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2016 Sonderausgabe Fassaden

FAS SA DE N Metall Stahl Glas

Archi tektur Architektur+Technik

+Technik

Sonderausgabe Fassaden 2016

Holz

Stein Beton

Dichtung Dämmung


Objekt : Herenhuis Den Haag, Niederlande Architekt : Architekturbüro Cepezed b.v., Delft/Niederlande

GIBT DER ARCHITEKTUR IHRE LEICHTIGKEIT

Jansen Bausysteme aus Stahl, Edelstahl und Aluminium erlauben äusserst filigrane Fenster-, Tür- und Fassadenlösungen. Unsere Profile werden immer raffinierter für immer spezifischere Anwendungen. Damit Architektur an Leichtigkeit gewinnt. Bester Beweis ist unsere neue VISS Fassadentüre, die mit ihren bis zu 6 Metern Höhe dennoch leicht von Hand zu öffnen ist!

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1 Inhalt Editorial

Über 25 Jahre arbeiteten interna­ tionale Experten an der Entwicklung einer Lösung, um «Tschernobyl» langfristig wieder in einen ökologisch sicheren Zustand zu überführen.

6 10 14 16

Metall, Stahl, Glas Kernkraftwerk, Tschernobyl (UA) BNL-Hauptsitz, Rom (I) Credit Suisse, Winterthur Technologiestandort BioArk, Monthey

Holz 32 Biodiversum, Remerschen (L) 40 Neubau Migros, Eglisau Stein, Beton 46 Maaghof City West, Zürich 56 Kirchenzentrum Höfli, Ebikon Dichtung, Dämmung 60 Klebeverbindungen 62 Mineralische Dämmsysteme

Editorial Es geht wieder um die Schnittstelle des Bauwerks zur Aussenwelt, um sein Erscheinungsbild und seine Visitenkarte. Die vorliegende Sonderausgabe von «Architektur + Technik» beleuchtet die Fassade. Es beginnt mit der ukrainischen Kleinstadt Tschernobyl, die mit der Reaktorkatastrophe 1986 in den Fokus der Weltöffentlichkeit gelangte. Mithilfe einer 86 000 m² grossen bogenförmigen Schutzhülle aus Edelstahl soll Tschernobyl nun wieder in einen ökologisch sicheren Zustand überführt werden. Weiter berichten wir unter anderem über das neue Informationszentrum «Biodiversum» im luxemburgischen Naturschutzgebiet Haff Réimech. Das Gebäude ist ein aufwändiger Holzbau aus Douglasie. Es verbindet Rahmenkonstruktionen mit einem Gitternetz aus Brettlamellen, das Dach und Wand zugleich ist. Ideen­geber für die Umsetzung dieser Netzstruktur war «Holzbau-Papst» Julius Natterer aus Lausanne. Neben weiteren Referenz­ objekten von Architekten, Fassadenplanern und -bauern bieten wir als Service im Anhang eine informative Marktübersicht ausgesuchter Dienstleister und Anbieter.

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Schaufenster 68 Fassadenbegrünung, Freiburg (D) 72 Stadtvilla, Baden-Baden (D) 73 Überbauung Tödihof, Stäfa Marktübersicht 80 Fassadenplaner 82 Fassadenbauer 86 Fassadenunterhalt 88 Zulieferer 96 Epilog und Impressum

a für Sie d Wir sind 5 66 24 5 Tel. 0848

Uwe Guntern, Redaktor

Fassaden 2016


Grenzenlose Oberflächenvielfalt Die Fassade ist die Visitenkarte eines Hauses: Ob Naturstein, Klinker, Glasmosaik oder Keramik, harte Beläge bieten Ihnen eine unbegrenzte Vielfalt für ökonomische und ökologische Gestaltung auf höchstem Niveau. Die vielseitigen Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Materialien, wie zum Beispiel Putz, sorgen stets für einen exklusiven Eindruck. Auch bei komplexen Aufträgen entwickeln wir gerne massgeschneiderte Anwendungen, speziell für Sie. Objektspezifische Herausforderungen gehören zu unseren Kernkompetenzen, gerne nehmen wir auch Ihre an!

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3 Übersicht Metall, Stahl, Glas

M ETA LLSTA HLGLAS 6 Atomkraftwerk, Tschernobyl (UA) Über 25 Jahre arbeiteten internationale Experten an der Entwicklung einer Lösung, um «Tschernobyl» langfristig wieder in einen ökologisch sicheren Zustand zu überführen.

10 BNL-Hauptsitz, Rom (I) Der neue Hauptsitz von BNL in Rom ist eine imposante Erscheinung mit moderner Fassadengestaltung und futuristischen Konstruktionslösungen.

Fassaden 2016

14 Credit Suisse, Winterthur Das Credit-Suisse-Gebäude in Winterthur ist einer Gesamtsanierung unterzogen worden. Ein Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten des Metallbaus.


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6 Metall, Stahl, Glas Atomkraftwerk Tschernobyl (UA)

Fassaden 2016


7 Metall, Stahl, Glas Atomkraftwerk Tschernobyl (UA)

Über 25 Jahre arbeiteten internationale Experten an der Entwicklung einer Lösung, um Tschernobyl langfristig wieder in einen ökologisch sicheren Zustand zu überführen.

Edelstahl umschliesst Atomruine Von Uwe Guntern (Redaktion) und WZV/Kalzip GmbH, WZV und Manitowoc Crane Group Germany GmbH (Bilder)

Mithilfe einer 86 000 m² grossen bogenförmigen Schutzhülle aus Edelstahl rostfrei soll Tschernobyl wieder sicher werden. Spezialkrane, die schienengeführt bis zu 50 t schwere Lasten heben können, sollen in den kom­ menden Jahrzehnten den unter dieser Schutzhülle verbor­ genen Inhalt fern­ gesteuert zerlegen und entsorgen.

Die ukrainische Kleinstadt Tschernobyl erlangte 1986 weltweit traurige Berühmtheit: Im dortigen Atomkraftwerk trat mit der Explosion von Reaktor­ block 4 der GAU, der grösste anzunehmende Unfall, ein. In nur sieben Monaten wurde eine Schutzhülle aus Beton errichtet, um die weitere Emission des strahlenden Materials zu verhindern. Über 25 Jahre arbeiteten internationale Experten an der Ent­ wicklung einer Lösung, um Tschernobyl langfristig wieder in einen ökologisch sicheren Zustand zu überführen. Sie besteht aus einer 86 000 m² grossen bogen­ förmigen Schutzhülle aus Edelstahl rostfrei, die jetzt, 30 Jahre nach der Katastrophe, nahezu fertig­ gestellt ist. Voraussichtlich ab 2017 wird sie den ­einsturzgefährdeten, undichten Betonsarkophag für mindestens 100 Jahre von der Aussenwelt isolieren. So lange wird es dauern, bis die wichtigsten Rück­ bauarbeiten an Block 4 abgeschlossen sind. Denn Explosion und Brand setzten 1986 nur einen Bruchteil des verstrahlten Inventars frei. Experten schätzen, dass sich mindestens 95 Prozent der ­radioaktiven Materialien noch in der Ruine befinden. Der 1986 provisorisch in 200 Tagen direkt nach der Fassaden 2016

Havarie errichtete Sarkophag aus Stahlfertigbautei­ len und Betonwänden bietet keinen wirklichen Schutz vor den allein fast 200 t Uran und 800 kg Plutonium, die noch immer in seinem Inneren schlummern. Seit Jahren gilt die vor sich hinrostende, marode Konst­ ruktion zudem als einsturzgefährdet. Die Konstruktion der New Safe Confinement (NSC) genannten Ummantelung erinnert an einen Flugzeughangar und spannt sich bogenförmig über den zerstörten Reaktorblock und Betonsarkophag. Entsprechend gigantisch sind ihre Abmessungen: 257 m breit, 150 m lang und bis zu 105 m hoch. Darun­ ter hätte sogar die Pariser Kathedrale Notre Dame problemlos Platz. Diese neue Schutzhülle setzt sich aus zwei Teil­ bögen zusammen. Ein Fachwerk aus Stahlrohren, die von zwei längs verlaufenden Betonträgern ge­ stützt werden, formt den Rahmen dieses Bogens. Seine mehrschichtige Verkleidung aus Edelstahl­ blechen, Kunststoffmembranen und Isolierschich­ ten soll verhindern, dass Regen oder Schnee in den neuen Sarkophag eindringt und zuverlässigen Schutz gegen radioaktive Emissionen bieten. Neben dieser herausfordernden Funktionalität stellten Standort und Dimension der Hülle extreme Bedin­ gungen an die Konstruktion. So muss sie trotz ihrer


8 Metall, Stahl, Glas Atomkraftwerk Tschernobyl (UA)

gigantischen Grösse erdbebenfest sein und Windsog­ kräften der Tornado-Klasse 3 – also Wind­geschwin­ digkeiten von bis zu 340 km/h – standhalten. Voraus­ setzung für die Wahl der eingesetzten Produkte war deshalb der Nachweis in einer Vielzahl von Tests, dass sie die anspruchsvollen Herausforderungen dauerhaft erfüllen. Für die Gestaltung der Aussenund Innenschale des NSC wurden deshalb 1200 t Edelstahl rostfrei mit Qualitätssiegel eingesetzt. Die Aussenhülle besteht aus rund 700 t nicht rostendem Edelstahlblech der Güte 1.4404, das mit 0,5 mm Blechdicke als Stehfalzsystem verarbeitet wurde. 500 t an 0,5 mm dickem Edelstahl in der Legierung 1,4301 bilden die Innenschale als Paneelsystem. Aus Strahlenschutzgründen wurden alle Profile und Paneele auf mobilen Produktionseinheiten in ­Containern vor Ort hergestellt und verarbeitet. So wurden allein 4800 Bahnen Blech aus Edelstahl rost­ frei zu 30 cm breiten und bis zu 100 m langen Streifen

geschnitten und durch Spezialmaschinen mit dem Stahlrohrrahmen mechanisch verbunden. Über drei Millionen Spezialschrauben aus Edelstahl rostfrei kamen dabei zum Einsatz. Neben ihrer werkstoff­ bedingten Beständigkeit sprach die Effizienz der Montage für die 4 cm langen Bohrschrauben aus Chrom-Nickel-Stahl mit Bohrspitze aus gehärtetem Stahl und einem Dichtring aus Gummi. Bogenkonstruktion als Klima-Membran

Die so gefertigte Edelstahlhülle wiegt 29 000 t – drei­ mal so viel wie der Eiffelturm. Anders als diese ­berühmte, über 100 Jahre alte Stahlkonstruktion in Paris kann der neue Sarkophag für den UnglücksReaktor aus Strahlenschutzgründen jedoch nicht alle sieben Jahre mit Korrosionsschutz gestrichen werden. Deshalb erhielt er ein aufwendiges Belüf­ tungssystem, das computergesteuert Korrosion ver­ hindern soll. Zwischen der Innen- und Aussenschale

Fassaden 2016

Die Konstruktion der New Safe Confinement (NSC) genannten Ummantelung spannt sich bogen­ förmig über den zerstörten Reaktorblock und Betonsarkophag.


9 Metall, Stahl, Glas Atomkraftwerk Tschernobyl (UA)

Für die Gestaltung der Aussen- und Innenschale des NSC wurden 1200 Edelstahl rostfrei mit Qualitätssiegel eingesetzt. So soll die Schutzhülle für rund 100 Jahre ver­hindern, dass Regen oder Schnee eindringt und zuverlässigen Schutz gegen radio­aktive Emissionen bieten.

aus Edelstahl rostfrei befindet sich ein 13 m tiefer Raum, in dem die Luftfeuchtigkeit konstant unter 40 Prozent gehalten werden soll. Dafür zirkulieren in ihm mit leichtem Überdruck 45 000 m³ Luft pro Stunde. Eine konstante Temperaturdifferenz – die Luft im Zwischenraum wird stets auf 3 Grad Celsius höher erwärmt als die Luft in der gesamten Schutzhülle – beugt Kondensation vor. Da die Strahlung in unmittelbarer Nähe des Reaktors zu hoch ist, erfolgte der gesamte Bau der neuen Schutzhülle auf einer eigens errichteten rund 90 000 m² grossen Montagefläche in 300 m Entfernung von dem havarierten Reaktor. Für sie musste das stark verstrahlte Erdreich 8 m tief abgetragen und mussten 120 000 t ­Aushub entfernt werden, bevor die Fläche mit Beton versiegelt wurde. Zusätzlich schützte eine hohe ­Betonmauer die Arbeiter vor der gefährlichen StrahFassaden 2016

lung. – So entstanden in vier Jahren Bauzeit nacheinander die beiden dickvolumigen Bogenhälften. Unter dem Gewölbedach verlaufen 96 m lange Führungsschienen für Spezialkrane, die jeweils Lasten von bis zu 50 t tragen können. Sie sollen in den kommenden Jahrzehnten den alten Sarkophag und seinen hoch radioaktiven Inhalt ferngesteuert zerlegen und fachgerecht entsorgen. Nach Abschluss aller Ausrüstungsarbeiten und Funktionstests wird der NSC auf Schienen in seine ­finale Position über den alten Sarkophag geschoben und an seinen Stirnseiten mit luftdichten Wänden verschlossen. Ende 2017 soll seine Inbetriebnahme abgeschlossen sein. Sie markiert zugleich den Beginn des nächsten Langzeitprojekts – der sukzessiven Beseitigung der gefährlichen Ruine und des Atommülls im Inneren der schützenden Edelstahlhülle. ●


10 Metall, Stahl, Glas BNL-Hauptsitz, Rom (I)

Der neue Hauptsitz von BNL in Rom ist eine imposante Erscheinung mit moderner Fassadengestaltung und futuristischen Konstruktionslösungen.

BNL-Hauptsitz in Rom

Transparenz und Kinetik Von Uwe Guntern (Redaktion) und Oskar DaRiz (Bilder)

Nachhaltigkeit, Innovation und Funktionalität sind die Kernelemente des neuen Hauptsitzes von BNL, die zur Gruppe BNP Paribas, Hauptsponsor für Tennis weltweit, gehört. Der Neubau mit einer Gesamtfläche von etwa 85 000 m² befindet sich im Gebiet Rom Tiburtina, dem Bahnhof für Hochgeschwindigkeitszüge. Mit dem Projekt wurde das Genueser Architekturbüro 5+1AA Alfonso Femia Gianluca Peluffo betraut. Das Ziel bestand darin, die verschiedenen ­Büros der Gruppe BNP Paribas an einem einzigen Standort in der italienischen Hauptstadt zusammenzulegen. Dem Architekturbüro ist es gelungen, die strengen energetischen und ökologischen Vorgaben und die städtebaulichen Auflagen in Vorteile für das Projekt umzuwandeln. Bei all dem spielt die Gebäudehülle zweifellos eine Hauptrolle. Sämtliche Vorhangfassaden wurden vom Unternehmen Stahlbau Pichler aus Bozen ausgeführt, das dabei das ursprüngliche Planungskonzept umgesetzt hat.

nämlich einer linearen Fassade und einer Fassade, die sich mit der Ebene selbst verformt, die Ent­ materialisierung. Eine schillernde Fassade, die mit ­Bruchelementen arbeitet. Diese schwer zu erzeugende Wirkung ist das Ergebnis einer sorgfältigen archi­tektonischen Studie, bei der sämtliche geome­ trischen Elemente und alle landschaftlichen Aspekte ebenso berücksichtigt worden sind wie die zahlreichen Vorgaben, die das Projekt erfüllen und beachten musste, wie zum Beispiel die Anwesenheit der histo-

Dynamische Gestaltung

Der kleine und schmale Grundriss des Gebäudes ist in Längsrichtung angeordnet, deshalb wurde das klassische Konzept einer Vorder- und Rückseite ­zugunsten einer dynamischen Gestaltung des Bauwerks aufgegeben, die vom höchsten zum schmalsten Punkt verläuft und die Fähigkeit hat, sich je nach Einfall der Sonnenstrahlen im Laufe des Tages zu verändern. Tatsächlich ist das Hauptmerkmal der Gebäudehülle, die auf zwei Fassadenebenen aufgebaut ist, Fassaden 2016


rischen Zisterne Mazzoni. Die Zisterne Mazzoni, die sich auf dem Gebiet befindet und die durch den «Codice dei Beni Culturali» geschützt ist, hat dazu geführt, dass das Gebäude in Höhe dieser Zisterne ein grosses Fenster mit Blick auf die Zisterne aufweist. In diesem Bereich gibt es keine Säulen, sondern das Bauwerk ist an einer «Brücke» aufgehängt, die von den Fassaden verborgen wird. In Höhe der Südseite verjüngt sich das Gebäude sowohl im Grundriss, wo es dem Umriss der Parzelle folgt, als auch in der Höhe, wodurch die letzten drei Spannweiten auskragen und so Raum für den Zugangsweg und die Fluchtwege entsteht. Die wichtige Auskragung wurde durch netzartige Stahlstrukturen realisiert, die in den Fassadenebenen und – aufgrund des ausgeprägten Raumverhaltens durch die Asymmetrie des Tragwerks – auch in den Zwischenboden­ ebenen verbaut sind. Die extrem schmale Fläche und die direkte Be­ ziehung zum Bahnhof Tiburtina haben schliesslich zu ­einer baulichen Ausführung entlang einer linearen Leitlinie geführt. Das Ergebnis besteht in einem 18 m breiten Gebäude mit Verdoppelung im Endteil des

Baukörpers, wo dies die Parzelle gestattete. Dank dieser Lösung weist das Bauwerk die Leichtigkeit eines Turms auf und steht im Dialog mit den landschaftsgeschützten Bauwerken – und nie im Konflikt mit ihnen. Den Aussagen der Architekten zufolge entspricht das Gebäude ausserdem einer «kollektiven Architektur», bei der die Räume zur Interaktion und zur gemeinschaftlichen Nutzung zwischen Personen und Individuum eine öffentliche Funktion des Projekts selbst schaffen. Sonderprofile

Nimmt man die Ausführung der Gebäudehülle von Stahlbau Pichler genauer unter die Lupe, erkennt man, dass die Bauart der Glasfassade eine Elementfassade mit objektspezifischen Sonderprofilen ist. Die mit Isolierglas im Structural-Glazing-Ver­ fahren verglasten, selbst tragenden Rahmen sind an Konsolen aufgehängt, die an den Geschossdecken verankert sind. Die Elemente sind vertikal und seitlich frei, um Deckenverformungen durch Gebrauchslasten und Ausdehnungen infolge von Temperaturdifferenzen aufnehmen zu können. Fassaden 2016

Das Hauptmerkmal der Fassade ist die Entmaterialisierung.

Die Gebäudehülle ist auf zwei Fassaden­ ebenen aufgebaut, einer linearen Fassade und einer Fassade, die sich mit der Ebene selbst verformt.


12 Metall, Stahl, Glas BNL-Hauptsitz, Rom (I)

Beim BNL-Hauptsitz ist es gelungen, die strengen energe­ tischen und ökologischen Vorgaben und die städtebau­ lichen Auflagen in Vorteile für das Projekt umzuwandeln.

Die Rahmen wurden mit spe­ziell entwickelten Aluminium-Strangpressprofilen samt EPDM-Dichtungen und Zubehörteilen montiert, während die Füllungen aus verschiedenen Isolierverglasungen bestehen und der rückwärtige Teil in Höhe der Geschossbänder wärmegedämmt ist, somit eine ­ ­Ausführung als «shadow box». Die Fassade ist über unterschiedlich geformte Aluminium-Stahlkonsolen am Haupttragwerk (oder Rohbau) des Gebäudes ­verankert, damit ein Ausgleich für die Bau- und Montagetoleranzen und für die möglichen Bewegungen des Gebäudes vorgenommen werden kann. In aller Regel wurden die Konsolen an einbetonierten Montageschienen (Typ Locatelli V40/22) an der Bodenplatte verankert und – wo dies nicht vorgesehen war – mit chemischen Dübeln (Typ Hilti HIT HY). In einigen Bereichen des Gebäudes wird zwischen den vertikalen Fassadenelementen eine facettierte Fensterbank angebracht, die abwechselnd (innen/aussen) als Verbindung zwischen den aus der Fassadenebene hervorstehenden «Giebeln» dient. Die zwei Gesichter des Projekts

Die 230 m (Luftlinie) lange Hauptfront auf der Westseite besitzt eine 15 000 m² grosse, durchgängig verglaste Element­fassade.

Das Unternehmen Stahlbau Pichler zeigt sich für die gesamte Fassade des Gebäudes verantwortlich, sowohl den verglasten als auch den opaken hinterlüfteten Teil, der durch eine interessante und markante architektonische Keramiklösung perfektioniert wurde: Auf der Westseite wurde eine Elementfassade ein­ gesetzt, auf der gegenüberliegenden Seite dagegen so­genannte «bow windows» in den Mittelpunkt des Fassadensystems gestellt, wobei die Keramik den

ästhe­tischen Aspekt und die hinterlüfteten Fassaden den funktionalen Aspekt des Bauwerks betonen. Für die Ausführung der hinterlüfteten Fassaden wurde ein Pfosten-Riegel-System verwendet. Transparenz auf der einen, Kinetik auf der anderen Seite: So sieht das doppelte Gesicht des neuen Hauptsitzes von BNL in Rom aus. Nachhaltigkeit

Das Projekt zeichnet sich durch eine sehr hohe ökologische Nachhaltigkeit aus: Es fällt in die Kategorie der Klasse A und Leed Gold. Als Verkleidung wurde eine Fotovoltaikanlage (2700 m² mit 1238 mono­ kristallinen Siliziumsolarzellen mit jeweils 333 Wp) vorgesehen, zu der noch die Wärmepumpen zur Er­ zeugung von Heizenergie kommen. Dabei hat das Fas­sa­densystem eine wichtige Rolle gespielt. Eine Gebäudehülle, die zur Hälfte als Elementfassade und zur anderen Hälfte aus einer hinterlüfteten ­Fassade ausgeführt wird, stellt sowohl aus techno­ logischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht eine ­optimale Lösung dar. Die transparente Fassadenhälfte ist absorbierend (solare Gewinne durch das Glas), der hinterlüftete Teil ist dagegen keiner direkten Strahlung (opake Aussenwand) ausgesetzt: Dadurch ist das Gebäude im Hinblick auf die Energieeffizienz im Wesent­ lichen gesund und autonom, weil der Baukörper ­weder übermässig viel Energie aufnimmt noch übermässig viel Energie abstrahlt. Der Wärmedurchgangskoeffizient der Glasfassade beträgt Ucw = 1,25W/m²K und garantiert schon dadurch eine optimale Wärmeschutzleistung. Es wurden CO₂-Sensoren installiert, um die Luftqualität zu bestimmen und gegebenenfalls entsprechend zu regulieren. Auch die Beleuchtung ist im Hinblick auf einen niedrigen Energieverbrauch konzipiert worden, wodurch die Nachhaltigkeit des Gebäudes zusätzlich ebenso unterstützt wird wie die Klimatisierung des Gebäudes, die durch eine Klimaanlage mit fünf polyvalenten Kühlaggregaten gesteuert wird. ɁɁstahlbaupichler.com

Fassaden 2016


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14 Metal, Stahl, Glas Credit Suisse, Winterthur

Das Credit-Suisse-Gebäude in Winterthur ist einer Gesamtsanierung unterzogen worden. Ein Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten des Metallbaus.

