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Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik

Aktuelle Technik 2/2017

2/2017

Sicherheit — einfach integriert

Lenze Bachofen AG — Seite 5

3D-Druck Plug and Play funktioniert beim 3D-Druck nicht Seite 6

Sicherheitstechnik Intelligente Sensoren für sichere Zusammenarbeit Seite 24

Antriebe Systeme für schnelle Start-/Stopp-Bewegungen Seite 38


Editorial 1

Intelligente Sensoren im Sport zur Steigerung von Leistung und Sicherheit

Adrenalin, Höchstgeschwindigkeit und Rekorde: St. Moritz musste sich für die WM in alpinen Disziplinen gut rüsten. Alle Vorbereitungen stützten sich auf die fehlerfreie Funktion der modernen Technik ab. Die Rennstrecke ist vollgespickt mit Zeit-, Geschwindigkeits-, Windrichtungs- und Kamerasystemen. Ohne Einsatz von Sensoren wäre die Durchführung solcher Anlässe undenkbar. Die Athleten andererseits sind einem ständigen Leistungsdruck ausgesetzt, um noch Sekundenbruchteile zu gewinnen, was wiederum durch den Einsatz modernster Aufnahmetechnik verstärkt wird. Nicht nur im Leistungssport, auch für einen Hobby-Sportler wird das Angebot stets vergrössert. Als Novum für Ski-begeisterte Sportler hat ein namhafter Hersteller eine Skibrille entwickelt, die über eine GPS-Antenne verfügt. Der Skifahrer kann mittels verschiedener eingebauter Sensoren für ihn relevante Informationen auf einem Mikro-Display abrufen. Neben den bereits implementierten Standardinformationen wie Geschwindigkeit, Höhenmeter und zurückgelegte Distanz können u. a. Live-Informationen zu Wetter- und Schneeverhältnissen, Wartezeiten am Lift und Hütten-Angeboten abgerufen werden. Solche Skibrillen wird wohl nicht jeder Skifahrer benötigen! Eine immer weiter steigende Anzahl Sportler verfügt heutzutage über eine intelligente Uhr, die unterschiedliche Parameter der Körperfunktionen aufzeichnet und so Informationen über Leistung, Fitness-Stand und diverse andere Parameter aufnimmt. Sensoren sind verfügbar für fast alle Sportarten wie Tennis, Golf, Fussball, Renn-, Rad- Pferdesport sowie Eishockey und ausser im Körperkontakt auch in Schlägern, Laufschuhen, Satteln und wo auch immer sonst noch eingebaut. Die Bewegungsabläufe können somit auf fast alle Arten aufgenommen und zu unterschiedlichen Zwecken genutzt werden, ob für Leistungs- oder Sicherheitssteigerung. Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten, und insbesondere die Entwickler solcher Systeme suchen nach immer neuen und raffinierteren Anwendungen. Wie auch immer Sie zu diesen Überwachungstechniken stehen, ob kritisch oder begeistert — freuen Sie sich auf die gesunde Winterzeit auf der Skipiste, beim Winterspaziergang oder auch beim Fernsehschauen der Sportanlässe.

Foto: Tanya Hasler

Mirek Spicar, Dipl.-Ing. ETH, Redaktor

Programme für mehr Sicherheit. Pilz Industrieelektronik GmbH, 5506 Mägenwil, 062 889 79 30, www.pilz.ch AD_AktTechnik_2017_02_220x30_ang.indd 1

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Inhalt Übersicht 2

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Safety

Embedded World

Mit modularem Aufbau von Hard- und Software bietet das S-DIASSafety-System die Basis für die Safety 4.0.

Erstmals werden mehr als 1000 Aussteller in Nürnberg erwartet.

IoT im GotthardTunnel Modernste IoT-Technologien sorgen für völlig neue Bereitstellung wesentlicher Services.

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Taster und Schalter Simulation Methoden zum Testen von Radarsensoren und Algorithmen.

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Schurter bringt neue Taster und Schalter mit kapazitiver Sensor-Technologie.


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Editorial Inhalt Zum Titelbild: Lenze Bachofen

06 12 13 14 15 16 18

Additively: Firmen mit Dienstleistern vernetzen Ausstellerrekord in Sicht Das neue Eventformat Stage 7 «all about automation» mit über 140 Ausstellern Speicherkompetenz von der Zelle bis zum System Agenda Firmen Fakten Märkte

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Gastkommentar: Sichere Zusammenarbeit IoT im Gotthard-Tunnel für die Sicherheit der Passagiere Ein weltweit wachsender Markt Safety für die Maschine von morgen Einmal programmiert, immer sicher Sicherheits-Busprodukte

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Reinraum, aber mit richtig viel Traglast «Lauf, Dino, lauf!» Schmalster Multiturn-Drehgeber Antriebssysteme für schnelle Start-/Stopp-Bewegungen Produktübersicht Embedded PCs Industrie 4.0 für Neu- und Bestandsmaschinen Swiss Technology Network Power News: – DC/DC mit hocheffizienter Synchron-Gleichrichtung – Intelligente USV schützt sensible AC-Verbraucher Weiterer Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren Swiss Technology Network Vision News: 3D-Inspektion — leicht gemacht Ethernet für alle Kleiner Stecker, grosse Wirkung Kapazitive Touch-Sensor-Technologie von Schurter

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Produkt-News Sudoku Firmenverzeichnis Impressum

Magazin

Schwerpunkt Sicherheitstechnik

Themen

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Zum Titelbild 5

Lenze Bachofen

Wer sich in Gefahr bringt …

… braucht ein schlüssiges Sicherheitssystem vom Antrieb bis zur Steuerung.

Michael Niehaus, Technologiemanager Funktionale Sicherheit, Lenze

leistungsfähigen Robotik-Kern, der in Zeit und Geld sparen dieser Form wirklich neuartig ist. Er stellt Von der antriebsbasierten Sicherheitstechhöchste Freiheitsgrade bei der Bahnpla- nik zum Fokus auf das gesamte Automatinung durch PLCopen Part 4 sicher und onssystem: Bis dato konzentrierte sich macht es zugleich möglich, Pick & Place- Lenze als Spezialist für Motion Centric Bewegungen nur durch Parametrierung Automation auf die antriebsnahen Sichereinfach und ohne Robotik-Kenntnisse aus- heitsfunktionen. Nun ist die Safety komzuführen. Folglich können proprietäre Sys- plett im System integriert: Die Ausweitung teme sowie die aufwendige Schnittstellen- des Lenze-Portfolios bringt für den Maschiprogrammierung entfallen. Parallel zur nen- und Anlagenbauer eine neue EinfachMotion Control sind bei der Projektierung heit. Diese spiegelt sich unter anderem in von Robotern die Aspekte der funktionalen einem spürbar sinkenden VerdrahtungsSicherheit zu berücksichtigen – unter ande- aufwand wieder. rem mit Fokus auf die sicheren Funktionen des Antriebs, weil von ihnen die gefahrbrin- lenze.com gende Bewegung ausgeht. Vom Antrieb zum System Bei komplexeren Sicherheitsfunktionen kommt es auf das Zusammenspiel zweier wesentlicher Elemente an. Erstens überwacht und meldet die sichere Sensorik den Zutritt von Personen, wenn zum Beispiel eine Schutztür geöffnet wird. Der zweite Bereich betrifft die Sicherheit der Antriebe selbst. Um beide Bereiche zu verbinden, ist es erforderlich, die Sicherheit in der Steuerungsebene zu integrieren – bei Lenze als Controller-based Safety bezeichnet.

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Michael Niehaus, Technologiemanager Funktionale Sicherheit — Wer die Gefahr hinter Gitter packt, braucht sich um die eigene Sicherheit keine Gedanken mehr zu machen — das mag vielleicht für den Zuschauer gelten, der das Ganze aus sicherer Entfernung beobachtet. Nicht jedoch für diejenigen, die sich regelmässig in den Käfig wagen. Weil Industrieroboter in der Fertigungsindustrie als effiziente Produktionskraft überaus beliebt sind, dürfen die damit verbundenen Risiken für das Personal durch Fehlfunktionen nicht unterschätzt werden. Folglich lässt sich die Sicherheitstechnik beim Aufbau von Roboterzellen nicht wegdenken. Lenze hat vor diesem Hintergrund sein Safety-Portfolio erweiter und bietet mit dem neuen Safety-Controller c250-S eine Lösung, die komplette Antriebs-, Steuerungs- und Sicherheitstechnik aus einem Guss zu projektieren. Lenze begleitet den anhaltenden Boom mit standardisierten Software-Modulen, die es möglich machen, Portalroboter einfach und ohne spezielles Robotikwissen zu realisieren. Das Software-Modul Pick & Place aus der Application Software Toolbox Lenze FAST integriert dafür einen

Sicherheit — einfach integriert

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3D-Druck Plug and Play funktioniert beim 3D-Druck nicht Seite 6

Sicherheitstechnik Intelligente Sensoren für sichere Zusammenarbeit Seite 24

Antriebe Systeme für schnelle Start-/Stopp-Bewegungen Seite 38

Titelbild: Lenze Bachofen


Magazin Walk and Talk 6

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Im Gespräch Matthias Baldinger, Mitgründer und Geschäftsinhaber von Additively, zur Bedeutung des 3D-Drucks sowie der Notwendigkeit des Umdenkens hinsichtlich des Umgangs mit innovativen Technologien. Interview: Heike Henzmann Fotos: Tanya Hasler

Ein Mehrwert für den Kunden

Heike Henzmann: Herr Baldinger, hier vor der ETH startet unser Weg. Startet hier auch die Geschichte des ETH Spin-offs Additively? Matthias Baldinger: Die Geschichte von Additively beginnt sogar bereits etwas vorher. Nach meinem Studium der Volkswirtschaft in Basel arbeitete ich zunächst in der Management-Beratung bei Accenture in Zürich. Ich war dort überwiegend mit Technologiethemen im Produktionsumfeld beschäftigt. Eines Tages wurde ich mit der Vorbereitung einer Podiumsdiskussion zum Thema «Future of Logistic and Production» beauftragt. Zunächst war ich nicht wahnsinnig begeistert, da dies zusätzliche Arbeit am Abend bedeutete. Aber bei der Vorbereitung stiess ich auf das Thema 3D-Druck/Additive Manufacturing. Das war im Jahr 2011, also noch vor dem grossen Medienhype um das Thema. Ich war sofort fasziniert. Im Studium hatte ich im Fach Industrie-Ökonomie gelernt, dass Kostenstrukturen Industrien definieren. Der 3D-Druck, so stellte ich fest, wies zwei fundamentale Unterschiede in der Kostenstruktur zu Massenproduktio-

nen auf und würde damit zwei fundamentale Probleme der heutigen Industrie lösen. Schnell war klar, dass ich mich intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen wollte. Bei Accenture war das nicht möglich, deshalb schaute ich mich nach einem geeigneten Umfeld um. Professor Schönsleben am Lehrstuhl für Supplychain Management fand mein Thema spannend und gab mir die Chance, mich am Department Management, Technology and Economics D-Mtec intensiv im Rahmen einer Promotion auseinanderzusetzen. D-Mtec macht Technologien anwendbar für Unternehmen. Bei Ihrer Promotion standen weniger die technischen Aspekte des 3D-Drucks im Vordergrund als eher die betriebswirtschaftlichen. Welche waren das? Ich betrachtete insbesondere zwei grosse Fragestellungen. Die Erste lautete: Wie muss eine produzierende Firma an das Thema herangehen und darüber nachdenken, wenn sie in den 3D-Druck einsteigen will? Und die Zweite: Wie arbeitet man mit externen Partnern

zusammen, um diese Projekte sinnvoll aufzugleisen? Diese Frage war deshalb so wichtig, weil es sich schnell zeigte, dass die Projekte rund um den Einsatz der 3D-Druck-Technologie sehr komplex sind und die meisten Unternehmen intern nicht über hinreichende Kompetenzen verfügen. In den Medien wurde es zwischenzeitlich sehr ruhig um den 3D-Druck. Warum war das so? Es gab zunächst 2013/2014 einen regelrechten Medienhype. Das war überproportional zu dem, was damals wirklich Realität war. Es entstand die Ansicht, dass in wenigen Jahren sowieso alles zu Hause produziert wird. Und dass auch die Häuser und die Organe künftig aus dem 3D-Drucker kommen. So war es dann aber doch nicht. Der 3D-Druck ist eigentlich immer noch eine Nische. Aber eine, die sehr schnell wächst. Ein Anwendungsfall, in dem inzwischen immer öfter vom 3D-Druck gesprochen wird, ist die Ersatzteilbeschaffung. Was genau ist hierbei der Vorteil?


Magazin Walk and Talk 8

«D-Mtec, das Department Management, Technology and Economics der ETH, macht neue innovative Technologien anwendbar für Unternehmen.» Von der Polybahn-Bergstation über die Weinbergstrasse, der Limmat entlang zum Letten und zum Firmensitz von Additively im Colab am Limmatplatz: Der Weg spiegelt die Geschichte des Unternehmens von der Gründung bis zum heutigen Tag.

Ich erwähnte bereits, dass es zwischen dem 3D-Druck und der herkömmlichen Serienproduktion zwei grosse und sehr wichtige Unterschiede gibt. Zum einen sind das die Skaleneffekte, die beim 3D-Druck fehlen. Die Stückkosten beim 3D-Druck sind unabhängig von der Stückzahl. Ich kann also ohne eine Erhöhung der Stückkosten in Losgrösse 1 produzieren, und da ist die Ersatzteilbeschaffung ein prädestinierter Anwendungsfall. Statt grosse Serien zu produzieren und die Teile dann 10 oder 20 Jahre aufs Lager zu legen und auf der ganzen Welt zu verteilen, baut man mittelfristig ein dezentrales Netzwerk an Produktionskapazitäten auf oder kauft sich ein. Das Bauteil kann dann auf Abruf und nahe beim Kunden produziert werden. Das ist ein Riesenvorteil. Und welches ist der zweite grosse Unterschied? Der zweite grosse Unterschied zwischen 3D-Druck und herkömmlicher Produktion liegt in der Realisierbarkeit von sehr komplexen Strukturen ohne eine Erhöhung der Kosten. Ein Beispiel hierfür ist die Herstellung von Leichtbauteilen mit hoch komplexen Strukturen in der Luftfahrt wie sie bis anhin nicht möglich waren. Die Einsparung von Gewicht reduziert die Betriebskosten des Flugzeuges ganz erheblich. Hinzu

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kommt Folgendes: Wenn ich solche Bauteile im additiven Verfahren herstelle, dann entstehen in der Folge weitere Vorteile aufgrund der erheblich vereinfachten Ersatzteilbeschaffung. Aufgrund der Realisierbarkeit von hoch komplexen Strukturen wird künftig auch ein Umdenken bei der Suche nach neuen Werkstoffen stattfinden. 3D-Druck bietet die Möglichkeit, strukturmechanische Eigenschaften durch die Herstellung und nicht durch die Auswahl des Materials zu erreichen. Was genau leistet nun Additively im Bereich 3D Manufacturing? Die grosse Herausforderung für Firmen ist es nicht, eine 3D-Druckmaschine zu kaufen, sondern die verschiedensten Fragestellungen drum herum zu lösen. Bauteile können nicht einfach «plug and play» gedruckt werden. Es muss zuvor eine Lernkurve durchlaufen werden. Bauteile müssen ganz anders konstruiert werden als für die traditionelle Fertigung. Und sie müssen vielleicht nachbehandelt oder veredelt werden. Es gilt, eine geänderte Zulassung zu bewerkstelligen. All diese Fragen selber zu beantworten, lohnt sich für Unternehmen am Anfang nicht. Sie brauchen externe Partner, die dieses Know-how einbringen. Doch die meisten Firmen besitzen kein


Netzwerk mit diesem spezifischen Know-how. Und so entstand die Idee für Additively. Wir wollten eine Plattform schaffen, die Firmen mit Dienstleistern im 3D-Druck entlang der gesamten Wertschöpfungskette wie Konstruktion, Veredelung, Zulassung vernetzen. Innovation in so einem komplexen Gebiet wie dem 3D-Druck kann man nicht alleine stemmen. Dazu braucht man Partner. Also ist Additively ein BusinessNetzwerk für 3D-Druck? Am Anfang war Additively als Marktplatz ausgelegt. Ich kann mein Projekt posten, Dienstleister machen Angebote, ich sehe direkt, wie mein Projekt umgesetzt werden kann. Mittlerweile hat sich das weiterentwickelt. Die wirkliche Herausforderung ist, die richtige Firma mit dem richtigen Partner zusammenzubringen. Dem Abnehmer muss erklärt werden, was er mit der Technologie überhaupt machen kann. Nicht selten wenden sich Firmen an Dienstleister und wollen konventionell konstruierte Bauteile einfach mit dem 3D-Drucker herstellen. Aber so funktioniert das nicht. Für den 3D-Druck muss fundamental anders konstruiert werden. Und das ist die grosse Herausforderung: Die Dienstleister müssen ihren potenziellen Kunden erklären, was mit 3D-Druck überhaupt getan werden kann. Dies haben wir online abgebildet. Und genau das versuchen wir nun auch offline, sozusagen analog, zusammen mit der Messe Luzern bei der AMX — Additiv Manufacturing Expo. Entstand die Messe auf Ihre Initiative? Nein, die Messe Luzern kam auf uns zu und teilte uns mit, dass sie eine Messe im 3D-Druck-Umfeld gestalten wolle. Wir entwickelten dann gemeinsam ein MesseKonzept: 365 Tage online und 2 Tage offline lernen sich Menschen kennen, damit Innovation entsteht. Die Plattform und die Messe haben wir hierzu sehr eng verknüpft. Die Aussteller kommen nicht und zeigen ihre Maschinen, sondern sie präsentieren Kundenanwendungen in sogenannten Showcases, online auf der Plattform und offline am Stand, in einem Forum sowie in einem gedruckten Report, in dem spannende Anwendungsfälle nochmals aufgearbeitet werden.

Braucht es ein solches Konzept nicht auch für andere innovative Technologien? Richtig. Inzwischen machen wir dies nicht nur für den 3D-Druck, sondern bieten dies auch für weitere Industrien an. Momentan entwickeln wir beispielsweise mit der Messe Luzern zusammen eine ähnliche Plattform für die Schweizer Kunststoffindustrie. Die Plattform umfasst alle Firmen in der Schweiz, die mit Kunststoff arbeiten. Die Idee dabei ist die Vernetzung zwischen der Kunststoffindustrie als Anbieter mit dem Kunden, der zum Beispiel im Medtech- und FoodBereich zu finden ist. Momentan ist diese Plattform in der Betaphase. Sie heisst Swiss Plastics Platform (swissplastics.com). Auch der Verband Swiss-Plastics ist in die Entwicklung involviert. Der Launch findet an der Swissplastics Expo statt. Wie viele Menschen stehen hinter Additively? Wir sind heute zu fünft. Bei der Gründung waren wir nur zu zweit. Ich hatte die Idee für das Unternehmen im Doktorat entwickelt. Was mir jedoch fehlte, war der IT Background. Also suchte ich jemanden, der das mit mir zusammen umsetzt, und fand Fabian Rahm. Inzwischen sind noch weitere Leute hinzugekommen, einerseits in der Entwicklung, aber auch Leute, die Inhalte betreuen.

«Um das wirkliche

Potenzial eines Themas zu verstehen, sollte man es von der Kundenseite her durchdenken.»


Magazin Walk and Talk 10

Was heisst das, «Inhalte betreuen»? Die grösste Herausforderung ist es wie gesagt, den Kunden des 3D-Drucks zu erklären, wie diese Technologie eingesetzt werden kann. Das machen wir mit Showcases und Success Stories. Additively unterstützt 3D-DruckDienstleister dabei, diese Stories attraktiv und leicht verständlich aufzubereiten. Zusätzlich zur Online-Präsentation wird es künftig jährlich einen Report der ETH als gedruckte Publikation geben, mit dem man die Entwicklung im Bereich des 3D-Drucks verfolgen kann.

«Wer den Mehrwert von Industrie 4.0 versteht, wird schon wissen, was auf dem Weg dorthin zu tun ist.»

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Wie sieht der Mehrwert aus, der durch 3D-Druck entsteht? Der Mehrwert entsteht aus den beiden bereits erwähnten Hauptunterschieden des 3D-Drucks gegenüber der Massenproduktion bezüglich Skaleneffekt und Komplexität. Der Markt heute fordert zunehmend kürzere Produktlebenszyklen, kundenindividuellere Lösungen sowie Nischenanwendungen, die spezifisch für einen Kunden hergestellt werden. Nehmen wir die kürzeren Produktlebenszyklen: Sie bewirken, dass Bauteile in erheblich geringeren Stückzahlen produziert werden müssen. Die Massenproduktionsverfahren verlangen aber nach hohen Stückzahlen, damit ich günstig Bauteile produzieren kann. Diesen Mismatch löst der 3D-Druck. Welche Vorteile entstehen für den Endkunden? Betrachten wir noch einmal das Ersatzteilwesen: Wer ein Produkt zuerst hergestellt hat, hatte bisher einen Skalenvorteil im Ersatzteilwesen. Er konnte Ersatzteile billiger herstellen als ein Drittanbieter, da er der grösste Anbieter für die eigenen Ersatzteile war. So konnte der Anbieter den Kunden zwingen, entweder zu teure Ersatzteile oder gar immer wieder die neueste Gerätegeneration zu kaufen, indem er die Ersatzteile der alten Geräte auslaufen liess. In Zukunft muss das nicht mehr sein. Drittanbieter können Ersatzteile mittels 3D-Druck kostengünstig anbieten, wenn sie auch nur einen einzigen Kunden haben – vorausgesetzt, sie haben die Daten.

Das ist nicht unbedingt eine gute Nachricht für die Industrie. Das ist eine gute Nachricht für den Kunden. Es wird immer noch sehr viel Energie investiert, um Dinge zu beschützen und aufrecht zu erhalten. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass diese Energie zu keinerlei Mehrwert für den Kunden führt. Gefragt ist deshalb ein generelles Umdenken in den Geschäftsmodellen. Ein Beispiel: Das Interesse eines Herstellers, gute Geräte zu verkaufen, ist nicht besonders gross, wenn sein Geschäftsmodell darin besteht, dass der Kunde bald wieder ein neues Gerät kaufen soll. Wenn sein Geschäftsmodell jedoch darin besteht, dem Kunden den Nutzen des Geräts anzubieten und ihm jeden Tag in Rechnung zu stellen, den das Gerät läuft, dann ist das Interesse sehr gross, besonders langlebige Geräte zu bauen. Das ist dann ein ganz neues Geschäftsmodell, das dem Kunden einen Mehrwert bietet. Unternehmen tun also im Zeitalter der Digitalisierung gut daran, ihre Denkweise und ihre Geschäftsmodelle regelmässig zu überprüfen? Es gibt hierzu eine sehr schöne Anekdote. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Segelschifffahrt innert weniger Jahre komplett durch die Dampfschifffahrt verdrängt, und keine einzige der grossen Segelwerften hat den Sprung auf die neue Technologie geschafft. Jetzt denkt man vielleicht, dass der Wechsel sehr schnell passiert wäre. Aber das Dampfschiff wurde bereits etwa 90 Jahre vorher erfunden. Viele Jahre hiess es: Das Dampfschiff ist zu teuer, zu laut, zu störungsanfällig und kann dies und jenes nicht. Achtzig Jahre funktionierte das Dampfschiff ausschliesslich auf Flüssen, wo Segelschiffe nicht hinkamen. Und dann war es schliesslich so gut, dass es die Segelschiffe verdrängte. Denn es hatte einen entscheidenden Vorteil: Es brauchte keinen Wind. Im Rückblick scheint diese Entwicklung offensichtlich. Aber 90 Jahre lang entging vielen, wie wichtig dieser Vorteil war. Genau das wiederholt sich derzeit beim 3D-Druck. Auch hier funktionieren Dinge anders und führen zu einem disruptiven Vorteil.


Sie erweitern Ihre Dienstleistung ja für weitere Industrien. Inwiefern ist Industrie 4.0 bei Ihnen ein Thema? Ist auch hier eine neue Plattform geplant? Industrie 4.0 ist ein breites Gebiet, bei der sich die Geister schon in der Begriffsdefinition scheiden. Ich war auf einem Vortrag der Firma Schmidlin, die Stahlbadewannen in der Schweiz produziert. Inzwischen bietet Schmidlin eine Million verschiedene Wannenvarianten an. Eine solche Vielfalt kann nicht mehr auf Lager produziert werden. Die Kunden wünschen jedoch eine Verfügbarkeit innerhalb von wenigen Tagen. Die Strategie der Firma Schmidlin sah daher vor, dass jede Bestellung auf Abruf gefertigt wird und dies nicht mehr als 3 Tage dauern darf. Das heisst, ihr Ziel war Losgrösse eins mit kurzer Durchlaufzeit. Die Umsetzung dieses wichtigen Paradigmas von Industrie 4.0 wurde jedoch nicht durch Automation erreicht, sondern das Unternehmen investierte sehr stark in ihre Mitarbeiter, zum Beispiel mittels eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Auch das ist Industrie 4.0. Aber Industrie 4.0 wird ja letztlich nicht durch die Losgrösse definiert, sondern durch die Technologie, also Kommunikation und Vernetzung. Genau das ist die Frage. Um das wirkliche Potenzial eines Themas zu verstehen, sollte man es von der Kundenseite her durchdenken. Was ist der Mehrwert des Kunden? Meinem Kunden ist egal, ob meine Maschinen miteinander kommunizieren. Meinen Kunden interessiert nur, ob ich sein Bedürfnis besser oder schlechter erfüllen kann. Auch bei Industrie 4.0 muss man sich also überlegen, was der eigentliche Mehrwert ist.

