalkulatorische kommens aufwenden. Regional zeigen Tragbarkeit Neubau < 20 % sich dabei aber grosse Unterschiede. In den

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hausbau  


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Exklusives und modernes Wohnen Badezimmerarmaturen und der Inneneinrichtung wieder. Die Badewanne mit einer grossen Fensterfront und Seeblick ist ein weiteres Highlight. Eine moderne und helle Küche von Eisenring war Felix und Nicole Zimmermann wichtig, denn beide kochen sehr gerne. Bei den Böden fiel die Wahl auf einen hochwertigen Parkettboden aus geräucherter und gebürsteter Eiche. «Dieses Haus ist unser absolutes Traumhaus. Wir konnten uns alle Wünsche erfüllen und haben noch mehr Lebensqualität gewonnen.» Nicole Zimmermann

Die junge Familie Zimmermann hat sich am Hallwilersee an ländlicher Lage ein exklusives Refugium geschaffen. Mit Blick über den gesamten See und auf die Alpen liegt die moderne Villa nahe eines Waldstücks. Die Kinder Quirin und Zoë finden auf dem grossen Grundstück immer einen Platz zum Spielen. Mit 6 ½ Zimmern auf einer Gesamtfläche von 430 m² ist das Objekt mit Flachdach ungewöhnlich grosszügig. Allein der Wohn-/Essbereich beträgt 79 m².

Grosser Gestaltungsfreiraum Das Bauland, welches das Paar zufällig im Internet gefunden hat, war ein Schnäppchen. «Mit unverbautem Seeblick und einer Grösse von rund 1500 m² hat es eine absolute Traumlage», schwärmen Nicole und Felix Zimmermann. Die Bauherren wussten von Anfang an, was sie wollten. «Auf Basis der Grundidee haben wir unsere Vorstellungen selber zu Papier gebracht und die Grundrisse selbst gezeichnet» berichtet der stolze Hausherr. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: viel Platz, lichtdurchflutete Räume sowie ein grosszügiger Eingangsbereich und ein offener Wohn-/Essbereich. Hightech durch und durch Der durchweg hohe Komfort mit hohem Ausbaustandard wird ergänzt mit technischen Systemen. Ein Bus-System für Multimedia, ein Multiroom-System für Musik, eine Hausautomation sowie ein integrierter Zentralstaubsauger und eine Entkalkungsanlage machen dieses Traumhaus zu einem modernen Hightech-Objekt. Aber auch bei der Energieversorgung haben die Zimmermanns ihre Ideen umgesetzt. Die Photovoltaikanlage produziert rund die doppelte Menge an Strom, die verbraucht wird. Zusätzlich ist eine Solaranlage für Warmwasser vorhanden und eine Regenwassernutzungsanlage. Damit ist das Haus im Verbrauch nicht nur günstig, sondern auch äusserst umweltfreundlich. Konzept «Viereckig» Eine Besonderheit sind die vielen viereckigen Deckenspots und der Sternenhimmel über Esstisch und Badewanne. Das Konzept «viereckig» haben die Hausbesitzer konsequent angewandt. Es findet sich in den Küchen- und

Info Nr. 105

Schlüsselfertig mit Fixpreis-Garantie Swisshaus baut individuelle Massivhäuser zum schlüsselfertigen Festpreis. Aufgrund mehrerer Niederlassungen kann der Generalunternehmer Bauprojekte in der gesamten Schweiz wahrnehmen. Bauherren können aus vierzig Hausideen ihr persönliches Traumhaus auswählen und anpassen lassen. Gerne

erstellen die Swisshaus-Architekten aber auch Pläne für ein individuelles Architektenhaus, wie für die Familie Zimmermann. Informieren Sie sich kostenlos unter 0800 800 897 oder bestellen Sie Ihr Gratis-Infopaket unter www.swisshaus.ch.

SWISSHAUS AG 9004 3172 1442 6840

St. Gallen, 5600 Lenzburg, Niederwangen, 6280 Hochdorf, Montagny-près-Yverdon, Götzis (AT)


Welcher Architekturstil liegt Ihnen? Die Bauherrschaft dieses Hauses mit Seesicht hat sich fßr einen modernen Bau entschieden, der durch seine Fassade und den Bodenbelag auf der Terrasse einen eleganten Foto: Tanya Hasler mediterranen Touch erhält.


INHALT   HAUSTYPEN

HAUSTYPEN &   HAUSBEISPIELE Es gibt so viele verschiedene Häuser, wie es Bauherrschaften gibt. Sie unterscheiden sich in der Bauweise, in der Architektur und in der Ausstattung. Einige davon werden auf den nachfolgenden Seiten genau vorgestellt. Lassen Sie sich informieren und inspirieren.

HAUSTYPEN & BEISPIELE 16

Architekten-, System- oder Fertighaus?

MASSIVBAU 18

Massivbau-Hersteller von A bis Z

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Bewährte Bauweise: Massivbau

24

Idealbau AG – Das Parterrehaus

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Marty Häuser AG – Stimmige Geometrie

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Swisshaus AG – Charmante Villa

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Kobelt AG – Individuelle Gestaltung

36

Atmoshaus AG – Individuell für die Familie

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Kobelt AG – Wenn der Rebberg ruft

40

Bautec AG – Geteiltes Glück, doppelte Freude

HOLZBAU



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Holzbau-Hersteller von A bis Z

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Holzbau: Ökologisch und ökonomisch top

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Huf Haus GmbH – Lebenstraum mit Seeblick

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Renggli AG – Eine Villa mit drei Ecken

56

Fullwood – Modernes Saanenhaus

58

Idealbau AG – Cleverer Mischbau

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Renggli AG – Minergie-Haus mit Holzfassade

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Baufritz AG – Ein Holzhaus setzt neue Massstäbe

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WeberHaus GmbH – Ökologisch gebaut

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Davinci Haus GmbH – Zwei Häuser auf einen Streich

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Checkliste Raumplanung

hausbau  

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RATGEBER   ARCHITEKTEN-, SYSTEM- ODER FERTIGHAUS

HAUSTYPEN IM VERGLEICH:   ARCHITEKTEN-, SYSTEM- ODER FERTIGHAUS? Ist der Entschluss gefasst, ein Haus zu bauen, stellt sich die Frage, welcher Haustyp am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Welche Haustypen es gibt und was Sie bei der Wahl der Bauweise beachten müssen, erklärt Experte Reto Schenk im Interview. INTERVIEW  ANNA ETTLIN REDAKTION  DONIKA GJELOSHI

Herr Schenk, welche Möglichkeiten gibt es, sich ein Einfamilienhaus zu bauen? Man hat die Wahl zwischen einem Architekten-, einem System- oder einem Fertighaus. Mit diesen Begriffen sollte man jedoch vorsichtig sein. Je nach Branche und Region werden die Begriffe unterschiedlich verwendet, eine eindeutige Definition gibt es nicht. Nur das, was man als Architekten-Haus bezeichnet, ist relativ eindeutig.

Was ist ein Architekten-Haus? Ein Architekten-Haus wird von einem Architekten von Grund auf geplant. Vorgegeben sind nur das Grundstück sowie die Wünsche und die Vorstellungen der Bauherrschaft. Der Rest – die Materialien, der Architektur-Stil, die Grundrisse – sind komplett flexibel. Es wird so geplant, wie der Kunde wohnen will, im Rahmen seines Budgets natürlich. Bei der Architekten-Wahl ist man grundsätzlich frei.

haus kann genauso gut ganz individuell von einem Architekten entworfen werden. Grundsätzlich unterscheiden sich die beiden Bauweisen durch die Anpassungsmöglichkeiten: Ein Fertighaus ist fertig geplant und kann nur gering individualisiert werden. Bei einem Systemhaus bestehen wesentlich mehr Möglichkeiten, den Bau anzupassen. Reto Schenk ist Architekt, Inhaber und Geschäftsführer der Totalunternehmung Idealbau AG. www.idealbau.ch

Was bedeutet der Begriff «Systemhaus»? Bei Systemhäusern ist eine Palette an Standardhäusern vorgegeben, innerhalb derer man sich bewegen kann. Aus diesen wählt man anhand mehrerer Kriterien die passende Variante. Da wird etwa geschaut, was auf die Parzelle passt, und natürlich auch, was einem gefällt. Was danach kommt, ist je nach Anbieter unterschiedlich. Bei manchen kann man nur noch die Farben wählen. Andere sind so stark individualisierbar, dass der zugrundeliegende Standard irgendwann nicht mehr erkennbar ist. Die Konstruktion entspricht vielleicht noch dem Standardhaus, das Optische ist jedoch komplett individuell. Die Grenze zum Architekten-Haus ist hier fliessend.

Wie unterscheidet sich ein System- von einem Fertighaus? Beim Fertighaus sind die Anpassungsmöglichkeiten sehr beschränkt. Es handelt sich meist um Holzelementbauten, die auf dem Lastwagen angeliefert und vor Ort zusammengebaut werden. Darauf bringt man meist eine verputzte Fassade an, die Stein vortäuscht. Obwohl das Wort «Fertighaus» oft mit Billiganbietern in Verbindung gebracht wird, kann der moderne Holzelementbau auch sehr hochwertig sein. Auch hier sind die Grenzen fliessend: Ein Holzelement-

Kann ein Systemhaus also einzigartig sein? Die meisten Anbieter ermöglichen es dem Kunden, das Haus den eigenen Wünschen anzupassen. Sei es eine Raumvergrösserung oder die Vergrösserung des ganzen Gebäudes, die Möglichkeiten sind vielfältig. Bei anderen Angeboten hingegen ist die Auswahl wirklich beschränkt. Idealbau bietet neben System- und Architekten-Häusern zum Beispiel auch ein Modulhaus an, bei dem es wenig Spielraum für Wünsche gibt. Man kann aus einer begrenzten Auswahl an Küchen und Bädern wählen und die Materialisierung bis zu einem bestimmten Grad vorgeben. Verlängerungen des Hauses sind auch möglich, allerdings nur in Schritten von 1,22 m.

Wie wirken sich Änderungswünsche auf den Preis des Systemhauses aus? Planänderungen gelten als Dienstleistung und kosten somit. Die Verrechnung ist von Firma zu Firma unterschiedlich, bei Idealbau ist zum Beispiel die erste Offerte gratis, alle weiteren werden in Rechnung gestellt. Auch die Materialkosten kommen bei Änderungen zum Zug. Wird das Haus vergrössert, braucht es mehr Material. Entsprechend steigt auch der Preis. Angebote mit beschränkten Anpassungsmöglichkeiten sind in der Regel preislich attraktiver. Darunter fällt unser Modulhaus, aber auch Angebote anderer Anbieter, die ein relativ starres Konzept zu einem niedrigen Preis anbieten. Bei günstigen Angeboten sollte man jedoch darauf achten, dass nur die Dienstleistung des Anbieters eingeschränkt ist und nicht die Qualität des Hauses darunter leidet.

Welche Vorteile hat der Fertig- oder Modulbau? Der Preis ist sicher ein wichtiges Argument. In der Regel handelt es sich um einen Festpreis, in dem bei seriösen Anbietern alles ent-

«Bei einem Systemhaus bestehen wesentlich mehr Möglichkeiten, den Bau anzupassen, als bei einem Fertighaus.» Reto Schenk, Inhaber und Geschäftsführer Idealbau AG

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hausbau  


ARCHITEKTEN-, SYSTEM- ODER FERTIGHAUS   RATGEBER

halten ist, was man zum Wohnen braucht. Ausserdem hat man den Vorteil, dass man in der Regel ein fixfertig gebautes Haus anschauen kann, das genauso aussieht. Eine solche Ausstellung gibt es beispielsweise in Suhr. Bei Systemhäusern können Sie das Standardmodell meist auch besichtigen, aber nur bei Fertighäusern sind die Modelle exakt gleich wie dasjenige, das für Sie gebaut wird. Für Menschen, die Mühe haben, sich anhand der Grundrisspläne die Räume vorzustellen, ist das eine gute Stütze.

Legt man mit der Bauweise des Hauses auch gleich die Art des Vertrags fest? Nein. Der Vertrag und die Art der Abrechnung können nicht fix einer Bauweise zugeordnet werden. Normalerweise baut man Standardhäuser zum Festpreis mit einem Werkvertrag. Es gibt aber auch Bauherrschaften, die sich zwar für ein Standardhaus entscheiden, aber Dienstleistungen, Architektur-Auftrag und Bauleitung offen abrechnen wollen. Auch bei Architekten-Häusern kann man wählen, ob man jeden Auftrag selbst an die Handwerker vergeben möchte und entsprechend einzeln abrechnet oder ob man mit dem Architekten anhand des Baubeschriebs einen Festpreis aushandelt. Bei der Art des Vertrages hat man im Normalfall einen gewissen Spielraum.

Unterscheiden sich die Bauweisen auch in der Bauzeit? Einen eindeutigen Unterschied gibt es nicht. Ein Fertighaushersteller, der ein grosses Werk hat, produziert nach dem Bestellen

Wie kann man die Kosten in Grenzen halten? Die Kosten hängen vor allem vom Vertrag und weniger von der Bauweise ab. Beim Festpreis haben Sie eine hohe Sicherheit, dass die Kosten Ihr Budget nicht übersteigen. Bei offener Abrechnung kann der Preis variieren. Wenn der Architekt einen soliden Vertrag macht, hinterlegt mit Offerten von diversen Unternehmen, dann ist die Preissicherheit relativ hoch. Diese Arbeit muss man dem Architekten jedoch bezahlen. Bei der weniger aufwendigen Grobkostenschätzung, die sich auf die Erfahrungen des Architekten stützt, können die tatsächlichen Kosten um bis zu 20 Prozent abweichen. Bei Systemhausanbietern wird es teurer, je mehr man ändert und anpasst. Was in keinem Preis inbegriffen ist, sind Probleme mit dem Baugrund. Dieses Risiko hat jeder, der baut. Es ist ein Fehler anzunehmen, dass der Bauherr nicht mitverantwortlich ist. Eine gute Bauherrenversicherung ist deshalb bei jeder Bauweise ein Muss.

Wie leicht gestaltet sich ein zukünftiger Um- oder Ausbau? Das entscheidet die Konstruktion. Hat man Elemente, bei denen jede Wand tragend ist, kann man später nicht so einfach eine Wand verschieben oder entfernen. Mit einer geschickten Konstruktion kann man jedes Haus ausbaufähig machen. Am besten ist es, Sie denken bereits bei der Planung an die zukünftigen Ausbauwünsche. Die günstigste Lösung ist aber, vor allem bei Fertighäusern, jede Wand tragend zu machen, was aber einen zukünftigen Ausbau sehr erschwert, wenn nicht gar verunmöglicht.

«Mit einer geschickten Konstruktion kann man jedes Haus ausbaufähig machen. Denken Sie bereits bei der Planung an die zukünftigen Ausbauwünsche.» Reto Schenk, Inhaber und Geschäftsführer Idealbau AG

Gibt es Situationen, in denen eine bestimmte Bauweise komplett ungeeignet ist?

ziemlich schnell. Das Modulhaus, wie wir es anbieten, ist zwar fertig geplant, wird aber vor Ort als Backsteinhaus mit Aussendämmung gemauert, was länger dauert. Bei Architekten-Häusern hängt die Bauzeit von der Art des Hauses ab. Wer sich ein Haus aus schlichten Holzelementen bauen lässt und auf Innenverkleidung, etwa Unterlagsboden aus Zement, verzichtet, kann schneller einziehen. Grundsätzlich braucht ein Holzhaus etwas mehr Zeit im Werk und in der Planung, das Aufrichten auf der Baustelle geht dann schnell. Beim Massivbau entfällt die Zeit im Werk, dafür dauert es auf der Baustelle etwas länger.

Die grösste Einschränkung ist im Normalfall das Budget des Bauherrn. Gewisse Baugesetze können ebenfalls zu massiven Einschränkungen führen. Wichtig ist auch der Ort: Soll das Haus auf einem flachen, kiesigen Boden stehen, wo das Wasser gut abläuft, wird der Bau flexibler und günstiger sein. Bei einem Hanggrundstück mit nicht tragfähigem Baugrund und Hangwasser besteht die Gefahr, dass es deutlich teurer wird. Auch am Gebäude können dadurch Einschränkungen entstehen.

Wie viel Zeit muss die Bauherrschaft bei den einzelnen Bauweisen in die Planung investieren?

Wo kann man sich zusätzliche Informationen zu Bauweisen und Anbietern beschaffen?

Das kommt ganz darauf an, wie viel Zeit die Bauherrschaft investieren will. Plant man das Haus von Grund auf mit einem Architekten, investiert man eher mehr Zeit. Systemhausanbieter machen gerne auch zehn Offerten, verlangen dafür aber ein Entgelt. Da befasst sich der Bauherr mithilfe von Fachzeitschriften, Messen und Bekannten natürlich intensiv mit dem Thema. Beim Standardhaus ist es oft ein ausdrücklicher Wunsch, wenig Zeit in die Planung zu investieren. Wenn es dann um den Innenausbau geht, hängt es von der Person ab. Manche können sich kaum entscheiden und gehen mehrmals in jede Ausstellung. Andere laufen eine halbe Stunde durch die Halle und wissen nachher genau, was sie wollen. Beim Modul- und Fertighaus ist der Aufwand des Bauherrn automatisch kleiner, weil die Auswahlmöglichkeiten beschränkt sind. Grundsätzlich gilt: Je detaillierter Sie planen wollen, desto mehr Zeit müssen Sie investieren.

Am besten wenden Sie sich an Freunde und Kollegen, die bereits gebaut haben. Wenn Sie im Quartier einen Neubau sehen, der Ihnen gefällt, können Sie auch die Besitzer nach ihren Erfahrungen fragen. Bei Leuten, die man persönlich kennt, hat man jedoch bessere Chancen, eine komplett ehrliche Antwort zu erhalten. Schliesslich gibt niemand gern zu, dass der Bau problematisch war. Fachzeitschriften helfen Ihnen ebenfalls weiter. Bei Online-Plattformen ist Vorsicht geboten: Die Qualität der Informationen ist oft uneinheitlich, man findet fachmännische Ratschläge, aber auch kompletten Unsinn. Die Anbieter sagen von sich selbst natürlich nichts Schlechtes. Grundsätzlich sollten Sie die einzelnen Informationen eher kritisch betrachten und sich ein möglichst breites Bild verschaffen. Nehmen Sie sich auch die Zeit, verschiedene Angebote anzuschauen und zu vergleichen, auch wenn Sie dadurch mit dem Bauen erst später beginnen können als geplant.



hausbau  

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HAUSTYPEN   HERSTELLER

MASSIVBAU-HERSTELLER VON A BIS Z Bauten aus Beton und Mauerwerk erfreuen sich in der Schweiz nach wie vor grosser Beliebtheit, denn sie sind an Beständigkeit kaum zu übertreffen. Ob ein Systemhaus oder ein komplett individueller Entwurf von einem Architekten, bei diesen Anbietern werden Sie fündig. REDAKTION   ANNA ETTLIN

Atmoshaus Gründung im Jahr 1994

www.atmoshaus.ch L ­ eistungspalette Häuser

Firmensitz

__Sempach Station LU __50 Mitarbeitende  Bauregionen

__Deutschschweiz Realisier te Projekte

__Etwa 80 im Jahr __Über 1800 seit ­Firmengründung

__Über 20 individuelle Hausideen __ArchitektenHäuser __Häuser in Überbauungen __Eigentumswohnungen __Mehrfamilienhäuser __Investitionsgrossprojekte

__Minergie-Standards und weitere Zertifizierungen möglich (Plus-EnergieTechnologie) Materialien

__Massivbau __Kompaktfassade Hausbeispiel

__Seite 36

Bautec

Gründung im Jahr 1965

www.bautec.ch Firmensitz

Leistungspalette

Häuser __Busswil BE __Architektur __Weitere Standorte: __Ein­familienhäuser Buchs AG, Nyon __Mehrfamilien__40 Mitarbeitende häuser Bauregionen __Umbau und __Schweiz ­Renovation ausser Tessin __Gewerbebauten __Minergie-­Standards Realisier te Projekte möglich __Etwa 50 im Jahr

Materialien

__Beton __Backstein __Holz Hausbeispiel

__Seite 40

__Über 5000 seit ­Firmengründung

18

hausbau  


HERSTELLER   HAUSTYPEN

Idealbau

Gründung im Jahr 1960

www.idealbau.ch Firmensitz

Realisier te Projekte

Materialien

__Bützberg BE __Etwa 50 im Jahr __Alles möglich __Weitere Standorte: __Über 2000 seit Hausbeispiel Liestal ­Firmengründung __Seite 24 __35 Mitarbeitende __Einfamilienhäuser __MehrfamilienBauregionen häuser __Gebiet zwischen _ _ Bern, Basel, Zürich Modulhäuser __Architektenund Luzern Häuser __Gewerbe- und Kommunalbauten __Minergie-­Standards möglich

Kobelt

Gründung im Jahr 1930

www.kobelthaus.ch Firmensitz

__Marbach SG __Weitere Standorte: Baden-Dättwil AG, Biel BE __80 Mitarbeitende Bauregionen

__Nord- und ­Ostschweiz, grosse Teile der Zentral- und Westschweiz sowie Liechtenstein



Realisier te Projekte

Materialien

__Etwa 80 im Jahr __Über 2700 seit ­Firmengründung __Einfamilienhäuser __Doppelhäuser __Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten __30 Hausideen als Basis für individuelle Entwürfe __Minergie-­ Fachpartner

__Beton __Backstein __Holz Hausbeispiel

__Seite 34, 38

Info Nr. 000

hausbau  

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HAUSTYPEN   HERSTELLER

«Man schafft Steine, Holz, Zement herbei; man macht mit ihnen Häuser, Paläste, das ist Sache der Konstruktion. Der Erfindungsgeist ist am Werk. Aber mit einem Mal greift es mir ans Herz, tut mir wohl, ich bin glücklich, ich sage: Das ist schön. Das ist Architektur. Die Kunst ist anwesend.» Le Corbusier, schweizerisch-französischer Architekt (1887 – 1965)

Marty Häuser Gründung im Jahr 1933

www.marty-designhaus.ch www.freshhaus.ch Firmensitz

__Wil SG __40 Mitarbeitende Bauregionen

__Schweiz ausser Tessin

Realisier te Projekte

Materialien

__Einfamilienhäuser __Alles möglich __Generationen­ Hausbeispiel häuser __Doppeleinfamilien- __Seite 28 häuser __Individuelle Architektenhäuser

Swisshaus

Gründung im Jahr 1996

www.swisshaus.ch Firmensitz

__St. Gallen __Weitere Standorte: Lenzburg, Niederwangen, Montagny, Hochdorf und seit 16 Jahren ATGötzis __125 Mitarbeitende Bauregionen

__Ganze Schweiz __Vorarlberg __Tirol

20

Realisier te Projekte

__Etwa 200 im Jahr __Über 4000 seit Firmengründung __Standardisierte Hausmodelle __Individuelle Architektenhäuser __Mehrfamilien­ häuser für Privatinvestoren __Minergie-­Standards

Materialien

__Stahlbeton __Backstein __Holz Hausbeispiel

__Seite 32

hausbau  


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MISSION BESSERE LUFT


RATGEBER   MASSIVBAU

BEWÄHRTE BAUWEISE: MASSIVBAU Einfamilienhäuser in Massivbauweise sind bei Schweizer Bauherrschaften gefragt. Die Bauten aus Beton und Mauerwerk zeichnen sich durch Langlebigkeit aus. Was die Bauweise bietet und was man bei der Planung eines Massivhauses beachten sollte, erklärt Experte Bruno Locher. INTERVIEW   ANNA ETTLIN

Stimmt es, dass ein Massivbau auch nach dem Einzug noch lange trocknet und man deshalb viel lüften muss?

Bruno Locher, was versteht man eigentlich unter einem Massivbau? Die Mehrheit der Menschen versteht darunter ein Haus, das in Beton oder Mauerwerk errichtet wurde. Aus der Sicht des Fachmanns kann aber auch ein Holzhaus massiv sein.

Bleiben wir bei Beton und Mauerwerk: Wie verbreitet ist diese Bauweise? Die Mehrheit der Häuser in der Schweiz wird nach wie vor in Massivbauweise errichtet. Zwar ist Holzbau in aller Munde, der Massivhausanteil ist aber immer noch über  90 Prozent. Das zeigt, dass die Wertigkeit der Massivhäuser bei den Bauherrschaften gut ankommt.

Bruno Locher Dipl. Architekt FH/STV Leiter Generalunternehmung/Architekturbüro bei Kobelthaus www.kobelthaus.ch

Wer die massive Bauweise seines Hauses zeigen möchte, setzt oft auf Sichtbeton. Was gibt es dabei zu beachten?

Was macht diese Wertigkeit aus? Welcher Vorteil sich im konkreten Fall aus der Massivbauweise ergibt, hängt von den individuellen Bedürfnissen der Bauherrschaft ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass Massivhäuser sehr langlebig sind und eine hohe Wertsicherheit haben – man baut für die Zukunft. Die massive Bauweise ist vielfach praxiserprobt und hat sich über Jahrzehnte perfektioniert. Aus der Sicht des Planers oder des Architekten ist auch ihr Vorteil, dass man relativ einfach planen kann, da man nicht an ein bestimmtes Raster oder an komplexe statische Vorgaben gebunden ist.

Holzbauanbieter werben mit der besonders präzisen Fertigung der Bauteile. Wie steht es beim Massivbau mit der Genauigkeit? Jeder Bauherr erwartet am Schluss eine gerade Decke und eine senkrechte Wand. Eine hohe Genauigkeit ist auf dem Bau daher immer ein Muss, ob man jetzt in Holz- oder in Massivbauweise arbeitet. Die Ausführungstoleranzen von Baumeistern sind im Massivbau etwas höher, in der Praxis gibt es für den Bauherren aber kaum einen sichtbaren Unterschied.

Wie lange dauert der Bau eines Einfamilienhauses in Massivbauweise? Vom Baubeginn bis zum Bezugstermin vergehen bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus etwa acht Monate. Diese Dauer hängt stark von der Wetterlage ab. Wenn das Wetter, vor allem während der Rohbauphase, trocken ist, kommt man schneller voran. Aber schlussendlich ist die Dauer an Austrocknungszeiten gebunden. Wenn man diese Zeiten nicht einhält und Gewerke zu früh verbaut, kann dies zu Baumängeln oder gar Schimmelpilzbildung führen. Bei der Kobelt AG legen wir deshalb sehr viel Wert darauf, dass genug Zeit für die Austrocknung mit eingerechnet wird. Da die Bauherrschaft viel Geld ins Eigenheim investiert, lohnt es sich, die Bauphase mit Geduld anzugehen, damit das Endprodukt – das Haus –  eine hervorragende Qualität hat. 22

Beton und Mörtel, aber auch Verputz und Unterlags­ böden enthalten Wasser, das mit der Zeit entweicht. Wenn man aber bereits während des Baus auf ausreichende Austrockungszeiten achtet, ist die Feuchtigkeit beim Einzug kein Problem mehr: Die Häuser haben ein sehr angenehmes, trockenes Raumklima. Das heisst allerdings nicht, dass man aufs Lüften verzichten sollte. Dabei geht es jedoch weniger um die Feuchtigkeit, sondern vielmehr um die Wohngesundheit: So wird beim Lüften das Kohlen­ dioxid abgeführt, das die Bewohner produzieren.

Die Annahme, Sichtbeton sei mit weniger Aufwand verbunden, ist nicht korrekt. Eine Sichtbeton-Wand oder -Decke verlangt von den Handwerkern mehr Sorgfalt, oft muss auch schöneres Schalungsmaterial verwendet werden. Dann muss die Oberfläche entsprechend geschützt werden, damit sie nicht von weiteren Arbeiten verschmutzt oder beschädigt wird. Der Aufwand für eine Sichtbetonfassade ist noch viel grösser und verlangt eine komplexe physika­ lische Planung, um Wärmebrücken und Feuchtigkeitsschäden vorzubeugen.

Wie gut kann man ein Massivhaus zu einem späteren Zeitpunkt aus- oder umbauen? Innendekorationsarbeiten – Bodenbelag auswechseln, eine Wand neu streichen usw. – sind jederzeit problemlos möglich. An grössere Ausbauarbeiten denkt jemand, der gerade ein Haus neu baut, normalerweise noch nicht. Sollte der Wunsch dennoch einmal aufkommen, ist es natürlich möglich. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist, dass man die Ausführungs- und Installationspläne noch hat. Wir geben diese Unterlagen unseren Bauherrschaften immer mit. Verkauft man das Haus, kann man die Dokumentation weitergeben. Mit diesen Informationen zur Ausgangslage kann der Umbau problemlos geplant werden.

Was sollte die Bauherrschaft eines Hauses in Massivbauweise sonst noch beachten? Es ist wichtig, dass die Bauherrschaft einen kompetenten, fachkundigen Baupartner sucht, der Erfahrung mit der Planung von Massivhäusern hat. Der Baupartner sorgt dafür, dass der Bauherr sich mit den komplexen Punkten der Planung nicht beschäftigen muss, sondern sich auf die gestalterischen Aspekte fokussieren kann: die Materialien, den Innenausbau, das Design. Die baulichen Aspekte des Hauses werden vom Fachpartner sichergestellt. 

hausbau  


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HAUSTYPEN   MASSIVBAU

DAS PARTERREHAUS – Es sollte ein klassisches, mehrstöckiges Einfamilienhaus werden. Das Baugesetz machte den ­ Plänen ­a ber einen Strich durch die Rechnung. Anstatt aufzugeben, sah die Bauherrschaft darin eine ­C hance, ­e twas Neues auszuprobieren – und baute ein Parterrehaus. TEXT   A NNA ETTLIN  FOTOS   LEA HEPP

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hausbau  


MASSIVBAU   HAUSTYPEN

IM TRAUM GESEHEN A

ls die junge Familie erfuhr, dass das Baugesetz kein vollflächig zweistöckiges Haus zuliess, hätten sie das schöne Grundstück in Langenthal beinahe aufgegeben. Für sich und ihre kleine Tochter hatten sie sich ein klassisches Einfamilienhaus vorgestellt: mit Garage, grossem Garten – und selbstverständlich mehrstöckig. «Ich erinnere mich noch, wie wir an diesem Abend beschlossen, dass wir das Grundstück nicht nehmen», sagt der Bauherr. Doch in derselben Nacht träumte die Bauherrin von einem Parterrehaus. Das bewog die



Familie, ihre Vorstellungen von ihrem zukünftigen Eigenheim noch einmal zu überdenken. Ihr Architekt, Michael Lüdi von Idealbau, ­fertigte die ersten Skizzen an. Schon bald war das einstöckige Haus eine Gewissheit. Die Idee des Wohnens auf einer Ebene gefiel der Bauherrschaft so gut, dass sie noch einen Schritt weiter gingen. «Wir wollten keinerlei Treppen und Höhenunterschiede, weder innen noch aussen», sagt der Bauherr. «Deshalb haben wir den Garten auf das Niveau des

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HAUSTYPEN   MASSIVBAU

Oben: Das Bad, das sich die Familie teilt, wurde in schlichtem Grau und Weiss gehalten. Die Walk-in-Dusche ist mit blauen Platten ausgelegt. Rechts: Ein Einbauregal im Essbereich schafft praktischen Stauraum und wirkt zugleich als optisches Element. Das offene Wohnzimmer ist durch eine Wand von der Küche getrennt, was eine besonders gemütliche Atmosphäre schafft.

Hauses aufschütten lassen.» Das Ergebnis ist eine weitläufige, ebenmässige Rasenfläche, die sich wie eine natürliche Fortsetzung des grosszügig verglasten Wohnbereichs anfühlt. Die klare Formensprache hat die Bauherrschaft auch im Inneren des L-förmigen Hauses durchgezogen. «Wir haben zwei Linien im Haus: horizontal und vertikal», sagt der Bauherr. Ein grosser, offener Wohn- und Essbereich nimmt jetzt einen der «Arme» des L-förmigen Grundrisses ein. Ein praktisches Reduit bietet Stauraum und dient zugleich als Raumteiler: Auf einer Seite liegt der offene Wohnraum, auf der anderen der Gang, der die übrigen Zimmer des Hauses erschliesst. Hier befindet sich auch die Treppe in den Keller. Daneben liegen drei gleich grosse Räume – das Büro und zwei Kinderzimmer. Nebenan befindet sich das grosse Familienbad. Ausgestattet mit einer begehbaren Dusche und einer Badewanne von Schmidlin bietet das Bad genug Platz für alle. Besonders praktisch: Eine zweite Tür verbindet das Bad mit der Ankleide und dem Elternschlafzimmer. Die Bauherrschaft schätzt den prakti26

schen Ankleideraum. «So kann ich am frühen Morgen ins Bad gehen und mich anziehen, ohne meine Frau zu wecken», sagt der Bauherr.

PRAKTISCHE ÄSTHETIK

Bei der Gestaltung der Innenräume konnte die Familie zwei Grundsätze vereinen. «Wir haben beide einen Anspruch an Ästhetik, aber auch ein kleines Kind», sagt der Bauherr. Praktisch, pflegeleicht und stilvoll zugleich sollte entsprechend auch das Innere des Hauses sein, schnörkellos, aber wohnlich. So wurden die Wände und die Küche in einem schlichten Weiss gehalten. Die schwarze Abdeckung aus dem Granit «Nero assoluto» verleiht der grossen Inselküche mit Geräten von V-Zug, Miele und Siemens Bodenständigkeit. Besondere Wärme bekommt das Haus durch den Bodenbelag: Es wurde ein ­E ichenparkett im «Used Look» verlegt, der mit seiner leicht ­u ngleichmässigen Oberfläche dem Anspruch an Pflegeleichtigkeit gerecht wird. «Wir haben den Boden in der Ausstellung auf einer grösseren Fläche verlegt gesehen», erinnert sich der Bauherr.

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MASSIVBAU   HAUSTYPEN

UNTERGESCHOSS

ERDGESCHOSS

Oben: Die LoosliKüche wurde monochrom und funktional gehalten. Der rustikale Holz­ boden zieht sich durch alle Räume und verleiht Wärme. Rechts: Der ebene Garten bietet der Familie viel Platz. Die Sichtschutzwände und den Briefkasten stellte der Bauherr selbst her.

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ]

Idealbau AG, Bützberg www.idealbau.ch

[ KONSTRUKTION ]

Massivbauweise | Flachdach | Wände: Backstein | Fassade: Aussenwärmedämmung verputzt

[ RAUMANGEBOT ]

«­ Wären es bloss ein paar Dielen gewesen, hätten wir uns nicht getraut, ihn zu nehmen.» Jetzt schmückt der rustikal anmutende Belag mit seinem entspannten Verlegemuster alle Räume, ausgenommen das Familien- und das Gästebad. Auch die Treppe in den Keller wurde damit ausgekleidet. Der Grundriss des bereits bestehenden Kellers wurde beim Bau nicht verändert. Er bietet Platz für Technik, Waschküche und Stauraum, sodass das Erdgeschoss voll und ganz dem Wohnen dienen kann. «Die Entscheidung, ein Parterrehaus zu bauen, war der ausschlaggebende Moment bei der Planung», fasst der Bauherr zusammen. «Der Bauprozess mit Idealbau verlief problemlos.» Die ­G eduld der Bauherrschaft hat sich ausgezahlt: Sie konnten für ihr Haus ein ideal gelegenes Grundstück finden. Der Umzug war dann auch nicht sehr weit: Die Familie wohnte vorher in einem Mehrfamilienhaus direkt nebenan. «Jeden Abend gingen wir mit der Kleinen spazieren und sahen uns die Baustelle an», erinnert sich der Vater. «Sie wusste genau, wo ihr Zimmer sein wird.» So ist der Traum vom Parterrehaus für die junge Familie Realität geworden.   



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Nettowohnfläche: 180 m² | Anzahl Zimmer: 5,5

[ AUSBAU ]

Wände: Verputz, Platten in den Nasszellen | Böden: Parkett Eiche Tabacco used look, Platten in Nasszellen | Kunststoff-Aluminium-Fenster 3-fach verglast | Aussentüre Metall, Innen­ türen Holz

[ TECHNIK ]

Luft-Wasser-Wärmepumpe | Fuss­ bodenheizung | kontrollierte ­Wohnraumlüftung mit Wärmerück­ gewinnung

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HAUSTYPEN   MASSIVBAU

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hausbau  


MASSIVBAU   HAUSTYPEN

STIMMIGE   GEOMETRIE Dieses Haus bietet auf einem Erd- und einem Attikageschoss Lebensraum für eine junge Familie – und ist auch in Zukunft gerüstet, sich deren Bedürfnissen anzupassen. TEXT ANNA ETTLIN  FOTOS MARTYDESIGNHAUS

Dank seiner ungewöhnlichen Geometrie zeigt sich das Haus von jeder Seite anders. Gezielt eingesetzte graue ­F lächen an der Fassade unterstreichen die ­e legante Architektur.

D

ie verspielt kubische Architektur ist das Erste, was einem am weissen Haus am Rand des Quartiers auffällt. Gelegen auf ei­ nem erhöhten Grundstück, überblickt der Bau die umliegenden Felder und bietet Weit­ sicht auf die bewaldeten Hügel dahinter. Die Vorschriften der Gemeinde sahen auf der schönen Parzelle ein eingeschossiges Haus vor, ein kleineres Attikageschoss war jedoch erlaubt. Die Architektin von MartyDesign­ Haus löste die Geometrieaufgabe stilvoll: Das weisse Haus mit Flachdach scheint aus einzelnen, ineinander versetzten Kuben zu bestehen. Trotzdem wirkt das Gebäude samt seiner angebauten Doppelgarage kohärent und harmonisch – ein Eindruck, den gezielt platzierte hellgraue Flächen auf der Fassade verstärken.

STILVOLL AUSGEBAUT

Im Hausinneren galt es, die Bedürfnisse der jungen Bauherrenfamilie zu erfüllen, so­ wohl jetzt als auch in Zukunft. Ein über­ dachter Vorplatz neben der Garage emp­



fängt die Besucher. Die Eingangstür führt in ein Entrée mit praktischer Garderobe. An der Eichenholztreppe vorbei gelangt man in den Wohn- und Essbereich, der die Aussicht spektakulär zur Geltung kommen lässt. Rahmenlose Fensterfronten spannen sich, teilweise übers Eck, vom Boden bis zur Decke. Werden die Schiebeflügel zur Seite geschoben, verschmilzt der Wohnraum schwellenlos mit dem grosszügigen, teil­ weise gedeckten Gartensitzplatz. Die hellen Eichendielen innen harmonieren mit dem Plattenboden des Aussenbereichs. Passend zur hellen, zurückhaltend stil­ vollen Einrichtung, wurde die vom Schrei­ ner angefertigte Küche in Weiss gehalten. Die bis an die Decke reichenden Ober- und Hochschränke schaffen Stauraum. Die Insel ist zum Esszimmer hin erhöht, wodurch sie als Bar dienen kann. Die dunkle Abdeckung sowie die Rückwand aus hellblauem Glas runden die Küche geschmackvoll ab. Neben dem offenen Wohn- und Esszim­ mer bietet das Erdgeschoss noch zwei wei­ hausbau  

Diese Verwinkelung lässt geschützte Aussenräume entstehen, sowohl im Erd- als auch im Attikageschoss. Die rahmenlosen ­Fenster von Sky-Frame schaffen ein helles Ambiente, das mit der umliegenden ­L andschaft im Einklang steht.