Energetische Fassadensanierung

Städtebaulich optimale Integration Die Geschäftsstelle der Credit Suisse in Winterthur befindet sich an der Strassenecke Stadthausstrasse/Bankstrasse und somit an prominenter Lage. Nach einer Nutzungsdauer von 50 Jahren entschied sich die Besitzerin, das Haus für einen neuen Zyklus von 30 bis 40 Jahren fit zu machen. Hauptziele waren die energetische Fassadensanierung, die haustechnische Modernisierung, die Ausschöpfung von Ausnützungsreserven sowie die ErdbebenErtüchtigung. Dabei mussten auch die Umsetzung der Branch Excellence Standards der Credit Suisse für die Kundenzonen und eine städtebauliche Integration des Gebäudes in das Stadtbild an dieser markanten Kreuzung erfüllt werden. Dank einer optimalen Gebäudehülle und automatisiertem Sonnenschutz wird der Heiz-/Kühlbedarf minimal gehalten. Durch Fernwärme versorgt, kann das Gebäude aus energetischer Sicht als vorbildlich bezeichnet werden. Das Projekt der Dahinden Heim Architekten AG wurde durch eine Jury, vertreten durch die Bauherrschaft, Fachex-

gun.

perten und die Abteilung Stadtgestaltung der Stadt Winterthur, aus einer Auswahl von sechs Konkurrenzprojekten zur Weiterbearbeitung empfohlen. Elegant und flächenbündig

Das hohe, transparente Erdgeschoss wird von einer PfostenRiegel-Bauweise getragen. Die Dreifach-Sonnen-/Wärmeschutzgläser sind mittels spezieller ­Halterungen eingebaut, sodass es keine Deckleisten braucht. Dadurch entsteht mittels Structural Glazing eine elegante flächen­ bündige Glasfassade. In einem Feld an der Bankstrasse wurde die Fassade vertikalisiert, indem die Verglasung bei der Kundentreppe bis ins 1. Obergeschoss führt und so den Bezug zu diesem herstellt. Die Fassade in den ersten vier Geschossen besteht aus ganz verschiedenen Elementen. Die Fensterelemente aus einem wärme­ gedämmten Ganzmetall-System gliedern sich in eine Festverglasung und einen Flügel. Während die Festverglasung aus einer Dreifach-Wärmeschutzverglasung mit integrierten Sicherheitsfolien Fassaden 2016

besteht, wurden bei den Flügeln opake, isolierte Paneels eingesetzt. Die Fensterbänke und Storenkästen stellen besondere gestalterische Elemente dar. Sie sind aus speziell für dieses Projekt präzis gezogenen Aluminiumprofilen konstruiert. Ausserhalb der opaken Flügel bildet eine Lamellengitterkonstruktion einerseits ein auflockerndes Element, es schützt gleichzeitig vor Absturz bei offenen Flügeln. Die hervorragenden technischen Werte der Dreifachgläser zusammen mit dem automatischen Betrieb der Lamellen­ storen sorgen ganzjährig für ein ruhiges, angenehmes Klima im Gebäude. Als die Mitarbeitenden die neuen Büroräume bezogen, mussten sie sich zuerst an die Stille gewöhnen. Die Farbe der Brüstungsgläser und die Gestaltung der Hauptfassade wirken präsent und gliedern sich doch harmonisch in die Umgebung ein. Das aufgestockte, zurückversetzte Attikageschoss übernimmt durch das Vordach die Trauflinie vom Nachbargebäude und führt diese in die Bankstrasse. In der Fassade wechseln Festverglasun-


15 Metal, Stahl, Glas Credit Suisse, Winterthur

Das Credit-SuisseGebäude vor und nach der Sanierung.

In einem Feld an der Bankstrasse wurde die Fassade vertikalisiert, indem die Verglasung bei der Kundentreppe bis ins erste Ober­ geschoss führt und so den Bezug zu diesem herstellt.

Vom aufgestockten und zurückversetzten Attikageschoss bietet sich eine attraktive Sicht über die Stadt.

gen aus isolierten Aluminiumsys­ temen mit Fenstertüren ab. Bei schönem Wetter und geöffneten Türen entsteht ein Aufenthalts­ bereich im Freien mit attraktiver Sicht über die Dächer der Stadt. Während dieser Gesamtsanie­ rung bezogen die Mitarbeitenden provisorische, temporäre Büros, um Platz zu schaffen für die gross­

räumigen Veränderungen im In­ nern. Für alle Beteiligten handelte es sich um einen Umbau auf ­engem Raum mitten in einem viel frequentierten Zentrum. Für die Planung der Fassade war die Neuschwander + Morf AG aus Basel zuständig. Fassaden­ bauer war die Geilinger Fenster und Fassaden AG aus Winterthur. Fassaden 2016

Deren Mitarbeitende sind ge­ wohnt, mittels sorgfältiger Pla­ nung, Abstimmung der Anliefe­ rungen im Takt und gegenseitiger Rücksichtnahme rationelle Bau­ fortschritte in Umbausituationen zu erreichen. Das Unternehmen erstellt repräsentative Fassaden in Metall, Glas und Holzmetall. ɁɁgeilinger.ch


16 Metall, Stahl, Glas Technologiestandort BioArk, Monthey

Die Verbundplatten entwickeln das innenarchitektonische Konzept dynamisch weiter und präsentierten sich als symmetrische Einheit nach aussen.

Das Verlegen der unterschiedlich dimensionierten, eigens vor Ort passend angefertigten Verbundplatten erforderte beson­dere Genauigkeit.

In Monthey hat der Neubau des Technologiestandorts BioArk eine Fassade aus AluminiumVerbundplatten erhalten.

Allgemeingültige Harmonie

Der Technologiestandort BioArk in Monthey (VS) ist auf die Unterstützung und den Aufbau von Start-ups und kleinen Unternehmen, die sich mit Life Sciences beschäftigen, spezialisiert. Das bauliche Herzstück des Projekts «The Ark» bietet für junge Biotechnologie- und Diagnostik-Unternehmen auch räumlich ideale Voraussetzungen. «Das Gebäude, so die Idee, sollte den hohen Anforderungen dieser Firmen nicht nur funktionell, sondern auch optisch entsprechen», sagen die Planer Philippe Robyr und Jérome Fracheboud über die ihnen gestellte Aufgabe, auf 2400 m² Idealbedingungen für junge, innovative Biotech-Unternehmen zu schaffen.

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Harmonie

Die erforderliche Flexibilität der Raum­ aufteilung im Inneren von BioArk spiegelt sich in der Gestaltung der Aussen­ fassade mit Prefa-Verbundplatten wider. Die Verbundplatten mit hochwertiger Zwei­schicht-Einbrennlackierung in drei unterschiedlichen, aufeinander abgestimmten Grau- und Braungrau-Tönen, entwickeln die Gebäude-Perspektive des innenarchitektonischen Konzepts Fassaden 2016

dynamisch weiter und präsentieren sich ­dennoch als symmetrische Einheit nach aussen. Das Prinzip der Harmonie ist bei allen Projekten der beiden Schweizer Architekten Ausgangspunkt und Zielvorstellung, deshalb prägt eine kohärente Vision


17 Metall, Stahl, Glas Produkte und Anwendungen

von Farben und Materialien ihr Œuvre. «Teil unserer Arbeit ist es, Übereinstimmung in alle Bereiche zu bringen», definieren die beiden ihre Arbeitsgrundsätze und ihr Architektur-Ziel: «Eine Art all­ gemeingültiger Harmonie zu erreichen.» Auch wenn bestimmte Materialien an verschiedenen Stellen verbaut werden,

versuchen Robyr und Fracheboud sie dennoch miteinander in Verbindung zu setzen. Das gilt aber auch für die Be­ ziehung des Bauwerkes mit seiner Um­ ebung. «Im Fall dieser industriell geprägten Umgebung war die Bauausführung mit Betonplatten fast vorgegeben. Dazu haben die Prefa-Aluminium-Verbund-

platten in den dezenten, aber eigenwil­ ligen Grau-Tönen einfach wunderbar ­gepasst.» Eine Herausforderung war die handwerkliche Realisierung der 2100 m² umfassenden Fassadenfläche und der zur Verfügung stehende Zeithorizont von nur drei Monaten. Das Verlegen der unterschiedlich dimensionierten, eigens vor Ort passend angefertigten Verbund­ platten-­Elemente in drei Farben – smoke silver metallic, grey metallic und light grey – erforderten besondere Genauigkeit. Fast jedes Element ist ein Einzelstück – Stück für Stück angefertigt von 30 × 1,20 cm Grösse bis 1,20 × 1,50 cm, auf der Baustelle zugeschnitten und kon­ fektioniert – und musste, exakt dem Architekten-Entwurf folgend, auf der ­ Holzunterkonstruktion angebracht werden. Die notwendige Präzision bei der Montage des komplexen Verbundplatten-Gefüges lieferte der Prefa-Partner Rocpan SA. ɁɁprefa.ch

Neue Dach- und Wandraute von Prefa.

Die vergrösserte Flächenstruktur erlaubt das freie Spiel aus traditioneller Form und modernen Akzenten.

Individuelle Gestaltung

Die Dach- und Wandraute im Format 44 × 44 cm bietet Gestaltungsspielraum für alle, die Wert auf eine individuelle Dach- und Fassadengestaltung legen. Die Grossraute ist ab einer Dachneigung von 12 Grad einsetzbar. Mit 5,24 Rauten auf einen Quadratmeter ermöglicht sie bei der Verlegung eine Zeitersparnis von etwa 25 Prozent gegenüber der Raute 29 × 29 cm. Die vergrösserte Flächenstruk­tur erlaubt

das freie Spiel aus traditioneller Form und modernen Akzenten, ohne auf Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit zu verzichten. Die integrierten ­Be­festigungsleisten ermöglichen eine ­rasche direkte und wirtschaftliche Montage. ­Abgerundet wird das neue Produkt durch passende Zubehörteile wie Startund Endplatten, Einfassungsplatte sowie Schneestopper. Mit P.10 besitzt die AluFassaden 2016

miniumraute eine farbbeständige Oberfläche. Seit 2016 sind die Farben Nussbraun, Moosgrün, Prefaweiss und Zinkgrauneu im P.10 Sortiment. Somit sind nun 12 Farben mit P.10 Qualität erhältlich. Durch die besondere Verar­ beitung entsteht ein extrem robustes ­Material, das äusseren Einflüssen und Belastungen widersteht. ɁɁprefa.ch


18 Metall, Stahl, Glas Möbelhaus Pfister, Contone

Das Möbelhaus Pfister im Tessin mit neuer, vorgehängter Fassade.

Rosso intenso

gun. Das Gebäude des Möbelhauses Pfister in Contone war in die Jahre gekommen und sollte mittels einer vorgehängten Fassade erneuert werden. Die Triarca Architektur AG, Zürich, beauftragte mit der Ausführung die E. Pfister & Cie AG in Dielsdorf. Die Elemente sollten in der Farbe Rot (RAL 3020), entsprechend der Corporate Identity des Brand Möbel Pfister erstellt werden. Der Hersteller GKD, Gebrüder Kufferath AG konnte bereits anderweitig Erfahrungen sammeln, darum wurden in kurzer Zeit die entsprechenden Punkte

wie Farbgenauigkeit, Witterungs- und UV-Beständigkeit und mechanische Resistenz in Bezug auf den gewünschten Farbton erarbeitet und bemustert. Aufgrund des speziellen Anforderungsprofils wurden verschiedene Tests in Laboratorien das Ausfärben betreffend an der Sonne gemacht. Diese hatten zur Folge, dass die technische Zusammen­ setzung des Beschichtungsverfahren geändert werden musste, um den üblichen Garantieansprüchen zu genügen. Die Lackie­ rung musste auch produktions­ bedingten mechanischen Eigenschaften ­gerecht werden. So wurden die Schussdrähte im Durchlaufverfahren beschichtet und anschliessend wieder aufgerollt. Zum ­Weben wurden diese Drähte wieder ab­ gerollt, gerichtet und dann erst verwebt. Durch die Elastizität der Beschichtungsoberfläche ist dieses Verfahren anwendbar. Ansonsten könnten die Elemente nur stückbeschichtet werden. Dies hätte zur Folge, dass eine der wichtigsten Eigenschaften von Architektur-Metall­ gewebe, nämlich die Grossflächigkeit der Elemente, nicht genutzt werden kann. Spezieller Glanz

Von Anfang war aber klar, dass die vertikalen Kettseile der Gewebebahnen nicht beschichtet werden können, da diese sich im Wind wesentlich mehr bewegen und somit das «Abblättern» der Farbe zu einem Problem werden könnte. Diese Zweifarbigkeit auf der Oberfläche führt dazu, dass diese je nach Sonneneinstrahlung sehr metallisch wirkt und einen ­speziellen Glanz widerspiegelt. Die Farbe verändert sich je nach Betrachtungswinkel und spielt mit dem Licht. Das ist ein sehr willkommener ­Effekt, schliesslich wird man somit dem Metallgewebe gerecht und die Materialauthentizität kann gewahrt werden. Das gewählte Gewebe, Typ Lago 42 spezial, wurde in dem für Architektur-­ Metallgewebe Standardwerkstoff Edelstahl 1.4404 gefertigt. Die obere Befestigung wurde direkt in den da­ hin­ ter ­liegenden Stahlbau integriert und mittels genau abgestimmter Einhängepunkte fix befestigt. Da die Gewebe sehr genau herFassaden 2016


gestellt werden können, wurde nur unten ein Spannmechanismus vorgesehen. Mittels Rundstangen und Augenschrauben wurden die Gewebe in das L-Profil gespannt, das wiederum am Stahlbau be­ festigt wurde. Die dazu berechnete Statik, die nebst Gewicht auch die Windlast und die Auslenkung der Gewebe berücksichtigt, gibt vor, mit wie viel Spannkraft montiert ­werden muss. Verschraubt und verklebt

Beim Eingang verläuft der dahinter liegende Stahlbau schräg, was bei der Herstellung der Gewebe-Elemente zu Problemen führen kann. Schliesslich werden die Gewebe in aufgerolltem Zustand angeliefert, und die Schräge kann somit nicht vorkonfektioniert werden. Da dies auf der Baustelle erfolgen muss, wurde auf das patentierte Klebe­ system Fusiomesh zurückgegriffen. Dabei wurden zwei Flachprofile nicht nur miteinander verschraubt, sondern zusätzlich auch noch verklebt. So kann sichergestellt werden, dass die Kraftverteilung nicht nur punktuell bei der Verschraubung übernommen wird, sondern von der ganzen Länge des Profils. Um die Auslenkung der fast 6 m breiten und bis zu mehr als 9 m hohen Elemente zu verkürzen, wurde jeweils nach dem Spannen auf mittlerer Höhe das ­Gewebe mit Schrauben an der dahinter liegende Stahlkonstruktion befestigt. ɁɁmetallpfister.ch

Die Farbe verändert sich je nach Betrachtungswinkel und spielt mit dem Licht.

Musikhochschule Karlsruhe Architekten: Architekten.3P Feuerstein Rüdenauer & Partner, Stuttgart


20 Metall, Stahl, Glas Produkte und Anwendungen

Beim SBB-Büro­ gebäude, Bern Wank­dorf, orientieren sich die geschoss­ hohen Glaslamellen mit einlaminierten Geweben am Sonnenstand und dienen dem Sichtschutz und der Beschattung.

Glas für sich genommen ist ein exzellentes Material, und kaum ein anderer Baustoff bringt so viel Offenheit in die Architektur.

Mehrwert für Fassaden­ gläser

gun. Eine gläserne Hülle, deren Material – abhängig von Gewebetyp, -farbe und ­Tageszeit – zwischen Transparenz und Reflexion changiert, repräsentiert das Bauwerk in der Aussendarstellung. Architekten, Planern und Bauherren eröffnen die Architecture-Vision-Gewebe von Sefar mit einer Vielfalt an Farben und Dessins völlig neue Freiräume der optischen ­Gestaltung. Zusätzliche Funktionsmerkmale wie individueller Sicht- und Sonnen­ schutz sowie der Beitrag zur Reduktion von Vogelschlag bringen entscheidenden Mehrwert in die Fassade. Die Sefar-Architecture-Vision-Gewebe aus schwarzen Kunststoff­fasern werden in einem aufwendigen Prozess aus ­Garnstärken von 140 oder 260 µm her­ gestellt und einseitig mit Metallen beschichtet. Das Standardan­gebot umfasst Aluminium, PR Copper und PR Gold. Mittels Digitaldruck können die beschichteten Gewebeseiten weiter indi­ vidualisiert werden, vom einfachen Schriftzug bis zu grossflächigen Motiven.

Beidseitig beschichtete Gewebe lassen sich seiten­getrennt auch unterschiedlich bedrucken. Vögel orientieren sich stark optisch. Mit ihren weit seitlich liegenden Augen können sie Artgenossen und Feinde schnell erkennen, haben aber nur einen kleinen Winkel, der von beiden Augen gleichzeitig abgedeckt wird. Folglich ist die räumliche Wahrnehmung eingeschränkt. Vögel können gläserne Flächen nicht als Hindernis erkennen und kollidieren deshalb häufig im Flug. Mit der wachsenden Beliebtheit von Glas als Werkstoff für grosse Bauvorhaben wächst das Risiko des sogenannten Vogelschlags weiter. Verständlich also, wenn Bevölkerung und Umweltschützer immer aufmerksamer werden. Eine von der schweizerischen Vogelwarte Sempach am Haus Würth (Rorschach) durchgeführte Studie belegt, dass der Vogelschlag an Glasfassaden mit eingearbeiteten Geweben von Sefar wirkungsvoll reduziert werden kann. ɁɁsefararchitecture.com

Sefar-ArchitectureVision-Gewebe v. l. n. r.: PR 260/50 red Pattern, PR 260/50 Leopard blue Pattern und PR 260/50 brownwhite Pattern

Fassaden 2016


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«SchönheIt ISt der Glanz der WahrheIt.» ludwig Mies van der rohe, amerikanischer architekt

Patumbah-Park, Zürich

Individuelle Fassaden – verspielt und facettenreich Mal roh und markant, mal ornamental und verspielt: Die Fassaden aus der BetonManufaktur in Einigen BE erlauben ein Höchstmass an Individualität und Gestaltungsfreiheit. Sie werden nach Ihren Vorstellungen aus VIFORT® Hochleistungsbeton gefertigt und stehen für das Aussergewöhnliche, für Ästhetik und Qualität im Exterior Design. Ob Musharabie-Verkleidung wie im Patumbah-Park in Zürich, organisch anmutende Netzstruktur wie beim Neubau Les Pépinières im Lausanner Trendquartier Le Flon oder gesteinsartiges Relief wie im Tropenhaus Frutigen: Die massgefertigten Fassaden sind Ausdruck erstklassiger Handwerkskunst und echter Leidenschaft ihrer Kreateure aus der Beton-Manufaktur.

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Les Pépinières C, Flon, Lausanne

Tropenhaus Frutigen


22 Metall, Stahl, Glas Citroën-Niederlassung, Lyon (F)

Die Citroën-Niederlassung in Lyon (F) wurde saniert und grösstenteils einer neuen Nutzung zugeführt.

Sanierung

Flagship-Store im Wandel der Zeit gun. Die Citroën-Niederlassung in Lyon war seinerzeit das grösste Autohaus der Welt. Nun wurde das 1932 eröffnete Gebäude saniert und grösstenteils einer neuen Nutzung zugeführt. Neben der Ertüchtigung der Tragstruktur galt das Hauptaugenmerk ­einem zeitgemässen Energiekonzept und dem baulichen Wärmeschutz. Die historischen Fenster-, Tür- und Torkonstruktionen adaptierten die Architekten mit hoch wärmedämmenden Stahlprofilsystemen. Trotz seines Alters fasziniert das Gebäude bis heute durch seine augenscheinliche Modernität und klare Linienführung. 1992 wurde es unter Denkmalschutz gestellt. Die baulichen Strukturen, einschliesslich der innen liegenden Rampen, beizubehalten, war unabdingbare Voraussetzung für die nunmehr abgeschlossene Revitalisierung. 2011 wurde die Immobilie an den Projektentwickler «Group 6e Sense Immobilier» ver­äus­sert. Die Umwidmung durch diesen sah eine gemischte Nutzung mit Büros und Schulungsräumen in den oberen Etagen sowie Werkstätten und Verkaufsflächen im Erdgeschoss vor. Zwei Architekturbüros – SUD Architectes und ALEP Architectes – teilten sich

die anspruchsvolle Bauaufgabe. Ihr gemeinsames Anliegen war es, den Charme des Art-déco-­ Gebäudes in die heutige Zeit zu transferieren und trotzdem zeitgemässe Baustandards zu gewährleisten, ohne welche die Immobilie kaum marktgängig wäre. «New Deal», wie das Gebäude von seinen neuen Eigentümern getauft wurde, ist nach dem französischen Baustandard BREEAM zertifiziert. Energie für Heizung und Warmwasser wird mittels Geothermie und Wärmepumpe bereitgestellt. Die im ursprünglichen Entwurf angelegten und später zugebauten Lichthöfe wurden freigelegt; sie erhöhen die ­Tages- lichtausbeute und helfen so, Energie zu sparen. Enge Abstimmung

Die Sanierung der grossflächigen Fenster und Festverglasungen erforderte eine enge Abstimmung zwischen den Anforderungen der Denkmalbehörde, die historische Substanz und damit die Authentizität des Gebäudes zu wahren, und dem Wunsch des Bauherrn nach Veränderung, um den Nutzern zeitgemässen Komfort zu bieten. Für jedes einzelne Bauteil wägten beide Parteien ihre Interessen aufs Neue ab. So wurde beiFassaden 2016

spielsweise die 18 m hohe Festverglasung des grossen Foyers, einschliesslich der integrierten automatischen Schiebetüre, restauriert. Bei der Verglasung der Treppenhäuser bestand der Kompromiss darin, dass in die Originalkonstruktion des Bestandes öffenbare Flügel aus Janisol Arte eingepasst wurden. Die Schaufenster des Erdgeschosses wurden mit dem hoch wärmedämmenden Stahlprofilsystem VISS HI rekonstruiert. Für die darüber liegenden, zurzeit der Erbauung als feingliedrige Industrieverglasung hergestellten Fenster und Festverglasungen wählten die Architekten das Stahlprofilsystem Janisol Arte. Die in ihrer Ansicht äusserst schmalen Profile wahren das Aussehen historischer Konstruktionen und erfüllen gleichzeitig heutige bauphysikalische Anforderungen. Aller­ dings wurde die Reihenfolge der Scheiben innerhalb der horizontalen Fensterbänder «umgedreht». Waren früher die satinierten Scheiben unten und die klaren darüber angeordnet, was einen gewissen Sichtschutz bot, so verlaufen nun die klaren Scheiben unten und die satinierten darüber: Heute fungieren sie als Sonnenschutz. ɁɁjansen.com

Der über dem Haupt­ eingang angebrachte Original-Schriftzug von Citroën setzt der Marke weiterhin ein sichtbares Zeichen.

Bei der Verglasung der Treppenhäuser wurden in die Originalkonstruktion des Bestands Flügel aus Janisol Arte eingepasst, die sich öffnen lassen.

Trotz seines Alters fasziniert das Gebäude bis heute durch seine augenscheinliche Modernität und klare Linienführung.


Fassaden 2016


24 Metall, Stahl, Glas Vorfahrt Flughafen Zürich

Die Form der Überdachung wurde in drei Dimensionen geplant: Auch im Volumen erinnert die Überdachung an eine Tragfläche mit aerodynamischen Eigenschaften.

Neugestaltung der Vorfahrten am Flughafen Zürich.

Hohe Vorgaben für die Überdachung

gun. Mit der Neugestaltung der Vorfahrten am Flughafen Zürich wurde die Über­ dachung des Ankunfts- und Abflug­ bereichs neu entworfen und gebaut. Der Entwurf von Burckhardtpartner Architek­ ten in Zürich stellt im Grundriss eine Flü­ gelform dar, die sich in ihrem Schwung den umliegenden Gebäuden anpasst. Die Form der Überdachung wurde in drei Dimensionen geplant: Auch im Volu­ men erinnert die Überdachung an eine Tragfläche mit aerodynamischen Eigen­ schaften. Die Vorgaben an den Stahlbau und dessen Bekleidung waren maximale Platz­ausnutzung der darunterliegenden Vorfahrtsbereiche und gestalterischer Freiraum bei minimalem Platzbedarf für die Konstruktion. Das Dach und speziell dessen Unter­ sichten müssen hohe Anforderungen an

Schallschutz, Brandschutz sowie Plan­ heit der Oberfläche und Dauerhaftigkeit erfüllen. Die Wahl fiel auf Larcore-A2-Alumini­ um-Wabenplatten des spanischen Her­ stellers Alucoil. Bei einer Spannweite von bis zu drei Metern erfüllen diese Platten alle Anforderungen des Projektes: Sie sind nicht brennbar, haben eine enorm hohe Stabilität, exakteste Planheit, und sind in Format und Oberflächenfarbe fle­ xibel bis zu 12 m Länge und einer Stärke von 30 mm produzierbar. Somit können Plattendimensionen realisiert werden, die mit keinem anderen Fassaden-Mate­ rial möglich wären. In Zusammenarbeit mit Planern und ausführenden Unternehmen wurden be­ reits in einer frühen Phase EngineeringSonderlösungen von Alucoil speziell für das Projekt am Flughafen entwickelt. Somit konnte mit den vorgefertigten ­ ­Elementen die Montage auf die System­ unterkonstruktion innert kürzester Zeit erfolgen. Aufgrund guter Planung und präziser Fertigung der gesamthaft 9000 m² Unter­ sichten, waren der Bau­fortschritt und die Terminsicherheit jederzeit transparent. Schweizer Partner der Alucoil SA ist die Auvero Fassadensysteme GmbH. ɁɁauvero.ch

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26 Metall, Stahl, Glas Produkte und Anwendungen

Ein Geschäftsgebäude in Kreuzlingen beeindruckt durch innovative, originelle Architektur.