Also wäre die Frage bei der Definition von Industrie 4.0: Betrachten wir das Mittel oder das Ziel? Genau. Bedeutet es, dass ich viele Sensoren einbaue, oder bedeutet es, dass ich für den Kunden schneller und flexibler werden kann? Wenn ich aus der Kundenperspektive denke, gibt es sehr viele unterschiedliche Wege, um dies zu erreichen. Bevor ich in eine neue Technologie investiere, sei es 3D-Druck oder Industrie 4.0, denke ich darüber nach, was der wirkliche Mehrwert für den Kunden ist. Wer den Mehrwert von Industrie 4.0 versteht, wird schon wissen, was auf dem Weg dorthin zu tun ist. Vielen Dank für das Gespräch!

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Ihren Firmensitz hat Additively im Colab Impact Hub am Limmatplatz. In den Arbeitsund Meeting-Räumen sowie im Café herrscht kreative Aufbruchstimmung.


Magazin Messen 12

Embedded World

Ausstellerrekord in Sicht

Die Erfolgsgeschichte der Embedded World Exhibition & Conference setzt sich fort: Erstmals werden 1000 Aussteller erwartet.

Embedded World 2017 Ort: Messezentrum DE-90471 Nürnberg Datum: 14. – 16. März 2017 Öffnungszeiten: 9.00 – 18.00 Uhr (14. – 15. März) 9.00 – 17:00 Uhr (16. März)

Jahr für Jahr grösser und vielfältiger: Das scheint der Leitsatz der Embedded World Exhibition & Conference geworden zu sein, die vom 14. bis 16. März 2017 die internationale Embedded Branche in Nürnberg vereint. Schon 2016 brach sie Rekorde. «2017 wird sich die Embedded World erneut vergrössern. In nunmehr sechs Hallen erwarten wir erstmals 1000 Aussteller», so Benedikt Weyerer, Veranstaltungsleiter der Embedded World bei der NürnbergMesse. Die bereits heute gebuchte Ausstellungsfläche übersteigt die Fläche von 2016. Sonderflächen nahezu ausgebucht Auf der «Electronic Displays»-Area präsentieren Aussteller Display-Technologien, flexible Displays, Human-Machine-Interfaces, grafische Benutzerschnittstellen, Touch-Screens und 3D-Displays. «Die Resonanz der Aussteller war einmal mehr grossartig, sodass die Fläche schon ausgebucht ist», weiss Benedikt Weyerer. Das zeigt die grosse Bedeutung des Themas, das sich in der Electronic Displays Conference widerspiegelt. Auch die M2M-Area, in der die neuesten Produkte und Applikationen aus dem Machine-to-Machine-Bereich präsentiert werden, ist nahezu ausgebucht. Ebenso in der Erfolgsspur ist die «Safety & Security»Area, in der sich alles um die Fragen dreht, Aktuelle Technik 2/2017

wie man angriffssichere Hard- und Software gestaltet und Embedded-Systeme vor Angriffen schützen kann; auch hier gibt es kaum noch freie Standflächen. Eine Messe – zwei Kongresse Parallel zur Messe finden mit der Embedded World Conference und der Electronic Displays Conference zwei erstklassige Kongresse statt. Die Embedded World Conference deckt das gesamte Spektrum an Hardware, Software und Tools für die Entwicklung von Embedded Systemen ab. Das Thema «Securely Connecting the Embedded World» wird 2017 einen der Schwerpunkte bilden. Der Erfolg der Embedded World Conference basiert auf der unmittelbaren Mitwirkung einer ganzen Community. Durch eine internationale Jury sorgsam zusammengestellte Konferenzinhalte garantieren den notwendigen Wissensabgleich und die jährliche Auseinandersetzung mit neuesten Entwicklungen und Trends. Die Electronic Displays Conference hat sich als die wichtigste europäische B2BPlattform für Display-Technologien etabliert. Das Themenspektrum reicht von aktuellen Displaytechnologien wie LCD, OLED oder ePaper über flexible Displays und 3-D-Displays bis zu grafischen Benutzeroberflächen und Touchscreens. Darüber hinaus steht das breite Anwendungsspek-

trum ebenso auf der Agenda wie die Entwicklung des Marktes. Die Vortragsprogramme der Embedded World Conference und Electronic Displays Conference sind unter embedded-world.eu bzw. electronic-displays.de einsehbar. Vielfalt bringt Erfolg Der grösste Erfolgsfaktor der Embedded World Exhibition & Conference ist die Vielfältigkeit der Veranstaltung. Die Fachmesse in Verbindung mit den beiden Konferenzen, den drei Sonderflächen in den Hallen, dem «Student Day» am dritten Messetag, der hochkarätig besetzten Diskussionsrunde «Safe for the future» sowie weiteren spannenden Vorträgen im AusstellerForum macht die Embedded World Exhibition & Conference zu der internationalen Leitmesse und Wissensfabrik der Branche. Kostenfreier Zutritt Mit dem Gutschein-Code ew17PR können sich Messebesucher schon jetzt eine kostenfreie Eintrittskarte zur Embedded World 2017 sichern. Der Code kann unter www.embedded-world.de/gutschein eingelöst werden. Man erhält nach der Registrierung umgehend ein elektronisches Ticket für den schnellen, direkten Zugang auf die Embedded World. embedded-world.de


Magazin Messen 13

Automation & Electronics Stage 7

«Die Schweiz könnte eine führende Rolle in der digitalisierten Welt übernehmen.» IOT, Digitalisierung und Elektronik werden auf der interaktiven Netzwerkplattform «Stage 7» im Juni 2017 in der Messe Zürich im Mittelpunkt stehen. Was verspricht man sich von diesem Format?

Herr Spring, Sie sind Geschäftsführer der Firma Ineltro und Sie sind im Vorstand der Sektion15 elektronische Bauelemente beim Verband swissT.net, der zusammen mit dem Messever­ anstalter Easyfairs Stage 7 entwickelte: Welche Gründe sprachen für ein solches Event­Format, das parallel zur Automation & Electronics stattfindet? André Spring: Wir von den elektronischen Bauelementen wollen dem Entwickler mehr und tiefere Informationen über Produkte und deren Verwendung in einzelnen Applikationen geben, als dies auf herkömmlichen Messen möglich ist. Aus diesem Grunde haben wir uns für eine Fachtagung wie die Stage 7 entschieden. Auf der Stage 7 wird das Networking grossgeschrieben: Brauchen Firmen, die sich mit der Digitalisierung beschäftigen, mehr Kooperationen, als dies bei anderen Entwicklungs­ themen der Fall ist? Moderne elektronische Bauteile werden in ihrer Eigenschaft immer höher integriert und dadurch immer komplexer in ihrer Verwendung. Der Entwickler benötigt immer öfter die Unterstützung und Informationen vom Hersteller oder seinem Partner in der Schweiz, um seine Applikation schneller und kostengünstiger entwickeln zu können, und somit ist das Endprodukt schneller am Markt zu haben (time to market). Aktuelle Technik 2/2017

zertifiziert

André Spring: «Wir wollen dem Entwickler mehr und tiefere Informationen über Produkte und deren Verwendung in einzelnen Applikationen geben, als dies auf herkömmlichen Messen möglich ist.» Bild: Ineltro

Wie sehen Sie die Chancen der Schweiz, bei der Digitalisierung vorne mit dabei zu sein? In der Schweiz haben wir Zugriff auf alle auf dem Weltmarkt verfügbaren Produkte und Technologien. Durch unser sehr hohes Ausbildungsniveau beim Ingenieurstudium haben wir in der Schweiz die natürliche Ressource von Entwicklern, die auf höchstem technischen Niveau entwickeln können. Diese Kombination, gepaart mit den internationalen Kontakten und den Wirtschaftsabkommen mit allen grossen Industrienationen, befähigt uns, eine führende Rolle in der digitalisierten Welt übernehmen zu können. Sie sind mit Ihrer Firma Ineltro selbst auf der Stage 7 vertreten: Was hat Sie dazu bewogen? Wir sind durch unsere Produkte und Hersteller, die wir in der Schweiz repräsentieren, schon seit Langem auf dem Schweizer Markt vertreten. Es ist darum für uns selbstverständlich, dass wir an einer Stage 7 teilnehmen. Die Nähe zu unseren Kunden und Partnern ist uns sehr wichtig. Wir wollen unseren Kunden eine Plattform bieten, auf welcher sie neutral und unabhängig zu ihren Informationen kommen. Deshalb sind wir dabei und auch weil wir an den Entwicklungsund Produktionsstandort Schweiz glauben. easyfairs.com/de/automationstage7-zurich-2017

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Mit dem Stecker durch die Wand Die teilbare Kabeldurchführung KEL-U / KEL-ER für Leitungen mit Stecker.  Garantieerhalt konfektionierter Leitungen  schnelle Montage  hohe Packungsdichte  Zugentlastung gemäß EN 62444  Zertifiziert

all about automation Friedrichshafen | 08.-09.03.2017 Halle A2 | Stand 211

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Magazin Messen 14

All about automation

Messe «all about automation friedrichshafen» mit über 140 Ausstellern

Am 8. und 9. März 2017 können sich Automatisierungsanwender aller Industriezweige auf dem Gelände der Messe Friedrichshafen im Rahmen der «all about automation» individuell und kompetent von Herstellern, Systemintegratoren, Distributoren und Dienstleistern industrieller Automatisierungstechnik beraten lassen. Unternehmen mit Sitz rund um den Bodensee, internationale Branchenführer und Spezialisten der Automatisierungsbranche engagieren sich mit einem Messestand auf der «all about automation friedrichshafen». Im Fokus stehen erfolgreiche Produkte, einsatzbereite Lösungen und leistungsfähige Konzepte rund um die Themen Antriebstechnik, Steuerungstechnik, Industrie-Elektronik, sicherheitsgerichtete Automation, industrielle Kommunikation, Montage- und Handhabungstechnik, Bildverarbeitung, Visualisierung und Sensorik sowie Komponenten und Engineering für die Automation. Die Besucher der «all about automation» schätzen die angenehme, persönliche

An der Fachmesse «all about automation» in Friedrichshafen wachsen nicht nur die Ausstellerzahl und die belegte Fläche, sondern auch das begleitende Programm wird weiter ausgebaut.

Atmosphäre der Messe, die Informationsqualität an den Ständen und den überschaubaren Rahmen. Durch die räumliche Nähe können Automatisierungsverantwortliche von allen Seiten des Bodensees die «all about automation» ohne grossen zeitlichen und finanziellen Aufwand besuchen. Sehr hohe Wiederbuchungsrate Die Ausstellerzahl und die belegte Fläche wachsen im Vergleich zur Messe 2016 weiter an. Über 140 Unternehmen werden im März auf erneut vergrösserter Messefläche vertreten sein. Dazu Tanja Waglöhner, Geschäftsführerin des Veranstalters Untitled Exhibitions GmbH: «An der nunmehr vierten ‹all about automation› in Friedrichshafen zeigt sich, dass die Messe in der internationalen Bodenseeregion etabliert und geschätzt ist. Wir verzeichnen sehr hohe Wiederbuchungsraten bei den Ausstellern, und es kommen immer mehr Unternehmen hinzu, die direkt in der Bodenseeregion sitzen. Insbesondere auch regionale Engineering-Dienstleister, Sys-

temintegratoren und Steuerungsbauer. Die Messe präsentiert eine spannende Mischung von international führenden Komponentenherstellern und regionalen Partnern, die zum Beispiel SPS-Programmierung für Anlagen- und Maschinenbaufirmen umsetzen.» Weiter ausgebaut wird auch das begleitende Vortragsangebot. Direkt in der Messe-Halle findet in der Talk Lounge ein kostenfreies Programm mit anwendungsorientierten Vorträgen von Ausstellern und unabhängigen Experten statt. Gratis-Eintrittsticket für «at»-Leser Leser von «at — Aktuelle Technik» erhalten durch Eingabe von Code x9QhqyFv bei der Besucherregistrierung aufautomationfried richshafen.com Eintritt, Parkplatz, Messekatalog sowie Snacks und Getränke in der Messehalle gratis.

automation-friedrichshafen.com untitledexhibitions.com

Auf einen Blick Termin | Öffnungszeiten Mi, 8.3.2017 | 9 – 17 Uhr Do, 9.3.2017 | 9 – 17 Uhr Ort | Anfahrt Messe Friedrichshafen Eingang West, Neue Messe 1 DE-88046 Friedrichshafen Parken: P-West 1

Im Fokus der Automations-Messe stehen erfolgreiche Produkte, einsatzbereite Lösungen und leistungsfähige Konzepte von der Antriebstechnik über die Steuerungstechnik bis zur Visualisierung. Bild: Untitled Exhibitions

Aktuelle Technik 2/2017

Eintritt Tagesticket EUR 20.—, Barzahlung vor Ort. Bei Einladung durch Aussteller oder Medienpartner: gratis


Magazin Veranstaltung 15

Speicherkompetenz von der Zelle bis zum System

energie-cluster.ch

Ende 2014 konnte das ESReC seinen Betrieb aufnehmen. Was sind die wichtigsten Projekte? Wir haben im Bereich Energietechnik wie auch in der Mobilität sehr grosse Projekte. Besonders stolz bin ich auf das gemeinsame Projekt mit der BKW, das «Prosumer-Lab». Dort wollen wir alle technischen Elemente eines Smart Building, von der PV-Anlage über den Speicher bis zu gesteuerten Lasten, auf einer flexiblen Laborplattform austesten und dafür optimale Betriebsstrategien entwickeln. Rund sechs Teams aus den verschiedensten Bereichen sind an diesem Projekt beteiligt. Konnten Sie schon erste Erfolgserlebnisse verbuchen?

Am 15. Juni 2017 kann man im Rahmen eines «türöffner-events» das BFH-CSEM-Zentrum Energiespeicherung (ESReC) besuchen. Ein Interview mit seinem Leiter Prof. Dr. Andrea Vezzini.

Ein Konsortium arbeitet zurzeit am Projekt «Mobile Frühstücksverpflegung on the spot» zur Steigerung der Kosten- und Zeiteffizienz in Schweizer Spitälern. Beim dafür entwickelten elektrisch angetriebenen Frühstückswagen hat das ESReC das Energiekonzept und die Batterie geliefert. Für die Teilnehmenden des TüröffnerEvents vom 15. Juni 2017 öffnen Sie die Türen zu Ihrem Zentrum. Was erwartet sie in den Labors von Nidau? Neben den spannenden Vorträgen wollen wir die Türen zu unserem Forschungslabor im anschliessenden Rundgang nicht nur sprichwörtlich öffnen, sondern dem interessierten Besucher vor Ort einen direkten Einblick in die Zukunft der Energiespeicherforschung ermöglichen.

«türöffner-event» 2017 — Zukunft Energiespeicher Thema: Potenzial, Chancen und Risiken aus der Sicht des Prosumers und Netzbetreibers Datum: Donnerstag, 15. Juni 2017, 17 – 20 Uhr Ort: INNOCAMPUS AG, Aarbergstr. 5, 2560 Nidau Infos/Anmeldung: türöffner-event.ch

G ELEB TE FT E N E RG I E ZU K U N orgen. Bauen fürSEm RIE 2017 VERA NS TA LT UN

GS

Datum

Ort

Thema

14.3.17

Zürich

Wie regeln KMU langfristig die Nachfolge

20.3.17

Vaduz

Komfort & Kosteneinsparungen bei Neubau und Sanierung

04.4.17

Bern

Wie regeln KMU langfristig die Nachfolge

02.5.17

Interlaken

Energieeffiziente Wärme nutzen

09.5.17

Bern

Betriebsoptimierung - Clevere Lösungen

16.5.17

Münchenbuchsee

Zukunftsweisende Sanierungsstrategien konkret

23.5.17

Gränichen

Gebäudetechnische Lösungen für Minergie 2017

30.5.17

Münsingen

Vorbildfunktion öffentliche Bauten

08.6.17

Thun

Schöner Strom produzieren

15.6.17

Nidau

Zukunft Batteriespeicher

21.6.17

Thun

Wir geben dem Sanieren Sinn Architekten

Träger

türöffner_events_2017_196x130.indd 1

Investoren

Hauseigentümer

Fachleute

KMU

Anmeldung: türöffner-events.ch

16.01.2017 09:46:03


Magazin Agenda 16

Datierte Veranstaltungen

Februar bis März 2017 Die Automation Academy Schweiz bietet folgende Kurse an: > 22. Februar 2017, Kursdauer: 1 Tag SEM246 — Automation Studio Workshop: IEC 61131-3 textuelle Programmiersprache ST > 23. — 24. Februar 2017, Kursdauer: 2 Tage SEM250 — Automation Studio Training: Speicher-/ Datenverwaltung > 20. — 22. März 2017, Kursdauer: 3 Tage SEM610 — Automation Studio Training und Workshop: Integrierte Visualisierung > 23. — 24. März 2017, Kursdauer: 2 Tage SPE611 — Automation Studio Training: Einführung mapp View Kursort: Frauenfeld Anmeldung und Info unter: training.ch@br-automation.com B & R Industrie Automation AG Langfeldstrasse 90, 8500 Frauenfeld, Telefon +41 52 728 00 55 br-automation.com

22. bis 28. Februar 2017 Kurse von Omni Ray Gebäudeautomation > 22. — 24. Februar 2017 / Nr. 4011 LTRAIN-LINX > 27. — 28. Februar 2017 / Nr. 4061 LTRAIN-GRAPHICS Kursort: Dübendorf, Im Schörli 5 Omni Ray AG, Im Schörli 5, 8600 Dübendorf, Tel. +41 44 802 28 80, omniray.ch

14. März 2017 Anwender-Workshop in Linz (Österreich) Der I/O-Link-Anwender Workshop gibt Antworten auf viele Fragen. Die praxisorientierten Vorträge geben einen kompakten Überblick zum Thema. In der begleitenden «Microfair» stellen führende Sensor-, Aktor- und Steuerungskomponentenhersteller ihre interoperablen I/O-Link-Lösungen vor und stehen gerne mit hilfreichen Tipps und Lösungsvorschlägen im persönlichen Dialog zur Verfügung. Datum: 14. März 2017 Veranstaltungsort: Voestalpine Stahlwelt, Linz Anmeldung über: io-link.com Profibus Nutzerorganisation e. V., profibus.com

Aktuelle Technik 2/2017

14. bis 16. März 2017 LogiMAT 2017 Von Big Data zu Smart Data Kursort: Messegelände Stuttgart Euroexpo Messe- und Kongress GmbH, München euroexpo.de

28. bis 30. März 2017 Fastener Fair Stuttgart 7. Internationale Fachmesse der Verbindungsund Befestigungsbranche Ort: Messegelände Stuttgart Mack Brooks Exhibitions, St. Albans AL3 4ET Grossbritannien, machbrooks.co.uk

6. April 2017 Faszination Messtechnik — vernetztes Messen An der Fachtagung finden Experten und motivierte Neueinsteiger Faszinierendes aus der Welt der Messtechnik. Experten präsentieren Referate zum höchst aktuellen Thema «vernetztes Messen». An der Tischmesse stehen ausgewiesene Messtechnikfachleute für Beratung und Demonstrationen zur Verfügung. Highlights in diesem Jahr: Am neuen Tagungsort erläutern zwei Referate prämierte und spannende Hochschulprojekte. Auch für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen wird gesorgt. Und mit etwas Glück gewinnen Sie sogar ein iPad. Kursort: Technopark Zürich Anmeldung: http://swisst.net/fm17.html Swiss Technology Network, Industriestrasse 4a, 8604 Volketswil, swissT.net Laufende Veranstaltungen

2017 Safety Integrated Sicherheit im Maschinen- und Anlagenbau Der Kurs «CE-Kennzeichnung & funktionale Sicherheit im Maschinen- und Anlagenbau (ST-FASAFN)» ist neu im Sitrain-Angebot und vermittelt umfangreiches Wissen von der Risikobeurteilung über die Erstellung von Sicherheitskonzepten bis zur CE-Kennzeichnung. Ausserdem werden in diesem Intensivkurs umfassende Kenntnisse


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über die Dokumentation der sicheren Steuerung nach Maschinen-Richtlinie (MRL) 2006/42/EG sowie über die Maschinenvalidierung übermittelt. Maschinennah im TIA Portal – mit Gratis-Starterkit Der Lehrgang «Simatic WinCC maschinennah im TIA Portal (TIA-WCCM)» vermittelt den Teilnehmern Kenntnisse, um mit der Software auf Basis TIA Portal schnell und einfach maschinen- und anlagenspezifische Bedien- und Beobachtungsaufgaben zu projektieren. Die Teilnehmer lernen, Grafikbilder zu designen und zu dynamisieren, Meldungen und Werte zu archivieren und die entsprechenden Archive zu konzipieren und zu realisieren. Durch den erlernten, sicheren Umgang mit dem System können Teilnehmer die Engineering-Phase effektiv nutzen. Ausserdem erhält jeder Kursbesucher ein Gratis-Starterkit. Diese Aktion ist bis zum 31.12.2017 gültig. Die Kursliste mit dem gesamten Kursangebot ist online abrufbar. Siemens Schweiz AG, industry.ch@siemens.com siemens.ch/sitrain

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2017 Schulungen bei Beckhoff – TwinCAT 2 Basis (3 Tage) – TwinCAT 3 Basis (3 Tage) – TwinCAT: Umsteiger TwinCAT 2 auf TwinCAT 3 (1 Tag) – TwinCAT Motion (2 Tage) – TwinCAT 2 TwinSAFE (1/2 Tag; mit AX5805 1 Tag) – TwinCAT 3 TwinSAFE (1 Tag) – Package TwinCAT Basis & Motion (3 + 2 Tage) – Package TwinCAT Basis & TwinSAFE (3 + 1 Tag/e) – Package TwinCAT Basis & Motion & TwinSAFE (3 + 2 + 1 Tag/e) – TwinCAT 2 CNC (2 Tage) – TwinCAT HMI (2 Tage) – TwinCAT-Individual-Training (1 Tag) Beckhoff Automation AG Rheinweg 7 8200 Schaffhausen beckhoff.ch

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Magazin Firmen Fakten Märkte 18

Lernlabor Cybersicherheit Die digitale Transformation erhöht die Anforderungen an die Sicherheit und fordert ein tieferes Verständnis des Zusammenwirkens von vernetzten Anlagen.

Aktuelle Technik 2/2017

Im Rahmen eines bundesweiten Programms zur Weiterbildung Cybersicherheit der Fraunhofer-Gesellschaft entsteht in der Oberpfalz ein Weiterbildungszentrum für die Themen der Sicherheit in und von vernetzten eingebetteten Systemen (Embedded Systems), der mobilen Systeme und des Internet of Things (IoT). An den Standorten der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden werden von den Experten des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC und der OTH konzeptionelle und praktische Schulungen im Bereich der IT-Sicherheit für Mitarbeiter aus Unternehmen und Behörden aller Branchen entwickelt und angeboten. Das Fraunhofer-Institut AISEC aus Garching bei München eröffnet hierzu einen eigenen Standort an der OTH in Weiden unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Assmuth.

«Eine Charakteristik der digitalen Transformation ist die Zusammenführung von physischen Systemen mit virtuellen Objekten zu cyberphysischen Systemen (CPS). Die Grenze zwischen digitaler und physikalischer Welt schwindet und damit ein bisher verlässlicher Schutzwall. Die Angriffslandschaft hat sich dadurch in den letzten Jahren dramatisch verändert. Attacken nehmen verstärkt bestimmte Organisationen oder Personen ins Visier und entziehen sich den üblichen Schutzmechanismen», sagt Prof. Georg Rosenfeld, Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft für TechnologieMarketing und Geschäftsmodelle. «Mit deutschlandweit sechs Lernlaboren Cybersicherheit reagiert Fraunhofer im Verbund mit ausgewählten Hochschulen auf die Risiken der Digitalisierung und trägt dazu bei, dass ihre Chancen genutzt werden können.» Das Wissen und die Fähigkeit, Schwachstellen der eigenen Systeme zu identifizieren


Automatisierungslösungen, die perfekt passen. und zu beseitigen, eine Risikobewertung vorzunehmen oder einen Angriff zu erkennen und angemessen zu reagieren, ist in den meisten Unternehmen kaum vorhanden. Am neu gegründeten «Lernlabor Cybersicherheit» in Weiden können sich Mitarbeiter von Unternehmen praktische (hands-on) sowie analytische Kompetenzen aneignen, um später eigenständig eine Beurteilung des Sicherheitsniveaus vornehmen zu können. «Wir stärken die Beurteilungskompetenz, indem wir die Teilnehmer in die Lage des Angreifers versetzen. Sie lernen das Vorgehen von Hackern kennen, lernen, wie man Sicherheitslücken aufspürt und wie wirksam Abwehrmassnahmen sein können», erläutert Prof. Dr. Claudia Eckert, Leiterin des Fraunhofer AISEC.

aisec.fraunhofer.de

Lernen, wie ein Hacker tickt – mehr Sicherheit durch Ethical Hacking. Bild: Fraunhofer AISEC

Endress+Hauser ist der weltweite Hersteller mit dem kompletten Leistungsspektrum für die Prozessautomatisierung, von der vollumfänglichen Feldinstrumentierung bis hin zu Automatisierungslösungen und attraktivem Life Cycle Management. Dabei sind alle Geräte, Komponenten und Systeme exakt aufeinander abgestimmt und arbeiten perfekt zusammen. Auf der ganzen Welt betreuen wir seit Jahrzehnten Kunden aus allen Branchen der Verfahrenstechnik. Als solides, finanzkräftiges und global agierendes Familienunternehmen mit 60 Jahren Erfahrung in der Prozessautomatisierung steht Endress+Hauser für Fairness und Verlässlichkeit, für langfristige Geschäftsbeziehungen, höchste Qualität im gesamten Leistungsangebot sowie für Innovationskraft und Technologieführerschaft.

