Issuu on Google+

architektur-technik.ch

11 – 2016 Alpinbau Architektur+Technik

Alpinbau

Marktplatz

Innenausbau

Beleuchtung

Sicherheit und Brandschutz

TĂźren und Schliesssysteme


Wohnüberbauung «Mehr als Wohnen» auf dem Hunzikerareal in Zürich von Duplex Architekten. Monolithisches Mauerwerk aus Porotherm-Leichtbacksteinen: Qualität, die sich lohnt. Wir beraten Sie gerne: T 0848 840 025

www.zzwancor.ch www.porotherm.ch

Mehr als Wohnen in Zürich // Duplex Architekten AG // © Johannes Marburg, Genf

Herausragende Qualität, die sich lohnt.


1 Inhalt Editorial

Alpinbau

Das neue Gipfelrestaurant in Leogang (A) – ein begehbares Kunstwerk.

# 11 4 8 12 14

Aktuell Szene Standpunkt Betrachtungen Verdichtet bauen

18 24 28 32

Dossier Stoos Hüttä, Klingenstock Treschhütte, Fellital Gipfelrestaurant, Leogang (A) Regelwerk

36 46 50 60 66

Marktplatz Innenausbau Beleuchtung Sicherheit und Brandschutz Türen und Schliesssysteme Schaufenster

76 77 78 80

Service Messen Veranstaltungen Branchenspiegel Vorschau und Impressum

Der Ersatzneubau der «Stoos Hütta» verdeutlicht, was erreicht werden kann, wenn mit Kreativität nach Lösungen gesucht und Mut bewiesen wird, diese konsequent umzusetzen. Entscheidend für die Ausformulierung des neuen Gebäudevolumens war dessen Einbindung in das alpine Umfeld. Das Büro marty architektur in Schwyz abstrahierte das Gebäudevolumen und inszenierte es als spaltrohen, natürlichen Holzblock ohne parallele Flächen. Im Fellital bei Gurtnellen haben Eglin Schweizer Architekten die Träschhütte umgebaut und erweitert. Durch die Wahl der Materialiät erweitert der Anbau das bestehende Gebäude auf selbstverständliche Weise. Direkt an der Asitz-Bergstation in Leogang im Salzburger Land hat das Architekturbüro W2 Manufaktur das neue Gipfelrestaurant geplant und gebaut. Das Restaurant wurde in Massivbauweise konzipiert und hält einige architektonische Besonderheiten bereit. Die massive Schirmbar mit zu öffnendem Dach ist ein Ersatzbau und wurde den Qualitätsansprüchen und Sicherheitsbestimmungen im Nahbereich des Stationsgebäudes angepasst.

Die modularen LED-Scheinwerfer der Lucid power High Bay-Familie beleuchten Höchstleistungen. Und sie glänzen im Hintergrund mit bestechenden Werten in den Bereichen Effizienz und Flexibilität. Zum Beispiel in der neuen Mehrzweckhalle in der Lenk » Ballschutz-Sicherheit » dimmbare Stimmungen » gemischtes Licht » Effizienz 135 lm/Watt » 30/60°, 60° oder 120° » symmetrisch / asymmetrisch

www.psl-ag.ch/projekte

Uwe Guntern, Redaktor

Architektur+Technik 11/16


r k s to ff ): m²K erbundwe (V l fi o r 0 ,8 W / r te -P n K u F G n o s v -W e r t R T I G . Da ²K und U w m EINZIGA / W ,9 rt von 0 te r ia l e r U f-W e la ti o n s m a > G e p r ü ft o Is s u a s s li c h ° C In n e n a u s s c h li e ssen, +20 > Rahmen u A C ° 0 b e i -1 s e r fr e ih e it bädern > Tauwas iu m S c h w im m in h c e r A lu m in u b a ü it n e e g ih e e g r e lf e r in g e r > S c h im m ndet m 60 % g u t n iu m v e r b le ie iz in ff m e lu o k A s it g n nu e il e s in d m > Ausdeh h tb a r e n T ic s d n u ti s c h e n > A ll e h a p

SOREG ® -glide – das rahmenlose Fenstersystem für einzigartige Architekturprojekte. Das 3-fach verglaste und Minergie-P zertifizierte Glasfassadensystem mit Schiebefenstern, bei dem der Rahmen bündig in Wand, Decke und Boden eingelassen wird, überzeugt mit aussergewöhnlichem Aussehen, ausgezeichneten bauphysikalischen Eigenschaften und maximalem Bedienkomfort.


CHNIK E T R A NIE W ANT G E L E O S w w w .s or eg

.c h

2 88 20 (0 )4 4 7 8 Te l. +4 1 tr as se 1 6 In du st ri es il W äd en sw CH - 8820


4 Aktuell Szene

3

1

2

AKTU EL L

1

Neubau Pilatus-Zentrum in Kriens Kriens hat schon seit Längerem kein erkennbares Zentrum. Mit dem Neubau des Dienstleistungszentrums «Pilatus» soll das Zentrum jetzt ein neues, markantes Gesicht erhalten. Ein Wohnund Geschäftshaus mit Saal und grosszügigem Vorplatz soll vielfältige Nutzungsformen ermöglichen und auf diesem Weg das Ortszentrum beleben. Die erhöhte Aufenthaltsqualität im Zentrum soll zu vermehrter Frequenz von Menschen führen und damit wichtige Impulse liefern, von denen Geschäftslokale und Gastronomie entlang der Luzernerstrasse profitieren werden. Insgesamt sechs

Architektur+Technik 11/16

Geschosse hoch präsentiert sich das neue «Stadthaus» auf dem Pilatus-Areal.  zukunft-kriens.ch

2

Architektur-Preis Beton Der Architektur-Preis Beton wird 2017 zum elften Mal verliehen, um hochstehende Beton-Architektur auszuzeichnen. Architektinnen, Architekten oder Architektur-Büros sind eingeladen, ihre in der Schweiz oder in Liechtenstein realisierten Gebäude zum Wettbewerb einzureichen. Die Preissumme beträgt 50†000 Franken. Im Rahmen des Förderpreises können sich Jung-Architekten, die einen frischen, vielleicht auch experimentellen Umgang


5 Aktuell Szene

4

mit Beton pflegen, mit ihren realisierten Objekten bewerben. Dieser Preis ist mit 10000 Franken dotiert. Noch bis zum 5. Januar 2017 können Gebäude eingereicht werden, die zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 31. Dezember 2016 fertiggestellt worden sind.  betonsuisse.ch

3

Internationaler Architektur-Preis Die Zumtobel Group schreibt für das Jahr 2017 ihren internationalen Architektur-Preis, den «Zumtobel Group Award – Innovations for Sustainability and Humanity in the Built Environment», aus. Mit dem Architektur-Preis werden zukunftsweisende Konzepte

und Entwicklungen zu mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt und deren Gestaltung gefördert. Noch bis zum 15. Januar 2017 können aktuelle Projekte eingereicht werden. Die Auszeichnung wird erstmalig um einen Sonderpreis für «Young Professionals» erweitert. Für diesen Sonderpreis qualifizieren sich jene Projekte, deren Planer am 15. Januar 2017 jünger als 40 Jahre sind. Insgesamt ist der Zumtobel Group Award 2017 mit einem Preisgeld von 150000 EUR ausgestattet. Im Bild das Kinderkrankenhaus im Sudan «Port Sudan Paediatric Center» des Studios Tamassociati aus Venedig, Sieger 2014 in der Kategorie «Buildings».  submission.zumtobelgroup-award.com

4

Calatrava baut beim Bahnhof Stadelhofen Die AXA Winterthur möchte ihre Liegenschaft «Haus zum Falken» am Bahnhof Stadelhofen durch ein attraktives Gewerbehaus ersetzen. Als Architekt konnte der in Zürich wohnhafte Santiago Calatrava gewonnen werden. Da Santiago Calatrava auch Architekt des Neubaus Bahnhof Stadelhofen aus dem Jahr 1990 ist, ermöglicht er die architektonische Einheit vom Bahnhof und dem«Haus zum Falken». Wichtig ist für den Architekten zudem die Einbindung in das bestehende Quartier. Frühester Baubeginn ist Anfang 2018.  stadt-zuerich.ch

Architektur+Technik 11/16

Dies & Das

Aktuell werden in grossem Stil Informationen zu Gebäuden gesammelt. Viele der aus Big Data entstehenden Modelle bezeichnet man als «disruptiv». Das Architektur Archiv der Schweiz will diese Entwicklung in einer offenen Umgebung begleiten. Am Kick-off Meeting vom 8. Dezember werden Möglichkeiten eines kontrollierten Big-Data-Konzepts zu Gebäudedokumentationen aufgezeigt.  ch.aa-int.org


6 Aktuell Szene SITUATIONSPLAN Situation 1/500

Wettbewerb Stufe II Bauprojekt Stand 04.05.2016

Tie fgar Ein agen fahr t

0 440.5 ng Einga

Haus A

OK DR m.ü.M 0 455.5

Fixpunkt

OK BR 452.40 m.ü.M

OK DR 456.70 m.ü.M

OK BR 453.60 m.ü.M

Eingang

0 3.9 g 43 ngan Ei ü.M

DR 0 m. OK 8.9 44

kt

un

Fixp

.M BR OK .80 m.ü 445

Haus B

Haus E 442.40 Eingang

Fixpunkt OK DR 458.6 0 m.ü.M

OK DR 457.40 m.ü.M

OK BR 455.5 0 m.ü.M

OK BR 454.30

Einga

ng

m.ü.M

.31

433

5 431.9 ang Eing

Haus C Fixpunkt

Fix

pu

OK BR 443.85 m.ü.M

442 .60 Eing ang

nk

t

Sperrbereich Baugrube und Stützmauern/Wege/Umgebung

.M DR OK m.ü .95 446

Haus F

OK 45 DR 8.8 0 m.

ü.M OK 45 BR 5.7 0 m. ü.M

OK DR 457 .60 m.ü

Ein

gan

g

5

.M

OK 454 BR .50 m.ü

432.30 Eingang

.M

Fixpunkt

Haus D

OK DR m.ü.M 447.30

OK BR 444.20 m.ü.M

Haus G

Fixpunkt

45

44 Ein 0.70 ga ng

OK

DR 90 m

6.

OK 45 BR 3. 80 m

.M

.M

Ei

g

OK 45 DR 5.7 0 m. OK ü.M 45 BR 2.6 0 m. ü.M

432.40 Eingang

ng an

Fixpunkt OK DR 447.40 m.ü.M

Haus H

OK BR 444.30 m.ü.M

6 04.05.16, Bauprojekt

Wohnbauten Bellariarain, Zürich Wollishofen Michael Meier Marius Hug Architekten AG

5

Ein Ort für Kunst unter freiem Himmel OBR Paolo Brescia und Tommaso Principi konnten in Zusammenarbeit mit Michel Desvigne Paysagiste den internationalen Design-Wettbewerb für den Parco Centrale in Prato (I) gewinnen. Von 10 Finalisten setzte sich ihr Entwurf durch. «Mit der Einbindung der mittelalterlichen Mauern nimmt das Projekt in einzigartiger Weise Bezug auf die lange Geschichte der Stadt Prato. Gleichzeitig wagt es den Blick in die Zukunft und berücksichtigt ebenfalls die Vielfältigkeit der Einwohner», so Bernard Tschumi, Schirmherr der Jury. Ziel des Wettbewerbs war es, einen

Entwurf zu erhalten, der neue Impulse für die italienische Stadt setzt und gleichzeitig die bestehenden Freiräume beachtet. Der Parco Centrale ist ein weiterer Meilenstein in der Debatte um zeitgenössisches Design, das derzeit in der italienischen Kommune lebhaft diskutiert wird. Unter anderem ist am 16. Oktober das «Pecci Center» für Gegenwartskunst des niederländischen Architekts Maurice Nio eröffnet worden. Das Projekt nimmt die Erinnerung des Ortes und seiner ursprünglichen städtischen Formen auf und überträgt sie ins Zeitgenössische. So die historische Stadtmauer und die italienischen RenaissanceGärten, deren vorhandene Spuren neu organisiert und interpretiert wurden.  obr.eu

6

Überbauung Bellaria-Rain Die Wohnsiedlung BellariaRain im Zürcher Stadtquartier Wollishofen wird nach fast siebzigjährigem Bestehen neu gebaut. Helvetia Versicherungen haben Anfang August das Baugesuch für die Überbauung Bellaria-Rain in Zürich Wollishofen eingereicht. Bei der Planung für das Projekt «fjäder» (Schwedisch: Feder) mit 172 neuen Mietwohnungen sind auch die spezifischen Bedürfnisse der Anwohner berücksichtigt worden. Das Siegerprojekt «fjäder» von Michael Meier und Marius Hug Architekten AG hat sich gegen sieben Projekte durchgesetzt. Dem Projekt zum Sieg verholfen hat unter anderem auch die gute Einbindung

Architektur+Technik 11/16

des Neubaus in die Quartierstruktur. Helvetia hat erste Anregungen der Anwohner berücksichtigt und in die Planung aufgenommen. Die Lage der neuen Gebäude wird nun zugunsten der Nachbarschaft angepasst, sodass insbesondere am Gretenweg mehr Platz zwischen den bestehenden Häusern und den Neubauten geschaffen wird. «Die Nähe zum denkmalgeschützten Ortskern Haumesser und die Lage inmitten des Gustav-Ammann-Parks verleihen der Überbauung einen besonderen Charakter. Diesen wollen wir beibehalten und die neue Siedlung mit warmen Farbtönen in die Parkumgebung und die Hanglage einpassen», erklärt Marius Hug, Architekt und Projektleiter.  bellariarain-helvetia.ch


INDIVIDUELL HEIZEN UND KÜHLEN.

Heizen. | Kühlen. | Lüften.

LUFTERHITZER. WÄRME IN SEKUNDENSCHNELLE. Arbonia Lufterhitzer erwärmen die Raumluft besonders schnell. Und sorgen so im Handumdrehen für die gewünschte Temperatur. Durch die Kombination von Heizregister und hochmoderner Motortechnologie wird eine direkte Wärmeproduktion unmittelbar nach dem Einschalten ermöglicht. Das Ergebnis: eine effiziente und rasche Raumerwärmung.

www.arbonia.ch

Neu sind aus der Modellreihe DAB die gängigsten Modelle ab Lager Arbon in 48 Stunden lieferbar!

+41 71 447 47 47


8 Aktuell Standpunkt

Bauen in den Alpen

Im Tal, am Hang, in der Höhe Bekanntlich drängt es die Afrikanische Platte seit Jahrmillionen nach Norden. Weil sich hier bereits die Eurasische Platte breit macht, kommt es zu Kollisionen und Verwerfungen. Ihnen haben wir das Alpenmassiv zu verdanken. Der Name des Gebirgsbogens weist bereits darauf hin, dass er als Lebensraum taugt. Denn nach aktueller Sprachforschung wurden mit dem Wort Alp zuerst die Bergweiden bezeichnet, der Plural Alpen deutet also nicht auf Felsen und Gletscher hin, sondern auf Orte, an denen Menschen ihre Nutztiere sömmern können. Stichwort Suffizienz

Die schiere Gewalt der gigantischen tektonischen Auftürmungen versetzt selbst moderne Menschen nach wie vor in ehrfürchtiges Staunen. Sie ringt ihnen Respekt ab für die «Bergler», die es wagten, sich permanent an Orten niederzulassen, die Steinschlägen, Lawinen, Erdrutschen ausgesetzt sind und im Winter manchmal über Wochen auf die direkte Sonneneinstrahlung warten müssen. Die traditionellen Bauformen reagieren auf die harschen Bedingungen und das oft karge Umfeld. Sie prägen eine Architektur der Suffizienz: möglichst wenig agrarisch nutzbares Land verbrauchen, kompakte Formen suchen, die der Kälte, dem Wind und der Schneelast standhalten können, Nutzungen bündeln und einfach zugänglich machen. – Diese Architektur der Genügsamkeit und der direkten Zugänglichkeit wird an einigen Orten bis heute gepflegt. So denke ich beispielsweise an das Schlachthaus für Direktvermarktung, das von Gion A.”Caminada für seine Heimatgemeinde Vrin im Bündnerland geplant und in den späten 1990er-Jahren realisiert wurde. Die jahrhundertealte Auseinandersetzung mit dem Thema Suffizienz ist auch für die «Unterländer» ein kultureller Schatz, der viele Hinweise für moderne Nachhaltigkeitskonzepte geben kann.

Dazu gehört auch das Thema des Speichers, das im Alpenraum eine lange Tradition und ganz unterschiedliche bauliche Ausprägungen hat. Ständige Herausforderung

Über weite Teile haben die Alpen einen lebensfeindlichen Charakter. Topografie und Sicherheitsüberlegungen sorgen bei Bauvorhaben für Knacknüsse. In diesem Sinne stellen die Alpen für Baufachleute eine Herausforderung dar, die mitunter den Sportgeist weckt. Die Neuzeit hat uns die AlpinistenHütten beschert. Diese Unterkünfte in besonders hohen, felsigen und eisigen Lagen dienen Gipfelstürmerinnen und -stürmern. Dort können sie übernachten und sich erholen. Die Hütten-Architektur schafft es nicht zuletzt aufgrund der spektakulären Standorte und der dürftigen Ressourcenverfügbarkeit oft in die Seiten der Fachmagazine. In der gesellschaftlichen Bedürfnispyramide sind solche Hütten recht weit oben angesiedelt: Sie liegen abseits jeglicher Transitrouten, zum Funktionieren einer Lebensgemeinschaft tragen sie kaum bei. Trotzdem schätzt sie die Fachwelt als Experimentierfeld, wie dies die weitgehend autarke Monte-Rosa-Hütte oberhalb von Zermatt zeigt. Das Ende der Fahnenstange ist beim Bauen in den Alpen das Gipfelrestaurant. Im Gegensatz zur Hütte ist es gut erschlossen und mit konventioneller Strassenkleidung erreichbar. Oft ist es ein kleines Stück Stadt in der Wildnis, eine Kolonie des modernen Lebensstils. Die Architektur dient in diesem Fall nicht Menschen, die sich als Avantgarde betrachten, sondern der breiten Masse. Die Alpen verwandeln sich aus ihrer Perspektive in eine Parklandschaft. Die Möglichkeit dieser Sichtweise bieten die Gipfelrestaurants seit über 100 Jahren. Auch Heimatschutz und Denkmalpflege haben längst ein Auge auf diese andere alpine Tradition geworfen. ● Architektur+Technik 11/16

Manuel Pestalozzi hat an der ETH Zürich Architektur studiert. Von 1997 bis 2013 war er Redaktor bei «Architektur+Technik». Dann gründete er die Einzelfirma Bau-Auslese, die sich der Informationsvermittlung widmet.


Modulares Design in Vollendung Der Handtuchwärmer T39 steht für ein Höchstmaß an skulpturaler Modularität, wie sie für VOLA typisch ist. Charakteristisch sind die minimalistischen, freitragenden Heizstäbe, die sich individuell anordnen lassen. Sie fügen sich perfekt in jede Badgestaltung ein und werten diese auf. Der T39 ist ein perfekter Bestandteil des preisgekrönten VOLA Sortiments.

