Page 1

Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik

12/2016

Transparente Überwachung von Netzqualität und Energieverbrauch

Aktuelle Technik 12/2016

Camille Bauer Metrawatt AG — Seite 5

Fluidik Strömungen in engen Bereichen simulieren Seite 34

Industrie-Kameras Wer bietet welche Produkte an? Seite 50

Befestigungstechnik Lösungen für Leiterplatten-Anwendungen Seite 61


Editorial 1

Was hat uns das IoT 2016 gebracht?

Mit der vorliegenden Ausgabe 12 von «Aktuelle Technik» schliessen wir das Jahr 2016. Doch zuvor blicken wir noch zurück auf den aktuellen Stand des Internet of Things (IoT) in der Schweiz. Das IoT wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. Es verschafft eine Digitalisierung für Augen, Ohren und Hände und schlägt so die Brücke von der virtuellen zur realen, physikalischen Welt. Eine Unmenge an Daten wird erzeugt, die zu jeder Zeit und an jedem Ort verfügbar und auswertbar sein werden — vom Menschen oder auch von vernetzten Computern — und uns fundierte Entscheidungen ermöglichen. Verrückte und spannende Zeiten also, die wir künftig erleben und gestalten dürfen. Menschen integrieren Computer, und Computer integrieren Menschen in ihre Abläufe, und so vermischen sich reale und virtuelle Welten stetig mehr. Wo steht heutzutage die Schweiz? Das Wachstum in der Schweiz wird massgeblich von den KMU getragen. Aufgrund einer Studie des schweizerischen Wirtschaftsraumes durch MSM Research sehen gegenwärtig 60 Prozent der Firmen den Einsatz von IoT als eventuell möglich, rund 40 Prozent wollen abseitsstehen. Zum einen müssten viele Firmen überhaupt erst einmal klären, welche Rolle das IoT für ihre Geschäftsmodelle spielen könnte. Weiter seien organisatorische und sicherheitstechnische Gründe relevant. Die Hälfte der Befragten glaubt, dass sich das IoT erst in den nächsten drei bis fünf Jahren vollumfänglich durchsetzen wird. Als Gründe für die Zurückhaltung nannten sie, dass sie noch abwarten, da sie bisher keinen Mehrwert für ihr Business sehen. Trotzdem entdecken immer mehr Unternehmen das Potenzial von IoT für ihre Kunden und möchten es entsprechend nutzen. Diese Entwicklung werden wir im nächsten Jahr weiterverfolgen, im Bestreben, Ihnen dabei wichtige Impulse zu geben. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen, frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Foto: Tanya Hasler

Mirek Spicar, Dipl. Ing. ETH, Redaktor

Weil Maschinensicherheit kein Zufall sein darf: Beratung – Engineering – Schulung! Pilz Industrieelektronik GmbH, 5506 Mägenwil, 062 889 79 30, www.pilz.ch AD_AktTechnik_2016_11_220x30_ang.indd 1

26.10.16 15:46

Aktuelle Technik – 12/2016


Inhalt Übersicht 2

36 06 40

Inhärente Schutzfunktionen Intelligente Produkte haben auch das Ziel, die Arbeitssicherheit deutlich zu erhöhen.

«Wir müssen selber aktiv sein»

Lernen von der Generation Y

Interview mit Swissmem­Direktor Peter Dietrich über Protektionismus, Industrie 4.0 und Zürich West.

Konstante Kommunika­ tion für das industrielle Shopfloor­Umfeld.

56 60

Energieketten

Hohe Ausgaberate PXIe­Module ermö­ glichen schnelle und hoch genaue Signalgenerierung.

Aktuelle Technik – 12/2016

Bei Igus gibt es Garantie auf Energie­ ketten für extreme Temperaturen.


LIDATED VA

LIDATED VA

SAFE MACHINE

SAFE MACHINE

VA

01 02 05

Editorial Inhalt Zum Titelbild: Camille Bauer Metrawatt AG

06 12 13 14 15 16 17 18 24

Walk and Talk: Peter Dietrich, Swissmem Konzept Arbeitsplatz neu definieren Disruptive Geschäftsmodelle und neue Märkte Digitale Transformation gefährdet Geschäfte SPS IPC Drives weiter auf Erfolgskurs IoT revolutioniert die Elektronik-Industrie Sudoku Firmen Fakten Märkte Agenda

LIDATED VA

LIDATED VA

SAFE MACHINE

Wendiger Eurobox-Transporter für Industrie 4.0 Automatisierungstechnik aus einer Hand Produkt-News

Antriebstechnik/Fluidik 33 34 36 38

L I D AT E D

VA

L I D AT E D

EINMAL PROGRAMMIERT IMMER SICHER

Automation 26 28 29

L I D AT E D

SAFE MACHINE VA

Magazin

VA

L I D AT E D

Drahtlose Inbetriebnahme von Umrichter Fluidströmungen in engen Bereichen simulieren Intelligente Produkte für die Maschinensicherheit Produkt-News

www.br-automation.com/Sicherheitstechnik

Industrie-Informatik 39 40 42

Marktübersicht Feldbuskomponenten Lernen von der Generation Y Produkt-News

Komponenten/Halbleiter 44 45

SMD-Widerstände für enge Verhältnisse Produkt-News

LIDATED VA

SAFE APPLICATION VA

L I D AT E D

Messtechnik/Sensorik 46 48 49 50 54 55 56 58

Swiss Technology Network: Vision News – Vom PC in den FPGA Vision bestätigt Ruf als Weltleitmesse Erstes Multi-Smart Camera Vision System Produktübersicht Industrie-Kamera Oszillatoren im kleinsten Gehäuse Transparente Objekte zuverlässig erkennen Signale mit einer hohen Ausgaberate Produkt-News

Industriebedarf 60 61

Garantien für extreme Temperaturen Befestigungen für Leiterplatten-Anwendungen

62 63 64 64

Last Minute Firmenverzeichnis Ein Blick zurück Impressum

Modulare Maschinenkonzepte stellen besondere Anforderungen an die Sicherheitstechnik. Mit integrierten Safety-Lösungen von B&R haben Sie Ihre Maschinenoptionen immer im Griff.


Top-Preis-Leistung

hohe Verfügbarkeit

schneller Versand

mehr als 70.000 Produkte

stellern in

er elen neuen H ...einer von vi m m ra unserem Prog

DER REICHELTWERBESPOT rch.lt/vch

NEU!

Bei reichelt finde ich zuverlässige Messtechnik zum fairen Preis!

GDS-1052-U

JETZT ANSEHEN ►

S DRIN! DA IST ALLE

DAS RUNDUMSORGLOS-PAKET  komplett verzollt & versteuert  schnell geliefert an Ihre Tür  8% MwSt. ausgewiesen  keine versteckten Extrakosten  Handelsrechnung in CHF  tagesaktuelle Wechselkurse

2-KANAL DIGITALES SPEICHEROSZILLOSKOP 50 MHz Bandbreite 250 MS/s Echtzeitabtastrate 4k Speicherlänge pro Kanal vertikale Empfindlichkeit von 2 mV/div - 10 V/div horizontale Zeitbasis: 1 ns/div - 50 s/div speichern / abrufen von 15 Front-Panel-Einstellungen und Signalformen

7,22

Datenloggerfunktion

Versand in die Schweiz nur

19 Auto-Messfunktionen

*bis 10 kg Warengewicht

USB-Port — zur Verbindung mit dem PC

5,7”-TFT

BITTE BEACHTEN!

(14,5 cm)

Für den Betrieb dieser Geräte in ihrem Land benötigen sie ein länderspezifisches Kaltgerätekabel!

274, GDS-1052-U

CHF*

92

Netzkabel mit 1,8 m Zuleitung

NKSK CH 180

NEU! DDS-FUNKTIONSGENERATOR, 0,1 HZ - 5 MHZ

1,85

NEU! TISCHMULTIMETER, 50.000 COUNTS, USB

Auflösung: 0,1 Hz / Genauigkeit: ±20 ppm

zweifarbiges Vakuum-Fluoreszenz-Dual-Display

Sinus, Rechteck, Dreieck, Noise and frei wählbare Signalformen

einstellbare Messraten von bis zu 40 Messwerten für V DC

20 MS/s Abtastrate, 10 Bit Vertikalauflösung und 4k Punktespeicher für Wellenformen

0,02% Grundgenauigkeit V DC

1% - 99% einstellbares Tastverhältnis für Rechteck-Wellenformen

Max.-/Min./REL-Messung

integriertes 3,5“ (8,9 cm) LC-Display für Amplitude, DC-Offset

Diodentestfunktion und Durchgangsprüfung

USB-Geräteschnittstelle für Fernsteuerung und Wellenformbearbeitung

Gleichspannungsmessung: 0 - 1000 V DC

Echteffektivwertmessung (TRMS) (AC, AC+DC)

Wechselspannungsmessung: 0 - 750 V AC

ECHNIK MEHR MESST EK VON GW-INST Gleich in den Angeboten stöbern!

AFG-2005

AFG-2005 AF AFG FG-2 -2 2005

264,80 2 264, 26 64, 4,80 80

Tagespreise · Preisstand: 25.11.2016

GDM-8341

GDM-8341 GDM M-83 8 41 83

338,36 33 38, 8 36 6

Preise in CHF zzgl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten, reichelt elektronik, Elektronikring 1, 26452 Sande (D)

INTERNATIONALE BEZAHLMÖGLICHKEITEN:

EINFACH ONLINE SHOPPEN!

rch.lt/x1

Shopsprachen:

www.reichelt.ch

BESTELLHOTLINE: +49 (0)4422 955-360


Zum Titelbild 5

Camille Bauer Metrawatt AG

Überwachung von Netzqualität und Energieverbrauch mit einem Gerät

Durch die stetige Zunahme nicht linearer Verbraucher verschlechtert sich die Qualität der Energieversorgung laufend. Höchste Zeit, sich diesem Problem zu stellen.

Eigenschaften – Zertifizierte Netzqualitäts­ analyse in Klasse A nach IEC 61000­4­30 Ed. 3 – Standardisiertes Datenformat für Netzqualitätsdaten: PQDIF – USV: Überbrückung bei Netz­ ausfall für bis zu 3 Minuten – Energieverbrauchsanalyse, Klasse 0.5S gemäss EN 62053­22/24 – Präzise Netzzustandsüber­ wachung: 0,1 % (U, I), 0,2 % (P, Q, S) – Funktionale Erweiterungen

Die Qualität der in elektrischen Netzen verfügbaren Energie wird hauptsächlich durch die angeschlossenen Verbraucher bestimmt. Deren meist nicht linearer Strom­ bezug beeinflusst die Netzqualität in zuneh­ mendem Masse negativ und kann so den störungsfreien Betrieb von Einzelverbrau­ chern, Rechenzentren oder ganzen Produk­ tionslinien beeinträchtigen. Traditionell wird eine Netzqualitätsüber­ wachung erst als Reaktion auf Probleme wie Geräteausfälle, Anlagenstörungen, Prozess­ unterbrüche oder Kommunikationsausfälle eingesetzt. Zu einem Zeitpunkt, wenn der Ärger und die damit verbundenen Kosten also bereits entstanden sind. Paradoxer­ weise hofft man dann, aus einem erneuten Schaden klug zu werden: Mit den aufgenom­ menen Daten beim nächsten Störfall soll nach den Ursachen geforscht werden.

men die Systemverfügbarkeit erhöht. Durch Der integrierte Webserver ermöglicht die Beobachtung der Veränderungen der rele­ Fernabfrage der Messdaten und die vanten Netzqualitätsparameter können Stö­ Parametrierung des Gerätes. Mit optionalen rungen vermieden werden, bevor Schaden Komponenten wie USV und zusätzlichen entsteht. Der PQ3000 hilft so, Probleme I/O­Kanälen kann der PQ3000 ideal an die festzustellen, bevor sie Kosten verursachen, Anforderungen vor Ort angepasst werden. und stellt Daten für die Identifikation der Ein Konformitätsbericht zur EN50160 verursachenden Quelle bereit, falls trotz­ kann mithilfe der SmartCollect­PM20­Soft­ dem ein Ereignis auftreten sollte. In Verbin­ ware erstellt werden. Diese erlaubt auch, dung mit der gleichzeitigen Energiever­ alle Spannungsereignisse in einer ITIC­ brauchs­ und Netzzustandsüberwachung Kurve darzustellen, eine vertiefte Analyse ist er das ideale Messmittel, um alle Aspekte der aufgezeichneten Kurvenverläufe zu der Energieversorgung mit nur einem Gerät machen und die Auswertung der statisti­ umfassend zu analysieren. schen Kenngrössen vorzunehmen. Der PQ3000 ist ein Klasse­A­Gerät gmc­instruments.ch gemäss Netzqualitätsnorm IEC 61000­4­30 Ed.3, misst also nicht nur die Qualität der camillebauer.com Spannung, sondern überwacht auch die Stromqualität. Somit kann er verlässliche und vergleichbare Informationen für Regulierungsbehörden, Verhandlungen mit Transparente Überwachung von Netzqualität Energielieferanten oder die interne Quali­ Einer für verschiedene Aufgaben und Energieverbrauch Der grösste Vorteil einer kontinuierlichen tätskontrolle bereitstellen. Auch ein Konfor­ Netzqualitätsüberwachung mit einem Linax mitätsbericht zur Spannungsqualitätsnorm PQ3000 ist, dass sich der Anwender in eine EN 50160 wird unterstützt. Das moderne, proaktive Position bringt, Wissen über das mehrsprachige Design und das hochauflö­ Titelbild: Verhalten der eigenen Anlage aufbaut und sende Farb­TFT­Display unterstützen den Camille Bauer Metrawatt AG durch geeignete Verbesserungsmassnah­ Anwender bei der Datenanalyse vor Ort. Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik

12/2016

Aktuelle Technik 12/2016

Camille Bauer Metrawatt AG — Seite 5

Fluidik Strömungen in engen Bereichen simulieren Seite 34

Industrie-Kameras Wer bietet welche Produkte an? Seite 50

Aktuelle Technik – 12/2016

Befestigungstechnik Lösungen für Leiterplatten-Anwendungen Seite 61


Magazin Walk and Talk 6

Aktuelle Technik – 12/2016


Magazin Walk and Talk 7

Zürich West steht für urbane Vielfalt. Hier trifft Industrie auf Kreativität. Auch der Verband Swissmem ist dort zu finden. Unterwegs zwischen Toni-Areal und Turbinenplatz mit Direktor Peter Dietrich. Interview: Heike Henzmann Fotos: Holger Jacob

Vom Toni-Areal zum Turbinenplatz

Heike Henzmann: Der Standort von Swissmem beim Toni-Areal ist relativ neu. Seit wann und warum ist Swissmem hier in Zürich West zu finden? Peter Dietrich: Wir «wohnen» seit vier Jahren hier. Vorher hatten wir im beschauli­ chen Seefeld einen altehrwürdigen Sitz in einem grossen alten Haus, in dem Einzel­ büros dominierten. Diese Struktur und die nötige Sanierung wollte sich Swissmem nicht länger leisten. Mit dem neuen Stand­ ort geht auch eine neue Arbeitsphilosophie mit einer offenen Büro­ und Kommuni­ kationsstruktur einher. Wir legten bei der Einrichtung grossen Wert auf gemein­ schaftliche Kommunikationsbereiche, die jeder Mitarbeiter nutzen kann und die den Austausch auch über das unmittelbare Umfeld hinaus fördern. Wie viele Mitarbeiter arbeiten hier in der Swissmem-Niederlassung Zürich West und an den anderen Standorten von Swissmem? Hier auf dem Toni­Areal arbeiten derzeit knapp 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Swissmem betreibt zudem in Winterthur eine eigene Führungsschule für das mitt­

lere Kader in der Industrie, die «Swissmem Academy». Dort sind weitere zehn Mitar­ beitende beschäftigt. Hinzu kommen rund siebzig externe Lehrbeauftragte. Auch die Abteilung Berufsbildung ist in Wintert­ hur angesiedelt, das ist geschichtlich bedingt. Dort arbeiten nochmals zwanzig Leute an diesem für unsere Industrie zentralen Thema. Insgesamt sind wir also rund 90 Mitarbeitende bei Swissmem.

Ich habe Jura studiert und anschliessend zunächst die Rechtsanwaltslaufbahn eingeschlagen. Dann habe ich – zunächst temporär – in die Industrie gewechselt und lernte in dieser Zeit den industriellen Sektor sehr schätzen. Dort wird etwas Richtiges produziert. Gut, wir Juristen produzieren auch in der Industrie haupt­ sächlich Papier. Aber auch Lösungen. Und das ist das Spannende.

Das ist für Schweizer Verhältnisse bereits eine grosse Mitarbeiterzahl für einen Verband. Es gibt noch ein paar weitere Verbände in dieser Grösse, aber für Schweizer Verhältnisse sind wir tatsächlich relativ gross. Im internationalen Vergleich hinge­ gen sind wir eher klein. Swissmem deckt bezüglich Aufgaben und Branchen im Vergleich mit Deutschland fünf grosse deutsche Verbände ab.

Braucht man für Ihre Tätigkeit als Swissmem-Direktor eine gewisse Technik-Affinität und ein grosses technisches Grundwissen? Einem Rechtsanwalt eilt ja nicht ein posi­ tiver Ruf voraus. Wenn man von der Aus­ bildung her branchenfremd ist, dann ist es schwieriger, die Ingenieure von sich zu überzeugen. Man muss seine Affinität unter Beweis stellen. Dadurch, dass ich viel in den Betrieben der Branche unter­ wegs bin, habe ich schon sehr viel gesehen. Eine lange Branchenzugehörigkeit ist sicher von Vorteil. Rund 90 Prozent unserer Betriebe sind KMUs. Es ist wichtig, die gleiche Sprache mit ihren Vertretern zu sprechen, die Nöte der Unternehmen

Zu Ihnen persönlich: Sie sind Jurist, arbeiten aber schon sehr lange bei Swissmem und waren zuvor beim Arbeitgeberverband. Warum schlägt man als Jurist diesen Weg ein?

Aktuelle Technik – 12/2016


Magazin Walk and Talk 8

Wir verlassen Swissmem und gehen Richtung Escher-WyssPlatz. Dabei kommen wir vorbei an der Zürcher Hochschule der Künste und einer von Studenten installierten Kunstaktion an einer Tramhaltestelle: eine gedeckte Tafel mit weisser Tischdecke, Wein und Brot. Das ist Zürich West. Wir nehmen Platz und führen hier einen Teil des Gesprächs.

zu kennen, gut zuzuhören und ein Gespür für aktuelle Themen und Herausforderungen zu haben. Mit der Auswahl der Swissmem-Mitarbeitenden habe ich es in der Hand, hierfür die Voraussetzungen zu schaffen. Die letzten zwanzig Personen, die wir eingestellt haben, besitzen alle einen industriellen Fussabdruck. Wer bei uns arbeitet, der hat eine Affinität zur Industrie. Die Geschäftsleitung setzt sich zusammen aus drei Ingenieuren, zwei Juristen und zwei Ökonomen. Es ist die Mischung, die's ausmacht.

1050 Swissmem-Mitgliedsfirmen sind auf dreissig Mitarbeiter aufgeteilt. Unser Anspruch ist es, mindestens alle zwei Wochen eines der Unternehmen zu besuchen. Bei diesen Besuchen holen wir die Bedürfnisse der Branche ab.

Wie sieht Ihre Arbeit für Swissmem konkret aus? Da ist zum einen die Kommissionsarbeit in Bern. Im Gespräch mit Politikern und Ver waltung zeigen wir je nach Sachlage die Bedürfnisse der Industrie auf. Ausser mit den eidgenössischen Kommissionen sind wir auch vernetzt mit «economiesuisse» und dem Schweizerischen Arbeitgeberverband. Zur Synchronisierung der verschiedenen Branchen gibt es immer wieder Meetings. In diesen Meetings tauschen wir uns zu aktuellen Themen branchenübergreifend aus. Vernetzt sind wir auch über die Grenzen hinaus mit allen europäischen Ländern, die in Brüssel Interessensvertreter haben. Der Besuch der Mitgliedsunternehmen ist ebenfalls ein besonders wichtiger Teil meiner Arbeit. Die rund

Was bietet die Swissmem ihren Mitgliedern? Was die Unternehmen von unserer breiten Palette beziehen, hängt von der Unternehmensgrösse ab. Der grösste Teil unserer Mitgliedsfirmen sind KMU. Wir bieten diesen KMU unter anderem kostenlose Beratungen in verschiedenen Bereichen an. Hier ist beispielsweise die Rechtsberatung zu nennen. Wir beraten hinsichtlich Vertragsrecht, Sozialversicherungsrecht, Arbeitsrecht oder auch dem für die Unternehmen freiwilligen Gesamtarbeitsvertrag. Auch Innovations- und Energieberatung gehört zu unserem Angebot. Durch unser vielfältiges Beratungsangebot können die Unternehmen häufig auf einen Spezialisten verzichten, den sie extra zahlen müssten. Als KMU hole ich also durch die Rechtsbe-

Das hört sich alles in allem vielfältig, aufregend und spannend an. (Lacht) Hin und wieder ist es auch zu aufregend. Mein Tag ist ziemlich voll. Die Industrie ist unter Druck, und wir sind ständig gefordert, uns neu zu erfinden.

Aktuelle Technik – 12/2016

ratung und andere Dienstleistungen problemlos den Mitgliedsbeitrag wieder rein, der abhängig von der Lohnsumme gezahlt wird. Und die grossen Unternehmen? Auch grosse Unternehmen zahlen pro Mitarbeiter, holen dies aber durch Dienstleistungen meist nicht wieder rein. Diese Unternehmen unterstützen mit ihrem grossen finanziellen Beitrag die umfassende politische Arbeit von Swissmem. Diese Unternehmen sagen ja zu Swissmem und ja zu ihrer politischen Arbeit. Wenn wir eine politische Kampagne selbst führen oder finanziell unterstützen, beispielsweise eine Abstimmungskampagne, dann wird dies durch die grossen Unternehmen ermöglicht. Für unsere politische Arbeit brauchen wir unbedingt die grossen Unternehmen, die rund zehn Prozent unserer Mitglieder ausmachen. Wie gross ist der politische Einfluss von Swissmem? Wir versuchen in Bern zu zeigen, wie die Situation der Industrie ist. Wir zeigen beispielsweise auf, dass manche KMU fast keine Marge mehr haben wegen der starken Währung. Wir mahnen, diesen Unternehmen keine zusätzlichen Erschwernisse in den Weg zu legen. Das ist mehr als Beratung. Das ist Knochenarbeit. Das ist


Magazin Walk and Talk 9

«Wir dürfen nicht warten, was die Politik macht, sondern wir müssen selber aktiv werden.»

Aufklärung und Überzeugungsarbeit. Wir bereiten Positionen auf, besuchen Parla­ mentarier. Wir beteiligen uns an Dutzenden von Vernehmlassungen pro Jahr. Wir bilden uns mit unseren Firmen zusammen eine Meinung, schaffen mit Spezialisten aus der Branche Fachgremien, die solche Gesetzesprojekte behandeln. In diesen Netzwerken findet die Meinungsbildung statt, die dann direkt in die Formulierungen der Vernehmlassungen einfliesst. Bereitet der starke Franken der Branche nach wie vor Kopfzerbrechen? Es wäre vermessen zu sagen, dass dieses Thema gegessen ist. Besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen ist das sehr wohl noch ein Thema. Die haben enormen Kostendruck. Die können nicht wie ein Grossunternehmen reagieren und zum Beispiel ihre Kostenblöcke komplett neu strukturieren, um so die Nachteile der starken Währung auszugleichen. Die Margen sind extrem unter Druck. Und wenn ein Unternehmen über mehrere Jahre kein Geld verdient, dann wird’s bitter. Deshalb sind wir bezüglich des Themas nicht so entspannt. Ist die Lobby der Industrie zu schwach, verglichen mit Pharma und Landwirtschaft? Der Verband kann einiges machen, aber nicht alles. Ein direkter Einfluss der Indus­ trie im Parlament wäre sehr wichtig. Doch häufig ist es so: Wenn ein Unternehmer

entscheiden muss zwischen seinem Unternehmen, das unter Druck ist, und der Politik, dann entscheidet er sich fürs Unternehmen. Vertreter der Landwirt­ schaft haben mehr Zeit. Geschätzte 50 von 246 Vertretern des Parlamentes sind aus dem Umfeld der Landwirtschaft. Doch wir alle haben sie ja gewählt. Daher sollten wir nicht drüber klagen. Wenn wir damit nicht einverstanden sind, müssen wir die Sache selbst anpacken. Wir von Swissmem tragen dazu bei, indem wir geeignete Branchenvertreter motivieren, sich politisch mehr zu engagieren und sich beispielsweise für das Parlament zur Wahl zu stellen. Aber braucht man dafür eine Parteizugehörigkeit? In der Regel geht der Weg ins Parlament über eine Partei. Das ist einfach so. Betrachtet man das Freihandelsabkommen mit China, so sind die ausgehandelten Erleichterungen für die Industrie nicht so optimal, wie sie sein könnten. Die Schweiz hat als erstes westliches Land ein Freihandelsabkommen mit China. Durch dieses Abkommen haben wir eine Reduktion von 90 Prozent der Zölle. Auf diesem Abkommen können wir aufbauen und müssen es nun laufend verbessern. Wie sieht es mit den Freihandelsabkommen TTIP aus? Die Schweiz hat 2006/7 versucht, allein ein Abkommen mit den USA abzuschliessen; das haben die Bauern, die ja in allen Par­ teien vertreten sind, verhindert. Wenn TTIP kommt und wir wären nicht dabei, weil die Bauern wieder argumentieren, sie bräuch­ ten Grenzschutz, dann wäre das ganz schlecht. Vergegenwärtigen wir uns, was das für die Schweiz bedeuten würde. Die Deutschen, unsere schärfsten Konkur­ renten, verhandeln mit TTIP Lieferungen ohne Zölle und gegenseitiger Anerkennung der Standards. Doch wir Schweizer zahlen weiterhin fünf Prozent Zoll und müssen zusätzliche Kosten in Kauf nehmen, um den US­Standards zu genügen. Wir stehen bereits heute in einem harten Konkurrenzkampf. Käme dies hinzu, wäre das ein gewichtiger Wettbewerbsnachteil. Das wäre ganz schlecht. Mit dem neuen Präsidenten wird nun zu beobachten sein, ob die USA diesen Weg des Freihandels überhaupt weitergehen. Das ist meiner Meinung nach völlig offen.

Aktuelle Technik – 12/2016


Magazin Walk and Talk 10

«Das Konzept Industrie 4.0 bietet viele Chancen, auf der Prozess­ und auf der Produktebene. Das heisst aber nicht, dass alles verrobo­ terisiert wird.»

Sie haben uns zum Turbinenplatz und zur MAN geführt. Warum? Hier am Turbinenplatz trifft vieles aufein­ ander. Zum einen ist hier der Technopark mit Start­ups und Spin­offs der ETH. Die fangen klein an und spriessen hier an einem Ort, wo früher intensiv geschmolzen wurde. Der Turbinenplatz ist das Ver­ mächtnis der Firma Sulzer­Escher Wyss, die immer noch mit der MAN hier vertreten ist, die das Turbinenproduktionsgeschäft übernommen hat. Der Standort floriert. Es ist also möglich, auch in einem Konzern­ verbund in der Schweiz Bestand zu haben. Es ist ein besonderer Mix hier: Technopark, ETH, Industrie – ein Zusammenspiel von Hochschule und Industrie. Auch wir haben eine Rolle darin. Wir wollen Brückenbauer sein zwischen den beiden. Worin bestehen die Herausforderungen für die MAN derzeit? Generell ist Anlagenbau von jeher zyklisch. Es gibt aktuell ein florierendes Service­ geschäft und einen gut gebuchten Schulungsbereich. Im Grossanlagenbau steckt viel Know­how. Die Maschinen müssen laufen. Wenn eine ausfällt, dann ist der Kunde bereit, für Geschwindigkeit beim Service zu zahlen. Das Servicege­ schäft ist daher sehr interessant. Damit das weiterhin so bleibt, braucht das Unternehmen aber auch neue Aufträge.

Beim Thema Service spielt Industrie 4.0 künftig eine wichtige Rolle. Messung von Daten, Auswertung von Daten. Das sind wichtige Themen bei Grossanlagen. Zudem ist das Unternehmen ein Innovationstreiber bei neuen Produktions­ technologien: Eine weitere Entwicklung im Servicegeschäft kündigt sich bei der Beschaffung von Ersatzteilen an. In einigen Jahren könnte diese durch die additive Fertigung, also den 3D­Druck, stark ver­ einfacht werden. Wie können sich Unternehmen wie MAN Richtung Industrie 4.0 entwickeln? Je nach Betrieb muss man sehr differen­ ziert anschauen, was Industrie 4.0 genau heisst. Ich kann bereits mit einfachen Massnahmen einsteigen in dieses umfas­ sende Konzept von Industrie 4.0 und die passende Anwendung in Prozess­ oder Produktgestaltung, die auf meine Unter­ nehmung passt, heraussuchen. Beispiels­ weise mit einer App auf dem Smartphone, das eine Messung am Rotor anzeigt. Aus der Vielzahl von Daten, die die Mes­ sung abwirft, können Probleme erkannt und zurückgemeldet werden. Das ist für den Anwender keine Rieseninvestition und einfach umzusetzen. Und die Automatisierung der Turbinenproduktion? Hält auch dort Industrie 4.0 Einzug? Das ist eher schwierig. Wir müssen Gas fördern. Wir müssen Gase verdichten. Um Turbinen und Kompressoren hierfür herzu­ stellen, brauchen wir weiterhin klassische Produktionen wie diese. Deren Bild wird sich stellenweise verändern. Aber ich halte nichts davon, zu sagen, dass alles andere verschwindet. Das Konzept Industrie 4.0 bietet viele Chancen, auf der Prozess­ und auf der Produktebene. Das heisst aber nicht, dass alles verroboterisiert wird. Zum Thema Industrie 4.0 sind Sie ja auch mit der «Electrosuisse», der «swissT.net.» und «asut» im Projekt Industrie 2025 engagiert. Was hat es mit der neuen Plattform auf sich? Industrie 4.0 ist ein Konzept, Industrie 2025 ist eine Plattform hierzu, die den Unterneh­ men zur Verfügung stehen soll, um sich dem Thema strukturiert anzunähern. Kleine und mittlere Unternehmen wollen wir bei ihrem Weg zu Industrie 4.0 unter­ stützen. Das ist das Ziel. Die Plattform

Aktuelle Technik – 12/2016


Magazin Walk and Talk 11

wird gebildet von verschiedenen Partnern mit verschiedenen Affinitäten und unter­ schiedlicher Herkunft. Industrie 2025 hat darüber hinaus eine ganze Reihe von Kooperationspartnern. Zu dem Thema Industrie 4.0 können so viele etwas bei­ tragen. Da muss niemand eigenbrötlerisch sein eigenes Süppchen brauen, sondern wir müssen in der Breite kooperieren, uns vernetzen und agieren. Wie profitieren die kleinen und mittleren Unternehmen von der Plattform Industrie 2025? Vorhandenes Wissen soll über die Vernet­ zung besser genutzt werden. Wir geben hierfür Impulse. Dazu führen wir beispiels­ weise verschiedene Anlässe zum Thema durch. Diese werden gut angenommen, die Zahl der Teilnehmer hat sich im letzten Jahr verdreifacht.