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Magazin Firmen Fakten Märkte 20

Econ Solutions baut Vertrieb in der Schweiz aus

Aus Trinos-Vakuum-Systeme wird Pfeiffer Vacuum Components Seit Anfang 2017 trägt die Trinos-Vakuum-Systeme einen neuen Namen: Pfeiffer Vacuum Components & Solutions. Das Göttinger Unternehmen mit seinen rund 160 Angestellten gehört bereits seit Januar 2010 zur Pfeiffer-Vacuum-Gruppe. Der Name Pfeiffer Vacuum steht schon mehr als 125 Jahre für hochwertige Vakuumtechnik, ein umfassendes Komplettangebot und erstklassigen Service. «Durch die Umfirmierung soll unsere Positionierung am Markt weiterentwickelt und gestärkt werden. Das Göttinger Produktportfolio umfasst Vakuumkomponenten, massgefertigte Vakuumkammern, Ventile und Manipulatoren. Wir verstehen uns als Premiumlieferant für Vakuumkomponenten und als Spezialist für kundenspezifische Vakuumsysteme mit vielfältigen Funktionen», erläutert Guido Hamacher, Geschäftsführer der Pfeiffer Vacuum Components & Solutions.

Die Econ Solutions verstärkt ihre Vertriebsaktivitäten in der Schweiz und hat hierzu eine Kooperation mit der Xamax geschlossen. Der Schweizer Experte für Energiemanagement übernimmt ab sofort den exklusiven Vertrieb der Econ-Produkte in der Schweiz. «Die Produkte von Econ Solutions runden unser Portfolio optimal ab, denn sie sind ein wichtiger Baustein, um die Energieeffizienz in Firmen zu steigern», erklärt Thomas Stadler, Geschäftsführer Xamax. Die Software für Energiedatenerfassung econ3 liefert zeitnahe, detaillierte und intuitiv verständliche Analysen aller Messwerte wie Strom, Gas, Wasser oder Fernwärme sowie Stückzahlen, Temperatur, Druck und/oder Feuchte. Mit maximal drei Klicks erhalten Nutzer vielfältige und flexibel konfigurierbare Auswertungen für verschiedenste Organisations-, Gebäude- oder Produktionsstrukturen. Dies bildet die Basis für die optimale Integration des Energiemanagements in die Unternehmensprozesse.

pfeiffer-vacuum.com econ-solutions.de

Leistungsfähig durch effizientes Qualitätsmanagementsystem Als eines der ersten Unternehmen Österreichs wurde B & R in einem Rezertifizierungsaudit des TÜV AUSTRIA nach ISO 9001:2015 geprüft und zertifiziert. Damit erfüllt das Unternehmen die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem nach der neuen Revision der ISO 9001. «Die Führungskräfte und Mitarbeiter von B & R haben die ISO 9001:2015 in einem beispielhaften QM-System umgesetzt», resümiert TÜV AUSTRIA-Auditor Edgar Jochinger, Aktuelle Technik 2/2017

der auch das interne B & R-Audit-System positiv hervorhebt. «B & R stellt mit seinem Audit-System die kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements sicher», so Jochinger. Die neue Revision 2015 der ISO 9001 ist der neue Standard für jede Unternehmensform und Organisationsgrösse. Wesentliche Neuerungen der Norm betreffen zum Beispiel die Anforderungen an das Risikomanagement und den systematischen Umgang mit Wissen. br-automation.com


Produktivität umfassend schützen Industrial Security

Mit zunehmender Digitalisierung wird umfassende Sicherheit in der Automatisierung immer wichtiger. Deshalb ist Industrial Security ein Kernelement von Digital Enterprise, dem Lösungsansatz von Siemens auf dem Weg zu Industrie 4.0. Mit Defense in Depth bietet Siemens ein vielschichtiges Konzept, das Ihre Anlage sowohl rundum als auch in die Tiefe schützt. Das Konzept basiert auf Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität nach den Empfehlungen der ISA 99/IEC 62443. Defense in Depth

Industrial Security berücksichtigt Anlagensicherheit, Netzwerksicherheit und Systemintegrität

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Magazin Firmen Fakten Märkte 22

Aus MPI Distribution wird MPI Technologies Im Bestreben, für Kunden permanent Werte zu schaffen, hat sich MPI Distribution über die Jahre vom reinen Distributor zum Berater, Assemblierer, Lösungsanbieter und Hardware-Integrator mit hoher Betriebssystem-Kompetenz entwickelt. Zum 25. Geburtstag schenkt sich MPI Distribution deshalb einen neuen Namen, der die Fachkenntnisse und Kompetenzen der Unternehmung und ihrer Mitarbeiter widerspiegelt: MPI Technologies. Im Bild: CEO Daniel Brugger.

Lars Hovind ist neuer Security-PM bei Studerus Seit Anfang Dezember 2016 hat die Studerus AG mit Lars Hovind einen neuen Product Manager für Security. Er ersetzt Alex Bachmann, der das Unternehmen nach langjähriger Zugehörigkeit verlassen hat. Lars Hovind weist 14 Jahre Channel-Erfahrung im Datacenter-Umfeld auf (Management, Storage, Network und Security). Er war bei Herstellern wie auch bei projektorientierten Value-AddedDistributoren tätig und ist für die Studerus AG somit eine ideale Besetzung für den strategisch wichtigen Geschäftsbereich. Lars Hovind soll die Marktpräsenz und das Wachstum der Security-Produktlinien im KMU-Umfeld weiter vorantreiben.

mpi.ch

studerus.ch

Inova und Staufen fusionieren Die beiden Unternehmensberatungen Staufen Schweiz und Inova Management schliessen sich zusammen. Damit entsteht ein führendes Schweizer Consulting-Unternehmen auf den Gebieten Lean Management und Supply Chain Management. Von Wollerau aus wird ein 30-köpfiges Team die Schweizer Industrie bei der Lösung ihrer Herausforderungen unterstützen. Bei internationalen Projekten stehen ergänzend Know-how und Netzwerk der Staufen Deutschland zur Verfügung, die mit zahlreichen Niederlassungen in China, Mittel- und Südamerika, Osteuropa sowie Italien vertreten ist. «Mit dieser Aufstellung können wir künftig auch grosse Schweizer Konzerne mit ihren internationalen Präsenzen optimal betreuen», erklärt Jürg Hodel (Bild), bisher Geschäftsführer von Inova. Er wird gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer von Staufen Schweiz, Urs Hirt, das neue Unternehmen Staufen.Inova leiten. staufen-inova.ch

Jürg Hodel

Aktuelle Technik 2/2017

Urs Hirt

CloudTeams geht in den Beta-Test Die CloudTeams-Kollaborationsplattform unterstützt die Zusammenarbeit von Endbenutzern und SoftwareEntwicklern bereits zu Beginn des Entwicklungsprozesses. Über die Plattform können Software-Entwickler die potenziellen Endkunden von Anfang an miteinbeziehen und so bessere Produkte erstellen. Die vom Fraunhofer FIT massgeblich mitentwickelte CloudTeams-Plattform (CloudTeams.eu) ist nun online und offen für Beta-Tester. Software-Entwickler richten ihr Projekt auf der Plattform ein, entwerfen Umfragen, wählen ihre Zielgruppe aus und erhalten Rückmeldungen auf ihre Projektidee, Mock-ups und Prototypen. Endbenutzer füllen ihr persönliches Profil aus, folgen interessanten Projekten, werden über laufende Projekte informiert und können an Umfragen teilnehmen. Zum Schutz der Privatsphäre werden Daten von Endbenutzern stets anonymisiert an die Software-Entwickler weitergegeben. fit.fraunhofer.de


Concept Laser und Gründer Frank Herzog ausgezeichnet Die glänzende Marktposition von Concept Laser, dem Verfahrensentwickler des LaserCusing-Verfahrens, auch 3D-Metalldruck genannt, zeigt sich bei den Preisen und Auszeichnungen der zurückliegenden Monate. Neben dem Gewinn des «International Additive Manufacturing Awards 2016» im März des Jahres 2016 konnten sich Concept Laser und Frank Herzog, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter, über fünf weitere Auszeichnungen freuen. So wurde einerseits Frank Herzog für seine Pionier- und Innovationsleistung sowie sein unternehmerisches Denken und Handeln ausgezeichnet, andererseits konnte Concept Laser auch die Fachjury auf Produkt- sowie auf Anwendungsseite mit seinen Lösungen begeistern. «Die rasante Entwicklung der letzten Jahre sowie die damit in Verbindung stehenden Auszeichnungen sehen wir als Ansporn, den 3D-Metalldruck stetig und auf allerhöchstem Niveau weiterzuentwickeln», so Frank Herzog. concept-laser.de

all about automation friedrichshafen In diesem Jahr findet die regionale Fachmesse «all about automation» in Friedrichshafen bereits im März statt. Am 8. und 9. März werden über 130 Komponenten- und Systemhersteller, Distributoren und Dienstleister industrieller Automatisierungstechnik Anwender beraten und ihre Lösungen präsentieren. Die Ausstellerzahl und die belegte Fläche ist im Vergleich zur Messe 2016 weiter angewachsen. Die Besucher der «all about automation» schätzen, so die Ergebnisse einer Besucherbefragung, die angenehme, persönliche Atmosphäre der Messe, die Informationsqualität an den Ständen und den überschaubaren Rahmen. Automatisierungsexperten aus der internationalen Bodenseeregion und den angrenzenden Regionen können die Messe ohne grossen zeitlichen und finanziellen Aufwand besuchen. Aussteller und Besucher haben Zeit für ausführliche und inhaltsvolle Gespräche. Die «all about automation» findet in der Halle A2 und dem Foyer West der Messe Friedrichshafen statt und ist am 8. März von 9 bis 17 Uhr und am 9. März von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Zum Messekonzept gehört ein umfangreiches Serviceangebot für die Besucher. Unter anderem sind Parken sowie Snacks und Getränke in der Messehalle im Eintritt inbegriffen. automation-friedrichshafen.com untitledexhibitions.com

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Schwerpunkt Sicherheitstechnik 24

Gastkommentar Safety

Intelligente Sicherheitssensoren bürgen für eine sichere Zusammenarbeit von Roboter und Menschen

Bild: NicoElNino

Thomas Estermann, National Product Basis für massgeschneiderte und individuManager Industrial Safety Systems/Motion elle Lösungen, Sicherheitssysteme und Control Sensors — Industrielle Sicherheits- Services, die auch zukünftigen Anforderuntechnik gehört schon immer zur Automati- gen gerecht werden. Die Verhinderung sierungstechnik. Wenn Sicherheitstechnik gefährlicher Verletzungen an Maschinen nachhaltig die Produktionsabläufe unter- wie Pressen und Stanzautomaten durch stützt oder sogar optimiert, kann man von Lichtvorhänge von Sick war eine der ersten einem technischen Ideal sprechen – unab- erfolgreich am Markt platzierten Lösungen hängig davon, ob es sich um individuelle und beseitigte existenzielle GefahrensituaLösungen oder integrierte Sicherheitskon- tionen für Kunden und Maschinenbediener. zepte mit hohem Diagnosekomfort handelt. Schon heute lassen Sicherheitssensoren Eine wichtige Herausforderung innerhalb eine enge Anpassung an den aktuellen von Industrie 4.0 ist die Flexibilisierung von Maschinenprozess zu. Derzeit in EntwickFertigungsabläufen. Viele produzierende lung befindliche neue Technologien erlauUnternehmen suchen in Industrie 4.0 nach ben zukünftig eine noch dichtere AbstimWegen, wie sie Fertigungsabläufe mit mung aufeinander. Intelligente Algorithmen einem hohen Automatisierungsgrad, aber ermöglichen die Abkehr von digital schalgleichzeitig flexibel gestalten können. In tender Sicherheitstechnik hin zu einer konmodernen Produktionsanlagen befinden tinuierlichen Maschinenreaktion in Abhänsich bereits heute Elemente, die Indus- gigkeit zur aktuellen Position des Werkers trie- 4.0-fähig sind und ihr volles Potenzial oder zur Anlage. So führt eine Annäherung noch entfalten können. Die Fabrik der des Werkers nicht mehr zu einer pauschaZukunft wird die Trennung von Mensch und len Abschaltung der Maschine, sondern Maschine wieder mehr und mehr auflösen. vielmehr zu einer angemessenen VerrinEs wird Teams geben, in denen z. B. Roboter gerung der Arbeitsgeschwindigkeit oder und Menschen zusammenarbeiten. Das Anpassung von Bewegungsrichtungen, erfordert eine andere Art der Sicherheit, da sodass die Sicherheit der Person jederzeit hoch flexibel auf verschiedene Situationen gewährleistet ist und die Produktion trotzreagiert werden muss. dem nicht unterbrochen werden muss. 70 Jahre Erfahrung aus der Ausrüstung sick.ch vieler Maschinen und Anlagen ist unsere Aktuelle Technik 2/2017


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Schwerpunkt Sicherheitstechnik 26

ALE Switzerland GmbH

IoT im Gotthard-Tunnel

Der Gotthard-Basistunnels ist eines der ersten grossen Projekte, in denen modernste IoT-Technologie für eine völlig neue Bereitstellung wesentlicher Services sorgt. Die Sicherheit der Passagiere steht dabei an erster Stelle.

Eine Vielzahl an Sensoren, Überwachungskameras, Anlagen für die Belüftung und Entwässerung sowie die Kommunikations- und Kontrollsysteme im gesamten Bereich senden und empfangen rund um die Uhr Daten in Echtzeit. Eine zuverlässige Konnektivität ist daher wichtig, um die Sicherheit im Tunnel zu gewährleisten.

Im Gotthard-Basistunnels wird über ein Tunnel und aus dem Tunnel zu übertragen. sowie die Kommunikations- und KontrollNetz von IoT-Geräten rund um die Uhr die Eine IoT-Umgebung ist auf funktionierende systeme im gesamten Bereich denkt, die Sicherheit der Passagiere und Fahrzeuge Echtzeit-Kommunikation zwischen den alle Echtzeitdaten senden oder empfangen, sichergestellt. Der Tunnel wird jeden Tag IP-Geräten — den «Dingen» im Internet versteht man schnell, warum zuverlässige rund 9000 Passagiere mit einer Geschwin- of Things — angewiesen, um sekunden- Konnektivität so wichtig ist. digkeit von 250 km/h durch die Alpen aktuelle Betriebsdaten zu erfassen und den transportieren. Ausserdem werden täglich Betreibern damit die Informationen zu Die Punkte verbinden bis zu 260 Güterzüge den Tunnel passie- geben, die sie brauchen, um den reibungs- Es ist Aufgabe des Datennetzwerks — ren, die wesentlich länger und schwerer losen, sicheren Betrieb aller Systeme im besser: der Datennetzwerke, denn in den beiden parallelen Tunneln sind separate sind als bisher. Tunnel zu gewährleisten. Einschliesslich der Zugangsstollen und Netzwerke installiert —, alle diese IP-basierQuertunnel waren etwa 152 km Tunnel zu Vorsicht an den Türen ten Endpunkte des IoT zusammenzubrinvernetzen. Dabei musste die Konnektivität Die Türen sind ein gutes Beispiel. Wenn gen und die Daten in die Kontrollzentren in dem gesamten Bereich durch extrem eine der Türen zu den Servicebereichen des Tunnels zu übertragen. Das Netz muss zuverlässige IP-Netzwerke hergestellt oder Zugangsstollen nicht ordnungsge- belastbar genug sein, um zu allen Zeiten, werden. Denn selbst die kleinste Unterbre- mäss geschlossen wird, entsteht bei der bei allen Temperaturen und in allen Umgechung des Netzwerks durch ineffizienten Durchfahrt eines Hochgeschwindigkeits- bungen zu funktionieren. Das heisst Datentransfer oder Engpässe kann zu zugs ein Druck, der die Systeme im Tunnel natürlich, dass auch die Daten-Switches Verspätungen führen und im schlimmsten erheblich beschädigen kann. An das IoT widerstandsfähiger sein müssen als üblich. Fall sogar die Sicherheit der Arbeiter und angeschlossene Geräte im Tunnel überwa- Sie müssen auch unter ungünstigsten Passagiere gefährden. chen 24 Stunden am Tag alle Türen und Bedingungen einen ununterbrochenen senden automatisch einen Alarm an das Datenverkehr und eine absolut fehlerfreie Kontrollzentrum, wenn eine Tür nicht sicher Kommunikation sicherstellen. Zuverlässiges Datennetzwerk ist nötig Ein grosser Teil der Technologie ist automa- geschlossen ist, obwohl sie es sein sollte. Die Grösse des Tunnelkomplexes und tisiert. Das bedeutet, dass ein äusserst Wenn man dann auch noch an die vielen die Abgeschiedenheit einiger Servicebereistabiles und zuverlässiges Datennetzwerk Sensoren, Überwachungskameras, Anla- che führen dazu, dass viele der eingesetznötig ist, um wichtige Betriebsdaten in den gen für die Belüftung und Entwässerung ten Netzwerkkomponenten über lange Aktuelle Technik 2/2017


sicheres und belastbares Netzwerk im Gotthard-Basistunnel war deshalb der Einsatz von besonders widerstandsfähigen Komponenten unabdingbar. Im GotthardBasistunnel haben wir es mit einem verstärkten Netzwerk zu tun. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Switches, Access Points und Router zum Einsatz kommen, die standardmässig integrierte Sicherheit, dynamisches Tuning der Netzwerkleistung für die Bereitstellung von Echtzeit-Applikationen und zuverlässige IP-BreitbandKonnektivität bieten. Anders gesagt: Das Netzwerk wird mit Hardware-Komponenten gebaut, die speziell für den industriellen Einsatz entwickelt wurden. Spezielle, widerstandsfähige Switches mit Wärmeableiter Die Konzeption und Implementierung des Datennetzwerks übernahmen die Spezialisten von Alpiq InTec. Sie setzten aus mehr Alcatel-Lucent OmniSwitch 6855 Rack: als 450 Alcatel-Lucent OmniSwitch 6855, Die «OmniSwitch 6855 Ethernet Hardened LAN Switch»-Modelle sind die neuesten verwaltbaren besonders widerstandsfähigen L ANGigabit Ethernet-Switches von Alcatel-Lucent Switches, den Backbone des Datennetzes Enterprise für industrielle Anwendungen, die für im Tunnel zusammen. Ein geringer Bedarf den zuverlässigen Einsatz in starken elektrischen Störfeldern und unter extremen Temperaturan präventiver Wartung und Instandsetzung bedingungen ausgelegt sind. ist ganz wichtig, wenn man ein Netzwerk Bilder: Alcatel-Lucent Enterprise bis zu 2,3 km unter einem Berg installiert. Die eingesetzten Switches sind deshalb mit Konvektionskühlung ausgestattet, die keine Zeiträume mitten im Tunnel funktionieren Lüfter nutzt, sondern Wärmeableiter. Das müssen — fernab von sicheren Datenzen- minimiert die Gefahr, dass Metallteilchen in tren mit kontrollierten Umgebungsbedin- das Gerät eindringen und die internen elekgungen. Es geht aber nicht nur um den trischen Komponenten beschädigen. Standort. In Teilen des Tunnels können Durch dieses spezielle, extrem widerTemperaturen von bis zu 40 °Celsius und standsfähige Netzwerk kann im Gotthardeine Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent auftre- Basistunnel IoT-Technologie genutzt ten — wesentlich mehr als Daten-Switches werden, was mit einem Standardnetzwerk üblicher weise aushalten müssen. nicht möglich wäre. Und dieses Netzwerk gewährleistet das hohe Serviceniveau, das man braucht, um im längsten, sichersten Metallstaub — kleine Partikel, grosses Problem und am besten vernetzten Tunnel der Welt Und dann gibt es noch den Staub. Schon in jeden Tag 9000 Passagiere sicher und normalen Unternehmensumgebungen komfortabel zu transportieren. können Staub und andere Partikel in der Luft irgendwann zu Problemen führen. In Quelle: Zur Inbetriebnahme des Gotthardeinem Eisenbahntunnel kann insbesondere Basistunnels am 11. Dezember 2016 erläutert der Metallstaub, der von den Bremsen der Laurent Moureu, General Manager bei Züge freigesetzt wird, erheblichen Schaden ALE Switzerland GmbH, warum der Tunnel an den Netzwerkkomponenten anrichten. nicht nur ein beeindruckendes Zeugnis Dazu kommen elektromagnetische Inter- höchster Ingenieurskunst darstellt. ferenzen und Vibrationen, die beim ganz normalen Betrieb entstehen. Zusammen enterprise.alcatel-lucent.com ergibt das eine Umgebung, in der StandardSwitches eine erheblich verkürzte Lebensdauer hätten und mechanische Probleme verursachen könnten. Für ein zuverlässiges,


Schwerpunkt Sicherheitstechnik 28

Ein weltweit wachsender Markt Der Bedarf an Sicherheitstechnik wird in allen Bereichen in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Was können Firmen da anbieten, und was machen die Produkte speziell? Eine Umfrage.

1. Welche Rolle spielt Sicherheitstechnik/Safety in ihrer Firma? 2. Welches Produkt steht stellvertretend dafür? 3. Welche Features machen es besonders speziell und heben es von Konkurrenzprodukten ab? 4. Welche Technologie steckt dahinter?

Sigmatek GmbH & Co. KG

Phoenix Contact AG

Anzahl Mitarbeiter: etwa 500 Firmenslogan: We MaxUp your Automation

Anzahl Mitarbeiter: 77 Firmenslogan: Inspiring Innovations

1. Sigmatek fokussiert sich mit seinen modernen Systemlösungen auf den Serien-Maschinenbau. Im Zusammenhang mit der aktuellen Maschinenrichtlinie und Industrie 4.0 bildet das Thema integrierte und frei programmierbare Safety eine Schlüsseltechnologie für zeitgemäs se und sichere Maschinensteuerungen. 2. Das S-DIAS-Safety-System. Mit dieser hoch kompakten, modularen Lösung lässt sich die Sicherheitstechnik nahtlos, flexibel und wirtschaftlich ins Standardsystem einbinden (SIL 3, PL e, Kat. 4). Der Safety-Controller in Kombination mit dem sicheren, digitalen Mixmodul ist ein Mini-Safety-System – auf nur 25 mmSchaltschrankbreite. 3. Der Anwender kann Standard- und Safety-Systeme flexibel kombinieren und hat so viele Möglichkeiten bei der Gestaltung des Systems- ob zentral oder dezentral. Bei modularen Maschinenkonzepten kann jede Einheit mit einem Safety-System ausgestattet und flexibel eingebunden werden. 4. Durch die vollständige Integration werden kürzeste Reaktionszeiten bei der Safety-Signalverarbeitung erzielt – sie liegen im Bereich von wenigen Millisekunden. Der Echtzeit-Ethernetbus VARAN sorgt für eine durchgängige, flexible Vernetzung von der Leit- bis in die Feldebene und punktet mit hoher Nutzdatenrate, garantierter Datensicherheit und Hot-Plug-Fähigkeit.

1. Safety (funktionale Sicherheit), aber auch Security (vernetzte Sicherheit) ist von zentraler Bedeutung, da die Vernetzung von Maschine/Anlage stetig zunimmt, aber auch die steigenden Anforderungen zum Schutz von Person, Sache und Umwelt zu erfüllen sind. 2. Für die wirtschaftliche Umsetzung von funktionaler, dezentraler Sicherheit bei Maschinen und Anlagen werden SafetyBridge-I/Os eingesetzt. 3. Die SafetyBride-I/Os übernehmen in einem beliebigen Netzwerk (auch wireless) alle relevanten Safety-Aufgaben und integrieren die funktionale Sicherheit in die Maschine und Anlage, ohne dass eine sichere Steuerung benötigt wird. 4. Die SafetyBride-Technology von Phoenix Contact benötigt für die Datenübertragung lediglich ein beliebiges Standardnetzwerk mit einer Standardsteuerung (SPS, PC). Das dezentale SafetyBridge Ausgangsmodul mit integrierter Logikfunktion parametriert die zugehörenden SafetyBridge-Module (ohne Logik) im Netzwerk. Weiter iniziiert das Logikmodul die sichere Kommunikation, überwacht diese und arbeitet das SafetyProgramm ab. Die Standardsteuerung kopiert lediglich Register der SafetyBridge, damit zum einen Diagnose- und Statusmeldungen in der Standardsteuerung verfügbar sind und zum andern damit der Datenaustausch zwischen den sicheren Modulen erfolgt sowie die nicht sicheren Signale der Standardsteuerung mit dem sicheren Logikmodul verknüpft werden können (Zustimmprinzip).

sigmatek-automation.com

phoenixcontact.ch

Aktuelle Technik 2/2017


B & R Industrie-Automation AG

Leuze electronic GmbH & Co KG

Anzahl Mitarbeiter: CH 57/weltweit >3000 Firmen-Slogan: Perfection in Automation

Anzahl Mitarbeiter: etwa 1000 Firmenslogan: Leuze electronic — the sensor people

1. Moderne Sicherheitstechnik unterstützt die Maschinenfunktion und verhindert gefährliche Situationen. Sie passt sich wechselnden Konfigurationen an und ist weltweit einsetzbar. Sicherheitstechnik endet nicht mehr in der Maschine, sondern umfasst ganze Linien. 2. Integrated Safety Technology von B & R. 3. Maximale Sicherheit, kürzere Reaktionszeiten, kompaktere Maschinen, neue Sicherheitskonzepte, Maschinenoptionen einfach handhaben, Konfigurieren ohne Automatisierungs-Sof tware, sichere Betriebsart über die Visualisierung, Linien sicher vernetzen, herstellerunabhängige Kommunikation mit OPC UA, webbasierte Diagnose, weltweit einsetzbar, Zertifizierungen von TÜV Süd, Underwriter Laboratories (UL) und Germanischer Lloyd (GL), optimale Hardware für jede Applikation, Down- und Upsizing ohne Systemunterbruch, voller Funktionsumfang bei kleineren Anwendungen, Hardware-Austausch ohne Datenverlust, Zykluszeiten <1 ms, Sicherheit bei Netzwerkausfall. 4. Die SafeIO-Module mit «reACTION»Technology ermöglichen sichere Reaktionszeiten von 100 µs. Damit bietet B & R die reaktionsschnellste programmierbare Sicherheitstechnik auf dem Markt. Für den Einsatz von «reACTION» ist keine teure Spezial-Hardware nötig, die Programmierung ist ebenso einfach wie bei herkömmlichen Steuerungslosungen. Zeitkritische Subprozesse werden bei den SafeIO-Modulen mit «reACTION»-Technology direkt in den Modulen abgearbeitet, dadurch sinkt die Reaktionszeit. Da das «reACTION»-Modul einen Teil der Steuerungsaufgaben übernimmt, werden Steuerung und Netzwerk entlastet.