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HAUSTYPEN   MASSIVBAU

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MASSIVBAU   HAUSTYPEN

tere Räume. Eines nutzt die Bauherrschaft als Gästezimmer, das andere dient den zwei kleinen Kindern der Familie als Spielzim­ mer. So haben die Kinder einen eigenen Be­ reich, wo sie selbstständig spielen können, aber dennoch immer in der Nähe der Eltern bleiben. Sind die Kinder einmal erwachsen, können die beiden Zimmer zu Therapie­ räumen umfunktioniert werden, sodass die Eltern in den Genuss des Wohnens und A ­ rbeitens unter einem Dach kommen. Ein Gästebad mit Dusche vervollständigt das Erdgeschoss.

ATTIKA MIT AUSSICHT

Wer die Treppe emporsteigt, gelangt auf die Galerie, auf der die Bauherrschaft eine Biblio­t hek mit einer gemütlichen Sitzecke eingerichtet hat. Ein grosses Fenster sorgt für genug Licht zum Lesen. Aus diesem offe­ nen Bereich erschliesst sich das gemein­ same Schlafzimmer der Kinder, ein kleines

WC sowie der Elternteil, der An­k leide, Schlafzimmer und ein grosszügiges MasterBadezimmer vereint. Der blaue NaturfloorWandbelag im Bad setzt einen dezenten Farbakzent und lässt die frei stehende Ba­ dewanne sowie die massgefertigten Holz­ möbel zur Geltung kommen. Auch im Eltern­ schlafzimmer kommen rahmen­lose Sky- Frame-Fenster zum Einsatz. Hier erschlie­ ssen sie eine weitläufige Terrasse, die sich um die Hausecke schmiegt. Damit die Aus­ sicht über das Land nicht gestört wird, wur­ de auf der Terrasse ein transparentes Glas­ geländer eingesetzt. Dank der durchdachten Planung bietet das neue Zuhause alles, was die Familie braucht – auch Stauraum, Technikräume und eine Waschküche im Untergeschoss. Flexibel, elegant, ungewöhnlich – so lässt sich dieses Haus zusammenfassen. ­G erade solche besonderen, individuellen Lösungen zeichnen MartyDesignHaus aus.

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

Das helle Eichenparkett zieht sich durch die Räume des Hauses und verleiht dem Interieur eine harmonische Einheit. Einzig die Badezimmer wurden mit grossformatigen Keramikplatten ausgelegt. Blaue Akzente ­s orgen in Wohnzimmer, Küche und Elternbad für dezente Farbtupfer. Die Grenze zwischen innen und aussen verschwimmt dank den rahmenlosen Fensterfronten.

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ]

Marty Häuser AG  www.marty-designhaus.ch 

[ KONSTRUKTION ]

Massivbauweise | Flachdach bekiest | Wände: Beton, Backsteinmauerwerk, Kalksandstein | Fassade: Aussen­ wärmedämmung verputzt

[ RAUMANGEBOT ]

Bruttogeschossfläche: 240 m² |  Anzahl Zimmer: 5,5

[ AUSBAU ]

Wände: Abrieb, Naturofloor in den Nassräumen | Böden: Eichenparkett, Platten | Fenster: Sky-Frame-System, Holz-Metall-Fenster

[ TECHNIK ]

Sole-Wasser-Wärmepumpe | ­Niedertemperatur-Fussbodenheizung



hausbau  

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HAUSTYPEN   MASSIVBAU

SWISSHAUS AG 9004 St. Gallen  5600 Lenzburg  3172 Niederwangen  6280 Hochdorf  1442 Montagny-près-Yverdon  AT-6840 Götzis Tel. 0800 800 897  info@swisshaus.ch  www.swisshaus.ch

Swisshaus AG

CHARMANTE VILLA MIT POOL-LANDSCHAFT Nicht weit vom Zürcher Grossstadttrubel entfernt   steht dieses Einfamilienhaus, das einen Weitblick bis   zum Säntis und zu den Berner Alpen bietet.

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Puristisch, geradlinig und barrierefrei sollte das neue Haus sein. Entstanden ist ein Massivbau mit Flachdach, modernem Design und integrierter Liftanlage. Die unkonventionelle Architektur bietet grosszügigen Wohnraum auf 228 m² Fläche. Ein edler Parkettboden verleiht den Räumen Eleganz und Behaglichkeit. Unterstützt wird die warme Atmosphäre mit einem Cheminée, das auch als Raum­ teiler zwischen Wohn- und Esszimmer dient. Mit dieser Immobilie hat sich das Bauherrenpaar den Traum von einer individuellen Villa mit Pool-Landschaft und eigenem Weinkeller erfüllt. hausbau  


MASSIVBAU   HAUSTYPEN

ERDGESCHOSS

ATTIKA

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Massivbau ⎜ Wände: UG Beton,  EG und OG Backstein ⎜ Flachdach ⎜ Fassade:  Verputz RAUMANGEBOT  Wohnfläche: 228 m² ⎜  Anzahl Zimmer: 7,5 AUSBAU  Wand­beläge:  Verputz ⎜ Bodenbeläge: Badezimmer mit 

Magic 535 kg 2.1.0053.31

7 1

Keramikplatten, Wohnräume mit Parkettriemen ⎜ Decke EG, OG: Weissputz gestrichen ⎜  Fenster: Kunststoff/Metall  TECHNIK  Wärmepumpe ⎜ Erdsonde ⎜  Cheminée ⎜ Minergie-Standard möglich



hausbau  

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HAUSTYPEN   MASSIVBAU

KOBELT AG Staatsstrasse 7   9437 Marbach  sowie Baden-Dättwil, Biel Tel. 071 775 85 85  info@kobelthaus.ch  www.kobelthaus.ch

Kobelthaus

INDIVIDUELLE GESTALTUNG Als Grundlage diente diesem Einfamilienhaus das   Basismodel «Alico» von Kobelthaus. Um sämtlichen Bedürf­nissen der Bauherrenfamilie entsprechen zu können, wurde es angepasst. Grosszügige Grundrisse und ein gehobener Ausbau-Standard bilden dabei den Rahmen.

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Die Raumgestaltung des Hausmodells «Alico» lässt viele Möglichkeiten offen, sodass das Haus auch an die Eigenheiten des Baulandes und die örtlichen Bauvorschriften angepasst werden kann. Der variable Grundriss bietet Raum für eigene kreative Gestaltungsideen. Auch das Aussenbild kann verändert werden: So wurden bei diesem Haus neben dem üblichen, in Wunschfarbe eingefärbten Abrieb auch dunkle Glasplatten verwendet. Dabei legte Kobelt AG grossen Wert auf hochwertige und natürliche Materialien sowie auf die Arbeit mit ortsansässigen Handwerkern.  hausbau  


MASSIVBAU   HAUSTYPEN

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Massivbauweise ⎜ Wände EG / OG: Backsteinmauerwerk mit 18 cm Aussendämmung | Fassade: Verputz eingefärbt mit Schutzanstrich, Glasplatten | Flachdach RAUMANGEBOT  Netto­ wohnfläche: 187 m²⎜ Anzahl Zimmer: 6,5 Ausbau Wand­beläge: Platten, Abrieb | Bodenbeläge: Platten, Textil, Parkett | Kunststoff-Alu-Fenster   TECHNIK  Luft-Wasser-Wärmepumpe



hausbau  

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HAUSTYPEN   MASSIVBAU

ATMOSHAUS AG Eichweid 1   6203 Sempach Station Tel. 041 545 80 00  info@atmoshaus.ch  www.atmoshaus.ch

Atmoshaus AG

INDIVIDUELL FÜR DIE FAMILIE GEBAUT Dank Familienzuwachs musste auch das Zuhause der Bauherrenfamilie wachsen. Mithilfe des Generalunternehmens Atmoshaus konnte die Bauherrschaft all ihre Wünsche ganz individuell in die Realität umsetzen.

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Dieser moderne Flachdachbau ist so in keinem Katalog zu finden: Er wurde von Atmoshaus ganz individuell für die Bedürfnisse seiner Bewohner entworfen und gebaut. Ein grosszügiger Wohn- und Essbereich mit einer eleganten Küche nimmt das Erdgeschoss ein. Im Obergeschoss liegen die vier Schlaf- und zwei Badezimmer der fünfköpfigen Familie sowie eine grosse Terrasse. Der Garten mit Sitzplatz und Lounge ergänzt die Innenräume. So bietet das Haus seinen glücklichen Besitzern alles, was sie brauchen, um das Familienleben in vollen Zügen zu geniessen. hausbau  


MASSIVBAU   HAUSTYPEN

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Massivbau⎜Flachdach⎜Fassade: verputzt RAUMANGEBOT  Nettowohnfläche: 172,7 m²⎜Anzahl Zimmer: 6,5 AUSBAU   Boden: Laminat im Obergeschoss, Platten  im Erd­geschoss und in den Nassräumen⎜ Wände: ­Verputz TECHNIK  Fussbodenheizung⎜ Wärmepumpe

Erdgeschoss



Dachgeschoss

hausbau  

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HAUSTYPEN   MASSIVBAU

KOBELT AG Staatsstrasse 7   9437 Marbach   sowie Baden-Dättwil  und Biel Tel. 071 775 85 85  info@kobelthaus.ch  www.kobelthaus.ch

Kobelthaus

WENN DER REBBERG RUFT Ein wunderbares Grundstück im Grünen und das Hausmodell «Mea» von Kobelthaus waren die Ausgangspunkte für dieses idyllische Eigenheim, das innen und aussen an die Wünsche der Bauherrenfamilie angepasst wurde.

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Die Weinreben am Hang, der Wald, das viele Grün – umgeben von so viel Natur ist die Entspannung zu Hause garantiert. Ausgehend vom Hausmodell «Mea» plante die Kobelt AG ein individuelles Einfami­ lienhaus. Eine Gebäudevergrösserung und leichte Grundriss­ anpassungen – ohne Planungsmehrkosten umgesetzt – führten zu diesem Eigenheim mit angebautem Carport und praktischem Keller. Der grosszügige gedeckte Sitzplatz erweitert den hellen Wohnteil nach aussen. Zwei Kinderzimmer und der Elternbereich mit Bad, A ­ nkleide und Terrasse liegen im Obergeschoss.  hausbau  


MASSIVBAU   HAUSTYPEN

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Massivbauweise in Beton und Mauerwerk⎜Flachdach⎜Fassade: Verputz eingefärbt mit Schutzanstrich RAUMANGEBOT  Nettowohnfläche: 174 m²⎜Anzahl Zimmer: 6,5  AUSBAU  Wand­beläge: Abrieb bzw. Platten in den Nasszellen⎜Bodenbeläge: Platten und Pakett⎜ Decken: Weissputz gestrichen⎜Fenster: Kunststoff/Aluminium⎜Holzfuttertüren mit fertig  belegtem Türblatt TECHNIK  Luft-WasserWärmepumpe⎜Bodenheizung



hausbau  

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HAUSTYPEN   MASSIVBAU

BAUTEC AG 3292 Busswil   5033 Buchs  1260 Nyon Gratis-Info: 0800 840 111  doc@bautec.ch  www.bautec.ch

Bautec AG

GETEILTES GLÜCK, DOPPELTE FREUDE Auf einem grosszügigen Grundstück mit unverbaubarer Aussicht auf den See und die Jura-Kette entstand   dieses elegante, zweigeschossige Flachdach-Haus.   Das Obergeschoss wurde für die Bauherrschaft selbst   und das Erdgeschoss als Einliegerwohnung geplant.

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Beide Parteien profitieren durch diese Konstruktion vom Wohnen auf einer Ebene mit Privatsphäre durch einen separaten Eingangs­ bereich. Alle Zimmer und der Wohnbereich sind nach der Aussicht ausgerichtet und mit raumhohen Fenstern ausgestattet, durch die viel Tageslicht ins Haus strömt. Mit zeitloser Innenausstattung wurde die moderne Architektur stilvoll abgerundet. Damit einem späteren Zusammenschluss der grosszügigen 3,5-Zimmer-Wohnungen nichts im Wege steht, wurde der Eingangsbereich so angelegt, dass ohne grossen Aufwand ein Treppenhaus eingebaut werden kann. hausbau  


MASSIVBAU   HAUSTYPEN

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Massivbau: Backstein mit  Aussendämmung | Fassade verputzt |  Flachdach RAUMANGEBOT  Wohnfläche: 222 m²⎜ 2 × 3,5 Zimmer AUSBAU  Wände: Küche mit Naturstein über Arbeitsbereich, Nassräume Platten, Wohnräume eingefärbter Abrieb | Boden: Schlafzimmer minera­ lischer Boden fugenlos, übrige Räume Platten |  Decken: EG mineralischer Spritzputz eingefärbt,  OG Dreischichtplatten mit Sichtfuge, Wachslasur weiss | Holz-Metall-Fenster TECHNIK  Luft-Wasser-­ Wärmepumpe, Cheminée-Ofen



hausbau  

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HAUSTYPEN   HERSTELLER

HOLZBAU-HERSTELLER VON A BIS Z Ökologisch, präzise und schnell: Holzbau ist heiss gefragt. Überzeugte Bauherrschaften berichten vom angenehmen Raumklima und der gesunden Lebensweise, die ihr Haus bietet. Gebaut aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, sind die Bauten zudem besonders nachhaltig. REDAKTION   ANNA ETTLIN

Baufritz

Gründung im Jahr 1896

www.baufritz.ch Firmensitz

__In der Schweiz: Uetendorf BE __Produktionsort: Deutschland __350 Mitarbeitende

Bauregionen

__Schweiz __Deutschland __Österreich __Benelux __Grossbritannien

Realisier te Projekte

__Etwa 150 im Jahr __Holztafelbauweise __Schwerpunkt ökologisches Bauen __Minergie-Standards möglich

Ver wendete Holzar ten Hausbeispiel __Zertifizierte Fichte und Lärche aus den __Seite 62 Alpenländern

Davinci Haus Gründung im Jahr 1936

www.davinci-haus.de Firmensitz

Bauregionen

__DE-Elben im __Europaweit Westerwald Ver wendete Holzar ten __Standort in der __Nordische Fichte Schweiz: __Douglasie aus Berikon AG Skandinavien, __Produktionsort: Kanada und den Deutschland USA __Etwa 120 Mitarbeitende

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Realisier te Projekte

__Bis zu 60 im Jahr __Erfüllung der energetischen Anforderungen ohne Einschränkung der Architektur Hausbeispiel

__Seite 66

hausbau  


HERSTELLER   HAUSTYPEN

Fullwood Wohnblockhaus Gründung im Jahr 1956 in Deutschland

www.fullwood.ch Firmensitz

Ver wendete Holzar ten

Realisier te Projekte

__In der Schweiz: __Hauptsächlich __Bis zu 200 im Jahr Seewil BE Polarkiefer aus __Massivholzbau__Weitere Standorte: Skandinavien weise __Auf Wunsch andere Wolfhalden __Keine Typenhäuser, Holzarten __Musterhäuser an nur individuell beiden Standorten geplante Wohnblockhäuser __Produktionsort: Deutschland __Minergie-Standards möglich __Etwa 150 Mitarbeitende Hausbeispiel

__Seite 56

Bauregionen

__Europaweit

Huf Haus

Gründung im Jahr 1912

www.huf-haus.com Firmensitz

__DE-Hartenfels im Westerwald __Standorte in der Schweiz: Zürich, Montreux __Ansprechstelle im Tessin: IT-Sacile (PN) __Produktionsort: Deutschland __418 Mitarbeitende

Bauregionen

Realisier te Projekte

__Europaweit

__Etwa 100 im Jahr __Etwa 10 000 seit Firmengründung __Fachwerkhäuser __Fertighäuser __Minergie-Standard möglich

Ver wendete Holzar ten

__Fichtenholz aus Skandinavien

Hausbeispiel

__Seite 48

Idealbau

Gründung im Jahr 1960

www.idealbau.ch Firmensitz

Bauregionen

Ver wendete Holzar ten

__Bützberg BE __Gebiet zwischen __Je nach Produzent __Weitere Standorte: Bern, Basel, Zürich __Minergie-Stanund Luzern Liestal dards möglich __Unterschiedliche Hausbeispiel Produzenten _ _ Seite 58 __35 Mitarbeitende



hausbau  

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HAUSTYPEN   HERSTELLER

Ramseier Holzbau Gründung im Jahr 1919

www.ramseierholzbau.ch Firmensitz

__Langnau BE __Produktionsort: Schweiz __Etwa 30 Mitarbeitende

Bauregionen

__Schweizweit Ver wendete Holzar ten

__Wenn möglich einheimisches Schweizer Holz

Realisier te Projekte

__Etwa 5 Neubauten im Jahr __Etwa 40 Umbauten im Jahr __Kleinaufträge __Elementbau __Neubau __Umbau und Anbau __Traditioneller Holzbau

Renggli

Gründung im Jahr 1923

www.renggli-haus.ch Firmensitz

Ver wendete Holzar ten

__Sursee LU __Fichte und Tanne __Weitere Standorte: aus dem Alpenraum Schötz, GrangesPaccot, Muralto __Produktionsort: Schötz LU __200 Mitarbeitende Bauregionen

Realisier te Projekte

__Etwa 150 im Jahr __Holzsystembau __Modulbauten __Sämtliche Minergie-Standards möglich Hausbeispiel

__Seite 52, 60

__Schweizweit

WeberHaus Gründung im Jahr 1960

www.weberhaus.ch Firmensitz

__DE-Rheinau-Linx __Standorte in der Schweiz: Court, Kreuzlingen, Montreux, Suhr __Produktionsort: Deutschland __1100 Mitarbeitende

Bauregionen

__Deutschland __Schweiz __Grossbritannien __Luxemburg Ver wendete Holzar ten

__Hauptsächlich Fichte von Ost-Alb und Schwarzwald

Realisier te Projekte

__800 im Jahr __Über 35 000 seit Firmengründung __ArchitektenHäuser __Fertighäuser __Minergie-Standards möglich Hausbeispiel

__Seite 64

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hausbau  


Wintergarten-Rollladen Schrägrollladen Rundrollladen

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Schanz Rollladensysteme GmbH Gebührenfrei anrufen: 0800 / 900 50 55 E-Mail: info@schanzstoren.ch Homepage: www.schanzstoren.ch

Die grösste Pool-Ausstellung der Schweiz. Vita Bad AG, 6294 Ermensee LU Telefon 041 917 50 50 www.vitabad.ch Info Nr. 108

Info Nr. 109

Info Nr. 110

Schreinerei Beeler AG 6472 Erstfeld www.beeler-schreinerei.ch Bianchi Holz- und Treppenbau AG 7302 Landquart www.bianchi-treppen.ch Keller Treppenbau AG 3322 Schönbühl www.keller-treppen.ch www.treppenmeister.ch


RATGEBER   HOLZBAU

HOLZBAU: ÖKOLOGISCH UND ÖKONOMISCH TOP Bauen mit Holz spart Energie und ist gut für das Klima. Holz-Systemhäuser werden hoch präzise in der Werkhalle vorgefertigt und sind nach sorgfältiger Planung in sehr kurzer Zeit realisierbar. TEXT   MICHAEL MEUTER

W

as Holz aus ökologischem Blickwinkel vor allem auszeichnet: Es wächst nach und wird in Kreislauf­ wirtschaft verwendet. Die Ressource Wald wird in der Schweiz unter einem international vorbildlichen Forst­ gesetz verantwortungsvoll genutzt. Wald bedeckt bei uns rund ein Drittel des Landes. Jedes Jahr wachsen darin ge­ gen 10 Mio. m³ Holz nach. Demgegenüber werden im sel­ ben Zeitraum im langjährigen Mittel nur etwas mehr als 5 Mio. m³ geerntet – es wächst also regelmässig viel mehr Holz nach, als wir aus unserem Wald holen.

HOLZ IST GUT FÜR DAS KLIMA

Michael Meuter ist Verantwortlicher Information von Lignum, Holzwirtschaft Schweiz, Zürich. www.lignum.ch

Jeder Baum hat die Fähigkeit, Kohlendioxid aufzunehmen und Kohlenstoff zu binden. Das hat in der Epoche des Treibhauseffekts enorme Bedeutung. Unser bewirtschaf­ teter Wald absorbiert Jahr für Jahr etwa 10 % der ge­ samtschweizerischen CO₂-Emissionen. Doch nicht nur in den Bäumen im Wald, sondern auch in Holzprodukten wird Kohlenstoff aus atmosphärischem CO₂ gespeichert und bleibt der Atmosphäre für Jahr­ zehnte, manchmal sogar für Jahrhunderte entzogen, wenn das Material in Häuser verwandelt wird. Bauen mit Schweizer Holz und die Bevorzugung von Holz für Innen­ ausbau, Möbel und Bodenbeläge bindet CO₂ und tut deshalb dem Klima gut.

ENERGIEEFFIZIENZ: HOLZ MACHT’S VOR

Der Holzbau ist führend bei der Umsetzung zukunftsweisender Standards wie Minergie-P, Minergie-A und Minergie-Eco – Holz ist mit seiner geringen Wärmeleitfähigkeit schon von Natur aus für e ­ ine positive Energiebilanz besorgt. Die Verwendung von Holz redu­ ziert aber auch den Anteil grauer Energie in einem Bau, also die Energiemenge, die für die Herstellung, den Transport, die Lagerung, den Verkauf und die Entsorgung eines Produktes benötigt wird. Die Produktion des Rohstoffs Holz wird von der Natur übernommen und verbraucht nicht eigens Energie wie die Herstellung vieler anderer Baumaterialien. Wenig graue Energie steckt aber auch deshalb in einem Holzhaus, weil die Transportwege kurz bleiben, wenn der Rohstoff lokal gewonnen, verarbeitet und verbaut wird. Da Holz im Vergleich zu anderen Baustoffen ein geringes Eigengewicht hat, ­ergibt sich im Transport noch eine weitere markante Energie-  Ersparnis. Die einheimische Herkunft von Holz ist ein guter Indika­ tor für wenig graue Energie aus Transporten. Einheimisches Holz ist an ­einem Label erkennbar: am Herkunftszeichen «Schweizer Holz».

SYSTEMBAUWEISE SPART ZEIT UND GELD

Von der Ökologie zur Ökonomie: Durch die Verlagerung der Ele­ mentfertigung in ein industrielles Umfeld kann im Holzbau nach der intensiven Planung viel Zeit gespart werden, weil der Bauablauf viel kompakter wird. Der Zeitgewinn durch die gesteigerte Effizienz auf­ 46

grund der Wetterunabhängigkeit ist für Bauherren sehr attraktiv, denn viele Projektabläufe sind heute durch bauexterne Termine bestimmt. Er hat auch eine mone­ täre Komponente: Die Verkürzung der Bauzeit spart Geld, die gesteigerte Effizienz ebenfalls. Durch die Produktion unter idealen Arbeitsbedingun­ gen kann eine ausserordentliche Baupräzision erreicht werden. Führende Anbieter konzipieren und realisieren ihre Projekte in der Masseinheit Millimeter. Dass der Bauherr von dieser Massarbeit profitiert, liegt auf der Hand. Der Aufwand steckt somit im planerischen Vorlauf. Auf der Baustelle geht es ruckzuck: Ein Einfamilienhaus in Holzbauweise steht nach einigen Tagen fixfertig da.

EINFAMILIENHÄUSER ENTSTEHEN MEIST IM HOLZRAHMENBAU

Innerhalb des Holzbaus lassen sich verschiedene Bau-­ systeme ausmachen, die sich in Konstruktion, Fertigung und Erscheinungsbild deutlich unterscheiden. Die Syste­ me werden je nach Region oder Konstruktionsweise oft unterschiedlich benannt. Beim in der Schweiz vorherrschenden Holzrahmenbau werden die Elemente aus Massivholzrahmen – zumeist Konstruktionsvollholz – mit einer Beplankung aus Holz- oder Gips­ werkstoffen ausgeführt und mit Wärmedämmung ausgefacht. Im Gefüge von Wand, Decke und Dach nimmt das Tragwerk aus Rah­ men und Beplankung trotz seinem geringen Gewicht sämtliche Las­ ten auf. Die Elemente für Wände, Decken oder auch für das Dach werden vorgefertigt und dann vor Ort in wenigen Tagen montiert.

HOLZBAU IM BRANDFALL

Holz ist von Natur aus brennbar – aber Holzhäuser werden so kons­ truiert, dass sie nicht sofort ein Raub der Flammen werden, wenn es einmal zu einem Brand kommt. Allein schon ein richtig dimensio­ nierter Holzbalken hält dem Feuer lange stand. Ausserdem enthält Holz bis zu 15 % Wasser, das bei einem Brand zuerst einmal ver­ dampft werden muss. Ausserdem wirkt die aussen entstehende ­Kohleschicht wie eine Art Schutzmantel. Unter diesen Bedingungen bleiben Festigkeit und Steifigkeit des verbleibenden Holzes prak­ tisch gleich wie bei Holz von Raumtemperatur. So bleibt selbst eine nicht weiter geschützte Holzkonstruktion auch im Brandfall  berechenbar und lange tragfähig. Bereits 2005 wurden Holz-Tragwerke bis zu sechs Geschossen zugelassen. Unter der seit 2015 geltenden neuen Generation der Schweizer Brandschutzvorschriften können Holzbauten nun in a ­ llen Gebäudekategorien und Nutzungen errichtet werden. Die Brandschutzbehörden anerkennen die Erkenntnisse aus umfangrei­ chen Untersuchungen, die nachweisen, dass die Brennbarkeit eines Baustoffes nicht das massgebende Kriterium ist, sondern die brand­ schutztechnisch korrekte Ausführung einer Konstruktion.   

hausbau  


/hufhaus

Das Original.

Info Nr. 111


HAUSTYPEN   HOLZBAU

LEBENSTRAUM   MIT SEEBLICK Grosszügigkeit war das Leitprinzip bei der Gestaltung dieses modernen Fachwerkhauses von Huf Haus. Sie zeigt sich in allen Hausbereiche – vom eleganten Garten über den offenen Wohnraum bis zum ­B adezimmer mit Wellness-Zone. TEXT   HUF HAUS GMBH & CO. KG  FOTOS   HUF HAUS GMBH & CO. KG

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hausbau  


HOLZBAU   HAUSTYPEN

W

o immer man sich mit Überzeugung niederlässt, befindet sich die Mitte der Welt – denn von diesem Ort aus, den man als seine Heimat bezeichnet, betrachtet man die Welt, geht in sie hinaus und kehrt immer wieder gerne zurück. Wie glücklich darf man sich schätzen, wenn dieser Rückzugsort zudem ein ganz besonderer Fleck Erde ist? Ein Haus im Grünen, in den Bergen und mit Seeblick – hier hat sich eine Bauherrenfamilie ihren Lebenstraum erfüllt. Die­ ses «Hier» liegt in Oberösterreich, genauer gesagt im Hausruck­ viertel, in dem sich sanfte Hügel, sattes Grün und blauer Himmel im wunderschönen Attersee spiegeln.

BESONDERES GRUNDSTÜCK, BESONDERS HAUS

Doch über den Ort hinaus gingen die Träume der Bauherrenfamilie mit einer ganz besonderen Immobilie in Erfüllung. Das im Jahr



2015 fertiggestellte und von Grund auf höchst individuell geplante Huf Haus Art3 wurde auf einem Grundstück errichtet, das mit Fug und Recht das Prädikat «herausragend» tragen darf: Fernblick bis zum Attersee, im Augenwinkel die Kirchturmuhr, rundum sattgrü­ ner Freiraum, der klar gegliederte Privatpark und die zeitlose HolzGlas-Architektur des Hauses summieren sich zu einem Objekt, des­ sen Wert sich mit Geld nur höchst unzureichend bemessen lässt. Wem es vergönnt ist, dieses besondere Haus zu betreten, stellt augenblicklich fest, dass auch hier Freiraum vorherrscht: Optisch findet sich das zuvor bestaunte Freiluft-Refugium auch im gross­ zügig gestalteten Inneren wieder. Während der Erstbesucher die Eindrücke auf sich wirken lässt, erahnt der Kenner bereits die cha­ rakteristische Architektur von Huf Haus: Offenheit, Transparenz und die klare Linienführung der sichtbaren Fachwerkkonstruktion

hausbau  

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HAUSTYPEN   HOLZBAU

Oben: Der helle Parkettboden verbindet die Räume visuell, vom offenen Wohn- und Essbereich bis hin zum Schlafzimmer und der Küche. Links: Aus dem hellen Wohnzimmer blicken die Bewohner auf den See ­s owie auf den haus­ eigenen Pool.

bilden eine Symbiose mit der gestalteten Natur des Parks und der freien, ungebändigten Natur der umliegenden Region. Das Herzstück des Hauses ist der grosse Wohnraum, der sich ­keinesfalls nur auf die inneren Räume reduzieren lässt. Die grosszügige überdachte Terrasse, der geschützte Balkon im Obergeschoss, das ­Aussenschwimmbecken und die Treppe, die auf die üppig ­b emessene Rasenfläche führt, fördern die Freude am (sommerlichen) Leben im Freien. Innen beeindrucken Grosszügigkeit, Transparenz und fliessende Grenzen zwischen den Räumen und ihren jeweiligen Funktionen. So verschmelzen im Erdgeschoss Entrée, Wohnzimmer, Küche und Esszimmer zu einem harmonischen Ganzen. Dennoch bleibt ihre jeweilige Bestimmung durch die geschickte Gliederung klar erkennbar. Das grosse Cheminée sowie der auffällige ­B odenbelag sorgen für Behaglichkeit, während die weisse Küche mit Kochinsel mit einer hochwertigen technischen Ausstattung glänzen kann. Der Blick vom Esstisch auf die Empore ermöglicht nicht nur die direkte Kommunikation mit Langschläfern, die zu spät 50

zum Frühstück erscheinen, sondern erweitert zudem das Raumgefühl um die Vertikale und betont zusätzlich die kennzeichnende Grosszügigkeit des Hauses. Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich das Arbeitszimmer. Sein geschlossenes Layout fördert ungestörte Kreativität und konzentriertes Tun; eine Tür, die auf die Terrasse führt, lädt zu kleinen ­A rbeitspausen ein.

ENTSPANNEN UND DURCHATMEN

Im Obergeschoss haben sich die Hausbesitzer einen privaten Rückzugsort geschaffen, der auf der einen Seite der brückenartigen Empore Schlafzimmer und Ankleidezimmer beherbergt, auf der gegenüberliegenden Seite den Badbereich, den jedoch der Begriff «Wellness-Oase» deutlich besser beschreibt. Die verglaste Holz­ sauna, die frei stehende Badewanne, der barrierefreie Duschbereich und der Raum zum Relaxen sind bestens geeignet, um etwas mehr wertvolle Zeit in die Regeneration von Körper und Seele zu investieren. Auch hier herrscht Grosszügigkeit auf der ganzen Linie. Das

hausbau  


HOLZBAU   HAUSTYPEN

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

Oben: Das Badezimmer im Obergeschoss hat die ­B ezeichnung «Wellness-­ Oase» wahrlich verdient.

TECHNISCHE ANGABEN [ ARCHITEKTUR ]

Links: Von der Brückenartigen Empore kann man auf den Essbereich hinunterschauen oder die Seesicht geniessen.

Huf Haus GmbH & Co. KG, ­ DE-56244 Hartenfels huf-dorf@huf-haus.com www.huf-haus.com 

[ KONSTRUKTION ]

­ efühl, Raum zum Durchatmen zu haben, bemisst sich nur unweG sentlich anhand der Quadratmeterzahl. Vielmehr ist es die Huf-­ Architektur, die dafür bekannt ist, ein besonderes Raumgefühl mit sich zu bringen. Dieses Haus ist einer der vielen sicht- und greifbaren Beweise dafür. Wer ein solches Zuhause sein eigen nennt, teilt es von Zeit zu Zeit auch gerne mit Gästen. Auch dafür haben die Huf-Architekten im Auftrag der Bauherrenfamilie vorgesorgt: Im Untergeschoss finden Freunde und Verwandte ein grosses Doppelschlafzimmer sowie eine Dusche vor. So kann man gemeinsam feiern und sich danach in die jeweiligen intimen Bereiche zurückziehen, um am nächsten Morgen beim Frühstück auf der Terrasse den neuen Tag gemeinsam willkommen zu heissen. Insgesamt bietet dieses Huf Haus Art3 mit seinen knapp 230 Quadratmetern Gesamtwohnfläche mehr als ausreichend Raum für ein komfortables Leben. Doch dies stellt nur die Basis dessen dar, was die Bauherrenfamilie mit ihrem Haus verbindet: die Erfüllung eines Lebenstraums.   



hausbau  

Bauweise: hochwertige Leimholz-­ Fachwerkkonstruktion | Wärme­ dämmverbundsystem | Fassade: Verputz | Satteldach

[ RAUMANGEBOT ]

Wohnfläche: 229,16 m² |  Anzahl Zimmer: 5,5

[ AUSBAU ]

Wandbeläge: fein strukturierter Innenputz mit Profil | Bodenbeläge:  Keramikplatten, Parkett

[ TECHNIK ]

Fussbodenheizung | Luft-Wasser-­ Wärmepumpe | Heizungspuffer­ speicher 200 Liter mit Wärme­ dämmung | Gebäudeautomation:  KNX Starterpaket

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HAUSTYPEN   HOLZBAU

EINE VILLA  MIT DREI ECKEN Ein dreieckiges Grundstück gab dem Einfamilienhaus seine ungewöhnliche Form. Ein kompetentes Team von Renggli AG sorgte dafür, dass Statik und Ästhetik bei diesem besonderen Bau im Einklang sind. TEXT ANNA ETTLIN FOTOS RENGGLI AG

D

ie dreieckige Parzelle in Lausanne entstand bei der Aufteilung eines grösseren Grundstücks. Die Lage gefiel der Bauherren­ familie, und so stellten sie die Architekten Patrick Devanthéry und Enric Argemí vom Büro dl-c, designlab-construction, vor die Aufga­ be, auf dem Grundstück mit seiner besonderen Form und Gefälle ein Einfamilienhaus zu entwerfen – mit limitiertem Budget. «Es war schnell klar, dass wir mit einem rechteckigen Haus sehr viel Platz verlieren würden», erinnert sich der Bauherr. Aber wer sagt eigent­ lich, dass ein Haus rechteckig sein muss? Mit der Konstruktion der dreieckigen Holzvilla beauftragten die Architekten die Renggli AG. Die Herausforderungen, die es dabei zu lösen gab, waren vielfältig: Das Haus sollte eine Fensterfront und ein auskragendes Vordach erhalten, aber ohne dicke Stützen im

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Wohnraum auskommen. Die Stützen der Glasfassade mussten ­s chmal sein, aber dennoch die Storenverkabelung verstecken. Doch das Renggli-Team war den statischen Aufgaben mehr als gewach­ sen. So entstand ein Haus, das in jeder Hinsicht einzigartig ist.

MODERN UND VINTAGE ZUGLEICH

Die Villa verfügt über drei Level, die der Neigung des Grundstücks folgen. Man betritt das Haus auf dem höchsten Level und findet sich in einem Entrée wieder, von dem man ein paar Stufen hinunter ins Wohnzimmer gelangt. Die über die gesamte Länge verglaste Südfas­ sade lässt viel Licht in den offenen Wohn- und Essraum, wo ein dunkler Schieferboden den Kontrast zum Holz bildet. Dachkuppeln sorgen für noch mehr Tageslicht. An der Westseite, auf dem tiefsten

hausbau  


HOLZBAU   HAUSTYPEN

Das leicht abgeschrägte, auskragende Dach macht die ­A rchitektur der dreieckigen Villa noch interessanter. Eine Holzfassade stellt die Verbindung zum Baumaterial auch von aussen her.



hausbau  

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HAUSTYPEN   HOLZBAU

ERDGESCHOSS

3D-VISUALISIERUNG

TECHNISCHE ANGABEN Nur eine unauffällige Stütze trägt das Dach an der Stelle, wo sich zwei Fensterfronten in einem spitzen Winkel treffen. Ein dünner Metallpfeiler unterstützt die Konstruktion.

Level, liegt das grosse Elternschlafzimmer. Wer vom Entrée geradeaus geht, gelangt zu den drei Kinderzimmern, den zwei Badezimmern und dem Gäste-WC sowie zur Treppe, die das kleine Obergeschoss erschliesst. Darin befinden sich der Technikraum sowie ein kleines Büro. Eine Holzterrasse bildet beim verglasten Eck einen Aufenthaltsbereich im Freien. Mit ihrem neuen Zuhause ist die Familie mehr als zufrieden. Den Architekten gegenüber nannte der Bauherr als Inspiration die Werke des wegbereitenden Architekten Frank Lloyd Wright sowie den sonnigen US-Bundesstaat Kalifornien. «Wir wollten etwas Einfaches im Stil der späten 70er-Jahre», bemerkt der Bauherr. Der eingeschossige Holzbau mit grosszügiger Aussicht und schlichter Möblierung widerspiegelt diese Stimmung. Ein Beispiel dafür ist das von der Decke abgehängte, organisch geformte Design-Cheminée, das sich gegen das Sofa oder gegen das Esszimmer drehen lässt – je nachdem, wo die Familie gerade ihre Zeit verbringt. «Es ist den Architekten gelungen, den Geist eines kalifornischen Hauses aus den Siebzigern auf einem dreieckigen Grundstück in Lausanne einzufangen», zieht der Bauherr Bilanz. 54

hausbau  

[ ARCHITEKTUR ]

dl-c, designlab-construction sa, Genf   www.dl-c.ch   

[ HOLZBAU UND ENGINEERING ] Renggli AG, Sursee   www.renggli-haus.ch   

[ KONSTRUKTION ]

Holzsystembau | Flachdach | Fassade: Holzschalung

[ RAUMANGEBOT ]

Nettowohnfläche: 200 m² |   Anzahl Zimmer: 5,5

[ AUSBAU ]

Wände: Verputz, Platten in den ­ assräumen | Böden: Schiefer, N L ­ inoleum | Decken: Holztäfer |   Holz-Metall-Fenster

[ TECHNIK ]

Luft-Wasser-Wärmepumpe |   Fuss­bodenheizung | Cheminée


prämiertes Design | massgefertigt | seit 1896 | swiss made Ausstellungen in Hochdorf | Adliswil | Dietlikon | Pratteln | Bern | St. Gallen Info Nr. 112

talsee.ch


HAUSTYPEN   HOLZBAU

FULLWOOD WOHNBLOCK­HAUS 3256 Seewil   Tel. 031 872 10 22  9427 Wolfhalden  Tel. 071 891 20 15   info@fullwood.ch  www.fullwood.ch

Fullwood Wohnblockhaus

MODERNES SAANENHAUS IN HOLZBLOCKBAU Wo Touristen die Schweizer Idylle suchen, darf Familie Pichler das wunderschöne Saanenland ihr Zuhause   nennen. Auf einer Höhe von 1100 m ü. M. steht inmitten von Wiesen und Wäldern dieser moderne Holzbau und fügt sich in die Gebirgslandschaft perfekt ein.

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Dieser Holzbau ist eine moderne Interpretation eines historischen Saanenhauses. Kennzeichnend sind die Aussentreppen, die das Giebeldach einrahmen und die Sprossenfenster rundherum. Diese sind mit Dreifach-Verglasung wärmedämmend und schalldicht. Für die Wärmedämmung und ein gesundes Raumklima sorgen ebenfalls die vorgefertigten Wandelemente aus 20 cm starken Blockbohlen. Das Fertigbausystem überzeugte die Bauherrschaft und gab ihnen viel Freiheit bei der Gestaltung. Das Paar hat sein Haus selbst entworfen und Altes mit Neuem gekonnt kombiniert.  hausbau  


HOLZBAU   HAUSTYPEN

ERDGESCHOSS

DACHGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Einschalige, massive Blockbohlen­ bauweise aus dreifach verleimter nordischer Kiefer⎜Satteldach RAUMANGEBOT  Wohnfläche: 277 m² AUSBAU  Wand­beläge: Holz, Putz, Platten in Nassräumen⎜Bodenbeläge: Parkett, Platten in Nassräumen⎜Decke: Sichtbare Balkenlage⎜ Fenster: Verleimte Holzfenster mit dreifach ver­ glastem Wärmeschutzglas TECHNIK  Wärme­ pumpe⎜Bodenheizung⎜Kaminofen



hausbau  

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HAUSTYPEN   HOLZBAU

IDEALBAU AG Schlossstrasse 3   4922 Bützberg Tel. 062 958 86 86  info@idealbau.ch  www.idealbau.ch

Idealbau AG

CLEVERER MISCHBAU OHNE SCHNÖRKEL Wenn Architekten ihr eigenes Haus planen,   ist das Ergebnis meist abenteuerlich.   In diesem Eigenbau ist Understatement Methode –   und eine Ansage an architekto­nische Applikationen.   Die gemischte Konstruktion aus Holz und Beton   unterstreicht die Originalität.