«Beobachten wir nun, was tatsächlich passiert. Einen übertriebenen Protektionismus, der unseren Exportunterneh­ men schaden würde, kann sich auch die USA nicht leisten.»

Kommt die Gesetzgebung der Digitalisierung hinterher? Wenn die Politik sehr schnell Überregu­ lierungen aufstellt, z. B. hinsichtlich Daten­ schutz, die dann der freien Entwicklung einen Riegel schiebt, könnte das womög­ lich einen schweizerischen Alleingang bedeuten. Das wäre sehr unvorteilhaft für die Schweizer Industrie. Es wird nicht alles besser, wenn die Gesetzgebung schneller wird. Um bestimmte Cyber­Risiken abzu­ wehren, mag Geschwindigkeit sinnvoll und wichtig sein. Aber die Wahrung von Frei­ raum ist für Innovation in der Regel wichti­ ger, ansonsten wird sie abgewürgt. Wie sieht es hinsichtlich künstlicher Intelligenz aus? Es gibt eine französische Studie, die besagt, dass wir im Bereich der Robotertechnik schnellstmögliche Regulierung brauchen. Ein Ansatz hierfür lautet, dass auf dem Gesetzesweg eine Rechtspersönlichkeit für Roboter geschaffen werden soll. Es scheint mir schwachsinnig, so an dieses Thema heranzugehen. Ein Roboter ist ein Produkt, und wir haben Gesetze für Produkte. Aber passt das auch noch, wenn ein Roboter komplexe moralische Entscheide trifft? Wie beispielsweise ein autonomes Fahrzeug? Das sind neue Themen und neue Dimensio­ nen, die sich auftun, das ist richtig. Mich besorgt jedoch, wenn das Heil in der Regu­ lierung gesucht wird.

Brexit und die Masseneinwanderungsinitiative: Was bedeuten diese beiden basisdemokratischen Entscheide für die Schweiz? Der Brexit ist für die Schweiz eher ein Nachteil in den Verhandlungen mit der EU. Sogar Industrievertreter aus Frankreich und UK diskutieren dieses Thema sehr politisch untereinander. Die Situation ist komplex geworden. Wir Schweizer müssten versuchen, Zeit zu gewinnen, bis die Briten verhandelt haben. Für die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative bedeu­ tet dies, dass wir eine clevere Lösung finden müssen, welche dem Volkswillen entspricht und eine gewisse Zuwanderungs­ steuerung erlaubt, die aber gleichzeitig von der EU akzeptiert wird. Wir setzen uns hier im Hintergrund für eine solche Lösung im Sinne unserer Mitgliedsbetriebe ein. Die Auswirkungen dieser Entscheide schienen dem einzelnen Stimmbürger in letzter Konsequenz nicht bewusst zu sein. Was heisst das für die direkte Demokratie? Die Auswirkungen dieser Entscheide sind für die Bürger noch nicht spürbar. Ich habe grossen Respekt davor, dass diese aber irgendwann spürbar sein werden. Ich bin für direkte Demokratie. Demokratiepoli­ tisch kann man aber hinsichtlich der Volksinitiativen die Frage stellen, ob die Anzahl Unterschriften mit 100 000 noch immer sinnvoll ist. Diese Zahl ist sehr alt, und die Bevölkerung hat sich seit der Fest­ legung fast verdoppelt. Im Moment sind 25 Volksinitiativen in der Pipeline, mindes­ tens zehn davon sind branchenrelevant. Es kostet viele Ressourcen, diese abzuweh­ ren. Und damit ist ja noch nichts erreicht, sondern nur abgewehrt. Zudem sind es meist politische Parteien, die das Instru­ ment als Profilierungsmittel missbrauchen. Die politische Arbeit der Swissmem wurde in den letzten Jahren immer wichtiger. Die Zeiten, in welchen Unternehmen es sich leisten konnten, «unpolitisch zu sein», sind vorbei. Wir Industrievertreter müssen aufzeigen, welche Auswirkungen politische Entscheide auf die Unternehmen haben. Wir dürfen nicht warten, was die Politik macht, sondern wir müssen selbst aktiv werden.

Vielen Dank für das Gespräch, Peter Dietrich

Aktuelle Technik – 12/2016


Magazin Kolumne 12

Wir müssen das Konzept «Arbeitsplatz» neu definieren Der Arbeitsplatz ist tot – es lebe der Workspace! Wir befinden uns heute am Beginn der Workspace 4.0-Ära und damit in der vierten grossen Entwicklungsphase des Arbeitsplatzes

Oliver Bendig – Die Veränderung des modernen Arbeits­ erfolgen. Einerseits benötigt die moderne Art der platzes hin zum Workspace bringt für die Unternehmen Zusammenarbeit entsprechende organisatorische Ver­ eine ganze Reihe von Herausforderungen. Sowohl tech­ änderungen. Hierrachische Strukturen werden mit nische als auch Business­Prozesse müssen überarbei­ netzförmigen, agilen Strukturen in einer modernen tet werden. Derzeit haben die meisten Unternehmen Arbeitswelt ersetzt. Der Wandel weg von der Präsenz­ verschiedene Management­Infrastrukturen im Einsatz, hin zur Ergebniskultur verlangt andere Führungskon­ um die einzelnen Elemente eines Arbeitsplatzes, klas­ zepte, weg von der Kontrolle hin zum «Empowerment». sisch, mobil und über die Cloud, zu verwalten. Das ist komplex und aufwändig. Daher geht es für die IT klar in Kompetenz für den die Richtung eines einzigen Tools nach dem Motto «one Arbeitsplatz 4.0 aufbauen fits all», mit dem die Personal Clouds der Mitarbeiter Und nicht zuletzt sind auch die Mitarbeiter selbst gefor­ umfassend organisiert, verwaltet und technisch wie dert. Denn die Vorteile der smarten Arbeitsplätze rechtlich gesichert sowie nahtlos mit den Geschäftspro­ können nur von jenen optimal genutzt werden, die auch zessen verwoben werden können. die entsprechende Kompetenz dafür haben. Digital Natives bringen diese zumeist schon mit und können für neue Entwicklungen darauf aufbauen. Die sogenannten Arbeitsplatz 4.0 aktiv gestalten, um Chancen zu nutzen Digital Immigrants, jene also, die sich das notwendige Der Arbeitsplatz 4.0 ist aber nicht nur eine Herausforde­ Know­how erst im Erwachsenenalter aneignen, sollten rung für die IT. Die neue Art des Arbeitens erfordert jedenfalls eventuelle Hemmschwellen überwinden und auch Massnahmen im HR­Bereich, vor allem dann, wenn sich das erforderliche Wissen erwerben. Eine Auseinan­ auch die Chancen dieser weitreichenden Entwicklung dersetzung mit Themen wie Virtualität, Collaboration, genutzt werden sollen. Moderne Wissensarbeiter und Networking in flachen, internationalen Experten­Struk­ vor allem die ins digitale Zeitalter hineingeborene Gene­ turen ist empfehlenswert. Eine Self­Service­Mentalität, ration Y arbeiten in hohem Grad selbstorganisiert und Kenntnisse in der Nutzung von Mobiltechnologien und selbstbestimmt. Sie sind stark netzwerk­ und technolo­ für IT­Affine ein Interesse an Technologie sollten darü­ gieorientiert und benötigen die entsprechenden Rah­ ber hinaus zur Kompetenz­Ausstattung eines Work­ menbedingungen, um innovativ und effizient zum Erfolg space­Arbeitenden gehören. des Unternehmens beitragen zu können. Gleichzeitig Das Konzept Arbeitsplatz unterliegt dem Wandel und eröffnen die Veränderungen auch neue Chancen, etwa bedarf einer aktiv gestaltenden Neudefinition. Je besser für berufstätige Mütter, die von mehr Flexibilität und uns das gelingt, desto besser sind wir für den nächsten Souveränität in Sachen Ort und Zeit profitieren oder Schritt gerüstet. Denn auch die Arbeitsplatz­Revolu­ auch für ältere Mitarbeiter, deren langjährige Erfahrung tion 5.0 wird kommen. durch flexible Modelle und Technologien unkompliziert matrix42.com länger genutzt werden kann. Wandel in der Führungskultur Logischerweise muss mit den Veränderungen am Arbeitsplatz auch eine Veränderung in der Führung Aktuelle Technik – 12/2016


Magazin Digitalisierung 13

Intelligenz & Perfektion Intelligente Grafikdisplays

Strategietag Industrie 4.0

Disruptive Geschäftsmodelle und neue Märkte

Wie kommen Firmen an disruptive Geschäftsmodelle? Diese und weitere Fragen werden anfangs Januar am zweiten «Strategietag Industrie 4.0» in Rüschlikon beantwortet.

2. Schweizer Strategietag Industrie 4.0 Datum: 12.01.2017 Ort: Gottlieb Duttweiler Institute in Rüschlikon Zeit: 8:30 Uhr – 18:00 Uhr Kosten: Spezialpreis für produzierende Unternehmen: 990.–

• • • •

Bedieneinheit mit Touchpanel Zeichensätze SPI, I2C, RS-232 Grafikfunktionen

USB Starter Kit für PC • • • • •

Compiler Treiber CD USB Programmier-Board USB-Kabel optionale Aluminium Einbaublende

eDIP320-8 (4,2“)

Der Strategietag hat sich zum Ziel gesetzt, der Schweizer Industrie praxisorientierte und konkrete Impulse zu liefern, wie sie Industrie 4.0 umsetzen können. Dieses Jahr steht das Thema «Disruptive Geschäftsmodelle und neue Märkte» im Fokus. Bild: Euroforum

• 320x240 Pixel mit 136x105 mm • amber, blau und schwarz/weiss

eDIP240-7 (4,2“)

Bei vielen Firmen lag in den letzten Jahren Bei der zweiten Austragung steht diesmal der Fokus darin, ihre Produkte intelligenter das Thema «Disruptive Geschäftsmodelle zu machen. Diese können inzwischen Daten und neue Märkte» im Mittelpunkt. Daneben sammeln und aufgrund der Auswertungen werden in Fachforen und Referaten aber lassen sich bereits erhebliche Kosten auch andere Fragen beantwortet wie zum sparen zum Beispiel im Unterhalt. Während Beispiel jene nach Kooperationspartner­ gerade die so genannte «predictive main­ schaften oder wie man Innovationsför­ tenance» ein guter Einstieg ist in die Indus­ derung gezielt in Industrie 4.0 umsetzt. trie 4.0, stellt sich schliesslich dennoch die Zu den Referenten gehören unter anderem Frage: Wie gehen wir um mit all diesen Patrick Berhalter, CEO Berhalter AG, Urs Daten? Oder konkreter: Brauchen die Firmen Breitmeier, CEO Ruag Group, Dr. Frank in Zukunft ein neues Geschäftsmodell? Brode, Vorstand Neue Technologien bei der Diese Frage schwebt theoretisch bereits seit Harting Führungs AG, Thomas Wengi, Mana­ den Anfängen der Digitalisierung im Raum, ging Director GF Machining Solutions Inter­ und Firmen wie Uber, Amazon und Apple national SA und Dr. Alessandro Curioni, IBM haben ihre Chancen längst ergriffen. Nun Fellow, Vice President IBM Research in wollen auch Industriefirmen sie anpacken. Europa und Direktor des IBM Forschungs­ Doch wie? Für solche Fragen und Antworten zentrums Schweiz. ist der «Schweizer Industrietag» geschaf­ fen worden. Der Anlass hat bereits bei der ersten Austragung bewiesen, dass er ganz euroforum.ch/strategietagung konkrete Ansätze für Firmen liefern kann. Aktuelle Technik – 12/2016

• 240x128 Pixel mit 113x70 mm • amber, blau und schwarz/weiss

eDIPTFT43 (4,3“ TFT) • 480x272 Pixel mit 107x71mm • 65536 Farben

CH-5405 Baden-Dättwil Tel. 056 483 34 44 info@mpi.ch, www.mpi.ch

Distribution AG


Magazin Digitalisierung 14

Dell Technologies

Digitale Transformation – aktuelle Geschäftsmodelle in Gefahr

Laut einer Studie von Dell EMC beurteilen fast alle befragten Schweizer Businessentscheider ihren digitalen Reifegrad eher zurückhaltend. Nur gerade vier Prozent sehen sich in der Rolle der Digital Adopters.

Eine globale Umfrage von Dell Technologies trielle Revolution ist nicht weniger unbarm­ Sicherheit, rund um die Uhr verfügbare Ser­ zeigt, dass die Digitale Transformation für herzig als ihre Vorgängerinnen», kommen­ vices sowie schnelleren Informationszugang Schweizer Businessentscheider noch mit tiert Jeremy Burton, Chief Marketing Officer gerecht. 62 Prozent (weltweit 64 Prozent) einiger Unsicherheit verbunden ist. Rund bei Dell Technologies. «Wer nicht schritthält, agieren noch nicht auf Basis von Echt­ 4000 Studienteilnehmer aus 16 Ländern – in wird früher oder später untergehen. Auf­ zeit­Erkenntnissen. «Genau das sind die der Schweiz waren es 200 Befragte – äus­ schieben ist keine erfolgversprechende entscheidenden Erfolgsfaktoren in der digi­ serten hierbei ihre Meinung zur vierten Option mehr.» talen Ära. Werden sie verfehlt, könnte das industriellen Revolution. Demnach sehen der Beginn einer digitalen Krise sein», so 93 Prozent aller Schweizer Manager (welt­ Herausforderungen Jeremy Burton. weit 78 Prozent) digitale Start­ups als Bedro­ der Digitalen Transformation hung für das eigene Geschäft. Weltweit Nur wenige Unternehmen haben die digitale Durch Kunden unter Druck gesetzt sorgen sich 45 Prozent der Studienteil­ Transformation in der eigenen Organisation Getrieben werden die digitalen Veränderun­ nehmer, dass ihre heutigen Geschäftsmo­ schon weitgehend abgeschlossen. Entspre­ gen gemäss 71 Prozent der Schweizer Busi­ delle im Wettbewerb gegen nativ digitale chend verfügen die meisten Unternehmen nessentscheider von Wettbewerbern und Start­ups in spätestens fünf Jahren obsolet noch nicht über einen ganzheitlichen Start­ups; etwas weniger stark ist der Druck sein könnten – die Schweiz liegt mit einem Lösungsansatz, mit dem sie die digitale durch Vorstandsstab und Geschäftsleitung Umfrageresultat von 60 Prozent sogar deut­ Herausforderung angehen können. Um die (46 Prozent) sowie durch Kunden (33 Pro­ Digitalisierung künftig auch hierzulande zent). Im Kontrast dazu stehen die globalen lich über diesem Wert. Gerade in der Schweiz spüren viele erfolgreich voranzutreiben, muss die digi­ Resultate der Studie: Weltweit gaben 56 Pro­ Unternehmen schon jetzt den Druck zu han­ tale Transformation gemäss 74 Prozent der zent an, dass sie durch ihre Kunden unter deln: 71 Prozent der Schweizer Befragten Schweizer und 73 Prozent der restlichen erheblichem Veränderungsdruck stehen, berichten von massiven Marktveränderun­ Studienteilnehmer künftig quer durch das Wettbewerber/Start­ups (46 Prozent) und gen in den vergangenen drei Jahren im ganze Unternehmen auf breiterer Front vor­ Vorstandsstab/Geschäftsleitung (41 Pro­ Zusammenhang mit der fortschreitenden angetrieben werden. zent) wurden am zweit­ und dritthäufigsten Nach eigenem Bekunden werden derzeit als Faktoren angegeben. Digitalisierung und neuen Anwendungen im Internet der Dinge – auch hier ist eine Dis­ nur 38 Prozent der Schweizer Firmen (welt­ krepanz zu den globalen Umfragewerten weit 36 Prozent) wichtigen Anforderungen delltechnologies.com (52 Prozent) sichtbar. «Die vierte indus­ ihrer Kunden im Hinblick auf verbesserte

Aktuelle Technik – 12/2016


Magazin Messenachschau 15

SPS IPC Drives

SPS IPC Drives 2016 weiter auf Erfolgskurs

Auch bei der 27. Ausgabe war der ausgeprägte und die Messe auszeichnende Arbeitscharakter auf den Ständen deutlich spürbar.

Bild: Mesago/ Thomas Geiger

Die SPS IPC Drives zeigte sich auch in diesem Jahr wieder als bedeutender internationaler Marktplatz der Automatisierungsbranche und somit als eine der wich­ tigsten Adressen zum Jahresende. Vom 22. – 24.11.2016 sendete die Veranstaltung wie erwartet richtungsweisende Signale für das kommende Geschäftsjahr. Mit 523 Unternehmen aus 44 Ländern neben Deutschland bestätigte die SPS IPC Drives zudem ihre starke internationale Position. Im kommen­ den Jahr findet die SPS IPC Drives vom 28. – 30.11.2017 im Messezentrum Nürnberg statt. Die Zahlen von Europas führender Automatisie­ rungsmesse sprechen auch 2016 für sich: Über 63 000 Fachbesucher und 1601 Aussteller nutzten die SPS IPC Drives als internationale Business­Plattform. Besucher aus aller Welt konnten sich über eine facettenreiche Produktvielfalt, Lösungen, Innovationen und Trends der elektrischen Automatisierungstechnik informieren. Expertenwissen für wegweisende Technologien Konkrete Anwendungsbeispiele und Konzepte für Industrie 4.0 zeigte die SPS IPC Drives 2016 auf der gleichnamigen Industrie 4.0 Area sowie auf einer Viel­ zahl von Messeständen. Die Messeforen des VDMA und ZVEI waren ebenso beliebte Anlaufpunkte, insbeson­ dere bei den Angeboten zu Industrie  4.0. Besucher

hatten die Möglichkeit über den aktuellen Stand der Technik sowie deren Einsatzmöglichkeiten in der Praxis zu diskutieren. Erste Stimmen zur SPS IPC Drives 2016 «Die SPS IPC Drives 2016 war sehr gut besucht. Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Die SPS bestätigt einmal mehr ihre Strahlkraft und Internationalität. Industrie 4.0 wird hier sehr greifbar, sehr praktikabel und führt für uns zu konkreten Kundenprojekten», sagte Dr. Steffen Haack, Mitglied des Bereichsvorstan­ des mit Zuständigkeit für Industrial Applications und Vertrieb, Bosch Rexroth AG. Und Andrey Nikishin, Future Technologies Projects Director, bei der Firma Kaspersky Lab UK Ltd., meinte: «Wir sind dieses Jahr zum ersten Mal dabei und sehr beeindruckt von der Grösse dieser Messe wie auch von ihrem hoch qualifizierten Publikum. Wir haben Men­ schen aus den unterschiedlichsten Ländern dieser Welt kennengelernt, von Korea bis Mexico, von Indien bis Brasilien. Von einem Ort aus erreichen wir die meisten Regionen der Welt.»

mesago.de Aktuelle Technik – 12/2016


Magazin Messe 16

Electronica 2016

Internet der Dinge revolutioniert die Elektronikindustrie

Unter dem Motto «Vernetzte Welten – Aber sicher!» fand die grösste Elektronikfachmesse – die Electronica – in München statt. 2913 Unternehmen aus über 50 Ländern zeigten dazu passend ihre Lösungen. unter den Besuchern steigerte sich im Ver­ gleich zur Vorveranstaltung noch einmal, wie die Umfrage der Gelszus Messe­Markt­ forschung zeigt: 99 Prozent bewerteten die Veranstaltung mit ausgezeichnet bis gut. Zu den Top­Besucherländern zählten neben Deutschland – in dieser Reihenfolge – Italien, Österreich, Grossbritannien und USA, Nordirland, Frankreich, Schweiz, Israel, Rus­ sische Föderation, Polen, Slowenien. Einen signifikanten Anstieg gab es aus Frankreich, China, Slowenien, Türkei und Israel.

Die 2913 Aussteller sind ein Plus von sieben Prozent gegenüber der Vor veranstaltung. Die nächste Electronica findet von 13. bis 16. November 2018 statt. Bild: Messe München

Starkes Rahmenprogramm Auf das Motto «Vernetzte Welten – Aber sicher!», stimmten sich am ersten Messetag führende Köpfe der Halbleiterindustrie, OEMs und Wissenschaft im Rahmen des CEO Roundtables ein. Die Diskussion zeigte: Sicherheit ist wichtig und gleichzeitig hochkomplex. Im Schulterschluss mit der IT­Branche ist sie aber zu bewerkstelligen. Das Internet der Dinge und Cyber Security waren auch Themenschwerpunkte bei der Embedded Platforms Conference, die eben­ falls mit einem Teilnehmerplus zu Ende ging. Insgesamt nahmen 218 Besucher teil. Eben­ falls erfolgreich verlief die IT2Industry, die internationale Fachmesse und Open Confe­ rence für intelligente, digital vernetzte Arbeitswelten. Hier informierten sich die Besucher über die Themen Industriesoft­ ware & Systeme, Industrielle IT­Security, Big Data & Cloud, Smart Factory, M2M­Kommu­ nikation und Embedded Systems.

Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München, resümiert: «Die diesjährige Elec­ tronica hat eindrucksvoll gezeigt, wie sich unsere Lebenswelten zukünftig vernetzen und dadurch unser Alltag neu gestaltet wird.» Kurt Sievers, Fachbeiratsvorsitzen­ der der Electronica, European Vice Presi­ dent und General Manager Automotive, NXP Semiconductors, ergänzt: «Doch smarte Technologien und Anwendungen machen es unumgänglich, dass neue Security­Lösun­ gen mit dieser Entwicklung Schritt halten. Security by Design ist eine wichtige Leitlinie für die Industrie.» Dieser komme künftig eine tragende Rolle zu, so Christoph Stop­ pok, Geschäftsführer der Fachverbände Electronic Components and Systems sowie PCB and Electronic Systems des ZVEI (Zen­ tralverband der Elektrotechnik­ und Elektro­ nikindustrie). «Denn nur wenn es gelingt, Erfolgreicher Start technologische Produkte über die Kompo­ für Electronica Fast Forward nente sicher zu machen, wird das Vertrauen Erstmals stellte die Electronica mit ihrer bei den Verbrauchern gefördert und lassen neuen Start­up­Plattform angehende Grün­ sich intel ligente Geräte erfolgreich ver­ der und Start­ups in den Mittelpunkt. Vier kaufen.» Dass Sicherheit bei vernetzten Tage wetteiferten 35 Teilnehmer aus aller Geräten essentiell ist, dessen sind sich die Welt um den «Electronica Fast Forward Verbraucher weltweit bewusst, wie das Award». Sie zeigten, welche Innovations­ Ergebnis des Electronica Trend­Index zeigt. kraft und Dynamik in der Elektronik steckt und gaben mit ihren Ideen wichtige Impulse an die Industrie. Zahlen und Fakten zur Messe Rund 73 000 Fachbesucher aus 88 Ländern electronica.de kamen nach München. Die Zufriedenheit Aktuelle Technik – 12/2016


Sudoku 5

9 1

4 7

6 1

8 a

b

2 2

4

7

5

8

6

4

c

5

4 8

Gewinnen Sie mit «at – Aktuelle Technik» eine Flasche Champagner «Lanson Black Label Brut» Die Teilnahme ist einfach: Lösen Sie das Sudoku und übertragen Sie die drei Lösungszahlen, inkl. Anschrift, in das vorbereitete Formular auf: aktuelletechnik.ch/sudoku Oder schicken Sie die Lösungszahlen an: eugen.albisser@blverlag.ch

2 4

8

2

5

2

3

1

9

6

4

5

2

Teilnahmeschluss ist der 18. Januar 2017. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preise sind nicht übertragbar. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt.

7

Gewinnspiel

Die Schweizer Fachmesse für Pumpen, Armaturen und Prozesse

PUMPS & VALVES Messe Zürich I Halle 4 I 08. - 09. Februar 2017

www.pumps-valves.ch

In Kooperation mit:

RegistrierungsCode für Ihren gratis Eintritt:

3083 (Wert CHF 30.-)

7 8. – 9. Februar, Messe Zürich, Halle 3 In Kooperation mit:


Magazin Firmen Fakten Märkte 18

Technologietrends für zukünftige Innovationen Der Kongress «Virtuelle Instrumente in der Praxis 2016» bot knapp 700 Besuchern eine Plattform zum Austausch über industrierelevante Entwicklungen

National Instruments trägt seit Jahrzehnten mit seinen Systemen für Ingenieure und Wissenschaftler zur Bewältigung der welt­ weit grössten technischen Herausfor de­ rungen bei. Das Unternehmen lud vom 26. bis 28. Oktober 2016 bereits zum 21. Mal zum Technologie­ und Anwenderkongress «Virtuelle Instrumente in der Praxis» nach Fürstenfeldbruck ein. Im Veranstaltungsfo­ rum Fürstenfeld wurde unter anderem dis­ kutiert, warum das industrielle Internet der Dinge und Big Analog Data nicht mehr nur Trends, sondern bereits Realität sind. Highlights der Technologie vorgestellt Im Mittelpunkt standen die neuesten tech­ nologischen Entwicklungen der NI­Platt­ form und die dazugehörigen Ökosysteme sowie Trends und Lösungen rund um die Themenbereiche Embedded sowie Mess­ und Automatisierungstechnik. Rund 700 Teilnehmer nahmen an den Vorträgen und Workshops teil, u. a. zu Themen wie RF

Aktuelle Technik – 12/2016

Design & Test, Verification & Validation und Data Management. Nach der Begrüssung der Teilnehmer durch Michael Dams, Director Sales Central and Eastern Europe bei NI, stand die Key­ note am Mittwoch unter dem Motto «Neue Wege bei Mess­ und Prüfanwendungen dank einer Plattform und eines Ökosys­ tems». Rahman Jamal, Global Technology & Marketing Director bei NI, präsentierte neue Technologien sowie Toptrends und demon­ strierte anhand von Anwendungsbeispielen die Vorteile eines plattformbasierten Ansat­ zes und des entsprechenden Ökosystems. Gleichzeitig erläuterte er die Auswirkungen auf heutige Geschäftsmodelle und die Wirt­ schaft allgemein. Ausblick auf die Trends und Innovationen Der zweite Kongresstag wurde von Charles Schroeder, Vice President of Product Marke­ ting, RF and Wireless Communications bei NI, eröffnet. In seiner Keynote gab er einen


Aus Prinzip vielseitig

Sie suchen ein modulares Füllstandmessgerät? OPTIWAVE 5200 ist die Antwort. Mit über 90 Jahren Forschung und Entwicklung haben Innovationen bei KROHNE Tradition. Der neue OPTIWAVE 5200 eignet sich perfekt für eine Vielzahl von Anwendungen und Montagepositionen. Das 2-Leiter-FMCW-Füllstandmessgerät mit 10 GHz für Flüssigkeiten bietet mit seiner modularen Gehäuse- und Antennen-konstruktion eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit. Ausblick auf die Trends, Innovationen und Technologien für die Mess-, Prüf-, Steuer- und Regelungsbranche. Er erläuterte ausserdem, wie die NIPlattform wegbereitende technische Fortschritte in den Bereichen Massive MIMO, mm-Wellen, Wireless Gigabit und TSN ermöglicht, mit denen Unternehmen völlig neue Wege beschreiten können. Insgesamt über 40 Partner und Systemintegratoren präsentierten zudem im Rahmen der begleitenden Fachausstellung ihre Lösungen und Produkte. Auch die beliebte Get-together-Party stand am ersten Kongressabend wieder auf dem Programm und bot die ideale Gelegenheit zum Austausch mit Referenten, Ausstellern, NI-Experten und Besuchern. Die eingereichten Anwenderberichte wurden in einem begleitenden Tagungsband veröffentlicht, der als «Virtuelle Instrumente in der Praxis 2016. Begleitband zum 21. VIP-Kongress» im VDE Verlag erschienen ist. Der Tagungsband ist in diesem Jahr auch erstmals online abrufbar. ni.com/switzerland

Der Kongress fand bereits zum 21. Mal statt und zog einmal mehr zahlreiche Besucher an. Bild: National Instruments

