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bäder DAS THEMENMAGAZIN FÜR PLANEN, BAUEN, WOHNEN

Das Themenmagazin für Planen, Bauen, Wohnen

28 SEITEN

Kollektionen und Produkte + BODEN-RATGEBER

INTERV IEW

DAS WOHN-BAD Star-Designer Andreas Dimitriadis über das Duschen und Schlafen im selben Raum.

REPORTAGEN

BAD-STORYS Entstehungsgeschichten: Besitzer und Planer erinnern sich an den Weg zum perfekten Bad.

bäder

[2015 ]

PL A NUNGSHILFE

STIL A NALYSE Trend-Übersicht, Checkliste und Material-Tabellen helfen dabei, die richtige Wahl zu treffen. Sonderausgabe von

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AUSGABE 2015


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EDITORIAL

DER INTIMSTE ALLER RÄUME

Foto: Holger Jacob

«Jedem sein eigenes Bad», ist ein simpler und zugleich kniffliger Design-Grundsatz. Lassen Sie sich nicht drängen – aber inspirieren.

Was bedeutet das Bad für Sie? Ist es Ihr Spa-Bereich oder nur der Ort, wo Sie jeden Morgen in den Spiegel hinein gähnen? Den Raum, der in keinem Haus fehlen darf, nutzt jeder Mensch auf seine eigene Art und Weise. Entsprechend vielfältig zeigt sich die Bad-Gestaltung. Ob schlicht (Seite 30) oder bunt (Seite 40), mit Balkon (Seite 8) oder direkt im Schlafzimmer (Seite 56), eines haben alle Badezimmer in dieser Ausgabe gemeinsam: Sie sind Orte der Privatsphäre und der Entspannung. Lassen Sie sich darum nicht von Mode oder fremden Meinungen ablenken: Schliesslich sind es Sie selbst, der/die das Bad täglich nutzen wird. Hören Sie der Beraterin im Showroom, dem Architekten am Bau aufmerksam zu: Sie bringen Erfahrung und Fachwissen mit. Aber entscheiden Sie danach eigenständig. Wählen Sie Materialien (Seite 36) und Bodenbeläge (Seite 62), mit denen Sie sich wohlfühlen. Lernen Sie die aktuellen Trends und die technischen Möglichkeiten kennen (Seite 12), und beschliessen Sie nach dem Gespräch mit einem Experten (Seite 4), welche Neuheiten Ihrem persönlichen Bad zugutekommen und auf welche Sie getrost verzichten können. Nehmen Sie sich Zeit, aus der Produkt­vielfalt auf dem Markt diejenige Armatur, denjenigen Unterbau auszuwählen, die Sie auf Jahre hinweg glücklich machen werden. Denn nur Sie wissen, was Ihr Bad für Sie bedeutet.

Anna Ettlin

bäder

Christoph Teuscher AG Bernstrasse 82 8953 Dietikon ZH Telefon 044 752 10 30 Fax 044 752 10 32 www.glasduschen.ch info@glasduschen.ch Basel/Mittelland/Bern Mauer strasse 74 4 0 5 7 B a s e l Graubünden/Tessin Promenada 37 7018 Flims-Waldhaus

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INHALT

THEMEN

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EDITORIAL

HÄUFIG VERWENDETE MATERIALIEN

DIE ZUKUNFT DES BADES

DIE WANNE

Was gibt es Schöneres, als nach einem Tag Skifahren oder Wandern die Sauna anzuschalten und die rustikale Gemüt- lichkeit zu geniessen ? WELLNESS

IN DER ALTEN WASCHKÜCHE

BADEZIMMERN

KOMFORTZONE

Andreas Dornbracht, Geschäftsführer des gleichnamigen Armaturenherstel- lers, wagt einen Blick in die künftige Nutzung von kleinen und grossen Bad-Oasen.

ENTSPANNEN UND ERLEBEN

Was Sie bei der Auswahl der WannenOberfläche beachten sollten, welche Vorteile ein Material hat und wie man es pflegt, zeigt Ihnen die Tabellenübersicht.

40 EIN DUETT VON

IM FREILUFT-BAD

Zurückhaltende Eleganz im Bad und ein knalliges Farb-Feuerwerk im Gäste-WC beweisen Mut zum Stil-Mix.

SIEBEN BAD-TRENDS

DUSCHEN UND WANNEN

STIL UND KOMFORT IM MODERNEN BAD

DRUNTERHUSCHEN

ÜBERLEGT AN DIE BAD-PLANUNG

14 CHECKLISTE

DAS BAD IM RICHTIGEN LICHT

ZU DIENSTEN

16 TAG UND NACHT

Dank eleganter Farbgestaltung und einem durchdachten Lichtkonzept lädt ein Wellness-Bad 24 Stunden lang zum Entspannen und Geniessen ein.

BADMÖBEL UND LAVABOS

20 WENN DAS BADEZIMMER

WOHNLICH WIRD

SPIEGELSCHRÄNKE

28 ES SPIEGELT SO SCHÖN

DREI BÄDER FÜR EINE WOHNUNG

AUFERSTANDEN

30 AUS DER ASCHE

Wo einmal ein Brand gewütet hatte, erstreckt sich heute eine moderne Dachwohnung mit drei exklusiv eingerichteten Badezimmern auf zwei Etagen.

44 ZUM ENTSPANNEN UND

WOHLFÜHLINSEL

TOILETTEN

86 HIGHTECH-HYGIENE

AM STILLEN ÖRTCHEN

HEIZKÖRPER

90 VON WÄRME UND

DESIGN UMGEBEN

DUSCHRINNEN

TREND-ACCESSOIRES

DAS WOHN-BAD

FEINEN EXTRAS

DESIGNERS HAND

95

IMPRESSUM

96

KATALOGSERVICE

54 ABFLUSS GARANTIERT 56 «BAD EN SUITE» AUS

Andreas Dimitriadis platzierte sein Bett direkt neben der Dusche. Wie der Designer im Wohn-Bad seine ErholungsOase fand, erzählt er im Interview.

94 DIE KLEINEN, ABER

BODENBELÄGE

bäder

62 SO BLEIBEN SIE

BODENSTÄNDIG

WARMWASSER SPAREN

66 KALT DUSCHEN

HILFT DEM KLIMA

AUSGABE 2015

DAS THEMENMAGAZIN FÜR PLANEN, BAUEN, WOHNEN

28 SEITEN Kollektionen und Produkte + BODEN-RATGEBER

INTERV IEW

DAS WOHN-BAD

Tipps für eine tiefere Energiebilanz: Wer seinen Warmwasserverbrauch senkt, handelt umweltbewusst und kann langfristig Geld sparen.

Star-Designer Andreas Dimitriadis über das Duschen und Schlafen im selben Raum.

REPORTAGEN

BAD-STORYS Entstehungsgeschichten: Besitzer und Planer erinnern sich an den Weg zum perfekten Bad.

PL A NUNGSHILFE [2015 ]

12 OFFEN FÜR NEUES:

80 AB AUF DIE PRIVATE

ARMATUREN

bäder

8 WILLKOMMEN

IN LUFTIGEN HÖHEN

76 CHIC IM CHALET

Das Themenmagazin für Planen, Bauen, Wohnen

4 PERSONALISIERTE

36 EINSTIEG IN

68 DIE QUELLE

IM BADEZIMMER



bäder

STIL A NALYSE Trend-Übersicht, Checkliste und Material-Tabellen helfen dabei, die richtige Wahl zu treffen. Sonderausgabe von

traumhaus

TITELBILD: Licht, Raum und Ästhetik machen dieses Bad aus. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 8. Foto: Tanya Hasler

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DIE ZUKUNFT DES BADES

PERSONALISIERTE KOMFORTZONE Andreas Dornbracht, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen deutschen Armaturenherstellers, gehört zu den Pionieren im Bereich Bad. Im Zürcher Luxushotel Baur au Lac gab er der Zeitschrift «bäder» ein exklusives Interview zur Zukunft der Nasszelle und erwies sich im Gespräch einmal mehr als exzellenter Kenner der Branche.

INTERVIEW  PHILIPP BITZER  FOTOS  ALOYS F. DORNBRACHT GMBH & CO. KG

ANDREAS DORNBRACHT Geschäftsführender Gesellschafter der Dornbracht AG.

Andreas Dornbracht, unser letztes Treffen vor zwei Jahren in Zürich fand im Hotel Widder statt. Ihr Unternehmen hatte die Suiten dort mit Bad-Armaturen und -Acces­­soires ausgestattet. Heute treffen wir uns im «Baur au Lac». Weshalb ? Andreas Dornbracht: Wenn ich beruflich unterwegs bin, ist es für mich wichtig, dass ich meine Anwesenheit auf die uns und unserer Firma verbundenen Hotels und Hoteliers verteile. Die Zimmer hier sind seit Jahrzehnten mit Produkten von uns ausgestattet, weil die Familie, die das «Baur au Lac» führt, als Inhaberschaft ein starkes Commitment zu Dornbracht hat. 4

Beim damaligen Gespräch ging es unter anderem um die stetige Vergrösserung der Nasszelle. Hat sich daran etwas geändert ? Inzwischen lässt sich – selbst im PremiumBereich – ein gegenläufiger Trend zu kleineren Bädern beobachten. Der Wohnraum hat sich weiterhin verteuert, vor allem in den Metropolen dieser Welt. In Hongkong zum Beispiel zahlen Sie an bevorzugten Lagen schnell einmal 20 000 Franken für den Quadratmeter. Da reduziert sich selbst im Luxusbereich die beanspruchte durchschnittliche Wohnfläche. Diese Entwicklung führt dazu, dass auch die Bäder wieder kleiner werden. Für den Architekten heisst das, dass er mehr Energie in die Grundrissplanung investieren muss. Denn der Nutzer will bei alledem natürlich nicht auf den gewohnten Komfort verzichten. Im Gegenteil: Er erwartet eher noch mehr Komfort – trotz verkleinertem Raumangebot. Dort allerdings, wo die Grundstücke nicht limitiert sind, also im ländlichen Raum, oder wo es sich die Bauherrschaften weiterhin leisbäder

ten können, ist der Trend zum grossen Private Spa weiterhin ungebrochen. Wir sprachen vor zwei Jahren auch über die «personal needs» und die «individual spaces». Was hat es heute damit auf sich ? Das wird weitergehen. Ich bin überzeugt, dass der Megatrend der Individualisierung ganz klar fortgesetzt wird. Wir sind als Hersteller weiterhin aufgefordert, unsere Standardprodukte künftig noch stärker auf die persönlichen Bedürfnisse unserer Kunden abzustimmen. Dabei hilft uns die Digitalisierung, weil wir dadurch in der Lage sind, unseren Armaturen Benutzerprofile mitzugeben beziehungsweise solche zu generieren. Wenn wir wissen, wie unsere Produkte genutzt werden, dann wird es auch möglich sein, unsere Standardkonfigurationen zu individualisieren. Hinzu kommt, dass wir bezüglich des Megatrends Gesundheit – wir bevorzugen eigentlich den Begriff «Healthness» – weitere Gesundheitsfunktionen ins Bad einbeziehen. Denn das Bad spielt,


KONSEQUENTES DESIGN Die Linie «CL.1» von Dornbracht zeichnet sich durch eine filigrane Formensprache aus.

natürlich nicht die einzige, aber doch eine wesentliche Rolle in der persönlichen Gesundheitsstrategie. Aber sind wir Menschen in unseren hygienischen Bedürfnissen wirklich so individuell, dass jeder sein ganz persönliches Bad-Erlebnis braucht? Reicht es denn nicht, wenn man drei Brauseeinstellungen hat, die man per Knopfdruck steuert ?

«DAS BAD SPIELT EINE WICHTIGE ROLLE IN DER PERSÖNLICHEN GESUNDHEITSSTRATEGIE.»

Es geht ja nicht alleine um die Intensität einer Brause. Es geht auch um die Wassertemperatur, das Ambiente, das Licht, den Duft, den Sound. Alles Dinge, die den eigentlichen Hygienevorgang im Bad anreichern. Und hier kommen wir ins Persönliche: Der eine mag das Licht gedämpft, die andere bevorzugt ein Feuerwerk an Farben. Dann kommt es auf die aktuelle Befindlichkeit an, die Tages- oder Nachtzeit oder auch die Jahreszeit. Im Winter beispielsweise bräuchte das Licht einen höheren Blauanteil, um sich besser anzufühlen. Und das Morgenlicht ist völlig anders als dasjenige am Abend. Da gibt es also sehr viele Parameter, die völlig individuell und auch je nach Befindlichkeit anders eingestellt werden. Entweder vom Nutzer selbst oder dann von uns. Das ist mittlerweile zu einem ganzheitlichen Ansatz geworden. lch als Armaturenhersteller mache mir heute beispielsweise Gedanken über die Lichtführung. Eine solche Vorstellung war vor wenigen Jahren noch ziemlich abwegig. bäder

Das Bad als Ort der Gadgets für die individuelle Musikberieselung, Farbtherapie, Healthness usw. Bin ich da als Nutzer nicht einfach heillos überfordert ? Natürlich müssen wir stets darauf achten, dass wir die Komplexität im Griff behalten. Und wir müssen gut beobachten, welche Erfahrungen unsere Nutzer mit den von uns vorgedachten Anwendungen machen. Das heisst, wir müssen unser Ohr noch näher beim Nutzer haben und noch besser zuhören, was der Markt uns zu sagen hat. Die entscheidende Frage ist doch, welche Erfahrungen mit den von uns angedachten Mehrfunktionen in der Realität gemacht werden. Nur der Nutzer kann uns Auskunft geben, ob das, was wir da ausgeheckt haben, in der Praxis auch wirklich funktioniert. Falls das nicht der Fall ist, haben wir heute dank der Digitalisierung und dank der in den Produkten eingebauten Software die Möglichkeit, viel schneller als früher nachträgliche Änderungen, Anpassungen und Verbesserungen zu implementieren. 5


EINE ERGONOMISCHE SITZBADEWANNE FÜR DIE HEALTHNESS Tägliches Kneippen und weitere hydrotherapeutische Anwendungen in der eigenen Nasszelle als Beitrag für die Gesundheitsvorsorge. EINE REGENBRAUSE ALS SINNBILD FÜR DIE KOMFORTZONE Wer spült nicht gerne mit körpertemperiertem Wasser bei sanfter Musik und sinnlichen Düften den harten Alltag herunter, ehe man sich in die Freizeit ausklinkt?