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Der Bauherr, technischer Leiter und stellvertretender Geschäftsführer bei der Idealbau AG, erfüllte sich mit dem Grundstück mit Blick auf den Jura seinen ganz eigenen Hauswunsch. Das Resultat ist ein Haus «wie ein Möbelstück». Es gibt keinen Dachvorsprung, kein Fenstersims. Im Naturgarten steht ein bündig abgeschlossener  Kubus. Der einzige «Schnörkel» ist die Wendeltreppe hinauf zur Terrasse – ein pointiertes Element für die Optik. Das Erdgeschoss besteht aus einem grossen Raum, inklusive der Küchenzone mit Chromstahlelementen und einem Essplatz.  hausbau  


HOLZBAU   HAUSTYPEN

UNTERGESCHOSS

ERDGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Mischbau⎜Fassade: Beton  und ­horizontale Lärchenschalung  RAUMANGEBOT  Nettogeschossfläche: 160 m²⎜ Anzahl Zimmer: 5,5 AUSBAU  Wände: OSB-Platte, Bisazza-Glasmosaik⎜Boden: Fliessestrich als Fertigbelag⎜Fenster: Kunststoff/Aluminium | ­Türen: Holz gestrichen TECHNIK  Luft-­­WasserWärmepumpe | Bodenheizung | kontrollierte Raumlüftung



hausbau  

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HAUSTYPEN   HOLZBAU

RENGGLI AG St. Georgstrasse 2   6210 Sursee Tel. +41 (0) 41 925 25 25  mail@renggli-haus.ch  www.renggli-haus.ch

Renggli AG

MINERGIE-HAUS MIT HOLZFASSADE Auf einer Parzelle unmittelbar neben dem Haus   der Eltern wünschte sich die Bauherrschaft ein Wohn-   und Geschäfts­h aus auf drei Ebenen. Trotz moderner   Architektur schafft der Holzsystembau mit   asymmetrischem Dach eine harmonische Verbindung   zum eleganten Jugendstil.

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Das schwierige Grundstück mit engen Platzverhältnissen stellte eine grosse Herausforderung dar. Im Hausinneren sorgt aber die Asymmetrie des Daches für viel Raumgewinn: Das Wohngeschoss mit offener und zurückhaltender Küche sowie auskragendem Balkon wirkt durch die 4,5 m hohe Decke noch grösser. Für einen angenehmen Klang im Raum sorgt dabei eine Akustikdecke. Raffiniert platzierte Reduits bieten viel Stauraum im Haus ohne Keller. Eine nachhaltige Bauweise war den Bewohnern besonders wichtig, weshalb nach Minergie-Standard gebaut wurde.  hausbau  


HOLZBAU   HAUSTYPEN

1. OBERGESCHOSS

2. OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Holzsystembau, nicht unterkellert⎜vertikale Holzfassade in Fichte/ Tanne⎜Satteldach RAUMANGEBOT  Geschossfläche: 277 m²⎜5,5 Zimmer und Büro  TECHNIK  LuftWasser-Wärmepumpe, Komfort-Lüftung,  Bodenheizung, Fotovoltaikanlage,  Fingerabdruck-Scanner



hausbau  

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HAUSTYPEN   HOLZBAU

BAUFRITZ AG Dorfstrasse 14   3661 Uetendorf Tel. 033 345 97 00  info@baufritz.ch  www.baufritz.ch

Baufritz AG

EIN HOLZHAUS SETZT NEUE MASSSTÄBE In Zusammenarbeit mit dem renommierten Designer Alfredo Häberli entwarf Baufritz das Objekt «Haussicht»: Ein Einfamilienhaus, das die Möglichkeiten des Holzbaus aufzeigt und zugleich ein Zeichen in Sachen Ökologie und Wohngesundheit setzt.

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Holz ist Hightech. Das beweist das visionäre Projekt «Haussicht», das aus der Zusammenarbeit des Holzbauanbieters Baufritz mit dem Designer Alfredo Häberli entstand. Das einzigartige Konzepthaus setzt nicht nur auf den nachwachsenden Rohstoff Holz und weitere wohngesunde und natürliche Materialien, sondern auch auf Energie­ effizienz. Und obwohl das Objekt am Firmenhauptsitz von Baufritz in Erkheim (DE) ein Unikat ist, haben Baufritz-Kunden die Möglich­ keit, Elemente wie die Fassadenschalung, das Heizsystem oder das Geländer bei ihrem eigenen Projekt einzusetzen. 

hausbau  


HOLZBAU   HAUSTYPEN

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Holztafelbau mit Grosselementen | biologische Naturdämmung aus Hobelspan | ­Pultdach | Häberli-Fassade RAUMANGEBOT  Wohnfläche: 415,2 m²⎜Anzahl Zimmer: 7,5  AUSBAU  Wand­beläge: Holz, Naturstein | Boden­ beläge: Parkett, Naturstein⎜Fenster: Holz/Metall  TECHNIK  Fussbodenheizung | Wärmepumpe | ­saisonaler Erdspeicher | Fotovoltaikanlage | Kühldecken | Hausautomation



hausbau  

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HAUSTYPEN   HOLZBAU

WEBERHAUS GMBH & CO. KG Müligässli 1  8598 Bottighofen info@weberhaus.ch  www.weberhaus.ch

WeberHaus

ÖKOLOGISCH GEBAUT, WOHNLICH GESTALTET Ein individuelles, gemütliches und nachhaltig gebautes Haus wünschte sich diese Bauherrschaft von WeberHaus. Das natürliche Baumaterial Holz und eine Gebäudehülle aus nachwachsenden Rohstoffen bringen Wohnlichkeit und Umweltfreundlichkeit zusammen.

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Vor dem Bau ihres Traumhauses lebte das Bauherren-Ehepaar in e ­ iner rund 65 m² grossen Altbauwohnung. Heute nennen sie ein Haus in ökologischer Holzbauweise von WeberHaus ihr eigen. Den Grundriss hat die Bauherrschaft selbst nach ihren Bedürfnissen g ­ estaltet. Schick, mit viel Licht, aber nicht zu gross, energieeffizient und zukunftsorientiert. Der moderne, kubisch anmutende Holzbau greift den Werkstoff Holz innen und aussen vielfach wieder auf, denn er ist nicht nur warm und wohnlich, sondern auch nachwachsend und nachhaltig.   hausbau  


HOLZBAU   HAUSTYPEN

ERDGESCHOSS

OBERGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Holztafelbauweise ⎜ Flachdach | Gebäudehülle aus nachwachsenden Rohstoffen | Fassade: Putz, Holz RAUMANGEBOT  Wohn­fläche: 186,74  m² ⎜ Anzahl Zimmer: 6  AUSBAU  Wand­beläge: Feinspachtelung, Tapeten | Bodenbeläge: Parkett, Platten | Kunststofffenster   TECHNIK  Luft-Wasser-Wärmepumpe | Fussbodenheizung | Lüftungsanlage | Versorgungsleitungfür Solaranlage | Vorbereitung für Photovoltaik-

10,50

anlage | Homeway 14,00



hausbau  

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HAUSTYPEN   HOLZBAU

DAVINCI HAUS GMBH & CO. KG Talstrasse 1   DE-57580 Elben Tel. +49 (0) 2747 8009-0  hallo@davinci-haus.de  www.davinci-haus.de

Davinci Haus

ZWEI HÄUSER AUF EINEN STREICH Wenn zwei Bauherrschaften die gleiche Idee haben, dann ist das ein Fall für Davinci Haus. Der Wunsch war ein zeitloser, Design-orientierter Bau mit viel Glas, um die grandiose Aussicht und den nach der Sonne ausgerichteten Garten geniessen zu können.

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Die beiden geplanten Gebäude sollten eine Einheit bilden und ein mögliches Miteinander erreichen, ohne dass auf die absolute Privatsphäre verzichtet würde. Dies wurde mit dem gemeinsamen Garten und einem Zwischentrakt erreicht. Sichtschutz wurde mit mittiger Bepflanzung geschaffen. Die repräsentativen, offen gestalteten Wohnräume verfügen alle über einen direkten Zugang in die Natur und erhalten mit der raumhohen Verglasung viel Tageslicht. Ein besonderes Highlight ist das grosszügige Bad mit Sauna-Bereich und direktem Zugang zum Pool – eine Wellness-Oase schlechthin.  hausbau  


HOLZBAU   HAUSTYPEN

UNTERGESCHOSS

ERDGESCHOSS

TECHNISCHE ANGABEN KONSTRUKTION  Holzfachwerkkonstruktion ⎜ Sattel­dach | Wände: 80 Prozent Glas | Fassade: Putz RAUMANGEBOT  Wohnfläche: 192 m² | Ausbau Wände: Modellierputz ⎜ Böden:  Feinsteinzeugfliesen, Teppich ⎜ Decken:  Modellierputz ⎜ Fenster: Festverglasung |  Holz- und Glastüren TECHNIK  Luft-Wasser- Wärmepumpe | Fussbodenheizung



hausbau  

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KLARES STATEMENT ZUR NATUR Das von der Firma Schäfer Holzbautechnik errichtete Einfamilienhaus in Burgäschi (SO) beweist: Mit der richtigen Materialwahl und der passenden Architektur ist die Kombination von Tradition und Moderne alles andere als ein Spagat.

Unweit des Sees in Burgäschi (SO) steht ein modernes Holzhaus, welches sich alleine schon durch die Materialwahl harmonisch in die Umgebung einfügt und ein klares Statement der Bauherren zur Natur symbolisiert. Denn Holz ist zeitlos schön. Es berührt die Sinne, ist ein lebendiges Material und schafft ein behagliches Raumklima. Holz ist so einzigartig, wie es eben nur die Natur hervorbringen kann. Zudem ist Holz eine erneuerbare Ressource und ein nachwachsender Rohstoff.

TECHNISCHE ANGABEN: Konstruktion | Holzsystembau | Satteldach | Fassaden aus Holz behandelt | Fenster aus Holz Raumangebot | UG: Atelier | EG: Wohnraum | OG: Schlafen, Bad | Nettowohnfläche 160 m2 | 5 Zimmer Ausbau | Bodenbeläge innen aus Holz | Wandbeläge aus Dreischichtplatten und Täfer unbehandelt | Decken in Täfer unbehandelt | Terrassenböden aus Holz Haustechnik | Heizsystem Wärmepumpe Luft-Wasser | Bodenheizung | kontrollierte Lüftung | Warmwasser an Wärmepumpe gekoppelt BETEILIGTE VGQ QUALITÄTS-PARTNER: Gebäudehülle | SIGA Cover, Schachen Dämmung | Flumroc AG, Flums Baumaterialien | Fermacell GmbH, Münsigen; Knauf AG, Reinach Fenster | VELUX (Schweiz) AG, Trimbach Treppen | Keller Treppenbau AG, Urtenen-Schönbühl Informatik | Cadwork Holz AG, Herisau Verbindungstechnik | FEHR Braunwalder AG, St. Gallen Befestigungssysteme | ITW haubold Paslode GmbH, Itingen


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Das Einfamilienhaus fasziniert durch die Konzentration auf Holz in Kombination mit grossen Fenstern. Diese Variante ist es auch, die dem Haus einen modernen Charakter verleiht, der sich gut in das bestehende Ortsbild einfügt. Nicht nur die Fassade des Systembau-Hauses ist aus Holz, sondern auch im Innenraum dominiert der natürliche Baustoff − sowohl bei den Böden und Decken aus Täfer, als auch bei den Wänden. Das Einfamilienhaus besticht mit einer offenen Raumgestaltung und lichtdurchfluteten Räumen. In diese Kombination verbinden sich zudem traditionelle Elemente mit moderner Fertigungstechnik. Entstanden ist dieses Holzhaus in enger Zusammenarbeit mit Schäfer Holzbautechnik aus Dottikon. Der Aargauer Generalunternehmer ist für Bauherren, welche Wert auf ein individuelles Gesamtangebot mit hohem Qualitätsstandard legen, die perfekte Wahl. Er vereint sowohl Architektur als auch Ingenieurwesen, Holzbauunternehmung und Schreinerei unter einem Dach und bietet so eine professionelle Begleitung Ihres Bauvorhabens von der Konzeptstudie bis zur Bauübergabe.

Hansjörg Steiner , Delegierter des Verwaltungsrates, Schäfer Holzbautechnik AG

Wir bieten unseren Kunden Komplettlösungen aus einer Hand. Unsere qualifizierten Mitarbeitenden verfügen stets über den neusten Wissensstand und setzten sich als eingespieltes Projektteam für die Umsetzung aller Kundenwünsche ein. Schäfer Holzbautechnik AG Laurenzenvorstadt 61 CH-5000 Aarau T +41 (0)56 616 72 20

info@sht.ch www.sht.ch

Die Schäfer Holzbautechnik AG ist ein VGQ-Mitglied im Zertifizierungsprozess. Wer mit VGQ-Mitgliedern baut, setzt auf bewährte und geprüfte Bausysteme und gleichzeitig auf innovative Technologie. Das heisst: optimale Prozessabläufe, Kostentransparenz, Terminsicherheit und Energieeffizienz.

VGQ-EMPFEHLUNG: NEUBAU EINFAMILIENHAUS Vorteile der Bauweise mit Holz und System: – individuelle und vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten – ökologischer und nachhaltiger Baustoff – überragende bautechnische Eigenschaften – rationelle Vorfertigung www.vgq.ch KLIMAEFFEKT DIESES OBJEKTES: 37 TONNEN CO2 Publireportageserie des VGQ | Fotograf: Hannes Henz, Zürich

OBJEKTEIGENSCHAFTEN: Objekt | Neubau Einfamilienhaus Standort | Burgäschi (SO) Architektur | Schäfer Generalunternehmung AG, Dottikon Umsetzung | Schäfer Generalunternehmung AG, Dottikon

Das Naturprodukt Holz wächst nach, bindet eine Menge Kohlendioxid und ist nur mit minmaler grauer Energie aus Transport und Verarbeitung belastet. Das eingesetzte Holz in diesem EFH entspricht der Distanz von 6 Erdumrundungen mit einem PW (CO 2 -Ausstoss von 150g/km)

www.co2-institut.ch holz-objekte.org | Galerie der Schweizer Holzbranche Dieses Objekt sowie viele weitere formschöne Schweizer Holz-Objekte finden Sie in unserer Galerie.

www.holz-objekte.org Info Nr. 113


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ERSATZBAU STATT RENOVATION UND SANIERUNG Neu bauen, renovieren oder einen Ersatzbau erstellen? Mit diesen Fragen war die Bauherrschaft des Einfamilienhauses in der Ostschweiz konfrontiert. Man entschied sich für einen Ersatzbau, angefertigt durch Kaufmann Oberholzer AG. Und das Resultat überzeugt: Das Holzhaus passt sich perfekt in die Umgebung ein und ermöglicht den Bewohnern einen wunderbaren Blick über den Bodensee.

Aufgrund von knappen Baulandreserven sind freie Bauparzellen immer schwieriger zu finden. Entsprechend wurde das Grundstück mit einem alten, renovationsbedürftigen Haus erworben und ein Ersatz- oder Anbau mit Renovation des bestehenden Objektes angestrebt. Der Entscheid, einen Ersatzbau umzusetzen wurde schnell gefällt. Die Gründe dafür sind vielseitig: Die Renovation, bzw. Sanierung wäre teurer geworden als ein Ersatzbau und zudem lässt er noch freie und neuzeitliche Raumeinteilungen zu. Für die Realisierung des Projektes wurden mit Kaufmann Oberholzer AG und dem Architekturbüro Schneider Architektur starke und erfahrene Partner gefunden. Mit dem Rückbau des bestehenden, rosaroten und eingeschossigen Hauses wurde erst begonnen, als die fertigen Holzbauelemente,

inklusive montierten Fenstern, für die Montage bereit waren. Somit konnte die Bauzeit optimal kurz gehalten werden. Auf das massive und bestehende Kellergeschoss wurde danach ein zweigeschossiger Aufbau in Holzelementbauweise errichtet. Für den Baustoff Holz sprachen zahlreiche Argumente. Holz ist nicht nur nachhaltig, energieeffizient und ein nachwachsender Baustoff, Holz ist zudem ausreichend in der Region verfügbar. Auch für den angestrebten Ersatzbau auf dem bestehenden Fundament, ist der leichte Baustoff aufgrund des Eigengewichts die idealste Lösung. Der Zugang zum Haus über das Kellergeschoss wurde belassen und der Eingangsbereich neu gestaltet. Die Nebenräume erhielten eine Auffrischung und die neu eingesetzte Heiztechnik entspricht nun den neuesten Standards. Wo früher das unscheinbare,

Publireportageserie des VGQ | Fotograf Ersatzneubau EFH: Schneider Architektur, St. Gallen; Fotograf MFH: Forrer Stieger Architekten AG, St. Gallen

TECHNISCHE ANGABEN: Konstruktion | Holzsystembau | Flachdach hinterlüftet Fassade | Fichte/Tanne mit Mineralfarben-Anstrich Raumangebot | vorher: 4 Zimmer und 140 m2 Bruttogeschossfläche | nachher: 6.5 Zimmer und 205 m2 Bruttogeschossfläche Ausbau | Decke EG: Weissputz; Decke OG: Dreischichtplatte natur, Bodenbeläge: eingefärbter Unterlagsboden Haustechnik | Luft-/Wasserwärmepumpe BETEILIGTE VGQ QUALITÄTS-PARTNER: Dämmung | Isofloc AG, Bütschwil Weichfaserplatten | Pavatex SA, Freiburg Informatik | cadword Holz AG, Herisau Windpapier | Ampack AG, Rorschach Verbindungstechnik | ITW haubold Paslode GmbH, Itingen


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höchstens durch seine Farbe auffallende kleine EFH stand, präsentiert sich nun ein stolzes und modernes KaufmannKlimahaus® mit einem Flachdach. Grosse Fenster ermöglichen im Erdgeschoss einen grosszügigen Blick auf den Garten. Und vom Obergeschoss aus geniessen die Bauherren sowohl aus den Zimmern als auch aus dem luftigen Atrium eine wunderbare Sicht auf den Bodensee. Die Fassade aus Tanne wurde mit einem Mineralfarben-Anstrich behandelt. Entstanden ist ein Wohlfühlhaus aus Schweizer Holz, welches sich dank seiner zeitlosen Farbe und der schlichten, geradlinigen Architektur eindrucksvoll in seine Umgebung einfügt. KaufmannKlimahaus® - das Haus das atmet Das KaufmannKlimahaus® lässt sich am besten mit einer modernen Sportbekleidung vergleichen: Es schützt vor Wind und Wetter, wärmt im Winter, kühlt im Sommer und sorgt rund ums Jahr für eine optimale Luftfeuchtigkeit. Denn die atmungsaktive Hülle sorgt für einen Austausch – und dadurch für ein ideales Raumklima. Auch mit einer positiven Ökobilanz können Kaufmann Klimahäuser brillieren. Denn das Naturprodukt Holz, hauptsächlich aus einheimischer Produktion, ist die Grundlage des Kaufmann Klimahauses. Ersatzneubau auch für Mehrfamilienhäuser vorteilhaft An der Rappensteinstrasse in St. Gallen steht ein weiteres Beispiel, welches mit dem gleichen Prinzip vom KaufmannKlimahaus® gebaut und auf einem bestehenden Sockelgeschoss erstellt wurde. Da Holz erheblich leichter ist, konnten zwei Stockwerke höher gebaut werden, als bei einem konventionellen Baustil. Ein gutes Beispiel der Kaufmann Oberholzer AG, wie zukünftig verdichtetes Bauen im grossen Stil umgesetzt werden kann.

Rico Kaufmann, CEO Kaufmann Oberholzer AG

Von Schönenberg bis Singapur und von Donzhausen bis Doha – das Thurgauer Holzbauunternehmen Kaufmann Oberholzer AG ist lokal verwurzelt und weltweit tätig. Kaufmanns Erfolgsrezept: Qualität, Kundennähe und Innovation bei allen Geschäftszweigen und Produkten, seien dies Möbel, Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Aufstockungen oder andere Raumerweiterungen. Kaufmann Oberholzer AG Feldstrasse 6 info@kaufmann-oberholzer.ch CH-9215 Schönenberg www.kaufmann-oberholzer.ch T +41 (0)71 644 92 92 Die Kaufmann Oberholzer AG aus Schönenberg ist ein zertifiziertes VGQ-Mitglied. Wer mit zertifizierten VGQ-Mitgliedern baut, setzt auf bewährte und geprüfte Bausysteme und gleichzeitig auf innovative Technologie. Das heisst: optimale Prozessabläufe, Kostentransparenz, Terminsicherheit und Energieeffizienz.

VGQ-EMPFEHLUNG: VORTEILE DER HOLZBAUWEISE BEI ERSATZBAU – individuelle Raumgestaltung – Energieeffizienz durch energetische Sanierung – rationelle Vorfertigung und kurze Bauzeit – preiswert – optimale Ausnutzung – geringes Eigengewicht www.vgq.ch KLIMAEFFEKT DIESES EFH-OBJEKTES: 33 TONNEN CO2 Das Naturprodukt Holz wächst nach, bindet eine Menge Kohlendioxid und ist nur mit minmaler grauer Energie aus Transport und Verarbeitung belastet.

OBJEKTEIGENSCHAFTEN: Objekte | Ersatzbau Einfamilienhaus und Ersatzbau Mehrfamilienhaus Standorte | Tübach / St. Gallen Architektur EFH | Schneider Architektur, St. Gallen Architektur MFH | Forrer Stieger Architekten AG, St. Gallen Umsetzung | Kaufmann Oberholzer AG, Schönenberg TG

Das eingesetzte Holz in diesem Ersatzbau entspricht dem CO 2 -Inlandausstoss einer Person während 5.5 Jahren.

www.co2-institut.ch holz-objekte.org | Galerie der Schweizer Holzbranche Dieses Objekt sowie viele weitere formschöne Schweizer Holz-Objekte finden Sie in unserer Galerie.

www.holz-objekte.org Info Nr. 114


CHECKLISTE   RAUMPLANUNG

Haben Sie sich Ihr Haus bereits im Detail ausgemalt, oder — sind Sie noch für Vorschläge offen? Wie dem auch sei, auf d ­ ieser Checkliste können Sie Ihre Wünsche und Bedürfnisse zu Geschossen und Räumen zu Papier bringen – zur Übersicht und als Planungshilfe.

Checkliste Raumplanung wird im Haus wohnen? ——Wer Erwachsene    :  Kinder    :  Jugendliche  Betagte 

  :  Gehbehinderte 

  :  Haustiere 

benötigte Räume ——Weitere Abstellraum    :  Ankleide    : 

  :    :

Atelier    :  Bibliothek /Galerie    :  Büro    :  Fitnessraum    :  Hauswirtschaftsraum    :  Spielzimmer    :  Vorratsraum/Reduit    :  Waschküche    :  Weinkeller  Wellness-Bereich    :  Werkstatt /Hobbyraum    :  Anderes    Bezeichnung:

Aktivitäten neben Wohnen und Schlafen ——Welchen wird im Haus nachgegangen? Arbeiten    :  Gäste empfangen    :  Sport treiben  Musizieren    :  Weitere Hobbys    :

  : 

——Aussenbereich Balkon    :  Wintergarten 

soll der Geschossplan ungefähr aussehen? ——Wie Eine Ebene /Bungalow    :  Mehrgeschossiges Haus    :  Split-Level Haus 

  :  Mit Keller 

  :  Mit Dachboden 

  :  unverändert 

  :  Gedeckter Sitzplatz    :  Terrasse    :  Pergola    :  Dekorativer Teich    :  Pool /Schwimmteich    :  Gartenhäuschen    :  Spielplatz 

  :

zum Aussenbereich aus ——Zugang Wohnzimmer    :  Esszimmer    :  Schlafzimmer 

wird sich der Raumbedarf ——Wie in absehbarer Zukunft ändern? Verkleinern 

  :  V ergrössern 

Motorräder    :  V elos  Anderes    Bezeichnung:

mittel

gross

offen zu

Eingangsbereich Elternbad Elternschlafzimmer Esszimmer Gästebad Gästezimmer Kinderbad Kinderzimmer Küche Wohnzimmer

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  : 

Küche    :  Badezimmer    :  Anderes Zimmer    Bezeichnung:

  :

oder Carport ——Garage 1 Auto    :  2 Autos    : 

——Platzbedarf in den Räumen klein

  : 

hausbau  

Anhänger/Wohnwagen    :  Stauraum    :

  : 

  :


SIE LIEBEN ANSPRUCHSVOLLE SYMPHONIEN. DIESE IST AUS HOLZ UND GLAS. Wir bauen nicht nur Häuser – mit uns werden Grundstücke bewohnbar. Ganz nach Ihren individuellen Wünschen. Mit einem Haus, das Ihrem ganz persönlichen Lebensgefühl entspricht.

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RATGEBER   KAUFVERTRAG

DER KAUF DES GRUNDSTÜCKS Der Hausbau beginnt für die meisten mit dem Erwerb des Baulands. Dieser erste Schritt zum Eigenheim sollte bedacht und informiert angegangen werden, um etwaigen bösen Überraschungen vorzubeugen. TEXT   SIMON SCHALTEGGER

L

and für ein Einfamilienhaus zu kaufen, kann sehr anAuch dies kann mittels Kaufvertrag abgesichert werden. strengend sein – muss aber nicht! Natürlich birgt ein Der Grundstückkauf ist ein zweiteiliges Rechtsgeschäft, solches Geschäft, das man wohl nur ein- oder zweimal im der aus dem obligatorischen, öffentlich beurkundeten Leben machen möchte, die Gefahr von Verzettelung und Kaufvertragsabschluss und dem Eigentumsübergang gegen Bezahlung besteht. Die Gültigkeit und Abwicklung Fehlentscheiden. Wenn man sich indessen Zeit lässt und beider Schritte kann an eine Bedingung geknüpft wereinen guten Berater, ob einen Architekten oder einen den: Erst zum Beispiel mit Erteilung einer BaubewilliRechtsexperten, zur Seite holt, kann dies ein spannender gung für eine Projekteingabe, zu der sich die Kaufpartei und beglückender Beginn des eigenen Hausbaus sein. Simon Schaltegger Rechtsanwalt, verpflichtet hat, wird der Kaufvertrag definitiv und geSind die Gemeinde und die genaue Lage des gesuchten Inhaber der Website mäss den Vereinbarungen im Vertrag weiter abgewickelt; Grundstücks einmal bekannt, kann man die Offerte einwww.bauanwalt.ch wird sie verweigert, fällt der Vertrag dahin. holen. Danach gilt es, die notwendigen Abklärungen in Die abschliessenden Vertragsverhandlungen und das Angriff zu nehmen, die man vor einem Kauf tätigen sollte. Redigieren des Vertrages gehören zum Wichtigsten des Da sind zunächst die öffentlich-rechtlichen Eigenschaften des Landes zu prüfen; in welcher Bauzone mit ganzen Grundstückerwerbs; eine gute Beratung ist hier als welchen entsprechenden Bauvorschriften liegt das «Mutter der Porzellankiste» unverzichtbar. Nachlässigkeit Grundstück? Ist die Bau- und Zonenordnung der Gemeinkann später hohe Kosten nach sich ziehen. Nicht nur das de in Revision oder erst aktuell erlassen? Ist die NachbarNotariat hilft mit Vertragsentwürfen und Erläuterungen. schaft bereits adäquat der Bau- und Zonenordnung überEs gibt auch genügend spezialisierte Rechtsberater, die gemeinsam mit dem Architekten beigezogen werden können. baut? Wie dicht und voluminös kann gebaut werden, wie Solche Beratung holt man sich am besten bereits bei oder komplett zeigt sich die Erschliessungsgüte – Strassen, sogar noch vor der konkreten Wahl des Grundstücks für Werkleitungen usw.? Der Architekt oder Generalunternehmer hilft bei der Beantwortung all dieser Fragen. eine erste Prüfung. Auch hier soll für die Auswahl die notWeiter muss das Grundstück auch hinsichtlich der wendige Zeit und Sorgfalt aufgebracht werden. privat­r echtlichen Eigenschaften geprüft werden. Anhand eines Grundbuch-Auszuges können Sie sehen, welche Einträge an DienstDER VERTRAGSABSCHLUSS Sind schliesslich alle Punkte unter den Parteien geregelt und ist die barkeiten, Vormerkungen und Anmerkungen auf dem Grundstück Finanzierung gesichert sowie die Bauprojekt-Konkretisierung gerelasten oder bestehen. Dies können Lasten und Rechte, wie z. B. privagelt, kann der Kaufvertrag abgeschlossen werden. Dies geschieht te Bauhöhenbeschränkungen, Näherbaurechte usw. sein, die man beim Notar am Ort des Grundstücks. Der Notar erläutert den Parteials künftiger Grundeigentümer gegenüber Dritten hat. Wer verkauft en den Vertrag und die darin getroffenen Vereinbarungen und leitet das Grundstück, wie wurde es vorher genutzt? Sämtliche Informa­ die Unterzeichnung und gegebenenfalls die Leistung von Anzahluntionen können auch in eine Immobilienschätzung einfliessen,  die man bei der Bank oder bei Immobilienunternehmungen in Aufgen oder finanziellen Sicherheiten ein. Das Geschäft beurkundet er schliesslich – natürlich gegen Gebühren, deren Übernahme ebentrag geben kann. Erste Überbauungsstudien des Architekten – mit dem Sie bereits falls im Vertrag geregelt ist. Ein Eigentumsübergang, also die Eintragung im Grundbuch, kann auch direkt im Anschluss erfolgen; die bei Auftragsbeginn klare Honorar-Bedingungen vereinbaren! –  Parteien erhalten Originale des Kaufvertrags und der Urkunde. können verfeinert und bis zu einem «Vorprojekt» zur Klärung von offenen baurechtlichen Fragen mit dem Bauamt (Bausekretär) beFalls eine Bedingung im beschriebenen Sinne vereinbart und das sprochen werden. Mit der Einwilligung des aktuellen GrundeigentüKaufgeschäft an sich oder die Eigentumsübertragung des Grundmers können wichtige, das Grundstück bzw. das Projekt betreffende stücks daran geknüpft worden ist, fallen nun die für diesen Zeitraum geplanten und vereinbarten Vorgänge an: Eventuell ist das Baurechtsfragen gar dem Gemeinderat zur Beantwortung mittels Baugesuch – wenn nicht schon bei der Gemeindeverwaltung in Beformellem «Vorentscheid» vorgelegt werden. handlung – innert Frist einzureichen, oder eine Baubewilligung ist bereits erteilt und es gilt, sie zu verifizieren oder sogar gegen NachDER KAUFVERTRAG Solche Eignungsabklärungen führen zu Verkaufsverhandlungen. barrekurse zu verteidigen. Je nach Art und Inhalt der vereinbarten Bedingungen entwickelt sich das Schicksal des Kaufvertrags und Deren Zweck ist der Kaufvertrag, das Herzstück des Grundstück­ Ihres Grundstückerwerbs hoffentlich zügig bis zum Startschuss – erwerbs. Darin wird das Grundstück genau definiert und der Preis dem Baubeginn. und dessen Zahlung entsprechend Ihrer Finanzierung konkret verhandelt und festgesetzt. Dabei soll die Realisierungsmöglichkeit  Denn bis zum Ziel – dem erlösenden Einzug und Bezug des eigenen Heimes – warten noch einige weitere spannende Zeiten. Packen Ihres Projekts möglichst gesichert werden – ohne ein bewilligungsSie sie mit Zuversicht und guter Beratung an!     fähiges Bauprojekt kein Grundstückkauf zur eigenen Überbauung.

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hausbau  


Marty Häuser AG Sirnacherstrasse 6, 9501 Wil T 071 913 45 45 marty-designhaus.ch Info Nr. 116


RATGEBER   BAUVERSICHERUNGEN

GEWAPPNET GEGEN FEUER UND CO. Bauen bringt immer auch ein gewisses Risiko mit sich. Damit Unfall oder Diebstahl auf der Baustelle keine schwerwiegenden finanziellen Folgen haben, sollte der Bauherr für einen angemessenen Versicherungsschutz für sein Bauvorhaben sorgen. TEXT   ANNA ETTLIN

G

rosse Geldsummen und komplexe Prozesse sind beim Bauen Alltag. Dort, wo die sprichwörtlichen Späne fallen, ist daher ein guter Versicherungsschutz angebracht, um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen. «Es existieren zahlreiche Versicherungen für Planer, Architekten und Unternehmer», sagt Gian Urs Jezek, Leiter Bauversicherungen bei der AXA Winterthur. «Der Bauherr selbst muss sich vor allem um zwei Arten von Versicherungsschutz kümmern: die Bauwesen-Versicherung und die Bauherren-Haftpflichtversicherung. Erstere ist eine sogenannte Kaskoversicherung, die bei Bauunfällen schützt», erläutert der Experte. «Bei der Bauherren-Haftpflicht geht es um Schäden an Dritten, die durch den Bau verursacht werden.»

wird in der Regel an die beteiligten Handwerker und Unternehmer weiterverrechnet, da sie auch an einem Versicherungsschutz interessiert sind», erklärt Jezek. Die Kosten im Schadensfall sind nach oben kaum begrenzt. «Exorbitante Schäden sind sehr selten», sagt der Experte. «Aber auch ein Schaden von 10 000 bis 20 000 Franken schmerzt beim Einfamilienhaus, wenn man selbst dafür aufkommen muss.» Dabei darf man laut dem VersicheGian Urs Jezek Bauingenieur, Leiter rungs-Experten nicht vergessen, dass der Bauherr auch Bauversicherungen ohne sein eigenes Verschulden für diejenigen Schäden bei AXA Winterthur. haftet, die durch seine Baustelle an Dritten entstehen, beispielsweise wenn das Nachbarhaus einen Riss bekommt oder Passanten von herabstürzenden Gerüstteilen verletzt werden. Solche Schäden an Dritten deckt die Bauherren-Haftpflichtversicherung. «Häufig sind das Schäden aufgrund KANTONALE UNTERSCHIEDE Zusätzlich zu diesen zwei Versicherungen, über deren Abvon Erschütterungen, Setzungen und Hebungen sowie schluss der Bauherr selbst besorgt sein muss, braucht das Baugrubeninstabilitäten», sagt Jezek. Dabei sind nicht nur Bauvorhaben eine sogenannte Bauzeit-Versicherung. «Bei Personen- und Sachschäden gedeckt, sondern auch die der Bauzeit-Versicherung handelt es sich um die Gebäudedaraus entstehenden Vermögensschäden, wenn sich auf versicherung während der Bauphase. Sie schützt gegen dem Nachbargrundstück beispielsweise eine Arztpraxis Feuer- und Elementarschäden wie Blitzeinschläge, Brände, Stürme, befindet, die aufgrund der Beschädigungen am Gebäude für eine Hagel und Überschwemmungen», erklärt Gian Urs Jezek. In den Zeit schliessen muss. «Darüber hinaus wehrt die Bauherren-Haftpflichtversicherung auch unberechtigte oder überhöhte Forderunmeisten Kantonen ist diese Versicherung obligatorisch und über eine kantonale Gebäude-Versicherung abgedeckt. «Ausnahmen bilden gen ab», sagt der Fachmann. Optional können Zusatzversicherundie sogenannten GUSTAWO-Kantone Genf, Uri, Schwyz, Tessin, Apgen für Schäden durch eine Erdsondenbohrung sowie Besucher- und penzell Innerrhoden, Wallis und Obwalden», sagt der Fachmann. In Kundenunfälle in den Versicherungsschutz eingeschlossen werden. Für die Schäden am Neubau kommt während der Bauphase letztUri, Schwyz und Obwalden gibt es zwar keine kantonale Gebäudelich die Bauwesen-Versicherung auf. «Sie schützt vor plötzlichen, unVersicherung, die Versicherung für Feuer- und Elementarschäden ist vorhergesehenen Ereignissen am Bau», sagt der Experte. Sei es nun aber dennoch obligatorisch: Der Bauherr muss sie vor Baubeginn die frisch betonierte Decke, die einstürzt, oder Vandalen, die auf der bei einem Privatversicherer abgeschlossen haben. Oftmals ist dies Baustelle wüten: Die Bauwesen-Versicherung schützt die neue Bauauch im Rahmen der Bauwesen-Versicherung mit einem entspreleistung. Dazu gehört auch Diebstahl von allem, was fest mit dem chenden Zuschlag möglich. In Genf, im Tessin, in Appenzell InBauwerk verbunden ist. «Mehr als die Hälfte aller Schäden, für welnerrhoden und im Wallis besteht kein Obligatorium. «Dort geht die che die Bauwesen-Versicherung aufkommen muss, sind WasserschäVersicherung gegen Feuer- und Elementarschäden auch mal vergessen», merkt Jezek an. Nach der Fertigstellung des Baus ist bei der den», erläutert Jezek. «So kann es beim Umbau passieren, dass man kantonalen Gebäudeversicherung eine Schätzung des Neubaus zu etwa in bestehende Leitungen bohrt, beim Neubau kann ein Problem beantragen. mit den Heizungs- oder Sanitärinstallationen auftreten.» Da es sich um ein unvorhergesehenes und plötzliches Ereignis handelt, bietet die Bauwesen-Versicherung bei einem solchen Vorfall erst einmal OPTIONAL, ABER NOTWENDIG Im Gegensatz zur Bauzeit-Versicherung sind die Bauherren-HaftSchutz. Dann wird aber abgeklärt, ob ein Verschulden eines beteiligpflicht- und die Bauwesen-Versicherung nicht obligatorisch. «Es ten Unternehmers vorliegt. Denn Schäden, die aus einem Ausfühkann sein, dass insbesondere die Bauherren-Haftpflichtversicherungsmangel seitens eines Bauunternehmens entstanden sind, deckt rung von der Gemeinde in der Baubewilligung vorgeschrieben die Bauwesen-Versicherung grundsätzlich nicht: Dafür muss der Unternehmer selbst bzw. seine Haftpflichtversicherung aufkommen. wird», sagt Gian Urs Jezek. Grundsätzlich steht es der Bauherrschaft aber frei, ob die Versicherungen abgeschlossen werden oder nicht. «Wer auf den Versicherungsschutz verzichtet, geht jedoch ein TIPPS UND ZUSÄTZE «Zusammen mit der Bauzeit-Versicherung decken die Bauherrengrosses Risiko ein», sagt der Fachmann. Die Kosten für die beiden Haftpflicht- und die Bauwesen-Versicherung die teuersten und Versicherungen belaufen sich beim Einfamilienhaus auf etwa 1 bis wahrscheinlichsten Schäden beim Bauen ab», sagt Gian Urs Jezek. 2 Promille der Bausumme. «Ein Teil der Bauwesen-Versicherung 76

hausbau  


BAUVERSICHERUNGEN   RATGEBER

«Daneben gibt es noch zahlreiche Zusatzversicherungen, die für kleinere oder spezifische Schäden aufkommen.» Die meisten davon ergänzen die Bauwesen-Versicherung. Die häufigsten fünf, welche die AXA Winterthur als Gesamtpaket anbietet, sind die Versicherungen von Baugrund- und Bodenmasse, Gerüsten und Schalungsmaterial, bestehenden Bauten, Fahrhabe und Expertenkosten. Weitere Möglichkeiten sind zum Beispiel die Kratzer-Versicherung, die Graffiti-Versicherung oder die Versicherung von Bauzeitverzögerungen und Unterbrechungsschäden. «In der Regel erkennt man als

aussichtliche Dauer der Bauarbeiten wird bei Vertragsabschluss angegeben. Verzögert sich die Bauabnahme, so gibt es eine entsprechende Vertragsanpassung. «Die AXA Winterthur rechnet zum voraussichtlichen Bauende noch sechs Monate kostenlos dazu», sagt Jezek. Nach der Bauabnahme ist für den weiteren Schutz vor Feuerund Elementarschäden eine Schätzung des Neubaus bei der Gebäudeversicherung zu beantragen. Für die Deckung der Haftpflicht reicht beim Einfamilienhaus die Privathaftpflicht des Bauherrn – aller­d ings nur, wenn er selbst im Haus wohnt. Für ein Ferienhaus

«Der Grundeigentümer haftet für Schäden, die sein Bau verursacht.» Gian Urs Jezek, Leiter Bauversicherung AXA Winterthur

Bauherr relativ schnell, welche Zusatzversicherungen für das eigene Bauprojekt sinnvoll sind», sagt der Experte. Am Schluss sollte man bei Zusatzversicherungen die Wahrscheinlichkeit und das potenzielle Ausmass des Schadens gegen den Preis abwägen: Wie viel Risiko will und kann man selbst tragen ? Alle gewünschten Zusatzversicherungen sowie die Bauherren-Haftpflicht- und die Bauwesen-Versicherung müssen bereits vor Baubeginn abgeschlossen sein. «Sobald der Spatenstich stattfindet und der erste Lastwagen auffährt, muss der Versicherungsschutz zwingend bestehen», sagt Gian Urs Jezek. Die Versicherungen laufen dann während der gesamten Bauzeit bis zur Bauabnahme. Die vor-

sollte eine Gebäude-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Weitere Versicherungen, etwa Glasbruch, Wasserschäden und Hausrat, kann die Bauherrschaft nach Belieben zusätzlich abschliessen. «Es ist wichtig, dass Sie bei der Wahl der Versicherung, aber auch Ihrer Baupartner, nicht nur auf den Preis achten», bemerkt Gian Urs Jezek. Bevorzugen Sie Bauunternehmen, die Sie kennen. Empfehlungen von Freunden und Bekannten können hierbei sehr hilfreich sein. «Es ist für den Bauherrn als Laien nicht immer einfach, sich im Bau-Dschungel zurechtzufinden», führt der Experte fort. «Dasselbe gilt auch bei Versicherungen.» Eine gute Beratung ist deshalb unumgänglich.    