Das Schnellkupplungssystem erlaubt das Entfernen des Messumformers unter Prozessbedingungen und eine volle Drehung um 360°. Für zusätzlichen Komfort sorgt der direkte Zugriff auf das Bedienfeld der Anzeige, ohne vorheriges Öffnen der Abdeckung. Ausserdem bietet KROHNE mit dem getrennten Messumformer als einziger Hersteller volle Anzeige- und Konfiguriermöglichkeiten aus einer Entfernung von bis zu 100 m. Der OPTIWAVE 5200 ist für die Verwendung in sicherheitsgerichteten Steuerungen (SIL2) gemäss IEC 61508 konstruiert. Sein Antennensortiment macht auch vor korrosiven Produkten nicht halt und eignet sich ideal für die Chemie-, Öl- und Gas- sowie Abwasserindustrie. Da, wo andere Messgeräte an ihre Grenzen stossen, lässt sich der OPTIWAVE 5200 problemlos in eine Vielzahl von Prozessen einbinden. KROHNE – Prozessmesstechnik ist unsere Welt. KROHNE AG Uferstrasse 90 4019 Basel Tel. 061 638 30 30 Fax. 061 638 30 40 info@krohne.ch


Magazin Firmen Fakten Märkte 20

Zweiter Titel im Wettbewerb «Excellence in Production» Harting Applied Technologies hat es erneut geschafft: Die Tochter­ gesellschaft gewann zum zweiten Mal den Wettbewerb in der Kategorie «Interner Werkzeugbau unter 50 Mitarbeiter». Bereits 2014 war das Unternehmen Sieger in dieser Kategorie geworden. Das Team um Geschäftsführer Dr. Volker Franke und Rainer Hussmann, Leiter Werkzeugbau, freute sich über diese hervor­ ragende Auszeichnung. Innerhalb der Harting Technologiegruppe entwickelt, konstruiert und fertigt das Unternehmen hochpräzise Spritzgiessformen, Druckgusswerkzeuge und Stanz­Biege­ Werkzeuge für die Elektro­ und Automobilindustrie. Die Anwen­ dungen der Produkte reichen von grossen Gehäusebauteilen für Steckverbinder aus Kunststoff und Aluminium bis zu Mikrospritzgusskomponenten mit höchsten Ansprüchen. harting.ch

Auszeichnung für Interaktive Kommunikationsplattform von Bosch Rexroth Die Industriesoftware ActiveCockpit erfasst, verarbeitet und visualisiert Fertigungsdaten in Echtzeit. Dabei werden IT­Anwen­ dungen wie Fertigungsplanung, Qualitätsdatenverwaltung und Email­Versand mit Softwarefunktionen von Maschinen und Anlagen vernetzt. Kennzahlen werden anschaulich aufbereitet und in Echtzeit zur Verfügung gestellt, beispielsweise auf einem grossen Touchscreen direkt an der Fertigungslinie oder auf einem Tablet interaktiv vor Ort. Dadurch werden Entscheidungen und Prozessoptimierungen beschleunigt und die Produktivität erhöht. Bei der Gestaltung der Software lag der Fokus darauf, die Erfahrung von Mitarbeitern im Hinblick auf eine gute User­Experi­ ence einfliessen zu lassen. Die Entwickler von Bosch Rexroth ermittelten, was die User genau brauchen. Das Ergebnis ist eine übersichtliche und anwenderfreundliche Oberfläche. boschrexroth.com

Gemeinsam gegen Stolperfallen – dank dem Stolperparcours der Suva Sechs Oensinger Unternehmen schlossen sich zusammen, um ihre Mitarbeitenden rund um Sturz­ und Stolperunfälle zu sensibi­ lisieren. Ende Oktober gingen rund 400 Mitarbeitende dieser Unternehmen durch den Stolperparcours der Suva. Die Hörmann Schweiz AG stellte dazu ihr Areal zur Verfügung, die Firmen Havi Logistics AG, Lanz Oensingen AG, Stebler AG Oensingen, Imoberdorf AG und Gyger Elektromotoren GmbH schlossen sich an. Suva bietet mehrere Präventionsmodule an, um Sturz­ und Stolperunfälle zu reduzieren. Der Stolperparcours ist nur eines davon. Seine 13 Elemente simulieren die verschiedensten Aus­ gangslagen und trainieren erlebnisorientiert das richtige Verhalten. suva.ch

Konzerne investieren in Cyber-Sicherheit und digitale Revolution Weltweit planen 58 Prozent der Chefetagen, in den nächsten drei Jahren in Cyber­Sicherheits­Tools zu investieren. Gleichzeitig sollen digitale Technologien der nächsten Generation – wie bei­ spielsweise Mobil­ und Cloud­Technologien, Kollaborations­Soft­ ware oder Anwendungs­Services – ausgebaut werden. Das sind die Ergebnisse einer weltweiten Studie der Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag von CSC (NYSE: CSC). Dazu wurden kürzlich weltweit mehr als 500 Top­Führungskräfte aus 19 Ländern befragt. Das Thema Cybersicherheit steht bei den Firmen­Chefs weltweit in den kommenden drei Jahren hoch im Kurs. Nur ein Drittel der Firmen nutzt aktuell schon Technologien, um die Netzsicherheit zu gewährleisten. «Der Umbau zur Next­Generation­IT», sagt Volker Hische, General Manager von CSC Schweiz, «wird gerade in Schweizer Chefetagen mit Hochdruck vorangetrieben.» csc.com/ch

Aktuelle Technik – 12/2016


Magazin Firmen Fakten Märkte 21

Digitalisierung — neue Wege für die Instandhaltung?! Am 8. und 9. Februar 2017 findet in Zürich bereits zum 10. Mal die Messe Maintenance Schweiz statt. Parallel zu dieser Instandhaltungsmesse organisiert der Messeveranstalter Easyfairs mit der «Pumps & Valves» erstmals eine eigene Fachmesse. Hauptzielgruppe der «Pumps & Valves» sind Geschäftsführer, Ingenieure, Produktionsleiter, Techniker und Technische Einkäufer sowie Anlagenbauer und Projektleiter aus der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelbranche sowie dem Maschinenbau. Ausstellerseitig spricht die Messe vor allem Unternehmen an, die Lösungen, Informationen und Innovationen zu den Themen Antriebstechnik, Dichtungen, Dienstleistungen, Industriepumpen anbieten. easyfairs.com

Für Extremsituationen gewappnet Minus 40 Grad Celsius, Schocks, Vibrationen und Nässe – die Geräte von Syslogic sind für Extremsituationen konzipiert. Seit 30 Jahren entwickelt und fertigt das Unternehmen mit Niederlassungen in Deutschland und in der Schweiz ultrarobuste Embedded Computer und HMI-Systeme, die für fast jede Situation gewappnet sind. Doch nicht nur die Produkte von Syslogic trotzen äusseren Einflüssen. Auch das Unternehmen selbst hat sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt und diese erfolgreich gemeistert. Christian Binder, Geschäftsführer und Mitgründer von Syslogic, sagt: «Zum 30-jährigen Firmenjubiläum können wir mit Fug und Recht behaupten, dass wir als Unternehmen für Extremsituationen gewappnet sind.» syslogic.com

ZHAW-Masterstudenten entwickeln neuartigen 3D-Drucker Dank eines sechsachsigen 3D-Druck-Verfahrens können neu auch stark überhängende Geometrien – wie beispielsweise kugelförmige Objekte – hergestellt werden, ohne dass dazu eine zusätzliche Stützstruktur notwendig ist. Möglich gemacht haben dies Denis Herrmann und Oliver Tolar, zwei Masterstudenten an der ZHAW School of Engineering. Die beiden Studierenden haben den Prototyp eines neuartigen 3D-Druckers entwickelt. Ihre Methode beruht auf dem weit verbreiteten und kostengünstigen Schmelzschichtverfahren. Das Besondere an ihrem neu entwickelten Gerät ist, dass nicht nur der Druckkopf, sondern auch die Druckplatte beweglich ist. Bei herkömmlichen 3D-Druckern, die mit dem Schmelzschichtverfahren arbeiten, war bislang ab einem bestimmten Winkel

eine Stützstruktur notwendig. «Mit unserem Gerät», so Denis Herrmann, «können Überhänge ohne zusätzliche Stützstruktur gedruckt werden. Das spart Material und Druckzeit.» Ausserdem würden Stützstrukturen oft sichtbare Spuren hinterlassen, die manuell entfernt werden müssten. «Dieser zusätzliche Arbeitsschritt entfällt dank unserer Methode ebenfalls.» zhaw.ch

EMS

Mit 15 SMT-Linien in fünf Werken, darunter RAFI Eltec in Überlingen und RAFI in Berg, zählt die RAFI-Gruppe zu den zehn größten deutschen Elektronikfertigern. RAFI bietet das komplette EMS-Portfolio, von der elektronischen Baugruppe bis zum kompletten Gerät.

ems@rafi.de www.rafi.de

Aktuelle Technik – 12/2016


Magazin Firmen Fakten Märkte 22

Mit Pioniergeist und Innovation zum Global Player Im Rahmen der GlobalConnect, Deutsch­ lands grösster Plattform für Export und Internationalisierung, wurde 2016 bereits zum fünften Mal der «GlobalConnect­ Award» ausgeschrieben. Die bundesweit und branchenübergreifend vergebene Auszeichnung würdigt herausragende unternehmerische Leistungen im Auslands­ geschäft. In der Kategorie «Global Player», in welcher die Sick AG obenauf schwang, werden nur Unternehmen berücksichtigt, die Geschäfts­ und Fertigungsprozesse erfolgreich global vernetzen und integrie­ ren sowie einen besonderen Beitrag für

Umwelt und Gesellschaft leisten. Die Exper­ tenjury bewertete insbesondere die Krite­ rien «weltweite Präsenz», «soziale und ökologische Standards» sowie «Alleinstel­ lungsmerkmal». «Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung», so Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG. «Diese ist für uns Bestätigung und Ansporn zugleich, da 70 Jahre globale Entwicklung von Sick gewürdigt werden.» Auch künftig werde das Unternehmen in der Sensortech­ nologie Massstäbe im weltweiten Umfeld setzen und für Vertrauen in sinnvolle und nachhaltige Technologien werben. sick.ch

Ineltro AG und Winstar Display verstärken Zusammenarbeit Die Ineltro AG in Regensdorf und Winstar Display Co., Ltd., intensivieren ihre Zusam­ menarbeit mit Fokus auf industrielle LCD­Displays der Baureihen OLED, VATN und TFT. Auch sehr anspruchsvolle Appli­ kationen können mit diesen drei Techno­ logien in den meisten Fällen abgedeckt werden. Die Lösungsfindung wird bei Winstar durch ein breites Sortiment an verschiedenen Grössen und Charakter – und nicht zuletzt dank der übersichtlichen Homepage – einfach gemacht. Gegründet im Jahr 1998, hat sich Winstar von Anfang an mit Erfolg auf die Herstellung und die Entwicklung von qualitativ hochwertigen

Neuer Managing Director der Interxion (Schweiz) AG Die Interxion (Schweiz) AG, führender Anbieter von Carrier­neutralen Rechenzen­ trumsdienstleistungen für Colocation, gibt bekannt, dass Hans Jörg Denzler neu die Leitung als Managing Director übernimmt. Hans Jörg Denzler bringt mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in der Industrie­ und Telecom­Branche mit, davon sieben Jahre als CEO der Colt Technology AG (Schweiz) und vier Jahre im Management­Board der Sunrise Communications AG. Er verfügt über breite Kenntnisse in den Bereichen Informations­ und Kommunikationstechno­

logie – insbesondere auch Cloud­Services, einer der wichtigsten Treiber für das erfolg­ reiche Wachstum von Interxion in der Schweiz. Das schnell wachsende Datenvo­ lumen sowie die Entwicklung des Einsatzes von Cloud­Services in Europa deuten auf eine beschleunigte Nachfrage nach Hoch­ leistungsrechenzentren hin. Peter Moebius, der bisherige Managing Director von Interxion in der Schweiz, wird Ende 2016 in den Ruhestand treten. Er wird aber weiter­ hin seine Erfahrungen nutzen, um Kunden in der digitalen Wirtschaft zu beraten. interxion.com/ch

Aktuelle Technik – 12/2016

industriellen Produkten wie LCD­Displays (einschliesslich monochrome TN/STN/FSTN LCM, COG LCD) konzentriert. Auch das Geschäftsmodell LVHM (Low Volume High Mix) verhilft dem Hersteller zu seinem guten Namen. Die hohen Beschaffungs­ anforderungen im Markt können damit in den meisten Fällen erfüllt werden. Ein hervorragendes Preis­/Leistungsverhältnis und eine schnelle Logistik garantieren die Wettbewerbsfähigkeit. Als Marktführer widmet sich Winstar kontinuierlich der Verbesserung bestehender Produkte sowie der Erforschung und Entwicklung von neuen Technologien. ineltro.ch


Magazin Firmen Fakten Märkte 23

Pepperl+Fuchs verstärkt sich für mobilen Explosionsschutz Pepperl+Fuchs ist weltweit führend im elektrischen Explosionsschutz und der Sensorik und hat die Übernahme der ecom instruments GmbH, Weltmarktführer für mobile Industriegeräte für explosionsge­ fährdete Bereiche, bekannt gegeben. Damit erweitert Pepperl+Fuchs sein Produktport­ folio und sein Know­how im Bereich Explo­ sionsschutz um mobile Lösungen. «Mit ecom instruments konnten wir einen

Branchenpionier gewinnen, der seine Vorreiter­ und Führungsrolle im mobilen Explosionsschutz seit Jahrzehnten immer wieder zuverlässig unter Beweis stellt, sukzessive ausbaut – mit zuletzt 15 Prozent Wachstum – und uns mit seinem zukunfts­ weisenden und unvergleichlichem Portfolio am Standort Assamstadt optimal ergänzt», sagt Dr. Gunter Kegel, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Pepperl+Fuchs. pepperl­fuchs.ch

MiniSKiiP®

The SPRiNG Makes the Difference 100-Jahr-Jubiläum des ABB-Forschungszentrums ABB feiert das 100­jährige Bestehen des schwedischen Forschungszent­ rums im Beisein von Schwedens König Carl XVI. Gustaf, dem Vorsitzenden der ABB­Konzernleitung Ulrich Spiess­ hofer, dem schwedischen Energie­ minister Ibrahim Baylan sowie einer Reihe von weiteren nationalen und lokalen Persönlichkeiten. Einige der bahnbrechenden Innovationen von ABB – wie der erste mikroprozes­ sorgesteuerte Industrieroboter, der die Ära moderner Industrieroboter eröffnete, oder der erste Hochspan­ nungsgleichstrom­Leistungsschalter – wurden im Forschungszentrum entwickelt. Anlässlich der Hundertjahr­ feier hat ABB das neue Wachstumscen­ ter SynerLeap eingeweiht, dessen Schwerpunkt auf der Digitalisierung der Industrie liegt. An der Veranstaltung haben über 200 Gäste teilgenommen. abb.ch

2kW up to 90kW Extensive and flexible platform up to 1700V and 400A Shortest assembly time with solder-free SPRiNG Technology Less material usage with MiniSKiiP Dual: replacement of copper bus bars by PCB Also available with pre-applied high performance thermal paste

Motor Drives

Solar Energy

www.semikron.com

Power Quality

Power Supplies shop.semikron.com

SEMIKRON AG, Industriestrasse 19, 8304 Wallisellen, Tel. 044 914 13 33, Fax 044 914 13 30, www.semikron.com, sales.skch@semikron.com


Magazin Agenda 24

Datierte Veranstaltungen

26. Januar 2017 Informationsveranstaltung zum Thema «Schaltschrank-Klimatisierung / Wasserkühlung als System» Programm Vormittag: – Grundlagen zur Bestimmung der Schrankinnentemperatur nach EN 61439-1 – Schaltschrank-Klimatisierung Nachmittag: – Wasserkühlung als System Kursort: Frauenfeld Carl Geisser AG, Hungerbüelstrasse 22, 8500 Frauenfeld, Tel. +41 44 806 65 00 carlgeisser.ch

Januar 2017 Die Automation Academy Schweiz bietet folgende Kurse an: > 23. — 24. Januar 2017, Kursdauer: 2 Tage, SEM210 — Automation Studio Training: Basics Mit dem Automation Studio werden alle Steuerungskomponenten von B & R konfiguriert und programmiert. Einen Überblick über alle Produktgruppen, die Erstinbetriebnahme einer Steuerung, die Funktionsweise der Laufzeitumgebung sowie das Erkennen der integrierten Konfigurations- und Diagnosemöglichkeiten. > 25. Januar 2017, Kursdauer: 1 Tag, SEM246 — Automation Studio Workshop: IEC 61131-3 textuelle Programmiersprache ST Die Programmiersprachen der IEC 61131-3 stellen einen standardisierten Zugang zur Steuerungsprogrammierung dar. Einfache und dennoch leistungsfähige Sprachkonstrukte erleichtern die Programmierung einer Vielzahl von Steuerungssystemen. > 26. — 27. Januar, Kursdauer: 2 Tage, SEM250 — Automation Studio Training: Speicher-/ Datenverwaltung Die Aufgabe einer Steuerung ist heute neben der klassischen Steuerungstechnik die Datenerfassung- und aufbereitung für übergeordnete Systeme sowie die Kommunikation zu einer Vielzahl von Geräten im Maschinenverbund. Kursort: Frauenfeld Anmeldung und Info unter: training.ch@br-automation.com B & R Industrie Automation AG Langfeldstrasse 90, 8500 Frauenfeld, Telefon +41 52 728 00 55 br-automation.com

Aktuelle Technik – 12/2016

24. Januar bis 28. Februar 2017 Kurse von Omni Ray > Industrieautomation MELSEC SPS Programmierung mit GX-Works 2/3 Datum: 24. — 25. Januar 2017 / Nr. 5021 > X2 Bediengeräte und iX-Developer Datum: 26. Januar 2017 / Nr. 5041 > Gebäudeautomation LTRAIN-LINX 22. — 24. Februar 2017 / Nr. 4011 LTRAIN-GRAPHICS 27. — 28. Februar 2017 / Nr. 4061 Kursort: Dübendorf, Im Schörli 5 Omni Ray AG, Im Schörli 5, 8600 Dübendorf, Tel. +41 44 802 28 80, omniray.ch

25. Januar 2017 Photovoltaik-Industrietag PV-Labor Mit dem 1. Photovoltaik-Industrietag stellt das PV-Labor von Professor Urs Muntwyler der Berner Fachhochschule seine Forschungs- und Lehrtätigkeit vor. Es werden aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt, und ein KTI-Experte erläutert, wie Firmen von KTI-Innovationsprojekte mit dem PV-Labor der BFH profitieren können. Studierende und Diplomanden stellen ihre Projekte vor, so die Planung von PV-Anlagen auf dem neuen Campus der BFH in Biel. Datum: 25. Januar 2017 Kursort: Burgdorf Anmeldeschluss: 15. Januar 2017 unter pftest.ch PV-Labor BFH, Jlcoweg 1, 3400 Burgdorf, Tel. +41 34 426 68 39 bfh.ch, andre.werder@bfh.ch Laufende Veranstaltungen

2017 Schulungen bei Beckhoff – TwinCAT — Basisschulung (3 Tage) – TwinCAT — Motion (2-tägig) – Inbetriebnahme und Service mit Twin-CAT (3 Tage) – EtherCAT-Training (1 Tag) – Industrie-PC, Embedded PC, Control Panels (1 Tag) – TwinSafe-Training (1 Tag) Beckhoff Automation AG, Rheinweg 9, 8200 Schaffhausen, beckhoff.ch


2017 Schmersal Seminarprogramm: tec.nicum academy Die tec.nicum academy bietet ein umfassendes Schulungs- und Seminarprogramm zum Thema Maschinen- und Anlagensicherheit. Schmersal Schweiz AG, Moosmattstrasse 3, 8905 Arni info-ch@schmersal.com

2017 Workshops bei Sigmatek – Workshop SPS & HMI (4 Tage) – Workshop Motion (½ Tag) – Workshop Safety (½ Tag) – Schnupperkurs Starterkit (1 Tag) Sigmatek Schweiz AG, Schmittestrasse 9, 8308 Illnau sigmatek-automation.ch

2017 Sitrain Terminplan 2017 Neue Kurse Auch 2017 bietet Sitrain, das Aus- und Weiterbildungszentrum von Siemens DF/PD, spannende und lehrreiche Kurse an. Nebst den bewährten Kursen zu Simatic, Sinumerik, Safety und Antriebstechnik werden viele neue Kurse mit Praxisteil angeboten. So sind Teilnehmer dieser Anwender-Kurse in der Lage, sämtliche Funktionen praktisch kennenzulernen und sowohl den Aufbau wie auch die Arbeitsweise einer Werkzeugmaschine mit CNC-Steuerung und -Antrieben praxisbezogen zu erlernen. Der Kurs «CE-Kennzeichnung & Funktionale Sicherheit im Maschinen und Anlagenbau (ST-FASAFN)» ist neu im Sitrain-Angebot und vermittelt umfangreiches Wissen von der Risikobeurteilung über die Erstellung von Sicherheitskonzepten bis zur CE-Kennzeichnung. Fünf neue Kurse bietet auch der Bereich «Industrielle Kommunikation» an. Zusätzlich zur Kurserweiterung werden aus dem Sitrain Certification Program die entsprechenden Zertifizierungen angeboten. Diese weltweite Zertifizierung ist auf die aktuellen Anforderungen der Industrie zugeschnitten und kann in den Themen drahtgebundene Netzwerke (Switching und Routing), drahtlose Netzwerke (IWLAN) und Security erworben werden. Die Kursliste mit sämtlichen Terminen und Preisen ist online abrufbar. Siemens Schweiz AG, industry.ch@siemens.com siemens.ch/sitrain


Automation Transportsysteme 26

Sigmatek

Wendiger Eurobox-Transporter für Industrie 4.0

Eine komplexe Neuentwicklung von Steuerungs-, Sicherheits- und Antriebstechnik sowie Kameratechnik und Kommunikation über WLAN.

Technische Produkte – von kleineren Einzel­ innerhalb von Produktionswerken ebenfalls tionshalle im Einsatz sind.» Und genau produkten wie Handys über Autos bis zu in die Gesamtautomation mit einbezogen dafür entwickelte er mit seinem Team ein sehr grossen Produktionsmaschinen – werden.» Und weil fix installierte Handling­ intelligentes fahrerloses System: Agumos bestehen überwiegend aus kleinen Teilen. und Fördersysteme zu wenig flexibel sind, Q40. Der «Transport­Würfel» bietet Platz Es gilt, die für die jeweilige Variante nötigen spezialisiert sich Melkus Mechatronic auf die für 40 × 60 cm grosse Transportbehälter Teile im Produktionsprozess dorthin zu brin­ Entwicklung und Herstellung von fahrerlo­ mit einer Nutzlast bis 60 kg und ist mit 40 × 40 × 40 cm Grund fläche extrem kom­ gen, wo sie benötigt werden, und das zum sen Transportfahrzeugen (FTF). pakt gebaut. Dadurch kann er auch in richtigen Zeitpunkt. Diese Aufgabe über­ schmalen Produktionsgängen und Lager­ nehmen künftig kleine fahrerlose Trans­ Flexibler Kleinmengentransport portsysteme (FTS) wie Agumos Q40 von Während einer Japan­Reise studierte Melkus strassen eingesetzt werden. Die Möglich­ Melkus Mechatronic. Die hochmoderne bei Betriebsbesuchen unterschiedliche keit, das Fahr werk unabhängig vom Steuerungs­, Sicherheits­ und Antriebs­ Implementationen des Toyota­Prinzips, La dungs träger zu drehen, gestattet eine technik des Flurflitzers – inklusive innovati­ nach dem speziell die Automobilindustrie Optimierung der Ergonomie und erleichtert ver WLAN­ und Kamera­Technik – kommt heute weltweit arbeitet. «Dabei wurde die Anpassung an vorhandene Einrichtun­ vom Automatisierungsexperten Sigmatek. mir klar, dass dieses für die Serienproduk­ gen. Für den sicheren Halt vor Menschen «Es genügt nicht mehr, nur die Einzelma­ tion optimale System ein feingliedriges Int­ und unerwarteten Hindernissen sorgt ein schine oder Produktionszelle zu automati­ ralogistik­System braucht, um die Eignung integrierter Laserscanner. sieren», ist Andreas Melkus, Geschäftsführer für kleine Losgrössen mit grosser Varian­ von Melkus Mechatronic, überzeugt. «Damit tenvielfalt zu erlangen,» erklärt Melkus, Automation aus bester Hand die Vision von Industrie 4.0 – eine Produk­ «und dazu ist es erforderlich, das nötige Angesichts der grossen Funktionsdichte tion, die sich adaptiv auf veränderliche Material – überwiegend Kleinteile – nicht des fahrerlosen Flurfördermittels war für Erfordernisse einstellt und so eine Massen­ palettenweise zu den Einbauorten zu brin­ Melkus Mechatronic klar, dass Visualisie­ fertigung von Individualprodukten ermög­ gen, sondern in 40 × 60 cm grossen Trans­ rung, Steuerungselektronik, Sicherheits­ licht – wahr werden kann, muss die Logistik portbehältern, die weltweit in jeder Produk­ und Antriebstechnik als Gesamtlösung aus Das fahrerlose Transportsystem Agumos Q40 von Melkus Mechatronic bringt die nötigen Kleinteile im Produktionsprozess zeitgerecht dorthin, wo sie benötigt werden.

Aktuelle Technik – 12/2016


Automation Transportsysteme 27

einem Guss entwickelt werden müssen – unserer Flurfördermittel abgestimmt», auf Basis einer übergreifenden, einheitli- berichtet Andreas Melkus. Der neuerliche chen Software-Plattform. Miniaturisierungsschritt könnte aber Einzug Die Automatisierungslösung des wendi- in Sigmatek-Serienprodukte halten. Und gen Flur-Flitzers kommt daher zur Gänze auch die für den Agumos Q40 entwickelte von Sigmatek. «Ohne die disziplinübergrei- Steuer-CPU wird in naher Zukunft im S-Diasfende Kompetenz des Automatisierungs- Standard-Portfolio zu finden sein. «Dabei technik-Gesamtanbieters wäre eine derart handelt es sich um die Schaltung eines komplexe Neuentwicklung, die neben Steu- CPU-Moduls der Produktreihe S-Dias, allererungs-, Sicherheits-, Antriebstechnik auch dings erstmals mit einer direkt integrierten Kameratechnik und Kommunikation über WLAN-Anschaltung. Dies erleichtert die WLAN inkludiert, nicht zu schaffen», ist Verbindung mit externen Systemen ohne Andreas Melkus überzeugt. «Dazu kommt Echtzeit-Anforderung, z. B. übergeordnete die reiche Erfahrung des Unternehmens so- Leitsysteme oder die Fernwartung», erklärt wohl in der Entwicklung kundenspezifischer Franz Aschl, Innovationsmanagement bei Systeme als auch in der Serienproduktion.» Sigmatek. Ebenfalls auf derselben kundenspezifischen Steuerungsplatine integriert ist eine sicherheitsgerichtete CPU. Die Steuerung: Miniaturisierung geht weiter Die Produktreihe S-Dias weist mit Modul- Anforderung nach einer Verbindung sichemassen von 12,5 × 104 × 72 mm eine enorme rer und funktionsgerichteter SteuerungsMiniaturisierung auf. Für Agumos Q40 funktionen ist in allen Anwendungsbereiwurde nochmals am Formfaktor gedreht. chen industrieller Automatisierungstechnik Bei den Servoantrieben griffen die Sigmatek- vorhanden, Tendenz stark steigend. Entwicklungsingenieure auf die bewährte Servomotor-Endstufe DC 062 zurück. Diese Bildverarbeitung mit Vision ist für 6 A Dauerstrom und 15 A Spitzen- Neuland haben die Sigmatek-Entwickler strom geeignet, verfügt über einen Inkre- betreten, als sie die komplexen Bildverarmentalgeber-Eingang für Positionsrückmel- beitungssysteme für die Flurfördermittel dungen sowie über die Safety-Funktion von Melkus Mechatronic schufen. «Hier «Safe Torque off» (bis SIL 3/PL e, Kat 4). geht das Know-how nun auf Chip-Ebene Allerdings schrumpften sie dessen Elektro- runter. Sensorik und Imaging in der indusnik noch weiter. «Diese Variante ist exakt triellen Automation sind rapide auf dem auf die innovativen Antriebseinheiten Vormarsch, und Sigmatek kann hier neue

Kompetenzen aufbauen. Es gibt bereits erste Projekte im Bereich Prozessbeobachtung» so Franz Aschl. Mindestens ebenso wichtig wie der Normalbetrieb ist das Verhalten des FTF bei Hindernissen und Sonderfällen. Denn selbst die besten bild gebenden Verfahren sind nicht in der Lage, um die Ecke zu blicken. Deshalb übernimmt im Agumos-System von Melkus Mechatronic eine Kopfstation als übergeordneter Steuerrechner die Funktion des Fahrdienstleiters. Sie überwacht den Zustand der einzelnen Fahrzeuge (es sind z. B. der Akku-Stand, die Position, die aktuelle Geschwindigkeit) und übersetzt die Fahraufträge aus dem Logistik-System in garantiert kollisionsfreie Bewegungsbefehle. Die aus S-Dias Komponenten aufgebaute Station ist 4-fach redundant ausgeführt, sodass selbst Doppelfehler ohne schädliche Wirkung bleiben. So ermöglicht die Anlage sogar eine sichere Not-Halt-Funktion über WLAN, und das unter ausschliesslicher Verwendung von Stan dard-Safety-Hardware von Sigmatek. Die Kopfstation kommuniziert über TCP/IP mit übergeordneten CPUbzw. Leitsystemen. Mit Ein satz des OPCUA-Protokolls ist eine Kommunikation mit allen Fremdsystemen möglich.

sigmatek.ch

Die Automatisierungslösung des frei fahrenden, wendigen FlurFlitzers kommt zur Gänze von Sigmatek.

Aktuelle Technik – 12/2016


Automation Steuerungen 28

B & R Automation

Automatisierungstechnik aus einer Hand

Bihler setzt auf Automatisierungslösungen von B & R. Dabei werden die RM-NC-Maschinen zum Beispiel über die Automation Panels von B & R bedient. Bild: Bihler

Produktiver und kostengünstiger soll man auf den Maschinen von Bihler fertigen. Bei der Automatisierungslösung setzt das Unternehmen deshalb auf die Technologien und das breite Lösungsportfolio von B & R.