Wie steht es denn um das Thema «Vereinfachung der Bedienung» ? Die sogenannte Interface-Gestaltung, wie wir diesen Themenkreis nennen, und damit ist auch die «usability» gemeint, also die einfache Bedienbarkeit und Nutzung unserer Produkte wird immer wichtiger. Das ist einerseits stark mit der Digitalisierung des Bades verbunden. Aber auch ein analoger Drehgriff ist natürlich eine Schnittstelle, die selbsterklärend sein muss. Wir müssen also die vorhandenen Funktionen so kennzeichnen, dass man keine Probleme bei der Bedienung bekommt und intuitiv alles richtig bedient. Was kommt Ihnen beim Stichwort «Wasserknappheit» in den Sinn ? Hier muss man differenzieren: Natürlich gibt es Weltregionen, in denen zu wenig Wasser vorhanden ist. In unseren Breitengraden hingegen ist das nicht der Fall. Was wir aber haben, das ist die CO -Problematik, die mit ² der Warmwasseraufbereitung verbunden 6

ist. Wir sind also aufgefordert, warmes Wasser effizient einzusetzen. Und das tun wir sehr intensiv. Und wie sieht es bei den Materialien aus ? Früher hatten wir fast ausschliesslich Chromstahl für die Oberflächen. Das hat sich etwas verschoben. Wir bleiben zwar nach wie vor bei einer stringenten, minimalen Produktästhetik, reichern sie aber heute über wärmere Farbtöne, Materialien und Oberflächenstrukturen an. Zum Abschluss noch eine Frage zur Zukunft des Bades: Wohin geht die Reise ? Die Zukunft gehört der Energie und ihrer effizienten Nutzung. Und ich glaube, dass für unsere Branche innerhalb der Healthness-Diskussion die Lebensenergie eine grosse Rolle spielen wird. Das Bad ist eine der Stellen, wo der Mensch neue Energie tanken und dadurch seine physische und psychische Gesundheit erhalten oder gar verbessern kann.  bäder

Zur Person und zur Firma Andreas Dornbracht, Jahrgang 1954, ist geschäftsführender Gesellschafter des deutschen Bad-Spezialisten Dornbracht und bewegt sich sowohl beruflich als auch privat am liebsten im Spannungsfeld von Design, Architektur und Kunst. Das von ihm geführte Familienunternehmen Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG hat seinen Hauptsitz im deutschen Iserlohn und ist ein international aufgestellter Hersteller hochwertiger Design-Armaturen und -Accessoires für Bad und Küche. Die Dornbracht GmbH ist Teil der Dornbracht Group, die mit Alape einen weiteren Premium-Anbieter für das Bad unter dem Unternehmensdach beheimatet. Weltweit beschäftigt die Dornbracht Group rund 1000 hoch qualifizierte Mitarbeiter und verfügt über modernste Produktionstechnologien und -standorte. www.dornbracht.com


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WILLKOMMEN IM FREILUFTBAD Weg von einem rein funktional eingerichteten Raum, wo man seine morgendliche und abendliche Toilette macht, hin zu einem grosszügigen und intimen Ort des Wohlfühlens, der Entspannung und der Körperpflege.

TEXT  REGINA GREGORI  FOTOS  TANYA HASLER

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bäder


S

o lässt es sich wirklich entspannen: Kaum hat man die Türschwelle vom Ankleidezum Badezimmer überschritten, umfängt einen von allen Seiten eine wohltuende Wärme. Der dunkle Dielenboden aus Eiche, die edlen Materialien und das Licht verströmen Ruhe und Behaglichkeit. Ein raffiniertes Spiel mit Spiegeln und Fensterfronten zieht sich durch den abgeschrägten Raum. So glaubt man im ersten Moment beim Eintreten, in ein wandgrosses Gemälde zu blicken, bis sich dieses als interessanter Ausblick auf den Balkon mit den zwei fellbedeckten Korbstühlen entpuppt. Die Grenzen zwischen innen und aussen verschwimmen, der Raum wirkt luftig und lichtdurchflutet.

NUR DAS WESENTLICHE Der heutige Trend, das Badezimmer als Lebensraum anstatt als rein funktionales

Gebilde zu sehen, macht sich hier bemerkbar. Der schwebende Waschtisch mit dem ovalen Aufsatzwaschbecken aus Corian und der massgefertigte, goldgerahmte Spiegel betonen die grosszügige, auf das Wesentliche konzentrierte Raumeinteilung. Dusche und Toilette verschwinden in zwei Nischen hinter der halbhohen Trennwand aus fugenlos gespachteltem Mineralbelag. In der schwellenlosen, offenen Dusche kann man sich ungestört im farbigen LED-Licht von oben berieseln lassen oder mit der Handbrause erfrischen. «Die offene Dusche funktioniert bestens und erspart das mühsame Reinigen des Glases nach dem Duschen. Zudem muss man sich nicht über graue, schimmlige Gummidichtungen ärgern, wenn Wände und Boden fugenlos sind», erklärt der beigezogene Bad-Planer Roland Reinhart. Der Profi hat sich auf exklusive Badezimmereinrichtungen spezialisiert, die er direkt

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DURCHGEHEND AUS HOLZ: Der dunkelbraune, geölte Eichenboden harmoniert mit dem Mattweiss des Aufsatzwaschbeckens und der Badewanne und ist zugleich pflegeleicht.

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ENTSPANNEN UND ERLEBEN

EINE WAHRE AUGENWEIDE: Der goldgerahmte Spiegel und das Design-Waschbecken verleihen dem schlichten weissen Waschtisch Eleganz. Die finnische Sauna kann bis auf 120 Grad aufgeheizt ­werden und verwandelt das Badezimmer in eine private Wohlfühloase.

«WIR STATTEN DER SAUNA NUN VIEL ÖFTER EINEN ­BESUCH AB ALS FRÜHER.» ­ DIE BAUHERRSCHAFT

von den Herstellern im Ausland bezieht und selber montiert. «So habe ich die Gewähr, dass die wertvollen Produkte keineswegs durch unsach­gemässen Umgang beschädigt werden», sagt Reinhart.

dies nun aber öfters», freuen sich die Eigentümer des Hauses über das Wohlfühlbadezimmer. Absolut verständlich: Der Weg zur Schwitzstube ist nun nicht mehr weit, und auch die Aussicht über das unverbaute Land ist nur schwer zu übertreffen.

BADEWANNE IM MITTELPUNKT Unbestrittene Protagonistin in diesem Bad ist in jedem Fall die zur raumhohen Fensterfront hin platzierte frei stehende Badewanne aus mattweissem Corian mit dem gebogenen Standsäulenmischer und der zylindrischen Handbrause. Im angenehm temperierten Wasser liegend kann man entspannt die Landschaft auf sich wirken und die Wolken vorbeiziehen lassen. Das­ selbe geht aber auch wunderbar beim Gesundschwitzen in der finnischen Sauna von RUKU. Nach einem anstrengenden Arbeitstag braucht man nur die Temperatur einzustellen – die Sauna kann zwischen 80 und 120 Grad warm werden. «Wir gingen früher nur gelegentlich in die Sauna, tun 10

Mit schlichten, hochwertigen Materialien lässt sich aus jedem Raum viel herausholen, nicht zuletzt auch bei der Bad-Gestaltung. Deshalb setzten die Eigentümer bei Lavabo, Badewanne und Armaturen auf exklusive, aber dennoch bezahlbare Design-Produkte der Marken Sign und Ritmonio. Das Mattweiss dominiert und hebt die Konturen und Formen der Möbel und Armaturen perfekt hervor. Das Eichenparkett bietet eine würdige Kulisse für ihre Kurven. Dem mit einem speziellen Öl behandelten Belag, der auch in anderen Räumen eingebaut wurde, können Wasserspritzer nichts anhaben. Ausserdem ist er sehr pflegeleicht. «Das macht ihn zu einem idealen Männerboden», fügt der Bad-Planer schmunzelnd hinzu.  bäder

AUSRUHEN NACH DEM SAUNIEREN: In den fellbedeckten Korbstühlen auf dem Balkon rückt der Alltag nach dem ­G esundschwitzen in weite Ferne.


bäder

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SIEBEN BAD-TRENDS

1. DESIGN & FARBWAHL

Moderne Technologien, Stoffe und Optiken setzen das Bad zwischen neue Vorzeichen. Diese sieben Entwicklungen sollten Sie nicht verpassen, rät Bad­e xperte Bernhard Rinderli.

BEI EINRICHTUNGSPROGAMMEN NEUE MATERIALIEN UND MÖGLICHKEITEN BEACHTEN Dank neuem Design und neuen Materialien erhalten die Einrichtungsprogramme ein anderes «Gesicht». Die Stilwelten reichen von urbaner Klassik bis zu verspieltem Vintage-Look, von geschlossenen Schrankkonzepten bis zu offenen, auch die Wand bespielenden Regalsystemen. Dass dabei nicht mehr nur reines Weiss den Ton angibt, ist eine logische Folge der neuen Wertigkeit im Bad. Gerade Holz hat sich in den letzten Jahren diesen Einrichtungsbereich erobert, vor allem in täuschend ähnlichen Reproduktionen, auch was die Haptik betrifft. Bei der Farbwahl stehen warme Schlammund Grautöne weit oben auf der Beliebtheitsskala.

TEXT  BERNHARD RINDERLI, LEITER MARKETING BAD BEI

DER SANITAS TROESCH AG 

CAPE COD, DURAVIT

FOTOS  SANITAS TROESCH

SENSOWASH SLIM, DURAVIT

2. INNOVATIVE MATERIALIEN NEUE SANITÄRKERAMIK UND MINERALWERKSTOFFE WERDEN KÜNFTIG DAS BILD BESTIMMEN

3. RANDLOS FÜR SAUBERKEIT

4. BARRIEREFREI & BODENEBEN

BEI TOILETTEN AUF NEUE TECHNOLOGIEN SETZEN

BEI BODENEBENEN DUSCHEN AUF GUTE ABFLAUFSYSTEME ACHTEN

Nach Jahrzehnten einheitlicher Standards krempeln raffinierte Spültechnologien die Welt des WCs um. Der obere Spülrand, ein hygienisch heikler Bereich, macht glatten Keramikschüsseln Platz. Die «randlosen» oder «rimless» WCs verfügen über besonders clevere Wasserspülungen. Spezielle Oberflächen unterstützen den Reinigungsprozess und garantieren komfortable Sauberkeit. Ein weiterer Trend ist das Dusch-WC, sei es als komplette Einheit oder als Aufsatzsystem auf das bestehende WC. Es erfüllt die gestiegenen persönlichen Hygienebedürfnisse und wird sich, wie bereits in Asien, auch in Europa durchsetzen. Verschiedene Verfahren, mit und ohne Elektronik, bieten Auswahl, auch im Preisgefüge. 12

CLEANLINE, GEBERIT

Bei der Sanitärkeramik haben Innovationen in der Produktion und bei Materialzusammensetzungen einen wahren Schub an Veränderungen ausgelöst und die Design-Welt beflügelt. Insbesondere Saphirkeramik von Laufen hat mit kleinen Radien und dünnen Materialstärken das Design der Waschtische massgeblich beeinflusst. Die aktuellen Entwürfe zeigen dies eindrücklich. Neben neuen Formen bestimmen Armaturen- und Ablagebänke das Bild. Aber auch Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich der Mineralwerkstoffe verändern den Waschtischbereich und eröffnen spannende Planungsmöglichkeiten, die künftig das Bild bestimmen werden.