VOLA AG 044 955 18 18 sales@vola.ch www.vola.ch

Showroom Zürich Showroom Bauarena Volketswil


10 Aktuell Szene

7

8

9

Architektur+Technik 11/16


11 Aktuell Szene

7

Urbane Mitte mit viel Grün Was bereits in den 1960erJahren geplant war, soll nun vollendet werden. Der Credit Suisse Real Estate Fund Interswiss plant beim Shoppi Tivoli eine Zentrumsentwicklung mit rund 500 Wohnungen. Für die Gemeinde Spreitenbach bietet sich die Chance, ein lebendiges Zentrum mit einem grosszügigen Park und attraktiven Begegnungsorten zu erhalten. Die Zentrumsentwicklung ermöglicht eine ausgewogene Gesamtlösung für den Verkehr. Die Wohnungen sind in zwei Hochhäusern und einem Langhaus vorgesehen. Bei einem Grossteil davon wird es sich um Mietwohnungen

handeln. In den Sockeln der neuen Gebäude entstehen Flächen für Dienstleistungsangebote und Cafés, die für ein lebendiges Zentrum sorgen.  zentrum-spreitenbach.ch

8

Schweizer Solarpreis An der Olma St. Gallen fand die 26. Schweizer Solarpreisverleihung statt. Acht Schweizer Solarpreise für Persönlichkeiten, Institutionen, Neubauten, Sanierungen und Solaranlagen sowie der HEV-Schweiz-Sondersolarpreis wurden vergeben. Hinzu kamen drei Norman Foster Solar Awards, drei Solarpreise für PlusEnergieBauten, die

alle für Inlandwertschöpfung ihrer Region sorgen. Zum ersten Mal seit 2005 wurde wieder der Prix Solaire Mondial an die Solarflugabenteurer André Borschberg und Bertrand Piccard von Solar Impulse vergeben. Im Bild die PV-Anlage St. Martin der Sesselbahnstation der Bergbahnen Weisse Arena Gruppe in Laax, die in der Katagorie Institutionen gewannen.  solarangentur.ch

9

Projektstart Axel-SpringerNeubau Anlässlich des 50. Jahrestages der Einweihung des Axel-Springer-Hochhauses in Berlin erfolgte der Start des

Neubauprojekts. In unmittelbarer Nähe zum derzeitigen Verlagsgebäude wird nach dem Entwurf von Rem Koolhaas ein lichtdurchfluteter Bau in Kubusform errichtet. Ein 30 m hohes Atrium, viele Glasflächen und Fassaden-Bauelemente in 3D-Optik werden bei Fertigstellung den Bau prägen. «Mit dem Bau hoffen wir, eine Lösung für ein zentrales Dilemma des modernen Bürolebens zu finden, indem das Arbeiten am Computer überwiegend eine leise und zurückgezogene Atmosphäre erfordert. Wir wollen zeigen, wie man eine Arbeitsumgebung schaffen kann, die sowohl Konzentration als auch lebhafte Zusammenarbeit fördert», erläutert Rem Koohlhaas sein Konzept.  axelspringer.de


12 Aktuell Betrachtungen

Prix Acier 2016

Innovativer und nachhaltiger Stahlbau

Zwei der ausgezeichneten Bauwerke: Die Hängebrücke «bridging MZAMBA» im südafrikanischen Mzamba (links) und der Neubau des SkyFrame Headquarters in Frauenfeld.

gun. Das Stahlbau Zentrum Schweiz (SZS) und die Stahlpromotion Schweiz haben zum sechsten Mal herausragende Bauwerke aus Stahl mit dem Schweizer Stahlbaupreis Prix Acier durch Unterstützung der Stahlpromotion Schweiz ausgezeichnet – darunter die Hängebrücke «bridging MZAMBA» im südafrikanischen Mzamba, das Hilti Innovationszentrum in Schaan und den Neubau des Sky-Frame Headquarters in Frauenfeld. Der Schweizer Stahlbau positioniert sich immer wieder mit technisch innovativen, kreativen, wirtschaftlichen und zugleich nachhaltigen Bauwerken. Einige davon stechen durch ihre herausragende Architektur und konstruktive Virtuosität hervor. Zweck des Prix Acier ist die Förderung der Schweizer Stahlbaukompetenz und die Sensibilisierung der

Öffentlichkeit für das Potenzial und die architektonische Ausdrucksstärke des Stahl- und Metallbaus. Ausgezeichnet werden Projekte, die exemplarisch für die architektonische Qualität und technische Leistungsfähigkeit des Stahl- und Metallbaus stehen. Um das weite Spektrum der Schweizer Stahl- und Metallbaukompetenz aufzuzeigen, wurden verschiedene Bauwerke (Brücken, Verbindungen, Gewerbe-, Büro- sowie Wohnbauten) ausgezeichnet. Für die Jurierung 2016 wurden insgesamt 39 Projekte eingereicht. Nach Beurteilung durch eine ausgewiesene Fachjury wurden insgesamt drei Projekte mit dem Schweizer Stahlbaupreis ausgezeichnet. Drei weiteren vergab die Jury eine Anerkennung. Die Reihenfolge der Projekte stellt keine Bewertung dar. Architektur+Technik 11/16


13 Aktuell Betrachtungen

Steel Day

Auszeichnungen: – bridging MZAMBA, Südafrika – Hilti Innovationszentrum, Schaan – Headquarter Sky-Frame, Frauenfeld Anerkennungen: – Rheinbrücke, Reichenau – Aarebrücke, Aarwangen – Place de la Gare, La Chaux-de-Fonds – Nouveau Siège international de JTI, Genf Die Verleihung fand im Rahmen des Steel Days in Rothrist statt.

Das digitale Bauen ist in der Schweiz bereits Realität und wird die Zukunft der Stahl- und Metallbaubranche stark prägen. Zu diesem Schluss kommen verschiedene Exponenten der Stahl- und Metallbaubranche am 1. Steel Day in Rothrist. Um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein, braucht es gut ausgebildete Fachkräfte und eine flexible Anpassung an den sich stets wandelnden Markt. Der Steel Day unter der Leitung der Stahlpromotion Schweiz sowie des Stahlbau Zentrums Schweiz SZS setzte erfolgreich auf verschiedene Referate und bot Fachleuten die geeignete Plattform für einen regen Austausch. Den Einstieg in die Fachtagung machten die Materialentscheider. Architekten zeigten anschliessend auf, wie ein Entwurf in ein digitales Modell überführt und von den Fachplanern genutzt und weiterentwickelt werden kann. Auch das BIM (Building Information Modeling) war als zentrales Element Thema beim digitalen Bauen. Am Steel Day wurden praktische und kosteneffiziente Möglichkeiten der robotergesteuerten Produktion und Lagerhaltung aufgezeigt.  szs.ch  stahlpromotion.ch

VELUX Modular Skylights

Modular vorgefertigte Module, innovatives Montagesystem, schneller und unkomplizierter Einbau Ästhetisch schmale Profile, nicht sichtbare Motoren, dezent integrierter Sonnenschutz Innovativ exzellentes Energieprofil, herausragende Energieeffizienz, hohe Festigkeit www.velux.ch/modularskylights


14 Aktuell Verdichtet bauen

Verdichtung darf nicht bevormunden

Wandel von innen

Von Hans-Georg Bächtold

In Zukunft näher beisammen wohnen und arbeiten und dies auch vermehrt übereinander als nebeneinander – ja, das werden wir in der Schweiz müssen. Wachsen wir bevölkerungsmässig in den kommenden Jahren so wie in der vergangenen Dekade, nämlich um 10 Prozent, und bauen wir an unseren Hans-Georg Bächtold Siedlungen so dispers weiter wie bis anhin, werden ist Diplom-Forstingewir uns den damit einhergehenden infrastrukturelnieur ETH/SIA sowie len, verkehrs- und ressourcentechnischen Aufwand Raumplaner ETH/ innert Kürze nicht mehr leisten können. Ganz zu NDS und seit 2009 Geschäftsführer des schweigen vom steten Dahinschwinden wertvoller Schweizerischen und intakter Landschaftsräume. Innenentwicklung Ingenieur- und Archiist notwendig. Nach dem «Ja» des Schweizer Souvetektenvereins SIA. räns zur Zweitwohnungsinitiative und dem neuen Raumplanungsgesetz dachten die Raumplaner, Architekten und Ingenieure folgerichtig, dass jetzt auch das Volk den Handlungsbedarf erkannt und grünes Licht für die Verdichtung seiner Städte und Dörfer gegeben hat. Doch wer etwas genauer und länger mit den Menschen spricht, kann feststellen, dass im Verständnis der Bürger der unerwünschte Der vorliegende Landschaftsverbrauch immer durch andere erfolgt. Artikel gehört zur Und Entwicklung nach innen ist zwar gut und wichReihe «Verdichtet tig, aber bitte nicht bei mir. Weil die überwiegende bauen», einer Mehrheit in dieser Form auf die anderen zeigt, und Zusammenarbeit von diese wieder zurück auf Erstere zeigen, entsteht «Architektur + Technik» ein Zirkelschluss. In Konsequenz wird gegenwärtig, mit Creafactory, wenn überhaupt, vor allem dort verdichtet, Agentur für Immobilien- wo es an sich schon dichter ist – in den Städten. kommunikation, und In den Agglomerationen, im periurbanen wie auch der HIG Immobilien peripheren ländlichen Siedlungsraum geschieht Anlage Stiftung. noch wenig – zu wenig. Die Akzeptanz ist – das belegen Umfragen – wesentlich geringer als in den städtischen Quartieren. Was können wir dagegen tun? Im Rahmen des inderdisziplinären Forschungsprojektes «Die

Schweiz 2050 – Lebensraum und Bauwerk» ist der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA mit Regierungsvertretern und Raumplanungsfachleuten der Kantone Tessin und Uri zusammengekommen. Dies um sich, am Beispiel zweier Alpenregionen, mit den spezifischen geografischen, wirtschaftlichen und sozialen Eigenschaften des peripheren ländlichen Raumes vertraut zu machen. Auf den Weg mitbekommen und gelernt haben wir vor allem Folgendes: Wir müssen aufhören, die Lösung im grossen Wurf zu suchen – zum Beispiel, um mit einem verkopften Hochhaus- oder Blockrandensemble die Menschen von ihrem «periurbanen Schicksal» zu befreien oder gar mit einem auf dem Reissbrett entworfenen Neustadtprojekt zu beglücken. Das sind die Menschen bevormundende Glasperlenspiele. Wer als Planer oder Planerin hier ein «Ihr seid doch nicht ganz dicht» von den Menschen zu hören bekommt, der darf sich nicht wundern. Die raumplanerische Umgestaltung muss, soll sie Realität werden, aus den Menschen selbst erwachsen. Entsprechend müssen wir aufhören, mit neuen und fertigen Verdichtungsvorschlägen zu den Einwohnerinnen und Einwohnern zu gehen, nur um sie von diesen zu überzeugen. Viel mehr gilt es mit unserer Planung, die Basis, den Anreiz und nicht zuletzt auch den Spielraum für eine schliesslich aus den Menschen eigendynamisch entstehende Innenentwicklung zu schaffen. Oder, wie es der Zukunftsforscher Matthias Horx in seinem «Buch des Wandels» sinngemäss beschreibt: Wir müssen von Veränderung zu Wandel finden, sprich von der Anpassung an externe Zwänge zu einem verantwortungsvollen Agieren aus eigenem Antrieb heraus. Die Übersetzung dieses Wandelgedankens in die Planung und Realisierung von Verdichtung ist die grosse Herausforderung der Gegenwart.

Architektur+Technik 11/16


15 Aktuell Verdichtet bauen

Die Schweiz 2050 Die Schweiz braucht Bilder zur Zukunft. Die Menschen wollen wissen, was mit ihrer Heimat passiert und in welche Richtung sie sich entwickelt. Der SIA hat gemeinsam mit Forschung, Lehre, Behörden und Praxis das interdisziplinäre Projekt «Die Schweiz 2050 – Lebensraum und Bauwerk» ins Leben gerufen. Ziel des Forschungsprojekts ist es, ein kluges, attraktives, breit abgestütztes, gewünschtes, aber auch realisierbares Gesamtbild der Schweiz zur Jahrhundertmitte zu zeichnen. Das Projekt will aufzeigen, wie die Schweiz Heimat für eine wachsende

Einwohnerschaft werden kann. Welche Bauten und Anlagen braucht es, wie funktioniert die Mobilität, wie sind unsere Landschafträume gestaltet, wie sieht unser Lebensraum aus? Forschung und Lehre der Hochschulen sollen wieder stärker auf den Raum Schweiz fokussieren. Die Ergebnisse sollen Modellcharakter für andere Länder haben. Ein wichtiges Anliegen ist auch die Weiterentwicklung der Interdisziplinarität, die Zusammenarbeit von Architektinnen und Ingenieuren mit Blick auf die Realisierung der notwendigen Projekte. ●

Architektur+Technik 11/16

Die Herausforderung ist, aus Zersiedelung schöne Städte mit besserer Lebensqualität erwachsen zu lassen. – Blick von Pratteln nach Basel.


Alpinbau


Stoos Hüttä Klingenstock


19 Dossier Alpinbau

Der Ersatzneubau der Stoos Hüttä verdeutlicht, was erreicht werden kann, wenn mit Kreativität nach Lösungen gesucht und Mut bewiesen wird, diese konsequent umzusetzen.

Neue Hütte thront über Stoos Der Neubau ermöglicht mittelfristig einen Ganzjahresbetrieb. Hierzu wurde ein attraktives Berggasthaus mit einfachem, klarem Betriebskonzept realisiert.

Von Ivan Marty (Text) und Zürrer Design (Bilder)

2014 veranstaltete die Oberallmeindkorporation Schwyz (OAK) einen Studienauftrag unter vier Planern, um einen Neubau für das alte Skihaus NSKZ von 1935 zu realisieren. Die Ansprüche waren hoch. Innerhalb eines engen Kostenrahmens sollte ein herausragendes Berg-Hotel entstehen, in dem Familien, Gruppen und Paare aller Altersgruppen in einfacher und natürlicher Umgebung ganzjährig ihre

Freizeit preiswert verbringen können. Als älteste und grösste Korporation der Schweiz verfügt die OAK über grosse Holzbestände, die für den Neubau möglichst umfassend genutzt werden sollten. Entscheidend für die Ausformulierung des neuen Gebäudevolumens war dessen Einbindung in das alpine Umfeld. Die neue Hütte soll weniger dominant erscheinen und der Neubau sich stärker in die Landschaft eingliedern. Deshalb wurde das Gebäu-

Architektur+Technik 11/16


20 Dossier Alpinbau

Die neue Stoos Hüttä – zu 90 Prozent aus lokalem Holz erstellt. Die Aussenwände wurden aus vorfabrizierten Holz-Elementen zusammengefügt und im Inneren mit gebürsteter und weiss geölter Tanne verkleidet.

Architektur+Technik 11/16


21 Dossier Alpinbau

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Obergeschoss

devolumen abstrahiert und als spaltroher, natürlicher Holzblock ohne parallele Flächen inszeniert. Die Gebäudehöhe wurde um ein Geschoss reduziert, die Dachüberstände mit ansteigenden Trauflinien auf ein Minimum reduziert, und zusätzliche Vordächer wurden weggelassen. Die unbehandelten Fichtenschindeln der Fassade werden so zum massgebenden Gestaltungselement und prägen das Erscheinungsbild, ohne dabei eine Wesensverwandtheit mit dem alten Skihaus zu verlieren. Als Ersatzneubau ausserhalb der Bauzone durfte das Volumen um maximal 100‡m² vergrössert werden und musste im Wesen dem ursprünglichen Bau entsprechen. 50‡m die Geländekuppe hinunter verschoben und asymmetrisch auf einen neuen Betonsockel gestellt, vereint die neue Hütte nun eine urtypische Materialisierung mit einer modernen Formensprache zu einem Ausstellungsstück der OAK-Forsttätigkeit. Die neue Stoos Hüttä ist ein Holzbau durch und durch. Um dies nicht nur oberflächlich, sondern in der entsprechenden Tiefe sinnvoll und preisgünstig umzusetzen, mussten vorgefasste Meinungen hinterfragt und vertraute Vorgehensweisen überdacht werden. Dank einer kreativen Lösungsfindung und dem Mut, unkonventionelle Wege zu gehen, konnte zu 95 Prozent lokales Holz der OAK für Konstruktion, Ausbau und Möblierung verwendet werden. Die Aussenwände wurden aus vorfabrizierten Holz-Elementen zusammengefügt und im Inneren mit wiess lasierend gestrichener Tanne verkleidet. Die Decken sind aus Brettholzträgern und die Böden mit einem Parkett aus geölter Esche – einer zu Unrecht wenig beachteten Holzsorte – belegt. Beides haben Schweizer Lieferanten mit lokalem Material hergestellt. Die Untersicht ist ebenfalls in wiess lasierend gestrichener Tanne ausgeführt und für eine verbesserte Akustik zum Teil fein gerippt. Im gesamten Ausbau verbaute man eigens produzierte Dreischichtplatten aus OAK-Tanne. In einzelnen Bereichen wurde zudem Guntliweider Hartsandstein aus Nuolen verlegt, ein Stein mit langer Tradition im Kirchenbau, der schon fast in Vergessenheit geraten ist. Durchdachte Lowtech

Das Kernstück des Energiekonzeptes ist die hoch gedämmte Gebäudehülle, die es erlaubt, zusammen mit AOK-Holz als nachhaltigem Energieträger den Minergie-Standard zu erfüllen. Durchdachte Lowtech ermöglicht es, den Holzbau auch in der Haustechnik konsequent weiterzuführen. Ein fünf Meter hoher Wassertank ragt vom Keller bis ins erste Obergeschoss und bildet das Herz der Anlage. Seine 6000 Liter Wasser werden durch Architektur+Technik 11/16


22 Dossier Alpinbau

Die Stoos H체tt채 befindet sich an der Endstation des Skilifts Sternegg inmitten des Skigebiets Klingenstock. In den Zimmern werden die Annehmlichkeiten einer Suite mit dem urspr체nglichen Charme eines H체ttenlagers kombiniert.

Architektur+Technik 11/16


23 Dossier Alpinbau

Bautafel Bauherrschaft Oberallmeind-

korporation Schwyz Architektur und Bauleitung

marty architektur ag, Schwyz Bauingenieur Gürber Ingenieure AG, Schwyz HLKKS -Ingenieur Otmar Spescha Ingenieurbüro AG, Schwyz Elektroingenieur

rebsamen planung gmbh, Brunnen

das Cheminée im Restaurant aufgeheizt und sorgen im gesamten Haus für angenehme Wärme. Zum Einfeuern werden dafür jeweils 23 Ster OAK-Holz eingelagert. Zusätzlich wird die Abwärme der Kühlräume verwendet und für vereinzelte Spitzen Strom aus Solarmodulen. Das neue Volumen ist in drei Funktionsebenen unterteilt. Der Sockel als zudienendes Kellergeschoss bietet Platz für Haustechnik, Lager und Diensträume. Darüber mit direktem Zugang von Süden liegt das Restaurationsgeschoss. Zwei unterschiedliche Gasträume bieten kontrastierende Raumerlebnisse und spielen mit Assoziationen zur Bergwelt. Der nördliche Raum für 45 Gäste wendet sich extrovertiert den Mythen zu. Grosse Fenster und eine hohe Decke öffnen den Blick auf das beeindruckende Bergpanorama, das sich auch in der gefalteten Deckenabwicklung widerspiegelt. Im Gegensatz dazu orientiert sich der südliche Gastraum für 40 Personen stärker nach innen zur zentralen Feuerstelle hin. Die Decke liegt niedriger, und die horizontale Gliederung der Einbauten lässt hier an Holzstapel eines Sägewerkes denken. Ein zusätzlicher Zutritt im Osten bietet den logierenden Gästen einen separaten Weg ins Obergeschoss. In 10 Hotel-Zimmern für bis zu 42 Gäste sind hier die Annehmlichkeiten einer Suite mit dem ursprünglichen Charme eines Hüttenlagers kombiniert und zu einer einzigartigen Raumstimmung mit flexibler Nutzung vereint. Die unterschiedlich gestalteten Räume können dank vielseitig verwendbaren Doppelstock-Einbauten von zwei bis maximal sechs Personen belegt werden. Während der untere Bereich als Aufenthalts- oder Schlafbereich genutzt werden kann, nutzt die obere Ebene die grosse Raumhöhe optimal aus und bietet eine Schlafmöglichkeit für mehrere Personen. Auch hier sind sämtliche Gasträume ausschliesslich in Tannenholz gehalten, und sogar der Lampenschirm der Stehleuchte wurde von der Traditionsfirma Tulux speziell ausgeführt. Die strikte Reduktion der verwendeten Materialien und die dreidimensionale Raumgliederung abstrahieren die ursprüngliche, klassische Grundlage zu einem modernen Raumerlebnis, das durch Kunst zusätzlich verstärkt wird. Die konsequente Element-Bauweise und die Konzentration auf den Werkstoff Holz ermöglichten es – trotz der abgelegenen Lage des Bauplatzes und dem engen Zeitfenster für Bauarbeiten – den engen Kostenrahmen einzuhalten. Sie erlaubten es, sämtliche Teile mit der Standseilbahn nach Stoos zu transportieren und vor Ort in kürzester Zeit zusammenzufügen. ● Architektur+Technik 11/16


TreschhĂźtte Fellital


25 Dossier Alpinbau

Durch die Wahl des Materials erweitert der Anbau der Treschhütte in Gurtnellen das bestehende Gebäude auf eine selbstverständliche Weise.

Architektur im Kontext mit dem Bestand Von Daniel Schweizer (Text) und Thomas Aus der Au (Bilder)

Die Treschhütte ist die tiefstgelegene Hütte des Schweizer Alpen-Clubs SAC auf 1475 m ü.­M. Sie besticht hauptsächlich durch ihre Einfachheit und ihren Charme. Das wunderschöne Fellital mit seinem wilden Bach und der beinahe noch unberührten Natur zieht viele Wanderfreunde und Familien an. Mit dem Anbau Nord konnte die Sektion am Albis gleich mehrere Ziele erreichen. Zum einen ist die Treschhütte, die 32 Übernachtungsplätze bietet, noch familienfreundlicher geworden. So wurden die bestehenden Schlafräume durch kleine Räume ergänzt, die ideal sind für Familien mit Kindern. Zum anderen bietet die Hütte ihren Gästen etwas mehr Komfort – die Schlafplätze sind grosszügiger angelegt, zwei Duschen wurden eingebaut und die Toiletten in das Gebäude integriert. Mit der Erweiterung des bestehenden Treppenhauses ins Obergeschoss ist die Erschliessung übersichtlicher und heller geworden. Es liegt an der Nahtstelle zwischen Alt- und Neubau und verbindet beide räumlich grosszügig miteinander. Der Anbau auf der Nordseite des Gebäudes ermöglicht einen Schuhund Technikraum im Eingangsgeschoss, direkt vom Treppenhaus zugängliche Sanitärräume im Erdgeschoss sowie einen zusätzlichen Schlafraum im

Obergeschoss. Zudem wurde die Küche erneuert, der Aufenthaltsraum um eine Sitzecke erweitert und mit einer Türe zum Aussensitzplatz ergänzt. Nachhaltige Konzeption und Umsetzung

Bei der Neukonzeption der sanitären Anlagen rückte das Ziel der nachhaltigen Bewirtschaftung in den Mittelpunkt. Das Abwasser wird nun in einem Dreikammern-Tanksystem gesammelt, das Flüssig- und Feststoffe voneinander trennt. Um für die Küche und die Duschen warmes Wasser zu erzeugen, konnte ein ökologisches EnerArchitektur+Technik 11/16

Schnitt

Die Treschhütte besticht durch ihre Einfachheit und ihren Charme.