Hohe Produktivität bis 300 Stanzbiegeteile pro Minute, sehr kurze Rüst- und Umrüstarbeiten sowie konstant hohe Fertigungsqualität – das sind die entscheidenden Vorteile des Servo-Stanzbiegeautomaten RM-NC. Dafür sorgt neueste Servotechnik in Kombination mit der VariControl, der intuitiv bedienbaren Bihler-Steuerungsplattform.

radialer und linearer Richtung ausrichten. Nach der einfachen Montage des Werkzeugs genügt der Aufruf der voreingestellten Parameter in der Steuerung, und die Produktion startet zu 100 Prozent reproduziert mit einem Gutteil. Anwender können so sehr schnell und bedarfsorientiert auf Kundenanforderungen reagieren.

Leistungsfähige Automatisierungstechnik Moderne Bedienpanels In der RM-NC nutzt Bihler das kompakte Bedient werden die RM-NC-Maschinen über und leistungsstarke Antriebssystem ACO- Automation Panels von B & R. Die TouchPOSmulti von B & R und regelt damit die NC- Screens verfügen über eine durchgängig Achsen, die Linearmotoren und den Haupt- entspiegelte Oberfläche und stellen in Verantrieb der Maschine. Bihler nutzt je nach bindung mit den hochauflösenden, brillanten Maschinenausführung unterschiedliche Displays das Höchstmass an modernen Montagevarianten von ACOPOSmulti, ent- Bedienpanels dar. Die Visualisierung läuft bei weder direkt an der Schaltschrank-Wand der neuen Bihler-Maschine auf einem leisoder auf einer Cold-Plate, die den Anschluss tungsstarken Industrie-PC der Serie Automation PC 910 von B & R. Die B & R-PCs sind an Kühlkreisläufe ermöglicht. für einen langjährigen Dauereinsatz auch in rauen Produktionsumgebungen gebaut. Schnell auf Kundenanforderungen reagieren Die Schlittenaggregate der neuen BihlerMaschine lassen sich per Knopfdruck über br-automation.ch die vollautomatische Positioniereinheit in Aktuelle Technik – 12/2016


Automation Produkt-News 29

Mikrocontroller mit integrierter Core Independent Peripherie Microchip kündigt die Mikrocontroller (MCUs) der Serie PIC18F «K40» an. Die aus zehn Bausteinen bestehende Reihe deckt Flash­Speicherkapazitäten von 16 bis 128 KB und Gehäuseoptionen mit 28 bis 64 Pins ab. Die kostenoptimierten 8­Bit­ MCUs sind die ersten PIC18­Bausteine, die Microchips Core Independent Peripherie (CIPs,) integrieren. CIPs bieten die Möglich­ keit, Aufgaben in Hardware durchzuführen ohne die CPU zu belasten, so dass diese für andere Aufgaben zur Verfügung steht oder in den Sleep­Zustand übergehen kann.

Damit wird der Stromverbrauch verringert, eine deterministische Reaktionszeit ermög­ licht, sowie der Aufwand bei der Firmwa­ re­Entwicklung und Validierung verringert. Der PIC18F «K40» enthält einen A/D­ Wandler (ADC) mit Recheneinheit (ADC2). Dabei handelt es sich um einen intelligen­ ten Analog­zu­Digital­Wandler, der unab­ hängig vom Core, die Datener fassung und Signalanalyse in Sensorschnittstellen steuern kann. (z.B. bei der kapazitiven Berührungserfassung).

microchip.com

Robuste Steckverbinder für industrielle Anwendungen Deutsch­Produkte stehen seit über 70 Jahren in dem Ruf, zuverlässige und leistungsstarke Verbindungen in rauen Umgebungen mit Schmutz, Staub, Feuch­ tigkeit, Salznebel, Vibrationen und Chemikalien zu bieten. Das DIV­Sortiment umfasst Klemmen und Steckverbinder für den Einsatz im industriellen und gewerblichen Transportgewerbe, hierzu zählen auch Anwendungen in Lkws, Bussen, Einsatzfahrzeugen, Bau­ und landwirtschaftlichen Fahrzeugen sowie Freizeitfahrzeugen wie Motorräder, Motor­

boote und Schneemobile. Die Deutsch DRB­Baureihe setzt sich aus Hochleis­ tungssteckverbindern zusammen, die für den Einsatz in der Schifffahrt, im industri­ ellen sowie im landwirtschaftlichen Bereich geeignet sind. Sie wurde entworfen, um Kabel mit mehreren Einzelleitungen unter­ zubringen und zeichnen sich durch hohe Stiftzahlen von 48 bis 128 aus. Die Recht­ eck­Steckverbinder der Deutsch DRC­Bau­ reihe haben 24 bis 76 Durchführungen, die 12, 16 und 20 Kontakte aufnehmen können.

rsonline.ch

TEL 8 Serie 8 W DC/DC Konverter im ultrakompakten DIP-16 Metallgehäuse.

Reliable. Available. Now.

tracopower.com

Aktuelle Technik – 12/2016


Automation Produkt-News 30

Kommunikation in rauen Umgebungen Mit der neuen Produktlinie Scalance XP-200 bietet Siemens kompakte Industrial Ethernet Switches zum Aufbau elektrischer Linien-, Stern- und Ringstrukturen. Die Geräte zeichnen sich durch ihr flaches, robustes Metallgehäuse in hoher Schutzart (IP65/67) und ihren weiten Temperaturbereich von –40 °C bis +70 °C aus. Dadurch lassen sie sich auch ausserhalb von Schaltschränken flexibel im Innen- und Aussenbereich einsetzen. Zudem bieten die Layer 2-Switches viele branchenspezifische Zertifikate. So sind sie für explosionsgeschützte Bereiche der Zone 2 (ATEX, IECEx, cULus HazLoc) zugelassen. Zudem gibt es für den Einsatz im Schienenverkehr oder in Kraftfahrzeugen besonders widerstandsfähige Varianten. Bei der Anzahl der Ports stehen zwei Varianten zur Verfügung: Der Scalance XP208 verfügt über acht, der Scalance XP216 über 16 Ports. Bei letzterem stehen Anwendern neben Fast Ethernet-Ports in M12-Anschlusstechnik (D-kodiert) bis zu vier Gigabit-Ports in M12-Anschlusstechnik (X- kodiert) zur Verfügung. siemens.ch

Starke CPU-Performance für die Hutschiene Sigmatek erweitert das Steuerungssystem S-DIAS um zwei Prozessoreinheiten für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben. Die CPU-Module CP 311 und CP 312 überzeugen mit leistungsstarken Dual-Core-Prozessoren auf Basis der EDGE2-Technologie (2× 800 MHz). Hohe Effizienz erreichen die beiden CPUs durch den integrierten nullspannungssicheren Arbeitsspeicher mit einem Datenvolumen von 256 MB (DDR3 RAM) und die interne microSD Karte (512 MB). Neben Echtzeituhr, Pufferbatterie und CAN stehen je ein USB-Host und ein USB-OTG (On-the-Go) bereit. Zudem sind eine Ethernet- und zwei VARAN-Schnittstellen (CP 311) bzw. zwei Ethernet- und eine VARAN-Schnittstelle (CP 312) integriert – und all dies auf nur 37,5 mm Breite. Mit den S-DIASDual-Core-CPUs können bis zu 64 I/O-Module versorgt und angesteuert werden. Ein Prozessorkern übernimmt Realtimeund Cyclic-Tasks. Auf dem anderen Kern laufen Background- und weitere System-Tasks sowie das Linux-basierte Betriebssystem. sigmatek.at

EtherCAT-Messtechnikmodule: präzis, schnell und robust Die neuen EtherCAT-Messtechnikmodule sind direkt in das modulare EtherCAT-Klemmensystem integrierbar und mit dem umfassenden Portfolio von über 500 anderen EtherCAT-Klemmen kombinierbar. Das neue Metallgehäuse ist für messtechnische Anwendungen hinsichtlich Abschirmung und Kühlung optimiert. Zugleich bietet es auf der Interface-Ebene erhöhte Flexibilität, zum Beispiel für LEMO- oder BNC-Steckverbinder oder für die etablierte Käfigzugfeder als schnell konfektionierbare Standardlösung. Die Messgenauigkeit von 100 ppm bei 23 °C, die exakte Synchronisierung <1 μs sowie die hohe Abtastrate von bis zu 50 000 Samples/s gewährleisten eine hohe Qualität der erfassten Daten. Hochpräzise Messtechnik reduziert im Maschinen- und Anlagenbau den Einsatz von Rohstoffen und Produktionsenergie und bildet die Grundlage für Condition Monitoring und Predictive Maintenance. Mit den neuen EtherCAT-Messtechnikmodulen sind Highend-Messtechnik und klassische Automatisierungstechnik in einem System kombinierbar. beckhoff.ch

Komplettes Stromüberwachungs-Modul Mit LCOS hat Lütze ein IP20 Gehäuse-System entwickelt, das sich durch werkzeugfreies Zustecken von Modulen zu einem modularen I/0-System ausbauen lässt. Das LCOS CC ist als «Supplementary Protection Device» ein intelligenter Halbleiter-Schutzschalter, der Leitungen und angeschlossene Geräte sicher gegen Überlast und Kurzschluss schützt. Lütze bietet die Stromüberwachung LCOS CC alternativ als 1-Kanal, zweipolig schaltend und als 2-Kanal-Variante, einpolig schaltend an. Zu den zentralen Vorteilen des LCOS CC gehört der integrierte Energiebus und der direkte Anschluss der Last an «+» und «–». Der Gehäusephilosophie des LCOS-Systems entsprechend, sind alle Anschlussklemmen steckbar und eignen sich somit für den werkzeuglosen Aufbau respektive Modulwechsel. Der Verdrahtungsaufwand verringert sich damit gegenüber konventionellen Systemen. Eingangsseitig beträgt die Nennspannung des LCOS CC DC 24 V oder DC12 V. In der zweikanaligen Ausführung ist der Direktanschluss der Last doppelt ausgeführt. luetze.com

Aktuelle Technik – 12/2016


Dreiphasiger Funk-Entstörfilter Die Funk-Entstörfilter der Typenreihe HFD503 weisen ein mehrstufiges Filterkonzept für Hochstromanwendungen der Automatisierungstechnik auf. Erhältlich als Standardmodel mit Ableistrom von 23 bis 370 mA, Bemessungsstrom von 3 × 250 A bis 3 × 2200 A sowie einer Umgebungstemperatur max. +50 °C. Kundenspezifische Entwicklungen und Anfertigung können realisiert, getestet und hergestellt werden. pgtrafo.ch

Der Schaltschrankbau braucht neue Antworten Klippon® Connect ist die Pionierleistung der Verbindungstechnik Let‘s connect. Stellen Sie sich vor, Sie hätten massgeschneiderte Applikationsprodukte, mit denen Sie schneller planen und effizienter arbeiten könnten. Als Pionier für industrielle Verbindungstechnik gehen wir einmal mehr voran: Mit Klippon® Connect haben wir auf Basis der verschiedenen Applikationsfelder im Schaltschrank ein passgenaues Portfolio an Lösungen entwickelt, mit denen Sie wiederkehrende Anwendungen einfacher ausführen und auch komplexe Projekte produktiver realisieren – von der Planung über die Installation bis hin zum Betrieb. www.klippon-connect.com

Weidmüller Schweiz AG | Rundbuckstrasse 2 | 8212 Neuhausen am Rheinfall

Let‘s connect.

Tel. +41 (0) 52 674 07 07 | Fax +41 (0) 52 674 07 08 | info@weidmueller.ch

Netzteil für Maritim, Mess-, Steuer,Regel- und Laborgeräte Delta ergänzt die DIN-Rail DRM-Serie mit einem 480 W, 1Ph Netzteil, das DNV GL für Maritim (Umgebungskategorie: C, EMC 2), IEC/EN61010-1 (elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte), IEC/EN61558-2-16 (Sicherheit von Netzgeräten) und UL508 (Industrieschaltgeräte) zertifiziert ist. Advanced Power Boost (APB) schützt das gesamte System und garantiert einen kontinuierlichen Betrieb, wenn bei Mehrfach-Lasten hohe Inrush-Ströme von Lastschutzschaltern infolge Überlast auftreten. Der Eingangsspannungsbereich beträgt 85…276 VAC oder 110…300 VDC, die Ausgangsspannung 24 VDC (20 A), einstellbar von 24 – 28 VDC. Weitere Merkmale sind aktive PFC mit einen Wirkungsgrad bis 94.17 % (230 VAC), Kaltstart bei –40 °C und volle Leistung von –25°C bis +60°C bis 5000 m ü. M., Start-up mit kapazitiven Lasten bis 20 000 µF, DC O.K. Relais-Kontakt + LED für DC O.K. und Überlast, innenseitige Schutzlackierung gegen Verschmutzung (Verschmutzungsgrad 2) sowie eine Lebensdauer der Elektrolytkondensatoren von 131 400 h bei 24 h-Betrieb.

Ihr Partner für Industrie-Elektronik

Seit 1971 ein zuverlässiger EMS-Partner für die Entwicklung und Herstellung von Elektronikbaugruppen. Ob im Weltraum, Luftraum, auf der Erde oder im Erdinnern, MINEL Industrie-Elektronik bewährt sich in jedem Umfeld!

altrac.ch

MINEL AG | Kantonsstrasse 57 | Postfach 65 | CH-8863 Buttikon T: +41 (0)55 464 35 20 | F: +41 (0)55 464 35 21 | minel.ch | info@minel.ch


Automation Produkt-News 32

Lichtband-Sensoren mit separatem Verstärker Zum sicheren Erfassen und exakten Zählen schnell fliegender oder fallender Teile in Fertigungs­ oder Verpackungsprozessen werden in der Regel Rahmenlichtschranken eingesetzt. Wenn der Einbauraum aber besonders klein ist oder wenn erschwerende Arbeitsbedingungen wie eine unkontrollierbare Verstaubung auf treten, kann die Lösung dieser Aufgabe zur Herausforderung werden. Abhilfe schaffen Lichtband­Sensoren BOH AI aus der MICROmote­Familie mit separatem Verstärker BAE. Sie vereinen hohe optische Präzision auf kleinstem Bauraum mit funktioneller Vielfalt. Durch die Trennung der optischen Einheit von der Auswerte­Elektronik ist der Sensorkopf besonders platzsparend konstruiert. Er ist mit der Elektronik über ein hochflexibles, aber dennoch robustes elektrisches Kabel verbunden. Das sichert trotz minimaler Sensorgrösse eine einfache Handhabung. Anwender können den Sensor auf ihre individuellen Arbeitsbedingungen optimal einstellen. balluff.com

Asynchronmotoren in kompakter Bauform Seit 85 Jahren fertigt die Groschopp elektrische Antriebe. Mit der neuen Baureihe «Efficiency Line» wurde ein Motor entwickelt, der die heutigen Anforderungen der Energieeffizienzklassen einhält bzw. übertrifft. Hieraus ergeben sich sehr kompakte und leistungsstarke konvektionsgekühlte oder lüftungsgekühlte Drehstrommotoren im Bereich 10 – 740 W. Auffällig bei allen Moto­ rentypen ist die kompakte Bauform und die glatten Oberflächen. Die Besonderheit liegt in der Gehäusekonstruktion, wo innen­ liegende Luftkanäle für eine schnellere und somit verbesserte Wärmeabgabe sorgen, ohne zusätzliche Kühlrippen. Merkmale: – Deutlich mehr Leistung aus geringerem Bauvolumen – Minimale Verluste führen zu optimalem Wirkungsgrad – Energieeinsparung gegenüber Normmotoren – Schutzart IP 65/Isolationsklasse F omniray.ch

Schnellstarter-Kit für SMARC 2.0 Congatec stellt das SMARC 2.0 Schnellstarter­Kit für die neuen Intel Atom Prozessoren (Codename «Apollo Lake») vor. Bestückt mit dem erstem congatec SMARC 2.0 Modul – dem conga­SA5 – bietet es alles, was Entwickler für die sofortige Evaluierung des neuen SMARC 2.0 Standards und der neuen Intel Atom Prozessor­ generation benötigen. Applikationsentwickler von vernetzten Industrie 4.0 und Wireless IoT Devices werden insbesondere die optional integrierten Wireless­Interfaces mit den standardisierten Antennensteckplätzen auf dem Modul schätzen. «Entwickler von hochintegrierten IoT­ und Industrie 4.0­Applikationen», erklärt Martin Danzer, Director Product Management bei Congatec, «erreichen mit SMARC 2.0 das nächste Technologielevel über ein kreditkartengrosses Off­the­Shelf­Modul mit minimalem Platzbe­ darf. Das Starterkit ist ein wichtiger Baustein für unser SMARC­ Ökosystem. Es ermöglicht die schnelle Evaluierung dieser brand­ neuen Technologie.» congatec.com

Laser-Triangulation für die Messtechnik Optische Messverfahren spielen eine entscheidende Rolle bei der zunehmenden Automatisierung von Fertigungsprozessen. Mit Verfahren der Laser­Triangulation werden Verfahrwege vermessen. Abhängig von den Eigenschaften der jeweiligen Anwendung arbeiten diese Sensoren mit rotem oder blauem Laser. Micro­Epsilon entwickelte die Technologie des roten Lasers weiter und präsentierte vor einigen Jahren eine Weltneuheit: die Blue­Laser­Technologie, die zunächst in Laser­Punkt­Sensoren zum Einsatz kam. Die Blue­Laser­Technologie gelangt zur Anwen­ dung, wenn der rote Laser seine Grenzen erreicht. Das blaue Licht dringt nicht in das Messobjekt ein und bildet eine scharfe Linie ab. So können vor allem organische oder semitransparente Objekte zuverlässig vermessen werden. Insbesondere bei glühenden Objekten hat der blaue Laser Vorteile. Er bietet einen maximalen spektralen Abstand zum Infrarotlicht und zeigt sich unempfindlich bei roter Strahlung, wie sie etwa bei glühenden Metallen auftritt. micro­epsilon.ch

Aktuelle Technik – 12/2016


Antriebstechnik/Fluidik Frequenzumrichter 33

Siemens

Einfache, intuitive Inbetriebnahme und Bedienung für Sinamics-V20-Umrichter

Siemens erweitert mit dem WebserverModul «Sinamics V20 Smart Access» das Angebot der Umrichterfamilie Sinamics V20 um eine zusätzliche Option für die drahtlose Inbetriebnahme und Bedienung.

Mit dem Webserver-Modul «Sinamics V20 Smart Access» kann der Anwender über eine gesicherte Wifi-Verbindung von einem Laptop oder mobilen Endgerät auf diesen kompakten Umrichter zugreifen. Bild: Siemens

Mit dem Webserver-Modul «Sinamics V20 Smart Access» kann der Anwender über eine gesicherte Wifi-Verbindung von einem Laptop oder mobilen Endgerät auf diesen kompakten Umrichter zugreifen, um Funktionen wie Inbetriebnahme, Parametereinstellungen oder Monitoring auszuführen. Das bedeutet, dass auf den Umrichter bequem und mit vertrauten Werkzeugen zugegriffen werden kann, auch wenn dieser in schwer zugänglichen Bereichen installiert ist. Zudem ermöglicht die intuitive Benutzeroberfläche eine schnelle und einfache Inbetriebnahme über den Inbetriebnahme-Assistenten. Sinamics V20 sind die bisher kleinsten verfügbaren Umrichter von Siemens, die sich für den Einsatz in Branchen wie Textil, Verpackung, Lebensmittel und Getränke, Logistik, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik eignen.

Der Anwender kann nun direkt folgende Arbeiten durchführen: Den Umrichter in Betrieb nehmen, Parameter einstellen oder ändern, den Zustand des Umrichters überwachen, den Motor im JOG-Modus laufen lassen, Fehler- oder Warnmeldungen diagnostizieren und Einstellungen speichern und zurücksetzen. Zudem können die Einstellungen von einem Umrichter multipliziert und an andere mobile Geräte für die Inbetriebnahme weiterer Umrichter verschickt werden.

Jederzeit Parameter kurzfristig ändern Durch Umstecken des Webserver-Moduls können mehrere Sinamics-V20-Umrichter über ein mobiles Gerät, das als Bedienfeld (Operator Panel) dient, in Betrieb genommen werden. Dieser bequeme Zugriff und die intuitive Bedieneroberfläche ermöglichen eine schnelle, einfache Inbetriebnahme und die Voreinstellung von Parametern. Darüber hinaus ermöglicht das Tool dem Ohne Installation zusätzlicher Daten oder Applikationen Anwender, jederzeit die Parameter kurzfristig zu ändern. Mit «Sinamics V20 Smart Access» eröffnet Siemens Einfache Bedienung und Robustheit sind die Vorteile dem Anwender in den verschiedenen Branchen die des Sinamics V20. Die Umrichter sind für Pumpen, Möglichkeit, auf seinen Umrichter von einem Laptop Lüfter, Kompressoren, Mühlen, Flechtmaschinen und oder mobilen Endgerät aus zuzugreifen. Durch die Web- Förderanlagen einsetzbar. Zudem eignen sie sich für server-Technologie wird der bereits vorhandene Web- den gewerblichen Einsatz bei Industriewaschmaschibrowser des Endgeräts benutzt, ohne zusätzliche Daten nen, Kühltheken, Fitnessgeräten sowie in der Heizungs-, oder Applikationen installieren zu müssen. Der Nutzer Lüftungs- und Klimatechnik. ist somit flexibel in der Wahl des Endgeräts für die siemens.ch drahtlose Bedienung. Aktuelle Technik – 12/2016


Antriebstechnik/Fluidik Fluidik 34

ZHAW

Wie Fluidströmungen in engen Bereichen simuliert werden können

Mittels Computational Fluid Dynamics können inzwischen Strömungen sogar in so engen Bereichen untersucht werden, in denen herkömmliche Messtechnik nur schwer oder gar nicht einsetzbar ist.

detaillierte Studien zur Produktentwicklung und Fehlerbehebung durchgeführt werden. Ebenfalls können mittels CFD Strömungen Die Grafik zeigt die in engen Bereichen untersucht werden — komplexe Strömung um die zwei Walzen, dort, wo die Messtechnik nur schwer oder eingefärbt mit gar nicht einsetzbar ist. Es handelt sich um dem Betrag der Engpässe im Micro- bis Millimeterbereich, Fluidgeschwindigkeit, und einen Ausschnitt in denen das Fluid noch makroskopisch des Gitters im Bereich betrachtet werden kann und über die Andes engsten Spaltes sätze der Kontinuumsmechanik beschreibfür Spaltbreite 1 ‰ (links) und 1 % (rechts) des bar ist. Beispielsweise verläuft die SchmierWalzendurchmessers. filmströmung im Gleitlager von Motoren, Bilder: ZHAW Turboladern oder Turbinen in Spalten bis zu einer mittleren Weite von 0,1 % des Wellenradius. Um die Strömungskavitation im Schmierfilm zu untersuchen, müssen zusätzliche 3D-Effekte, verursacht durch Kanten von Ölbohrungen, Nuten und Taschen, oder die Exzentrizität des Spaltes, berücksichtigt werden. Die Erfassung von Ventilations- und Quetschverlusten bei Getriebe oder Turbogetriebe erfordert — über empirische Relationen hinaus — die Berechnung der Verzahnungsschmierung auch in Bereichen, in denen die Zähne beinahe aufsetzen. Bei Dichtungen von Drosselspalten oder Hydraulikdichtungen, die Spaltweiten im Mikro millimeterbereich haben, ist die Flüssigkeitsfilmbildung im Zusammenhang Dr. Nicoleta Herzog, Dozentin für Fluid numerische Lösung dieser Gleichungssys- zu dem abzudichtenden Flüssigkeitsbereich Engineering an der ZHAW School of Enginee- teme möglich ist. Auf dieser Grundlage hat Untersuchungen wert. ring — Fluidströmungen sind kein neues sich Computational Fluid Dynamics (CFD) Weitere erwähnenswerte Beispiele aus For schungs gebiet. Bereits Archimedes als die Wissenschaft zur Vorhersage von der Technik sind Luftlager, die zur Zentriebeschäf tigte sich mit Dichte und Volumen Fluidphänomenen entwickelt. Durch nume- rung schnell rotierender Teile eingesetzt von Flüssigkeiten und entwickelte schliess- rische Verfahren können die nicht linearen werden, schmale Spalte oder kleine Öffnunlich die Wasserschraube zu Transportzwe- und gekoppelten strömungsmechanischen gen, durch die das Schmiermittel eingeführt cken. Auch die Konstruktion von Verbin- Gleichungen gelöst werden. wird, oder auch Brennstoffzellen mit engen dungskanälen, Häfen und Badehäusern Kanalführungen. erforderte seit frühen Zeiten strömungs- Vorteil von CFD mechanische Kenntnisse. Parallel zum Ver- CFD bietet heutzutage ein Tool zur Analyse Ohne gutes Berechnungsnetz ständnis der physikalischen Vorgänge hat von Strömungen komplementär zu Labor- kein realistisches Abbild sich die Mathematik entwickelt, bis die experimenten und Messungen. Aber worin Die wichtigste Voraussetzung für die CFDBewegungsgesetze der Flüssigkeiten und besteht der Vorteil von CFD gegenüber klas- Simulationen ist ein gutes Berechnungsnetz. Gase in Form der Navier-Stokes-Relationen sischen Labormessungen? Dank CFD ist mit Eine gute Vernetzung des Strömungsgebieals partielle Differenzialgleichungen erfasst wenig Aufwand und Kosten eine umfang- tes ist massgebend für eine realistische werden konnten. Eine neue und signifikante reiche Parameterstudie zu Optimierungs- Abbildung des Strömungsverhaltens wie Entwicklung der letzten Jahrzehnte ist der zwe cken realisierbar. Somit können Kon- Geschwindigkeits-, Druck- oder Tempedigitale Computer, mit dessen Hilfe die zept studien von neuen Designs, aber auch raturfelder und der daraus erfassbaren Aktuelle Technik – 12/2016


Antriebstechnik/Fluidik Fluidik 35

technisch relevanten Grössen wie Kräfte, erfordert jedoch einen hohen Zeitaufwand, des Gitters ist) vermieden werden können. Momente, Leistung oder Wirkungsgrad. Es um sie in Blöcke zu unterteilen. Bei den Die Verfeinerungsbereiche werden entwegibt verschiedene Gütekriterien des Berech- Blockübergängen müssen Kompatibilitäts- der über elementare geschlossene Flächen nungsnetzes, die in jedem Gittergenerator anforderungen erfüllt sein, wodurch regio- oder über eine CAD-Geometrie definiert. eingebaut sind und auf die man als Anwen- nale Verfeinerungen des Netzes über diese Die Anzahl der Übergangsschichten der mehr oder weniger Einfluss nehmen Multiblock-Methode nicht möglich sind. zwischen verschiedenen Verfeinerungsstukann. Diese Gütekriterien tragen dazu bei, fen des hierarchisch strukturierten Gitters dass der numerische Fehler reduziert wird. Allzu grosse Sprünge von kleinen wird über einen Parameter automatisiert. Fakt ist, dass die Effizienz fluidmechani- zu grossen Zellvolumina vermeiden Auch die Vernetzung in enge Bereiche wie scher Simulationen massgeblich von der Denkbar wären kombinierte Gitter, die in schmale Spalten oder kleine Öffnungen wird Organisation und den Datenstrukturen der geometrisch einfachen Regionen struktu- über einen Befehl gesteuert. Wenn der AufZellenverteilung bestimmt ist. riert sind und aus unstrukturierten Zellen in bau eines komplett blockstrukturierten Netden schwierigen Teilbereichen bestehen. zes Tage oder sogar Wochen dauern kann, Besonders bei Strömungsengpässen oder ist für Erfahrene der Aufbau eines KombiUnstrukturiertes vs. strukturiertes Gitter Obwohl unstrukturierte Tetraeder-Gitter Geometriedetails ist die Kopplung zwischen netzes in Stunden erledigt. Liegt bereits einfach automatisch erzeugt werden fein- und grobvernetzten Teilbereichen eine eine snappyHexMesh-Wörterbuchdatei für können und gerade bei komplexeren Geo- Herausforderung für Berechnungsinge- eine gewisse Geometrie vor, können Designmetrien flexibel einzusetzen sind, haben nieure. Dafür bietet der Gittergenerator optimierungen leicht durchgeführt werden, diese doch den Nachteil einer zu aufwendi- snappyHexMesh der freien CFD-Software weil für die Geometriemodifikation keine gen Datenverwaltung. Diese erhöht den OpenFOAM eine optimale Vernetzung mit oder nur minimale Anpassungen in der WörBedarf an Speicherkapazität, den Rechen- hauptsächlich strukturiertem Netz und mit terbuchdatei nötig sind, bevor über Befehl aufwand und den numerischen Fehler. Das regionalen Verfeinerungsmöglichkeiten die Gittergeneration gestartet werden kann. ist insbesondere im Bereich der Strömungs- unter Einhaltung der erforderlichen Gitter- Darüber hinaus kann die zur Netzerstellung gütekriterien. Die Grundidee des Vernet- nötige Computerzeit durch Parallelausfühmechanik von Nachteil. Im Vergleich zur Strukturmechanik wer- zungsalgorithmus ist von einem strukturier- rung reduziert werden. den viel mehr Gitterpunkte benötigt. Die ten Netz zu starten, das regional verfeinert Als Beispiel sei hier die Strömung um ideale Gitteranordnung ist die strukturierte. wird über eine hierarchische Zellenuntertei- zwei gegeneinander rotierende Walzen darSie erlaubt die Benutzung von richtungsori- lung, nämlich das Octree-Verfahren. Nicht gestellt. Um die Strömung im Spalt zwientierten Lösungsverfahren und ermöglicht nur für zonale Verfeinerung ist dieses Ver- schen den beiden Walzen genügend gut eine schnelle Implementierung und Berech- fahren vorteilhaft, sondern auch für eine auflösen zu können, benötigt man etwa nung. Da strukturierte Hexaeder-Netze nur gute Abbil dung der Randflächen des 10 Zellen. Angenommen, der engste Spalt bei einfachen Geometrien denkbar sind, Rechengebietes durch das Netz. Und das zwischen den Walzen beträgt 1 ‰ des Walwerden als Kompromiss für komplexe, tech- gelingt ohne die mühsame Unterteilung des zendurchmessers und die gröbste Zellennisch relevante Geometrien blockstruktu- Rechengebietes in Blockteilen, die danach grösse ist 0,1 des Walzendurchmessers, so über das Netz auch perfekt gekoppelt folgt, dass die Zellenschichten im Spalt eine rierte Netze eingesetzt. Hierfür ist es er for derlich, dass das werden müssen. Grösse von 0,0002 des WalzendurchmesBerechnungsgebiet in verschiedene geoDer Übergang von gröberen zu feinen sers haben, also 2 ‰ der Grobzellengrösse. metrisch einfachere Teilbereiche aufgeteilt Vernetzungsbereichen wird über eine opti- Das entspricht einer hierarchischen Unterwird, innerhalb derer strukturierte Gitter male Anzahl von unstrukturierten Zwi- teilung bis zu Level 9. generiert werden können. Eine derartige schenschichten von Zellen reguliert, sodass Aufteilung und Teilvernetzung ist in den allzu grosse Sprünge von kleinen zu grossen meisten Gittergeneratoren vorhanden, Zellvolumina (was eines der Gütekriterien zhaw.ch/engineering

Ihr Partner für flüssigkeitsgekühlte Motoren

Mattenweg 1 CH-3855 Brienz Tel. +41 (0)33 952 24 24 Fax +41 (0)33 952 24 00 info@emwb.ch www.emwb.ch

In runder, vierkant- oder achtkant-Ausführung Anbauabmessung in IEC oder nach Kundenwunsch möglich Geräusch- und vibrationsarme Ausführung Höchstpräzise Ausführung in Spindelqualität

Wir arbeiten mit Leidenschaft


Antriebstechnik/Fluidik Maschinensicherheit 36

SMC

Intelligente Produkte für die Maschinensicherheit

Mit einer Reihe intelligenter Produkte, die inhärente Schutzfunktionen besitzen, unterstützt SMC das Ziel, Risiken zu minimieren und die Arbeitssicherheit zu erhöhen.