Die Dusche ist heute das private Spa. Sie ist bodeneben und grosszügig bemessen. Das Wellnessniveau ist individuell: Regenhimmel, Seitenbrausen, sanft perlender Regen, kräftiger Wasserstrahl, Thermostat für die Lieblings-Wassertemperatur und mehr gehören zum vielfältigen Angebot. Spezielle Aufmerksamkeit gilt dem Boden und Ablauf: Ein durchgängiger Plattenboden oder ein anderer planer Belag garantiert neue, reinigungsfreundliche Ablaufsysteme für einwandfreies Funktionieren. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, entscheidet sich für ein Dampfbad, das neben allen Duschfunktionen eine wohltuend warme Wellness-Welt beinhaltet. bäder


ALTERNA LIN.2, SANITAS TROESCH

OFFEN FÜR NEUES: STIL UND KOMFORT  IM MODERNEN BAD 6. ÖKONOMISCH & MODERN KOMFORTABLE ARMATUREN EINBAUEN

LAUFEN INO, KERAMIK LAUFEN

AUSSTELLUNG SANITAS TROESCH, ST. GALLEN

Eine bequeme Bedienung kennzeichnet auch die Armaturen am Waschtisch, in der Dusche und bei der Badewanne. Sie sind einfach, intuitiv in der Handhabung, überraschen nicht nur mit moderner Ästhetik, sondern auch mit einem ökonomischen Umgang mit den Ressourcen. Sparsam im Verbrauch von Wasser und Energie bieten sie uneingeschränkte Freude am Wasser.

7. DAS RICHTIGE FINDEN

5. BEQUEM IN DIE BADEWANNE

ORIENTIERUNG IN DER VIELFALT BIETEN PROFESSIONELL AUSGEWÄHLTE PROGRAMME

NEUE BADEWANNENLÖSUNGEN BIETEN SICH AUCH BEI HANDICAPS AN Grosszügig ist heute auch die Badewanne, die in umfassenden Design-Varianten zum «Must have» gehört. Ob frei stehend oder angebaut, für jede Raumsituation und jeden Geschmack findet sich eine passende Lösung. In verschiedensten Materialien, Formen und mit diversen Ausstattungen – etwa mit Beleuchtung oder Sprudeldüsen – lädt sie zum Entspannen ein. Eine gerade für kleine Bäder oder für ältere Menschen ideale Form haben Duschwannen oder Wannen mit einem Türeinstieg, die bequem und sicher betreten werden können. Komfort in Nutzung und Unterhalt wird im ganzen Bad, auch bei der Badewanne, grossgeschrieben.

Aus der Vielfalt der Angebote und Möglichkeiten hat Sanitas Troesch mit Alterna home ein attraktives und umfassendes BadEinrichtungsprogramm definiert, das Freiraum, Ideen und Inspirationen für die Planung bietet. Mix & Match heisst die Devise und bedeutet nichts anderes, als dass man aus einem hochaktuellen Angebotsspektrum unterschiedlicher Preissegmente nach Belieben auswählen und kombinieren kann. Die Planungsmöglichkeiten reichen vom einfachen Standard-Bad bis zum luxuriösen DesignBad. Wie diese aussehen und sich gestalten lassen, zeigen die von Innenarchitektinnen und Innenarchitekten geplanten Ausstellungsbäder, Räume und Welten, in denen Bad-Träume Wirklichkeit geworden sind. Sie zeigen auf, wie aus dem vielseitigen Angebot Bäder mit Stil und persönlicher Handschrift entstehen. 

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ÜBERLEGT AN DIE BAD-PLANUNG

CHECKLISTE

für Planung, Einrichtung und Aussehen Ihres Badezimmers

1. NUTZUNG

. GERÄTE. Lüftung Handtuchwärmer Sound-Anlage Infrarot-Lampe

. VERWENDUNGSZWECK. . DES BADEZIMMERS. Familienbad Elternbad Kinderbad Gästebad Wellness-Bad Wickelraum

. LICHTQUELLEN. Fenster Deckenspots Deckenleuchte Wandleuchte Spiegelleuchte Badewannenbeleuchtung Bodenstrahler Farbige Akzent-LEDs

. WAS IST DARÜBER HINAUS. . BESONDERS WICHTIG?. Nachhaltiges Bauen Energiesparen Geräumigkeit Stauraum Pflegeleichtigkeit Ästhetik

. MÖBEL. Lavabo-Unterbau Spiegelschrank Wandschrank Hochschrank Wäschekippe Schminktisch Ablagefläche Sitzgelegenheit

. WIE VIELE STECKDOSEN. . WERDEN BENÖTIGT ?.

2. AUSSTATTUNG . GRUNDLAGEN. Dusche Badewanne Einzelwaschtisch Doppelwaschtisch WC Bidet Urinal

. WELLNESS. Sprudelbad Massagedüsen Regendusche Sauna Dampfbad Solarium

3. ÄSTHETIK . STIL. Modern Minimalistisch Rustikal Mediterran Luxuriös Retro Ausgefallen

. FORMEN. Streng und geometrisch Weich und organisch Schlicht und zurückhaltend Ausgefallen und vielfältig

. SONSTIGE WÜNSCHE.

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bäder

. FARBEN. Hell Kräftig Warm Kontrastierend

Dunkel Dezent Kühl

. MATERIALIEN FÜR DIE EINRICHTUNG. Keramik Holz Naturstein Verbundwerkstoffe (Corian, Hi-Macs usw.) Sichtbeton Glas Metall

. WANDBELÄGE. Keramikplatten Natursteinplatten Holz Putz Natur- oder Backsteinmauer

. BODENBELÄGE. Keramikplatten Naturstein PVC Parkett Fugenloser Belag


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DAS BAD IM RICHTIGEN LICHT


TAG UND NACHT ZU DIENSTEN Warmes Holz, weisser Corian und ein grauer Boden bilden in diesem Bad ein starkes Dreiergespann. Unterstützt von einem cleveren Lichtkonzept bietet es Entspannung und Wellness rund um die Uhr. TEXT  ANNA ETTLIN  FOTOS  TANYA HASLER

Sorgfältige Planung: Doppelwaschtisch, Badewanne, Sauna, Relax-Liege und Walk-InDusche finden bequem Platz. Das WC liegt in einem Nebenraum.

N

ach 26 Jahren im Dienst war das ­Masterbad des charaktervollen Holzhauses in Baar nicht mehr zeitgemäss. Die Sauna in der Ecke war bis auf ein kleines Fensterchen komplett geschlossen, die Badewanne war zu gross, die Armaturen in die Jahre gekommen. Nachdem die Kinder ausgezogen waren, beschloss das an Architektur interessierte Ehepaar, ihr Wellness-Bad umzubauen. Die Sanitärfirma Niedermann AG in Baar, welche die Gesamtleitung für den Umbau übernahm,

schickte die Bauherrschaft in die Badausstellung von talsee. «Nach dem ersten Besuch fanden wir, das sei etwas zu viel Weiss», erinnert sich der Bauherr. Doch schon bald revi­dierte er seine Einstellung: «Unser Haus ist sehr von Holz dominiert und braucht etwas Ruhiges und Helles. Das Weiss passt ideal.» Heute besticht das lichtdurchflutete Eckbad mit einer Leichtigkeit, die schlichte Formen und Wohnlichkeit verbindet. Ein fugenloser bäder

grauer Boden verankert es visuell. «Mit Stein- oder Keramikplatten hätte der Raum wegen der vielen Dachschrägen unruhig gewirkt», erklärt der Bauherr. Derselbe Belag findet sich in einem helleren Ton an der Wand der Walk-in-Dusche. Dank seinem mehrschichtigen Aufbau ist er komplett wasserdicht und robust. Ein dezenter Glitzer-Effekt sorgt bei beiden Flächen für Verspieltheit. Und wenn die Bauherrschaft einmal ein neues Farbkonzept will, kann sie den Belag vom Maler einfach neu streichen 17


DAS BAD IM RICHTIGEN LICHT

Oben: Der dünne LED-Leuchtstreifen umrandet den Spiegel von talsee. Die markanten Armaturen aus der Serie «Milano» von Fantini passen zur modernen Aufmachung des Bades. Rechts: Die Walk-in-Dusche mit Armaturen von hansgrohe lässt sich, um Luftzug zu vermeiden, auf beiden Seiten abgrenzen: Mit der halboffenen Saunatür und mit einem von der Bauherrschaft selbst gestalteten schwenkbaren Tuchhalter.

talsee nach Mass aus Corian gefertigt und an den Wänden befestigt. Auch die Badewanne konnte die Bauherrschaft ihren Vorstellungen anpassen und mit Massagestrahl- und Sprudeldüsen ausstatten lassen. Einzig die beheizte Liege vor dem Fenster besteht aus Holz – ein Glücksfund, den das Paar umbaute und weiss spritzen liess.

WIRKUNGSVOLL BELEUCHTET Wellness zu Hause war der Bauherrschaft ein besonderes Anliegen. «So kann ich jederzeit in die Sauna, ohne mein Haus zu verlassen», sagt der Bauherr. «Zum Beispiel morgens um vier Uhr, wenn ich gerade nicht schlafen kann.» Die Ecksauna von Saunalux nutzt den ihr bemessenen Platz optimal aus. Der Ofen versteckt sich in der Rückwand, ein direkter Wasserzu- und Ablauf garantiert Pfegeleichtigkeit, und eine ver18

stellbare Liege mit einer weichen KokosUnterlage sorgt für Entspannung. «Im Winter brauche ich die Sauna zweimal pro Woche», sagt der Bauherr. Das wahre Flair des Bads liegt jedoch in seinem ausgeklügeltes Lichtkonzept. Die Wandmöbel, die Badewanne und die Sauna verfügen über dimmbare LED-Streifen auf der Unterseite. «Die Beleuchtung von unten schafft eine wärmere Stimmung als die üblichen Deckenstrahler», weiss der Hausbesitzer. Ein LED-Rand um den Spiegel sowie Lese-Spots in der Sauna spenden genug Licht, um das Bad zu jeder Tagesund Nachtzeit zu benutzen. Das Herzstück ist jedoch die Glastrennwand zwischen der Badewanne und der bodenebenen Dusche. Die mehrere Hundert Kilogramm schwere Glasscheibe hat das Paar vom Winterturer Unternehmen Keller Glas in einem moderbäder

nen Verfahren lasern lassen. Entstanden ist ein feines, mehrschichtiges Muster aus Grashalmen, das erst bei Nacht zum Vorschein kommt, wenn die Scheibe von oben von einem LED-Streifen durchleuchtet wird. Die gelaserten Stellen streuen das Licht nach aussen und machen es sichtbar. Die Kombination aus dem natürlichen Farbton des Glases und dem warmen Licht verleiht dem Effekt eine strahlend grüne Farbe. «Das ist eine der ersten Glasscheiben dieser Art in der Schweiz», sagt der Bauherr. Neu ist dabei die Verarbeitung: Das Muster ist komplett von Glas umschlossen und somit nicht anfällig auf Verunreinigungen und Beschädigungen. «Am schönsten ist das Bad in der Abenddämmerung, wenn man die Beleuchtung anschalten kann, aber aus dem Fenster noch die Umrisse der Berge und die Lichter der Stadt sieht», verrät der Bauherr. 


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BADMÖBEL UND LAVABOS

WENN DAS BADEZIMMER WOHNLICH WIRD

REDAKTION  SILVANA MEISEL

Möbel sind tonangebend für den Einrichtungsstil und sorgen gleichzeitig für wohltuende Ordnung im Bad. Am besten wählt man ein zeitloses Design, das eine Wohlfühlatmosphäre schafft.

ROBUST UND INNOVATIV Laufen «SaphirKeramik» ist das revolutionäre Resultat der über Jahre dauernden, tiefgründigen Recherche von Laufen. Das Material ist ökologischer, härter, dünner und biegfester als herkömmliche Keramik. www.laufen.ch

AUFGESETZTE PRÄZISION Alape Alape bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, das Lavabo ins Badmöbel einzubetten. Dieses Aufsatzbecken fällt durch den filigranen, nur 3 mm dünnen Rand auf, während die komfortable Beckentiefe und die kantige Formensprache das Erscheinungsbild ergänzen. www.alape.com

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EMAILLIERTE SINNLICHKEIT W. Schmidlin Weich und fliessend steht die Innenform im Kontrast mit der geradlinigen Aussenform. Den Waschtisch «Viva» aus Stahl-Email gibt es in verschiedenen Grössen als Aufsatz-, Einlege- oder Wandbecken. www.schmidlin.ch

HAPTIK UND OPTIK IM EINKLANG Loosli Corian ist beliebt, weil es sich unter anderem sehr angenehm anfühlt. Die Lavabos der Kollektion «Vanity Tribute Aquino» wirken, als seien sie durch Wasser geformt worden. Zusammen mit Kunstharz-Fronten in Holz-Optik entsteht hochwertiges Design. www.achtung-fertig-loosli.ch

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FASZINIERENDES MATERIAL Antonio Lupi Mehr als sechs Jahre liess sich Antonio Lupi Zeit, eine neue Kollek­ tion aus säuregehärtetem Glas auf den Markt zu bringen. «Tempra» steht für Eleganz und Leichtigkeit, dazu ist eine grosse Auswahl von Farben erhältlich. www.antoniolupi.it

GROSSES ANGEBOT FÜR JEDEN BAD-TYP Framo Das geschwungene Waschbecken, kombiniert mit der dünnen Ab­deck­ung aus Mineralguss, wirkt schlicht und zeitlos. Ein grosse Vielfalt an Varianten lässt Sie «Finessa» individuell zusammenstellen. www.framo.ch