GLEIS 1

Transparenz und Offenheit gun. Harmonisch gelingt die räum­

liche Anbindung des neuen Gewer­ bebaus GLEIS 1 in Kreuzlingen, der entlang der Eisenbahnlinie entstanden ist. Vordergründig war den Architekten und dem Bau­ herrn eine moderne Formenspra­ che mit klarer Kubatur wichtig, so­ wohl optisch als auch funktional. Gleichfalls standen grosszügige Verglasungen für einen ungehin­ derten Blick nach draussen und ei­ nen erhöhten Einfall natürlichen Lichts bei gleichzeitiger Energie­ ersparnis im Fokus. Transparenz, Offenheit und Energieeffizienz sind die wesent­ lichen Botschaften. Das dreige­ schossige Gebäude bietet auf 1800 m2 Platz für Büros, Gewerbe, Praxen und Schulungsräume. Die Aussenfassade vom Objekt wird optisch beherrscht durch das mar­ kante Rautenmuster, das in einem strahlenden Weiss gehalten ist. «Wesentliches Gestaltungsmerk­ mal ist das Fassadenbild, das durch zwei Ebenen geprägt wird», erklärt Architekt Serdar Eyiz von Adank & Partner AG. «Einerseits überneh­ men die weissen Bänder, welche die erste Ebene des Objektes bil­ den, eine gestalterische Funktion. Andererseits bieten diese stark prägenden Elemente der Fassade einen Sichtschutz für die Nutzer

des Gebäudes. In der zweiten Ebene befinden sich die grosszügig angeordneten Fensterelemente, welche die klimatische Trennung nach aussen gewährleisten». Neben den hohen bauphysika­ lischen Anforderungen wie Wär­ meschutz und Lärmschutz spielte die Farbgebung der eingesetzten Aluminiumprofilsysteme Gutman S70+HW eine grosse Rolle. Aus­ schlaggebend war hier die ge­ Fassaden 2016

wünschte Homogenität zwischen Glas und Profil, sodass der Be­ trachter den Eindruck hat, der Komplex ist aus einem Guss. Auch in Sachen Vogelschutz wurden hohe Auflagen bei der Auswahl der Glasscheiben vorgegeben. Das ambitionierte Bauvor­ haben bedingte eine klare Ziel­ setzung. Das ausführende Archi­ tekturbüro Adank & Partner AG, Amriswil, setzte den Fokus auf

Das Aluminiumprofil­ system Gutmann S70+HW besitzt eine grosszügige Ver­glasung und hohe Dämmeigenschaften. Der Betrachter hat den Eindruck, der Komplex sei aus einem Guss.


27 Metall, Stahl, Glas Produkte und Anwendungen

Wirtschaftlichkeit, Dauerhaftig­ keit und architektonisch wert­ volle Gestaltungsmöglichkeiten, die GLEIS 1 Anmut verleihen. Um alle Anforderungen zu erfüllen, war die Wahl des richtigen Fens­ tersystems überaus wichtig. Durch die Hochuli Metallbau AG aus Wigoltingen wurden ins­ gesamt 904 m² Fenster mit dem ­Aluminiumprofilsystem S70 + HW ausgeführt. Mehr als die Hälfte der Aussen­ wände des Gebäudes bestehen aus Glas, was nur mithilfe einer Dreifachverglasung um­gesetzt werden konnte. Zusammen mit einem ausgefeilten Dämmsystem sowie zusätzlichen Lüftungsaus­ lässen an den Fenstern wird ein vorbildlicher Energieeffizien­ zwert erreicht. Dabei wurden die Vorteile des Aluminium-Profil­ systems genützt, mit denen sich die unterschiedlichsten architek­ tonischen Anforderungen ver­ wirklichen lassen, auch in Bezug auf grosse Einbauhöhen.

AlucobondPlatten besitzen hohe Planheit und Biegesteifigkeit.

Aluminium-Verbundplatten für Architektur und für Cor­ porate-Identity-Programme.

Prägendes Rautenmuster

ɁɁgutmann-group.com

Bei dem strahlenden Weiss der markanten Rautenfassade des Geschäftsgebäudes GLEIS 1 han­ delt es sich um Weiss 16 Nr. 101 (Glanzgrad 25 bis 40 Prozent nach Gardner). Die Rauten bestehen aus Alucobond-Platten. Aluco­ bond-Platten werden vor allem in der Architektur und für Cor­ porate-Identity-Programme, ins­ besondere bei Fassaden, Wand­ verkleidungen und Dachrändern ein­ ge­ setzt. Sie besitzen hohe Planheit und Biegesteifigkeit, ge­ ringes Gewicht, sind exzellent verformbar, wetterbeständig. Die Platten sind weiterhin einfach weiterzuverarbeiten und in einer grossen Farbvielfalt und verschie­ densten Ausführungsvarianten erhältlich. Sie sind auch in gro­ gun.

Fassaden 2016

ssen Formaten und mit schwer und nicht entflammbarem Kern erhältlich. Architekt Serdar Eyiz von der Adank & Partner AG hierzu: «Das Material für das prägende Rautenmuster musste ­ verschiedenen technischen und ästhetischen Ansprüchen genü­ gen. So war es uns wichtig, dass wir aus der Distanz betrachtet ein flächiges, homogen erscheinen­ des Material haben, bei welchem die Stösse nicht oder kaum sicht­ bar sind. Das Muster sollte mög­ lichst ‹wie aus einem Guss› er­ scheinen. Ebenso war uns die Oberflächenbeschaffenheit sehr wichtig. Ein leichter Glanz, der ei­ nen metallenen Effekt suggeriert, war die Vorgabe. Technisch ge­ sehen sollte die Struktur so leicht wie möglich sein. Dies aus stati­ schen Gründen, da die Struktur auf auskragenden Betonplatten befestigt ist. Mit der gewählten Konstruktion (Unterkonstruktion aus Aluprofilen, Verkleidung mit Alucobond-Platten) konnten wir die statischen Vorgaben gut erfül­ len. Ein weiterer wichtiger Punkt war, dass wir die Struktur um die Ecken herumführen können. Hierzu wurden die Platten abge­ kantet oder zusammengesetzt». ɁɁallega.ch ɁɁalucobond.com


28 Metall, Stahl, Glas Produkte und Anwendungen

Aussergewöhnliche Optik und innovative Gestaltungsmöglichkeiten bei der Fassadengestaltung.

Eine individuelle Auswahl sowie Kombina­tionsmög­ lichkeiten bei der Farbgestaltung und Korngrösse des Glasgranulates haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wirkung der Oberflächen.

Funkelnde Fassadenverkleidung

Für unterschiedlichste Anwendungs­be­ reiche im Innen- und vor allem im Aus­ senbereich bietet «Starshine» innovative Produkte aus Glas. Durch eine paten­ tierte Technologie können neuartige Glas­oberflächen erzeugt werden, die eine individuelle Gestaltung ermöglichen. Im Aussenbereich steht die Design-­ starke Ausstrahlung des Objektes im Vordergrund, sodass Bauherren und ­

Archi­tekten auf die Möglichkeit für aus­ ser­gewöhnliche Fassadengestaltungen setzen. Vollflächige Fassadenapplikatio­ nen oder Teilapplikationen auf Wänden, Balkonen oder anderen Gebäu­de­teilen machen das Gebäude zum ästhetischen Blickfang. Ob Wände, Decken oder ­Fliesen – auch im Innenbereich können individuelle Lösungen erarbeitet werden. Bei der Herstellung von «Star­ shine»

­ erden vorwiegend recycelte Glasgranu­ w late farbig ummantelt und in einem spe­ ziellen umweltschonenden Verfahren auf die Trägerplatte appliziert. Eine indivi­ duelle Auswahl sowie Kombinations­ möglichkeiten bei der Farbgestaltung und Korngrösse auf unterschiedlichsten Oberflächen des Glasgranulates stehen zur Verfügung. ɁɁgasserfassadentechnik.ch

Das transluzente Profilbau­glassystem Profilit T ermöglicht Architekten und Planern viele Freihei­ten bei der Gestaltung.

Profilbaugläser sind ein markantes architektonisches Stilmittel.

Vielseitige Gestaltungsspielräume Profilit gewährt Architekten und Planern viele Freiheiten bei der Gestaltung. Es ist äusserst einfach in der Handhabung und so auch für komplexeste Ausführun­ gen geeignet. Dank fortlaufender Entwicklungs­ aktivitäten und intensiver anwendungs­ technischer Betreuung konnten ständig neue Einsatzbereiche erschlossen wer­ den. Mit Profilit T Color Design und Pro­

filit T Color Design Decor können nun ganz einfach farbliche Akzente gesetzt werden – vollflächig oder partiell, so wie es den eigenen Vorstellungen entspricht. Die innovative Veredlung mit kerami­ schen Pigmenten erlaubt es zudem, Glas­ elemente mit exklusiven Dekoren oder individuellen Icons, Bildern und Schrift­ zügen zu versehen. Die gewünschte Ge­ staltung kann sich dabei wahlweise auf Fassaden 2016

eine Einzelscheibe beschränken oder über mehrere Glasbahnen hinweg ausge­ führt werden. Die Profilbaugläser sind so einerseits markantes architektonisches Stilmittel für lichtdurchflutete Fassaden- oder ­Industrieverglasungen und andererseits echte Design-Elemente, die auch im In­ nenraum voll überzeugen. ɁɁflachglas.ch


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31 Übersicht Holz

HO L Z 32 Biodiversum, Remerschen (L) Anfang Juni wurde in Luxemburg das neue Informa­tionszentrum Biodiversum im Naturschutz­gebiet Haff Réimech bei Remerschen eröffnet und offiziell eingeweiht. Das Gebäude ist ein aufwändiger Holzbau aus Douglasie.

36 Holz als nachhaltige Alternative In vielen Regionen war Holz das traditionell verwendete Baumaterial, wurde aber durch andere Materialien sukzessive verdrängt. Im Hochbau erlebt es nun ein Comeback.

Fassaden 2016

40 Neubau Migros, Eglisau Die Migros hat in Eglisau einen Holzneubau erstellen lassen. Dieser hebt sich durch seine Klarheit wohltuend von der heterogenen Gebäudestruktur des Gewerbegebietes ab.


32 Holz Biodiversum, Remerschen (L)

Das neue Informationszentrum Biodiversum im luxemburgischen Naturschutzgebiet Haff Réimech ist ein aufwändiger Holzbau aus Douglasie.

Biodiversum im Bootsrumpf Von Susanne Jacob-Freitag (Text) und hvp Valentiny achitects und Steffen Holzbau (Bilder)

Am 3. Juni 2016 wurde das neue Informationszen­ trum «Biodiversum» im Naturschutzgebiet Haff ­Réimech bei Remerschen (L) eröffnet und offiziell eingeweiht. Das Gebäude ist ein aufwändiger Holz­ bau aus Douglasie. Es verbindet Rahmenkonstruk­ tionen mit einem Gitternetz aus Brettlamellen, das Dach und Wand zugleich ist: Mit einer Beplankung zu zwei Halbschalen ausgebildet und gegeneinander gelehnt, wirkt der Neubau wie ein umgestülptes Boot. Ideengeber für die Umsetzung dieser Netz­ struktur war «Holzbau-Papst» Julius Natterer aus Lausanne. Es ist schon 14 Jahre her, seit man das erste Mal über ein Informations- und Empfangszentrum für den Naturpark im Dreiländereck bei Schengen (L) nachdachte. Nun steht das «Centre d’accueil Haff Réimech», auch kurz Biodiversum genannt, auf der

kleinen Landzunge eines Weihers, als wäre es schon immer dort gewesen. Das heutige Naturschutzgebiet zwischen Remer­ schen und Wintrange war einmal ein Sand- und Kies-Abbaugebiet. Die Aushubgruben füllten sich im Laufe der Zeit mit Grundwasser und verliehen der Seenlandschaft ihre Topografie. Auch Flora und Fauna ergriffen nach und nach wieder Besitz von den kahlen, ausgebeuteten Flächen. Diese Situation, aber auch der Plan der Naturverwaltung von 2004 und der Nationale Naturschutzplan führten zu der Entscheidung, in Remerschen ein Biodiversum als Instrument der Sensibilisierung für Natur und Umweltschutz zu bauen. Bei der Gebäudeform ­ ­orientierten sich die Architekten von Valentiny in Remerschen an den Langhäusern der Kelten, die Ureinwohner diese Region. Sie entwarfen für das In­ formationszentrum einen Baukörper, der wie ein kieloben gedrehtes Boot aussieht, und ergänzten es

Das neue Informa­ tionszentrum im Naturschutzgebiet Haff Réimech in Remerschen öffnet sich zum See hin und will Besucher als «Eintrittspforte» zur Entdeckungs­reise animieren. Blick ins Oberge­ schoss mit der sichtbaren Gitternetzkonstruktion. Die Beplankung aus Brettern macht aus ihr ein Schalen­ tragwerk mit aussteifender Wirkung. BrettstapelElemente spannen von (Halb-)Rahmen zu (Halb-)Rahmen.

Das Biodiversum liegt auf einer Landzunge am See. Die ehe­ maligen Brachflächen entwickelten sich durch Renaturierung zu einem Naturpark.

Fassaden 2016


33 Holz Biodiversum, Remerschen (L)

Fassaden 2016


U-förmiges Blechformteil zum Anschluss der vier Brettlamellen im First. Gegeneinander­ gestellte Bogen­binder mit ausgefrästen Querhölzern dienen als Leergerüst zur Verlegung der Bretter des Gitternetzes. Im Bereich des zweigeschossigen Holzbaus bilden Halb­rahmen sowie Stützen, Riegel und Querträger das Traggerüst.

mit einem Anbau für Büros. Beides sollte ein Holzbau werden. Das Gebäude umfasst Ausstellungsflächen auf drei Ebenen: im Unter- und Erdgeschoss sowie im Obergeschoss. Der Besucher betritt das «Langhaus» auf dem erhöhten Erdgeschoss und trifft dort auf die Empfangstheke. Von da aus kann er seinen Rundgang zu den fünf grossen Ausstellungsthemen starten: Ökologie, Frühgeschichte, Weinbau, Wanderausstellungen und Naturschutzpark Dreiländereck. Das Untergeschoss ist auch von aussen über einen Steg erreichbar. Er dient gleichzeitig als Fluchtweg. Der Grundriss des Empfangszentrums weitet sich über etwa 60 m Länge konisch auf. Die seeabgewandte, schmalere der beiden Stirnseiten bildet den Eingang und misst rund 13,50 m in der Breite, die zum See sich öffnende Seite dagegen 17 m. Auch der First verläuft schräg und fällt von der Seeseite mit einer Höhenkote von 15 m auf die von 8 m zum Eingang hin ab. Die abgeschrägten Giebel des Baukörpers sind mit vertikalen Scheiben komplett verglast. Zusammen mit den 15 aus­gestülpten Dreiecksgauben in der gebogenen Gebäudehülle sorgen sie für Tageslicht im Innern. Holzrahmen mit Gitternetz auf Stahlbeton-Unterkonstruktion

Das «Langhaus» ist auf einem Stahlbetonunterbau aus Bodenplatte und einem partiellen «UntergeFassaden 2016

schoss» errichtet. Seine Form ergibt sich aus zwei ­gegeneinander gelehnten Holzschalen, die Dach und Wand in einem sind. Das Haupttragwerk besteht in der einen Gebäudehälfte aus BS-Holz-Rahmen (Douglasie), die im Abstand von 7,20 m angeordnet und auf den Decken des Stahlbetongeschosses angeschlossen sind. In der anderen Hälfte bilden je Geschossebene zwei ­liegende Bogenbinder aus BS-Holz die Galerien mit grosszügigem Luftraum. Sie schliessen an Halb­ rahmen, Stützen, Trägern und Querträger sowie am Oberen der beiden Riegel des Portalrahmens an. Zusammen bilden die Bauteile ein räumliches Tragwerk. Die Brettstapel-Deckenelemente, die von Rahmen zu Rahmen bzw. Halbrahmen zu Halbrahmen spannen, sind zu Deckenscheiben verbunden. Die Queraussteifung des Gebäudes erfolgt zum einen über die Rahmenkonstruktionen, zum andern über den Aufzugsschacht aus Stahlbeton, an dem sich das Holztragwerk anlehnt. Für die Längsaussteifung sorgt das Schalentragwerk des mit Brettern beplankten Gitternetzes (Rautentragwerk). Angeschlossen an die geneigten und OSB-beplankten Giebel-Fachwerke können so die Kräfte in Längsrichtung aufgenommen und in die Fundamente eingeleitet werden. Steffen Holzbau aus dem luxemburgischen Grevenmacher hatte ausser der Statik für das Haupttragwerk auch die der Gitternetzkons­ truktion zu liefern. Hier nutzten die Tragwerksplaner das Know-how von Julius Natterer aus Lausanne und beauftragten ihn als Spezialisten solcher Bauwerke mit der Knotenstatik. Möglich wurde die Netzkonstruktion durch eine Abwandlung der Brettstapelbauweise, die bekannt ist als Hochkant-Stapelung von Brettern für Decken, Wände und Dächer und weniger für gebogene Formen. Um die gekrümmte Dachform herzustellen, wurden die Douglasien-Holzbretter flach, das heisst


35 Holz Biodiversum, Remerschen (L)

Gesamttragwerk mit Netzstruktur und Giebelfachwerken zur Längsaussteifung.

horizontal übereinandergestapelt. Auf diese Weise sind sie biegsam und lassen sich in die gewölbte Form der Netzkonstruktion bringen. Da das komplette Rautennetz vor Ort in Handarbeit errichtet werden musste, stellte sich die Frage nach der wirtschaftlichsten Umsetzung. Das Holzbauunternehmen kam zu dem Ergebnis, dass die Montage über ein Lehrgerüst die praktikabelste und schnellste Variante sei. So wurde hierfür per 3D-CAD-Programm eine geometrisch exakte Schablone aus gegeneinandergestellten Bogenbindern und dazwischen gehängten Querträgern gefertigt und über dem Haupttragwerk aufgeschlagen. Die Querträger wurden jeweils auf den Höhen der Kreuzungspunkte der Brettlagen angeordnet und erhielten auf der Oberseite Ausfräsungen, in welche die Bretter bei der Montage zur vorläufigen Lagesicherung eingelegt werden. Das Gerippe des schalenförmigen Tragwerks wurde von den Randauflagern ausgehend in Handarbeit montiert. Dabei längte man vor Ort jede Brett­ lamelle einzeln ab. Diese Entscheidung traf man, um sich die Arbeit zu ersparen, Tausende unterschied­ liche Bretter am Computer konstruieren zu müssen, die man dann zwar maschinell hätte abbinden können, was aber zu einem erheblichen logistischen Aufwand auf der Baustelle geführt hätte. So wurden die Lamellen zugelegt, angerissen, abgeschnitten und gleich eingebaut. Jeder Brettrippenbogen besteht aus einer Vielzahl unterschiedlich langer Douglasien-Holzlamellen mit einem B/H-Querschnitt von 16 cm × 3 cm. Sie sind in vier Lagen (zweiachsig verdrillt!) über das Lehrgerüst gebogen und zu 12 cm hohen Rippen verschraubt. Dabei müssen sowohl die übereinander liegenden als auch die sich überkreuzenden Lamellen immer so versetzt sein, dass an keiner Stelle zwei (oder mehr) Lamellenstösse übereinander liegen.

Fassaden 2016

An den Kreuzungspunkten laufen nach einem ausgetüftelten Verlegemuster jeweils zwei Brettlamellen durch, und zwei sind unterbrochen. Schrauben verbinden sie in den Kreuzungspunkten von oben, sodass sie von unten unsichtbar sind. Auch zwischen den Kreuzungspunkten wurden die «Brettstapel» verschraubt, sodass ein kontinuierlicher Verbund entsteht. Um die Brettlamellen an den Fusspunkten und im First unsichtbar anschliessen zu können, nutzten die Planer U-förmige Blechformteile, deren Schenkel sie zwischen den Lamellen einlegten. Eine Blechfahne ist zwischen erster und zweiter Brettlamelle angeordnet und mit diesen verschraubt. Darauf folgt die dritte, die zweite Blechfahne wird dahinter hochgeklappt, die vierte Lamelle davorgesetzt und das ganze Brettpaket nochmals verschraubt. Die Verflechtung aller Bretter auf die beschriebene Art und Weise zusammen mit den verwendeten Verbindungsmitteln ergab jedoch noch kein ausreichend steifes Tragwerk. Daher erhielt das Netzwerk eine Bretterschalung als aussteifende Beplankung. Auf der Unterseite sichtbar und mit 1 cm breiter Fuge verlegt, dient sie als Untergrund für den weiteren Dachaufbau und gleichzeitig als Akustikdecke. Über dem Rautentragwerk werden anschliessend im Achsabstand von 1,74 m BS-Holz-Bogenbinder (B/H = 16 cm × 27 cm) verlegt. Sie stützen sich im First gegeneinander ab und sind zu Zweigelenkrahmen verbunden. An ihnen ist das Rautentragwerk über unterseitig an die Binder aufgeleimte Holzlamellen angehängt. Diese sind breiter als die Binder, sodass die überstehenden Ränder mit den Rippen des Rautentragwerks verschraubt werden konnten und sich so die Aufhängung herstellen liess. Für eine einheitliche Untersicht erhielten die Verbindungslamellen unterseitig drei weitere Beplankungsbretter. Die eigentliche Beplankung kam in Form von vorgefertigten Elementen auf die Baustelle. Sie wurden zwischen die Bogen-Binder bzw. die beplankten Verbindungslamellen eingefügt und mit dem Rautentragwerk verschraubt. Darauf folgte der restliche, 60 cm dicke Dachaufbau (Dampfsperre, 16 cm Wärmedämmung, Eindeckung). Die Eindeckung mit Alaska-Zedernholz-Schindeln und die Form des Langhauses bestimmen den Charakter des Ensembles und assoziieren ebenso wie die Landschaft und die Natur Schlichtheit. Das «Centre d’accueil Haff Réimech» ist eine Mischung aus Museum und Bildungsstätte, die Fragen der Ökologie und des Naturschutzes am konkreten Beispiel der Region behandelt. Es soll besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene für den Natur- und Umweltschutz sensibilisieren. ●


36 Holz Produkte und Anwendungen

In vielen Regionen war Holz das traditionell verwendete Baumaterial, wurde aber durch andere Materialien sukzessive verdrängt. Nun erlebt es im Hochbau ein Comeback.