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RATGEBER   HEIZSYSTEME

HEIZEN OHNE ZU VERSCHWENDEN Ohne ein Heizsystem, das die Räume warmhält und das Wasser erhitzt, kommen wir in unseren Breitengraden nicht aus. Unterschiedliche Energieträger stehen für das Heizen zur Verfügung. Aber wie beeinflussen sie die Umwelt, was kosten sie, und was müssen Sie dabei beachten? TEXT   REGINA GREGORI

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and aufs Herz: Niemand verzichtet gerne auf die Annehmlichkeit geheizter Räume, wenn es draussen kalt ist, und einer warmen Dusche am Morgen. Das zeigt auch die Statistik. Gemäss Bundesamt für Energie (BFE) entfielen 2015 über zwei Drittel der im Haushalt verbrauchten Energie auf die Raumwärme und 13,9 % auf die Bereitstellung von Warmwasser. In der Schweiz werden dafür überwiegend zentrale Heizungssysteme eingesetzt, die zum grössten Teil mit fossilen Energieträgern betrieben werden. 2015 machten diese bei den Raumheizungen 70,3 % aus, beim Warmwasser 58,1 %. Die erneuerbaren Energien Holz, Solar- und Umweltwärme holen erst langsam auf. Ihr Anteil am Energieverbrauch im Haushalt betrug 2015 16,9 % für Raumwärme und 11,5 % für Warmwasser. Heizsysteme, die erneuer-

ÖLHEIZUNG

Erdöl ist wie Erdgas ein nicht erneuerbarer Energieträger. Heizöl wird in Raffinerien hergestellt und über eine Pipeline, mit Zügen, Frachtkähnen oder Lastwagen in die Schweiz importiert. Ölheizungen gelten als kostengünstig und zuverlässig. Aufgrund der starken Verbreitung tragen sie allerdings stark zur Luftverschmutzung durch Feinstaub bei. Durch eine verbesserte Feuerungstechnik und Brennstoffqualität, wie etwa schwefelärmeres Öl, sowie die seit den 1990erJahren gesetzlich vorgeschriebene Feuerungskontrolle reduzierte sich der Schadstoffausstoss stark. Für eine Ölheizung muss mit Anschaffungskosten um 15 000 Franken gerechnet werden. Die Betriebskosten ergeben sich aus dem stark schwankenden Ölpreis und

Heizsysteme, die erneuerbare Energien einsetzen, wenig Schadstoffe ausstossen und kaum Strom verbrauchen, haben ein grosses Potenzial – ihnen gehört die Zukunft! bare Energien einsetzen, wenig Schadstoffe ausstossen und kaum Strom verbrauchen, haben ein grosses Potenzial. Hingegen sind Elektro­heizungen wegen der schlechten Energieeffizienz nicht mehr zeitgemäss und in einigen Kantonen bereits verboten. Wer beim Kauf der Heizung langfristig denkt und neben ökonomischen auch ökologische Kriterien berücksichtigt, hat verschiedene Möglichkeiten – auch die, einzelne Energieträger zu kombinieren, beispielsweise mit Solarwärme für das Warmwasser. Für energie­ effizientes, kostenoptimiertes und umweltbewusstes Heizen sind zusätzlich eine gut isolierte Gebäudehülle und ein bedarfsgerecht dimensioniertes Heizsystem entscheidend.

ERDGASHEIZUNG

Erdgas ist ein nicht erneuerbarer Energieträger mit weltweit steigender Nachfrage. Der Anteil am gesamten Endenergieverbrauch beträgt in der Schweiz 13,5 %. Die Haushalte sind die grösste Verbrauchergruppe. Die Nutzung von Erdgas setzt eine Erdgasleitung in der Strasse und eine verbindliche Anschlusszusage des Versorgungsunternehmens voraus. Mit einer kondensierenden Erdgasheizung, welche die Abgaswärme nutzt, wird der Wirkungsgrad erhöht. Ein modulierender Brenner stimmt die Brennerleistung auf den Energiebedarf und die Witterungsbedingungen ab. Die Anschaffung einer Erdgasheizung kostet etwa 10 000 Franken, ohne Gasanschluss. Es ist kein Lagerraum erforderlich. Als kostensparende Alternative zum Einbau eines Kamins kann die Heizung samt Warmwasserboiler im Dachstock installiert werden. Bei der Verbrennung von Erdgas wird umweltschädliches CO₂ freigesetzt, allerdings ein Viertel weniger als bei einer Ölheizung. www.erdgas.ch

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dem Aufwand für die Kaminreinigung und die Kontrolle. Heizöl kann ungefähr drei Jahre gelagert werden und bringt eine gewisse Versorgungsunabhängigkeit. www.erdoel.ch

WÄRMEPUMPE

Eine Wärmepumpe funktioniert mit gespeicherter und erneuerbarer Wärme aus der Umwelt. Sie entzieht diese der Umgebung – Luft, Erdreich, Wasser – und generiert daraus Heizenergie. Der für diesen Umwandlungsprozess nötige Strom macht 20 bis 25 % der gewonnenen Nutzwärme aus. Man unterscheidet zwischen Luft-Wasser-, Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Diese geben die Wärme an ein Heizungssystem (Bodenheizung, Radiatoren) oder an eine Wassererwärmungsanlage ab. Dies im Gegensatz zu einer Luft-Luft-Wärmepumpe, die Wärme aus der Aussenluft über ein Lüftungssystem ins Gebäudeinnere bläst. Wegen des geringen Wirkungsgrades wird sie für Wohngebäude nicht empfohlen. Am weitesten verbreitet sind vertikale Erdwärmesonden, die in einer Tiefe von 300 m verteuft werden, wo die Temperatur ganz­ jährig konstant knapp 20 °C beträgt. Ihr Einbau ist bewilligungspflichtig (Kanton, Gemeinde). Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe funktioniert über ein Rohrsystem, das bei der Wärmequelle das zu nutzende Wasser fasst und es zur Wärmepumpe leitet. Das abgekühlte Wasser wird in der Regel wieder zurückgeführt. Für den Betrieb braucht es eine Bewilligung und Konzession (Kanton, Gemeinde). Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe gelangt die Umgebungsluft über Luftkanäle zur Wärmepumpe. Die Nutzung dieser Wärmequelle ist kostenlos und verlangt keine besondere Bewilligung, ausser

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DIE SCHWEIZER WOHNHAUS ARCHITEKTEN

allenfalls für das Aussenelement. Mit Wärmepumpen kann auch gekühlt werden. Einen hohen Wirkungsgrad erzielen sie in Gebäuden mit einer Niedertemperaturheizung (z. B. Fussbodenheizung). Der Platz- und Wartungsbedarf ist gering, und die Wärmepumpe hat bei normaler Nutzung eine durchschnittliche Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren. Wärmepumpen zählen zu den umweltfreundlichsten Heizungen: Sie stossen kein CO ₂ aus und generieren mit einem geringen Anteil an elektrischer Antriebsenergie die bis zu fünffache Menge an nutzbarer Wärme. Eine Wärmepumpe kostet zwischen 25 000 und 45 000 Franken. Für den Unterhalt ist jährlich mit 700 bis 1300 Franken zu rechnen. Die erste in der Schweiz installierte Wärmepumpe steht seit 1931 im Rathaus Zürich und beheizt dieses nach wie vor. www.fws.ch

PELLET-HEIZUNG

Pellet-Heizungen sind vollautomatische, CO ₂-neutrale Holzfeuerungen, die den gleichen Komfort bieten wie eine herkömmliche Zen­ tralheizung. Pellets, gepresste Holzstäbchen, weisen eine hohe Energiedichte auf. Sie werden in der Schweiz aus Sägereiabfällen ohne Zusatzstoffe hergestellt. Die Asche sollte nicht im Garten entsorgt werden, sondern im Hauskehricht. Die Lagerung der Pellets in einem trockenen und staubdichten Raum beansprucht etwa gleich viel Platz wie ein Heizöltank. Das Fassungsvermögen des Lagerraumes sollte dem Vorrat für einen Jahresbedarf entsprechen. Als Faustregel gilt: Pro 1 kW Wärmeleistungsbedarf braucht es 1 m³ Lagerraum. Durch die automatische Feuerung sind die Feinstaubemissionen sehr gering, wodurch die Vorgaben der Luftreinhalteverordnung (LRV) auch ohne Filter eingehalten werden. Moderne Pellet-Heizungen schneiden punkto Umweltfreundlichkeit sehr gut ab. Eine gute Brennstoffqualität und die richtige Steuerung der Luftzufuhr minimieren die Emissionen. Für eine Pellet-Heizung müssen zwischen 20 000 und 32 000 Franken ausgegeben werden. Pellets selbst überzeugen durch Preisstabilität (7 bis 9 Rappen pro kWh Endenergie). Die Betriebskosten belaufen sich auf etwa 2000 Franken jährlich. Beim Kauf einer Pellet-Heizung ist auf das Gütesiegel von Holzenergie Schweiz zu achten. Es gewährleistet einen hohen Wirkungsgrad und eine schadstoffarme Verbrennung. www.propellets.ch, www.holzenergie.ch

ARCHITEKTUR EINFAMILIENHAUS MEHRFAMILIENHAUS

PHOTOVOLTAIK UND SOLARWÄRME

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Autonome Photovoltaik-Anlagen (PV) auf Hausdächern oder an Fassaden wandeln die Sonneneinstrahlung in elektrischen Strom für den Eigenbedarf um. Ein allfälliger Überschuss kann gegen Vergütung ins Netz eingespeist werden. Einzelne Kantone, Gemeinden und Energieversorger fördern PV-Anlagen mit Investitionsbeiträgen. PV-Anlagen lassen sich problemlos und in der Regel ohne Zusatzaufwand mit einer Wärmepumpe kombinieren. Thermische Solaranlagen (Sonnenkollektoren) absorbieren die Sonneneinstrahlung und übertragen die Wärme an einen Wasserkreislauf. Sie lassen sich sowohl auf Flach- als auch auf Steildächern montieren. Damit immer genügend Warmwasser zur Verfügung steht, sind sie mit jeder anderen Art der Wärmeerzeugung kombinierbar. Kantone und Gemeinden unterstützen die Installation mit Förderbeiträgen und gewähren steuerliche Vorteile. In einem Einfamilienhaus können damit 60 bis 70% des jährlichen Energiebedarfs für das Warmwasser gedeckt werden. Die Nutzung der Sonnenenergie macht unabhängig von der Entwicklung der Energiepreise und ist CO ₂-neutral. Es entstehen weder giftige Abfälle noch Lärm oder Abgase. Bei einem durchschnittlichen Vierpersonenhaus kostet eine dachintegrierte thermische 10-m²-Solaranlage für Warmwasser und Heizung (Warmwasserspeicher 1000 Liter) zwischen 15 000 und 20 000 Franken. Eine 5 kWp-Photovoltaik-Anlage (SolarmodulFläche 29 m²) ist etwa gleich teuer. www.swissolar.ch 

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HAUSTECHNIK   SOLARSTROM

DER WEG ZUR SONNE IST KURZ Der Bau des eigenen Wohnhauses ist die Gelegenheit, um in die Zukunft zu investieren und auf erneuerbare Energien zu setzen. Solaranlagen liefern während Jahrzehnten zuverlässig und kostengünstig Strom oder Wärme. TEXT   DAVID STICKELBERGER FOTO   SOLARPREIS 2013

Dieses Einfamilienhaus ist mit einer 115 m² grossen PV-Anlage zum PlusEnergieBau geworden.

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räumen ist erlaubt, ja sogar erwünscht, wenn man sein eigenes Haus plant. Kein Wunschtraum, sondern schlicht vernünftig ist es, im eigenen Haus auf erneuerbare Energien zu setzen. Die Vorteile sind vielfältig: Man schont die Ressourcen, das Klima und wird damit auch unabhängiger von schwankenden Energiepreisen. Wer seine Solarstromanlage optimal dimensioniert, spart Geld im Vergleich zum Strombezug vom Netz. Wer auf Solarwärme setzt, verbraucht weniger Heizöl oder andere Energieträger. Oft ist es das Budget, das Abstriche am Eigenheim nötig macht. Davon war auch schon manche Solaranlage betroffen. Das ist verständlich, denn bevor man auf die tolle Küche oder das edle Bad verzichtet, bleibt man halt doch bei der konventionellen Energieversorgung. Es sei deshalb an dieser Stelle wiederholt: Um seinen eigenen Solarstrom zu generieren, ist eine Anfangsinvestition nötig (15 000 Franken als Richtwert für einen Vierpersonenhaushalt).

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Danach erzeugt die Anlage jedoch während mindestens 30 Jahren nahezu kostenlos Strom. So lässt sich mindestens so viel an Energiekosten sparen, wie die Anlage samt Installation gekostet hat. Wer das Solarprojekt zurückstellen will, kann sich für eine minimale Erhöhung der Baukosten ein Leerrohr vom Dach in den Keller einbauen lassen. So können die Leitungen auch erst nach der Fertigstellung des Hauses mit geringem Aufwand verlegt werden.

EINFACHER UND GÜNSTIGER ALS MAN DENKT

Im Vergleich zur Planung und Realisierung des eigenen Wohnhauses ist die Installation einer Solaranlage eine einfache Sache. Die Technologie hat sich etabliert, die Produktauswahl ist heute vielfältig. Fachleute installieren eine Photovoltaik-Anlage innert weniger Tage und schliessen sie ans Stromnetz an. Der Anschluss ans Stromnetz ist wichtig, denn zu gewissen Zeiten erzeugt die Anlage mehr Strom, als die Hausbewohhausbau  

ner brauchen. Dieser kann in einer Batterie gespeichert werden, oder man gibt ihn ans Stromnetz ab und wird dafür entschädigt. In den Stunden, in denen weniger Strom vom Dach kommt, bezieht man zusätzliche elektrische Energie ganz konventionell vom örtlichen Stromversorger. Ein wichtiges Thema sind Fördergelder. Während Jahren war die kostendeckende Einspeisevergütung, also die Garantie, dass man den eigenen Solarstrom zu einem festgelegten Preis an das Netz abgeben kann, das wichtigste Fördermittel für Solarstromanlangen in der Schweiz. Inzwischen hat sich aber eine lange Warteliste gebildet  (etwa 35 000 Gesuche, Wartefrist über fünf Jahre). Wer heute ein Gesuch stellt, hat keine realistischen Chancen, je von dieser Förderung zu profitieren. Effizienter ist hier die vor wenigen Jahren geschaffene Einmalvergütung für Solarstromanlagen bis 30 kW Leistung – ein durchschnittliches Einfamilienhaus für vier Personen kommt mit 5 kW bestens aus. Die Einmalvergütung deckt je nach Grösse und Art der Anlage 20 bis 30 Prozent der Anfangskosten und wird binnen weniger Monate ausgezahlt. Überschüssiger Strom kann gleichwohl jederzeit dem Stromversorger verkauft werden, einfach zum aktuellen Marktpreis statt zu einem fixen Tarif.

WIRTSCHAFTLICH DANK EIGENVERBRAUCH

Wie wirtschaftlich eine Solarstromanlage betrieben werden kann, hängt davon ab, wie gross der Anteil des eigenen Solarstroms ist, den man selber verbraucht. Der Strom vom Dach ersetzt Hochtarifstrom, auf Energie vom Netz greift man zu Niedertarifzeiten zurück. Der finanzielle Vorteil des Solarstroms besteht einerseits darin, dass man, statt Hochtarifstrom zu kaufen, den eigenen Solarstrom braucht und zudem gegen Vergütung Strom ans Netz abgibt. Hinzu kommen die Einmalvergütung und allenfalls weitere Fördermittel oder Steuernachlässe des Kantons oder der Gemeinde. Auf der Kostenseite stehen die Mittel, die für Kauf, Installa­


SOLARSTROM   HAUSTECHNIK

tion und Anschluss der Solar­stromanlage nötig sind, sowie Einkommenssteuern, welche für den ans Netz verkauften Strom bezahlt werden müssen. Diese liegen aber auch in der Summe über 30 Jahre unter dem einmaligen Steuernachlass, der für die Investition in erneuerbare Energie geltend gemacht werden kann. Ein Traum, den gewisse Bauherrschaften hegen, ist der des vollkommen energie­ autarken Eigenheims. Es gibt bereits einige Häuser in der Schweiz, die gar keinen Strom­a nschluss haben und sich vollständig mit eigenem Solarstrom versorgen (und diesen in grossen Akkus speichern) sowie mit Sonnenkollektoren und Erdwärme heizen. Dafür sind allerdings weitere Mehrinvestitionen nötig. Die Wirtschaftlichkeit einer Solarstrom­ anlage auf dem eigenen Bauland lässt sich beispielsweise mit dem Solardachrechner von EnergieSchweiz ermitteln. Schon früh sollte man einen Solarprofi kontaktieren, der einem die verschiedenen Möglichkeiten auf­ zeigt. Der Weg zur Sonne ist kürzer, als man denkt – genau wie der zum Traumhaus. 

DIE SCHRITTE ZUR SONNE 1. Eignung abklären – Solarstrom oder Solarwärme. Solar-Fachperson beiziehen. 2. Offerten einholen und vergleichen: EnergieSchweiz bietet einen kostenlosen Offerten-Vergleich durch unabhängige Experten 3. Prüfen, ob eine Bewilligung nötig ist ( b ei Neubauten i. d . R . nicht ) Falls Sie sich für eine Solarwärmeanlage entschieden haben: 4. Auftrag erteilen.

FALLS SIE SICH FÜR EINE PV-ANLAGE ENTSCHIEDEN HABEN: 4. Anmeldung der Anlage bei Swissgrid, Einmalvergütung beantragen. 5. Je nach Art der Anlage muss sie beim eidg. Starkstrominspektorat ESTI angemeldet werden. 6. Anmeldung der Anlage beim Stromversorger 7. Anlagen, die beim ESTI angemeldet wurden, müssen von diesem abgenommen werden. 8. Fertigstellung bei Swissgrid melden.

NÜTZLICHE LINKS Solarertrag berechnen: www.energieschweiz.ch/solarrechner Fachleute finden: www.solarprofis.ch Wissen über Solarenergie: www.swissolar.ch, www.energieschweiz.ch/solarenergie

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TECHNIK FÜRS RAUMKLIMA Sie sehen nicht besonders dekorativ aus und werden Ihnen keine Komplimente ­e inbringen, ohne sie funktioniert aber kein Haus: Die Geräte, die für frische Luft, ­w armes Wasser und beheizte Räume sorgen. REDAKTION ANNA ETTLIN

LÜFTUNG MIT EXTRA KOMFORTFAKTOR Wenn die Temperaturen im Frühling endlich wieder 15 °C erreichen, zieht man die Jacke aus. Dieselbe Temperatur im Herbst verleitet manche schon dazu, die Winterstiefel hervorzuholen. Die Lüftungsgeräte «Zehnder ComfoAir Q» berücksichtigen das: Je nach Jahreszeit variieren sie die Lufttemperatur für den höchsten Komfort. www.zehnder-systems.ch

[ 1 ]

[ 1 ] STARKE KOMBI

[ 2 ]

Das Gerät «Splydro», erhältlich bei Star Unity, ist ein wahrer Alleskönner: Es bietet Heizen, Kühlen und Warmwasseraufbereitung in einem. www.starunity.ch

[ 2 ] HEIZEN MIT LUFT

Nichts als heisse Luft? Im Gegenteil! Die Luft-­WasserWärmepumpen von Krüger nutzen die Wärme der ­Aussenluft zum Heizen. www.krueger.ch

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PRODUKTE HAUSTECHNIK

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[ 3 ] KEIN HOLZWEG

Der Pellet-Kessel «BioWin2» von Windhager bietet nicht nur CO˜-neutrale Wärme, sondern auch minimale Wartung und besonders einfache Bedienung.

[4]

www.windhager.ch

[ 4 ] HOCH EFFIZIENT

[5]

Eine hohe Heizleistung selbst bei tiefen Aussentemperaturen: Das verspricht die Wärmepumpe «WPL 19/24» von Stiebel Eltron. Zudem läuft das Gerät dank integrierten Schwingungsdämpfern besonders leise. www.stiebel-eltron.ch

[ 5 ] AUS DER ERDE

Erdwärmenutzung ist heiss begehrt: Effiziente Heizung und Kühlung sind damit möglich. Die Sole-WasserWärmepumpe «Nautilus» von Domotec überträgt mittels einer Sonde diese kostenlose Energie ins Haus. www.domotec.ch

[6]

[ 6 ] LEISE WIE EIN PC

Niedrige Dezibelwerte, hohe Effizienz: So muss eine Wärmepumpe sein. Die in fünf Leistungsgrössen erhältliche Sole-Wasser- bzw. Wasser-Wasser-Wärmepumpe «Aquatop S» von Elco erfüllt beide Kriterien optimal. www.elco.ch

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RATGEBER   INTELLIGENTES WOHNEN

KOMFORT DANK ELEKTRONIK Hausautomation hat in den letzten zehn Jahren grosse Fortschritte gemacht – sowohl bei der Technik als auch bei der Benutzerfreundlichkeit. Smart-Home-Experte Pierre Schoeffel erläutert im Interview, wie intelligente Technik auch Ihr Wohngefühl verbessern kann – und was Sie dabei beachten müssen. INTERVIEW   ANNA ETTLIN

Pierre Schoeffel, welche Vorteile bringt Hausautomation den Bewohnern ? An erster Stelle ist da der Komfort: Ich möchte im Haus Funktionen einbauen, die mir den Alltag erleichtern. Ein weiteres Argument ist, dass sich das Haus damit Ihrem Lebensstil und Ihren Gewohnheiten anpassen kann. Wenn Sie ein Eigenheim bauen und nach drei Monaten feststellen, dass Sie bei der Planung das eine oder andere Detail nicht berücksichtigt haben, können Sie das beim Smart Home durch Programmieren relativ einfach nachholen. Zusätzlich lassen sich auch die Aspekte Sicherheit und Energie in die Hausautomation miteinbeziehen.

Pierre Schoeffel Leiter der Geschäftsstelle Gebäude Netzwerk Initiative(GNI) www.g-n-i.ch

Was ist sinnvoller – das System über fest verbaute Elemente zu steuern oder doch lieber über das Mobiltelefon ?

Was lässt sich mit einem Smart-Home-System steuern und vernetzen? Die erste Funktion ist die Beleuchtung. Heute dient sie nicht bloss dazu, in der Nacht zu sehen, sondern muss ein Ambiente kreieren. Mit der Hausautomation können Sie das Licht dimmen, mehrere Lampen auf einmal ein- und ausschalten und mit der Farbe spielen. Ferner können Sie die Beleuchtung uhrzeitabhängig programmieren. Eine weitere wesentliche Funktion ist die Storen-Steuerung, einerseits fürs Lichtmanagement, andererseits aber auch fürs Raumklima. Wenn die Storen automatisiert sind, kann man im Sommer ein zu starkes Aufwärmen verhindern und im Winter die Heizung durch die Sonneneinstrahlung unterstützen. Die Heizung selbst lässt sich ebenfalls ins System einbinden, ebenso wie eine Alarmanlage. Und schliesslich kommt noch Multimedia hinzu. So kann man etwa im Fernsehzimmer automatisch die Storen herunterfahren und das Licht anpassen, sobald der Fernseher oder der Beamer angeschaltet wird. Ausserdem können Sie einen zentralen Media-Server mit Musik und Filmen einrichten, auf den man im ganzen Haus Zugriff hat.

Wie kann Hausautomation beim Energiesparen helfen? Bei der Heizung und beim Licht lässt sich viel machen. So kann man bei dimmbaren Leuchten einstellen, dass sie beim Drücken auf den Taster mit nur 70 Prozent Leuchtkraft angehen, denn 100 Prozent brauchen Sie nur selten. Moderne Heizsysteme erlauben eine sehr genaue Temperaturanpassung von Raum zu Raum. Ein Präsenzmelder – oder auch einfach der Lichtschalter – können der Heizung sagen, wenn sich jemand im Zimmer aufhält. Ist niemand im Zimmer, wird weniger geheizt. Diese Feinjustierung kann zusätzliche Energie einsparen. Ein Muss in einem Smart Home ist auch ein zentraler Taster, mit dem man dem Haus sagt, wenn man es verlässt. Dann kann die Heizung herunterfahren, kann das Licht ausgehen und können die Storen nach Wunsch automatisch hoch- oder runterfahren.

Aus welchen Komponenten besteht ein solches System? Das hängt vom System ab. Grundsätzlich braucht es vier Arten von Komponenten. Erstens sind es Sensoren, Elemente, die Informa84

tionen sammeln und senden. Das kann ein Bewegungsoder Präsenzmelder, ein Temperaturfühler, ein Lichtstärkemesser, eine Wetterstation oder auch ein Taster sein. Dann braucht es ausführende Geräte, sogenannte Aktoren: Relais, Dimmgeräte und Motoren. Dann kommt noch die Intelligenz dazu. Bei manchen Systemen gibt es eine Zentrale, bei der die Signale zusammenlaufen, bei anderen kommunizieren alle Komponenten direkt miteinander. Und schliesslich müssen Sie das System steuern können. Dafür benötigen Sie zentrale Bedienelemente, beispielsweise Wand-Panels, Web-Anwendungen oder ein Smartphone bzw. Tablet.

Eine gesunde Mischung ist am besten. Ein paar im ganzen Haus verteilte Panels erlauben Ihnen einen einfachen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Mit dem Smartphone hat jeder Bewohner individuellen Zugang zum System, bei internetfähigen Lösungen auch von unterwegs. Dabei sollte man nicht vergessen, dass in einem «normalen» Haus alles über Tasten und Schalter läuft. Diese ersetzt man beim Smart Home über programmierbare Taster. Es ist sehr wichtig, dass trotz Handy an den richtigen Stellen Taster montiert sind. So kann im Haus auch jemand leben, der kein Smartphone hat, und Gäste finden sich ebenfalls zurecht.

Wie geht man bei der Planung eines Hausautomationssystems vor? Am besten macht man sich noch vor dem Bauen Gedanken über Smart Living. Der erste Schritt ist, darüber nachzudenken, welche Funktionen man gerne hätte und wie man sich das alles vorstellt. Der Zweite wäre, sich via Internet oder Zeitschriften darüber zu informieren. Und im dritten Schritt müssen Sie mit dem Architekten reden. Das ist oft die erste Hürde, da es viele Architekten gibt, die sich ungern mit dieser Thematik befassen. Auch sollte man möglichst bald mit einem Systemintegrator Kontakt aufnehmen. Denn beim Neubau vernetzt man das System über Verdrahtung. Sie muss bei der Planung vom Haus entsprechend berücksichtigt werden. Je früher der Systemintegrator beigezogen wird, desto mehr Möglichkeiten hat man. Ein frühzeitig geplantes Smart-Home-System ist im fertigen Haus praktisch unsichtbar.

Worauf sollte man bei der Auswahl eines Systems besonders achten? Es sollte ein Standardsystem sein. Wer sich für eine proprietäre Lösung entscheidet, ist für immer an einen einzigen Lieferanten gebunden. Wer ein Standardsystem wählt, beispielsweise KNX, kann Geräte von verschiedensten Lieferanten beziehen und jederzeit den

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INTELLIGENTES WOHNEN   RATGEBER

Anbieter wechseln. Der zweite wichtige Punkt ist: Lassen Sie die Anlage von einem Unternehmen planen und einbauen, das auf Systemintegration spezialisiert ist. Es gibt Firmen, die so etwas nur ab und zu machen. Ein guter Systemintegrator muss Ihnen aber zahlreiche gute Referenzen angeben können, zufriedene Kunden, die bereit sind, ihre Erfahrungen mit Ihnen zu teilen.

10 000 bis 15 000 Franken eine solide Lösung. Warten muss man das System nicht. Zudem funktionieren viele Systeme heute wie ein Smartphone: Sie kaufen die Hardware, die Apps oder Anwendungen dazu können Sie nach Gusto herunterladen, oft sogar kostenlos. So können Sie auch bei Hausautomationssystemen beispielsweise Anwesenheitssimulationen teilweise kostenlos herunterladen.

Elektronik veraltet heute sehr schnell. Wie gross ist die Lebensdauer von Smart-Living-Systemen?

Was sagen Sie zu Menschen, die das ganze Thema Smart Home zu kompliziert finden und sich nicht damit befassen wollen?

Die Geräte können bis zu 30 Jahren funktionieren, dann sind sie natürlich überholt. Wenn Sie nicht gerade derjenige sind, der immer

Versuchen Sie, das Komplizierte wegzudenken. Ein Smartphone ist auch ein kompliziertes Gerät, trotzdem ist es einfach zu bedie-

«Ein gutes Smart-Home-System ist ­übersichtlich und einfach zu bedienen, ganz egal, wie komplex es aufgebaut ist.» Pierre Schoeffel, Leiter der Geschäftsstelle Gebäude Netzwerk Initiative

das Neueste haben muss, können Sie von 15 bis 20 Jahren ausgehen. Die Systeme sind modular aufgebaut, Sie müssen also nicht das Ganze aufs Mal austauschen.

Was kostet Smart Living bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus? Der Preis hängt vom Automatisierungsgrad und von den gewünschten Funktionen ab. Wenn Sie Licht und Storen vernetzen und das Ganze mit einem Tablet steuern möchten, haben Sie bereits für

nen. Sie brauchen nicht zu verstehen, wie es aufgebaut ist, um es zu benutzen. Ein gutes Smart-Home-System ist übersichtlich und benutzerfreundlich im Gebrauch, ganz egal, wie komplex es im Aufbau ist. Mit der Programmierung muss sich der Bauherr in der Regel nicht befassen – das erledigt der Systemintegrator. Was ich aber von Bauherrschaften, die sich dafür entschieden haben, immer wieder höre: Es ist ein ganz anderes Wohngefühl, wenn man in einem intelligenten Zuhause lebt. Wer es einmal hat, möchte es nicht mehr missen.    

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RATGEBER   EINBRUCHSCHUTZ

EINBRECHERN DAS HANDWERK LEGEN Vor einem dreisten Einbruchdiebstahl ist niemand gefeit. Um sich nachträglich teure Investitionen in die Sicherheit zu ersparen, tut man gut daran, sich bereits in der Planungsphase mit einem wirkungsvollen Einbruchschutz zu befassen und ihm hohe Priorität einzuräumen. TEXT   REGINA GREGORI

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rfreulicherweise lässt sich bei den Einbrüchen in Privathäuser Entdeckt der Einbrecher ein schräg gestelltes Fenster, kann er es ein markant rückläufiger Trend feststellen. Aber wenn sie passieüber den Fenstergriff leicht öffnen – sofern dieser nicht abgeschlosren, kosten sie Geld und Nerven und können zudem auf die Psyche sen ist. Deshalb sollte jeder Griff abschliessbar sein. Ein 4-FolienVerbundsicherheitsglas erhöht die Sicherheit zusätzlich, indem es schlagen. Wer einmal Opfer eines solchen Ereignisses wurde, weiss: das Einschlagen der Scheibe erschwert. Solche Fenster der WiderDas Gefühl der Sicherheit und des Sich-zu-Hause-Fühlens kann in der standsklasse 2 (RC 2) verzögern den Erfolg um drei Minuten. Für Folge darunter leiden. den gehobenen Wohnbereich empfiehlt es sich, Fenster der KategoUmso wichtiger ist ein wirkungsvoller Einbruchschutz, der auf rie RC 3 einzubauen. Roll- und Faltläden mit Führungsschienen und drei Säulen basiert: Bei den ersten beiden geht es um baulich-meeiner Hochschiebesicherung sowie massiv verschraubte Fensterchanische sowie elektronische Massnahmen wie Zusatzschlösser, Fenstergitter, Tresore, Bewegungsmelder, Schockbeleuchtung oder und Lichtschachtgitter bieten einen weiteren wirkungsvollen Einbruchschutz, sofern sie auch eine Alarmanlage. zur Widerstandsklasse Die dritte Säule zielt auf RC 2 gehören. das Verhalten der Hausbewohner. «Die beste EinHat sich ein Einbrenützt bruchsicherung cher einmal Zugang zum Haus verschafft, wird er nichts, wenn man die Bernhard Graser, Kantonspolizei Aargau dieses im Wettlauf mit Haustüre nicht abschliesst», hält Bernhard der Zeit nach Bargeld und Graser von der Kantonskostbaren Wertsachen polizei Aargau fest. Auch schräg gestellte Fenster, herumstehende wie Schmuck, Uhren oder Goldmünzen durchsuchen. In einem TreLeitern oder sogar Abfallcontainer laden Einbrecher geradezu ein, sor, der fest im oder am Mauerwerk verankert ist, sind diese sicher vor seinem Zugriff geschützt. einzusteigen. Je mehr Steine einem Einbrecher in den Weg gelegt werden, desto eher gibt er sein Vorhaben auf. «In aller Regel suchen Einbrecher den schnellen Erfolg und lassen vom Objekt ab, wenn WENN DER ALARM LOSGEHT Ergänzend zu baulichen Massnahmen schützen elektronische Inssich der Einbruch in die Länge zieht», fasst Bernhard Graser die Ertallationen vor Eindringlingen. Obwohl in Privathäuser vor allem fahrungen der Polizei zusammen. tagsüber eingebrochen wird, spielt die Beleuchtung eine wichtige Rolle bei der Prävention. Mit Zeitschaltuhren und BewegungsmelTÜREN UND FENSTER WIRKUNGSVOLL SICHERN Türen, Fenster, Terrassen-Eingänge sowie Lichtschachtgitter gehödern, die eine helle Schockbeleuchtung aktivieren, können Einbrecher in die Flucht geschlagen werden. ren zu den neuralgischen Punkten eines Hauses. Während fast die Wer mit dem Gedanken spielt, eine Alarmanlage zu installieren, Hälfte der Einbrecher über die Terrasse und den Balkon ins Haus muss im Rahmen eines Sicherheitskonzepts die Abläufe im Haus gegelangen, dringt ein Drittel durch Fenster ein. Die anderen benutzen nau festlegen, um teure Fehlalarme auszuschliessen. Weiter muss die Wohnungstüre oder wählen Nebeneingänge, wie etwa Garagendefiniert werden, was bei einem Alarm geschieht. Bevor man viel tore, Heizungskeller oder Waschküchen. Also ist auch auf sie beim Einbruchschutz ein besonderes Augenmerk zu werfen. Geld dafür ausgibt, tut man gut daran, sich von Sicherheitsfachleuten der Polizei oder von privaten Sicherheitsfirmen objektbezogen Bei einer Türe ohne Zusatzsicherung hat ein Einbrecher leichtes beraten zu lassen. «Es lohnt sich, als zukünftiger Hauseigentümer Spiel. Mit einem simplen Schraubenzieher lässt sich diese aus­hebeln. bereits in der Planungsphase an den Einbruchschutz zu denken», Eine Türe mit einer Mehrpunktverriegelung hingegen leistet mehr betont Bernhard Graser. Eine gründliche Sicherheitsanalyse, die Widerstand, und der Einbrecher lässt im günstigsten Fall von seinem Plan ab. Massiv verschraubte Schliessleisten, Sicherheits­ Schwachpunkte aufzeigt und Lösungsvorschläge enthält, ist eine beschläge aus Stahl und nicht vorstehende Schliesszylinder verringute Grundlage für die richtigen Massnahmen. gern das Risiko eines Einbruchs ebenfalls. Türen mit diesen Sicherheitselementen werden allgemein empfohlen. Sie erfüllen die Anforderungen der Widerstandsklasse 3 (RC 3) und halten einem Angriff mindestens fünf Minuten stand, was meist ausreicht, um WEITERFÜHRENDE HINWEISE UND INFORMATIONEN Schweizerischer Hauseigentümerverband den Einbruch zu verhindern. www.hev-schweiz.ch Ungesicherte Fenster kann ein Einbrecher an ihren SchwachstelSchweizerische Kriminalprävention len mit wenigen Handgriffen aufdrücken. Spezielle Verriegelungen, www.skppsc.ch sogenannte Pilzkopfzapfen, die in den Beschlägen eingebaut sind   und sich über den Fenstergriff schliessen lassen, verhindern dies.

«Je mehr Steine einem Einbrecher in den Weg gelegt werden, desto eher gibt er sein Vorhaben auf.»