26 Dossier Alpinbau

giekonzept verwirklicht werden. Mit dem in der Umgebung der Hütte reichlich vorhandenen Holz wird ein Kochherd betrieben, der zusammen mit den Wasserkollektoren auf dem Dach das Wasser über einen 900-Liter-Speicher im Keller erwärmt. Durch die Erneuerung der Wasserfassung konnte eine neue Wasserturbine realisiert und die Stromerzeugung erhöht werden. Im Winter, wenn kein Wasser fliesst, wird dieses System durch eine Fotovoltaikanlage ergänzt. Wetter und Logistik

Innerhalb von fünf Monaten wurden unzählige Tonnen Material ins Fellital geflogen, und die Bauleitung hatte zeitweilig bis zu 15 Handwerker auf der engen Baustelle zu koordinieren. Die grösste Herausforderung war dabei das im Frühsommer unsichere Wetter, da die Betonierarbeiten und die Holzbaumontage direkt mit dem Helikopter erfolgten. Der Bauablauf, wann betoniert oder montiert wird, richtet sich nach den Witterungs- und Windverhältnissen sowie nach den Zeitfenstern der Helikopterfirma oder dem Militär. Der in vorfabrizierter Holzbauweise ausgeführte Anbau erweitert die bestehende Hütte auf eine einfache und klare Weise. Da sämtliches Material mit dem Helikopter transportiert werden musste,

wurde möglichst viel in Holz ausgeführt, um die kosten- und energieintensiven Betonierarbeiten niedrig zu halten. Die Verkleidung der Holzkonstruktion mit Rheinzink-Metallplatten bietet einen optimalen Witterungsschutz und nimmt die Struktur des Bruchsteinmauerwerkes auf. Zusammen mit dem neuen Blechdach erscheint das Gebäude als neues Ganzes. Zudem bietet das grosse Fenster im Erschliessungsbereich einen schönen Ausblick und erweitert dadurch das eher introvertierte Raumgefühl der übrigen Räume. Durch die architektonisch selbstverständliche Ergänzung der bestehenden Hütte bleiben der Charme und der Charakter des Objektes erhalten. ●

Bautafel Bauherrschaft Schweizer

Alpen-Club SAC am Albis Architektur Eglin Schweizer Architekten AG, Baden Fachplaner Esotec Energietechnik GmbH, Innertkirchen

Architektur+Technik 11/16

Innerhalb von fünf Monate wurden unzählige Tonnen Material ins Fellital geflogen. Durch die Wahl der Materialiät erweitert der Anbau das bestehende Gebäude auf eine selbstverständliche Weise.


27 Dossier Alpinbau

Der in vorfabrizierter Holzbauweise ausgeführte Anbau erweitert die bestehende Hütte auf eine einfache und klare Weise. Der Aufenthaltsraum wurde um eine Sitzecke erweitert.

Grundriss Erdgeschoss Grundriss Obergeschoss

Vom Treppenhaus sind Sanitärräume im Erdgeschoss sowie ein zusätzlicher Schlafraum im Obergeschoss direkt zugänglich.

Architektur+Technik 11/16


Gipfelrestaurant Leogang (A)


29 Dossier Alpinbau

In Leogang (A) ist ein neues Gipfelrestaurant eröffnet worden. In Massivbauweise konzipiert, hält es einige architektonische Besonderheiten bereit.

Ein Kunstwerk aus Stahl und Zirbenholz Von Uwe Guntern (Redaktion) und Klaus Bauer (Bilder)

Die Schirmbar ist ein Ersatzbau und wurde den Qualitätsansprüchen und Sicherheitsbestimmungen im Nahbereich des Stationsgebäudes angepasst.

Direkt an der Asitz-Bergstation in Leogang im Salzburger Land hat im Dezember 2015 das Gipfelrestaurant «hendl fischerei» mit einem Mountain-ClubKonzept eröffnet. Die Planung und Bauleitung des neuen Ski-Gastronomie-Konzeptes übernahm das Architekturbüro W2 Manufaktur in Leogang. Das Restaurant wurde in Massivbauweise konzipiert und hält einige architektonische Besonderheiten bereit. Die massive Schirmbar mit zu öffnendem Dach ist ein Ersatzbau und wurde den Qualitätsansprüchen und

Sicherheitsbestimmungen im Nahbereich des Stationsgebäudes angepasst. Der Gastraum steht auf einem massiven Untergeschoss. Im Untergeschoss sind Technikräume für Lüftung, Heizung, Lagerräume und Personal-WC sowie Aufenthaltsräume untergebracht. Die Grundstücksfläche umfasst 724 m², der umbaute Raum insgesamt 1439 m², verteilt auf Untergeschoss, Erdgeschoss und Empore. Die Gesamtnutzfläche beträgt 308.39 m². Die gute Bodenbeschaffenheit (leichter Fels mit geringer Hangschuttüberlagerung) ermöglichte eine bauliche Umsetzung nach individuellen Wunschvorstellungen und kreativen Ideen. So versteht sich das Projekt als begehbares Kunstwerk an der Piste und bietet in Stil und Design in jedem Detail Spannung. Gemeinsam mit dem Kärntner Holzbildhauer Gottfried Kaschnig wurden im Innen-Design zahlreiche Raffinessen ausgetüftelt und umgesetzt. Die Basis des Gebäudes bildet eine Fundament-Konstruktion aus Stahlbeton-Bodenplatten sowie Einzel- und Streifenfundamenten. Die Wandkonstruktion beziehungsweise die tragenden Bauteile bestehen im Untergeschoss aus Massiv R90 und Stahlbeton, im Erdgeschoss hingegen aus einem Stahlskelett mit Verglasungen und Füllungen mit Holzoberflächen. Bei der Deckenkonstruktion fiel die Wahl im Untergeschoss auf Stahlbeton mit dementsprechendem Bodenaufbau und im Erdgeschoss auf ein Stahlskelett mit halber Verglasung und halb

Architektur+Technik 11/16


Das Zirbenkunstwerk stammt vom Kärntner Holzbildhauer Gottfried Kaschnig. Der Gastraum «Klimt» ist mit Lehmverputz gestaltet.

Architektur+Technik 11/16


31 Dossier Alpinbau

Schnitt Südostansicht

Die Basis des Gebäudes bildet eine FundamentKonstruktion aus StahlbetonBodenplatten sowie Einzel- und Streifenfundamenten.

gedämmter Stahlrahmenkonstruktion mit Blecheindeckung. Auf Knopfdruck kann so das vordere Glasdach des Gebäudes, ein zwölfeckiges Zeltdach, unter das hintere gefahren werden und Gästen den Genuss von freiem Himmel und Sonne ermöglichen. Aber auch bei schlechtem Wetter und geschlossenem Dach fällt Wohlfühlen hier leicht, denn grossflächige, massive Zirbenholzelemente mit fliessenden, weichen Formen verleihen dem gesamten Gebäude Wärme und ein entspanntes, lässiges Flair. Den Lo-

genplatz der «hendl fischerei» geniesst man auf einer Empore über der Bar. Hier finden bis zu 20 Personen Platz. Wer keinen Platz mehr bekommen hat, wird auch im Raum «Klimt» die Einkehr geniessen. Das Durchschreiten der «Hendl Fischerei» über die verschiedenen Ebenen erfolgt über Stiegen in Massivbauweise und eine Holzterrasse, welche die «hendl fischerei» mit der Bergstation beziehungsweise Piste verbindet. Die Bodenbeläge verleihen den Räumen mit Holz, Feinstein und geschliffenem Beton das passende moderne Flair. Die Fenster bestehen aus VSG-Sicherheitsglas und sind Isolierglasfenster mit Alu-Rahmenkonstruktion. Der Raum «Klimt» hat eine vorgelagerte Panoramaterrasse und ist komplett mit Lehmverputz gestaltet. Die Deko- und Formenwahl erinnert optisch an Werke des Malers Gustav Klimt und sorgt für ein lässig-entspanntes Flair, in dem Gäste bei chilligen Sounds entspannen und sich stärken können. Ein Konzept, das entsprechend auf junges und jung gebliebenes Publikum abzielt und einen Stilmassstab im Bereich Ski-Gastronomie setzen wird. Schon von aussen ist die Besonderheit dieses Ortes sofort ersichtlich und deutlich zu spüren. Zwischen umlaufenden Terrassen und Gehwegen wurde naturnah geschottert und begrünt. Die Fassade ist eine weitere optische Besonderheit: Das Untergeschoss ist bis zur Holzterrasse mit Steingabionen verkleidet und der Sockel ab der Oberkante der Terrasse bis zur Schirmbarkonstruktion mit Holz – und Steinverkleidungen verbaut. Während das Erdgeschoss bei der Schirmbarkonstruktion auf Glas und Stahl setzt, wurde die Nordwestfront als vorgesetzte Steingabionenwand an das Stationsgebäude angepasst. ●

Bautafel Bauherrschaft Bergdorf Priesteregg GmbH,

Leogang (A) Gesamtplanung/Bauleitung W2 Manufaktur GmbH,

Leogang (A)

Planung Haustechnik/Elektrotechnik PlanQuadrat, Haus im Ennstal (A) Baumeisterarbeiten Empl Baugesellschaft m. b. H., Mittersill (A)

Architektur+Technik 11/16


32 Dossier Regelwerk

Bewilligungsverfahren für alpine Bauten

Ein langer und steiniger Weg Genau wie die Wanderwege, die zu alpinen Bauten führen, ist auch das zu durchlaufende Bewilligungsverfahren zur Errichtung dieser Bauten in den meisten Fällen lang und steinig und bedarf einer gehörigen Portion Ausdauer.

Die Grundproblematik beim Bauen in alpinen Gebieten sowie die Spielräume für Architekten anhand der jüngeren Rechtsprechung präsentieren sich wie im Folgenden beschrieben. Das Raumplanungsgesetz des Bundes (RPG) bestimmt in Art.22, dass Bauten und Anlagen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet werden dürfen. Eine solche Bewilligung setzt voraus, dass die Baute zonenkonform und das Land erschlossen ist. Naturgemäss sind die alpinen Gebiete jedoch nicht einer Bauzone, sondern meist einer Schutz-, Gefahren- oder bestenfalls einer Wintersportzone zugeordnet. Die Zulässigkeit von Bauten und deren Ausgestaltung hängt wesentlich davon ab, in welcher Zone das Vorhaben ausgeführt werden soll. So dürfte beispielsweise die Errichtung eines Restaurants mit Übernachtungsmöglichkeit nur in Ausnahmefällen mit dem Zonenzweck einer Schutz- oder Gefahrenzone konform sein. In solchen Fällen bleibt für Neubauten als einzige Möglichkeit die Beantragung einer Ausnahmebewilligung nach Art.24 RPG. Standortgebundenheit alpiner Bauten

Gemäss Art.24 RPG kann eine Baubewilligung erteilt werden, wenn der Zweck der Baute beziehungsweise Anlage einen Standort ausserhalb der Bauzone erfordert. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Zweck der Anlage aus technischen oder betriebswirtschaftlichen Gründen oder wegen der Bodenbeschaffenheit nur ausserhalb der Bauzonen verwirklicht werden kann. Fraglich ist, ob sich Bauten mit rein touristischem Zweck auf die Notwendigkeit eines Standorts ausserhalb der Bauzonen berufen können. Für Bergrestaurants wird diese Frage grundsätzlich bejaht (EJPD / BRP, Erläuterungen zum RPG, Bern 1980, Art.24 N16 S.295). Das Bundesgericht verlangt jedoch zusätzlich objektive und sachliche Gründe für den konkret in Anspruch genommenen Standort (Urteil des Bundesgerichts [BGE] vom 28. September 1988, in ZBl 1989, S.540). Zudem muss die Standortwahl die Landschaft bestmöglich schonen. Dabei müssen die zu erwartenden Verkehrsströme, geologische Architektur+Technik 11/16


33 Dossier Regelwerk

Faktoren und potenzielle Naturgefahren in die Planung miteinbezogen werden (BGE 136 II 214 E. 3.1). Interessenabwägung und Fachgutachten

Das Vorliegen eines geeigneten Standorts alleine reicht jedoch zur Bewilligung einer alpinen Baute noch nicht aus. Die bewilligende Behörde muss zusätzlich eine Interessenabwägung im Sinne von Art.ˆ24 lit.ˆb RPG vornehmen. Dem betriebswirtschaftlichen Interesse des Gesuchstellers stehen in solchen Fällen regelmässig landschaftsschützerische Interessen gegenüber. Ist das zu überbauende Gebiet in einem Bundesinventar zum Schutz von Landschaften und Naturdenkmälern (BLN) aufgenommen, kann eine Baubewilligung sogar nur dann erteilt werden, wenn bestimmte gleich- oder höherwertige Interessen von nationaler Bedeutung vorliegen. Der Zustand dieser inventarisierten Objekte darf unter dem Gesichtspunkt des Natur- und Heimatschutzes insgesamt nicht verschlechtert werden. Dabei ist auf die jeweilige konkrete Umschreibung des Schutzgehaltes des Inventarobjektes abzustellen. Bei inventarisierten Objekten ist im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens zwingend ein Gutachten der eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission einzuholen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kommt einem solchen Gutachten der Natur- und Heimatschutzkommission grosse Bedeutung in Bezug auf die Bewilligungsfähigkeit einer Baute zu. Die Baubewilligungsbehörde darf vom Resultat dieses Gutachtens nur dann abweichen, wenn triftige Gründe vorliegen. Die Gutachten der Natur- und Heimatschutzkommission im Bereich alpine Bauten sind einzelfallbezogene Beurteilungen, die auf dem Grundsatz basieren, dass das Bauen im alpinen Raum besonders heikel ist und exponiert stehende, die Naturlandschaft dominierende Bauten grundsätzlich unerwünscht sind. Negative Auswirkungen auf Lebensräume, Flora und Fauna sowie die Beeinträchtigung von Landschaftsbildern sind mittels geeigneter Dimensionierung und Architektur zu vermeiden. Die gestalterischen Anforderungen an

alpine Bauten und an des Architekten Planungskunst sind somit hoch. Welche Bauweise die bestmögliche Voraussetzung für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art.ˆ24 RPG schafft, hängt letztlich von dem einzelnen Fall ab. Konkrete Anforderung an einen Alpinbau

In BGE 136 II 214 hat das Bundesgericht, gestützt auf ein Gutachten der ENHK für eine von einer Gefahrenzone überlagerten Wintersportzone in Arosa festgehalten, dass eine eher flache Kubatur, der Verzicht auf eine rechtwinklige Konstruktion sowie die Verwendung von mattem, grauem, nicht spiegelndem Material dem Gebot der Schonung der Landschaft ausreichend Rechnung trage. Positiv gewürdigt wurde zudem, dass die alpine Baute in einer von der Plateau-Kante weggerückten Position geplant worden war. Berücksichtigt wurde zudem, dass in diesem Wintersportgebiet bereits eine Vielzahl von Bauten wie Seilbahnstationen und Mobilfunkantennen vorhanden waren. Der Bau eines Restaurants wurde deshalb als keine zusätzliche Beeinträchtigung der Gipfellandschaft betrachtet. Grundsätzlich nicht bewilligungsfähig sind hingegen exponierte Strukturen, wie beispielsweise Aussichtstürme und frei stehende Fussgängerpasserellen. Besonderes Augenmerk ist schliesslich auch der Beleuchtung des geplanten Alpinbaus zu schenken, da selbst eine schwache Innenbeleuchtung in der Dämmerung und bei Dunkelheit in einer unberührten alpinen Region stark als künstliches Element hervorsticht. Es ist daher zu empfehlen, bei solchen Bauten technische Massnahmen wie zum Beispiel Storen vorzusehen, welche die Lichtabstrahlung in die Umgebung verhindern und eine Veränderung beispielsweise Störung der natürlichen Nachtlandschaft ausschliessen. Es kann zusammenfassend festgehalten werden, dass Standortwahl, Dimensionierung, Materialwahl und Architektur bei jeder Alpinbaute besonderes Augenmerk erfordern. Nur wenn sich die Baute optimal in die Landschaft einpasst, besteht eine Chance, eine Baubewilligung zu erhalten. ● Architektur+Technik 11/16

Christian Stoll ist Rechtsanwalt der auf ImmobilienMiet- und Baurecht spezialisierten Zürcher Anwaltskanzlei Tschudi Thaler Rechtsanwälte.  ttlegal.ch


NOCH 64 TAGE...

...bis zur Seien Sie in München, wenn wir unsere Innovationen der JANSEN Stahlsysteme für Fenster-, Tür- und Fassadenlösungen enthüllen. Besuchen Sie uns vom 16. bis 21. Januar in der Halle B1 am Stand 320.

jansen.com/bau2017


35 Marktplatz Übersicht

M 36 Innenausbau Im Hotel Neue Post im Tiroler Lechtal wurden der Spa und der Weinkeller erneuert. Das Neukonzept setzt einen Kontrapunkt zu den altbekannten, überdekorierten Anlagen. – Im Weiteren Berichte über individuelle Lösungen und Trends aus der Möbelbranche.

46 Beleuchtung Die LED-Leuchtenfamilie von Schätti wurde neu um die Kollektion Circular erweitert, die von Jörg Boner gestaltet wurde. – Ausserdem Informationen über Neuentwicklungen.

LAT

AR KTP

50 Sicherheit und Brandschutz Die grössten Schäden an Gebäuden verursachten in der Schweiz Hagel, Hochwasser und Sturm. Gezielte Prävention und Schadensbekämpfung senken die Schadenskosten. – Zudem Modelle zur Vorhersage von Brand- und Rauchausbreitung sowie eine Auswahl an interessanten Produkten.

Architektur+Technik 11/16

60 Türen und Schliesssysteme Brandschutzantriebe müssen Türen und Tore bei Brand-Alarm, auch bei gleichzeitigem Stromausfall, immer sicher schliessen. Je nach Land ist dafür ein mechanischer Schliessmechanismus gefordert. Dazu eine kleine Auswahl an Systemlösungen.

Z


36 Marktplatz Innenausbau

Im Hotel Neue Post im Tiroler Lechtal wurden der Spa und der Weinkeller erneuert. Das Neukonzept setzt einen Kontrapunkt zu den altbekannten, überdekorierten Anlagen.

Hotel Neue Post in Holzgau (A)

Klare und einfache Gestaltung Mit der Erneuerung des Hotels wurde auf den Generationenwechsel in der Clientèle reagiert.

Von ATP (Text) und Peter Philipp (Bilder)

Das Hotel Neue Post liegt auf 1103 m Seehöhe am Dorfplatz der Gemeinde Holzgau im Tiroler Lechtal. Das Haus der Familie Hammerle hat Tradition. Ihm eilt der gute Ruf voraus, alpin und familienfreundlich zu sein. In den letzten Jahren wurde es an einigen Stellen adaptiert und modernisiert. Im Zuge dieser Bestrebungen der Eigner plante «sphere by ATP» die Erneuerung des Wellness-Bereichs und des Weinkellers. Materialität – klar und hochwertig

Die neuen Spa-Welten des Hotels setzen einen unmissverständli-

chen Kontrapunkt zu den bekannten überdekorierten WellnessAnlagen anderer Häuser dieser Tourismusregion. Damit reagierte man auf den Generationswechsel der Klientel und deren moderne Erwartungen. Die augenscheinliche Einfachheit und Klarheit der Gestaltung strahlt Ruhe aus und überträgt sich auf die Nutzer, die in diesem Bereich des Hotels Entspannung suchen. Qualität war dem Bauherrn sehr wichtig – sowohl in der Materialität, der räumlichen Atmosphäre als auch funktional. Zwei Materialien in diverser Umsetzung entscheiden die Innenraumqualität

und machen die Besonderheit dieses Projektes aus: Zum einen sind alle Böden und ein Teil der Wände mit einer mineralischen Beschichtung versehen, zum anderen sind Ausbauelemente ausschliesslich in gebeizter Eiche mit Naturlackeffekt gefertigt. Es entsteht ein natürliches, wohliges und geerdetes Raumgefühl. Vielfalt als Erlebnis

Die Raumabfolge ist so konzipiert, dass – obwohl der WellnessBereich eigentlich recht klein ist – ein komplexes und erlebnisspendendes Raumkontinuum mit diversen Atmosphären entsteht.

Architektur+Technik 11/16

Mit der Neukonzeption verwandelte sich der ursprünglich recht kleine Wellness-Bereich durch eine raffinierte Raumabfolge in ein komplexes und Erlebnis spendendes Raumkontinuum. Die Böden und teilweise auch die Wände erhielten eine mineralische Beschichtung, sämtliche Ausbauelemente wurden in geölter Eiche gefertigt.


37 Marktplatz Innenausbau

Architektur+Technik 11/16


38 Marktplatz Innenausbau

Darin eingewebt ist eine Vielzahl an Angeboten für den Gast: finnische Sauna und Dampfbad, Eiswasserdusche und KneippBecken, Tee- und Saftbar, Liege-, Ruhe- sowie Lesemöglichkeiten. Ausserdem gibt es einen Massage- und Behandlungsraum oder auch eine Frischluft-Terrasse für Sauna-Gänger. Neben der Erholung im umgestalteten Wellness-Bereich wird den Hotel-Gästen auch ein ansprechendes Ambiente für das Weinverkosten geboten. 1,5 Tonnen Schwarzblech und eine gedämpfte Beleuchtung bilden den geschmackvollen Rahmen für 1000 Weinflaschen. Die Infrastruktur des Hauses wurde optimiert: Der Aufzug schafft einen direkten Anschluss von den Zimmern zum neuen Wellness-Bereich. Ebenso konnten die Lagerflächen neu konzipiert und die Arbeitsabläufe des Personals verbessert werden. ●

Neben der Erholung im umgestalteten Wellness-Bereich wird den Hotel-Gästen auch ein ansprechendes Ambiente für das Weinverkosten geboten. Dafür sorgen 1,5 Tonnen Schwarzblech und eine gedämpfte Beleuchtung.