Holzfassaden

Nachhaltige Alternative gun. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der weltweit verwendet wird. Am sinnvollsten wird Holz zum Bauen verwendet, weil da­ durch dauerhaft CO₂ gebunden und der Atmosphäre entzogen wird. Eine sehr wichtige Eigenschaft des Holzes ist seine Hygroskopizi­ tät. Holz kann Feuchtigkeit auf­ nehmen und abgeben. Es trägt da­ durch sehr positiv zum gesunden Wohnklima bei, verändert aber dadurch die Form. Nimmt Holz Feuchtigkeit auf, so quillt es. Gibt Holz Feuchtigkeit ab, so schwin­ det es. Diesem Aspekt muss bei der Konstruktion mit Holz Rech­ nung getragen werden. Durch seinen positiven Beitrag zu gesundem Wohnklima ist Holz in den letzten Jahren verstärkt im Mehrfamilienhausbau für die ­Aussenwand verwendet worden. Es gibt eine Vielfalt an Fassaden­ systemen, Hölzern, Verlegarten, Dimensionen, Texturen und Ver­ edelungsmöglichkeiten. Nachfol­ gend eine nicht abschliessende Übersicht. Wegen des geraden Wuchses eignen sich Nadelhölzer besser als Laubhölzer. Budget, Ästhetik und Anforderungen an die Dauerhaf­ tigkeit bestimmen die Holzart. Verwendet werden (nach Dauer­

haftigkeit steigend sortiert) hei­ mische Fichte, nordische Fichte, Weisstanne, heimische Dougla­ sie, sibirische Lärche, heimische Lärche, kanadische Douglasie und kanadische Zedern. Exotenhölzer und heimische Laubhölzer wer­ den nur selten eingesetzt. Verschiedene Optionen

Was die Oberflächenstruktur an­ geht, so gibt es auch hier sehr viele Optionen. Das Holz ist im Verar­ beitungsprozess immer zuerst sägeroh. Die meisten Sägeschnitte sind aber optisch unbefriedigend, sodass man sich bei sägeroh ­normalerweise einen Trennband­ sägeschnitt wünscht. Diese Flächen sind homogen und vergleichsweise fein. In der Aussenanwendung sind gehobelte Oberflächen eine weniger gute Option. Sie sind zwar glatt und bie­ ten geringe Haftung für Schmutz und Algen, neigen aber zu Rissen. Unbehandeltes Holz wird bei direkter Bewitterung grau, gut ge­ schützt dunkelbraun bis schwarz. Dazwischen ist alles möglich. Häufig wünscht man sich eine homo­ gene Fläche, daher sind Oberflächenbehandlungen meis­ tens mit im Spiel. Lasuren sind dünnschichtige Systeme, die den Holzuntergrund Fassaden 2016

durchschimmern lassen. Zu be­ achten: Heutige Lasuren sind nicht mit Produkten wie vor 20 Jah­ren zu vergleichen. Sie sind heute bedeutend weniger dauer­ haft und brauchen viel Pflege. In vielen Fällen ist diese Lösung zu aufwendig. Weniger pflegeinten­ siv ist die Druckimprägnierung. Bei deckenden Anstrichen ist im Prinzip die ganze RAL- oder NCS-Palette möglich. Es hat sich aber gezeigt, dass sich sehr helle Farbtöne aufgrund der Ver­ schmutzungsgefahr nicht so gut eignen und sehr grelle Farben ver­ gleichsweise rasch ausbleichen. Grelle Farben bleiben wie beim Verputz mit mineralischen Far­ ben am längsten schön. Ein grosses Thema ist die Vor­ vergrauung des Holzes. Bleibt Holz unbehandelt, so bildet sich eine silbergraue Patina im Bereich des Farbtons NCS 4500-N. Interessan­ terweise ist der Farbton bei allen Hölzern in etwa gleich. Der Grund ist, dass sich ein Bläuepilz auf dem Holz bildet. Dieser verhindert das Eindringen von UV-Strahlen in tie­ fere Schichten, wodurch das Holz natürlich geschützt wird. Wenn ein Gebäude homogen wirken soll, muss man es vorgängig vergrauen. Das geht, indem man die Bretter verwittern lässt, bevor sie am Bau


37 Holz Produkte und Anwendungen

Das Wissen um den Holzeinsatz hat sich vor 20 Jahren durch die Etablierung des Lehrgangs des Holz­ingenieurs markant verbessert. Dadurch ist es auch möglich geworden, Holz selbst bei grossen Bauprojekten einzusetzen, wie die Beispiele aus Bristen (rechts), Affoltern /ZH (unten) und Näfels (unten rechts) zeigen.

montiert werden. Das braucht je­ doch viel Zeit. Fehlt diese Zeit, so lässt sich der Effekt mit Vorver­ grauungslasuren erzielen. Man ap­ pliziert das Produkt vorgängig auf dem Holz. Anfänglich wirken die Flächen etwas inhomogen. Da die Eigenfarbe des Holzes ausbleicht, nimmt das Holz nach kurzer Zeit die Farbe des Anstrichs an. Da­ durch gibt es die Möglichkeit, mit wenig Aufwand eine Fassade farb­ lich zu gestalten. Allerdings ist die Bandbreite an verfügbaren Farben gering. Viel grössere gestalterische

Möglichkeiten gibt es, wenn man einen zweimaligen Anstrich wählt. Dieser zweite Anstrich ist nötig, weil die Vergrauung bei von grau abweichenden Farbtönen nicht mehr Ton in Ton erfolgt. Je heller ein Farbton gewählt wird, desto schneller sind die Flä­ chen verschmutzt. Je dunkler der Farbton, desto weniger gut sieht man die Verschmutzung. Aller­ dings wird die Fassade deutlich wärmer, und daher muss beson­ ders auf die Dimensionierung und die Jahrringstellung des Holzes Fassaden 2016

geachtet werden. Welches Holz, welche Ober­ flächentextur, wel­ che farbliche Gestaltung: Alle diese Fragen sind letztlich abhän­ gig vom gewünschten Ausdruck des Fassadenkleides und den ge­ forderten Rahmen­bedingungen. Wichtig ist, dass die Fassade sauber geplant ist und ihren tech­ nischen Zweck und die ästhe­ tische Bestimmung erfüllt. Die Schnittmenge dieser Anforderun­ gen bestimmen Konstruktion, Holz und Veredelung. ɁɁhartwag.ch


38 Holz Produkte und Anwendungen

Durch moderne Farbsysteme bieten Fassaden mehr als nur eine Schutzfunktion.

Beim Dach können schlichte Profile oder flächige Produkte zum gewünschten Design beitragen.

Verkleidung und Gestaltung von Wand und Dach mit Holzprofilen.

Fassaden frei gestalten

Die neue Eigenmarke der Kuratle &  Jaecker AG heisst «La Casa create it». Sie steht für Verkleidung und Gestaltung von Wand und Dach im Innen- und Aussenbereich. Damit hat das Unter­ ­ nehmen in Zusammenarbeit mit Ober­ flächen- und Voll­kernpartnern die besten Möglichkeiten und Kombinationen in Sachen Holzprofile sowie Vollkern­ ­ platten und Farben zusammengestellt. Aus diesem Grund wurde «La Casa» in die drei folgenden Untergruppen unterteilt: Fassade – Täfer – Dach. Fassade: In einer Zeit, in der die Fassade nicht nur die Funktion des Schutzes übernimmt, sind moderne Farbsysteme mit den gewünschten Effekten immer mehr in den Vordergrund gerückt. Es werden verschiedene Möglichkeiten gebo­ten, gun.

Fassaden nach eigenem Geschmack und eigenen Vorstellungen zu gestalten. Vielfältige Profile können roh oder mit verschiedenen Farben wie Rubio Monocoat, MocoPinus oder Böhme kombiniert werden. Auch stehen individuelle farbige ­Dekors in der Vollkernplatte Compact ­Exterior zur Verfügung. Täfer: Heute stehen viele neue Möglichkeiten zur Verfügung, den Innenraum nach eigenem Wunsch und eigenen Vorstellungen mit Holz zu gestalten. Es hat sich in den letzten Jahren klar gezeigt, dass die Architektur nicht ganz auf Holz im Innenraum verzichten möchte. Daher sind viele neue, spannende Produkte entstanden, die dem Raum eine neue ­ Wirkung verleihen. Dach: Das Dach ist das Herzstück jedes Hauses und soll neben der Funktion auch die gewünschte Optik ins Licht rücken. Hier können schlichte Profile ­ oder flächige Produkte zum gewünschten Design beitragen. Damit diese auch an exponierten Stellen nach Jahren noch ­ ihren Zweck erfüllen, stehen hierfür ­ ­verschiedene Produkte zur Auswahl, zum Beispiel eine grossflächige Fichtenplatte mit Nut-und-Kamm-Verbindung oder eine Vollkernplatte Compact Exterior in verschiedenen Unifarben. ɁɁkuratlejaecker.ch

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40 Holz Neubau Migros, Eglisau

Die Migros hat in Eglisau einen Holzneubau erstellen lassen. Dieser hebt sich durch seine Klarheit wohltuend von der heterogenen Gebäudestruktur des Gewerbegebietes ab.

Transluzente Faserglas-Verkleidung

Alterung – sichtbar gemacht

meierpartner architekten (Text) und Carlos Crespo (Bilder)

Der Detailhändler Migros als beliebte Schweizer Marke ver­ ­ pflichtet sich im Nachhaltigkeits­ programm «Gen­ era­ tion M» zu konkreten Umweltschutzbeiträ­ gen zugunsten der kommenden Generationen. Im umweltscho­ nenden Umgang mit natürlichen Ressourcen übernimmt sie mit nachhaltigen Inves­titionen eine Vorreiterrolle, nicht zuletzt in ­ihrer Bautätigkeit.

Wegen der Kundennähe befin­ den sich die meisten Ladenstand­ orte in gut erschlossenen Orts­ kernen. An gewissen Lagen ist die Neuansiedlung von flä­cheninten­ siven Verkaufsnutzungen auf­ grund verkehrstechnischer, poli­ tischer oder ökonomischer Gesichtspunk­te aber nicht möglich. Für solche peripheren Standorte liess die Genossenschaft Migros Zürich ein Gebäudekonzept ent­ wickeln, das flexibel nutzbar und rasch realisierbar der ökologi­ Fassaden 2016

schen Grundhaltung der Firma entspricht. Die Hauptabsicht der Archi­ tekten besteht darin, erstens, das Gebäude möglichst vollständig aus einheimischen Holz zu fer­ tigen, und zweitens, dies auch sichtbar zu machen. Der weitge­ hend ein­geschossige Bau, der über eine Verkaufsfläche von 2000 m² verfügt, lebt von einer sehr redu­ zierten, der Konstruktion folgen­ den Einfachheit. Die zurückhal­ tend gestaltete Hülle definiert den


41 Holz Neubau Migros, Eglisau

Hauptabsicht der Architekten war es, das Gebäude möglichst vollständig aus einheimischen Holz zu fertigen und dies auch sichtbar zu machen.

von der Verkaufsnutzung flexibel bespielbaren Raum. Letzterer ­öffnet sich an der kundenzuge­ wandten Fassade in eine grosszü­ gige, wettergeschützte Eingangs­ zone. Die Haustechnik unterstützt das ökologische Konstruktions­ konzept mittels Wärmepumpe, Wärmerückgewinnung und einer Fotovoltaikanlage. Ab der Boden­ platte aus re­ cycliertem Beton besteht die ­ ­ gesamte Material ­sparende Ge­bäudekons­truktion (Stützen, Träger, Decken, Aussenund Innenwände) aus einheimi­ schem Nadelholz. Die Holzkonst­ ruktion ist überall, wo technisch

und hygienisch möglich, sichtbar belassen. Bei der Fassade besteht zusätzlich zum Anspruch der Sichtbarkeit auch jener der regel­ mässigen ­Alterung. Dieses Problem wurde mit ei­ ner transluzenten Faserglas-Ver­ kleidung gelöst, die das Holz vor Regen und Sonneneinstrahlung schützt. Für die Nachtwirkung des Baus ist der Raum zwischen Holz­ konstruktion und Verkleidung mit Strom sparendem LED hinter­ leuchtet. Die Fassadenwerbung ist grossflächig und zur besseren Integration in Lochblech gefer­ ­ tigt. Der Ladenneubau in Eglisau

hebt sich durch seine Klarheit von der heterogenen Gebäudestruk­ tur des Gewerbegebietes in Egli­ sau Nord ab. Gleichzeitig fügt sich das Gebäude dank seiner unaufge­ regten Erscheinung ins Quartier ein. Die Kunden profitieren von der ebenerdigen, direkten Verbin­ dung zwischen Parkierung und Laden. Im Inneren ergeben die leichte, helle Holzkonstruktion, kombiniert mit Licht spendenden Dachfenstern und gezielt gesetz­ ten Fenstern ein angenehmes Raumgefühl. ɁɁsupramat-swiss.ch ɁɁmparch.ch

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42 Holz Produkte und Anwendungen

Moderne Schlammfarben sind dauerhaft, bieten hohen ästhetischen Wert und sind einfach zu verarbeiten.

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gun. Bekannt ist die traditionelle schwedenrote Schlammfarbe, die in Schweden seit Jahrhunderten nach dem gleichen Rezept mit Leinöl, Weizenmehl und Eisenoxyd-Pigmenten gekocht wird und für die Applikation auf sägerohe Holzfassaden geeignet ist. Die Kupferminen von Falun sind der eigentliche Geburtsort der schwedischen Schlammfarbe. Der Grund liegt darin, dass sich die beim Abbau des Kupfers anfallenden Restprodukte gut eignen für die Herstellung von Eisenoxyd-­ Pigmenten. Diese werden unter hoher Hitze gebrannt und erhalten so den warmen schwedenroten Farbton. Wird der Brennvorgang verlängert, entstehen schwarze Pigmente, mit denen nach der gleichen Rezeptur eine schwarze Schlammfarbe hergestellt werden kann. Mit dieser originalen schwarzen Schlammfarbe wurden auch in der Schweiz schon mehrere Objekte ausgeführt. Die moderne Schlammfarbe ist so aufgebaut, dass sie atmet und dadurch ähnliche physikalische Eigenschaften hat wie der Werkstoff Holz. Sie nimmt Feuchtigkeit auf und gibt diese an der Oberfläche wieder ab. Da keine geschlossene Schicht auf das Holz appliziert wird, ist die Struktur des Holzes sichtbar und ergibt eine lebendige natürliche Oberfläche. Daher altern Holzfassaden in Kombination mit Schlammfarben gleichmässig und behalten ihr warmes,

mattes Aussehen auch nach Jahren. Sie kann mit den traditionellen Eisenoxyd-­ Pigmenten schwedenrot und schwarz ­gemischt werden sowie in über 40 verschiedenen Farbtönen nach NCS. Alle Farbtöne werden nach einer bestimmten Rezeptur zusammengesetzt, damit sie gleichmässig altern und nicht ausbleichen. Auch extreme Witterungseinflüsse richten keine Schäden an der Substanz ­einer Holzfassade an. Die moderne und die traditionelle Schlammfarbe eignet sich auch in der Schweiz, wie Tests der Firma Falu Vapen Schwedenfarben zeigen. Sie haftet auf ­sägerohen und gehobelten Oberflächen und wird daher auch für Dachunter­ sichten, Stirnbretter, Fensterfutter oder Hauseingänge benutzt. Entscheidend für den Einsatz der modernen Schlammfarbe sind die Dauerhaftigkeit, der hohe ästhetische Wert und die einfache Verarbeitung. Zudem ist der Unterhalt sehr einfach, was ein Grund ist, dass in der Schweiz Schlammfarben auch in der Renovation von älteren Bauten eingesetzt werden. Der Farbaufbau besteht aus einem Produkt und wird von Hand oder maschinell zweimal auf das rohe Holz aufgetragen. Es braucht keine Grundierung, und die Fassadenbretter werden dank der Diffusionsoffenheit nur auf der Sichtseite gestrichen. ɁɁschwedenfarben.ch

Dank den unterschiedlichen Farbtönen bietet die moderne Schlammfarbe interessante Gestaltungsmöglichkeiten und wird in der Schweiz an öffentlichen Bauten, Gewerbebauten und im Ein- oder Mehr­familienhausbau eingesetzt. Im Bild Schulhaus Löffeli in Münchenstein.

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45 Übersicht Stein, Beton

STEINB ETO N 46 Maaghof City West, Zürich Ein Wohnensemble in Zürich sorgt für Gleichgewicht im städtischen Umfeld. Die Fassade besteht aus hellen, sand­farbenen Klinker-Riemchen.

52 Zeitgemässer Schutz Fassaden aus unterschiedlichsten Zeitepochen geben Bauwerken ihre charakteristischen Stil. Damit dies so bleibt, werden heute moderne Oberflächenschutzsysteme appliziert.

Fassaden 2016

56 Kirchenzentrum Höfli, Ebikon Das neue Kirchenzentrum Höfli in Ebikon ist ein präsenter, eigenständiger Baukörper, der ein räumliches und sinnliches Erlebnis bietet.


46 Stein, Beton Maaghof City West, Zürich

Ein Wohnensemble in Zürich sorgt für das Gleichgewicht im städtischen Umfeld. Die Fassade besteht aus hellen, sandfarbenen Klinker-Riemchen.

Rhythmisches Fassadenbild aus Klinker Von Uwe Guntern (Text) und Hagemeister (Bilder)

Als grossmassstäbliche städtebauliche Figur nimmt das neue Wohngebäude im Quartier «Maaghof City West» in Zürich Bezug zu den gewerblich gewachsenen Strukturen seines Umfeldes. Das Basler Architekturbüro Diener und Diener hat das zehngeschossige Volumen als Teil einer U-förmigen Bebauung um den gross angelegten, öffentlich zugänglichen Maaghof-Park geplant. Mit der Metapher eines Räderwerks beschreibt der Masterplan die Lage des Quartiers als ruhige Mitte im räumlichen Drehmoment der umliegenden Firmenareale. Die Verzahnung des Neubaus mit dem Bestand wird sowohl in Struktur und Formensprache als auch in der Materialisierung spürbar. Der städtebauliche Plan für die Entwicklung des ehemals industriell geprägten Maag-Areals in Zürich West knüpft an die räumlichen Qualitäten der angrenzenden Gewerbegebiete «Maag», «Coop» und «Welti-Furrer» an. Einen ruhigen Ankerpunkt als Gleichgewicht zwischen den benachbarten Arealen bildet das neue Quartier im Zentrum. Mit dem Wohnkomplex «Maaghof West» haben die Architekten von Diener und Diener einen Bezug zu den grossen Dimensionen der äusseren, hoch aufragenden Bauten

hergestellt. Der lang gestreckte Gebäuderiegel bildet den westlichen Flügel einer Hoffigur, die den innenliegenden Park umschliesst. 186 Mietwohnungen verteilen sich auf den klar strukturierten Zeilenbau. Lebendigkeit und Rauheit

Helle, sandfarbene Hagemeister-Klinker-Riemchen der Sortierung «Kopenhagen» verleihen der Fassade des Komplexes eine natürliche, hochwertige und zum Ort passende Ausstrahlung. Die Riemchen des Formates 240 × 15 × 71 mm sind stehend im halbsteinversetzten Läuferverband angebracht und bekleiden insgesamt eine Fläche von etwa 22 500 m². Sie verleihen dem massigen Volumen Leichtigkeit und fügen sich mit der erdigen, rohen Farbigkeit ruhevoll in das städtebauliche Konzept ein. Die Steine changieren zwischen hellen Beige-, Gelb- und Brauntönen. Vereinzelt weisen sie kräftige rötlich-braune Kohlebrand-Akzente auf. «Durch seine Farbnuancen und seine unbehandelte Ober­ fläche erzeugt der Klinker Lebendigkeit und Rauheit», erklärt Dipl.-Ing. Isabel Halene, Architektin bei Diener & Diener. Nur zwei Passagen durchbrechen die regelmässige Lochfassade und erlauben die räumliche VerFassaden 2016


47 Stein, Beton Maaghof City West, Zürich

Der lang gestreckte Gebäuderiegel bildet den westlichen Flügel einer Hoffigur, die den innen liegenden Park umschliesst.

Die Steine changieren zwischen hellen Beige-, Gelb- und Brauntönen. Vereinzelt weisen sie kräftige rötlich-braune Kohlebrand-Akzente auf.

Fassaden 2016


48 Stein, Beton Maaghof City West, Zürich

Die sandfarbenen Klinker-Riemchen verleihen der Fassade eine natürliche, hochwertige und zum Ort passende Ausstrahlung.

zahnung des Parks mit den umliegenden Freiräumen. Insgesamt erscheint die Klinkerfassade als geschlossene Fläche, die sich wie ein Kleid um das kubische Volumen legt. Während auf der Westseite rhythmisch aneinandergesetzte Loggien vorgelagert sind, zeigt sich auf der Ostfassade lediglich ein minimaler Versatz der grosszügigen Fensteröffnungen. Die schmale Nordfassade zum Nachbargebäude ist vollflächig geschlossen, die Südfassade dagegen greift das Thema der Ostfassade auf. Jede Wohnung besitzt eine Loggia – auf der Westseite sogar jeder Raum. Die hellen, ornamentierten Brüstungselemente wiederholen sich als Zitate der Westfassade auf der zum Park ausgerichteten Ostseite. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss werden die grossen Fensterflächen durch ein vorgehängtes Brüstungselement optisch zu einer grossen Öffnung zusammengefasst. Nach oben schliessen die Etagen mit einem Betongesims ab. Die entstehende Sockelwirkung erdet den massiven Bau. Abwechslungsreiche Mischung

Aus der Geometrie des schmalen, enorm langen Baukörpers ist die Eigenart der Wohnungen entstanden. Fast alle Grundrisse erstrecken sich über die gesamte Breite von der Ost- zur Westfassade. So ver­ fügen die meisten Wohnungen über zwei Fensterfronten. «Wie bei Atriumhäusern sind es die grossen vorgelagerten Loggien, die es den Bewohnern erlauFassaden 2016

ben, innen wie aussen zu wohnen», beschreibt Isabel Halene das Entwurfskonzept. Mit einer ausgegli­ chenen Mischung aus Wohnateliers, 2,5-, 3,5- und 4,5-Zimmer-Wohnungen unterschiedlicher Grössen haben die Architekten ein abwechslungsreiches Raum­angebot am Maaghof geschaffen. Hellrote, ausfahrbare Stoffmarkisen beleben die Westfassade und bilden einen spannenden Kontrast zur hellen Gebäudehülle. Die zurückversetzten Hauseingänge sind mit dunkel glasierten Klinkern gestaltet und stellen erneut Bezüge zum natürlichen Umfeld her. In Massstab, Kubatur und Materialität geht der Neubau «Maaghof West» auf sein städtisches Umfeld ein und bildet gemeinsam mit dem Park ein ruhiges, zentrales Wohnquartier mit un­ verwechselbarer Identität. ɁɁhagemeister.de


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50 Stein, Beton Produkte und Anwendungen

Drei neu erstellte Mehrfamilienhäuser in Risch haben eine langlebige und robuste Fassadenoberfläche mit Jura-Kalkstein-Riemchen erhalten.

Massiv und elegant

Geschliffener Naturstein prägt die Fassade Am Siedlungsrand von Risch, angrenzend an Landwirtschaftszone und Waldgebiet, entstanden neue, hochwertige Mehrfamilienhäuser im Wohneigentum. Drei Baukörper mit unterschiedlichen Wohnungstypen von rund 140 bis 200 m² Wohnfläche betten sich fliessend in das heterogene Siedlungsgebiet ein. Die ­identischen Gebäudetypen mit ­ Geschoss-, Maisonnette- und Attikawohnungun.

gen gliedern sich in der komplexen Topografie mit steilen und ­flachen Zonen geschickt auf unterschiedlichen Niveaus und mit unterschiedlichen Höhen ein. Raumhohe Fenster in den auf der Vorderseite gelegenen Wohnräumen und Loggia-Zonen gewähren Aussicht auf den Zugersee und die Nordflanke der Rigi. Die Bade­ zimmer und Nebenräume lassen während­dessen Ausblicke auf das

auf der Nordseite angrenzende Waldstück offen. Eine dunkle Bandfassade zieht sich über alle Wohnungen und betont den massiven Charakter der Gebäude. Die offenen, skulpturellen Treppenzugänge auf der Rückseite prägen das volume­trische Fassadenbild. Die Interra Invest AG beauftragte das Büro Konstrukt Architekten ETH SIA BSA mit der Planung von Wohneigentum auf einer Fläche von rund 6000 m² an privilegierter Lage. Das ausser­ gewöhnliche Terrain sowie die ­heterogene Umgebung mit Ein­ familienhäusern und Landwirtschaft erforderten eine angemessene Umsetzung. Die Überbauung im Stil einer modernen Parkvilla sollte sich gestalterisch harmonisch in eine grosszügige Gartengestaltung einfügen. Das dreiteilige Gebäudeensemble sollte das Bild massiver, eleganter Haus­ typen erwecken und sich in den u ­ nterschiedlichen Geländeniveaus geschickt einbetten. Herausfordernde Detaillösungen

Verschiedene Fassadensysteme wurden geprüft, wobei zum Schluss eine behandelte Sicht­ Fassaden 2016


beton- oder eine Natursteinoberfläche im Fokus standen. Der Entscheid fiel auf eine langlebige und robuste Fassadenoberfläche mit Jura-Kalkstein-Riemchen. Der geschliffene Sto-Fossil-Bavaria-Travertin fügt sich natürlich in die Umgebung ein und passt ausgezeichnet zum Farb- und Materialkonzept der Architekten. Die helle Optik des Natursteins ergänzt die eher dunklen Fensterbänder der Gebäude. Zudem überzeugte die Beständigkeit und Wetterfestigkeit sowie der geringe Unterhaltsaufwand des Materials. Die Fassade präsentiert sich aus der Ferne als massive monolithische Erscheinung, aber bei nähe­ rer Betrachtung wird ihre versetzte Riemenstruktur ersichtlich, was eine haptische Wirkung erzeugt. Um diesen gesamtheitlichen Ausdruck zu erreichen, mussten zahlreiche Detailthemen gelöst werden. Drei unterschied­ liche Riemenhöhen wurden in freien Längen aufgebracht. Damit kein Zuschnitt bei den Fenster­ öffnungen im Sturz- und Bank­ bereich erforderlich war, wurden bereits bei der Planung die Riemchenhöhe und der Fugenanteil ­berücksichtigt. Voraussetzung für das zufriedenstellende Ergebnis waren höchste Detailtreue und exaktes Arbeiten von der Planung bis zur Ausführung. ɁɁstoag.ch

Die Verwendung der Naturstein-Riemchen löst den Anspruch der Fassade an Massstäblichkeit auch in der Nahbetrachtung ein.