STRENGE GEOMETRIE TRIFFT SANFTE FORMEN Kaldewei Wie aus einem Guss aus Kaldewei-StahlEmail gefertigt und mit sanft nach innen geneigten Rändern ist der frei stehende «Emerso»-Waschtisch von allen Seiten zugänglich und prägt auf besondere Weise die Bad-Architektur. www.kaldewei.ch

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PRAKTISCHE BAD-EINRICHTUNG Keuco Mit funktionaler Push-to-Open- und Soft-Close-Technik sind die Schubladen des «Edition 400»-Waschplatzes äusserst bedienungsfreundlich. Neben viel Stauraum bietet das Möbel Platz für eine harmonische Einzel- oder Doppelwaschtischlösung. www.keuco.de

WEICHER KERN, HARTE SCHALE talsee talsee setzt auf Harmonie und Wohnlichkeit. Die Badlinie «mellow» sorgt für Wohlfühlambiente. Das geschwungene Frontdetail verschmilzt dabei sanft mit der fliessenden Form des Waschtisches aus Solid Surface. www.talsee.ch

NÜCHTERNE ÄSTHETIK Inda Die Serie «Maq» entspricht den Ansprüchen von Funktionalität und Zweckmässigkeit, ohne dabei den Stil zu vernachlässigen. Reich an Details und exklusiven Bearbei­ tungen präsentiert sich die Kollektion mit neuem eschenweissem Finish und inte­ griertem Waschtisch. www.inda.net


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SCHNÖRKELLOSE MASSANFERTIGUNGEN Meyer Varicor ist ein Mineralwerkstoff, der porenlos, schlagfest und zugleich pflegeleicht ist. Das Material lässt Ihnen volle Planungs­ freiheit und macht einzigartige Detaillösungen möglich. www.meyer-systeme.ch

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ECKIGES GESAMTBILD Grohe Ein komplettes Bad von Grohe, alle Produk­ te aus einer Hand – das ist eine Neuheit. Die Komplettlinie «Eurocube» hat eine puristische und geometrische Erscheinung. www.grohe.com

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GLÄNZENDE LEICHTIGKEIT Villeroy & Boch Reichlich Stauraum und ein abgestimmtes Einrichtungsprogramm ziehen mit «Avento» in das Badezimmer ein. Die Sanitärkeramik mit Acrylglasfronten ist in vier Farben erhältlich und gestaltet den leichten, modernen Look. www.villeroy-boch.com

SCHWARZER KUBUS Hi-Macs Die «Scape Monolith»-Serie bietet drei Ausführungen für die Innengestaltung des rechteckigen Blocks: ein Gitter, Blöcke aus Hi-Macs oder eine Marmor-Platte. www.himacs.eu

VON DER INSPIRATION ZUR IDEE. VON DER PLANUNG ZUR VOLLENDUNG. DIE BADARCHITEKTEN

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SPIEGELSCHRÄNKE

Modernste Lichttechnologien werden heute in durchdachte Design-Lösungen umgesetzt, damit Sie sich vor dem Spiegel entspannt pflegen können.

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REDAKTION  SILVANA MEISEL

HELIOS, DER SONNENGOTT Framo

ANGENEHM EINGERAHMT talsee Die Spiegelwand «frame» formt durch einen transparenten Leuchtstreifen LED-Licht zu einem Wohlfühlrahmen. www.talsee.ch

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VERSTELLBARE HELLIGKEIT Villeroy & Boch Die in den Spiegelschrank eingelassenen LED-Streifen von «My View 14» lassen sich dimmen und in der Farbe einstellen – von Warmweiss bis Kaltweiss.

DEZENTE GRUNDAUSLEUCHTUNG W. Schneider «ArangaLine» leuchtet mit indirektem Licht ober- und unterhalb des Spiegelschrankes das gesamte Bad aus. www.wschneider.com

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Zwei LED-Leuchten, umhüllt von elegantem Chromgehäuse – das ist «Helios». Die Spiegelwand gibt es in neun verschiedenen Breiten.

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DREI BÄDER FÜR EINE ALTSTADTWOHNUNG

AUS DER ASCHE AUFERSTANDEN Ein Brand während des Umbaus setzte der zweistöckigen Wohnung in der Basler ­A ltstadt schwer zu. Ein moderner Innenausbau lässt sie nun in neuem Glanz erstrahlen – ­n icht zuletzt dank den drei Badezimmern, die je eine eigene Stimmung kreieren. TEXT  ANNA ETTLIN  FOTOS  HOLGER JACOB


CLEVERE KONSTRUKTION: Hinter dem wandbündigen Spiegel im Masterbad verbirgt sich ein beleuchteter Schrank, der sich durch ein leichtes Antippen des Spiegels automatisch öffnen lässt. MULTIFUNKTIONALE WOHNLICHKEIT: Die Badewanne aus Mineralguss ist an der Seite mit einem extrabreiten Rand und Holzregalen versehen.

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as historische Haus in Basel hat eine bewegte Vergangenheit. Mitten in der Altstadt gelegen, diente es während seinen mehr als 600 Jahren als Hof, Seidenfärberei und Tabakwarengeschäft, bis es schliesslich in 2010 von der Bonainvest Holding AG zu Wohnraum umgebaut werden sollte. Doch der Umbau verlief nicht ganz glatt: In der Nacht vom 1. August 2011 brannte die grosszügige Dachwohnung des Hauses. Der Heimatschutz verlangte, dass der beschädigte Teil originalgetreu wiederhergestellt wird. Um die Wohnung wieder attraktiv zu machen, war zudem eine ästhetische Überholung nötig. Ein hochwertiger, zeitgenössischer Ausbau verhalf der Wohnung zu einer ausbalancierten Kombination aus modernem Komfort und ­geschichtsträchtiger Bausubstanz. Das zeigt sich auch in ihren drei Badezimmern, die von Keramikland eingerichtet wurden. Das grosse Masterbad ist das Herzstück der Wohnung. Der längliche Grundriss des Dachstuhls bedingt, dass die Wohnräume seitlich an einem langen Gang liegen. Das Hauptbadezimmer ist keine Ausnahme. Schiebetüren nach Loft-Art trennen es vom Flur ab. Dahinter öffnet sich ein beinahe quadratischer Raum, der zum Verweilen bäder

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lädt. Warme, helle Farben geben hier den Ton an. «Das Licht war eine Herausforderung bei diesem Projekt», sagt die dipl. Innenarchitektin Regula Rechsteiner, die den Ausbau der Wohnung gestaltet hat. Im fensterlosen Masterbad sorgen LED-Leuchten von Nimbus sowie ein schmaler Lichtstreifen über der Badewanne für ausreichend Helligkeit. Ein in der Wand verbauter Spiegelschrank lässt den Raum grösser wirken und öffnet sich auf ein Fingertippen hin. Ein besonderes Highlight ist die in Holz eingefasste Badewanne aus Mineralguss. «Es ist eher ein Möbelstück, als eine einfache Badewanne», sagt Bedri Palushi, Wohnberater bei Keramikland. Gemein32

sam mit Regula Rechsteiner hat er die Badezimmer gestaltet. Die Profis sind ein eingespieltes Team, das immer wieder zusammen arbeitet. «Regula Rechsteiner hat klare Vorstellungen und hohe Ansprüche», weiss Palushi zu schätzen.

ITALIENISCHES DESIGN Die hohen Ansprüche an Funktion und Design hat Keramikland überwiegend mit Produkten des italienischen Designers Antonio Lupi erfüllt, von dem sowohl die Armaturen, als auch die Badewanne

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«Das Bad ist ein Ort, an dem man sich erholen und Kreativität ­schöpfen kann.» Bedri Palushi, Wohnberater Keramikland

HELL UND ENTSPANNT: Das Wellnessbad unter der Dachschräge beherbergt neben Waschtisch und WC auch eine Dusche und eine elegante Sauna mit Glasrückwand. NEUES UND ALTES SEITE AN SEITE: Die Glaswand der Sauna gibt den Blick auf das Originalgebälk des alten Hauses frei. Damit das Bad dadurch nicht zu unruhig wird, wurde der Abschluss der Saunaverkleidung hinter einem grauen Streifen versteckt.

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AUSGEFALLENE ­BADGESTALTUNG: Das Gästebad besticht durch einen freistehenden Waschtisch, hinter dem ein grosser beleuchteter Spiegel hängt.

und die Waschtische stammen. Das Gästebad mit Dusche im Erdgeschoss demonstriert die zeitlose Eleganz der Produkte: Eine rechteckige Waschtischsäule steht frei im Raum. Dahinter: Ein fast raumhoher, LED-beleuchteter Spiegel, der das Bad optisch vergrössert und eine exquisite Atmosphäre schafft. Dieselbe Kombination aus Spiegel und Waschtisch findet sich auch im Wellnessbad auf der Galerie. Im Gegensatz zu den Bädern im unteren Stock ist der Wellnessbereich voller Tageslicht, das durch zwei Dachfenster hineinströmt. Nach draussen blicken kann man daraus jedoch nicht: Um das authentische Erscheinungsbild des Hauses zu erhalten, wurden die Fenster mit lichtdurchlässigen Dachschindeln abgedeckt.

WOHNLICHE ELEGANZ «Die Materialisierung der Bäder ist harmonisch, ohne grosse Kontraste», sagt Bedri Palushi. Weiss, beige und grau definieren die Badezimmer. Die unterschiedlichen Lichtverhältnisse waren eine Herausforderung. «Wer ein Bad ohne Fenster hat, braucht die Einrichtung nicht bei Tageslicht auszuwählen», erklärt Palushi. Da alle 34

drei Bäder dieselben Feinsteinzeugplatten am Boden haben, musste der grau-beige Farbton jedoch in unterschiedlichen Beleuchtungs­ situationen funktionieren und sowohl zum hellen E ­ ichenparkett der restlichen Wohnung, als auch zum Holz der Sauna im Wellnessbad passen. Die nach Mass angefertigte Schwitzstube von Küng Saunabau lässt die Geschichte des Hauses zum Vorschein kommen: Durch ihre gläserne Rückwand öffnet sich der Blick auf das antike Riegelwerk des Dachgebälks, das vom Brand verschont wurde. Damit die Sauna nicht zu rustikal wirkt, liess Regula Rechsteiner die Abschlüsse der Holzlatten zum Raum hinter einem schlichten grauen Rand verschwinden. Das Ergebnis schlägt die Brücke zwischen dem ursprünglichen Gebälk und der modernen Badeinrichtung und vervollständigt die entspannte Atmosphäre. Ob das extravagante Gästebad, das relaxte Wellnessbad oder das wohnliche Hauptbad: Die Einheit der Farben, der Materialien und der Formensprache schafft eine Harmonie zwischen den Bädern der Altstadtwohnung, die einen hohen Wohnkomfort verspricht. «Das Bad ist nicht bloss ein Platz zum Zähne putzen, sondern ein Ort, an dem man sich erholen und Kreativität schöpfen kann», sagt Bedri Palushi. 

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WOHLBEFINDEN HAT EINEN NAMEN. Ein gesundes Saunaklima entsteht schon bei der Beratung. Wir realisieren seit über achtzig Jahren Saunen, Dampfbäder und private Wellnessanlagen für die ganze Familie mit unvergleichlicher Preis/Leistung. Wohlgefühl für alle Sinne. Spüren Sie die Liebe zum Detail im Design und in der Verarbeitung. Für beste Qualität garantieren wir. Auf den Schweizer KLAFS-Service können Sie entspannt zählen. Lassen Sie sich bei einem Besuch in unseren Ausstellungszentren inspirieren. Unseren Katalog oder eine unverbindliche Fachberatung erhalten Sie kostenlos online oder unter 00800 66 64 55 54.

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HÄUFIG VERWENDETE MATERIALIEN

EINSTIEG

SANITÄR-ACRYL

WANNE Wer eine Badewanne kaufen möchte, steht vor einer grossen Auswahl an Formen, Farben und Materialien. Ein erster Schritt zur richtigen Entscheidung ist die Auseinandersetzung mit der Oberfläche.

ALLGEMEINER BESCHRIEB

– Die glatte Oberfläche lässt Schmutz und Bakterien kaum die Chance, sich festzusetzen. Kleine Kratzer fallen optisch weniger ins Gewicht, weil das Material komplett durchgefärbt ist.

REDAKTION SILVANA MEISEL

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– Unter Hitzeeinwirkung formbarer Kunststoff. Eine Platte aus Acrylglas wird auf etwa 180 Grad erhitzt und in eine Aluminiumform gepresst. Die Unterseite erhält durch Acryl, Holz oder Glasfasergewebe die nötige Stabilität.

AUSFÜHRUNGEN

Dank der guten Formbarkeit sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. SanitärAcryl ist farb- und lichtecht, und in vielen Farben erhältlich.

VORTEILE

Gute Geräuschdämmung und Wärmespeicherung, unproblematisch zu reinigen, rutschfest, bruchfest, recycelbar, leichtes Eigengewicht

HINWEIS

Sanitär-Acryl kann Kratzer bekommen, wenn Sie grobe Schwämme verwenden. Kalkentferner und farbige Badezusätze können die Oberfläche verfärben.