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HAUSTECHNIK   MINERGIE

WELCHE NEUERUNGEN BRINGT DAS JAHR 2017 BEI DEN MINERGIE-STANDARDS? Minergiehäuser funktionieren als Gesamtsystem. Sie produzieren Teile ihrer Energie selbst, verbrauchen wenig, heizen fossilfrei, haben eine ausgezeichnete Dämmung und ein angenehmes Raumklima. TEXT DONIKA GJELOSHI ILLUSTRATIONEN MINERGIE SCHWEIZ

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MINERGIE-ECO

inergie ist der erfolgreichste Schweizer Baustandard und ein Qualitätslabel für hochwertiges, energieeffizientes Bauen. Mit dem Minergie-Label werden Gebäude zertifiziert, die einen deutlich tieferen Energieverbrauch aufweisen als konventionell errichtete Gebäude. Die dabei anfallenden höheren Investitionskosten werden normalerweise nach ein paar Jahren durch den niedrigeren Energieverbrauch kompensiert. Dank den höheren Anforderungen, die beim Bau eingehalten werden müssen, weisen die Minergie-Häuser im Schnitt einen Mehrwert von sieben Prozent auf. Auf das Jahr 2017 hin wurden nun die drei Minergie-Standards überarbeitet, wobei die Neuerungen von drei Eckpfeilern geprägt werden. So ist per sofort bei allen Minergie-Neubauten die Verbrennung fossiler Brennstoffe nicht mehr zugelassen. Weiter wird bei allen Standards eine Gesamtenergiebilanz (Minergie-Kennzahl) eingeführt, welche die gewichtete Endenergie für Raumheizung, Warmwasser, Lüftung, Klimatisierung, Beleuchtung, Geräte und allgemeine Gebäudetechnik abzüglich des selbst erzeugten Stromes beinhaltet. Schliesslich bildet die Eigenenergieproduktion ein weiteres Schwerpunktthema von Minergie 2017.

Die drei Standards lassen sich weiterhin mit dem ECO-Zusatz kombinieren. Minergie-ECO zertifizierte Gebäude erfüllen weitere Anforderungen an eine gesunde und ökologische Bauweise. Optimale Tageslichtverhältnisse, schadstofffreie Innenraumluft, geringe Strahlenbelastung, geringe Umweltbelastung und die Ressourcenschonung stehen dabei im Vordergrund.    

QUALITÄTSSICHERUNG BEI BAU UND BETRIEB

Die neuen Zusatz-Tools MQS Bau und MQS Betrieb sind als Ergänzung zu den Gebäudestandards gedacht. Durch MQS Bau soll erreicht werden, dass die Einhaltung der Anforderungen bereits in der Bauphase durch eine unabhängige Kontrolle gewährleistet ist. Dies beinhaltet ebenfalls eine systematische Dokumentierung der verschiedenen relevanten Bauteile im Bauprozess. Bei MQS Betrieb wird durch eine Auswertung der Energieverbrauchsdaten ein optimaler Betrieb und höchster Komfort sichergestellt. Durch die unabhängige und persönliche Beratung können Wohnkomfort und Energieeffizienz gesteigert werden.

MINERGIE – DAS NIEDRIG-ENERGIE-GEBÄUDE FÜR EFFIZIENZ UND QUALITÄT Der Minergie-Standard ist die   Basis für die drei Gebäudestandards. Die Gesamtenergiebilanz ist so gewählt, dass mit wenig Mehraufwand eine erhebliche Energieeinsparung möglich ist. Die Gesamtenergiebilanz wurde deshalb auf 55 kWh /m2a festgelegt. Die Energie hat zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu kommen, und eine gewisse Mindestmenge an Strom ist durch   Eigenproduktion mittels Photo­ voltaik zu gewinnen. Weiter   wird bei Grossbauten ein Energie-  Monitoring benötigt, und es   bestehen bei der Beleuchtung   Anreize für eine hohe Effizienz.

1

4

MINERGIE,   FÜR EFFIZIENZ UND   QUALITÄT 1 Photovoltaik mindestens 10 Watt /m 2 Energiebezugs­f läche mit Ausnahmeregelung, Eigenbedarfsoptimierung 2 Gesamtenergie 55 kWh/(m²·a) Minergiekennzahl, inkl. Heizung, Warmwasser, Beleuchtung, Geräte und Photovoltaik

5 7

3 Energie-Monitoring erforderlich bei Grossbauten 4 Kontrollierter Luftwechsel erforderlich

2

Luftdichtheit Konzept einzureichen

6

5 Wärmedämmung Einhaltung Neubau-Grenzwert MuKEn 2014 3 8

6 Beleuchtung Anreize für hohe Effizienz, bei Zweckbauten Nachweis nach Norm SIA 387 / 4 7 Warmwasser Minimierung Energiebedarf 8 100 % erneuerbare Energie für Wärme und Kälte im Neubau

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MINERGIE   HAUSTECHNIK

MINERGIE-P,   MINERGIE-P – DAS NIEDRIGST-ENERGIE-GEBÄUDE FÜR NOCH HÖHEREN KOMFORT NOCH HÖHERER  KOMFORT Minergie-P ist der Gebäudestandard mit optimaler Dämmung und bestmöglicher passiver Sonnenenergienutzung. Mit einer Ge­ samt­energiebilanz von 50 kWh/ (m²·a) zeichnet sich Minergie-P durch eine heraus­ragende Gebäudehülle aus. Diese muss die gesetz­l ichen Vorschriften zur Wärmedämmung um 30 Prozent unter­schreiten. Ein weiterer Unterschied zum Minergie-Standard besteht darin, dass eine geprüfte Luftdichtheit der Gebäudehülle vorausgesetzt wird.

1

1 Photovoltaik mindestens 10 Watt /m² Energiebezugs­f läche mit Ausnahmeregelung, Eigenbedarfsoptimierung

4

2 Gesamtenergie 50 kWh/(m²·a) Minergiekennzahl, inkl. Heizung, Warmwasser, Beleuchtung, Geräte und Photovoltaik

5 7

3 Energie-Monitoring erforderlich bei Grossbauten 4 Kontrollierter Luftwechsel erforderlich

2

Luftdichtheit geprüft

6

5 Wärmedämmung 70 % des Neubau-Grenzwerts MuKEn 2014 3

6 Beleuchtung Anreize für hohe Effizienz, bei Zweckbauten Nachweis nach Norm SIA 387 / 4

8

7 Warmwasser Minimierung Energiebedarf 8 100 % erneuerbare Energie für Wärme und Kälte im Neubau

MINERGIE-A,  FÜR PLUSENERGIE-  GEBÄUDE

MINERGIE A – DAS GEBÄUDE MIT POSITIVER ENERGIEBILANZ Das «Plus-Energie-Gebäude» unterscheidet sich vom Basis-Minergie-Standard durch seine hohe  Eigenstromversorgung. So wird hier vorausgesetzt, dass die durch Photovoltaik gewonnene Jahresproduktion an Strom den Betriebs­bedarf deckt. An die Gesamtenergiebilanz von 35 kWh/ (m²·a) werden der selbst verbrauchte Strom und ein Teil der Netzeinspeisung angerechnet.  Eine weitere Voraussetzung ist wie beim Minergie-P-Standard  eine geprüfte Luftdichtheit  der Gebäudehülle. Zusätzlich  gilt die Anforderung an das  Energie-Monitoring schon für kleine Gebäude.

1 Photovoltaik Jahresproduktion deckt Betriebsenergiebedarf 1

4

5

2 Gesamtenergie 35 kWh/(m²·a) Minergiekennzahl, inkl. Heizung, Warmwasser, Beleuchtung, Geräte und Photovoltaik 3 Energie-Monitoring erforderlich

7

4 Kontrollierter Luftwechsel erforderlich Luftdichtheit geprüft

2

5 Wärmedämmung Einhaltung Neubau-Grenzwert MuKEn 2014

6

6 Beleuchtung Anreize für hohe Effizienz, bei Zweckbauten Nachweis nach Norm SIA 387 / 4

3 8

7 Warmwasser Minimierung Energiebedarf 8 100 % erneuerbare Energie für Wärme und Kälte im Neubau



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INHALT   INNENAUSBAU

Fenster und Bodenbelag, Küche und Bad: Bei der Gestaltung Ihres Hauses haben Sie freie Hand. Die Auswahl an Materialien und Optionen ist gross und erlaubt eine komplett individuelle Ausstattung, wie zum Beispiel bei Foto: Tanya Hasler dieser Küche von Hans Eisenring AG.

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hausbau  


INNENAUSBAU   INHALT

INNENAUSBAU Wie soll es in Ihrem neuen Zuhause aussehen? Der Innenausbau ist für viele Bauherrschaften die schönste Phase des Hausbaus, da es um das Auswählen der Farben, Stile und Materialien für Küche über Bad bis Bodenbeläge geht.

KÜCHE 92

Elegant eingepasst

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Moderner Minimalismus

98

Smart Kochen mit einem Fingertipp

100

Checkliste Küche

102

Produkte Küchenbauer

108

Produkte Geräte

114

Produkte Armaturen

BAD

BODENBELAG 140

Die Wahl des richtigen Bodenbelags

142

Produkte

116

Grosszügige Bad-Einblicke

118

Checkliste Bad

120

Produkte Kollektionen

124

Produkte Duschen & Wannen

126

Produkte WC

128

Produkte Armaturen

130

Produkte Heizkörper

132

Oase der neuesten Generation

148

Rahmenlose Verglasung

134

So holen Sie sich das Spa-Feeling ins Haus

152

Produkte

136

Produkte Wellness

153

5 Fragen zur Beschattung

TREPPEN 146

Stufe für Stufe zur passenden Treppe

147

Produkte

FENSTER

WASCHKÜCHE



CHEMINÉE

138

Wäschepflege mit der App

154

Knisterndes Holzfeuer für kalte Tage

139

Produkte

156

Produkte

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INNENAUSBAU   KÜCHE

ELEGANT   EINGEPASST Ein Umbau stellt Bauherrschaften und Küchenprofis vor besondere Herausforderungen. Bei dieser Küche in Winterthur wurden sie bravourös gemeistert, wodurch die Kochstube an Offenheit gewonnen hat. TEXT ANNA ETTLIN FOTOS HERZOG KÜCHEN AG

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hausbau  


KÜCHE   INNENAUSBAU

Die weisse Küche setzt ein Design-Zeichen, ohne den nun offenen Raum zu überwältigen. Die verputzte Rückwand harmoniert mit dem edlen Holzboden.

D

as Wort, das die alte Küche wohl am besten beschreibt, ist «Schlauch». Der längliche Raum wurde auf beiden Seiten von Küchenzeilen gesäumt und wirkte etwas beengend. Der Umbau des Einfamilienhauses in Winterthur kam gerade gelegen: So konnte auch die Küche ausgewechselt und erweitert werden. Ihre moderne Nachfolgerin, geplant und ausgeführt von der Herzog Küchen AG, kann sich durchaus sehen lassen. Dass die Wand, welche die alte Küche vom Wohn- und Esszimmer trennte, weg musste, wusste der Bauherr von Anfang an. Ganz so einfach gestaltete sich diese Etappe des Umbaus aber nicht: Zuerst musste man durch statische Prüfungen erörtern, ob dieser Schritt überhaupt möglich war. Die Berechnungen gingen zwar auf, vollständig entfernt werden konnte die Wand trotzdem nicht, denn der Abschnitt direkt neben dem alten Kücheneingang beherbergt den Kamin des Hauses. Also blieb dieses Wandstück stehen – und wurde geschmackvoll in die Küchengestaltung miteinbezogen. Mit der fachkundigen Beratung von Martin Hasler von Herzog Küchen legte sich die Bauherrschaft schnell und problemlos auf eine Ausführung fest. Ihre Wünsche waren klar: Zwei Spülbecken, eine Kücheninsel und moderne Geräte. «Ein Umbauprojekt bringt immer gewisse Herausforderungen mit sich», sagt Martin Hasler. Diese konnten aber gemeistert werden. So wurde die grosszügige Insel an



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INNENAUSBAU   KÜCHE

Oben: Eine elf Zentimeter starke Arbeitsplatte aus dem praktischen Verbundwerkstoff «Hi-macs» schliesst die grosse Insel mit Kochzone ab. Die Küchenzeile, die über einen abgestuften Wand­ anschluss verfügt, wurde mit einer schlanken Edelstahlarbeitsplatte von Franke mit einge­ schweissten Spülbecken ausgestattet.

den Wandabschnitt angelehnt, um sie im Raum zu verankern. Die Decke über der gesamten Küche wurde etwas abgesetzt, sodass ein Raum-im-Raum-Gefühl entstand. In diesem Absatz konnte auch die Deckenbeleuchtung integriert werden. Ein zweiter, noch etwas tieferer Absatz liegt am Wandabschnitt an und schafft ausreichend Platz für die Randabzugshaube von Wesco. Ein warmer grauer Verputz in Spachteloptik zieht sich über die der Insel zugewandte Wandfläche und den kleineren Deckenabsatz und unterstreicht so die spannende Innenarchitektur, die sich durch die Deckengestaltung ergibt. Derselbe rustikale Wandbelag bedeckt auch die Rückwand der Küchenzeile, auf der die Spülzone mit den zwei Waschbecken und der Armatur von Similor untergebracht ist. Eine dünne Abdeckung aus Edelstahl von Franke integriert die Spülbecken nahtlos. Neben der Spülzone wurde der Geschirrspüler eingebaut, der noch aus der alten Küche übernommen werden konnte. Der einzige Hochschrank beherbergt den Kühlschrank von Siemens.

GESCHICKTE MATERIALISIERUNG

Die weissen Hochglanzfronten verleihen der Küche eine moderne, schlichte Ausstrahlung. «Hochglanzoberflächen sind viel pflegeleichter, als man denkt», sagt Martin Hasler. «Eingetrocknete Spritzer sind auf einer matten Front wesentlich schwieriger abzuwa94

schen.» Die Fronten der Insel, die zum Wohnraum hin zeigen, wurden grifflos gehalten, ebenso die der Oberschränke. Eine schmale Aluminium-Griffleiste in Edelstahl-Optik dient zum Öffnen der restlichen Schränke. Als Kontrast zu der Edelstahl-Arbeitsplatte der Küchenzeile wird die monolithische Insel von einer 11 cm starken weissen Platte aus dem Verbundwerkstoff «Hi-macs» gekrönt. «Wir wollten betonen, dass es sich um ein anderes Material handelt als auf der Zeile»,  erklärt der Küchenprofi. «Die Arbeitsplatte ist gleich hoch wie der Sockel, auf dem die Insel steht. So bleibt das Ganze schön proportional.» Der pflegeleichte Verbundwerkstoff lässt sich fugenlos verarbeiten und bietet ein ebenmässiges Dekor, was ihn für moderne Küchen besonders geeignet macht. Die Kochzone auf der Insel wurde mit einem Induktionskochfeld von Siemens ausgestattet. Der Backofen, ebenfalls von Siemens, wurde ganz klassisch unterhalb des Kochfelds montiert. «Der Bauherr wollte keine weiteren Hochschränke einplanen, um den Raum nicht einzuengen», erinnert sich Martin Hasler. Trotz oder gerade wegen des nicht entfernbaren Wandabschnitts fügt sich die Küche elegant in ihre Umgebung ein. Mit cleverer Planung erhielt das Einfamilienhaus eine Kochstube nach dem neuesten Standard: adieu Schlauch – willkommen Offenheit! 

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INNENAUSBAU   KÜCHE

MODERNER   MINIMALISMUS Die alte Küche sollte eine frische Note erhalten, schlicht gestaltet sein und einfach zu bedienen. Für ein einzigartiges Kocherlebnis wurde auf modernste Technik zurückgegriffen und zeitloses Design gewählt. TEXT DONIKA GJELOSHI FOTOS LOOSLI KÜCHEN AG

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KÜCHE   INNENAUSBAU

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ach 25 Jahren wünschte sich die Bauherrschaft eine neue, moderne Küche in schlichtem Design. Mit der Loosli Küchen AG als Partner sollte der Umbau problemlos gelingen. Wichtig für die Bauherrin war, dass die kürzlich neu eingesetzten Geräte in die neue Küche integriert würden. Dazu bedurfte es einer einheitlichen Küchenfront. Lange suchte die Bauherrin nach einem passenden Material, das die Küche stilvoll verkleiden sollte, bis sie an einer Ausstellung Richlite entdeckte – ein besonderer Verbundwerkstoff aus rezykliertem Papier und ökologisch einwandfreiem Phenolharz mit leicht wolkiger Oberflächenoptik. Die Komposit-Platten sind nicht nur umweltfreundlich und ästhetisch, sondern auch äusserst robust und langlebig, denn die Oberfläche ist kratzfest, hitzebeständig sowie fleckenabweisend und damit auch sehr pflegeleicht. Die schlanke Abdeckung aus Chromnickelstahl von Franke sollte das Design geschmackvoll abrunden und darüber hinaus eine hygienische und widerstandsfähige Arbeitsfläche schaffen. Mit dem ausgesuchten Material konnte also der Umbau beginnen.

ZEITGEMÄSS UND RAFFINIERT

Die bestehenden Geräte wie der Combi-Dampfgarer und der Backofen von Miele wurden wie gewünscht elegant in die neue Küche eingebettet. Ausreichend Platz, um mehrere Gerichte gleichzeitig zu

kochen, bietet das flächenbündige Maxima-Induktionskochfeld von Electrolux, das mit der Slider-Bedienung für jeden Hobbykoch einfach zu handhaben ist. Die grosszügige Deckenhaube von Eisinger zieht den Kochdampf dabei effizient ein. Kochutensilien, Geschirr oder Vorräte finden in den zahlreichen Türen und Schubladen viel Stauraum, dabei lassen sich diese grifflos mit kurzem Antippen sanft öffnen und schliessen – die elektrische Servo-Drive- sowie die mechanische TipOn-Technik machen dies möglich. Auch der Geschirrspüler zeigt sich nutzerfreundlich, indem er sich durch leichtes Klopfen von selbst öffnet. Mit Armaturen von Franke ist das mini­m alistische Design vollkommen und zeitlos. Die Kochlandschaft ist ergonomisch angeordnet und schafft mit der Kochinsel auch einen leichten Sichtschutz zum Essbereich hin. Für mehr Tageslicht im Raum wurde ein grosszügig verglastes Eckfenster eingebaut, das eine schöne Aussicht beim Kochen eröffnet und die Küche dadurch noch grösser wirken lässt. Der Arbeits­ bereich, die Deckenuntersicht sowie die Deckenspots sind mit warmweisser LED-Beleuchtung ausgestattet. Das Lichtkonzept sorgt für gute Sicht beim Kochen und schafft gleichzeitig auch eine angenehme Atmosphäre. Die Bauherrin ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: Auf ihre Wünsche wurde stets eingegangen und deren Umsetzung hat ihre Erwartungen sogar noch übertroffen.

Schlichtes Design, gepaart mit praktischen Details: Diese Küche hat mehr zu bieten, als man denkt, und macht das Kochen zum Erlebnis. Die Küchenfront strahlt dabei zeitlose Eleganz aus.



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RATGEBER   INTELLIGENTES KOCHEN

SMART KOCHEN MIT EINEM FINGERTIPP Zweierlei Dinge zeichnen eine smarte Küche aus: eine intelligente Sensortechnologie und drahtlos vernetzte Geräte. Welche ungeahnten Möglichkeiten sich dahinter verbergen, zeigt Siemens mit iSensoric und Home Connect. Noch nie waren Kochen und Backen so leicht und unkompliziert. TEXT   REGINA GREGORI

D

ie Pizza am Morgen in den Ofen schieben und nach Feierabend warm herausnehmen – was noch vor wenigen Jahren undenkbar war, ist heute dank vernetzten und mit Sensoren ausgestatteten Küchen­geräten denkbar einfach. «Man muss nicht mehr zu Hause sein, um den Ofen vorzuheizen», hebt Sabrina Appenzeller von Siemens den unbestrittenen Nutzen von smarten Küchengeräten hervor. Die intelligenten Apparate bringen mehr Flexibilität, mehr Freiheit und mehr Sicherheit in die Küche. Siemens bietet die praktische, drahtlose Vernetzung für eine Vielzahl von eingebauten Küchen­geräten an – vom Backofen über den Kombi-Steamer bzw. die Kombimikrowelle und die Kaffeemaschine bis zum Kühlschrank und Geschirrspüler.

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lässt automatisch die gewünschte Art und Anzahl der Getränke aus der Kaffeemaschine.

DAS SMARTPHONE IST MEHR ALS NUR FERNBEDIENUNG

Die Möglichkeiten von Home Connect gehen über eine reine Fern­ bedienung von Hausgeräten hinaus. Die App liefert ebenso zuverlässig Tipps und Tricks zur Gerätenutzung, zu passendem, mit wenigen Klicks bestellbarem Zubehör und selbstverständlich zur Behebung von Störungen. Rezeptideen über Video inspirieren zu neuen Kochkünsten am eigenen Herd. Um inner- und ausserhalb des Hauses in den Genuss all dieser Annehmlichkeiten zu kommen, braucht es lediglich eine drahtlose Internetverbindung (WLAN) beziehungsweise ein mobiles DatenNetzwerk (mindestens 3G), ein Hausgerät mit integriertem WLANChip und die Home Connect App auf dem Smartphone oder TabletPC. Die App ist sowohl für iOS als auch für Android erhältlich. Die benutzerfreundlich gestaltete Oberfläche erlaubt eine besonders einfache, unkomplizierte Bedienung der Programme. Reto Bernet betont auch, dass der Datenaustausch mit den Hausgeräten absolut geschützt ist und höchsten Sicherheitsstandards   genügt. Das automatische Software-Update am WLAN-Modul stellt sicher, dass alle Küchengeräte während ihrer ganzen Lebensdauer vernetzungsfähig bleiben. Hingegen können ältere Geräte ohne   Modul nicht nachgerüstet werden.

Während Sensoren den Koch- und Backvorgang überwachen und das Gerät automatisch abschalten, wenn das Gericht fertig ist, lassen sich mit der Home Connect App über das Smartphone oder den Tablet-PC Küchengeräte von einem beliebigen Ort aus steuern und kontrollieren. Egal, ob die Hitze im Backofen etwas reduziert oder der Geschirrspüler noch schnell gestartet werden soll: ein Fingertipp genügt.  Und wer in den Urlaub verreist, kann dank der vernetzten Küche auch ruhiger schlafen – denn um sich zu vergewissern, dass man den Backofen vor der Abreise auch tatsächlich ausgeschaltet hat, reicht es, die Home Connect App zu starten. Diese Kontrollfunktion ist nicht auf den Backofen beschränkt. Den gleichen Komfort gibt es zum Beispiel beim Kühlschrank. «Beim HOME CONNECT OFFEN drahtlos vernetzten Kühlschrank erhalten Sie eine Push-BenachFÜR ANDERE MARKEN Alle smarten Siemens-Geräte funktionieren über den gleichen Komrichtigung, wenn die Tür nicht richtig zu ist oder mit der Kühltemmunikationsstandard. Und wie steht es mit Geräten anderer Marperatur etwas nicht stimmt», erklärt Reto Bernet, Projektleiter ken? «Im Bereich der VerHome Connect bei Siemens. netzung von Hausgeräten Die App muss dazu nicht geöffnet sein, sondern einfach setzen Europas führende im Hintergrund laufen. In Marken auf Home Connect. einem solchen Fall müssen In Zukunft werden voraussichtlich noch weitere HerSie die Kühlschranktüre selsteller unseren Standard ber von Hand schliessen. anwenden», ist Reto Bernet Die Kühltemperatur kann überzeugt. Das bringt den hingegen von unterwegs reguliert werden. Das NonVorteil, dass man sich beim plusultra sind zwei im Gerät Kauf neuer smarter Hausgeräte nicht mehr auf einen inte­g rierte Kameras, über Hersteller festlegen muss. die man überprüfen kann, Reto Bernet, Projektleiter Home Connect bei Siemens Die Vernetzung verschiewelche Zutaten für das denster Hausgeräte wird Nachtessen noch fehlen und unter dem Begriff «Internet der Dinge» als Megatrend gehandelt. auf die Einkaufsliste müssen. Sabrina Appenzeller gibt sich optimistisch, dass vernetzungsfäFür den Morgenkaffee aus dem Kaffeevollautomaten kann über hige Geräte auch in Schweizer Küchen einen Siegeszug antreten die Home Connect App eine coffeePlaylist angewählt werden. Beim werden. «In innovativen und zukunftsorientierten Küchen kann Aufstehen müssen dann nur noch die richtigen Tassen daruntergeman sich diese nicht mehr wegdenken.»  stellt werden. Das vorgewählte Programm erledigt den Rest und

«Wer einen drahtlos vernetzten Kühlschrank hat, erhält eine Push-Benachrichtigung aufs Handy, wenn die Gerätetür nicht richtig geschlossen ist oder wenn mit der Kühltemperatur etwas nicht stimmt.»

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KÜCHE   CHECKLISTE

Checkliste Küche

——Spüle 1 Becken 

  :  2 Becken    :  Restebecken    :  Abtropffläche    :  Eingebauter Spülmittelspender 

wird die Küche verwendet? ——Wofür Kochen    :  Essen    :  Wohnen    : 

Arbeiten 

——Armatur Brauseauszug 

  :

Soda-Hahn 

——Wie viele Personen kochen gleichzeitig?

——Täglich 

  :  Gelegentlich    :  Selten    :  Professionell  Hobbymässig    :  Mit minimalem Aufwand    :

——Stil Modern 

——Farben Hell    : 

Keramik 

Metall    :  Glas  Strukturiert    :  Hochglanz 

  :  Geräumigkeit 

  : 

——Stauraum Besteck

Backen und Garen   :  Combi-Steamer 

Kochgeschirr

  :  Glaskeramikherd    :  Induktionsherd  Teppanyaki    :  Wok-Mulde    :

——Dampfabzug Ausziehbar    :  Inselhaube 

Gläser/Tassen

  : 

Pfannen Backzubehör

An der Wand 

  :  Im Kochfeld 

  : 

  :

Kleingeräte

——Geschirrspüler Ergonomisch eingebaut  Mit Besteckschublade 

Vorräte   :  Grossraum    :    :  Mit Teilbeladungsprogrammm 

Geräte ——Sonstige Eismaschine    :  Kaffeemaschine  Sound-Anlage  100

Essgeschirr

  : 

——Kochen Gasherd 

  :  Wärmeschublade    :  V akuumierschublade    : 

  :  Warm 

  :  Kunststein 

  :  Keramik    :  Lack    :  Matt    : 

Glas    :  Putz    :  Granit    :  Mineralwerkstoffe    :  V erbundwerkstoffe    : 

  :  Kühlschrank ohne Gefrierfach  Gefrierschrank    :  Zweitüriger Kühl- und Gefrierschrank    :  Nullgradzone    :  Weinschrank    :  Frei stehend    :

  :  Steamer  Kombimikrowelle    :

  :  Mediterran 

——Rückwand Platten    : 

  :    :

——Kühlen Kühlschrank mit Gefrierfach  ——Backofen 

  :  Dezent 

  :  Naturstein    :  V ollkernplatten    :

——Fronten Holz    : 

wird darüber hinaus Wert gelegt? ——Worauf Umweltfreundliche Materialien    :  Energiesparen    :  Ästhetik 

Dunkel    :  Kräftig    :  Kontrastierend    : 

——Arbeitsoberflächen Chromstahl    :  Holz 

  : 

——Wie viele Steckdosen werden benötigt? Pflegeleichtigkeit 

  :  Minimalistisch    :  Rustikal    :  Ausgefallen    : 

Retro 

Kühl 

  :  L-förmig    :  Halbinsel    :

  :  Kochinsel 

  :

  :

Form der Küche ——Gewünschte Einzeilenküche    :  Zweizeilenküche  U-förmig 

  :

  :  Deckenleuchten    :  Wandleuchten    :  Lampen an Oberschränken    :  Innenbeleuchtung der Schränke    :

Gekocht wird

:  Geschlossen 

  :  Kochendwasserhahn    :    :  Touch-Steuerung    :  Beleuchtung 

——Lichtquelle Fenster    :  Deckenspots 

——Für wie viele Personen wird regelmässig gekocht?

Wohnraum hin ——Zum Offen    :  Halboffen   

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Gewürze

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Flaschen   : 

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viel

mittel

wenig

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Mit dem Combi-Steam kocht man gerne. V-ZUG erleichtert Ihnen das Kochen mit einfachen und individuellen Lösungen. Der neue Combi-Steam MSLQ ist das weltweit erste Gerät, das konventionelle Beheizungsarten, Dampf und Mikrowelle in sich vereint. So macht schnelles und gesundes Kochen Freude: vzug.com

Schweizer Perfektion für zuhause Info Nr. 125


INNENAUSBAU   KÜCHENBAUER

STILVOLLE KÜCHENLANDSCHAFTEN Leckere Gerichte, süsse Desserts, edle Tropfen – die verschiedenen Aromen und Düfte locken in die Küche, die schnell zum Mittelpunkt des Geschehens wird. Hier wird gekocht, gebacken, gegessen und geplaudert, hier verweilt man gerne und noch lieber, wenn die Küche praktisch ausgestattet und wohnlich eingerichtet ist. REDAKTION DONIKA GJELOSHI

CLEVERES DESIGN MIT AKZENTFARBEN Mit leuchtenden gelbgrünen Flächen werden in dieser Küche geschmackvoll Akzente gesetzt. Die Fronten sind aus hochwertigem Ulmenholz verarbeitet und harmonieren mit der feinen Keramikabdeckung. Ein besonderes Highlight ist die integrierte Tischplatte ohne störende Balken. Dank dem innovativen und individuell anpassungsfähigen Inneneinteilungssystem herrscht jederzeit Ordnung in Schubladen und Schränken. www.elbau.ch

[ 1 ]

[ 1 ] HOLZ UND STAHL

[ 2 ]

Viel Platz auf kleinstem Raum bietet diese praktische Küchenwerkbank. Die Stahlelemente verleihen ihr einen stilvollen Loft-Charakter. www.brunner-kuechen.ch

[ 2 ] PRAKTISCHE STUFEN

Das Etagenbecken «Etagon» schafft durch seine Stufen und das durchdachte Zubehör mehrere Arbeitsflächen in der kompakten Spüle. www.blanco.ch

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KÜCHENBAUER   INNENAUSBAU

[ 3 ]

[ 3 ] MODERNE ELEGANZ

Minimalistisches Design und besondere Griffleisten zeichnen die Linie «Phoenix» aus. Dank dem modularen Konzept mit einer grossen Auswahl an Materialien und Farben kann diese Küche den individuellen Bedürfnissen sowie den architektonischen Gegebenheiten angepasst werden. www.poliform.it

[ 4 ] HARMONISCH

Natürliche Materialien und dunkle Farbtöne versprühen eine warme Atmosphäre in dieser eleganten Küche. Die hochwertige Ausstattung fügt sich dabei harmonisch in das reduzierte Design ein. www.orea-kuechen.ch

[ 5 ] DETAILVERLIEBT

[ 4 ]

Die Küche «opus one» vereint stilvolles Design mit praktischen Details. Während die grosszügigen Flächen viel Platz zum Kochen und Rüsten bieten, wurde die Werkbank auf die Küchenutensilien genau abgestimmt und ermöglicht so ein ordentliches, aber stimmmungsvolles Erscheinungsbild. Eine weitere Besonderheit bildet der eingearbeitete Hochschrank mit eingefrästen Halterungen für die Weingläser. Die Schranktür lässt sich dabei per Knopfdruck öffnen.

[ 5 ]

www.eisenring-kuechenbau.ch



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INNENAUSBAU   KÜCHENBAUER

[ 6 ]

[ 6 ] EINFACH UND EINLADEND

Die «bulthaup b1»-Küche konzentriert sich auf das Wesentliche und schafft mit zurückhaltendem Design Platz für das Zusammensein mit Familie und Freunden. Formal eigenständige Elemente wie die Kücheninsel, die Wandzeile und der Hochschrankblock lassen sich entsprechend arrangieren und fügen sich zu einem Ganzen zusammen. www.bulthaup.com

[ 7 ] EFFEKTVOLL RUSTIKAL

Warmes Eichenholz mit perlweissen Glasfronten zeichnen diesen Kochbereich aus. Mit wohnlichen Tapeten werden farbige Akzente gesetzt. Für ein gemütliches Ambiente sorgen die dimmbaren Leuchten, die per Smartphone oder Tablet gesteuert werden können. www.piatti.ch

[ 8 ] GEKONNT KOMBINIERT [ 7 ]

[ 8 ]

Weisse Küchen erhalten einen Farbtupfer mit bunten Leuchten, Schranktüren oder anderen Details. Mit verschiedenen Küchenmarken und Möbelprogrammen bietet Sanitas Troesch passende Lösungen für jedes Budget. www.sanitastroesch.ch

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KÜCHENBAUER   INNENAUSBAU

[ 9 ]

[ 9 ] TEESCHRANK

Dieser Schrank hält alles bereit, was man für den Teegenuss braucht. Das Schrank-Konzept «+Stage» können Sie einem spezifischen Thema widmen und die Ausstattung diesem entsprechend gestalten. Kompakt und stilvoll rückt dieser Schrank Ihre Interessen in den Mittelpunkt des Geschehens.

[ 11 ] [ 10 ]

www.poggenpohl.com

[ 10 ] SELBSTBEWUSST

Praktisch und mit viel Stauraum ist diese Küche den Bedürfnissen des Nutzers angepasst. Mit intensiven Farbakzenten kommt das elegante Grau noch besser zur Geltung. www.alpnachkuechen.ch

[ 11 ] GRIFFBEREIT

Mit Schränken und Systemen von Peka können Sie endlich bequem auf Ihre Küchen­ utensilien zugreifen. Die ausziehbaren Tablare machen es möglich, dass auch die Gegenstände in der hintersten Ecke gut sichtbar und mühelos erreichbar werden. www.peka-system.ch



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INNENAUSBAU   KÜCHENBAUER

[ 12 ]

[ 12 ] GRAUE EMINENZ

Wer sagt denn, Grau sei langweilig? Eingebettet in die richtige Umgebung besticht es durch eine schlichte Eleganz. Über den grifflosen Kunstharz-Fronten liegt dazu passend matt geschliffener Granit. Spannung erzeugt der wie ein Spiegel wirkende Geräteblock.

[ 13 ]

www.schneebeli.ch

[ 13 ] REINE OBERFLÄCHE

Die Arbeitsplatte muss in der Küche viel aushalten. Deshalb hat Suter Inox mit «Terra» eine robuste und äusserst pflegeleichte Decor-Oberfläche kreiert: Kratzer und Fingerabdrücke haben keine Chance. www.suter.ch

[ 14 ] DEZENT GLAMOURÖS

Schnörkellos, praktisch und mit viel Stauraum zeigt sich zunächst diese grosszügige Kochlandschaft. Schaut man genauer hin, macht sich ein edler Glanz bemerkbar, denn die Fronten aus Chromnickelstahl sind mit einer sanften Goldpatina überzogen – ein besonderer Kundenwunsch, den Forster Küchen erfüllte.

[ 14 ]

www.forster-kuechen.ch

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[ 15 ]

[ 15 ] SCHUTZMANTEL

Hitze, Dampf, scharfe und spitze Messer, ätzende Flüssigkeiten – diese Küche aus hauchdünner Hightech-Keramik widersteht allem. Für die Raumfahrt entwickelt, veredelt der robuste Naturstoff das griff- und fugenlose Design. Licht zaubert faszinierende Muster aus Schatten und Kontrasten auf die Fronten.

[ 16 ]

www.alno.ch

[ 16 ] KÜCHENBAUSTEINE

Zeitlos elegant und einzigartig in seiner Komposition fügt sich diese Küche in den Raum, darauf bedacht, den individuellen Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden. Dieses Modell besticht mit der Kombination aus einer handwerklich ausgeführten Oberfläche in Sandsteinoptik sowie eleganten, dunklen Echtholzfronten. www.fust.ch

[ 17 ] STRAHLENDES WEISS

Hell und ausdrucksstark ist das Erscheinungsbild dieser Küche mit weiss lackierten Fronten und schwerer Marmorabdeckung. Mit schlichter Griffanordnung wird das Design stilvoll abgerundet. www.kissling-reiden.ch

[ 17 ]


INNENAUSBAU KÜCHE   GERÄTE

NEUE TECHNOLOGIEN FÜR DIE KÜCHE Effizient, praktisch, nachhaltig und sorgenfrei lautet das Motto dieser Küchenhelfer. Neue und innovative Geräte erleichtern nicht nur die Küchenarbeit, sondern kommen auch stilvoll daher. REDAKTION DONIKA GJELOSHI

PROFI-KÜCHE FÜR ZU HAUSE Für passionierte Hobbyköche bietet die «Electrolux Grand Cuisine» ein professionelles Kochsystem für die Privatküche, bestehend aus neun Produkten: Kombibackofen, Schockgefrierer, Induktionskochfeld, Präzisions-Vakuumierer, Gaskochfeld, Teppanyaki und Wok, Standmixer sowie ein massgeschneidertes Dampfabzugssystem – mit diesen Tools haben Sie die nötigen Hilfsmittel, um zu Hause ein Gourmet-Menu zu zaubern. www.electrolux.ch

[ 1 ]

[ 1 ] DURCHATMEN

[ 2 ]

Der «Skyline Edge» präsentiert sich in neuem Design und sorgt mit der patentierten «JetStream»-Technologie für reine Luft. www.wesco.ch

[ 2 ] INNOVATIV

Mit dem raffinierten «inductionAir»-System wird der Dampfabzug in das Kochfeld integriert und schafft so mehr Freiraum in der Küche. www.siemens.ch

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GERÄTE   INNENAUSBAU KÜCHE

[ 3 ]

[ 3 ] SPARSAM UND EFFIZIENT

Der neue Geschirrspüler «Adora SL» von V-Zug ist ein wahrer Küchenhelfer. Mit niedrigstem Energie- und Wasserverbrauch reinigt er das Geschirr schnell und effizient. Ein besonderes Highlight: Das PartyProgramm spült leicht verschmutztes Geschirr in nur elf Minuten. www.vzug.com

[ 4 ] INTUITIVE STEUERUNG

Ergonomisch geformt leistet diese Deckenhaube effizienten Abzug und punktet zudem mit einfacher Handhabung durch die One-Touch-Bedienelektronik. www.silverline24.de

[ 5 ] KEIN ANBRENNEN

[ 4 ]



[ 5 ]

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Die neuen Induktionskochfelder aus der Linie «TempControl» sorgen für ein perfektes Bratergebnis. Durch Sensoren im Kochfeld wird die Temperatur automatisch reguliert. So können Sie sicher gehen, dass garantiert nichts anbrennt, und sich entspannt auf Ihre Gäste freuen! www.miele.ch

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INNENAUSBAU KÜCHE   GERÄTE

[ 6 ]

[ 6 ] NEUE PERSPEKTIVE

[ 8 ]

Eine neue Perspektive eröffnet auch diese Tischhaube von Bosch. Die neue Produktreihe zeichnet sich durch ihre Leistungsstärke, die einfache Bedienung und das stilvolle Design aus, das den individuellen Ansprüchen gerecht werden kann. www.bosch-home.ch

[ 7 ] LÄNGERE HALTBARKEIT

Mit der innovativen ProFreshTechnologie macht dieser Kühlschrank Lebensmittel länger haltbar: Vitamine, Nährstoffe und Aromen werden durch angepasste Temperaturzonen und gezielte Regulierung der Feuchtigkeit geschützt. Für besonders empfindliche Lebensmittel wie Fleisch und Fisch wurde die Zero°-BioZone im Kühlschrank integriert, welche die Innentemperatur und Luftfeuchtigkeit automatisch überwacht und anpasst.

[ 7 ]

www.bauknecht.ch

[ 8 ] HYGIENISCH

Eine einwandfreie Hygiene ist relevant für die Aufbewahrung von Lebensmitteln. Diese Voraussetzung erfüllt der Sibir-Kühlschrank dank dem innovativen Kunststoff. www.sibirgroup.ch

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DIE NEUSTE AUS DER KÜCHEN HAUPTSTADT KÜCHENHAUPTSTADT.CH

AUSSTELLUNG HAUPTSITZ · Pumpwerkstrasse 4 · 8370 Sirnach · Tel. 071 969 19 19 AUSSTELLUNG BAUARENA · Industriestrasse 18 · 8604 Volketswil · Tel. 044 908 36 40 AUSSTELLUNG CRISTALLITH · Ostringstrasse 17 · 4702 Oensingen · Tel. 062 388 17 20 Info Nr. 126


INNENAUSBAU KÜCHE   PRODUKTE

[ 9 ]

[ 9 ] ELEGANT REDUZIERT

Geradlinig und puristisch präsentiert sich diese Küche von Gorenje. Ein schlichtes, aber edles Design, das die Technik in elegantem Weiss verkleidet – hier steckt mehr drin, als man denkt.