1. Die Sicherheitstechnik ist ein weltweit wachsender Markt — deshalb für Leuze electronic ein sehr wichtiger Bereich. Leuze electronic bietet neben sicheren Sensoren vielfältige Machine Safety Services für den gesamten Lebenszyklus einer Maschine oder Anlage an. Das Angebot umfasst beispielsweise Dienstleistungen wie Risikoanalyse, Sicherheitsinspektionen sowie spezifische Normen-Schulungen. 2. Neben den gängigen Sicherheits-Sensoren bietet Leuze electronic mit dem Sicherheits-Laserscanner RSL400 mit 2 autarken Schutzfunktionen ein sehr innovatives, preisgekürtes Produkt in der Sicherheitstechnik. 3. Aufgrund der 100 frei konfigurierbaren Schutzfelder und der zwei unabhängigen Schutzfunktionen ist der RSL400 ideal für viele Applikationen. Mit der grossen Schutzfeldreichweite von 8,25 m und dem Winkelbereich von 270 ° überwacht er einen Bereich, den in Kombination mit der kurzen Reaktionszeit kein anderer Laserscanner bietet. Weiterhin ist es möglich, vier Schutzfelder parallel zu überwachen. 4. Die Messtechnik des RSL 400 basiert auf dem Time-of-Flight-Prinzip. Der vom Scanner ausgesendete kurze Lichtpuls wird von den Objekten der Umgebung reflektiert. Ein Teil des Lichts gelangt zurück zum Scanner, der die Zeitdauer zwischen dem Aussenden des Lichtpulses und dem Empfang des reflektierten Lichts misst. Die spezielle Realisierung der Messtechnik im RSL400 sorgt dafür, dass unterschiedlich helle Objekte bis hin zu Reflektoren mit der gleichen Entfernung gemessen werden.

br-automation.com

leuze.de

ABB Schweiz AG, Elektrifizierungsprodukte Anzahl Mitarbeiter: 6350 in der Schweiz Firmenslogan/Markenversprechen: Let’s write the future. Together. 1. Sicherheit ist ein Teil unserer Firmenkultur und hat somit einen hohen Stellenwert. 2. Unser Jokab-Safety-Sortiment bietet Sicherheitslösungen für Anwendungen in allen industriellen Bereichen. 3. Wir bieten ein vollumfängliches Sicherheitssortiment vom berührungslosen Sensor bis zum übergeordneten Sicherheits-SPS, inklusive Zaunsystem. Ein Bediener-freundliches Engineering- und Programmierungs-Tool hilft dem Kunden, die optimale Lösung für seine Anwendung zu realisieren. 4. Sicherheitssignal «Sync» ermöglicht die Erkennung von fehlerhaften Sicherheitselementen am Bus. OSSD-Technologie hilft Leitungsbrüche zu detektieren und bietet somit zusätzliche Sicherheit. abb.ch


Schwerpunkt Sicherheitstechnik 30

Sigmatek

Safety für die Maschinen von morgen

In Industrie 4.0 passen sich Anlagen dynamisch an die Produktionserfordernisse an. Mit modularem Aufbau von Hard- und Software bietet das S-DIAS-Safety-System von Sigmatek die Basis für die Safety 4.0.

Die besonders kleine Bauform der Controller und I/O-Module des S-DIASSafety-Systems unterstützen den Aufbau von Sicherheitslösungen für modulare Maschinen und Anlagen.

Das Konzept einer hoch flexiblen Fertigung mit intelli- Genauso wichtig ist die Programmierbarkeit, denn sie genten Produktionsmitteln, die ihre Konfiguration erlaubt die Bewältigung der steigenden Komplexität selbsttätig dem veränderten Bedarf anpassen, stellt auf unterschiedlichen Gebieten. «Auf Basis der Signale völlig neue Herausforderungen an die funktionale von sehr vielen Sensoren ermöglicht eine frei programSicherheit. «Bei einfachen Anwendungen hat das gute mierbare Sicherheitssteuerung unterschiedlich sichere, alte Sicherheitsrelais durchaus noch seine Berechti- auch halb automatische Betriebsmodi für den Einrichgung. Je komplexer Maschinen oder Anlagen werden, tungsbetrieb oder für Wartungs- und Reinigungstätigdesto grösser ist jedoch die Sinnhaftigkeit einer frei keiten», erklärt Franz Aschl. programmierbaren Sicherheits-Steuerung mit DatenDa Maschinen meist nicht allein arbeiten, sondern transport über Ethernet», ist Franz Aschl, Innovations- in Kombination mit Robotern oder Handhabungsgerämanagement bei Sigmatek, überzeugt. Diese bieten ten zum Beispiel und mit diesen sicherheitstechnisch vor allem den Vorteil der einfacheren Verkabelung, da eine Einheit bilden, erfolgt der Umstieg auf Busdie sicheren Signale über grössere Entfernungen den basierte, programmierbare Sicherheitssteuerungen vorhandenen Systembus mitbenutzen. Zudem entfällt zögerlicher als erwartet. Grund dafür ist die Vielfalt doppelte Verdrahtung der Sicherheits-Sensorik, da die der Bus-Systeme. Zwar nutzen Bus-integrierte Sicherfunktionsgerichtete Steuereinheit deren aktuellen heitssteuerungen in der Regel das «Black Channel»Zustand über den gemeinsamen Bus abfragen und Prinzip für die Datenübertragung und sind daher vom durch Anpassung des Steuerverhaltens und der Visua- Protokoll des verwendeten Bus-Systems unabhängig. lisierung, aber auch durch Kommunikation nach Ihre Datenformate sind jedoch unterschiedlich. «Mit OPC UA als Kommunikationsstandard für den aussen reagieren kann. Informationsaustausch zwischen zusammenarbeitenden sicheren Einheiten ist hier ein Licht am Endes des Modularität ermöglichen Die Vereinfachung der Verkabelung wirkt sich vor allem Tunnels zu sehen», ist Franz Aschl überzeugt. bei modular aufgebauten Maschinen mit zahlreichen Optionen aus. Ausgerüstet mit einem Safety Controller Maschinensicherheit für Industrie 4.0 und sicheren Ein- und Ausgängen können diese mit nur Um sich tatsächlich für die Herausforderungen der einer Kabelverbindung für den System-Bus auch Industrie 4.0 zu eignen, muss die Sicherheitstechnik bedarfsgerechte Veränderungen der Konfiguration sicherheitstechnisch nahtlos integriert werden. Aktuelle Technik 2/2017


Der sichere Datentransport über das Netzwerk nach dem Black-Channel-Prinzip hält auch bei komplexen, modularen und flexibel rekonfigurierbaren Maschinen und Anlagen den Verkabelungsaufwand extrem gering. Bilder: Sigmatek

modularer oder unterschiedlicher Maschinen innerhalb einer Zelle zulassen, etwa durch An- oder Abmeldung einzelner Einheiten während des Betriebs. Zudem ist es wichtig, dass auch nachträglich Veränderungen an der Gesamtkonfiguration vorgenommen werden können, ohne für die Anpassung der Sicherheitstechnik einen grossen Aufwand treiben zu müssen. Die Safety-Lösung von Sigmatek ist modular aufgebaut – und zwar in Hard- und Software. Maschinenhersteller können mit S-DIAS flexible Automatisierungssysteme realisieren, die den aktuellsten Sicherheitsnormen (SIL CL 3 nach IEC 62061 bzw. Performance Level PL e, Kat. 4, gemäss EN ISO 13849-1/-2) entsprechen. Diese hoch kompakte Sicherheitslösung für die Hutschiene besteht aus dem Safety Controller SCP 111, der die Applikation überwacht bzw. steuert, und sicheren Ein- und Ausgangsmodulen, zum Beispiel auch einem für die Auswertung von Drehgebersignalen. Die Kommunikation erfolgt über den System-Bus bzw. bei dezentralem Aufbau der Anlage über VARAN oder Ethernet. Dabei sind unterschiedliche Topologien und Aufbauvarianten möglich. Mit Ausnahme des doppelt breiten Relais-Ausgangsmoduls messen sämtliche S-DIAS-Safety-Module schlanke 12,5 × 10,4 × 72 mm (B × H × T). Das erleichtert schaltschrankferne Montage sowie die sicherheitstechnische Ausstattung auch kleiner optionaler Maschinenmodule. Kaskadierte Stand-alone-Architekturen realisieren Eine wesentlich weitergehende Modularität und Flexibilität bei komplexen Maschinen oder Anlagen für Smart Factories bringt jedoch die Ausstattung Engineering mit Klasse(n) jeder Funktionseinheit mit einer eigenen Sicherheits- Mit dem Engineering Tool LASAL führte Sigmatek in der steuerung. Die Übertragung der Daten zwischen Steuerungstechnik bereits vor nunmehr 17 Jahren die mehreren Safety Controllern mittels Black Channel objektorientierte Programmierung mit grafischer Darüber TCP/IP ermöglicht es, kaskadierte Stand-alone- stellung ein. Im grafischen Editor des Safety Designer Architekturen zu realisieren. können die Funktionsblöcke sowie die Ein- und AusDas S-DIAS-Safety-System lässt sich Stand alone gänge einfach durch Drag & Drop als grafische Einheieinsetzen, bringt jedoch voll integriert in eine Automa- ten aus dem Projektbaum zugeordnet werden. Das Tool tisierungslösung einen erheblich grösseren Nutzen. besticht durch die Einfachheit, mit der innerhalb eines Einer der Gründe dafür ist die Möglichkeit des einfa- Projekts die Sicherheitsfunktionen in mehrere Netzchen Datenaustausches mit der funktionsgerichteten werke aufgeteilt werden können. Die hinterlegte CPU. Diese erfolgt nach demselben Prinzip wie die- Bibliothek stellt Safety-Funktionsblöcke, angelehnt jenige zwischen zwei Safety Controllern. Darüber an PLCopen, wie beispielsweise Emergency Stop, Two hinaus können sowohl sichere als auch funktions- Hand Control oder Guard Locking, zur Verfügung. gerichtete CPUs auf die Signale aus den jeweils anderen Selbst komplexe Safety-Systeme können ohne Modulen zugreifen und auf dieser Basis extrem schnell grössere Programmierkenntnisse entwickelt werden. steuernd eingreifen, und das bei Bedarf auch mit sehr sigmatek-automation.com komplexen Reaktionen.


Schwerpunkt Sicherheitstechnik 32

B & R Automation

Einmal programmiert, immer sicher

Eine Serienmaschine in Losgrösse 1 fertigen? Klingt paradox, ist aber dank modularem Aufbau möglich. Solche Konzepte stossen jedoch schnell an ihre Grenzen, wenn Sicherheitstechnik ins Spiel kommt. Das soll sich nun ändern.

Sicherheit darf kein Hemmschuh werden bei modular aufgebauten Maschinen. Damit dies gelingt, müssen Sicherheitsapplikationen auch modular aufgebaut sein. Bilder: B & R Automation

Individualität liegt im Trend. Im Automobil- wächst. «Dadurch wird die Sicherheitsanbau etwa konfigurieren die Käufer aus wendung immer komplexer», sagt Franz einem Baukasten heraus, welche Features Kaufleitner, Produktmanager Integrated sie gerne möchten. Auch die Lebensmittel- Safety Technology bei B & R, und unterindustrie und Sportartikel-Hersteller bieten streicht: «Hinter jeder Maschinenfunktion erste individuelle Produkte an. Um diese zu steckt eine Sicherheitsfunktion.» Für den produzieren, müssen die Hersteller ihre wirtschaftlichen Erfolg eines MaschinenMaschinen und Produktionsprozesse ent- oder Anlagenbauers sei es deshalb ganz sprechend flexibel gestalten. Das stellt entscheidend, dass die Sicherheit kein hohe Anforderungen an den Maschinen- Hemmschuh für die Produktivität werde. bau, die Maschinen-Software und die Sicherheitstechnik. Nur einmal prüfen Damit dies nicht der Fall ist, müssen Sicherheitsapplikationen ebenso modular aufgeModularität macht’s möglich Für jeden individuellen Kundenwunsch eine baut sein wie die funktionelle Applikation. eigene Maschine zu bauen, ist nicht wirt- B&R hat hierfür eine Lösung entwickelt, schaftlich. Maschinenbauer statten ihre die auf einem Set an zertifizierten, sicheren Serienmaschinen daher mit individuellen Funktionen aufbaut. Dazu gehören TemplaOptionen aus, um die Kundenanforderun- tes für die Visualisierung, Bibliotheken gen erfüllen zu können. Möglich machen und Services. Aus diesem Set wird in der dies modular aufgebaute Maschinen, bei B & R-Automatisierungs-Software Automadenen nicht nur die Hardware, sondern tion Studio einmal die sicherheitstechniauch die Software modular ist. Jede Maschi- sche Maximalkonfiguration programmiert. nenvariante ist jedoch sicherheitstechnisch In der Planungsphase des Sicherheitsbetrachtet eine individuelle Einzelmaschine konzepts werden dazu alle Maschinenund muss einzeln getestet, gewartet und optionen der Serie berücksichtigt. «Das zertifiziert werden. Das kostet Zeit und Geld. können 100 Safety-Knoten sein, auch wenn Hinzukommt, dass mit jeder Automatisie- in einer einzelnen Maschine selten mehr rung eines Prozesswechsels die Anzahl an als 30  sichere Achsen und I/O-Module Achsen und I/O-Modulen einer Maschine vorhanden sind», erklärt Kaufleitner. Aktuelle Technik 2/2017

Die Sicherheitsapplikation der maximalen Ausbaustufe der Maschine wird dann nur einmal getestet und geprüft. «Damit decken wir alle erdenklichen Konfigurationen ab», hebt Kaufleitner den entscheidenden Vorteil gegenüber konventionellen Sicherheitskonzepten hervor und führt weiter aus: «Bei herkömmlichen Ansätzen muss der Maschinenbauer jede einzelne Konfiguration aufs Neue prüfen und testen.» Das hat nicht zuletzt auch massive Auswirkungen auf die Instandhaltung, da sehr viele Sicherheitsapplikationen gewartet werden müssen. «Bei der heutigen Varianz an Maschinenoptionen steigt der Wartungsaufwand schnell ins Unermessliche», sagt Kaufleitner. Nicht so mit der Lösung von B & R. Denn mit ihr wird nur eine Sicherheitsapplikation für die ganze Maschinenserie gewartet. Maschinenoptionen leicht ab- oder anwählen Auch die Anwendung der modular aufgebauten Sicherheitsapplikation ist für den Maschinenbauer einfach. Maschinenoptionen mit Sicherheitsfunktionen wie Lichtgitter oder sichere Antriebe lassen sich über eine Konfigurationsdatei, die aus der maximalen Konfiguration erstellt wurde,


Franz Kaufleitner, Produktmanager Integrated Safety, B & R: «Sicherheitstechnik darf kein Hemmschuh für die Produktivität einer Maschine oder Anlage sein.»

Mit dem einmaligen Test der Sicherheitsapplikation sind alle Varianten der Maschine abgedeckt.

ganz leicht ab- oder anwählen. Das kann der Maschinenbauer bereits bei der Auslieferung berücksichtigen, oder der Servicetechniker wählt bei der Inbetriebnahme die Konfiguration am Maschinenpanel aus. «Einige unserer Kunden haben die Erstellung der XML-Datei in ihr Auftragssystem integriert», erklärt Kaufleitner. Die Konfigurationsdatei wird dann auf die Sicherheitssteuerung gespielt, und das System weiss sofort, welche Maschinenkonfiguration vorliegt, sprich welche Optionen vorhanden sind. Der Servicetechniker vor Ort muss nur noch über die Visualisierung bestätigen, dass die beschriebene Konfiguration mit der tatsächlichen Maschine übereinstimmt. «Er benötigt dazu kein sicheres Programmier-Tool mehr. Das ist einzigartig in der Branche», sagt der B & R-Sicherheitsexperte. Entscheidend bei diesem Konzept ist ein Sicherheitsprotokoll, das den modularen Maschinen-Aufbau unterstützt. «Daher

Das modulare X20-System von B & R erleichtert die Produktion von Serienmaschinen mit zahlreichen Optionen und Varianten.

setzen wir für die sichere Kommunikation So kann ein Service-Techniker die nachzuauf das Sicherheitsprotokoll openSAFETY, rüstende mechanische Komponente vor welches über das Echtzeitnetzwerk Power- Ort installieren und die Option über das link transportiert wird», erklärt Kaufleitner. Maschinenpanel konfigurieren. Alternativ Soll zum Beispiel eine Verpackungsma- erstellt der Maschinenbauer eine neue schine um einen Palettierroboter ergänzt Konfigurationsdatei, die die gewünschte werden, reicht ein einziges Netzwerkkabel, Option berücksichtigt. Er kann die Datei um den Roboter sicher mit der Maschine zum Beispiel einfach auf einem USB-Stick zu verbinden. Das Sicherheits-Level reicht gemeinsam mit den notwendigen mechabis SIL3/PLe/Kat. 4. nischen Teilen zu seinem Kunden schicken. Dieser montiert die Komponente und macht das Software-Update. Global nachrüsten Auf diese Art und Weise können Maschi«Ohne einen Techniker hinzuschicken, nenoptionen, inklusive Sicherheitsanwen- kann zum Beispiel ein Maschinenbauer aus dungen, im Feld nachgerüstet werden — und Deutschland eine Funktion, inklusive das weltweit. Die Sicherheitsfunktionen Sicherheitstechnik, in Indien installieren», von B & R sind durch international aner- sagt Kaufleitner. «Damit erleichtert die kannte Prüfinstitute wie TÜV Süd, Under- Sicherheits technik von B & R in vielen writer Laboratories (UL) und Germanischer Fällen den Maschinenbauern und -betreiLoyd (GL) zertifiziert. Das macht die Maschi- bern die Arbeit.» nen nicht nur flexibel und global einsetzbar, sondern reduziert auch die Inbetriebnahmebr-automation.com und Umrüstzeiten.

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Aktuelle Technik 2/2017

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Wieland Electric AG

Weidmüller Schweiz AG

Wago Contact SA

Staveb AG

Spälti AG

Sigmatek Schweiz AG

Sick AG

RS Components GmbH

Rockwell Automation Switzerland GmbH

Pilz Industrieelektronik GmbH

Phoenix Contact AG

Panasonic Electric Works Schweiz AG

Omron Electronics AG

Omni Ray AG

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Murrelektronik AG

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Leuze electronic AG

Lenze Bachofen AG

Keba AG

Ineltro AG

ID-Systems AG

HMS Industrial Networks GmbH

Euchner AG

Distrelec Group AG

Contrinex Schweiz AG

Fanuc Switzerland GmbH

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Conrad Electronic AG

Compona AG

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Camille Bauer Metrawatt AG

Bosch Rexroth Schweiz AG

Balluff AG

Bachofen AG

B & R Industrie-Automation AG

ABB Schweiz AG

Schwerpunkt Marktübersicht – Sicherheits-Busprodukte 34

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Themen Robotik 35

ES IST SCHON FASZINIEREND, WAS PRÄZISIONSSENSORIK ERMÖGLICHT.

Fanuc

Reinraum, aber mit richtig viel Traglast Fanuc stellte kürzlich seinen neuen, in weisser Spezialfarbe lackierten, Reinraum-tauglichen Roboter M-20iB/25C vor. Dieser Roboter wurde auf Basis des Grundmodells M-20iB/25 entwickelt. Der neue M-20iB/25C hat eine Traglast von 25 kg und eine maximale Reichweite von 1,853 mm. Die herausragenden Merkmale der Baureihe sind die komplett geschlossene schlanke Bauform und hohe Dynamik. Durch die geschlossene Bauform konnte die Schutzklasse IP67 schon bei dem Grundmodel des M-20iB/25 erreicht werden. Durch die Weiterentwicklung der mechanischen Einheit durch zusätzliche konstruktive Massnahmen wurde so aus der Grundversion der Reinraum-Roboter M-20iB/25C mit der Schutzklasse ISO 5. Ob Reinraum, Food-Applikationen, normale Handhabung von Teilen oder der Einsatz im pharmazeutischen Bereich, in Verbindung mit der hohen Anzahl der verfügbaren Fanuc-Software-Optionen erschliessen sich mit diesem Roboter alle Bereiche der Automation und qualifizieren den Roboter für nahezu alle Applikationen. Die hohe Schutzklasse des Roboters wirkt sich nicht negativ auf die Schnelligkeit und den Durchsatz des Roboters aus. «Fahrversuche» und die Gegenüberstellung des erzielten Durchsatzes mit dem Standardmodell haben bei selber Traglast die gleichen Zykluszeiten an beiden Roboter-Modellen ergeben. Auch bei der Wiederholgenauigkeit liegen die unterschiedlichen Modelle mit hervorragenden ±0,023 mm gleich auf.

kompakten Zelle im 2nd Food oder pharmazeutischen Bereich ohne Weiteres zu applizieren. Kompakte Palletierzellen, das Vorgruppieren von Lebensmitteln am laufenden Förderband oder das direkte Einpacken in Kartons stellt kein Problem dar. Die Programmierung unterscheidet sich nicht von anderen Fanuc-Robotern. Die optionale Aufrüstung auf die Schutzart IP69K ist verfügbar und erleichtert die Nutzung dieses Roboter-Typs in Food-Bereich. Ausserdem bietet Fanuc die Möglichkeit von Dipping-Tests an, um die Verträglichkeit mit kundenspezifischen Reinigern zu prüfen und beurteilen.

Durch überragende Präzision entsteht aussergewöhnliche Technik.

Modernste Servotechnik Der M-20iB/25 ist der erste Vertreter einer neuen Fanuc-Generation von M-20iBRobotern. Die M-20iB-Serie kombiniert die Gewichtsvorzüge eines hohlen Oberarms und Handgelenks mit modernster Servotechnik. Ihr Vorteil: kürzere Zykluszeiten und höherer Durchsatz bei einer Praezision_2016_65x185_CH-DE.indd Vielzahl von Applikationen. Die Modelle sind nach Schutzart IP67 gekapselt und eignen sich ideal für feuchte, schmutzige und beanspruchende Verfahren wie automatische Entgratungsprozesse. Ausserdem beeinträchtigen keine freiliegenden Kabel oder Motoren die Sicherheit und Zuverlässigkeit. Am Arm ragen keinerlei Stecker heraus, da diese komplette Schnittstelle auf der Achse 3 Aufrüstung auf Schutzart IP69K Die Fähigkeiten des M-20iB/25C gehen hinter einer Abdeckung liegt und damit jedoch weit über Reinraum-Anwendun- geschützt nach IP67 ist. Durch diesen gen hinaus. Da bei diesem Robotermodel Schutz sind die Stecker und Kabel die Achsen 1 bis 6 auch mit Food-taug- ausserdem mechanisch abgeschirmt. lichen Schmiermitteln ausgerüstet werden können, ist der Roboter in einer fanuc.eu Aktuelle Technik 2/2017

www.balluff.com

1

8/8/2016 2:51:38 PM

Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik


Themen Automation 36

Maxon Motor AG

Lauf Dino, lauf!

Koreanische Forscher haben einen Laufroboter entwickelt, der bis zu 46 km/h schnell läuft. Unterstützt wird er dabei von leistungsstarken bürstenlosen Maxon-Motoren.

Eingesetzte Produkte

Maxon EC-4pole 30 HP Dieser High-Power-Antrieb mit einem Durchmesser von 30 mm bringt satte 200 W Leistung. Der bürstenlose Antrieb verfügt dank eines 4-PolMagneten über ein hohes Leistungsvermögen.

Der mit Produkten aus Sachseln angetriebene Dinosaurier ist zurzeit der schnellste zweibeinige Roboter der Welt. Bilder: Maxon Motor AG

Raptor nennt sich der flinke Roboter, der bis zu 46 km/h läuft. Und damit der schnellste zweibeinige Roboter der Welt ist. Vergleicht man das mit einem 100-m-Lauf, so müsste ein Mensch 100 m in nur 7,8 s zurücklegen. Das ist schneller als der aktuelle Weltrekordhalter Usain Bolt, der die Strecke in 9,58 s schafft. Die Forscher des Korea Advanced Institute of Science and Technology (Kaist) haben den Roboter nach dem Vorbild eines Velociraptor-Dinosauriers konstruiert. Von der Idee bis zur Umsetzung des Robodinos tüftelten die Wissenschafter zwei Jahre lang. Kein einfaches Projekt, denn der Roboter sollte so gebaut werden, dass er mit hoher Geschwindigkeit stabil über Kies und Strassen rennen kann. Raptor ist knapp ½ m gross und wiegt nur 3 kg. Die beiden Füsse bestehen aus carbonfaserverstärktem Kunststoff. Eine künstliche Sehne wird beim Auftreten gespannt und speichert so die Energie für den nächsten Schritt.

Aktuelle Technik 2/2017

Jedes Bein des Roboters wird von einem bürstenlosen Maxon-DC-Motor angetrieben. Die Antriebssysteme bestehen aus einem 200 W starken EC-4pole-30-Motor, in Kombination mit einem Planetengetriebe GP 32 HP und einem MR-Encoder. Die Ansteuerung erfolgt über ein Maxon ESCON Module 50/5. Das Besondere an Raptor ist seine Fähigkeit, sich auszubalancieren. Dies schafft er mithilfe eines schnell rotierenden Stabes, in dem ein weiterer EC-4pole-Motor für die Drehbewegung eingesetzt wird. Hindernisse mit bis zu 10 cm Höhe überspringt er so mit Leichtigkeit, ohne ins Stolpern zu geraten. Der Roboter ist beim Laufen noch abhängig von einer Haltevorrichtung — Ziel der Forscher ist es jedoch, den Laufroboter so weiterzuentwickeln, dass er frei laufen kann. Raptor könnte in Zukunft als Überwachungs- und Rettungsroboter eingesetzt werden. maxonmotor.com kaist.edu

Maxon GP 32 HP Das High-Power-Planetengetriebe mit einem Durchmesser von 32 mm leistet ein Dauerdrehmoment von 4,0 bis 8,0 Nm.