PFLEGE

Weicher Schwamm und sanfte Reiniger nutzen, Kalk mit Essig entfernen, Badezusätze immer gut abspülen.

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(STAHL-)EMAIL

MINERALGUSS

VERBUNDWERKSTOFFE

– Stahlemail ist ein Verbundwerkstoff aus Stahlblech und Glas. Das Schmelzgemisch besteht aus glasbildenden Oxiden und natürlichen Rohstoffen wie Quarz und Feldspat, womit die Badewanne versiegelt und das Rosten verhindert wird.

– Werkstoff auf Kunstharzbasis, aus mineralischen Füllstoffen wie Quarzkies, Quarzsand und Gesteinsmehl, dazu Epoxidharz als Bindemittel

– Verbundwerkstoffe bestehen aus mindestens zwei Materialien, die miteinander vermengt eine hohe Festigkeit erreichen. In der Bad-Branche werden auf der Basis von Acryl oder Kunstharz Mineralien beigemischt. Beispiele: Acryl + Quarzsand = Quaryl Acryl + Mineralien = Corian Polyesterharz + Quarz = White Tec Kunstharz + gemahlene Mandelschalen = Duralmond

Foto: Sanitär-Acryl: Duscholux, Email: Schmidlin, Mineralguss: Keramikland, Verbundwerkstoffe: talsee

– Badewannen aus Email sind porenfrei und zu 100 Prozent recycelbar, da dieser Verbundwerkstoff unbegrenzt häufig voneinander getrennt und zu neuen Formen und Produkten wiederverarbeitet werden kann.

– Als homogene Masse in Giessformen aus Holz, Stahl oder Kunststoff vergossen, verdichtet und ausgehärtet. – Ähnliche Optik wie Naturstein, Elfenbein, Marmor oder Keramik

– Tiefe Kratzer und andere Gebrauchsspuren können vom Fachmann durch Abschleifen ausgebessert werden

Grosse Auswahl an Formen und Farben. Material behält lange seinen Glanz dank moderner Glasuren.

Lässt sich bohren, sägen und schleifen, weshalb die Formenvielfalt entsprechend gross ist.

Mineralwerkstoffe sind sehr gut formbar, Corian zum Beispiel lässt sich wie Holz bearbeiten, sägen, fräsen und schleifen. Farben können während der Herstellung beigemischt werden.

Strapazierfähig (abrieb-, kratz- und schlagfest), langlebig, verfärbt nicht, hygienefreundlich (säure- und chemikalienbeständig), recycelbar

Grosse Gestaltungsfreiheit, niedrige Temperaturleitfähigkeit, darum lang anhaltend hohe Wassertemperatur, langlebig, weil belastbar und bruchsicher, recycelbar

Die porenlosen Materialien sind pflegeleicht, hygienisch, widerstandsfähig und warm in der Haptik.

Durch die geringe Wärmespeicherkapazität fühlt sich die Wanne zu Beginn des Bades kalt an: Das Wasser bleibt weniger lang warm als bei anderem Material.

Mineralgusswannen haben ein hohes Eigengewicht. Kratzer können mit einem feinen Schleifpapier entfernt werden.

Wannen aus Verbundwerkstoffen befinden sich in der gehobenen Preisklasse.

Mit einem weichen Tuch und flüssigem Putzmittel oder Seife reinigen.

Matten Mineralguss mit leicht scheuerndem Mittel reinigen, glänzende Oberflächen nur mit sanftem Putzmittel.

Pflegehinweise des Herstellers genau beachten und milde Haushaltsreiniger nutzen.

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HÄUFIG VERWENDETE MATERIALIEN

HOLZ

BETON

– Kein Stein ist wie der andere, also ist jede Wanne ein Unikat.

– Die hautsympathische Oberfläche von Naturholz ist durch jede Berührung spürbar. Teilweise wird sogar wieder nach traditioneller Bauart des Böttchers hergestellt, indem Holzdauben verleimt werden. Wannen aus einem Block Holz sind ebenfalls beliebt.

– Beton wird aus Kies, Sand, Zement und Wasser hergestellt.

– Computergesteuerte Maschinen oder 3D-Roboter schneiden massive Steinbrocken oder grosse Formplatten zu Badewannen. – Marmor, Travertin oder Onyx sind Beispiele für Weichgesteine. Die luxuriösen Materialien eignen sich besonders gut für Wannenformen.

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– Harzreiche Bäume wie Lärche oder Teak eignen sich besonders gut, da die Oberfläche eine natürliche Versiegelung erhält. Die Holzfeuchte sollte zwischen 6 und 9 Prozent liegen.

– Beton verändert sich durch den Gebrauch und lebt von feinen Haarrissen, Wolkenbildungen, Schattierungen, bis 4 mm grossen Poren und Verlaufspuren. – Die Oberfläche wird geschliffen, poliert und synthetisch versiegelt

AUSFÜHRUNGEN

Ob dezente Farben oder bunte Muster, die Vielfalt der Steinsorten ist riesig. Neuste Technologien ermöglichen alle denkbaren Formen und Stärken.

Es gibt Wannen in allen Formen und aus verschiedenen Holzarten. Eine Beschichtung aus Öl und Wachs macht die Oberfläche weich und wasserdicht.

In flüssigem Zustand in alle möglichen Formen giessbar. Eingearbeitete Pigmente ermöglichen Farbvariationen.

VORTEILE

Steinwannen sind äusserst robust, nehmen Wärme auf und speichern sie.

Guter Isolationswert, trittsicher auch bei Nässe, ökologisch nachhaltig und problemlos zu entsorgen

Keine Einschränkungen in den Abmessungen, Formaten und Dimensionen, sehr robust, individuell formbar, langlebig

HINWEIS

Naturstein ist schwer. Lassen Sie die Statik prüfen, falls die Wanne im Obergeschoss platziert wird.

Harz wirkt antibiotisch. Holzwannen eignen sich darum für Menschen mit Hautkrankheiten oder Allergien.

Leitungen für die Wannenbeheizung können eingegossen und an jede beliebige Stelle geführt werden.

PFLEGE

Naturstein-Reiniger benutzen oder abwarten. Stein schafft Fremdstoffe wieder raus.

Nur mit Wasser ausspülen und mit einem weichen Handtuch trocken reiben.

Säuren und scheuernde Gegenstände verursachen Schäden.

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Foto: Naturstein: Java Form, Holz: Bagno Sasso, Beton: Max Frei

ALLGEMEINER BESCHRIEB

NATURSTEIN


GROHE ESSENCE AUF DAS WESENTLICHE MAXIMIERT NEU

Dass bei der Konzentration auf das Wesentliche bestechend klare und trotzdem hochemotionale Formen entstehen können, beweist die neue GROHE Essence auf eindrucksvoll schöne Weise. Puristisches Design in einer neuen Form. In vielen Ausführungen für Waschtisch, Wanne und Dusche sowie auch als Freestander erhältlich.

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IN DER ALTEN WASCHKÜCHE

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ie Hauseigentümer liessen Roland Schaad bei der Umgestaltung der Wohnung aus den 60er-Jahren freie Hand. Dazu musste er die bisherige Funktion der Räume hinterfragen. «Die naheliegende Idee, dem Badezimmer ein Facelifting zu verpassen, erwies sich als suboptimal wegen des dahinterliegenden Heizungsraums», erklärt Roland Schaad. Eine andere Lösung drängte sich auf: Warum nicht die alte Waschküche zum Badezimmer umfunktionieren ? «Diese Idee kam bei den Eigentümern gut an», erzählt der Innenarchitekt. Dort, wo früher in einem schmucklosen Raum die Wasch-

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EIN DUETT VON BADEZIMMERN Ästhetisch überzeugende Ideen, Flexibilität und Sinn für das Machbare waren gefragt, als beim Innenarchitekten Roland Schaad der Auftrag ins Haus flatterte, eine in die Jahre gekommene Einliegerwohnung aus dem Dornröschenschlaf zu wecken und in modernen, attraktiven Wohnraum mit einem eleganten, einladenden Bad zu verwandeln. TEXT  REGINA GREGORI  FOTOS  ROLAND SCHAAD

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IN DER ALTEN WASCHKÜCHE

FULMINANTES VIOLETT IM GÄSTE-WC: Hinter der unscheinbaren Türe taucht der Gast ein in ein wildes Blumenparadies. Das weisse Lavabo Verso 50 by catalano mit der seitlich aufgesetzten Armatur bildet einen gelungenen Kontrast dazu.

maschine stand, blickt man heute in ein stilvoll eingerichtetes, helles und modernes Badezimmer, das Intimität und Entspannung verkörpert. Grosse, braune Bodenplatten aus Feinsteinzeug und weisser Gipsglattstrich an den Wänden strahlen eine wohnlichbehagliche Atmosphäre aus. Diese wird zusätzlich von der filigranen, dreibeinigen Stehleuchte, die man in einem Bad nicht gerade erwartet, mit ihrem dezenten Licht unterstrichen. Der randlose Waschtisch von Victoria + Albert, das monolithförmige Stand-WC by Geberit und die frei stehende, ovale Badewanne von Laufen passen zueinander und zum Raum. Vervollständigt wird das stimmige Bild durch die verchromten Armaturen von Gessi, die wie alle anderen eingebauten Installationen bei Sanitas Troesch zu beziehen sind. Zurückversetzt in einer schwellenlosen Nische neben dem Lavabo findet man die Dusche. Hinter dem Waschtisch und in der Duschnische schützen rechteckige Keramikplatten vor Wasserspritzern. Ein wohlüberlegter Entscheid des Innenarchitekten. «Wir wollten kein kühl wirkendes, geplätteltes Badezimmer, sondern einen Raum mit einem warmen, sogar ein bisschen wohnlichen Charakter.» Als besonderes Kleinod präsentiert sich das Gäste-WC. Hinter der unscheinbaren Tür, durch die man früher das alte Badezimmer betrat, wird der Gast von einer violetten Wand mit kunterbunten Blumenmotiven überrascht. Die exklusive, folienbeschichtete und wasserabweisende Tapete fertigte die in St. Gallen ansässige Firma Jakob Schläpfer an, die für ihre textilen Visionen bekannt ist und dafür mehrfach ausgezeichnet wurde. Roland Schaad hat damit seinen Sinn für Ästhetik einmal mehr unter Beweis gestellt. 

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Mit der Adora wäscht man gerne. V-ZUG erleichtert Ihnen die Wäschepflege mit einfachen und individuellen Lösungen. Die Adora SLQ WP wäscht flüsterleise und als Erste mit ökologischer Wärmepumpentechnologie und der Weltneuheit Dampfglätten, die Bügeln meistens überflüssig macht. So macht die Wäschepflege Freude: vzug.com

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DUSCHEN UND WANNEN

WANNEN ZUM ENTSPANNEN, DUSCHEN ZUM DRUNTERHUSCHEN Für den täglichen Luxus zu Hause sind frei stehende, formschöne Badewannen aus angenehmen, warmen Materialien und grosse bodenebene Duschen im Trend. Sie setzen dem Badezimmer das Krönchen auf.

REDAKTION  REGINA GREGORI / ANNA ETTLIN

WIE AUS DEM EI GEPELLT Richner Die sanften, weichen Konturen, die asymmetrische Form und das puristische Design strahlen Eleganz und Kreativität aus – ideal für Leute, die das Besondere und Grosszügige lieben. «Dimasi» ist aus dem Mineralwerkstoff «White Stonage» gegossen. www.richner.ch

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JEDER SEIN EIGENER BADEZIMMERMEISTER Sanitas Troesch Die schlichte, in vier Grössen erhältliche Wanne «Alterna day by day» bietet ergonomischen Liegekomfort und lässt sich mit allen Produkten der Linie frei kombinieren. www.sanitastroesch.ch

ÜBER DIE TREPPE INS BAD talsee Individuell gefertigt macht mehr Spass. Die frei einteilbaren Nischen für allerlei Bade-Utensilien sowie die Sitz- und Einstiegsstufe machen aus dieser Badewanne ein multifunktionales Badezimmermöbel. In die Ecke gebaut, passt sie zu jedem Grundriss.