Grundriss

Architektur+Technik 11/16


PENDAR

ECLAR

CIRCULAR

ANDAR

TABULAR

SIDAR

Schätti Leuchten entwickelt LED Leuchten für Arbeitsplätze und Architektur.

Ausführliche Informationen zur Kollektion finden Sie auf unserer Internetseite: www.schaetti-leuchten.ch

Schätti AG Metallwarenfabrik Tschachen 2 CH-8762 Schwanden T +41 55 647 34 11 info@schaetti-leuchten.ch


40 Marktplatz Innenausbau

Innovative Ideen aus dem Hause Identi: Der Schiebetürenschrank acrilo und der Tisch curva demonstrieren die Design-Prinzipien des Schweizer Unternehmens. Natürliche Materialien kennzeichnen «acrilo», während «curva» im Büroumfeld besonders flexibel einsetzbar ist.

Seit 20 Jahren behauptet sich das St. Galler Kleinunternehmen Identi AG erfolgreich gegen international tätige Büromöbelhersteller.

Eine Erfolgsgeschichte als Nischen-Player

ale. Schon bei der Firmengründung positionierte sich Identi als Nischenplayer und differenzierte sich mit individuellen Lösungen und eigenständiger Ästhetik. Formale und funktionale Kreativität prägen noch heute das Denken und Handeln. Bei der Produktion setzt das Ostschweizer Unternehmen auf Schweizer Wertschöpfung. Mehrere langjährige Schweizer Partner produzieren die Möbel, der Vertrieb erfolgt über den Fachhandel. Dieses fokussierte und schlanke Wertschöpfungssystem ermöglicht Identi, auf modernste Technologien und Materialien zuzugreifen, ohne selbst Produktionskapazitäten auslasten zu müssen. Für den Kunden äusserst sich das in der Entstehung von Freiraum für individuelle Lösungen. Geschäftsinhaber René Freivogel erläutert: «Es gehört zum Selbstverständnis von Identi, sowohl Standardkriterien einer modernen Arbeitsplatzgestaltung zu erfüllen als auch kundenbezogene Speziallösungen zu entwickeln.» Für ein Kleinunternehmen lässt die Liste realisierter Projekte staunen. Identi stattete unter anderem die Büros der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) im Botta-Gebäude in Basel aus, das Syngenta Headquarter, den Hauptsitz der CSS Krankenversicherung in Luzern, das Novartis-Mehrotra-Building sowie zwölf Schweizer Botschaften und zahlreiche Büroräumlichkeiten

Architektur+Technik 11/16

kleiner und grosser KMUs. Von den Kunden besonders geschätzt seien die Individualisierungsmöglichkeiten sowie der Umstand, dass die Möbel ohne Fachkenntnisse umgebaut und unkompliziert den personellen Gegebenheiten angepasst werden könnten. Neue Produkte zum Jubiläum

Bei Identi wird das Einrichten als ganzheitliche Aufgabe verstanden. Veränderungsprozesse prägen die Arbeitswelt und fordern neue Konzepte. Das St.›Galler Unternehmen legt deshalb viel Wert auf modulare und erweiterbare Systeme wie auch auf eine sorgfältige Analyse der Kundenbedürfnisse. Immer grössere Bedeutung komme der atmosphärischen Arbeitsplatzgestaltung zu, weiss René Freivogel. Das Wohlergehen der Arbeitnehmenden am Arbeitsplatz werde stärker als früher gewichtet. Produkte wie der modular erweiterbare Zeilen-Schiebetürschrank acrilo aus der Feder von Kurt Greter oder das von This Weber designte Tischsystem curva tragen diesem Umstand Rechnung. So besticht «acrilo» mit den völlig neuartigen Naturoberflächen gehackter Rinde, skelettierter Blätter oder Bergschafwolle. curva ist nicht nur ein höhenverstellbarer Arbeitstisch, sondern hat auch ein Zweitleben als modularer Konferenztisch.  identi.ch


schön. grosse Farben- und Oberflächenvielfalt aus der Blickfang HPL Vol. II Kollektion fugenarm. grossflächig fugenlos in Schweizer Qualität funktional. antibakteriell, teilweise beschreibbar beständig. bei Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen unkompliziert. Verklebung direkt auf neuem oder bestehendem Untergrund

Argolite AG HPL Werk 6130 Willisau www.argolite.ch


42 Marktplatz Innenausbau

HPL, in der Schweiz hergestellt Als einziger Schweizer Hersteller fertigt Argolite High Pressure Laminate – ein robustes plattenförmiges Oberflächenmaterial mit einem vielseitigen Einsatzgebiet.  argolite.ch Hersteller Argolite Produkt High Pressure Laminate (HPL) Einsatzbereich Innenausbau samt Nasszellen,

Fassadenteile Zusammensetzung 70 % Papier, 30 % Harz Norm EN438 Hitzebeständig Bis 180 °C Abriebfest Ja Lebensmittelecht Ja Oberfläche Wählbar Anzahl Plattenformate 5

Grifflos dank dem richtigen Beschlag Grossflächig, geradlinig und grifflos – das sind die klaren Trends bei Möbeln. Innovative Beschlaglösungen von Blum sorgen dafür, dass trotz hohem Anspruch an das reduzierte Design der Komfort im Alltag nicht zu kurz kommt. So lassen sich aussergewöhliche Designideen verwirklichen.  blum.com

Hersteller Julius Blum Produkt Möbelbeschläge Einsatzbereich Grifflose Ober- und Unterschränke Besonderheit Das Möbelstück soll nicht nur Design bieten, sondern auch Stauraum, Ergonomie und Komfort Bewegungstechnologie Tip-on Blumotion Funktionsweise Mechanisch Öffnung Leichtes Antippen Elektrische Unterstützung Möglich Einsatzbereich elektrische Unterstützung Klappen in Oberschränken, auch breite Fronten Öffnung mit Unterstützung Leichtes Antippen Schliessung mit Unterstützung Knopfdruck auf einen Funkschalter im Inneren des Korpus

Argolite ist der einzige Schweizer Hersteller von HPL. HPL oder High Pressure Laminate ist ein plattenförmiges, robustes, konstruktives und funktionales Oberflächenmaterial für horizontalen oder vertikalen Einsatz mit dekorativer Individualität. Zusammengesetzt aus 70ƒ% Papier und 30ƒ% Harz, wird HPL nach der gültigen Qualitätsnorm produziert. HPL von Argolite bietet viele Möglichkeiten. Das Material an sich ist bereits hygienisch. Seit einiger Zeit reichert Argolite jedoch das oberflächenbildende Melaminharz mit Silberionen von Sanitized an. Somit haben Bakterien keine Chance, was den Einsatz mit Lebensmitteln oder im Gesundheitsbereich ermöglicht. Eine hohe Dekorvielfalt, frei mit sämtlichen Oberflächen kombinierbar, macht HPL von Argolite besonders flexibel. Dabei können auch kundenspezifische Digitaldrucke oder Textilien eins zu eins als HPL verpresst werden. Die Platten sind in fünf verschiedenen Formaten und in der Regel ab Losgrösse 1 verfügbar – innerhalb von zehn Arbeitstagen.

Passender Schrank für jede Bausituation Das Team von Auf & Zu ist ein kompetenter Ansprechpartner in komplizierten Raumsituationen: Basierend auf Schiebetüren werden Raumtrennungen und Schranklösungen jeglicher Art möglich. Eine grosse Gestaltungsfreiheit und millimetergenaue Fertigung kennzeichnen die Lösungen.  aufundzu.ch

Architektur+Technik 11/16

Hersteller Auf & Zu Produkt Schrank- und Trennwandsysteme Einsatzbereich Innen Türen Schiebetüren Beispiele für mögliche Lösungen Begehbare

Ankleiden, Stauraum unter Dachschrägen, Ecklösungen, Garderoben Schiebetürengestaltung Vielfältige Farben, Formen, Designs und Materialien, individueller Aufdruck möglich Vorteil Jede Anlage wird millimetergenau gefertigt und durch Fachpersonal eingebaut Schauräume Dintikon, Volketswil (Bauarena), Feldkirch


Zargen und Türen aus Stahl und Edelstahl. Unsere Zargen und Türen aus Stahl und Edelstahl stehen für Ihre Anliegen weit offen. Mit modernster Technik und höchstem Qualitätsstandard verwirklichen wir Ihre Ideen. Im Hinblick auf Gestaltung, Funktion und Ausführungsvarianten lässt unser Sortiment keine Wünsche offen. Stahlzargen und Stahltüren nach Wunsch konfektioniert – perfekt ausgeführt. Elkuch Eisenring – der besondere Partner für besondere Ansprüche.

Elkuch Eisenring AG | 9243 Jonschwil | www.elkuch.com

ELKUCH EISENRING

Für jede Dämm-Anforderung das passende Capatect System Die Anforderungen an Wärmedämm-Verbundsystemen werden von Planung, Bausituation, Kundenwünschen und weiteren Faktoren bestimmt und können von Fall zu Fall höchst unterschiedlich sein. Caparol bietet deshalb seit Jahrzehnten unter der Marke Capatect ein umfangreiches Sortiment zur Erfüllung der unterschiedlichen technischen und gestalterischen Wünsche an.

www.capatect.ch

Inserat Architektur_Technik_FDT Image.indd 1

10.10.2016 10:30:55


44 Marktplatz Innenausbau

Leichtbauplatte für Tapeten und Putze Edelputze und Seidentapeten werden immer beliebter im Bad, was den Verarbeiter regelmässig vor die besondere Herausforderung stellt, eine absolut ebene Basis zu schaffen.  jackodur.com

Hersteller Jackon Produkt Leichtbauplatte Jackoboard

Plano Premium Einsatzbereich Untergrund für Tapeten, Spachtel und Putze Material Extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS) Oberfläche Glatte Vliesbeschichtung Besonderheit Die Plattenübergänge sind mit einer Spachtelkante versehen Zuschnitt Schnell, sauber und staubfrei Wasserabweisend Ja

Einbauschrank mit Garderobe

Regale für das Landesmuseum

Im Auftrag des Bundesamts für Bauten und Logistik hat Bigla 700 Laufmeter Bibliotheksregale für das Landesmuseum in Zürich konzipiert. Durch die Weiterentwicklung des bestehenden Bigla Regal Systems (BRS) konnten die Vorgaben des Architekten erfüllt werden: Die Regale sollten so aussehen, als würden sie direkt der Decke entspringen.  bigla.ch

Kombiniert mit einem offenen Regal und einer Garderobe bietet dieser Einbauschrank von Alpnach Norm viel praktischen Stauraum im Eingangsbereich. Stangengriffe aus Edelstahl sorgen für bequeme Öffnung. Vollflächige Spiegel verbreitern den Raum optisch und sind praktische Helfer für den Style-Check vor Verlassen des Hauses.  alpnachnorm.ch

Architektur+Technik 11/16

Genau für diese Anwendung lässt sich mit Jackoboard Plano Premium eine absolut ebene Oberfläche erzeugen. Möglich wird dies durch die extrem glatte und ebene Vliesbeschichtung, auf der Tapeten, Spachtel und Putze direkt aufgetragen werden. Die Plattenübergänge sind zudem mit einer Spachtelkante versehen. Armiergewebe und Spachtel verschwinden in dieser Aussparung, sodass auch an den Bauplattenstössen die glatte Oberflächenbeschaffenheit beibehalten wird. Nahezu alle Farben, Putze und Tapeten ebenso wie Fliesen und Spachtel lassen sich mit geringem Aufwand direkt auf der Platte anbringen. Zudem lässt sich die Platte auch schnell und einfach verarbeiten. Der robuste Kern aus extrudiertem PolystyrolHartschaum sorgt für das leichte Gewicht und macht die wasserabweisende Platte nahezu universell einsetzbar. Erhältlich ist Jackoboard Plano Premium in zwei verschiedenen Abmessungen, darunter auch im besonders gefragten raumhohen Plattenmass.

Täfer für Wände und Decken

Die Innenverkleidung der Wände und Decken in Holz hat eine lange Tradition. Es hat sich in gezeigt, dass die Architektur nicht ganz auf Holz im Innenraum verzichten möchte. Daher sind viele neue spannende Produkte entstanden. In ihren Ausstelllungen in der «Bauarena» und im «stilhaus» zeigt die Kuratle & Jaecker AG die Möglichkeiten auf.  kuratlejaecker.ch


www.gilgendoorsystems.ch

ENERGIESPAREN MIT DESIGN

NEW!

CHRIFTEN DER MUSTER VORS ICH ENERGIEBERE KANTONE IM (MuKEn)

eU mit Wärm 2 • Grenzwerte d m K) /( W 2 1. s wei brückennach .endk.ch/de • http://www

Neue Automatiktür punktet mit Energieeffizienz und schlanker Optik Die «grünen Flügel» erfüllen die hohen Ansprüche von Architekten, Planern und Metallbauern sowohl an Funktionalität als auch an Ästhetik: Die energieeffiziente Gilgen Automatiktür passt bestens zu einer modernen Architektur. Das zertifizierte Gesamtsystem bietet eine starke thermische Barriere mit Ud-Werten ab 1.1 W/(m2K). Weitere Informationen finden Sie unter www.gilgendoorsystems.ch/die-Aussentuer

Besuchen Sie uns an der BAU 2017 Halle B3, Stand 338 Gilgen Door Systems AG Untermattweg 22, CH-3027 Bern

info@gilgendoorsystems.ch Tel. 0848 80 44 88

Unsichtbarer Brandschutz: Feuerschutz-Schiebetore • stumpf auflaufend auf die Wand ohne sichtbares Einlaufprofil

• durch Nischenklappen unsichtbar in die Wand integriert

• für anspruchsvolle Architektur und breitere Durchgänge

T30

T90

MZ

www.hoermann.ch 0848 463 762


46 Marktplatz Beleuchtung

Die effiziente LED-Leuchtenfamilie von Schätti wurde neu um die Kollektion Circular erweitert, die Jörg Boner gestaltet hat.

Rundum komplette Leuchtenfamilie

ale. Vier Jahren lang arbeitete ProduktDesigner Jörg Boner kontinuierlich an der neuen Leuchtenkollektion für das Glarner Familienunternehmen Schätti. Dabei griff der Designer auf bekannte Typologien zurück und griff die Formensprache von Schätti sorgfältig auf. So entstand die Kollektion Circular: eine Familie von schlichten, technisch hochstehenden Leuchten für Arbeitsräume und Architektur. Circular umfasst Steh-, Tisch-, Pendelund Deckenleuchten mit den Durchmesser 30, 40 und 60Šcm. Die effizienten LED-Leuchten sind in 3000 oder 4000 Kelvin und in verschiedenen Lichtstärken von 1500 bis 10Š000 Lumen erhältlich. Das für die Schätti-Leuchten charakteristische Metallband formte Jörg Boner zu einer runden, konischen Leuchte. Dadurch lässt sich Circular hervorra-

Die Leuchtenkollektion Circular basiert auf dem klassischen Schätti-Metallband und lässt sich mit anderen Leuchten aus der Schätti-Familie kombinieren.

Architektur+Technik 11/16

gend mit den anderen Leuchtenfamilien von Schätti kombinieren. Gemeinsam mit der Langleuchte Pendar, der Wandleuchte Andar und den Stehleuchten Eclar und Tabular entsteht so eine komplette Leuchtenfamilie für Büroarbeitsplätze, Heime und Schulen. Sämtliche Schätti-Leuchten zeichnen sich durch gutes, blendfreies Arbeitslicht und einfache Bedienung aus. Die Leuchten werden von Grund auf in der eigenen Fertigung bei Schätti in Glarus Süd produziert – von der Blechtafel bis zum lackierten Leuchtengehäuse, vom Stahlstab bis zum gedrehten Kupplungsteil. Schweizer Industrietradition steht bei dem Glarner Metallverarbeiter in der dritten Generation hoch im Kurs – dies wird auch konsequent in der Leuchtenproduktion umgesetzt.  schaetti-leuchten.ch


endlos variable Büroraumgestaltung. endlos variable Büroraumgestaltung. endlos variable Büroraumgestaltung. endlos variable Büroraumgestaltung.

Mit Sicherheit

mehr Transparenz

Stossfugenverglasung Glas-Glas-Stoss

Büromöbel vor Ort im Fachhandel ausprobieren: Büromöbel im Fachhandel ausprobieren: ZÜRICH Modularisvor AG,Ort Zürich, www.modularis.ch Witzig The Office Company AG, Zürich, www.witzig.ch Paul Morger AG, Rüti ZH, www.morger.ch AARGAU Otto Mathys Büromöbel AG,The Lenzburg, ZÜRICH Modularis AG,Ort Zürich, www.modularis.ch Witzig Office Büromöbel vor im Fachhandel ausprobieren: www.mathys-bueromoebel.ch BERN Büro Keller AG, Niederwangen Company AG, Zürich, www.witzig.ch Paul Morger AG, Rüti ZH, Büromöbel ZENTRALSCHWEIZ vor Ort im Fachhandel ausprobieren: BE, www.buke.ch Möbel Amrein AG, LU, www.morger.ch AARGAU Otto Mathys Büromöbel AG, Kriens Lenzburg, ZÜRICH Modularis AG,The Zürich, www.modularis.ch Witzig The Office www.amrein.ch, Witzig Office Company AG, Luzern, www.witzig.ch www.mathys-bueromoebel.ch BERN Büro Keller AG, Niederwangen Company AG, Zürich, www.witzig.ch Paul Morger AG, Rüti HerZH, Wohnidee Luzern AG, OSTSCHWEIZ ZÜRICH Modularis AG, Luzern, Zürich, www.wohnidee.ch www.modularis.ch Witzig Office BE, www.buke.ch ZENTRALSCHWEIZ Möbel Amrein AG, The Kriens LU, www.morger.ch AARGAU Otto Mathys Büromöbel AG, Lenzburg, mann Erni AG, Triesen, www.erni.li Futterknecht Einrichtungen, Company Zürich,The www.witzig.ch PaulAG, Morger AG, RütiChur, ZH, www.amrein.ch, Witzig Office Company Luzern, www.witzig.ch www.mathys-bueromoebel.ch BERN Büro Keller AG, Niederwangen www.futterknecht.com + Co. Büromöbel AG, St. OSTSCHWEIZ Gallen, www.morger.ch AARGAU Otto www.wohnidee.ch Mathys AG, www.markLenzburg, Wohnidee Luzern AG,Markwalder Luzern, HerBE, www.buke.ch ZENTRALSCHWEIZ Möbel Amrein Services AG, Kriens LU, walder.com WESTSCHWEIZ ELS Express SARL, www.mathys-bueromoebel.ch BERN Büro Logistics KellerEinrichtungen, AG, Niederwangen mann Erni AG, Triesen, www.erni.li Futterknecht Chur, www.amrein.ch, Witzig The Office Company AG, Luzern, www.witzig.ch Carouge GE, www.elslogistics.com Ufficio Moderno BE, www.buke.ch ZENTRALSCHWEIZ Möbel AG, www.markKriens LU, www.futterknecht.com Markwalder +SÜDSCHWEIZ Co. AG,Amrein St. Gallen, Wohnidee Luzern SA, AG, Luzern, www.wohnidee.ch OSTSCHWEIZ HerBruno Tettamanti www.ufficiomoderno.ch Castellani www.amrein.ch, Witzig Canobbio The Office Company AG, Luzern, www.witzig.ch walder.com WESTSCHWEIZ ELS TI,Express Logistics Services SARL, mann Erni AG, Triesen, www.erni.li Futterknecht Einrichtungen, Chur, & Cavalli GE, SA, Locarno www.castellani-cavalli.ch Wohnidee Luzern AG,TI,Luzern, www.wohnidee.ch HerCarouge www.elslogistics.com SÜDSCHWEIZOSTSCHWEIZ Ufficio Moderno www.futterknecht.com Markwalder + Co. AG, St. Gallen, www.markmann AG, Triesen, www.erni.liTI,Futterknecht Einrichtungen, Chur, BrunoErni Tettamanti SA, Canobbio www.ufficiomoderno.ch Castellani walder.com WESTSCHWEIZ ELS Express Logistics Services SARL, www.futterknecht.com Markwalder + Co. AG, St. Gallen, www.mark& Cavalli SA, Locarno TI, www.castellani-cavalli.ch Carouge Mehr auf:GE, www.elslogistics.com SÜDSCHWEIZ Ufficio Moderno walder.com WESTSCHWEIZ ELS Express Logistics Services SARL, Bruno Tettamanti SA, Canobbio TI, www.ufficiomoderno.ch Castellani Carouge GE, www.elslogistics.com SÜDSCHWEIZ Ufficio Moderno & Cavalli Mehr auf:SA, Locarno TI, www.castellani-cavalli.ch Bruno Tettamanti SA, Canobbio TI, www.ufficiomoderno.ch Castellani & Cavalli SA, Locarno TI, www.castellani-cavalli.ch

• Transparenter Brandschutz EI30/EI60 • Festverglasungen mittels horizontalen Forster fuego light Halteprofilen im Boden- und Deckenbereich • Im vertikalen Glas-Stoss sind keine zusätzlichen Pfosten notwendig. • Vertikale Verbindung (Glas/Glas) wird mittels einer speziell vorgegebenen Brandschutzversiegelung am Bauobjekt erstellt. • System: Forster fuego light

eq.embru.ch eq.embru.ch

Mehr auf: Mehr auf:

eq.embru.ch eq.embru.ch

Forster Profilsysteme AG / Arbon, Schweiz / www.forster-profile.ch


48 Marktplatz Beleuchtung

Beleuchtung für Boardinghouse Das Boardinghouse Golden Ball in München-Aschheim bietet charaktervolle Wohlfühlatmosphäre auf höchstem Niveau für Gäste, die schon mal ein halbes Jahr bleiben können. Dazu trägt auch die Beleuchtung bei – dank einem eigenen Lichtkonzept und 1300 Leuchten von Artemide.  artemide.de

Flexible Leuchtenreihe

Produkt LED-Leuchtenreihe Pintor Einsatzbereich Innen Varianten Deckenein- und Aufbauleuchten

Hersteller Artemide Produkt Diverse Leuchten Objekt Boardinghouse Golden Ball Ort München-Aschheim Ziel Ein harmonisches Ganzes mit genau

differenzierten Zonierungen Eingesetzte Leuchten Pad-Strahler,

Pintor von Delta Light ist eine Leuchtenreihe mit einer Vielzahl an Deckenein- und Aufbauleuchten. Die leistungsstarken, kompakten Leuchten verfügen über hervorragende lichttechnische Eigenschaften und ermöglichen vielfältige Beleuchtungsszenografien.  tic-light.ch

Besonderheit Optimale Wärmeableitung über den

abgeschrägten Kühlkörper Lichtstrom Bis zu 2900 lm Farbtemperatur 2700 oder 3000 K CRI 90 oder 95 Schutzart IP 20 Gehäusefarben Schwarz oder Weiss Dimmbar Lässt sich mit der Soft-Dim-Technologie ausstatten, die das Dimmverhalten einer Halogenlampe widerspiegelt.