Maxon ESCON Module 50/5 Die 4-Q-Servokontroller der ESCON-Familie decken alle Bedürfnisse betreffend Leistung und Drehzahlgenauigkeit bei Maxon-DC- und EC-Motoren in kompakter Bauform ab.


Themen Antriebstechnik 37

Kübler Group

Schmalster Multiturn-Drehgeber Bei immer kompakteren Antrieben muss auch die Drehgeberlösung entsprechend angepasst werden. Hierfür hat Kübler ein völlig neues Produkt entwickelt — den Sendix F5883 in der Version Motor-Line.

Der Sendix F5883 ist ein optischer Hohlwellen-Drehgeber mit einer Bautiefe von 43 mm. Verglichen mit dem MultiturnDrehgeber Sendix 5883 mit mechanischem Getriebe sind hier ganze 27 mm eingespart worden. Das ist ein Meilenstein in einer Branche, in der jede noch so kleinste Ritze als Komponenten-Behausung in Betracht gezogen wird. Dies eröffnet neue Möglichkeiten bei der Dimensionierung des Getriebemotors und bei der Installation des Drehgebers im beengten Einbauraum. Der Sendix F5883 in der Version MotorLine basiert auf der ausgereiften Sendix Plattform, die für Robustheit und Zuverlässigkeit steht. Dank der Intelligent-Scan Technology ist der Drehgeber voll optisch, hoch genau sowie 100 % Magnetfeld-fest. Der Geber weist auf sehr gute EMV-Eigenschaften hin. Eine flexible Anbindung an Frequenzumrichter ist durch die Vielzahl an Schnittstellen wie SSI, BiSS, SinCos, RS422 und Gegentakt gegeben. Robuster Lageraufbau im Safety-LockTM-Design Dank des robusten Lageraufbaus im Safety- Lock-Design ist der Drehgeber besonders widerstandsfähig gegen Installationsfehler, Schock und Vibrationen. Der Drehgeber ist mit einer durchgehenden Hohlwelle bis max. 15 mm und Klemmung A- und B-seitig verfügbar und somit die optimale Lösung für alle gängigen Antriebswellen für Getriebemotoren. Mit der geringen Bautiefe von 43 mm in Verbindung mit einem tangentialen Kabelabgang ist der Drehgeber auch die optimale Lösung für kompakten Einbau bzw. einfach in enge Einbauräume zu installieren. Dadurch werden die Mutiturn-Drehgeber in Getriebemotoren nun stärker verbreitet — gleiche Bautiefe für absolute und inkrementale Drehgeber machen es möglich.

SEILZUGSENSOREN FÜR WEG, LÄNGE & POSITION Einfach, präzise und genau Verschiedene Modelle mit Messbereichen von 50 mm bis 50 m Auch kundenspezifische OEM-Serien Für schwierige industrielle Umgebung Verschiedene Ausgänge: Encoder, Potentiometer, Strom, Spannung Einfache Montage und Bedienung

kuebler.com

Der Sendix F5883 mit einer Bautiefe von 43 mm. Bilder: Kübler Group

Tel. +41 71 250 08 38 Aktuelle Technik 2/2017

www.micro-epsilon.ch/wire


Themen Antriebstechnik 38

Faulhaber

Antriebssysteme für schnelle Start-/ Stopp-Bewegungen

Elektrisch angetriebene Golf-Trolleys werden immer beliebter. Leistungsstarke Kleinmotoren, die sich bereits in der Robotik bewährt haben, sind nun die neuen Caddys.

Die TiCadTitan-Familie: Hohe Funktionalität bei einem sehr reduzierten, exklusiven Design. Bild: TiCAD

Golf hat als Gesundheitssport für alle tisches Design, sondern bietet gleichzeitig Altersgruppen einen hohen Stellenwert. auch eine ganze Reihe praxisgerechter Er stärkt Konzentration, Psyche sowie Funktionen. So sorgen beispielsweise eine Koordination gleichermassen, und durch individuell höhenverstellbare Deichsel die Bewegung an der frischen Luft im meist und eine Tasten- oder Drehgriffsteuerung hügeligen Gelände wird gleichzeitig auch mit automatischem Vorlauf für den perder Kreislauf trainiert. Dabei ist eine Golf- sönlichen Komfort. runde mit kontinuierlicher, aber moderater Dank einer elektromagnetischen ParkBelastung selbst für Bluthochdruckpatien- bremse steht der funktionelle Begleiter ten ohne Risiko möglich. in jedem Gelände fest und sicher. Bei BergAllerdings kann eine Golftasche mit abfahrten sorgt eine integrierte MotorSchlägern, Rundenverpflegung, Bällen und bremse für gleichbleibende GeschwindigZubehör gut und gerne um die 15 Kilogramm keit, sodass der Besitzer in jedem Terrain wiegen. Leichte und wendige E-Caddys das Tempo selbst regulieren kann. Auch wie der TiCAD Liberty der Premium- Golf- ausgedehnte Golfpartien sind, zumindest Manufaktur TiCAD können deshalb schnell was das Equipment betrifft, keine Herauszum beliebten Begleiter werden. Mit dem forderung mehr, denn mit dem handlichen in Handarbeit gefertigtem und optisch Lithium-Akku ist eine Reichweite über ansprechenden Titanrahmen sowie seinen 27 Loch garantiert. zwei Titanrädern folgt er seinem Besitzer Eine weitere Eigenschaft, die jeden nicht nur in flachem, sondern auch in Golfer überzeugen dürfte, ist ein Schwenkhügeligem Gelände. gelenk, das einen sekundenschnellen Auf- und Abbau ermöglicht. Zusammengeklappt passt der komfortable Trolley mit Auf jedem Terrain zu Hause Der handgefertigte elektrische Golf-Trolley einem Pack- und Staumass von lediglich überzeugt aber nicht nur durch sein puris- 68 × 63 × 7 cm in fast jeden Kofferraum. Aktuelle Technik 2/2017

Die treibende Kraft: kompakte Motoren mit nur 32 mm Durchmesser Der TiCad Liberty ist die neuste und komfortabelste Variante der TiCad-TitanFamilie. Bereits seit 1989 stellt die Manufaktur hochwertige Trolleys her. Seit Kurzem werden in allen angetriebenen Varianten Faulhaber-Motoren verbaut. Geschäftsführer Björn Hillesheim erläutert die Gründe dafür: «Die Antriebsspezialisten aus Schönaich sind ebenso wie wir ein deutsches Traditionsunternehmen, das in seinem Bereich zu den führenden Anbietern zählt und Top-Produkte ‹Made in Germany› anbietet. Das passt gut zu uns und unserem eigenen hohen Anspruch an Qualität und Service.» Ausserdem schätzt Hillesheim die schnelle und zuverlässige Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Angetrieben werden die Golf-Trolleys von zwei kraftvollen DC-Kleinmotoren mit Grafit kommutierung. Mit einem Motordurchmesser von 32 mm und einer Motorlänge von 72 mm sind die Motoren besonders leicht und kompakt. Durch die Konstruktion als Glockenankermotor mit


SENSORS SAFETY RFID

INDUKTIVE SENSOREN

C23 FULL INOX

DC-Kleinstmotoren der Serie 3272 CR mit 32 mm Durchmesser und 72 mm Länge sind die treibende Kraft. Sie liefern jeweils ein Drehmoment von 120 mNm. Bild: TiCAD/Faulhaber

FLACH, ROBUST, EFFIZIENT

Mit einem Motordurchmesser von 32 mm und einer Motorlänge von 72 mm sind die Motoren besonders leicht und kompakt. Bild: Faulhaber/ TiCAD

der patentierten, frei tragenden Rotorspule mit Schrägwicklung, die um einen ruhenden Magneten rotiert, kann fast der gesamte Motordurchmesser für die Wicklung genutzt werden. Dadurch erreichen die Motoren im Verhältnis zu ihrer Grösse und ihrem Gewicht höhere Leistungen und Drehmomente als konventionelle Ausführungen. Die kleinen Motoren liefern ein Drehmoment von jeweils 120 mNm. Der Begriff «Grafitkommutierung» bezieht sich auf das verwendete Bürstenmaterial in Kombination mit einem Kommutator aus einer Kupferlegierung. Dieses Kommutierungssystem ist sehr robust und eignet sich besonders für dynamische Hochleistungsapplikationen mit schnellem Start-/Stopp-Betrieb oder periodischen Überlastbedingungen, wie sie beim Einsatz auf dem Golfplatz gegeben sind. Ähnliche Anforderungen finden sich aber z. B. auch in der Robotik. Ausserdem arbeiten die Motoren rastmomentfrei und lassen sich durch ihre lineare Charakteristik einfach regeln.

Für dynamische Hochleistungs-Applikationen im industriellen Umfeld Kein Wunder also, dass die kleinen, leistungsstarken DC-Motoren auch in vielen industriellen Anwendungen verbreitet sind. Sie sind erhältlich mit Durchmessern von 13 bis 38 mm und werden ergänzt durch eine umfangreiche Auswahl an Standardkomponenten wie hoch auflösende Encoder, Präzisionsgetriebe und Steuerungen. Ausserdem sind Modifikationen für besondere Anwendungsanforderungen jederzeit möglich. Zu den gängigen Anpassungen zählen beispielsweise Vakuumtauglichkeit, Erweiterung des Temperaturbereichs, an gepasste Wellen, zusätzliche Spannungstypen, applikationsspezifische Anschlüsse oder Stecker und vieles mehr. Die DC-Kleinstmotoren werden deshalb nicht nur beim Golfsport, sondern auch in vielen anderen Bereichen weitere interessante Anwendungsmöglichkeiten finden.

faulhaber.com

HAUPTVORTEILE  Unzerstörbarer Sensor  Faktor 1 auf Stahl und Aluminium  Grosse Schaltabstände  Hochwertiger ASIC-Sensor  IO-Link

Contrinex Schweiz AG Tel. 041 752 17 00 info@contrinex.ch www.contrinex.com


Themen Produktübersicht — Embedded PCs 40

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Einsatz

Prozessor Arbeitsspeichergrösse Massenspeicher Festplattengrösse Abmessungen B × H × T (mm) Spannungsversorgung DC/AC (V) Schutzart Front/Insgesamt Arbeitsbereich (°C) Schnittstellen Erweiterung Lüfterloser Betrieb möglich Grösse des Monitors Art der integrierten Tastatur Betriebssystem-Support Besonderheiten

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Einsatz

Prozessor Arbeitsspeichergrösse Massenspeicher Festplattengrösse Abmessungen B × H × T (mm) Spannungsversorgung DC/AC (V) Schutzart Front/Insgesamt Arbeitsbereich (°C) Schnittstellen Erweiterung Lüfterloser Betrieb möglich Grösse des Monitors Art der integrierten Tastatur Betriebssystem-Support Besonderheiten

Altrac AG

B & R Industrie-Automation AG

Bosch Rexroth

CL-Electroncis GmbH

altrac.ch Advantech ARK-2230 Automatisierungstechnik, Messtechnik, …

boschrexroth.ch Bosch Rexroth VPB; VEP SPS, HMI

cl-electronics.com Tattile M100 Vision Controller in der Bildverarbeitung

i7 quad core 16 GB HDD, SSD, RAID >320 GB — 24 VDC IP65/IP20 5 bis 45 Disp Port, CDI, 2× GBit ETH, 6× USB 4× PCIe

Intel i7, FPGA Altera 8 bis 16 GB HDD, DDS, mSata SSD, CF 128 GB bis 4 TB 286 × 73 × 186 22 — 27 VDC IP 20 0 bis 45 Display, RS232/422,USB, GigE, I/O

Ja N/a Keine Windows 10/8/7, WES8, WES7 Individuell erweiterbar z.B. CAN, Digital I/O, COM, PoE, LAN, LPT,

br-automation.com B & R Industrie-Automation AG Automation PC/Panel PC 2100 Industrie-Automation, Maschinenbau, Prozesstechnik, Gebäudeautomat Intel Atom E3815-45 Single CorIn 1 bis 8 GByte CFast — 170 × 50 × 201 24 V IP65/IP20 —20 bis +55 2× Ethernet, 2× USB, DVI, CAN, RS, SDL3 Mit modularem Schnittstellenmodul Ja Bis zu 24" Ja Windows 7/8.1/10/Embedded, Linux Neuste Atom-Technologie von Intel, skalierbar und wartungsfrei

Nein 15 — 21 Zoll — Win 7, Win 10 —

Ja Via Display Port Keine Windows 7 Embedded, Linux 7× GigE POE, 16 I/O, Fieldbus, Expansion PCIe 8×

HY-LINE AG hy-line.ch Fujitsu Technology Solution Industrial mITX Chassis POS, Gaming, Ticketing, Automatisierung etc.

Ineltro AG ineltro.ch Kontron KBox A-103 Industrielle Automation, Smart Factory (Industrie 4.0)

Inovis Live Automation AG inovis.ch NEXCOM NISE106-N3710 —

AMD, Intel 6th Gen. i3, i5, i7 2 Gb bis 32 Gb HDD, SSD, mSATA, m.2

Intel® Atom™ E3845 Bis 4 Gb DDR3L 1 × 2,5" SSD, eMMC on-Board, mSATA Bis 16 Gb eMMC 210 × 65 × 140 24 VDC — —25 bis +70 1× RS232, 3× USB, 2 × GbE,1 × DP

Ineltro AG ineltro.ch Aaeon Boxer Industrielle Automation, Smart Factory (Industrie 4.0), Grafik Power Bis Intel Core i7-6700TE Bis 32 Gb DDR4 ECC/Non ECC 1 × 2,5" SSD,1× cFAST Kundenwahl 264 × 62 × 154 9 — 36 VDC — —20 bis +55 6× COM, 2× HDMI, 1× VGA, 3× GbE, 6× USB 2× mPCIe Ja — Keine WES7, 8.1, WIN 7, Win10 32 Bit DIO, Audio, Wall-Mount

32 GB — 2 TB 185 × 54 × 131 +9 — +30 VDC/— — —5 bis +55 1× HDMI, 1× DVI-D, 1× DP, 4× USB

Intel Celeron J1900 Bis zu 8 GB DDR3L HDD, SSD, mSATA,… Individuell konfigurierbar 260 × 44 × 140 12 VDC (9 — 36 V optional) N/a —20 bis +60 VGA, HDMI, 2× Gbit LAN, 4× COM, MiniPCIe

Auf Wunsch 250 × 52 × 191 12 VDC/ATX — 0 bis 45 DVI-D, DP1.2, LVDS, eDP, GbitLAN WLAN Ja Auf Wunsch Keine Ohne 100 % Made in Germany

Aktuelle Technik 2/2017

2× mPCIe,2× COM Ja — Keine Linux,WES7, 8.1,WIN 7,Win10 Wartungsfrei,DIN RAIL, Desktop, Wall, Cabinet, VESA Mounting,CE/UL

Slot Expansion PCIe 8×

Intel Pentium Quad Core N3710 2 GB bis 4 GB HDD/SSD/CFast

1× Mini-PCIe für Wi-Fi/4 G/3.5 G Ja — — Windows 7, 8.1, 10 Klein, kompakt, stromsparend


Eaton Industries II GmbH

Elma Electronic AG

Glyn GmbH & Co. KG

eaton.ch Eaton Industries II GmbH Indstrie-PC Serie XP500 Maschinen- und Anlagenbau

elma.com Elma Electronic AG ProSys-5103 Industrieautomation: Prozessautomation, Prozessüberwachung etc. Intel® CoreTM i3/i5/i7 DDR3L memory 4/8/16 GB Internal: mSATA or HDD/SSD Up to 1 TB 306 × 200 × 283 24 VDC Input CE, FCC class A 0 bis 60 USB, LAN, Display Port, u.v.m.

glyn.ch AAEON BOXER-6639 Intelligente Prozesssteuerung, Machine Vision, Digital Signage

AMD GX217GA, 1,65 GHz Dual Core 4 GB DDR3-RAM mSATA, 32 GB 276 × 179 × 81 bis 536 × 328 × 84 24 VDC IP65/IP20 0 bis +50 2× Ethernet, 2× USB, 1× RS232, usw CF-Slot inkl. 1 GB CF-Karte Ja 10,1" — 21,5" Widescreen Kapazitives Multi-Touch Windows Embedded Standard 7 Multifinger-Touchscreen, Einscheiben-Frontsicherheitsglas

Schnittstellen nach Kundenbedarf Ja — — Windows ab V.7, WES ab V.7, Linux Kundenspezifisch anpassbar

Hoffmann + Krippner Schweiz GmbH tastatur.ch Janz Tec AG emPC-A/RPI Gebäudeautomation, Messdatenerfassung, Prozesssteuerung ARM Cortex-A7 1 Gb micro SD — 998 × 300 × 967 DC 9 — 32 V IP20 0 bi s 45 HDMI, USB 2, Ethernet, RS232 /485, —

Anbieter

Ja — — Windows® 7, 8/8.1, 10 Kompakt, lüfterlos und dennoch hohe Rechen -und Grafikleistung

Ja — Keine Linux CAN-Interface

Lüfterloser Betrieb möglich Grösse des Monitors Art der integrierten Tastatur Betriebssystem-Support Besonderheiten

Intel® Core™ i7/i5/i3 (Gen6) 2 GB bis 32 GB CFast, SATA HDD/SSD Bis zu 1 TB 264 × 62 × 154 DC 9 — 36 V — —20 bis 55 6× RS232,4× USB 3.0, 2× HDMI, 3× GBeLAN 2× Full-size Mini-Card, 1× SIM

Homepage Hersteller Produktname/Modell Einsatz

Prozessor Arbeitsspeichergrösse Massenspeicher Festplattengrösse Abmessungen B × H × T (mm) Spannungsversorgung DC/AC (V) Schutzart Front/Insgesamt Arbeitsbereich (°C) Schnittstellen Erweiterung

MPI Technologies AG mpi.ch MPL AG PIP39 Bahn, Fahrzeuge, Militär, Infrastruktur, für harte Umgebungsbedingungen Intel i7 3612 Quad Core, QM77 Bis 16 GB 2× SATA3, 2× SATA2, eSATA

MPI Technologies AG mpi.ch ADLink Technology MXE-5500 Series Digital Signage, Prozesssteuerung, Multimedia 6th Gen. Intel® Core™ i3, i5, i7 4 GB bis 32 Gb DDR4 2 × 2.5" SATA, 1 × CFast, 1 × M.2

MPI Technologies AG mpi.ch Giada F302 Digital Signage, Industrial Control Embedded PC

MPI Technologies AG mpi.ch iEi Integration Corp. DRPC-120-BT Prozesssteuerung, Kommunikation Gateway

Anbieter Homepage Hersteller

Intel i5 6200U 6. Gen Skylake Bis 32 GB DDR3L — 1600 MHz SSD/HDD

Prozessor Arbeitsspeichergrösse Massenspeicher

— Je nach Gehäuse 10 — 36 VDC Bis IP67 je nach Gehäuse —20 bis +60 Standard DVI-I, DP, LVDS, 2× GbE, RS232, UBS3.0, UBS2.0, ESD-geschützt miniPCIe, PCI/104-Express Ja — — Windows7, 8, 10, Linux Vielseitig, erweiterbar, ESD, EMC geschützter Powereingang, Verpolschutz, bis 150 V Load/Dump-Schutz

Up to 5 GB HDD 230 × 204 × 90 9 — 32VDC — 0 — 50, optional —20 —70 4× GbE, 6× COM, je 4× USB2.0/3.0 2× mini PCIe, 2× USIM Ja 2× DP (4096 × 2304), 1× DVI Keine Windows 7/10/7 embedded, Linux —

240 GB 260 × 175 × 35 DC 19V — 0 bis 40 USB2.0, USB 3.0,HDMI 1.4, DP 1.2

Intel® Atom,™ E3845, 1,91 GHz 2 Gb bis 8 GB 1× 2,5" SATA, 1× microSD, 1× mSATA Up to 5TB 74 × 140 × 171.5 9 — 32VDC — —20 bis 60 Je 2× USB2.0/3.0, 4× COM, 2× GbE

1× mSATAIII, 1× SATAIII, 1× M.2— Fanless — — Windows 7, Windows 8, Windows 10 6× COM(4 x RS232, 2× RS485) Slim Metal Case, Linux Supported

2× mini PCIe Ja 1× DVI Keine Windows 7/8 Programmierbares OLED-Display, DIN-Schienenmontage

Erweiterung Lüfterloser Betrieb möglich Grösse des Monitors Art der integrierten Tastatur Betriebssystem-Support Besonderheiten

Produktname/Modell Einsatz

Festplattengrösse Abmessungen B × H × T (mm) Spannungsversorgung DC/AC (V) Schutzart Front/Insgesamt Arbeitsbereich (°C) Schnittstellen


Themen Produktübersicht — Embedded PCs 42

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Einsatz Prozessor Arbeitsspeichergrösse Massenspeicher Festplattengrösse Abmessungen B × H × T (mm) Spannungsversorgung DC/AC (V) Schutzart Front/Insgesamt Arbeitsbereich (°C) Schnittstellen Erweiterung Lüfterloser Betrieb möglich Grösse des Monitors Art der integrierten Tastatur Betriebssystem-Support Besonderheiten

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Einsatz

Prozessor Arbeitsspeichergrösse Massenspeicher Festplattengrösse Abmessungen B × H × T (mm) Spannungsversorgung DC/AC (V) Schutzart Front/Insgesamt Arbeitsbereich (°C) Schnittstellen Erweiterung Lüfterloser Betrieb möglich Grösse des Monitors Art der integrierten Tastatur Betriebssystem-Support Besonderheiten

— Ja — Keine Windows10, Linux —

Opto Logic Technology SA optologic.ch Garz & Fricke GmbH SANTOKA/SANTARO HMI, Prozesssteuerung, Messerfassung, … ARM Cortex-A9 1 GHz 512 MB/1 GB 64 bit DDR3L Flash 4 Gb eMMC Flash 275,2 × 192 × 38 13 V~32 VDC 5 — 90 % RH 0 bis 60 R232, CAN, USB2, RJ45 10/100MbE — Ja 4,3" bis 19" RTP oder PCAP WEC7, Linux, Android —

Phoenix Contact AG phoenixcontact.ch Phoenix Contact AG DL PPC15M 1000 Maschinen-, Anlagenautomatisierung Intel® Atom™ E680T 1.6 GHz 2 GB DDR2 800 SSD, HDD SSD: 16 — 160 GB, HDD: 320 GB 375 × 315 × 60 24 VDC IP65 —40 bis +50 (SSD) 2× Ethernet, 5× USB, 1× COM, 1× Aud Ohne Rein passive Kühlung 15,6" (Multi-Touch) Softkeyboard Win 7, 7e Gerät frei konfigurierbar, in div. CPU-Klassen erhältlich

Phoenix Contact AG phoenixcontact.ch Phoenix Contact AG VL2 PPC 2000 Maschinen-, Anlagenautomatisierung

Phoenix Contact AG phoenixcontact.ch Phoenix Contact AG VL2 PPC 3000 Maschinen-, Anlagenautomatisierung

RISC Gmbh risc.ch Compulab Ltd. IPC2 Broadwell Series Industrie, Datenerfassung, Networking Überwachung

RISC GmbH risc.ch Compulab Ltd. Fitlet i Medizin, Automation, ThinClient POS,Telemetrie, digital Signage

Intel® Celeron® N2930 2.16 GHz 4 GB DDR3 SSD, HDD

Intel® Core™ i3-4010U 1,70 GHz 4, 8, 16 GB DDR3 SODIMM SSD, HDD (RAID 0,1)

Intel i3, i5, i7 nach Wahl 4 GB bis 32 GB 1× HDD, SSD, 2× mSATA

AMD A10 Micro 6700T Quad 2 — 8 GB SO-DIMM 1× mSATA 1× eSATA 1× micro-SD

SSD: 8 — 160 GB, HDD: 320 GB Abhängig von der Displaygrösse 24 VDC IP65/IP30 —20 bis +50 (SSD) 2× Ethernet, 4× USB, 1× COM, 1× DP PCI/PCIe optional

SSD: 8 — 160 GB, HDD: 320 GB Abhängig von der Displaygrösse 24 VDC IP65/IP30 —20 bis +50 (SSD) 2× Ethernet, 4× USB, 1× COM, 2× DP PCI/PCIe optional

128 GB — 4 TB 190 × 160 × 40 DC 12 Volt Netzteil IP62 Extended TI —40 bis +70 2× HDMI 1× DP, 4× USB 3.0 2× ETH, 3× COM WLAN 802.11ac

30 GB — 1 TB mSATA SSD 108 × 855 × 24 12 Volt Netzteil IP52 Extended Range —40 bis +75 2× GB-ETH, RS232, 2× HDMI, 4× USB, uSD WLan 802.11b & BT 4.0

Rein passive Kühlung 15, 6, 18,5, 21,5" (Multi-Touch) Softkeyboard Win 7, e7, 10IoT

Rein passive Kühlung 15, 6, 18,5, 21.5" (Multi-Touch) Softkeyboard Win 7, e7, 10IoT

Ja Kein Kein Windows7,8,10,Linux, Server 2012

Ja Keine Keine Windows 7,8,10 Linux 32 & 64 Bit

Gerät frei konfigurierbar

Gerät frei konfigurierbar, in weiteren CPU-Klassen erhältlich

Intel AMT/Vpro Active Management Technology

24 × 7 Betrieb, Max 8 Watt, PXE Boot 5 Jahre Garantie

Opto Logic Technology SA optologic.ch IBASE Technology Inc AMI210 Prozesssteuerung, Messerfassung, … Intel® Core™ i7/i5/i3 Desktop pro 2× 2 GB, Max. 16 GB 1× 2,5" SSD + 1× mSATA TBD 210 × 265 × 77 12 V~24 VDC 5 — 90 % bis 45 °C —10 bis 50 DVI, VGA, USB3, R232, RS422/485