Meiré und Meiré

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Dornbracht CL ∙1

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SCHWEBENDE WANNE RepaBad Effektvoll täuscht der untergeschobene, zurückversetzte Sockel mit dem optionalen Lichtband eine schwebende Wanne vor. Der breite Schulterbereich, die beidseitigen Rückenneigungen und das steinähnliche, wärmespeichernde Material machen aus ihr eine Wohlfühlwanne. www.repabad.com

DER UNIVERSELLE ZWEIPLÄTZER Duscholux Oval und breitrandig setzt diese Wandbadewanne dem Badezimmer einen Glanzpunkt auf und sorgt für den perfekten Badespass – dank dem zentrierten, bündigen Ablauf auch zu zweit. Auf Wunsch ist der Wasserzulauf dabei. www.duscholux.com

FÜR INDIVIDUALISTEN, DIE ES GERNE LEICHT MÖGEN Keramik Laufen Sentec heisst das Material, aus dem diese Badeträume sind. Die schlichte einwandige Wanne mit dem sanft nach hinten geschwungenen Kopfteil und der warmen, samtig-glänzenden Oberfläche schmeichelt der Haut. www.laufen.ch

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DUSCHEN UND WANNEN

SKULPTURALES MEISTERSTÜCK Kaldewei Hier drin liegt es sich dank der hohen Rückenschräge, dem langen Boden und der konischen Email-Verkleidung ergonomisch bequem. Die Wanne erfreut Liebhaber von streng geometrischen Formen und ist mit dem perfekten Design ein echter Blickfang. www.kaldewei.ch

BADEWONNEN WIE ZU GROSSMUTTERS ZEITEN Keramikland Mit ihren weichen, fliessenden Linien schwingt sich diese ovale Badewanne im Retro-Stil elegant ins Badezimmer und lädt zum entspannten Träumen im wohltemperierten Wasser ein. Besonders exklusiv wirkt die aussen schwarz verkleidete Version mit weissem, übergestülptem Rand. www.keramikland.ch

DIE STÄHLERNE SPRUDELT AUCH VON UNTEN W. Schmidlin Diese emaillierte Rohstahlwanne mit der fliessend-weichen Innenform bringt Glanz ins Badezimmer. Der einseitig verbreiterte Rand ist als Ablage- und Sitzfläche gedacht, eignet sich aber auch für die Armaturen. Für alle, die es exklusiv mögen, gibt es die Wanne mit Quelleinlauf und zwei verschiedenen Whirl-Systemen. www.schmidlin.ch

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TRANSPARENZ IN KLAMMERN Duscholux Mit dem Clip-in-System, hinter dem sich Dichtungen verbergen, werden Duschwände aus Glas optisch noch transparenter. Dank einem Wasser und Öl abweisenden Schutzfilm ist die Pflege ein Kinderspiel. www.duscholux.com

EIN HAUCH VON EINEM BODEN Edles Bad Die ultraflachen «Silex»-Duschplatten und die flexiblen Duschbeläge «Elax» verleihen mit ihrem attraktiven Design jeder bodenebenen Dusche einen besonderen Akzent. Auf Mass angefertigt, passen sie überall. Dank der rutschfesten und antibakteriellen Oberfläche bieten sie maximalen Komfort. www.edles-bad.ch

DUSCHEN OHNE HÜRDEN Kermi Vorbei die Zeiten, als man beim Duschen über das Rahmenprofil stolperte. Bodenfreie Gleittüren bieten einen sicheren Ein- und Ausstieg. Sie bewegen sich auf kugelgelagerten Laufrollen über die Fliesen und lassen sich mit ergonomischen, verchromten Bügel­griffen leicht und lautlos auf- und zuschieben. www.kermi.ch

AUS DEM RAHMEN GEFALLEN Christoph Teuscher Aus porenlosem Sicherheitsglas und ohne Rahmenprofile punktet diese Dusche mit modernem Design. Leicht zu reinigende Beschläge geben ihr perfekten Halt. www.glasduschen.ch

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DAS WOHN-BAD

«BAD EN SUITE» AUS DESIGNERS HAND Wenn Bett und Wanne direkte Nachbarn sind, muss es sich um ein «Wohn-Bad» handeln. Der Designer Andreas Dimitriadis hat sein Schlaf-Badezimmer selbst entworfen und für sich den perfekten Rückzugsort darin gefunden. TEXT  SILVANA MEISEL  FOTOS  CHRISTOPH KERN SKIZZE  ANDREAS DIMITRIADIS, PLATINUMDESIGN

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DAS WOHN-BAD

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ünf Jahre liess sich Andreas Dimitriadis Zeit, um sein Eigenheim zu planen. Innert zweier Jahre realisierte der Produkt-Designer dann alles nach seinen Vorstellungen. Dazu gehört das «Bad en suite», eine Kombination von Schlaf- und Badezimmer. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit dem Sanitärhersteller Keramik Laufen konnte Dimitriadis auch für sein ganz persönliches Projekt auf die Unterstützung des Schweizer Unternehmens zählen. Sein Design für den Keramikwaschtisch und das Badmöbel aus Metall ist mittlerweile als Serie «Living Square» erhältlich. «Es sollte nicht nur schön, sondern auch praktisch sein.» Darum stehen Pflegeleichtigkeit, hohe Funktionalität und Zurückhaltung im Vordergrund.

Andreas Dimitriadis, welche frühen Erinnerungen verbinden Sie mit dem Badezimmer ? Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem das Thema Bad immer präsent war. Meine Eltern hatten ein Sanitärgeschäft, das auch Fliesen verkaufte. Ich habe schon früh mitgeholfen, und die Fliesenleger nahmen mich ab und zu mit auf die Baustelle. So entdeckte ich meine Affinität zum Planen und Zeichnen. Meine Mutter sah einen Innenarchitekten in mir, weshalb sie mich stets zum Zeich­nen animierte. Ich hatte ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und kombinierte meine Entwürfe gleich mit den passenden Fliesen. Als 17-Jähriger gestaltete ich das erste Bad für Kunden.

DURCHBLICK UND AUSSICHT Die beidseitig verglaste Dusche sorgt für Transparenz – ein wichtiges Thema für Andreas Dimitriadis: «Ich brauche viel Luft um mich herum.»

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«ICH FREUE MICH JEDES MAL, HIERHIN ZU KOMMEN. DAS WOHN-BAD IST MEIN REICH, MEIN RÜCKZUGSORT.» ANDREAS DIMITRIADIS

GÄSTEBAD MIT SAUNA Im Untergeschoss des Hauses befindet sich das Gäste-Bad mit Sauna. Die «Schwitzstube» von Klafs gibt dem Raum Wärme. Das eiförmige Wand-WC ist von Keramik Laufen und heisst «Il Bagno Alessi One».

Welche Ansprüche stellen Sie an ein Bad ? Mit meinem beruflichen Hintergrund ist es für mich wichtig, dass die Dinge nicht zu technisch sind, sondern eher zurückhaltend wirken und reinigungsfreundlich sind. Ich mag es, eine grosszügige Ablagefläche zu haben, um Pflegeartikel griffbereit hinzustellen. Trotzdem darf es nicht chaotisch aussehen. Beschreiben Sie Ihr selbst gestaltetes Badezimmer. Wir haben das Bad mit dem Schlafzimmer verbunden und ein «Wohn-Bad» gemacht. Dies hauptsächlich aus Platzgründen. Betritt man den Raum, fällt der Blick als Erstes auf die Fensterfront und die grosszügige Terrasse. Ich freue mich jedes Mal, hierhin zu kommen. Es ist mein eigenes Reich. Das «Wohn-Bad» ist der Rückzugsort, wo ich ein Buch lesen kann oder auf dem Balkon die Sonne geniesse. Gleichzeitig bietet es eine beidseitig verglaste Regendusche, Badewanne und Waschtisch mit Armaturen sowie eine separate Toilette – alles von Keramik Laufen und Similor. Zudem hat auch noch unser Bett Platz gefunden. Ich finde, die kombinierte Raumnutzung hat etwas von einem Hotelzimmer, was Wohlbefinden in mir auslöst. Warum der Vergleich mit dem Hotelzimmer ? Die Räume sind meist grosszügiger und transparenter geplant als Zimmer in einem Privathaus. Egal, in welchem Land ich mich gerade aufhalte, im Hotel empfinde ich eine entspannte, freie Stimmung. bäder

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FREI STEHENDE BADEWANNE Die Wanne «Il Bagno Alessi One» spricht bewusst eine andere Formensprache. Mit ihrer freiförmigen Gestaltung steht sie in Kontrast zum Geradlinigen – wie eine Skulptur, die diese gewisse Strenge aufbricht. REDUZIERTER WASCHPLATZ Die horizontal ausgerichtete Bad-Keramik «Living Square» besteht aus einem flachen Waschbecken mit viel Abstellfläche, dazu der Armatur «arwa-twinprime».

DURCHDACHTER WANDBLOCK Dusch- und Waschbecken-Armaturen sind in der gerade mal 20 cm schmalen Wand angeschlossen. Auch der bündig eingebaute Spiegelschrank und das Bad-Möbel sind auf der anderen Seite daran befestigt.

Während des Duschens entweicht Feuchtigkeit in die Umgebung. Ist das nicht unangenehm im Schlafbereich ? Ob das Klima zum Problem werden könnte, hat uns anfangs tatsächlich beschäftigt. Dann haben wir festgestellt, dass sich die Feuchtigkeit durch die Raumhöhe von drei Metern und die grosszügige Fläche von 50 Quadratmetern schnell im Raum verteilt. Weiter hilft die Schiebetüre zum Balkon, so kann man schnell lüften. Welche Materialien haben Sie gewählt ? Dünne, grossformatige Feinsteinzeug-Platten ermöglichten ein beinahe fugenloses Ergebnis. Die 3 x 1 m grossen Fliesen reichen vom Boden bis zur Decke und sind sehr pflegeleicht. Auch der 60

Wandblock, an dem der Waschtisch montiert ist, musste mit nur ganz wenigen Platten eingekleidet werden. Das Lavabo ist aus langlebigem Keramik, das Badmöbel und die Armaturen sind aus Metall – alles authentische Materialien. Wie kam es zu der klassischen Farbwahl Grau und Weiss ? Das Farbkonzept ist bewusst zeitlos gewählt, weil es viele Jahre gefallen und halten soll. Trends und persönliche Vorlieben sind erfahrungsgemäss vergänglich. Grundsätzlich bestimmt die Jahreszeit, welche Farben durch Handtücher und Accessoires das Design ergänzen. Einzig Pflanzen sind für uns ein immerwährendes Stilmittel, um etwas Farbe in den neutralen Raum zu bringen.

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BODENBELÄGE

SO BLEIBEN SIE BODENSTÄNDIG Den richtigen Bodenbelag auszuwählen ist nicht einfach: Das Angebot ist enorm. ­I nsbesondere im Bad-Bereich gelten hohe Ansprüche. Experten erklären, wie Sie zu Ihrem Wunschboden kommen. TEXT  ANNA ETTLIN  FOTOS  HG COMMERCIALE (HGC)

Mosaik macht's möglich: Auch die kleinsten Platten haben ihren Reiz.

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b Sie ein kleines Gästebad oder einen ausladenden WellnessTempel planen: Es steht und fällt mit dem Bodenbelag. Heute kann man fast jedes Material im Bad einsetzen. Was dabei zu beachten ist, erklären Bodenexperten von der HGC in Zürich. «Wasser ist die Hauptproblematik im Bad», sagt Keramikfachmann Franco Palladino. Eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber Nässe, sowohl flüssig als auch in Dampfform, ist ein Muss. Das gilt auch für die Unterlage, auf welcher der Boden verlegt wird. Weiter zu bedenken sind Rutschfestigkeit und Hygiene – und natürlich Ihr persönlicher Geschmack. «Es gibt keine besseren und schlechteren Bodenbeläge für das Bad», sagt Samuel Hertig, Parkett-Experte. «Es gibt nur den richtigen Belag für Sie.» Auch als heikel angesehene Materialien, etwa Holz und Naturstein, können im Bad bestehen. Bei der richtigen Pflege gehen sie nicht kaputt, sondern bekommen nur eine Patina. «Wer die Natürlichkeit von Holz und Stein mag, der wird auch die Patina schätzen», weiss Hertig. Jemand, der mehr Wert auf Pflegeleichtigkeit und beständiges Aussehen legt, greift eher zu Vinyl oder dem Bad-Klassiker schlechthin – der Keramik.

VIELSEITIGE PLATTEN-POWER Grossmutters braune und rosarote Plättli sind passé. Moderne Feinsteinzeug-Platten gibt es in beliebigen Farben, Mustern und sogar Oberflächenstrukturen, auch als Holz- oder Steinimitat. «Früher hatte jede Platte dasselbe Holzmuster aufgedruckt», sagt Franco Palladino. «Heute kann man Serien mit 10, 12 oder 19 Plattenmustern haben.» Es ist also weniger das Aussehen als vielmehr die Haptik, die das Imitat vom Original unterscheidet: Platten fühlen sich kühl an, wenn die Bodenheizung nicht in Betrieb ist.

Zeitlos, aber auffällig : 3D-Effekt in Erdtönen.

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Mit Imitaten sind die Möglichkeiten der Keramik nicht ausgeschöpft. Moderne Herstellungsverfahren erlauben individuell g ­ estaltete Platten – zum Beispiel mit einem Fotodruck. Und natürlich ist eine enorme Auswahl an Bodenbelägen in Ausstellungen, wie derjenigen der HGC in Zürich, erhältlich. «Erd- und Grautöne sowie grosszügige Plattenformate sind noch immer sehr beliebt», sagt Daniel Küchler, Leiter Marketing. «Auch der skandinavische Stil, sehr hell mit gelben bäder


Möbel für das Badezimmer

Unterschiedliche Plattenformate lockern den Raum auf.

Ob echtes Holz oder Holzoptik: auch im Bad passend.