Algoritmo-Leuchtbänder, eigens konfektionierte Deckenleuchte Mercury, Deckenleuchten Tagora 80, Deckenleuchten Pirce u. v. m. Anzahl Wohnungen 44 Anzahl eingesetzte Leuchten 1300 Einsatzbereiche Leuchten Foyer, Zimmer, Nebenräume, Aussenbereiche

Stilvolle Beleuchtung Wellness für die Augen: Der Hamburger Optiker Schoneweg setzt auf beste Qualität, innovative Technik und persönliche Beratung. Die anspruchsvolle Innenarchitektur wird durch eine Lichtdecke aus einzelnen quadratischen Sidelite-EcoLeuchten von RZB in stimmungsvolles Licht getaucht.  rzb.de

Anbieter Tic Light Hersteller Delta Light

Intelligente Beleuchtungstechnik

Hersteller RZB Produkt LED-Leuchtenserie Sidelite Eco Einsatzbereich Innen Objekt Optik Schoneweg, Hamburg Varianten Decken-, Wand-, Einlege-, Einbau- und

Pendelleuchten UGR ≤19 Abdeckung Vergilbungsfreies PMMA Rahmen Aluminium LED-Lebensdauer 50 000 h Bauhöhe 12 mm Betriebsgerät Extern, Höhe 32 mm Besonderheit RZB-Sidelite-Technologie: Seitliche Lichteinkopplung für überdurchschnittlich homogene Leuchtdichteverteilung

Mehr Erfolg, Gesundheit und Lebensqualität mit einer intelligenten Beleuchtungslösung aus Sundern (D): vitaLED 2.0 von Brumberg spendet Licht zur Unterstützung der Leistungskurve im Einklang mit dem menschlichen Biorhythmus und deckt dabei den kompletten Weisslichtbereich ab.  brumberg.com

Architektur+Technik 11/16

Hersteller Brumberg Produkt Intelligentes Beleuchtungssystem

vitaLED 2.0 Einsatzbereich Innen und aussen Besonderheit Durch den variablen Blaulichtanteil

kann vitaLED die Stimmungen des Menschen positiv beeinflussen Erhältliche Leuchten Downlights in unterschiedlichen Grössen und Formensprachen, Lichtband, Ein- und Aufbauleuchten für Wände und Decken, LED-Einsätze, Outdoor-Leuchten Steuerung KNX, LAN oder Bluetooth Farbtemperatur 2000 bis 1000 K sowie der gesamte RGB-Farbraum


VARIANT® DAS UNIVERSELLE BANDSYSTEM FÜR OBJEKTTÜREN

Einfach. Mehr. Für Sie. Lichtplanung, Beratung und Produktvielfalt. Alles aus einer Hand. Bei EM Elevite, dem Lichtkompetenzzentrum von EM. ESO STERNWARTE, MÜNCHEN Architekt: AUER WEBER, Stuttgart

Ein abgestimmtes System aus Band und Aufnahmeelement. Mit geprüfter Sicherheit durch CE-Zertifizierung.

Ihr Partner in der Schweiz LINK Beschlagtechnik AG Phone 043 300 68 80 info@beschlagtechnik.ch

www.simonswerk.ch

Als herstellerneutrales Unternehmen bietet Ihnen EM Elevite optimale Beleuchtungslösungen mit passender Steuerung; intelligente, energieeffiziente Gesamtlösungen, die gemeinsam mit unseren Energie- und Lichtberatern für Sie erarbeitet werden. Mit EM Elevite als Partner können Sie auf vertraute Kontinuität, Stabilität und Qualität zählen. Mehr Umsatz. Mehr Zeit. Für Sie. elektro-material.ch


50 Marktplatz Sicherheit und Brandschutz

Die grössten Schäden an Gebäuden verursachten in der Schweiz Hagel, Hochwasser und Sturm. Gezielte Prävention und die Schadensbekämpfung senken die Schadenskosten.

Hagelschutz

Die Schweiz als Vorreiterin Von Martin Jordi (Text) und VKF (Bilder)

Martin Jordi ist Geschäftsbereichsleiter Elementarschadenprävention der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF).

In der Schweiz ist die Regelung der Feuer- und Elementarschadenversicherung von Gebäuden und teilweise Mobiliar (Kantone Waadt und Nidwalden) durch den Dualismus von staatlicher und privater Versicherungstätigkeit gekennzeichnet. In 19 Kantonen wird diese von öffentlichrechtlichen Unternehmungen, den kantonalen Gebäudeversicherungen, wahrgenommen. Den Gebäudeeigentümern wird durch die Rechtsnorm vorgeschrieben, sich für die Feuer- und Elementarschadenversicherung bei der Gebäudeversicherung des jeweiligen Kantons zu versichern. Diese ist ihrerseits verpflichtet, die Gebäude in ihr Portfolio aufzunehmen. Es besteht somit ein gegenseitiges Versicherungsobligatorium. Die Kantonalen Gebäudeversicherungen sind nicht gewinnorientiert. Das Aufgabengebiet der kantonalen Gebäudeversicherungen ist vielfältig. Als Service-Public-Organisationen integrieren sie die Schadensverhütung, die Schadensbekämp-

fung und die Schadensregulierung in das umfassende System «Sichern und Versichern». Diese drei Aufgabenbereiche wirken positiv aufeinander. Gezielte Investitionen in die Prävention und die Schadensbekämpfung senken die Schadenskosten. Dies hat einen positiven Einfluss auf die Prämienhöhe, was unweigerlich auch den Hauseigentümern, Mietern sowie der öffentlichen Hand zugutekommt. Die kantonalen Gebäudeversicherungen erbrin-

Architektur+Technik 11/16

gen neben dem Versicherungsschutz erhebliche Mehrleistungen. Bis zu einem Drittel der Prämieneinnahmen werden jährlich in vorsorgliche Massnahmen und die Schadensminimierung investiert. Unterschiedliche Schäden

Die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) als Dachorganisation der kantonalen Gebäudeversicherungen koordiniert schweizweit sowohl den objekt-


51 Marktplatz Sicherheit und Brandschutz

bezogenen, vorbeugenden Brandschutz als auch die Elementarschadensprävention. Gerade bei den Naturgefahren liegen die grössten Herausforderungen in der Zukunft. Deren Risiko ist abhängig von der Naturgefahrenart. Die grössten Schäden an Gebäuden verursachten in den letzten zehn Jahren in der Schweiz Hagel, gefolgt von Hochwasser und Sturm. In nahezu jeder besiedelten Region der Schweiz ist alle 5 bis 10 Jahre mit Hagelkörnern von zwei Zentimeter Durchmesser zu rechnen. Körner mit einem Durchmesser von drei Zentimeter treten alle 20 bis 50 Jahre auf. Jährlich entstehen in der Schweiz durch Hagelschlag Gebäudeschäden von durchschnittlich 100 Millionen Franken. Effiziente Massnahmen

Ob ein Schaden am Gebäude entsteht, ist abhängig von der Korngrösse und den verwendeten Materialien der Gebäudehülle. Typische Schadenbilder sind verbogene Lamellenstoren, beschädigte Fassaden sowie Lichtkuppeln.

Ob ein Schaden am Gebäude entsteht, ist abhängig von der Korngrösse und den verwendeten Materialien der Gebäudehülle. Typische Schadensbilder sind verbogene Lamellenstoren, beschädigte Fassaden sowie Lichtkuppeln. Oft dringt bei einer verletzten Gebäudehülle Wasser ins Innere und verursacht Folgeschäden. Gebäudeeigentümer können ihr Gebäude vor Schäden schützen. Der Einsatz hagelresistenter Materialien mit mindestens Hagelwiderstand 3 bietet bereits einen guten Schutz. Hagelwiderstand 3 bedeutet, dass eine Gebäudehülle bei einem 3-cm-Hagelkorn keinen Schaden erleidet. Das Hagelregister

Das Hagelregister gibt Auskunft über die Widerstandsfähigkeit von Baumaterialien. Als Entscheidungshilfe ist die Liste der geprüften Bauprodukte online abrufbar. Um die Hagelwiderstandsfähigkeit der Materialien zu bestimmen, werden umfangreiche Labortests bei sieben anerkannten Prüfinsti-

tuten in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt. Hersteller können ihre Bauprodukte testen lassen und bei der VKF einen Eintrag ins Hagelregister beantragen. Die Bauteile werden funktional je nach Produkt auf Wasserdichtheit, Lichtdurchlässigkeit, Lichtabschirmung und Mechanik geprüft. Bei den Tests werden die Elemente der Gebäudehülle mit unterschiedlich grossen Kunsteiskugeln beschossen. Eine speziell entwickelte Hagelkanone dient als Beschleunigungsapparat. Anhand der entstandenen Schäden erfolgt die Zuordnung in die verschiedenen Hagelwiderstandsklassen (HW). Diese reichen von HW 1 bis HW 5, wobei HW 1 die niedrigste und HW 5 die höchste WiderstandsArchitektur+Technik 11/16

klasse ist. Empfehlung für alle Bauprodukte: mindestens HW 3. Alterung von Kunststoffen

Durch den Alterungsprozess können Kunststoffe brüchig und spröde werden. Oft zerbrechen sie dann bereits bei leichten Einwirkungen. Ein älterer Kunststoff kann schon von kleinen Hagelkörnern zerstört werden. Bei modernen Kunststoffen ist die Alterung allein mit dem Auge kaum erkennbar. Die früheren Gelbfärbungen sind Geschichte. Zudem schreitet die Alterung je nach Exposition unterschiedlich voran. Die VKF arbeitet an einer Lösung, um die Kennzeichnung von Kunststoffen genauer angeben zu können. Im Aussehen beeinträchtigte Bauteile (zum Beispiel Blech) kön-


52 Marktplatz Sicherheit und Brandschutz

Statistische Modellierung einer Hagelzelle. Im Kern der Zelle beträgt die Hagelwahrscheinlichkeit 100 %, gegen aussen nimmt sie ab. Quelle: SRF Meteo

1

2

3

4

nen funktionsfähig bleiben. Bei optisch exponierten Fassadenteilen spielen insbesondere ästhetische Aspekte eine zentrale Rolle. Aussehen und Funktionalität sind somit unterschiedlich zu gewichten. Das Hagelregister erlaubt die Selektion nach beiden Kriterien. Hagelschutz – einfach automatisch

Die kantonalen Gebäudeversicherungen bieten Eigentümern neben dem Hagelregister eine zusätzliche Präventionsmassnahme, um Beschädigungen an Lamellenstoren zu verhindern. Obwohl Lammellenstoren bei Hagelschauern besonders häufig Schaden erleiden, haben sie gegenüber anderen Teilen der Gebäudehülle einen entscheidenden Vorteil: Sobald sie hochgefahren sind, ist das Schadenpotenzial gleich null. Die darunterliegenden modernen Fenster und Fensterrahmen sind heute sehr robust und wenig anfällig für Hagelschläge. Gemeinsam mit SRF Meteo und NetIT-Services haben die kantonalen Gebäudeversicherungen das System «Hagelschutz – einfach automatisch» entwickelt. Besteht für ein Gebäude akute Ha-

gelgefahr, kann die elektronische Gebäudesteuerung rund 20 Minuten vor dem jeweiligen Ereignis ein Steuerungssignal abholen. Daraufhin fahren die Storen automatisch hoch und sind vor Beschädigungen sicher. Ist der Hagelzug vorüber, sorgt ein zweites Signal dafür, dass sich die Storen wieder in die vordefinierte Position bewegen. Das Alarmierungssystem trägt zur Werterhaltung bei, indem es auf intelligente Art Lamellenstoren und andere Sonnenschutzsysteme vor Hagel schützt. In erster Linie eignet sich der Einbau eines Hagelschutzsystems für grössere Industrie-, Geschäftsund Bürogebäude. Aufwendige Prognosen mit komplexen Berechnungen

Bei Hagel handelt es sich um ein regional begrenztes Naturereignis, das in der Regel bereits nach wenigen Minuten wieder vorbei ist. Demnach ist es äusserst wichtig, dass das Signal geografisch exakt und ohne Zeitverzögerung übermittelt wird. Damit das Vorwarnsystem diesen hohen Anforderungen entspricht, basieren die Prognosen auf komplexen und aufwendigen Berechnungen. Als

Grundlage dienen Wettermodelle mit Radar-, Blitz- und Stationsdaten. Zudem greift das System auf statistische Auswertungen zurück. Insgesamt über 714 Millionen Werte berechnet es pro Tag. Dies ermöglicht, alle 5 Minuten eine aussagekräftige Hagelprognose zu machen. Im Ernstfall können moderne Storensteuerungen das Signal direkt verarbeiten. Einfache Orientierungshilfen

Für eine über das HagelschutzThema hinausreichende Information zu Naturgefahren lancierten die kantonalen Gebäudeversicherungen die neue Informationsplattform «Schutz vor Naturgefahren». Neben den Tipps, wie ein Gebäude geschützt werden kann, vermittelt die Plattform Fakten zu den einzelnen Naturgefahren. Auf einfache Weise werden Fragen wie: «Was passiert, und was kann dagegen getan werden?», beantwortet. Mit wenigen Mausklicks über interaktive schematische Gebäudeabbildungen erhält insbesondere der Laie Tipplisten mit konkreten Handlungsvorschlägen.  vkf.ch/hagelschutz  hagelregister.ch  schutz-vor-naturgefahren.ch

Architektur+Technik 11/16

Als Service-PublicOrganisationen integrieren sie die Schadensverhütung, die Schadensbekämpfung und die Schadensregulierung in das umfassende System «Sichern und Versichern».


Neu: M500 von FSB Zutrittsmanagement individuell und flexibel. M500 von FSB bietet individuell skalierbare Systemlösungen für alle Anforderungen, Sicherheitsbedürfnisse und Gebäudetypen. M500 ist abgestimmt bis in die Systemperipherie und hält Lösungen für nahezu alle Zutrittsszenarien und Zutrittspunkte bereit. Die neuen Funktionen im Überblick: Update-Terminal Unmittelbar wirkende Key-Berechtigungen Standortinformationen Einfache Strukturierung großer Anlagen Einzel- und Gruppenberechtigung Aufwandsreduktion bei wechselnden Berechtigungen Gastmedien Temporäre Berechtigungen auf dem Key Key-Schemata Umsetzung spezifischer Anforderungen

FLEXIBEL KOMFORTABEL ZUVERLÄSSIG • für Aussentüren, Büros, Besprechungs- und Technikräume, automatische Türsysteme, Briefkastenanlagen, Tore, Aufzüge, Spinde, Parkflächen u.v.m. • massgeschneiderte Systemarchitektur: online, offline, funkvernetzt und mobil • Systemplattform mit Türbeschlägen und -zylindern, Wandlesern, Spind schlössern, Software u.v.m. • offen für RFID-basierte Multiapplikation sowie Integration mit Sicherheits- und Gebäudetechnik • in diversen Oberflächen und mit den verschiedensten Türdrückern erhältlich

www.fsb.de/ elektronik

FSB-Anz_M500_62x270.indd 1

VIELSEITIGE ELEKTRONISCHE ZUTRITTSLÖSUNGEN

14.10.16 14:45

SALTO Systems AG info.ch@saltosystems.com www.saltosystems.ch


54 Marktplatz Sicherheit und Brandschutz

Modelle zur Vorhersage von Brand- und Rauchausbreitung könnten in Zukunft Standardkonzepte ablösen und so spezifischere Brandschutzmassnahmen ermöglichen.

Kosteneffiziente Brandschutzmethode

Brand- und Rauchsimulationen Von Lukas Mosimann (Text und Bilder)

Lukas Mosimann, Maschineningenieur MSc ETH, ist Projektleiter Brandund Strömungssimulationen bei Rapp Infra AG.

Entwicklung eines typischen Autobrandes. Messwerte der Wärmefreisetzungsrate eines Realbrandversuchs am Southwest Research Institute.

Was für den unbeteiligten Betrachter wie ein faszinierendes Zusammenspiel von Feuer und Rauch aussieht, ist für Betroffene eines Brandfalls meist ein existenzielles Ereignis. Persönliche Erinnerungen, das Zuhause oder die Grundlage eines erfolgreichen Unternehmens lösen sich wortwörtlich in Rauch auf. Aus wissenschaftlicher Sicht steht hinter einem Brand eine Vielzahl komplexer chemischer und thermischer Prozesse, die auch mit der heutigen Technik nur schwer zu prognostizieren sind. Modelle zur Vorhersage von Brand- und Rauchgasausbreitung können Standardkonzepte ablösen, sodass zukünftig objektspe-

zifische Brandschutzmassnahmen ergriffen werden können. Als Brandschutzplaner stehen wir vor möglichen Zielkonflikten zwischen architektonischen Visionen und Aspekten der Sicherheit. Die Richtlinien der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) geben grundsätzlich vor, welche baulichen Massnahmen umgesetzt werden müssen, um die erforderlichen Ziele hinsichtlich des Schutzes der Personen sowie der Sicherheit der Einsatzkräfte zu erreichen. Zudem sind betriebliche Schutzziele wie eine Verhinderung der Schadensausbreitung zu berücksichtigen, wobei im Sinne des «Business Continuity Management» auch weitergehende Wärmefreisetzungsrate (kW) 5000

Brandschutzmassnahmen interessant sein können. Aufgrund der stetig gesteigerten Rechenleistungen ist es – je nach Fragestellung – auch für kleinere und mittelgrosse Projekte sinnvoll und rentabel, Ingenieurmethoden einzusetzen, um von baulichen Vorgaben abweichen zu können. Den rechtlichen Rahmen hierfür bietet das eigens dafür konzipierte «Nachweisverfahren im Brandschutz – VKF 27-15de», das seit der Revision der VKF-Richtlinien zur Anwendung gelangen kann. Für das Verständnis von Simulationen ist es essenziell, sich ihre Wirkungsweise zu verdeutlichen, da es auch heute noch nicht möglich ist, die unzähligen Reaktio-

Selbstrettung

Fremdrettung

Bersten Heckscheibe

Deckenströmung 4000 vorderer Plume

hinterer Plume

3000

2000

Übergriff

Schwelen

Vollbrand

Bersten Frontscheibe Ausbrennen

1000

Sauerstoffmangel

0 Zeit (min) 0

Architektur+Technik 11/16

10

20

30

40

50

60

70

80


55 Marktplatz Sicherheit und Brandschutz

Geschwindigkeit m/s 4.0

3.0

2.0

1.0 Abluft (Heissgase) Zuluft (Aussenluft)

0.0

nen bei einem Brand eins zu eins zu simulieren. Vielmehr verlassen sich Rechenverfahren auf numerische und empirische Modelle. Der analytische Beitrag entstammt den Navier-Stokes-Gleichungen der Fluid- und Thermodynamik, welche die theoretische Grundlage für jede Strömungssimulation bilden. Viele Brandeigenschaften leiten sich hingegen als Erfahrungswerte aus tatsächlichen Brandereignissen ab. Dies können reale Schadensbrände sein, aber auch Versuche von Forschungsanstalten zum Brandverhalten von Baustoffen. Am Anfang jeder Simulation steht die Modellierung der Szenarien: Wo befindet sich der Brandherd, welche Objekte können am Brand beteiligt sein, wie gross ist die Rauchfreisetzung der jeweiligen Materialien? Die Auswahl richtet sich dabei nach dem ungünstigsten Fall, der mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit noch eintreten kann (worst credible). Auch können die räumlichen Rahmenbedingungen, wie z.ŽB. die Form und Lage von Entrauchungsöffnungen oder die Platzierung von Hindernissen, einen ebenso grossen Einfluss wie

die Brandeigenschaften der Materialien haben. In einem nächsten Schritt wird eine Sensitivitätsanalyse zur Festlegung der Netzgrösse durchgeführt. Diese definiert letztlich, in welcher räumlichen und zeitlichen Auflösung die Fragestellung simuliert werden soll. Bei zu grobmaschigen Netzen können die Brandeigenschaften sehr stark von den realen Gegebenheiten abweichen, bei zu feinmaschigen Netzen können hingegen die Rechenzeiten ins Unendliche steigen. Den letzten Schritt im iterativen Prozess einer Simulation stellt die Auswertung der definierten Parameter hinsichtlich der Einhaltung der Schutzziele dar. Hier bieten sich sowohl grafische Darstellungen als auch Messauswertungen an. Die grafische Darstellung erfolgt üblicherweise in Schnittebenen (z.ŽB. auf 1.8 m, stehende Person) oder als Iso-Oberflächen (z.ŽB. Grenzfläche Temperatur <Ž200Ž°C). Messauswertungen können die simulierten Bedingungen an einzelnen Punkten (z.ŽB. Temperaturaufzeichnung bei Holzoberfläche) oder über ganze Flächen