Opto Logic Technology SA optologic.ch IBASE Technology Inc CSB200-897 Prozesssteuerung, Messerfassung, … Intel® Atom™ QC Processor E3845 2× 2 GB, Max. 8 GB 1× 2,5" HDD or SSD TBD 172 × 111,6 × 52 12 V~24 VDC 5 — 90 bis 45 °C —30 bis 60 DP, VGA, USB2/3, R232, RJ45 GbE

— Ja — Keine Windows10, Linux CFast socket

Aktuelle Technik 2/2017


Phoenix Contact AG phoenixcontact.ch Phoenix Contact AG VL2 BPC 1000 Maschinen-, Anlagenautomatisierung, Datenerfassung Intel® Atom™ E3845 1.91 GHz 4 GB DDR3 HDD, SSD SSD: 4 — 480 GB, HDD: 320 GB 271 × 211 × 65 24 VDC IP30 0 bis 50 2× Ethernet, 3× USB, 1× DP Optionen: RS232/485/CAN Rein passive Kühlung Abgesetzter Monitor möglich Keine Win 7, e7, 10IoT Individuelle Konfiguration vom Box-PC

Phoenix Contact AG phoenixcontact.ch Phoenix Contact AG VL2 BPC 2000 Maschinen-, Anlagenautomatisierung, Datenerfassung Intel® Celeron® N2930 2.16 GHz 8 GB DDR3 SODIMM HDD, SSD SSD: 4 — 160 GB, HDD: 320 GB 264 × 215 × 95 24 VDC IP30 —20 bis +50 2× Ethernet, 4× USB, 2× DP, 1× COM PCI/PCIe optional Rein passive Kühlung Abgesetzter Monitor möglich Keine Win 7, e7, 10IoT Individuelle Konfiguration vom Box-PC

Phoenix Contact AG phoenixcontact.ch Phoenix Contact AG VL2 BPC 3000 Maschinen-, Anlagenautomatisierung, Datenerfassung Intel® Core™ i3-4010U 1.70 GHz 16 GB DDR3 SODIMM HDD, SSD SSD: 4 — 160 GB, HDD: 320 GB 264 × 215 × 95 24 VDC IP30 —10 bis +50 2× Ethernet, 4× USB, 2× DP, 1× COM PCI/PCIe optional Rein passive Kühlung Abgesetzter Monitor möglich Keine Win 7, e7, 10IoT Individuelle Konfiguration vom Box-PC

Phoenix Contact AG phoenixcontact.ch Phoenix Contact AG VL2 PPC 1000 Maschinen-, Anlagenautomatisierung Intel® Atom™ E3845 1,91 GHz 4 GB DDR3 SSD, HDD SSD: 8 — 480 GB, HDD: 320 GB Abhängig von der Displaygrösse 24 VDC IP65/IP20 0 bis +45 2× Ethernet, 3× USB, 1× COM, 1× DP PCI/PCIe optional Rein passive Kühlung 15, 6, 18,5, 21.5" (Multi-Touch) Softkeyboard Win 7, e7, 10IoT Gerät frei konfigurierbar

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Einsatz

RISC GmbH risc.ch Compulab Ltd AIR-TOP Desktop-Server, SFF Workstation, CAD-CAM, IndustrieAnwendungen, Xeon E2, Intel i7 16 bis 32 GB ECC DDR3 1866 4× 2.5" SATA, RAID, 1× mSATA, 1× M2.0 Support bis 10 TB 100 × 300 × 255 19 VDC Main & Backup IP51 —40 bis +70 2× HDMI, 1× DP, 2× GBE, 4× USB 3, 3× COM WIFI, BT, 4× GBE, Nvidia Quadro M4000 Ja Kein Kein Windows7/8/10, Linux, Server 2012 Intel AMT/Vpro Active Management 200 Watt lüfterlos

RISC Gmbh risc.ch Compulab Ltd. IPC2 Medical Series Kliniken, OP’s, Krankenhäuser Arztpraxen, Med. Geräte-Einbau

Rockwell Automation rockwellautomation.com Rockwell Automation VersaView 5400 Automatisierung, Thin Client, HMI

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Einsatz

Intel i5, i7 nach Wahl 4 GB bis 32 GB 1× HDD, SSD, 2× mSATA

Intel Atom Quad Core 4 GB SSD

S-TEC Electronics AG eigergraphics.ch S-TEC electronics AG EigerPanel Prozesssteuerung, Datenlogging, Sensorik, HMI, Endgerätintegration ARM Cortex-M4 (NXP) 16 GB SD, CF, NAND-, NOR Flash

128 GB — 4 TB 190 × 160 × 40 Netzteil 12Volt EN60601-2 IP 57 Extended TI —40 bis +70 2× HDMI, 1× DP, 4× USB 3.0, 2× ETH, 3× COM WLAN 802.11ac

128 GB 270 × 90 × 190 24 VDC IP65/IP20 5 — 50 VGA, HDMI, 2× 1 GBit ENet, 2× USB 3 Keine

32 MB — 16 GB Z.B. 150 × 121 × 30 9 — 30 VDC — —20 bis +70 USB, COM, RS485, I2C, PWM

Festplattengrösse Abmessungen B × H × T (mm) Spannungsversorgung DC/AC (V) Schutzart Front/Insgesamt Arbeitsbereich (°C) Schnittstellen

Via RS-485 DS Bus, IO-Module

Erweiterung

Ja Kein Kein Windows7,8,10,Linux, Server 2012 Intel AMT/Vpro , ZPA Plug, antibakteriell Opt., Remote on/off

Ja 12" — 22" Keine WES7, Win10 IoT, ACP Thin Client

Ja, kein Lüfter nötig 4,3", 5,7", 7" u.a. Touchdisplay, Softtastatur Eiger Virtual Machine

Lüfterloser Betrieb möglich Grösse des Monitors Art der integrierten Tastatur Betriebssystem-Support

CE, cULus Listed, EAC, KC, and RCM Zulassungen

Langzeit-verfügbar, spez. IO-Boards, Hacker-sicher, OEM, Swiss Made

Besonderheiten

Prozessor Arbeitsspeichergrösse Massenspeicher Festplattengrösse Abmessungen B × H × T (mm) Spannungsversorgung DC/AC (V) Schutzart Front/Insgesamt Arbeitsbereich (°C) Schnittstellen Erweiterung Lüfterloser Betrieb möglich Grösse des Monitors Art der integrierten Tastatur Betriebssystem-Support Besonderheiten

Prozessor Arbeitsspeichergrösse Massenspeicher


Themen Produktübersicht — Embedded PCs 44

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Einsatz

Prozessor Arbeitsspeichergrösse Massenspeicher Festplattengrösse Abmessungen B × H × T (mm) Spannungsversorgung DC/AC (V) Schutzart Front/Insgesamt Arbeitsbereich (°C) Schnittstellen Erweiterung Lüfterloser Betrieb möglich Grösse des Monitors Art der integrierten Tastatur Betriebssystem-Support Besonderheiten

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Einsatz Prozessor Arbeitsspeichergrösse Massenspeicher Festplattengrösse Abmessungen B × H × T (mm) Spannungsversorgung DC/AC (V) Schutzart Front/Insgesamt Arbeitsbereich (°C) Schnittstellen Erweiterung Lüfterloser Betrieb möglich Grösse des Monitors Art der integrierten Tastatur Betriebssystem-Support Besonderheiten

Syslogic AG syslogic.com Embedded PC, HMI-Systeme, Boards Compact Series Industrial Automation, Railway, Verkehrsleittechnik, Fahrzeuge

Siemens Schweiz AG siemens.de/industrie-pc Siemens IPC227E/HMI IPC277E Messen, Steuern, Regeln, Visualisieren, Messwerterfassung, Gateway Intel Celeron DualCore/Quat Core Bis 8 GByte DDR3 ECC SATA SSD, CFast Bis 160 GByte 191 × 100 × 60 24 VDC/— IP65/IP20 0 bis +60 1× DP, 4× USB; 2× LAN, 2× Seriell

Siemens Schweiz AG siemens.de/industrie-pc Siemens IPC427E/HMI IPC477E Messen, Steuern, Regeln, Visualisieren, Messwerterfassung, Gateway Intel Celeron, i3, i5, Xeon Bis 16 GByte DDR4 ECC SATA SSD, HDD, CFast Bis 320 GByte 262 × 133 × 55,5 24 VDC/— IP65/IP20 0 bis +55 2× DP, 4× USB; 3× LAN, 2× Seriell

SSV Software Systems GmbH ssv-embedded.de SSV Software Systems GmbH IGW/936-L Fernwartung, Predictive Maintenance, Datenlogger, VPN-Gateway ARM Cortex-A8 256 MB Flashspeicher 1 GB 45 × 100 × 112 DC 12 — 24 V IP 20 0 bis 60 1× USB 2, 1× 1Gbit LAN, 1× DVI

1× PCIe Ja Bis 19" Keine WES 7, Windows 7; Windows 10, Linux CE, UL, cULus, Display (16:9) 7", 9", 12", 15", 19"

2× PCIe Lüfterlos Bis 22" Keine WES7, Windows7; Windows10, Linux CE, UL, cULus, Display (16:9) 12", 15", 19", 22"

MicroSD-Karte Ja Keiner Keine Linux LTE-Modem, Node-RED vorinst., optional VHPready-Support

Build-to-Order ab kleine Stückzahlen, 20 Jahre form, fit, function

Trenew Electronic AG trenew.ch Advantech ARK-3520P Industrie

Trenew Electronic AG trenew.ch Adlink MXE-5501 Industrie

Trenew Electronic AG trenew.ch Protech Systems Co. LTD SE-8300-A0B Videoüberwachung, Industrie

i7-6820EQ, QM-170 Max. 32 GB 2 × 2½" HDD, SSD, mSATA Bis 1 TB 220 × 101 × 233 9 — 36 VDC IP 20 —20 bis +60 DP,HDMI, VGA, 2× ETH, 8× USB, 8× COM 2× miniPCIe, 2× PCIe x4

i7-6820EQ, QM-170 Max. 32 GB 2 × 2½" HDD, SSD, CFast, M2 Bis 1 TB 230 × 90 × 205 9 — 32 VDC IP 20 —20 bis +60 2× DP, 1× DVI, 4× ETH, 8× USB, 6× COM 2× miniPCIe, 2× USIM

E3827, Intel Max. 8 GB HDD, SSD, mSATA Bis 1 TB 270 × 80 × 202,5 9 — 36 VDC (with igintion) IP 20 —30 bis +60 DVI, VGA, 2× GBETH, 4× USB, Audio 3× mini PCIe, 1× mSATA, 2× SIM

Ja — — Win7, Win10 iDoor Interface für netX Modul

Ja — — Win7, Win10 2× HDD-Schublade von aussen wechselbar

Ja — — Win7, Win10 8 PoE ETH Ports, CAN isoliert, 8× DIO isoliert, 12 VDC out

Wago Contact SA wago.ch — PFC200 Industrie, Maschinenbau, Infrastrukturen, Prozess und Gebäude ARM cortes A8, 600 MHz 256 MB SD 256 MB 79 × 72 × 100 DC 24 V/— IP 20/IP 20 —40 bis 70 (XTR Variante) 2× 100Mbit Ethernet, 1× RS232/485 PROFIBUS, CAN, CANopen, 3G modem Ja — Keine Linux Sämtliche Schnittstellen sind als Klemmen erhältlich

Aktuelle Technik 2/2017

Intel Atom BayTrail, Apollo Lake 2 — 8 GB Industrial SSD Bis 128 GB 169 × 51 × 127 DC 9 — 30 V IP 40 —40 bis +70 DVI, USB, Ethernet RS232/485, CAN Wireless Modul Ja — — Windows 10 IoT, Linux, Win 8


Themen Komponenten 45

Bosch Rexroth

Industrie 4.0 für Neu- und Bestandsmaschinen

Das IoT Gateway von Bosch Rexroth macht neue und bestehende Anlagen kosteneffizient fit für das Internet der Dinge.

Plug and Run in drei Schritten Die Konfiguration und Handhabung des IoT Gateway erfolgt schnell, komfortabel und völlig programmierfrei über das integrierte Web-Interface. Im ersten Schritt werden in der Devices App die Sensoren ausgewählt und konfiguriert, im zweiten Schritt werden die Daten in der Processing App vorverarbeitet und im dritten an überlagerte Systeme gesendet. Das unterstützte Sensorspektrum reicht von digitalen und analogen Schnittstellen auf Basis des skalierten E/A-Portfolios IndraControl S20 über Bluetooth Low Energy bis zu USB und RFID.

Durch gezielte Prozessüberwachung in Software basiert auf dem Betriebssystem Echtzeit lassen sich Ausfälle und Ausschuss Linux. Mit der integrierten Java Virtual vermeiden, Anlagenteile energieeffizient Machine erfolgt das effiziente Deployment Das Starterkit — IoT Gateway und automatisch abschalten oder die Wartung der Java-basierten Applikationen und kor- Production Performance Manager vorausschauend planen. Das Rexroth IoT respondierender Cloud-Dienste über ein Das IoT Gateway ist sowohl als StandGateway bietet produzierenden Unterneh- OSGi-Framework. Zur schnellen Inbetrieb- alone- Lösung verfügbar als auch im men jeder Grösse eine Möglichkeit, sowohl nahme werden mit dem IoT Gateway unter- Rahmen eines Starterkits. Dieses Starterkit neue als auch bereits bestehende Anlagen schiedliche Java-Apps für typische Anwen- beinhaltet zusätzlich zum IoT Gateway den einfach und kosteneffizient beispielsweise dungsszenarien bereitgestellt. Über das Production Performance Manager von an lokale Condition-Monitoring-Lösungen Web-basierte Dashboard erhält der Anwen- Bosch Software Innovations. Die Software der einen detaillierten Überblick über die führt die gesammelten Informationen in oder MES-Systeme anzuschliessen. gesammelten Daten der -Devices App- in einer Visualisierung zusammen und leitet Echtzeit. Sensor- und Prozesswerte können spezifizierte Ereignisse an definierte Robuste Hardware, modulare Software, anschliessend in der Processing App vorver- Personen weiter. So können sie als Basis offene Schnittstellen Die Hardware des IoT Gateway erfüllt mit arbeitet und an verschiedenste IoT-Dienste, für eine ef fiziente und umfassende Schutzklasse IP20 für die Schaltschrankmon- wie beispielsweise von Bosch Software Produktionssteuerung dienen. tage auch die industriellen Anforderungen Innovations oder Oracle, zur Datensammboschrexroth.ch für ein i4.0-Upgrade. Die darauf laufende lung und -analyse weitergeleitet werden.

Ihr Partner für Kurzschlussanker-Normmotoren Grosses Lager an Standardmotoren IE2 und IE3 Einstufige und polumschaltbare Motoren Mattenweg 1 CH-3855 Brienz Tel. +41 (0)33 952 24 24 Fax +41 (0)33 952 24 00 info@emwb.ch www.emwb.ch

3 Phasen- und 1 Phasen-Ausführung Baukastensystem mit vielen Optionsmöglichkeiten

Wir arbeiten mit Leidenschaft


Komponenten/Halbleiter Swiss Technology Network 46

Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion Industrielle Stromversorgung

Power News

DC/DC mit hoch effizienter SynchronGleichrichtung Top-EMV und robuste Mechanik bei kleinsten Abmessungen

ESC series

In der aktuellen Ausgabe der «Power News» präsentieren die Firmen Altrac und Phoenix Contact ihre neuesten Produkte der Familien Stromversorgung.

Die Firma POWERGOOD entwickelt und Der Hersteller bietet eine äusserst interesproduziert hoch effiziente DC/DC-Wandler sante Palette von DC/DC-Wandlern unter in Synchron-Gleichrichter-Topologie mit den Seriennamen ESB, ESC, ESM und neu 89 % Wirkungsgrad bei 3,3 V Ausgang. Ein ESO an. Erfolgreich eingesetzt werden die grosser Vorteil ist die geringe Bauhöhe von professionellen Bauteile in der mobilen und <10 mm und SMD-Versionen, sodass mit stationären Telekommunikation, in der den gängigen Formaten bis zu 40 Prozent industriellen Elektronik, in Fahrzeugen und Platz auf dem PCB eingespart werden überall dort, wo hohe Leistung, geringer können. Spannungsbereiche von 9 bis 75 V Platzbedarf und extreme Zuverlässigkeit mit Einfach- und Dualausgang und Aus- gewünscht und unentbehrlich sind. gangsströmen bis zu 10 A sind verfügbar. Zum eigenen Schutz wurden für die Wand- altrac.ch ler die folgenden Abschaltwerte für die Unterspannungsabschaltung definiert: 8 VDC bei 12 V-, 17 V bei 24 V- und 34 V bei 48 VDC-Eingangsspannung nominal. Das eigens entwickelte EMV-Filter lässt die Wandler EN 55022 class B und FCC Level B erfüllen, dies ohne weitere externe Bauteile. Die Basis-Isolation für Ein- und Ausgang beträgt 1500 V, das SMD Model hält sogar 2250 V. Die MTBF liegt im Bereich von rund zwei Millionen Stunden nach BellCore TR-332 bei +50 °C G.B. Gängige internationale Normenstandards wie CE, TÜV, UL werden eingehalten und erfüllt. Der Betriebstemperaturbereich, gemessen Conducted EMI jeweils am Gehäuse des Wandlers, geht von —40 °C bis +100 °C, die Lagertemperatur von —55 °C bis +125 °C. Das LeistungsDerating betreffend ohne Fremdbelüftung können die Wandler teilweise bis +60 °C Umgebungstemperatur ohne jegliches Derating betrieben werden.

Ausgewählte Mitglieder der swissT.net-Sektion Industrielle Stromversorgung

Aktuelle Technik 2/2017

Altrac AG 5436 Würenlos altrac.ch

EHS Elektrotechnik AG 8604 Volketswil ehs.ch

ESE Elektronik AG 5452 Oberrohrdorf ese.ch

Phoenix Contact AG 8317 Tagelswangen phoenixcontact.ch

Simpex Electronic AG 8622 Wetzikon simpex.ch

TDK-Lambda Germany GmbH Switzerland Sales Office 8305 Dietlikon | tdk-lambda.ch


Intelligente USV schützt sensible AC-Verbraucher Die USV-Produktfamilie versorgt zuverlässig AC-Lasten mit bis zu 600 W.

Input 100 — 240 V AC Output 120/230 V AC

Die unterbrechungsfreie Stromversorgung Quint AC-UPS mit IQ Technology erzielt hohe Anlagenverfügbarkeit für Lasten mit 120 oder 230 V AC und 500 VA Leistung. Als Ausgangsspannung steht eine reine Sinuskurve zur Verfügung, sodass auch sensible Verbraucher an Netzen von 80 bis 264 V AC störungsfrei betrieben werden. Die Stromversorgung ist bereits in das Gehäuse integriert. Mit einem Energiespeicher wird sie zur intelligenten USV-Lösung vervollständigt. So ist die Last sowohl bei Netzbetrieb als auch bei Netzausfall durchgängig versorgt. Die Offline-USV wird mit Energiespeichern in VRLA-Technology mit 3,4 bis 38 Ah kombiniert. Für eine höhere Lebensdauer und Pufferzeiten bis zu 45 min bei 15 W Leistung eignet sich der Energiespeicher mit Lithium-Ionen-Technologie. Maximale

Lebensdauer von über 20 Jahren bei Umgebungstemperaturen von —40 bis +60 °C erzielt der Energiespeicher UPSCAP mit wartungsfreien DoppelschichtKondensatoren. Mit VRLA-WTR-Batterien werden Pufferzeiten von zwei Stunden bei 400 W Leistung oder 40 Stunden bei 15 W Leistung erreicht. Die IQ Technology kommuniziert mit dem Energiespeicher und ermittelt alle relevanten Zustände wie Spannung oder Temperatur. Mit dieser Transparenz wird die Zuverlässigkeit der USV jederzeit und unter optimaler Ausnutzung der Batterie sichergestellt. Das intelligente Batteriemanagement kennt den aktuellen Ladezustand des Energiespeichers und die zur Verfügung stehende Restlaufzeit. Auch die verbleibende Lebenserwartung ist bekannt. Versorgungslücken und frühzeitiges Herunterfahren von Industrie-PCs werden vollständig vermieden. Die von der USV bereit gestellten Informationen können über Ethernet an übergeordnete Steuerungen weitergegeben oder direkt in Steuerungslösungen von Phoenix Contact implementiert werden. Dort stehen die Statusinformationen zentral der Steuerungslogik zur Verfügung, sodass die Anlage in bestimmten Situationen mit einer Programmroutine reagieren kann. phoenixcontact.ch

Präsident: Thomas Fischer, Simpex Electronic AG Exista AG 8320 Fehraltorf exista.ch

Fabrimex AG 8608 Bubikon fabrimex.ch

Traco Electronic AG 6340 Baar tracopower.com

Trenew Electronic AG 8630 Rüti trenew.ch

HY-LINE AG 8200 Schaffhausen hy-line.ch

Vorstand: Roger Weber, Exista AG Daniel Kälin, Trenew Electronic AG


Themen Messtechnik/Sensorik 48

National Instruments

Weiterer Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren

Die Simulation typischer Fahrszenarien mit Radarsensoren im Labor führt zu einer objektiven Leistungsbeurteilung unterschiedlicher Sensorsysteme in einer kontrollier- und wiederholbaren Testumgebung.

Vereinfachte Darstellung eines aktiven Radarsimulators

In modernen Kraftfahrzeugen werden wie möglich mit Signalen beaufschlagt die Realität möglichst getreu abbilden lässt. zunehmend Sensoren zur Steigerung des werden, damit die Antwort aus dem Radar- Auch die Steigerung der SzenenkomplexiKomforts und der Sicherheit eingesetzt. sensor plausibilisiert werden kann. tät setzt den zu testenden Radarsensor Auf dem Weg zum hoch automatisierten zusätzlich unter Stress. Fahren nehmen Radarsensoren eine Dekompensation von Fahrszenen Schlüsselrolle ein. Sie bieten im Vergleich Eine Analyse von typischen Fahrszenen auf Methoden zum Testen von Radarsensozu Kamera- oder Ultraschall-basierten Deutschlands Strassen ergab, dass alle ren und Algorithmen Sensoren einige Vorteile, sodass ein auto- Einzelfahrten aus einer zufälligen Kombi- Aus den bisherigen Betrachtungen kann nom fahrendes Auto ohne Radarsensoren nation aus kommenden und zurückfallen- gefolgert werden, dass ein Signal erzeugt den Objekten, Überholvorgängen sowie werden muss, das dem gleichkommt, das undenkbar ist. Die Notwendigkeit von intensiven Radar- einer Reihe an statischen Objekten zusam- auch von einem realen Objekt verursacht sensortests ist nicht nur durch die funktio- mengesetzt sind. Daneben existieren noch wird. Nur so lässt sich eindeutig die Funknale Sicherheitsanforderung ASIL-C bzw. irrelevante Objekte, die keine Gefahr für tionsweise des Sensors und der AlgorithASIL-D nach ISO 26262 gegeben, sondern den Fahrschlauch darstellen. Ein Überhol- men prüfen. Im Folgenden wird sich auf auch durch die zwingende Konformität des vorgang beispielsweise ist ferner eine Kom- einen aktiven Simulator konzentriert, der Testens im V-Entwicklungszyklus. bination aus einem sich nähernden Objekt, auf Technologien von National Instruments Dabei müssen nicht nur die mechani- bis es sich sehr dicht am Egofahrzeug beruht und mittels einer Steuer-Software schen sowie radarspezifischen Hochfre- befindet, und einer anschliessenden Fort- kontrolliert werden kann. quenzeigenschaften geprüft werden, bewegung des Objekts, während es aus sondern auch die Wirksamkeit und das dem Sichtbereich des Radarsensors fährt. Der prinzipielle Aufbau Zusammenspiel mit Algorithmen, die aus Das Objekt durchläuft den gesamten Win- Ein automotiver Radarsensor sendet sein den erfassten Radar-Rohdaten bewegte kelbereich des Radarerfassungskegels in eigenes Signal aus, das über eine Empfangsund unbewegte Objekte erkennen können, unterschiedlichen Abständen. antenne in den Radarzielgenerator geleitet auf denen wiederum Funktionen für FahrerUm nun einen Radarsensor simulato- wird. Durch Manipulation des empfangenen risch, ohne Fahrzeug und ohne Umwelt- Signals können die gewünschten Objektreassistenzsysteme basieren. In der Vergangenheit sind dazu Testfahr- einflüsse, zu testen, ist ein Testaufbau flektionen simulativ realisiert werden. Dazu ten unternommen worden. Um jedoch die notwendig, der Radarsignale so zurück- wird mittels digitaler Signalprozessierung benötigte Testtiefe nach ISO 26262 zu spiegelt, dass ein valides Objekt vom das Radarsignal verzögert, gedämpft, in der erreichen, werden simulatorische Tests Sensor erkannt und zudem der gesamte Frequenz verschoben und anschliessend unverzichtbar. Die Aufgabe besteht nun Erfassungsbereich überdeckt wird. Gelingt dem Radarsensor wieder zurückgesendet. darin, die zu testenden Parameter abzulei- dies, können zeitvariante Einflussfaktoren Damit die Objektreflexionen von den Algoten, so dass Radarsensoren so realitätsnah mit hinzugenommen werden, sodass sich rithmen auch korrekt erkannt werden, ist es

Aktuelle Technik 2/2017


Screenshot des Szenarien-Editors

notwendig, dass die Modifikationen der Tracks ist in der Sequenzdarstellung ausParameter in einem physikalisch sinnvollen wähl- und editierbar. Unter Verwendung Zusammenhang geschehen. Diese Aufgabe dieses GUIs lassen sich komplexe Szenarien auf einfache Weise generieren, speiist vom Editor zu leisten. Gelingt dies für ein oder mehrere chern, laden und beliebig zusammensetzen. Objekte, können bewegte und unbewegte Objekte simuliert werden. Durch das Umsetzung des UIs in LabVIEW Zusammenfassen simulativ erzeugter Bei der Realisierung des Editors und des Objekte zu Bewegungen lassen sich Szena- Simulators wurde auf das «LabVIEW Actor rien standardisieren, die zur Verifikation Framework» zurückgegriffen, das von Labsowie zum Vergleich verschiedener Senso- VIEW breitgestellt wird. ren geeignet sind. Wetterbedingte oder Dieses Framework ermöglicht es, moduandere zeitlich veränderlichen Effekte lar und strukturiert asynchrone Programmtreten dabei nicht auf. Solche Einflüsse abläufe zu realisieren. Dies kommt sowohl spielen bei Testfahrten eine wichtige Rolle der Bedienbarkeit als auch der Ansprechund erschweren eine objektive Leistungs- barkeit des realisierten Editors zugute. Das bewertung der Sensoren. GUI ist auf zwei unterschiedliche Arten von Aktoren aufgebaut: Denen, die auch auf dem GUI repräsentiert werden, und solchen, Der Szenarien-Editor Um all diesen Anforderungen gerecht zu die für die Ausführung benötigt werden. werden, wurde mit Audi ein Graphical User Dabei vereinfacht das Framework die Interface (GUI) entwickelt, was all den Bereitstellung aller Funktionen. Die Aktoren, abgeleiteten Anforderungen genügt. Mit die keine Benutzerschnittstelle darstellen, diesem ist es möglich, verschiedene vereinfachen beispielsweise die KommuniObjekte zu erzeugen und ihnen spezielle kation zwischen dem Interface und der Parameter wie Position, Geschwindigkeit Signalverarbeitung. Auf diese Weise wird und Radarrückstrahlfläche zuzuweisen. eine strikte Entkopplung erreicht, was zu Zudem lassen sich Tracks mit einer variab- einem sehr modularen System führt. Hierlen Geschwindigkeit und Entfernung konfi- durch folgt, dass der Editor sich leicht an gurieren. Als Referenzpunkt dient dabei zukünftige Anforderungen anpassen lässt. jeweils der als farbiges Quadrat gekennzeichnete Sensor. Jeder der erstellten ni.com/switzerland


Messtechnik/Sensorik Swiss Technology Network 50

Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion Vision Systems

Vision News

Intuitiv und intelligent: 3D-Inspektion leicht gemacht

In der aktuellen Ausgabe der «Vision News» präsentiert die Firma Sick AG ihre neusten Produkte.