Förderband — um ein zweites Beispiel zu bung basieren, erfüllen diese Art des regel­ nennen — müssen Sicherheitsvorkehrungen konformen Schutzes nicht. Wichtig für die getroffen werden, damit alle an die Gefah­ Anwendung in der Praxis ist, dass die pneu­ renzone grenzenden Antriebe sicher stop­ matischen Ventile sowie die Diagnose mit­ pen, wenn eine Hand in den Gefahrenbereich tels Druckschalter auf einer Ventilinsel greift. In der Regel liefert eine Lichtschranke platziert werden, um einem unbefugten das Signal. Für den Stopp müssen die Steue­ Zugriff auf die Magnetventile vorzubeugen. rung und intelligente Systeme sorgen. Für die Diagnose bietet SMC Drucksensoren Gleichzeitig darf es während notwendi­ und Signalgeber zur Erkennung der Zylin­ ger Arbeiten im Gefahrenbereich zu keinem derkolbenstellung. unerwarteten Anlaufen der Maschine Unerwartetes Anlaufen vermeiden kommen. Mit dem Sicherheitsprinzip «Gesi­ SMC-Ventile sind Sicherheitsbauteile In Europa schreibt die Maschinenrichtlinie cherte Position» unterstützen Magnetven­ Werden während des Betriebs einer Anlage 2006/42/EG in Verbindung mit der Norm tile von SMC diese Sicherheitsfunktion. Die die Schutzgittertüren geöffnet oder betritt EN ISO 13849 vor, dass beispielsweise das Ventile sind mit einem weichgedichteten, eine Person einen definierten Gefährdungs­ Öffnen von Schutzumhausungen nur mög­ bistabilen Ventil mit Raste ausgestattet. bereich, in dem beispielsweise ein Robo­ lich ist, wenn alle pneumatischen Antriebe Das erfüllt die Vorgaben der EN ISO 13849 terarm arbeitet, müssen pneumatische zum Stillstand gekommen sind. Bei der für den Betrieb in sicherheitsgerichteten Systeme automatisch entlüften, um den Entnahme von Ausschussteilen von einem Steuerungen. Systeme, die allein auf Rei­ Roboter sicher zu stoppen. Ferner darf es Eine Vielzahl verschiedener Normen und Richtlinien regeln für Maschinenhersteller und ­betreiber die Bewertung von Arbeitsri­ siken und den Umgang damit. Doch wer kennt sich im Dschungel der Normen und gesetzlichen Grundlagen aus? Wer im Unternehmen bestimmt die Risikoanalyse einer Maschine oder Anlage? Wer weiss, welche Massnahmen zu treffen sind nach einer Risikoeinschätzung?

Aktuelle Technik – 12/2016


Antriebstechnik/Fluidik Maschinensicherheit 37

bei Wartungsarbeiten im Gefahrenbereich EN ISO 13849 beschreibt eine probabilistizu keinem unerwarteten Anlaufen der sche Methode, um die Risiken von SteuerunMaschine oder des Roboters kommen. Ven- gen zu mindern. Sie gilt für mechanische, tile von SMC bieten diesen Schutz, indem pneumatische, hydraulische und elektrische sie im Gefährdungsfall eigenständig entlüf- Steuerungen. EN ISO 13849-1 beschreibt allten. Als Sicherheitsbauteil erfüllen sie die gemeine Gestaltungsleitsätze und EN ISO Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Die inte- 13849-2 die Validierung des Steuerungssysgrierte Schieberabfrage mittels Endschalter tems sowie der Bauteile. SMC begegnet erreicht einen Diagnosedeckungsgrad von diesen Anforderungen mit unterschied99 Prozent. Damit sind auch die Vorgaben lichen Sicherheitskonzepten, die inhärent in der EN ISO 13849 erfüllt. Mit einem Zweihandsteuerventil ist zudem der Aufbau von rein pneumatischen Steuerungen zur Handbindung in Einlegestationen möglich.

den Produkten integriert sind und die Maschinenhersteller und Maschinenbetreiber bei ihren Anstrengungen für einen sicheren Betrieb optimal unterstützen. Dazu bietet SMC auch MaschinensicherheitsWorkshops für Konstrukteure, Techniker und Ingenieure an.

smc.ch

Starker Partner für Maschinensicherheit Viele Normen und Regeln sorgen in Europa für eine hohe Sicherheit des Arbeitspersonals im Umgang mit Maschinen. In der Schweiz hat der Bundesrat dafür die «Maschinenverordnung» geschaffen. Sie bindet die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ein, die eine Risikobeurteilung nach der EN ISO 12100 fordert. Die harmonisierte Norm

Sie sehen 96,9% Wirkungsgrad. Wir sehen 3,1% für Innovationen.

Wie meistern Sie am besten die aktuellen IE3-Regularien? Profitieren Sie vom umfangreichsten IE3-Portfolio auf dem Markt. Heute und in Zukunft: Wir unterstützen Sie mit einem ausgereiften Angebot an Standard- und High-Output-Motoren und bieten Ihnen auch künftig Neuheiten wie das Synchronreluktanz-Antriebspaket. Seit über 100 Jahren setzt ABB immer wieder die Grenze des technisch Möglichen von Neuem: IE3, IE4 und IE5. Innovation ist unser Programm für Sie. ABB Schweiz AG, Industrieautomation Tel. +41 58 588 55 99 industrieautomation@ch.abb.com www.abb.ch/industrieautomation

Aktuelle Technik – 12/2016


Antriebstechnik/Fluidik Produkt-News 38

Torquemotor-Rundtisch mit EtherCAT

Bürstenlose DC-Motoren Moons hat eine neue Generation von bürstenlosen DC-Motoren in den Baugrössen 42 mm × 42 mm, 57 mm × 57 mm und 80 mm × 80 mm entwickelt, die neueste Erkenntnisse der Motorentechnologie berücksichtigt. Die Motoren sind erhältlich für Nennleistungen von 30, 60, 100, 120, 180, 200 und 300 W. Die Motoren zeichnen sich durch ein geringes Rastmoment, einen breiten Drehmomentverlauf, geringe Vibrationen, niedrige Geräuschpegel, einen hohen Wirkungsgrad sowie gute Dynamik und hohe Leistungsdichte aus. Standardmässig sind die Moons-Motoren mit digitalen Hallsensoren ausgerüstet. Zur leistungsoptimierten Abrundung des kompletten Antriebssystems sind die Motoren mit Planetengetriebe und Encodern kombinierbar. Ferner sind dazu passende Regel-Elektroniken erhältlich.

MDM-Rundtische von LSIS mit hochauflösendem 20 bit-Absolutencoder arbeiten dank integriertem Torquemotor sehr genau und ohne mechanische Übertragungselemente. Die Vorteile auf einen Blick: hochdynamische und leise Drehbewegungen, präzise Positionierung, höchste Energieeffizienz und keinerlei Wartungsaufwand. Die integrierten Lager erlauben starke Belastungen, was Pressvorgänge direkt auf dem Rundtisch ermöglicht. Gegenüber Rundschalttischen mit fixen Positionen können MDM-Rundtische flexibel auf beliebige Positionen umprogrammiert werden. Sie sind vielseitig einsetzbar für jegliche Dreh- und Schwenkbewegungen bei Materialhandling, Assembling- und Bearbeitungsvorgängen. 13 Baugrössen decken einen Drehmomentbereich von 3 bis 480 Nm ab. Mit dem L7 EtherCAT Servodrive ergibt sich ein kostengünstiges Antriebspaket, welches mit wenigen Klicks als Slave in einen beliebigen EtherCAT-Master integriert wird. parkem.ch

omniray.ch

Magazin über Mensch, Medizin und Technik

Kompakter DC-Motor mit hohem Drehmoment Die Serie 1016…SR von Faulhaber erweitert die bewährte Motorenfamilie SR um noch kompaktere DC-Motoren mit Edelmetallkommutierung. Zusammen mit den bereits vorgestellten Serien 0816… SR und 1024…SR sind diese Antriebe in Kombination mit passenden Faulhaber-Getrieben und -Encodern ideal geeignet für Anwendungen, wo maximale Leistung bei minimalster Einbausituation gefordert sind. Der neue Motor der Serie 1016…SR erreicht bei einer Länge von lediglich 16 mm und einem Durchmesser von 10 mm ein Dauerdrehmoment von 0,92 mNm. Seine Δn/ΔM-Kennlinie weist mit 5953 min-1/mNm, 3 V eine besonders flache Steigung auf und erlaubt damit sehr weiche Übergänge beim Lastwechsel. Weitere Stärken des Motors sind sein niedriger Stromverbrauch, hohe Energieeffizienz sowie minimale Vibration und Geräuschentwicklung. Damit ist er als Antrieb für Anwendungen mit kleinen Ausmassen und besonders hohen Anforderungen geeignet, so etwa für Präzisionswerkzeuge, optische Geräte oder aktive Prothesen. faulhaber.com Aktuelle Technik – 12/2016

In der Medizintechnik gibt es jährlich tausende Patent-Anmeldungen. Neue Roboter, Messgeräte oder andere Werkzeuge minimieren die Risiken bei chirurgischen Eingriffen. «driven», das Magazin von maxon motor, stellt einige der neusten Technologien vor. Maschinen und Werkzeuge werden kleiner, effizienter und präziser. Chirurgen führen inzwischen mit Robotern minimal invasive Operationen durch und hinterlassen kaum Narben. Heikle Operationen am Auge könnten bald schon Routine sein. Und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis Operationsinstrumente zu einer bestimmten Stelle im Hirn gelangen können und dabei sensible Regionen meiden. Das Magazin driven schaut sich diese neuen Technologien genauer an. Zudem geht die Redaktion der Frage nach, wie die Erwärmung von Motoren in Handgeräten gemeistert werden kann. Und wir werfen einen Blick auf das derzeit schnellste Elektroauto der Welt. driven erscheint zweimal jährlich als Printversion in Deutsch, Englisch und Chinesisch. maxonmotor.com


Steuerung mit Feldbus-Schnittstellen • • • Industrie PC/Soft SPS • • • SPS • • Maschinensteuerungen NC/CNC • • Safety-Steuerungen • • Andere Steuerungen Feldbusschnittstellen zu • • • EtherCat • • • • Ethernet/IP • • • • Modbus TCP • Powerlink • • • • Profinet • • • Andere Ethernet Feldbusse • • • • Can Open/Device Net • • • • Profibus • • • AS-Interface • • • Andere Feldbusse Feldbusfähige Peripherie • • • I/O-Klemmen IP20 • • • • I/O-Module IP65/67 • • Antriebstechnik • Safety-Komponenten (Scanner, Türschalter usw.) • • Geber/Durchflussmesser/Sensorik Ventilinseln/Durchflussregler/Aktorik • LWL Lichtwellenleiter-Komponenten Wireless-Komponenten Feldbus-Zubehör • • Kabel (Meterware) • • • Anschlussstecker, selbst konfektionierbar • • • • Fertig konfektionierte Anschlusskabel Service/Unterhalt • • Busmonitor/Netzwerkdiagnose Geräte • • • • Diagnose-/Analyse-Software • • • Test & Simulations-Software Dienstleistungen • • • • • Produkte-/Systemschulungen/Training • • Installation/Fertigung/Inbetriebnahme • • • • Software-Applikationsunterstützung

• • • • •

• •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • •

• • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • •

• •

• • •

• • • • • • • • • • •

• • • • •

• • • • • • •

• •

• •

• • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • •

• • • • •

• • • •

• • • • • • • • • • • •

• • • •

Aktuelle Technik – 12/2016

• • • • • • • •

• • • • • • • •

• • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • •

Weidmüller Schweiz AG

• • • • • • • • • • • • • • • • • •

Wago Contact SA

• •

• • • • • • • • •

Trinamic Motion

Transmetra GmbH

SSV Software Systems GmbH

Sigmatek GmbH + Co KG

Siemens Schweiz AG

Satomec AG

Pilz Industrieelektronik GmbH

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • • • •

Panasonic Electric Works

Omni Ray AG

Murrelektronik AG

MTS Messtechnik Schaffhausen GmbH

Leuze electronic AG

Lenze Bachofen AG

• • • • • •

• • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • •

• • • • • • • • • • • • • • • • • • •

• •

• • •

• • • •

Ineltro AG

Indu-Sol GmbH

Indel AG

Ifm Electronic AG

HMS Industrial Networks GmbH

• • • • •

Harting AG

• •

• •

• •

Fanuc Switzerland GmbH

Elbro AG

Eks Engel GmbH & Co. KG

Eaton Industries II GmbH

Conrad Electronic AG

Camille Bauer Metrawatt AG

Beckhoff Automation AG

Balluff AG

B & R Industrie-Automation AG

Auvesy GmbH & Co KG

ABM Elektronik GmbH

Industrie-Informatik Marktübersicht – Feldbuskomponenten 39

• • • • • • •

• • •


Industrie-Informatik MES 40

Proxia Software

Lernen von der Generation Y

Beschleunigt Produktionsprozesse und sorgt für mehr Flexibilität: das dynamische Benachrichtigungssystem von Proxia. Bild: Proxia Software AG

Die Generation Y agiert durch konstante Kommunikation via Handy bei unvorhergesehenen Ereignissen schnell, flexibel und zielgerichtet. Diesen Weg verfolgt auch Proxia MES im industriellen Shopfloor-Umfeld.

Unvorhergesehene Ereignisse haben eine jedoch aussergewöhnliche Ereignisse ein, unangenehme Eigenschaft: Sie bringen benötigen die Prozessbeteiligten genügend einen gut ausgearbeiteten Plan durcheinan- Flexibilität, um das Ziel dennoch in der vorder. Das gilt für das private Leben ebenso gesehenen Zeit zu erreichen, das heisst, wie für den Produktionsalltag. Am Anfang den Artikel zu produzieren. einer industriellen Fertigung steht in der Regel ein Plan, den Mitarbeiter mithilfe von Hightech MES als Grundlage für schnelle Produktionsplanungs- und Steuerungssys- und flexible Entscheidungen temen (PPS) erstellt haben. Dieser Plan Die Generation Y, also junge Menschen im dient allen beteiligten Mitarbeitern als Leit- Alter zwischen 14 und 25 Jahren, hat eine linie, an die sie sich so weit wie möglich zu Möglichkeit gefunden, flexibel auf überrahalten haben. Wenn kein unvorhergesehe- schende Vorkommnisse zu reagieren, nes Ereignis eintritt, erreichen die Beteilig- besonders wenn Störungen einen beschlosten ihr Ziel: Der Artikel wird in der vorgese- senen Plan durcheinanderbringen: Sie nutzt henen Zeit produziert und für den Kunden ganz einfach die technischen Kommunikabereitgestellt. Manufacturing-Execution- tionsmöglichkeiten, das heisst das SmartSysteme (MES) unterstützen die Prozess- phone und z. B. den Instantmessagingbeteiligten, indem sie in «Echtzeit» Maschi- Dienst WhatsApp. Will sich beispielsweise nen- und Betriebsdaten sowie weitere eine Gruppe junger Leute zum Baden verabInformationen über aktuelle Prozesse reden, gründen sie eine WhatsApp-Gruppe bereitstellen und somit Grundlagen für und laden die Freunde und Bekannte ein. Via kurzfristige Entscheidungen liefern. Mithilfe WhatsApp legen sie fest, wer mitkommt, wo eines klassischen MES lassen sich Ereig- sie sich treffen, wer welche Getränke mitnisse aus der Vergangenheit rekonstruieren bringt und Ähnliches. Bei unvorhergeseheund der aktuelle Ist-Zustand abbilden. Damit nen Ereignissen – beispielsweise wenn der unterstützen diese Systeme sowohl die Treffpunkt am Badesee bereits belegt ist – Planer als auch die Mitarbeiter in der Pro- kommunizieren sie eine Alternative. Alle duktion dabei, den Plan zu erfüllen. Treten sind auf dem gleichen Informationsstand, Aktuelle Technik – 12/2016


Industrie-Informatik MES 41

und alle kommen zu dem neuen Treffpunkt. Damit haben sie ihr Ziel erreicht.

MES-Manager können darüber hinaus zusätzliche Informationsquellen hinzugefügt werden, die dann allen anderen Proxia-Modulen integriert automatisch zur Verfügung stehen.

Maschinenbediener als «Augmented Operators» Proxia hat diesen Trend aus dem Consumer-Bereich in die Fertigungswelt übertra- Augmented Operator — Kosten senken gen. Aus gutem Grund: Im Produktionsalltag durch konstante Kommunikation spart ein flexibles und kontextbezogenes Auf diese Weise macht die MES-Software Handeln ganz massiv Zeit und Kosten. von Proxia aus den Maschinenbedienern Maschinenbediener können als «Augmen- von früher sogenannte «Augmented Operated Operators» zielgerichtet, eigenver- tors», denn sie stellen anderen Mitarbeitern antwortlich und vor allem zeitnah auf dynamisch Informationen über den gesambestimmte Situationen reagieren und somit ten Produktionsprozess zur Verfügung. Ein Verzögerungen auf ein Minimum reduzieren. Augmented Operator ist somit nicht nur auf Der Schlüssel dazu ist der ständige Kommu- seine Maschine fokussiert, sondern hat den nikationsfluss zwischen allen Beteiligten. gesamten Prozess im Blick. Seinerseits verDas MES von Proxia bietet bereits heute sorgt er seine Kollegen zeitnah mit relevanmit seinem integrierten dynamischen ten Informationen. Die Systeme von Proxia MES-Benachrichtigungssystem zahlreiche geben ihm die Grundlage, um selbstständig Möglichkeiten der situationsbezogenen und eigenverantwortlich in die laufenden Prozesse einzugreifen und diese zum Teil Kommunikation in Echtzeit. sogar zu steuern. Im Produktionsalltag spart ein flexibles und kontextbezogenes Verzögerungen minimieren Mit dem Proxia-Modul BDE erhält ein Mitar- Handeln ganz massiv Kosten, weil die beiter den Überblick über den Produktions- Maschinenbediener als «Augmented Opeablauf eines bestimmten Artikels. Ausser- rators» zielgerichtet, eigenverantwortlich dem hat er die Möglichkeit, essenzielle und unmittelbar auf bestimmte Situationen Informationen, die über die klassischen reagieren können. Verzögerungen durch Betriebs- und Maschinendaten hinausge- unvorhergesehene Ereignisse werden hen, seinen Kollegen zukommen zu lassen. rascher behoben und reduzieren sich damit Dazu gehört beispielsweise der Lagerort auf ein Minimum. Der Schlüssel hierzu ist von bestimmten Halbfabrikaten, die ein eine klare Zieldefinition und der ständige Mitarbeiter dort abgelegt hat, weil die Kommunikationsfluss zwischen allen BeteiMaschine, an der diese Teile weiterverarbei- ligten. Die benötigte Kommunikationsplatttet werden, momentan nicht verfügbar ist. form stellt die MES-Software von Proxia Sobald die Maschine wieder bereitsteht, bereit. Die Vorteile, die diese Plattform in ruft deren Bediener den Auftrag über das Kombination mit dem dynamischen MESModul BDE ab und sieht, wo sich diese Teile Benachrichtigungssystem bietet, liegen klar befinden. Dadurch hat er die Möglichkeit, auf der Hand: Sie ermöglicht vor allem, flesie zeitnah zur Weiterverarbeitung an seine xibel und schnell auf konkrete Situationen Maschine zu bringen. Nicht nur der Störzu- im Produktionsalltag einzugehen. Damit stand «Teile suchen», den zahlreiche Unter- unterstützt sie Unternehmen, v. a. die Ternehmen in ihren BDE-Systemen eingerich- mintreue zu verbessern und sich so Wettbetet haben, fällt dann weg, die konstante werbsvorteile zu sichern. Kommunikation ermöglicht darüber hinaus, schneller, flexibler und vor allem kontextbezogen auf bestimmte Situationen in der proxia.com Produktion einzugehen. Dem Proxia-Modul Aktuelle Technik – 12/2016


Industrie-Informatik Produkt-News 42

Prozessleitsystem in der Cloud

Robuste, lüfterlose Box-Computer Mit den V2403­Rechnern bietet Moxa eine zuverlässige Computer­ Plattform für industrielle Anwendungen in anspruchsvollen Umgebungen an. Die Rechner sind in drei Leistungsklassen erhält­ lich: Celeron, Intel Core i3 und i7 CPU. Dank passivem Wärme­ Management lassen sich die Rechner im Temperaturbereich von –40 bis +70 °C betreiben. Für die Anbindung von Feldgeräten stehen vier RS232/422/485­Schnittstellen zur Verfügung. Bei den erhältlichen Wireless­Modellen lassen sich bis zu zwei Wireless­ mini­PCIe­Module für eine Mobilfunk­ und/oder eine WLAN­Anbin­ dung platzieren. Zudem sind zwei USIM­Kartenhalter im Gerät vorhanden und über einen Deckel im Gehäuseboden zugänglich. Die V2403­Rechner sind mit Windows Embedded Standard 7, Linux Debian 8 oder ohne installiertes Betriebssystem erhältlich. Das Betriebssystem wird aus Sicherheitsgründen auf einer separa­ ten CFast­Speicherkarte installiert. Zudem besteht die Möglichkeit, ein Backup auf einer zweiten CFast­Karte zu speichern.

Aprol lässt sich künftig in der Cloud installieren und betreiben. Damit stehen Daten und Auswertungen des B & R­Prozessleit­ systems weltweit zur Verfügung. Das Engineering mit verteilten Entwicklerteams wird zudem stark vereinfacht. Aprol kann auf virtuellen Computern aller gängigen Cloud­Anbieter installiert werden. Die Daten werden von einer lokalen Aprol­Installation vorverarbeitet und komprimiert, sodass nur aussagekräftige Daten an die Cloud­Datenbank versendet werden. Mit diesem Ansatz, der an das Konzept des Fog­ oder Edge­Computings angelehnt ist, werden die Kosten für den Datenverkehr niedrig gehalten. Aprol unterstützt die Protokolle MQTT, AMQP und OPC UA. Die Zahl der lokalen Aprol­Installationen, die Daten an ein zentrales Cloud­ Aprol senden, ist nicht beschränkt. Die Auswertungen der Busi­ ness­Intelligence­Lösungen lokaler und cloudbasierter Aprol­ Installationen werden über eine REST­Schnittstelle abgerufen. br­automation.com

omniray.ch

App für MindSphere erhöht Verfügbarkeit von Maschinen

Mehr Rechenleistung für Kleinsteuerung Mit der Embedded­PC­Serie CX81xx steht im Kleinsteuerungs­ bereich deutlich mehr Rechenleistung als bisher zur Verfügung. Der CX8190 für Ethernet ist das erste Gerät der Reihe und damit auch die erste PC­basierte Steuerung im Buskoppler­Format für TwinCAT 3. Der 32­Bit­Prozessor ARM CortexTM­A9 mit 600 MHz sorgt gegenüber der CX8000­Serie für die dreifache CPU­Leistung. Hinzu kommt ein mit 512 Mbyte RAM achtfacher Arbeitsspeicher. Der Embedded­PC CX8190 verfügt über einen Ethernet­Port und einen 2­Port­Switch für Realtime­Ethernet oder EAP (EtherCAT Automation Protocol). Als Betriebssystem kommt Windows Embed­ ded Compact 7 zum Einsatz. Programmiert wird die Kleinsteuerung mit TwinCAT 3 über die Feldbusschnittstelle oder das zusätzliche Ethernet­Interface. Die Runtime­Basisfunktion ist TwinCAT 3 I/O. Zudem bietet der CX8190 eine 1­Sekunden­USV für das Abspei­ chern persistenter Daten sowie eine Micro­SD­Karte mit 512 Mbyte. beckhoff.ch Aktuelle Technik – 12/2016

Siemens bietet mit dem «Fleet Manager for Machine Tools» eine neue App für die industrielle IoT (Internet of Things)­Plattform MindSphere. Mit der cloud­basierten Applikation (MindApp) lassen sich weltweit Werkzeugmaschinen in kleinen oder grossen Pro­ duktionsstätten überwachen und so deren Verfügbarkeit und Produktivität erhöhen. Anwender erhalten mit wenig Aufwand einen Überblick über die Nutzung und die Leistung von Maschinen und können so die Kosten für Service und Instandhaltung reduzie­ ren. Zudem können Werkzeugmaschinenbauer neue digitale Services entwickeln, indem sie beispielsweise Maschinenstunden verkaufen. Speziell geeignet ist die App für Endkunden kleiner und mittelständischer Maschinenbauer. Der «Fleet Manager for Machine Tools» bindet schnell eine Sinumerik 840D sl­Steuerung an die MindSphere an (die Integration weiterer Steuerungen ist geplant). Die App ermöglicht es anschliessend, relevante Maschi­ nendaten zu erfassen, zu analysieren und zu visualisieren. siemens.ch


Setzt einen Industrie-Informatik Produkt-News 43

NEUEN STANDARD NEUEN STANDARD

Setzt einen er den DIN-Schienen Stromversorgungen Benutzer und Rollen einfach und sicher verwalten

Mit dem neuen User-Rollen-System in der B & R-Automatisierungssoftware Automation Studio lassen sich Zugriffsberechtigungen in OPC UA noch leichter verwalten. Unberechtigte Anwender können nicht auf das OPC-UA-System gelangen und Daten verändern oder Aktionen ausführen. Es können beliebig viele Rollen definiert werden, denen wiederum für jeden Knoten individuelle Zugriffsrechte zugeordnet werden können. Typische Zugriffsarten

sind zum Beispiel Lesen, Schreiben und Browsen. Ein Knoten lässt sich für eine Rolle auch komplett unsichtbar machen. Um Konfigurationsaufwand zu sparen, können die Rechte des übergeordneten Knotens vererbt werden. Einem User werden eine oder mehrere Rollen zugewiesen, während der Zugriff durch ein verschlüsseltes Passwort geschützt wird. Das User-Rollen-System kann während des Betriebes erweitert werden.

er den DIN-Schienen Stromversorgungen

HMI für oberflächigen Einbau fördert den Markenauftritt Mit der jüngsten Erweiterung der HMI-Produktfamilie GOT2000 führt Mitsubishi Electric ein neues Design für Bedienoberflächen ein. Die rückseitig montierten rahmenlosen HMIs unterstützen die Markenidentität von Maschinenherstellern und vereinen das bündige Format des Bedienpanels mit modernem Oberflächenfinish. Mittels einer adhäsiven Schutzfolie für das Bedienfeld erreichen die Open-Frame-GOT2000-Modelle auf der Vorderseite die Schutzklasse IP67. So erfüllen sie die Anforderungen hygiene-sensibler Anwendungen, beispielsweise in der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Durch den oberflächenbündigen Einbau wird die Front des Bedienpanels nahtlos integriert. Dies ermöglicht Maschinenherstellern, ihre eigene Marke zu stärken und der Maschine eine hohe Wertigkeit zu verleihen. Mit der zusätzlichen Schutzfolie fügt sich das Bedienfeld mit seiner Optik in die Maschine ein. Dank des oberflächenbündigen Einbaus sind keine Winkel oder Ritzen vorhanden, in denen sich Verschmutzungen ablagern könnten.