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52 Stein, Beton Produkte und Anwendungen

Fassaden aus unterschiedlichsten Zeitepochen geben Bauwerken ihren charakteristischen Stil. Damit dies so bleibt, werden heute moderne Oberflächenschutzsysteme appliziert.

Steinfassaden

Zeitgemässer Schutz

Graffiti- und Oberflächenschutz-Systeme verändern den Untergrund optisch nicht. Die geschätzte typische Optik und charakteristische Haptik der mineralischen Untergründe bleibt erhalten.

Typische Beispiele historischer Fassaden finden sich zahlreich in der Berner Altstadt. Hier ist der bekannte Berner Sandstein verbaut worden. Markant sind seine olivgrüne Färbung und seine feine Oberflächenbeschaffenheit. Beide Aspekte sind wichtige Parameter bei der Wahl eines Oberflächen- und Graffiti-Schutzes. Zum einen soll die Farbgebung nicht verändert werden, und zum anderen darf eine Entfernung des Systems oder von Verschmutzungen nicht zu Beschädigungen der gun.

Oberfläche führen. Der Spezialist für die Oberflächenbehandlung am Bau, die PSS Interservice AG, setzt dafür mit PSS 20 die Polysaccharid-Technologie ein. Sie bildet einen hauchdünnen Film auf der Oberfläche, der mit Wasser und sanftem Druck restlos, ohne schädigende Auswirkungen auf den Untergrund und absolut umweltschonend wieder entfernt werden kann. PSS 20 ist aufgrund seiner Technologie absolut ökologisch und wird daher nicht nur bei modernen Bauten, sondern insbesondere auch bei anspruchsvollen denkmalgeschützten Bauten an­ gewandt. Aktuelles Beispiel einer neuen, sehenswerten Fassade findet sich in Basel. Im Frühjahr 2016 ist der Neubau des Kunstmuseums eröffnet worden. Signifikant für das Bauwerk ist die Fassade, die sich aus Abertausenden Klinkersteinen zusammensetzt. Ebene und versetzt angeordnete Steine gliedern die flächige Fassade und schaffen in den Teilabschnitten individuelle Oberflächenstrukturen. Die moderne Fassaden­ Fassaden 2016

Architektur lebt darüber hinaus von der Optik und der Haptik des Klinkersteins. Damit auch diese modernen Fassaden aus mineralischen, saugfähigen Werkstoffen dauerhaft schön und erhalten bleiben, wird ein adäquater Oberflächenschutz appliziert. Wählt man bei denkmalgeschützten Fassaden in der Regel einen reversiblen Oberflächenschutz, wird bei modernen Fassaden ein permanentes Schutzsystem favorisiert. Hierzu setzt die PSS Interservice ihre FacealTechnologie ein. Diese sorgt je nach Produktausstattung für einen hydrophoben und auch oelo­ phoben Oberflächenschutz. Dazu lässt sich vom Fusspunkt bis zu einer beliebigen Höhe auch der Graffiti-Schutz PSS 20 kombinieren. Beiden Graffiti- und Ober­ flächenschutz-Systemen ist gemeinsam, dass sie optisch den Unter­grund nicht verändern. Die geschätzte typische Optik und charakteristische Haptik der mineralischen Untergründe bleibt erhalten. ɁɁpss-interservice.ch


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54 Stein, Beton Produkte und Anwendungen

Montage von über 600 Elementen am Schulhaus Zehntenhof in Wettingen.

Herstellung pass­genauer 3D-Armierungselemente.

Die Fischer Rista AG stellt hoch­wertige und massgenau geschweisste Armierungen für die Beton-Vorfabrikanten her.

3D-Armierungen für BetonFassadenbau

Speziell im Beton-Fassadenbau mit komplexen und variierenden Geome­ trien bietet die Fischer Rista AG innovative und rationelle Lösungen an. Sie ist ein wichtiger Partner für alle Beton-Vor­ fabrikanten. Die Planer des Unternehmens systematisieren den Element-Katalog eines Bauvorhabens und konstruieren sinnvolle Querschnitte als zweischnittige Korbvariante. Die erforderlichen Komponenten werden als Stangenware zum selbst Konfektionieren geliefert. Dadurch ist der Beton-Vorfabrikant flexibel in der Planung. Er spart Personal und besonders Zeit. Auf Wunsch des Elementbauers werden die einzelnen Komponenten auf hohem Qualitätsstandard fixfertig verschweisst geliefert. Für schlanke Elementquerschnitte mit geringer Betonüberdeckung werden auch korrosionsbeständige Materialien verarbeitet. Damit bleiben schöne Sichtbeton-Oberflächen frei von Rostflecken. Die Ingenieure des Unternehmens konstruieren und optimieren die Armierungskörbe nach Vorgabe des Elementwerks. Es wird eine minimale Toleranz von +1 mm erreicht. Ebenso wichtig wie die hochwertige Produktion sind eine sichere Verpackung der Armierungskörbe, inklusive Etikettierung, sowie eine termingerechte Anlieferung beim Kunden. Dank der industriell gefertigten

gun.

Fassaden 2016

Armie­rungskörbe kann sich der BetonVorfabrikant auf sein Kerngeschäft, das Betonieren, konzentrieren. Die Armierungskörbe werden einfach in die Schalung eingelegt. Danach werden die benötigten Einbauteile positioniert, und an­­schlies­send beginnt der Betoniervorgang. Mithilfe der exakt vorgefertigten Armierungskörbe lassen sich je nach Schalungsbestand beliebig viele Fassa­ den­elemente pro Tag produzieren. In der ganzen Schweiz nimmt der Termindruck auf Baustellen stetig zu. ­ Hersteller von 3D-Armierungen, Betonvorfabrikanten und dazugehörige Mon­ tageunternehmen müssen unter Berück­ sichtigung der technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen die strengen Terminvorgaben einhalten. Das gelingt dank einer effizienten Planung und einer qualitativ hochwertigen Produktion. Je nach Personalkapazität, zeitlichem Einsatz und Komplexität der Montagearbeiten können zwischen 5 und 35 Fassadenelemente pro Tag mit dem Kran versetzt werden. Dank der statischen Dimensionierung der Armierung durch das Elementwerk und der de­ taillierten Produktionsplanung halten schlan­ke Fassadenelemente den hohen Beanspruchungen beim Transport sowie bei der Montage sehr gut stand. ɁɁfischer-rista.ch


55 Stein, Beton Produkte und Anwendungen

Die Beton-Manufaktur in Einigen (Spiez) entwickelt in Zusammenarbeit mit Designern und Architekten individuelle Fassaden.

Wirkungsvoll in Szene gesetzt gun. Fassaden sind die Visitenkarte eines

Gebäudes: Sie verleihen Charakter und prägen den ersten Eindruck. Deshalb lohnt es sich, ihnen ein besonderes Augenmerk zu schenken. Wo Individualität und Kreativität gefragt sind, beginnt das Terrain der Beton-Manufaktur. Die Spezialisten dieses Geschäftsbereichs der Creabeton Matériaux AG machen Träume wahr: Sie arbeiten eng mit Architekten, Designern und Bauherren zusammen und setzen deren Ideen von der Vision bis zur Montage in die Realität um. Ein Beispiel dafür ist die preisgekrönte Wohnüberbauung im Patumbah-Park in Zürich.

Eine ihrer beiden Häuserzeilen erinnert optisch an Bauformen aus dem arabischen Raum. Dafür sorgen 191 Maschrabiyya-Fassadenelemente aus der BetonManufaktur. Auch am Esplanade-Platz im Lausanner Ausgehquartier Flon sticht eine Fassadenverkleidung aus der Beton-­ Manufaktur heraus. Rund 400 sechseckige Betonelemente umhüllen den Bau Les Pépinières C und bilden eine organisch anmutende, netzartige Struktur. Dank farbigen LED-Leuchten übt die Fassade in der Nacht einen ganz besonderen Reiz aus. Wie vielseitig der Baustoff Beton im Fassadenbereich verwendet werden kann, beweist auch das Tropenhaus in Frutigen. Seine reliefartige Fassade schimmert in Anthrazit-Tönen und verändert sich je nach Lichteinfall und Blickwinkel. Die massiven Betonelemente mit einge­ gossenen Natursteinplatten und Versteinerungen prägen das Gebäude. Sie sind ein gutes Beispiel dafür, dass die Spezialisten der Beton-Manufaktur in der Lage sind, nahezu alle Ideen der Architekten und Designer wirkungsvoll in Szene zu setzen.

Leichtbau – überzeugende Fassaden Membranbauten sind ein Blickfang und gehören zu den innovativen Lösungen der modernen Architektur. Unsere Produktelinien: · Membranfassaden · Mobile oder temporäre Hallen · Textile Architektur Wir sind führend in der Umsetzung von anspruchsvollen Bauten im In- und Ausland. Unsere Einsatzgebiete: · Messen und Ausstellungen · Veranstaltungen · Gewerbe und Industrie · Öffentliche Bauten

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Das Tropen­ haus in Frutigen mit reliefartiger Fassade.

Fassaden­ verkleidung am EsplanadePlatz im Lausanner Ausgeh­ quartier Flon.

Die preisgekrönte Wohnüberbauung im Patumbah-Park in Zürich.

Fassaden 2016

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56 Stein, Beton Kirchenzentrum Höfli, Ebikon

Das neue Kirchenzentrum Höfli im Luzernischen Ebikon beweist, dass Kirche nicht gleich Kirche ist.

Betonelemente

Klingendes Wahrzeichen Das neue Kirchenzentrum Höfli in Ebikon (LU) ist ein prä­ senter, eigenständiger Baukörper, der ein räumliches und sinnliches Erlebnis bietet. Der Blick schweift immer wie­ der zum Kreuz beziehungsweise seiner «Unterkonstruktion». Ein spannendes Merkmal, gemacht aus 40 Betonelementen. Marlise Blaser von der Elementwerk Istig­ hofen AG bestätigt: «Wir haben diese 40 Elemente in Handarbeit bei uns hergestellt.» Sie spricht von einer Heraus­ forderung punkto Filigranität und Stabilität sowie von Einzigartig­ keit. «Wir haben noch nie vorher ein Element mit einem so hohen Loch­ anteil in Cemfor produ­ ziert.» Besonders anspruchsvoll war der Schalungsbau: «Die Öffnun­ gen mussten alle zwingend einen Anzug aufweisen, damit wir aus­ schalen konnten. Die Ecken muss­ ten möglichst minimal gerundet sein, aber dennoch so, dass es keine Abplatzungen gab.» Der Glockenturm aus Beton­ elementen ist ein Blickfang und erinnert an ein aufgeklapptes Buch. «Die Betonelemente mit dem mosaikartig angeordneten

gun.

Franziskuskreuz sind die mo­ derne Umsetzung der traditionel­ len, religiösen Elemente des Glo­ cken- und Kirchenturms», sagt Nicole Renggli-Frey vom verant­ wortlichen Architekturbüro alp architektur lischer partner ag. «Hinter den Kulissen» befinden sich 18 in Bronze gegossene Glo­ cken. Der Weg bis zu diesem über­ zeugenden Resultat, gelöst mit Betonelementen, war anspruchs­ voll. «Viele Versuche waren nötig, bis allein die exakte Form der Öff­ nungen stand», erklärt Marlise Blaser. Sie sei bereits ab einem sehr frühen Stadion in engem Fassaden 2016

Kontakt mit dem Architekten Daniel Lischer gestanden. «Wir definierten Rahmenbedingungen und Möglichkeiten sowie Min­ deststärke von Material und Ele­ menten, aufgrund derer das Büro alp das Element, die Grösse der Öffnungen sowie die Rasterung planen konnte.» «Man geht mit einer gewissen Ehrfurcht an ein solches Projekt», sagt Marlise Blaser. Vielleicht, weil man wisse, dass ein solches Vorhaben von der Bevölkerung noch kritischer begutachtet wird als ein Bürogebäude oder Einfa­ milienhaus. ɁɁbetonelementwerk.ch

Detailansicht eines Elements.


57 Stein, Beton Kirchenzentrum Höfli, Ebikon

Der Glockenturm aus Betonelementen mit einem Kreuz über der Süd-West-Fassade erinnert an ein aufgeklapptes Buch.

Fassaden 2016


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59 Übersicht Dämmung, Dichtung

DÄ MMU NGDIC HTUNG 60 Klebeverbindungen Von der Aussenhülle eines Gebäudes werden innovative und ökonomisch überzeugende Lösungen erwartet sowie immer mehr Tageslicht und Funktiona­ lität. Da hilft in vielen Fällen Klebstoff für Fassaden, Fenster und Solar-Anwen­ dungen (o.ä.).

62 Mineralische Dämmsysteme Das erste Plus-Energie-Jugendstilhaus in Europa steht an der Culmannstrasse 53 in Zürich. Die alten opaken «Ver­ brauchsmaterialien» der Gebäudehülle wurden durch zeitgemässe und öko­ logiegerechte Baumaterialien ersetzt.

Fassaden 2016

64 Sicher bauen mit Steinwolle In Bezug auf Brandschutz ist die Wärme­ dämmung ein überaus wichtiger Bauteil, weil diese Schicht das ganze Gebäude umfasst. Hierfür eingesetzte Steinwolle hat die Eigenschaft, nicht zu brennen.


60 Dämmung, Dichtung Produkte und Anwendungen

Klebstoffe für Fassaden, Fenster und Solar-Anwendungen.

Klebeverbindungen

Ökonomische Lösungen lien eröffnen dem Planer vielfäl­ tigste Gestaltungsmöglichkeiten. Elastisches Verkleben

Die heutige Architektur lebt vom Wandel. Von kreativen Ideen und ungewöhnlichen Lösungen, die den Betrachter immer wieder aufs Neue in ihren Bann ziehen sol­ len. Insbesondere die Fassaden­ gestaltung fordert Planer heraus, denn nichts prägt den Charakter ei­ nes Bauwerks so nachhaltig wie die Fassade. Gleichzeitig soll diese hohe bautechnische Anforderun­ gen erfüllen. Die wachsenden An­ forderungen bezüglich Energie­ sparen und effizienter Nutzung natürlicher Ressourcen fördern die Entwicklung entsprechender Fas­ saden, Fenster und Lösungen zur Abdichtung der Gebäudehülle. So­ wohl die moderne Architektur als gun.

Glas als transparente Fassade verbindet Ästhetik und energetisch anspruchsvolle Konzepte.

auch die Bewohner verlangen mehr Tageslicht und mehr Funktiona­ lität von der Aussenhülle eines Ge­ bäudes. Es werden innovative und ökonomisch überzeugende Lösun­ gen erwartet. Hier ist der Platz für Sika-Klebstoffe für Fassaden, Fens­ ter und Solar-Anwendungen. Um Ästhetik und energetisch anspruchsvolle Konzepte aufs Beste miteinander zu verbinden, setzen Architekten im Fassaden­ bau zunehmend auf Glas als ­transparente Fassade in Einfach­ verglasung oder mit Isolierglas­ elementen oder sogar als Doppel­ haut-Fassade. Auch Kombinationen von Glas mit unterschiedlichsten Materia­ Fassaden 2016

Neue Werkstoffe beeinflussen zu­ nehmend unsere Bautechniken. Verschiedene Materialien mit ­unterschiedlichen Ausdehnungs­ koeffizienten bei Wärme und Feuchtigkeitseinwirkungen wer­ den miteinander verbunden. Durch das elastische Verkleben wird im Vergleich zu starren Ver­ klebungen oder Verbindungen eine gleichmässige Spannungs­ verteilung erzielt. Unterschied­ liche Fassaden­elemente mit ver­ schiedenen Ausdehnungen sind verklebbar, zum Beispiel Alu, ­Kupfer, Aluverbund, Faserzement, Glas­ faserbeton, Keramik, Glas. Eine unsichtbare Befestigung ohne mechanische Sicherung bis drei Geschosse lässt sich mit Sika­ Tack Panel realisieren. Die Klebstoffe sind witterungsund alterungs­beständig und erlau­ ben eine elastische und lastauf­ nehmende Klebeverbindung ohne Spannungs­spitzen. Vermehrt wird der Optik bei Kompaktfassaden und hinterlüfteten Wärmedäm­ mungssystemen wieder grosse Beachtung ­ geschenkt. Einzigar­ tigkeit, Anpassung an die Umge­ bung und die Identifikation mit


Kunststein

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Herstellen

hohen ästhetischen Ansprüchen wird von Bauherren gefordert. Die «Wetterhaut», vielfach Steinzeugfliesen oder Mosaikplatten, werden mit SikaCeram-Klebemörtel aufgebracht. Eine dauerhaft schöne und funktionsfähige Fassade braucht ein sicheres Abdichtungssystem. Dieses sorgt für die Schlagregen- und Winddichtigkeit auch bei komplizierten Anschlüssen und Durchdringungen und regelt beziehungsweise verhindert die Kondensation innerhalb der Fassade. Dabei gilt die oberste Priorität der leckfreien Abdichtung und der richtigen Anordnung der Dampfbremse. ­ Das SikaMembran-System besteht aus verschiedenen flexiblen und leicht applizierbaren Abdichtungsbändern wie dem SikaMembran Universal und dem SikaBond TF Plus N. ɁɁsika.ch

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62 Dämmung, Dichtung Produkte und Anwendungen

Das erste Jugendstil-Plus-EnergieJugendstilhaus in Europa steht an der Culmannstrasse 53 in Zürich.

Mineralisches Fassadendämmsystem

Die Ästhetik der Jugendstil-Architektur der Jahrhundertwende wurde bei der Sanierung um­fassend respektiert. (Bild: SolarInvert)

gun. Die innerstädtische Lage und die Aus-

richtung verhindern die uneingeschränkte solare Nutzung des Süddaches und der Südfassade eines über 100 Jahre alten Jugendstilhauses im Kreis 6 der Stadt ­ ­Zürich. Die ästhetischen, baulichen, technischen und topografischen Einschränkungen machten die Plus-Energie-BauSanierung zu einer Herausforderung für alle Beteiligten. Auch gehört die angewendete 360 mm dicke Steinwolldämmung nicht zu den alltäglichen Anfragen, die Kabe Farben hier technisch beraten und ausschreiben konnte. Entscheidend ist das energieeffiziente Dämmsystem wancortherm 34, mit dem U-Werte zwischen 0,09 bis 0,11 W/m²K erreicht werden. Die hoch effiziente Haustechnik sorgt dafür, dass die benötigte Restenergie verlässlich bereitgestellt wird. In zwei Sanierungs­ etappen wurden die Energieverluste etwa 88 Prozent reduziert:

1. Sanierungsetappe (1996) von 130 000 kWh/a auf 63 000 kWh/a; 2. Sanierungsetappe (2013/2016) auf rund 16 300 kWh/a; die solare Eigen­energieversorgung beträgt etwa 19 000 kWh/a oder gut 110 Prozent. Charakteristisch für diese energetische Bausanierung ist der Wechsel eines Energie verschwendenden MFH in ein zukunftsweisendes, gut gedämmtes Bauwerk, das die Ästhetik der JugendstilArchitektur der Jahrhundertwende umfassend respektiert. Die alten opaken «Verbrauchsmaterialien» der Gebäudehülle wurden durch zeitgemässe und ökologiegerechte Baumaterialien ersetzt. Die wancortherm 34 Compact Pro Steinwoll Dämmplatte der Karl Bubenhofer AG ist leicht zu verarbeiten, diffusions­ offen und nicht brennbar. Steinwollfasern sind gegen Schimmel, Fäulnis und Ungeziefer resistent. Fassaden 2016

Sie besitzen eine geringe Wärmeleitfähigkeit (D 0.034 W/mK) und ein op­ timales Wärmespeichervermögen. Das System bietet ausserdem einen erhöhten Schallschutz, geringe Rissanfälligkeit und ein ausge­ zeich­ netes Brandverhalten, was letztlich den Einsatz bei jeder Gebäudehöhe zulässt. Aus klaren funktionalen Gründen der Tageslichtoptimierung sind die traditionellen «trichterförmigen» Leibungen/Fensteröffnungen im Engadiner Stil realisiert worden. Es wurde mineralisches Fassadendämmsystem Wancolan Deckputz auf ­Siliconharzbasis (Voll 2 mm) sowie ein zweimaliger Anstrich mineralisches Fassadendämmsystem Fassaden­farbe – alles AS-Protect – aufgebracht. Der gewählte Blaufarbton erzeugt im Wechselspiel mit dem weissen Sockel und den PV-Elementen einen frischen Gesamteindruck. ɁɁkabe-farben.ch


63 Dämmung, Dichtung Produkte und Anwendungen

Durch Hochleistungsdämmputz wird der Wärmebedarf massiv gesenkt und das Fassadenbild bleibt erhalten.

Gespritzte Fassadenisolation

Durch strengere Auflagen und ein erhöhtes Umweltbewusstsein rückt auch die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden mehr und mehr in den Fokus. Hierfür wurde Aerogel-Dämmputz ent-

wickelt. Aerogele haben ihren Ursprung in der Raumfahrt, wo sie zur Isolation von Raumanzügen wie auch als Speichermedium für gasförmige Brennstoffe verwendet werden. Ihre Gefügestruktur schliesst

Luftmoleküle in den Poren ein und schränkt so die Wärmeübertragung ein. Dadurch erreicht der Hochleistungs­ dämmputz eine äusserst hohe Wärme­ leitfähigkeit. Das Fixit-222-Aerogel eignet sich besonders zur Sanierung alter Gebäude, da es historischen Baumaterialien aufgrund seiner mineralischen Basis material- und verarbeitungstechnisch sehr nahekommt. Darüber hinaus lässt sich der Dämmputz sowohl für Innen- als auch für Aussen­ renovationen einsetzen. Auch im Neubau wird das Fixit-Aerogel-Dämmputzsystem eingesetzt. Vorwiegend zum Verputzen von hoch isolierendem Ziegelmauerwerk – je nach Stein werden mit drei bis fünf Zentimetern Schichtdicke bereits Dämmwerte erreicht, die den EnEV-Standard (Energie-Einsparungsverordnung) erfüllen. ɁɁfixit.ch/aerogel

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64 Dämmung, Dichtung Produkte und Anwendungen

In Bezug auf Brandschutz ist die Wärmedämmung ein überaus wichtiger Bauteil, weil diese Schicht das ganze Gebäude umfasst.

Kompetente Beratung in allen Sicherheitsfragen.

Sicher bauen mit Steinwolle

Die Brennbarkeit von Baustoffen ist ein zentrales Kriterium für ihren Einsatz in Bauten und Anlagen. Verständlich deshalb, dass viele Hersteller ihre an sich brennbaren Baustoffe mit Brandschutzmitteln vermischen, um die Klassierung der Stoffe nach VKF zu verbessern. Nachteilig ist dabei, dass diese brandhemmenden Mittel giftig sind, zum Teil sogar sehr

gun.

giftig. Flumroc-Produkte enthalten keine Brandschutzmittel. Während manche Dämmstoffe schon bei 200 °C schmelzen, bleibt Steinwolle bis weit über 1000 °C form­stabil. Sinnvollerweise entscheiden Hausbesitzer und Architekt gemeinsam bei der Wahl von Materialien. Damit lassen sich Wünsche der Bauherrschaft mit der Kompetenz von Fachleu-

ten kombinieren. Kaum Anlass zu Diskussionen wird es bei jenen Materialien geben, die sowohl dem Wunsch nach mehr Sicherheit als auch den bauphysikalischen Anforderungen der Fachwelt entsprechen. Fazit: Mit Steinwolle stimmen die Bau­physik und die Sicherheit. ɁɁflumroc.ch ɁɁbrandschutz.flumroc.ch

Verkleidung hinterlüfteter Fassaden mittels Platten aus Hochdrucklaminat.