[ 10 ]

www.gorenje.ch

[ 10 ] ALLESKÖNNER

Der «Combi-Steam MSLQ» von V-Zug ist Backofen und Steamer zugleich und wurde neu mit der MikrowellenFunktion erweitert, die eine schnelle, aber schonende Zubereitung verspricht. www.vzug.com

[ 11 ] FERNSPÜLEN

Bequem und ortsunabhängig kann der energiesparende Geschirrspüler «iQ700» per Home Connect ferngesteuert werden. Mit Statusmeldungen und Erinnerungen auf dem Smartphone bleiben Sie stets auf dem Laufenden und das Geschirr nicht liegen. Farbige LEDs leuchten den Innenraum aus und machen damit die Arbeit zum Vergnügen.

[ 11 ]

www.siemens.ch

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swiss made

KÜCHEN, DIE BEGEISTERN. loosli-kuechen.ch Besuchen Sie unsere Ausstellungen in Wyssachen | Langenthal | Volketswil Info Nr. 127 INS_Kuechen.indd 7

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Info Nr. 128 Info Nr. 129

EIN GUTES STÜCK ZUHAUSE. DIE NEUE SK CITYPRO S.

Es sind die scheinbar selbstverständlichen Dinge, die ein Heim zu einem Zuhause machen. Die SK Citypro S ist eines davon. Eine Armatur, die Vertrauen durch kompromisslose Qualität fördert. Auch erhältlich als Ausführung mit Auszugbrause. www.similorkugler.ch


INNENAUSBAU KÜCHE   PRODUKTE

DESIGN-OBJEKTE ZUM AUFDREHEN Diese Wasserspender sind wahrlich flexibel, und damit ist nicht nur ihr ausziehbarer Brauseschlauch gemeint. Moderne Küchenarmaturen überzeugen mit ihrem Design, aber auch mit innovativen Zusatzfunktionen. REDAKTION ANNA ETTLIN

ARMATUR FÜR PROFIS Selbst den höchsten Ansprüchen werden die Armaturen der «Grohe Essence Professional» gerecht. Die eleganten Profi-Armaturen mit Dual-Spülbrause bestechen mit ihrem um 360 Grad schwenkbaren Federarm. Der flexible Silikonschlauch steht in drei edlen Naturtönen sowie in einer limitierten farbigen Auflage zur Verfügung. www.grohe.ch

[ 1 ]

[ 1 ] VON KALT BIS KOCHEND

[ 2 ]

Kaltes, warmes und kochendes Wasser beziehen Sie mit Quooker aus einem Hahn. Das Modell «Quooker Flex» verfügt über einen Zugauslauf. www.quooker.ch

[ 2 ] SCHLANKE SILHOUETTE

Mit «arwa-slim» von Similor heisst Einfachheit zugleich auch Schönheit. Die schlanke Armatur misst nur 3 cm im Durchmesser. www.similor.ch

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hausbau  


PRODUKTE   INNENAUSBAU KÜCHE

[ 3 ]

[ 3 ] DESIGN-ANSPRUCH

Höchstmögliche Qualität und elegante Gestaltung zeichnen den Traditionshersteller Vola aus, ein Grundsatz, an den sich auch die Küchenarmatur «500MT-1-590M» mit ihrer praktischen, versenkbaren Handbrause hält.

[ 4 ]

www.vola.ch

[ 4 ] AUF KNOPFDRUCK

Einfache und schnelle Bedienung ist das A und O in der Küche. «Metris Select» von Hansgrohe geht noch einen Schritt weiter: Mit dem Knopf auf dem ergonomischen Ausziehkopf der Armatur lässt sich der voreingestellte Wasserstrahl jederzeit mit einer Hand starten und stoppen.

[ 5 ]

www.hansgrohe.ch

[ 5 ] LOGISCH

Sind Sie Links- oder Rechtshänder? Bei der Armatur «Logik» von Franke bestimmen Sie die Position des Hebels: rechts, links oder vorne am Wasserhahn. www.franke.ch

[ 6 ] ZUM TRINKEN

Den «Hot & Cold Water Dispenser» von Dornbracht gibt es passend zu verschiedenen Armaturenreihen. Auf Hebeldruck nach vorne spendet der eigenständige Auslauf kochendes Wasser, auf Hebeldruck nach hinten gefiltertes Leitungswasser.

[ 6 ]

www.dornbracht.ch



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INNENAUSBAU   BAD

GROSSZÜGIGE BAD-EINBLICKE Orea, bekannt und ausgezeichnet für hochwertige und individuelle Küchen, fertigt auch Badmöbel nach Mass. Die Innenausbau-Spezialisten im schwyzerischen Muotathal machen Badezimmerträume wahr, wie diese Reportage über eine sanft renovierte Stadtvilla zeigt. TEXT REGINA GREGORI FOTOS OREA AG

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BAD   INNENAUSBAU

L

ange suchten die Bauherren nach einem originalen Altbauobjekt, bis sie in Oerlikon fündig wurden. Die dreistöckige Stadtvilla, 1908 gebaut, entsprach genau ihren Vorstellungen von einem noch nicht zu Tode sanierten Haus. So war es für sie auch keine Frage, ihm den ursprünglichen Charme und Charakter zu belassen. Für den anspruchsvollen Umbau der über hundertjährigen Jugend­stilvilla zogen sie ausser einem Architekturbüro auch Planer von Orea bei, nicht zuletzt wegen ihrer Fachkompetenz in hochwertigem Innenausbau und der hauseigenen Manufaktur in Muotathal.

FLIESSENDE ÜBERGÄNGE VERBINDEN RÄUME

Wie ein roter Faden durchziehen die sorgfältig aufeinander und auf das Haus abgestimmten Farben und Materialien die Räume. Sofort fühlt man sich zu Hause in den alten Mauern. Die durchlässigen Zimmergrundrisse wirken luftig, grosszügig und erlauben gegenseitige Einblicke. Das zeigt sich auch beim schwellen- und türlosen Durchgang vom Schlafzimmer ins Bad. Auf den weiss gekalkten Eichen­fl iesen betritt man den hellen, einladend wirkenden Raum, vorbei am schwarz bemalten, originalen alten Heizkörper auf der rechten und dem neuen, schmalen Hochschrank aus geräucherter Eiche auf der linken Seite. «Schlafzimmer und Bad werden durch den fliessenden Übergang von einem Raum in den anderen zu einer Oase, zu einem wertvollen Rückzugsort», beschreibt David Spielhofer, CEO von Orea, die räumliche Verbindung.

ZEITLOSE ELEGANZ, KLARE LINIEN

Mit Möblierung, Farbwahl und einer klaren Linienführung ist es den Innenausbauspezialisten von Orea gelungen, eine schlichte, zeitlose Eleganz ins Badezimmer zu bringen, passend zum Stil des Hauses. «Klare Linien sind ein aktuelles Gestaltungsmerkmal», erwähnt David Spielhofer. Im dezenten Raum sticht die schwebend-

leichte Möblierung ins Auge. Das weiss lackierte, bodenfreie BadMöbel mit dem Eichentablar und dem aufgesetzten, eckigen Waschbecken von Dornbracht, die schwarze Armatur mit dem klassischen Kreuzgriff und der Spiegel mit den abgerundeten Ecken, durch den man beim Sich-Betrachten gleichzeitig in den Garten blickt, verleihen dem lichtdurchfluteten Raum das gewisse Etwas. Die weisse Wand zur Küche hin wird unterbrochen vom Oberlicht, das sich unter der Decke entlangzieht als horizontales Gegenstück zum sich in die Höhe reckenden dunklen Hochschrank. Nicht nur ästhetisch, auch funktional überzeugt die Raumausstattung. Alles, was es für das tägliche Sich-frisch-und-schön-Machen braucht, liegt auf dem Badmöbel und dem darunterliegenden dunklen Tablar offen bereit. Die geräumigen Schubladen mit den Eicheneinsätzen und den unterseitigen Griffen bieten zusätzlich Platz, um Dinge zu versorgen. Die Walk-in-Dusche befindet sich in einer Nische hinter der schwebenden Zeile.

JEDES DETAIL INS RECHTE LICHT GERÜCKT

Spannung ins Bad bringt der Kontrast von Schwarz und Weiss, der sich bis in die feinen Gehrungen an Fronten und Abdeckung fortsetzt und sich auf raffinierte, überraschende Weise auch beim schwarzen Siphon und Lavabostöpsel zeigt. Nichts scheinen Planer, Architekten und Bauherren dem Zufall überlassen zu haben, alles ist bis ins kleinste Detail dezent aufeinander abgestimmt. Der durchgehende Eichenboden bringt zusammen mit dem stimmigen Farb- und Materialmix eine warme Atmosphäre in den Raum. Das Seine trägt das Licht dazu bei. «Ein gutes Lichtkonzept ist im Bad unerlässlich. Einerseits möchte man Sinnlichkeit, andererseits benötigt man eine gute Ausleuchtung. Diesem Spannungsfeld muss man Rechnung tragen», erklärt David Spielhofer. In diesem Badezimmer ist nicht nur das auf wunderbare Art gelungen.

Der Kontrast von Schwarz und Weiss setzt sich bis ins Detail fort, auch bei den feinen Gehrungen an Fronten und Abdeckung sowie bei der schwarzen Armatur, beim Siphon und sogar beim Lavabo-Stöpsel. Der helle Eichenboden und das Licht schaffen eine einladende Atmosphäre. Der fliessende Übergang zum Schlafzimmer unterstreicht die Offenheit.



hausbau  

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CHECKLISTE   BAD

Checkliste Bad ——1. NUTZUNG des Badezimmers ——Verwendungszweck Familienbad    :  Elternbad    :  Kinderbad  Gästebad 

  :  Wellness-Bad 

——3. ÄSTHETIK ——Stil Modern    :  Minimalistisch 

  :    :  Wickelraum    : 

Luxuriös 

——Nachhaltiges Bauen 

  :  Energiesparen    :  Geräumigkeit    :  Pflegeleichtigkeit    :  Ästhetik    : 

——

——Farben Hell    :  Warm 

Verbundwerkstoffe (Corian, Hi-Macs usw.)  Sichtbeton   :  Glas    :  Metall    : 

  :  Einzelwaschtisch    :    :  WC    :  Bidet    :  Dusch-WC

——Wellness Sprudelbad 

  :  Massagedüsen    :  Regendusche    :  Dampfbad    :  Solarium    : 

——Geräte Lüftung 

  :  Handtuchwärmer  Infrarot-Lampe    : 

  : 

  :

——Wandbeläge Keramikplatten 

Bodenbeläge ——Keramikplatten    Parkett 

  :  Sound-Anlage 

  : 

——Möbel Lavabo-Unterbau 

  : 

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  : 

:    : 

  :  Putz 

:  Natursteinplatten    :  V inyl    :    :  Laminat    :  Fugenloser Belag    : 

——Sonstige Wünsche

  :  Deckenleuchte    :  Wandleuchte    :  Spiegelleuchte    :  Badewannenbeleuchtung    :  Bodenstrahler    :  Farbige Akzent-LEDs    : 

  :  Spiegelschrank    :  Wandschrank    :  Hochschrank    :  Wäschekippe    :  Schminktisch    :  Ablagefläche  Sitzgelegenheit    : 

  : 

  : 

  :  Natursteinplatten    :  Holz  Natur- oder Backsteinmauer    :  Tapeten    :

——Lichtquellen Fenster    :  Deckenspots 

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Dunkel    :  Kräftig    :  Dezent    :  Kühl    :  Kontrastierend    : 

für die Einrichtung ——Materialien Keramik    :  Holz    :  Naturstein   

——2. AUSSTATTUNG ——Grundlagen Dusche    :  Badewanne 

Sauna 

  :  Weich und organisch    :  Schlicht und zurückhaltend    :  Ausgefallen und vielfältig 

  : 

Wie viele Steckdosen werden benötigt?

Doppelwaschtisch 

  :  Rustikal    :  Mediterran    :  Ausgefallen   :

——Formen Streng und geometrisch 

Was ist darüber hinaus besonders wichtig? Stauraum 

  :  Retro 

  : 


Geberit AquaClean Mera Das WC, das Sie mit Wasser reinigt.

Einzigartig genial.

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Geruchsabsaugung

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INNENAUSBAU   BADKOLLEKTIONEN

BAD-EINRICHTUNG WIRD WOHNLICH Waschtische, Spiegelschränke und andere Bad-Möbel müssen funktional sein. Einer anspruchsvollen Ästhetik steht dies jedoch nicht im Wege, wie die nachstehenden Design-Stücke von unterschiedlichen Anbietern zeigen. REDAKTION ANNA ETTLIN

FLEXIBILITÄT MIT KLAREN FORMEN Offen, harmonisch und ausdrucksstark – entspricht das Ihren Vorstellungen von einer eleganten Bad-Einrichtung? Dann ist die Möbelkollektion «pride» von talsee genau das Richtige für Sie. Mit ihren matten Oberflächen, Abde­ ckungen aus Corian und offenen Regalelementen trifft «pride» genau den Zeitgeist. Die schwarzen Rahmenelemente lassen sich mit diversen Materialien kombinieren, und auch die Masse richten sich nach Ihren Wünschen. www.talsee.ch

[ 1 ]

[ 1 ] SCHMALER RAND

[ 2 ]

Filigrane Kanten und organische Formen definieren die Lavabos und Badewannen der Mineralguss-Kollektion «Namur» von Bringhen. www.bringhen.ch

[ 2 ] LEICHTIGKEIT

Die Kollektion «Quattro.zero» von Sanitas Trösch zeichnet sich durch hauchdünne Aufsatzbecken und schwebend wirkende Möbel aus. www.sanitastroesch.ch

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BADKOLLEKTIONEN   INNENAUSBAU

[ 3 ]

[ 3 ] HARMONISCH

Der Charme von «Harmony» aus dem Hause Framo liegt in der Individualität der Bad-Möbel, die wahlweise mit Abdeckungen aus Keramik oder Mineralguss und mit Fronten in zahlreichen Kollektionsfarben oder in Echtholz erhältlich sind.

[ 5 ]

www.framo.ch

[ 4 ]

[ 4 ] FEINE LINIEN

Mit «KWC Nobla style» lanciert der Armaturenhersteller KWC seine erste Möbellinie. Die Kollektion setzt auf eine feine Ausführung sowie hochwertige Oberflächen und lässt dank einem cleveren Schubladenauszug-System auch im Inneren keine Wünsche offen. www.kwc.ch

[ 5 ] ZEITLOSES DESIGN

Das emaillierte Aufsatzbecken «Loft» von Schmidlin zeigt seine Schönheit auf Wunsch auch mit einer edlen matten Oberfläche. Die grazile Linienführung verbindet sich mit der klaren Formgebung zu einer zeitlos zurückhaltenden Ästhetik. www.schmidlin.ch

[ 6 ] SCHLANKE KANTEN

Die Gestaltung der Serie «Vanity Pathos» unterstreicht ihre besonders schlanken Kanten, eine Spezialität des Herstellers Loosli. Ein prak­ tisches Sortiment an Unterbauten und Schränken stellt sicher, dass «Vanity Pathos» unterschiedlichen Bad-Grundrissen gerecht wird.

[ 6 ]

www.achtung-fertig-loosli.ch



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INNENAUSBAU   BADKOLLEKTIONEN

[ 7 ] [ 7 ]

[ 7 ] SAUBER VERSTAUT

[ 8 ]

Ein ausgeklügeltes Innenleben und ein schwereloses Erscheinungsbild bietet die Möbelkollektion Boutique von Keramik Laufen. Von Unterbauten mit viel praktischem Stauraum bis zu dekorativen offenen Elementen erfüllt «Boutique» alle Bedürfnisse. www.laufen.ch

[ 8 ] MINERALISCH

Der Mineralwerkstoff Varicor verbindet eine angenehme, warme Haptik mit Pflegeleichtigkeit und Widerstandsfähigkeit, was ihn zu einem idealen Kandidaten für die BadGestaltung macht, zum Beispiel in Form des Doppellavabos «Titlis» von Meyer. www.meyer-systeme.ch

[ 9 ] STILVOLL SATINIERT

Nichts schafft eine derart warme und wohnliche Atmosphäre wie Grau- und Erdtöne. Dies greift der Waschtisch «Moon» auf, der bei Keramikland erhältlich ist. Die satinierte Glasabdeckung verschmilzt mit dem ebenfalls satinierten Lack der Fronten zu einem harmonischen Ganzen. Das tiefer gezogene Becken unterstützt diesen Eindruck zusätzlich.

[ 9 ]

www.keramikland.ch

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Badezimmermöbel und Schranksysteme

Framo-Website

Der Film

IN DER SCHWEIZ PRODUZIERT

Framo-App

Framo SA, La Maillarde, 1680 Romont Tel. 026 651 96 51

www.framo.ch Info Nr. 131 Info Nr. 132

baden duschen waschen wellness

Duschfläche Schmidlin FLOOR

Badewanne Schmidlin SELLA SHAPE FRONT

Wilhelm Schmidlin AG 6414 Oberarth www.schmidlin.ch


INNENAUSBAU   DUSCHEN UND WANNEN

DUSCHEN UND WANNEN ZUM ENTSPANNEN Duschen Sie lieber, oder lassen Sie in der Badewanne die Seele baumeln? Wie dem auch sei: Mit der Wahl der Wanne oder der Duschwand beeinflussen Sie den Look Ihres Badezimmers entscheidend. Mit diesen stilvollen Lösungen liegen Sie garantiert nicht daneben. REDAKTION ANNA ETTLIN

REINHEITSGEBOT FÜR DIE DUSCHE Überall, wo Wasser fliesst, gilt: keine Fugen, kein Problem. Deshalb bietet talsee fugenlose Bade- und Duschlösungen «purity» aus dem hochwertigen Material Corian an. Der Duschboden setzt sich nahtlos an der Wand fort oder verschmilzt mit der Badewanne – nicht nur hygienisch, sondern auch elegant! www.talsee.ch

[ 1 ]

[ 1 ] RAUMHOHER PURISMUS

[ 2 ]

Die Duschwand «Koralle S606/S606plus» bringt ein zurückhaltendes, puristisches Design ins Bad und kann raumhoch ausgeführt werden. www.koralle.ch

[ 2 ] RAHMENLOS

Bei den rahmenlosen Duschwänden aus der «Collection 3 Plus» von Duscholux spielt Glas ganz klar die Hauptrolle. www.duscholux.ch

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DUSCHEN UND WANNEN   INNENAUSBAU

[ 3 ]

[ 3 ] FAST FREI STEHEND

Nicht ganz genug Platz für eine frei stehende Badewanne? «Sella Shape Front» von Schmidlin besticht mit der klassischen ovalen Form, die an der Wand platziert wird. Ihr Körper aus Stahl-Email ist ergonomisch und zugleich anmutig geformt. www.schmidlin.ch

[ 4 ] SCHÖNE RINNE

Auch bei einer grosszügigen, bodenebenen Dusche darf der Ablauf selbstverständlich nicht fehlen. Die Duschrinnen «CleanLine» von Geberit vereinen ästhetische Form­ gebung mit maximaler Reinigungsfreundlichkeit.

[ 5 ] [ 4 ]

www.geberit.ch

[ 5 ] INNOVATIVE KERAMIK

[ 6 ]

Dünn, aber robust: Die neuartige SaphirKeramik von Keramik Laufen ermöglicht es, dünnwandige Badewannen wie dieses Stück aus der Kollektion «Val» zu gestalten. Die feine Oberflächenstruktur macht die Wanne auch haptisch zum Highlight. www.laufen.ch

[ 6 ] AUS EINEM GUSS

Einen edlen Natursteinboden unterbricht man ungern mit einer Duschrinne. Deshalb hat Tece eine Spezialrinne entwickelt, die ohne sichtbare Kanten auskommt und den Einbau und die Abdichtung auch technisch vereinfacht. www.tece.ch

[ 7 ] ECKIG ODER RUND?

Bevorzugen Sie eher runde Formen oder doch Rechtecke? Warum nicht beides, sagten sich die Designer der «Loop & Friends»-Kollektion von Villeroy & Boch. 22 Badewannenmodelle in verschiedenen Formen und Ausführungen stehen zur Auswahl. Dazu gibt es die passenden Waschbecken, die auch in dekorativen Trendfarben erhältlich sind.

[ 7 ]

www.villeroy-boch.de



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INNENAUSBAU   WC

MAXIMALE SAUBERKEIT In Japan gang und gäbe, in der Schweiz ein aufsteigender Trend: Dusch-WCs sorgen mit einem Wasserstrahl für perfekte Sauberkeit und machen Papier über­ flüssig. Zahlreiche nützliche Zusatzfunktionen zeichnen die Geräte aus. REDAKTION ANNA ETTLIN

WC-DESIGN AUS DER SCHWEIZ Schweizer Design in Schweizer Qualität – das bietet «Cleanet Riva» von Keramik Laufen. Auf den ersten Blick enthüllt der elegante Keramikkörper nicht, welche ausgeklügelte Technik sich in seinem Inneren verbirgt. Konsequent auf das Thema Hygiene ausgerichtet, definiert das Dusch-WC Sauberkeit mit zahlreichen Funktionen neu. www.laufen.ch

[ 1 ]

[ 1 ] REDUKTION

[ 2 ]

Für perfekte Hygiene mit warmem Wasser braucht «TECEone» keinen technischen Schnickschnack, nur einen Wasseranschluss. www.tece.ch

[ 2 ] PATENTIERT

«AquaClean Mera» von Geberit sorgt mit der patentierten «WhirlSpray»-Duschtech­ nologie für eine angenehme Reinigung. www.geberit.ch

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[ 4 ] [ 3 ] WELLNESS-WC

Mit «Allegra» setzt Closemo, der Schweizer Klassiker unter den Dusch-WCs, neue Masstäbe. Der Dusch-Genuss kann mit diversen Wellness-Funktionen zusätzlich gesteigert werden. www.closomat.ch

[ 4 ] KOMFORT PUR

Das durchdachte Design des «Sensia Arena» von Grohe sieht nicht nur anmutig aus, sondern verspricht auch perfekte Pflegeleichtigkeit. Viele durchdachte Details tragen zum Komfort bei. www.grohe.ch

[ 3 ]

[ 5 ]

[ 5 ] SCHLICHT GESTALTET

Das ist ein Dusch-WC? Und wie! «LaPreva P2» versteckt alle technischen Elemente in der spülrandlosen Keramik. Thermische Reinigung und automatische Entkalkung unterstützen die Hygiene. www.lapreva.com

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Ab sofort brauchen Sie in der Sauna nicht mehr die Augen zu schliessen. Es gibt viele Möglichkeiten, aber immer nur eine wirklich perfekte Lösung. Darum machen wir beim Material und der Gestaltung der KLAFS Saunen, Dampfbäder,

Solarien,

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und

dem

SANARIUM mit SaunaPur® keinerlei Kompromisse. Genauso umsichtig, präzise und detailverliebt gehen wir bei der individuellen Planung Ihres privaten Spas vor. Und das alles nur, damit Sie sich von Anfang an entspannen können. Was wir alles für Sie möglich machen, zeigen wir Ihnen gerne persönlich: in unseren Ausstellungen in Baar, Bern, Montreux

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INNENAUSBAU   BADARMATUREN

STILVOLLE WASSERSPENDER Ob Sie Ihre Hände waschen oder eine Dusche geniessen: Mit diesen Armaturen werden die alltäglichen Bad-Rituale zu Wellness-Momenten. Die breite Palette hält auch für Ihr Bad die perfekte Wasserquelle bereit. REDAKTION ANNA ETTLIN

VON ALLTAG BIS LUXUS Grohe bietet Armaturen für alle Bedürfnisse. Mit der «AquaSymphony» erhält Wellness eine ganz neue Bedeutung: Wie in einem Luxus-Spa werden Sie mit unterschiedlichsten Strahl-Arten verwöhnt, während der «Light Curtain» Ihre Entspannung mit einer personalisierten Farbtherapie vertieft. Für das Lavabo gibt es zum Beispiel die Armatur ­«Eurosmart CE Touchless», die mit Infrarot-Technologie zu attraktiven Preisen überzeugt. www.grohe.ch

[ 1 ]

[ 2 ]

[ 1 ] MINIMALISTISCH

«Ixmo Solo» von Keuco nimmt kaum Platz ein: Einhebelmischer und Schlauchanschluss sind in einem Körper vereint. www.keuco.de

[ 2 ] KANTIG

Ihre Formensprache ist nicht das Einzige, was die Armaturenserie «CL.1» auszeichnet: Die Griffe sind optional mit Relief-Strukturen erhältlich. www.dornbracht.ch

128

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Einzigartig in der Ausführung! [ 3 ]

[ 4 ]

[ 3 ] IN KOMBINATION

Die elegante Form der Mischkombination «Combi-22» von Vola ergänzt jede Badewanne harmonisch. Damit lässt es sich jederzeit bequem zwischen dem festen Auslauf, der Handbrause und der runden Kopfbrause umschalten. www.vola.ch

[ 4 ] URBAN

Edle Metallkörper in ausgewogenen Proportionen definieren die grafische Handschrift der Armaturenserie «arwa-cityplus» von Similor. Neben Dusch- und Bademischern bietet die Serie auch Waschtischarmaturen und einen cleveren Unterputz-Thermostat.

[ 5 ]

www.similor.ch

[ 5 ] BELLE EPOQUE

Der Charme des früheren 20. Jahrhunderts vereint sich bei der Armaturenreihe «Montreux» von Axor mit moderner Technik. Dank der innovativen Oberflächenbearbeitung erstrahlen die nostal­ gischen Armaturen auch nach Jahren noch im selben Glanz.

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www.hansgrohe.ch

VARIABLE SCHIEBELÖSUNG MIT CLEVEREN FUNKTIONEN Die einteilige Schiebetür Bella Vita 3 läuft ruhig, lässt sich dank Soft-Close Funktion sanft öffnen und schliessen und ist flexibel positionierbar. Sie überzeugt nicht nur als anpassungsfähige Duschwand für Nischen und Badewannen, sondern auch mit einem praktischen Detail: Durch die stets zugänglichen Armaturen ist die Schiebelösung besonders reinigungsfreundlich und funktional!

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INNENAUSBAU   HEIZKÖRPER

[ 1 ] KLASSISCH

Der Badheizkörper «Balboa» von Prolux zeichnet sich durch eine zeitlose, geometrische Formensprache sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus. www.prolux-ag.ch

[ 1 ]

[ 2 ] DURCHGEWÄRMT [ 2 ]

[ 3 ]

Mit «Cinque» von Richner werden alle Frotteetücher warm: Durch seinen grosszügigen Abstand zur Wand schafft der Heizkörper Platz für gleich mehrere Tücher. Seine moderne Optik passt in jedes Badezimmer. www.baubedarf-richner-miaton.ch

[ 3 ] ELEKTRISCH

Im Bad möchte man auch im Sommer nicht auf zusätzliche Wärme verzichten. Deshalb gibt es den eleganten Wandeinbau-Heizkörper von Vola jetzt auch in der elektrischen Ausführung «T39E». Alle Funktionsteile sind in die Wand integriert, und Anzahl und Anordnung der Stäbe lässt sich für jedes Bad individuell bestimmen. www.vola.ch

[ 4 ] VERCHROMT

Das besonders sorgfältige Verchromungsverfahren von Zehnder verleiht Bad-Heizkörpern das gewisse Etwas. Die stilvollen Design-Wärmespender, etwa der hier abgebildete «Universal», bewahren damit ihren Glanz über die Jahre hinweg.

[ 4 ]

www.zehnder-systems.ch

130

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INNENAUSBAU   WELLNESS

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WELLNESS   INNENAUSBAU

OASE DER NEUSTEN GENERATION Eine Wellness-Zone für die ganze Familie war der Wunsch der Bauherrschaft. Grosser Wert wurde auf natürliche und hochwertige Materialien gelegt sowie auf die neusten technischen Errungenschaften. Mit dem malerischem Ausblick auf die Luzerner Berglandschaft ist pure Erholung garantiert. TEXT DONIKA GJELOSHI  FOTOS KÜNG AG

A

m Ursprung dieser Wellness-Oase stand der Wunsch der Bauherrschaft, einen modernen und zweckmässigen Erholungsraum für die ganze Familie zu schaffen. Da der Bauherr selbst in der Baubranche tätig ist, hatte er sehr konkrete Vorstellungen, wie das Endprodukt aussehen sollte. Deshalb hat er seine Wünsche für das Haus und die Wellness-Zone selbst zu Papier gebracht. Besonders der Wellness-Bereich war von Anfang an ein entscheidender Teil der Gesamtplanung, beabsichtigte die sportlich aktive Familie doch,

der Biosa-Tower-Ofen von Küng gerecht. Der Sauna-Ofen verfügt über zwei Heizkörper in elegantem Design. Während der erste Turm für die Peridotitsteine vorgesehen ist, dient der zweite Turm mit heraus­nehmbarem Wasserbehälter, Kräutersieb und Ölschale der Aromatherapie. Dank der Möglichkeit weniger extremer Temperaturen, wie sie einer «sanften Sauna» entsprechen, ist eine längere Verweildauer möglich, die ebenso die Nutzung von Farblichttherapie nahelegt. Auch die Kinder können so die Sauna gut nutzen. Steht dem Benutzer jedoch der Sinn nach einer finnischen Sauna mit Höchsttemperatur, dann ist dies ebenfalls möglich . Die A-12-Steuerung per Touchscreen ist ein weiteres Highlight, denn Wohlbefinden beginnt mit einfacher Handhabung. Eine leichte Berührung der Glasscheibe reicht, und schon verwandelt sich diese in einen farbigen Touchscreen, auf dem die nötigen Einstellungen vorgenommen werden können. Bei Lieferung sind bereits zwölf Standardprogramme im System enthalten, die bei Bedarf angepasst und um sechs weitere individuelle Programme ergänzt werden können.

ÄSTHETISCH ANSPRUCHSVOLL

Die Glasscheiben lassen nicht nur die Sauna grösser wirken, sondern schaffen auch ein angenehmes Raumgefühl. Links oben: Der Tower-Ofen verfügt über zwei Heizelemente und lässt sich per Touchscreen einfach bedienen. Mit Farblicht können diverse Atmosphären geschaffen werden, die die Stimmung des Nutzers widerspiegeln. Links unten: Der Pool ist nicht nur nach dem Saunagang eine schöne ­A bkühlung, sondern auch nach einem heissen Tag im Sommer. Durch die verglaste Schiebetür hat die Familie direkten Zugang zum Garten.

die Anlage im Winter fast täglich zu benutzen. Ein grosser Pool, raumhohe Fenster mit Blick auf den Garten und die Luzerner Berglandschaft verleihen diesem Wohnbereich eine beruhigende und majestätische Ausstrahlung. Diese Wirkung wird abends insbesondere auch durch die vielen indirekten Lichtquellen hervorgerufen, die geschickt platziert den Raum ausleuchten. Die Bauherrschaft legte viel Wert auf eine Biosauna mit tieferen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit, die mit der modernsten Technik ausgestattet sein sollte. Diesen hohen Ansprüchen wurde



Für den Erfolg eines jeden Saunaganges ist nebst der Temperaturund Luftfeuchtigkeit auch die Ausstrahlung des Raumes von entscheidender Bedeutung. Durch die gezielte Regelung der Beleuchtung und des Farblichts können diverse Atmosphären geschaffen werden. Die Sauna verfügt auch über einen Eco-Modus, der den Stromverbrauch gering hält. Wenn die Bauherrschaft bereits morgens den Saunagang für den Abend einplanen möchte, so kann die Zeit für das Einheizen im Voraus bestimmt werden, damit zum gewünschten Zeitpunkt die Sauna bereit für die Nutzung ist. Diese moderne und ästhetisch gelungene Sauna passt gut zur technikaffinen Bauherrschaft. Besonders beim Design hat der Bauherr seine eigene Kreativität miteinfliessen lassen. Die Fliesenarbeiten gehen auf das künstlerische Tätigwerden des Bauherrn zurück. Bei sämtlichen Materialien griff man auf qualitativ hochstehende Werkstoffe zurück. Im ganzen Wellness-Bereich wurde rutschfestes Mosaik verlegt. Die Rückwand der Sauna aus rustikalem Naturstein passt zu den Liegeflächen aus Espenholz und verleiht diesen noch mehr Ausdruck. Die Glaswand lässt den Saunabereich grösser wirken und sorgt dafür, dass in der Sauna keine einengenden Gefühle aufkommen können. Mit der Erlebnisdusche und dem frei stehenden Tauchbottich wird nicht nur der Saunagang, sondern auch das Erscheinungsbild des gesamten Wellness-Bereichs abgerundet. Der Well­ness­-Bereich hat sich in dieser Ausführung im täglichen Gebrauch bewährt und der Bauherrschaft zahlreiche erholsame Stunden beschert. Die Familie fühlt sich ausgesprochen wohl in ihrer individuell gestalteten Oase. 

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RATGEBER   WELLNESS

SO HOLEN SIE SICH DAS SPA-FEELING INS HAUS Wer sich eine Sauna oder ein Dampfbad zuhause wünscht, steht vor einem vielseitigen Angebot. Oft sieht man vor lauter Anlagen die Wellness-Oase nicht mehr, deshalb erklärt die Expertin Caroline Wüest worauf es wirklich ankommt und was es bei der Planung zu beachten gilt. INTERVIEW  DONIKA GJELOSHI

Sauna, Dampfbad oder beides – wie soll sich der Bauherr entscheiden? Es gilt herauszufinden, was die Vorlieben der Bauherrschaften sind. Die unterschiedlichen Wirkungsweisen sind oft gar nicht bekannt. So wirkt die traditionelle finnische Sauna mit etwa 90 °C und trockenem Klima vor  allem kreislauffördernd, entschlackend und stärkend für das Immunsystem. Das Dampfbad dagegen mit rund 45 °C und annähernd 100-prozentiger Feuchte hat einen wohltuenden Effekt, vor allem für die Haut, die Atemwege und natürlich auch für die Entspannung. Als echte Alternative schätzen die Bauherren unser Sanarium sehr. Es bietet diverse Badeformen in einer Kabine – von der finnischen Sauna bis zum Softdampfbad mit etwa 60 °C und einer Feuchte von rund 55 Prozent. Diese Badeform wird vor allem von Frauen sehr gerne angenommen, da sie   etwas schonender als die finnische Sauna wirkt, aber dennoch einen spürbaren Gesundheitseffekt bringt.

1,60 m. Eine Dusche sollte möglichst direkt zugänglich sein, und ein Platz zum Ruhen sollte sich ebenfalls in der Nähe befinden. Wie diese Zonen gestaltet werden können, ist völlig unterschiedlich und hat dem Wunsch und dem Geschmack der Bauherrschaft zu entsprechen.

Welches ist der ideale Standort? Caroline Wüest ist Geschäftsführerin der Klafs AG. www.klafs.ch

Welche Materialien sind geeignet?

Welche baulichen Voraussetzungen erfordert der Bau einer Wellness-Zone im Einfamilienhaus? Gibt es dabei Unterschiede zwischen Sauna und Dampfbad? Da gibt es auf jeden Fall Unterschiede. Eine Sauna braucht lediglich einen passenden Platz, einen pflegeleichten Untergrund – wir stellen die Kabine auf den fertigen Boden – sowie einen Starkstromanschluss. Je nach Einbausituation empfehlen wir der Bauherrschaft eine kontrollierte Abluft, entweder in das hauseigene Lüftungssystem oder direkt ins Freie. In einem gut belüfteten Raum ist dies aber oft nicht einmal notwendig. Bei einem Dampfbad muss man schon mehr beachten: Notwendig ist ein komplett abgedichteter Boden mit Bodenablauf, auf den wir das Dampfbad stellen. Weiter wird ein Kaltwasseranschluss im Dampfbad benötigt sowie ein gut belüfteter Platz für die Technik ausserhalb der Kabine. Die Distanz zwischen Verdampfer und Dampfaustritt in der Kabine sollte nicht mehr als 8 m betragen.

Was muss sonst noch beachtet werden? Der Raum sollte trocken sein. Ansonsten braucht es für den ­S auna-Raum eigentlich keine besonderen Massnahmen. Die heutigen bau­l ichen Standards genügen für den Einbau unserer Produkte in den meisten Fällen.

Wie viel Platz braucht der Wellness-Bereich? In einer Sauna sollte man bequem liegen können. Darum empfehlen wir einen Platz von 3 bis 4 m². Also möglichst die Körperlänge plus 10 cm, damit ein gutes Raumgefühl herrscht. Die Tiefe der Kabine hängt vom verfügbaren Platz ab. Gerade in den modernen Etagenwohnungen ist der Platz oft beschränkt. Für diese Einbausituationen haben wir die Sauna S1 entwickelt. Diese hat im Ruhezustand eine Tiefe von 60 cm und entfaltet erst auf Knopfdruck ihre volle Tiefe von 134

Heutzutage gibt es für eine Sauna eigentlich nicht mehr «den» optimalen Standort. Tatsache ist aber, je integrierter im Wohnraum, desto mehr wird die Anlage genutzt. Toll ist also, wenn man im Wohnbereich einen Raum oder eine Nische für die Sauna findet. Die Dampfbäder bauen wir aufgrund der Wasseranschlüsse meistens im Bad oder, bei grösseren Objekten, in einem Wellness-Raum ein.

Für das optimale Sauna-Klima gibt es verschiedene Einflussfaktoren. Ein Wichtiger ist auf jeden Fall das Holz. Es soll möglichst unbehandelt und von sehr guter Qualität sein. Wir verwenden als Standard das Holz der kana­ dischen Hemlock-Tanne aus umweltzertifiziertem Anbau. Es ist emissionsfrei bei 90 °C und bietet beste Qualität durch den speziellen Schnitt. Unsere Design-affinen Kunden bevorzugen dieses hochwertige Holz, kombiniert mit einer Glasfront. In manchen Fällen wird eine zusätzliche Fläche in Naturstein oder mit zusätzlichen Glaselementen gewählt. Diese Kundenwünsche erfüllen wir natürlich auch gerne, versuchen aber immer, die für den Kunden bestmögliche Sauna-Wirkung beizubehalten.

Welche Trends beobachten Sie im Wellness-Bereich? Die Kunden wollen heute mehr für ihre Gesundheit tun. Zusatz­ anwendungen, die kombiniert werden können, wie beispielsweise einbaubare Infrarotsitze oder ein Trockensalzvernebler wie der handliche «SaltProX», sind sehr begehrt und bringen viel Abwechslung in die Sauna-Rituale. Die Infrarotsitze strahlen eine Tiefen­ wärme aus und lindern dadurch gezielt Verkrampfungen, Rückenoder Gelenkschmerzen, während Trockensalz die Atemwege befreit. Kurz gesagt: Maximaler Gesundheitsnutzen auf möglichst kleinem Raum ist derzeit sehr gefragt.

Welche technischen Neuheiten sind zurzeit auf dem Markt zu finden? Die wichtigste Innovation von Klafs ist sicher die ausfahrbare ­Sauna «S1». Sie verändert sich auf Knopfdruck von der Grösse eines Schranks auf die volle Grösse einer vollwertigen Sauna. Die Bedienerfreundlichkeit der Steuerungen wird immer wichtiger, und auch der Energiebedarf der Sauna- und Dampfbad-Technik wird laufend ­optimiert. Intelligente Systeme wie der Klima-Manager oder das WLAN-Modul für die mobile Bedienung unterwegs gehören aber heute schon fast zum Standard. 