24V /10A 85-264V 12V, 36V und 48V

120.000h omniray.ch ßergewöhnlich e Lebensdauer:

CP10 CP10

DIMENSION Serie 240W Klasse NEUEN STANDARD Setzt einen NEUEN STANDARD Setzt einen DIMENSION Serie unter den DIN-Schienen Stromversorgungen unter den DIN-Schienen Stromversorgungen NEUEN STANDARD NEUEN STANDARD 240W Klasse unter unter den den DIN-Schienen DIN-Schienen Stromversorgungen Stromversorgungen 24V /10A 85-264V Setzt einen Setzt einen 12V, 36V und 48V

24V /10A 85-264V 24V /10A 85-264V 12V, 36V und 48V 12V, 36V und 48V

Absolute erlässigkeit:

660.000h Absolute erlässigkeit: ßergewöhnlich 660.000h e Lebensdauer:

br-automation.com

CP10 Serie Serie CP10Serie Serie

24V /10A 85-264V DIMENSION 24V /10A 85-264V DIMENSION 12V, 36V und 48V 12V, 36V und 48V 240W 240W Klasse Klasse DIMENSION DIMENSION 240W 240W Klasse Klasse

95,5%

Wirkungsgradrekord.

Absolute Absolute Zuverlässigkeit: Zuverlässigkeit: MTBFAbsolute 660.000h MTBFAbsolute 660.000h Zuverlässigkeit: Zuverlässigkeit: Außergewöhnlich 95,5% MTBF 660.000h Außergewöhnlich 95,5% MTBF hohe660.000h Lebensdauer: Wirkungsgradrekord. hohe Lebensdauer: Wirkungsgradrekord. >> 120.000h Außergewöhnlich 95,5% 120.000h Maximale Außergewöhnlich 95,5% Maximale Wirkungsgradrekord. hohe Lebensdauer: hohe Lebensdauer: Platzersparnis: Wirkungsgradrekord. Platzersparnis: >> 120.000h 39mm Breite 120.000hnur Maximale nur 39mm MaximaleBreite Platzersparnis: Platzersparnis: nur 39mm Breite nur 39mm Breite

95,5% Maximale Platzersparnis: Wirkungsgradrekord. 120.000hnur 39mm Breite Maximale Platzersparnis: nur 39mm Breite

www.puls-power.ch

www.puls-power.ch www.puls-power.ch


Komponenten Widerstände 44

TT Electronics

Robuste Widerstände zum Einbau in engen Verhältnissen

SMD-Widerstände von TT Electronics widerstehen hohen Impulsströmen und -spannungen

Die SMD-Serie verfügt über: – ausgezeichneten Widerstand gegen Stossströme – optimierten Spannungsbereich – grossen AnwendungsLeistungsbereich – sehr kleine Abmessungen und Gewichte – Verfügbarkeit auch in kundenspezifischer Ausführung

TT Electronics, weltweiter Anbieter elektronischer Die Pulsfestigkeit der PWC0603- und DSC0603-WiderLösungen für leistungskritische Anwendungen, stellte stände von TT Electronics liegt somit über der vieler zwei Typen von SMD-Dickschicht-Widerständen vor, die Mitbewerberprodukte. Für noch höhere Zuverlässigkeit für den Betrieb bei Impulsströmen und -spannungen sind diese Widerstände optional auch mit schadgasfesoptimiert sind. Im Ohmwertebereich von 1 Ω bis 1 MΩ ten Anschlüssen erhältlich. bieten die Widerstände Schutz gegen Stossströme und Zur Entwicklung und Herstellung der Widerstände -spannungen, für deren Entwicklung die Verwendung verwendet TT Electronics proprietäre Laserabgleichtechniken, die dazu beitragen, die erzeugte Wärme kleiner Bauformen entscheidend ist. PWC0603 und DSC0603 sind speziell für zuverlässi- gleichmässig über die Bauteiloberfläche zu verteilen. gen Betrieb unter gepulsten Lastbedingungen konzi- Beim doppelseitigen DSC0603 sorgt ein zweiter Widerpiert. Das 0603-Format ist die neue, kleine Variante standsfilm auf der Unterseite für gleichmässige Wärmeinnerhalb der PWC- bzw. der DSC-Serie. Während PWC- verteilung auf beiden Seiten des Bauteils. Widerstände einen einseitigen Aufbau der WiderstandsWichtige Gründe für die steigende Nachfrage nach schicht haben, sind DSC-Widerstände doppelseitig diesem Produkttyp sind die erhöhte Empfindlichkeit bedruckt. Die meisten anderen Parameter und Funk- moderner elektrischer Systeme gegen energiereiche Pulse und der Bedarf nach kompakteren Bauteilen für tionen sind jedoch bei beiden Serien identisch. Entwickler von Stromversorgungen, Leistungsschal- miniaturisierte Versorgungsbaugruppen. tern, externen Sensorschnittstellen, Defibrillatoren und allen anderen Schaltungstypen mit möglichen Stoss- Über TT Electronics plc strömen und -spannungen können diese Bauteile ideal TT Electronics ist ein weltweiter Anbieter elektronischer verwenden. Wichtige Einsatzgebiete sind damit Indus- Lösungen für leistungskritische Anwendungen. Die trie-, Medizin- und Messgerätetechnik. Die Widerstände Firma beliefert marktführende Unternehmen in den bieten verbesserte Produktsicherheit durch den Schutz Bereichen Transport, Industrie, Medizin, Luft- und der Schaltungen gegen plötzliche Überspannungen, die Raumfahrt sowie Verteidigung. durch Lastwechsel oder durch Blitzschlag nahe bei VerTT Electronics hat weltweit etwa 6000 Mitarbeiter sorgungsleitungen entstehen. an 27 Standorten, Hauptsitz ist Woking (GB). Die vier PWC0603 nimmt bei Pulsdauern von 100 µs Leistun- Geschäftsbereiche sind: Messen und Steuern im Transgen bis 10 W auf, und die doppelseitige Variante DSC portsektor, Messen und Steuern in der Industrie, Hochhält bis zu 20 W Spitzenleistung stand. Die Impulsfes- entwickelte Bauelemente sowie Dienstleistungen für tigkeit beider Varianten beträgt für den 1,2/50 µs-Norm- Integrierte Fertigung. impuls bis zu 500 V. Diese Eigenschaften führen zu höherer Zuverlässigkeit und geringeren Feldfehlern. ttelectronics.com Aktuelle Technik – 12/2016


Komponenten/Halbleiter Produkt-News 45

Digital gestützter Analog-Leistungscontroller Der DEPA-Controller (Digitally Enhanced Power Analogue) regelt den Strom und die Spannung und überwacht die Temperatur. Der Baustein bietet Digitalfunktionen beim Laden von Akkus und eignet sich für DC/DC-Wandler in Servern, Consumer-, Industrieund Automotive-Anwendungen. Der MCP19124/5 handhabt konfigurierbare Lade-Algorithmen für jede Batteriechemie. Hinzu kommen Funktionen wie Cell-Balancing und das Laden von Superkondensatoren. Keine andere Einchip-Batterieladelösung lässt sich mit jedem gewünschten Ladeprofil für jede Batteriechemie, Spannung oder Zellenanordnung konfigurieren. Anwender können auch ihre eigenen Lademethoden entwickeln. Jeder Spannungs-, Strom- und Temperaturwert oder jede Zeitdauer kann für einen Übergang auf einen neuen Abschnitt des Ladeprofils verwendet werden. Die Bausteine eignen sich auch für jede DC/DC-Anwendung, die eine präzise Spannungs- und Stromregelung erfordert. microchip.com

Einschaltspitzen über 300µs von 180A bis 1500A LED-Beleuchtung und elektronische Vorschaltgeräte verursachen sehr hohe Einschaltspitzen im Mikrosekundenbereich. Ein Schaltkontakt prellt beim Einschalten drei bis sieben mal, bevor er endgültig geschlossen ist. Bei jeder Öffnung des Kontaktes entsteht ein Lichtbogen mit einer Temperatur von zirka 3000 °C, welcher die Kontaktoberfläche anschmelzen kann. Beim Abkühlen kann es zu einer Mikroverschweissung kommen (Kontakt klebt). Um dem Kontaktverkleben vorzubeugen, können Relais mit voreilendem Wolframkontakt oder Schütze eingesetzt werden. Die Koppelrelais KBD-1/L, KBD-2/L und DIN-Relaiskoppler DRK-1/L, DRK-2/L sowie die Koppelrelais KRTW-1 können Einschaltspitzen von 800 A/200 µs schalten. Die Installationsschütze ISU-220, ISU-425, ISU-440 und ISU-463 verkraften Einschaltspitzen über 300 µs von 180 A bis 1500 A. relmatic.ch

Leuchtrand-Indikatoren mit 12 LEDs Stylish hoch zwölf: Mit der Serie QH bringt der international führende Schalterhersteller Apem Leuchtrand-Indikatoren mit beeindruckender Optik auf den Markt. Sie sind mit einem Dutzend hyperhellen LEDs ausgestattet und kombinieren auf innovative Weise Sicherheit und Funktionalität mit modernem Design. Eine breite Palette farblicher Varianten und unterschiedlicher Einbaugrössen sowie die Abdichtung der Vorderseite bis IP67 machen die Serie QH zu einer ebenso attraktiven wie zuverlässigen Lösung für zahlreiche Anwendungen wie zum Beispiel Signalanlagen an Fussgängerüberwegen, im Transportwesen oder bei technischen Sicherheitseinrichtungen. Bei den LEDs der neuen Serie QH, die selbst bei Tageslicht perfekt erkennbar sind, kann gewählt werden zwischen einfarbig (Rot, Grün und Gelb) oder zweifarbig (Rot/Grün). Weitere Farbvarianten sowie eine Version mit vollem RGB-Farbspektrum werden in den kommenden Monaten folgen. Auch bezüglich der Blenden und Linsen stehen verschiedene Farben zur Verfügung. omniray.ch

Aktiv leuchtende Not-Halt Taste für kompaktere Bedienpanels Moderne Bedienpanels müssen verschiedenen Anforderungen gerecht werden. Dabei gilt es, höchste Ansprüche an Bedienkomfort, Flexibilität und Sicherheit zu vereinen. Darüber hinaus spielt in vielen Einsatzbereichen das optische Erscheinungsbild eine wichtige Rolle. Um Kunden von Spälti AG noch mehr Optionen bei der Bestückung kompakter Bedienstationen zu eröffnen, hat die Georg Schlegel GmbH & Co. KG ihre Betätiger-Baureihe mYnitron erweitert: Die Serie umfasst neben der bewährten Not-HaltTaste mit 16,2 mm Einbaudurchmesser einen Drucktaster und eine aktiv leuchtende Not-Halt Taste mit jeweils 16,2 mm Einbaudurchmesser sowie gleichem Erscheinungsbild. Die Baureihe überzeugt mit filigranem, formschönen Design sowie kompakten Massen und eignet sich damit ideal für die Bestückung von mobilen Handterminals, ansteckbaren Programmierpanels, medizinischen Kleingeräten oder auch Fitnessgeräten wie Laufbändern. spaelti-ag.ch Aktuelle Technik – 12/2016


Messtechnik/Sensorik Swiss Technology Network – Vision News 46

Offizielles Bulletin der swissT.net-Sektion Vision Systems

Vision News

Leistungsfähig, vielseitig und jetzt auch revolutionär einfach

In der aktuellen Ausgabe der Vision News präsentiert die Firma Baumer Electric AG ihre neusten Produkte.

Die intelligente Verlagerung der Bildvorverarbeitung vom PC in den FPGA der Kamera eröffnet neue Lösungsansätze zur Steigerung des Durchsatzes oder zur Reduktion der Systemkosten.

Standardkameras für Machine-Vision-Anwendungen übertragen in der Regel Bilder des Sichtbereichs unkomprimiert an den PC zur Auswertung. Lediglich einfache Operationen wie eine Bildverbesserung oder Farbrechnung werden auf der Kamera ausgeführt. Diese Funktionalität ist jedoch nicht durch den Anwender für seine Applikation adaptierbar, und die eigentliche Bildverarbeitung erfolgt auf dem PC. Viele Anwendungen stellen zusätzlich immer höhere Anforderungen an Auflösung, Bildrate, Qualität und Zuverlässigkeit der Bildverarbeitung. Bildvorverarbeitung neu partitioniert Baumer erweitert den sehr erfolgreichen PC-basierten Ansatz um die Nutzung des Kamera-FPGA zur intelligenten Lösung anspruchsvoller Inspektionsaufgaben. Indus triekameras für PC-basierte Bildverarbeitungssysteme setzen FPGA typischerweise als zentrale Verarbeitungskompo nen te zur Sensoransteuerung und -korrektur, zur einfachen Bildverarbeitung sowie zur Ansteuerung der Schnittstellen für die Datenausgabe und der Digital I/Os ein. Dies ist nur möglich, weil er vielseitig programmierbar und sehr leistungsfähig ist. Den technologischen Entwicklungen der Halbleiterindustrie folgend, stellt jede neue FPGA-Generation mehr Verarbeitungsressourcen mit einer besseren Performance und Energieeffizienz bereit. Es liegt also nah, diese Technologie für aufwendigere Bildverarbeitungsaufgaben bereits in der

Ausgewählte Mitglieder der swissT.net-Sektion Vision Systems

Aktuelle Technik – 12/2016

Bachofen AG 8610 Uster bachofen.ch

BARTEC Engineering + Services AG 6330 Cham bartec.ch

Baumer Electric AG 8501 Frauenfeld baumer.com

OMRON Electronics AG 6343 Rotkreuz omron.ch

Pepperl+Fuchs AG 2557 Studen BE pepperl-fuchs.ch

QualiVision AG 8942 Oberrieden qualivision.ch


Kamera zu nutzen, um den gestiegenen An­ forderungen zu begegnen und Veränderun­ gen am Systemaufbau zu vermeiden bzw. Eigenentwicklungen zu umgehen. Die neuen LX­Modelle mit VisualApplets­Technologie setzen an genau diesem Punkt an und ermöglichen eine applikationsspezifische Bildvorverarbeitung direkt auf dem FPGA der Kamera. Sie verfügen über Sensoren mit hoher Auflösung und Geschwindigkeit. Mit drei Modellvarianten von 4, 12 und 20 Mega­ pixel sowie einer standardkonformen GigE­Vision­Schnittstelle lassen sich ver­ schiedenste Anwendungen realisieren. Vielfältige Einsatzgebiete und Vorteile Der FPGA der LX­VisualApplets­Kameras kann sehr variabel für die Vorverarbeitung von Bilddaten eingesetzt werden. Schwer­ punkte liegen in der Bildverbesserung, Da­ tenreduktion oder Prozessüberwachung. Ausserdem lassen sich komplexe Steuerauf­ gaben über die digitalen I/O­Schnittstellen effizient umsetzen. Beispiele für die Bildver­ besserung sind die Mittelwertbildung über mehrere Bilder zur Rauschreduktion, die Verrechnung mehrerer Bilder mit unter­ schiedlicher Belichtungszeit für HDR­Auf­ nahmen oder die Korrektur von in ho ­ mogenen Beleuchtungen. Nach solch einer Bildvorverarbeitung erfolgt die anschlie­ ssende PC­Auswertung deutlich einfacher und robuster. Dank der Datenreduktion in der Kamera kann die zu übertragende und auszuwertende Datenmenge reduziert wer­ den. Dadurch können oft kostengünstigere Schnittstellen wie GigE mit hoher Flexibilität bei der Kabellänge eingesetzt werden. Gleichzeitig sinken die Anforderungen an den PC, da durch den Einsatz von günstige­ ren oder auch von weniger Geräten die Sys­ temkosten reduziert werden können. Zum Einsatz kommt die Datenreduktion häufig bei der 3D­Bildverarbeitung, wenn z. B. die

Profildaten der Lasertriangulation oder die langwierig und teuer. Oft steht auch das Schwerpunkte von Markern direkt ermittelt entsprechende Know­how nicht zur Verfü­ werden. Aber auch, wenn Objekte auf einem gung. Bei den LX­VisualApplets­Kameras Förderband wahllos angeordnet sind, kann greift Baumer deswegen einen neuen An­ mit den Kameras nur das relevante Objekt satz auf: Dank einer Software­Partner­ lokalisiert und der entsprechende Bildaus­ schaft mit Silicon Software können Bildvor­ schnitt an den PC übermittelt werden. Ein verarbeitungsaufgaben direkt über die weiteres Beispiel ist die Vorab­Selektion grafische Entwicklungsumgebung VisualAp­ von Bildern. So könnte aus einer Aufnahme­ plets umgesetzt werden. Dazu stehen in serie nur das Bild mit dem besten Kontrast den Kameras umfangreiche FPGA­ und übertragen werden. Für bestimmte Auswer­ Speicherressourcen zur Verfügung. Diese tungen wie Code­Lesen reichen zudem können von den Software­Entwicklern über Schwarz­weiss­Bilder aus. Durch Binarisie­ VisualApplets als Werkzeug entsprechend rung in der Kamera wird ebenfalls die Da­ ihrer Bildverarbeitungsaufgabe direkt pro­ tenmenge erheblich reduziert. Prozessüber­ grammiert werden. Die funktionale Be­ wachungsaufgaben rücken immer dann in schreibung findet auf Basis grafischer den Vordergrund, wenn wie beim Laser­ Blockdiagramme statt. Die eingebundenen schweissen sehr schnelle Prozesse über­ Operator­Bibliotheken decken wesentliche wacht und gesteuert werden müssen. Hier Funktionen der Bildverarbeitung ab. Über kommen das deterministische Verhalten eine Simulation kann das visuelle Bearbei­ und die hohe Rechenleistung des FPGAs zur tungsergebnis an jedem Punkt des Designs Reduktion der Regelzeit zum Tragen. Ähn­ berechnet und angezeigt werden. Umfang­ lich hohe Echtzeitanforderungen stellt zum reiche Kontrollmechanismen helfen den Beispiel die Verfolgung von Augenpositio­ Entwicklern dabei, ein synthetisierbares De­ nen in der Ophthalmologie. Die Auswertung sign mit deterministischem Verhalten zu er­ von Sensoren oder die Ansteuerung von zeugen. Aufgrund des Funktionsumfangs Aktoren ist über den FPGA sehr präzise um­ und der intuitiven Bedienung lassen sich setzbar. Dies ist zum Beispiel bei Track & Tra­ auch komplexe Aufgaben einfach, schnell ce­Applikationen wichtig, bei denen Objekte und ohne VHDL­Programmierung realisie­ per Lichtschranke erfasst, per Encoder auf ren. Nach Abschluss der Algorithmen­Ent­ einem Band verfolgt und nach der Bildaus­ wicklung mit VisualApplets wird das Design wertung sortiert werden müssen. Aber auch zu einer neuen Firmware­Datei kompiliert spezielle Steuerungen für Trigger oder und per Update­Tool auf die Kamera über­ Beleuchtung können mit den LX­VisualAp­ tragen. Die Parameter des Algorithmus wer­ plets­Kameras flexibel realisiert werden. den über die XML­Beschreibung der Kamera exportiert und sind somit standardkonform zur Laufzeit durch die PC­Software einstell­ Mit VisualApplets so einfach wie nie Die zentrale Herausforderung für eine appli­ bar. Für eine schnelle Evaluierung stehen kationsspezifische Bildvorverarbeitung in zudem verschiedene Beispiel­Applets be­ der Kamera ist die meist anspruchsvolle und reit, auf deren Basis spezielle Anpassungen aufwendige FPGA­Programmierung durch einfach vorgenommen werden können. den Endanwender. Gängige Ansätze mit Hardware­Beschreibungssprachen wie VHDL machen diese Entwicklung jedoch baumer.com

Präsident: Hans Grossmann, Compar AG Compar AG 8808 Pfäffikon compar.ch

Fabrimex Systems AG 8603 Schwerzenbach fabrimex-systems.ch

FUJIFILM (Switzerland) AG 8157 Dielsdorf fujifilm.ch

Sick AG 6370 Stans sick.ch

Stemmer Imaging AG 8808 Pfäffikon SZ stemmer-imaging.ch

Supercomputing Systems AG 8005 Zürich scs.ch

ID-System AG 2557 Studen idsystems.ch

Aktuelle Technik – 12/2016

Vorstand: Raphael B. Burkard, Omron Electronics AG Reto Huber, Videal AG


Messtechnik/Sensorik Bildverarbeitung 48

Messe Stuttgart

«Vision» bestätigt Ruf als Weltleitmesse für Bildverarbeitung

Branchen-Highlight für Bildverarbeitung lockte 10 000 Besucher aus 58 Ländern nach Stuttgart.

Die Bildverarbeitungsbranche weltweit (+ 2Prozent) und einem gestiegenen boomt — von dieser Markteuphorie profitiert Auslandanteil (+3 Prozent auf 57 Prozent) in auch die «Vision». die Veranstaltung gestartet war, verzeich«Die hohen Besucherzahlen, die Zunahme nete sie 2016 ebenfalls ein Besucherplus der Internationalität und das grosse Inter- (+ 13 Prozent). esse an Bildverarbeitung freuen uns Auch der Anteil der Besucher aus dem immens. Die ‹Vision› war drei Tage lang das Ausland ist gestiegen. «Bildverarbeitung ist weltweite Zentrum für Bildverarbeitung und die Technologie, die Robotik und Automatihat ihren Status als Weltleitmesse wieder sierung erst möglich macht», erklärt Florian einmal unter Beweis gestellt», resümierte Niethammer, Teamleiter der Vision, «und Dr. Olaf Munkelt, Geschäftsführer MVTec die Vision ist die einzige Veranstaltung Software und Vorsitzender des Vorstandes weltweit, auf der sich alle Anwender über der VDMA-Fachabteilung indus trielle Bild- das komplette Spek trum der Bildverarbeiverarbeitung. «Insbesondere die Qualität tungstechnologie in dieser Breite informieder Gespräche und das gesteigerte Inter- ren können.» esse an Bildverarbeitung haben bestätigt, Insbesondere die Trendthemen Embeddass die Bildverarbeitungstechnologie ded Vision, Hyperspectral Imaging und neben der Fabrikumgebung längst unser 3D-Bildverarbeitung lockten nahezu 10 000 aller Alltag erobert hat. Dies wurde auch Be sucher aus 58 Ländern nach Stuttgart. durch das diesjährige Trendthema ‹Embed- Niethammer: «Das kam bei unseren Ausded Vision› deutlich. Wir freuen uns schon stellern natürlich gut an. Die Firmen haben heute auf die ‹Vision 2018›.» angemerkt, dass der Besucherzuwachs deutlich zu spüren war, und hoben die besonders hohe Qualität der Kontakte Trendthemen als Besuchermagnet Nachdem die Messe Stuttgart in diesem hervor.» Stark ins Auge fiel auch das rege Jahr mit einem leichten Ausstellerplus Treiben in den Foren — viele Besucher liessen

Aktuelle Technik – 12/2016

es sich nicht nehmen, zu einem der über 90 angebotenen Top-Vorträge zu gehen. Embedded Konferenz im Vision-Zwischenjahr 2017 veranstalten die Messe Stuttgart und der EMVA (European Machine Vision Association) die erste europäische Embedded-Vision-Konferenz. «Wie bedeutend das Thema Embedded ist, haben wir in den letzten Monaten verstärkt beobachtet. Wir haben es hier mit einer übergreifenden Technik zu tun, die sowohl in industriellen als auch nicht industriellen Bereichen von hoher Relevanz ist», sagt Niethammer. «Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner eine Konferenz für Entwickler und Anwender von Embedded-Vision-Systemen zu veranstalten ist eine logische Konsequenz. Das Thema boomt, und deswegen besetzen wir es mit einem starken Partner.» Die «Embedded Vision Europe 2017» findet am 12. / 13. Oktober 2017 statt.

messe-stuttgart.de


Messtechnik/Sensorik Bildverarbeitung 49

Cognex

Innovatives Multi-SmartkameraVision-System

Das In-Sight-VC200 verteilt die Datenverarbeitung auf mehrere Smartkameras und erweitert somit die Bandbreite der möglichen Multi-Kamera-Prüfanwendungen.

Prüfanwendungen. Diese verbesserte Leistung hilft, mit schnellen Produktionslinien Schritt zu halten, und bietet darüber hinaus die Flexibilität, um Applikationen mit sequenziellen oder asynchronen Inspektionen zu lösen. Das In-Sight VC200 umfasst eine vollständig anpassbare, webfähige HMI, die eine Überwachung und Kontrolle über Passwort-geschützte Zugriffsstufen ermöglicht. Mit dem In-Sight VC200 können Bediener nun Inspektionen ansehen, Kontrollingenieure können Parameter abändern, und Werksleiter können simultan Leistungsstatistiken von jedem iOS-, Android- oder Windows-basierten Gerät mit einem Webbrowser überprüfen.

Kunden suchen nach Möglichkeiten, um voneinander unabhängige Kameras zusammenzubringen. Das In-Sight VC200 bietet nun diese Funktionalität. Bild: Cognex

Cognex Corporation hat die In-SightVC200-Serie eingeführt, eine Familie von Multi-Smartkamera-Vision-Systemen. Die In-Sight-VC200-Serie wendet die bewährte Leistung und Zuverlässigkeit der In-SightBildverarbeitungssysteme auf Multi-Kamera-Vision-Applikationen an. Traditionelle Multi-Kamerasysteme verwenden «einfache» Kameras, die sich denselben Prozessor teilen. Dies verlangsamt die Leistung und beschränkt Multi-Kamerasysteme auf Applikationen mit gleichzeitiger Bildaufnahme. Das In-Sight VC200 überwindet diese Einschränkungen. Es verteilt die Datenverarbeitung auf mehrere Smartkameras und erweitert somit die Bandbreite der möglichen Multi-Kamera-

Leicht zu konfigurieren «Während Kunden ihren Gebrauch der industriellen Bildverarbeitung ausdehnen, suchen sie nach Möglichkeiten, um voneinander unabhängige Kameras zusammenzubringen und um so Applikationen zu lösen, die Multi-View-Inspektionen erfordern», so Joerg Kuechen, Vizepräsident und Leiter des Geschäftsbereiches Vision-Produkte bei Cognex. «Das In-Sight VC200 bietet nun diese Funktionalität und nutzt dafür die In-Sight-Plattform, die als Gold-Standard für die industrielle Bildverarbeitung angesehen wird.» Wie alle In-Sight-Bildverarbeitungssysteme sind In-Sight-VC200-Multi-Kamera-Applikationen leicht mit der leistungsstarken In-Sight Explorer Software zu konfigurieren. Die grafische WorkflowOberfläche vereinfacht Vision-Applikationen, indem die Inspektionsschritte in überschaubare Tool-Blöcke getrennt werden. Darüber hinaus ermöglicht sie den Zugang zu den bewährten In-Sight Vision-Tools (einschliesslich PatMax Redline, OCRMax und anderen) über die SpreadsheetsBenutzeroberfläche.

cognex.com

Aktuelle Technik – 12/2016


Messtechnik/Sensorik Produktübersicht – Industrie-Kameras 50

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Kamera-Typ

Balluff AG balluff.de Balluff GmbH Smart Camera Intelligente Flächenkamera

Einsatzschwerpunkte Anwendungsbereich

Automatisierung, Automobilindustrie Ident, Qualitätskontrolle

Mono oder Farbe Sensor-Typ Auflösung (px) Bildrate (fps) Pixelgrösse µm × µm Verstärkung Shutter Stromversorgung Einsatztemperatur Objektivanschluss Schnittstellen Besonderheiten

Silber CMOS 1280 × 1024 Max. 60 5,3 × 5,3 1 Global 24 V 0 bis 55 °C C-Mount Gigabit E, PROFINET, IO-Link Webbrowser, Bustrennung

Bartec Engineering + Service AG bartec-pixavi.com Bartec Pixavi Orbit X Ex-sichere WLANKamera, Helmkamera Industrie, Chemie, Pharma Wartung/Inspektion, Video-Stream Farbe CMOS Full HD Video, 8 Megapixel Foto 30 2×2 Keine – 1100-mAh-Akku –20 bis 45 °C – Bluetooth, WiFi (802.11 abgn) Videoconf. SIP, RTSP stream

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Kamera-Typ

Fabrimex Systems AG fabrimex-systems.ch SVS-VISTEK EXO Serie (GigE & USB 3) Matrix Kamera

Einsatzschwerpunkte

Verpackung, Verkehr, Food, Pharma, Medical, Semicon, Automotive Vermessen, Überwachen, Lokalisieren, Identifizieren, Erkennen Mono & Farbe CMOS & CCD VGA bis 12 MP 9 bis 600 3,45 × 3,45 µm bis 5,86 × 5,86 µm Manual, auto/18 dB Global 9 – 28 VDC

Fabrimex Systems AG fabrimex-systems.ch Matrox Imaging Iris GTR Serie Smart Kamera Intelligente Matrix Kamera basierend auf Intel Atom Prozessor Verpackung, Verkehr, Food, Pharma, Medical, Semicon, Automotive Vermessen, überwachen, Lokalisieren, Identifizieren, Erkennen Mono & Farbe CMOS VGA bis 5 MP 21 bis 293 4,8 × 4.8 µm 0 – 19.46 dB Global 24 VDC

–10 bis 45 °C C-mount USB 3 oder GigE, RS232, Dig- I/O

0 bis 50 °C C-mount GigE, USB, VGA, RS232, Dig- I/O

Frei programmierbarer High Power Flash Controller/Sequencer

Kompatibel zu Windows, Linux, MIL, Matrox Design Assistant

Anwendungsbereich Mono oder Farbe Sensor-Typ Auflösung (px) Bildrate (fps) Pixelgrösse µm × µm Verstärkung Shutter Stromversorgung Einsatztemperatur Objektivanschluss Schnittstellen Besonderheiten

Aktuelle Technik – 12/2016

Baumer Electric AG baumer.com Baumer CX-Serie Flächenkamera-Komplettserie im Formformat 29 × 29 mm Industrie, Robotik, Verpackung, Halbleiter, Food, Medical, Uhren Qualitätsprüfung, Messtechnik, Sortieren, Pick & Place, Code, OCR Mono, Farbe CMOS VGA bis 12 MP 10 bis 890 fps Typ-abhängig Bis Gain 48 dB Global Shutter 12 – 24 VDC, PoE, USB 3.0 +5 °C bis +65 °C C-Mount, CS-Mount GigE, USB 3.0, Digital I/O Komplettserie bis 12 MP, modernste CMOS Sensorik, Temp.range 65 °C