(z.ŽB. Luftvolumenstrom über Abluftöffnung) im zeitlichen Verlauf wiedergeben. Bei einem Nicht-Erreichen der Schutzziele müssen die entsprechenden Eingangsparameter angepasst werden: Können geometrische Randbedingungen (z.ŽB. Vergrösserung der Zuluftquerschnitte) verändert oder mit betrieblichen Auflagen die Brandlasten verkleinert werden? Üblicherweise lassen sich im Rahmen der Sensitivitätsanalyse bereits grobe Abschätzungen zum Erfolg der Simulation treffen, sodass eine solche Überarbeitung selten erforderlich ist. Die Brand- und Rauchsimulation als ingenieurtechnische Methode wird bei Architekten und Planern immer mehr als Möglichkeit erkannt, kosteneffizient und objektbezogen optimierte Brandschutzlösungen zu entwickeln, ohne den Personenschutz als das oberste Schutzziel zu vernachlässigen. Mittlerweile sind die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen so weit gediehen, dass der Einsatz von Simulationen zunehmend zum Regelfall einer massgeschneiderten Brandschutzplanung werden wird.  rapp.ch

Architektur+Technik 11/16

Simulationsergebnis eines Brandereignisses (roter Block) in der Auto-Einstellhalle untere Birs (BS) mit Rauch- und Wärmeabzugsanlage. Darstellung der Strömungsgeschwindigkeiten durch thermische Entwicklung zur Zeit des Vollbrandes. Projekt: Steinmann & Schmid Architekten


56 Marktplatz Sicherheit und Brandschutz

Türen mit Venenscanner Schlüssel kann man stehlen, verlieren und fälschen. Auch biometrische Zugangssysteme sind nicht über alle Zweifel erhaben. Einen neuen Ansatz präsentiert nun ein spezialisiertes Unternehmen aus Buochs.  frank-tueren.ch

Hersteller Frank Türen Produkt Brandschutzgeprüfte Sicherheitstüren

mit Venenscanner Einsatzbereich Wohn- und Geschäftshäuser Vorteil Das Venenmuster ist unter der Haut verborgen und lässt sich nicht so leicht reproduzieren Erkennung Im Abstand von 5 cm innert Millisekunden Datenabgleich In verschlüsselter Form mit direkt im Sensor integrierten Verschlüsselungs-Software

Intelligente Alarmanlage

Feuerhemmende Ganzglastüren

Das FeuerschutzTeam erweitert sein Angebot durch Ganzglastüren mit EI30-Brandschutz. Die massgefertigten, etwa 25 mm dicken Türblätter sind bis zu 1200 × 2530 mm (Breite × Höhe) verfügbar, die 1-flügeligen Türen können mit Seiten- / Oberteilen und Türschliessern ausgestattet werden. Optional auch mit Rauchschutz erhältlich.  feuerschutzteam.ch

Neben mechanischen Schutzmassnahmen tragen moderne Smart-Home-Lösungen zu einem effektiven Einbruchschutz bei. Die digitale Steuerung TaHoma Premium von Somfy lässt das Zuhause bewohnt erscheinen, auch wenn niemand anwesend ist und kann problemlos zu einer kompakten Alarmanlage erweitert werden.  somfy.de

Architektur+Technik 11/16

Der Nachteil biometrischer Zugangssysteme wie Fingerabdruck-, Iris-, Gesichtsoder Stimmerkennung: Sie basieren auf hör- und sichtbaren Merkmalen, die reproduziert werden können. Das Venenmuster einer Hand indessen bleibt unter der Haut verborgen. Auf diesem Unterschied beruht die jüngste Innovation der Frank Türen AG. Die Infrarotstrahlen der Wellenlänge 760‹nm werden im sauerstoffarmen Blut der Venen stärker absorbiert als im übrigen Gewebe. Ein Sensor ist damit in der Lage, die Venenstruktur zu erkennen. Da diese ihre Charakteristik zeitlebens nicht verliert, funktioniert das Verfahren höchst zuverlässig, zehnmal akkurater als etwa Fingerabdruckerkennung, selbst bei Verschmutzungen oder Verletzungen der Hand. Venenerkennung erfolgt berührungsfrei und hygienisch via Infrarot-Scanner und integrierter Weitwinkelkamera. Der Sensor selbst ist so klein, dass er diskret in der Tür verbaut werden kann und sich somit für Wohn- und Geschäftshäuser gleichermassen eignet.

SicherheitsmattenSystem

Für ganzheitliche Sicherheitskonzepte hat Geggus jetzt das SicherheitsmattenSystem Safe Clean Trend entwickelt. Das Produkt vereint leuchtende Sicherheitsfunktionen mit effizientem Schmutzfang in einem barrierefreien System. Andere Sicherheitselemente wie Fluchtwegschilder oder bodennahe Leitlinien werden optimal ergänzt.  geggus.ch


HEFTI. HESS. MARTIGNONI.

Unse re 65 -jähri Engin ge eerin g-Erfa rung hbi Grund ldet die la neue ge für ein s Plan en im digita len Z eitalt er.

NEU

hhm.ch

Gratis im App Store und bei Google Play.

Messe mit Kongress für Fachleute und Private 8. – 11. Dezember 2016 BERNEXPO, Bern Träger

Partner

Unser Engagement: unsere Zukunft.

Thema Architektur Fachveranstaltungen im Kongress: 22. Herbstseminar: Digitalisierung revolutioniert den Energiebereich

Do

09.15 – 14.45

Forum Architektur: Spannungsfeld Architektur – verdichtetes Bauen – Energiewende

Fr

15.30 – 17.30

Forum Digitales Planen und Bauen

Fr

12.30 – 14.30

Solararchitektur – Berner Fachhochschule – Architektur, Holz und Bau

Fr

10.30 – 12.00

ELEKTROSPICK


58 Marktplatz Sicherheit und Brandschutz

Tresore und Tresorräume Die Züblin Firesafe AG bietet Tresore, Feuerschutzschränke und Wertschutzräume in allen Sicherheitsklassen und Grössen an – so findet sich für jede Anwendung die richtige Lösung.  zueblin-firesafe.ch

Hersteller Züblin Firesafe AG Produkte Tresore, modulare Tresorräume

und Feuerschutzschränke in allen Sicherheitsklassen und in allen Grössen Massanfertigungen Auf Wunsch möglich Zertifizierungen VdS Schadenverhütung, ECB·S European Certification Body Widerstandsgrade modulare Tresore III – V Widerstandsgrade modulare Wertschutzräume I – XIII Widerstandsgrad Schalterkassen III Widerstandsgrad Kassenschränke 0 – VI

Schwebende Schiebetüre

Multifunktionale Alarmanlage

Der Sicherheitsexperte Abus bietet mit der Secvest-Funkalarmanlage eine weltweit einzigartige Lösung an, die den Einbruchversuch massiv behindert und gleichzeitig Alarm schlägt. Ausgezeichnet mit dem renommierten Plus X Award als «Bestes Produkt des Jahres 2015 / 2016» schützt die Secvest zusätzlich vor Feuer, Wasser und im Notfall.  abus.ch

Die schwebende Schiebetüre Hoverstar von Bach Heiden kommt dank einem speziellen Auszugsystem ohne sichtbare Decken- oder Bodenschienen aus. Sie lässt sich mit einer Fluchttüre kombinieren, verfügt über eine halb automatische, brandfallgesteuerte Schliessung und weist die Brandschutzklasse EI30 auf.  bach-heiden.ch

Architektur+Technik 11/16

Die Züblin Firesafe AG ist seit nunmehr 45 Jahren ein verlässlicher Partner, wenn es um Sicherheit geht. Die Produktpalette umfasst Tresore, modulare Tresorräume und Feuerschutzschränke in allen Sicherheitsklassen und in allen Grössen, auf Wunsch werden auch Massanfertigungen hergestellt. Einzigartig auf dem Markt sind die zertifizierten Kassenschränke im Widerstandsgrad II und Schalterkassen im Widerstandsgrad III mit Einschwenktüren, welche durch den Einschwenkmechanismus sehr platzsparend sind. Bei Standorten mit erschwerten Einbringungsmöglichkeiten stehen modulare Tresore in den Widerstandsgraden III bis V zur Verfügung. Wird mehr Platz benötigt, sind modulare Wertschutzräume in den Widerstandsgraden I bis XIII die passende Alternative. Für die sichere Aufbewahrung von Dokumenten und magnetischen Datenträger sind Feuerschutzschränke von Züblin Firesafe in allen Feuerschutzklassen von 30 bis 120 Minuten erhältlich, auf Wunsch auch mit Einbruchschutz.

Brandschutzzeichen

Die brennende Fritteuse, der Laborkittel in Flammen – als verantwortungsvoller Partner in Sachen Beschilderungen in Gebäuden und Anlagen schafft CSF Wunderle auch bei Szenarien wie diesen die nötige Sicherheit. Dafür sorgt das neue lang nachleuchtende Brandschutzzeichen (150 mcd / m²) «Feuerlöschdecke».  csfwunderle.ch


GEZE ActiveStop

STEGLOSES DESIGN ermöglicht einfache Reinigung

Der neue Türkomfort

GEZE ActiveStop bringt mehr Komfort in Ihr Zuhause: Die integrierte Türdämpfung kann Türen sanft stoppen, leise schließen und komfortabel offenhalten. So betreten Sie Ihre Räume bequemer als je zuvor.

Neben der tollen Optik bietet die steglose SPArin 1 Einfache Reinigung da keine Querstege enorme Vorteile 2 Solide und genaue Aufständerung für die Montage 3

Eine massive Bauzeit-Schutzabdeckung schützt vor Grobschmutz

JETZT MIT DRAINAGE zur Entwässerung der oberen Dichtebene

Zeitlos, innovativ klassisch und jetzt mit Drainage

Die zeitlos schöne Classic Serie hat nun auch eine elegante und effektive Drainage bekommen. Diese ermöglicht ein schnelleres Trocknen und eine längere Haltbarkeit des Fugen- und Fliesenbettes.

BE W E G UNG M IT SYST E M

Wir bauen auf Ehrlichkeit und Verlässlichkeit Wir stehen für Sicherheit Was Aschl verspricht, das hält Nehmen Sie uns mit auf Ihre Baustelle!

Erfahren Sie mehr über den neuen Türkomfort: www.activestop.geze.de

ActiveStop_ANZ_Architektur+Technik_CH_62x270mm.indd 104.08.2016 15:24:36

ASCHL GmbH A- 4632 Pichl/Wels, Geisensheim 6 Tel.: +43 7247 / 8778 -0 Fax: -40

D - 70173 Stuttgart, Königstraße 26 Tel.: 0800 / 0087780 -80 Fax: -81

office@aschl-edelstahl.com www.aschl-edelstahl.com

Mitglied im Warenzeichenverband Edelstahl Rostfrei e. V.


60 Marktplatz Türen

Im Brandfall zur Stelle: «Dictator» bietet eine grosse Auswahl an teil- und vollautomatischen Antrieben für Brandschutztüren und -tore – samt Sonderlösungen.

Die Brandschutzantriebe von «Dictator» für Schiebe- und Drehtüren und -tore decken eine grosse Auswahl an Lösungen ab.

Brandschutz für Schiebetore und Drehtüren

ale. Brandschutzantriebe müssen Tür/Tor bei Brand-Alarm, auch bei gleichzeitigem Stromausfall, immer sicher schliessen. Je nach Land ist dafür ein mechanischer Schliessmechanismus gefordert, oder es muss mit Notstrom gearbeitet werden, wobei hier aber unbedingt eine Eigenüberwachung der Notstrombatterien erforderlich ist. Denn sonst sind sie im Alarmfall leer, und das Tor bleibt offen. «Dictator» bietet eine teilweise oder vollständige Automatisierung von Brandschutztüren bzw. -toren in Abhängigkeit von Bedienungshäufigkeit, Anforderungen und Budget. Das grosse, modular aufgebaute und dadurch sehr flexible Standard-Programm an Antrieben umfasst eine grosse Auswahl an Lösungen, darunter auch viele Sonderanwendungen. Für Spezialfälle, etwa Kipptore, sehr grosse Tore, explosionsgefährdete Bereiche oder Tore, die um eine Kurve fahren, sind Sonderlösungen möglich. Durch den Einsatz von CAD erleichtert und verkürzt sich die Montage, besonders bei beengten Platzverhältnissen: Die genaue Platzierung am Tor wird zuvor in der Torzeichnung festgelegt.

Umfassendes Lieferprogramm

Die Kraftübertragung bei Schiebetorantrieben erfolgt entweder mit umlauArchitektur+Technik 11/16

fenden Zahnriemen oder Kette. So können auch zweiflügelige Schiebetore mit nur einem Antrieb und einer Steuerung angetrieben werden. Für Türen und Tore, die häufig betätigt werden, eignen sich die vollautomatischen Antriebe der Serie Dictamat. Die Antriebe gibt es für verschiedene Tür- und Torgrössen, mit integrierter Positionserkennung oder separaten Endschaltern, mit integrierter oder separater Schliessfeder oder für bauseitiges Gegengewicht als Schliessmittel. Mit der Serie DC-21 bietet «Dictator» zudem eine modulare Gleichstrom-Lösung, die eine sehr individuelle Gestaltung der Torantriebe erlaubt. Für Tore, die nur selten bewegt werden und dann in der Regel offen stehen bleiben, eignen sich die halb automatischen Dictamat-Antriebe. Sie halten das Tor in jeder Position offen. Bei einem Alarm oder einem Zu-Befehl schliesst das bauseitige Gegengewicht oder die Federseilrolle das Tor, die Schliessgeschwindigkeit wird über die einstellbare Wirbelstrombremse im Torantrieb kontrolliert. «Dictator» liefert nicht nur für Schiebetüren und -tore eine Reihe von Brandschutzantrieben. Auch für Drehtüren und -tore sind verschiedene Lösungen im Angebot.  portimex.com


Eletronisches Hangschloss

Hersteller Evva Produkt Elektronisches Hangschloss Einsatzbereich Innen und aussen Kompatibel mit Elektronischen Zutrittsystemen

Xesar und AirKey Öffnung Via Smartphone, Karte

oder Schlüsselanhänger Vorteil Vorgehängte Versperrungen in einer Schliessanlage können protokolliert und zu definierten Zeiten gesperrt werden. Schutzart IP65

«Xesar» und «AirKey» können jetzt noch mehr Zutrittssituationen elektronisch absichern. Die Zutrittssysteme aus dem Hause EVVA bieten mit dem neuen Hangschloss eine elektronische Lösung, die optimal die Produktfamilie erweitert. Das elektronische Hangschloss ist mit Schutzart IP65 innen und aussen universell einsetzbar.  evva.ch

Energieeffiziente Automatiktür

Hersteller Gilgen Door Systems Produkt Energieeffiziente Automatiktür «green wings» Antriebssystem SLX-M Profilsystem PST Verglasung 2- oder 3-fach-Isolierverglasung Wärmedurchgangskoeffizient Ud 1,4 – 1,8 W/(m²• K) bzw. 1,1 – 1,6 W/(m²• K) Luftdurchlässigkeit Klasse PDD2 Schlagregendichtigkeit Klasse 5 A Windlast Klasse PDD 800 B, PDD 700 C

Wärmedämmung geht oft mit Schwerfälligkeit einher, Eleganz und Ästhetik bleiben dabei meist auf der Strecke. Nicht so bei der neuen energieeffizienten Automatiktür des Herstellers Gilgen Door Systems. Sie überzeugt durch ihr schlankes Äusseres, durch eine schmale Profilansicht und durch hervorragende Isolationswerte.  gilgendoorsystems.ch

Paketbox von Schweizer: Empfängt Pakete, wenn niemand da ist.

Mit der interaktiven und äusserst praktischen Paketbox schaffen Sie einen klaren Mehrwert für die Bewohner Ihres Gebäudes. Paketbox gibt es in drei verschiedenen Produktausführungen: Als PaketboxPlus, dem Komplettsystem bestehend aus Briefkästen, Paketfächern sowie dem Infoterminal. Als PaketboxCentro, der zentralen Anlage für eine Überbauung. Und als PaketboxReno zur nachträglichen Ergänzung bestehender Briefkastenanlagen.

Bewahrt Sendungen sicher auf. Informiert Empfänger bei Lieferung. Übergibt Pakete sicher dem Abholer. Erspart den Weg zur Post. Mehr Informationen zur Paketbox von Schweizer finden Sie auf unserer neuen Website:

www.paketbox.ch

Ernst Schweizer AG, Metallbau, 8908 Hedingen, Telefon 044 763 61 11 info@schweizer-metallbau.ch, www.schweizer-metallbau.ch, www.paketbox.ch


62 Marktplatz Türen

Flexibles Zutrittsmanagement FSB vereint im M ZutrittsmanagementSystem die formalästhetische Qualität seines umfangreichen Sortiments von Türdrücker-Garnituren mit den Vorteilen einer elektronischen Organisation von Zutrittsberechtigungen.  fsb.de

Hersteller FSB Produkt Zutrittsmanagement-System M Einsatzbereich In jedem Gebäudetyp Varianten M100 (kartenbasierte Programmierung

direkt am Beschlag), M300 (Online-Administration via LAN/WLAN) und M500 (Zusätzliche Offline-Funktionalitäten) Bauelementtypen Vollblatt-, Rahmen- und Ganzglastüren, Aussen-, Bestands- und Neutüren Zulassungen DIN 18 273 (Feuer- und Rauchschutz), DIN EN 179 (Notausgangsverschlüsse)

Schiebetürsystem für übergrosse Glastüren Grosszügige Glastüren brauchen einen starken Partner: Das Schiebetürsystem Motion 1000 des Glasspezialisten Sprinz trägt Glaselemente mit einem Gewicht bis zu 100 kg. Bei einer üblichen Türhöhe entspricht dies einer Flügelbreite von bis zu 1400 mm.  sprinz.eu

Hersteller Sprinz Produkt Schiebetürsystem Motion 1000 Einsatzbereich Innen Gewicht der Glaselemente Max. 100 kg Flügelbreite Bis zu1400 mm bei einer

üblichen Türhöhe Material Laufschiene Aluminium Oberfläche Matt Griff Verschiedene Varianten wählbar Montage Vor der Wand oder an der Decke / unter dem Sturz Glasstärke 8 oder 10 mm Einscheibensicherheitsglas, 2 × 5 mm Verbundsicherheitsglas Glasvarianten Transparent, satiniert, mehrfarbig bedruckt, Laser-Innengravur

Einfache Handhabung und flexible Ausbaufähigkeit stehen im Mittelpunkt der Systemlösungen M100 und M300 sowie der im Rahmen der «security essen 2016» präsentierten Innovation M500. So ideal, wie sich die Ganituren auf nahezu allen Türen einsetzen lassen, so uneingeschränkt ist auch die Verwendung in unterschiedlichen Gebäudetypen – überall, wo sich Menschen in Gebäuden bewegen, sind M-Systeme von FSB die Antwort auf alle Fragen der Zutrittsorganisation. Das M-Zutrittsmanagement-Konzept wurde auf die in der Architektur gängigen Bauelementtypen ausgerichtet. Hierzu zählen Vollblatt-, Rahmen- und Ganzglastüren sowie Aussentüren – mit den einschlägigen Zulassungen nach DIN 18 273 (Feuer- und Rauchschutztüren) und DIN EN 179 (Notausgangsverschlüsse). Hierbei punktet die beschlagbasierte Technologie nicht nur bei Funktion, Design und Ergonomie, sondern auch als idealer Weg, eine in jeder Hinsicht durchgängige Beschlagausstattung «aus einem Guss» zu realisieren.

Verdeckt liegendes Bandsystem Für hochwertige Türen bietet Simonswerk mit dem komplett verdeckt liegenden Bandsystem Tectus eine umfassende Produktlinie mit einer Vielzahl von Modellvarianten. Die bewährte Serie verfügt über ein breites Spektrum an Einsatzbereichen mit Belastungswerten bis 300 kg.  simonswerk.de

Architektur+Technik 11/16

Hersteller Simonswerk Produkt Bandsystem Tectus Modellvariante Tectus Energy mit einer

integrierten Energieübertragung Vorteil Durch den Einbau der Bandtechnik bleibt

die flächenbündige Raumstruktur erhalten, Tür- und Zargengeometrie werden nicht geschwächt, und die Energieversorgung für den Einbau von Komfort- und Sicherheitskomponenten ist permanent gewährleistet. Belastungswerte Bis 300 kg Einsatz Bei allen gängigen Motorschlössern sowie marktüblichen Schloss- und Beschlagsführungen an ungefältzten Wohnraum- und Objekttüren mit Holz- und Metallzargen


Beraten. Planen. Steuern.