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Ging Sauna Erlebnis für die Sinne Besuchen Sie unsere Ausstellung und lassen Sie sich von den vielfältigen Möglichkeiten des Saunierens inspirieren.

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INNENAUSBAU   SAUNA

[ 1 ]

[ 1 ] KOMPAKTE SAUNA

Beschränkte Platzverhältnisse sind kein Grund mehr, auf eine eigene Sauna zu verzichten: Das Modell «Inipi B Super Compact» von Duravit passt mit seinen rund 120 × 120 cm in jede Ecke und bietet dennoch komfortablen und stilvollen Wohlfühlraum für eine Person.

[ 2 ]

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[ 2 ] RUSTIKALER CHARME

Sauna ist nicht gleich Sauna. Das weiss das Familienunternehmen Ging, bei dem individuelle Lösungen auf dem Programm stehen. So ist auch diese gemütliche Schwitz­s tube mit AltholzAuskleidung und indirekter Beleuchtung auf Kundenwunsch entstanden.

[ 3 ]

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[ 3 ] TROPISCHES KLIMA

Das Finarium von Fitness-Partner AG erweitert die Funktionen der Sauna um weitere Enspannungs­­möglichkeiten. Bei der bewusst tiefen Temperatur von etwa 55 °C und der relativen Luftfeuchtigkeit von 55 % lassen sich ein Kräuterinhalationsbad, ein Warmluftraum oder ein mildes Dampfbad geniessen. www.fitness-partner.ch

[ 4 ] TELESKOPISCH

Wenig Platz? Kein Problem! Bei Nichtbenutzung faltet sich die teleskopische Sauna «S1» von Klafs wie das Objektiv einer Kamera zusammen und nimmt dann nur so viel Platz ein wie ein herkömmlicher Schrank. Im ausgefahrenen Zustand bietet die mobile Sauna Platz für die ganze Familie.

[ 4 ]

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Info Nr. 141

HÄNDE FREI MIT DEM ORIGINAL DUSCH-WC DER EXTRAKLASSE. Closomat® Allegra Mit unserem neuen Dusch-WC wird Ihr tägliches Bedürfnis zum wohltuenden Closomat-Erlebnis. Entdecken Sie ein einzigartiges Gefühl von Komfort, Frische und Sauberkeit. Per Knopfdruck reinigt Sie ein warmer Wasserstrahl und der Warmluftföhn trocknet Sie sanft. Hände benutzen war gestern, Closomat Allegra ist heute. www.closomat.ch

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Mit intelligenten Produkten wie der Serie S606/S600Plus steht Koralle für kompromisslose Dusch-Architektur. Die Details überzeugen auf Anhieb: Ausgestattet mit sanft schliessenden Schiebetüren, raumhoch oder dem Raum angepasst planbar und mit 5 Dekoren auf jeden Stil ausgerichtet.

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RATGEBER    INTELLIGENTES WASCHEN

WÄSCHEPFLEGE MIT DER APP Drahtlos vernetzte Haushaltgeräte, die sich über eine App von einem beliebigen Ort aus steuern und kontrollieren lassen, sind im Kommen und erobern auch die Waschküche. Welchen Komfort sie bieten, und wie die Vernetzung funktioniert, darüber wissen die Fachleute von Miele Bescheid. TEXT   REGINA GREGORI

O

b berufstätig oder nicht, wer keine gute Fee daheim hat, die den Haushalt in Schuss hält, für den kommen drahtlos vernetzte Haushaltsgeräte wie gerufen. Weil sie sich von überall her bedienen lassen, muss man nicht mehr unbedingt zu Hause sein, um die Hausarbeit zu erledigen. Vom Kochen bis zum Wäschewaschen. Mit den intelligenten Helfern bringt man den Haushalt komfortabel, einfach und zeitlich flexibel auf Vordermann. Der deutsche Gerätehersteller Miele gilt bei der Entwicklung von smarten Geräten als Pionier. «Unter dem Label Miele@home bieten wir seit mehr als 15 Jahren vernetzungsfähige Hausgeräte an. Für die Waschküche führen wir im aktuellen Sortiment je zwei Modelle einer Waschmaschine, eines Tumblers und eines Waschtrockners», erklärt Christina van den Bergh, Produktmanagerin bei Miele. Gleichzeitig versichert sie, dass vernetzbare Geräte während ihrer ganzen Lebensdauer drahtlos funktionieren. Regelmässige Software-Updates stellen dies sicher. Bestimmte Geräte können sogar nachträglich mit WiFiConn@ct beziehungsweise mit einem WLANModul ausgerüstet werden.

DAS GANZE WASCHPROGRAMM AUF DER APP

Christina van den Bergh. Diese Technologie setzt sogenannte Smart Grids, intelligente Stromnetze, voraus, die Produktion und Verbrauch von Strom automatisiert aufeinander abstimmen. Der Ball liegt hier bei den Energiewerken. Noch gilt es ein paar Hindernisse zu überwinden.

DER WÄSCHEASSISTENT WEISS BESCHEID

Miele baut die Funktionen der mobilen Anwendungen laufend aus. Ab diesem Jahr bietet der Gerätehersteller bei den vernetzten Model­ len den interaktiven Wäscheassistenten an, der bei der richtigen Wahl des Wäscheprogramms berät. Ausserdem wartet er mit einem Wasch- und Fleckenlexikon auf, das Tipps zur Wäschepflege und zum Entfernen von hartnäckigen Flecken gibt. Bald müssen keine Waschempfehlungen und Pflegeetiketten mehr gelesen werden, um sicher zu gehen, dass heikle Kleidungsstücke wie neu aus der  Maschine kommen. Und was für Geschirrspüler schon länger möglich ist, wird in diesem Jahr auch bei den Waschmaschinen von Miele eingeführt: Geräte, die mit dem Flüssigwaschmittelsystem TwinDos ausgestattet sind, melden dem Besitzer automatisch, wenn der Waschmittel­ vorrat zur Neige geht. Über Shop-Conn@ct kann man gleich online nachbestellen.

Natürlich bringt die ausgeklügelte Technologie die Wäscheberge nicht von selbst zum Verschwinden. Ohne Manpower geht es auch in Zukunft nicht. Aber die Tatsache, dass man nicht mehr in die Waschküche gehen muss, um die Geräte anzustellen oder sich über VERNETZT VOM ESTRICH den Programmstatus zu informieren, erleichtert die Arbeit. StattBIS IN DIE WASCHKÜCHE Um mit der smarten Waschküche von unterwegs zu kommunizieren, dessen tippt man einfach die Miele@mobile App auf dem Smartphobraucht es lediglich die Miele@mobile App und eine drahtlose Interne oder Tablet-PC an. «Über die App lässt sich der gesamte Waschvorgang steuern und überwachen. Man kann die Startvorwahl netverbindung. Innerhalb des Hauses funktioniert die Kommuni-  kation über Funk und WiFiConn@ct. «Die Reichweite der Funkverbineinstellen, das gewünschte Programm wählen, die Schleuderzahl dung hängt von der Gebäuregulieren und auch die desituation und einer ausreiWassertemperatur bestimchenden WiFi-Signalstärke men», zählt Rico Fallegger, am Gerätestandort ab», erManaging Director Miele klärt Christina van den Schweiz, die verschiedenen Bergh. Als weiteren Schritt Funktionen auf. «Und wenn auf dem Weg zum intellidie Wäsche fertig ist, erhält genten Zuhause lassen sich man eine Benachrichtigung Waschmaschine und Tumbauf dem Smartphone oder ler in ein Hausbus-System Tablet-PC – unabhängig daeinbinden und zusammen von, wo man sich gerade aufhält.» Die Miele@mobile mit Geräten anderer Hersteller automatisiert über App funktioniert sowohl auf Rico Fallegger, Managing Director Miele Schweiz einen zentralen Bildschirm Android- als auch auf iOSsteuern. Systemen. Auch wenn es bei der Vernetzung der kompletten Haustechnik da Die Option, die Geräte von unterwegs ausschalten zu können, und dort noch ein paar Schwierigkeiten zu meistern gibt, die techschafft ein Gefühl der Sicherheit. In Zukunft soll mit der Funktion nologische Entwicklung lässt sich nicht aufhalten. Rico Fallegger ist SmartStart zudem der Energieverbrauch effizienter gesteuert werdeshalb überzeugt: «Das Thema Smart Home wird weiterhin an Präden. «Mit ihr können smarte Geräte so programmiert werden, dass sie dann starten, wenn der Strom am günstigsten ist», präzisiert senz gewinnen.» Willkommen im Smart Sweet Home!  

«Über die App lässt sich der gesamte Waschvorgang steuern und überwachen. Man kann die Startvorwahl einstellen, das Programm wählen, die Schleuderzahl regulieren und auch die Temperatur bestimmen.»

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PRODUKTE   WASCHKÜCHE

[ 1 ]

[ 1 ] SELBSTSTÄNDIG

Ein Gerät, das wäscht, trocknet und auch noch das Waschmittel selbst dosiert? Nicht zu schön, um wahr zu sein, ganz im Gegenteil: Genau das kann der Waschtrockner WT1 von Miele. Ausserdem lässt sich das schlaue Gerät per Smartphone-App steuern.

[ 2 ]

www.miele.ch

[ 2 ] OHNE WASSER

Auch Kleidung, die nicht gewaschen werden darf, kommt jetzt in die Maschine, und zwar in die neuen Geräte von Siemens, die mit dem wasserlosen «sensoFresh»-Programm ausgestattet sind. Mit Aktivsauerstoff werden Gerüche schonend aus empfindlichen Textilien entfernt.

[ 3 ]

www.siemens-home.bsh-group.com/ch

[ 3 ] FÜR ALLERGIKER

Staubmilben und andere Allergene auf der Kleidung gehören mit den Waschmaschinen der «Swiss Premium Line» von Sibir der Vergangenheit an. Die Milbenstoppund Hautschutz-Programme sorgen für Wäsche, über die sich selbst die empfindlichste Haut freut. www.sibirgroup.ch

[ 4 ] SWISS MADE

[ 4 ]

Die Waschmaschinen und Trockner der Serie «Spirit» von Schulthess Maschinen AG werden in der Schweiz produziert und genügen selbst den höchsten Ansprüchen. Gespickt mit innovativer Technik pflegen sie Ihre Kleidung gründlich, sorgfältig, schnell und leise. www.schulthess.ch



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RATGEBER   BODENBELAG

DIE WAHL DES RICHTIGEN BODENBELAGS Wüschen Sie Parkett oder doch eher Keramikplatten? Oder darf es Kork, Vinyl oder Laminat sein? Das Angebot an Bodenbelägen ist sehr gross. Daher ist es sinnvoll,zunächst die eigenen Bedürfnisse und Ansprüche an den Fussboden zu klären und erst dann an die Ästhetik zu denken. TEXT   DANIEL KÜCHLER

Mit dem Abschluss des Kaufvertrages geht es erst richtig los mit dem Hausbau: Küche aussuchen, Technik und Heizsystem auswählen, Bad-Einrichtung bestimmen – Ihre To-do-Liste ist lang. Nicht zuletzt steht darauf auch die Auswahl der Boden- und vielleicht sogar Wandbeläge für den gesamten Wohnbereich. Auf dem Markt werden sehr viele schöne Beläge angeboten. Die Optik sollte jedoch nicht die einzige Entscheidungsgrundlage sein. Es gibt eine Fülle von weiteren Kriterien, über deren Wichtigkeit Sie sich vor der Auswahl unbedingt im Klaren sein müssen. Dazu zählen beispielsweise Nutzung, Beanspruchung, Beständigkeit, Pflegefähigkeit, Pflegeaufwand, Akustik, Haptik, Kompatibilität mit dem Heizsystem, Ökologie, Lebensdauer oder Sicherheit – um nur einige zu erwähnen.

Daniel Küchler Leiter Marketing bei der HG Commerciale (HGC) www.hgc.ch

FUNKTION GEHT VOR

Bevor Sie in die Detailplanung gehen, müssen Sie sich unbedingt überlegen, was Ihnen bei Ihrem Fussboden besonders wichtig ist. Hat die Pflegeleichtigkeit eine hohe Priorität, um den Boden möglichst schnell und einfach reinigen zu können? Wird er mechanisch stärker belastet, zum Beispiel in einem Kinderzimmer, Büro oder Fitness-Raum? Oder sind Sie ein Barfussläufer, und der Boden soll weich und warm sein? Wird der Raum zunächst für eine Nutzung vorgesehen, aber innerhalb von fünf Jahren als etwas anderes, zum Beispiel als Kinderzimmer, genutzt? Im Badezimmer ist zudem die Möglichkeit von grösseren Wassermengen auf dem Boden zu beachten, im Eingangsbereich bei der Haus- oder Terrassentüre die Einbringung von Schmutz. Sind die gewünschten Eigenschaften erst einmal bekannt, können Sie dem Auge schmeicheln. Viele Bodenbeläge bieten heute ein sehr breites Spektrum in der Optik an. Im Trend liegen täuschend echte Nachbildungen von natürlichen Materialien wie Stein oder Holz. Dies ermöglicht, die Eigenschaften des einen Materials mit der Optik eines anderen zu kombinieren. Hätte zum Beispiel eine junge Familie gerne ein edles helles Parkett im Badezimmer, kann es sein, dass ihnen das Risiko zu gross ist: Wenn die Kinder ein Bad nehmen, ist der ganze Boden nass, und der Schaum bleibt auch nicht nur in der Wanne. Für diesen Fall ist ein keramischer Belag, in der Umgangssprache Plattenbelag, in der Optik eines hellen Holzes genau das Richtige – unempfindlich gegenüber Wasser und vielen Chemikalien, aber optisch nahe bei einem Parkett. Nur an den Fugen erkennt man, dass es sich nicht um Holzdielen handelt, so täuschend echt sehen die Platten aus.

GUT UND SCHLECHT GIBT ES NICHT

GROBE ÜBERSICHT DER STÄRKEN VERSCHIEDENER BELÄGE: KERAMISCHE PLATTEN

– Strapazierfähig, langlebig, pflegeleicht, wasserbeständig,   lichtecht, vielfältig in Farbe, Format und Optik, emissionsneutral, überall einsetzbar, nicht brennbar, antistatisch

PARKETT

– Behaglich, vielfältige Einsatzmöglichkeiten, langlebig   bei entsprechender Pflege, Pflegeaufwand unterschiedlich,   je nach Behandlung (geölt, gewachst, versiegelt),   renovationsfähig bzw. abschleifbar, gleicht Raumfeuchtigkeit etwas aus, antistatisch

LAMINAT

– Pflegeleicht, kratzfester als Parkett, UV-geschützt, robuster   als Parkett, mit Click-System einfach zu verlegen

LINOLEUM ODER KORK

– Weich und elastisch, abriebfest, schalldämmend,   wärmeisolierend

VINYL

– Weich und elastisch, wasserverträglich, vielfältig, lichtecht,   in verschiedenen Formen (Bahnen, Riemen, Platten) erhältlich

Grundsätzlich gilt: Es gibt keinen «guten» oder «schlechten» Bodenbelag. Jedes Material hat seine Eigenschaften. Stimmen diese mit Ihren Vorstellungen überein, ist der Belag passend. Ein nicht unwesentlicher Faktor ist natürlich das zur Verfügung stehende Budget, 140

alle Wünsche und Anforderungen in Ehren. Auch hier bieten die Nachahmungen von Parkett, Naturstein wie Schiefer, Marmor, Granit usw. oder von unbezahlbaren altertümlichen Böden eine ideale Alternative. Eine besonders breite Auswahl bieten hier keramische Platten, aber auch im Bereich der Vinyl-Beläge gibt es sehr interessante Lösungen, vor allem wenn es um Holzimitationen geht. Am besten besuchen Sie eine Bodenausstellung und lassen sich professionell beraten sowie bemustern. Zur Vorbereitung gibt es die Möglichkeit, im Internet unterschiedliche Räume probeweise mit verschiedenen Belägen auszukleiden. Mögen Sie helle Farben am Boden und dunkle Wände, darf es einen Farbakzent haben, oder sind Sie doch eher der Typ für natürliche Erdtöne? Je genauer Ihre Vorstellungen sind, desto zielgerichteter kann die Beratung stattfinden. Denn die grosse Auswahl, die Sie in den Ausstellungen vorfinden, macht die Wahl nicht gerade einfacher – es gibt einfach zu viele schöne Beläge.

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– Staubbindend, schalldämmend, behaglich und warm,   tendenziell weich

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INNENAUSBAU   BODENPRODUKTE

AUF DEN BODEN ZURÜCKKOMMEN Zu den eigenen vier Wänden gehört auch ein Boden. Dieser erhält mit innovativen Belägen einen besonderen Charakter. Vom Retro-Look bis zu moderner Eleganz – für jeden Geschmack ist etwas dabei. REDAKTION DONIKA GJELOSHI

EXOTISCHE PLATTEN FÜR BODEN UND WÄNDE Dekorplatten mit kunstvollen Mustern in warmen Erdtönen, wie von Hand gemalt, zieren Boden oder Wände. Die Keramik-Serie «Okina» von Hgc verleiht jedem Raum eine exotische Note. In Kombination mit unifarbenen Platten kommen die Verzierungen noch besser zur Geltung . www.hgc.ch

[ 1 ]

[ 1 ] XXL-FLIESEN

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Die Fliesenserie «Bernina», die dem Glimmerquarzit aus den Bündner Bergen nachempfunden ist, bringt zeitlose Eleganz in jeden Raum. www.villeroy-boch.com

[ 2 ] EDLES PARKETT

Die Parkettlinie «Nova Antica» verbindet die Beständigkeit von traditionellem französischem Eichenparkett mit modernen Ansprüchen. www.holzpunkt-parkett.ch

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BODENPRODUKTE   INNENAUSBAU

[ 3 ]

[ 3 ] VINTAGE-CHARME

Der Trend, Stile aus vergangenen Epochen neu zu interpretieren, lässt sich auch bei Bodenbelägen beobachten. Mit den Keramikplatten im Retro-Look verleihen Sie Ihren Wohnräumen einen persönlichen Charakter. www.ganz-baukeramik.ch

[ 4 ] HOLZ-ALTERNATIVE

Wer eine pflegeleichte und strapazierfähige Alternative zu Parkett und Platten sucht, ist mit dem modernen Vinyl-Boden «Coretec» am besten bedient. Die Holz-Kunststoff-Mischung ist UV-beständig und resistent gegen Chemikalien und Wasser und eignet sich somit auch besonders für Feuchträume, Gartenhäuser oder Wintergärten. www.tomwood.ch

[ 5 ] NATÜRLICHE HAPTIK

[ 4 ]

Leicht weiss geölt und scharfkantig präsentiert sich dieses sägerohe Eichenparkett und bringt damit ein Stück Natur ins Haus. Die «Hassler-Toro-Landhausdiele» ist ein besonderer Bodenbelag, der mit zeitloser Optik überzeugt und Wärme ausstrahlt.

[ 5 ]

www.hassler.ch



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INNENAUSBAU   BODENPRODUKTE

[ 6 ]

[ 6 ] GROSSZÜGIG IM FORMAT

[ 8 ]

Grossflächige Platten lassen den Raum noch grösser wirken, dies beweist das Modell «Rewind». Mit seiner faszinierenden Oberfläche und der dezenten Farbe verströmt dieser Bodenbelag Ruhe und Behaglichkeit.

[ 7 ]

www.plaettlimaxx.ch

[ 7 ] WÄRME SPÜREN

Auf den ersten Blick mutet dieser Bodenbelag wie ein Holzparkett an. Unter den Füssen spürt man jedoch die angenehm weiche Oberfläche des Korkbodens. Der grosse Vorteil von Kork ist seine gelenkschonende und dämmende Eigenschaft. Mittels Digitaldruck eröffnet sich für diesen Bodenbelag eine zahlreiche Dekorvielfalt. www.tomwood.ch

[ 8 ] ZWEIERLEI WELTEN

Die «Flow Edition» ist ein Zusammenspiel von zweierlei Welten: Ihre Optik ist von Gussböden inspiriert, doch die Haptik beweist, dass alle Qualitäten des echten Holzparketts vorhanden sind. www.bauwerk-parkett.com

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INNENAUSBAU TREPPEN

Bogentreppe Podesttreppe

Viertelgewendelte Treppe

Spindeltreppe

Geradläufige Treppe

Halbgewendelte Treppe

STUFE FÜR STUFE ZUR PASSENDEN TREPPE Ein mehrgeschossiges Haus braucht Treppen, damit der Bewohner zu den Zimmern auf unterschiedlichen Ebenen gelangen kann. Das Design der Stufen ist zwar relevant für ein ästhetisches Gesamtbild der Innenarchitektur, allerdings gilt es bei der Auswahl der Treppenform auch praktische und sicherheitstechnische Faktoren zu beachten. TEXT ANNA ETTLIN, DONIKA GJELOSHI GRAFIKEN WASA BAUTECHNOLOGIE GMBH / TREPPENMEISTER GMBH

W

enn Sie ein Haus mit mehreren Stockwerken planen, dann kommen Sie am Thema Treppen nicht vorbei. Die Innenarchitektur, die Anordnung der Räume und die Wand- und Bodenbeläge geben bereits einen groben Rahmen für die Konstruktionsweise, die Grundrissform und die Materialisierung vor, die Auswahl innerhalb dieses Rahmens ist dennoch enorm. Eine geradläufige Treppe oder eine Bogentreppe nehmen viel Platz ein und entfalten am besten in grosszügigen Räumen ihre ästhetische Wirkung. Die Grundrisse der gewendelten Treppen oder der Spindeltreppen sind dagegen raumsparend. Zweitere kommt besonders dann zur Geltung, wenn die Spirale in voller Höhe sichtbar bleibt. Eine Podesttreppe eignet sich dann, wenn eine geradläufige Treppe gewünscht, aber durch die Raumanordnung ein Richtungswechsel nötig ist. Die Treppe wird dann durch ein Podest unterbrochen. Die Bauart des Gebäudes und die Beschaffenheit der Wände und Decken bestimmen, wie das Gewicht der Stufen optimal getragen werden kann und welche Konstruktionsweisen möglich sind. Es wird zwischen aufgesattelten, geländertragenden, Einholm-, Harfen-, Faltwerk- und Wangentreppen sowie Stufen, die direkt an der Wand ver-

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ankert sind, unterschieden. Geschosstreppen lassen sich aus verschiedensten Materialien wie Holz, Stein, Beton, Stahl, Glas und Verbundstoffe, allein oder in Kombination, bauen.

SICHER UND PRAKTISCH

Ein Handlauf, rutschfeste Trittfl ächen, ein gleichmässiger Stufenverlauf mit ergonomischer Steigung sowie eine gute Beleuchtung unterstützen den sicheren Gang. Bei Haushalten mit Kleinkindern sorgen kleinere Abstände zwischen den Stufen und ein zweites, kindergerechtes und wieder entfernbares Geländer für mehr Sicherheit. Die optimale Dimensionierung der Treppe ist nicht nur für den Möbeltransport wichtig, sondern auch für den Fall, dass später einmal ein Treppenlift zum Einsatz kommen soll. Für eine sichere, komfortable Treppe mit ansprechendem Design, das zu Ihrem Haus passt, müssen viele Faktoren beachtet werden. Lassen Sie sich deshalb von Ihrem Architekten, Planer oder Treppenbauer beraten. Das Bundesamt für Umwelt (bfu) stellt auf seiner Website www.bfu.ch in der Rubrik «Ratgeber» eine kostenlose Broschüre zum Thema Treppenbau zur Verfügung. 

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TREPPEN   INNENAUSBAU

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[ 1 ] AUFGANG MIT STIL

Diese elegante frei kragende Treppe wurde von der Columbus Treppen AG in heimischem Nussbaumholz ausgeführt. Spezielle «ColumbusPoints» verankern das Glasgeländer. www.columbus.ch

[ 2 ] MATERIALVIELFALT

[ 2 ]

Ob bei Sanierungen oder bei Neubauten: Ramseier Holzbau steht beim Treppenbau stets zur Seite. Unterschied­liche Materialien und eine qualita­tive Konstruktion sind gesichert – so auch bei dieser schlichten Aus­f ührung.

[ 3 ]

www.ramseierholzbau.ch

[ 3 ] EDLE AKAZIE

Eine Treppe ist auch ein Design-Element, wie diese stilvolle Konstruktion von Keller Treppenbau AG veranschaulicht. Die auskragenden Stufen aus längs gezinktem, dunkel geöltem Akazienholz harmonieren mit der Inneneinrichtung. Eine Glasbrüstung bildet den Abschluss. www.keller-treppen.ch

[ 4 ] DIE GERADLINIGE

[ 4 ]

[ 5 ]

Das Treppenmodell «Linea» von Bianchi Holz- und Treppenbau überzeugt mit seinem reduzierten Erscheinungsbild. Getragen von einem Harfengeländer, kommen die Faltwerkstufen aus weiss geölter Eiche besonders effektvoll zur Geltung. Auch der quadratische Wandhandlauf aus Edelstahl ist ein klarer Blickfang. www.bianchi-treppen.ch

[ 5 ] HOLZ UND STAHL

«Ferro» von Beeler wird von einer geometrisch anmutenden Stahlwange getragen. Die Stufen aus massivem Eichenholz werden von einem passenden quadratischen Handlauf ergänzt. Edel­s tahldraht­s eile sorgen für eine zusätzliche Absturzsicherung. www.beeler-schreinerei.ch



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INNENAUSBAU   FENSTER

RAHMENLOSE VERGLASUNG Rahmenlose oder Filigranverglasungen erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Die boden-, wand- und deckenbündig eingebauten Glasfronten schaffen ein einmaliges Raumgefühl. Was man bei der Planung und Umsetzung solcher Verglasungen beachten sollte, erklärt Roland Sprenger von Sky-Frame. TEXT ANNA ETTLIN FOTOS RENÉ RÖTHELI, MARTIN MAIER

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FENSTER   INNENAUSBAU

G

renzenlose Aussicht, unvergleichliche Offenheit und ein fliessender Übergang vom Innen- zum Aussenraum: Das versprechen rahmenlose Verglasungen. Die Bezeichnung «rahmenlos» mag im ersten Moment verwirrend klingen. «Rahmenlose oder Filigranverglasungen haben zwar einen Rahmen, dieser ist aber sehr schmal und grösstenteils unsichtbar», erklärt Roland Sprenger von Sky- Frame, einem Schweizer Unternehmen, das rahmenlose Fenster herstellt und weltweit vertreibt. «Heute versteht man unter einer rahmenlosen Verglasung ein Fenstersystem, das optisch auf ein Minimum reduziert, bauphysikalisch und technisch aber auf dem höchsten Stand ist», sagt der Fachmann. Dabei liebäugelten schon Architekten und Bauherrschaften der Fünfziger- und Sechzigerjahre mit grosszügigen Verglasungen. Mit den gestiegenen Ansprüchen an die Dichtigkeit und Wärmeisolation der Wohnhäuser mussten die Systeme jedoch weiterentwickelt werden. Moderne Filigranverglasungen erreichen bei der Wärme­ dämmung Spitzenwerte. Sky-Frame-Fenster sind für den Einsatz in Minergie- und Minergie-P-Häusern zertifiziert. «Das Problematische bei der Dämmung ist der Rahmen, nicht das Glas», erklärt Roland Sprenger. «Der Rahmenanteil an unseren Fenstern ist verschwindend gering und durch den bündigen Einbau zusätzlich geschützt.» Deshalb können diese Verglasungen sowohl in den Bergen als auch in den kälteren Regionen zum Einsatz kommen – wichtig ist aber eine frühzeitige Planung. Frühzeitig heisst hier, sobald der Entwurf des Hauses feststeht und der Architekt oder Generalunternehmer mit der Detailplanung beginnt. Da die schmalen Profile des Fenstersystems bündig in Wand, Decke und Fussboden eingelassen

werden, spielen die Einbautiefen eine wichtige Rolle. Der Architekt oder Baufachmann hilft auch bei der Auswahl des Fenstersystems, denn der Laie hat kaum eine Möglichkeit, hoch- und minderwertige Filigranverglasungen voneinander zu unterscheiden. Thermisch nicht getrennte Profile, mangelhafte Dichtungen und Entwässerung oder ungeeignetes Glas sind für die meisten Bauherrschaften nicht sichtbar, können aber nicht nur die Qualität des Baus mindern, sondern auch zu Verstössen gegen die SIA-Normen führen.

BESONDERES AMBIENTE

Mit bis zu 15 m² Flügelfläche sind Sky-Frame-Fenster im gehobenen Wohnungsbau begehrt. Die höheren Kosten für die Filigranverglasung gegenüber konventionellen Fenstern müssen frühzeitig im Budget berücksichtigt werden. Wenn die Finanzen nicht für rahmenlose Fenster im ganzen Haus ausreichen, kann man sie nur dort einsetzen, wo sich das Leben abspielt: im Wohn- und Essbereich. Denn was ihre Wirkung anbelangt, sind die filigranen Fensterfronten nicht zu übertreffen. Sie lassen ein grosszügiges Raumgefühl mit fliessenden Übergängen zwischen Innen- und Aussenräumen entstehen. Wer für drinnen und draussen denselben Bodenbelag verwendet, verstärkt diesen Effekt. Die Farbe der wenigen sichtbaren Profile kann die Bauherrschaft in der Regel wählen. «Am besten wirkt die rahmenlose Verglasung, wenn man möglichst wenig davon sieht», sagt Roland Sprenger. Deshalb empfiehlt er, bei der Farbwahl auf die farblose Eloxierung zu setzen. Die Aluminiumprofile passen sich so jeder Tages- und Jahreszeit optimal an und lassen die wenigen Fensterrahmen

Besonders in der modernen Architektur kommen rahmenlose Verglasungen ausgezeichnet zur Geltung, wie dieses Einfamilienhaus von Endres Architekten zeigt. Innen und aussen bilden eine besondere Einheit, wenn der Boden auf beiden Seiten der Schiebefenster gleich gestaltet wird – hier mit einem hellen PU-Belag.



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INNENAUSBAU   FENSTER

optisch verschwinden. Und für die höchsten architektonischen  Ansprüche bietet Sky-Frame ihre Verglasungen auch in der eleganten Bogenversion «Arc» und der nach aussen oder innen schräg  gestellten Ausführung «Slope».

SONNENSCHUTZ UND SICHERHEIT

Zu grossflächigen Fenstern gehört auch immer eine Beschattung. Auch hier empfiehlt es sich, frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Ein Vordach, Lamellenstoren aus Aluminium oder aussen liegende textile Lösungen bieten sich bei Filigranverglasungen an. Besonders wichtig ist die Wahl des Führungssystems. «Wenn Sie eine herkömmliche Storenführung wählen, sind die Führungsschienen unter Umständen breiter als das vertikale Fensterprofil», erklärt  Roland Sprenger. Eine Alternative bieten die wesentlich schmaleren Drahtseil­ führungen. Mit speziellen Wärme- und Sonnenschutz­g läsern lässt sich das Aufheizen der Wohnräume noch zusätzlich verringern. Sie sind jedoch kein Ersatz für eine Beschattung. Innenvorhänge oder -rollos können ebenfalls angebracht werden, dienen aber eher dem Sichtschutz. Je nach Flügelfläche und den Bedürfnissen der Bewohner können die grossen und schweren Schiebeflügel auch motorisiert werden.

«Als Richtwert für die Motorisierung geben wir etwa 2,5 m Breite bei der Standardhöhe von 2,5 bis 3 m an», sagt der Fachmann. «Aber das hängt stark vom Alter, der Körpergrösse und dem Befinden der Bewohner ab.» Eine weitere praktische Option bietet bei Sky-Frame der Insektenschutz, der auch nachträglich im seitlichen Rahmenprofil eingebaut werden kann. Bei Nichtbenutzung unsichtbar  verstaut, lässt sich das feine Netz bis zu 1 m breit über die Fensteröffnung spannen. Auch der Einbruchschutz bis zur Klasse RC2 sowie diverse Sensoren für die Alarmanlage sind möglich – ebenfalls unsichtbar integriert. Dank Einscheiben- oder Verbundsicherheitsglas ist Glasbruch ein seltenes Vorkommnis. Sollte es dennoch einmal zu Scherben kommen, haben diese keine scharfen Schnittkanten. Ist das rahmenlose Fenstersystem einmal installiert, können sich die Hausbewohner zurücklehnen und die Aussicht geniessen. Denn der Pflegeaufwand der grosszügigen Verglasung ist nicht grösser als bei herkömmlichen Fenstern. «Eine periodische Reinigung der sichtbaren Profile und Gläser sowie der Bodenschiene reicht aus», erklärt Roland Sprenger. Sollte einmal etwas an den Dichtungen, den Laufrollen oder den Motoren nicht in Ordnung sein, können  diese Komponenten von Sky-Frame ohne bauliche Eingriffe aus­ getauscht oder gewartet werden.    

Auch dieses Wohnhaus von Elisabeth Städler Archi­tektur ist bestrebt, mit einem durchgehenden Bodenbelag Einheit zu schaffen. Thermisch behandelte Eschendielen harmonieren mit dem Eichenparkett im Hausinneren. Dank den grosszügigen, rahmenlosen Fensterfronten kommen die Bewohner des Hauses in den Genuss einer malerischen Aussicht aus dem eigenen Wohnzimmer.

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INNENAUSBAU   BESCHATTUNG

LICHT UND SCHATTEN Die Auswahl an Fenstern ist gross. Noch grösser ist aber die Palette an Beschattungsmöglichkeiten für Haus und Garten. Ob Sitzplatz, Wintergarten, Loggia oder Wohnzimmer: Auf dieser Seite finden Sie die passende Lösung. REDAKTION ANNA ETTLIN

AUSSENRÄUME KREIEREN Eine Pergola bietet nicht nur Schutz vor der Sonne, sie grenzt den Sitzplatz auch optisch vom restlichen Garten ab und schafft so eigenständige Räume im Aussenbereich. Pergolen von Brustor für jeden Geschmack gibt es bei Outtec. Viele praktische Extras, wie etwa seitliche Screens, verwandeln den Garten in einen individuellen Wohlfühlraum. www.outtec.ch

[ 1 ]

[ 1 ] LEICHTER LAUF

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Ein leichtläufiges Zugsystem und eine schlanke Gestalt zeichnen die Unterglas- und Vertikalmarkise «879/876» von markilux aus. www.markilux.com

[ 2 ] SCHATTENSPENDER

Aluminium-Rollladen von Schanz bieten optimalen Sonnenschutz, selbst für asymmetrische Wintergärten. www.schanzstoren.ch

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BESCHATTUNG   INNENAUSBAU

5 FRAGEN ZUR BESCHATTUNG

[ 3 ]

Manuel Rolli, wo kommt bei einem Einfamilienhaus Beschattung zum Einsatz? Das kommt ganz auf die Wünsche der Ei­ gentümer an. Meistens hat man heute im Wohnraum eine Glasfassade und davor den Gartensitzplatz. Wenn man diesen Sitzplatz beschattet, sorgt man zugleich auch dafür, dass es im Hausinneren nicht zu heiss wird.

Welche Arten von Schattenspendern eignen sich dafür? Der Sitzplatz kann mit einem einfachen Sonnensegel oder einer Markise beschattet werden, aber auch mit einer Pergola, einem Glasdach mit Beschattungstuch oder mit ei­ nem Lamellendach. Sonnenschirme sieht man hingegen immer seltener. Besonders gefragt ist das Lamellendach, da man die Lamellen je nach Bedarf öffnen und schlie­ ssen und so für eine gute Luftzirkulation sorgen kann. Unter einem Lamellendach wird es Ihnen nicht zu heiss.

[ 4 ] [ 3 ] TRANSPARENZ

Worauf muss man bei der Auswahl besonders achten?

Das rahmenlose Fenstersystem «swissFineLine» erfüllt höchste Anforderungen bezüglich Design, Wärme- und Schalldämmung und ermöglicht eine besonders transparente Raumgestaltung.

Als Erstes müssen Sie prüfen, ob die Ge­ meinde die gewünschte Beschattungs­ lösung überhaupt zulässt. Pergolen mit Stoffdach sowie unser Lamellendach mit einfahrbaren Lamellen brauchen in der Re­ gel keine Bewilligung, bei einem Glasdach ist das eher der Fall. Der Grenzabstand zum Nachbargrundstück muss aber in jedem Fall eingehalten werden.

www.swissfineline.ch

[ 4 ] MEHR FREIRAUM

Das Leben mit und in einem Wintergarten gewinnt an Qualität. Es entsteht ein zusätzlicher Raum des naturnahen Wohnens, Ort der Entspannung, Treffpunkt für Familie und Freunde – ganz einfach: eine Oase. Bei movitec erhalten Sie eine breite Auswahl an Wintergartensystemen aus Aluminium-Profilen.

Welche Extras und Optionen gibt es? Neben einfachen Modellen mit Kurbel kann die Beschattung per Fernbedienung elektrisch gesteuert werden. In den Rahmen und die Lamellen lässt sich Licht integrie­ ren, in die Pfeiler auch eine Heizung oder eine Sound-Anlage. Optionale Seitenmar­ kisen können als zusätzlicher Sonnen-, Wind- und Sichtschutz dienen.

www.movitec.ch

[ 5 ] LÄDEN FÜR LOGGIA

Ein naturverbundenes Ambiente schaffen die Schiebeläden «Loggiawood» von Renson. Die Position der Holzlamellen, die auf einem Aluminiumrahmen befestigt sind, lässt sich an den Lichteinfall anpassen.

Kann die Pergola oder das Lamellendach auch nach dem Bau gemacht werden?

[ 5 ]

Das ist kein Problem. Es braucht ledig­ lich ein Fundament für die Stützen und ei­ nen Stromanschluss für die elektrische Steuerung. Den Rest erledigen wir.

www.renson-outdoor.de

Manuel Rolli ist Geschäftsführer der Outtec GmbH, www.outtec.ch



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INNENAUSBAU   CHEMINÈE

KNISTERNDES HOLZFEUER FÜR KALTE TAGE Viele denken bei einem Cheminée an ein offenes, knisterndes Kaminfeuer, das an einem kalten Winterabend Behaglichkeit und Romantik ins Wohnzimmer zaubert. Dies ist jedoch nur eine seiner Verwendungsmöglichkeiten, wie Martin Bürgler, Leiter fachtechnische Beratungsstelle bei feusuisse, erklärt. INTERVIEW   REGINA GREGORI

Martin Bürgler, welche Überlegungen sollte man anstellen, bevor man sich für ein Cheminée entscheidet? Wichtig ist, sich zu fragen, wozu man es braucht. Will man nach Feierabend einfach nur vor einem lodernden Feuer sitzen und dem faszinierenden Flammenspiel zuschauen? Oder soll es auch zum Heizen oder sogar zum Kochen und Backen dienen? Weiter sollte man sich Gedanken zur Lagerung des Brennholzes machen. Am besten bewahrt man dieses nicht allzu weit weg an einem trockenen Ort auf.

zes ab. Dieser muss mit Keramik, Bau- oder Naturstein in der vom Brandschutz geforderten Stärke ummauert werden. Generell sollten Cheminées immer verschliessbar sein, um den Bedarf an Verbrennungsluft zu reduzieren, die Temperaturen im Brennraum zu erhöhen und so den Wirkungsgrad zu verbessern. Martin Bürgler Leiter fachtechnische Beratungsstelle bei feusuisse, www.feusuisse.ch

Warmluft-Cheminées versus Speicher-Cheminées: Wie funktionieren sie? Beim Warmluft-Cheminée wird Luft erwärmt und über Warmluftkanäle in die Räume geblasen. Geht das Feuer aus, ist es auch mit dem Heizen vorbei. Im Vordergrund steht hier das behagliche Ambiente. Beim Speicher-Cheminée hingegen erwärmt das Feuer die Schamottesteine und gleichzeitig den Raum. Erlischt es, wird der Raum noch während vier bis sechs Stunden von der in den Steinen gespeicherten Wärme beheizt.