Baumer Electric AG baumer.com Baumer VeriSens Smart Vision Camera

Fabrimex Systems AG fabrimex-systems.ch SVS-VISTEK HR Serie (GigE, CL, CoaxPress) Matrix Kamera

Fabrimex Systems AG fabrimex-systems.ch SVS-VISTEK SHR Serie (CL, CoaxPress) Matrix Kamera

Verpackung, Verkehr, Food, Pharma, Medical, Semicon, Automotive Vermessen, überwachen, Lokalisieren, Identifizieren, Erkennen Mono & Farbe CMOS & CCD 12 MP – 29 MP 5 bis 80 4,5 × 4,5 µm bis 5,5 × 5,5 µm Manual, auto/18 dB Global 9 – 28 VDC

Verpackung, Verkehr, Food, Pharma, Medical, Semicon, Automotive Vermessen, überwachen, Lokalisieren, Identifizieren, Erkennen Mono & Farbe CCD 47 MP 7 fps 5,5 × 5,5 µm Manual, auto/18 dB Global 9 – 28 VDC

–10 bis 45 °C F-, M42-, M58-mount GigE, CL, CoaxPress, RS232, Dig- I/O Frei programmierbarer High Power Flash Controller/Sequencer

–10 bis 45 °C M72-mount CoaxPress, CL, RS232, Dig- I/O

Industrie, Verpackung, Handling/ Montage, Food, Automobil, Uhren Vollständigkeit, Lage und Position, Form, Farbe, Code, OCR/OCV Mono, Farbe CCD/CMOS 0,3/1,2/2,0 Megapixel Bis 100 fps Typ-abhängig Gain einstellbar über VeriSens-SW Global Shutter 24 VDC +5 °C bis +50 °C C-Mount, Festobjektiv EtherNet/IP, ProfiNet, TCP, I/O Einfachste Bedienung, umfangreiche Funktionsbibliothek, ColorFex

Frei programmierbarer High Power Flash Controller/Sequencer


Messtechnik/Sensorik Produktübersicht – Industriekamera 51

CL-Electronics GmbH cl-electroncis.com IDS UI Flächenkamera

CL-Electroncis GmbH cl-electronics.com Tattlie S Serie S50/100/200

Compar AG compar.ch Cognex Cognex In-Sight Smarte Flächen- & Zeilenkameras

Fabrimex Systems AG fabrimex-systems.ch SVS-VISTEK EVO Serie (GigE & Camera Link) Matrix Kamera, auch in IP67

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Kamera-Typ

Industrie, Pharma, Automation, Medizin, Robotik, POS Vermessen, Inspektion

Industrie, Automation, Pharma, Robotik Vermessen, Inspektion, Code Farbe und mono CMOS Bis 2048 ×2048 Bis 250 fps Bis 5,5 Bis 16 Global 24 VDC – C-mount GigE, RS232/485,Digi I/O, Light IP67, smart camera Halcon

Verpackung, Verkehr, Food, Pharma, Medical, Semicon, Automotive Vermessen, Überwachen, Lokalisieren, Identifizieren, Erkennen Mono & Farbe CMOS & CCD 1 MP bis 12 MP 15 bis 180 3,45 × 3,45 µm bis 5,86 × 5,86 µm Manual, auto/18 dB Global 9 – 28 VDC –10 bis 45 °C C-, M42-mount GigE, Camera Link,RS232, Dig- I/O Programmierbarer High Power Flash Controller/ Sequencer, auch IP67

Einsatzschwerpunkte

Farbe und Mono CMOS Bis 4912 × 3684 Bis 575 Bis 5,5 Bis 16x Rolling, Global, Global Start 12 bis 24 VDC 0 bis 50 °C S und C/CS mount USB 2.0/3.0, GigE, I/O, I2C Gleiche Software Plattform

Medizinaltechnik, Automobilindustrie, Uhrenindustrie Messtechnik, Codelesung, OCR/OCV S/W oder farbig CCD, CMOS 0,3 bis 5 MPixel 14 bis 120 fps 5,3 × 5,3 – Global Shutter 24 V 0 °C bis 45 °C C-Mount or integrated lens Ethernetport, Digital I/O Intelligente Kameras

Fabrimex Systems AG fabrimex-systems.ch SVS-VISTEK EVO Tacer Serie (GigE) Matrix Kamera

Fabrimex Systems AG fabrimex-systems.ch SVS-VISTEK ECO Serie (GigE) Matrix Kamera, auch in IP67

Festo AG festo.ch – SBSI-B/SBSI-Q Intelligente Kamera

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Kamera-Typ

Verpackung, Verkehr, Food, Pharma, Medical, Semicon, Automotive Vermessen, Überwachen, Lokalisieren, Identifizieren, Erkennen Mono & Farbe CMOS & CCD VGA bis 12 MP 9 bis 600 3,45 × 3,45 µm bis 5,86 × 5,86 µm – Global 9 – 28 VDC

Verpackung, Verkehr, Food, Pharma, Medical, Semicon, Automotive Vermessen, Überwachen, Lokalisieren, Identifizieren, Erkennen Mono & Farbe CCD VGA bis 12 MP 5 bis 155 fps 3,45 × 3,45 µm bis 6,45 × 6,45 µm Manual, auto/18 dB Global 9 – 28 VDC

Automation

–10 bis 45 °C Micro 4/3" GigE, RS232, Dig- I/O

0 bis 60 °C C-mount Gigabit Ethernet, RS232, Dig- I/O

0 – 50 °C – RS-232/422, Digital I/O, Ethernet

Kompatibel mit Micro Four Third (4/3") Objektiven, Zoom, Focus

Programmierbarer High Power Flash Controller/ Sequencer, auch IP67

Profinet

Fujifilm (Switzerland) AG fujifilm.ch/industrial Basler AG Basler ace Flächenkameras S/W, farbig oder NIR Industrie, Medizin, Verkehr, Transport, Sport, Robotik, 3D Qualitätskontrolle, Pick & Place, Vermessung, Positionierung, 3D S/W, farbig oder NIR CCD und CMOS VGA bis 14 MP 7 bis 750 fps 1,4 × 1,4 bis 9,9 × 9,9 µm Ja, zuschaltbar je nach Modell Global und Rolling 12 V – 24 V (je nach Modell), PoE, PoCL 0 °C – 50 °C C-Mount, CS-Mount GigE Vision, USB3 Vision, Mini Camera Link 3 Jahre Gewährleistung, ultrakompakte Bauform, PGI Funktion

Positionsprüfung, Codelesung, … Monochrom oder Farbe – 736 × 480 oder 1280 × 1024 50 – – – 24 V

Aktuelle Technik – 12/2016

Anwendungsbereich Mono oder Farbe Sensor-Typ Auflösung (px) Bildrate (fps) Pixelgrösse µm × µm Verstärkung Shutter Stromversorgung Einsatztemperatur Objektivanschluss Schnittstellen Besonderheiten

Einsatzschwerpunkte Anwendungsbereich Mono oder Farbe Sensor-Typ Auflösung (px) Bildrate (fps) Pixelgrösse µm × µm Verstärkung Shutter Stromversorgung Einsatztemperatur Objektivanschluss Schnittstellen Besonderheiten


Messtechnik/Sensorik Produktübersicht – Industriekamera 52

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Kamera-Typ Einsatzschwerpunkte

Fujifilm (Switzerland) AG fujifilm.ch/industrial Basler AG Basler aviator, beat, scout, pilot Flächenkameras S/W oder farbig Industrie, Medizintechnik, Verkehr/Transport, Sport

Anwendungsbereich

Mono oder Farbe Sensor-Typ Auflösung (px) Bildrate (fps) Pixelgrösse µm × µm Verstärkung Shutter Stromversorgung Einsatztemperatur Objektivanschluss Schnittstellen Besonderheiten

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Kamera-Typ Einsatzschwerpunkte

Anwendungsbereich Mono oder Farbe Sensor-Typ Auflösung (px) Bildrate (fps) Pixelgrösse µm × µm Verstärkung Shutter Stromversorgung Einsatztemperatur Objektivanschluss Schnittstellen Besonderheiten

Fujifilm (Switzerland) AG fujifilm.ch/industrial Basler AG Basler dart Flächenkameras S/W oder farbig Industrie, Medizin, Labor-Automation, Robotik

Fujifilm (Switzerland) AG fujifilm.ch/industrial Basler AG Basler 3D Kameras ToF Flächenkameras NIR Industrie, Logistik, Medizintechnik, selbstfahrende Fahrzeuge

Qualitätskontrolle, Pick & Place, Vermessung, Positionierung, 3D

Fujifilm (Switzerland) AG fujifilm.ch/industrial Basler AG Basler pulse Flächenkameras S/W oder farbig Industrie, Medizintechnik, Mikroskopie, Labor-Automation, Robotik Qualitätskontrolle, Vermessung, Positionierung, 3D

Qualitäts-, Vollständigkeitskontrolle, Pick & Place

S/W oder farbig CCD und CMOS VGA bis 12 MP 14 bis 210 fps 3,45 × 3,45 bis 9,9 × 9,9 µm Ja, zuschaltbar je nach Modell Global 12 V – 24 V (je nach Modell) Je nach Modell 0 °C – 60 °C C-Mount, CS-Mount

S/W oder farbig CMOS 1,3 MP, 2 MP und 5 MP 14 bis 60 fps 2,2 × 2,2 bis 4,5 × 4,5 µm Ja, zuschaltbar je nach Modell Global und Rolling Via USB Port 0 °C – 50 °C CS-Mount

GigE Vision, Camera Link, FireWire-b 3 Jahre Gewährleistung, Modelle ohne Mikrolinsen erhältlich

USB 3 Vision 3 Jahre Gewährleistung, eingebauter Staivadapter, kompatibel mit USB 2

S/W oder farbig CMOS 1,3 MP, 2 MP und 5 MP 14 bis 60 fps 2,2 × 2,2 bis 4,5 × 4,5 µm Ja, zuschaltbar je nach Modell Global und Rolling Via USB Port oder LVDS 0 °C – 50 °C CS-Mount, S-Mount, (M12), Bareboard USB3 Vision, BCON (LVDS Embedded) 3 Jahre Gewährleistung, ultrakompakt (ab 27 × 27 mm), neuste Elektronik

Volumenmessung, Vermessung, Positionierung, Pick & Place, Robotik NIR (3D ToF) 3D Time of Flight Panasonic CCD VGA 20 fps – Ja, zuschaltbar je nach Modell Global 24 V 0 °C – 50 °C Integriertes Objektiv (M12)

Hamamatsu Photonics hamamatsu.ch Hamamatsu Photonics, Japan C10000-801

Ifm electronic ag ifm.com/ch Ifm Electronic AG Efector pmd

MPI Distribution AG mpi.ch AOS Technologies AG PROMON U750

TDI-Kamera (Zeilenkamera)

Industrielle 3D-Sensor

Highspeed Flächenkamera

Industrie, Analysegeräte

Verpackungstechnik, Lagertechnik

Produzierende Betriebe, Hochschulen, etc.

Scannen bei wenig Licht, Aufnahme bewegter Teile auf Förderband Mono CCD 2048 × 128 50 000 Zeilen/s 12.0 × 12.0 1 – 5 in 16 Stufen TDI Prinzip 100 V – 240 V AC (Speisegerät) 0 bis 40 °C F-mount CameraLink Bi-direktional, UV- und NIR empfindlich

Vollständigkeitskontrolle

Langzeit Hochgeschwindigkeitsaufnahmen Mono und Farbe CMOS 1280 × 1024 203 bis 3000 4,8 × 4,8 1 bis 12 fach Global 5 V via USB 3.0 0 bis 55 °C C-Mount oder Nikon Bajonett USB 3.0 Inklusive umfangreichem Software-Paket «AOS Imaging Studio v4»

Aktuelle Technik – 12/2016

Farbunabhängig PMD Technologie 176 × 132 Max. 25 – – Global 24 V –10 bis 50 Grad C M+2 Steckverbindung Ethernet TCP/IP, Profinet –

GigE Vision 3 Jahre Gewährleistung, HDR, Trigger, Multichannel, PTP

Pilz Industrieelektronik GmbH pilz.ch – SafetyEYE sichere Raumüberwachung 3D-Raumüberwachung Automobil-Ind., Luftfahrttechnik, Verpackungs-Ind., Werkzeugmaschinen Bei hoher Sicherheitsanforderung Farbe Optisch – – – – – 12 V 0 bis 50 °C – Inklusive Auswerteeinheit Sicheres Kamerasystem


Messtechnik/Sensorik Produktübersicht – Industriekamera 53

Fujifilm (Switzerland) AG fujifilm.ch/industrial Basler AG Basler racer Zeilenkameras S/W Druckbildkontrolle, Postsortierung, Bahnwaren- und Oberflächeninspektion Qualitätskontrolle, Prozesskontrolle, Bahninspektion

Fujifilm (Switzerland) AG fujifilm.ch/industrial Basler AG Basler sprint Zeilenkameras S/W oder farbig Druckbildkontrolle, Postsortierung, Bahnwarenund Oberflächeninspektion Qualitätskontrolle, Prozesskontrolle, Bahninspektion

Hamamatsu Photonics hamamatsu.ch Hamamatsu Photonics, Japan C11440-36U Flächenkamera Industrie, Mikroskopie

Anbieter Homepage Hersteller Produktname/Modell Kamera-Typ Einsatzschwerpunkte

Anwendungen mit wenig Licht

Anwendungsbereich

S/W Awaiba CMOS (3,5 µm & 7,0 µm) 2 k, 4 k, 6 k, 8 k und 12 k 8 bis 80kHz 3,5 × 3,5 und 7,0 × 7,0 µm Ja, zuschaltbar je nach Modell Global 12 V – 24 V gewisse Modelle PoCL 0 °C – 60 °C C-Mount, F-Mount, M42 × 1,0, M42 × 0,75, M58 × 1,0, Unmounted GigE Vision, Mini Camera Link

S/W oder farbig Dual-Line CMOS (10 µm) 2 k, 4 k, und 8 k 38,6 bis 140 kHz 10 × 10 µm Ja, zuschaltbar je nach Modell Global 12 V 0 °C – 50 °C F-Mount, M42-Mount, V-Mount, Unmounted Camera Link

Mono CMOS 1920 × 1200 64.9 (bis 2008.9 bei ROI) 5,86 × 5,86 1 bis 15.8 (in 240 Stufen) Global 100 V bis 240 V (über Speisegerät) 0 bis 40 °C C-mount

Mono oder Farbe Sensor-Typ Auflösung (px) Bildrate (fps) Pixelgrösse µm × µm Verstärkung Shutter Stromversorgung Einsatztemperatur Objektivanschluss

USB 3.0

Schnittstellen

3 Jahre Gewährleistung

3 Jahre Gewährleistung, Modus für Vor- und Rücklauf, bis zu 280 kHz

Hochempfindlich, rauscharm

Besonderheiten

Sick AG sick.ch Sick AG PicoCam 301x

Stettbacher Signal Processing AG open-cam.ch Stettbacher Signal Processing AG O-3000

Transmetra GmbH transmetra.ch DIAS Pyroview

Anbieter Homepage Hersteller

Industrielle Matrixkamera

Miniatur-Flächenkamera, 36 × 36 mm, mit/ohne Gehäuse Industrie, Messtechnik, Defence, Surveillance, Sicherheit

Infrarot FPA (Bolometer)

Kamera-Typ

Industrie, Fertigung, Brandmeldesystem/ Früherkennung, F & E Temperaturmessung/ Visualisierung Falschfarbenbilder FPA (ungekühltes Bolometer) Bis 768 × 576 Bis 100 Distanz/Optikabhängig – Automatisch 24 VDC –25 bis 150 °C Spezialgewinde GBit Gehäuse IP 54 oder IP65

Einsatzschwerpunkte

Electronic-, Pharma, Medizinalund Verpackungstechnik Vermessen, Sortieren, Codelesung Mono und Farbe CMOS, ev2 und Sony 1 – 4 Megapixel 19 – 50 5,3 × 5,3 – Global & Rolling Shutter PoE oder 12 – 24 V 0 bis 40 °C C-mount Gigabit Ethernet Gewicht 61 g

Embedded Vison, alle Bereiche in Machine Vision, Überwachung, 3D Farbe und Mono CMOS 1280 × 960 > 30 3,75 × 3,75 Manuell und auto Global und Rolling 5 V (über USB) –30 bis +70 °C S/C/CS-mount USB 2.0 (Mini/Micro) Open-Source Treiber und Software, HDR, ROI, Sync., Mirroring, etc.

Produktname/Modell

Anwendungsbereich Mono oder Farbe Sensor-Typ Auflösung (px) Bildrate (fps) Pixelgrösse µm × µm Verstärkung Shutter Stromversorgung Einsatztemperatur Objektivanschluss Schnittstellen Besonderheiten

Aktuelle Technik – 12/2016


Messtechnik/Sensorik Top-Info 54

Microchip

Oszillatoren im branchenweit kleinsten Gehäuse

Micro-Electro-Mechanical-SystemsOszillatoren der Serie DSC6000 sind die branchenweit kleinsten MEMSMHz-Oszillatoren mit dem geringsten Stromverbrauch über den gesamten Frequenzbereich von 2 KHz bis 100 MHz.

Die Single-Output-MEMS-Oszillatoren DSC6000 eignen sich als Taktreferenzen in kleinen, batteriebetriebenen Geräten wie Wearables und IoT-Anwendungen, in denen es auf eine kleine Baugrösse, einen geringen Stromverbrauch und langfristige Zuverlässigkeit ankommt. Sie erfüllen auch die strengen Anforderungen hinsichtlich der mechanischen Beständigkeit und Zuverlässigkeit – nach AEC-Q100 (Automotive Electronics Council) – und eignen sich daher für Anwendungen im Motorraum von Fahrzeugen. Die Oszillatoren werden im 4-poligen DFN-Standardgehäuse mit Abmessungen von 1,6 mm × 1,2 mm bis 7 mm × 5 mm ausgeliefert und verbrauchen nur 1,3 mA (typ.) Strom, was weniger als der Hälfte des Stromverbrauchs des stromsparendsten quarzbasierten Oszillators entspricht. Ihr Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von – 40 bis +85 °C. Über diesen Bereich beträgt die maximale Drift ± 25 ppm. Im Gegensatz zu Quarz-Oszillatoren widerstehen sie der 500-fachen Stoss- und der 5-fachen Vibrationsbelastung, was einen zuverlässigen Betrieb in den meisten Umgebungen gewährleistet. Microchips Online-Konfigurations-Tool ClockWorks ermöglicht Entwicklern die schnelle Auswahl des richtigen Oszillators hinsichtlich Frequenz, Gehäusegrösse, ppm- und Temperaturbereich. Anschliessend können kostenlose Muster dieses Oszillators über das gleiche Aktuelle Technik – 12/2016

Tool bestellt werden. Das separat erhältliche Programmier-Kit TimeFlash sorgt für eine sofortige Taktbereitstellung, indem der OTP-Speicher (One-Time Programable) eines unbeschriebenen DSC6000 beschrieben bzw. programmiert wird. Um die Evaluierung und Entwicklung zu vereinfachen, steht Microchips ClockWorks Configurator online zur Verfügung unter: clockworks.microchip.com/Timing. Microchips Programmier-Kit TimeFlash unterstützt die Serie DSC6000 und steht unter www.microchip.com/ timeflash zur Verfügung. Evaluierungsboards, die entsprechend den Kundenanforderungen programmiert sind, sind auf Anfrage erhältlich. Wesentliche Leistungsmerkmale: – MEMS-Oszillatoren bieten Zuverlässigkeit auf Halbleiterniveau und hervorragende Frequenzstabilität über einen weiten Temperaturbereich – Taktreferenz für Wearables, das IoT und Automobilelektronik im Motorraum – Weniger als die Hälfte des Stromverbrauchs des stromsparendsten quarzbasierten Oszillators – Bis zu 500-mal robuster gegen Stösse und bis zu 5-mal robuster gegen Vibrationen microchip.com


Messtechnik/Sensorik Sensorik 55

Contrinex

Transparente Objekte zuverlässig erkennen

Der fotoelektrische Sensor TRU-C23 von Contrinex eignet sich ideal für die Anwesenheitskontrolle transparenter Objekte. Sein patentiertes Messverfahren nutzt UV-Licht. Weil auch transparente Materialien wie Kunststoff oder Glas das polarisierte UVLicht grösstenteils absorbieren, lässt sich der Schwellenwert, an dem der Sensor schaltet, sehr einfach setzen. Das erleichtert die Inbetriebnahme deutlich. Form oder Dicke des gemessenen Objektes haben keinen Einfluss auf das Messergebnis. Auch Schmutz, Wassertropfen oder Alterung beeinflussen die Messung nicht. Mehrfachschaltungen beim gleichen Objekt entfallen. Mit Betriebsbereich um die 1000 mm Grundlage für die Messung bildet eine LED, die polarisiertes UV-Licht aussendet, sowie ein Reflektor, der aus speziellen für UV-Licht geeigneten Materialien besteht. Insgesamt erreicht der Sensor einen Betriebsbereich um die 1000 mm. Auch im Nahbereich des Sensors sorgt eine spezielle Optik mit Autokollimation für zuverlässiges Erfassen ohne Blindzone und sogar durch kleine Öffnungen. Das lediglich 30 × 20 × 10 mm³ grosse Gehäuse ist sowohl mit der gesamten C23-Serie kompatibel als auch mit Geräten von Mitbewerbern. Mit der IO-Link-Schnittstelle steht zudem ein hoher Zusatznutzen bzgl. Remote-Inbetriebnahme, Diagnose und Parametrierbarkeit serienmässig und ohne Aufpreis zur Verfügung. Der durch Ecolab geprüfte und zugelassene Sensor entspricht IP67 und hält branchenüblichen Reinigungsprozessen zuverlässig Stand. Vielseitige Familie Für Anwendungen, in denen dickere und grössere transparente Objekte erfasst werden, kann der C23-Transparent-Standard die ideale Lösung sein. Er arbeitet mit polarisiertem, rotem Licht und hat einen maximalen Messbereich von bis zu 2500 mm. Obendrein überzeugt der neue Sensor durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Beide Varianten werden auf der SPS IPC Drives der Öffentlichkeit vorgestellt und sind ab Anfang 2017 lieferbar. Auf der Messe ist auch die ganze Fami-

Bei der Erfassung transparenter Objekte stossen herkömmliche Opto-Sensoren schnell an ihre Grenzen. Ein neuer Lösungsansatz schafft hier Abhilfe.

lie fotoelek trischer Sensoren der Baureihe Beispiel beim Abfüllen von Glas- oder PlasC23 zu sehen, die für jeden Einsatzfall die tikflaschen, bei der Verpackung in Kunstrichtige Lösung bietet. Typische Einsatzbe- stoff oder beim Erkennen von klaren reiche für die zwei neusten Mitglieder der Verpackungsfolien. Familie finden sich u. a. in der Lebensmittel-, contrinex.com Pharma- und Verpackungsindustrie, zum

Ich sehe was, was Du nicht siehst! SmartReflect ® Transparent – erkennt alle transparenten Objekte.

SmartReflect ®, die Lichtschranke ohne Reflektor, setzt neue Massstäbe und detektiert transparente Objekte bis zu einer Reichweite von 1 Meter – und das mit einer Ansprechzeit von nur 0,25 ms. Verfügbar in kompakten Kunststoff- und Edelstahl-Gehäusen. Mehr Information unter www.baumer.com/smartreflect


Messtechnik/Sensorik Signalgeneratoren 56

Spectrum

PXIe-Module ermöglichen präzise Signalgenerierung

Die Kombination aus Geschwindigkeit und Flexibilität gibt Signale mit einer hohen Ausgaberate aus.

die Datenübertragen der Signalformen in den internen 4 GByte-Speicher mit einer Datenrate von bis zu 1,4 GByte/s erlaubt. Dank der vollen PXIe-Kompatibilität können die Module in jedem PXIe- oder PXI-HybridSteckplatz montiert werden. Dabei werden ebenso PXIe-spezifische Erweiterungen wie der PXIe/PXI-Referenztakt, der Star-Trigger oder der Trigger-Bus voll unterstützt. Fortschrittliche Wiedergabe-Modi Um lange und komplexe Signalformen wiedergeben zu können, verfügen die Generatorkarten über eine Reihe von integrierten Wiedergabe-Modi wie Einzelschuss, Loop, FIFO, Multiple Replay, Gated Replay oder Sequenzmodus. Im FIFO-Modus werden die Daten kontinuierlich über den PXIe-Bus aus dem PC-Speicher in den Speicher des AWG übertragen. Dabei können die Daten parallel zum Transfer ausgegeben werden. Die verschiedenen Wiedergabe-Modi machen die M4i-AWG-Serie zusammen mit dem schnellen Datentransfer zu einer der flexibelsten Lösungen am Markt. Spectrums M4x-Serie von PXIe Arbitrary Für weitere Flexibilität nutzen die Waveform Generatoren (AWG) bieten eine D/A-Wandler eine präzise PLL-Schaltung, kosteneffiziente Lösung für automatisierte deren Refe renztakt intern erzeugt oder Testanwendungen, die eine schnelle und extern eingespeist werden kann. Drei fronthoch genaue Signalgeneration benötigen. seitige universelle I/O-Anschlüsse geben Basierend auf dem modularen PXIe Mess- Zugriff auf zusätzliche synchrone digitale technik-Standard, beinhaltet die M4x.66 Marker, asynchrone digitale I/O-Leitungen, Serie fünf neue Modelle mit ein, zwei oder Trigger-, Arm- oder Run-Status sowie den vier Kanälen. PLL-Referenztakt. Jeder Kanal ist mit der neuesten 16-Bit Digital-Analog-Umwandler (DAC)-Technolo- Ideal für automatisierten Test gie ausgestattet wobei die verschiedenen Die Waveform-Generatoren sind für die Modelle (Tabelle 1) eine maximale Taktrate Emulation von Signalen aus der realen Welt von entweder 625 MS/s oder 1,25 GS/s auf- vorgesehen. Dazu erzeugen die programweisen. Die Kombination von hoher Auf- mierbaren Ausgangsverstärker Signalpegel lösung und schnellen Ausgaberaten macht von ±200 mV bis ±4 V (±5 V für 625- MS/sdie Serie ideal zur Generierung von präzisen Modelle) in hochohmige Senken und von und flexiblen Signalformen im Frequenz- ±100 mV bis zu ±2 V (±2,5 V für 625 MS/s bereich von DC bis 400 MHz. Modelle) in 50-Ω-terminierte Systeme. Die 16-Bit-digital-zu-analog-Umwandlung erlaubt eine feine Signalauflösung mit PXIe-Geschwindigkeit und Unterstützung Die zwei Slot breiten 3U-Arbiträrgenerato- kleinsten Details. Dabei liefern die Karten ren haben ein PXIe x4 Gen 2 Interface, das eine ungeschlagene dynamische Signalleis-

Aktuelle Technik – 12/2016


Messtechnik/Sensorik Signalgeneratoren 57

ES IST SCHON FASZINIEREND, WAS PRÄZISIONSSENSORIK ERMÖGLICHT. Modell

Kanäle

Ausgaberate

Auflösung

Bandbreite

Speicher

M4x.6630-x4

1

1,25 GS/s

16 Bit

400 MHz

4 GByte

M4x.6631-x4

2

1,25 GS/s

16 Bit

400 MHz

4 GByte

M4x.6620-x4

1

625 MS/s

16 Bit

200 MHz

4 GByte

M4x.6621-x4

2

625 MS/s

16 Bit

200 MHz

4 GByte

M4x.6622-x4

4

625 MS/s

16 Bit

200 MHz

4 GByte

Tabelle 1: Übersicht der kompletten M4x-AWG-Serie

tung mit einem SNR (Signal to Noise Ratio) bis zu 72 dB, SFDR (Spurious Free Dynamic Range) bis 98 dB und NSD (Noise Spectral Density) bis zu –150 dBm/Hz. Für Software­Entwickler werden die bewährten SPCM­Treiber für Windows und Linux von Spectrum mitgeliefert. Neben den Treibern werden eine Reihe von Bei­ spielen zur Verfügung gestellt, die ver­ schiedene Aufzeichnungsfunktionen zeigen. Die mitgelieferten Beispiele stehen in Visual C++, Borland C++, Gnu C++, Visual Basic, VB.NET, Delphi, C#, J# und Python zur Verfügung. Zu den Karten bietet Spectrum ausser­ dem die hauseigene Software SBench 6 an. Mit der einfach zu bedienenden gra­ fischen Oberfläche können alle Ausga­ be­Modi und Hardware­Einstellungen vor­ genommen werden. Daneben hat die Software eine Reihe von Funktionen für die Signalerzeugung, Datenanalyse und Dokumentation. Dazu gehört auch der Easy Generator, mit dem einfache Stan­ dardsignale wie Sinus, Rechteck, Dreieck, Sägezahn oder SINC direkt erzeugt wer­ den können. Genauso können Signale mit Formeln erzeugt werden oder von ande­ ren Geräten wie Digitizern oder Oszillos­ kopen oder aus Software ­Programmen importiert werden. SBench 6 unterstützt gängige Dateiformate wie ASCII, Wave oder Binary. Die M4x.66­Serie ist ab sofort verfüg­ bar und hat 2 Jahre Garantie. Alle Einheiten

werden vor der Lieferung einem komplet­ ten Funktionstest unterzogen und mit einer frischen Firmenkalibrierung norma­ lerweise innerhalb von zwei bis drei Wochen nach Bestellung versendet. Im Lieferumfang ist ein komplettes Paket von Treibern und SDK sowie eine Basisversion von SBench 6. Technischer Support sowie die Software­ und Firmware­Updates sind kostenlos verfügbar. Komplette Information zu der neuen Serie ist im Internet zu finden: http://spectrum­instrumentation.com/de/ m4x66xx­x4­pxi­express­pxie­x4

Durch überragende Präzision entsteht aussergewöhnliche Technik.

www.balluff.com

Über Spectrum-Systementwicklung Microelectronic GmbH Spectrum ist ein Pionier in der Entwick­ lung und Fertigung von PC­basierten Test­ Praezision_2016_65x185_CH-DE.indd und Messtechnik­Instrumenten, die für elektronische Signalerfassung, ­generie­ rung und ­analyse benutzt werden. Das Unternehmen hat sich auf den Bereich der High­Speed­Digitizer und ­Generatoren spezialisiert und bietet über 500 modu­ lare Produkte für die meist verbreiteten Industriestandards PCIe, PXIe und LXI an. Der Firmensitz von Spectrum ist Gross­ hansdorf in der Nähe von Hamburg. Die Produkte werden weltweit über ein Netz von Partnern vertrieben.