Für eine effiziente Prüfung von 3D-Objektgeometrien bewährt sich der konfigurierbare Vision-Sensor von Sick.

Mit dem TriSpector1000 lassen sich auch komplexe Inspektionen schnell, einfach und hoch verfügbar einrichten. Drei verschiedene Varianten für verschiedene Arbeitsbereiche gewährleisten die optimale Umsetzung der Aufgabe und Integration des Sensors in das Maschinenumfeld. Das Ein-Gehäuse-Konzept stellt jeweils geometrisch stabile und eindeutige Messsituationen sicher. Die 3D-Bilderfassung von bewegten Objekten per Lasertriangulation ist unabhängig von Objekteigenschaf ten, von Einflüssen aus dem Hintergrund sowie von Beleuchtungs- und Fremdlichtsituationen. Gleichzeitig liefert sie bis zu 2000 3D-Profile pro Sekunde — und damit hoch auflösende Messergebnisse, die vom Vision-Sensor in sofort weiterverarbeitbare mm-Werte umgerechnet und ausgegeben werden. Maschinenbauer und Integratoren können auf diese Weise identische Inspektionsaufgaben schnell und einfach duplizieren — und der Anwender, im Falle eines Defektes, durch die Verwendung gespeicherter Daten und Parametrierungen ohne Zeitverlust einen Gerätetausch vornehmen. Die Datenausgabe über digitale Ausgänge und die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle erlauben bei Bedarf ein zeitnahes Reagieren durch die Prozess- bzw. Maschinensteuerung. Inspektion per Referenzbildvergleich Die Parametrierung über die intuitive Benut zerschnittstelle ist völlig problemlos: Die vier integrierten Bildanalysewerkzeuge

Ausgewählte Mitglieder der swissT.net-Sektion Vision Systems

Aktuelle Technik 2/2017

Bachofen AG 8610 Uster bachofen.ch

Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld baumer.com

Compar AG 8808 Pfäffikon compar.ch

OMRON Electronics AG 6343 Rotkreuz omron.ch

Pepperl+Fuchs AG 2557 Studen BE pepperl-fuchs.ch

Sick AG 6370 Stans sick.ch


der TriSpector1000 Objekte innerhalb eines benutzerdefinierten Grössenbereichs — unabhängig von ihrer Form. Dies ermöglicht es beispielsweise, die Anwesenheit unterschiedlicher Teile im Sortiereinsatz von Faltschachteln sicher zu prüfen und gleichzeitig zu erkennen, an welcher Stelle gegebenenfalls etwas fehlt. Dank der intuitiven Benutzerschnittstelle kann der Bediener den TriSpector1000 einfach in Betrieb nehmen und mit ihm arbeiten, denn alle Tools zeichnen sich durch ein Höchstmass an Bedienfreundlichkeit und Flexibilität aus und eröffnen — insbesondere wenn miteinander kombiniert — eine Vielzahl von Inspektionslösungen.

des TriSpector1000 — Formfinder, BereichsTool, Ebenen-Tool oder Blob-Finder — erlauben ein anwendungsgerechtes Lokalisieren, Prüfen und Bewerten von Objekten und ihren Eigenschaften. Alle Werkzeuge sind über die Konfigurations-Software SOPAS von Sick auf einfache Weise bedienbar. Im Formfinder wird per Referenzbild die 3D-Form eines Objektes festgelegt, die der TriSpector1000 im Prozess erkennen soll. Mit dem sogenannten BereichsTool misst der Vision-Sensor, ob Teile überhaupt — und wenn ja in der richtigen Menge bzw. Höhe — vorhanden sind. Dabei nutzt das Werkzeug die vom Formfinder erkannte Position und Ausrichtung, z. B. einer Schachtel, um die Messfenster an der richtigen Stelle des Objektes zu platzieren. Das Ebenen-Tool meistert Inspektionsaufgaben, in denen der Winkel von Oberflächen, z. B. ein korrekt aufgebrachter Drehverschluss, über i. O. und n. i. O. entscheiden. Mit dem Blob-Finder lokalisiert

ausgewählt und montiert. Beim Einrichten der Werkzeuge visualisiert die Konfigurationsoberfläche die Einstellung und Ausrichtung des Messfensters sowie die Laserabtastung. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Fördereinrichtung wird per Encoder erfasst und im TriSpector1000 automatisch bei der Berechnung der 3D- Profile berücksichtigt. Im nächsten S chrit t werden die er forder lichen Inspektionstools aktiviert. Der Formfinder erfasst das Referenzobjekt, z. B. eine Keksschachtel, und erkennt ggf. unterschiedliche Ausrichtungen und Positionen auf der Fördereinrichtung. Per Bereichs-Tool werden Messfenster über den verschiedenen Feldern platziert. Die Daten des Formfinders werden dazu genutzt, die einzelnen Fit für die Nahrungsmittel-, Pharmaund Verpackungsinspektion Felder abhängig von der tatsächlichen Lage Mit dem TriSpector1000 lassen sich u. a. in des Kartons zu verfolgen und auf ihren der Nahrungsmittel-, Pharma- und Verpa- Inhalt zu prüfen. Fehlt dieser ganz, wird ckungsindustrie zahlreiche Dimensions-, dies als Fehler gemeldet. Bei zu wenig Inhalt Qualitäts- und Vollständigkeitsinspektio- ist u. U. ein vorgelagerter Verpackungsnen realisieren. Gerätetechnisch ist der schritt fehlerhaft; zu viel Inhalt kann u. U. Vision-Sensor entsprechend ausgerüstet: einen nachgelagerten Prozess, z. B. das Er besitzt ein robustes und gegen viele Verschliessen der Verpackung, stören. Auf Medien beständiges, eloxiertes Aluminium- diese Weise vermeidet der TriSpector1000 gehäuse, bietet wahlweise Schutzart IP 65 Fehler im Verpackungsprozess und erhöht oder IP 67 und ist sowohl mit Glas- als auch dadurch die Verfügbarkeit ihrer Anlagen. mit bruchsicherer Kunststofffrontscheibe erhältlich. Die Messung ist dank Laser- 3D-Inspektionen einfach umsetzbar triangulation unabhängig von Farbe, Form, Ob hohe Teilevarianz, anspruchsvolle ObjektHelligkeit und Oberflächenstruktur sowie eigenschaften, schnelle Prozesse, ungünsden Glanzeigenschaften von Pralinen, tige Umfeldbedingungen oder höchste Keksen, Pillen, Tabletten oder Kleinteilen. Anforderungen an die Messgenauigkeit — Darüber hinaus können mit dem Sensor aufgrund seiner intuitiven Bedienung, Intensitätsdaten erfasst werden, die es seinen intelligenten Inspektionsmöglicherlauben, die Anwesenheit von Etiketten keiten und der integrierten Bildanalyse ist oder gedruckten Mustern zu überprüfen. der konfigurierbare TriSpector1000 die Nahezu jeder Inspektionsprozess lässt sich ideale Lösung, um selbst komplexe Anformit wenig Aufwand Schritt für Schritt derungen der 3D-Inspektion auf unkomplieinrichten. Entsprechend der Montage- zierte Weise umzusetzen. situation bzw. des Arbeitsabstandes wird die passende Version des TriSpector1000 sick.ch

Präsident: Hans Grossmann, Compar AG Fabrimex Systems AG 8603 Schwerzenbach fabrimex-systems.ch

FUJIFILM (Switzerland) AG 8157 Dielsdorf fujifilm.ch

Stemmer Imaging AG 8808 Pfäffikon SZ stemmer-imaging.ch

Supercomputing Systems AG 8005 Zürich scs.ch

ID-System AG 2557 Studen idsystems.ch

Vorstand: Raphael B. Burkard, Omron Electronics AG Reto Huber, Videal AG


Themen Messtechnik/Sensorik 52

Endress Hauser

Ethernet für alle

Alle Analysengeräte der Liquiline-Plattform sind fit für die Zukunft durch flexible Ethernet-Schnittstelle, sparen Kosten durch optimierte Prozesse und vereinfachen Prozessbedienern und Wartungspersonal die tägliche Arbeit.

Signale oder Feldbussysteme wie Hart oder Profibus. Die Liquiline-Ethernet-Schnittstelle wird mit einer zusätzlichen Verkabelung für Wartung und Diagnosesysteme über Webbrowser verwendet. – Die Steuerungsanbindung des Liquiline erfolgt über Ethernet-basierte Feldbusprotokolle wie EtherNet/IP oder Modbus TCP, und die Protokolle für Wartung und Diagnose verwenden dieselbe Verkabelung. Die erste Lösung bietet sich für die schnelle Integration in bestehende Anlagen an. Es ist kein Prozessumbau notwendig, und der Anwender profitiert schnell von den neuen Möglichkeiten der EthernetVerbindung. Die zweite Lösung reduziert durch die einfache Verkabelung Kosten bei Neuprojekten und bietet ein einfacheres Netzwerkmanagement und schnellere Verbindung mit höherer Datenrate, z. B. für erweiterte Gerätediagnose. Diese Reduktion auf wenige oder nur Ethernet ermöglicht die Messwertübertragung an Leitsysteme in Echtzeit. Auch der Fernzugriff für die Konfiguration, Wartung oder Diagnose, z. B. mit Standard-Tablets, läuft über Ethernet. eine Schnittstelle spart dem Anwender Zeit Bilder: Endress Hauser und Kosten. Sei es bei der Installation oder bei der Schulung der Mitarbeiter auf nur Die Notwendigkeit zur Kosteneinsparung So ist es eine konsequente Forderung, bis eine Netzwerktechnik oder sei es bei der drängt den Anwender zum Einsatz einer auf die Feldebene der Sensorik und Aktorik eingesetzten Software für den Fernzugriff möglichst kleinen Gerätevielfalt oder zur mit Ethernet zu kommunizieren. für die Wartung oder die Datenintegration Ver wendung von Geräteplattformen, bei in übergeordnete Systeme. denen mit wenigen Komponenten ein Ethernet-fähige Geräte für einfache grosses Funktionsspektrum abgedeckt wer- Infrastruktur und mehr Komfort Bereit für Industrie 4.0 den kann. So reduzieren sich Lagerkosten Die Liquiline-Plattform für Analysengeräte Das Zusammenwachsen der Automatisieund Ersatzteilhaltung. Des Weiteren können ist die umfänglichste Plattform, die mit einer rungstechnik mit der IT-Welt bietet neue interne Prozesse für Inbetriebnahme, Ethernet-Schnittstelle erhältlich ist. Sie Möglichkeiten für Prozessbetreiber und reicht von Mehrkanalmessumformern der Planungsingenieure. Unter dem Stichwort Schulung und Service optimiert werden. Der Vorteil solcher Optimierungen Standardparameter pH, Leitfähigkeit, Sau- «Industrie 4.0» werden Feldgeräte und gilt jedoch nicht nur für die Geräte und erstoff, Trübung, SAK, Chlor und ISE über übergeordnete Systeme enger miteinander die Hardware, sondern auch für die ein- Prozessfotometer, nass-chemische und vernetzt. Durchgängiger Datenaustausch gesetzten Schnittstellen und Netz werke. kolorimetrische Analysatoren bis zu Probe- über Hierarchieebenen der AutomatisieWurden früher je nach Anwendung unter- nehmern. Unterschiedliche Bauformen als rung, den Lebenszyklus der Feldgeräte schied liche Übertragungstechniken ver- Feldgerät oder zur Hutschienenmontage und über den Entstehungsprozess des Prowendet für beispielsweise Messsignale, ermöglichen die Installation direkt beim duktes ist der Grundbaustein, um AnfordeProzessdatenaustausch und Mitarbeiter- Prozess oder den Einbau in Schalttafeln rungen an eine effiziente Produktion und kommunikation, so setzt sich seit Jahren oder Skids. Die Liquiline-Geräte bieten meh- eine effektive Wartung zu erfüllen. Die immer mehr die Ethernet-Vernetzung rere Schnittstellen gleichzeitig. Dadurch hat Liquiline- Geräteplattform bietet heute durch. Telefone und Überwachungskame- der Anwender zwei Möglichkeiten der Ether- schon diese Schnittstellen und ist somit ras sind IP-basiert, Steuerungssysteme net-Integration in seine Anlage: bestens für die Zukunft aufgestellt. werden mit Visualisierungsterminals und – Der Anschluss an die Prozesssteuerung ERP-Systemen über Ethernet verbunden. ch.endress.com erfolgt über traditionelle analoge 4 – 20 mA Aktuelle Technik 2/2017


Weiterbildung Industrie 4.0

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Themen Industriebedarf 54

Engmatec

Kleiner Stecker, grosse Wirkung

Ein Prüfstecker, der bis zu 200 000 Steckzyklen übersteht.

Verschleissfest und individuell Die Stecker selbst werden aus einem sehr abriebfesten Kunststoff gefertigt und die Kontaktdrähte aus Kupferberyllium (CuBe) in den Grundkörper eingeklebt. Dabei lassen sich ganz unterschiedliche Steckergeometrien realisieren. Die Steckerspitzen sind ebenfalls speziell ausgelegt, um eine Schädigung der Testprodukte zu verhindern. Angeboten wird eine breite Palette an Standardlösungen von Prüfsteckern für Western- über USB- bis hin zu TAE-Steckern. Zu den neuesten Entwicklungen gehören Prüfstecker für USB 3.0, eSATA, Display Port und FireWire. Daneben profitieren Anwender auf Wunsch von verschiedene Extras wie zum Beispiel einer schwimmenden Lagerung, der Kabel- und Steckerkonfektion nach individuellen Kundenanforderungen oder einer kompletten Kontaktiereinheit mit pneu matischer Betätigung und Sensorik zur Wegüberwachung. Auch Sonderformen, Sonderlängen und selbst codierte Steckerformen lassen sich individuell fertigen.

Breite Produktpalette robuster Prüfstecker.

Zu den neuesten Entwicklungen gehören unter anderem Prüfstecker für USB micro. Bilder: Engmatec

Aktuelle Technik 2/2017

Bei der Elektronikfertigung wird meist nicht nur im Mehrschichtbetrieb gefertigt, sondern auch geprüft. Damit das hohe Produktionstempo nicht von der abschliessenden Qualitätssicherung ausgebremst wird, braucht es entsprechende Prüf lösungen und Komponenten. Zur Prüfung von in Geräten eingebauten Schnittstellen beispiels weise sind spezielle Stecker gefragt, die mehrere Tausend Steckzyklen überstehen, ohne dass sich ihr Kontaktwiderstand ändert. Während klassische Stecker in der Regel nur für einige Hundert Steckzyklen konstruiert sind, erreichen die speziell für die Verwendung in Prüfanlagen konzipierten Steckernachbildungen von Engmatec extrem hohe Standzeiten. Bei den Varianten für den automatisier ten Betrieb sind beispielsweise bis zu 200 000 Steckzyklen möglich, ohne dass sich der Kontaktwiderstand ändert.

Praxiserprobt und am Puls der Zeit Das Radolfzeller Unternehmen kommt aus dem Prüfanlagenbau und kennt daher das Umfeld sehr genau, in dem die Prüfstecker eingebaut werden. So kann es auch schnell auf aktuelle Anforderungen am Markt reagieren. Zudem nutzen sie die Stecker in eigenen Prüfanlagen und kennen ihr Verhalten im Praxiseinsatz aus eigener Erfahrung. Hohe Qualität und geringer Verschleiss spielen für die Prüfexperten eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt in den eigenen Prüfanlagen haben sich die Stecker über die Jahre im internationalen Einsatz in zahlreichen Projekten bewährt. Typische Anwendungs bereiche finden sie in der Unterhaltungselektronik, Automobilindustrie, Medizintechnik, Haushaltstechnik, dem Telekommunikations- und PC-Bereich.

engmatec.de


Themen Industriebedarf 55

Schurter

Kapazitive TouchSensor-Technologie von Schurter

Schurter bringt eine neue Serie von Tastern und Schaltern mit kapazitiver Sensor-Technologie auf den Markt. Damit verfolgt Schurter den neuesten Technologietrend für Taster und führt neue Funktionen ein.

des elektrischen Feldes, das in der Folge Ein weiteres Plus ist bei der flächenbeleucheinen Schaltvorgang auslöst. Dabei kommt teten Variante die kratzfeste und biokomdie kapazitive Touch-Sensor-Technologie patible Keramikoberfläche des Betätigers. ohne bewegliche Teile aus. Neben einer Reihe von vordefinierten Dies macht den CPS zu einem langlebi- Standardvarianten kann der CPS durch die gen Produkt mit einer unbegrenzten Anzahl Auswahl diverser Optionen mittels des im von Betätigungen. Wie man es von Schurter- Datenblatt beschriebenen KonfigurationsProdukten gewohnt ist, kommt die neue codes einfach an die vielfältigsten KundenCPS-Serie in einem hochwertigen und ele- anforderungen angepasst werden. ganten Erscheinungsbild daher. Darüber Auch kundenspezifische Anpassungen, hinaus ist der CPS mit einer sogenannten die im Datenblatt nicht aufgeführt sind, Fingerführung erhältlich, die dem Anwen- können ebenfalls angefragt werden. Mit der ein ausgesprochen angenehmes Gefühl dieser Möglichkeit ist der CPS für die unterbei der Betätigung dieses Schalters gibt. schiedlichsten Anwendungen in verschiedenen Branchen geeignet. Mögliche Einsatzbereiche sind IndustrieZwei Beleuchtungsoptionen, Bild: Schurter viele Beleuchtungsvarianten automation, Lebensmittelverarbeitung, Bei den Beleuchtungsoptionen kann der Labortechnik, Tür- und ZutrittskontrollDie Produkte der neuen CPS-Familie aus Kunde zwischen zwei Ausführungen steuerungen, Weisswaren oder elektronidem Hause Schurter sind in den Durch- wählen, der Ring- und der Flächenbeleuch- sche Geräte. messern 16 mm, 19 mm und 22 mm erhält- tung. Für jede dieser beiden Beleuchtungsschurter.com lich. Das Gehäuse dieser neuen Serie ist optionen kann der Kunde aus einer Vielzahl aus hochwertigem Edelstahl. weiterer Beleuchtungsvarianten wählen. Bei den CPS Produkten kommt die Die Beleuchtung des CPS kann einfarbig, kapazitive Sensor-Technologie zum zweifarbig oder mehrfarbig gewählt Einsatz. Hierbei bewirkt schon die druck- werden. Neben den Grundfarben Rot, Grün lose Berührung der Betätigerfläche des und Blau sind auch additive Farben wie Schalters mit dem Finger eine Änderung Cyan, Magenta, Gelb und Weiss möglich.

TIB Serie Schmale industrielle Schaltnetzteile von 80–480 Watt mit sehr hohem Wirkungsgrad und aktiver Leistungsfaktor-Korrektur.

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Marktplatz Produkt-News 56

Vermessung runder Objekte ohne Reflektor

Echtzeitfähige Datenkommunikation über OPC UA Mit der Integration von OPC UA Pub/Sub UDP direkt in die TwinCAT-3Runtime lassen sich auf einfache Art und Weise Publisher und Subscriber konfigurieren sowie Daten echtzeitfähig austauschen. Durch eine Erweiterung der OPC-UA-Spezifikation, an deren Erarbeitung Beckhoff massgeblich beteiligt ist, hält das Publisher/Subscriber-Prinzip nun auch Einzug in das etablierte, standardisierte Kommunikationsprotokoll OPC UA. Durch die frühe Integration der Pub/Sub-UDP-Erweiterung tritt Beckhoff ein weiteres Mal als Early-Adopter dieser Technologien auf. Vorteilhaft ist hierbei zum einen die deutlich vereinfachte Konfiguration durch direkte Integration in die TwinCAT-3-Engineering-Umgebung. Zum anderen wird die Kommunikation direkt aus der TwinCAT 3 Runtime heraus initiiert. Dies führt zu einem deterministischen und damit echtzeitfähigen Kommunikationskanal per OPC UA.

Der PosCon CM ist das neueste Mitglied aus der Familie der Baumer-Lichtschnitt sensoren. Er ermöglicht die berührungslose, präzise und vor allem einfache Messung von Mittelpunkt, Durchmesser, höchster Position und Aussenpositionen von runden Objekten bis zu einem Aussendurchmesser von 130 mm. Im Vergleich zu anderen Mess-Systemen, wie z. B. Lichtbandmikrometern, reicht ein Sensor für die präzise Messung aus. Der Sensor benötigt zudem weder aufwendige externe Software noch einen Reflektor. Der grösste Vorteil liegt in der einfachen Installation und Einstellung des PosCon CM. Im Gegensatz zu aufwendigen 3D-Systemen ist der kalibrierte PosCon CM in wenigen Minuten einsatzbereit. Dank der gut sichtbaren Laserklasse 1 Laserline ist der Sensor schnell ausgerichtet. Für die Einstellung müssen dann nur noch wenige Parameter zur Optimierung der Messaufgabe eingestellt werden, und schon liefert der Sensor Messergebnisse.

beckhoff.ch baumer.com

Integriertes Antriebssystem für offene Kühlkreisläufe Basierend auf dem Konzept der Integrated Drive Systems bietet Siemens mit Simotics FD Motoren und wassergekühlten Sinamics S120 Umrichtern jetzt ein umweltfreundliches integriertes Antriebssystem für offene Kreisläufe. Dieses nutzt das Betriebswasser als Kühlwasser des Antriebssystems, wodurch ein offener, gemeinsamer Kühlkreislauf für Anlage, Motor und Umrichter entsteht. Durch den gemeinsamen Kühlkreislauf entfällt die Rückkühleinheit des Umrichters. Aktuelle Technik 2/2017

Dies reduziert deutlich den Platzbedarf und erhöht die wirtschaftliche und energetische Effizienz. Mit der Neuentwicklung von Siemens lassen sich flexibel Antriebsstränge für anspruchsvolle Applikationen realisieren, beispielsweise in der Stahl-, Automobil- und Prozessindustrie sowie für Offshore- oder Schiffsanwendungen. Die Wasserkühlung ist ein sehr wirkungsvolles Verfahren zur Ableitung der Wärme aus dem Motor und Umrichter. siemens.ch


Multitouch-Panel für die Tragarm-Montage Die Multitouch-Panel-Serie von Sigmatek wird um eine Tragarm-Version erweitert. Das TT 1533 ist ein modernes, leistungsfähiges HMI zum Bedienen und Beobachten im industriellen Umfeld. Durch die Tragarmmontage kann der Bediener das IP54 geschützte Panel so ausrichten, dass er seine Anwendung immer im Blick hat. Neben der Flexibilität bei der Anbringung punktet das TT 1533 mit intuitiver Bedienbarkeit durch die Projected-Capacitive-Touch-Technologie

(PCT). Mehrfinger-Gesten wie Zoomen, Wischen und Weiterblättern sorgen für viel Bedienkomfort und vermeiden zudem Eingabefehler durch gleichzeitiges Drücken von zwei Bedienfeldern. Das Multitouch-Bedienpanel hat einen Dual-Core-EDGE2-TechnologyProzessor on board, der anspruchsvolle Visualisierungs- und Bedienkonzepte ermöglicht und zudem eine modulare, dezentrale Steuerungsarchitektur mit eigener HMI-Intelligenz unterstützt. sigmatek.ch

Fernschaltbare Leitungsschutzschalter

Kundenspezifische Schrittmotoren

Reflex iC60 ist ein fernschaltbarer Leistungsschutzschalter und integriert in einem kompakten Gerät die Funktionen Schalten und Schützen. Der Leistungsschutzschalter eignet sich für die automatisierte Steuerung von beispielsweise umfangreichen Beleuchtungsanlagen. Die Wiedereinschaltung nach einer Fehlerauslösung erfolgt manuell durch den Knebel des Leitungsschutzschalters. Die integrierte Schnittstelle Ti24 ermöglicht eine direkte Anbindung des Gerätes an eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS). Ausserdem kann Reflex iC60 schnell, zuverlässig und einfach mit dem Acti 9 Smartlink verbunden werden via vorgefertigter Kabel.