Jede Installation einer wärmetechnischen Anlage bedingt eine Bewilligung der Gemeinde bzw. des Kantons. Das entsprechende Gesuch wird von der zuständigen Brandschutzbehörde geprüft. In vielen Gemeinden macht der Kaminfeger die Feuerschau und definiert allfällige Brandschutzauflagen. Ausserdem ist es wichtig, das Cheminée bei der Gebäudeversicherung anzumelden, damit der Versicherungsschutz auf die Wohnraumfeuerung ausgeweitet wird.

Mit welchen Kosten muss man bei den verschie­ denen Varianten von Cheminées rechnen? Die Kosten beginnen bei einem Kleinwagen und können nach oben beliebig hoch sein. Im Gegensatz zu einem Auto hat ein Cheminée aber eine längere Lebensdauer.

Sind Speicher-Cheminées auch für Minergie-Häuser geeignet? Gerade weil die Wärme verzögert an den Raum abgegeben wird, eignen sich Speicher-Cheminées sehr gut für moderne, gut gedämmte Gebäude und Minergie-Häuser. Bei Warmluft-Cheminées besteht wegen der vergleichsweise grossen Heizleistung aber das Risiko, den Raum zu überheizen.

Worin unterscheiden sich Speicher-Öfen von Speicher-Cheminées?

Braucht es für die verschiedenen Arten von Cheminées eine spezielle Bewilligung?

Wie leicht lässt sich ein Cheminée wieder ausbauen? Bevor man ein Cheminée abbricht, gilt es abzuklären, ob es sich allenfalls zu einem Speicherofen umbauen lässt. Einen Kamin im Haus zu haben, macht unabhängig. Deshalb ist es ratsam, die Abgasanlage stehen zu lassen.

«Speicher-Öfen können in modernen Häusern als vollwertige Heizung dienen.»

Wie gross ist der Heizwert

von Holz bzw. von gepressten Zu den Speicher-Öfen zählen Holz-Pellets? der klassische Kachel- und der Martin Bürgler, Leiter fachtechnische Beratungsstelle bei feusuisse Trockenes Stückholz hat eiSpeckstein-Ofen. Die Schamottesteine geben die gespeicherte nen Energiewert von 4 kWh pro Kilogramm, unabhängig von der Holzart. ENplus-Pellets, kleine Wärme langsam über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden als geHolzpresslinge, müssen mindestens 4,6 kWh Energie pro Kilosunde Strahlungswärme an den Raum ab. Bei einem Speicher-Chemigramm enthalten und eignen sich nur für Pellet-Öfen. Diese haben née liegt die Holzauflagemenge im Mittel bei etwa 4 kg. Ein Speichergegenüber einem Cheminée-Ofen den Vorteil, dass sie über einen   Ofen hingegen kann 20 bis 25 kg Brennholz aufnehmen. In modernen 30 bis 50 kg fassenden Vorratsbehälter verfügen und automatisch Häusern können Speicher-Öfen als vollwertige Heizung eingesetzt über mehrere Tage heizen können. Einziger Wermutstropfen: Das und gut mit einem Wasserwärmetauscher kombiniert werden. Viele Flammenbild ist bei Pellets weniger romantisch als beim Verbreneignen sich ausserdem zum Backen und Garen. nen von Stückholz. Ein modernes Einfamilienhaus kann heute mit Wie gross sollte ein Cheminée sein ungefähr drei bis fünf Ster – ein Ster entspricht einem Kubikmeter – und wo plant man es am besten ein? ein ganzes Jahr beheizt werden. Pro Tag sind dies sechs bis zehn Es gilt die Regel: je zentraler im Gebäude, desto besser. Die GröHolzscheite, die in den Ofen geschoben werden müssen. Ein besse hängt in erster Linie von den Massen des metallenen Heizeinsatschauliches Ritual im Alltag!   154

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INNENAUSBAU   CHEMINÉE

FEUER UND FLAMME FÜR DAS CHEMINÉE Wer im Haus ein gemütliches Ambiente schaffen will, tut dies charmant mit einem Cheminée, das gleichzeitig Wärme spendet und in offenen Wohnräumen auch als stilvoller Raumteiler fungiert. Mit diesen neuen Modellen schaut und hört man dem knisternden Feuer am liebsten stundenlang zu. REDAKTION DONIKA GJELOSHI

FORMSCHÖNES UND ROBUSTES STAHL-CHEMINÉE Schnörkellos und in reduziertem Design zeigt sich das Cheminée «Atemis». Die Stahlverkleidung rückt den Fokus auf das lodernde Feuer, das sich durch die grossflächigen Glasscheiben von drei Seiten aus beobachten lässt. Dieses Modell ist auch als frei stehende Variante, schwarz oder weiss lackiert oder in Schwarzmetall erhältlich. www.markusruegg.ch

[ 1 ]

[ 1 ] DURCHSCHEINEND

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Der Cheminéeofen «Elements Tunnel» von Skantherm eignet sich besonders gut als Raumteiler, der das Feuer von beiden Seiten in Szene setzt. www.tiba.ch

[ 2 ] ELEGANTE OPTIK Durch sein zeitgemässes Design und in verschiedener Material-Ausführung fügt sich der «Contura i51» in jeden modernen Wohnraum ein. www.armaka.ch

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CHEMINÉE   INNENAUSBAU

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[ 3 ] STILVOLL UND EFFIZIENT In minimalistischem Design, aber mit höchster Effizienz brilliert das Modell «Visio», das wahlweise ein-, zwei- oder dreiseitig verglast erhältlich ist. Die moderne Brennraumtechnik ermöglicht auch bei grosser Flamme tiefe Heizleistung und eignet sich somit für gut isolierte Räume mit wenig Heizbedarf. Weiter punktet dieses Cheminée mit einer effektvollen Scheibenspülung für rundum klare Sicht sowie einem praktischen Eichenholzgriff, der jederzeit kühl bleibt und den Handschuh überflüssig macht.

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www.attika.ch

[ 4 ] SCHLANKES DESIGN

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Frei im Raum, aber doch nicht viel Platz einnehmend hängt dieses Cheminée von der Decke. Das Flammen-Periskop «slimfocus» verkörpert mit seinem schlanken Design die Kunst des Weglassens. Es ist als feststehendes oder drehbares Hängemodell erhältlich. www.wirth-schmid.ch

[ 5 ] KLEIN, ABER FEIN Mit dem Modell «London easy» zaubern Sie wohliges Cheminée-Ambiente auch im kleinen Wohnzimmer. Das kompakte Design mit grossem Sichtfenster harmoniert mit jeder Einrichtung. www.sibirtherm.ch

[ 6 ] WOHLIGES AMBIENTE Der «T-Sky Eco 2» überzeugt mit einfacher Handhabung und praktischen Extras. Der Ofen zeigt sich effizient durch seine lang anhaltende Strahlungswärme und intelligente Zuluftautomatik ohne Strom. Darüber hinaus verspricht er sauberen Abbrand und stundenlanges Flammenspiel mit wenig Holz. Das «Go Modul», ein manueller Anheizschieber, unterstützt den Anheizvorgang bei schwierigen Zugoder Witterungsbedingungen.

[ 6 ]

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INNENAUSBAU   CHEMINÉE

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DIE SONNENSEITE DES WOHNENS


RATGEBER   GARTENPLANUNG

GARTENPLANUNG LOHNT SICH Der Garten wird beim Hausbau oft vernachlässigt, und das Budget dafür gerät nicht selten in Vergessenheit. Was es bei der Gartenplanung zu beachten gilt und weshalb es sinnvoll ist, einen Profi damit zu beauftragen, erklärt Experte Roland Hunziker im Interview. INTERVIEW DONIKA GJELOSHI ILLUSTRATIONEN VITA GARTEN GMBH

Weshalb lohnt es sich, einen Landschaftsarchitekten in die Gartenplanung einzubeziehen? Ein Garten sollte ganzheitlich betrachtet werden, damit am Schluss alles zusammenpasst. Oft hat die Bauherrschaft schon viele Ideen. Die Aufgabe des Landschaftsarchitekten besteht darin, diese Ideen zu bündeln und zu einem in sich geschlossenen Konzept zusammenzuführen. Er weiss, wie sich die Ideen am besten umsetzen lassen, und kann beurteilen, was realisierbar ist. Sind noch keine klaren Vorstellungen vorhanden, kann der Landschaftsarchitekt die Möglichkeiten, die der Garten eröffnet, aufzeigen. Mit einer Skizze werden die Ideen greifbar. Diese erste Form der Visualisierung bietet eine Basis für weitere Besprechungen, damit die Bauherren, 160

Planer und Gärtner nicht aneinander vorbeireden. Zudem kennt der Landschaftsarchitekt die Normen und Richtlinien, die beim Gartenbau berücksichtigt werden müssen, und kümmert sich um die Einholung der Bewilligungen. Schliesslich übernimmt er auch die Verantwortung darüber, dass das Geplante korrekt und den Vorstellungen der Bauherrschaft entsprechend umgesetzt wird.

Welches sind die wichtigsten Überlegungen bei der Gartenplanung? Wichtig ist, dass der Bauherr sich über die Funktion des Gartens oder einzelner Gartenbereiche im Klaren ist oder sich zumindest einige Gedanken dazu macht. Ist der Garten ein Rückzugsort, wo man seine Ruhe geniessen möchte, oder ist der Garten hausbau  

ein aktiver Ort, wo man gerne mit den Kindern Fussball spielt oder allenfalls auch   arbeitet? Ebenfalls entscheidend für die Planung ist, wie gross der Pflegeaufwand sein soll, je nachdem fallen gewisse Möglichkeiten weg. Weitere Überlegungen sind, ob es Wasser im Garten geben soll, oder ob ein Lichtkonzept erwünscht ist. Auch das Budget muss berechnet werden. Bei einem Hausbau sollten 5 – 15 Prozent des Gesamtbudgets für den Garten eingeplant werden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Gartenplanung? Bei einem Neubau sollte bereits in der frühen Phase der Hausplanung auch die Gartenplanung einbezogen werden. Neben der optimalen Ausrichtung des Gartens kann in dieser Phase schon das Gartenlicht-


GARTENPLANUNG   RATGEBER

Mit der Terrassierung wurde hier mehr Platz im Garten geschaffen und die Hangsicherung elegant gelöst. Die gewünschte Pool-Landschaft hinter dem Haus wird mit einem Gartensitzplatz ergänzt.

konzept durch das Verlegen von Leerrohren berücksichtigt werden oder die Verbindung für die Pool-Technik im Haus. Es hat aber auch Vorteile, wenn man mit der Gartenplanung zu einem späteren Zeitpunkt beginnt, denn wer schon viel Zeit im Garten verbracht hat, kennt die eigenen Ansprüche besser. Man weiss, was man gerne im Garten haben möchte und in welchem Bereich man sich am liebsten aufhält.

Welche Jahreszeit ist für den Gartenbau ideal? Bei einem bestehenden Garten bietet es sich an, den Garten im Sommer zu beobachten: Wo hält man sich gerne auf, was stört, was gefällt, was fehlt? Im Herbst kann mit der Planung begonnen werden. Dann sieht man die Struktur des Gartens auch besser, wenn das Laub fällt und der Garten lichter wird. Im Frühling ist man bereit für die Umsetzung. Diese kann bei Temperaturen über null Grad grundsätzlich zu jeder Jahreszeit stattfinden. Für die Bepflanzung eignen sich Frühling oder Herbst am besten, weil die Pflanzen dann nicht in vollem Saft sind.

Wie viel Zeit sollte für den Gartenbau eingeplant werden? Es kann mit einem guten halben Jahr gerechnet werden, in Abhängigkeit der Gartengrösse und der Komplexität des Baus. Eine Hanglage verlangt eine sorgfältige Planung, was viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Bei bewilligungspflichtigen Elementen wie einem Pool oder einer Mauer kann es auch zu Verzögerungen kommen.



Welche Möglichkeiten bieten sich für ein mittelgrosses Grundstück an?

«Wichtig ist, dass die Bauherrschaft sich über die Funktionen des Gartens im Klaren ist. Ist der Garten ein Ort für den Rückzug oder ein aktiver Ort? Möchte man Ruhe geniessen oder mit den Kindern spielen?» Roland Hunziker

hausbau  

Grundsätzlich ist die Grösse nicht ausschlaggebend. In einem kleinen Garten kann sehr viel und in einem grossen Garten sehr wenig gemacht werden. Entscheidend ist, dass sich der Bewohner wohl fühlt, das bekommt man mit jeder Gartengrösse hin. Beim Beispiel auf der Skizze handelt es sich um ein mittelgrosses Grundstück. Der Bauherr wünschte sich einen Pool im Garten hinter dem Haus. Eine grosse Herausforderung stellte die riesige Böschung zum Waldrand hoch dar. Mit der Terrassierung durch drei Mauern auf unterschiedlichen Niveaus konnten wir viel Platz gewinnen und haben dazu eine sehr elegante Lösung für die Hangsicherung gefunden.

Ist ein Lichtkonzept nötig? Eine Gartenbeleuchtung ist schön zu haben und durchaus empfehlenswert, um eine warme, gemütliche Atmosphäre zu schaffen, aber nicht zwingend notwendig. Bei knappem Budget kann gut darauf verzichtet werden. Aber es lohnt sich, die Möglichkeit für ein Lichtkonzept offen zu halten, indem man die nötigen Leerrohre im Garten vorsieht.

Welche Grenzen gelten beim Gartenbau? Wir haben in der Schweiz viele Einschränkungen durch Vorschriften, das betrifft vor allem Grenzabstände, Grenzhöhen und die Bepflanzung. Es gibt Pflanzenarten, die verboten sind. Dies sind z. B. sogenannte Neophyten, Pflanzen, die verwildern und 161


RATGEBER   GARTENPLANUNG

Auf einer kleinen Hanglage soll ein grosser Baum vor dem Haus Struktur in die Höhe schaffen. Mit der Bepflanzung und den Bodenbelägen können die verschiedenen Zonen klar unterteilt werden.

die einheimischen Arten verdrängen. In grösseren Städten gibt es zum Teil bereits klare Vorschriften, oft wird vor der Ausführung ein Umgebungsplan verlangt, der genau beschreibt, welche Pflanze wo gepflanzt wird. In kleinen Gemeinden sind die Vorschriften derzeit etwas weniger streng. Auch die Grenzabstände bei Gehölz müssen beachtet werden. So braucht ein grosser Baum je nachdem 4 bis 6 m Abstand von der Grenze zum Nachbar oder dessen Einverständnis.

Was ist zu beachten, wenn ein Garten kinderfreundlich sein soll? Das Material und auch die Pflanzen sollten robust sein. Wichtig ist auch, dass es Platz zum Spielen hat. Auch unabhängig von Kindern ist es schön, wenn der Garten grosszügige Grünflächen aufweist, das verschafft Freiraum. Bei kleinen Kindern, die gerne alles in den Mund nehmen, muss dar162

auf geachtet werden, welche Pflanzen man wählt, denn viele Pflanzen sind giftig. Bauherrschaften mit Kindern oder mit Kinderwunsch müssen sich auch bewusst sein, dass sich die Ansprüche an den Garten schnell verändern können. Wenn ein Spielbereich eingeplant ist, sollte man sich schon über dessen Umbau- oder Umnutzungsmöglichkeiten Gedanken machen.

Was muss bei der Überwinterung beachtet werden? Die meisten bei uns heimischen Pflanzen können bei nicht allzu tiefen Minustemperaturen gut überleben. Exotische Pflanzen wie Bananenbäume, Palmen oder Olivenbäume hingegen sollten im Winter vor Kälte gut geschützt werden. Es gibt dabei die Möglichkeit, sie mit einem Zelt und einem Heizkörper dazu warm zu halten. Oder man gibt die Pflanze in einen Topf und überlässt sie dem Gärtner zur Überwinterung. hausbau  

Welche Trends beobachten Sie? Der Anspruch an Gärten geht dahin, dass sie pflegeleicht sein müssen. Darum sieht man im Einfamilienhausbereich viel mehr Gräser. Diese Pflanzengattung ist elegant und pflegeleicht. Im Winter schnürt man die Gräser zusammen, das verleiht dem Garten wieder eine schöne Struktur. Im Frühling schneidet man sie bodennah ab, und sie spriessen wieder in voller Pracht. Holz in Kombination mit Naturstein ist ebenfalls viel gefragt. Ausserdem ist festzustellen, dass der Innenraum nach aussen erweitert wird. Es wird im Garten gelebt.

Roland Hunziker ist Landwirtschaftsarchitekt bei Vita Garten GmbH, www.vitagarten.ch


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AUSSENRAUM   BIOPOOL

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BIOPOOL   AUSSENRAUM

INS WASSER Der Schwimmteich ist der Drehund Angelpunkt dieses Gartens, der für natürliche Entspannung sorgt. Die Neugestaltung des Aussenbereichs durch das Gartenbauunternehmen egli jona ag wurde in einer Bauzeit von rund zwei Monaten umgesetzt. TEXT CARMEN SCHODER FOTOS EGLI JONA AG

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asser war bereits vor der Neugestaltung das zentrale Element dieses Gartens: Ein grosses Biotop erstreckte sich über seine ganze Länge. Allerdings versperrte die üppige Bepflanzung die Sicht und schränkte die Raumnutzung ein. Die Bauherrschaft hegte deshalb seit längerer Zeit den Wunsch, das Biotop durch einen Schwimmteich zu ersetzen und damit dem Bedürfnis nach einer Schwimm-Möglichkeit im eigenen Garten nachzukommen. Als das Biotop aufgrund eines Defekts langsam verlandete, entschied sich die Familie, die Neugestaltung mit dem Unternehmen egli jona AG durchzuführen. Bereits in der Planungsphase entstand eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Bauherren, einem Architekten, der sich bezüglich Gestaltung, Materialisierung und Raumbildung aktiv ins Projekt einbringen konnte.

WASSERAUFBEREITUNG OHNE CHEMIE

Der sportbegeisterte und gesundheits­ bewusste Bauherr legt Wert auf biologisch gereinigtes Badewasser ohne chemische Zusätze. Seine Kundschaft begleitete er selbst schon bei diversen Bauprojekten mit Schwimmteichen, die mit der «Living-Pool»Technik ausgestattet wurden. Anstatt das Wasser chemisch zu desinfizieren, entzieht dieses bewährte Technik-System des österreichischen Unternehmens Biotop dem Wasser das Phosphat, die Lebensgrundlage von Algen. Ueli Egli, Mitinhaber und SchwimmteichExperte der egli jona ag, ergänzt: «Dieses Technik-System erhält den natürlichen Biofilm des Wassers. Das Wasser bleibt also



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AUSSENRAUM   BIOPOOL

lebendig wie in einem See und ist durch den Entzug von Phosphat kristallklar.» Das innovative Filtersystem ist in zwei getrennten Kammern untergebracht: Der Biofilter befindet sich unter dem Holzsteg. In diesem ersten Filter werden Trübstoffe und organische Verbindungen auf eine natürliche Art von Bakterien zerlegt. Danach fliesst das Wasser in die zweite Filterkammer, in welcher der PhosTec-Filter das Phosphat bindet und so dem Wasser entzieht.

NATÜRLICH EINGEBETTET

Der Schwimmteich wurde so angelegt, dass die Familie vom Wohnzimmer über eine schmale Holzveranda direkt ins Wasser steigen kann. Für einen Perspektivenwechsel gelangt man via Holzsteg zum Esstisch auf der anderen Seite des Naturpools. Die gestreckte Form des Beckens lädt zum Schwimmen von Längen ein. Zusätzlich ist am Ende des Pools ein «Pool-Trainer» montiert, eine mechanische Alternative zur Gegenstromanlage. Im hinteren Bereich befinden sich auf beiden Seiten Pflanzzonen für Wasserpflanzen, die dem Schwimmteich eine natürliche Atmosphäre verleihen. Darüber hinaus schaffen sie einen Lebensraum für Libellen, Molche oder andere im oder am Wasser lebende Tiere. Auch die Natursteinplatten aus Maggia-Granit sowie die Auskleidung der Schwimmzone mit grauer Folie tragen zu der natürlichen Optik bei. Die gelungene Neugestaltung dieses Gartens stellt das Element Wasser konsequent ins Zentrum und schafft einen Aussenraum, der zu Aktivitäten und zum Entspannen gleichermassen einlädt – und dabei stets die Nähe zur Natur bewahrt.    

Natürlicher Schwimmgenuss: Das Filtersystem sorgt für klares, algenfreies Wasser, das dennoch lebendig ist – wie das Wasser im See. Die naturbezogene Gartengestaltung rund um das Becken schafft Lebens­räume für die Bauherrschaft, aber auch für Tiere und Insekten.

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AUSSENRAUM   POOL

EIN POOL   ALS BLICKFANG Hochwertige technische Ausstattung, Abstimmung auf die Architektur des Hauses und eine harmonische Gestaltung: Einfach alles musste bei diesem Schwimmbad stimmen. TEXT ANNA ETTLIN FOTOS AC SCHWIMMBADTECHNIK AG

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POOL   AUSSENRAUM

Das RohbetonBecken mit den Abmessungen von 12,5 × 3 m fügt sich elegant in die Gartengestaltung ein und harmoniert mit der Villa. Die moderne Technik sorgt stets für beste Wasserqualität bei maximalem Komfort, bleibt aber komplett unsichtbar.

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as braucht es, um einen privaten Pool perfekt auf das Haus und den Garten abzustimmen? In erster Linie Zusammenarbeit. Denn nur die Kooperation von Architekt, Bauleiter, Bauherr und dem Unternehmen AC Schwimmbadtechnik hat dieses harmonische Schwimmbecken möglich gemacht.

TECHNIK UND ARCHITEKTUR

Gelegen im Garten einer stilvollen Bündner Villa hatte der Pool den höchsten Anforderungen bezüglich Funktionalität und Ästhetik zu entsprechen. So mussten die Unterwasserscheinwerfer, die Düsen und die Gegenstromanlage in Absprache mit dem Architekten millimetergenau platziert werden, damit das Schalungsraster des Rohbetonbeckens harmonisch gestaltet werden konnte. Auch sollte das Design des Pools mit der modernen Architektur des Einfamilienhauses ein stimmiges Ganzes bilden. Auch an der technischen Ausstat-



tung durfte es nicht mangeln. Das 12,5 m lange und 3 m breite Becken verfügt über eine modernste Filteranlage mit AFM- Filter­m aterial, das den Desinfektionsmittelverbrauch reduziert und dem Entstehen von Chlorgeruch vorbeugt. Die vollautomatische Wasseraufbereitungsanlage kann die Bauherrschaft bequem von einem Touchscreen aus überwachen und steuern. Ein Skimmer befreit die Wasseroberfläche von Schmutz. Die von 1,5 auf 2 m abfallende Wassertiefe lädt zum Schwimmen ein, die Gegenstroman­ lage sorgt für sportliche Herausforderungen. Ist der Pool nicht in Verwendung, wird er von einer automatischen Unterflur-Rolladen­ ab­deckung geschützt, die sich im eingerollten Zustand unsichtbar im Beckenrand versteckt. Umgeben von einem Holzdeck stellt der Pool eine stimmige Verbindung zur Architektur des Hauses her und sorgt im Garten nicht nur für Badespass, sondern auch für bewundernde Blicke. 

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RATGEBER   BAUABNAHME

UND ZUM SCHLUSS DIE KÜR Kein Hausbau ohne Schäden: Wenn Sie bei der Bauabnahme Mängel entdecken, ist das ganz normal. Damit diese jedoch ordnungsgemäss behoben werden, lohnt es sich, gut darüber informiert zu sein, was Ihnen rechtlich zusteht. TEXT   OTHMAR HELBLING

R

ückt der Bezugstermin für das eigene Haus oder die jährigen Garantiefrist gemeldet werden. Dabei können auch mehrere Punkte gesammelt werden, falls keine soneue Eigentumswohnung näher, steigt auch die Vorfortige Behebung nötig ist. freude. Doch bis man den Schlüssel endlich übernehmen Bis zu fünf Jahren nach Abnahme besteht eine Rügeund ins neue Zuhause einziehen kann, ist noch eine letzte möglichkeit für verdeckte Mängel – etwa wenn sich in eiwichtige Hürde zu nehmen: die Bauabnahme. Ähnlich wie ner Bodenplatte plötzlich ein Riss zeigt. Solche Punkte bei der Übergabe einer Mietwohnung, müssen auch bei müssen aber innert sieben Tagen nach Entdeckung beim der Übernahme eines neuen Eigenheims Mängel und Verkäufer oder Ersteller des Objekts gemeldet werden. Schäden protokolliert werden. In der Regel erfolgt die AbOthmar Helbling Bauherrenberater nahme zusammen mit dem Verkäufer, dem Architekten KUB/SVIT und Inhaber oder dem Bauleiter – je nachdem, ob man das Wohnobjekt MÄNGELBEHEBUNG INNERT von hbq-Bauberatungen von einem Generalunternehmer (GU) kauft oder direkt «ANGEMESSENER FRIST» in Rapperswil-Jona. Wichtigste Elemente der Bauabnahme sind das Protokoll mit einem Architekten baut. und die Mängelliste. In der Regel werden diese durch den Im Gegensatz zur Mietwohnung dauert die Abnahme Planer oder Verkäufer bzw. Generalunternehmer des beim eigenen Haus oder der eigenen Wohnung aber einiges länger – üblicherweise sollten Sie bei einem durchHauses erstellt. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achschnittlichen Objekt mit mehreren Stunden rechnen ten, dass jeder Mangel für alle verständlich und klar zuordenbar notiert wird. (zwei bis fünf Stunden, je nach Grösse und Komplexität Nur so können Beanstandungen später notfalls auf des Objekts). Deshalb ist es schon bei der Vereinbarung dem Rechtsweg durchgesetzt werden. Hilfreich sind auch des Abnahmetermins wichtig, dass Sie auf einem ausreichend langen Zeitraum bestehen. Optimalerweise wählt Fotos, auf denen man die Mängel gut erkennen kann. man zudem einen Termin tagsüber, denn bei künstlichem Beim Abnahme-Rundgang dürfen ausserdem Nebenräume, die Fassaden, das Dach und separate Gebäude, wie Licht sind Mängel häufig schlechter zu erkennen. etwa eine Garage, nicht vergessen gehen. Wer Stockwerkeigentum kauft, sollte sich zudem einer Ganz wichtig: Lassen Sie sich direkt nach dem Rundgang eine Kowichtigen Tatsache bewusst sein: Die eigene Wohnung macht nur pie des Originalprotokolls geben oder fotografieren Sie die Seiten ab. rund einen Drittel des Kaufvolumens aus. Die anderen zwei Drittel Der Ersteller des Protokolls überarbeitet dieses anschliessend, fügt sind sogenanntes Miteigentum – also beispielsweise die Tragkonstruktion, die Fassade, das Dach, das Treppenhaus, der Lift oder die wo nötig Fotos oder Skizzen ein und hält zu jedem Mangel einen haustechnischen Anlagen. Diese allgemeinen Teile gehen bei der Termin für die Behebung fest. Ist alles richtig erfasst, muss das Protokoll von allen Parteien unterschrieben werden. Sind Sie mit einem Abnahme oft vergessen. Erkundigen Sie sich deshalb, wer diese Teile Punkt nicht einverstanden, müssen Sie dies vermerken lassen. Falls abnimmt und organisieren Sie notfalls zusammen mit anderen Käufern sowie einer Fachperson – beispielsweise einem Bauherrenberanötig, können Sie die Prüfung des betreffenden Mangels durch einen neutralen Experten verlangen. ter – eine Abnahme des gemeinsamen Eigentums. Für die Behebung der Mängel steht dem Erbauer des Hauses oder Vor der Abnahme mit dem Verkäufer der Liegenschaft oder dem dem jeweiligen Handwerker gemäss den geltenden Normen «eine Architekten lohnt es sich, selbst einen ausführlichen Rundgang zu angemessene Frist» zu. In der Regel sollten die meisten Mängel  machen. Dabei notieren Sie die zu beanstandenden Punkte und marinnert weniger Wochen behoben sein. Am besten vereinbaren Sie kieren diese wenn nötig mit Post-it-Zetteln. So stellen Sie sicher, aber gleich bei der Abnahme einen Termin für die Mängelbesei­ dass bei der Bauabnahme nichts vergessen geht. Eine solche Vorabtigung. Bei grösseren Siedlungen werden oft spezielle Mängelbe­ nahme kann auch gemeinsam mit dem Bauleiter oder Architekten erfolgen – am besten etwa 2 – 3 Wochen vor dem eigentlichen   hebungstage angesetzt, an denen die Handwerker von Haus zu Haus Abnahmetermin. gehen und die Listen abarbeiten.

SICHTBARE UND VERDECKTE MÄNGEL MELDEN

Bei der Abnahme geht es vor allem um Schäden oder Mängel an den sichtbaren Oberflächen wie Wänden, Decken oder Böden sowie um nicht fertiggestellte Arbeiten. Das Augenmerk gilt auch Abweichungen von der ursprünglichen Bestellung, etwa einem falschen Farbton. All diese Punkte gelten ohne Abnahme als stillschweigend wie besehen akzeptiert. Wichtig zu wissen: Entdecken Sie nach der  Abnahme noch weitere Mängel, müssen diese innerhalb der zwei170

PROFESSIONELLE BEGLEITUNG LOHNT SICH

Für Laien ist die Bauabnahme oft Neuland. Das macht es besonders schwierig zu beurteilen, ob es sich bei strittigen Punkten wirklich um Mängel oder nur um eine Ungenauigkeit handelt, die akzeptiert werden muss. Deshalb lohnt es sich, wenn Sie für die Übergabe   Ihres neuen Eigenheims eine Fachperson, beispielsweise einen Bauherrenberater, beiziehen. Dieser kennt die massgebenden Bau­ normen, weiss, welche Toleranzen zulässig sind und welche Ansprü-

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BAUABNAHME   RATGEBER

che der Bauherrschaft zustehen. Zudem stellt er sicher, dass die Abnahme korrekt abläuft und ein aussagekräftiges Protokoll mit allen nötigen Terminen für die Behebung der Mängel erstellt wird. Die Kosten für eine solche Begleitung betragen zwischen 180 und 200 Franken pro Stunde. Werden bei der Bauabnahme Mängel entdeckt, so haben Sie als Bauherr gemäss Obligationenrecht (OR 368) grundsätzlich das Recht auf eine unentgeltliche Nachbesserung. Steht der Aufwand dafür aber im Missverhältnis zum Nutzen, so kann der Handwerker die Behebung des Mangels verweigern – beispielsweise wenn wegen eines kleinen Kratzers der gesamte Bodenbelag eines Zimmers

– am besten per eingeschriebenem Brief. Reagiert der Handwerker innert dieser Frist nicht, dürfen Sie den Mangel von einem anderen Unternehmen beheben lassen und die Kosten dafür dem fehlbaren Handwerker in Rechnung stellen. Das tönt in der Theorie einfach, in der Realität wird es aber schwierig sein, an das Geld heran­ zukommen. Deshalb ist es gut, beim Bau eines Hauses zehn Prozent der Bau­ summe zurückzubehalten, bis die Mängel behoben sind – das ist gemäss Bundesgericht der gängige SIA-Normen (SIA 118) und der Gerichtspraxis zulässig – aber nur, wenn es bereits so in den Bau­ verträgen vereinbart wurde. Die beste Basis für eine erfolg­r eiche

«In der Regel sollten die meisten Mängel innert weniger Wochen behoben sein.» Othmar Helbling, Bauherrenberater KUB/ SVIT und Inhaber von hbq-Bauberatungen

ausgetauscht werden müsste. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, einen sogenannten Minderwert, also einen Preisnachlass, für den Mangel zu vereinbaren. Behebt der Generalunternehmer des Hauses oder der zuständige Handwerker die vorhandenen Mängel trotz mehrmaliger schrift­ licher Aufforderung nicht, so müssen Sie ihm eine letzte Frist setzen

Bauabnahme und Mängelbehebung legt man aber schon lange vor Baubeginn: Nur wenn in den Verträgen die gewünschte Qualität und Ausführung klar festgehalten ist, hat man später eine brauchbare Grundlage, um Mängel rügen zu können. Bereits hier ist der Beizug eines Bauherrenberaters für die Prüfung aller Pläne und Verträge vor der Unterzeichnung zu empfehlen.   

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«GARTEN» KELLERBAU Knecht Kellerbau AG

LESERDIENST

WINTERGÄRTEN Movitec AG

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GARTENUNTERHALT LEHNERT AG

LESERDIENST



LESERDIENST

155

PERGOLAS OUTTEC GmbH

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LESERDIENST

ROLLLADENSYSTEME Schanz Rollladensysteme GmbH

SCHWIMMBADBAU AC Schwimmbadtechnik AG

LESERDIENST

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SCHWIMMBADBAU Vita Bad AG

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hausbau  

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GARTENARCHITEKTUR Vita Garten GmbH

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LESERDIENST

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IMPRESSUM   MESSEN

EINEN BESUCH WERT

IMPRESSUM

Eine Zeitschrift allein reicht nicht aus. Entdecken Sie weitere Produkte und Ideen für Ihr Eigenheim, indem Sie eine der grossen Baumessen besuchen oder sich eine der Daueraus­ stellungen genauer ansehen. DIE WICHTIGSTEN BAUMESSEN IM ÜBERBLICK Wohga Winterthur, Eulachhallen Giardina – Leben im Garten, Messe Zürich Eigenheim Bern, Bernexpo Immo Messe Schweiz, Olma Messen St. Gallen Wohnen & Genuss, Messe Wetzikon Bauen + Wohnen Aargau, Tägerhard Wettingen Bauen + Modernisieren, Messe Zürich Bauen + Wohnen Bern, Bernexpo Bauen + Wohnen Luzern, Messe Luzern Swissbau, Messe Basel

9. bis 12. März 2017 15. bis 19. März 2017 23. bis 26. März 2017 24. bis 26. März 2017 30. März bis 2. April 2017 6. bis 9. April 2017 7. bis 10. September 2017 21. bis 24. September 2017 5. bis 8. Oktober 2017 16. bis 20. Januar 2018

DAUERAUSSTELLUNGEN

hausbau von A – Z Das Schweizer Magazin rund ums Planen & Bauen 4. Jahrgang, erscheint jährlich, Auflage 20 000 Exemplare, info@hausbau.vona-z.ch, www.hausbau.vona-z.ch

HERAUSGEBERIN B + L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3, 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99, Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch www.blverlag.ch

VERLEGER  Peter Boll GESCHÄFTSLEITUNG Philipp Bitzer philipp.bitzer@blverlag.ch

REDAKTION Donika Gjeloshi donika.gjeloshi@blverlag.ch Anna Ettlin anna.ettlin@blverlag.ch

AUTOREN DIESER AUSGABE Regina Gregori, Manuel Pestalozzi

ANZEIGEN Iris Fischer, iris.fischer@blverlag.ch

ANZEIGENDISPOSITION Jasmin Brühwiler, jasmin.bruehwiler@blverlag.ch

LAYOUT Harriet Messing harriet.messing@blverlag.ch

ANZEIGENERSTELLUNG Nataša Mirkovic ´ natasa.mirkovic@blverlag.ch

BAUARENA

Industriestrasse 18 8604 Volketswil www.bauarena.ch

SCHWEIZER   BAUMUSTER-CENTRALE

KORREKTORAT

www.baumuster.ch

Tanya Hasler tanya.hasler@blverlag.ch Holger Jacob holger.jacob@blverlag.ch

Weberstrasse 4 8004 Zürich

Ullrich Noelle ullrich.noelle@blverlag.ch

FOTOS

DRUCK AVD Goldach AG Sulzstrasse 10 – 12 9403 Goldach www.avd.ch

VERKAUFSPREIS Einzelexemplar CHF 10.– Ausland, zuzüglich Portokosten

Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen bzw. Initialen gezeichneten Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren, nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder kann keine Haftung übernommen werden.

HOME EXPO

STILHAUS

www.home-expo.ch

www.stilhaus.ch

Bernstrasse Ost 46 5034 Suhr

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In der B + L Verlags AG erscheinen ausserdem: Aktuelle Technik, Architektur + Technik, Hotelier, idea, PHŒNIX, Swiss Wedding, traumhaus

Rössliweg 48 4852 Rothrist

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MÄRZ | APRIL 2017

Das Schweizer Magazin für Planen, Bauen, Wohnen

DIE NUMMER

1

DAS SCHWEIZER MAGAZIN FÜR PLANEN, BAUEN, WOHNEN

INDIVIDUELL

Das Schweizer Magazin für Planen, Bauen, Wohnen

KATALOGSERVICE

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von A bis Z

CHF 9.– WOHNLICH

ARCHITEKTUR

INTERIOR-TRENDS

GARTENDESIGN

So vielfältig wie ihre Bewohner sind auch die Häuser dieser Ausgabe: von schlicht bis opulent, von Schweiz bis Skandinavien.

Die Wohnwelt von morgen bietet für jeden Geschmack das passende Designstück, wie die Möbelneuheiten 2017 zeigen.

Verwandeln Sie Ihren Aussenraum in einen eleganten Wohngarten, dessen Einrichtung den Innenräumen in nichts nachsteht.

Jedes Inserat, jeder Katalog weist eine Leserdienst-Nummer auf. Kreisen Sie auf der Rückseite die gewünschten Nummern ein, und Sie erhalten kostenlos ausführlichere Unterlagen.

T JE T Z EREN NNI O B A

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von A bis Z

Jedes Inserat, jeder Katalog weist eine Leserdienst-Nummer auf. Kreisen Sie auf der Rückseite die gewünschten Nummern ein, und Sie erhalten kostenlos ausführlichere Unterlagen.

B+L Verlags AG Leserdienst-Anfrage Steinwiesenstrasse 3 Postfach 8952 Schlieren

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ABO

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MÄRZ | APRIL 2017

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Ein Produkt der B+L Verlags AG

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1-JAHRES-ABONNEMENT CHF 44.– (6 AUSGABEN)* 2-JAHRES-ABONNEMENT CHF 79.– (12 AUSGABEN)* *Ausland zuzüglich Por tokosten

B+L Verlags AG Abonnement «traumhaus» Steinwiesenstrasse 3 Postfach 8952 Schlieren


hausbau 2017 Katalogservice ICH MÖCHTE FOLGENDES KATALOGPAKET KOSTENLOS BESTELLEN  Häuser  Küche  Bad / Wellness  Garten ICH MÖCHTE FOLGENDE KATALOGE KOSTENLOS BESTELLEN 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230

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Am schnellsten erhalten Sie die gewünschten Unterlagen via Internet: www.hausbau.vona-z.ch / kataloge

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SONNIGE AUSSICHTEN, DANK HEIZÖL UND HOLZ-PELLETS VON AGROLA.

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Es gibt verschiedene Wege um bei AGROLA Heizöl und Holz-Pellets zu bestellen. Bevorzugen Sie die Bestellung per Internet? Nichts leichter als das! agrola.ch steht Ihnen für Bestellungen, Preisanfragen und Wunschpreisplatzierung zur Verfügung. Sofern Sie den Weg per Telefon bevorzugen, wählen Sie ganz einfach die Gratisnummer 0800 300 000 und Sie werden nach Eingabe Ihrer Postleitzahl mit Ihrer regionalen AGROLA/LANDIHeizölverkaufsstelle verbunden. agrola.ch

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