Aufgrund eines fehlenden lichtechten Dekors erhält die Platte durch Witterungseinflüsse ein natürliches Aussehen. (Bild: mahore architekten)

Natürliche Struktur

gun. In Saalfelden (A) befindet sich das Einfamilienhaus «muk» der mahore architekten ZT OG. Es verbindet die Anforderungen eines Wohnhauses und einer Praxis für Osteopathie und Physiotherapie in einem Gebäudekonzept. Auskragende Bauteile in Stahlbetonbauweise entsprechen den Ansprüchen der Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Die hinterlüftete Fassade wurde mittels Platten aus

Hochdrucklaminat verkleidet und sorgt für einen atmungsaktiven Wandaufbau des Wohnteils. Sonnenschutzgläser gewährleisten lichtdurchflutete Räume und unterstützen die atmosphärischen Eigenschaften. Die verwendeten Max-Compact-­ Platten der Dekor-Serie Authentic sind Platten für den Einsatz im Freien. Sie werden vor allem aus Kernlagen hergestellt. Die natürliche, lebhafte Struktur der KernFassaden 2016

lagen ist sichtbar und wird durch das Verpressen unterstrichen. Die Oberfläche ist gegen starkes Vergrauen mit der patentierten NT-Oberfläche geschützt. Durch das Fehlen eines lichtechten Dekors erhält die Platte durch Witterungseinflüsse ein natürliches Aussehen. Rohstoff- und produktionsbedingte Farbschwankungen vermitteln den speziellen optischen Effekt. ɁɁfundermax.at


65 Dämmung, Dichtung Produkte und Anwendungen

Isolationsplatten aus extrudiertem Polystyrolschaum für den Paneel-Bau.

Die nächste Generation

Die Geweco-Klebit AG stellt die nächste Generation der XPS-Isolationsplatten für den einfachen und cleveren PaneelBau vor. Der Hochleistungsdämmstoff Jackodur Plus besteht aus extrudiertem

Polystyrol-Hartschaum XPS nach EN 13164 bietet beste Dämmeigenschaften. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,025 bis 0,027 W/(m²·K) lassen sich bis zu 30 Prozent an Einbautiefe einsparen.

So kann wertvoller Raum gewonnen werden. Ausserdem können so auch schlanke Bauteile realisiert werden. Die XPS-Isolationsplatten Plus sind druckfest, feuchtigkeitsunempfindlich, formstabil und langlebig. Deshalb sind sie für den anspruchsvollen Paneel-Bau geeignet. Die Isolationsplatten werden selbst klebend ausgerüstet. Ebenfalls können jegliche Bearbeitungswünsche wie auf Mass zugeschnitten, gehobelt, gefälzt, mit Schrägschnitt oder Nut, mehrseitig klebend usw. umgesetzt werden. Dieser Service wird von vielen Metall- und Fassadenbaufirmen gerne genutzt. Die ­ XPS-Plus-Platten lassen sich problemlos mit Heissdraht-Schneidegeräten oder heissen Klingen bearbeiten und können somit auch gut an Ort und Stelle noch nachbearbeitet werden. ɁɁklebit.ch

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67 Übersicht Schaufenster

SCHAUF ENS TE R 68 Fassadenbegrünung, Freiburg (D) Fassadenbegrünung liegt im Trend. Zwei Beispiele aus dem süddeutschen Freiburg im Breisgau zeigen, wie vielfältig die funktionalen und gestalterischen Möglichkeiten bei der Begrünung von Gebäuden ausfallen.

72 Stadtvilla, Baden-Baden (D) Ökologische Fürsorglichkeit und moderne Architektur passen durch ein nachhaltiges Energiesparkonzept gut zueinander.

Fassaden 2016

73 Überbauung Tödihof, Stäfa Mit viel Liebe zum Detail wurde die Überbauung Tödihof in Stäfa renoviert. Unverkennbar ist die Erneuerung auch an der Fassade: Helle Platten, alternierend flach und gewellt, geben der Siedlung ein attraktives, zeitloses Äusseres.


68 Schaufenster Wohnhochhaus B125, Zug

Fassaden 2016


69 Schaufenster Wohnhochhaus B125, Zug

Das erste Wohnhochhaus der Schweiz mit einer Schiebefensterfassade steht in Zug.

Auf höchster Ebene Von Gerald Brandstätter (Text) und Valentin Jeck (Bilder)

Das Hochhaus des Architekten Philipp Brühwiler mit der Bezeichnung B125 steht neben der Haupt­einfallsachse. Im gehobenen Wohnungsbau in Hochhäusern gelten raumhohe Fenster, durchlaufende Fensterbänder oder Übereckverglasung fast schon als Norm.

Die allseits geforderte verdichtete Bauweise zeigt sich verstärkt in Form von Wohnhochhäusern, die einen hohen Anspruch an den Wohnkomfort stellen. Der meist exklusive Ausbaustandard im Innern wird oft durch eine ästhetisch sowie technisch anspruchsvolle Fassade nach aussen kommuniziert. Im gehobenen Wohnungsbau in Hochhäusern gelten raumhohe Fenster, durchlaufende Fensterbänder oder Übereckverglasung fast schon als Norm. Die Ansprüche und Wünsche des Bauherrn, des Mieters oder Käufers nach raumhoher Befensterung und Rundumsicht prallen hier mit den technischen und ­gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie den energetischen Anforderungen aufeinander. Denn die ­Gebäudehülle ist bei Hochhäusern extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt: Auf die Fassade wirken hohe Windlasten und Starkregenfälle ein, ­eisige Kälte im Winter sowie glühende Hitze im Sommer. Gerade im Hochhausbau sind Spezialisten gefragt, die innerhalb des technisch Möglichen das Maximale ausreizen können. Neuentwicklung

Grundsätzlich gelten Gebäude, die höher als 30 m sind, als Hochhäuser. In der Stadt Zug sind drei ­Zonen vorgesehen, wobei im Stadtzentrum eine ­Gebäudehöhe von maximal 60 m gilt, punktuell bis Fassaden 2016

maximal 8 m. Diese Maximalhöhe soll nur in Zentrumslagen möglich sein. Das Hochhaus des Architekten Philipp Brühwiler mit der Bezeichnung B125 an der Baarerstrasse 125 steht neben der Haupteinfallsachse und ist bereits von Weitem sichtbar. Das 18-stöckige Hochhaus im Zentrum Zugs ist ein Neubau mit Wohnungen, Büround Geschäftsräumen, einem Bistro im Erdgeschoss und einer Tiefgarage in den zwei Untergeschossen. Im Erdgeschoss führen zwei Einschnitte bis zum Gebäudekern. Sie dienen als überdachte Eingänge und führen auch zu den verglasten, 5 m hohen Gewerbe­ räumen. Die dunkle Gebäudehülle hebt sich kon­ trastreich von der Umgebung und dem Himmel ab; der hohe Bau wirkt ruhig, wohlproportioniert und wegen seiner Fassade von eleganter Wertigkeit. In ruhigem Rhythmus wechseln sich Naturstein- und Fensterbänder ab. Visuelles Erkennungsmerkmal der Aussengestaltung sind die umlaufenden Fensterbänder. Das 56 m hohe schimmernde Gebäude ist das erste Wohnhochhaus der Schweiz mit einer Schiebefensterfassade: 18 Stockwerke sind mit 136 horizontalen, luftgedichteten Schiebefenstern von «air-lux» bestückt. Die komplette innovative Fassadenlösung aus Naturstein und Metall-Glas, inklusive aussen liegender Beschattung, ist durch die Firma Krapf AG aus Engelburg in Zusammenarbeit mit dem Architek-


70 Schaufenster Wohnhochhaus B125, Zug

turbüro Philipp Brühwiler, Zug, entwickelt und ge­ baut worden. 14 Jahre Erfahrung

Die Krapf AG erkannte bereits früh den Trend zur lichtdurchfluteten rahmenlosen Architektur mit grossen Elementen. Als Fassadenbaufirma mit lan­ ger Tradition hatte sich das Unternehmen das an­ spruchsvolle Ziel gesetzt, eine Schiebefenster­ fassade zu entwickeln, die zu 100 Prozent dicht ist – und zwar bei allen auch noch so extremen Wetterbe­ dingungen. Zudem musste dieses Schiebefenster robust, von maximaler Sicherheit sowie leicht zu be­ dienen sein. Höchster Wohnkomfort und Nutzen waren das Ziel. Mit herkömmlichen Schiebefens­ ter-Systemen, die mit Bürsten- und Profildichtun­ gen bestückt sind, ist dieser hohe physikalische An­ spruch nicht umsetzbar. Die Krapf AG entwickelte daher vor 14 Jahren konsequent eine eigene robuste Profilsystemlösung mit einem einzigartigen Dich­ tungssystem zwischen Schiebefenster und Rahmen sowie mit wenig Ansichtsbreite und Bautiefe. Das Herzstück der Profilkonstruktion ist ein ein­ zigartiges Dichtungssystem zwischen Schiebefens­ ter und Rahmen: Die Luft wird im Rahmen erzeugt und in kurzer Zeit mit Druck in die Dichtung einge­ blasen. Die umlaufende, nun luftgefüllte Ringdich­ tung wird kontinuierlich gegen das Schiebefenster gepresst, füllt den Spalt zwischen Fest- und Schiebe­ fenster komplett aus und dichtet vollständig ab. Das Fenster kann dabei die Windbewegungen elastisch aufnehmen und verhindert Elementgeräusche. Dieses aussergewöhnliche Dichtungssystem hält ­

100 Prozent dicht bei extremem Wind und Regen und erreicht eine Schlagregendichtheit mit bisher unerreichten Bestwerten der Klasse E 1500. Ein wei­ terer mit herkömmlicher Dichtungstechnik nicht ­erreichbarer Effekt ist die hohe Dämmung gegen ­Aussengeräusche. So wird eine Schalldämmleistung von bis zu 43 dB erreicht, bei einem vorzüglichen U-Wert von bis zu 0,83 W/m²·K. Zum Öffnen des Schiebefensters wird die Dichtung über einen Druck­ tasterimpuls entleert, anschliessend zieht sie sich zurück. Im Gegensatz zu Systemen mit Dichtungs­ lippen oder Bürsten ermöglicht diese unsichtbare, wartungsfreie Technik von «air-lux» auch bei gro­ ssen Elementen ein reibungsfreies Bewegen. Sämt­ liche Komponenten sind unsichtbar und integral im Rahmen verbaut. Schiebefenster bis 18 m2

Die Krapf AG verfolgt mit dem Glasfassadensys­ tem air-lux von jeher diesen konsequenten Weg im ­Design, der architektonisch und funktionell über­ zeugt und grossflächige Schiebefenster bis 18 m² er­ möglicht. «air-lux» überzeugt mit grossem Knowhow im Fassadenbau und mit Spitzenleistungen in der Produktnorm DIN 14351-1: Diese ermöglicht ­einen objektiven Vergleich und eine produktneutrale Ausschreibung, denn die Norm orientiert sich am «Performance-Prinzip». Hierbei werden Produkte nach ihren Eigenschaften bewertet. Zahlreiche Refe­ renzen im Hochhaus- und Objektbau bestätigen die Innovation des Systems, dessen Alltagstauglichkeit und reibungslose Funktionalität. ɁɁair-lux.ch

Fassaden 2016

Die Schiebefenster­ fassade ist bei allen auch noch so extremen Wetter­ bedingungen zu 100 Prozent dicht. Dank der patentier­ ten, luftunterstützten Dichtung erreichen die Schiebefenster Bestwerte bei Dichtung und Schall­ dämmung. Das Herzstück der Profilkonstruktion ist ein besonderes Dichtungssystem zwischen Schiebe­ fenster und Rahmen.


71 Schaufenster Fassadenbegrünung, Freiburg i. Br. (D)

Fassadenbegrünung liegt im Trend. Sie bietet vielfältig funktionale und gestalterische Möglichkeiten bei der Begrünung von Gebäuden.

Ökologie und Ästhetik

Im Zusammenhang mit der Forderung nach Ökologie und Nachhaltigkeit beim Bauen hat auch ein im Prinzip uraltes architektonisches Thema, die Begrünung von Gebäudefassaden, in den letzten Jahrzehnten eine neue Aktualität und Bedeutung erlangt. Kein Wunder, wenn man sich die zahlreichen, mittlerweile wissenschaftlich untermauerten Vorteile von fachgerecht begrünten Fassaden vor Augen führt: Sie absorbieren CO₂, sie schlucken (Fein-)Staub und Schmutz, sie mildern Schallbelastungen (bis zu 10 dB), sie sorgen im Sommer durch Schattenwurf und Wasserverdunstung für natürliche Gebäudekühlung – Vorteile, die vor allem im städtischen Kontext wertvoll sind. Damit nicht genug, Begrünung schützt Fassaden vor UV-Strahlen, Hagel, Schlagregen, Wind und mildert Temperaturschwankungen ab. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Gebäudehülle. Gleichzeitig verringern sich die Kosten für die Gebäudeklimatisierung. Neben diesen handfesten ökologischen und ökonomischen Vorteilen, zu denen auch eine Förderung der Artenvielfalt und, bei entsprechender Vorrichtung, ein Beitrag zum Regenwassermanagement zählt, gibt es die kaum quantifizierbaren atmosphärischen und ästhetischen gun.

Effekte der Gebäudebegrünung. Ihre Wirkung auf die Lebensqualität und das menschliche Wohlbefinden ist freilich nicht zu unterschätzen. Begrünte Fassaden, die Ökologie und Ästhetik in idealer Weise miteinander verbinden, sind ausgesprochene Sympathieträger, die den Wert einer Immobilie zu steigern vermögen. Eine fach- und sachgerechte Fassadenbegrünung, die funktional und ästhetisch überzeugt, verlangt nach sorgfältiger Planung. Das betrifft die Auswahl der Pflanzen ebenso wie die Vorbereitung der Fassade. Denn Kletterpflanzen benötigen in der Regel Hilfestellungen und Wegleiter, etwa in Form von Seilsystemen oder Netzen. Genau auf diesem Gebiet hat sich die Drahtseilfabrik Jakob AG aus Trubschachen Kompetenz und Expertise erarbeitet. Das manifestiert sich einerseits in Produktprogrammen wie «Green Solutions», in denen standardisierte Rankund Kletterstrukturen für die Fassadenbegrünung zusammengefasst sind. Das belegen andererseits anspruchsvolle, oft grossflächige Projekte, die in Zusammenarbeit mit Fachplanern entwickelt werden und in technischer beziehungsweise gestalterischer Hinsicht nach besonderen Lösun­gen verlangen. ɁɁjakob.ch

Die Jakob AG realisierte in Freiburg im Breisgau (D) zwei Spezialobjekte: den Gebäudekomplex Stadthaus M1 (links) und das sogenannte Greenhouse (oben links, Detailansichten). Sie verdeutlichen beispielhaft die weit gespannten ästhe­ tischen, funktionalen und technischen Möglichkeiten der Fassadenbegrünung.

Fassaden 2016


72 Schaufenster Stadtvilla, Baden-Baden (D)

Ökologische Fürsorglichkeit und moderne Architektur passen durch ein nachhaltiges Energiesparkonzept gute zueinander.

Formschön Energie sparen

gun. Ein Vorzeigeprojekt dafür, dass öko-

logische Fürsorglichkeit und moderne Architektur ein gutes Paar sind, ist der Neu­bau einer Stadtvilla in Baden-Baden (D). Das rahmenlose Schiebefenstersystem kommt aus der Entwicklung und Produktion von Soreg-glide und ist das erste Minergie-P-zertifizierte Fenstersystem überhaupt. Die eingesetzte Dreifachwärmeschutz-Verglasung mit 48 mm Bautiefe, inklusive Sicherheitsglas P4A, ergibt einen Uw-Wert von 0,80 W/m2K. Die Design-­ Villa befindet sich in Hanglage und ermöglicht einen ungehinderten Blick über das historische Baden-­Baden. Dank rahmenloser Verglasung und einer durchdachten Einbautechnik sind

die Grenzen fliessend, damit ist die Sicht auf den Garten ohne störende Profil­ ansichten möglich und bietet eine unbegrenzte Aussicht. Den Wünschen nach lichtdurch­ fluteten Räumen und einem grosszügigen Wohngefühl wurde mittels Soreg-­ glide-Ganzglasfenstern, Schiebe­türen aus Glas und weiteren mass­ genauen Glas­elementen ideal entsprochen. Durch die raumhohen Verglasungen mit einer Flügelbreite von 2700 mm und einer lichten Höhe von 2850 mm ergibt sich eine einzigartige Ganzglasansicht. Abgrenzungen von innen und aussen gehören der Vergangenheit an. Fliessende barrierefreie Übergänge zwischen Wohn- und Aussenbereich, klare Linien und maximale Rahmenreduktion verleihen jedem Raum ein Gefühl von Freiheit. Eine eingesetzte mitlaufende Abdeckschiene aus Aluminium bietet ein Maximum an Wohnkomfort. Überzeugend ist die platzsparende Lösung durch die uneingeschränkte Raumnutzung verschiedenster Öffnungs­arten. Das erste Element ist dreischienig und hat ein zusätzliches Festfeld mit Ganzglas­ ecke, drei Flügel fahren vor ein Festfeld. Die Gesamtöffnung ist 8100  mm (ohne Stützen). Das zweite Element ist einschienig, und der Flügel fährt motorisch in eine Wandtasche. ɁɁsoreg.ch

Eine Kombination von Schiebeund Fest­elementen ist möglich wie auch pfostenfreie Ecklösungen.

Die raumhohen Schiebe­fenster bie­ten vielfältige Öffnungs­varianten.

Fassaden 2016


Publireportage

Mit viel Liebe zum Detail wurde die Überbauung Tödihof in Stäfa renoviert. Unverkennbar auch die Erneuerung an der Fassade.

Ein neues Kleid für den Tödihof

Die Überbauung Tödihof mit ihren elf Mehrfamilienhäusern und siebzig Wohnungen zeigte nach über dreissig Jahren augenfällige Gebrauchsspuren. Das beauftragte Büro «die Kaufmann Architekten AG» ist dem Grundsatz aus Alt mach Neu konsequent gefolgt. Von den Bädern und Küchen über die Dämmung und Fenster bis hin zur Dachein­deckung und Fassade: Alles

wurde nach aktuellem Technikstand erneuert. Ziel war es, die neue Gebäudehülle vom Vorherigen abzuheben. Die Idee, flache und gewellte Swisspearl®­Platten zu kombinieren, entstand während des Entwurfsprozesses. Die gewellten Swisspearl® ONDAPRESS-­ Platten, auf den grossen Flächen verlegt, werden unterbrochen durch die flachen Fensterstreifen. Die Fensterstreifen sind

mit Swiss­pearl® LARGO-Platten verkleidet. Die hinterlüftete Fassade reguliert den Feuchtigkeitshaushalt der Gebäudehülle, schützt die Unter­ konstruktion und kann unabhängig von Jahreszeit und Witterung angebracht werden. Über zweieinhalb Jahre wurde in verschiedenen Etappen gebaut.

Helle Swisspearl® Fassaden-Platten, alternierend flach und gewellt, geben der Siedlung ein attraktives, zeitloses Äusseres.

ɁɁswisspearl.ch

Einzigartig ist bei uns nicht nur die Fassade Die rote Wand von Contone eine einzigartige Metallgewebe-Fassade, verbindet Form und Farbe zu einer Einheit der modernen Architektur.

metallpfister.ch/news

nach mass

Als erfahrener Spezialist für Streckmetall, Metallgewebe, Spiralgeflechte und Lochbleche haben wir für Sie die passende Lösung, auch für transluzente Fassadenprodukte. E. Pfister & Cie AG

Brüelstrasse 4 CH 8157 Dielsdorf

Tel. + 41 44 807 10 00 Fax + 41 44 807 10 10

info@metallpfister.ch www.metallpfister.ch

nach mass


74 Schaufenster Produkte und Anwendungen

Mobile Zugangstechnik bis zu einer Arbeitshöhe von über 70 Metern.

Hebebühnen sind im Bauprozess oder bei der Wartung eines Gebäudes einsetzbar.

Der Architekt und seine Bühne

Von der Planung bis zur Durchführung – Hebebühnen mit der dazugehörigen Kom­ plettdienstleistung sind aus der Baubranche nicht mehr wegzudenken. ­ Die Maltech.ch AG bietet Unterstützung für Bauprojekte egal welchen Massstabs. Sie kümmert sich um jedes Detail von der Idee über die Umsetzung bis zur Be­ treuung des Kunden nach der Schlüssel­ übergabe. Sie legt dabei grossen Wert auf

Nachhaltigkeit und Ökologie und bietet als erster Vermieter weltweit die HybridLkw-­Bühne FE 28 an. Dies ist die erste Lkw-Bühne mit Hybrid-Funktion auf dem Markt, die ökologisches und emissions­ reduziertes Arbeiten erlaubt. Maltech.ch bietet nicht nur eine Flotte von über 500 Hebebühnen, die ökolo­ gisch – elek­trisch und hybrid – betrieben werden, für unterschiedlichste Einsatz­

zwecke und Bedürfnisse, sondern setzt auch auf eine breite Dienstleistungspa­ lette von der Planung bis zur Umsetzung, inkl. sorgfältiger Bedienungs- und Sicher­ heitsschulung, sowie fachmännischen Wartung der Geräte. Das Unternehmen besitzt 27 Vermietungsstandorte sowie acht Werk­stätten und zertifiziert nach FE VSAA und ISO. ɁɁmaltech.ch

Befestigungs-System für Fenster und Türen zum Einbau in Leichtbauwände der Sandwichbauweise.

Das Caro-System wurde gezielt für die Anforderungen an Leichtbau-Projekte entwickelt.

Universale Fenster- und Türeinfassung

In der Praxis gelten Fenster und Türen bei Leichtbauten oft als heikle Problem­ zonen. Insbesondere die thermischen Vorteile der Sandwich-Bauweise werden durch konventionelle Montagetechniken jeweils stark beeinträchtigt. Das CaroSystem von Medava bietet im Bereich Fenster- und Türeinfassungen eine Lösung. Es wurde gezielt für Leicht­ bau-Projekte entwickelt und entspricht

allen technischen und wirtschaftlichen sowie auch ästhetischen Anforderungen. Es sind keine Blecheinfassung der Sand­ wich-Elemente und auch keine nachträg­ lichen Einfassungen der Fenster erfor­ derlich. Durch das speziell entwickelte Konstruktionsprinzip fallen optisch stö­ rende Schrauben oder Nieten gänzlich weg. Das Caro-System bietet zudem viel­ fältige Gestaltungsmöglichkeiten, weil Fassaden 2016

der Alurahmen innen und aussen unter­ schiedlich in den Farbräumen von RAL und NCS erhältlich ist. Die Fenster- und Türeinfassungen erreichen eine optimale Dichtheit, weil keine Verbindungsmittel den Blendrahmen durchdringen. Diese Bauweise führt zur höheren Langlebig­ keit der gesamten Konstruktion des ­Blendrahmens – auch in Eckbereichen. ɁɁmedava.ch


75 Schaufenster Produkte und Anwendungen

Der neue Drehtürantrieb von Geze biete hohe Funktionsvielfalt, einfache Montage, Gestaltungsfreiheit und ein besonderes Design.

Der Powerturn in der Cafeteria des «Handicaporganisationernes Hus» in Høje-Taastrup bei Kopenhagen.

Neuer Drehtürantrieb Ob er Kindern das Begehen von Türen erleichtert, mobil eingeschränkten Menschen oder allen anderen, die, bepackt oder ein Kind auf dem Arm, keine Hand freihaben – der Powerturn von Geze erfüllt alle Komfort- und Sicherheitsanforderungen. Auch grosse, schwere und breite Türen lassen sich mit dem neuen Drehtürantrieb ohne Anstrengung in jeder Begehsituation öffnen – automatisch

oder mit der Hand. Auch ein manuelles Öffnen – ohne Kraftaufwand für jeden zu jeder Zeit – ermöglicht die Smart-swingFunktion durch die Kombination aus entkoppelter Kraftspeicherung und intelligenter Steuerungstechnik. So lassen sich auch grosse, schwere Brandschutztüren mit Schliessfedern bis EN 7 mühelos mit der Hand öffnen. Das sichere Schliessen der Tür ist in jedem

Fall gewährleistet. Die Smart-swingFunktion ist ein Beispiel für Universal Design und entspricht den Anforderungen der Inklusion, dem Recht von Menschen mit Behinderungen, sich überall gleichberechtigt bewegen und am Leben teilnehmen zu können. Die Smart-swingFunktion reduziert ausserdem den Energieverbrauch. ɁɁgeze.ch

Der «Oscar» der Fassaden-Branche wird aufgewertet.