Schrittmotoren ermöglichen einen sehr einfachen und präzisen Positionierantrieb. Sie führen schrittweise Drehbewegungen aus, die von einem Schrittmotorverstärker vorgegeben werden. Somit kann nahezu jede beliebige Winkelposition eingenommen werden. Die 2– und 3-PhasenSchrittmotoren von Moons' zeichnen sich durch Robustheit, guten Wirkungsgrad und hohe Haltemomente aus. Die Schrittmotoren sind in den Flanschmassen Nema 8, 11, 14, 17, 23, 24, 34 und 42 erhältlich. Nebst Katalog-StandardMotoren bietet Moons' aber auch kundenspezifische Motoren, speziell auf die Applikation optimiert, an. omniray.ch

schneider-electric.ch

CH(D)-1097-Ethernet 196x61M_CH(D)-1097-Ethernet 196x61M 24.01.17 11:56 Seite 1

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Marktplatz Produkt-News 58

Optoelektronischer Laserdistanzsensor

Radio-Communication-Tester für Bluetooth 5 Zeitgleich mit dem Bluetooth Release 5 erweitert Rohde & Schwarz den Funktionsumfang seiner Radio-Communication-Tester der RCMW-Reihe für die neue Spezifikation. Die Software umfasst alle notwendigen HF-Tests für Entwicklung und Fertigung, inklusive der neuen Testcases für die Bluetooth SIG Pre-Certification. Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) hat mit Bluetooth 5 neue Low-Energy(LE)-Merkmale spezifiziert, die speziell auf IoT-Anwendungen zugeschnitten sind.

Ein wichtiges Kriterium ist dabei eine möglichst geringe Leistungsaufnahme. Darüber hinaus ist es jetzt mittels einer Option möglich, eine bis zu vierfache Reichweite der Bluetooth-Verbindungen zu erzielen, indem die Daten mehrfach ausgesendet werden. Ausserdem erlaubt die neue Spezifikation zusätzlich zu 1-Mbit/s- auch 2-Mbit/s-Übertragungsgeschwindigkeit. Der optionale «Stable Modulation Index» ist in der Mess-Software integriert.

roschi.rohde-schwarz.ch

Laserdistanzsensoren sind eine feine Sache. Sie arbeiten nach dem Prinzip der Lichtlaufmessung und können hoch präzise Messungen mit besonders hoher Genauigkeit und Auflösung aus grosser Entfernung ohne Reflektor durchführen. Dabei arbeiten sie nahezu unabhängig von Material, Farbe und Oberfläche des Messobjektes. Neu im Balluff-Portfolio ist der Laser-Distanzsensor BOD 23K. Integriert in ein robustes Kunst stoffgehäuse der Schutzarten IP 67/IP K69 mit Ecolab-Zulassung bietet er einen Erfassungsbereich von 100 bis zu 5000 mm bei einer Auflösung <5 mm (12 Bit). Dabei liefert er ein kontinuierliches, proportionales Spannungs- und Stromsignal von 0 bis 10 V bzw. 4 bis 20 mA, das innerhalb des Arbeitsbereichs auf den benötigten Messbereich einstellbar ist. Ein zusätzlicher digitaler Ausgang mit einstellbarer PNP/NPN-Schaltfunktion ist ebenfalls vorhanden. balluff.com

RFID-Reader-Generation für flexible Applikationen Siemens erneuert sein RFID-System Simatic RF300 mit den drei neuen Readern RF310R, RF340R und RF350R. Sie ermöglichen eine einfache Inbetriebnahme durch Integration in die Engineering-Systeme Simatic Step 7 und das TIA-Portal. Die neuen Reader bieten ein zusätzliches Transponderprotokoll (Luftschnittstelle) für MOBY E-Transponder (MIFARE classic, ISO 14443 A) sowie eine automatische Erkennung verschiedener Transpondertypen (RF300, ISO 15693, MIFARE Aktuelle Technik 2/2017

classic). Dies erleichtert die Migration von Altsystemen und ermöglicht neue Applikationen. Das kompakte System ist für die Steuerung und Optimierung des Materialflusses in der industriellen Produktion konzipiert, vor allem in engen Montagelinien und Werkstückträgersystemen. Die zweite Reader-Generation lässt sich nahtlos in Simatic-Steuerungen integrieren. Sie ist zur bestehenden RF300-Produktfamilie uneingeschränkt kompatibel, sowohl mechanisch, elektrisch als auch hinsichtlich Systemintegration. siemens.ch


Portfolio-Erweiterung an ECO-Klemmen Ab sofort erweitern die neuen Inline-ECO-Klemmen das Portfolio des Inline-I/O-Systems von Phoenix Contact. Alle 15 Artikel dieser Portfolio-Erweiterung sind besonders einfach zu handhaben. Jede Klemme besitzt nur eine Funktionalität, wodurch eine Parametrierung während der Inbetriebnahme entfällt. Dadurch reduzieren sich die Kosten bei der Inbetriebnahme. Mit der neuen ECO-Safe-Klemme innerhalb dieses Produktprogramms können angereihte digitale Ausgangsklemmen mit Zulassung für den sicherheitsgerichteten Segmentkreis sicher abgeschaltet werden. Zur Umsetzung dieser sicheren Lösung ist weder eine sichere Steuerung noch eine besondere Software notwendig. An eine Sicherheitsklemme lassen sich bis zu zwei zweikanalige Sensorkreise anschliessen. Alle Status- und Fehlermeldungen werden an die Standardsteuerung weitergeleitet. phoenixcontact.ch

Vielfältige IoT-Verbindungen für Systeme und Baugruppen Um die durch das industrielle Internet der Dinge (IIoT) und Industrie 4.0 vorgegebenen Anforderungen an Verbindungsmöglichkeiten, Datenvielfalt und IT-Security zu erfüllen, benötigen zukünftige Automatisierungsbaugruppen eine eigenständige Funktionseinheit. Mit dem eCO/140 stellt SSV ein Embedded Modul im DIL-40-Socketformat vor, dass speziell für datenzentrierte Anwendungen im Bereich der Prozess- und Fertigungsautomatisierung entwickelt wurde. Hardwaremässig bietet der eCO/140 einen ARM Cortex A5 mit 528 MHz, 256 Mbytes DRAM und einen MicroSD-Kartensteckplatz mit integrierter SD-Karte. Auf der Speicherkarte ist ein umfangreicher Software-Stack mit verschiedenen Automatisierungs- und Cloud-Protokollen vorinstalliert. Zur Konfiguration der Verbindungen und Datenformate zwischen Datenquelle und Cloud existiert ein Web-Frontend. ssv-embedded.de

Servoklemmen mit integrierter Sicherheitsfunktion Die Servoklemmen für das Beckhoff EtherCAT-Klemmensystem integrieren im Standard-Klemmengehäuse einen vollständigen Servoverstärker für hoch dynamische Positionieraufgaben. Mit den neuen Ausführungen EL72x1-9014 steht in der kompakten Klemmenbauform nun auch die Sicherheitsfunktion STO (Safe Torque Off) zur Verfügung. Damit lassen sich extrem kompakte und direkt im EtherCAT-Klemmenverbund integrierte sicherheitsgerichtete Antriebslösungen realisieren. Die Servoklemmen EL72x1-9014 ermöglichen es dem Anwender, die Sicherheitsfunktion STO (Safe Torque Off) zu realisieren, die einem Sicherheitslevel Cat 3/PL d nach DIN EN ISO 13849-1:2015 entspricht. Die Safety-Integration im Klemmenformfaktor ergibt in Verbindung mit der One Cable Technology (OCT) platzsparende und kostengünstige Lösungen für sicherheitsgerichtete Antriebsfunktionen. beckhoff.ch


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Robuste Multiturn-Kit-Encoder

Stromsparende MCUs mit geringem Platzbedarf Microchip stellt die neuen PIC24 «GA7» Mikrocontroller (MCUs) vor, die ab sofort verfügbar sind. Als äusserst kostengünstige 16-Bit-MCUs mit bis zu 256 KB Flash-Speicher ermöglichen diese kosteneffiziente Designs in den Bereichen Sensorik für das Internet der Dinge (IoT), tragbare medizintechnische Geräte und industrielle Steuerungen. 16 KB RAM stehen in Gehäusen mit 28, 44 und 48 Pins ab 4 mm × 4 mm zur Verfügung. Die PIC24 «GA7» MCUs optimieren den Platzbedarf bei gleichzeitig geringerer Stromaufnahme und Kosten. Sie bieten Low-Power-Modi, darunter verschiedene Sleep-Modi bis hinab zu 190-nA-Stromaufnahme, um die Batterielebensdauer tragbarer Geräte zu verlängern und die Betriebskosten auf einen Bruchteil früherer Lösungen zu senken. Die PIC24 «GA7» MCUs bieten Core-unabhängige Peripherie (CIPs) wie Configurable Logic Cell (CLC), ein Multiple-Output-Capture-Compare-PWM-Modul (MCCP) und Direct Memory Access (DMA).

Positals neue Kit-Encoder-Reihe ermöglicht Herstellern von Servomotoren und anderen Maschinen, ihre Produkte auf robuste, präzise und kostengünstige Weise mit Drehpositionsmessfunktionen auszustatten. Die neuen Kit-Encoder basieren auf POSITALs erfolgreichen abgeschlossenen magnetischen Drehgebern. Jetzt sind die Kernkomponenten dieser Instrumente als separate Baugruppen erhältlich, die direkt in andere Produkte integriert werden können. Die Kit-EncoderKomponenten von POSITAL bieten einige Vorteile gegenüber traditionell in Servomotoren und rotierenden Maschinen eingesetzten Messgeräten. Gegenüber Resolvern sind sie präziser und bieten Multiturn-Messfähigkeit. Zudem liefern Sie digitale Ausgaben statt den von Resolvern erzeugten analogen Signalen. Während magnetische Drehgeber eine geringere Genauigkeit als die besten optischen Drehgeber bieten, sind sie kostengünstiger und weniger anfällig für Staub, Öl, Erschütterung und Vibration.

microchip.com omniray.ch

Switches für stabile Maschinennetzwerke Mit den neuen, intelligenten Switches der Serie FL Switch 2000 von Phoenix Contact lassen sich Netzwerke im Serienmaschinenbau schnell und einfach aufbauen und überwachen. Im Serienmaschinenbau werden zur automatischen Fehlererkennung und -behebung zunehmend intelligente Netzwerke benötigt. Die heute üblicherweise eingesetzten Unmanaged Switches können diese Anforderungen jedoch nicht mehr erfüllen. Als Alternative bringen deshalb die neuen Aktuelle Technik 2/2017

Switches 2000 anforderungsgerechte Konfigurations- und Überwachungsmöglichkeiten ins Maschinennetzwerk: Mithilfe von Multicast-Filterfunktionen und Redundanzmechanismen wird die Datenlast im Netzwerk reduziert und die Kommunikation auch im Falle von unerwünschten Loops oder Geräteausfällen aufrecht erhalten. Im Unmanaged Mode stehen diese Funktionen zudem auch bei einem Betrieb der Switches als passiver Netzwerkteilnehmer zur Verfügung. phoenixcontact.ch


Entwicklungsplattform für Rapid Prototyping von IoT-Applikationen Die neue Intel-Joule-Plattform umfasst HochleistungsComputer-Module und Entwicklungs-Kits für Entwickler, Erfinder und Entrepreneure, die an innovativen Anwendungen für das Internet of Things (IoT) arbeiten. Die vielseitig einsetzbare Intel-Joule-Plattform eignet sich hervorragend für eine Vielzahl von Anwendungen in Robotik, Drohnen, industriellen IoTs, Virtual Reality, MikroServern und anderen Anwendungen, die High-EndEdge-Computing voraussetzen. Ein gutes Beispiel sind industrielle Schutzbrillen mit Augmented Reality oder Social robots. Die Intel-Joule-Plattform basiert auf einem High-End-Computer-System-on-Module (SOM) mit Intel-HD-Grafik sowie 4K-Video-Capture und -Display sowie einem grossen Speicher in einem winzigen LowPower-Paket. Die Plattform bietet ein umfassendes Software- und Hardware-Ecosystem, das Entwicklern eine Auswahl an Betriebssystem- und Standard-Bibliotheken sowie Sensoren zur Verfügung stellt. rsonline.ch

Wirtschaftliche Flächenheizung Als langjähriger Spezialist im Bereich Heizen bietet Telemeter Electronic nun auch grossflächige Heizfolien an. Diese Heizfolien sind besonders geeignet, um gleichmässige Temperaturen in empfindlichen Anwendungen, wie z. B. bei 3D-Drucker für industrielle Anwendungen zu erzeugen. Durch einen optionalen Selbstklebefilm wird die Montage zu keiner grossen Herausforderung. Sollte eine maximale Sicherheit für diese Produkte gewünscht sein, lassen sich diese Heizfolien bereits ab Werk mit einem Thermostat ausrüsten. Viele komplexe Bauformen sind ebenso wie einfache Rechtecke und Quadrate möglich. Bereits bei Serienanwendungen in moderaten Stückzahlen ist eine Anfertigung solcher Flächenheizer möglich. telemeter.ch

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Gewinnen Sie mit «at – Aktuelle Technik» eine Flasche Champagner «Lanson Black Label Brut» Die Teilnahme ist einfach: Lösen Sie das Sudoku und übertragen Sie die drei Lösungszahlen, inkl. Anschrift, in das vorbereitete Formular auf: aktuelletechnik.ch/sudoku Oder schicken Sie die Lösungszahlen an: eugen.albisser@blverlag.ch Teilnahmeschluss ist der 15. März 2017. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preise sind nicht übertragbar. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt.

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Gewinnspiel


Marktplatz Produkt-News 62

Effiziente LED-Stehleuchte Eine perfekte Beleuchtung ist ent scheidend für das Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Flimmerfreies Licht und eine ausgewogene direkte und indirekte Ausleuchtung sind Voraussetzungen dafür. Die Stehleuchte Gottardo sorgt für optimalen Komfort und ideales Licht durch vorprogrammierte Lichtszenen, individuelle, stufenlose Einstellungen,

Bewegungs- und Tageslichtsensoren. Mit einer Lichtleistung von 12 500 Lumen oder 134 Lm/W ist sie die effizienteste Minergie-Stehleuchte (A++). Die «Gottardo» braucht rund 70 Prozent weniger Strom als eine Fluoreszenzleuchte. Modernste LEDs und innovative Elektronik garantieren einen wartungsfreien Betrieb über mehr als 50 000 Stunden. s-tec.ch

Erdbebensichere Schaltanlagensysteme Die Niederspannungs-Schaltanlagensysteme Prisma G bis 630 A und P bis 4000 A haben sich in vielen Kundenprojekten bewährt. Aufgrund von Kundenwünschen hat Schneider Electric die Systeme bezüglich Robustheit und Ergonomie zusätzlich verbessert. Der Aufbau der Systeme ist gemäss den Vorgaben der Norm IEC 61439- 1 & 2 geprüft. Durch die perfekte Kompatibilität der Geräte von Schneider Electric und Prisma wird ein hohes Mass an Zuverlässigkeit für die Schaltanlage sichergestellt. Die beiden Systeme Prisma G und P wurden ausserdem erfolgreich nach der Norm IEC 60068-3-3 (Umweltprüfungen, seismische Prüfverfahren) getestet. Somit ist ein sicherer Betrieb der Schaltanlage bis zu einer Erdbebenstärke von 2 G gewährleistet.

3D-Kameras für leistungsstarke Lasertriangulation Baumer präsentiert seine neuen LX VisualApplets 3D-Kameras mit integrierter Bildvorverarbeitung für Lasertriangulation sowie die doppelt so schnellen 510er, 700er und 800er VeriSens-Modelle der XC-, XF- und ID-Serie mit integriertem Industrial Ethernet. Die 3D-Kameras adressieren mit 2- und 12-Megapixel-Auflösung, 2 K- bzw. 4 K-Zeilenlänge und Profilraten von mehr als 2,5 kHz bei 128 Zeilen präzise Lasertriangulationsapplikationen mit hoher Geschwindigkeit. Ein spezielles, auf Basis von VisualApplets entwickeltes Applet für Lasertriangulation ermöglicht es, den Schwerpunkt der Laserlinie subpixelgenau bereits in der Kamera zu lokalisieren und nur die Profildaten zu übertragen. Die anfallende Datenmenge wird so direkt in der Kamera reduziert — für einen kostengünstigen, flexiblen Systemaufbau mittels GigE-Schnittstelle. Durch die hohe Auflösung und Profilrate wird eine präzise Erfassung der 3D-Informationen erreicht. baumer.com

Aktuelle Technik 2/2017

schneider-electric.ch


Produkt-News Firmenverzeichnis 63

Ultraschmales Netzteil für DIN-Schienen-Montage Mit dem TDR-480 ergänzt Mean Well das Sortiment von Hutschienennetzteilen mit einer kompakten Stromversorgung mit 480 Watt Leistung für den 3-Phasen-Betrieb. Der Eingangsspannungsbereich liegt bei 340 bis 550 Vac und ist auch für 2-Phasen-Betrieb zulässig. Das lüfterlose Design dieses Netzteils ist rund 50 Prozent schmaler als sein Vorgänger und ermöglicht den Einsatz bei limitiertem Platz im Schaltschrank. Des Weiteren entspricht das TDR-480 dem Industrie-Immunitätslevel EN61000-6-2 (EN50082-2) und erfüllt die internationalen Zulassungen UL508/CB/CE. In Applikationen wie Kontroll- und Steueranlagen, Halbleiter fabrikationen und Automatisierungsfertigungen, die geräusch- und lüfterloses Design fordern, findet dieses DIN-Rail-Netzteil kompromisslosen Einsatz. simpex.ch

Rotlichttaster mit HGA und IO-Link Optoelektronische Minisensoren von Balluff bestechen nicht nur durch ihre Schaltpräzision, sondern auch durch kleine Bauformen und geringes Gewicht. Neu in diesem Portfolio ist der erste zylindrische Mini-Sensor mit Hintergrundausblendung (HGA) und IO-Link-Schnittstelle. Ideal eingesetzt ist der Lichttaster der Baureihe BOS 08E mit seiner über IO-Link einstellbaren Tastweite von 7 … 30 mm überall dort, wo kleine Objekte in beengten Verhältnissen vor nahem Hintergrund zuverlässig erkannt werden müssen. Der robuste Sensor im Edelstahlgehäuse (1.4305) mit Schutzart IP 67 verfügt über einen gut sichtbaren Rotlichtspot. Dank IO-Link gelingen Anschluss, Parametrierung und Inbetriebnahme schnell, einfach und kostengünstig. Besonders interessant dürfte der Winzling mit einem Durchmesser von 8 mm und einer Gehäuselänge von etwas über 40 mm für Maschinen- und Sondermaschinenbauer sein, die bereits IO-Link verwenden. balluff.com

Aktuelle Technik 2/2017

Inserenten und Partnerfirmen in dieser Ausgabe Altrac AG, Würenlos 46 Amelec Electronic GmbH, Dielsdorf 53 Bachofen AG, Uster 50 Balluff Sensortechnik AG, Dietikon 35 Bartec Engineering + Services AG, Cham 62 Baumer Electric AG ,Frauenfeld 50, 56 B & R Industrie-Automation AG, Frauenfeld 17 Beckhoff Automation AG, Schaffhausen 3, 56 Comat AG, Worb 11 Compar AG, Pfäffikon 50 Contrinex Schweiz AG, Unterägeri 39 Easyfairs Switzerland GmbH, Muttenz 4, 23 EHS Elektrotechnik AG, Volketswil 46 Elektromotorenwerk Brienz AG, Brienz BE 45 Endress + Hauser (Schweiz) AG, Reinach BL 19 Energie-cluster.ch, Bern 15 ESE Elektronik AG, Oberrohrdorf 46 Exista AG, Fehraltorf 47 Fabrimex AG, Bubikon 47 Fabrimex Systems AG, Schwerzenbach 51 Fernfachhochschule Schweiz, Brig 53 Fujifilm (Switzerland) AG, Dielsdorf 51 Hy-Line AG, Schaffhausen 47 Icotek (swiss) AG, Staad SG 13 ID-Systems AG, Studen 51 Igus Schweiz GmbH ,Egerkingen 57 Imhof AG, Münchenstein 2. US Lenze Bachofen AG, Uster Titel Maxon Motor AG, Sachseln 4. US Micro-Epsilon (Swiss) AG, Wittenbach 37 Mornsun Guangzhou Science & Technology Ltd., China Luogang 49 Omni Ray AG, Dübendorf 57, 60, 64 Omron Electronics AG, Zug 50 Pepperl + Fuchs AG, Studen 50 Phoenix Contact AG, Tagelswangen 46, 59, 60 Pilz Industrieelektronik GmbH, Mägenwil 46, 60 PowerParts AG, Mägenwil 46, 61 Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG, D-Sande 25 Schmersal Schweiz AG, Arni 59 Sick AG, Stans 50 Siemens Schweiz AG, Zürich 21, 56, 58 Simpex Electronic AG, Wetzikon 46, 63 SSV Software Systems GmbH, D-Hannover 59 Stemmer Imaging AG, Pfäffikon 51 Stettbacher Signal Processing, Dübendorf 33 Supercomputing Systems AG, Zürich 51 TDK-Lambda Germany GmbH, D-Achern 46 Traco Electronic AG, Baar 47 Trenew Electronic AG, Rüti 47 Untitled Exhibitions GmbH, D-Stuttgart Beilage Weidmüller Schweiz AG, Neuhausen 53


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Staub- und wasserdichte Sicherungshalter Mit der FUS-Serie präsentiert Schurter staub- und wasserdichte Sicherungshalter mit Schutzgrad IP67 für besonders raue Anwendungen. Sie bauen auf der erfolgreichen FUL-Serie für Hochleistungsanwendungen auf. Neu hinzugekommen: Snap-In Montage mit zusätzlichem Fingergrip-Schraubverschluss für eine werkzeugfreie Montage sowie die Eignung zur Aufnahme von Sicherungen verschiedener Dimensionen. Dank dem hohen Schutzgrad IP67 eigenen sich die neuen FUS-Sicherungshalter überall dort, wo Hochleistungsanwendungen auf potenziell widrige Umgebungseinflüsse stossen (z. B. Industrie, Marine, Mining u. a.) oder aber höchster Eindringschutz aus anderen Gründen – etwa der Gesundheit

(z.B. Medizinaltechnik, Lebensmittelindustrie) – gefordert ist. Der aus halogenfreiem Kunststoff hergestellte Halter ist für eine schnelle Snap-In Montage ausgelegt und verfügt neben dem üblichen Schlitz- über einen Fingergrip-Schaubverschluss. Einzigartig ist die Eignung zur Aufnahme von Sicherungen der Grössen 5 × 20 mm oder 6,3 × 32 mm. Erreicht wird dies durch die Wahl des für die jeweilige Sicherung passenden Sicherungskopfes, welche untereinander beliebig austauschbar sind. schurter.ch

Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik 40. Jahrgang Herausgeberin B + L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99 Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch aktuelletechnik.ch Verleger Peter Boll Verlagsleiter Philipp Bitzer Redaktion Eugen Albisser eugen.albisser@blverlag.ch Mirek Spicar, Dipl.-Ing. ETH mirek.spicar@blverlag.ch Marianne Kürsteiner marianne.kuersteiner@blverlag.ch Heike Henzmann, Dipl.-Ing. at@hhenzmann.ch Anzeigenverkauf Anneliese Ratajczak anneliese.ratajczak@blverlag.ch Anzeigendisposition Silvia Weiss, silvia.weiss@blverlag.ch Anzeigenerstellung Nataša Mirković Layout Gianina Sandoiu

Einkabel-Verbindungslösung der 630-V-Leistungsklasse Auf den internationalen Märkten werden die Servo-Anwendungen immer kleiner. Das setzt hohe Anforderungen an alle weiteren Komponenten. Entsprechend ist auch ein besonders kompakter und gleichzeitig leistungsstarker Sicherheitsschnellverschluss gefragt. Der M12 speedtec von Intercontec ist speziell für Servoantriebe mit kompakten Abmessungen konzipiert worden. Die neue M 12 EinkabelAnschlusslösung ist – wie beim grösseren System – mit «drehbaren Winkeleinbaudosen» (abgewinkelten Motorsteckverbinder mit individuell einstellbaren Kabelabgangsrichtungen) ausgestattet. Der Speedtec Sicherheitsschnellverschluss zeichnet sich durch eine zuverlässige 360 ° EMV Schirmung, ein robustes Metallgehäuse mit Schutzleitergehäuseanbindung, sowie konstant niedrigen Übergangswiderstand der Schutzleiter-Gehäuse-Anbindung aus. omniray.ch

Fotos Tanya Hasler Holger Jacob Korrektorat Ullrich Noelle Telefonmarketing Angela Hemmi Druck AVD Goldach AG Sulzstrasse 10 — 12 9403 Goldach www.avd.ch Abonnement 12 Ausgaben CHF 59.— (inkl. MwSt.; Ausland, zuzüglich Porto) WEMF/SW-Beglaubigung 2016 Total verbreitete Auflage: 10 410 Exemplare Davon verkauft: 2939 Exemplare Alle Rechte vorbehalten. ISSN 2297-9425 Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen bzw. Initialen gezeichneten Veröffent lichungen geben die Auffassung der Autoren und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder wird keine Verantwortung übernommen. Zertifiziert als Qualitäts-Publikation durch den Verband Schweizer Medien.

Aktuelle Technik 2/2017


Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik

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