Gebäudeplanung schafft Zukunft

Wir entwerfen und planen Gebäude integral. Unser Team umfasst erfahrene Architekten, Generalplaner, Tragwerkplaner, Gebäudetechniker sowie weitere Fachspezialisten. Herausforderungen lösen wir multidisziplinär aus einer Hand. Werfen Sie einen Blick www.rapp.ch

Glastrennwände Transparenz liegt im Detail

Arch Tec Lab ETH, Zürich

Lindner Wandsysteme zeigen ihre Qualität, z. B. bei der offenen Gestaltung im Innenausbau. Und jedes Mal, wenn eine angenehme Atmosphäre geschaffen wird.

Rapp Gruppe Hochstrasse 100 | CH-4018 Basel

Lindner AG – Zweigniederlassung Effretikon www.Lindner-Group.com

MIT SICHERHEIT SCHÖN

Funktions-Türen und -Wandsysteme nach Mass: Ob Drehtüren, Pendeltüren, Schiebetüren, Verglasungssysteme oder Wandsysteme mit integriertem Brand-, Rauch-, Schalloder Einbruchschutz sowie mit Beschusshemmung – das FeuerschutzTeam bietet Ihnen die Komplettlösung.

FeuerschutzTeam AG Kirchstrasse 3

n

5505 Brunegg

Tel. 041 810 35 31 Fax. 041 810 35 32 www.feuerschutzteam.ch

n

E FÜR DER NEUE SERVIC D PL ANER. UN N ARCHITEK TE tlos hreibungstexte nah

Aussc Binden Sie unsere rozess ein: in den Planungsp hutzteam.ch in auf www.feuersc • Einfacher Log n. • Türen auswähle figurieren. • Nach NPK kon ieren. nistration export • In die Bauadmi

info@feuerschutzteam.ch

fst_anzeige_sicherheit_2016_A5_1_sf_RZ.indd 1

10.03.16 16:02


64 Marktplatz Türen

Komplettes Türprogramm Ein- und Durchgänge von öffentlichen Gebäuden müssen barrierefrei sein und sich als Fluchtweg eignen. Dass dies mit dem architektonischen Anspruch an Transparenz vereinbar ist, zeigt das weiterentwickelte Komplettprogramm der Automatik-SchiebetürSysteme von Hörmann.  hoermann.ch

Magnetschlösser für Innentüren

Hersteller Hörmann Produkt Automatik-Schiebetür-Systeme Einsatzbereich Öffentliche Gebäude Vorteil des Komplettprogramms Ein Ansprechpartner

für alles, von der Planung über die technische Klarstellung bis hin zur Abnahme sowie für Service, Wartung und Reparatur Systemelemente Automatiktür AD 100 Thermo als Gebäudeabschluss, Automatiktür AD 100 als transparenter innen liegender Durchgang, Rollgitter HG75 TD für Einbruchshemmung (RC2), Ganzglas-Schiebetür AD 130 Barrierefrei Ja Für Fluchtwege geeignet Ja

Zutrittskontrollsystem Das Zutrittskontrollsystem von Mobatime wurde in der Schweiz entwickelt und schützt permanent und zuverlässig vor unbefugtem Zutritt. Unabhängig von Unternehmensgrösse, Anzahl Standorten und dem Sicherheitsbedürfnis bietet Mobatime eine massgeschneiderte Lösung.  mobatime.ch

Das Magnetschloss ist eine innovative Lösung für Innentüren auf Holzzargen. Neben der Verwirklichung höchster DesignAnsprüche bietet es einen hohen Schliesskomfort. Denn die Falle schlägt nicht am Rahmenprofil an und ermöglicht einen geräuschgedämmten Schliessvorgang.  tt-tueren.ch

Beschlag für Taschenlösungen

Hersteller Mobatime Produkt Zutrittskontrollsystem Einsatzbereich Objektbereich, unabhängig

von Unternehmensgrösse, Anzahl Standorten oder Sicherheitsbedürfnis Hardware-Konzept IP-basierend Installation Universelle Gebäudeverkabelung (UKV) Stromversorgung Power over Ethernet (PoE) Vorteil Geringe Verkabelungs- und Unterhaltskosten Mögliche Identifikationsverfahren RFID-Leser, Weitbereichsleser, Biometrie, voll integrierte Offline-Zutrittskomponenten Überwachung Online-Monitor

Das neue Beschlagsystem Hawa-Junior 80/B-Pocket bietet bei Wandtaschenkonstruktionen Flexibilität für Architekten und Verarbeiter. Kombiniert mit den ästhetischen Gestaltungsmöglichkeiten ist HAWA-Junior 80 / B-Pocket der ideale Schiebebeschlag für elegante Taschenlösungen.  hawa.ch

Architektur+Technik 11/16

Hersteller TT Türenfabrik Turbenthal Produkt Magnetschlösser Einsatzbereich Innentüren auf Holzzargen, zum

Beispiel im gehobenen Wohnungsbau Vorteil Geräuscharmes und leichtgängiges

Schliessen der Tür durch magnetisches Auslösen der Falle Andrucksregulierung Durch eine drehbare Hinterfütterung im Schliessblech Material Stulp und Schliessblech Edelstahl Lappenschliessblech Nicht notwendig Design Ansprechende Optik, auch im geöffneten Zustand keine Ecken und Kanten sichtbar Montageaufwand Gering Wartung Nicht notwendig, verschleissfrei

Hersteller Hawa Produkt Beschlagsystem

Hawa-Junior 80 / B-Pocket Einsatzbereich Holzschiebetüren in

Wandtaschenkonstruktion Türgewicht Max. 80 kg Vorteil Drehpunkt der taschenseitigen Aufhängung befindet sich bei der Montage direkt an der Türkante, sodass sich die Türe besonders leicht in die Wandtasche einfahren lässt Besonderheit Dank dem in der Laufschiene integrierten Mechanismus zu Ausstossen der Türe gibt es keine sichtbaren Teile an der Türkante; mit der filigranen Clipblende bleiben alle Beschlagteile unsichtbar.


IXMO

INOX- und Holzhandläufe mit

• Eleganz • Atmosphäre • Sicherheit • Energie-Effizienz • Kostenersparnis • verschiedene Farben

WELLNESS FÜR ÄSTHETEN.

216

Armaturen und Accessoires von KEUCO kombinieren Funktionalität und anspruchsvolles Design für das perfekte SPA. Produkte, die ein Erlebnis bieten, das die Sinne berührt. www.keuco.ch

HANS KOHLER AG, Edelstähle Postfach, CH-8022 Zürich Tel. 044 207 11 11, Fax 044 207 11 10 mail@kohler.ch, www.kohler.ch

KEUCO AG Schweiz Telefon: +41 62 888 00 20 info@keuco.ch


66 Marktplatz Schaufenster

Architektur+Technik 11/16


67 Marktplatz Schaufenster

Beim neuen Erweiterungsbau des Landesmuseums Zürich ist neben dem markanten Betonkörper auch die Dachlandschaft mit ihrer komplexen Geometrie aussergewöhnlich.

Erweiterungsbaus Landesmuseum Zürich

Die museumsreife fünfte Fassade Von Gerald Brandstätter (Text) und Wagner System (Bilder)

Die Dachlandschaft geht auf die unterschiedlichsten Winkel und Neigungen, Breiten und Höhen des Gebäudes ein.

Das 1898 von Gustav Gull erbaute Landesmuseum beim Hauptbahnhof Zürich erscheint wie ein mittelalterliches Märchenschloss. Geschaffen wurde es als Bühne für die Geschichte der Alten Eidgenossenschaft. Die heute etwas angestaubte Schlossburg hat nun eine markante Ergänzung erhalten, die den im Historismus errichteten Altbau in einem neuen Licht erscheinen lässt. Trotz unterschiedlichen Epochen sind zwischen den Architekten des Altund des Neubaus Gemeinsamkeiten zu entdecken: Gustav Gull, 1895 bis 1900 planender Stadtbaumeister und danach ETH-Professor für Architektur, hatte sich beim Bau des Landesmuseums ganz verschiedener Formen und Stile bedient – was ChristŽ&ŽGantenbein aus einem moderneren Fundus nun beim Neubau ebenfalls wieder taten. Eine Gemeinsamkeit ist auch, dass beide mit Beton arbeiteten. Gull experimentierte mit verschiedenen Betonmischungen (was während des Baus zu einem grossen Riss in der Decke der Haupthalle führte), der Neubau von Christ & Gantenbein ist Betonarchitektur schlechthin.

Schon um 1935 hat es erste Pläne für eine Erweiterung gegeben. 2002 hatten dann die Architekten Emanuel Christ und Christoph Gantenbein als junges Büro den Wettbewerb mit ihrem expressiven Vorschlag gewonnen. In Folge haben sie ihr Projekt weiterentwickelt und es zu einem durchdachten und imposanten Abschluss gebracht. Der nun fertiggestellte Neubau steht für eine zeitgemässe Museums-Architektur, verleiht dem Ensemble aus Alt und Neu einen neuen Reiz und hievt es ins 21. Jahrhundert. «Der gezackte Grundriss ist dem Baumbestand und den Wegführungen im Park geschuldet», erklärt Emanuel Christ. Die brückenhafte Form lässt Verbindungen und Durchblicke zu. Die

Architektur+Technik 11/16

beiden Teile des Museums umrahmen jetzt einen neuen Innenhof, wo sich zwischen dem mittelalterlichen Märchenschloss, dem gezackten Neubau und den alten Ginkgo-Bäumen des Parks neue Räume öffnen. Der neue Ergänzungsbau mit rund 42Ž000 m³ zeigt sich mit Ecken und Kanten, schiefen Wänden und steilen Treppen. Durch das Schweizer Nationalmuseum wird man nun fast nahtlos vom Altbau in den Neubau wechseln können. Da sich Museen vor Tageslicht abschirmen, hat auch der Neubau kaum Öffnungen; Christ &ŽGantenbein haben dennoch Bullaugen-artige Fenster in den Beton bohren lassen. So hat der Besucher auf dem Rundgang immer wieder die Möglichkeit, einen


68 Marktplatz Schaufenster

Blick auf den Park, die Limmat oder auf den Altbau zu erhaschen. Das Dach als Herausforderung

Neben dem expressiven Baukörper ist es gerade auch das Dach, das einen zweiten Blick verdient. Gut bedacht heisst nicht nur bei diesem Gebäude auch gut geschützt. Als fünfte Fassade fügt sich die Bedachung mit einer Gesamtfläche von 2580…m² in die Farbpalette von Alt- und Neubau ein. Die Einpassung der Dachfläche in die betonierten Seitenwände war eine aussergewöhnliche Aufgabe, denn das Dach hatte mit einer komplexen Geometrie auf die unterschiedlichsten Breiten und Höhen, Winkel und Neigungen zu reagieren. Die Dachlandschaft liegt mit ihrem höchsten Punkt auf 21,50…m, mit dem nied-

rigsten auf 10,50…m über Terrain. In einem strengen Auswahlverfahren wurde das hierfür beste Bedachungsmaterial gesucht: Die Wahl fiel auf die Dachwellplatte Swisspearl Ondapress-57 in Natura Grey von Eternit. Mit den unterschiedlichen Einteilungen des Plattenmaterials, die nicht in der Falllinie verlaufen, setzte die Bedachung eine anspruchsvolle Planung voraus. Unter anderem weisen die Dreiecksflächen mehrere Neigungen in unterschiedlichen Richtungen auf, sodass das anfallende Niederschlagswasser nicht linear im Wellental der Bekleidung verläuft. Dachkanten, Firste und Gräte wurden offen ausgebildet, sodass das eindringende Wasser über eine Unterdachfolie abgeleitet und in innen liegenden Wasserführungsrinnen abgeführt werden konnte. Eine weitere Herausforderung stellte auch der Blitzschutz dar, der nun unsichtbar über die Unterkonstruktion gewährleistet wird. Ein wichtiges, bauphysikalisch zu beachtendes Thema waren die Wärmebrücken: Dort, wo die Unterkonstruktion die Wärmedämmung durchdringt, entsteArchitektur+Technik 11/16

hen Schwachpunkte mit Wärmeverlusten. Diese Wärmeverluste lassen sich durch die richtige Wahl der Konstruktion sowie durch eine Reduktion der Anzahl Konsolen minimieren. Herkömmliche Materialen wie Aluminium verursachen einen hohen Wärmeabfluss; beim neuen Ergänzungsbau des Landesmuseums wurde deshalb mit Edelstahl gearbeitet, was gegenüber Aluminium eine rund 50…% geringere Wärmeleitfähigkeit aufweist und deutlich höhere Lasten aufnehmen kann. Edelstahl hat auch eine geringere thermische Längenveränderung als Aluminium, eine wichtige Anforderung bei der aufwendigen Dachgeometrie. Durchdachte Unterkonstruktion

Im Dachbereich wurde den brandschutztechnischen und energetischen Anforderungen entsprechend eine mineralische Dämmung mit der Stärke von 360…mm eingebaut. Zur Anwendung kamen dabei 360…mm hohe Konsolen mit thermischer Trennung aus Edelstahl vom Typ IFA von Wagner System. Diese wurden mit einem Bolzenanker auf dem Tragwerk befestigt.


Bewegen

Halten

Der gezackte Grundriss ist dem Baumbestand und den Wegführungen im Park geschuldet. Wärmeverluste lassen sich durch die richtige Wahl der Konstruktion sowie durch eine Reduktion der Anzahl Konsolen minimieren.

Blitzschutzsysteme planen koordinieren begutachten kontrollieren

Da sich Museen vor Tageslicht abschirmen, hat auch der Neubau kaum Öffnungen.

Konzepte nach SN EN 62305 und SNR 464022, Ausführungsbegleitung

ass !

ach M ngen n

sowie objektspezifische

Lösu

Lösungen für: Fangeinrichtungen, Fassaden, Ableitungen, Potenzialausgleich, Photovoltaikanlagen, Überspannungsschutz

ENGINEERING UND BERATUNG AG für EMV und Blitzschutz

CH-8152 Opfikon Wallisellerstrasse 75 Telefon 044 828 15 51 info@arnoldeub.ch www.arnoldeub.ch

Tür-, Tor- und Fensterantriebe Brandschutztechnik Türschliesstechnik Sicherheitstechnik mit starken Partnern: 10 -2016 ks

Die eingebauten Winkeltragprofile schliessen die Wärmedämmebene ab und dienen als Auflage für die Konterlattung-Tragprofile. Die Hinterlüftung wird durch eine Konterlattung mit einer Höhe von 30 mm garantiert. Diese übernehmen auch die Verteilung der Lasten auf die Konsolen und Winkeltragprofile. Orthogonal dazu wurde eine weitere Lage mit hutförmigen Profilen zur Befestigung des Wetterschutzes montiert. Bei dieser Lage musste speziell darauf geachtet werden, dass die 1600 verlegten Swisspearl-Wellplatten bei den Profilstössen richtig und überlappend montiert wurden. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass sich die unterschiedlichen Materialien unter thermischen Einflüssen spannungsfrei bewegen können. Die Unterkonstruktion und die Wellplatten widerspiegeln als eine aufeinander abgestimmte Einheit eine zeitgemässe Bedachungslösung, die sich harmonisch in das Ensemble von historischem Altbau und geometrisch komplexem Neubau einfügt. Eine besondere Leistung stellt nicht nur der markante Betonkörper und dessen Umsetzung dar. Hervorzuheben ist auch, dass das Gebäude das Erste mit Minergie-P-Eco zertifizierte Museum der Schweiz ist. ●

Dämpfen

Portimex GmbH Niederglatterstrasse 1 8155 Niederhasli

Porti_Ins_45x270_de_1610.indd 1

Tel. 044 845 05 69 www.portimex.com info@portimex.com

10.10.16 09:57


70 Marktplatz Schaufenster

Innovative Paketbox Die Ernst Schweizer AG hat mit der innovativen Paketbox eine zukunftsorientierte Lösung für Paketzustellung und -versand entwickelt.  paketbox.ch

Studien gehen davon aus, dass spätestens 2019 20 Prozent der Non-Food-Einkäufe übers Internet erfolgen. Die Paketbox von Schweizer ist das Tüpfelchen auf dem i, wenn der schnelle, bequeme OnlineBestellprozess den Kundenbedürfnissen rundum entsprechen soll. Sie erfüllt das einfache Prinzip: Lieferungen können

Sauna und Dampfbad aus einer Hand Der Sauna-Spezialist Küng baut jetzt auch Dampfbäder. Nun darf die anspruchsvolle Bauherrschaft auch von Dampfkabinen die exklusive Materialisierung und technische Perfektion erwarten, für die der Sauna-Bauer seit über 40 Jahren bekannt ist.  kuengsauna.ch

zu jeder Uhrzeit, von jedem Überbringer und unabhängig von der Anwesenheit des Empfängers an der Zieladresse platziert werden. Der Lieferant deponiert die Ware einfach im freien Paketfach, gleichzeitig wird der Empfänger über die Zustellung per SMS oder E-Mail informiert. Mit sei-

Nebst der fast ausschliesslichen Fertigung von Unikaten auf Kundenwunsch ist Küng darauf spezialisiert, seine Wellness-Lösungen an praktisch jede bauliche Situation anzupassen. Wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht, ist gerade die Dampfdusche eine gute Alternative zur Sauna. Aroma- und andere Therapieoptionen, stimmungsvolle Beleuchtungskonzepte und musikalische Beschallung sorgen auch im Dampfbad für maximale Entspannung. Die individuellen Dampfbäder und Dampfduschen vereinen anspruchsvolles Design mit modernster Technik.

ner PIN öffnet er dann das entsprechende Fach und entnimmt die Sendung, jederzeit und direkt vor der Haustür. Mit der Post-Dienstleistung «pick@home» lassen Pakete sich zudem einfach, sicher und bequem von zu Hause aus verschicken. Die PaketboxPlus besteht aus Briefkästen, Paketfächern und dem Infoterminal. Für Wohnüberbauungen mit mehreren Liegenschaften oder ganze Wohnquartiere bietet sich die PaketboxCentro an, die ohne Briefkästen auskommt. Zentral aufgestellt kann sie bis zu 250 Nutzer bedienen. Dabei ist die Paketbox nicht nur beim Neubau oder als Ergänzungsanlage interessant. Sanierungsbedürftige Briefkastenanlagen, egal von welchem Hersteller, können renoviert und mit der PaketboxReno ergänzt werden, damit auch ältere Anlagen die modernen Bedürfnisse erfüllen. Das Layout, die Farbe und die Grösse (XL, L, M, S und XS) sowie die Menge der Paketfächer lassen sich individuell an die Gegebenheiten der Liegenschaft und an die Anzahl Benutzer anpassen.

Hochwertiges Flachdachfenster Die Belichtung von hochwertigen Wohnoder Gewerbebauten durch das Flachdach ist eine Herausforderung: Auf funktionaler Ebene sind Lichtkuppeln eine überzeugende Lösung, doch optisch können sie die Wünsche nicht immer erfüllen. Das ändert sich mit dem Bewilux-Top-Flachglas.  bewilux.ch

Architektur+Technik 11/16

Die integrierte Wärmedämmverglasung aus Silikatglas verspricht einen ungetrübten Ausblick in den Himmel – ein Plus, das eine Lichtkuppel nicht bietet. Die Verglasung des neuen Flachdachfensters Bewilux-Top-Flachglas ist stufenlos in den Einfassrahmen eingebettet. So kann Regenwasser problemlos ablaufen. Das Fenster benötigt dazu lediglich die übliche Neigung eines Flachdachaufbaus. Um sich perfekt an unterschiedliche Nutzungsbedingungen oder bauliche Vorgaben anpassen zu können, ist das Flachdachfenster in 17 Nenngrössen und sechs Verglasungsvarianten lieferbar.


Funktion trifft Design Das rahmenlose Glasfassadensystem Soreg-glide bringt dank dem architektonischen Konzept Flow Licht, Transparenz und Naturbezug in die Räume hinein.  soreg.ch

Tragfähiges Schiebetürsystem Das neue Schiebetürsystem Levolan 120 von Geze ist bei gleicher Optik und gleichen Abmessungen doppelt so tragfähig wie das System Levolan 60.  geze.ch

Das architektonische Konzept hinter Soreg-glide heisst Flow und steht für fliessende Übergänge, klare Linien und lichtdurchflutete Räume. Das 3-fach verglaste und Minergie-P-zertifizierte Glasfassadensystem mit Schiebefenstern, bei dem der Rahmen bündig in Wand, Decke und Boden eingelassen wird, überzeugt mit aussergewöhnlichem Aussehen, ausgezeichneten bauphysikalischen Eigenschaften und hohem Bedienkomfort. Das filigrane Design verleiht jedem Raum eine optische Leichtigkeit und grosse Transparenz sowie den bewussten Bezug nach draussen.