Der Fassadenpreis würdigt Kreativität und Mut von Schweizer Architekten, Fassadenplanern, Bauherren, Generalunternehmern oder Fassadenbauern zu aussergewöhnlichen Fassaden.

PRIXFORIX Fassaden-Award 2018

Der Wettbewerb um den PRIXFORIX Fassaden-Award hat sich in der Architekturszene etabliert. Er ist der offizielle Branchenwettbewerb der Schweizerischen Zentrale Fenster und Fassaden (SZFF/CSFF). Damit die Preisverleihung zusammen mit dem 50-jährigen Bestehen des SZFF im Jahr 2018 stattfinden kann, wird die Preisverleihung um ein Jahr verschoben. Mit der vierten Verlei-

hung wird er noch attraktiver gestaltet. Die Jurierung bleibt prominent besetzt und wurde erweitert. Der Preis würdigt Kreativität und Mut von Schweizer Architekten, Fassaden-Planer, Bauherren, Generalunternehmer oder Fassaden-Bauer zu aussergewöhnlichen Fassaden. Wichtig im Wettbewerb sind die Bewertungskriterien, welche die Grundlage für die Jurierung bilden. Der PRIXFORIX fokusFassaden 2016

siert auf die Qualität, die Nachhaltigkeit und die Ästhetik einer Gebäudehülle. Neben den üblichen Angaben zum Objekt und seiner Nutzung soll das Thema Fassadenbau in seiner ganzen Breite gezeigt werden. Dies beginnt bei den Vorgaben der Bauherrschaft und setzt sich fort in einer durchdachten, effizient umsetzbaren Konstruktion und Montage. ɁɁprixforix.ch


76 Schaufenster Produkte und Anwendungen

In Ottawa (CDN) wurde für die Fassadensanierung eines Kaufhauses Neolith by TheSize eingesetzt.

Klassische Ästhetik

gun. Die Sanierung der Fassade des Nordstrom-Kaufhauses in Ottawa war Teil eines Umbaus, der das veraltete Gebäude in eine moderne Verkaufsstelle verwandelte. Das in Seattle ansässige Architekturbüro Callison wurde für das Projekt im Herzen der kanadischen Hauptstadt, dessen besondere Lage ein hohes Verkehrs­ aufkommen aufweist, ausgewählt. Für 1300 m² an verschlissenen Aussen- und Innenfassaden, die umgestaltet werden mussten, sah der Gestaltungsplan eine glatte, weisse Aussenfassade vor, die nicht fleckig wird, verblasst oder sich verfärbt, aber gleichzeitig den rauen Wetterbedingungen in Kanada standhält. Man entschied sich für Neolith by The Size, da dieses Material robust und widerstandsfähig gegen Kratzer, Ausbleichen, Verfärben sowie gegenüber extremen Temperaturen ist. Es war von entscheidender Bedeutung, dass das Material der Fassade in der Lage war, sowohl dem thermischen Ausdehnungskoeffizienten als auch den extremen Temperaturschwankungen in der Stadt standzuhalten. Der besondere Herstellungsprozess von Neolith sorgt dafür, dass das Produkt gegenüber Eis, hohen Temperaturen sowie auch UV-Strahlen widerstandsfähig ist, wodurch es perfekt den rauen Wetter­ bedingungen standhalten kann. Die Aussenfassade weist mehrere scharfe Ecken und Kanten auf, die als

Um einen Kontrast mit den umliegenden Beton-und-SteinGebäuden zu bilden, wurde die Fassade hauptsächlich in einem hellen weissen Farbton in matter Farbe und mit polierten Finishs gehalten (mit nur wenigen bräunlichen und grauen Farbtupfern).

Fassaden 2016

Folge davon entstanden sind, dass die Fassade höher als die Hauptkonstruktion liegt. Mithilfe von Neolith war eine Gehrung der Schrägkanten möglich, sodass nahtlose L-förmige Plattenteile für die Verkleidung der Aussenecken angebracht werden konnten. Das wiederum hatte eine ästhetische Verbesserung zur Folge, da die Vermeidung von unschönen vertikalen Linien auch bedeutete, dass man zum Abdichten keinen unreinen Baryt benötigte, wodurch auch in Zukunft keine Verfärbungen entstehen können. In dem Projekt wurden beide, sowohl die 90Grad- als auch die 136-Grad-Gehrung verwendet, was dem Gebäude mühelos ein nahtloses Aussehen verleiht. Abgesehen von einem sauberen und glatten Aussehen, waren die Architekten auch auf der Suche nach bestimmten ­Farben. Um einen Kontrast mit den umliegenden Beton-und-Stein-Gebäuden zu bilden, wurde die Fassade hauptsächlich in einem hellen weissen Farbton in matter Farbe und aus polierten Finishs ge­ halten, nur mit einigen bräunlichen und grauen Farbtupfern hier und da. Das Team entschied sich schliesslich für das Arctic White von Neolith in Finish Satin als Grundlage und unterstrich das Design mit vereinzelten Platten in den Farb­ tönen Barro, Perla und Arena in Finish Satin und Finish Polished. ɁɁneolith.com


77 Schaufenster Produkte und Anwendungen

Lichtbänder mit Wärmeund Schallschutz.

Die Lichtbänder bieten Wärmeund Schallschutz.

Mehr Tageslicht am Arbeitsplatz

gun. Eine Lösung für mehr Tageslicht sind

die neuen Lichtbandsysteme von Indu Light. Mit Topline ELS präsentiert das Unternehmen ein Novum in der Lichtbandtechnologie. Die neu entwickelte Energy-Line-Silent-Technologie (ELS) besitzt exzellente Wärmedämm­ eigen­ schaften, hohe Schallschutzwerte und

e­ inen integrierbaren variablen Sonnenschutz. Zu erwähnen sind das hohe Energie-Einsparpotenzial des ELS-Systems und die ausgezeichneten Wärmedämmwerte, die Energieverlusten bei der Gebäude­beheizung entgegenwirken. Tageslicht flutet in den Innenraum und hilft, Strom für elektrische Beleuchtung zu

sparen. Das integrierbare, elektrisch bedienbare Beschattungssystem sorgt für Sonnen- und Blendschutz. Mit dem mehrschaligen Aufbau der Lichtbandsysteme wird ein U-Wert von 0,9 W/m²·K und damit ein Höchstmass an Energieeinsparung erreicht. ɁɁindu-light.ch

HF 410 DAS NEUE HOLZ/ALUMINIUM-FENSTER Dieses hochstabile Fenster bietet mit vielen Farben und Holzarten unzählige Möglichkeiten in der Gestaltung der Innenräume. · · · ·

Wärmedämmung U w bis 0,64 W/m2K Schalldämmung bis 46 dB Mehr Ästhetik durch schmales Rahmendesign Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Mehr Infos und Ihren Vertriebspartner in Ihrer Region finden Sie auf www.internorm.ch

Alles spricht für Internorm


78 Schaufenster Produkte und Anwendungen

Für das Holz-Aluminium-Fenster HF 410 wurde Internorm mit dem Innovationspreis «EnergieGenie 2016» ausgezeichnet.

Neue Holz-AluTechnologie

Bereits zum zweiten Mal nach 2012 erhielt Internorm den «EnergieGenie»-Award. Diesmal für das Holz-Aluminium-Fenster HF 410. Innen Holz, aussen Aluminium und dazwischen die neue «I-tec Core»-Technologie: Diese Kombination ermöglicht grössere Dimensionierungen und konstant hohe Wärmedämmung, unabhängig von der Holzart. Die warme Holzoberfläche des Fensters aus hochwertiger Eiche, Esche oder Lärche sorgt für ein angenehmes Wohnklima. Das Holz ist in vielen Variationen und Farben wählbar. Für besondere Stabilität und Beständigkeit sorgt die ­ neue «I-tec Core»-Technologie: ein Kern aus verleimten, dünnen Holzschichten. Das so verarbeitete Holz erreicht eine ­höhere Tragfähigkeit, ist feuchtigkeits­ resistenter und bleibt formstabil. Die Natürlichkeit des Werkstoffes Holz im Innenraum wird beim HF 410 ­ergänzt durch die Beständigkeit und Wartungsfreiheit von Aluminium im Aus­ senbereich. Die Aluminium-Schale des neuen Fenstersystems ist in allen Farben und sämtlichen Internorm-Design-­Stilen erhältlich und bietet damit neben hoch

gun.

Innen edles Holz in vielen Variationen und Farben, aussen eine hochwetterfeste Aluminium-Schale für höchste Beständigkeit und dazwischen ein stabiler Holzkern in I-tec-Core-Technologie. Im Kern des neuen Holz-AluminiumFensters sorgen dünn verleimte Holzschichten für hohe Festigkeit.

Fassaden 2016

wetterfestem Schutz auch vielfältige Optionen bei der Fassadengestaltung. Der «EnergieGenie Innovationspreis» des österreichischen Bundes­ ministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und des Landes Oberösterreich zeichnet neue Produkte nach den Kriterien Innovation, Energieeinsparung und Neuheitsgrad aus. Die Preisverleihung fand im Rahmen der offiziellen Eröffnung der Energiesparmesse Wels am 26. Februar 2016 statt. Internorm ist die grösste international tätige Fenstermarke Europas und Arbeitgeber für 1800 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent). Mehr als 22,5 Millionen Fenstereinheiten und Türen haben die drei Produktionswerke Traun, Sarleinsbach und Lannach in Österreich bisher ver­ lassen. Zur Produktpalette gehören neben den Fenster- und Türsystemen auch ­Sonnen- und Insektenschutzsysteme. ɁɁinternorm.ch


79 Schaufenster Produkte und Anwendungen

Die Membranfassaden sorgen für zusätzlichen Schutz und Beschattung und geben gleichzeitig dem Gebäude ein repräsentatives, hochwertiges Aussehen.

Das Gebäude «Stockercenter» in Chur wurde komplett saniert. Für ein markantes und prägendes Äusseres sorgt eine neue Membranfassade.

Fassade setzt Akzente

gun. Möbel Stocker ist ein Traditionshaus

in Chur, das in der Region einen guten Ruf geniesst. Nachdem die Liegenschaft die Besitzer gewechselt hatte, wurde eine Gesamtsanierung beschlossen. Dazu ge­ hören ein neu gestalteter Eingangs­ bereich und modernisierte Ausstellungs­ flächen. Das Gebäude aus den 60er-Jahren hatte bisher nur wenige Fenster. Nach dem Umbau gibt es nicht nur viel mehr Tageslicht, eine bessere Verteilung der Ausstellungsflächen und neue Büro­ räume. Zu den äusserlich prägenden ­Elementen gehört auch eine auffällige Fassade. Die Hauptfassade sowie die zwei Stirnseiten des Gebäudes haben ein neues Gesicht erhalten. Verantwortlich für diese Membran-Hülle ist die Firma HP Gasser aus Lungern (OW). Prototyp in Lungern gebaut

Die rund 700 m² grossen Membranfassa­ den sorgen zusätzlich für Schutz und Be­ schattung für die grossen Fensterflächen. Sie ermöglichen es, den bisherigen Cha­ rakter des kompakten Baukörpers bei­ zubehalten. Gleichzeitig geben sie dem Gebäude ein repräsentatives, hochwerti­ ges Aussehen. Das Material für die Mem­ Fassaden 2016

brane stammt von der Firma Serge Fer­ rari. Verwendet wurde Soltis FT381 im Farbton metallgehämmert, sodass mög­ lichst viel Licht durchkommt. In der Werkhalle in Lungern wurde die Mem­ bran konfektioniert: geschnitten, ge­ schweisst und aufgerollt für den Trans­ port. Vor Ort in Chur wurden von HP Gasser zudem die Spanntechnik und die Bespannung gemacht. Für den Umbau verantwortlich war das Architekturbüro Ritter Schumacher aus Chur. Bei der Ausschreibung des Auf­ trags überzeugte das Angebot von HP Gasser, das sie zusammen mit der Dorn AG Gebäudehüllen einreichte, die für die Fassaden-Unterkonstruktion verant­ wortlich war. Das Projekt bei Möbel Stocker war in der Projektierung nicht einfach. Die Sta­ tik der Fassadenelemente musste stetig neu berechnet werden. Es ist zudem eine der ersten Membranfassaden in der Schweiz, die nach der neuen Brand­ schutznorm VKF genehmigt wurde. Dazu gab es intensive Diskussionen mit der Feuerpolizei. Die neue Fassade wurde Ende April fertiggestellt. ɁɁhpgasser.ch


80 Marktplatz Übersichten

* Tätig in

NS = nördliche Schweiz

CAD-Planung und -Projektierung

Datentransfer via Internet

Expertisen betreffend Konstruktion

www.atheco.ch

1999

1

GS

Baumberger Bau AG

www.baumberger-holzbau.ch 1949

20

GS

Bieri Tenta AG

www.bieri.ch

1965

120

GS

Brand Metallbau AG

www.brand.ch

1974

40

GS

Buri Müller Partner GmbH

www.burimueller.ch

1983

8

Dach & Wand Systembau AG

www.dw-systembau.ch

2008

Energiebüro AG

www.energieburo.ch

Elementwerk Istighofen AG

GS

30

GS

1996

12

GS

www.betonelementwerk.ch

2002

25

GS

Fachwerk F+K Engineering AG

www.fachwerk.ch

2001

8

GS

Feroplan Engineering AG

www.feroplan.ch

1989

20

GS

Finstral AG

www.finstral.ch

1969

1400

GS

Glas Marte GmbH

www.glasmarte.at

1930

350

GS

Glas Trösch Holding AG

www.glastroesch.ch

1905

5000

GS

Haupt AG

www.haupt-ag.ch

1914

80

SS, NS, WS

Ingenieurbüro AMP

www.ib-amp.de

1976

16

GS

Jakob AG

www.jakob.ch

1904

79

GS

Keller Systeme AG

www.keller-systeme.ch

1933

60

GS

Dr. Lüchinger + Meyer

www.luechingermeyer.ch

1995

58

Metallbau Partner AG

www.mbpag.ch

1968

MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG

www.ms-element.ch

PBF Fassadentechnik GmbH

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GS

3

SS

1950

234

GS

www.pbf.ch

1995

10

GS

REBA Fassadentechnik AG

www.reba-ag.ch

1988

10

GS

Renggli AG

www.renggli-haus.ch

1923

200

GS

Rood Metallbauplanung AG

www.rood-ag.ch

2013

3

GS

SFS Unimarket AG

www.sfsunimarket.biz

1928

650

GS

SIGAB

www.sigab.ch

1980

3

GS

Stäger + Nägeli AG

www.fassadenplanung.ch

1978

3

GS

Stahlton Bauteile AG

www.stahlton-bauteile.ch

1945

180

Stüssi Betonvorfabrikation AG

www.stuessi-ag.ch

2002

55

Swissenergie AG

www.swiss-energie.com

2013

Umicore Building Products Schweiz AG

www.vmzinc.com

1990

WS = westliche Schweiz

OS = östliche Schweiz

SS = zentrale und südliche Schweiz

Fassaden 2016

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GS

GS

GS = ganze Schweiz

GS

GS 10

Expertisen betreffend Brandschutz

Aktionsradius*

Atheco AG

Expertisen betreffend Energiefragen

Anzahl Mitarbeitende

ISO-Zertifizierung ISO 14001

LEISTUNGEN

Gründungsjahr

Fassadenplaner

ISO-Zertifizierung ISO 9001

UNTERNEHMEN


81 Marktplatz Übersichten

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REFERENZOBJEKT

Autonome, selbsttragende Strukturen

Wintergärten

Um- und Ergänzungsbauten

Industriebau-Fassaden

Fassaden mit integrierter Fotovoltaik

Hochdämmende Fassaden

Bauen mit Glas

Holz-Fassadenkonstruktionen

MetallFassadenkonstruktionen

Isothermische Berechnungen

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Bauphysikalische Beratungen / Berechnungen

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Controlling

Fachbauleitung / Qualitätssicherungen

TÄTIGKEITSFELDER/KONSTRUKTIONSMATERIALIEN

Baubegleitung

Ausschreibungen / Submissionen

Bauprojekte

Vorprojekte

Konzeptstudien

Expertisen betreffend HLK in Fassade

LEISTUNGEN

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SBB Zentrale Bern Wankdorf, 3041 Bern l

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Neugestaltung Vorfahrten Flughafen Zürich Grosspeter Tower, Grosspeterstrasse 44, 4052 Basel

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Balgrist Campus, Lengghalde 5, 8008 Zürich Messezentrum Basel, HH One One Cham, WHN Hirzenbach Zürich

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ETH Neubauten

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Archhöfe, beim Bahnhof, Winterthur

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Kooperative Speicherbibliothek, Büron, LU 2015 Spital Region Oberaargau SRG Langenthal,, 2014 Strafjustizzentrum Muttenz

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Biozentrum Uni Basel, Würth Verwaltungsgebäude, Rorschach

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Prime Tower, Hardstrasse 201, 8005 Zürich

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siehe www.renggli-haus.ch -> Referenzen

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Bürgenstock Resort Lake Luzern Waldhotel, Bürgenstock, 6363 Oberbürgen

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diverse, wegen Gutachten keine Angaben

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Hochbaukomplex Thurgauerstrasse, Thurgauerstrasse 32-38, 8053 Zürich

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Osterwalder Tower, 8050 Zürich, Geschäftshaus Oslo Nord, 4142 Münchenstein

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Kreisspital Männendorf WH + GH Buchenhof, 6210 Sursee

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Die Marktübersicht gibt Informationen wieder, die von den betreffenden Unternehmen für diese Sonderausgabe zur Verfügung gestellt wurden. Für ihren Gehalt kann der Herausgeber keine Gewähr übernehmen.

Fassaden 2016


82 Marktplatz Übersichten UNTERNEHMEN

CAD-Planung und -Projektierung

Datentransfer via Internet

CNC-Produktion

Montage

Wartung / Überprüfung

Minergie- und Passivhaus-Standard

GS

120

GS

1963

60

OS, NS

www.brand.ch

1974

40

GS

Creabeton Matériaux AG

www.creabeton-materiaux.ch

1876

430

GS

Dach & Wand Systembau AG

www.dw-systembau.ch

2008

30

Diethelm Fassadenbau AG

www.diethelm-ag.ch

1970

Wir danken EDILTECNICA AG der Bauherrschaft www.ediltecnica.ch Elementwerk Istighofen AG

ISO-Zertifizierung ISO 9001

Aktionsradius*

Anzahl Mitarbeitende

Gründungsjahr

ISO-Zertifizierung ISO 14001

Fassadenbauer

4B Fassaden AG

www.4-b.ch

2003

60

GS

Baumberger Bau AG

www.baumberger-holzbau.ch

1949

20

Bieri Tenta AG

www.bieri.ch

1965

Blaser Metallbau AG

www.blaser.net

Brand Metallbau AG

GS

50

NS

1971

25

GS

www.betonelementwerk.ch

2002

25

GS

Eternit (Schweiz) AG

www.swisspearl.ch

1903

400

GS

Falu Vapen Schweiz GmbH

www.schwedenfarben.ch

2011

2

GS

Fassadentechnik AG

www.fassadentechnik-ag.com

1979

20

OS

Fehrtech

www.fehrtech.ch

1927

30

NS, OS

Finstral AG

www.finstral.ch

1969

1400

GS

Fischer Metallbau AG

www.fischer-metallbau.ch

1946

17

NS

FR Metallbau AG

www.frm.ch

1998

16

NS

Geilinger AG

www.geilinger.ch

1845

90

GS

Gerber & Gadola Fassaden AG

www.ggf-ag.ch

1985

25

SS

Gerber-Vogt AG

www.gerber-vogt.ch

1923

80

NS

Glas Marte GmbH

www.glasmarte.at

1930

350

GS

Hans Studach's Erben AG

www.studach.com

1901

22

OS

Haupt AG

www.haupt-ag.ch

1914

80

SS, NS, WS

Jakob AG

www.jakob.ch

1904

79

GS

K. Studer AG

www.studer.ag

1923

90

NS

Keller Systeme AG

www.keller-systeme.ch

1933

60

GS

Kläusler AG

www.himacs.ch

1979

22

GS

Kost Holzbau AG

www.kost.ch

1880

70

SS

KRAPF AG

www.krapfag.ch

1964

85

GS

Lerch AG Bauunternehmung

www.lerch.ch

1859

180

NS, OS

WS = westliche Schweiz

SS = zentrale und südliche Schweiz

Spilhof 1 | 5626 hermetSchwil | t 056 649 20 20 | diethelm-ag.ch | info@diethelm-ag.ch

für das entgegengeBrachte Vertrauen

Diethelm SAF 12.indd 1

* Tätig in

NS = nördliche Schweiz

OS = östliche Schweiz

27.08.12 15:11

Fassaden 2016

GS = ganze Schweiz


83 Marktplatz Übersichten

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Verfugen

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Kleben

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Klemmen

Verkleidung / Verschalung

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Schrauben

Integrierte Fotovoltaik

l

Nieten

Selbsttragende Fassade

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Wintergärten

Vorhangfassaden

l

Freistehende Treppen / Lifttürme

Holzwerkstoffe

l

Erker

Holz

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Balkonstrukturen

Farbe/Pulverlackierung

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Schweissen

l

Verputz / Wärmedämmverbundsystem

l

VERBINDUNGSARTEN

Naturstein

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PRODUKTE

Faserzement

Kunststoffe

l

Betonelemente

Glas

l

Bronze

Aluminium

l

Kupfer

Chromnickelstahl

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Titanzink

Stahl, Stahlblech

VERWENDETE UND VERARBEITETE MATERIALIEN

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Die Marktübersicht gibt Informationen wieder, die von den betreffenden Unternehmen für diese Sonderausgabe zur Verfügung gestellt wurden. Für ihren Gehalt kann der Herausgeber keine Gewähr übernehmen.

Fassaden 2016


84 Marktplatz Übersichten

ISO-Zertifizierung ISO 9001

ISO-Zertifizierung ISO 14001

CAD-Planung und -Projektierung

Datentransfer via Internet

1972

777

OS

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Losch Wandsysteme GmbH

www.loschwand.de

1984

16

GS

MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG

www.ms-element.ch

1950

234

GS

NEBA Therm AG

www.neba-therm.ch

1980

50

GS

Pfister Metallbau AG

www.pfister-mauren.ch

1974

30

NS/OS

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Pohltec Fassaden GmbH

www.pohltec.com

55

GS

l

Progin SA Metal

www.progin.ch

1984

170

NS, OS, WS

l

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l

Renggli AG

www.renggli-haus.ch

1923

200

GS

l

l

Reynaers AG

www.reynaers.ch

1996

17

GS

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Schäfer Holzbautechnik AG

www.sht.ch

2003

53

GS

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Schenker Storen AG

www.storen.ch

1881

1150

GS

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Rolf Schlagenhauf AG

www.schlagenhauf.ch

1934

260

OS, SS

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Schmid Bauunternehmung AG

www.schmid.lu

1979

504

SS

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Schmidlin-TSK AG

www.schmidlin-tsk.com

2006

150

GS

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l

SFS Unimarket AG

www.sfsunimarket.biz

1928

650

GS

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Spirig Vogel Haustech GmbH

www.spirigvogel.ch

1942

40

OS

Stahlbau Pichler Schweiz AG

www.stahlbaupichler.ch

1978

200

GS

Stüssi Betonvorfabrikation AG

www.stuessi-ag.ch

2002

55

Tschopp Holzbau AG

www.tschopp-holzbau.ch

1972

Tuchschmid AG

www.tuchschmid.ch

Umicore Building Products Schweiz AG www.vmzinc.com * Tätig in

NS = nördliche Schweiz

WS = westliche Schweiz

FALU VAPEN Schweiz GmbH Herrewegmoos CH 6017 Ruswil 041 495 38 34

OS = östliche Schweiz

SS = zentrale und südliche Schweiz

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GS

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84

SS

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1849

110

GS

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1990

10

GS

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Die moderne Schlammfarbe

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Farben für Holzfassaden www.schwedenfarben.ch

29.Sept. - 2. Okt. 2016 Halle 1 / Stand E18

Holz Basel

11. - 15.Okt. 2016 Zukunft Holz Stand Z18 Schulhaus Münchenstein

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Bauen und Wohnen Luzern

MFH Muttenz

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GS = ganze Schweiz

Schwedenfarben

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Minergie- und Passivhaus-Standard

Aktionsradius*

www.lindner-group.com

Wartung / Überprüfung

Anzahl Mitarbeitende

Lindner Fassaden GmbH

Montage

Gründungsjahr

Fassadenbauer

CNC-Produktion

UNTERNEHMEN

Tierpark Lange Erlen Basel

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85 Marktplatz Übersichten

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Kleben

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Erker

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Klemmen

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Schrauben

l

Nieten

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Schweissen

l

Wintergärten

Balkonstrukturen

l

Freistehende Treppen / Lifttürme

Verkleidung / Verschalung

l

Integrierte Fotovoltaik

l

Selbsttragende Fassade

l

VERBINDUNGSARTEN

Vorhangfassaden

l

Holzwerkstoffe

l

Holz

Glas

l

Farbe/Pulverlackierung

Bronze

l

Verputz / Wärmedämmverbundsystem

Kupfer

l

Naturstein

Titanzink

l

PRODUKTE

Faserzement

Aluminium

l

Betonelemente

Chromnickelstahl

l

Kunststoffe

Stahl, Stahlblech

VERWENDETE UND VERARBEITETE MATERIALIEN

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Die Marktübersicht gibt Informationen wieder, die von den betreffenden Unternehmen für diese Sonderausgabe zur Verfügung gestellt wurden. Für ihren Gehalt kann der Herausgeber keine Gewähr übernehmen.