Ausgefallene Kreationen: Moderne Keramik erlaubt eine vielseitige Gestaltung.

und blauen Akzenten, ist im Trend», weiss der Experte. Wer möglichst zeitlos bleiben möchte, fährt mit einem weissen Belag am besten. Ansonsten ist alles erlaubt. Für eine zurückhaltende BadGestaltung kann man auf Platten aus derselben Serie, aber mit unterschiedlichen Formaten oder Farbtönen zurückgreifen. Akzente setzt man mit Mosaikeinsätzen, Materialwechseln und farbig gestrichenen Wänden. Letztere lassen sich auch leichter wieder ändern, falls das Bad einen neuen Look braucht. Wie auch immer Ihre Vorlieben für Farben, Muster und Materialien liegen: «Lassen Sie sich Ihren Traum von niemandem ausreden», rät Samuel Hertig. Falls Sie sich angesichts der enormen Auswahl nicht entscheiden können, empfiehlt der Fachmann, auf stark bean­ spruch­te Bodenbeläge im öffentlichen Raum, etwa Hotels und Wellness-Bereiche, zu achten. So wissen Sie, ob Ihnen das Parkett auch in ein paar Jahren noch gefällt. Und danach schafft eine fachmännische Beratung in der Ausstellung Klarheit. 

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BODENBELÄGE

STECKBRIEF Grundsätzlich gilt: Sie können im Bad (fast) jeden Boden haben, der Ihnen gefällt. Eine Übersicht über die wichtigsten Materialien verhilft zu einer informierten Entscheidung. TEXT ANNA ETTLIN 

Vinyl

WASSERFESTE DEKOR-VIELFALT Vinyl ist ein Kunststoffbelag, der häufig in Holzoptik angeboten wird, aber auch in ausgefallenen Dekors, etwa Rostplatten, erhältlich ist. Scharfe Reinigungsmittel, Säuren, Schläge und stehendes Wasser mögen den langlebigen Vinylböden nichts anhaben. In einer Dicke ab 5 mm verfügbar, kann Vinyl je nach Produkt in Bahnen, Platten oder Dielen verlegt werden. Strukturierte Oberflächen sorgen für einen sicheren Stand auf dem haptisch warmen Boden.

Parkett

EDEL UND FUSSWARM Wem Imitate nichts vorgaukeln können, kann Parkett verlegen. Wasser stets auf wischen, scharfe Reinigungsmittel vermeiden, regelmässig nachölen – und der Boden bleibt über Jahre hinweg bestehen, wobei er mit der Zeit eine natürliche Patina bekommt. Wichtig ist eine passende Holzsorte, etwa Eiche.

Keramik

PFLEGELEICHTER KLASSIKER Ohne Bodenheizung eher kühl, aber extrem widerstandsfähig: Keramik ist aus dem Bad kaum wegzudenken. Moderne Technologien erlauben die Fertigung von Platten mit beliebigen, individuellen Dekors, darunter auch Holz- und Natursteinoptiken sowie Fotodrucke. Grössen und Formate gibt es von Mosaik bis zu 1 x 3 m.

Fugenlos

PURISTISCH UND MODERN Mögen Sie es besonders schlicht? Dann könnte ein fugenloser Belag etwas für Sie sein. Dabei wird auf den Fussboden mit einem Spachtel eine zementbasierte Masse aufgetragen, die unterschiedliche Farb- und Struktureffekte haben kann. Ideal für raumübergreifende Bodengestaltung, ist der zeitgenössische Belag mit der richtigen, schützenden Beschichtung auch im Bad ein Blickfang.

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Naturstein

ZEITLOS HOCHWERTIG Naturstein ist etwas unvorhersehbar: Man kann nie exakt voraussagen, wie der Boden aussehen wird. Dafür bleibt die Änderung der Platten einmalig. Sorgfältiger Umgang, kein stehendes Wasser und keine scharfen Chemikalien garantieren eine lange Freude am edlen Belag.


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KALT DUSCHEN Energie sparen liegt im Trend. Wer weniger Warmwasser braucht, merkt das später auf der Stromrechnung. Hier einige Fakten und Tipps rund um den Wasserkonsum. TEXT SILVANA MEISEL  FOTO BAGNO SASSO, GRAFIK SVGW

ERFINDUNG DER SCHWEIZER FIRMA BAGNO SASSO MOBILI: die weltweit wasser- und energiesparendste Armatur «Swiss Eco Tap».

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ie Schweiz verfügt über einen riesigen Wasserreichtum. Dank diesem Privileg ist man hierzulande nicht gezwungen, Wasser zu sparen. Trotzdem ist das kein Grund, es unnötig zu verschwenden. Pro Kopf und pro Tag werden gut 309 Liter Wasser verbraucht, davon 142 Liter im Haushalt. Das sind 20 Liter weniger als bei der letzten Messung des Haushaltsverbrauchs 1997. Damit sich der Trend des rückläufigen Wasserverbrauchs in der Schweiz fortsetzt, liegt es an jedem Einzelnen, einen respektvollen Umgang mit dem kostbaren Nass zu pflegen. Einen wichtigen Schritt haben bereits Hersteller von Haushaltsgeräten gemacht. Wassersparende Waschmaschinen, WC-Spülungen und Bad-Armaturen leisten einen grossen Beitrag an die Umweltbilanz. Laut einer Studie des SVGW (Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfaches) wird die Verbreitung dieser Geräte gar als wichtigste Ursache des Verbrauchsrückgangs betrachtet: «Weniger Wassermenge als die Apparaturen heute brauchen, geht fast nicht mehr. Wo wir uns aber weiter begrenzen sollten und können, ist der Warmwasserverbrauch. Dieser schenkt vor allem auf der Stromrechnung ein», weiss Paul Sicher vom SVGW. Die Aufbereitung von warmem Wasser ist mit Energieaufwand verbunden und kann bis zu 40 Prozent der Stromkosten ausmachen. Da sich die Schweiz auch in Sachen Energie auf dem Sparkurs befindet, ist der Zusammenhang naheliegend. Denken Sie also schon beim Bau Ihres Hauses darüber nach, wie Sie Ihr Wasser erwärmen möchten. Ob mit einem Anschluss an Wärmepumpe, Sonnenkollektoren oder Holzheizung – alles ist sinnvoll, solange man versucht, umweltfreundlich und nachhaltig zu leben. So sind auch gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Warmwasser, Energie und Geld gespart.

VERBESSERN SIE IHRE WASSER- UND ENERGIEBILANZ ! TIPPS VON ENERGIE SCHWEIZ UND DEM SVGW : – Kurz duschen statt baden: Einmal baden braucht die gleiche Menge Energie und Wasser wie dreimal duschen. – Schrauben Sie Sparbrausen auf Ihre Armaturen, um bis zu 50 Prozent an Wasser und Energie einzusparen. Entscheiden Sie 66

sich auch bewusst für Sanitärprodukte mit der Energieetikette der Klasse A, um weniger Strom zu verbrauchen. – Sparen Sie beim Warmwasser. In einem Liter Warmwasser ab dem Hahn (60 Grad) steckt durchschnittlich 150-mal mehr Energie als in einem Liter Kaltwasser. Verwenden Sie dazu Einhebel-Wassermischer mit Mengen- und Warmwasserbremse. – Das Montieren eines Thermostatmischers in der Dusche ist ebenfalls eine Möglichkeit. Damit können Sie das Duschwasser mit einem Handgriff auf die gewünschte Temperatur einstellen und benötigen gleichzeitig weniger Wasser. Diese Mischbatterie-Typen verfügen auch über eine Heisswassersperre, bei der die Höchsttemperatur bei 40 Grad liegt. Positiver Nebeneffekt: Die kalte Dusche am Morgen weckt und stärkt das Immunsystem. – Die WC-Spülung ist immer noch die grösste Wasser-Schleuder. Eine Spül-Stopp-Taste hat jede moderne Toilette. Setzen Sie diese beim «kleinen Geschäft» konsequent ein.

142 Liter Wasserverbrauch im Haushalt pro Einwohner und Tag 28.9 % 25.3 % 15.5 % 12.0 % 11.3 % 2.1 % 4.9 %

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ENTSPANNEN IM WARMEN LICHT DER ABENDSONNE Grohe Das Roségold erinnert an den Glanz vergangener Zeiten und strahlt Wärme und Extravaganz aus. Eine unvergleichliche Ästhetik, dekorative Verspieltheit und modernste Technologie hieven die «Grandera»-Kollektion in die Luxusklasse. www.grohe.com

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EIN GEDICHT IN ROSÉGOLD Dornbracht «Cyprum» symbolisiert Eleganz, Schönheit und Sinnlichkeit. Die Verbindung von ­hochglänzendem, warm schimmerndem 18-karätigem Gold mit Kupfer steht für Exklusivität. Der Schwallauslauf und die schlanke Stabhandbrause sorgen für ein spezielles Badevergnügen. www.dornbracht.com

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Es muss nicht immer kühles Chrom sein : Armaturen in wärmeren Metalltönen sind auf dem Vormarsch. Edles Finish aus Gold und Kupfer lässt das Bad luxuriös und mondän ­w irken, während Bronze-Optik geschickt einen rustikalen Touch verleiht.

EIN HAUCH VON LUXUS Axor Der hoch aufragende, schlanke Joystick mit seiner weichen Form, den präzisen Kanten und Flächen zieht in seiner Besonderheit die Blicke auf sich. Die edlen Oberflächen aus Bronze, Nickel, Messing und Chrom verleihen ihm zusätzlich Eleganz und Hochwertigkeit. www.hansgrohe.ch

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SMARTES DESIGN Romay Die elektronisch gesteuerten Armaturen der Produktlinie «Ocean» von Romay fügen sich dank einer edlen Glasoberfläche in Schwarz oder Weiss stilvoll in eine moderne Badumgebung. Dahinter verbirgt sich innovative Technik, die Bedienkomfort garantiert. www.romay.ch

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DESIGN TRIFFT KOMFORT Grohe Der Name trifft ins Schwarze: «Essence» zeigt sich im unverkennbaren, zylindrischen und in der Form minimierten Design. Der schwenkbare Auslauf und der in der Höhe verstellbare AquaGuide-Mousseur richten den Wasserstrahl perfekt aus, damit es keine Spritzer gibt.

In einer einmaligen DesignSprache präsentiert sich der zylindrische Griff mit dem raffiniert eingebauten, runden Duschkopf. Von der Seite betrachtet sticht der schmale Ring hervor. ­Speziell sind ebenso die geometrisch vom Mittelpunkt zum Rand angeordneten 18 Wasserdüsen unter der glatten Oberfläche des Duschkopfes. www.vola.ch

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Keuco Die beiden scheibenförmigen Drehknöpfe erinnern an die Lautstärkeregler einer Stereoanlage, machen sich aber auch im Bad gut. Das hochwertige Design-Objekt mit matter oder glänzender Oberfläche trägt die Handschrift der venezianischen ­Edelstahlschmiede CEA.

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Intim-Hygiene: Bidet-Funktion in WC-Keramik integriert. Neuartige WC-Lösung wäscht mit warmem Leitungswasser Kein Strom, keine Pumpe, wenig Technik, viel Komfort: Die neue WC-Generation nutzt Wasser aus der Leitung für die Intimreinigung Papier – weit verbreitet, aber nicht hygienisch. Dass dies im Moment noch der Stand ist, liegt am Fehlen von bezahlbaren Alternativen. Haustechnik-Spezialist TECE hat jetzt das traditionelle Bidet in ein WC integriert. Entstanden ist ein kostengünstiges Dusch-WC, das ohne technischen Schnickschnack auskommt, aber perfekte Intimhygiene ermöglicht. Die Innovation liegt in der Konsequenz, mit der auf Elektronik, Pumpen und elektrische Wassererwärmung verzichtet wurde – zugunsten von Design und Komfort. Frischwasser aus der Leitung: Lediglich mit Wasserdruck fährt der Duschstab in seine Position und spendet Wohlgefühl und Sauberkeit. Ohne Strom.

TECEone wurde für europäische Ansprüche entwickelt. Die meisten Dusch-WCs kommen aus Asien und warten mit einer Menge Extras auf: Automatisch aufklappende und schliessende WC-Deckel, einstellbare Duschlanzen, ein Warmluftfön, sogar Sitzheizung – alles steuerbar über ein Tastenfeld oder eine Fernbedienung. Im Kern lösen Dusch-WCs jedoch nur ein echtes Problem: Die hygienische und sanfte Reinigung einer empfindlichen Körperregion. Das neue WC will beweisen, dass WC-Hygiene mit Wasser weder kompliziert, noch elektronisch sein muss. Bei TECEone gibt es keinen Wassertank, keinen Stromanschluss, keine herumhängenden Kabel – nur frisches, warmes Wasser aus der Leitung, das gradgenau temperiert werden kann. Der volumenreiche Wasserstrahl liefert bis zu fünf Liter pro Minute. Damit verbraucht er nicht mehr als eine Wasserspar-Waschtischarmatur, bietet jedoch einen weitaus höheren Waschkomfort als Dusch-WCs mit niedrigerer gepumpter Wasserleistung. Ziel der Designer war es, den Nutzen unauffällig in die Silhouette des WCs zu integrieren: Links und rechts neben dem Sitz findet sich je ein Bedienknopf, an dem intuitiv und bedarfsgerecht Wassermenge (rechts) und Wassertemperatur (links) eingestellt werden. Der mittig platzierte Duschstab fährt allein durch den Wasserdruck heraus, wenn die Funktion durch einen Dreh am Knopf aktiviert wird.

leganz leganz aus aus reinem reinem Edelstahl Edelstahl Das Innovative an TECEone mit Bidet-Funktion ist seine Reduktion auf das Wesentliche: Kein Wassertank, kein Stromanschluss, kein Boiler, keine herumhängenden Kabel oder Schläuche – nur frisches, warmes Wasser.