1

8/8/2016 2:51:38 PM

Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik

spectrum­instrumentation.com

Aktuelle Technik – 12/2016


Messtechnik/Sensorik Produkt-News 58

Verbesserte Langzeitstabilität bei Hochfeuchte-Bedingungen Eine anhaltend hohe relative Feuchte (rF) kann die Langzeitstabilität und Genauigkeit von Feuchtesensoren beeinträchtigen. Daher hat der österreichische Sensorspezialist E+E Elektronik seinen neuen Messumformer EE211 mit einem beheizten Messfühler ausgestattet. So sind auch in Hochfeuchte-Anwendungen (>85 % rF) exakte und langzeitstabile Feuchtemessungen möglich. Der EE211 ist für die exakte Feuchte und Temperaturmessung unter kontinuierlichen Hochfeuchte- oder Kondensationsbedingungen gemacht. Der Messumformer kann beispielsweise zur Klimaregelung in der Obst- und Gemüselagerung, in Gewächshäusern oder Inkubatoren, zur Überwachung von Reifungsprozessen oder in der Pilzzucht eingesetzt werden. Um die negativen Einflüsse dauerhafter Hochfeuchte auf das Sensorelement zu eliminieren, wird der Sensorkopf des EE211 Feuchte-Fühlers kontinuierlich beheizt. Durch die permanente Übertemperatur ist ein Betauen des Sensors ausgeschlossen. epluse.ch

FCC-zertifizierte Lösung sorgt für einfache Datenanbindung Microchip kündigt den ersten FCC-zertifizierten, vollintegrierten HF-Transceiver und die dazugehörigen Kits für die Entwicklung von IoT-Lösungen im Sigfox-Netzwerk an. Auf der Basis von Microchips hochintegriertem, stromsparenden HF-Transceiver ATA8520E mit AVR-Core enthalten die neuen Kits das erste FCC-zertifizierte Modul, das eine einfache Anbindung an Sigfox' weltweites bidirektionales IoT-Netzwerk ermöglicht. Damit steht eine kostengünstige und stromsparende Lösung für die Device-zuCloud-Anbindung bereit. Diese eignet sich für IoT-Anwendungen in den Bereichen Logistik, Landwirtschaft, Smart Cities und anderen M2M-Lösungen (Machine-to-Machine). Der ATA8520E ist auch der erste Sigfox-zertifizierte Chip, der sich für den Einsatz sowohl in Nordamerika als auch Europa eignet. Die Lösung steht in zwei Versionen zur Verfügung: mit Microchips Sigfox-zertifiziertem ATA8520-EK als eigenständiges Kit oder als Kit in Kombination mit einem Xplained PRO Board für das Systemdesign. microchip.com

Hohe Flexibilität mit Wirbelstrom-Wegsensoren Wirbelstrom-Wegsensoren nehmen unter den induktiven Messverfahren eine Sonderstellung ein und vereinen mehrere Vorteile. Sie können auf unterschiedlichste Anforderungen individuell angepasst werden und messen verschleissfrei sowie berührungslos mit höchster Präzision und Auflösung. Zudem sind sie unempfindlich gegenüber äusseren Einflüssen wie Schmutz, Druck oder schwankenden Temperaturen und daher ideal geeignet für raue Industrieumgebungen. Die berührungslosen Wirbelstromsensoren von Micro-Epsilon sind zur Erfassung von Weg, Abstand, Verschiebung, Position, Schwingung und Vibration konzipiert und eignen sich zudem bestens zum Messen im rauen Industrieumfeld, selbst wenn Druck, Schmutz oder Temperaturschwankungen auf sie einwirken. Durch das physikalische Wirbelstrom-Messprinzip sind sie in der Lage, durch nichtleitende Werkstoffe hindurch zu messen. So sind die Sensoren unempfindlich gegenüber Medien wie Kunststoffe, Verschmutzungen oder Öl, die sich im Messspalt befinden. micro-epsilon.ch

Kleinste Sicherheitslichtschranke mit integrierter Auswertung Die Sicherheitslichtschranken der Baureihe SLB 240/440/450 haben eine integrierte Auswertung und zeichnen sich durch eine kleine Bauform aus. So lassen sich die SLB 240/440 mit Kabelanschluss mit den Massen BHL 28 × 32 × 72 mm oder mit Steckeranschluss (BHL 28 × 32 × 91 mm) bequem in sehr beengte Einbauräume integrieren und können auch bei knappen Platzverhältnissen einfach montiert werden. Beide Modelle verfügen über eine Reichweite von 15 Metern, während die SLB 450 (Masse DL 49 × 126 mm) eine Reichweite von bis zu 75 Meter erreicht. Die Einstrahl-Sicherheitslichtschranken eignen sich insbesondere für die Absicherung kleinerer Gefahrenstellen – wie etwa Maschinen mit kleinen Öffnungen oder Schlitzen: Hier wird das Bedienpersonal zuverlässig geschützt, indem jede Unterbrechung des Lichtstrahls ein Signal zur sicheren Abschaltung der gefahrbringenden Bewegung der Maschine auslöst. schmersal.ch

Aktuelle Technik – 12/2016


Messtechnik/Sensorik Produkt-News 59

Füllstandschalter mit erweiterter Programmierbarkeit Mit den zwei neuen Varianten LBFH und LBFI baut Baumer die erfolgreiche CleverLevel-Serie weiter aus. Es gibt sie mit zwei Schaltausgängen, qTeach-Verfahren und 360° sichtbarer Schaltzustandsanzeige. Wie ihre Vorgänger basieren sie auf der Frequenzhubtechnologie und eignen sich sowohl für hygienische als auch industrielle Anwendungen. Die Füllstandschalter bieten verschiedene Programmierwege für unterschiedliche Bedürfnisse. Besonders für kleine Anlagen mit einfachen Steuerungen ist das komfortable qTeach-Verfahren von Vorteil. Die Sensoren können mit beliebigen ferromagnetischen Werkzeugen einfach eingestellt werden. Das ermöglicht eine schnelle Anpassung an wechselnde Prozessanforderungen vor Ort. Die zwei Schaltausgänge machen das Setzen von zwei Triggerschwellen möglich. Dadurch können mit einem Sensor zwei verschiedene Prozessschritte, zum Beispiel Produktion und Reinigung, beziehungsweise zwei Mediengruppen wie Wasser und Öl überwacht werden. baumer.com

Hochgeschwindigkeits-Oszilloskop zum Messen hoher Spannungen Das Oszilloskop PXIe-5164 basiert auf der offenen, modularen PXI-Architektur und beinhaltet einen programmierbaren FPGA. Es eignet sich insbesondere für das Messen hoher Spannungen mit einer hohen Genauigkeit bei Anwendungen aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Halbleitertechnik sowie Forschung und Physik. «Die PXI-Oszilloskope von NI ermöglichen kürzere Prüfzeiten sowie eine höhere Kanaldichte und bieten jetzt dank der hohen Bandbreite, Auflösung und Eingangsspannung eine noch grössere Flexibilität», so Steve Warntjes, Vice President R & D bei NI. «Mit unserem neuen Oszilloskop PXIe-5164 lassen sich nun auch Messungen durchführen, die mit Stand-alone-Messgeräten bisher nicht möglich waren. So können bei der Messung von Spannungssignalen bis 100 Vpp mit bis zu 1 GS/s dank des 14-bit-A/D-Wandlers jetzt auch kleinere Signalbestandteile sichtbar gemacht werden.» ni.com/switzerland

Kapazitive Sensoren für einfache Wartung Das kapazitive Hydrostatic Leveling System CHLS4 von MicroEpsilon ist ein hochgenaues Messsystem, das unter anderem bei Teilchenbeschleunigern eingesetzt wird. Das System basiert auf dem altbekannten Prinzip der Schlauchwaage und dient der Kontrolle von Höhenveränderungen des unterirdischen Rohrsystems, wobei kleinste Höhenänderungen durch Veränderungen eines korrelierenden Wasserpegels umgehend und zuverlässig im Submikrometerbereich detektiert werden können. Das kapazitive Hydrostatic Leveling System CHLS4 besteht aus einem zweiteiligen Edelstahlgehäuse, in dessen Oberteil ein kapazitiver Sensor eingelassen ist. Dieser misst von oben nach unten den Abstand zur Wasseroberfläche, welche sich im unteren Teil, dem Wassertopf, befindet. Ober- und Unterteil werden dicht miteinander verschraubt, sodass der Wasserzu- und -ablauf ausschliesslich über die an den Seiten angebrachten wasser-führenden Schläuche möglich ist. micro-epsilon.ch

ALMEMO® 500

• Präzisionsmessgerät und Datenlogger • Bis zu 90 Messeingänge • 600 Millionen Messwerte im internen Speicher • Bedienung über mitgeliefertes Tablet mit App • Integrierter WLAN Hotspot, Webservice • Schnittstellen WLAN, Ethernet, USB • Je nach Fühler, Messraten bis 1000M / s möglich Interstar AG, Alte Steinhauserstr. 19, 6330 Cham Telefon 041 741 84 42, Fax 041 741 84 66 www.interstar.ch, info@interstar.ch


Industriebedarf Top-Info 60

Igus

Spezialist für Leitungen mit Garantien für extreme Temperaturen

Igus garantiert Temperaturaussagen für festverlegte und bewegte Leitungen in Energieketten.

In der neuen Kühlkammer von Igus können Tests unter realen Bedingungen bis — 40 Grad Celsius gefahren werden. Bild: Igus GmbH

Kontinuierliche Bewegungen allein sind für Leitungen In beiden Containern können Energieketten mit Leitunschon eine Herausforderung — aber wie verhalten sich gen in unterschiedlichen Längen (auch gleitend) und Leitungen bei extremen Temperaturen von — 40 Grad Geschwindigkeiten bewegt werden. Celsius oder auch bei + 60 Grad Celsius? Am Markt gibt es zwar international gültige Normen für bewegte Lei- Garantierte Lebensdaueraussagen tungen, diese geben jedoch keine verlässlichen Aussa- für extreme Temperaturen gen über die Lebensdauer bewegter Leitungen bei Durch die Vielzahl an Tests unter realen Bedingungen tiefen oder hohen Temperaturen im Einsatz in Energie- ist Igus als einziger Anbieter am Markt in der Lage, in ketten. Aus diesem Grund testet der Leitungsexperte seinem chainflex-Katalog für jede Leitung jeweils drei Igus seit über zehn Jahren seine Leitungen in der Dauer- Aussagen zum geeigneten Biegeradius und zur zulässibewegung bei diesen Bedingungen und hat nun einen gen Temperatur zu treffen. «Wir machen nicht nur die weiteren Teststand eingerichtet. «Im Rahmen unserer Angaben, bei welchen Temperaturen sich eine Leitung Testlaborerweiterung auf 2750 m2 haben wir nun einen für die Festverlegung sowie für die Bewegung nach der zweiten 40-Fuss-Container angeschafft und werden in Norm-Kältewickelprüfung eignet, sondern können auch dem einen ausschliesslich Hitze-, in dem anderen nur für jede chainflex-Leitung eine Temperatur angeben, Kältetests fahren», erklärt Rainer Rössel, Leiter des bei der die Leitung garantiert sicher in einer E-Kette Geschäftsbereichs chainflex bei Igus. «Durch diese verfahren werden kann.» Trennung erhalten wir noch mehr sowie präzisere Testergebnisse und können dadurch noch mehr verlässliigus.ch che Aussagen zu unseren Leitungen garantieren.» Aktuelle Technik – 12/2016


Industriebedarf Befestigungstechnik 61

KVT Fastening

Befestigungslösung für unterschiedliche Leiterplatten-Anwendungen

Eine Reihe spezialisierter PEM-Befestigerfamilien von PennEngineering ermöglichen eine sichere und zuverlässige Befestigung in den unterschiedlichsten LeiterplattenAnwendungen.

Die Befestiger bieten praktische Alternativen zu losen Montageteilen und anderen Verbindungsmethoden. Bild: Penn Engineering

Je nach Typ und Bauart eignen sich diese Befestigungslösungen für Probleme bei der Montage von Bauteilen auf Platine, Platine-zu-Platine, Platine-auf-Chassis, beim Stapeln oder als Abstandshalter. Die Befestiger bieten praktische Alternativen zu losen Montageteilen und anderen Verbindungsmethoden; sie lassen sich dauerhaft ohne sekundäre Arbeitsschritte installieren und können den Bestückungsprozess unter dem Strich vereinfachen und effizienter gestalten. Alle Bauteile sind gegurtet erhältlich PEM-ReelFast-SMT-fähige Befestiger umfassen Muttern und Einpressbuchsen mit und ohne Gewinde, unverlierbare Schrauben (gefedert und ungefedert) sowie R’ANGLE- Bauformen, die auf innovative Weise belastbare, wiederverwendbare

Gewinde im rechten Winkel zur Leiterplatte sich in Leiterplatten sowie in Aluminium, bereitstellen. Alle Bauteile sind gegurtet Acryl, Gusswerkstoffen und Bauteilen aus erhältlich und sind kompatibel zu bestehen- Polycarbonat einsetzen. Über die Installation den automatisierten SMT-Bestückungsan- wird der Schaft in das Grundmaterial eingelagen; sie lassen sich auf gleiche Weise und presst, und es wird dabei eine feste und verzur gleichen Zeit wie andere SMD-Kompo- drehsichere Übermasspassung erzeugt. nenten vor dem automatischen Reflow-LötPEM Broach/Flare-Mount-Einpressbuchprozess bestücken. sen zur Stapel- oder Abstandsmontage besitzen ein kombiniertes Broach/FlareDesign, das bei einer Installation in LeiterFeste und verdrehsichere plattenmaterialien erhöhte AusreissfestigÜbermasspassung Zu den PEM-Einpressbefestigern zählen keit bietet. PEM SpotFast-Clinch/BroachMuttern mit Gewinde, Einpressbolzen mit Befestiger erweitern die Produktpalette für und ohne Gewinde, Schnellverschlussschrau- den Einsatz in Leiterplatten und eignen sich ben-Kombinationen, Gewindebolzen und bestens für Anwendungen, in denen metalliSnap-Top-Einpressgewindebuchsen mit sche Bauteile mit Leiterplatten oder Platten einem Federmechanismus zu sicheren Fixie- aus Kunststoff verbunden werden müssen. rung von Platinen ohne Schrauben oder kvt-fastening.ch Gewindebauteilen. Alle Befestiger lassen Aktuelle Technik – 12/2016


Last Minute Produkt-News 62

Zeitrelais per Smartphone programmieren Mit dem neuen Smartimer der Serie 84 von Finder steht Anwen­ dern ein digitales Zeitrelais zur Verfügung, das eine hohe Flexibilität bietet. Das Zeitrelais ist in zwei Varianten für Versor­ gungsspannungen von 24 V oder 110 V bis 240 V erhältlich. Der Smartimer verfügt über zwei unabhängig voneinander program­ mierbare Ausgangskontakte, die als Wechsler mit 16 A bei AC 230 V belastet werden können. Das grosse Display ist in zwei Bereiche für die beiden Kanäle unterteilt und visualisiert sämtliche wichti­ gen Informationen wie eingestellte Zeit, Funktionen, Zeitverlauf und Zustand der Ausgangskontakte. Es lassen sich Zeiten von 0,1 Sekunde bis zu 9999 Stunden einstellen. Insgesamt sind 25 verschiedene Funktionen programmierbar wie Impuls, sym­ metrisches/asymmetrisches Blinken, zeitverzögertes Ein­ bzw. Ausschalten sowie viele weitere. Das Zeitrelais kann ent­ weder über einen integrierten Joystick oder über die kostenlos erhältliche Android­App Finder Toolbox programmiert werden. finder­relais.ch

Edelstahl-Ultraschallsensor für Hygieneanwendungen Der Sensorspezialist Pepperl+Fuchs hat mit dem UMB800 den weltweit kleinsten Volledelstahl­Ultraschallsensor auf den Markt gebracht. Das Gerät ist vollständig aus FDA­konformen Materialien hergestellt und damit besonders für den Einsatz bei hohen Hygiene­Standards und in aggressiven Umgebungen ausgelegt. Mit seiner Kombination aus grossem Messbereich und kompakter Bauform schafft der Sensor neue Möglichkeiten für die Automa­ tion in solchen Anwendungen. Vollgekapselte Ultraschallsensoren, die für hygienische Anwendungen ideal sind, wurden bislang kaum angeboten. Die Vollkapselung in einem Edelstahlgehäuse mit herkömmlicher Technologie beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit des Sensors: Während seine Reichweite sinkt, wird der Blindbe­ reich, in dem er keine Signale empfangen kann, viel grösser. Dieser Nachteil entfällt dank einer neuen Produktionstechnologie, die bei Pepperl+Fuchs entwickelt wurde. Dabei wird eine Membran aus Edelstahl durch Laserschweissen am Sensorgehäuse befestigt. pepperl­fuchs.ch

Universeller Datenlogger für komplexe Datenerfassungen Mit dem Datenlogger Almemo 500 bringt Ahlborn eine neue Gerätevariante auf den Markt, die im Bereich der komplexen Mess­ datenerfassung bisher einzigartig ist. Die Bedienung erfolgt einfach und intuitiv über ein 8"­Tablet mit vorinstallierter App. Über einen integrierten WLAN­Hotspot können mehrere Anwender gleichzeitig auf den Datenlogger zugreifen. Alternativ kann sich der Datenlogger auch in einem bestehenden WLAN­ oder LAN­Netz­ werk anmelden, um beispielsweise über das Firmennetzwerk oder VPN bedient zu werden. Neben der Messdatenvisualisierung kann auch die gesamte Konfiguration des Almemo 500 und aller ange­ schlossenen Fühler bequem am Tablet durchgeführt werden. Der Anschluss unterschiedlichster Sensortypen wird durch galvanisch getrennte, voneinander unabhängige Messeingänge ermöglicht. Die Standardversion bietet 20 Eingänge, bei Verwendung der neuen D7­Fühlergeneration sind bis zu 10 Kanäle pro Messeingang möglich. Der Logger misst mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1000 Messungen/s. interstar.ch

Sortiment für Schaltschrankklimatisierung Von Alfa Electric sind Schaltschrankklimatisierungen für jeden Anwendungsbereich und für jede Betriebsspannung (115 V AC, 230 V AC, 400 V AC) sowie in verschiedenen Leistungsstufen (350 W, 850 W, 1450 W und 2000 W) erhältlich. Sie eignen sich für Innen­ und Aussenanwendung und zeichnen sich durch eine geringe Geräuschentwicklung von 60 bis 70 db(A) aus. Es werden Modelle mit einer Luftumwälzung von 350 m3/h (350 W) bis 880 m3/h (2000 W) angeboten. Diese verfügen über einen integ­ rierten Thermostaten und weisen einen Schutzgrad (nach EN60529/1) von IP 54 auf. Das Gewicht beträgt von 15 kg für die 350 W Ausführung bis 49 kg für die 2000 W Ausführung. Das Gehäuse ist in der Farbe RAL 7035 gehalten. Die Schaltschrankkli­ mageräte sind CE zertifiziert und haben einen Arbeitstemperatur­ bereich von +20 °C bis +55 °C. ehs.ch

Aktuelle Technik – 12/2016


Last Minute Firmenverzeichnis 63

Schwerlastverbinder für dynamische Lasten Dank der neuen Schwerlastverbinder 180 × 180 dynamic load können Maschinengestelle aus Aluminium zukünftig noch vielfältiger einge­ setzt werden. In Kombination mit Strebenprofi­ len und den neuen Schwerlastverbindern lassen sich nun sowohl hohe statische als auch dyna­ mische Kräfte sicher aufnehmen. Anwender können somit ihre Maschinengestelllösungen noch flexibler gestalten und den Einsatzradius vergrössern. Um seinem gewohnten Qualitäts­ anspruch gerecht zu werden, hat Rexroth gerade auf das Handling dynamischer Belastun­ gen grössten Wert gelegt und die neuen Schwerlastverbinder durch die Fraunhofer­ Gesellschaft erfolgreich einem Testverfahren unterziehen lassen. Der Einsatz der neuen Schwerlastverbinder gestaltet sich so einfach wie flexibel: Eine Verbindung ist an beliebiger Position realisierbar, eine Bearbeitung der Strebenprofile ist dabei nicht notwendig. Die Schwerlastverbinder sind für die Fokusprofile 90 × 90, 90 × 180 und 90 × 360 verfügbar. boschrexroth.ch

Bürstenloser DC-Motor mit optimierten Eigenschaften Faulhaber hat mit dem bürstenloser DC­Motor 1935…BRC eine optimierte Version des bewährten Produkts 1935…BRE auf den Markt gebracht. Der neue Motor bringt mit einem Dauer­ drehmoment von 3,5 mNm bei unverändert kompakter Bauweise eine höhere Leistung als das Vorgängermodell. Seine Drehrich­ tung ist reversibel. Zugleich wurden der Drehzahlbereich auf 1000 bis 11 000 rpm ausgedehnt und die Effizienz verbessert. Ebenfalls wesentlich grösser geworden ist der Temperaturbereich und reicht nun von –25 °C bis 85 °C. Das bewährte Anschlusskonzept in der Baureihe 1525…BRC und 5153…BRC wurde im 1935…BRC vereinheitlicht. Der 1935…BRC verfügt über einen integrierten Speed Controller und besitzt damit eine eigene elektronische Ansteuerung. Sie ermöglicht die Drehzahlregelung mittels PI­Regler mit externer Sollwertvorgabe. Mit seinen Abmessungen von 19 mm Durchmesser und 35 mm Länge ist der Motor für den Einbau bei sehr beengten Verhältnissen geeignet.

Inserenten und Partnerfirmen in dieser Ausgabe ABB Schweiz AG, Baden 37 Altrac AG, Würenlos 31 B & R Industrie-Automation AG, Frauenfeld 3, 42 Bachofen AG, Uster 46 Balluff AG, Bellmund 32, 57 Bartec Engineering + Services AG, Cham 46 Baumer Electric AG, Frauenfeld 46, 55, 59 Beckhoff Automation AG, Schaffhausen 25, 30, 42 Bosch Rexroth Schweiz AG, Buttikon 63 Camille Bauer Metrawatt AG, Wohlen Titel, 5 Compar AG, Pfäffikon 47 Congatec AG, D-Deggendorf 32 Digi-Key Electronics, US- MN 2. US E+E Elektronik GmbH, A-Engerwitzdorf 58 Easyfairs Switzerland GmbH, Muttenz 17 EHS Elektrotechnik AG, Volketswil 62 Elektromotorenwerk Brienz AG, Brienz 35 Fabrimex Systems AG, Schwerzenbach 47 Faulhaber Minimotor SA, Castelrotto Beil., 38, 63 Finder (Schweiz) AG, Dielsdorf 62 Fujifilm (Switzerland) AG, Dielsdorf 47 ID-Systems AG, Studen 47 Igus Schweiz GmbH, Egerkingen 60 Interstar AG, Cham 59, 62 Kistler Instrumente AG, Winterthur 4. US Krohne AG, Basel 19 Lütze AG, Siebnen 30 Maxon Motor AG, Sachseln 38 Mero Microchip (Schweiz), Dottikon 29, 45, 54, 58 Micro-Epsilon (Swiss) AG, Wittenbach 32, 58, 59 Minel AG, Buttikon 31 MPI Distribution AG, Dättwil 13 National Instruments Switzerland GmbH, Ennetbaden 59 Omni Ray AG, Dübendorf 32, 38, 42, 43, 45 Omron Electronics AG, Zug 46 Parkem AG, Dättwil 38 Pepperl + Fuchs AG, Studen 46, 62 PG Transformatoren GmbH, Rümlang 45 Pilz Industrieelektronik GmbH, Mägenwil 1 PowerParts AG, Mägenwil 41 Puls Electronic GmbH, Oberflachs 43 QualiVision AG, Oberrieden 46 Rafi Eltec GmbH, D-Überlingen 21 Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG, D- Sande 4 Relmatic AG, Brüttisellen 45 Semikron AG, Wallisellen 23 Schmersal Schweiz AG, Arni 58 Sick AG, Stans 47 Siemens Schweiz AG, Zürich 30, 42 Sigmatek GmbH + Co KG, D-Lamprechtshausen 30 Spälti AG, Laupen 45 Stemmer Imaging AG, Pfäffikon 47 Supercomputing Systems AG, Zürich 47 Traco Electronic AG, Baar 29 Weidmüller Schweiz AG, Neuhausen 31

faulhaber.com

Aktuelle Technik – 12/2016


Ein Blick zurück Impressum 64

Ein Blick zurück

Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik 39. Jahrgang Herausgeberin B + L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99 Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch aktuelletechnik.ch Verleger Peter Boll Verlagsleiter Philipp Bitzer Redaktion Eugen Albisser eugen.albisser@blverlag.ch Mirek Spicar, Dipl.-Ing. ETH mirek.spicar@blverlag.ch Marianne Kürsteiner marianne.kuersteiner@blverlag.ch Heike Henzmann, Dipl.-Ing. at@hhenzmann.ch Anzeigenverkauf Anneliese Ratajczak anneliese.ratajczak@blverlag.ch Anzeigendisposition Silvia Weiss, silvia.weiss@blverlag.ch Anzeigenerstellung Nataša Mirković Layout Gianina Sandoiu Fotos Tanya Hasler Holger Jacob Korrektorat Ullrich Noelle Telefonmarketing Angela Hemmi Druck AVD Goldach AG Sulzstrasse 10 – 12 9403 Goldach www.avd.ch Abonnement 12 Ausgaben CHF 59.— (inkl. MwSt.; Ausland, zuzüglich Porto) WEMF/SW-Beglaubigung 2015 Total verbreitete Auflage: 10 615 Exemplare Davon verkauft: 2697 Exemplare Alle Rechte vorbehalten. ISSN 2297-9425

Kyowa stellt mit dem RTP-501 ein optimales Analog-Bandgerät für den mobilen Einsatz (z. B. auf Fahrzeugen) vor. Als Datenträger wird eine normale 1/8"-Kassette verwendet; dadurch ist einfachste Gerätebedienung und auch eine allfällige Archivierung von Daten gewährleistet. Die Aufzeichnung erfolgt IRIG/ISO-konform, wobei der Frequenzbereich in FM-Mode DC-2,5 kHz und in Direct-Mode 0,1 — 18 kHz umfasst. Es stehen drei umschaltbare Bandgeschwindigkeiten zur Verfügung. Ein µP-gesteuerter Self-Test erlaubt vor Aktuelle Technik – 12/2016

Beginn einer Messung die Überprüfung sämtlicher Betriebsfunktionen. Erstaunlich sind die sehr kompakten Abmessungen von 362 × 149 × 270 mm und das leichte Gewicht von 7,8 kg. Das Gerät ist stoss- und vibrationssicher aufgebaut und entspricht einschlägigen MIL-Prüfbedingungen. Die Versorgung erfolgt wahlweise ab 12-V-Batterie oder Netzspannung. Publiziert in «Aktuelle Technik», Ausgabe 03/1981

Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit Zustimmung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Die mit Verfassernamen bzw. Initialen gezeichneten Veröffent lichungen geben die Auffassung der Autoren und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder wird keine Verantwortung übernommen. Zertifiziert als Qualitäts-Publikation durch den Verband Schweizer Medien.


Aktuelle Technik Die Schweizer Fachzeitschrift für Automatisierungstechnik

Ja, von diesem attraktiven Angebot mache ich Gebrauch und bestelle: 1-Jahres-Abonnement der Zeitschrift «Aktuelle Technik» (12 Ausgaben) zum Preis von CHF 59.– 2-Jahres-Abonnement der Zeitschrift «Aktuelle Technik» (24 Ausgaben) zum Preis von CHF 87.–  Ja, ich möchte «Aktuelle Technik» kennenlernen und bestelle 2 Ausgaben kostenlos

Firma Vorname, Name Strasse PLZ, Ort Telefon E-Mail

(Alle Preise inkl. MwSt., Ausland plus Portokosten)

Datum

Coupon senden oder faxen an: B + L Verlags AG, Steinwiesenstrasse 3, 8952 Schlieren Fax 044 733 39 89

Unterschrift

Online bestellen aktuelle technik.ch/abo

at


960-514d-09.16

Gemeinsam Grenzen verschieben

Pioniergeist und Innovation sind der Kern der Kistler Gruppe. Als Entwickler und Hersteller von Sensoren und Lösungen im physikalischen Grenzbereich haben wir in über 55 Jahren gelernt, allerkleinsten Dingen die grösstmögliche Beachtung zu schenken. Absolute Aufmerksamkeit widmen wir auch unseren Mitarbeitern: ihre Leidenschaft für Technologie entfachen wir mit herausfordernden Projekten, fördern internationale Zusammenarbeit und bieten Freiraum für die Entfaltung individueller Fähigkeiten im Team. Entlang der Megatrends Mobilität, Emissionsreduktion, Qualitätskontrolle und Leichtbau verschieben unsere Mitarbeiter die Grenzen des Möglichen und finden gemeinsam mit unseren Kunden – und für unsere Kunden – Antworten auf Fragen von morgen.

Möchten Sie die Zukunft mitgestalten? Werden Sie Teil unseres Teams.

www.kistler.com/careers

at - Aktuelle Technik 12 2016  
at - Aktuelle Technik 12 2016