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86 Marktplatz Übersichten

* Tätig in

NS = nördliche Schweiz

Aktionsradius*

Datenaustausch via Internet

Anzahl Mitarbeitende

Einsatzplanung mit CAFM

Gründungsjahr

Fassadenunterhalt

ISO-Zertifizierung ISO 9001

UNTERNEHMEN

Baumberger Bau AG

www.baumberger-holzbau.ch

1949

20

GS

Bieri Tenta AG

www.bieri.ch

1965

120

GS

DESAX AG

www.desax.ch

1982

85

GS

Elementwerk Istighofen AG

www.betonelementwerk.ch

2002

25

GS

Farebo AG

www.farebo.ch

1992

10

NS

Falu Vapen Schweiz GmbH

www.schwedenfarben.ch

2011

2

GS

Fassadentechnik AG

www.fassadentechnik-ag.com

1979

20

OS

Geilinger AG

www.geilinger.ch

1845

90

GS

Gerber-Vogt AG

www.gerber-vogt.ch

1923

80

NS

Hans Studach's Erben AG

www.studach.com

1901

22

OS

K. Studer AG

www.studer.ag

1923

90

NS

Keller Systeme AG

www.keller-systeme.ch

1933

60

GS

Kost Holzbau AG

www.kost.ch

1880

70

SS

Losch Wandsysteme GmbH

www.loschwand.de

1984

16

GS

Nordwand

www.nordwand.ch

1998

4

GS

PCT Swiss GmbH

www.pct-basel.ch

2004

4

GS

POLY-RAPID AG

www.poly-rapid.ch

1972

500

GS

Renggli AG

www.renggli-haus.ch

1923

200

GS

Schenker Storen AG

www.storen.ch

1881

1150

GS

Schmid Bauunternehmung AG

www.schmid.lu

1979

504

SS

Spirig Vogel Haustech GmbH

www.spirigvogel.ch

1942

40

OS

STC Umwelt AG

www.stcag.ch

2000

15

NS, OS, SS

Tschopp Holzbau AG

www.tschopp-holzbau.ch

1972

84

SS

Umicore Building Products Schweiz AG

www.vmzinc.com

1990

10

GS

WS = westliche Schweiz

OS = östliche Schweiz

SS = zentrale und südliche Schweiz

Fassaden 2016

GS = ganze Schweiz

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87 Marktplatz Übersichten

Service im Abonnement

Gerüst

Hebebühne

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Abseilen

Reparaturen und allgemeine Unterhaltsarbeiten

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HILFSMITTEL

Ersatz defekter und fehlender Teile

Asbestsanierung

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Aufmodellierungen

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Verfestigungen

Insekten- / Ungezieferschutz

l

Hydrophobierungen

Schutz vor VogelVerunreinigungen

l

Mauerentfeuchtung

Holzschutz

l

FASSADENUNTERHALT

Oberflächenversiegelung

Graffitischutz und -entfernung

FASSADENSCHUTZ

Hochdruckreinigung

Sandstrahlen

Beschattungsanlagen

Fenster / Glas

Keramik-Fassaden

Holz-Fassade

Metall-Fassaden

Stein/Beton-Fassaden

FASSADENREINIGUNG

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Die Marktübersicht gibt Informationen wieder, die von den betreffenden Unternehmen für diese Sonderausgabe zur Verfügung gestellt wurden. Für ihren Gehalt kann der Herausgeber keine Gewähr übernehmen.

Fassaden 2016


88 Marktplatz Übersicht

* Tätig in

NS = nördliche Schweiz

www.1a-hunkeler.ch

1774

65

Allega GmbH

www.allega.ch

1933

140

Aperam Stainless Services & Solutions Switzerland AG www.uginox.com

1724

9400

Auvero Fassadensysteme

www.auvero.ch

2014

2

Bieri Tenta AG

www.bieri.ch

1965

120

Brand Metallbau AG

www.brand.ch

1974

40

Bruag AG

www.bruag.ch

2008

12

DAW Schweiz AG

www.caparol.ch

1964

110

Debrunner Acifer AG

www.d-a.ch

1755

1720

Dynasol GmbH

www.impra.ch

1990

20

Gebrüder Eisenring AG

www.eisenring.ch

1875

30

Elementwerk Istighofen AG

www.betonelementwerk.ch

2002

25

Eternit (Schweiz) AG

www.swisspearl.ch

1903

400

Falu Vapen Schweiz GmbH

www.schwedenfarben.ch

2011

2

Feba Fassadenbauteile AG

www.feba.ch

1995

30

Feyco AG

www.feycotreffert.com

1902

380

Finstral AG

www.finstral.ch

1969

1400

Flachglas (Schweiz) AG

www.flachglas.ch

1836

200

Flumroc AG

www.flumroc.ch

1900

245

Gasser Fassadentechnik AG

www.gasserfassadentechnik.ch

2007

20

Glaromat AG

www.glaromat.ch

1971

22

Glas Marte GmbH

www.glasmarte.at

1930

350

Guber Natursteine AG

www.guber.ch

1904

50

Hagemeister GmbH + Co. KG

www.hagemeister.de

1900

130

Harzenmoser

www.harzenmoser.net

1974

20

Hueck Swiss AG

www.hueck.ch

1990

8

iQprotec GmbH

www.iqprotec.com

2010

2

Jakob AG

www.jakob.ch

1904

79

Jansen AG

www.jansen.com

1923

900

K. Studer AG

www.studer.ag

1923

90

Karl Bubenhofer AG

www.kabe-farben.ch

1908

270

WS = westliche Schweiz

OS = östliche Schweiz

SS = zentrale und südliche Schweiz

Fassaden 2016

GS = ganze Schweiz

in der Schweiz hergestellte Produkte

Vertrieb von Fremdprodukten

1a Hunkeler

Produkte aus Eigenfabrikation

Anzahl Mitarbeitende

dynasol

Gründungsjahr

Oberflächen, Oberflächenbehandlung Fassaden-Dämmstoffe, Fugen, Dichtungen

ISO-Zertifizierung ISO 14001

Zulieferer

ISO-Zertifizierung ISO 9001

UNTERNEHMEN

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Minergie- und Passivhausstandard-Produkte CNC-Produktion Montage / Montageunterstützung Wartung / Überprüfung

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Fassaden 2016

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Fugen / Dichtungen

Hinterlüftung notwendig

Vakuum-Paneele / PCM

OBERFLÄCHEN / OBERFLÄCHENBEHANDLUNG

organische Dämmstoffe

mineralische / anorganische Dämmstoffe

Farben für Holzfassaden

Dämmschicht als System­bestandteil

Holzschutz-Beschichtung

Putzsysteme / Farbe

Keramik / Klinker / Ziegel / Sichtbackstein

Faserzement- / WeisszementProdukte

Naturstein

Holz- / Holzwerkstoffpaneele

Kunststoff / Kunstharz nicht transparent / Textilien

Glas / Folien / transparenter Kunststoff

Farbbehandlung von Blechen / Pulverlackierung

UNTERNEHMEN

Gitter / Roste / Netze / Lochbleche / Steckmetall

Zink- / Titanbleche

Kupferbleche

Aluminiumbleche

Edelstahlbleche

Stahlbleche

Spezialanfertigungen nach Kundenwunsch

89 Marktplatz Übersicht FASSADEN-DÄMMSTOFFE / FUGEN / DICHTUNGEN

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Die Marktübersicht gibt Informationen wieder, die von den betreffenden Unternehmen für diese Sonderausgabe zur Verfügung gestellt wurden. Für ihren Gehalt kann der Herausgeber keine Gewähr übernehmen.


90 Marktplatz Übersicht

für 4-Farben-Druck / Skalafarben

für Bildschirm- und Office-Anwendung

medava medava P A R T N E R

Logo GRAUSTUFEN für Zeitungsdruck

medava P A R T N E R

Logo ORDNER

für internern Gebrauch: Ordner (Sonderversion mit schwarzer Schrift)

Logo RGB negativ

für Webanwendung auf Hintergrund (Schwarz = Transparent)

medava P A R T N E R

medava P A R T N E R

supramat

* Tätig in

Vertrieb von Fremdprodukten

in der Schweiz hergestellte Produkte

www.keller-systeme.ch

1933

60

l

HANS KOHLER AG

www.kohler.ch

1917

154

l

Losch Wandsysteme GmbH

www.loschwand.de

1984

16

MAB Amsler AG

www.mab-amsler.ch

1962

40

MAGNA Glaskeramik GmbH

www.magna-glaskeramik.com

1999

20

Medava + Partner GmbH

www.medava.ch

2007

4

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Moeding Keramikfassaden GmbH

www.moeding.de

2000

35

l

Montana Bausysteme AG

www.montana-ag.ch

1964

100

Neomat AG

www.neomat.ch

1965

53

OKALUX GmbH

www.okalux.de

1965

100

l

PBF Fassadentechnik GmbH

www.pbf.ch

1961

1000

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E. Pfister + Cie. AG

www.metallpfister.ch

1907

10

Pohltec Fassaden GmbH

www.pohltec.com

PREFA Schweiz

www.prefa.ch

1998

15

ProPanel GmbH

www.propanel.ch

2006

2

Rathscheck Schiefer und

www.rathscheck.de

1793

Rheinzink (Schweiz) AG

www.rheinzink.ch

1993

5

Saint-Gobain Isover SA

www.isover.ch

1937

165

Sarna-Granol AG

www.sarna-granol.ch

1979

30

Sauter Edelstahl AG

www.sedag.ch

1977

60

Schäfer Lochbleche GmbH+Co. KG

www.schaefer-lochbleche.de

1980

Schenker Storen AG

www.storen.ch

1881

1150

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Sefar AG

www.sefararchitecture.com

1830

2200

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SIGA Services AG

www.siga.ch

1966

400

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Sika Schweiz AG

www.sika.ch

1910

17000

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Soba Inter AG

www.soba-inter.com

1976

15

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Stahlton Bauteile AG

www.stahlton-bauteile.ch

1945

180

l

STAINER Schriften + Siebdruck

www.stainer.co.at

1971

65

l

Supramat-Swiss GmbH

www.supramat-swiss.ch

2013

Tschopp Holzbau AG

www.tschopp-holzbau.ch

1972

84

Umicore Building Products Schweiz AG

www.vmzinc.com

1990

10

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P A R T N E R

P A R T N E R

Logo RGB

Produkte aus Eigenfabrikation

ISO-Zertifizierung ISO 9001

Logo CMYK

medava

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Anzahl Mitarbeitende

für 2-Farben-Druck Grau PANTONE Cool gray 10 Rot: PANTONE Red 032

l

Keller Systeme AG

Oberflächen, Oberflächenbehandlung Fassaden-Dämmstoffe, Fugen, Dichtungen

Logo Pantone

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Gründungsjahr

Zulieferer

ISO-Zertifizierung ISO 14001

UNTERNEHMEN

NS = nördliche Schweiz

WS = westliche Schweiz

OS = östliche Schweiz

SS = zentrale und südliche Schweiz

Fassaden 2016

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55

GS = ganze Schweiz

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Fassaden 2016

Keramik / Klinker / Ziegel / Sichtbackstein

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Fugen / Dichtungen

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Hinterlüftung notwendig

Vakuum-Paneele / PCM

OBERFLÄCHEN / OBERFLÄCHENBEHANDLUNG

organische Dämmstoffe

mineralische / anorganische Dämmstoffe

Farben für Holzfassaden

Dämmschicht als System­bestandteil

Holzschutz-Beschichtung

Putzsysteme / Farbe

Faserzement- / WeisszementProdukte

l

Naturstein

Holz- / Holzwerkstoffpaneele

Kunststoff / Kunstharz nicht transparent / Textilien

Glas / Folien / transparenter Kunststoff

Farbbehandlung von Blechen / Pulverlackierung

UNTERNEHMEN

Gitter / Roste / Netze / Lochbleche / Steckmetall

Zink- / Titanbleche

Kupferbleche

Aluminiumbleche

Edelstahlbleche

Stahlbleche

Wartung / Überprüfung

Montage / Montageunterstützung

CNC-Produktion

Minergie- und Passivhausstandard-Produkte

Spezialanfertigungen nach Kundenwunsch

91 Marktplatz Übersicht FASSADEN-DÄMMSTOFFE / FUGEN / DICHTUNGEN

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Die Marktübersicht gibt Informationen wieder, die von den betreffenden Unternehmen für diese Sonderausgabe zur Verfügung gestellt wurden. Für ihren Gehalt kann der Herausgeber keine Gewähr übernehmen.


92 Marktplatz Übersicht

* Tätig in

1774

65

Allega GmbH

www.allega.ch

1933

140

Biene Fenster AG

www.biene-fenster.ch

1911

120

Bieri Tenta AG

www.bieri.ch

1965

120

Brand Metallbau AG

www.brand.ch

1974

40

Debrunner Acifer AG

www.d-a.ch

1755

1720

EgoKiefer AG

www.egokiefer.ch

1932

750

Elementwerk Istighofen AG

www.betonelementwerk.ch

2002

25

esco Metallbausysteme GmbH

www.esco-online.de

1965

200

Feba Fassadenbauteile AG

www.feba.ch

1995

30

Finstral AG

www.finstral.ch

1969

1400

Forster Profilsysteme AG

www.forster-profile.ch

1874

270

Gasser Fassadentechnik AG

www.gasserfassadentechnik.ch

2007

20

Gerber-Vogt AG

www.gerber-vogt.ch

1923

80

GEZE Schweiz AG

www.geze.ch

1972

Glaromat AG

www.glaromat.ch

1971

22

Glas Marte GmbH

www.glasmarte.at

1930

350

Guber Natursteine AG

www.guber.ch

1904

50

Guggenberger GmbH

www.automatischesonnensegel.ch

1999

4

GUTMANN AG

www.gutmann-group.com

1937

1300

HALFEN Swiss AG

www.halfen.ch

1929

25

Hawa AG

www.hawa.ch

1965

Hörmann Schweiz AG

www.hoermann.ch

Hueck Swiss AG

● ●

● ●

● ●

● ●

140

1983

120

www.hueck.ch

1990

8

IsoWall AG

www.isowall.ch

2002

1

Jakob AG

www.jakob.ch

1904

79

Jansen AG

www.jansen.com

1923

900

K. Studer AG

www.studer.ag

1923

90

Keller Systeme AG

www.keller-systeme.ch

1933

HANS KOHLER AG

www.kohler.ch

1917

WS = westliche Schweiz

OS = östliche Schweiz

SS = zentrale und südliche Schweiz

Fassaden 2016

GS = ganze Schweiz

NS = nördliche Schweiz

in der Schweiz hergestellte Produkte

www.1a-hunkeler.ch

Vertrieb von Fremdprodukten

Anzahl Mitarbeitende

1a Hunkeler

Produkte aus Eigenfabrikation

Gründungsjahr

Fassadensysteme/Profile/lineare Elemente Öffnungen/Beschattungen

ISO-Zertifizierung ISO 14001

Zulieferer

ISO-Zertifizierung ISO 9001

UNTERNEHMEN

60

154


Minergie- und Passivhausstandard-Produkte CNC-Produktion Montage / Montageunterstützung Wartung / Überprüfung

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Fassaden 2016

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Wintergarten-Beschattungen

Schiebeläden

Rollläden

Raff-Lamellenstoren

Textile Beschattungen

Kunststoff-Fenster

l

Holz-Fenster

FASSADENSYSTEME / PROFILE / LINEARE ELEMENTE

Holz / Metall-Fenster

Metall-Fenster

Zargen / Fensterbänke

Toranlagen

Türanlagen / Türantriebe

Sockelsysteme

Gesimse / Gewände / Stürze in Beton / Kunststein

Fassadensysteme in Holz

Halterungen / Verbindungen / Unterkonstruktionen

Profile in Aluminium

Profile in Stahl

UNTERNEHMEN

Pfosten / Riegel-Systeme in Aluminium

Pfosten / Riegel-Systeme in Stahl

Spezialanfertigungen nach Kundenwunsch

93 Marktplatz Übersicht ÖFFNUNGEN / BESCHATTUNGEN

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Die Marktübersicht gibt Informationen wieder, die von den betreffenden Unternehmen für diese Sonderausgabe zur Verfügung gestellt wurden. Für ihren Gehalt kann der Herausgeber keine Gewähr übernehmen.


94 Marktplatz Übersicht

Vertrieb von Fremdprodukten

in der Schweiz hergestellte Produkte l

4

l

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2000

35

l

www.montana-ag.ch

1964

100

Monteco GmbH

www.monteco.ch

2002

5

MÜLLER-STEINAG ELEMENT AG

www.ms-element.ch

1950

234

l

l

l

PBF Fassadentechnik GmbH

www.pbf.ch

1961

1000

l

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l

PREFA Schweiz

www.prefa.ch

1998

15

l

ProPanel GmbH

www.propanel.ch

2006

2

RAICO Swiss GmbH

www.raico.ch

1992

170

l

Rathscheck Schiefer und

www.rathscheck.de

1793

Reynaers AG

www.reynaers.ch

1996

17

l

Rogger Fasteners AG

www.rogger-fastenersag.ch

1999

5

l

Sarna-Granol AG

www.sarna-granol.ch

1979

30

l

Schäfer Lochbleche GmbH+Co. KG

www.schaefer-lochbleche.de

1980

Schenker Storen AG

www.storen.ch

1881

1150

l

l

l

Sefar AG

www.sefararchitecture.com

1830

2200

l

l

l

l

Soba Inter AG

www.soba-inter.com

1976

15

l

l

l

l

Stahlton Bauteile AG

www.stahlton-bauteile.ch

1945

180

l

STAINER Schriften + Siebdruck

www.stainer.co.at

1971

65

l

AL3 SwissStarFenster AG

www.al3.ch

2008

30

l

l

TORMAX Schweiz AG

www.tormax.ch

1980

62

l

l

Tschopp Holzbau AG

www.tschopp-holzbau.ch

1972

84

Unlimited Perspective SA

www.panoramah.com

2008

60

ISO-Zertifizierung ISO 9001

l

Anzahl Mitarbeitende

l

Gründungsjahr

Produkte aus Eigenfabrikation

Zulieferer

KRAPF AG

www.krapfag.ch

1964

85

l

Losch Wandsysteme GmbH

www.loschwand.de

1984

16

medava

Medava + Partner GmbH

www.medava.ch

2007

medava

Moeding Keramikfassaden GmbH

www.moeding.de

Montana Bausysteme AG

Fassadensysteme/Profile/lineare Elemente Öffnungen/Beschattungen

Logo Pantone

für 2-Farben-Druck Grau PANTONE Cool gray 10 Rot: PANTONE Red 032

Logo CMYK

für 4-Farben-Druck / Skalafarben

medava P A R T N E R

P A R T N E R

Logo RGB

für Bildschirm- und Office-Anwendung

ISO-Zertifizierung ISO 14001

UNTERNEHMEN

P A R T N E R

Logo GRAUSTUFEN für Zeitungsdruck

medava

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P A R T N E R

Logo ORDNER

für internern Gebrauch: Ordner (Sonderversion mit schwarzer Schrift)

Logo RGB negativ

für Webanwendung auf Hintergrund (Schwarz = Transparent)

* Tätig in

medava P A R T N E R

medava

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P A R T N E R

NS = nördliche Schweiz

WS = westliche Schweiz

OS = östliche Schweiz

SS = zentrale und südliche Schweiz

Fassaden 2016

GS = ganze Schweiz

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Minergie- und Passivhausstandard-Produkte

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Wartung / Überprüfung

Pfosten / Riegel-Systeme in Stahl Pfosten / Riegel-Systeme in Aluminium Profile in Stahl Profile in Aluminium Halterungen / Verbindungen / Unterkonstruktionen

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Fassaden 2016

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Metall-Fenster

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Wintergarten-Beschattungen

Schiebeläden

Rollläden

Raff-Lamellenstoren

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Textile Beschattungen

Kunststoff-Fenster

Holz-Fenster

FASSADENSYSTEME / PROFILE / LINEARE ELEMENTE

Holz / Metall-Fenster

Zargen / Fensterbänke

Toranlagen

Türanlagen / Türantriebe

Sockelsysteme

Gesimse / Gewände / Stürze in Beton / Kunststein

UNTERNEHMEN

Fassadensysteme in Holz

Montage / Montageunterstützung

CNC-Produktion

Spezialanfertigungen nach Kundenwunsch

95 Marktplatz Übersicht ÖFFNUNGEN / BESCHATTUNGEN

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Die Marktübersicht gibt Informationen wieder, die von den betreffenden Unternehmen für diese Sonderausgabe zur Verfügung gestellt wurden. Für ihren Gehalt kann der Herausgeber keine Gewähr übernehmen.


96 Ausklang Epilog

Nachspiel Sonderausgabe Fassaden 10. Jahrgang Herausgeberin B + L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99 Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch blverlag.ch Verleger Peter Boll Verlagsleiter Philipp Bitzer Redaktion Uwe Guntern (gun) Anna Ettlin (ale)

Leonardo da Vincis Skizze folgt den anatomischen Angaben von Vitruv.

Anzeigen Gabriela Hüppi (Leitung) Reto Schnider Anzeigendisposition Denise Bucher Leserdienst Jasmin Brühwiler Layout Ines Häny Miro Peloso

«De architectura libri decem» (Zehn Bücher über Architektur) von Vitruv ist das älteste Werk über Architektur und Bauingenieurkunst, das wir kennen. Marcus Vitruvius Pollio (um 65 bis um 10 v. Chr.) war römischer Architekt, Ingenieur und Architektur-Theoretiker. Er setzt zehn Fachbereiche als unerlässlich für die Ausbildung eines «Baukünstlers» voraus: Schriftkunde, Zeichnen, Geometrie, Arithmetik, Geschichte, Philosophie, Musik, Medizin, Jura und Astronomie. Man ist versucht, es als Standardwerk für die Ausbildung heutiger ­Architekten und Bauingenieure zu bezeichnen. Hier eine kleine Kostprobe: «Das Studium der Philosophie verschafft aber dem Baukünstler eine verfeinerte Sinnesart, damit er lieber nachgiebig als anmassend

sich zeige, dass er billig denkend und, was das Wichtigste ist, frei von Habsucht sei, da keine Bauschöpfung ohne Redlichkeit und Uneigen­ nützigkeit richtig verwirklicht zu werden vermag; desgleichen soll derselbe nicht missgünstig sein und sein hauptsächliches Augenmerk nicht darauf richten, Bauaufträge zu erlangen, sondern er bewahre zur Erhaltung seines guten Rufes mit Würde seine Standesehre, wie solches die Philosophie ihm gebietet.» Die Rezeption Vitruvs ist bis heute weitreichend. Das Propor­ tionssystem des Goldenen Schnitts «Modulor» von Le Corbusier geht zum Beispiel auf seine Methode des Moduls zurück. Und nicht zu vergessen Leonardo da Vincis «vitruvianischer Mensch», wie unschwer an der Namensgebung zu erkennen ist. Fassaden 2016

Illustrationen Grafilu Korrektorat Ullrich Noelle Druck AVD Goldach AG Sulzstrasse 10 –12 9403 Goldach/SG avd.ch Verkaufspreis Im Jahresabonnement der Publikation Architektur + Technik inbegriffen ISSN-Nr. 2296-3707 Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Mit Verfassernamen beziehungsweise Initialen gezeichnete Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Publiziertes Bildmaterial, sofern nicht anders angeführt, wurde dem Verlag zum Abdruck zur Verfügung gestellt. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder kann keine Haftung übernommen werden.


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