Konzipiert ist TECEone als ganz normales WC mit Designanspruch. Deshalb kann die wandhängende Toilette auch rund um die Kernfunktion WC mit Ausstattung glänzen. Die Keramik ist spülrandlos und kann so schnell und einfach gereinigt werden. Auch der ergonomische WC-Sitz wurde optimiert: Eine Soft-Close-Absenkdämpfung vermeidet Lärm und eine eigens entwickelte Befestigungslösung sorgt für einen wackelfreien Sitz.

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CHIC IM CHALET Auf einem Bergplateau mitten in einem Skigebiet im Oberwallis steht ein verträumtes Ferienhaus, dessen Badezimmer keine Wünsche offen lassen. TEXT  ANNA ETTLIN  FOTOS  TANYA HASLER

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SCHWITZEN NACH DEM SKIFAHREN Das grosse Master-Bad neben dem Elternschlafzimmer verfügt über eine Sauna, die vom Schreiner angefertigt wurde. DETAILVERLIEBTE EINRICHTUNG Dank der formschönen Kombination von Armaturen von Hansgrohe mit den Waschbecken von Framo zeigt sich das Bad elegant.

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uf 2212 m ü. M. zu bauen ist keine einfache Angelegenheit. Nur für eine kurze Zeit schmilzt der Schnee, sodass Lastwagen auf die wallisische Fiescheralp, ein Skigebiet auf dem Aletsch-Plateau, hochfahren können. In wenigen Monaten musste das grosszügige Chalet mit 260 m² Wohnfläche fertiggestellt sein. Eingerichtet wurde es jedoch erst vor Weihnachten von Davinci wohnen & mehr aus Luzern. Mit der Seilbahn und dem Pistenfahrzeug brachten die Luzerner Profis Heidi und Konrad Stocker alles ins Chalet, was sie brauchten, von Handtü-

chern und Geschirr bis zu den massgefertigten Vorhangstangen, die mit Rehgeweihen dekoriert sind. «Wir mussten alles exakt abmessen und durchplanen», erinnert sich Heidi Stocker. «Von hier oben kann man nicht schnell mal ins Geschäft fahren und das fehlende Material holen.»

APRÈS-SKI IN DER SAUNA Der grosse Aufwand hatte sich gelohnt: An Weihnachten 2014 konnte die Bauherren­ familie ihr neues Ferienhaus beziehen. bäder

Das in edlem Chalet-Chic eingerichtete Haus beherbergt neben zahlreichen Schlafund Entspannungsgelegenheiten auch zwei grosszügige Badezimmer. Das Master-Bad im Obergeschoss schliesst direkt an das Schlafzimmer der Eltern an. Ein abgewinkelter Gang führt zur Toilette, die sich aus dem restlichen Bad nicht einsehen lässt. Davor befindet sich eine grosse Walk-in-Dusche. In der holzverkleideten Wand zwischen WC und Dusche verbirgt sich ein geräumiger Einbauschrank. Auf eine Badewanne wurde verzichtet, stattdessen lädt eine verglaste 77


IN LUFTIGEN HÖHEN

finnische Sauna aus hellem Holz zum Ent­ spannen ein. Sie harmoniert optisch mit dem Fichtenholz des Dachgebälks. Die Sauna sowie die passenden Badezimmer­ möbel und die Fenster wurden von der Schreinerei Imwinkelried in Fiesch gefertigt. Der schwebende Waschtischunterbau aus Holz hält zwei ovale Lavabos von Framo, die elegant auf einer dunklen Steinplatte ruhen. Schlanke Armaturen von Hansgrohe vervoll­ ständigen das Bild. Ein besonderes Detail sind die dunkel verkleideten, ausgeleuchte­ ten Nischen neben der Dusche: Sie eignen sich für stilvolle Aufbewahrung oder für Dekoration. Graue Feinsteinzeugplatten sorgen für sicheren Stand im Bad und holen mit ihrem Farbton die umliegenden Berge ins Badezimmer: Das Chalet verfügt über eine unverbaubare Aussicht auf ein atem­ beraubendes Bergpanorama, wo bei schö­ nem Wetter auch das Matterhorn sichtbar ist. Die Liebe zur Natur und den Bergen zeigt sich auch im Haus: «Uns war es wich­ tig, natürliche Materialien zu verwenden», betont Konrad Stocker.

«WIR MUSSTEN ALLES EXAKT ABMESSEN UND BIS INS DETAIL DURCHPLANEN.»

KONSEQUENT GESTALTET Die Natürlichkeit zeigt sich auch im KinderBad im unteren Stock, das ähnlich wie das Master-Bad ausgestattet ist. Eine Badewan­ ne von Keramik Laufen und eine grosse Dusche lassen dank geschickter Platzierung trotzdem noch genug Gangbreite im längli­ chen Badezimmer. Ein grosser, rahmenloser

TRADITION TRIFFT TREND: Traditionelle Elemente des Chalet-Chics wie Holz, Stein und Hirschmotive harmonieren mit dem hellen und modernen Ausbau des Hauses.

Spiegel reflektiert das Licht und die Fliesen in Steinoptik und lässt das Badezimmer grösser erscheinen. Dank einem Fenster am Ende des Raums kommt auch Tageslicht ins Bad. Die Betondecke wurde, wie auch im Rest des Stockwerks, mit Holz verkleidet. So ziehen sich die Gemütlichkeit und der zeitlose Charme des Chalet-Stils bis in die Badezimmer durch.

ENTSPANNUNG FÜR GROSS UND KLEIN Das Kinderbad mit der Badewanne von Keramik Laufen bietet trotz seines schmalen Grundrisses genug Platz für den ­N achwuchs oder die Gäste der Bauherrenfamilie.

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Eine Besonderheit der Bäder und des gan­ zen Chalets ist die Liebe zum Detail, die in seinem Ausbau und in der Einrichtung zum Vorschein kommt. Pedantisch saubere Abschlüsse, abgestimmte Farben und Mate­ rialien und geschmackvoll ausgewählte Accessoires zeugen von einer liebevollen Sorgfalt bei der Planung und Einrichtung. So gelang es den Innenarchitektur-Profis das Chalet so zu gestalten, dass es höchs­ ten Komfort und modernen Ausbau mit der traditionellen Üppigkeit und Naturverbun­ denheit des Chalet-Chics vereint, ohne dabei dem Kitsch zu verfallen. 


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SCHWITZEN MIT STIMMUNG Fitness Partner AG In einer bedrängten eckigen Holzkiste mit einem winzigen Türfensterchen vor sich hin zu schwitzen, das war einmal. Heute sind ästhe­ tische Design­-Saunen mit grosszügigem Einund Ausblick und effektvoller Beleuchtung angesagt. Nur das Holz ist geblieben. www.fitnesspartner.ch

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VON WÄRME UND DESIGN UMGEBEN Das wohlige Gefühl, sich nach einer erfrischenden Dusche in ein vorgewärmtes, weiches Frotteetuch einzuwickeln, müssen Sie selbst erlebt haben, um die Vorzüge moderner Badheizkörper schätzen zu lernen.

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REDAKTION  SILVANA MEISEL

ELEGANTES LEICHTGEWICHT

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Schlank und leicht sollte der Design-Heizkörper sein. «Runtal Folio» erfüllt diese Ansprüche durch eine Kombination aus Aluminium und expandiertem Natur-Grafit. Die Auswahl an Farben und Oberflächen ist vielfältig, Handtuchhalter sind nach Wunsch montierbar.

Was unspektakulär scheint, entpuppt sich als kleines Technikcenter. Touch-Bedienfeld, Timer mit Abschaltautomatik und LED-Anzeige im Betriebsmodus sind in «Elemento» integriert. Seine schlichte Erscheinung gibt es in Weiss oder Schwarz, matt oder glänzend.

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WENIGER IST MEHR. Das IXMO Armaturensystem treibt die Verschmelzung von Design und Funktion auf die Spitze. Die Elemente an der Wand wurden auf ein Minimum reduziert; die Gestaltungsfreiheit ist dank verschiedenster PositionierungsmĂśglichkeiten der einzelnen Armatureneinheiten immens. Das Ergebnis: Tag fĂźr Tag ein sinnliches Duscherlebnis in seiner klarsten Form. www.keuco.ch


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ERFRISCHENDE ASYMMETRIE Zehnder Sie entscheiden, ob der «Zehnder Forma Asym» links oder rechts platzierte Rohre hat. Sowieso sind Handtücher jeder Grösse bequem an dem asymmetrischen Design aufzuhängen. Dazu wählen Sie zwischen Warmwasser-Ausführung oder elektrischer Version. www.zehnder-systems.ch

EINRICHTUNGSELEMENT INKLUSIVE Antrax Nicht nur ein Heizkörper, sondern gleich auch ein Regal für Duschutensilien und Handtücher ist die Serie «T». Der massgeschneiderte Radiator aus stranggepresstem Aluminium ist in vertikaler sowie horizontaler Ausführung erhältlich. Schlichtheit, Leichtigkeit und Vielseitigkeit sind die wichtigsten Merkmale. www.antrax.it

FLEXIBLER KLASSIKER Vola Den «T39» von Vola können Sie ganz genau nach Ihrem Fliesenraster ausrichten sowie auch die Anzahl der Heizstäbe bestimmen. Das prämierte Design gibt es in Chrom, Chrom matt und Edelstahl. www.vola.ch

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FAMILIENFREUNDLICHES DESIGN-STÜCK Prolux Der «Diveo» ist ein Badheizkörper für die ganze Familie. Durch die unterschiedlichen Griffhöhen ist er von Personen jeglicher Grösse erreichbar, dazu ist das Einlegen von Handtüchern ganz einfach. Das eigenständige Design wurde gleich mehrfach ausgezeichnet. www.prolux-ag.ch

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REDAKTION SILVANA MEISEL 

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Mutter, Vater, Tochter, Sohn: Perlenkette, Schlips, Bluse und Fliege verraten, wem welche Zahnbürste aus der «Toothbrush Family» gehört. Umweltfreundlich sind die lustigen Bürsten auch noch – der Griff aus Bambus, der Kopf aus Bio-Plastik.

Josh Owen Wer keine gängigen Handtuch- und WC-Rollen-Halter möchte, wird bei Kontextur fündig. Der Designer Josh Owen kreierte die «Hanging Line» aus Silikon, woran sich auch eine Zeitschrift gut hält. Unkompliziert und chic.

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SPIEGELCHEN FÜR JAPAN-FANS UND SCHMINKFREUDIGE Y’a pas le feu au lac

TANZENDE BÜRSTE Normann Copenhagen Selten haben Sie eine so fröhliche WC-Bürste gesehen, die gleich vor Freude tanzt. «Ballo» bewegt sich nahezu tänzerisch auf dem Badezimmerboden und sorgt für den kleinen, aber entscheidenden Akzent. www.normanncopenhagen.com

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Süss sind die kleinen Spiegel, inspiriert von japanischen «Kokeshi», den Puppen, die Glück bringen sollen. In verschiedenen Farben, Formen und Grössen finden Sie sicher das Design, das zu Ihrem Bad passt. «Ki Ko Koi» hat die Französin Véronique Maire entworfen. www.yplfl .com

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IMPRESSUM bäder, 5. Jahrgang «bäder» ist eine gemeinsame Sonderausgabe der Zeitschriften «traumhaus» und «architektur +  technik» www.traumhaus.ch/baeder

HERAUSGEBERIN B+L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3, 8952 Schlieren Telefon 044 733 39 99 Fax 044 733 39 89 (Inserate) Fax 044 733 39 91 (Redaktion) www.blverlag.ch

ARTIS VOLLENDET FEINE FORMEN.

VERLEGER Peter Boll GESCHÄFTSLEITUNG Patrick Schmid (CEO), patrick.schmid@blverlag.ch Philipp Bitzer (COO), philipp.bitzer@blverlag.ch REDAKTION Silvana Meisel, silvana.meisel@blverlag.ch Anna Ettlin, anna.ettlin@blverlag.ch AUTOREN DIESER AUSGABE Regina Gregori KUNDENBERATUNG Iris Fischer, Verkaufsleitung iris.fischer@blverlag.ch Antje Jakob antje.jakob@blverlag.ch Reto Schnider reto.schnider@blverlag.ch ANZEIGENDISPOSITION Jasmin Elsener jasmin.elsener@blverlag.ch Jasmin Brühwiler jasmin.bruehwiler@blverlag.ch

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LAYOUT Vanessa Baumann, vanessa.baumann@blverlag.ch

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DRUCK AVD Goldach AG Sulzstrasse 10 – 12, 9403 Goldach Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit schriftlicher Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen bzw. Initialen gezeichneten Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren und nicht unbedingt der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder kann keine Haftung übernommen werden.

In der B+L Verlags AG erscheinen ausserdem: aktuelle technik, architektur + technik, Hotelier, idea, Phœnix, Swiss Wedding

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