2014 wurde Levolan 60 mit dem Plus X Award prämiiert und in seiner Kategorie als «Bestes Produktes des Jahres 2014» ausgezeichnet. Nun kommt mit Levolan 120 die Lösung für Türflügel bis 120˜kg auf den Markt. Mit seiner dezenten und geradlinigen Optik und seinem modularen Aufbau passt sich das neue System jeder Einbausituation an. Die nur 50˜mm hohe filigrane Laufschiene beherbergt die komplette Beschlagtechnik. Weitere Stärken von Levolan 120 sind der integrierte Aushebeschutz und die komfortable Montage von vorne.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle A2, Stand 538

Mehr über unsere Deckensysteme erfahren Sie auf: www.owa-ceilings.com Odenwald Faserplattenwerk GmbH Dr.-F.-A.-Freundt-Straße 3 | 63916 Amorbach tel +49 93 73 . 201–0 | info@owa.de


72 Marktplatz Schaufenster

Zwischen Um- und Abluft Neu gibt es die Dunstabzugshauben der Comfort-Linie von Wesco mit der intuitiven autoSwitch-Funktion, die stets das Beste aus Um- und Abluftbetrieb zur Verfügung stellt.  wesco.ch

Was für Ablufthauben gilt, ist auch für umschaltbare Dunstabzugshauben wichtig, die sowohl mit Abluft als auch mit Umluft betrieben werden können: Abluft braucht immer Zuluft. Ist dies nicht der Fall, entsteht ein Unterdruck und die Dunstabzugshaube kann ihr Leistungspotenzial nicht entfalten. In Zeiten dichter Bauweise ist ein Fensterkontaktschalter die einfachste Möglichkeit, Zuluft automatisiert bereitzustellen. Über Funk stellt dieser sicher, dass die Dunstabzugshaube nur dann betrieben wird, wenn das Fenster offen ist.

Aber gerade an sehr kalten Tagen gibt es Vorbehalte gegenüber solchen Lösungen – und genau hier setzt Wesco autoSwitch an: Ein Kontaktschalter am Fenster meldet der Dunstabzugshaube regelmässig die Position des Fensterflügels. Bei geschlossenem Fenster läuft die Dunstabzugshaube im Umluft-, bei geöffnetem Fenster im Abluftbetrieb. Die Haube reagiert somit auf das Benutzerverhalten beim Kochen und entfaltet dabei ihr volles Leistungspotenzial – intuitiv, ohne manuelle Bedienung am Gerät. Die Vorteile bei der Pla-

nung liegen dabei auf der Hand: Ein früher Entscheid hinsichtlich Betriebsart (Umluft / Abluft) erübrigt sich, Unterdruckprobleme stellen sich erst gar nicht, und auch die frühzeitige Planung einer Zuluftlösung entfällt komplett. Zudem sind die Einbaukosten gering, und auch die Montage lässt sich einfach und zügig durchführen. Einmal im Gebrauch, läuft die Dunstabzugshaube leise und wirkungsvoll, im Winter wird kalte Zugluft vermieden und auch die Feuerung (Cheminée) wird nicht gestört. Wesco autoSwitch sorgt so für intuitiv gute Luftqualität.

Lüftungsdecken W C - Tr e n n w a n d s y s t e m e Garderobensysteme

Garderoben «rontec» Handlaufsysteme «rontec» Harmonisch an die Architektur angepasste Formen und Hölzer in perfekter Kombination.

Ergonomisch und ästhetisch geformtes Holz und Aluminium mit millimetergenau gefertigten Profilen und durchdachten Verbindungselementen vereinfachen die Montage. AROTEC AG Sagistrasse 4 CH-6275 Ballwil

Tel. 041 449 49 00 www.arotec.ch


73 Marktplatz Schaufenster

Dekor mit Stirnholzelementen

Das innovative Kaindl-Dekorkonzept Endgrain mit Stirnholzelementen macht die Schönheit der Natur sichtbar. Das neue authentische Dekor wirkt wie ein Querschnitt durch den Baumstamm.  kaindl.com

Das Branchen-Echo auf Endgrain war bereits während der Kaindl-Hausmesse Anfang 2016 sehr positiv. Bei der Entwicklung des Dekors hat das Salzburger Unternehmen insbesondere Faktoren wie einfache Verarbeitung und hohen Gestaltungsspielraum berücksichtigt. Endgrain wird in den Eichenfarbstellungen Delight, Pure, Raw und Classic angeboten und harmoniert mit den aktuell trendigen Farben. Die Dekorplatte überzeugt mit einer neuen Natural-Touch-Oberfläche. Schichtstoff- und Arbeitsplatte wirken mit der matten Authentic-Wood-Struktur besonders natürlich.

Hebeschiebetür mit Motorantrieb

Die Hebeschiebetür Slimline S3 von Becker 360 ist die erste Hebeschiebetür mit einer äusseren Rahmenbreite von lediglich 50 mm – und sie kann nun auch motorisch betrieben werden.  becker360.de

BEWILUX-Glasarchitektur B-Light

Als konsequente Weiterentwicklung des Slimline-Fenstersystems bietet Becker 360 die innovative Hebeschiebetür Slimline 3S auch mit motorischem und komplett verdecktem Antrieb an – eine perfekte Kombination aus reduziertem Design und komfortabler Technik. Die Bedienung erfolgt per Fernsteuerung oder Taster, alternativ über ein Bussystem. Der völlig unsichtbare Motorantrieb bewegt mühelos Hebeschiebetüren bis 300†kg Flügelgewicht und ist für ein- und zweiflügelige Anwendungen erhältlich. Bei Kontakt mit einem Hindernis stoppt der Flügel automatisch.

Ein System viele Möglichkeiten

Energieeffizienz, Komfort, Design, Sicherheit BEWILUX-Glasarchitektur B-Light ist das Flachdach-Fenster für energieeffiziente Glasarchitektur. Sein besonderes Design verleiht Flachdachgebäuden ein gehobenes Ambiente. Durch eine Vielzahl von Varianten und Ausstattungsoptionen ist BEWILUX-Glasarchitektur B-Light ein hochwertiges Tageslichtsystem mit vielen Gesichtern. • Einsetzbar als starres oder lüftbares Flachdach-Tageslichtsystem • Lüftbar durch hochwertige Kettenschubmotore mit 300 oder 500 mm Hubhöhe • Aluminium-Oberflächen in Weiss RAL 9016 beschichtet oder optional in einem RAL-Farbton Ihrer Wahl auf Anfrage Verglasungsvarianten 2- oder 3-fach: • Wärmeschutz- oder Sonnenschutz-Isolierverglasung standardmässig ausgeführt mit «warmer Kante» • Ausführung mit Einfassrahmen oder als Stufenglas

Bewilux AG, Bösch 81, CH-6331 Hünenberg Telefon 041 740 55 70 | Fax 041 740 55 71 info@bewilux.ch | www.bewilux.ch


Basel West

FURNIERE HOLZWERKSTOFFE «Quilted Maple»-Furnier im Gartenpavillon

Die hochwertige Architektur dieses neuen Pavillons bildet einen Blickfang in einem zauberhaften Garten in Basel. Im Innern bekleiden grosszügige Einbaumöbel die gesamte Rückwand aus dem edlen, homogenen Ahornfurnier «Quilted Maple». Bauherrschaft und Architekturbüro haben das Material im konzept.raum von Roser aus über hundert Holzarten ausgewählt. Entwickeln auch Sie Ihre Projekte bei Roser. Roser AG, Sternenfeldstrasse 30, CH-4127 Birsfelden (Schweiz), Telefon +41 61 367 40 40, www.roser-swiss.com

U201 ST9

Ihre Ideen, neu inspiriert. Die neue Egger Kollektion Dekorativ. Ab Januar 2017.

Lassen Sie sich von den Stilwelten der neuen EGGER Kollektion Dekorativ inspirieren. Erleben Sie schon jetzt Living Nature, Loft Living und Handcrafted. Die Kollektion bietet Ihnen alles, was Sie in Ihrer täglichen Arbeit unterstützt: eine umfassende Dekorauswahl, intelligente Services sowie eine umfangreiche Produktpalette. Besuchen Sie uns zur Premiere auf der Bau in München, von 16. bis 21. Januar 2017, Halle B5, Stand 339.

» Jetzt mehr erfahren

www.egger.com/dekorativ


75 Service Übersicht

S 76 Messen Die 15. Schweizer Messe «Bau + Energie» in Bern greift vom 8. bis 11. Dezember aktuelle Themen zum energieeffizienten Bauen und Erneuern auf.

V

77 Veranstaltungen Seit Jahren zählt das Internationale Holzbau-Forum IHF zu den bedeutendsten Kongressen der Holzbau-Branche. In diesem Jahr findet es vom 7. bis 9. Dezember im Kongresszentrum Garmisch-Partenkirchen statt.

ER

78 Branchenspiegel Die BauTage in Rothrist widmeten sich dem Themenfokus «Material und Oberfläche». – Zudem Neuigkeiten aus Industrie und Handel.

I CE Architektur+Technik 11/16


76 Service Messen

Energie näher an die BevÜlkerung bringen ist Ziel von EnergieSchweiz und wird während der Bau + Energie-Messe umgesetzt.

Die 15. Schweizer ÂŤBau + EnergieÂť in Bern greift vom 8. bis 11. Dezember aktuelle Themen zum energieeffizienten Bauen und Erneuern auf.

Intelligent bauen fßr mehr Lebensqualität

An der diesjährigen Bau+Energie informieren rund 350 Aussteller und ein grosses Kongressprogramm mit neuem Wissen, Produkten und Dienstleistungen. Dieses Jahr stehen das digitale Planen und Bauen und gesunde Baustoffe im Fokus. Die Messe findet zusammen mit der Bauen+Wohnen statt. So finden die Besucher zeitgleich in drei Hallen Rat zur Tat, sowohl zum energieeffizienten Bauen als auch zu den Trends beim Renovieren und im Hausbau. Das Publikum hat Zugang zu 30 Kongressveranstaltungen mit Themen wie Wärmedämmung, Komfortlßftungen, Wärmepumpen, Solar, Fotovoltaik, Energiespeicher, Lastmanagement und Gebäudesanierung. Wiederum werden Kurzvorträge im Open Forum angeboten. Nach der erfolgreichen Durchfßhrung und dem grossen Besucherinteresse vom letzten Jahr findet das Forum Architektur zum zweiten Mal unter dem Patronat von EnergieSchweiz statt. Ausgewählte Referenten vermitteln aktuelles Fachwissen zum Spannungsfeld Architektur, verdichtetes Bauen und Energie. Vorgestellt werden innovative LÜsungen und Technologien anhand realisierter Beispiele aus dem Grossraum Bern.

gun.

Im Zeichen des digitalen Planens und Bauens

Das 22. Herbstseminar vom Donnerstag, 8. Dezember, bildet den Messeauftakt. Architektur+Technik 11/16

Die Digitalisierung hält Einzug im Energiebereich. Die Stromnetze werden intelligent. Messen, Regeln, Steuern, Optimieren sind im Gebäude, aber auch im Industrie- und Dienstleistungsbereich ein Megatrend. Anhand von innovativen Beispielen werden neue Chancen und MÜglichkeiten von hochkarätigen Referenten aufgezeigt. Gleichzeitig werden die neuen Rahmenbedingungen der international aufgegleisten Klimapolitik und die Preisentwicklungen auf den Energiemärkten ausgeleuchtet und die Konsequenzen dargestellt. Sonderschau Digitalisierung im Bau- und Energiebereich

In Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Bauen digital Schweiz und energie-cluster.ch wird zudem neu die Sonderschau Digitalisierung im Bauund Energiebereich lanciert. Die Technik ist verfßgbar, häufig fehlt es aber am Wissen, was ein Bauherr bezßglich Energie tun kann. EnergieSchweiz stellt gemeinsam mit den Kantonen, verschiedenen Verbänden und Organisationen einen ganzen Strauss von Instrumenten zur Verfßgung. Interessierte Besucher kÜnnen sich deshalb neutral an der Beraterstrasse der Kantone zu erneuerbaren Energien, FÜrderprogrammen und Gebäudesanierungen beraten lassen.  bau-energie.ch


77 Service Veranstaltungen

Von 7. bis 9. Dezember 2016 findet im Kongresszentrum GarmischPartenkirchen das 22. Internationale Holzbau-Forum IHF 2016 statt.

Auch in diesem Jahr wird eine grosse Themenvielfalt für eine breite Zielgruppe angeboten.

Aus der Praxis – für die Praxis Seit Jahren zählt das Internationale Holzbau-Forum IHF zu den bedeutendsten Kongressen der Holzbau-Branche. Auch in diesem Jahr bietet der Veranstalter forum-holzbau ein umfassendes Programm mit einer grossen Themenvielfalt für eine breite Zielgruppe aus den Branchen (Holz-)Bau und Architektur. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet zudem eine grosse Fachausstellung, auf der Unternehmen Produkte, Innovationen und aktuelle Trends präsentieren. Akteure aus der Holzbaubranche und Architektur, aber auch Studierende haben die Gelegenheit, sich im Rahmen des IHF 2016 über Trends, Neuheiten sowie über neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung zu informieren und Branchenkontakte zu knüpfen. «Wir freuen uns, wie gewohnt ein umfassendes Fachprogramm aus fast 80 Vorträgen und ein Rahmenprogramm aus Ehrungen, internationalen kulinarischen Genüssen und Entertainment bieten zu können. Gastland ist in diesem Jahr Polen, dass eigun.

nen kompletten Themenblock einnimmt und zudem im Rahmenprogramm genussvolle Akzente setzen wird», so Prof. Uwe Germerott, Geschäftsführer des Vereins forum-holzbau. An den drei Kongresstagen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedenste Fachvorträge aus jeweils drei Modulen wählen. Bereits zum Kongressauftakt am Mittwoch steht ein Generalthema auf der Agenda: Zeitgemässer, bezahlbarer und qualitativer Wohnungsbau. Der Programmpunkt beleuchtet die aktuelle Problematik der steigenden Preise für Miet- und Eigentumswohnungen sowie die durch verschiedene Faktoren entstandene Wohnungsnot gerade in Grossstädten und Ballungsräumen. Beschlossen wird das IHF 2016 mit einem Epilog zum Thema «Architektur der Zukunft, Zukunft der Architektur: Positionen zur möglichen Rolle des Holzbaus», der nochmals ein besonderes Augenmerk auf den Bereich Architektur und Holzbau wirft.  forum-holzbau.com

SCHÜTZEN SIE, WAS WICHTIG IST! MIT FEUERSCHUTZSCHRÄNKEN ODER TRESOREN VOM EXPERTEN

ZÜBLIN FIRESAFE AG

Rotzenbühlstrasse 55 CH-8957 Spreitenbach

info@zueblin-firesafe.ch www.zueblin-firesafe.ch

Telefon 044 750 09 28 Telefax 044 750 09 54

vertrauenswürdig und kompetent, seit 1971


78 Marktplatz Branchenspiegel

Architekten- und BranchenNetwork Die BauTage am 14. und 15. Oktober im stilhaus in Rothrist widmeten sich dem Themenfokus «Material und Oberfläche».  stilhaus.ch

Im Rahmen der BauTage im stilhaus fand am ersten Tag in Rothrist das Architekten- und Branchen-Network statt. Die zahlreichen Zuhörer erwarteten spannende Referate. Als Erste referierte Susanne Fritz, Architektin und Materialexpertin, über eines ihrer Spezialgebiete, «Zu Land, zu

Iconic Awards 2016 Der HolzwerkstoffHersteller Egger erhielt für seine PerfectSense-Lackplatten bei den Iconic Awards 2016 die Auszeichnung «Best of best».  egger.com

Wasser und in der Luft: Materialien im Schiff- und Flugzeugbau». Cyrille Boinay, Mitbegründer der Firma Bcomp und Swiss-Economic-Forum-Gewinner 2016, sprach danach zum Thema «Naturfasern – industriell umgesetzt». Der Entwickler eines innovativen Naturfaserverbundstoffes beliefert

Im Rahmen der Expo Real wurden in München die Iconic Awards 2016 verliehen. Der Holzwerkstoff-Hersteller Egger erhielt bei diesem Event die Auszeichnung «Best of best» in der Kategorie «Products – Special» für seine PerfectSense-Glossund Matt-Lackplatten. «PerfectSense verbindet die visuelle Perfektion mit der haptischen Wirkung der neuartigen Oberflächen. Hervorzuheben ist die Anti-Fingerprint-Eigenschaft. Ein innovativer Werkstoff, der für hohe Wertigkeit steht und daher besonders für exklusive Inneneinrichtungen interessant sein dürfte», so das Urteil der Expertenjury.

Ski-, Auto- und Uhrenhersteller und sieht auch Chancen in den Anwendungsbereichen Architektur und Bauen. Die Naturfasern sind leichter und robuster als Carbon und weisen eine hohe Umweltverträglichkeit auf. Für Aurel Aebi, Mitbegründer Atelier Oï, ist insbesondere eine enge Beziehung zum Material essenziell für den Design-Prozess. Das mehrfach preisgekrönte Atelier entwarf unter anderem für die Möbelkollektion von Louis Vuitton eine wasserresistente Hängematte aus gefalteten Lederstreifen und transformierte das Material in eine neue Form. Der Titel seines Fachreferates war «Material-Manipulation im Designprozess». Am Bauherren-Tag, 15. Oktober, gab es ein vielfältiges, buntes Programm für alle Interessierten. Die Aussteller im stilhaus berieten umfassend zu allen Fragen rund um «Material und Oberfläche». Die BauTage finden innerhalb des ThemenMonats «Innenausbau» statt. Im ThemenMonat gibt es jeweils Sonderausstellungen, Aktionen und Beratungen.

Schweizer Vertretung Das Schaffhauser Unternehmen CSF Wunderle übernimmt die Schweizer Vertretung des deutschen Fluchtwegschild-Herstellers Everglow.  csfwunderle.ch

Architektur+Technik 11/16

In Sachen Sicherheit und Orientierung in Gebäuden und Anlagen ist CSF Wunderle ständig auf der Suche nach passenden Geschäftspartnern. Das Unternehmen ist nun eine Kooperation mit dem deutschen Hersteller Everglow eingegangen. Der Spezialist für lang nachleuchtende Sicherheitsleitsysteme und Produkte steht für technologisch und qualitativ hochstehende Sicherheitsprodukte. Lang nachleuchtende Produkte gehören zu einer vollständigen Fluchtweg- und Brandschutzkennzeichnung und sind daher ein wichtiger Bestandteil des betrieblichen Arbeitsschutzes.


Die Hand ist der Schlüssel. So einfach. So sicher. www.frank-tueren.ch

Rigips

®

Wo elegante Schiebetüren die Funktionalität verbessern. RiDoor® slideline Schiebetürsystem

Durchdachte Systemtechnik für den Einbau in Trockenbauwände. RiDoor® slideline Schiebetüren schaffen zusätzliche Verkehrsflächen und flexible Nutzungskonzepte. Ohne sichtbare Zargen eingebaut und mit individuell gestaltbaren Türblättern bestückt, setzen sie besondere Akzente im Raumdesign. Hochwertige Materialien und das vorkonfektionierte «Montagekit» vereinfachen den Einbau und garantieren eine praktisch wartungsfreie Lebensdauer. www.rigips.ch Rigips AG, Gewerbepark, 5506 Mägenwil, Schweiz, Tel. +41 62 887 44 44, Fax +41 62 887 44 45


80 Vorschau Impressum

39. Jahrgang architektur-technik.ch Herausgeberin B + L Verlags AG Steinwiesenstrasse 3 8952 Schlieren Tel. 044 733 39 99 Fax 044 733 39 89 info@blverlag.ch www.blverlag.ch Verleger Peter Boll Verlagsleiter Philipp Bitzer Inhaltskonzept B + L Verlags AG Gestaltungskonzept Menzi Design (Zürich) Redaktion Uwe Guntern (gun) Anna Ettlin (ale) Anzeigen Gabriela Hüppi (Leitung) Reto Schnider

VORS CHA U

Die nächste Ausgabe von Architektur + Technik erscheint am 15. Dezember 2016 mit dem Dossier Siedlungsund Städtebau.

Anzeigendisposition Denise Bucher Leserdienst Jasmin Brühwiler Layout Ines Häny NataŠa Mirković Illustrationen Grafilu Korrektorat Ullrich Noelle Druck AVD Goldach AG Sulzstrasse 10 –12 9403 Goldach/SG avd.ch Verkaufspreis* Einzelexemplar CHF 7.– 1 Jahr (12 + 2 Ausgaben) CHF 64.– 2 Jahre (24 + 4 Ausgaben) CHF 96.– * Einzelheft und Ausland-Abos, exkl. Portokosten ISSN-Nr. 2296-3715 WEMF / SW-Beglaubigung 2015 Total verbreitete Auflage 7560 Exemplare (davon verkauft 2042)

Gemeinnütziger Wohnungsbau in Kernzone: Neubausiedlung Risihof in Birmensdorf.

Zertifiziert als Qualitäts-Publikation durch den Verband SCHWEIZER MEDIEN Alle Rechte vorbehalten. Der Nachdruck von Artikeln ist nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion und mit genauer Quellenangabe gestattet. Mit Verfassernamen beziehungsweise Initialen gezeichnete Veröffentlichungen geben die Auffassung der Autoren und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Publiziertes Bildmaterial, sofern nicht anders angeführt, wurde dem Verlag zum Abdruck zur Verfügung gestellt. Für unaufgefordert eingereichte Manuskripte und Bilder kann keine Haftung übernommen werden.

Wegweiser in die Zukunft: Wohnsiedlung Schorenstadt in Basel.

Architektur+Technik 11/16


Architektur und Technik. Jahresabo 64.â&#x20AC;&#x201C; Franken. Bis dann.

www.architektur-technik.ch / abo


Rahofer.

interior

auf eues erleben Schon jetzt N t .a ax m er und showroom.f

Der Beginn einer neuen Zeitrechnung: Erleben Sie am 16. Jänner 2017 um 12 Uhr die Präsentation der neuen FunderMax Interior Kollektion. BAU 2017 in München Halle A3, Stand 310


Architektur+Technik 11 2016